Patriarchaler Feminismus

Auf dem Blog „Feminist Critics“ wird ein Fall dargestellt, indem es ein feministischer Blog gut fand, dass ein Mann den Männern, die Frauen schlagen, Gewalt androhte. Dazu schreibt man dort:

It seems to me that this is a classic example of what I’ll call “patriarchal feminism”: the easy and unprincipled embrace of patriarchal double standards so long as those double standards operate for women’s benefit.

Patriarchal feminism is not the same as gynocentric feminism, but is properly seen as a subset of it. It is a particularly glaring example of the inegalitarian tendencies of gynocentric feminism in that it deploys or endorses specifically patriarchal approaches in order to improve or sustain women’s quality of life, even though those approaches are often explicitly sexist.

Ich denke auch, dass sich Teile des Feminismus gerne diesem Doppelstandard bedienen (wenn ich auch die Bezeichnung als patriarchalischen Feminismus ironisch, aber dennoch unpassend finde).

Dass ist zB der Fall wenn Männern vorgehalten wird, dass sie Versager sind (was ja eine Betonung der Versorgerrolle und des Statusgedankens ist) oder „echte Männer“ dies oder das nicht tun.

Zum konkreten Fall heißt es dann zu einem besseren Ansatz:

If one wanted to formulate a non-sexist rule about violence, it seems to me it would have to be something along the lines of, “A physically stronger person should never strike a physically weaker person.” Perhaps some exception should be built in to allow for ‘outside of outrageous verbal or emotional provocation,’ but that would certainly open up a thorny can of worms (to torture a metaphor).

Of course, a rule that ‘the strong must never strike the weak’ would completely undercut the foundation of the violent male dominance hierarchy on which patriarchy is generally built.

Und ohne diese Dominanzhierarchie geht eben auch das Feindbild flöten. Da ist es besser sich den Mann als Aggressor zu erhalten und selbst sexistisch zu sein.

Digit Ratios bei verschiedenen Völkern

In dem Buch „The Finger Book“ von John Manning findet sich eine Graphik, die die Digit Ratio verschiedener Völker (im Schnitt natürlich) wiedergibt:

Zur Erklärung der Digit Ratio noch einmal der Hinweis: Um so niediger die Zahl, um so höher der pränatale Testosteronspiegel. Die Unterschiede sprechen dafür, dass diese nach der Auswanderung aus Afrika aufgetreten sind, also sich innerhalb der letzten 40.000 Jahre entwickelt haben.

Manning vermutet einen Zusammenhang mit den jeweiligen Heiratssystemen: Um so weniger monogam eine Kultur lebt, um so eher fördert sie intrasexuelle Konkurrenz, die wiederum gut mit einem hohen Testosteronspiegel in Verbindung zu bringen ist.

Interessant ist, dass gerade in Asien die Digit Ratio so männlich ist. Vielleicht erklärt dies auch die (angeblich) höheren Mathematikfähigkeiten von Asiaten.

Diese sollen jedenfalls bei einer höheren Digit Ratio auch besser ausfallen:

This study found evidence that female pre-service teaching students who were inclined toward mathematics exhibited smaller, more masculine, digit ratios than those who were not as mathematically inclined. The right-hand 2D:4D ratios of the female pre-service teaching students who had a mathematics major or minor as their chosen field of study were compared to the right-hand 2D:4D ratios of the female pre-service teaching students who did not have a mathematics major or minor as their chosen field of study. The 2D:4D ratios of those with the mathematics major or minor was found to be statistically significantly less than those without. Please note that causality is not claimed, merely correlation. The masculinizing effect that high prenatal testosterone exposure (low right 2D:4D) has on the brain has been linked to higher numerical intelligence [6]and spatial ability [5]. Seemingly, those with higher numerical intelligence and spatial ability would show more aptitude towards mathematics, and hence be more inclined to focus their studies in those areas which rely more heavily on mathematical ability. In pre-service teaching students, this ability might influence the students’ choice of major, either towards a mathematics focus for those with higher mathematics ability, or towards another, non-mathematics focused specialty for those with lower mathematics ability.

Quelle: Correlation Study between Second/Fourth Digit Ratio, Number of Older Brothers and Mathematics Inclination in Female Pre-service Teachers

Es wäre zu vermuten, dass dieser Effekt auch auf einer Völkerebene feststellbar ist. Bei Bevölkerungen mit sehr weiblichen Digit Ratios wäre zudem davon auszugehen, dass die Geschlechter in diesen Bereichen dichter zusammenrücken. Natürlich ist die Digit Ratio nur ein Kriterium. Zu Bedenken wären neben kulturellen Faktoren auch der postnatale Testosteronspiegel. Eine genaue Aufschlüsselung dieser Kriterien und eine Übersicht über daraus resultierende Eigenschaftsausprägungen könnte sicherlich interessant sein.

Die weibliche Frage nach der Schönheit anderer Frauen in einer Beziehung


Ich schaue mit einem Paar Fernsehen. Sie hat ein paar Kilos zu viel auf den Rippen für das gängige Schönheitsideal. Im Fernsehen kommt eine Werbung für das „Playboy-Parfüm“, indem ein paar schlanke, knappbekleidete Frauen mit Hasenohren auftreten.
Sie: „Findet ihr die sexy?“
Er hat leichte Panik. Vermientes Gebiet, das ist jedem Mann klar. Ich sage so etwas wie: „Wie kann man was gegen Hasenohren haben?“ um es etwas abzufangen.
Wenig später kommen andere sexy, schlanke Frauen, diesmal ohne Hasenohren.
Sie wieder: „Und die? Sind die sexy?“
Er windet sich um eine Antwort herum.
Irgendwie mögen Frauen diese Frage. Männer, jedenfalls nach meiner Kenntnis, überfällt bei dem Anblick eines durchtrainierten Männerkörpers nicht der Wunsch, die neben ihnen sitzende Freundin zu fragen, ob sie den sexy finden würden, sie akzeptieren, dass er besser aussieht und das man nicht in allen Punkten haben kann, was man will. Sie haben es in diesem Zusammenhang vielleicht auch einfacher, weil Frauen eher auf die gefühlsbetonte Ebene abstellen können und glaubhafter als Männer so etwas sagen können wie „Klar sieht der geil aus, aber ich liebe dich, und deswegen will ich mit keinem anderen Mann schlafen“als Männer, die die Frage instinktiv logisch beantworten: „Ja, sie sieht hervorragend aus. Sie ist schöner als du. Ich würde gern mit einer Frau mit einem solchen Körper schlafen“. Weil Frauen die Antwort eher gefühlsbetont beantworten können, fällt ihnen das Dilema in dem der Mann steckt vielleicht gar nicht so auf. Die Frage dürfte aber auch einiges an Shittestfaktor in der Frau ansprechen.
Dabei fällt mir immer wieder auf, dass solche Fragen von hübschen Frauen, die der Schönheitsnorm entsprechen, viel leichter zu beantworten sind.
Man kann einfach bestätigen, dass sie hübsch sind und löst damit keine Sinnkrise aus, weil der Abstand zu ihnen geringer ist.
Dort bietet sich dann zB ein simples „Agree and Amplify“ an: „jetzt wo du es sagst, die Blondine ist nicht schlecht. Meinst du bei RTL haben sie ihre Nummer?“. Mit einem Grinsen natürlich.
Sagt man das bei einer Frau, die etwas unsicherer bezüglich ihreres Körpers ist, dann ist es natürlich gemein. Eine schönere Frau nimmt es als bestandenen Shittest/Flachs.

Machtmittel im Diskurs: Diskussionsbereitschaft

Kathrin schreibt auf ihrem Blog „The Leftist Elite“ dazu, wie man aus feministischen Kreisen darauf reagiert hat, dass sie mit mir eine Diskussion führen will und wie man allgemein zu wenig Diskussionswille in diesen Kreisen zeigt

Der zweite Grund warum das Netz kein „politisch“ kann, ist dieses ewige Rumgeflausche und Liebgehabe. Ich nehme mich da jetzt mal nicht aus: Es allen Recht machen wollen. Dorobaer und Schmidtlepp. Oder Stephan Urbach und Guttenberg. Das ist wie der fehlende Dislike-Button auf Facebook. „Hallo, ich sehe das komplett anders, als du! Wollen wir das mal in einer hitzigen Diskussion ausbattlen? Hätt ich voll Bock drauf.“ – habe ich fast noch nie gehört. Zuletzt kam so etwas Ähnliches von Christian, der Alles-Evolution-Schreiber. Und ja: ich setze mich gerne mit der „anderen Seite“ auseinander. Das ist nämlich politisch! Aber sofort kam über twitter die Maßregelung, dass ich „mit *dem*“ ernsthaft eine Auseinandersetzung führe – also nä…!

Das ist die neue Netzhygiene: Ich lasse niemanden in mein kleines Flauschi-Paradies, der meine Inhalte infrage stellt. Es ist auch völlig unmöglich, zumindest mancher-internet-orts, noch irgendeinen inhaltlichen Disput zu führen. Die Moralkeule hängt gleich drüber und *boing* hat‘se dich. Denn es gibt mittlerweile ganz schön viele etablierte Tabus. Blabla-ismen überall!

Ich stimme ihrer Meinung, dass man bei unterschiedlichen Auffassungen diskutieren sollte, um zu sehen, welche Gegenargumente es gibt und ob die eigene Meinung schlüssig ist, voll zu.

Mir scheint allerdings auch die Gegenauffassung innerhalb des dortigen Theoriegebäudes durchaus stimmig:

Zwei Grundannahmen des Poststrukturalismus sind:

  • es gibt keine obkjektive Wahrheit, sondern nur den Diskurs
  • im Diskurs geht es immer um Macht bezüglich des Diskurses

Nimmt man diese Einstellung, dann kann man vertreten, dass man mit jedem Diskurs mit der Gegenseite dieser Raum gibt, Einfluss im Diskurs zu gewinnen. Wer sich nicht auf einen Diskurs einläßt, der kann auch keinen Raum frei geben. Da es keine objektive Wahrheit gibt, wäre eh davon auszugehen, dass alle Argumente nur Ausdruck des Diskurses sind, in diesem entstanden sind und damit der Ideologie des jeweiligen Forschers entsprechen. Da die „biologische Geschlechterforschung“ nach dieser Auffassung dann eben patriarchalisch ist oder zumindest der hegemonialen Männlichkeit zuarbeitet (Beweis: Sie vertritt andere Auffassungen als der Genderfeminismus) ist das was dort vorgebracht wird egal, da die Meinung nicht in den Diskurs gelangen soll, muss man sie ausblenden.

Dagegen könnte man anführen, dass man mit der Eröffnung eines Diskurses ja wieder andere Schichten anspricht, die vorher vom „biologischen Diskurs“ vereinnahmt waren. Aber das würde natürlich die Auffassung verlangen, dass es in der Sache um Argumente geht, die eigene Auffassung die besseren Argumente hat und es darauf ankommt. Wenn man aber vertritt, dass es keine objektiven Fakten gibt, dann gibt es auch keine besseren Argumente. Es gibt nur besser konstruierte Wahrheiten. Was man anscheinend dem Patriarchat durchaus zutraut. Also bringt eine Debatte nichts, sondern ist sogar eher schädlich.

Schade eigentlich.

Ich biete noch einmal eine Debatte an und freue mich auch auf die mit Kathrin, die gerade „Gehirn und Geschlecht“ liest und danach darüber diskutieren möchte, was ich sehr begrüßenswert finde.

 

Flirten in Deutschland

Ich hatte es hier schon einmal kurz als Thema in dem Artikel „Die Deutschen flirten sehr subtil„. Ein Bericht in der Zeit haut in die gleiche Kerbe:

Eine Frau anzuflirten wird hierzulande so verstanden, als würde man sie nur als Sexobjekt betrachten oder sie zum Sexobjekt »reduzieren«. Achtung, Deutschinnen und Deutsche, hier kommt eine erschütternde Wahrheit: Natürlich denkt jeder Mann, der flirtet, zuerst an Sex. Und danach, eventuell, an gemeinsame Diskussionen. Ist das so schlimm? Verhindern diese schmutzigen Gedanken, dass man sich verlieben kann? Nicht, dass ich wüsste. (…)

Der deutsche Mann denkt ständig daran, was die Frau denken könnte; dass sie die Augen verdrehen könnte, dass sie gar nicht reagieren könnte, dass sie ihn blöd finden könnte oder unpassend oder weiß der Himmel was. Der deutsche Mann definiert sich über die Erwartung der Frau, oder besser gesagt, er ist nicht er selbst, sondern der Spiegel dessen, was er glaubt, dass die Frau sich wünscht. Um die deutsche Flirtkultur zu verstehen, muss man ein Spezialist der Spieltheorie sein. Als wäre alles nicht schon kompliziert genug.

Und dann weiter:

Ah. Ich höre den Aufschrei, den das Wort »erobern« auslöst! Erobern sei ein Wort, das aus der Zeit vor der Frauenbewegung stamme. Indem ich hofiere, übe ich eine Gewalt aus, indem ich eine Frau in ein Verhältnis einbinde, das sie vielleicht gar nicht möchte. Und ich tue es, nur weil ich ein Mann bin. Also ist der Flirt ein Ausdruck der männlichen Dominanz.

Das war sicherlich so in der Vergangenheit – aber heute? Eine Frau wird nicht verführt, sie lässt sich verführen – dieser feine Unterschied ist von allergrößter Wichtigkeit, denn vom Objekt wird die Frau zum Subjekt ihres eigenen Schicksals. Und es wäre vielleicht auch hier langsam Zeit, dass einige Damen verstehen, dass ein Flirt längst nicht der Ausdruck irgendeiner männlichen Dominanz oder sexuellen Belästigung ist, sondern die Einladung zum Tanz auf Augenhöhe.

Es scheint mir in der Tat nötig zu sein, wieder ein gesunderes Verhältnis zum Flirt zu entwickeln. Den Flirt als Spaß zu verstehen. Sich etwas Leichtigkeit anzugewöhnen.

Von beiden Seiten.

„Warum ich gerne ein Sexist bin“

In dem Blog „Unterambitioniert“ berichtet dieLilly über ihren Kontakt mit Feministinnen:

Sie bringt mehrere Beispiele, wo sie die Ansichten dieser (klassischer Genderfeminismus) einfach übertrieben findet. Eines ist zB die Reaktion auf einen Mann, der ihr die Tür aufgehalten hat:

„Wie kannst du es zulassen, dass ein MANN dir die Tür aufhält?“

Bitte was? Habe ich richtig gehört? Ich frage nach.

„Ja! Und dann bedankst du dich auch noch so artig. Als ob du die Tür nicht selber hättest aufmachen können. SO zementierst du die Unterwürfigkeit des weiblichen, schwachen Geschlechts:“

Ich hätte es bei einem einfachen „aha!“ belassen sollen. Aber ich musste ja nachhaken. Sagte, dass ich mich auch bedankt hätte, wenn mir eine weibliche Mitstudierende die Tür aufgehalten hätte, dass ich da nicht nach Geschlechtern unterscheide, sondern es eine Frage der Höflichkeit ist.

Sie sagt, dass sie das nicht glaube, und dass mein Denken und Handeln bestimmt ist von der patriarchalischen Gesellschaft in der ich aufgewachsen bin. Ich solle doch in Zukunft darauf achten, mir von einem Mann nicht mehr die Tür aufhalten zu lassen.

Die Frage, ob Frauen mir die Tür aufhalten dürfen, bejahte sie.

Ich würde behaupten, der Gendermensch hat mich grade zum diskriminierenden Handeln aufgefordert.

Ihr Fazit:

Hört endlich auf, in allem und jeden einen Feind zu sehen. Hört endlich auf, mit eurem oft viel zu lächerlichen Auftreten euer im Kern solides Anliegen zu zerstören. Denn dieses lehnen wohl die Wenigsten ab. Aber reflektiert vielleicht das ein oder andere Mal euer Vorgehen. Ich sage nicht, dass sexistischem Verhalten nicht entgegengewirkt werden sollte. Aber wenn ihr die ganze Zeit mit einem imaginären „Sexismus“-Stempel herumläuft und diesen jeden aufdrückt, der euch zufällig über den Weg läuft, könnte das etwas…kontraproduktiv sein.

Sympathie ist keine Frage des Geschlechts. Und jegliche Sympathie verspielt ihr, wenn ihr mir oder anderen sexistisches Verhalten unterstellt, wo keines ist.

Ein lesenswerter Artikel. Es macht deutlich, dass man für Feminismus im Sinne einer Gleichberechtigung sein kann, aber das übertriebene des Genderfeminismus ablehnen kann und es macht auch deutlich, wie diese Art von Feminismus auf andere Leute wirkt.

Nämlich vollkommen übertrieben.

„Frauen gehören in den Haushalt und zu den Kindern“ vs. „Frauen sollen ihren Unterhalt selbst verdienen“

Ein Widerspruch, der angeblich bei der Männerbewegung bestehen soll, ist dieser

  • auf der einen Seite wird (im Rahmen eines konservativen Weltbildes) verlangt, dass Frauen im Haushalt und bei den Kindern tätig sind und die Folgen der modernen Welt daran festgemacht, dass beide Elternteile berufstätig sind (gemeint ist aber dann in diesem Bild, dass vorgeworfen wird, dass die Mutter berufstätig ist). Es werden Schreckensszenarien unterbetreuter Kinder entworfen, die keinen Halt mehr in der Familie haben und gefragt, warum man dann überhaupt Kinder bekommt.
  • auf der anderen Seite wird dann für den Fall einer Scheidung erwartet, dass die Frau keinerlei Unterhaltsansprüche geltend macht oder hat und umgehend ihr eigenes Geld verdient. Es wird zudem den Frauen vorgehalten, nicht hinreichend Karriere zu machen und die Versorgerrolle an den Mann abzugeben.

Zunächst muss man da natürlich das Standardargument bringen, auf das sich auch der Feminismus gerne beruft: Es gibt nicht DEN Maskulismus. Es gibt auch dort Strömungen. Die Einen sind konservativ eingestellt und vertreten entsprechende Werte, was Familie und Kindererziehung angeht. Die Anderen haben vielleicht mit konservativen Werten ebenfalls nichts am Hut und treten daher für eine umfassende Berufstätigkeit der Frau und etwa eine Kindererziehung über Dritte ein.

Das dürfte im Feminismus nicht anders sein, denn auch hier gibt es einen Zweig, der meint, dass eine Mutter Anrecht auf eine Vollversorgung hat und die diesbezüglichen Rechte ausgeweitet werden sollten und es gibt diejenigen, die meinen, dass man alles dafür tun sollte, die Mutterrolle abzuwerten und eine Berufstätigkeit für Frauen zu fördern und gesellschaftlich zur bevorzugten Wahl zu machen.

In beiden Lagern gibt es auch Personen, die beide Auffassungen in den extremen miteinander vereinbaren zu können meinen.

Bei Maskulisten ist das der oben angesprochene Widerspruch, bei Feministen dann ein Abstellen auf ein Wahlrecht ohne Berücksichtigung der betriebswirtschaftlichen Folgen: Um so weiter die Mutterrechte und die Wahlmöglichkeiten, um so unattraktiver ist es Frauen in Spitzenpositionen zu bringen, weil diese dann evtl. auf dem Weg dahin die entsprechenden Rechte wahrnehmen und die Investition umsonst war.

Aus meiner Sicht muss man sich das dahinter stehende Spannungsfeld realistisch bewußt machen:

  • mehr Kinderbetreuungsrechte bedeutet weniger Frauen in Führungspositionen
  • das die Menschen entsprechende Aufteilungen vornehmen bedeutet finanzielle Einbußen, bei dem, der seinen Job reduziert und macht diesen evtl abhängig von finanzieller Unterstützung.
  • finanzielle Unterstützung, insbesondere nach einer Trennung, ist eine besondere Last, die angemessen ausgestaltet werden muss,

Innerhalb dieser Parameter muss man einen Ausgleich zwischen den Geschlechtern und den von ihnen gewählten Lebenswegen finden.