Pornos auf dem Computer des Sohnes

Pornographie ware hier ja schon häufiger Thema:

Jetzt macht ein Text eines Vaters, der Pornos auf dem Computer seines Sohnes fand, die zu einem heftigen Virenbefall geführt hatten, gerade die Runde (via)

My son got that MoneyPak/FBI scamware on his computer the day before yesterday and couldn’t get it off so he asked me for help. I removed it but when I was looking at his history in Google Chrome to see what had caused it there wasn’t any sites there that weren’t safe. I checked Internet Explorer just in case and there it was. Tons of porn.

I wrote this in Word and left it on his computer for him to see when he gets home. He get embarrassed super easily so I don’t wanna make it too hard on him. I typed this up and left it on his computer. He won’t be home for another 3.5 hours. Is this the right thing to do or what?

I want to start out by saying that I love ya and I’m not trying to embarrass you. Before you do anything else click the star in the upper right hand corner of internet explorer which is already pulled up and then click back on the icon to the right of the skype symbol in your toolbar to pull this page back up. —————————————> That history is the reason that you got that scamware and all the other crap on your computer. I want to tell you that it’s ok. Listen, I was 13 once too and it wasn’t so long ago that I don’t remember. I’m not mad or anything. It’s life and I did it too. I just want you to know that most of those sites are places that can and will ruin your computer. You were actually lucky that it only did what it did. There are viruses and other scamware that can completly ruin a computer and I can’t afford to buy you another 1800 dollar machine because you went to a site that fried it.

There are sites that are completely safe and you can go on them and not have your computer turned into a piece of junk. You can go to these sites and not screw up your computer. Don’t click on any links taking you to other sites and please only go to these. Ninty percent of porn sites have crap that can brick a computer.

(links gekürzt)

Listen, I won’t tell your mom and I’m not gonna make a big deal out of this. In fact I’m not gonna make any size deal out of it. If you don’t wanna talk about it that’s fine and I completely understand. I’ve been on this earth three times as long as you and there’s nothing you have done or will do that I haven’t done before. If you want to completely ignore this ever happened then I can and will do that too. Please don’t act awkward around me because of this. You have nothing to be embarrassed about. I just can’t have an 1800 dollar machine turned into a brick because you haven’t learned where to go on the internet. I’m not going to put a child lock on your computer or punish you in any way because as I said you did nothing wrong. I would like you to not be back here so much though. You literally spend all of your time back here. I’d like to see you more often. I like doing stuff with you and miss it.

I love you and I couldn’t be more proud of you.

Ich finde den Text gar nicht so schlecht. Von Pornos verhalten kann man ihn eh nicht. Aber so weiß er wenigstens, wo er hin kann, ohne zuviel Viren anzuziehen. Vielleicht etwas lang, ein kurzer Verweis darauf, dass es virenfreie Seiten gibt, deren Adressen und ein „Hab Spass“ hätte vielleicht auch gereicht, aber so ist es vielleicht klarer, dass es okay ist und er sich seiner Sexualität nicht schämen muss.

180 Gedanken zu “Pornos auf dem Computer des Sohnes

  1. Wie bitte?!

    Es gibt Pornoseiten, die meinen Computer schrotten können, wenn Tippse (wer sonst) darauf herumgondelt?

    Und Du hast die sicheren Adressen gekürzt?

    Warum?

    Wie soll ich…, äh, Tippse die denn jetzt finden?

    Schrottet sie MEINENEN PC, wenn SIE Pornoseiten aufruft (sie ist ja nicht katholisch), werde ich sie zur Rede stellen müssen.

    Was doch nur damit enden wird, dass ich mich gezwungen sehe, ihren Rationalisierungshamster zu füttern.

    Dem

    ich nicht widerstehen kann.

    Also darf ich Tippse nicht mehr an meinen Computer lassen. Soll sie ihren eigenen schrotten.

    „Tippse!

    Komm mal her.

    SOFORT!!“

  2. Was ich doof finde: der Vater erwartet ja geradezu, dass sein Sohn NICHT mit ihm über die Porno-Inhalte oder Sex allgemein redet. Das klingt beinah wie eine Bitte.

    Und dann dieses: ich werds Deiner Mom nicht sagen…!

    Am allerschlimmsten find ich aber den Schluß:

    „I couldn’t be more proud of you“ (assuming it’s the average, mostly heterosexual porn I prefer also) = welcome to the club, my boy?

    Positiv anzumerken ist: er hat sich bemüht sich in seinen Sohn einzufühlen, hat so reagiert wie er jetzt annimmt, dass er es gewollt hätte wenn ihm das als Jugendlichem passiert wäre.

    Aus meiner Sicht geht er an den Bedürfnissen seines Sohnes vorbei, wiewohl ich sehe, wie schwer es ist den richtigen Ton zu treffen.

    Aber rein technisch ist das keine Frage: bei einem 13jährigen gehört die Kindersicherung aktiviert. NICHTS anderes.

    • Der wird jetzt ganz bestimmt ein Vergewaltiger. Hab ich in der OMMA gelesen. Pornografie ist die Theorie, Vergewaltigung die Praxis. Man sollte ihn vorsorglich einsperren – fuersorgerischer Freiheitsentzug.

    • ´muttersheera,

      „Aus meiner Sicht geht er an den Bedürfnissen seines Sohnes vorbei“

      Welche Bedürfnisse hat der Sohn in dieser Situation?

      • @ Julia

        Weiß ich nicht, aber ich glaube nicht, dass es ihm gerecht wird, wenn er 2 x dran erinnert wird wie teuer der Computer war, den Papi ihm gekauft hat; dass er bitte ebenso sprachlos bleiben soll wenn es um Sex geht wie sein Erzeuger; dass er zudem noch jeden Fehler allein machen muss, dabei aber niemals die Fußstapfen der Alten verlassen wird… (alles eine Frage der Lesart)

        Er hat ihn in diesen Kreis der „sexuellen Idioten“ aufgenommen, ja.

        Dabei geholfen mit dem Phänomen Sexualität klarzukommen hat er ihm nicht.

        Der Mensch ist nunmal bequem.

        • @ sheera

          „Er hat ihn in diesen Kreis der “sexuellen Idioten”
          aufgenommen, ja.“

          Vielleicht entwickelt sich daraus in Zukunft
          so etwas wie ein Initiierungsritual. 🙂

          Da doch wahrscheinlich eine Mehrheit der
          Männer Pornos schaut sagst du quasi,
          die meisten Männer sind Idioten.

          Aber ernsthaft, es gibt durchaus Männer
          die dem Game Spektrum zuzuordnen sind,
          die sich aber der Problematik eines
          exzessiven Pornokonsums durchaus
          bewusst sind.
          Gerade wenn dieser Konsum in relativ
          jungem Alter anfängt, bleibt das sicher
          nicht ohne Wirkung.
          Guter Rat ist da teuer, einfache
          Lösungen sind nirgends in Sicht.

          http://dangerandplay.wordpress.com/2012/05/07/is-porn-ruining-your-sex-life/?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

        • „die sich aber der Problematik eines exzessiven Pornokonsums durchaus bewusst sind.“

          Wenn es überhaupt eine Problematik gibt. Aber heutzutage wird ja alles pathologisiert.

    • ich glaube nicht, dass man Kinder heutzutage effektiv von Porno fern halten kann. es gibt ja nicht nur die passenden Seiten, sondern auch p2p- Netzwerke oder zur Not den direkten tausch über einen usbstick oder eine externe Festplatte bei Freunden.

    • @muttersheera: „Und dann dieses: ich werds Deiner Mom nicht sagen…!“
      😉 Daraus spricht nur die männliche Lebenserfahrung, daß Frauen und Mütter (und vermutlich speziell die konkrete Mutter hier) dazu neigen, sich wegen nichts und wieder nichts (aus Sicht von Vater und Sohn) aufzuregen. Und daß es besser ist, schlafende Hunde gleich gar nicht zu wecken, wenn mans eh nicht als Problem sieht.

      PS: Ich hab meiner Tochter auch schon versprochen, bestimmte Dinge der Mutter nicht zu erzählen 😉


  3. “I couldn’t be more proud of you” (assuming it’s the average, mostly heterosexual porn I prefer also)

    Mal ab von dem egalen Artikel…deine feministische Paranoia macht wirklich Sorgen, hinter jeder Aussage einen malignen machistischen Subtext zu sehen.
    Es ist doch für jeden offensichtlich, dass das „proud of you“ absolut nichts mit den Pornos zu tun hat, muss man dir das wirklich noch erklären?

      • Ich wette dagegen.

        Der Papa hat selbstverständlich NICHT diesen Subtext gedacht, denn über den erwarteten und erwünschten „Normalfall“ (nämlich daß der Sohn halt heterosexuell ist und nicht auf SM und andere Extreme steht u.ä.) macht sich der „Otto-Normal-Mensch“ keine Gedanken.

        • Falsch. Ständig macht man(n) sich darüber Gedanken. Deshalb meiden Männer es ja wie die Pest, sich „schwul“ zu verhalten“. Deshalb gehört „schwul“ für sie ja zum größten Abgrenzungskriterium.
          Deshalb sind Väter ja so erpicht darauf, den Sohn zum „Mann“ zu machen.

        • Wie kommst du zu der Unterstellung, der Vater könnte ein Problem damit haben, wenn sein Sohn homosexuell wäre? Gibt es dafür irgendeinen Anhaltspunkt außer der Vorannahme, dass alle Heten homophob sind?
          Es steht nicht mal in dem Text, um welche Art von Pornographie es sich handelte (eventuell gay porn?). Warum bringt ihr hier überhaupt die sexuelle Ausrichtung ins Spiel?

        • Falsch. Ständig macht man(n) sich darüber Gedanken. Deshalb meiden Männer es ja wie die Pest, sich “schwul” zu verhalten

          Heteromann ist nicht notwendigerweise äquivalent mit Homophob.

          Ich denke beim vermeiden von „schwulen“ Verhaltensweisen spielt imho erstmal eine Rolle, dass man nicht „falsch einsortiert wird“, also als Sexuell uninteressant für potentielle Partner zu gelten, dann die Angst vor Diskriminierung (die ja erstmal unabhängig davon ist, ob man die für gut oder schlecht hält).

          Und überhaupt, ist nicht sonst die Theorie, dass die gesellschaft Heternormativ ist? Das würde dem ständigen Hinterfragen der Sexualität doch widersprechen.

  4. „Aber rein technisch ist das keine Frage: bei
    einem 13jährigen gehört die Kindersicherung
    aktiviert. NICHTS anderes.“

    Als meine zwei Söhne 9 und 11 jährig
    waren, gab es noch kein Internet.
    Sie hatten aber die Angewohnheit,
    sobald sie allein in der Wohnung
    waren, den Fernseher einzuschalten.
    Um das zu unterbinden habe ich
    einen Schlüsselschalter in in die
    Front des Gerätes eingebaut.
    Nach etwa einem Jahr habe ich
    gemerkt dass sie auf der Rückseite
    des Gerätes eine Überbrückung
    eingebaut hatten.
    Habe mir nichts anmerken lassen
    und auch der Mutter nichts gesagt.
    Als Vater war ich insgeheim
    stolz dass sie das zustande
    gebracht haben.

      • Viel später haben sie mir dann die
        Details der Planung und der
        Ausführung erzählt und dabei auch
        erwähnt dass der ältere der beiden
        einen ordentlichen Stromschlag
        erfuhr. Einerseits gefährlich,
        auf der anderen Seite sind solche
        Urerfahrungen halt elementar
        wichtig für die Entwicklung einer
        selbständigen Persönlichkeit.

  5. Weil es mir gerade einfiel:

    Ich wurde in dem Alter von meiner Mutter mit einer „Praline“ in der Hand beim wichsen erwischt (war halt nix anderes da als nackte Frauen). Bevor sie irgendwas sagen konnte ploppte mir auch schon ein:

    „Ich les nur die Witze!“ aus dem Mund.

    😀

  6. Ich glaub ja die Botschaft des Vaters ist relativ nutzlos.

    Die meiste Zeit wird das Thema Sexualität und Porno von seinen Eltern, vor allem in den US of A, ausgespart.
    Keine Beispiele, nichts wird vorgelebt.

    Jetzt hat er halt auf allen möglichen verseuchten Pornoseiten geschaut bis der Rechner im Arsch war (schöne Formulierung, nicht?).

    Die „politisch korrekte“ Ermahnung steht im Widerspruch zum sonstigen Vakuum über Sexualität und Porno offen zu reden und ist deswegen wohl nicht besonders wirkungsvoll.

    Ich würde meinen Sohn dann komplett sich selbst überlassen. Immerhin hat er einen Rechner bekommen. Er soll sehen wie er den selbst wieder hinkriegt. Datenverlust? Pech!
    Eine Hilfestellung bekommt er vielleicht.
    So wird er wohl sich noch mehr damit beschäftigen müssen wie er das Problem verursacht hat.
    Das ist gut, so lernt er was.
    Er wird sich an diese Welt mit Tabus und Schmuddelgeschäften gewöhnen müssen.

    Ich schütze mich durch ein Betriebssystem mit dem man User (beschränkt in seinen Möglichkeiten) und Administrator trennen kann, als User arbeitet und der Browser läuft als noch weiter eingeschränkter Gast-Benutzer.
    Falls sich der Gast-Benutzer was einfängt wird er halt gelöscht und wieder neu angelegt, minimaler Verlust.
    Desweiteren regelmäßige Image-Backups und tägliche Benutzerdatenspiegelung auf einen Fileserver.

    Benutzerdaten gehen so kaum verloren, werden auch so gut wie nicht von irgend was befallen.

    Wenn mal was passiert (alle paar Jahre vielleicht, muss nicht Porno sein), dann wird per image-backup die letzte funtionierende Konfiguration wiederhergestellt, aktuelle Benutzerdaten gespiegelt und alles läuft wieder.

    Jaja, all dieser Aufwand nur damit ich meinen täglichen frauenerniedrigenden Porno laden kann.

    Mir scheint es aber dass 98% der Frauen in den Pornos (die mir dann auch nicht so gefallen) nichts anderes können als sich „erniedrigen“.
    Die müssten sich dann unter noch schlechteren Bedingungen bei ekligen Männern erniedrigen, das kann man doch nicht zulassen, oder?

  7. Wahnsinnig tiefenentspannter Vater. Find ich gut. Ein Gespräch wäre sowieso nur peinlich geworden.

    „I like doing stuff with you and miss it.“ – Word!

    • OT: du hast einen ganz tollen avatar, julia aurelie. einen leicht geöffeneten mund. damit willst du bestimmt ausdrücken, dass du etwas zu sagen hast.

      • Apropos Avatar: Kann mir mal jemand erklären, wie ich zu einem Avatar komme, ohne dass ich selbst bei facebook bin oder selbst eine Website habe oder was auch immer? Also, wie ich genau vorgehen muss, um einen Avatar reinzubringen? 🙂

      • Das Gesicht einer hübschen Frau das
        Erstaunen und Erwartung auszudrücken
        scheint, kombiniert mit halb geöffnetem
        Mund ist etwas vom erotischsten was
        ich kenne.

        • „… mit halb geöffnetem Mund ist etwas vom erotischsten was
          ich kenne.“

          sags doch deutlich: es ist ein „fick mich“-avatar. seine besitzerin möchte nicht primär als ernst zu nehmende diskutantin wahrgenommen werden, sondern als sexobjekt 😀

        • „Und als was möchte ich wahrgenommen werden mit
          meinem Avatar? 🙂 “

          Wenn das männliche Figuren sind die
          versuchen Ballett oder Yoga zu machen,
          ziemlich gay.

        • @ Hottehü

          *sags doch deutlich: es ist ein “fick mich”-avatar. seine besitzerin möchte nicht primär als ernst zu nehmende diskutantin wahrgenommen werden, sondern als sexobjekt *

          Ich nehme gerade Sexobjekte als ernstzunehmende Diskutantinnen wahr.

          Vor dem Objektifizieren zum Sexobjekt kommt das Subjektifizieren, das den Sex erst richtig schön macht.

          Das z.B. hätte der Vater seinem Sohn vermitteln können.

          Ohne gelungene Subjektifizierung (wenn das Subjekt nicht interessant ist) klappt’s bei mir zumindest auch mit dem Sex nicht sonderlich gut.

          Aber das mag eine individuelle Marotte sein, die mich dazu verleitet, zu glauben, dass das Liebe-Machen mit einer klugen Frau, die Phantasie hat, die albern sein kann auch und gerade beim Sex, phantasievoll albern, viel mehr Spaß macht als das Rammeln mit einer dumm-geduldigen Kuh.

          Deshalb nehme ich gerade Sexobjekte als Diskutantinnen sehr ernst.

          Und Tippse erst, mein Wachtelhund, der aufpasst, das mir nichts passiert.

          PS:

          Die High Heels gefielen mir besser.

          Die schönen prallen Lippen habe ich erst nach einiger Zeit als solche erkannt.

          Dachte zuerst an Nippel, die mir allerdings suspekt waren.

          Denn da fehlte erstens einiges und zweitens können die ja nicht so dicht beieinanderstehen.

          Es sei denn, man quetscht wie verrückt.

        • @Red Pill

          Achhh so, ähmmm, kopfkratz, ich glaube, ich muss da noch einmal über die Bücher gehen, sooo war das natürlich nicht gemeint! 🙂

        • „Ich nehme gerade Sexobjekte als ernstzunehmende Diskutantinnen wahr.“

          ich nehme sie auch ernst, keine frage. wenn eine frau jede gelegenheit nutzt, ihrer sexuellen bedürftigkeit ausdruck zu verleihen, MUSS man das sogar sehr ernst nehmen.

        • @hottehü

          Ok, hätte auch gut sein können: Mein Vater ist leidenschaftlicher Briefmarkensammler und für meinen Geschmack in etwa eines der laaaangweiligsten Hobbys, die ich kenne.

          Ist ein CD-Cover meiner Lieblingsband The Fall

        • OT. Ohje.

          1. Ein „Fick-mich“-Avatar würde deutlich (!) anders aussehen.

          2. Dass sich „Sexobjekt“ und „ernst zu nehmende Diskutantin“ ausschließen, liegt wohl an der männlichen Sichtweise. (Die ich zugegebenermaßen in diesem Punkt sehr beschränkt finde.)

          3. Alexander, wir könnten uns in der Mitte zwischen High Heels und Lippen treffen. Ach nee, ups 🙂

          4. Um den Spekulationen ein Ende zu setzen: In Wahrheit bin ich eine übergewichtige und ästhetisch fragwürdige Frau 😉 Werde ich jetzt ernst genommen?

          5. Ich hätte kein Problem damit, hier mit Gesicht aufzutreten. Aber wenn ich sehe, welche Assoziationskette High Heels oder Lippen auslösen, lasse ich das lieber.

        • @hottehü,

          (da war ich zu spät.)

          „Sexuelle Bedürftigkeit“ – netter Begriff. Ja, Sex gehört durchaus zu meinem Leben. Zu deinem scheinbar nicht, sonst käme es dir nicht so sonderbar vor 🙂

        • @ Julia

          *3. Alexander, wir könnten uns in der Mitte zwischen High Heels und Lippen treffen. Ach nee, ups *

          Das lag mir auf der Zunge.

          Aber als treue Seele habe ich mir auf selbige gebissen.

          Bevor Tippse mich ausknockt.

        • „1. Ein “Fick-mich”-Avatar würde deutlich (!) anders aussehen.“

          nee, er sieht z.b. genau so aus wie deiner.

          „Ja, Sex gehört durchaus zu meinem Leben.“

          ich nehme an, dass noch viele andere dinge zu deinem leben gehören. aber – und das ist bezeichnend – du benutzt sex, um dich öffentlich zu präsentieren. ganz offensichtlich definierst du dich über sex. die überlegung, welchen avatar wähle ich, was zeichnet mich aus, wie möchte ich gesehen werden, was möchte ich darstellen, welche implikationen sollen mitschwingen, wenn man meinen avatar betrachtet, führt zu einer sexualisierten aussage.

          „Zu deinem scheinbar nicht, sonst käme es dir nicht so sonderbar vor :-)“

          es kommt mir keineswges sonderbar vor. im gegenteil, frauen präsentieren sich häufig als sexobjekt, streiten es ab, wenn man sie darauf anspricht, und reagieren empört, wenn sie dieser selbstdarstellung entsprechend behandelt werden.
          du bewegst ich also mit deinem fick-mich-avatar durchaus im mittelfeld.

          @chomsky
          gute musik. das bild sieht halt in klein wie eine briefmarke aus.

        • @Alexander,

          treu bin ich ebenso 🙂 Aber den Elfmeter musste ich einfach reinmachen.

          @hottehü,

          wenn geöffnete Lippen das erotischste sind, das du kennst … ja, dann ist es ein „Fick-mich“-Avatar.
          Du kannst in das Bild hineininterpretieren, was du möchtest. Siehst du mich als Sexobjekt, kann ich dich davon nicht abhalten. Um mich darüber zu empören, dazu fehlt mir wohl die genderfeministische Wut, die viele an den Tag legen. Worüber ich mich jedoch empöre (uh, hartes Wort :-)), ist die eindimensionale und monokausale Betrachtungsweise meines Avatars in Kombination mit meinen Beiträgen. Dass hier kein Dummchen schreibt, sollte dir eigentlich bewusst sein. Und ja, ich mag den schmalen Grad zwischen einem ansprechenden Äußeren und dem Köpfchen dahinter. Einige können das scheinbar nicht so differenziert betrachten.
          Aber nix für ungut. Ich möchte nicht, dass das hier zu einer Grundsatzdiskussion wird.

        • @Julia

          Kleiner Tipp: Ein Bildchen aus einer Kombination von Intellekutalität und Erotik wäre der absolute Brüller! Ik schwör! 😀
          Mit diesem Bildchen hier wirst Du nur Prolls ansprechen! 😀

        • @ Red Pill

          *Ich wollte ja nicht als Unmensch
          erscheinen aber wenn ich erlich
          sein will, spontan kamen mir die
          aufgespritzten Lippen der Donatella
          Versace in den Sinn. Gulp,Kotz*

          Ja, die Schlauchbootlippen der Donatella Versace sind ein Trauerspiel.

          Auch hier macht die Dosis das Gift: Zuviel ist von Übel, zuwenig auch.

          Das rechte Maß zu finden ist schwer.

          Deshalb sollte man der Natur vertrauen, wenn der eigene körper nicht wirklich entstellt wird durch die Vorgaben.

          Korrekturen sind, es sei denn sie sind sehr, sehr gut gemacht, meist Verschlimmbesserungen.

          Sanft vergrößerte Brüste z.B. können sehr schön sein, schöner als die kleinen Dingerchen, die sie ersetzen, aber haptisch sind sie oft eine Enttäuschung, fühlen sich unecht an, so unecht wie sie nun mal sind.

          Außerdem ist ihre Sensitivtät oft herabgesetzt: schlecht für die Frau, schlecht für den Mann.

          Da schraubt und spielt und streichelt, zwirbelt und umzärtelt man, was das Zeug hält – und die Ärmste reagiert nicht, keine Röte verschönt ihre Wangen, kein gehauchtes „Ahhh…“ aus leicht göffneten Lippen, kein Lohn der Anstrengung.

          Überhaupt wird es Zeit, kleine Möpse unter Schutz zu stellen.

          Sie scheinen vom Aussterben bedroht.

          Schlimm für jemanden wie mich, der eher kleine als große bevorzugt.

          Strandhaubitzenmäßig aufgeprotzte Großkaliber machen mir Angst, verursachen Atemnot und Erstickungsanfälle.

          Kleine, zierlich-elegante Möpse dagegen – sie wecken den Spieltrieb, entzünden die Phantasie.

          Besonders unter hautengen Kaschmirpullovern.

          Ohne BH getragen.

          Versteht sich.

        • Kopfschüttel!

          Völlig harmloses Avatar-Bildchen. Was daran einige Leute zu abstrusen Interpretationen und Stellungnahmen ermuntert, erschließt sich mir nicht.

          Kindergartenniveau.

        • dass hier ein dummerchen schreibt, hast du mit diesem satz mehr als genug bewiesen:

          „wenn geöffnete Lippen das erotischste sind, das du kennst“

          BTT.

      • Ich als Fußfetischist – nee so schlimm auch wieder nicht.
        Also ich als Fußliebhaber fand die High-Heels besser.
        Nee, natürlich nicht die High-Heels, die find ich doof und die machen die Füße kaputt aber dass man die nackten Füße gesehen hat fand ich gut.

        Die Lippen geben mir nix, nicht mal wenn ich dabei an Fellatio denke und deswegen wünsch ich mir als nächstes wieder einen Avatar mit Füßen. Diesmal in so ein paar schönen Gladiator-Sandalen?

        Ist aber nur alles sexuelles Blendwerk, am Ende kommt mit den Falten und dem Speck die Wahrheit.

        • @ Borat

          *Scheint als hättest du auch einen Blick für sowas.*

          Bleibt nicht aus, wenn man fast jeden Samstag eine ihre Zehennägel versorgende Tippse beobachten kann, nackt, gerade dem Bade entstiegen, auf dem Hocker vor der Dusche sitzend, die Ferse des zu bearbeitenden Fußes auf die Hockerkante gestützt, sich darüber beugend – eine schöne, glatte, duftende Weibskugel, zum Küssen in ihrer Konzentriertheit, zu verführerisch, um gleichgültig daran vorbeizugehen, wenn man selbst aus der Dusche kommt.

          Mir gefallen übrigens stark farbige Lacke nicht an Zehennägeln (auch nicht an Fingernägeln).

          Wenn Lack, dann ganz zarte Farben, möglichst naturnah.

          Das sind aufregend schöne Füße.

          Sehr appetitlich.

          Die zu massieren und warm zu halten, könnte Spaß machen.

        • @Roslin

          Also auch ein Fußliebhaber…
          Ich bin Biofußliebhaber, Lack und angeklebtes Plastik find ich doof.
          Zum Knallrot sagen Frauen ja das ist „ärotisch“. Ich finds irendwie billig und doof. Naja, wenn wenigstens der Fuß schön ist und nicht mit falschem Schuhwerk geschunden…

          *Sehr appetitlich.

          Die zu massieren und warm zu halten, könnte Spaß machen.*

          Das sind aber schon sehr „gestylte“ Modelfüße in Szene gesetzt.
          Für mich muss das Gesamtbild passen, dann geh ich auch gerne an die Füße.

          Ich würde ja sagen wenn eine Frau ihre Füße (dezent) präsentiert ist von einer deutlichen Empfänglichkeit für die Beschäftigung damit auszugehen.
          An den üblichen Stellen wollen die Männer die Frauen ja dauernd anfassen…

          Aber richtig geil ist es wenn eine Frau von sich aus schon warme bis heiße Füße hat, weil sie sich richtig wohlfühlt.

          Kalte Füße sind eine Frauenkrankheit und zeigen evtl. eine Verspannung oder Blockade an.

          Die natürlichsten und ansprechendsten Füße hab ich auf meinen Forschungsreisen in Südostasien gesehen, die haben einfach nicht so viel Geld für Prada & teuflisches Schuhwerk, tragen meist Sandalen und gehen als Kind meist Barfuß.

          So, genug jetzt.

  8. Es fällt mir ja unendlich schwer, UNENDLICH, aber hier muss ich muttersheera teilweise Recht geben.

    Kindersicherung ist natürlich bei einem 13jährigen Quatsch. Ein 13jähriger, der eine Kindersicherung nicht umgehen kann – und sei es nur via Tausch und USB-Stick – der hat einen IQ Höhe Zimmertemperatur oder ist so wenig motiviert, es zu auch nur zu versuchen, dass man ihn zum Andrologen schicken muss, um seinen Testosteronspiegel zu kontrollieren.

    Aber, obwohl ich die Reaktion des Vaters prinzipiell nicht schlecht finde, ist sein Gesprächsangebot etwas lau.

    Er hätte etwas von der Metaphysik des Sexus andeuten können, dass Sex mehr ist als reine Mechanik und Triebabfuhr, die auch ihr Recht hat, in der sich Sex jedoch nicht erschöpfen sollte.

    Allerdings, so scheint es ja zu sein, ist es etwas spät, erst mit dieser Sexualerziehung zu beginnen, wenn der Computer des Filius bereits unter der Last des Virenbefalls zusammenbricht.

    • „Er hätte etwas von der Metaphysik des Sexus andeuten können, dass Sex mehr ist als reine Mechanik und Triebabfuhr“

      Oh Gott, wenn man so einen moralisierenden Sermon hören will, geht man in die Kirche.

      • Es ist erst in zweiter Linie Aufgabe der Kirche, dem Jungen hier Perspektiven zu eröffnen, die über den Egoismus der Befriedigung des eigenen Triebes hinausreichen.

        In erster Linie ist das Aufgabe der „Kirche“, in die er hineingeboren wurde, in die Gott ihn hineingesandt hat – seine Famile, Papa, Mama.

        Die sind seine ersten und wichtigsten Leib- und Seelsorger.

        • Gott hat niemanden hineingesandt. Die Eltern hatten ungeschützten Sex, es gab eine Befruchtung, Gastrulation, Embryonalentwicklung. Wie bei anderen Säugetieren auch.

          „dem Jungen hier Perspektiven zu eröffnen, die über den Egoismus der Befriedigung des eigenen Triebes hinausreichen.“

          Das lernt er schon selbst. Wenn er sich verliebt. So lange kann er wichsen wie er will. Es tut ihm gut, und hilft ihm, sich zu entspannen und die Welt klarer zu sehen.

        • @ Adrian

          *Wie bei anderen Säugetieren auch.*

          Der Mensch ist zwar in erster Linie und ganz fundamental ein Säugetier.

          Aber er geht darin nicht auf, er ist es nicht „nur“.

          Er ist ein Säugetier mit Verstand und Seele.

        • @Alexander
          Was soll diene Sexualerziehung bringen? Welche „Perspektiven“ würdest du dem Jungen „eröffnen“?

          Soll es der Junge deiner Meinung nach lassen, sich mit Pornos zu beschäftigen? Hast du was Besseres für ihn? Ein nettes Mädel vielleicht?

        • @ Stephan Fleischhauer

          Er soll verstehen lernen, dass Sexualität ein Heilmittel gegen Egoismus sein kann, wenn sie mit Liebe zu der Person, dem Menschen, mit dem man Liebe macht, ausgeübt wird.

          Er soll verstehen lernen, dass Sexualität den Menschen heiligen kann, näher zu Gott bringen kann, sich nicht in einsamer/zweisamer Selbstbefriedigung erschöpfen soll.

          Sex ist eine Kraft, die das in sich verschlossene Ego des Menschen, das um sich selbst gravitiert, nach außen öffnen hilft, zu einem Du hin öffnen hilft.

          Wenn sie verschmilzt mit personaler Liebe, Begehren des MENSCHEN, mit dem man Sex hat, der mehr ist als ein Stück Fleisch, an dem man sich reibt, der Verstand, Herz, Seele hat, der empfindet, der Würde hat.

          Wenn Sex zu einer mechanisitischen Triebbefriedigung wird, wird die Kraft, die öffnen soll, zu einem Riegel, der das Ich noch fester in sich verschließt, wird Sex zur SELBSTbefriedigung.

          Das soll er lernen, soweit man das lernen/lehren kann.

          Das Sex ein Geschenk Gottes ist, eine Begabung, etwas, was Wert hat, etwas, was nicht verdient, verramscht zu werden als Fast Food, als schnell zu verschlingender, im Grunde wertloser Konsumartikel.

          Sex sollte gefeiert werden wie ein Festbankett, nicht verschlungen werden zwischen Tür und Angel wie ein Hamburger.

          Unser Konsumismus macht alles billig (und damit erst recht teuer, aber nicht kostbar).

        • @ Adrian

          *Und? Was hat das mit Gott zu tun?*

          Für jemanden, der nicht glaubt?

          Überhaupt nichts.

          Für jemanden, der glaubt – alles.

    • „Er hätte etwas von der Metaphysik des Sexus andeuten können, dass Sex mehr ist als reine Mechanik und Triebabfuhr, die auch ihr Recht hat, in der sich Sex jedoch nicht erschöpfen sollte.“

      Huch? Der Brief war doch eh schon viel zu lang, so daß die Kerninformation „pass auf, wo du dich im Internet rumtreibst“ schon viel zu leicht überlesen wird. Und da hätte der Vater deiner Meinung nach noch ne lange Kanzelrede über „die Metaphysik des Sexus“ anfügen sollen? (Als 13-Jähriger und vermutlich auch als 18-Jähriger noch hätt ich mir da wohl in etwa gedacht „der Alte spinnt ja jetzt komplett“)

      Hast du eigentlich Kinder?

      „Allerdings, so scheint es ja zu sein, ist es etwas spät, erst mit dieser Sexualerziehung zu beginnen, wenn der Computer des Filius bereits unter der Last des Virenbefalls zusammenbricht.“

      Das ist korrekt. Hier an dieser Stelle muss das „Notfallprogramm“ (s.o. das „pass auf …“) reichen.

    • „Allerdings, so scheint es ja zu sein, ist es etwas spät, erst mit dieser Sexualerziehung zu beginnen, wenn der Computer des Filius bereits unter der Last des Virenbefalls zusammenbricht.“

      Kinder machen nach, wollen wie die Großen werden.
      moralisierende Reden zum Kind sind mehr wirkungslose Selbst- oder Gesellschaftskritik, wenn sie ansonsten etwas anderes vorgelebt bekommen.

      Das ganze moralisierende und politisch korrekte Gelaber und „auf die Seite nehmen“ ist sinnloses Blendwerk.

      Entweder es wird (ohne viel Worte und eher dezent) Vorgelebt und dient als Ausgangspunkt im Leben, oder der Ausgangspunkt ist halt „Sexy Blonde Vixen Can’t Get Enough Of Anal“.

      Ich glaub aber auch egal was die Kinder da so tun, wie die sich sexuell entwickeln werden ist in der Pubertät schon großteils fixiert, absehbar und nicht mehr groß änderbar, es wurde biologisch bestimmt und dann durch die Prägung bis zur Pubertät.

      Wenn das Kind dann glaubt um die Wette Nasepopeln ist das Ding überhaupt lässt sich nicht mehr viel daran ändern und ein neuer Dummschwätzer und sexueller Spastiker betritt das Spielfeld.

      Porno bedient dann letztlich nur den Markt.

      • @ Borat

        *Kinder machen nach, wollen wie die Großen werden.
        moralisierende Reden zum Kind sind mehr wirkungslose Selbst- oder Gesellschaftskritik, wenn sie ansonsten etwas anderes vorgelebt bekommen.*

        Ja, das Vorleben des ElternPAARES ist am Wichtigsten. Ihr zärtlich-sinnlicher Umgang miteinander prägt mehr als alle Worte.

        Aber auch „moralisierendes Reden“ kann etwas erreichen.

        Wenn das Moralisieren nicht einfach im Herunterrattern irgendwelcher Soll-Gebote besteht, sondern etwas von der Poesie des Sexus vermittelt, seiner Einbettung in die Schöpfungsordnung, als Mittel der Hinordung des Menschen zu einer Liebesbeziehung, die letzten Endes auch Gott einschließt.

        Das erfordert ein poetisches, zärtliches Reden, das leider nicht jedem gegeben ist.

    • @ Alexander

      „Er hätte etwas von der Metaphysik des Sexus
      andeuten können, dass Sex mehr ist als reine
      Mechanik und Triebabfuhr, die auch ihr Recht
      hat, in der sich Sex jedoch nicht erschöpfen
      sollte.“

      In der Realität sind da die meisten
      Väter wahrscheinlich ziemlich
      überfordert. Und von IdeologInnen,
      PädagogInnen wollen wir da gar
      nicht reden.
      Der Junge ist vielleicht in eine
      Klassenkameradin verknallt und hat,
      technisch gesprochen, eine Oneitis
      entwickelt. Gleichzeitig hat es
      auf seiner Schule schon einige
      Girls die sich bereits zu sexuell
      aggressiven Biestern entwickelt
      haben.
      In so einem Klima ist es nur fair,
      wenn der Vater beginnt, dem Sohn
      die wichtigsten Grundsätze des
      Funktionierens der Weibchen unserer
      Spezies beizubringen. Sicher auch
      keine leichte Aufgabe.

    • Roslin schrieb:

      „Er hätte etwas von der Metaphysik des Sexus andeuten können, dass Sex mehr ist als reine Mechanik und Triebabfuhr, die auch ihr Recht hat, in der sich Sex jedoch nicht erschöpfen sollte.“

      Da bin ich (wiewohl Gegner religiöser Erziehung) mit Roslin einer Meinung.

      Zu versuchen die phänomenologische Dimension auf gegenseitiger Achtung und Empathie beruhender sexueller Intimät als Korrektiv zur reinen Triebabfuhr zu vermitteln, ist in der Tat ein wichtiges sexualpädagogisches Anliegen.

      Jenseits von radikalfeministischer und religiös-fundamentalistischer Sexualfeindlichkeit einerseits und neoliberal-kapitalistischer Pornographie-Sozialisation andererseits (die beide mit echter sexueller Freiheit nichts zu tun haben) liegt hier eine zentrale Aufgabe heutiger Sexualpädagogik.

  9. M.M.n. ist der Text zu lange, speziell für nen 13-Jährigen. Da würden manche Erwachsenen beim Lesen kapitulieren.
    Die „Gefahren des Internets“ (Viren, Würmer, Vorsicht mit persönlichen Daten usw. usf.) sollten mit Kindern, die selbständig ins Internet gehen besprochen werden.

    Wegen der Pornos: die Amis (und auch wir Europäer in zunehmenden Masse) haben da nen gewissen Schaden. Drum ist der Text wohl auch so lang geworden. Ich hab meinen Söhnen damals gesagt: „und wenn ihr euch Pornos runterladet, dann möcht ich die auch sehen ;-)“.

  10. Ein echt saudummer Text. Wenn ich meinen 13jährigen mit „tons of porn“ auf seinem Computer erwische, sind die Viren, die er sich dabei einfangen kann, echt mein geringstes Problem.

    Pornos sind nicht gesund für Kinder. Und mit 13 IST er noch ein Kind. Klar ist er neugierig, klar merkt er selber nicht, dass dies was mit ihm anstellt. Klar habe ich mir auch mit 12 schon bei einer Freundin, die sturmfrei hatte, nachts den „Schulmädchen Report“ angesehen, ohne dass es mir groß geschadet hätte. Der lief da aber frei im TV, an anderes Zeug wären wir nicht rangekommen. Ist heute anders. Das macht es aber nicht besser!

    Es ist kein Argument, dass man Kinder ohnehin nicht davon abhalten kann, sich sowas anzusehen, wenn sie es unbedingt wollen. Es geht darum, ihnen Instrumentarien an die Hand zu geben, damit sie mit dem Gesehenen umgehen können. Das schafft man nicht, indem man bei seinem Sohn über Viren lamentiert und darüber, dass man stolz auf ihn ist (warum eigentlich!?!?). Wenn das bedeutet, ein für mich peinliches Gespräch führen zu müssen (für ihn wirds vermutlich genauso peinlich), in dem ich ihm erkläre, was Sex eigentlich ist, dann muss ich da halt durch, das ist meine Aufgabe als Mutter. Und ein Vater hat verdammt noch mal die selben Aufgaben!

      • Rechtlich gesehen ist es aber so. Es gibt nicht umsonst FSK. Und nur weil er körperlich schon in der Lage ist zum Wichsen, heißt das noch lange nicht, dass er Hardcore-Pornos schon mental verarbeiten kann.

        • Rechtlich gesehen hast du recht, aber das Recht kann nicht die geistige und körperliche Entwicklung jedes Kinds berücksichtigen.

          Adrian hat aber faktisch recht, wenn er sagt „Wenn ihn Pornos interessieren und er dabei wichsen kann, ist er kein Kind mehr.“

        • Was ist an einem Hardcore-Porno mental zu verarbeiten?

          Philosophische Erkenntnisse wie: „Wenns Hart in Weich kommt“?

          Nee, da ist nix groß zu verarbeiten, das schaffen sogar welche mit einem wirklich niedrigen und infantilen IQ die deshalb „betreut“ Wohnen müssen.

          Ich glaube wir haben FSK damit der Kleine die Mutti beim Einkaufen wenn es viele hören können nicht fragt: Du Mutti, was ist eigentlich Fellatio? – oder – Hast du auch mit Papi gefickt?

        • @Robert: „Rechtlich gesehen hast du recht, aber das Recht kann nicht die geistige und körperliche Entwicklung jedes Kinds berücksichtigen.“

          Genau das ist ja das Problem: Körperliche Reife ≠ geistige Reife. Nur weil er schon wichsen kann und sich für Pornos interessiert, besitzt er noch nicht die Reife, damit umzugehen. Ich sehe auch nicht, wo der Vater oben abgecheckt hat, ob diese geistige Reife bei seinem Sohn schon vorhanden ist, im Gegenteil.

    • @Robin
      „klar merkt er selber nicht, dass dies was mit ihm anstellt“

      Was stellt es denn mit ihm an?

      “tons of porn”
      Ich nehme mal an, dass der Vater da nicht nachgewogen hat. Vielleicht übertreibt er da etwas. Wie er ja auch befürchtet, dass Viren den Rechner kaputtmachen.

      • „Was stellt es denn mit ihm an?“

        Es stumpft ihn ab, vermittelt ihn ein falsches Bild von Intimität, lenkt sein Frauenbild in eine Richtung, die nicht gut ist und konfrontiert ihn ganz einfach mit Dingen, von denen er noch keine Ahnung hat und die er deswegen noch nicht einordnen kann.

        „Ich nehme mal an, dass der Vater da nicht nachgewogen hat. Vielleicht übertreibt er da etwas.“
        Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Ich kommentiere das, was geschrieben steht und nicht das, was MÖGLICHERWEISE passiert ist.

        • Ja, Porno stumpft ihn ab gegen die Kontrolle der Frau über seine Sexualität. Schlimm, das.

          Vermittelt ihm ein falsches Bild von Intimität?
          Ja aber soll man sich nicht umfassend informieren und dann daraus seine Meinung bilden?
          Und warum wurde ihm über 13 Jahre (eine lange Zeit) kein gefestigtes Bild von „Intimität“ vermittelt?

          Und wenn er noch keine Ahnung hat und es deswegen nicht einordnen kann dann willst _du_ es ihm sagen und ihm verbieten sich umfassend zu informieren?
          Du willst also verhindern dass er eigenständig und erwachsen wird? Ihn zum Muttersöhnchen machen?

          Du glaubst also allen ernstes ein gesunder Junge sieht so einen Porno und will dann von jedem Mädchen das sie mit ihm genau das nachspielt? GV, AV, OV, LMAA und das volle Programm?

          Ich glaub ja mal eher bei einem gesunden Jungen wird sich, so viel Porno sich ihm auch bietet, eher erstmal die totale (aber kurzfristige) Romantik und der Blümchensex einstellen.

          Als ob er alleine Bestimmt was abgeht und ein Mann so gar nicht auch die Frau glücklich machen will.

        • Es wird mir langsam zu blöd, gegen eure Ignoranz anzuschreiben. Ihr seid alle schon etwas älter und seid damit nicht in einer Zeit wie der heutigen großgeworden, wo Kindern und Jugendlichen zu allen Zeiten Pornos explizitester Art zur Verfügung stehen. IHR kommt damit klar, weil ihr erwachsene Männer seid, aber Jugendlichen vermittelt sowas ein völlig falsches Bild!

          Dazu NOCHMAL ein entsprechender Link von einer Pädagogin, die anders als ihr wohl öfter in Kontakt mit eben dieser Altersgruppe kommt: http://frlrot.wordpress.com/?s=girls+day

          So sieht die Realität aus, wenn Kinder und Jugendliche Pornos konsumieren, ohne einen Vergleich zu haben, was Sex und Intimität eigentlich ist. Denn Pornos eignen sich nicht dazu, sich über Sex zu informieren!! Das ist, als würde ich mir „Backdraft“ ansehen, um zu erfahren, wie der Alltag eines Feuerwehrmanns so abläuft!

          Wenn ihr das nicht kapieren wollt, weil das nicht in euer Weltbild passt, dann bin ich froh, dass ihr alle keine Lehrer seid.

        • @Robin
          Nehmen wir mal an, du hättest damals nicht Schulmädchenreport gesehen, sondern Hardcoreporn. Hätte es dich dann abgestumpft?

          „konfrontiert ihn ganz einfach mit Dingen, von denen er noch keine Ahnung hat und die er deswegen noch nicht einordnen kann“

          Was ist denn das, wovon ein 13jähriger noch keine Ahnung hat? Du meinst, ein 13jähriger weiß nicht, dass Sex in wirklicher Liebe und Partnerschaft etwas ganz anderes ist als der Sex, der im Porno dargestellt wird? Ein 13jähriger, der in seine Klassenkameradin verliebt ist, würde also davon träumen, mit zwei anderen Jungs in alle ihre Körperöffnungen zu spritzen, weil er das so im Porno gesehen hat? Ich glaube, da unterschätzt du die 13jährigen. Mit deinem Erläuterungen, was Sex eigentlich ist, würdest du sie eher langweilen. Es wäre auch nicht „peinlich“. Peinlich ist eher das Bloßstellen persönlicher Gefühle – also das Erwischen beim Pronokonsum oder beim Liebesbrief-Schreiben.

          Das „Frauenbild“ in Pronos unterscheidet sich sehr stark von dem in Werbung und Film, das Kindern ja viel früher und viel umfassender vermittelt wird. Porno ist eher eine Parallelwelt.

          „Ich kommentiere das, was geschrieben steht und nicht das, was MÖGLICHERWEISE passiert ist.“

          Das ist eine reichlich unkritische Haltung.

        • @Robin
          Den von dir verlinkten Text habe ich nicht verstanden.

          Ich bin jedes Mal aufs Neue schockiert. Viele Mädchen sind total verunsichert und ich vermute, die Jungen auch.

          Sie begründet das nicht. WAS hat sie schockiert? Und meint sie ernsthaft, die Mädchen seine durch ihren Pornokonsum aufgeklärt worden? Was soll überhaupt diese cherrygepickte Liste an Aussagen? Da ist z.B. keine Frage dabei (obwohl Fragen gestellt werden sollten), und es wird auch nicht erwogen, dass die Mädchen mit ihren Angaben auf den Kärtchen eine bestimmte Absicht erfolgen (z.B. Lehrerin verarschen, besonders „extreme“ Sachverhalte ansprechen usw.).

          Aufgeklärt wird durch das verzerrte Bild der Pornos, Eltern halten das viel zu häufig nicht für ihre Sache (“macht die Schule ja”).

        • @Robin

          Nochmal zu deinem Link: Wenn die Mädchen tatsächlich durch Pornographie aufgeklärt wurden – dann wussten sie wohl auch nicht, wie Kinder gezeugt werden.

        • Hey Robin, die frlrot find ich besser als das kleine Arschloch von Walter Moers:

          – Der männliche Orgasmus findet nur im Gesicht der Frau statt.
          – Sex wird mit Geschlechtsverkehr gleichgesetzt.
          – AIDS wird nur dann übertragen, wenn der Mann nicht beschnitten ist.

          – Man kann sich mit der besten Freundin den Monatsblister der Pille teilen.

          – Die Pille muss man einmalig nur vor dem Geschlechtsverkehr einnehmen.

          – Wenn das Mädchen ein Kondom benutzen will, vertraut es dem Jungen nicht.

          – Zwei Kondome sind sicherer als eins.
          – Die Menge des Ejakulates beträgt 400 ml.
          – Beim ersten Mal wird man nicht schwanger.
          – Wenn man mit einem Jungen zusammen schwimmt, kann man durch das Wasser schwanger werden.

          – AIDS kriegen nur Homosexuelle.
          – Das Mädchen muss mitmachen, sonst verlässt der Junge sie.

          Da möchte ich nur noch hinzufügen dass das männliche Glied der Mercedes unter den Geschlechtsorganen ist.
          Und mein Glied ist der AMG-Mercedes unter den Geschlechtsorganen.

          Aber mal im Ernst, dieser „Girls-Day“ von frlrot findet wohl in Bildungseinrichtungen in multikulturellen, sozialen Brennpunkten statt?

        • Aber ich muss schon sagen, interessante Pronos, die die Mädchen gesehen haben, sind das schon die Auswirkungen von Rule #34?

          AIDS Porn
          400 ml Porn
          Pille-Monatsblister Porn
          Durch-das-Wasser-schwanger Porn

        • Robin schrieb:

          „Es stumpft ihn ab, vermittelt ihm ein falsches Bild von Intimität, lenkt sein Frauenbild in eine Richtung, die nicht gut ist und konfrontiert ihn ganz einfach mit Dingen, von denen er noch keine Ahnung hat und die er deswegen noch nicht einordnen kann.“

          Die genannten Kritikpunkte halte ich grundsätzlich alle für zutreffend. Wir reden hier von Kindern und Jugendlichen, nicht von Erwachsenen.

          Natürlich kann hier keine deterministische Kausalität unterstellt werden, weil negative Wirkungen bzw. ihr Ausmaß von mehreren Faktoren abhängen, aber bei manchen Jugendlichen werden negative Wirkungen sicherlich auftreten, positive Effekte einer Pornographie-Sozialisation sind wohl kaum zu erwarten.

          Man könnte als weiteren Kritikpunkt noch hinzufügen, dass es im Netz auch noch eine Reihe von Pornographie-Sparten jenseits der gewöhnlichen gibt, die einfach nur widerwärtig und menschenverachtend sind.

          Typische Symptome des Werte- und Moralverfalls, der zwangsläufig mit kapitalistischen Gesellschaften einhergeht und natürlich Teil der Strategie des Tittytainment, welche die herrschende Klasse benutzt, um die Bevölkerung nach dem Muster von „Brot und Spielen“ ruhig zu stellen.

          http://de.wikipedia.org/wiki/Tittytainment

        • Ich bin ebenso der Meinung, dass Porns einen verzerrten Eindruck von Sex vermitteln. Wenn Erwachsene oder aufgeklärte Personen sich Pornos zum Lustgewinn anschauen, wissen sie, dass „echter“ Sex in der Realität zu 90 % nicht SO abläuft. Einem Jugendlichen unterstelle ich, dass er (sie) hier nicht in diesem Maße abstrahieren kann.
          Porno-Konsum stellt nichts schlechtes dar. Background-Wissen zu Sex sollte aber VORHER da sein. Aufzuklären, wie Orgasmen bei Männern/Frauen funktionieren. Dass gewisse Techniken (Analsex) nicht einfach so hoppladihopp praktiziert werden können, wie Pornos das oftmals vermitteln. Dass es jedes Körperteil in unterschiedlichen Größen und Ausprägungen gibt (Pornodarsteller sind hier nunmal kein „Durchschnitt“). Oder dass die meisten (unerfahrenen bzw. jungen) Frauen sich reflexartig übergeben müssen bei Deep Throat. Solche Dinge sollten geklärt werden und erst dann kann zwischen Porno und Sex unterschieden werden.

          • ich denke den meisten Jungs ist der Unterschied durchaus bewusst. sie werden vermutlich eher zu schüchtern sein. und das nicht alle Mädchen alles machen ist denn meisten Jungs denke ich klar, schon nicht jeder Pornostar macht ja alles und das es eine Frau nicht so gut findet, wenn ihr ins Gesicht gespritzt wird, dazu braucht es nicht viel an Vorstellungskraft.
            wir schlagen ja auch nicht um uns, weil aktionfilme das so zeigen.

        • @Julia

          „Ich bin ebenso der Meinung, dass Porns einen verzerrten Eindruck von Sex vermitteln. “

          So what?

          Die typischen von Frauen konsumierten Filme (immer irgendwie mit „Liebe“) vermitteln auch ein total unrealistisches Bild von „Liebe“, Männern, Beziehungen und dem echten Leben.

          Gerade deswegen schauen Frauen es wohl.

          Und jetzt würde ich dich gerne mal sehen wie erfolgreich du bist wenn du hier junge Mädchen desillusionierst.

          Wer nicht gerade ein sexueller Neurotiker mit dem Klammersack gepudert ist ahnt wohl schon alles was du an notwendiger Aufklärung aufzählst. Der Mensch hats ja immerhin bis heute gebracht.

          Und gegen die paar (nee, ich muss doch sagen die zunehmende Zahl an) wasserdichten Vollpfosten die glauben Analverkehr ist den Schwanz ungeschmiert reinrammen kommt auch Aufklärung nicht an.
          Es gibt wohl schon rektale Toptalente bei Frauen, da reicht ein bisschen Spucke als Gleitmittel wenn sie gerade Bock auf Anal hat und kein Einlaufmarathon davor.

          Ich frag mich ja warum du allen die Sensibilität und Fähigkeiten absprichst trotz diverser „Störfaktoren“ zu einem brauchbaren Sexualleben zu kommen?
          Der Mensch musste schon immer trotz diverser „Störfaktoren“ zurecht kommen.

          Und ist es dein Problem?

          Sagen auf der Straße lauter 13-Jährige Türkenjungs zu dir, „Isch fikke disch in den Arsch“.
          Dann sag denen du machst eine Frau aus ihnen, mit deinem Umschnalldildo.
          Und dein letzter Parter beim Geschlechtsverkehr war enttäuscht dass du nicht so wie die Toptalente in der Pornoillusion das Volle Programm gebracht hast und hat dich wieder verlassen?

          Must halt mal was anderes als einen wasserdichten Vollpfosten probieren, einen der sexuell „kompatibler“ ist. Könnte natürlich sein dass es wenige zu dir Kompatible gibt, auch wegen dir.

        • @robin: „Es stumpft ihn ab, vermittelt ihn ein falsches Bild von Intimität, lenkt sein Frauenbild in eine Richtung, die nicht gut ist und konfrontiert“
          genau das Gleiche passiert bei „Frauenpornos“ aka „Liebesromanen“, oder den aktuellen Vampirromanen/-filmen. Aber über das komische Männerbild, das den jungen Mädchen dort vermittlet wird, regt sich niemand auf.

        • Danke @Leszek und Julia.

          Ich sage ja gar nicht, dass Pornokonsum bei zu jungen Menschen IMMER zu Problemen führt, aber Leszek hat es auf den Punkt gebracht: FÖRDERLICH ist es mit Sicherheit auch nicht.

          @Stephan:
          „Nehmen wir mal an, du hättest damals nicht Schulmädchenreport gesehen, sondern Hardcoreporn. Hätte es dich dann abgestumpft?“

          Nein, der einmalige Konsum sowieso nicht. Aber es hätte mir mit 12 sehr große Angst gemacht.

          „Was ist denn das, wovon ein 13jähriger noch keine Ahnung hat? Du meinst, ein 13jähriger weiß nicht, dass Sex in wirklicher Liebe und Partnerschaft etwas ganz anderes ist als der Sex, der im Porno dargestellt wird?“

          Nein, woher soll er das wissen, wenn weitere Aufklärung fast nicht stattfindet und der Sex in Pornos der einzige Sex ist, den er bisher zu Gesicht bekommen hat?

          „Ein 13jähriger, der in seine Klassenkameradin verliebt ist, würde also davon träumen, mit zwei anderen Jungs in alle ihre Körperöffnungen zu spritzen, weil er das so im Porno gesehen hat?“

          Nein, aber vielleicht verunsichert es ihn, dass sein Penis nicht so groß ist wie der der Typen in Pornos und dass er nicht so lange kann. Und vielleicht glaubt er (bzw. sein etwas älteres Ich), bei seiner Angebeteten ist was falsch gepolt, wenn sie ihm nicht direkt einen Megablowjob verpassen will, wenn er bei ihr nicht so leicht eindringen kann wie Pornodarsteller bei (ausgeleierten) Pornodarstellerinnen, wenn es ihr weh tut, statt dass sie vor Wolllust das ganze Haus zusammenbrüllt.

          „Ich glaube, da unterschätzt du die 13jährigen. “

          Besser, als sie bei dieser Thematik zu überschätzen.

          „Mit deinem Erläuterungen, was Sex eigentlich ist, würdest du sie eher langweilen. Es wäre auch nicht “peinlich”.“

          Nein und Nein. Aber ganz sicher.

          „Das “Frauenbild” in Pronos unterscheidet sich sehr stark von dem in Werbung und Film, das Kindern ja viel früher und viel umfassender vermittelt wird. Porno ist eher eine Parallelwelt.“

          Das Frauenbild in Pornos beschränkt sich auf das Thema Sex und DAS wird nicht in Werbung und (jugendfreien) Filmen vermittelt.

          „Das ist eine reichlich unkritische Haltung.“

          Was ist daran unkritisch, wenn ich einen fiktiven Text (denn ich glaube nicht, dass dieser hier echt ist) so nehme, wie er ist, statt irgendwelche Dinge dazu zu fantasieren, nur damit er in mein Weltbild passt?

        • @Robert:
          „genau das Gleiche passiert bei “Frauenpornos” aka “Liebesromanen”, oder den aktuellen Vampirromanen/-filmen. Aber über das komische Männerbild, das den jungen Mädchen dort vermittlet wird, regt sich niemand auf.“

          Ach ja? https://allesevolution.wordpress.com/2011/02/03/was-finden-frauen-an-twilight-gut/

          Zuzugeben, da ereifere ich mich mehr über das vermittelte Frauenbild, da ich das weitaus schädlicher finde als das Männerbild, das im Grunde darin besteht, der gefährliche, starke Retter zu sein.

        • @Christian,

          du gehst davon aus, dass sie es wissen. Woher denn? Ihre Eltern klären sie nicht dementsprechend detailliert auf und Sex sehen sie hauptsächlich in Pornos. Warum nicht davon ausgehen, dass Frauen selbstverständlich und gerne ins Gesicht gespritzt wird?
          Wo sieht man denn „normalen Sex“? Im TV sicherlich nicht. Da hört es ab einer bestimmten Grenze auf (Jugendschutz). Ich meine ganz einfachen, schlichten Sex, wie ihn die meisten Menschen haben. Mit durchschnittlichen Körpern, durchschnittlichen Geschlechtsorganen und durchschnittlichen Techniken. Genau: Man sieht diesen Sex nicht oder nur, wenn man sehr, sehr gezielt danach sucht.
          Ich bin absolut Pro-Porno, aber nur mit dem Hintergedanken, dass es sich (größtenteils) um Fiktion handelt.

          @Robert,

          oh doch, ich rege mich darüber auf! Siehe mein Satz zu den Größenverhältnissen. Stell dir ein Mädchen vor, das Penisse nur aus Pornos kennt. Die Verwunderung wird ihr ins Gesicht geschrieben stehen. Ebenso wird sie über die geringere Standfestigkeit etc. verwundert sein. Und die Jungs bekommen Komplexe (unberechtigterweise).

          (Sorry Borat, aber die letzten beiden Absätze hättest du dir sparen können. Ich habe dir überhaupt nichts getan und greife dich ebenso auch nicht persönlich an. Ich bin sehr dankbar, wenn du das bei mir umgekehrt auch so handhabst.)

          • @Julia

            „du gehst davon aus, dass sie es wissen. Woher denn?“

            Weil auch Jungs soziale Wesen sind. Sie nehmen Mädchen wahr und agieren mit ihnen. Sie wissen daher ziemlich schnell, dass Mädchen wesentlich weniger bereit zu Sex sind als Pornodarstellerinnen. Die Babysitterin freut sich nicht, dass sie noch einen guten Fick zusätzlich bekommt, die Mitschülerinnen reissen ihnen nicht die Klamotten vom Leib, sobald man alleine ist und das Mädchen, mit dem man das erste Mal hat ist nervös und vorsichtig, ebenso wie man selbst nervös und vorsichtig ist und es mit ihr nicht verderben möchte.

            „Warum nicht davon ausgehen, dass Frauen selbstverständlich und gerne ins Gesicht gespritzt wird?“

            Das ist doch nun wirklich fernliegend. In welcher Sexszene außerhalb von Pornos in Filmen kommt das denn vor. Da wird eher die weibliche Lust an zärtlichen, gefühlsbetonten Sex dargestellt: Übrigens auch eher die orale Befriedigung der Frau, aber selten die orale Befriedigung des Mannes.
            Jungs informieren sich ja nicht nur über Pornos, sie unterhalten sich, sie tasten sich vorsichtig vor, sie lesen Wikipediaartikel oder was man sonst noch in die Finger bekommt, um mitreden zu können.

            „Ihre Eltern klären sie nicht dementsprechend detailliert auf“

            Wie soll man auch über Sex mit seinen Eltern reden? Dazu müßte man sich ja eingestehen, dass die welchen haben, eine grausige Vorstellung.

            „und Sex sehen sie hauptsächlich in Pornos.“

            Und in den meisten Filmen. Pretty Women hat eine Sexszene, Dirty Dancing meine ich auch und neuere Filme erst recht. Dort wird nirgends ins Gesicht gespritzt. Es wird wie gesagt auch nicht geblasen. Denken Frauen deswegen, dass es blasen nicht gibt und nur sie oral zu befriedigen sind? ich denke nicht.

            „Wo sieht man denn “normalen Sex”? Im TV sicherlich nicht. Da hört es ab einer bestimmten Grenze auf (Jugendschutz). Ich meine ganz einfachen, schlichten Sex, wie ihn die meisten Menschen haben. Mit durchschnittlichen Körpern, durchschnittlichen Geschlechtsorganen und durchschnittlichen Techniken.“

            Durchschnittliche Körper des gleichen Geschlechts sehen Jungs und Mädchen zumindest beim Duschen nach dem Sport/Schwimmen etc. Das Körper ansonsten nicht perfekt sind ist den meisten auch aus dem Schwimmbad bekannt. Und über die Größenverhältnisse von Penissen wird genug gelästert, gewitzelt und erzählt, so dass ich da davon ausgehe, dass die meisten informiert sind.
            Durchschnittliche Techniken: ich vermute mal, dass die meisten Jungs am Anfang froh sind, wenn es in der Missionarstellung klappt und sie nicht zu schnell kommen. Der Rest ergibt sich dann ja recht schnell: Das verschiedene Stellungen unbequem sind und Sex anstrengend machen und das hier keine Kamera vorhanden ist, der man einen guten Einblick gewähren muss, ist nicht schwer zu begreifen. Es mag sein, dass Pornos da unter Druck setzen, aber welche Generation war nicht nervös beim ersten Mal und die Jungs mit den Pornos sind immerhin informiert, wo eine Klitoris ist und wie eine Scheide so aussieht. Das ist aus meiner Sicht durchaus ein Vorteil.

            „Genau: Man sieht diesen Sex nicht oder nur, wenn man sehr, sehr gezielt danach sucht.“

            Vielleicht nicht den Sex in allen Einzelheiten. Kuschelsex ohne Einblendung von Geschlechtsorganen unter einer Decke oder mit Winkeln, die wenig zeigen, sieht man hingegen sehr häufig. Da geht es dann eben um Extase, eins werden mit dem Partner, tiefe Gefühle und was weiß ich noch nicht alles.

            „Ich bin absolut Pro-Porno, aber nur mit dem Hintergedanken, dass es sich (größtenteils) um Fiktion handelt.“

            Es handelt sich dem Grunde nach um männliche Wunschvorstellungen, die nach Optik präsentiert werden. Vielleicht ist das schon eine hilfreiche Lektion für viele Mädchen.
            Denn viele Jungs würden eben gerne gut, tief und gekonnt geblasen werden, eine Frau haben, die alles was sie machen geil findet, von Analsex kommt und die einen dann zu einem Orgasmus bläst und Sperma nicht ekelig findet.
            Dass man diese Wünsche nicht mit jeder Frau und schon gar nicht so wie dargestellt umsetzen kann, dass sollten sich Jungs und Mädchen und Männer und Frauen in der Tat bewusst machen.

        • Danke Christian für deine ausführliche Perspektive. Das werde ich mir noch ein, zweimal durchlesen (müssen).

          Einige Aspekte vielleicht:

          „Übrigens auch eher die orale Befriedigung der Frau, aber selten die orale Befriedigung des Mannes.“

          Liegt in Filmen wohl an der Art und Weise dies adäquat darstellen zu können. (Ein Kopf der sich zwischen den Beinen vergräbt gibt den Blick auf Pussy & Co. nicht frei. Bei einem BJ wird das schwieriger.)

          „Denn viele Jungs würden eben gerne gut, tief und gekonnt geblasen werden, eine Frau haben, die alles was sie machen geil findet, von Analsex kommt und die einen dann zu einem Orgasmus bläst und Sperma nicht ekelig findet.“

          Was denkst du, warum das hauptsächlich männliche Vorstellungen sind? Macht es Frauen schlichtweg weniger Spaß, sind Frauen weniger dazu veranlagt oder ist es Erziehungssache?
          (Ich habe darauf keine Antwort, ehrlich gesagt.)

          • @julia

            „Liegt in Filmen wohl an der Art und Weise dies adäquat darstellen zu können. (Ein Kopf der sich zwischen den Beinen vergräbt gibt den Blick auf Pussy & Co. nicht frei. Bei einem BJ wird das schwieriger.)“

            Ja, ein Blowjob sieht perverser aus und gleichzeitig auch sexueller.

            „Was denkst du, warum das hauptsächlich männliche Vorstellungen sind? Macht es Frauen schlichtweg weniger Spaß, sind Frauen weniger dazu veranlagt oder ist es Erziehungssache?
            (Ich habe darauf keine Antwort, ehrlich gesagt.)“

            Das Männer Sex an sich mehr betonen und ihn eher als reine Lustbefriedigung dargestellt genießen ist vor dem Hintergrund der verschiedenen Kosten des Sexes aus meiner Sicht durchaus verständlich. Hinzu kommt die optischere Ausrichtung der Männer auf den Körper, die ebenfalls daraus folgt.
            Frauen wollen wohl eher eine gefühlsbetontere, bindungsabhängigere Darstellung und eine handlungslastigere Darstellung ermöglicht wohl auch einen anderen Aufbau von Attraction, die nicht nur über den Körper geht.
            Die Einordnung einer Handlung in Gefühle, Beziehungen und Personenverhältnisse scheint insoweit interessanter zu sein. Weswegen der weibliche Porno ja auch eher der Liebesroman ist, der dafür das bessere Medium ist.

        • @Christian:

          Dieses „Liebesfilme sind Pornos für Frauen“, woher kommt das eigentlich? Ich finde diesen Vergleich recht meh.

          „Das ist doch nun wirklich fernliegend. In welcher Sexszene außerhalb von Pornos in Filmen kommt das denn vor. Da wird eher die weibliche Lust an zärtlichen, gefühlsbetonten Sex dargestellt: Übrigens auch eher die orale Befriedigung der Frau, aber selten die orale Befriedigung des Mannes.“

          Nenne mir fünf „normale“ Filme, in denen Cunnilingus dargestellt wird.

          • @Robin

            „Dieses “Liebesfilme sind Pornos für Frauen”, woher kommt das eigentlich? “

            Es ist häufig zu lesen. Beispielsweise bei Warren Farrell, Myth of male Power aber das dürfte nicht der Ursprung sein.

            „Ich finde diesen Vergleich recht meh.“

            Inwiefern? Hier wurden ja schon diverse Beispiele wie Twillight etc genannt. Ganz zu schweigen von den Groschenliebesromanen, in denen es ja durchaus heiss hergeht.

            „Nenne mir fünf “normale” Filme, in denen Cunnilingus dargestellt wird.“

            Aus dem Kopf nicht ganz einfach, ich schau es noch mal nach. ich würde aber erst mal diese ins Rennen werfen:

            Black Swan
            Blue Valentine
            The kids are alright
            Hollow Man
            Eiskalte Engel
            Out of sight
            Shakespeare in Love

            Da kann mich meine Erinnerung aber täuschen.

        • @ Robin

          *Dieses “Liebesfilme sind Pornos für Frauen”, woher kommt das eigentlich? Ich finde diesen Vergleich recht meh.*

          Weil billige Liebesfilme auf Groschenromanniveau weibliche Wunschvorstellungen so schamlos beidienen wie Pornos männliche.

          Weil der männliche Held in solchen Filmen/Romanen vom normalen Mann und dessen Verhalten(-smöglichkeiten) so weit entfernt ist wie die Pornodarstellerin von der normalen Frau.

          Weil die Objektifizierung des Mannes als Erfüllungsgehilfe weiblicher Selbstverwirklichung (als Leben und Gesundheit für sie riskierender Held, Versorger, Beschützer) so unreflektiert transportiert wird wie die Objektifizierung der Frau als Erfüllungsgehilfin der sexuellen Selbstverwirklichung des Mannes im Porno.

          Weil (Groschen-)Liebesromane/-filme den Egoismus der Frau so vollendet bedienen wie Pornos den Egoismus des Mannes.

          Aber der Egoismus der Frau, ihre Objektifizierung des Mannes, dessen Funktionalisierung als Erfüllungsgehilfe der weiblichen Selbstverwirklichung – sie entgehen femistischer „Analyse“ konsequent.

          Bedrohten sie doch das Unterdrückungsmantra, das politisch-propagandistisch so einträgliche Opfermonopol, das obendrein so wunderbar harmoniert mit einer narzisstisch-masochistischen Grundstruktur vieler Frauen.

          Die das Opfersein geradezu lüstern, wohlig-schaudernd genießen in der Kontemplation weiblicher Leiderfahrungen, das sich demnach nicht nur in politisch-materielle Rendite übersetzen lässt, sondern auch noch in masochistischen Genuss.

        • @ Julia

          “Denn viele Jungs würden eben gerne gut, tief und gekonnt geblasen werden, eine Frau haben, die alles was sie machen geil findet, von Analsex kommt und die einen dann zu einem Orgasmus bläst und Sperma nicht ekelig findet.”

          Damit eine Frau Deepthroaten kann, muss sie
          sich ja den natürlichen Würgreflex weg
          trainieren. In diese Richtung würde ich
          keine Frau, für die ich etwas empfinde,
          drängen.
          Dass vielleicht nur wenige Frauen
          Ass tu Mouth angenehm finden, dafür
          habe ich auch Verständnis.
          Bei Frauen die nach Geburten nicht
          mehr so eng sind ist Analsex sicher
          geil. Übertreibungen können aber
          zu Inkontinenz führen. Bei unsauberem
          „Arbeiten“ kann es auch zur Entzündung
          der Blase bei der Frau kommen.

          • @Red Pill

            „Damit eine Frau Deepthroaten kann, muss sie
            sich ja den natürlichen Würgreflex weg
            trainieren. In diese Richtung würde ich
            keine Frau, für die ich etwas empfinde,
            drängen.“

            Ich auch nicht, aber wenn sie es kann, dann kann es auch durchaus gut sein. Es gibt ja auch Frauen, die entweder einen schwachen Würgereflex hatten oder es sich beibringen wollten, nicht, weil sie gedrängt wurden, sondern weil es etwas besonderes ist und sie damit sexuell trumpfen können.

            Stolz darauf zu sein, dass der eigene Sex für den anderen gut ist, ist ja verständlich

            „Dass vielleicht nur wenige Frauen Ass tu Mouth angenehm finden, dafür habe ich auch Verständnis.“

            Ja, ich hätte da auch meine Bedenken. Es mag sein, dass das nach einer gründlichen Spülung unproblematisch ist, aber wer macht die schon jedesmal?

            „Analsex sicher geil. Übertreibungen können aber zu Inkontinenz führen. Bei unsauberem “Arbeiten” kann es auch zur Entzündung der Blase bei der Frau kommen.“

            Wurde mir bisher jedenfalls noch nicht berichtet /habe ich noch nicht gehabt.

        • @RedPill,

          diesen Satz hatte Christian ins Rennen geworfen 🙂

          Es ging um intensiv Blow Jobs (das würde ich persönlich nicht mit Deep Throat gleichsetzen!), um Spaß an Analsex und um Schlucken oder zumindest anderweitig „aufnehmen/annehmen“.

          Es geht um die reinen Praktiken und nicht um hygienische Hindernisse. (Die sollte man durch gesunden Menschenverstand und bspw. Kondome/Hände waschen in den Griff bekommen.)
          Und ich hatte mich gefragt, warum o.a. Praktiken für Frauen ein Problem darstellen. Das war meine Ausgangsfrage.

      • @ Stephan Fleischhauer

        *Ich nehme mal an, dass der Vater da nicht nachgewogen hat. Vielleicht übertreibt er da etwas. Wie er ja auch befürchtet, dass Viren den Rechner kaputtmachen.*

        Habe ohnehin den Verdacht, dass dies nur der neue Trick ist, die Jungs vom Pornogucken abzuhalten.

        Die aufgeklärt-liberale Offenheit wirkt ein wenig wortreich-angestrengt.

        Früher sagte man den Jungen, dass Masturbation zu Rückenmarksschwund und Geistesschwäche führt.

        Kann der scheinmoderne Aufgeklärte nicht mehr.

        Also machen jetzt virenverseuchte Pornoseiten den teuren Rechner kaputt.

        Von der schwarzen Pädagogik zur dunkelgrauen.

        Mehr Fortschritt ist nicht.

        • „Früher sagte man den Jungen, dass Masturbation zu Rückenmarksschwund und Geistesschwäche führt.“

          Und da sage einer, die Tatsache, dass Jungs mehr masturbieren als Mädchen, hätte soziologische Ursachen.

      • Sorry, Korrektur:

        Den von dir verlinkten Text habe ich nicht verstanden.

        Ich bin jedes Mal aufs Neue schockiert. Viele Mädchen sind total verunsichert und ich vermute, die Jungen auch.

        Sie begründet das nicht. WAS hat sie schockiert? Und meint sie ernsthaft, die Mädchen seine durch ihren Pornokonsum aufgeklärt worden?

        Aufgeklärt wird durch das verzerrte Bild der Pornos, Eltern halten das viel zu häufig nicht für ihre Sache (“macht die Schule ja”).

        Was soll überhaupt diese cherrygepickte Liste an Aussagen? Da ist z.B. keine Frage dabei (obwohl Fragen gestellt werden sollten), und es wird auch nicht erwogen, dass die Mädchen mit ihren Angaben auf den Kärtchen eine bestimmte Absicht erfolgen (z.B. Lehrerin verarschen, besonders “extreme” Sachverhalte ansprechen usw.).

        • „Was soll überhaupt diese cherrygepickte Liste an Aussagen? Da ist z.B. keine Frage dabei (obwohl Fragen gestellt werden sollten)“

          Es ist offensichtlich der Extrakt aus den blödesten Aussagen und Überzeugungen, die während dieser Stunde zutage gefördert worden sind. Darauf kann man kommen.

          „und es wird auch nicht erwogen, dass die Mädchen mit ihren Angaben auf den Kärtchen eine bestimmte Absicht erfolgen (z.B. Lehrerin verarschen, besonders “extreme” Sachverhalte ansprechen usw.).“

          Tze, hast du ne Ahnung. Eine so seltene Gelegenheit, mit einem Erwachsenen über dieses Thema zu reden, lassen sich Schüler nicht entgehen, zumal wenn es getrenntgeschlechtlich abläuft.

          „Sie begründet das nicht. WAS hat sie schockiert?“

          Wenn du wirklich nicht verstehst, was an diesen Aussagen so schockierend war, brauchen wir uns glaube ich nicht weiter zu unterhalten.

        • „Es ist offensichtlich der Extrakt aus den blödesten Aussagen und Überzeugungen, die während dieser Stunde zutage gefördert worden sind. Darauf kann man kommen.“

          Es ist offensichtlich nachbearbeitet. Darauf kann man kommen.

          „Eine so seltene Gelegenheit, mit einem Erwachsenen über dieses Thema zu reden, lassen sich Schüler nicht entgehen“

          Du meinst, die jungen Frauen zwischen 17 und 19 suchen nach Vorbildern und Lebenshilfe ausgerechnet in der Lehrerschaft? Und du meinst, dass die Schülerinnen bereitwillig vor allen ihren Mitschülern ihre sexuellen Probleme besprechen möchte. Schön naiv.

          „Wenn du wirklich nicht verstehst, was an diesen Aussagen so schockierend war, brauchen wir uns glaube ich nicht weiter zu unterhalten.“

          Die Aussagen sind teilweise offensichtlich nicht ernst gemeint, und fast alle haben überhaupt nichts mit einem durch Pornographie erzeugten Frauenbild zu tun. Eine Analyse der Ursachen fehlt völlig. Welche Fragen bezüglich der Sexualität die Mädchen wirklich beschäftigen, bleibt völlig offen, die in der Liste dargestellten sind es mit Sicherheit nicht. Frl. Rot will sich damit nur wichtig machen und suggerieren, dass ihre „Unterstützung“ durch Girls‘ Day total notwendig ist.

          Aber wenn du dich mit mir nicht unterhalten willst, lass es einfach.

  11. @ Robin:

    Ich denke die Verallgemeinerung ist bei dieser Diskussion wieder das größte Problem. Sicherlich gibt es Jugendliche, die durch bestimmte Umstände, z.B. mangelnde Aufklärung, wenig Kontakt zum anderen Geschlecht und ständigem Pornokonsum, ein völlig falsches sexuelles Verständnis entwickeln. Andere können Pornos sehr wohl von realem Sex unterscheiden, spätestens dann, wenn ihm ein Mädchen mal sagt das sie bestimmte Sachen ekelhaft findet die er macht. Und das traue ich jungen Frauen durchaus zu, anscheinend im Gegensatz zu dir. Ein jugendlicher Gewalttäter, wird dies ja auch nicht weil er Ballerspiele auf seiner PS3 spielt, sondern durch eine Reihe von bestimmten Umständen.

    • Es war nicht meine Absicht zu verallgemeinern, im Gegenteil. Mir scheint die Gegenseite weitaus verallgemeinender zu sein.

      „Andere können Pornos sehr wohl von realem Sex unterscheiden, spätestens dann, wenn ihm ein Mädchen mal sagt das sie bestimmte Sachen ekelhaft findet die er macht.“

      1. Entweder kann er es unterscheiden oder nicht. Wenn ihm das erst gesagt werden muss, kann er es offensichtlich nicht.
      2. Viele Männer (und Jungs dann wohl noch mehr) machen sich wenig Gedanken drüber, ob das, was sie verlangen oder machen wollen, nur weil sie es in einem Porno gesehen haben, für echte Frauen ein No-Go ist. Dann heißt es, dass die Frau oder das Mädchen ein Problem hat, prüde ist, gar die männliche Sexualität nicht achtet.

      • @Robin

        „Viele Männer (und Jungs dann wohl noch mehr) machen sich wenig Gedanken drüber, ob das, was sie verlangen oder machen wollen, nur weil sie es in einem Porno gesehen haben, für echte Frauen ein No-Go ist. Dann heißt es, dass die Frau oder das Mädchen ein Problem hat, prüde ist, gar die männliche Sexualität nicht achtet.“

        Schilderungen von mir bekannten Frauen legen eher nahe, dass Männer sich häufig nicht trauen, ihre Wünsche auszusprechen. Die Männer, die sich das trauen und es vielleicht entsprechend einfordern, sind vielleicht auch ansonsten sexuell erfahren und eher gut mit Frauen. Dann kann es natürlich ein Mittel der Wahl sein, dass man der Frau erzählt, dass andere Frauen es auch machen und das mag auch sogar richtig sein, weil sie es zumindest mit diesen Männern machen.
        Das ist letztendlich ein Vorhalten der Konkurrenz unter Frauen, also intrasexuelle Konkurrenz.

        Es ist aus meiner Sicht nicht schlimm Wünsche mitzuteilen und auch nicht schlimm darauf hinzuweisen, dass andere Frauen dies machen. Man sollte deswegen nicht zu etwas drängen, was sie partu nicht mit sich vereinbaren kann, aber die meisten Sachen sind so schlimm ja nun auch wieder nicht, dass man sie nicht ausprobieren kann.
        Außerdem bleibt es Frauen ja ungenommen, dann eben diese Variante nicht anzubieten. Die Männer, die daran die Beziehung scheitern lassen können dann ja zu den Frauen gehen, die es anbieten, wenn sie sie bekommen. ich sehe hier den Markt eher als einfacher für die Frauen, sie sind normalerweise eher der begrenzende Faktor (sprich: Männer wären weitaus häufiger bereit mit Frauen eine Beziehung einzugehen als andersherum).

        Die meisten Jungs werden am Anfang ihres sexuellen Lebens aus meiner Sicht nicht den notwendigen Druck auf die Frauen aufbauen können um sich so hart durchzusetzen.

      • @ Robin:

        „1. Entweder kann er es unterscheiden oder nicht. Wenn ihm das erst gesagt werden muss, kann er es offensichtlich nicht.“

        Ich schrieb ja auch spätestens dann. Die meistens Jungs sehen ja nicht NUR Pornos, sondern auch normale Filme in denen Sexszenen vorkommen, Zeitschriften, tauschen sich aus etc.

        „2. Viele Männer (und Jungs dann wohl noch mehr) machen sich wenig Gedanken drüber, ob das, was sie verlangen oder machen wollen, nur weil sie es in einem Porno gesehen haben, für echte Frauen ein No-Go ist. Dann heißt es, dass die Frau oder das Mädchen ein Problem hat, prüde ist, gar die männliche Sexualität nicht achtet.“

        Sie, die Jungs und auch Männer, müssen sich auch nicht ständig Gedanken darum machen. Sie werden das tun, was sie anregt, damit sie überhaupt Sex haben können. Und wie gesagt, Mädchen und auch Frauen sind keine armen, schüchternen, wortlosen, ängstlichen Menschen, die alles machen was Jungs oder Männer wollen, so wie du das z.T. darstellst. Die können sehr wohl sagen, Nein das find ich nicht gut. Davon abgesehen reden wir hier ja nicht von den perversesten Pornos, sondern von Pornos, in denen vlt geblasen wird, Doggystyle etc. gemacht wird. Ich denke das dies nach den ersten Sexerfahrungen auch durchaus ohne pornografischen Dauerkonsum möglich ist.

        Nochmal: Junge Menschen, wohl vorallem Jungs, die Gewaltfilme anschauen und solche Spiele spielen, holen sich auch nicht direkt mit der Axt den Ball vom Nachbar zurück.

  12. Glaubt ihr eigentlich, dass viele Männer es mögen, ihrer Partnerin ins Gesicht zu ejakulieren? Ich persönlich könnte dem nichts abgewinnen. Ich bin immer davon ausgegangen, dass entsprechende Darstellungen in Pornos der Not entspringen, den Orgasmus bildlich darstellen zu müssen. Und es macht – dramaturgisch gesehen – natürlich Sinn, wenn die Frau das dann begierig aufleckt.

    Kennt ihr ansonsten überzeugende Orgasmus-Darstellungen ohne Hand-Anlegen?

    • @ Stephan Fleischhauer

      Ich weiß nicht, ob viele Männer in’s Gesicht ihrer Geliebten spritzen wollen, ist nicht gerade mein bevorzugtes Thema beim Boys Talk.

      Ich selbst mag es nicht, gibt mir nichts.

      Dass es im Porno so beliebt ist hängt wohl damit zusammen, dass sich viele Männer ihres Samens, ihrer Ejakulation schämen (heißt nicht umsonst Pollution im medizinischen Jargon = Verschmutzung).

      Das hängt wohl mit einer vielleicht typischen Beschämungsstrategie von Müttern zusammen (verklebte Nachthemden/Unterhosen/Leintücher), die signalisierten, dass der Junge zum Mann wird.

      Und der Junge schämt sich.

      Der Cumshot in’s Gesicht ist die leibhaftige Versicherung, dass am Samen nichts Ekelhaftes ist – eine Konterkarierung dieser tiefen männlichen Beschämung.

      Oder die Versicherung, dass Frauen so geil werden, dass sie ihren Ekel überwinden – männliche Empauerung, in beiden Fällen.

    • Ich sehe diese Cumshots eher als Notbehelf. So oft geht das ja gar nicht ins Gesicht, entgegen Christians und Alexanders Erklärungen. Aber meistens gibt es eben die Schlussphase mit Handanlegen. Mich erinnert das eher an Onanie als an Sex.

      Auf Wikimedia gibt es ein Vintage-Video, was ganz am Schluss (die letzten Sekunden) einen Coitus interruptus zeigt:
      http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mousquetaire_au_restaurant_part_2.ogv?uselang=de

      Sieht man nicht oft, scheint auch keine gute Lösung zu sein. Man kann natürlich auch auf die Sichtbarkeit verzichten. Dann wird halt nur rumgestöhnt.

    • @Stephan,

      es bedeutet für die Frau absolute Unterwürfigkeit. Eine Praktik, die ihr im Grunde nichts bringt (außer brennende Augen und einen komischen Spermafilm auf der Gesichtshaut). Als sexuelles „Stilmittel“ also durchaus zu verstehen, wenn es um Hingabe und männliche Dominanz geht.

      Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass Männer total fasziniert von diesem Anblick sind, wenn es kommt. Fast schon eine kindliche Faszination für Körperflüssigkeiten. Weibliche Ejakulation erfreut sich in den letzten Jahren ja auch zunehmender Beliebtheit in Pornos. („Female ejaculation“ – übrigens evolutionär/biologisch sehr
      interessant.)

      In meiner Altersgruppe (+ 5-10 Jahre) würde ich behaupten, dass es mind. 90 % total geil finden. Allerdings sind viele sexuelle Praktiken in Pornos der Kultur/Sozialisation unterworfen. Das beste Beispiel ist die Frage: hairy or not hairy? Die Vorliebe für das eine oder das andere kann man fast am Alter ablesen.

      • „es bedeutet für die Frau absolute Unterwürfigkeit.“

        Für mich bedeutet es die totale Hingabe für eines der intimsten Essenzen des Mannes. Nix mit Unterwürfigkeit. Hingabe.

        „Eine Praktik, die ihr im Grunde nichts bringt “

        Cunnilingus bringt dem Mann auch nichts….

        „Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass Männer total fasziniert von diesem Anblick sind, wenn es kommt.“

        Ich in jedem Fall. Ein sexy Mann, der spritzt! Wow!!!

        • @Adrian,

          in diesem Kontext ist „Unterwürfigkeit“ nicht negativ konnotiert. Und ich bin durchaus der Meinung, dass es Unterwürfigkeit signalisiert, fremde Körperflüssigkeiten ins Gesicht aufzunehmen. (Gegenfrage: Wäre es nicht Sperma, sondern Urin, wäre die Lage klar, oder? :-))

          „Ein sexy Mann, der spritzt! Wow!!!“

          Absolut! Gesichtsausdruck plus Blick – fantastisch!

      • „Eine Praktik, die ihr im Grunde nichts bringt (außer brennende Augen und einen komischen Spermafilm auf der Gesichtshaut). “

        Einer Frau die sich unterwerfen will bringt es auch Befriedigung.
        Aber ob man es nur als Unterwerfung sehen muss?
        Ist es nicht schön wenn sie so direkt spürt dass es ihm bei ihr gekommen ist?

        Mann sollte sich doch gegenseitig daran erfreuen dem Anderen Freude bereitet zu haben, oder?

      • @Julia
        „außer brennende Augen und einen komischen Spermafilm auf der Gesichtshaut“

        Das brennt? Muss ich mal ausprobieren. Ich werde berichten.

        „Female ejaculation – übrigens evolutionär/biologisch sehr
        interessant.“

        Kannst da das näher ausführen? Oder hast du Links zu dem Thema?

        „In meiner Altersgruppe (+ 5-10 Jahre) würde ich behaupten, dass es mind. 90 % total geil finden.“

        Du meinst Frauen, die sich ins Gesicht spritzen lassen?

        • @Stephan,

          ja es brennt.

          Die Links zum Thema Squirting.

          Der erste, gute Überblick (bitte bitte nicht Wikipedia!)

          http://www.netdoktor.at/sex_partnerschaft/fakta/g_punkt.shtml

          Dazu gibt es noch eine interessante Doktorarbeit von Sabine zur Nieden: http://web.psychosozial-verlag.de/psychosozial/details-rezension.php?isbn=9783837920048&id=566&p_id=2004

          Und für ganz Interessierte das Buch von Deborah Sundahl „G-spot and Female Ejaculation“

          Zu den 90 %: Nein, ich meinte, das sei die Anzahl der Männer, die darauf stehen.

        • @ Julia

          Interessant, dass wesentlich mehr lesbische Frauen über Ejakulationen berichten als Heteras.

          Wenn die weibliche „Prostata“ dafür verantwortlich ist, könnte dies auch durch diese Tatsache begünstigt werden:

          *Und tatsächlich weiß man seit kurzem, dass lesbische Frauen im Schnitt mehr Testosteron im Blut haben als heterosexuelle Frauen.*

          http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/1731

          Dort auf S. 3

          Wenn lesbische Frauen im Schnitt „männlicher“ sind als heterosexuelle wäre dies ein möglicher Faktor.

          Vielleicht ist ihre „Prostata“ stärker ausgebildet.

        • Ja, das mit den Lesben würde auf einen Zusammenhang mit Testostreon deuten.

          Die evolutionär/biologische Erklärung hat mir nicht eingeleuchtet. Die weibliche Ejakulation dürfte meines Erachtens kaum zum Überleben der Spermien beitragen.

          Sabine zur Niedens Dissertation scheint nicht online zu sein (oder hab ich das übersehen?). Hier zwei andere Texte:

          http://www.bauer-christina.de/ablage/Klitoris-Wollustorgan_2003.pdf
          http://www.emma.de/index.php?id=die_potente_frau_10_87

          Nicht gerade durch Sachlichkeit geprägt.

          Bei netdoktor steht: bis zu 250 ml Ejakulat (staun!)
          Das ist mehr als ein Kaffeebecher voll, da kann ich nur von träumen 🙂 Wird das ad hoc von den Drüsen gebildet??? Oder gibt es ein Reservoir? (Abgesehen von Harnblase)

        • „One source states that Skene’s glands are capable of excreting 30–50 mL (6–10 tsp) in 30–50 seconds, but it is unclear how this was measured and has not been confirmed.“

          Auch nicht gerade wenig.

        • @Alexander,

          dass homosexuelle Frauen mehr über Squirting berichten, liegt m.M.n. schlichtweg an der Technik. Von den wenigen Frauen, die squirten, schaffen es noch weniger bei rein vaginaler Penetration. Es scheint also eine Technik- oder „Fingerfertigkeitsfrage“ zu sein!

          @Stephan,

          Ja stimmt, die Diss. von Frau zur Nieden ist nicht online. Ich hatte sie nur mal im Rahmen eines Workshops querlesen dürfen. Selbst habe ich sie also leider auch nicht.

          Die beiden anderen Artikel von dir habe ich ganz bewusst nicht gepostet, obwohl sie mir bekannt sind. Mich interessiert vorerst die medizinisch/biologische Komponente. Trotzdem ist es erstaunlich, dass ejakulierende Frauen bspw. in Ruanda oder auch bei den Sinti und Roma selbstverständlich sind. In der westeuropäischen Kultur scheint diese Fähigkeit irgendwie untergegangen zun sein.

          „Wird das ad hoc von den Drüsen gebildet??? Oder gibt es ein Reservoir? (Abgesehen von Harnblase)“

          Tja, das ist die große Frage. Da Ejakulat kein oder nur minimale Mengen Urin enthält, muss es irgendwo anders her kommen. Manche Frauen fühlen sich nach mehreren „flüssigen“ Orgasmen auch regelrecht ausgetrocknet. Selbst wenn sie kurz vor dem Sex eine Toilette aufsuchen, kommt trotzdem Flüssigkeit.
          Es bleibt wohl vorerst ein Rätsel 🙂 Aber ich bleibe dran!!

        • @ Julia

          Ich glaube nicht, dass es alleine eine Frage der Fingerfertigkeit ist (zum Beispiel wüsste ich gerne, wie der Testosteronspiegel bei Ruanderinnen und Romafrauen ist – der ist nämlich bei verschiedenen Ethnien oft verschieden, Stichwort: Biodiversität des Menschen).

          Ich denke (Spekulation, wäre ich Physiologe, würde ich in der Richtung suchen), dass das Ejakulat vielleicht aus dem Urin abfiltriert wird, allein aufgrund der bei manchen Frauen doch erheblichen Menge – daher auch die geringen Urinbestandteile im Ejakulat und der anatomischen Nähe der Strukturen.

        • Das Buch von Sundahl ist interessant. Für einen vaginalen Orgasmus scheint eine ziemlich lang anhaltene und kräftige Massage notwendig zu sein. Dass müsste man wohl gut absprechen und dieses Ziel wirklich gemeinsam verfolgen, jedenfalls wenn man sonst nicht so hart zur Sache geht 😉
          Zitat: “Fast & Hard Strokes – this is good old fashioned thrusting otherwise known as a Good Hard Fuck!”
          Sie steht offenbar auch auf Dirty Talk (ganz wie im Mainstream-Porn: “Your mouth feels so good on my cock!”) sowie auf anale Techniken, Sex Toys, Stimmtraining … Frauen sollen Telefonsexdienste anrufen, um sexy sprechen zu lernen. Für Männer dieser Rat:
          “If you learn to speak with a deeper, more commanding voice […]
          Many women love to be told what to do during sex and if you do it in that commanding voice it will have a greater impact.”

        • @Alexander,

          woher stammt eigentlich die Aussage, dass homosexuelle Frauen häufiger ejakulieren als heterosexuelle. Gute Statistiken zum Thema Squirting zu finden, ist nämlich nicht einfach. Bis heute ist bspw. nicht klar, ob es jede Frau kann.
          (Gut, dazu müssten erstmal alle Frauen Orgasmen haben :-))

          @Stephan,

          „Für einen vaginalen Orgasmus scheint eine ziemlich lang anhaltene und kräftige Massage notwendig zu sein. Dass müsste man wohl gut absprechen und dieses Ziel wirklich gemeinsam verfolgen“

          1. Auch ein klitoraler Orgasmus kann zum Abspritzen führen.

          2. Da unterschätzt Frau Sundahl wohl die Fähigkeit mancher Frauen. Stundenlanges „Abmühen“ ist da sicherlich nicht nötig. Aber das Buch ist auch etwas älter … !

        • @ Julia

          Beste Julia, die stammt aus der von Dir verlinkten Doktorarbeit von Frau Doktor zur Nieden, Zitat (auffindbar unter Deinem Link):

          *Im befragten Kollektiv waren dies in einem signifikant höheren Grade lesbische Frauen. Zur Nieden führt dies jedoch nicht nur auf das breitere Wissen um die weibliche Sexualität zurück, sondern auch auf die Tatsache, daß der Flüssigkeitserguß »in der Homosexualität viel eindeutiger und unverwechselbarer zu beobachten ist«*

          Ich weiß ja, dass Links häufig nicht gelesen werden, aber die, die man selbst einstellt?

          Gut, wenn Du jetzt noch anführst, dass Du Gender studierst, bist Du entschuldigt.

        • @ Julia

          *also könnte ich mich dadurch entschuldigt, dass ich Gender Studies studiere? Ja, dann tue ich das.*

          Ja, bei mir bist Du dann entschuldigt.

          Wie das andere sehen, weiß ich natürlich nicht.

          Ich hab‘ ja ein Herz für akademische Kindergärten, wo mit Fingerfarben gekleckst und auch sonst ein wenig schludrig gearbeitet wird.

          Selbst wenn ausnahmsweise mal keine Transparente gemalt werden.

        • @Aleander

          Grundsätzlich halte ich Dich ja für einen reaktionären Sack! 😀
          Aber ab und an bist Du wirklich lüstig, wobei ich mir noch nicht so im klaren bin, ob das eher freiwillig oder unfreiwillig ist! 🙂

        • @ Chomsky

          *Grundsätzlich halte ich Dich ja für einen reaktionären Sack!*

          Wenn schon, dann bitte für einen liberalen reaktionären Sack („Mir doch egal, wenn ihr unbedingt zur Hölle fahren wollt!“)

          *Aber ab und an bist Du wirklich lüstig, wobei ich mir noch nicht so im klaren bin, ob das eher freiwillig oder unfreiwillig ist! *

          Geh‘ mal davon aus, dass es freiwillig ist.

          Ich kann nämlich auch anders.

  13. „Aber meistens gibt es eben die Schlussphase mit Handanlegen. Mich erinnert das eher an Onanie als an Sex.“

    DAS hab ich auch schon oft gedacht. Wenn man gerade tollen Sex hat, warum sollte man dann kurz vor Schluss aufhören und selbstständig weiter wichsen, nur um der Frau irgendwo hin spritzen zu können? Ich hab natürlich keine Ahnung, wie sich Sex für einen Mann anfühlt, aber beim Orgasmus in der Frau drin zu sein ist doch bestimmt schöner als außerhalb?
    Ich finds jedenfalls schöner, wenn mein Freund in mir ist, wenn ich komme.

    • @ Robin

      „Ich hab natürlich keine Ahnung, wie sich Sex für einen Mann anfühlt, aber beim Orgasmus in der Frau drin zu sein ist doch bestimmt schöner als außerhalb?“

      Da werden die meisten Männer zustimmen.

    • „Ich hab natürlich keine Ahnung, wie sich Sex für einen Mann anfühlt, aber beim Orgasmus in der Frau drin zu sein ist doch bestimmt schöner als außerhalb?“

      Nicht immer. Kommt drauf an.

    • Ejakulation ist auch „Erfolgsbeweis“, man soll sie sehen.
      Ausserdem müsste doch dann der Darsteller noch glaubhafter spielen dass es ihm gekommen ist. Ich denke da haben manche Pornodarsteller ein Problem mit, überhaupt das es ihnen in der Frau kommt.
      Bei den Frauen ist das ja nicht so wichtig, aber für der Mann ist es meist Arbeit. Er hat eine evtl. nur durchschnittliche Geilheit auf die Frau, es ist der 3. Take heute, die Frau macht auch nur Dienst nach Plan und da hat der Mann es evtl. schwer in der Frau zum Orgasmus zu kommen.
      Männer haben doch auch Gefühle.

      Auch schauen manche Frauen auf die Menge, wie es rausspritzt (wenn sichtbar) und leiten davon ab wie gut es dem Mann gefallen hat, ob er „gut“ ist. Bei einem Alpha soll immer weit und viel spritzen, auch nach dem dritten mal in kurzer Zeit.
      Viel und weit ist dann eine Art Kompliment, wenn es nur „tröpfelt“ dann ist das nicht so toll.

      Ponos sind ja auch nicht normaler Geschlechtsverkehr sondern Show- und Sportficken. Es soll ja andere zum Ficken oder zum Wichsen animieren, das geht nicht so gut mit einer romantischen Blümchensexszene, das dauert zu lange.

      Ich hab noch kaum einen „überzeugenden“ Porno gesehen wo Mann und Frau gegenseitig aneinander rumspielen bis sie sich richtig geil gemacht haben, die richtig in ihrer Sache aufgehen, total geil ficken und kommen und die Frau hat danach so ein glückliches, rötliches, entspanntes Gesicht.
      Das finde ich erstaunlicherweise eher bei SM-Pornos in denen aber kaum normal Kopuliert wird.

      .

      • @Borat

        „Auch schauen manche Frauen auf die Menge, wie es rausspritzt (wenn sichtbar) und leiten davon ab wie gut es dem Mann gefallen hat, ob er “gut” ist.“

        Ein interessanter Gedanke. Vielleicht leiten das eben Männer auch ab, mehr Sperma signalisiert besseren Sex, mehr Potenz etc
        Macht vielleicht auch sicherer in der Spermienkonkurrenz.

        http://en.wikipedia.org/wiki/Sperm_competition

        One evolutionary response to sperm competition is the variety in penis morphology of many species.[19] For example, the shape of the human penis has been selected through sperm competition.[20] The human penis has been selected to displace seminal fluids that were implanted within the female reproductive tract by a rival male.[20] The thrusting action which occurs during sexual intercourse manually removes seminal fluid out of the cervix area from a previous mating.[20]
        Evolution to increase their ejaculate size in the presence of sperm competition has a consequence on testis size. Large testes can produce more sperm required for larger ejaculates, and can be found across the animal kingdom when sperm competition occurs [21] Males with larger testes have been documented to achieve higher reproductive success rates than males with smaller testes in male yellow pine chipmunks.[21] Male yellow pine chipmunks that had large testes fathered more offspring than males with smaller testes.[21]

        Das Gefühl, viel Sperma verschossen zu haben und damit gut für eine Spermienkonkurrenz gerüstet zu sein könnte insofern hier optisch umgesetzt werden.

        • „The human penis has been selected to displace seminal fluids that were implanted within the female reproductive tract by a rival male.“

          Das würde ja bedeuten ein langer Penis der den Muttermund beim Koitus „massiert“ verdrängt mehr Konkurrenzsperma.

          Es kommt doch auf die Größe an?

          Auch könnte man ableiten dass ein langer Penis am Muttermund zwar etwas „zieht“, aber genau das von manchen Frauen als „Alpha“ und Geil empfunden wird.

        • „mehr Sperma signalisiert besseren Sex, mehr Potenz etc
          Macht vielleicht auch sicherer in der Spermienkonkurrenz.“

          Meinst du das evolutionspsyichologisch? (Da du von Spermienkonkurrenz redest.) Das macht nur Sinn, wenn im Laufe der Evolution die Ejakulation als sichtbares Zeichen dienen konnte, ähnlich wie die Größe der Hoden.

          • @Stephan Fleischhauer

            „Das macht nur Sinn, wenn im Laufe der Evolution die Ejakulation als sichtbares Zeichen dienen konnte, ähnlich wie die Größe der Hoden.“

            Ich finde es als Gedanken interessant. Natürlich bringt in der Evolution Sperma insbesondere etwas, wenn es nicht sichtbar verspritzt wird, sondern direkt in eine Frau.
            Aber eine sichtbare, kräftige, umfangreiche Ejakulation wäre insoweit ja gleichzeitig ein Costly Signal, dass man für eine Spermienkonkurrenz gerüstet ist.
            Vielleicht kann man die Sichtbarkeit umgehen, wenn man darauf abstellt, dass das Gefühl, eine umfangreiche Ejakulation gehabt zu haben, ein gutes ist und dies eben in Pornos nur optisch umgesetzt wird, also nicht das Sehen das wichtige ist, sondern das Hineindenken in den anderen, also quasi das Gefühl, dass man selbst eine entsprechende Ejakulation hatte. Pornos machen ja hauptsächlich über die Identifikation Sinn. Einen anderen Mann dabei zuzusehen, wie er sich potentiell fortpflanzt ist evolutionstechnisch wenig ergiebig.

        • Aus dem Wikipedia-Artikel:

          „The human penis has been selected to displace seminal fluids that were implanted within the female reproductive tract by a rival male.“

          Das habe auch mal gehört, ich glaube, in irgendeiner Wissenschafts-Doku im Fernsehen. Das wäre nur dann plausibel, wenn das fremde Sperma, das sich noch vor dem Muttermund befindet, eine Chance hätte, später in die Gebärmutter zu gelangen (wobei die Spermien mit den größten Chancen auf Befruchtung eh schon dort gelandet sein dürften). Klingt auch ein wenig so, als hätten die Frauen im Minutentakt Sex mit verschiedenen Männern gehabt.

          • @Stephan

            „Das wäre nur dann plausibel, wenn das fremde Sperma, das sich noch vor dem Muttermund befindet, eine Chance hätte, später in die Gebärmutter zu gelangen“

            nicht nur dann: Es würde auch ansonsten den Weg frei machen für die eigenen Spermien, da in den Spermien ja auch viele „Killerspermien“ und „Blockierspermien“ die überhaupt nicht zur Fortpflanzung gedacht sind, vorhanden sind.

            „Klingt auch ein wenig so, als hätten die Frauen im Minutentakt Sex mit verschiedenen Männern gehabt.“

            Wenn es keine direkte Spermienkonkurrenz gegeben hätte, dann wären gewisse Anpassungen nicht nachvollziehbar.
            Gerade bei starker Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau und der Abwesenheit des Mannes bei der Jagd mag das ein Vorteil gewesen sein. Zudem muss man berücksichtigen, dass sich aufgrund der Life-History beim menschen und der dortigen geringen Fortpflanzungsrate und den hohen Kosten ein Fehler in der Spermienkonkurrenz auch stärker auswirkt als bei einer Spezies mit geringer männlicher Investition. Auch geringe Chancen/Verbesserungen können dann zu entschiedenen Vorteilen führen.

          • @Stephan

            Eine andere Frage wäre, wie gewalttäig unsere Vergangenheit war. Bei einem Überfall auf andere Stämme zum Frauenraub mag eine Massenvergewaltigung eine reale Option gewesen sein, bei der es günstig gewesen sein kann, wenn man das Sperma der anderen herausbekommt.

            Wäre aber eine sehr düstere Begründung.

        • Das mit der Spermienkonkurrenz leuchtet ein, da Spermien ja mehrere Tage in der Gebärmutter überleben.

          Nochmal zu der These im Wikipedia-Artikel. Ich hätte den vorausgehenden Satz mitzitieren sollen, mir ging nämlich es um das hier:
          „For example, the shape of the human penis has been selected through sperm competition.“

          Die These, dass die äußere Form des Penis dazu dient, fremdes Sperma zu entfernen (so erstehe ich das jedenfalls). Die Phantasie mancher Evolutionstheoretiker treibt auch mal absurde Blüten.

          • @Stephan

            „Die These, dass die äußere Form des Penis dazu dient, fremdes Sperma zu entfernen (so erstehe ich das jedenfalls). Die Phantasie mancher Evolutionstheoretiker treibt auch mal absurde Blüten.“

            Warum hältst du das für unwahrscheinlich? Die Form des Penis kann ja nur einen evolutionären Grund haben. Gerade hier setzt durch den direkten Bezug zur Fortpflanzung die Selektion ja sehr nachhaltig an.

            Ein anderer Sinn eines solchen „Kolbendesigns“ sehe ich jetzt erst einmal nicht.

        • Man muss auch immer mit genetischer Drift oder anderen dysfunktionalen Entwicklungen rechnen („Beiprodukt“ usw.). Außerdem: Der überstehende Eichelkranz und Teile der Vorhaut sind nun einmal besonders empfindlich. Da macht es Sinn, wenn genau diese Teile im Scheidenkanal besonders gereizt werden und deshalb der Durchmesser da größer ist. Wenn ich einen Samenausschaber konstruieren sollte, würde ich die Vorhaut sowieso weglassen.

        • „Eine andere Frage wäre, wie gewalttäig unsere Vergangenheit war. Bei einem Überfall auf andere Stämme zum Frauenraub mag eine Massenvergewaltigung eine reale Option gewesen sein, bei der es günstig gewesen sein kann, wenn man das Sperma der anderen herausbekommt.

          Wäre aber eine sehr düstere Begründung.“

          Da hat das Judentum eine weitaus bessere Lösung gefunden.

        • Massenvergewaltigungen an Frauen von fremden Stämmen dienten dazu, die eigene Ethnie zu verbreiten. Gibt es heute noch in afrikanischen Konflikten. Ein recht fieses „Ätschibätsch, während ihr Krieg gemacht habt, haben wir eure zurückgelassenen Frauen gefickt, jetzt kuckt, wie ihr mit unserer Brut zurecht kommt.“

          Die Juden haben dieses Problem gelöst. Gemäß dem Rechtssatz mater semper certa est war für sie ab einer bestimmten Zeit einfach jeder Jude, der von einer jüdischen Mutter geborden worden ist, egal, wer der Vater war.
          Das war damit auch ein Triumph von Soziologie über Biologie. Die Männer nahmen die Kinder an und verhinderten somit auch unschöne Neugeborenentötungen. Sie gehörten ab Geburt zu ihrem Volk, egal, welcher Ethnie sie angehörten.

      • @Borat
        „Er hat eine evtl. nur durchschnittliche Geilheit auf die Frau, es ist der 3. Take heute, die Frau macht auch nur Dienst nach Plan und da hat der Mann es evtl. schwer in der Frau zum Orgasmus zu kommen.“

        Aber warum sollte das mit Handanlegen besser gehen?

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