„Feminismus ist die Idee, dass wir beide Geschlechter gleich machen können, indem wir uns nur auf die Angelegenheiten eines Geschlechts fokussieren“

Auf dem bereits erwähnten Blog von Lucien gibt es ein interessantes Zitat von TJ Kincaid, welches ich ganz interessant finde:

Feminism is the idea that we can make both sexes equal by focusing solely on the issues of one of them.

Das ist in der Tat eine Position, die häufig in großen Teilen des Feminismus durchkommt. Es ist Bestandteil des gynozentrischen Feminismus, wie er in Deutschland zB auf „Anarchie und Lihbe“ oder von Lantzschi vertreten wird.

Das Gegenargument ist natürlich, dass Feminismus sich ja um die Belange der Männer kümmert, denn wenn die Gesellschaft befreit ist von der hegemonialen Männlichkeit, dann gehe es eben auch den Männern besser. Das ist aus meiner Sicht allerdings für viele Teile des Feminismus nicht zutreffend, da dieser eben gynozentrisch ausgerichtet ist und eine Alleinverantwortung des Mannes vorgibt, die so in der Realität nicht existiert. In diesem System kann es teilweise eben keine Diskriminierung der Männer geben, so dass deren Anliegen auch nicht vorgebracht werden können. Die Männer müssen sich insoweit darauf beschränken behauptete Privilegien abzulegen, ohne bezüglich dieser auch nur ein Mitspracherecht zu haben. Der „männliche Profeminismus“ soll eben einfach feministische Theorie unkritisch übernehmen.

Dazu auf dem zitierten Blog:

TJ’s quote is absolutely right. But the lambasting that he got was the point of interest. Of course, they said that it was ignorant (which it isn’t). There is a huge number of feminists who believe that all inequality between the genders favors men over women. All of them. This is an interesting position to take, because if one has a very clear eye, not covered in a film like these peoples’ are, then you can see why it’s wrong.

There are a plethora of inequalities facing women over men. For example – domestic violence, which is just as common with men from women. The law doesn’t take it seriously, neither does society, but it’s there. In the issue of custody of a child, the gap favoring men over women is HUGE! Women are so completely favored by the system in that regard. It’s wrong, outright, because there are plenty of deadbeat moms out there. The media is good about not showing that (gee, I wonder why). In media-land, mothers are usually (almost always) the good parent, while the father is the bad one.(…)

Looking at inequality in realms of the law – women get less prison time than men, by as much as 40%, for equal crimes. And when it comes to divorce proceedings, women usually are the ones getting paid alimony. The courts immediately assume that women need protecting.

Or how about how men are the ones who have to sign up for the draft, and women don’t? Where’s the outrage there? Where is all the talk about inequality on this issue?

 Aber das Thema hatten wir ja wiederholt, ebenso wie den Punkt, dass das Patriarchat, dass hinter all der Frauenfeindlichkeit stecken soll, eine Fiktion ist.

41 Gedanken zu “„Feminismus ist die Idee, dass wir beide Geschlechter gleich machen können, indem wir uns nur auf die Angelegenheiten eines Geschlechts fokussieren“

  1. Eine Ideologie, die sich permanent nur mit einem Geschlecht beschäftigt, kommt irgendwann zur unweigerlichen Schlussfolgerung, dass das andere Geschlecht unverbesserlich sei, also der Versuch das andere Geschlecht umzuerziehen vergebene Müh wäre:

    „Von den Männern selber zu erwarten, dass sie sich kollektiv vom Dominanzkonzept verabschieden, scheint illusorisch. Es verschafft ihnen zu viele Vorteile, das haben wir durch Robert Connell (1999) gelernt vom Konzept der hegemonialen Männlichkeit und der „patriarchalen Dividende“, die auch denjenigen Männern zukommt, die nicht machistisch sind, sogar frauenzugewandt und unterstützend. Aus dem kollektiven System der männlichen Dominanz ziehen aber auch sie Profit. Auf diesen Profit zu verzichten und dieses Dominanzsystem zurückzuweisen, darauf kommt es für Männer an, nicht nur im privaten Bereich, sondern öffentlich und politisch.“ http://www.kofra.de/htm/Zeitung/140..pdf

    Was lernen wir also daraus? Selbst die frauenzugewandten und unterstützenden Männer, wie Hinrich Rosenbrock und Thomas Gesterkamp werden sich -im Weltbild des Feminismus- von ihrer patriarchalen Dividende nicht trennen wollen.

    Ob die wissen, dass sie im Falle der Trennung und Scheidung die patriarchale Dividende an die Frau und Mutter als Unterhalt ausschütten müssen?

    Mann kann es drehen und wenden wie mann will: Feminist.I.nnen werden sich einer sachlich-logischen Diskussion nicht stellen! http://genderama.blogspot.de/2012/05/anita-daniel-die-bevorstehende-manner.html Dies scheint – seit mindestens 150 Jahre – eine gesicherte Erkenntnis zu sein.

    Menschen aber, die sich einer sachlich-logischen Diskussion nicht stellen wollen, denen solche Diskussionen höchst unsympathisch ist, die also lieber die Augen davor verschliessen, dass der Kaiser keine Kleider anhat oder noch am Weihnachtsmann glauben, sind allesamt ein Fall für den Psychotherapeuten!

    Wir sollten daher von einer kranken Ideologie sprechen, wenn wir Feminismus meinen ;-). Etwas, was „den Männern den Krieg erklärt“ (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7830057.html) kann ja nur höchstgradig krank sein!

    Der liebe Herrgott oder wer auch immer hat uns füreinander geschaffen, nicht um uns mit Tomaten zu bewerfen!

    Mann stelle sich nur die Schlagzeile im Geschlechterkrieg vor: „Seit 0 Uhr wird (mit Tomaten) zurückgeschossen!“ Das ist doch krank!

  2. Der übliche Privilegienzirkel des hegemonialen Feminismus: Das System dient der Unterdrückung von Frauen, und weil männliche Nachteile ja integraler Teil des Systemes sind, sind sie zwangsläufig privilegierende Phänomene des Systemes.

    Deshalb muss z.B. die Wehrpflicht ein Privileg sein, da arbeiten sich Ilse Lenz und ihr Rosenbrock dann daran ab die die Geschichte umzuschreiben, indem sie komplett Faktenwidrig behaupten, das alleinige Wahlrecht sei durch die Wehrpflicht konstituiert worden. (Eine äußerst primitive Geschichtsklittererung, die Wehrpflicht wurde 1814 eingeführt, und das erst 1871 eingeführte „Wahrecht“ galt gar nicht für Wehrpflichte – die waren nämlich idR noch keine 25 Jahre alt. Dieses „Wahrecht“ galt ohnehin nur für 20% der Bevölkerung) Offenbar in der maßlos selbstüberhöhenden Illusion, nur sie seien des Lesens mächtig. Sowas leitet unseren akademischen Betrieb.

    Eine Schleife mit zubetonierter Exitbedingung, die nur zur Rechtfertigung eines tiefvewurzelten Ressentimentes endlos abgearbeitet wird.

    • (genauer betrachtet waren die Söldnerheere der Neuzeit eher eine historische Ausnahme, im Lehenswesen hatte der männliche Leibeigene selbstverständlich als Fußsoldat zu dienen – es stand dabei natürlich gewiß kein Wahlrecht auf der Agenda)

    • @Nick

      Warum auch Wahlen? Er war ja kein Bürger eines Volkes.

      Eine Schleife mit zubetonierter Exitbedingung, die nur zur Rechtfertigung eines tiefvewurzelten Ressentimentes endlos abgearbeitet wird.

      Du kannst allerdings sicher sein, dass so eine Schleife irgendwann instabil wird. D.h. so eine Ideologie muss irgendwann aus innerer Logik heraus kollabieren. Die Frage ist nur, was für Effekte sie bis dahin (und danach) verursacht.

      • Warum auch Wahlen? Er war ja kein Bürger eines Volkes.

        ..was Lenz et al nicht die Spur davon abhält, ihm ein u.a. durch die Wehrpflicht begründetes Privilegiensystem, wie es eben allenfalls der Bürger eines Volkes kennen kann, anzudichten.

        Das „System“ heißt „Patriarchat“, und das ist ja wohl transhistorisch und global. Folglich kann man doch zurecht beliebig ausgewählte historische und aktuelle Phänomene zu einem möglichst eindrucksvollem Gesamtbild dieses „Patriarchates“ zusammenstoppeln.

        Stupid, it’s herstory.

        Du kannst allerdings sicher sein, dass so eine Schleife irgendwann instabil wird. D.h. so eine Ideologie muss irgendwann aus innerer Logik heraus kollabieren.

        Ich habe den Eindruck, dass Feminismus immer tiefer in seine Biotope bzw. Subkulturen zurückzieht. Dadurch verstickt er sich immer tiefer in sein Groupthink, wird immer abstruser, der Schwachsinn wird immer sichtbarer. Irgendwann muss das Ganze komplett kollabieren, ja.

        Eine ähnliche Entwicklung gab es schon mitte der 1970er (daher der Begriff „cultural feminism“), allerdings konnte er durch die inflationäre Skandalisierung von sexueller Gewalt in den 1980ern und 1990ern wieder gesellschaftlich Land gewinnen. Weil aber die Karte exzessiv überzogen wurde (es artete in eine regelrechte Hexenjagd gegen „Kinderschänder“ aus, vgl. Wormser Prozesse) wurde der Wahnsinn nicht mehr übersehbar.

        Man verlegte sich dann auf Butler, und konnte wenigstens in der Akademia die Position ausbauen. Gleichzeitig konnte man in den Parteien und in der Bürokratie wichtige Quotenpöstchen besetzen. Die Generation der „2nd-Waver“ war einfach im entsprechenden Alter.

        Diese Generation tritt allerdings langsam ab. Man hat sich zwar Kader herangezogen, aber die stehen wie gesagt eben immer isolierter da. Imho ein fataler Prozess, weil das zu einem enormen Uniformitätsbedürfnis führt. Die Agression richtet sich nach innen, man beißt jeden weg der nicht auf Linie ist. Damit verscheucht man noch die letzten Sympathisanten.

        Bei mädchenmannschaft.net kann man schön beobachten, wie Feminismus sich zerlegt, sich immer tiefer in seine Pseudoradikalität verbeißt. Gleichzeitig werden es immer weniger..

        Man müsste Lantzschi eigentlich bezahlen für ihre wertvolle Arbeit 😉

        Ich denke, das Ende ist absehbar.

      • Das scheint mir eine das gute Analyse zu sein.

        Man müsste Lantzschi eigentlich bezahlen für ihre wertvolle Arbeit 😉

        Ja, wobei noch hinzukommt – jedenfalls ist das mein Eindruck – dass vielen, die ihren viel zu heißen Dampf ablassen, nicht bewusst ist, dass sie dies im Internet potentiell vor einem Weltpublikum tun.

      • „Ich denke, das Ende ist absehbar.“

        Es ist ja vielfach so, dass gewisse
        Ausprägungen eines Systems kurz vor
        dem Kollaps am extremsten werden.
        Aber möglicherweise muss das Gekreische
        der Femis noch viel lauter werden
        bis zum definitiven Kippen.
        Interessant wird auch zu beobachten
        sein, wie sich der wirtschaftliche
        Abschwung auf globaler Ebene, auf
        das Ganze auswirkt.
        Gewisse Auswüchse werden schlicht
        infolge von Geldmangel verschwinden.
        Ähnliche Mechanismen kann man
        gerade im Bereich der Alternaiv
        Energien ( kein Freudscher Versprecher)
        beobachten. Subventionen reduziert
        und Industrie kollabiert.
        Ok die wirklich Schuldigen in
        diesem Fall sind ja die pöösen
        Chinesen.

      • dass vielen, die ihren viel zu heißen Dampf ablassen, nicht bewusst ist, dass sie dies im Internet potentiell vor einem Weltpublikum tun.

        Ich nehme an Lantzschi hat, in ihrem Bedürfnis nach der Identiität einer Radikalen, jeden Rest an Bodenhaftung verloren.

        Sie würde doch am liebsten das ganze Weltpublikum wg. Privilegienverdrängung laut anklagen und zurechtweisen.

        Aber es stimmt, Internet ist ein enormer Faktor. Was sich bei der Generation Schwarzer vermutlich nur in irgendwelchen linken Szenen offenbarte, kann heute jeder recht leicht schwarz auf weiss nachlesen.

        (Was damals so los gewesen sein muss weiß Tante Google auch:

        http://www.ruendal.de/aim/tagung07/pdfs/schneider.pdf

        »Und zwar hab’ ich seit einiger Zeit
        Angst davor, daß wir miteinander vögeln, daß heißt, daß sie will, daß ich meinen Schwanz reinsteck’. Sie sagt, daß sie ein ganz besonderes Bedürfnis danach hat, und ich hab’ ihr erzählt, daß es bei mir genauso ist – nur daß ich in zunehmenden Maße ein schlechtes Gewissen
        dabei hab’. Das heißt: Ich hab ständig gehört, man unterdrückt die Frauen damit, man beutet sie aus, es ist nicht das Bedürfnis der Frauen, den Schwanz drin zu haben, Frauen empfinden dabei nichts. Das hab’ ich bei uns in der Gruppe gehört, das hab’ ich gehört von anderen Frauen. […] Und jetzt ist es halt so: wenn ich vögel, dann werd’ ich dabei geil und hab’ Spaß dran – in dem Moment, wo ich halt so ein Tief erreiche, in dem Moment, wo ich abspritze, fällt
        mir’s ein, und ich denke: Was hast jetzt bloß gemacht, und das war doch nicht gut, und dann ist die Situation im Arsch. Und eigentlich ist das bloß ein Gipfel für eine ständige Situation. Das heißt, wir können in keiner Sekunde mehr frei miteinander verkehren.«

        Nicht zu fassen.

      • @Itsme

        Du kannst allerdings sicher sein, dass so eine Schleife irgendwann instabil wird. D.h. so eine Ideologie muss irgendwann aus innerer Logik heraus kollabieren.

        Der Feminismus hat sich als sehr stabil erwiesen. Ein Kollaps ist nicht zu erwarten, weil ein Ausweg schon immer in der Meckernatur der Frau angelegt ist. (Ich wundere mich, dass du als alter Dialektiker das nicht erkennen kannst. Eine Aufhebung des Feminismus durch sich selbst wäre eine Aufhebung im dreifachen Hegelschen Sinn.) Alle Feminismen sind nur Auswüchse dieser Meckernatur. Kommen Frauen mit einer Meckerstrategie nicht mehr weiter, wechseln sie sie. Dann kommt es zu internen Spaltungen unter den Frauen. Junge Frauen werden mit der alten Meckerkultur ihrer Mütter brechen und neue Meckerverfahren erproben. Die Folge ist der permanente Zickenkrieg. Diese Lösung der Ineffektivitätskrise des Feminismus durch Variationen der Meckerstrategie haben wir mehrmals erlebt, als die verschiedenen Feminismen Konjunktur hatten. Feminismus ist wie ein Karussell. Seine Anhängerinnen durchlaufen selbst in einem Zyklus immer wieder dieselben, oft kontradiktorischen, theoretischen Ansätze, nachdem die Wirkung eines Ansatzes verpufft ist. Dieser große Zyklus ist schon im kleinen Zyklus der Frau angelegt. Auch im kleinen Zyklus schwankt sie in ihren Präferenzen andauernd zwischen Alpha-Machos und Beta-Versorgertrotteln. Diesen prozessierenden Widerspruch integriert sie in ihrer Männerhassideologie und verdammt einfach unterschiedslos alle Männer. Als Heuchlerin, die jede Frau ist, konsumiert sie natürlich im Geheimen gerne die Zuwendungen, die ihr beide Sorten Mann verschaffen. Sie lässt sich von Alphas bespaßen und von Betas rundum versorgen.

        Ich bin mir sehr sicher, dass auch die gegenwärtigen Feminismen und Feministinnen wieder transformiert werden, damit dieser pseudowissenschaftliche Auswuchs der weiblichen Meckerkultur fortbesteht. Frauen werden wie immer herausfinden, womit sie am effektivsten bei Männern meckern können, und die Ideologie entsprechend modifizieren, damit sie vielleicht bei Pudeln wieder ankommen, die die Ideologie in größere Männerkreise weitertragen. Sie werden dies auch gegen den Widerstand anderer Frauen, die sich an die alte Generallinie klammern, und im Konkurrenzkampf mit anderen Frauen, die ihnen den exklusiven Erfolg mit der neuen Meckerstrategie nicht gönnen, tun.

        Um die Privilegierung der Frau zu beenden, hilft nur ein Versorgungsstreik der Männer. Alphas müssen dabei als Feinde betrachtet werden, da sie mit dem Feminat kollaborieren, weil sie kräftig von der Feminatsdividende profitieren. Es braucht also einen Aufstand der 80% Betas. Wenn sie zusammenhalten und die Versorgungstransfers einstellen, könnte die Macht des Feminats gebrochen werden.

      • „Der Feminismus hat sich als sehr stabil erwiesen. Ein Kollaps ist nicht zu erwarten, weil ein Ausweg schon immer in der Meckernatur der Frau angelegt ist.“

        Tatsächlich schwindet der Anteil an Frauen, die sich selbst als Feministinnen bezeichnen, immer mehr dahin.
        Das ist, wie hier schon von anderen richtig festgestellt wurde, nicht unwesentlich ein Resultat irrationaler Radikalisierungstendenzen im Feminismus, die nicht dauerhaft massenkompatibel sind und daher auf die Mehrheit der Frauen, die gute Beziehungen zu ihren Vätern, Brüdern, männlichen Partnern, Freunden und Söhnen unterhalten, abstoßend wirken, andererseits ist es dem Umstand geschuldet, dass für die meisten Frauen der Widerspruch zwischen der radikal-feministischen Propaganda des elenden Lebens im westlichen „Patriarchat“ und ihren tatsächlichen Lebensverhältnissen einfach zu groß ist.

        Auch interessiert es die meisten Frauen nicht, sich in den geschlechtslosen Menschen zu verwandeln, den die Gender-Ideologie anpreist.

        Die von mir geschätzte Equity-Feministin Wendy McElroy vertritt die Ansicht, dass der konventionelle Feminismus als echte soziale Bewegung bereits tot sei und überhaupt nur fortdauern würde, weil es ihm gelungen ist, sich in den Universitäten und im politischen System einzunisten.

        In dieser Perspektive sind es also vor allem strukturelle Mechanismen, die für das Fortdauern dieser Feminismusvarianten sorgen, es hängen eine ganze Reihe von Jobs und Statuspositionen daran, die von ihren Inhabern natürlich nicht aufgegeben werden wollen.

        „Es braucht also einen Aufstand der 80% Betas. Wenn sie zusammenhalten und die Versorgungstransfers einstellen, könnte die Macht des Feminats gebrochen werden.“

        Das könnte von Roslin stammen.

      • „Das könnte von Roslin stammen.“

        In der Grundidee des Praktizierens zivilen Ungehorsams natürlich, nicht in den Details der Formulierung.

      • weil ein Ausweg schon immer in der Meckernatur der Frau angelegt ist…

        Kommen Frauen mit einer Meckerstrategie nicht mehr weiter…

        Junge Frauen werden mit der alten Meckerkultur ihrer Mütter brechen und neue Meckerverfahren erproben. Die Folge ist der permanente Zickenkrieg

        Warum bloss muss ich ständig an Ziegen denken, wenn ich Zhens Beitrag lese … 😉

      • „In der Grundidee des Praktizierens zivilen
        Ungehorsams natürlich, nicht in den Details
        der Formulierung.“

        Einige Väter, die durch den Fleischwolf einer
        Scheidung gedreht wurden, sind bis jetzt
        die einzigen die das nicht nur mit Worten
        praktizieren.
        Da sie wissen das ihre Zahlungen ev. gar
        nicht primär ihren Kindern zu gute kommen,
        die sie zum Teil gar nicht mehr sehen
        können, lassen sie sich wirtschaftlich
        bis unter das Existenzminimum fallen.
        Oder sie wandern in ein anderes Land
        aus und agieren finanziell nur noch
        im informellen Sektor, so dass ihre
        Geldflüsse nicht mehr so gut erfassbar
        sind.
        Nur für Leute mit starken Nerven und
        somit nicht als Massenphänomen zu
        erwarten.

      • In dieser Perspektive sind es also vor allem strukturelle Mechanismen, die für das Fortdauern dieser Feminismusvarianten sorgen, es hängen eine ganze Reihe von Jobs und Statuspositionen daran, die von ihren Inhabern natürlich nicht aufgegeben werden wollen.

        ..und an diesem jahrzehntelang eingenisteten Feminsmus kommt offenbar nichts vorbei. Er hat tonnenweise Beton ins Fundament gegossen, ist eben zu _dem_ Feminismus geworden.

        „Alphamädchen“ sind allenfalls entweder nur gewillt oder nur fähig, ein bisschen über den Atlantik zu hypen. Sie meinen tatsächlich, Jessica Valenti wäre im Vergleich zu Alice Schwarzer etwas erfrischend junges und neues. Von Feminismusgeschichte völlig unbeleckt.

        Das Ganze endete dann in einem netten Familienfoto mit einer muttihaft-gönnerisch lächelnden Alice im wohlkalkulierten Mittelpunkt 😉

        Nee, mehr als bisschen neues Rouge ist da nicht zu erwarten.

      • @Peter

        weil ein Ausweg schon immer in der Meckernatur der Frau angelegt ist…

        Kommen Frauen mit einer Meckerstrategie nicht mehr weiter…

        Junge Frauen werden mit der alten Meckerkultur ihrer Mütter brechen und neue Meckerverfahren erproben. Die Folge ist der permanente Zickenkrieg…

        Ob man damit ihr und
        ihr und diesen beiden nicht Unrecht tut?

    • Deshalb muss z.B. die Wehrpflicht ein Privileg sein, da arbeiten sich Ilse Lenz und ihr Rosenbrock dann daran ab die die Geschichte umzuschreiben, indem sie komplett Faktenwidrig behaupten, das alleinige Wahlrecht sei durch die Wehrpflicht konstituiert worden.

      @ Nick

      Ich weiss nicht, wie Lenz und Rosenbrock darauf kommen. Das trifft meines Wissens nicht auf die BRD zu. Es gab aber in der Schweiz eine Verbindung von Wehrpflicht und Wahlrecht.
      Schweizer Frauenverbände waren lange Zeit gegen das Frauenwahlrecht, weil sie davon ausgingen, dass mit dem Wahlrecht – gleiche Rechte, gleiche Pflichten war die Parole der Sozialdemokraten in dieser Sache – auch die Wehrpflicht für Frauen eingeführt würde.

      Und hier ist sie, die patriarchale Dividende:

      1. ERSATZPFLICHT
      Schweizer Bürger, die ihre Wehrpflicht nicht oder nur teilweise durch persönliche Dienstleistung (Militär- oder Zivildienst)
      erfüllen, haben einen Ersatz in Geld zu leisten.

      • @Peter:

        Ja, in der Schweiz war das Wahlrecht tatsächlich mit der Wehrpflicht verküpft. Aber eben nur in der Schweiz.

        Ich bin kein Spezialist für Schweizer Geschichte, aber das ergab sich imho daraus, dass das Schweizer Demokratiemodell sich aus den diebischen Banden entwickelt hat, die über das Vorgehen bei ihren Beutezügen abgestimmt haben 😉

        Natürlich durfte nur mit abstimmen, wer auch mitzieht..

      • @Nick

        Ja, in der Schweiz war das Wahlrecht tatsächlich mit der Wehrpflicht verküpft. Aber eben nur in der Schweiz.

        So eine Verknüpfung macht ja auch durchaus Sinn (bevor jetzt Anfeindungen kommen, ich bin selbst kein Wehrdienstleister gewesen):

        Die Schweiz ist, im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten, was militärische Aggression nach außen hin angeht, eigentlich nie großartig negativ aufgefallen.

        Wenn nur die Leute die Politik bestimmen, die auch am meisten die Konsequenzen zu tragen haben, lassen sich kriegerische Außeneinsätze weniger leicht rechtfertigen als bei einer Söldnerarmee oder eben wenn andere zu Außeneinsätzen verpflichtet werden, als die die politisch darüber abstimmen.

        Es ist sicher kein Zufall, dass insbesondere die „Frauenrechte“ immer häufiger als Rechtfertigung für militärische Außeneinsätze (wie in Afghanistan) vorgeschoben werden.
        Denn 50% der Wähler sind Frauen. Aber weit weniger des Front-Militärs.

      • @Gedankenwerk:

        Wenn nur die Leute die Politik bestimmen, die auch am meisten die Konsequenzen zu tragen haben, lassen sich kriegerische Außeneinsätze weniger leicht rechtfertigen als bei einer Söldnerarmee oder eben wenn andere zu Außeneinsätzen verpflichtet werden, als die die politisch darüber abstimmen.

        Es sollte eigentlich niemals eine Bevölkerungsmehrheit eine Teilbevölkerung dazu verdammen dürfen, an irgendwelchen Kriegseinsätzen teilzunehmen, das sehe ich auch so.

        Die Söldnerarmee wiederum hat keine Verwurzelung, sie ist erheblich leichter im Sinne der gerade Herrschenden, auch gegen die eigene Bevölkerung, einsetzbar – es gibt durchaus sehr gute Argumente für eine Wehrpflichtigenarmee.

        Die Konsequenz wäre eine Milizarmee, mit Wehrpflicht für Frauen..

      • @Nick

        Es sollte eigentlich niemals eine Bevölkerungsmehrheit eine Teilbevölkerung dazu verdammen dürfen, an irgendwelchen Kriegseinsätzen teilzunehmen, das sehe ich auch so.

        Die Realität sieht aber insbesondere in Staaten mit sehr „aktiver“ Außenpolitik anders aus. Ein Großteil der US Armee kommt aus armen Bevölkerungsschichten mit wenig sonstigen Perspektiven.
        Selbst die Berufsoldaten der Bundeswehr konnte man als Art Sammelbecken derer ansehen, die es sonst schwerer hätten mit einer „zivilen“ Karriere. Zudem gab es in einigen Ländern (Frankreich?) die Tradition Strafgefangenen Erlaß zu gewähren, wenn sie sich zum Militärdienst verpflichteten.

        Die Konsequenz wäre eine Milizarmee, mit Wehrpflicht für Frauen..

        Vielleicht würde dies auch zu einer „Humanisierung“ der Einsätze führen. Wenn das gängige Frauenbild realistisch ist.
        Einige Dinge sprechen dagegen:
        Zum einen geht die Entwicklung der Kriegstechnik hin zu noch größerer Distanz zwischen Soldat und Einsatz (Ferngesteuerte Drohnen, Artillerie, Lufteinsätze). So dass diese Bereiche vermutlich attraktiver für weibliche Soldaten sind.

        Und am Beispiel Lynndie England, Sabrina Harman, Megan Ambuhl & Co. war ja zu sehen, dass ein weiblicher Anteil in der Armee Übergriffe und Überschreitungen an Gefangenen nicht unbedingt verhindert.

      • @gedankenwerk:

        Die Realität sieht aber insbesondere in Staaten mit sehr “aktiver” Außenpolitik anders aus. Ein Großteil der US Armee kommt aus armen Bevölkerungsschichten mit wenig sonstigen Perspektiven.

        Ja, da stimme ich voll zu. Ich habe mal eine Doku gesehen, wie junge Kerle für den Irakkrieg angeworben wurden, krass. Wie die Versichungungsverteter haben sie gearbeitet, die jungen Männer regelrecht unter Druck gesetzt. Dabei es geht um eine sehr große Gefahr für physische und psychische Gesundheit.

        Selbst die Berufsoldaten der Bundeswehr konnte man als Art Sammelbecken derer ansehen, die es sonst schwerer hätten mit einer “zivilen” Karriere.

        Was bleibt einem jungen Mann aus einem Dorf in MäcPomm auch anders übrig?

        Da kommt dann ins Spiel, dass Männer ohne Einkommen in unserer Gesellschaft „das Letzte“ sind.

        Wenn das gängige Frauenbild realistisch ist.

        Die Gesellschaft wäre vermutlich viel zimperlicher und damit zurückhaltender, wenn auch Frauen in den Tod geschickt würden.

  3. Feminismus ist etwas, was sich Männer selbst eingebrockt haben: Frauen als gottgleiche Wesen zu sehen, ihnen alle Mühe abzunehmen, sie zu hofieren und sie zu umschwärmen, ihnen Drinks auszugeben und sich um sie zu schlagen (gibt es etwas Dümmeres?) – ist doch klar, dass einige Frauen irgendwann größenwahnsinnig werden, sich auch selbst als Göttinen sehen und Männer nur noch als Dressurmaterial.

  4. @ Adrian

    Vollkommene Zustimmung aber diese Frauen sind so ekelhaft, dich dann als beziehungsgestört (in der Therapie) zu bezeichnen, wenn du eben solcherlei Verhallten nicht mehr an den Tag legst und mit dem Thema abgeschlossen hast….Ein ekelhaftes feministisches „ich lüg mir die Wele zurecht“-Dogma…..

  5. … ebenso wie den Punkt, dass das Patriarchat, dass hinter all der Frauenfeindlichkeit stecken soll, eine Fiktion ist.

    Das ist eigentlich das, was ich am Feminismus zunächst faszinierend fand. Sein fiktiver Charakter. Und die Verwechslung von Fiktion und Realität, die beständig wiederholt und aufrecht erhalten werden muss. Eigentlich sollte man das mal dekonstruieren, wie man heute so schön sagt.

  6. Hast Du auch das Folgende von Lucien gelesen:

    „A guy only had the choice to cum in a girl, and that’s it. It’s unfair, one-sided, and wrong.“

    ?

    Nicht nur das Patriarchat, auch Kondome scheinen für ihn eine Fiktion zu sein.
    Bezeichnend.

    • Und für dich/euch Frauen scheinen Facial, Deep Throat, anal usw. Fiktion zu sein. Die Kunst des weiblichen Meckerns besteht auch darin, eine Definitionsmacht zu reklamieren, mit der die Realität nach Belieben für die eigenen Zwecke gestaltet werden kann. Ihr armen Frauen aber auch, ihr werdet von männlichen Hegemonen per vaginaler Penetration, bei der ihr selbstverständlich außer Ekel nichts fühlt (wie auch bei den zu kleinen Penissen der weißen Vergewaltiger?), unterdrückt. Mit ein bisschen Fantasie wüsstet ihr euch zu helfen: Lasst halt die Männer auch an anderen Stellen mal ran oder fliegt als Sextouristinnen in die Karibik. Dort bekommt ihr dann BBC, die euch ganz ausfüllen. Und weil die zugehörigen Männer schwarz sind, sind sie genau wie ihr Opfer des weißen Patriarchats, können euch also nicht unterdrücken. Oder noch besser, sucht euch doch einen Pudel wie den oben von Nick zitierten, der euch nur mit Schuldgefühlen wegen der heteronormativen Matrix, von der er profitiert, penetriert.

      • Ach Zhen…
        Nachdem Du hier ja häufiger runtergeputzt wirst, hatte ich mir vorgenommen (Deinen Beitrag zum Thema „männliche Lesbe“ im Hinterkopf), dass ich Dir bei der nächsten Gelegenheit wohlwollender entgegenkommen wollte.

        Das Problem ist jetzt nur: Du hast mich gar nicht angesprochen.

        Oder verbirgt sich in dem Sammelsurium angestauter Vorurteile tatsächlich eine konkrete Frage an mich?

    • Der gleiche Maßstab müsste ja dann auch für das Thema Abtreibung gelten, offenbar sind ja dann für Generationen von Feministinnen Verhütungsmittel eine Fiktion.

      Aber sry, ich vergaß: A women is never responsable.

      Stupid, that’s patriarchy.

      • Wenn die Grundstimmung des Feminismus wieder ernsthaft radikal würde,
        wäre die logische Forderung die nach einem Straftatbestand:

        Schwängern gegen den Wunsch der Frau.

        Dann bekämen wir womöglich auch einen anderen Blick auf die ganzen Folgeprobleme – von A wie Abtreibung mit B wie Beratungszwang, über S wie Schuld- und T wie Täuschungsvorwurf, bishin zu V & Z wie (indirektem) VerhütungsZwang.

        Wie kannst Du leugnen, dass Frauen IN JEDEM FALL (körperlich, seelisch, emotional, sozial, finanziell) die Verantwortung für (das Schwangerschaftsrisiko beim Hetero-)Sex übernehmen müssen?

      • @sheera

        Du schreibst:

        Wie kannst Du leugnen, dass Frauen IN JEDEM FALL (körperlich, seelisch, emotional, sozial, finanziell) die Verantwortung für (das Schwangerschaftsrisiko beim Hetero-)Sex übernehmen müssen?

        Kommentar:

        Wie wärs, wenn Frau einfach konsequenterweise auf vaginalen Sex verzichtet, dann hat sich doch diese Problematik auch für Frau gelöst und das ganz Geplärre hat ein Ende! 😀

      • Wenn die Grundstimmung des Feminismus wieder ernsthaft radikal würde, wäre die logische Forderung die nach einem Straftatbestand:

        Schwängern gegen den Wunsch der Frau.

        Ja, und Kränkung eines weiblichen Ego = Vergewaltigung.

        „Definitionsmacht“ ist doch gerade wieder en vogue (über mangelden Verbalradikalismus kannst du dich imho insofern nicht beschweren). „Schwängern gegen den Wunsch der Frau“ ist ja dann selbstverständlich inkludiert. Es ist schließlich alles Inkludiert, weil so Beliebiges als Unrecht definierbar ist.

        Wenn die Frau nicht darüber nachgedacht hat ob sie eine Schwangerschaft wünscht oder nicht, der Mann sie aber dennoch schwängert, dann hat er sich ja schließlich nicht ihres „Consent“ vergewissert, womit also doch wohl ganz klar ein Unrechtsgehalt vorliegt, wofür er alleine die volle Verantwortung trägt.

        Wie kannst Du leugnen, dass Frauen IN JEDEM FALL (körperlich, seelisch, emotional, sozial, finanziell) die Verantwortung für (das Schwangerschaftsrisiko beim Hetero-)Sex übernehmen müssen?

        Nun, mehr als offensichtlich willst du die komplette Verantwortung für „Unfälle“ dem Manne überhelfen, mit deinem Straftatbestand. Auf genau diese Haltung bezog sich „a women is never responsable“

        Es stimmt definitiv nicht, dass die Frau die Verantwortung (alleine) so übernehmen muss, wie du es schilderst. Es fängt damit an, dass die Frau die Schwagerschaft abbrechen kann, geht weiter darüber, dass sie das Kind zur Adoption freigeben kann, und endet damit, dass gerade der Mann finanziell haftbar ist. Und das auch für die Mutter. Babyklappen gibt es außerdem. Weiterhin übernimmt notfalls Pappi Staat jede erdenklich mögliche Verantwortung.

        Über all das Entscheidet alleine die Mutter, der Vater hat dabei jede Entscheidung (Bescheidung wäre passender) mitzutragen. Die Tragweite ist für ihn z.T. sehr erheblich. Da ist es eben nicht weit her mit „reproductive rights“, im Gegensatz zur Frau enden die „reproductive rights“ für ihn nämlich in dem Moment, in dem er nicht verhütet hat.

        Nun kommst du daher und sagst: „aber er hätte doch verhüten können, also hat er doch volle Rechte“. Gleiches müsste dann ja auch für die Frau gelten, wozu also ein Abtreibungsrecht? Dann könnten wir das doch streichen, und wären so einige ethische Probleme los.

        Der Grundgedanke des BGB, beim Betreuungsunterhalt, ist genau der eines Schadenersatzes für die Schwängerung. Der Vater hat ja der Mutter nicht nur den notwendigen, sondern den gewohnten Lebensstandard zu finanzieren. Insofern ist ja dein Straftatbestand bereits zivilrechtlich real, nur dass auch ein ausdrücklicher Schwangerschaftswunsch der Frau dabei keine Rolle spielt, er muss auf verlangen der Frau immer Schadenersatz leisten.

        Den Straftatbestand (bis zu drei Jahre) gibt es dann, wenn der Mann nicht alles auch nur erdenkliche tut, um die Zahlung des Unterhaltes zu gewährleisten.

      • „körperlich, seelisch, emotional, sozial, finanziell“

        Warum eigentlich nicht:

        „physisch, körperlich, biologisch, seelisch, geistig, psychisch, mental, emotional, sozial, gesellschaftlich, finanziell, monetär“

      • @Nick

        Der gleiche Maßstab müsste ja dann auch für das Thema Abtreibung gelten, offenbar sind ja dann für Generationen von Feministinnen Verhütungsmittel eine Fiktion.

        Schwangerschaft ist ja nur einer von vielen Problembereichen.
        Deswegen, „selbst ist der Mann“, auch im eigenen Interesse.
        Und wenn eine Frau in bestimmten Dingen nicht über längere Zeit gekannt wird und als 100%ig vertrauenswürdig eingeschätzt werden kann – ohne das despektierlich zu meinen, bleiben eben nur Kondome.
        Ohnehin sollte man(n) sich lieber zehnmal überlegen, ob man sein edles Geschlechtsteil
        wirklich in die Nähe einer potentiell verpilzten Stinkmöse bringt. Denn davor sind auch keine
        lusttötenden, männerschreckenden oder spaßbremsenden Feministinnen gefeit.
        Ist doch, wie so oft. Wenn etwas besonders „teuer“ erscheint (= Überwindung / Konsequenzen etc. und Lust in schlechtem Verhältnis stehen), lohnt es sich meist tatsächlich nicht.

      • Deswegen, “selbst ist der Mann”, auch im eigenen Interesse.

        Schon klar, aber deshalb muss man ja so eine Doppelmoral nicht unkommentiert stehen lassen.

      • @Nick

        Schon klar, aber deshalb muss man ja so eine Doppelmoral nicht unkommentiert stehen lassen.

        Nein, natürlich muss man nicht. Es kann aber falschen Eindruck erzeugen, sich fälschlicherweise auf „common sense“ oder Rechtsempfinden zu verlassen.
        Wenn einem Schaden widerfährt, nützt einem recht wenig die Erkenntnis, dass es zu Unrecht ist. Ob falsch oder richtig, ist es doch immer besser, wenn man selbst dafür sorgt, dass es keinen Schaden gibt und dabei alle seine Möglichkeiten auslotet.

        Natürlich wäre es schön, in einer Welt zu leben, wo die Bedürfnisse und Wünsche aller berücksichtigt und anerkannt würden.
        Sich allein darauf zu verlassen ist aber dumm.
        Und vielleicht ist auch der Anspruch an so ein Ideal dumm. Zhen macht mir bspw. nicht den Eindruck, sehr viel glücklicher durch seine Ansprüche an Frauen zu sein.

        Vielleicht wäre das auch in Bezug auf die Feminismusdebatte besser.
        Anstatt einen vergeblichen Kampf gegen die Hydra zu führen – der dümmste Mensch kann jederzeit mehr Unsinn produzieren, als der schlauste in der Zeit richtig stellen kann –
        könnte man sich mehr darauf konzentrieren,
        wie man auch nicht so stabilen Männern und Jungen Rüstzeug zur Seite stellt, um unbeschadet durch so eine Welt zu kommen und nicht gänzlich zu verzweifeln oder unglücklich zu werden.

      • Anstatt einen vergeblichen Kampf gegen die Hydra zu führen – der dümmste Mensch kann jederzeit mehr Unsinn produzieren, als der schlauste in der Zeit richtig stellen kann

        Das ist doch der Zweck der Übung: Großen Mengen Unsinn fällt im Allgemeinen die Tarnung schwer 🙂

  7. Pingback: Übersicht: Kritik am Feminismus | Alles Evolution

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