Das Bateman-Prinzip, feministische Wissenschaft und das Unwissen der Mädchenmannschaft bezüglich der Biologie

Die Mädchenmannschaft feiert feministische Erfolge:

Das Batemannprinzip sei jetzt endlich, dank der Prinzipien der feministischen Wissenschaft, androzentrische Forschung zu hinterfragen, als falsch erkannt worden. Oder jedenfalls mache das deutlich, dass es feministische Wissenschaft brauchen würde, denn die könne jedenfalls entsprechendes leisten.

Dabei ruft feministische Wissenschaftskritik eigentlich nur in Erinnerung, was jede_r Wissenschaftler_in bedenken sollte: Dass ihre Interpretation von Daten hakt oder es bereits in der These grundlegende Fehl­annahmen gibt.

Ach, wie schön wäre es, wenn der Genderfeminismus diese weisen Worte einfach auf sich selbst anwenden würde. Wenn er einfach mal hinterfragen würde, ob das denn wirklich sein kann mit der Gleichheit der Geschlechter. Dass da die moderne Forschung bereits viele Fallgruppen gefunden hat, die damit nicht kompatibel sind. Aber nein, da sei IDPOL vor.

Aber auf dem Auge ist man eben blind. Dort stellt man lieber auf das Folgende ab:

[…] dass feministische Kritik eine Art notwendiges Tool, ein Hand­werks­zeug darstellt, um bei jedem Forschungsprojekt nochmals eine Qua­li­täts­kon­trolle durchzuführen. Spätestens bei den Ergebnis­inter­pre­tationen sollte also z.B. gefragt werden, ob sich andro­zen­trisch geprägte ge­schlechts­spezifische Einflüsse oder kulturelle Muster eingeschlichen haben könnten. Diese sind dann zu korrigieren.

Ich nehme an die Begründung dafür, dass man nur auf androzentrische Begründungen hin überprüft und nicht auf gynozentrische ist, dass solche in einem patriarchalischen System gar nicht auftreten können, weil Frauen eben keine Macht haben und damit selbst feministische Forschung keine entsprechenden Strukturen produzieren kann.  (vgl. „Warum es keine sexuelle Diskriminierung von Männern geben kann„)

Aber ganz abgesehen davon, hat der Artikel meiner Meinung nach  zwei wesentliche Schwächen:

1. Das Batemannprinzip ist hier nicht durch feministische Forschung hinterfragt worden. Es wurde durch ganz klassische Wissenschaft, die nochmalige Durchführung eines Versuches und die Hinterfragung des ursprünglichen Versuchsaufbaus, hinterfragt.

Es handelt sich um die folgende Studie:

We are unique in reporting a repetition of Bateman [Bateman AJ (1948) Heredity (Edinb) 2:349–368] using his methods of parentage assignment, which linked sex differences in variance of reproductive success and variance in number of mates in small populations of Drosophila melanogaster. Using offspring phenotypes, we inferred who mated with whom and assigned offspring to parents. Like Bateman, we cultured adults expressing dramatic phenotypes, so that each adult was heterozygous-dominant at its unique marker locus but had only wild-type alleles at all other subjects’ marker loci. Assuming no viability effects of parental markers on offspring, the frequencies of parental phenotypes in offspring follow Mendelian expectations: one-quarter will be double-mutants who inherit the dominant gene from each parent, the offspring from which Bateman counted the number of mates per breeder; half of the offspring must be single mutants inheriting the dominant gene of one parent and the wild-type allele of the other parent; and one-quarter would inherit neither of their parent’s marker mutations. Here we show that inviability of double-mutant offspring biased inferences of mate number and number of offspring on which rest inferences of sex differences in fitness variances. Bateman’s method overestimated subjects with zero mates, underestimated subjects with one or more mates, and produced systematically biased estimates of offspring number by sex. Bateman’s methodology mismeasured fitness variances that are the key variables of sexual selection.

Quelle: No evidence of sexual selection in a repetition of Bateman’s classic study of Drosophila melanogaster

Hier fand keine feministische Forschung statt, es wurde nicht gefragt, ob hier ein besonders androzentrischer Blickwinkel überwunden werden muss, es handelt sich um normale „patriarchalische“ Wissenschaft. Allenfalls legt dies dar, dass diese sich ganz hervorragend selbst überprüfen kann

2. Das Batemannprinzip ist bereits seit langer Zeit hinterfragt und in dieser Hinsicht nicht mehr aktuell. Dazu hätte die werte Mädchenmannschaftsautorin, wenn sie schon nicht auf dem Stand der biologischen Forschung ist, wenigstens mal den Wikipediaartikel dazu lesen sollen:

Als Bateman-Prinzip wird in der Fortpflanzungsbiologie die von A. J. Bateman 1948 aufgestellte Theorie bezeichnet, nach der Männchen um die Gunst der Weibchen konkurrieren und versuchen, so viele Weibchen zu befruchten wie möglich. Als Ursache hierfür sieht er vor allem, dass die Gameten des Männchen – die Spermien – im Vergleich zu den weiblichen Gameten kleiner und zahlreicher sind. Damit erklärt er seinen experimentell ermittelten Befund, dass die Varianz des Paarungs- und Fortpflanzungserfolgs bei Männchen größer als bei Weibchen ist, also die Bandbreite des Fortpflanzungserfolgs innerhalb der Männchen größer ist als bei Weibchen. Somit seien Männchen einem stärkeren Selektionsdruck ausgesetzt.

Bei dem Experiment, aus dem Bateman 1948 seine Theorie folgerte, brachte er je vier Weibchen und Männchen einer Taufliegen-Art (Drosophila melanogaster) zusammen. Nach heutigem Stand der Wissenschaft gelten die statistischen Verfahren, die Bateman für seine Schlussfolgerungen anwandte, nicht mehr als hinreichend.[1]

Da es einige Tierarten gibt, bei denen dieses Prinzip in dieser einfachen Form nicht anzuwenden ist, wurde es in der Folgezeit erweitert und verallgemeinert, insbesondere durch Robert Trivers. Im Jahr 1972 machte Trivers deutlich, dass die geschlechtsspezifische Form des elterlichen Investments in die Nachkommen – und nicht das Geschlecht an sich oder die Gametengröße – dafür ausschlaggebend sind, ob sich ein Individuum im klassischen Sinne männlich oder weiblich verhält.

Das hat auch der dem Mädchenmannschaft Bericht zugrundeliegende Wired-Bericht übersehen, aber warum in der ach so kritischen feministischen Wissenschaft auch etwas mehr lesen als den Bericht, der der eigenen Ideologie entspricht? Dabei hat die Autorin Helga sogar Biochemie studiert.

Im Wired-Artikel übrigens wird ein Bild (Quelle) eines Halsbandarassari gezeigt, eine Vogelart, bei der beide Geschlechter bunt sind.

Collared Aracari

Collared Aracari

Der Text dazu:

Among aracaris, a relative of the toucan, males and females possess equally exaggerated, colorful features. Traditional ideas of sexual selection don’t seem to explain why

Schauen wir uns nun einmal das Paarungsverhalten dieser Vögel an:

Als Nistplatz nutzt der Vogel Baumhöhlen, aus denen er gelegentlich bereits dort brütenden König- und Linienspechten abspenstig macht. [6] Häufig handelt es sich aber auch um eine der Übernachtungshöhlen.[7] Sowohl Männchen wie Weibchen beteiligen sich an der Brut, die etwa 16 Tage dauert. Die Küken sind nach ungefähr 6 Wochen flügge, werden allerdings noch einige Wochen nach Verlassen des Nests gefüttert. Neben den Eltern beteiligen sich auch andere Artgenossen an der Fütterung der Küken. Dabei handelt es sich vermutlich um noch nicht geschlechtsreife Jungvögel, die von den Elternvögeln abstammen. Halsbandarasaaris sind bislang die einzige Tukanart, bei der man ein solches kooperatives Brutsystem eindeutig nachweisen konnte. Da aber bei einer Reihe anderer Tukanarten – darunter insbesondere die Schwarzarassaris – die Fortpflanzungsbiologie noch nicht hinreichend untersucht ist, ist nicht auszuschließen, dass dieses Verhalten auch bei weiteren Arten vorkommt.[8] Halsbandarassaris gelten als monogam.

Da beide Geschlechter jeweils gute Versorger für die monogame Beziehung suchen, müssen beide sich einer entsprechenden Selektion stellen und dafür die entsprechenden Zeichen bereit halten.

Wer etwas mehr dazu lesen will, den verweise ich auf Geary, Male Female, der in Kapitel drei ausführlich darstellt, unter welchen Bedingungen Spezien dazu neigen einen Selektionsdruck zu erfahren oder in eine intrasexuelle Konkurrenz um das andere Geschlecht zu treten. Ich zitiere einmal den Passus zu male Choice:

Although male choice has not been found i n all species in which i t has b e e n studied, discriminating males have been found i n dozens of species of insect (Bonduriansky, 2001; LeBas, Hockham, & Ritchie, 2003), many species offish (Amundsen 6k Forsgren, 2001; Berglund 6k Rosenqvist, 2001; Widemo, 2006) and bird (Amundsen 6k Parn, 2006; Pizzari, Cornwallis, 1.0vlie, Jakobsson, 6k Birkhead, 2003; Roulin, Jungi, Pfister, 6k Dijkstra, 2000), and in some mammals ( M . N . Muller, Thompson, 6k Wrangham, 2006; Szykman et al., 2001). Across these species, the traits males use to make i heir mate choices include indicators of female sexual receptivity, the risk of sperm competition, social dominance as determined by female-female compel it ion, female quality, and the quality of parental care the female is likely to provide. A n intriguing possibility is that some of these traits may be honest signals of the quantity or quality of eggs the females carry. The female barn owl (Tyto alba) provides one example. Females display a Varying number of black spots on their breast plumage, and male mate choice indicates the more the better (Roulin, 1999). Although males do not have as many plumage spots as females, they do have some and, again, t h e more the better. Sexy females lend to pair with sexy males and males with sexy mates work harder to provision their offspring. An immune challenge experiment demonstrated that the robustness of the immunsystem is predicted by the number of black breast spots for females but not for males. These spots are indeed an honest indicator of female but not male health and an apparent indicator of the general health and immunocompetence of her offspring (Roulin, Ducrest, Balloux, Dijkstra, 6k Riols, 2003; Roulin, Riols, Dijkstra, 6k Ducrest, 2001). Pizzari et al. (2003) also found evidence for condition-dependent female ornaments in red jungle fowl as well as for direct and cryptic male choice. Female jungle fowl sport red combs, although smaller and less colorful than those described earlier among males; when females have ornaments, they are typically less conspicuous than those of conspecific males (Amundsen 6k Parn, 2006). Females with relatively large combs produce larger eggs with more yolk than their peers, and male mate choices indicate they prefer these females to females w i t h smaller combs. Cryptic male choice was demonstrated by the finding that males transfer more sperm when copulating w i t h females with larger combs; this effect is particularly pronounced for high-status males. Another interesting twist on male choice is found for the paternal pipefish (Syngnathus typhle); in this species males copy the mate choices of other males (Widemo, 2006). Copying presumably reduces the costs of finding a mate, but scientists do not know how often this happens in other species. As I describe i n the Paternal Investment section of chapter 4, the conditions associated with male parenting and male choice differ in important ways from female parenting and female choice. My point for now is that when males shift reproductive effort from mating to parenting, they compete less intensely with one another and become choosier when it comes to mates. This is not to say that male choice is always associated with male parenting. Male choosiness can evolve when females vary greatly in the quantity and quality of eggs they carry or when there are limitations—other than parenting— on males‘ reproductive potential (e.g., as a result of sperm depletion; Saether, Fiske, 6k Kalas, 2001).

Danach folgt ein ebenfalls interessantes Kapitel zu female-female competition, also den Wettbewerb von Frauen um Männer. Ich empfehle insofern das Buch nochmals.

Auch in einen anderen Artikel bin ich darauf schon einmal eingegangen:

Ein Beispiel intrasexueller Konkurrenz ist der Gorilla: Ein Männchen lebt mit einem Harem von Weibchen und dem Nachwuchs, um den er sich durchaus liebevoll kümmert. Er kann sich ziemlich sicher sein, dass es sein Nachwuchs ist, weil er als dominanter Silberrücken des Harems jeden anderen Gorilla vertreibt, der sich seinem Harem nährt. Die Folge sind sehr kräftige und kampfstarke Männchen. Diese Kraft hat sich entwickelt, weil sich jeweils die Gorillamännchen, die die Kämpfe mit anderen Gorillamännchen gewonnen haben, fortgepflanzt haben, gehalten haben.

Ein Beispiel intrasexueller Konkurrenz der Weibchen findet sich beispielsweise bei den Odinshühnchen. Bei diesen übernehmen die Männchen die Brutpflege, die etwa 3 Wochen dauert, während das Weibchen etwa 1 Woche braucht um ein neues Gelege produzieren zu können. Dadurch wird es für die Weibchen interessant um die Männchen zu werben, da für jedes Weibchen, dass zwei Gelege mit 2 Männchen produziert ein anderes Weibchen leer ausgeht.

Ordnet man in dieses Schema den Menschen ein, dann sieht man, dass wir eine Spezies sind, in der väterliche Unterstützung bei der Aufzucht nicht obligatorisch ist. Damit lohnt sich für Männchen das „Genestreuen“ biologisch mehr als für die Weibchen. Und auch wenn Menschenweibchen in Konkurrenz um „gute Männer“ stehen wird dieser Wettkampf bei ihnen nicht um die Darstellung der Versorgungseigenschaft geführt, sondern eben um körperliche Vorzüge (weswegen Frauen Brüste entwickelt haben als Zeichen guter Gene). Wenn die Mädchenmannschaft diesen Gedanken tatsächlich einmal zu Ende denken würde, statt sich einfach nur zu freuen, dass ein aus ihrer Sicht schlechtes Konzept widerlegt wurde, dann würden sie sehen, dass dieser Auslese eine sexuelle Selektion zugrundeliegt und die erfordert in der Biologie zwingend abgespeicherte Attraktivitätsmerkmale, weil sie sonst nicht evolutionär wirken kann. Das aber steht im Widerspruch zu allen genderfeministischen Theorien, die mir bekannt sind. Echte kritische Wissenschaft würde demnach auch eher in den feministischen Theorien selbst aktiv werden als in den Naturwissenschaften.

Deren Selbstüberwachungsmechanismen funktionieren, wie man sieht, auch außerhalb feminstischer Wertungen

56 Gedanken zu “Das Bateman-Prinzip, feministische Wissenschaft und das Unwissen der Mädchenmannschaft bezüglich der Biologie

  1. @Christian
    „aber warum in der ach so kritischen feministischen Wissenschaft auch etwas mehr lesen als den Bericht, der der eigenen Ideologie entspricht? “

    Das ist hier natürlich schon sehr deutlich ausgeprägt, das selektive Lesen. Und auch die etwas schräge Interpretation, weil

    1. hier ein Prinzip ja nicht widerlegt, sondern ergänzt und verallgemeinert wurde
    2. diese Ergänzung und Verallgemeinerung eben nicht auf „feministische“ Wissenschaft oder feministische Wissenschaftskritik zurückzuführen ist, sondern auf ganz normale empirische Überprüfung und damit Ergänzung, Verfeinerung, spezifische Kontextualisierung usw.

    Grundsätzlich interessant ist dies eher als Beispiel für das Kontinuum zwischen Wissenschaft und Ideologie. Beide hantieren ja mit Ideen und gedanklichen Konstrukten, die sich auf die Realität beziehen sollen, sie irgendwie abbilden sollen.
    Akzentuierend könnte man sagen: In der Wissenschaft muss sich das Ideengebäude der Realität anpassen, in ideologischen Systemen ist es andersherum, die Realität soll sich dem Ideensystem anpassen, was eben oft heißt, dass die Realitätswahrnehmung entsprechend umgestaltet werden muss.

    Nur ist auch diese Polarität in Praxi ein Kontinuum. Also nicht schwarz/weiß, sondern eine bestimmte Ausprägung von Grautönen.
    Jeder Wissenschaftler ist bis zu einem gewissen Grad „verliebt“ in seine Theorien und gedanklichen Konzepte. Und neigt dazu, widersprüchliche empirische Befunde zu „exhaurieren“. Und auch für jeden Ideologen gibt es bestimmte Grenzen der willkürlichen Realitätsumdeutung, wenn man überleben möchte.

    Und gute Wissenschaftler sind sich i.d.R. dieser ihnen innewohnenden Tendenz, dass man bestimmte Theorien einfach mag und die Realität gerne in ihrem Lichte sehen möchte, sehr wohl bewusst. Je bewusster der Wissenschaftler hier ist, desto besser ist er als Wissenschaftler.

    Letztlich sind es eben die Grundprinzipien unserer Wahrnehmung, die man im NLP so schön griffig auf die Trias
    – Verzerrung
    – Tilgung
    – Generalisierung
    zusammengefasst hat. Diesen Wahrnehmungsprinzipien und ihren Fallen unterliegen wir alle. Wissenschaftler, Feministen, „Normalos“. Es gibt aber graduelle Unterschiede. Wie offen ist man dafür, gewohnte und lieb gewordene Denkweisen in Frage zu stellen oder auch nur zu relativieren.

    Oder einfacher: Wie offen oder geschlossen ist der Geist?

    Feministische IdeologInnen scheinen hier besonders geschlossen im Geist zu sein, so dass es auf Außenstehende geradezu tragisch-komisch wirkt. Und mitunter schon im psychopathologischen Bereich anzusiedeln ist.

    Jetzt kann man sich natürlich fragen, was ist Henne und Ei? Konkret: Ist „Lantschi“ Feministin, weil sie eine massive Angst- und Wahnsymptomatik hat, wie sie selbst berichtet? Oder hat sie Angst- und Wahnsymptomatiken, weil sei radikale Feministin ist?
    Vermutlich ist es – wie üblich in dynamischen Systemen – eine sich selbst verstärkende Feedback-Schleife.

    • „Wie offen ist man dafür, gewohnte und lieb gewordene Denkweisen in Frage zu stellen oder auch nur zu relativieren.“

      alles sehr schön ausgeführt.
      allerdings sehen beide seiten das „recht“ auf ihrer seite. die feminist*_innen werfen ihren gegnern vor, sie würden lieb gewonnene denkweisen von 2 geschlechtern nicht in frage stellen wollen. und weil ja immer große paradigmen gestürzt wurden, z.b. die flache erde, sonnen sie sich in der gewissheit, dass auch nur ein einziger fall einer unklaren geschlechtlichkeit die 2geschlechtlichkeit widerlegt habe.

      es kann aber auch sein, dass sie gar nicht wissen, was das geschlecht eigentlich ist und es mit gender verwechseln.

    • Feministische Wissenschaft? Muss ich mich ein Leben lang mit dieser narzisstischen Scheisse befassen?
      Es gibt Frauen, die wirklich wissenschaftlich arbeiten. Zitier doch mal einige von denen. Die unterscheiden sich aber kaum von Männern, weil sie genau so wie Männer an logische Strenge gebunden sind. Hör doch auf, diesen Mumpitz, der einzig und allein weiblichen Narzissmus bedienen soll, im Zusammenhang mit Wissenschaft zu nennen. DAS ist frauenfeindlich.

      • @ Meister Peter

        *Feministische Wissenschaft? Muss ich mich ein Leben lang mit dieser narzisstischen Scheisse befassen?*

        Furchtbar, Meister Peter, einfach zum Fürchten.

        Da könnnen Sie mal sehen, was wir hier zu leiden und auszustehen hatten.
        Während Sie sich einen lauen Lenz machten, wurden wir hier erbarmungslos von FeministInnen verprügelt.

        Sie machen sich ja keine Vorstellung.

        Wo haben Sie denn gesteckt?

        Ich hatte die Hoffnung auf Entsatz schon fast aufgegeben.

        Nun aber wird alles wieder gut.

        Ich werde Sie auch nie wieder fragen, was Sie und Ihresgleichen mit unseren 700 Badewannen angestellt haben.

        Bis auf weiteres jedenfalls.

        Obwohl, interessieren tät’s mich schon.

  2. Wie sagte Noam Chomsky mal so schön: wenn es weibliche und männliche Wissenschaft geben kann, kann es auch jüdische und nichtjüdische Wissenschaft geben.

    • Ja, eben!

      Und sozialistische und bürgerliche Wissenschaft.
      Und schwarze und weiße Wissenschaft.
      Und vegane und nicht-vegane Wissenschaft.
      Und flämische vs. wallonische Wissenschaft.
      Und Schalke04- vs. BVB-Wissenschaft.

      Und da hört es dann eben irgendwann auf, dass man sinnvoll von Wissenschaft reden kann.

      • @ virtual-cd

        Hatten wir ja alles: eine arische Physik und eine jüdische Physik, eine sozialistische Wissenschaft und eine bourgeoise, nun also eine feministische und eine patriarchale.

        Carl Friedrich von Weizsäcker berichtet in einem seiner Bücher, wie tief es ihn bewegte, als sowjetische und westliche Physiker zu Beginn der 60’er Jahre zum ersten Mal auf einer Konferenz die jahrelang hoch geheimen Atomkonstanten, mit denen sie rechneten, einander offen legten und diese bis auf die ich weiß nicht wievielte Stelle hinter’m Komma übereinstimmten.

        Das demonstrierte ihm die Macht der wissenschaftlichen, evidenzbasierten Methode über alle ideologischen Systeme und Antagonismen hinweg.

        Überzeugte Kommunsiten und überzeugte Demokraten und Kapitalisten rechneten mit denselben Werten, ganz einfach weil diese nicht kommunsitisch oder demokratisch waren, sondern richtig oder falsch.

        Und mit den falschen explodiert die Bombe eben nicht, läuft das AKW nicht.

        Jeder Mensch neigt dazu, seinem Wunschdenken zu erliegen.
        Deshalb ist empirische Evidenz, so objektiv wie nur möglich ermittelt, so wichtig.

        Sie allein zwingt zur ständigen Rückbindung des eigenen (Wunsch-)Denkens an die Realität.

        Ideologen = Säkularreligiöse machen es umgekehrt: Ihr Denken folgt nicht dorthin, wohin die Daten führen, sondern die Daten, die nicht zu ihren Wunschvorstellungen passen, werden einfach ausgeblendet.

        Für IdeologInnen ist die Vorherrschaft des Wunschdenkens überlebenwichtig.

        Wär’s anders, sie wären keine.

        • Das klingt so als wäre Ideologie für dich grundsätzlich illegitim. Vielleicht haben wir einfach eine andere Vorstellung von Ideologiie, aber für mich ist eine Ideologie grunsätzlich eine Vorstellung wie man die Welt verbessern kann.
          Das ganze wird natürlich pervertiert, wenn man dabei die Realität ausblendet und sich in einer Dimension des Wunschdenkens oder gar eines geistigen Dualismus befindet.

        • Die Berechnung turbulenter Strömungen
          gilt als eines der grössten ungelösten
          Probleme der klassischen Physik.
          Da kann nur weibliche Denkweise
          weiterhelfen. 🙂

          The privileging of solid over fluid mechanics, and indeed the inability of science to deal with turbulent flow at all, she attributes to the association of fluidity with femininity. Whereas men have sex organs that protrude and become rigid, women have openings that leak menstrual blood and vaginal fluids. Although men, too, flow on occasion—when semen is emitted, for example—this aspect of their sexuality is not emphasized. It is the rigidity of the male organ that counts, not its complicity in fluid flow. These idealizations are reinscribed in mathematics, which conceives of fluids as laminated planes and other modified solid forms. In the same way that women are erased within masculinist theories and language, existing only as not-men, so fluids have been erased from science, existing only as not-solids. From this perspective it is no wonder that science has not been able to arrive at a successful model for turbulence. The problem of turbulent flow cannot be solved because the conceptions of fluids (and of women) have been formulated so as necessarily to leave unarticulated remainders.
          (Hayles, N. K. (1992) “Gender encoding in fluid mechanics: masculine channels and feminine flows,” Differences: A Journal Of Feminist Cultural Studies, 4(2):16–44.)

        • Oder soll das Satire sein, Sokal auf feministisch?

          Das Schlimme ist ja, dass man den Verdacht haben muss angesichts dessen, was feministischerseits so produziert wird, es könne tatsächlich ernst gemeint sein.

        • Nein, es ist ernst gemeint. Und damit kann man sogar einen Leerstuhl füllen.

          Wenn man Frau und Feministin ist:

          *N. Katherine Hayles (born 16 December 1943) is a postmodern literary critic, most notable for her contribution to the fields of literature and science, electronic literature, and American literature.[1] She is professor and Director of Graduate Studies in the Program in Literature at Duke University.[2]*

          Most notable, indeed.

          http://en.wikipedia.org/wiki/N._Katherine_Hayles

  3. „Ordnet man in dieses Schema den Menschen ein, dann sieht man, dass wir eine Spezies sind, in der väterliche Unterstützung bei der Aufzucht nicht obligatorisch ist.“

    Dann sollten Männerrechtler aber auch aufhören, Väter als obligatorisch für Kinder zu betrachten 😉

    • @adrian

      Nur weil die Kinder unter Steinzeitbedingungen nicht zwangsläufig sterben, wenn kein Vater dabei ist, bedeutet es nicht, dass man daraus weitergehende Elternrechte der Mutter herleiten muss. Das wäre ja ein naturalistischer Fehlschluss (der konsequenterweise auch den Verzicht auf Unterhalt zur Folge haben müsste).
      (ja ich habe den Zwinkersmilie gesehen, aber ich denke die Frage stellen sich tatsächlich einige, daher eine humorlose Antwort)

      • Ich halte die Behauptung, Väter seien grundlegend wichtig für die Entwicklung von Kindern, für reichlich seltsam. Damit wären wir unter den Primaten, bzw. unter den Menschenaffen jedenfalls eine bemerkenswerte Ausnahme.

        Sicher, ein Aunahme sind wir insofern, dass sich Menschen tatsächlich Gedanken um solchen Belanglosigkeiten wie Geschlechtsidentität, männliche Identität etc. pp machen.

        • Da schließe ich mich imion an? Bei welchen Primaten leben denn die Weibchen in eigenen Gruppen und verteidigen sich selbstständig gegen Feinde?

        • @ Adrian

          Das ist doch wieder eine empirisch überprüfbare Frage.

          In allen Kenndaten schneiden in Zwei-Eltern-Familien, also in der Regel Vater-Mutter-Konstellationen, sozialisierte Kinder besser ab als allein erzogene, die häufiger Selbstmord begehen, häufigr psychisch auffällig werden, häufiger kriminell werden, häufiger früh schwanger, häufiger in der Schule versagen, häufiger ausreißen usw.

          Natürlich ist da wie so oft nicht zu ermitteln: Sind alleinerziehende Eltern deshalb allein erziehend, weil ihre erblich weitergebbaren fundamentalen Persönlichkeitsmerkmale das Scheitern der Beziehung begünstigten und bei ihren Kindern weniger eine suboptimale Sozialisation als vielmehr eine suboptimale Erbausstattung zum Tragen kommt oder sind ihre Kinder sozialisationsgeschädigt.

          Wahrscheinlich ein unentwirrbares Knäuel aus beiden negativen Einflussfaktoren.

          Wer klug, einsichtig, sensibel ist, wird auch eine glücklichere Hand bei der Partnerwahl haben, wird auch seine Beziehung klüger, sensibler managen, wird also länger zusammenbleiben und die Kinder solcher Paare werden solche Eigenschaften von solchen Eltern zu einem merklichen Anteil in die Wiege gelegt bekommen, werden also nicht nur besser sozialisiert, sondern auch genetisch günstiger bedacht, im Schnitt.

        • *In allen Kenndaten schneiden in Zwei-Eltern-Familien, also in der Regel Vater-Mutter-Konstellationen, sozialisierte Kinder besser ab als allein erzogene, die häufiger Selbstmord begehen, häufigr psychisch auffällig werden, häufiger kriminell werden, häufiger früh schwanger, häufiger in der Schule versagen, häufiger ausreißen usw.*

          Was dann praktischerweise dazu führt, dass die öffentlichen Stellen die Worst-case-Szenarien direkt schonmal annehmen

          Direktor eines Gymnasiums, wo ich angemeldet werden sollte: „In der Regel ist es so, dass Kinder von Alleinerziehenden auf einer Real- oder Gesamtschule besser aufgehoben sind“ (Übersetzung= Gehen sie bloß weg mit ihrem potentiell problematischen Balg, wir sind eine anständige Schule!)

  4. „Ordnet man in dieses Schema den Menschen ein, dann sieht man, dass wir eine Spezies sind, in der väterliche Unterstützung bei der Aufzucht nicht obligatorisch ist. “
    Doch sind sie. Sieht man doch sehr schön heute, was alles in der Gesellschaft schief läuft, wenn man die Erziehung der Kinder ausschlieslich Frauen überlässt.

      • @ Adrian

        Das Dumme: Diese Form der gegenwärtigen Gesellschaft ist nicht nachhaltig zu betreiben – mangels finanzieller und demographischer Masse.

        In nur ca. 50 Jahren haben wir – ohne Krieg – fast alle Reserven verbrannt, finanziell steht dem Staat das Wasser Unterkante Oberlippe, weshalb er über den demographischen Einbruch wohl im Wesentlichen schweigt.

        Der kann nur behoben werden durch Einwanderung.

        Die kann nur erfolgen aus Regionen mit Jugendüberschuss, also aus Nordafika oder dem Nahen Osten.

        Die Einwanderer werden unausweichlich ihre Kultur, ihre Religion mitbringen und dadurch diese Gesellschaft massiv in ihrem Sinne verändern, ihren Bedürfnissen/Wünschen anpassen.

        Bevölkerungsaustausch geht in der Regel mit einem Kulturaustausch, einem Wechsel der Zivilisationsform, einher.

        Wie man annehmen kann, ausgerechnet wir bildeten da die Ausnahme von der Regel, ist mir schleierhaft.

      • Wir leben auf pump unserer früheren generationen, es fehlt an Kreativität, an Freidenkern. Diese können sich nicht entwlickeln, in einer Feminisierten Gesellschaft oder Schule, in der nur Anpassungsfähigkeit und Stillsitzen belohnt wird. Darüberhinaus läuft schief, das Männer die Frauen massiv mit durchfüttern müssen, auf kosten der Körper und Psyche der Männer, was nicht mehr allzulange gutgehen wird. Denn jedes jahr wandern mehr und mehr gutausgebildete Männer ab, kehren dem System das sie hasst den Rücken.

        • „Wir leben auf pump unserer früheren generationen“

          Hä?

          „Darüberhinaus läuft schief, das Männer die Frauen massiv mit durchfüttern müssen, auf kosten der Körper und Psyche der Männer, was nicht mehr allzulange gutgehen wird.“

          Presifrage: In welcher Phase der menschlichen Geschichte – außer der Urzeit – war das mal anders?

        • @adrian
          „Hä?“
          Vieles was unser Leben angenehmer macht, basiert noch auf dem Wissen und dem know how unserer vor 68er Ingenieure. Doch die gehen nach und nach in Rente, und sobald mal die 68er Generation alles allein stemmen muss, gute nacht Marie.

          „Presifrage: In welcher Phase der menschlichen Geschichte – außer der Urzeit – war das mal anders?“
          In der Antike, bei den Germanen, bei den Römern (bis auf das ende, ein umstand übrigens, der mit zum Untergang des Römischen Reiches beigetragen hat), im Mittelalter, in der Aufklärung, in der Renessaince, während der Industrialisierung. Während all dieser Phasen haben Frauen ihren Beitrag geleistet. Erst seit dem Feminismus ist das anders.

      • Überdies hätte ich gerne von beiden von Euch, Roslin und imion, mal eine konkreten Plan, wie ihr euch eine Gesellschaft vorstellt, die nachhaltig ist ohne die Übel, die Ihr diagnostiziert.

        Meckern ist leicht, Kreativität ist gefragt, Pläne und Ideen.

        • @ Adrian

          Um Einwanderung kommen wir nicht herum um die Folgen des demographischen Einbruchs abzufedern.

          Allerdings darf das keine Masseneinwanderung mit einem hohen Anteil intellektuell Unbedarfter sein.

          Also entweder direkt IQ-Tests zur Vorraussetzung machen oder eleganter und politisch korrekter (mit dem gleichen Effekt) Punkte vergeben für absolvierte hochwertige Ausbildungen.

          Daneben durchsetzen einer verpflichtenden zivilsiatorischen Grundlage, auf die sich alle, die hier zusammenleben wollen, einigen müssen.

          Wer das nicht will, fliegt raus.

          Wer Scharia will, kann zurück in die Länder gehen, in denen Scharia mehrheitsfähig ist.

          Darüberhinaus radikale Konzentration sozialstaatlicher Leistungen auf wirkliche NOTlagen, Haushaltskonsolidierung durch massive Einsparungen und Mehrbelastungen sehr reicher Personen (Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer).

          Ende aller Gleichstellungsmaßnahmen, egal für welche Gruppe: leistungsgerechte Meritokratie ist anzustreben, die braucht gleichberechtigte Konkurrenz als Vorraussetzung.

          Dann können wir vielleicht den Brain Drain stoppen.

          Die Konkurrenz um die besten Köpfe hat weltweit längst begonnen.

          In einer Ökonomie, die auf Intelligenz basiert ist, ist ein bestimmter Anteil kluger, gut ausgebildeter Menschen überlebenswichtig, wenn wir wohlhabend bleiben wollen.

          IQ – Unterschiede in einer Population sind zu 80 % erblich bestimmt, ceteris paribus, jenseits der Adoleszenz.

          Die immer wieder ventilierten Angaben (zwischen 40 und 80 % oder zur Hälfte etc.) gehen auf Fehlinterpretationen von Messreihen mit jüngeren Kindern und Erwachsenen zurück.

          Bei Kindern ist der IQ kontraintuitiv von der Erbbiologie unabhängiger als bei Erwachsenen, bei denen der IQ eines der am stärksten erblich beeinflussten psychischen Merkmale überhaupt ist.

          Wenn es uns also gelingt, kluge Köpfe anzulocken, den Abstrom kluger Köpfe zu verhindern (wir verlieren seit ca. 2004 netto gut ausgebildete, kluge Menschen, vor allem Männer), dann können wir unseren Wohlstand halten, den wir brauchen, um eine kulturell zunehmend disparate Gesellschaft halbwegs zu befrieden.

          Scheitert das, ist das ein Fahrplan in den Bürgerkrieg, der Libanon, die religiös-kulturelle Kantonalisierung Europas stünde uns bevor mit bürgerkriegsähnlichen Rivalitäten der verschiedenen religiös-ethnischen Gruppen um Ressourcenzugang.

          Ob es gelingt, ist keineswegs sicher.

          Denn welcher kluge Mensch mit guter Ausbildung entscheidet sich schon für Deutschland?

          Er muss doch nur unsere demographische Lage in den Blick nehmen und kann sich ausrechnen, wie viel von seinem Einkommen abfließen wird, um den Wasserkopf der alt werdenden Babyboomer zu versorgen, der hierzulande größer ist als in den meisten anderen Staaten des Westens.

          Ob er dann noch kommen will, wenn er doch meist englisch kann, aber nicht deutsch und darum lieber gleich in die USA, nach Kanada oder Australien geht, wo er auch problemlos Arbeit findet und der Sozialstaat in einer noch nicht so verfahrenen Lage steckt?

          Wir werden sehen.

          Quotenregelungen zur Frauenprivilegierung sind jedenfalls das beste Mittel, um ehrgeizige junge Männer außer Landes zu treiben und die, die bleiben, werden sich kein Bein mehr ausreißen, Dienst nach Vorschrift machen, weil Leistung sich für die mit dem falschen, nicht förderwürdigen Geschlecht nicht mehr lohnt.

          Vater werden lohnt unter feminisministischem Eherecht auch nicht > Demographie weiter auf Talfahrt.

          Dann sind massive Investitionen in den Bildungssektor nötig.

          Wir können es uns nicht mehr leisten, auch nur die bescheidenste Begabung ungefördert zu lassen, die Zahl der produktiv gar nicht mehr Beschäftigbaren wächst ohnehin, ganz ohne Überalterung, durch schlichtes Anwachsen des dummen Bevölkerungsnteiles.

          Es sind ja gerade die klügeren Mittelschichten, die die Vermehrung eingestellt haben.

          Dazu ist es nötig, die ideologische und personelle Feminisierung des Ausbildungssektors zu beenden, denn wir verlieren vor allem Jungen in diesem feminisierten, leistungsträgen Ausbildungssystem der work-life-bilanzierenen, halbtagsbeschäftigten, vereamteten LehererInnen.

          Radikales Zurückschneiden des ÖD wird nötig sein, um die Staatsausgaben zu senken.

          Und über Ökologie ist da noch gar nicht geredet, leben auch da aus der Substanz, weltweit.

          Dem können wir nur entgehen durch Technologie, entgehen dem Wettlauf mit der Zeit, denn die WEltbevölkerung wird die nächsten 50 Jahre weiter wachsen auf 8, 9, 10 Milliarden Menschen.

          Da nützt es überhaupt nichts, wenn ausgerechnet die technisch avanciertesten Hanseln die Vermehrung einstellen und innert 50 Jahren von 600 Mio. auf vielleicht 400 Mio. zurückfahren wie wir hier in Europa.

          Wenn gleichzeitig die Bevölkerung südlich der Sahara von 1 Milliarde auf 2 Milliarden wächst.

          2 Milliarden, die überleben wollen, die leben wollen.

          Die werden kommen, wenn wir es nicht schaffen, prontissimo in Afrika erträglicherere Lebensbedingungen zu schaffen (Wasser, Strom etc.).

          Das kann nur durch Hilfe der technisch avancierten Nationen geschehen, diese Entwicklung und Installation von „low High Tech“, die von Afrikanern betrieben und gewatet werden kann.

          Die muss ja weithin sogar erst noch entwickelt werden (dezentrale Sonnen-/Wärmekraftwerke z.B.).

          Wer soll das machen, wenn das Geschlecht, das immer noch für 95 % der Erfindungen steht, den Dienst allmählich quittiert?

          Unsere Genderschwätzerinnen werden’s nicht richten.

          Also sind auch Studiengebühren nötig, die eine Allokation in den Fächern erlauben, die auch einen ökonomischen Mehrwert schaffen.

          Tibetanisches Glockenspiel mit Pauerikebana im Nebenfach samt feministischer Literaturwissenschaft schafft keinen.

          So Ausgebildete können nur hoffen, dass sich ein Bürokratenplätzchen im Staatsapparat für sie findet.

          Wie bisher.

          Die aber sind nicht mehr bezahlbar.

          Studiengebühren zwängen jeden, sich zu überlegen, wie und ob er seinen Abschluss ökonomisch vererten kann und will.

          Würde für einen radikalen Rückgang jener Fächer sorgen, die nichts beibringen außer geschwollen daher zu reden.

          Das sind nicht zufällig oft Frauenfächer, deren Infrastruktur aber vorgehalten werden muss, bezahlt werden muss und das nicht schlecht.

          Denn Frau Genderprofessorin ist schließlich Akademikerin und weiß, was ihr zusteht.

          Es gibt also viele Baustellen und die Chancen, dass es glimpflich abgeht, geschweige denn gut ausgeht, die sind gering.

          Wir sind in der Situation des alten Rom, 400 n. Chr.

          Noch steht das Imperium.

          Als grandiose, aber längst ausgehöhlte, leere Hülle.

          Eine alte, morsche Fregatte, die der erste größere Sturm zerschlagen wird.

          Und die werden kommen, die Stürme.

          Ihr Wetterleuchten ist schon überall zu sehen.

        • @adrian
          Das Schulsystem wieder so hinbiegen, das es ein Trainingszentrum für das Gehirn ist, also weg, vom Stupiden Auswendiglernen, von der angepasstheit etc, kreaitivität, selbständigkeit, das ist es, was in der Schule vermittelt werden muss.

          Dann müssen die Noten wieder angezogen werden, die drei Zweige müssen wieder das abbilden, wofür sie konzipiert gewesen sind, es kann nicht sein, das aus einen Gleichheitswahn heraus, jeder durch ein gutes Abi geschleust wird und die noten damit verweichlicht werden und keinerlei Aussagen mehr haben.

          Das studium darf nicht länger zu einer Ausbildung degradiert werden.

          Sozialhilfe für die, die es wirklich benötigen.

          Abschaffung aller Gleischstellungsmassnahmen und Frauenförderung.

          Förderung dem, der auch Förderung benötigt.

        • @ Meister Roslin (Ich schätze Deine meist treffenden Kommentare sehr, diesen auch, aber mit allem bin ich hier nicht einverstanden, mit vielem aber schon. Vieles davon brauchen wir, anderes davon macht je nach Umsetzung nur noch mehr kaputt. Hier eine Detailanalyse…)

          „Um Einwanderung kommen wir nicht herum um die Folgen des demographischen Einbruchs abzufedern.“

          Ja. Hätte niemals so kommen weit dürfen. Nichts gegen Einwanderer, doch die Gesellschaftsordnung muss so sein, dass wir uns selbst wieder genug reproduzieren, und bestehen können.

          „Allerdings darf das keine Masseneinwanderung mit einem hohen Anteil intellektuell Unbedarfter sein.“

          Ab hier wird´s schwierig. Ich könnte beispielsweise nicht einem Menschen, egal ob Mann oder Frau, die Einreise verwehren, wenn diese Person in ihrer Heimat z. B. einen grausamen Foltertod zu erwarten hätte und darum zu uns geflohen ist. Aber gut, andere Seite der Medaille: Nach unseren Standards müssten wir ganze Heerscharen von Menschen einwandern lassen, die erheblich schlechter und oft unwürdiger gestellt sind als wir selbst, medizinisch, von der Versorgung (besonders in Sachen Ernährung), von den Menschenrechten. Die passen hier alle genauso wenig rein wie der Wasserkörper des Atlantiks in den Bodensee. Und es werden immer mehr…

          „Also entweder direkt IQ-Tests zur Vorraussetzung machen oder eleganter und politisch korrekter (mit dem gleichen Effekt) Punkte vergeben für absolvierte hochwertige Ausbildungen.“

          Tja, traurig, aber irgendwo realistisch. Der Mensch unter rein utilitaristischer Betrachtungsweise, zustimmen kann ich nur teilweise und zähneknirschend, auch wenn auch diese Betrachtung einmal sein muss…

          …problematisch: Erstens: Wer darf dann von den WIRKLICHEN Opfern (Folter, Todesstrafe, Arbeitslager, massive Unterernährung usw.) dieser Welt bei uns noch rein? Zweitens: Wir sind echt schlimm, nicht wahr (Siehst Du in der Hinsicht wahrscheinlich auch so?!?): Wir pflanzen uns nicht genug fort, u. a. wegen dem blöden Feminismus, und jetzt werben wir zur Zeit noch vergleichsweise fetten Westler den Entwicklungsländern und den Ländern, die gerade erst anfangen, auf die Beine zu kommen, die besten Köpfe ab. Schrecklich! Was soll dann mit denen passieren? Ach so, die haben genug und zuviel Reproduktion. Ihre intelligentesten sind ihnen trotzdem viel wert. Ihre hohe Reproduktion müssen sie drosseln. Dann brauchen sie erstrecht ihre klügsten wieder. Zu sehr drosseln sollten sie es natürlich nicht, sonst kriegen sie dieselben Probleme wie wir, so z. B. durch Feminismus.

          „Daneben durchsetzen einer verpflichtenden zivilsiatorischen Grundlage, auf die sich alle, die hier zusammenleben wollen, einigen müssen.“

          Und was ist dann mit denen, die hier sind und schon immer hier waren, und sich darauf nicht einigen können (NPD u. ä. )? Was ist mit der Religionsfreiheit? Das wird schwierig! Wirklich widersprechen kann ich Dir aber bis hier hin noch nicht…

          …wer gegen unser Grundgesetz ist, den sollte es nicht allzu sehr schützen.

          „Wer das nicht will, fliegt raus.“

          Sorry, klingt aber nach einer Wahlkampfparole der CDU. Hat trotzdem mit Einschränkungen seine Berechtigung. Ich hatte mal einen Iraner gekannt, der zu mir wörtlich gesagt hat: „Ach Du immer mit Deinem Grundgesetz!“ Ein anderer Iraner, den ich kennen lernte, war froh, hier zu sein, weil Chomenei seine besten Freunde aufgehängt hatte und ihn auch aufgehängt hätte, wenn er nicht nach uns geflohen wäre. Ich kann so einem die Einreise zu uns nicht verweigern, ich kann´s nicht. Eine Frau, die aus solchen Verhältnissen flieht , könnte ich auch nicht abweisen, auch dann nicht, wenn sie z. B. wegen Ehebruchs ausgepeitscht werden sollte. (Viele Feministinnen würden mir natürlich gern andichten, ich würde so einer eiskalt die Einreise und den Aufenthalt bei uns verwehren.)

          „Wer Scharia will, kann zurück in die Länder gehen, in denen Scharia mehrheitsfähig ist.“

          Ja. Aber schwierig, wir haben Religionsfreiheit. Aber gut, auf der „De facto-Ebene“ hast Du irgendwo Recht, da Menschenrechte hier über der Religionsfreiheit stehen sollten, auch wenn das speziell im Hinblick auf männliche, sehr junge Zweibeiner, wie man dieser Tage leider immer wieder liest, „selbst“ bei uns nicht in jeder Hinsicht der Fall ist. Was ist mit denen, die vor der Scharia zu uns geflohen sind? Und bei uns nichts leisten? (Was natürlich nicht auf alle von den geflohenen zutrifft.) Oder sonst wie die Wahl haben zwischen verrecken und zu uns kommen?

          „Darüberhinaus radikale Konzentration sozialstaatlicher Leistungen auf wirkliche NOTlagen,“

          Wie meinst Du das genau? Wie soll der Staat mit Arbeitslosen verfahren? Ist Arbeitslosigkeit eine Notlage? Radikal nix gut – klingt alles ziemlich neoliberal. Wenn Du z. B. die Stütze kürzest, senkst Du dadurch auch die Löhne. Du senkst auch die Löhne durch schärfere Zumutbarkeitsregeln. Dann lohnt sich Leistung zumindest für viele andere nicht mehr, außer für unmittelbar betroffene von der Stütze und den Zumutbarkeitsregeln. Und dann?
          Weißt Du, wenn Menschen ihre Arbeitskraft auf jedenfalls auch dem Markt anbieten müssen, senkt dies den Tauschwert der Arbeit. Und wenn auch höhere Qualifizierte, auch Facharbeiter und Akademiker, kaum Jobs geboten kriegen und auf Hartz-4 verwiesen werden, und man ihnen droht mit ganz geringer Stütze und scharfen Zumutbarkeitsregeln, dann wird der Wert, den Arbeit hat, eben geringer.
          Und wenn der geringer wird, geht es uns nicht besser. Menschen müssen genug Geld verdienen und auch psychisch genug Sicherheit haben, also Arbeitsplatzsicherheit, damit sie durch Konsum die Binnennachfrage ankurbeln. Diese krasse Exportorientierung bringt uns auf Dauer nichts, man kann nicht dauerhaft von den Handelsbilanzdefiziten anderer Länder leben.

          Noch was zu den Arbeitslosen: Müssen die jeden Job annehmen, kann sie das krank machen. Wenn z. B. der Mensch, der aufgrund seiner genetischen Veranlagung eine Nachteule ist, einen Frühaufsteher-Job zwangsweise machen muss, kann ihn das krank machen. Nicht nur ethisch unmöglich, sondern verursacht der Gesellschaft oft mehr Kosten als Nutzen. Oder die immer mehr Menschen mit Schlafstörungen: Was passiert denn mit denen, wenn sie Schichtarbeit machen müssen? Überleben die das? Nützt uns das wirklich in der Gesamtbilanz? Und die immer mehr psychisch Kranken, bei denen das oft noch gar nicht diagnostiziert ist? Ist bei denen Zwang etwas, was ihnen und/oder der Allgemeinheit hilft? Was sagt der Mediziner? (Du bist doch Arzt oder hast zumindest Medizin studiert, oder hab ich das hier falsch mitgekriegt?)

          „Haushaltskonsolidierung durch massive Einsparungen und Mehrbelastungen sehr reicher Personen (Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer).“

          Vorsicht, durch massive Einsparungen kann man die Wirtschaft über eine starke Verringerung der Binnennachfrage abwürgen und dadurch Arbeitslosigkeit schaffen, mit allen nachhaltigen Nebenwirkungen wie z. B. unmöglichen Verhältnissen für unsere Kinder, die dann infolge dessen auch nicht viel leisten werden. Und diese Einsparungen sind mittel- bis langfristig oft nicht einmal überhaupt Einsparungen.
          Mehrbelastung sehr reicher Personen? Gerne, sofern man sie dabei nicht auch platt macht. Aber da ist was drin.
          Unabhängig davon könnte man sich aber auch mal frage, ob wir uns nicht endlich von diesem Zwang dazu, Produktion bzw. Dienstleistungen und Konsum immer weiter zu steigern, befreien können. Wäre auch gut für die ökologischen Grundlagen unserer Existenz.

          „Ende aller Gleichstellungsmaßnahmen, egal für welche Gruppe: leistungsgerechte Meritokratie ist anzustreben, die braucht gleichberechtigte Konkurrenz als Vorraussetzung.“

          Ja, gleichberechtigte Konkurrenz schon, aber nicht zu viel Konkurrenz. Je mehr Konkurrenz, desto besser? Glaub ich nicht. Es darf nicht zu viele Verlierer geben. Was Menschen platt macht, ist nicht nur schlimm, sondern verursacht Kosten. Zu viel Konkurrenz kann gerade zu Bestrebungen führen, sich unfaire Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.

          „Dann können wir vielleicht den Brain Drain stoppen.“
          Könnten wir, wenn das Leben hier für die Mehrheit lebenswerter würde.

          „Die Konkurrenz um die besten Köpfe hat weltweit längst begonnen.“

          Ja.

          „In einer Ökonomie, die auf Intelligenz basiert ist, ist ein bestimmter Anteil kluger, gut ausgebildeter Menschen überlebenswichtig, wenn wir wohlhabend bleiben wollen.“

          Ja. Absolute Zustimmung.

          „IQ – Unterschiede in einer Population sind zu 80 % erblich bestimmt, ceteris paribus, jenseits der Adoleszenz.
          Die immer wieder ventilierten Angaben (zwischen 40 und 80 % oder zur Hälfte etc.) gehen auf Fehlinterpretationen von Messreihen mit jüngeren Kindern und Erwachsenen zurück.
          Bei Kindern ist der IQ kontraintuitiv von der Erbbiologie unabhängiger als bei Erwachsenen, bei denen der IQ eines der am stärksten erblich beeinflussten psychischen Merkmale überhaupt ist.“

          Höchst interessant – offenbar ist die Intelligenz erst dann wirklich messbar, wenn sie fertig ausgebildet ist, so interpretiere ich das auf den ersten Blick. Ein gutes Argument gegen ein zu selektives Bildungssystem und zu frühes sortieren.

          „Wenn es uns also gelingt, kluge Köpfe anzulocken, den Abstrom kluger Köpfe zu verhindern (wir verlieren seit ca. 2004 netto gut ausgebildete, kluge Menschen, vor allem Männer), dann können wir unseren Wohlstand halten, den wir brauchen, um eine kulturell zunehmend disparate Gesellschaft halbwegs zu befrieden.“

          Warum verlieren wir die? Wegen dem Feminismus, oder auch wegen dem Neoliberalismus? Was meinst Du? Weshalb noch?

          „Scheitert das, ist das ein Fahrplan in den Bürgerkrieg, der Libanon, die religiös-kulturelle Kantonalisierung Europas stünde uns bevor mit bürgerkriegsähnlichen Rivalitäten der verschiedenen religiös-ethnischen Gruppen um Ressourcenzugang.
          Ob es gelingt, ist keineswegs sicher.“

          Du machst mir Angst, aber ich glaub, Du hast n dem Punkt völlig Recht.

          „Denn welcher kluge Mensch mit guter Ausbildung entscheidet sich schon für Deutschland?“

          Der, der seine Heimat liebt. Zum Beispiel. Und lieber gegen ihren Niedergang kämpft, als das sinkende Schiff zu verlassen. Aber gut, ob einem so was gedankt wird, ist eine andere Frage.

          „Er muss doch nur unsere demographische Lage in den Blick nehmen und kann sich ausrechnen, wie viel von seinem Einkommen abfließen wird, um den Wasserkopf der alt werdenden Babyboomer zu versorgen, der hierzulande größer ist als in den meisten anderen Staaten des Westens.“

          Ja. Das Problem hätten wir ohne Feminismus nicht.

          „Ob er dann noch kommen will, wenn er doch meist englisch kann, aber nicht deutsch und darum lieber gleich in die USA, nach Kanada oder Australien geht, wo er auch problemlos Arbeit findet und der Sozialstaat in einer noch nicht so verfahrenen Lage steckt?“

          Die USA haben auch Riesenprobleme, und Kanada ist feministisch verseucht. Australien ist auch nicht ganz sauber und voller wirklich gefährlicher Gifttiere. Wenn da was schwarzes, achtbeiniges hinter den Schrank oder unters Bett gekrabbelt ist, dann ist Alarmstufe Rot. Bei uns hier ist diese Alarmstufe in so einer Situation nur bei Frauen!!!

          „Wir werden sehen.“

          Yes.

          „Quotenregelungen zur Frauenprivilegierung sind jedenfalls das beste Mittel, um ehrgeizige junge Männer außer Landes zu treiben und die, die bleiben, werden sich kein Bein mehr ausreißen, Dienst nach Vorschrift machen, weil Leistung sich für die mit dem falschen, nicht förderwürdigen Geschlecht nicht mehr lohnt.“

          Sehr richtig.

          „Vater werden lohnt unter feminisministischem Eherecht auch nicht > Demographie weiter auf Talfahrt.“

          Ebenfalls sehr richtig.

          „Dann sind massive Investitionen in den Bildungssektor nötig.“

          Hey, endlich Investitionen.

          „Wir können es uns nicht mehr leisten, auch nur die bescheidenste Begabung ungefördert zu lassen, die Zahl der produktiv gar nicht mehr Beschäftigbaren wächst ohnehin, ganz ohne Überalterung, durch schlichtes Anwachsen des dummen Bevölkerungsnteiles.“

          Realistisch. Dann muss man aber aufpassen, dass Arbeiterkinder auch gefördert werden, und nicht von vornherein fallengelassen werden als Angehörige des dummen Bevölkerungsanteils. Und das z. B. die Schule später anfängt, denn „Nachteulen“ haben eine ganze Note weniger als Abischnitt als „Lerchen“ – die Chronobiologie wird eben von vielen, auch Ärzten und Biologen, unterschätzt.

          „Es sind ja gerade die klügeren Mittelschichten, die die Vermehrung eingestellt haben.“

          Leider. Grenzenlos klug sind die aber auch nicht.

          „Dazu ist es nötig, die ideologische und personelle Feminisierung des Ausbildungssektors zu beenden, denn wir verlieren vor allem Jungen in diesem feminisierten, leistungsträgen Ausbildungssystem der work-life-bilanzierenen, halbtagsbeschäftigten, vereamteten LehererInnen.“

          Ja, aber was die Lehrer angeht: Das ist kein Halbtagsjob. Und der Beamtenstatus von denen ist nicht die Ursache allen Übels.

          „Radikales Zurückschneiden des ÖD wird nötig sein, um die Staatsausgaben zu senken.“

          Vorsicht, dann hätten wir noch weniger Existenzen und damit noch weniger Reproduktion.

          „Und über Ökologie ist da noch gar nicht geredet, leben auch da aus der Substanz, weltweit.“

          Absolute Zustimmung. Das unterschätzen sehr viele. Und die Feministinnen unterstellen uns Männern, uns sein die Umwelt scheißegal. Das stimmt aber nicht.

          „Dem können wir nur entgehen durch Technologie, entgehen dem Wettlauf mit der Zeit, denn die WEltbevölkerung wird die nächsten 50 Jahre weiter wachsen auf 8, 9, 10 Milliarden Menschen.“

          Du machst mir Angst. Man kann nicht grenzenlos viel entwickeln. Und nicht grenzenlos viel konsumieren.

          „Da nützt es überhaupt nichts, wenn ausgerechnet die technisch avanciertesten Hanseln die Vermehrung einstellen und innert 50 Jahren von 600 Mio. auf vielleicht 400 Mio. zurückfahren wie wir hier in Europa.“

          Tja…

          „Wenn gleichzeitig die Bevölkerung südlich der Sahara von 1 Milliarde auf 2 Milliarden wächst.
          2 Milliarden, die überleben wollen, die leben wollen.“

          Das wird schlimm – Seuchen, Kriege, Zuwanderung zu uns…

          „Die werden kommen, wenn wir es nicht schaffen, prontissimo in Afrika erträglicherere Lebensbedingungen zu schaffen (Wasser, Strom etc.).“

          Die passen hier nicht alle rein.

          „Das kann nur durch Hilfe der technisch avancierten Nationen geschehen, diese Entwicklung und Installation von “low High Tech”, die von Afrikanern betrieben und gewatet werden kann.“

          Vorsicht Roslin, das klingt so, als wären die halbe Tiere, die zu blöd sind um die Geräte von uns „Herrenmenschen“ zu bedienen. Meinst Du doch nicht so, oder?

          „Die muss ja weithin sogar erst noch entwickelt werden (dezentrale Sonnen-/Wärmekraftwerke z.B.).“

          Da kann man schon lange viel machen. Setzt sich aber nicht durch, da an fossilen und atomaren Energieträgern so viel verdient wird und so viel Macht mit verbunden ist.

          „Wer soll das machen, wenn das Geschlecht, das immer noch für 95 % der Erfindungen steht, den Dienst allmählich quittiert?“

          Zustimmung.

          „Unsere Genderschwätzerinnen werden’s nicht richten.“

          Sehr große Zustimmung!

          „Also sind auch Studiengebühren nötig, die eine Allokation in den Fächern erlauben, die auch einen ökonomischen Mehrwert schaffen.“

          Vorsicht! Du wolltest gerade noch, dass auch das kleinste Talent gefördert wird. Viele werden dann erst gar nicht studieren, die es könnten. Die Allokation geht auch durch Gelder für Fachbereiche anders verteilen…

          „Tibetanisches Glockenspiel mit Pauerikebana im Nebenfach samt feministischer Literaturwissenschaft schafft keinen.“

          Ja.

          „So Ausgebildete können nur hoffen, dass sich ein Bürokratenplätzchen im Staatsapparat für sie findet.“

          Ja, das muss sich ändern.

          „Die aber sind nicht mehr bezahlbar.“

          Teil, teils. Wenn man sie nicht mehr bezahlt, spart das zwar Kosten, verursacht aber andere Kosten. Gesamtbilanz? Nicht so einfach!

          „Studiengebühren zwängen jeden, sich zu überlegen, wie und ob er seinen Abschluss ökonomisch vererten kann und will.“

          Dann wird auch weniger Biologie studiert. Ist kommerziell schlecht verwertbar. Dann freuen sich die Feministinnen, wenn dieses bitterböse Fach nur wenig gekannt und gekonnt wird.

          „Würde für einen radikalen Rückgang jener Fächer sorgen, die nichts beibringen außer geschwollen daher zu reden.“

          Das wäre dagegen reizvoll.

          „Das sind nicht zufällig oft Frauenfächer, deren Infrastruktur aber vorgehalten werden muss, bezahlt werden muss und das nicht schlecht.“

          Aber auch ein männerdominierter Bereich, die Ökonomie.
          Ideologisch so daneben wie die Feministinnen (vgl. http://www.Nachdenkseiten.de) Hätte ich nichts gegen, wenn die auch Baden gingen. Aber die gingen dadurch nicht Baden, da ihre Absolventen bis zur gesellschaftlichen Katastrophe dann weiterverdienen würden.

          „Denn Frau Genderprofessorin ist schließlich Akademikerin und weiß, was ihr zusteht.“

          Das allerdings.

          „Es gibt also viele Baustellen und die Chancen, dass es glimpflich abgeht, geschweige denn gut ausgeht, die sind gering.“

          Leider.

          „Wir sind in der Situation des alten Rom, 400 n. Chr.
          Noch steht das Imperium.“

          Ja.

          „Als grandiose, aber längst ausgehöhlte, leere Hülle.“

          Ja.

          „Eine alte, morsche Fregatte, die der erste größere Sturm zerschlagen wird.
          Und die werden kommen, die Stürme.
          Ihr Wetterleuchten ist schon überall zu sehen.“

          Leider.

        • @ Imion

          „vom Stupiden Auswendiglernen“

          Davon ist das Schulsystem schon lange weg. Gerade in Biologie. Und zwar so radikal, dass selbst die Grundlagen, die ein Schüler auswendig kennen muss, um zum Verstehen auch nur eine Chance zu haben, nicht mehr richtig gelernt und schon gar nicht wiederholt werden. Ich kenne einige Insider aus dem Bereich. Bei denen darf das Wort „Wissen“ noch nicht einmal im Unterrichtsentwurf vorkommen, es muss „Kompetenzen“ heißen, selbst wenn an die Stelle das Wort wissen besser inhaltlich hinpasst.

        • @ Matthias

          *Ab hier wird´s schwierig. Ich könnte beispielsweise nicht einem Menschen, egal ob Mann oder Frau, die Einreise verwehren, wenn diese Person in ihrer Heimat z. B. einen grausamen Foltertod zu erwarten hätte und darum zu uns geflohen ist. *

          Asylrecht dient nicht der Einwanderungspolitik. Einwanderungspolitik ist so zu gestalten, dass sie dem legitimen Egoismus der Staatsbürger des Staates dient, in den eingewandert wird.

          Asylrecht hat keinem Egoismus zu dienen, sondern dem Schutz von Menschen, ist so primär uneigennützig.

          Natürlich findet Uneigennützigkeit auch hier ihre Grenze, wo sie den inhärenten Egoismus der Menschen überfordert.

          Wir werden erleben, dass dies innerhalb der nächsten Jahrzehnte der Fall sein wird.

          Afrika zerfällt in „Nationalstaaten“. Die ohne Rücksicht auf die Siedlungsgebiete von ethnisch-kulturell distinkten Völkern gezogenen Grenzen, durch europäische Kolonialmächte ohne Rücksicht auf die Interessen dieser Völker gezogenen Grenzen, die man nach der Unabhängigkeit um des lieben Friedens willen aufrechterhielt, auch aus ganz pragmatischen Gründen wohl aufrechterhalten musste, da die aufgebaute Infrastruktur sich an diesen kolonialen Entitäten orientierte, sie zerbrechen.

          Diese multiethnischen, multikulturellen Kunststaaten zerfallen in entsetzlichen Bürgerkriegen, ein Prozess, der sich fortsetzen wird und das bei fortdauernder Bevölkerungsexplosion.

          Er wird sich fortsetzen, weil der Mensch instinktiv tribalistisch ist, sich unter Ähnlichen (kulturell Ähnlichen, ethnisch Ähnlichen = extendierten Familien) heimischer, wohler, geborgener fühlt als mit und unter Fremden.

          Innerhalb homogenerer Entitäten lässt sich darum auch einfacher sozialer Ausgleich und Solidarität organisieren als in heterogeneren Entitäten, die ein höheres Risiko für Zerfall und Bürgerkrieg aufweisen als homogenere, gerade unter Stress.

          Das haben unsere Multikulti-Romantiker mit ihrer Vanillavorstellung vom Karneval der Kulturen nicht bedacht, als sie (und die ökonomisch daran interssierten Kreise) Europa für Masseneinwanderung ethnisch-kulturell (das überschneidet sich ja überraschend oft, überzufällig häufig – ethnische Identität und kulturelle Identität, auch wenn es nicht einfachhin dasselbe ist in jedem Falle) sehr verschiedenen Menschen öffneten, deren Integration alles andere als einfach sein wird.

          Wenn überhaupt möglich.

          Der weitere Zerfall Afrikas zusammen mit Klimaveränderung und Bevölkerungsexplosion kann leicht Wanderungsbewegungen auslösen in einem Ausmaß, das die europäischen Völkern vor die Existenzfrage stellt.

          Kommt es so weit, dass Millionen pro Jahr über’s Mittelmeer aus einem zusammenbrechenden aus tausend Wunden blutenden Kontinent fliehen, wie wird die europäische Politik dann reagieren?

          Wie werden schrumpfende Völker reagieren auf das dann zu erwartende Ausmaß an ethnokultureller Überfremdung?

          Ich mag’s mir nicht vorstellen und ich mag’s auch nicht erleben.

          Entweder bedeutet das den Zusammenbruch der alten Völker Europas und ihrer Kulturen binnen kurzer Zeit (Modell Westrom in der Völkerwanderung) oder wir werden den Aufstieg politischer Kräfte erleben, die kein Problem damit haben, wenn es sein muss Hunderttausende oder Millionen im Mittelmeer ersaufen zu lassen.

          Von noch Schlimmerem nicht zu reden.

          Das eine ist so unerbaulich wie das andere.

          So, jetzt muss ich Schluss machen.

          „Es muss Nacht sein, demit Friedlands Sterne leuchten.“

          Die Nächte aber, sie werden dunkler.

        • @ Matthias

          *Vorsicht Roslin, das klingt so, als wären die halbe Tiere, die zu blöd sind um die Geräte von uns „Herrenmenschen“ zu bedienen. Meinst Du doch nicht so, oder?*

          Noch ganz kurz dazu.

          Ich kenne Krankenhäuser in Afrika, die vor wenigen Jahen und Jahrzehnten mit modernstem Equpment ausgestattet wurden (weil unsere Medizintechnikkonzerne verkaufen wollten und weil afrikanische Politiker sich nicht mit dem zweitbesten abspeisen lassen wollten oder geschmiert waren), die innerhalb weniger Jahre verkamen zu Investitionsruinen.

          Weil Geräte nicht gewartet werden konnten, weil der Strom ausfiel, die Spannung schwajnkte, Ersatzteile fehlten usw.

          Verschwendetes Geld, verschwendete Mühe.

          Primitivere Technik wäre vielleicht mit eigenen Mitteln zu warten und zu erhalten gewesen.

          So aber ging alles koppheister den Bach runter.

          Das, was an IQ-Messungen südlich der Sahara vorliegt, ist im Durchschnitt bei 70 bis 80 angesiedelt.
          Das reicht noch nicht aus, eine technisch avancierte Zivilisation erfolgreich aus eigener Kraft zu betreiben.

          Ob das nun soziale Gründe hat, sozial „vererbt“ wird oder auch z.T. genetische Ursachen hat (weil in heißen Klimaten weniger auf Vorraussicht und Vorausplanung selektiert wird als in kälteren, in denen man Winter mittels Vorausplanung und Vorratshaltung überleben muss), ob es an Mangelernährung liegt, an Parasitenbefall und Krankehiten oder einer Mischung aus allem – gegenwärtig ist es so und das Problem wird sich nicht über Nacht lösen lassen.

          Auch sozial „vererbt“ erweist es sich als äußerst hartnäckig.

          Ob’s gefällt oder nicht, so ist die Lage.

          Die kann ich ignorieren, die kann ich schön reden, helfen wird das alles nicht.

          Und nein, dumme Menschen sind keine Tiere, sondern Menschen, genauso wenig wie retardierte, geistig behinderte Menschen Tiere sind.

          Aber ich muss realistisch abschätzen, was diese Menschen leisten können, was nicht.

          Sie konnten es sich bis jetzt zum Beispiel noch nicht leisten, eine halbwegs funktionierende, kleine pharmazeutische Industrie in Afrika aufzubauen in nennenswertem Umfang.

          Das wenige, was dort existiert, wird von meist Afrikanern indischer Abstammung betrieben und aufgebaut oder von Weißen, kaum jedoch von Schwarzafrikanern.

          Das muss man ganz nüchtern sehen.

          So ist die Lage.

          Das heißt nicht, dass es keine klugen und sehr klugen Schwarzafrikaner gäbe.

          Die gibt es sehr wohl.

          Das heißt nur und aber, dass die Verteilungsdichte kluger Menschen dort geringer ist als in anderen Populationen auf diesem Globus, deutlich geringer, um es deutlich zu sagen.

          Worin immer der Grund bestehen mag für dieses Phänomen, das Phänomen ist real und wird nicht schnell verschwinden.

          Das ändert nichts an der Menschlichkeit der Schwarzafrikaner, rechtfertigt keine Diskriminierung, mindert nicht ihren Anspruch auf volle Menschenrechte und Respekt für ihre Menschlichkeit und nicht nur, weil es auch kluge und sehr kluge Schwarzafrikaner gibt.

          Sondern auch das dumme Individuum ist Mensch und vor Gott ohnehin vielleicht mehr wert als ein klügeres Exemplar, dem Gott viel gegeben hat, von dem er aber auch viel verlangen wird.

    • @imion

      Mit obligatorisch ist gemeint, dass die Kinder ansonsten sterben. Wenn das der Fall wäre, dann wären wir streng monogam. Meines Wissens ist dies bei allen Tieren, bei denen zur Aufzucht zwingend der Vater erforderlich ist der Fall.

      Bei den Menschen beeinflusst die väterliche Unterstützung eher das „wie“, macht es sicherer, jedenfalls unser biologischen Anlage nach.

      • Dann lass mal eine Frau ein Kind alleine Grossziehen, ohne papa staat, ohne unterhalt vom Ex, komplett ohne Männliche Hilfe. Mal schauen, wie lange es dauert, bis das kleine zu Adoption freigegeben wird, oder mangels unterernährung das Jugendamt eingreift.

        • Interessant, nachdem es Mütter waren, die das Amerikanische Sozialsystem beinahe vernichtet hätten.

          Und ich rede von allen Leistungen. Und 184,- Pro Kind haben oder nicht haben, macht einen gewaltigen Unterschied.

        • Hmm. Weißt du was davon bei uns bezahlt worden ist?
          Krankenkasse, Unfallversicherung, Pflegeversicherung und die Betreuung tagsüber, wenn meine Ma arbeiten war.

          Also quasi völlig unnötiger Luxusscheiß.

        • @maren
          von dem Kindergeld wurde also die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung bezahlt? In Deutschland habt ihr damals aber nicht gelebt, oder?

        • Da mein Vater sehr plötzlich verstorben war, hat meine Mutter darauf wert gelegt, dass wir alle selbst versichert sind. Für den Fall, dass ihr was zustößt.

        • @maren
          Also quasi völlig unnötiger Luxusscheiß.“
          Auch hier missinterpretierst du meine Aussage, deshalb mal andersrum gefragt: Hätte deine Mutter auf das Kindergeld und die Witwenrente verzichten können?

        • @maren
          „Da mein Vater sehr plötzlich verstorben war, hat meine Mutter darauf wert gelegt, dass wir alle selbst versichert sind. Für den Fall, dass ihr was zustößt“
          Ist aber in Deutschland bei Krankenversicherung und Pflegeversicherung nicht nötig und meines wissens auch gar nicht möglich, wenn man unter eine gewisse Einkommensgrenze fällt. Fällt man über diese Grenze, ja , dann verdient man sehr sehr sehr sehr gut, dürfte aber nicht der Regelfall sein.

          „Genauso wie sie Sparbücher für Führerschein etc. angelegt hat und in Wohneigentum investiert hat. Vorsorge. Falls wir mal allein dastehen sollten.“
          Hm, war bei uns genauso, ich glaub, das hängt einfach mit der Generation zusammen, aus der man kommt.

  5. Ich habe den text von Chomsky gefunden, hier:

    http://www.chomsky.info/articles/1995—-02.htm

    „In fact, the entire idea of „white male science“ reminds me, I’m afraid, of „Jewish physics“. Perhaps it is another inadequacy of mine, but when I read a scientific paper, I can’t tell whether the author is white or is male. The same is true of discussion of work in class, the office, or somewhere else. I rather doubt that the non-white, non-male students, friends, and colleagues with whom I work would be much impressed with the doctrine that their thinking and understanding differ from „white male science“ because of their „culture or gender and race.“ I suspect that „surprise“ would not be quite the proper word for their reaction.”

    Der ganze Text ist in diesem Zusammenhang lesenswert, schein mir.

  6. Bateman für „widerlegt“ zu erklären ist meiner Meinung nach so, als würde man es als „widerlegt“ bezeichnen, dass der Planet Erde eine Kugel ist.

    Warum? Weil die Erde geometrisch gesehen nicht eine perfekte Kugel ist, sondern lediglich näherungsweise eine Kugel darstellt.

    Sagt man aber „die Erde ist eine Kugel“ meint man damit, dass sie eben keine Scheibe ist und im großen und ganzen eine Kugel darstellt, dass sie auf der ersten Blick als Kugel zu erkennen ist.

    Wenn einer sagt „Die Erde ist doch keine Kugel“ wird er meist nicht so verstanden, dass sie nur näherungsweise eine Kugel ist, sondern dass sie doch gar keine Kugel ist.

    So ist es auch mit dem guten alten Bateman: Ihn für „widerlegt“ zu erklären soll den Eindruck erwecken, dass es ganz anders ist, als er postuliert hat – eine fiese Form der Meinungsmache.

    Es ist aber nicht ganz anders, sondern es weicht von der Realität nur so ab wie der Planet Erde von einer perfekten geometrischen Kugel, wenn man sich anguckt, wie die Geschlechterrollen bei den meisten Arten aussehen.

    Die Präzisierungen durch z. B. Trivers waren natürlich sinnvoll und notwendig. Widerlegt ist Bateman damit jedoch nur im Hinblick auf eine Minderheit an Arten und sozialen Bedingungen, und teilweise im Hinblick auf seinen aus heutiger Sicht unwissenschaftlichen Versuch mit den Fruchtfliegen, im Großen und Ganzen behält er aber Recht.

    Dass Feministinnen ihn für „widerlegt“ erklären, zeigt nur, dass sie ihn widerlegt sehen WOLLEN (Wie das gesamte Fach Biologie am liebsten!), und wie wenig sie von der Materie verstehen. Er darf nicht Recht haben, sonst wäre hinterher – oh mein Gott – das Geschlecht ja kein gesellschaftliches Konstrukt mehr. Teufelszeug aber auch, was dieses sch… Biologen da immer verzapfen…

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