Selbermach Samstag IV

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

203 Gedanken zu “Selbermach Samstag IV

  1. Beim Stichwort „Triggerwarnung“ muss ich gerade an Anatols Vortrag auf der openmind denken, „Sprache und Plattformneutralität“:

    Da kommen auch ständig Triggerwarnungen, die einfach nur lächerlich sind. Vor allem wenn man mal darauf achtet, an welchen Stellen das Publikum besonders lacht. Und wie Anatol ganz ohne Not Beispielsätze kreiert mit „kleinem Penis“ und „großem Penis“ – logisch-argumentativ gehört das zu den großen Schwachstellen seines Vortrags, es geht ihm allerdings sichtlich um die Lacher im Publikum. Seine Triggerwarnungen sind reine Heuchelei.

    Früher hab ich Anatols Blog wirklich gern gelesen, aber das Niveau seiner sprachwissenschaftlichen Analysen finde ich inzwischen oft erschreckend. Manchmal scheint er gar nicht zu wissen, wovon er redet.

    In seinem Blog empfiehlt er noch seinen folgenden Text:
    http://www.bpb.de/apuz/130411/sprache-und-ungleichheit?p=all

    Ich frage mich, ob ich das alles mal kommentiere, aber das würde sehr viel werden, und zudem reagiert immer er sehr gereizt auf kritische Postings.

  2. Wer hätte das gedacht?

    Jetzt aber mal ehrlich: Männer leisten doppelt so viele unbezahlte Überstunden wie Frauen:

    http://www.focus.de/finanzen/karriere/kein-geld-kein-freizeitausgleich-nur-jede-zweite-ueberstunde-wird-deutschen-arbeitnehmern-verguetet_aid_845932.html

    via

    http://genderama.blogspot.de/2012/10/manner-leisten-doppelt-soviele.html

    Man beachte: Welches Geschlecht hat das Opfer auf dem Foto, das unter der Arbeitslast schier zusammenbricht?

    Richtig.

    • Und der Text unter dem Bild der leidenden Frau: Maenner leisten zwar mehr Ueberstunden als Frauen, aber die werden auch nicht immer bezahlt … Haha! Faellt denen ihre verschrobene Sicht auf die Dinge ueberhaupt noch auf oder sind die dermassen gehirngewaschen … Aber wie sagte doch Frau Clinton: Frauen sind die wahren Opfer des Krieges, weil ihre Versorger abgeschlachtet wurden (oder so aehnlich).

        • Wenn’s nur Demenz wäre, wär’s nicht so schlimm.

          Aber das ist planvolle, willentliche Verzerrung der Realität, Propaganda zur Untermauerung und Befestigung des weiblichen Opferprivileges, das für Feminist.I.nnen so einträglich ist.

          Dahinter steckt ein Wille, ein Wille zur Täuschung und zur Lüge.

        • Dahinter steckt ein Wille, ein Wille zur Täuschung und zur Lüge.

          Aber nicht das hier, das ist doch eher ein komplett geistfrei repetiertes Ritual viertklassiger Schreiberlinge.

          Nicht einmal zu billigsten Täuschung sind sie mehr in der Lage, denn eine Täuschung setzte ja voraus, dass man das zu Verschleiernde erkannte.

          Dieser Satz ist hingegen schlicht himmelschreiender Nonsense.

    • Ja, ziemlich bekloppt, hier wird es sogar erklärt:
      http://highoncliches.wordpress.com/glossar

      (RW) –
      RW heißt “Redewendung”. Da nicht jeder Leser jede irgendwo im deutschsprachigen Raum geläufige Redewendung kennen kann, ist es gut, sie zu markieren. Dann weiß jeder, dass es sich um eine Redeeendung handelt, man den Satz also bitte nicht wörtlich interpretieren sollen.

  3. Ganz großes Kino:

    Der neben Maximilian Pütz bekannteste deutsche Pickup-Artist „Devil“ stellt seine „Kunst“ bei Olli Schulz vor:
    Teil 1

    Teil 2

    (Spoiler: er wird natürlich ohne Ende vorgeführt 🙂 ) Ich freu mich schon auf Christians noe true scotsman-Rechtfertigung.

      • „Da stell ich mich vor den Fernsehturm und frag die Frau wo der Fernsehturm ist. Das ist lustig“

        Nein. So wirkt man als sei hätte man seinen Betreuer verloren. Besonders wenn man vorher in der Masse rumsteht und vor sich hinsummt.

        Und hat der die eine gehighfived? Wie bemüht. Generell, sehr bemüht lässig, benutzt dabei aber haufenweise Füllwörter, was auf Unsicherheit hinweist.

        • @Maren

          „Wie bemüht. Generell, sehr bemüht lässig, benutzt dabei aber haufenweise Füllwörter, was auf Unsicherheit hinweist.“

          Ja, würde ich auch so sehen, ihm fehlt in den Videos die Leichtigkeit, ihm ist der Ausgang nicht egal genug, er wirkt nicht sicher.

        • Ich würd eher sagen, er ist ein unsympathischer Sack, der sich kleidet wie ein BWL-Student der auf dicke Hose macht (Sakko, Hemd mit drei Knöpfe offen und Jeans) und dem der ehemals dicke Junge, der wegen seinem Lispeln verarscht wurde aus allen Knopflöchern strahlt.
          Dabei komplettes Fehlen von Originalität, Charme oder Humor.
          Würde der mich ansprechen ich würde nett lächeln, nicken, ihm ne falsche Nummer geben und ihn seiner Wege schicken.
          Weil er komplett uninteressant ist.

        • Ja, würde ich auch so sehen, ihm fehlt in den Videos die Leichtigkeit, ihm ist der Ausgang nicht egal genug, er wirkt nicht sicher.

          Woran machst du das fest? Daran dass nichts klappt? Wenn also Pickup-Technik nicht wirkt, wurde sie nicht richtig angewandt, oder aber du stellst ab auf diffuse (erlernbare?) Haltungen, die hier angeblich nicht da sind (welche Pickup-Schüler aber dann dem Lehrer voraus haben sollen?)

          Zirkuläre Immunisierungslogik, ich bin enttäuscht.

          • @david

            an dem, was ich sehe. Er wirkt nicht sehr locker, er spult immer die gleiche Routine ab, er sagt ja irgendwann selbst so was wie „warum klappt das heute nicht“ und der andere macht sich darüber lustig.

            „Wenn also Pickup-Technik nicht wirkt, wurde sie nicht richtig angewandt“

            Möglicherweise ja, hier scheint es mir der Fall zu sein.

            „oder aber du stellst ab auf diffuse (erlernbare?) Haltungen, die hier angeblich nicht da sind“

            Inner game ist nun einmal ein wichtiger Baustein im Pickup-Bereich. Ich denke es ist durchaus bis zu einem gewissen Grad erlernbar.

            „Zirkuläre Immunisierungslogik“

            Also muss ich, damit ich dieser Logik nicht verfalle, anerkennen, dass das System per se falsch ist, auch wenn ich der Meinung bin, dass man es besser machen kann? Wenn ein schlechter Zauberkünstler die Illusion, dass er die Münze hinter dem Ohr hervorzieht, nicht glaubhaft erzeugen kann, dann kann die Illusion nie klappen und der Trick ist per se schlecht?


        • an dem, was ich sehe. Er wirkt nicht sehr locker, er spult immer die gleiche Routine ab, er sagt ja irgendwann selbst so was wie “warum klappt das heute nicht” und der andere macht sich darüber lustig.

          Zurecht. So wie man sich über die Jungs auf dem Bolzplatz früher lustig machte, die sich künstlich aufregten grade „heute“ ständig vorbei zu schießen.

          Ansonsten wirkt er durchaus locker gemessen daran was er tut. Es gibt wenig Anzeichen davon, dass er nicht locker sei.
          Olli Schulz hingegen wirkt gar nicht locker.

          Dein Fehler ist, dass du „locker“ synonym mit Erfolg verwendest, dadurch wird deine Logik zirkulär.
          Olli Schulz ist weniger locker, aber dafür authentischer, energievoller, origineller, flexibler.

          Kein Wunder, denn jedes soziale Kompetenztraining lehrt, sich nicht an feste Skripts zu halten. Wenn man unflexibel und aufgesetzt ist, versagt jedes noch so gut zurechtgelegte Skript (abgesehen davon sind die Skripts Schrott, aber wahrscheinlich haben „true scotsmen“ Pickups die besseren)

          Inner game ist nun einmal ein wichtiger Baustein im Pickup-Bereich.

          „Inner game“ ist einer der schwachsinnigsten Begriffe die ich je gehört habe. Schon die Bezeichnung ist sicher ein wichtiger Baustein, um sich bei jeder vernunftbegabten Frau lächerlich zu machen.

          Also muss ich, damit ich dieser Logik nicht verfalle, anerkennen, dass das System per se falsch ist

          Das habe ich nicht gesagt. Du musst anhand dieser anschaulichen Demonstration anerkennen, dass Pickup nicht per se richtig liegt. In vielen Situationen scheint es zu versagen und sogar Laien-„Game“ unterlegen zu sein.
          Bei biologischen Studien wirst du doch auch nicht akzeptieren, wenn jemand entgegen jeder Evidenz an dem gerade widerlegten festhält.

          Das Video widerlegt ja Pickup nicht als Ganzes.

          Natürlich ist an vielen Konzepten was dran, vieles kann hilfreich sein und es mag auch bessere PUAs mit besseren, umsetzbareren Modellen geben.

        • ..welche Pickup-Schüler aber dann dem Lehrer voraus haben sollen?

          Genau. Ausgerechnet Olli Schulz hat ja auch totale Hemmungen wildfremde Mädels anzuquatschen, und dann macht er es sogar besser als der Pickup-Guru.

          Na sowas aber auch, hahaha, da hat sich unser Olli aber wieder inszeniert! Sowas macht man doch auch nicht, wie schröcklich, nein! Da erfreut sich doch der Blödsehzuschauer mal wieder des guten Gefühls, auf der richtigen Seite zu sein.

          Für etwas weniger extrovertierte Jungs ist es imho eine ganz gute Übung, wildfremde Mädels in der Shopping-Mall anzuquatschen. Um Erfolg geht es dabei überhaupt nicht.

        • Ansonsten wirkt er durchaus locker gemessen daran was er tut. Es gibt wenig Anzeichen davon, dass er nicht locker sei.
          Olli Schulz hingegen wirkt gar nicht locker.

          „Locker“ ist imho auch der falsche Begriff. „Bierernst“ trifft es besser.

          Olli Schulz ist wohl eher „überdreht“. Aber ganz klar ein Vollprofi darin, Leute aus ihrem momentanen Film zu reißen.

        • ..welche Pickup-Schüler aber dann dem Lehrer voraus haben sollen?

          Genau. Ausgerechnet Olli Schulz hat ja auch totale Hemmungen wildfremde Mädels anzuquatschen, und dann macht er es sogar besser als der Pickup-Guru.

          Das hast du falsch verstanden, ich meine nicht Olli Schulz.

          Sondern Christian diagnostiziert beim Pickup-Guru die falsche Einstellung, weil ihm der Erfolg angeblich nicht egal genug sei.

          Wenn schon der berühmte Guru sich nicht durch „Inner Game“ die richtige Haltung antrainieren konnte, wie soll denn der schüchterne Durchschnittstyp (der meist schon frustriert ist und in Game den „Retter“ sucht) diese dann erlernen können?

          Sowas macht man doch auch nicht, wie schröcklich, nein!

          Ach komm, war doch ein lustiger Beitrag. So moralisierend hab ich das gar nicht wahrgenommen. Der Vogel hat auf jeden Fall bekommen was er verdient hat für seine schmierige Show.

          Für etwas weniger extrovertierte Jungs ist es imho eine ganz gute Übung, wildfremde Mädels in der Shopping-Mall anzuquatschen. Um Erfolg geht es dabei überhaupt nicht.

          Da gebe ich dir völlig recht. Wenn der Typ kein lächerlicher selbsternannter „Seduction Coach“ wäre, hätte man diese Übung auch in einen durchaus konstruktiven Kontext setzen können.

        • „Olli Schulz ist weniger locker, aber dafür authentischer, energievoller, origineller, flexibler.“

          Wie Nick schon andeutete, der Mensch ist Bühnenprofi und war ganz eindeutig locker. Man braucht ganz schön – wie sagt man – Eier in der Hose, um sich freiwillig derartig lächerlich bzw. sogar verächtlich (die Sache mit den Saunakarten) zu machen.

          Im Übrigen, ich glaube, wenn „Devil“ nach der „Post“ fragt, denken die meisten Mädels nicht, das sei ein „professioneller Verführer“ etc., sondern dass gleich die Frage kommt, ob sie denn mit ihrem Handyvertrag zufrieden seien, an Gott glaubten o.ä. oder gar ein Kollege versucht, ihr Portemonnaie aus der Handtasche zu fischen.

        • @ David

          „Wenn schon der berühmte Guru sich nicht durch “Inner Game”…“

          Wer außer ihm selbst behauptet denn, er sei ein „berühmter Pick Up Guru“?

        • „Wer außer ihm selbst behauptet denn, er sei ein “berühmter Pick Up Guru”?“
          Das könntest du über alle Pickup-Gurus sagen.

        • Also er scheint das schon ziemlich professionell zu machen. Homepage, Workshops, Buchautor, Gutbesuchter Youtube-Kanal und Fernsehauftritte, auch zum Beispiel SpiegelTV.
          Außer Maximilian Pütz reicht da in Deutschland wohl niemand ran.
          Auf diesen Volltrottel und seine Lehrmeinung vertrauen hunderte oder Tausende arme Singlejungs.
          Vielleicht hat sein Auftritt ja ein paar von ihnen die Augen geöffnet.

        • @ Haselnuss

          „Das könntest du über alle Pickup-Gurus sagen.“

          Das war aber Davids Argument: Wenn schon der Superguru so jämmerlich ist… (… dann müssen alle nicht so bekannten ganz und gar verloren sein).

          Es sollte schon möglich sein, eine junge Frau anzuhalten, um nach dem Weg zu fragen – manchmal sucht man ja wirklich die Post. Wenn das schon zuviel verlangt ist, ist das keine hohe Kunst.

        • „Homepage, Workshops, Buchautor, Gutbesuchter Youtube-Kanal und Fernsehauftritte, auch zum Beispiel SpiegelTV.“

          Naja, kann er sich halt gut vermarkten. Dann misst sich sein Erfolg aber an zahlenden männlichen Kunden und nicht daran, ob er gut bei Frauen ankommt. Seine Beliebtheit bei SpiegelTV und NeoParadise scheint er eher der Tatsache zu verdanken, dass bei ihm Fremdschämen garantiert ist.

          • @ichichich

            „Seine Beliebtheit bei SpiegelTV und NeoParadise scheint er eher der Tatsache zu verdanken, dass bei ihm Fremdschämen garantiert ist.“

            Ja, er bietet sich insoweit für einen lustigen Bericht über Pickup an. Man braucht dann keine ernsten Debatten zu führen und alle sind zufrieden.

        • „Das war aber Davids Argument: Wenn schon der Superguru so jämmerlich ist… (… dann müssen alle nicht so bekannten ganz und gar verloren sein).“
          Nein, das war keineswegs Davids Argument.

        • @ Haselnuss

          Ich denke schon, dass „Wenn schon der berühmte Guru sich nicht durch “Inner Game” die richtige Haltung antrainieren konnte, wie soll denn der schüchterne Durchschnittstyp (der meist schon frustriert ist und in Game den “Retter” sucht) diese dann erlernen können?“ intensional „Wenn schon der Superguru so jämmerlich ist… (… dann müssen alle nicht so bekannten ganz und gar verloren sein).“ entspricht.

          Von wegen unentspannt: Mir sind Diskussionen über Pickup relativ wumpe. Ich denke, einiges funktioniert (gerade die Sachen, die Richtung „natural game“ gehen), anderes nicht (gerade die streng schematischen Sachen).

        • Im Übrigen, ich glaube, wenn “Devil” nach der “Post” fragt, denken die meisten Mädels nicht, das sei ein “professioneller Verführer” etc., sondern dass gleich die Frage kommt, ob sie denn mit ihrem Handyvertrag zufrieden seien, an Gott glaubten o.ä. oder gar ein Kollege versucht, ihr Portemonnaie aus der Handtasche zu fischen.

          ..das denke ich allerdings auch.

          @David:

          Sondern Christian diagnostiziert beim Pickup-Guru die falsche Einstellung, weil ihm der Erfolg angeblich nicht egal genug sei.

          Das denke ich auch, aber leicht anders: Der Typ nimmt sich viel zu ernst, und genau deshalb wirkt er eher wie ein Handyvertragspromoter.

          Wenn schon der berühmte Guru sich nicht durch “Inner Game” die richtige Haltung antrainieren konnte, wie soll denn der schüchterne Durchschnittstyp (der meist schon frustriert ist und in Game den “Retter” sucht) diese dann erlernen können?

          So schwachsinnig finde ich das Konzept des „Inner Frame“ eigentlich nicht. Allerdings kann man wohl eher nicht einfach so irgendein beliebiges Frame aktivieren, es muss schon authentisch sein. Sonst wirkt man eher wie ein Android.

          Das Einzige, was ein „Guru“ imho wirklich für seine Schüler tun kann ist, ihnen dabei zu helfen selbst ihr ganz persönliches, positives Frame zu finden (z.B. die Stärke in/hinter den vermeintlichen Schwächen sehen, und den Rahmen der Selbstwahrnehmung entsprechend anpassen)

          Devil scheint mir in der Hinsicht tatsächlich ein ganz schlechter Guru zu sein, er wäre doch sonst vor Begeisterung im Viereck gesprungen bei dem, was sein Schüler Olli so veranstaltet. (Das kann er natürlich nicht, weil sein eigenes „Inner Frame“ nicht ganz koscher ist)

          Ach komm, war doch ein lustiger Beitrag. So moralisierend hab ich das gar nicht wahrgenommen. Der Vogel hat auf jeden Fall bekommen was er verdient hat für seine schmierige Show.

          Naja, Olli hat imho schon einen Hang zum Drama-King, „sowas macht man doch nicht!“ hat er tatsächlich rausgehauen.

          Devil kommt tatsächlich ziemlich schmierig rüber, was imho daran liegt dass er auf debel komm raus etwas anderes sein will als er ist.

          Mädels im Shopping-Mall verführen ist eben nicht sein Ding, ich denke, er ist nun mal eigentlich eher introvertiert.

    • Ich weiß nicht was Ihr wollt. Der Typ hat in 5 Min 5 Frauen in einer Einkaufspassage(!) angesprochen. Das ist der ganze Unterschied.
      Es ist doch egal wie peinlich.

      Was meint Ihr wie peinlich „Blowing in the Wind“ in der ersten Fassung war? Wie peinlich Vengerov mit 7 Jahren Geige gespielt hat?

      Irgendwie gewinnt man bei manchen Kommentatoren den Eindruck, sie finden jeden VOrwand nicht aus der Komfortzone des Selbstmitleids rauszumüssen.

      Da ist nicht zu helfen.

      • Ich würde nicht lachen (oder nur heimlich), wenn „Devil“ der „Schüler“ wäre. Aber Kurse geben und es nicht mal zu schaffen, eine Frau anzuhalten, um sie nach dem Weg zu fragen… Könnte natürlich auch sein, dass unfair geschnitten wurde (Zusammenschnitt aller Misserfolge, Auslassen potentieller Erfolge).

      • Der Pickup-Guru behauptet ja eben, er könne dies. Das Terrain hat er selbst gewählt, er spielt sein „Streetgame“ nach seinen eigenen Vorgaben. Er hat dieses Setting auch für seinen Beitrag in SpiegelTV gewählt (wo er sich ebenso selbst bloßstellte), seine Methode in der er Seminare gibt und ordentlich Kohle nimmt.
        Und ich bitte euch, das war kein Pech oder fies geschnitten.
        Jeder mit gesundem Menschenverstand merkt doch, dass neben der Wahl des Settings schon seine Strategie vollkommen ungeeignet ist.
        Noch dazu schlägt ihn ein ungeübter und relativ unmotivierter Anfänger dabei um Längen – was so ziemlich der beste Beweis ist, dass es eben nicht einfach erlernbar ist, wie einem diese Möchtegern-Frauenkenner weismachen wollen.

        Dass es unheimlich schwierig ist, weiß ich auch. Aber so wie der Typ das macht, geht es garantiert nicht. Wenn man nicht über kurz oder lang an eine verzweifelte Trulla gerät, bei der jedwede Anmache funktioniert.

        • @maren: der wirkt auch da eher unsicher

          also als „entertainer“ dem man gerne zuhört taugt der nicht, man hat eher probleme wegen der vielen „ähm….öhm“ und der langweiligen Story zuzuhören.

          heißt nicht dass ichs besser könnte
          aber bis er souverän wirkt muss er noch üben.

          hat man ja fast Mitleid

        • @ Maren

          „Mag sich noch einer fremdschämen?“

          Und noch einer:

          Ehrlich gesagt, man kann eigentlich erstaunt sein, wie „gut“ das funktioniert – dass die Frauen nicht gleich das Gespräch abbrechen. In gewisser Weise spricht das schon für die Effizienz „seiner“ Methode.

          Kann natürlich auch einfach sein, dass junge Frauen in Berlin derart verzweifelt sind? Oder dass Devil ein durchschnittlich aussehender junger Mann ist, der durchschnittlich aussehende junge Frauen anspricht und der ganze Zinnober eigentlich gar nicht nötig wäre? Oder oder…?

        • Naja, jemanden anzulabern und ein paar lahme Witze zu reißen, ohne dass die direkt wegrennen, spricht nicht gerade für Effizienz. Ich dachte, es geht um Sex?
          Ich würde da vermutlich auch stehen bleiben. Jemand, der so völlig unmotiviert so viel Scheiße labert… das ist, wie einem Autounfall zuzukucken.

          Mal ne andere Frage: Wurden diese Frauen später gefragt, ob sie einer Veröffentlichung ihrer Bilder zustimmen?

        • Indem er sich ein neues Aussehen und eine neue Persönlichkeit kauft.

          Noch ein kleiner Nachtrag: Bei der Russin verhält er sich absolut unglücklich. Ich hab erst ganz am Schluss gemerkt, dass die noch ne Freundin dabei stehen hat, aber er ignoriert sie die ganze Zeit. Das wirkt wahnsinnig unsympathisch und die Freundin wird mit Sicherheit dafür sorgen, dass sich der minimale positive Eindruck, den er VIELLEICHT bei der Russin hinterlassen hat, in Luft auflösen wird.
          Eine Person, erst recht, wenn die zu einer gehört, die man gerade angelabert hat, total zu ignorieren – das gehört sich einfach nicht.

        • @ Robin

          Die Frau mit dem Fahrrad verhält sich schon normal mit ihm, als ob sie mit einem Bekannten/Kollegen/Kommilitonen spräche. Das hat zwar noch nichts mit sexueller Anziehung o.ä. zu tun, aber gemessen an dem, was er abzieht, ist es schon in gewisser Weise beeindruckend.
          Ich denke, das Zielpublikum hätte Probleme, eine junge ganz gut aussehende Frau anzusprechen, um nach der Uhrzeit o.ä. zu fragen. Vor dem Hintergrund wirkt es sicher beeindruckend, dass er fremde Frauen in Gespräche verwickeln kann.

        • @ichichich: So gesehen ist das sicher ein herausragender Erfolg. Mich würde aber eher interessieren, wie viele der Angesprochenen auf seine Telefonanrufe reagieren. Ich vermute: keine.

        • Ich vermute: keine.

          Er wird schon genug „abkriegen“, denke ich. Es gibt ebensoviele Frauen wie Männer, die in einer möchtegerne-ich Welt leben (so interpretiere ich Devil, sorry, mag sein, dass ich falsch liege)

          Ausserdem ist er einigermaßen offensiv bzw. „frech“, lässt dabei aber den Frauen Rückzugsraum. Dass er dabei Unsicherheiten offenbart tut imho nicht unbedingt schaden, die Frauen, bei denen er Erfolg haben wird werden wissen, dass sie den perfekten charismatischen Superguy nicht abkriegen (sofern sie den überhaupt wollen)

          Es sind nicht viele auf diese art offensiv, insofern fischt er in einer ziemlichen „Marktlücke“. Das wird wohl so Einiges unklare an seinem „Inner Frame“ wett machen.

          Vielleicht ist es das, was bei seinen Kunden ankommt: „Der Typ ist genauso ein durchschnittlich aussehender, charismaarmer Stino wie du und ich, schau mal, was der daraus macht!“

        • @ Robin

          „Mich würde aber eher interessieren, wie viele der Angesprochenen auf seine Telefonanrufe reagieren. Ich vermute: keine.“

          Sehr viele wahrscheinlich nicht, viele Telefonnummern werden da sicher aus Höflichkeit herausgegeben, vielleicht mit einem kleinen Zahlendreher. Aber es gibt auch Leute, die durchaus mehr Erfolg haben:

        • @ Nick

          „Vielleicht ist es das, was bei seinen Kunden ankommt: “Der Typ ist genauso ein durchschnittlich aussehender, charismaarmer Stino wie du und ich, schau mal, was der daraus macht!”“

          Das ist sicher die Quintessenz, das merkt man auch an den Kommentaren bei seinen Videos. Dass er völlig erfolglos ist, glaube ich übrigens auch nicht.

        • „Ehrlich gesagt, man kann eigentlich erstaunt sein, wie “gut” das funktioniert – dass die Frauen nicht gleich das Gespräch abbrechen. In gewisser Weise spricht das schon für die Effizienz “seiner” Methode.“
          Setzt du die Latte wirklich so tief an?

        • „Setzt du die Latte wirklich so tief an?“

          Relativ ja, absolut nein. Nick hat’s doch gut auf den Punkt gebracht: „Vielleicht ist es das, was bei seinen Kunden ankommt: “Der Typ ist genauso ein durchschnittlich aussehender, charismaarmer Stino wie du und ich, schau mal, was der daraus macht!”“

        • PS: Wenn Paul Janka schon auftaucht. Er ist einer der wenigen PUAs, die man sich mal anschauen kann. Sein Einsatz am Anfang einer Beziehung ist minimal, er sagte IMO mal was von maximal 5 Minuten, demzufolge ist es weniger wichtig, wie viel er aus der Unterhaltung zieht.

          Zu bedenken ist:
          – er wohnt in New York, kann also ständig neue Frauen ansprechen
          – er sieht sehr gut aus
          – sein ROI könnte besser sein, würde er nicht wahllos Frauen ansprechen

        • „Er ist einer der wenigen PUAs, die man sich mal anschauen kann.“

          Genau, ich finde ihn auch irgendwie ganz sympathisch, obwohl die meisten Leute ihn hassen. Seine Vergötterung der Quantität sollte man eher beiseite legen.

        • „- er sieht sehr gut aus“

          Finde ich auch.

          Generell finde ich, dass hier wie bei vielen Zeug, das aus Amerika rüber schwappt, erst mal ein „Deutsch-Filter“ angesetzt wird – und der macht das Ganze extrem billig. Das sieht man hier bei den zwei PUAs: Der eine ist ein gutaussehender, smart wirkender Sunnyboy und der andere… ist Devil. Ein pausbäckiger Typ, der mit Sakko und Prosecco posiert. Peinlich, wirklich.
          Das ist wie der Unterschied zwischen Germanys Next Topmodel und dem Original, America’s Next Topmodel. Bei letzteren wirkt alles sehr professionell, die Kulissen sind schlicht, die Frauen auch, BIS sie dann hergerichtet und vom richtigen Fotographen abgelichtet worden sind. Da sieht man dann: Wow, das sind wirklich Models mit Potential.
          In Deutschland dagegen? Alles glattgebügelt. Klamottenfarben pink und gold. Eine lächerliche Kulisse. Heidi Klum. Mädchen, wo die eine aussieht wie die andere (und zwar alle hübsch sind, aber keine Modelqualitäten hat). Im Schnitt auch alle 5 Jahre jünger als die in den USA, wo tatsächlich auch Frauen mit Persönlichkeit, egal ob gut oder schlecht, aufkreuzen.

          Der Vergleich mag haken, aber daran musste ich jetzt einfach denken.
          In Amerika mag es Usus sein, seine Telefonnummer schon nach ein paar Minuten rauszugeben und sich irgendwann mit dem Kerl auf ein Date zu treffen, aber in Deutschland läuft das einfach ein bisschen anders. Gerade das „Day Game“ scheint mir völlig aussichtslos zu sein.

          • @Robin

            „In Amerika mag es Usus sein, seine Telefonnummer schon nach ein paar Minuten rauszugeben und sich irgendwann mit dem Kerl auf ein Date zu treffen“

            Ja, dort scheint mir das auch verbreiteter zu sein. Sie haben ja auch eine spezielle Dating-Kultur, die das ermöglicht.

        • Indem er sich ein neues Aussehen und eine neue Persönlichkeit kauft.

          Was fürn toller Tip, das ist in etwa das, was er verspricht an seine Kunden zu verkaufen.

          Imho eine starke Schattenseite von PU.

        • @ Robin

          „In Amerika mag es Usus sein, seine Telefonnummer schon nach ein paar Minuten rauszugeben und sich irgendwann mit dem Kerl auf ein Date zu treffen, aber in Deutschland läuft das einfach ein bisschen anders. Gerade das “Day Game” scheint mir völlig aussichtslos zu sein.“

          Ich hab‘ eine Zeit lang „direct street game“ gemacht und fand es viel angenehmer, als dieses nach der Post fragen („indirect“). Außerdem mag ich keine Discos. Dass es in Deutschland nicht funktioniert, stimmt definitiv nicht. Vielleicht nicht für jeden.

        • Ich hab’ eine Zeit lang “direct street game” gemacht und fand es viel angenehmer, als dieses nach der Post fragen (“indirect”).

          Die Teutonin verabscheut eben das „Unehrliche“ und „Oberflächliche“. Wenn man also schon Mädels auf der Straße anspricht, dann sollte man nicht so tun, als frage man nach der Post.

          „In Deutschland lügt man, wenn man höflich ist“ (Goethe)

        • „Die Teutonin verabscheut eben das “Unehrliche” und “Oberflächliche”.“

          Eben. Insofern ist „direct“ vielleicht sogar besonders deutsch.

        • „Wenn man also schon Mädels auf der Straße anspricht, dann sollte man nicht so tun, als frage man nach der Post.“
          Man könnte sogar von der Nationalität loskommen und sich in die Behauptung versteigen, dass ein „indirect approach“ niemals indirekt ist, weil die meisten Frauen eh davon ausgehen, dass sie angemacht werden, und ein „indirect approach“ darüber hinaus von grenzdebilen Frauen ausgehen muss, und zwar spätestens dann, wenn man nach der beantworteten Frage nach der Post trotzdem stehen bleibt.

        • Eben. Insofern ist “direct” vielleicht sogar besonders deutsch.

          Zu direkt darf es aber auch nicht sein, die Teutonin fühlt sich andererseits recht schnell in ihrer sexuellen Damenehre gekränkt („Ich bin doch nicht so Eine, die sich von der Straße weg abschleppen lässt!“)

        • Man könnte sogar von der Nationalität loskommen und sich in die Behauptung versteigen, dass ein “indirect approach” niemals indirekt ist, weil die meisten Frauen eh davon ausgehen, dass sie angemacht werden,..

          Das ist doch genau der Punkt: Alle Beteiligten wissen natürlich genau, worum es geht, aber aus Höflichkeit bzw. Diskretion spricht man es nicht direkt an. Das ermöglicht es ja eigentlich, freundlich Auskunft über den Weg zur Post zu geben, und weiterzugehen.

          So hat sich niemand was vergeben. „Keine Grenzverletzung“ sozusagen.

          Der Teutone im Schnitt mag solche Spielchen aber nicht, sie seien „unauthentisch“, „oberflachlich“ und „verlogen“.

        • ..man kann ohne Weiteres hinzufügen: „So ein diskretes Herumeiern ist unmännlich!“ – man erkennt aus diesem Diskurs sofort subtilen Erwartungen an Männlichkeit.

        • „Der Teutone im Schnitt mag solche Spielchen aber nicht, sie seien “unauthentisch”, “oberflachlich” und “verlogen”.“
          Mein Punkt ist, niemand mag solche Spielchen, auch Amerikanerinnen nicht.

          Flirten findet zwischen den Polen offensichtlich und versteckt statt, so ist das Leben.

        • Mein Punkt ist, niemand mag solche Spielchen, auch Amerikanerinnen nicht.

          Das ist ziemlich banal: Die Dosis macht, ob was ein Gift.

          Die Amerikanerin wird den Punkt, an dem sie das Ganze als „creeping into my pants“ empfindet, wohl nicht bereits bei bei der Frage nach der Post ansiedeln.

          „Was fragt der Kerl nach der Post, wenn er doch nur Ficken will!“ ist wohl eher eine teutonische Betrachtungsweise.

          Es gibt den Diskurs „oberflächlich“ und „unauthentisch“ wohl nirgendwo so ausgeprägt wie in Teutonia.

          Flirten findet zwischen den Polen offensichtlich und versteckt statt, so ist das Leben.

          Nein sowas, wer hätte das gedacht.

        • „Es gibt den Diskurs “oberflächlich” und “unauthentisch” wohl nirgendwo so ausgeprägt wie in Teutonia.“
          Würde ich jetzt erst einmal bezweifeln.

          „Nein sowas, wer hätte das gedacht.“
          Musst mir ja nicht gleich den Kopf abreissen. 🙂

        • Würde ich jetzt erst einmal bezweifeln.

          Einen empirischen Beleg wird man da wohl nicht liefern können.

          Wenn dir die imho offensichtliche Tatsache, dass Amerikaner und Franzosen hierzulande als „falsch“ und „total oberflächlich“ gelten (während Selbige das, was sie tun einfach nur als „Höflichkeit“ betrachten) nicht genügt, und die Aussage von Goethe “In Deutschland lügt man, wenn man höflich ist” dich auch nicht überzeugt, dann werden wir uns in dem Punkt kaum einigen können.

        • @Nick:
          Habe da halt andere Erfahrungen gemacht. Franzosen kamen mEn bei Frauen immer recht gut an (m.E. Askription von romantischen Idealen) und in die eine oder andere Französin war ich während meiner Studienzeit verliebt.

          „und die Aussage von Goethe“
          Du Bildungsbürger!

        • @Haselnuss:
          Habe da halt andere Erfahrungen gemacht. Franzosen kamen mEn bei Frauen immer recht gut an (m.E. Askription von romantischen Idealen)

          Ja, natürlich sind solche Vorurteile nicht so starr, wie man meint. Es gibt ja auch sehr viele positive Vorurteile über Franzosen.

          Und außerdem kann ja der Franzose nichts dafür, dass er so ist wie er ist, die Dame muss also das „oberflächliche“ Kompliment nicht als latente Ehrabschneidung empfinden. Weiterhin steckt – romantische Ideale, du sagst es – schon per se hinter dem Baggern des Franzosen eine tiefe Leidenschaft, weit mehr als der profane Wunsch nach billigem Sex.

          Genauso, wie der Engländer mit der wildfremden Dame ein belangloses Gespräch über das Wetter anfangen darf. (->“indirect street game“)

          ..und in die eine oder andere Französin war ich während meiner Studienzeit verliebt.

          Da wirst du, was Regeln über sexuelle Kommunikation betrifft, auch so Einiges an „Narrenfreiheit“ gehabt haben..

          Natürlich sind die Regeln in Teutonia eigentlich so gestaltet, dass die Teutonen aussterben müssten, deshalb darf man sich auch über sie hinwegsetzen. Aber wenn’s nicht passt, dann sind schnell solche Attribute wie „falsch“, „totaal oberflächlich / beliebig“ und „unauthentisch“ zur Hand.

          Deshalb funktioniert imho „direct street game“: Das sich über die Regel hinwegsetzen hat „wenigstens was (außergewöhnlich) Ehrliches/Authentisches“. Das Schicksal ließ dem Mann keine andere Wahl, das Begehren war so tief, dass er nicht anders konnte.

          Natürlich mag keine Frau „beliebige Anmachen“, aber woanders wird man sie weniger als Ehrabschneidend empfinden, vielmehr werden sie einfach nicht überzeugen.

        • @Nick:

          „‚Indem er sich ein neues Aussehen und eine neue Persönlichkeit kauft.‘

          Was fürn toller Tipp, das ist in etwa das, was er verspricht an seine Kunden zu verkaufen.“

          Das meinte ich im Gegensatz zu ihm aber durchaus wörtlich (naja, nicht das mit dem Kaufen – das geht schlecht). Christian hat gefragt, wie er es effektiver machen könnte. Ich sage: gar nicht. Er ist schlicht und ergreifend kein Typ, auf den die Mehrheit der Frauen fliegt, anders als ein paar der hier gezeigten amerikanischen PUAs. Und daran ändern auch seine Spielchen nichts. Er kann trainieren, das macht ihn aber nicht viel attraktiver. Er kann seine Scheu ablegen, aber dadurch wird er nicht smarter.
          Er ist absolut nicht mein Typ, aber er ist weder hässlich (nur halt auch nicht schön), noch strunzblöd (nur halt auch nicht sonderlich smart). Es gibt sicher genug Frauen, die mit ihm schlafen oder mit ihm zusammen sein wollen. Aber PU hilft ihm da nicht, wenn er wahllos Frauen anspricht, die nicht seine Kragenweite sind. Möglich, dass da mal „die Eine“ dabei ist – aber die würde er vermutlich leichter im eigenen Freundeskreis finden. Und solange er seine Spielchen spielt und nur aufs Ficken aus ist, wird die Eine kommen und wieder gehen.

          Es gibt nicht nur die Kategorien „Pick Up Artist“ und „ewige Jungfrau“, sondern auch eine große Bandbreite dazwischen. Er ist in meinen Augen klassisches Mittelmaß, kommt damit aber schlicht und ergreifend nicht klar. Würde er das akzeptieren, sich eine Freundin suchen und mit dieser PU-Scheiße aufhören, wäre er vermutlich glücklicher.

          • @Robin

            „Es gibt nicht nur die Kategorien “Pick Up Artist” und “ewige Jungfrau”, sondern auch eine große Bandbreite dazwischen. Er ist in meinen Augen klassisches Mittelmaß, kommt damit aber schlicht und ergreifend nicht klar. Würde er das akzeptieren, sich eine Freundin suchen und mit dieser PU-Scheiße aufhören, wäre er vermutlich glücklicher.“

            Vielleicht. Andererseits bringt meiner Meinung nach Pickup auch einiges genau bei dieser Suche im Freundeskreis. Natürlich nicht 1:1 indem man dort nach dem Weg fragt und seine Routinen abarbeitet. Aber über eine andere Haltung, eine frechere Art, ein besseres Verstehen sexueller Dynamiken. Mir fiel einfach im Nachhinein viel Gutes auf (eine Art Cocky Comedy), was ich ausgebaut habe und schlechtes, was ich abgebaut habe (ich war häufig zu bemüht und zu nett). Ich habe auch die Reaktionen der Frauen und die „Logistik“ eines Dates und die dabei wirkenden Mechanismen besser verstanden. Auf alte Flirts angewandt habe ich häufig verstanden, warum sie schiefgegangen sind und warum es geklappt hat. Diese „Fehleranalyse“ meines Verhaltens hat mir geholfen.

        • „Aber wenn’s nicht passt, dann sind schnell solche Attribute wie “falsch”, “totaal oberflächlich / beliebig” und “unauthentisch” zur Hand.“
          Jetzt bin ich an der Reihe: Echt jetzt? Wäre ich nie drauf gekommen. 🙂
          Billig gehört in die Aufzählung noch unbedingt rein.

          „Natürlich mag keine Frau “beliebige Anmachen”, aber woanders wird man sie weniger als Ehrabschneidend empfinden, vielmehr werden sie einfach nicht überzeugen.“
          An diesem Punkt haben wir ja die unterschiedliche Meinung. Warum jammern amerikanische PUAs sonst alle: american women are soooooo entitled?
          Ich habe Amerikanerinnen immer als ziemlich direkt und sexuell offen kennengelernt.

        • @nick:
          „Zu direkt darf es aber auch nicht sein, die Teutonin fühlt sich andererseits recht schnell in ihrer sexuellen Damenehre gekränkt (“Ich bin doch nicht so Eine, die sich von der Straße weg abschleppen lässt!”)“

          Vielleicht hat sie auch einfach kein Interesse und beim Shoppen was anderes im Kopf als flirten?
          Vielleicht ist ein Wildfremder auf der Straße, der einem plötzlich aus seinen Gedanken reißt, aber einem auch nicht ganz koscher.

          Ich mein: Pick-Up spricht ja auch von „social proof“ und „comfort“, was beim direkten Ansprechen von wildfremden Leuten ja schonmal garnicht aufkommt.
          Da gibts mit Sicherheit so selbstbewusste Frauen die nicht nein sagen bei einem Typen, der direkt mit Charme und Witz punkten kann, klar.
          Aber ebensoviele die bei unerwarteten Kontaktversuchen erstmal abchecken wie vertrauenswürdig jemand ist, ob es sich lohnt dem eine Chance zu geben, oder ob einfach noch nicht genug Anziehung vorhanden ist, sich in das Ungewisse zu stürzen.

          In ner Diskothek oder wo geht eine Frau sicher auch nicht blind auf jemanden zu, sondern beobachtet erstmal wie sich Menschen verhalten, bevor sie überhaupt erstmal Interesse bekommt jemanden anzusprechen.

          Zumindestens schätz ich einfach dass die Meisten bei ihren alltäglichen Vorhaben nicht damit rechnen „angemacht“ zu werden und deswegen eher als Abwehrreaktion ein „nein“ geben.

          @Nick:“Das ist doch genau der Punkt: Alle Beteiligten wissen natürlich genau, worum es geht, aber aus Höflichkeit bzw. Diskretion spricht man es nicht direkt an. Das ermöglicht es ja eigentlich, freundlich Auskunft über den Weg zur Post zu geben, und weiterzugehen. “

          Wenn die Körpersprache stimmt. Das heißt: Wenn die Körpersprache „Anmache“ bzw „Interesse“ ausstrahlt, dann ist durchaus klar, was Sache ist.

          Vielleicht liegts an meiner Naivität, aber wenn mich jemand nach der Post fragt, dann bin ich im allgemeinen Hilfsbereit und zeig ihm den Weg. Ich fänds eher komisch jemanden direkt zu unterstellen an mir Interesse zu haben.

          Könnte mir natürlich zu denken geben, schließlich führt das manchmal zu ziemlich seltsamen Dialogen.
          Man könnte auch sagen: mein Gegenüber wirkt „needy“, wenn ich seine Aussagen wortwörtlich nehm. Wobei: eigentlich find ichs manchmal lustig 😀
          (Vor allem, wenn das „Klischee“ besagt, dass Männer Andeutungen nicht verstehen und dass man klare Ansagen machen muss, sie aber selbst um den heißen Brei herum reden statt auf den Punkt zu kommen.)

          Zu direkte Ansagen mögen manche dann aber auch wieder nicht, denn „das macht doch die Athmosphäre kaputt“. Ja was denn nun? Wenn man schüchtern ist und sich nicht traut, kann ich Andeutungen noch nachvollziehen. Aber das erkennt man dann ja auch an der Körpersprache.

          @christian:
          „Aber über eine andere Haltung, eine frechere Art, ein besseres Verstehen sexueller Dynamiken. Mir fiel einfach im Nachhinein viel Gutes auf (eine Art Cocky Comedy), was ich ausgebaut habe und schlechtes, was ich abgebaut habe (ich war häufig zu bemüht und zu nett).“

          Hast du vielleicht nen Tipp wie ich das als Frau mit den sexuellen Dynamiken besser erkennen könnte? Ich mein: vermutlich fehlt mir da ebenfalls ein wenig die Menschenkenntnis. Aber ob ich mit Pick-Up erkennen kann, wie Männer so ticken ist ja immernoch fraglich.
          Schließlich versucht Pick-Up zum Teil Männer so zu verbiegen, dass sie sich so verhalten, wie manche Frauen sie erwarten.
          Das heißt: vieles tun sie, damit sie (bestimmten) Frauen gefallen.
          Muss ich jetzt erstmal gucken, wie ich als Frau sein muss, damit ein Pick-Upper mich überhaupt als Frau wahr nimmt?

          Ich könnt auch sagen: ich bin nicht der Typ Frau, den Pick-Upper interessant finden, vielleicht sollte ich generell die Finger davon lassen.
          Aber dennoch möchte ich verstehen warum ich plötzlich nen Korb oder nen Freeze-out krieg.
          (Ja, mein typischer Pussy-Diagnose-Modus. Aber ich kann Sachen leichter für mich abhaken, wenn ich sie einordnen kann. Und bei Verhaltensweisen, die nicht in meine bisherigen Erfahrungen „hineinpassen“ geht das schwierig. Wobei ja genau das eine Taktik in PU ist: Verwirren und damit Interessen wecken, indem man sich untypisch verhält)

          Es wär ja unfair wenn ich bei jedem Mann, der sich meiner Empfindung nach seltsam verhält, einfach sagen würde: „ach, das ist ein PU-Noob der sich wie ein aufgesetzter Alpha verhält und den Freeze-Out macht, damit ich ihm Nachlauf“

          Ansonsten scheine ich „Negs“ oder „C&F“ auch nicht immer zu verstehen. Wenn mich jemand indirekt beleidigt, dann führe ich das eher auf „Unachtsamkeit“ oder einen schlechten Scherz zurück, den ich schnell verzeihe. (schließlich trampel ich selbst schonmal in Fettnäpfchen)
          Wenn dann aber immer wieder so ein Bombardement an Sarkasmus kommt, der zwischen „lustig“ und „kritisch“ liegt, tendier ich dazu zu denken, dass derjenige mich vielleicht eher verarschen will.

          Woran soll man nun erkennen, ob etwas ein „Flirt“ oder „Spott/Sarkasmus“ ist? Oberflächlich betrachtet scheint das im PU ja fast das selbe zu sein. Oder gibt es da tatsächlich noch Nouancen die sich irgendwie formulieren lassen, außer „Menschenkenntnis“ und dem richtigen „Mindset“?

        • @Haselnuss:
          Jetzt bin ich an der Reihe: Echt jetzt? Wäre ich nie drauf gekommen. 🙂
          Billig gehört in die Aufzählung noch unbedingt rein.

          Nun ja, die Aussage war eigentlich genau die, dass die Teutonin tendenziell solche Attribute wählt.

          Warum jammern amerikanische PUAs sonst alle: american women are soooooo entitled?

          „entiteled“ != „indigniert“

          Ich habe Amerikanerinnen immer als ziemlich direkt und sexuell offen kennengelernt.

          Ja. Der typ der nach der Post fragt „will was“, so what? Wenn er nicht überzeugt, dann überzeugt er halt nicht, erntet schlimmstenfalls Mitleid (sofern er nicht belästigend wird)

          Mit der Amerikanerin wird man trotzdem stundenlang plaudern können, sie bricht sich dabei keinen Zacken aus der Krone.

          Die Dramen über die schröcklich „billige Anmache“ kenne ich nur aus Teutonia. Weil imho die Teutonin nicht selten ihre „Ehre“ damit verknüpft, wie „anspruchsvoll“ sie angegraben wird.

          (Natülich ist das im Wandel)

          Aber gut, wenn du Mißerfolgsquoten in Polen als Indikator für schlechte Anmachstrategien wertest, dann werden wir in puncto Mentalitäten kaum auf einen Nenner kommen 🙂

          (Ich mag die Polen sehr, aber ich käme nie auf die Idee, dort „Baggern“ zu gehen. Es sei denn, ich nähme das Wort „Heiratsmarkt“ ernst..)

      • @ Christian

        „Vielleicht. Andererseits bringt meiner Meinung nach Pickup auch einiges genau bei dieser Suche im Freundeskreis. Natürlich nicht 1:1 indem man dort nach dem Weg fragt und seine Routinen abarbeitet. Aber über eine andere Haltung, eine frechere Art, ein besseres Verstehen sexueller Dynamiken.“

        Deckt sich weitgehend mit meinen eigenen
        Erfahrungen. Gerade in gemischten
        Freundeskreisen kann man durch eine
        freche aber konsistente Art Effekte
        erzielen, die einem bei den Frauen
        und Männern zu mehr Respekt verhilft.
        Gerade bei den Frauen wird man damit
        auf einmal als sexuelles Wesen sichtbar.

        „Auf alte Flirts angewandt habe ich häufig verstanden, warum sie schiefgegangen sind und warum es geklappt hat.“

        Dieses nachträgliche analysieren von
        vergangenen Erlebnissen im Lichte
        von EPsych und PU hat mir auch viel
        gebracht. Wenn ich heute an Misserfolge
        zurückdenke kommen diese negativen
        Gefühlsmischungen nicht mehr hoch.

    • Noch etwas – erstaunlich, daß Frauen glauben bei nem blöden Spruch das Recht zu haben einfach um sich zu schlagen. Mach das mal als Mann. Heho!

    • Und noch etwas, Olli Schulze ist selbst ein höchst peinlicher Typ – mit Witz. Was also solls.
      Mich ärgert aber die völlig Absenz von Initiative und das beckmesserische Rumseiern – anders kann man das wohl nicht nennen.

    • Typischer Pickuper, völlig einheitlich mit der Pickup-Ideologie.

      Erst werden der Frau subtile Fragen zur Post etc. gestellt, damit man sie nicht verschreckt, danach beginnt die „Verführung“. Dieses Vorgehen war mir schon immer aus mehreren Gründen suspekt. Erstens wird fast jede Frau, die von einem Mann auf der Straße angesprochen wird, automatisch davon ausgehen, dass er sie aufreissen will. Zweitens hält der Pickuper, der so vorgeht, die Frauen wohl für grenzdebil. Ich meine wie sonst kommt man auf den Gedanken, dass man die Frau durch die „Hintertür“ „verführen“ kann, indem man nach der harmlosen Postfrage im Gespräch ihre attraction switches bedient („Ich bin der Häuptling meiner sozialen Gruppe.“ – O-Ton Mystery). Klingt Pickup auf der abstrakten Ebene nur unglaubwürdig, wird es auf der Handlungsebene, was sagen Pickuper in Situation X, völlig lächerlich.

      Peinlich für den Pickuper ist, dass der Moderator besser ist, obwohl er wirklich eine ganze Menge tut, um sich zu sabotieren und einige billige Lacher rauszukitzeln.

        • So wollte ich das auch ausdrücken, habe es aber weggelassen, weil ich unsicher war, ob der Moderator nur durch den Vergleich mit dem Pickuper so wirkt.

      • „Typischer Pickuper, völlig einheitlich mit der Pickup-Ideologie.“
        Das ist schon seit Ovid so, um nichts anderes geht es in der „Liebeskunst“.
        Allerdings ist der Abschnitt wichtig wo es sinngemäß heißt „Kunst die im Verborgnen wirkt ist nützlich, verliert sie aber ihre Heimlichkeit sowirkt sie verächtlich und das zu Recht“.

        • Pickup != (ungleich) Liebeskunst.

          @Dummerjan:
          Wieviel Anschauungsmaterial brauchst du noch, um zu merken, dass die Pickuper nichts, aber auch gar nichts auf der Pfanne haben.

        • Grundsätzlich finde ich es gut, wenn man Männern auf die Sprünge hilft, die gern eine Beziehung Inklusive Sex hätten und das nicht intuitiv hinkriegen. Warum also nicht Techniken lernen und vermitteln, die dabei helfen?

          Und wer den Ovid liest findet dort eben auch Pickup – klar auf römische Verhältnisse bezogen, aber auch dort geht es darum die Frau zum Sex zu kriegen (und umgekehrt – den Mann zu kriegen).

          Auch Frauen machen ja so etwas, nur heißt es dort Flirtseminar oder sonst irgend was flauschiges.

          Manches ist auch Scharlatanerie, aber was solls, selbst die medizinische Psychotherapie hat keinen Wirkunsnachweis und die Krankenkassen bezahlens auch.

          • @Dummerjan

            „Grundsätzlich finde ich es gut, wenn man Männern auf die Sprünge hilft, die gern eine Beziehung Inklusive Sex hätten und das nicht intuitiv hinkriegen. Warum also nicht Techniken lernen und vermitteln, die dabei helfen?“

            ich denke die Abneigung hat etwas mit allgemeiner Abneigung gegen Verstellung zu tun, als die Pickup wahrgenommen wird. Andere Flirttipps leiden darunter häufig nicht so, weil sie weniger umfassend sind. Ich vermute Pickup verstößt hier gegen Costly Signaling Grundsätze, wer es anwendet zeigt insofern nicht sich selbst, hat also Grund dafür.

            Die Abneigung ist insofern in sich selbst ein Signal „Ich habe so etwas nicht notwendig“. Und von Frauenseite: „Ich würde es durchschauen, ich falle darauf nicht herein“.

            Mich überrascht die Stärke der Abneigung aber auch immer wieder. Zumal sie recht undifferenziert erfolgt. Wenige gehen auf die konkreten Konzepte und ihre jeweilige Einordnung in das Gesamtkonzept ein.

        • @ Christian

          „ich denke die Abneigung hat etwas mit allgemeiner Abneigung gegen Verstellung zu tun, als die Pickup wahrgenommen wird.“

          Verstellung ist immer relativ.
          Auch wenn ich verkaufe, was ich
          noch nicht komplett entwickelt
          habe, lehne ich mich aus dem
          Fenster. Am Ende muss ich liefern
          können, sonst habe ich verloren.
          Deshalb sagt man im PU ja auch
          :Fake it, till you make it.

          „Und von Frauenseite: “Ich würde es
          durchschauen, ich falle darauf nicht
          herein”.

          Wenn ein Mann die wesentlichen
          Prinzipien von PU/Game verinnerlicht,
          wird es quasi zu seiner Natur und
          es fällt niemandem auf, dass er
          da eine besondere Methode anwenden
          würde.

        • @ Nick

          Eine Frau schreibt eine Diss über PU.

          Sie recherchierte und fand heraus.
          „Das Ziel von Pick up ist es, Frauen
          zum Sex zu verführen.“

          Kann mir jemand sagen, was in Mann
          ausser Sex noch von einer jungen
          attraktiven Frau haben möchte?

        • @Christian: „ich denke die Abneigung hat etwas mit allgemeiner Abneigung gegen Verstellung zu tun, als die Pickup wahrgenommen wird.“

          Bei Frauen geht aber jeder davon aus, daß sie sich verstellen (Stichworte: Make-Up, Pushup-BH, Mode …). Also wieder mal die übliche Doppelmoral: man hat ne Abneigung, daß sich ein Mann verstellt 😉

          Andererseit: Pickup ist ja nicht nur das „Heraushängenlassen des Obermackers“, der man nicht ist, sowie das Einstudieren von irgendwelchen „Aufreissersprüchen“, sondern man kann Pickup auch als individuelle Weiterentwicklung betrachten. Aber ich vermute, daß man das auch nicht mehr in die „Köpfe“ reinbekommt ….

          • @Robert

            „Bei Frauen geht aber jeder davon aus, daß sie sich verstellen (Stichworte: Make-Up, Pushup-BH, Mode …)“

            ich vermute mal, dass Wesensverstellungen strikterer Abneigung ausgesetzt sind als Körperliche Verstellungen. Vielleicht waren sie seinerzeit schwerer umzusetzen, mangels entsprechender Materialien

        • Bei Frauen geht aber jeder davon aus, daß sie sich verstellen (Stichworte: Make-Up, Pushup-BH, Mode …). Also wieder mal die übliche Doppelmoral: man hat ne Abneigung, daß sich ein Mann verstellt

          Es geht ja viel weiter: Lies‘ in jedem beliebigen Frauenforum herum und du wirst massenhaft Tips finden, die z.B. in Richtung „push/pull“ oder „freeze out“ gehen.

          Das erwartet man als ganz normales weibliches Verhalten, Frauen spielen (gamen) eben mit der ganzen Pallette.

          Ein Mann hingegen hat verbindlich, verlässlich und kongruent zu sein, eine Konstante, an dem die Weiblichkeit halt findet und sich abarbeiten kann.

          Wehe ein Mann bietet diese Kongruenz nicht, dann wird das arme unschuldige Weib quasi seelisch vergewaltigt: Siehe den Beitrag in Frau-TV oben (wobei der Kerl offensichtlich tatsächlich ein Psycho war)

        • „Grundsätzlich finde ich es gut, wenn man Männern auf die Sprünge hilft, die gern eine Beziehung Inklusive Sex hätten und das nicht intuitiv hinkriegen. Warum also nicht Techniken lernen und vermitteln, die dabei helfen?“
          Ich habe auch nichts gegen das Erlernen „gewisser Techniken“, die einem helfen, das „hinzukriegen“.

          Nur ist Pickup dafür völlig ungeeignet.

        • @christian:
          „Die Abneigung ist insofern in sich selbst ein Signal “Ich habe so etwas nicht notwendig”. Und von Frauenseite: “Ich würde es durchschauen, ich falle darauf nicht herein”.“

          Nein, eher anders:
          „Was, da tauschen Männer Methoden aus, wie sie mein Selbstschutzverhalten umgehen können und so tun, als seien sie Vertrauenswürdig. Jetzt kann ich garnicht mehr erkennen, ob jemand ernsthaftes Interesse an mir hat oder nur Sex will.“

          und dann der Doublebind daraus:
          „Wenn er ein Arsch ist, muss ich ihm keine Träne hinterherweinen. Wenn er aber doch ein netter Kerl ist, will ich ihm auch nicht weh tun. Wenn sich nette Kerle jetzt alle wie Arschlöcher verhalten, und Arschlöcher gerne mal den netten Kerl vorspielen, woran erkenn ich ob ich ihn ungerechtfertigt verletze? Und woran erkenn ich, ob er mich nur verletzen will?“

          Wie du weißt sind viele Frauen etwas empathischer veranlagt und zugleich sozial harmoniebedürftig. Sie möchten jemandem nicht ungerechtfertigt vor den Kopf schlagen, vor allem nicht wenn sie Sympathien für diese Person haben.
          Wie jeder Mensch möchten aber auch sie nicht verarscht werden.

          Ich glaub, dass die Bitchshields noch wachsen werden.
          (Oder wahlweise „kleiner“ werden dank Resignation).

          Das ist nicht alleine Pick-Up zuzuschreiben, kann den Stein aber ins Rollen bringen.

          @RedPill:
          „Kann mir jemand sagen, was in Mann
          ausser Sex noch von einer jungen
          attraktiven Frau haben möchte?“

          Ich hab ein Problem mit der Aussage: Soll das indirekt heißen dass Männer nicht liebensfähig/liebenswürdig sind?
          Glaub ich wohl nicht. (Aber vielleicht bin ich auch noch nicht über den komischen Prinz auf dem weißen Pferd hinweg)

          Warum geht ein Mann wegen sowas nicht in den Puff, weil es zuviel Geld kostet bzw weil man sowas auch kostenlos haben kann, wenn man es richtig anstellt? Und was springt für die Frau dabei raus? (Klar, wenn sie auch nur Sex will ist ja alles in Butter…aber meistens ists ja eben nicht so)

          Warum sollte eine Frau Sex mit einem Mann haben, der ihre Bedürfnisse abseits von Sex nicht befriedigen kann?

          Zumindestens verliere ich schnell den Respekt vor Männern, die irgendwie nur für Sex gut sind und ansonsten langweilig.

          @christian:
          „ich vermute mal, dass Wesensverstellungen strikterer Abneigung ausgesetzt sind als Körperliche Verstellungen. Vielleicht waren sie seinerzeit schwerer umzusetzen, mangels entsprechender Materialien“

          Vielleicht ists auch einfach so:
          Männer suchen was körperliches und fühlen sich verarscht, wenn das körperliche nur eine Illusion ist.
          Frauen suchen was psychisches und fühlen sich verarscht, wenn das psychische nur eine Illusion ist.

          Fragt sich jetzt, was als soziales Wesen mehr weh tut, auf eine Hülle oder auf ein soziales Wesen reinzufallen.
          Vielleicht lässt sich die Frage aber auch garnicht beantworten, ich weiß nicht wie es ist ein Mann zu sein.

          (Und ich hoffe auf genug Menschen, die Körper und Geist suchen, statt sich nur auf eines zu spezialisieren.)

          @Nick:
          „Wehe ein Mann bietet diese Kongruenz nicht, dann wird das arme unschuldige Weib quasi seelisch vergewaltigt: Siehe den Beitrag in Frau-TV oben (wobei der Kerl offensichtlich tatsächlich ein Psycho war)“

          Wenn du selbst sagst, dass der kerl ein Psycho war, dann ist die Sache doch eigentlich klar(?)

          Auf der anderen Seite suchen auch Männer kongruente Frauen.
          Zumindestens scheinen manche Pick-Up-Methoden den Nutzern Anhaltspunkte zu liefern, wann eine Frau kongruent ist. Im häufig empfohlenen „Lob des Sexismus“ stand eine Auflistung von „Frauentypen“, die der Autor für wünschenswert hält. Aber vermutlich braucht man einiges an Menschenkenntnis und Intuition um wirklich zu erkennen, ob eine Frau das ist, was sie vorgibt zu sein. Und Menschenkenntnis lässt sich nicht vermitteln, ausser durch dieses häufig erwähnte „geh raus und übe“.
          (und wenn man den Satz dann noch aufgrund schlechterer intuitiver Fähigkeiten missversteht, wird ein social robot raus, dessen Selbstbewusstsein einen ordentlichen Push kriegt, der aber auch nicht viel mehr kann als vorher)

          • @unkraut

            „Männer suchen was körperliches und fühlen sich verarscht, wenn das körperliche nur eine Illusion ist.“

            Das würde aber nicht dazu passen, dass Pushups recht klaglos hingenommen werden. Es kann natürlich schon eine Enttäuschung sein, wenn man auspackt, aber lange Predigten wird mann da wohl kaum halten oder? Eher ein Selbstvorwurf: Hätte ich eigentlich wissen müssen, dass man eine Größe abzieht.

        • @ unkraut

          „Ich hab ein Problem mit der Aussage: Soll das indirekt
          heißen dass Männer nicht liebensfähig/liebenswürdig sind?“

          Bleiben wir doch auf dem Boden
          der Realität. Verliebtheit ist
          im wesentlichen ein biochemischer
          Vorgang und somit nicht beliebig
          durch rationales Denken steuerbar.

          Zudem sind die Mechanismen die
          zur Paarbildung führen bei Mann
          und Frau nicht ganz gleich.

          Beim Mann liegt die Priorität primär
          auf Sex und anschliessend geht es
          ev. Richtung Beziehung.

          Die Frau braucht eine minimale
          Vertrauensbildung also quasi den
          Anfang einer Beziehung um für
          Sex bereit zu sein.

        • @unkraut:

          Wenn du selbst sagst, dass der kerl ein Psycho war, dann ist die Sache doch eigentlich klar(?)

          Nicht ganz: It takes two to tango.

          Meine Güte, was geht denn da ab! Der Kerl macht ein paar (imho ziemlich bizarr überzogene) Spielchen, und sie traut gleich der Menschheit nicht mehr über den Weg?

          Das sieht mir verdammt danach aus, als wenn da etwas ganz anderes bei ihr im Argen ist, etwas, für das er nur der Aufhänger ist.

          Eine psychisch stabile Frau fasst sich imho bei sowas Überzogenes an den Kopf, und ist maximal ein paar Wochen traurig darüber, wie die Welt so manchen Menschen kaputt macht, und dass sie sich den Falschen ausgesucht hat. Sehr wahrscheinlich nicht einmal das, ihr gesundes Selbst wird den Kerl schon bei der ersten Show verwerfen.

          Eine psychisch unstabile Frau sucht sich – ebenso wie der entsprechende Mann – gezielt die Person, die sich genau so verhält. Das ist doch ein alter Hut, hat sehr wenig mit PU zu tun.

          Auf der anderen Seite suchen auch Männer kongruente Frauen.

          Ja, natürlich. Wobei man eben trotzdem das eine oder andere Spielchen hinnimmt. Solange sich die Spielchen in einem gewissen Rahmen bewegen, ist das normal.

          Zumindestens scheinen manche Pick-Up-Methoden den Nutzern Anhaltspunkte zu liefern, wann eine Frau kongruent ist.

          Es ist eben imho Quatsch, dass nur Frauen sich immer die Schuld dafür geben, wenn etwas schief läuft. Unsere Kultur sagt ja sehr stark, dass der Mann irgendwie versagt haben muss, wenn die Frau reichlich komisch ist.

          Es gibt Tonnen an (populär-) Literatur dazu, auf welche tausend Arten ein Mann schräg sein kann, aber recht wenig dazu, wie schräg eine Frau gepolt sein kann. Eine Frau ist, im gesellschaftlichen Bild, per se nicht kongruent, sondern stark verwurzelt mit „sehr oft unergründlichen, tiefen und wahren Gefühlen“. Das dagegen „eher schlichte Gemüt“ Mann hat sich daran abzuarbeiten.

          (Das hat zwar,denke ich, durchaus eine gewisse biologische Grundlage: Für Frauen ist das Ganze nun mal etwas komplizierter, aber das wird imho ziemlich stark überzogen. Hormone hindern niemand wirklich daran, sich einigermaßen kongruent zu verhalten)

          Da tut sich eben eine Lücke auf, die solche Leute wie endless enigma dann mit Küchenpsychologie füllen. Da gibt es tausend Gegenbeispiele an (nicht selten ziemlich misandrisch geprägter) Küchenpsychologischer Literatur über Männer.

          Aber vermutlich braucht man einiges an Menschenkenntnis und Intuition um wirklich zu erkennen, ob eine Frau das ist, was sie vorgibt zu sein.

          Ich würde sagen: Man muss in erster Linie mit sich selbst im Reinen sein.

          (und wenn man den Satz dann noch aufgrund schlechterer intuitiver Fähigkeiten missversteht, wird ein social robot raus, dessen Selbstbewusstsein einen ordentlichen Push kriegt, der aber auch nicht viel mehr kann als vorher)

          Die social robots gibt es natürlich, keine Frage. Auf der anderen Seite steht dagegen, dass (auch!) viele Männer ein ziemlich desatröses Selbstbewußsein haben, und sich sehr schnell ungsund abhängig von einer Frau fühlen. Ein bisschen herumvögeln tut manchem ganz gut, verschafft ihm erst die Grundlage dafür, sich auf eine gesunde Art auf eine Beziehung einzulassen. Sich abhängig fühlen ist nun mal eine schlechte Basis dafür.

          Ich denke nicht, dass PU Psychos produziert, vielmehr werden sich Psychos von PU angezogen fühlen wie ein Magnet. PU füllt eben eine Lücke, mit der sich der als „Wissend“ und „Gebildet“ geltende Diskurs naserümpfenderweise nicht beschäftigen will. Dieser Dikurs ist imho ziemlich Gynozentrisch.

        • @christian:
          „Das würde aber nicht dazu passen, dass Pushups recht klaglos hingenommen werden. “

          Vermutlich ist der unterschied einfach, dass bei Pushups bzw generell Optik die Wahrheit doch recht schnell herauszufinden ist. Beim Charakter weiß man es nie so genau.
          (selbst wenn man sich jederzeit zu 100% verstellen kann, aber je nachdem wie gutgläubig man ist, kann es lange dauern das herauszufinden)

          @redpill:
          „Beim Mann liegt die Priorität primär
          auf Sex und anschliessend geht es
          ev. Richtung Beziehung.

          Die Frau braucht eine minimale
          Vertrauensbildung also quasi den
          Anfang einer Beziehung um für
          Sex bereit zu sein.“

          Das wär ja wenigstens eine Sache, die man tolerieren kann. Und dennoch hab ich teilweise das Gefühl, dass manche Männer beim ersten Date direkt Sex wollen und weniger Rücksicht darauf nehmen, dass man als Frau das eben nicht immer sofort will.
          Und generell hab ich das Gefühl, dass Menschen meist sofort 100%iges Vertrauen verlangen, dass sie fast beleidigt sind, wenn man das nicht (mehr) kann.

          @Nick:
          „Eine psychisch stabile Frau fasst sich imho bei sowas Überzogenes an den Kopf, und ist maximal ein paar Wochen traurig darüber, wie die Welt so manchen Menschen kaputt macht, und dass sie sich den Falschen ausgesucht hat. Sehr wahrscheinlich nicht einmal das, ihr gesundes Selbst wird den Kerl schon bei der ersten Show verwerfen.“

          Ich hab den TV-Beitrag vor ner Weile gesehen und denke mir dazu, dass ein Teil der Dramatik durch erzählerische Mittel angeheizt wurde.

          Zum anderen weiß ich nicht wie es anderen geht, aber wie redpill schon sagte, verliebtheit entzieht sich der Rationalität.
          Ob das nun wirklich psychische Instabilität ist, ist also die Frage.
          Man könnte annehmen, dass eine psychisch stabile Frau sich auch nicht so schnell verliebt. Allerdings denke ich, dass vermutlich jede zweite Frau nicht zu diesen „sehr stabilen“ Frauen gehört. Das gilt wohl auch für Männer.
          (Naja, du schreibst ja, dass denen rumvögeln ganz gut tut. Ich wüsst jetzt nicht was man Frauen statt dessen raten sollte, rumvögeln fühlt sich nicht gut an.)

          Vermutlich ists auch egal ob man mit oder ohne PU getäuscht wird, aber PU liefert durch NLP leider auch Mittel die leicht manipulierbar machen. Gut, das können Staubsaugervertreter oder auch Gebrauchtwagenhändler vermutlich auch, nur ists halt leider keine so emotionale Sache sich so’n Zeug zu kaufen. Selbst wenn einem auch lange das nachhängt.

          „Ich denke nicht, dass PU Psychos produziert, vielmehr werden sich Psychos von PU angezogen fühlen wie ein Magnet. PU füllt eben eine Lücke, mit der sich der als “Wissend” und “Gebildet” geltende Diskurs naserümpfenderweise nicht beschäftigen will. Dieser Dikurs ist imho ziemlich Gynozentrisch.“

          Beim ersten Teil stimm ich dir zu. Nur geb mal Psychos ein Werkzeug in die Hand ohne auf mögliche Risiken hinzuweisen, dann kann schnell eine Waffe daraus werden.
          Den Teil mit der Persönlichkeitsentwicklung find ich ja auch garnicht mal so schlecht.

          Und das ist der Punkt: theoretisch kann man mit sowas zum Psychater gehen, oder Kurse bei der VHS machen, oder was auch immer. Der „wissende/gebildete“ Diskurs ist nicht gynozentrisch, ich denke es ist anders:
          – manchen Leuten ist es peinlich für sowas zum Psychater zu gehen und evtl als „krank“ gebranntmarkt zu werden
          – zwischen dem „Gebildeten“ und dem „Ottonormalverbraucher“ besteht ein Gefälle, vielleicht geht der Ottonormalverbraucher davon aus dass so ein PUA viel eher auf der gleichen Ebene kommuniziert wie er selbst
          -PU findet man im Bücherregal und im Internet, jederzeit erreichbar. Das ist viel Flexibler als direkt zu einem Psychater zu gehen und sich mit nem Termin auf die Warteliste setzen zu lassen, Monate zu warten und evtl die Therapie aus eigener Tasche zu zahlen
          – wissenschaftliche Texte sind manchen zu theoretisch, das können sie nicht so gut auf sich selbst übertragen bzw. meist wird nicht direkt ein Lösungsweg vorgeschlagen
          -PU funktioniert auch über Werbung und Ikonen/Idolen, das ist was anderes als der 08/15-Psychotherapeut an der Ecke
          -PU nutzt selbst „Verkaufsrhetorik“ und Ködert mit totaler Bedürfnisbefriedigung
          -vermutlich ist PU günstiger, solange man nicht irgendwelche großen Coachtreffen mitmacht
          -es gibt eine Community mit gleichgesinnten und Leuten, die genau da angefangen haben wo man selbst steht. Man kann sich zum teil einfach „Stammtischen“ anschließen die sich gelegentlich treffen und dann direkt austauschen und „auf jagd“ gehen

          Das lässt sich irgendwie nicht mit wissenschaftlichem Diskurs bzw therapeutischer Praxis vergleichen.

          • @unkraut

            „Vermutlich ist der unterschied einfach, dass bei Pushups bzw generell Optik die Wahrheit doch recht schnell herauszufinden ist. Beim Charakter weiß man es nie so genau.“

            Ein guter Punkt. Der würde es vorteilhaft sein lassen, Charakterverstellungen kritischer zu sehen als „körperverstellungen“. Eine härtere Reaktion hätte dann abschreckendere Wirkung.

          • @unkraut

            „Und dennoch hab ich teilweise das Gefühl, dass manche Männer beim ersten Date direkt Sex wollen und weniger Rücksicht darauf nehmen, dass man als Frau das eben nicht immer sofort will.“

            Sofort Sex zu wollen ist nur ehrlich, alles andere meist Verstellung. Man muss natürlich dennoch akzeptieren, dass der andere noch nicht so weit ist. und sollte mit einer gewissen Empathie an die Sache rangehen.

            Ich denke den meisten Männern ist schon etwas schwer verständlich, warum man für Sex überhaupt vertrauen brauchen soll. Viele Männer brauchen es nämlich nicht. Im Femismus würde man das wohl als privilegierte Position bezeichnen, meiner Meinung nach ist es schlicht eine Folge der Verschiedenheit der Geschlechter.

        • @ unkraut

          „Das wär ja wenigstens eine Sache, die man tolerieren kann. Und dennoch hab ich teilweise das Gefühl, dass manche Männer beim ersten Date direkt Sex wollen und weniger Rücksicht darauf nehmen, dass man als Frau das eben nicht immer sofort will.“

          Das Ganze ist halt immer eine Gratwanderung.
          Macht der Mann zu viel Druck kommt sich
          die Frau gedrängt vor. Und selbst wenn
          es dann zu Sex kommt, bleibt bei ihr
          ev. das schlechte Gefühl zurück, benutzt
          worden zu sein.
          Nimmt er aber quasi zu viel Rücksicht
          und macht zu wenig um die Situation zu
          eskalieren, kommt er bei ihr zwar auf die
          Liste der anständigen und feinen Personen,
          aber sexuelles Verlangen stellt sich bei
          ihr in seiner Nähe nicht ein.

          • @Red Pill

            „Nimmt er aber quasi zu viel Rücksicht und macht zu wenig um die Situation zu eskalieren, kommt er bei ihr zwar auf die Liste der anständigen und feinen Personen, aber sexuelles Verlangen stellt sich bei ihr in seiner Nähe nicht ein.“

            Das ist etwas, was man (und vielleicht gerade Frauen) sich bewusst machen sollten:
            Weil es immer wieder klappt lernen Männer, dass es allgemein besser ist, etwas forscher zu sein und sich zur Not zu entschuldigen. Dieser Lerneffekt tritt immer dann ein, wenn Frauen auf ein gewisses Drängen und Grenzen überschreiten positiv reagieren oder sogar auf ein solches warten und er ist in diesen Fällen auf die Gruppe bezogen kaum zu vermeiden, gerade wenn man das Sexgefälle berücksichtigt.

            Es mag angenehm sein, auf diesem Wege mitunter Verantwortung abzugeben. Aber es ist eben eine Tendenz, die damit in direkter Verbindung steht.

        • @unkraut:

          Man könnte annehmen, dass eine psychisch stabile Frau sich auch nicht so schnell verliebt. Allerdings denke ich, dass vermutlich jede zweite Frau nicht zu diesen “sehr stabilen” Frauen gehört. Das gilt wohl auch für Männer.

          Nee, das meine ich nicht, darum geht es nicht.

          Ein „psychisch stabiler Mensch“ weiß einfach, wann er/sie sich mit Sex emotional mehr verstrickt, als es gut für ihn / für sie ist. Und dann kann kein NLP ihm oder ihr was anhaben. Dann lässt man es einfach sein.

          Ich wüsst jetzt nicht was man Frauen statt dessen raten sollte, rumvögeln fühlt sich nicht gut an.

          Für dich, klar. Dann lässt du es halt lieber sein. Dein Päckchen scheint ein anderes zu sein.

          Na, immer genau das sich außerhalb einer Beziehung holen, was einem innherhalb einer Beziehung Abhängigkeitsgefühle bereitet: Einem Mann / einer Frau, die sich sexuell unattraktiv fühlt hilft es eher „rumzuvögeln“, wohingegen jemand, der sich „ungeliebt“ fühlt natürlich ganz andere Sachen machen sollte. Man kann sich z.B. sozial engagieren oder sich mit Kindern beschäftigen.

          Der Knackpunt ist imho der, dass man seine Beziehung enorm damit belastet, wenn man sich irgendwie Abhängig fühlt.

          Das verursacht ziemliche Fluchtinstinkte, bei Männlein und bei Weiblein. Ich kenne das, aus beiden Perspektiven. Klar, sich wirklich „commiten“ kann man eigentlich nur dann, wenn man nicht dazu gedrängt wird.

          Aber, immer wieder verstehe ich dich nicht: Mein Eindruck ist schon eher der, dass > 50% der ungebundenen Männer sehnlichst eine feste Beziehung suchen, und durchaus bereit sind, es langsam angehen zu lassen. Kann es sein, dass du nur die anderen Wahrnimmst?

        • @Unkraut:

          Das lässt sich irgendwie nicht mit wissenschaftlichem Diskurs bzw therapeutischer Praxis vergleichen.

          Ich meine ja nicht den wissenschaftlichen Diskurs, sondern den, der „weiß, was gut und richtig ist“. Die moralische Instanz in der Gesellschaft, sozusagen.

          Und da ist es nach meiner Auffassung schon so, dass:

          – die sich unattraktiv empfindende Frau auf recht viel Verständnis stößt

          – der sich als unattraktiv empfindende Mann hingegen bestenfalls „selber schuld“ ist, und schlimmstenfalls „notgeil“ ist. Auf jeden Fall muss der nicht darum besorgt sein, Häme zu ernten.

          – weibliche Macken nicht als Macken, sondern als verständliche Reaktion auf eine „ungerechte“/“kalte“ Gesellschft gewertet werden

          – männliche Macken bestenfalls eine Form von Versagen, und schlimmstenfalls als Ausdruck eines dämonischen Soseins betrachtet werden

          Wo kamen wir denn her? Es ging um Kongruenz.

          Ein nicht-kongruenter Mann ist bestenfalls „immer noch nicht erwachsen“, und schlimmstenfalls ein übler Manipulierer. Eine nicht-kongruente Frau hingegen „reagiert“ bestenfalls auf ihre Umwelt, und schlimmstenfalls hat ihre Umwelt sie „kaputt gemacht“. Auf keinen Fall ist sie selbst verantwortlich.

          Nicht, dass ich das grundsätzlich beklagen würde. „Die Weiber kriegen halt die Kinder, und die Männer müssen verläßlich fur das drumherum sorgen“

          Nur soll man dann nicht verlogenerweise ausgerechnet auf emanzipiert mimen..

        • @Nick:

          Vielleicht ist ein psychisch stabiler Mensch besser vor NLP gewappnet. Aber NLP bezieht sich doch auch wieder auf menschentypisches Verhalten. So zum Beispiel das „Spiegeln bei Sympathie“ usw. Das machen auch psychisch gesunde Menschen. Aber vielleicht fällt denen einfach viel früher auf, wenn irgendwas seltsam oder übertrieben ist.
          Aber im Grunde ist das nix anderes als „Verkaufsdeutsch“, auch da heißt es dann „Rapport“ usw

          http://de.wikipedia.org/wiki/Rapport_%28Psychologie%29

          Geh ich danach ist das Gegenteil von Rapport dieses „Mismatching“. Klingt als gäbe es dazwischen nichts.
          Es besteht natürlich ein Unterschied, ob man das alles eher unbewusst macht oder bewusst. Aber ich denke schon, dass man eher viel Übung braucht bzw den Überblick über die ganze Situation haben muss, um echt von falsch zu unterscheiden.
          Schließlich nimmt man die Anzeichen von Rapport ja auch eher unbewusst wahr und reagiert darauf unbewusst.

          Ich könnte mir vorstellen, dass psychisch instabile oder unsichere Menschen dann eher mit sich selbst (und dem eigenen Wunschdenken?) beschäftigt sind als voll und ganz darauf zu achten ob das Gegenüber in sich stimmig wirkt.
          Genau genommen kann man „seltsames“ Verhalten bei einer Person doch auch eher nur dann erkennen, wenn man sie auch aus anderen Situationen kennt. Schließlich könnte manches auch einfach ne persönliche aber harmlose Macke sein.

          „Na, immer genau das sich außerhalb einer Beziehung holen, was einem innherhalb einer Beziehung Abhängigkeitsgefühle bereitet: Einem Mann / einer Frau, die sich sexuell unattraktiv fühlt hilft es eher “rumzuvögeln”, wohingegen jemand, der sich “ungeliebt” fühlt natürlich ganz andere Sachen machen sollte. Man kann sich z.B. sozial engagieren oder sich mit Kindern beschäftigen.“

          Naja, und wenn man sich sowohl sexuell unattraktiv als auch ungeliebt fühlt ist das ganze noch verstrickter 😀
          Hm, stimmt schon. Ich denke das ist der Grund, warum recht viele Menschen sich ihre „Liebe“ im Freundeskreis holen, und dann vielleicht lieber Casual Sex praktizieren und keinen Bock mehr auf ne feste Beziehung haben. Wenn ich manchen Beiträgen im Blog glauben schenken kann, scheinen Männer in Männerfreundschaften zumindestens teilweise mehr rauszuziehen, ebenso aus dem Job. Vielleicht klappts bei denen damit einfacher, deswegen fehlt bei manchen dann blos noch Sex um glücklich zu sein.
          Wärend die meisten Frauenjobs das nicht ersetzen können, und nicht jede Frau das Glück hat eine supidupibeste Freundin zu haben, was ihr dann nicht hilft.
          (was ja nicht heißen muss, dass Männer allgemein glücklicher wären…sollte man eher individuell betrachten)

          „Der Knackpunt ist imho der, dass man seine Beziehung enorm damit belastet, wenn man sich irgendwie Abhängig fühlt.“

          Darauf baut ja vieles auf, was im PU „verändert“ werden soll (anti-oneitis, selbstbewusstsein usw).
          Auf der anderen Seite ist der Mensch ein soziales Wesen, und Verliebtheit macht immer irgendwie abhängig.
          Manchmal wäre es besser, sich nicht ganz so sehr zu verlieben, aber leider gibt es da keine Stellschraube die mit der man einen gesunden Mittelwert einstellen könnte.
          Klar, wenn noch mehr Baustellen offen stehen ist es noch schwieriger sich da maßzuregeln.

          Konditionierung kriegt man leider schlecht raus.

          „Aber, immer wieder verstehe ich dich nicht: Mein Eindruck ist schon eher der, dass > 50% der ungebundenen Männer sehnlichst eine feste Beziehung suchen, und durchaus bereit sind, es langsam angehen zu lassen. Kann es sein, dass du nur die anderen Wahrnimmst?“

          Das kann durchaus sein dass ich durch den Frust „selektiv wahrnehme“ oder eher meine Erfahrungen überbewerte und davon verallgemeiner. (Menschliche Wahrnehmung ist nicht objektiv… Negativerfahrungen fressen sich tiefer ins Hirn rein. Hat vermutlich auch einen evolutiven Hintergrund)

          Ich bin zum Teil sowieso verwirrt was das angeht, weil ich glaube dass ich auch mal schnell selbsterfüllende Prophezeihungen erfülle.
          Wie du ja schreibst: wenn man dem Gegenüber das Gefühl gibt „abhängig“ (also „needy“) zu sein, wird demjenigen das schnell zu viel und der verabschiedet sich.
          Vielleicht ist das auch eine Sache des richtigen Timings, aber es scheint so dass zu starke oder zu schnell aufkeimende Gefühle sowohl bei Männlein wie Weiblein „needy“ wirken.

          Ich halte das für momentanen Zeitgeist.
          Manche fänden dieses weibliche „needy“ vielleicht sogar attraktiv. Andere gehen da vielleicht von sich selbst aus und finden es befremdlich.
          (Das machen wohl viele, Frauen behandeln ihren Partner wie ne Frau, Männer stellen ebenfalls Erwartungen an ihren Partner die man eher bei Männern findet. Manche schaffen es dann, sich gut aufeinander einzustellen und die Andersartigkeit zu respektieren, wieder andere werfen einfach das Handtuch oder versuchen den anderen zu „dominieren“. Und wieder andere sind eher bockig und haben keine Lust Missverständnisse zu klären, weil sie sie nicht als solche wahrnehmen oder so eine Art Problemlösung nicht gelernt haben)

          was die moralische Instanz der Gesellschaft angeht:
          Ich möchte dir diese Wahrnehmung nicht absprechen, auch wenn ich die Erfahrungen nicht immer gemacht hab.
          Da könnte ich nur von meinen persönlichen Erfahrungen ausgehen bzw von meiner persönlichen Einstellung. Und ich versuch ja (vor allem auch durch das Lesen dieses Blogs) Männer besser zu verstehen.

          „- die sich unattraktiv empfindende Frau auf recht viel Verständnis stößt

          – der sich als unattraktiv empfindende Mann hingegen bestenfalls “selber schuld” ist, und schlimmstenfalls “notgeil” ist. Auf jeden Fall muss der nicht darum besorgt sein, Häme zu ernten. “

          Kann wieder selektive Wahrnehmung sein, aber als eher unattraktive Frau kriegt man durchaus häufiger mal was an den Kopf geworfen. Optisch unattraktive Männer hab ich meist als etwas selbstbewusster erlebt („Ein Mann ohne Bauch ist nicht richtig angezogen“ usw)

          Und der Punkt mit dem „notgeil“ kann ich nur so erklären, dass Frauen vielmals die Angst haben, dass ein Mann sie nur wegen Sex interessant findet. (Wer sich über Sex definiert wird damit wohl kein Problem haben.)

          Dazu wird gerne auch unter Männern mit ihrer Potenz und ihren Errungenschaften rumgeprahlt (wohl wegen intersexueller Konkurrenz oder Grüppchenbildung/Selbstbewusstsein). Charlie Sheen scheint zumindestens ein ziemlich beliebter „Charakter“ zu sein den sich manche zum Vorbild nehmen.

          Wenn Männer andere Männer als „notgeil“ betiteln wird das wohl auch diese intersexuelle Konkurrenz sein.
          (Manchmal hab ich das Gefühl als würden manche aus jedem Scheiß einen Wettbewerb machen… dieses extreme Wettbewerbsdenken ist mir auch eher fremd. Vielleicht weil ich da eh immer ablosen würde :D)

          “ weibliche Macken nicht als Macken, sondern als verständliche Reaktion auf eine “ungerechte”/”kalte” Gesellschft gewertet werden

          – männliche Macken bestenfalls eine Form von Versagen, und schlimmstenfalls als Ausdruck eines dämonischen Soseins betrachtet werden“

          Ich persönlich hab das noch nicht so wahrgenommen oder gedeutet. Aber vielleicht bekommt man als Mann davon mehr mit, gerade wegen diesem permanenten Konkurrenzdruck der Männer vielleicht härter trifft, gerade weil sie häufig lernen keine Schwäche zeigen zu dürfen.

          Naja, es mag auf andere zutreffen was du sagst und vielleicht bin ich eine Ausnahme, wenn ich tatsächlich versuche Männlein wie Weiblein vorerst gleiche Rechte zuzuschreiben.
          Jeder Mensch ist ein Produkt aus seiner Umwelt und seinen persönlichen „Beiträgen“. Ich find das eher schädlich, dass man meist die Schuld fürs Versagen komplett alleine zugeschrieben wird. (Gut, kommt natürlich auf den Gesprächspartner an, ob der einem das tatsächlich unterstellt).

          Jetzt mal von diesem ganzen Feminismusdiskurs weg, aber ich les immer häufiger dass die Menschen immer später „erwachsen“ werden, eine stark verlängerte Jugend haben, Jugend generell überbewertet und „Alter“ abgewertet wird usw.
          Vielleicht ist das auch einfach eine folge von zu kurzfristigem Denken, wenn man das Individuum zu sehr als separierte Einheit wahrnimmt und sein persönliches Umfeld bzw seine persönliche Geschichte garnicht ernst betrachten möchte.

          Vielleicht ist das auch blos eine typische Folge abendländischer Kultur, wer weiß. Ostasien ist von einer anderen Philosophie durchzogen, da hat das Kollektiv eine andere Bedeutung und bestimmt die Wahrnehmung mit. (Das bringt allerdings auch andere Probleme mit sich, Extrembeispiele aus Japan kennt man ja vielleicht).
          Aber ich glaub auch da muss man wohl erst lernen, den Blick vom Individuum auf den größeren Zusammenhang zu lenken.
          (Aber der Mensch an sich ist faul: wenn er im Leben ganz gut klarkommt gibt er sich mit einfachen Lösungen zufrieden, vorwiegend wenn sie ihm selbst schmeicheln. Ist eine gute evolutive Taktik, hilft aber nicht gerade der Erkenntnisbildung)

        • @unkraut:

          Auf der anderen Seite ist der Mensch ein soziales Wesen, und Verliebtheit macht immer irgendwie abhängig.

          Natürlich ist das so, aber man lässt sich ja „normalerweise“ schrittweise darauf ein. Und das kann man imho nur „aus freien Stücken“, was heißt dass eine gewisse Offenheit auch dafür da sein muss, dass „nichts draus wird“.

          Wenn einer zu sehr drängt, ist das schon mal ganz schlecht, wobei man sich dann evtl. zusätzlich mißachtet fühlt: Als ob der andere einen „emotion robot“ oder auch ein „sex robot“ sucht, der herzlich wenig mit seiner Person zu tun hat.

          („Objektifizierung“ ist dafür imho der falsche Begriff, weil die andere Person nicht als „Gegenstand“, sondern als etwas wahrgenommen wird, was er nicht ist / nicht sein will)

          Kann wieder selektive Wahrnehmung sein, aber als eher unattraktive Frau kriegt man durchaus häufiger mal was an den Kopf geworfen. Optisch unattraktive Männer hab ich meist als etwas selbstbewusster erlebt (“Ein Mann ohne Bauch ist nicht richtig angezogen” usw)

          Naja, bei Männern steht ja auch die Optik als Attraktivitätsmerkmal weniger im Vordergrund. Spiele Mäuschen, wenn sich Frauen über ihre neue Eroberungen unterhalten, dann ist Optik eher weniger Thema 😉 Natürlich ist die deshalb nicht unwichtig..

          Naja, es mag auf andere zutreffen was du sagst und vielleicht bin ich eine Ausnahme, wenn ich tatsächlich versuche Männlein wie Weiblein vorerst gleiche Rechte zuzuschreiben.

          Im realen Leben wird natürlich anders gekocht als im Diskurs z.B. der Leitmedien. Da ist es imho schon so, dass der unattraktive Mann einer ziemlichen Häme ausgesetzt ist, was bei unattraktiven Frauen ein moralisches No-Go wäre. Sicher, die werden dann „allenfalls“ als „gute Mutter“ o.ä. abgebildet..

          Jeder Mensch ist ein Produkt aus seiner Umwelt und seinen persönlichen “Beiträgen”. Ich find das eher schädlich, dass man meist die Schuld fürs Versagen komplett alleine zugeschrieben wird.

          Nach meiner Wahrnehmung ist ein Mann in der Wahrnehmung aber eher das, was er „(draus) macht“. „A man is a human doing“ (Warren Farrell) hat imho schon eine gewisse Berechtigung.

          Vielleicht ist das auch blos eine typische Folge abendländischer Kultur, wer weiß.

          Ja, ein möglichst rauschendes Leben ist schon ein starkes westliches Ideal. Das kann man durchaus als „nicht erwachsen werden wollen“ interpetieren..

        • @Nick: Ich find deinen Beitrag recht hilfreich, dennoch bleib ich da an einem Punkt stecken:

          „Natürlich ist das so, aber man lässt sich ja “normalerweise” schrittweise darauf ein. Und das kann man imho nur “aus freien Stücken”, was heißt dass eine gewisse Offenheit auch dafür da sein muss, dass “nichts draus wird”.“

          Sobald sich Gefühle einstellen ists vorbei mit der Offenheit.
          Klar, jetzt könnt man sagen: dann sind die Gefühle unberechtigt, wenn man sein Gegenüber noch nicht kennt.
          Das kann einem auch bewusst sein, und dennoch lassen sich Gefühle nicht per Fingerschnipp entfernen, selbst wenn man es sich wünschen würde. Da gehorcht leider nicht alles der Logik.

          Vergleiche das mal mit einem Mann, der bereits sexuell von einer Frau angezogen ist, das kann er ja auch nicht einfach per Fingerschnipp wegkriegen. Das ist dann einfach da und kann als genau so störend erlebt werden und Gespräche in eine sexuelle Richtung lenken, was die „Offenheit“ (Ergebnisoffenheit) behindert. Und die meisten Männer werden, wenn sie einmal „geil“ sind, in dem Moment nicht locker damit umgehen wenn man sie dann doch fallen lässt (weil es vielleicht als „notgeil“ rüber kommt).

          Das klingt alles, als wäre es eine Sache von „richtigem“ Timing, wann Emotionen oder Geilheit „erwünscht“ oder als „notgeil“ interpretiert werden. 2 Wochen später wäre es vielleicht kein Problem mehr, und niemand wüsste, ob es sich um „ehrliche“ Gefühle/Geilheit handelt, oder ob jemand blos einen Mangel stopfen will.

          (Mal abgesehen davon: wer mit sich und seinem Leben voll und ganz zufrieden ist, braucht nix ändern. Wer eh schon alles hat, was er braucht, bei dem könnte sowas ja auch blos ein Ausdruck von Langeweile/Abendteuerdrang sein. Auch da muss es sich nicht um „authentische“ Gefühle handeln. An der Wurzel gepackt könnte das bedeuten, dass jegliche Form von Authentizität nicht zu überprüfen ist und damit ein schlechtes Auswahlkriterium. Der Gedankengang könnte dann dazu führen, dass diese „Ergebnisoffenheit“ nur deshalb vorteilhaft ist, weil man eh nie gewissheit haben wird. Und trotzdem glaube ich dass „Sehnsucht“ auch ein sehr menschliches Gefühl ist welches sich nicht durch Logik einfach relativieren lässt. Zu viel „Logik“ kann auch entmenschlichen.)

          Ich weiß, meine Probleme könnten sich einfach lösen indem ich aufhöre darüber nachzudenken 😀
          Einfach Augen zu und mit geschlossenen Augen durch den Wald rennen, irgendwem werd ich dann schon in die Arme rennen der sich nicht als Baum entpuppt.
          („Baum“ ist gleichbedeutend mit: „hat nicht geklappt, nicht nachdenken, weiterrennen“)

          Eine bewusste Partnerwahl ist das auch nicht, aber ich glaub fast so läuft die Partnersuche. Man braucht die Illusion der bewussten Wahl um sich gut zu fühlen. (Placeboeffekt)

        • @unkraut:

          Das ist dann einfach da und kann als genau so störend erlebt werden und Gespräche in eine sexuelle Richtung lenken, was die “Offenheit” (Ergebnisoffenheit) behindert.

          In aller Regel sucht das scheue Reh genau dann schnell das Weite, mit dem Ergebnis dass man noch needier ist 😀

          (Der Rehbock ist eben was Bindungschemie betrifft manchmal recht scheu)

          Es hat einfach keinen Sinn: Fast alles, was jemals über Liebe philosphiert wurde dreht sich darum, dass sie sich ganz schnell verflüchtigt, wenn man ihr zu sehr hinterherjagt. (Der Mann, der zu needy ist kriegt auch immer nur die Prostituierte ab)

          Man sollte schon klarmachen was man will, aber eben niemals den anderen in die Ecke drängen, ihm Zeit lassen, das Positive zu sehen, und sich dann dafür zu entscheiden. Anders geht es imho nicht, wird es nie was.

          Das ist selbst bei Geschäften so, jedenfalls dann, wenn man Kunden binden möchte. Das ist schwierig, wenn man verkaufen _muss_: Die Aufträge, die man kriegen muss kriegt man meistens nicht, oder nur unter miserabelsten Bedingungen. Da hilft nichts anderes als sich in eine Lage zu manövrieren, in der man weniger abhängig ist..

          Die Welt ist eben ungerecht, wer unbedingt braucht, dem wird meistens nicht gegeben, während andere mit Leichtigkeit mehr kriegen, als sie brauchen können.

          Einfach Augen zu und mit geschlossenen Augen durch den Wald rennen, irgendwem werd ich dann schon in die Arme rennen der sich nicht als Baum entpuppt.

          Nicht mit geschlossenen Augen, sondern mit sehr offenen, aber eben mit einer gewissen Gelassenheit dahinter.

          Diese Gelassenheit kann man erlangen, es ist gar nicht so schwer.

        • @unkraut:
          Vergleiche das mal mit einem Mann, der bereits sexuell von einer Frau angezogen ist, das kann er ja auch nicht einfach per Fingerschnipp wegkriegen.

          Eigentlich ein guter Vergleich: Man kann ja dann sein ganzes Ego daran aufhängen, dass man diese spezielle Frau jetzt nicht rumgekriegt hat, und ist dann dementsprechend unendlich frustriert.

          Muss man aber doch gar nicht.

    • @David

      „Ich freu mich schon auf Christians noe true scotsman-Rechtfertigung.“

      Liefere ich natürlich sofort:

      Ich denke die feste Kamera und die Situation ist nicht so gut für ihn. Man sieht es an der Art, wie er die Frauen anspricht. Er muss an einer Stelle stehenbleiben und dann direkt auf sie zu und er wirkt dadurch unnatürlicher, geplanter. Es wirkt sehr konfrontativ, er geht teilweise direkt auf sie zu, spricht sie von vorne an und versucht so ihren Weg zu unterbrechen, was natürlich erst einmal alle Abwehrreflexe startet und das gerade in einer engen Gasse wie einem Einkaufszentrum.

      Sein Opener ist recht simpel, eine Frage nach dem Ort, da ist erst einmal wenig investiert. Ihm fehlt aber denke ich der „Hook“, zu dem er anscheinend gar nicht mehr kommt.

      Ich kann ja hier mal das Model von Krauser dagegen stellen:

      http://krauserpua.com/day-game-model/

      2. Pre-approach: You must be demonstrating value before the girl even notices you, primarily by having a great time with your wing and keeping each other out of your head. Think of yourself as kids walking to the sweet shop to buy a bag of your favourite sweets. It’s all fun, and you are selecting. As the girl walks past you you’re the most fun on the street, with a playful happy vibe. You should be getting people noticing you and looking.
      3. Target Acquisition: Find the girl that makes your blood bubble. If you have to intellectualise that she’s hot, she’s not your girl so don’t bother. You need to feel the pull of DNA-matching. That’s your trigger, start jogging after her.
      4. Spontaneous Opener: You can have a set structure of principles in opening but try not to use the same opener twice in one day. As you catch up to her ask yourself why you noticed her. What is it that caught your attention? Find one thing about her that is noticeable and then slot that into your opener:
      5. Delivery: Begin with a pre-framed tease such as “Can I give you a compliment?”, “Hi, Can I say something?” or “Ok, How good is your English?” smile, then deliver the opener. Let it hit. If she really hooks let her talk, if she doesn’t move to the:
      6. Gentle Tease: This is the push after the pull of the oepner. Make it creative, lighthearted and playful. This is the final piece of early attraction, showing her a slightly hard edge to pique her interest and push her a little into the defensive crouch rather than just handing her 100% validation. Example of 4-6 together:
      Hi. I just have to tell you something…. I was just over there, drinking my coffee, when you walked past and my head just turned like this [gesture]. I thought to myself why did I notice her, out of all the girls. Obviously your cute but it wasn’t that. Then I was running over and I realised. You dress weird.”

      7. Early Qualification: Pause and look expectantly. She should spontaneously start qualifying and playfully pushing you away (verbally) such as: “No! They’re nice shoes. I bought them in Camden. I like the colour.” Reward with an non-sexual IOI and build on the tease, like you’re not quite convinced she’s cool. Play it as long as it’s fresh and she’s increasing the giggling. A good early qualification buys you a ton of time to work.
      8. Conversational Question: Ask a question that roots her in the interaction, such as “So what brings you out today?” or “You’re foreign right?” and she’ll tell you how she came to be here today while also giving some logistical information. Let her talk and begin to reduce your energy. Hold strong eye contact and don’t gesture. If there’s a real time constraint you’ll usually get it here. This is where you hook or don’t and it relies upon ploughing through the next stage
      9. Plough: Have a few minutes of conversation ready that you can just launch into incase you can’t use what she just gave you for a natural conversation. Relax and chill out. Any time she adds something, let her speak – don’t ever destroy rapport. If you start trying to dominate the conversation or squeeze in your new DHV story it’s just gonna look try-hard. You are building towards her enjoying speaking to you. You are looking for a signal of arrested momentum such as: (…)

      Man sieht, dass Krauser wesentlich mehr auf „direct game“ abstellt, während Devil eine indirekten Ansatz versucht. Dann muss natürlich der Anschluss klappen und das ist das schwierige bei der Variante. Man muss eine Überleitung zum persönlichen finden und es darf nicht zu plötzlich werden, weil es dann eben genau wie eine Anmache wirkt, was auch zu Abwehr führt. Er wirkt etwas so, als wollte er ein Gespräch erzwingen, wirkt nicht locker, was vielleicht auch an den Kameras und dem Erfolgsdruck liegt.

      Daygame mit Frauen von der Straße ist würde ich sagen eine schwierige Disziplin. Man hat eben nur wenig Zeit, sie für einen zu interessieren. Selbst wenn „Daygame“ dieser Art aber nicht funktionieren würde, würde das Pickup aus meiner Sicht nicht entwerten. Es bliebe immer noch genug an Konzepten übrig.

      Und hier noch ein paar andere Videos hinterher:

        • @Maren

          „Touristinnen als Einheimischer aufzugabeln ist quasi wie Fische aus nem Fass angeln“

          Meinst du? Sicherlich wollen viele Touristinnen eher mal flirten, aber deswegen gehen sie trotzdem nicht mit jedem mit. Ich denke viele Männer wären froh, wenn es so einfach wäre. Man muss aber auch hier flirten können.

        • Ja klar. Letztens, als ich in London war, wars wie Weihnachten, als meine Freundin und ich die schicken Barkeeper überredet haben, mit uns nach Feierabend noch ein Bier trinken zu gehen. Einheimische, hallo?

          • @Maren

            barkeeper ist auch einer der unterschätzten Statusberufe: Man kontrolliert die Getränke, die alle anderen wollen.

            Hatten sie denn „Game“?

            Die Frage, ob ihr denn nun mit ihnen geschlafen habt, wäre wohl zu indiskret.

          • @Maren

            Ich behaupte einfach mal, dass mehr Personen in London als diese Barkeeper einen britischen Akzent haben. Dennoch wolltet ihr anscheinend die Barkeeper und nicht einen der sonstigen Besucher. Unter Süss verstehst du Gutes Aussehen? Lachen ist natürlich gut im Komfortbereich, keine Frage.

        • *Ich behaupte einfach mal, dass mehr Personen in London als diese Barkeeper einen britischen Akzent haben.*

          Na, wie sieht das denn aus, wenn ich alle männlichen Briten ob ihres Akzents bespringe und ihr Bein begatte? Nicht dass der Impuls nicht da gewesen wäre… Ist so´n Fetisch-Ding.

      • Das erste Video kann nur gestellt sein (die anderen kenne ich nicht). Der Mann ist derartig hässlich (ich weiß, das klingt böse, aber ich kann es mir einfach nicht verkneifen, und würde es im umgekehrten Fall auch sagen), die Tussi ist entweder blind oder wurde bezahlt *schüttel*

      • Was auch schwierig ist: Man kann praktisch keinen Augenkontakt im Vorfeld herstellen, was die Einschätzung der Aufgeschlossenheit der Frau sehr schwer macht, ebenso die Annäherung sehr abrupt wirken läßt.
        Die Bedingungen sind wirklich schwierig.

        • PS: „Ich denke die feste Kamera und die Situation ist nicht so gut für ihn. Man sieht es an der Art, wie er die Frauen anspricht. Er muss an einer Stelle stehenbleiben und dann direkt auf sie zu und er wirkt dadurch unnatürlicher, geplanter. Es wirkt sehr konfrontativ, er geht teilweise direkt auf sie zu, spricht sie von vorne an und versucht so ihren Weg zu unterbrechen, was natürlich erst einmal alle Abwehrreflexe startet und das gerade in einer engen Gasse wie einem Einkaufszentrum.“
          Der Moderator arbeitete unter den gleichen Bedingungen, war trotzdem besser. Erklärung dafür? (Lass mich raten, Glück?)

          • @Haselnuss

            „(Lass mich raten, Glück?)“

            Ich denke sein Vorteil war, dass er gar keine Frauen aufreizen wollte, sondern möglichst lustige Situationen schaffen wollte und vollkommen damit einverstanden war, sich zum Idioten zu machen. Es konnte so gesehen aus seiner Sicht nichts schief gehen. Das schafft auch wieder eine gewisse Sicherheit und Unbekümmertheit bezüglich des Ausgangs. Was ihn nach Pickupgrundsätzen erfolgreicher machen sollte.

        • „Da war eine Quelle genannt?“
          Da sind Argumente gegen Krauser genannt. Wenn dir das nicht genug ist, nimm den vorletzten Artikel über Krauser. Wenn dir das nicht genug ist, nimm den vorvorletzten.

        • Ich habe keine Lust, mich ständig zu wiederholen. Nach 4-5 Diskussionen über Krauser, solltest du eigentlich meine wesentlichen Argumente gegen ihn kennen.

          • @Haselnuss

            „Nach 4-5 Diskussionen über Krauser, solltest du eigentlich meine wesentlichen Argumente gegen ihn kennen.“

            Und du meine Gegenargumente.

            Eines ist, dass du aus Abneigung gegen bestimmte Punkte eine umfassende Ablehnung und Widerlegung von Pickup insgesamt herleitest. Dabei kann natürlich ein Teil der Theorie falsch, ein anderer aber richtig sein, so dass letztendlich aus dem früher gesagten nichts zu dem jetzt zu Day Game gesagten folgt, sofern du dich nicht auch dort mit diesen konkreten Theorien auseinander gesetzt hast.

        • „Und du meine Gegenargumente.“
          Die waren wohl unsichtbar.

          „Eines ist, dass du aus Abneigung gegen bestimmte Punkte eine umfassende Ablehnung und Widerlegung von Pickup insgesamt herleitest.“
          Kleine Erinnerung: Thema ist gerade Krauser.

          • @Haselnuss

            „Die waren wohl unsichtbar.“

            Zitier dich, dann zitier ich mich.

            „Kleine Erinnerung: Thema ist gerade Krauser.“

            Thema sind eigentlich bestimmte Aussagen von Krauser zum Thema Daygame. Vom wem sie stammen ist dabei für die Frage, ob sie gut sind, nur indirekt interessant.

        • Und etwas verbaler:
          Das verschissene Klo in das du greifst, ist Krauser, deshalb zitiere ich Krauser und daher beziehen sich alle meine Antworten auf Krauser. Was man unter anderem daran erkennen könnte, dass ich ihn ständig erwähne.

        • „Thema sind eigentlich bestimmte Aussagen von Krauser zum Thema Daygame. Vom wem sie stammen ist dabei für die Frage, ob sie gut sind, nur indirekt interessant.“
          Falsch. Denn Krauser wendet sein Modell mit seinen [Krausers] Randbedingungen an. Vor diesem Hintergrund ist es durchaus interessant, wer Krauser ist, was er macht und wie erfolgreich er ist. Natürlich darf man dann Erfolg nicht naiv als Penis-in-Vagina definieren, ohne weitere Betrachtungen anzustellen, sondern muss eine etwas komplexere Bewertung zu Grunde legen.
          Man muss also einbeziehen, dass Krauser 365 Tage im Jahr, 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag nur damit beschäftigt ist, Frauen flachzulegen. Entweder versucht er es direkt, oder er redet darüber, oder er schreibt darüber. Dann betrachtet man seinen Einsatz (in Stunden) und seinen Gewinn (meinetwegen in „Lays“), teilt Gewinn durch Einsatz und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen. Zumindest sind die Ergebnisse für diejenigen erstaunlich, die Erfolg naiv als Penis-in-Vagina definieren.

          Und all das habe ich dir ungefähr so schon unter den letzten Artikel geschrieben. Und unter den vorletzten. Und den vorvorletzten.
          Das Krauser daneben noch ein Frauenhasser ist, macht deine Erwähnung von ihm golden.

          • @Haselnuss

            Selbst wenn alles, was du sagst, so richtig wäre ergibt sich daraus nicht, dass seine Tipps schlecht sind.

            Selbst wenn sein Gewinn schlecht ist, können die Tipps die besten auf dem Markt sein und für Leute, die Daygame betreiben sinnvoll sein.

            Es sind reine ad hominem Argumente.

            „Dann betrachtet man seinen Einsatz (in Stunden) und seinen Gewinn (meinetwegen in “Lays”), teilt Gewinn durch Einsatz und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen.“

            Auch wenn das für seine Tipps und deren Qualität unerheblich ist: Was wenn es ihm einfach Spass macht in dieses Thema soviel Energie zu stecken und er da einem Koch vergleichbar ist, der ein bestimmtes Gericht perfektionieren will. Würdest du dann auch sagen, dass die Tipps dieses Kochs für die Zubereitung dieses Gerichts sinnlos sind, weil er mit all seinem Einsatz eben am Ende auch nur ein Gericht hergestellt hat und dafür zuviel Zeit investiert hat?

        • Was ich beschrieben habe, ist ein Teil von Krausers modus operandi. Zur realistischen Betrachtung müsstest du die restlichen Dinge einbeziehen, die ich bezüglich Krauser geschrieben habe und die von Krauser selbst stammen.
          Recherchehilfe dazu:
          – Auslandsreisen
          – Schlecht mit westlichen Frauen
          – Konzentration auf eine spezifische Sorte Frau

          „Es sind reine ad hominem Argumente.“
          Nö.

        • „Es scheint bei Französinnen zu wirken, und Spanierinnen Norwegerinnen hier wohl eine Engländerin eine Japanerin zu klappen. “
          Die naive Definition von Erfolg ist wieder da.

          Warum reist Krauser eigentlich so häufig nach Osteuropa?

          • @Haselnuss

            „Die naive Definition von Erfolg ist wieder da.“

            Ah, wieder ad hominem.

            „Warum reist Krauser eigentlich so häufig nach Osteuropa?“

            Vielleicht gefallen ihm die Frauen, das Wetter und der Punkt, dass ihn dort niemand kennt. Lässt das zwingend schließen, dass er bei Engländerinnen keinen Erfolg hätte? Natürlich nicht.

        • „Ah, wieder ad hominem.“
          Per definitionem des Begriffes ad hominem ausgeschlossen.

          „Vielleicht gefallen ihm die Frauen, das Wetter und der Punkt, dass ihn dort niemand kennt.“
          Be-stimmt.

        • Was sagt der Mann von der Straße über Krauser:
          Paul Wanka: „Keep in mind that Krauser has the good fortune of living in London, a locale with a vast pool of poor young Eastern European girls working low-level service jobs. These girls are generally new to the country, don’t speak English very well, somewhat lonely, and don’t have vast tight-knit social circles extending from childbood. An Englishman has higher status by virtue of being a local. Check out his blog – almost all his day game lays are foreign (mostly Eastern European).“

          Vorkuta: „True about the availability of EE women in London. I’m down Brighton way but regularly hit London for dates with EE women I meet on Mamba. They are just as have been described on here: lonely and with no big social circle. Being English is an automatic DHV to them and as long as you have some game closing them is not too hard but i’ve not done a SNL yet.“

          billy: „Lonely EE girls and Russian girls are my thing, Estonians are my speciality I think they are easier in the UK than their home country but I am not sure you could call picking them up game. I just find it effortless and don’t even think about game when they are in London , no need to be cocky or show a hint of arrogancce or any of that crap. Estonians and Latvians don’t shit test, Russians do but somtimes on an epic scale so you never really miss them coming. I don’t think you can really compare picking them up to the effort required to impress and American or decent looking English girl.“

          wieder Paul Wanka: „50 lays in 3 years [von Krauser, H.] isn’t at all impressive considering that Krauser effectively dedicated his life to pickup. Krauser roams the streets for 7-8 hours at a time. He’s borderline employed and has all the time in the world. Plays „long game“ because he says it’s not easy to pull chicks fast all the time. Travels to Eastern Europe & Southeast Asia and other places where being English & wealthy is a huge advantage. Goes to the US and can’t get laid.“

          Von hier: hier

          Man muss schon die Augen ganz fest zudrücken, um die stinkenden Haufen Scheiße in der Mitte des Raumes nicht zu sehen. (Kannst du getrost unter ad hominem abtun.)

          ——————-

          Müssig zu erwähnen, dass Paul Wanka für sein „hating“ aus dem Roosh-Forum verbannt wurde.

          • @Haselnuss

            Ein Kommentator:

            I live in San Diego and took the boot camp with Krauser and Burto. To say there was a utter lack of hot girls walking around in the daytime would be true. SD is full of college students and transplants. It was close to Christmas so everyone goes home.

            The Pacific Beach boardwalk is normally jam packed crawling with girls but on this specific weekend it was overcast and cold which translates to nobody being out. I didn’t see one hot girl along the whole time we walked along the boardwalk so we ended up going to the mall.

            I saw Krauser and Burto do one approach each. Both went fairly well in my eyes. Each girl stopped and seemed to thoroughly enjoy talking to each guy. Burto got the number from his girl and was texting with her later that day. I don’t know if they ever met up. The girl that Krauser approached ending up going on an insta-date with

            Krauser selbst

            You’re welcome to your assessment of my style and ability, but I’ll correct you on factual misstatements. I’ve never gone „full time“. I have hobbies and a life outside of chasing pussy. I don’t know where this „7-8 hours“ thing comes from. More like 3 hours a week for the past year in London, with occasional bursts of more intense activity. More if I’m on holiday abroad.

            „Müssig zu erwähnen, dass Paul Wanka für sein “hating” aus dem Roosh-Forum verbannt wurde.“

            Er hated ja auch in der Tat.

          • @haselnuss

            „I don’t think you can really compare picking them up to the effort required to impress and American or decent looking English girl.”“
            Es scheint in San Diego auch ganz okay bei Krauser gelaufen zu sein.

            „Krauser roams the streets for 7-8 hours at a time.“
            Er betreibt es nicht Vollzeit.

        • „Es scheint in San Diego auch ganz okay bei Krauser gelaufen zu sein. “
          Dir scheint viel.

          „Er betreibt es nicht Vollzeit.“
          Übersetzung von „Krauser roams the streets for 7-8 hours at a time“ = Krauser durchstromert die Straßen 7-8 Stunden am Stück. (Was korrekt ist.)

          Das Vollzeit stammt von mir und ist wohl falsch.

          —————

          Jetzt mal Butter bei die Fische.
          Vielen* fällt auf, dass Krauser in London vor allem Ausländerinnen anspricht und flachlegt, und zwar, so sagt er selbst, bevorzugt einsame, introvertierte und gelangweilte. Vielen fällt darüber hinaus auf, dass Krauser sehr häufig nach Osteuropa reist, um dort Sextourismus** zu betreiben.
          Diejenigen*, denen das auffällt, sagen auch, dass er als Engländer sozioökonomischen Status und Kultiviertheit einfach so zugeschrieben bekommt. Und obwohl er all das zugeschrieben bekommt, muss er immer noch viel in die Frauen investieren, was er als „long game“ verklärt, während andere sich überlegen, ob zum Flachlegen von Ausländerinnen in London oder Osteuropa überhaupt irgendwelche Fähigkeiten vonnöten sind.
          Fakt ist, das sind die stinkende Haufen Scheiße von Krauser. Und wenn das das beste Daygame wäre, das es gibt, hätte ich mich schon längst aufgehängt.

          Dir hat unser Austausch hoffentlich mal zu denken gegeben. Ich bin aus dieser Diskussion raus.

          * auch ich
          ** nichts gegen Sextourismus, aber diesen bitte nicht als großes Game verklären

          • @Haselnuss

            Ausländerinnen sind auch Frauen. Vielleicht macht er es sich durch eine gute Vorauswahl einfacher, aber auch das wäre ja ein guter Tipp für jemanden der Sex will

            Sextourismus finde ich persönlich etwas hart, weil ich da eher Leute vor Augen habe, die für Sex zahlen. Im Urlaub mit den einheimischen Sex haben zu wollen halte ich für legitim. Maren hat ja in London auch keinen Sextourismus betrieben als sie mit den Barkeepern noch einen trinken ging.

            „Und obwohl er all das zugeschrieben bekommt, muss er immer noch viel in die Frauen investieren, was er als “long game” verklärt“

            Ich finde seine „long Game“ passagen sehr gut. Man merkt, dass da sexuelle Spannung aufgebaut wird.

            “ während andere sich überlegen, ob zum Flachlegen von Ausländerinnen in London oder Osteuropa überhaupt irgendwelche Fähigkeiten vonnöten sind.“

            Das finde ich sehr verächtlich gegenüber den dortigen Frauen. Als ob die bei jedem Engländer/Westeuropäer sofort die Beine breit machen würden. Das sind auch ganz normale Frauen, die zudem wahrscheinlich auch genug Toruristen kennen und nicht mit all diesen ins Bett gehen. Ich hatte zudem bereits darauf verwiesen, dass unter den Frauen auch solche aus Westeuropa sind.

            „Und wenn das das beste Daygame wäre, das es gibt, hätte ich mich schon längst aufgehängt.“

            Stell doch mal deine Variante dar. SO wie ich es verstehe ist das im wesentlichen gut aussehen und selbstbewußt sein oder? Zählst du die Stunden im Fitnessstudio eigentlich in deine ROI mit ein?

        • Ich darf vielleicht auf seine eigenen Aussagen verweisen:
          http://krauserpua.com/2012/10/17/reasons-why-a-woman-will-have-sex-with-you/

          Anglophilie des Gegenübers ist fest eingeplant.

          Da muss man auch hinzufügen, dass es nicht nur Gastarbeiterinnen sind, es sind bevorzugt auch noch sehr „introvertierte“, die er folgendermaßen beschreibt.

          „muted clothing, lack of jewellry, closed body language, startles a little when you open her, looks down or away alot in the beginning, lets you lead the conversation, gives you full attention“

          oder noch schöner:

          „Respect for male authority – looking down or around, absence of any outward display of defiance (e.g. look-at-me slogan t-shirts)“

          (http://krauserpua.com/2012/07/18/cold-reading-for-daygame-street-stops/)

          Dein Idol ist ein Schwein. Ein widerlicher alter Drecksack, der sich an unsicheren Mädchen ohne Selbstbewusstsein vergnügt. Um ihre Souls zu collecten. Keinen Funken Ehre oder Moral im Leib. Ich frage mich wie viele 18jährige Osteuropäerinnen schon sein Kind abtreiben mussten oder sich auf seiner Türschwelle die Pulsadern aufgeschnitten haben, nachdem er ihnen weisgemacht hat, dass er sie wirklich mag. Oder weil sie sich unverpixelt auf seinem Blog wiedergefunden haben.

          Aber hauptsache die Masche funktioniert, gell?

          • @Maren

            Es ist nicht eingeplant, sondern ein Grund, der ihm genannt wurde, nämlich „Anglophile with fantasy of dating English gentleman“. Sollte für jemanden, der wegen eigener Anglophilie mit Kellnern geflirtet hat, eigentlich auch ein nachvollziehbarer grund sein

            Zu den Introvertierten schreibt er:

            It’s at this point that it becomes more important to figure out where she is on the introversion/extroversion scale. Now, I much prefer introverted girls because being an introvert myself I prefer girls who have a long concentration span, are thoughtful, and not into attention-seeking. Few things kill my attraction quicker than a girl who won’t give me her full attention. There’s a few early indicators to pick up:
            Introvert: muted clothing, lack of jewellry, closed body language, startles a little when you open her, looks down or away alot in the beginning, lets you lead the conversation, gives you full attention
            Extrovert: mostly the opposite, so loud clothing, brash jewellry, opens up immediately, offers information unbidden quickly and soon tries to redirect conversation, checks phone

            Finde ich nachvollziehbarer Gründe.

            „Respect for male authority – looking down or around, absence of any outward display of defiance (e.g. look-at-me slogan t-shirts)“

            Er mag Frauen, die dominante Männer mögen. Nicht weiter verwunderlich, weil sein Stil darauf aufbaut.
            Wenn eine Frau sagen würde, dass sie keine „Macker“ will, würdest du ihr das dann auch vorwerfen?

            „Dein Idol ist ein Schwein.“

            Durchaus. Kann man bei seiner Veröffentlichungspraxis wohl nicht anders sagen

            „Ein widerlicher alter Drecksack, der sich an unsicheren Mädchen ohne Selbstbewusstsein vergnügt.“

            So wie die Chats aussehen scheinen sie schon etwas zurückgeben zu können. Frauen, die dominante Männer mögen (gar nicht so wenige) können ansonsten durchaus selbstbewußt sein.

            „Ich frage mich wie viele 18jährige Osteuropäerinnen schon sein Kind abtreiben mussten oder sich auf seiner Türschwelle die Pulsadern aufgeschnitten haben, nachdem er ihnen weisgemacht hat, dass er sie wirklich mag.“

            Das ist reichlich billig. Er unterscheidet sich da nicht von anderen Aufreissern und ich denke so wie er sich gibt können sie sich gut vorstellen, was sie bekommen. Er gibt sich ja als dominanter Macho und schreibt ihnen vorher, wie man in diversen Chats sieht, dass er harten Sex mit ihnen will.

            „Oder weil sie sich unverpixelt auf seinem Blog wiedergefunden haben.“

            Das wiederum kann man ihm in der Tat ankreiden.

            „Aber hauptsache die Masche funktioniert, gell?“

            Wie man es einsetzt ist eine andere Sache. Natürlich kann man es moralischer tun. Aber das bedeutet nicht, dass man nichts daraus lernen kann. Ich sehe nichts in seinen „lehren“, was zwingend unmoralisches Verhalten voraussetzt.

          • Ergänzung:

            Die Gründe, aus denen Frauen Sex mit ihm hatten, klingen nun auch alles andere als schüchtern:

            Felt trapped and stale in long-term relationship. Wanted something new and exciting
            Anglophile with fantasy of dating English gentleman
            Seeking to align with a knowledgeable and wise man to guide her life
            Used to controlling men and fascinated by the challenge of seeing if she can do the same to me
            So frustrated after years of avoiding sex because the men are inadequate, ready to jump at the chance as soon as it comes
            On a short holiday and looking for adventure
            Engaged to be married in a traditional country and wants one last taste of freedom
            Good friends with me for a long time and thinking of taking a souvenier memory home when her visa expires
            Loves being dominated against her will so thirsting to be taken
            On holiday out of sight from an extremely restrictive home country so took a rare chance at hedonism
            Wanted to have a threesome and I was the only available man above her attraction threshold
            Unbelieveably turned on by me specifically
            Totally inexperienced and wanted to be broken in by an experienced man
            Boyfriend was out of town and the unexpected chance for consequence-free variety presented itself
            Been reading Fifty Shades Of Grey and on the lookout for someone fitting the bill of her own Christian Grey
            Stressed out from overwork and not getting a chance to meet anyone
            Feeling alone and unappreciated in a foreign country so looking for someone’s life to attach to
            Friends cajoling her to get an English boyfriend
            Never had an SNL before and wondered what it’s like

            Bei den meisten davon wird es doch sehr schwer, das Bild der ausgebeuteten schüchternen Frau zu zeichnen, die sich danach die Augen ausweint.

        • Ich lass es sein. Ist nicht gut für meinen Blutdruck.
          Eins nur: Seine Lehren SIND unmoralisch. Weil er sich als Vorbild aufbaut. Weil er diese Art, mit Frauen umzugehen und sie als Männern unterlegen anzusehen (rat mal wo ich als erstes vom Ehepaar Andelin gelesen habe? ich hab dieses Weltbild in seinen Artikeln auch schonmal bei mir im Blog besprochen) als erstrebenswert vorgibt. Weil er es darauf anlegt, die Frauen emotional an sich zu binden, ohne dass er es ernst meint.

          Dass du das nicht siehst, bzw. nicht als verwerflich ansiehst, ist wirklich bedenklich.

          • @Maren

            „eine Lehren SIND unmoralisch“

            Per se? Unabhängig davon, ob man „gute Absichten“ gegenüber der anzusprechenden Frau hat?

            „Weil er es darauf anlegt, die Frauen emotional an sich zu binden, ohne dass er es ernst meint.“

            Und man darf es nicht ernst meinen, wenn man seinem Schema folgt?

        • „Vielleicht macht er es sich durch eine gute Vorauswahl einfacher, aber auch das wäre ja ein guter Tipp für jemanden der Sex will“
          Du raffst es immer noch nicht. Er sucht sich zwar die Frauen aus, die am einfachsten sind – mit psychischen Problemen, starker sozialer Inkompetenz, aus sozial niederem Status, wenigen Freunden, starken Sprachschwierigkeiten, etc. (Für dich nochmal wirklich deutlich ausgedrückt: beschädigte Exemplare) , muss aber immer noch viel in sie investieren, obwohl er für sie der kultivierte, reiche Engländer ist – aber nicht weil er Bock hat, sondern weil sein „Game“ für nichts anderes reicht, außer alle Jubeljahre mal.

          „Ausländerinnen sind auch Frauen. “
          Sobald Krausers Schwänzchen im Möschen ist, hat er für dich Erfolg. Ich weise zum gefühlt tausendstenmal darauf hin.

          „a) Sextourismus finde ich persönlich etwas hart, (…). b) Maren hat ja in London auch keinen Sextourismus betrieben als sie mit den Barkeepern noch einen trinken ging.“
          a) Die Wahrheit tut weh. b) Dir ist wirklich keine Ausrede zu faul, kein Vergleich liegt zu weit auseinander, du schämst dich keiner argumentativen Akkrobatik, als dass du damit nicht Game verteidigen würdest.

          „Ich hatte zudem bereits darauf verwiesen, dass unter den Frauen auch solche aus Westeuropa sind.“
          Und jedem, der es will, also z.B. nicht du, fällt auf, dass das bei ihm sehr wenige sind. Aber sobal Krausers Schwänzchen in westeuropäischen Möschen steckt, funktioniert sein Game für dich gleich gut für Westeuropäerinnen.

          „Stell doch mal deine Variante dar.“
          Hab ich schon. Siehe Archiv. Es ist etwas komplexer als du darstellst.

          • @Haselnuss

            „Du raffst es immer noch nicht.“

            Wenn man sich deiner Meinung nicht anschließt, dann rafft man etwas nicht?

            „muss aber immer noch viel in sie investieren, obwohl er für sie der kultivierte, reiche Engländer ist – aber nicht weil er Bock hat, sondern weil sein “Game” für nichts anderes reicht, außer alle Jubeljahre mal.“

            Das ist deine Behauptung. Ab welcher dargestellten Erfolgsquote würdest du dir denn seine Tipps mal anschauen? Welchen auf welche Weise bestimmten ROI bei welchen Frauen muss man deiner Meinung nach haben, um mitreden zu dürfen?

            „Sobald Krausers Schwänzchen im Möschen ist, hat er für dich Erfolg. Ich weise zum gefühlt tausendstenmal darauf hin.“

            Du definierst, wenn ich es richtig verstehe, Erfolg als „Aufgewandte Mühen durch erreichte Ziele“. Da nimmst du dann an, dass sein Erfolg niedrig ist, weil er zuviel Aufwand betreibt, um eine aus deiner Sicht geringe Anzahl an Sexpartnerinnen zu haben. Die meisten Männer würden wohl davon ausgehen, dass 50 Frauen in 3 Jahren (das war glaube ich eine Zahl, die irgendwo genannt wurde, kommt sie von Krauser selbst?) kein so schlechter Schnitt ist. Es ist etwa eine Frau alle drei Wochen. Da die meisten (Single-)Männer in Diskos sind um zumindest als Nebenziel Frauen kennenzulernen und mit ihnen Sex zu haben, dass aber nicht oder nur wesentlich seltener schaffen, weil sie keine Ahnung haben, wie sie es anstellen, würden die seine Quote denke ich für okay halten und bereitwillig tauschen.
            Du behauptest jetzt, dass du eine bessere Methode hast. Anscheinend kannst oder willst du sie aber nicht so darstellen, wie Krauser. Vielleicht könntest du der bessere Coach sein. Das kann den Leuten aber egal sein, weil du es für sie nicht bist.

            Nebenbei scheint ja Krauser auch gar nicht so weit weg von deinem Konzept zu sein. Er ist sehr sportlich und selbstbewußt. Was macht er denn nun konkret falsch?

            „a) Die Wahrheit tut weh“

            Deine Argumentation besteht leider häufig nur in einem anders formulierten „Akzeptier halt, dass ich recht habe“ und hoher Einsilbigkeit was von dir angenommene Argumente angeht.

            „b) Dir ist wirklich keine Ausrede zu faul, kein Vergleich liegt zu weit auseinander, du schämst dich keiner argumentativen Akkrobatik, als dass du damit nicht Game verteidigen würdest.“

            Wenn du mir jetzt vielleicht noch einen Tiernamen geben könntest? Das finde ich auch immer ein starkes Argument.

            „Aber sobal Krausers Schwänzchen in westeuropäischen Möschen steckt, funktioniert sein Game für dich gleich gut für Westeuropäerinnen.“

            Dein Beleg dafür, dass dem nicht so ist, ist letztendlich auch nur eine Vermutung, die du aus dem Umstand schließt, dass er sonst ja mit Westeuropäerinnen schlafen würde.
            Ein sehr schwaches Argument, das du aber mit einiger Herrlichkeit und Unfehlbarkeit vor dir her trägst.
            Genug Pickuper wie etwa Mystery schlafen mit ähnlichen Methoden mit amerikanischen Frauen. Dein Gegenargument da ist meine ich auch nur „die lügen halt alle“.

            „Hab ich schon. Siehe Archiv. Es ist etwas komplexer als du darstellst.“

            Ich sehe nicht, dass du da einmal einen konkreten Approach im Daygame durchgegangen bist.

        • Prolog: Du hast den Teil meines Beitrages nicht zitiert, indem ich beschreibe, wie andere und zT Krauser selbst die Frauen beschreibt. Warum ist das so? Schämst du dich möglicherweise dafür, an was für Frauen – alleine, einsam, introvertiert, etc. – sich Krauser ranmacht?

          „Wenn man sich deiner Meinung nicht anschließt, dann rafft man etwas nicht?“
          Es ist nicht nur meine Meinung, dass Krauser sich an die einfachsten Frauen ranmacht. Sondern das erkennen eine ganze Menge Leute. Selbst die Leute aus dem Roosh-Forum (Ich warte darauf, dass sie bei dir zu Anti-Gamern mutieren). Und dann noch Aaron Sleazy und seine Forumsmitglieder etc. pp..

          „Das ist deine Behauptung“
          Keineswegs nur meine. S.O.

          „Ab welcher dargestellten Erfolgsquote würdest du dir denn seine Tipps mal anschauen?“
          Du findest es nicht erstaunlich, dass sich ein Master-Pickup-Artist, mit Büchern, jahrelanger Erfahrung etc. pp., an die einfachste Frauen in Reichweite ranmacht? Frauen, von denen andere sagen, es wäre ein Kindergeburtstag, sie ins Bett zu kriegen (paraphrasiert: „I don’t think you could call that game“). Oder entgeht dir das? Muss es ja, sonst würdest du sein überlegenes Game-Konzept hier nicht ständig zitieren, mit dem man *endlich* die Frauen abschleppen kann, die wohl fast jeder abschleppen kann. Als würde ich mit dem 7-er BMW vorfahren und die frisch zugezogene, psychisch instabile, der Sprache nicht mächtige, türkische Aldi-Kassiererin abschleppen.

          „Du definierst, wenn ich es richtig verstehe, Erfolg als “Aufgewandte Mühen durch erreichte Ziele”. “
          Das würde für Paul Janka oder den Good Lookin Loser gelten. Bei Krauser muss man seine ganz speziellen Targets – alleine, einsam, introvertiert, etc. – miteinbeziehen*. Nicht das ich dir das nicht zum X-ten mal sage.

          „Du behauptest jetzt, dass du eine bessere Methode hast.“
          Wo?

          „Wenn du mir jetzt vielleicht noch einen Tiernamen geben könntest? Das finde ich auch immer ein starkes Argument.“
          Marens Flirt mit einem Engländer an der Bar, und mehr weißt du aus ihren Erzählungen nicht, zu benutzen, um Krauser zu entlasten, der regelmäßig in die Länder fährt, wo Frauen sehr verfügbar sind, und entgegen deiner Behauptung nur, um Frauen zu ficken (= Sextourismus), was sein Blog und die Themen darin belegen, ist die unterste Schublade. Wenn du für den Rest Belege willst, liefe ich sie dir gerne nach. Eine weitere Instanz habe ich schon erwähnst: Als du einen geschlagenen Tag völlig aus der Luft gegriffene Behauptungen aufgestellst hast und du mich am Ende gebeten hast, dir doch mal den Link zu schicken, wo du den Text findest. Das war echt…
          Die Seite University of Men ist übrigens kurze Zeit später down gegangen, als Aaron Sleazy den Artikel gepostet hat. Wie immer, wenn sich Sleazy eines Pickupers annimmt.

          „Genug Pickuper wie etwa Mystery schlafen mit ähnlichen Methoden mit amerikanischen Frauen. Dein Gegenargument da ist meine ich auch nur “die lügen halt alle”.“
          Du erinnerst dich mal wieder** falsch. Aber, Gute Nachrichten, alleine aus diesem Thread könntest du einige Fragen ableiten, die ich an Mysterys Konzept stellen würde. Probier es, vielleicht gelingt es dir ja? Tipp: Es ist ein Satz aus deinem Beitrag, den ich zitiere. Ok, für dich noch ein Tipp: ROI.

          ———————————–

          Für dich würde es sich lohnen, mal Paul Janka und Good Looking Loser anzuschauen. Nicht, dass ich die für großartig halten würde – Good Looking Loser empfiehlt, Steroide zu schlucken, was ich nie tun oder empfehlen würde, und Paul Janka spricht ziemlich wahllos Frauen an, ich selektiere etwas besser -, aber beide investieren am Anfang etwa 5 Minuten, telefonieren dann noch einmal 5 Minuten und bekommen entweder eine Absage oder gehen auf ein Date. Keine dummen Pickup-Routinen, keine vorgegebene Struktur man muss sich keine Stages merken,, keine stundenlangen Gespräche, kein plowing, nichts. Ganz einfach, ganz simpel.

          ————————————-
          * Und nein, das kannst du mir nicht zu einer Belastungstendenz umdeuten (Im Übrigen besteht deine ganze Argumentation ebenfalls aus ad hominems. Es ist nicht so, als wäre ich das einzige Kind im Sandkasten). Ich beachte auch bei Paul Janka gewisse Sonderkonditionen. Wenn du wissen wilst, welche, einfach nach oben scrollen.

          ** Ich sage mal wieder, weil du auch „mein“ „Konzept“ ständig fehlzitierst, und zwar wirklich hartnäckig. Ich habe dir schon einige Male, müsste ich raten, würde ich 5 Mal sagen, gesagt, dass mein „Konzept“ nicht aus „sei sportlich, sei selbstbewusst“ besteht. Die Fehlzitiererei wirkt auf Dauer als würdest du meine Beiträge, die du immerhin zitierst, nicht einmal lesen. Leider fange ich an, dass langsam zu glauben. Und das ist kein argumentativer Trick, es tut mir wirklich Leid, dass ich das langsam glauben muss.


      • Ich denke die feste Kamera und die Situation ist nicht so gut für ihn. Man sieht es an der Art, wie er die Frauen anspricht. Er muss an einer Stelle stehenbleiben und dann direkt auf sie zu und er wirkt dadurch unnatürlicher, geplanter. Es wirkt sehr konfrontativ, er geht teilweise direkt auf sie zu, spricht sie von vorne an und versucht so ihren Weg zu unterbrechen, was natürlich erst einmal alle Abwehrreflexe startet und das gerade in einer engen Gasse wie einem Einkaufszentrum.

        Christian, er hat diese Situation selbst so gewählt. Er ist mit der bekannteste deutsche „PUA“ und macht mit dem was du beschreibst auch genau das, was beispielsweise auch „Roosh“ (den du ja auch vergötterst) empfiehlt.
        Exakt das stellst du Pickup-Schüler jetzt als falsch dar, so als würde deren Pickup-Lehre genau etwas anderes verlangen?
        Das ist klassischer „no true scotsman“.

        Ich kann jetzt nicht tief einsteigen in das, was du alles erwartbarerweise als „wahre Lehre“ präsentierst.
        Aber zu den Videos:
        Das erste und dritte sind kein Stück beeindruckend. Als Brite eine leichtbekleidete Russin klarmachen, sowie eine nicht gerade attraktive spanische Touristin mit jeweils sehr flachem Smalltalk – naja.
        Ich gebe da Maren recht – nicht wirklich anspruchsvoll als Local, beide Frauen sind zudem ziemlich billig angesichts der Dreistigkeit die sich dann gefallen lassen. Nach 5 Minuten Smalltalk auf der Straße jemanden minutenlang küssen – das tut keine Frau mit Niveau. Könnte daher auch gestaged sein, diese Möglichkeit hatte der PUA beim ZDF eben nicht.

        Das zweite Video ist zugegeben ziemlich eindrücklich. Allerdings ist der Typ wie Maren sagt ziemlich attraktiv. Das Aussehen und ein solch authentisches Selbstvertrauen erlernt man nicht durch Pickup.

        Noch eine Wahrheit von diesem Nick Krauser, mit der du dich beschäftigen darfst:

        „Most men in the Pickup Community do NOT get laid.“

        • „Exakt das stellst du Pickup-Schüler jetzt als falsch dar, so als würde deren Pickup-Lehre genau etwas anderes verlangen?“
          In einem anderen Artikel wird er ebendiese Pickuper wieder als Autoritäten zitieren.

        • PPS:
          „Das zweite Video ist zugegeben ziemlich eindrücklich.“
          Telefonnummern, egal wie warm der approach, führen die meiste Zeit ins nichts.

        • „Das zweite Video ist zugegeben ziemlich eindrücklich. Allerdings ist der Typ wie Maren sagt ziemlich attraktiv.“

          Das stimmt, man spürt es, aber was macht ihn eigentlich so attraktiv ? Er lächelt nicht, spricht herrisch mit den Frauen, hat einen fast schon stechenden Blick. Normalerweise erschreckt so etwas Frauen doch, oder ? Keine Spur von Freundlichkeit, selbst als er sie küsst, bleibt er völlig ernst. Sind es die lockigen Haare, die ihn trotzdem locker und nicht zu unnahbar erscheinen lassen ? Offensichtlich sind es doch spezifische optische Voraussetzungen, die ihm sein Vorgehen ermöglichen. Welche ?

          Er scheint eine geradezu suggestive Ausstrahlung zu haben. An wen erinnert er, wenn man ihn sich nur leicht verändert statt mit Lockenkopf und Vollbart mit Seitenscheitel und Oberlippenbart vorstellt ?

        • Was ihn attraktiv macht? Na, sein Aussehen! Er hat ein gutes symmetrisches und ausreichend männliches Gesicht, einen athletisch-schlanken Körperbau, schöne Haare und schöne Augen. Warum ist das so schwer zu begreifen, dass das Aussehen DOCH sehr wichtig, ja, ausschlaggebend für den Erfolg beim anderen Geschlecht, auch bei Männern, ist?
          Wieso zieht ihr nicht in Betracht, dass Männer nicht wegen, sondern TROTZ abweisendem/gemeinem Verhalten punkten – aber nur die Schönen und/oder Reichen?

          • @syzygy

            Natürlich ist Aussehen wichtig. Aber andere Faktoren können es ausgleichen.

            „Wieso zieht ihr nicht in Betracht, dass Männer nicht wegen, sondern TROTZ abweisendem/gemeinem Verhalten punkten – aber nur die Schönen und/oder Reichen?“

            Ich für meinen Teil, weil ich genau die Erfahrung gemacht habe, dass ein gewisses abweisendes / gemeines Verhalten, wenn es nicht einfach nur gemein, sondern statusbildend eingesetzt wird, einen als Mann attraktiver macht. Mich überzeugte hier der direkte Vorher/nachher Vergleich an der gleichen Person. Zudem ist es eine Beobachtung, die man häufiger macht: zu nette Männer kommen schlechter an als zu abweisende/gemeine Männer (im statusbildender Weise).

        • @David

          „Er ist mit der bekannteste deutsche “PUA” und macht mit dem was du beschreibst auch genau das, was beispielsweise auch “Roosh” (den du ja auch vergötterst) empfiehlt.“

          Ich bezweifele erst einmal, dass er der bekannteste deutsche PUA ist. Ich hatte vorher noch nicht von ihm gehört. Kannst du mir die Stelle zeigen, wo Roosh diese Vorgehensweise empfiehlt?

          Roosh scheint sich hier eher Krauser anzuschließen, der einen Gastbeitrag bei ihm veröffentlicht:
          http://www.rooshv.com/direct-day-game-for-beginners

          Ich denke hier sieht man, dass Roosh sich über Devil eher aufgeregt hätte
          http://www.rooshv.com/day-game-workshop-lessons-learned

          Hier werden einige Tipps von Roosh aus seinem Buch zitiert:

          Hello, I just want to have an innocent little chat, and through that chat, cool and interesting things about me will leak out. At the end of the chat I’m going to give you a chance to continue the interaction at another time. If you don’t take advantage of that, it’s your loss. There are a lot of other girls out there I’ve yet to talk to.“

          The entire book is about presenting yourself as a safe, sane, interesting, attractive person, in the most effective way possible. This is something most men already feel they know how to do. But check your ego and recognize that you might still have a thing or two to learn. I consider myself at the top of the class, social-savvy-wise, and Day Bang still had plenty to instruct me on.

          I will add one caveat before you buy it however: Day Bang is not a magic potion or a book of spells that will enable you to bed any woman you want, solely with the tools Roosh gives you. In fact, most of the conversational skills you will learn in the book are focused on getting a girl to ask you about your interesting life. If you can’t deliver the goods when that moment comes, you’re fucked. Two of my favourite passage from the book:

          The value that you display, your coolness and interestingness, is the primary force that leads to dates. Without that value, your close rate will be low. While it’s possible to play video games eighteen hours a day and still get laid with game, it’s exponentially easier if you have an interesting life. It’s no surprise that in the process of tightening your game you become a more interesting man. It’s a positive feedback loop where getting laid makes you cooler and becoming cooler gets you laid more.”

          And:

          “Unfortunately, game isn’t a miracle drug. It doesn’t create value where there is none—it merely brings out the value that you already have. You’ll still need to offer something in exchange for vaginal entry. While you don’t need to be well-traveled or have several cool hobbies, the more interesting you are, the easier it will be for you to get numbers and dates. Becoming more interesting is a process. It starts with reading books or exposing yourself to interesting people in order to gather knowledge and ideas for activities to try. You then act on what you’ve learned by exploring something new, pushing yourself out of your comfort zone. Those new actions can then provide excellent fodder for good conversation.“

          Devil ist meist gar nicht erst zum Demonstrieren gekommen – auch weil er indirect gestartet ist.

          Seine eigene Meinung zu der Sendung übrigens:

          http://www.facebook.com/P.U.A.DevilMethod

          „Das war ne kranke Kacke wurde gut durch den Kakao gezogen 🙂 Aber einfach nicht so ernst. 🙂
          Naja werde nicht gut rüber kommen 😀 Alles ging schief was hätte schiefgehen können, aber das sollte wohl so sein :)“

        • Er ist um keine Ausrede verlegen. Das hat er mit dir, Christian, gemein.

          Roosh als Autorität zu ziteren, der nur alle Jubeljahre eine abkriegt, ist wieder mal lustig.

          • @Haselnuss

            „Roosh als Autorität zu ziteren, der nur alle Jubeljahre eine abkriegt, ist wieder mal lustig.“

            Du vergisst, dass er auch genug Vorfälle schildert, wo es wesentlich besser läuft. In Polen beispielsweise lief es für ihn wohl ganz gut.

          • @haselnuss

            Roosh stellt seine Probleme in einem Land, in dem Englischkenntnisse nicht so verbreitet sind im Club game offen dar und bespricht sie. Er gibt auch an, dass es mit Sprachschülern und Lehrerinnen wesentlich einfacher ist. Und das belegt, dass er keine Ahnung von Frauen hat? Mir scheint es durchaus verständlich, dass man in einem neuen Land, indem man zudem die Sprache nicht spricht, erst einmal die dortigen Regeln aufnehmen muss.

        • „Du vergisst, dass er auch genug Vorfälle schildert, wo es wesentlich besser läuft. In Polen beispielsweise lief es für ihn wohl ganz gut.“
          Du vergisst,
          a) dass ich weiß, wie Rooshs Schnitt ist (jämmerlich), und
          b) dass ich Bilder seiner HBs gepostet habe.

          • @Haselnuss

            „Du vergisst,
            a) dass ich weiß, wie Rooshs Schnitt ist (jämmerlich), und
            b) dass ich Bilder seiner HBs gepostet habe.“

            Und du vergisst

            a) das zu belegen
            b) das ein Bild oder auch mehrere Bilder kein Beleg sind sondern lediglich eine Auswahl. Es fehlt ein Beleg, dass sie den Schnitt wiedergeben.

        • „Roosh stellt seine Probleme in einem Land, in dem Englischkenntnisse nicht so verbreitet sind im Club game offen dar und bespricht sie.“
          Wir lesen anscheinend mal wieder nicht den gleichen Text.

          • @Haselnuss

            „Dein sonstiges Leseaufkommen.“

            Ah ja.

            „Ich kenne Rooshs Vorstellungen von Erfolg von Roosh.
            Ich kenne Rooshs ROI von Roosh.“

            Dann gib doch einfach die entsprechenden Stellen an. Dann kann man nachvollziehen, was du zu wissen meinst.

        • „Ah ja.“
          Ich erinnere dich gerne an die Diskussion mit muttersheera, dir und mir vor ein paar Tagen, als du nach einem geschlagenen Tag voller freier Spekulation zugegeben hast, dass du den entsprechenden, wichtigen Text noch nicht gelesen hattest.

          „Dann gib doch einfach die entsprechenden Stellen an.“
          Ich bezweifle, dass sich die Suche lohnt.

        • „Was ihn attraktiv macht? Na, sein Aussehen!“

          Das ist mir zu flach. Die angegebenen Merkmale sind nicht allzu ungewöhnlich und werden von vielen Männern geteilt. Die meisten haben symmetrische Gesichter.

          „Wieso zieht ihr nicht in Betracht, dass Männer nicht wegen, sondern TROTZ abweisendem/gemeinem Verhalten punkten…“

          Das war ja meine Grundannahme, aber du hast nichts gefunden, was sie erhärten würde. Ich kann mir diesen überaus attraktiven Typ auch sehr gut als trübsinnig vorbeischleichenden Looser vorstellen – bei gleichem Aussehen.

          Es ist das GEBIETERISCHE in seinem Verhalten, das seinen Erfolg begründet. Vermutlich tatsächlich erlernbar (bis zu einem gewissen Grade) und teilweise eine Bestätigung für Christians Thesen.

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