Jammerfeminismus und Jammermaskulismus

In den Kommentaren ging es darum, wie sich Opfer sein im Feminismus und im Maskulismus unterscheidet. Dazu gab es die folgenden Kommentare:

Anlass war dieser Kommentar von Matthias zu dem ich etwas zu Opfer sein im Maskulismus ausführte. Leszek schlug vor, daraus einen Artikel zu machen.

Ich sagte dazu:

Sicherlich ein interessantes Thema. Wir können ja schon mal etwas vor-brainstormen

Ich hatte ja irgendwo schon einmal darauf verwiesen, dass auch der Maskulismus seine Standpunkttheorie hat, etwa in dem Sinne, dass alles was die Frau macht entweder einfach und problemlos oder eben Ausbeutung ist. Dazu diverse Verschwörungstheorien (“alle Richter sind Diener des Matriarchats” oder eben “die feministische Weltverschwörung”) Es scheint nicht so viele Wege zu geben, eine solche Einseitigkeit letztendlich umzusetzen.

Ich würde sagen, dass im Jammerfeminismus die Rolle häufig besser passt. Wohl deswegen kommt häufig im Jammermaskulismus noch mehr Aggressivität hinzu?

Welche Gemeinsamkeiten / Unterschiede würdest du denn sehen?

Leszek schrieb:

Ich denke, erstmal müssten wir eine Verhältnisbestimmung zwischen “Jammermaskulismus” und “Radikalmaskulismus” (bzw. den Äquivalenten beim Feminismus) vornehmen.

Ist das immer kongruent oder muss es das nicht zwangsläufig sein?

Gemeinsamkeiten:

Klar, die verschwörungstheoretischen Konstrukte “Patriarchat” einerseits und “Feminat/Femokratie” andererseits.

Dann die verallgemeinerten Zuschreibungen negativer Eigenschaften auf das jeweils andere Geschlecht: Frauen sind Parasiten/Männer sind patriarchalische Gewalttäter.

Die Tendenz das andere Geschlecht jeweils nur als privilegiert anzusehen: Es wird undenkbar, dass es auch auf Seiten des anderen Geschlechts signifikante Diskriminierungen und soziale Problemlagen geben kann.

Ich sehe die Aggressivität im Jammerfeminismus auch nicht unbedingt als geringer als im Jammermaskulismus. Der Opfernarzissmus begünstigt auf beiden seiten die Haltung: Ich bin Opfer, deswegen kann ich mir alles erlauben. Ist Dir mal aufgefallen, dass es gerade Jammerfeministinnen sind, die sich besonders gerne auf Valerie Solanas berufen?

Dann, wie Du richtig sagst, das erkenntnistheoretische Privileg/Standpunkttheorie. Wobei Jammerfeministinnen das ja explizit theoretisch ausgearbeitet haben, bei Jammermaskulisten ist das mehr implizit vorhanden, aber zum Glück noch ohne theoretische Basis. Wäre mir jedenfalls nicht bewusst.

Seitenblick stellte sein Ansicht wie folgt dar:

Eine Überlegung zur präziseren Erfassung der Jammerfraktionen:

Ich beobachte grob zwei recht verschiedene Typen des Jammerns bzw. der Jammerer.

Jammerer vom Typ 1 benutzen es wie eine Art Luftholen nach einer anstrengenden Sache. Dann kommt mal einiges laut raus, manches kommt überspitzt und – von außen betrachtet – ungerecht, und überhaupt sind alle doof.

Danach – und das ist der Witz – sind bei diesen Leuten wieder Energien da, um etwas zu verändern. Typ-1-Jammerer sagen anschließend manchen Leuten mal die Meinung, verabschieden sich vielleicht auch von belastenden Situationen, gehen die Problemfelder an, räumen also mal ein bisschen auf.

Und gut ist’s. Danach kommt Typ 1 auch erst mal ohne Jammerei durchs Leben. Bis zum nächsten Anlass.

Jammerer Typ 2 geht ganz anders vor. Dieser Typ findet mehr und mehr Gefallen an der Jammerei und richtet sich darin geradezu behaglich ein. Die Vorteile (bemitleidet werden, arme Unschuld sein etc.) schmecken halt so gut – da ignoriert man auch den Nachteil, dass man bei der Dauerjammerei als handelndes Subjekt nur noch sehr eingeschränkt vorkommt.

Zum inneren Einrichten gehört, die Jammeranlässe immer zu repetieren, ja geradezu zu zelebrieren. Für Letzteres braucht man eine Gruppe von Mitjammerern.

Weil es ein Prozess ist, zum Typ-2-Jammerer zu werden, kommt eine immer stärker werdende selektive Wahrnehmung dazu (der Jammer-Anlass wird verallgemeinert, manchmal sogar zu einem geschichtsbestimmenden oder metaphysischen Prinzip erklärt). Man erkennt diesen Typ m.E. an dem Verhältnis zwischen Jammerei und Aktion. Muss ich ausführen, welche Seite eindeutig die Oberhand hat?

Ich finde beide Typen bei sogenannten Maskulisten und Feministen und sonstigen -isten.

Leszek ergänzte noch wie folgt:

Ich habe den Eindruck, dass Jammermaskulisten im Schnitt passiver sind als Jammerfeministinnen. Die Verknüpfung von Jammern und konkretem Engagement scheint Jammerfeministinnen tendenziell leichter zu fallen.

Jammerfeministinnen haben m.E. nicht selten einen eher höheren Bildungsgrad (Gender Studies-Studentin oder so), ich weiß nicht, ob das bei Jammermaskulisten genauso ist.

Ich habe den Eindruck, dass bei Jammerfeministinnen der Opfernarzissmus häufiger in unrealistischen Appellen an die Umwelt zum Ausdruck kommt, ihre Ansprüche zu erfüllen. Jammermaskulisten scheinen mir hier im Schnitt pessimistischer zu sein.

Jammerfeministinnen sind häufiger sexualfeindlich als Jammermaskulisten, allerdings – auch bei Jammermaskulisten kommen sexualfeindliche Einstellungen m.E. häufiger vor als im Bevölkerungsdurchschnitt.

Die Frage ist also, wie gejammert und gelitten wird, ob es Unterschiede im Maskulismus und Feminismus gibt, was damit erreicht werden soll und welche Umstände jeweils das Jammer erleichtern.

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102 Gedanken zu “Jammerfeminismus und Jammermaskulismus

  1. Aus irgendeinem Grund ist es in Deutschland verboten sich direkt zu wehren. Man wird des Jammerns bezichtigt.

    Ist es denn Jammern, wenn ich Fakten konstatiere? Denn der Widerspruch zwischen den Aussagen der Medien und den Aussagen z.B. der Sozialversicherungsstatistik hat mich doch überhaupt erst soweit gebracht.

    Da aber nun mal Jourrnalisten in überwiegendem Maße ein Problem mit Zahlen haben, werden diese nicht zur Kenntnis genommen. Also hilft einfach nur wiederholen, so lange bis es sich ändert.

    Ihr nennt es jammern, ich nenne es Wahrheit.

    • @Dummerjan

      Ein berechtigter Einwand. Aber es wird auch in deiner Vorstellung einen Unterschied zwischen Jammern und der Wahrnehmung berechtigter Interessen geben. Wann meinst du schlägt es um?
      Und ich finde auch gerade hier die Unterschiede in der Wahrnehmung interessant: Wer jammert wie und wie kommt es an?
      Gerade bei Männern wird Jammern aus meiner Sicht noch erschwert, weil es eben gegen „Rollenvorgaben“ verstößt. Ein Mann, der sich beschwert, dass alles so hart ist, wirkt eben häufig schwach (hier greift eben das Handicap-Prinzip, das klaglose Schultern der Lasten wäre ein Costly Signal). Wie wirkt sich das aus und was bedeutet das für die effiziente VOrgehensweise bei der VErmittlung der Nachteile?

      Man kann aus meiner Sicht durchaus Fakten und Widersprüche deutlich machen, ohne dabei jammernd zu wirken.

      • Ist doch ganz einfach:

        Es schlägt in dem Moment um wenn die Forderungen nicht mehr berechtigt sind.

        Also falls die Wehrpflicht abgeschafft werden würde (auch im GG) und die Männer danach immer noch jammern würden das sie zum Bund müssen was logischerweise aber dann nicht mehr der Fall ist.

        Hier sieht man ganz deutlich: Männer beschweren sich über tatsächliche Diskrimminierung die man auch ganz konkret nachweisen kann während die von Frauen (in der westlichen Welt) nur eingebildet ist und diese in der Tat jammern…über gar nichts.

    • @Dummerjan:
      Auf Fakten hinweisen ist kein Jammern. Die Frage ist, was danach kommt.
      Zur Jammerei wird’s in meinen Augen, wenn auf die Feststellung „xy ist ganz schlimm/ungerecht“ permanent die Forderung folgt, dass irgendwelche Andere (die Gesellschaft/die Politik/die Frauen/die Männer/die Welt) für einen besseren Zustand sorgen sollen.

      Da fehlt das „und deshalb mache ich jetzt Aktion z“.
      Ob z jetzt heißt „ich schieße eine Person ab, von der ich mich ausgenutzt fühle“ (warum beklagen sich manche Männer über angeblich ausnutzende Frauen und brechen nicht den Kontakt zu ihnen ab, wenn sich das nicht ändert?? Ich versteh manche Männer nicht!) oder „ich starte oder unterstütze eine Petition gegen ein ungerechtes Gesetz“, ist egal. Je nach Problem sollte man realistischerweise beachten, dass manche Änderungen sich nur langsam vollziehen und dass man einen langen Atem braucht.

      Leszek wies ja darauf hin, dass die Jammerfeministinnen weniger passiv sind als die Jammermaskulisten. Das stimmt – einerseits. Andererseits entwerten sie ihre Aktionen permanent durch eine geradezu grenzenlose Forderungshaltung gegenüber ihrer Umgebung. Deshalb dieses ermüdende „nein, wir sind noch unendlich weit weg von einer Gleichberechtigung“, deshalb wird jedes Mal, wenn darauf hingewiesen ist, dass ein Problem gelöst ist, ein Berg von neuen Forderungen und angeblichen Ungerechtigkeiten hinterher geschoben. Man braucht das, um die innere Kleinkindhaltung am Leben zu erhalten. Sonst müsste man ja vom Jammertrip runter kommen.

      • @seitenblick
        „(warum beklagen sich manche Männer über angeblich ausnutzende Frauen und brechen nicht den Kontakt zu ihnen ab, wenn sich das nicht ändert?? Ich versteh manche Männer nicht!“
        Weil man dem Steuerrecht nicht entfliehen kann. Weil man dem Staat nicht entfliehen kann.

        • Verdammt, jetzt hat er uns… Dabei sollte es streng geheim bleiben, dass Frauen per Geschlecht von Steuerzahlungen und Versicherungsbeträgen befreit sind!

        • @maren
          Du weist ganz genau wie ich, das Frauen wesentlich weniger Steuern bezahlen, wie sie aus dem System herausnehmen und deshalb von Männern mitfinanziert werden müssen.

        • @imion

          Frauen zahlen die gleichen Steuersätze wie Männer. Sie verdienen nur weniger, was eben häufig auch an einer gewollten Arbeitsteilung liegt.

          Einige Frauen zahlen betragsmäßig mehr Steuern als einige Männer. Du solltest die Vorwürfe deutlich differenzierter gestalten. So kann man letztendlich nicht mit dir diskutieren.

        • Der Staat investiert auch nur in mich unter der Prämisse, dass ich dem Staat das Geld irgendwann zurückzahle. Durch Steuern etc. Sh. Bafög.

        • @christian
          Eben, weil Frauen sich die einfachsten Jobs raussuschen, weil Frauen alles tun, um die Arbeitszeit zu verringern, aber trotzdem das volle Leistungsangebot zur verfügung haben. Aber eben auch, weil Frauen unter anderem z. B. dem Gesundheitssystem wesentlich mehr Kosten als Männer, und das ohne die Reproduktion. Es läuft aber alles auf eins hinaus, Männer müssen die durch Frauen verursachten Verluste ausgleichen.

          Und leider bezahlen Frauen die gleichen Sätze, eigentlich müsstne sie wesentlich mehr zahlen. Früher war das System gerechter, erst mit der Einführung der Unisex Tarife mussten Männer mal wieder die Zeche für Frauen zahlen. Damit wurde das System ungerecht.

          @maren
          Das ist dann aber unverschuldet. Frauen hingegen machen das willentlich, bewuss, der ganze Lebensentwurf läuft darauf hinaus, auf Kosten der Männer zu leben, das fängt schon mit der Jobwahl oder der Studienwahl an.

        • @maren
          „er Staat investiert auch nur in mich unter der Prämisse, dass ich dem Staat das Geld irgendwann zurückzahle. Durch Steuern etc. Sh. Bafög.“
          Nö, Bafög muss unter umständen nicht zurückgezahlt werden, Frauenförderung bekommst du auch so, Frauenstipendien auch, extra teuere Frauenstudiengänge auch etc pp.

        • @christian
          nachtrag:
          „Sie verdienen nur weniger, was eben häufig auch an einer gewollten Arbeitsteilung liegt. “
          Nur von Frauen gewollten Arbeitsteilung.

        • @imion

          „Nur von Frauen gewollten Arbeitsteilung.“

          Du meinst die meisten Männer würden lieber beruflich aussetzen, die Kinder betreuen und die Frau geht arbeiten? Auf welche Fakten/Studien/Berichte stützt du das?

        • *Nö, Bafög muss unter umständen nicht zurückgezahlt werden, Frauenförderung bekommst du auch so, Frauenstipendien auch, extra teuere Frauenstudiengänge auch etc pp.*

          Wird es aber. Durch das mehr an Steuern, dass ich mit einem Job zahle, der meiner guten, vom Staat mitfinanzierten Ausbildung geschuldet ist.

          Welche Frauenförderung? Welche Stipendien? Welche Studiengänge? BWL für Frauen? Wo muss ich mich einschreiben? Und warum wurd das noch nicht an mich herangetragen? Hab ich etwa keine Vagina?

        • @maren
          http://www.google.de/#hl=de&site=&source=hp&q=Frauenstipendien&oq=Frauenstipendien&gs_l=hp.3…1092.3604.0.3907.16.16.0.0.0.0.77.916.16.16.0…0.0…1c.dHiYJkZ4LGs&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&fp=7a2fc90778c6993f&biw=1467&bih=1006

          http://www.google.de/#hl=de&q=Frauenstudieng%C3%A4nge&oq=Frauenstudieng%C3%A4nge&gs_l=serp.3…19721.22504.0.22614.18.17.0.0.0.0.135.1095.15j2.17.0…0.0…1c.p8-o0or3_0w&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&fp=7a2fc90778c6993f&biw=1467&bih=1006

          Du willst doch nicht ernsthaft hier bestreiten, das es Frauenförderung gibt?

          „Wird es aber. Durch das mehr an Steuern, dass ich mit einem Job zahle, der meiner guten, vom Staat mitfinanzierten Ausbildung geschuldet ist. “
          Worauf es aber die meisten Frauen nicht anlegen, bei ihrer Job oder Studienwahl. Frauen denken nicht mal im Traum daran, mit ihrem Job mal eine Familie durchzubringen. Das soll bitteschön der Mann machen. Und das, obwohl eine Frauenausbildung um ein zigfaches teurer ist, als eine Männerausbildung.

        • @Maren

          „Auch die Frauenstudiengänge sind oftmals für FRauen mit Kindern gedacht, ähnlich wie die Ausbildungsalternativen für junge Mütter“

          Was würdest du denn davon halten, wenn man solche Studiengänge für Männer öffnet, die die Betreuerrolle übernehmen wollen oder die alleinerziehend sind?

        • @maren
          Nur die, die auch in deren Datenbanken sind. Aber egal, es sind 39 Stipendien, die einen haufen Geld kosten, von denen Männer ausgeschlossen sind, ohne ersichtlichen Grund, die aber von den Steuergelder der Männer finanziert werden müssen. Also nichts im Rahmen. Eine handfeste Diskriminierung von Männern, in mehrfacher hinsicht.

          „Auch die Frauenstudiengänge sind oftmals für FRauen mit Kindern gedacht, ähnlich wie die Ausbildungsalternativen für junge Mütter“
          Nö, ansonsten währen es Studiengänge für Menschen mit Kindern, also währen auch Väter mit eingeschlossen. Das ausschlusskriterium ist auch hier einzig und allein das Geschlecht. Wieder ein auschluss von Männern, wieder finanziert von den Steuergeldern der Männer, darüber hinaus, besser ausgestattet und bessere Versorgung durch Proffs als vergleichbare allg. zugängliche Studiengänge. Kein Wunder also auch, das Frauen vermeintlich besser abschneiden.

        • @ Maren

          *Lt. Stipendienlotse gibt es von insgesamt 884 Stipendien 39 die nur für Frauen sind. Find ich im Rahmen.*

          Du findest es also „im Rahmen“, dass von 884 Stipendien 845 für Frauen und Männer sind und 39 nur für Frauen?

          Was ist das für ein Rahmen?

          Gleichberechtigung steht da wohl nicht drauf?

        • Was solls denn für Stipendien für Männer geben? Im Bereich Pädagogik und soziale Arbeit? Fänd ich super, nur dann wird ja wieder geschrieen, dass man Männer in schlecht bezahlte Frauenarbeit drängen würde, wo sie ja sowieso als Pädophile angesehen würden und obendrein keine Frau abkriegten, während man sich im gleichen Atemzug darüber beschwert, dass es zuwenig männliche Bezugspersonen im Erziehungssektor gäbe.

          *Nur die, die auch in deren Datenbanken sind.*

          Als privater Träger eines Stipendiums kann ich mir quasi aussuchen, an wen ich das Stipendium vergebe. Ich kann es auch nur an Unternehmersöhne kurz vor einer Blinddarm-OP vergeben, aber das macht ja keiner.

          Und Imion, „wären“ schreibt man ohne h. Bitte achte darauf, dass tut echt weh.

        • @alexander
          Das geht ja noch weiter, es wurde ja auch der Einstellungstest für die Feuerwehr geändert, damit ihn mehr Frauen bestehen, was dazu führt, das Männer nicht mehr gerettet werden, wenn sie an eine solche Feuerwehrfrau geraten, einfach, weil die Entsprechende Kraft fehlt. So muss im Test ein max 75 kg. schwerer Dummy gezogen werden. Das ist ein Witz schlechthin, normalerweise kommt ja noch Ausrüstung dazu. Wie Menschenverachtend das ist, kann man gar nicht in Worte fassen, und natürlich müssen dafür auch wieder Männer über die Steurn zahlen, dafür, das sie in Zukunft nicht mehr gerettet werden. Echt toll.

        • @maren
          Was soll es denn Stipendien für Frauen geben? Diese machen keinerlei sinn.

          Aber das du da keinerlei Diskriminierung siehst, wundert mich nicht, auf diesem Auge, sind Feministinnen halt blind, hauptsache, Frauen werden bevorzugt.

        • http://www.netzwerk-feuerwehrfrauen.com/53.html

          „Die Kraft in den Oberschenkeln wurd bislang häufig mit dem so genannten Fünfersprung gefprüft, bei dem man 12 m in 5 Zweibeinigen Sprüngen überwinden muss. Jetzt muss ein 75 kg Dummy über eine Strecke von 66 m in unter 60 Sekunden gezogen werden. Die Übung ist wahrlich kein Geschenk aber man hat die Möglichkeit, individueller das Ergebnis zu schaffen. Es gibt z.B. Menschen, die machen lange und langsame Schritte und andere machen kurze, schnelle Schritte, je nach Statur. Unterm Strich zählt das Ergebnis.“

          Find ich irgendwie praxisbezogener, ich kann mir nicht helfen.
          Ist ja nicht so, als wäre vorher ein 100kg Dummy gezogen werden. Und zur Not hat man ja noch Kollegen dabei, die bei einem schwereren Menschen (es gibt auch Frauen über 75kg) anpacken können.

          *Was soll es denn Stipendien für Frauen geben? Diese machen keinerlei sinn.*

          Zum Beispiel in MINT-Fächern und für junge/werdende Mütter.
          Zudem sind es oftmals private Träger, deine kostbaren Steuergelder werden gar nicht angefasst.

        • @ imions „Weil man dem Steuerrecht nicht entfliehen kann. Weil man dem Staat nicht entfliehen kann.“

          Deshalb sagte ich ja „oder ich starte oder unterstütze eine Petition gegen ein ungerechtes Gesetz … Je nach Problem sollte man realistischerweise beachten, dass manche Änderungen sich nur langsam vollziehen und dass man einen langen Atem braucht.“

        • @chrisitan
          „Du meinst die meisten Männer würden lieber beruflich aussetzen, die Kinder betreuen und die Frau geht arbeiten? Auf welche Fakten/Studien/Berichte stützt du das?“
          Die habe ich hier schon mehrfach präsentiert, ein weiteres mal tue ich das nicht, ist mir zu blöd, werden eh nicht gelesen.

          Aber als Tipp, es gibt eine Zufriedenheitsstudie, weilch wunder, Frauen sind wesentlich zufriedener als Männer, desweiteren gibt es eine Befragung unter Vätern, und auch hier, welch wunder, hätten diese gerne mehr Zeit mit ihren kindern, können aber nicht, weil sie so viel Arbeiten müssen, und, komisch, haben Mütter ihre Arbeitszeit um mehr als 9 STunden in der Woche reduziert.

          Und jetzt Preisfrage: Was muss passieren, damit diese Väter mehr Zeit mit ihren Kindenr verbringen können, bei gleichem Familieneinkommen?

          Und noch eine Preisfrage: Von wem geht diese Arbeitszeitverkürzugung aus, obwohl die Kitas ausgebaut worden sind? Na, na?

          Und eine weitere Preisfrage: Wer macht überhaupt keine Anstalten dies zu ändern, weil es sich so so bequem leben lässt? Na, na, NA?

        • @imion

          Vorweg:
          Das Problem mit Kommentaren von dir ist, dass du jede Diskussion in eine „Frauen machen nichts“-Diskussion umleitest. Dabei immer mit den selben Argumenten. Könntest du das bitte lassen?

          Wenn du immer wieder die Schlechtigkeit aller Frauen und die absolute Unschuld aller Männer darstellen willst, dann mach dafür deinen eigenen Blog auf. Oder diskutier bei Zhen.

          Also: Halte dich ans Thema und differenziere mehr, du erstickst andere Diskussionen.

          „ine Befragung unter Vätern, und auch hier, welch wunder, hätten diese gerne mehr Zeit mit ihren kindern, können aber nicht, weil sie so viel Arbeiten müssen, und, komisch, haben Mütter ihre Arbeitszeit um mehr als 9 STunden in der Woche reduziert.“

          Sie hätten gern mehr Zeit ist ungleich sie wollen aussetzen. Sie haben ihre Arbeitszeit um 9 Stunden reduziert ist ungleich sie machen nichts. Beides besagt nicht, dass Männer nicht damit Einverstanden sind und Frauen egoistisch gegen den Willen der Männer handeln.

          „Und jetzt Preisfrage: Was muss passieren, damit diese Väter mehr Zeit mit ihren Kindenr verbringen können, bei gleichem Familieneinkommen?“

          Die Väter müssen bereit sein, weniger zu verdienen und die Mütter müssen eine Gelegenheit haben mehr zu verdienen

          „Und noch eine Preisfrage: Von wem geht diese Arbeitszeitverkürzugung aus, obwohl die Kitas ausgebaut worden sind? Na, na?“

          vielleicht von der Ansicht beider, dass sie sich aufgrund eines besseren Einkommens des Mannes eine intensivere Betreuung und Förderung der Kinder leisten können

          „Und eine weitere Preisfrage: Wer macht überhaupt keine Anstalten dies zu ändern, weil es sich so so bequem leben lässt? Na, na, NA?“

          Beide anscheinend. Was sind denn deine Anhaltspunkte, dass sich die Väter bemühen, ihre Arbeitszeit zu verkürzen?

        • @maren
          „Find ich irgendwie praxisbezogener, ich kann mir nicht helfen.
          Ist ja nicht so, als wäre vorher ein 100kg Dummy gezogen werden. Und zur Not hat man ja noch Kollegen dabei, die bei einem schwereren Menschen (es gibt auch Frauen über 75kg) anpacken können.“
          Nicht um die Kraft zu messen, auf die es ankommt. Und nein, ein Kollege kann da nicht helfen, im Auto ist zu wenig Raum, während eines Feuers muss dieser evtl. löschen etc pp. Es macht keinen Sinn, hier wieder extrawürste für Frauen zu braten, es ist sogar tötlich. Aber nur für Männer, also wen interessiert das schon, hauptsache Frauen können sich selbstverwirklichen, ohne wirklich etwas zu leisten. Die Polizei ist da ja schon durch, auch die Bundeswehr hat ihre Erfahrungen gemacht, jetzt müssen halt erst ein paa Männer verbrennen, bevor sich auch bei der Feuerwehr was tut.

          „Zum Beispiel in MINT-Fächern und für junge/werdende Mütter.“
          Und welchen Sinn haben extra Frauenstipendien in Mint Fächern? Keine, warum können Frauen eigentlich nichts alleine schaffen, und brauchen immer eine Extrawurst. Und warum nur für Mütter, warum bist du hier wieder Blind für die Diskriminierung von Vätern?

          „Zudem sind es oftmals private Träger, deine kostbaren Steuergelder werden gar nicht angefasst.“
          Nein, falsch.

          @seitenblicke.
          Diese Gesetzt sind aber nur durch Frauenförderung und Frauenbevorzung entstanden, diese zu Installieren geht komischerweise extrem schnell.

        • @christian
          Nee, auf keinen Fall, das ist nur für Frauen und soll auch so bleiben, mimimi… Was denkst du denn, wie ich das sehen würde? So langsam sollte mein Standpunkt diesbezgl. bekannt sein.

          @imion
          Du meinst die Studien, die von so ziemlich jedem angezweifelt worden sind, weil ihr „Ergebnis“ eine reine Auslegungssache deinerseits ist? Stimmt das wäre echt öde, die nochmal zu sehen.

          *Und nein, ein Kollege kann da nicht helfen, im Auto ist zu wenig Raum, während eines Feuers muss dieser evtl. löschen etc pp.*

          Schonmal ein Feuerwehrauto gesehen? Die sind gar nicht mal klein. Und meist werden mehrere davon losgeschickt, zur Sicherheit, wei der Brandzustand oft erst nicht klar ist.

          *Aber nur für Männer, also wen interessiert das schon,*
          Zitat von mir: „es gibt auch Frauen über 75kg“

          *Und warum nur für Mütter, warum bist du hier wieder Blind für die Diskriminierung von Vätern?*
          Ich bin mir sicher, wenn sich alleinerziehende Väter für ein derartiges Stipendium bewerben würden, würden sie sicherlich nicht übergangen werden. Nur gibts so wenige davon, gerade im Studienalter.

          *Nein, falsch.*
          Doch richtig. Ist Shell z.B. ein staatliches Unternehmen?

        • @Maren

          „Nee, auf keinen Fall, das ist nur für Frauen und soll auch so bleiben, mimimi… Was denkst du denn, wie ich das sehen würde? So langsam sollte mein Standpunkt diesbezgl. bekannt sein.“

          Dachte ich mir. Aber dann hätten wir die Diskriminierung ja klargestellt: Sie liegt darin, dass man Männern in der gleichen Situation nicht die passende Unterstützung zukommen lässt und noch nicht gewohnt ist geschlechtsneutral nach Anforderung zu definieren. Frauen bilden hier mal etwas feministische formuliert den Normalfall und Männer in der Situation werden nicht als unterstützungswürdig wahrgenommen
          Ich gehe allerdings davon aus, dass es mehr Frauen in dieser Situation gibt, aber das ist ja eine andere Frage.

        • @christian
          „Sie hätten gern mehr Zeit ist ungleich sie wollen aussetzen. Sie haben ihre Arbeitszeit um 9 Stunden reduziert ist ungleich sie machen nichts. “
          Wer redet denn von ganz aussetzen, selbst Frauen ist das mittlerweile zu langweilig, und sorry, aber ein gemütlicher halbtagsjob der nichts aber auch gar nichts an Wertschöpfung generiert ist nichts, vor allem dann, wenn es sich um einen künstlich geschaffenen handelt, damit Frauen noch mehr Geld zugeschustert werden kann, der ÖD ist da vorreiter.

          „Beides besagt nicht, dass Männer nicht damit Einverstanden sind und Frauen egoistisch gegen den Willen der Männer handeln.“
          Doch, genau das besagt es. Warum wohl können Männer nicht? Weil die Frauen zu wenig Arbeiten, weil die Frauen alles dran setzen um möglichst wenig zu Arbeiten, um möglichst viel zuhause zu bleiben. Die gesamte Lebensplanung von Frauen ist darauf ausgelegt. Und Männer sind damit nicht zufrieden, können aber nichts dagegen tun, weil sie keinerlei Unterstützung erfahren und weil es klein geredet wird, wie „Es besagt nicht, das männer nicht damit Einverstanden sind“.

          „Die Väter müssen bereit sein, weniger zu verdienen und die Mütter müssen eine Gelegenheit haben mehr zu verdienen“‚
          Die Väter sind bereit, sagen sie ja, die Mütter haben Gelegenheit mehr zu verdienen. Trotzdem tun es die Mütter nicht, in folge dessen KÖNNEN Männer nicht weniger verdienen. Tun sie es doch, dann lässt dich Frau sich scheiden, muss dann gar nichts mehr machen, der Mann muss noch mehr Arbeiten und sieht seine Kinder überhaupt nicht mehr.

          „vielleicht von der Ansicht beider, dass sie sich aufgrund eines besseren Einkommens des Mannes eine intensivere Betreuung und Förderung der Kinder leisten können“
          Nein, denn dann würden Männer ja weniger Arbeiten ,um ihre Kinder zu sehen. Es bleibt aber der Wunsch, die kinder zu sehen und die Aussage, das Männer es nicht können, aufgrund der Arbeitsbelastung. Es geht also komplett gegen den Willen der Männer.

          „Beide anscheinend. Was sind denn deine Anhaltspunkte, dass sich die Väter bemühen, ihre Arbeitszeit zu verkürzen?“
          Wie sollen denn Väter ihre Arbeitszeit verkürzen, wenn die Mütter ihre nicht erhöhen? Soll die Familie Finanziell auf dem Trockenen liegen? Ausserdem wird sich die Frau scheiden lassen, wenn der Mann das einfach tut, die Konsequenzen habe ich oben beschrieben. Was also bleibt den Männern, als Permanent darauf hinzuweisen, permanent zu betonen, das sie es gerne machen würden. Wird von dir z. B. aber kleingeredet, nicht angenommen, ignoriert.

        • @imion

          Sag ich ja, im wesentlichen nur Frauenabwertung. Es fehlt dir die Fähigkeit, einmal von deiner Position „Männer immer gut, Frauen immer Ausbeuter“ zu differenzieren. Da macht es eben keinen Spass und bringt auch gar nichts zu diskutieren.

          Leider (und ich bedauere das wirklich sehr) werde ich daher um nicht jeden Beitrag in diesen Diskussionen ersticken zu lassen, mehr von dir löschen müssen. Deine Kommentare sollen aus meiner Sicht nicht wirklich zu einer Diskussion einladen, sondern einfach nur deinem Ärger über Frauen Luft machen. Dafür ist mein Blog aber nicht gedacht.

          der Vollständigkeit halber noch:

          Weil Männer gerne mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen bedeutet das nicht, dass sie ihren Vollzeitjob aufgeben wollen. Sie können trotz dieses Umstandes daran festhalten wollen.Und es heißt auch nicht, dass sie zu der notwendigen Verlagerung bereit sind, weil es sein kann, dass sie trotz ihres Wunsches, viel Zeit mit den Kindern verbringen zu wollen, lieber Vollzeit berufstätig sind oder einsehen, dass die kinderbetreuung über die Frau den Kindern mehr Kontinuität gibt. Ein Mensch kann verschiedenes Wollen aber zu dem Ergebnis kommen, dass in der Gesamtsituation doch nicht alle Wünsche umsetzbar sind und dann eben einen Kompromiss suchen. Das bedeutet nicht, dass die Frau sich zwangsläufig mit ihrem Willen gegen die Interessen des Mannes durchgesetzt hat.

        • @maren
          „Du meinst die Studien, die von so ziemlich jedem angezweifelt worden sind, weil ihr “Ergebnis” eine reine Auslegungssache deinerseits ist? Stimmt das wäre echt öde, die nochmal zu sehen. “
          Nein, diese Studien sind eindeutig. Was ist daran auslegungssache, wenn über 90% der Väter sagen, das sie gerne mehr Zeit mit ihren Kindern hätten, dies aber aufgrund der Arbeitsbelastung nicht können?

          „Schonmal ein Feuerwehrauto gesehen? Die sind gar nicht mal klein. Und meist werden mehrere davon losgeschickt, zur Sicherheit, wei der Brandzustand oft erst nicht klar ist. “
          Stimmt, in dem Feuerwehraut, dort sind auch meistens die Festgeklemmten Opfer zu finden. Gnaaaaaaaaaahhhhhhhh

          „Zitat von mir: “es gibt auch Frauen über 75kg”“
          Die wenigsten Maren, die wenigsten, dafür aber die meisten Männer, die mehr als 75 kg wiegen. Und wie bereits geschrieben, dazu kommt ja noch die Ausrüstung, sprich, Frau kann noch weniger Retten, da sie schon mit der Ausrüstung beschäftigt ist. Es macht keinen Sinn, einen Test so zu gestalten, das ihn auch möglichst viele Frauen schaffen können, vor allem dann nicht, wenn es auf Kraft ankommt, wenn diese Kraft benötigt wird, um Leben zu retten.

          „Ich bin mir sicher, wenn sich alleinerziehende Väter für ein derartiges Stipendium bewerben würden, würden sie sicherlich nicht übergangen werden. Nur gibts so wenige davon, gerade im Studienalter. “
          Doch, werden sie. Das auschlusskriterium ist das Geschlecht, und nicht, ob jemand Mutter oder Vater ist. Deshalb heist es Frauenstudiengang und nicht elternstudiengang. In diesen Studiengängen werden eben nicht vor allem Frauen mit Kindern aufgenommen, sondern vor allem Frauen, genauso bei den Stipendien.

          „Doch richtig. Ist Shell z.B. ein staatliches Unternehmen?“
          Die meisten Stipendien werden von der Uni angeboten, gerade die Frauenstipendien über die Frauenbeauftragte im Rahmen der Frauenförderung, und das ist staatlich, sind Männliche Steuergelder.

        • @christian
          Ah, verstehe, du willst nicht diskutieren, deshalb wird meine Frage danach, wo denn meine Posts Frauenabwertend sind und du nicht von deiner Biologischen interpretation abweichen willst, nach der Männer überhaupt keine Lust haben, sich um ihre Kinder zu kümmern gelöscht. Obwohl meine Beiträge weder Frauenabwertend sind und ich belegt habe, das Männer eben doch sich um ihre Kinder kümmern wollen.

        • @christian
          „Brauch ich ja nicht, ich bin ja böse.“
          Hab ich ja nicht geschrieben. Aber komm, anstatt die beleidigte leberwurst zu spielen: Wo sind meine Beiträge Frauenabwertend?

          Was sollten deiner Meinung nach Männer tun, um zu beweisen, das sie sich um ihre Kinder kümmern wollen?

        • @imon

          Sie sind abwertend, weil du nur eine einzige Erklärung für alles hast: Die Frau beutet den Mann aus.
          Dabei gibt es bei dir keinerlei Abstufungen, es gibt nur Ausbeutung und Ausgebeutet werden.
          Du bist auch nicht bereit darüber nachzudenken.
          Du begreifst noch nicht einmal, dass gar nicht bestritten wird, dass sich Männer um ihre Kinder kümmern wollen. Es geht um die Frage, wie sie dies tun und welche Kompromisse sie dafür schließen.
          Bei dir sind Männer anscheinend vollkommen unter der Gewalt von Frauen. Du sprichst ihnen anscheinend in diesen Kämpfen jede Durchsetzungskraft ab. Sie sind Sklaven, die eben ausgebeutet werden. Wie verzerrt dein Bild ist nimmst du noch nicht einmal mehr wahr. Deswegen sind Diskussionen in dieser Hinsicht sinnlos, ein Argument, dass Männer vielleicht die Wahl mitgestalten ist gleich eine Leugnung, dass sie sich um die Kinder kümmern wollen und eine Vertuschung der Ausbeutung.

          Dir fehlt die Reflexion wie andere es sehen und warum diese davon ausgehen, dass Frauen sie lieben, warum sie in Beziehungen trotzdem glücklich sind und wie sie es überhaupt mit Frauen aushalten, die ja nach deiner Ansicht nur kalt auf Geld aus sind.

          Es hat etwas krankhaftes. Hast du dich da vielleicht schon einmal um professionelle Hilfe bemüht?

        • @Maren

          Darauf hätte ich aber jetzt auch ne Antwort.

          Wieso leugest du weiterhin die Diskrimmierung obwohl sie dir ganz klar aufgezeigt wurde bzw. verhamlost es auch noch?

          Bitte um Antwort: Also kein Blabla sondern wieso?

        • @christian
          „Sie sind abwertend, weil du nur eine einzige Erklärung für alles hast: Die Frau beutet den Mann aus.
          Dabei gibt es bei dir keinerlei Abstufungen, es gibt nur Ausbeutung und Ausgebeutet werden.“
          Tu ich doch gar nicht. Ich schreibe, das es an den Frauen liegt, weil diese erst mal mehr Arbeiten müssen, damit die Männer weniger arbeiten können, ansonsten fehlt der Familie schlicht und ergreifend das Geld. Ist logisch oder?

          „Es geht um die Frage, wie sie dies tun und welche Kompromisse sie dafür schließen.“
          Welche können sie denn schliesen? Sollen sie einfach so die Arbeitszeit reduzieren, weniger Geld nach Hause bringen?

          „Bei dir sind Männer anscheinend vollkommen unter der Gewalt von Frauen. Du sprichst ihnen anscheinend in diesen Kämpfen jede Durchsetzungskraft ab. Sie sind Sklaven, die eben ausgebeutet werden.“
          Was sollen Männer denn tun, wenn Frauen die macht haben, jederzeit die Mänenr vor die Tür zu setzen, und mit Unterhalt volkommen auf deren Kosten zu leben? Sag es mir, wie sollen sich Männer im moment erfolgreich dagegen wehren?

          „Dir fehlt die Reflexion wie andere es sehen und warum diese davon ausgehen, dass Frauen sie lieben, warum sie in Beziehungen trotzdem glücklich sind und wie sie es überhaupt mit Frauen aushalten, die ja nach deiner Ansicht nur kalt auf Geld aus sind.“
          Sind Männer denn wirklich so glücklich und zufrieden? Die Umfragen sagen: NEIN. Und das Frauen nur auf das Geld aus sind, das sage vor allem nicht ich, sondern jede Studie, die das Partnerwahlverhalten von Frauen untersucht, aber diese werden ja auch gerne ignoriert, bzw. es wird halt „Status“ draus gemacht, was nicht im geringsten besser ist.

        • @imion

          „Tu ich doch gar nicht. Ich schreibe, das es an den Frauen liegt, weil diese erst mal mehr Arbeiten müssen, damit die Männer weniger arbeiten können, ansonsten fehlt der Familie schlicht und ergreifend das Geld. Ist logisch oder?“

          ja, was aber, wenn jemand zuhause bleiben muss, wegen der Kinder und es schwieriger ist einen Halbtagsjob für beide zu finden, der das gleiche bringt? was, wenn die Kinder mehr auf die Mutter bezogen sind? Was ist, wenn der Vater zwar mehr Zeit mit seinen kindern verbringen will, aber den Job nicht reduzieren will oder aber in dieser Zeit nicht die Wäsche waschen und das Kochen übernehmen will, sondern eigentlich nur mehr Spiel etc Zeit haben möchte?

          „Welche können sie denn schliesen? Sollen sie einfach so die Arbeitszeit reduzieren, weniger Geld nach Hause bringen?“

          Vielleicht ist der Kompromiss ja bereits, dass sie auf die Arbeit verzichtet und statt dessen zuhause bleibt? Weil das aus Sicht beider der beste Weg ist und Männer auch fähig sind mit Frauen über ihre Interessen zu verhandeln?

          „Was sollen Männer denn tun, wenn Frauen die macht haben, jederzeit die Mänenr vor die Tür zu setzen, und mit Unterhalt volkommen auf deren Kosten zu leben? Sag es mir, wie sollen sich Männer im moment erfolgreich dagegen wehren?“

          In deiner Welt ist das vielleicht unmöglich. In meiner Welt ist eine Beziehung nicht nur eine Erpressung der Frauen und dieser Druck der einzige, der das Paar zusammen und den Mann am arbeiten hält. Versuch doch mal eine Perspektive einzunehmen, in der beide verliebt sind und dennoch die Arbeit so verteilen. In der es ihm recht wäre, wenn er mehr Zeit mit seinem Kind verbringen will, er aber dennoch nicht in in die teilweise Hausmannrolle schlüpfen will. In der er etwas lieber eine Vollzeitstelle hat als sie und sie etwas lieber das Kind betreut.

          „Sind Männer denn wirklich so glücklich und zufrieden? Die Umfragen sagen: NEIN.“

          Wie viel unglücklicher sind sie denn als Frauen und liegt das daran, dass sie nicht halbtags arbeiten können? Deinen Daten fehlt schlicht der Zusammenhang, den du durch Ideologie fühlst.

          „Und das Frauen nur auf das Geld aus sind, das sage vor allem nicht ich, sondern jede Studie, die das Partnerwahlverhalten von Frauen untersucht, aber diese werden ja auch gerne ignoriert, bzw. es wird halt “Status” draus gemacht, was nicht im geringsten besser ist.“

          In was für einer traurigen Welt du leben musst, so ganz ohne Liebe.

        • Zu den Stipendien: Ist zwar nicht repräsentativ, aber von den Stipendien, die an unsereins während des Studiums herangetragen wurden (über die wir (halb)offiziell informiert wurden), waren etwa die Hälfte nur für Frauen. Ein gut dotiertes staatliches Stipendium, für das mich meine Professorin (als männlichen Studenten) vorgeschlagen hatte, hatte zumindest in der Satzung stehen, dass eines der Förderungsziele die besondere Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses sei.

          Die Frauenstudiengänge scheinen, so ist’s der Presse zu entnehmen, eine Art Studium 1. Klasse mit besonders gutem Betreuungsverhältnis zu sein – vorzugsweise in „MINT“-Fächern – an (Fach)hochschulen, an denen sonst die Teilnahme an Veranstaltungen verlost wird.

          Eine besondere Unterstützung für alleinerziehende Mütter und Väter im Studium wäre m.E. gerechtfertigt, das ist allerdings AFAIK nicht das Ziel der Frauenstudiengänge (zu denen AE-Väter eh keinen Zugang haben).

        • @maren: „Im Bereich Pädagogik und soziale Arbeit?“
          Daumen hoch – müßte aber auch beim Job gelten, warum soll ich in einem Fach Lehrer werden, bei dem mir die Industrie mal eben das Doppelte zahlt – bei weniger Zeit und Stress wohlgemerkt.
          Warum die Frauen das nicht tun, wissen nur sie selber.

        • @christian
          „a, was aber, wenn jemand zuhause bleiben muss, wegen der Kinder und es schwieriger ist einen Halbtagsjob für beide zu finden, der das gleiche bringt?“
          Dann sollte man seinen Lebensentwurf soweit planen, das man mit seinem Job eine Familie durchbringen kann. Männer tun das, Frauen nicht, Frauen suchen sich die Jobs nach spass aus. Ist auch ein Fakt. Du merkst schon, an wem es hängt, oder?

          „was, wenn die Kinder mehr auf die Mutter bezogen sind?“
          Passiert nur, wenn der Vater nicht anwesend ist.

          „Was ist, wenn der Vater zwar mehr Zeit mit seinen kindern verbringen will, aber den Job nicht reduzieren will“
          Das ist quatsch, und da sind auch die umfragen deutlich. Väter beschweren sich ja darüber, das sie zu viel Arbeiten müssen, sind also bereit, die Arbeitszeit zu reduzieren.

          „der aber in dieser Zeit nicht die Wäsche waschen und das Kochen übernehmen will, sondern eigentlich nur mehr Spiel etc Zeit haben möchte?“
          Dann muss die Frau nicht mit dem Kind spielen und mehr Zeit für Wäsche und Kochen.

          „Vielleicht ist der Kompromiss ja bereits, dass sie auf die Arbeit verzichtet und statt dessen zuhause bleibt? Weil das aus Sicht beider der beste Weg ist und Männer auch fähig sind mit Frauen über ihre Interessen zu verhandeln? “
          Damit wären wir ja in der gegenwärtigen situation, die Männer unzufrieden macht, in der Männer sagen, das wollen wir nicht, wir wollen mehr Zeit mit unseren Kindern, können das aber nicht, aufgrund der Arbeitsbelastung. Und wie willst du verhandeln, mit der Rechtslage im Rücken? Was würde denn passieren, wenn der Mann nach Hause kommt und sagt: „So Schatz, ich will mehr Zeit mit unseren Kindern verbringen, deshalb arbeite ich nur noch 3/4, und übrigens, das Geld langt so nicht, jetzt musst du auch auf 3/4 aufstocken“. Was wird die Frau wohl machen?

          „In der es ihm recht wäre, wenn er mehr Zeit mit seinem Kind verbringen will, er aber dennoch nicht in in die teilweise Hausmannrolle schlüpfen will. In der er etwas lieber eine Vollzeitstelle hat als sie und sie etwas lieber das Kind betreut. “
          Ist ja wieder die gegenwärtige Situation. Tut mir leid Christian, aber siehst du gerade, warum ich die ganze Zeit annehmen, das du Vätern die ganze Zeit unterstellst, das sie ja liebe Arbieten wollen, anstatt sich um die Kinder zu kümmern, obwohl die Väter das gegenteil sagen? Nochmal, diese Situation haben wir derzeit, was Männer absolut unzufrieden macht, was Männer sechs Jahre früher sterben lässt, was Väter die ihre Kinder nicht sehen lässt. Und damit sind Männer nicht zufrieden, Männer haben darauf keinen Bock mehr.

          „Wie viel unglücklicher sind sie denn als Frauen und liegt das daran, dass sie nicht halbtags arbeiten können? Deinen Daten fehlt schlicht der Zusammenhang, den du durch Ideologie fühlst. “
          Sie sagen doch in der Umfrage, das sie das gerne ändern möchten, aber nicht können.

          „In was für einer traurigen Welt du leben musst, so ganz ohne Liebe.“
          Tja, das ist so ne sache, von welcher Liebe sprichst du. Der Chemische Cocktail, den der Körper ausschüttet, am anfang einer Beziehung oder die Wahre Liebe, die von Herzen kommt? Und dann beobachte mal die aussagen von Frauen bzw. deren Verhalten: Ein Mann muss während der Beziehung immer dafür sorgen, das sich die Frau neu in den Mann verliebt, dazu wird auch in der Beziehung diverses an Shittest abgefrühstückt. Auf welche Liebe lässt das schliesen? Dann, die Aussagen am Ende einer Beziehung: Die Gefühle waren einfache weg, die Schmertterlinge im Bauch waren nicht mehr da. Auch welche Liebe zielt das ab? Und noch als letztes: Wer beendet eher die Beziehung, jemand, der Hormonell liebt oder jemand, der von Herzen liebt, bei wem hört das schneller auf?

        • @imion

          „das sie ja liebe Arbieten wollen, anstatt sich um die Kinder zu kümmern, obwohl die Väter das gegenteil sagen?“

          Das scheint ja dein Hauptargument zu sein. Wo sagen denn die Väter genau, wie sie die Mehrzeit erreichen wollen, welche Maßnahmen sie dafür bereit sind umzusetzen und wie sie es sich vorstellen? In welcher Statistik sind denn konkret diese Aussagen, dass sie es nicht können, weil ihre Frau sie nicht lässt, weil sie nicht bereit ist zu arbeiten, festgehalten? Bisher sind das bei dir doch schlichte Schlußfolgerungen aus der Aussage, dass Männer mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen. Es sind aber keine zwingenden Schlußfolgerungen. Es könnte eben auch anders sein und sie haben zwar diesen Wunsch, aber setzen ihn unabhängig von einer Erpressung der Frau nicht um. Du müsstest also erst einmal Belege dafür bringen, dass deine Schlußfolgerungen stimmen, also Beispielsweise Befragungen von Vätern, die sagen: „wenn meine Frau endlich mal arbeiten würde, dann würde ich auch in die Teilzeit gehen und hätte mehr Zeit mit den Kindern, aber das faule Stück lässt mich ja nicht“. Hast du solche Befragungen?

        • @christian
          Bitte? In der umfrage ist doch ganz klar der Grund festgehalten, warum Männer sich nicht um ihre Kinder kümmern können: Ihre hohe Arbeitsbelastung. Daran gibt es nichts zu rütteln, egal wie du es drehst und wendest, egal wie sehr du die Frauen in schutz nimmst, es läuft alles darauf hinaus: Männer haben eine zu hohe Arbeitsbelastung, um sich um ihre Kinder zu kümmern, während Frauen ihre Arbeitsbelastung um neun Stunden reduziert haben. Der einzig logische schluss daraus ist, das, wenn Männer mehr Zeit mit ihren Kindern haben wollen, und damit automatisch ihre Arbeitsbelastung reduzieren, müssen Frauen ihre Arbeitsbelastung wieder anheben, damit die Familie weiterhin auf dem gleichen Finanziellen Niveau bleibt.

        • @imion

          „In der umfrage ist doch ganz klar der Grund festgehalten, warum Männer sich nicht um ihre Kinder kümmern können: Ihre hohe Arbeitsbelastung.“

          Und wo steht, wie weit sie ihre Arbeit reduzieren würden? Aus der Umfrage, dass sie mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen folgt nicht logisch, dass sie 10 Stunden pro Woche mehr Zeit verbringen wollen und bereit sind, dafür beruflich zurückzustecken. Vielleicht wollen sie 2 Stunden pro Woche mehr und würden zwar nicht auf Vollzeitstellen verzichten wollen, aber hätten nichts dagegen eine 35 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich zu arbeiten. Welche konkreten Zahlen hast du zu der gewünschten Mehrzeit und den Wunsch auf Arbeitsreduzierung?
          Und wo steht, dass die Frauen daran schuld sind, dass sie diese nicht reduzieren? Das schlußfolgerst du doch letztendlich, aber es ergibt sich nicht zwingend.
          Vielleicht gefällt es ihnen auch gut der Hauptversorger zu sein. Es gibt ja nun auch genug Umfragen dafür, dass Männer Beruf eine hohe Bedeutung zumessen.
          In einer Umfrage, in der es heißt „hätten sie gerne mehr Freizeit“ würde ich auch mit Ja antworten. Deswegen will ich weder Teilzeit arbeiten noch hindern mich Frauen an der Umsetzung.

        • @christian
          „Und wo steht, wie weit sie ihre Arbeit reduzieren würden? Aus der Umfrage, dass sie mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen folgt nicht logisch, dass sie 10 Stunden pro Woche mehr Zeit verbringen wollen und bereit sind, dafür beruflich zurückzustecken. “
          Doch, das folgert sich daraus, nicht unbedingt die 10 Stunden, aber das sie weniger Arbeiten wollen, dies aber nicht können.

          „Vielleicht wollen sie 2 Stunden pro Woche mehr und würden zwar nicht auf Vollzeitstellen verzichten wollen, aber hätten nichts dagegen eine 35 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich zu arbeiten“
          Eben, was einer Arbeitszeitreduzierung entspricht. Nur vollen Lohnausgleich bekommen MÄnner nicht, und das ist den Männern auch klar, nicht bei der Arbeitsmarktsituation. Was ist also der Logische Schritt, wenn Männer die Arbeitszeitreduzieren wollen, damit aber das Gehalt auch sinkt? Was muss getan werden, um das auszugleichen?

          „Welche konkreten Zahlen hast du zu der gewünschten Mehrzeit und den Wunsch auf Arbeitsreduzierung?“
          Sind erstmal uninteressant, zum einen, weil es nicht um eine Stunde in der Woche geht, und zum anderen, weil ja schon mitgeteilt worden ist, das es im moment nicht mögich ist, Männer es aber gerne machen würden.

          „Und wo steht, dass die Frauen daran schuld sind, dass sie diese nicht reduzieren? Das schlußfolgerst du doch letztendlich, aber es ergibt sich nicht zwingend.“
          Welche möglichkeiten gibt es denn sonst noch, wenn die Familie die gleichen Finanziellen Mittel weiterhin zur verfügung haben möchten?

          „Vielleicht gefällt es ihnen auch gut der Hauptversorger zu sein. Es gibt ja nun auch genug Umfragen dafür, dass Männer Beruf eine hohe Bedeutung zumessen.“
          Ändert ja nichts an der Tatsache, das Väter gerne ihre Arbeitszeit reduzieren würden, aber nicht können, weil dann das Geld fehlt. Dafür müssten die Frauen einspringen und mehr arbeiten, was aber wiederum von den Frauen nicht gewünscht ist, wie die Arbeitszeitreduzierung der Frauen zeigt. Der Mann kann ja die Arbeitszeit reduzieren und trotzdem Hauptversorger sein, nichtsdestotrotz muss der Einnahmeverlust ausgeglichen werden.

          „In einer Umfrage, in der es heißt “hätten sie gerne mehr Freizeit” würde ich auch mit Ja antworten. Deswegen will ich weder Teilzeit arbeiten noch hindern mich Frauen an der Umsetzung.“
          In diesem Fall war aber die Antwort: „Ja, ich würde gerne mehr Freizeit haben, kann aber nicht, weil ich so viel arbeiten muss.“ Wie sieht die Lösung aus?

        • @imion

          „Doch, das folgert sich daraus, nicht unbedingt die 10 Stunden, aber das sie weniger Arbeiten wollen, dies aber nicht können.“

          Also du hast keine Angaben dazu, wie weit sie reduzieren wollen (vielleicht nur eine Stunde, vielleicht 10 pro Woche), aber aus der Angabe, dass sie irgendwie gerne mehr Zeit mit den Kindern haben wollen folgt zwingend, dass sie zu Teilzeit bereit wären und die Frauen die Reduzierung mit dem Druck sich zu trennen erzwingen?
          Welcher Anteil der Männer das möchte hast du auch noch nicht gesagt.

          Du musst noch einige Fakten nachreichen.

        • @christian
          „Also du hast keine Angaben dazu, wie weit sie reduzieren wollen (vielleicht nur eine Stunde, vielleicht 10 pro Woche)“
          ist uniniteressant. Interessant ist die Aussage, das sie es gerne wollen, aber aufgrund der Arbeit nicht können.

          „aber aus der Angabe, dass sie irgendwie gerne mehr Zeit mit den Kindern haben wollen folgt zwingend, dass sie zu Teilzeit bereit wären“
          Muss es denn Teilzeit sein? In meiner früheren Firma galt offiziel eine 40 STunden Woche, faktisch wurde erwartet, das 50 gearbeitet werden, also ein ganz normaler Männerjob. Du versteifst in unrelevante einzelheiten. Nimm die Aussage: Wir würden gerne mehr für unsere Kinder da sein, können es aber nicht aufgrund der Arbeitsbelastung. Und dann frage dich, was muss dafür geschehen. Weist du was passiert, wenn du zu deinem chef gehst und sagst:“Chef, ich möchte zehn stunden weniger Arbeiten, bei gleichem Gehalt, weil ich mehr Zeit für Familie möchte“?
          Das hier: http://www.youtube.com/watch?v=NIgfiSzCy1o

          Was also anbieten? Richtig, weniger Geld. Und wer müsste das ausgleichen? Richtig, deine Frau. Und wer hat eben erst ihre Arbeitszeit auf unter 20 Stunden gedrückt? Richtig, deine Frau. Wird sie also freudestrahlend wieder mehr Arbeiten, nachdem ihr ganzer Lebensentwurf daraus ausgelegt ist, max. sich selbst zu versorgen und bei Familiengründung zu Hause zu bleiben?

          „Welcher Anteil der Männer das möchte hast du auch noch nicht gesagt. “
          Doch, steht in dem von mir verlinkten Artikel, denn ich hier schon mehrfach gepostet habe. So gut werden diese dinge also gelesen, kein wunder, das unterschiedliche Interpretationen zustande kommen.

          „Du musst noch einige Fakten nachreichen.“
          Nein, die Fakten sind alle vorhanden. Man muss nur den Mut haben, auch mal unbequeme Wahrheiten zu akzeptieren.

        • @imion

          „ist uniniteressant. Interessant ist die Aussage, das sie es gerne wollen, aber aufgrund der Arbeit nicht können.“

          Also wenn sie gerne 1 Stunde pro Woche mehr hätten, dann wäre das AUSBEUTUNG durch die Frau, die einfach nicht arbeitet?

          „Muss es denn Teilzeit sein? In meiner früheren Firma galt offiziel eine 40 STunden Woche, faktisch wurde erwartet, das 50 gearbeitet werden, also ein ganz normaler Männerjob“

          Dann täten Männer vielleicht gut daran, sich andere Jobs auszusuchen. Es hindert sie dann nicht die jeweilige Frau. Außerdem arbeiten ja durchaus einige Männer unter Tarifverträgen mit geringerer Arbeitszeit, die Metallindustrie hat teilweise eine 35-Stunden-Woche und die wenigsten Männer arbeiten in 50 Stunden Wochen. Deine Aussage würde sich dann auf einen sehr geringen Teil der Männer, solche in gehobenen Positionen beziehen oder nicht?

          „Weist du was passiert, wenn du zu deinem chef gehst und sagst:”Chef, ich möchte zehn stunden weniger Arbeiten, bei gleichem Gehalt, weil ich mehr Zeit für Familie möchte”?“

          jetzt wechselt die Schuld aber von der ausbeuterischen Frau zum (meist männlichen) Chef oder habe ich das falsch verstanden?

        • @christian
          „Also wenn sie gerne 1 Stunde pro Woche mehr hätten, dann wäre das AUSBEUTUNG durch die Frau, die einfach nicht arbeitet?“
          Wegen einer Stunde würden Männer nicht unzufrieden werden. Männer halten dafür viel zu viel aus.

          „Dann täten Männer vielleicht gut daran, sich andere Jobs auszusuchen. Es hindert sie dann nicht die jeweilige Frau. “
          Und würden die Männer dann von den Frauen noch als Partner akzeptiert, die ja mehrheitlich den Partner nach Status, Geld etc pp aussuchen? Und wenn, welche Jobs wären das? Im ÖD, wo Frauen bevorzugt werden, im Kindergarten, wo Männer generell unter Pädophilieverdacht stehen, dank Feministinnen?

          „Außerdem arbeiten ja durchaus einige Männer unter Tarifverträgen mit geringerer Arbeitszeit, die Metallindustrie hat teilweise eine 35-Stunden-Woche und die wenigsten Männer arbeiten in 50 Stunden Wochen. Deine Aussage würde sich dann auf einen sehr geringen Teil der Männer, solche in gehobenen Positionen beziehen oder nicht?“
          Nein, würde sie nicht. Die Offiziele Durchschnittliche Arbeitszeit von Männern liegt bei 40 Stunden, fakt ist aber, das gerade im Mittelstand diese Arbeitszeiten nicht eingehalten werden, was den Grossteil der Beschäftigten Männer betrifft. Sie liegt also so oder so höher als die von dir angegeben, für die Mehrheit der Männer.

          „jetzt wechselt die Schuld aber von der ausbeuterischen Frau zum (meist männlichen) Chef oder habe ich das falsch verstanden?“
          Ja, das hast du falsch verstanden. Es ist nur logisch, das du nicht das gleiche Gehalt bekommst, wenn du weniger Arbeiten möchtest. Also, wer müsste also die Gehaltseinbussen ausgleichen?

          Und was ist hiermit:Was also anbieten? Richtig, weniger Geld. Und wer müsste das ausgleichen? Richtig, deine Frau. Und wer hat eben erst ihre Arbeitszeit auf unter 20 Stunden gedrückt? Richtig, deine Frau. Wird sie also freudestrahlend wieder mehr Arbeiten, nachdem ihr ganzer Lebensentwurf daraus ausgelegt ist, max. sich selbst zu versorgen und bei Familiengründung zu Hause zu bleiben?

        • @imion

          „Wegen einer Stunde würden Männer nicht unzufrieden werden. Männer halten dafür viel zu viel aus.“

          Sehr schwach. Wie groß war denn der Grad ihrer Unzufriedenheit und wie ist dieser in Stunden umzurechnen?

          „Und würden die Männer dann von den Frauen noch als Partner akzeptiert, die ja mehrheitlich den Partner nach Status, Geld etc pp aussuchen?“

          Wenn wir mal davon ausgehen, dass sie den Partner nur nach Status und Geld aussuchen (was ich nicht tue): Sicher, dann eben von anderen Frauen, die weniger hübsch etc sind. Da muss der Mann dann eben einen Kompromiss machen.
          Allerdings hast du damit immer noch nicht dargelegt, dass die Frauen schuld sind. Es bleibt dabei, dass die Chefs schuld sind.

          „Und wenn, welche Jobs wären das?“

          Es gibt genug Jobs in Fabriken mit festen Schichten in denen es den Leuten egal ist ob da eine Frau oder ein Mann am Band steht

          „Im ÖD, wo Frauen bevorzugt werden“

          Es gibt genug Männer im öffentlichen Dienst. Wo sind deine Anzeichen dafür, dass sie sich dort massiv bewerben und diskriminierend abgelehnt werden?

          „im Kindergarten, wo Männer generell unter Pädophilieverdacht stehen, dank Feministinnen?“

          Als ob es daneben keine Arbeitsplätze geben würde.

          „Nein, würde sie nicht. Die Offiziele Durchschnittliche Arbeitszeit von Männern liegt bei 40 Stunden, fakt ist aber, das gerade im Mittelstand diese Arbeitszeiten nicht eingehalten werden, was den Grossteil der Beschäftigten Männer betrifft. Sie liegt also so oder so höher als die von dir angegeben, für die Mehrheit der Männer.“

          Genug größere Betriebe arbeiten aber auch mit Überstundenkonten, die dann mit Freizeit ausgeglichen werden. Auch hierfür können aber wiederum die Frauen nichts.

          „Es ist nur logisch, das du nicht das gleiche Gehalt bekommst, wenn du weniger Arbeiten möchtest. Also, wer müsste also die Gehaltseinbussen ausgleichen?“

          Darauf versteifst du dich. Es belegt aber den von dir gewollten Schluss nicht. Nämlich den, dass Männer von ihren Frauen unterdrückt werden, diese lieber eine andere Verteilung der Arbeitsleistung wollen und Frauen diese verweigern und dabei die Oberhand behalten, weil sie mit den Folgen im Scheidungsrecht drohen können. Es fehlt bereits an dem Nachweis, dass eine solche Übernahme tatsächlich gewollt ist und dies durch Erpressung verhindert wird.

          „Wird sie also freudestrahlend wieder mehr Arbeiten, nachdem ihr ganzer Lebensentwurf daraus ausgelegt ist, max. sich selbst zu versorgen und bei Familiengründung zu Hause zu bleiben?“

          Wenn das Geld knapp wird muss sie es wohl.
          Dein gesamtes Gebäude baut auf sehr wenig Fakten auf.
          Du hast keinen Beleg, wie viele Männer ihre Arbeitszeit um wieviele Stunden reduzieren wollen
          Du hast keinen Beleg, dass Frauen es ablehnen,einen Verdienstausfall zu übernehmen
          Du hast keinen Beleg, dass Männer die Haushaltsarbeit und Kinderbetreuung gleichwertig übernehmen wollen

          Das alles füllst du mit Vermutungen, die deiner Maxime entsprechen, dass Frauen Männer nur ausbeuten wollen. Die musst du schon etwas stärker absichern, bis man sie dir glaubt.
          Meiner Erfahrung mit Paaren ist, dass vor Kindern beide verdienen sollen. Sind Kinder vorhanden plant man einen relativ schnellen Einstieg der Frau, die vorerst aussetzt. Beide stellen fest, dass Hormone und Gerüche dafür sorgen, dass das Kind anders auf die Mutter als auf den Vater reagiert, diese übernimmt einen größeren Teil der Betreuungsarbeit. Es kommt dazu, dass eher die Frau das Kind versorgt als der Mann. Für beide ist die Zeit äußerst stressig. Aber beide sehen ein, dass es nicht anders geht, auch wenn sie gerne wieder im Büro wäre und es schade findet, dass sie kaum noch Kontakt zu andern hat, außer zu anderen Müttern aus der Krabelguppe und er mehr zu Hause wäre, aber einer muss eben das Geld verdienen. Es kommt ein weiteres Kind und das Spiel geht wieder von vorne los, nur machen sich diesmal beide keine Illusionen und gehen gleich in die Rollenteilung. Als das jüngste Kind dann in den Kindergarten kommt steigt sie wieder ein, aber sie muss Kochen, die Hausarbeiten betreuen, einkaufen, Wäsche waschen, die Kinder zum Sport fahren und was noch nicht alles. Mit Ehegattensplitting reicht sein Geld so einigermaßen und ihm ist es auch lieber, dass einer diese ganzen Sachen erledigt und ist damit, auch wenn er gerne mehr zu Hause wäre, damit einverstanden, dass sie nur eine Halbtagsstelle macht. Als die Kinder dann älter werden stellt man fest, dass niemand so richtig darauf gewartet hat, dass sie wieder vollzeit arbeiten kann und es hat ja bisher auch gepasst. Sie macht dafür dann noch den Garten und pflegt die jeweiligen Großeltern, die inzwischen alt geworden sind.

        • @christian
          „Sehr schwach. Wie groß war denn der Grad ihrer Unzufriedenheit und wie ist dieser in Stunden umzurechnen? “
          ist nicht interessant, das in Zahlen auszudrücken, Männer sind unzufrieden mit der Situation und würden sie gerne ändern. Können aber nicht, aufgrund der Arbeitsbelastung.

          „Wenn wir mal davon ausgehen, dass sie den Partner nur nach Status und Geld aussuchen (was ich nicht tue): Sicher, dann eben von anderen Frauen, die weniger hübsch etc sind. Da muss der Mann dann eben einen Kompromiss machen.“
          Die Frauen gehen dann aber trotzdem nicht mehr Arbeiten.

          „Allerdings hast du damit immer noch nicht dargelegt, dass die Frauen schuld sind. Es bleibt dabei, dass die Chefs schuld sind.“
          Nö, die Chefs sind nicht schuld, es ist nur logisch, das jemand der 40 stunden arbeitet mehr im gleichen Job bekommt, wie jemand der 30 Stunden arbeitet. Und wenn ein Mann seine Arbeitszeit reduziert, und damit sein Gehalt, dann muss in diesem Fall, die Frau mehr arbeiten gehen. Eigentlich ganz logisch. Da Frauen aber nicht mehr Arbeiten wollen, sondern permament ihre Arbeitszeiten reduzieren, sind sie auch daran schuld, das der Mann seine nicht reduzieren kann.

          „Es gibt genug Jobs in Fabriken mit festen Schichten in denen es den Leuten egal ist ob da eine Frau oder ein Mann am Band steht“
          Auch hier wieder, 40 Stunden oder so anstrengend, das das mit den Kindern dann abends auch nichts richtig wird.

          „Als ob es daneben keine Arbeitsplätze geben würde.“
          Keine für männer, die es ermöglichen, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.

          „Darauf versteifst du dich. Es belegt aber den von dir gewollten Schluss nicht. Nämlich den, dass Männer von ihren Frauen unterdrückt werden, diese lieber eine andere Verteilung der Arbeitsleistung wollen und Frauen diese verweigern und dabei die Oberhand behalten, weil sie mit den Folgen im Scheidungsrecht drohen können. “
          Doch, wird Belegt von der Umfrage, wird Belegt von der Arbeitszeitreduzierung der Frauen, die keinerlei anstalten machen, mehr zu Arbeiten, obwohl sie es könnten.

          „Es fehlt bereits an dem Nachweis, dass eine solche Übernahme tatsächlich gewollt ist und dies durch Erpressung verhindert wird. “
          Sind alle vorhanden in der umfrage, in der Tatsache das Frauen die Arbeitszeit reduzieren obwohl sie mehr Arbeiten könnten.

          „Wenn das Geld knapp wird muss sie es wohl.“
          Nein, sie kann sich scheiden lassen.

          „Dein gesamtes Gebäude baut auf sehr wenig Fakten auf.“
          Nein, die Fakten sind alle da, du musst nur lesen.

          „Du hast keinen Beleg, wie viele Männer ihre Arbeitszeit um wieviele Stunden reduzieren wollen“
          Ist uninteressant, wie viel, sie wollen, können aber nicht, das ist das entscheidende.

          „Du hast keinen Beleg, dass Frauen es ablehnen,einen Verdienstausfall zu übernehmen
          Du hast keinen Beleg, dass Männer die Haushaltsarbeit und Kinderbetreuung gleichwertig übernehmen wollen“

          Doch, die umfrage, die Arbeitszeitreduzierungen der Frauen.

          „Meiner Erfahrung mit Paaren ist, dass vor Kindern beide verdienen sollen. Sind Kinder vorhanden plant ma…..“
          Und genau dieses Modell macht Männer unzufrieden und hätten Männer gerne geändert, wie die umfrage eindeutig Belegt, die du aber ignorierst.

        • Vilars Idee war: Der Mann arbeitet 6 Stunden, die Frau arbeitet 6 Stunden und das Kind ist 6 Stunden in einer Kinderbetreuung.
          so hat jeder einen 30Stunden Job und das müßte finanziell locker reichen und jeder hätte genug Kontakt zum Kind und das Kind genug außerfamiliäre Förderung

        • Maren, diese Frauenbevorzugung hat sich doch schon überall durchgesetzt. Warum leugnest du permanent die Bevorzugung der Frauen und die Diskriminierung der Männer?

        • Weil sich an Einzelbeispielen aufgehangen wird. Zum Beispiel an der Tatsache, dass es bei 884 Stipendien 39 für Frauen gibt.
          Oder dass eine Uni ihren Eignungstest unsinnigerweise zugunsten von Frauen geändert hat. Wie gesagt, dein Feuerwehrbeispiel lass ich so nicht gelten, weil ich die Änderungen nicht dramatisch finde. 75kg in 60sek 66m weit ziehen zu können ist beachtlich. Da kann man davon ausgehen, dass es bei 90kg ohne Hilfe (!) evtl. 5 sek länger dauert, was sicherlich nicht tragisch ist.

        • @maren
          Das ist in keinsterweise beachtlich. Beim Bund musste ich schwerere Männer als mich tragen, die teilweise über 20 kg schwerer waren. Tragen, nicht ziehen. Und dann das nächste, Frauen wiegen wesentlich weniger als Mann, sprich, sie ist bei leichtgewichten wie mir schon über ihrem eigenen Körpergewicht, und ich bin sehr sehr dünn, weige 69 kg. Und da ist eben nicht davon auszugehen, das eine Frau, die die 75 kg schafft, auch die 80 oder 90 kg schafft. Vor allem dann, wenn noch Ausrüstung zu tragen ist.

          Aber wie geschrieben, wenn die ersten verbrennen, weil nur eine Feuerwehrfrau anwesend war, mal schaun was dann passiert, obwohl, als die Frauen aus der Tagelage der Gorch fock gefallen sind, weil auch die Bundeswehr es Frauen extra leicht macht, gab man ja auch den Männern die Schuld, anstatt den Einstellungstest und damit die mangelnde Tauglichkeit der Frau anzuführen.

        • @maren
          nachtrag: 39 Fälle sind kein Einzelbeispiel, es ist diskriminierung. Der Einstellungstest, ist kein Einzelbeispiel, allein schon deshalb, weil davon hunderte Männer betroffen sind, wieder, diskriminierung. Also noch mal die Frage: Warum leugnest du Diskriminierung von Männern?

  2. „dass es auch auf Seiten des anderen Geschlechts signifikante Diskriminierungen und soziale Problemlagen geben kann.“
    Diese gibt es auch nicht für Frauen.

    „Die Frage ist also, wie gejammert und gelitten wird, ob es Unterschiede im Maskulismus und Feminismus gibt,“
    Natürlich gibt es die: der Feminismus geht von Diskriminierungen aus, die nicht existieren, um so ein noch angenehmeres Leben für Frauen zu sichern, Maskulisten beschreiben die Realität, wie sie derzeit vorherrscht. Leider ist es so, das negatives verhalten von Frauen gerne entschuldigt wird, mit „aber eigentlich wollen die was ganz anderes“, was dabei leider immer übersehen wird, wenn Frauen sich doch eigentlich nicht so schändlich benehmen wollen, warum tun sie es dann? Keiner zwingt sie dazu.

  3. Der grundlegende Unterschied zwischen weiblichem und männlichem Jammern ist der, dass Frauen im Einklang mit unseren Instinktdispositionen jammern und demzufolge im Einklang mit ihrer klassischen weiblichen Identität (Frauen sind schwach, muss mann helfen/schützen/schonen) und Männer nicht.

    Die jammernde Frau ist weiblich, bleibt weiblich.

    Der jammernde Mann ist unmännlich, verachtenswert, schwach.

    Der Mann hat schließlich stark zu sein, Weltgestalter und -organisator, der die rauen Wege ebnet, auf dass Frauen leichten, zarten Fusses, ohne an Steine zu stoßen, darauf wandeln können.

    Das macht den Mann aus: die Welt angenehmer, sicherer, behaglicher zu machen für Frauenundkinder.

    Dafür fühlt er sich verantwortlich.

    Männliches Selbstbewusstsein ist am Boden zerstört, wenn er das nicht kann, wenn Frauen sich beklagen, was ja immer ein oft auch ganz bewusst ausgespieltes „Mann, Du hast versagt, mir, Frau, geht es schlecht und es wäre doch Deine Aufgabe, mir die Welt angenehm zu machen!“ beinhaltet.

    Das ist darum auch der übliche, klassische Modus operandi der meisten Frauen: „Gehe hin, beklage Dich bei einem Mann, der macht dann die Welt schön und angenehm für Dich.“

    An diese klassische „Arbeitsweise“ des weiblichen Geschlechtes knüpft der Feminismus nur an, er hebt sie nicht auf, knüpft er erfolgreich an, denn viele Männer reagieren wunsch-und instinktgemäß („Oh Gott, wir haben versagt, unsere Frauen leiden, wir sind nicht gut genug als Männer, wir sind schuldig, wir müssen besser werden!“)

    FeministInnen gründen ja kaum eigene Unternehmen mit weiblicher Unternehmenskultur, die sich erfolgreich am Markt behaupteten und demonstrieren so den Männern, wie’s besser geht, z.B.

    Nein, sie gehen hin und erjammern sich privilegierten Zugang in von Männern nach männlichen, aber effizienten Funktionsmustern aufgebauten Unternehmen, fordern, dass man diese frauenfreundlich umbaut für sie.

    Männer sollen das leisten, Frauen begutachten dann, was Männer hier geleistet oder nicht geleistet haben, leisten aber selbst relativ wenig (ich überspitze, schärfe die Kanten, male schwarz-weiß, um die Kontraste zu höhen und erkennbarer zu machen).

    Eine Frau mit Reifenpanne am Strassenrand findet sehr schnell einen Mann, der anhält und ihr hilft.

    Ein Mann mit einer Reifenpanne kann, so er gesund und nicht allzu alt ist, lange warten, bis jemand hält und dann wird es in der Regel keine Frau sein.

    Frauen fühlen sich nicht dafür zuständig, die Welt da draußen für Männer angenehm und sicher zu machen, sie fühlen sich nicht dafür zuständig, Männer zu schützen und zu versorgen, nicht in dem Maße, wie Männer sich zuständig fühlen für das Schützen und Versorgen von Frauen.

    Dieses Gefälle beseitigt Feminismus nicht, er beutet es politisch-gesellschaftlich aus.

    Unterstützt durch die Tatsache, dass schwache Männer als Opfer weniger sympathisch-mitleidswürdig wirken (auf Frauen UND Männer) als Frauen.

    Frauen als das schwangere und stillende Geschlecht sind das legitimerweise schwache Geschlecht, dass ohne in gleichem Maße an Geschlechtsidentität zu verlieren wie schwache Männer schwach sein darf und Hilfe einfordern kann.

    Und Frauen wissen darum, spielen damit.

    Starke Männer lassen so gerne mit sich spielen, können sie sich doch durch erfolgreiches, frauendienliches Weltgestalten (Schützen und Versorgen) als starke Männer profilieren, in dem sie Frauenundkindern helfen, diese schützen und versorgen.

    Ein schwacher Mann dagegen verfehlt das eigentliche Ziel des Mannseins in den Augen vieler Frauen UND Männer, nämlich zu schützen und zu versorgen.

    Schlimmer noch: Er wird zum Ressourcenkonkurrenten für Frauenundkinder, trägt nicht nur nichts dazu bei, Ressourchen zu beschaffen, sondern will selber verbrauchen, was legitimerweise doch vor allem Frauenundkindern zusteht.

    Er will/muss ja seine Finger in den selben Mustopf stecken, aus dem Frauenundkinder versorgt werden sollen, den zu füllen Aufgabe der gesunden, starken Männer ist.

    Dazu sind Männer ja da, von der Natur entworfen, frei gestellt vom Schwangersein und Stillen.

    Nur deshalb gibt es das männliche Geschlecht (die Vorteile der sexuellen Fortpflanzung hätten auch Zwitter darstellen können, bei denen aber die Arbeitsteilung nicht möglich gewesen wäre – die hätten nicht spezialisiert optimiert werden können, hätten Allrounder bleiben müssen – hat sich nicht durchgesetzt, obwohl mit Zwittern die ganze erwachsene Population hätte Kinder produzieren können, nicht nur die Hälfte).

    So ist der schwache Mann auch der entmännlichte Mann, tendenziell verachtet von Frauen UND Männern, der ultimativ kastrierte Mann.

    Im Gegensatz zur schwachen Frau, die eher noch an Weiblichkeit gewinnt.

    Weshalb ein Jammermaskulismus immer erfolgloser bleiben wird als ein Jammerfemininismus.

    Der Jammermaskulismus muss gegen die disponierten Verhaltenstendenzen des Säugetieres Mensch ankämpfen, der Jammerfeminismus kann mit dem Strom unserer Instinkte rudern und kommt so viel leichter und schneller voran.

  4. Jammern hilft nicht. Den Feminismus weist man nur mir Stinkefinger und gelegentlichen Arschtritten in die Schranken.

    Ihr Heteros seid im Großen und Ganzen dafür ungeeigent, weil ihr eigentlich nur Sex von Frauen wollt und euch deshalb schon das Herz in die Hose rutscht, wenn eine Frau einen Schmollmund zieht 😀

    imion wäre eigentlich perfekt, um in den Schlacht zu ziehen, er jammert zwar gelegentlich, aber er kann auch kämpfen und schimpfen.

      • Die Frage ist natürlich, wofür die neue „Heilige Schar“ sich „opfern“ soll, wenn die Problematik des Feminismus im wesentlichen Kernanliegen heterosexueller Männer berührt.

        • Ich weiß nicht. Meine Motivation ist manchmal recht hoch, ein paar Ohrfeigen zu verteilen, wenn man von irgendwelchen verwöhnten Tussen hört, wie dumm und blöd und überflüssig Männer doch seien, und sie dann von einem noch Zustimmung erwarten, weil man doch schwul ist und deshalb das Schoßtier aller Frauen 😉

        • @adrian
          „wenn die Problematik des Feminismus im wesentlichen Kernanliegen heterosexueller Männer berührt.“
          Macht sie das? Du bezahlst auch steuern, musst also ebenso für Frauen bluten, du musst auch Arbeiten, bist also genauso von Diskriminierenden Frauenförderprojekten betroffen.

        • @adrian
          Für NPDler werden aber keine Arbeitsplätze gesondert vergeben, oder spezielle NPD Förderung angeboten, oder gezielt nicht NPDler entlassen.

          Das gesamtpaket machts.

        • Ganz einfach: Weil Schwule auch Männer sind und Männer nicht diskrimminiert werden weil sie schwul oder hetero sind, sondern weil sie in erster Linie Männer sind.

          Und Schwule sind auch Männer die genauso den Diskrimminierungen unterlegen wie Heterosexuelle + die zusätzliche Homofeindlichkeit.

          Alles was gegen Männer geht geht auch gegen Homos.

          Männer ist ja erstmal die Übergruppe.

          @ Adrian

          Musstest du zum Bund weil du schwul bist oder weil du ein Mann bist?

          Jedes Gesetz das gegen Männer geht geht gleichzeitig gegen Homos.

          (editiert: Bitte Sachlich bleiben und keine Beleidigungen!)

          Seit ich das begriffen habe bin ich Antifeminist.

          Und jeder Schwule sollte mal darüber nachdenken und ob es sich lohnt sich mit Femanzen zu solidarisieren die gegen einen kämpfen (Mann bleibt Mann ausser du lässt dich umoperieren) oder sich nicht lieber einer progressiven Männerbewegung anzuschliessen.

        • Adrian

          Meine Motivation ist manchmal recht hoch, ein paar Ohrfeigen zu verteilen, wenn man von irgendwelchen verwöhnten Tussen hört, wie dumm und blöd und überflüssig Männer doch seien, und sie dann von einem noch Zustimmung erwarten, weil man doch schwul ist und deshalb das Schoßtier aller Frauen

          Was lese ich da?

          Soll ich das jetzt tiefenpsychologisch übersetzen, Adrian?

          Es gibt viele männliche Homosexuelle, die bis in die Pubertät im Bett ihrer Eltern schlafen mußten. Oder die ihre Mütter erotisch massieren mußten.

          Guck dich mal um in deiner Community, Adrian.

          Disclaimer: Ich bin nicht homophob!

    • @Adrian

      „imion wäre eigentlich perfekt, um in den Schlacht zu ziehen, er jammert zwar gelegentlich, aber er kann auch kämpfen und schimpfen.“

      Er würde nur leider für das vollkommen falsche kämpfen. Ich möchte das Geschlechterverhältnis nicht von jemanden neu gestaltet haben, der meint, dass Frauen zur Liebe unfähige Parasiten sind.
      Außerdem: Ich bezweifele, dass er immun wäre. Im Gegenteil, ich denke eine Frau könnte ihn recht schnell um den Finger wickeln, wenn sie sein Ego streichelt.

    • @ Christian

      Das war keine Beleidigung so habe ich es nicht gemeint aber egal dein Blog.

      Trotzdem sollten sich Schwule und Bisexuelle Männer klarmachen das ungerechte Gesetze gegen ein Geschlecht kein halt vor der sexuellen Orientierung macht und wenn sie sich Femanzen anbiedern sich selbst nur schaden.

      Auch wenn es Leute wie Imion es einem manchmal schwer machen.

      • @Tino

        Auch wenn es nicht so gemeint war: Bitte mit entsprechenden Begriffen vorsichtig sein, man kann ja nicht immer wissen, was du dir dabei gedacht hast.

        „Trotzdem sollten sich Schwule und Bisexuelle Männer klarmachen das ungerechte Gesetze gegen ein Geschlecht kein halt vor der sexuellen Orientierung macht und wenn sie sich Femanzen anbiedern sich selbst nur schaden.“

        Zustimmung.

  5. @adrian

    Das ist wohl wahr. Vielleicht täten sich die Herren leichter, wenn sie zugeben oder erkennen könnten, dass fast alle für die Frauen nur als Funktion, nicht als Person zählen. Was so verschämt „costly signal“ genannt wird, bedeutet, wenn ich es recht verstehe, nur einen dicken Geldbeutel für ein angenehmes Leben und Einfluss, um im Vordergrund stehen und andere Frauen damit ärgern zu können. Vilar hat es schon vor Jahrzehnten klar benannt, wirklich aufgegriffen und weitergedacht wurden ihre Feststellungen (vielleicht gar nicht so verwunderlicherweise) nicht.

    • Jup, liegt aber auch am Ego der Männer, denn zuzugeben, das sie als Verführter und PUler nicht die Fäden in den Händen halten, würde ja schwäche bedeuten, würde bedeuten, das die Frau mehr Macht hätte als sie. Deshalb verlieren Männer im moment, weil sie sich diese schwäche nicht eingestehen können, weil Männer sich nicht kennen wollen. Schon nach Sun Zi ein Kriterium für eine Verlorene Schlacht.

    • @nihilist

      „Was so verschämt “costly signal” genannt wird, bedeutet, wenn ich es recht verstehe, nur einen dicken Geldbeutel für ein angenehmes Leben und Einfluss, um im Vordergrund stehen“

      Nein, nicht nur. Nach meiner Theorie muss es nicht der Geldbeutel sein, es können auch andere Signale den hohen Wert signalisieren, etwa eine dominante Art, Status in der für sie relevanten Gruppe, Anführereigenschaften etc. Der Punk, der am nachhaltigsten gegen Konsum und das Austricksen des Systems ist und dabei die Gruppe anführt, könnte in einer Punkgruppe bei den dortigen Frauen gut ankommen. Er setzt auch ein Costly Signal, dafür dass er die Gruppenideologie ernst nimmt.

    • @adrian

      Wahrscheinlich hab ich einen spießigen Geschmack, aber ich finde die aufgeschürzten Männerröckchen aus heutiger Sicht nicht besonders sexy..

  6. Sehr gute Kommentare bisher unter diesem Artikel, den ich selbst mitverursacht habe. Sehr große Zustimmung wie üblich an Herrn Roslin, aber auch an Christian, den gar nicht dummen Jan und Imion.

    Das Kernproblem mit dem Jammern ist wirklich: Beklagt sich eine Frau über „das Patriarchat“ oder die „schlimmen Männer“, die angeblich „nur ran“ wollen, dann gibt sie dabei die Realität in ziemlich verzehrter Weise wider und reagiert auf viele sachliche Einwände manchmal recht schrill.

    Beschreibt der Mann die Realität, heißt es, er würde jammern, er wäre „erbärmlich“, das wäre alles „Selbstmitleid“. Wie kommt das? Nun, Instinktdispositionen, kulturell verstärkt, auch in Zeiten ohne Feminismus (…denn nur mit Männern die über die dollsten Dinge nicht jammern kann man Kriege führen!), und vom Feminismus wieder verstärkt, auf die widersprüchliche Art, der neue Mann solle mehr gefühle zeigen, weicher sein, aber wenn er sich beklagt, insbesondere über etwas, was auch nur partiell mit den Interessen der Frauen oder dem real existierenden Feminismus kollidiert, heißt es, er sei „kein echter Mann“ und dergleichen.

    Dieser Vorwurf, man(n) habe sich „in was reingesteigert“, würde „jammern“, sei „erbärmlich“ u. ä. ist im Grunde ein Machtmittel der Frauen und der Feministinnen, damit man seine Interessen möglichst gar nicht mehr vertritt.

    Vertritt man sie aber gar nicht mehr und macht alles mit, was die Frau will, macht einen das auch nicht attraktiv. Dann ist man ja – wie in dem einen Pick Up-Buch vom Mystery beschrieben – nur ein Hündchen. Aber das, was Frauen von Männern wollen, ist eben widersprüchlich. Will man attraktiv sein, kommt es hier auf die Dosis an, die wieder für jede Frau anders dosiert werden muss.

    Fazit: Wenn Männer Opfer sind, müssen sie das auch so darstellen können, ohne verhöhnt zu werden, und ohne das diese „Er jammert nur“-Brechstange gegen sie in Stellung gebracht wird. Ich glaube, dass dieses teuflische Machtmittel gegen uns Männer, dass wir „jammern“ oder uns in was „reingesteigert“ haben, wenn wir nur die eigene Lebenswirklichkeit so ehrlich und objektiv wie möglich beschreiben, eine der Hauptursachen dafür ist, dass Männer sich wesentlich öfter umbringen als Frauen oder vorher noch Amoklaufen, sonstwie kriminell werden, mehr saufen, lieber sterben, als sich untersuchen und behandeln zu lassen usw. – nach einem Amoklauf ist im Fernsehen zwischen den Blumen und den Grablichtern schon mal ein Pappschild mit der Aufschrift „Warum?“ zu sehen. Über dieses „Warum“ muss vor den Amokläufen zwecks ihrer Verhinderung (Auch wenn sie sich nicht alle dadurch verhindern lassen, weil nicht alle einen geschlechterpolitischen Hintergrund haben werden.) endlich geredet werden dürfen, ohne, dass immer gleich Begriffe wie „jammern“, „erbärmlich“, „reingesteigert“, „kein Mann“, „Selbstmitleid“ usw. fallen – über dieses „Warum“ darf kaum geredet werden. Dasselbe gilt für die vielen Selbstmorde der Männer, vor allem der sehr jungen Männer, und gerade auch für Beziehungstaten. Es gilt auch für Sprüche der Marke „Jaja, schuld sind immer die anderen“, die vermutlich eher Männer an den Kopf geknallt kriegen, selbst dann, wenn die anderen, was oft vorkommt, wirklich schuld sind oder, was auch oft vorkommt, ganz alleine schuld sind.

    Ein Hinweis noch für alle, die in mir einen „Jammermaskulisten“ sehen:

    Das Motto „Ich bin Opfer, deswegen kann ich mir alles erlauben.“ kann auf mich nicht zutreffen, denn ich bin beileibe nicht in jeder Hinsicht ein Opfer, auch nicht im bezug auf Frauen, und alles erlauben wollte ich mir noch nie und will es auch nicht. Ein Narrenfreiheit für Männer-Programm, analog zum Narrenfreiheit für Frauen-Programm des Feminismus, darf es niemals geben.

    Man vergleiche das nur einmal mit typischen, klassischen Vertretern der feministischen Zunft!

  7. Typ-1-Jammerer gibt es für mich nicht, denn: das ist kein Jammern.
    Wenn man sich über Probleme beklagt, um diese dann zu ändern, hat das nichts mit Jammerei zu tun.
    Das wesentliche beim Jammern ist, dass der Sinn das Jammern selbst ist – das gilt für Maskulisten genau so, wie für Feministen. Das Jammern ist oft die Ausrede, nichts tun zu müssen
    „Keine Chance wegen dem Feminat. Das ist ja so schlimm, da kommt man nicht gegen an“.
    Haben Maskulisten Erfolg mit ihrer Arbeit, fühlen sich die Jammerer bedroht. Die bekriegen „ihre Seite“ eigentlich sogar, reden die Erfolge klein, wollen sie nicht wahrhaben, sehen jeden Erfolg als weiteren Schritt zur Niederlage, torpedieren alle Versuche anderer, Erfolg zu haben.

    Sie sind weniger Maskulisten als Jammerer.

  8. @ Wolfgangs „Typ-1-Jammerer gibt es für mich nicht“

    Naja, äußerlich jammern beide erst mal. Aber es gibt für mich ja auch eine legitime Art des Jammerns. Eben die, bei der nach der Jammer- die Aktionsphase kommt. Bei Typ 1 hat das Jammern halt eine ganz andere Funktion als bei den Berufsjammerern vom Typ 2. Wenn für dich nur Typ 2 die „echten Jammerer“ sind – ok, letztlich sehe ich es ähnlich.

    Ein oft übersehener Punkt ist m.E, dass die Dauerjammerei nicht nur die Umgebung nerven kann. Sie kann auch eine destruktive Wirkung auf den haben, der sie praktiziert. Las zufällig gerade unter dem Stichwort „Binnenwirkung der Kommunikation“:
    „Wer fortdauernd bei der Beschreibung von Dingen und Ereignissen seine eigene Fremdbestimmtheit und Passivität hervorhebt, der konserviert und stabilisiert damit sein Lebensgefühl von Abhängigkeit.“

    Der Gedanke dahinter ist: Man kommuniziert quasi begleitend immer auch mit sich selbst. Bei der Dauerjammerei wird ein Selbstbild von Abhängigkeit oder Machtlosigkeit installiert. Dass Leute wie Lantschi dann irgendwann Panikattacken mit somatischen Symptomen entwickeln, ist m.E. eine Folge der selektiven (Selbst-)Kommunikation, die immer auf Ohnmacht und Passivität abhebt. Das ist ein verstärkender Rückkopplungskreis, der irgendwann auch solche Folgen haben kann.
    Man sollte also sparsam mit so was umgehen – Überdosen können toxisch sein ;-).

    • @ Seitenblick

      Die einzige Angst die ich habe ist das so geistessgestörte Leute wie diese Lantscht (und das ist keine Beleidigung sondern Feststellung) und co jemals an die Macht kommen.

      Das Dumme daran: Bei einigen Politikern frage ich mich mich ernsthaft wie lange man es als Mensch noch verantworten kann diese an der Macht zu belassen. Und das gilt global.

      Und ich bin garantiert keiner der in allem irgendwas rechtes sieht oder für den dieser Staat ein Faschostaat ist. Aber Zweifel kommen mir doch etwas.

      Ich habe neulich mal ein Referat gehalten an einer weiterführenden Schule in Politik.

      Thema: Machtergreifung von Nazis Generationendebatte.
      Es war ein sehr ausführlicher Vortrag der auch klargemacht hat das „die Nazis“ an sich den Krieg gewonnen haben. Ich habe viel und gründlich recherchiert.

      Mein Fazit: In Anbetracht der Angriffkriege von Rot-Rot Grün, Waffenverkäufe in Kriegs und Krisengebiete, ESM, EU und Euro. Afghanistankrieg usw und dessen Duldung durch das Deutsche Volk (und natürlich fast aller Anderen auch).
      hätte Hitler zu (fast) jeder Zeit in fast jedem Land an die Macht kommen können. Wir sind heute kein keinen Deut besser nur diesmal , scheinbar „auf der „richtigen“ Seite“ und wir haben nichts gelernt.

      Schweiz ist gut. Aber da läuft auch viel hintenrum.

      Die Politiker werden ja immer sauer wenn Leute das Ermächtigungsgesetz mit dem ESM VErtrag vergleichen.

      Mag sein. Aber die Durchführung (Selbstentmachtung des Parlements) und die widerspruchslose Duldung lassen sich sehr gut vergleichen.

      Wir machen immer noch allen Scheisse mit. Egal was.

      Aber ich habe auch klargemacht: Die Rote Linie wurde schon lange überschritten was hier abgeht spätestens seit Kunduz.

      Wer heute Widerstand verweigert hat kein Recht über unsere Grosseltern zu richten.

      Ich weiger mich auch das hier als Demokratie anzuerkennen.

      Nur was tun? Wenn ich überzeugt bin das diese Regierung unrecht und Mörd verübt bin ich dann nicht in der moralischen Pflicht zu handeln?

      Femanzen sind da eher nur ein lästiges Pisacken die zum Gesamtbild dazugehören aber keine ernsthafte Bedrohung.

      Jedenfalls für mich nicht.

      Wenn die ihr hässlichen Feindbild Mann abbauen würden dann würde ich den meisten (eher linksliberalen) Forderungen sogar noch zustimmen die sie so propergieren.

      Das Parteiprogramm der Der Frauen spricht mich sogar an wenn der Bullshit mit dem Patriarch und Sonderförderungen für Mädchen und Frauen nicht wären.

      • @ Tino
        „Die einzige Angst die ich habe ist das so geistessgestörte Leute wie diese Lantscht (und das ist keine Beleidigung sondern Feststellung) und co jemals an die Macht kommen.“

        Da bin ich insgesamt nicht so besorgt. Die können zwar viel Blödsinn anstellen und haben auch schon genug Unfug verzapft. Insofern muss man ihnen auf die Finger gucken und „gleiche Rechte für alle, egal ob Mann, Frau oder sonstwas“ gegen sie ins Feld führen. Und natürlich muss man aufdecken, dass sich diese Fraktionen unter dem Deckmantel des Gutmenschentums massive Machtpositionen aufbauen, angefangen bei dem Versuch, anderen die Sprache vorzuschreiben. Eine Kritik der sich verschleiernden Macht ist bestimmt nötig. (Dabei findet man das meiste zu diesem Thema ja schon bei Nietzsche.)

        Aber „an die Macht kommen“? Also gesamtgesellschaftlich? Sehe ich nicht. Dafür sind die zu elitär, zu unverständlich, viel zu weit weg von der Lebenspraxis mit ihren abgedrehten Forderungen. Aber gut, time will tell …

  9. ein gedanke der evtl eine rolle spielt ist eine beobachtung. evtl gilt die ja auch im gesammten rahmen der debatte.
    was mir aufgefallen ist das männer und da insbesondere die in beziehungen gerne auf distanz gehen, wenns probleme gibt, also in den hobbykeller gehen und frau meiden oder ihre zeit auf der arbeit verbringen.
    quasi die bewußte oder unbewußte entscheidung den konflikt zu vermeiden und sich zu entfernen innerlich wie körperlich.
    ob das statistisch zu belegen ist…

    eine lösung für einen teil der probleme wäre eine anonyme bewerbung anstelle von ‚frauen bevorzugt‘ doktrinen.
    oder methoden mit zahlen vorteile oder nachteile festzuhalten. wie z.b. rente deren bezugsdauer verändert die rendiete stark. viele argumente in der diskusion um feminismus sind moralischer natur und nicht mehr sachlich meßbar.

    im grunde ist die ganze thematik auch nur möglich weil unsere gesellschaft stark von konzepten wie gerechtigkeit oder unfair bzw neid getrieben ist, anstelle freiheit als grundlage fürs leben zu sehen.
    mit freiheit als grundlage wären unterschiede eine folge von entscheidungen, die jeder selber zu verantworten hätte.

  10. Pingback: Maskulismus, Männerrechte und Familienrecht | Alles Evolution

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