Auswirkung postnataler Hormone auf das Gehirn

Eine Studie zu den Auswirkungen postnataler Hormone auf das Gehirn:

Objective: Sex hormones are not only involved in the formation of reproductive organs, but also induce sexually-dimorphic brain development and organization. Cross-sex hormone administration to transsexuals provides a unique possibility to study the effects of sex steroids on brain morphology in young adulthood.

Methods: Magnetic resonance brain images were made prior to, and during, cross-sex hormone treatment to study the influence of anti-androgen + estrogen treatment on brain morphology in eight young adult male-to-female transsexual human subjects and of androgen treatment in six female-to-male transsexuals.

Results: Compared with controls, anti-androgen + estrogen treatment decreased brain volumes of male-to-female subjects towards female proportions, while androgen treatment in female-to-male subjects increased total brain and hypothalamus volumes towards male proportions.

Conclusions: The findings suggest that, throughout life, gonadal hormones remain essential for maintaining aspects of sex-specific differences in the human brain.

Quelle: Changing your sex changes your brain: influences of testosterone and estrogen on adult human brain structure

Aus der Studie:

It is well established in mammals that differences in male and female brain structures can be reversed by sex hormones, even in adulthood (1). However, it is not known whether alterations in sex hormone levels can change structures of the human brain in adulthood. In human adults, the volumes of the brain and hypothalamus of males tend to be larger than those of females (2). The preoptic nucleus of the hypothalamus is even twice as large in males as in females (3). Moreover, in some studies, when comparing the fractions of gray and white matter in the brain, adult females as compared with males were found to have a higher fraction of gray matter, whereas adult males as compared with females had a higher fraction of white matter (4, 5).

Also bei Männern mehr graue Masse, bei Frauen mehr weiße Masse und bei Transsexuellen jeweils Veränderungen hin zu dem anderen Geschlecht hin

The changes in total brain and hypothalamus volumes following cross-sex hormone treatment in the transsexuals were mirrored by changes in their third and lateral ventricle volumes, i.e. treatment with estrogens and anti-androgens in MFs increased third and lateral ventricle volumes, whereas treatment with androgens decreased the third and lateral ventricle volumes in FMs. This suggests that the total brain volume changes are at least in part due to changes in medial brain structures surrounding these ventricles (including, but not limited to, the hypothalamus, which lies in close proximity to the third ventricle). Considering that the effects were not specific for gray (neurons, glia) or white (myelinated axonal fibers) matter suggests that both alterations in nerve cells as well as in axonal fibers may be implicated in the anatomical brain changes following cross-sex hormone treatment in humans. It is not surprising that the influences of sex hormones on the brain were not limited to the hypothalamus, but were also expressed as changes in total brain size. Estrogen and androgen receptor mRNA containing neurons are not limited to the hypothalamus, but are distributed throughout the adult human brain (18).

Es scheint also, als hätte postnatales Testosteron eine andere Auswirkung auf die Gehirnstruktur als pränatales. Gewisse Strukturen scheinen angleichbar zu sein, andere nicht.

100 Gedanken zu “Auswirkung postnataler Hormone auf das Gehirn

  1. „Moreover, in some studies, when comparing the fractions of gray and white matter in the brain …“

    A: „… adult females as compared with males were found to have a higher fraction of gray matter …“

    B: „… whereas adult males as compared with females had a higher fraction of white matter“

    Aussage A und B sind gleich.

    Die Aussage „Also bei Männern mehr graue Masse, bei Frauen mehr weiße Masse“, die so zwar stimmt (laut Wikipedia), folgt nicht aus Aussage A oder B, die lediglich etwas über das Verhältnis grauer zu weisser Masse aussagt.

    Laut Wikipedia haben Männer 23 Milliarden und Frauen 19 Milliarden Neuronen (graue Masse).

    Nun erfahren wir, dass bei Transsexuellen Veränderungen im Hirn stattfinden, jeweils in Richtung des neuen Geschlechts?

    Was passiert bei einem Übergang Frau zum Mann? Werden aus den 19 Milliarden nun 23 Milliarden Neuronen? Dann hätten wir endlich die Züchtung der Neuronen gelöst und der Spruch, „Lieber Herrgott, lass Hirn regnen!“ bekäme eine wissenschaftliche Untermauerung!

    Ein Vergleich der Bilder 2 und 3, rechts unten, scheint die These dieses Papiers zu widerlegen: Nach der Hormonbehandlung hat sich das untersuchte Merkmal der Transsexuellen „Mann-zu-Frau“ in Richtung Mann entwickelt, also nicht wie erwartet in Richtung Frau.

    • Also chemischer Geschlechtswechsel führt in jedem Fall zu Gehirnwachstum?
      Das wäre ehrlich gesagt interessant und vielleicht auch außerhalb von Transsexualität medizinisch nutzbar.

      • Gehirnwachstum alleine bringt es nicht. Es sind die Neuronen und deren Verbindung, die ausschlaggebend sind. Ich habe mehr gewonnen, wenn es mir gelingt ein Neuron zu verdoppeln (und ihn mit dem ersten zu verkoppeln), statt sein Volumen zu verdoppeln.

  2. Dass pränatale UND postnatale Hormonspiegel einen hohen Einfluss auf die weitere Entwicklung des Menschen haben, und dass wiederum der Spiegel an prä- und postnatalen Sexualhormonen vielfältige Einflüsse auf die Ausprägung geschlechtsspezifischer Eigenschaften, seien es morphologischer, physiologischer oder psychischer Art, haben, war mir schon lange klar und ist eigentlich sebstverständlich.

    Ich glaube sogar, dass dies für die Mehrheit unserer Bevölkerung selbstverständlich ist, zumindest im Großen und Ganzen.

    Ganz Deutschland hat also eine vernünftige Vorstellung von der diesbezüglichen biologischen Wirklichkeit?

    Ganz Deutschland? Nein, nicht ganz. Nur ein kleines „Dorf“, besser, eine kleine Gemeinde von Unbeugsamen leistet dem Eindring… ähm ich meine der Vernunft und insbesondere der biologischen/medizinischen Forschung Widerstand.

    Unbeugsam? Ja, unbeugsam. Vermutlich haben sie auch einen Zaubertrank getrunken. Anders als im antiken Gallien verleiht dieser Zaubertrank allerdings keine übermenschlichen Kräfte, sondern verhindert irgendwie, dass man klar denken kann und die Realität einfach mal anerkennt. Er verleiht vermutlich eine Art von übernatürlicher Dummheit, Ignoranz und Verbortheit, gepart mit Radikalität und Hass – im gleichen Maße, in dem vor rund 2000 Jahren ein anderer Zaubertrank bärenstark und unbesiegbar machte.

    Die Unbeugsamen leisten diesmal nicht einer Großmacht wie damals den alten Römern, die immer so gesponnen haben, wie ein besonders kluger und aufgeweckter Gallier immer wieder konstatierte, Widerstand, sondern einer Gesellschaft, die überwiegend anderer Meinung ist, sowie Wissenschaftlern, die mit hochmodernen, komplizierten Methoden Forschung betreiben. Ihr Feindbild ist dabei insbesondere die Familie, die bei manch einer dieser Leute sogar negative Gefühle antriggert, wenn sie nur bei einem Sonntagsausflug dahergedackelt kommt.

    Die Unbeugsamen haben anders als Asterix, Obelix, Miraculix, Majestix usw. leider einen großen Einfluss auf Politik & Medien. Denn sie sind erfolgreich durch die Institutionen marschiert.

    Und deshalb haben wir jetzt die Situation, dass im Bundeskanzleramt, in mehreren Bundesministerien und anderen bedeutenden Einrichtungen diese diesmal destruktiven Unbeugsamen den Status Sachverständiger für Geschlechter- und Familienpolitik haben.

    Wie „sachverständig“ diese Leute sind, erkennt man leicht daran, dass sie der Meinung sind, es gebe 16 verschiedene Geschlechter.

    Vgl. http://www.genderama.blogspot.de/2012/09/wirtschaftswoche-uber-gender-ideologen.html

    Sie sind jedenfalls in der Minderheit, leiden höchstwahrscheinlich an Wahnvorstellungen (Wer 16 Geschlechter ausmacht, sieht der nicht vielleicht auch Geister oder hört Stimmen? Oder glaubt, von höheren Mächten Befehle zu kriegen?) und bestimmen für uns, wo es lang geht. Demokratisch abgestimmt wird über ihre Umerziehungsprogramme wie Gender Mainstreaming nicht, informiert über die Massenmedien auch nicht. Sie dämonisieren jeden, der sich dagegen wehrt, und schrecken nicht vor Lügen, Rufmord und Manipulation zurück.

    Es wird höchste Zeit, dass wir uns dagegen wehren, wie der eine wirklich unbeugsame norwegische Komiker.

    • Wie “sachverständig” diese Leute sind, erkennt man leicht daran, dass sie der Meinung sind, es gebe 16 verschiedene Geschlechter.

      Wenn ich n Kategorien definiere, bei denen ich jeweils fein säuberlich nach männlich und weiblich klassifiziere, dann habe ich genau 2 hoch n Geschlechter. Sie haben also vier Kategorien aufgemacht.

      Und warum nicht 33? Mein linker kleiner Zeh ist schließlich z.B. eher weiblich, ebenso wie mein rechtes Ohrläppchen..

      Bei 33 Kategorien gäbe es so genau 8.589.934.592 Geschlechter, also mehr Geschlechter, als es Menschen gibt 😀

      Diese Exemplare sich wirklich alle Mühe, ihre Dämlichkeit unter Beweis zu stellen.

      • Genau – sie haben halt o0ffenbar einen Zaubertrank für die Generierung übernatürlicher Dämlichkeit getrunken.

        Die bräuchten sich eigentlich nur eines einmal klar vor Augen zu halten:

        In der Biologie ist das Geschlecht schon ziemlich scharf definiert. Bei staatenbildenden Insekten wie z. B. Honigbienen kennt man z. B. Kasten innerhalb eines Geschlechts. Hier die Königin und die Arbeiterin. Definitionsgemäß sind das beides eindeutig Weibchen. Dann gibt es Arten mit bis zu drei Männchentypen, die sich verschiedener Strategien bedienen, um an Weibchen dranzukommen. Definitionsgemäß alles Männchen.

        Ich frage mich: Hat Dipl.-Biol. Heinz Jürgen Voss, der den Standpunkt vertritt, es gebe unendlich viele Geschlechter, und das biologische Geschlecht könne nicht unabhängig von Gesellschaft betrachtet werden, eigentlich mal an Arbeiterinnen und Königinnen gedacht? Oder an Arten, bei denen es verschiedene Männchentypen gibt?

        Nach seiner Logik müssten das doch verschiedene Geschlechter sein, wenn er schon beim Menschen so unglaublich viele Geschlechter indentifiziert haben will.

        Die beste und allgemeingültigste Definition für „Männchen“ ist aus meiner Sicht: Stellt ausschließlich Spermien her. Für „Weibchen“: Stellt ausschließlich Eizellen her. Fertig – so einfach ist das. Unterschiede beträchtlicher Größenodnung gibt es natürlich innerhalb beider Geschlechter, auch beim Menschen. Doch verschiedene Lebensstile, sexuelle Orientierungen oder last but not least Schwanzlängen ändern nichts dran, zu welchem Geschlecht man gehört.

        • Die beste und allgemeingültigste Definition für “Männchen” ist aus meiner Sicht: Stellt ausschließlich Spermien her. Für “Weibchen”: Stellt ausschließlich Eizellen her.

          Tja. Wenn man, wie Voss oder Fausto-Stirling, beharrlich und vollständig ignoriert dass die in Frage kommenden Spezies sehr häufig(!) in einem dieser beiden Zustände „einrasten“, dann kann man natürlich davon sprechen, dass das eine „beliebige Setzung“ ist.

      • „Mein linker kleiner Zeh ist schließlich z.B. eher weiblich, ebenso wie mein rechtes Ohrläppchen..“ Das gibt aber unruhige Nächte, wenn der eher männliche, rechte kleine Zeh, den eher weiblichen linken kleinen Zeh ….

        Jetzt verstehe ich warum Gender-Esoteriker so unausgeschlafen aussehen: Die müssen die ganze Nacht das Geschlecht ihrer Zehen dekonstruieren und danach resozialisieren (siehe Dissens e. V.) ;-).

  3. @ Nick

    *Diese Exemplare sich wirklich alle Mühe, ihre Dämlichkeit unter Beweis zu stellen.*

    Ich sehe leider keine Dämlichkeit, sondern ein klug eingefädeltes Machtspiel, dass einer kleinen Mandarinkaste sehr viel Eijnfluss und ein steuerzahlerfinanziertes Leben garantiert.

    Sie bedankt sich, indem sie sehr effektiv eine zerstörerische Ideologie verbreitet und, wieder top-down, an den Hochschulen und im Erziehungs-/Ausbildungssystem implementiert.

    • Von den Hochschulen diffundiert dann die Ideologie in die ideologieproduzierenden Medien und wird von dort in der Gesellschaft propagiert.

      Das klappt wunderbar.

      Was man daran erkennen kann, dass dieser Unsinn ohne empirische Basis mit zig Lehrstühlen und ProfessorInnen an staatlichen Universitäten vertreten ist, dass die PolitoffizierInnen dieser Ideologie („Gleichstellungsbeauftragte“) in jeden Bereich des Öffentlichen Lebens eingedrungen sind und bald auch in der Privatwirtschaft vordringen werden, denn kommt die Quote, muss sie ja überwacht werden.

      Wer soll das tun?!

      Auch in den Jugendämtern/Familiengerichten sind sie stark vertreten, nein, die sind nicht dämlich, die denken strategisch.

      Dass sie an der Natur scheitern werden, steht auf einem anderen Blatt, macht ihren Erfolg in der Gegenwart nur umso tragischer, denn je erfolgreicher, desto schwerwiegender die Folgen des unvermeidlichen Zusammenbruches dieser Ordnung ohne Fundament.

      Ein Babelturm, den die falsche Statik zusammenbrechen lassen wird, da die Schwerkraft ja nicht abschaffbar ist.

      • Okay, eine andere Interpretation, die für manch eine Feministin gelten wird. Dann hätten die allerdings keinen Zaubertrank getrunken, der übermenschliche Dämlichkeit verleiht, sondern einen, der abgrundtief BÖSE macht.

        Ja, ich bin überhaupt dafür, diese Wertung häufiger zu benutzen – denn sonst ist EINFACH ALLES erlaubt, egal, wieviele Menschen dran zugrunde gehen. Es gibt das Böse. Wer andererleuts Leben zerstört, wer Gesellschaften malträrtiert mit seinen politischen Programmen, der ist eben, sofern er oder in diesem Falle eher sie versteht, was er/sie da überhaupt tut, bösartig. Wenn er/sie es nicht versteht, dann eben verbort, vernagelt, dämlich – oder ein bisschen von beidem.

      • Nachtrag: Feministinnen gehen allerdings oft so weit, wenn sie z. B. Pissoirs auf Herrentoiletten verbieten wollen, Hinweise auf die Hirschbrunft zensieren wollen, ihrem männlichen Hund das Revier markieren austreiben usw., dass es alleine durch raffinierte Falschheit nicht zu erklären ist. Dann täten sie sowas nicht, weil es ihren Gegnern argumentative Munition liefert. Einige von ihnen, vielleicht eher Mitläuferinnen, müssen also in der Tat ziemlich dämlich sein.

        • @ Matthias

          Natürlich hat die feministische Bewegung wie jede Beweung mit einer genügend großen Anhängerschaft ihr gerüttelt Maß an dämlichen MitläuferInnen.

          Dämliche Menschen sind nicht das Problem. Sie sind lästig, aber von nur begrenzter Schadwirkung, eben weil sie dämlich sind.

          Viel gefährlicher sind die Klugen, die nicht dämlich snd, sondern verblendet, weil sie, oft um eine neurotische Störung, ein Minderwertigkeitsgefühl zu „kurieren“, sich eine Ideologie aussuchen, die das leistet.

          Diese Menschen verlieren nicht ihre dann nur noch instrumentelle Klugheit, die zur Schlauheit degeneriert und die sie befähigt, erstaunlich erfolgreich zu sein.

          Schlimmste Beispiele für diese verblendete Klugheit sind die Herren Lenin, Hitler und Mao, wahrhaft Gläubige, die TATSÄCHLICH überzeugt waren, der Menschheit Gutes zu tun (Stalin fehlt, weil ich mir bei dem nicht sicher bin, ob er nicht ein wriklich abgefeimter Zyniker war).

          Diese Menschen waren nicht nur nicht dämlich, sondern überragend klug und darum so verheerend, weil so erfolgreich.

        • @Roslin:
          Diese Menschen waren nicht nur nicht dämlich, sondern überragend klug und darum so verheerend, weil so erfolgreich.

          Das ist häufig das Problem mit narzisstisch Gestörten. Typ A wird aufgrund seiner Empathieunfähigkeit zum rohen Gewaltverbrecher, und landet sehr schnell im Gefängnis.

          Typ B hat es gelernt, Empathie zu emulieren, was ihn zum äußerst geschickten Manipulator werden lässt.

          Das, in Kombination mit dem oft wahnhaften Weltbild und dem unstillbarem Bedürfnis, die komplette Ablehnung der eigenen Person nach innen durch möglichst makellose Macht und Herrlichkeit nach Außen zu kompensieren macht solche Menschen extrem gefährlich.

          (Stalin fehlt, weil ich mir bei dem nicht sicher bin, ob er nicht ein wriklich abgefeimter Zyniker war)

          Bei Stalin schein mir der Fall klar zu sein. Er ließ meines wissens nicht nur jeden ermorden, der seiner Macht potenziell gefährlich werden konnte, sondern insbesondere auch jeden, der sein Ego auch nur trübte.

          Alice Schwarzer ist jedenfalls wohl auch in diese Kategorie einzuordnen, was aus ihrem persönlichen Umfeld ruchbar geworden ist scheint mir eine sehr klare Sprache zu sprechen. Gäbe man ihr Macht über Leben und Tod, gäbe es wohl auch ein ziemliches Blutbad.

        • „was aus ihrem persönlichen Umfeld ruchbar geworden ist scheint mir eine sehr klare Sprache zu sprechen.“

          Aus Ihrem Umfeld? Weißt Du da mehr drüber?

          „Gäbe man ihr Macht über Leben und Tod, gäbe es wohl auch ein ziemliches Blutbad.“

          Vor einigen Jahren, als ich noch vollkommen uninformiert war, hätte ich in dem Punkt niemals zugestimmt. Aber wenn man dann erfährt, dass diese Frau sich schon einmal öffentlich darüber gefreut hat, dass ein Mann den Penis abgetrennt gekriegt hat, stimmt man so einer Blutbad-Hypothese schon eher zu.

          („Sie hat ihren Mann entwaffnet. (…) Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines Küchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. (…) Es bleibt den Opfern gar nichts anderes übrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt. Endlich!“ – Quelle: Wikipedia, das hamse mal nicht wegmanipuliert)

          Welcher Deutsche Komiker/Kabaretist traut sich endlich, auch diese Frau öffentlich so zu stellen wie der norwegische Komiker die dortigen Genderistinnen? Und die Öffentlichkeit endlich umfassend über diese Frau aufzuklären?

        • Aus Ihrem Umfeld? Weißt Du da mehr drüber?

          Da müsste man mal sammeln.

          Besonders eindrücklich fand ich, dass sie wohl die Angewohntheit hat(te), ungefragt mit den Fingern in den Teller anderer zu langen um „mal zu kosten“. Was für meine Begriffe ganz klar eine stark grenzverletzende Demütigungsgeste ist.

          (ähnlich fast Stalin, der seine Frau Nadeschda bei offiziellen Anlässen öfter mal mit Brotstücken bewarf. Sie verließ dann empört das Setting, was sie zuvor nie gewagt hatte. Und war dann am nächsten Morgen tot. Angeblich Suizid..)

          Welcher Deutsche Komiker/Kabaretist traut sich endlich, auch diese Frau öffentlich so zu stellen wie der norwegische Komiker die dortigen Genderistinnen? Und die Öffentlichkeit endlich umfassend über diese Frau aufzuklären?

          Dabei hat Eia ja gar nicht als Kabarettist agiert.

          Erstaunlich eben, dass das Norwegische Fernsehen seine ganze Serie (mit dem Titel „Gehirnwäsche“!) sendete.

          Nochmal der Link auf die ganze Serie:

          http://www.youtube.com/user/panathinakosbear/videos?view=0

        • ..Quelle gefunden:

          Stattdessen gibt es nur Alice Schwarzer. Und zwar mit Krawall. Dazu eine kleine Anekdote aus dem Fichtelgebirge: Sechs Frauen saßen im Café. Schwarzer hatte die Angewohnheit, vom Essen anderer zu naschen, und steckte ihren Finger in den Bienenstich der Nebenfrau. Als die protestierte, beschimpfte Schwarzer sie als kleinkariert und spießbürgerlich. Schwarzer stand auf, hob den Tisch an und ließ ihn mit Getöse wieder auf seine vier Beine krachen.

          Auch aufschlußreich:

          .. In ihrem Buch „Klatschmohn“ hat sie, alias Julia Bähr, geschildert, wie sie Schwarzer und deren damalige hochgewachsene, schwarzhaarige Gefährtin in Berlin besuchte. Schwarzer habe „Avocados mit wohlschmeckender Soße“ serviert, während die andere Frau stundenlang afrikanische Trommeln bearbeitete.

          „Es geht ja auch überhaupt nicht um Persönliches“

          Diese Passagen und Pinls Beteiligung an einem offenen Brief vergraulter „Emma“-Frauen im Jahr 1980 haben ihr eine lebenslange Feindschaft Schwarzers beschert.

          http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/feminismus-alice-und-der-wunde-punkt-1619832.html

          Dieses durch Kleinigkeiten extrem kränkbare und äußerst malignant nachtragende Ego scheint mir ziemlich symptomatisch zu sein.

        • Nachtrag: „Macht über Leben und Tod“ ist natürlich eine Extremsituation. Wenn jegliche soziale / rechtliche Kontrolle fehlte, würden imho so Einige Menschen zum Schlächter.

          Ich will damit nicht sagen, dass Schwarzer eine Mörderin ist, sie ist natürlich – um es eben mit Schwarzers Worten auszudrücken – eine potenzielle Mörderin 😀

        • @ Nick

          Da sag ich nur: Größten Dank! Wirklich ein aufschlussreicher Artikel!

          Mit dem Finger beim Tischnachbarn im Essen naschen – bah! Alle sollen es wissen – ganz Deutschland! Je mehr man ihr hinterherrecherchiert, desto schlimmer findet man sie.

        • „Ich will damit nicht sagen, dass Schwarzer eine Mörderin ist, sie ist natürlich – um es eben mit Schwarzers Worten auszudrücken – eine potenzielle Mörderin“

          Der vermutlich einzige Punkt, in dem sie mit Albert Einstein überienkommt. Der hat mal gesagt: „Wir alle sind potentielle Mörder.“

          Der eine ist es mehr, der andere weniger. Alice Schwarzer jedenfalls hat meiner Meinung nach mit ihren Äußerungen zu Abtreibungen bereits genug bewiesen, dass ihr das Leben eines Menschen nicht grenzenlos viel wert ist.

        • Hier noch ein weiterer Beleg für die grenzenlose Achtung, die Alice Schwarzer vor dem Leben kleiner, in diesem Falle bereits geborener Kinder (!) hat:

          http://genderama.blogspot.de/2008/08/alice-schwarzer-fordert-straferlass-fr.html

          (Der dortige Link zur EMMA funktioniert leider nicht mehr. Aber Arne Hoffmann hatte genug rauskopiert davon.)

          Das dollste, was Alice S. geschrieben hat:

          „In den meisten Fällen sind die Frauen, die ein Neugeborenes nicht leben lassen, schon Mütter – und fast immer gute Mütter. Doch in der Regel gehen sie dann ins Gefängnis, und ihre Kinder bleiben bei dem Vater zurück. Bei dem Mann, der wegguckt, schweigt, droht. Und in den meisten Fällen auch schlägt.“

          DAS ist Feminismus, und DAS ist die wahre Alice Schwarzer! Ich kann nur dazu aufrufen, den Link oben und dieses Zitat so weit wie möglich weiter zu verbreiten.

          Man stelle sich nur einmal vor, ein Männerrechtler würde schreiben:

          „In den meisten Fällen sind die Männer, die mit einer Pumpgun ihrer Frau / ihrem Kind die Birne weggepustet haben, schon Ehemänner und Väter – und fast immer gute. Doch in der Regel gehen sie dann ins Gefängnis, und ihre anderen Kinder bleiben dann bei der Mutter (sofern der nicht die Birne weggeschossen wurde!) zurück…“

        • @Matthias:

          Alice Schwarzer jedenfalls hat meiner Meinung nach mit ihren Äußerungen zu Abtreibungen bereits genug bewiesen, dass ihr das Leben eines Menschen nicht grenzenlos viel wert ist.

          Man kann ja zu Abtreibungen sehr unterschiedliche Meinungen haben, aber dass es eine Tötung von menschlichem Leben ist, die sehr schwierige ethische Implikationen mit sich bringt, und eben eine Grenze überschreitet, sollte man sicher zuallermindest zur Kenntnis nehmen.

          Schlimmer finde ich aber, dass sie selbst dem neugeborenem Kind ein geringeres Lebensrecht einräumt, offenbar, weil es „noch nicht eigenständig lebt“ :

          Sprachlosigkeit. Angst. Verdrängung. Sprachlosigkeit in der Beziehung; Angst vor dem Mann, dem Erzeuger des Kindes; Verdrängung der Schwangerschaft und bevorstehenden Geburt. Fast immer sind es Hausfrauen oder ganz junge Mädchen. Und immer sind sie gnadenlos einsam.

          Bis 1998 galt für solche Fälle der 2001 abgeschaffte § 217, nach dem bei unehe­lichen Kindern der so genannte „Kindsmord“, also die Tötung direkt nach der Geburt, als „erweiterte Abtreibung“ mit „nicht unter drei Jahren“ bestraft wurde. Heutzutage wird Kindsmord wie der Mord oder Totschlag eines Erwachsenen bzw. eigenständig lebenden Kindes ­bestraft. Nadja N. hat zehn Jahre Gefängnis bekommen.

          http://www.emma.de/index.php?id=einsamkeit_der_muetter_2008_5

        • Mit dem Finger beim Tischnachbarn im Essen naschen – bah!

          Für mich ist das eine klare soziale Demütigung: „ICH darf mich von deinem Teller ungefragt bedienen, und du hast es nicht eklig zu finden, wenn ich das mit meinen Fingern tue!“

          Sehr bezeichnend vor allem, dass sie völlig ausrastet wenn die Demütigung nicht hingenommen wird.

          Sie hat imho genau die psychische Disposition des typischen Frauenverprüglers.

        • Doch in der Regel gehen sie dann ins Gefängnis, und ihre anderen Kinder bleiben dann bei der Mutter (sofern der nicht die Birne weggeschossen wurde!) zurück…

          *zynismus* Heutzutage wird Ehefrauenmord wie der Mord oder Totschlag eines Erwachsenen bzw. eigenständig lebenden Menschen ­bestraft. */zynimus*

        • “In den meisten Fällen sind die Frauen, die ein Neugeborenes nicht leben lassen, schon Mütter – und fast immer gute Mütter. Doch in der Regel gehen sie dann ins Gefängnis, und ihre Kinder bleiben bei dem Vater zurück. Bei dem Mann, der wegguckt, schweigt, droht. Und in den meisten Fällen auch schlägt.”

          Ich weiss ja nicht, was genau eine „gute Mutter“ so alles auszeichnet, aber Neugeborene totschlagen ist nicht so gut, finde ich.
          Ich sollte wahrscheinlich mehr die OMMA lesen, sonst kapier ich das nie!

        • @ Peter

          Aber lieber Meister!

          Erkennen Sie denn nicht das tiefe Mitgefühl mit der leidenden Kreatur?

          Die Mutter, die gute Mutter – sie sieht, welch grauenhaftes Schicksal es für das Würmchen, das sie geboren hat, bedeutete, der rohen, ungezügelten, barbarischen Gewalt ungeschlachter Männlichkeit ausgesetzt zu sein und voller Liebe und Zärtlichkeit schlägt sie es tot.

          Das muss man als empathische Frau erst fertig bringen.

          Wieviel Überwindung das kostet, wie viel Leid, wie viel Not, wie viel Einsamkeit sich da ausspricht.

          Es handelt sich hier nicht um einen gefühllosen Mann!

          Die töten einfach so, aus Spaß, aber doch nicht aus seelischer Not oder gar Zartgefühl heraus wie eine Frau, eine gute Mutter gar.
          Machen Sie sich das doch erst einmal klar, Sie Rohling!

          Frau Schwarzer, das sensible Geschöpf, voller Liebe zur Frau, erkennt das auf Anhieb.

      • @Alexander

        die ganze Dämlichkeit dieser Religion kann doch auch durch den „genderpolitisch korrekten“ Gebrauch des Binnen-I visualisiert werden:

        „PolitoffizierInnen“ kann sehr leicht mit der weiblichen Form verwechselt werden.

        Um klar zu machen, dass man beide Geschlechter (also nicht die 33.689) meint, sollte mann doch bitte die Form

        „Politoffizier.I.nnen“

        im wahrsten Sinne des Wortes einführen ;-).

        Bei der Aussprache kann man ein jaulendes Geräusch, in Anlehnung am Kult-verdächtigen „Hurz!“ (Hape Kerkeling http://www.youtube.com/watch?v=RAx0P-8n5K4) verwenden.

        • @ Michael Baleanau

          Ja, die Visualisierung, das Sichtbarwerden der toitschen Vrouwe in der toitschen Sprache, die Epiphanie der Gött.I.n, so .I. zu visualisieren, hat was.

          Wenn ich der femistischen Kulturrevolution für etwas dankbar bin, dann für das Binnen-.I., dieser stolze Mannespfeiler in der Bleiwüste, dieser optische Ankerplatz verstörter Männlichkeit, dieses aufgereckte Phallussymbol zur Markierung des Weibes.

          Dem noch zwei Klöten beizugeben . ., auch wenn sie recht klein sind, höht das Symbol und erinntert mich an jene Tage, als pubertierende Jungs ihre ersten grafischen Versuche an Toilettenwänden und in den Poesiealben ihrer Freundinnen wagten.

          Übrigens hat Naomi Wolf entdeckt, dass Frauen mit ihrer Vagina denken: Vagina: A New Biography

          Aus dem Klappertext:

          *Could a profound connection between a woman’s brain and her experience of her vagina affect her greater sense of creativity—even her consciousness? In her provocative and important new book, … bestselling author of The Beauty Myth Naomi Wolf argues that this connection is not only real—and long-overlooked—but that it is fundamental to a woman’s sense of self.

          Spurred by the experience of an unexpected medical crisis – an injured pelvic nerve that temporarily affected her own physical sensation – Wolf set out to uncover why and how the brain and vagina are really best understood as “one system.” Understanding the brain-vagina connection, she learned, is not merely a key to more transformative sex for women – it is a key to female self-actualization, and thus to female power, creativity and confidence.*

          Ich habe die profound connection zwischen einem feminist brain and her vagina nie bezweifelt!

          Wie könnte ich als zur Ordnung der Schwanzdenker gehörend auch anders.

          Allerdings kommt Frau Wolf, wie nicht selten bei Frauen, etwas spät, denn schon M. Diderot hat vor rund 250 Jahren entdeckt, dass Vulven reden können (wozu sonst hätten sie auch 2 Lippen?!) und die Gespräche der „Bijoux indiscrets“ belauscht.

          Wenn sie reden können, können sie natürlich auch denken.

          Nicht nur das.

          Frau Wolf, ganz feministische Wissenschaftlerin, hat die Ursache der vulvaginen Intelligenz ausgemacht, entdeckt, dass Dopamin die ultimative feministische Chemikalie im weiblichen Gehirn ist, Oxytocin die Quelle der femininen, emotionalen Supermacht der Frau, die Vagina nicht nur in engster Verbindung mit dem weiblichen Gehirn steht, sondern auch Teil der weiblichen Seele ist. (ja, wirklich, all das ist von mir wörtlich übersetzt!).

          *“if femininity resided anywhere,“ writes Wolf, „I would say it resides there, in that electric inward network extending from pelvis to brain“.*

          http://www.guardian.co.uk/books/2012/sep/02/naomi-wolf-women-orgasm-neural-wiring?intcmp=239

          Und Männer, die Flegel, wollen da rein, in den Sitz der weiblichen Seele wie weiland Schröders Gerd in’s Kanzleramt.

          Kein Wunder.

          Es ist mal wieder der Mann, der die traute Eintracht zwischen der Yoni und ihrer Trägerin zerstört in patriarchal-unterdrückerischer Absicht, um Frauen – wir kennen das! – klein zu halten, kreativ zu depotenzieren, am Karrieremachen, Bildhauern, Wikipedia-Artikel Umschreiben etc. zu hindern.

          Darum will er den innerweiblichen Energiefluss verstöpseln, das vermaledeite Biest.

          Und das mit den hinterhältigsten, subtilsten, verborgensten Methoden.

          Es bedurfte der Schärfe eines Wolfschen Verstandes, um diese neue Facette der universalen Männerverschwörung zur Deprimierung der Frau aufzudecken:

          http://www.guardian.co.uk/books/2012/sep/02/vagina-a-new-biography-naomi-wolf

          Serviere also Deiner Freundin NIE, NIEMALS, UNTER GAR KEINEN UMSTÄNDEN Cuntini.

          Die werfen das kostbar-sensible Schneeflöckchen für mindestens 6 Monate aus der Bahn.

          *Hoffentlich liest Tippse das nicht, sonst muss ich die nächsten 6 Monate beim Pastabasteln zur Strafe Cuntini falten und mit einem cuntinesk gefalteten Kavalierstüchlein herumlaufen. von Tippse liebevoll mit Sprühstärke in Form gebracht. Wie ein Mangina Orbiter.*

        • @ Alexander

          In einem Punkt muss ich der Naomi schon
          recht geben.
          Es gibt zwei Dinge auf dieser Welt
          die nach Fisch riechen.
          Das eine ist Fisch. 🙂

        • @ Red Pill

          *Es gibt zwei Dinge auf dieser Welt
          die nach Fisch riechen.
          Das eine ist Fisch. *

          Aber auch nur, wenn die Frau Hygieneprobleme hat oder krank ist.

          Genau wie bei Männern auch.

          Dass Naomi Wolf Lachs zur Pasta (übrigens sehr lecker) so auf’s Gemüt schlägt, hat wohl mehr mit einem Mangel an Selbstwertgefühl zu tun, der bei Frauen besnders häufig aufzutreten scheint als mit tatsächlich auftretenden Gerüchen.

          Der arme Cuntini-Koch hat sich nichts dabei gedacht.

          Wir Männer können offenbar nur selten nachempfinden, von wie vielen Anschlägen auf ihr Selbstbewusstsein eine Borderline-Feministin tagtäglich bedroht wird, Anschläge, die verhindern, dass sie es Michelangelo gleichtut und ein paar hundert Tonnen Marmor im Laufe eines langen Lebens zu Staub zerklopft.

          Statt dessen müssen wir solche Ausflüsse erdulden.

          Und dafür verlangen sie dann auch noch RESCHPECKT.

        • @Alexander

          danke für dieses Text-„Bijou!“ 😉

          Hat mir den Sonntag restlos gekrönt!

          „Und Männer, die Flegel, wollen da rein, in den Sitz der weiblichen Seele wie weiland Schröders Gerd in’s Kanzleramt.“

          Erst jetzt verstehe ich den tieferen Sinn, der architektonisch gewagten Löcher im Bundeskanzleramt: http://www.berlin-economy-hotels.de/bundeskanzleramt_spree.htm

          Diese Spreefahrerknilche haben uns diese Löcher als Haushaltslöcher verkauft ;-). Mann lernt nie aus!

        • @ Alexander

          „Aber auch nur, wenn die Frau Hygieneprobleme
          hat oder krank ist.“

          Eben in vielen Fällen nicht.
          Gegen das Ende der Reproduktions-
          Fähigkeit kann es zu extremen
          Blutungen kommen. Und weil sich
          Teile der Reproduktionsorgane
          bereits im Abbau befinden, kann
          es zu starker Geruchsbildung
          kommen. Da hilft dann Hygiene
          allein nicht mehr und von
          einer Krankheit im eigentlichen
          Sinn kann man auch nicht sprechen.
          Dank vom Mann erfundenen
          modernen chirurgischen Techniken
          können diese nicht mehr benötigten
          Organe relativ elegant entfernt
          werden. Gleichzeitig wird bei
          diesem Eingriff das Ganze wieder
          etwas enger gemacht .
          Geruchs – und geschmacksmässig
          ergibt sich anschliessend eine
          eher neutrale Note.
          Halt so wie eine dezent parfümierte
          künstliche Blume.
          Nicht unangenehm aber auch nicht
          aufregend.

        • In letzter Zeit denk ich oft:
          irgendwie regst Du Dich kaum mehr auf… wahrscheinlich hast Du einfach schon jeden Unfug zu oft gehört, weshalb er Dich nicht mehr auf die Palme bringen kann.

          Als ich die Tage ganze 6 Kartons voller alter Philosophiebücher im Keller wiederfand, flammte gar kurz der Gedanke auf, ich könne in Sachen Feminismus jetzt langsam etwas lockerer lassen.

          Aber nun schrieb Red Pill:

          „Dank vom Mann erfundenen modernen chirurgischen Techniken können diese nicht mehr benötigten Organe relativ elegant entfernt werden. Gleichzeitig wird bei diesem Eingriff das Ganze wieder etwas enger gemacht . Geruchs – und geschmacksmässig ergibt sich anschliessend eine eher neutrale Note.“

          Und mein Kampfesgeist ist wieder voll erwacht.

          @ Christian:

          Falls Du Dich mal gewundert haben solltest, weshalb feministischerseits die Empathie mit den beschnittenen/zu beschneidenden Jungs so geringen Diskussionsraum einnimmt, die Antwort liegt m.E.n. zum Teil hier.

          Frauen haben (noch und mit Ausnahme der FGM) kein ausgeprägtes Bewusstsein für ihre eigenen Genital-Verletzungen und -Amputationen.

          Jahrzehntelang war beispielsweise der Dammschnitt Routine, der heute immernoch erschreckend häufig (ohne die Zustimmung der Patientin einzuholen, natürlich) durchgeführt wird.

          Die Gebärmutter wird in D jährlich 130-150.000 Frauen entfernt.

          Wenn Du googlest, findest Du nahezu sofort Fälle, in denen den Patientinnen uninformiert und ohne jegliche medizinische Indikation die Eierstöcke gleich mit-entfernt wurden (ich mein: wozu braucht eine sowieso sterile Frau schon Eierstöcke? Es gibt doch Pillen für alles…)

          Und diese verstümmelten/amputierten/kastrierten Frauen beschweren sich nicht, sondern nehmen im Zweifel einfach brav ihre Medikamente…

          Ich persönlich kenne keinen Text, in dem sich eine Frau/Feministin empathisch mit diesen weiblichen Opfern der mod.Med. auseinandergesetzt hätte. Ich kenne natürlich auch keinen männlichen Autor, der dies getan hätte.

          Ich vermute, falls überhaupt irgendwer diesen Einwurf kommentiert, wird derjenige bemüht sein irgendeinen obskuren medizinischen Nutzen zu konstruieren… im Sinne von Red Pill oder anders.

          Hello patriarchy, didn’t think we meet again… but here we are!
          Have your say…

          • @muttersheera

            „Die Gebärmutter wird in D jährlich 130-150.000 Frauen entfernt.“

            Und das eben durchaus auch mit medizinischen Gründen. Oder sind alle diese Fälle deiner Meinung nach unnötig?

            „Wenn Du googlest, findest Du nahezu sofort Fälle, in denen den Patientinnen uninformiert und ohne jegliche medizinische Indikation die Eierstöcke gleich mit-entfernt wurden (ich mein: wozu braucht eine sowieso sterile Frau schon Eierstöcke? Es gibt doch Pillen für alles…)“

            Das bezweifele ich sehr stark. Ein Arzt wird in der REgel den Teufel tun einfach uninformiert etwas zu entfernen. Er wird vorher belehren, sich häufig sogar die Belehrung unterschreiben lassen, weil er sonst verklagt werden kann und sich zudem der Körperverletzung strafbar macht.
            Welche Fälle hast du denn da ergoogelt?

            „Und diese verstümmelten/amputierten/kastrierten Frauen beschweren sich nicht, sondern nehmen im Zweifel einfach brav ihre Medikamente…“

            Viellleicht weil die Alternative nicht besser ist. Bei jungen Frauen kommt es zB mitunter auch zu Zysten, die bei ihnen operativ entfernt werden aber immer wieder nachwachsen, man entfernt die Gebärmutter nicht, wenn sie noch keine Kinder haben. Das kann bedeuten, dass man alle paar Jahre eine schwerwiegende Operation machen lassen muss und besser schnell kinder bekommt.

            Im übrigen sind in diesem Bereich ja nun auch genug Frauenärztinnen tätig, die die Voruntersuchung durchführen und die operative Behandlung empfehlen. Wie kommst du darauf, dass das gerade mit dem Patriarchat zusammenhängt und was soll die Gruppe Mann davon haben und was die Ärzte?
            Es ist gerade dieses nebelhafte, was mich an dem Patriarchatsbegriff stört.
            Benenne doch bitte mal, wie dies mit dem Patriarchat zusammenhängt und evtl. noch bei welchen Krankheiten die Operation durchgeführt wird und welche Alternativbehandlung du vorschlägst.

        • @ Red Pill

          *Gegen das Ende der Reproduktions-
          Fähigkeit kann es zu extremen
          Blutungen kommen. Und weil sich
          Teile der Reproduktionsorgane
          bereits im Abbau befinden, kann
          es zu starker Geruchsbildung
          kommen. *

          Kann.

          Es ist aber nicht die Regel.

          Wenn die Frau unter diesem Zustand leidet, hat das Krankheitswert.

        • @ muttersheera

          *Jahrzehntelang war beispielsweise der Dammschnitt Routine, der heute immernoch erschreckend häufig (ohne die Zustimmung der Patientin einzuholen, natürlich) durchgeführt wird.*

          Das ist Unsinn.

          Ohne Zustimmung des Patienten ist jeder Eingriff (Ausnahme: akuter Notfall) Körperverletzung.

          Das sind die üblichen schwarzen Legenden feministischer Hasspropaganda.

          *Falls Du Dich mal gewundert haben solltest, weshalb feministischerseits die Empathie mit den beschnittenen/zu beschneidenden Jungs so geringen Diskussionsraum einnimmt, die Antwort liegt m.E.n. zum Teil hier.*

          Mich wundert das nicht.

          Wollten Jungen/Männer auf feministische Empathie ihnen gegenüber bauen, sie bauten auf Sand.

          Männer müssen ihre Rechte gegen Feminist.I.nnen durchsetzen, streitig.

          Zu glauben, eine Männerhassideologie könne an Menschenrechten für Männer interessiert sein, ist eine Illusion.

          Die Zahl der Männer, die das nach 40 Jahren feministischem Lobbyismus erkennen, wächst.

          Gott sei Dank.

        • @ muttersheera

          „Ich vermute, falls überhaupt irgendwer diesen Einwurf kommentiert, wird derjenige bemüht sein irgendeinen obskuren medizinischen Nutzen zu konstruieren… im Sinne von Red Pill oder anders.“

          Nee, dem ist nicht so, jedenfalls bei mir nicht. Chirurgische Eingriffe sind aus meiner Sicht, ob nun bei Männern oder Frauen, und auf welche Organe sie sich auch immer beziehen, nur im medizinischen Notfall und übereinkommend mit der Patientin/dem Patienten zu entfernen. Eine Eierstockentfernung oder ein Dammschnitt ohne Zustimmung der Patientin darf natürlich nicht sein, um Gottes Willen. Verstümmelungen, gerade solche für den Zweck der pharmokologischen Geschäftemacherei, und OP-Risiken gehen nur einvernehmlich mit dem/der Betroffenen.

          Haben denn diese Missstände in der Medizin aus Ihrer Sicht etwas mit Geschlechterpolitik zu tun? Oder ist es nicht eher so, dass diese Missstände nur dann gegen ein Geschlecht gehen, wenn es um Organe geht, die nur dieses Geschlecht hat?

          Ich glaube auch, dass vieles in der Medizin nicht richtig läuft (Man denke nur an den übernächtigten Chirurg, der sich mit Medikamenten/Alkohol-Cocktails „über Wasser“ hält und in dem Zustand operiert!), und viel zu viel ein reines Geschäft ist. Aber geht das denn gezielt gegen Frauen bzw. ist in dem Fall aus Ihrer Sicht eine Art „patriarchale Rücksichtlosigkeit“ der behandelnden Ärzte?

        • @ Alexander

          „Es ist aber nicht die Regel.“

          Nicht die Regel, ist aber nicht so
          selten, bei Frauen die mehrere
          Geburten hinter sich haben.

          Habe das 1:1 bei meine Frau erlebt.
          Der Leidensdruck war extrem hoch.
          Zuerst medikamentöse Behandlungen
          auch wegen Blutarmut. Anschliessend
          Auskratzungen, dann Entfernung der
          Gebärmutter unter belassen der
          Eierstöcke, sofortige Verbesserung
          des Zustandes.

        • @muttersheera:
          Da sehe ich ehrlich gesagt auch keine patriarchale Verschwörung … eher schon eine schulmedizinische 😈
          Chirurgen schneiden einfach gerne Dinge raus. Das fängt schon bei den Mandeln an (kann ich bestätigen: meine Eltern haben einer Op damals nicht zugestimmt und ich lebe immer noch und erfreue mich sehr guter Gesundheit), geht bei der Schilddrüse weiter und endet halt nicht bei Prostata und Gebärmutter …

          • @syzygy

            Ja, das habe ich auch schon gehört, Chirurgen sehen eben die Lösungen, die ihrem Fachgebiet entsprechen. wobei man sich bei so etwas in der Regel ja auch noch mal mit der eigenen Gynäkologie rückversichern wird, es sind ja meist Behandlungen mit einer Vorbereitungzeit

    • Ich sehe leider keine Dämlichkeit, sondern ein klug eingefädeltes Machtspiel, dass einer kleinen Mandarinkaste sehr viel Eijnfluss und ein steuerzahlerfinanziertes Leben garantiert.

      Nicht unbedingt. Wahnsinnige, die restlos von ihrem Wahn überzeugt sind, entwickeln beachtliche Energie, um andere zu überzeugen! Die menschliche Geschichte ist voll von Wahnideen, die zu einem Massenwahn mutierten. Wahnhaftigkeit ist ansteckend! In den meisten Fällen wäre es ohne grosse Anstrengungen möglich gewesen, den Wahn als solchen zu entlarven.

      Einige kühl Kalkulierende, die nur ihren eigenen Vorteil sehen und den ganzen Mist selbst gar nicht glauben, die gibt es sicher auch, vor allem der Opportunist wäre da an erster Stelle zu nennen.

    • @ muttersheera

      *Dann fragst Du neu.*

      Laut Frauenklinik Uni Tübingen:

      *Indikationen für eine Gebärmutterentfernung

      Man unterscheidet zwischen Indikationen, bei denen man die Gebärmutter, wenn irgend möglich, entfernen sollte (sogenannte „absolute“ Indikationen) und Indikationen, bei denen die Entfernung der Gebärmutter grundsätzlich gerechtfertigt oder angebracht ist, aber nicht zwingend erfolgen muss (sogenannte „relative“ Indikationen).

      Zu den absoluten Indikationen gehören:

      – Krebserkrankungen der Gebärmutter
      (soweit sie nicht durch eine Strahlentherapie gleichwertig behandelt werden können)

      – Krebserkrankungen der Eierstöcke
      (außer in einem sehr frühen Stadium), siehe Eierstockkrebs-OP

      – auf anderem Wege nicht beherrschbare und dadurch bedrohliche Blutungen aus der Gebärmutter, insbesondere nach einer Geburt

      – schwergradige und durch organerhaltende Maßnahmen nicht mehr beherrschbare Entzündungen im Bereich der inneren Genitalorgane.

      Zu den relativen Indikationen gehören:

      – Blutungsstörungen der Gebärmutter
      (zu häufige und/oder zu starke Regelblutungen)

      – sehr schmerzhafte Regelblutungen

      – Senkung der Gebärmutter

      – Rasch wachsende, oder viele gutartige Tumoren der Gebärmutter (z.B. Myome)

      – eine deutliche Vergrößerung der Gebärmutter

      – eine Endometriose (Vorwachsen der Gebärmutterschleimhaut in die Gebärmutterwand, sogenannte Adenomyosis uteri interna)

      – Verwachsungen im Unterbauchbereich (nach Entzündungen oder Operationen)*

      Was ist daran auszusetzen?

      Die Patientin entscheidet.

      Der Arzt berät, empfiehlt, erläutert nach bestem Wissen und Gewissen Folgen und Wahrscheinlichkeiten.

      Aber die Patientin entscheidet.

    • @muttersheera

      Mir kommt die Unterteilung wie sie Roslin zitiert hat, auch sinnvoll vor und es scheint durchaus viele Gründe dafür zu geben, solche Operationen durchzuführen. Was genau ist denn nun das medizinisch nicht indizierte und was macht gerade das patriarchale aus? Wie würde es denn in einem Matriarchat laufen (vorausgesetzt es gäbe eines, welches überhaupt eine moderne Medizin hat, was zumindest bei einem Matriarchat nach Heide Göttner-Abendroth wohl nicht zu erwarten wäre, schon weil sich auf der Subsistenzwirtschaft keine moderne Medizin unterhalten lassen wird)?

      • Laut wikipedia werden Gebärmütter zu 90 % wegen Menstruationsunregelmäßigkeiten entfernt.
        Bei Frauen, die eh kurz vor den Wechseljahren stehen.

        Klingt für mich jetzt nicht gerade logisch.

        Für Dich schon?

        Und dann blieb ja noch das Problem mit den Eierstöcken:

        „Lange Zeit wurde auch Frauen angeraten, bei einer Hysterektomie wegen gutartiger Erkrankungen gleichzeitig die Eierstöcke mit zu entfernen, um Eierstock- und Brustkrebs vorzubeugen. Frauen mit entfernten Eierstöcken erkranken zu einem Viertel seltener an Brustkrebs und haben ein um 96 Prozent niedrigeres Risiko für Eierstockkrebs. Allerdings treten nach Entfernung beider Eierstöcke mehr Lungenkrebs und koronare Herzerkrankungen auf, als wenn diese erhalten werden. [32] Vermehrte Schenkelhalsfrakturen, Fälle von Parkinson-Krankheit und Demenz sind ebenfalls bekannt und werden auf die verringerte Estrogenproduktion zurückgeführt. [33] Daher sollte bei Frauen unter 65 Jahren und ohne familiäres Risiko für Eierstock- oder Brustkrebs ein Erhalt der Eierstöcke im Zusammenhang mit einer Gebärmutterentfernung in Erwägung gezogen werden [34][35] , solange nicht der Nutzen dieses zusätzlichen Eingriffs belegt werden kann. [36]“

        Die Frage, was daran patriarchal sein soll, klärt ein Blick in den Unterpunkt „Geschichte“ oder das nochmalige Lesen von Red Pills Aussage.

        Wem dabei nicht schlecht wird, den kann ich eh nicht erreichen.

        • @Muttersheera

          In der Wikipedia heißt es:

          Eine Entfernung der Gebärmutter wird aus vielen verschiedenen Gründen durchgeführt. Dabei stellen gutartige Erkrankungen, wie gutartige Tumoren und funktionelle Erkrankungen, wie schwerwiegende Menstruationsunregelmäßigkeiten, 90 Prozent der Indikationen für eine Hysterektomie dar.[4][5] Insgesamt sind in 38,7 Prozent der Uterus myomatosus, in 17,1 Prozent eine Endometriose und in 14,5 Prozent ein Uterusprolaps der Grund für eine solche Operation.
          Nur in 9,4 Prozent erfolgte eine Hysterektomie wegen einer bösartigen Erkrankung, wie einem Karzinom des Gebärmutterhalses, des Gebärmutterkörpers oder der Eierstöcke. Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut waren bei drei Prozent der Patientinnen Grund für die Operation.[6]
          Außerdem kann eine Hysterektomie bei schweren Verletzungen oder Entzündungen der Gebärmutter und im Falle unstillbarer Blutungen nach einer Geburt erforderlich sein.[7][8][9]
          Im Rahmen einer Geschlechtsumwandlung bei Transmännern kann durch die Hysterektomie eine – vom deutschen Transsexuellengesetz (TSG) ursprünglich für die Personenstandsänderung geforderte (seit 10.Januar 2011 außer Kraft gesetzt) – dauerhafte Unfruchtbarkeit hergestellt werden.[10]

          Also gutartige Tumore UND funktionelle Erkrankungen stellen 90% der Gründe dar.
          Ich kann mir gut vorstellen, dass eine Frau mit beständigen starken Blutungen einwilligt, dass ihre Gebärmutter entfernt wird, es ist ja eine starke Belastung.

          Ich finde jedenfalls keinen Beleg für eine uninformierte Entfernung über den Kopf der Patientin hinweg.
          Woraus ergibt sich das denn für dich?

          „Daher sollte bei Frauen unter 65 Jahren und ohne familiäres Risiko für Eierstock- oder Brustkrebs ein Erhalt der Eierstöcke im Zusammenhang mit einer Gebärmutterentfernung in Erwägung gezogen werden [34][35] , solange nicht der Nutzen dieses zusätzlichen Eingriffs belegt werden kann. [36]”“

          Auch das bedeutet ja nur, dass man darüber sprechen muss, nicht, dass es der falsche Weg ist. Es ist eben keine ideale Wahl, aber beide Wege haben ihre Vor- und Nachteile.

          „Die Frage, was daran patriarchal sein soll, klärt ein Blick in den Unterpunkt “Geschichte” oder das nochmalige Lesen von Red Pills Aussage.“

          Was ist denn aus deiner Sicht im Punkt Geschichte Patriarchal. Red Pill ist auch nicht das Patriarchat.

          Vielleicht kannst du etwas konkreter werden?

        • Yup, ok, das war unvollständig von mir wiedergegeben.

          Den Satz davor hast Du aber auch gelesen?:

          „In der Gynäkologie ist die Hysterektomie ein häufiger Eingriff, der überwiegend bei gutartigen Erkrankungen durchgeführt wird, zu welchem es allerdings oft auch Alternativen gibt.“

          „Ich finde jedenfalls keinen Beleg für eine uninformierte Entfernung über den Kopf der Patientin hinweg.“

          Nicht auf wiki, aber in Foren, in denen Einzelfälle geschildert werden.

          Und dass Du hinsichtlich der Eierstöcke so gelassen räsonierst:

          „Auch das bedeutet ja nur, dass man darüber sprechen muss, nicht, dass es der falsche Weg ist. Es ist eben keine ideale Wahl, aber beide Wege haben ihre Vor- und Nachteile.“

          Überrascht.

          Ich verstehe das so: eigentlich weiß man inzwischen, dass man die Eierstöcke besser erhalten sollte, es gelingt aber nur schwer und der pharmakologische Teil der Medizin ist sowieso der Meinung, dass er die Hormone, die eine Frau benötigt (mit Ausnahme des Testosterons), zuverlässiger liefern kann als die Natur sprich der Körper der Frau.

          Patriarchal daran ist die Zurichtung des weiblichen Körpers/Genitaltrakts auf männliche (hier auch ökonomische) „Bedürfnisse“.

          Kann sein, dass mich die historische Betrachtung deshalb so sehr berührt, weil ich die „Leibaufschneid-Theologie“ des Christentums kenne.

          Fragst Du Dich nicht, wie man vor der Erfindung von Betäubungsmitteln überhaupt auf die Idee kam, Frauen den Bauch aufzuschneiden um ihre Gebärmutter zu entfernen (was nur selten zu überleben war)?

          • @muttersheera

            „“In der Gynäkologie ist die Hysterektomie ein häufiger Eingriff, der überwiegend bei gutartigen Erkrankungen durchgeführt wird, zu welchem es allerdings oft auch Alternativen gibt.”“

            Alternativen gibt es zu vielem. Ob sie gleich wirksam oder bequem sind ist eine andere Frage. Vielleicht haben ja die Frauen die Operation lieber als die Alternativmethode, weil diese andere Nachteile hat. Vielleicht finden sie den Gedanken grauenhaft, dass die Alternativmethode nicht wirkt und da weitere gutartige Tumore wachsen, die ja auch nicht einfach nur so da sind, die evtl. schmerzen bereiten, Regelschmerzen, Schmerzen beim Sex etc.

            Vielleicht ist ihnen der Schnitt lieber als eine langwidrige Behandlung. Einmal unter das Messer und gut ist.

            Aus dem Umstand, dass es Alternativen gibt, folgt nicht, dass diese dann auch gewählt werden. Auch ergibt sich aus zB „60% der Entfernungen hätten Alternativmethoden“ nichts zu der Anzahl der Frauen, die die Alternativmethoden gewählt hätten. Vielleicht gibt es insgesamt viele Frauen, die die Alternativmethoden wählen, diese sind dann aber natürlich nicht in der Statistik zur Gebärmutterentfernung enthalten.

            „Nicht auf wiki, aber in Foren, in denen Einzelfälle geschildert werden.“

            Das sind dann aber erst einmal Einzelfälle. Welche Statistik läßt sich daraus deiner Meinung nach herleiten?

            „Ich verstehe das so: eigentlich weiß man inzwischen, dass man die Eierstöcke besser erhalten sollte“

            Das ergibt sich meiner Meinung nach aus dem zitierten nicht. Es steht dort, dass es gewisse Vorteile, aber auch Nachteile hat. Es ist also eine Abwägungsfrage.

            „es gelingt aber nur schwer und der pharmakologische Teil der Medizin ist sowieso der Meinung, dass er die Hormone, die eine Frau benötigt (mit Ausnahme des Testosterons), zuverlässiger liefern kann als die Natur sprich der Körper der Frau.“

            Genderfeminstisch würde man sagen: Die Hormone haben eh keine Auswirkungen, was soll es also, es ist egal, ob sie sie nimmt oder nicht.
            Aber auch hier: Wenn es Patientinnen lieber ist, durch eine Gebärmutterentfernung sicher zu sein, dass sie keine starken Blutungen mehr haben oder alle Myome entfernt sind, sie dafür in Kauf nehmen, Medikamente zu schlucken, dann ist das erst einmal das gute Recht der jeweiligen Frauen oder nicht? Es geht darum, sie fair über Vor- und Nachteile zu beraten.

            „Patriarchal daran ist die Zurichtung des weiblichen Körpers/Genitaltrakts auf männliche (hier auch ökonomische) “Bedürfnisse”.“

            Das blendet erst einmal eine Menge weibliche Personen in den jeweiligen Industrien aus. Und warum ist eine solche Ausrichtung an den Bedürfnissen einer Industrie „patriarchal“? Die Männer an sich haben ja nichts davon. Und wie weibliche Beschneidungen zeigen werden Zurichtung des weiblichen Körpers/Genitaltrakts an Frauen auch von Frauen durchgeführt.
            Was genau ist an „ökonomischen Bedürfnissen“ männlich. Wollen Frauen kein Geld, keinen Luxus etc?

        • Die Frage, was daran patriarchal sein soll, klärt ein Blick in den Unterpunkt “Geschichte”

          Oh ja, natürlich. 99,999% der Aktivität von Männern ist doch dem Drang geschuldet, das Weib möglichst fies und pervers im Zaume zu halten.

          Wie aufgebläht muss der Gruppennarzissmus sein, dass er aber auch alles darauf bezieht, dass die Feindgruppe die eigene Großartigkeit mit niederen, rohen und unfairen Mitteln daran hindert, eine dieser Großartigkeit angemessene Rolle einzunehmen?

          Das ist aber nicht ungewöhnlich, sondern das Alltagsgeschäft eines jeden malignanten Rassismus. Der Hexenjäger Heinrich Kramer war beispielsweise von einer fast deckungsgleichen Geisteshaltung beseelt.

          Eigentlich gut, dass Mutterscheera den dem vorherrschenden Feminismus zugundeliegenden, tiefen Geist so offen vor sich herträgt. Sie hat ihn keineswegs erfunden, es ist die tiefe und nachhaltige Prägung von Dworkin und Daly.

    • Ist doch ganz eindeutig: Das Patriarchat hat 6 mio Heilerinnen als Hexen umgebracht, und damit das ganze natürliche Heilwissen.

      Um das männliche Ärztemonopol herzustellen.

      Wäre dieses Heilwissen noch vorhanden, müsste keine Frau leiden oder gar sterben, alle wären ganz gesund und happy.

      Ausserdem schreibt das Patriarchat das Bedürfnis, sich die Gebärmutter herausoperieren zu lassen, mittels performativer Praxen in die Frauenkörper ein. Weshalb sie natürlich gegen ihren Willen zustimmen.

      Vom Machtverhältnis Arzt / Frau ganz zu schweigen, der Arzt kann die Frau schließlich „aus versehen“ in der Narkose belassen, wenn es ihm beliebt.

      All das ist der tiefen und wohlbegründeten Angst vor der mächtigen, weisen alten Frau geschuldet. Indem DerMann sie kastriert, beraubt er sie ihrer tiefen, naturverbundenen Spiritualität, die kraftvoller und mächtiger ist als alles, was DieMänner je geschaffen haben.

      • @Nick
        Ja, ich könnte mir vorstellen, dass einige Matriarchatsfeministinnen so argumentieren würden. unter Missachtung aller geschichtlichen Forschung und in starker Überschätzung der Medizin von Naturvölkern. zudem wird auch unterschätzt, dass Pharmaunternehmen gerne Geld verdienen und mit einer medikamentösen Behandlung einiges zu verdienen wäre. die Gruppeninteressen von Konzernen sind weniger auf den Erhalt des Patriarchat als auf das Geldverdienen ausgerichtet.

        • die Gruppeninteressen von Konzernen sind weniger auf den Erhalt des Patriarchat als auf das Geldverdienen ausgerichtet.

          Der Radikalfeminsimus erklärt eben einfach – mal mehr, mal weniger latent – die Existenz von Konzernen zum Phänomen des „Patriarchates“.

          Mutterscheera:

          Patriarchal daran ist die Zurichtung des weiblichen Körpers/Genitaltrakts auf männliche (hier auch ökonomische) “Bedürfnisse”.

          ..eine geradezu klassisch-radikalfeministische Betrachtungsweise, die heutzutage natürlich anders Rationalisiert wird. (z.B. „hegemoniale Männlichkeit“)

          Die Widersprüche sind zu offensichtlich geworden, das Feindbild zu offensichtlich. Wie du zurecht angemerkt hast, partizipieren eben nicht AlleMänner an den Konzerngewinnen.

          Deshalb kreierte man die „komplizenhafte Männlichkeit“, um auch den einfachen Arbeiter mit ins Schuldboot zu holen: Er profitiere insofern, als dass die „patriarchale Ordnung“ auch ihm Vorteile verschaffe: Er könne z.B. auf die kostenlose Betreuungsarbeit der zugerichteten Frau zurückgreifen. Deshalb ziehe er mit den Frauenzurichtern in den Konzernzentralen an einem Strang..

          • @Nick

            Mich würde dennoch mal das konkrete Argument, nachdem Konzerne in dieser Auffassung „Patriarchal“ sind, interessieren. Gibt es da was zu? Ist das einfach radikallinke Abneigung gegen Konzerne auf die Genderwelt übertragen („alles was wir schlecht finden, ist patriarchal“) oder einfach der Umstand, dass die meisten Konzerne von Männern geleitet werden oder über Geld auch Macht verkörpern?
            (dann wird es nach Umsetzung der Frauenquote natürlich interessant)

        • @Christian:
          Mich würde dennoch mal das konkrete Argument, nachdem Konzerne in dieser Auffassung “Patriarchal” sind, interessieren.

          Das ergibt sich imho zwangsläufig aus der radikalfeministischen Ansicht, das Patriarchat sei die Wurzel jeder existierenden Unterdrückungsform. Nicht umsonst wird Intersektionalismus als große Erleuchtung innerhalb des Feminismus abgefeiert.

          Die Frage, wie Kapitalismus mit der „Frauenfrage“ zusammenhängt ist allerdings sehr alt, und war schon immer heftigst umstritten.

          Ist das einfach radikallinke Abneigung gegen Konzerne auf die Genderwelt übertragen (“alles was wir schlecht finden, ist patriarchal”)

          Daly created her own theological anthropology based around the context of what it means to be a woman. She created a dualistic thought-praxis that separates the world into the world of false images that create oppression and the world of communion in true being. She labeled these two areas Foreground and Background respectively. Daly considered the Foreground the realm of patriarchy and the Background the realm of Woman. She argued that the Background is under and behind the surface of the false reality of the Foreground. The Foreground, for Daly, was a distortion of true being, the paternalistic society in which she said most people live. It has no real energy, but drains the “life energy” of women residing in the Background. In her view, the Foreground creates a world of poisons that contaminate natural life. She called the male-centered world of the Foreground necrophilic, hating all living things. In contrast, she conceived of the Background as a place where all living things connect

          http://en.wikipedia.org/wiki/Mary_Daly#Works

          Wo da wohl „die Konzerne“ einzusortieren sind..

        • allerdings wird es ja auch einen moderneren Feminismus geben, der eine soziale Marktwirtschaft mitträgt.

          Das wäre eher liberaler Feminismus.

          Innerhalb der feministischen Bewegung ist der in den 1970ern fast bedeutungslos geworden, hat wenig Einfluss gehabt auf die vorherrschende feministische Ideologie.

          Natürlich gibt es haufenweise Feministinnen, die für eine soziale Marktwirtschaft plädieren, allerdings ist das dann imho oft eine merkwürdige Mischung aus ihren allgemeinen politischen Auffassungen und aus radikalfeministischen Elementen.

          Wenn ich Frauen nicht als frei handelnde Wirtschaftssubjekte betrachten kann, weil sie theoriegemäß „im Patriarchat“ gar nicht frei handeln können, dann kann ich auch kein Wirtschaftsystem gutheißen welches auf ihre „unfreien“ Entscheidungen aufbaut. Dann arbeite ich auf eine „Marktwirtschaft“ hin, in der Frauen „Gleichgestellt“ werden, also von Wettbewerb abgeschirmt werden.

          Natürlich ist der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ weit interpretierbar, man kann imho zurecht z.B. Kinderbetreuung als Element einer sozialen Marktwirtschaft betrachten. Wenn es allerdings um das Ziel „mindestens(sic!) 50% in allen Führungspositionen“ geht, dann kann imho von Markt keine Rede mehr sein.

          Soziale Marktwirtschaft würde ich als Chancengleichheit betrachten, und nicht als Ergebnisgleichheit. Das „Sozial“ heißt dabei imho, dass die Wirtschaft den Menschen dient, und dass es einen gewissen Ausgleich gibt. Wenn es einen vollständigen Ausgleich gibt, dann ist es wiederum genau keine Marktwirtschaft.

      • @ NIck

        Das ist Ausdruck der Paranoia der AnhängerInnen und SchöpferInnen einer Männerhass-und -dämonisierungsideologie (Borderline!), die Männern grundsätzlich den inhärenten Wunsch unterstellen, Frauen um fast jeden Preis schaden zu wollen, weil sie Angst vor starken Frauen haben, die sich nicht vorstellen können, dass die meisten Männer ihre Töchter, Schwestern, Mütter, Geliebten lieben (durchaus eigennützig auf einer tieferen, verborgeneren Ebene, genau wie die Liebe der Frauen auch), ihnen nichts Böses wünschen, sich um Fairness bemühen.

        Weil sie selbst abgründig Männer hassen, liebesunfähig sind und das projizieren.

        Vieles am Feminismus ist nur als psychische Störung begreifbar, eine Wahnwelt.

        • Vieles am Feminismus ist nur als psychische Störung begreifbar, eine Wahnwelt.

          In der Tat, und Wahnsinnige/Gestörte gab es schon immer, und wird es auch immer geben.

          Die interessantere Frage ist imho, warum die Bücher dieser Wahnsinnigen aufgesogen wurden wie ein Schwamm, und warum man diese Wahnsinnigen mit unangreifbaren Positionen in der Politik/Akademia beehrt.

          Mir scheint das eher ein historisches und zu Strukturen geronnenes Phänomen zu sein. Der Common Sense weiß sehr gut um den Irrsinn. In den 1970ern/1980ern scheint mir das anders gewesen zu sein, da scheint es sowas wie einen kollektiven Wahn gegeben zu haben. Phänomene wie die Wormser Prozesse sind imho nicht anders erklärbar.

          Nun sitzen die Wahnsinnigen, die seinerzeit Dworkin und Daly aufgesogen haben wie ein Schwamm, die seinerzeit ohne jede Scham so argumentiert haben wie ich es oben skizziert habe, auf unkündbaren Lehrstühlen, auf kaum abwählbaren Parteipöstchen (Quote), in Gleichstellungsbüros etc, haben umfangreiche Netzwerke gesponnen, und haben Regalkilometer an Wahnhafter „Forschung“ etabliert, auf die sie nun selbsreferenziell aufbauen können.

          Sie haben den Begriff „Frauen“ erfolgreich politisch monopolisiert.

          Sie wissen ganz genau, was der Common Sense von ihrer Geisteshaltung hält, weshalb sie ordentlich Kreide gefressen haben. Sie haben die Stalinbilder abgehängt, weil sie zu der „Einsicht“ gelangt sind, dass das dumme Volk „noch nicht soweit“ ist, Stalins „Größe“ zu erkennen.

          Gute Frage, wie man den in den Ecken und Nischen festgetrockneten Ideologiekot los wird.

          Immer wieder anfeuchten vielleicht, dann fängt er wieder an zu stinken wie in den 1980ern, als man aus unerklärlichen Günden offenbar massiv bereit war, sich die Nase zuzuhalten.

          Dann wird hoffentlich der Common Sense irgendwann mit Kärcher und Domestos beigehen..

          Feminismus kann nur umso mehr verlieren, je mehr er von seinem Gesicht zeigt.

          Wenn unser mittlerweile voll durchbetoniertes Chaos.Kind z.B. nun zur Offensive bläst, dann kann das nur nützlich sein. Ein Leichtes, the Daly behind riechbar zu machen, das erledigt sie schon selbst 😀

          • @Nick

            „Die interessantere Frage ist imho, warum die Bücher dieser Wahnsinnigen aufgesogen wurden wie ein Schwamm, und warum man diese Wahnsinnigen mit unangreifbaren Positionen in der Politik/Akademia beehrt.“

            Ich denke die Gruppenidentität und die Abgabe aller Verantwortung an ein Feindbild, eben irgendwie Männer und wenn auch nur in der Gestalt der hegemonialen Männlichkeit ist sehr interessant. Über IDPOL hat man ein klares Weltbild, einen Gruppendruck, gleichzeitig aber auch viel Anerkennung innerhalb der Gruppe.

            „Sie wissen ganz genau, was der Common Sense von ihrer Geisteshaltung hält, weshalb sie ordentlich Kreide gefressen haben. Sie haben die Stalinbilder abgehängt, weil sie zu der “Einsicht” gelangt sind, dass das dumme Volk “noch nicht soweit” ist, Stalins “Größe” zu erkennen.“

            So versteckt ist das doch gar nicht. Viele Feministinnen sagen ja recht deutlich und unverblümt, was sie wollen, eben eine bessere Welt, frei von Zwängen, die durch Männer/das Patriarchat/die hegemoniale Männlichkeit verursacht werden.
            Ein „Erwachtungsmoment“, also die Auffassung, dass die anderen nicht sehen können, dass sie unterdrückt werden, kommt aber sicherlich dazu.

            „Wenn unser mittlerweile voll durchbetoniertes Chaos.Kind z.B. nun zur Offensive bläst, dann kann das nur nützlich sein. Ein Leichtes, the Daly behind riechbar zu machen, das erledigt sie schon selbst“

            Du meinst den „kommentarsturm“?
            http://geschlechterchaos.wordpress.com/2012/09/06/wir-brauchen-einen-feministischen-kommentarsturm-leute/

            Auch dort ist ja interessant, dass er nur für feministische Blogs gelten soll, reine Selbstbestätigung und Bestärkung also wohl. Ich würde meinen Blog ja beispielsweise gerne für einen feministischen kommentarsturm zur Verfügung stellen, wenn er denn sachlich gehalten ist, aber das kommentieren oder gar diskutieren auf Blogs mit anderer Meinung scheint ja gerade nicht gewollt zu sein, wenn ich das richtig verstehe

        • @ Nick

          *Die interessantere Frage ist imho, warum die Bücher dieser Wahnsinnigen aufgesogen wurden wie ein Schwamm, und warum man diese Wahnsinnigen mit unangreifbaren Positionen in der Politik/Akademia beehrt.*

          In der Tat: ein historisches Phänomen, dass der Wahn so erfolgreich war und ist seit der 2. Hälfte des 20. Jhdts.

          Meiner Ansicht nach befördert durch eine weit verbreitete männliche Selbstverachtung/Selbstaufgabe, Folge zweier verheerender Weltkriege, u.a. mit ausgelöst durch eine „Hypermaskulinisierung in der 2. Hälfte des 19. Jhdts., so dass viele Männer und Frauen an der „Güte“ von Männlichkeit an sich zu zweifeln begannen.

          Hinzu kam dann der ungeheure, durch Produktivitätsfortschritte erreichte materielle Wohlstand, der das Ertragen von Wahnideen, ihre Subventionierung aus dem Surplus, möglich machte.

          Feminismus ist ein Luxusphänomen, ein Dekadenzphänomen, das die Grundlagen, die seine Existenz möglich machen, selbst zerstört (nämlich die Bereitschaft der Männer, sich für eine feministisch-femizentrische Gesellschaft den Allerwertesten aufzureißen, sie durch ihre Arbeit zu subventionieren, sie militärisch/sicherheitstechnisch durch Opferbereitschaft abzuschirmen).

          Wer möchte sich schon für die Schwarzers dieser Welt opfern, für ihren Unterhalt arbeiten?!

          Wie man das beendet?

          Ganz einfach: Indem man dieser Veranstaltung das Geld entzieht.

          Die trägt sich ja nicht selbst.

          Nur wenige wären freiwillig bereit, für Gendersprech und -professuren/-forschung Geld auszugeben.

          Die Nachfrage nach diesem Stuss wird allein durch Macht geschaffen, durch politische Entscheidungen, die zur Folge haben, dass der, meist männlliche, Steuerzahler gezwungen wird, das, was er nicht bestellt hat, zu bezahlen.

          Also: weniger arbeiten, weniger Steuern zahlen und schon trocknet der Gendersumpf aus.

          Für andere politische Mehrheiten kämpfen, das Propagandamonopol der Genderistas in den Medien brechen durch Schaffen einer Gegenöffentlichkeit, via Internet.

          Oder, noch einfacher, auf die darwinistische Lösung warten: den Zusammenbruch des Systems durch Kindermangel und Geldmangel/Verschuldung.

          Und hoffen, dass der nicht allzu früh erfolgt, so dass man selbst noch rechtzeitig sterben kann.

          Ich wäre, hätte ich im 18. Jhdt. gelebt, auch lieber 1784 gestorben als 1812.

          Nach uns die Sintflut.

          Wer Kinder hat, darf/kann allerdings so nicht denken.

          • @Roslin

            „Oder, noch einfacher, auf die darwinistische Lösung warten: den Zusammenbruch des Systems durch Kindermangel und Geldmangel/Verschuldung.“

            Ich glaube nicht, dass das so ohne weiteres eintritt. Das Problem lässt sich durch Zuzug lösen (gerade finden zB viele Griechen Deutschland sehr interessant, weil sie bei sich keine Arbeit finden können). Das wiederum bewirkt natürlich auch eine andere Zusammensetzung der Bevölkerung und damit eine andere Akzeptanz vieler Ideen.

            Ich denke mit immer mehr Wissen um die biologischen Vorgänge wird irgendwann der Druck zu stark werden und sie werden ihre Ideen anpassen müssen. Dennoch wird Raum bleiben, für eine Opferideologie, sie wird nur anders begründet werden müssen, genauso wie die moderne Geschichtsforschung /Astronomie/Wissenschaft die Religionen nicht wirklich betroffen hat.

        • @ Christian

          *Ich glaube nicht, dass das so ohne weiteres eintritt. Das Problem lässt sich durch Zuzug lösen (gerade finden zB viele Griechen Deutschland sehr interessant, weil sie bei sich keine Arbeit finden können). Das wiederum bewirkt natürlich auch eine andere Zusammensetzung der Bevölkerung und damit eine andere Akzeptanz vieler Ideen.*

          Soll mir Recht sein.

          Ich bitte zu beachten, dass Bevölkerungsaustausch in der Regel mit Kulturaustausch einhergeht.

          Warum auch immer.

          Ich glaube nicht, dass Feminismus unter Mediterranen so stark verbreitet ist wie unter Nordeuropäern.

          Feminismus ist eine vor allem protestantisch/“germanisch“/nordeuropäische Veranstaltung.

          In Italien/Portugal/Griechenland/Türkei (Islam!) eher schwach.

          Außerdem ist die Entlastung, die wir demographisch durch die Zuwanderung begabter junger Menschen aus den bankrotten „Südstaaten“ erfahren gegenzurechnen mit den finanziellen Verpflichtungen gegenüber eben diesen Südstaaten, die wir eingegangen sind, um den Euro bis auf weiteres zu retten, denen aber diese begabten jungen Menschen selbst fehlen werden bei ihrer eigenen wirtschaftlichen Stabilisierung.

          Was es wahrscheinlicher macht, dass wir die Garantiesummen auch tatsächlich werden zahlen müssen.

          Was unseren eigenen Bankrott herbeifführen wird.

          Was wir an der einen Front gewinnen, wird also an einer anderen Front wieder aufgezehrt.

          Das Problem ist also so nicht lösbar.

        • @Christian:

          So versteckt ist das doch gar nicht. Viele Feministinnen sagen ja recht deutlich und unverblümt, was sie wollen, eben eine bessere Welt, frei von Zwängen, die durch Männer/das Patriarchat/die hegemoniale Männlichkeit verursacht werden.

          Naja. Sie versuchen massiv, das „Dworkin/Daly – Image“ loszuwerden, das Feminismus sich redlich verdient hat. Deshalb betonen sie ja immer wieder, dass sie doch nur diese hehren Ziele hätten.

          Das Image versuchen sie nicht loszuwerden, indem sie sich kritisch mit der Geschichte des Feminismus auseinandersetzen, sondern indem sie dieses Image als „Diffamierung“ und „antifeministischen Backlash“ framen und weit von sich weisen.

          Das ist in der Tat Groupthink parade.

          Sobald es um „male privilege“ oder um „rape-culture“ geht, wird sichtbar, dass der gute alte Geist kaum an Wirkmächtigkeit verloren hat.

          Auch dort ist ja interessant, dass er nur für feministische Blogs gelten soll, reine Selbstbestätigung und Bestärkung also wohl.

          Es bleibt imho unklar, ob sie mit „Erobert die Kommentarspalten zurück!“ nur „feministische SchutzRäume“ meint. Ich habe

          Keinen Kommentar breit den Reaktionären & Ignoranten!
          Keinen Kommentar breit den Antifeminist*innen!
          Keinen Kommentar breit denen, die glauben, Gleichberechtigung gäbe es bereits in ausreichendem Maße!
          Erobert die Kommentarspalten zurück!

          ..anders verstanden.

          Aber offenbar hast du tatsächlich recht damit, dass ihr vorschwebt die Kommentare der pösen Antifeministen stehen zu lassen, damit sie „rundgemacht“ werden.

          Kommentatorin A.S.:

          Eine Gegenöffentlichkeit zu Helgas gefühlten 99,99% des Internets, die den Trollen schon gehören, schaffen wir, so schwer mir diese Erkenntnis fällt und solange ich dafür gebraucht habe, nur durch kompromisslose Moderation.

          Also immer weiter rein in die Gruppenisolation, in den Groupthink, in die ideologische Monokultur.

          Das führt fast zwangsläufig dazu, dass das Ganze immer bizarrer wird.

        • @ Nick

          „Kommentatorin A.S.“ ist Professor Anatol Stefanowistsch, ein Linguist (!), an einer Hamburger (!!) Hochschule.

          Noch schöner wäre natürlich Bremen oder Berlin.

        • @ Nick

          *Keinen Kommentar breit den Reaktionären & Ignoranten!
          Keinen Kommentar breit den Antifeminist*innen!
          Keinen Kommentar breit denen, die glauben, Gleichberechtigung gäbe es bereits in ausreichendem Maße!
          Erobert die Kommentarspalten zurück!*

          „volk, steh auf! Sturm brich los!“

          Lebt Leni Riefenstahl noch?

          Sie könnte „Kolberg II“ drehen.

          Aus feministischer Perspektive.

          Professor Anatol Stefanowitsch schriebe vielleicht das Drehbuch.

        • Keinen Kommentar breit den Reaktionären & Ignoranten!

          Aber mir gefällt die Idee, öfter mal positiv zu kommentieren. Vielleicht ist es tatsächlich das beste, die ganzen Maskulinisten zu ignorieren

          🙂

          Genau! Betoniert Euch schalldicht ein! das wär ein Segen.

        • @ Peter

          *Genau! Betoniert Euch schalldicht ein! das wär ein Segen.*

          Ein Segen wär’s.

          Aber eine vergebliche Hoffnung.

          Glaubst Du im Ernst, unsere Genderistas und ihr geistes“wissenschaftlicher“ männlicher Nachtrab greifen zu Schaufel und Zementsack?

          Mein Gott, die haben studiert!

          Sind Akademiker.I.nnen!!

          Die beherrschen Blähsprache und Popanzenlyrik!!!!

          Frü derartig niedrig-grobe Arbeiten wie Betonieren viel zu fürnehm.

          Die Stadt der Frauen, Illustration zu Christine de Pisan:

          Ja, wenn Betonieren so möglich wäre, ohne den Nagellack zu beschädigen in der neuesten, schicksten Designermode – dann hätten wir mehr Bauarbeiterinnen.

          Nich mal das Krönchen sollte man abnehmen müssen.

          So aber haben wir leider fast nur Bauabeiter.I.nnen.

          Nein, nein, das Einbetonieren müssen dann schon Männer erledigen.

          Ich denke, sie beginnen allmählich damit.

      • Ist doch ganz eindeutig: Das Patriarchat hat 6 mio Heilerinnen als Hexen umgebracht, und damit das ganze natürliche Heilwissen.

        Um das männliche Ärztemonopol herzustellen.

        Nichts gegen Herstory(s). Die müssten aber ein klein wenig kritisch sein und sich nicht in weiblicher Selbstbeweihräucherung erschöpfen.
        Die als Hexen verbrannten Weiber waren in ihrer Mehrzahl Verbrecherinnen, allem voran Kindsmörderinnen und Kurpfuscherinnen. Solche Verbrechen wurden damals als Einfluss des Teufels gedeutet, die Beschuldigten als mit dem Teufel im Bunde gebrandmarkt und gemäss den damaligen Gepflogenheiten auf den Scheiterhaufen verbrannt.
        Soweit unschuldige Frauen der Hexerei bezichtigt wurden, waren es vor allem hysterische Weiber, die Nebenbuhlerinnen ausschalten wollten und zu diesem Zweck Gerüchte in Umlauf setzten (eine altbekannte Weibertaktik, die Agitation aus dem Hintergrund und die Instrumentalisierung der Männer zu eigenen Zwecken, auch heutzutage allgegenwärtig).

        So, das war die Herstory für heute. Fortsetzung folgt.

      • @ Christian

        *allerdings wird es ja auch einen moderneren Feminismus geben, der eine soziale Marktwirtschaft mitträgt. hat da vielleicht auch er was drüber oder beißt sich Feminismus immer damit?*

        Ich glaube nicht, dass es einen solchen Feminimus je als Mehrheitsphänomen geben kann.

        Frauen sind im Schnitt weniger konkurrenzlustig/wettbewerbsorientiert als Männer.

        Weshalb sie sich in Wettbewerbssituationen unwohler fühlen als Männer.

        Weshalb sie überall dort, wo sie die Mehrheit stellen, dominanten Einfluss haben, den Wettbewerb herunterfahren, Leistungsgerechtigkeit durch Verteilungsgerechtigkeit zu ersetzen suchen.

        Das ist die Antithese zu Marktwirtschaft/Kapitalismus, die darum als männlich identifiziert wird, gerade auch von Feminist.I.nnen.

        Feminismus ist in vielerlei Hinsicht der Erbe des Marxismus als neue Leitideologie der Linken, ist Geschlechtersozialismus.

        Leider ist Konkurrenz/Wettbewerb nicht einfach nur männliches Spaßvergnügen, sondern bitter nötig, um die Verrottung und Versottung von Systemen zu verhindern, die Tendenz der im System Etablierten zur Selbstbedienung und Selbstverwöhnung im Zaum zu halten.

        Das ist ja einer der Gründe für das Versagen aller Sozialismen, dieses Ausschalten des Wettbewerbes und damit des Preisgebens des Gesamtsystems dem Verfall und dem Niedergang, dem Bedienen aus der Substanz.

        Nur, wie fast immer: Die Dosis macht das Gift.

        Zuviel Konkonkurrenz, zu viel Abstellen auf Leistungsgerechtigkeit ist von Übel, genau so wie zuviel Verteilungsgerechtigkeit, zuwenig Konkurrenz.

        Androzentrismus ist darum ebenso schädlich wie Femizentrismus.

        Gegenwärtig steuern wir eine femizentrische Gesellschaft an, die nicht langfristig durchhaltbar ist, genauso wenig wie eine androzentrische.

        Das wäre ideal:

        Denn Männer und Frauen sind auf Ergänzung hin „entworfen“.

        Die Stärken der einen sind oft die Schwächen der anderen und umgekehrt.

        Genau das aber ist mit Feminist.I.nnen nicht machbar, die das Männliche in seiner Eigenart und seinem Eigenwert nicht anerkennen.

        • @ Alexander

          „Genau das aber ist mit Feminist.I.nnen nicht
          machbar, die das Männliche in seiner Eigenart
          und seinem Eigenwert nicht anerkennen.“

          Das Ganze geht ja um mehrere Ecken.
          Einerseits die Abwertung des Männlichen
          aber gleichzeitig der Neid auf die
          Leistung der Männer, die mit noch so
          viel Förderung nicht zu egalisieren
          ist. Und selbst Frauen die einiges
          aus eigener Kraft erreicht haben,
          erfahren nicht die gleiche Befriedigung
          wie ein Mann. Schlicht weil die
          Motivations- und Belohnungssysteme nicht
          ganz gleich funktionieren.
          Und das wird als extreme Ungerechtigkeit
          empfunden.

        • @ Red Pill

          *Einerseits die Abwertung des Männlichen
          aber gleichzeitig der Neid auf die
          Leistung der Männer, die mit noch so
          viel Förderung nicht zu egalisieren
          ist. Und selbst Frauen die einiges
          aus eigener Kraft erreicht haben,
          erfahren nicht die gleiche Befriedigung
          wie ein Mann. Schlicht weil die
          Motivations- und Belohnungssysteme nicht
          ganz gleich funktionieren.
          Und das wird als extreme Ungerechtigkeit
          empfunden.*

          Der Gleichartigkeitsfeminismus (heute offiziell vorherrschend im Staatsfeminismus) zwingt Frauen dazu, als „Männer“ den Erfolg zu suchen.

          Nur werden Frauen als „Männer“ immer die schlechteren Männer sein, so wie Männer (2. Schiene des Feminismus: Wenn die Männer schon als Männer nicht zu schlagen sind, muss frau sie eben verweiblichen) immer die schlechteren Frauen sein werden.

          Das sorgt bei den immer wieder in ihrem „Mannsein“ wenig erfogreichen Frauen für ein dauerndes Minderwertigkeitsgefühl, das mit immer noch mehr Feminismus bekämpft werden soll – ein hoffnungsloses, letzten Endes ein in die Selbstzerstörung mündendes Unterfangen.

          Alternative: SEIN LASSEN.

          Geht aber nicht aufgrund der hassgetriebenen, neidgetriebenen, Minderwertikgeitsgefühle bekämpfen sollenden Ideologie, die diese Dynamiken rationalisiert.

          Das endet wahrscheinlich nur durch Ermüdung, Ermattung, Zusammenbruch, ist der Vernunft gar nicht mehr zugänglich.

  4. Was müsste passieren, dass Männer sich freiwillig ihre Klöten amputieren lassen?

    Trotz gutartiger Erkrankung und obwohl es noch alternative Behandlungsmöglichkeiten gibt (die womöglich aber selbst bezahlt werden müssen, anders als die Hysterektomie, die eine Kassenleistung ist)?

    Würde es Dich überzeugen, wenn man Dir Studien präsentierte, die eine große Zufriedenheit der Kastraten belegte?

    Du magst doch Tiervergleiche, hier zur Frage „Kastration Kater/Rüde“:

    „Auffällig ist, dass beide Seiten in der Regel Pauschalisierungen und Gemeinplätze als Argumente anführen, die einer näheren Betrachtung selten standhalten. Noch auffälliger ist, dass die Gegner der Kastration – sowohl unter den Veterinären als auch unter den Tierhaltern – überwiegend Männer sind. Frauen plädieren häufiger für eine Kastration oder sind leicht von deren Vorteilen zu überzeugen. …

    Häufig fällt die Entscheidung zur Kastration eines Rüden bei Tierärztlnnen und Hundebesitzerlnnen in der Hoffnung oder sogar festen Überzeugung, durch diesen Eingriff eine positive Veränderung des Verhaltens zu bewirken. Andere befürchten, dass der Eingriff eher negative Folgen haben könnte. Der Glaube, dass Rüden durch die Entfernung der Hoden fett, faul, charakterschwach und bösartig werden, ist immer noch weit verbreitet.

    Wer hat nun Recht? Kann die Kastration wirklich eine Lösung darstellen? Oder, anders herum gefragt, was bewirkt die Kastration denn tatsächlich im Verhaltensbereich?

    Grundsätzlich beseitigt bzw. reduziert die Kastration alle Probleme, die aus direkt testosteronabhängigen Verhaltensweisen entstehen. Dazu gehören beim geschlechtsreifen Rüden das Urinmarkieren im Haus, das Streunen auf der Suche nach läufigen Hündinnen, Unruhe, ständiges Jaulen, Futterverweigerung und vermehrte Reizbarkeit, die sich bei Rüden mit starkem Sexualtrieb entwickeln, wenn eine Hündin in der weiteren Nachbarschaft läufig ist; übertriebenes Imponiergehabe und aggressives Konkurrenzverhalten gegenüber anderen Rüden.

    Die weit verbreitete Volksmeinung, dass Rüden durch die Kastration ruhiger werden, erweist sich dagegen in der Regel als Ammenmärchen.“

    Ach, les den Artikel am besten selbst (Du findest sogar Dein pränatales Testosteron) http://www.drc.de/gesund/kastratr.html

    Jedenfalls, wie ist das nun zu erklären, dass Frauen Sprüche bringen wie:
    „Alles raus, dann ist endlich Ruh“?
    ICH verstehe das überhaupt nicht.

    „Genderfeminstisch würde man sagen: Die Hormone haben eh keine Auswirkungen, was soll es also, es ist egal, ob sie sie nimmt oder nicht.“

    Wenn das so sein sollte (was ich nicht ungesehen glaube), täte sich hier eine Differenz zwischen meiner Position und dem Genderfeminismus auf. Ich bin viel zu Leib-haftig.

    Und muss jetzt leider wieder…
    Bis heut Abend.

    • @muttersheera

      „Was müsste passieren, dass Männer sich freiwillig ihre Klöten amputieren lassen?“

      Ich denke ein wesentlicher Unterschied liegt darin, dass die „klöten“ außerhalb des Körpers liegen, die Gebärmutter innerhalb. Die „Klöten“ sind insoweit eher mit den Brüsten vergleichbar, haben eben eine wesentlich optischere Position als die Gebärmutter
      Allerdings führt Hodenkrebs durchaus nicht selten zu einer Amputation, es wird dann allerdings eine Prothese eingesetzt.

      „Würde es Dich überzeugen, wenn man Dir Studien präsentierte, die eine große Zufriedenheit der Kastraten belegte?“

      Ich denke, dass die meisten Männer sich bei einem Tumor an ihren Hoden durchaus für die entsprechende Operation entscheiden. Und dann froh sind, wenn dieser keine Metastasen ausgebildet hat und ihre inneren Organe angegriffen hat.

      Die Gebärmutter wird ja nicht grundlos entfernt. Mit einer freiwilligen Kastration ist das insoweit nicht zu vergleichen.

      „Wer hat nun Recht? Kann die Kastration wirklich eine Lösung darstellen? Oder, anders herum gefragt, was bewirkt die Kastration denn tatsächlich im Verhaltensbereich?“

      Eine Kastration kann natürlich nur die Folgen postnataler Hormone ändern, soweit sie noch änderbar sind. Es wird im wesentlichen auf das Alter ankommen.

      Ich habe das hier in einem Artikel nach der Wikipedia zitiert, für Kastrationen vor und nach der Pubertät:
      https://allesevolution.wordpress.com/2011/06/19/kastration-und-ihre-folgen/

      Pränatale Kastrationen vor der Geschlechtsbegründenden Phase hätten natürlich noch größere Auswirkungen.

      „Wenn das so sein sollte (was ich nicht ungesehen glaube), täte sich hier eine Differenz zwischen meiner Position und dem Genderfeminismus auf. Ich bin viel zu Leib-haftig.“

      Wie sollen denn Hormone eine Wirkung haben, wenn alles was die Geschlechter betrifft nur durch die Gesellschaft, durch den Diskurs hervorgerufen wird?

      • Eben gerade das: die Gebärmutter liegt innerhalb, an die Hoden kommt man doch viel leichter ran!

        Die Hürde, einer lebendigen, nichtnarkotisierten Person gleich den ganzen Bauch aufzuschneiden, müsste doch eigentlich (nicht zuletzt wegen dem Todesrisiko) sehr hoch gelegen haben?

        Aber Du meinst sicher, dass Männer deshalb ein innigeres Verhältnis zu ihren Eiern haben als Frauen zu Gebärmutter und Eierstöcken.

        Einfach, weil sie (Frauen) sie (Geschlechtsmerkmale) im Idealfall nicht groß bemerken.

        Dass Du die Hoden (primäres Geschlechtsmerkmal, wie Ovarien und Uterus) mit den Brüsten (sekundäres Geschlechtsmerkmal, wie Regelblutung, Adamsapfel oder Bartwuchs) vergleichst, finde ich wagemutig.

        Unfair erscheint es mir hingegen, wenn Du Männer mit bösartigen/Lebensbedrohlichen Krankheiten mit Frauen vergleichst, bei denen genau das mehrheitlich nicht der Fall sein soll.

        „Die Gebärmutter wird ja nicht grundlos entfernt.“

        Aber vielleicht nicht allzu selten ein wenig vorschnell/leichtfertig/unnötigerweise.

        Ich kenne persönlich diese 2 Kategorien von „totaloperierten“ Frauen:

        – diejenigen, denen das als eine Art „erweiterte Sterilisation“ anempfohlen wurde (die also nur die Familienplanung abgeschlossen hatten und keinen Bock auf Pille oder Spirale hatten)
        Sowie
        – Frauen mit Krebserkrankungen.

        Auch, wenn ich den Gedanken Barbara Dudens zur „Verkrebsung“ folge und somit Diagnostik und konventionelle Therapie für stellenweise sehr kritikwürdig halte, betrifft mein Unverständnis den Patientinnen gegenüber nur die erste Gruppe.

        Ich gebe aber zu, dass wirkliche Gespräche mit (betroffenen) Frauen über konkret dieses Thema überfällig sind. Die Scham-Hürde ist da immens hoch, denn genau dieses „keine richtige Frau mehr“-Ding, dass häufig zu den größten Ängsten gehört, möchte ich ja gerade nicht triggern, wenn ich versuche herauszufinden, ob diese Frauen irgendeinen Verlust betrauern.

        (Ich könnte mir vorstellen, dass es da wirklich Parallelen zur Beschneidungsdiskussion gibt, vom Schwierigkeitsgrad her, wie auch von der Selbstwahrnehmung als „Opfer“ eines überflüssigen Ritus).

        „Eine Kastration kann natürlich nur die Folgen postnataler Hormone ändern, soweit sie noch änderbar sind. Es wird im Wesentlichen auf das Alter ankommen“

        Fr. Dr. Quant merkt an (Link oben):

        „Langzeitstudien aus den USA (Hart et al.) haben gezeigt, dass weder das Alter noch die sexuelle Erfahrung zum Zeitpunkt der Kastration einen nachweisbaren Effekt auf deren Wirkung haben. Der Testosteronspiegel sinkt innerhalb von acht Stunden nach einer Kastration auf kaum noch messbare Werte. Trotzdem tritt die Wirkung bei einem Teil der Tiere nicht sofort, sondern erst im Laufe von Wochen oder Monaten ein. Hier spielen offensichtlich genetische und lernbedingte Effekte eine Rolle. Genetik und pränatale Maskulinisierung erklären auch, warum selbst präpubertär kastrierte Rüden geschlechtsspezifische Verhaltensweisen wie Urinmarkieren, Imponiergehabe gegenüber anderen Rüden und vollständig ausgeführte Deckakte zeigen.“

        Elegant, wie sie die „Streitfrage“ umschifft hat, nicht?
        So ungefähr würd ich es auch machen, wenn ich schlau wär und nen Dr.-Titel zu verteidigen hätte 😉

        Und dann dafür plädieren, dass wir uns mit allen Bemühungen immer auf das (auch ethisch) MACHBARE konzentrieren, sprich: NICHT auf die genetische Komponente.

        • @ muttersheera

          Wenn die Kastration ein SINNVOLLER Eingriff ist, um schwere Beeinträchtigungen der Gesundheit eines Mannes zu beseitigen und er damit einverstanden ist, wird sie vorgenommen.

          Wo siehst Du das Problem?

          Dass Männer und Frauen, weil sie VERSCHIEDEN sind, auf verschiedene Arten erkranken?

          Und deshalb oft auf verschiedene Arten therapiert werden müssen?

          Sollen sie da gleichgestellt werden?

          Also Männer kastrieren, auch wenn es keinen Sinn macht, aus Solidarität und zum Zwecke der Gleichstellung?

          Die Ablatio testes macht nun mal im Wesentlichen nur Sinn bei Hodentumoren bzw. testosteronabhängigem Prostatakarzinom.

          Das mag Dich ja ärgern, aber so ist es nun mal.

          Für eine Hysterektomie gibt es viel mehr sinnvolle Indikationen, weshalb sie häufiger durchgeführt wird.

          Nicht weil männliche Ärzte mit Wonne Frauen verstümmeln, sondern weil es oft die sinnvollste Therapie gravierender Beschwerden ist.

          Im Übrigen stellt eine reine Hysterektomie keine Kastration der Frau dar.

          Die ist erst gegeben, wenn auch die Eierstöcke mit entfernt werden.

          Auch dafür gibt es mehr sinnvolle Indikationen als für die Orchektomie.

          Nicht, weil Gynäkologen danach gieren, Frauen zu verstümmeln, sondern weil Eierstöcke anders erkranken als Hoden.

      • Deine beste Frage:

        „Wie sollen denn Hormone eine Wirkung haben, wenn alles was die Geschlechter betrifft nur durch die Gesellschaft, durch den Diskurs hervorgerufen wird?“

        Wollte ich doch noch kurz schemenhaft zumindest beantworten.

        Natürlich wirken (insbesondere künstlich-zugeführte) Hormone.

        Aber ob Frauen wie ich zwischen 13 und Anfang/Mitte 20 – in Bezug aufs körpereigene Testosteron – stillgelegt werden oder nicht – oder ob sie gar mehr als ein Jahrzehnt ihrem Körper vortäuschen, schwanger zu sein, ohne je mit einem Baby belohnt zu werden – wie ihnen in Zeiten der Umstellung (von Schwangerschaft, Geburt, Stillzeit bishin zur Menopause) begegnet wird, etc. ist eine Frage, die der Diskurs/die Gesellschaft entscheidet.

        Nicht die Natur.
        Und auch nicht das Individuum.

        • „Das wäre meines Erachtens mit einem Großteil des Genderfeminismus bereits nicht zu vereinbaren“

          Gibt es dafür (z.B. in der Eia-Doku, die ich mir noch ansehen muss) irgendeinen Beweis?

          Im „Gender-Feminismus“ kann es m.E.n. definitionsgemäß nur um soziale & psychologische Aspekte gehen, die biologische Beschreibung des sex-Unterschieds liegt also gerade nicht im Fokus.

          Es würde mich doch sehr wundern, wenn sich Gendervertreter in Fällen wie Kim

          oder Thomas Beatie sich nicht für den Einsatz von Hormonen stark machten.

        • Mir ist noch eingefallen, dass Alice Schwarzer in „Die Antwort“ Folgendes angemerkt hat:

          „Der Begriff Gender stammt aus der Sexualwissenschaft und bezeichnet das soziale Geschlecht (Gender) im Gegensatz zum biologischen Geschlecht (Sex). Zur Unterscheidung zwischen der anerzogenen Geschlechterrolle und dem angeborenen Geschlecht wurde er ab den 70er-Jahren auch von Feministinnen genutzt. So richtig Karriere aber machte er erst im akademischen Diskurs der 90er-Jahre. Die GenderforscherInnen wollten nun nicht nur die konstruierte Geschlechterrolle »dekonstruieren«, sondern auch das biologische Geschlecht. Heraus kam ein Frontalangriff auf das Konzept der Zweigeschlechtlichkeit; philosophisch nicht uninteressant, doch fern von der weiterhin schwer gendernden Realität. Die Utopie, da ist der Feminismus sich mit den GendertheoretikerInnen einig, die Utopie ist der Mensch, der nicht länger eingeschlossen ist in der Geschlechterrolle und dessen biologisches Geschlecht nur ein Faktor sein wird unter vielen, die seine Persönlichkeit ausmachen. Realität jedoch ist, dass wir heute Frauen und Männer sind, Produkt nicht nur einer frühen Prägung, sondern auch einer lebenslangen alltäglichen Realität: der Zuweisungen, Erwartungen und Projektionen unserer Umwelt. Dieser Realität hat der Genderdiskurs kam Rechnung getragen, und dadurch leider eher dazu beigetragen, dass die Kluft zur angewandten Frauenforschung und Geschlechterrealität immer größer wurde.““

        • Also Gleichheitsorientiert bzw. Radikalfeministisch.

          ..also cultural feminism, mithin geschlechteressentialistisch-gynozentrisch, wobei natürlich vorgeblich das Gegenteil vertreten wird.

          „Gleichheitsorientiert bzw. Radiklfeministisch“ gibt es seit über 30 Jahren nicht mehr, schon gar nicht bei der Alice – dort gab es das noch nie. Was bei ihrem Vulgärsexismus ja nun mehr als offensichtlich ist.

          Bigotterie parade.

          Some feminists, most notably Alice Echols and Ellen Willis, held that after about 1975[2] most of what continued to be called „radical feminism“ represents a narrow subset of what was originally a more ideologically diverse movement. Willis saw this as an example of a „conservative retrenchment“[20] that occurred when the „expansive prosperity and utopian optimism of the ’60s succumbed to an era of economic limits and political backlash.“[20] They label this dominant tendency „cultural feminism“[2] and view it as a „neo-Victorian“[41] ideology coming out of radical feminism but ultimately antithetical to it.[42]
          [..]
          She further wrote that whereas the original radical feminism „challenge[d] the polarization of the sexes“,[41] cultural feminism simply embraces the „traditional feminine virtues“.[41] Critics of cultural feminism hold that cultural feminist ideas on sexuality, exemplified by the feminist anti-pornography movement, severely polarized feminism, leading to the „Feminist Sex Wars“ of the 1980s.

          http://en.wikipedia.org/wiki/Radical_feminism#Criticisms

          http://en.wikipedia.org/wiki/Radical_feminism#Criticisms

        • @ Sheera

          Es wunderte mich, dass Du trotz Deiner Sympathie für Schwarzer Dich auch mehrfach positiv auf die feministische Soziobiologin Sarah Blaffer Hrdy bezogen hast.

          Die Ansichten von Schwarzer scheinen mir mit Soziobiologie wenig kompatibel zu sein.

        • @ Leszek

          Warum wundert Dich das?

          Du suchst immer wieder Konsistenz, wo keine gegeben ist.

          Die einzige Konsistenz, die im Feminismus auffindbar ist, ist Frauenprivilegierung..

          Mit Sarah Blaffer Hardy kann man wunderbar das Frauen-sind-die-besseren-Menschen-Paradigma begründen, mit dem man Frauenprivilegierung rechtfertigen kann.

          Geht das auf biologischem Wege, dann werden „Sozialist.I.nnen“ biologistisch, geht das soziokulturalistisch, dann eben so.

          Das Ergebnis feministischen Denkens steht fest, von vorneherein.

          Wie man das Ergebnis begründet, das gehorcht der Zweckdienlichkeit. Der Zweck heiligt die Mittel.

          Wer braucht da Logik, Konsistenz, Stringenz?

          Das ist doch eh nur patriarchaler Mumpitz.

        • Ich würde sagen, Schwarzer hat hinlänglich bewiesen dass sie mit sich selbst nicht kompatibel ist.

          Solanas beispielsweise ist ja nun weiß Gott eine Biologistin, was Schwarzer aber kaum dazu veranlasst zu ihr auf Distanz zu gehen.

          Immer so, wie man es gerade braucht. Und die „tradierten Weiblichkeitsbilder“ braucht man eben zwingend für die politische Agenda.

          Wenn etwas Frauen zum Nachteil gereicht, ist es stets eine soziale Konstruktion. Vorteilhaftes hingegen ist stets biologisch determiniert.

          Wenn Jungs in der Schule schlecht sind, ist es Testosteron, wenn Mädchen keine MINT-Fächer wählen ist es das pöse Patriarchat. Und überhaupt: Wenn Frauen bessere Noten haben, dann stehen ihnen doch wohl mehr Führungspositionen zu als Männern..

          Frau Prof. Dr.(!) Quaiser-Pohl, die man wohl ohne weiteres als „Gleichheitsfeminstin“ bezeichnen kann:

          Wie kam es dazu?

          Sicher nicht,um die körperlich schwache Frau zu schützen. Eigentlich sind Frauen stärker als Männer.Männer haben durch das verkümmerte Y-Chromosom weniger genetische Informationen, sie sind häufiger von Krankheiten betroffen, und Missbildungen vor der Geburt findet man auch öfter bei männlichen Föten. Meiner Meinung nach wurde von Anfang an die Schwäche der Männer kompensiert, indem Frauen Schwächen zugeordnet wurden.

          http://m.fluter.de/de/gleichheit/heft/5668/

          Valerie Solanas:

          „Der Mann ist eine biologische Katastrophe: Das männliche Y-Gen ist ein unvollständiges weibliches X-Gen. Mit anderen Worten, der Mann ist eine unvollständige Frau, eine wandelnde Fehlgeburt, die schon im Gen-Stadium verkümmert ist.“

          This is what a feminist looks like.

        • @ Leszek

          Ich versuche kurz in ein paar Sätzen zu umreissen, wie das bei mir so lief mit dem Feminismus, vielleicht hilfts.

          Auslöser: Geburt

          Dann erstmal das hier gelesen:
          http://www.amazon.de/Grenzerfahrungen-Sonderband-von-Psychologie-Heute/dp/B004YV826U

          Mich sehr gewundert und nach Besserem gesucht.

          Fast nichts gefunden.

          Über das was ich (stattdessen) fand arsch-wütend geworden.

          Ich schätze Alice Schwarzer für ihre Standfestigkeit (die geht mir bisweilen ab), dafür, dass sie immer den Kopf hingehalten hat, und – ja – sie hat in meinen Augen auch oft recht (gehabt).

          Blaffer-Hrdy war dann meine Lektüre in der zweiten Schwangerschaft, da kannte ich „schon“ (bin halt eine spät-Berufene) Badinters „Mutterliebe“. Ich sehe jetzt nicht, dass sich diese beiden Werke irgendwo widersprächen, und Schwarzer scheint mir auch nicht so weit von Badinter entfernt (wie bei allem: mit Ausnahmen, z.B. beim Thema Prostitution).

          Ich habe gerad mal gesucht und keinen Eintrag in der EMMA bzgl. Sarah Blaffer-Hrdy gefunden, da ich aber ähnlich wie Du bemüht bin, auch bloße Teil-Wahrheiten anzunehmen, bekümmert mich das kaum.

          Wollte ich mich von ihr abgrenzen, dann am ehesten von ihrer (angenommenen) Begeisterung für die „Vision“ Shulamith Firestones (heutzutage vertreten z.B. von Dr. Anna Smajdor) von den künstlichen Gebärmüttern.
          (Wobei: diese schrieben nur darüber – andere tun mehr…)

          Genau an der Stelle wechsel ich vom Gleichheits- zum Differenzfeminismus (bzw. werde wieder katholisch :D), denn – platt gesagt – bin ich einfach gern ein Säugetier-Weibchen, dem es nicht behagt, wie sehr die Medizin in unseren Bauplan eingreifen kann/könnte/will.

          Magst Du eigentlich Science fiction?

        • @ Sheera

          „…und Schwarzer scheint mir auch nicht so weit von Badinter entfernt (wie bei allem: mit Ausnahmen, z.B. beim Thema Prostitution)“

          Also da bin ich aber anderer Meinung. Schwarzer, von der ich vor allem wegen ihrer Misandrie nichts halte und Badinter, die ich in manchen Aspekten schätze, unterscheiden sich m.E. doch recht stark.

          Schon Badinters frühere rein feministische Werke wie „Ich bin Du“ oder „XY – Die Identität des Mannes“ sind intellektuell ein ganz anderes Kaliber als Schwarzers Schriften und sind trotz einiger zu dieser Zeit wohl unvermeidbarer feministischer Einseitigkeiten definitiv ohne unterliegende gegen Männer gerichtete sexistische Intention. Sowas wie positive Bezugnahmen auf Valerie Solanas „Scum-Manifest“, Forderungen, es „Jungen schwerer zu machen“, dümmliche Phrasen, die Männer generell als Feinde von Frauen abstempeln und Ähnliches, findet sich bei Badinter nicht.

          Ein ganz wesentlicher Unterschied ist darüber hinaus Badinters Lernfähigkeit. Als Badinter die oft geringen wissenschaftlichen Standards feministischer Forschung, die Ausbreitung von gegen Männer gerichteten Sexismus, die vulgärfeministische „Frauen sind Opfer-Männer sind Täter“-Haltung, die Ignoranz gegenüber männlichen sozialen Problemlagen und die Sexualfeindlichkeit des Radikalfeminismus voll bewusst wurden, schrieb sie ein Buch DAGEGEN:

          http://www.buecher.de/shop/buecher/die-wiederentdeckung-der-gleichheit/badinter-elisabeth/products_products/detail/prod_id/12490514/

          Darauf können wir bei Alice Schwarzer wohl noch lange warten, denn das hieße einen großen Teil von Schwarzers bisherigem Werk delegitimieren.

          Auch von Sarah Blaffer-Hrdy halte ich bislang als Feministin nicht viel, allerdings finde ich sie als Soziobiologin z.T. interessant. Ihre Beiträge zur Kooperationsforschung sind lesenswert.

          „Magst Du eigentlich Science Fiction?“

          Ja, ich schätze Stanislav Lem, Philip K. Dick und einige andere Autoren. Und du?

        • @ Leszek

          „Also da bin ich aber anderer Meinung.“

          Das hab ich mir gedacht.

          Was hälst Du davon:

          Der Unterschied zwischen Schwarzer und Badinter ist so groß/klein wie der -zwischen Hoffmann und Farrell oder Hollstein.

          Letzterer hat auf cuncti mal das Folgende bemerkt:

          „Die Männerrechtsbewegung kritisiert zu Recht den gesellschaftlichen und politischen Umgang mit Männern, aber sie blendet aus, was Männer selber anrichten. Ein Beispiel ist die Glorifizierung von Typen wie Strauss-Kahn oder Kachelmann. Die Auseinandersetzung mit Falschbeschuldigungen, die auch schon etliche Männer zugrunde gerichtet haben, ist natürlich richtig; aber darüber sollte nicht das miese Beziehungsverhalten eben etwa von Strauss-Kahn und Kachelmann und einigen anderen vergessen werden. Oder noch ein Beispiel in eigener Sache. Ich habe eine Studie über den sogenannten „Familienmord“ gemacht. Ergebnis war u.a., dass bisher ausschliesslich Männer ihre Familien umgebracht haben. Das hat mir von „Agens“ den Vorwurf der Männerfeindlichkeit eingebracht. Wenn männerrechtlerische Organisationen so halbblind auf die Realität schauen, müssen sie sich nicht wundern, dass sie wenig Zulauf finden.“

          http://cuncti.net/streitbar/129-prof-walter-hollstein-ueber-die-selbstverdammung-der-maenner

          „Auch von Sarah Blaffer-Hrdy halte ich bislang als Feministin nicht viel“

          Inwiefern ist sie Dir denn als Feministin aufgefallen?

          Ich sehe sie als Biologin/Anthropologin, die die weibliche Perspektive im Blick hat und sich erfreulicherweise nicht meint vom Feminismus distanzieren zu müssen, soweit ich weiß (wäre auch komisch, aber es gibt ja nichts was es nicht gibt).

          Wer sich Feministin nennen will kann das natürlich jederzeit tun, aber im engeren Sinne verbinde ich damit durchaus auch politischen/gesellschaftlichen Gestaltungs/Änderungswillen, womit sie mir bisher zumindest noch nicht aufgefallen ist.

          Ich sehe schon, dass ihre Forschungen teilweise dazu taug(t)en, bspw. ihr Hinweis auf das was Völker wie die Aché, Canela, Mundurukú, Mehinaku, Vari oder Yanamamo glauben, nämlich:

          „dass ein Fötus das Gemeinschaftsprodukt verschiedener Männer ist, mit denen die Mutter sexuelle Beziehungen hatte. Aus diesem Grund haben die Aché mit miare einen eigenen Ausdruck für den Vater, der das Kind in der Gebärmutter platziert, einen anderen Ausdruck, peroare, für die Männer, die es durchmischt haben, einen dritten, momboare, für diejenigen, die es ausgeschüttet haben, und bykuare für die Väter, die für die Essenz des Kindes gesorgt haben. Männer, die in der Zeit, als das Baby Gestalt annahm, für die Frau Nahrung besorgt haben, gelten auch als diejenigen, die sehr wahrscheinlich dem Kind seine Essenz gegeben haben. Der Ehemann einer Frau ist der sozial anerkannte Vater des Kindes, […] Von allen Männern, mit denen eine Frau während ihrer Schwangerschaft – und noch kurz bevor diese nachweisbar war – intimen Kontakt hatte, wird erwartet, dass sie für die Ernährung des Kindes sorgen.“

          Aber ich nehme nicht an, dass Blaffer-Hrdy selbst davon ausgeht, unsere kulturelle Fixierung auf biologische Vaterschaft knacken zu können.

          „Ich schätze Stanislaw Lem“

          In der Tat ein kluger Mann:

          „Interessieren Sie deshalb Bücher wie jenes dort drüben mit dem vielsagenden Titel „Entering Space“?

          Nein, ich lese diese Dinge, weil ich das Thema Auswanderung in den Weltraum für einen der größten Irrwege der Moderne halte. Das Beste, was die werte NASA bis dato geschaffen hat, ist der Klebstoff, der die Hitzeschilde des Space Shuttle beieinander hält.“

          http://german.lem.pl/home/interviews/intelligenz-ist-ein-rasiermesser

          Ich sehe das ähnlich, und ich lese/sehe Science fiction wenn, dann um mich zu Gruseln (für mich eine Art Ersatz für Krimis, mit denen ich mich grundsätzlich nicht belaste).

          Wüsstest Du eine Geschichte, die da ganz besonders geeignet wäre?

          Ich wollte Dir an sich auch was empfehlen, zwischenzeitlich aber ist mir leider der Titel entfallen, deshalb jetzt nur ein Verweis auf – ich nenne es mal -„typisch-weibliche“ Science fiction:

          Falls noch nicht bekannt…

        • @ Sheera

          Besser spät als nie.

          „Was hältst Du davon: Der Unterschied zwischen Schwarzer und Badinter ist so groß/klein wie der -zwischen Hoffmann und Farrell oder Hollstein.“

          Ich halte Hoffmann und Farrell mit Hollstein nicht für so weit auseinander wie Badinter und Schwarzer. Die drei Erstgenannten sind ja alle sehr gemäßigt. Ich würde Farrell und Hoffmann mit Badinter auf einer Ebene verorten, Schwarzer in ihrer Radikalität deutlich davon abgehoben.

          Arne Hoffmann hat den radikalen und den traditionalistischen Flügel der Männerbewegung immer wieder kritisiert, z.B. hier:

          http://forum.piratenpartei.de/viewtopic.php?p=180072#p180072

          Hoffmann verfährt diesbezüglich also ähnlich wie Badinter, die den radikalen Flügel der Frauenbewegung kritisiert. Wir werden bei Alice Schwarzer vermutlich noch lange warten müssen, bis sie soweit ist.

          Und was Farrell angeht: Wenn Farrell männerfeindliche Aspekte des heute vorherrschenden Feminismus kritisiert, dann tut er das nie ohne die Errungenschaften der Frauenbewegung positiv hervorzuheben. Er hat auch meines Wissens nie aufgehört sich als Feminist zu bezeichnen.

          Dann zu dem folgenden von Dir geposteten Zitat von Hollstein:

          “Die Männerrechtsbewegung kritisiert zu Recht den gesellschaftlichen und politischen Umgang mit Männern, aber sie blendet aus, was Männer selber anrichten. Ein Beispiel ist die Glorifizierung von Typen wie Strauss-Kahn oder Kachelmann. Die Auseinandersetzung mit Falschbeschuldigungen, die auch schon etliche Männer zugrunde gerichtet haben, ist natürlich richtig; aber darüber sollte nicht das miese Beziehungsverhalten eben etwa von Strauss-Kahn und Kachelmann und einigen anderen vergessen werden. Oder noch ein Beispiel in eigener Sache. Ich habe eine Studie über den sogenannten „Familienmord“ gemacht. Ergebnis war u.a., dass bisher ausschliesslich Männer ihre Familien umgebracht haben. Das hat mir von „Agens“ den Vorwurf der Männerfeindlichkeit eingebracht. Wenn männerrechtlerische Organisationen so halbblind auf die Realität schauen, müssen sie sich nicht wundern, dass sie wenig Zulauf finden.”

          http://cuncti.net/streitbar/129-prof-walter-hollstein-ueber-die-selbstverdammung-der-maenner

          Ich muss gestehen, dass ich mich mit den Fällen Straus-Kahn und Kachelmann eher wenig beschäftigt habe. Allerdings scheint mir Hollsteins Kritik hier überzogen. Inwiefern wurden sie denn von Männerrechtlern glorifiziert? Und die Auseinandersetzung mit dem Thema Falschbeschuldigungen erfordert selbstverständlich eine juristische Perspektive. Ob man bestimmte Personen sympathisch oder unsympathisch findet und was sie ansonsten für vermeintliche oder tatsächliche Fehler gemacht haben, ist hier (soweit nicht juristisch relevant) einfach nicht maßgeblich.

          Bezüglich des Themas „Familienmorde“ – dieses wird unter dem angegebenen Link ja von Hollstein und anderen Personen auch diskutiert – bin ich zu wenig mit dem Thema vertraut, noch kenne ich Hollsteins genaue Formulierungen dazu, als dass ich dazu Vernünftiges sagen könnte.

          “Auch von Sarah Blaffer-Hrdy halte ich bislang als Feministin nicht viel”

          „Inwiefern ist sie Dir denn als Feministin aufgefallen?“

          Nur in einigen wenigen Zitaten und in ihrer misandrisch angehauchten Interpretation der Angeberhypothese. Ihre Beiträge zur Soziobiologie der Kooperation finde ich hingegen, soweit sie mir bisher bekannt sind, gut.

          „Ich sehe sie als Biologin/Anthropologin, die die weibliche Perspektive im Blick hat und sich erfreulicherweise nicht meint vom Feminismus distanzieren zu müssen, soweit ich weiß (wäre auch komisch, aber es gibt ja nichts was es nicht gibt).“

          Soweit ich weiß, bezeichnet sie sich selbst ausdrücklich als Feministin.

          „Aber ich nehme nicht an, dass Blaffer-Hrdy selbst davon ausgeht, unsere kulturelle Fixierung auf biologische Vaterschaft knacken zu können.“

          Ich hoffe, dass sie nicht beabsichtigt zu einer weiteren Entrechtung von Vätern beizutragen.

          Da ich bemüht bin die Dinge stets unter der Perspektive der Gerechtigkeit zu betrachten und Du, ausgehend von diesem Zitat offenbar eine von Dir als kritikwürdig angesehene „kulturelle Fixierung auf biologische Vaterschaft“ wahrnimmst, wäre es für eine ausgewogene Perspektive m.E. dann offenbar notwendig unsere „kulturelle Fixierung auf biologische Mutterschaft“ ebenfalls zu kritisieren. Alles andere würde ja auf Entrechtung einer Seite hinauslaufen. Was siehst Du denn als die Alternative zur „kulturellen Fixierung auf biologische Elternschaft“? Warum ist diese Alternative Deiner Ansicht nach für die Menschen besser und gerechter?

          „Nein, ich lese diese Dinge, weil ich das Thema Auswanderung in den Weltraum für einen der größten Irrwege der Moderne halte. Das Beste, was die werte NASA bis dato geschaffen hat, ist der Klebstoff, der die Hitzeschilde des Space Shuttle beieinander hält.”http://german.lem.pl/home/interviews/intelligenz-ist-ein-rasiermesserIch sehe das ähnlich, und ich lese/sehe Science fiction wenn, dann um mich zu Gruseln (für mich eine Art Ersatz für Krimis, mit denen ich mich grundsätzlich nicht belaste). Wüsstest Du eine Geschichte, die da ganz besonders geeignet wäre?“

          Auf Anhieb finde ich dazu leider nichts, obwohl ich jetzt wirklich lange überlegt und mein Bücherregal durchforstet habe. Mich interessieren primär philosophische, soziologische und psychologische Science-Fiction und da ist der Grusel-Aspekt in der Regel nicht so gegeben. Sollte mir doch noch was einfallen, sage ich es Dir natürlich.

          „Ich wollte Dir an sich auch was empfehlen, zwischenzeitlich aber ist mir leider der Titel entfallen, deshalb jetzt nur ein Verweis auf – ich nenne es mal -”typisch-weibliche” Science fiction: Falls noch nicht bekannt…“

          Danke, kannte ich noch nicht. Für Buchtipps bin ich immer offen.

    • @ Muttersheera

      Wenn Hoden auf ähnlich unangenehme Art „gutartig“ erkranken könnten wie Ovarien/Gebärmutter, wären auch sehr viele Männer bereit, um diesen unangenehmen Krankheitsfolgen zu entgehen, sich die Hoden amputieren zu lassen.

      „Gutartig“ bedeutet ja nicht, dass keine schweren und schwersten Beeinträchtigungen des Wohlbefindens durch diese gutartigen Erkrankungen entstehen.

      Du vergleichst mal wieder Unvergleichbares.

      Männliche Geschlechtsorgane sind ungleich weiblichen Geschlechtsorganen, was oft auch andere Erkrankungen bedeutet und andere Therapieformen erzwingt.

  5. @ Roslin

    „Was sagt denn Herstory über die Leib-Aufschneid-Theologie?

    Würde mich interessieren.

    Quellen, Links, Fakten?“

    Das Buch aus dem ich das hab, hatte ich Dir bereits als DAS Standardwerk für Katholiken versucht ans Herz zu legen, aber Du hast nur müde abgewunken.

    Genau: es war „Eunuchen für das Himmelreich“ von Ratzingers Ex-Studienkollegin, die sich mal ganz unbeliebt machte, weil sie (gestützt auf des heiligen Vaters‘ Schriften) die Jungfrauengeburt nicht mehr als biologisches Ereignis verstanden wissen wollte.

    Jetzt hab ich es Dir zuliebe mal wieder aus dem Regal geholt und habe das Bedürfnis, es nochmal zu lesen. Sobald ich eine zitierfähige Stelle habe meld ich mich zurück…

    • @ muttersheera

      *Jetzt hab ich es Dir zuliebe mal wieder aus dem Regal geholt und habe das Bedürfnis, es nochmal zu lesen. Sobald ich eine zitierfähige Stelle habe meld ich mich zurück…*

      Tu das.

      *Genau: es war “Eunuchen für das Himmelreich” von Ratzingers Ex-Studienkollegin, die sich mal ganz unbeliebt machte, weil sie (gestützt auf des heiligen Vaters’ Schriften) die Jungfrauengeburt nicht mehr als biologisches Ereignis verstanden wissen wollte.*

      Sie hat, „gestützt“ auf eine Stelle in Ratzingers Buch „Einführung in das Christentum“ (1968, sehr empfehlenswert, wenn Du schon mal dabei bist…) bestritten, was zu glauben laut Apostolischem Glaubensbekenntnis zum Katholischsein gehört.

      Ratzinger schrieb dort S.225:

      *Die Gottessohnschaft Jesu bedeutet nach christlichem Glauben nicht, dass Jesus keinen menschlichen Vater hatte; die Lehre vom Gottsein Jesu würde nicht angetastet, wenn Jesus aus einer normalen, menschlichen Ehe hervorgegangen wäre. denn die Gottessohnschaft, von der der Glaube spricht, ist kein biologisches, sondern ein ontologisches Faktum; kein Vorgang in der Zeit, sondern in Gottes Ewigkeit: Gott ist immer Vater, Sohn und Geist; die Empfängnis Jesu bedeutet nicht, dass ein neuer Gott-Sohn entsteht, sondern dass Gott als Sohn in dem Menschen Jesus das Geschöpf Mensch an sich zieht, so dass er selber Mensch „ist“*

      Man beachte „würde“ = Konjunktiv

      Dazu stellt Ratzinger in seinem Buch „Tocher Zions“ (1977) klar:

      *Die jungfräuliche Geburt ist der notwendige Ursprung dessen, der der Sohn ist und der darin auch erst der messianischen Hoffnung einen bleibenden und über Israel hinausweisenden Sinn gibt.*

      In der Anmerkung dazu heißt es:

      *Ich möchte die Grenze meiner oft zitierten Äußerung in : Einführung in das Christentum (München 1968) 225 deutlich herausstellen, wonach Jesu Gottessohnschaft das Herkommen aus einer normalen Ehe an sich nicht ausschließen würde. Ich wollte damit nur ganz deutlich den Unterschied der biologischen und ontologischen Ebene des Denkens herausstellen und klarmachen, dass die ontologischen Aussagen von Nizäa und Chalzedon als solche nicht mit den Aussagen über die jungfräuliche Geburt identisch sind. Dass zwischen beidem- der Personeinheit Jesu mit dem ewigen Sohn des ewigen Vaters und der irdischen Vaterlosigkeit Jesu – bei aller Unterschiedlichkeit der Ebenen eine tiefe, ja unlösbare Entsprechung beseht, sollte damit nicht bestritten werden, wurde aber – wie ich einräume- von mir auch nicht deutlich genug gesagt.*

      Das muss man natürlich nicht glauben.

      Nur: Wenn man es nicht glaubt, ist man nicht mehr katholisch und kann nicht als Professorin katholische Theologie lehren wollen im Auftrag der Kirche.

      Weshalb ihr die Lehrbefugnis zu Recht entzogen wurde.

      Niemand hindert sie daran, Protestantin zu werden oder eine eigene, von mir aus feministische Kirche zu gründen und als Päpstin zu amten.

      Ich werde der zwar gewiss nicht beitreten, aber Du vielleicht.

      Es sei euch gegönnt.

      Zu erklären, man glaube nicht mehr an die Gottessohnschaft Jesu und dann noch katholisch sein wollen, das geht leider nicht.

      Zur Gottessohnschaft einer, der nicht Ratzinger, aber auch katholisch ist: Robert Spaemann

      http://www.catholic-church.org/ao/ps/jungfrau.html

      Dem ich mich voll und ganz anschließe.

      Schließlich ist das Wunder des Glaubens liebstes Kind.

      • @ Roslin

        Jaja…

        Ich bin jetzt knapp über 100 Seiten weit, noch nicht bis zur Leibaufschneid-Theologie vorgedrungen – habe aber bereits 18 Stellen/Seiten, die ich Dich gern lesen lassen würde, zuletzt:

        „Gegen Julian betont Augustinus 422: „Was ohne Lust nicht geschehen kann, darf dennoch nicht wegen der Lust geschehen (…) Bestünde eine andere Möglichkeit, Kinder zu bekommen, dann bedeutete jeder Geschlechtsverkehr ganz offensichtlich eine Hingabe an die Geschlechtslust und wäre somit ein schlechter Gebrauch dieses Übels.“(…) Jede Manipulation zur Zeugung wäre also besser als der eheliche Akt.
        Louise Brown, das erste Retortenbaby, war also schon halb geglückt als Wunschkind des Augustinus: lustlose Empfängnis seitens der Mutter. Es stört nur noch der durch Masturbation gewonnene Same des lustvollen Vaters. Falls aber der Same des Mannes operativ gewonnen wird, ist der paradiesische Zustand ungefähr erreicht und sind alle Forderungen und Bedingungen des Augustinus erfüllt. Wenn man von der Narkose absieht, findet auch keine Verdunkelung des Geistes statt, die den hl. Augustinus beim Sexualakt so störte und später auch von Thomas von Aquin so bemängelt wurde.“
        S. 98

        Wirklich, gerade Du solltest das Buch unbedingt mal lesen!

        Bis bald.

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