„Warum Game funktioniert“

Bei Donlak findet sich eine Einschätzung, warum Game, also attraktiv machendes Verhalten, funktioniert:

In our path of evolution, picking up on minor variances in facial expressions and body language was the main and most important factors in communication. As our survival of our tribes and individual self was so detrimental to this, our brains started processing these as an automatic response, to the point where most humans aren’t even consciously aware of the thought process behind this.

This of course is the whole reason why it’s possible to game someone, or even darker sided things like conning someone – it is because these tells, this primitive but evolutionary tested method of judging the motives, status and emotional and intellectual levels of another human are done subconsciously or with the observer un aware that they are basing their judgements off something which could be a lie, could be faked – actors do this to us all the time, which we’re okay with, because it’s a controlled fakery, we know they will be doing this and there is the whole non interacting with them thing.

Er führt es also darauf zurück, dass wir unterbewusst bestimmte Verhaltensweisen aufnehmen und analysieren und man damit mit der Bedienung der entsprechenden Signale auch anders eingeschätzt wird. Die unterbewußt aufgenommen Signale, die eben häufig noch einer Partnerwahlwertung aus alten Zeiten entsprechen, werden verarbeitet und – wenn der Geschmack und ihre Wertvorstellungen der jeweiligen Frau getroffen sind, die diese Wertung beeinflussen – als positives oder anregendes Signal wiedergeben.

38 Gedanken zu “„Warum Game funktioniert“

  1. Off-topic

    Habe gerade auf mädchemannschaft.net Folgendes gelesen:

    „In was für einer Welt leben wir eigentlich, wenn das, was Julian Assange zwei Frauen angetan hat, nicht als Vergewaltigung gewertet wird? Achja, in einer Rape Culture. In einer Kultur, die uns lehrt, dass ein “Nein” auch mal ein “Ja” ist, dass Schweigen “Ja” impliziert, dass ein einmal gegebenes “Ja” ein “immer-Ja” ist, dass es sowas wie “überraschenden Sex” (“sex by surprise”) gibt und dass all das, so schreibt es euch doch bitte hinter die Ohren, keine Gewalt ist. In einer Kultur, in der Kläger*innen, sobald es um sexualisierte Gewalt geht, erstmal unter Generalverdacht stehen, und in der eine*n viel zu oft das Gefühl überkommt, dass es Verbündete nur für Täter*innen gibt.

    Assange ist ein Vergewaltiger.“

    http://maedchenmannschaft.net/

    Kommentar:

    Artikel 6 Absatz 2 EMRK (Europäische Menschenrechtskonvention: Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten) lautet u.a. wie folgt:

    „Jede Person, die einer Straftat angeklagt ist, gilt bis zum gesetzlichen Beweis ihrer Schuld als unschuldig.“

    http://www.admin.ch/ch/d/sr/0_101/a6.html

    Man sollte es so oft wie möglich betonen und verbreiten:

    Die BetreiberInnen von mädchenmannschaft.net verstossen mutmasslich (grins) in eklatanter Weise gegen die Bestimmungen der EMRK. Gross von Rape-Cultur „schwaffeln“, aber dann mutmasslich die Europäische Menschenrechtskonvention mit Füssen treten, ist alles Andere als glaubwürdig. (Das „mutmasslich“ könnte ich mir hier übrigens ersparen, weil die Unschuldsvermutung gilt nur in einem Strafverfahren.)

    Mir wurde übrigens in meiner Kultur noch nie explizit beigebracht, dass ein „Nein auch ein Ja“ bedeutet. Meine Kultur hat mir also beigebracht, dass der Wille des Menschen, wenn es u.a. um sexuelle Autonomie geht, zu respektieren ist. Aber ich muss natürlich gestehen, dass ich nicht alle Kulturerzeugnisse auf der gesamten Welt zur Kenntnis nehme: Ich lese vor allem sozialwissenschaftliche Bücher, dann schaue ich im TV vor allem politische Sendungen, lese eine linke Wochenzeitschrift und sonst vor allem linke Monatszeitschriften.

    Ob KlägerInnen unter Generalverdacht stehen (unter welchem Generalverdacht eigentlich?), müsste dann mal noch empirisch bewiesen werden. Aussagen von KlägerInnen kritisch zu hinterfragen ist m.E. in einem strafrechtlichen Verfahren eine unhintergehbare Pflicht, wie auch Aussagen eines mutmasslichen Täters/einer mutmasslichen Täterin (grins) wie von Zeugen eine unhintergehbare Pflicht ist. Zudem sollten selbstverständlich auch Indizien und Beweismittel etc. immer kritisch hinterfragt und gewürdigt werden.

    • Jede Person, die einer Straftat angeklagt ist, gilt bis zum gesetzlichen Beweis ihrer Schuld als unschuldig.

      Meine Kultur hat mir also beigebracht, dass der Wille des Menschen, wenn es u.a. um sexuelle Autonomie geht, zu respektieren ist.

      Assange hat Sex mit einer schlafenden Frau zugegeben. Was hat dir deine Kultur für diese Situation beigebracht? 😉

      In Schweden gilt das als minder schwerer Fall von Vergewaltigung. Kann man sicher anders sehen, finde ich auch nicht leicht zu bewerten, vor allem wenn man den gesamten Kontext sieht. (Die Einvernehmlichkeit ist wohl umstritten. Den Frauen ging es bei der Polizei vor allem darum, Assange zum HIV-Test zu zwingen.)

      • @Stephan

        Massgeblich bei der Feststellung der Schuld ist der objektive und subjektive Tatbestand im Strafrecht.
        Auch wenn ich behaupten würde, ich hätte Prinz Charles ermordet (Geständnis ablegen) und zudem behaupten würde, dies mit vollem Bewusstsein und „gewollt“ gemacht zu haben, würde ich nicht verurteilt, weil zumindest der objektive Tatbestand nicht erfüllt ist (Prinz Charles ist m.W. immer noch am Leben). Ob bei Assange der subjektive und objektive Tatbestand erfüllt ist, dies zu ermitteln, ist nicht Aufgabe von mädchenmannschaft.net, sondern Aufgabe eines Gerichts, das rechtsstaatlichen Prinzipien genügt.

        Und über den Rest werde ich noch in mich gehen und schauen, was mir meine Kultur beigebracht hat. 🙂

    • Auch wenn der Sex einvernehmlich war, scheint es mir ziemlich sicher, dass das bezüglich der Kondomfrage Meinungsverschiedenheiten bestanden. Oder alles ist doch eine Verschwörung.

    • Die von der MM sind nicht ganz sauber im Kopf.

      Männer sollten lernen das Frauen so ins Gesicht zu sagen wenn sie so eine Scheisse von sich geben. Im Inet geht ja nicht, wg Zensur.

  2. „Die unterbewußt aufgenommen Signale, die eben häufig noch einer Partnerwahlwertung aus alten Zeiten entsprechen, werden verarbeitet und – wenn der Geschmack und ihre Wertvorstellungen der jeweiligen Frau getroffen sind, die diese Wertung beeinflussen – als positives oder anregendes Signal wiedergeben.“
    Nicht ganz korrekt. Diese Theorie unterschlägt, das Weibchen von sich aus geil werden, und dann alles an Männchen nehmen, was in ihre nähe kommt. Deshalb kommt es auch häufig in der Natur vor, das sich zwei stattliche Männchen bekämpfen, während sich ein drittes schwächeres anschleicht und währenddessen das Weibchen begattet.

    Was ist Game also? meiner Meinung nach, ein einreden auf die Frau, so lange, bis sie mitleit mit dem Mann hat bzw. der Mann so viel Geld in die Frau investiert hat, das die Frau mitleid hat und deswegen mit dem Mann schläft, deshalb müssen Gamer wohl auch Frauen 8 Stunden hinterherrennen, ihnen alles recht machen, oder auf gut Deutsch: Schleimen und Arschkrieschen 😉

    • @ Imion

      *Was ist Game also? meiner Meinung nach, ein einreden auf die Frau, so lange, bis sie mitleit mit dem Mann hat bzw. der Mann so viel Geld in die Frau investiert hat, *

      Stimmt doch gar nicht.

      Weibchen haben kein Mitleid, Weibchen sind grausam, zum Fürchten.

      Beispiel: Tippse.

      Weil wir doch keinen Hund haben, habe ich Tippse beigebracht, die Morgenzeitung zu apportieren, während ich noch im Bett liege.

      Hat insoweit auch recht gut geklappt.

      Sie ist ja gelehrig.

      Ein Hund hat allerdings den Vorteil, dass er nicht lesen kann.

      Sie kann (wer auf die Schnapsidee kam, Frauen das Lesen beizubringen, der soll in der Hölle schmoren, wozu brauchen die das?!).

      Jedenfalls, jetzt liegt sie wieder im Bett und liest die Zeitung.

      VOR MIR!!!!

      Was heißt hier „liegt“.

      Madame Royale thront, thront auf 3 (in Worten drei!) Kissen und liest die Zeitung, weckt mich dabei mit ihrem Geraschel, aus einem sehr süßen Traum.

      Und ist unerschütterlich der Meinung, weil sie die Zeitung auch geholt habe, habe sie das Recht, sie als erste zu lesen.

      Nein, nein, Weibchen sind grausam.

      Die haben kein Mitleid.

  3. „Die unterbewußt aufgenommen Signale, die eben häufig
    noch einer Partnerwahlwertung aus alten Zeiten entsprechen,
    werden verarbeitet und“

    Typische Sprechweise von Leuten die das Verhalten
    des Menschen mit Methoden des Socialengineering
    verändern möchten.
    Der Mensch ist und bleibt in Säugetier.

    • @ Red Pill

      *Typische Sprechweise von Leuten die das Verhalten
      des Menschen mit Methoden des Socialengineering
      verändern möchten.
      Der Mensch ist und bleibt in Säugetier.*

      Nun ja, auch Säugetiere sind Informationsverarbeitungs-und -bewertungsmaschinen.

      Bei denen der Anteil unbewusst-automatisierter Prozesse noch weitaus höher ist als beim Menschen, der ja immerhin Willen und Selbstbewusstsein hat (wie frei der Wille ist, das ist die Frage, sicher nicht völlig unfrei, sicher nicht völlig frei).

      Deshalb nehme ich an dieser Sprache keinen Anstoß, sehe auch nicht den seiner Hybris verfallenen Sozialingenieur im Busch.

      Dass unsere Auswahlkriterien uns wie viele unserer Instinktdispostionen an eine Umwelt adaptieren, die nicht mehr besteht, die unterging, weil unser Verstand (technischer Fortschritt) sie überholt hat (und auch unsere Instinkte überholt hat), das festzustellen (so lese ich das „Partnerbewertung nach den Kriterien alter Zeiten“) ist sachlich einfach richtig, noch kein Indiz für den dringenden Wunsch, das mittels Social Engineering zu beheben (und sich dabei zu überheben).

      Es ist z.B. dysfunktional für kleine Männer, dass Frauen nach wie vor vor allem großgewachsene Männer begehren.

      Ein Begehren, funktional in einer Zeit, als physische Stärke die Überlebenschancen von Mann/Frau/Kind verbesserten.

      Heute funktional nicht mehr nötig, aber immer noch gesucht und auch nicht abtrainierbar – genauso wenig wie die Arsch-und Tittenwertschätzung plus Begehren des Kindchenschema seitens der Männer bei Frauen – Pech für „männliche“ Frauen.

      Die dann überproportional häufig Misandrie entwickeln und Politlesben werden, ihren Männerhass legislativ „produktiv“ werden lassen.

  4. Im beschriebenen Zusammenhang bedeutet Game ja nur, jemanden zu durchschauen und dieses Wissen für seine eigenen Zwecke, wie auch immer die aussehen, zu nutzen. Natürlich funktioniert das. Gründe dafür braucht man eigentlich nicht zu suchen.

    Im Grunde läuft es darauf hinaus, gut mit anderen Leuten umgehen zu können, oder auch für Männer, gut mit Frauen umgehen zu können. Dazu gehört selbstverständlich, mehr auf ihr Verhalten als auf ihre Worte zu achten und auch, ihr nicht von vornherein irgendwelche Bösartigkeiten zu unterstellen. Sich authentisch zu verhalten stört nicht, sich dusslig anzustellen schon. Wer Game hat vermeidet Letzteres.
    Wenns nicht passt, gehst du eben einfach.

    Genau das sollte man auch mit der Mädchenmannschaft tun. Es sind besserwisserische Governanten, die zu Allem eine feste und völlig vorhersagbare Meinung haben. Intelligente Analyse oder auch nur Spuren von Entspanntheit konnte ich bei ihnen nie entdecken. Vielleicht sind sie ja nur auf ihrem Blog so, weil das eben dazugehört, und privat sind sie ganz ok. Darauf wetten würde ich aber nicht. Wahrscheinlich sind sie privat genauso weinerlich und altklug. Solche „Mädchen“ lernt man ja manchmal kennen. Da geht man dann besser so schnell wie möglich.

  5. also ganz kurz formuliert: game funktioniert, weil etwas vorgespielt wird
    Man gibt vor jemand bestimmtes zu sein, ob es so ist oder nicht, kann keiner überprüfen (weil die „Warnmechanismen“ ausgeschaltet werden).
    Manipulation, man könnte auch ein Buch über Verkaufspsychologie lesen.

    Dass Pick-Up Manipulation ist (bzw sein kann), geben viele Pick-Upper doch selber zu.

    Die Frage ist jetzt, wo da die große Erkenntnis drin steckt.
    Hat leider mehr etwas von einer Tautologie.

    „Allgemein ist Manipulation ein Begriff aus der Psychologie, Soziologie und Politik und bedeutet die gezielte und verdeckte Einflussnahme, also sämtliche Prozesse, welche auf eine Steuerung des Erlebens und Verhaltens von Einzelnen und Gruppen zielen und diesen verborgen bleiben sollen“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Manipulation

    Heißt ja nicht, dass es nicht Frauen gibt, die den Braten riechen. Nur dass deren Neugier überwiegt, gerade weil das Ganze aufs Unterbewusstsein wirkt bzw. an ihre tiefen Sehnsüchte appelliert. Wenn es das nicht tun würde, würde es doch garnicht funktionieren.
    (Wenn man es nicht schafft, an ihre Sehnsüchte zu appelieren, dass passts einfach nicht. Oder das Game war scheiße.)
    Das Problem ist doch, dass es anscheinend manchen Pick-Uppern garnicht bewusst ist, was sie unter Umständen auslösen können, weil sie zum Teil soziale Schwächen haben und auf „Risiken“ nicht hingewiesen wird.

    Okay, ich grenze es mal ein. Es gibt Teile die ich als eher ungefährlich empfinde, aber alles was mit NLP zu tun hat ist ein zweischneidiges Schwert. NAtürlich schafft man Vertrauen und Nähe, indem man jemanden „spiegelt“. Aber das Vertrauen ist nicht echt. Ob man mich damit zum Sex animiert oder mir ne Versicherung andrehen will ist dabei scheißegal. Bei einem Versicherungsvertreter ist es aber sehr viel offensichtlicher, dass er mir etwas verkaufen will. Soll ich jetzt auf Männer generell so freundlich reagieren wie auf Versicherungsvertreter? (ach ja….der Begriff heißt BitchShield)
    Mal abgesehen davon dass man auch Männer, die „nicht gamen“ damit unter Generalverdacht stellen würde, womit man sich zudem ins eigene Fleisch schneidet. Im Extremfall wird es ganz verkrampft, weil man nie wissen kann ob jemand nun „intuitiv“ spiegelt, weil einfach die Chemie stimmt, oder ob jemand „bewusst schauspielert“ um ein bestimmtes Ziel zu erreichen (welches ich nicht erraten kann und welches er mir nicht verraten wird).

    • Heißt ja nicht, dass es nicht Frauen gibt, die den Braten riechen. Nur dass deren Neugier überwiegt, gerade weil das Ganze aufs Unterbewusstsein wirkt bzw. an ihre tiefen Sehnsüchte appelliert.

      Frauen haben bestimmte sterotype Erwartungshaltungen gegenüber Männern. Und wie viele andere Stereotypen treffen auch diese oft zu. Ich würde also nicht unterstellen, dass Frauen so blöd sind, nicht die kommunikative Absicht eines Mannes zu verstehen. Darum geht es aber auch gar nicht. Verführung hat nicht so viel damit zu tun, die kommunikative Absicht zu verstehen – weswegen ich ja auch so wenig von „Konsens“ als Beschreibung für „guten“ Sex halte. Es hat mehr damit zu tun, Wünsche zu aktualisieren, die jenseits der Verführung noch gar nicht bestanden haben.

      Okay, ich grenze es mal ein. Es gibt Teile die ich als eher ungefährlich empfinde, aber alles was mit NLP zu tun hat ist ein zweischneidiges Schwert.

      NLP ist Pseudowissenschaft marketinggerecht verpackt. Wer daran glaubt, der kann auch beim Esoterikshop einkaufen.

      • Die Sachen mit Rapport und Spiegeln kommen aus dem NLP.
        Selbst wenn das ganze eine Pseudowissenschaft ist, beinhaltet es dennoch in Teilen Eigenschaften, denen die Psychologie zustimmen würde.

        und was den ersten Teil angeht: was ist, wenn eine Frau nicht „nur“ Sex sucht? Klar, dann sollte sie das deutlich machen.
        In pick-up-Foren sind die Meinungen geteilt: die einen lassen das bewusst offen, die anderen sind so ehrlich zuzugeben was sie suchen (nachdem genug Vertrauen usw aufgebaut ist).

        Sag ichs mal so: mit meiner Kritik konzentriere ich nicht auf die, die sich mit PU verantwortungsbewusst verhalten, sondern auf die, die verantwortungslos damit umgehen (sei es bewusst oder aus Unwissenheit). Ich weise nur auf Risiken hin, das heißt nicht dass alle Pick-Upper so Empathisch wie Toastbrot sind.

        Und der Spruch „Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt“ stammt nicht aus dem Pick-Up, aber wer nach diesem Prinzip handelt bekommt mit Pick-Up nunmal das perfekte Rüstzeug.
        (Gut, Kritik an mir selbst: man braucht kein Pick-Up dafür, man kann sich die Werkzeuge auch aus anderen Disziplinen zusammensammeln)

        Klar, Pick-Up ist nur ein Werkzeug, und es kommt auf den einzelnen an ob er es zur Waffe macht.
        (Nur hab ich einfach keine Lust auf ein „Wettrüsten“ zwischen Männlein und Weiblein, weil manche Liebe mit Krieg verwechseln)

    • Was man alles wo hineininterpretieren kann erstaunt mich immer wieder. Es ist doch viel einfacher: Ein Mann interessiert sich für eine Frau und möchte ihr gerne näher kommen. Das versucht er und beobachtest, wie er so ziemlich alles tut um seine Chancen so gut wie möglich zu versemmeln. Deutsche sind oft ausgesprochene Experten darin.
      Dann sagst du ihm also: Für dieses Mal hast du es verbockt, aber versuche doch beim nächsten Mal auf ein paar Dinge zu achten und dein Verhalten( das meistens in Anbetracht des Drucks der Situation bemerkenswert gekünstelt war)ein wenig zu ändern. Es gibt Dinge, die funktionieren immer, es gibt Dinge, die funktionieren oft und es gibt Dinge die funktionieren nie. (Du hast dich vermutlich auf Letztere konzentriert. Mach dir Nichts draus, das tun Viele)Den Rest musst dun improvisieren. Wenn du dich daran hältst, steigerst du deine Chancen um, sagen wir 30%, vielleicht mehr.

      Darauf hin schreist du: Niemals, das ist doch Manipulation!

      Ist so etwas vernünftig?

      • Meine Kritik bezieht sich auf etwas anderes.
        Das man an sich arbeitet und sich verbessert ist „der harmlose Teil“ von PU. Das find ich garnicht so schlecht.

        Mein Problem ist die „Trickkiste“, die zum Schauspielern und Manipulieren verleitet.

        Das was du beschreibst klingt erstmal nicht nach großer Manipulation.

        Aber mal ernsthaft: du möchtest nicht ner Frau n Drink ausgeben, oder zwei, und dann lässt sie dich stehen und sucht sich den nächsten der ihr was spendiert.
        Ne Frau möchte nicht jemanden kennenlernen, Sex haben, „echtes Interesse“ suggeriert bekommen, was dann aber nur für eine Nacht oder generell nur für Sex reicht.

        Klar, Frauen die nach ernsten Beziehungen suchen kriegt man nicht anders in die Kiste. Und Frauen die „nur“ Sex haben wollen sind selten (und zudem nichtmal für jeden attraktiv, weil sie für Matratzen gehalten werden… nicht jeder beschäftigt sich mit der Doppelmoral vom Madonna-Whore-Complex).

        Ja, ich weiß auch dass nicht alle, die sich mit PU beschäftigen nur aufs Flachlegen aus sind, und dass manche tatsächlich Beziehungen suchen oder versuchen, diese mit PU interessant zu halten. Diese Herangehensweise kritisier ich auch nicht.

        Ich kritisiere in erster Linie diejenigen, denen es scheißegal ist, wie sich Frau hinterher fühlt. Oder die, Techniken weitergeben ohne auch deren Risiken weiterzugeben. („Erdbeerwiese“ gehört ganz sicher nicht dazu, das ist harmlos)

        • Is klar. Die wenigsten Dinge sind als solche gut oder schlecht, es kommt immer darauf an, wie sie genutzt werden und wer das tut. Schindluder kann man mit so ziemlich allem treiben.

          Du kannst natürlich die neu erworbenen PU Kenntnisse dazu nutzen, Frauen auszutricksen. Das musst du aber nicht und es erfordert abgesehen davon auch ein recht hohes Maß an technischem Können. Geh mal lieber davon aus, dass sie eher dich austrickst als umgekehrt. Im Allgemeinen haben Frauen in puncto Trickkiste einen gewissen Vorsprung. PU hilft dir übrigens auch, die Tricks zu durchschauen, was ja auch nicht verkehrt ist.

          Drinks ausgeben gehört übrigens zu den Dingen, die nie funktionieren. Wenn du jemandem einen Drink ausgibst, dann tust du das als nette Geste, weil du ein freundlicher Mensch bist. Als Mittel zum Zweck wird die Geste schal und Erfolg wirst du höchstwahrscheinlich auch nicht haben.

          Männer wie Roissy oder Roosh sehe ich eigentlich eher als MRAs, denn als PUAs . Sie scheinen Frauen im Grunde nicht sonderlich zu mögen und wollen sie wohl auf ihrem eigenen Feld schlagen oder ähnliches. Auch das ist legitim, aber kein leuchtendes Beispiel für Game.

        • „Ich kritisiere in erster Linie diejenigen, denen es scheißegal ist, wie sich Frau hinterher fühlt. Oder die, Techniken weitergeben ohne auch deren Risiken weiterzugeben.“

          Die Fähigkeit der Männer Sex komplett von
          Gefühlen zu trennen wird vielfach
          überschätzt. Fühlt sich eine Frau nach
          einem kurzen Intermezzo wie Scheisse so
          spiegelt das auch auf den Mann zurück.
          Selbst wenn er nachher bei Kollegen von
          seiner Eroberung prahlt, weiss er in
          seinem Innersten, dass es besser gewesen
          wäre sich anders zu verhalten.
          Es gibt im PU zum teil den Ratschlag
          eine Frau nie in einem schlechteren
          Zustand zu verlassen als man sie
          angetroffen hat.

        • @salvadore: ich muss mal eben klarstellen, dass ich selbst weiblich bin. Eine Trickkiste hab ich dennoch nicht, weil ich ein weiblicher AFC bin. Ich steh vor dem gleichen Problem wie die, die mit PU beginnen, nur halt auf der anderen Seite der Front.

          @Red Pill: „Es gibt im PU zum teil den Ratschlag
          eine Frau nie in einem schlechteren
          Zustand zu verlassen als man sie
          angetroffen hat.“

          Ich weiß. Aber zwischen „gut“ und „gut gemeint“ besteht ja auch noch ein Unterschied. Also ich sage nicht, dass der Großteil der PUler loszieht um „bewusst“ Frauen auszunutzen, manche glauben auch einfach blind was sie in PU büchern lesen ODER wenden Verhaltensweisen in anderen Situationen an, als sie in den Büchern beschrieben sind. (Oder in den Büchern steht tatsächlich nur drin „das hier funktioniert“, aber ohne wirklich zu schreiben, warum es funktioniert….was das im Gegenüber auslösen kann). Auch ohne PU treten sich Menschen immer wieder gegenseitig auf die Füße, und natürlich gibt es weibliche Diven die besonders empfindlich/zickig reagieren. (Nur sind manche selbsternannten Badboy-Alphas in den Foren auch nix anderes als Diven)

          Nenn ich es mal „die Feineeinstellung/das Feingefühl“ im sozialen Umgang. Klar, wenn man ein paar Defizite hat, muss man üben und auch mal in ein Fettnäpfchen treten und sich Fehler verzeien können, sonst lernt man es nicht.
          Nur liest man in den Foren häufiger Field Reports wo man das GEfühl hat, da steht ein Elefant im Porzellanladen der sich auch noch auf die Schulter klopft über die Scherben, die er da produziert. (Und statt „guter Kritik/anderen Sichtweisen“ kommen dann von den Kommentatoren auch nur Glückwünsche oder auswendiggelerntes PU)

          Vielleicht überbewerte ich auch die Noobs in den Foren, ich hab durchaus auch viele gute Beiträge bzw Kritik an Teilen der Community aus eigenen Reihen gelesen, bei denen ich nicht bezweifel dass die sich sozialverträglich verhalten.

      • Wenn es nur ein Lerneffekt ist, den man einsetzt, um beim nächsten Mal mehr Glück zu haben (den sowohl Männer, als auch Frauen anwenden), ist das in Ordnung. Dagegen hat wohl niemand etwas (nur finde ich es dämlich, wenn man von einem Menschen ausgeht und meint, dass das, was man in der Beziehung zu diesem gelernt hat, auch auf alle anderen Menschen und Beziehungen übertragbar sei – das hat gar nichts mit „Frauen sind halt alle Special Snowflakes“ zu tun, sondern vielmehr mit verschiedenen Altersgruppen, Gesellschaftsschichten, einer unterschiedlichen Erziehung, auch den Genen, und eben allem, was eine Person zu dem macht, was sie ist; und es gilt für Männer ganz genauso).

        Das Ekelhafte an PU sind vor allem die ganzen „Nebenprodukte“, die nichts mehr mit der Verführung zu tun haben. Mag sein, dass es bei einer bestimmten Zielgruppe wirkt, bzw. bei Frauen, die den PUA optisch attraktiv finden (das ist mMn immer noch der Hauptgrund, warum PU bei manchen wirkt). Wenn man sich den Zugang zu diesen Frauen erleichtert (oder glaubt, dass man es tut), warum nicht. Eine (erwachsene) Frau, die darauf einsteigt, ist auch selbst schuld.
        Nur bleibt es beim „Game“ (übrigens verstehe ich nicht, warum man die Annäherung zwischen Mann und Frau zu Deutsch „Jagd“ nennen muss) nicht immer einfach nur bei der Verführung (die manchmal klappt, manchmal nicht). Es wird zu oft zu einer Lebenseinstellung. Man braucht sich nur diverse Blogs wie den von Roissy, Roosh V, Krauser etc. anzusehen.
        Jungen Männern mit wenig Erfahrung, die vielleicht auch schon negative Erfahrungen mit Frauen gemacht haben, werden Verhaltensweisen antrainiert, die ich teilweise als wirklich ekelhaft bezeichnen würde. Das hat nichts, aber auch gar nichts mehr damit zu tun, bei Frauen besser ankommen zu wollen, oder gar das Mädchen leichter zu bekommen, in das man verliebt ist.
        Süße, schüchterne Jungfrauen mit 17-18 (die sich zwar sexy anziehen, denn bequeme, züchtige Kleidung ist nämlich bäh-bäh, aber trotzdem verhalten, wie Nonnen) werden als das Beste auf dem Markt bezeichnet (wie insbesondere bei Krauser), und eben diese werden aber behandelt, wie billige Nutten – und später wird sich beklagt, dass AlleFrauen überhöhte Erwartungen hätten und sowieso Männerhasserinnen seien. Dass aber eine junge Frau, die die Erfahrung machen musste, dass ein solcher PUA sie behandelte wie Dreck (vor allem auch auf sexueller Ebene – nein, ich spreche nicht von Vergewaltigung), von Männern frustriert ist und sich entsprechend verhält, also genau zu dem wird, das sie so hassen, kommt den guten Game-Vertretern gar nicht in den Sinn.

        • ich könnte mir vorstellen, dass manche versuchen immer den Anspruch zu haben „blos nicht needy zu sein / immer selbstbewusst, immer Alpha, immer Badboy“

          Sich selbst auch mal einzugestehen einen Fehler gemacht zu haben, schränkt das Selbstbewusstsein unter umständen ein, deswegen versuchen sie diese „Kränkung“ zu umgehen indem sie nach allen möglichen Gründen suchen, die Schuld beim Game oder bei der Frau zu suchen, aber nicht bei sich selbst.

          Klar, das sind gebrannte Kinder, die scheuen das Feuer. Voreilig wird Selbstreflexion auch „Pussy Diagnose Modus“ genannt. (Dabei glaub ich, dass das der Pussy Diagnose Modus eher wäre, wenn man permanent über Sachen grübelt die sich wirklich nicht ändern lassen bzw wo man durch grübeln nicht zu einer Lösung kommen wird. Das wäre dann wirklich verschwendete Zeit. „Gesunde Selbstreflexion“ hat ihre Grenzen).

          Ich glaub „echtes Selbstbewusstsein“ ist, wenn man Fehler weder überbewertet noch versucht von sich zu weisen. Also mit Fehlern konstruktiv umgeht, statt sie von sich zu weisen.

          Was wieder dazu führt, dass es sich vermutlich wirklich um Noobs handelt, über deren Verhalten man schockiert ist.

          Allerdings ists nunmal wirklich so, dass selbstbewusstes Verhalten immer „erfolgreicher“ ist, als zögerhaftes schüchternes Verhalten. Also auch der Hochstabler der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat wird im Leben erfolgreicher sein, weil er an sich selbst glaubt, als jemand der versucht sich „realistisch“ einzuschätzen und nicht zu übertreibungen neigt.
          Es geht nicht wirklich um den Charakter den jemand hat, sondern um das, wie er sich präsentiert.

          Zumindestens bei „unerfahrenen“ Menschen zieht das sehr gut. Sobald Menschen mehr Erfahrungen machen werden sie entweder misstrauischer (oder resignieren).
          Ich meine auch mal in einem PU-Forum gelesen zu haben, dass „ältere Mädels“ einen stärkeren BitchShield haben als jüngere. Ist logisch! Die wollen halt wissen ob der Typ wirklich ein gefestigtes Selbstbewusstsein hat, oder blos sein niedriges Selbstbewusstsein mit viel Dummgeschwafel aufbläst.

          (Aber diese Diskussion liest man zum Glück auch in manchen PU-Foren. Also darüber, dass der Begriff „Alpha“ von vielen mit Arschlochtum und Badyboy-Image verwechselt wird. Habe auch schon Texte gelesen in denen der „Nice-guy“ rehabilitiert wurde, denen ich voll und ganz zustimmen kann.)

          Vielleicht sind es auch primär die jüngeren Männer/Jugendliche, die quasi noch mitten in der Selbstsuche stecken und sich deshalb so verhalten.

    • @ Unkraut

      *Die Frage ist jetzt, wo da die große Erkenntnis drin steckt.
      Hat leider mehr etwas von einer Tautologie.*

      Die große Erkenntnis besteht für viele junge Männer darin, dass Pick-Up weibliche Sehnsüchte bedient, die, so hat man es sie gelehrt, so behaupten es FeministInnen, Frauen gar nicht hätten.

      • Frauen die nach festen Beziehungen suchen haben auch nicht die Bedürfnisse, in einer Beziehung zu leben in der Männer Sex mit vielen Frauen normal finden.

        Ich sag nicht, dass du darauf anspielst. Denke du spielst eher auf die Alpha-Geschichte an.

        In der Community wird aber unter anderem das buch „Lob des Sexismus“ gefeiert, ebenso wie viele ein Leben anstreben in dem sie Sex mit vielen Frauen haben können, bis sie ihre „Königin“ finden. Was aber nicht heißt, dass sie dann nur noch mit ihr Sex haben, sondern dass sie einfach nur an erster Stelle steht.
        Ich kann leider nicht sagen wieviel Dummgelaber von den Typen dabei ist, die sich das als Ideal feiern bzw ob wirklich viele das dauerhaft erreichen.
        Und klar, wenn eine Frau kein Problem damit hat so zu leben: warum auch nicht.

        Aber glaub mal, auch Frauen die nicht feministisch sind und nen Alpha wollen stellen sich eine Beziehung anders vor.

        Vielleicht konzentriert sich meine PU-Kritik aber auch nur auf die, die es „falsch“ machen. Es gibt andererseits auch keine einheitliche Pick-Up Theorie bzw Lebensweg.
        Und ich weiß: meist nimmt man auch nur die wahr, die anecken.

    • Unkraut,

      „Die Frage ist jetzt, wo da die große Erkenntnis drin steckt.“

      Die Erkenntnis, dass Menschen auf Manipulation reagieren. Je perfekter man das beherrscht, umso unauffälliger wirkt es.

      Ob man das moralisch mit sich vereinbaren kann, jemand anderen auf diese Art und Weise zu manipulieren, muss jeder für sich klären.

      Es mag sein, dass PU an gewisse weibliche „Urinstinkte“ appelliert. Gemeinsam das Bett teilen ist doch aber schöner, wenn SIE am nächsten Tag aufwacht und es nicht bereut? Mit diesem Gefühl (nämlich dass sie Schuldgefühle hat) könnte ich als Mann nämlich nicht umgehen.

      • @ Julia

        *Mit diesem Gefühl (nämlich dass sie Schuldgefühle hat) könnte ich als Mann nämlich nicht umgehen.*

        Ja, Du.

        Wichtig für mich ist vor allem, dass der Mann keine Schuldgefühle hat.

      • @ Julia

        „Es mag sein, dass PU an gewisse weibliche “Urinstinkte” appelliert. Gemeinsam das Bett teilen ist doch aber schöner, wenn SIE am nächsten Tag aufwacht und es nicht bereut?“

        Am nächsten Morgen kann noch alles
        gut sein. Der Rationalisierungs-
        Hamster setzt dann ev. erst ein,
        wenn die Frau eine externe Referenz
        in Form eines Gespräches mit einer
        Freundin erhält.
        Die definitive Klassifizierung des
        Geschehens erfolgt somit in gewissen
        Fällen lange nach dem Fakt.
        So sich der Mann im Rahmen normaler
        Verhältnismässigkeit verhalten hat,
        besteht für ihn keine Veranlassung
        sich ein Gewissen zu machen.

  6. Auch wenn „Game“ funktioniert verstehe ich nicht, warum man es tut. Sich all diesen PU-Kram anzueignen erfordert Arbeit. Normalerweise arbeitet man für ein Ergebnis, für einen Lohn im weitesten Sinne, mag er materiell oder immateriell sein.

    Der „Lohn“ für die Arbeit des PU erschließt sich mir nicht.
    Weder ist das Hin-und Herbewegen eines länglich-geformten Stückes Fleisch in einem rundlich geformten Kanal aus Fleisch die Mühe Wert, noch ist eine Beziehung für den Mann ein Lohn in irgendeiner Form.
    Oder schonmal einen kleinen Jungen getroffen, der von einer Beziehung oder einer Hochzeit träumt ?

    Wozu also ?

    • Chlochard,

      „Weder ist das Hin-und Herbewegen eines länglich-geformten Stückes Fleisch in einem rundlich geformten Kanal aus Fleisch die Mühe Wert“

      Wer Sex so beschreibt, für den macht es wirklich keinen Sinn 🙂

    • @ Julia

      *Wer Sex so beschreibt, für den macht es wirklich keinen Sinn*

      Es muss ja auch Kyniker geben.

      Zyniker haben wir schon mehr als genug.

  7. Und noch einmal meine Frage @ Christian

    die das großmaulige Schlagwort „Game ist der Retter“ betrifft, und auf die ich schon am 14. August zu dem Eintrag „tomboys“ keine Antwort erhalten habe:

    Gibt es Untersuchungen, Studien oder zumindest Anhaltspunkte dazu, ob Alpha- bzw. Beta-Male traits angeboren oder erworben sind (und hier inwieweit sie das sind -> Stichwort Epigenetik)?

    • Ich frage deswegen, weil ich ein Voll-Alpha wäre- mit all dem Verständnis für dieses Konzept- wäre ich nicht als Kind von meinem Großvater mehrmals vergewaltigt worden. Und Frauen haben nun – das hat mich mein Erwachsenen-Leben gelehrt – überhaupt NULLL VERSTÄNDNIS für sexuell traumatisierte Männer.

  8. Manipulation! Tricks! Ausnutzung!

    Ich kann diese Anschuldigungen nicht nachvollziehen. Mir hat Game(Rollo Tomassi, Krauser, Roissy, …) vor allem beigebracht wie das menschliche Paarungsverhalten funktioniert. Was finden Männer und Frauen attraktiv? Wieso verhalten sich Männer und Frauen wie sie sich verhalten?

    Frauen brauchen einen Mann der Führt. Entweder der Mann handelt, oder es passiert nichts. Da ist es schon gut auf die Erfahrungswerte anderer Männer zurückgreifen zu können, anstatt alles selbst durch schmerzhafte Versuch und Irrtum-Spielchen herausfinden zu müssen. Allein, dass der Mann führen muss ist schon eine wichtige Erkenntnis, die in unserer Gesellschaft nicht mehr selbstverständlich ist.

    Mein Verständnis von Game ist das von Krauser. In seinem Buch schreibt er, dass es nicht darum geht einen hohem Wert(„value“) vorzuspielen, sondern wirklich hohen Wert zu haben. Dazu gehören nicht nur Verhaltensweisen, diese sind aber besonders wichtig. Man könnte meinen die Negs, verschiedene Arten von Augenkontakt und andere Techniken sind Manipulationen. Man könnte es auch einfach Flirten nennen, denn das ist was er tut.

    Game hilft weibliche Sexualität zu verstehen. Es ist wichtig eines anzuerkennen: Jeder(nicht Asexuelle Mensch) benutzt Game. Auch ohne die Konzepte zu kennen. „Ich kaufe ihr ein Drink. Dann wird sie mich mögen.“ Game! Schlechtes Game zwar, aber immer noch Game.

    Ich werde mich nicht selbst kastrieren(schlechtes Game benutzen), weil jemand meint mein Paarungsverhalten wäre Unmoralisch.

    Snoosh

    • „Ich kann diese Anschuldigungen nicht
      nachvollziehen.“

      Ich kann sie nachvollziehen, akzeptiere
      sie aber überhaupt nicht.
      Das wichtigste Element dabei ist Neid
      von einem Teil der Frauen und Männer.
      Mit den Methoden von Game in ihrer
      Gesamtheit (nicht nur Anmache und so)
      kann sich ein Mann, auch wenn er
      von der Natur nicht so bevorzugt
      wurde, in seiner Attraktivität
      für Frauen massiv steigern.
      Das auch in einem Alter wo die
      meisten weiblichen Jahrgänger
      SMV mässig bereits in die Wand
      gefahren sind.
      Deshalb beschuldigt man 35 jährige
      der Unreife und anderer böser
      Sachen, wenn sie im Pool der
      20 jährigen fischen.

      „Mir hat Game(Rollo Tomassi, Krauser, Roissy, …)
      vor allem beigebracht wie das menschliche
      Paarungsverhalten funktioniert. Was finden
      Männer und Frauen attraktiv? Wieso verhalten
      sich Männer und Frauen wie sie sich verhalten?“

      Deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen.
      Insbesondere das Begreifen von Diskrepanzen
      zwischen dem was Frauen sagen und dem wie
      sie sich verhalten.
      Durch die Erkenntnis von wichtigen
      Zusammenhängen und allgemeinen
      Verhaltensmustern, konnte ich auch
      Erfolge und Misserfolge bis in frühe
      Jugend logisch rational begreifen, was
      ich als enorm befreiend erfahren habe.

      Material zu Evolutionsbiologie und
      Evolutionspsychologie hat mein
      Verständnis zusätzlich erweitert.
      Man findet heute tonnenweise davon
      auf dem Netz. Initial darauf gestossen
      bin ich auch durch Game.

  9. Pingback: Überblick: Pickup und Game | Alles Evolution

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