Sex, Fantasien und reagierendes und spontanes Begehren

Ein interessanter Artikel zum Sexleben der Geschlechter:

Die 5 häufigsten Sexfantasien (nach A Billion Wicked Thougts):

the top five female fantasies involve

  • having sex with a stranger,
  • being worshipped in bed,
  • being ravaged in bed,
  • being watched by others and
  • enjoying a threesome.

In other words, women tend to fantasize about being the object of desire.

Das ist schon einmal ein interessanter Einstieg. Frauen wollen vielleicht gern das Opfer der Begierde sein.

Eine weitere dort zitierte Studie untersucht, was Frauen anmacht:

For their study, published in the Journal of Sexual Medicine, Katherine Goldey and Sari van Anders randomly assigned 128 women and 98 men to one of four groups, or „arousal conditions.“

One group completed an imagined social situation exercise in which they imagined a positive sexual encounter and then answered open-ended questions about it. The others engaged in typical unstructured fantasy (imagining sexual situations but not writing about them), while others read an erotic story of the researchers‘ choice or took part in a neutral exercise (writing about the room they were in).

Then they rated their perceived genital arousal (how they felt physically), as well as their „state“ desire (whether they wanted to have sex).

The results: The first three groups all reported experiencing increased genital and psychological arousal, as well as higher „state“ desire, compared with the neutral group. The group who engaged in unstructured fantasy had the greatest arousal.

Das zeigt meiner meiner Meinung nach, dass Lust und zuviel Logik sich nicht unbedingt vertragen. Wer zuviel zu den Details befragt wird, der kommt aus der Stimmung, kann sich weniger der Fantasie hingeben, verliert sich weniger in ihr. Vielleicht auch ein Grund, warum das sehr logisch abstrakte Konsensmodell von nur sehr wenigen Leuten praktiziert wird.

Und zu der Frage, ob Lust bereits vorhanden ist oder durch sexuelle Tätigkeit entsteht:

That’s great news for all of us, but particularly for women, who often tend to experience sexual desire in response to the sex they’re already having. In other words, you may not feel quite so „into“ sex in the beginning, but your desire and arousal grow as the interlude progresses.

Indeed, female sexual response is typically characterized by „responsive desire,“ while male sexual response is more likely characterized by „spontaneous desire,“ says sex educator Emily Nagoski, author of the „Good in Bed Guide to Female Orgasms.“

„‚Responsive desire‘ is when motivation to have sex begins after sexual behavior has started: You’re doing something else when your partner comes over and starts kissing you, and you think, ‚Oh yeah! That’s a good idea,'“ she explains.

„‚Spontaneous“ desire, more typical of male sexuality, works more like this: You’re walking down the street and for no immediately obvious reason you think, „Hm. I’d like to have sex!“

Das würde zumindest erklären, warum Männer Sex eher initiieren müssen und es seltener zu Sex kommt, wenn sie einfach nur auf die Lut der Frau warten (natürlich wie immer nur im Schnitt, es kann bei einzelnen Männer oder Frauen auch anders sein). Vielleicht auch der Grund, warum viele Männer gute Erfahrungen damit gemacht haben „es einfach mal zu versuchen“,  was dann allerdings von den Frauen, bei denen es nicht klappt zurecht als Belästigung wahrgenommen werden kann.

Wenn es denn richtig ist, dass die Geschlechter sich in dieser Hinsicht unterscheiden, dann könnte dies darauf zurückzuführen sein, dass Testosteron den Sexualtrieb erhöht und davon die meisten Männer eben mehr im „Grundumsatz“ haben als die Frauen. Sexuelle Anregungen hingegen bewirken dann wieder eine Aktivierung des Sexualtriebs bei diesen, so dass dann entsprechend auf anregende Signale positiv reagiert wird.

28 Gedanken zu “Sex, Fantasien und reagierendes und spontanes Begehren

    • @roslin

      Interessant!

      “The majority of women have submission fantasies. From classic romance The Flame and The Flower to classic erotica The Claiming of Sleeping Beauty to Twilight BDSM fan fiction, submission themes are immensely popular in cross-cultural female erotica. The fact of the matter is that most heterosexual women are wired to find sexual submission arousing–and so are most female mammals.“

      • @ Christian

        Allerdings zeigen Untersuchungen, dass auch ca 1/3 der Männer Submissionsfantasien haben, 2/3 Dominanzfantasien.

        Bei Frauen scheint das Verhältnis umgekehrt.

        Die mit Dominanzfantasien werden Feminist.I.nnen.

        • @ Alexander

          „Die mit Dominanzfantasien werden Feminist.I.nnen.“

          Da diese Eigenschaften offenbar
          weitgehend hirnanatomisch festgelegt
          sind ist Umerziehung zwecklos.
          Immer diese verfluchte Biologie.:-)

          Also diese Art von Frauen möglichst
          vermeiden.
          Den Einfluss der anderen so gut
          es geht neutralisieren und sich
          vor allem keine Schuldgefühle
          einprogrammieren lassen.

        • @ Red Pill

          *Also diese Art von Frauen möglichst
          vermeiden.
          Den Einfluss der anderen so gut
          es geht neutralisieren und sich
          vor allem keine Schuldgefühle
          einprogrammieren lassen.*

          Genau so.

          Das ist die Methode der Wahl, wenn man nicht naturwüchsig submissiv ist als Mann.

          Für Naturpudel gilt das also nicht.

          Auch die haben ein Recht darauf, zu pudeln.

          Nur sollen sie das nicht auch noch von anderen Männern erwarten oder gar ihnen via Gesetzgebung aufzwingen wollen.

          Ansonsten: Feminist.I.nnen meiden wie einen Seuchenherd.

        • Welche Pudel sind die schlimmsten?
          Die „Naturpudel“ oder die Schweinebuckel, die
          aus Berechnung dem Femigeist hinterherlaufen?
          Zeige mir einen Politiker der nur von Bürgern
          redet? (Nicht dieses elendige Bürgerinnen und Bürger benutzt!) Der konsequent gegen Frauenquoten ist?
          Wo sind denn die tollen „Nichtpudel“?
          Sollten wir heute wieder einen Adolf bekommen, der die
          Zeitgeistin trifft, alle,(!) alle würden wieder folgen!
          Oder glaubst Du auch wir seien heute bessere MenschInnen?

          • @Verbreiter

            ich lasse diesen Kommentar noch mal stehen, weil du relativ neu bist, aber bei weiteren solltest du darauf achten, dass deine Kommentare höflich und sachlich sind.

            Auch gegenüber Feministinnen oder Feministen (m). Also keine Pudel und etc bitte.

        • @RedPill:
          „Da diese Eigenschaften offenbar
          weitgehend hirnanatomisch festgelegt
          sind ist Umerziehung zwecklos.
          Immer diese verfluchte Biologie.:-)“

          So einfach würd ich es nicht sehen, ich würd es schon auf Erfahrungen oder persönliche „Ausgeglichenheit“ zurück führen.
          Es soll ja auch Menschen geben, die beiderlei Fantasien haben und wechseln.

          Man könnt auch sagen: Menschen die in ihrem Leben viel Kontrolle und Verantwortung tragen wünschen sich häufig zum Ausgleich ein Sexleben, indem sie beides Abgeben können.

          Menschen die nicht viel Macht in ihrem Leben haben, möchten sie wenigstens im Bett haben.

          Dann gibts noch die, die Angst vor Kontrollverlust haben, die also auch im Bett nicht entspannen können.
          Und die, die nie gelernt haben Kontrolle über sich oder andere zu haben und auch im Bett eher die passive Nummer fahren aus Unsicherheit.

          Das schließt Genetik nicht aus, halte ich bei manchen Menschen allerdings für sehr viel wahrscheinlicher.

          Zumindestens werden Menschen, die erst Vertrauen im Bett brauchen gerne mal in die Prüderie und/oder Dominanz-Ecke gestellt.
          Ebenso gibts andere, die gern den Dominus/die Domina raushängen lassen wollen, aber dabei so unsicher und/oder verantwortungslos wirken dass man nicht weiß ob man lachen oder weinen soll.

          Wer die Kontrolle nichtmal zeitweise an „vertraute“ Menschen abgeben kann hat meist Angst oder vertraut nicht.
          Das gilt sicher für viele Feministen, aber auch für viele „(Möchtegern)-Alphas“.

        • nicht zu vergessen der „gesellschaftliche“ Druck, der Männern sagt, dass sie auf Teufel komm raus dominant sein müssen.

          Als würde jemand im intersexuellen Wettkampf offen sagen, dass er eigentlich ein Waschlappen im Bett ist. Niemand entblößt sich gerne so vor seinen „Freunden“ und Feinden.

          Wer malt sich schon gerne eine Zielscheibe ins Gesicht, natürlich werden Sachen, die im sozialen Kontext als „Schwäche“ ausgelegt werden eher verschwiegen als offen gelegt.

          Und genau aus dem Grund werden wohl auch manche Feministen lieber die „Starke“ markieren, um nicht als Schwächling betrachtet zu werden.

          Wer ist denn immer so stark ganz offen und ehrlich zu sich selbst zu stehen und gegen die ungeschriebenen Regeln seiner soziale Peer Group zu verstoßen?

          Kann sein, dass man in Umfragen ehrlich ist. Aber nicht selten reden sich Menschen auch selbst ne Menge ein.

    • @ Alexander

      Auch interessant. Zwar nichts Neues,
      wird aber immer wieder in Frage
      gestellt. Ist ein Grund warum die
      Bandbreite der Verhaltens-Möglichkeiten
      für Männer, um ihr Ziel zu erreichen,
      derart gross sind.

      Almost every quality of dominant males triggers arousal in the female brain: dominant scents, dominant gaits, deep voices, height, displays of wealth…………..

  1. „Frauen wollen vielleicht gern das Opfer der Begierde sein.“ … interessanter Versprecher, du meinst wohl eher „Objekt der Begierde“… 😉

  2. @ Christian
    „Vielleicht auch ein Grund, warum das sehr logisch abstrakte Konsensmodell von nur sehr wenigen Leuten praktiziert wird.“

    Kennst Du Menschen, die DAS „Konsensmodell“ praktizieren?
    Und wenn ja, würde doch mal ein Praxisbericht (Kein Video, nein!
    Aber so als Erzählgeschichte, Rosamundes Erzählungen)
    den Horizont erweitern?

    Und da fällt mir gerade…..warum ist das „Konsensmodell“ logisch?
    Was ist daran bitte logisch?
    Und warum „sehr“ logisch? Was ist daran „sehr“?
    (Abstrakt soll wohl bescheuert bedeuten, deshalb frage ich nicht.
    Wenn das aber nicht so ist, frage ich auch noch danach?)

  3. Frage 1: Was waren denn die meistgenannten Sexphantasien der Männer?

    Frage 2: Hat dieses Mal jemand notiert, wieviel Prozent der befragten Frauen keinen natürlichen Hormonhaushalt hatten (was ja vorallem bedeutet: fast kein Testosteron)?

    Frage 3: Sind (Extrem-)Switcher „unnormal“?

    • Zu Frage 1
      (Editiert: Bitte sachlich bleiben)

      Frage 2

      Ja ich habe das mit dem Hormonhaushalt, sowol natürlich
      als auch unnatürlich (Du meinst wahrscheinlich
      künstlich? Ist aber schwer zu trennen) notiert!

      PS hast Du auch das Problem zu wenig Testosteron?

      PPS Wer bestimmt eigentlich den „natürlichen“ Hormonhaushalt
      der Frauen?

      Frage 3

      Normal ist das, was der Norm entspricht!
      Die Norm sind zwei Geschlechter!
      Denn fast alle „Zwischengeschlechter“
      können sich nicht fortflanzen!

      Das ist Natur!

      • Was bitte war denn bei den Sex….
        nicht sachlich?
        Und wie bitte kann man bei „…phantasien“
        sachlich bleiben?

        Oder sollte ich dämnächst
        „logisch abstrakt….“ sein?
        Oder noch besser „sehr logisch abstrakt…“
        So, als,, „Konsensmodell“

        Ich denke auf mich als Komentator kannst
        Du gerne (?) verzichten!
        Aber den Roslin solltest Du nicht verärgern!
        Denn gerade dessen Kommentare sind das
        Salz in diesem Blog!

        PS Wann hast Du denn Beleidigungen
        gegen Männer beanstandet?
        (Bitte Belege….gähnnnn)

        Nun, gut Dein Blog, Deine Regeln.
        Nur den Roslin, würde ich nicht verjagen!

    • @ muttersheera

      Der durch Pilleneinnahme ausgelöste Testosterontiefstand bei Frauen dürfte ihr Dominanzverlangen weniger tangieren als ihre Libido.

      Schließlich gibt es keine Hinweise darauf, dass Frauen vor der Pillenära mehr nach Dominanz verlangten als heute.

      Es könnte also sein, dass ein Absetzen der Pille zwar die Lust der Frau auf und beim Sex intensiviert, sie aber noch mehr nach dem begehrt, was ihr Lust bereitet.
      Wenn sie also eher passiv-submissiv ist, das Dominiert-Werden genießt, dann würde sie ein noch intensiveres Verlangen nach einem dominanten Mann verspüren, wenn sie selber dominieren will, das dann eben auch intensiver als zuvor.

      Ich kenne dazu keine Studien, da offenbar die psychischen Folgen der Pille von niemandem gerne untersucht/angesprochen werden (ist ja ein gigantisches Geschäft – Industrie hat kein Interesse, viele Feminist.I.nnen auch nicht – die Pille ist ja befreiend/empauernd, ebensowenig viele Männer – die Pille ist ja bequem).

      Auch das Vorgehen von Ogas/Sadi erlaubt keine Unterscheidung zwischen Pillen einnehmenden und nicht einnehmenden Frauen.

      Die Top 5 männlicher Sexfantasien umfassen (Reihenfolge nicht sicher), wenn ich mich recht erinnere, Schlafen mit jüngeren Frauen, Schlafen mit älteren Frauen (bei sehr jungen Männern), Dominieren submissiver Frauen, Schlafen mit „verbotenen“ Frauen (der des Chefs z.B.), Sex mit mehreren Frauen gleichzeitig.

      Link habe ich gerade nicht zur Hand.

      Was verstehst Du unter Extrem-Switchern?

      Extremes Verhalten ist per se selten und darum „unnormal“.

      Dass eher dominante Männer auch mal dominiert werden wollen, submissive sein wollen und eher submissive Frauen auch mal dominieren wollen (ist jedenfalls bei Tippse und mir so), dürfte dagegen häufiger sein.

      Meine Lieblingsfantasie ist die „Geschichte der O“.

      Kein anderer pornografischer Roman hat mich mehr fasziniert.

      Real bin ich allerdings unfähig, auch nur annähernd so sadistisch/dominant zu sein wie die männlichen Hauptprotagonisten des Romans.

      Nicht allein aus moralischen Bedenken, sondern weil ich real nicht genießen kann, was ich in der Fantasie, als literarische Fiktion, genieße.

      Was dazu führt, dass ich zum Leidwesen Tippses weitaus weniger dominant-sadistisch bin als sie submissiv.

      • @Roslin

        „Die Top 5 männlicher Sexfantasien umfassen (Reihenfolge nicht sicher), wenn ich mich recht erinnere,

        „Schlafen mit jüngeren Frauen, Schlafen mit älteren Frauen (bei sehr jungen Männern)“

        Waren da Altersangaben vorhanden?

        „Dominieren submissiver Frauen“

        Aus der Theorie heraus verständlich

        „Schlafen mit “verbotenen” Frauen (der des Chefs z.B.)“

        Was verboten ist muss gut sein. Und gerade die Frau eines statushöheren Mannes hat vielleicht etwas von intrasexueller Konkurrenz, zumal da gute Ausssichten sind, dass ein Kind gut versorgt wäre.

        „Sex mit mehreren Frauen gleichzeitig“

        Auch verständlich.

      • @ Alexander

        „Der durch Pilleneinnahme ausgelöste Testosterontiefstand bei Frauen dürfte ihr Dominanzverlangen weniger tangieren als ihre Libido.“

        Ich glaube, dass beides zusammenhängt.

        Sicher bin ich mir aber, dass der kulturell-beeinflusste „normale“ Testosterontiefstand (etwa 1/6 des durchschnittlich-natürlichen soll bei Pillenkonsumentinnen noch übrig sein, las ich mal irgendwo, weißt Dus besser/genauer?) stark mit dem hier-abgefragten „spontanen Begehren“ zusammenhängen dürfte/müsste.

        Bedeutet für mich: diese Studie (wie quasi auch alle Anderen zu dem Thema) ist für die Tonne.

        „Ich kenne dazu keine Studien, da offenbar die psychischen Folgen der Pille von niemandem gerne untersucht/angesprochen werden“

        Tja… wirklich bedauerlich. So werden wir nie der Wahrheit näher kommen.

        „Schlafen mit “verbotenen” Frauen (der des Chefs z.B.),“

        Wo hatt ich nochmal gelesen, dass Männer das Wort „Revolution“ als Aufforderung zur Vergewaltigung der Frau eines Höhergestellten (miss-)verstehen? Dworkin wars garantiert nicht, aber damn it, ich komm gerad nicht drauf…

        „Was verstehst Du unter Extrem-Switchern?

        Extremes Verhalten ist per se selten und darum “unnormal”.

        Dass eher dominante Männer auch mal dominiert werden wollen, submissive sein wollen und eher submissive Frauen auch mal dominieren wollen (ist jedenfalls bei Tippse und mir so), dürfte dagegen häufiger sein.“

        Eigentlich meine ich genau DAS…

        „Meine Lieblingsfantasie ist die “Geschichte der O”.

        Kein anderer pornografischer Roman hat mich mehr fasziniert.“

        Mich jetzt nicht so. Ich könnt jetzt aber auch nix Anregenderes nennen… ähm, wobei… Hoffmanns unter Pseudonym veröffentlichten Roman „Fox“ fand ich damals, als ich davon hörte, von der Idee her ganz nett. Ob die Umsetzung mir tatsächlich zusagt habe ich allerdings nie überprüft. Hast Du ihn gelesen?
        Die anderen Klassiker (Nin, Bataille und so) haben mich allerdings ebenfalls ziemlich kalt gelassen. Lediglich ein Werk eines Unbekannten, dessen Titel ich natürlich nicht mehr erinnere, ist mir positiv in Erinnerung (was aber auch an meinem damaligen „Lesepartner“ gelegen haben mag).

        Fazit: Geht doch nix über die eigene Phantasie.

        • @ muttersheera

          *Sicher bin ich mir aber, dass der kulturell-beeinflusste “normale” Testosterontiefstand (etwa 1/6 des durchschnittlich-natürlichen soll bei Pillenkonsumentinnen noch übrig sein, las ich mal irgendwo, weißt Dus besser/genauer?) stark mit dem hier-abgefragten “spontanen Begehren” zusammenhängen dürfte/müsste.*

          Laut Goldstein wird der Blutspiegel auf ein Drittel der normalen Menge abgesenkt.

          http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/verhuetung-zerstoert-die-pille-weibliche-libido-auf-dauer-a-358222.html

          Hier eine jüngere Studie, die mal wieder nahe legt, dass bei Frauen nichts einfach ist und jede Frau eher individuell reagiert.

          http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453007000078

          Man wird also verschiedene Pillen ausprobieren und mit dem pillenfreien Empfinden vergleichen müssen, wenn man auf die Hormonkontrazeption nicht verzichten will.

          Anais Nin habe ich recht gerne gelesen, mit Bataille/Sade konnte ich erregungsmäßig überhaupt nichts anfangen, hat mich angeödet, Hoffmanns Roman kenne ich nicht.

        • @ Alexander

          „Laut Goldstein wird der Blutspiegel auf ein Drittel der normalen Menge abgesenkt.“

          Es scheint noch viel schlimmer als wir glauben, Zitat aus dem SPIEGEL-Artikel:

          „Bereits in früheren Untersuchungen hatte Irwin Goldstein (…)nachweisen können, dass die Pille den Testosteronspiegel typischerweise auf ein Drittel jener Menge absenkt, die nach derzeitigem Wissen erforderlich ist, damit die Frauen überhaupt Lust auf Sex haben.“

          !!!

          M.W.n. hat darüber hinaus auch noch niemand bis heute einen durchschnittlichen Testosteronwert für Frauen überhaupt ermittelt/ermitteln können.

          Bitte sag mir, dass mein diesbezügliches Wissen überholt ist.

          Sonst bleibt mir nur die Feststellung:
          Das sind ja Zustände wie beim Hornberger Schießen…

        • Nein, falsch. Weil: hier lacht ja keiner…

          Was ist mit der verlinkten Studie… hast Du die (gelesen)? Lohnt die? Bei 2x „ja“ bitte ich um eine Mail mit Anhang.

          Merci

          Bon nuit.

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