Sex als Machtinstrument

Was mich immer wieder erstaunt ist, dass Sex als Machtmittel so selten in feministischen Debatten vorkommt. Es ist aus meiner Sicht eine recht offensichtlicher Punkt, über den gerade von vielen Frauen eine gewisse Macht in Beziehungen ausgeübt wird.

Ich hatte dazu auch schon mal was in dem Artikel „Weibliche Macht durch Sex“ geschrieben. Jetzt gab es gerade einen interessanten Artikel dazu:

Wenn Paare in langjährigen Beziehungen nur noch wenig Sex haben und dieser Zustand über Monate hinweg anhält, sollte man die körperliche Nähe als Machtinstrument hinterfragen. „Das ist den meisten so gar nicht bewusst. Sie sagen dann ‚Ich habe keine Lust, weil er oder sie mich geärgert hat’“, erklärt Heyne. Dahinter stecke aber oft der Gedanke: „Wenn du nicht machst, was ich will, gebe ich dir nicht das, was du willst.“ Dadurch entstehe ein Teufelskreis: Einer fühle sich als Opfer, der andere fühle sich ständig bestraft.

In der Regel seien es häufiger Frauen, die den Sex rationierten. „Dem liegen Vorstellungen zugrunde, die Mädchen von ihren Müttern vermittelt bekommen haben, wie ‚Sex ist etwas, woran Männer mehr Spaß haben als Frauen’“, sagt Heyne. So werde bei ihnen das Bild erzeugt, dass Sex eine Möglichkeit sei, Einfluss auf den Partner zu nehmen.

Ich finde es einen nicht zu unterschätzenden Faktor, wenn man Macht in Beziehungen bewertet- Dabei würde ich gar nicht sagen, dass Frauen Sex nur als Machtmittel einsetzen oder ähnliche Vorhaltungen, wie sie in solchem Kontext gerne geäußert wird. Die meisten Frauen wollen denke ich gerne eine normale Beziehung haben, in der sie Sex nicht als Druckmittel einsetzen können, aber es ist eben ein zu einfaches Machtmittel in vielen Beziehungen als das es nicht automatisch genutzt wird.

122 Gedanken zu “Sex als Machtinstrument

  1. Christian, ich weiß gar nicht, ob man das so sagen kann:

    „Was mich immer wieder erstaunt ist, dass Sex als Machtmittel so selten in feministischen Debatten vorkommt.“

    War das nicht eigentlich sogar DER ZENTRALE Dreh- und Angelpunkt, als die „Frauenbewegung“ oder „Frauenrechtsbewegung“ sich in „Feminismus“ verwandelte?
    Mit Schwarzers „kleinem Unterschied“, der von Frauen in universitären Kreisen so behandelt wurde, wie die Mao-Bibel bei den K-Gruppen. (Du merkst – ich rede von den späten 70ern und den 80ern).

    Ich kann mich noch an die „Penetration? Nein Danke!“ – Aufkleber erinnern. Die hingen damals an der FU in jedem Gang – und über jeder Pissrinne der Männerklos.

    Heterosexueller Geschlechtsverkehr als PRINZIPIELL einseitiger Gewalt-, Macht- und Willkürakt von Männern gegenüber Frauen, als die zentrale Keimzelle der Befestigung männlicher Herrschaft über „die Frau“ an sich, das zentrale symbolische Moment, dass der Mann in die Frau eindringt, sie okkupiert, sie vorher erobert (also bekämpft !) hat, dass sie Frau dabei darniederliegt, meist auch noch unten …. usw. usf.

    Also ich kenne diese Diskurse seit über 35 Jahren. Und wie gesagt: In der universitären Welt der 70er/80er wahren die – zumindest in den Sozialwissenschaften – geradezu omnipräsent.

    Von daher erscheint mir dein Eingangsstatement etwas merkwürdig.

    • „Von daher erscheint mir dein Eingangsstatement etwas merkwürdig.“

      Ja, ich hätte schrieben sollen, dass Sex als Machtmittel der Frau dort eine geringe Rolle spielt

      Sex und Macht ist natürlich immer ein Thema gewesen. Aber eben, wie ja auch in den Zitaten von dir dargestellt, eher in die Richtung, dass der Mann über den Sex Macht ausübt und nicht in die Richtung, dass die Frau über den stärkeren Sexualtrieb des Mannes Macht über diesen gewinnen kann.

      Esther Vilar hat es mit „Die Frau kontrolliert ihren Sex, weil sie für Sex all das bekommt, was ihr noch wichtiger ist als Sex.“ aufgegriffen, allerdings meiner Meinung nach zu radikal, aber in der heutigen Debatte hat es ja eigentlich keine Bedeutung mehr in der von mir angesprochenen Richtung.

      Wenn das Thema hochkommt, dann doch meist nur in der Hinsicht, dass dort überhaupt keine Macht ausgeübt werden kann, weil Frauen genau so viel Sex wollen wie Männer. Gerne auch mit dem weiteren Argument, dass man wohl nicht bei Frauen ankommen könne oder sie nicht befriedigen könne, wenn man meine, dass dies nicht so sei.

      Zb Hier von Amanda Marcotte mir gegenüber
      https://twitter.com/#!/AmandaMarcotte/status/185461147732951040

  2. Noch etwas:
    Den Abendblatt-Artikel finde ich ja etwas … hm … sagen wir mal: Altbacken. Mir scheint – es hat sich schon lange gedreht.

    Ja – sexuelle Unlust in Partnerschaften sind ein häufiges Problem. Aber es sind weit häufiger die Männer, die immer weniger Lust haben. Und die Frauen, die entsprechend über „Rationierung“ klagen.

    • @virtual-cd

      „Aber es sind weit häufiger die Männer, die immer weniger Lust haben. Und die Frauen, die entsprechend über “Rationierung” klagen.“

      Meinst du? Das würde mich überraschen. Klar, mit dem passenden Stress im Beruf kann ich mir das schon vorstellen, aber das dürfte ja auch nicht der Regelfall sein.
      In der Studie zum Sextrieb, die ich hier auch schon zitiert habe, war es jedenfalls noch andersrum: Die Männer wollten über alle Bereiche mehr Sex. Muss noch mal nachschauen, auf welche Zeiten die sich beziehen.

      • Ja, Christian – das meine ich.

        Zu deiner Überraschung sei aber noch einmal gesagt: Wir bewegen uns vermutlich in unterschiedlichen gedanklichen Bezugsgruppen.

        Weißt du – ich bin kein Twen mehr. Und was ich kenne aus Paarberatungen und der entsprechenden Szene, da geht es schon um Menschen, die etwas älter sind. In den späten 30ern, in den 40ern, in den 50ern.
        Und ja: Da bin ich inzwischen fest davon überzeugt, in dieser Altersgruppe sind es häufiger die Männer, die „unlustig“ sind. (Häufiger heißt natürlich nicht: Immer.)

      • @Robert Michael

        Ja, könnte. Oder es könnte mit der schwindenden Bedeutung von Sex generell zu tun haben – ab einem gewissen Alter. Oder mit der unterschiedlichen hormonellen Entwicklung von Männern und Frauen in der Lebensspanne. Alles möglich.

        Ändert nur alles erst einmal nichts daran, dass bei Paaren – jenseits der Jugendlichkeit – die sexuelle Unlust eher, häufiger (nicht immer!) von Seiten des Mannes ausgeht.
        Und das hat Folgen für das hier diskutierte Thema: „Sex als Machtinstrument“.

        Es bedeutet nämlich, dass es für die Frau nicht (mehr) existiert. Weder theoretisch noch praktisch. Eine ziemliche Kränkung, nebenbei bemerkt, wenn es einmal bestanden hat und auch genutzt wurde, dieses Machtinstrument.
        Und: Es kehrt sich mit einem mal tendenziell um. Jetzt hat der Mann mit einem mal ein „Machtinstrument“. Zumindest liegt es (tendenziell) in seiner Spielhälfte herum ….

  3. Noch als Ergänzung:

    „In der Regel seien es häufiger Frauen, die den Sex rationierten. „Dem liegen Vorstellungen zugrunde, die Mädchen von ihren Müttern vermittelt bekommen haben, wie ‘Sex ist etwas, woran Männer mehr Spaß haben als Frauen’“, sagt Heyne. So werde bei ihnen das Bild erzeugt, dass Sex eine Möglichkeit sei, Einfluss auf den Partner zu nehmen.“

    Das ist schon wieder sehr konstruierend dargestellt. Ich glaube nicht, dass es etwas ist, was Mädchen von ihren Müttern (immerhin ja mal nicht die Gesellschaft) vermittelt bekommen, sondern schlicht eine Folge davon, dass Männer den stärkeren Sexualtrieb haben. Dazu hatte ich ja hier auch schon diverse Artikel:
    https://allesevolution.wordpress.com/2011/07/20/sextrieb-bei-mannern-und-frauen/
    https://allesevolution.wordpress.com/tag/testosteron-ist-ein-aphrodisiakum/

    Männer nehmen deswegen meiner Meinung nach den Sex stärker als Frauen als tatsächlichen Trieb wahr, losgelöst von anderen Faktoren wie der Beziehung.

    Und damit ist einfach ein Lenkinstrument vorhanden, was schwer auszublenden ist, wenn der Mann entsprechend mitmacht.

    Es führt aber übertrieben eingesetzt zu Frust für beide. Deswegen sollten beide aufpassen, nicht in ein solches Schema zu fallen. Die Frau, indem sie Sex nicht zu sehr in diese Richtung einsetzt. Und der Mann, in dem er nicht zu sehr in diese Richtung einsteigt.

    Dessen ungeachtet finde ich Sex als spielerische „Belohnung“ nicht schlimm. Es kann auch in Beziehungen lustig sein, um etwas sexuelles zu wetten oder etwas mit Sex zu locken, wenn es in einer leichten und lockeren Art geschieht. Also weniger ein „wenn du das machst, dann bekommst du Sex“ (da kommt man mit einem „Den bekomme ich ja eh, da musst du schon mehr bieten“ eigentlich als Mann ganz gut weiter) sondern eher „Verlierer muss den anderen ganz besonders verwöhnen“ oder „Verlierer macht alles, was der Andere will“ https://allesevolution.wordpress.com/2011/03/09/frauentag/

    Das kann dann auch gleich dazu einladen, neues auszuprobieren.

    • @christian
      „davon, dass Männer den stärkeren Sexualtrieb haben.“
      Erst mit einführen der Pille. Hast du dich niemals gefragt, warum schwangere deutlich rattiger sind, als nicht schwangere Frauen? Macht eigentlich überhaupt keinen Sinn. Es sei denn, die Pille unterdrückt den Sexualtrieb wesentlich stärker, als es die Schwangerschaft tut, und dann stell dir vor, wie Rattig Frauen an ihren Fruchtbaren tagen werden, wenn sie keine Pille nehmen.
      Schau dich dazu nur mal im Tierreich um. Besonders bei Katzen ist das sehr deutlich.

      „Dessen ungeachtet finde ich Sex als spielerische “Belohnung” nicht schlimm. Es kann auch in Beziehungen lustig sein, um etwas sexuelles zu wetten oder etwas mit Sex zu locken, wenn es in einer leichten und lockeren Art geschieht.“
      Ah, mach sitz, stell dich tod, mach Männchen. Gott Christian, das ist so abartig.

      • Verdammt, Imion hat die Verschwörung der Frauen durchschaut!
        Wir belasten unsere Leber, versauen unser Bindegewebe und riskieren Thrombosen nur um die Männer zu ärgern! Achtet mal auf das gehässige Planlachen, das oft aus Frauenarztsprechzimmern schallt!

        • @Maren

          Ich sage es ungern, aber:
          Dir, Maren, Chapeau für euren genialen Plan, stellvertretend für die Sister Hood United!

          Ihr habt ja sogar Männer dazu gebracht, dass sie es besser finden, wenn die Frau die Pille nimmt, statt mit Kondomen zu verhüten. Ihr raffinierten Mistdinger (anerkennend gemeint)! Mich, das muss ich zugeben, habt ihr voll getäuscht. Wie habt ihr eigentlich die männlichen Frauenärzte alle bestochen, damit die das nicht preisgeben? Ich vermute mal mit Sex (der wahre Hintergrund für diese Stühle).

      • Hi Imion,
        das „Rattig-Sein“ während der Schwangerschaft könnte auch darin mit-begründet sein, dass die Möglichkeit des Verlassen-Werdens und Fremdgehens seitens des Mannes somit minimiert wird, was ja zu Urzeiten verheerend gewesen wäre. Logisch wäre ja eigentlich, dass Frau ab Beginn der Schwangerschaft bis nach der Geburt, keinen Sex mehr möchte; mehr als Schwanger-Sein kann sie ja nicht.

      • *Wie habt ihr eigentlich die männlichen Frauenärzte alle bestochen, damit die das nicht preisgeben? *

        Du meinst die „männlichen Frauenärzte?“ Ich sag nur Latexmaske… Es sind alles Frauen. Auch die Entwickler der Pille waren nur Strohmänner, die treibenden Kräfte waren die Ehefrauen von Pincus und Rock.
        Nun müssen wir natürlich, das wirst du verstehen, sämtliche Bemühungen um die Pille für Männer boykottieren, daher wurden den Probanden durch die V-Frauen der Sisterhood
        Ersatztabletten mit im Körper nicht nachweisbaren Giften zugeführt, die „Nebenwirkungen“ simulierten.

      • @Imion

        „Hast du dich niemals gefragt, warum schwangere deutlich rattiger sind, als nicht schwangere Frauen? Macht eigentlich überhaupt keinen Sinn. Es sei denn, die Pille unterdrückt den Sexualtrieb wesentlich stärker, als es die Schwangerschaft tut, und dann stell dir vor, wie Rattig Frauen an ihren Fruchtbaren tagen werden, wenn sie keine Pille nehmen.
        Schau dich dazu nur mal im Tierreich um. Besonders bei Katzen ist das sehr deutlich.“

        Wir müssen die Verschwörung entlarven die die
        Einführung der Verhütungspille für den Mann
        verhindert.
        Produkte die funktionieren sind bereits
        entwickelt.
        Sind hormonfrei und stören deshalb die
        Wirkung von T nicht.
        Gleichzeitig weibliche Pille zurückdrängen
        wir wollen ja rattige junge Frauen.

      • @maren
        Es ist bewiesen, das die Pille den Sexualtrieb minimiert und unterdrückt. Deshalb können Frauen das auch ganz leicht zurückschieben und geben dem nicht nach. Weiter erklär mal bitte, warum sich Frauen aufreizend anziehen? Doch nicht etwa, weil Frauen merken, das dann Männer äusserst zuvokommend auf diese Fraue reagieren, das er alles mögliche ausgibt, bis hin zu luxeriösen Reisen, und das über Monate hinweg. Und Christian schreibt es ja in diesem Artikel selbst, das Frauen Sex als Machtmittel missbrauche, er entschuldigt Frauen dafür, nichts destotrotz, stellt er fest das es Frauen tun. Und darum geht es. Das hat nichts mit Verschwörung zu tun, sondern mit einem Verhalten, das einem ein schönes angenehmes Leben ermöglicht, das Frauen nachweislich führen, auf Kosten der Männer.

        Wie immer Maren, informier dich. Im übrigen, eure Probleme mit dem Bindegewebe rühren von zu wenig sport. Es ist auch dort wie überall im Leben einer Frau, Frauen machen es sich zu leicht und leisten nichts, deshalb zeigen die Übungen, wenn Frau sich mal in ein Fitnesstudio verirrt oder anderweitig sport macht, keine Resultate, weil die Übung viel zu leicht ausgeführt wird, sodass die Muskeln keine Reize erhalten.

        @Terminatus
        Würde nichst ausmachen. Menschen sind Rudeltiere, Frauen wurden immer von der Gruppe mitversorgt und nicht von einem einzelnen Mann.

        @adrian
        Ich überlegs mir 😉

        @red pill
        Eine begründung gegen die Einführung der Spritze für den Mann war, das sie den Sexualtrieb hemmt, wurde sogar im Emmaforum darüber hergezogen, das Männer ja weicheier sind, weil sie dasselbe den Frauen schon seit Jahrzenten aufbürden, es selbst aber nicht auf sich nehmen wollen. Denk mal drüber nach.

        • @imion

          „Es ist bewiesen, das die Pille den Sexualtrieb minimiert und unterdrückt.“

          Das sie ihn minimieren kann. Aber nicht muss. Häufig hilft es, die richtige Pille zu finden.

          Was nicht bewiesen ist, ist der von dir unterstellte Wille der Frauen, genau dies auszunutzen um Macht in einer Beziehung zu gewinnen, indem sie ihre eigene Sexualität ausschaltet.

          Und das ist auch eine in meinen Augen vollkommen falsche These.

          Die meisten Frauen wollen ein Pille, die diese Nebenwirkung gerade nicht hat und mit der sie genau so viel Sex haben wollen wie vorher. Es ist ein unerwünschter Nebeneffekt der Pille.

      • „Wir müssen die Verschwörung entlarven die die Einführung der Verhütungspille für den Mann verhindert. Produkte die funktionieren sind bereits entwickelt.“

        Da bin ich dabei!!!
        Und dass es sich dabei um eine Verschwörung handeln muss, das glaube ich wirklich.

        Nur: hormonfrei ist die am längsten getestete Methode (die sogar zuverlässiger als die Pille für die Frau ist) leider nicht.

        Die Nebenwirkungen sind der der Antibabypille nicht unähnlich (Gewichtszunahme, Depressionen etc.), da sie allerdings auch bei der Placebo-Gruppe in genau gleichem(!) Maße auftreten, kann ich WIRKLICH nicht verstehen, dass die Pharmakonzerne den Männern dieses Präparat nicht zumuten wollen. Wo sie ihnen doch auch das viel gefährlichere Viagra meinen zumuten zu können…

        Kennt (außer mir) zufällig jemand dieses Buch?
        http://www.amazon.de/Die-Pille-ich-Mann-Selbstversuch/dp/3499621754

      • *Es ist bewiesen, das die Pille den Sexualtrieb minimiert und unterdrückt.*

        Ja ich weiß. Ich sag jetzt mal pauschal, dass ich mich in dem Thema ein bisserl mehr auskenne als du. Und weiter?

        *Doch nicht etwa, weil Frauen merken, das dann Männer äusserst zuvokommend auf diese Fraue reagieren, das er alles mögliche ausgibt, bis hin zu luxeriösen Reisen, und das über Monate hinweg.*

        Na wenn du das so sagst muss es ja stimmen, deine objektive Sichtweise auf das Thema hast du ja mehrfach unter Beweis gestellt…

        *Im übrigen, eure Probleme mit dem Bindegewebe rühren von zu wenig sport.*

        Äh,nein. Frauen haben ein dehnbareres Bindegewebe, damit sich bei einer Schwangerschaft die Haut ausreichend dehnen kann. Das kannst du gut daran erkennen, dass oftmals auch sehr fitte Frauen Cellulite haben, während die fettesten untriniertesten Männer eine Haut wie ein Babypopo haben.

        Mein Gott Imion… Informier du dich doch mal.

      • @christian
        Es ist ja nicht nur in der Beziehung so, sondern schon vorher.
        Warum missbrauchen dann Frauen Sex als Machtmittel, wenn sie doch mehr Sex haben wollen? Warum lassen sie sich den Sex so fürstlich bezahlen, obwohl sie ihn doch umsonst geben könnten? Warum versuchen Frauen Männer permanent geil zu machen, verknappen aber den Sex?

        @maren
        „Ja ich weiß. Ich sag jetzt mal pauschal, dass ich mich in dem Thema ein bisserl mehr auskenne als du. Und weiter?“
        Nur durch die Pille und den dadurch verminderten Sexualtrieb ist es Frauen mögliche, Männer mit Sex auszunutzen und auszunehmen und die Übersexualisierung der Gesellschaft voranzutreiben.

        „Na wenn du das so sagst muss es ja stimmen, deine objektive Sichtweise auf das Thema hast du ja mehrfach unter Beweis gestellt…“
        Na, dann nenn doch mal einen Grund.

        „Äh,nein. Frauen haben ein dehnbareres Bindegewebe, damit sich bei einer Schwangerschaft die Haut ausreichend dehnen kann. Das kannst du gut daran erkennen, dass oftmals auch sehr fitte Frauen Cellulite haben, während die fettesten untriniertesten Männer eine Haut wie ein Babypopo haben. “
        Äh, nein. Die Haut dehnt sich von ganz von allein, passiert auch bei Muskelzuwachs.

        So, warum haben Frauen, aber nicht Männer, celulite? Weil Männer weniger Bindegewebe haben und dafür mehr Muskeln. Da kannst du als Frau noch so fitt sein, wenn du deine Muskeln im Hintern nicht aufbaust, wirst du dort Celulite haben. Genauso an den Beinen usw. Muskelns Straffen die Haut, nicht das Bindegewebe, das ist das ganze geheimnis. Es hilft also nur Sport, aber auch hier sind Frauen zu Faul, leisten wie üblich nichts, setzen die Trainingsreize viel zu gering an. Ich empfehle dir mal dieses Buch: http://www.bodyweightexercises.de/, dort gibt es auch einen Abschnitt „Training und Frauen“. Es bestätigt mal wieder das allg. Verhalten von Frauen, möglichst wenig Leistung zu zeigen und sich anzustrengen.

        Wie immer Maren, informier dich.

      • *So, warum haben Frauen, aber nicht Männer, celulite? Weil Männer weniger Bindegewebe haben und dafür mehr Muskeln.*

        Cellulite hat mit Muskeln nichts zu tun, da es eine Veränderung in der Haut ist, die damit zu tun hat, dass Frauen mehr subkutanes Fett besitzen.Bekanntermassen sitzen Muskeln unter der Haut.
        Hier ein Auszug aus dem Wikieintrag:

        „Cellulite entsteht bei Frauen, weil ihr Fettgewebe vornehmlich unter der Haut (subkutan) liegt, andererseits die das Fettgewebe durchziehenden bindegewebigen Septen (Kollagenstränge, Retinacula cutis) als steppdeckenähnliche Unterteilung der Fettläppchen unter den zyklischen weiblichen Hormonveränderungen mal mehr oder weniger anschwellen und somit die „Steppdecke“ der Kollagenbänder sichtbar machen. Cellulite ist unter anderem hormonell (Östrogen) bedingt.“
        http://de.wikipedia.org/wiki/Cellulite

        Englische Wiki zu den Ursachen:

        „Hormonal factors
        Hormones play a dominant role in the formation of cellulite. Estrogen may be the important hormone to initiate and aggravate cellulite. However, there has been no reliable clinical evidence to support such a claim. Other hormones, including insulin, the catecholamines adrenaline and noradrenaline, thyroid hormones, and prolactin, are all believed to participate in the development of cellulite.[2]

        Genetic factors
        There is a genetic element in individual susceptibility to cellulite.[2] Researchers led by Dr. Enzo Emanuele have traced the genetic component of cellulite to particular polymorphisms in the angiotensin converting enzyme (ACE) and hypoxia-inducible factor 1A (HIF1a) genes.[8]

        Predisposing factors
        Several factors have been shown to affect the development of cellulite. Sex, race, biotype,[12] distribution of subcutaneous fat, and predisposition to lymphatic and circulatory insufficiency have all been shown to contribute to cellulite.[2]

        Lifestyle
        A high stress lifestyle will cause an increase in the level of catecholamines, which have also been associated with the evolution of cellulite.[2] Certain dieting practices can also diminish the level of these chemicals, and decreasing body fat
        typically results in the appearance of cellulite diminishing.“

        und warum Männer es meist nicht haben:

        „It is rarely seen in males,[2] but is more common in males with androgen-deficient states, such as Klinefelter’s syndrome, hypogonadism, postcastration states and in those patients receiving estrogen therapy for prostate cancer. The cellulite becomes more severe as the androgen deficiency worsens in these males“
        http://en.wikipedia.org/wiki/Cellulite

        Zudem sind die Bindegewebsfasern bei Frauen nur längs vernetzt (bessere Ausdehnung bei Schwangerschaft) bei Männern längs und quer.
        http://www.gesundheit.com/gc_detail_11_gc01050223.html

        Das englische Wiki weist dich auch netterweise darauf hin, dass du diese „connective Tissues“ nicht mit Muskelsträngen
        verwechseln sollst.
        http://en.wikipedia.org/wiki/Connective_tissue

      • @muttersheera

        „Da bin ich dabei!!!
        Und dass es sich dabei um eine Verschwörung
        handeln muss, das glaube ich wirklich.“

        Nun in Sachen Verschwörung bin ich mir
        da nicht ganz so sicher, wo diese zu suchen
        ist. Man denkt sofort an die üblichen
        Verdächtigen aber wahrscheinlich greift das
        zu kurz.

        „Wo sie ihnen doch auch das viel gefährlichere
        Viagra meinen zumuten zu können“

        Wer Viagra nimmt ist selber schuld.
        Cialis ist da deutlich besser. Wirkt
        schneller ist weniger vom Essen und
        Alkohol abhängig hat im allgemeinen
        weniger Nebenwirkungen und wirkt erst
        noch Länger. Deshalb spricht man ja
        auch von der Wochenendpille.
        Eine Wunderpille? Nur bedingt!
        Wenn man durch super Stimulation
        ob Fleisch und Blut oder Netz ein
        Beton hartes Ding kriegt und andererseits
        bei der Interaktion mit gewissen real
        existierenden Frauen eine Pille
        braucht, wo liegt dann das Problem?
        Zeigt einmal mehr, das wichtigste
        Sexorgan ist und bleibt das Gehirn.

      • @maren
        Interresant, das Celulite bei Frauen nicht auftritt, die ein entsprechendes Krafttraining machen. Schon komisch das ganze.

        Zum Wiki: Das mit dem Bindegewebe bestreite ich ja auch nicht, nur wird in keinsterweise auf die Muskeln eingegangen, die eben einen Straffenden Effekt haben, weshalb Männer keine Celulite haben. Und wenn du dir die Behandlungsmethoden mal anschaust, alles sachen, wo Frauen sich nicht anstrengen müssen, selbst der Sportratgebe(der einzige) wirbt, mit möglichst wenig anstrengung. So funktioniert das ganze aber nicht, Muskeln benötigen Reize, um zu wachsen, um besser zu werden, und diese Reize setzen Frauen nicht, weil auch im Sport sie sich nicht genügend anstrengen.

      • oh man Maren, es ist unglaublich. Natürlich ist das Bindegewebe da und unter der Haut, das ist auch nicht das ding. Das ding ist, das Bindegewebe nicht hautstraffend ist, muskeln aber schon, daher haben Männer auch keine Celulite, weil sie an den betreffenden Stellen, keins bis wenig bindegewebe haben, dafür aber mehr Muskeln.

        So, was machen Frauen falsch: Diäten, dadurch werden zuerst die Muskeln abgebaut, als energieeinsparung, dadurch natürlich auch mehr celulite aufgrund des mehr an Bindegewebe zu Muskelmasse.

        Richtig wäre: Sport, und Muskeln an den betreffenden Stellen aufzubauen, und zwar mit Kraftsport. Dadurch nimmt man ab, weil Muskeln schwerer sind als bindegewebe, vermindert sich auch der Umfang, die Haut wird straffer, weil mehr Muskeln vorhanden sind, die die Haut straffen können, der Grundenergieverbrauch erhöht sich, weil Muskeln mehr energie benötigen. Und, die von vielen Frauen gefürchteten Muskelberge setzen nicht ein, weil Frauen aufgrund des Östrogens nicht in der Lage sind, so viel Muskelmasse aufzubauen wie ein Mann. Das sieht dann z. B. so aus:

        http://www.google.de/imgres?imgurl=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/99/Gina_Carano.jpg/220px-Gina_Carano.jpg&imgrefurl=http://de.wikipedia.org/wiki/Gina_Carano&h=281&w=220&sz=27&tbnid=5z6wkt9ev4Y2dM:&tbnh=105&tbnw=82&prev=/search%3Fq%3Dgina%2Bcarano%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=gina+carano&docid=tFppDe-WV_9kPM&hl=de&sa=X&ei=wa-RT7uvN4rVsgat-vSEBA&sqi=2&ved=0CDgQ9QEwAA&dur=533

        Also, celulite ist einfach ein Produkt von: Ich möchte möglichst wenig machen. Guten abend.

      • @ Red Pill

        „Nun in Sachen Verschwörung bin ich mir da nicht ganz so sicher, wo diese zu suchen ist. Man denkt sofort an die üblichen Verdächtigen aber wahrscheinlich greift das zu kurz.“

        Wer sind denn für Dich die „üblichen Verdächtigen“?

        „Wer Viagra nimmt ist selber schuld. Cialis ist da deutlich besser.“

        Ich bin übelst froh sagen zu können, dass bisher keiner meiner Sexpartner auf das eine oder andere Medikament angewiesen war. Ich kann nur hoffen, dieses Glück bleibt mir noch ein paar Jahrzehnte erhalten, für mich ist der Unterschied zwischen beiden bestenfalls marginal.

  4. @christian
    „Dabei würde ich gar nicht sagen, dass Frauen Sex nur als Machtmittel einsetzen oder ähnliche Vorhaltungen, wie sie in solchem Kontext gerne geäußert wird. Die meisten Frauen wollen denke ich gerne eine normale Beziehung haben, in der sie Sex nicht als Druckmittel einsetzen können, aber es ist eben ein zu einfaches Machtmittel in vielen Beziehungen als das es nicht automatisch genutzt wird.“
    warum tun sie es dann? Weil sie es einsetzen wollen, weil sie damit ein schönes Leben führen können, ohne sich besonders anzustrengen, weil sie damit verwöhnt und verhätschelt werden. Schaff die übersexualisierung ab, und das Thema hat sich erledigt.

    Ich finde es faszinierend, wie du Frauen auf teufel komm raus verteidigst, obwohl das Verhalten eindeutig von dir benannt wird. Es ist genau das gleiche Phänomen, wie wenn die Presse über eine Babymörderin schreibt, dann war sie total überfordert oder in einer anden präkeren situation, auf jeden fall aber nicht verantwortlich, während das bei Männern nicht die bohne interessiert.

    Die Frage ist: Warum wird den Frauen, auch von dir, es ermöglicht, die Verantwortung für ihr Handeln nicht zu übernehmen?

    • @imion

      „warum tun sie es dann?“

      Weil es bei vielen Männern so einfach ist. Ich denke aber, dass du es als bösartiger ansiehst, als es sich in der Praxis auswirkt. Bei dir erscheinen Frauen geradezu karikaturenhaft böse zu sein, und Sex nur noch als Machtmittel einzusetzen und ihn gar nicht mehr einfach so zu genießen.

      „weil sie damit ein schönes Leben führen können, ohne sich besonders anzustrengen, weil sie damit verwöhnt und verhätschelt werden.“

      Es ist schade, dass du nicht wahrnehmen willst, dass Frauen durchaus einiges tun. Dieses „Männer rackern, Frauen liegen nur faul rum“ entspricht nicht meiner Wahrnehmung.

      „Schaff die übersexualisierung ab, und das Thema hat sich erledigt.“

      Ich sehe die „Übersexualisierung“ schlicht als Female-Female-Competition untereinander durch den Preisverfall beim Sex, der damit zulässiges Werbemittel wird im Vergleich zu keuscheren Zeiten

      „Warum wird den Frauen, auch von dir, es ermöglicht, die Verantwortung für ihr Handeln nicht zu übernehmen?“

      Was du nicht verstehst: Ich brauche keinen allgemeinen Sexstreik, um nicht ausgebeutet zu werden. Es reicht einfach Nein zu sagen, wenn sie etwas will, was man als unberechtigt ansieht und dann bei seiner Meinung zu bleiben. Wenn du einer Frau keinen Drink ausgeben willst, dann mach es einfach nicht. Du wirst feststellen, dass es üblicherweise überhaupt kein Problem ist. Frauen, die sich aufregen, dass du ihnen keinen Drink ausgibst, waren eh nicht an dir interessiert. (Einschränkung: Wenn du es so ablehnst, dass man merkt, dass du das Gefühl hast, dass alle Frauen dich nur ausnutzen wollen und überhaupt nur deswegen mit dir reden, dann wirkt es natürlich eher abschreckend)

      • @christian
        „Weil es bei vielen Männern so einfach ist. Ich denke aber, dass du es als bösartiger ansiehst, als es sich in der Praxis auswirkt. Bei dir erscheinen Frauen geradezu karikaturenhaft böse zu sein, und Sex nur noch als Machtmittel einzusetzen und ihn gar nicht mehr einfach so zu genießen.“
        Oh, natürlich geniesen Frauen Sex, keine Frage, nur holen sie alles raus, was sich damit verdienen lässt. Warum das möglich ist, habe ich ja lang und breit erörtert. Und das ist eben die ausnutzung. Wie ich an anderer Stelle schrieb, Männer könnten ihre Körperliche Stärke genauso ausbeuterisch einsetzen, tun wir aber nicht, weil wir verantwortungsvoll damit umgehen, Frauen gehen mit ihrer Stärke nicht Verantwortungsvoll um, sondern Egoistisch, egozentrisch und narzistisch.

        „Es ist schade, dass du nicht wahrnehmen willst, dass Frauen durchaus einiges tun. Dieses “Männer rackern, Frauen liegen nur faul rum” entspricht nicht meiner Wahrnehmung. “
        Und was tun Frauen, das nur ansatzweise an das herankommt, das Männer leisten?

        „ch sehe die “Übersexualisierung” schlicht als Female-Female-Competition untereinander durch den Preisverfall beim Sex, der damit zulässiges Werbemittel wird im Vergleich zu keuscheren Zeiten“
        Welcher Preisverfall? Die Freundin oder Ehefrau ist noch immer das teuerste Luxusgut, das sich ein Mann leisten kann. Nein, die Übersexualisierung führt zu einer Preiserhöhung, weil die nachfrage grösser wird, aber nicht ausreichend bedient wird. Eine künstliche Verknappung der Resource.

        „Was du nicht verstehst: Ich brauche keinen allgemeinen Sexstreik, um nicht ausgebeutet zu werden.“
        Darum geht es bei der von mir gestellten Frage nicht. Du stellst richtigerweise fest, das Frauen Sex als Machtmittel einsetzen, trotzdem entschuldigst du dieses Verhalten. Warum? Warum gibst du damit den Frauen die möglichkeit, keine Verantwortung für ihr handeln zu übernehmen?

        • @Imion

          „Oh, natürlich geniesen Frauen Sex, keine Frage, nur holen sie alles raus, was sich damit verdienen lässt“

          Das ist eben der Unterschied zwischen unseren beiden Ansichten. Bei mir merken die Frauen, dass sie gewisse Zügel in der Hand haben (teilweise, weil Männer sie ihnen in die Hand drücken) und ziehen dann ab und zu leichter oder stärker an diesen, bei dir scheinen sie Männern, die 2 Wochen hungern mussten, ein Kanten trockenes Brot vor die Nase zu halten und sie von allen anderen Nahrungsquellen abzuhalten, bis sie machen, was die Frau will, insbesondere auch in Richtungen, die Männer nicht wollen.

          Ich werte das Interesse von Frauen an einer Beziehung und ihr tatsächliches Interesse an ihren Partnern deutlich höher als du. Bei dir scheint es eher hinter einem absoluten Machtstreben der Frau und dem Interesse an einer Ausnutzung des Mannes zurückzutreten.
          Du bist dir schon bewußt, dass du mit dieser Ansicht, abgesehen von Zhen, sehr alleine stehst?
          Es ist ein wirklich bedauernswertes Männer- und Frauenbild

          „Welcher Preisverfall? Die Freundin oder Ehefrau ist noch immer das teuerste Luxusgut, das sich ein Mann leisten kann. “

          Ich sprach von Sex. Der ist heute billiger als früher. Früher gab es Sex, wenn man heiratete. Heute gibt es Sex einfach so, nach ein paar Tagen Beziehung, ohne das man in Vorleistung treten muss. Eine Freundin ist extrem billig (in Geld betrachtet). Aber mich würde eine Monatsbilanz aus deiner Sicht mal interessieren: Was meinst du denn, was man für Fixkosten für eine Freundin hat? Was gibt der typische Freund im Monat für seine Freundin aus?
          Und was die typische Freundin (ich vermute mal aus deiner Sicht: Null)

          „Du stellst richtigerweise fest, das Frauen Sex als Machtmittel einsetzen, trotzdem entschuldigst du dieses Verhalten. Warum?“

          Weil dazu immer zwei gehören. Ich sehe da wesentlich weniger Bösartigkeit als du. Niemand muss sich mit Sex als Machtmittel steuern lassen. Wer es mit sich machen lässt, der darf sich nicht wundern, wenn es auch eingesetzt wird.

          “ Warum gibst du damit den Frauen die möglichkeit, keine Verantwortung für ihr handeln zu übernehmen?“

          Sie übernehmen doch Verantwortung. Der der mit Sex steuert trägt sie ja für das von ihm erzielte Handeln. Die Frau muss dann auch die Verantwortung dafür übernehmen, wie sich die Beziehung dadurch entwickelt. Ebenso wie der, der es mit sich machen lässt.

      • *Und was tun Frauen, das nur ansatzweise an das herankommt, das Männer leisten?*

        Sie erziehen ihre Kinder zu anständigen Menschen, arbeiten um ihre Familien zu ernähren, sie betreuen alte,kranke und behinderte Menschen, sie setzen sich für Tierschutz, Menschenrechte, Arbeitnehmerschutz ein, gegen Rassismus, sie forschen, sie lehren, sie entwickeln, sie bauen Häuser, zahlen Steuern, schaffen Arbeitsplätze etc. pp.

        Das machen nicht alle Frauen(tm) auf einmal, aber Männer(tm) ja auch nicht, gell?

        Mich würde mal interessieren, was du persönlich schon erreicht hast um es mit dem zu vergleichen, was meine Mutter in ihrem Leben geschafft hat. Du würdest ganz sicher verlieren.
        Also hör auf sie und uns andere auch zu beleidigen.

      • @christian
        „Bei mir merken die Frauen, dass sie gewisse Zügel in der Hand haben (teilweise, weil Männer sie ihnen in die Hand drücken) und ziehen dann ab und zu leichter oder stärker an“
        Aaaaaaahhhhhhhhhh, du sagst es doch die ganze Zeit selbst, das Frauen die Männer mit Sex manipulieren und ausnutzen. Trotzdem negierst du es, wenn ich die Aussage treffe.

        „Du bist dir schon bewußt, dass du mit dieser Ansicht, abgesehen von Zhen, sehr alleine stehst?“
        Eigentlich nicht. Viele hier akzeptieren dieses Verhalten seitens der Frau nur als Natürlich in folge der Evolution, sie sind sich durchaus bewusst, das Frauen so handeln.

        „Ich sprach von Sex. Der ist heute billiger als früher. Früher gab es Sex, wenn man heiratete. “
        Nein.

        „Heute gibt es Sex einfach so, nach ein paar Tagen Beziehung, ohne das man in Vorleistung treten muss.“
        Auch wieder: nein. Der Mann muss in vorleistung treten mit horenden Geldmitteln.

        „Was meinst du denn, was man für Fixkosten für eine Freundin hat? “
        Auto, Wohnung, Geschenke, Essen, Trinken, weggehen. Später dann Rente, Haus, Unterhalt.

        „Und was die typische Freundin “
        Sex. Damit vergelten sie dem Mann die ganzen aufwendungen. Es ist z. B. sehr beliebt, dem Frauen zum achtzehnten Geburtstag, wenn es denn Passt, den ersten Sex zu schenken. Mehr als billig von den Frauen, aber gängig.

        „Weil dazu immer zwei gehören. Ich sehe da wesentlich weniger Bösartigkeit als du. Niemand muss sich mit Sex als Machtmittel steuern lassen. Wer es mit sich machen lässt, der darf sich nicht wundern, wenn es auch eingesetzt wird.“
        Nein, in diesem Fall nur eine. Der Mann wird durch die Hormone gelenkt, durch seinen Sexualtrieb. Die Frau eigentlich auch, aber durch die Pille wird dieser ausgeschaltet. Dadurch entsteht ein machtverhältniss zu gunsten der Frau, das sie schamlos ausnutzt. Ich muss mir nur anschauen, welche Tipps du im PU so gibst, es läuft nur darauf hinaus, es der Frau so angenehm wie möglich zu machen, sich für die Frau aufzuopfern, aber nicht, in keinster weise, etwas von der Frau zu verlangen. Sehr bezeichnend und entlarvend.

        „Sie übernehmen doch Verantwortung. Der der mit Sex steuert trägt sie ja für das von ihm erzielte Handeln. Die Frau muss dann auch die Verantwortung dafür übernehmen, wie sich die Beziehung dadurch entwickelt.“
        Nö, sie übernimmt eben keine Verantwortung, sondern lässt sich permanent vom Mann durchfüttern, auch nach beendigung der Beziehung, siehe Unterhalt. Frauen nutzen ihre Stärke aus, sie gehen damit nicht Verantwortungsvoll um.

        @maren
        „Sie erziehen ihre Kinder zu anständigen Menschen“
        Ja, total schwierig, seinem Kind Tischmanieren beizubringen. Obwohl, beim Hintern abputzen, das ist natürlich eine Herausforderung, brauchen Frauen doch hierfür selbst einen Ratgeber.

        „arbeiten um ihre Familien zu ernähren, sie betreuen alte,kranke und behinderte Menschen, sie setzen sich für Tierschutz, Menschenrechte, Arbeitnehmerschutz ein, gegen Rassismus, sie forschen, sie lehren, sie entwickeln, sie bauen Häuser, zahlen Steuern, schaffen Arbeitsplätze etc. pp. “
        All das machen Männer, nicht Frauen. Es arbeiten Männer, um die Familien durchzubringen, während Frauen sich in ihrem Halbtagshobby an der Kaffemaschine ausruhen und dann mit Freundinnen shoppen gehen, es sind Männer, die in Kriegen ihr Leben lassen, für Menschenrechte, es sind Männer, auf den booten von Greenpeace, die sich den Walfängern in den Weg stellen, es sind Männer, die für bessere Arbeitsbedingungen Demonstrierten, die Gewerkschaften gründeten, es sind Männer, die Erfindungen machen und die Gesellschaft dadurch voranbringen, es sind Männer, die alles erbauen, es sind Männer, die die allerallerallerallerallermeisten Steuerne bezahlen, zudem verbrauchen Frauen wesentlich mehr an Geld, als das sie einbezahlen, finanziert werden muss das durch Männer, es sind Männer, die wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen Gründen, und damit Arbeitsplätze schaffen.

        So viel zu deinem Mythos, das Frauen das gleiche Leisten wie Männer, nicht mal im Ansatz tun sie das. Sie lassen sich aushalten, verlangen Förderung noch und nöcher, verlangen bei jeder Gelegenheit hilfe, anstatt sich mal selbst durchzuschlagen.

        „Mich würde mal interessieren, was du persönlich schon erreicht hast um es mit dem zu vergleichen, was meine Mutter in ihrem Leben geschafft hat. Du würdest ganz sicher verlieren.
        Also hör auf sie und uns andere auch zu beleidigen.“
        Ich bin ein Mann, Maren, mir wurde kein Zucker in den Arsch geblasen, ich habe keine umfangreiche Frauenförderung erhalten, ich habe keine Hilfe erhalten, als ich und meine Kumpels von einer vierfachen übermacht zusammengeschlagen worden sind, für uns gab es keine Notruftelefone, keine Stellen, wo wir uns hinwenden konnten, nichts, und bei späteren Prügeleien auch nicht. Ich musste mich allein durchs Leben schlagen, habe keinerlei Hilfe bekommen, so wie es Frauen an jeder ecke und bei jedem Kieselsteinchen erhalten. Keine Tausenden Organisationen, die mich unterstützen, kein Schulsystem, das auf mein Geschlecht abgestimmt ist, keine Quoten, bei der Jobvergabe, keine extra Studienkurse, die besser ausgestattet sind und eine geringere Teilnehmerzahl haben, keine extra angebote, um den passenden Job zu finden, keine extrawürste und Lehrveranstaltungen, um im Job weiter voranzukommen, keine Rücksichtnahmen, ob ich schon mit Vorwissen in die Ausbildung komme oder nicht. Dazu noch Feministische Freundinnen der Mutter, die einem am anfang der Pupertät vermitteln, wie scheise Männer sind, das Sex für Frauen total furchtbar ist, und Frauen nur Sex mit Männern haben, weil Frauen die Männer ja so unendlich lieben und sie sich für sie aufopfern, von denen man ständig Kritisiert und niedergemacht wird, einfach, weil man ein Junge ist, das Tätergeschlecht. Ein ständiger Kampf, um anerkennung, damit man kein aussenseiter wird, damit man überhaupt auf Parties eingeladen wird, während Mädchen nichts, aber auch gar nichts dafür tun müssen, um anerkannt zu werden, die einen ignorieren und nicht beachten, wenn man am Spiel nicht teilnimmt, oder sogar noch dabei mitmachen, wenn jemand fertiggemacht wird, weil er nicht cool ist, weil er keine lockeren sprüche drauf hat, weil er kein Mofa hat, wenn du dabei mal zugeschaut hast, kommst du so langsam ins grübeln, über das Wesen der Frau.

      • @christian
        Bei dieser Fragestellung wird aber auch jemand, der das Verhalten der Frauen bejaht, es aber als natürlich ansieht, meine Einstellung als zu extrem einstufen.

        Du könntest ja mal nach dem Beuteschema fragen, ob Frauen sich Versorger suchen etc.. Und ja, dieses Verhalten ist ausbeutung, weil Frauen heute eigentlich nicht mehr auf Versorger angewiesen sind, und sie sich rein aus bequemlichkeit einen suchen.

      • @Imion

        Ohje, das ist ja bitter… Vielleicht sollten wir mal in Äthiopien nen Spendenaufruf für dich starten… Dir gehts ja immerhin schlechter als denen in unserer femizentrierten Gesellschaft.
        Ich spiel für dich ein Lied auf der kleinsten Violine der Welt.

        Weisst du, meine Mutter ist mit 34 Witwe geworden, da waren wir Kinder 7,5 und 1 Jahr alt. Ich war das Baby. Trotzdem hat sie es geschafft, dass wir alle es aufs Gymnasium geschafft haben, sie hat es geschafft, dass wir alle mittags unser Essen und nachmittags Hilfe bei den Hausaufgaben hatten, hat sich ihr Leben lang für uns krummgelegt und dennoch die Zeit gefunden sich beruflich ständig weiterzubilden und politisch aktiv zu sein.
        Achja, auch alles ohne Hilfe.

        Vergib mir wenn ich bei deiner Geschichte nicht anfange zu weinen.

      • ach maren, du verstehst wieder überhaupt nichts, wie üblich. Aber wie könntest du auch, wohlbehütet als Mädchen aufgewachsen, nicht gezwungen um jeden cm des Lebens zu kämpfen, ständig ohne pause, immer bewusst, jederzeit hilfe durch die Gesellschaft zu bekommen.

      • @Maren
        Wieder nichts begriffen. Was ändert es am hiesigen Elend, wenn es Leuten in Äthiopien noch dreckiger geht? Außerdem leben die dort genauso im Kapitalismus und Frauen gibt es da auch. Aber ist ja alles halb so schlimm.

        @alle
        Jeder Äthiopier ist im Grunde ein potenzieller Kapitalist. Er muss sich halt ein bisschen anstrengen, dann geht das schon. Sind halt alles faule Neger da unten, die es in puncto Fleiß nicht mit unserem tollen Kapitalistenhecht Christian aufnehmen können. Und in ein paar Game-Seminare müsste man die auch schicken, damit sie für Frauen kein Geld mehr ausgeben müssen und die ganzen reichen MILFs im Westen verführen können. Game ist sowieso der Retter für die Armen der Welt. Gebe doch bitte mal einer den Negern Mikrokredite, damit sie sich Game-Seminare leisten können. Das wäre doch überhaupt eine tolle Geschäftsidee für dich, Christian. Du gewährst die Kredite, veranstaltest die Seminare und lässt dich von den sich hochheiratenden Kunden bezahlen. Wenn Game funktionierte und du kein ideologisch verblendeter Heuchler wärst, der für die Verlierer, die er produziert, nur Verachtung und Häme übrig hat, hättest du diese Idee schon längst umgesetzt. Es ist eben wie mit den Feministinnen, die einer abstrusen Ideologie anhängen und deren Ideen ökonomisch auch nicht tragfähig sind. Die Marktreligion taugt nur zur Erleichterung des Kapitalistengewissens und zur geistigen Gefügigmachung des Proletariats, für sonst nichts.

      • @ Zhen

        In jedem Afrikaner steckt ein Kapitalist der rauswill 😉

        @ Maren

        Deine Mama war ne Gute.

        Die heutigen Frauen sind zu nichts zu gebrauchen, dass höre ich immer wieder und zwar von (meist etwas älteren ) Frauen.

        Ein Mann kann sich ja nicht wagen sowas zu sagen.

      • @Tino

        „Deine Mama war ne Gute.

        Die heutigen Frauen sind zu nichts zu gebrauchen,
        dass höre ich immer wieder und zwar von
        (meist etwas älteren ) Frauen.

        Ein Mann kann sich ja nicht wagen sowas zu sagen.“

        Meine Grossmutter meine Mutter waren Gute. Meine
        Schwester und meine Frau sind gute.

        Letzthin hatte ich eine aufschlussreiche
        Diskussion mit meiner Schwester über
        Beziehungen. Auf der Ebene des faktischen
        Verhaltens waren wir sowohl in Bezug
        auf die männlichen wie auch die weiblichen
        Protagonisten fast durchwegs gleicher
        Meinung.
        Ein Hinweis von mir, Männer würden
        bei einer Scheidung durch die geltende
        Gerichtspraxis meist echt verarscht,
        löste dann bei ihr das ultimative
        „Rundschlag-Argument“ aus:

        Aber du musst doch zugeben, dass uns Frauen
        über tausende von Jahren übel mitgespielt
        wurde.
        Dieses Statement meiner Schwester hat mir
        einmal mehr bestätigt, die Jahrzehnte lange
        Femi….-Gehirnwäsche hat in ausnahmslos
        allen weiblichen Gehirnen seine Spuren
        hinterlassen.

  5. Wer die geringere Libido hat bestimmt im Allgemeinen die Sexfrequenz.
    Bis Anfang/Mitte 30 ist das häufig die Frau (auch „Dank“ Pille), danach dreht sich das nicht selten.

    Würdest Du sagen, dass ältere Männer Sex deshalb als Machtinstrument in Beziehungen missbrauchen?

    Oder denkst Du, dass man sich die Gründe vorurteilsfrei ansehen müsste?

    Und wodurch ließe sich das Problem, wenn es denn als eins wahrgenommen wird, D.M.n. lösen? Also wenn wir unterstellen, dass die naheliegende, für beide Geschlechter befriedigendste Paarung junger Mann/ältere Frau auch in Zukunft nicht mehrheitsfähig sein wird…

  6. @muttersheera

    „Und wodurch ließe sich das Problem, wenn es denn als eins wahrgenommen wird, D.M.n. lösen? Also wenn wir unterstellen, dass die naheliegende, für beide Geschlechter befriedigendste Paarung junger Mann/ältere Frau auch in Zukunft nicht mehrheitsfähig sein wird…“

    Nun diese Konstellation kann als Übungsanlage
    durchaus Sinn machen. Was kann einem
    16jährigen besseres Passieren, als wenn er von
    einer 35jährigen in die Kunst eingeführt wird.
    Und zum Glück ist es ja doch so, dass im Gegensatz
    zu meiner Jugend, 35jährige Frauen nicht wie
    Muttis sondern eher wie künstlich gealterte
    Teenager aussehen.
    Nun ein 25jähriger der mit einer 45jährigen
    schläft wird dies ev. nicht an die grosse
    Glocke hängen. Wer will schon von seinen
    Kollegen das Kompliment „Granny-Fucker“
    erhalten.
    Anthon Kutscher lässt grüssen.

      • @Adrian

        Gut die Grenze zwischen Milf und
        Granny ist ja ziemlich fliessend.
        Und es Gibt oft Fälle wo man sich
        nicht ganz sicher ist ob einem nun
        die Tochter oder die Mutter mehr
        zu denken gibt.
        Es gibt ja auch den Spruch: Willst
        du die Tochter, musst du zuerst die
        Mutter kriegen.

    • 25 ist doch schon wieder zu alt, 16 triffts eher.
      Männer sind zwischen 17 und 20 auf dem Höhepunkt ihrer sexuellen Leistungsfähigkeit – Frauen eben erst ab 35.
      Heißt es.
      Da ich noch nicht so alt bin, kann ich dazu nichts aus eigener Erfahrung beitragen, aber dass der Sex-Drive ohne Pille ein ganz anderer ist, kann ich wirklich nur bestätigen. Seitdem ich nichtmehr hormonell verhüte hab ich kein einziges Mal mehr Sex verweigert. Mit Anfang 20 kam das öfter vor. Und dann hab ich auch alle möglichen Gründe gesucht/vorgeschoben, Beziehungsgespräche gefordert, Partner ausgetauscht…
      Ich hätte damals aber wohl gar nicht glauben wollen, dass es an der Verhütungsmethode (die mir im Übrigen auch noch 2x im Monat Migräne bescherte) lag.
      Wär ja auch viel zu einfach…

  7. Abgesehen von den üblichen „Frauen beuten nur aus“ Behauptungen, die ich langsam etwas langweilig finde, würde mich aber mal generell von anderen als Imion und Zhen, deren Meinung dazu ja nun hinreichend bekannt ist, interessieren, wie sie generell die „Machtverteilung“ in der Familie sehen.

    Ich sehe diese keineswegs so stark zu Gunsten des Mannes verteilt, wie Teile des Feminismus dies behaupten, mir scheint eher, dass viele Frauen durchaus in den Beziehungen gleichberechtigt auftreten oder die Hosen anhaben.
    Viele Frauen übernehmen in dem Haushalt die finanzielle Planung, wissen, welche Termine mit den kindern anstehen, sind die Manager des Haushalts und haben in dieser Position eben auch einiges mitzureden.

    Ich erlebe die vermeintliche Machtlosigkeit der Frau in Familien nicht.

    • Ich habe noch keine Familie getroffen, bei denen die Frauen machtlos waren. Bei meinen Eltern ist das ganz gewiss nicht so. Meine Mutter hat die Hosen an, meinem Vater gefällt das.

      Aber vielleicht ist das bei Ossis auch anders, „unsere“ Frauen sind, historisch bedingt, schließlich emanzipierter.

    • @christian
      „Viele Frauen übernehmen in dem Haushalt die finanzielle Planung“
      Oder anders ausgedrückt, sie haben die Macht, über das von dem Mann erwirtschaftete Geld, und geben es nach ihren Wünschen aus.

    • @christian
      „Abgesehen von den üblichen “Frauen beuten nur aus” Behauptungen, die ich langsam etwas langweilig finde,“
      Eine um 6 jahre geringere Lebenserwartung, eine zehnfach so hohe selbsmordrate unter Jungen, eine dreifach so selbstmordrate unter Männern, Berufsunfalltode sind Männer, burnout ist Männlich. Und wer gibt das erwirtschaftete Geld aus? Frauen.

      Aber nein, Frauen beuten Männer nicht aus, niemals.

    • Geh mal aufs Dorf, vorzugsweise aufs katholische, da erlebst du das noch anders…
      Natürlich geben da die Frauen das Geld der Männer aus. Als Hausfrau geht das ja auch nicht anders. Wie sagte mein Onkel mal? „Frauen dürfen ja schon arbeiten gehen… aber wenn die Arbeitslosenquote hoch geht, dann ist es wichtiger, dass erstmal alle Männer Arbeit haben!“
      Zu meinem Geburtstag hatte ich mir von meiner Oma mein Lieblingsessen gewünscht. Letztendlich gab es was anderes, weil die Männer in meiner Familie das lieber mochten. Und eher ist es so, dass ich an meinem eigenen Geburtstag noch alle bedienen muss, als dass mal einer meiner Onkel oder Cousins aufsteht und sich selbst mal ne neue Portion holt.
      Das klingt albern, aber es sind Gelegenheiten wie solche, die mir zeigen, wie wenig meine Meinung im Vergleich zu denen meiner männlichen Verwandten geschätzt wird. In solchen Milieus ist die einzige Möglichkeit, das zu bekommen, was man als Frau gerne will, die der heimlichen Manipulation. Also dieses oft bemühte „Wenn du was willst, bring deinen Mann/Vater dazu, es zu wollen und dann kriegst du es.“ Hat meine Mutter mir beibringen wollen, ich habe dankend und kotzend abgelehnt.
      Ob sie sowas jemals auch beim Sex angewendet hat, möchte ich gar nicht wissen. Geredet haben wir jedenfalls nie über Sex, wofür ich dankbar bin…

      Ich glaube, hinter Sexentzug „weil er oder sie mich geärgert hat“ liegt kein Kalkül, kein bewusster Wille zur Bestrafung. Ich kann nur von mir reden, aber da ist es so: Wenn ich sauer auf meinen Freund bin, dann habe ich auch keine Lust auf Sex mit ihm. Ich will ihn damit nicht bestrafen, es ist einfach so. Wenn man traurig ist, hat man ja auch keine Lust auf Sex.

      • ich bin in einem Dorf aufgewachsen. Nein, da war es nicht so. Es ist einfach eine Ausrede, um seine Manipulative art zu rechtfertigen, zu rechtfertigen, den einfachen und leichten Weg zu gehen.

        Hinter Sexentzug liegt kalkül. Das berühmte, der Mann muss auf der Couch schlafen, das ist reinste Dressur. Ich frage mich, wie lange sich das Männer noch gefallen lassen. Aber Frauen haben es einfach, können sie ihre Triebe dank chemischer Mittel unterdrücken, und so Männer auf einfachste art und Weise manipulieren. Willentlich und Kalkuliert.

      • @ Imion

        In Deinem Dorf bedienen also die Männer die Frauen bei Familienfeierlichkeiten?
        Und spülen hinterher/räumen das Geschirr in die Maschine?
        Wow.
        Wo in etwa lebst Du denn?

        Ich hab noch drei weitere Aspekte, anhand derer m.A.n. ein gewisses Machtgefälle (zugunsten der Männer) offenbar werden kann:

        Wer putzt das Klo?
        Wer kauft Geschenke für Freunde/Verwandte & packt sie ein?
        Wer plant stundenlang Urlaubsalternativen?

        Bestenfalls lautet die Antwort natürlich: Beide!

        Ich glaube auch, dass sich Einiges verbessert hat in den letzten Jahrzehnten, dass Männer heutzutage bereit (oder gezwungen) sind, mehr Beziehungsarbeit zu leisten als vor dem Beginn des feministischen Siegeszugs.

        Das Äquivalent zum Sexentzug, der Aufmerksamkeitsentzug/die Verweigerung der Gesprächsbereitschaft, existiert aber weiterhin (im PU-Jargon: Freeze out).

        Ich halte beides für unwürdiges, aus der Verzweiflung geborenes Verhalten.

      • @Imion
        *ch bin in einem Dorf aufgewachsen. Nein, da war es nicht so.*

        Na so eine Überraschung… Ich glaub dir kein Wort.

        @Robin
        „Und eher ist es so, dass ich an meinem eigenen Geburtstag noch alle bedienen muss, als dass mal einer meiner Onkel oder Cousins aufsteht und sich selbst mal ne neue Portion holt.“

        Jaaa, und wenn du mal nachfragst, warum das die Frauen so machen kommt „Ist halt so“ oder „Gehört sich so“

        Ich find das eher lächerlich, dass sich erwachsene Männer aufschöppen und die Portionen bestimmen lassen wie kleine Kinder, nur weil Essen auftun aus irgendeinem irrationalen „Grund“ eine weiblich besetzte Tätigkeit sein soll.
        Aber ist ja auch in anderen Bereichen so.

      • @imion:
        „ich bin in einem Dorf aufgewachsen. Nein, da war es nicht so.“
        Ich schließe mich meiner Vorrednerin an: Ich glaube Ihnen kein Wort.

        „Aber Frauen haben es einfach, können sie ihre Triebe dank chemischer Mittel unterdrücken, und so Männer auf einfachste art und Weise manipulieren. Willentlich und Kalkuliert.“
        Nana, wollen Sie etwa behaupten, Frauen könnten etwas, was Männern versperrt bleibt? Männer können das doch auch. Chemische Kastration nennt sich das und ist Ihnen sicher ein Begriff.
        Seien Sie ein leuchtendes Beispiel für die Männerwelt, befreien Sie sich aus diesem unwürdigen Spiel aus Lust, Frust und weiblicher Manipulation! Eine Pille täglich kann Ihnen Ihre Freiheit wiedergeben. Schreiten Sie stolz voran und verbreiten Sie die Kunde, auf dass nie wieder ein Mann in seinem eigenen Haus auf der Couch schlafen muss!

        @Maren: Netter Gravatar ^^
        Ja, genau solche Antworten kenne ich zur Genüge. Vor kurzem hab ich mit meiner Oma und meiner Cousine zusammen gekocht, beim Essen kam dann noch mein Cousin dazu. Als seine Schwester ihn danach dazu aufforderte, doch jetzt bitte auch seinen Teil beizutragen und wenigstens dabei zu helfen, die Küche aufzuräumen, ging meine Oma eilig dazwischen und schnitt ihr das Wort ab. Später nochmals darauf angesprochen gestand sie nach einigem Hin und Her tatsächlich, dass sie sich dabei unwohl fühlt, einen Jungen eine solche Arbeit machen zu lassen, wenn Mädchen da sind, die es übernehmen können…

        Und meine Lieblings“Mann/Frau-Machtgefälle“-Story: Meine Tante, inzwischen schon über 50 und seit über 30 Jahren Raucherin, traut sich seit einigen Jahren nicht mehr, vor ihrem Mann zu rauchen. Mein Onkel verlangte eines Tages einfach von ihr, dass sie aufhört und seitdem tut sie es nur noch heimlich. Nicht mal während seiner Arbeitszeit und in ihrem eigenen (von außen uneinsehbaren) Garten fühlt sie sich sicher. So eine Angst hat sie vor seiner Reaktion.

        Hach, mir würden da tausende Beispiele einfallen. Ich leugne nicht, dass es sicher Frauen gibt, die ihre Männer gehörig rumscheuchen und in jedem Lebensbereich die Macht in den Händen halten, aber ich sehe halt viel häufiger das Gegenteil.

        • @robin urban

          Natürlich gibt es solche und solche Beziehungen.
          Wie würdest du denn die Anteile sehen bei:
          Frau bestimmt
          Beide etwa gleich
          Mann bestimmt?

          Und es dürfte auch das Alter der Personen stark mit reinspielen. Bei Großeltern ist es etwas anderes als bei jüngeren Leuten. Und man sollte es auch nicht auf einen Bereich wie das abräumen reduzieren: Wenn es dann um klassisch männlich besetzte Tätigkeiten geht, dann werden die ja wiederum von Männern verlangt von Leuten dieses Alters: vom Handwerkern bis zum Zahlen bei diversen Veranstaltungen.

          Auch sehr konservative Einstellungen können eine starke Position der Frau begründen, nämlich dann wenn die Männerrolle entsprechend überhöht wird, dass er das Sagen hat, es dabei aber seiner Frau rechtmachen muss, er also die Verantwortung dafür übernimmt, so zu handeln, wie sie es will. Habe ich in einer Beziehung erlebt und sorgte noch viel mehr dafür, dass der arme Kerl gemacht hat, was sie nicht gesagt, aber vermutlich sagen würde.

          Gerade bei Beziehungen unter 30 bis 40 Jahren scheint mir recht viel Gleichberechtigung vorhanden zu sein, durchaus aber auch viel Macht der Frau

      • Ja, natürlich spielt das Alter eine Rolle, wobei ich das auch nicht als Ausrede gelten lassen will. Mein Cousin ist immerhin noch Schüler und durch solche Aussagen von meiner konservativen Oma schon gehörig verwöhnt. Ich hoffe sehr, dass er noch die Kurve kriegt, denn wenn er eine solche Einstellung behält, wird er keine Frau finden, die ich für akzeptabel erachte.

        Ich kenne diese Geschichten vom „Mann als Ernährer“, den seine Rolle irgendwann so stresst, dass er in eine völlig unerreichbare Erwartungshaltung an sich selbst verfällt, durch die er dann letztendlich gewaltige Probleme auch psychischer Art bekommt. Ich kann das verstehen, aber selbst habe ich es noch nie erlebt.

        Was das Handwerken angeht, hast du wohl Recht, jedenfalls ist das bei uns so. Wobei da allerdings gesagt werden muss, dass ich bei diversen Gelegenheiten meine Hilfe angeboten habe, die jedoch nicht angenommen wurde. Da sind die Männer meiner Familie das Äquivalent meiner Oma: Solange Jungs da sind, soll kein Mädchen was handwerkliches tun….
        Beim Bezahlen ist es wie gesagt nunmal so, dass Hausfrauen zwangsläufig alles von ihrem Mann bezahlt bekommen.

        Wie würde ich die Verteilung einschätzen? Naja, das ist schwer zu sagen. Mir scheint es so, dass in vielen Beziehungen Frauen durchaus z.B. die Finanzen verwalten oder das halbe Leben planen, dies aber keine Machtfrage ist, sondern einfach daraus resultiert, dass die Männer kein Interesse daran haben. Würde jetzt eine Entscheidung angezweifelt, würde die Frau sofort den Rückzug antreten. Nehme ich solche Pärchen, bei denen die Frau nur scheinbar die Macht in Händen hält, ebenfalls mit in die Rechnung, würde ich behaupten, dass bei den Pärchen über 40 zumindest in meiner Dorfgemeinschaft in 80% der Fälle der Mann bestimmt.
        Bei Pärchen meines Alters, also zwischen 20 und 30 ist das natürlich schon anders. Wenn ich mir die Paare in meinem Freundeskreis so ansehe, würde ich behaupten, dass bei zweien davon die Frau bestimmt (wobei zumindest eine der Frauen wohl wirklich ein sehr unlustiges mentales Problem hat und niemand verstehen kann, warum ihr Freund bei ihr bleibt), zwei annähernd gleichberechtigt sind und bei einem der Mann bestimmt. Das deckt sich also mit deiner Beobachtung.

        Allerdings sehe ich da noch ein anderes Problem neben der Frage, wer den Ton angibt. Mir scheint es viel öfter so, als ob Frauen in manchen Beziehungen zwar durchaus kriegen, was sie wollen, aber einfach das falsche wollen. Ich meine, wenn man kein Bewusstsein für eine Ungleichbehandlung hat, dann denkt man auch nicht daran, etwas zu ändern. Auch in meinem Alter gibt es genug Frauen, die ihre Männer bedienen, weil sie denken, das gehöre sich so und sie mit ihrer Rolle zufrieden sind. Darin ähneln sie dann sehr meiner Oma, obwohl die 50 Jahre älter ist.
        Die können natürlich machen, was sie wollen, aber deswegen muss ich es ja nicht gut finden…

        Ich hab mich mal geweigert, aufzustehen und meinem Ex ein Bier zu holen. Das konnten viele meiner Freunde nicht verstehen, obwohl sie unter 30 sind. Und die meisten meiner Freundinnen hätten es gemacht.

      • @muttersheera
        „In Deinem Dorf bedienen also die Männer die Frauen bei Familienfeierlichkeiten?
        Und spülen hinterher/räumen das Geschirr in die Maschine?
        Wow.
        Wo in etwa lebst Du denn?“
        War nicht meine Aussage, diese Aussage hat Robin getroffen, bei ihr ist es so.

        „Ich hab noch drei weitere Aspekte, anhand derer m.A.n. ein gewisses Machtgefälle (zugunsten der Männer) offenbar werden kann:“
        Diese drei Punkte sind kein Machtgefälle zugunsten der Männer, sondern schlicht und ergreifend das Resultat, das Frauen die Männer für sich arbeiten lassen. Madame ist nämlich zuhause, und kann das bewerkstelligen.

        @maren
        „nur weil Essen auftun aus irgendeinem irrationalen “Grund” eine weiblich besetzte Tätigkeit sein soll.“
        Tjs, wer halt zuhause sitzt, kann auch das Essen machen. Mal ganz davon abgesehen, ist es eindeutig woher das kommt, dazu müsste man aber Kentniss von Geschichte haben, und nicht von Feministischer Propaganda

        @robin
        „Ich schließe mich meiner Vorrednerin an: Ich glaube Ihnen kein Wort“
        Dann halt nicht.

        „Nana, wollen Sie etwa behaupten, Frauen könnten etwas, was Männern versperrt bleibt? Männer können das doch auch. Chemische Kastration nennt sich das und ist Ihnen sicher ein Begriff.“
        Bei Frauen ist es die Pille und ist wesentlich angenehmer als eine chemische Kastration.

        „Hach, mir würden da tausende Beispiele einfallen. Ich leugne nicht, dass es sicher Frauen gibt, die ihre Männer gehörig rumscheuchen und in jedem Lebensbereich die Macht in den Händen halten, aber ich sehe halt viel häufiger das Gegenteil.“
        Wahahaha, der war gut. Wer verfügt über das Geld? Wer geht max. Halbtags arbeiten und gibt ansosten das Geld des Mannes aus, um sich ein schönes Leben zu machen? richtig, Frauen. Von einem Machtgefälle zugunsten der Männer kann keine Rede sein. Sieht man auch an der Selbstmordrate und an der Lebenserwartung.

      • @robin
        „Wie würde ich die Verteilung einschätzen? Naja, das ist schwer zu sagen. Mir scheint es so, dass in vielen Beziehungen Frauen durchaus z.B. die Finanzen verwalten oder das halbe Leben planen, dies aber keine Machtfrage ist, sondern einfach daraus resultiert, dass die Männer kein Interesse daran haben.“
        Oder, weil sich die Damen zuhause ein gemütliches Leben machen, so über das Geld der Männer verfügen, gemütlich mit freundinnen zum shoppen gehen können, während die Männer arbeiten müssen.

      • @muttersheera

        „Ich glaube auch, dass sich Einiges verbessert hat in den letzten Jahrzehnten, dass Männer heutzutage bereit (oder gezwungen) sind, mehr Beziehungsarbeit zu leisten als vor dem Beginn des feministischen Siegeszugs.“

        Wenn ich das Wort Beziehungsarbeit höre kommen
        mir all die Kolumnen von hirnamputierten Psychos
        in Zeitschriften in den Sinn.
        Ich will eine Beziehung leben nicht erarbeiten.
        Kenne zu viele geschiedene Männer die sich in
        Paarterapien haben erniedrigen lassen in der
        falschen Hoffnung die Beziehung retten zu
        können.

        „Das Äquivalent zum Sexentzug, der Aufmerksamkeitsentzug/die Verweigerung der Gesprächsbereitschaft, existiert aber weiterhin (im PU-Jargon: Freeze out).“

        Freez out richtig angewandt funktioniert besser
        als ich je gedacht hätte.
        Ist vergleichbar mit einem Reset in der Elektronik.

        „Ich halte beides für unwürdiges, aus der Verzweiflung geborenes Verhalten.“

        Sexentzug funktioniert eh. nur bei Männern die
        unter Oneities leiden oder phasenweise mit
        blauen Eiern durch die Gegend laufen.

      • @imion:
        „War nicht meine Aussage, diese Aussage hat Robin getroffen, bei ihr ist es so.“
        Äääh, nein, hab ich nicht? Entweder lesen Sie nicht richtig oder Sie drücken sich sehr missverständlich aus.

        „Bei Frauen ist es die Pille und ist wesentlich angenehmer als eine chemische Kastration.“
        Okay, jetzt mal ohne Sarkasmus. Sie glauben das wirklich, oder? Sie denken ernsthaft, alle Frauen würden kollektiv ihre Triebe unterdrücken, damit sie die Männer besser an der sexuellen Kandarre halten können? What – the – fuck?!

      • @robin
        „Äääh, nein, hab ich nicht? Entweder lesen Sie nicht richtig oder Sie drücken sich sehr missverständlich aus.“
        doch, hatten sie. Sie hatten gesagt, das in ihrem Katholischen Dorf die Frauen die Männer bedienen.

        „Sie denken ernsthaft, alle Frauen würden kollektiv ihre Triebe unterdrücken, damit sie die Männer besser an der sexuellen Kandarre halten können? What – the – fuck?!“
        Jup. Zum einen, weil es so einfach ist mit der Pille und zum anderen, weil es sich finanziell erheblich lohne. Was ist besser, als in einem Beruf zu arbeiten, der viel Geld bringt? Sich einen Mann zu halten, der in diesem Beruf arbeitet, und zugriff auf sein Konto, dann hat Frau auch noch die Zeit, das Geld auszugeben.

        Oder anders gefragt: Warum sexualisieren die Frauen die gesellschaft über?

        Warum suchen sich Frauen versorger?

        Warum achten Frauen bei Männer vorwiegend auf den Status?

      • @imion
        Mit der Pille hat die Erpressung durch Frauen wenig zu tun. Frauen waren auch vor der Pille schon so. Außerdem passt es nicht mit deiner Erfahrung, dass Frauen während der Schwangerschaft „rattig“ seien, zusammen. Die Pille macht nichts anderes, als hormonell eine Schwangerschaft zu simulieren.

        Die Pille senkt tatsächlich leicht das sexuelle Verlangen, beeinflusst auch die Partnerwahl einer Frau, sodass sie eher den Beta-Versorger wählt als den draufgängerischen Alphatypen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Frauen, die die Pille nicht nehmen, ein so hohes sexuelles Verlangen hätten, dass ihre Gier nach Geld und anderem Vermögen dahinter zurückstünde. Sie wollen beides, Sex mit Alphas und Geld von Beta-Versorgern.

      • @imion: Ja, ich habe geschrieben, dass in meinem Dorf die Frauen die Männer bedienen. Darauf schrieben Sie, dass Sie auch in einem Dorf aufgewachsen sind und das dort nicht so wäre. Darauf fragte muttersheera, ob das hieße, dass in Ihrem Dorf die Männer die Frauen bedienen. Darauf Sie: Das habe ich ja gar nicht gesagt, sondern Robin.
        Merken Sie was?

        „Jup. Zum einen, weil es so einfach ist mit der Pille und zum anderen, weil es sich finanziell erheblich lohne. Was ist besser, als in einem Beruf zu arbeiten, der viel Geld bringt? Sich einen Mann zu halten, der in diesem Beruf arbeitet, und zugriff auf sein Konto, dann hat Frau auch noch die Zeit, das Geld auszugeben.“
        Und was sind dann Frauen wie ich, die ich bisher immer mit Männern zusammen war, die erheblich weniger verdienen als ich es späte werde (allerdings unabsichtlich, ich achte nämlich nicht auf sowas!)? Unweiblich oder was?
        Und für den Luxus, mich zuhause täglich zu langweilen, verstümmle ich mich dann auch noch absichtlich selbst, indem ich eine bedauernswerte Nebenwirkung der Pille als tolle Methode, meinen Mann zu schröpfen, bejubele. Alles klar!

      • @zhen
        „Mit der Pille hat die Erpressung durch Frauen wenig zu tun. Frauen waren auch vor der Pille schon so“
        Es macht es erheblich leichter, wenn der eigene Sexualtrieb ausgeschaltet ist.

        „Außerdem passt es nicht mit deiner Erfahrung, dass Frauen während der Schwangerschaft „rattig“ seien, zusammen. Die Pille macht nichts anderes, als hormonell eine Schwangerschaft zu simulieren.“
        Doch, die Pille unterbindet das wesentlich stärker, als es die Schwangerschaft könnte. Frauen nehmen mittlerweile so früh die Pille, das sie es gar nicht mehr gewohnt sind rattig zu sein, sie sind es gewohnt, den Trieb jederzeit nach hinten schieben zu können, dank der Pille.

        @robin
        „Merken Sie was?“
        My mistake.

        „Und was sind dann Frauen wie ich, die ich bisher immer mit Männern zusammen war, die erheblich weniger verdienen als ich“
        Nun, ich weis nicht, wie oft ich es noch schreiben muss, wir reden hier über gesellschaftliche dinge, also ist das Verhalten der Mehrheit interessant und nicht das Verhalten einer Minderheit. Aber immer wieder interessant, das Frauen immer alles gleich Persönlich nehmen, sehr sehr interessant.

      • @robin
        Ganz einfach. Wenn jemand, sagen wir eine Frau, laut ausruft, das Männer triebtäterische schweine sind, dann überlege ich, stimmt das? Betrifft es die Mehrheit der Männer, oder die Minderheit oder nur einen kleinen teil? Danach fällt die Antwort aus. Ist doch eigentlich ganz einfach.

      • Die Aussage „Männer sind triebtäterische Schweine“ ist natürlich Schwachsinn. Natürlich kann jeder normale Mann von sowas eindeutig beleidigt sein. Genauso kann jede normale Frau aber auch von Aussagen wie „Frauen sind nur auf das Geld der Männer aus, um sich nen faulen Lenz zu machen“ beleidigt sein.

        Vor allem, da Sie ja schon dargelegt haben, dass diese Frauen für Sie die Mehrheit darstellen. Dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein.

      • @robin
        „Natürlich kann jeder normale Mann von sowas eindeutig beleidigt sein.“
        Und was bringts? Nichts. Zu analysieren, stimmt die Aussage und wenn ja, was kann man dagegen tun, das hat sinn.

        „Vor allem, da Sie ja schon dargelegt haben, dass diese Frauen für Sie die Mehrheit darstellen. Dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein.“
        Die Faktenlage ist eindeutig. Aber dazu hatte ich schon mehrfach etwas gepostet, wenn das keiner liest, ist das nicht mein Problem, es macht die Faktenlage dennoch nicht unwahrer.

      • Jeder Verschwörungstheoretiker kann mit haufenweise „Fakten“ auffahren. Ich traue mich kaum zu fragen, woher Sie z.B. Ihre „Fakten“ zum Thema gewollte Libidounterdrückung durch die Pille durch manipulative Frauen haben.

      • @robin
        Das Beuteschema ist gut dokumentiert, die Übersexualiisierung ist überall präsent. Warum das ganze? Warum verknappen Frauen den Sex, obwohl sie versuchen, Männer bei jeder sich bietenden Gelegenheit, also immer, geil zu machen? Weiter oben stehen noch ein paar weitere Fragen.

        Das hat natürlich nichts damit zu tun, das Mädchen in der Pupertät merken, wie fürsorglich Jungs werden, wenn sie gewisse Klamotten anhaben, wenn sie sich schminken etc, wie sie alles mögliche ausgegeben bekommen, wie sie umsorgt werden, wie sie verhätschelt werden. Niemals, wie kann man darauf nur kommen?

      • @robin
        „Was ich sehe sind lediglich Ihre eigenen Interpretationen überholter Allgemeinplätze“
        Ähm, nein. Wie gesagt, dazu habe ich schon genug gepostet. Es ist z. B. interessant, das Väter aufgrund ihrer Arbeit keine Zeit mit ihren Kindern verbringen können, und sich darüber beschweren während Frauen gleichzeitig ihre Arbeitszeit um neun stunden in der Woche reduzieren.

        Ist also nichts mit überholt. Aber das sie den Fragen aus dem weg gehen, spricht schon für sich. Danke dafür.

      • @imion
        Also eine Sache verstehe ich auch nicht: deine Rede von der „Übersexualisierung“. Ich beobachte das Gegenteil. Mit Sex wird gegeizt. Sex gibt es nur gegen Leistungen des Mannes. Es wäre passender, von Sexfeindlichkeit oder von einer Kultur der Sexverknappung zu reden. Die Sexfeindlichkeit in kapitalistischen Gesellschaften ist auch sehr gut belegbar. Nach der kapitalistischen Konterrevolution in China (ab 1976) oder auch in der DDR wurden diese Länder vom Westen mit Pornos überschwemmt und die Prostitution blühte, weil Sex wieder knapp war, weil Sex wieder eine Ware war. Auf Moskauer Boulevards reihten sich nach Stalins Tod wieder die Straßennutten auf. Dazu etabliert sich dann auch schnell die passende bürgerliche Moral, dass Sex unanständig sei und nur gegen eine monetäre Schamkompensation (wohlgemerkt nur in die Richtung vom Mann zur Frau) zu praktizieren sei. Kurzum: Unsere Gesellschaft ist durch eine extreme Untersexualisierung gekennzeichnet.

      • @zhen
        Mit übersexualisierung ist nicht realer Sex gemeint, sondern die Darstellung, von möglichst erotischen Posen, Kleidung etc. z. B. das selbst Butter mittlerweile mit Brüsten beworben wird oder die möglichst aufreizende Kleidung der Frauen, die sie im alltag oder beim weggehen tragen.

      • @imion: Die Frage dieses Beitrags habe ich mit meinem eigenen Kommentar versucht zu beantworten. Ihre Fragen dagegen implizieren direkt schon völlig unreflektiert eine Allgemeingültigkeit, der man nicht widersprechen kann. Sie fragen „warum?“, wo man eigentlich fragen müsste „Ist es so, dass…?“

        Und nein, auf solche Fragen habe ich keinen Bock. Wenn jemand auf mich zukommt und fragt „Warum ist der Himmel grün?“ halte ich mich auch nicht damit auf, den Fragesteller auf seinen offensichtlichen Irrtum hinzuweisen, da seine Art, die Frage zu stellen, schon zeigt, dass er den Inhalt für eine Tatsache hält. Ich dagegen halte Ansichten wie „Frauen verknappen den Sex, machen Männer aber bei jeder Gelegenheit geil, um sich selbst mit dem Geld, das ihnen die Männer dafür nachschmeißen, ein schönes Leben zu machen“ für hirnverbrannt, also beschäftige ich mich auch nicht damit, warum das so ist – da es nämlich meiner Ansicht und Erfahrung nach NICHT SO IST.

        Ich habe Sie um Fakten gebeten, die Ihre Ansichten untermauern. Die können Sie mir nicht liefern. Lediglich verweisen Sie mich auf frühere Posts von Ihnen. Für mich sind Fakten dagegen seriöse Studien, Statistiken, wissenschaftliche Arbeiten, und nicht die persönlichen Ansichten eines Maskulisten.

        Allein schon, dass Sie glauben, Frauen befürworten (oder initiieren gar) das Bewerben von Butter mit Brüsten, statt deshalb die Augen zu verdrehen…

      • @imion

        „Mit übersexualisierung ist nicht realer Sex gemeint, sondern die Darstellung, von möglichst erotischen Posen,“

        Besonders für jüngere Männer die noch
        nicht die Gelegenheit hatten sich die
        Hörner abzustossen, was doch zu einer
        gewissen Relativierung führen kann,
        trifft folgende Aussage den Nagel auf
        den Kopf.

        We are oversexed but under fuckt.

      • die möglichst aufreizende Kleidung der Frauen, die sie im alltag oder beim weggehen tragen

        Das finde ich gar nicht schlecht. So bekommt man wenigstens gratis eine schöne Aussicht. Dank des Internets und des Aufmerksamkeitsbedürfnisses der Frauen können wir jederzeit auf eine Fülle an tollen Bildern zugreifen. Ich stelle es mir schrecklich vor, wenn Frauen nur in bedeckender und wenig körperbetonter Kleidung herumliefen. Größtenteils dürfte es aber auch eine Frage der Mode sein, ob etwas gerade als aufreizend empfunden wird. Frauen mit Hidschab z.B. dürften von vielen Männern, insbesondere in Ländern, wo er in Mode ist, als attraktiv empfunden werden, auch wenn von sexnegativen Feministinnen und traditionell-religiösen Muslimen mit der Verschleierung das Gegenteil beabsichtigt wird.

      • @robin
        „Sie fragen “warum?”, wo man eigentlich fragen müsste “Ist es so, dass…?”“
        Nun, es ist fakt, das Mädchen und Frauen sich sexy Kleiden, sich schminken. Die Frage ist nun, warum, wenn nicht aus den Gründen die ich genannt habe.

        „ch habe Sie um Fakten gebeten, die Ihre Ansichten untermauern. Die können Sie mir nicht liefern. “
        Und zum zwanzigtausendsten mal:

        Beuteschema der Frau:

        http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,541896,00.html

        Arbeitszeitreduzierung von Müttern:

        http://www.welt.de/politik/deutschland/article13112901/Wochenarbeitszeit-von-Muettern-ist-gesunken.html

        Wie schon geschrieben, vor drei Jahren haben Mütter noch neun Stunden mehr in der Woche gearbeitet, die arbeitszeit ist gesunken, trotz das die Kinderbetreuung ausgebaut worden ist.

        Und da soll noch jemand sagen, das Frauen Sex nicht benutzen, um auf Kosten der Männer zu leben.

        Dann der Artikel hier, Sex als Machtinstrument. Möglich durch die Pille und die künstliche verknappung von Sex.

        „Ich dagegen halte Ansichten wie “Frauen verknappen den Sex, machen Männer aber bei jeder Gelegenheit geil, um sich selbst mit dem Geld, das ihnen die Männer dafür nachschmeißen, ein schönes Leben zu machen” für hirnverbrannt,“
        Welche Kleidung von Frauen ist denn nicht darauf ausgelegt, Sex zu suggerieren? Welche Kleidung von Frauen ist denn darauf ausgelegt, zu verbergen statt zu betonen? 1%, 2%der weiblichen Kleidung? Und dazu noch dann Makeup. Wie viele Frauen gehen heute denn ungeschminkt aus dem Haus? Selbst zum Einkaufen wird sich geschminkt. Ein anderes gutes Beispiel: Die spielerinnen der Frauenfussballnationalmannschaft, die sich im Playboy präsentierten. Wieder mal, suggestion von Sex, anstatt mal gescheite Pässe zu spielen. Und so zieht es sich durch das gesamte Verhalten der Frauen.

        „Allein schon, dass Sie glauben, Frauen befürworten (oder initiieren gar) das Bewerben von Butter mit Brüsten, statt deshalb die Augen zu verdrehen…“
        Ohne Frauen wäre das nicht möglich. Und wenn sie einen Blick auf die alltagskleidung von Frauen werfen, dann werden sie feststellen, das alles auf Sexy getrimmt ist. Frauen also überall mit Sex werben. Oder stimmt das jetzt auch nicht, das weibliche Kleidung dafür ausgelegt ist, möglichst sexy zu sein? Wieder so eine undifferenziert „Meinung“ eines Maskulisten?

      • @zhen
        „Das finde ich gar nicht schlecht. So bekommt man wenigstens gratis eine schöne Aussicht. Dank des Internets und des Aufmerksamkeitsbedürfnisses der Frauen können wir jederzeit auf eine Fülle an tollen Bildern zugreifen.“
        Theoretisch, wenn das Angebot an Sex auch dementsprechend hoch wäre. Ist es durch die Künstliche Verknappung durch Frauen aber nicht. Dadurch entsteht ein Hormonüberschuss, dadurch ständiger Kampf, mit allen negativen Konsequenzen. Natürlich interessiert dies Frauen nicht, sie sind ja versorgt, wohlbehütet und verhätschelt und können es geniesen, wie sie Männer gegeneinander aufhetzen.

      • TV-Tipp: Heute, 20:15, arte, „Die Pille und ich – Über Mädchen, Lifestyle, Sexualität und Verhütung“

        Als die Antibabypille vor über 50 Jahren auf den Markt kam, wurde sie zum Symbol der sexuellen Revolution. Heute ist sie eine Lifestyle-Droge. Denn viele Mädchen und junge Frauen nehmen sie in erster Linie, um schöner zu werden. Und die Pharmaindustrie richtet ihr Marketing darauf aus. Sie bietet die neuesten Pillenarten im trendigen Schmuckkästchen an, verspricht den jungen Frauen neben einer sicheren Verhütung schöne Haut und Haare und ganz nebenbei auch eine leichte Gewichtsverringerung. So lässt sich die Pille der dritten Generation gut verkaufen. Kritiker werfen der Pharmaindustrie vor, mit Lifestyle-Aspekten Kunden zu ködern.
        Die Dokumentation begleitet 14- bis 18-jährige Mädchen in ihrer Freizeit, bei Aufklärungsprojekten und in ihrem Alltag mit der Pille. Bei manchen von ihnen erfüllt die Pille auch schon ihren verhütenden Zweck, doch für die meisten dient sie in erster Linie dazu, das Aussehen zu verbessern oder die Lebensqualität zu steigern. Manchen der Mädchen ist gar nicht klar, dass die Pille auch Schwangerschaften verhüten kann.
        Aber einige der neuesten, sogenannten Lifestyle-Pillen stehen unter dem Verdacht, Risiken für die Gesundheit zu bergen, zum Beispiel das Thromboserisiko zu erhöhen. Außerdem lassen Verpackungen mit Schminkspiegel oder Blümchenaufdruck das Verhütungsmittel gar nicht mehr als Medikament erscheinen. Professor Glaeske von der Universität Bremen glaubt, dass sich unsere Gesellschaft in eine Pillengesellschaft verwandelt. So gibt es Tranquilizer gegen Nervosität oder Vitamin-Pillen bei falscher Ernährung. Für die Pharmaindustrie ist das ein lukratives Geschäft. Doch mit der selbstverständlichen Einnahme von Verhütungsmitteln werden Mädchen schon früh an diese Pillengesellschaft gewöhnt. Und die Mädchen möchten auf das Medikament nicht mehr verzichten.

        Mädchen und Frauen nehmen die Pille also gerne und lassen sich in der Jugend anfixen. Ihre Wirkungen werden bewusst gesucht. Damit kann man die Klagen mancher Kommentatorinnen hier über die „schweren psychischen Wirkungen“ der Pille, die kein Mann zu tragen bereit wäre, getrost unter dem üblichen weiblichen Grundmeckern verbuchen. Traue keiner Frau über 10!

      • @zhen
        „amit kann man die Klagen mancher Kommentatorinnen hier über die „schweren psychischen Wirkungen“ der Pille, die kein Mann zu tragen bereit wäre, getrost unter dem üblichen weiblichen Grundmeckern verbuchen“
        Oh, nicht nur das. Es zeigt sehr gut, das Mädchen und Frauen die Pille gezielt nehmen, um bestimmte Eigenschaften zu erhöhen, und eben nicht nur, um zu verhüten.

      • „Und zum zwanzigtausendsten mal:“
        Nein, zum allerersten Mal versuchen Sie nach mehrmaliger Aufforderung, sowas wie Fakten in Form von Links zu liefern. Und was kommt dabei raus? Ein SPON-Artikel mit einem Interview und ein kurzer Welt-Artikel.
        Wow. Ich bin unterwältigt.
        Ich wollte Fakten zu Ihrer menschenverachtenden Theorie (die Sie als Tatsache hinstellen), Frauen würden nur die Pille nehmen, um ihre Libido besser im Griff zu haben und damit Männern Sex vorenthalten zu können. Stattdessen liefern Sie einen Artikel zum Beuteschema der Frau, der an Beliebigkeit kaum zu übertreffen ist, und einen zur Arbeitszeit von Müttern, in dem nichts steht, was ein halbwegs mit offenen Augen durch die Welt gehender Mensch nicht schon weiß, und nehmen ihn als Beweis für Ihre Ansichten, obwohl man das alles auch ganz anders interpretieren kann (was die Kommentatoren dort im Übrigen auch getan haben).

        Und zum Schluss vermengen Sie diese beiden Themen, die mit meiner Ursprungsfrage nicht das geringste zu tun haben, und nehmen Sie als Beweis für Ihre These. Zitat: „Und da soll doch einer sagen, dass Frauen Sex nicht benutzen, um auf Kosten der Männer zu leben.“
        Aha, laut Artikel eins suchen sich hochqualifizierte Frauen gerne ähnlich oder höher qualifizierte Männer als Partner und laut Artikel 2 arbeiten Mütter im Schnitt nicht so viel wie Väter. Und das beweist, dass Frauen Sex benutzen, um auf Kosten der Männer zu leben? Äh… watt? Wo steckt da die Logik?

        „Oder stimmt das jetzt auch nicht, das weibliche Kleidung dafür ausgelegt ist, möglichst sexy zu sein? Wieder so eine undifferenziert “Meinung” eines Maskulisten?“

        Nicht die Kleidung ist sexy, sondern sie wird durch den persönlichen Gusto des Betrachters sexy oder eben auch nicht!

        „Theoretisch, wenn das Angebot an Sex auch dementsprechend hoch wäre. Ist es durch die Künstliche Verknappung durch Frauen aber nicht. Dadurch entsteht ein Hormonüberschuss, dadurch ständiger Kampf, mit allen negativen Konsequenzen. Natürlich interessiert dies Frauen nicht, sie sind ja versorgt, wohlbehütet und verhätschelt und können es geniesen, wie sie Männer gegeneinander aufhetzen.“

        So, jetzt gehts aber los!!! Ich darf mich also nur hübsch anziehen, wenn ich gleichzeitig bereit bin, mit Ihnen zu schlafen oder was?! Sollen wir uns alle verschleiern, nur weil Sie Ihre Hormone nicht im Griff haben?! Meine Güte, was bin ich froh, dass Männer nicht so triebgesteuert sind, wie SIE das hier darstellen! Als würde jedes kleine Dekolltee oder jeder kecke Rock direkt zu einem schmerzhaften Samenstau führen! Und was ist mit Frauen, die natürliche Schönheiten sind und weder Schminke, noch besonders sexy Kleidung brauchen?! Müssen die sich noch zusätzlich absichtlich hässlich machen oder was?!
        Entweder sind Sie erst 15 Jahre alt, dann wäre das verständlich, oder Sie sollten sich den Vorschlag mit der chemischen Kastration nochmal durch den Kopf gehen lassen!

        Möglicherweise (nein, sogar ganz wahrscheinlich) ziehen sich die meisten Frauen so an, weil es ihnen gefällt. Ich persönlich mache mich auch zusätzlich gerne besonders hübsch für meinen Freund, aber bevor Sie jetzt wieder denken, ich tue dies nur, um ihn geil zu machen, damit er Wachs in meinen Händen wird und tut was ich sage, obwohl ich ihm letztendlich dann doch nicht für Sex zur Verfügung stehe: Das Gegenteil ist der Fall, ich tue das, weil ich gerne mit ihm schlafen und ihm gefallen will!
        Wenn ich mich jetzt hübsch, wie ich bin, auf den Weg zu meinem Freund mache und Sie laufen mir dabei zufällig über den Weg, ist es da MEIN Problem, dass Ihnen da direkt das Blut in die unteren Regionen schießt?!
        Die meisten Frauen, die Sie mit ihren Aussehen reizen, meinen Sie gar nicht – sorry!

        Und was junge Mädchen angeht, die die Pille aus diversen Gründen nehmen, nur nicht zur Verhütung, weil sie gar nicht wissen, dass die dafür gut ist: Selbstverständlich ist das defintiv die Schuld der kleinen, vierzehnjährigen Schülerinnen und nicht etwa die der Ärzte. Die Mädchen achten halt eher auf die süße Verpackung als darauf, wofür sie gut sind… weil man die Pille ja in jedem DM-Markt neben den Gesichtsmasken findet und daher die Optik besonders wichtig ist. Es ist ja nicht so, dass die Pille verschreibungspflichtig ist und man bis zu dem Zeitpunkt, in dem man das durch einen Arzt ausgestellte Rezept einlöst, gar nicht wissen kann, wie die Verpackung aussieht.
        Alles so schön logisch!

        Im übrigen hatte ich in der Zeit, in der ich die Pille nehme, auch schon Phasen, in der ich sie nicht zur Verhütung gebraucht habe, da mir der dazu nötige Sex gefehlt hat. Trotzdem nahm ich sie weiter, weil sie das einzige ist, was gegen meine phänomenalen Menstruationsschmerzen hilft, die Sie sich natürlich nicht vorstellen können. Wer sind SIE, mir das zu verbieten?!

        • @Robin Urban

          „Ich wollte Fakten zu Ihrer menschenverachtenden Theorie (die Sie als Tatsache hinstellen), Frauen würden nur die Pille nehmen, um ihre Libido besser im Griff zu haben und damit Männern Sex vorenthalten zu können.“

          Den Kausalzusammenhang wollte ich auch schon mal dargelegt haben. Es verbleibt aber bei einem „Muss so sein, schließlich wollen sie ja Geld“.
          In Zhens in der Tat menschenverachtender Vorstellung ist die Frau immer Ausbeuterin, sie hat keine anderen Interessen. Sie ist der Kapitalist der Geschlechter, der Mann das arme ausgebeutete Proletariat. Schwarz-Weiß. Gut-Schlecht.

          Andere Betrachtungen kann er in seinem Weltbild leider nicht unterbringen.

          In Zhens Welt scheint es keine liebenden Frauen zu geben.
          Es muss traurig sein als heterosexueller Mann noch nie die Erfahrung gemacht zu haben von einer Frau für etwas anderes als Geld begehrt worden zu sein, vielleicht noch nicht einmal das, da man ja Kapital ablehnt.

          Ich kann bis zu einem gewissen Grad verstehen, dass man dann alle anderen an die Wand stellen will um seine perfekte Welt zu erreichen. Aber ob das mehr Liebe bringt?

      • @Christian: Es war ja jetzt eigentlich imion, nicht zhen, aber egal, meinungstechnisch scheinen die ja ein Kopf und einer Arsch zu sein.

        Ja, so eine Einstellung ist wirklich traurig, wenn man drüber nachdenkt, was da vielleicht dahinter steckt, aber Mitleid hat auch seine Grenzen.Vor allem nimmt man mit einer solchen Meinung auch eine Haltung ein, die es unmöglich macht, jemals das Gegenteil zu erfahren…

      • In Zhens Welt scheint es keine liebenden Frauen zu geben.

        Aber sicher lieben Frauen. Liebe empfinden sie unter anderen Bedingungen als Männer. Als Kapitalist weißt du ja am Besten, was Frauen mögen. Leider bist du nicht gewillt, das einzugestehen.

        Es muss traurig sein als heterosexueller Mann noch nie die Erfahrung gemacht zu haben von einer Frau für etwas anderes als Geld begehrt worden zu sein, …

        Für die Präferenzen von Frauen kann ich nichts. Ich kann sie ja nicht dazu zwingen, zu lieben. An den Präferenzen kann sich nur etwas ändern, wenn sich die Gesellschaft so ändert, dass sie das Parasitentum der Frau nicht mehr unterstützt oder hervorbringt. Marx und Engels schreiben im „Manifest der kommunistischen Partei“:

        An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft
        mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine
        Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden
        die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.

        In einer solchen Gesellschaft gäbe es keine abhängigen Männer und Lohnarbeiter. Frauen und Männer könnten sich frei entfalten, ohne Männer auszubeuten oder sich von Frauen ausbeuten zu lassen. Einen Mann nach Versorgerqualität zu wählen wäre weder möglich noch sinnvoll. Alle Männer würden gleichermaßen als die Alphas anerkannt, die sie von Geburt an sind.

        …vielleicht noch nicht einmal das, da man ja Kapital ablehnt.

        Hier kommt der latente Rassismus eines Kapitalisten zum Vorschein. Der Proletarier ist arm, weil er „Kapital ablehnt“. Auf keinen Fall ist er arm, weil ihn das Kapital arm macht, und lehnt deshalb das Kapital ab. Nein, das kann nie sein. Kapitalisten sind ja die Gutmenschen schlechthin. Manchmal denke ich, dass aus solchem kaum zu überbietenden Irrsinn dein unterbewusster Wunsch spricht, an die Wand gestellt zu werden, zumal du auch der Einzige hier bist, der dauernd davon anfängt. Aber irgendwie musst du dir ja auch das Feindbild der bösen Kommunisten ausmalen. Du hast ja oft genug bewiesen, dass du ihnen auf intellektueller Ebene nichts entgegenzusetzen hast.

        • @zhen

          „Aber sicher lieben Frauen. Liebe empfinden sie unter anderen Bedingungen als Männer. Als Kapitalist weißt du ja am Besten, was Frauen mögen“

          Dann beschreibe doch mal weibliche Liebe aus deiner Sicht. Wie sieht sie aus, wodurch entsteht sie, auf was ist sie gerichtet, was folgt für die Frau daraus?

      • @Christian
        Du lenkst schon wieder ab, kommst vom Hundertsten ins Tausendste. Formuliere erst mal deine Kritik an der Marxschen Theorie aus. Auf der Basis hätte eine Diskussion wieder Sinn. Der Marxschen Theorie ist hier noch immer nicht argumentativ begegnet worden. So zu tun, als sei sie widerlegt, ist nicht logisch. Ich weiß nicht, was eigentlich deine Kritik an ihr ist. Vermutlich weißt du das selbst noch nicht und pöbelst deshalb planlos herum. Wenn du nicht verrätst, was deine Kritikpunkte sind, kann dir auch niemand helfen, die Theorie richtig zu erfassen.

      • @robin
        „Wow. Ich bin unterwältigt.
        Ich wollte Fakten zu Ihrer menschenverachtenden Theorie (die Sie als Tatsache hinstellen),“
        Warum meine Theorie Menschenverachtend ist, verstehe ich nicht, aber gut. Also nochmal die erklärung: Es ist fakt, das Frauen sich gezielt Männer suchen, die die Frauen versorgen können, siehe Artikel. Frauen suchen also gezielt Männer, auf deren Kosten sie leben können. Sie beuten Männer also aus. Möglich wird dies, indem sie Sex zurückhalten, und so das Maximum bei sich jeder passenden gelegenheit herausschlagen können, ob es jetzt Getränke sind, Essen, eintritt, Ehe usw. Möglich wird das Sex zurückhalten nur durch die Pille, dadurch kann eine Frau jederzeit ihren Sexualtrieb nach hinten schieben. Gleichzeitig versuchen Frauen durch ihre Kleidung etc pp jederzeit Männer geil zu machen, es ginge auch anders, Frauen wollen das aber nicht. Duch diese beiden Faktoren ist es Frauen möglich den Preis für Sex nach oben zu treiben, so auf Kosten der Männer zu leben und sie auszubeuten.

        Zur Arbeitszeidreduzierung: Da Mütter vor drei Jahren wesentlich mehr gearbeitet haben, obwohl die Kitas weniger ausgebaut waren, kann man diese Verhalten nur eine eine Art interpretieren.

        „Und das beweist, dass Frauen Sex benutzen, um auf Kosten der Männer zu leben? Äh… watt? Wo steckt da die Logik?“
        Siehe oben.

        „Nicht die Kleidung ist sexy, sondern sie wird durch den persönlichen Gusto des Betrachters sexy oder eben auch nicht“
        Das war jetzt aber wirklich billig. Sie wissen genau, das wenn für die Männer etwas anderes Sexy wäre, Frauen das benutzen würden. Also, wieder fakt, die weibliche Kleidung ist dafür ausgelegt, möglichst sexy zu sein.

        „So, jetzt gehts aber los!!! Ich darf mich also nur hübsch anziehen, wenn ich gleichzeitig bereit bin, mit Ihnen zu schlafen oder was?! “
        Ich habe ihnen doch schon einmal gesagt, das es nicht um sie Persönlich geht. Aber seis drum. Es geht um die allgemeinheit der Frauen, warum versuchen Frauen, Männer permament geil zu machen, obwohl sie selbst keinen Sex wollen?

        „Möglicherweise (nein, sogar ganz wahrscheinlich) ziehen sich die meisten Frauen so an, weil es ihnen gefällt.“
        Aha, würde es ihnen immer noch gefallen, wenn sie dafür keine Getränke ausgegeben bekommen, kein Essen, kein umsonst eintritt, kein zugriff auf das gemeinsame Konto, keine Zeit, das Geld auszugeben, wenn also Frauen dafür keine Goodies bekommen würden, wenn Frauen damit nicht auf Kosten der Männer leben könnten?

        „Wenn ich mich jetzt hübsch, wie ich bin, auf den Weg zu meinem Freund mache und Sie laufen mir dabei zufällig über den Weg, ist es da MEIN Problem, dass Ihnen da direkt das Blut in die unteren Regionen schießt?!“
        Wieder mal, es geht nicht um sie Persönlich. Ihnen ist aber schon afugefallen, das Frauen immer und überall Sexy sein wollen, das das bei Jeder Werbung so ist, das Mann keine zehn schritte gehen kann, ohne eine halbnackte Frau zu sehen? Genau das ist das Problem, die durch Frauen verursachte übersexualisierung der Gesellschaft. Wenn dies Frauen nicht aus dem Grund machen, um sich einen Versorger zu suchen, also auf Kosten der Männer leben, warum tun es Frauen dann?

        „nur nicht zur Verhütung, weil sie gar nicht wissen, dass die dafür gut ist“
        Darf ich da mal lachen, Mädchen wissen also nicht, das die Pille zur Verhütung da ist? Schlechter scherz. Zum Rest, der Arikel ist das eindeutig. Die Mädchen nehmen die Pille gezielt,um andere Effekte zu erzielen, als Verhütung. Also ist es auch logisch, das sie den Effekt, den Sexualtrieb zurückhalten zu können, auch schätzen und auch deshalb die Pille holen.

        „Trotzdem nahm ich sie weiter, weil sie das einzige ist, was gegen meine phänomenalen Menstruationsschmerzen hilft, die Sie sich natürlich nicht vorstellen können. Wer sind SIE, mir das zu verbieten?!“
        Nehmen sie ein Schmerzmittel, sie sind nicht der einzige Mensch mit Chronischen Schmerzen.

        „Ja, so eine Einstellung ist wirklich traurig, wenn man drüber nachdenkt, was da vielleicht dahinter steckt“
        Jetzt bin ich neugierig, was steckt denn dahinter?

        „Vor allem nimmt man mit einer solchen Meinung auch eine Haltung ein, die es unmöglich macht, jemals das Gegenteil zu erfahren…“
        Das gegenteilige wurde schon erfahren, ändert aber nichts an dem Verhalten der allerallerallerallerallerallerallermeisten Frauen.

        @Christian
        „In Zhens in der Tat menschenverachtender Vorstellung ist die Frau immer Ausbeuterin, sie hat keine anderen Interessen.“
        Nun, das verhalten von Frauen ist da eindeutig und gut dokumentiert. Warum sonst suchen sich Frauen einen Versorger? Evolutionsmässig macht es keinen Sinn, da Frauen erst seit ca 150 Jahren von einem einzelnen Mann versorgt werden, vorher wurden sie von einer Grupppe versorgt, im Tierreich noch extremer, dort kopuliert jedes Weibchen mit jedem Männchen, das es an sie schaft. Das Männchen muss sich also nur gegen die anderen Männchen durchsetzen. Nicht so beim Mensch, dort muss er auch noch der Frau beweisen, das er sich durchfüttern kann. Damit machen sich Frauen ein schönes bequemes Leben.

        „Es muss traurig sein als heterosexueller Mann noch nie die Erfahrung gemacht zu haben von einer Frau für etwas anderes als Geld begehrt worden zu sein, vielleicht noch nicht einmal das, da man ja Kapital ablehnt. “
        Oh, die Erfahrung habe ich zumindes schon gemacht. Ändert aber nichts an der Tatsache, das die allerallerallerallerallerallermeisten Frauen eben so sind.

        • @imion

          „Es ist fakt, das Frauen sich gezielt Männer suchen, die die Frauen versorgen können, siehe Artikel.(…) Möglich wird das Sex zurückhalten nur durch die Pille, dadurch kann eine Frau jederzeit ihren Sexualtrieb nach hinten schieben.“

          Das ist kein Beweis für den Kausalzusammenhang. Frauen könnten ja auch einen Mann finden wollen, der sie versorgt und ihn durch Sex abhängig machen wollen. Du stellst eine Möglichkeit dar, die zutreffen könnte, aber du belegst sie nicht.
          Ein Beleg wäre es etwa, wenn du nachweist, dass sich Pillenmarken, die die Sexualität besonders einschränken, besonders gerne gewählt werden, um so die von dir angenommene Manipulationsmöglichkeit zu erreichen. Das Gegenteil ist allerdings meiner Meinung nach der Fall: Frauen tauschen sich eher darüber aus, bei welcher Pille der Effekt bei ihnen am wenigsten eintritt. Was ja auch durchaus gut klappt.
          Du hast auch noch nicht dargelegt, wie stark der Effekt deiner Meinung nach ist und bei wieviel Prozent der Frauen er auftritt.
          Mir wäre auch noch nicht aufgefallen, dass die Männer versuchen, ihre Freundinnen von der Pille abzuhalten, um dieser Falle zu entgehen. Im Gegenteil, die meisten Männer, die ich kenne und mich selbst eingeschlossen, passt es eigentlich ganz gut, wenn die „Kondomphase“ vorbei ist. Wie erklärst du dir diese „Blödheit“ der Männer, die sich ja dann ins eigene Fleisch schneiden würden?

          Bisher hast du keinen Beleg dafür geliefert, dass es den Frauen gerade auf diese Wirkung der Pille ankommt. Es ist eine reine Vermutung deinerseits, die aus meiner Sicht eher abwegig ist.
          Frauen, die nicht mit einem Mann schlafen wollen, brauchen dazu üblicherweise keine besonderen Mittel. Es dürfte ihnen bei der Pille eher genau wie Männern um Bequemlichkeit des Sexes und sicherer Verhütung gehen.

      • @ Christian

        Ich denke, Zhens Beschreibung weiblicher Liebe zum Mann wird ähnlich ausfallen wie die von typhonblue, einer Männerrechtlerin, die hier eine gewisse Spielart weiblicher Liebe zum Mann beschreibt.

        http://www.avoiceformen.com/women/the-plow-horse-and-the-princess/

        Die „Liebe“ eines Bauern zu seinem haarigen Nutztier, zum Zugochsen, mit dem er pflügt.

        Die gibt es tatsächlich, diese Art weiblicher Liebe zum Mann und so selten wie Männer gerne glauben wollen, ist sie nicht.

        So wie viele Männer in Frauen unterhaltsame Haustiere sehen, die nur solange und insoweit von Interesse sind, solange sie erfreuen, unterhalten, als Spielzeug interessant sind, dienen, bedienen.

        Oder als Hühner nicht nur gackern, sondern auch Eier legen.

        Das ist die wahre Objektivizierung, die aber eben nicht nur von Männern an Frauen sondern auch von Frauen an Männern (der Mann als Body Guard/Lieferant weiblichen Interessen dienender Gewalt/Puffer für auf die Frau zielende Gewalt = Kugelfang = Opferbereitschaft für Frauenundkinder, Samenspender, Ressourcenbeschaffer – mit einem Wort: der Mann als Nutztier der weiblichen Selbstverwirklichung, der nur insoeit Wert als Mensch zugesprochen bekommt, insoweit er nützlich und der weiblichen Selbstverwirklichung dienlich ist) vollzogen wird.

        Der Feminismus blendet diese weibliche Nutztierhaltung und -abrichtung völlig aus oder spricht sie heilig in grenzenloser Egomanie und Verlogenheit (oder es ist „bloß“ grenzenlose Dummheit durch grenzenlose narzisstische Verblendung).

      • @alexander
        „er Mann als Body Guard/Lieferant weiblichen Interessen dienender Gewalt/Puffer für auf die Frau zielende Gewalt = Kugelfang = Opferbereitschaft für Frauenundkinder, Samenspender, Ressourcenbeschaffer – mit einem Wort: der Mann als Nutztier der weiblichen Selbstverwirklichung, der nur insoeit Wert als Mensch zugesprochen bekommt, insoweit er nützlich und der weiblichen Selbstverwirklichung dienlich ist)“
        Das ist doch Gesellschaftlicher Mainstream. Wie schrieb Warren Farrel so schön:““Kriege (in ihrer Gesamheit) werden nicht durch weibliche Führung enden, sondern dann, wenn das Leben von Männern als genauso bedeutungsvoll angesehen wird wie das von Frauen.“ – Warren Ferral“

      • @christian
        Nun, welche Frau würde denn zugeben, das sie die Pille deswegen nimmt? Frauen geben ja noch nicht mal zu, das sie Versorger suchen. So, und jetzt kommt der Punkt: Warum versuchen Frauen Männer permament geil zu machen? Und warum haben sie nicht im gleichen Umfang Sex? Und wie ist das möglich?

        Und die Bericht über die minderung des Sexualtriebs der Frau sind auch eindeutig, es macht eben jede Pille, der Unterschied besteht nur in der Heftigkeit, also, ob es noch gesteuert werden kann, oder nicht.

        „Frauen, die nicht mit einem Mann schlafen wollen, brauchen dazu üblicherweise keine besonderen Mittel. “
        Doch, brauchen sie. Es gibt genügend Berichte darüber, wie Rattig Frauen werden, wenn sie Schwanger sind. Warum? Das ist nicht logisch, erst wenn man die Reduzierung des Sexualtriebes der Pille mit dazunimme, dann macht es sinn. Denn wenn Frauen Schwanger sind, hört die Unterdrückung durch die Pille auf. So, und jetzt stell dir vor, wie Rattig Frauen sind, wenn auch noch die Reduzierung durch Schwangerschaft weg fällt. Es ist also Frauen nur möglich dieses Spiel zu spielen, Sex gegen Geld, aufgrund der Pille, aufgrund dessen, das die Pille den Sexualtrieb niedrig und Steuerbar hält.

        • @imion

          „Nun, welche Frau würde denn zugeben, das sie die Pille deswegen nimmt?“

          Es gibt genug anonyme Foren im Internet, wo alles mögliche zugegeben wird. Ein Forum, in dem Frauen sich über die beste Pille zur Unterdrückung der Lust unterhalten habe ich allerdings noch nicht gesehen.

          Außerdem ist das natürlich kein Beleg. Es ist vielmehr ein recht klassisches Pseudoargument in einer Verschwörungstheorie: „es kann ja keiner zugeben, weil es eine Verschwörung ist“

          Im übrigen hast du immer noch nicht gesagt, wie stark der Effekt ist. Ich habe mit Frauen, die die Pille nehmen, schon sehr viel Sex gehabt. Ich hatte auch schon Abschwächungseffekte, die aber durch die Suche nach einer besser passenden Pille behoben werden konnten.
          Bisher hat die Pille aus meiner Sicht mein Sexleben eher besser gemacht. Ich würde es jederzeit vorziehen, wenn eine feste Freundin die Pille nimmt.

          „Warum versuchen Frauen Männer permament geil zu machen?“

          Natürlich ist Schönheit in Machtfaktor. Aber es geht nicht um die Geilheit aller Männer. Ich denke viele Frauen wären froh, wenn nur die richtigen Männer geil werden würden. Es geht auch um Konkurrenz unter Frauen und darum, wie sie wahrgenommen werden. Aus dem gleichen Grund versuchen Männer Status darzustellen, auch untereinander.

          „Und warum haben sie nicht im gleichen Umfang Sex?“

          Weil sie eben nicht jeden Mann geil machen wollen. Und weil aus dem Umstand, dass man seinen Wert darstellt nicht folgt, dass man an jeden verkaufen will. Sondern nur an den, der aus der eigenen Sicht ein interessantes Gegenangebot macht, etwa eigenes gutes Aussehen, ein gutes Auftreten, Status etc.

          „Und wie ist das möglich?“

          Wie ist es möglich, dass Porsche nicht an jeden verkauft, obwohl sie wollen, dass alle ihre Autos gut finden? Weil sie einen Preis verlangen, den sie für ihr Auto als gerecht ansehen. Warum sollte der Umstand, dass jemand seinen hohen Partnerwert darstellt bedeuten, dass er Sex will und dazu noch anscheinend bedingungslosen Sex?
          Es ist doch auch hier eine Frage von Angebot und Nachfrage: Männer weisen Frauen mit hohem Sexappeal einen hohen Partnerwert zu, also stellen Frauen ihr Sexappeal dar. Frauen weisen Männern mit hohem Status einen hohen Partnerwert zu, also stellen Männer ihren hohen Status dar.
          Deine Schlußfolgerung, dass man weil man darstellt, dass man sexy ist, dann auch mit jedem Sex haben müßte, ist ungefähr so falsch, wie die Schlußfolgerung, dass jemand, der darstellt, dass er reich ist, jedem etwas schenken muss.

          „Es gibt genügend Berichte darüber, wie Rattig Frauen werden, wenn sie Schwanger sind. Warum?“

          Dir ist schon bewußt, dass die Schwangerschaft einiges an Hormonumstellungen bedeutet? Auch unabhängig von der Pille?

          „Das ist nicht logisch, erst wenn man die Reduzierung des Sexualtriebes der Pille mit dazunimme, dann macht es sinn.“

          Dann müsste dieser Effekt „Rattigkeit bei Schwangerschaft“ erst bekannt sein, seit es die Pille gibt, bereits deutlich vor der Schwangerschaft einsetzen (da man ja vorher Sex haben muss) und bei Frauen, die nicht mit der Pille verhüten unbekannt sein.
          Kannst du irgendetwas davon belegen?
          Wenn nicht, dann sieht es schlecht für deine These aus.

          „Es ist also Frauen nur möglich dieses Spiel zu spielen, Sex gegen Geld, aufgrund der Pille, aufgrund dessen, das die Pille den Sexualtrieb niedrig und Steuerbar hält.“

          Ich bleibe dabei, dass es eine Vermutung deinerseits ist, für die du bisher keinerlei Belege geliefert hast und der die Fakten eher entgegenstehen.

      • Alexander Roslin: „Ich denke, Zhens Beschreibung weiblicher Liebe zum Mann wird ähnlich ausfallen (…) die hier eine gewisse Spielart weiblicher Liebe zum Mann beschreibt“
        Hm, diese Geschichte ist eine Parabel (oder Fabel) auf die Emanzipation der Frau und ihr Einstieg ins Erwerbsleben. Der Mann, das Pferd wird dadurch buchstäblich vom Joch befreit. 😉

      • @ Haselnuss

        *Der Mann, das Pferd wird dadurch buchstäblich vom Joch befreit. *

        Das könnte der Effekt sein.

        Wenn Männer ihre Entpflichtung = Emanzipation einfordern, so wie Frauen sich entpflichtet = emanzipiert haben.

        Sie verlassen sich statt dessen auf den femizentrischen Staat, der von der Verpflichtung der Männer lebt.

        Ich fürchte, wenn Männer sich emanzipieren, ihr Geschirr, dass Frauen und Staat ihnen überstreifen, um sie dienstbar zu machen, bricht das System zusammen, weil Frauen nicht im Traum daran denken, „männliche“ Pflichten zu übernehmen.

        Sie sehen großenteils ja nicht mal das Problem.

        Das werden sie erst sehen, wenn sie es spüren, wenn Männer ihre Dienstbarkeiten verweigern, das Gewächshaus nicht mehr heizen, das Einwerfen der Scheiben nicht mehr verhindern.

      • PS:

        Ich fürchte, wenn Männer sich emanzipieren, ihr Geschirr, das Frauen und Staat ihnen überstreifen, abschütteln, um sie dienstbar zu machen, …

        Abschütteln fehlte.

      • @Christlan:
        Vielen Dank für deinen letzten Beitrag, in dem du das treffend formuliert hast, was mir die ganze Zeit im Kopf rumging, ich aber einfach nicht in geordneter Form auf den Schirm bekam. Zwar hab ich es mit einem Bespiel versucht, aber das wurde ja nicht verstanden (mein eigener Blogbeitrag vom 14. April könnte das vielleicht auch untermalen, um mal ein bisschen Eigenwerbung zu machen ;)).
        Nur, ob’s ankommt?

        @imion:
        „Warum meine Theorie Menschenverachtend ist, verstehe ich nicht, aber gut“
        Ich wollte zuerst „sexistisch“ schreiben, aber in Anbetracht dessen, dass Frauen auch Menschen sind, habe ich mich für den in meinen Augen noch härteren Ausdruck entschieden.

        „Es ist fakt, das Frauen sich gezielt Männer suchen, die die Frauen versorgen können, siehe Artikel.“
        Nein, im Artikel steht lediglich, dass hochqualifizierte Frauen nach Partnern suchen, die ähnlich oder höher qualifiziert sind wie sie. Überspitzt ausgedrückt: Sie suchen Männer, die ihnen das Wasser reichen können. Zwar würde ich bei unserem Bildungssystem nicht gerade behaupten, dass ein Abitur oder ein Hochschulabschluss Garant für die Intelligenz des Absolventen ist, aber dennoch dürfte der IQ im Schnitt über dem von niedriger qualifizierten Menschen liegen. Frauen suchen nach Männern, die ihnen ähnlich sind, und daher suchen hochqualifizierte Frauen nach hochqualifizierten Männern! Würden sie einzig nach einem Ernährer suchen, müssten sie sich ja nicht Akademikern abgeben, denn ein LKW-Fahrer kann eine Familie genauso ernähren! Dennoch suchen sie nach ihrem intelligenten Äquivalent und bleiben laut Text lieber allein (sprich, sie müssen sich ganz allein versorgen!), als sich mit weniger zufrieden zu geben! Würde das Sinn machen, wenn es Frauen nur darum ginge, auf der faulen Haut zu liegen und ihren Mann für sich arbeiten zu lassen?

        „Möglich wird das Sex zurückhalten nur durch die Pille, dadurch kann eine Frau jederzeit ihren Sexualtrieb nach hinten schieben.“
        Und nochmal die selbe Leier…
        Verstehen Sie nicht, wie paradox Sie denken? Es ist doch genau umgekehrt: Seitdem es die Pille gibt, haben Frauen (und damit logischerweise auch Männer) mehr Sex als vorher! Franz Josef Wagner, den ich ansonsten für einen kolossalen Vollidioten halte, hat in seiner Kolumne mal dem Erfinder der Pille gedankt, denn seine Freundin wollte erst mit ihm schlafen, als die Pille auf dem Markt kam. Denn darum geht es: Frauen wollen keinen Sex bzw. können ihn nur sehr schwer genießen, wenn sie Angst vor ungewollten Schwangerschaften haben! Die Pille nimmt diese Angst, ergo mehr Sex! Glauben Sie, die sexuelle Revolution wäre ohne die Pille möglich gewesen? Sicher nicht!

        „Ich habe ihnen doch schon einmal gesagt, das es nicht um sie Persönlich geht. Aber seis drum.“
        Sie nehmen sich das Recht heraus, „die Frauen“ zu schreiben, auch wenn Sie „nur“ die „allerallerallerallerallermeisten Frauen“ meinen. Ich nehme mich selbst als Beispiel, wenn ich von den allerallerallermeisten Frauen spreche. Mich und meine Erfahrungen ständig als die Ausnahme, die die Regel bestätigt zu bezeichnen, ist abwertend und mehr als billig. Außerdem schön einfach, ne? Sonst müsste man ja seine Position überdenken!

        „“nur nicht zur Verhütung, weil sie gar nicht wissen, dass die dafür gut ist”
        Darf ich da mal lachen, Mädchen wissen also nicht, das die Pille zur Verhütung da ist?“
        Ja, Sie dürfen lachen, allerdings lachen Sie über sich selbst. Zusammenhänge sind nicht gerade Ihre Stärke, was?
        Ich bezog mich mit der Zeile auf eine Aussage aus dem von Ihnen so gelobte „Artikel“ (der eigentlich nur eine Inhaltsangabe zu einer Arte-Diskussion war) von zhen: „Manchen der Mädchen ist gar nicht klar, dass die Pille auch Schwangerschaften verhüten kann.“
        Wenn zhen einen Artikel postet, ist der Inhalt super, aber wenn ich den Inhalt wiedergebe, ist es plötzlich Müll? Auch sehr interessant!
        Davon abgesehen glaube ich das nicht einmal. Nur weil es in einer Arte-Doku gesagt wird, muss es nämlich noch nicht stimmen. Selbst wenn ein Mädchen die Pille bekommen will, damit ihre Akne besser wird, bin ich mir sicher, dass kein Gynäkologe in Deutschland die Pille verschreibt, ohne seine Patientin vorher aufzuklären. Selbst wenn sie sie aus den falschen Gründen wollte, wird sie spätestens dann erfahren, wofür sie eigentlich gut ist.
        Und wenn nicht (um das nochmal zu betonen): Dann ist der Arzt unfähig, respektive ein williges Spielzeug der Pharmalobby. In jedem Fall ist der ARZT schuld und nicht das kleine vierzehnjährige Mädchen, dem man ja wohl nicht das Verantwortungsbewusstsein eines erwachsenen Menschen unterstellen kann!!

        „Die Mädchen nehmen die Pille gezielt,um andere Effekte zu erzielen, als Verhütung. Also ist es auch logisch, das sie den Effekt, den Sexualtrieb zurückhalten zu können, auch schätzen und auch deshalb die Pille holen.“
        Ja, ungefähr so logisch, wie wenn man die Magenkrämpfe schätzt, die man bekommen kann, wenn man ein Aspirin wegen seinen Kopfschmerzen nimmt.
        Schlagen Sie bitte mal das Wort „Nebenwirkung“ nach! Würde man Ihrer Definition folgen, dann müsste man das Wort aus dem Duden streichen. Es gibt ja nur erwünschte und geschätzte Wirkungen!

        „Jetzt bin ich neugierig, was steckt denn dahinter?“
        Ein liebloses Umfeld, schlimme, jedoch nicht-repräsentative Erfahrungen, sexuelle Frustration, Selbsthass (allerdings heutzutage offensichtlich überkompensiert durch Misogynie).

        „Das gegenteilige wurde schon erfahren, ändert aber nichts an dem Verhalten der allerallerallerallerallerallerallermeisten Frauen.“
        Gehe ich recht in der Annahme, dass diese Erfahrung schon vorbei ist?

      • @christian
        „Es gibt genug anonyme Foren im Internet, wo alles mögliche zugegeben wird. Ein Forum, in dem Frauen sich über die beste Pille zur Unterdrückung der Lust unterhalten habe ich allerdings noch nicht gesehen.

        Warum sollten sie auch? Jede Pille unterdrückt das Sexuelle Verhalten, die eine stärker die andere weniger Stark. Aber durch jede Pille erhält die Frau mind. die Option, ihre Sexualität nach hinten zu schieben, so wie wir es heute gewohnt sind. Früher, vor der Pille, war das anders.

        „Außerdem ist das natürlich kein Beleg. Es ist vielmehr ein recht klassisches Pseudoargument in einer Verschwörungstheorie: “es kann ja keiner zugeben, weil es eine Verschwörung ist”

        Nein, dieses Verhalten legen Frauen öfters an den Tag. Das Kapital der Frau, ist der Mythos um ihre Sexualtität. Gerade du als Gamer solltest das schon bemerkt haben.

        „Im übrigen hast du immer noch nicht gesagt, wie stark der Effekt ist.“
        Siehe oben. Mit der Pille hat die Frau die macht, ihren Sexwunsch nach belieben nach hinten zu schieben.

        “ Ich würde es jederzeit vorziehen, wenn eine feste Freundin die Pille nimmt.

        Das ist ja auch was anderes. In einer beziehung wird die Frau ja für Sex bezahlt, sie hat also keinen Grund, Sex vorzuenthalten, im gegenteil, ist der Mann ein guter Versorger, wird er damit gehindert, die Beziehung zu beenden.

        „Natürlich ist Schönheit in Machtfaktor. Aber es geht nicht um die Geilheit aller Männer.“
        Es geht den Frauen darum, möglichst viele Männer geil zu machen, um möglichst viel Gewinn zu machen. Es ist noch immer so, das sich Frauen den Sex bezahlen lassen. Möglich durch die Pille, weil das eigene Sexuelle verlangen kontrolliert werden kann. Dadurch kann eine Gewinnmaximierung erfolgen.

        “ Warum sollte der Umstand, dass jemand seinen hohen Partnerwert darstellt bedeuten, dass er Sex will und dazu noch anscheinend bedingungslosen Sex?

        Na immerhin gibt einer mal zu, das Frauen für Sex bezahlt werden wollen.Tja, warum sollte wohl jemand Sex wollen, ohne dafür bezahlt zu werden? Weil dieser jemand kein Ausbeuter ist. Weil diese jemand spass am Sex hat. Weil dieser Jemand nicht so erbärmlich ist, um für Sex Geld zu verlangen, weil dieser jemand nicht zu faul ist, um etwas zu leisten.

        „Deine Schlußfolgerung, dass man weil man darstellt, dass man sexy ist, dann auch mit jedem Sex haben müßte, ist ungefähr so falsch, wie die Schlußfolgerung, dass jemand, der darstellt, dass er reich ist, jedem etwas schenken muss.

        Ich habe nicht geschrieben, das jede Frau mit jedem Mann sex haben muss.

        „Dir ist schon bewußt, dass die Schwangerschaft einiges an Hormonumstellungen bedeutet? Auch unabhängig von der Pille?

        Natürlich, erklärt trotzdem nicht, warum Frauen in der Schwangerschaft rattiger werden.

        „Dann müsste dieser Effekt “Rattigkeit bei Schwangerschaft” erst bekannt sein, seit es die Pille gibt“
        Nun, mir ist nichts bekannt, das z. B. die Römer, mit einem sehr ausgereiften Sexleben(im übrigen, hattten in Rom Frauen deutlich mehr Sex als heute, komischerweise gab es da die Pille noch nicht) die Römer davon berichtet hätten, das Frauen besonders während der Schwangerschaft rattig sind. Komisch nicht wahr, das man das erst heutzutage beobachten kann.

        Ausserdem bist du noch nicht auf Muttersheeras aussage eingegangen, zu der Wirkung der Pille.

        „Ich bleibe dabei, dass es eine Vermutung deinerseits ist, für die du bisher keinerlei Belege geliefert hast und der die Fakten eher entgegenstehen.

        Nun, ich habe Belege geliefert, das die Pille die Sexualität zurückschrauben, ich habe Belege geliefert, das Frauen den Versorger suchen, also Sex gegen Geld anbieten, du selbst hast dazu excellente Belege gebracht. Du brauchst jetzt nur noch eins und eins zusammen zuzählen.

        Ich verstehe aber auch dich, warum du dich dagegen sträubst, das zu tun.

      • @robin
        „Ich wollte zuerst “sexistisch” schreiben“
        Und was soll an meiner Aussage Sexistisch sein?

        „Nein, im Artikel steht lediglich, dass hochqualifizierte Frauen nach Partnern suchen, die ähnlich oder höher qualifiziert sind wie sie. “
        Ja, weil es dem Artikel nur um besserverdienende Frauen ging. Frauen suchen Versoger, das ist fakt. Warum leugnest du das?

        „Sie suchen Männer, die ihnen das Wasser reichen können“
        Nein, sie suchen Männer, die ihr Leben finanzieren, auf dessen Konto sie zugreifen können, Männer die dafür sorgen, das Frauen sich einen schönen lenz machen können.

        „Würden sie einzig nach einem Ernährer suchen, müssten sie sich ja nicht Akademikern abgeben, denn ein LKW-Fahrer kann eine Familie genauso ernähren!“
        Kann ihr aber nicht den Lebensstil geben, den sie von ihrem jeweiligen Job gewohnt sind. Also muss es ein Mann, der mind. genausoviel verdient, aber am besten mehr. Es ist also keine suche nach Intelligenz, sondenr nach knallharten devisen, nicht die Intelligenz ist ausschalggebend, sondern der Status, das Vermögen.

        “ Würde das Sinn machen, wenn es Frauen nur darum ginge, auf der faulen Haut zu liegen und ihren Mann für sich arbeiten zu lassen?“
        Ja, denn wenn dann Kinder kommen, wäre es nur logisch, das der Mann Zuhause bleibt, und die Frau weiter arbeiten geht, da der Mann ja weniger verdient. Das steht dem Nachmittaglichen Shoppen und anschliesendem Kaffeetrinken mit den Freundinnen natürlich im weg. Sie hätte also mit einem geringerverdienenden Mann nichts gewonnen, im gegenteil, da kann sie genausogut alleine bleiben, insbesondere, da gewisses verlangen durch die Pille zurückgehalten werden kann.

        “ Es ist doch genau umgekehrt: Seitdem es die Pille gibt, haben Frauen (und damit logischerweise auch Männer) mehr Sex als vorher! Franz Josef Wagner, den ich ansonsten für einen kolossalen Vollidioten halte, hat in seiner Kolumne mal dem Erfinder der Pille gedankt, denn seine Freundin wollte erst mit ihm schlafen, als die Pille auf dem Markt kam. Denn darum geht es“
        Nö, zeugnis davon geben die Zwanziger Jahre, zeugnis davon gibt das Römische Imperium. Oder einfach mal das lesen: http://books.google.de/books?id=fbF3hIUy3pIC&pg=PA2&hl=de&source=gbs_toc_r&cad=4#v=onepage&q&f=false

        “ Glauben Sie, die sexuelle Revolution wäre ohne die Pille möglich gewesen?“
        Ja, denn was ist denn geschehen, während der Sexuellen Revolution? Sexualität wurde an die Öffentlichkeit gebracht, das wars. Durch die Jahrtausende wurde gevögelt, noch und nöcher.

        „Mich und meine Erfahrungen ständig als die Ausnahme, die die Regel bestätigt zu bezeichnen, ist abwertend und mehr als billig.“
        Nun, allein schon dadurch, das sie mehr verdienen als ihr Mann, macht sie zur Gesellschafltichen Ausnahme.

        „Ja, ungefähr so logisch, wie wenn man die Magenkrämpfe schätzt, die man bekommen kann, wenn man ein Aspirin wegen seinen Kopfschmerzen nimmt.
        Schlagen Sie bitte mal das Wort “Nebenwirkung” nach! Würde man Ihrer Definition folgen, dann müsste man das Wort aus dem Duden streichen. Es gibt ja nur erwünschte und geschätzte Wirkungen!

        Nebenwirkungen, die maginal vorkommen, die eigentliche Wirkung, aber ein unglaubliches Machtpotential ist.

        „Ein liebloses Umfeld, schlimme, jedoch nicht-repräsentative Erfahrungen, sexuelle Frustration, Selbsthass (allerdings heutzutage offensichtlich überkompensiert durch Misogynie).

        Moment…..nein, nein, nein und nein.

        „Gehe ich recht in der Annahme, dass diese Erfahrung schon vorbei ist?

        Nein, es geht in ein wundervolles zehntes Jahr der Beziehung und damit in ein drittes Jahr der Ehe.

      • @ robin

        *Ich wollte zuerst “sexistisch” schreiben, aber in Anbetracht dessen, dass Frauen auch Menschen sind, habe ich mich für den in meinen Augen noch härteren Ausdruck entschieden.*

        Das klingt ja fast so, als hegtest Du Vorurteile gegenüber Sexisten.

    • @robin @imion

      “Nein, im Artikel steht lediglich, dass hochqualifizierte Frauen nach Partnern suchen, die ähnlich oder höher qualifiziert sind wie sie. ”

      „Ja, weil es dem Artikel nur um besserverdienende Frauen ging. Frauen suchen Versoger, das ist Fakt. Warum leugnest du das?“

      Das hypergame Verhalten der Frauen ist
      eine durch viele Untersuchungen bestätigte
      Tatsache. Nur ergeben sich daraus verschiedene
      Ausprägungen.

      Es gibt sicher die Fälle wo eine finanziell
      stabile Frau eher auf intellektuelle
      Eigenschaften schaut.

      Das häufigere Schema ist halt die
      Suche nach einem Partner mit möglichst
      hohem finanziellem Potential.

      Die extremste Form ist sicher die im
      PU als Gold-Digger bezeichnete Frau
      bei der unterhalb einer gewissen
      finanziellen Potenz nichts geht.

  8. Egal welchen Kumpel ich auch beobachte, der in einer Beziehung ist:

    Es sind immer meine Kumpels, die zurückstecken, um es ihren Freundinnen recht zu machen…kann sein, dass es bei euch anders ist.

    Wenn die Freundin meines besten freundes zB anruft, heisst das für mich: Du musst gehen, dein armer Kumpel darf wieder sinnlos 3 Stunden bis zum einschlafen telefonieren (da Fernbeziehung).

    Mein anderer Kindheitskumpel, den ich seid der 3. Klasse kenne sehe ich jedes Quartal 1 Mal persönlich UND alleine, weil seine Freundin sonst stunk macht. Was die Kohle angeht, kann er auch nicht so einfach holen was er will. Erst neulich wollte er sich eine Grafikkarte holen, aber die Freundin hat stunk gemacht, weil ein neues Sofa viel wichtiger sei (LANGWEILIG!!!!)….

    • @Tit4toe

      „Egal welchen Kumpel ich auch beobachte, der in einer Beziehung ist:

      Es sind immer meine Kumpels, die zurückstecken, um es ihren Freundinnen recht zu machen…kann sein, dass es bei euch anders ist.“

      Beobachte oft wie Girls in ein Lokal kommen und einen
      Platz anpeilen. Dahinter folgt ein junger Mann ungefähr
      so wie ein gut erzogener Hund. Er ist ev. sogar sehr
      gross und gut aussehend.
      Ich denke da immer: Wenn der arme Kerl Glück hat wird
      er von der Frau wenigstens als menschlicher,
      frei programmierbarer Dildo gebraucht.

  9. @ Imion

    Wir verstehen uns 😉 Und nein bis heute kannte ich den WAF nicht….unglaublich. Das ist eigentlich genau das, was ich beobachte….

    • Für die anderen, die hier mitlesen: WAF, der women acceptance factor: http://de.wikipedia.org/wiki/Woman_acceptance_factor

      Sehr interessant aus dem Wiki:“die Schauspielerin Lynn-Jane Foreman, kam auf einen anderen Begriff: MIF, Marriage Interference Factor, oder zu Deutsch Ehe-Stör-Faktor. Foreman schlug vor, dass audiophile Ehemänner ihre großen und hässlichen Anschaffungen mit Geschenken an die Ehefrau ausbalancieren, die ähnlich teuer ausfallen sollten. Sie empfiehlt dabei unter anderem Eintrittskarten für die Oper, Schmuck und Urlaubsreisen.“

      Nein, Frauen lassen sich nichts ausgeben, niemals, Männer müssen sie dazu zwingen, das sie die Geschenke annehmen.

      • Ich wär dafür, wenn ich nen Freund hätte, der sich nen neuen tollen Rechner kauft, dass der mir gleichzeitig einen identischen kauft. Dann kann man gemeinsam zocken 😀

  10. @ Christian

    Ich erlebe die unterstellte Machtlosigkeit von Frauen in Beziehungen auch nicht.

    Diese Machtlosigkeit ist ein notwendiges, unverzichtbares Legitimationskonstrukt des Privilegien/Reparationen einfordernden, herrschenden Opferfeminismus‘.

    Gut, Tippse ist jetzt im Augenblick ziemlich machtlos, weil ich sie unter der Spüle angeleint habe, damit ich endlich mal in Ruhe Frauenfeindliches posten kann (nicht hier, versteht sich).

    Ansonsten ist die informelle Machtverteilung in einer Beziehung sehr stark von den individuellen Gegebenheiten abhängig.

    In der Regel ist der machtloser, der mehr liebt/begehrt, der emotional bedürftiger/abhängiger ist.

    Das kann mal der Mann, mal die Frau sein, verändert sich auch mit der Zeit.

    Eine 25jährige wird über einen 35jährigen Mann mehr Macht haben als eine 45jährige über einen 55jährigen, so dieser Status hat und daher relativ leicht eine 30jährige Geliebte von sich überzeugen kann.

    Wenn er nicht gerade Zwerg Nase oder Nicolas Sarkoziy ist (dann muss er schon M. le Président werden, soll da was laufen).

    Desweiteren ist der IQ wichtig. Eine kluge Frau wird einen dümmeren Mann leicht am Nasenring führen, bei umgekehrtem Gefälle ist es umgekehrt.

    Im Schnitt, denke ich, haben Frauen innerhalb der Familie mehr Macht als Männer allein schon durch ihre „Vormacht“ über die Kinder, die stärker an die Mutter anbinden als an den Vater, weil in der Regel die Mütter in der prägendsten Phase das Wohl und Wehe der Kinder dominieren, auch im Patriarchat übrigens, bei dem die juristische Bevorrechtigung der Männer nur diese informelle Machtimbalance zugunsten der Frau innerhalb der Familie formal ausglich.

    Heute, unter den Bedingungen eines femizentrischen Rechtssystemes und Staates, ist dieses innerfamiliäre Machtgefälle zugunsten der Frau immer noch vorhanden – es ist ja gar nicht abschaffbar, wird noch verschärft durch den Femizentrismus eines Systemes, das um Frauen, ihre Bedürfnisse, ihre Interessen rotiert wie einst das Volk Israel um’s Goldene Kalb.

    Weshalb ich auch Männern rate, unter diesen Bedingungen weder Väter zu werden noch zu heiraten, denn unter diesen Bedingungen (kinderbesitzende Mutter) drücken Kinder, die der Vater liebt, einer Frau nur ein zusätzliches Machtmittel in die Hand, mit dessen Hilfe sie jederzeit männliche Willfährigkeit erpressen kann, lange vor jeder Scheidung.

    Es ist heute möglich, dass Mütter den Vätern REALISTISCH drohen können: „Wenn Du nicht spurst, lasse ich Dich aus der Wohnung werfen (Gewaltschutzgesetz plus de facto straflose Falschbeschuldigung), entziehe und entfremde Dir die Kinder (de facto strafloser Umgangsboykott) und Du darfst mir das ganze finanzieren (Unterhatlsverspflichtung unabhängig von jedweder Schuldfrage zugunsten der Frau – Scheidung nach dem Zerrüttungsprinzip heißt: in der Regel ist der Mann „schuld“, ohne Prüfung des Einzelfalles und wird bestraft).

    Dass trotzdem immer noch so viele Männer heiraten, liegt wohl an deren hormonoell-emotionaler Vernebelung (Verliebtsein) beim Eintritt unter’s Ehejoch, an ihrer Uninformiertheit (Unkenntnis der Statistik), Leichtsinn („Mir kann das nicht passieren, bin ja ein Guter, kein Säufer, kein Schläger, kein Betrüger.“), der Desinformation durch femizentrische Medien (dort so gut wie kein Thema, wenn Thema, dann in Frauenperspektive präsentiert: Mann=Täter > hat’s verdient, Frau = Rotkäppchen, das sich via Scheidung vom bösen Wolf befreit)

    So tappen immer noch viel zu viele Männer in die Falle, liefern sich auf Gnade und Ungnade der Frau aus, die sie geheiratet, mit der sie Kinder gezeugt haben.

    Natürlich nützen nicht alle Frauen die durch feministische Lobbyarbeit und mit Hilfe kollaborierender femizentrischer Alphamänner (Frauenschützer und -versorger, belohnt mit virtuell-politischem und oft auch realem Harem) geschaffene Situation aus, nicht einmal die Mehrheit tut das. aber JEDE Frau könnte es tun und viel zu viele tun es tatsächlich.

    Tippse kann es z.B. nur deshalb nicht tun, weil sie gerade angekettet unter der Spüle hockt, allerdings warm und wohlvesorgt mit Wasser und Futter.

    Artgerechte, arbeitsplatznahe Frauenhaltung ist auch im alltäglichen Beziehungskrieg ein Gebot der Menschlichkeit, quasi Ehrensache.

    Nur darf eine Frau nicht merken, wie sehr mann sie liebt, sonst bleibt nur die Kapitulation.

  11. Pingback: Kurze Umfrage zu Imions und Zhens Ansichten « Alles Evolution

  12. *Nun, mir ist nichts bekannt, das z. B. die Römer, mit einem sehr ausgereiften Sexleben(im übrigen, hattten in Rom Frauen deutlich mehr Sex als heute, komischerweise gab es da die Pille noch nicht*

    Na da interessieren mich deine Quellen… Und nein, die Serie „Rom“ lasse ich nicht gelten.

    Ich frage mich auch immer, warum du meinst, dass nach Einführung der der Pille einhellig von einer sexuellen Revolution gesprochen wird/wurde, wenn doch alles so war wie vorher, und warum es in der Demographie sowas wie einen „Pillenknick“ gibt, wenn auch vorher alle kräftig gut verhüteteten Sex hatten (dank Essigwasser)

    • Aaaah lass mich raten, es ist weil ab da gar keine Frauen mehr Sex hatten, und zwar dass mit voller Absicht, während sie weiterhin die schweineteure, nebenwirkungsintensive Pille nehmen (obwohl sie sie nicht brauchen).

      Das macht Sinn…

  13. Zum Thema sexuelle Ausbeutung (für diejenigen, die es leugnen):

    „http://www.bild.de/ratgeber/partnerschaft/mann/frauen-sexualtrieb-ausnutzen-roy-baumeister-23962620.bild.html“

  14. Pingback: Sexuelle Bedürfnisse in eine Beziehung bei Unlust eines Partners « Alles Evolution

  15. Pingback: Frauen besitzen Macht, weil Männer auf weibliche Reize reagieren « Alles Evolution

  16. Pingback: Schuldgefühle angesichts weiblicher Wünsche und Forderungen | Alles Evolution

  17. Pingback: “Status macht attraktiv” vs “Anerkennung durch Sex” | Alles Evolution

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