Rosa Überraschungseier, Feminismus und die Geschlechterrollen

Gerade bricht ein „sexistischer Kackscheißesturm“ über Ferrero herein, weil diese rosa Überraschungseier für Mädchen auf den Markt gebracht haben.

Die Anklage ist klar:

Mit der Trennung in normale Ü-Eier für Frauen wird zum einen wieder deutlich gemacht, dass Frauen keine „normalen Menschen“ sind, eben das andere Geschlecht, während Männer der Normalfall sind, mit der Farbe Rosa werden zudem Klischees bedient und Frauen in Geschlechterrollen gedrängt.

Die Presseerklärung von Ferrero liest sich noch ganz harmlos:

Der Grund für diese Maßnahme? Erkenntnisse der Markforschung inspirierten kinder Überraschung dazu. Die besagen, dass sich Mädchen heutzutage nicht mehr in nur eine Schublade stecken lassen. Pink und Ponyhof ist ihnen genau so wichtig, wie Fußball und Frauenpower. Eigene Erhebungen haben diesen Trend bestätigt.

Ob Blumen-Ringe oder bunte Armbänder mit Tiermotiven – das Basissortiment des Mädchen-Eies hält genauso klassische „Mädchensachen“ bereit, wie auch aktivierende Spielzeuge zum Werfen, Spielen und Malen, Puzzeln und Basteln. Genau die Vielfalt also, die sich die Mädchen von heute wünschen. Und genau die Bandbreite, die Mädchen mädchengerecht anspricht und deren Individualität fördert.

Das Besondere: Wie beim Klassiker wird es auch bei der neuen Variante zweimal im Jahr eine eigene Sonderserie geben. Los geht’s im August mit den Miniatur-Feen aus dem zauberhaften „Winx-Club“, bekannt aus der gleichnamigen und überaus beliebten und erfolgreichen TV-Serie. Ein würdiger Startschuss also, schließlich sind die sechs Heldinnen echte kleine Persönlichkeiten, die ihre individuellen Fähigkeiten im Teamwork einsetzen – und somit alle Abenteuer heldenhaft meistern.

Man merkt schon, dass die Ersteller des Textes versucht haben, den Eiern direkt etwas emanzipiertes auf den Weg zu geben – es sind nicht einfach Ü-Eier mit klassischen Mädchenspielzeug, sondern es fördert Mädchen ganz umfassend.

Ich kann mir vorstellen, dass die Marketingabteilung hier tatsächlich einen guten Markt ausgemacht hat und ihn erschließen will. Vieles, was man in Mädchen-Ü-Eier tun kann, würde in normale Ü-Eier nicht passen. Blumen-Ringe und Armbänder kann man eben besser an Mädchen vermarkten und vielleicht ist der Gedanke auch, dass man nichts in die Ü-Eier packen wollte, was eher nur zu einem Geschlecht passt, wie eben die Armbänder etc.

Interessant ist dabei auch die Figurenreihe:

Rosa Überraschungsei Fee


Rosa Überraschungsei schwarze Fee

Wie man sieht, sind die Figuren, die in den rosa Ü-Eier sind, wesentlich sexier als alles, was ich jemals in einem normalen Ü-Ei gesehen habe. Weil es natürlich auch unproblematisch ist, solches Spielzeug nur an Mädchen, also in einem erst einmal unsexuellen Kontext zu vergeben. Vielleicht trägt hier Ferrero auch dem Umstand Rechnung, dass Frauen schneller reif werden und damit auch für sie anderes Spielzeug interessant ist. Sie können sich so eher in Mädchenkreisen ins Gespräch bringen als mit anderen Figuren, weil sie so auch moderne, sexier Modelle übernehmen können und vielleicht sogar ältere Mädchenschichten ansprechen.

Bei den Jungs würde sich eine solche Differenzierung vielleicht einfach nicht lohnen, weil sie eher mit geschlechtsneutralen Spielzeug zufrieden sind.

Ich denke der Feminismus macht insofern zuviel an diesen rosa Eiern fest.

Die Gegenmeinung wird eher darauf abstellen, dass gerade das Ü-Ei ein Symbol dafür ist, wie unnötig die Geschlechterrollen stabilisiert werden und man eben gerade diese kleinen Punkte bekämpfen muss, damit die Konzerne merken, dass sie das nicht machen können und eben die kleinen Punkte zusammen die heteronormative Welt und die Geschlechterrollen vorgeben.

Mädchen wissen allerdings, dass sie Mädchen sind. Es ist nicht das Problem, dass sie sich erst mit rosa Ü-Eiern in bestimmte Kategorien einordnen. Und viele Mädchen mögen (selbst bei rein kultureller Erklärung) rosa und andere Sachen als Jungs. Ferrero findet hier allen falls bestimmte Rollen vor und richtet sein Marketing entsprechend aus, es verursacht damit keine Rollenbilder. Zumal mit einer Einteilung in die Mädchenkategorie heute denke ich auch ein durchaus positives Bild verbunden ist, dass eines emanzipierten, selbständigen Mädchens.

Ich denke viele Mädchen leben gern in ihrer Rolle und bei ihnen kommt das rosa Ü-Ei vielleicht sogar ganz gut an. Ich bin gespannt, ob es sich auf dem Markt hält.

Wer es nicht mag, der muss es ja nicht kaufen.

69 Gedanken zu “Rosa Überraschungseier, Feminismus und die Geschlechterrollen

  1. @ Christian

    *Man merkt schon, dass die Ersteller des Textes versucht haben, den Eiern direkt etwas emanzipiertes auf den Weg zu geben – es sind nicht einfach Ü-Eier mit klassischen Mädchenspielzeug, sondern es fördert Mädchen ganz umfassend.*

    Man merkt die Arschkriecherei gegenüber der PC-Crowd „Fähnlein Frauenpauer“.

    Nicht nur hier übrigens, sondern überall in der Gesellschaft (bei unseren Politikerinnen und Politikern, den Juristinnen und Juristen, den Studenten – und Studentnnenvertretern und den Studenten-und Studentinnenvertreterinnen usw. – Sparchverhunzung, -verunklärung und Abbau von Eleganz, einer verschrobenen Ideologie und deren Kackscheiße jagenden Sturmabteilungen zuliebe, Kennzeichen von Feigheit und Rückgragtlosigkeit der Eliten, der Macht dieser Sturmabteilungen und ihrer PolitoffizierInnen.

    *Wie man sieht, sind die Figuren, die in den rosa Ü-Eier sind, wesentlich sexier als alles, was ich jemals in einem normalen Ü-Ei gesehen habe. Weil es natürlich auch unproblematisch ist, solches Spielzeug nur an Mädchen, also in einem erst einmal unsexuellen Kontext zu vergeben. *

    Das allerdings stört mich.

    Man muss kleinen Mädchen nicht noch eine Nuttenästhetik vorbildhaft nahebringen, sie für die Schlampenkultur zurichten.

    Das tun schon allzuviele Mütter, Madonna und Lady Gaga.

    Ansonsten: nichts gegen Rosa.

    Ich habe zwar gerne mit meiner Ritterburg gespielt, mich aber geärgert, dass es keine in Rosa gab.

    Ich liebe Rosa.

    Sollte ich doch noch sehr, sehr reich heiraten können – eine tolerante Frau, versteht sich, denn Tippse muss ja mit – werde ich mein Häuschen sicher rosa anpinseln lassen.

    Alerdings spreche ich lieber von „Apricot“, klingt irgendwie vornehmer und nicht so rosa: A-P-R-I-C-O-O-OH.

    ,

    • @ Alexander

      „Man muss kleinen Mädchen nicht noch eine Nuttenästhetik vorbildhaft nahebringen, sie für die Schlampenkultur zurichten.

      Das tun schon allzuviele Mütter, Madonna und Lady Gaga.“

      Etwas vom widerlichsten auf diesem
      Gebiet finde ich die Schönheits-
      Wettbewerbe die für kleine Mädchen
      in den USA durchgeführt werden.
      Also mit dem vollen Arsenal:
      künstliche Wimpern, extremes
      Schminken etc.
      Die treibende Kraft dahinter vor
      allem „gestörte“ Mütter.

      http://www.google.ch/search?q=beauty+pageants+children&hl=en&prmd=imvns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=7OYtUJuKJOj44QTG_IFA&sqi=2&ved=0CE4QsAQ&biw=1920&bih=997

      • „Etwas vom widerlichsten auf diesem Gebiet finde ich die Schönheits-Wettbewerbe die für kleine Mädchen
        in den USA durchgeführt werden.“

        Volle Zustimmung, Red Pill. Was müssen das für kranke Eltern sein.

      • Ja klar, immer auf die Mütter draufhauen, … selbst Hitlers Mutter wurde ja posthum die Schuld für seine Verbrechen gegeben, weil sie ihn zu sehr verhätschelt hätte (der prügelnde Vater hat ihm dagegen bestimmt nicht geschadet…).

        Gegenthese: was muss das für eine kranke Gesellschaft sein, die derartige Wettbewerbe ausrichtet und finanziert (es gibt sicher auch irgendwelche Preise, für die „Anerkennung“ allein würde wohl niemand den Aufwand betreiben).

        Und was haltet ihr von Bodybuilding auf Erwachsenenniveau für Vorschulkinder wie bei
        http://www.fitnessforhumans.com/2011/06/14/the-worlds-strongest-boy-richard-sandrak/
        ?

        • @ Sheera

          Ich sprach ausdrücklich von Eltern, nicht von Müttern.
          Und auf den gesellschaftlichen Aspekt wurde von mir in meinem Beitrag weiter unten eingegangen.

        • @ muttersheera

          „Und was haltet ihr von Bodybuilding auf
          Erwachsenenniveau für Vorschulkinder wie
          bei“

          Finde ich ebenso widerlich. Da es ja
          so ist, dass die wenigsten so ausgeprägte
          Muskeln rein durch Training entwickeln.
          Ohne Chemie funktioniert das fast nie.

        • @ muttersheera

          „Ja klar, immer auf die Mütter draufhauen,“

          Im Bezug auf den wichtigsten Aspekt
          der Durchführung solcher Konkurrenzen,
          nämlich an der Vorbereitung und
          Konditionierung ihrer Töchter haben
          ohne Zweifel die Mütter den wichtigsten
          Anteil.

          Klar hat auch die Gesellschaft und
          somit haben auch die Männer eine
          Verantwortung, dass so etwas überhaupt
          stattfinden kann.
          Daran wie ich die Verantwortung der
          Männer sehe wirst du wahrscheinlich
          keine Freude haben.
          Die heutigen mangifizierten Männer
          haben schlicht nicht mehr den
          Willen und die Kraft gestörte
          Frauen in die Schranken zu weisen.

        • „Gegenthese: was muss das für eine kranke Gesellschaft sein“

          altbekannte strategie, jede persönliche verantwortung auf die gesellschaft abzuschieben.

          die konkrete entscheidung, an solchen wettbewerben teilzunehmen, treffen die menschen selbst.
          und ja, die meisten „weiblichen“ rollenstereotype werden von frauen selbst reproduziert und in ihrer ausführung überwacht. nur wenn man berücksichtigt, dass frauen zur hälfte „die gesellschaft“ sind, ist das gesellschaftsargument halbwegs tauglich, befreit aber dennoch nicht von eigenverantwortung.

    • @ Alexander

      „Alerdings spreche ich lieber von “Apricot”,
      klingt irgendwie vornehmer und nicht so rosa:
      A-P-R-I-C-O-O-OH.“

      Persönlich bevorzuge ich Apricotine zwar
      eher in emotionalen Schwachphasen.
      Aber aufgepasst aus toxikologischen
      Gründen sollte man auf die richtige
      Formel achten also: C-C-OH mit einem
      C auch erfrischen in der Nase, aber
      halt verdammt giftig. Die zusätzlichen
      H`s sind sozusagen kollateral also
      seitlich angeordnet quasi wie es
      die meisten …. im Leben eines
      Mannes sein sollten.

    • @Roslin

      „Man muss kleinen Mädchen nicht noch eine Nuttenästhetik vorbildhaft nahebringen, sie für die Schlampenkultur zurichten.“

      Dazu wollte ich eigentlich auch noch was schreiben in dem Artikel. Der Vorwurf der Sexualisierung bereits sehr junger Mädchen liegt natürlich nahe.

      Deswegen hatte ich auch überlegt, ob es eher auf eine bereits etwas ältere weibliche Zielgruppe zielt, die vielleicht noch gar nicht mal so unbedingt Sexualität, aber schon die intrasexuelle Konkurrenz untereinander über Schönheit entdeckt hat.

      Heute führt wenig daran vorbei, gut auszusehen. Für Jungs und Mädchen ist Styling wichtiger geworden. Gerade was Haare angeht haben da die Jungs sehr zugelegt meine ich. (auch in der Hinsicht interessant: Gut gepflegte und gestylte Jungs komme ich denke ich schon bei vielen an, ich habe aber auch schon oft den Spruch gehört „Ich will keinen Mann, der länger im Bad braucht als ich“).

      Und man darf dabei auch nicht vergessen, dass gutes Aussehen Macht ist, bei Mädchen noch mehr als bei Jungs.

      Ich denke nicht, dass die Mädchen sich damit allein auf Schönheit reduzieren oder sich selbst zu Objekten reduzieren. Sie verstärken vielmehr bewusst ihre Position, bilden Status in ihrem Umfeld. Das schließt nicht aus, dass sie auch ansonsten lernen oder das man mit ihnen vernünftig reden kann.

      Sie machen sich aus meiner Sicht nicht verfügbarer, im Gegenteil mit steigender Schönheit werden sie eher unverfügbarer für die meisten Jungs, haben mehr Auswahl, verbessern ihre Position.

      Um so sicherer ein Staat ist, um so mehr können schöne Frauen auch sexuelle Reize präsentieren, ohne befürchten zu müssen, dadurch Gewalthandlungen zu erleiden, weil es als Verfügbarkeit fehlinterpretiert wird. Natürlich gibt es dumme Sprüche und auch sexuelle Belästigungen. Aber im ganzen scheinen sich Frauen in sexy Kleidung sicher genug zu fühlen, sonst würden sie sie nicht tragen. Das hat nichts mit Schuldzuweisung zu tun, ich halte es für eine verständliche Reaktion auf Unsicherheit. Sexy Kleidung scheint kein solches mehr an Belästigung auszulösen, dass es deren Vorteile ausbremst (was nicht bedeutet, dass sexuelle Belästigungen okay sin, keineswegs).

      Bei ganz kleinen Mädchen, die noch vollkommen außerhalb dieses Spiels sind, ist, wie Red Pill zurecht sagt, das ganze etwas pervers.

      • „Heute führt wenig daran vorbei, gut auszusehen.“

        Nichts spricht dagegen gut auszusehen. Aber diese Figuren da oben sehen nicht einfach gut aus. Die wollen einen Schwanz in ihrer Pussi.
        Was würdest Du denn von einer Frau denken, die sich so vor Dir hinstellt? Eindeutiger geht es ja wohl kaum noch.

      • „Bei ganz kleinen Mädchen, die noch vollkommen außerhalb dieses Spiels sind, ist, wie Red Pill zurecht sagt, das ganze etwas pervers.“

        „Fee“ Nummer eins hat halterlose Strümpfe, einen Minirock, ein bauchfreies Top und hohe Stiefelchen an. Ihre figürlichen Proportionen würden jede Frau in der Mitte abknicken lassen. Pervers finde ich noch recht milde ausgedrückt. Bedenkt man, dass drei- oder vierjährige das in die Hände bekommen. Sicherlich können sie es in diesem Alter noch nicht reflektieren und nehmen es daher als gegeben hin.

        Alexander und RedPill, volle Zustimmung.

      • @ Christian

        *Ich denke nicht, dass die Mädchen sich damit allein auf Schönheit reduzieren oder sich selbst zu Objekten reduzieren. Sie verstärken vielmehr bewusst ihre Position, bilden Status in ihrem Umfeld. Das schließt nicht aus, dass sie auch ansonsten lernen oder das man mit ihnen vernünftig reden kann.*

        Die Figurinen holen Mädchen da ab, wo sie naturgemäß gerne stehen.

        Natürlich lernen Mädchen schon sehr früh, wie sie sich die Umwelt geneigt machen können, wie sie Hartes und Schweres umgehen können, andere dazu animieren können, das füür sie zu tun, was sie nicht tun wollen.

        Wimper-Klimper ist eine erfogversprechende Methode.

        Dagegen ist auch gar nichts zu sagen, das ist eine der Waffen, mit denen die Natur legitimerweise die schwächere Frau ausgestattet hat.

        Nur möchte ich nicht, dass Kutlur (hier die Unkultur des Verkaufen-Wollens) diese natürlichen Trends auch noch über die Maßen verstärkt und EINSCHÄRFT.

        Genausowenig wie ich nicht möchte, dass die natürliche Neigung von Jungen zu Dominanz, Präpotenz und aggressiverem Verhalten, ihre natürlichen Selbstbehauptungswaffen, auch noch kulturell überbetont werden etwa durch entsprechende he-mannishe Computerspiele.

        Dann wird inhärentes Verhalten auf ungute Weise verstärkt, „überdeterminiert“ würde Chomsky wahrscheinlich sagen, die natürliche Neigung von Mädchen zur Vernuttung, die natürliche Neigung der Jungen zur Überwältigung.

        Auc hier macht die Dosis das Gift und Sein-Lassen ist sinnvoller als krampfhaftes Davon-weg- oder, wie hier, Dazu-hin-Erziehen.

        Also:

        Mädchen ein wenig näher an das Leisten-Wollen, an das Kämpfen-Wollen heranführen, ohne ihnen das Verführen-Wollen kramfhaft auszutreiben, das zu ihrer (Duchschitts-)Natur gehört und sie ja auch später, auf eine spezifisch weibliche Art schön macht, anmutig.

        Jungnen etwas näher an das Verführen-Wollen heranführen, ohne ihnen das Kämpfen-Wollen völlig auszutreiben, das sie auch, später, auf eine spezifisch männliche Weise schön macht.

        Die natürlichen Unterschiede also nicht künstlich überbetonene bis in’s Unappetitlich-Groteske, gar Gefährliche hinein, wie das hier mit diesen Flügelnutten geschieht.

  2. Ich stimme Roslins Kritik an der Sexualisierungssozialisation zu.

    Ich lehne jeglichen durch gesellschaftliche Einflüsse künstlich verstärkten Druck auf Mädchen und Frauen in Richtung Schönheit und Sexualisierung völlig ab. Wie so oft haben solche Tendenzen natürlich nichts mit dem imaginierten „Patriarchat“ zu tun, sondern mit dem Kapitalismus, der aus Gründen der Profitmaximierung die Instinktdispositionen von Frauen und Männern maximal ausbeutet, daher den Schönheitsdruck auf Frauen und den Statusdruck auf Männer massiv künstlich verstärkt.

    Ich halte es für richtig, wenn Frauen versuchen sich solchen überhöhten Schönheitsstandards zu entziehen und sich dagegen wehren.

    • @Leszek

      „Ich lehne jeglichen durch gesellschaftliche Einflüsse künstlich verstärkten Druck auf Mädchen und Frauen in Richtung Schönheit und Sexualisierung völlig ab.“

      Meiner Meinung nach ist der einzige Weg dem entgegenzuwirken, die Sexualität einzuschränken. Solange man freie Sexualität gut heißt, wird das sexuelle automatisch betont (jedenfalls in großen Gesellschaften ohne hohe Verwandtschaft.)

      „Wie so oft haben solche Tendenzen natürlich nichts mit dem imaginierten “Patriarchat” zu tun, sondern mit dem Kapitalismus“

      Ein Gespenst durch das andere ersetzt, wenn auch der Vorwurf an den Kapitalismus zumindest etwas Substanz hat.

      „der aus Gründen der Profitmaximierung die Instinktdispositionen von Frauen und Männern maximal ausbeutet, daher den Schönheitsdruck auf Frauen und den Statusdruck auf Männer massiv künstlich verstärkt.“

      Das glaube ich nicht. Er schränkt sie nur am wenigsten ein, macht die Unterschiede größer, weil es einfach mehr zu verteilen gibt. Es macht sie auch gerade aufgrund des höheren Wohlstandes freier, sich auf andere Sachen zu konzentrieren. Die Unabhängigkeit der Frau und die leichtere Scheidung führen eben auch dazu, dass Männer eher Kurzzeitstrategie-Auswahlelemente in ihrer Wahl betonen.
      Aber immerhin ein weiterer guter Grund gegen den Kommunismus zu sein: Frauen wären weniger schön 😉

      „Ich halte es für richtig, wenn Frauen versuchen sich solchen überhöhten Schönheitsstandards zu entziehen und sich dagegen wehren.“

      Sicher, jede wie sie möchte. Problem nur: Weil nicht die Industrie die Normen und die Wünsche schafft, lohnt es sich für die Frauen selbst auch zu sehr und sie müssen dementsprechend die Nachteile in der intrasexuellen Konkurrenz hinnehmen, wenn sie aussteigen. Wobei es natürlich noch viele Unterschiede gibt zwischen „Schlampenkleidung“ und „Stilvoll, aber auch stark sexuell“. Nicht jedes sexuelle Outfit muss billig aussehen.

      Ich halte es für richtig, wenn Frauen versuchen sich solchen überhöhten Schönheitsstandards zu entziehen und sich dagegen wehren.

      • Ich denke auch es sind in erster Linie die weniger attraktiven Frauen, die sich wg. Überbewertung des Äußeren und Sexualisierung beschweren. Ich habe jedenfalls noch keine Frau, die über Schönheit und erotische Ausstrahlung verfügte, getroffen, die diese nicht ganz bewusst eingesetzt hätte.

        Darin liegt natürlich schon eine Benachteiligung derjenigen, die nicht darüber oder über weniger davon verfügen, aber die Natur ist nun mal ziemlich ungerecht.

        Der Vorwurf wäre wohl auch weniger den Männern zu machen, als den Frauen, die sie bewusst einsetzen um ihre Ziele zu verfolgen.

        • @ El_Mocho

          Männer führen durch sanfte Dominanz und sind dann schön für viele Frauen.

          Frauen führen durch Verführung und sind dann schön für viele Männer.

          Wenn das klappt, wenn der Mann sich auf die Frau einlässt, sich verführen lässt, die Frau auf den Mann, sich sanft dorthin führen lässt, wohin sie ihn verführen will, dann wird ein rassiger Tango daraus, ein schöner Tanz der Geschlechter.

          Mein Gott, verführt die gut: dieser Hüftschwung, dieser Blick der „Beute“ über die Schulter, ob der Jäger auch jagt, das kann man nicht lernen.

      • @ Christian

        „Ich halte es für richtig, wenn Frauen versuchen
        sich solchen überhöhten Schönheitsstandards zu
        entziehen und sich dagegen wehren.“

        Das Ganze ist halt eine ausgesprochene
        Gratwanderung. Sich dem zu entziehen
        hat halt bezüglich Chance bei möglichen
        Partnern entsprechende negative Folgen.

        Frauen die zum Beispiel intensiv und
        regelmässig Sport treiben und deshalb
        wegen des Aufwandes das Haar kurz
        tragen und gleichzeitig mit eher
        unweiblicher Kleidung und Schuhen
        herumlaufe, vermindern ganz klar das
        Spektrum der möglichen Verehrer.
        Im Leben hat alles seinen Preis.

        Vielleicht sind es ja dann Männer
        die mehr auf die inneren Werte
        schauen? Träumt weiter Leute!
        Männer wollen nicht unbedingt
        Frauen die billig und nuttigt
        daher kommen, aber Frauen mit
        sexueller Ausstrahlung.

        • was meiner Meinung nach bei dem Ganzen vergessen wird ist, dass es kein allgemeingültiges Schönheitsideal gibt.

          Die Medien und die Industrie entwerfen verschiedene Schönheitsideale, die angenommen und reproduziert werden.

          Es mag eine große Mehrheit geben die das als „wahr“ annimmt, womit man täglich berieselt wird.

          Und dennoch weichen individuelle Präferenzen davon ab.

          Dank dem aktuellen Fitnesstrend wird eine Frau, die Sport treibt, von manchen sozialen Gruppen sogar noch eher als Schönheitsideal angenommen werden, als eine die nur das nötigste tut um schlank zu bleiben, dafür aber lange Haare trägt.

          Das wäre zu einfach gedacht. Es mag gewisse optische Reize geben, die man in den meisten aktuellen Schönheitsidealen wiederfindet, trotz unterschiedlicher „Typen“.
          Aber ich geh davon aus, dass die meisten Menschen, die auf heutige Schönheitsideale geprägt sind, mit Schönheitsidealen der Vergangenheit fast garnix anfangen könnten.

          Es gibt keine objektive Schönheit. Vielleicht gewisse Körperliche Merkmale die auf irgendwas hineuten könnten.

          Aber es klang hier ja schon an, wenn man davon ausgeht dass esim Kommunismus nicht so viele geben würde, dass Schönheit nichts ist was man von Grund auf hat, sondern was zu einem Teil erst aufgebaut werden muss.
          Man könnte davon ausgehen, dass eine Person die sich gesund ernährt, genug bewegt, einen „vorteilhaften“ Hormonspiegel usw hat, schön ist. Was als Vorteilhaft gilt ist aber zum Teil auch kulturell geprägt. Und alle, die dem gewünschten Ideal nicht entsprechen müssen sich also verbiegen und quasi Schönheit dahin formen, wo kaum welche ist. Ohne diese Anpassung würden sie ja nicht als Schön wahrgenommen werden. (zumindestens vom „Mainstream“)

          Ich glaube der aktuelle Schönheitsdruck ist nicht nur kapitalistisch geprägt, sondern auch anderwertig ein Zahn der Zeit. Man orientiert sich an der „Allgemeinheit“ und nimmt diese als größte Gruppe wahr und als relevate Gruppe. Dank selektiver Wahrnehmung ist man vor den Idealen anderer Gruppen blind.
          Dabei wäre „der Mainstream“ in sich ja schon ein Konstrukt (vermutlich auch kapitalistisch bedingt, vielleicht aber auch einfach psychologisch. Also basierend auf den natürlichen Mechanismen des Menschen wie er seine Welt wahrnimmt und ordnet, Gruppenidentität fühlt usw. Sonst könnte der Kapitalismus da ja auch garnnicht anknüpfen).

        • @ unkraut

          „Es gibt keine objektive Schönheit. Vielleicht
          gewisse Körperliche Merkmale die auf irgendwas
          hin deuten könnten.“

          Mittlerweile sollte eigentlich jedem
          klar sein, dass Schönheit wie auch
          die meisten anderen körperlichen und
          mentalen Eigenschaften der Menschen
          im wesentlichen sozial konstruiert
          sind. Also einfach weiter konstruieren.

        • @ Red Pill

          *Mittlerweile sollte eigentlich jedem
          klar sein, dass Schönheit wie auch
          die meisten anderen körperlichen und
          mentalen Eigenschaften der Menschen
          im wesentlichen sozial konstruiert
          sind. Also einfach weiter konstruieren.*

          Mit dem Konstruieren klappt’s ja so dolle nun gerade nicht.

          Weshalb sich die Sozialkontrukteure auf’s Dekonstruieren konzentrieren.

          Is‘ ja irgendwie auch einfacher.

          Mit der „Kritischen Theorie“ haben sie sich einen Universalvorschlaghammer geschaffen mit dem sie seit fast 50 Jahren „dekonstruieren.

          Dumm nur, dass es mit dem Dekonstruerien auch nicht so recht klappen will.

          Der Mensch ist halt störrisch.

          Am Ende kann man ihn nur erschießen.

        • @ Roslin

          „Mit der “Kritischen Theorie” haben sie sich einen Universalvorschlaghammer geschaffen mit dem sie seit fast 50 Jahren “dekonstruieren.“

          Das ist natürlich mal wieder Quatsch. Die Kritische Theorie ist eine ganz andere Denkströmung als die Dekonstruktion.

          Mal abgesehen davon, dass der böse „Ober-Kulturmarxist“ Adorno z.T. ähnlich gegen das repressive Potential eines abstrakten Gleichheitsbegriffs polemisiert hat, wie Du es hin und wieder tust.

          Zitat Theodor Adorno aus seinem von vielen als Hauptwerk angesehenen Buch „Minima Moralia“:

          „Das geläufige Argument der Toleranz, alle Menschen, alle Rassen seien gleich, ist ein Bumerang. Es setzt sich der bequemen Widerlegung durch die Sinne aus, und noch die zwingendsten anthropologischen Beweise dafür, daß die Juden keine Rasse seien, werden im Falle des Pogroms
          kaum etwas daran ändern, daß die Totalitären ganz
          gut wissen, wen sie umbringen wollen und wen nicht. Wollte man dem gegenüber die Gleichheit alles dessen, was Menschenantlitz trägt, als Ideal fordern, anstatt sie als Tatsache zu unterstellen, so würde das wenig helfen. Die abstrakte Utopie wäre allzu leicht mit den abgefeimtesten Tendenzen der Gesellschaft vereinbar. Daß alle Menschen einander glichen, ist es gerade, was dieser so paßte. Sie
          betrachtet die tatsächlichen oder eingebildeten Differenzen als Schandmale, die bezeugen, daß man es noch nicht weit genug gebracht hat; daß irgend etwas von der Maschinerie freigelassen, nicht ganz durch die Totalität bestimmt ist. Die Technik der Konzentrationslager läuft darauf hinaus, die Ge-
          fangenen wie ihre Wächter zu machen, die Ermordeten zu Mördern. Der Rassenunterschied wird zum absoluten erhoben, damit man ihn absolut abschaffen kann, wäre es selbst, indem nichts Verschiedenes mehr überlebt. Eine emanzipierte Gesellschaft jedoch wäre kein Einheitsstaat, sondern die Verwirklichung des Allgemeinen in der Versöhnung der Differenzen. Politik, der es darum im Ernst noch ginge, sollte deswegen die abstrakte Gleichheit der
          Menschen nicht einmal als Idee propagieren. Sie sollte statt dessen auf die schlechte Gleichheit heute, die Identität der Film- mit den Waffeninteressenten deuten, den besseren Zustand aber denken als den, in dem man ohne Angst verschieden sein kann.”

        • @ Leszek

          Das mag für Adorno zutreffen, aber nicht bei seinen Jüngern, die als Alt- und Post-68’er aus „Kritischer Theorie“ auch nur einen Vorschlaghammer gemacht haben, der ihrem „Freiheitsdrang“ im Wege Stehendes wegschlägt, auch wenn das die Pfeiler der Zivilisation selbst sind.

          Ohne neue tragfähige Strukturen entwickeln zu können.

          Nützliche Idioten des sich entschrankenden Konsumkapitalismus, dem sie noch die letzten Hindernisse und Barrieren aus dem Wege räumten.

          Letzten Endes wurde Adorno selbst weggeschlagen von diesen Leuten (Du kennst ihn sicher, den barbusigen Auftritt der Studentinnen im Hörsaal VI, die den vornehmen, ein wenig schüchternen älteren Herren so demütigend aus dem Konzept brachten, der im katholischen Amorbach, im Schatten einer riesigen barocken Abtei, sein kleinstädtisch-irdisches Paradies fand.

        • @ Alexander

          „Dumm nur, dass es mit dem Dekonstruerien auch
          nicht so recht klappen will.“

          Was mich irgendwie immer wieder erstaunt,
          wie ausgehend von einfachen Tatsachen des
          Lebens, ( ungleiche kulturelle Leistungen
          verschiedener Ethnien zB.) die man aus
          was für Gründen auch immer nicht akzeptieren
          kann, hoch komplexe Theorien entwickelt
          werden. Interessant ist dabei das Bestreben
          die evidenten Fakts möglichst zu negieren.

          Wenn diese Theorien nicht auf weite Strecken
          derart ätzend und intellektuell meist absolut
          un sexy währen, verglichen mit dem was
          es sonst an spannendem zu studieren und
          zu experimentieren gibt, würde ich mir
          diese Theorien im Detail anschauen.
          Beneide niemand der sich das quasi im
          übertragenen Sinn bei Wasser und Brot
          antun muss. 🙂
          Ok ein typisches Beispiel von
          herablassender Toleranz meinerseits.

        • @ unkraut

          „Hübsche Frau, nicht? Traum aller Männer“

          Hübsch ja, Männertraum im Sinne der
          Auslösung einen unbändigen
          Begattungsreflexes eher nein. 🙂

        • @ Unkraut

          Da ich bei diesen Temperaturen und Tippse im Bade ohnhin zu kaum einem ernsthaften Gedanken fähig bin, konstruiere ich gerne mit und stelle hier mal kurz Sinaida Serebrjakowa vor, eine schöne Frau und meine Lieblingsaktmalerin mit einem absolut „männlichen“ Blick auf den weiblichen Körper (männliche Akte hat sie so gut wie nie gemalt – sehr oft der Fall bei Künsterinnen/Malerinnen, nicht allein mit Restriktionen zu erklären, meiner Meinung nach).

          Das ist sie, selbst eine sehr schöne Frau wie man sieht, ein Selbstporträt von 1909. Da war sie 25, frisch verheiratet, wohl auf dem Höhepunkt ihrer Schönheit, 1967 starb sie in Paris, geflohen vor dem Terror der Bolschewiki.

          Ihr Mann Boris Serebrjakow, ein Eisenbahningnieur, 1908

          Ihr Mann infizierte sich 1919 mit Typhus zu und starb, damals malte sie ihre 4 frisch verwaisten Kinder: „Das Kartenhaus“.

          1914 war ihre Welt noch in Ordnug: Frühstück

          Sie selbst 1911 nach dem Bad:

          Was für ein schönes Weib und großartige Malerin.

          Hier die Felder des Familiengutes, 1916.

          Nach der Enteignung hungerte die Familie, wie viele.

          Ein russisches Frauenbad, man spürt die Hitze 🙂

          Hier einer ihrer typischen sinnlichen Akte, 1931.

          ein weiterer Akt, 1932, nach einer Nordafrikareise

          Eine Leserin, 1940

          http://s0.wp.com/imgpress?url=http%3A%2F%2Fuploads1.wikipaintings.org%2Fimages%2Fzinaida-serebriakova%2Fnude-with-book-1940.jpg&w=600

          1924 war sie nach Paris geflohen, musste ihre beiden älteren Kinder in Russland zurücklassen, die sie über Jahre hinweg nicht mehr sah, nur die beiden jüngeren konnte sie mitnehmen.

        • @RedPill: bist halt wohl nicht Mittelalter-sozialisiert.
          @Roslin: Ich glaub in den letzten 100 Jahren hat sich zwar auch was an den Schönheitsidealen getan, dennoch würdest du heutzutage viele finden, für die diese Bilder nicht „die absoluten Traumfrauen“ darstellen würden.
          Die Bilder scheinen auch weniger „idealisiert“ zu sein, sondern von den Proportionen her eher „natürliche“ Akte zu zeigen.
          Wer eher natürliche Frauen mag wird damit was anfangen können, sehr vielen Leuten werden die aber bereits zu üppig sein.

          Ich sag ja nicht, dass jeder sich sein persönliches Schönheitsideal durch die Medien bildet, aber das Schönheitsideal bzw der „Marktwert“ jedes einzelnen wird zum Teil dennoch am „gesellschaftlichen Schönheitsideal“ gemessen.

          (Damit man es nicht verwechselt: ich habe nie behauptet dass das Schönheitsideale zu 100% konstruiert/sozialisiert sind. Aber 100%genetisch vorbestimmt sind sie ganz sicher nicht, dafür gibts zwischen den Epochen und den Kulturen zuviel Varianz.)

        • @ Unkraut

          *@RedPill: bist halt wohl nicht Mittelalter-sozialisiert.*

          Auch im „Mittelalter“ (Cranach ist Renaissance) gab es nicht nur die „gotischen“ Figuren des Cranach, sondern zur gleichen Zeit die üppigeren Weiber eines Dürer, eines Hans Baldung Grien.

          Die überschlanken Models der Modeindustrie sind eine Kreation schwuler Modeschöpfer und ihrer Kundinnen, die kein erotisches Interesse an diesen Körpern haben.

          Solche Hungermodels bevölkern Modezeitschriften FÜR Frauen.

          Models in Zeitschriften für Männer sind wesentlich üppiger.

          Hier kommt es zu einer Fehlsteuerung des Bewusstseins junger Mädchen.

          Sie sehen als erstes die Modezeitschriften ihrer Mütter und denken, so wie die dort präsentierten Hungerhaken müssten Frauen asusehen, die als schön gelten können.

          Die Models dort sollen aber gar nicht erotisch schön sein. Das sollen nur die Kleider sein, die sie tragen.

          Aber einen Playboy wird man einem Mädchen nicht in die Hand drücken.

          Der wäre zu unkeusch.

          Gäbe aber realistischer wieder, was durchschnittliche Heteromänner für schön halten.

          Das ist weit entfernt vom knabenhaften Schönheitsideal meist schwudler Modeschöpfer.

          Übherhaupt erstaunlich, dass sich Frauen ihre Haute Coutüre von meist schwulen Männern entwerfen lassen.

          Ganz selten mal ein erfogreicher Heteromann.

          Noch seltener eine erfolgreiche Frau.

        • Stella McCartney, Vera Wang, Vivienne Westwood, Patricia Field, Phoebe Philo, Victoria Beckham macht auch hübsche Sachen.

          Also, keine Rede von „kaum eine Frau“. War das wieder „Volksempirie“?

        • @ unkraut

          „Die Bilder scheinen auch weniger “idealisiert” zu sein, sondern von den Proportionen her eher “natürliche” Akte zu zeigen.
          Wer eher natürliche Frauen mag wird damit was anfangen können, sehr vielen Leuten werden die aber bereits zu üppig sein.“

          Wenn diese Bilder auch für meinen
          Geschmack eher etwas zu üppig sind so
          repräsentieren sie doch bezüglich der
          Proportionen ein allgemein gültiges
          kulturübergreifend als attraktiv
          empfundenes Prinzip. Unter anderem
          ein als weiblich empfundenes H/W
          Verhältnis. Dass die Vorliebe für
          mehr oder wenige Fett in verschiedenen
          Zeitaltern variierte wird niemand
          bestreiten. So würde man heute, in
          einer Zeit der Silikonbusen, eine
          Marilyn M, die quasi als Busenstar
          gehandelt wurde, nun als flachbrüstig
          bezeichnen.

        • @ unkraut

          „bist halt wohl nicht Mittelalter-sozialisiert.“

          Weshalb mich Bilder aus dieser Epoche
          nicht wirklich erotisch ansprechen liegt
          vor allem die Darstellung der Gesichter.
          Diese erscheinen mir teilweise irgendwie
          entrückt oder vergeistigt.
          Senden also nicht die Signale einer
          Frau aus die Sex heben möchte.

        • @redpill:
          „so
          repräsentieren sie doch bezüglich der
          Proportionen ein allgemein gültiges
          kulturübergreifend als attraktiv
          empfundenes Prinzip. Unter anderem
          ein als weiblich empfundenes H/W
          Verhältnis. Dass die Vorliebe für
          mehr oder wenige Fett in verschiedenen
          Zeitaltern variierte wird niemand
          bestreiten.“

          Genau das meinte ich doch: manche Teile von Schönheitsidealen sind im Menschen festgelegt, andere sind (sozial) konstruiert.

          Nur ist die menschliche Wahrnehmung nicht so gut darin immer genau zu bestimmen welcher Teil welchen Ursprung hat.
          Letztenendes kann es jemandem auch egal sein, solange es keine Probleme bereitet. 🙂

  3. Ich würde meiner Tochter ausreden, so was zu kaufen. Denn sie ist mehr als nur eine sexy Schlampe. Und genau das stellen diese Figuren dar.

    Ü-Eier richten sich doch wohl vornehmlich an Kinder. Bei solchen Spielzeugen ist es jedenfalls kein Wunder, wenn Mädchen/junge Frauen immer aufdringlicher, narzisstischer und egozentrischer werden.

    Bei jungen Menschen sollte man den Geist fördern, nicht den Sex. Letzterer kommt ja eh von alleine.

    • Ich würde meiner Tochter ausreden, so was zu kaufen. Denn sie ist mehr als nur eine sexy Schlampe. Und genau das stellen diese Figuren dar.

      Ist das nicht letzlich das „reduktionsargument“, was du bei anderen Dingen nicht gelten lassen wolltest, wenn ich mich recht erinnere?

      Also, die Figur _ist_ Sexy (oder soll sein), aber leitet sich daraus direkt ein „nur“ ab? Wäre da eine klassische Nerdfigur wie Lucca (1) oder Agatha (2) drin, würde man doch auch nicht sagen, dass man da jemand auf „seine technikfähigkeiten“ reduziert.

      1) http://www.creativeuncut.com/gallery-01/art/ct-lucca3.jpg
      2) http://1.bp.blogspot.com/_mgyYTW2w19c/S7k_3ad8wuI/AAAAAAAAIiI/kWI-9hV8yzY/s1600/welcomepage6.jpg

      • „Ist das nicht letzlich das “reduktionsargument”, was du bei anderen Dingen nicht gelten lassen wolltest,“

        Was habe ich wann nicht gelten lassen wollen?

        „die Figur _ist_ Sexy (oder soll sein), aber leitet sich daraus direkt ein “nur” ab?“

        Nicht direkt aber prinzipiell schon. Frauen gelten doch in unserer Gesellschaft eh schon als sexy. Und Sexualität entwickelt sich doch eh von alleine. Intelligenz, Neugier und rationales Denken, das sollte man bei Kindern fördern.
        Sich sexy anziehen, das tun Mädchen schon früh genug.

    • Oh, kommt drauf an welche Aspekte davon.
      Der Aspekt „mein einziges Hobby sind andere Menschen, und was sie falsch machen während sie mit anderen Menschen interagieren“ kann mir gerne gestohlen bleiben.

      Auch wenn ich dafür den Arsch hinterhergetragen kriegen würde: das würd ich nicht aushalten 😉

      • Mir ebenso. Und diese süßen Prinzessinnenkleidchen sind zwar hübsch anzusehen, aber äußerst unbequem. Und sie halten auch überhaupt nichts aus.

      • @ keppla

        Schön dargestellt.

        Es handelt sich aber um pathologische Weiblichkeit. Daran möchte ich als ausgeprägter Frauenfreund mal erinnern.

        Unsere Männlich- und Weiblichkeit sind von Natur aus sinnvolle Differenzierungen.

        Bei Frauen wird das Beziehungsthema überreizt. Bei Männern das Autonomiethema. Allerdings nur, wenn sie scheiße drauf sind.

        PS: Daß Adrian gerne ein Mädchen sein würde, ist ja nicht verwunderlich. Der hat ja ein Hormontrauma im Mutterleib. Und ist kein richtiger Mann geworden.

  4. Mir fällt gerade mal auf: eigentlich geht die Kritik, egal ob berechtigt oder nicht, an den falschen: wenn ich mich nicht ganz irre, sind die Figuren aus einer Zeichentrickserie (auch „für Mädchen“), die Ferrero vmtl einfach lizensiert hat, um ein Marktsegment zu erschliessen.

    Ich wage zu behaupten: wäre „Dora the Explorer“ hier beliebter, hätte man vmtl auch einfach das Lizensiert, und dann hätte man da nun keine sündigen Succubi, sondern ein Musterbeispiel an Multikulturalität 🙂

  5. Leuts, die Winx-Club-Figuren waren bereits 2006 im normalen Ü-Ei, sagt mir wiki.

    Tja, da regten sich Generationen von Frauen über die Barbie auf, die immerhin noch diverse Berufe ausübte

    http://www.glamour.de/stars/star-news/barbie-barbie-ist-eine-emanze
    http://en.wikipedia.org/wiki/Barbie's_careers

    und deren unnatürliche Figur irgendwann modifiziert wurde (breitere Hüften, keine ganz so schlanke Taille, etc.) und dann kommt der Backlash in Form dieser Mangaartigen Harry-Potter-Verschnitt-Figuren, bei denen selbst Adrian als liberaler Schwuler eine eindeutige, sexuelle Botschaft vernehmen will, die er ihm anvertrauten Mädchen nicht als Vorbild präsentieren wollen würde… es geht also voran 😀

    Ich werd die rosa Ü-Eier boykottieren. Und die normalen gleich mit.
    Falls irgendwer sie meiner Tochter schenkt, dann isses halt so, kein Grund sich aufzuregen.

  6. was gut zum thema passt ist folgender artikel.

    Canadian Schools Teaching 8-Year-Olds There Are Six Genders Without Parental Permission
    http://www.nomblog.com/26781/

    die sexualisierung der gesellschaft ist doch mehr oder weniger eine direkte folge der 68 bzw links/grüner ideen. wobei grüne immer mal wieder so fortschrittlich sind das sie damit spielen inzest zu legalisieren …

    wer die normen in einer gesellschaft verändert sollte sich aber nicht über die ergebnisse wundern. ‚bedenkenloses‘ abtreiben ist ein ergebnis die sexualisierung die andere…. (um es zugespitzt zu formulieren)

    • Das ist Unsinn, „sexualisiert“ waren die Menschen schon immer. Nur durften sie es über lange Zeit nicht zeigen, weil Kirche und ihnen verbundene Autoritäten es nicht zuließen. Und jetzt arbeiten die Feministinnen daran, zu diesen Verhältnissen zurück zu kehren.

      Wenn du mal wissen willst, wie sexualisiert die Menschen (einschließlich der Priester) im Mittelalter waren, lies dieses Buch:

      http://www.amazon.de/Montaillou-Dorf-Inquisitor-1294-1324/dp/3548265715

    • die sexualisierung der gesellschaft ist doch mehr oder weniger eine direkte folge der 68 bzw links/grüner ideen.

      Gewagte These, deutsche Phänomene zur Erklärung ranzuziehen, nachdem du dich auf einen Artikel aus Kanada berufst… 😉

      wobei grüne immer mal wieder so fortschrittlich sind das sie damit spielen inzest zu legalisieren

      Auch wenn ich die Grünen ansonsten nicht sonderlich mag, DAS ist mal etwas, wo ich ihnen rechtgeben würde.

      Solange das ganze Kinderlos ist, gibt’s einfach kein verletztes Rechtsgut, also kann wenn überhaupt nur die inzestiöse Fortpflanzung strafbar sein.

      Und wenn man so argumentiert, muss man konsequenterweise auch verbieten, dass sich Menschen mit bestimmten Behinderungen fortpflanzen, denn da kann das Risiko eines behinderten Kindes deutlich höher sein als bei Inzucht. Das wurde bisher aber ziemlich eindeutig als legal klassifiziert, also fällt auch das Fürsorgeargument.

  7. Etwas Unfaßbares ist geschehen. Es gibt Ü-Eier für Frauen.

    Frauen sind das andere Geschlecht. Und Männer der Normalfall.

    Das weiß doch jeder schon. Das müssen uns Feministinnen nicht erzählen.

    Vielleicht sollten sie noch erklären, was an diesem Umstand eigentlich konkret schlimm ist.

    Wie retten wir die armen kleinen dummen Mädchen vor fremdbestimmenden Ü-Eiern? Oder sind kleine Mädchen doch nicht so dumm, wie es Feministinnen gerne hätten?

    Wann wird eigentlich der nächste Alien-Film über den Ursprung der Ü-Eier gedreht?

    Ist das Patriarchat nicht eigentlich ein Import des geheimnisvollen schwarzen Monolithen?

    Unsere Gesellschaft kann sich nicht zum besseren entwickeln, wenn wir nicht die wirklich existentiellen Fragen klären und uns darum kümmern.

    Vielleicht sollten sich ganz bewußt mehr Männer diese Ü-Eier kaufen und ganz dialektisch der kapitalistischen Kulturindustrie ein Schnippchen schlagen und dadurch ihr Undoing Gender voranbringen?

    Profeministische Männer, kauft rosane Ü-Eier. Das ist Kapitalismus- und Patriarchatskritik in einem. Also gleich zwei Dinge auf einmal…

    Möge die feministische Gesellschaftskritik uns alle aus unserem finsteren Schlafe erwecken.

  8. Pingback: Gleichmacherei im Feminismus? « Alles Evolution

  9. Hier zeigt sich wieder einmal sehr schön eine auffällig groteske Seite des Feminismus bzw. vieler Feministinnen:

    Sie regen sich auf über Hinweise auf die Hirschbrunft im Nationalpark, gewöhnen männlichen Hunden das Urinieren mit gehobenen Hinterbein ab…

    …setzen Ampelmädchen auf Fußgängerampeln durch, klappbare Wickeltische auf universitätsinternen Herrentoiletten und versuchen ebenso, Pissoirs auf denselben, auch außerhalb der Hochschulwelt, zu verbieten (…damit der Mann nicht länger beim Pinkeln im Stehen „in seiner Männlichkeit triumphiert“…)…

    …oder sie bezeichnen es eben als „sexistische Kacksch…“, wenn ein Süßwarenhersteller seine Produkte geschlechtsspezifisch und mit einer als geschlechtsspezifisch geltenden Farbe vermarktet.

    Aber so ist die Welt aus feministsicher Perspektive eben, selbst ohne diese erbärmlichen, maskulistischen „Jammerlappen“, die sich erdreistet haben, z. B. die je nach Statisktik 9-12 mal so hohe Suizidrate männlicher Jugendlicher im Vergleich zu weiblichen zu thematisieren:

    Überall auf dieser bösen „Männerwelt“ lauert sexistische Kack-Piiiiiiiiieeeeeep (Zensiert!), Geschlechter werden aus geschlechtsneutralen, zweibeininigen, unbeschriebenen, zu allem formbaren Vorlagen konstruiert, und das dabei noch ohne Not zu Unterdrückern und Unterdrückten, usw. – Hauptsache, immer schön grotesk und so, dass es normale Menschen kaum glauben können, was sie aber auch nicht müssen, da die Massenmedien ihnen das schon irgendwie ins Hirn träufeln.

    Achtung Achtung, liebe Feministinnen & Lila Pudel, jetzt kommt richtig viel „sexistische“ Kack-Piiiiiiieeeeeeep (Zensiert!), um es in Ihrem „Fach“-Jargon auszudrücken:

    Ich hätte da ein Paar schöne Verbesserungsvorschläge an Ferrero, um die guten Eierchen noch „sexistischer“ zu machen. Ach kommt schon, Ihr habt für oder eher gegen uns Männer eure „positive Diskriminierung“ auf Lager, um an Unschuldigen zu „rächen“, was andere Männer, die schon lange nicht mehr leben, vor Jahrhunderten nur teilweise verbockt haben, ich komme jetzt mit „positiver sexistischer Kack-Tüüüüüüüüt (Zensiert!)“, nicht um was zu rächen, sondern um die Gesellschaft menschlicher zu machen und vor allem zu retten:

    1. Ferrero könnte statt der von Roslin oben im ersten Kommentar zurecht kritisierten „Schlampe-sein-Propagierungs-Figürchen“ ein Paar schöne Figuren von Frauen, die gerade am Herd stehen und dabei mit einem fröhlich-zufriedenem Gesicht im Kochtopf herumrühren, die mit einem ebenfalls zutiefst zufriedenem Gesicht am Wickeltisch den Nachwuchs „pampern“, die ebenfalls gerade sichtlich glücklich vor den Augen ihrer ebenfalls sichtlich glücklichen Kinder einen Apfelkuchen in den Backofen schieben (Vielen Dank für die Steilvorlage an Eva Herman!!!) oder die mit einem Mann freudestrahlend vor dem Traualtar stehen veröffentlichen, also Schokoladeneier mit solchen Figuren veröffentlichen. Die Kosten für den nach dieser Veröffentlichung vermutlich notwendigen Personenschutz für die Ferrero-Entscheidungsträger könnte der Staat getrost tragen, er bekäm langfristig das Geld dafür durch eine Entschärfung der demographischen Krise wieder rein.

    2. Statt solchen „Backlash“-Figürchen oder als sinnvolle Ergänzung zu diesen wäre es auch nicht schlecht, in spezielle Ü-Eier für Mädchen ein Paar kleine Schriftröllchen zu legen mit kurzen, einprägsamen Informationtexten über Auswüchse des Feminismus und über unterdrückte Wahrheiten, die als „maskulistisch“ gelten – es würde dann nicht lange dauern, bis alle Mädchen der Nation die Wahrheiten über Alice „Sie hat ihn entwaffnet…da kommt Frauenfreude auf…“ Schwarzer, über Andrea „Ich will einen Mann zu einer blutigen Masse geprügelt sehen“ Dworkin oder über Valerie Solanas kennen, und auch bis sie z. B. von den hohen Suizidraten von Männern und insbesondere männlichen Jugendlichen erführen.

    3. Man könnte auch geschlechtsspezifische Riesenüberraschungseier in Straußenei-Größe herstellen, mit besonders viel Informationsmaterial und/oder vielen Figuren/extra großen Figuren drin. Vielleicht passt dann sogar ein kleiner Spielzeugherd mit Backofen oder eine Spielzeug-Wickelkommode rein – wie schön! Endlich wieder lachende Mädchengesichter…

    4. Man könnte spezielle Eier für Jungs herstellen (Wieder in Hühner- und Straußenei-Größe, himmelblaue Farbe) mit Pick-Up-Lektionen drin (die dann nur für größere Jungs), damit sie nicht bei jedem Versuch, ein Mädchen anzugraben, verbal voll eine rein kriegen. Oder mit Autochen, Lastwägelchen, Baggern, Flugzeugen, Eisenbahn-Loks und Waggons u. ä. – oder mit sachbuchmäßigen Informationen über sowas oder über die Tierwelt, über kindgerechte mathematisch-naturwissenschaftliche Gesetzesmäßigkeiten, Denksport, usw. – ein bisschen fördern ist ja okay, auch wenn es heute zuviel darum geht. Wichtig ist: Wenn fördern, dann wie sich das gehört!!!

    Na, liebe Feministinnen, liebe Lila Pudel, wie gefällt euch mein Verwöhnprogramm für euch? Schäumt die Galle schon schön?

    Eigentlich ist das gar nicht für euch, letztlich noch nicht einmal gegen euch, sondern es ist FÜR die Gesellschaft.

    Ich fände es toll: Ein politischer Durchbruch der Gerechtigkeit, eines Maskulismus, der kein eigener neuer Ismus ist, sondern nur das Gegengift zum Feminismus darstellt, und die Rettung der Gesellschaft auf der demographischen Ebene.

    So hätte man die Kinderüberraschung mit der Extraportion Milch wunderbar vereint mit einer „bitterbösen“, „sexistischen“ Kacksch…-Überraschung mit der Extraportion Backlash für Alice S. & co…

    …und die Welt wäre, zumindest im Vergleich zu jetzt, gerettet.

    P.S.(noch an Ferrero): Schreiben Sie dabei doch der einen Figur von der Frau, die im Kochtopf rührend (…und dabei auch ansonsten rührend!) am Herd steht, den Vornamen „Maren“ auf´s T-Shirt! Würde mir irgendwie eine ganz spezielle Freude machen…

    …und die Kinder sähen, dass auch Frauen mit modernen Vornamen traditionellen Geschlechterrollen keineswegs abgeneigt sein müssen.

    Ansonsten einen schönen Sonntag an alle hier!

    • „So hätte man die Kinderüberraschung mit der Extraportion
      Milch wunderbar vereint mit einer “bitterbösen”, “sexistischen” Kacksch…-Überraschung mit der Extraportion Backlash
      für Alice S. & co…“

      Mit dem Begriff Kinderüberraschung sollte
      man schon ein wenig vorsichtig sein.
      Aus Sicht der Gesellschaft sind alle
      erdenklichen Massnahmen zu ergreifen,
      damit uns die Frauen wieder vermehrt
      mit Kindern überraschen.
      Macht aber nur Sinn wenn es in DNA
      gesicherter Art passiert.
      Welcher Mann möchte sich für
      eine Betrügerin und Kuckuckskinder
      abrackern? 🙂

      • Ich bin zwar für mehr Kinder, aber nur durch ein Mehr an einvernehmlicher Familienplanung – ist doch selbstverständlich.

        Ich hatte bei dem Ausdruck „Kinderüberraschung mit der Extra-Portion Milch“ über diesen einen Kannibalenwitz denken müssen, nicht an Kuckuckseier…

      • @ Red Pill

        *Welcher Mann möchte sich für
        eine Betrügerin und Kuckuckskinder
        abrackern? *

        Der feministisch reformierte Mann, der erkannt hat, dass es seine Aufgabe ist, der weiblichen Selbstverwirklichung zu dienen, dabei keine eigenen Ansprüche zu stellen, sondern klaglos sein schweres Los zu tragen, die männliche Kollektivschuld für 9000 Jahre Wimmenz’s Suffering abzubüßen durch rückhaltlose Compliance.

        An dessen Erziehung arbeitet die feministische Pädagogik mit rastloser Emsigkeit, vom Kindergarten an.

        • @ Alexander

          „An dessen Erziehung arbeitet die feministische
          Pädagogik mit rastloser Emsigkeit, vom
          Kindergarten an.“

          In Anbetracht der Tatsache, dass mein
          3 jähriger Enkel bald von diesem
          Mahlstrom erfasst wird, verwende ich
          viel Energie darauf ihm zunehmend das
          nötige Gegengift zu verabreichen.
          Ich hoffe so lange fit und aggressiv
          zu bleiben bis er die Gesetze der
          Thermodynamik der 2. Art ak Game
          begriffen hat, um selbständig
          zu jagen. 🙂

  10. Pingback: Überraschungseier für Mädchen (Unpacking) « Alles Evolution

  11. sag mal was seit ihr frauen nur für weicheier? das kann einem doch scheiss egal sein ich fänds cool wenns die teile für jungen gäb.. das ist klischeehaft, dieses verhalten, so einen text zu schreiben. es gibt grössere probleme..
    und ausserdem: wo wart ihr feministinnen, also nur männer zum wehrdienst MUSSTEN, nirgendswo, war ja für euch kein nachteil.. und wer von euch beschwert sich, das männer länger arbeiten müssen um vollrente zu bekommen?
    habt ihr schonmal dran gedacht, es gibt auch männer, die mit der geschlechterrolle nicht zu frieden sind? falls ja habt ihr wahrscheinlich nur gedacht „schwuchteln“. Es ist für eine frau nicht schlimm ein wenig männlicher zu seib das fällt nicht auf aber bei einem jungen oder mann geht das nicht. Ihr wollt gleichberechtigung, es ist aber immernoch so, dass man euch die rechnung bezahlen muss, die taschen schleppt, muskeln trainiert damit mann gut aussieht, etc. Das man sich über sowas als frau aufregt habe ich kein verständnis.

  12. Pingback: “Liebe Feministinnen, macht euch bitte mal locker und haltet junge Frauen nicht für doof.” « Alles Evolution

  13. OH gott spricht da die eifersucht?! NUR weil auch mal an Mädchen gedacht wird so wie ich es mitbekommen habe kommen die Ü-Eier ganz gut an und das ist ja mal so Typisch das ihr bei solchen Figuren sagen könnt das die Sexy aussehen. Sagt mal habt ihr sie noch alle? DAS sind wie ihr sicher gemerkt habt Feen und ich glaub kaum ein Mädchen will sich so in echt anziehen. Also bitte geht auf eure XXX seiten und nervt nicht nur weil euch was nicht passt. DANKE

  14. Pingback: Mädchen sind die besseren Mädchen | Fakeblog

  15. Pingback: Tchibo zu geschlechterspezifizierenden Produkten für Kinder | Alles Evolution

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