Error Management Theorie

Ein interessanter Aspekt, der letztendlich in den Bereich Spiele Theorie fällt ist die Fehler Management Theorie:

Error Management (EM) is a theory that looks at history of cognitive biases throughout evolution. It was put forth by David Buss and Martie Haselton. Such biases and heuristics over the vast time line of evolutionary history could have only existed if they held at least slight reproductive benefits. The drive to reduce or manage costly reproductive errors is the root of the theory. However, since evolution is purposeless—it has no „intentions“—EM adaptations are not aimed at accuracy but are „designed to err in the direction of lower survival or reproductive cost“.[1]

Letztendlich geht es darum, dass einige Fehler teurer sind als andere: Es ist günstiger sich einmal zuviel vor einer giftigen Schlange zu fürchten als einmal zu wenig, wenn die Kosten auf der einen Seite unnötiger Schrecken und auf der anderen Seite der Tod durch den Biss der Schlange sind. Es lohnt sich dann immer eher, sich auf der Seite des weniger kostenintensiven Fehlers zu irren.

In der Wikipedia dazu:

In the decision making process, when faced with uncertainty, a subject can make two possible errors: type I or type II. A type I error is a false-positive or in layman’s terms, playing it safe. A fire alarm that later turns out to be a false alarm is a type I error. A type II error is a false-negative, or the siding with skepticism. Ignoring the fire alarm because it is often wrong, but it later turning out to be accurate is a type II error.

Wann immer die Folgen eine Irrtums in die eine Richtung geringer sind als eines Irrtums in die andere Richtung lohnt es sich eher einen Fehler in eine bestimmte Richtung zu machen.

Ich kann mir vorstellen, dass darauf ein gewisser Teil menschlichen Verhaltens beruht.

Beispielsweise ist eine übertriebene Gesichtererkennung sinnvoll, weil ein potentieller Mensch in der Gegend gefährlicher ist als die Wahrnehmung eines falschen Gesichtes. Gleichzeitig führt dies dazu, dass wir überall Gesichter zu erkennen glauben und Sachen personalisieren, die nicht menschlich sind.

Auch ein Handlungsmotiv in verschiedenen Zusammenhängen zu erkennen mag vorteilhafter sein als ein solches Motiv zu übersehen, was uns zu allerlei Verschwörungstheorien bringen könnte.

Ein weiteres Beispiel, welches den Geschlechterbereich betrifft, führt die Wikipedia an:

Error Management theory asserts that such errors had an important role in human evolution, with certain errors benefiting certain sexes. In males, a type I error of assuming sexual interest on the part of a female is less costly than assuming the female is not interested when in fact she is. The former costs embarrassment, rejection and in rare cases the anger of her current mate. The latter (type II) cost is the loss of an interested reproductive partner. In women, a type I error is assuming that a man is dedicated to resource commitment when he is not is more costly than assuming he is not when he is. The former is costly in that woman has been abandoned and tricked by the male into giving reproductive access. The latter, she has given up nothing and missed out on one of many commitment-oriented men.

Accordingly, men may be predisposed due to evolutionary incentives to over-perceive female sexual interest whereas females are oriented to under-perceive male commitment signals.

Ich hatte diesen Ansatz hier schon einmal besprochen

78 Gedanken zu “Error Management Theorie

  1. *Accordingly, men may be predisposed due to evolutionary incentives to over-perceive female sexual interest whereas females are oriented to under-perceive male commitment signals.*

    Wie steht das zu der bei Frauen überdeutlich zu beobachtenden Eifersucht?
    Warum bewerten Frauen die „Treue“ und „Wahrheit“ eines Mannes dann so sehr und führen diese gerne als Kriterien für eine Beziehung oder Trennung an?

    • @Borat

      Ich denke, dass Eifersucht bei beiden Geschlechtern besteht. Gerade Männer zeigen starkes „Mate Guarding“, dass auch Ursache für vielerlei Gewalt ist.

      Hier geht es aber darum, dass Männer eher davon ausgehen, dass Frauen sexuell an IHNEN interessiert sind, weil es günstiger ist, dies einmal zu viel als einmal zu wenig anzunehmen. Und Frauen würden eher davon ausgehen, dass der Mann nicht an einer Beziehung mit IHNEN interessiert ist (also die Bindung schwächer ist), weil es sicherer ist, mißtrauisch zu sein (wenn die Frau vorsichtiger ist, bevor sie von einem echten Beziehungsinteresse ausgeht, dann lässt sie sich vorher auf weniger ein und ist kritischer in der Partnerwahl). Es kann aber gerade dieses Unterschätzen der Bindung auch dazu führen, dass sie eifersüchtiger ist als es die Umstände hergeben. Eben weil sie seine Signale, dass er in einer festen Beziehung mit ihr ist, unterschätzt.

      • Also könnte man sagen Frauen sind von einer Beziehung und vom Mann abhängiger und neigen deswegen aus Selbstschutz mehr zu Zweifeln / Eifersucht?

        Bedeutet das nicht auch wieder dass Frauen sich eine Beziehung und das Interesse von Männern mehr wünschen dieses aber gleichzeitig kritischer Bewerten müsen um nicht Opfer ihrer Wünsche zu werden?

        • @Borat

          Nein, warum sollte das daraus folgen? Sie werten Zeichen nur anders. Deswegen müssen sie ja nicht vom Mann abhängiger sein. Es kann sich auch so auswirken, dass sie erst gar nicht in eine Beziehung gehen und eigenständig bleiben.

          Ich würde sagen, dass beide Geschlechter verschiedene Motivationen für Beziehungen haben und bei Männern vielleicht das rein sexuelle eine größere Rolle spielt neben den übrigen Beziehungsfaktoren. Natürlich nur im Schnitt.

        • @christian

          * Sie werten Zeichen nur anders.*

          Wenn du sagst die Eifersucht kommt von der „Unterschätzung“ einer Bindung, dann ist die Unterschätzung ja in einem Verhältnis zu sehen. Zu was?
          Es kann wohl nur zum subjektiven Anspruch, zur Erwartung also zu dem Wunsch zu dieser Bindung sein.
          Also ist der Wunsch stärker als die Einschätzung.

          *Deswegen müssen sie ja nicht vom Mann abhängiger sein.*

          Was muss der Mensch schon, außer sterben?
          Dass Frauen Bindungen praktisch „Unterschätzen“ belegt deren gesteigerte Abhängigkeit , denn sich von etwas Überschätztem Abhängig machen ist ein Risiko.

          Dieses Risiko wiegt wohl stärker als Nachteile durch Unterschätzen, zusammen mit der „Schätztoleranz“ welche direkt mit dem Energieaufwand für die Schätzung zusammenhängt wird ein „Risiko-Puffer“ durch Abwertung gebildet.

          *Es kann sich auch so auswirken, dass sie erst gar nicht in eine Beziehung gehen und eigenständig bleiben.*

          Das ist glaube ich ein toter Ast der Evolution, zumal wenn man genetischen Analysen glaubt dass sich Frauen doppelt so oft wie Männer vermehrt haben. Dazu brauchen Frauen Bindungen, scheinbar heute noch.

  2. @Christian

    Sag mal, gibt es eigentlich unterschiedliche Strategien beim PUA, wenn es darum geht, eine Frau für eine Beziehung zu gewinnen oder wenn Mann nur eine Affäre oder einen ONS will? Also, was würdest Du mir da diesbezüglich raten? 😀 Nein, Fräge ist ernst gemeint, das finde ich nun wirklich interessant. Und ist Dir eigentlich auch schon aufgefallen, oder bin ich da der Einzige, dass Frauen eher selten klar sagen, dass sie nur an Sex Interesse haben, also dass hier immer so ein bisschen herumgedruckst wird?

    • @ Chomsky

      Eins meiner Lieblings-Sprichwörter lautet:

      „In der Theorie sind Theorie und Praxis immer dasselbe. In der Praxis sind sie es nie.“

      Heißt hier jetzt, dass die Theoretiker sich sicher allerhand überlegt haben, wie mann frau deutlich machen kann, dass man nur „unverbindlichen Sex“ sucht.

      Aber erstens glaubt eine Frau, die weitergehendes Interesse hat, Dir das eh nicht mehr (wenn der Sex gut war), zweitens schreckt ein zu deutliches Statement sehr viele Frauen ab, und drittens können auch Männer überrascht werden von den Gefühlen, die sie entwickeln…

      Mein Liebster z. B. … war nicht nur der erste Mann, der mich in der ersten gemeinsamen Nacht alleine mit einem „Gute Nacht“ auf seinem Sofa zurückließ und in dessen Bett ich mich „vorkämpfen“ musste (Grund: er wollte eigentlich nicht fremdgehen), ein paar Stunden später (nach dem Sex) meinte er doch tatsächlich zu mir:

      „Hör mal, ich bin nicht verliebt in Dich. Und ich sag Dir das, weil ich merke, dass Du es bist.“

      BAM!

      Ich hab ihm dann sogar noch – völlig perplex – seine Einschätzung bestätigt… naja, und daraufhin folgten ein paar Monate wilde Achterbahnfahrt und „Kirmes im Kopf“.

      Was wäre die Liebe, wenn alles nach Plan verlaufen würde?

      Genau: Langweilig!

      • @ Muttersheera

        „Aber erstens glaubt eine Frau, die weitergehendes Interesse hat, Dir das eh nicht mehr (wenn der Sex gut war),“

        Zustimmung – mir ist oft aufgefallen, dass Frauen rund um Liebe und Sexualität immer nur das glauben, was sie glauben wollen und nur das sehen, was sie sehen wollen.

        „zweitens schreckt ein zu deutliches Statement sehr viele Frauen ab,“

        Eben – und genau deshalb, weil vieles nicht gesagt werden darf, wird die Mann-Frau-Interaktion nur noch konfliktträchtiger und geht noch häufiger für eine Seite schmerzhaft aus.

        „und drittens können auch Männer überrascht werden von den Gefühlen, die sie entwickeln…“

        Ja – und ich denke, dass sollte man gerade als Mann heute gut unter Kontrolle haben, dann fährt man besser.

        „Mein Liebster z. B. … war nicht nur der erste Mann, der mich in der ersten gemeinsamen Nacht alleine mit einem “Gute Nacht” auf seinem Sofa zurückließ und in dessen Bett ich mich “vorkämpfen” musste (Grund: er wollte eigentlich nicht fremdgehen), ein paar Stunden später (nach dem Sex) meinte er doch tatsächlich zu mir:

        “Hör mal, ich bin nicht verliebt in Dich. Und ich sag Dir das, weil ich merke, dass Du es bist.”

        BAM!

        Ich hab ihm dann sogar noch – völlig perplex – seine Einschätzung bestätigt… naja, und daraufhin folgten ein paar Monate wilde Achterbahnfahrt und “Kirmes im Kopf”.“

        Ich vertrete schon lange die Auffassung, dass im Falle vieler Männchen-Weibchen-Interaktionen amouröser und/oder rein sexueller Art die Frau die verliebte ist, und der Mann nicht. Kein Wunder – die Frau hat die große Entscheidungsmacht über die „Wer-mit-wem“-Frage, was komischerweise kaum jemand mal offen als Privileg benennt. Außerdem wirken verliebte Männer ja schließlich „needy“, deshalb wählt Madame eher nicht verliebte.

        Bei einem Paar verliebt sich der Mann entweder, nachdem sie ihn gewählt hat, oder gar nicht – es mag manchmal auch anders sein, aber das sind meines Erachtens die beiden häufigsten Möglichkeiten.

        Und wieder einmal sieht man, wie konfliktträchtig das Ganze ist.

        „Was wäre die Liebe, wenn alles nach Plan verlaufen würde?

        Genau: Langweilig!“

        Nein, wunderbar! Wenn es am Anfang spannend ist, okay. Aber wenn das eine stabile Beziehung sein soll, eine Ehe, mit Kindern – dann muss Stabilität her. Langweilig ist da gar nichts dran.

        • @Matthias: Hat keinen Sinn. Die meisten Frauen werden genauso wie die Mudda nie ihre Privilegien auf dem Partnermarkt erkennen. Und auch nicht, dass es für den Mann, der sich jeden Tag auf den Arbeit den Arsch aufreißt, schön ist, wenn er sich abends nicht noch mit einem undankbaren Eheweib rumzanken muss. Und auch die Kinder sind nicht unbedingt Fans davon, wenn Mudda und Vater sich am fetzen.

          Aber das ist ja egal, solange Madame genug Nervenkitzel hat. Wie schlecht kann es denn Frauen eigentlich gehen, wenn sie so viel überschüssige Energie haben, um aus dem nichts Streitigkeiten vom Zaun zu brechen. Spricht auch Bände über die Kreativität und Phantasie (solcher) Frauen bzw. das Nichtvorhandensein solcher Eigenschaften bei denselben. Sie wissen einfach nichts mit sich und der vielen Freizeit anzufangen, dabei und leben 7 Jahre länger- wozu frage ich mich.

          Witzig übrigens, dass Muddas Liebster wohl in einer Beziehung mit einer anderen Frau steckte, als sich sich…sagen wir mal „kennenlernten“. Nicht auszudenken, wenn Frau auf einen der vielen Singel-Loser zurückgreifen müsste. Mattheus-Prinzip in Reinkultur. Merke ich auch an mir, wenn ich mal mit einer hübschen weiblichen Begleitung unterwegs bin, weht mir auch von anderen Damen ein sachter Fischgeruch entgegen.

          By the way Matthias: Lass dich nicht unterkriegen. Mehr und mehr Männer erwachen. Dazu müssen sie nicht mal von MGTOW oder MRM etc. gehört oder gelesen haben.
          In nahezu jedem Mann aktiviert sich früher oder später so eine Art MGTOW-Mechanismus, wenn die Scheiße, die Frauen und Gesellschaft auf ihm abladen, zu viel und gar zu übeleichend wird. Die kritische Masse wird in nicht allzu ferner Zukunft erreicht werden,auch wenn es sich bei dieser dann immer noch um eine Minderheit handeln könnte; dann eben um eine hinreichend große Minderheit, die nicht länger ignoriert werden wird. Nicht mehr ignoriert werden kann.

          Wie es danach weitergeht, wenn man dann überhaupt noch von „weitergehen“ sprechen kann, das steht freilich auf einem ganz anderen Blatt.

        • @ Matthias

          Alle 3 Punkte gelten natürlich genauso, wenn Du die Geschlechter vertauschst…

          Und – das hätt ich vielleicht dazuschreiben sollen – nicht nur er war gebunden, ich auch. Gleich mehrfach. Unter anderem hatt ich was mit einem Freund von ihm laufen, der uns beide überhaupt erst miteinander bekannt gemacht hat (und heute immernoch einer unserer engsten Freunde ist)…

          Mehr als 8 Jahre ist das her, und ich bin ihm immernoch treu – nicht zu fassen, find ich manchmal.

        • @ JBG

          „Hat keinen Sinn. Die meisten Frauen werden genauso wie die Mudda nie ihre Privilegien auf dem Partnermarkt erkennen.“

          Privilegien aller Art geben auch meiner Erfahrung nach viele Frauen aufgrund des feministischen zeitgeists nie zu, schon gar nicht, wenn es um sowas wichtiges wie den Partnermarkt geht.

          Aber gut, Frauen haben auf dem Partnermarkt heute ja nicht nur Vorteile, auch für sie ist z. B. das trennungsrisiko gestiegen, und gerade die attraktivsten Männer können sie meist nur als reine Sexpartner, nicht aber als Beziehungspartner haben. Folge: Auch Frauen wird weh getan, und viele können nicht mehr klar denken, nachdem ihnen jemand weh getan hat. Wenn dann noch eine feministische Gehirnwäsche kommt, wird der Mann u. U. grundsätzlich als Feind gesehen. Und dann kann ungerechterweise der Beta oder Omega ausbaden, was ein Alpha einer Frau angetan hat. Das muss alles besser verstanden werden.

          „Und auch nicht, dass es für den Mann, der sich jeden Tag auf den Arbeit den Arsch aufreißt, schön ist, wenn er sich abends nicht noch mit einem undankbaren Eheweib rumzanken muss. Und auch die Kinder sind nicht unbedingt Fans davon, wenn Mudda und Vater sich am fetzen.“

          Einseitigkeit in Beziehungen sehen frauen vermutlich aus zwei Gründen nicht gut: 1. Von Natur aus beliefert der Mann vor allem die Frau – gegen Sex letztendlich, gegen weibliche Zuwendung. Für die Frau ist es instinktiv die Normalität, vom Mann viel entgegenzunehmen. Sie ist schließlich wertvoll und hat sich mit ihm eingelassen. 2. Feministischer Zeitgeist – er muss schlielich wieder gut machen, dass der ein „Schwein“ ist und Frauen Tausende Jahre unterdrückt wurden, auch wenn dies nicht so stimmt, wie es immer dargestellt wird und auch wenn Männer heute nichts dafür können (…und womöglich in ihren vorherigen Leben sogar Frauen waren, falls es Wiedergeburt gibt!)

          „Nicht auszudenken, wenn Frau auf einen der vielen Singel-Loser zurückgreifen müsste. Mattheus-Prinzip in Reinkultur. Merke ich auch an mir, wenn ich mal mit einer hübschen weiblichen Begleitung unterwegs bin, weht mir auch von anderen Damen ein sachter Fischgeruch entgegen.“

          Ja, mate copying ist eine Seite des Weibchens, die kaum bekannt ist und die verheerend wirken kann in einer Population.

          „By the way Matthias: Lass dich nicht unterkriegen. Mehr und mehr Männer erwachen. Dazu müssen sie nicht mal von MGTOW oder MRM etc. gehört oder gelesen haben.
          In nahezu jedem Mann aktiviert sich früher oder später so eine Art MGTOW-Mechanismus, wenn die Scheiße, die Frauen und Gesellschaft auf ihm abladen, zu viel und gar zu übeleichend wird. Die kritische Masse wird in nicht allzu ferner Zukunft erreicht werden,auch wenn es sich bei dieser dann immer noch um eine Minderheit handeln könnte; dann eben um eine hinreichend große Minderheit, die nicht länger ignoriert werden wird. Nicht mehr ignoriert werden kann.

          Wie es danach weitergeht, wenn man dann überhaupt noch von “weitergehen” sprechen kann, das steht freilich auf einem ganz anderen Blatt.“

          Ich werds versuchen, mich nicht unterkriegen zu lassen. Ich denke auch, dass es bald immer mehr Männer gibt, die kapieren, was gespielt wird. Hat aber lang gedauert bei 40 Jahren Feminismus, ist aber kein Wunder, auch, weil es instinktiv nicht begünstigt ist, Maskulist zu werden.

          Wie es weiter geht – tja, wie es mit der Gesellschaft weitergeht, auch wirtschaftlich, sozial, ökologisch, da kann man Angst vor kriegen.

        • @ muttersheera

          „Und – das hätt ich vielleicht dazuschreiben sollen – nicht nur er war gebunden, ich auch. Gleich mehrfach. Unter anderem hatt ich was mit einem Freund von ihm laufen, der uns beide überhaupt erst miteinander bekannt gemacht hat (und heute immernoch einer unserer engsten Freunde ist)…“

          Mehrfach liiert – und was ist mit den Männern? Wussten die voneinander? Oder wussten sie es nicht und sind dann auch schön aus allen Wolken gefallen? Und mit einem Freund von ihm – mögen die zwei sich noch?

          Wenn man sowas liest, kriegt man den Eindruck, dass der Partnermarkt heute wirklich nur noch was für attraktive Männer und junge Frauen ist.

          Er und Du waren gebunden. Das heißt, das Ganze hat Menschen beiderlei Geschlechts wehgetan. Das ist der Nachteil.

          Immerhin senkt es die Konkurrenz des männlichen geschlechts ums weibliche, wenn einige Weibchen mehrfach liiert sind. Aber zu welchem Preis?! Mehrfach liiert sind Weibchen im tierreich übrigens nur ganz selten, bei Heckenbraunellen kommt das schon mal vor, dass sich „Madame“ ein Zweitmännchen hält. Polyadnrische Verpaarungen ohne Beziehung bzw. neben der Beziehung mit einem Männchen kommen natürlich öfter vor.

          „Mehr als 8 Jahre ist das her, und ich bin ihm immernoch treu – nicht zu fassen, find ich manchmal.“

          8 Jahre ist für heutige Verhältnisse viel.Spricht hier eher für Deine beziehungsfähigkeit. Das oben spricht aus meiner Sicht ehrlich gesagt stark dagegen. Es ist aber gut, wenn Beziehungen möglichst lange andauern.

          Kannst Du abstreiten, aufgrund Deines Geschlechts Privilegien auf dem Partnermarkt zu haben?

        • „Mehrfach liiert – und was ist mit den Männern? Wussten die voneinander?“

          Die Männer? Hatten ihrerseits (fast) alle nur mit mir eine Beziehung und wussten worauf sie sich einließen. Sie haben natürlich dennoch gelegentlich „rumgezickt“, lässt sich nicht vermeiden, und dieses/mein Verhalten war natürlich unterm Strich auch arschig, seh ich ein.

          Ich war halt nicht nur jung und fühlte mich (so) frei, ich hatte vorallem auch irgendwann die Pille abgesetzt und musste erstmal lernen mit meinem natürlichen (bis dahin gedämpften) Trieb umzugehen.

          Ein Biologe müsste dafür doch Verständnis aufbringen können.

          Zu meiner Ehrenrettung: rumgeprahlt hab ich aber nicht, im Gegenteil, kaum ein Außenstehender wusste Bescheid. Das höchste der Gefühle war dann auch, dass ich nur max. 2 Partner zu einer Feier mitschleppte. Und ich habe auch nicht versucht anderen Frauen dieses Modell schmackhaft zu machen, wie Manche Pick-Up-Gurus das andersrum durchaus tun…

          Die längste dieser Verbindungen – also quasi die Basisbeziehung – dauerte immerhin auch 5 Jahre insgesamt (als offen deklarierte Fernbeziehung, auf meinen Wunsch hin allerdings).

          DER hat mich dann jedoch mitm Arsch nichtmehr angeguckt als ich meinen Liebsten kennenlernte und nurnoch eine „Abschiedsrunde“ drehte (samt klarer Ansage „das wars“, weil mir sofort klar war, dass ER nicht „one of the boys“ wäre)… mit den anderen 3 blieb ich freundschaftlich verbunden, am Stärksten mit unserem gemeinsamen Freund.

          „Kannst Du abstreiten, aufgrund Deines Geschlechts Privilegien auf dem Partnermarkt zu haben?“

          Meine Privilegien habe ich nicht, weil ich eine Frau bin.
          Sondern, weil ich eine so einzigartige Schneeflocke bin 😉

      • Zitat muttersheera:

        “Hör mal, ich bin nicht verliebt in Dich. Und ich sag Dir das, weil ich merke, dass Du es bist.”

        BAM!

        Zitatende

        Klingt für mich nach einem PU-natural 🙂

        • “Hör mal, ich bin nicht verliebt in Dich.
          Und ich sag Dir das, weil ich merke, dass
          Du es bist.”

          Kann man ein Girl härter qualifizieren
          nachdem man mit ihr geschlafen hat?
          Qualifikation der Situation Qualifikation
          des Girls.

          Alpha at work, und der Vorgang von
          einer Frau beschrieben, herrlich.

          Hoffe nur der Kerl hat sich in der
          Zwischenzeit nicht komplett betaisieren
          lassen.

        • Wie schrieb Roissy?

          *Maxim #19: Making a woman feel a little emotional pain will reward you a thousandfold in returned physical pleasure.

          You don’t have to be fists-of-fury Chris Brown to pick up a Rihanna and make her fall in deep, profound love with you, but don’t let the lesson of their relationship be lost on you. If you are a beta male — and odds are you are — you can superglue your relationship bond by instilling in your woman a calculated level of discomfort and insecurity. *

          Scheint bei muttersheera funktioniert zu haben.

          Welche Überraschung.

          • @Rex

            Es wäre interessant, wenn du mal dein Modell vorstellen könntest. Wie beziehst du denn da zB Dominanz, Status etc ein? Und was sind für dich die Argumente, die gegen die in den Kommentaren oder von mir vertretenen Modelle sprechen?

        • @ Rex

          *O Gott. Schon wieder geht ihr von einem Einzelbeispiel aus und glaubt, damit die ganze Welt erklären zu können.*

          Die ganze Welt kann niemand erklären.

          Aber dieses eine Einzelbeispiel kann man erklären. Auch den Fall Rihanna und noch eine ganze Menge mehr Einzelbeispiele.

          Also kann man damit nicht die ganze Welt erklären, aber einen hübschen Ausschnitt aus ihr.

          Natürlich nur – wie immer – „unterkomplex“.

          Denn nur Gott könnte das Vorfallende angemessen komplex erklären.

          Wer ist schon wie Gott?

          Nicht mal die Sozialingenieure, die meinen, ihn zum Tanz bitten und dann auch noch führen zu können.

          Die armen Tröpfe.

        • „“Hör mal, ich bin nicht verliebt in Dich. Und ich sag Dir das, weil ich merke, dass Du es bist.”

          BAM!

          Zitatende

          Klingt für mich nach einem PU-natural 🙂 “

          Ich versteh, das nicht. Für mich klingt das nach: ich hab mich in dich verliebt, geb das aber nicht zu weil ich nicht needy sein will, also projizier ich es auf dich. Und ich wünschte, du wärst auch verliebt in mich“

          Ob sich das nu mit PU erklären lässt, mit Mitleid, oder einfach damit jemand anderes auf die Idee zu bringen dass Gefühle im Spiel sind.

          Klar, wenn man ner Frau sagt, man sei verliebt, stellt sie sich drauf ein, grübelt vielleicht darüber nach, und kommt dann vielleicht auch auf die Idee sich zu verlieben.
          (Oder zieht wahlweise die Reisleine, weil sie ihn nicht verletzen will)

          Frei nach dem Motto: Denk jetzt nicht an einen Eisbär

          Aber vermutlich ist das bullshit, schließlich besagt irgend ein Klischee, dass Männer weniger Botschaften zwischen den Zeilen versenden und frei sagen was sie denken ohne um den heißen Brei zu reden . Andererseits ist durch PU bewiesen, dass auch dieses Klischee Blödsinn ist.

        • @ kakertratte

          „Klingt für mich nach einem PU-natural“

          Da hab ich aber Glück, dass er das nichtmal ahnt…

          @ red pill

          Falls es zu einem Alpha passt, dass er konsequent all seine Groupies übersieht, lieber darauf wartet, dass eine Frau „die Eier“ hat ihn zuerst zu küssen, Lieder wie dieses singt

          (wers nicht hören kann, kann hier zumindest den Text lesen
          http://www.golyr.de/tom-albrecht/songtext-wenn-du-den-raum-betrittst-349277.html)

          und Sätze sagt wie: „Mein einziger wirklicher Lebenstraum ist es mein Kind ins Leben zu begleiten“, dann ist er wohl ein Bilderbuch-Alpha…

          @ unkraut

          „Für mich klingt das nach: ich hab mich in dich verliebt, geb das aber nicht zu weil ichnicht needy sein will, also projizier ich es auf dich. Und ich wünschte, du wärst auch verliebt in mich”

          Du kennst ja jetzt nur diesen kurzen Ausschnitt, ums kurz zu machen: er war wirklich nicht needy. Kein Stück. Er ist die Gelassenheit in Person, durch nichts zu verunsichern (und ich habe es etwa 2 Jahre lang intensiv versucht).

          Im Übrigen bin ich doch ein wenig erleichtert, dass niemand wissen wollte wie genau ich mich „vorgekämpft“ habe 😀

        • @sheera: mit „needy“ meinte ich, dass manche Menschen nunmal wegrennen wenn man ihnen sagt, dass man sich verliebt hat 😀 ….auch wenn sie sich sonst nicht „needy“ verhalten.

          „(und ich habe es etwa 2 Jahre lang intensiv versucht).“

          Dazu neig ich auch 😀 Bin (fast) enttäuscht wenn sich jemand nicht aus der Ruhe bringen lässt.

      • @muttersheera

        Bourdieu würde sagen: Es gibt eine theoretische Praxis und eine praktische Praxis! .-)

        Neeee, mein Problem ist bei Frauen eher, dass ich finde, dass vieles immer soooo durch die Blume oder zwischen den Zeilen abgeht, irgendwie finde ich das nicht toll. Also in dem Sinne: „Ich weiss, dass Du weisst, dass ich weiss, aber wir tun beide so, wie wir nix wissen.“ 🙂 Ok, Spielchen spielen ist machmal toll und ab und zu auch kompliziert. Da lobe ich mir doch die Schwulen: An Direktheit sind die kaum zu übertreffen. 🙂

        • @ Chomsky

          Na, dann weißt Du ja wo Du suchen müsstest, falls Du es mal einfach(er) haben wolltest ;).

          Wie laufen im Übrigen die Porno-Genre-Recherchen? Schon fündig geworden?

    • @Chomsky

      Wenn du nur Sex willst, dann würde ich dazu raten den Komfortbereich nicht zu deutlich auszubauen und das, wenn erst einmal Attraction vorhanden ist, auch klar zu kommunizieren.
      Wenn du eher eine Beziehung willst, dann würde ich den Komfortbereich mehr betonen.

      Mitunter ergibt es sich aus der Situation, dass man nur Sex will. Allerdings sprechen es die wenigsten Frauen aus. Vielleicht wirkt es aus ihrer Sicht zu „billig“.

      • @ Christian

        *Wenn du nur Sex willst, dann würde ich dazu raten den Komfortbereich nicht zu deutlich auszubauen und das, wenn erst einmal Attraction vorhanden ist, auch klar zu kommunizieren.*

        Ich würde eigenhändig (in rührend ungelenker Kinderschrift, wenn möglich) ein Schild bemalen mit der Aufschrift „Ich will nur Sex!“.

        Und mir um den Hals hängen.

  3. @ Christian

    Geht man davon aus, dass das menschliche Gehirn ein Fehlermanagement-System ausgebildet hat, das Typ-I-Fehler (falsch positive Annahme) vor Typ-II-Fehlern (falsch negative Annahme) begünstigt, weil die Folgen eines Typ-I-Fehlers in der Regel weniger gravierend sind (das Unterschätzen des Vorhandenseins einer Gefahr kann tödlich sein), kann man daraus interessante Weiterungen ableiten, u.a. warum Menschen eher zur Vorstellung des Vorhandenseins eines Gottes neigen (möglicherweise Typ-I-Fehler: Annahme des Vorhandesseins einer übernatürlichen, absichtsvoll handelnden, personalen Macht, wenn da gar keine ist) als zum Atheismus oder warum Frauen in allen bekannten Kulturen im Schnitt gläubiger sind als Männer (weil Frauen risikoaverser sind als Männer im Schnitt – sie haben durch Risikoübernahme weniger zu gewinnen, aber mehr zu verlieren, reproduktiv gesehen, weil sie nur eine begrenztere Anzahl an Kindern bekommen können und diese relativ sicher im Vergleich zu Männern – Folge des Unterschiedes im Sextrieb > doppelt so viele Frauen haben sich fortgepflanzt wie Männer).

    Wenn also Religion eine Folge des Begünstigens von Typ-I-Fehlern durch die Risikomanagementheuristik unseres Gehirns ist, also eine Funktion des Risikominimierungssystems, ist es logisch, dass die risikoscheueren Frauen religiöser sind als die risikoaffineren Männer, durch die Bank, auf der ganzen Welt.

    Konsistent mit dieser Annahme ist der Geschlechtsunterschied in der Religiosität in Gesellschaften, wo nicht gläubig sein zusätzlich mit einem Risikoaufschlag belegt ist (etwa in fundamentalistischen, intoleranten Gemeinschaften/Sekten) größer als in freiheitlicheren, toleranteren Gesellschaften, in Religionen, die an eine Hölle für Ungläubige glauben größer als in Religionen, die keine Hölle vorsehen.

    Aber auch dort sind Frauen im Schnitt häufiger gläubig als Männer.

    • @Roslin:

      Weißer Mann, rotes T-Shirt, halbvolles Glas, rechts neben der Frau = Roissy. Ich dachte mir, das könnte für dich interessant sein.

        • Sag mal Christian, wie stehst du eigentlich zu Heartistes (*schenkelklopf*) Frauenhass? Oder zu seinem Rassismus? Oder zu Rooshs Frauenhass und Kolonialherrengehabe? Oder zu Krausers Frauenhass und Kolonialherrengehabe? Oder… (Ich denke das Muster ist klar)

          BTW kennt jemand das Bildungsformat Villa Germania?
          http://tinyurl.com/88kwr3s

          • @Maren

            Es ist einfacher über konkrete Beispiele zu reden. Sicher würde ich nicht alles unterschreiben, was Roissy schreibt und würde es auch anders formulieren, aber ich kann wohl kaum etwas über seinen gesamten Blog sagen.

            Ich gehe davon aus, dass es für dich ein leichtes ist, entsprechende aus deiner Sicht sehr deutliche Stellen zu finden. Dann kann man anhand diesen den Vorgang meiner Meinung nach wesentlich klarer besprechen.

            Wenn ich Beispiele raussuche, dann wirst du sagen, dass es heftigere gibt und ich ausweiche. Es ist also günstiger, wenn du das anführst, was deine Beanstandungen besonders verdeutlicht und ich dann was dazu sage.

        • @ Maren

          *Sag mal Christian, wie stehst du eigentlich zu Heartistes (*schenkelklopf*) Frauenhass? Oder zu seinem Rassismus? *

          Verlinke mal einen Artikel von Roissy mit rassistischem und frauenhassendem Inhalt, damit man konkret Stellung nehmen kann.

        • „Ein PUA-Anhänger darf, darf, darf keinen Erfolg bei Frauen haben, sonst bricht meine Welt zusammen *aufstampf*“
          Christian, ein ad personam von dir, ich bin entsetzt.

        • Insgesamt merkt man, wie du, Christian, nach jedem Strohhalm greifst. Ein verpixeltes Bild, von dem man nur einen Ausschnitt sieht und in dem 3 Leute jeweils eine Hand auf der Schulter haben, in dem die Frau noch für das Foto posiert und lächelt, ist nun einmal kein Beweis für Roissys göttliche Frauenfähigkeiten.

          Letzten Endes sehen du und Roslin eine hübsche Frau auf dem Bild und da geht halt eure feuchte Fantasie mit euch durch.

          • @Haselnuss

            Mir war schon nicht verständlich, warum du meintest, dass ein Bild, auf dem Roissy nicht gut aussieht, gerade für Roslin ohne einen Kontext interessant sein soll. Ich denke du wolltest ihn einfach – Griff nach einem Strohhalm – über dieses Bild abwerten und da du mit mir ja nicht mehr diskutieren wolltest, aber das Bild gerne unterbringen wolltest, musstest du deinen Kommentar eben ohne weiteren Kontext an Roslin richten.

            Eben weil deine Fantasien insoweit mit dir durchgingen.

          • @Haselnuss

            „Ein verpixeltes Bild, von dem man nur einen Ausschnitt sieht und in dem 3 Leute jeweils eine Hand auf der Schulter haben, in dem die Frau noch für das Foto posiert und lächelt, ist nun einmal kein Beweis für Roissys göttliche Frauenfähigkeiten.“

            Hattest du nicht neulich bei ähnlichen Bildern hergeleitet, dass sie nur hässliche Frauen bekommen? Wenn du diese Argumentation überträgst, dann entwertet das deine damalige Position.

        • „Mir war schon nicht verständlich, warum du meintest, dass ein Bild, auf dem Roissy nicht gut aussieht“
          Dazu habe ich mich nicht geäußert. Insofern: falsch.

          „gerade für Roslin ohne einen Kontext interessant sein soll“
          Roslin erwähnte erst letztens eine Bewunderung für Roissy. Ich habe ihm sein Idol gezeigt. Ich habe es hier getan, weil ich keine Lust hatte, den entsprechenden Post zu suchen.

          „Ich denke du wolltest ihn einfach “
          Du denkst immer sehr viel.

        • @ Haselnuss

          *Du denkst immer sehr viel.*

          Du solltest Dir Spekulationen über meine feuchten Träume und Idole verkneifen.

          Sie könnten ebenso unpräzise sein wie Deine Logik.

      • Hier regt sich ein Afroamerikaner darüber auf, dass Roissy rassistisch ist: http://www.rooshvforum.com/thread-13425.html

        Hier der gute Rat Roissys sich doch ein bisschen mehr wie Chris Brown, der widerliche Frauenschläger zu benehmen, hier eine Dosis widerwärtiger Doppelstandard, hier sein irrational überschäumender Hass gegen dicke, hässliche Frauen (und Männer, die NICHT nur nach dem Äußeren gehen, bzw. evtl. auch nur einen anderen Geschmack haben, als er.
        Ich fände noch dutzende mehr, aber ich will den Thread nicht zuspammen. Das war jetzt mal nur Roissy. Bei Krauser und RooshV kann ich gerne auch noch auf die Suche gehen („suchen“ werd ich eh nicht müssen :twisted:)

        • @ Rex

          *Hier regt sich ein Afroamerikaner darüber auf, dass Roissy rassistisch ist: http://www.rooshvforum.com/thread-13425.html*

          Du meinst das?

          Das ist kein Beleg für Roissys Rassismus, sondern bestenfalls für Rassismus in den Kommentaren, jedenfalls nach Wahrnehmung dieses Farbigen.

          Poste einen Beitrag von Roissy, der rassistisch ist, keinen von Lesern Roissys, die ihn gerne lesen, obwohl sie ihm latenten Rassismus unterstellen.

          Deren Wahrnehmung könnte ja wenig objektiv sein.

          *Hier der gute Rat Roissys sich doch ein bisschen mehr wie Chris Brown, der widerliche Frauenschläger zu benehmen, *

          Du meinst das?

          *Maxim #19: Making a woman feel a little emotional pain will reward you a thousandfold in returned physical pleasure.

          You don’t have to be fists-of-fury Chris Brown to pick up a Rihanna and make her fall in deep, profound love with you, but don’t let the lesson of their relationship be lost on you. If you are a beta male — and odds are you are — you can superglue your relationship bond by instilling in your woman a calculated level of discomfort and insecurity. *

          Da steht gerade nicht, man solle seine Freundin schlagen wie Chris Brown. Seine Anmerkung hinsichtlich EMOTIONAL pain and discomfort ist wenig menschenfreundlich, aber realistisch.

          Schließlich ist sogar Chris Brown noch immer Rihannas große Liebe.

          *hier eine Dosis widerwärtiger Doppelstandard,*

          Du meinst das?

          *Male sluttiness is not equivalent to female sluttiness. It is more difficult for a man to be slutty that it is for a woman owing to the discrepancy in worth between sperm and egg, so people justifiably perceive male sluts to have higher quality mate value, and higher quality mating skills, than female sluts for whom the act of sexual conquest is merely synonym for being easy.*

          Auch das ist die zynische Beschreibung der Realität, die auszusprechen mag Dein sensibles Gemüt schockieren, das macht die Beobachtung nicht weniger real.

          *hier sein irrational überschäumender Hass gegen dicke, hässliche Frauen (und Männer, die NICHT nur nach dem Äußeren gehen, bzw. evtl. auch nur einen anderen Geschmack haben, als er.*

          Du meinst das?

          *In the mismatched couple I witnessed, it was clear that whatever good will or tokens of desire that the handsome man had inspired in his pigwoman were completely squandered by his beta behavior. It was easy to see by her loathsome demeanor that his looks no longer held — if they ever did beyond the first couple of dates — any sway over her feelings for him. But being the big fat pigwoman she is, she knew she could not do better.*

          Auch das die unverblümt zynische Beschreibung einer häufig anzutreffenden Realität.

          Die (und deren schonungslose Benennung) scheint Dir nicht zu gefallen.

          Gefällige Lügen sind angenehmer.

        • Korrektur:

          *Du meinst das?*

          Das Folgende fehlte:

          *I like reading Roissy, but sometimes as a black man, I can’t get over the latent internet racism that is magnified in the comment section of his site. Notice on the internet (and manosphere too), everytime a guys GF cheats on him, he almost always mentions it was a black guy if she cheated with a black guy. They never say she cheated with a white guy or Asian guy. They only mention race when its a black guy. Not to mention, how every girl who sleeps with a black guy gets labeled a slut and how she is damaged goods.

          Das ist kein Beleg für Roissys Rassismus, sondern bestenfalls für Rassismus in den Kommentaren, jedenfalls nach Wahrnehmung dieses Farbigen usw.*

        • Das ist kein Beleg für Roissys Rassismus, sondern bestenfalls für Rassismus in den Kommentaren, jedenfalls nach Wahrnehmung dieses Farbigen.

          Hmmm, stimmt. Der offene Rassismus ist eher seinen Kommentatoren anzulasten. Aber er tut nichts dagegen, er weist sie nicht in ihre Schranken (ebenso wenig wie RooshV, dessen Leser gerne Judenhass verbreiten). Und von irgendwoher muss das doch wohl kommen, dass sich dort so massiv die Rassisten tummeln, oder?

          Auch das ist die zynische Beschreibung der Realität, die auszusprechen mag Dein sensibles Gemüt schockieren, das macht die Beobachtung nicht weniger real.

          Ach ja. Frauenhass, der als „Zynismus“ getarnt ist. Blöd nur, dass seine Kommentatoren es leider durch die Bank nicht als bitteren Spott, sondern als bitteren Ernst verstehen. Ich bin sicher, dass wenn eine Frau ähnlichen (diesmal gegen Männer und mit Männerrechtlern sympathisierende Frauen gerichteten) „Zynismus“ auf ihrem Blog verbreiten würde, dies SOFORT von dir als Misandrie erkannt würde. Aber, ach ja, richtig, Männer wie Roissy, RooshV und Krauser haben die unbequeme Wahrheit erkannt, während Feministinnen in ihrer Fantasiewelt leben. Um mein Gemüt brauchst du dir übrigens keine Sorgen zu machen (und ich würde dich im Übrigen bitten, diesen lächerlichen Ad hominem sein zu lassen – du kennst mich nicht). Was lässt dich glauben, dass deren Realität weniger verzerrt ist, als die von Radikalfeministinnen? Doch nicht etwa deine eigene Beobachtung? Ein normaler, durchschnittlicher Mensch wird sich wohl in beiden Realitäten eher weniger wiederfinden.

          Und wieder:

          Auch das die unverblümt zynische Beschreibung einer häufig anzutreffenden Realität.

          Die (und deren schonungslose Benennung) scheint Dir nicht zu gefallen.

          Gefällige Lügen sind angenehmer.

          Wer sagt, dass diese „Wahrheit“, die Roissy erkannt zu haben glaubt, auch die tatsächliche Wahrheit ist, die für alle Menschen oder auch nur die absolute Mehrheit gilt? Es gibt nicht die eine, absolute Wahrheit, was menschliche Beziehungen betrifft (was du ja selber erkannt zu haben scheinst, ansonsten hättest du es nicht durch dieses „häufig anzutreffend“ eingeschränkt). Dass diese „häufig anzutreffende Realität“ in Roissys Kreisen „häufig anzutreffen“ ist, bezweifle ich gar nicht (bei dieser Lebenseinstellung würde es mich nicht mal wundern) – ich nicke es aber auch nicht ab, wie seine Kommentatoren, für die diese Realität offensichtlich recht attraktiv zu sein scheint. Keine Ahnung, vielleicht will er auch einfach nur Aufmerksamkeit, die er durch seine Ergüsse nunmal bei frauenfeindlichen und rassistischen Menschen eher erlangt, als wenn er einfach schreiben würde, dass die Realität sehr viele verschiedene Facetten hat.

          • @Rex

            „Der offene Rassismus ist eher seinen Kommentatoren anzulasten. Aber er tut nichts dagegen, er weist sie nicht in ihre Schranken (ebenso wenig wie RooshV, dessen Leser gerne Judenhass verbreiten)“

            Eine sehr starke Meinungsfreiheit in jede Richtung hat in Amerika durchaus eine starke Tradition und gilt als eines der wichtigsten Güter.

            Ich kann die Übertragung von Kommentatorenmeinungen auf den Blog, die ja auch bei mir gerne vorgenommen wird (teilweise obwohl ich solchen Meinungen wiederholt deutlich widersprochen habe) nicht nachvollziehen. Meinungspluralität auf dem Blog bedeutet nicht, dass ich mir die Meinung zu eigen mache.

            Der Vorwurf kommt auch immer nur bei bestimmten Kommentaren. Eine Zeit lang waren Lucia und Starosczyk meine emsigsten Kommentatoren, deren Meinungen wurden mir allerdings nie zugerechnet. Sondern eher Imions, dem ich eher überdeutlich abgelehnt habe.

        • Hier wird das Wahlrecht in Frage gestellt:

          http://heartiste.wordpress.com/2012/10/04/the-problem-with-single-women-having-the-vote/

          Hier spricht er davon, dass Frauen in erster Linie zum Gebären und Männererfreuen da sind, und ganz bestimmt nicht um bei der Olympiade teilzunehmen

          https://heartiste.wordpress.com/2012/08/09/realtalker-of-the-month/

          Und das was Rex sagte.

          Zu Krauser:
          http://krauserpua.com/2012/09/25/cheerful-misogyny/
          (selbsterklärend)

          http://krauserpua.com/2012/09/05/my-boy-lollipop-with-never-leave-me-because-it-would-grieve-me/
          (zwei Worte: man foods)

          http://krauserpua.com/2012/05/20/dont-trust-girls-who-wont-offer-blowjobs/
          (does as she´s told)

          Und wie gesagt, dank Krauser bin ich auf Fascinating Womanhood aufmerksam geworden, da er es lobend in einem Beitrag erwähnte.

      • @ Maren

        *Hier wird das Wahlrecht in Frage gestellt:

        http://heartiste.wordpress.com/2012/10/04/the-problem-with-single-women-having-the-vote/*

        Wo wird hier das Wahlrecht in Frage gestellt?

        Er kritisiert scharf und polemisch das Wahlverhalten vieler weißer Frauen als „Versorgt-mich-Haltung“.

        Eine Infragestellung des Wahlrechtes finde ich da aber nicht.

        *Hier spricht er davon, dass Frauen in erster Linie zum Gebären und Männererfreuen da sind, und ganz bestimmt nicht um bei der Olympiade teilzunehmen

        https://heartiste.wordpress.com/2012/08/09/realtalker-of-the-month/*

        Nein, tut er nicht.

        Er beschreibt gnadenlos ungalant die Logik der evolutionären Formung unserer Körper.

        Damit

        * It’s NECESSARILY true that women must conform more to the male physique ideal in order to compete successfully in sports, and particularly elite sports, because women’s natural bodies are not evolutionarily designed to run, throw, fight or lift optimally like men’s bodies are designed to do. Women’s bodies are — and I know this will get under the skin of the right sort of losers — shaped by the relentless laws of nature to fulfill TWO PRIME DIRECTIVES:

        Visually please men.

        And bear children.

        Everything else women do is commentary.*

        Das ist deskriptiv richtig, sachlich richtig, aber keine normative Vorgabe.

        Auch wenn er sich wünscht, dass Frauen eines Tages die Eigenart weiblicher Schönheit wieder entdecken und feiern mögen, die Absurdität der Vermännlichungsversuche erkennten.

        Das darf er doch, wenn er sich das erträumt.

        Er will seinen Traum ja keiner Frau aufzwingen.

    • @Roslin

      „möglicherweise Typ-I-Fehler: Annahme des Vorhandesseins einer übernatürlichen, absichtsvoll handelnden, personalen Macht, wenn da gar keine ist“

      Ich kann mir gut vorstellen, dass Religion durch solche Prozesse begünstigt wird. Es wird dabei aber weniger auf eine übernatürliche Macht abgestellt werden (die zu mißachten hätte ja keinen Selektionsnachteil), sondern eher der Mechanismus greifen, dass ein Handeln an sich zu unterstellen einen häufig weiter bringt als es als reinen Zufall anzusehen. Religion hat auch viel mit Autorität und Hierarchie zu tun.

      „Wenn also Religion eine Folge des Begünstigens von Typ-I-Fehlern durch die Risikomanagementheuristik unseres Gehirns ist, also eine Funktion des Risikominimierungssystems, ist es logisch, dass die risikoscheueren Frauen religiöser sind als die risikoaffineren Männer, durch die Bank, auf der ganzen Welt.“

      Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Möglichkeit zu mehr Empathie gerade Frauen anspricht (mit Zufall und Naturgesetzen kann man nicht verhandeln, sie nicht zu Gnade anhalten, sich von ihnen nicht beschützt fühlen). Reines Risikomanagment scheint mir keine so überzeugende Erklärung.

      • Hier wird ja nicht unterstellt, dass Religion per se im Rahmen des Risikomangements selektiv vorteilhaft ist (ich glaube, dass sie es ist im Rahmen von Gruppenselektionsprozessen, als Kohärenz und Solidaritätgenerator, weshalb es auch keine atheistische Zivilisation/Gesellschaft gibt), sondern dass sie ein Nebenprodukt der Risikomanagementheuristik unseres Gehirns ist.

  4. @ Szygy

    *Und damit kommst du als gläubiger Christ so einfach zurecht, dass der Glaube nur ein Fehler im Gehirn ist, oder ein Produkt der Risikomanagementheuristik? Oder bist du plötzlich zum Unglauben konvertiert?*

    Er ist kein Fehler im Gehirn, sondern vielleicht eine nur durch die Fehlermanagementheuristik des menschlichen Gehirns begünstigte Haltung.

    Das kann ich nicht wissen und daher als „Physiker“ nicht ausschließen.

    Als Metaphysiker GLAUBE ich.

    Glaube ist nicht Wissen.

    Wissen gewinnt man durch Empirie.

    Gott ist den empirischen Methoden der Wissenschaft nicht zugänglich.

    Vielleicht, weil er nicht existiert.

    Vielleicht, wie ich GLAUBE, weil er sich entzieht.

  5. Pingback: Übersicht: Evolution, Evolutionäre Psychologie und Partnerwahl | Alles Evolution

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.