Fall Assange: Kondome enthält keine DNA von ihm, sie hatte auch nichts gegen Sex ohne Kondom

Es sind wohl ein paar neue Ergebnisse im Fall Assange aufgetaucht:

  • In a 100-page document shown to Assange’s lawyers, it was revealed that the torn prophylactic, having been examined by staff at two forensic laboratories, did not bear conclusive evidence that Assange had ever worn it, the Daily Mail reported on Sunday. Assange’s lawyers said the lack of DNA evidence on the condom, which was allegedly used during a supposed August 2010 sexual assault, indicates that a fake one could have been submitted. The woman in question, now aged 33, claims to have been molested by Assange at her flat in Stockholm. She says that at one point he deliberately broke a condom in order to have unprotected sex with her. Assange claims he had consensual sex with the woman, but denies intentionally tearing the condom. He had previously told police that he continued to stay at her residence for the week following the alleged incident, saying his accuser never made any mention of the ripped condom.
  • But DNA purportedly belonging to Assange was present on a condom submitted by a second woman, who has accused him of rape, prompting Swedish authorities to push ahead with their bid to have him extradited from the UK.However, his second accuser, now 29, who claimed to have been raped in her sleep by Assange, apparently told police she had not been opposed to having unprotected sex with him despite previous statements to the contrary, the daily reported.DAsdad

     

Also einmal ein Beweismittel, dass nicht wie gewünscht die Aussage der Zeugin bestätigt, sondern eher gegen diese spricht und einmal eine Änderung der Aussage der Zeugin hin zum genauen Gegenteil.

Assange wird es gefallen.

16 Gedanken zu “Fall Assange: Kondome enthält keine DNA von ihm, sie hatte auch nichts gegen Sex ohne Kondom

  1. Und wie Roslin bereits in einem Kommentar sagte gibt es auch einen Artikel bei Heise:
    http://www.heise.de/tp/blogs/8/152821

    Im juristischen Streit um den Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, kommt Bewegung. Nach Medienberichten hat ein forensisches Labor in Schweden auf einem der Kondome, das eine Vergewaltigungsanzeige stützen sollte, keine DNA-Spuren des Wikileaks-Gründers gefunden. Das Resultat wurde von einem weiteren Labor bestätigt. Diese neuen Nachrichten machen eine Anklage wegen Vergewaltigung gegen Assange in Schweden unwahrscheinlicher. Die Staatsanwaltschaft des Landes, die nach wie vor auf die Auslieferung des 41-jährigen besteht, will sich zu dem Ergebnis bislang nicht äußern. (…) Immerhin wird die Beschuldigung einer der Anzeigenstellerinnen, Anna A., infrage gestellt. Die inzwischen 33 Jahre alte Frau hatte bei der Anzeige angegeben, Assange habe das Kondom beim zunächst einvernehmlichen Geschlechtsverkehr vorsätzlich zerrissen. Nach schwedischem Recht kommt dies einer Vergewaltigung gleich. Der Negativbefunde des DNA-Tests stellt die Aussage der mutmaßlich Geschädigten nun massiv in Zweifel.

    • Was heißt gefallen?

      Seit Jahr und Tag wird ihm sein Leben zur Hölle gemacht.

      Wer entschädigt ihn dafür, wenn das Falschbeschuldigerinnen sind?

      Erhält er dafür Genugtuung?

      Werden sie angeklagt werden, gar verurteilt?

      • Angeklagt bestimmt nicht aber ich hoffe es ist von Femanzenseite jetzt mal Ruhe und beginnen mal an der Kritik der beiden Lügnerinnen.

        DIe Ex Alte vom Kachelmann war doch genauso eine Verlogene.

        Da war auch nix mit DNA am Messer.

        Ausbaden müssen es die tatsächlichen Opfer die dann keiner meher ernst nimmt. Selbst manche weibliche Richter nicht mehr.

      • Nööö, Falschbeschuldigung im Kontext von Sexualdelikten scheint immer noch ein KavalierINNEN-Delikt zu sein: Mein subjektiver Eindruck.

        Mein subjektiver Eindruck: Wir leben in einer Falschbeschuldigungs-Kultur (die Anzahl der Falschbeschuldigungen werden heruntergespielt, ist ja alles nur ein Einzelfall und wer sich Sorgen darum macht, der ist ein Maskulist, der Paranoia entwickelt hat etc., usw., usf.): also ein Sektor, wo wir von weiblicher Hegemonie sprechen können. 🙂

        • @ Chomsky

          Sehr apart auch immer wieder der Hinweis, wenn wieder mal eine Falschbeschuldigerin auffliegt, sie brauche Hilfe, das sei ein Schrei nach Hilfe, sie sei tief gestört, verstört, was auch immer – es wird Mitleid generiert für das arme Opfer, das gezwungen wurde, zur Täterin zu werden.

          Dasselbe könnte man über viele männliche Täter sagen – dort aber scheint Mitleid nicht angebracht, schon gar nicht von feministischer Seite.

          Wenn schon Mitleid mit dem Opfer, dann bitte gleichberechtigt: mit dem falsch beschuldigten Mann, mit der vergewaltigten Frau.

          Wenn schon Verständnis für den Täter, dann bitte gleichberechtigt: mit der Falschbeschuldigerin und dem Vergewaltiger.

          Aber Feminist.I. nnen verstehen hier zu differenzieren.

      • Der Fall Assange ist so ein gefundenes Fressen für die Verfechterinnen der Rape Cultur, das lassen sie sich nicht entgehen. Selbst eindeutige Beweise ja selbst Geständnisse der beteiligten Frauen würden kein Umdenken bewirken, weil die Meinung feststeht. –> http://maedchenmannschaft.net/in-was-fuer-einer-welt-leben-wir-eigentlich-wenn-assange-nicht-als-vergewaltiger-gilt/
        Kommentare, die auf Zweifel, auch von Feministinnen, verweisen, –>http://markcrispinmiller.com/2011/02/eight-big-problems-with-the-case-against-assange-must-read-by-naomi-wolf/
        werden ignoriert, vulgo nicht veröffentlicht.

  2. „Werden sie angeklagt werden, gar verurteilt?“

    Nie im Leben, in Schweden doch nicht. Ist doch das feministische Saudi-Arabien.

    „Immerhin wird die Beschuldigung einer der Anzeigenstellerinnen, Anna A., infrage gestellt. Die inzwischen 33 Jahre alte Frau hatte bei der Anzeige angegeben, Assange habe das Kondom beim zunächst einvernehmlichen Geschlechtsverkehr vorsätzlich zerrissen. Nach schwedischem Recht kommt dies einer Vergewaltigung gleich.“

    Was ist eigentlich nach schwedischem Recht keine Vergewaltigung?

    Ich kenne mich mit Herrn Assange und Wikileaks jetzt nicht derart gut aus. Aber ich glaube, er hat alles richtig gemacht. Hat ein Paar hübsche Wahrheiten über Politiker einiger Länder ans Tageslicht gebracht, was ich grundsätzlich gut finde, und das mit der Vergewaltigung bzw. mit der diesbezüglichen Bezichtigung vielmehr ist nur einer der Versuche, ihn fertigzumachen, ihn in die USA ausliefern zu können, damit er da auf dem elektrischen Stuhl ermordet wird (Will Obama das eigentlich auch selbst wirklich so?). Jemanden mit Prozessen und Bezichtigungen überziehen, ist eine Mobbing-Methode. Die Bezichtigung einer Vergewaltigung kann man ebenfalls ähnlich interpretieren, je nachdem, um was es geht.

    • @ Matthias

      *“Immerhin wird die Beschuldigung einer der Anzeigenstellerinnen, Anna A., infrage gestellt. Die inzwischen 33 Jahre alte Frau hatte bei der Anzeige angegeben, Assange habe das Kondom beim zunächst einvernehmlichen Geschlechtsverkehr vorsätzlich zerrissen. Nach schwedischem Recht kommt dies einer Vergewaltigung gleich.”*

      Man sollte ruhig von Anna Ardin reden.

      Schließlich wird Assange auch seit Jahren mit Klarnamen durch die Gazetten und feministischen Blogs gezerrt.

      Auch so eine Regelung: Der Beschuldigerin wird Anonymität gewährt (einverstanden!), der Beschuldigte wird breit und öffentlich genannt noch bevor überhaupt geklärt ist, ob er das Opfer einer Falschbeschuldigerin oder der Begeher einer Vergewaltigung ist – Gleichberechtigung im femizentrischen Rechtssystem.

  3. Witzig auch, dass die politische Position von Assange und seine politischen Aktivitäten bei den Feministinnen nicht die geringste Rolle spielen.

    Rechts oder Links, scheißegal, alles Vergewaltiger.

    • @ El_Mocho

      Na, das zu Recht.

      Wär‘ ja noch schöner, wenn Straftaten nach der politisch genehmen/nicht genehmen Position der Täter.I.n beurteilt würden.

  4. Anna Ardin hatte wohl ein paar Monate zuvor einen später gelöschten Blogartikel veröffentlicht „7 Wege, sich an Männern zu rächen“.

    Wenn man mal ein bisschen die Blogs nach Informationen zu diesen „Vergewaltigungen“ durchstöbert, kommt einem wirklich das kalte gruseln.

    Man kann alle Single-Männer nur immer wieder warnen: „Kein Sex für Feministinnen!“

  5. Da ist doch von Anfang an was faul. Fremde „Geschäftspartner“ oder ähnliches lässt man doch nicht in den privaten vier Wänden nicht hausen, schon gar nicht, wenn man die noch niemals persönlich kennen gelernt hat.

    Komische Gastgeberin. Sie ist ja politisch doch aktiv (bei den Sozis) und organisiert einige Veranstaltungen für ihre Partei. So eine Person müsste normalerweise bescheid wissen über den Umgang mit fremden Parteigästen. Geld für ein einfaches Zimmer wäre sicher von Seiten der Partei dagewesen. Schließlich wurden ja Räumlichkeiten für die Konferenz auch angemietet …

  6. Pingback: Der NSA-Skandal lenkt Männer nur davon ab, kritisch über ihre Privilegien nachzudenken | Alles Evolution

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