„Ein paar typische feministische Fehlvorstellungen“

bei „No seriously, what about teh menz“ werden typische feministische Fehlvorstellungen aufgelistet:

1) Men are the ones that hold up the patriarchy, and therefore if they want to stop being hurt by it they should stop holding it up.

Aus dem Text dort:

„This is absurd, because most of the people I’ve seen using this argument are thoughtful people who can easily think of women who are holding up the patriarchy and, in fact, making millions doing so“

Da wäre ich schon früher dabei und würde erst einmal den Patriarchatsbegriff hinterfragen, aber gut

2) Men should just stop having their social conditioning

Aus dem Text:

„well I think women should just stop feeling like they’d be unattractive and unfeminine if they were good at math.” It’s not that simple, and the blame should logically be placed on the people who are making them feel that way, not the women themselves. Similarly, one should not say “well I think men should just stop feeling like they’d be wimpy and unmasculine if they did elementary education.” It is literally the exact same situation! Why do some people seem to think that if women aren’t present in a discipline it’s because of sexism and unwelcoming environments and assholes being all “well, you’re probably ugly,” but if men aren’t present in a discipline it’s because of Mysterious Dudebrainz Reasons.

Dieser Gegensatz ist in der Tat eines der Hauptprobleme, das eben daraus folgt, dass bei Frauen immer Sexismus unterstellt werden kann, bei Männern nie. Bei Männern aber auch einfach unreflektiert „Sexismus“ zu schreien scheint mir auch nicht der richtige Weg zu sein. Mitunter muss man sich die dahinter stehenden Mechanismen bewusst machen und schauen, warum bestimmte Umstände eintreten. Richtig ist es aber jedenfalls, dass diese Praxis aus dem Feminismus entschieden zu einseitig ist.

3) Men’s issues are rooted in misogyny

Aus dem Text:

women not being allowed in combat in the USA.(…) So, uh, does that mean that being far more likely to die in combat ISN’T a disadvantage? Because it’s rooted in misogyny it’s instantly totally awesome to be shot in the face?

Ich habe das immer so verstanden, dass Männer alle ihre Probleme lösen, wenn sie „ihren Frauenhass aufgeben“. Denn dann wird die Welt plötzlich ein Paradies und gebratene Hähnchen fliegen jedem hungrigen in den Mund. Denn hinter allem steckt nur der blöde Hass der Männer, weswegen auch das Privilegien hinterfragen und Selbstkasteien profeministischer Männer eigentlich nur zu ihrem besten ist. Auch hier wird aber unterschlagen, dass die Geschlechterfrage nicht so einseitig ist. Frauen haben Erwartungen an Männer, die wenigsten Männer haben einen Hass auf Frauen. Geschlechtliches Verhalten wird von beiden Geschlechtern produziert, es einfach auf die Männer abzuladen ist der falsche Weg.

4) Talking about men is derailing feminism

Aus dem Text:

Notice that giant clusterfuck in the previous point of stereotypes about men and stereotypes about women, disadvantages towards men and disadvantages towards women, all feeding into and supporting each other? You literally cannot fully understand the “how do we get women in combat?” problem unless you also understand the aspects that are about men.

Aus meiner Sicht geht es nicht nur um die Verbundenheit, sondern schlicht auch um die berechtigten Anliegen von Männern. Wenn nicht beide Geschlechter ihre Meinung einbringen können, sondern eines von beiden eine Definitionsmacht hat, dann kann es nicht zu einem direkten Ausgleich kommen.

5) Men should just have their own movement and stop expecting feminists to do the work.

Aus dem Text:

Because of course there are no male feminists, sexism against women and sexism against men are not remotely linked, and the single largest movement about gender equality would have nothing to say about a particular kind of sexism.

Natürlich sollten Männer ihre eigene Bewegung haben. Den Feministinnen machen ihre Arbeit ja gerade nicht, sondern dazu müssen beide Geschlechter zusammenwirken.

Der Ausschnitt ist natürlich vor dem Hintergrund erklärbar, dass die Seite im Prinzip profeministisch ist. Die dort eigentlich angesprochene Meinung findet sich eher in Aufsätzen wie „Jungs, bitte nicht den Feminismus mit euren Gefühlen stören

Findet Lösungen, die euch und uns erlauben, weichherzige, gefühlvolle Menschen zu sein. Überlegt euch, wie ihr feministische Männer* sein könnt, ohne die Feminist_innen mit eurem Mannsein zu belasten.

Das ist das mindeste, was ihr tun könnt, wenn ihr von mir weiter als feministische Verbündete gesehen werden wollt.

Und da geht es dann eben nicht darum, dass sie als eigene Gruppe an Männeranliegen arbeiten, sondern dass sie als Profeministen daran arbeiten, die feministische Theorie so gut es ihnen trotz ihrer Männerart möglich ist umzusetzen und sich für den Fall, dass es nicht klappt immer ordentlich die Büßerpeitsche über den Rücken zu ziehen, ohne selbst mitgestalten zu können.

20 Gedanken zu “„Ein paar typische feministische Fehlvorstellungen“

  1. eins haben sie nicht verstanden feministinnen wollen keine schwächeren männer sondern stärkere!!!!!!!
    patriachale männer bleiben emotional immer kinder.
    je stärker das patriachat um so emotional apathischer und egoistischer ist der mann.
    sie bleiben auf der geistigen ebene emotionale babys.
    es gibt keinen unterschied zwischen einem mann und einem kleinen jungen.
    beide sind abhängig von ihrer mutter oder ehefrau die alles ihnen hinterhertragen müssen weil sie selber zu faul sind.
    der erwachsene will nur sex haben und verdient geld das ist der einzigste unterschied. männer wollen sex haben ganz egal ob die frau gerade eine erektion hat hat oder nicht denn die weibliche erektion ist ja nicht so wichtig soll die frau schmerzen haben hauptsache der mann bekommt das was er will die frau hat gefälligst zu geben ist ja nur ein loch was gestopft werden muss. hier kommt die angst der weiblichen sexualität und mündet in die komplette ahnungslosigkeit der grund warum so viele männer es im bett auch nicht bringen……
    das tragische frauen kennen ihre sexualität auch nicht weil sonst sind sie huren und sex soll nur den männern gefallen….
    was feministinnen wollen sind starke unabhängige männer aber eben auf einer emotionalen sozialen und sexuellen art und weise die nicht abhängig darauf sind jede frau als wertlose hure zu degradieren. und männer die in der lage sind eigenverantwortung zu tragen für ihre patriachale sexualität vllt entwickelt sich die sexualität ja auch zum guten und sie wird fair schön wohwollend für beide und vor allen dingen verantwortungsbewusst.
    wie gesagt feministinnen stehen für starke männer und nicht für weicheier das wird von vielen nicht verstanden weil sie die stärke nicht haben aus ihrer weichernummer herauszukommen…..

    • Noch eine feministische Fehlvorstellung: „Wenn ich meinen unschuldigen Söhnchen den Feminismus nur ordentlich tief in den Rachen ramme, werden sie schon das Frauenlob singen!“

      Pustekuchen!

      http://biologyfiles.fieldofscience.com/2011/11/teaching-my-children-well-feminism-has.html

      Dabei weiß doch jeder, dass nur eine ordentlich sexistische Sozialisation wie (m)eine stockkatholische für wahre Frauenfreunde und -versteher sorgt.

      Feminismusfrei und Spaß dabei!

    • Also über Gefühle sprechen können Frauen meist selbst nicht, da sie sich eine ganze palette von Emotionen selber nicht eingestehen. Das ist wieder total von Gestern. Ich packe eine Feministin nicht mit der Kneifzange an. Ohhhh ich habe ja solche Probleme und soviel Angst. Diese ganzen Projektionen ekeln einen echten Mann nur an, der weiss nämlich wie der Hase läuft. Wen wollen sie eigentlich mit ihren offenkundigen Lügen beeindrucken? natürlich sich selber…..lol!!!!

  2. Sehr geehrter Gast,

    je stärker das patriachat um so emotional apathischer und egoistischer ist der mann.
    sie bleiben auf der geistigen ebene emotionale babys.
    es gibt keinen unterschied zwischen einem mann und einem kleinen jungen.

    da Sie offenbar über das entsprechende Wissen verfügen, könnten Sie folgende Frage beantworten?

    1. Wie kann es sein, daß geistreiche und emotional präsente Männer wie Goethe oder Kafka lebten, als das „Patriarchat“ noch in vollem Gange war?

    Wie erklären Sie sich also, daß einerseits das Patriarchat existiert und es noch keinen Feminismus gibt – aber auf der anderen Seite trotzdem Männer, auf die offenbar die angeblichen Eigenschaften eines Patriarchats nicht wirken?

    Offenbar scheint Ihre These nicht zu stimmen. Könnten Sie diesen Widerspruch mal erklären?

    • unabhäng davon, ob gasts thesen zutreffen: zwei (oder wenige) ausnahmen widerlegen selbige nicht. ebenso wie die existenz von intersexuellen die zweigeschlechtlichekeit des menschen nicht widerlegt.

      • @ Hotthü

        Alle Hochkulturen der letzten Jahrtausende sind patriarchal.

        Alle dem Matriarchat angenäherten Gesellschaftsformen der letzten Jahrtausende haben nicht nur das Schießpulver nicht erfunden, sondern auch nicht die Kuckucksuhr.

        Es spricht also einiges dafür, dass Matriarchate Männer geistig träge machen (un die Frauen immer noch nicht rege genug, um die Männer zu ersetzen), Patriarchate machen sie rege.

        Und wie.

        Es bleibt abzuwarten, ob eine gleichberechtigte Gesellschaft, die wir noch nie hatten (auch jetzt nicht haben, wir haben eine sich einem Matriarchat mit immer weniger Müttern annähernde Gesellschaft, die Frauen privilegiert, Männer benachteiligt) auf Dauer hochkulturfähig ist.

        Dass Patriarchate es sind, haben sie bewiesen, dass Matriarchate es nicht sind, haben diese auch bewiesen.

        Trotzdem bin ich für Gleichberechtigung, denn da wir sie noch nie hatten, sie unbestreitbar die größere Annäherung an Gerechtigkeit darstellt, sollten wir das Experiment wagen.

        Abbrechen könnte man es immer noch, wenn es denn erst überhaupt einmal begonnen hätte und sich ungut entwickelte.

        Die gegenwärtige „matriarchalisierende“ Entwicklung unserer Gesellschaft muss man nicht abbrechen.

        Die bricht in absehbarer Zeit von alleine zusammen.

      • hottehü

        unabhäng davon, ob gasts thesen zutreffen: zwei (oder wenige) ausnahmen widerlegen selbige nicht. ebenso wie die existenz von intersexuellen die zweigeschlechtlichkeit des menschen nicht widerlegt.

        Das ist eine ziemlich ignorante Antwort.

        Intersexuelle sind ja nicht „nichtsexuell“, sondern nur zwischensexuell. Auch bei ihnen finden sich Geschlechtsmerkmale.

        Der Gast stellt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen einem sogenannten Patriarchat und infantilem, unreifem männlichen Verhalten her.

        Da es aber auch zu patriarchalen Zeiten emotional reife Männer gegeben hat, stimmt die These von Gast schlicht nicht.

        Wieder mal ein klassisches Beispiel für feministisches Argumentieren. Wenn einem Schachspieler die „Argumentation“ des Gegners nicht ins Weltbild paßt, bewegt er seine Figuren, wie es ihm paßt.

      • „Das ist eine ziemlich ignorante Antwort.“

        nö. ich habe ja ausdrücklich geschrieben, dass es nicht um die thesen von gast geht, sondern um deinen versuch, sie durch einzelbeispiele zu widerlegen.

      • Das ist leider wieder eine sehr ignorante Antwort.

        Ich habe mich auf folgenden Satz von dir bezogen:

        ebenso wie die existenz von intersexuellen die zweigeschlechtlichekeit des menschen nicht widerlegt.

        Ich finde es immer wieder interessant, wie hier Leute zwanghaft ihre Schachfiguren so setzen, wie es ihnen paßt.

        Im übrigen können „Ausnahmen“ durchaus belegen, daß ein These falsch ist.

  3. Mir kommt der Feminismus immer mehr wie das organisierte Trollwesen vor. Trotzdem sollten wir die Vorteile nicht vergessen und die gibt es durchaus:

    1) Wir leben in einer Gesellschaft des Überflusses, der Toleranz (z.B. gegenüber des F., wie destruktiv der sich immer auch gebärdet) und relativ großer Freiheit, anders wäre ein Begleitphänomen, wie der Feminismus, samt Medienpräsenz gar nicht in der Form möglich. Je widersprüchlicher und „lebensfeindlicher“ eine Bewegung, desto mehr kompensatorische Kräfte sind zum Erhalt notwendig.
    Man stelle sich vor, jeder Gendercampgänger, jede Slutworkerin, jede Netzfeministin, Weißringerin würde für jede Stunde ihrer jeweiligen feministischen Aktivität eine halbe Stunde Sozialarbeit machen (Sport- / Koch- / Sprachkurse für vereinsamte Rentner, Spiel- / Vorleseabende für Flüchtlings- und Waisenkinder, Nachhilfe für Lernschwache, Einkäufe für Behinderte, Essenausgabe in der Obdachlosenhilfe, …) Wir lebten im sozialistischen Paradies – wirklich?! Naja, ob das jetzt so gut für die Rentner, Behinderten und Kinder wäre und ob die das wirklich wollten, steht auf einem andern Blatt. Aber ich meinte ursprünglich, eine nicht-feminisierte (nicht missbräuchliche) Hilfe. Nur kann man das eine nicht ohne weiteres in das andere transformieren. Auch da sieht man wieder, warum es gar nicht so schlecht ist, dass es ist, wie es ist.
    Dem Feminismus zugeneigte, sollen sich am Besten im Feminismus engagieren, denn alles andere wäre noch schlimmer.
    Wir sollten über jede Feministin froh sein, die keine relevante Tätigkeit ausführt. Sonst ginge es einigen noch viel dreckiger.

    2) Gerade die „Ungeistigkeit“, Ziellosigkeit, Irrationalität lässt gute Analysen über die Natur des Menschen und die Entstehung von Feindbildideologien zu. Es legt das Wesen offen, befreit von innerer Logik / Vernunft – es sei denn als bloßes Werkzeug zur Umsetzung irrationaler Motive. Rassismus und Chauvinismus kommt in vielerlei Gestalt. Vielleicht erlaubt gerade der Feminismus auch Leuten eine Reflexion über diese Phänomene, denen es sonst nicht zugänglich wäre. Die es sonst nicht sähen. Das dauert natürlich eine Weile. Doch irgendwann ist die Illusion und die Aura der „Gerechten“ nicht mehr dick genug, um über die Fehlleistungen hinwegzusehen. Zudem zeigt es, dass niemand davor gefeit ist und das Gefühl der „moralischen Überlegenheit“, des „gefühlt einzig guten und richtigen Handelns“ in der Politik mit Vorsicht zu genießen ist, sobald die Konsequenzen mehrere betreffen. Kann man was dagegen tun? Nein, ich denke nicht. Zwar heißt es in einem Lied von Dritte Wahl: „Dummheit kann man nicht verbieten, doch man kann was dagegen tun: Was gegen Dummheit hilft, ist Bildung, gegen Verbote sind die Dummen oft immun.“
    Nun zeigen aber die Pädagokik, Gender-, Sozial-, und Geisteswissenschaftenm dass auch die Barbaren immer nur ihre Art von „Kultur“ und „Intellektualität“ formen, die immer nur Ausprägung ihrer Natur ist. (Die Buddhisten sagen: „Der Löffel kennt den Geschmack der Suppe nicht, auch wenn er die ganze Zeit damit in Berührung kommt.“
    Das Problematische, womit wir es hier zu tun haben, hat aber nicht viel mit Bildung, Intelligenz, Wohlbefinden, Wohlstand, etc. zu tun. Die Genderisten haben tatsächlich die Gleichheit gezeigt. Die Gleichheit des Vorhandenseins von menschlichen Abgründigkeiten, egal ob arm, reich, gebildet oder ungebildet. Allein die Möglichkeit Schaden anzurichten steigt mit der gesellschaftlichen Position. Der Arme / Machtlose kann es jedoch nicht leisten, zu sehr die Realität zu vernachlässigen, wenn er nicht vor die Hunde gehen will.
    Gib jemand Macht und Du siehst, wie er wirklich ist. Geschichtliche Abgründe im Schnelldurchlauf betrachten können.
    Das muss nichts Großes sein, es reicht da schon die Macht, Kommentare zu zensieren oder Meinungsbildung zu betreiben. Damit kommen wir zu…

    3) Feminismus ist ein guter Indikator um Leute einzuschätzen.
    Es ist die Ehrlichkeit derer, die es ansonsten nicht so mit Integrität haben. Man weiß, womit man es zu tun hat.
    Im Grunde wird dadurch vieles einfacher. Mit Personen, über die man sich normalerweise geärgert hätte, kann man viel gelassener umgehen. „Ach so, Feministin, dann ist es ja klar. Dann geht es ja gar nicht anders.“
    Überhaupt eine wichtige Lektion, die man nur lernt, wenn man die „Erziehungsbrille“ mal ablegt.
    Wann man jemand ernst nehmen kann und wann nicht. Wann man aufhört aus reiner Sozialisation heraus, sich zum „Opfer“ und zur Marionette anderer Befindlichkeiten machen zu lassen.
    Insofern kann der Feminismus eine Red-Pill sein (in Anlehnung an Matrix und in diesem Feminismus-Zusammenhang an den gleichnamigen Forenuser). Lernen hinter Klisches und gesellschaftlich induzierte Bilder zu sehen. Des-illusionierung. Dann kann man sein Mitleid und seine Solidarität lieber denen zur Verfügung stellen, die sie wirklich brauchen, auch wenn sie nicht so laut für sich trommeln, nicht vorwurfsvoll tönen oder niedlich aussehen.

    4) Die Feminismus gibt auch jenen Grund zur Hoffnung, die keinen nennenswerten gesellschaftlich konstruktiven Beitrag bringen können, trotz halbwegs körperlicher / geistiger Unversehrtheit. Man sehe in die Presse, in die Fernsehsendungen, Talkrunden etc. Man muss weder intelligent, noch geschickt, noch kräftig, noch musisch, noch gewissenhaft, noch gründlich, noch … sein. Ja, selbst wenn man seine Aufgabe darin sieht, für das größtmögliche Ärgernis zu sorgen, schlechte Laune zu schaffen und Zwietracht zu sähen, bekommt man immer noch einen Posten, von dessen Entlohnung, so mancher Verschleiß-Billiglöhner nur träumen kann.

    5) Ohne den Feminismus hätte ich diesen Blog nicht gefunden und viele interessante Leute nicht kennengelernt.

    Ich setze das irgendwann fort. Da sind noch so viele gute Aspekte. Im Grunde ist der Feminismus eine der Besten Sachen, die mir bisher passiert sind. Er hat mich tatsächlich mental freier gemacht. Bzw. die Freiheit bewusst gemacht.

    • der Toleranz (z.B. gegenüber des F., wie destruktiv der sich immer auch gebärdet) und relativ großer Freiheit

      Ich finde der Begriff „Toleranz“ hat eine eigenartige Verschiebung erfahren. Ursprünglich einmal gebraucht, um die Duldung abweichender Religionsgemeinschaften zu ermöglichen, meint er heute, dass man für was auch immer von anderen positive Anerkennung erfährt. Aber die Einforderung von positiver Anerkennung war nach dem alten Begriff der Toleranz eine Form der Intoleranz.

      • @Itsme

        Ich finde der Begriff “Toleranz” hat eine eigenartige Verschiebung erfahren. Ursprünglich einmal gebraucht, um die Duldung abweichender Religionsgemeinschaften zu ermöglichen

        Schwierig zu sagen. Das ist dann Toleranz im Sinne von „nicht aktiv dagegen sein“, es „nicht bekämpfen“.

        Ich verstehe unter Toleranz bisweilen wohlwollende Ignoranz. Da ich mich nicht mit allen beschäftigen kann, ist es ein besserer pauschaler Ansatz keine Meinung zu haben und es erstmal so bestehen zu lassen.
        Wenn mich etwas nicht direkt betrifft ist mir egal, ob es Humbug ist oder nicht, da auch Humbug fruchtbar sein kann und für andere vielleicht elementar wichtig ist und sei es nur zum Amüsement und Zeitvertreib.
        Dass man nicht alles gut finden kann, ist klar. Aber jedem auf die Nase zu binden, dass man selbst etwas nicht gut findet, was derjenige gut findet, ist eben m.E. keine Toleranz. Auch wenn jemand sein Leben komplett komplementär zu meinem ausrichtet, kann ich das tolerieren, solange es keine Reibungsfläche gibt und ich nicht gezwungen werde, mich damit auseinanderzusetzen.

        Selbst wenn jemand jetzt bspw. zur Diskussion stellt den Rechtsstaat aushebeln zu wollen, muss ich das tolerieren, solange dies eben unter Bedingungen des Rechtsstaats geschieht.

  4. @ Gedankenwerk

    Genau, Gedankenwerk.

    Der Feminismus hat auch mich befreit: von den letzten, den wirklich allerletzten positiven Vorurteilen, die ich, katholisches Landei, gegenüber Frauen noch hegte.

    Der Feminismus hat mich zum wahren Humanisten gemacht: Auch Frauen sind nur Menschen!

    Und was für welche.

    So helfe uns denn Gott.

    Amen.

    • @ Alexander

      Wenn wir schon über Gott reden hier
      zwei Sprüche zum Thema.

      Religion ist Feigheit vor dem Schicksal.
      Nichts weiter.
      (Rudolf von Delius)

      Religion ist Gottes Werk, vom Teufel
      perfektioniert.
      (Sir Peter Ustinov, engl. Schriftsteller,
      Regisseur u. Schauspieler)

      Und hier noch ein Statement auf
      Englisch das meine, über die letzten
      Jahre evolvierten Haltung Frauen
      gegenüber, zum Ausdruck bringt.

      She has duties, and doing them is
      praised by the right to belong to
      my tribe.

  5. >halt alles weiblich@scheisse.invalid
    schrieb: > Frau hat Evolution verpasst!

    Für Frau gibts nur negative Evolution.

    Der Feminismus hat auch mich befreit: von den letzten, den wirklich allerletzten positiven Vorurteilen, die ich, bloedes Weib vom Kartoffelstieg, gegenüber „X(X)-weiblich sein“ noch pflegte.

    Der Maskulismus hat mich zum wahren Chauvinisten und Humanisten gemacht: Maenner sind die Besseren Menschen!

    Männer sind die Auserwaehlten – in jeder Richtung extrem
    – ihr Vorteil –

    Deren Argumente wachsen mit ihrer Staerke mit bzw. Wer staerker ist, der gewinnt, ist doch logisch, der gewinnt mental.

    Der mentale Gewinner ist immer ER.

    Die Dummen gebaeren die Schlauen.

    Es ist ein Psychothriller und zwar ein millionen Jahre alter.

    Wer sich in das Gebiet der Psyche tiefer hineinwagt, steht mitten im Krieg.

    Es ist Krieg, wir sind mitten drin – alle, ausnahmslos, wer nicht mitmacht, wird gegendert.

  6. Testosteron in der Nahrung http://oestrogen-dominanz.de/buch/oestrogen.htm Kann man im IN viel lesen zu………. Ich empfinde die Östrogengruppe als individual-feindliche Hormongruppe. Ich bin auch nicht neidisch auf „perfekt weibliche Körper“, waswie immer die sind in Real und in der Vorstellung von, sie sind ja eben keine Leistungssymbole über viele Jahrzehnte hinweg wie die männlichen Körper, sondern letztlich doch unökonomische Sexualwidrigkeiten östrogenal für (Männer genial) mögliche Schwangerschaften (für das Andere in mir/dir) aufrechterhalten für relativ kurze Zeit und noch im längst andauernden Zustand dies: in Leistung unbefriedigend. Trotz fliessender Übergänge zwischen/in/bei den Geschlechtern und der heterosexuellen sog. Liebe, die nur funktioniert im unbewussten Zustand über diese Dinge, ist der Geschlechterkonflikt ein sich steigernder unlösbarer, weil er einer Seite die Lebenskraft nimmt und auf „Fortpflanzung“ abstellt und man oestrogenal verblödet in und mit der Kultur! Tja: Früher war das so nicht, aber jetzt: Ich empfinde Hass und Neid beim Anblick von so Muskelmaennern, die mir auf der Strasse begegnen, denen ich ansehe, wie wohl die sich in ihren Körpern fühlen, während ich mühselig trainier‘, damit ich meine paar Muskeln nicht verlier‘ und beweglich bleibe …

  7. Pingback: Wissen ist Eind… | frAu

  8. Pingback: Übersicht: Kritik am Feminismus | Alles Evolution

Schreibe eine Antwort zu Tit4toe Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.