Auswirkungen eines hohen Frauenanteils in der Richterschaft

Eine erstaunlich offene Befürchtung äußert der Vorsitzende des Bundes der Richter und Staatsanwälte:

Unter den Bewerbern mit guten Examens-Abschlüssen, die sich für den öffentlichen Dienst interessieren, sind überwiegend Frauen. Die leisteten zwar „hervorragende Arbeit“, seien „gute Entscheider und belastbar“, räumt Reiner Lindemann, Vorsitzender des Bundes der Richter und Staatsanwälte in NRW, ein. „Aber die guten Männer suchen sich die bessere Bezahlung und gehen in die Wirtschaft und die Kanzleien.

Folge: Viele Juristinnen, die Nachwuchs bekommen, fielen für Familienzeiten einige Jahre aus. „Das führt zu dem Problem, dass wir Richterstellen nicht besetzen können mit auf Lebenszeit ernannten Richtern und an der Basis die Arbeitskräfte ersetzt werden müssen“, so Lindemann. Das allerdings funktioniere nicht immer reibungslos und erschwere die Arbeit: „Schon jetzt sind die Richter vor Ort überlastet.“

Hier wirken sich die Umstände, die für Frauen bei der Beurfswahl wichtig sind, aus: Sie wollen einen Job, der sich mit Familie vereinbaren läßt und bei dem es gerade auch möglich ist, dass man wegen der Kinder möglichst folgenlos aussetzt. Mit den Examensergebnissen würden die Richterinnen und Staatsanwältinnen auch in einer Großkanzlei unterkommen. Aber da wäre eben ein zu langes Aussetzen oder danach eine Teilzeit wesentlich problematischer und auch karriereschädlicher.  Zudem lässt so ein Job dann auch weniger Raum dafür, etwas mit seinen Kindern zu machen. Das der Richterjob gleichzeitig mit wesentlich geringeren Gehalt verbundene ist, wird dann billigend in Kauf genommen.

Dies führt dazu, dass dann eben auch die Auszeiten genommen werden. Und anderweitig ausgeglichen werden müssen, indem man diese Zeiten überbrückt.

19 Gedanken zu “Auswirkungen eines hohen Frauenanteils in der Richterschaft

  1. „Aber da wäre eben ein zu langes Aussetzen oder danach eine Teilzeit wesentlich problematischer und auch karriereschädlicher.“
    1. Nicht jeder, auch nicht jeder Mann, hat Lust auf eine 60-70 Stunden Woche. Könnte auch zu der Entscheidung beitragen.

    2. Dass weniger Männer Richter und/oder Staatsanwalt werden, hängt auch mit der Tatsache zusammen, dass der ÖD Frauen bevorzugt einstellt.

    „Das der Richterjob gleichzeitig mit wesentlich geringeren Gehalt verbundene ist, wird dann billigend in Kauf genommen.“
    3. Auf den Stundensatz gerechnet ist ein Richtergehalt nicht wesentlich geringer als ein Großkanzleigehalt.

    • @Haselnuss

      1. Ja, das ist richtig. Es scheint mir auch ein angenehmeres Leben zu sein.
      2. Wäre interessant die Quoten der Bewerber zu sehen. Ich vermute mal momentan sind sie recht froh über männliche Bewerber, weil es ihnen mehr planungssicherheit bietet
      3. Das mag sein (wobei ich da meine Zweifel habe, ich denke die Verdienste sind dort im Spitzenbereich und im höheren Alter deutlich höher), aber es ist eben dennoch mehr Geld.

  2. Ich bin ja auch Juristin mit gutem Staatsexamen und in den öffentlichen Dienst statt in eine Großkanzlei geganen und das obwohl ich wegen einer Krebserkrankung mit 22 keine Kinder bekommen kann.
    Da ich letzteres immer offen im Bekanntenkreis kommuniziert habe, haben mich bei der Berufswahl viele Kommilitonen gefragt, warum ich denn in den mies bezahlten öffentlichen Dienst gehe, wenn ich den einzigen Vorteil, den er bietet ja nicht nutzen kann.

    Das ist eben das Problem des Staates bei den Juristen. Er will nur die besten Leute haben, zahlt aber viel, viel weniger als die freie Wirtschaft, die auch die besten Leute haben will. Die (Vollzeit-) Arbeitszeiten sind auch nicht so viel besser (unter 50 Stunden die Woche komm ich nicht raus, obwohl es eigentlich nur 41 sein sollten).
    Der einzige Grund für Top-Juristen zum Staat zu gehen ist also die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Oder aber weil man trotzdem unbedingt Richter werden will, was es eben als Monopol nur beim Staat gibt.

    Das zweite Problem, was Richter betrifft ist ihre richterliche Unabhängigkeit. Ein Richter darf nicht gegen seinen Willen versetzt werden (da sonst ja Manipulation beim gesetzlichen Richter möglich wäre), so dass eine mobile Reserve für Richter nicht möglich ist.

    Die Lösung für das Problem: Naja der Staat muss als Arbeitgeber eben mit anderen Mitteln als Familienzeit und Teilzeit attraktiver werden, denn solange das eigentlich das einzige Pro-Kriterium ist, muss er sich nicht wundern, wenn nur Leute dort arbeiten wollen für die das wichtig ist!

    • @binchen

      RIchterliche Unabhängigkeit ist ein weiteres gutes Stichwort: Sie gilt ja auch bezüglich der eigenen Arbeitszeiten und Arbeitsplätze. Wenn ein Richter, der aus der Probezeit raus ist, seine Akten ganz überwiegend zu Hause bearbeitet und das zB Abends wenn die Kinder schlafen dann kann ihm das keiner verbieten. Man kann an bestimmten Tagen mehr und an anderen weniger arbeiten etc.
      Es sind – wenn man sein Arbeitspensum schafft – sehr freie Regelungen.

      • Ja für mich war diese freie Arbeitsmöglichkeit ein toller Bonus bei der Berufswahl. Erstaunlicherweise nutzen das jedoch gar nicht so viele Leute freiwillig (also nicht weil sie aus familiären Gründen müssten), da diesen eine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben wichtiger ist. Hat mich am Anfang sehr verwundert aber ist wohl einfach Geschmackssache.

  3. zu 1. Das ist ein generelles GK-Problem. Oder sagen wir, ein generelles Problem der meisten GKs. Ich kenne auch welche, bei denen man im Schnitt um 19-20 Uhr aus dem Büro kommt und in der Regel freie Wochenenden hat. Aber grundsätzlich würde ich zustimmen: Mehr Flexibilität im Richteramt, nach den ersten Jahren auch (deutlich) weniger Stress, mehr persönliche Freiheit aufgrund der richterlichen Unabhängigkeit (nicht nur zeitlich, auch inhaltlich: man muss sich weniger verbiegen, weniger tun, von dem man nicht überzeugt ist).

    zu 2. Für die Justiz? Kaum. Die Zahlen sind in den Eingangsämtern inzwischen so ausgeglichen, dass auch die „Frauen werden bei gleicher Eignung…“-Klausel i.d.R. nicht mehr vorkommt. Noten sind ein wichtiges Kriterium. Frauen haben meist bessere Notendurchschnitte. Aber die Justiz hat noch JEDEN aus meinem Freundeskreis genommen, der mit den richtigen Noten ankam.

    zu 3. Was ist denn die wöchentliche Arbeitszeit bei einem Richter? Wonach bemisst sich das? Die Aussage ist viel zu pauschal um richtig zu sein.

    Letzte Anmerkung: gerade erst wieder habe ich einen LG-Präsidenten jammern hören, dass ihm die Frauen zu schnell aus der Elternzeit zurückkommen und dass fast alle wieder Vollzeit arbeiten wollen. Und von mehreren LGs weiß ich, dass dort auch viele Männer mittlerweile Elternzeit nehmen bzw. reduziert weiterarbeiten. Und warum auch nicht? Ist doch schön, dass auch der Papa das kann, wenn er entsprechend viel Wert auf Familienleben legt. So stark auf das Frauenproblem reduziert wie hier kann der Sachverhalt aber leider nicht werden. Und was die Arbeitsüberlastung angeht: daran haben starke Einsparungen im Bereich Justiz und eine generell katastrophale (weil kaum vorhandene) Personalplanung einen bedeutenden Anteil.

  4. Dass man Frauen an solche und viele andere Positionen stellt ist ein Wohlstandseffekt.

    Früher war der Anteil von Frauen mit höherer Bildung sehr gering, es wurde Frauen nicht so leicht gemacht wie heute.

    Aus gutem Grund: Es war keiner da der den Spaß bezahlt hat, man konnte es sich nicht leisten.

    Heute zahlt die Allgemeinheit der Frau eine langwierige Bildung, muss Nachteile dadurch und Minderleistungen der Frauen akzeptieren, Babypause und dann ein überteuertes Luxus-Kind mit viel staatlicher finanzieller Zuwendung.
    Kinder sind bei uns Luxusgut, die Mehrheit unserer Kinder ist schon lange „outgesourced“ oder werden in unserer Parallelgesellschaft mit Migrationshintergrund günstiger „hergestellt“.

    Man kann sagen dass der Return of Investment der Bildung von Frauen für die Allgemeinheit die es bezahlt schlechter ist als der von Männern, gemessen daran wie viel Frauen mit der genossenen Bildung dann erwirtschaften und mit dem Zugeständnis von „Luxuskindern“, Babypause, Krippen, etc. wird das ins Extreme getrieben.

    Fraglich ist, wie lange man sich dass im globalen Wettbewerb noch leisten wird.
    Wir kaufen ja letztendlich doch alle das was wir wollen und uns am günstigsten erscheint.

    Deswegen hat sich diese Ineffektivität vor allem in staatsnahen Positionen verbreitet, in der Privatwirtschaft schützt man sich scheinbar nach wie vor durch „Zurückhaltung“ bei der Besetzung von Positionen mit Frauen wo sich das nicht so lohnt.

      • Hm, besagte Women´s Federation ist eine Organisation des stark reglemientierten kommunistischen Staats. China muss sich momentan mit den Folgen der Ein-Kind-Politik rumschlagen, nämlich in erster Linie mit Fehlen von Fachkräften und natürlich der fehlenden weiblichen Bevölkerung (aufgrund von u.a. gezielten Abtreibungen) Wundert mich wenig, dass das im Spearhead-Artikel nicht zur Sprache kommt, das hat ja nu zu wenig mit dem Evil Feminism zu tun.
        Daher muss natürlich auf die weibliche Bevölkerung beschämend eingewirkt werden, damit diese sich verdammt nochmal fortpflanzen.

        Auch liegt natürlich auf einem Einzelkind ein erheblich höherer familiärer Druck, für Enkel zu sorgen.

        • @ Maren

          „Hm, besagte Women´s Federation ist eine Organisation des stark reglemientierten kommunistischen Staats.“

          Und mal wieder wird der Antikommunismus durch’s Dorf getrieben. Dass die KPCh mittlerweile eine eigene Kapitalistenklasse kreiert hat, die sehr erfolgreich Kapital für die Nation akkumuliert, kann man ja geflissentlich ignorieren.

          „Daher muss natürlich auf die weibliche Bevölkerung beschämend eingewirkt werden, damit diese sich verdammt nochmal fortpflanzen.“

          Ich schätze mal, der propagandistische Druck ist eher die chinesische Variante der 50000€-Gebärprämie für Akademikerinnen, die Sarrazin sich wünschte. Wenn es nur um Fortpflanzung allgemein ginge, nicht bestimmter Eliten, könnte die KPCh ja einfach die 1-Kind-Politik weiter lockern.

        • *Und mal wieder wird der Antikommunismus durch’s Dorf getrieben.*
          Das ist ja das lustige, da mal nicht 🙂 Weil wir kennen ja das Problem mit den wählerischen Akademikerinnen, hab ich recht?

          *Wenn es nur um Fortpflanzung allgemein ginge, nicht bestimmter Eliten, könnte die KPCh ja einfach die 1-Kind-Politik weiter lockern.*

          Ich denke es spielt da auch ganz viel mit rein, dass generell sehr wenig Frauen da sind, die sich überhaupt fortpflanzen könnten, Akademikerin oder nicht. Und da hauen natürlich sagen wir 30% (ausgedachte Zahl) die dann noch wegen Ausbildung und Beruf „wegfallen“ ziemlich rein. Mein Mitleid hält sich dennoch in Grenzen.

      • Und das trotz dem Männerüberschuss durch die 1-Kind Politik in China?

        Ich denke das mit den leftover women älter als 27 ist in dem ganzen asiatischen Raum Japan, Korea, China, Taiwan und aufstrebenden Ländern wie Thailand u.s.w. ein Thema.

        Doch schaut man sich z.B. eine Leftover in Thailand an, dann arbeitet die eher nicht in einem bequemen staatsnahen Job mit Babypause u.s.w. sondern in der härteren Privatwirtschaft wo sie auch mehr leisten muss als die gebildete Frau in Staatsnähe bei uns beschäftigt.
        Wenn die Ärztin in TH doch ein Kind haben sollte, so hat sie eine Familie und keine Krippe die sich darum kümmert während sie ihrem Job in einem nicht-staatlichen Krankenhaus nachgeht. Sie geht damit eher dem härteren Job einer Familienernährerin nach.

        Vor allem wir leisten es uns wirtschaftlich trotz aller Bildung minderleistende Frauen so weit auszubilden und dann noch von Konkurrenz im Erwerbsleben durch Auflagen an die Privatwirtschaft und Vergünstigungen in staatsnaher Beschäftigung zu befreien, bald noch mit Quoten.

        Doch keiner Fragt danach ob es das Wert ist?
        Keiner wagt es überhaupt nachzuprüfen ob es das Wert ist, diese Fragen sind unerhört, verboten und werden mit Propaganda, Häme und Feindseligkeit beantwortet.

        Es geht immer nur um vermeintliche Gerechtigkeit den Frauen gegenüber.
        So werden alle einseitigen Vergünstigungen Frauen gegenüber gerechtfertigt.
        Aber wie sieht es mit der Gerechtigkeit dem Volk gegenüber aus das alles bezahlt und die Minderleistung akzeptieren muss?

        Ein Problem bleibt so oder so bestehen: Die Frau ist biologisch nicht angepasst an unsere Zeit in Wohlstandsgesellschaften in denen ihre Kinder weniger gebraucht werden.

        Hier wird ein globaler Wettbewerb stattfinden welche Gesellschaft es besser schafft die für das Wirtschaftsleben suboptimal geeigneten Frauen kostengünstiger zu integrieren, die Kinderzahl trotzdem in einem sinnvollen Maß zu halten und nicht so niedrig wie bei uns oder in Japan.
        Zudem wird wohl auch die Frau und der Mensch sich biologisch etwas ändern, so wie er es schon immer getan hat.

        Wie damals der eingeschlagene Komet den Dinosaurier hat aussterben lassen, so haben männliche Erfindungen in Medizin, Technik und Kultur eingeschlagen und lassen die Wohlstrandsfrau/den Wohlstandsmensch aussterben.

        Andererseits könnte man auch glauben das alles durch die Ungleichverteilung von Wohlstand ausgelöst ist.
        Kinderproduktion ist wie Computerherstellung: schon lange nach China/Asien outgesourced, Deutschland viel zu teuer.
        Deutsche kaufen aus nationalstolz nicht genug deutsche Kompjuter!
        Und der deutsche Markenname ist von den Chinesen wie „Grundig“ lizensiert.

        Unsere Frauen sind in dem Job mit dem sie sich mal für den Mensch gelohnt haben (Kinder) arbeitslos geworden, weil zu teuer.

        Je mehr sich aber der Wohlstand global verteilt, woran man z.B. bei Zuwachsraten in China, Thailand, Indien kaum zweifeln kann desto weniger lohnt sich Outsourcing von Kindern.

        Es könnte dann aber trotzdem passieren dass sich „globale Spezialisierungen“ herausbilden. Der Chinese eher Massenproduktion, der Japaner qualitative und innovative Waren, der Deutsche Maschinenbau und wer macht die Kinder?

        • @marenleinchen

          Was hast du denn für ein Problem mit Thailand?
          Ich denke mal Thailand hat (noch) kein Problem mit einem hohen Frauenanteil in der Richterschaft oder irgend einer anderen staatsnahen Tätigkeit wo das stören könnte.

          In reichen Ländern wie Japan könnte es etwas anders aussehen. Da ist zwar die Fertilität noch niedriger als bei uns (wir haben ja noch die Türken), aber der Feminismus wohl nicht wie wir ihn kennen ausgeprägt.

          Ich finde den Vergleich zwischen verschiedenen Ländern sehr aufschlussreich. Man erkennt Parallelen und andere Dinge die nicht korrelieren, kann Rückschlüsse ziehen.

          Der Mensch (und die Frau) der Zukunft wird schon ein gewisses Maß an Weltoffenheit mitbringen müssen.

  5. Sie wollen einen Job, der sich mit Familie vereinbaren läßt

    Das passt afaik nicht ganz. Richter ist kein 35h-Job, sondern mehr 40h+Überstunden, die nicht als solche gelten, weil Richter ja irgendeine „Hoheit“ haben, die anderen verbietet, in ihre Arbeitseinteilung einzugreifen.

    Wenn dass „Vereinbar mit Familie“ ist, dann ist es jeder „typische Männerberuf“.

  6. Ey Leute,

    mir geht gerade, auch wenn ich ansonsten der Überzeugung bin, dass die Hauptursache dafür, dass Juristinnen gerne Richterinnen werden, ist, dass sie verständlicherweise vermeiden wollen, dass Job & Brutpflege miteinander kollidieren, folgende Frage durch den Kopf:

    Kann es nicht auch sein, dass die gern Männer bestrafen wollen?

    Die Frage kann man natürlich auch witzig meinen, sie reizt zum Lachen und heutzutage mag manch einer bei dieser Frage eher an Saso-Maso-Spielchen als an den Ernst des Lebens denken. Aber sie hat einen ernsten Kern:

    Soll man(n) wirklich Feministinnen oder andere Frauen, die sich möglicherweise an Männern rächen wollen, massenweise in den Beruf lassen? Bei Straftaten sind ja die meisten Angeklagten Männer, aus Gründen, die meiner Meinung nach bei ehrlicher Analyse zeigen würden, wie schwer es Männer in der Gesellschaft haben.

    Wenn z. B. eine in der feministischen Szene aktiv ist, soll man die wirklich an Prozesse ranlassen, wo es um die Frage geht, ob es eine Vergewaltigung oder eine Falschbezichtigung war?

    Natürlich müsste man umgekehrt bei Richtern auch gucken, was das für Leute sind und an welcher Bevölkerungsgruppe auch immer die sich rächen könnten…

    • *Kann es nicht auch sein, dass die gern Männer bestrafen wollen?*

      Nein, dieses autoritäre Verhalten sollte wohl eher Kinder im Zaum halten, dann macht es evolutionär Sinn.
      Sie muss der Herrscher der Familie sein, vor allem wenn der Mann weg ist.

      Kinder hat die Frau kaum noch welche, versucht zudem diese aus ihrem Leben rauszuhalten (Fremdbetreuung, Karriere, etc.), die biologisch angelegte „mütterliche Autorität“ pervertiert zu dem was wir sehen.

      Es ist wirklich eine Überlegung Wert ob Frauen für solche öffentlichen Ämter gleich wie Männer geeignet sind, denn von ihrer Biologie sind sie für die kleine Gemeinschaft der Familie optimiert, hier haben sich Frauen in der Vergangenheit bewährt, nicht aber im Aussenbereich: Der größeren Gemeinschaft, dem Staat.

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