Über den Punkt hinaus

„Ich glaube ich bin über den Punkt hinaus, wo ich einfach nur mit ihm schlafe“ sagt sie.

„Hattest du nicht gesagt“ frage ich nach „dass er geil ist, aber eine Beziehung in einer Katastrophe enden muss?“

„Ja, aber wenn wir uns einen Tag lang nicht sehen, dann sagen wir uns schon, wie sehr wir uns vermissen“

„Wie oft schlaft ihr miteinander?“

Sie wird rot. „Also jetzt pro Tag?“

„Nein, aber das beantwortet meine Frage auch“ Ich grinse  frech „Ihr könnt direkt euren Facebookstatus ändern“

„Oh man, dabei wollte ich das gar nicht, es sollte einfach nur Sex sein. Aber es ist total schön mit ihm. Warum hatte ich noch mal gesagt, dass es nichts werden kann?“

„Weil er eine Scheiß-Egal-Haltung hat und du meintest, dass du deswegen bei jedem Streit unterliegen wirst, weil du zu schnell nachgibst und das in anderen Beziehungen auch schon schief gegangen ist.“

„Richtig. Aber er ist jetzt ganz süß, es ist ihm gar nicht scheißegal. Er kümmert sich richtig gut um mich und ist kuschelig“

„Ach ja, die Hormone. Bindung, Oxytocin. Ich habe ja gesagt, dass zuviel Sex gefährlich ist und du nicht mehr als einmal die Woche mit ihm schlafen solltest, wenn du wirklich nichts festes willst“

„Du immer mit deinen Hormonen! Als ob du weniger Sex in einer solchen Situation gehabt hättest“

„Ich verliebe mich ja auch nicht so schnell wie du und plane dann gleich Kindernamen“

„Stimmt, aber ich glaube ich muss das mal mit ihm klären. Irgendwie ist es mehr als Sex“

„Ihr werdet heiraten und Kinderkriegen. Ich finde ja Hochzeiten mit Buffet nicht schlecht, da muss man nicht so lange auf die Gänge warten“

„Blödmann! Aber ich muss los, wir sind verabredet. Nächste Woche frage ich ihn, wo wir eigentlich stehen. Irgendwann muss man das ja mal klären“

42 Gedanken zu “Über den Punkt hinaus

      • „wie gut Sex und Bindung zu trennen ist“

        Ganz gut, wenn man nicht allzu häufig miteinander Sex hat. Denn ansonsten kommt es so, wie Du schon gesagt hast: Oxytocin.

        „welchen Geschlecht gelingt dies besser“

        Männern natürlich

        „und woran liegt das“

        Vmtl. weil Oxytocin bei Frauen verstärkt den Brutreflex anspricht und somit ihre Bindung an den Partner verstärkt.
        Dann kommen noch die potentiellen Kosten für Sex, die bei Frauen größer sind.

          • @hottehü

            „natürlich den männern! männer sind in allem besser. außer beim putzen und schuhekaufen.“

            Dann wären sie im Umkehrschluss eben schlechter darin, schnelle tiefe Bindungen zuzulassen/zu oberflächlich/zu sexbzeogen.

            Ich hatte ja nun schon mehrmals daraus hingewiesen, dass ich Männer nicht als besser ansehe, sondern nur als anders.

        • nee, im gegenteil. aber die immer gleiche leier geht mir langsam auf den sack.

          wie, bitteschön, sollen denn hier jemand überhaupt beurteilen können, ob „ein geschlecht“ besser zwischen liebe und sex trennen kann? dafür hat keine einzelperson den nötigen überblick, vom der erforderlichen distanz ganz zu schweigen.
          es sei denn, jemand forscht darüber. es bleibt also wieder einmal nichts weiter übrig, als klischees zu bemühen. wir können praktisch die postings von letzter woche einfach hier reinkopieren.

          und ganz nebenbei gesagt sind g’schichteln von irgendwelchen leuten aus christians bekanntenkreis eher ein thema für brigitte.de.

          • @hotthü

            „aber die immer gleiche leier geht mir langsam auf den sack.“

            Es geht dir bei einem Blog über Geschlechterunterschiede auf den Sack, dass Geschlechterunterschiede diskutiert werden?
            Das Männer besser sind ist aus meiner Sicht eher ein Strohmann deinerseits.

        • @ Hottehü

          Klischees zu bemühen ist gerade bezüglich der Geschlechter gar nicht schlecht, denn Klischees fassen Erfahrungen/Wirklichkeit, auch wenn sie das nur vergröbernd tun.

          Aber immerhin.

          Sie orientieren ganz gut, sie orientieren RICHTIG, nicht in jedem Einzelfall, aber in der Mehrzahl der Fälle

          Zudem gibt es Hinweise: Welches Geschlecht konumiert mehr Pornographie, welches Liebesroman?

          Welches Geschlecht kauft Sex eher ein, als Dienstleistung, ohne große emotionale Beteiligung der Akteure?

          Warum haben männliche Prostituierte meist auch männliche Kunden?

        • „wie, bitteschön, sollen denn hier jemand überhaupt beurteilen können, ob “ein geschlecht” besser zwischen liebe und sex trennen kann? dafür hat keine einzelperson den nötigen überblick, vom der erforderlichen distanz ganz zu schweigen.
          es sei denn, jemand forscht darüber. “

          Wer nicht forscht, kann Literatur darüber lesen und so logisch, objektiv und mit Distanz wie möglich darüber nachdenken. Er oder sie kann sich anschließend sogar in Blogs und Internetforen mit anderen diesbezüglich Interessierten austauschen.

        • „Welches Geschlecht konumiert mehr Pornographie, welches Liebesroman?“

          wir haben es aber selten mit einem „geschlecht“ zu tun, sondern meist mit individuen. daher verstellt der fokus auf „ein geschlecht“ den blick auf das individuum. ich wüsste nicht, wozu das dienlich sein sollte.

        • @ Hottehü

          Richtig, wir haben es immer nur mit Individuen zu tun.

          Wenn wir nur das Individuum isoliert in den Blick nehmen.

          Betrachten wir jedoch die Gruppenzugehörigkeit des Individuums, dann erkennt man Muster, unterschiedliche Häufigkeiten, wie bei den Teppichfasern.

          Sehe ich nur die einzelne Faser unter dem Mikroskop, ist die vorrangig rot, grün, blau.

          Das ist aber nicht die ganze Information, die im Teppich steckt.

          In der Draufsicht erkenne ich nämlich, dass die roten, grünen, blauen Fasern zusammenstehen in einer bestimmten Ordnung, ich erkennen ein Muster.

          Muster, die Du offenbar beharrlich nicht sehen willst, die aber trotzdem da sind.

          Und sie machen sogar Sinn.

        • ich wüsste nicht, wozu das dienlich sein sollte.

          Diese geistige Bankrotterklärung ist ein Grundfundament des Genderfeminismus, auf den man ihn oft herunterbrechen kann.

          Allein an dieses Basics scheitert schon jede sinnvolle Diskussion.

        • dann erklär du doch mal, david, was es dir nützt im umgang mit inidviduen, diese in gruppenbezogene schubladen zu stecken. ja, es ist einfach, das ist bekannt, wird dem individuum aber in den seltensten fällen gerecht.
          man kann nicht von einer gruppe auf den einzelnen schließen und nicht vom einzelnen auf die gruppe. je größer und inhomogner die die gruppe, umso weniger.

          es wider besseres wissen zu tun, DAS ist eine geistige bankrotterklärung.

        • „Das ist aber nicht die ganze Information, die im Teppich steckt.“

          das ist korrekt. trifft aber nicht den punkt, denn menschen sind keine teppiche. und vor allem keine zweifarbigen. wenn man muster ekennen will, die zweifelsohne evident sind, dann muss man mehr und andere kriterien zugrunde legen.

      • „sie soll zu allgemeinen Reflexionen zu dem Thema Beziehungen, Sex und Bindung einladen bzw dazu, wie gut Sex und Bindung zu trennen ist. welchen Geschlecht gelingt dies besser und woran liegt das wäre auch ein interessantes Thema.“

        Ich würde ja ganz klar sagen dass die Frau mehr auf Kopulation und mehr auf Beziehung ausgerichtet ist, es ist sozsagen 100% Ihres Geschäfts wobei es nur 50% des Geschäfts der Männer ist.
        In Beziehung schließe ich auch Familie und Kinder ein.

        Ich sage es deshalb weil ja laut genetischen Untersuchungen Frauen sich doppelt so oft wie Männer vermehrt haben also wohl fast jede Frau.
        Eine Geschlechterverteilung von 1:1 ab Geburt dazu im Kontrast sagt wohl dass Männer trotz ihres hälftigen „direkten“ Beitrags zur Reproduktion für die Population einen Sinn haben.
        Biologisch und Evolutionär ist der Sinn der Frau also Kopulation, Kinder, Beziehung.
        Würde sie Kopulation von Beziehung trennen, so bedeutete dies sie würde sich weniger Reproduzieren, Reproduktion funktioniert schlechter ohne Beziehung/Familie als mit.

        Man kann es auch so formulieren:

        Die Frau steht in evolutionärem Konkurrenzkampf bei der Nutzung ihrer fruchtbaren Jahre und um diese optimal zu nutzen braucht sie Kopulation und Beziehung.

        Frauen sagen es ja auch selbst: „Work Life Balance“. Mit Life meinen sie das Hauptgeschäft der Frau, Kopulation, Beziehung und Familie.

        So kann man auch feststellen dass wir in einer „frauenfeindlichen“ Zeit leben die ihre biologische Ausrichtung vernachlässigt und sie ihre biologischen Stärken nicht nutzen kann da wir eine Reproduktionsrate von ca. 1.4 Kindern/Frau haben, die sich wohl noch deutlich zwischen „Ureinwohnerinnen“ und Frauen mit Migrationshintergrund unterscheidet.

        Ich denke das bedingt die eigentlichen Probleme, den Frust und den Unmut unserer Frauen, da sie kaum noch ihrer biologischen Ausrichtung nachgehen können sondern in Konkurrenz zu Männern in die „Karriere“ geworfen wurden.
        In Konkurrenz zu Männern sind Frauen unterlegen, die Natur hat sie als Komplement zum Mann geschaffen, die Geschlechter sind arbeitsteilig.
        Frauen möchten ja wohl deswegen auch kaum mit Männern konkurrieren und das Gipfelt ja momentan in Quotenforderungen um an Führungspositionen zu kommen, die Positionen in der Gesellschaft mit der größten Konkurrenz

        Gleichzeitig wird frustrierten Frauen aber von den Medien oft genug, wenn auch nur subtil die Frau als der überlegene, neue Mensch präsentiert weil genau hier das Problem der Frau liegt: Sie fühlt sich und ist auch ohne gesellschaftliche Hilfsmaßnahmen unterlegen.

        Männer scheint das Problem dass ihre biologische Ausrichtung nicht mehr in die Zeit passt weniger zu treffen, denn sie sind wie gesagt biologisch nur halb so stark auf genetische Vermehrung ausgerichtet.
        Männer gingen früher in Konkurrenz zu Männern der Ressourcenbeschaffung, einer Erwerbstätigkeit nach und heute genauso, das ist ihr „Kerngeschäft“.

        Die eigene biologische Fehlanpassung an die aktuelle Lebenssituation projizieren frustrierte Frauen natürlich auf Männer und versuchen diese als überflüssige „Steinzeitmenschen“, haarige Affen, Auslaufmodell u.s.w. zu diffamieren, wobei es doch die Frau ist deren biologisches „Kerngeschäft“ weniger gefragt ist.

        Eine Beziehung mit so einer Frau einzugehen bedeutet für einen Mann, je nach Ausprägung der Frustration bei der Frau einen erhöhten Aufwand und eine Minderung des Nutzens den er aus so einer Beziehung ziehen kann.

        Gleichzeitig werden dadurch an die sexuelle Attraktion der Frau höhere Anforderungen gestellt, was sich bei Frauen ab Pubertät durch ‚Übersexualisierung’, Magersucht u.s.w. und damit mehr psychische Probleme zeigt.

        Der Mann muss dann in der Regel seine Männlichkeit verbergen und verschleiern, weil genau die seinen „Vorteil“ den die Frau aus Mangel an Alternativen anstrebt aber nicht erreichen kann repräsentiert und ihren Frust und ihre Neurosen verstärkt.

        Er muss also eine art psychologischer Betreuer eines hochneurotischen Menschs sein dem zudem unser Zeitgeist und die Rechtslage die stärkeren Waffen gegeben hat.
        Eine Kombination aus Bittsteller und Therapeut also, ein gefährliches Verlustgeschäft.

        Anfängliche Verliebtheit und Triebe täuschen viele Männer noch über diese Problematik unserer Zeit hinweg, doch bei manchen Endet es in einer persönlichen Tragödie doch meist ist es eher Unbefriedigend und den getriebenen Aufwand nicht wert, weswegen Männer auch zum Leidwesen der Frauen sich weniger „so richtig“ auf Beziehungen einlassen wollen.

        Alternativ soll der Mann sogar bei manchen Frauen bei denen die Hormone/Verliebtheit deren Frust und Neurosen noch überdecken seine Männlichkeit ausleben. Das geht bis die Hormone/Verliebtheit der Frau nachlassen gut und dann kommt der gesteigerte Beziehungs- oder Rosenkrieg.

        • @ Borat

          Ziemlich abwertend formuliert, aber im kern halte ich das, was Du schreibst, für zutreffend.

          Nur das

          *Ich sage es deshalb weil ja laut genetischen Untersuchungen Frauen sich doppelt so oft wie Männer vermehrt haben also wohl fast jede Frau.
          Eine Geschlechterverteilung von 1:1 ab Geburt dazu im Kontrast sagt wohl dass Männer trotz ihres hälftigen “direkten” Beitrags zur Reproduktion für die Population einen Sinn haben.*

          ist ein Fehlschluss.

          Wenn sich 20 % der Männer und 40 % der Frauen reproduzieren, dann haben sich doppelt so viele Frauen wie Männer fortgepflanzt, aber nicht unbedingt die Mehrheit der Frauen, geschweige denn fast alle.

          Außerdem ist der Drang der Männer, sich zu paaren, nicht geringer als der der Frauen, im Gegenteil.

          Sie können ihn nur nicht so problemlos umsetzen wie Frauen den ihren, eben weil Frauen wählerischer sind und weniger getrieben, im Schnitt.

          Das schafft unter Männern eine härtere Konkurrenzsituation um Frauen als unter Frauen um Männer.

          Es pflanzen sich also nicht weniger Männer fort, weil sie weniger wollen, sondern weil sie häufiger nicht zum Zuge kommen, härter aussortiert wurden und werden.

        • Wenn sich 20 % der Männer und 40 % der Frauen reproduzieren, dann haben sich doppelt so viele Frauen wie Männer fortgepflanzt, aber nicht unbedingt die Mehrheit der Frauen, geschweige denn fast alle.

          Woher stammen diese Zahlen?

        • @ Peter

          Die stammen von mir.

          Ich wollte damit nur demonstrieren, dass die Aussage „Doppelt so viele Frauen haben sich fortgepflanzt wie Männer“ nicht bedeuten muss, dass sich fast alle Frauen fortgepflanzt hätten.

          Genetiker können nur sagen (durch Vergleich der „Buntheit“ der Y-chromosomalen DNA mit der „Buntheit“ der mitochondrialen DNA, die viel buntscheckiger ist als die Y-chromosomale), dass an der Erzeugung der heutigen Menschen doppelt so viele weibliche Individuen beteiligt waren als männliche, also viel mehr Männer als Frauen ohne Nachkommen blieben, ob nur 20/40, 30/60, 40/80 oder 45/90 % kann man nicht sagen.

        • @Roslin

          „Es pflanzen sich also nicht weniger Männer fort, weil sie weniger wollen, sondern weil sie häufiger nicht zum Zuge kommen, härter aussortiert wurden und werden.“

          Das „Wollen“ hab ich nicht beachtet, habe nicht darüber spekuliert, zumal es ja schwer zu messen und zu vergleichen ist und weil gerade hier gerne „geflunkert“ wird.

          Mann muss immer wollen um ein Mann zu sein und Frau soll nicht promisk sein und muss ihr wertvolles Gut knapp halten scheint mir das Wesentliche was man aus dem „Wollen“ ableiten kann zu sein.

          Sicher will sich fast jeder Mann fortpflanzen und logischerweise steht er damit unter doppelt so starker innergeschlechtlicher Konkurrenz wie die Frau wenn er sich nur halb so oft vermehrt.

          Man könnte ja deswegen sogar sagen der Mann ist dadurch mehr so wie die Frau ihn selektiert hat als umgekehrt. Die Frau selektiert den Mann auf diese Art jedoch nur in erster Ordnung/Vordergründig, letztlich selektiert die Natur denn es muss sich bewähren und vermehren.

          Aber ob die wenigen Männer die unsere Frauen gerade so selektieren sich global durchsetzen werden?

          „Wenn sich 20 % der Männer und 40 % der Frauen reproduzieren, dann haben sich doppelt so viele Frauen wie Männer fortgepflanzt, aber nicht unbedingt die Mehrheit der Frauen, geschweige denn fast alle.“

          Ich denke dass sich wohl in der Menschheitsgeschichte selten so wenige Frauen wie heute vermehrt haben.
          Es waren wohl im Schnitt mindestens 90% der Frauen die sich vermehrt haben, in „schwierigen“ Zeiten noch etwas mehr, denn in „guten“ Zeiten wie Heute mit übermäßigem Wohlstand sind es eindeutig weniger.

          In Konsequenz hat sich heute wohl das Geschlechterverhältnis in der Vermehrung von 2:1 heute anders Eingestellt.
          Ich schätze heute vermehren sich deutlich mehr als die Hälfte der Männer in Vergleich zu den Frauen, auch durch die geringe Zahl an Kindern pro Frau begünstigt.
          Wie könnte man das Ermitteln? Vielweiberei ist illegitim (verboten?) und (noch) nicht sonderlich populär, also bei jeder Beziehung/Heirat mit Kindern ist der Mann gleich mit der Frau beteiligt.
          Bleibt also die Kuckuckskindquote von 10% und das „Gefälle“ durch Männer die Kinder mit mehreren Frauen „sequentielle Monogamie“ zeugen zu Männern die es nur mit einer Frau oder gar nicht tun. Männer die es sich das leisten können, die nicht Überdrüssig sind ihre Energie in mehrere Heiraten und Scheidungen zu stecken.

          An welchen objektiven Zahlen könnte man das ungefähr bestimmen?

          Ich schätze mal durch unsere „Kultiviertheit“ und unseren Wohlstand vermehren sich aktuell vielleicht die Geschlechter von Mann zu Frau etwa 1.5 zu 2 bis 1.8 zu 2 statt 1:2 wie in unserer genetischen Geschichte.
          Gerade die Frauen die hochgebildet sind und ihr Leben auf „Karriere“ aufbauen und in unnatürlich hohem Maß für Frauen kinderlos bleiben.
          Zumal die Frau „nach oben“ Heiratet und für die Hochgebildete Karrierefrau sich kaum ein Mann findet.

          Auch könnte man sagen dass unsere Kultur und unser Wohlstand einen verlangsamenden Einfluss auf den genetischen Selektionsdruck durch das historische Frau:Mann 2:1 Verhältnis in der Reproduktion hat.

          All das ändert aber nichts daran dass die Natur sich viele sich nicht genetisch fortpflanzende Männer „hielt“.

          Sie zog anderen „Nutzen“ aus diesen, sie dienten der Alimentierung, des Schutz und der Dienste für die Gemeinschaft durch ihre Konkurrenz um genetische Vermehrung angetrieben.

          Der Dienst den eine kinderlose Frau für die Gemeinschaft leisten kann ist ein wesentlich geringerer, es korreliert mit ihrer geringeren körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit und vor allem mit ihrer geringeren Bereitschaft mit Männern zu konkurrieren (Quote).

          Es zeigt die Asymmetrie der Geschlechter, der Mann ist der Vorreiter der Evolution mit allen was daraus im Guten und Schlechten folgt. Der Zweck des Mannes ist die Konkurrenz, es ist dein Motiv, was ihm ja oft genug zu seinem Nachteil vom feministischen Zeitgeist gewertet wird.

          Was hätte sich meine Deutschlehrerin gefreut hätte ich solche Aufsätze geschrieben!

        • @ Borat

          *Was hätte sich meine Deutschlehrerin gefreut hätte ich solche Aufsätze geschrieben!*

          Du gehörst eben zu denen, die manchmal Schwierigkeiten mit Orthographie und Grammatik haben, trotzdem präzise denken.

          Die scheinen mir unter Männern häufiger zu sein als unter Frauen.

          Dort findet man das, was ich Empty Suits nenne, häufiger: formvollendete Berherrschung der Sprache, aber nichts dahinter.

          Oberflächliches Denken, Geplätscher in der Komfortzone, elegant ausgedrückt.

          Eben ein gut geschnittender Anzug, den sein Träger aber nicht wirklich ausfüllen kann.

        • Also, lieber Borat, einiges stimmt, mit vielem hast Du sogar sehr Recht – wie dass sich Männer heute weniger auf Beziehungen einlassen, unter den Bedingungen – vieles gefällt mir, aber vieles ist fachlich gesehen zu daneben, um es so stehen zu lassen. Geht nicht gegen Dich, aber solche Missverständnisse sollten keine weitere Verbreitung finden.

          Also:

          „In Konkurrenz zu Männern sind Frauen unterlegen, die Natur hat sie als Komplement zum Mann geschaffen, die Geschlechter sind arbeitsteilig.“

          Als Komplement sind die beiden Geschlechter nicht zueinander geschaffen worden, das ist zu sehr eine biblische Vorstellung. Männchen und Weibchen haben von Natur aus ein sehr konfliktreiches Verhältnis zueinander. Sie brauchen einander, um überhaupt ihre Darwin-Fitness steigern zu können, können aber ihre eigene Darwinfitness auf Kosten des Partners/der Partnerin maximieren, z. B. durch Ehebruch – dabei wollen Lebewesen ihre eigene Darwinfitness immer maximieren. Es gibt Männchen und Weibchen bzw. männlich und weiblich bei Zwittern, weil sich in der Evolution immer wieder die Herausbildung von zwei Keimzelltypen, von denen jeder auf eine der beiden Aufgaben, die eine Keimzelle haben kann, spezialisiert ist, durchgesetzt, weil dann die Befruchtungseffizienz größer ist, als wären beide Keimzellen, die zu einer Zygote verschmelzen, gleich (Sowas gibt es noch bei einigen Einzellern.). Deshalb konnten männliche und weibliche Geschlechtsorgane entstehen, die auf die Produktion von je einem der beiden Keimzelltypen spezialisiert waren. Getrenntgeschlechtliche Arten gibt es häufiger als zwittrige, weil unter den meisten Bedingungen Spezialisierungen auf die mit der Produktion eines der beiden Keimzelltypen verbundenen Fortpflanzungsstrategie effizienter zu Fortpflanzungserfolgen führten, als wenn beide Keimzelltypen hergestellt wurden – Männchen und Weibchen unterscheiden sich ja fundamental in den Determinanten des Fortpflanzungserfolges, was eine bei der Mehrheit der Tierarten zu einer Spezialisierung auf „männlich“ oder „weiblich“ geführt hat.

          Die Arbeitsteilung ist eher eine Folge hiervon, bzw. resultiert daraus, dass der Mann der Frau dadurch, dass er ihr die Arbeiten abnimmt, die sie nicht gut machen kann, weil sie körperlich schwächer ist, versucht, als Partnerin für sich zu gewinnen oder zu halten. Männchen und Weibchen teilen sich aber beileibe nicht immer und beileibe nicht bei allen Arten die Arbeit. Evolution hat (leider!) nicht das Ziel, dass Männchen und Weibchen zusammenarbeiten und zusammenhalten – Ziele hat Evolution ohnehin nicht.

          „Männer scheint das Problem dass ihre biologische Ausrichtung nicht mehr in die Zeit passt weniger zu treffen, denn sie sind wie gesagt biologisch nur halb so stark auf genetische Vermehrung ausgerichtet.“

          Das ist völliger Blödsinn, sorry. (Okay, Du meinst damit irgendwas anderes?!?) Beide Geschlechter sind geradezu totalitär darauf programmiert, ihre Gene in möglichst hoher Kopienzahl und möglichst veredelt an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Die Darwinfitness der Männchen wird dabei grundsätzlich am meisten durch die sexuelle Verfügbarkeit von Weibchen limitiert. Die der Weibchen durch den Zugang zu Ressourcen.

          „Eine Geschlechterverteilung von 1:1 ab Geburt dazu im Kontrast sagt wohl dass Männer trotz ihres hälftigen “direkten” Beitrags zur Reproduktion für die Population einen Sinn haben.“

          Dann gäbe es Gruppenselektion – gibt es aber nicht. (Dies zu erklären, sorry, dafür ist mir der Abend nicht mehr lang genug.) Nein, das Geschlechterverhältnis liegt deshalb bei 1:1, weil sonst immer die Eltern, die mehr Nachkommen von dem jeweils selteneren Geschlecht produzierten, vom Erwartungswert mehr Enkelkinder bekämen. Das Geschlechterverhältnis wird nicht nur durch die Geschlechtschromosomen auf 1:1 eingestellt. Auf 1,7 männliche befruchtete Eizellen kommt eine weibliche, weil ein Spermium mit Y-Chromosom leichter ist und es deshalb eher zur Eizelle schafft. Von den männlichen Embryonen sterben aber jetzt mehr, weil einige Gene auf dem X-Chromosom nur einfach vorliegen, ohne „Sicherheitskopie“, die bei Defekt der ersten „Kopie“ kompensierend wirkt. Und es sterben – kein Zufall – so viele während der Embryonalentwicklung und ferner der Kindheit, dass zum Zeitpunkt des Eintritts in die Geschlechtsreife das Geschlechterverhältnis ziemlich genau bei 1:1 liegt. D. h. es halten sich in der Population solche Individuen, die (aufgrund aller möglicher Gene, die das beeinflussen) eher Töchter produzieren, mit denen, die eher Söhne produzieren, auf Dauer die Waage. Wird ein Geschlecht seltener, haben die Eltern, die dieses Geschlecht mehr produzieren so lange einen Selektionsvorteil, bis das Geschlechterverhältnis wieder bei 1:1 ist. Deshalb sind Geschlechterverhältnisse, die von 1:1 abweichen, evolutionär instabil. Können aber durch unterschiedlich hohes Brutpflege-Investment in Söhne und Töchter kompensiert werden, ist aber selten.

        • @Matthias

          Die Geschlechter sind sowieso nicht geschaffen „worden“, denn das klingt nach einem Gott oder Erschaffer. Nichts für Atheisten und Evolutionsgläubige.

          Die Geschlechter sind gezwungen sich zu komplementieren, denn tun sie es nicht gut genug macht es eine andere Gruppe von Menschen besser (Gruppenselektion) und hat einen Vorteil.
          Die Frage hier ist eher wie hoch das Optimum an Energie was in die „Verhandlungen“ (Geschlechterkonflikt) zur Komplementierung der Geschlechter gesteckt wird ist.
          Das ist einfach zu formulieren:
          Das Optimum liegt da wo der Gewinn für die Vermehrung durch die Verhandlungen zur Komplementierung gleich dem Energieverlust durch die Verhandlungen ist.
          So ist der Geschlechterkonflikt begrenzt und da wir aussterben ist er bei uns eindeutig zu stark.

          Und Evolution hat definitiv ein Ziel: Leben und die Vermehrung davon.

          Was ich ausdrücken wollte ist dass der Mann sich nur halb so oft Vermehrt hat wie die Frau und er wegen dem 1:1 Geschlechterverhältnis wohl für die Population trotzdem nützlich war.
          Deswegen meine ich er ist nur halb so stark auf „direkte“ genetische Vermehrung ausgerichtet.
          Er scheint seinen Sinn auch in der innergeschlechtlichen Konkurrenz zu haben, was sich wohl auch wieder indirekt auf die Genetik des Menschs auswirkt. Ein weiterer Sinn liegt in der Unterstützung einer Population durch alle anderen Tätigkeiten als der direkten Vermehrung.
          Der Mann scheint auch mehr Sinn bei der „Gruppenselektion“ zu haben, denn er trägt gesellschaftliche, kulturelle und technische Entwicklungen die heute die evolutionäre Konkurrenz verschiedener Menschengruppen (Staaten, Länder) repräsentieren.
          Da Frauen sich aber doppelt so häufig direkt Vermehrt haben und sich zudem mehr in die Vermehrung selbst „einbringen“ müssen kann man wohl schließen sie sind der Population vor allem dadurch nützlich und haben wegen ihrer historisch niedrigen Vermehrung bei uns einen Nachteil.
          Und dieser Nachteil ist offensichtlich, man muss sich nur den Aufwand den unsere Gesellschaft treibt Frauen zu bilden, zu fördern und diese sogar mit Quoten in höchste Positionen zu bringen, obwohl Frauen z.B. nach wie vor nur einen Bruchteil der Lohnsteuer und Abgaben im Vergleich zu Männern erwirtschaften. Das wird nicht mehr durch die wenigen Kinder die Frauen heute noch bekommen ausgeglichen, denn wir importieren wohl mehr Arbeitskräfte also Kinder. Und die Kinder dieser importierten Arbeitskräfte verstärken exponentiell noch den Import. Und wenn wir diese nicht importieren, dann Lagern wir Arbeit in andere Länder aus die meist mehr Kinder haben. Das tun wir auch verschärft seit dem unsere Geburtenrate unter Selbsterhalt ist.

          Gruppenselektion wirkt nicht auf Geschlechter.

          Die Geschlechter gehören beide zur Gruppe des Menschs, sind evolutionär keine „Untergruppe“, sondern sind aufeinander angewiesen, sie können nicht separat existieren, sind Komplemete, vorausgesetzt der Mensch stirbt nicht aus.

          Sieht man die Geschlechter natürlich dem irrationalen Zeitgeist konform vereinzelt als konkurrierende Gruppen, dann bekommt man was wir heute sehen: Aussterbende Karrierefrauen, beziehungsunwillige oder „beziehungsunfähige“ Männer, wir werden durch eine andere Gruppe Menschen per Gruppenselektion ersetzt.

        • @Roslin
          „Du gehörst eben zu denen, die manchmal Schwierigkeiten mit Orthographie und Grammatik haben, trotzdem präzise denken.“

          Hat doch was rebellisches, fast schon frauenhassendes.
          Frauen springen zuerst auf die Förmlichkeitsfehler an bis ich sie mit Semantik hinterrücks vorführe. Eine misogyne Falle.

          „Die scheinen mir unter Männern häufiger zu sein als unter Frauen.“

          Präzise denkende Frauen sind sowieso sehr selten, dafür können Frauen schneller was weniger Präzises doch meist „ausreichendes“ aber auch öfter was Falsches sagen.
          War wohl ein Selektionsvorteil für die Frau.

          „Dort findet man das, was ich Empty Suits nenne, häufiger: formvollendete Berherrschung der Sprache, aber nichts dahinter.
          Oberflächliches Denken, Geplätscher in der Komfortzone, elegant ausgedrückt.
          Eben ein gut geschnittender Anzug, den sein Träger aber nicht wirklich ausfüllen kann.“

          Scheint aber auch ein Ideal zu sein dass viele Männer anstreben, ein Ideal unserer Zeit, vielleicht schon immer so gewesen.

  1. Dieser Artikel ergibt keinen Sinn. Du hast überhaupt nicht die Reaktion des Mannes, um den es geht, gezeigt. Wie soll man sich ein Bild davon machen, wer in dem Fall mehr an eine Beziehung denkt? Er ist doch jetzt ganz „lieb und süß“, oder nicht? Deutet das nicht darauf hin, dass er ganz genauso daran interessiert ist? Du kannst doch nicht DEINE (unbeteiligte – oder??) Reaktion als Beispiel dafür, dass Männer *grundsätzlich* Sex und Liebe leichter trennen können (was wahrscheinlich sogar stimmt, sich aber, wie es mir vorkommt, in letzter Zeit langsam ändert, insofern, als Frauen zunehmend weniger Probleme mit Casual Sex haben), nehmen.

    • @Syzygy

      Ich denke du verstehst den Text falsch. Er ist einfach die Wiedergabe eines Gesprächs, dass eine Debatte ermöglichen soll. Er enthält tatsächlich nur Meinungen. Wie er denkt ist insoweit nicht sehr relevant: Ich hoffe für beide, dass er ebenfalls verliebt ist, was ja durchaus der Fall sein kann.

      „was wahrscheinlich sogar stimmt, sich aber, wie es mir vorkommt, in letzter Zeit langsam ändert, insofern, als Frauen zunehmend weniger Probleme mit Casual Sex haben“

      Da hätten Frauen aber noch sehr viel aufzuholen, bis sie an die Haltung von Männern zu Casual Sex (im schnitt) rankommen. Natürlich: Einigen gelingt dies ganz hervorragend und einigen Männern gelingt es sehr schlecht.
      Beides ist meiner Meinung nach auch im starken Maße davon abhängig, wessen Partnerwert höher ist. Ein Mann, der eine Spitzenfrau kennenlernt, die ihn aber nur als gute Gelegenheit zum Sex sieht, weil er zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist, sonst aber nicht ihr Typ, wird sich sicherlich eher verlieben.

  2. Frauen verlieben sich nicht unbedingt öfter. Viele verwechseln die Nähe und das schöne Gefühl, welche bei gutem Sex entstehen, mit „verliebt sein“.

    Dass eine Beziehung führen und einfach guten Sex haben zwei völlig unterschiedliche Dinge sind, kapieren die meisten erst nach einem halben Jahr.

  3. Nächste Woche frage ich ihn, wo wir eigentlich stehen. Irgendwann muss man das ja mal klären

    Davon würde ich abraten, denn das ist geeignet das zarte Pflänzchen zu zerstören.

  4. Mein Lösungsvorschlag zum Radikalen Feminismus lautet immer noch wie folgt und ich werde ihn von nun an immer wieder einmal wiederholen:

    Alle Frauen, die sich von irgendwelchen Männern oder weissen Männern oder heterosexuellen weissen Männern oder allen Männern unterdrückt und diskriminiert fühlen, sollte man einen eigenen Staat geben. Also: Sezession und Spearatismus scheint die einzig richtige Lösung zu sein. Ich finde, das hat für beide Seiten nur Vorteile:

    1. Diese Frauen, die nicht mehr mit diesen Männern im gleichen Staat zusammen leben wollen, sind mit einem Schlag im Paradies angelangt, wo quasi ein 1000jähriges Paradies anbricht und Milch und Honig fliesst sowie jegliche Form von Macht, Unterdrückung, Gewalt, Kriminalität, Sexismus, Rassismus etc. der Vergangenheit angehört.

    2. Aber auch für die armen Männer, die sich nun ohne diese Radikalfeministinnen ganz alleine in einem eigenen Staat durchwursteln müssen, bricht ein 1000jähriges GoldenAge an. Niemand mehr, der ihnen sagt, dass sie die Master-Kategorie der Unterdrücker-der-Unterdrücker sind. Wieder einmal frische Luft atmen können, ohne im Hintergrund immer dieses Unterdrückungs-, Diskriminierungs- und OpferGEDÖNS von Sudel-Alice et al. zu hören! 😀

    PS: Sezession und Separatismus kann ab und an tatsächlich ein konstruktiver Akt sein.

    • Ich hatte ja schon mal angemerkt, dass romantische Schweizer Almhütten doch das FrauenFrauenParadies so richtig schmackhaft machen könnten.

      Ihr schafft es doch auch, steuermüden Bundesbürgern Asyl zu gewähren, da werden die paar Tänzerinnenvisa mehr doch nicht weh tun..

      • @nick

        Ein schöner Artikel von Arne. Es muss schwer sein für eine Radikalfeministin bei einem weiblich benannten Bohrfeld nicht sofort an sexistische Kackscheiße zu denken und sofort anzunehmen, dass sie nur aufgrund des Umstandes, dass in ein solches Feld überhaupt gebohrt wird (gegen den Willen des Feldes sozusagen), überhaupt weibliche Namen vergeben und dass dies insofern nur eine Objektifizierung von Frauen sein kann. Für einen kurzen Check, nach welchen Kriterien vergeben werden oder noch besser für einen kurzen Realitätscheck, ob das nicht etwas zuviel Wahnsinn ist, reicht es nicht

    • @Chomsky

      Ich würde wirklich wünschen, dass sie das irgendwo mal ausprobieren könnten. Einfach, damit man diese Phase mal hinter sich hat. Allerdings hat das Ausprobieren des Kommunismus und sein scheitern genau aus den Gründen, die gegen ihn sprechen, ja auch nicht dazu geführt, dass man diese Idee ad acta gelegt hat.
      Es würde also auch dort ein Scheitern geben, vielleicht würden nichtlesbische Männer nachholen und dann würde das Patriarchat von außen entgegen aller Versuche doch wieder Fuß fassen und die Umsetzung verhindern oder man bekommt die Nachzugsprobleme und den Umgang mit männlichen Babies und deren komplette Abschottung von der Welt (Medien verderben) nicht hin.

      • @Christian

        Mir ist schon klar, dass das mit einem eigenen Staat für Radikalfeministinnen schwer sein dürfte, weil einfach zuwenig Land vorhanden ist, das noch unbesiedelt ist und somit müsste man quasi diese einheimische Bevölkerung umsiedeln, wenn sie die Voraussetzungen nicht erfüllt oder andere Präferenzen hat, die dieser neue Staat haben müsste.

        Auf der anderen Seite finde ich, hätte eine solche Lösung schon was Bestechendes, weil einfach viele Konflikte hinter sich gelassen würden, die in der Vergangenheit extrem viel politisches Konfliktpotential gebunden hat und schlussendlich eben dann vielfach nur Kompromisslösungen möglich sind, wo viele eben ihr Ideal doch nicht verwirklicht sehen.

        Kleines Beispiel: Deutschland würde unterteilt z,B. in fünf Binnen-Staate:

        a) genderistischer Staat
        b) sozialistischer/sozialdemokratischer Staat
        c) liberalistischer Staat
        d) konservatistischer Staat
        e) rechtsextremistischer/autoritärer/diktatorischer Staat

        Jeder Binnenstaat hat dann eine eigene Verfassung mit einem eigenen politischen System und eigener ökonomischen, sozialen und kulturellen Ordnung und eine wichtige Bedingung: Jeder Mensch darf freiwillig wählen, in welchem Binnen-Staat er leben will.

        Ok, das sind Utopien, wo man denkt, das sei überhaupt nicht realisierbar. Aber man muss doch zugeben: Separatismus, wo viele Menschen ähnliche Präferenzen habe und somit die grössten Konfliktpotentiale ausgeschaltet sind, hat schon was bestechendes.

        • @Chomsky

          „Aber man muss doch zugeben: Separatismus, wo viele Menschen ähnliche Präferenzen habe und somit die grössten Konfliktpotentiale ausgeschaltet sind, hat schon was bestechendes.“

          Klar ist das eher ein Witz. Aber als Gedankenspiel:
          Ich bezweifele, dass das Konfliktpotentiale beseitigen würde. Es würde eher neue schaffen. Schließlich leben die Leute ja nicht einfach friedlich in den Staaten, es gibt vor- und Nachteile der Staatssysteme, die sich auswirken. Aus dem liberalen Staat kann man ja nicht gerade in den sozialistischen Wechseln, wenn man Arbeitslos ist und dann wieder zurück, wenn man im liberalen Staat einen guten Job gefunden hat, bei dem man mehr Geld verdient als im Sozialismus

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