Frühling und die schönen Frauen

Mal ein spontaner Frühlingsartikel:

Kaum wird das Wetter wieder schöner, fällt einem sofort auf, dass es viel mehr schöne Frauen auf der Straße gibt.

Faktisch bleibt vermutlich die Schönheit gleich, aber es sind viel mehr Attraktivitätsmerkmale sichtbar, nach denen man die Schönheit bewerten kann, was den Eindruck hervorruft.

Kurze Röcke und Tops mit Ausschnitt zeigen eben mehr als langer Wintermantel und dicke Pullover.

Notgeil! Objektifizierend! Könnte man dagegen einwenden.

Es ist denke ich etwas, was die meisten (heterosexuellen) Männer wahrnehmen und schön finden und nichts, für das man sich abwerten lassen sollte.

Es ist einfach schön, schöne Frauen zu sehen.

Der Beruf als Berufung

Roslin sagte in einem Kommentar das Folgende zu Workaholics:

Ich kennen eine ganze Reihe von Männern in Spitzenpositionen (ja, es sind auschlieplich Männer), die 70-80 Wochenstunden schieben und vom Burn Out so weit entfernt sind wie ich von der Rückseite des Mondes.

Burn Out erleben die, wenn sie NICHT arbeiten.

Für die ist ihr Beruf Berufung, jede freie Minute investieren sie da hinein und sie sind verdammt gut.

Ach ja, verheiratet sind sie auch, meist mit 2 bis 3 Kindern.

Sie hatten keine Mühe, Frauen zu finden, die ihnen den Rücken frei halten wollen, keine, nicht die geringste.

Und andere Frauen hätten sie nicht geheiratet, dann lieber auf Ehe und Familie verzichten als auf den geliebten Beruf.

Das ist meiner Meinung nach richtig und geht in den Debatten zur Anpassung der Arbeitswelt schlicht unter. Einige Menschen wollen sie gar nicht anpassen, lieben die Herausforderung, gehen in ihrem Beruf absolut auf und würden eine geringere Arbeitszeit als Einschränkung einsehen. Ich denke in dieser Gruppe sind deutlich mehr Männer als Frauen,

Dazu passen ein Artikel im Spiegel dazu, wie man Karriere macht:

Die Ambition ist das Fundament, ohne das nichts geht, nicht mit noch so viel Anstrengung. Dazu kommen aber vier Dimensionen, die große Karrieren ausmachen. Zunächst geht es darum, das Können zu vervollkommnen. Also immer, wirklich immer im Lernmodus zu sein, sich nie zurücklehnen und sagen „Das kann ich ja schon“. Mit der Devise eines Babys, das auch nur ein Ziel kennt: Lernen, Lernen, Lernen. Dazu kommt die psychische Dimension: Zu Beginn eines Aufstiegs geht es darum, das eigene Ego aufzuladen und zu stärken. An der Schwelle zur Spitze ist dann eher psychische Disziplin gefragt und Kontrolle des Egos. Dieses Wechselspiel ist nicht leicht.(…)

Die Gestaltung der eigenen Bühne, also die Frage: In welchem Umfeld fühle ich mich wohl, was ist das richtige Setting für mich? Wer die richtige Bühne für sich gefunden hat, wird sich fragen: „Wow, und dafür werde ich auch noch bezahlt?“ Die vierte Dimension ist neben der Ambition vielleicht die Wichtigste: positive Resonanz in seine engere Umgebung, in die eigene Community bringen.(…)

In der Community geht es nicht um Netzwerken, sondern um Geben. Eins ist doch klar: Karriere wird nicht im stillen Kämmerlein gemacht, sie ist Produkt eines Austauschs mit anderen. Wer innerhalb einer Gruppe Gleichgesinnter agiert – Lernpartner, Mentoren, Studienfreunde – erlebt ein Zugehörigkeitsgefühl, das ihn trägt: Man steigt auf, weil alle in der Gruppe einfach davon ausgehen, dass sie Erfolg haben werden. Dazu aber ist es entscheidend, positiv und optimistisch aufzutreten.

Wer also immer wieder das Gefühl hat, dass er doch lieber etwas kürzer treten möchte, mehr Zeit für sich, für die Familie haben will, sich nicht vorstellen kann, sein Kind in eine umfangreiche Drittbetreuung zu geben, der wird eben nicht in die Erfolgsgruppen gelangen und wer bereits eine Unterbrechung zum Kinderbekommen in sein Berufsleben einplant, der hat auch geringere Ambitionen als derjenige, der diese Pause nicht einplant.