Selbermach Samstag VI

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden

75 Gedanken zu “Selbermach Samstag VI

    • @kakertratte

      Ja, in der Umkehr der Rollen wird einiges deutlich. bei Männern nimmt man an, dass bezahlter Sex nicht weiter schlimm ist und daher darf man entsprechende comedy machen. eine comedy über eine weibliche Prostituierte wäre denke ich wesentlich problematischer

  1. hier können natürlich auch gerne diverse Gegenmeinungen oder Studien angeführt werden, die vielleicht gegen biologische Begründungen sprechen. oder gute feministische Artikel/Argumente.

    ich lade zu begründeter Kritik ein oder zu interessanten Artikeln über Gegenmeinungen

  2. Weil’s so typisch ist, geradezu ein Klassiker (wenn’s stimmt): Hypergamy at work.

    Er, 60 Jahre alt, nicht gerade schön, aber 4-Sterne-General: CIA-Direktor Petraeus, mächtig, statushoch:

    Sie, Mitte 40 schätze ich, Journalistin, Autorin einer hymnischen Petraeus-Biographie, West-Point-Absolventin (und Fotomodell für einen Maschinengewehrhersteller), sehr gut aussehend: Paula Broadwell

      • @ Chomsky

        Berichterstattung im Rosa-Rauschen

        Du solltest genau lesen:

        *Eine zweite Studie mit 8953 Teilnehmern aus 31 Ländern bestätigte den Befund: Wieder war die Tendenz, dass Frauen gutsituierte Männer und Männer junge Frauen bevorzugten, in nicht gleichgestellten Ländern grösser als in gleichgestellten.*

        „Grösser als in…“ ist ungleich „verschwinden“

        Von Verschwinden der Unterschiede kann keine Rede sein, abschwächen ja, aber nicht verschwinden:

        http://www.epjournal.net/articles/when-the-difference-is-in-the-details-a-critique-of-zentner-and-mitura-2012-stepping-out-of-the-cavemans-shadow-nations-gender-gap-predicts-degree-of-sex-differentiation-in-mat/

        • @Alexander

          Und wo ist die Gegenkritik an der Kritik von Zentner and Mitura??? Gibt es diese auch schon? Das wäre eben nun interessant! Also würde mich brennend interessieren! 🙂
          Ja, ist richtig, vielleicht ist das Phänomen noch nicht komplett verschwunden, weil sich der Habitus (ein soziologisches Konzept) eines Menschen nicht ganz sooo schnell anpasst, wie sich die Gesellschaft ändert.

        • Die Antwort von Zentner/Mitura auf Schmitts Kritik kenne ich noch nicht.

          Dürfte auch schwierig werden, da Schmitt ja ihre eigenen Daten benutzte.

        • PS:

          Was Bourdieu „Habitus“ nennt, nennen Evolutionspsychologen „Instinkt“ oder „Verhaltensdispositon“, ein evolutionsbiologisches Konzept.

        • @Chomssky

          „Habitus“ ist also ein soziologisches
          Konzept?
          Keine Theorie, keine wissenschaftliche
          Erklärung (Versuch einer Erklärung),
          nein ein Konzept! Geschäftsidee?
          Zielvorstellung, vielleicht gar eine politische?
          Kann es sein, das die Gesellschaften
          zwangsgeändert (gegendert) wurden?
          So mit Top-Down?
          Sich also nicht wirklich geändert haben?
          Nicht alle Menschen mögen Top-Down sooo!

        • @Alexander

          Die Kritik an Zentner and Mitura ist, wenn ich das richtig gesehen habe, am 24. Oktober 2012 publiziert worden. Öhmmm, das sind ein paar Tage, da dürfte Zentner and Mitura schon noch abwarten, um nicht gerade einen Schnellschuss rauszulasen.

          Nein, Bourdieus Habituskonzept ist vollständig psychogenetisch und soziogenetisch angelegt: Aber diesen Effekt, dass der Habitus mit den aktuellen Strukturen nicht übereinstimmt wird Hysteresis-Effekt genannt:

          „Eine wichtige Eigenschaft des Habitus ist der so genannte „Hysteresis-Effekt“. Bourdieu geht davon aus, dass habituelle Dispositionen über lange Zeit konstant bleiben, also auch noch, wenn sich die Umwelt des Akteurs oder auch das für den Habitus verantwortliche Feld schon längst verändert haben. Durch die langsame Anpassung des Habitus passen die inkorporierten Strukturen nicht mehr zur objektiven externen Struktur, also aufgrund der langsamen Veränderung der strukturierenden Struktur im Vergleich zur Realität stehen die subjektiven Bewertungsschemata nicht im Einklang mit den externen Bewertungsschemata des Feldes oder der Gruppe.“

        • @Chomsky

          “Eine wichtige Eigenschaft des Habitus ist der so genannte „Hysteresis-Effekt“. Bourdieu geht davon aus, dass habituelle Dispositionen über lange Zeit konstant bleiben, also auch noch, wenn sich die Umwelt des Akteurs oder auch das für den Habitus verantwortliche Feld schon längst verändert haben. Durch die langsame Anpassung des Habitus passen die inkorporierten Strukturen nicht mehr zur objektiven externen Struktur, also aufgrund der langsamen Veränderung der strukturierenden Struktur im Vergleich zur Realität stehen die subjektiven Bewertungsschemata nicht im Einklang mit den externen Bewertungsschemata des Feldes oder der Gruppe.”

          Wusste ich doch! Nur dummes Zeug.
          Nix als hochbestochenes Gerede.
          Bist Du sicher das dies nicht von Sokal
          geschrieben wurde? So aus Spass?

          Du willst also sagen lassen die Umwelt
          (das Drausen) hat sich geändert, aber der
          Einzelne kann es nicht begreifen?

          Deswegen kann man nicht erwarten
          bei morgentlichem Regen, nach Tagen
          schönem Wetters (Damit will ich den
          Regentag nicht diskriminieren
          oder gar othern!)
          auf Menschen mit Regenkleidung
          zu treffen? Weil die sich nicht anpassen
          können/wollen?

        • Das Problem, Chomsky, ist auch, dass wir es hier mal wieder mit einer Selbstauskunftstudie, einer Umfragestudie also, zu tun haben.

          Wie sehr sind die Menschen bemüht, in ihrem Antwortverhalten den propagierten Leitbildern zu folgen?

          Haben Frauen und Männer in „gleichgestellteren“ Ländern, die ja meist auch mehr Genderpropaganda betreiben, noch den Mut, sich zu ihren atavistischen Vorlieben zu bekennen, von denen sie tagaus-tagein hören, wie „höhlenmenschlich“-rückständig sie sind?

          Da ist es doch ganz sinnvoll, sich das reale und nicht nur das propagierte und behauptet-geplante Verhalten der Menschen anzusehen.

          Tut man das, kann man beobachten, dass auch in den skandinavischen Ländern sich am „Habitus“ oder wie ich sagen würde, an den inhärenten, evolvierten Verhaltensdispostionen der Geschlechter nicht viel geändert hat, entgegen aller Propaganda.

          Catherine Hakim, die sich seit Jahren gerade mit Skandinavien beschäftigt hat, beschreibt das hier:

          Read more: http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1340956/Of-course-women–just-dont-want-says-leading-female-academic.html#ixzz2Br7kBFK2
          Follow us: @MailOnline on Twitter | DailyMail on Facebook

          *

        • @Chomsky
          Und auch Roslin zur Notiz.
          Neben den absichtlichen Fehlern,
          um nicht zu sagen dem veruchtem Betrug
          (Selbstauskunftstudie) dieser Soziologen,
          stört mich gewaltig die verschleiernde
          Schrubelsprache dieser „Fachmenschen“

          Anstatt „das ist mir egal“ „das tangiert mich
          nicht“….was soll das?

          Die gyrieren doch nur um ihr eigenes
          Ego

        • @ Maren

          *Wie aufmerksam auf einmal Studien gelesen werden, wenn sie das eigene Weltbild nicht bestätigen….*

          Überfordert Dich das?

          Dann kannst Du hier üben:

          Klicke, um auf Feminist-Myths-and-Magic-Medicine_Catherine-Hakim_2011-01.pdf zuzugreifen

          Zitat, S. 10 (im Zähler oben, aber die ganze Studie ist lesenswert):

          *Swedish economists have shown
          that Sweden and the US are almost identical in women’s
          average actual hours of paid work and household work, even
          though Swedish women appear to have labour force
          participation rates 20% higher than in the US.3 On average,
          working wives still contribute only one-third of household
          income, husbands contribute two-thirds. When wives without
          jobs are included in the analysis, the overall contribution of
          wives is even smaller.*

          In Finnland dürte es kaum anders aussehen.
          Angesichts dieser Einkommensverhältnisse dürfte es sehr schwer sein für Frauen, KEINEN mehr verdienenden Mann zu heiraten.

        • @Maren

          So aufmerksam?
          Woher weisst Du wer welche „Studien“
          aus welchem Grund liest!
          Kennst Du Studien, die Dein Weltbild
          nicht bestätigen?
          Hast Du deren Fehler nachgewiesen?
          Das Dein Kommentar eigentlich
          dumm ist, gehe ich mal davon aus, das
          Du sicher beweisen kannst, das diese
          oder andere Studien Dein Weltbild
          bestätigen können?
          Roslin hat Fehler der Studien nachgewiesen.
          Was bitte ist daran falsch?

        • Zitat Roslin

          „Das Problem, Chomsky, ist auch, dass wir es hier mal wieder mit einer Selbstauskunftstudie, einer Umfragestudie also, zu tun haben.

          Wie sehr sind die Menschen bemüht, in ihrem Antwortverhalten den propagierten Leitbildern zu folgen?“

          Damit sind Fehler der Studien belegt
          und von Roslin nachgewiesen!

      • „Nun haben Schweizer und britische Forscher entdeckt, dass diese vermeintlichen Unterschiede in gleichgestellten Gesellschaften verschwinden.“

        kein wunder, dass es oftmals alte männer sind, die ungleichheiten verteidigen 😀

    • In Ergänzung: Paula Broadwell mit ihrem Ehemann.

      Jünger und besser aussehend als Petraeus.

      Und trotzdem.

      Warum?

      Vielleicht, weil er längst nicht so viel Status hat wie ein Viersterne-General, einer mit Macht, einer der tausende von Männern kommandiert?

      Er ist nur Radiologe.

      Und weil Christian auch gefragt hat, was uns gerade beschäftigt: neben Tippses schwerer Erkältung mit hohem Fieber (sie schläft jetzt Gott sei Dank) diese schöne Entdeckung beim Erholungssurfen, ein Capriccio von einem Maler, den ich nicht mal kannte: Jacques de Lajoue von ca. 1750.

      Wird in meine Bildschirmtapetensammlung aufgenommen.

      Muss ja auch mal was anderes aufziehen können als nackerte Weiber.

      Wenn Besuch kommt oder am Sonntag.

      Also heute.

      • @ Alexander

        „http://25.media.tumblr.com/tumblr_md8ir7a00G1r1dcs8o1_1280.jpg

        Wird in meine Bildschirmtapetensammlung aufgenommen.

        Muss ja auch mal was anderes aufziehen können als nackerte Weiber.“

        Dieses Bild hat ja schon fast
        pornographische Qualitäten.
        Aber eben Pornographie ohne
        Weiber.
        Hier ein Beispiel von elektronischer
        Pornographie.

        http://www.tek.com/oscilloscope/mdo4000-mixed-domain-oscilloscope

        Geil wenn man so ein Ding als Demogerät
        bei sich hat und weiss, in ein paar
        Wochen nennt man so ein Baby sein
        eigen. Klar auch hier muss man an
        den richtigen Knöpfen drehen um
        ein freundliches Bild zu sehen.

        Spannend und echt erregend wird es
        für den Kenner, wenn man das Ding
        demontiert, quasi Stück für Stück
        auszieht und die Detail studiert,
        qualifiziert, estimiert.

        http://www.eevblog.com/2011/08/31/eevblog-199-tektronix-mdo4000-oscilloscope-teardown/

        Nimm das Bild von Alexander und meines
        und du siehst die enorme Bandbreite
        der Interessen und Tätigkeiten
        einzelner Männer und der Männer
        als Ganzes. Für den extremen Neid
        der Dadurch teilweise bei Frauen
        ausgelöst wird, habe ich durchaus
        ein gewisses Verständnis

        • @ Red Pill

          Um den Sex Appeal dieses Oszilloskops nachzuempfinden, verstehe ich zu wenig von Elektronik, aber die Erotik von Architektur und z.B. Autos erschließt sich mir:

          eine rassige Kirche von feinnerviger, vibrierender Eleganz – St. Paulin in Trier, ein Bau von Balthasar Neumann (Geschützgießer, Festungsingenieur, Architekt – und was für einer!)

          ein geiles Auto, der Horch 853 Sportcabrio

          Passt nicht mal auf einen Frauenparkplatz.

          Aber was für Hüften…äh, Kotflügel.

          Von vorne

        • ein geiles Auto, der Horch 853 Sportcabrio

          Hammer.

          Da braucht man wenigstes kein Elektronenmikroskop und keine Reengineering-Software, um die inneren Werte zu entdecken.

        • @ Nick

          „Da braucht man wenigstes kein Elektronenmikroskop und keine Reengineering-Software, um die inneren Werte zu entdecken.“

          Hier noch ein weiteres Lieblingsspielzeug.
          Sieht aus wie eine Designer-Kaffeemaschine.
          Dadurch dass in der Probenkammer ein
          Restdruck von ca. 1mbar bleibt kann man
          auch nichtleitende Samples ohne Vorbereitung
          anschauen.
          Trotz hohem Preis höchstens als Magnet für
          vertrocknete Lobormäuse einsetzbar. 🙂

          http://www.labx.com/v2/adsearch/detail3.cfm?adnumb=389990

        • Hier noch ein weiteres Lieblingsspielzeug.

          Hach ja, diese Kaffemaschine hätte ich – ebenso wie den Tek – nur allzu gerne zum Spielen herumstehen..

          Aber das ist eben was ganz anderes als der Horch, den ich noch lieber in der Garage zu stehen hätte.

          Trotz hohem Preis höchstens als Magnet für
          vertrocknete Lobormäuse einsetzbar. 🙂

          Mag sein, dass das der wahre Grund ist.

        • @ Nick

          „Mal ein ehrlicher Dual-Channel, aus den 1930ern.“

          Etwas später aber immer noch in
          der Röhrenzeit.

          Wenn ich so Bilder sehe überkommen
          mich intensive Gefühle aus früher
          Jugendzeit. Zum ersten mal scheint
          mein KW-Röhrensender richtig auf
          Leistung zu kommen. Im Halbdunkel
          meines Zimmers beginnt die Anode
          der Endstufe sanft zu glühen.
          Und das Alles ohne Tec.
          Und wenn ich sehe, auch heute gibt
          es noch Jungs die Freude an so
          Scheiss haben, denke ich, wir
          sind noch nicht komplett verloren.
          🙂

        • @Red Pill:

          Im Halbdunkel meines Zimmers beginnt die Anode
          der Endstufe sanft zu glühen.

          Nimm‘ die Antenne weg, dann iss heller..

          Das war eigentlich vor meiner Zeit, aber so einen schönen freischwingenden Gegentaktoszillator mit 2xEL34 hab ich in meiner Jugendzeit auch mal gebaut. Ob die Anoden geglüht haben weiß ich nicht mehr, die Autobirne an der Drahtschleife war zu hell.

          Was dann irgendwelche CB-Funk Spackos mächtig wütend machte. Sie drohten mir an, mich anzupeilen und mich an die Justiz auszuliefern.

          Der Spaß ging mehrere Stunden, bis sie dann endlich aufgaben. Immerhin, von 30km waren sie bis auf 5km herangekommen.

          Leider konnte ich mir nur bildlich vorstellen, wie sie mit ihren Teleskopantennen herumfuchtelten 😀

        • @ Nick

          „Nimm’ die Antenne weg, dann iss heller..“

          Hab ich mal bei einer Übung in der
          Armee fertig gebracht. War da einem
          kleinen Trupp zugeteilt der die
          Aufgabe hatte Sabotage zu machen.
          Bei einer KW Station war es praktisch
          nur möglich unerkannt an den
          Antennenmast zu kommen. Also
          Antennenkabel kappen und weg.
          Die Endstufe hat das natürlich
          nicht überlebt.
          Die armen Kerle hatten zwar
          Ersatzröhren dabei, aber bis
          das Gerät wieder sauber abgestimmt
          war hat es gedauert, wie man
          mir nachträglich erzählte.

          „Das war eigentlich vor meiner Zeit, aber so einen schönen freischwingenden Gegentaktoszillator mit 2xEL34 hab ich in meiner Jugendzeit auch mal gebaut.“

          Die EL34 war auch bei mir so das
          gröbste, was ich in der Röhrenzeit
          zur Verfügung hatte.

        • Der nächste General, die nächste Frau, die hier schon vorgestellte AA-Mitarbeiterin Kelley (37).

          General Allen (59)

          Miss KelleySie und ihr Ehemann haben sich eine Medienberaterin genommen, die schon für Miss Lewinsky tätig war und einen Anwalt, der für Clinton arbeitete während der Oral-Office-Affäre – ist das ein Hinweis?)

          Der derzeitige Oberkommandierende der alliierten Truppen in Afghanistan tauschte jede Menge E-Mails aus mit der Dame, Mail mit „unangemessenem“ Inhalt.

          Was soll das heißen?

          Hat er seine Schlachtpläne mit Miss Kelley besprochen?

          Oder ist damit Dirty Talking gemeint?

          Es bleibt spannend.

          In jedem Falle sorgt Hypergamy für Unterhaltung im dekadenten Westen.

          Und lenkt wunderbar ab von der Frage, wieso sich das US-Militär/die US-Regierung außerstande sahen, den Botschafter der Republik und 3 Landsleute zu retten, die 7 h (!) lang in Bengasi um ihr Leben kämpften, bevor man sie abschlachtete.

          Und in Washington wusste man davon, war fast in Echtzeit auf dem Laufenden.

          Belog aber die Öffentlichkeit wochenlang mit der Mär, der Angriff sei aus einem spontanen Empörungauflauf über einen antiislamischen Hetzfilm entstanden, sei kein geplanter, militärisch organisierter Terrorangriff gewesen.

          Was soll da vertuscht werden?

          Wer hat hier versagt?

          Da geht es nicht um schmutzige Geschichtchen von Schlampen und Hurenböcken, sondern um Tod und Leben.

        • Der Fall Broadwell, Kelley, Petraeus, Allen wird immer interessanter, auch für Männerrechtler.

          General Allen (wen überrascht das?) ist auch ein tüchtiger Weißer Ritter, genau wie Petraeus.

          Er unterstützte die „psychisch instabile“ Zwillingsschwester von Kelley bei deren Bemühen, ihren 4-jährigen Sohn dem Vater zu entziehen und zu entfremden im Rahmen eines Sorgerechtsstreites (volles Programm einschließlich Falschbeschuldigungen von Seiten der „psychisch instabilen“ Mutter).

          Auch General Petraeus hat zugunsten der „psychisch instabilen“ Mutter, Kelleys Schwester, interveniert – echte Alpha-Männer, wie sie viele Frauen lieben (deshalb sind sie ja Alpha-Männer):

          *The generals‘ letters to the court — written in the past two months — supported a motion to overturn a ruling made nearly a year earlier by a judge who resoundingly denied custody to Khawam, because of serious reservations about her honesty and mental stability, court records show.

          Die Briefe der Generäle an das Familiengericht – geschrieben während der letzten 2 Monate – unterstützten einen Antrag, ein ca. ein Jahr altes Urteil aufzuheben, das Khawam (Kelleys Schwester) das Sorgerecht für ihren Sohn entzog, weil der Richter starke Zweifel an ihrer Ehrlichkeit und geistigen Stabilität hatte, wie Gerichtsprotokolle ausweisen.

          The father, Grayson Wolfe, was unable to see the child for more than a year, according to court documents. The judge overseeing the case cited Khawam with “outrageous conduct,” “bad faith litigation tactics,” and “illogical thinking,” awarding full custody to the father and socking the mom with $350,000 in legal fees in 2011.

          Laut Gerichtsunterlagen konnte der Vater des Kindes, Grayson Wolfe, seinen jetzt 4 Jahre alten Sohn über ein Jahr lang nicht sehen. Der mit dem Fall befasste Richter bezeichnete das Verhalten Khawams (der Mutter) als „abscheulich“, warf ihr „üble Umgangsverhinderungsmanöver“ vor und „unlogisches Denken“, woraufhin er dem Vater im Jahre 2011 das volle Sorgerecht zusprach und die Mutter dazu verurteilte, die Kosten des Verfahrens von 350000 Dollar zu tragen.*

          http://www.nypost.com/p/news/national/battle_john_allen_also_helped_jill_YjkEYUNY2INC4smBMEYqUI

          Dieser Fall ist nicht nur als Beispiel für weibliche Hypergamie von Interesse, sondern demonstriert auch, wie Alpha-Männer als Weiße Ritter agieren für ihre Freundinnen.

          • @Roslin

            „Dieser Fall ist nicht nur als Beispiel für weibliche Hypergamie von Interesse, sondern demonstriert auch, wie Alpha-Männer als Weiße Ritter agieren für ihre Freundinnen.“

            Das wären dann so gesehen Investitionen in die Schwester um bei der eigenen Partnerin gut darzustellen, also letztendlich „Werbekosten“.

        • @ Alexander

          „Kelley (37).
          General Allen (59)“

          Wenigstens hält auch er sich ziemlich
          genau an die Regel: Dividiert durch 2
          plus 7. 🙂 🙂 🙂

        • @ Red Pill

          *Wenigstens hält auch er sich ziemlich
          genau an die Regel: Dividiert durch 2
          plus 7. *

          Angeblich hat er ja nur geflirtet, der General Allen. Auf 30000 bis 40000 Dokumentenseiten innerhalb von 2 Jahren, die die beiden Flirtenden ausgetauscht haben.

          Langsam wird mir klar, warum der Krieg in Afghanistan verloren geht.

          Und dass ich kein Alpha-Mann bin.

          Sonst wäre Tippse jünger!

          „Hörst Du, Tippse?!“

          Ich werde sie austauschen müssen.

          Aber bei wem?

          Wenn ich doch bloß Neurochirurg geworden wäre, dann hätte ich versuchen können, ihr Gehirn umzutopfen.

          Müsste dann allerdings nach einer Körperspenderin suchen.

          Tippse müsste die natürlich auch noch gefallen, denn sie müsste ja in ihr…äh, mit ihr leben.

          Und was mach‘ ich mit dem Gehirn der Körperspenderin?

          In Tippses alte Hülle implantieren?

          Ach, warum bloß ist alles so kompliziert.

          Sexbots sind die letzte Hoffnung.

        • @ Christian

          „Das wären dann so gesehen Investitionen
          in die Schwester um bei der eigenen Partnerin
          gut darzustellen, also letztendlich “Werbekosten”.

          Wenn ein Mann sexuell durch eine
          jahrelange Trockenstrecke gegangen
          ist, wird er in Bezug auf die
          Beurteilung von Frauen weitgehend
          unzurechnungsfähig.
          Einen Status oder eine günstige
          Situation auszunutzen um Sex
          zu haben ist das eine. Aber sich
          emotional zu engagieren und ein
          gestörtes Huhn im Kampf um ihre
          Kinder und gegen den Ex. zu
          unterstützen ist das andere.
          So gesehen geschieht ihm Recht,
          auch wenn der Auslöser zu seinem
          Abschuss in einer dreckigen
          politischen Intrige liegt.

    • Noch eine Frau, 37 Jahre alt (Paula Broadwell ist 40), die Mitarbeiterin des Außenministeriums Jill Kelley, eine dunkelhaarige Schönheit (2. von rechts):

      Angeblich nur eine gute Freundin vom Herrn General.

      Immerhin so gut, dass Paula Broadwell eifersüchtig wurde und sie mit Drohmails eindeckte, anonym versteht sich.

      Frau Kelly informierte das FBI.

      So kam die Ermittlung in’s Rollen.

      Entweder Petraeus ist ein unerkannter Adonis und ganz heißer Feger (obwohl er mehr so aussieht wie König Alberich), oder…, ja, Hypergamie wirkt.

      Ich werd‘ noch richtig klatschsüchtig.

      Wenn’s der Evolution dient.

      Daran ist aber nur Tippse schuld.

      Wer sonst?!

      Mich tät so was gar nicht interessieren.

      • @ Alexander

        „Immerhin so gut, dass Paula Broadwell
        eifersüchtig wurde und sie mit Drohmails
        eindeckte, anonym versteht sich.

        Frau Kelly informierte das FBI.

        So kam die Ermittlung in’s Rollen.“

        Nun es gibt noch weitere Spekulationen
        wegen dem Zeitpunkt der Indiskretion.
        Weiss er zuviel über Benghazi.

        Wie dem auch sei, was mich am meisten
        stört ist die Tatsache, dass ein
        Mann wie Petraeus oder Arnie
        nicht einfach hinstehen und sagen
        kann.

        “yeah, I fucked her, so what?”

        • @ Christian

          „Ja, das wäre mal eine Aussage. Lohnt sich aber nur dann, wenn man bereit ist seine Familie aufzugeben. Was wohl meist die Folge sein wird.“

          Nun wenn er sich wendet und windet
          wie ein Wurm und entschuldigt geht
          seine Beziehung vielleicht trotzdem
          den Bach runter. Nur zusätzlich
          verliert er, auch bei Leuten die
          vordergründig seine Entschuldigungen
          begrüssen, insgeheim den Respekt.
          Was ist schlimmer als Mann etwas
          zu machen, was moralisch nicht
          ganz korrekt ist, oder komplett
          einzuknicken?

  3. @ Chomsky

    Einer der ersten, der eine linke Interpretation der Evolutionären Psychologie schuf, war der australische Philosoph Peter Singer mit seiner Schrift „A Darwinian Left“.

    Dem folgte dann Griet Vandermassen als linke Feministin mit ihrer Entwicklung des „Darwinian/Evolutionary Feminism“.

    Ein kurzer Auszug aus Singers Schrift „A Darwinian Left“ findet sich hier:

    http://www.utilitarian.net/singer/by/1999—-02.htm

    Falls Du Lust hast, Dir die verlinkte Seite mal durchzulesen, würde mich interessieren, was Du davon hältst, wo Du zustimmen kannst und wo Du Kritik hast.

    • @Leszek

      Man müsste dies natürlich eingehender studieren, aber ich würde nun mal ganz allgemein und wieder ad hoc Folgendes sagen:

      Für mich ist „Wahrheit“ (und wissenschaftliche Erkenntnis sollte ja zu dem führen), weder politisch „links“ noch „rechts“. Deshalb ist es für mich auch ein bisschen müssig darüber zu debattieren, ob es einen linken oder einen rechten Darwinismus gibt.

      Aber ich denke, ein linker Darwinismus übersieht vielleicht, dass aus wissenschaftlichen Wahrheiten im Grunde genommen keine Politik abgeleitet werden kann. Die Wissenschaft will die Frage beantworten, wie etwas beschaffen ist (Deskription) und weshalb/warum etwas so ist, wie es ist (Analyse), aber sie kann m.E. keine Sollensaussagen machen (wie etwas sein soll, welche Politik nun betrieben werden soll etc., welche ethischen Grundsätze gelten sollen, wie das Strafrecht beschaffen sein soll etc.). Natürlich wird bei den Menschenrechten immer wieder auf die Naturrechte rekurriert: Um etwas zu legitimieren oder zu delegitimieren

      Peter Singer bevorzugt offenbar eine utilitaristische Ethik, der kann man zustimmen oder nicht zustimmen, aber dies hat m.E. nix mit irgendwelchen Erkenntnissen von Darwin zu tun oder wem auch immer.

      Wie ich schon mal gesagt habe: Ich finde für eine linke Politik nicht zentral, wie die Natur des Menschen beschaffen ist, ob eher durch eine biologische oder historische Anthropologie beeinflusst, sondern zentral finde ich den „Willen“ und die Bedürfnisse der Menschen. Also was wollen sie, also was sind ihre Anliegen und ihre Bedürfnisse, aber wie die zustande gekommen sind, ob dies nun eher durch biologische oder soziale Faktoren, ist m.E., wenn es um politische Fragen geht, mehrheitlich unerheblich. Einfaches Beispiel: Auch wenn die biologische Anthropologie zur Erkenntnis kommen würde, dass Frauen von Natur aus besser Kinder erziehen können (rein fiktive Annahme) und nicht so gerne in technischen Berufen arbeiten, dann spielt das für mich keine Rolle: Wichtig ist der Wille, also was die einzelnen Menschen wollen oder eben nicht wollen. Das Rekurrieren auf das Naturrecht ist doch eigentlich mehr eine Verlegenheitslösung: Weil man gewissen Menschenrechten zum Durchbruch verhelfen will (z.B. das Recht auf Nahrung), wird nun ausgerechnet, wie viel Nahrung naturgemäss ein Kind braucht, damit es keine Schäden erleidet. Aber wenn ein Kind schreit, dass es Durst oder Hunger hat, sollte das doch eigentlich ausreichen, damit dieses Menschenrecht auf Nahrung zum Durchbruch verholfen wird.

      Deshalb: Ich finde eigentlich die Debatte, ob der Mensch eher durch biologische oder soziale Faktoren konstituiert ist, wenn es um politische Entscheidungen geht, quasi obsolet. Wichtig ist m.E., was die Menschen für Bedürfnisse haben etc., aber nicht, ob die Bedürfnisse nun eher biologischer oder sozialer Natur sind.

      Ich weiss nicht: Bei Dir habe ich den Eindruck, dass Du quasi unversale Normen oder eine universale Ethik aus der Natur als Letztbegründung ableiten möchtest, nur sind Normen m.E. einfach nicht durch eine universelle Letztbegründung ableitbar! 🙂 Du kannst dies z.B. am Schwangerschaftsabbruch durchspielen. Was nützt Dir bei dieser Frage die Wahrheit über die Anthropologie des Menschen? Peter Singer kommt offenbar bei gwissen Behindertenvereinigungen extrem schlecht an.

      • @ Chomsky

        „Aber ich denke, ein linker Darwinismus übersieht vielleicht, dass aus wissenschaftlichen Wahrheiten im Grunde genommen keine Politik abgeleitet werden kann.“

        Nein, das betonen Peter Singer und Griet Vandermassen beide ausdrücklich. Sie sind nur der Ansicht, dass eine Berücksichtigung evolutionär-psychologischer Forschungsergebnisse es im Idealfall ermöglicht potentiell Erreichbares von Unerreichbarem besser auseinanderzuhalten und es außerdem erleichtern kann, politische Maßnahmen zur Erreichung linker Ziele durchzuführen.

        Der biologische Anteil meines Menschenbildes ist übrigens nicht völlig mit dem von Singer und Vandermassen identisch, dafür aber sehr weitgehend im Einklang mit dem biologischen Menschenbild, dass Dein Namensgeber Noam Chomsky vertritt.

        „Peter Singer kommt offenbar bei gewissen Behindertenvereinigungen extrem schlecht an.“

        Die Kritik von Vereinigungen von Menschen mit Behinderung an Peter Singer ist berechtigt. Aber sie betrifft ganz andere Themen und Werke.

        Singers Überlegungen zur Verknüpfung von Evolutionärer Psychologie und linkem Denken kann man auch positiv rezipieren, wenn man der Kritik der Behindertenvereinigungen an anderen Werken von ihm zustimmt.

      • @ Chomsky

        „Für mich ist “Wahrheit” (und wissenschaftliche Erkenntnis sollte ja zu dem führen), weder politisch “links” noch “rechts”. […] Die Wissenschaft will die Frage beantworten, wie etwas beschaffen ist (Deskription) und weshalb/warum etwas so ist, wie es ist (Analyse), aber sie kann m.E. keine Sollensaussagen machen “

        Zumindest in Hinblick auf die Gesellschaftswissenschaften übersiehst du hierbei aber, dass eine „unpolitische“ bzw. „wertfreie“ Wissenschaft die herrschenden Zustände als quasi naturgegeben setzen muss, was alles andere als wertneutral ist, sondern eine affirmative Haltung zum Gegebenen voraussetzt.

        Der Streit zwischen „linken“, „rechten“ und „ideologiefreien“ Wissenschaftlern gründet sich in der Regel nicht darauf, dass die einen Handlungsvorschriften aus ihren Erkenntnissen ableiten wollen und die anderen nicht, sondern dass die Analyse des Gegenstands verschieden ist – und sich aus der verschiedenen Analyse des Gegenstands offenbar zumindest (verschiedene) implizite Handlungsanweisungen ableiten lassen.

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