Überraschungseier für Mädchen (Unpacking)

Nachdem es um die Rosa Überraschungseier für Mädchen so einen Rummel gab musste ich gleich selbst einmal ein Bild machen.

Als Feminist Ally habe ich sogleich ein wenig Gender Trouble gestiftet und die Geschlechterrollen durch den Kauf eines entsprechenden Überraschungseis untergraben.

Das Produkt im unausgepackten Zustand:

maedchen ueberraschungsei

Das Rosa ist recht dezent auf dem Foto, aber so ist das Patriarchat, stets trickreich und täuschend.

Schauen wir ins Innere:

Von Innen ist es auf den ersten Blick nicht zu unterscheiden. Schwarz-schokoladige Köstlichkeit in silberner Folie. Wir müssen weiter vorgehen:

Da liegt es, nun gänzlich entblättert, die zarte weiße Linie, die die Hälften teilt sichtbar. Ein Ü-Ei, auch hier noch vollkommen ungeschlechtlich. Das rosa hat es soweit noch nicht verdorben.

Das Überraschungsei zeigt seine gespaltene Seele! Außen schwarz, innen weiß. Ob man intersektionale Betrachtungen anstellen sollte?

Nun aber zum wesentlichen: Der Inhalt: Wird es eine Küchenausrüstung sein, die armen Mädchen auf immer in die Hausfrauenrolle drängend?

Anscheinend beim ersten Versuch gleich einer der Haupttreffer: Einem Objekt gleich liegt es dar, das Mädchen, und nicht zu knapp sexualisiert wie man am Unterleib sieht:

Ein rosa Schlüpfer. Anderseits wohl besser als keine Unterwäsche.

ueberraschungsei maedchen winx stella 2

Das fertige Produkt. Eine Elfe. So jetzt gehe ich kochen, dann abwaschen und dann Wäsche machen.

Das Überraschungsei zeigt schon seine Wirkung.

92 Gedanken zu “Überraschungseier für Mädchen (Unpacking)

    • @ unkraut

      „Ach, mit so ner Pin-Up Elfe kann man auch als
      Mann sicher etwas anfangen 😉 “

      Schon das Zusammenstecken ist ja
      ein extrem erotischer Vorgang.
      Mit der einen Hand fasst man den
      Oberkörper knapp unter dem Busen.
      Mit der anderen packt man die Beine
      und zwar genau dort wo die
      halterlosen Strümpfe in die
      Oberschenkel übergehen.
      Einfach Wahnsinn!

  1. Hey, Vorschlag zu Güte: Wenns für dich kein Problem ist und du die Aufregung nicht verstehst, ok.

    Aber mach dich nicht über Leute lustig, die nicht wollen, dass ihre Kinder mit hypersexy Stripper-Elfen spielen, weil Ferrero jetzt entschieden hat, dass das besonders mädchenhaft sei.

    Man kann sich auch einfach mal aus Diskussionen raushalten, wenns einen nicht betrifft.

    • @Maren

      Der Protest richtet sich ja nicht nur gegen das hypersexy Spielzeug. Sondern bereits gegen die Mädchen-Eier an sich.

      Der Winx-Club selbst läuft wohl schon länger

      Hier mal ein video:

      abgesehen von einem relativ knappen Outfit scheinen sie nicht so schlimm zu sein

      Und im übrigen: Warum betrifft dich Kinderspielzeug mehr als mich? Hast du mehr Kinder als ich?

      • @ Christian

        „abgesehen von einem relativ knappen Outfit
        scheinen sie nicht so schlimm zu sein“

        Schlimm genug, extreme Typisierung. Alle
        Girls sind sehr schlank haben lange
        Beine was durch das Outfit mit Heels
        noch verstärkt wird.
        Alle haben lange Haare und die Gesichter
        entsprechen dem Kindchen Schema.
        Wenn sie den Mund aufmachen kommt fast
        nur KS heraus.
        Ok das ist ja dann schon wieder nahe
        bei der Realität. 🙂

        • Original-Üeier (jetzt auch bekannt unter „Shayenne,tu das weg, die Omma holt dir die Mädchen-Eier“) haben lustige Tiere und Spielzeuge die motorische Fähigkeiten schulen.
          Die für Mädchen haben Stripper-Elfen. Sind da echt noch Fragen odden

          • @Maren

            Und über die damals hättest du dich nicht aufgeregt? Sie haben immerhin auch Miniröcke an.

            Im übrigen ist das aus meiner Sicht eher ein Zeitfaktor: in den letzten 6 Jahren hat sich in dieser Hinsicht durchaus einiges geändert. Daran ist aber nicht Ferrero schuld

        • Was hat sich denn geändert? Da bin ich ja mal gespannt.

          Kurzes Röckchen ist ungleich Fick-mich-pose. Aber ich glaub das verstehst sogar du, auch wenn dus nicht zugibst.

          • @Maren

            Ich meine, dass in dieser Zeit durchaus eine gewisse Sexualisierung von Kindern stattgefunden hat.

            Aber schlüsseln wir es noch einmal neu auf:
            1. Es gibt Kinderüberraschungseier für Mädchen
            Das ist erst einmal unabhängig von den Elfen. Die Argumente „Es sollte keine Geschlechtertrennung bei Ü-Eiern geben“ und „Das verwendete Spielzeug gefällt mir nicht“ sind erst einmal unterschiedlich.

            2. Es gibt sehr sexuelle Elfen als Spielzeug

            Das kann man kritisieren einfach weil sie zu sexuell sind. Da bin ich durchaus bei dir. Aber ich vermute, dass es hier nicht Ferrero ist, die die Grenzen verschieben, sondern, dass sie nur auf diese Grenzverschiebung reagieren. Ob sie dabei die Altersgruppe, für die Überraschungseier geeignet sind, hinreichend bedacht haben ist wieder eine andere Frage.
            Aber es spricht nicht per se gegen Überraschungseier für Mädchen.
            Aus den Elfen folgt auch nicht, dass Mädcheneier nunmehr kein Lernspielzeug haben, dazu wären gesonderte Nachweise erforderlich.

        • @ Maren

          Ich nicht, aber die Omma?

          Oder die Mama?

          *“Shayenne,tu das weg, die Omma holt dir die Mädchen-Eier”*

          Wer kauft die denn?

          Der Papa, die Mama, das Patriarchat od er die Mädchen selbst?

          Ist wie mit den Tangaslips für 7jährige.

          Auch da habe ich muttersheera gefragt: WER KAUFT DIE DENN?

        • *Ich meine, dass in dieser Zeit durchaus eine gewisse Sexualisierung von Kindern stattgefunden hat. *

          Von Kindern. Also Mädchen und Jungs? Und warum hat es deiner Meinung nach stattgefunden

          „Aus den … folgt auch nicht, dass …., dazu wären gesonderte Nachweise erforderlich.“

          Lustig, da sagen wir beide eigentlich immer das Gleiche, nur umgekehrt, und dass wir verschiedene Schlüsse daraus ziehen.

          • @Maren

            „Also Mädchen und Jungs?“

            Ja, natürlich. Auch Jungs sind wesentlich modischer, gestylter und körperbewußter geworden. Männer stellen Sexualität nur anders dar als Frauen. Es geht dort weniger um nackte Haut als um Look und Auftreten.

            „Und warum hat es deiner Meinung nach stattgefunden“

            Kulturelle Faktoren. Ich denke insbesondere sind in den letzten Jahren Medien für Kinder schwerer kontrollierbar geworden. Internetverbindungen sind schneller und selbstverständlicher geworden und damit auch Pornos, Medien etc.
            Wo unsereins noch froh war als Kind überhaupt Fernsehen schauen zu dürfen, werden dank Computer und Youtube etc Inhalte präsenter. Die Kinder sind durch Altersbeschränkungen wesentlich weniger gebunden und sind demnach auch andere Inhalte gewohnt. Das wird eben auch in den Medien wahrgenommen und setzt sich dementsprechend fort, indem sich auch die anderen Medien immer mehr den geänderten visuellen Gewohnheiten anpassen und sich damit sexualisieren.
            Ein freierer und früherer Umgang mit Sexualität mag ebenfalls dazu beigetragen haben.

        • Und das betrifft auch 7jährige? Und du findest es ok, dass darauf eingegangen wird, indem solche Figuren, die „Bratz“ oder eben halt auch Tangas für 8jährige auf dem Markt sind? Meinst du die Kinder möchten sowas aus einem inneren Antrieb heraus haben?

          • @Maren

            „Und das betrifft auch 7jährige?“

            ich denke es wird immer weiter nach unten durchgereicht. Wenn heute 14jährige unproblematisch Sex haben und sexueller gekleidet sind, dann nehmen das eben die 10 jähren auch wahr.
            Und wenn die Kinder früher als früher entsprechende Videos gucken, dann wollen sie das eben auch nachmachen.

            „Und du findest es ok, dass darauf eingegangen wird“

            Habe ich das gesagt? Ich schrieb unten „Das kann man kritisieren einfach weil sie zu sexuell sind. Da bin ich durchaus bei dir.“ Die Frage ist, ob man sich von diesem Trend lösen kann. Bestimmte Bewegungen lassen sich, gerade wenn das Internet involviert ist, schwer zurückschrauben. Die Kinder sagen zu Einschränkungen eben schlicht das, was alle Kinder sagen (in ihrem jeweiligen zeitlichen Dialekt): „Ihr seid so uncool, die Figuren sind langweilig, voll konservativ“ Und die Eltern beschweren sich, dass ihre Kinder wie Idioten/Schlampen aussehen und so eigentlich nicht vor die Tür sollen. Was eben nur Augendrehen der Kinder hervorruft.

            Und du findest es ok, dass darauf eingegangen wird

        • @ Christian

          *Ein freierer und früherer Umgang mit Sexualität mag ebenfalls dazu beigetragen haben.*

          HIer wird auch sichtbar, dass ALLES seinen Preis hat.

          Mehr Freiheit an auf der einen Seite wird bezahlt mit mehr Unfreiheit an anderer Stelle.

          Entlastung hier sorgt für mehr Druck dort.

          Die Auflösung der erzwungenen Monogamie hat den Konkurrenzkampf um Partner verschärft.

          Den müssen Frauen über ihre Körperlichkeit austragen, weil Männer von geistigen Fähigkeiten/inneren Werten pipapo bei Frauen wenig beeindruckt sind.

          Was vor allem zählt sind Jugendlichkeit, Arsch und Titten.

          Das spüren Frauen und sie spüren auch, dass dagegen alle feministische Empauerungspropaganda nichts ausrichtet.

          So bereiten sie ihre Töchter auf den härter werdenden Wettbewerb um attraktive Männer vor.

          Durch „Frühvernuttung“.

          • @Roslin

            „Was vor allem zählt sind Jugendlichkeit, Arsch und Titten. Das spüren Frauen und sie spüren auch, dass dagegen alle feministische Empauerungspropaganda nichts ausrichtet. So bereiten sie ihre Töchter auf den härter werdenden Wettbewerb um attraktive Männer vor.“

            Bzw. die Kinder machen es einfach und regen sich über ihre Eltern auf, die nicht verstehen, dass das eben in ist (also eine Mischung aus beidem).

            Meiner Meinung nach ist die aktuelle „Extrem-Kurze-Hosen“-Mode auch eine Mode, die gerade für junge Mädchen geeignet sind. Ab einem gewissen Alter wird es eben immer schwieriger die Beine dazu zu haben, mit denen das gut aussieht, wohingegen 16-21 das noch viel eher hinbekommen (auch wenn man dafür eine gute Figur haben muss).

        • *Wenn heute 14jährige unproblematisch Sex haben und sexueller gekleidet sind, dann nehmen das eben die 10 jähren auch wahr.*

          Wir reden aber über ab 3jährige (unter 3 gibts verschluckbare Kleinteile). Die gehen noch nicht ans Internet. Aber sie kriegen ÜEier. Es geht um Kinderspielzeug.

          Du meinst aber nicht, dass die Kinder aus einem inneren Antrieb handeln, hab ich das richtig verstanden? Es sind die Medien, die Kindern kommunizieren, es sei toll?

          • @Maren

            „Es sind die Medien, die Kindern kommunizieren, es sei toll?“

            Hatte ich ja eigentlich schon dargestellt. Es sind meiner Meinung nach nicht einfach „die Medien“ im Sinne einer Kampagne dieser, die man einfach so bekämpfen kann ider der ein Plan zugrundeliegt, patriarchale Medien oder so etwas, sondern eher eine allgemeine Entwicklung, bei der Medien, die für ältere Personen geeignet sind, von immer mehr jungen Menschen gesehen werden und sich ein bestimmtes Bild, auch weil Sex immer freier wird, immer weiter nach unten durchreicht.

            Die meisten kleinen Mädchen werden da gar nicht mal was sexuelles drin sehen , sie wollen nur sein, wie ihre Mütter, Schwestern, die Sängerin aus dem Fernsehen. Und weil es mitgemacht wird und diese so sein wollen wie diese, müssen die Medien ebenfalls nachziehen, was die Spirale weiter anheizt. Es sind also nicht einfach „Die Medien“. Die Medien wollen verkaufen, nicht Rollenbilder schaffen. Wenn die Frauen nicht mitmachen würden, dann würden die Medien eben auch entsprechend ihren Kurs ändern und sittsamer werden.
            Es sind nicht die Medien: Es sind Medien und Kundinnen, es sind gesellschaftliche Verhältnisse und gesellschaftliche Veränderungen, erhöhte intrasexuelle Konkurrenz unter Frauen aufgrund einer gelockerten Sexualmoral. Einfach „Die Medien“ zu schreien finde ich macht es sehr einfach. Die Medien sind abhängig von ihren Kunden, richten sich nach deren WÜnschen, nehmen sie auf und verstärken sie.

            Eine Frau, die sich gerne sehr knapp anzieht wird bei züchtigeren Bildern nicht sagen „stimmt, das mache ich auch so“ sondern eher „Gott sind die spiessig, wollen die mir einschränken? Ich suche mir ein neues Magazin“. Moralisches besser sein wird eben nicht unbedingt akzeptiert, auch nicht, wenn es „die Medien“ machen.

            Wer eine züchtigere Welt will wird wohl die intrasexuelle Konkurrenz zurückschrauben müssen. Wahrscheinlich wird dies nicht gehen ohne Sex einfach so abzuwerten und Beziehungen aufzuwerten. Aber das will man dann ja auch wieder nicht. Dann lieber auf die Medien zeigen.

        • @ Christian

          *Bzw. die Kinder machen es einfach und regen sich über ihre Eltern auf, die nicht verstehen, dass das eben in ist (also eine Mischung aus beidem).*

          Es sind meiner Meinung nach vor allem die Mütter, die es ihnen vorleben.

          Erst gestern wieder 2 traurige Mutter-Tocher-Paare im Supermarkt.

          BEIDE aufgezäumt wie Nutten.

          Die eine Mutter immerhin noch recht attraktiv für ihre 40-45. Aber in verzweifelter Konkurrenz mit ihrer vielleicht 16jährigen Tochter (nabelfrei, knappe Hot Pants, so tief gerutscht, dass der Schlitzt hinten zu sehen war, nacktes Bein bis fast zum Ansatz) trotzdem eine groteske Erscheinung.

          Wie verzweifelt muss frau sein, um sich so aufzuzäumen (hautenge Leggins, hochhackige Schuhe, knappes Bustier, ebenfalls nabelfrei)?

        • @ Christian

          „Im übrigen ist das aus meiner Sicht eher ein Zeitfaktor: in den letzten 6 Jahren hat sich in dieser Hinsicht durchaus einiges geändert.“

          Und zwar genau in die andere Richtung, als Du anzunehmen scheinst:

          „Hatten 2005 noch zwölf Prozent der Mädchen im Alter von 14 Jahren bereits „ihr erstes Mal“ erlebt, sank dieser Anteil auf sieben Prozent im Jahr 2009. Derselbe Trend zeigt sich bei den älteren Jugendlichen: Mit 66 Prozent der Mädchen und 65 Prozent der Jungen haben im Alter von 17 Jahren nur etwa zwei Drittel der Heranwachsenden bereits Sex gehabt.“

          http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/617479/jugendliche-ersten-sex-aelter-gedacht.html#top

          „Ich meine, dass in dieser Zeit durchaus eine gewisse Sexualisierung von Kindern stattgefunden hat.“

          Ich meine, dass wir als Gesellschaft bloß sensibler geworden sind bzgl. der Über-sexualisierung der Jugend und ihrer Folgen. Krasse Ausnahmebeispiele gibt und gab es wahrscheinlich immer, aber so „liberal“ wie in den späten 70ern/frühen 80ern sind wir ganz sicher und zum Glück nicht mehr.

          Beweis: http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article2846842/Scorpions-loesen-Porno-Skandal-bei-Wikipedia-aus.html

          Obwohl es natürlich Kräfte gibt, denen das ganz und gar nicht passt…

        • @ Alexander

          „Die eine Mutter immerhin noch recht attraktiv für ihre 40-45. Aber in verzweifelter Konkurrenz mit ihrer vielleicht 16jährigen Tochter (nabelfrei, knappe Hot Pants, so tief gerutscht, dass der Schlitzt hinten zu sehen war, nacktes Bein bis fast zum Ansatz) trotzdem eine groteske Erscheinung.“

          In einer intakten Familie ist es
          normalerweise der leibliche Vater
          der da bremsend eingreift, so er
          nicht soweit mangifiziert ist, dass
          er keinen Einfluss mehr hat.
          Es ist eine Tatsache, dass gerade
          männlich dominante Väter die beste
          Bremse gegen eine allzu frühe
          Sexualisierung ihrer Leiblichen
          Töchter sind.

        • „Wie verzweifelt muss frau sein, um sich so aufzuzäumen (hautenge Leggins, hochhackige Schuhe, knappes Bustier, ebenfalls nabelfrei)?“

          Teils sind die vielleicht wirklich verzweifelt, weil es immer weniger Männer vom Typ guter Versorger gibt, und diese vor allem auf optische Reize reagieren, klar. Kann man jedenfalls unterstellen. Ist in einigen Fällen bestimmt so. Es gibt aber auch Frauen, die einfach gern halbnackt herumlaufen, sei es, um zu provozieren, Reaktionen zu testen, weil sie es schön finden oder dabei ihren Spaß haben, für die anderen mag es Thermoregulation sein usw.

          Umgekehrt habe ich schon Frauen kennen gelernt, die waren selbst bei Hitze so angezogen, dass sie als Klosterschülerin oder Pfarrerstochter der 50er Jahre hätten durchgehen können, hatten dann aber laut eigenen Angaben z. B. fünf Männer in drei Jahren als Sexualpartner.

          Ich könnte mir denken, dass es auch Frauen gibt, die halbnackt im Supermarkt einkaufen gehen, und ein ziemlich ruhiges, altmodisches Sexualleben haben. Es gibt einfach alles heute.

          Ein Punkt ist hierbei wichtig: Kriegen aufreizend angezogene Frauen wirklich die besseren Partner, wenn sie auf der Suche nach einer festen Beziehung, und nicht nach bloßem Sex sind?

          Die züchtig gekleidete Dame signalisiert dem statushohen Herrn doch viel mehr Vaterschaftssicherheit und überhaupt emotionale Sicherheit. Klar wird der, wenn er so attraktiv ist, dass er gewisse Wahlmöglichkeiten hat, auch oder vorwiegend drauf achten, dass sie auch jung & knackig genug ist, aber ob sie das ist oder nicht, kann man(n) doch auch bei einer vollständig angezogenen Frau gut sehen – finde ich jedenfalls. Ob der statushohe Mann gerne eine hat, die Bauchfrei und in Hot Pants in den Supermarkt geht, ist aus meiner Sicht fraglich. Sieht ein bisschen nach Pupertät oder nach Einkauf im Badeurlaub neben dem Strand aus, ansonsten, ich sag´s mal so hart, nach Unterschicht – zumindest, wenn es wirklich im Supermarkt ist und nicht beim Joggen oder Radfahren bei Hitze.

          Ansonsten weitgehende Zustimmung!

        • Hatte vergessen, ein „@Roslin“ voranzustellen.

          Sonst noch Nachtrag zu einem Stichwort vom Roslin: Hochhackige und/oder vorne spitz zulaufende Schuhe sollten sich die Damen besser sparen, weil sie sich damit bei ständigem Tragen anatomische Schäden an den Füßen zufügen, die man dann im Sommer bei einer erschreckend großen Zahl von Frauen besichtigen kann. Und das ist dann nicht nur ein gesundheitlicher Schaden, sondern macht Frauen wirklich etwas unattraktiver, wenn man es gare sehen kann. Dasselbe gilt dafür, dass sich viele Frauen scheuen, im Leben der Tatsache Rechnung zu tragen, dass der menschliche Fuß auch zwischen dem 20sten undvielleicht 80sten Lebensjahr etwa eine Schuhgröße länger wird. Wenn da nicht entsprechend größere Schuhe gekauft werden (Männer tun dies, Frauen oft nicht.), kann das wieder anatomische Schäden verursachen, die weder die Fähigkeit zum Rumlaufen erhöhen noch besonders gut aussehen.

          Ja, und wenn das passiert ist, jammern die Feministinnen, dies läge an der männerdominierten Welt usw. – daran stimmt nur, dass einige Männer auf Frauen in Stöckelschuhen stehen, aber längst nicht alle. Jede Frau entscheidet selbst, ob sie solche „Schuhe“, die sich als „Fahrgestell“ funktional kaum eignen, trägt. Sie trägt sie oftmals nicht wegen ihrer Attraktivität, sondern weil sie selbst eine Vorliebe für Stöckelschuhe hat, bin ich mir sicher.

          Ich versichere allen diesbezüglich unsicheren Frauen: Sie büßen an Attraktivität durch das Weglassen von Stöckelschuhen kaum bis gar nicht ein, auch, weil dann die anatomischen Schäden wegfallen.

        • @ muttersheera

          „Krasse Ausnahmebeispiele gibt und gab es wahrscheinlich immer, aber so “liberal” wie in den späten 70ern/frühen 80ern sind wir ganz sicher und zum Glück nicht mehr.“

          Diese „liberale“ Zeit habe ich
          in bester Erinnerung. Obschon
          noch ein totaler Nice Guy und
          eigentlich in festen Händen,
          hatte ich ein Verhältnis mit
          einer geschiedenen Frau.
          Ich konnte ohne dass ich da
          psychologische Tricks anwenden
          musste, im Beisein der Mutter
          erotische Aufnahmen von ihrer
          14 jährigen Tochter machen.
          Hat sich einfach so ergeben.

        • @ Red Pill

          Und was hast Du mit diesen Aufnahmen gemacht?

          Was, denkst Du, würdest Du heutzutage machen, wenn sich dieselbe Situation „ergeben“ würde, ohne, dass du „psychologische Tricks“ anwenden müsstest?

          Neben der Frage nach dem Zweck dieser Aufnahmen, nach Deiner ganz persönlichen Motivation, frage ich auch ganz konkret:
          würdest Du „erotische Aufnahmen“ einer 14-jährigen ins Netz stellen (wollen)?

          Hälst Du es für falsch, dass genau das Dank „femizentrischer“ Gesetze i.d.R. strafbar ist (selbst, wenn die Mutter zustimmt)?

          Und würde sich irgendwas an Deiner Sichtweise ändern, wenn wir nicht über ein „schon“ 14-jähriges, sondern über ein evtl. erst 7/8/9-jähriges Mädchen sprächen (wie die auf dem Scorpionscover m.E.n.)?

        • „Ich versichere allen diesbezüglich unsicheren Frauen: Sie büßen an Attraktivität durch das Weglassen von Stöckelschuhen kaum bis gar nicht ein, auch, weil dann die anatomischen Schäden wegfallen.“

          Ich denke es gibt genügend Männer, denen dann was fehlen würde. Ist nunmal so:
          Lange Beine bei Frauen signalisieren Geschlechtsreife und gelten deshalb als sexy. Stöckelschuhe verlängern die beine.

          Und zum anderen verändern die Dinger den Gang, es wird mehr mit dem Arsch gewackelt. Manch einer würde das „weiblicher Gang“ nennen.

          Klar, dazu braucht man die Dinger nicht unbedingt. Und natürlich werden die sicher zu großten Teilen eher freiwillig getragen.
          Aber dennoch würde eine Frau, die diverse „Schönheitsprotesen“ wie Stöckelschuhe, figurbetonte bzw formende Kleidung, Schminke, Friseur oder auch Körperhaarentfernung usw weglassen würde auf dem Partnermarkt weniger bzw negativer wahrgenommen werden.

          Selbst wenn viele Männer „bewusst“ sagen würden, dass sie mehr auf Natürlichkeit stehen und den ganzen Schnickschnack nicht brauchen, unbewusst nehmen sie sehr wohl wahr ob eine Frau drauf verzichtet oder ob sie das alles mitmacht.
          (Vielen,die es lieber natürlich mögen sind allerdings eher die negativ in Erinnerung geblieben, die es übertreiben. Man achtet meist eher auf Sachen, die nicht ins Konzept passen, als auf Dinge die harmonisch sind. Typische menschliche Wahrnehmung. )

        • @ Muttersheera

          Da die Bilder noch nicht digital
          sondern auf Papier waren, in ein
          schönes Album eingeklebt und ab
          und an angeschaut.

          Heute wäre das für mich aus Verschiedenen
          Gründen ein no go.
          Heutiger Zeitgeist, mit zunehmendem Alter
          werden die Meisten vorsichtiger. Nicht
          zuletzt das Wissen um das Risiko für
          das Opfer wenn der Vorgang publik wird.
          Der psychische Schaden und Schuldgefühle
          entstehen ja vielfach erst durch das
          quasi voyeuristische Ausquetschen des
          Opfers. Und wir sprechen hier von
          freizügigen Fotos im Beisein einer
          Vertrauensperson und nicht von sexuellen
          Handlungen.

          Erotische Aufnahmen von Frauen, die
          ich für private Zwecke gemacht habe,
          würde ich unabhängig vom Alter des
          Objektes nie veröffentlichen.
          Machen wir uns nichts vor, Erotische
          Darstellungen von Frauen auf dem Netz
          werden vorwiegend von Männern als
          Onaniervorlagen benutzt.
          Und in diese Situation möchte man
          ja niemand bringen, besonders wenn
          man für diese Person auf rein menschlicher
          Ebene grosse Sympathie empfindet.

          Gesetze im Sinne von Schutzalter existierten
          schon lange bevor die Frauen das Stimmrecht
          erhielten.

          Das sexuelle Begehren eines normalen Mannes
          setzt dort ein, wo die Frau in die Phase kommt
          wo sie zumindest theoretisch ein Kind
          gebären könnte und wo die Frau selber auch
          sexuelles Verlangen verspüren kann.

        • Du hast die Fotos also nur für Dich gemacht… hat sie wenigstens Abzüge bekommen? Hast Du sie gefragt wie ihr die Bilder gefallen, welches sie evtl. nicht in Deinen Händen wissen will?

          „Heute wäre das für mich aus Verschiedenen Gründen ein no go.“

          Halleluja!

          Mein Dank geht an die Radikalfeministinnen (u.a. Alice Schwarzer).
          Du klopfst Dir lieber selbst auf die Schulter, „das Alter“ murmelnd.

          Befindet sich das „schöne Fotoalbum“ noch in Deinem Besitz?
          Oder hast Du es bei der Jugendschutz-Novelle (sicher?) entsorgt?

          „Erotische Aufnahmen von Frauen, die ich für private Zwecke gemacht habe, würde ich unabhängig vom Alter des Objektes nie veröffentlichen. Machen wir uns nichts vor, Erotische Darstellungen von Frauen auf dem Netz werden vorwiegend von Männern als Onaniervorlagen benutzt. Und in diese Situation möchte man ja niemand bringen, besonders wenn man für diese Person auf rein menschlicher Ebene grosse Sympathie empfindet.“

          Also das versteh ich jetzt nicht.

          Ich will gerad auch gar nicht.

          „Gesetze im Sinne von Schutzalter existierten schon lange bevor die Frauen das Stimmrecht erhielten.“

          Für Dich:
          *Boah! Wat würd ich Dir gern für so ne Sätze in die Fresse rotzen für*

          Für die Anderen:
          http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/08/29/neuer-schub-fur-die-hexenjagd/

          „Das sexuelle Begehren eines normalen Mannes setzt dort ein, wo die Frau in die Phase kommt wo sie zumindest theoretisch ein Kind gebären könnte“

          Also 10-12, als unterster Normalwert?

          Mit Ausnahmen natürlich:

          „Im Alter von fünf Jahren, sieben Monaten und 21 Tagen soll Lina Medina ihren ersten Sohn Gerardo (* 14. Mai 1939 in Lima; † 1979) entbunden haben – aufgrund der anatomischen Verhältnisse durch Schnittentbindung.“
          http://de.wikipedia.org/wiki/Lina_Medina

          „und wo die Frau selber auch sexuelles Verlangen verspüren kann.“

          Hast Du bei Kolle nicht aufgepasst?
          http://www.ofdb.de/review/56405,323172,Oswalt-Kolle-Dein-Kind-das-unbekannte-Wesen
          Auch Kinder haben eine Sexualität… bloß wie die Erwachsenen-Umgebung damit umgehen soll ist eine offene Frage.

        • Mein Dank geht an die Radikalfeministinnen (u.a. Alice Schwarzer).

          Dann wird mutterschera wohl nichts dagegen haben, diejenige zu sein, die, wenn der von der BLÖDZeitung und von der EMMA aufgestachelte Lynchmob mal wieder nach Blut schreit, und die Justiz sich deshalb mal wieder von paranoid-persönlichkeitsgestörten „Aufdeckerinnen“ beeindrucken lässt, die aufgrund von massiv suggestiven Verhörmethoden ihrer Kinder jahrelang in Untersuchungshaft genommen wird, deren Kinder massiv dahingehend indoktriniert werden, dass ihre Mutter quasi der leibhaftige Satan ist, und die ihre Kinder nie wieder auch nur sieht.

          Und dann erfahren muss, dass ihre Kinder von den staatlich verordneten Betreuungspersonen tatsächlich sexuell mißbraucht wurden.

          Dafür, dass so etwas in diesem unserem Lande passiert ist, kann man Alice Schwarzer und ihren radikalfeministischen GenossInnen tatsächlich „danken“. Sie haben erfolgreich fast das ganze Instrumentarium der vom zweiten Weltkrieg bekannten Kriegspropaganda aufgefahren.

          Was die Wiederentdeckung der Kinderseele (nach dem zweiten Weltkrieg) betrifft können wir wohl – ohne diese maßlos kitschige Selbstüberhöhung – eher der human potential movement danken.

          Insbesondere auch Katharina Rutschky, für ihre Abhandlungen über die Schwarze Pädagogik. Und genau auch für ihr Werk „Erregte Aufklärung“, dem es zu verdanken ist, dass sich für dieses Thema – jenseits von dumpfen Lynchmobgelüsten – Sensibilität und entwickeln konnte.

          Mit Muttersheeras Logik könnte man auch Stalin, mit seinen Säuberungen, dafür „danken“, dass sich heute die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass man Arme besser nicht verhungern lässt.

          Um dabei einerseits die Pazifistin und Menschenfreundin zu mimen, und andererseits seinem billigen Hass Geltung zu verschaffen.

          Ei, wie sie mit dem Zeigefinger herumfuchtelt! Als ob irgend jemand von so einer durchsichtigen „Parteinahme“ etwas hätte.

    • „weil Ferrero jetzt entschieden hat“

      das zeug zu kaufen, entscheiden immer noch die eltern oder andere erwachsene, die an anderer stelle gern darauf hinweisen, wie autonom und individuell sie doch wahrgnommen werden wollen.

    • Aber mach dich nicht über Leute lustig, die nicht wollen, dass ihre Kinder mit hypersexy Stripper-Elfen spielen, weil Ferrero jetzt entschieden hat, dass das besonders mädchenhaft sei.

      Also ich würde das anlässlich dieses entsetzlichen Falles sehr wohl machen… es werden ja keine rosa Maschinenpistolen für Mädchen verkauft oder sowas. Wenn sich einige Leute zu Ernst nehmen, sollte man sich darüber lustig machen.

      Man kann sich auch einfach mal aus Diskussionen raushalten, wenns einen nicht betrifft.

      Wenn die Eier nicht verkauft würden, hätte er jetzt keine blonde Elfe. Also betrifft es ihn, nicht oder?

        • Mein Punkt wäre eher, dass das die Eltern entscheiden müssen. Ob ich, hätte ich eine Tochter, das kaufen würde, weiß ich nicht. Kommt wahrscheinlich drauf an, ob das gerade ganz in ist und alle das haben müssen… andererseits bezweifle ich einfach, dass das so einen großen – positiven oder negativen – Effekt hat so eine billigen Plastikfigur zu haben. Oder zu sammeln oder sowas. Genauso sinnig wäre es zu meinen, dass Jungs, die einen Plastikritter im Überraschungsei finden, später mit Schwertern mordend durch die Gegend ziehen. Diese total unangebrachte Aufregung über solche banalen Dinge, die man schneller vergisst als man sie kauft, erzeugt jedenfalls nichts Gutes.

        • Du hältst also vollbusige, knapp bekleidete Elfen in Fick-mich-Stiefeln für für adäquates Spielzeug für 7jährige?

          Ich bezweifle das Siebenjährige das so sehen.
          Wäre das Spielzeug für Jungen älteren Alters wäre die Aufregung feministischer Seite doch genauso groß.
          Von Feministischer Seite wird ja selbst für Erwachsene auf Slutwalks demonstriert, dass zur Geltung gebrachte Vollbusigkeit, knappe Bekleidung etc. nichts mit Sexualität zu tun haben und dass allein die Bezeichnung „Fick-mich-Stiefel“ ein Ding der Unmöglichkeit ist.
          Stattdessen könnte man es doch auch positiv sehen, um die Kinder für den Feminismus zu gewinnen.
          Man könnte zum Beispiel den Slutwalk, Elfen-walk nennen.
          Aber im Ernst, ich glaube nicht, dass man in dem Alter in dieser Richtung überhaupt auch nur ansatzweise denkt. Sie werden höchstens mitkriegen, dass Erwachsene „seltsam“ auf die Figuren reagieren, wie die Diskussion hier ja beweist (also bspw. mit Verlegenheit oder Misstrauen) und das könnte man ja dem Elfenzauber zuschreiben, die ja übernatürliche Wesen sind. Das kapieren auch Kinder.
          Sich bewusst für Spielzeug zu entscheiden, dass die Erwachsenen irgendwie ärgert oder suspekt ist, das kommt wahrscheinlich erst später, aber auch das ist ja dann ein Faktor.
          Cleverer Marketingstrategie von Ferrero.

        • @ Gedankenwerk

          *Man könnte zum Beispiel den Slutwalk, Elfen-walk nennen.*

          Scherzkeks.

          Warum nicht gleich Antischwerkraftdemo?

        • @Roslin
          Meine Güte, dann eben kein Elfen- sondern Elefantenmarsch.
          Obwohl 1-2 waren den Bildern nach ja ganz gut bestückt (Ische rechts ) .
          Nur die Gesichter, naja, manchmal echt wie eine gesichtgewordene Menstruationbeschwerde.

          Und falls Mütter in Gefahr laufen ihre Proportionskomplexe auf die Ü-Eier zu projezieren, können sie den Kindern immer noch Disneys Fantasia schenken.

        • @ Alexander

          „Warum nicht gleich Antischwerkraftdemo?“

          Wenn wir schon die Gravitation ansprechen.
          In diesem Zusammenhang spreche ich von
          MGB. Die Abkürzung steht für:

          Mikro Gravitations Busen.

          Also ein grosser schwerer Busen der
          unter den Bedingungen der Mikrogravitation
          die ideale Form annehmen würde. 🙂

        • @ Gedankenwerk

          *Wobei das noch viel krasser ist.
          Erstaunlich welchem sexuell anzügliches Material schon vor 70 Jahren Minderjährige ausgesetzt waren.*

          Unerhört!

          Ein Werbevideo für die Rape Culture.

          Pfui Deibel!

        • @Roslin

          Unerhört!

          Ein Werbevideo für die Rape Culture.

          Pfui Deibel!

          Yo, Rape Culture. Wenn man die ganzen feministischen Hasstiraden, die Nerverei, Beleidigungen, pauschalen Vorverurteilungen, bewusste Kränkungen und Angriffe, die verlorene Zeit durch erzwungene Beschäftigung mit dem Scheiß etc. in Betracht zieht, stehen zum Ausgleich jedem bisher unbescholtenen Typen wahrsch. mind. 3 „Vergewaltigungen“ pro Femi zu.

          Oder um es frei nach Charly M. zu sagen:
          „They have done everything in the world to me, doesn`t give me that equal rights?!“

          Und falls Du mir als Katholik widersprichst, von wegen man soll gleiches nicht mit gleichem vergelten usw. Kann ich nur sagen: „Gnade, Gnade, Marmelade. Jesus ist auch nicht begnadigt worden.“

          Ach, ich hab schlechte Laune grade. Also vergiss es einfach.

        • @ Gedankenwerk

          Du wirkst so ernsthaft verärgert.

          Vielleicht hätte der Einsatz eines von Kurt Tucholsky geforderten Ironiezeichens geholfen?

          Obwohl, natürlich auch nicht für lange.

          Wie lange hätte es wohl gedauert, bis etwa ein Tucholsky dieses Zeichen ironisch gebraucht hätte?

        • @ gedankenwerk

          „Ach, ich hab schlechte Laune grade.
          Also vergiss es einfach.“

          Nachdem ich sah, wie die
          Pussy Riots in der Kirche randalierten
          und auch gelesen habe, was
          der normale Russe, Mann und Frau
          darüber denkt, Kam richtig Freude
          auf. Bravo P.

          http://t.co/zelQjsK7

        • @Roslin

          Du wirkst so ernsthaft verärgert.

          Ja, und das Bewusstsein verärgerbar zu sein, ärgert mich am meisten 😉

          Wo sind denn die meisten und offensivsten Femis untergebracht, mit denen man es online zu tun hatte?
          Bildungssektor, Sozialsektor, Gesundheitssektor.

          Als halbwegs erwachsener Mensch lässt man sich über die Distanz nerven und in seiner Lebensqualität einschränken. Schlimm genug.

          Also zurück zum Bildungsbereich, Sozialbereich, Gesundheitsbereich.

          Ich denke nicht, dass Kinder, arme Menschen, schwache Menschen, alte Menschen, kranke Menschen, sonderlich viel bessere Ressourcen haben, sich dem zu widersetzen. Zumal sie in einem höheren Maße ausgeliefert sind und oft nicht einfach abhauen können.

          Vielleicht hätte der Einsatz eines von Kurt Tucholsky geforderten Ironiezeichens geholfen?

          Nein, da hilft gar nichts. Du weißt ja, letztlich ging ihm auch der Schmäh aus.

          @Red Pill

          Kirche und Feminat sind mir beide suspekt.
          Privat sollen sie alle machen, was sie wollen, jeder für sich.
          Der Auftritt lässt an der geistigen Gesundheit der „Performer“ zweifeln, auch deswegen finde ich Gefängnis nicht angebracht.

          Es gibt für nicht religiöse Leute auch keine „Heiligtümer“, sprich, ich kann die Sachen, die mir wichtig sind, Werte, Einstellungen, Vorlieben, auch nicht vor Verunglimpfung etc. schützen lassen.
          Da ist nur eine Möglichkeit: stärker werden.
          Es kann passieren, dass uns irgendwer anstinken will, also wird es u.U. passieren. Und da werden auch Verbote nichts helfen.
          Im Zweifel ist mehr Freiheit besser als zuwenig, also auch Freiheit zum „Bösen“.
          Alles andere macht es nur schlimmer.

  2. Ein Meilenstein für die moderne Forensik Christian!
    Du solltest dich lieber wieder wichtigeren Themen witmen.. Angesichts der echten Probleme dieser Welt, find ich die Aufregung über dieses Ei bzw. dessen Inhalt schon fast etwas bizar!! Der Artikel ist dir aber diesbezüglich gut gelungen

  3. Hey Christian,

    danke für den schönen Lacher kurz nach Mitternacht.

    Gute Fotoreportage über die patriarchalen Umtriebe in unserer Gesellschaft, das nenn ich mal investiagativer Journalismus.

    Die bittere Wahrheit dabei ist, so wie diese sexy Elfen wollen viele Mädchen gerne aussehen, deswegen hat so ein Zeugs auch so enormen Erfolg, ob im Fernsehen oder als Spielzeug.

    Als kleiner Junge hab ich übrigends gerne mit der damals populären „He-Man-Figur“ gespielt, die war auch recht knapp bekleidet.

    Hat damals aber irgendwie niemanden gestört, da waren die heutigen Gender-Feministinnen eben auch noch klein.

  4. Also ich (ein Mädchen) fands immer am Besten, wenn im Ü-Ei ein Auto oder ein Flugzeug zum Zusammenbauen drin war. Wo sind die guten alten Zeiten hin. Wer will schon so ne dämliche Elfe… Kannst du ein paar mehr kaufen und schauen, was man außer Elfen noch so rauskriegt?

  5. @Christian
    *Es sind also nicht einfach “Die Medien”. Die Medien wollen verkaufen, nicht Rollenbilder schaffen.*

    Sie tuns aber trotzdem, indem sie ein bestimmtes Verhalten als erstrebenswert darstellen, um ihre Produkte zu verkaufen.

    *Die Medien sind abhängig von ihren Kunden, richten sich nach deren WÜnschen, nehmen sie auf und verstärken sie.*

    Ein Beispiel: Seitdem Photoshop auf dem Vormarsch ist und Gesichter puppengleich und porenlos bearbeitet werden, gibt es mehr und mehr Kosmetikfirmen, die Make-up-Base mit Silikonen, welche die Poren auffüllen und so unsichtbar machen, auf den Markt bringen.
    War da also der Wunsch der Kundinnen nach keinen Gesichtsporen zuerst da? Ähnlich ist auch das Propagieren von vierteljährlich wechselnden Mode- oder Kosmetiktrends. Da werden ganz gezielt Bedürfnisse geschaffen, um die Kunden dazu zu bringen, sich jedes Vierteljahr neue Sachen zu kaufen. In die gleiche Kerbe hauen auch die Werbetaktiken „Neue Rezeptur“ oder „wissenschaftlicher Durchbruch in der Kosmetik-Forschung“. Bist du wirklich so naiv?

    *Eine Frau, die sich gerne sehr knapp anzieht wird bei züchtigeren Bildern nicht sagen “stimmt, das mache ich auch so” sondern eher “Gott sind die spiessig, wollen die mir einschränken? Ich suche mir ein neues Magazin”.*

    Äh, FRauen kaufen sich nicht unbedingt Zeitschriften um halbnackte Frauen zu bestaunen (es soll sogar welche geben, die gar keine kaufen!)
    Sie kaufen sie um sich über neue Trends zu informieren und sich Anregungen zu holen, und folgen diesen dann, mehr oder weniger, je nach Typ. Was meinst du woher der Trend „Militärparkas“ kam. Oder der Trend „Overalls“? Beide noch aktiv, soweit ich weiss.

    Zur intrasexuellen Konkurrenz: Du hältst es also wahrscheinlicher, dass es eher das Bedürfnis ist, alle anderen FRauen optisch auszustechen, als für den Wunsch, mit der Peer-Group konform zu sein?

      • @Maren

        Welche Werbemaßnahmen sind das denn deiner Meinung nach und wo haben sie ihren Urpsung?

        „Looking good and being cool“ ist ja auch nur ein anderes Wort dafür sozialen Status aufzubauen und zu zeigen, dass man gute Gene hat.

        Natürlich haben wir diesen Wunsch und natürlich nutzt ihn die Werbung. Dennoch ist es eine gegenseitige Beeinflussung. Alle Versuche zB Enthaltsamkeit als Cool darzustellen scheitern. Weil es nicht cool ist.

      • Oh man Maren das sind doch alle alte Hüte.
        Schon vor 15 Jahren hat sich Peter Andrew Bauchmuskeln aufmalen lassen….gäääääääääääääähn

    • @Maren

      „War da also der Wunsch der Kundinnen nach keinen Gesichtsporen zuerst da?“

      Es wird dich nicht verwundern, dass ich reine Haut, bei der man wenig Poren sieht, für ein biologisches Schönheitsideal halte oder? Es betont eben jugendlichkeit. Inosfern: Ja, der Wunsch war lange vor Photoshop vorhanden: wahrscheinlich hat schon vor 200.000 Jahren eine Frau gedacht: „Hätte ich doch reine, glatte, makellose Haut und nicht so porige!“

      „Sie kaufen sie um sich über neue Trends zu informieren und sich Anregungen zu holen, und folgen diesen dann, mehr oder weniger, je nach Typ. Was meinst du woher der Trend “Militärparkas” kam. Oder der Trend “Overalls”? Beide noch aktiv, soweit ich weiss.“

      Auch der Frauenzeitschriftenmarkt ist riesig. Es kann jede Frau die Emma kaufen, wenn sie es möchte. Frauen können denken und haben Auswahl. Wie du selbst sagst, folgen sie bestimmten Anregungen, anderen nicht.
      Ich bezweifele stark, dass Frauen sich nach der einen, ihnen leider vorenthaltenen Frauenzeitschrift sehnen. Ansonsten müssen sie eben ein paar Frauen schaffen.

      „Zur intrasexuellen Konkurrenz: Du hältst es also wahrscheinlicher, dass es eher das Bedürfnis ist, alle anderen FRauen optisch auszustechen, als für den Wunsch, mit der Peer-Group konform zu sein?“

      Man kann das natürlich verbinden: Sie möchte zu der Gruppe von Frauen gehören, die andere Frauengruppen ausstechen.

      • *Auch der Frauenzeitschriftenmarkt ist riesig. Es kann jede Frau die Emma kaufen, wenn sie es möchte.*

        Du hast nicht verstanden worauf ich hinaus will oder?

        *wahrscheinlich hat schon vor 200.000 Jahren eine Frau gedacht: “Hätte ich doch reine, glatte, makellose Haut und nicht so porige!”*
        Wahrscheinlich wäre vor 200.000 Jahren eine Frau nicht auf die Idee gekommen, dass mit ihren normalen Poren was nicht stimmt, einfach weil alle anderen auch so Poren haben. Btw, die Frauen die tatsächlich Porenprobleme haben, werden sich hüten, diese vorsätzlich zu verstopfen.

        *Man kann das natürlich verbinden: Sie möchte zu der Gruppe von Frauen gehören, die andere Frauengruppen ausstechen.*

        Man könnte auch sagen, sie möchte zu der größten Gruppe gehören, weil dort die Überlebenschancen am größten waren.
        Den Mechanismus gibts bei Männern übrigens auch.

        • @Maren

          „Wahrscheinlich wäre vor 200.000 Jahren eine Frau nicht auf die Idee gekommen, dass mit ihren normalen Poren was nicht stimmt, einfach weil alle anderen auch so Poren haben.“

          Das ist eben eine Steigerung in den Gestaltungsmöglichkeiten, es bleib aber das gleiche Ideal der reinen Haut. Natürlich wird heute alles unter eine Lupe gehalten, ist weltweit vergleichbar, wird künstlich überhöht. Aber das ist ja nichts neues. Gepusht und gestopft wird ja zB beim Busen schon lange.

          „Man könnte auch sagen, sie möchte zu der größten Gruppe gehören, weil dort die Überlebenschancen am größten waren.“

          ja, aber was letztendlich die größte Gruppe ist, darauf haben eben auch Frauen einen Einfluss. Ebenso darauf, ob sie sich dem Trend anschließen oder sich ihm verweigern. Frauen sind keine willenlosen Zombies. Sie können denken.
          In dem Fall denken sie meine ich eher: Stimmt, reine Haut würde mich besser und jünger aussehen lassen und sie schauen insoweit auf die anderen Frauen, die das Produkt bereits nutzen.
          Natürlich kann man Anforderungen schaffen und verstärken. Aber eben nicht beliebig. Man verstärkt sie am einfachsten, wenn sie eine gewisse Substanz haben.
          Diese Substanz wird mir zu häufig ausgeblendet. Es sind nicht nur einfach dumme Frauen die den Medien hinterherlaufen. Es sind Frauen, die erkennen, dass die Werbung einen gewissen Punkt hat und sie damit subjektiv ihre Position verbessern und die deswegen auf den Zug aufspringen.

          „Den Mechanismus gibts bei Männern übrigens auch.“

          Ja, natürlich. Die meisten Mechanismen gibt es bei Männern und Frauen. Es ist nur eine Frage der Ausprägung.

        • *Diese Substanz wird mir zu häufig ausgeblendet. Es sind nicht nur einfach dumme Frauen die den Medien hinterherlaufen. Es sind Frauen, die erkennen, dass die Werbung einen gewissen Punkt hat und sie damit subjektiv ihre Position verbessern und die deswegen auf den Zug aufspringen.*

          Sie schaffen Unsicherheiten, die vorher nicht da waren. Sie setzen unter anderem durch Bildbearbeitung Standards, die kaum auf natürlichem Wege zu erreichen sind (es sei denn du benutzt Produkt x). Nimm z.B. Diätprodukte: Wie oft siehst du Frauen die tatsächlich aus gesundheitlichen Gründen abnehmen müssten in der Werbung? Es werden oft schon sehr schlanke Frauen gezeigt, die dennoch Diätprodukte essen, damit sie sich den Bikini in einer Nummer kleiner kaufen können.
          (BTW, hast du eigentlich mitgekriegt, als Adriana Lima gesagt hat, dass sie ein paar Tage vor einer Show keine feste Nahrung zu sich nimmt? Musste sie natürlich zurückrudern und sagen, dass sie sich totaal gesund ernährt…Soviel zu gesunden sportlichen Victoria´s Secret Models)

          *Es sind Frauen, die erkennen, dass die Werbung einen gewissen Punkt hat und sie damit subjektiv ihre Position verbessern und die deswegen auf den Zug aufspringen.*

          Es sind FRauen, die „erkennen“, dass die Werbung insofern „einen Punkt hat“ dass es für sie keinen Grund gibt, so auszusehen wie sie´s von Natur aus tun, weil es ja Produkt x gibt, mit dem sie für ein paar Euro ihre Lebensqualität steigern können. Aussehen wird 1:1 mit Lebensqualität gleichgesetzt.

          Dass ich dir das noch erklären muss, du hast echt die Medienkompetenz einer 12jährigen Magersüchtigen.

          • @Maren

            „Sie schaffen Unsicherheiten, die vorher nicht da waren.“

            ja, natürlich es gibt einen Perfektionismus. Bei Männern und bei Frauen. Männer zB sind von Sixpacks umgeben. Sie kommen aber ebenfalls damit klar. Uns ist bewußt, dass ein Sixpack gut aussehen kann und wir damit bei Frauen gut ankommen würden. Aber wir setzen es eben ins Verhältnis.

            Frauen machen das auch. Sie sind – wie bereits gesagt – nicht willenlos.

            „Es werden oft schon sehr schlanke Frauen gezeigt, die dennoch Diätprodukte essen, damit sie sich den Bikini in einer Nummer kleiner kaufen können.“

            Klar, Fatshaming produziert ja auch zu viel Unmut gegen das eigene Produkt.

            „BTW, hast du eigentlich mitgekriegt, als Adriana Lima gesagt hat, dass sie ein paar Tage vor einer Show keine feste Nahrung zu sich nimmt? “

            Weißt du, was Bodybuilder machen, um „trocken“ zu werden? Weißt du wie weit einige Männer mit ihrem Körperfett runter gehen für den pefekten Sixpack?

            „damit sie sich den Bikini in einer Nummer kleiner kaufen können.“

            ich habe übrigens auch schon Diäten gemacht. Man legt um Weihnachten etwas zu und will dann vor dem Sommer wieder zurück zu einer besseren Figur. Du stellst es dar als sei es etwas verwerfliches. Warum ist es das aus deiner Sicht? Du wirst schlanke sportliche Männer auch sexier finden oder?

            „dass die Werbung insofern “einen Punkt hat” dass es für sie keinen Grund gibt, so auszusehen wie sie´s von Natur aus tun,“

            Wir hatten glaube ich schon mal darüber diskutiert, dass „natürliches Aussehen“ nicht unbedingt „schönstes Aussehen“ sein muss oder? Es ist eben der Gegensatz zwischen natürlicher und sexueller Selektion. Das klappt bei Tieren ebenso wie bei Menschen.

            https://allesevolution.wordpress.com/2011/11/03/naturliche-schonheit-vs-kulturelle-schonheit-warum-platz-fur-die-kulturelle-ausgestaltung-von-schonheit-bleibt/

            Warum meinst du, dass man als „natürlich schön“ annehmen muss, was diesem Kompromiss entspricht, und nicht, was an Merkmalen abgespeichert ist?

        • Man könnte auch sagen, sie möchte zu der größten Gruppe gehören, weil dort die Überlebenschancen am größten waren.

          Das ist sicherlich ein Aspekt, aber eben nur _ein_ Aspekt: Sie möchte vor allem auch innerhalb der Gruppe gut dastehen.

          Wie wirkungsvoll Werbung bzw. Frauenzeitschriften in der Schaffung von „Gruppenzugehörigkeitszwängen“ überhaupt sein können, hängt davon ab, ob sie eine „Monopolstellung“ haben.

          Jemand, der sich den ganzen Tag nur Werbung anschaut, und dabei vor allem keine sozialen Kontakte hat, hat ja keine andere Chance als das dort Gebotene als Gruppennorm zu betrachten.

          In der Realität sieht es aber imho ganz anders aus: Das persönliche Umfeld bietet meistens eine recht diverse Pallette an, und die Medienlandschaft besteht bei Weitem nicht nur aus Werbung.

          Warum sollten sich also Frauen massenhaft den zweifelsohne gebotenen Alternativen verschließen, obwohl es angeblich ihrem „eigentlichem“ Interesse entspräche, sich vom „Schönheitszwang“ nicht terrorisieren zu lassen? Diese „Role Models“ zeigen doch ganz klar, dass man der Anforderung „Dazugehören“ genügen kann ohne die Silikonspachtelmasse fürs Gesicht.

          Die vorherrschende feministische Medienkritik scheitert immer wieder an dem Nachweis, dass keine Alternativen präsentiert werden. Sie schert sich sehr selten um einen Gesamtüberblick, anekdotische Evidenz genügt ihr immer, um zu beweisen dass das Patriarchat via Gruppenzwang die Mädelz ganz fest seinen pösen Krallen hat. Anders kann man sich offenbar nicht erklären, warum Feminismus so unbeliebt ist.

          Es gibt zweifelsohne Werbung, die mit „dazugehören wollen“ arbeitet. Die photogeshoppten Models triggern aber imho genau nicht die Gruppenidentität: Sinn des Photoshoppens ist es nicht, „Normalität“ darzustellen, im Gegenteil: Es geht gerade um „Auffallen“, „aus der Masse emporragen“

          Man kann imho durchaus kritisieren, dass Werbung und die „sexualisierte Gesellschaft“ den intrasexuellen Wettbewerb zu sehr anheizt, aber das ist eben ein ganz anderes Argument als das eines Gruppenzwanges.

          Bei Werbung für Männer spricht niemand von einem „Gruppenzwang“, es ist ganz klar dass der „hereinfallende“(!) Rezipient eben genau deshalb „hereinfällt“, weil er „so blöd ist“ und den „tollen Hecht“ markieren möchte.

          Feminismus muss natürlich mal wieder exakt den gleichen Mechanismus bei Frauen massiv verkitschen. Die übliche Weiblichkeitssakralisierung.

        • ..die Medienkompetenz einer 12jährigen Magersüchtigen.

          Fehlende Medienkompetenz als Ursache für Dysmorphophobie: Widdewiddewit wie sie gefällt!

          Wir haben wieder lila Märchenstunde.

        • @Nick
          Welche Alternativen sollen das sein?

          *Fehlende Medienkompetenz als Ursache für Dysmorphophobie:*

          Ich kann mich nicht erinnern, es als Ursache genannt zu haben.

        • It has been theorized that media pressure may contribute to BDD onset; for example, glamour models and the implied necessity of aesthetic beauty. However, BDD occurs in all parts of the world, including isolated areas where access to media is limited or (practically) non-existent. Media pressure is therefore an unlikely cause of BDD, although it may act as a trigger in those already genetically predisposed or could worsen existing BDD symptoms.

          http://en.wikipedia.org/wiki/Body_dysmorphic_disorder

        • Welche Alternativen sollen das sein?

          Beispielsweise die milliarden Frauen, die in der wirklichen Welt herumlaufen.

          Warum sollte jemand meinen er müsse, um „dazuzugehören“, so eine porenlose Haut haben wie photogeshoppte Models, wenn die große Mehrheit der real existierenden Menschen sichtbar keine solche Haut hat? Werden Frauen mit sichtbaren Poren sozial ausgegrenzt? Nein.

          Das macht keinen Sinn.

          Sie fallen allenfalls nicht mit „makelloser Haut“ _auf_

          Es geht um Auffallen, und nicht um Dazugehören.

          Ich kann mich nicht erinnern, es als Ursache genannt zu haben.

          Wenn du Magersucht mit fehlender Medienkompetenz verknüpfst, dann triffst du diese Aussage implizit.

        • Ach ja richtig. Genauso wie dicke Menschen nicht ausgegrenzt werden, oder behinderte Menschen, oder Menschen mit viel Körperbehaarung oder oder oder.

          *Es geht um Auffallen, und nicht um Dazugehören.*
          Sie möchten zumindest nicht negativ auffallen, sh. obige Beispiele. Ich denke schon mit Grauen daran, wie schwer es meine Nichte mit ihrer Lidschwäche in der Pubertät haben wird.

          *Wenn du Magersucht mit fehlender Medienkompetenz verknüpfst, dann triffst du diese Aussage implizit.*

          Ja, du liest ja immer ganz viel aus meinen Aussagen raus, weiß ich ja.

      • Ach ja richtig. Genauso wie dicke Menschen nicht ausgegrenzt werden, oder behinderte Menschen, oder Menschen mit viel Körperbehaarung oder oder oder.

        Du „argumentierst“ auf einem niedrigem Niveau, weil ich das gar nicht behauptet habe. (Sehr!) dicke Menschen sehen sich natürlich mit starken negativen Vorbehalten konfrontiert, was aber noch lange keine soziale Ausgrenzung bedeuten _muss_.

        „Negativ Auffallen“ ist noch lange keine soziale Ausgrenzung, auch wenn das sicherlich die erste Stufe ist.

        Sie möchten zumindest nicht negativ auffallen, sh. obige Beispiele.

        Nochmal, da du das Argument offenbar nicht zur Kenntnis nehmen willst: Es geht um photogeshoppte Models, und wie ein photogeshopptes Model sieht keine aus.

        Also kann wohl kaum jemand auffallen, der nicht wie ein Photogeshopptes Model aussieht. Das Gegenteil ist der Fall: Wenn jemand einem photogeshoppten Model nahekommt, dann fällt sie auf.

        Analogie zur Männerrolle: Der Harz4-Empfänger muss einiges Bieten, um sozial akzeptiert zu werden. Er geht oft nur als Clown durch. Unauffällig ist der Mittelschichtmann, und auffallen tut der galante Porschefahrer ende 20 mit Waschbrettbauch.

        Jeder weiß, dass Medien kaum zu erreichende Ideale präsentieren, und dass das schon immer so war – ausser Feministinnen, die meinen offenbar ihr Kollektivsubjekt sei für diese triviale Erkenntnis zu dumm.

        Es gibt sicherlich berechtigte Medienkritik, aber die feministische ist mir einfach zu lebensfern.

        Ja, du liest ja immer ganz viel aus meinen Aussagen raus, weiß ich ja.

        Dann erkläre mir doch mal, welchen anderen Sinn „die Medienkompetenz einer 12jährigen Magersüchtigen“ machen soll.

        • *Dann erkläre mir doch mal, welchen anderen Sinn “die Medienkompetenz einer 12jährigen Magersüchtigen” machen soll.*

          Dass Christian Medien und Werbung offenbar komplett unkritisch betrachtet, und es tatsächlich völlig in Ordnung findet, wenn Frauen sich danach richten, weil die Werbung hat ja einen „biologischen Kern“. Gut 12jährige Magersüchtige war vielleicht unpassend, „5jähriger dessen Babysitter `Fernsehen´ heißt“, wäre vielleicht besser.

          *Also kann wohl kaum jemand auffallen, der nicht wie ein Photogeshopptes Model aussieht. Das Gegenteil ist der Fall: Wenn jemand einem photogeshoppten Model nahekommt, dann fällt sie auf.*

          …und da sie positiv auffallen möchte, versucht sie aktiv, diesem Ideal nahezukommen, mit teilweise katastrophalen Folgen fürs Selbstwertgefühl, wenn sich herausstellt, dass Mutter Natur einen kräftigen Körpertyp, starke Beinbehaarung oder keine Brüste für einen vorgesehen hat, oder gar ne fiese Hautkrankheit.

        • @ Maren

          *und da sie positiv auffallen möchte, versucht sie aktiv, diesem Ideal nahezukommen, mit teilweise katastrophalen Folgen fürs Selbstwertgefühl, wenn sich herausstellt, dass Mutter Natur einen kräftigen Körpertyp, starke Beinbehaarung oder keine Brüste für einen vorgesehen hat, oder gar ne fiese Hautkrankheit.*

          Damit muss ein Mensch dann eben fertig werden.

          Was ist das denn für ein Anspruch, die Gesellschaft habe (und könne!) alle Ungerechtigkeiten der Natur auszugleichen.

          Ein fetter Mensch mit grobporiger Haut kann ja versuchen, sich auf andere Weise liebenswürdiger zu machen, indem er z.B. an seinem Auftreten arbeitet, abnimmt und ein wenig Sport treibt.

          Schon hat sich’s mit der Ausgerenzung erledigt.

          • @Roslin

            „Damit muss ein Mensch dann eben fertig werden.“

            Eben. Die Natur ist eben nicht gerecht und wenn alle Menschen schön wären, dann hätte Schönheit keinen Erkenntniswert für die Partnerwahl.

            „Was ist das denn für ein Anspruch, die Gesellschaft habe (und könne!) alle Ungerechtigkeiten der Natur auszugleichen.“

            Zumal es meist heuchlerisch verwendet wird. „Es ist unfair, dass ich sportlich-schlank mit reiner Haut sein muss, aber den kleinen, schmächtigen mit Halbglatze nehme ich natürlich auch nicht.“

        • @maren
          „Gut 12jährige Magersüchtige war vielleicht unpassend, “5jähriger dessen Babysitter `Fernsehen´ heißt”, wäre vielleicht besser. “
          Dann ist aber weder die Gesellschaft noch die Werbung das Problem, sondern die vernachlässigung des Kindes durch die Eltern.

        • @ Christian

          *Zumal es meist heuchlerisch verwendet wird. “Es ist unfair, dass ich sportlich-schlank mit reiner Haut sein muss, aber den kleinen, schmächtigen mit Halbglatze nehme ich natürlich auch nicht.”*

          Heuchlerisch würde ich das nicht nennen.

          Da Feministinnen große Egomaninnen sind, Narzisstinnen in Hochpotenz, fällt ihnen ihr eigenes Anspruchsdenken gar nicht auf .
          Sie können es nicht sehen, denn sie denken nur von sich her und auf sich hin.

          Ihr Bauchnabel ist das Zentrum des Universums, um das es zu rotieren hat.

          Das erscheint ihnen natürlich.

  6. Son Dreck. Aber die Arielle Figuren von Mc Donnalds sahen damals genauso aus, nur mit Flosse.

    Heir regen sich mal wieder Femis auf die zuviel Zeit haben.

  7. Welch ermüdende und letztlich dekadente Diskussion.

    Mir wäre Sailormoon in Burka natürlich auch viel lieber. Oder der Ausschluss der Frauen von Schule und Bildung, wie in einigen fortschrittlichen Staaten und Religionen.
    Dann gäbe es keinen Sexismus und Körperwahn und keine triebgesteuerten Hierarchien. Oder man könnte, wie in einigen modernen westlichen Staaten, die Kleinkinder in Handschellen abführen, wenn sie sich nackt auf ihrem Grundstück aufhalten oder ihre Barbie ausziehen.

    „Spaß“ beiseite – alles regelt die Natur, den Rest der Markt.

    Sexualität ist ein Trieb und für Triebe muss man keine Bedürfnisse wecken, weil sie einen natürlichen Bedarf darstellen. Jeglicher Versuch dies zu steuern oder zu reglementieren führt letztlich zu einer seelischen Deformation.
    Das Problem der sogenannten Sexualisierung ist seine Tabuisierung, nicht seine „Industrialisierung“.
    Bestes Beispiel dafür sind die skandinavischen Länder, wo Sexualität nicht tabuisiert und vor allem nicht problematisiert wird. Selbstbewusste Menschen – beiderlei Geschlechts, extrem niedrige Übergriffsraten und Sexualdelikte, Bildung der Persönlichkeit jenseits von Chauvinismus und Feminismus.

    Wer selber Kinder hat und damit offen umgeht, wird das rasch erkennen. Mädchen wählen unkonditioniert fast immer die attraktive Barbie, statt den Teddy oder Lego. Sie bringen von sich aus sexuelle Komponenten in ihr Spiel ein, kokettieren schon früh mit klassischen weiblichen Wesenszügen und manipulieren aus sich heraus die Umgebung durch wohlfeiles Verhalten.

    Es sind ihre Instrumente und sie sind weder anerzogen noch kulturell oder gesellschaftlich indiziert. Das wäre ja auch evolutionärer Nonsens, würde es doch bedeuten, dass die Wirkung die Ursache bedingt.

    Wir selbst haben versucht unserer Kinder „gender“ zu erziehen, heute sind sie erwachsen und schlagen sich dennoch als Prinzessin und Ritter durch Leben – mit IHREN natürlichen Waffen.

    Abgesehen davon stellt bei genauerer Betrachtung die Frau den größten Feind der Emanzipation dar. Denn die Frau in ihrer Rolle als erziehende Mutter ist die Kaderschmiede der Gesellschaft, sie erschafft die Geister, die sie selber nicht mehr los wird.
    Männer haben i.d.R. nichts gegen kluge, starke und laute Mädchen. Sie suchen Freundinnen und Partnerinnen in einer Beziehung – keine Weibchen, die sich nach jeweiliger Situation auf Emanzipation oder Weiblichkeit berufen, wie es gerade passt. *schmunzel* – und auf den Männern lastet ihre Rolle weit mehr als auf dem Pendant.
    Denn für sein Wesen zum Täter gemacht zu werden, zwingt in die Opferrolle – genau wie umgekehrt.

    Der Mensch besteht aus Trieb und Vernunft. Die moderne und in diesem Sinne überforderte Emanze schiebt die Gefühle dazwischen und erklärt sie zum Zentrum des Menschsein, was genau so grotesk ist, wie der typisch menschliche Versuch, zwischen Ursache und Wirkung den Grund zu schieben.
    Btt – besteht bei 3jährigen kein Bedarf nach solchem Spielzeug, wird sich auch kein Bedürfnis einstellen. Es sei den…Mama sorgt dafür. *lächel*

  8. Pingback: “Liebe Feministinnen, macht euch bitte mal locker und haltet junge Frauen nicht für doof.” « Alles Evolution

  9. Diese Diskussion sind sehr interessant ein guter Zeitvertreib ;3
    Vor allem wenn sich solche Profis melden die theoretisch alles durch gehen aber nicht wirklich ne Ahnung haben wie es bei Kindern eigentlich wirklich im Kopf aussieht >.> Wenn es die euch der Menschheit so aufregt fangt nicht bei sowas an o-o Gibt lieber den Stars u. Models was zu essen.Gibt Lady Gaga vernünftige Anziehsachen. Streich das assi/sex Programm mittags/nachmittags von RTL u.s.w… Strich diese Volksverblödung die sich „Germanys next top model““DSDS““Das Supertalent (Die Super Lachnummer)“ nennen. Diese ganze Diskussion ist wirklich (in meine Augen)lächerlich es gibt viel wichtiger/schlimmer Punkte die man überdenken sollt ;3 & wenn ihr nicht wollt das euer Kind mit sowas aufwächst seid ihr in Europa falsch. Denn das europäische schönheitsbild/ideal ist nunmal SEXY.
    Um sowas wirt mann ihr halt nicht drum rum kommen;3
    Die Serie gibt es schon mittlerweile ca. 11 Jahre. Ich finde das ist ein noch (zu beginn jetzt nicht mehr unbedingt) mit Liebe gemachte Serie. Die es heut zu tag leider überhaupt nicht mehr gibt. sehr traurig das den Kindern beigebraucht wird das Mensche Dreieckige Köpfe/ 3/4 Finger haben u.s.w…
    Und ihne garnichts mehr zugetraut wird die Serien die sich „Kinderserien“ nennen die Kinder so richtig hohl alles VERSUCHEN WOLLEN beizubringen auf so eine wirklich unterste Art >.> Das ist doch nicht mehr schön o-o

  10. Pingback: Tchibo zu geschlechterspezifizierenden Produkten für Kinder | Alles Evolution

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