Inzesttabu, Westermarckeffect und Freud

Leser Roslin wies auf den Westermarkeffekt hin:

The Westermarck effect, or reverse sexual imprinting, is a hypothetical psychological effect through which people who live in close domestic proximity during the first few years of their lives become desensitized to later sexual attraction. This phenomenon, one explanation for the incest taboo, was first hypothesized by Finnish anthropologist Edvard Westermarck in his book The History of Human Marriage (1891). Observations interpreted as evidence for the Westermarck effect have since been made in many places and cultures, including in the Israeli kibbutz system, and the Chinese Shim-pua marriage customs, as well as in biological-related families.

In the case of the Israeli kibbutzim (collective farms), children were reared somewhat communally in peer groups, based on age, not biological relation. A study of the marriage patterns of these children later in life revealed that out of the nearly 3,000 marriages that occurred across the kibbutz system, only fourteen were between children from the same peer group. Of those fourteen, none had been reared together during the first six years of life. This result suggests that the Westermarck effect operates during the period from birth to the age of six.

When proximity during this critical period does not occur — for example, where a brother and sister are brought up separately, never meeting one another — they may find one another highly sexually attractive when they meet as adults, according to the hypothesis of genetic sexual attraction. This supports the theory that the populations exhibiting the Westermarck effect became predominant because of the deleterious effects of inbreeding.

Auch interessant die Ausführungen dort zu Freud:

Freud argued that as children, members of the same family naturally lust for one another (See Oedipus complex), making it necessary for societies to create incest taboos,[2] but Westermarck argued the reverse, that the taboos themselves arise naturally as products of innate attitudes.

Steven Pinker wrote on the subject:

The idea that boys want to sleep with their mothers strikes most men as the silliest thing they have ever heard. Obviously, it did not seem so to Freud, who wrote that as a boy he once had an erotic reaction to watching his mother dressing. But Freud had a wet-nurse, and may not have experienced the early intimacy that would have tipped off his perceptual system that Mrs. Freud was his mother. The Westermarck theory has out-Freuded Freud.

—Steven Pinker, How the Mind Works

Zu Freud hatte ich in meinem Judith Butler Artikel geschrieben:

4. Sigmund Freud

Freud setzt bei der Urhorde an, deren Stammesvater ein Despot ist, der von den Söhnen verehrt und gehasst wird, insbesondere weil der Despot alle Frauen der Horde besitzen will. Deswegen haben diese den Despoten umgebracht. Die neue Gemeinschaft habe dann neue gesellschaftliche Regelungen geschaffen, die verhindern sollen, dass so etwas noch einmal passiert. Diese sehen vor, dass die Männer nur außerhalb ihrer Sippe heiraten dürfen, was also das Inzestverbot begründet hat (abenteuerliche Just so Geschichte, aber was soll man sagen).

Im Ödipuskonflikt geht Freud davon aus, dass Jungen einen Hass auf den Vater entwickeln, die Mutter aber ebenso wie diese Begehren. Wegen dieses Begehrens wiederum entwickeln sie Schuldgefühle gegenüber dem Vater sowie eine Angst vor Bestrafung, insbesondere durch Kastration (weswegen der Penis in unserer Phallokratie auch eine so enorme Bedeutung hat). Sie verlagern ihr Begehren der Mutter dann aus Angst vor der Kastration durch den Vater auf andere Frauen.

Die Mädchen wiederum begehren die Mutter, Wechseln dann aber zum Vater, weil sie in ihrem Penisneid die Mutter, die ja ebenfalls keinen Penis hat, für das Fehlen des eigenen Penis verantwortlich machen. Den der Penis wird, warum auch immer, vielleicht auch nur, weil man ihn sehen kann, als Normalfall gesetzt. Und da das Mädchen einen Penis will, ihrer aber “kastriert” ist, begehrt sie den Penis des Vaters und dies überträgt sich auf ihre Vorliebe für Männer. Tata, Heterosexualität!

In der Tat eine recht abenteuerliche Geschichte. Da klingt der Westermarckeffekt aus meiner Sicht deutlich glaubhafter.

49 Gedanken zu “Inzesttabu, Westermarckeffect und Freud

  1. @robin

    ja, Penisneid und Co sind dumm.

    Das sollte man berücksichtigen, wenn man sich ein Urteil über Psychoanalytischen Feminismus a la judith Butler bildet, in dem diese Gedanken die Grundlage bilden. Das Produkt kann nicht viel intelligenter sein.

    • Ich stehe mit der Psychoanalyse allgemein auf Kriegsfuß. Für mich beruht das alles auf reiner Spekulation und Überinterpretation. Jeder Mensch mit überborderter Phantasie und einem etwas gestörten Verhältnis zu Sex kann ein super Analyst werden. Es ist mir schleierhaft, warum die Krankenkassen diese Behandlungen bezahlen, einige andere Ansätze aber nicht.

      • Hier muss ich allerdings mal wieder darauf hinweisen, dass sich die Psychoanalyse seit Freud stark verändert hat.

        Genauso wie sich der heutige kognitiv-behaviorale Ansatz stark über Skinner hinausentwickelt hat oder die Evolutionäre Psychologie sich deutlich von manchen Konzepten von Konrad Lorenz abgrenzt, ebenso hat sich natürlich auch die Psychoanalyse weiterentwickelt.
        Die Hauptströmungen der zeitgenössischen Psychoanalyse wie die Objektbeziehungstheorie oder die Selbstpsychologie haben mit vielen klassischen psychoanalytischen Konzepten entweder sehr weitgehend gebrochen (Selbstpsychologie) oder diese zwar als sekundäre Aspekte beibehalten, aber im Wesentlichen einen anderen Bezugsrahmen zum Verständnis der menschlichen Psyche entwickelt (Objektbeziehungstheorie):

        http://de.wikipedia.org/wiki/Objektbeziehungstheorie

        Die Beiträge mehrerer psychoanalytischer Autoren, z.B. zum Verständnis von Persönlichkeitsstörungen sind in der Klinischen Psychologie durchaus angesehen und moderne psychoanalytische Entwicklungstheorien beziehen auch empirische Forschungsergebnisse ein, z.B. solche der Bindungstheorie:

        http://de.wikipedia.org/wiki/Bindungstheorie

        Die heutige Psychoanalyse ist also nicht die von Freud!

    • @ Christian

      „Das sollte man berücksichtigen, wenn man sich ein Urteil über Psychoanalytischen Feminismus a la judith Butler bildet (…).“

      Gerade Freuds Konzept des Penisneids ist seitens des psychoanalytischen Feminismus massiv kritisiert worden:

      http://en.wikipedia.org/wiki/Penis_envy#Feminist_criticisms

      Und Judith Butler bezieht sich zwar u.a. auch auf psychoanalytische Quellen, wird aber im Allgemeinen nicht dem psychoanalytischen Feminismus, sondern dem poststrukturalistischen Feminismus zugeordnet. Obwohl es da (insbesondere wegen des großen Einflusses des Psychoanalytikers Jacques Lacan innerhalb des Poststrukturalismus) natürlich Überlappungen gibt, handelt es sich beim poststrukturalistischen Feminismus und beim psychoanalytischen Feminismus keinesfalls um identische feministische Theorieströmungen.

      • Gerade Freuds Konzept des Penisneids ist seitens des psychoanalytischen Feminismus massiv kritisiert worden

        ..um dafür das (ursprünglich eigentlich als Parodie auf den Penisneid gemeinte) Konzept des Gebärneides umso frenetischer abzufeiern.

        Und das Konzept der Kastrationsangst war auch nur allzu oft hochwillkommen.

        • „..um dafür das (ursprünglich eigentlich als Parodie auf den Penisneid gemeinte) Konzept des Gebärneides umso frenetischer abzufeiern.
          Und das Konzept der Kastrationsangst war auch nur allzu oft hochwillkommen.“

          Kann ich mir gut vorstellen.
          Mein Kommentar war auch nur als sachliche Richtigstellung gemeint, nicht als Plädoyer für den psychoanalytischen Feminismus.

          Ich habe mich mit dem psychoanalytischen Feminismus bislang noch zu wenig beschäftigt, um ihn tiefergehend beurteilen zu können.

          „..falsch, Frau Horney meinte es offenbar tatsächlich ernst.“

          Wundert mich bei Karen Horney etwas. Die hat ansonsten nämlich wirklich sehr gute psychologische Bücher geschrieben – aber ausgerechnet die feministisch inspirierten Werke von ihr kenne ich nicht.

        • Wundert mich bei Karen Horney etwas.

          Ich bin mir da auch nicht so sicher. Ich hatte eigentlich in Erinnerung, dass Horney den Gebärneid erfunden hat, um Freuds Penisneid ad absurdum zu führen.

          Die engl. Wiki sagt nun was anderes – aber das muss ja nicht stimmen: Wie gesagt, die Idee gefiel offenbar sehr.

  2. „Da klingt der Westermarckeffekt aus meiner Sicht deutlich glaubhafter.“

    Da bin ich vollkommen bei Dir/Euch.

    Schade nur, dass Du den katastrophalen Umschwung Freuds – den Wechsel von der „Verführungs-“ zur „Triebtheorie“ – nicht auch beleuchtest, immerhin sprichst Du hier von „Inzest“.

    Die Gründe für das Widerrufen seiner Verführungstheorie in den Jahren 1897-1898 veröffentlichte Freud nicht. In einem Brief vom 21. September 1897 an seinen Vertrauten Wilhelm Fliess finden sich jedoch Hinweise auf seine Motivation. Erstens verwies er auf seine Unfähigkeit, auch nur eine einzige Analyse zu einem wirklichen Abschluss zu bringen und auf das Fehlen vollständigen Erfolges, auf den er gezählt hatte. Zweitens verlieh er seiner Überraschung Ausdruck, dass in allen Fällen der Vater der Perversion bezichtigt werden müsse, um seine Theorie aufrecht zu erhalten. Drittens schien ihm auch die Häufigkeit der Hysterie auf der einen Seite unmöglich eine Entsprechung an Häufigkeit von Perversion gegenüber Kindern auf der anderen Seite haben zu können. … Auf die Verführungstheorie folgte, als alternativer Erklärungsansatz, die Theorie der infantilen Sexualität und des Ödipuskonflikts. Die Impulse, Fantasien und Konflikte, die Freud zuvor hinter neurotischen Symptomen aufgedeckt hatte, stammen dieser Theorie zufolge nicht von externen schädlichen Einflüssen, sondern sind Teil der innerpsychischen Welt des Kindes.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Verf%C3%BChrungstheorie

    Zur Motivation beigetragen haben dürfte außerdem, dass Freud sonst seinen eigenen Vater der sexuellen Gewalt an seiner Schwester hätte beschuldigen müssen, siehe auch: http://www.sgipt.org/th_schul/pa/misbr/wideru.htm

    Aber eigentlich handelt es sich hierbei ja um Allgemeinwissen, nich?

    Interessant ist natütlich die Frage, was Freud selbst für ein Vater war:
    http://www.zeit.de/2010/22/Freud-Essay/komplettansicht

    Ich wüsste ja gern, welche Erklärungsansätze die Psycho-Wissenschaften bis heute ausgearbeitet haben, um das Verhalten der (betroffenen) Väter nachvollziehen (sprich: erklären ohne zu entschuldigen) zu können. Hat irgendwer nen Link-Tipp?

    Ganz unwissenschaftlich gehe ich aber davon aus, dass ein Mann, der von Anfang an die Scheiße vom Hintern seiner Kinder wegputzt und sich für WehWehchen ebenso zuständig fühlt, weitgehend immun gegen „Verführungs“-Gedanken ist (analog zum Westermarckeffekt, um den Bogen zu kriegen)…

    • @ Muttersheera

      Um Deine Vorstellung zu unterfüttern, viele Väter seien sexuelle Missbraucher ihrer Kinder, weil sie sich nicht frühzeitig intensiv um ihre Kinder kümmern, muss sich Dene Misandrie etwas anderes suchen als den Westermarck-Effekt.

      Der wirkt offenbar nur im Alter von 0-6 Jahren negativ prägend.

      Danach ist das Zeitfenster zu.

      Das heißt, das Kind würde so durch ihn geschützt, den Vater oder die Mutter sexuell zu begehren, nicht aber die Mutter oder der Vater das Kind.

      Denn die sind gewöhnlich schon etwas älter als 6, wenn sie Vater oder Mutter werden.

      • @ Roslin

        Ja schade, dann klappts mit dieser Analogie nicht.

        Ist Dir denn ein Erklärungsansatz für entweder das sexuelle Begehren des eigenen Kindes oder aber das Gegenteil, die Verinnerlichung des Inzesttabus (das ja auch hier _sehr_ gesund ist), bekannt?

        • @ muttersheera

          *Ja schade,…*

          Das glaube ich Dir, muttersheera.

          Nicht verzagen.

          Du findest sicher rasch eine Alternative, um Deine Misandrie zu rationalisieren.

          Ich bin da zuversichtlich.

          *Ist Dir denn ein Erklärungsansatz für entweder das sexuelle Begehren des eigenen Kindes oder aber das Gegenteil, die Verinnerlichung des Inzesttabus (das ja auch hier _sehr_ gesund ist), bekannt?*

          Das sexuelle Begehren des eigenen Kindes erscheint mir der „ungehemmte“ Normalfall sexuellen Begehrens.

          Es muss sich aber ein Mechanismus entwickelt haben, der dieses Begehren hemmt, denn regelhafter Inzest (Vater mit Tochter, Mutter mit Sohn) wäre langfristig genetisch deletär, so dass sich jene erfolgreicher fortpflanzten, bei denen Inzest seltener vorkam, die also mit einer solchen Hemmung ausgestattet sind.

          Wie dieser Hemmmechanismus funktioniert, weiß ich nicht, mir ist auch nichts bekannt an Forschung, könnte mir aber vorstellen, dass hier Pheromone eine Rolle spielen, über die allerdings generell wenig bekannt ist.

          Pheromone spielen eine Rolle beim Sich-Verlieben, beim Auslösen von Begehren, bei Ablehnung („Den kann ich nicht riechen!“).

          Am Geruch erkennen Männer/Frauen offenbar, ob und wie verschieden das Immunsystem ihres Gegenübers ist.

          Bevorzugt werden Liebesobjekte mit stark vom eigenen unterschiedenen Immunsystem, was dafür sorgt, dass das Immunsystem der Kinder besonders breit aufgestellt ist – ein Überlebensvorteil.

          So könnte es also sein, dass Männer/Frauen am Geruch ihrer Kinder deren „Ähnlichkeit“ erkennen und das Verlieben/Lustgefühle durch das unbewusste Erkennen dieser Ähnlichkeit gedämpft werden, eine Hemmung, die offensichtlich nicht 100%ig funktioniert, kommt es doch immer wieder zu Inzest.

          Bei Geschwistern scheint der Westermarck-Effekt (auch pheromonvermittelt?) vor Inzest zu schützen.

          Übrigens sind Pheromone wohl auch der Grund für die „Schwangerschaftssympotmatik“ bei Männern (bis hin zu Gewichstzunahem, Übelkeit): Männer, die körperlich eng mit einer Schwangeren zusammenleben, werden fürsorglicher: Testosteron runter, Oxytocin rauf.

          Die Natur stimmt nicht nur die Mütter hormonell auf das neue Wesen ein, sondern auch die Väter.

          Ist eben ein raffiniertes Luder, Mutter Natur.

          Und weder Sozialistin noch Feministin oder Egalitaristin.

          Sie handelt eher nach dem Motto: „Wer hat, dem wird gegeben, wer nichts hat, dem wird das Wenige auch noch genommen.“

          Sie stärkt die Starken, Gesunden, schwächt die Schwachen – oft grausam und grausam ungerecht gegenüber dem Individuum, aber es dient dem Überleben der Art.

          Wer will da rechten/richten?

          Wer will mit Gott rechten?

          Er müsste mit Engeln ringen können und verrenkt sich dabei doch nur die Hüfte.

    • „Schade nur, dass Du den katastrophalen Umschwung Freuds – den Wechsel von der “Verführungs-” zur “Triebtheorie” – nicht auch beleuchtest, immerhin sprichst Du hier von “Inzest”.“
      Warum ist Freuds Umschwung von der Verführungs- zur Triebtheorie katastrophal?

      • Die Verführungs- (=Trauma) Theorie benennt den ursächlichen Faktor der Erkrankungen: Die Mißhandlungen durch Eltern.

        Freud stieß hier auf völlige Ablehnung in der Gesellschaft und durch seinen Lehrer.

        Die Triebtheorie macht rätselhafte „Sexualtriebe“ schon bei Kindern aus. „Ödipale Phantasien“. „Phantasierte Traumata“ und vieles mehr.

        So ist wieder alles bestens.

        Freud hat sehr schnell die Verführungstheorie aufgegeben, obwohl er damit eindeutige Erfolge bei seinen hysterischen Patienten erzielte, die als Kind sexuell mißbraucht wurden.

        Hier muß ich Muttersheera mal loben.

        Kann man alles bei Alice Miller nachlesen.

        „Du sollst nicht merken“ (was man dir in deiner Kindheit angetan hat und was du in Wahrheit selber tust.)

        @Christian: Wenn du Zeit hast, kannst du gerne noch auf meine beiden letzten Kommentare im folgenden Thread eingehen:
        https://allesevolution.wordpress.com/2012/07/06/die-gefahr-biologischer-erklarungen-in-bezug-auf-rechte-vereinnahmung/

      • @ Haselnuss

        „Warum ist Freuds Umschwung von der Verführungs- zur Triebtheorie katastrophal?“

        Weil er durch diesen Umschwung mit dafür gesorgt hat, dass mehr als ein Jahrhundert lang alle (kindlichen) Opfer sexueller Gewalt beschuldigt wurden: entweder als Verführerin oder Verleumdnerin.

        Was ihnen angetan wurde, wurde nicht nur (so lange wie irgend möglich) als Hirngespinst, sondern sogar als ihr eigentlicher, „in Wahrheit“ gar nicht passierter, sondern bloß phantasierter WUNSCH abgetan.

        W-I-D-E-R-L-I-C-H

        Ganz befreit haben wir uns von dieser Denke ja leider immer noch nicht, wie in der Debatte um den „Missbrauch mit dem Missbrauch“ bzw. in der abstrusen Annahme, bei Verbrechen gegen die sexuelle Selbstbestimmung gäbe es mehr Falschanzeigen als bei anderen Straftaten, deutlich wird…

        • Weil er durch diesen Umschwung mit dafür gesorgt hat, dass mehr als ein Jahrhundert lang alle (kindlichen) Opfer sexueller Gewalt beschuldigt wurden: entweder als Verführerin oder Verleumdnerin.

          Hör doch auf, kindliche Opfer für deinen primitiven Hass zu mißbrauchen.

        • @ Nick

          Bin selbst eins (bei mir wars nicht mein Vater, der hat mich geschützt & die Konfrontation mit ihm gesucht nachdem ich nach Jahren erste Andeutungen machte).

          Und jetzt hör Du bitte endlich auf mich zu kommentieren…

        • ..die Debatte um den „Mißbrauch mit dem Mißbrauch“ war eine dringend erforderliche Versachlichung, nachdem feministische Organisationen mit (Eingestandenermaßen!) getürkten („politischen“) Zahlen für eine gesellschaftliche Stimmung gesorgt hatten, an eine Hexenverfolgung gemahnte.

          Folge waren so Einige unsägliche Prozesse wie die Wormser Prozesse, bei denen Einige zu unrecht Beschuldigte keinen anderen Ausweg sahen, als sich das Leben zu nehmen. Familien wurden dauerhaft getrennt, Kinder von ihren Eltern durch Lügen dauerhaft entfremdet.

          Wer Besonnene wie Katharina Rutschky als „Täterschützerin“ diffamiert, redet einer Lynchmobkultur das Wort, deren erste Auswüchse ja nun mehr als sichtbar geworden sind.

          Dafür gibt es _keine_ Rechtfertigung.

        • @ muttersheera

          Ich gehe davon aus, dass die Dunkelziffer sexuell von Frauen missbrauchter Jungen viel höher ist als die Dunkelziffer sexuell von Männern missbrauchter Mädchen.

          Das spiegeln die offiziellen Zahlen, auch jenseits der offenen Verlogenheit politischer Zahlen, die Nick erwähnte, wider.

          Warum ich davon ausgehe?

          Weil wir analoge Verhältnisse auf dem Gebiet der häuslichen Gewalt hatten (und weithin immer noch haben in den feministischen „Wissensbunkern“, aus denen heraus die Politik beraten wird).

          Da aber hat sich doch schon einiges getan.

          http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=concealing+symmetry+gender+violence+murray&source=web&cd=1&ved=0CFYQFjAA&url=http%3A%2F%2Fpubpages.unh.edu%2F~mas2%2FV74-gender-symmetry-with-gramham-Kevan-Method%25208-.pdf&ei=X_cDUIS1LPPN4QTJ-siqCA&usg=AFQjCNEFqXNFVCx-5M2Lsd9sIL3WJijfvQ

          Desweiteren:

          Ein Mädchen wird heute darin geschult, Missbrauch zu erkennen, ihn von Männern zu „erwarten“.

          Ein Junge wird nur geschult, sexuellen Missbrauch von männlicher Seite zu erwarten und zu erkennen.

          Sexueller Missbrauch von seiten einer Frau, gar der eigenen Mutter, hat kaum jemand auf dem Radarschirm.

          Frauen können ihren sexuellen Missbrauch viel leichter verbergen, ohne Misstrauen zu erregen.

          Kein Mensch wird misstrauisch, wenn sich eine Frau ausgiebig den Genitalien eines Jungen (oder Mädchens) widmet.

          Sie kann ihren Missbrauch ohne Mühe hinter Körperpflegemaßnahmen verstecken. Wir denken nichts Böses, wenn wir es sehen.

          Ein Vater, der seine Tochter zwischen den Beinen wäscht, lässt alle Alarmglocken schrillen.

          Auch auf Opferseite das Gleiche.

          In dieser Studie kam heraus, wie oft Straßenjungen von erwachsenen Frauen sexuell missbraucht werden, gekauft mit Nahrung und Obdach, genau wie Straßenmädchen (obdachlose Kinder sind gemeint) von Männern auch.

          http://www.canadiancrc.com/newspaper_articles/Vancouver_Sun_3_in_4_Boys_on_Street_Sexually_Exploited_by_Women_27MAY08.aspx

          Das hatte niemand auf dem Radar, die Polizei nicht, die nicht hinsah, die Forscherinnen nicht.

          Daher die Überraschung.

          Hinzu kommt, dass ein Junge, der von einer erwachsenen Frau beschlafen wird, selbst den Missbrauch nicht erkennt.

          Er wird eher damit prahlen, dass er schon Manns genug war, mit einer Frau zu schlafen als zur Polizei zu gehen und die Frau als Missbraucherin erkennen und anzeigen.

          Er wird nicht denken: „Ich wurde missbraucht, ein erwachsener Mensch hat mich zu seiner Befriedigung missbraucht, ich wurde zum Opfer gemacht.“

          Nicht, wenn dieser erwachsene Mensch eine Frau ist.

          Von der eigenen Mutter ganz zu schweigen.

          Es gibt wohl kein stärkeres Tabu, unvorstellbar, die eigene Mutter zu beschuldigen, von ihr so etwas befürchten zu müssen, aus dieser Richtung einen Angriff zu erwarten.

          Der von einer Frau missbrauchte Junge wird eher stolz sein, jetzt bereits ein Mann zu sein.

          Und die Öffentlichkeit wird ihn eher darin unterstützen, wie die Reaktionen auf Fälle von Lehererinnen, die ihre Schüler beschlafen, zeigen („Er soll doch froh sein, dass ihm so etwas Schönes passierte.“).

          Ganz anders bei Lehrern, die ihre Schülerinnen beschlafen.

          Schon Jungen hören auf „Männer“ zu sein, wenn sie sich als Opfer erleben. Jungen/Männer haben Täter zu sein.

          In den Augen der meisten Männer UND Frauen.

          Opfersein bedeutet daher, den ulitmativen (Selbst-)Wertverlust für einen Jungen/Mann.

          Weshalb viele Jungen/Männer gar nicht als Opfer erkannt werden wollen, sich sogar vor sich selbst nicht als solche begreifen können und wollen, auch dann, wenn sie es objektiv sind.

          Mädchen/Frauen dagegen können, dürfen Opfer sein.

          Sie werden dadurch sogar noch „weiblicher“ und nicht ultimativ kastriert.

          Deshalb fällt es Mädchen/Frauen so viel leichter öffentlich zu klagen, Hilfe und Schutz einzufordern.

          Deshalb wird ihnen auch so viel eher und bereitwilliger geholfen.

          Deshalb ist die Dunkelziffer unter Jungen/Männern so viel höher als unter Mädchen/Frauen.

          Und wir werden noch viele Überraschungen erleben, wenn wir lernen, hinzusehen.

          Das war im Bereich „Häusliche Gewalt“ so, im Bereich „Sexueller Missbrauch“ wird es nicht anders sein.

        • @ muttersheera
          Warum soll er aufhören, Dich zu kommentieren?

          Du bewegst Dich hier in einem öffentlichen Forum als Gleiche unter Gleichen.

          Er hat das Recht, Dich zu kommentieren (oder nicht), wie Du das Recht hast, mich zu kommentieren oder Nick.

          Außerdem wär’s schad, hörte Nick auf, Dich zu kommentieren.

          Ich lese seine Kommentare gern und oft mit Gewinn

          Meister Peter fehlt mir übrigens auch.

          Hoffentlich hört er bald auf, seine Schweizer Goldbarren vor der kommenden Krise zu verbuddeln (man kennt diese Schweizer ja) und nimmt sich wieder die Zeit, hier scharf zu richten.

    • Muttersheera

      Ganz unwissenschaftlich gehe ich aber davon aus, dass ein Mann, der von Anfang an die Scheiße vom Hintern seiner Kinder wegputzt und sich für WehWehchen ebenso zuständig fühlt, weitgehend immun gegen “Verführungs”-Gedanken ist (analog zum Westermarckeffekt, um den Bogen zu kriegen)…

      Es gibt ja auch viele Mütter, die Kinder mißbrauchen. Deine Erklärung scheint nicht sonderlich plausibel zu sein.

      Ich lasse es normalerweise, auf das sehr geringe Niveau feministisch grundierter Meinungsäußerungen einzugehen.

      Das ist jetzt mal eine Ausnahme.

  3. Freud wurde selbst als Kind sexuell mißbraucht, was bei einem Rabbi als Vater auch nicht ungewöhnlich ist. Siehe Beschneidungsritual.

    Daher kommen seine kruden Theorien zur menschlichen und kindlichen Sexualität.

    Freud selbst:“Offenbar gehörte mein Vater auch zu den Perversen.“

    Ich will nur mal auf die semantisch-hermeneutische Ebene hinweisen, auf der man sich viele Dinge sehr einfach erklären kann.

    Es gibt Dinge im Leben, für die ist die naturwissenschaftliche Herangehensweise untauglich. Ich hoffe, dies wird von Christian und einigen anderen verstanden.

    Deshalb spreche ich auch von „naturwissenschaftlichem Autismus“, der hier öfter mal auftritt.

  4. Wie wunderbar sich die Psychoanalyse dafür eignet, noch den primitivsten gruppenbezogenen Menschenhass zu rationalisieren, und jedem Mitglied – auch den Kindern – der Feindgruppe das essentialistische Stigma faktisch auf Ewig einzubrennen belegt Rolf Pohl:

    http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=9071

    Da soll sich mal jemand über „Biologismus“ beschweren: Einer derart vergewaltigten Biologie fehlte heute jede akademische Rückendeckung.

    Rolf Pohl „dürfen“ wir alle, zum Dank für seine kruden Hasstiraden, alimentieren.

    • Na ja, fast alles Konstruktive lässt sich auch irgendwie mißbrauchen. In einem so breiten Feld wie der Psychoanalyse wäre es erstaunlich, wenn es keine derartigen irrationalen Ausläufer gäbe – aber Pohl ist diesbezüglich eine Ausnahme und steht weit außerhalb des psychoanalytischen Mainstreams: Vulgär-Psychoanalyse eben.

      Er ist übrigens auch Sozialpsychologe. Das Interessante ist doch, dass er weitgehend unfähig ist, die analytischen Instrumentarien der Psychoanalyse und der Sozialpsychologie, die sich zur Analyse seiner Wahrnehmungsverzerrungen und seines schwer pathologischen Anti-Männer-Sexismus ja gut eignen würden, auf sich selbst anzuwenden.

      • @ Leszek

        * aber Pohl ist diesbezüglich eine Ausnahme und steht weit außerhalb des psychoanalytischen Mainstreams: Vulgär-Psychoanalyse eben.*

        Ein „Vulgär-Psychoanalytiker, der so sehr Außenseiter ist, dass er bei kaum einer GlechstellungsbeauftragtInnenkonferenz über Jungenprobleme in der Schule fehlen darf.

        Er erzählt dort den Damen, dass, wenn es denn überhaupt so etwas wie eine Bildungsmisere der Jungen gäbe, diese selbst daran schuld seien durch ihr Anhängen an falschen Männlichkeitsbildern.

        Wie die Jungen zu den falschen Bildern kommen.

        Nun, sie werden ihnen natürlich ansozialisiert.

        Nicht etwa von den Frauen/Müttern, die ihre prägsamsten Jahre dominieren, nein, durch das alles durchdringende geheimnisvolle Miasma einer patriarchalen Kultur, allein von Männern erschaffen, allein von Männern erdacht, das selbst noch die Söhne allein erziehender Mütter, die nur Kindergärtnerinnen und Lehererinnen kennen, ereilt und umpolt in frauenfeindlicher Weise.

        So bleibt die Welt der reinen Opferfrauen unschuldig und blütenweiß rein.

        Pohl erzählt, was die Liga der misandrischen IdeologInnen hören will und bestätigt sie in ihrem gesunden weiblichen Volksempfinden, jenes Denkfühlen, das in Gender Studies zum Range einer vor allem von Frauen betriebenen und von jeder um Objektivität bemühten Empirie befreiten „Wissenschaft“ erhoben wird.

        Schönes Bild

        http://www.krista-sager.de/ksuploads/Bilder/Bilder/Arme_Jungs_Gruppenbild

        Gruppenbild mit Pohl

        Es gehört zu diesem Beitrag zur Bildungsdiskussion

        *Schnell waren sich die Diskutantinnen und Diskutanten einig: die aktuelle Diskussion führt in die falsche Richtung. Zwar ist es als Erfolg zu begrüßen, dass Mädchen und Jungen inzwischen ihrer realen Verteilung entsprechend das Abitur bestehen. Dennoch dürfe nicht in Vergessenheit geraten, dass Mädchen nach dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung noch immer schnell abgehängt würden. *

        Disku-Onkel Pohl war sich mit den Disku-Tanten also einig, na, welche Überraschung.

        Sonst hätten sie ihn doch gar nicht erst eingeladen.

        http://www.krista-sager.de/hamburg/item/1794-arme-jungs?-neue-antworten-zur-maennlichen-bildungskrise

        Ja, ja, die „männliche Bildungskrise“.

        Wären die Zahlen umgekehrt, wir redeten von der Krise eines vermännlichten Bildunssystemes, dass die Mädchen diskriminiere.

        Aber Gott sei Dank ist das Bildunssystem eines femizentrischen Staates ja verweiblicht, weshalb es sich, messerscharf ist die Logik der Genderistas, um eine „männliche Bildungskrise“ handeln muss.

        Die ja auch gar nicht wirklich existiert, denn es ist als Erfolg zu begrüßen, dass Mädchen und Jungen inzwischen ihrer REALEN Verteilung entsprechend Abitur machen.

        Reale Verteilung?

        Wenn es 51 % Jungen und 49 % Mädchen gibt?

        Und 57 % Abiturientinnen?

        Wie gesagt: Das einzig Konsistente und Kohärente am Feminismus ist sein Streben nach Frauenprivilegierung.

        Wenn es Frauen besser geht als Männern, dann ist die Welt in Ordnung und die Männer sind an ihrer Misere selber schuld (und die Frauen an ihrem Wohlsein, Männer haben NICHS dazu getan).

        Wenn es Männern besser geht als Frauen, ist die Welt nicht in Ordnung, böse ungerecht zu den Frauen und die Männer sind an der Misere der Frauen schuld (und die Frauen sind an ihrer Misere völlig unschuldig, sie haben NICHTS dazu getan).

        Merke:

        Männer bewirken nichts Gutes für Frauen, nur Böses.

        Frauen bewirken nichts Böses für Männer, nur Gutes.

        Erfogreiche Frauen verdanken ihren Erfolg nur sich selbst, er ist darum hochverdient.

        Erfolgreiche Männer verdanken ihren Erfolg ihrer patriarchalen Privilegierung, ihrem Egoismus, der Tatsache, dass sie Frauen ausbeuten, sich über Gebühr dicke tun und spreizen.

        Ihr Erfolg ist darum unverdient, muss und darf daher mit allen Mitteln verhindert werden.

        Erfolglose Frauen sind OPFER der patriarchalen Unterdrückung, der konkreten Männer in ihrem Leben oder der abstrahierten Männlichkeit = des Patriarchates, das allein Ausdruck und Schöpfung DER Männer ist.

        Erfolglose Männer sind TÄTER, nämlich selber schuld, eine verweiblichte Gesellschaft hat damit NICHTS zu tun, denn Frauen bewirken nur Gutes.

        Die Welt kann so einfach sein, so konsistent und kohärent kann man sie erklären.

        Wenn man spatzenhirnig genug ist.

        Das scheint ja der Fall zu sein.

        • Wenn man spatzenhirnig genug ist.

          Die Grüne Partei ist sich eben für keinen noch so schmierigen Dreck zu schade.

          Wenn’s gegen Männer geht, sowieso.

          Die Partei der Teutonischen Beamten und Ökospießer, die Wählerschaft keiner anderen Partei ist so uniform.

          Wenn es nach deren klammheimlichen Gelüsten ginge, dürfte jeder seinen Nachbarn bei einem „Ausschuß für Unfeministische und Unökologische Aktivitäten“ melden.

        • @ Roslin

          Ja, ich sprach ja nicht umsonst ausdrücklich von Pohls SCHWER PATHOLOGISCHEM ANTI-MÄNNER-SEXISMUS. Innerhalb des Feldes der Psychoanalyse ist er aber tatsächlich Außenseiter, innerhalb des Feldes des vorherrschenden Feminismus natürlich nicht.

          Trotzdem kann man nun auch nicht gerade behaupten, dass die Haptvertreter der Evolutionären Psychologie eine besondere Sensibilität an den Tag legen würden, wenn es um geschlechtsbezogenes Schwarz-Weiß-Denken und die undifferenzierte Zuschreibungen von negativen Eigenschaften auf Männer geht.

          Folgendes Zitat des Wissenschaftsjournalisten Robert Wright, stellte David Buss an den Anfang des 10. Kapitels seines Lehrbuches der Evolutionären Psychologie:

          „Aus evolutionärer Sicht ist die Hauptursache für Gewalt die Männlichkeit.“ (David Buss, Evolutionäre Psychologie, S. 367).

          Und Steven Pinker führt an anderer Stelle aus:

          „Die dokumentierten geschlechtsspezifischen Unterschiede betreffen die Psychologie der Fortpflanzung, sie haben keinen ökonomischen oder politischen Stellenwert und sie stellen die Männer an den Pranger, nicht die Frauen. Die Unterschiede schärfen eher den Blick für Inzest, Ausbeutung, Belästigung, Nachspionieren, Misshandlungen, Vergewaltigung (einschließlich der Freundin oder Ehefrau) und Gesetze, die Frauen diskriminieren. Zeigen sie, dass Männer besonders versucht sind, bestimmte Verbrechen an Frauen zu begehen, so lautet die Schlussfolgerung, dass die Abschreckung sicherer und härter sein muss, und nicht, dass die Verbrechen weniger abscheulich sind.“ (Steven Pinker, Wie das Denken im Kopf entsteht, S. 610)

          Im Klartext: Es wird eine starke Assoziation zwischen Männlichkeit und Gewalt hergestellt. Männer sind stets Täter, Frauen stets Opfer. Männer müssen dafür an den Pranger gestellt werden und stärkeren Repressionen unterworfen werden. Kommt das irgendwie bekannt vor?

          Das von Buss und Pinker in diesen Zitaten propagierte Männerbild ist von dem von Rolf Pohl offensichtlich so weit nicht entfernt.

          Tatsächlich ist der Gender-Theoretiker Christoph Kucklick, Autor des wichtigen Buches „Das unmoralische Geschlecht. Zur Genese der negativen Andrologie“, trotz seines wissenschaftlich nicht haltbaren biologieblinden gender-theoretischen Menschenbildes, hinsichtlich der Analyse und Kritik negativer Männerbilder ein weit besserer Verbündeter der Männerrechtsbewegung als es die Hauptvertreter der Evolutionären Psychologie sind
          :
          http://www.suhrkamp.de/buecher/das_unmoralische_geschlecht-christoph_kucklick_12538.html

          http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geschlechter-debatte-wie-maenner-seit-200-jahren-verteufelt-werden-a-828723.html

          http://www.zeit.de/2012/16/DOS-Maenner

        • Das von Buss und Pinker in diesen Zitaten propagierte Männerbild ist von dem von Rolf Pohl offensichtlich so weit nicht entfernt.

          Die EP ist keineswegs vor Misandrie gefeit, das ist richtig. Eine radikalfeministische EP ist auch ohne Weiteres vorstellbar.

          Sicher wird die Mehrzahl der Gewalttäter (nach vorherrschenden Vorstellungen davon, was Gewalt ist) immer männlich sein, allerdings wird hier – aus einem anti-male bias heraus – ein unzulässiger Induktionsschluß gezogen: Eine große Mehrzahl der Männer ist nicht gewalttätig.

          Auch Pinker und Buss fallen offenbar auf die feministische Propaganda einer vermeintlich „allgegenwärtigen Männergewalt“ herein, und sind offenbar tief in der in westlichen Gesellschaften vorherrschenden Weiblichkeitssakralisierung verstrickt.

          Eine Analyse solcher Phänomene kann die EP nicht leisten.

        • Eine Analyse solcher Phänomene kann die EP nicht leisten.

          ..wobei die Erkenntnis einer biologischen Disposition zum Weibchenbeschützen sicherlich aufschlußreich ist.

          Das alleine erklärt imho allerdings nicht das Ausmaß in westlichen Gesellschaften..

        • @ Nick

          *Eine Analyse solcher Phänomene kann die EP nicht leisten.*

          Könnte sie schon.

          Aber es ist schwer.

          Gruppenbild mit Buss:

          Hinzu kommt das politisch korrekte Klima an Universitäten, das Männer zu Minnesängern erzieht.

          Pinker und Buss sind Minnesänger, die beweisen wollen und müssen, dass sie frauendienlich sind.

          Wie jeder gute westliche Mann.

          Schlimm genug, dass sie eigentlich Nazi sind, also „Biologisten“.

          Das erhöht nur den auf ihnen lastenden Rechtfertigungsdruck in diesem korrumpierenden Klima.

          Während die gute westliche Frau von heute beweisen muss, dass sie keinesfalls männerdienlich ist, sondern sich selbst verwirklichend.

          Alles andere bewiese nur, dass sie ein unrreifes, partriarchal unterdrücktes Hascherl ist.

          Welche Frau will schon ein unreifes, unterdrücktes Hascherl sein?

          Dann doch lieber eine ausgereifte, rundum harmonische, sich allseitig selbst verwirklichende FeministIn.

          Männenr müssen egoistischer werden, gerade gegenüber den modernen westlichen Frauen.

          Das wird die Lage zunächst einmal weiter verschlimmern, aber einen anderen Weg sehe ich nicht.

          Denn mit dem Fressen wächst nicht die Sättigung, sondern nur der Appetit.

          Um Frauen auf Diät zu setzen, müssen Männer selbst mit größerem Löffel in die Breischüssel langen.

          Erst dann beginnt bei den `“übergewichtigen“ Damen das Nachdenken.

          Vorher nicht.

        • @Roslin:
          Das erhöht nur den auf ihnen lastenden Rechtfertigungsdruck in diesem korrumpierenden Klima.

          Ja, das war auch mein erster Gedanke.

          Allerdings klingt mir das eher nach einem Exkulpieren von einem Generalverdacht, als nach einem Beweis der Frauendienlichkeit:

          „..so lautet die Schlussfolgerung, dass die Abschreckung sicherer und härter sein muss, und nicht, dass die Verbrechen weniger abscheulich sind.“

          Pinker muss also offenbar beweisen, dass er zu den „good guys“ zählt.

          Er muss sich offenbar ausdrücklich von dem Verdacht exkulpieren, rape-culture Apologie zu betreiben.

          Er kommt dem nach, was muttersheera hier mal forderte: Er distanziert sich von einem Generalverdacht.

          So funktionieren eben Sündenbockmechanismen: Mitglieder des Täterkollektives müssen erstmal ihre Unschuld beweisen.

          Die „politischen Zahlen“ haben nachhaltig eine verheerende Wirkung entfaltet.

          An US-Unis scheinen ja McCarthyeske Zustände zu herrschen.

          Hierzulande haben die besonnenen Kräfte das Ganze wenigstens einigermaßen dämpfen können, zumindest werden männliche Studenten nicht zu „anti-rape“-Kursen zwangsverpflichtet.

        • @ Nick

          Die Exkulpierung vom Generalverdacht ist doch die Vorraussetzung, um zum Ritterschlag („guter Mann“), zum Minnedienst, zur Frauendienlichkeit, zugelassen zu werden.

          Darum wird er ja verbreitet: Um Männer zur Compliance zu zwingen.

          Das ist die Feminismusdividende für Frauen (auch nichtfeministische).

          An US-Universtiäten herrschen heute schlimmere Zustände als unter McCarthy.

          Ich bin überzeugt davon, dass das Jakobinertum der politisch Korrekten viel mehr Karreieren beendet hat als McCarthy und sein Komitee.

          Denn der Gesinnungsterror der Linken kommt aus der Academia selbst, findet dort nur sehr geringen Widerspruch (siehe politische Verteilung beim Sozialpsychologen-Kongress: 5 oder so von 1000 bekannten sich als konservativ, obwohl sich 40 % der US-Bevölkerung als konservativ bekennen).

          Der McCarthyismus von rechts war der Academia im Wesentlichen aufgezwungen, kam eher von außen, traf innerhalb der Academia auf breiten Widerstand, auch von eigenlich konservativen, aber konservativ-liberalen Kadern.

          Die gibt es heute in den Geisteswissenschaften kaum noch, diese konservativ-liberalen Kader.

          Sie wurden erfolgreich hinausgesäubert.

          Weil das Jakobinertum von immen kommt, ist es sehr viel totalitärer in seinem Zugriff, sehr viel effektiver und findet heute nicht einmal mehr sonderlich viel Widerspruch.

          In meinen Augen ist die linke Korruption der Geisteswissenschaften erfolgrich abgeschlossen.

          Ihre Korruption von rechts gedieh in den USA nie so weit, erreichte nie die Breite und Tiefe des heutigen „Befalls“ mit ideologischem Schimmel.

        • @Roslin:
          Die Exkulpierung vom Generalverdacht ist doch die Vorraussetzung, um zum Ritterschlag (“guter Mann”), zum Minnedienst, zur Frauendienlichkeit, zugelassen zu werden.

          Sicherlich. Nur ist das imho weit mehr als das, was evolutionär disponiertes Frauenbeschützen hergibt.

          Der Steinzeitmann musste sich wohl kaum derart exkulpieren, und das Phänomen trifft man vorwiegend insbesondere in protestantischen westlichen Ländern an.

          Denn der Gesinnungsterror der Linken kommt aus der Academia selbst, findet dort nur sehr geringen Widerspruch (siehe politische Verteilung beim Sozialpsychologen-Kongress: 5 oder so von 1000 bekannten sich als konservativ, obwohl sich 40 % der US-Bevölkerung als konservativ bekennen).

          Pinker muss sich offenbar nicht von Konservativismus distanzieren. Vor dem Prüdofeminismus muss er scheinbar dennoch einen Kotau machen.

          Der Dworkinismus hat offenbar jede politische Grenze erfolgreich überwunden.

        • @ Nick

          *Sicherlich. Nur ist das imho weit mehr als das, was evolutionär disponiertes Frauenbeschützen hergibt.*

          Ja sicher. Aber das eine ist die Voraussetzung des anderen, scheint mir.

          Kultur kann besonders drastisch jene Tendenzen verstärken und ausbeuten bis hin zur Übersteuerung, die natürlich begünstigt werden.

          Weil Männer den natürlichen Impuls verspüren, einer „angegriffenen“, „bedrohten“, kritisierten Frau zunächst einmal zu Hilfe zu eilen, sie zu unterstützen gegenüber „bösen“ Männern, weil sie den natürlichen Impuls verspüren, jede Klage von Frauen als Appell zu verstehen, FÜR diese Frau aktiv zu werden und ihrer Misshelligkeit abzuhelfen, ist es so weit gekommen, ist der Feminismus so mächtig geworden, dass heute immer mehr Männer unter der Übersteuerung zu leiden beginnen und damit auch beginnen, sich entweder zu verabschieden aus dieser femizentrischen Gesellschaft (Desengagement, Slackertum, „innere Emigration“) oder, so sie noch ein Interesse an dieser Zivilisation zu entwickeln vermögen – ich vermag es wie gesagt nicht mehr, stehe ihr zunehmend gleichgültig, weil sie verachtend, gegenüber – zu kämpfen beginnen für ihre Rechte.

          Es konnte so weit kommen, glaube ich, auch, weil die Katastrophe der beiden Weltkriege, begünstigt durch einen Hypermaskulismus im ausgehenden 19. Jhdt., nicht nur besonders viele Männer umbrachte, die dann als Väter und Vorbilder fehlten, sondern auch ein spezifisches Schuldgefühl, nagende Selbstzweifel gerade bei nachdenklichen Männern säte, eine Abwehrschwäche verursachend, die die Ausbreitung der feministischen Influenza begünstigte.

          Wenn die eine Seite, gedemütigt und gelähmt durch Schuldgefühle und Selbstzweifel, sich nicht mehr selbst behaupten will, nimmt die andere Seite, in diesem Falle die weibliche, überhand, gewinnt ein deletäres Übergewicht, entfernt die Gesellschaft sich von diesem, allerdings nie zu erreichenden Idealzustand.

          Korrigierbar ist die heutige Schieflage, indem Männer wieder männlich-selbstbewusster werden, fordernder, weniger kuschend, egoistischer, sich auf die Hinterbeine stellend.

          Vor dem I. WK. herrschte ein ungutes Übergewicht der männlichen Seite, das uns den Wettlauf der Imperialismen bescherte, den I. und dann auch den II. WK., die Brutalitäten der totalitären Regime des 20 Jhdts. (nicht nur der Faschismus war „hypermaskulin-faschistisch“, auch der Stalinismus/Maoismus war es, um keinen Deut weniger).

          Ein Übergewicht des Maskulinen, das sich im Gefolge der Französischen Revolution entwickelte, die ja eine dezidiert antifeminine Neigung annahm (die Aristokratenhure als dem Symbol der leistungslosen Privilegierung schlechthin, vorneweg „die Wölfin“, Marie Antoinette), die das maskuline 19 Jhdt. einleitete, das mehr feminine 18 Jhdt. gründlich beendete, das Zeitalter der glatt rasierten Männer in ihren reich berüschten Kostümen (wenn sie es sich leisten konnten), dem Glitzer zarter Innenräume, delikater Porzellane, sanft modellierter vergoldeter, versilberter Schnitzereien an den Wänden).

          Und die Epoche der Vollbärte begann.

          Eine antifeminine Reaktion, die ich auch für den kommenden Umbruch/Zusammenbruch fürchte.

          Menschen taumeln ja in der Regel von einer Dummheit zur nächsten. Kaum erheben sie sich aus dem Müll und Modder des rechten Straßengrabens, wanken sie quer über die Fahrbahn und versinken im Matsch und Unschlitt des linken Straßengrabens, kommen derweil kaum voran, auf der Straße.

          Ähnliches droht uns wieder.

          Das nennt man dann wohl die Dialektik des historischen „Fortschritts“.

          Im Übrigen glaube ich, dass viele Frauen geradezu darauf warten, dass Männer sich endlich, endlich auf die Hinterbeine stellen.

          Sie wollen ja im Grunde genommen männliche Männer, keine Whimps.

          Die Tatsache, dass sie so häufig auf kuschende, feige, Pfötchen gebende Pudel treffen, macht sie, meiner Überzeugung nach, wütender und wütender, zwingt sie, den Shittest „Feminismus“ immer weiter anzuziehen, in der Hoffnung, Männer möchten sich endlich wieder als männlich erweisen, Kontra geben.

          So deute ich die überraschend positive Reaktion (eigentlich ja nicht überraschende Reaktion) auf Männer, die genau das tun.

  5. Pohls Männerhass (und damit Selbsthass) ist so offenherzig offensichtlich, dass mich nicht wunderte, wernn er eine ganz persönliche Vaterproblematik zu bewältigen hätte.

    So stelle ich mir Söhne von Nazivätern vor, die’s ganz unbedingt besser und anders machen wollen als der Obergruppenführer, den sie zum Vater hatten.

    Bei denen Abgrenzung/Vaterhass geradezu überlebensnotwendig ist.

    Aber da ich die persönlichen Lebens-und Kindheitsumstände von Herrn Pohl nicht kenne, bleibt das rein spekulativ.

    Es wunderte mich nicht die Bohne, träfe es zu.

    • Ihr immer mit euren Psychologisierungen.

      So langsam kommt ihr ja auf eine hermeneutische Ebene. Der Männerhaß der männlichen Feministen rührt aber wohl sehr wahrscheinlich von traumatischen Erfahrungen mit Müttern, welche hemmungslos abgewehrt und idealisiert werden können, indem man Männer zwanghaft dämonisiert (wie es die Mutter mit dem Sohn getan hat) und sich brav schuldig fühlt, während Frauen endlos idealisiert werden.

      So kann man sich schön die Muttererfahrungen vom Leib halten und den introjizierten Haß an Männern als Ersatzobjekten ausleben.

      Diese Konstellation ist meiner Meinung nach offensichtlich für sämtliche männlichen Feministen.

      @Muttersheera: Na dann weißt du ja jetzt, woher dein Männerhaß kommt. Welch Wunder. Wie komme ich nur darauf, daß sexueller Mißbrauch die zentrale Ursache von weiblichem Feminismus ist?

      Ich empfehle dir, deinen Haß auf den dich mißbrauchenden Mann und auch auf deine unter Umständen nicht ausreichend hellhörigen Eltern zu entdecken und zu fühlen.

      Dann brauchst du auch keinen Feminismus mehr.

  6. Beschreibung zum einem Buch von Pohl

    *Männlichkeit als kulturelles und psychosoziales Konstrukt.*

    „Sexuelle Gewalt ist männlich. Täglich konfrontieren uns die Medien mit Berichten über „normale“ sexuelle Belästigungen, Vergewaltigungen oder gar Sexualmorde. Was sind die tieferen Ursachen für dieses Verhalten? Rolf Pohl kommt zu der Erkenntnis, daß diesen Gewaltformen eine ambivalente bis feindselige Einstellung zu Frauen zugrunde liegt, die als Tendenz bei fast allen Männern nachweisbar ist. Weiblichkeit wird von Männern unbewußt als Bedrohung erlebt und deshalb abgewehrt.“

    „Die typisch männliche Gewaltbereitschaft entspringt einer aus Lust, Angst, Neid, Wut und Hass bestimmten unbewußten Einstellung zur Weiblichkeit.

    Wahn, Perversion und Gewalt – Elemente der männlichen Geschlechtsidentität…341

    Die Penifizierung der Sexualerregung und die Dehumanisierung der Frau…365

    Die Angst des Mannes vor dem weiblichen Geschlecht…388

    Sexualisierung der Waffen und aggressive Aufladung der männlichen Genitalität…436“

    Wie krank muss dieser Mann sein?

  7. @ Red Pill

    *Wie krank muss dieser Mann sein?*

    Wie krank muss eine Gesellschaft sein, die sich das begierig immer wieder erzählen lässt?

    Ähnlich wie bei Solanas und ihrem S.C.U.M.-Schrieb.

    Es sagt nicht viel aus, wenn eine einzelne problembeladene Person ihre Probleme auf diese Art bewältigt.

    Es sagt aber sehr viel aus über das geistige Klima, wenn viele „Normale“ diese Tiraden begierig aufsaugen.

    Das Problem ist weniger ein Julius Streicher.

    Das Problem sind die vielen Millionen, die geradezu geil darauf sind, sich von einem Streicher die Welt erklären zu lassen.

    Die Hetztriaden brauchen, um sich selbst, ihr Selbstwertgefühl, zu stabilisieren.
    Die Sündebböcke brauchen, um sich unschuldig zu fühlen, rein.
    Pohl liefert einen Sündenbock – DEN MANN, die Männlichkeit.

    Um so glaubwürdiger, als er ja selber einer ist.

    Das erinnert an antisemitische Juden, an jene, von denen Kurt Tucholsky sagte, sie würden am liebsten bei rechten Aufmärschen mitmarschieren, Schilder tragend mit der Aufschrift „Schmeißt uns raus!“

    Ich weiß, Christian, Du magst keine Nazivergleiche, aber die Psychomechanismen, die Sündenbockideologien triggern, die sie bedienen, die Gründe, warum sie so gesucht sind, so erfolgreich, immer wieder, die sollte man benennen – das ist Aufklärung.

  8. „Lust, Angst, Neid, Wut und Hass“……

    Immer das gleiche, es muss auf Teufel komm raus moralisiert werden. Ziel ist nicht Erkenntnis, sondern Verurteilung. Ihr seid schuld, ihr müsst euch ändern….wir sind die Guten, die DurchblickerInnen, wer uns kritisiert ist ein Schwein.

  9. Das beste Buch zu freud ist „Tiefenschwindel“ von Dieter E. Zimmer.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefenschwindel

    „Das Buch ist eine Kritik der Psychoanalyse, deren Kernaussagen empirisch unhaltbar seien und nicht dem modernen Kenntnisstand entsprächen. Die Freudschen Theorien seien nicht objektivierbar und unterlägen Suggestionseffekten. Die Psychoanalyse versuche, sich gegen Kritik zu immunisieren. Ein Grund für ihren Erfolg liege in der Verwendung eines imponierenden Jargons, dem es nicht auf Korrelationen und Signifikanzen ankomme, sondern der seinen Adepten Erleuchtungserlebnisse verheiße. Sie biete einen Denkstil, „in dem sich unbekümmert um Tatsachen theoretisieren läßt“ (S. 30). Zimmers Fazit ist, dass die Psychoanalyse kein realistisches Modell der menschlichen Psyche bereitstelle und auch keine vernünftige Aussicht bestehe, dass sich erhebliche Teile von ihr noch retten lassen könnten (S. 366). Bereits 1982 hatte er in der Wochenzeitung Die Zeit die Psychoanalyse als „Aberglauben des Jahrhunderts“ bezeichnet.“

    • Das Buch von Zimmer ist tatsächlich gut. Bezieht sich aber ausschließlich auf die klassische freudsche Psychoanalyse, wie der Autor auch ausdrücklich betont. Als Darstellung und Kritik der heutzutage dominierenden weiterentwickelten Strömungen der Psychoanalyse wie der Selbstpsychologie und der Objektbeziehungstheorie taugt das Buch nichts.

  10. Pingback: “Wenn etwas unnatürlich ist, warum brauchen wir dann Gesetze dagegen?” | Alles Evolution

  11. Pingback: Lena Dunham und sexuelle Belästigung | Alles Evolution

  12. Pingback: Übersicht: Evolution, Evolutionäre Psychologie und Partnerwahl | Alles Evolution

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.