Die Grünen, der Frauenanteil in der Politik und die Quote

Die Grünen wollen gerade ihren Frauenanteil erhöhen und starten eine Kampagne deren Slogan wohl sein soll:

„Besser Du als irgendein Kerl.“

Das ist meiner Meinung nach erst einmal eine Abwertung von Männern. Und auch eine Abwertung der Männer, die nach oben kommen, denn die haben meist hart dafür gearbeitet, vielleicht nicht unbedingt am Thema, aber auf jedem Schützenfest und bei jedem Kaninchenzüchterverein.

Es ist auch ein schlechter Spruch: Wer einem Gruppenbestandteil indirekt erklärt, dass er Verantwortung für die Gruppe übernehmen soll, der wird meist wenig Erfolg haben, weil jeder meint, dass es ja der andere für die Gruppe tun könnte. Denn der Einzelne müsste ja die Last tragen, damit die Gruppe Vorteile hat, was unter Betrachtung von Game Strategie meist eher dazu führen wird, dass jeder hofft, dass es der andere tut, um so größer und unabgrenzbarer die Gruppe und um so anonymer die Gruppe, um so wahrscheinlicher wird sich niemand melden, insbesondere wenn das Ziel so abstrakt ist wie „irgendeinen Kerl“ zu verhindern.

Vielleicht sollte man eine direktere Taktik verwenden, beispielsweise über Beschämung:

Eine Frau, die nicht in einer Partei mitarbeitet, ist unemanzipiert

So könnte man wenigstens sozialen Druck aufbauen.

Oder:

Wer die Politik den Männern überlässt und sie nicht selbst mitgestaltet, der kann sich auch nicht beschweren. Mach mit, wenn du mitreden willst.

Oder so was in der Art. Aber das wäre wahrscheinlich schon wieder Victimblaming.

Aber gut, es wirkt immerhin herrlich emanzipiert, wir verhindern den „Kerl“ und so.

Interessanterweise wird in dem Artikel auch der Frauenanteil in den Parteien angegeben:

Von den aktuell gut 59.000 Grünen sind rund 62,6 Prozent männliche und nur etwa 37,4 Prozent weibliche Mitglieder.

Tatsächlich stehen die anderen Parteien noch viel schlechter da in Sachen Frauenanteil:

Die FDP kommt auf lediglich 23 Prozent,

die CDU auf 26, die CSU sogar nur auf rund 19 Prozent

und die SPD auf 31 Prozent.

Nur die Linke liegt mit etwas mehr als 37 Prozent weiblicher Mitglieder ungefähr bei dem Grünen-Wert.

Da haben wir also mit den Grünen eine Partei, die Frauenfragen und dem Feminismus sehr zugetan ist, in dem ein beachtlicher Teil der Parteien Frauen sind, die harte Quoten für diese Frauen hat und sogar umfangreiche Rederechtvorzüge beeinhaltet. Was hindert Frauen eigentlich daran, umfassend die Grünen zu wählen und so dem Patriarchat ein Ende zu bereiten? Naja, es ist das übliche Problem:

Doch das eigene Missverhältnis wiegt für die Grünen besonders schwer, zumal ihnen die Quote als eine Art Glaubensbekenntnis gilt. Und offenbar fällt es auf Landes- und Kreisebene oft schwer, überhaupt Frauen für die quotierten Positionen aufzubieten. Das Dilemma hat inzwischen auch die Grünen-Führung erkannt.

Die Frauen wollen also nicht nach oben. Das muss natürlich daran liegen, dass die Grünen einfach noch zu patriarchisch sind und es kann unmöglich damit zusammen hängen, dass Frauen ein geringeres Interesse daran haben, solche Ämter zu bekleiden. (vgl. auch Frauenquote in den Parteien am Beispiel der Grünen)

46 Gedanken zu “Die Grünen, der Frauenanteil in der Politik und die Quote

  1. Die Frauen wollen also nicht nach oben.

    Doch, das wollen sie durchaus, nur sind die Pöstchen auf Landes- und Kreisebene ja nicht „oben“.

    Sie bedeuten viel Arbeit, und bringen nur innerparteiliche Reputation.

    Innerparteiliche Reputation ist aber nur bei Männern Vorrausetzung für die „Oben-Pöstchen“, bei Frauen reichen hingegen sekundäre Geschlechtsmerkmale.

    „Besser Du als irgendein Kerl, der einfach meint meint man könne sich Blaues Blut und Gottes Gnade irgendwie erarbeiten!“

    „Wer nervt mehr als Claudia Roth“ ist zwar köstlich, es würde aber real nie dazu kommen dass so ein nervensägender männlicher Betroffenheitsflokati „nach oben“ kommt.

    Männer dürfen nicht so nerven wie Claudia Roth.

  2. Es ist auch ein schlechter Spruch: Wer einem Gruppenbestandteil indirekt erklärt, dass er Verantwortung für die Gruppe übernehmen soll, der wird meist wenig Erfolg haben, weil jeder meint, dass es ja der andere für die Gruppe tun könnte.

    Das ist allerdings richtig. Das Grüne Frauenstatut sorgt ja schon hinreichend genug dafür, das derjenige der mehr nervt als Claudia eine Ueterusbesitzerin sein muss.

    Eine weitere Intervention ist also insofern nicht notwendig, die Damen können beruhigt zuhause bleiben.

    Und das sollen sie wahrscheinlich auch, die hintergründige Message ist: „Bleib zuhause, es reicht völlig aus wenn du uns wählst. Nicht, dass du auf die Idee kommst, unseren saturierten Quotenklüngel aufzumischen!“

    In anbetracht der Realität des Frauenstatutes Konsequent wäre doch eher: „Besser DU als so eine Nervensäge!“

  3. „Von den aktuell gut 59.000 Grünen sind rund 62,6 Prozent männliche und nur etwa 37,4 Prozent weibliche Mitglieder.

    Tatsächlich stehen die anderen Parteien noch viel schlechter da in Sachen Frauenanteil“
    Hier wird suggeriert, dass 37,4% weibliche Mitglieder schlecht wäre, ein Problem, wenn man so will. Das ist doch pure Augenwischerei. Die Hürde um in eine Partei aufgenommen zu werden liegt abgesehen von einigen Ausnahmen bei Null. Niemand hindert Frauen daran in eine Partei einzutreten. Was hindert Frauen daran in die Grüne Partei einzutreten? Nichts!

    • @ Haselnuss

      *Niemand hindert Frauen daran in eine Partei einzutreten. Was hindert Frauen daran in die Grüne Partei einzutreten? Nichts!*

      Doch.

      SIE SELBST hindern sich daran, ihre Psyche hindert sie daran, ihre weibliche Psyche, ihre Hormone, ihr Stressbewältigungssystem, ihre evolutionäre Optimierung, die sie wettbewerbsscheu macht etc.

      Aber all das darf man nicht bemerken, denn das Dogma von der Gleichartigkeit der Geschlechter, deren Unterschiede allein sozialisationsbedingt zu sein haben, würde sonst in Gefahr geraten.

      Und es ist so bequem für Frauen, für alles, was ihnen an ihnen selbst nicht gefällt, Männern erfolgreich die Schuld geben zu können.

      Das ist der Vorteil des Opferstatus, des Sich-unterdrückt-Fühlens: Man muss nicht über eigene „Schuld“ reflektieren.

      Schuld sind immer andere, meist Männer.

      Wenn nicht die konkreten Männer im Leben der Frau, dann der abstrahierte Mann – die Männlichkeit, DAS PATRIARCHAT.

      Man kann guten Gewissens die Verantwortung für’s eigene Versagen auf andere verschieben – wunderbar für’s eigene Selbstbewusstsein besonders dann, wenn es ohnehin nicht sehr hoch entwickelt ist, wiederum bei Frauen naturbegünstigt.

      Wer auf Vorsicht hin optimiert wurde, hat nicht allzuviel Selbstbewusstsein nötig, denn das gefährdete die vorsichtige Grundhaltung, die weibliche Fortpflanzungschancen erhöht.

      Für Frauen war es evolutioär-fortpflanzungstechnisch sinnvoll, auf „Nummer sicher“ zu setzen.

      Es kam ja in der Regel ein triebigerer Mann vorbei, der sich auch noch mit der Blume, die im Halbschatten blühte, paaren wollte.

      Warum also durch riskantes Spiel gefährden, was man gar nicht gefährden musste?

      Frauen, die riskant spielten, erhöhten ihre Fortpflanzungschancen nicht signifikant.

      Im Gegenteil.

      Diejenigen aber, die bei dem Spiel verloren, schieden ganz aus.

      So wurden Gene, die risikosfreudige Frauen bauten, ausgedünnt.

      Männer dagegen müssen riskant spielen. Aufgrund der Unterschiede in der Triebigkeit wartet der im Halbdunkeln blühende Mann meist vergebens, auf die Frau, die ihn dort entdecken würde, um sich mit ihm zu paaren.

      Der vorsichtige, zurückhaltende, stille Mann kommt oft erst gar nicht in’s Spiel.

      Er verliert viel öfter alles, pflanzt sich nicht fort.

      Männer fiskieren also nur das durch riskantes Spiel, was sie mit hoher Wahrscheinlichkeit ohnehin verlieren, wenn sie nicht riskant speilen.

      Könnern aber durch riskantes Spiel ihre Gewinnchancen drastisch erhöhen.

      Sie wird nicht vorbeikommen, er scheidet mit seinen Merkmalen aus dem Genpool aus > Gene, die vorsichtige, zurückhaltende Männer bauen, werden im Pool ausgedünnt.

      Männer müssen auffallen, um den hypergamen Frauen aufzufallen, müssen sich hervortun, herausragen, im Vordergrund stehen, um ihre Fortpflanzungschancen zu erhöhen.

      So werden wir bei dem Versuch, dass natürliche, evolvierte Verhalten von Frauen und Männern „hinwegzufördern“, zu einer immer dysfunktionaleren Frauenpämperungs-und Männerbenachteiligungsgesellschaft, die Frauen zum Jagen trägt und Männer deckelt.

      Ergebnis: GLEICHSTELLUNG.

      Um diese natürlichen Unterschiede durch Sozialisation zu dämpfen, ja zu planieren, werden immer wuchtigere Frauenempauerungsmaßnahem nötig sein, immer schärfere Männerdeckelungsstrategien.

      Denn alles bisher versuchte genügt ja noch nicht.

      Gleichstellung ist immer noch in weiter Ferne: Paradebeispiel: 95 % männliche Erfinder bei den Patentanmeeldungen – ähnlich drastische Unterschiede auf der Negativseite: unter den Mördern: 90 % der Mörder sind Männer.

      Die allermeisten Männer – wieder gut 95 % – sind nun weder Erfinder noch Gewalttäter, geschweige denn Mörder.

      Aber ffeministische Propaganda hat es geschafft, dass man die Gewalttaten einiger Männer DEN Männern auf’s Konto bucht, die Erfindungen einiger MÄnner aber nicht DEN Männern dankt.

      Gewalt ist männlich im öffentlichen Bewusstsein, Genie aber nicht.

      Obwohl B genauso richtig ist wie A, wenn A richtig ist.

      So übersetzt sich GLEICHSTELLUNG, ohnehin einwahnhaftes Unterfangen, immer nur in Frauenprivilegierung und Männerbeschwerung.

      Bis die Gesellschaft an Lust-und Leistungslosigkeit zusammenbricht, weil die Männer nicht mehr wollen und nicht mehr können und die Frauen immer noch nicht wollen und immer noch nicht können.

      Und der Rückzug der Männer aus dieser Frauenpämperungsgesellschaft hat längst eingesetzt.

      NIcht aus Einsicht in diese Mechanismen, sonder aus Lustlosigkeit.

      Es lohnt sich schlicht für viele nicht mehr.

      Frauen/Erfolg in dieser Gesellschaft kosten zu viel Anstrengung, bringen zu wenig Spaß.

      Da Frauenpämperung aber von männlicher Leistung abhängt, weil sie sich nicht selbst trägt, ist ein Ende absehbar.

      Das schieben wir hinaus, u.a. mit immer noch mehr Neuverschuldung, mit der wir uns z.B. den überbesetzten, leistungsarmen ÖD leisten, u. a. deshalb, weil der sich eine frauengerechte Work-Life-Bilanz leisten kann inclusive Quotensänften.

      Dort muss man ja nicht um Kunden kämpfen.

      Die „Kunden“ treibt der Staat zu, die Einnahmen auch.

      Sehr bequem.

      Da Einsicht nicht vorhanden ist, weder bei der Mehrheit der Männer und schon gar nicht bei der Mehrheit der Frauen, die – noch! – von dem Privilegienfüllhorn profitieren, das mann über sie ausschüttet, wird das ein häßliches Ende finden – ein Zusammenbruch.wird das sein.

      Das ist das Teulflische an der Situation: Sie erwächst aus der perfekten Ausbeutung der natürlichen Instinktdispositionen der Männer und der Frauen, schmiegt sich denen an wie ein perfekt geschneiderter Handschuh..

      Männer, die sich verantwortlich fühlen für das Wohlergehen von Frauen, reagieren auf den Klageruf der Frauen, wollen’s besser machen, wollen gute Frauenschützer und -versorger sein.

      Und Frauen halten sich natürlicherweise für versorgungsberechtigt und schützenswert, kommen überhaupt nicht auf die Idee, sie könnten zuständig sein für die materielle Versorgung von Männern und deren Schutz.

      Beruf ist da dann oft weniger die PFLICHT zur Versorgung, zur stetigen Leistung, sondern soll doch bitte auch immer ein wenig Lust-und Laune-Hobby bleiben, denn eigentlich verlässt man sich auf den männlichen Versorger oder den Ersatzmann, der’s vor allem von Männern nimmt: den femizentsischen Sozialstaat, den Garanten dieser Art weiblicher „Emanzipation“.

      Je tiefer Frauen ihren Allerwertesten in die Polster der femizentrischen Gesellschaft drücken, desto mehr Kissen schiebt man ihnen beflissen unter, in dem aberwitzigen Versuch, sie so zum Aufstehen zu ermuntern.

      Je weniger Frauen tun, um so mwhr werden sie gefördert, damit sie mehr tun.

      Das System -fürchte ich – lässt sich nicht reformieren, eben weil es sich unserer – der männlichen und weiblichen Instinktstruktur – anverwandelt hat, perfekt sitzt, wie angegossen.

      Es ist so „natürlich“.

      Frauen fordern, Männer versuchen zu erfüllen.

      Frauen bestellen, Männer liefern.

      Und Frauen liefern immer weniger.

      Deshalb kann ich Männern nur raten, sich weitestgehend aus diesem System zurückziehen, so wenig Anstrengung wie möglich darin zu investieren.

      Das minismiert die Verluste, wenn es zusammenbricht und beschleunigt gleichzeitig eben diesen Zusammenbruch.

      Der wird zwar nicht lustig, aber da ich ihn für unvermeidlich halte, kommt er besser früher als später.

      Oder, mit Nietzsche: „Was fallen wird, soll man stoßen!“

      Da ich so aggressiv wie Nietzsche nicht bin, heißt das für mich: „Was fällen wird, soll man nicht aufzufangen versuchen.

      Es wäre eh sinnlos.

      • Da stimme ich mit Ihnen fast vollständig überein, lieber Herr Roslin – ist ein Kommentar, den jeder Deutsche oder besser jeder Europäer einmal lesen sollte.

        Doch zwei Kleinigkeiten sehe ich anders: Der öffentliche Dienst ist sicher nicht überbesetzt. Damit meine ich vor allem Polizei, Schuldienst und Steuerfahndung. Die sind eindeutig unterbesetzt. Außerdem bin ich der Meinung, dass es gerade im krisengeschüttelten Kapitalismus möglichst viele sichere Existenzen geben sollte, gerade auch im öffentlichen Dienst.Umso mehr Familien und Kinder haben wir noch, je mehr Sicherheit es gibt, und die Binnennachfrage wird stabilisiert – so verursacht der ÖD nicht nur Kosten, sondern bringt auch Nutzen, selbst wenn es ein Paar Beamte umsonst gibt.Es ist besser, der Staat bezahlt einen „Beamtenarsch“ zuviel, als dass auch nur ein Kind zuwenig in die Welt gesetzt wird.

        Und noch eine Kleinigkeit: Mir hat früher mal eine feministisch gesinnte Frau regelrecht vorgeworfen, dass 90 % aller Mörder männlich sind – so, als wenn ich was dafür könnte. Man sollte eines nicht vergessen: Zählt man jede Abtreibung als „Mord“ – ob man dies nun tun sollte oder nicht – dann sind sogar weit über 90 % aller Mörder weiblich.

      • @ Matthias

        Wir bezahlen viel zu viele BeamtInnen, AngestelltInnen, GummibaumpflegerInnen im ÖD, die Broschüren produzieren, die kein Mensch liest, kontrollieren und reglementieren, was auf legisilative Anforderung hin kontrolliert und reglementiert werden muss – nicht, damit es hernach besser funktionierte, sondern damit unsere PoltikerInnen sagen können: „Seht her! WIR HABEN ETWAS GETAN!!“

        So wächst der Verhau aus Regeln und Verordnungen Jahr um Jahr, Bemühungen zur Deregulierung und Entbürokratisierung sind ein Witz, reines Geschwätz.

        Welche BehördenleiterIn sieht denn gerne ihre Bedeutung geschmälert und verzichtet auf Personal, freiwillig?

        Nein, die natürliche Tendenz der Bürokratie und damit des Staates, ist auf Expansion gerichtet – mehr Stellen, mehr Bedeutung, mehr Macht, für jeden Behördenleiter, jeden Politker, für den Staat und seine Funktionäre.

        Auch dieser Egoismus wird nur durch einen organisierten Gegenegoismus in Schach gehalten, der fehlt.

        Es müsste der Egoismus ser Steuerzahler sein.

        Von dem Parteienoligopol, die einen wesentlichen Teil ihrer Macht aus der Möglichkeit zur Ämterpartonage ziehen, ist der nicht zu erwarten.

        Das funktioniert im Rahmen der Etablierten eher so: “ Wenn das Pöstchen an die CDU geht, dann wollen wir, Grüne, Linkspartei, SPD, wer auch immer, bald auch die Piraten, ebenfalls ein Pöstchen für einen unserer Parteigänger – und so wird’s gemaht, der Bürger bezahlt’s ja.

        Ideales Begründungsvehikel ist hier zudem auch noch FRAUENFÖRDRUNG, FRAUENSCHUTZ.

        Wer kann schon etwas gegen die Ausweitung der Staatsmacht haben, der staatlichen Kontroll-und Reglementierungsbefugnisse wenn diese doch dem edlen Zweck des Schutzes der guten Frauen vor den bösen Männern dienen?

        Dumm nur, dass man vor allem Männer für diesen Klumpatsch bezahlen lassen muss, weil Frauen ja nicht genug verdienen, weil sie nicht genug gefördert werden, weil sie unterdrückt werden, ach, weil sie eben Frauen und Männer Täter sind.

        Überall dort, wo Männer mit Frauen interagieren, muss der femizentrische Staat zugegen sein, um die Frauen gegenüber den bösen Männern, mit denen man Frauen nicht allein lassen kann, zu beschützen, beizuspringen, zu unterstützen, zu fördern, zu beraten, Männer zu reglementieren, zu kujonieren, zu überwachen, zu bestrafen, zu hemmen, zu deckeln.

        Damit die armen, schwachen Frauen sich endlich, endlich, endlich FREI fühlen können, sich ENTFALTEN können.

        Immer mehr Männern hängt das zum Halse heraus, immer mehr Steuern abdrücken für einen Staat, der ihnen immer weniger nützt, immer schwerer auf der Tasche liegt und eine männerfeindliche Ideologie zur Grundlage seines Handelns erwählt hat.

        Und trotzdem werden viel zu wenige Kinder geboren,seit $0 Jahren ist das so.

        Ähnlich wie bei der Verschuldung ist auch hier das Ende der Fahenstange in Sicht.

        Mittlerweile wirkt der Basiseffekt immer stärker: Die Kinder, die vor 30 Jahren, vor 25 Jahren schon nicht geboren wurden, werden auch keine mehr in die Welt setzen können.

        Jetzt verschafft uns der Zusammenbruch des Club Méditerranée demographisch etwas Luft, weil viele begabte junge Menschen aus diesen Staaten nach Deutschland wandern.

        Aber das verschiebt die Probleme nur räumlich und zeitlich, löst sie nicht.

        Die Geburtenraten in Italien, spanien, Griechenland sind auch nicht entscheidend besser als in Deutschland.

        Das heißt, die Menschen, die hier nützen, fehlen dort, verschlimmern die Probleme dort und Europas Staaten sind so interdependent, dass wir nicht hoffen können, dauerhaft gut zu leben, wenn es weiten Teilen Südeuropas schlecht geht.

        Zudem nimmt uns de Schuldenkrise finanziell die Luft wieder weg, die wir demographisch schöpfen können.

        Zur Abtreibung:

        Für mich ist Abtreibung Tötung menschlichen Lebens und JEDER, der dafür verantwortlich zeichnet, wird schuldig.

        Es sei denn, es gilt das Leben der Mutter zu retten oder einem schwerstbehinderten Kind und dessen Mutter, ein Kind, das völlig lebensunfähig ist außerhalb des Muttrleibes, eine Geburt zu ersparen, die nichts anderes wäre als sinnlose Quälerei.

        Verantwortlich für eine Abtreibung sind aber nicht immer einfach Frauen.

        Sondern das sind auch Männer, die auf Abtreibung drängen, weil sie keine Verantwortung für ein Kind übernehmen wollen.

        Wie genau sich Schuld im je einzelnen Fall erteilt und auf wen, das kann ich nicht entscheiden.

        Darum will ich nicht richten.

        Die Mehrheit meiner Mitbürger hält zudem Abtreibung für erlaubt, damit muss ich leben, da kann ihnen nicht meine christlich-katholische Überzeugung aufzwingen, dass sie nicht erlaubt ist.

        Denn auch das wäre, selbst dann, wenn Menschen die hier so dächten wie ich, die Mehrheit stellten, nach meinem Begriff von Gewissensfreihieit nicht erlaubt.

        Ich erwarte von Katholiken, dass sie Abtreibung strikt ablehenen – sie müssen ja keine Katholiken sein, können austreten, sollten austreten, wenn sie diese Position der Kirche nicht mittragen können.

        Der Fall eines Kindes im Mutterleib ist einzigartig. Es ist menschliches Leben, aber menschliches Leben das auf das Ja der Mutter zu ihm überlebensnotwendig angewiesen ist, ein Ja, um das ich bitten kann, beten kann, das ich aber nicht erzwingen kann und darf.

        Frauen schenken Leben – Geschenke kann ich nicht erzwingen.

        Aber jede Frau, jeder Mann, der sich für eine Abtreibung eingesetzt hat, wird sich für Gott verantworten müssen.

        Ich kann und muss da nicht richten.

        Das tut ein anderer, gerechter und wie ich hoffe – denn wer kann vor Gott bestehen? – barmeherziger als ich es könnte.

      • @ Herr Roslin

        Vielen Dank für die sehr gute Analyse. – Ich denke auch, dass dieses System nicht mehr reformierbar ist.
        Hoffnung macht mir aber, dass es in meinem Umfeld auch unter Frauen völlig Konsens ist, dass Frauen nicht benachteilgt, sondern leicht bis deutlich bevorzugt werden. Die Frauen scheinen verblüfft, dass das von den Männern einfach so hingenommen wird.
        Die aktuellen politischen Machtspiele ( z.b. Frauenquoten) werden als das wahrgenommen, was sie sind: Als Arbeit einer sehr, sehr starken Lobby und nicht als Programme zur Herstellung von Gerechtigkeit. Die Frauen, die ich kenne, sind da gar nicht ideologisiert.
        Vielleicht geht man als „Mann“ das Thema einfach viel zu naiv an, wenn man versucht, mit Argumenten und Logik zu überzeugen. Wichtig scheint mir, dass man trotz Tabuisierung in den Mainstream Medien, seine Meinung publiziert und präsent macht.
        So wie in diesem sehr guten Blog hier.

      • @ Alexander Roslin

        Abtreibung?
        Warum so negativ sehen?

        Ja, gut die Ethik und so. Aber Ethik im
        Bauch von Feministinnen? (Ganz zu
        schweigen von deren Köpfen?)
        Ich frage mich schon, wer mehr Mitleid braucht.
        Die Abgetriebenen oder die Geborenen
        einer Feministin ?

        Ist es aus Sicht der Evolution nicht, vorteilhaft?
        Das Abtreiben von Feministinnenkindern?

        Es pflanzen sich Gene mit Elternliebe und
        Respekt vor dem Leben eben erfolgreicher fort.
        Oder anders, der Samen des Feminismus
        schafft es nicht in die Gene der kommenden
        Generationen?

        Ist das schon das Wirken Gottes?

      • @ Alexander Roslin
        Auf den Punkt gebracht!
        Die Feministinnen beteiben Eugenik
        in eigener Sache!
        (negative Eugenik)
        Wenn das kein „Treppenwitz der Geschichte“
        ist, dann gibt es doch eine Göttin?
        (Die Freundin der Kässmann?)

  4. „Besser Du als irgendein Kerl.”

    Hier ist ja wohl ganz klar, wer der Feind ist, es ist nicht der Vergewaltiger oder der Macho oder der Frauenfeind, es ist der Mann ganz als solcher, ohne besondere Qualifizierung.

    Wirklich abstoßend

  5. Leute, ich hoffe ihr ALLE merkt langsam, wie männerverachtend es in Deutschland zugeht. Was soll man noch sagen? Ich bin so schnell wie möglich raus aus diesem Feminat (sehr geiler Begriff Zhen).

  6. So nebenbei bemerkt: Die Nervensäge Claudia Roth sieht aus wie Prinz Eisenherz nach einer Geschlechtsumwandlung.

    “Besser Du als irgendein Kerl” ist nicht bloss ein dummer Spruch eines Werbefuzzis, sondern ist tatsächlich ein wesentlicher Teil des politischen Programms der Grünen. Um das festzustellen genügt es, sich das Frauenstatut der Grünen anzuschauen.

    Wer als Mann bei den Grünen mitmacht, obwohl Männer durch das Frauenstatut systematisch diskriminiert werden, der ist ein erbärmlicher Waschlappen. So betrachtet haben die „grünen Männer“ auch nichts Besseres verdient. Problematisch ist, dass die Grünen eine politische Partei sind, die ihren Sexismus, den sie parteiintern praktizieren, gerne auf die Gesellschaft als Ganzes als durchgängiges Prinzip (Gender Mainstreaming) angewandt sähen.

    In allen Parteien machen Frauen Frauenpolitik, d.h Politik von Frauen für Frauen. Es gibt nur wenige Ausnahmen, am ehesten noch in der FDP (die ich aber aus anderen Gründen nicht mag). Die Männer in den grossen Parteien machen ebenso Politik für Frauen, um sich als „aufgeschlossene, moderne Männer“ zu profilieren. Dabei hat das männliche Verhalten Ähnlichkeit mit dem Gockel, der auf dem Miststock sein lautes „Kikerriki“ ausstösst, um der Hennenschar zu imponieren. Unnötig zu sagen, dass dieses Verhalten ganz dem tradierten Geschlechterverhältnis entspricht, welches die Frau per se als besonders schutz- und unterstützungsbedürftig wahrnimmt.

    Ich hatte in den zurückliegenden Jahren hatte ich oft Einblick in die Verhältnisse in sozialen Institutionen. Diese Institutionen waren, gemessen an der Zahl der darin tätigen Frauen, frauendominiert. Obwohl der Frauenanteil oft deutlich über 50% lag, war da meist ein Mann an der Spitze als Leiter der Institution, meist umgeben von einer Schar von Frauen, die ihm (der Ausdruck sei mir erlaubt) die Eier schaukelten. Diese Männer waren fast immer ausgesprochen feministisch eingestellt, kokettierten oft mit ihren „typisch männlichen Unzulänglichkeiten“, wurden nicht müde zu betonen, wie grossartig doch Frauen sind, welch ausserordentliche Fähigkeiten doch Frauen besässen u.s.w. Kurzum: sie bedienten den weiblichen Narzissmus und als Gegenleistung wurde der Gockel von der Hennenschar bewundert. Einfach nur lächerlich. Und Frauen finden solche Männer toll!

    • Kurzum: sie bedienten den weiblichen Narzissmus und als Gegenleistung wurde der Gockel von der Hennenschar bewundert.

      Der Slogan „Besser Du, als irgendein Kerl“ macht ja deutlich genug, das eigentlich gar kein Kriterium bei der Auswahl der männlichen Funktionsträger entscheidend ist:

      Beliebig, hauptsache der treifende Grüne Vulgärfeminismus wird brav hofiert.

    • @ Peter

      *sie bedienten den weiblichen Narzissmus und als Gegenleistung wurde der Gockel von der Hennenschar bewundert. Einfach nur lächerlich. Und Frauen finden solche Männer toll!*

      Diese Männer formen einen meist virtuellen (manchmal auch realen) Harem.

      Das ist die alte Polygynie in ihrer zeitgenössischen _Ausprägung – eine „Gorillagesellschaft“ mit serieller Polygynie und in weitaus geringerem Ausmaß serieller Polyandrie der Privilegierten, der männlichen und weiblichen Alphatiere.

      Das Ende der forcierten Monogamie, die sexuelle Befreiung, hat die männlichen und weiblichen Instinktdispositionen befreit, also die Polygynie der Männer und die Hypergamie der Frauen.

      Davon profitieren vor allem Alphamänner, die allein sich diese Polygynie leisten können und junge, attraktive Frauen, gewöhnlich unter 35.

      Verloren haben durchschnittliche Männer und Frauen über 35.

      Wir entwickeln wieder die Züge einer Haremsgesellschaft.

      Aber diesen Zusammenhang zu erkennen ist „aufgeklärt-kritischen“ FeministInnen auch nicht gegeben.

      „Wen die Götter verderben wollen, den schlagen sie mit Blindheit“, heißt es in der Antigone des Sophokles.

      Der Mensch ändert sich nicht wesentlich.

      • Was siehst du denn als Lösung? Eigentlich werden gebildete Frauen nämlich gebraucht, momentan werden sie nur verschwendet, bzw. verschwenden sich selbst.

        Das Alpha-Weibchen für die Fortpflanzung nutzlos sind ist ja leider ausreichend bekannt. Wenn man schon ganz oben steht dann findet Hypergamie keinen besseren.
        Kann man da nicht medikamentös gegen vorgehen? Vielleicht bei Frauen ein ähnliches Partnerwahlverhalten induzieren wie bei Männern und ihnen ein wenig mehr Ehrgeiz geben?

        Ich bin kein großer Fan des großen Zusammenbruchs, da ich nochden größten Teil meines Lebens zu leben habe. Nach mir die Sintflut mag ja ein schönes Motto sein, wenn man sie nicht erleben muss, aber für alle anderen…

      • Davon profitieren vor allem Alphamänner, die allein sich diese Polygynie leisten können und junge, attraktive Frauen, gewöhnlich unter 35.

        Alphamänner? Aufgrund ihrer sozialen Stellung ist die Bezeichnung als „Alphamänner“ wohl gerechtfertigt. Wenn ich mir aber diese „Alphamänner“, die an der Spitze der Hierarchie in den sozialen Institutionen so oft anzutreffen sind, dann entspricht dieser Typus Mann nicht meiner Vorstellung eines Alphas als tendeziell dominante und charismatische Persönlichkeit.

        Der von mir beschriebene Typus ist meist eine schwache Persönlichkeit, sehr angepasst, ohne Ecken und Kanten. Er ist die Wahl der Frauen, und zwar nicht als Sexualpartner, sondern als Vorgesetzter. Das ist ein wesentlicher Unterschied.

        In einem Gespräch mit einer Kollegin sagte die zur mir in saloppem Ton: Frauen wählen immer schwache männliche Persönlichkeiten an die Spitze, da sie diese um so leichter manipulieren können (!). Das ist wohlverstanden der Kommentar einer Sozialpädagogin, die sich über den kürzlich inthronisierten Leiter in einer sozialen Institution mir gegenüber mokierte.

        Bemerkenswert ist auch, dass in diesem Fall mindestens drei Frauen aufgrund ihrer Qualifikation reelle Chancen auf den Leiterposten gehabt hätten, aber nur ein Mann. Keine der Frauen aber zeigte Interesse, sich dem Auswahlverfahren zu stellen. Alle winkten ab.

      • @ Omti

        Medikamentöse Beeinflussung zur Modifikation normalen Verhaltens halte ich ethisch für nicht erlaubt.

        Wüßte auch gar nicht, wie das möglich wäre.

        Nein, da müssen wir durch, Aufklären über Zusammenhänge, um wenigstens ein Seinlassen zu erreichen.

        Vielleicht ist das möglich, auch wenn die Medien in Sachen „Gender“ ganz auf feministischer Linie liegen, die meisten Journalistinnen von genau den Begünstigungen profitieren (wollen), die die femizentrische Gesellschaft anbietet und zur Frauenförderung gefälligst auch weiter anbieten soll.

        Vielleicht pendelt sich unter den Bedingungen von Gleichberechtigung und Freiheit ohne Frauenbegünstigung und Männerbenachteiligung, also unter Verzicht auf Gleichstellung, ein tragfähiges,dynamisches Gleichgewicht ein.

        Die Aussichten dafür sind allerdings, meiner Einschätzung nach, sehr gering.

        Ich könnte mich allerdings auch irren, glaube jedoch tatsächlich, dass der Westen einer tiefen, tiefen Dekadenzkrise entgegengeht, die lange vor dem Feminismus begonnen hat, der nur ein Symptom einer tiefer gehenden Erkrankung ist.

        Unsere Zivilisation ist jedenfalls nicht mehr in der Lage, ja nicht einmal mehr willens, die Grundlagen ihrer Existenz zu sichern. da vele, Frieden, Wohlstand uns Sozialstaat für selbstverständlich gegeben haltend, gar nicht emhr erkennen, was da zu tun wäre.

        Ich fürchte wirklich, wir werden erst durch den harten Aufprall wach.

        Damit muss man leben, damit dass auch Zivilisatiionen altern und letzten Endes sterben.

        Das sind Katastrophen, das weiß ich wohl, nichts, was man herbeisehnen könnte, nichts, wobei man zugegen sein will.

        Aber ich sehe es um Falle des Westens als unvermeidlich an, denke, dass wir uns schachmatt gesetzt haben.

        Da wieder herauszukommen bedeutete eine Umkehr, eine Metanoia, die einem religiösen Erweckungserlebnis gleichkäme, hinzulegen.

        Das ist nicht in Sicht.

        Weiterwurschteln bis zum bitteren Ende, das ist angesagt.

        Jede Legislatur flickt ein bißchen herum und hofft, dass der Pfusch bis zur nächsten Wahl hält und die Löcher und Ritzen, dieallenthalben aufspringen werden mit Schulden gestopft und immer noch ein paar mehr Milliarden Schulden.

        Das geht so lange gut wie es eben noch geht, das schleppt sich hin bis es knallt.

      • @Peter:

        und zwar nicht als Sexualpartner, sondern als Vorgesetzter. Das ist ein wesentlicher Unterschied.

        Ich denke auch, dass das ein gewaltiger Unterschied ist.

        Bemerkenswert ist auch, dass in diesem Fall mindestens drei Frauen aufgrund ihrer Qualifikation reelle Chancen auf den Leiterposten gehabt hätten, aber nur ein Mann. Keine der Frauen aber zeigte Interesse, sich dem Auswahlverfahren zu stellen. Alle winkten ab.

        Es ist ja auch viel bequemer, wenn man so einen Kläffer in die Spur schicken kann.

        Die Entscheidungen trifft der ja nur auf den ersten Blick.

      • @ Peter

        *Er ist die Wahl der Frauen, und zwar nicht als Sexualpartner, sondern als Vorgesetzter. Das ist ein wesentlicher Unterschied.*

        Das scheint mir ein Sonderfall sozialer Einrichtungen zu sein, weil sich dort ohnehin eher „weiblicher“ disponierte Männer sammeln, die mit dem Wiiblicheren Klima, das dort herrscht, eher zu Recht kommen.

        Wenn eine Sparte von Frauen „erobert“ wird – meistens eine, die Männer kampflos räumen, weil sie, deren Attraktvität als desjenigen Geschlechtes, das versorgen MUSS, am ehesten darnter leidet, wenn irgendwo die Ertragskraft sinkt, damit ihr Einkommen sinkt, damit ihre Chancen auf attraktive Verpartnerung, schaffen sie als erstes das Wettbewerbsklima ab, dimmen das Kompetivitätslevel.

        Weiblicher disponierte Männer kommen damit gut zu Recht.
        Männer, die gerne wettkämpfen, vielleicht auch, weil sie wissen, dass sie dann oft gewinnen, geht das Kuschelklima bei Dauermobbing – wenn der Wettbewerb nicht über Leistung ausgefochten wird, dann eben frauentypisch über Sympathie/Antipathie – auf die Nerven, sie meiden frauendominierte Bereiche so sehr wie Frauen männerdominierte Bereiche mit hoher Kompetetivität meiden.

        Nur ist Kompetetivität das, was Systeme auf Dauer effizient erhält.

        Schließe ich die aus, bekomme ich fette träge Ganse, die weder rennen noch fliegen können, die immer geringere Erträge erwirtschaften.

        Frauen bemerken ja durchaus, dass von ihnen dominierte Bereiche durch absackende Löhne und sinkende Anerkennung gekennzeichnet sind.

        Allerdings erlaubt der Feminismus,diese Wahrnehmung als Unterdrückung der Frau bewerten, erspart die bohrende Frage, ob diese Phänomene nicht vielmehr Ausdruck einer realistischen Einschätung sein könnten.

        In der grünen Partei ist der Wettbewerb ja nicht gänzlich heruntergedimmt, gerade für Männer nicht.

        Das gelingt vielleicht, wenn die Grünen einmal 50, 60 oder 70% Frauenanteil unter den Mitgliedern erreichen sollten, wie es in Sozialinstitutionen mittlerweiel oft der Fall ist (bei den Mitarbeitern).

        So finden sich auch richtige Alphamänner an der Spitze, z.B. Joschka Fischer war so einer, mit virtuellem und realem Harem, Jürgen Trittin versprüht auch eine Menge testosterones Charisma, vergleichbar einem Gerhard Schröder in der SPD, auch einer mit virtuellem und realem Harem.

        Und über Oskar Lafontaine muss ich nichts mehr erzählen, glaube ich.

        Ein Typ wie Gregor Gysi, Männer, deren Charme nicht im Äußeren sichtbar wird (klein und dicklich, physisch nicht eindrucksvoll), sondern sich in Intelligenz, Witz und Frauenpämperung zeigt.

        Die Paschas demonstrieren: „Wir können uns Frauenförderung leisten und bleiben doch Spitze!“ – ein kostspieliges Signal.

        So kostspielie nun auch wieder nicht, denn den Großteil der Kosten tragen nicht sie, sondern die Männer unter ihnen, die sich nicht dagegen wehren können.

        Das sind die normalen Männer, die sich mehr und mehr zurückziehen, die nicht emhr viel werden wollen, die nicht heiraten wollen, die nicht Väter werden wollen, die sich in wachsendem Maße in die Spielecke zurückziehen, sich desengagieren.

        In den USA wird das Phänomen mit „Man-up-Kampangen“ zu bekämpfen versucht, sozial Konservative und FeministInnen hier wieder einmal – es geht ja darum, etwas FÜR Frauen zu tun und von Männern mehr Anstrengung FÜR Frauen zu verlangen – Hand in Hand.

        Das kommt auch noch zu uns.

        Das sind die Männer, über die Feuilletonschreiberinnen jammern.

      • Schließe ich die aus, bekomme ich fette träge Ganse, die weder rennen noch fliegen können, die immer geringere Erträge erwirtschaften.

        Und aufs Eierlegen reduziert werden wollen sie auch nicht. Einzig das Geschnatter ist geblieben*. 😉

        Ich hab heute meinen frauenfeindlichen Tag. Hoffentlich liest Rosenbrock hier nicht mit. Ein weiterer Beleg für das Määhäähänschverachtende an den Männerrechtlern.

      • @Roslin:
        Ich denke nicht, dass Aufklärungskampagnen viel gegen das von dir kritisierte Verhalten helfen. Das ist ungefähr so als wollte man Männern geschlechtsverkehr verbieten.
        Frauen werden sich immer versuchen dem Wettbewerb zu entziehen. Warum sollten Frauen etwas gegen ihre eigene Pämperung haben, wenn ihre Instinkte ihnen sagen das das voller Erfolg ist?
        Wie du ja selber sagst, einem Haremalpha zu erklären, dass ihr Verhalten assozial ist wird die auch nicht viel nützen, da ihr Sexualtrieb ihnen sugerriert das sie das Paradis auf Erden erreicht haben.

        Da kann man entweder auf den lieben Gott oder die Evolution warten um das zu reparieren, oder aber der Mensch benutzt seinen Verstand um das selber hinzukriegen.
        Es sollte doch wohl möglich sein den Sexualtrieb irgendwie zu modifizieren. Wenn man Frauen Testosteron beigibt führt das dazu, dass ihr Sextrieb steigt. Wenn man Männern Östrogene gibt, dass sie eine eher weibliche Sexualität an den Tag legen. Man müsste also letzten Endes nur herausfinden welches Hormon was auslöst und welche Kombination uns A Fortpflanzungsfähig hält und B nicht komplett die Arbeitsfähigkeit zerstört. Naja man könnte natürlich nicht die normalen Hormone nehmen, da testosteron bei den Frauen Krebs auslösen kann und Östrogen Männer sterilisiert.

        Letzten Endes wäre das aber imho eine bessere Lösung als einfach die Zivilisation aufzugeben. Wer nichts versucht, der wird Scheitern.

      • @Omti
        Es gibt bestimmt einfachere und ungefährliche Lösungen. Mein alter Vorschlag ist ja, dem oralen Kontrazeptivum für Frauen („Pille“) enthemmende und aphrodisierende Substanzen beizumengen und Pillen ohne diese Beimengung zu verbieten. Erst so kann die Pille ihren Zweck erfüllen, zu verhüten und die Bereitschaft für Sex zu erhöhen. Das Eine ist ohne das Andere nämlich witzlos. Derzeit senkt die Pille sogar das sexuelle Verlangen durch ihre hormonelle Wirkung. Mit der Verbreitung der neuen Pille könnten Frigidität und Hysterie effektiv behandelt werden. Frauen und Männer wären glücklicher.

      • Und ein Antidepressivum in Form von Sperma gibt es dann gratis dazu. Frauen, besonders Feministinnen, sind ja so humorlos und dauernd schlecht gelaunt. Vielleicht kann ihnen so geholfen werden.

      • Im Ernst? Sperma ist Antidepressivum?
        Eigentlich keine so blöde Idee mit dem Aphrodisiakum. Es wäre wahrscheinlich keine langfristige Lösung, da dieser Kram immer Nebenwirkungen hat, aber mittelfristig?
        Irgendwie wäre es cool mal von einer Frau angemacht zu werden 😀

        Allerdings wäre das keine Lösung für die „Whore Culture“ die du bereits in einem Blogbeitrag beschrieben hattest. Während das zwar den Sex vermehren würde, hätten wir nach wie vor das Problem mit dem Nachwuchs. Frauen von Aphrodisiaka abhängig zu machen kann ja nicht die Lösung sein.
        Im Schlimmsten Fall wollen sie dann die Pille gar nicht mehr absetzen…

  7. Ich hatte in den zurückliegenden Jahren hatte ich oft Einblick in die Verhältnisse in sozialen Institutionen.

    Korrektur: Ich hatte in den zurückliegenden Jahren oft Einblick in die Verhältnisse in sozialen Institutionen.

  8. Die Grünen werben also um mehr Damen in ihrer Partei.

    Sie haben vermutlich immer mehr Probleme mit ihrem Frauenstatut (http://www.gruene-partei.de/cms/files/dokbin/43/43470.satzungfrauenstatut.pdf) : §2 „… Ist die Redeliste der Frauen erschöpft, ist die Versammlung zu befragen, ob die Debatte fortgesetzt werden soll.“

    Die grünen Männer scheinen offensichtlich damit Probleme zu haben, warum nachgefragt werden soll, ob die Debatte weitergeführt werden darf, wenn sowieso nicht 50% Frauen da sind.

    Frau Roth wirbt mit „Wer nervt mehr als Claudia“. Das erinnert an den Spruch der Mutter Bavaria auf dem Nockherberg, bezüglich Frau Roth als Bond-Girl: „Ist Frau Roth geschüttelt oder verwirrt?“

    Was bleibt allerdings vom Selbstverständnis eines grünen Mannes? http://blog.gruene-nrw.de/2010/04/09/maennermanifest/

    Deren Spruch „Nicht länger Machos sein müssen!“ hat auf den grünen Damen kein Eindruck gemacht:
    Sie bleiben weiterhin „irgendein Kerl“, also Machos!

    Denn sie sind ja Träger der Erbsünde und werden nur im nächsten Leben von den grünen Frauen die Absolution bekommen.

  9. Wer Politik macht, ist egal. Wichtig ist, dass keine Politik mehr gemacht wird, dass die Institutionen des bürgerlichen Staates zerschlagen werden. Auch dabei ist fürs Resultat egal, wer dabei mitmacht.

    Ihr Schafe, in Wahlen stimmt ihr nur darüber ab, welches Gesicht eure Schlächter haben. Niemals steht die Schlachtung zur Wahl. Parteien rekrutieren das Personal, die neuen Gesichter, für solche Nichtwahlen. Wenn ihr irgendetwas ändern wollt, müsst ihr das System überwinden. Nieder mit der Demokratie!

    Wichtige Infos zum Wählen gibt es hier. Z.B.:
    – Die Wahl – Eine Sternstunde demokratischer Herrschaft
    – Wählen ist verkehrt! Alternativ wählen auch. Die Grünen: Endlich „Volkspartei“! Ökologisch. Sozial. Prokapitalistisch. Herrschaftsfähig.

  10. @ Zhen

    Nieder mit der Demokratie!

    Um die Demokratie zu zerschlagen müsste sie zuerst mal eingeführt werden.

    Wir leben in einer Plutokratie mit sinnentleerten Ritualen, die mit dem Begriff „Demokratie“ assoziiert werden.

    Wir leben in einem System, in welchem die „System- und Staatskritiker“ vom Staat alimentiert werden (!) Idealtypisch dafür steht, um nur mal ein Beispiel unter vielen anzuführen, die Heinrich Böll Stiftung, die zu fast 100 % vom Staat finanziert wird und deren wichtigstes Anliegen scheint die Marginalisierung jeder sich basisdemokratisch organisierenden ausserparlamentarischen Opposition zu sein, sei es die Männerrechtsbewegung, seien es die Piraten. Es gilt die Agitprop-Faustregel: Andersdenkende = Nazis.

    Die politische Klasse fürchtet um ihre Pfründe. Die Parteien sind die Interessensvertretung der erwähnten Parasitenklasse, die sich bei allen weltanschaulichen Differenzen doch darin einig sind, dass sie ein Recht auf Parasitismus hätten.

  11. Ich finde es immer wieder höchst bemerkenswert, wie es offenbar niemand auffällt, dass es in der ganzen Quotendiskussion immer nur um Führungspositionen geht, um Vorstandsposten oder politische Mandate usw.

    Was z.B. die Putzfrauen verdienen ist demgegenüber offenbar weit weniger wichtig.

      • Ist mir schon klar; mich wundert nur, dass das ganze niemandem auffällt.

        Oder will man evtl. einen „trickle-down-Effekt“ unterstellen, nachdem etwa irgendwann auch die Putzfrauen mehr verdienen, wenn erstmal genug Frauen im Vorstand sitzen? Das würde natrülich voraussetzen, dass Frauen prinzipiell uneigennütziger wären, als Männer.

      • Teilweise wird dies unterstellt, ja. Viele Feministinnen würden auch sagen, dass ein Aufbrechen der homosozialen Strukturen mehr Sensibilität und mehr Gerechtigkeit bringt, was ja noch einigermaßen plausibel ist.

        Die konsequente Forderung wäre ja eigentlich nicht, möglichst viele Frauen in Machtpositionen des „Patriarchats“ zu installieren und sie somit an dieses anzupassen – sondern klassische Frauenberufe mit mehr Verantwortung und gesellschaftlicher wie monetärer Anerkennung auszustatten.
        Aber diese Forderung wäre wohl zu wenig populär und mehrheitsfähig.

      • Sicher; die Forderung nach Quoten bleibt ganz innerhalb des neoliberalen politischen Paradigmas, weshalb sich ja auch bei der CDU auf relativ positive Resonanz stößt. Frau Von der Leyen setzte sich vehement für die Frauenquote ein, und ebenso vehement gegen den Mindestlohn.

        Sehr interessant, was Walter Benn Michaels zum Zusammenhang von „Diversity“ und Neoliberalismus schreibt:

        http://www.newleftreview.org/?view=2731

    • @ El_Mocho

      it is that making these markers the privileged object of grievance entails thinking that, if only more women could crash through the glass ceiling and earn the kind of money rich men make, or if only blacks were as well paid as whites, America would be closer to a just society.

      Walter Benn Michaels führt aus, was ich schon öfters angesprochen habe: Die „real existierende Linke“ orientierte sich an den sozialen Klassen (definiert durch Einkommen und Vermögen) als erste politische Kategorie, um ihre Klientel zu identifizieren. Die Kategorien der sozialen Klassen wurden mittlerweile durch „race“ und „gender“ ersetzt.

      Worse: it is not just that the inequality remains intact but also—since it is no longer produced by discrimination—that it gets legitimated. Apparently American liberals feel a lot better about a world in which the top 20 per cent are getting richer at the expense of everyone else, as long as that top 20 per cent includes a proportionate number of women and African-Americans.

      So ist es. Ich spreche daher manchmal von der „klassischen Linken“ im Gegensatz zur neuen (New Left), die offensichtlich kein Problem mit der Verarmung grosser Teile der Bevölkerung hat, solange diese Armut „gerecht verteilt ist“. Das Geschrei nach der Frauenquote für hochdotierte Vorstandsposten, die von links bis rechts Befürworter findet, belegt die These, dass „New Left“ mit der von mir „klassische Linke“ genannten politischen Kraft nur mehr wenig gemeinsam hat. Die „gerechte Plutokratie“, das ist „New Left“.

      Walter Benn Michaels ist für mich ein „Bruder im Geiste“. Danke für den Link.

      • Wenn du mal nach seinem Namen googelst findest du zahlreiche Artikel, in denen er den Paradigmenwechsel der Linken von der Einkommensverteilung hin zu Identitätsfragen untersucht.

      • Es ist schlicht und ergreifend lächerlich das weder die Staatsmedien noch die privaten Medien darauf Anspringen, dass da Leute allen ernstes eine öffentliche Debatte über die Geschlechtsverteilung in der Führungskaste der Republik führen. Ganz im Gegenteil, diese Fata Morgana Debatte wird sogar noch als irgendwie Weltbewegend dargestellt. Eigentlich kann es mir persönlich scheiss egal sein, ob die Personen in den Aufsichtsräten Muschis oder Penisse haben. Ich werde nie eine davon sein.
        Viel mehr von Relevanz wäre wieso Berufe in denen vor allem Frauen arbeiten schlecht bezahlt werden.
        Warum haben wir immer noch keinen Mindestlohn? Wenn man wirklich Frauen helfen wollte, dann müsste man einfach dafür sorgen, dass deren Jobs besser bezahlt werden.
        Wer glaubt, dass Muschi Stinkreich von Etepetete im Aufsichtsrat irgendwas für Chantal Prollette tut, der hat doch einen an der Meise.

        Was soll ich denn von „linken“ Parteien halten, denen es wichtiger ist, dass gender, sexualität und „race“ ausgeglichen unter den Stinkreichen vertreten sind, als dass es den Leuten unten besser geht? Da kann ich dann auch gleich die Nazis wählen. Die labern auch nur und setzen ihre Scheissideologie durch.
        Naja immerhin gibt es Piraten, doch was darf man sich in der Richtung von einer liberalen Partei erhoffen?

      • Eigenariger weise kommt niemand auf die Idee zu fragen, wieviele % der Männer denn Aufsichstratsposten oder Abgeordnetenmandate haben. Das wären wahrscheinlich noch deutlich weniger, als Frauen in den Vorständen von DAX-Unternehmen.

  12. Ich finde es nach wie vor erstaunlich, wie breit die Anerkennung des unihinterfragten Dogmas ist, nach dem Frauen dieselben Interessen haben und im selben Maße nach Macht und 80-Stunden-Jobs streben wie Männer.
    Dabei zeichnet die Realität doch ein für jeden Otto Normalbürger ersichtlich ein vollkommen anderes Bild.
    Während die Problematik der positiven Diskriminierung noch durchaus im Bewusstsein und auch im Diskurs vorhanden ist, wird wohl von den meisten uninformierten Quotensympathisanten gar nicht mehr erkannt, dass diese Annahme den Forderungen zugrunde liegt (da sie ja meist auch gar nicht im Zuge dessen formuliert wird)
    Die meisten Menschen, die eine Quote befürworten (also nicht Feministen), würden doch bei Nachfrage bejahen, dass es Geschlechtsunterschiede bei Neigung, Berufswahl und Karriereplanung gibt -> was Quotenforderungen erstmal größtenteils hinfällig werden lassen müsste..

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