„Männer, die einen gekonnt an die Wand drücken können“

In einer Runde hauptsächlich mit Frauen dreht sich das Gespräch um Männer. Eine hat gerade 2 Interessenten und sagt, dass sie den einen super gerne küssen würde und mit dem anderen gerne schlafen würde. Sie beschreibt den einen wie nicht anders zu erwarten als lieb und aufmerksam, den anderen als dominant und recht fordernd.

Ich werfe ein, dass mir und den meisten Männern diese Abgrenzung wohl auf Frauen bezogen unverständlich ist, wenn ich eine Frau küssen will, dann will ich auch mit ihr schlafen und wenn ich mit ihr schlafen will, dann will ich sie auch küssen (und denke mir meinen Teil über Komfort und Attraction).

Mir wird erklärt, dass halt im Bett eine gewisse Dominanz etwas ist, was die meisten Frauen sexuell anziehend finden (in diesem Kreis halte ich mich mit Pickup-Theorien zurück). Die anderen Frauen nicken zustimmend

Eine der Frauen bringt es auf folgende Formel:

Ein Mann, der einen nicht gekonnt an die Wand drücken kann, der ist nicht der richtige.

Was sagt ihr?

 

 

 

58 Gedanken zu “„Männer, die einen gekonnt an die Wand drücken können“

  1. Der sanft (manchmal auch nicht so sanft) dominante Mann ist der Mann, den die meisten Frauen begehren, der einen Kopf größer ist, das richtige „Zuchtmaterial“, mit dem sie sich instinktiv paaren wollen, weil er genetisch fitten, erfolgreichen Nachwuchs verspricht, auch wenn sie bewusst gar keine Kinder wollen.

    So meldet sich doch das Paarungsverlangen.

    Denn das Begehren, das mit ihm Schlafen-Wollen, entsteht auf einer anderen Ebene als der bewussten, wird dort vorentschieden und die Entscheidung dann ein Stockwerk höher an’s Bewusstsein weitergereicht.

    Die Gina tingelt einfach ungefragt.

    Wie ein unerwarteter Telefonanruf aus dem „Reptilienhirn“, der frau zusammenzucken lässt.

    Da mag der feministisch formatierte, bewusste, großhirnige Überbau noch so sehr Protest anmelden, das Begehren ist bei vielen Frauen einfach da.

    Dieser Zwiespalt führt in der Regel nur zu vehementer Verleugnung und dazu, dass viele Frauen die Welt nicht mehr verstehen und nicht verstehen, warum sie sich immer wieder in Männer verleiben, die sie doch eigentlich gar nicht lieben dürfen, eigentlich gar nicht lieben wollen.

    Auch Frau Schwarzer weiß hier keinen Rat.

    Die das Problem eh nicht hat.

    Nicht, dass sie nicht auch ein Reptilienhirn hätte.

    Und was für eines.

    Der liebe Mann, den schätzt man auch, als Verbreiter von Wohlbehagen, Fontanellentätschler, vielleicht als Versorger, idealerweise für die Kinder, die man ihm unterjubelt, Kinder des Mannes, der die Frau gekonnt an die Wand drücken konnte.

    Das Leben besteht nun mal aus Kompromissen und Kompensationsgeschäften.

    Ideal wäre natürlich eine Kombination aus beiden Typen (Fontanellentätschler und Fury, dem stozen, wilden Hengst).

    Aber wo findet sich das schon?

    • Das findet sich häufiger als du denkst, du oller Frauenversteher. Jeder Mann kann recht schnell merken, ob die Frau es lieber sanfter oder wilder hat. Es sei denn, einer von beiden ist ein hirntotes Reptil und hat vergessen, wie man kommuniziert. Nicht nur verbal.

      • @Suzie

        Ja, die Zeichen richtig zu lesen ist dabei die Schwierigkeit. Deswegen wohl auch der Zusatz „gekonnt“ und nicht einfach so. Er muss ihr eben gefallen und es auf die richtige Weise machen, damit es wirkt.

        Aber Menschen zu erkennen ist nicht immer einfach. Es kommen gerade von Frauen ja auch viele widersprüchliche Botschaften und man selbst würde sie häufig nicht so senden als Mann und interpretiert sie deswegen anders.

        Eine Kombination aus sanft und wild ist meiner Meinung nach allerdings in der Tat nicht so schwierig. Die Mischung macht es da eben.

      • @Suzie: Du schreibst:“Jeder Mann kann recht schnell merken, ob die Frau es lieber sanfter oder wilder hat. “
        Ich denke: DAS mag sein, dass er es merkt, aber ob (!) er damit etwas anfangen kann, ob er präsent ist, Rückgrat hat, männlich wirkt, und den Mut hat, eine selbstbewusste Frau mit großer Klappe an die Wand gedrückt und küssend „mundtot“ machen kann und ob er es auch wild mag, ist der andere Schuh. Schauspieler werden gnadenlos enttart, sowas muss von tief innen kommen. Wir können nicht aus unserer innersten Haut, und der „ewig Nette“, der nicht Nein sagen kann, der auch keinen kleinen verwegenen lonesome wulf im Bute hat, der kann ihn auch nicht rauslassen.

        Ich persönlich finde es unfair und sehr lästig, dass diese inneren Reptilien-Triebe, die früher einmal nützlich waren, in uns zivilisierten Aufrechtgehenden immer noch herumfuhrwerken und diese Konflikte verursachen! Frauen wüßten nicht, was sie wolllen, heißt es oft und ich kann nur zugeben: Ja, das ist oft so und zwar in genau diesen Bereichen, in denen sie diese Rolle der klugen, emanzipierten, unabhängigen Frau äußerlich perfekt drauf haben aber innen drin möchten sie sich einfach mal nur fallen lassen können, beschützt werden, das kleine Mädchen, wie früher sein.

        • @thevoice

          „Ich persönlich finde es unfair und sehr lästig, dass diese inneren Reptilien-Triebe, die früher einmal nützlich waren, in uns zivilisierten Aufrechtgehenden immer noch herumfuhrwerken und diese Konflikte verursachen! Frauen wüßten nicht, was sie wolllen, heißt es oft und ich kann nur zugeben: Ja, das ist oft so und zwar in genau diesen Bereichen, in denen sie diese Rolle der klugen, emanzipierten, unabhängigen Frau äußerlich perfekt drauf haben aber innen drin möchten sie sich einfach mal nur fallen lassen können, beschützt werden, das kleine Mädchen, wie früher sein.“

          Ja, ich denke da gibt es bei vielen gewisse Widersprüche, die man sich bewusst machen muss. Unser „Reptilienhirn“ ist in solchen Fragen noch sehr aktiv, ist nur überlagert durch höhere Gehirnfunktionen. Das macht das Leben mitunter kompliziert und passt nicht mehr so richtig, aber man muss mit dem Gehirn leben, das man hat und sich entsprechend arrangieren.

        • @the Voice

          Mein Kommentar mag etwas fordernder und überheblicher geklungen haben, als er gemeint war. Er war eine Reaktion auf den Kommentar von Alexander Roslin, der Männer und Frauen in meinen Augen viel zu eindimensional darstellt. Menschen können sich in verschiedenen Situationen vollkommen anders verhalten und da spielen Biologie, Psychologie und Erziehung Hand in Hand. Gerade im Verhältnis von Mann und Frau halte ich es für vollkommen nutzlos, die biologischen Faktoren nur für sich zu betrachten, auch wenn ich nachvollziehen kann, dass eine Betrachtung unter Einbeziehung aller Einflussfaktoren viel zu aufwendig wäre und auch zuviel verlangt ist von einem Blogger, der es nur hobbymäßig betreibt.

          Aber nun zu deinen Argumenten: Selbstverständlich ist nicht jeder Mann jederzeit in Lage, auf alle Stimmungen einer Frau adäquat einzugehen. Aber ich halte es für Unsinn, dass Männer und Frauen immer auf die gleiche Art und Weise Sex haben wollen. Ob ein Mann „den Mut hat, eine selbstbewusste Frau mit großer Klappe an die Wand gedrückt und küssend “mundtot” machen kann“ hängt meines Erachtens mehr vom Einfühlungsvermögen der Frau ab als von dem des Mannes. Aber dass er es sicherlich gerne mal tun würde, steht in den meisten Fällen wohl außer Frage. Eine selbstbewusste Frau mit großer Klappe muss nicht zwingend einschüchternd wirken, sie kann auch sehr mitreißend sein. Selbstbewusstsein und Egomanie/Narzismus werden oft in einen Topf geworfen, was mich manchmal wirklich ärgert. Nur weil ein Mensch selbstbewusst ist, bedeutet das doch nicht zwingend, dass er den ganzen Tag nur über sich und seine Bedürfnisse nachdenkt.

          Also ich persönlich habe noch nie einen Mann kennengelernt, in dem nicht ein Abenteurer, ein einsamer Wolf, ein Eroberer, ein Fürsorger, ein Angeber und eine kleine Memme steckt. Frau muss sich nur die Mühe machen, alle Facetten des Mannes kennenzulernen. Und es macht Spaß, diese Facetten zu entdecken, auch sexuell.

          Sei froh, dass du dieses Reptilienhirn hast, das dir manchmal einen Strich durch die Rechnung macht. Ein Leben, das nur aus Vernunft besteht und stets vorhersagbar ist, wäre doch arschöde 😉 Und was das kleine Mädchen anbelangt, das in der emanzipierten Frau steckt: Lass es doch mal raus und lass den Mann an deiner Seite den Starken sein. Tut manchmal verdammt gut – beiden!

    • @ Alexander

      Nagel voll auf den Kopf getroffen.
      Wer diese paar elementaren Tatsachen
      begreift und auch akzeptiert, dem
      erscheinen viele Vorkommnisse auf
      dieser Welt weniger kryptisch.
      Versuche mal zu zeigen wie Einzelne
      dieser Punkte im Lichte von PU
      rezipiert werden. Und welche
      Ratschläge das PU dazu gibt.

      *Der sanft (manchmal auch nicht so sanft) dominante Mann ist der Mann, den die meisten Frauen begehren, der einen Kopf größer ist, das richtige “Zuchtmaterial”, mit dem sie sich instinktiv paaren wollen, weil er genetisch fitten, erfolgreichen Nachwuchs verspricht, auch wenn sie bewusst gar keine Kinder wollen.
      So meldet sich doch das Paarungsverlangen.*

      -Begegne der Frau möglichst selbstbewusst.
      -Mische Humor mit Arroganz
      -Auch wenn du das Gefühl hast du bist zu weit
      gegangen, krebse nie zurück.
      -Im Zweifel irre lieber auf die Seite des dominanten
      A-loches.
      -Etc………….

      Für viele Frauen ist ein Mann, der rücksichtslos
      durchs Leben geht und auch Erfolgreich damit
      ist, zeitweilig aber äusserst aufmerksam
      und lieb zu ihr ist, extrem attraktiv.

      *Denn das Begehren, das mit ihm Schlafen-Wollen, entsteht auf einer anderen Ebene als der bewussten, wird dort vorentschieden und die Entscheidung dann ein Stockwerk höher an’s Bewusstsein weitergereicht.

      Die Gina tingelt einfach ungefragt.

      Wie ein unerwarteter Telefonanruf aus dem “Reptilienhirn”, der frau zusammenzucken lässt.

      Da mag der feministisch formatierte, bewusste, großhirnige Überbau noch so sehr Protest anmelden, das Begehren ist bei vielen Frauen einfach da.*

      Klare Aussage aus dem PU: „Attraction is not a choice“

      *Dieser Zwiespalt führt in der Regel nur zu vehementer Verleugnung und dazu, dass viele Frauen die Welt nicht mehr verstehen und nicht verstehen, warum sie sich immer wieder in Männer verleiben, die sie doch eigentlich gar nicht lieben dürfen, eigentlich gar nicht lieben wollen.

      Auch Frau Schwarzer weiß hier keinen Rat.

      Die das Problem eh nicht hat.

      Nicht, dass sie nicht auch ein Reptilienhirn hätte.

      Und was für eines.*

      Dieser Zwiespalt führt dazu dass es
      nicht zielführend ist gewisse Probleme
      mit Frauen auf der logisch rationalen
      Ebene zu diskutieren.

      Aussage im PU: Höre nicht auf das was eine
      Frau sagt, sondern beobachte was sie macht.

      *Der liebe Mann, den schätzt man auch, als Verbreiter von Wohlbehagen, Fontanellentätschler, vielleicht als Versorger, idealerweise für die Kinder, die man ihm unterjubelt, Kinder des Mannes, der die Frau gekonnt an die Wand drücken konnte.*

      Frauen teilen die Männer in ihrem Umfeld
      in zwei Kategorien ein: Lover und Friend

      http://www.laddertheory.com/

      Vom Friend lassen sie sich gerne verwöhnen
      ihm vertrauen sie intime Details an aber
      die Chance das er sie ins Bett kriegt
      sind gering.
      Er wird aus männlicher Sicht als
      emotionaler Tampon und Beschaffer von
      Ressourcen missbraucht ohne dass er
      einen realen Gegenwert erhält.
      Unter den Lovern ist vielleicht ein
      gruseliger abgefuckter Biker der Frauen
      generell wie Dreck behandelt und mit
      dem geht sie ins Bett.

      Daher der Ratschlag: „Avoid the Friend-zone“

      *Das Leben besteht nun mal aus Kompromissen
      und Kompensationsgeschäften.

      Ideal wäre natürlich eine Kombination aus beiden Typen (Fontanellentätschler und Fury, dem stozen, wilden Hengst).

      Aber wo findet sich das schon?*

      Auf Seiten wo es vor allem um Ratschläge
      für verheiratete Männer geht wir gerade
      diese Kombination thematisiert.
      Also variierende Mischung von Alpha
      Hengst und Beta Provider.
      Und nicht zuletzt wird gesagt das der
      Paarungstanz eben nie zu Ende ist.
      Das Reptilienhirn mit dem rationalisierungs
      Hamster schläft nie!

      • „Für viele Frauen ist ein Mann, der rücksichtslos
        durchs Leben geht und auch Erfolgreich damit
        ist, zeitweilig aber äusserst aufmerksam
        und lieb zu ihr ist, extrem attraktiv.“

        Ja, weil sie glaubt, weil er zeitweise aufmerksam und lieb zu ihr ist, ist er insgeheim ein netter Kerl, der gelegentlich einen Wolfspelz überstreift. (Also jemand, der im Falle eines Falles „hart“ kann, aber ansonsten sozialverträglich ist)

        Doof wirds, wenn sie merkt, dass er eigentlich ein Wolf im Schafspelz ist. (Wenn er das denn ist…nicht dass man mir jetzt nen Strick draus dreht. Aber die gibts nunmal auch)

        Ich spinne mir jetzt mal spontan ne Theorie zusammen:
        vielleicht gibts da parralelen zum Stockholmsyndrom

        Quasi: da ist ein dominantes aggressives egoistisches Männchen. Da Frauen meist körperlich nicht so stark sind, als dass sie sich ernsthaft wehren könnten, wäre es besser, sich zu ergeben als dagegen anzukämpfen.
        Mal so ne Prise Evolutionstheorie dazu:
        Die Frauen, die ein dominantes Männchen hatten, welches aber insgeheim doch noch sozial eingestellt war, haben überlebt.
        Die Frauen, die an einen sadistischen Soziopathen geraten sind, leider nicht.
        Dass Frauen dennoch gelegentlich Angst haben an einen Soziopathen zu geraten, besteht somit auch weiter im „Reptilienhirn“.
        Denn Angst sorgt dafür nicht zu leichtsinnig zu sein.

        Voilà: Das könnte erklären, warum viele Frauen nen Niceguy suchen aber ambivalente Gefühle gegenüber Machos haben.

        Dass Männer mit starkem Testosteronüberschuss und weniger Verantwortungsgefühl überlebt haben erkennt man an den Kuckkuckskindern. (Geht es in manchen Teilen von PU eigentlich darum, selber einer von denen zu sein, die die Kuckkuckseier ins Nest legen? Ich geb zu, ich weiß inzwischen, dass die Community auch nicht homogen ist. Aber in manchen Theorien bzw Threads, die man dazu so finden kann, scheint genau das angestrebt zu werden)

        (Anmerkung: die Theorie da oben mein ich nicht 100%ig ernst, das wär zu einfach. Ausserdem würde man mir jetzt sicher irgendwas radikalfeministisches vorwerfen, auch wenn es in der Theorie doch super mit Darwin zusammen passt… aber nur weil es Darwin nicht widerspricht, muss es ihm/der Realität nicht entsprechen)

        „Frauen teilen die Männer in ihrem Umfeld
        in zwei Kategorien ein: Lover und Friend

        Vom Friend lassen sie sich gerne verwöhnen
        ihm vertrauen sie intime Details an aber
        die Chance das er sie ins Bett kriegt
        sind gering.“

        Das ist die PU-Theorie.
        Bisher dachte ich aber eher, dass die Frau den „netten“ heiratet, aber mit dem „bösen“ Fremdgeht. Das schließt nicht aus, dass sie nicht auch mit dem „netten“ Sex hat.

        Andererseits gibts da noch die Theorie, dass eine Frau in Krisenzeiten eher den Testosteronbolzen wählt, weil die Kinder so stärkere Gene = Überlebenschancen haben.
        Wärend in friedlichen Zeiten der sozialere Punkten kann, weil Brutpflege nunmal auch die Überlebenschancen steigert.
        (Nur im Kampf/bei der Jagd beweist der sich vielleicht nicht als so robust)

        Und dann gibts noch die Theorie, dass Frauen jemanden wählen, der ihrem Vater ähnelt. Schließlich haben sie überlebt, wenn sie jemand ähnliches finden scheint das auch einen Überlebensvorteil zu liefern. (Naja, das mit der Theorie mit dem „Aufarbeiten der Beziehungen in der Kindheit zu den Eltern“ lass ich jetzt mal weg). Dass Menschen von ihren ersten prägenden Beziehungen auf weitere Beziehungen schließen würde auch nicht unbedingt der Evolutiontheorie widersprechen. Schließlich sind das gute Referenzwerte. Ist sicher erfolgreicher als total nonkonformistisch an die Partnersuche ran zu gehen. Zum anderen lässt es sich damit flexibler an neue ökologische Gegebenheiten anpassen, als wenn man einem total starr evolutiv einprogrammiertem Muster folgen würde. Denn gerade die flexible Anpassungsfähigkeit unterscheidet ja den Menschen von vielen Tierarten, die vielleicht wirklich „nur“ ein steifes Programm abspulen bei der Paarung.

    • Habe die Kommentare jetzt nicht gelesen…

      Lange, emotionalisierte Antworten habe ich mir abgewöhnt.

      Die Antwort: Sie ist 2 . Der Teil, der IHR nicht bewusst ist, hat bei den meisten Frauen eine größere Macht über sie, als der andere.
      Mann kann mit diesem Teil nur kommunizieren, wenn er SEINEN Unterbewussten Aggro-Dominanz Teil fliessen lassen kann. Das können die wenigsten heutzutage.

      Das mit dem zärtlich Küssen ist von der Kultur anerzogen und romantischer Bullshit (checke die Geschichte der Liebesromane für Frauen!!!!!!!!!!!!!!!!).

      Der Unterbewusste Teil einer Frau will den Unterbewussten Teil des Mannes. Flutscht beides, fahren beide aufeinander ab und schauen was passiert.

      PickUp ist was für Jungs, die jegliche Konnektion zu ihrem inneren natürlichen wilden Mann „unterbinden“ oder sonstwie verhindern.

      Die Frau, die auf Wilde Kerle nicht abfährt, betrifft das Gleiche.

      Mehr Gratis-Hinweise gibt es nicht.

  2. Dieses „der einen gekonnt gegen die Wand drücken kann“ ist doch eigentlich ein Synonym für ganz andere Eigenschaften. Jemand, der intuitiv weiß, was frau will. Da muss man nicht reden oder Wünsche und Techniken diskutieren. Dieser Typ Mann hat in den Tiefen des Zauberwaldes ein Geheimrezept gefunden, das allen Frauen nur ein sehnsuchtsvolles „aaah“ entlockt. (Ironie beabsichtigt.)

    Und ist euch Männern nicht auch eine Frau lieber, die weiß, wie ES funktioniert anstatt eine, die von Tuten und Blasen (!) keine Ahnung hat? Und wenn es heißt, dass Männer alle möglichen Eigenschaften in sich vereinbaren sollen (fordernd, aber höflich; nett, aber heiß etc.) fällt mir nur das Pendant zu den Frauen ein: „A Lady in the Streets but a Freak in the Sheets.“ Wir messen doch alles mit zweierlei Maß 🙂

      • Christian,

        „er muss eben insbesondere wissen, dass sie eine gewisse männliche Dominanz mag.“ – Mag das daran liegen, dass Frauen ihre Wünsche nicht gut genug kennen und es ihnen lieber ist, wenn er anstelle dessen das Ruder übernimmt? (Nicht bei allen. Dominanz als echtes sexuelles „Stilmittel“ hat durchaus seine Verbeitung.)

    • Wir messen doch alles mit zweierlei Maß 🙂

      Du meintest sicher „alle“, aber „alles“ ist auch nicht schlecht 🙂

      Selbstverständlich tun wir das alle, weil unsere Wünsche und Erwartungen nun mal teils einigermaßen unvereinbar sind. Man kann es Menschen eben nie recht machen.

      Das Problem sind die moralinsauren SozialingenieurInnen, die beharrlich beklagen dass *DieMänner* sich *immernochnichtgeänderthaben*. Die stürzen sich nur allzu oft gerade auf die pädagogischen Berufe, und schaffen es, ziemlich vielen Jungs ihr verquastes Bild einzuimpfen.

      • @ Nick

        *Das Problem sind die moralinsauren SozialingenieurInnen, die beharrlich beklagen dass *DieMänner* sich *immernochnichtgeänderthaben*. Die stürzen sich nur allzu oft gerade auf die pädagogischen Berufe, und schaffen es, ziemlich vielen Jungs ihr verquastes Bild einzuimpfen.*

        Und auch vielen Mädchen/Frauen.

        Ich kann nicht sagen, ob das früher auch schon so war (vor 50, 100, 200 Jahren), aber mir scheint, als hätten Frauen heute in der Tat von Tuten und Blasen weniger Ahnung denn je.

        Besonders unaufgeklärt sind sie oft über ihr eigenes Begehren, den Kopf randvoll gestellt mit feministischem Biedermeier.

        Und im Keller des frisch renovierten Oberstübchens der „modernen“ Frau rumpelt die uralte Heizung, macht komische Geräusche, oben in der Wohnung lecken die Rohre, der Dampf zischt aus den Ohren und vernebelt die sauber geputzten Kämmerchen, nimmt die klare Sicht.

        Nur eines verliert frau nie aus dem Blick, das Leuchtfeuer in der Nacht, das Hoffnungszeichen im Nebel: DIE MÄNNER SIND SCHULD!

        Die armen Deppen, die sich eifrigst um eine Beziehung auf Augenhöhe mühen, die vor empathischem Verständnis zerfließen, die lieb sind, die nett sind, die an all den Schrott glauben, der ihnen von feministisch indoktrinierten Kindergärtnerinnen/Lehrerinnen/Beziehungsratgeberinnen etc. eingetrichtert wurde und gerade darum immer zu kurz springen, gerade darum nie genügen, gerade darum immer schuld sind, gerade darum immer zu kurz springen.

  3. Ich habe auf meiner Arbeit den höchst interessante Erfahrung gemacht, dass meine „indifferente Arroganz“ gegenüber Frauen – im Klartext also: Frauen nicht bevorzugt behandeln – mich in den Augen einiger Damen höchst attraktiv macht.
    Das ist nervend 😀

        • Ich weiß ja nicht, wie du aussiehst, aber schwule Männer achten für gewöhnlich sehr auf ihr äußeres Erscheinungsbild, haben also einen tollen Körper, ziehen sich gut an und riechen lecker. Außerdem sehen sie oft auch unglaublich gut aus, ich meine jetzt das Gesicht. Und, was auch ein Aspekt ist, einen Schwulen kann man als Frau einfach anhimmeln, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen. Geht meist nicht sehr viel weiter als „Toller Kerl! Ein Jammer, dass er schwul ist…“ Kein Gerede unter Kollegen, keine Konkurrenz unter Kolleginnen. Schön einfach 🙂

        • „aber schwule Männer achten für gewöhnlich sehr auf ihr äußeres Erscheinungsbild, haben also einen tollen Körper, ziehen sich gut an und riechen lecker.“

          Ein Klischee…
          Aber was mich angeht: ja, ich sehe gut aus, habe einen tollen Körper und rieche lecker 😀

          Nur, das tun in meiner Firma ca. 1/3 der Männer (meistens schwul), und keiner muss weibliche Flirts ertragen ;), denn alle sind eher galant-höflich zu Frauen. Nur ich nicht.
          Ist doch komisch, oder?

      • @ Suzie

        *Und du weißt, dass es die indifferente
        Arroganz ist, die dich attraktiv macht,
        weil…? Haben sie es dir gesagt?*

        Wenn Frauen versuchen logisch
        rational zu erklären wieso sie
        einen Mann für attraktiv halten,
        kommt in 99.9% der Fälle nichts
        für den Mann sinnvolles heraus.
        Das liegt nicht am schlechten
        Willen.
        Der Teil des Reptiliengehirns
        der die Gina tingeln lässt und
        der Hirnbereich der das logische
        Denken beherbergt, liegen
        leider (oder müsste ich als
        PU-ler eher sagen zum Glück)
        viel weiter auseinander, als
        das männliche Steuermodul für
        den Penis und der Logik.

    • @ Adrian

      Werde nett, werde lieb, werde aufmerksam, werde so, wie lesbische Feministinnen es Männern empfehlen und Du hast Deine Ruhe.

      Das literarsich wertvollste PU-Manifest stammt übrigens vom einem der größten Psychologen aller Zeiten, von William Shakespeare, nennt sich „Der Widerspenstigen Zähmung.“

      Übelst frauenfeindlich, ‚türlich.

      • „Das literarsich wertvollste PU-Manifest stammt
        übrigens vom einem der größten Psychologen
        aller Zeiten, von William Shakespeare, nennt
        sich “Der Widerspenstigen Zähmung.”

        Gut wenn man jetzt noch Goethes „Faust“
        und de Sade dazu nimmt, ist man sowohl
        psychisch wie auch technisch gut
        ausgerüstet.
        🙂

  4. Meine Erfahrung ist auch: Das Weibchen steht sehr darauf, wenn man es z. B. hochhebt oder wenn es einem die im Vergleich zu ihr selbst stahlharten Muskeln von einem anfasst. Dann fängt das Weibchen auch mal an mit Händchenhalten.

    Ist man dagegen nur nett, sanft und zeigt nicht seine Kräfte, dann heißt es „Lass uns nur befreundet sein“…

    …also: Keine Schwäche zeigen vor den Russ…ähm Tussen!!!

    P.S.: Nach der Logik müsste doch ein Maskulist auch anziehender sein als ein Feminist, oder?

    • „@Matthias

      „Nach der Logik müsste doch ein Maskulist auch anziehender sein als ein Feminist, oder?“

      Grundsätzlich? Da würde ich sagen nein: Viele sind einfach Frauenfeindlich und wirken damit schwach. Jammermaskulismus würde dann auch schwach wirken.

      ich hatte dazu mal was geschrieben
      https://allesevolution.wordpress.com/2010/05/14/mannerbewegung-und-weibliche-privilegien/

      Der Maskulist wird hingegen gerne lächerlich gemacht, wenn er Probleme anspricht. Das ist ein beklagenswerter Zustand, insbesondere weil der Feminismus dann nicht selten tief in die Dreckkiste greift und aus Rollenbildern hinaus angreift. Damit meine ich, dass dann den Männern, die die Probleme ansprechen, vorgehalten wird, dass sie eben keine Männer sind. Gerne werden Verniedlichungsformen wie Männlein verwendet oder darauf verwiesen, dass es “Versager sein, die keine abbekommen”. Was so ziemlich das Aquivalent der Erwiderung an eine Feministin ist, dass sie eigentlich nur mal einen Mann braucht, der ihr ihren Platz zeigt indem er sie so richtig durchnimmt oder vielleicht, noch gleichwertiger, sie als hässlich bezeichnet. Aber es macht deutlich, wie tief verwurzelt Attraktivitätsmerkmale in Menschen sind. Klassische Attraktivitätsmerkmale bei Männern, oder auch “Demonstrations of higher Value (DHV)” oder “attraction switches” sind

      Anführer anderer Männer (“Leader of men”)
      Beschützer ihm Nahestehnder (“Protector of loved ones”)
      Von anderen Frauen für gut befunden (“Pre-Approved bei other Women”)
      All diese Merkmale arbeiten gegen die Männerbewegung. Wer sich auf Schwächen beruft, gerade wenn er jammert, der ist kein Anführer. Wer meint, dass Frauen keine Opfer sind, sondern seine Probleme größer und das daran die Frauen schuld sind, der beschützt nicht, hingegen kann es attraktiv sein, den “weißen Ritter” zu geben, indem man sich gegen die Männerbewegung stellt. Und wer breite Ablehnung erhält der ist wird eben auch nicht für “gut” befunden.

      Auch hier ist also ein Teil des Problems selbstgemacht, denn zum einen springen auch viele Männer der Männerbewegung nur sehr zögerlich bei, weil sie meinen durch den Hinweis auf Schwächen Status zu verlieren. Zum anderen, auch wenn dies schade ist, behindert der häufig sehr weinerliche Ton (ja, ich sehe was ich da mit der Männerrolle mache) und die Betonung des eigenen Opferstatus die Diskussion.

      • Ich weiß, schön rübergebracht! Wenn Männer ihre Interessen wirklich vertreten, dann machen sie sich oft unattraktiv. Bzw. stellen sich selbst kalt, wie es van Creveld mal ausdrückte.

        Deshalb können sie ihre Interessen nicht vergleichbar vertreten wie Feministinnen. Wieder ein schlagender Beweis dafür, wie wenig daran ist, dass Frauen in der Gesamtbilanz benachteiligt sind.

        Und die zigfach höheren Selbstmordraten bei Männern haben meines Erachtens auch ihre Ursache darin, dass Männer schwächlich erscheinen, wenn sie über Probleme und Schwächen offen reden. Die sind so erzogen, dass sie nichts sagen, selbst über schwere Erkrankungen schweigen, sich nicht behandeln lassen, sondern sozusagen lieber sterben.

        Auf der anderen Seite wirken auf Frauen Männer, die ihre Interessen nicht vertreten, auch auf Frauen schwach. Motto: Wenn er nicht mal für sich selbst einstehen kann, dann auch für andere nicht. Es ist wieder eine Frage der Dosis und der genauen Art und Weise, nicht wahr?

      • @Christian

        Ich würde lieber einen Mann bevorzugen, der weder Maskulist noch Feminist ist.

        Übrigens schreibt hier im Kommentarbereich jemand regelmäßig mit, den ich durchaus als „Jammermaskulist“ bezeichnen würde. Möchtest du raten, wen ich damit meinen könnte?

        • @Stephi

          „Ich würde lieber einen Mann bevorzugen, der weder Maskulist noch Feminist ist.“

          Das geht mir bei Frauen ebenso. Wobei es eine emanzipierte Frau schon sein müsste. Eine zu traditionelle Frau ist aus meiner Sicht nicht das richtige. Allerdings würde ich das Thema im Freundeskreis auch selten entsprechend diskutieren. Ich muss also das Thema nicht raushängen lassen oder mich dort beständig über Ungerechtigkeiten aufregen. Man sollte sich von einem solchen Thema die Mann-Frau-Beziehungen verderben lassen. Dazu machen die dortigen Dynamiken viel zu viel Spass.

          „Möchtest du raten, wen ich damit meinen könnte?“

          Ich möchte zumindest behaupten, dass du mich nicht meinst.

        • Ich würde auch einen emanzipierten Partner bevorzugen. Die einzigen Frauen, die ich persönlich kenne (und das sind wenige), die etwa in meinem Alter sind (bin 27) und in einer traditionellen Geschlechterrolle leben, sind diejenigen, die schon Mutter geworden sind, bevor sie eine abgeschlossene Ausbildung hatten. Wahrscheinlich glauben sie, dass der Zug für sie schon abgefahren sind und sie beruflich sowieso nichts mehr auf die Beine stellen können.

          „Ich möchte zumindest behaupten, dass du mich nicht meinst.“

          Natürlich meine ich nicht dich.

        • @ Christian

          Wäre das nicht mal ein Thema für einen kommenden Artikel?

          Jammerfeminismus und Jammermaskulismus – ein Vergleich

          • @Leszek

            Sicherlich ein interessantes Thema. Wir können ja schon mal etwas vor-brainstormen
            Ich hatte ja irgendwo schon einmal darauf verwiesen, dass auch der Maskulismus seine Standpunkttheorie hat, etwa in dem Sinne, dass alles was die Frau macht entweder einfach und problemlos oder eben Ausbeutung ist. Dazu diverse Verschwörungstheorien („alle Richter sind Diener des Matriarchats“ oder eben „die feministische Weltverschwörung“) Es scheint nicht so viele Wege zu geben, eine solche Einseitigkeit letztendlich umzusetzen.

            Ich würde sagen, dass im Jammerfeminismus die Rolle häufig besser passt. Wohl deswegen kommt häufig im Jammermaskulismus noch mehr Aggressivität hinzu?

            Welche Gemeinsamkeiten / Unterschiede würdest du denn sehen?

        • Du meinst meines Erachtens mit 95 %tiger Wahrscheinlichkeit meine Wenigkeit, allein schon deshalb postest Du das hier in dem Thread, den ich angefangen habe.

          Gib´s es zu, Du meinst mich.

          Ich finde es übrigens eine blöde Art und Weise, daraus ein Ratespielchen zu machen, bzw. das so zu formulieren, dass sich möglichst viele angesprochen fühlen, damit sie dann das sog. „Jammern“ einstellen und sich das Koordinatenkreuz der Diskussion wieder mehr in die Richtung verschiebt, die Dir gefällt.

          Damit wir uns hier nicht beschimpfen, mal eine Frage: Wie definierst Du denn „Jammermaskulist“ und wie „Maskulist“?

          Für was darf man sich noch einsetzen, für was nicht, ohne als „Jammermaskulist“ zu gelten?

        • @ Christian

          Ich denke, erstmal müssten wir eine Verhältnisbestimmung zwischen „Jammermaskulismus“ und „Radikalmaskulismus“ (bzw. den Äquivalenten beim Feminismus) vornehmen.
          Ist das immer kongruent oder muss es das nicht zwangsläufig sein?

          Gemeinsamkeiten:

          Klar, die verschwörungstheoretischen Konstrukte „Patriarchat“ einerseits und „Feminat/Femokratie“ andererseits.

          Dann die verallgemeinerten Zuschreibungen negativer Eigenschaften auf das jeweils andere Geschlecht: Frauen sind Parasiten/Männer sind patriarchalische Gewalttäter.

          Die Tendenz das andere Geschlecht jeweils nur als privilegiert anzusehen: Es wird undenkbar, dass es auch auf Seiten des anderen Geschlechts signifikante Diskriminierungen und soziale Problemlagen geben kann.

          Ich sehe die Aggressivität im Jammerfeminismus auch nicht unbedingt als geringer als im Jammermaskulismus. Der Opfernarzissmus begünstigt auf beiden seiten die Haltung: Ich bin Opfer, deswegen kann ich mir alles erlauben. Ist Dir mal aufgefallen, dass es gerade Jammerfeministinnen sind, die sich besonders gerne auf Valerie Solanas berufen?

          Dann, wie Du richtig sagst, das erkenntnistheoretische Privileg/Standpunkttheorie. Wobei Jammerfeministinnen das ja explizit theoretisch ausgearbeitet haben, bei Jammermaskulisten ist das mehr implizit vorhanden, aber zum Glück noch ohne theoretische Basis. Wäre mir jedenfalls nicht bewusst.

          Schwieriger wirds bei den Unterschieden. Ich gehe mal ein Bier trinken und überlege mal, ob mir noch was einfällt.

          Wer weitere Vorschläge hat, bitte posten!

        • @Matthias

          Nein, du warst ebenfalls nicht gemeint, sondern jemand, den man schon länger hier beobachten kann.

          Aber es ist amüsant, wie schnell du dich persönlich angegriffen fühlst.

          Oh, jetzt bin ich wohl abgrundtief böse…

        • @ Stephi

          „Nein, du warst ebenfalls nicht gemeint, sondern jemand, den man schon länger hier beobachten kann.“

          Juchjuuuhhhhh….

          …ach, weißt Du, es gibt eben Männer und Frauen, die so verletzt sind von den Exemplaren des jeweils anderen Geschlechts…

          …sie müssen aber zu Worte kommen, damit was besser wird, besser für beide Seiten. Und weniger Volleskalationen.

          „Aber es ist amüsant, wie schnell du dich persönlich angegriffen fühlst.“

          Amüsant? Das nix gut! Ich betroffen, ich sehr sensibel…

          …das ist so, wenn man die ganze Zeit vorher geschlechtsspezifisch „gegrillt“ worden ist im Leben. Oder hier von Maren…

          „Oh, jetzt bin ich wohl abgrundtief böse…“

          Nix da. Du nix böse. Das heißt keine Ahnung. Du jedenfalls nix böse nur aufgrund von Kommentar.

          Alice S. sehr böse meiner Meinung nach – oder psychisch krank. Freut sich, wenn Weibchen schneidet Männchen Begattungsorgan ab mit Küchenmesser. Und findet, Gleichberechtigung erst erreicht, wenn Weibchen genauso dumm sein dürfen wie Männchen. Findet, Männchen dumm sein dürfen. Das nix gut, das nix richtig!

        • @stephi: naja, so vage formulierte Blindschüsse lösen manchmal auch bei den Falschen Verunsicherung aus.

          Eine Überlegung zur präziseren Erfassung der Jammerfraktionen:

          Ich beobachte grob zwei recht verschiedene Typen des Jammerns bzw. der Jammerer.

          Jammerer vom Typ 1 benutzen es wie eine Art Luftholen nach einer anstrengenden Sache. Dann kommt mal einiges laut raus, manches kommt überspitzt und – von außen betrachtet – ungerecht, und überhaupt sind alle doof.
          Danach – und das ist der Witz – sind bei diesen Leuten wieder Energien da, um etwas zu verändern. Typ-1-Jammerer sagen anschließend manchen Leuten mal die Meinung, verabschieden sich vielleicht auch von belastenden Situationen, gehen die Problemfelder an, räumen also mal ein bisschen auf.
          Und gut ist’s. Danach kommt Typ 1 auch erst mal ohne Jammerei durchs Leben. Bis zum nächsten Anlass.

          Jammerer Typ 2 geht ganz anders vor. Dieser Typ findet mehr und mehr Gefallen an der Jammerei und richtet sich darin geradezu behaglich ein. Die Vorteile (bemitleidet werden, arme Unschuld sein etc.) schmecken halt so gut – da ignoriert man auch den Nachteil, dass man bei der Dauerjammerei als handelndes Subjekt nur noch sehr eingeschränkt vorkommt.
          Zum inneren Einrichten gehört, die Jammeranlässe immer zu repetieren, ja geradezu zu zelebrieren. Für Letzteres braucht man eine Gruppe von Mitjammerern.
          Weil es ein Prozess ist, zum Typ-2-Jammerer zu werden, kommt eine immer stärker werdende selektive Wahrnehmung dazu (der Jammer-Anlass wird verallgemeinert, manchmal sogar zu einem geschichtsbestimmenden oder metaphysischen Prinzip erklärt). Man erkennt diesen Typ m.E. an dem Verhältnis zwischen Jammerei und Aktion. Muss ich ausführen, welche Seite eindeutig die Oberhand hat?

          Ich finde beide Typen bei sogenannten Maskulisten und Feministen und sonstigen -isten.

        • @ Christian

          Ich habe den Eindruck, dass Jammermaskulisten im Schnitt passiver sind als Jammerfeministinnen. Die Verknüpfung von Jammern und konkretem Engagement scheint Jammerfeministinnen tendenziell leichter zu fallen.

          Jammerfeministinnen haben m.E. nicht selten einen eher höheren Bildungsgrad (Gender Studies-Studentin oder so), ich weiß nicht, ob das bei Jammermaskulisten genauso ist.

          Ich habe den Eindruck, dass bei Jammerfeministinnen der Opfernarzissmus häufiger in unrealistischen Appellen an die Umwelt zum Ausdruck kommt, ihre Ansprüche zu erfüllen. Jammermaskulisten scheinen mir hier im Schnitt pessimistischer zu sein.

          Jammerfeministinnen sind häufiger sexualfeindlich als Jammermaskulisten, allerdings – auch bei Jammermaskulisten kommen sexualfeindliche Einstellungen m.E. häufiger vor als im Bevölkerungsdurchschnitt.

        • @stephi
          „und in einer traditionellen Geschlechterrolle leben, sind diejenigen, die schon Mutter geworden sind, bevor sie eine abgeschlossene Ausbildung hatten. Wahrscheinlich glauben sie, dass der Zug für sie schon abgefahren sind und sie beruflich sowieso nichts mehr auf die Beine stellen können. “
          Oder sie haben gemerkt, wie schön es ist, den ganzen Tag machen zu können, was sie möchten, sich zu entspannen, während der Mann die Kohle ranschaft.

        • @ Stephi

          „Übrigens schreibt hier im Kommentarbereich
          jemand regelmäßig mit, den ich durchaus als “
          Jammermaskulist” bezeichnen würde. Möchtest
          du raten, wen ich damit meinen könnte?“

          Mit den Waffen der Frau! Auch immer lustig
          wie dann sofort Mangina Orbiter um das
          Weibchen zu kreisen beginnen.
          Daher: Call her on her bullschit!
          Wen finde ich nun widerlicher das
          Weibchen oder die Manginas?

        • @red pill
          Ja, immer diese Manipulationsversuche sind echt lächerlich. Was viel erschreckender ist, was sie damit bezweckt, nämlich Misstrauen unter den Männlichen Schreibern hier zu säen, wer könnte der „übeltäter“ sein, ein Stigma zu setzen, damit ja nichts negatives über Frauen geschrieben wird.

        • @ Red pill

          „Mit den Waffen der Frau! Auch immer lustig wie dann sofort Mangina Orbiter um das Weibchen zu kreisen beginnen.
          Daher: Call her on her bullschit! Wen finde ich nun widerlicher das Weibchen oder die Manginas?“

          Mangina Orbiter – Das finde ich cool. Statt „lila Pudel“ oder „weisser Ritter“ mal ein neuer Begriff zur Disziplinierung derjenigen, die irgendwelchen irrationalen ungeschriebenen maskulistischen Diskursregeln nicht folgen wollen. Ich persönliche freue mich stets von irgendwelchen Schwachköpfen mit entsprechenden Bezeichnungen belegt zu werden und muss immer lachen, wenn ernsthaft jemand erwartet, dass derartiges bei mir irgendeinen Effekt hätte.

          Zudem – wer sich wie Du, Red Pill, einbildet, dass eine Generation sexueller Freiheit den Untergang der Zivilisation nach sich zieht – also die übelsten Radikalfeministinnen an Sexualfeindlichkeit noch um Längen übertrifft, soll mal schön die Klappe halten, wenn es um nette Zuschreibungen wie „widerlich“ geht.

        • @ Leszek

          „Zudem – wer sich wie Du, Red Pill, einbildet,
          dass eine Generation sexueller Freiheit den
          Untergang der Zivilisation nach sich zieht“

          Eine Generation reicht sicher nicht
          aus, auch der Niedergang anderer
          Zivilisationen hat ja zum teil
          Jahrhunderte gedauert und auch in
          diesen Zeiten gab es Nischen in
          denen die Leute recht gut lebten.

          Andererseits habe ich schon
          mehrmals gesagt, dass ich mir
          nicht sicher bin ob wir bald
          in einen heftigen wirtschaftlichen
          Crash laufen oder einem längeren
          Siechtum entgegen gehen.
          Nun Vorzeichen gibt es für beide
          Varianten.

          Das ist aber nicht das Ende der
          Zivilisation sondern höchstens
          eine starke Veränderung unserer
          jetzigen Zivilisation.
          Auch Zivilisationen auf viel
          tieferem materiellem Niveau
          sind immer noch Zivilisationen.
          Wenn die Ressourcen abnehmen
          kommt es aber fast immer zu
          harten Verteilkämpfen.
          Im Überfluss kann man viele
          Probleme mit Geld zudecken.
          Der Staat schafft zB. künstlich
          Stellen in der Verwaltung.

          Nun die sexuelle Freiheit als
          solche sehe ich nicht als
          Problem. Hatte ja persönlich
          das Glück, meine Sturm- und
          Drangzeit zu geniessen wo
          das Ganze so richtig los ging.
          Die meisten Girls waren auf
          der Pille und AIDS war noch
          kein Thema. Also eine gute
          Zeit.
          Inzwischen bin ich seit
          30 Jahren mit der gleichen
          Frau verheiratet, habe 3 Kinder
          und lebe fast monogam.
          Von der persönlichen Situation
          her kein Grund mich zu beklagen.

          Wenn ich aber sehe durch
          was für Scheisse viele meiner
          jüngeren Kollegen im Zusammenhang
          mit Scheidungen gehen werde
          ich echt wütend. Die heutigen
          Gesetze sind extrem gegen
          die Familie und die Väter
          gerichtet.

        • @ Red Pill

          *Auch Zivilisationen auf viel
          tieferem materiellem Niveau
          sind immer noch Zivilisationen.
          Wenn die Ressourcen abnehmen
          kommt es aber fast immer zu
          harten Verteilkämpfen.
          Im Überfluss kann man viele
          Probleme mit Geld zudecken.
          Der Staat schafft zB. künstlich
          Stellen in der Verwaltung.*

          Eins vorweg: Mangina Orbiter ist ein wirklich schöner Ausdruck, passend für die Hugo Schwyzers, Michael Kimmels dieser Welt, aber nicht für Leszek.

          Ihm geht es eindeutig um Gerechtigkeit auch für Männer, aus einer linken Perspektive zwar, die nicht die meine ist, mit linken Prämissen, die nicht meine sind, aber glaubwürdig und daher achtenswert.

          Ansonsten:

          Auch ich denke, dass wir in einer Phase der Dekadenz des Westens leben, die aller Wahrscheinlichkeit nach höchst unerfreulich enden wird: demographischer Niedergang im Weltgefüge, Zerfall der Familien, der bei weitem erfolgreichsten Sozialisationsagentur für produktiven Nachwuchs, zunehmende Diversität der Kulturen/Ethnien in westlichen Staaten, die eben keine bunte Gesellschaft heraufführen, sondern mehr Konflikt, mehr Spannung, in letzter Konsequenz der Fahrplan in kommende Bürgerkriege, denn in Zeiten großer Krisen zerfallen multiethnische Staaten sehr, sehr häufig entlang der etnokulturellen/religiösen Bruchlinien und die Loyalitäten gehören weniger dem Abstraktum Staat als der eigenen Ethnie/Religion, die überzufällig häufig deckungsgleich sind.

          Die Schweiz ist eine ungeheure Ausnahme, die Regel ist der Libanon oder Pakistan oder Afghanistan oder das zerfallende Osmanische Reich oder das zerfallende Römische Reich usw usw. usw. mit den immer gleichen ethnisch-religiösen Konflikten in solchen Zerfallsepochen, aus denen dann wieder ethnisch-religiös homogenere Gebilde hervorgehen.

          Zu glauben, uns im heutigen Westen drohe eine solche Entwicklung nicht, ist grenzenlos naiv.

        • @ Alexander

          Eins vorweg: Mangina Orbiter ist ein wirklich schöner Ausdruck, passend für die Hugo Schwyzers, Michael Kimmels dieser Welt, aber nicht für Leszek.

          Also eigentlich habe ich mit meinem
          Statement keine Person direkt treffen
          wollen. Mich hat das ganze Getue
          extrem genervt.

          So im Sinne von: Uh bin schon noch froh dass du
          nicht mich gemeint hast…..

          Das heisst nicht, dass ich das was die betreffenden
          auf logisch rationaler Ebene schreiben, deswegen
          für weniger relevant halten würde.

          „Ihm geht es eindeutig um Gerechtigkeit auch für Männer, aus einer linken Perspektive zwar, die nicht die meine ist, mit linken Prämissen, die nicht meine sind, aber glaubwürdig und daher achtenswert.“

          Jede Person die ehrlich für Gerechtigkeit für Männer
          und Frauen kämpft hat meinen Respekt und meine
          Unterstützung. Ich möchte dabei nur als Beispiel
          Monika Ebeling erwähnen, die ja politisch auch
          links steht.
          Wenn ich aber von gewissen Leuten lese im Geiste von:
          Nur linker Maskulismus sei richtig oder
          richtige Männlichkeit könne nur von Links definiert
          werden habe ich halt ein wenig Mühe.

        • @ Red Pill

          *Wenn ich aber von gewissen Leuten lese im Geiste von:
          Nur linker Maskulismus sei richtig oder
          richtige Männlichkeit könne nur von Links definiert
          werden habe ich halt ein wenig Mühe.*

          Ja, das ist anmaßend.

          Aber auch nicht anmaßender als die Behauptung von rechts, linker Maskulismus sei prinzipiell gar nicht möglich.

          Diese Art politisch-kultureller Tribalismus gehört für mich zu den unausrottbaren Tribalismen der menschlichen Natur, die ich achselzuckend zur Kenntnis nehme, schon zufrieden, wenn sie nicht in Bürgerkrieg ausarten, wohl wissend, dass die krampfigen Versuche, Tribalismen auszurotten in der Regel schlimmer sind als die Krankheit selbst, die in wohlhäbigen Zeiten ruhig vor sich hinköcheln mag.

          Während der Ausrottungsfuror der Weltverbesserer immer wieder neu in die Flamme pustet, unfähig, sie auszupusten, wei Tribalismus Teil der menschlichen Natur ist, Teil unseres evolutionären Erbes, aber fähig, ihn erst recht anzufachen.

  5. Pingback: Jammerfeminismus und Jammermaskulismus « Alles Evolution

  6. Ich sage, dass „an die Wand drücken“ nichts mit Dominanz zu tun hat, und ich mir als Mann hier sowohl die Aktive, wie auch die passive Seite vorstellen kann. Und ich sage, dass es darauf angekommt, mit welcher Sorte Frau du dich abgibt. Wenn du diesem Pickup-Blödsinn glaubst, dann fallen natürlich alle die durchs Raster die eben nicht so fühlen und denken, denn auf jeden Topf passt ’n Deckel. Für mich sind solche Frauen Abfall. Vielleicht solltest du mal hinterfragen, in welcher Gesellschaft du solche Fragen stellst, denn davon hängen die Antworten ab, die du erhältst.

  7. Pingback: Überblick: Pickup und Game | Alles Evolution

  8. Pingback: Ich, als gefährlicher Pickuper (nach Onyx) | Alles Evolution

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