EM 2012: Deutschland vs. Niederlande

Ich tippe mal auf ein 2:1.

Spiele gegen Holland zeigen immer schön, wie wichtig auch ein (hoffentlich spielerisches) Outgrouping ist:

Solche Spiele gelten wegen der Vergangenheit und dem Gegeneinander als besonders emotionsgeladen, obwohl die Vergangenheit ja etwas ist, mit dem die heutigen Spieler nichts zu tun haben. Sie kommt aber über die Gruppengeschichte mit in das Spiel hinein

31 Gedanken zu “EM 2012: Deutschland vs. Niederlande

  1. Schaun wir mal gell? Ich will nicht schon wieder die Stimmung vermiesen, aber ich bin ob der Aufstellung (mal wieder) not amused…

    Naja, ich hör getz mal auf zu meckern, Wuhu Deutschland und so.
    Es schmerzt mich nur, dass ich meinen Fußballhut verlegt habe 😦

    • @ Maren

      Vergiss den Hut.

      Rosenkranzbeten ist angesagt.

      Es geht schließlich gegen die Geusen.

      Mario Gomez, unser Halbspanier, weiß darum.

      Halleluja!

      • Na besser gegen die Geusen als gegen die Kotstecher, gell JackBlack?

        http://www.wgvdl.net/forum/index.php?id=54676

        Das hier stammt doch von Ihnen, oder?
        Fände ich ansonsten sehr bemerkenswert, jemand mit derselben Vorliebe für Nietzsche-Zitate ( http://www.wgvdl.net/forum/index.php?id=42133 ) und demselben Schreibstil (ich sagte doch schonmal das ein Verb in der Regel reicht)
        http://www.wgvdl.net/forum/index.php?id=54210

        Interessant, Sie mal ganz privat zu erleben…

      • @ Maren

        Tut mir leid, Maren, ich bin nicht Jack Black.

        Aber vielleicht liest Jack Black interessiert, was ich schreibe?

        So wie Du.

      • @ Maren

        So böse wie die „Zwillinge“, die von FeministInnen im Netz auftauchen, über die sie sich beklagen, weil angeblich von Maskulisten gefaked?

      • Roslin:

        Aber vielleicht liest Jack Black interessiert, was ich schreibe?

        So wie Du.

        *gg* oder vielleicht ist es sogar umgekehrt?

        Oder warum tauchen „Jack Blacks“ Beiträge einen Tag später leicht abgewandelt hier auf?

        Ich mein, klar, verstehe schon, dass es schwierig für dich ist, dazu zu stehen, ist ja ’ne harte Aussage, dass „Kotstecher“ (damit meintest du doch Homos, richtig?) keine guten Vorbilder für Jugendliche sein können, aber als Voltaire des 21. Jahrhunderts muss man halt auch mal die heißen Eisen anpacken.

        @Maren:

        Ich find’s ja schön, wie „Jack Black“ und Roslin sich mit ihrem Schreibstil, den Inhalten und den Zitaten gegenseitig inspirieren. Und diese männlich-direkte Geradeausmentalität, weißt du, einfach zu sagen was man denkt und dazu zu stehen, also nicht so weibisch hintenrum, wie wir das immer machen, die beeindruckt mich noch viel mehr. Respekt!

      • @Roslin
        Wie gesagt, verblüffend isses. Aber natürlich kann das nicht sein, dass Sie das sind, Sie lassen ja jeden Menschen sein, wie er ist. Es sei denn er ist Feminist oder glaubt nicht an Gott oder die naturgegebene Arbeitsteilung zwischen Mann/Frau…

      • @ Maren

        Mich verblüfft nicht, dass hier wieder einmal vor allem Frauen sich angelegentlich um’s Entlarven mühen, mehr um Personen/Identitäten bekümmert sind als um Inhalte.

        In der Tat lasse ich jeden Menschen sein, wie er ist, zumal das Ändern von Menschen meist illusionär ist.

        Auch an Gott mag glauben, wer will und wer nicht will – auch gut.

        Ich halte nichts von penetranter Missionierung.

        „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!“

        Die Endabrechnung erstellt ohnehin ein anderer, dem ich nicht in die Karten sehen kann.

        An die naturgegebene Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau muss ich nicht glauben. sie ist offensichtlich, eingeschrieben in unsere Körper.

        Sogar Feministen lasse ich gelten, nur in Machtpositonen, auf denen sie Jungen/Männern schaden können, will ich sie nciht sehen – diese VertreterInnen einer antihumanistischen Männerhass-und -diffamierungsideologie, für mich erfüllt der Feminismus alle Kriterien einer Sündenbockideologie – eine Hate Moviement.

        Ist üble Nachrede eigentlich eine Frauendomäne?

      • Auch Dir sei’s gesagt….

        Äh, ja, nur dass man auf dein Gesagtes genau nichts geben kann.

        Da bestehen nämlich erhebliche Unterschiede je nach Plattform. Dazu muss ich ja noch nicht mal einen deiner Zweitnicks rauskramen.

        Ärgerlich ist‘s dennoch, wenn ausgerechnet solche Personen von früh bis spät (wahrscheinlich hat das hart arbeitende Volk immer den Laptop unter Tage/ in der Chirurgie/ im Straßenbau, naja auf jeden Fall weit weg von Kaffeemaschinen griffbereit) sämtliche Foren und Blogs über die angebliche Verlogenheit und Hasszerfressenheit aller Feministinnen zumüllen. Was angesichts des obigen Schmonzes eine lupenreine Projektion genannt werden darf.

        Von daher: Link setzen und darauf vertrauen, dass die Leute nicht so blöde sind, wie Roslin und Konsorten es sich wünschen.

      • @Robin Urban

        Es ist eine Anspielung auf diese Verknüpfung im Rahmen der Frauen-WM, bei der mit dem umgekehrten Slogan Werbung gemacht wurde.
        Aber in der Tat sollte man ein solches Turnier nicht zu einen Kampf der Geschlechter hochspielen. Männerfußball und Frauenfußball sind schlicht nicht zu vergleichen, weil ersterer eine ganz andere Professionalität hat.

      • Den Slogan habe ich damals nicht mitgekriegt. Wenn es ihn gab, dann war der damals auch schon dumm.

        Ich würde beides auch nicht vergleichen. Aber es sind beides deutsche Mannschaften und daher sollte man sich nicht über eine lustig machen, wenn sie versagt. Dafür sind die Holländer und Ronaldo da.

        • @robin Urban

          „Aber es sind beides deutsche Mannschaften und daher sollte man sich nicht über eine lustig machen, wenn sie versagt.“

          Schon recht.
          Allerdings wird dem Frauenfußball eben die Politik/Ideologie zum Verhängnis, die hier eine Gleichstellung mit dem Männerfußball fordert und es als Sexismus ansieht, dass er nicht ebenso wahrgenommen wird, wie dieser.
          Das geht meines Erachtens nach nicht von den Spielerinnen aus, die den Unterschied durchaus kennen.

          ich muss noch mal einen Artikel zu Sport unter dem Gesichtspunkt intrasexueller Konkurrenz schreiben, meiner Meinung nach ein nicht unbedeutender Faktor in der unterschiedlichen Wahrnehmung von Männer- und Frauensportarten.

      • @ Robin Urban

        Hier z.B. ist das Plakat noch zu sehen:

        „„Platz 3 ist was für Männer“ Freche Werbung zur Frauen-WM “

        http://www.bild.de/sport/fussball/fussball-wm-frauen/freche-werbung-fuer-unsere-maedels-18493130.bild.html

        Trotz der offensichtlichen Unlogik, denn natürlich waren „die Männer“ auch Weltmeister (die spanischen halt), war die Kampagne nicht unbedingt geeignet, männliche Fans für den Frauenfussball zu begeistern. Und wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen…

      • Und sowas mit Unterstützung der „Bild“. Nä, das ist damals völlig an mir vorbei gegangen. Finde ich weder frech, noch kess (was für ein Wort!), sondern nur doof.

        Aber das mit der Rache ist gut.

    • Mag eventuell auch daran liegen, dass einige Männer im Vorfeld recht unsouverän auf die FWM der F reagiert hatten. Wenn man auf SPON mal im Forum nachguckt kriegt man einen Eindruck von der Häme und dem Hass, der da herrschte.

      Von „Frauen können das nicht“ über „Das sind unweibliche Kampflesben“ bis „Höhö, machen die auch Trikottausch“ sind alle Schattierungen des Sexismus dabei.

      • @maren
        Und? Meinst du, das bekommen Männer nicht ab? Nein, die ganzen Werbekampagnen etc pp hatten etwas von „Wir müssen der Bevölkerung aufzwingen, eine genauso gute Stimmung zu machen, wie bei Männerfussball WM“, es haben im Prinzip nur noch die Soldaten mit den Gewehren hinter jedem Fan gefehlt. Es war ein aufzwingen und daher resultierte dann eben auch diese antislogans.

        Und was ist an der Trikottauschfrage so schlimm? Wer sich für dne Playboy auszieht, soltle über sowas stehen.

        Mal ganz davon ab, das ich was ändern würde am Frauenfussbal, damit mehr action entsteht und dieser interessanter wird.

      • @ Maren

        „Von “Frauen können das nicht” über “Das sind unweibliche Kampflesben” bis “Höhö, machen die auch Trikottausch” sind alle Schattierungen des Sexismus dabei.“

        Das wird wohl alles so gewesen sein. Doch wäre es einfach gewesen, über die Sexisten herzuziehen, wenn man es denn nötig gehabt hätte, statt über Männer im allgemeinen. Letzteres folgt derselben Logik, wie ein Mann, der vielleicht von der ein oder anderen Frau mal ungerecht behandelt wurde und es dann „den Frauen“ so richtig zeigen möchte (durch Beleidigungen oder schlimmeres). Das ist es, woran die ganze Genderdebatte so krankt.
        Robin Urban sieht es schon ganz richtig.

  2. 60 Minuten haben die Deutschen schönen Fußball gespielt und dann die „Handbremse“ angezogen! Puh, das wäre dann beinah noch ins Auge gegangen! Jetzt müssen wir unseren Nachbarn helfen! 😉

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