OECD: Better Life Index: Frauen sind glücklicher und weniger überarbeitet

Aus einem Bericht der „Daily Mail“: (via Genderama)

Women are happier and less stressed than overworked men, according to a survey of lifestyles in 34 countries.

Men living in the world’s most advanced nations work longer hours and earn higher wages, but are more likely to be exposed to danger and have a lower life expectancy.

But while women might score higher on measures of happiness, they still spend twice as much time as men doing housework – an average extra of two-and-a-half hour each day.

Women across the 34 nations surveyed spend an average of 279 minutes per day carrying out housework or caring for children or the elderly, compared with 131 minutes each day for meen.

British men are almost three times more likely to be working ‚very long hours‚ when compared to women.

Also in the UK, 75 per cent of men are in paid work, compared with 65 per cent of women.

Across the 34 countries, 72 per cent of men and 59 per cent of women have jobs, including part-time employment.

Men were found to be slightly healthier than women but still have a life expectancy some six years less than women.

In Britain, life expectancy at birth is 80 and women outlive men by an average of three years.

However, men are three times as likely to be murdered than women – with three killings per 100,000 compared to one per 100,000 among women.

Men are also 15 per cent more likely to be mugged or assaulted.

The OECD researchers said: ‚Much has been said and written about the need for greater gender equality, but it is a rather complex picture.

‚True, men earn more and work more than women, but they are also more likely to be victims of assault or murder, while women live longer and have stronger social networks but are more likely to end their lives in poverty.‘

Arne Hoffmann verweist zutreffend darauf, dass das eine merkwürdige Verteilung der „patriarchalen Dividende“ ist.

38 Gedanken zu “OECD: Better Life Index: Frauen sind glücklicher und weniger überarbeitet

  1. Wann und wo wird diese „patriarchale Dividende“ ausgeschüttet? Wie hoch ist sie denn? Muss der Mann diese „Dividende“ nicht abführen? Oft als Unterhalt?

    Mann sollte solche Begriffe mal so nutzen, wie sie sind, da erübrigt sich manche Diskussion mit einer Radikalfeministin allein durch das schallende Gelächter anderer.

  2. Ich glaube, der Arne versteht die Patriarchale Dividende falsch.
    Patriarchale Dividende ist, wenn ich das nun mal richtig aufgedröselt habe, das, was bei Pierre Bourdieu unter symbolisches Kapital gehen würde: Also Prestige, Renomee, Reputation: also soziale Wertschätzung, die einem entgegengebracht wird.
    Wenn dem Mann, weil er eben ein Mann ist, gesellschaftlich mehr soziale Wertschätzung entgegengebracht wird im Vergleich zur Frau, dann kann man dies quasi als Patriarchale Dividende bezeichnen, weil quasi jeder Mann davon profitieren kann, ob er nun arm, krank, obdachlos oder was weiss ich ist.
    PS: Ob dem wirklich so ist, könnte wiederum nur eine empirische Analyse zeigen.

      • Mit Autorität und Respekt wird ja symbolisches Kapital angesprochen, hier würde dann auch der Obdachlose und Arme etc. provitieren, wäre also durchgehend.
        Zugang zu institutioneller Macht: Hier würden tendenziell Männer aus höheren Schichten profitieren und in einem sozialen Gefüge, wo wir noch eine Standesordnung haben. Hier werden sicherlich nicht mehr durchgehend alle Männer davon provitieren.
        Beim höheren Durchschnittseinkommen handelt es sich um ökonomisches Kapital: Ob dies durchgehend ist oder auch nur gewisse Schichten von Männer davon profitieren, wäre auch wieder eine andere Frage.

        Ausgelassen werden aber eben viele andere Dinge:

        – Mann ist zu Zwangsdienst verpflichtet (Militär)
        – Kürzere Lebenserwartung, somit kann er eben auch weniger von der Rente profitieren etc.
        – Höhere Selbstmordrate
        – Höhere Rate, dass Gewalt gegen ihn ausgeübt wird
        – etc. hat ja MannDat alles aufgelistet.

        Aber das Konzept der Patriarchalen Dividende meint eigentlich, dass Männer durchgehend immer und überall im Durchschnitt in diesen Kategorien besser abschneiden, was m.E. ein viel zu undifferenziertes Konzept ist.

      • Noch einmal ein Versuch (hatte einen Stromunterbruch und profitieren schreibt man selbstverständlich mit „f“):
        Die patriarchale Dividende propagiert ja, dass durchgehend alle Männer, also auch die marginalisierten Männer von dieser Dividende profitieren:

        – Beim symbolischen Kapital (hier als Resepkt und Autorität umschrieben) könnte nur eine empirische Analyse Aufschluss geben, ob dem wirklich so ist und ob überhaupt Männer im Durchschnitt mehr mit dieser Ressource ausgestattet sind im Vergleich zu den Frauen und wenn es so wäre, alle Männer durchgehend davon profitieren; also auch die marginalisierten Männer im Vergleich zu den marginalisierten Frauen etc.
        – Beim Reichtum und geldwerten Leistungen (höheres Durchschnittseinkommen und höheres Vermögen) könnte man sich die Frage stellen, ob hier auch die marginalisierten Männer tatsächlich besser gestellt sind als die marginalisierten Frauen. Ob es sich also um ein durchgehendes Phänomen handelt, wo alle Männer davon profitieren.
        – Bei der institutionellen Macht (Einsitz in Legislative, Judikative, Exekutive und anderen staatlichen Gremien sowie nichtstaatlichen Gremien wie korporative und kollektive Organisationen wie Verbände, Parteien etc. sowie Einsitz in Kaderpositionen in der staatlichen und privaten Wirtschaft) wäre auch wieder die Frage, ob hier z.B. die marginalisierten Männer im Durchschnitt besser abschneiden als die marginalisierten Frauen. Ich würde hier eher von der These ausgehen, dass hier Männer mit hohem ökonomischen, sozialen, symbolischen und kulturellen Kapital besser abschneiden als die Frauen mit gleicher Kapitalausstattung); aber: je weniger Kapital in den verschiedenen Ausführungen vorhanden ist, tendenziell kein Unterschied zwischen Frauen und Männern herrscht.

        Aber eben, viele andere Ressourcen und Lebenslagen werden von diesem Konzept offenbar nicht erfasst:

        – z.B. das kulturelle Kapital, wo Frauen seit gut 15-20 Jahren in gewissen Sektoren durchgehend besser abschneiden als Männer.
        – Der gesamte reproduktive Bereich, wo man sich fragen kann, ob wir es hier nicht mit einer weiblichen Hegemonie zu tun haben (Haushalt, Erziehung).
        – Männer als Opfer von Gewalt.
        – Gesundheit der Männer.
        – Lebenserwartung der Männer.
        – Zwangsdienste für Männer (zumindest bei uns hier in der Schweiz: das Militär).
        – Selbstmordrate
        – Emotionale Befindlichkeiten : emotionales Glück, Lebenszufriedenheit, Beziehungen, Freundschaften, sozio-kulturelle Aktivitäten;
        – Etc.

    • PS: Ob dem wirklich so ist, könnte wiederum nur eine empirische Analyse zeigen.

      Um zu erkennen, dass ein obdachloser Mann keine „soziale Wertschätzung“ erfährt und damit auch keine „patriarchale Dividende“ einfährt, braucht es keine empirische Analyse.

      aber: je weniger Kapital in den verschiedenen Ausführungen vorhanden ist, tendenziell kein Unterschied zwischen Frauen und Männern herrscht.

      Falsch, fälscher gehts nicht. Der Mann ohne Kapitalien gilt als Loser, als Versager und erntet Verachtung, insbesondere von Frauen. Die Frau ohne Kapitalien wird als hilfsbedürftig wahrgenommen. So siehts aus.

      • @Peter

        Nun würde ich gleichwohl auf die empirische Analyse bestehen! 🙂

        Du kennst doch das bei Zeugen, was sie alles gesehen haben wollen: Einer behauptet, er habe ein rotes Auto gesehen, der andere ist sich sicher, es war kein rotes Auto, sondern ein blaues etc., usw., usf.

      • Nun würde ich gleichwohl auf die empirische Analyse bestehen!

        @ Chomsky

        Humm, und die empirischen Analysen? Braucht es da nicht auch empirische Analysen, die belegen, dass die empirischen Analysen die Tatsachen korrekt darstellen? Ich glaube, Du bist ein bisschen arg autoritätsgläubig. Das Selbstverständliche zu hinterfragen ist gut, aber man kanns auch übertreiben. Strassen werden nass wenn es regnet. Glaub es einfach. Du solltest etwas mehr Deiner eigenen Wahrnehmung vertrauen anstatt nach empirischen Analysen für triviale Einsichten zu verlangen.

      • @Peter

        Ich habe es schon mal gepostet: In der Psychotherapieforschung kommen sogar verschiedene Metaanalysen zu unterschiedlichen Ergebnissen und Metanalysen ziehen ab und an über 1’000 Primärstudien ein. Du siehst, ich bin mir sehr wohl bewusst, dass empirische Forschung zu unterschiedlichen Resultaten kommen kann.
        Und weisst Du, das hat nichts mit Autoritätsgläubigkeit zu tun, sondern eher damit, dass sich der Mensch in seiner Primärerfahrung auch sehr häufig irren kann. Aber in der Wissenschaft ist es nun mal so, wenn Du zu einem Phänomen eine empirische Forschung durchführst, so ist es einfach so, dass Du den Forschungsstand aufarbeiten solltest: D.h. Du solltest quasi die bisherigen Forschungsresultate, die es in der Vergangenheit über dieses Phänomen gab, zumindest in Ansätzen gesichtet haben und dies aus unterschiedlichsten Gründen.

      • Ich habe es schon mal gepostet: In der Psychotherapieforschung kommen sogar verschiedene Metaanalysen zu unterschiedlichen Ergebnissen und Metanalysen ziehen ab und an über 1’000 Primärstudien ein.

        Eben. Es ist Dir gar nicht möglich, alle Primärstudien selbst kritisch zu verarbeiten, da allein schon der Zeitbedarf ein solches Unterfangen verunmöglicht.
        Was aber bedeutet es, wenn Metastudien zu unterschiedlichen Ergebnissen gelangen? Ich gehe dabei davon aus, dass die Metastudien von qualifizierten Personen/Institutionen erstellt wurden. Das bedeutet, dass Du nach der Sichtung der Metastudien keine Gewissheit hast.

        Es wäre an dieser Stelle einmal angebracht, über Entscheidungsfindungstheorie zu sprechen, dies insbesondere auch im Hinblick auf die Geisteswissenschaften und speziell die Soziologie, die über keine formalisierte Sprache verfügt und daher die Soziologen meist darüber streiten lässt, was denn dieser oder jener Soziologe eigentlich behauptet. Hummm ….

        😦

      • @Peter

        Schwachsinn! 🙂
        Natürlich hast Du eine gewisse Gewissheit:
        Die Gewissheit, dass verschiedene Psychotherapieverfahren nur unmerklich verschiedene Effektstärken haben.
        Die Gewissheit, dass gewisse Therapieformen eine grössere Effektstärke haben als überhaupt keine Therapie zu absolvieren.
        etc., usw. usf.
        Dass gewisse Therapieformen bei gewissen „Störungen“ besser wirken als andere.
        Das gibt es in jeder Wissenschaft, dass gewisse Strömungen teilweise ein anderes Vokabular benutzen und von extrem unterschiedlichen Axiomen etc. ausgehen.
        Deshalb gibt es z.B. auch den Begriff der Inkommensurabilität!

        http://de.wikipedia.org/wiki/Inkommensurabilität_(Wissenschaftstheorie)

      • Natürlich hast Du eine gewisse Gewissheit:

        🙂

        Dass gewisse Therapieformen bei gewissen “Störungen” besser wirken als andere.

        Psychotherapie ist so wissenschaftlich wie Voodoo.

  3. Patriarchale Dividende, Chomsky, wenn Männer mehr arbeiten als Frauen und DARUM im Schnitt auch mehr verdienen?

    Weil viel mehr Frauen von Männern erwarten, dass diese für sie zahlen als Männer erwarten, dass Frauen für sie zahlen?

    Das liegt dieser patriarchalen Dividende zugrunde: das Partnerwahlverhalten vieler Frauen

    http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1343899/Gender-equality-myth-Women-want-rich-husbands-careers.html

    Sieht mehr nach einer „patriarchalen“ Dividende für die holde Weiblichkeit aus, erlaubt es doch diese „patriarchale“ Kultur, Männer unter einen erheblich stärkeren Erwerbsdruck zu setzen als Frauen mit mehr Stress, mehr Konkurrenzdruck usw.

    Die patriarchale Dividende ist auch gut ablesbar auf den Soldatenfriedenhöfen Europas.

    Wieviele weibliche Namen sind dort zu finden?

    Die patriarchale Dividende sieht hier für Frauen so aus, dass vor allem Männer als Gewaltpuffer und Gewaltlieferanten gebraucht werden, nicht Frauen, auch heute noch, siehe das Geschlechterverhältnis der in Afghanistan umkommenden Soldaten im Verhältnis zum Anteil des jeweiligen Geschlechtes an der Truppenstärke.

    Männer sind leicht gesünder als Frauen und sterben trotzdem früher?

    Wie das denn?

    Könnte es sich hier um einen „Berichtsbias“ handeln, weil Frauen selbst bei kleinen Zipperlein bereits zum Arzt gehen, Männer dagegen erst, wenn es fast zu spät ist?

    Schließlich weiß fast jede Frau von jenen lächerlichen Männern zu berichten, die aus einem Schnupfen eine Grippe machen.

    Für Frauen ist es selbstverständlich, sich über leidende Männer lustig zu machen („Der Kerl soll sich nicht so anstellen!“).

    Gnade Gott dem Mann, der sich über das Leiden der Frauen lustig macht.

    Übrigens weist jede Krankenkassenstatistik aus, dass Frauen, die berufstätig sind, mindestens 10 % längere Ausfallzeiten haben als Männer.

    Weil sie kränker sind oder sich schneller und früher krank FÜHLEN als Männer?

    Was sie sich leisten können, denn, s.o., sie stehen als Frauen unter einem wesentlich geringeren Erwerbsdruck.

    Jede Zeitverwendungstudie weist aus, dass Frauen zwar mehr Hausarbeit leisten als Männer – das wird häufig kommuniziert.

    Dass Männer insgesamt mehr arbeiten als Frauen (Hausarbeit, Pflegearbeit, Erwerbsarbeit zusammengenommen, auf 7-Tage-Wochen berechnet), das dagegen findet in den Medien seltenst Erwähnung.

    Dort herrscht das Lügenmärchen von der doppelten Schicht vor, die die armen Frauen zu fahren hätten.

    Dazu wieder mal die empririsch arbeitende und darum für FeministInnen so lästige Catherine Hakim von der LSE:

    http://www2.lse.ac.uk/newsAndMedia/news/archives/2010/08/domestic_duties.aspx

    Und soziale Anerkennung für Männer?

    Heute?

    Wo?

    Jeder männliche Erfolg wird als ergaunert, erpresst, erschlichen dargestellt.

    Schließlich machen Männer nur Karriere, weil sie karriere-und machtgeil sind, von den Old-Boys-Networks protegiert werden, Frauen ausbeuten usw.

    Wenn nicht gar ohnhin die Frau im Hintergrund die eigentliche Leistungserbringerin ist (Brecht, Einstein, Tolstoj usw. und so fort).

    Die Misserfolge von Jungen/Männern dagegen (höhere Kriminalität, schlechteres schulisches Abschneiden, gesundheitliche Lage etc.) werden im Ordner „SELBER SCHULD“ abgeheftet.

    Wie anders ist das doch bei Frauen.

    Ihre Erfolge sind hochverdient, selbst verdient, gegen die bösen Männer und ihre Old-Boys-Networks erkämpft, darum umso höher zu achten, zu preisen, zu lobsingen.

    Mögen sie auch noch so bescheiden sein (5 % der Patente von Erfinderinnen z.B.).

    Denn hier gilt nicht „SELBER SCHULD“.

    Ganz im Gegenteil.

    Auch daran sind die Männer schuld, die hier und da Frauen noch daran hindern, zu zeigen, wie stark, begabt, überlegen sie eigentlich sind.

    Weibliche Misserfolge sind die Schuld der Männer.

    Weibliche Erfolge gehören den Frauen alllein.

    Männliche Erfolge gehören den starken Frauen im Hintergrund.

    Oder sind ergaunert, erschlichen, ertrogen und erlogen auf Kosten der leidtragenden Frauen.

    Männliche Misserfolge dagegen gehören den Jungen/Männern allein.

    Das sind die Folgen der Patriarchalen-Dividenden-Propaganda einer bösartigen, männerverachtenden, männerdiffamierenden Ideologie.

    Mir scheint es eher so, als hätten viele Frauen einen bequemen Weg gefunden, sich auf Kosten der Männer auszuruhen, sich versorgen und beschützen zu lassen, es Männern zu überlassen, die ekle Spinne im Schlafzimmer totzuschlagen, weil die so stark sind und sie so schwach.

    Schwach natürlich nur dann, wenn es darum geht, dem starken Geschlecht die unangenehmen, gefährlichen, gesundheitsschädlichen Aufgaben aufzudrücken.

    Wenn es um Leitungsposten geht in Kaffemaschinennähe, dann werden FeministInnen plötzlich ganz stark.

    Vorausgesetzt, die kann man in Teilzeit und weiblich kommoder Work-Life-Bilanz erfüllen und sie sind per Quotensänfte und nicht per Wettbewerb zugänglich.

    Was heißt es denn, wenn Machtpositionen vor allem von Männern eingenommen werden?

    Machen die Männerpolitik, Politik für Männer?

    Nein, eben nicht.

    Sie machen Frauenpolitik, wollen als echte Alphamänner beweisen, wie gut sie Frauen versorgen und beschützen können, meist auf Kosten und Rechnung der niedrigrangigen Männer.

    Und Politikerinnen?

    Machen die Männerpolitik?

    Na grade.

    Feministisch sozialisiert, machen die natürlich erst recht Frauenförder -und -privilegierungspolitik, bis zum Platzen angefüllt mit feministischer Selbstgerechtigkeit und Opfernarzissmus, die Religionsgemeinschaft der AnbeterInnen des weiblichen Bauchnabels, dem Zentrum ihrer kleinen Welt, um den das Universum zu rotieren hat.

    Von fast allem Schlimmen in der Gesellschaft sind Jungen/Männer schlimmer, viel schlimmer betroffen als Mädchen/Frauen.

    Wird das wahrgenommen?

    Nein.

    Wir feiern das universale Opfertum der Mädchen/Frauen, rotieren um die Wünsche/Ansprüche von Frauen wie um’s Goldene Kalb und übersehen grosszügig, wie miserabel es Jungen/Männern geht.

    Deren Wohlergehen ist schließlich nicht so wichtig.

    Die sind dazu da, verheizt zu werden für das Wohlergehen von Frauenundkindern, den Kindern der Mütter, versteht sich, denn die besitzen IHRE Kinder.

    Nicht, dass noch jemand auf den blödsinnigen Gedanken kommt, auch Väter hätten Kinder.

    Männer jammern auch weniger lautstark, weil man sie leichter in’s Schweigen hinein beschämen kann, weil sie gelernt haben, von ihren Vätern UND MÜTTERN: Take it like a man.

    Frauen leiden nicht mehr als Männer, im Gegenteil, sie klagen nur lauter und erfolgreicher.

    Hör mir auf mit patriarchaler Dividende, eine Erfindung frauendienlicher Autocastrati, die sich schämen, als Mann geboren worden zu sein, die sich entschuldigen dafür, ein Mann zu sein, ideologische Klemmschwestern, frauendienlich bis zum Erbrechen, Muttersöhnchen, missratene Produkte einer männliches Selbstbewusstsein vernichtenden Erziehung, Männer, die das der Mama Gefallen-Wollen zur Ideologie gerinnen lassen.

    • @Roslin

      Du schreibst:

      Die patriarchale Dividende ist auch gut ablesbar auf den Soldatenfriedenhöfen Europas.

      Wieviele weibliche Namen sind dort zu finden?

      Kommentar:

      Ich gehe nun nur auf diesen Punkt in Deinem Posting ein, weil es wieder einmal gut zeigt, wie Du vielfach (oder quasi immer :-)) nur den Aspekt bringst, der Dir gerade passt.
      Wenn wir das mal ein bisschen am 2. Weltkrieg veranschaulichen, dann gibt es nach Wikipedia folgende Kriegstote:

      Soldaten: ca. 25 Mio
      Zivilisten: ca. 28 Mio
      http://de.wikipedia.org/wiki/Kriegstote_des_Zweiten_Weltkrieges

      Bei den Soldaten dürften wir wohl > 95% Männer als Tote haben.
      Bei den Zivilsten wird wohl der Anteil der Frauen, rein spekulativ gerechnet, um Einiges höher sein als bei den Männern, weil ein beträchtlicher Anteil der Männer im Krieg war (zumindest diejenigen, die älter als 19/20 Jahre waren und jünger als 45 Jahre) und somit eben Soldaten und keine Zivilisten. Und somit ist doch die Wahrscheinlichkeit gross, dass Frauen überproportional als Zivilisten den Tod im Krieg fanden.

      Ausserdem: Jede Feministin wird Dir um die Ohren schlagen, dass im 2. Weltkrieg die Elite in Wirtschaft, Militär, Staat und Zivilgesellschaft ganz eindeutig die Männer waren und sich somit quasi die Männer gegenseitig Krieg anzettelten und sich bekriegten und die Frauen eben, weil kaum Einfluss, höchstens als Opfer in Erscheinung traten und treten konnten. Also: Der Krieg ging von den Männern aus und nicht von den Frauen!
      Du siehst: Du hast relativ schlechte Karten gegen eine solche Argumentation! 🙂

      • @Chomsky:
        Und somit ist doch die Wahrscheinlichkeit gross, dass Frauen überproportional als Zivilisten den Tod im Krieg fanden.

        In Deutschland und Österreich[1] kam es infolge der militärischen, überwiegend Männer betreffenden Verluste des Ersten und mehr noch des Zweiten Weltkriegs zu einer starken Verschiebung des Geschlechtsverhältnisses für manche Jahrgänge. Dies führte nach dem Krieg zu einer großen Zahl ungewollt ledig bleibender Frauen, was wiederum unter den damals herrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen bis in die 50er Jahre die Geburtenrate negativ beeinflusste.

        http://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechterverteilung#Deutschland_und_.C3.96sterreich:_Kriegstote_und_Binnenmigration

        Ausserdem: Jede Feministin wird Dir um die Ohren schlagen..

        Wohl wahr. Im „Historikerinnenstreit“ ging es schließlich nicht um „Täterinnenschaft“ sondern um „Mittäterschaft“.

        Und dabei können doch wohl Frauen allenfalls „mitgemeint“ sein.

      • @Nick
        Nun gut, mich hätte natürlich trotzdem einmal die genaue Aufschlüsselung interessiert.
        Auf jeden Fall habe ich bisher keine Zahlen gefunden.

      • @ Chomsky

        *Bei den Zivilsten wird wohl der Anteil der Frauen, rein spekulativ gerechnet, um Einiges höher sein als bei den Männern, weil ein beträchtlicher Anteil der Männer im Krieg war (zumindest diejenigen, die älter als 19/20 Jahre waren und jünger als 45 Jahre) und somit eben Soldaten und keine Zivilisten. Und somit ist doch die Wahrscheinlichkeit gross, dass Frauen überproportional als Zivilisten den Tod im Krieg fanden.*

        Genau das ist falsch.

        http://www.gendercide.org/gendercide_and_genocide.html

        Zitat:

        *Certain ingrained norms have sometimes obtained in dealing with the elderly and infirm, though there is also ample evidence of specific savageries directed against this group. Regardless, and crucially, the most vulnerable and consistently targeted population group, through time and around the world today, is non-combatant men of a“battle age,“ roughly 15 to 55 years old. They are nearly universally [192] perceived as the group posing the greatest danger to the conquering force, and are the group most likely to have the repressive apparatus of the state directed against them. The „non-combatant“ distinction is also vital. Unlike their armed brethren, these men have no means of defending themselves, and can be detained and exterminated by the thousands or millions. The gender of mass killing, moreover, likely extends beyond the age range specified. Elderly males are probably more prone than elderly women to be caught up in the „malestrom“ of war; and modern warfare, with its relentless press-ganging and criminality, extends ever further down the age ladder in the hunt for child soldiers and street thugs — overwhelmingly boys.*

        Auch bei den Ziviltoten dominieren Jungen/Männer, bei weitem nicht so dramatisch wie bei den Soldaten, aber deutlich genug.

        Das ist in allen Kriegen so.

        *Ausserdem: Jede Feministin wird Dir um die Ohren schlagen, dass im 2. Weltkrieg die Elite in Wirtschaft, Militär, Staat und Zivilgesellschaft ganz eindeutig die Männer waren und sich somit quasi die Männer gegenseitig Krieg anzettelten und sich bekriegten und die Frauen eben, weil kaum Einfluss, höchstens als Opfer in Erscheinung traten und treten konnten. Also: Der Krieg ging von den Männern aus und nicht von den Frauen!
        Du siehst: Du hast relativ schlechte Karten gegen eine solche Argumentation! *

        Ich habe keineswegs schlechte Karten.

        Dass Frauen den Krieg nicht selbst führten, heißt ja nicht, dass sie gegen den Krieg waren, heißt ja nicht, dass sie nicht von ihren Söhnen, Brüdern, Männern etc. erwarteten und EINFORDERTEN, dass diese sie tapfer verteidigen, heißt ja nicht, dass Frauen den feigen, kampfunwilligen Mann nicht verachteten, beschämten.

        Schließlich haben Frauen 1933 in leicht größerer Zahl die NSDAP gewählt als Männer.

        Wie gerade auch Frauen auf Führerauftritte reagierten, kann man in alten Wochenschauen studieren.

        Die Begeisterung ist so hysterisch-ekstatisch – das kann nicht inszeniert sein, das ist echt.

        So echt wie diese Begeisterung:

        Schließlich teilten Frauen die Vorurteile ihrer Zeit, fürchteten dan altbösen Feind nicht weniger als ihre Männer.

        Die Rolle britischer Suffragetten beim Hineinschämen von Commonwealth-Männern in die flandrischen Knochenmühlen des I. WK. habe ich schon erwähnt.

        *On 8 September 1914, Pankhurst re-appeared at the London Opera House, after her long exile, to utter a declaration not on women’s enfranchisement but on „The German Peril“, a campaign led by the former General Secretary of the WSPU, Norah Dacre Fox in conjunction with the British Empire Union and the National Party.[4] Along with Norah Dacre Fox (later known as Norah Elam), Pankhurst toured the country making recruiting speeches. Her supporters handed the white feather to every young man they encountered wearing civilian dress and bobbed up at Hyde Park meetings with placards: „Intern Them All“. The Suffragette appeared again on 16 April 1915, as a war paper, and on 15 October changed its name to Britannia. There, week by week, Pankhurst demanded the military conscription of men and the industrial conscription of women into „national service“, as it was termed. In flamboyant terms she called also for the internment of all people of enemy race, men and women, young and old, found on these shores, and for a more complete and ruthless enforcement of the blockade of enemy and neutral nations. She insisted that this must be „a war of attrition“. In her ferocious zeal for relentless prosecution of the War she demanded the resignation of Sir Edward Grey, Lord Robert Cecil, General Sir William Robertson and Sir Eyre Crowe, whom she considered too mild and dilatory in method.*

        Quelle:

        http://en.wikipedia.org/wiki/Christabel_Pankhurst

        Ihre Schwester Emmeline war hier nicht besser:

        *With the advent of the First World War, Emmeline and Christabel called an immediate halt to militant suffrage activism in support of the British government’s stand against the „German Peril.“[5] They urged women to aid industrial production and encouraged young men to fight.*

        Quelle:

        http://en.wikipedia.org/wiki/Emmeline_Pankhurst

        Nur 2 Beispiele von vielen kriegsbesoffenen Frauen, nicht weniger als die Männer ihrer Zeit und Gesellschaft, um kein Jota.

        Bespmders degoutant, dass es fast ausschließlich Männer waren, die damals bluten mussten.

        Zum „Weiße-Feder-Orden“:

        http://www.spartacus.schoolnet.co.uk/FWWfeather.htm

        Wie viele deutsche Frauen sich im I.Weltkrieg verhielten, beschreibt Kurt Tucholsky hier (als Ignaz Wrobel):

        **Neben den evangelischen Pastören hat es im Kriege noch eine Menschengattung gegeben, die gar nicht genug Blut saufen konnte: das war eine bestimmte Schicht, ein bestimmter Typus der deutschen Frau.

        Die hat wirklich himmlische Blutrosen ins irdische Leben geflochten.

        Der Typus, von dem hier gesprochen wird, findet sich besonders im Adel, im gehobenen Mittelstand – bei den Arbeitern ist er seltener, obgleich da häufig der kleinbürgerliche Charakter der Frau vieles zerstört, was der Mann aufzubauen sich müht.

        Wer aber mitangesehen hat, wie zur Zeit, als die Oberste Heeresleitung das deutsche Volk täglich einmal herrlich belog, beim Eintreffen der scheußlichsten, widerwärtigsten Nachrichten diese deutschen Frauen vor Freude hüpften, mit glänzenden Augen Hurra schrien, den hat es geschüttelt, wenn er ein Herz in der Brust hatte und nicht nur einen Brustbeutel davor.

        Jene deutschen Mütter, die ernsthaft und kleingehirnig ausriefen: »Ich bedaure nur, nicht noch einen Sohn zu haben, damit ich ihn dem Vaterlande geben kann« – dieses Geschmeiß von Eltern ist mitschuldig an dem Mord von Hunderttausenden. (Ihr Vermögen geben sie nicht gern her, da wehren sie sich bis zum letzten – aber die Söhne werden dem Vaterland vom Elternhaus gratis und franko in den Rachen geworfen.)

        Und weil Frauen Männerwerk, mit dem sie sich einmal befassen, meist viel ernster nehmen als Männer und weil die Frauen selten skeptisch sind, so glaubten diese da und opferten Kinder und Gatten und konnten gar nicht genug bekommen.

        ….

        Wir dürfen uns aussuchen, wer unangenehmer und gefährlicher ist: die mit der Erotik der Uniform leicht durchsetzte Gutsfrau, deren Rätsel auch der nachmals so patriotische Ludwig Thoma nachgespürt hat, weil ja, so sagte er, die Liebe zur bunten Uniform nicht verständlich sei, maßen jener sie sich immerhin dabei auszöge – oder die fein gebildete Demokratenfrau, die Fichte zitiert und Arndt; die das Schlachtfeld von Verdun besucht und darüber leitartikelt – und die, kommts zum klappen, Söhne und Brüder und Gatten ›aus Disziplin‹ für das Volksganze in den Dreck hetzt, so dass sie nachher mit Armstümpfen und zerschossenen Unterkiefern und leeren Augenhöhlen nach Hause kommen.

        Das macht nichts.

        Wenn nur das Volksganze heilbleibt.

        … `*

        Erschienen 1927 in „Das Andere Deutschland“ unter der Überschrift „Der Krieg und die deutsche Frau“.

        Erzähl mir also nicht, ich hätte schlechte Karten.

        Nicht Männer führen Kriege, sondern Gesellschaften, Männer und Frauen Seit an Seit.

        Frauen verachten in solchen Zeiten in der Regel „feige“ Männer, fordern von ihnen militärisches Engagement ein, nicht weniger als Männer.

        Mütter schützen ihre Söhne nicht mehr als Väter.

        Schließllich haben Frauen in den USA zu JEDER Zeit des Vietnamkrieges die Möglichkeit gehabt, als Mehrheit der Wähler, diesen Krieg, der mit ihren Söhnen geführt wurde, zu beenden.

        Sie haben es nicht getan, nicht anders als die männlichen Wähler.

        Frauen helffen in Kriegszeiten bei der Mobilisierung.

        Durch Beschämung

        Es ist nicht so, als seien Männer für und Frauen gegen den Krieg, Kriegstreiber gibt es in beiden Geschlechtern, Kriegsgegner auch.

        Männer und Frauen führen GEMEINSAM Krieg.

        Nur in verschiedenen Rollen.

    • Diese Studie hat nur einen Haken, sie ignoriert, das Menschen bis zur Zeit der Industrialisierung in Gruppen gelebt haben, nämlich auf den Bauernhöfen, und das dort die Frauen mit durchgefüttert worden sind wenn sie keinen Mann hatten und das es nicht die Frauen waren, die sich die Männer ausgesucht haben sondern die Eltern für die Töchter.

      • @ imion

        „Diese Studie hat nur einen Haken, sie ignoriert, das Menschen bis zur Zeit der Industrialisierung in Gruppen gelebt haben, nämlich auf den Bauernhöfen, und das dort die Frauen mit durchgefüttert worden sind wenn sie keinen Mann hatten und das es nicht die Frauen waren, die sich die Männer ausgesucht haben sondern die Eltern für die Töchter.“

        Fairerweise muss man sagen dass die Frauen damals
        teilweise für ihr „Futter“ hart arbeiten mussten,
        wie die meisten Menschen in dieser Zeit.
        Wichtiger ist die Tatsache, dass Eltern und
        andere Familienmitglieder bei der Partnerwahl
        mitbestimmten. Dies geschah offenbar aus gutem
        Grund.
        Obschon eine Frau in Bezug auf eine andere Frau
        rel. gut beurteilen kann ob sich ein Mann als
        Familienvater eignet oder nicht, versagt dieses
        Urteilsvermögen komplett wenn es um die eigene
        Paarung geht!

        http://www.scienceagogo.com/news/20120414181102data_trunc_sys.shtml

      • Ich weiß nicht, woher du die Idee hast, Frauen wären im Mittelalter als Gruppe ohne Gegenleistung „durchgefüttert“ worden, aber sie ist Quatsch. Arbeit war in der mittelalterlichen Ordnung für die niederen Schichten ein fester Bestandteil des Lebens. Zwar waren Männer und Frauen für verschiedene Bereiche zuständig, aber niemand arbeitete nicht.

      • @ Imion

        Auch bei Auswahl des Bräutigams durch die Eltern hat weiblicher Geschmack ein entscheidendes Wörtchen mitzureden. Es ist oft die Mutter, die hier das letzte Wort hat.

        Dass der Bräutigam der Mutter gefällt, ist oft wichtiger als dass er dem Vater gefällt.

        Selbst erlebt bei eigentlich sehr patriarchaler jüdischer Familie.

        Die Mutter war die Klippe, die es zu umschiffen galt, wollte man die Tochter des Hauses heiraten.

        Und da sich der Geschmack der Tochter oft nicht weit von dem der Mutter entfernt (Frauen bewerten z.B. häufig die Männer als attraktiv, die ihrem Vater ähnlich sehen), sind diese Ehe viel weniger häufig unglücklich als unser Alltagsverstand zu wissen glaubt.

      • Alexander Roslin: „Selbst erlebt bei eigentlich sehr patriarchaler jüdischer Familie.“
        Du bist seit dem Mittelalter auf dieser Erde? Hast du vielleicht ein dunkleres Geheimnis, als wir alle ahnen?

      • @red pill
        Exakt meine Rede. Frauen waren nicht in der Lage zu beurteilen ob ein Mann sie durchfüttern konnte oder nicht, sie hat sich nach anderen Gesichtspunkten verliebt. Den Versorger haben die Eltern ausgesucht. Nur heute, mit hilfe der Pille ist es Frauen möglich, so zu agieren, wie es die Eltern früher getan haben, aus einer Triebunabhängigen Rolle, aus einer nüchternen Betrachtung.

        @haselnuss
        Auch im Mittelalter hatten Frauen die vergleichsweise einfachen Aufgaben. Desweiteren waren es die Söhne, die von den Höfen gejagt worden sind, mit der massgabe, sich ein eigenes Leben aufzubauen, scheiterte er, war das der Tot. Die töchter nicht, wurde kein Mann gefunden, blieb die Frau am hof, und hatte so zu Essen. Dem Mann war so ein einfaches Leben nicht vergönnt.

      • @alexander
        Das stimmt. Allerdings war bei der Mutter nicht so der Trieb vorhanden wie die Tochter, und du schreibst ja selbst, das es ums aussehen geht. Es fehlt also, in der ganzen diskussion um Versorger, der Beweis, das Frauen von sich aus jemals in der Menschheitsgeschichte, bis zur Industrialisierung, den Versorger gesucht haben. Es waren immer andere Personen, die das entschieden haben, wenn es um den Versorger ging, weil sie genau wussten, das die Tochter danach nicht ausschau hält.

      • @ Haselnuss

        *Du bist seit dem Mittelalter auf dieser Erde? Hast du vielleicht ein dunkleres Geheimnis, als wir alle ahnen?*

        Was soll der Unsinn?

        Noch nie etwas gehört von der Existenz orthodoxer jüdischer Familien?

    • @ Holger

      Kann nun nicht geradde erkennen, was an dieser Modellrechnung und ihrem Ergebnis so schrecklich neu sein soll.

      Dass Frauen vor allem Versorgermänner attrativ finden, ist ja nun wirklich keine grundstürzende Neuigkeit.

      Dass sie damit tatsächlich Machoalphas weniger begehren als treue Betaversorger, bezweifle ich.

      Wenn ein Alpha in Reichweite rückt, werden viele Frauen zumindest „Genshopping“ betreiben.

      Wenn der Alpha gar ein guter Versorger zu sein verspricht, werden die meisten wohl ihren treuen Beta in die Wüste schicken.

      Nur sind Alphas vergleichsweise selten und Alphas, die zu Treue bereit sind angesichts der Möglichkeiten, die Frauen ihnen bieten (es ist leicht, treu zu sein, wenn man keine Angebote bekommt oder heftig strampeln muss, also hohe Werbungskosten hat) noch viel seltener.

      So ist es eine vernünftige Güterabwägung, den verfügbaren Beta zu nehmen und vom Alpha, der unerreichbar fern ist oder ein zu unsicherer Kantonist, nur zu träumen oder zu lesen, z.B. in Arztromanen, beim Konsumieren von Prinzenhochzeiten, dem Mitfiebern bei Filmstarbeziehungskisten usw.

      Ganze Literaturgattungen und Frauenzeitschriften leben davon.

  4. Und hier ein (anderer Schwerpunkt & ein) anderes Ergebnis:

    „Die bisherige Forschung hat gezeigt, dass Männer generell mehr von einer stabilen Beziehung profitieren als Frauen. Aber sind sie auch glücklicher, wenn sie Single sind? Ergebnisse einer aktuellen Studie basierend auf den Angaben von 20.000 deutschen Singles zeigen, dass sich Frauen glücklicher und zufriedener im Leben fühlen als ihre männlichen Pendants. Dieser Unterschied zeigte sich am stärksten in der Altersgruppe 60 – 69.“

    http://www.edarling.de/presse/forschung/blogwellbeing

    • @ Mutter Sheera

      Ja, Männer sollten endlich für eine Gesellschaft kämpfen, in der auch sie wieder glücklicher und zufriedener sein können.

      Das bedeutet u.a. feministische HasspropagandistInnen zu bekämpfen, deren Einfluss zu einer immer männerfeindlicheren Gesellschaft führt.

      Denn wie gesagt: Mit FeministInnen ist Geschlechterfrieden, Zufriedenheit auch für Männer, nicht zu erreichen.

      Sie müssen entmachtet werden.

      Je früher, desto besser.

      • Roslin, ich wünschte mir, Du könntest noch Staunen…

        Dieser Blog vertritt die „klassische“ Annahme, dass Männer eher bindungsscheu (weil promiskuitiv) seien, während Frauen ebenso „biologisch bedingt“ nahezu bindungswütig seien.

        Dazu passt aber nicht, dass Männer in stabilen Beziehungen glücklicher sind als männliche Singles & ihre jeweiligen Partnerinnen. Frauen kommen besser ohne Mann aus als andersrum, was sich eben nicht nur in der höheren Scheidungswilligkeit zeigt, sondern auch empirisch dadurch bestätigt wird, dass liierte Männer länger leben als Singles (Ausnahme: Mönche).

        Nur zu:

        Spornt Männer ruhig an um ihr Glück zu „kämpfen“.
        Lernt sie harmonischere Beziehungen zu führen, ihre Frauen so glücklich zu machen, dass diese sich nicht trennen wollen (in Trennungsphasen ist nicht nur die Gefahr für Frauen am größten, vergewaltigt oder ermordet zu werden, Männer legen dann auch besonders häufig bei sich selbst Hand an), ratet ihnen von Überstunden ab (siehe Blog) und hört allgemein auf, ihnen falsche Ideale einzupflanzen…

        Deckt sich alles mit meinen feministisch-geprägten Überzeugungen, weshalb ich mich auch weiterhin – ungeachtet aller Anfeindungen – als Philanthrop fühlen kann, meine ich.

        pfen“

      • @Roslin:

        Ja, Männer sollten endlich für eine Gesellschaft kämpfen, in der auch sie wieder glücklicher und zufriedener sein können.

        Du vergißt die vier Hauptsätze der feministischen Analysedynamik:

        1. Das Maß der gesellschaftlichen Bedingtheit ist proportional zum Ausmaß negativer Phänomene, wenn Frauen im Schnitt stärker betroffen sind.

        2. Das Maß der individuellen Bedingtheit ist proportional zum Ausmaß negativer Phänomene, wenn Männer im Schnitt stärker betroffen sind.

        3. Das Maß der gesellschaftlichen Bedingtheit ist proportional zum Ausmaß positiver Phänomene, wenn Männer im Schnitt profitieren.

        4. Das Maß der individuellen Bedingtheit ist proportional zum Ausmaß positiver Phänomene, wenn Frauen im Schnitt profitieren.

      • @Muttersheera:

        Dieser Blog vertritt die “klassische” Annahme, dass Männer eher bindungsscheu (weil promiskuitiv) seien, während Frauen ebenso “biologisch bedingt” nahezu bindungswütig seien.

        Das habe ich anders verstanden, und es würde sich auch nicht mit der Tatsache vertragen, dass Frauen ebenso häufig fremdgehen wie Männer.

        Frauen und Männer haben demzufolge tendenziell unterschiedliche Kurz- und Langzeitstrategien, was aber nichts über die relative Qualität und Quantität der „Bindungschemie“ aussagt.

        Dazu passt aber nicht, dass Männer in stabilen Beziehungen glücklicher sind als männliche Singles & ihre jeweiligen Partnerinnen. Frauen kommen besser ohne Mann aus als andersrum..

        Nur wenn man annimmt, dass alle Männer und alle Frauen unter gleichen Bedingungen sozial existieren ist diese Schußfolgerung plausibel.

        was sich eben nicht nur in der höheren Scheidungswilligkeit zeigt, sondern auch empirisch dadurch bestätigt wird, dass liierte Männer länger leben als Singles

        Simples Gegenargument: Wenn Männer bei einer Scheidung in einem höherem Ausmaß mit negativen Folgen zurechtkommen müssen, dann ergibt sich die gleiche Empirie.

      • @ Nick

        Ich denke, diese vier Hauptsätze kann man getrost in die Tonne klopfen.

        Samt der bösartigen Ideologie, deren ProtagonistInnen sich mit ihrer Hilfe gegenüber der Realität verblenden.

        Es hilft ja alles nichts: Die Realitlät wird durchbrechen.

        Eine Ideologie, die auf einem falschen Menschenbild aufruht wird zusammenbrechen, weil die Menschen sie früher oder später preisgeben.

        Oder weil sie unter dem Gewicht ihrer eigenen Irrtümer und Lügen zusammenkracht.

        Das kann dauern.

        Je schneller es geht, umso besser.

        Desto geringer der Schuttberg, den es danach abzutragen gilt.

        Feminismus, diese Art von Frauenemanzipation (Ersatz des Versorger- und Beschützermannes durch den Versorger- und Beschützerstaat, durch den frauendienlichen Staat, den femizentrischen Staat, der Männern immer weniger nützt, sie immer stärker „frauendienlich“ diskriminiert), trägt sich ja keine SEkunde selbst, ist zwingend darauf angewiesen, dass Männer sich nicht gegenüber Frauen/Staat in gleichem Maße selbstverwirklichend entpflichten wie Frauen sich gegenüber Männern/Staat entpflichten ließen.

        Wenn Männer ihre Bereitschaft zurückfahren, diese Veranstaltung zu finanzieren, dafür immer mehr Steuern abzudrücken, immer mehr zu schuften, wenn sie ihre Bereitschaft zurückfahren, diese Veranstaltung als Soldaten/Polizisten durchzufechten, zu bewachen, zu beschützen, abzuschirmen, ist Schlusss mit lustig.

        Es sind Männer, die verhindern, dass die Scheiben des feministischen Treibhauses eingeworfen werden, die dafür sorgen, dass die Heizung nicht ausfällt.

        Sie haben es in der Hand.

      • @muttersheera
        „Lernt sie harmonischere Beziehungen zu führen, ihre Frauen so glücklich zu machen, dass diese sich nicht trennen wollen (in Trennungsphasen ist nicht nur die Gefahr für Frauen am größten, vergewaltigt oder ermordet zu werden, Männer legen dann auch besonders häufig bei sich selbst Hand an)“
        Genau, verbiegt euch ihr Männer, damit es der Frau an nichts mangelt, auch wenn es eure eigene Gesundheit kostet. Nein danke. Daher kommen schon die sechs Jahre Unterschied beim Leben.

    • “Die bisherige Forschung hat gezeigt, dass Männer generell mehr von einer stabilen Beziehung profitieren als Frauen.

      Eine Bestätigung einer feministischen Prämisse („Männer beuten Frauen emotional aus“) durch Interpretation des Datenmateriales unter Zugrundelegung der Prämisse.

      Eine ebenso schlüssige Folgerung aus dem Datenmaterial:

      „Die bisherige Forschung hat gezeigt, dass Frauen Männer aus unteren Schichten meiden. Aufgrund der sozialen Umstände sind diese Männer nicht nur generell unzufriedener, sie leiden auch häufiger unter Krankheiten und sind stärker von Suchtproblematiken betroffen“

      Ergebnisse einer aktuellen Studie basierend auf den Angaben von 20.000 deutschen Singles zeigen, dass sich Frauen glücklicher und zufriedener im Leben fühlen als ihre männlichen Pendants.

      Auch hier sehe ich nicht, dass die Komponente „soziale Stellung“ kontrolliert wurde.

      Singles im Kanst und Singles im Obdachlosenheim kommen schlechter mit ihrem Singledasein zurecht, welch Wunder 😉

      • @ Nick

        Man sollte auch die Altersgruppe beachten: 60-69jährige männliche Singles sind unglücklicher als gleich alte Frauen, also eine Männergeneration, die noch nicht den Dudismus entwickeln konnte, das Lebowskitum zum Lebensinhalt erwählen konnte.
        Der Dudismus, der die Zufriedenheit im Zusammenleben mit einer feministischen Pauerzicke ersetzt durch die Zufriedenheit mit einem Computerspiel, Internetporn und einem Kasten Bier stellt für immer mehr Männer eine positive Auflösung der Verpartnerungsmisere dar, gerade für schlecht gebildete, gering verdienende Männer.

        Es sind ja vor allem die Frauen einer jüngeren Generation, die von Männern immer mehr verlangen und im Gegenzug dafür immer weniger bieten.

        Das Preis-Leistungsverhältnis des weiblichen Angebotes stimmt dank feministisch empauerten Narzissmus‘ nicht mehr.

        Zu hohe Kosten, zu wenig Spass.

        Für immer mehr Männer lohnen sich Beziehungen mit solchen Frauen nicht mehr oder sind unerreichbar teuer.

        Das hat für statushohe, gut ausgebildete Männer – das erkennt Illouz recht gut – den schönen Nebeneffekt, dass sie zu einem knappen und damit hochpreisigen Gut auf dem Heiratsmarkt werden, um das sich immer mehr Frauen bewerben.

        So führt feministische Bildungsbenachteiligung von Jungen gerade nicht zu der vielleicht erhofften Empauerung von Frauen.

        Den die so immer rarer werdenden gut ausgebildeten, begehrten „Hochpreismänner“ stehen immer mehr gut ausgebildeten Frauen gegenüber, die um sie werben müssen.

        Sie werden also mächtiger auf dem Heiratsmarkt, können sehr leicht eine Frau, die nicht zu ihren Bedingungen abschließt, durch eine andere, gleichwertige oder höherwertige ersetzen.

        Eine Entwicklung, die in den USA an den Universitäten längst bemerkt wird.

        Es sind diese Männer, die für Frau Illouz „liebeskapitalistisch“ handeln.

        Sie können es sich ja leisten, können ihren Egoismus durchsetzen, was den Frauen ihres Stratums immer schwerer fällt, die IHREN weiblichen Egoismus, der sie einen „Hochpreismann“ begehren lässt, immer schwerer umsetzen können.

        Feminismus zerstört hier, wie auch in anderen Zusammenhängen, sehr erfolgreich die Grundlagen seiner Existenz.

        Dem könnten die gut ausgebildeten Frauen leicht entgehen, wenn sie sich für einen lieben, netten, hübschen Kevin interessieren würden, etwa den Bauarbeiter aus der Getränkewerbung.

        Aber der kommt bestenfalls für einen One-Night-Stand infrage, nie für eine Langzeitpartnerschaft mit offizieller Vaterschaft („Was?! Von so einem hast Du Dich bespringen lassen? Im Ernst?!! Du hast doch promoviert!!!“).

        So verbaut ihr hypergamer Instinkt Frauen das Ernten der Früchte feministischer Bildungspolitik.

        Alphamänner werden so noch begehrter, noch mächtiger.

        Dass dies auf Kosten der niedrigrangigen Männer geschieht – who cares?

        Pauernarzisstische FeministInnen nicht, die ihr Opfertum als Frau abfeiern, für nichts anderes einen Blick haben in ihrer Bauchnabelzentriertheit.
        Und Alphamänner auch nicht, für die die Unterstützung des Feminismus ein costly signal darstellt, das sie attraktiv für die feministisch angefixten Akademikerinnen ihres Stratums macht, können sie sich doch so als Frauenförderer, -schützer, -versorger profilieren, als weiße Ritter, der die arme, reiche Magd auf seinen Zelter hebt.

        Sagenhaft, wie man sich dabei noch progressiv dünken kann.

        Ein Pfauenschwanz, den sie sich umso leichter leisten können, als ein Großteil seiner Kosten wiederum zulasten der niedrigrangigeren Männer geht, auf diese überwälzt wird.

        Ein Frauenförderaugust tritt ja nicht selbst zurück, um für eine Frau Platz zu machen.

        Seehofer tritt ja nicht selbst zurück, um seinen Posten einer Frau zu überlassen – wo kämen wir dahin?

        Nein, er fordert die Frauenquote nur.

        Umsetzen können sie die Schlappenschammesse weiter unten.

        So ist Feminismus ein Elitenprojekt geworden, das zur Versorgung höherer Töchter dienlich ist.

        Der Aldi-Kassiererin hilft er ja nicht.
        Schon gar nicht ihrem Mann, dem Müllwerker.
        Und am allerwenigsten ihrem Sohn, dem Kevin.

        Die höheren Söhne hingegen inkommodiert Feminismus nicht sonderlich.

        Sie bleiben begehrt, werden sogar noch begehrter – eine Bildungsmisere kennen sie nicht auf ihren privaten Kindergärten, Schulen, Hochschulen.

        Feminismus muss man sich leisten können.

        Als Individuum und als Gesellschaft.

        Er ist nur für Wohlhabende bekömmlich, zerstört allerdings genau den Wohlstand, dem er seine Existenz verdankt.

        Darauf kann man bauen.

        Wenn auch wahrscheinlich nur Ruinen.

        Am Ende regelt sich alles von alleine.

        Nur sind die evolutionären, die „natürlichen“ Lösungen immer auch die grausamen.

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