Ansprechangst und Angst vor sozialer Blamage

Schüchternheit im Umgang mit dem anderen Geschlecht ist ebenso wie Lampenfieber eine evolutionär entstandene Angst vor sozialer Zurückweisung und Zurückstufung.

 Hierbei muss man bedenken, dass unsere Vorfahren in der Steinzeit weit weniger anonym lebten als wir heute. Ein Leben außerhalb der Gruppe war überaus gefährlich und riskant. Man konnte nicht die Einzelwohnung beziehen und dort die Tür zumachen, sondern befand sich innerhalb einer Gruppe, auf deren Zusammenarbeit man angewiesen war. Diese wird zu einem nicht geringen Teil aus nahen Verwandten und Bekannten bestanden haben.

 Wenn man eine Gruppengröße von ca. 50 bis 100 Menschen annimmt, dann kannte man wahrscheinlich die meisten in seinem Alter von der Kindheit an, ebenso wie ihre Eltern und anderen Verwandten. Sie kannten die eigene Geschichte eben so lang.

 Ebenso konnte man damit rechnen, dass auch die Nachbargruppen eine gewisses Wissen hatten und neue Gruppen sich sehr schnell ein Bild von einem machen mussten.

Demnach liegt entweder bereits eine sehr hohe Informationsdichte vor oder es kam auf den ersten Eindruck an, den man machen konnte.

 Beides kann einen hohen Erwartungsdruck erzeugen: Den ein scheitern musste, wenn es auch nur einer aus der Gruppe mitbekam schnell Wissen der gesamten Gruppe sein und war damit auch in der Lage die eigene Position dort zu gefährden.

 Wer von Fremden oder gar der eigenen Sippe Ablehnung erfuhr, der hatte insoweit einen schweren Verlust zu verbuchen.

 Wenn beispielsweise ein Mann eine Frau ansprach und diese ihn abblitzen liess, dann wussten dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch alle anderen Frauen und konnten schon einmal einschätzen, dass eine andere Frau ihn für zu schlecht für sich befunden hatte und dies negativ in ihre eigene Bewertung einbeziehen.

 Ebenso konnten dies potenzielle Verbündete einbeziehen, wenn er in einer anderen Situation schlechte Wertungen von anderen erhielt.

Es kann daher eine Selektion auf eine Angst stattfinden, die einen davor bewahrt, zu hohe Risiken einzugehen, was den eigenen Ruf angeht.

Hier kann es sicherer sein, vorsichtig vorzugehen als seinen Ruf zu gefährden.

Heute ist diese Wertung häufig überholt: Der Korb einer Frau in einer Disko kann nahezu keine Auswirkungen haben, weil sie nur eine von 1000den Frauen in der Umgebung ist und man sie vielleicht nie wieder sieht und sie auch niemanden kennt, der einen kennt. Man könnte also theoretisch beliebig viele Frauen ansprechen und die Ablehnung könnte einem ganz egal sein, bis man die richtige getroffen hat. Weil aber unser Gehirn immer noch starke Angst davor hat, dass wir uns blossstellen, haben wir nach wie vor Angst. Diese kann man natürlich durch Training verringern, indem man abstumpft, weil man merkt, dass eine Ablehnung eben keinerlei Auswirkungen auf den eigenen Status hat. Sie kann auch bei einigen Leuten schwach bis gar nicht und bei anderen Leuten sehr stark ausgeprägt sein. Wie immer in der Biologie gibt es hier Schwankungen und insbesondere Dispositionen bezüglich solcher Ängstlichkeiten.

Wenn jemand durch tatsächliche Fähigkeiten, Erfahrung oder maßlose Selbstüberschätzung davon ausgeht, dass er positiv aufgenommen wird, dann besteht kein Grund für eine Unsicherheit.

39 Gedanken zu “Ansprechangst und Angst vor sozialer Blamage

  1. Das wäre also Deine Erklärung für AA bei Männern. Und warum sollte sich dasselbe Verhalten auch bei Frauen entwickelt haben?
    Oder gibt es das D.M.n. gar nicht in dem Maße?

    • @muttersheera

      Findest du die Erklärung so geschlechtsspezifisch?

      Angst vor sozialer Blamage und Abweisung können natürlich auch Frauen haben. Wenn sie zu viele Männer ansprechen, dann haben sie zudem das Problem evtl als „zu leicht“ zu gelten.

      Es hat aus meiner Sicht eine geschlechtsspezifische Komponente, weil Frauen sich weniger aus ihrer Deckung wagen müssen als Männer, die meist eben den Ansprechpart übernehmen müssen und die Partnerbewertung einer Frau durch einen Mann weniger von diesen Komponenten abhängig ist und sie wahrscheinlich auch eine geringe Abweisungswahrscheinlichkeit hätten als ein Mann.

      • „Findest du die Erklärung so geschlechtsspezifisch?“

        Du hast sie in jedem Fall so formuliert und natürlich hab ich die Beobachtung gemacht, dass es auch extremst schüchterne weibliche Wesen gibt, die vielleicht die geschilderte Denke teilen, aber was mich betrifft… Mmh… Also ich komm ständig ins Gespräch mit fremden Menschen, regelmäßig (d.h. täglich) auch auf meine Initiative hin.

        Ich nehme an (und das widerspricht Deiner Theorie, und zwar stark), das hat was mit meiner Dorfmentalität zu tun. Ich bin nämlich damit aufgewachsen, dass man min. grüßt, wenn man jemandem auf der Straße begegnet (machen meine Kinder auch, nur natürlich nicht in der „Stadt“, also überall, wo es eine gewisse Menschen-Dichte – mehr als 2, 3 pro Minute – gibt).

        Im Buch „Dschungelkind“ beschrieb die Autorin das auch als normales Vorgehen im Busch, man kann ja schließlich nie wissen, ob man nicht mal Hilfe bräuchte, und da wäre es dann ziemlich mies, wenn man die Person zuvor ignoriert hätte. Als sie nach Deutschland kam fragten ihre Mitschüler (?) sie wohl irritiert, woher sie so viele Leute kenne, dass sie ausm „Hallo“-Sagen gar nicht mehr raus kam, und es war ein Lernprozess für sie, sich das abzugewöhnen…

        Witzig fand ich die Entdeckung, dass genau dieses simple Grüßen beim PU als Übung gegen AA gilt.^^

        Scheint mir ein Städter-Phänomen zu sein. Also erworben bzw. durch die Umstände bedingt, und nicht irgendwie über lange Zeit „selektiert“ oder gar „evoluiert“.

        Und wenn Du noch wissen willst, ob es einen Unterschied macht, ob da ein Mann vor mir steht den ich „anflirten“ will: ja, natürlich. In dem Fall pass ich dann nämlich auf, dass es nicht allzu viele BeobachterInnen meines „Manövers“ gibt… also, ich versuch es zumindest (wenn ich dran denke) 😉

        • @muttersheera

          „Also ich komm ständig ins Gespräch mit fremden Menschen, regelmäßig (d.h. täglich) auch auf meine Initiative hin. Ich nehme an (und das widerspricht Diner Theorie, und zwar stark), das hat was mit meiner Dorfmentalität zu tun.“

          Einzelpersonen können diesen Theorien kaum widersprechen, weil ich ja nicht essentialistisch argumentiere.

          Und natürlich kann Ansprechangst auch aus sozialen Gründen stärker oder schwächer ausgeprägt sein.
          Sie entsteht insbesondere, wenn man Angst vor der Reaktion des anderen hat. Im normalen sozialen Umgang braucht man diese Angst häufig nicht zu haben, etwa wenn man Leute nach dem Weg fragt oder grüßt oder sie zumindest als Teil einer Gemeinschaft kennt und deswegen mit ihnen quatscht

          Sie entsteht insbesondere, wenn man Ablehnung befürchtet und meint, dass sich durch diese die eine Wertminderung der eigenen Person ergibt.

  2. @El-Mocho

    Gar keine. Es sei denn du bist Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der meisten, wenn nicht aller. Dann kommen die Weiber dich verführen, um vor den Freundinnen und den anderen Weibern gut dazustehen. Die meisten empfinden eine Zusage deinerseits dann auch als Naturrecht. Ich möchte nicht ins Detail gehen, sonst muss ich kotzen…

    • Ist nicht richtig! Natürlich sprechen Frauen auch Männern an: in der Disco, in der Kneipe, am Arbeitsplatz, auf dem Schulhof etc., usw., usf. Natürlich nicht so oft wie Männer dies gegenüber Frauen tun, aber eine Ausnahme ist es nun auch wieder nicht.

    • @Tit4Tat

      Bitte daran denken, dass Kommentare höflich und sachlich bleiben sollen.

      Ich denke es geht auch nicht darum, dass sie nur gut darstellen wollen. Es ist tatsächlich ein Attraktivitätserhöher, der Mann wirkt in diesem Moment tatsächlich anziehender.

  3. Dazu mein Lieblingszitat aus der Brainwash-Reihe: „It’s a totally reasonable hypothesis – but where’s the data?“ Wie wurden nämlich andere Hypothesen ausschließen, dass zB Ansprechangst eine rein (oder weitgehend) sozialisierte Eigenschaft ist?

    Zudem erklärt es nicht, warum es nicht die gleiche Angst vor anderen Arten des Scheiterns gibt, zB soziale Blamage davor, beruflich zu scheitern/einen Fehler zu machen (a.k.a. den Bison nicht zu erlegen). Natürlich haben da manche Leute Ängste, viele aber auch kaum, es scheint viel breiter gestreut.

    Gerade bei der Ansprechangst fällt auf, dass sie im Vergleich zu anderen angenommenen biolog. Dispositionen viel leichter veränderbar ist: Sie fällt in der Regel herab, nachdem man eine gewisse Menge fremder Menschen angesprochen hat. Im Gegensatz dazu gelingt es selten, Interessen-Präferenzen zu verändern: wenn ich eigentlich ungern mit Zahlen und Systemen arbeite, wird das eher kaum besser, wenn ich mich selber (oder von anderen) dazu zwinge.

    • >Im Gegensatz dazu gelingt es selten, Interessen-Präferenzen zu >verändern: wenn ich eigentlich ungern mit Zahlen und Systemen >arbeite, wird das eher kaum besser, wenn ich mich selber (oder von >anderen) dazu zwinge.

      Interessanterweise kenne ich das anders. Man kann sich doch für quasi jedes Thema begeistern, wenn man nur tief genug eingearbeitet ist und die spannenden Stellen entdeckt hat. Die „Aktivierungsenergie“ ist halt manchmal höher….

    • @Georg

      „Wie wurden nämlich andere Hypothesen ausschließen, dass zB Ansprechangst eine rein (oder weitgehend) sozialisierte Eigenschaft ist?“

      Lampenfieber scheint immerhin eine bei allen Menschen bekannte Angst zu sein meine ich.

      Es gibt auch einen biologischen Unterbau dazu:

      http://io9.com/5950544/the-neuroscience-of-stage-fright-++-and-how-to-cope-with-it

      And indeed, stage fright is an evolutionary throwback — one that can be directly tied to our more primal neurological heritage.

      The fear that is elicited by stage fright ignites the body’s fight-or-flight response, which is what brings about its various physiological manifestations. Essentially, it’s the perceived sense of danger that sets off the sympathetic nervous system, which mobilizes the body’s nervous system in preparation for something that arguably never comes.

      Specifically, catecholamine hormones, like adrenaline or noradrenaline, prime the body for violent physical action. This includes accelerated breathing and heart rates, the halting of digestive processes, constriction of blood vessels, releasing fat and glucose to fuel muscles, and tunnel vision (to focus attention away from the peripheries).

      Das ist aber in der Tat noch kein Beleg. Es wäre allerdings ein sehr sinnvoller Mechanismus.

      „Zudem erklärt es nicht, warum es nicht die gleiche Angst vor anderen Arten des Scheiterns gibt, zB soziale Blamage davor, beruflich zu scheitern/einen Fehler zu machen (a.k.a. den Bison nicht zu erlegen). Natürlich haben da manche Leute Ängste, viele aber auch kaum, es scheint viel breiter gestreut.“

      Die Angst würde ja im direkten Verhältnis zu der Sorge bestehen, sich vor anderen Leuten blosszustellen. Um so größer die Gefahr, dass größere Menschengruppen einen mißbilligen um so größer müßte die Angst sein. Es würde insoweit auch davon abhängen, wie man die Reaktion der Leute einschätzen kann.
      Im normalen Berufsleben hat man meist eine gewisse Vorausplanbarkeit. Wir sprechen da auch selten vor großen Menschenmengen.

      „Gerade bei der Ansprechangst fällt auf, dass sie im Vergleich zu anderen angenommenen biolog. Dispositionen viel leichter veränderbar ist: Sie fällt in der Regel herab, nachdem man eine gewisse Menge fremder Menschen angesprochen hat“

      Was ja auch ein vernünftiger Regelungsmechanismus wäre. Es bringt nicht Angst vor Situationen zu haben, die man gut einschätzen kann und die wiederholt gut verlaufen sind.
      Allerdings gibt es eben Leute, die das können und Leute, die das nicht können. Hier könnten sich unterschiedliche evolutionäre Strategien niederschlagen. Die eine wäre eine auf den Erfolg ausgerichtete Strategie, die andere auf Vorsicht. Beides kann seine Vorteile haben.

      • Lampenfieber scheint immerhin eine bei allen Menschen bekannte Angst zu sein meine ich.

        Na im Artikel geht es ja in erster Linie vor Ansprechangst, also dem Umgang mit dem anderen Geschlecht:

        Schüchternheit im Umgang mit dem anderen Geschlecht ist ebenso wie Lampenfieber eine evolutionär entstandene Angst vor sozialer Zurückweisung und Zurückstufung.

        Und hier fällt doch auf, dass es da *riesige* kulturelle Unterschiede gibt: Während Finnen da zB (meiner Wahrnehmung nach) extrem zurückhaltend sind, sind Brasilianer viel offensiver. Das spricht doch sehr gegen eine biolog. Disposition.

        Die Angst würde ja im direkten Verhältnis zu der Sorge bestehen, sich vor anderen Leuten blosszustellen. Um so größer die Gefahr, dass größere Menschengruppen einen mißbilligen um so größer müßte die Angst sein. Es würde insoweit auch davon abhängen, wie man die Reaktion der Leute einschätzen kann.

        Im normalen Berufsleben hat man meist eine gewisse Vorausplanbarkeit. Wir sprechen da auch selten vor großen Menschenmengen.

        Das tun wir doch auch nicht, wenn wir jemanden auf der Straße ansprechen. Und ich sehe auch nicht, dass die Planbarkeit im Berufsleben größer wäre. Nicht selten hat man eine Kunden-Präsentation oder einen neuen Chef oder – in einer großen Firma – Kontakt zu anderen Abteilungen / neuen Kollegen.

        Ich sehe die Besonderheit in der Ansprechangst eher darin, dass es hier sehr um das Verhältnis zu sich selbst und die eigene Wertschätzung geht. Ich selbst bin es, der sich da präsentiert – und eben nicht „nur“ meine Arbeit, deren Scheitern ich viel leichter „emotional externalisieren“ kann.

        Aber nur weil es so sehr um mich selbst geht, muss da dennoch nicht ein bestimmtes Verhalten biologisch disponiert sein. Ich glaube, es hängt wesentlich davon ab, wie ich gelernt habe, mit meinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen umzugehen – und da kann meine Sozialisation und Kultur mich unterstützt haben oder eben nicht.

        Hier fand ich neulich gute Gedanken dazu: http://postmasculine.com/why-its-so-hard

      • ich stimme da georg zu

        @christian:
        „Was ja auch ein vernünftiger Regelungsmechanismus wäre. Es bringt nicht Angst vor Situationen zu haben, die man gut einschätzen kann und die wiederholt gut verlaufen sind.
        Allerdings gibt es eben Leute, die das können und Leute, die das nicht können. Hier könnten sich unterschiedliche evolutionäre Strategien niederschlagen. Die eine wäre eine auf den Erfolg ausgerichtete Strategie, die andere auf Vorsicht. Beides kann seine Vorteile haben.“

        Das klingt etwas anders, als „Ansprechangst“ als „biologisch festgelegt“ zu bezeichnen.

        Dass es Prädispositionen für Mut oder Ängstlichkeit geben kann, würde ich auch vermuten.
        Aber ob sich im Erbgut spezifische Angst bei Artgenossen niederschlägt….glaube ich eher nicht dran.
        Also zumindestens nicht aus dem Sippenleben alleine begründet.

        Eher:
        1)Alles was sich selbstständig bewegt und ein Gesicht hat, kann gefährlich werden. Okay, auch alles ohne Gesicht dass einem entgegen fliegt kann gefährlich sein.

        2)Es gibt Menschen die etwas sensibler auf Reize reagieren bzw. Menschen die etwas empathischer sind als andere.
        Selbst wenn die Anlage für Empathie vererbt wird, muss Empathie dennoch erlernt und ausgereift werden. Und das meist mit „Umwelterfahrungen“. Das ausbalancieren bzw feintarieren ist vermutlich ähnlich wie beim Laufen, Zielen, Werfen usw.
        Da weiß jeder, dass es Übung bzw Training bedarf, um sowas zu erlernen. Wers nicht geübt hat kann es einfach nicht, seien die genetischen Vorraussetzungen noch so gut. Und nicht jeder trainiert bis zu seinen biologischen Grenzen hin, Energiesparen ist vielleicht wichtiger für ein Lebewesen als alles auszureizen, was seine Genetik möglich machen könnte.

        Beides zussammen, also dieses „Lebewesen können potentiell gefährlich sein“ und „Sensibilität/Empathie“, zusammen mit Charaktereigenschaften wie Mut oder Ängstlichkeit sorgen dann dafür, wie ein Lebewesen auf seine Umwelt reagiert.
        Und das kann, je nach Erfahrung, entweder ängstlich sein oder mutig.

        Das Wort „Selbstwirksamkeitserfahrung“ sagt was.
        Menschen die ihre Selbstwirksamkeit nicht erfahren haben, sind potentiewll ängstlicher. Sei es, weil sie versucht haben aber gescheitert sind, sei es weil sie es nie versucht haben, sei es weil sie dahin sozialisiert wurden es garnicht erst zu versuchen.
        Egal woher die Motivation kommt, etwas zu versuchen oder nicht zu versuchen (also ob Genetik oder Umwelt), das Ergebnis beeindlusst. Und die Sensibleren empfinden vielleicht etwas stärkeren Schmerz, was sie dann vor weiteren Versuchen abhält.

        Ich meine Schmerz gilt auch als subjektive Erfahrung, die wiederum von vielen Faktoren abhängig ist. Man kann sich, wenn man gut ist, sogar den Schmerz wegdenken. Schmerz ist jedenfalls nichts was 100%ig festgelegt wäre, schließlich kann das Hirn auch körpereigene Schmerzhemmer ausschütten.
        Vielleicht gibt es dazu Prädispositionen wiederum. Ich meine gelesen zu haben dass rothaarige durchschnittlich etwas weniger schmerzempfindlich sind. Dennoch kann ein und dieselbe Person je nach Situation den Schmerz anders beurteilen.

        Was ich mir zusätzlich denken würde ist, dass diejenigen mit Ansprechangst auch eher die mit geringeren Selbstwertgefühl sind, die in der Hierarchie nicht unbedingt an der Spitze stehen.
        Es ist klar, dass die Ansprechangst zunimmt, je weniger man das Gefühl hat der Person das Wasser reichen zu können, die man ansprechen will.
        Zudem macht Unbekanntes Angst. Je mehr Kontrolle man über etwas oder über eine Situation hat, desto weniger Angst und desto mehr Selbstbewusstsein auf die Situation bezogen.
        Man hat nur Angst zu scheitern bei Dingen, bei denen man das Gefühl hat keinen Einfluss zu nehmen. Wenn ich das Gefühl habe, ich beherrsche etwas, dann habe ich davor keine Angst. Die Pick-Upper, die ihre Ansprechangst durch üben überwinden und ein paar Erfolgserlebnisse haben (und seien es nur kleine), die Gewinnen an Kontrolle und Selbstbewusstsein.
        Ich meine es wird auch häufig Sport, Hobbies, genereller Ausbau des sozialen Kreises empfohlen in den PU-Foren, weil das alles das Selbstwertgefühl, die Selbstwirksamkeitserfahrungen steigern kann.
        Wer sein restliches Leben im Griff hat, zufrieden mit sich selbst ist, der macht sich nicht von einer „Oneitis“ abhängig, der steht nicht so unter Spannung.

        Das ist vielleicht das menschliche abstraktionsvermögen, von der einen Situation auf die andere zu schließen, selbst wenn beide nicht unbedingt miteinander etwas gemeinsam haben müssen. Dieses Phänomen wird sicher auch genetische Wurzeln haben, weil das vielleicht eher unterbewusst abläuft.

        Das wär jedenfalls eher meine Herleitung, die sich nicht konkret auf das Sippenleben bezieht.
        Und so anonym ist man in seiner Stammdiskothek auch nicht. Auch das Internet ist kleiner, als man manchmal denkt. Man verliert nur leicht die Übersicht, deswegen glaubt man an diese Anonymität. Die wenigsten Reisen mehrere hundert Kilometer herum um zu feiern, denk ich mal. Selbst wenn es eine andere Situation ist als zu den Zeiten, wo es diese Sippen von 150 Individuuen gab. Ich glaub sogar eher, dass man in einer kleinen Sippe, wo jeder jeden kennt, vielleicht weniger Ansprechangst hat, gerade weil man als Sippenmitglied seinen eigenen Rang bzw die anderen Menschen kennt.
        Angst abgewiesen zu werden kann man auch dann immer haben, aber eine generelle Ansprechangst bei einem Fremden, den man überhaupt nicht einschätzen kann, halte ich für potentiell größer. Selbst wenn das Risiko eigentlich geringer sein sollte.
        Naja….würde man sich das so vorstellen, dass man jemanden aus einer fremden Sippe ansprechen würde, wäre die Angst wiederum berechtigt.
        Fremde Sippen haben manchmal fremde Gebräuche, man weiß nicht immer ob sie Freund oder Feind sind. Unter Umständen sind sie auch Konkurrenten ums Territorium bzw Nahrung. Dass eine fremde Sippe die Eigene überfällt und tötet war sicher keine Seltenheit.

        Also die generelle Angst vor dem Fremden, Unkontrollierbaren, die sich vielleicht in Ansprechangst zeigt.

    • Vielleicht auch noch interessant:

      http://en.wikipedia.org/wiki/Social_anxiety

      The exact causes of social anxiety are still contested. Ongoing research on the genetic roots of physical and mental health suggests that the tendency toward feelings of anxiety, in social situations in particular, has a moderate probability of inheritance. In other words, if one parent has a mental health disorder such as social phobia, the child has a slightly higher chance of having an anxiety disorder.
      Another potential cause of social anxiety can be found in the nervous system. Medications that are prescribed to treat social anxiety affect the levels of neurotransmitters, chemical messengers that are responsible for transmitting signals in the brain. However, researchers are still unsure if the differences in these chemicals cause social anxiety. Several studies have found that certain areas of the brain, such as the amygdala, can be more active in individuals with social phobia.[17][full citation needed]

      Also, life experiences can be another cause of Social anxiety. Negative experiences in life, and the way one handles and reacts to them, can also lead to the development of social anxiety. If one is consistently put in situations that make him or her feel inferior or fear the judgment of other people, he or she can begin to develop negative beliefs about himself or herself and the world that can cause social anxiety. If negative experiences continue, one may also begin to develop confirmation bias and tend to pay attention only to the actions and events that will reinforce negative beliefs, creating a snowball effect. For example, a public speaker who is worried about his or her presentation being boring may selectively focus on the few people in an audience who appear bored while completely disregarding the majority of others who are watching with great interest. As the confirmation bias strengthens pejorative beliefs, one tends to start exhibiting socially anxious behaviors. These behaviors can include anxious sensations, like blushing, or anxious thoughts. After a while, these beliefs lead one to make negative assumptions about social situations.
      If one believes that a social situation can potentially be uncomfortable, he or she is naturally going to try to avoid it. Avoidance allows one to escape feelings of anxiety temporarily by bypassing the difficult situation, but by do so, it may strengthen their belief that they cannot handle social situations normally. This causes one to miss the opportunity to prove their negative assumptions about themselves wrong. Avoiding more and more situations for fear of others‘ judgments may prevent one from going into situations where he or she might actually enjoy himself or herself and eliminates the opportunities for social growth . As this pattern starts to interfere with the person’s overall functioning, the warning signs of social anxiety can become more apparent and lead to even more avoidance.

      Low self-esteem

      Self-esteem is how a person evaluates their self based on the qualities they posses. When a child has low self-esteem, rather than focusing on their strengths, they tend to dwell on unfavorable attributes. The evaluation the child has of their self can have a huge impact on their psychological well-being and their actions, thus leading to disorders like social anxiety.[18] A child that has insecure attachments to their caregiver can also develop low self-esteem. These attachment problems can have a bigger influence on the child when they grow up as well. At around 8 years old, the child’s self judgments start reflecting what other people think of them. Social anxiety can develop from other’s perceptions of one’s self; thus having peer groups, caregivers and influential people around can impact the thoughts individuals have about themselves.[18]
      Social anxiety, and depression, have been linked to one’s explicit and implicit self-esteem. „Explicit self-esteem would reflect deliberate self-evaluate processes whereas implicit self-esteem would reflect simple associations in memory.“ [19] An experiment using Implicit Association Tests, Child Anxiety and Depression scales, and the Rosenberg Self-esteem Scale was done on adolescence teenagers, and found that self-evaluative thoughts and actions can come from a person’s self-esteem level. The findings show that one’s explicit self esteem can be the factor leading to social anxiety and depression. The negative judgement that a person has towards themselves can be linked to unstable cognitive behavior that they posses. In this experiment is was also found that girls, rather than boys, were more likely to have symptoms of social anxiety and depression. This in turn leads to them having lower explicit self esteem.[19]

      In children

      Also for children the exact cause of social anxiety is unknown. However, there is a growing consensus towards an integrated, multifactor model, in which biological, genetic, and environmental factors contribute to the development and intensification of maladaptive anxiety. Genetic vulnerabilities and/or a biological predisposition, including a temperamental style of behavioral inhibition and a family history of anxiety, may place individuals at increased risk for anxiety. Such individuals are more inclined to develop a diagnosable anxiety disorder, particularly when faced with stressful or aversive situations (e.g., peer-related difficulties, strained family relations). Also family variables such as parenting style and parent–child interaction have received increasing attention and may be particularly relevant in the development of childhood social anxiety, especially parental styles characterized by rejection and overprotection.[20]

    • Ich finde, man müsste hier differenzieren!
      Wenn sich ein Dirk Bach und Sonja Zietlow im Dschungelkamp fast zu 90% mittels Ironie durch die Sendung kämpfen, dann ist eine solche Irdonie, die die Peinlichkeit der Sendung eskamotieren will, nach meinem Gefühl selbst oberpeinlich, da hilft auch nicht viel, dass der Dirk Bach sicherlich super sympathisch daher kommt. Aber: Politische Satire (Mitternachtsspitzen, Gerhard Polt, Oliver Kalkofe, Urban Priol, Georg Schramm, Matthias Richling und wie sie alle heissen) muss natürlich mit Satire, Ironie und Sarkassmus ihr Geschäft betreiben. Der Unterschied wäre wohl der: Die Spassgesellschaft (Peinlichkeit) will sich quasi mit der Spassgesellschaft (Ironie) wieder aus dem Sumpf hochziehen und die politische Satire ist hier m.E. um Einiges gehaltvoller.

    • *Die moderne Gesellschaft hat auf die Angst vor der Scham eine Antwort gefunden: Ironie.
      Aber, ob das so witzig ist?!*

      Es ist nicht Witzig, sondern schwach.

      Es ist die Schwäche echt und ehrlich zu sein.

      Andererseits ist es nur eine billige Antwort auf unseren Gutmenschenethos nach dem eigentlich keiner mehr gut sein kann.

      Diese Antwort wird von vielen die zerrissen zwischen Aufstand und Anpassung an die Gutmenschendiktatur sind „gebilligt“.

      Es gibt aber auch Ironie die Schwäche und Unehrlichkeit aufdeckt statt sie zu verdecken.

  4. Ich finde das auch unlogisch. Man kann einen Zusammenhang herstellen zwischen aktivem Ansprechen und Fortpflanzungserfolg.
    Wäre AA evolutionär-genetisch, dann hätte sie sich rausselektieren müssen.

    • @Clochard

      „Man kann einen Zusammenhang herstellen zwischen aktivem Ansprechen und Fortpflanzungserfolg.“

      Heutzutage schon, weil die negativen Konsequenzen wegfallen, da wir wesentlich anonymer leben. Aber in Gruppen mit hohem Bekanntheitsgrad könnten die Vorteile von Vorsicht durchaus vorhanden sein. Status und soziale Position haben bei unser Spezies eine hohe Bedeutung. Demnach würden auch statusgefährdende Aktionen gefährlich sein.

  5. *Heutzutage schon, weil die negativen Konsequenzen wegfallen, da wir wesentlich anonymer leben.*

    Diese Aussage wird von unserer niedrigen Reproduktionsrate stark relativiert.

    • @Borat

      was sollen unsere Reproduktionsraten damit zu tun haben? solange sie für alle gleich sinken ergibt sich genetisch keine Veränderung. Es muss eine Selektion in eine bestimmte Richtung stattfinden, die dazu führt, dass sich bestimmte Gene im Genpool anreichern.

      • *solange sie für alle gleich sinken ergibt sich genetisch keine Veränderung.*

        Das tun sie aber nicht, denn z.B. der eingebürgerte türkische Zuwanderer hat immer noch einen leichten Vorsprung, dazu eine gesündere Altersstruktur und mehr fruchtbare Jahre seiner Frauen.

        Das biologische „Ansprechverhalten“ wurde maßgeblich in einer Zeit geprägt mit hoher Reproduktionsrate.

        Wenn sich jetzt ein anderes Verhalten entwickeln würde wäre es ein absterbender Ast der Evolution, denn ich bezweifle dass gesteigertes „Ansprechverhalten“ eine signifikante Änderung unserer Reproduktionsrate mit sich bringt.
        Gemessen an den reproduktiven Jahren die die deutsche Frau ohne Migrationshintergurnd bei einem Durchschnittsalter von 46 Jahren noch hat müsste dieses „Ansprechverhalten“ absolute Wunder vollbringen.

        Oder anders gesagt das Ansprechverhalten und eine Änderung dessen isoliert in unserem heutigen Kontext als Reproduktionsfördernd zu werten halte ich für sehr kurz gedacht.

        Der Feminismus macht den gleichen Fehler. Er betrachtet die vermeintliche Rolle der Frau unserer Geschichte oder in anderen Gesellschaften isoliert im Kontext unserer Zeit und Gesellschaft und leitet daraus eine Unterdrückung der Frau ab.

        *Es muss eine Selektion in eine bestimmte Richtung stattfinden, die dazu führt, dass sich bestimmte Gene im Genpool anreichern.*

        Genau das passiert gerade, der Ur-Deutsche und Weltweit der Wohlstandsmensch stirbt aus.

        • @Borat

          Und „der eingebürgerte türkische Zuwanderer“ bringt welche Gene bezüglich der Ansprechangst mit? Auch dann vermischen sich allerdings nicht die Gene der einzelnen Menschen sofort, sondern es kommt dann auf die nächste Generation an.

          „Wenn sich jetzt ein anderes Verhalten entwickeln würde wäre es ein absterbender Ast der Evolution,“

          Das mag sein, es muss aber nicht. Denn es kommt nicht auf das Verhalten an sich an, sondern die Fortpflanzung. Und zu einer größeren Änderung im Genpool kommt es heutzutage nicht so schnell. Es ist ja kein hoher Selektionsdruck vorhanden, weil sich theoretisch alle Fortpflanzen können.

          „Genau das passiert gerade, der Ur-Deutsche und Weltweit der Wohlstandsmensch stirbt aus.“

          So schnell geht das auch wieder nicht. Er stirbt ja nicht aus, andere Bevölkerungsgruppen wachsen (vielleicht) nur teilweise schneller.

        • @christian

          Ich denke mal der türkische Zuwanderer bringt „traditionelle“ Gene mit und es kommen eher traditionelle Mischungen heraus.

          *Und zu einer größeren Änderung im Genpool kommt es heutzutage nicht so schnell.*

          Ich glaube gerade heute haben wir große Verschiebungen im Genpool, global gesehen.

          *Es ist ja kein hoher Selektionsdruck vorhanden, weil sich theoretisch alle Fortpflanzen können. *

          Viele unserer Frauen haben ja mit dem „können“ so ihre Probleme.

          Wie lässt sich Selektionsdruck überhaupt messen?

          Misst man diesen an der effektiven Reproduktionsrate, so stellt sich dieser sehr inhomogen und bei uns am stärksten dar.
          Kaum noch einer Frau ist es bei uns gegeben 3-4 Kinder zu haben und diese in einer halbwegs normalen Familie nicht zu allzu gestörten Menschen machen zu können.

          *So schnell geht das auch wieder nicht. Er stirbt ja nicht aus, andere Bevölkerungsgruppen wachsen (vielleicht) nur teilweise schneller.*

          Klar, aber es ergeben sich erhebliche Verschiebungen und wohl auch innerhalb einer genetischen Gruppe eine Selektion durch den hohen Druck die niedrige Reproduktionsrate der ganzen Gruppe betrachtend.

          • @Borat

            „Ich denke mal der türkische Zuwanderer bringt “traditionelle” Gene mit und es kommen eher traditionelle Mischungen heraus.“

            Dann soll es eben so sein. Aber wie gesagt: Eine Verschiebung ist kein aussterben.

            „Ich glaube gerade heute haben wir große Verschiebungen im Genpool, global gesehen.“

            Worauf wird denn deiner Meinung nach selektiert?

            „Viele unserer Frauen haben ja mit dem „können“ so ihre Probleme.“

            In genetischer Hinsicht nicht. Die meisten Frauen bekommen ja auch noch Kinder. Nur eben nicht mehr so viele.

            „Kaum noch einer Frau ist es bei uns gegeben 3-4 Kinder zu haben und diese in einer halbwegs normalen Familie nicht zu allzu gestörten Menschen machen zu können.“

            Ich möchte auch keine 4 Kinder haben. 2 würden mir vollkommen reichen. Ich werde mein Leben auch nicht irgendwelchen „Rettet unsere Gene“-Aktionen unterordnen.
            Allerdings ist gleichzeitig davon auszugehen, dass es mit steigenden Wohlstand den Einwanderungsgruppen nicht anders gehen wird.

            „Klar, aber es ergeben sich erhebliche Verschiebungen“

            Ich glaube gar nicht mal, dass die so erheblich sind. Zumal ja auch eine gewisse Vermischung dabei ist.

  6. AA und SF haben Einiges gemeinsam. Meistens hat, wer das Eine hat, auch das Andere, oder beides nicht. Es ist nicht logisch, weil dir nicht wirklich etwas passieren kann. Ablehnung ist keine Bedrohung für Leib und Leben, im Grunde kann es dir egal sein. Ist es aber nicht. Was bedroht wird, und zwar erheblich, ist dein Ego.
    So lässt sich auch beides auf die gleichen zwei Arten lösen: Entweder dein Ego ist besonders groß oder besonders klein. In beiden Fällen hast du weder AA noch SF. Im ersten Fall ist es dir egal, weil sowieso die Anderen die Dummen sind, im zweiten Fall ist es dir egal, weil dir klar ist, dass dir dein Ego außer Verdruss eh nicht viel bringt.
    Ach ja, natürlich kann auch Routine eine Lösung sein, allerdings eher eine langfristige.

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