Wann ist die Arbeit zwischen den Geschlechtern gerecht verteilt?

Eine Frage, die schwer zu beantworten ist, ist die, wann die Arbeit zwischen den Geschlechtern fair verteilt ist.

Kriterien können sein

  • Reiner Zeitfaktor
  • Anforderungen der Arbeit  (starke körperliche Arbeit, sehr Stressvolle Arbeit etc)
  • Intensität der Arbeit. (eine halbe Stunde kochen kann intensiv sein oder darin bestehen die Fertigpizza in den Ofen zu schieben und dann fernsehen zu schauen)
  • Beliebtheit der Arbeit
  • Flexibilität der Arbeit

Letztendlich bringen diese Faktoren eine hohe Subjektivität in die Bewertung. Wenn jemand lieber einem Bürojob nachgeht als zB bei dem schreienden Baby zu bleiben, ist das dann gerecht verteilt, wenn beide gleich lang beschäftigt sind?

Letztendlich ist die Aufteilung der Arbeiten insofern immer auch Sache der Partner innerhalb einer Beziehung. Wenn beide mit der Aufteilung glücklich sind, ist sie dann per se gerecht? Was ist, wenn  beide die Tätigkeiten nicht tauschen wollten, also meinen, die für sie, aus ihrer Sicht, bessere Arbeit zu haben?

Wann ist eurer Meinung nach die Arbeit zwischen den Geschlechtern gerecht verteilt?

122 Gedanken zu “Wann ist die Arbeit zwischen den Geschlechtern gerecht verteilt?

      • @Christian
        Hm, so meinte ich das nicht. Rein die Betrachtungsweise.

        Also mein Senf: Auf Geselslchaftlicher Ebene wäre die Arbeit gerecht verteilt, wenn Mann und Frau die gleiche Lebenserwartung hätten, die gleichen Erwerbsstunden vorzuweisen hätten, die gleichen Krankheitsbilder etc. Dies ist aber nicht gegeben, zu lasten der Männer. Es ist sehr eindeutig, das Frauen wesenltich weniger Arbeiten, wesentlich weniger Leisten als Männer. Weniger Stunden, weniger Burnout, weniger verschleiserscheinungen des Körpers. Würden heute keine Frauen mehr zur Arbeit gehen, würde das gar nicht auffallen. Die Männer würden die Aufgaben nebenbei miterledigen. Wenn allerdings Männer nicht mehr Arbeiten würden, sähe es sehr düster aus: Kein Strom, kein Wasser, kein Essen, keine Müllabfuhr, keine Sicherheit, niemand der Brände löscht.

        Auf Paarbeziehungsebene sieht es ähnlich aus. Da Frau sich gezielt den Versorger suchen, ist schon die Jobwahl auf angenehm und möglichst wenig stress ausgelegt, was dann noch weiter reduziert wird, sobald ein Kind da ist. Wir haben auch hier wesentlich weniger Arbeitsstunden, wesentlich weniger Stress. Auch durch die Veränderung der Hausarbeit. Heutige Hausarbeit ist mit der Hausarbeit von 1950 nicht mehr zu vergleichen. Gerecht wäre auch hier, wenn Mann und Frau in etwa gleich viele Erwerbsstunden aufzuweisen hätten, gleichviel Freizeit, wovon Frauen ja auch wesentlich mehr haben, deshalb können Frauen auch 80% der Konsumentscheidungen treffen, sie haben einfach die Zeit, um shoppen zu gehen, gleichviel Erziehungszeit mit dem Kind. Gerade letzteres hätten Väter gerne, wird ihnen aber durch die Arbeitsverweigerung der Frauen verwehrt.

  1. Es gibt keine gerechte Verteilung. Gerechtigkeiten sind subjektiv. Wie Geschlechter das untereinander regeln ist ihre Sache. Wenn sich Männer mehr Arbeit aufbürden als Frauen in ihrem Leben leisten, ist das ihre Entscheidung.
    Männer werden im Schnitt immer mehr arbeiten als Frauen. Die menschliche Natur, das menschliche Sexualverhalten lassen nichts anderes zu.

        • @Adrian

          Klar, das habe ich auch so verstanden.
          Aber die Frage, was eigentlich gerecht ist, wird ja in diesem Zusammenhang gern gestellt. Und eben mitunter strikt nach Stunden beantwortet. Was meiner Meinung nach nicht immer der richtige Weg ist. Es spielen mehr Faktoren hinein. Eben auch Persönliche Vorlieben und die Frage, wie viel Arbeit jemand freiwillig zusätzlich übernimmt – von dem Partner, der es übersauber haben will bis zu dem Partner, der mehr in eine Arbeitsprojkekt investiert als er müsste.
          Natürlich ist eine Aufstellung der reinen Stunden interessant. Aber sie ist nicht unbedingt so aussagekräftig.

      • Ach gerecht, gerecht, das ist eine müßige Diskussion. Ich fände es gerecht, wenn man alle Frauen nachträglich zur Bundeswehr einziehen würde, quasi als Sühneleistung.

    • @adrian
      Sicher das das ihre Entscheidung ist? Was hat der Mann denn für eine Wahl, spätestens wenn ein Kind da ist, ist schluss mit Wahl haben.

      • Kein Kind machen steht für Dich auf einer Stufe mit sich umbringen? Vielen Dank für diese Geringschätzung kinderloser Männer…

        Was hälst Du denn für eine adäquate Lösung?

      • @Adrian
        Von der Erpressung durch eine Frau, die ein Kind will, hast du wohl keine Ahnung. Lässt man sich einmal auf eine Verlobung ein, gerät man in einen Strudel aus List und Erpressung. Dann muss unbedingt geheiratet werden, natürlich teuer und nur vom Feinsten, dann muss eine große Wohnung her und ein größeres Auto, dann muss ein Kind her. Vorzugsweise lässt sich frau das vom Alpha von nebenan machen und vom Beta (die Kosenamen sind: Schlappschwanz, Jammerlappen, Versager, …) bezahlen. Dazu muss natürlich mehr Lohn her, also werden Überstunden gearbeitet. Aus Liebe ist der Mann mehr im Büro als bei seiner Familie. Eine Frau versteht so etwas nicht, weil Frauen nie für irgendetwas verantwortlich sind. Also fühlt sie sich betrogen. „Er hat keine Zeit mehr für mich, kümmert sich nicht um mich, dieser beziehungsunfähige Versager. Ich wusste es ja schon beim ersten Date, dass das nichts wird. Aber er hat mich ja betrunken gemacht und zu Sex gezwungen.“ Also lässt sich frau scheiden, lebt ohne ihren Mann, aber immer gerne mit seinem Lohn und seinen Kindern. So geht es dann auf zum nächsten Ausbeutungsopfer. Frauen heiraten sich hoch. Die Ausbeutung des Mannes ist die Einkommensquelle der Frau.

        Ich verstehe nicht, warum ihr Schwulen denselben Terror für euch haben wollt. Ohne Ehe habt ihr es viel schöner.

      • @adrian
        Sollte einfach nur der Anschauung dienen, ohne Wertung. Adäquate Lösung: Frauen muss die möglichkeit genommen werden, auf kosten der Männer zu leben, also abschaffung der Zugewinngemeinschaft, kein gemeinsames konto, keine Frauenförderung, keine Frauengesetze. Dadurch wird sich die Arbeitsleistung von Mann und Frau angleichen, die der Frauen geht nach oben, die der Männer nach unten und man trifft sich in der Mitte, so das beide Erwerbstätig sind und beide an der Kindererziehung teilhaben können.

      • „Von der Erpressung durch eine Frau, die ein Kind will, hast du wohl keine Ahnung.“

        Ich gestehe freimütig zu, dass ich als praktizierender Anhänger der griechischen Liebe keine Ahnung von den erpresserischen Absichten der Frauen habe.
        Allerdings habe ich Frauen in meiner Familie, ja sogar eine heiratsfähige Schwester in Partnerschaft, bei denen ich solche Eigenschaften nicht erkennen kann.

        „Ich verstehe nicht, warum ihr Schwulen denselben Terror für euch haben wollt. Ohne Ehe habt ihr es viel schöner.“

        Die Argumentation ist kaum stringent, da wir Schwulen schließlich keine Frauen heiraten wollen. Wenn aber von denen der „Terror“ ausgeht, brauchen wir uns vor der Ehe nicht fürchten.

      • @ imion
        „Dadurch wird sich die Arbeitsleistung von Mann und Frau angleichen, die der Frauen geht nach oben, die der Männer nach unten “

        Träumer! Ihr Heteros braucht doch nur einen Rock zu sehen, schon geht ihr auf die Knie und säuselt; „Ich mach alles für Dich!“ 😛

      • Ihr Heteros braucht doch nur einen Rock zu sehen, schon geht ihr auf die Knie und säuselt

        Nö, wenn der Richtige den Rock trägt, hat man einfach nur Spaß zusammen, ganz ohne Ausbeutung. 🙂

        Ich sag ja eh schon lange, dass (manche) Männer sogar die besseren Frauen sind. Nicht mal das kriegen Frauen auf die Reihe.

      • @ imion
        Nicht aus Furcht. Es sind doch wohl Hetero-Männer die Frauen die Welt zu Füßen legen, alles für sie tun würden. Das ist Teil ihres Balzverhaltens. Nur sollte man sich dann hinterher nicht beklagen, dass Männer alles machen müssen.

        Schon mal darüber nachgedacht, dass Männer es vielleicht so wollen? Haben nicht auch Männer diese Regeln aufgestellt, was mänlich sei und was nicht? Wird ein nichtarbeitender Mann von Männenr nciht genauso verachtet, als unmännlich oder Tucke verschrien?
        Hetero-Männer spielen das Geschlechterspiel mit Freuden mit. Also brauchen sie sich auch nicht zu beklagen.

      • @adrian
        Tja, das ist die Frage, ob das dann wirklich so freiwillig ist. Zum einen kommen die Hormone ins Spiel, die das Verhalten beeinflussen, was bei Frauen durch die Pille nicht mehr gegeben ist, da sie nicht in ihrem normalen Hormonhaushalt sind, und dann kommt natürlich noch die Erziehung durch die Mutter dazu, die massgeblich dazu beiträgt, das aus einem Mann ein sog. Gentleman, also ein Sklave der Frauen wird. Dann noch sowas wie die weiße Feder usw. Also von Freiwilligkeit hier zu sprechen ist so ne sache. Das ding ist, das es mal notwendig war, aber zu diesem Zeitpunkt haben auch Frauen noch ihren Teil geleistet, damit war es gerecht. Nur heutzutage haben Frauen alles auf den Mann abgewälzt, mithilfe des Feminismus, so das das grösste Problem von Frauen ist, ob sie sich die Beine rasieren sollen oder nicht. Wenn man halt keine Probleme hat, dann macht Frau sie sich.

        Und nein, mit Freuden kann zu keinem Zeitpunkt die Rede gewesen sein, eher stoische Pflichterfüllung.

        Und das mit der Furcht sollte ein spass sein, auf die angry Scotsman begründet, die ja auch einen Rock tragen 😉

  2. Wann ist eurer Meinung nach die Arbeit zwischen den Geschlechtern gerecht verteilt?

    Diese Frage kann man schlicht nicht stellen. Was ist die Arbeit? In welcher Einheit wird Arbeit gemessen? Ist körperlich anstrengende Arbeit weniger anstrengender Büroarbeit gleichgeordnet? Geht der durch Arbeit geschaffene Mehrwert in die Berechnung mit ein? Wenn ja, wie wird der Mehrwert gemessen, als individueller Mehrwert, als gesamt-wirtschaftlicher Mehrwert? Wird Arbeit als Funktion des damit erwirtschafteten Steueraufkommens beschrieben?

    Da man keine der oben genannten Fragen in einer Weise beantworten kann, die die ursprüngliche Frage beantwortbar machen würde, halte ich die ursprüngliche Frage für unbeantwortbar und darüber hinaus, jetzt mal in plain speech für einen Kotau an die herrschende feministische Gerechtigkeitsdoktrin. Wer hätte sich je die Frage gestellt, ob die Arbeit zwischen Mittelschicht und Unterschicht GERECHT verteilt ist und ob der Nutzen, den die Mitglieder der jeweiligen Schicht aus ihrer Lebensarbeitszeit ziehen können, GERECHT verteilt ist? Wenn man sich regelmäßig auf diesen Karren der gerechten Verteilung von Arbeit zwischen Männern und Frauen setzen lässt, dann gibt man unnötig Boden an Feministen preis ohne etwas von dieser pseudo-Diskussion zu haben. Abgesehen davon habe ich eine Gegenfrage: Wie verhält sich das Prinzip der Arbeitsteilung zur Frage der gerechten Verteilung der Arbeit zwischen den Geschlechtern? Noch so eine Frage, die man kaum beantworten kann… es sei denn, man fängt an, Hierarchien zu bilden und auf den Müllmann herunter zu schauen oder findet Ihr es gerecht, dass es immer ungelernte zumeist mit Hauptschulabschluss versehene Männer sind, die den gesellschaftlichen Müll wegräumen müssen?

    • @Michael
      „oder findet Ihr es gerecht, dass es immer ungelernte zumeist mit Hauptschulabschluss versehene Männer sind, die den gesellschaftlichen Müll wegräumen müssen?“
      Ja, denn wenn sie einen anderen Abschluss hätten, hätten sie einen anderen Beruf ergreifen können, so wird jeder nach seinen fertigkeiten eingesetzt. Das einzige was mich wurmt ist, das es eben nur Männer sind, während sich die Damen von Männern durchfüttern lassen. Dagegen sollte etwas unternommen werden.

      • Wow, Du glaubst noch an die Meriokratie im Schulsystem. Wie ist es dann, wenn alles so gerecht zugeht nur zu erklären, dass Jungen im Schulssystem erhebliche Nachteile haben? Wieso landen Kinder aus der Unterschicht auf der Sonderschule und dort erweisen sich viele von Ihnen gar als überdurchschnittlich begabt, während „Problem“-Kinder aus der Mittelschicht kaum Gefahr laufen, in der Sonderschule zu versacken? Und selbst wenn ich das „Fähigkeiten“-Argument dann einmal Ernst nehme, dann bleibt die Frage, was ist eine gerechte Entlohnung. Ist es gerecht, dass die Maskenhopper-Tante im Arbeitsamt für die zwanzig Einträge in Masken pro Stunde besser bezahlt wird als der Müllmann, der von früh morgens bis spät am Nachmittag schwere Tonnen wuchtet? Nur weil man das Mausschieben erst ab einem Realschulabschluss unternehmen darf?

      • Das ist eine naive Sicht auf die Dinge, lieber imion. Wenn der ungelernte Müllmann mit seiner Aufgabe fertig ist, ist der Müll weg von der Straße. Das heißt auch Ratten, Ungeziefer und Gestank sind weg.
        Anders Beispiel. Ein gelernter Koch bereitet am Tag in einer großen Küche 100 – 200 Mahlzeiten zu, die 100 – 200 Gäste satt machen.
        In beiden Beispielen ist sofort klar, welchen Nutzen die jeweilige Tätigkeit hat.

        Kontrastierend dazu hat der Chief Advisor Human Ressources am Tag 5 Meetings und drei Conference Calls. Was war der Nutzen seines Tages und warum verdient er/sie (machen wir uns nichts vor, es ist i.d.R. eine sie) das 5fache des Müllmanns/Kochs.
        Weiteres Kontrastbeispiel: Warum verdient der Senior Manager of Investor Relations, der wesentliche Teile seiner Arbeit an externe Mitarbeiter auslagert, das 10fache dessen, was ein Müllmann oder Koch verdient?
        Welche nennenswerte Leistung haben die beiden High Potentials vollbracht?

        Und die wichtigste Frage: Wer würde eher vermisst, würde er seinen Job nicht machen, die High Potentials oder die Geringqualifizierten?

      • @ Haselnuss
        Schon mal was von Angebot und Nachfrage gehört?

        „Warum verdient der Senior Manager of Investor Relations, der wesentliche Teile seiner Arbeit an externe Mitarbeiter auslagert, das 10fache dessen, was ein Müllmann oder Koch verdient?“

        Weil die Firma es sich leisten kann. Und sie kann es sich deshalb leisten weil Nachfrage besteht, von Nachfragern die bereit sind entsprechend zu zahlen.

        Aber Haselnuss, Du darfst natürlich gerne für Deine Müllentsorgung oder Dein Essen mehr bezahlen.

      • @Adrian
        Verschone uns doch mit diesen jahrhundertealten Kalauern der politischen Ökonomie! Die Theorie der Preisbildung über Angebot und Nachfrage war schon widerlegt, bevor sie sich irgendein VWLer ausgedacht hat. Mir ist es jedenfalls wichtiger, dass ich nicht auf einer Müllkippe lebe als dass irgendein Sesselfurzer am Tag drei Anrufe tätigt. Mir ist nicht zu verhungern wichtiger als irgendwelche Luxushandtaschen. Akzeptiert man, dass sich Preise aus Werten ergeben und der Wert die durchschnittliche gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit ist, so werden all diese Lohnunterschiede erklärbar. In der Marxschen Theorie ist die Erklärung überhaupt kein Problem.

      • „Weil die Firma es sich leisten kann. Und sie kann es sich deshalb leisten weil Nachfrage besteht, von Nachfragern die bereit sind entsprechend zu zahlen.“
        Völliger Quatsch. Investor Relations ist ein Modeberuf, den keiner wirklich versteht, dessen Nutzen man nicht berechnen kann. Aber um das beurteilen zu können, müsstest du natürlich wissen, was den Beruf Senior Manager Investor Relations ausmacht. (Was du, behaupte ich mal, nicht tust.)

        „Aber Haselnuss, Du darfst natürlich gerne für Deine Müllentsorgung oder Dein Essen mehr bezahlen.“
        Verwechsle mich nicht mit einer linken Socken, nur weil ich sage, dass gewisse Dinge in diesem Land schlecht laufen – zB ist die soziale Hierarchie sehr nachrangig nach Befähigung geordnet.

      • @michael
        Mit den Jungs sind wir einer Meinung, da läuft alles schief, das fällt auch darunter was ich schrieb, das Frauen nicht mehr durchgefüttert werden sollen. Nichtsdestotrotz haben wir immer noch über 300 möglichkeiten in diesem Land, um an das Abitur zu kommen. Lassen wir die Jungenbenachteiligung mal weg, die existiert keine Frage, dann gäbe es genügend möglichkeiten für den Müllmann einen anderen abschluss zu machen und dann einen anderen Job zu machen, wenn er das Talent hat.

        @haselnuss
        Auch solche Menschen sind notwendig, diese erschliesen neue Geschäftsfelder führen verhandlungen, was letztenendes zu Gewinnen führt, mit denen der Müllmann bezahlt werden kann. In einem gebe ich dir recht, es läuft was schief in der Wirtschaft, dies hängt aber vor allem mit unserem Staat zusammen, der sich zu sehr in die Wirtschaft einmischt, sei es mit Staatskonzernen oder der Bankenrettung. Ich denke, das das ideale wäre, das der Statt die Rahmenbedingungen festlegt in denen die Wirtschaft arbeiten kann und sich ansonsten raushält und sich um die infrastruktur kümmert.

      • Lassen wir die Jungenbenachteiligung mal weg, die existiert keine Frage, dann gäbe es genügend möglichkeiten für den Müllmann einen anderen abschluss zu machen und dann einen anderen Job zu machen, wenn er das Talent hat.

        Und wer lehrt dann den Müll?

        • @Michael Klein

          „wenn er das Talent hat.“

          Das ist ja das große Problem. Er hat es meist nicht.

          Natürlich muss immer jemand den Müll leeren. Was aber besagt das? Es ist eben eine Tätigkeit, die man recht problemlos an die am wenigsten mit geistigen Talent versehenen abgeben kann. Es wird immer Personen geben, die weniger intelligent sind.

      • Die, die eben nicht die Realschule oder das Gymnasium schaffen. Die Menschen sind nicht gleich, nicht jeder kann Programmierer oder Firmenchef werden von seinen Talenten her.

      • „Das ist ja das große Problem. Er hat es meist nicht.

        Natürlich muss immer jemand den Müll leeren. Was aber besagt das? Es ist eben eine Tätigkeit, die man recht problemlos an die am wenigsten mit geistigen Talent versehenen abgeben kann. Es wird immer Personen geben, die weniger intelligent sind.“
        Ich finde es richtig süß, dass in Deutschland alle denken, die „Klugen und Begabten“ wären oben und die Minderbemittelten wären unten. Gerade angesichts solcher Befunde, wie sie Herr Klein seit Jahren schildert, ist das total putzig.

      • @haselnuss
        Nun, irgendeine Fähigkeit hatte dieser jemand ja, um nach oben zu kommen und sich dort zu halten. Eine Fähigkeit, die der Müllmann offensichtlich nicht hat.

      • Richtig, sie gehören durch Geburt zur Ober- oder Mittelschicht. Tolle Fähigkeit. Und eine lückenlose philosophische Rechtfertigung.

      • @haselnuss
        Wenn es nur durch geburt wäre, dann würde sich dieser Jemand nicht halten. Dort schwimmen zu viel Haie im Becken, die an seinem Posten interessiert sind. So einfach ist es auch nicht.

      • @imion:
        Der empirische Befund spricht bezüglich Schulerfolg eine deutliche Sprache. Männlich, Ausländer, Unterschicht = schlechterer Schulabschluss unabhängig von der Leistung

        Der Schulabschluss wird im weiteren Leben als Qualifikation gesehen, niemand überprüft, ob er objektiv wahr ist.
        Irgendeine Lehre ohne Hauptschulabschluss? Kaum möglich. Eine gute Lehre ohne guten Realschulabschluss? Extrem schwer. Ein Studium ohne Abitur? Unmöglich.
        So werden auf Jahre die Weichen gestellt.

        Wie hält man sich „oben“? Wie jeder andere auch, man täuscht Kompetenz vor und knüpft Netzwerke. Mehrere meiner Mitabsolventen sind trotz recht schlechtem Abschluss in der Firma untergekommen, in der Papi/Mami arbeitet. Beruf Sohn/Tochter eben.

      • @haselnuss
        „Der Schulabschluss wird im weiteren Leben als Qualifikation gesehen, niemand überprüft, ob er objektiv wahr ist.“
        Stimmt nicht, dafür gibt es einstellungstests, vorstellungsgespräche und Probewoche(kein Praktikum)

        „Irgendeine Lehre ohne Hauptschulabschluss? Kaum möglich. Eine gute Lehre ohne guten Realschulabschluss? Extrem schwer. Ein Studium ohne Abitur? Unmöglich.
        So werden auf Jahre die Weichen gestellt.“
        Aber das kann man erreichen, wie gesagt, es gibt über 300 Wege das Abitur zu machen. Wenn es da schon fehlt.. nur mal ein Beispiel, an meiner früheren Berufsschule gibt es auch den Schulzweig, bei dem man seinen Hauptschulabschluss nachmachen kann. Durchfallrate weit über 60%. Nicht, wegen den Lehrern, nicht, weil es die Schüler evtl. nicht draufhätten, zuallerst scheitert es schon am erscheinen in der Schule. Und sorry, da ist man selbst schuld.

        „Mehrere meiner Mitabsolventen sind trotz recht schlechtem Abschluss in der Firma untergekommen, in der Papi/Mami arbeitet. Beruf Sohn/Tochter eben.“
        Aber wie lange werden sie sich halten können? Wie lange, wenn genügend auf den gleichen Job scharf sind? Dann hilft auch das Sohn/tochter nicht mehr.

      • Da muss ich Imion tatsächlich mal beipflichten, es gibt tausend Wege seine Ziele zu erreichen. Vor drei Jahren hatte ich einen miesen Hauptschulabschluß, nun steh ich mit super Noten vorm Abitur. Es geht alles. Die meisten wissens nur nicht, daher die (absolut fürchterliche) Drillung von Kindern in der Schule, damit aus denen mal was wird. Wenn man mit 16 die Schule ohne Abschluß verlässt heisst das nicht, dass es so bleiben muss.

        Auch bei den Chefs und Personalern muss es kein Minus sein, die meisten werten die Eigeninitiative die für sowas nötig ist sehr hoch.

      • @Christian

        Natürlich muss immer jemand den Müll leeren. Was aber besagt das? Es ist eben eine Tätigkeit, die man recht problemlos an die am wenigsten mit geistigen Talent versehenen abgeben kann.

        Das war wieder unser tägliches Wort zum Sonntag von unserem Hauskapitalisten. Dass Männer in unserem System die Drecksjobs machen, deshalb früher sterben und schlechter bezahlt werden, ist keine technische Notwendigkeit. Es ist die kapitalistische Notwendigkeit. Der Kapitalismus ist fortschrittsfeindlich. Er lässt es nicht zu, dass Jobs automatisiert werden oder wenigstens sicher gemacht werden. Denn dann wären sie nicht mehr profitabel. Es ist vernünftiger (weil billiger), einen Massenmord an Männern zu begehen, als menschliche Arbeitsverhältnisse einzurichten.

        Wer den Sexismus gegen Männer beenden will, dem bleibt also nichts als das Feminat und den Kapitalismus, auf das es sich stützt, zu sprengen. Eine kommunistische Revolution ist die beste und die einzige Männerbewegung.

      • Ich wiederhole, die empirischen Befunde sind bezogen auf die untersuchten Schulen eindeutig.
        Wenn ihr einen kennt, bei dem konträre Befunde zu finden sind, widerlegt das selbstverständlich alles.

      • @zhen
        „Dass Männer in unserem System die Drecksjobs machen, deshalb früher sterben und schlechter bezahlt werden, ist keine technische Notwendigkeit.“
        Hier muss ich Christian mal in Schutz nehmen, das hat er nicht geschrieben.

        @haselnuss
        Die Studien bestreitet ich ja auch nicht. Nur beziehen sich diese auf die Regelschule. Es gibt dann aber noch andere möglichkeiten, seine abschlüsse zu machen.

      • @Maren, Imion:
        Da muss ich Imion tatsächlich mal beipflichten, es gibt tausend Wege seine Ziele zu erreichen. Vor drei Jahren hatte ich einen miesen Hauptschulabschluß, nun steh ich mit super Noten vorm Abitur. Es geht alles.

        Darf ich vermuten, dass du in deinem jugendlichen Leichtsinn/Trotz/Protest die Schule geschmissen hast? Aus einem relativ gebildeten Elternhaus kommst?

        (Warum werde ich den Eindruck nicht los, dass sogenannt linke Feministinnen regelmäßig zu den eifrigsten Sozialdarwinistinnen mutieren, wenn Unterschichtjungen sowas wie Anflüge von Aufmerksamkeit zuteil wird?)

        Ihr verkennt imho, wie nachhaltig und dauerhaft ein Bildungssytem elementare Fähigkeiten, und vor allem elementares Zutrauen, verschütten kann.

        Die zweiten Bildungswege sind ohne Zweifel gut und wichtig, allerdings macht das das Bildungssystem wohl nennenswert kaum besser.

      • @nick
        „Ihr verkennt imho, wie nachhaltig und dauerhaft ein Bildungssytem elementare Fähigkeiten, und vor allem elementares Zutrauen, verschütten kann.“
        Oh nein, glaub mir, ich erlebe das gerade Live mit. Das das mist ist, was mit Jungs in der Schule passiert, das Jungs hier massiv diskriminiert werden, das bestreite ich auch nicht und will das auch nicht schönreden, noch will ich dazu aufrufen, das es so bleiben soll wie es ist. Ich möchte auf alternativen aufmerksam machen, solange dieses System noch existiert, damit es für die Jungs weitergehen kann, damit sie nicht vollends hinten runterfallen. Eine Bildung auf dem zweiten Bildungsweg ist weit besser, als gar kein Abschluss.

    • @Michael Klein

      Aber die Frage wird ja so gestellt. Eigentlich in jeder Diskussion zum Thema „welches Geschlecht ist schlechter gestellt“.

      Es gibt ja dutzende von Arbeitsstundenaufstellungen. Aber wenig Bewertungen der Arbeiten nach Vorlieben.

      Deswegen habe ich ja auch die Frage in den Raum geworfen, ob nicht der eigentlich Schlüssel zur Bewertung ist, ob der andere tauschen würde.

        • @Michael Klein

          Ich denke man muss sich dieser Frage stellen, wenn man Geschlechterverhältnisse bewerten will. und sei es nur indem man die verschiedenen Bewertungssysteme neben einer Stundenaufstellung deutlich macht oder eine Zusatzbewertung nach anderen Kriterien durchführt.

          Ob das möglich ist, ist eine andere Frage.

          Vielleicht wäre es zB interessant beide Parteien bestimmte Tätigkeiten mit Punkten nach „Unbeliebtheit“ bewerten zu lassen und diese dann mit den erforderlichen Arbeitsstunden zu multiplizieren und das jeweils nach dem typischen Arbeitsablauf beider Geschlechter

          Interessant würde ich auch Lebensbetrachtungen finden statt Arbeitsstunden pro Woche. Da würde dann auch die Zeit bei reinen Hausfrauen, wenn die Kinder aus dem Haus sind, deutlich werden, also so mit 32 (Alter der Mutter bei Geburt des 2ten Kindes) + 19 Jahre (evtl Auszugsdartum = 51 jahren bis zur Rente mit 65-67.

          Oder man kann beide Geschlechter eine Planung für eines „gewünschten Leben“ aufstellen lassen und diese mit dem Ablauf des „tatsächlichen Lebens“ vergleichen und dann schauen, wer seinen Lebensentwurf eher umsetzt. Es wäre sicherlich interessant zu sehen, ob da bei Männern mehr Kinderbetreuung bzw. bei Frauen Vollberufstätigkeit mit Drittbetreuung der Kinder herauskommt bzw. wie diese sich das Leben ihres Partners im „gewünschten Leben“ vorstellen.

          Ich glaube also kurzum, dass man da durchaus interessante Antworten bzw. Ergebnisse erhalten kann

      • Christian:

        Ich denke man muss sich dieser Frage stellen, wenn man Geschlechterverhältnisse bewerten will.

        Warum sollte man das wollen? Was ist der Nutzen davon? Wenn ich weiß, wer mehr Kinderbetreuung betreibt, was dann? Für wen ist das interessant außer für diejenigen, die daraus Kapital schlagen wollen? Warum sollte mich das interessieren, wieviel Zeit jemand, der sich enschieden hat, Kinder in die Welt zu setzen und von dem ich daher erwarte, dass er die Verantwortung für seine Enscheidung auch ALLEINE trägt, damit zubringt Kinder zu betreuen? Warum sollte das jemanden außerhalb des damit beschäftigten Couples interessieren? Warum müssen wir in der Öffentlichkeit, die Arrangements innerhalb von Beziehungen diskutieren?

        • @Michael Kleine

          Wir müssen natürlich nicht. Aber es ergibt interessante Gegenargumente bei der Frage, ob bestimmte Aufteilungen gewollt oder erzwungen sind und eine Betrachtung der Motive für eine bestimmte Aufteilung klärt auch vieles an den dahinterstehenden Druck.

          Meiner Meinung nach ist deine Kritik aber fast auf sozialwissenschaftliche Forschung an sich anzuwenden. Warum interessiert uns überhaupt, wie sich Leute verhalten und warum? Sie sollen sich doch verhalten, wie sie wollen. Warum müssen wir ihre Interaktionen an sich diskutieren?

      • @michael klein
        „Warum sollte mich das interessieren, wieviel Zeit jemand, der sich enschieden hat, Kinder in die Welt zu setzen und von dem ich daher erwarte“
        Ganz einfach, weil Männern dies verwehrt wird. Weil Frauen dadurch eine vollversorgung erhalten, auf kosten der Männer, ohne das Frauen etwas nennenswertes leisten. Weil die ganzen scheißjobs an Männern hängenbleiben, während sich die Frauen einen lenz machen. Deshalb sind solche Fragen wichtig.

      • „Wir müssen natürlich nicht. Aber es ergibt interessante Gegenargumente bei der Frage, ob bestimmte Aufteilungen gewollt oder erzwungen sind und eine Betrachtung der Motive für eine bestimmte Aufteilung klärt auch vieles an den dahinterstehenden Druck.“

        Meine Frage ist eine Frage nach dem Verwendungszusammenhang und nach dem Nutzen entsprechender Analysen. Und wenn ich mich auf Frage einlasse, dann legitimiere ich die Frage. Und wenn ich Dich richtig versteh, dann willst Du Dich auf die Frage einlassen, um den dahinter stehenden Druck offenzulegen. Warum sollte man das tun? Erst etwas legitimieren, um sich dann mit den „Hinterfrauen“ auseinander zu setzen. Warum lassen wir diese dämlichen Themen nicht einfach links liegen, anstatt sie durch Diskussion zu legitimieren?

        „Meiner Meinung nach ist deine Kritik aber fast auf sozialwissenschaftliche Forschung an sich anzuwenden. Warum interessiert uns überhaupt, wie sich Leute verhalten und warum? Sie sollen sich doch verhalten, wie sie wollen. Warum müssen wir ihre Interaktionen an sich diskutieren?i“

        Das sehe ich ganz anders. Ich würde immer noch die Mehrzahl der sozialwissenschaftlichen Untersuchungen für sinnvoll erachten, obwohl auch hier der Gendermüll alles mit Unsinn bedeckt, sinnvol dann, wenn Sie einen generalisierbaren Nutzen, eine Erkenntnis, die man aus dem Forschungsbereich herausheben und in einen anderen Kontext übertragen kann, oder dann, wenn Sie bestimmte Mechanismen offenlegen, die hinter sozialen Problemen stehen, z.B. dass man als Junge aus der Unterschicht darauf achten sollte, männliche Lehrer zu haben, damit man nicht gleich aussortiert wird usw. produzieren.

        Das sind konkrete Verwendungszusammenhänge. Wo ist der Verwendunsgzusammenhang dieses Gender-Unsinns? Was mache ich anderes, wenn ich nach Geschlecht differenziere, als Stereotype von gesellschaftlichen Gruppen, von DEN Männern und DEN Frauen in die Welt zu setzen, die sich im täglichen Leben nicht produktiv auswirken, sondern das Zusammenleben erschweren. Letztlich leben in einer heterosexuellen Beziehung nicht DER Mann und DIE Frau zusammen, sondern EIN Mann und EINE Frau. Wie die beiden Ihre Arbeit, ihr Zusammensein organisieren, ist deren Problem. Es ist mit Sicherheit nicht das Problem von Genderisten, die sich für DIE Frau einsetzen. Ich behaupte, dass derartige Fragestellungen Unfrieden in der Gesellschaft stiften, weil sie eine Differenz suggerieren, wo keine ist. Kurz: Im Gegensatz zu sozialwissenschaftlicher Forschung, die diese Bezeichnung verdient, ist der Gegenstand meiner Kritik ohne angebbaren Nutzen und darüber hinaus schädlich.

        • @michael Klein

          „Erst etwas legitimieren, um sich dann mit den “Hinterfrauen” auseinander zu setzen. Warum lassen wir diese dämlichen Themen nicht einfach links liegen, anstatt sie durch Diskussion zu legitimieren?“

          In dem Bereich gibt es denke ich zwei Thesen. Die eine hast du bereits genannt: Lieber gar nicht erwähnen, wenn man sie beachtet, dann verschafft man ihnen Wichtigkeit.

          Die andere ist: Ein Thema, zu dem man nichts sagt, wird durch die andere Seite besetzt.

          Ich neige eher der zweiten These zu.

          Aus meiner Sicht ist das Thema nicht mehr totzuschweigen, es hat bereits Wichtigkeit. Dazu wird es zu häufig angesprochen und zu viele Studien dazu gebracht, mal mit diesem, mal mit jenem Ergebnis.
          Es ist daher wichtig, dass es auch eine Stellungnahme gibt, die nicht aus zB dem Feminismus kommt. Ich bin immer ein Freund davon, den Leuten die Möglichkeit zu geben, beide Positionen zu lesen und sich dann selbst ein Bild zu machen.

          „Das sind konkrete Verwendungszusammenhänge. Wo ist der Verwendunsgzusammenhang dieses Gender-Unsinns? Was mache ich anderes, wenn ich nach Geschlecht differenziere, als Stereotype von gesellschaftlichen Gruppen, von DEN Männern und DEN Frauen in die Welt zu setzen, die sich im täglichen Leben nicht produktiv auswirken, sondern das Zusammenleben erschweren“

          Meine Meinung dazu ist: Um so bekannter die Gegenargumente, um so schwerer ist es für Theorien aus dem Genderfeminismus eine absolute Position einzunehmen. Das mag das tägliche Leben zweier Personen, die sich mit dem Thema nicht beschäftigen, nicht betreffen, aber es betrifft Auseinandersetzungen auf gesellschaftsgestalterischer Ebene.
          Ich würde mich freuen, wenn dereinst einer radikalen Genderfeministin erwidert wird „Aber ihre Position ist ja mit diesen oder jenen Forschungen nicht in Einklang zu bringen, was sagen sie denn dazu“ statt „Na, wenn ihr das so sagt, dann muss es wohl so sein“.

          Im übrigen bin ich ein erklärter Freund der Diskussion. Ich finde es falsch aus dogmatischen Gründen keine inhaltliche Auseinandersetzung zu suchen. Man mag den Diskussionspartner nicht überzeugen können, aber vielleicht Leser der Diskussion und man hinterfragt auf diesem Weg auch immer seine eigene Position kritisch, was nie schadet.
          Ich würde mich daher freuen, wenn eine Feministin wie etwa Lantzschi oder Helga von der Mädchenmannschaft oder auch gemäßigtere wie Kathrin eine Diskussion suchen und würde mich bemühen, sie sachlich zu gestalten (ob mir das immer gelingt wäre eine andere Frage). Ich gehe ja davon aus, dass meine Theorien eine sachliche Diskussion aushalten und wenn nicht, dann muss ich mich fragen warum und entweder mehr lesen, damit ich es verstehe oder feststellen, dass meine Theorien in diesem Punkt fehlerhaft sind.

          Es ist einer der Punkte, die mich am (radikalen?) Genderfeminismus am meisten stören: Das radikale dogmatische Ausblenden anderer Meinungen.

      • Hallo Christian,

        damit wir nicht aneinander vorbeireden – ich bin nicht dagegen, über Genderistischen Blödsinn zu diskutieren, aber wenn, dann bitte unter dem richtigen Frame. In England verfolgen wir das Ziel, Genderisten in eine öffentliche Diskussion zu zwingen, was im IEA blog vor kurzen recht gut gelungen ist. Dabei gibt man Genderisten Gelegenheit, sich zu blamieren und zu zeigen, dass sie keinerlei Argumente haben.

        Einem Diskurs Legitimation zu verschaffen, indem man sich unkritisch daran beteiligt und ihn Ernst nimmt, ist etwas anderes und aus meiner Sicht der falsche Ansatz. Man kann nicht über jeden Blödsinn diskutieren. Manche Sachen sind einfach falsch, und entsprechend kann man sie nur richtig stellen. Nimmt man sie ernst, dann mag das der eigenen Werthaltung entsprechen, strategisch betrachtet ist es ein Fehler, weil am Ende immer steht, dass man ernsthaft darüber diskutiert hat und eben nicht, dass man Unsinn richtig gestellt hat.

  3. „oder findet Ihr es gerecht, dass es immer ungelernte zumeist mit Hauptschulabschluss versehene Männer sind, die den gesellschaftlichen Müll wegräumen müssen?“

    Eigentlich schon.

  4. also zunächst finde ich das die frage eigentlich falsch ist, weil als nächste nach der antwort die einflussnahme kommt sich doch richtig/gerecht zu verhalten und das kann/ist je nach mensch dann eben unerträglich.

    die frage nach unserer freiheit scheint mir wichtiger als ein versuch es gerecht zu machen.

    um aber auf deine gerechtigkeitsfrage einzugehen, ist die verteilung der arbeit wirklich ungerecht oder vielmehr eine ergebnis von entscheidungen für die wir selber verantwortlich sind und darum ist es richtig für die folgen gerade zu stehen.
    preferenzen der partnerwahl ergeben doch zwangsweise das sehr oft frauen weniger verdienen, weil frau wert auf höheren status/geld bei männern legt. schwanger werden frauen und so ergibt sich dann automatisch eine aufgabenverteilung. ich behaubte mal das sehr viele frauen in der mutterrolle eine seite an sich entdecken die ihnen sehr gut gefällt und auch lieber mutter sind als zu arbeiten, um geld zu bekommen. die kibuzim in israel sind da ein bsp. ungerecht ist da höchstens die mangelnde anerkennung bzw abwertung.
    gerecht ist das weil wir unterschiedlich sind und andere fähigkeiten haben.

    es scheint mir auch problematisch gerechtigkeit nur auf geld zu beziehen. wie wertvoll ist mitzuerleben wie die eigenen kinder aufwachsen oder teilzuhaben an deren leben.

    ein gedanke noch wie weit entfernt sind wir mit dem gerechtigkeitsgedanken vom neid und von missgunst anderen menschen gegenüber.

    darum ist für mich der gedanke ‚freiheit‘ zentraler für unser zusammenleben…

    • @holger
      „es scheint mir auch problematisch gerechtigkeit nur auf geld zu beziehen. wie wertvoll ist mitzuerleben wie die eigenen kinder aufwachsen oder teilzuhaben an deren leben.“
      Eben. Und es ist absolut ungerecht, das Frauen das unterbinden mit ihrer Partnerwahl, mit ihrem Anspruch ständig durchgefüttert werden zu wollen.

  5. Die Arbeit zwischen den Geschlechtern kann man nicht gerecht verteilen, aufgrund der biologisch bedingten Geschlechtsunterschiede hinischtlich der Eignung für verschiedene Arbeiten und aufgrund der Tatsache, dass Erfolg bei der Erwerbsarbeit & Bildungstand Männer attraktiver macht, und Frauen nicht oder teilweise sogar unattraktiver. Männer und Frauen führen eben von Natur aus ein anderes Leben, das kann man nicht überwinden. Wenn frau dies versucht, so z. B. durch Gender Blödstreaming, wird alles nur noch schlimmer für beide Seiten.

    Man kann aber grobes Unrecht vermeiden. Wenn die Frau z. B. darüber jammert, dass sie sich an der Fertigpizza einen Bruch gehoben hat, oder dass sie beim Kaffeekochen & Fernsehen so ins schwitzen gekommen ist, dass sie einen Schwächeanfall erlitten hat, kann man ihr in den meisten Fällen beweisen, dass sie übertreibt, sofern sie nicht z. B. an einer besonderen Erkrankung leidet, die bei Frauen natürlich in vielen Fällen psychischer oder psychosomatischer Natur ist – sie ist zumeist schließlich ein durch Männergewalt traumatisiertes Opfa. Es hieß diesbezüglich schon mal in einer ansonsten langweiligen Lektüre früher auf der Schule: „Frauen können nicht arbeiten. Wenn eine Frau eine Stunde arbeitet, ist sie drei Tage krank und liegt vier Tage im Bett…“

    Wenn das Weibchen dann z. B. über die Last der Brutpflege & Nestreinigung lammentiert, ist es trotz Überschäumungsgefahr der weiblichen Galle sinnvoll, dieses niedliche Wesen einmal darüber aufzuklären, dass es bei der Brutfplege Instinkte auslebt, was das Männchen uff da Arbeit meist nicht in dem Maße tut – schließlich ist der Kinderwunsch der Frauen viel stärker als der der Männer. Deshalb klauen brutlose Weibchen manchmal das Junge eines anderen Weibchens, oder „vergessen“ die Antibabypille.

    Es gibt meiner Meinung nach nur eine Lösung, die zwar nicht gerecht ist, aber der Gerechtigkeit am nächsten kommt, wenn sie auf die Mehrheit aller Männer und Frauen (Nicht für alle!) angewendet wird: Die Frau muss zurück an den Herd!

    Wenn ich eine Frau wäre, hätte ich damit keine Probleme. Kochen ist wirklich entspannend, da kriegt man den Herzinfarkt erst sechs Jahre später. Putzen auch. Und kein Wettbewerb dabei mit Geschlechtsgenossen. Kein Chef. Keine oft mobbenden Kollegen. Und oft mehr Schlaf. Das alles hält die Adern geschmeidig und schützt wirksam vor Arterienverkalkung. Und stärkt das Immunsystem – gut gegen Krebs. Besseres Essen und mehr Zeit dafür daheim. Olivenöl, frisches Gemüse, Antioxidathien, grünen Tee…

    Mit dem Labrador an die frische Luft, der dann – wenn männlich – die Vorgartenzwerge markiert. Fernsehgucken. Lesen. Blumen gießen. Oder, auch oft heute, mit anderen Männern im Internet flirten. Oder direkt Genshopping mit dem Briefträger – oder besser nicht, ist ja nicht statushoch genug und hat deshalb eh schlechte Gene. Kann der Ehemann nichts gegen machen, der kann froh sein, wenn er nicht gefeuert wird und dann Reparationsleistungen zahlen muss wie damals nach Versailes. Und, nicht vergessen, den Staat in jedem Konfliktfall auf der Seite haben, die Massenmedien und den Zeitgeist auch. Auch gut für die Adern.

    Abends kommt dann das „halbe Mangelwesen“ von der Arbeit nach Hause und kriegt erst mal eine rein dafür, dass der Herr Nachbar mehr Geld verdient (Hat mir echt mal einer so von seiner Alten erzählt!!!), und ihn dann zunörgeln, dass er sich noch mehr anstrengt…

    …aber es muss ja nicht in jedem Fall so schlimm sein, wenn die Frau dankbar und nett wäre, und die Ehe nicht einfach zerstören könnte, wäre das traditionelle Rollenverständnis für beide relativ angenehm.

    Das Schöne daran ist auch: In der Küche hat das Weibchen (zumindest ohne Laptop & Online-Partnerbörsen!) eine sehr geringe Begenungsrate mit anderen Männchen, wenn es dagegen in einer Männchendomäne einer Erwerbsarbeit nachgeht, eine sehr hohe. Letzteres gefährdet Ehe & Familie, weil sie sich dann mit viel höherer Wahrscheinlichkeit in einen anderen verliebt und „gegen ihre Gefühle nicht ankommt“. Und beide werden auch durch berufliche Veränderungen nicht auseinandergerissen, wie es oft leider heute passiert. Genau deshalb brauchen wir wieder die alten „Wie sich das gehört“-Verhältnisse, um die Familie, unsere Kinder und die Gesellschaft zu retten – auf das Männchen & Weibchen wieder zusammenfinden.

    Hier noch was zum Thema, einfach schön, ein konstruktiver Beitrag, damit sich Madame wieder in ihre Rolle als Frau fügt:

    • *Männer und Frauen führen eben von Natur aus ein anderes Leben, das kann man nicht überwinden.*

      Sowas. Ich hab immer gedacht, meine männlichen Mitstudierenden würden ähnlich leben wie ich, Bafög beantragen, nebenbei jobben, Unterricht besuchen, alles mit dem Fernziel Abitur/Studium/Ausbildung. Hab mich wohl geirrt, weil sie sind ja männlich und ich weiblich. Wo ist genau der Unterschied?

      *Es hieß diesbezüglich schon mal in einer ansonsten langweiligen Lektüre früher auf der Schule: “Frauen können nicht arbeiten. Wenn eine Frau eine Stunde arbeitet, ist sie drei Tage krank und liegt vier Tage im Bett…”*

      Würde ich dich ernstnehmen, würde ich auf die diversen Frauen verweisen, die neben der Arbeit auch noch Haushalt, Kinder und evtl. pflegebedürftige Anverwandte wuppen. So aber….

      *aber der Gerechtigkeit am nächsten kommt, wenn sie auf die Mehrheit aller Männer und Frauen (Nicht für alle!) angewendet wird: Die Frau muss zurück an den Herd! *

      Soso, wer wird denn ausgenommen von der Regelung? Die schäbbigen Frauen die keiner haben will? Hatten wir alles schonmal, hat langfristig nicht funktioniert.

      *wenn die Frau dankbar und nett wäre, und die Ehe nicht einfach zerstören könnte, wäre das traditionelle Rollenverständnis für beide relativ angenehm. *

      Nehmen wir mal an deine o.g. Regel setzt sich durch:
      Dankbar für etwas, was sie selber evtl. besser schaffen würde, aber nicht beweisen kann, weil die Regelung besteht, dass sie zuhause bleiben soll? Und nett, damit ihr nicht das Haushaltsgeld gekürzt wird?
      Und „die Ehe zerstören“ kann sie dann auch nur nicht, weil sie sonst auf der Straße sitzt.
      Finden Männer es echt so geil, wenn die Olle bei einem bleibt, nur weil ihr nix anderes übrig bleibt? Ich verstehs nicht…

      Jetzt mal ehrlich, wie klein muss das Selbstbewusstsein sein, wenn man seine Frau abschotten und per allgemeine Regelung in eine Rolle drängen will, aus Angst, sie könne anderen Männern begegnen? Und inwiefern ist das gerecht?

      • „Wo ist genau der Unterschied?“

        Der besteht zum Beispiel darin, dass eine Studentin, wenn sie will, fast garantiert ein Liebes- und Sexualleben hat, und ein Student noch lange nicht garantiert. Er bleibt oft unfreiwillig Single. Die Studentin wählt frei, ob sie einen Mitstudenten oder einen älteren, erwerbstätigen Mann als Partner hat, sie wählt frei zwischen Affäre und Beziehung, oder sogar Ehe – auch die Möglichkeit hat in dem Alter sie, nicht er. Die Partnersuche ist für ihn im Falle vieler Männer, gerade in dem Alter, ein Spießrutenlauf, während die Frau nicht nur Hundert Zuschriften von Männern im Internet am Tag kriegt, sondern, wenn sie will, fünf Kerle in drei Jahren hat (hat eine, die ich kenne, selbst zugegeben!), und an die mit lächerlich geringem Aufwand dran kommt.

        „Würde ich dich ernstnehmen, würde ich auf die diversen Frauen verweisen, die neben der Arbeit auch noch Haushalt, Kinder und evtl. pflegebedürftige Anverwandte wuppen. So aber….“

        Du nimmst mich bereits ernst und verweist deshalb auf diese Frauen. Ich verweise auf unsere hohe Suizidrate, gerade bei Jugendlichen (Je nach Statistik 9-12 mal so hoch bei Jungs wie bei Mädels!), auf die Arbeitsunfälle, auf die Obdachlosigkeit, aufs wie Dreck behandelt werden in Wehr-/Wehrersatzdienst, während ihr nach dem Abi Urlaub macht, den euer viel älterer, finanzstarker Freund finanziert usw. – tue doch nicht so, als hättet ihr es schwerer. Neben der Arbeit Kinder? Ihr lebt da etwas aus, was ihr ausleben wollt! Und arbeiten müsst ihr dabei nicht! Wir müssen das! Ihr habt zumindest eine gute Chance, ohne allzu viel Erwerbsarbeit durchs Leben zu kommen.

        „Soso, wer wird denn ausgenommen von der Regelung? Die schäbbigen Frauen die keiner haben will? Hatten wir alles schonmal, hat langfristig nicht funktioniert.“

        Die schäbigen kriegen meiner Erfahrung nach meist auch einen mit. Ausgenommen natürlich die homosexuellen und die wenigen beruflich wirklich ambitionierten.

        „Nehmen wir mal an deine o.g. Regel setzt sich durch:
        Dankbar für etwas, was sie selber evtl. besser schaffen würde, aber nicht beweisen kann, weil die Regelung besteht, dass sie zuhause bleiben soll? Und nett, damit ihr nicht das Haushaltsgeld gekürzt wird?
        Und “die Ehe zerstören” kann sie dann auch nur nicht, weil sie sonst auf der Straße sitzt.
        Finden Männer es echt so geil, wenn die Olle bei einem bleibt, nur weil ihr nix anderes übrig bleibt? Ich verstehs nicht… “

        Wir haben längst das Gegenextrem davon, dass die arme, unterdrückte Frau vom bösen, egoistischen Mann abhängig ist. Ein Gesetz, das Frauen an der Erwerbsarbeit hindert, will ich natürlich nicht. Ich will auch nicht Frauen mit der Brechstange, also mit finanzieller Abhängigkeit, regelrecht gefangen halten. Ich will nur, dass die Frau nicht auch noch durchs Scheidungs- und Unterhaltsrecht dafür belohnt wird, wenn sie die Ehe zerstört. Wenn sie für den dritten Ehebruch dann zur Belohnung einen Porsche haben kann. Ich will, dass keiner von beiden mehr gegen den anderen gewinnen kann. Im traditionellen Rollenverständnis ist das leichter. Dann kommen auch Ehen und Familien wieder leichter zustande. Aufgrund EURER Auswahlkriterien bei der Partnerwahl, an die ich mich nur anpassen will.

        Hat nicht funktioniert? Hat wunderbar funktioniert. Die Generationen unserer Großeltern feiern fröhlich goldene Hochzeiten und haben oft intakte Ehen. In unserer Generation geht bald gar nichts mehr. Es gibt auf beiden Seiten zu viele Scherbenhaufen. Zu viel Fluktuation. Zu viel bleibende Narben.

        „Jetzt mal ehrlich, wie klein muss das Selbstbewusstsein sein, wenn man seine Frau abschotten und per allgemeine Regelung in eine Rolle drängen will, aus Angst, sie könne anderen Männern begegnen? Und inwiefern ist das gerecht?“

        Das hat mit dem Selbstbewusstsein überhaupt nichts zu tun. Meine letzte Freundin arbeitete in einer klassischen Männerdomäne. Unabhängig von meinem Selbstbewusstsein hat sie dort meinen Nachfolger kennen gelernt. In der Küche hätte sie ihn nicht kennen gelernt. Ich will meine Freundin/Frau nicht abschotten und einengen, aber ich habe die BERECHTIGTE Angst davor, dass sie in einer Zeit mit hammermäßig vielen Single-Männern, die teilweise Pick Up können, in einer Männerdomäne arbeitet. Ich habe Angst vor dem Schmerz, der mir dann zugefügt wird. Ich habe Angst davor, mit so einer Kinder in die Welt zu setzen, bei der Rechtslage. Das hat rein gar nichts mit dem Selbstbewusstsein zu tun. Meine Ex ist übrigens heute noch der Meinung, die Beziehung ist einzig und allein an ihr gescheitert. Ich hätte NICHTS falsch gemacht. Und sie käme nie auf die Idee, mir mangelndes Selbstbewusstsein zu attestieren.

        Wie gerecht ist es, dass ein Mann, der eine Frau aufwändig erobert und alles für sie tut, einfach so weggekickt wird? Wie gerecht ist es, dass Frauen einer Erwerbsarbeit nachgehen dürfen, während Männer dies müssen? Wie gerecht ist es, dass Männer ohne Job keine Frau kriegen, und Frauen ohne Job mit einmal Fingerschnippen einen Mann? Wie gerecht ist es, dass Frauen erheblich länger leben als Männer, was dafür spricht, dass sie auch besser leben? Was ist gerecht daran, dass ihr Frauen in dem Maße mit uns Männern auf dem Arbeitsmarkt um das konkurriert, was uns attraktiv macht, und das auch noch mit Frauenquoten und Bildungsbenachteiligung von Jungen? Und das bei chronischem Mangel an Arbeitsplätzen? Und das, obwohl ein arbeitsloser Mann auf dem Partnermarkt kaum Chancen hat, und ihr das wisst? Machen wir euch das streitig, was euch attraktiv macht? Führen wir als erwachsene Männer in der Schule einen Geschlechterkampf gegen kleine Mädchen? Ihr macht sowas umgekehrt!

        Wieso soll ich einen Hehl daraus machen, dass ich euch Frauen überwiegend zurück in die Küche manövrieren will? Feministinnen machen auch keinen draus, sich über abgetrennte Penisse zu freuen, Männer im Knast als „artgerechte Haltung“ anzusehen und Männer in einem Fass Salzsäure als „gelöstes Problem“ – da bin ich wirklich sehr harmlos gegen.

        Wie müssen etwas dafür tun, dass sich Männer und Frauen nicht mehr in dem Maße wie jetzt als Wegwerfartikel behandeln.

      • Danke, Matthias, für die klaren Worte. Wenn du dich damit an Frauen richten wolltest, hättest du aber genauso gut an eine Wand reden können. Maren wird wie immer nichts von den Argumenten kapieren, nichts aus der Diskussion mitnehmen und beim nächsten passenden Artikel wieder ihren männerfeindlichen Sermon ablassen. ich kenne unsere „usual suspects“ mittlerweile nur zu gut.

      • Matthias,
        dir ist schon klar, dass Frauen eigenständige Wesen sind?
        Dass sie daher auch mal Sachen machen, die einzelnen Männern (wie dir) nicht gefallen?

        *Wie gerecht ist es, dass ein Mann, der eine Frau aufwändig erobert und alles für sie tut, einfach so weggekickt wird?*
        Und umgekehrt? Möchtest du bei einer Frau bleiben, an der dir nichts mehr liegt?

        *Wie gerecht ist es, dass Frauen einer Erwerbsarbeit nachgehen dürfen, während Männer dies müssen?*
        Auch die Miete von Frauen geht nicht von einem Hilfsfond ab.
        Auch Frauen müssen arbeiten.

        *Wie gerecht ist es, dass Männer ohne Job keine Frau kriegen, und Frauen ohne Job mit einmal Fingerschnippen einen Mann?*
        Ist das so?

        *Wie gerecht ist es, dass Frauen erheblich länger leben als Männer, was dafür spricht, dass sie auch besser leben?*
        Im Schnitt, mein Freund. Sonst gäbe es keine Witwer.

        *Was ist gerecht daran, dass ihr Frauen in dem Maße mit uns Männern auf dem Arbeitsmarkt um das konkurriert, was uns attraktiv macht, und das auch noch mit Frauenquoten und Bildungsbenachteiligung von Jungen?*
        sh. Punkt 2. Zudem sollte es euch nicht groß tangieren, höre ich nicht ständig, dass Männer sowieso in allem besser sind als Frauen? (Mammutjagen und Erfinder und so?)

        *Wie müssen etwas dafür tun, dass sich Männer und Frauen nicht mehr in dem Maße wie jetzt als Wegwerfartikel behandeln*
        Wie wäre es denn, wenn du damit anfängst, Frauen auch mal als eigenständige Wesen zu sehen, die auch unabhängig von deinen persönlichen Wünschen existieren und in keinster Weise verpflichtet sind diese zu erfüllen. Das wäre schonmal ein Schritt weg vom „Artikel“.

      • „*Wie gerecht ist es, dass ein Mann, der eine Frau aufwändig erobert und alles für sie tut, einfach so weggekickt wird?*“

        Ich finde die „Männer tun alles für Frauen“-Einstellung von ein paar Anwesenden hier ziemlich ungerecht. Mag ja sein, dass es öfter vorkommt, dass Männer den Frauen den Hof machen als umgekehrt, aber innerhalb einer Beziehung gibt es so viele Frauen, die sehr viel in ihrer Beziehung inverstieren, die alles Mögliche tun, um ihren Partner zu unterstützen und ihn glücklich zu machen, sich vielleicht sogar aufopfern, nur am Ende trotzdem den großen Arschtritt zu kassieren. Sowas passiert doch jeden Tag, bei Männern und Frauen.

        • @Stephi

          „aber innerhalb einer Beziehung gibt es so viele Frauen, die sehr viel in ihrer Beziehung inverstieren, die alles Mögliche tun, um ihren Partner zu unterstützen und ihn glücklich zu machen, sich vielleicht sogar aufopfern, nur am Ende trotzdem den großen Arschtritt zu kassieren“

          Ja, das würde ich auch so sehen. Es gibt genug Frauen, die sehr viel in eine Beziehung investieren.

      • @ Maren

        „Matthias,
        dir ist schon klar, dass Frauen eigenständige Wesen sind?
        Dass sie daher auch mal Sachen machen, die einzelnen Männern (wie dir) nicht gefallen?“

        Ich habe Frauen immer als eigenständig betrachtet. Die Eigenständigkeit kann aber auch so weit gehen, dass es bald gar keine Ehen und Familien mehr gibt. Spätestens dann, wenn die Eigenständigkeit der Frau, und gerade ihre finanzielle Unabhänigkeit vom Mann, Maßstab aller Dinge ist, damit – um mit Lady Bitch Ray zu sprechen – die Frau nicht „von irgend so nem Wichser“ abhängig ist, wird es kritisch. Die Eigenständigkeit des Mannes reduziert sich dadurch, dass er eine Familie gründet und Vater wird, ja auch. Ich meine jetzt nicht speziell in der Form, dass er dann in Sachen Hausarbeit von der Frau abhängig ist (Der Vorwurf kommt vom Feministinnen (Editiert: Bitte in Kommentaren möglichst sachlich und höflich bleiben und Beleidigungen vermeiden) ja immer gleich!), sondern dass er für Frau und Kinder Freiheiten aufgibt, Risiken eingeht, Zeit und Geld investiert, Verantwortung auf sich nimmt. Kann er das, sollte er das, wenn die Frau so sehr auf Eigenständigkeit pocht, ausdrücklich auch darauf, ihn „wegzukicken“, wenn ihr ein anderer über den Weg läuft? Auch emotionale Sicherheit ist eine wichtige Vorraussetzung für wirkliche Liebe. Beide Geschlechter sollten der anderen Seite möglichst viel emotionale Sicherheit bieten. Unsere Kinder werden, falls denn überhaupt noch vorhanden, uns ein Mehr an Stabilität in Ehen danken, zumindest in den meisten Fällen.

        „*Wie gerecht ist es, dass ein Mann, der eine Frau aufwändig erobert und alles für sie tut, einfach so weggekickt wird?*
        Und umgekehrt? Möchtest du bei einer Frau bleiben, an der dir nichts mehr liegt?“

        Ich strebe die lebenslange Einehe an. Verhaltensbiologisch betrachtet minimiert sie das Konfliktpotential zwischen den Geschlechtern. Solange man diese absolute, nicht-serielle Monogamie nicht mit der Brechstange erzwingt, so wie früher und heute noch in anderen Kulturen, ist sie eine gute Sache. Eine Singlegesellschaft mit viel Fluktuation und vielen Scherbenhaufen auf beiden Seiten kann es aus meiner Sicht nicht sein.

        „*Wie gerecht ist es, dass Frauen einer Erwerbsarbeit nachgehen dürfen, während Männer dies müssen?*
        Auch die Miete von Frauen geht nicht von einem Hilfsfond ab.
        Auch Frauen müssen arbeiten. “

        Aber Du wirst doch zugeben, dass eine Frau die Möglichkeit hat, zu heiraten und sich durchfüttern zu lassen, und ein Mann normalerweise nicht?!? Guck Dir mal an, was die moderne Verhaltensbiologie und Evolutionspsychologie dazu sagt, und was Statistiken dazu sagen!

        „*Wie gerecht ist es, dass Männer ohne Job keine Frau kriegen, und Frauen ohne Job mit einmal Fingerschnippen einen Mann?*
        Ist das so? “

        Eindeutig ja, gar kein Zweifel. Frauen können arbeitslos und dabei noch psychisch krank sein, ihr Postfach in der Internetpartnerbörse quillt dann immer noch über. Ich habe Frauen kennen gelernt, die hatten eine Borderline-Persönlichkeitsstörung, sahen dabei eher unattraktiv aus, aber hatten männliche Bewerber noch und nöcher um sich, auch offline. Eine habe ich kennen gelernt, die hatte schwere Depressionen und nahm Medikamente dagegen. Sie war damals rund ein Jahr krank geschrieben wegen dieser erheblichen Erkrankung. Männer hatte sie dennoch ohne Ende zur Auswahl. 120 Bewerber waren in ihrem Postfach, sagte sie.

        Männer ohne Job oder mit psychischer Erkrankung, besonders welche mit beidem, kriegen keine Frau. Die Frauen klicken heute Männer im Internet schon wegen 1000 mal harmloseren Sachen weg.

        „*Wie gerecht ist es, dass Frauen erheblich länger leben als Männer, was dafür spricht, dass sie auch besser leben?*
        Im Schnitt, mein Freund. Sonst gäbe es keine Witwer.“

        Ja, im Schnitt. Ich als Nichtraucher werde mit hoher Wahrscheinlichkeit manche rauchende Frau überleben. Nur, was heißt das denn: Wenn ihr Frauen im Schnitt älter werdet, spricht das doch dafür, dass ihr es im Schnitt auch besser habt. Warum werdet ihr dann vom Staat immer so bevorzugt? Warum dürfen wir Männer es nicht genauso gut haben? Wir haben euch doch gar nichts getan!

        „*Was ist gerecht daran, dass ihr Frauen in dem Maße mit uns Männern auf dem Arbeitsmarkt um das konkurriert, was uns attraktiv macht, und das auch noch mit Frauenquoten und Bildungsbenachteiligung von Jungen?*
        sh. Punkt 2. Zudem sollte es euch nicht groß tangieren, höre ich nicht ständig, dass Männer sowieso in allem besser sind als Frauen? (Mammutjagen und Erfinder und so?)“

        Männer sind in der einen Hinsichten besser, in den anderen schlechter. Mir geht es nicht ums besser oder schlechter sein als ihr – ich will doch nur mit einer Frau, die ich liebe, glücklich zusammenleben und mit ihr alt werden. Mir geht es darum, eine vergleichbare Lebensperspektive wie ihr zu haben. Und in Sachen Liebe, Sexualität und Familie habe ich nur dann eine Perspektive, wenn ich ein guter Versorger bin – und das nur wegen euren Auswahlkriterien bei der Partnerwahl. Eine Beziehung/Ehe kommt dann eher zustande und ihr verlasst einen guten Versorger mit viel geringerer Wahrscheinlichkeit. Eine Frau hat auch ohne Beruf oder mit wenig einträglichem eine ganz normale Lebensperspektive. Wer Familien und Kinder will, muss darauf Rücksicht nehmen.

        „*Wie müssen etwas dafür tun, dass sich Männer und Frauen nicht mehr in dem Maße wie jetzt als Wegwerfartikel behandeln*
        Wie wäre es denn, wenn du damit anfängst, Frauen auch mal als eigenständige Wesen zu sehen, die auch unabhängig von deinen persönlichen Wünschen existieren und in keinster Weise verpflichtet sind diese zu erfüllen. Das wäre schonmal ein Schritt weg vom “Artikel”.“

        Wir können natürlich immer mehr die eigene Eigenständigkeit betonen. Weder wir Männer noch ihr Frauen sind/seid zu irgendwas der anderen Seite gegenüber verpflichtet, solange wir nicht zueinander finden. Doch gerade das ist das Problem: Wir finden heute vor lauter ICH ICH ICH auf beiden Seiten nicht mehr zusammen! Eigenständigkeit, Unabhängigkeit, kurzfristiges Ausleben und Nachgeben aller Gefühlsregungen, egal wie sehr sie den Partner/die Partnerin verletzen – klar können wir vor lauter Eigenständigkeit auch aussterben. Und einsam und verbittert ins Alter und dabei in den Pflegenotstand treten, der dann vermutlich durch neue Zwangsdienste für alte Leute, eine Verschiebung des Renteneintrittalters, und aktive Sterbehilfe „gelöst“ wird. Keine Kinder, keine Enkel, Einsamkeit, Pflegenotstand, soziale Probleme – Hauptsache, wir gehen vorher eigenständig durchs Leben. Ich denke, für die Mehrheit der Männer und Frauen ist das nichts, für den Fortbestand unserer Gesellschaft und Kultur auch nicht.

        • @Matthias

          „Ich strebe die lebenslange Einehe an.“

          Für dich selbst? Wunderbar, viel Glück!
          Für alle als gesellschaftlicher Zwang: Nein danke.

          „Verhaltensbiologisch betrachtet minimiert sie das Konfliktpotential zwischen den Geschlechtern. Solange man diese absolute, nicht-serielle Monogamie nicht mit der Brechstange erzwingt, so wie früher und heute noch in anderen Kulturen, ist sie eine gute Sache.“

          Aber nicht unbedingt für alle. Und es ist überhaupt schwer sie zu erzwingen. Warum sollte ich mich weiterhin an eine Frau binden, die ich nicht mehr liebe? In einer freiheitlichen Gesellschaft sehr ich da wenig Steuerungsmöglichkeiten.
          Klar, man kann sie attraktiver machen, indem man staatliche Leistungen streicht, so dass Leute, die Kinder betreuen auf Hilfe eines Partners angewiesen sind. Aber das ist ja auch nur ein indirekter Druck für die Ärmeren.

          „Eine Singlegesellschaft mit viel Fluktuation und vielen Scherbenhaufen auf beiden Seiten kann es aus meiner Sicht nicht sein.“

          Eine funktionierende Partnerschaft ist sicherlich ein guter Weg. Aber die kann man nicht erzwingen. Und mit gehobenen Wohlstand besteht eben auch weniger Anlass dazu.

      • @Mathias
        Ganz grosser Daumen hoch. Hervorragend gechrieben, es geht kaum besser.

        @stephi
        Das ist die ausnahme. Es sind wesentlich mehr Männer die sich den arsch für Frauen aufreisen als umgekehrt. Es fängt schon damit an, was Jungs/Männer machen müssen um überhaupt auf Partys eingeladen zu werden, während Mädchen/Frauen dafür überhaupt nichts machen müssen. Die Anforderungshaltung dieser Gesellschaft an Frauen ist so niedrig, das man die Anforderungen für die Deutsche Frau in China suchen muss.

        • @imion

          Der Konkurrenzkampf unter Mädchen und die Frage auf welche Parties sie eingeladen werden und auf welche nicht kann durchaus hart sein.

          Das ist aber auch nicht der wesentliche Punkt. Die meisten Frauen arbeiten ganz normal bevor sie Kinder bekommen. Und ich habe schon sehr gestresste Mütter gesehen.

          Ich würde es so sehen, dass in den meisten Beziehungen der eine dem anderen den Rücken frei hält. Und damit natürlich auch genug Frauen.
          Vielleicht solltest du einfach mal versuchen, die andere Perspektive einzunehmen. Du scheinst sehr auf die sehr beliebten Mädchen mit reichem Mann abzustellen, die so aber nur einen kleinen Teil der Frauen darstellen. Es würde schon viel zur besseren Aufnahme deiner Ansichten beitragen, wenn du nicht so absolut wärst. Bei dir scheinen alle Frauen Peggy Bundys zu sein, die auf der Couch sitzen und Bonbons essen. Es wäre schade, wenn du nur solche Frauen kennengelernt hast. Ich kann es mir aber kaum vorstellen. Es macht deine Position nicht stärker, wenn du sie absoluter machst, sie wirkt dann aus meiner Sicht eher schwächer, weil es so verbittert wirkt.

      • @christian
        „Der Konkurrenzkampf unter Mädchen und die Frage auf welche Parties sie eingeladen werden und auf welche nicht kann durchaus hart sein.“
        Ach ja? Inwiefer ist es hart, einen Minirock anzuziehen und sich anzumalen? Noch nicht mal Sport machen Mädchen richtig und anstrengend. Von Kampf kann hier also keine Rede sein. Oder warum meinst du, das das für Mädchen hart ist? Auch hier sprechen die Zahlen eine ganz eindeutige sprache: Die Selbsmordrate von Jungs ist zehnmal höher als von Mädchen. Doch doch, spricht alles dafür, das es Mädchen so schwer haben.

        „Das ist aber auch nicht der wesentliche Punkt. Die meisten Frauen arbeiten ganz normal bevor sie Kinder bekommen. Und ich habe schon sehr gestresste Mütter gesehen.“
        In ganz easy Jobs, ohne viel stress, ohne viel Arbeit, ohne das es Anstrengend ist. Gestresste Mütter? Erwachsene Frauen sind also von einem Kleinkind überfordert. Gut, ist auch eine erklärung, warum es so wenig Frauen in Führungspositionen schaffen. Aber warum ist das so? Denn es war nicht immer so, früher war das nicht der Fall, da konnten auch Frauen noch mit anpacken. Der unterschied von Heute zu damals ist, das heute, Mädchen und Frauen ihr ganzes Leben lang verwöhnt und verhätschelt werden. Wer also sein ganzes Leben lang getragen wird, für den ist es furchtbar anstrengend, wenn dieser Jemand mal eine Feder aufheben muss. Der Stress ist also keineswegs objektiv, jeder Mann würde über den „Stress“ den Frauen haben lachen, machen sie ja auch, er ist subjektiv, weil Frauen nichts mehr gewohnt sind.

        „Ich würde es so sehen, dass in den meisten Beziehungen der eine dem anderen den Rücken frei hält.“
        Wie halten denn Frauen den Männern den Rücken frei? In dem sie dafür sorgen, das Männer ihre Kinder kaum sehen können? Indem sie Männer davon befreien, ihr sauerverdientes Geld auszugeben?

        „Vielleicht solltest du einfach mal versuchen, die andere Perspektive einzunehmen.“
        Ich habe vor, in den nächsten Leben mal Urlaub zu machen, also als Fraue wiedergeboren zu werden.

        „Du scheinst sehr auf die sehr beliebten Mädchen mit reichem Mann abzustellen, die so aber nur einen kleinen Teil der Frauen darstellen. “
        Nein, ich betrachte die Mehrheit. Und die Mehrheit der Frauen lässt sich von den Männern durchfüttern.

        „Es wäre schade, wenn du nur solche Frauen kennengelernt hast.“
        Die Statistiken und Studien sind eindeutig. Es sind Männer, die wesentlich härter, länger und schwerer Arbeiten als Frauen. Es sind im gegensatz dazu Frauen, die wesentlich mehr Freizeit haben.

        „Ich kann es mir aber kaum vorstellen. Es macht deine Position nicht stärker, wenn du sie absoluter machst, sie wirkt dann aus meiner Sicht eher schwächer, weil es so verbittert wirkt.“
        Ich habe dich an anderer Stelle schon mal gefragt, und auch andere Poster hier, aber noch keine Antwort bekommen, welche Leistung der Frauen auch nur annähernd an die Leistung herankommt, die Männer tagtäglich vollbringen um die Gesellschaft am laufen zu halten?

      • @ Stephi & @ Christian

        „@Stephi

        “aber innerhalb einer Beziehung gibt es so viele Frauen, die sehr viel in ihrer Beziehung inverstieren, die alles Mögliche tun, um ihren Partner zu unterstützen und ihn glücklich zu machen, sich vielleicht sogar aufopfern, nur am Ende trotzdem den großen Arschtritt zu kassieren”

        Ja, das würde ich auch so sehen. Es gibt genug Frauen, die sehr viel in eine Beziehung investieren.

        Natürlich gibt es solche Frauen. Aber welche Männer profitieren denn davon? Eher die attraktiven, die statushohen! Und die investieren dann oft, weil sie es nicht nötig haben, ziemlich wenig. Vielen Frauen entsteht dadurch der Eindruck, Männer täten nicht viel für die Liebe. Dann gehen sie durch den feminismus dafür gegen ALLE Männer vor. Da befürworten Frauen die Wehrpflicht, weil sie sich rächen wollen, wegen dem, was ihnen ein viel älterer mann angetan hat. Der Vergeltungsschlag für das, was der 16ender der „Hirschkuh“ angetan hat, geht dann gegen den „Schmalspießer“ oder, wie die Bildungsbenachteiligung von Jungs in der Schule zeigt, gegen das „Hirschkälbchen“.

        Der große Arschtritt, der natürlich beiden Geschlechtern widerfahren kann, wird umso unwhrscheinlicher, je monogamer die Gesellschaft ist, je mehr feste, dauerhafte Bindungen wir haben. Natürlich haben die wieder den Nachteil, dass, wenn sie zu fest sind, dann eine Art „Eheknast“ darstellen würden. Wo dann wirklich z. B. eine unterdrückte Frau gefangen wäre. Will ich das? Nein. Ich will durch weichere Maßnahmen den Anteil der festen Bindungen, Ehen und Familien steigern. Ein vollkommen nichtradikales, menschenfreundliches, und allgemeinwohlorientiertes Vorhaben. Traditionelle Geschlechterrollen mit Frauen an dem Herd“ sind übrigens noch lange kein Eheknast!

        „Für dich selbst? Wunderbar, viel Glück!
        Für alle als gesellschaftlicher Zwang: Nein danke.“

        Zwang wollte ich wie gesagt keinen. Ich hatte geschrieben, dass ich es nicht mit der Brechstange erzwingen wollte. Ich hätte dabei schreiben sollen, dass ich es gar nichts erzwingen wollte, zumal das gar nicht geht. Reklame für machen geht aber. Das Scheidungsrecht reformieren geht auch. Frauen in Bildung und Beruf nach oben hypen auf Kosten der Männer, die in Folge dessen keine mitkriegen, das geht auch.

        „Klar, man kann sie attraktiver machen, indem man staatliche Leistungen streicht, so dass Leute, die Kinder betreuen auf Hilfe eines Partners angewiesen sind. Aber das ist ja auch nur ein indirekter Druck für die Ärmeren.

        “Eine Singlegesellschaft mit viel Fluktuation und vielen Scherbenhaufen auf beiden Seiten kann es aus meiner Sicht nicht sein.”

        Eine funktionierende Partnerschaft ist sicherlich ein guter Weg. Aber die kann man nicht erzwingen. Und mit gehobenen Wohlstand besteht eben auch weniger Anlass dazu.

        Das das alles problematisch ist, ist mri bewusst. Gehobener Wohlstand? Mal noch haben wir den, befinden uns aber diesbezüglich auf einem absteigenden Ast.

        Nee, für alle ist Ehe und Familie nicht gut, aber den Anteil davon sollten wir steigern. Sonst geht irgendwann nichts mehr.

        Weißt Du, Christian, wenn Du über genug Attraktivität verfügst, um leicht genug an Frauen dran zu kommen, mag Dir der entfesselte Partnermarkt von heute nichts ausmachen. Solltest Du sehr attraktiv sein, profitierst Du sogar von den Verhältnissen. Es gibt aber auch Männer, die das Kratzen haben, überhaupt eine mitzukriegen, und für jeden Versuch, an eine dran zu kommen, voll eine rein kriegen. Oder die Frau nach langer Eroberung schnell wieder los sind.Und Frauen dabei nie auf Augenhöhe begegnen, weil es die große Macht der Frau unmöglich macht. Solche Männer profitieren nicht von den heutigen Verhältnissen. Wenn ich einer von vielen Bewerbern bin, oder in einer Partnerbörse einer von Hunderten, komme ich da kaum durch und wenn, dann nur mit größter Mühe. Auf der Schieflage kann man weder Ehen noch Familien aufbauen. Und vor nicht allzu langer Zeit hat meine Freundin mit mir Schluss gemacht, weil sie in der Männerbude, in der sie arbeitet, „nicht nur einen sehr netten Mann kennen gelernt“, hat, von diesen (Mehreren! Aber kein Wunder: Frauen könnten ja an das Vorhandensein von Männchenkoalitionen angepasst sein!)) „inspiriert“ worden seiund nun für einen mehr empfunden hätte. Das teilt sie mir per E-Mail mit und wünscht mir, da kein Kommunikationstalent (Angeblich sind uns Männern Frauen ja so kommunikativ überlegen!), in derselben Mail noch fröhlich einen schönen Tag. (Zynisch war es in dem fall nicht gemeint, weil sie danach bis heute sehr nett war.)

        Wenn ich mir jetzt Frauen wieder an den Herd wünsche, bin ich kein Frauenfeind, kein Diktator und keiner, der in den Iran oder eingesperrt gehöre, sondern nur normal im Kopf. Ich will nur, dass die Liebe einfach mal FRIEDLICH IHREN WEG GEHT und nicht immer so schnell kaputt geht, und so kurz ist, dass es sich nicht mehr oder kaum noch lohnt, irgendwas bei Frauen zu versuchen.

      • „Frauen in Bildung und Beruf nach oben hypen auf Kosten der Männer, die in Folge dessen keine mitkriegen, das geht auch. “

        Ich meinte natürlich, dass das nicht mehr so weiter geht. Das es geht, das einzustellen.

    • @Matthias

      Ziemlich sexistisch was du hier schreibst!
      Selber bin ich auch ein Sexist und zwar
      ein sogenannt wohlwollender Sexist. 🙂
      Jetzt ist mir auch wissenschaftlich abgesichert
      klar, weshalb ich mich im allgemeinen recht
      glücklich fühle.
      Nun wird es sicher wieder Schlaumeier geben
      die sagen der BS würde sich verbiegen um
      sich den Frauen anzupassen.
      Sie verwechseln dabei den BS mit einem
      Weissen Ritter.
      Ein echter BS (Benevolent Sexist) nimmt
      eben gerade keinen BS (Bull Shit) von
      Frauen. 🙂

      Why are Benevolent Sexists Happier?
      Sex Roles
      September 2011, Volume 65, Issue 5-6, pp 332-343

      * Matthew D. Hammond,
      * Chris G. Sibley

      Abstract

      Research indicates that the endorsement of sexist ideology is linked to higher subjective wellbeing for both men and women. We examine gender differences in the rationalisations which drive this effect in an egalitarian nation (New Zealand). Results from a nationally representative sample (N = 6,100) indicated that the endorsement of Benevolent Sexism (BS) predicted life satisfaction through different mechanisms for men and women. For men, BS was directly associated with life satisfaction. For women, the palliative effect of BS was indirect and occurred because BS-ideology positioning women as deserving of men’s adoration and protection was linked to general perceptions of gender relations as fair and equitable, which in turn predicted greater levels of life satisfaction.

      http://rd.springer.com/article/10.1007/s11199-011-0017-2?state=cookieless

      • Yeah, sexism is fun, fun, fun.

        Weiß die Katholische Kirche seit Jahrtausenden.

        Nur der wohlwollende Teil, der fällt mir immer schwerer.

        Mit jedem Mal, bei dem ich Feministinnen lese.

      • „Nur der wohlwollende Teil, der fällt mir
        immer schwerer.“

        Die wohlwollende Variante sollte man
        nur bei Frauen anwenden die sich wie
        Weibchen unserer Spezies verhalten,
        oder wo die Chance besteht ein solches
        Verhalten zu erreichen.
        Nur funktioniert das Prinzip der Hoffnung
        halt in den Wenigsten Fällen.

      • Eigentlich gar nicht sexistich, was ich schreibe, ich will nur, dass sich die beiden Geschlechter wieder besser vertragen, wieder zueinander finden.

        Ich bin nicht sexistisch, sondern feminismuskritisch.

        Katholische Kirche? Bin ich Mitglied drin, schon seit meiner Geburt, nicht, um mich an Frauen zu rächen.

        Sexismus nach Art der katholischen Kirche? Ist hierauf dem Titelbild

        zu sehen. Bin ich doch neulich drauf gestoßen. Solange das nicht das einvernehmliche Spielchen zwischen Perversen ist, geht es natürlich zu weit.

        Aber das muss gar nicht so sein – ein bisschen mehr Anstand auf beiden Seiten, eine gerechte Aufbereitung/veränderung des Feminismus, der Gesetze rund um die Liebe, das würde mir schon reichen. Unterdrücken will ich Fauen nicht, dann bleibe ich lieber alleine.

      • @ Matthias

        Lass dich nicht aus der Ruhe bringen.
        In Bezug auf die Wichtigkeit der Familie
        als Kernzelle der Gesellschaft bin ich auch
        ganz auf deiner Linie.
        Der momentane Zustand unserer Gesellschaft
        kann nicht über längere Zeit so bleiben.
        Schon durch eine Reproduktionsrate die weit
        unter der Erhaltungsgrenze liegt ist
        ein Niedergang der westlichen Zivilisation
        vorgegeben. Beschleunigt wird das Ganze
        unter anderem durch Familiengesetze die
        das Fehlverhalten der Frauen belohnen.
        Die Frauen haben bewiesen, dass sie mit
        den ihnen in der Neuzeit gewährten Freiheiten
        insbesondere in Bezug auf die Reproduktion
        nicht verantwortlich umgehen können.
        Wenn ein System derart aus dem Ruder
        gelaufen ist, erscheinen Gegenpositionen
        automatisch als extrem.
        Kreide fressen bringt da nichts, also
        cool bleiben und immer feste drauf!

      • „Die Frauen haben bewiesen, dass sie mit den ihnen in der Neuzeit gewährten Freiheiten insbesondere in Bezug auf die Reproduktion nicht verantwortlich umgehen können.“

        Inwiefern?

      • Inwiefern?

        Praktisch stehen den Frauen zuverlässige
        Methoden der Verhütung zur Verfügung.
        Wenn alle Stricke reissen hat sie das
        Recht auf Abtreibung.
        Viele Frauen lassen sich wider besserem
        Wissen vom falschen Mann schwängern
        und hängen anschliessend die Last der
        Allgemeinheit an. Vielen gelingt es auch
        einen Liebeshungrigen Beta Looser als
        sozialen Vater an Land zu ziehen.
        Dieser wird dann früher oder später
        abserviert und mit Hilfe des Staates
        weiterhin als Zahlesel missbraucht.

      • @ Red Phill

        Vielen Dank noch für den Link und Deine Zustimmung! Feste drauf hauen will ich eigentlich gar nicht…

        …aber stimmt schon: Mein Standpunkt wird von vielen Menschen als „festes Draufhauen“ empfunden. Aber gut, das muss am feministischen Zeitgeist liegen.

    • @ Matthias

      „Letzteres gefährdet Ehe & Familie“

      Wen interessiert das?

      „weil sie sich dann mit viel höherer Wahrscheinlichkeit in einen anderen verliebt und “gegen ihre Gefühle nicht ankommt”.

      Geh in den Iran. Das ist offenbar die richtige Gesellschaft für Dich.

      • Wen interessiert das?

        Na dich z.B. Wolltest du nicht vorhin noch Ehe und Familie auch für Schwule? Dein Gemeinwohlaltruismus, vorgetragen im Habitus des Besserwisser-Schwulen, der dank politischer Korrektheit sich gegen Argumente immunisiert glaubt, nervt extrem.

      • „Wolltest du nicht vorhin noch Ehe und Familie auch für Schwule?“

        Ja, und?

        „der dank politischer Korrektheit sich gegen Argumente immunisiert glaubt, nervt extrem.“

        Dann ignoriere mich halt. Oder geh den Kommunismus aufbauen. Oder ärgere Dich darüber, dass Frauen Dir keinen blasen wollen. Oder was auch immer…

        Jeder der sich um das „Wohl von Ehe und Familie“ sorgt, landet früher oder später bei der Abschaffung der individuellen Freiheit der Menschen. Auch Matthias deutet das ja an. Es wäre besser wenn man Frauen zu Hause lässt, usw. usf.
        Das Gemeinwohl geht vor – nein, da werde ich immer dagegen halten.

        Das sind die gleichen Leute, die früher nach dem Paragraf 175 gerufen haben, zum Wohl von Ehe und Familie.

      • Heijeijei – Iran. Christian, editier doch sowas bitte mal auch. Was ich oben hatte, war um Längen harmloser.

        Mit Zwang wollte ich übrigens nie vorgehen. Aber Kampagnen dafür, in Männerberufen den Frauenanteil zu steigern, kann man genauso gut aufhören wie damit, Frauen selbst für diejenigen Scheidungen zu belohnen, die sie selbst durch eigenes destruktives verhalten herbeigeführt haben.

        Nein, ich habe mit den Leuten, die zum Schutz von Ehe & Familie den Paragraphen 175 gut gefunden haben und Homosexualität ächteten, nichts zu tun. Ich sehe das so: Je mehr Männer schwul sind, mit desto weniger konkurriere ich um Frauen. Ich hatte außerdem bereits klargestellt, dass ich der Meinung bin, dass nicht Homosexualität, sondern Homosexuellenfeindlichkeit Familien zerstört, wegen den Krächen nach einem Outing. Erinnere Dich (ich meine jetzt nicht mehr Christian, sondern Adrian!) doch erstmal daran, bevor Du hier Amok läufts!

        So was ist auch unsachlich!

        Ich war und bin immer für Individuelle Freiheit. ich glaube sogar, dass ein gewisser Individualismus eine gute Prophylaxe gegen Egoismus ist, wenn jeder seine Individualität möglichst gut ausleben kann. Nur: Familien kann man nicht nur auf individueller Freiheit aufbauen. Und ich kann echt nicht verstehen, dass jemand gar nichts sieht, wie die Gesellschaft durch zu niedrige Geburtenraten und durch immer weniger Familien, immer weniger intakte Familien gefährdet ist.

        Wer ganz ausdrücklich gegen Allgemeinwohl ist, braucht dann ja auch nicht darauf zu hoffen, dass ihm in einer Notsituation mal geholfen wird, so z. B. vom ach so bösen Sozialstaat, vom Notarzt, der Feuerwehr, der Polizei usw. – das sind doch so allgemeinwohlorientierte Einrichtungen. Oder später im Alter gepflegt werden.

      • Gut Matthias, dann gehörst Du wohl zu den wenigen Ausnahmen, die beim Ruf nach Schutz von Ehe und Familie nicht an Kolelktivismus, Zwang und Unterdrückung von Homos reden.

        Ich werde es mir merken udn entschuldige mich für meine Unterstellung.

        „Wer ganz ausdrücklich gegen Allgemeinwohl ist“

        Ich bin nicht gegen Allgemeinwohl, ich halte nur den Ruf nach Allgemeinwohl und der Versuch einer Implementierung eines wie auch immer gearteteten Allgemeinwohls für versteckten Egoismus.

      • Ergänzung:
        Ich bin nicht gegen Allgemeinwohl, ich halte nur den Ruf nach Allgemeinwohl und der Versuch einer Implementierung eines wie auch immer gearteteten Allgemeinwohls für versteckten Egoismus zur Förderung eigener Interessen und Ansichten.

      • „Ich werde es mir merken udn entschuldige mich für meine Unterstellung.“

        Angenommen, Danke. Das stimmt leider, dass es im „Wir sind für Familien“-Sektor viele homophobe gibt – ich setze mich gegen diese Homophobie dann ein, weil auch das aus meiner Sicht Allgemeinwohl ist.

        „Ich bin nicht gegen Allgemeinwohl“ ist natürlich leicht als Widerspruch zu „Das Gemeinwohl geht vor – nein, da werde ich immer dagegen halten.“ zu interpretieren. Gut okay, es mag auch leute geben, die unter dem Deckmantel des „Allgemeinwohls“ egoistische Interessen vertreten – kenne ich Beispiele aus dem ökologischen Bereich für. Die machen dann auf Öko, Greenwashing halt.

        Ob ich eigene Interessen und Egoismen verfolge? Ich verfolge nur, eine ganz normale Lebensperspektive haben zu können. Z. B. die auf Liebe, mit der Option, eine Familie zu gründen. Auf Kosten anderer will ich nichts haben. Ich habe aber Angst davor, denn ich habe viel erlebt mit Frauen und durch sie erlitten. Deshalb sehne ich mich auch irgendwo nicht mehr nach ihnen. Ich sehe halt das Verhältnis von Männern und Frauen als zerrüttet an. Ich will es nur verbessern.

      • “Ich bin nicht gegen Allgemeinwohl” ist natürlich leicht als Widerspruch zu “Das Gemeinwohl geht vor – nein, da werde ich immer dagegen halten.” zu interpretieren.“

        Wer das Allgemeinwohl vor den Individualismus setzt, landet früher oder später in der Diktatur. Der Grund hierfür liegt in der abstrakten Natur des Allgemeinwohls. Jeder versteht darunter etwas anderes udn meistens das, was man selber für richtig hält. Dies soll dann allen anderen bestnfalls vermittelt, schlimmstenfalls aufgezwungen werden, sei es durch steuerliche Förderung, Subventuionen oder direkten Zwang.

        „Ob ich eigene Interessen und Egoismen verfolge?“

        Natürlich tust Du das. Wie jedermann.

        „Ich verfolge nur, eine ganz normale Lebensperspektive haben zu können. Z. B. die auf Liebe, mit der Option, eine Familie zu gründen.“

        Eben. Das ist Dein berechtigtes Eigeninteresse. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass das so schwierig sein soll.

        „Auf Kosten anderer will ich nichts haben.“

        Wenn das stimmt, unterscheidest Du Dich vom Gros der Linken und Rechten gleichermaßen.

      • @ Adrian

        „Wer das Allgemeinwohl vor den Individualismus setzt, landet früher oder später in der Diktatur.“

        Kann ich mir nicht vorstellen. Zumal Diktaturen noch nie allgemeinwohlorientiert waren, sondern einen auf Allgemeinwohl machten, zwecks Machterhalt. Zum anderen setze ich nicht Allgemeinwohl vor Individualismus. Individualismus ausleben geht aber halt auch nur in funktionierenden Gesellschaften.

        „Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass das so schwierig sein soll. “

        Das würde ich mal nicht unterschätzen. Man(n) muss est die Frau kriegen, halten und dann als Ehemann und Familienvater das Glück haben, doch nicht platt gemacht zu werden, durch Scheidungs- und Sorgerechtskriege. Das ist schwierig heute. Und wie die Frauen in der Kennenlern- und ggfl. Eroberungsphasemit uns Männern umspingen, ist in vielen Fällen wirklich unbeschreiblich. Die halten sich nicht an Vereinabarungen, brechen wortlos den Kontakt ab und sagen nicht warum, schreiben einem erst handgeschriebene Liebesbriefe, und haben einen Monat später trotzdem einen anderen und behandeln einen wie Dreck, gehen einfach nicht mehr ans Telefon – man hat heute eigentlich fast nur noch Ärger mit denen. Oder sie treffen sich mit einem, immer wieder, gehen romantisch essen in einer alten Burgruine, von der der nicht ruinöse Teil ein Restaurant ist, und erzählen einem dann eine Woche später, dass sie schon seit Monaten einen Freund haben, von dem man die ganze Zeit nichts wusste…

        …glaub mir, es ist sehr schwierig. Und ausgehend von dem, was ich bisher erlebt habe, kann ich mir gar nicht vorstellen, dass so eine in einer Ehe mit Kindern dauerhaft zu mir halten wird.

    • Ich denke Matthias man sollte alles tun, Dich zu Hause einzusperren. Das vermindert das Risko, dass Du andere Frauen kennen lernst beträchtlich. Du solltest dieses Opfer bereitwillig eingehen, geht es doch imerhin um Ehe, Familie und die Zukunft unserer Gesellschaft.

      • Genau, missliebige Leute einfach einsperren! Einen Staat, wo du das kriegst, kann ich dir leider nicht empfehlen. Denn so unmenschlich sind nicht mal Staaten, dass sie Leute willkürlich vom schwulen Pöbel einknasten lassen.

      • So geht eben nur freiheitlicher Kapitalismus nach Adrians Geschmack, wo jeder seines Glückes Schmied ist und es Egoismus für alle gibt. Dass man da plötzlich „verschwindet“ oder von Schwulen kalt gemacht wird, gehört zum Lebensrisiko. Aber dafür ist man wenigstens frei. Mit den übelsten Regimen kannst du es in Sachen Menschenverachtung locker aufnehmen.

      • Finde ich persönlich eigentlich ziemlich absurd, wenn sich zwei Angehörige einer sexuellen Minderheit sinnlos zerstreiten wegen unterschiedlicher politischer Weltsichten, anstatt auf Grundlage ihrer Gemeinsamkeiten zumindest hinsichtlich des Kampfes für die Anerkennung sexueller Minderheiten miteinander solidarisch zu sein. Aber jeder wie er mag.

      • Außerdem finde ich es gerade etwas absurd. Matthias bekommt von Zhen Beifall für sein Statement Frauen müssen zurück an den Herd, weil es das Risiko vermindere andere Männer kennen zu lernen, drehe ich den Spieß aber um, und stoße Matthias auf die Tatsache, dass man mit der Argumentation auch ihn zu Hause lassen könnte, bin ich ein böser Diktator.
        Absurd!

      • @ Adrian

        „Und welcher sexuellen Minderheit gehört Zhen denn an?“

        Laut Selbsteinschätzung den männlichen Lesben.

        „Matthias bekommt von Zhen Beifall für sein Statement Frauen müssen zurück an den Herd, weil es das Risiko vermindere andere Männer kennen zu lernen, drehe ich den Spieß aber um, und stoße Matthias auf die Tatsache, dass man mit der Argumentation auch ihn zu Hause lassen könnte, bin ich ein böser Diktator.“

        Ich hatte so Eure allgemeinen Streitereien der letzten Zeit im Kopf, die m.E. manchmal etwas aus dem Ruder laufen.

        Was das angesprochene Thema angeht, hast Du natürlich meine volle Zustimmung. Deiner Argumentation gegen den frauenfeindlichen und die persönliche Freiheit negierenden Blödsinn von Matthias und Zhen schließe ich mich voll und ganz an. Und das diktatorische Element ist diesbezüglich bei den beiden zu suchen, nicht bei Dir.

      • „Laut Selbsteinschätzung den männlichen Lesben.“

        „Männliche Lesben“ sind zunächst einmal heterosexuelle Männer, oder sehe ich das falsch? Den Begriff sehe ich als Opferhaltung, die Zhen ja nun vollumfänglich kultiviert hat. Er ist von allen unterdrückt: Von Frauen, vom Feminat und natürlich vom Kapitalismus. Auf die Dauer kann ich so jemanden nicht ernst nehmen.

        „Ich hatte so Eure allgemeinen Streitereien der letzten Zeit im Kopf, die m.E. manchmal etwas aus dem Ruder laufen.“

        Ich hab daran kein Interesse.

      • @ Adrian

        „Ich denke Matthias man sollte alles tun, Dich zu Hause einzusperren. Das vermindert das Risko, dass Du andere Frauen kennen lernst beträchtlich. Du solltest dieses Opfer bereitwillig eingehen, geht es doch imerhin um Ehe, Familie und die Zukunft unserer Gesellschaft.“

        Auch das hier ist eine Unverschämtheit. Und unsachlich. Männer sind bei Frauen Bewerber. Ein Mann, der vielen Frauen begegnet, ist hinsichtlich des emotionalen Risikos für seine Freundin oder Frau bei weitem nicht so ein Risiko, wie eine Frau, die vielen Männern begegnet. Zumindest, solange man hinsichtlich der eigenen Attraktivität zu der Mehrheit der normalsterblichen Männer gehört.

        Ob ich Frauen durch Zwang aus Männerdomänen fernhalten will? Nein, mit weitaus harmloseren Methoden. Kein Girls day mehr, zum Beispiel.

        Bei Wörtern wie „Familie“, „Ehe“ und „Zukunft“ fühlst Du Dich bedroht. Mag menschlich verständlich sein, angesichts der Homosexuellenfeindlichkeit, die es tatsächlich leider gibt. Aber ohne Familien, Zukunft und Kinder können auch die Homosexuellen einpacken. Wenn alle 80 Jahre alt sind, muss es jüngere Leute für Feuerwehr, Notarzt und überhaupt Arzt, Polizei, Altersheime usw. geben. Was machst Du ohne die? Ohne Kinder läuft das nicht mehr. Und die entstehen ohne ein Mindestmaß an Familien nicht. Und ohne intakte Familien werden sie verwahrlost sein und dann neben der Mütze – haben wir ja schon längst! Man lese nur das Buch von dem Kinderpsychiater Winterhoff.

        @ zhen & imion

        Vielen Dank für eure Zustimmung & Schützenhilfe!

      • @ Leszek

        „Was das angesprochene Thema angeht, hast Du natürlich meine volle Zustimmung. Deiner Argumentation gegen den frauenfeindlichen und die persönliche Freiheit negierenden Blödsinn von Matthias und Zhen schließe ich mich voll und ganz an. Und das diktatorische Element ist diesbezüglich bei den beiden zu suchen, nicht bei Dir.“

        Wer also das traditionelle Rollenverständnis gut findet, um Männer und Frauen wieder zusammen zu finden, wer dabei betont, dass er es nicht mit den Methoden erzwingen will, wie früher und in anderen Kulturen (Ich will es übrigens GAR NICHT erzwingen, aber wenn man das nicht übervorsichtig genug klarstell,t wird es einfach reininterpretiert!), dem untersellt man gleich, man habe „frauenfeindlichen Blödsinn“ geredet und es sei bei einem ein „diktatorisches“ Elementz zu sehen. Toll, so weit ist es also. Eine durch und durch undemokratische Debatte, von respektlosigkeit gegenüber Andersdenkenden geprägt. Und das „Frauenfeindliche“ in einer meiner ersten Postings ist harmlos im Vergleich zu dem Hass, der sich in mancher feministischer Schrift zeigt – von mir aus war einiges, z. B. das mit der Pizza und dem Bruch heben, eher Sartire. Merkt man doch.

  6. Es gibt (min.) einen Punkt, an dem sich Esther Vilar und Alice Schwarzer einig waren:

    30-35 Wochenstunden Erwerbsarbeit für Männer wie Frauen wär die Lösung,
    die restliche, „private“ Arbeitsverteilung soll individuell ausgehandelt werden.

    Eigentlich sagt das so ziemlich jede Frau in den letzten Jahrzehnten, sogar unsere aktuelle Familienministerin (mit ihrem Schlagwort von der „vollzeitnahen Teilzeit“).

    Und das wäre auch das, was Umfragen zufolge die Menschen (m/w) in Deutschland mehrheitlich wollen würden (und das, was unser französischen Nachbarn z.B. gewohnt sind).

    Einzig: sie werden (so sie sich nicht selbstständig machen) meist aufgefordert, sich zwischen weniger oder mehr Stunden, als sie eigentlich angeben zu wollen, zu entscheiden.

    Als alleinlebender Single/kinderloses, junges Paar ist das keine Frage, da wählen beide Geschlechter noch die Vollzeitstelle inkl. Überstunden.

    Erst private Mehr-Arbeit – typischerweise ist das Care-Arbeit für (ganz junge oder alte) Familienmitglieder – ergibt das Dilemma (man bräuchte 48 Stunden pro Tag und min. 3, besser aber 4 Hände, um die ins Unermeßliche Gewachsene to-do-liste zu erfüllen), nur deshalb entscheiden sich (mehrheitlich) Frauen gegen eine (weitere) Vollzeitstelle.

    Es gibt nämlich (gerade in West-Deutschland) nicht nur einen Öffnungszeiten-Engpass, flächendeckend vernünftige Lösungen für die (aus Arbeitnehmersicht viel zu langen) Ferienzeiten oder auch die Pflegeproblematik fehlen ebenso (etc.pp.).

    Nevertheless… :

    „In knapp einem Fünftel der Haushalte, in denen mehrere Personen leben, ernähren heute Frauen die Familie.“

    http://www.familienernaehrerin.de/

    Wäre i.d.T. spannend zu erfahren, wer in diesen Fällen wieviel von welcher Haus&CareArbeit verrichtet.

    @ Christian

    „Wenn jemand lieber einem Bürojob nachgeht als zB bei dem schreienden Baby zu bleiben, ist das dann gerecht verteilt, wenn beide gleich lang beschäftigt sind?“

    Das könnte man so rechnen, also:

    Büro = min. 8 Std. täglich
    vs.
    Baby = min. 8 Std. wache Zeit

    Ich finde es spannender und naheliegender, mir dasals „Bewegungsprofil“ vorzustellen – mein Baby lernt nämlich gerad laufen 😀

    Ohne lange Worte zu machen:
    Ich nehme es so wahr, dass beides Zumutungen wie unbezahlbare Goodies bereithält.
    Mein Freund würde das unterschreiben.

    Wer zuhause ist denkt oft auch ans „Büro“, der Abschied indes kann schwer fallen, im „Büro“ hat man selten die Zeit seinen Tagträumen nachzuhängen, nach „Feierabend“ ist die Wiedersehensfreude riesig (und man bedauert oft, dass man sich dann noch mit Organisatorischem rumplagen muss, anstatt etwas zu unternehmen oder einfach nur zu genießen)…

    Falls es interessiert (jetzt petz ich auch mal):
    Michael Klein hält das was ich schreibe übrigens für so falschen Blödsinn, dass er die Diskussion über Care-Arbeit auf seinem Blog abgebrochen hat, in dem er meinen Antwort-Kommentar nicht veröffentlichte.

    Fänd ich echt gut, wenn Du Dich trauen würdest mal speziell das Thema Altenpflege aufs Tapet zu bringen…

    • @muttersheera
      „30-35 Wochenstunden Erwerbsarbeit für Männer wie Frauen wär die Lösung,
      die restliche, “private” Arbeitsverteilung soll individuell ausgehandelt werden.

      Eigentlich sagt das so ziemlich jede Frau in den letzten Jahrzehnten, sogar unsere aktuelle Familienministerin (mit ihrem Schlagwort von der “vollzeitnahen Teilzeit”)“
      So, wo sind dann die Frauen, die das machen? Nein, Frauen verpissen sich bei der erstbesten Gelegenheit aus der Erwerbsarbeit und der Mann muss sich krumm und buckelig ackern.

      • @imion

        „Nein, Frauen verpissen sich bei der erstbesten Gelegenheit aus der Erwerbsarbeit und der Mann muss sich krumm und buckelig ackern.“

        Da ist es wieder, dieses absolute, was an der Lebenserfahrung der meisten Familien vorbei geht. Sie verpissen sich nicht einfach so, sondern sie betreuen ein Baby. Was ein ziemlicher stressiger Job mit wenig Schlaf sein kann, wie eigentlich jeder, der junge Eltern kennt, bestätigen kann.

        Mich würde mal interessieren, wie du Kinderbetreuung vom Zeitaufwand über die verschiedenen Altersstufen bewertest und wie du sie ausüben würdest. Du scheinst für eine sehr frühe Drittbetreuung der Kinder zu sein, damit die Mutter schnell wieder arbeiten kann oder was genau sind deine Vorstellungen?

      • @christian
        „Da ist es wieder, dieses absolute, was an der Lebenserfahrung der meisten Familien vorbei geht. Sie verpissen sich nicht einfach so, sondern sie betreuen ein Baby. Was ein ziemlicher stressiger Job mit wenig Schlaf sein kann, wie eigentlich jeder, der junge Eltern kennt, bestätigen kann. “
        Doch, Christian, sie verpissen sich. Ein Kind aufzuziehen ist weit weniger stressig, als die Jobs die Männer machen. Und über den Schlaf kann ich nur lachen, sorry, meien Katze will dreimal und mehr in der Nacht rausgelassen und wieder reingelassen werden. Du warst doch selbst beim Bund oder? Dann erinnerst du dich bestimmt an die nicht ausreichende Menge schlaf in der Grundausbildung. Auf Natomanövern noch schlimmer. Sorry, da kann ich nur lachen, über diesen angeblichen Stress, der ja mit jedem Tag weniger wird, weil jeden Tag das Kind selbständiger wird. Nein, es ist, was ich oben schon geschrieben habe, eine Subjektive Wahrnemung von Frauen, weil sie ihr ganzes Leben verwöhnt, verhätschelt und mit Samthandschuhen angefasst werden. Da ist natürlich alles zu viel. Und auch hier sind die Zahlen eindeutig, Männer leisten viel mehr Stunden an Arbeit als Frauen. Frauen haben wesentlich mehr Freizeit. Denn wie sieht denn dieses angeblich Stressige Leben mit einem Kind aus? Spaziergänge, shoppingtouren mit den Freundinnen.

        „Mich würde mal interessieren, wie du Kinderbetreuung vom Zeitaufwand über die verschiedenen Altersstufen bewertest und wie du sie ausüben würdest. Du scheinst für eine sehr frühe Drittbetreuung der Kinder zu sein, damit die Mutter schnell wieder arbeiten kann oder was genau sind deine Vorstellungen?“
        Mein vorstellungen sind, das Frauen endlich mal anfangen zu Arbeiten, und nicht alles auf den Mann abschieben, damit die Damen eine ruihge Kugel schieben können. Meine Vorstellung ist, das beide gleich viel Erwerbsarbeit leisten und damit beide in die Lage versetzt werden, die Erziehung der Kinder zu gewährleisten. Und das bedeutet im moment, das Frauen wesentlich mehr Arbeiten gehen müssen. Mal ganz ehrlich, so hoch ist der Zeitaufwand für Kinder nicht, es sei denn, die Frau ist eine Glucke, was leider immer mehr und mehr wird. Ein Kind kann sich auch mal selbst beschäftigen und muss nicht 24 Stunden am Tag bespasst werden. Geh mal zurück, früher hatten Frauen 10 Kinder, der Mann war in der Mine arbeiten 16 Stunden am Tag, haben diese Frauen rumgeheult? Nein, die waren es aber auch noch gewohnt, zu Arbeiten. Ganz im gegensatz zu unseren heutigen Latte Machiatto Müttern. Oder wenn ich an meine Kindheit denke, wir waren den ganzen Tag drausen im Wald, meine Mutter hat mich eigentlich nur zum Essen gesehen, und das mind seit der ersten Klasse. Und das ganz ohne Handy, ohne das meine Mutter wusste, wo genau ich war.

        • @imion

          „Ein Kind aufzuziehen ist weit weniger stressig, als die Jobs die Männer machen. (…) Mein vorstellungen sind, das Frauen endlich mal anfangen zu Arbeiten, und nicht alles auf den Mann abschieben, damit die Damen eine ruihge Kugel schieben können.“

          Ein beständiges Argumentationsmuster bei dir scheint mir zu sein:

          1. Männer haben es schwerer als Frauen
          2. Deswegen machen Frauen gar nichts
          3. Das liegt an den Frauen

          Für alles bringst du keine belastbaren Daten, etwa Arbeitsstunden pro Woche, evtl aufgeteilt nach Schwierigkeit oder anderweitige Belege. Mir scheint, die meisten Männer tragen die gegenwärtige Arbeitsteilung, gerade bei Kleinkindern, durchaus mit und sehen die Arbeiten im Gegensatz zu dir als notwendig an.

          Ein weiteres häufiges Element scheint mir zu sein, dass du dich an undifferenzierten Kleinigkeiten und Einzelfällen hochziehst („Alle Frauen werden immer eher zu Parties eingeladen als alle Männer“, ein Multimillionär bekommt eine schöne Frau also wollen alle Frauen nur Geld“). Auch das ist wenig überzeugend.

          Vielleicht solltest du deine Argumentation auf ein besseres argumentatives Fundament stellen. Ich vermute aber, dass dir die Errichtung eines solchen tragfähigen Fundaments für deine extremen Ansichten nicht möglich ist.

      • @christian
        „1. Männer haben es schwerer als Frauen“
        Ja, definitiv

        „2. Deswegen machen Frauen gar nichts“
        Nein, sie machen „nur“ wesentlich weniger als Männer

        „3. Das liegt an den Frauen“
        Ja, an wem sonst?

        „ür alles bringst du keine belastbaren Daten, etwa Arbeitsstunden pro Woche, evtl aufgeteilt nach Schwierigkeit oder anderweitige Belege. “
        Habe ich schon mehrfach, aber offenbar werden diese ja nicht gelesen.

        „Mir scheint, die meisten Männer tragen die gegenwärtige Arbeitsteilung, gerade bei Kleinkindern, durchaus mit und sehen die Arbeiten im Gegensatz zu dir als notwendig an. “
        Sie tragen sie mit, weil sie müssen, nicht weil sie es wollen. Auch dazu hatte ich schon mehrfach Belege geliefert.

        „Ein weiteres häufiges Element scheint mir zu sein, dass du dich an undifferenzierten Kleinigkeiten und Einzelfällen hochziehst (“Alle Frauen werden immer eher zu Parties eingeladen als alle Männer”, ein Multimillionär bekommt eine schöne Frau also wollen alle Frauen nur Geld”). Auch das ist wenig überzeugend.2
        Ich habe auch schon Belege gebracht, die bestätigen, das das eben keine einzelfälle sind. Und ja, Frauen werden zu Parties eingeladen, ohne das sie etwas dafür machen brauchen, sie müssen noch nicht mal in Discotheken etwas für Getränke und Eintritt bezahlen. Ein Luxus, der Männer bei weitem nicht vergönnt ist.

        „Vielleicht solltest du deine Argumentation auf ein besseres argumentatives Fundament stellen. Ich vermute aber, dass dir die Errichtung eines solchen tragfähigen Fundaments für deine extremen Ansichten nicht möglich ist.“
        Ich habe schon zig Belege usw hier eingebracht. Wenn diese nicht gelesen oder zur Kenntnis genommen werden, dann kann daraus auch nichts werden. Und es nervt, sich die Arbeit zu machen, und es wird in keinster weise darauf eingegangen.

        • @imion

          „Nein, sie machen “nur” wesentlich weniger als Männer“

          Beleg das doch zum Beispiel mal mit einer Studie oder konkreten Zahlen.

          „Ja, an wem sonst?“

          Ich sagte ja: Mir scheinen eine Menge Männer diese Arbeitsteilung gerade bei kindern mitzutragen und sie für notwendig zu halten.

          „Habe ich schon mehrfach, aber offenbar werden diese ja nicht gelesen.“

          Es sind meist einfach Behauptungen und keine belastbaren Zahlen

          Wie wäre es damit: Du schreibst einen Gastartikel mit all deinen Ansichten und Belegen zusammen, du kannst ja alte Kommentare dazu verwenden, wenn du eh alle Argumente schon gebracht hast ist es im Prinzip ein zusammenkopieren.

          Ich werde ihn (als ausdrücklichen Gastartikel unter Distanzierung vom Inhalt) hier in den Blog einstellen. Dann können wir die Qualität deiner Argumente ja direkt nachvollziehen. Einverstanden?

      • @christian
        „Beleg das doch zum Beispiel mal mit einer Studie oder konkreten Zahlen“
        http://www.welt.de/politik/deutschland/article13112901/Wochenarbeitszeit-von-Muettern-ist-gesunken.html

        Klicke, um auf lehndorff01.pdf zuzugreifen


        Seite 74

        „Ich sagte ja: Mir scheinen eine Menge Männer diese Arbeitsteilung gerade bei kindern mitzutragen und sie für notwendig zu halten. “

        http://eltern.t-online.de/vaeter-kinder-haetten-gerne-mehr-von-ihren-vaetern/id_43794352/index

        „Warum die Väter häufig keine Zeit haben
        Im Prinzip wünschen sich auch die Väter mehr gemeinsame Zeit mit ihrem Nachwuchs. In einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aus dem Frühjahr dieses Jahres, gaben sage und schreibe 97 Prozent aller Väter an, sie würden gern mehr mit ihren Kindern gemeinsam unternehmen. Warum es mit den gemeinsamen Aktivitäten trotzdem oft nicht klappt, zeigt der zweite Teil der aktuellen Tomy-Umfrage. Ohne Antwortvorgaben zu bekommen, wurden die Kinder gefragt, warum ihre Väter nicht immer Zeit für die von ihnen gewünschten Aktivitäten hätten. Das sind die Gründe, warum Väter keine Zeit für gemeinsame Aktivitäten haben:

        Warum haben die Väter keine Zeit?*
        Jungen
        Mädchen
        Gesamt

        Vater muss arbeiten
        76,2 %
        73,6 %
        75,0 %

        So, und warum müssen Väter so viel Arbeiten? Weil die Mütter die Arbeitszeit drastisch reduzieren. Würden sie das nicht, könnten Männer weniger Arbeiten und damit mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Aber das wäre den Damen ja zu anstrengend.

        „Es sind meist einfach Behauptungen und keine belastbaren Zahlen

        „Es sind meist einfach Behauptungen und keine belastbaren Zahlen“
        Das was ich obe gepostet habe, habe ich schon zig mal hier geliefert.

        „Dann können wir die Qualität deiner Argumente ja direkt nachvollziehen. Einverstanden?“
        Jup, ich melde mich dann, wenn ich Zeit habe bzw. wenn ich fertig bin mit dem Artikel.

      • @imion
        Du hast ein grundsätzliches Problem mit Belegen:
        1. Du behauptest Dinge.
        2. Jemand fragt nach Belegen.
        3. Du lieferst Links, die das Behauptete aus verschiedensten Gründen nicht belegen – weil du von Frauen sprichst und dann Quellen lieferst, die Mütter betrachten, oder mittendrin neue Zusatzkategorien einführst wie leichtere oder schwerere Arbeit.

        Dafür will ich dich sensibilisieren. An einer Diskussion bin ich nicht mehr interessiert.

      • @haselnuss
        „3. Du lieferst Links, die das Behauptete aus verschiedensten Gründen nicht belegen – weil du von Frauen sprichst und dann Quellen lieferst, die Mütter betrachten, oder mittendrin neue Zusatzkategorien einführst wie leichtere oder schwerere Arbeit.“
        Zweite Quelle s. 74, Frauen. leichtere oder schwerere Arbeit ist keine neue Kategorie, sonder war schon immer bestandteil, siehe Leistung.

      • @christian
        Hier noch mal was: http://wikimannia.org/Geldtransfer

        „Deutlich mehr Lohnsteuern werden von Männern erwirtschaftet. Mehr Männer (15 Mio.) als Frauen (12,4 Mio) haben ein sozialversicherungspflichtiges Einkommen. Frauen engagieren sich weniger für ihre Arbeit (Mangelnde Qualifikation, keine Überstunden, Widerstand gegen schwere und schmutzige Arbeit). Deshalb erwirtschaften Frauen auch im Durchschnitt ein Drittel weniger wie Männer. Daraus folgt eine geringere Lohnsteuer. Männer erwirtschaften demnach 46,2 Mrd Euro Lohnsteuer und Frauen 5,0 Mrd. “

        Die Frauen unserer Gesellschaft sind für uns ein reines Minusgeschäft.

      • Wie schön hier durch die letzte Aussage „Widerstand gegen … Arbeit“ allen vorherigen Aussagen ein gewisses Geschmäckle gegeben wird… Da hat einer in Rhetorik aufgepasst.

    • @ Imion

      *Deshalb erwirtschaften Frauen auch im Durchschnitt ein Drittel weniger wie Männer. Daraus folgt eine geringere Lohnsteuer. Männer erwirtschaften demnach 46,2 Mrd Euro Lohnsteuer und Frauen 5,0 Mrd. ”*

      Das ist ja der Witz an der ganzen Sache: Dieses femizentrische System wird im wesentlichen von Männern finanziert, gestützt, abgeschirmt, verteidigt.

      Ein System, in dem Männer in wachsendem Maße verhönt, verachtet, benachteiligt werden, ein System, das Männern immer weniger nützt.

      Wie lange kann so ein Zustand dauern, bevor das Rindvieh, das den Karren zieht, das Joch abwirft?

      Oder einfach stehen bleibt, sich nicht mehr vom Fleck rührt, da mag man prügeln, so viel man will?

      Welche Karotte will man denn Männern vor’s Maul hängen, damit sie weiter machen?

      Was soll Männer motivieren, weiterzumachen in diesem femizentrischen System?

      Die Aussicht, eine feministische Pauernarzisstin und Nörgelzicke als Lebensgefährtin erringen zu dürfen, die sie spätestens nach erfolgreicher Samenspende in die Wüste schicken und als Leibeigenen schuften lassen wird, weil sie gelernt hat, dass Männer der Feind sind, weil sie das kann, weil sie das darf?

      Eine Frau, die weiß, dass Ursache all ihrer Frustrationen die Männer in ihrem Leben sind („Die Männer sind schuld!“) oder die Männlichkeit/das Patriarchat?

      Dieses System ist überlebensnotwendig darauf angewiesen, dass Männer es weiterhin subventionieren, erhalten, abschirmen.

      WARUM sollten sie das tun?

      Was bekommen sie als Belohnung?

      Außer Hohn, Spott, Verachtung und Frauenquoten?

      Oder werden die Alphamädchen irgendwann die aufgelaufenen Rentenanwartschaften und Staatschulden bedienen mit Berufen des Inhalts „irgendwas mit Kultur und Kommunikation“?

      Ich zweifle daran, an ihrem Willen und, angesichts ihrer Studienplatzwahl, an ihrem Können.

      Können wir hoffen, Germanistinnen, Psychologinnen, Sozialarbeiterinnen („Frauen helfen Frauen“), Genderstudierte, Soziologinnen etc. mit Aussicht auf Gewinn nach China oder Indien exportieren zu können?

      Oder wollen die weiterhin Autos, Chemie, Maschinen von uns?

      Was, wenn wir kaum noch Facharbeiter finden, Ingenieure, weil das femizentrische Bildungssystem immer mehr Jungen verkommen lässt und Mädchen nach wie vor technische Berufe meiden?

      Woran ja auch der Girls Day nicht das Geringste geändert hat.

      Also noch mehr Frauenförderung?

      Damit die Alphamädchen eines Tages tatsächlich bezahlen können, was sie verbrauchen, sich dieses System der „Emanzipation“, das davon abhängt, dass Männer sich nicht emanzipieren, endlich selber trägt?

      Ja, das wird die Männer begeistern und richtig motivieren, nun aber noch mal kräftig in die Hände zu spucken, um all die Quotensänften und Staatssinekuren für Frauen, von Frauen, durch Frauen in einem nutzlos aufgeblähten Öffentlichen Dienst zu finanzieren.

      Dann doch lieber gleich Hartz IV, Internetporn, ein Kasten Bier und das bescheidene Glück im Winkel in Mamas Souterrain.

      Leistung für und Engagement in dieser Gesellschaft lohnt sich für Männer immer weniger.

      Ihre Erfolge werden diffamiert, als ergaunert, ertrickst, auf Kosten der Frauen errungen, Old Boys Networks zu verdanken bezeichnet.

      Sie sind eigentlich unverdient, Symptom für männliche Gier, Kennzeichen der erfolgreichen Unterdrückung und Ausbeutung der Frau.

      Nur an ihren Misserfolgen sind sie selber schuld.

      Deshalb sollten die Männer ihr Engagement zurückfahren, den Alphamädchen Gelegenheit geben, Staat, Gesellschaft, Männer, vermehrt zu finanzieren.

      Das würde auch die Lohnlücke schließen helfen, die Lebenserwartung der Männer verlängern, ihre Rentenbezugsdauer der der Frauen angleichen, das Missvergnügen der männlichen Steuerzahler mindern, für ein System zahlen zu müssen, das ihnen immer schlechter dient, in dem sie immer mehr verachtet, diffamiert und benachteiligt werden.

      Denn wer weniger arbeitet, verdient weniger, muss weniger Steuern zahlen, lebt entspannter.

      Keine Leistung mehr ohne adäquate Gegenleistung, individuell in Partnerschaft mit einer Frau und gegenüber dem Frauenversorger-und -beschützerstaat.

  7. @christian
    Nachtrag: Nun wie siehts aus, nenn doch einfach mal eine Leistung von Frauen, die nur annähernd an die Leistung von Männern herankommt. Bisher wurde das noch von keinem hier mal beantwortet.

    • @imion

      Es ist recht unerheblich, ob die großen Leistungen von Männern erbracht worden sind. Das besagt nichts darüber, inwiefern Männer ein schlechteres Leben haben.

      Kinderbetreuung und Versorgung mag weniger direkte Spuren oder vorzeigbare technische und gesellschaftliche Neuerungen produzieren, aber sie einfach komplett zu entwerten und nicht ebenfalls als wichtigen Teil der menschlichen Zivilisation anzusehen halte ich dennoch für falsch.
      Es geht mir dabei nicht um „hinter jedem großen Mann steht eine Frau“, sondern darum, dass Arbeit erst einmal Arbeit ist.
      Niemand würde der Gruppe der Müllmänner vorhalten, dass Personen, die ihr angehören sich verpissen oder faul sind, weil aus dieser Gruppe heraus nie ein Nobelpreis gewonnen wurde.

      • @christian
        Um diese Art Leistung geht es mir gar nicht. Mir geht es eben um die Leistung des Müllmannes, die er tagtäglich vollbringt, eine Arbeit, eine Leistung, vor der sich Frauen drücken. Liest du überhaupt was ich schreibe? Ich spreche doch die ganze Zeit von Strom, Wasser, Müllt, Sicherheit, Häuser und dergleichen.

        „Das besagt nichts darüber, inwiefern Männer ein schlechteres Leben haben. “
        Sechs Jahre kürzere Lebenserwartung, mit 54 sind Gelenke und Knochen kaputt, so das sie durch Künstliche ersetzt werden müssen. Klar, super leben.

        „Kinderbetreuung und Versorgung mag weniger direkte Spuren oder vorzeigbare technische und gesellschaftliche Neuerungen produzieren, aber sie einfach komplett zu entwerten und nicht ebenfalls als wichtigen Teil der menschlichen Zivilisation anzusehen halte ich dennoch für falsch.“
        Darum geht es nicht. Kinderbetreuung und das was Frauen machen sind wesentlich weniger Anstrengend, wesenltich weniger Belastend für Körper und Geist. Auch Burnout ist eine typisch Männliche Krankheit. Frauen machen es sich immer und überall bequem, auf Kosten der Männer.

        „s geht mir dabei nicht um “hinter jedem großen Mann steht eine Frau”, sondern darum, dass Arbeit erst einmal Arbeit ist.“
        Eben nicht im Mann Frau verhältniss. Die Arbeit, die Männer verrichten ist wesenltich anstrengender, gefährlicher, stressiger, die Leistungen, die jeder Mann jeden Tag vollbringt sind grösser. Während Mutti gerade von einem gemütlichen Spaziergang mit Kind zurückkommt, hat der Müllmann schon mehere Tonnen Müll durch die gegend getragen. Und da sagst du, Arbeit ist Arbeit? Oder die Stunden um Stunden die ein Programmier vor dem Rechner hängt, um ein Programm zu schreiben, diese absolut geniale kreative Leistung, noch nicht mal hier sind Frauen zu finden, weil zu anstrengend.

        Verstehst du jetzt, was ich mit Leistung meine?

      • Nachtrag: Und was gibt es als dank für Männer? Die scheidung mit Unterhaltszahlungen, damit es Madame noch einfacher hat, damit Madame noch weniger Arbeiten muss. Und was bekommen Frauen für diese nichtleistung? Auch noch kuren, spezielle Angebote, Gratiseintritte und Getränke, rundumwohlfühlprogramme, extra leichte Studienfächer, extra leichte Einstellungstests. Ja alles, damit es Frauen noch einfacher haben, finanziert, durch den Raubbau am Männlichen Köprer und Geist.

      • Es ist so deprimierend, wie Frauen uns Männer ausnehmen. Ich habe absolut keine Lust, für den Profit des Kapitals und die Durchfütterung von Frauen zu schuften. Wieso der Kapitalismus angeblich einen Arbeitsanreiz schafft, konnte mir auch noch niemand erklären. Der Kapitalismus, ergänzt um das Feminat, ist die denkbar größte Fortschrittsbremse und der größte Demotivator für menschliche Arbeit. Menschliche Kreativität und Fähigkeiten liegen brach, während Milliarden Menschen im Elend leben, ausgebeutet von einigen wenigen. Dieses absurde System muss endlich beseitigt werden.

  8. wie bitte wollt ihr denn eine geschlechterübergreifende gerechtigkeit definieren? da habt ihr ja einen stein in’s rollen gebracht. jede person ist anders und ihr wollt die ganze menschheit über einen kamm scheren und beiden entstehenden seiten etwas zubilligen? never. das klappt nicht.

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