Selbstbewußtsein, Attraktivität und Geschlecht

Ein interessanter Artikel zu den Auswirkungen von Selbstbewußtsein auf die Begehrlichkeit einer Person:

The provision of information appears to be an important property of self-esteem as evidenced by previous research concerning the status-tracking and status-signaling models of self-esteem. The present studies examine whether there is an implicit theory of self-esteem that leads individuals to assume targets with higher levels of self-esteem possess more desirable characteristics than those with lower levels of self-esteem. Across 6 studies, targets with ostensibly higher levels of self-esteem were generally rated as more attractive and as more desirable relationship partners than those with lower levels of self-esteem. It is important to note, however, that this general trend did not consistently emerge for female targets. Rather, female targets with high self-esteem were often evaluated less positively than those with more moderate levels of self-esteem. The present findings are discussed in the context of an extended informational model of self-esteem consisting of both the status-tracking and status-signaling properties of self-esteem.

Quelle: An Implicit Theory of Self-Esteem: The Consequences of Perceived Self-Esteem for Romantic Desirability

Ich vermute, die feministische Interpretation wäre einfach: In einem Patriarchat sind selbstbewußte Frauen eben nicht sexy, weil es gegen ihr Rollenbild verstößt und dieses so ausgeformt ist, dass Frauen klein gehalten werden.

Mich überzeugt eher eine evololutionsbiologische Betrachtung: Danach ist Selbstvertrauen eine Zeichen einer hohen Position oder guten Fähigkeiten (aus denen heraus Selbstvertrauen entsteht), was es bei Männern sexy macht. Zuviel Selbstvertrauen bei einer Frau bedeutet aber aus Sicht des Mannes, dass sie sich selbst einen sehr hohen Status zuweist und deswegen weniger zufrieden mit ihm sein wird / höhere Anfoderungen an ihn stellen wird und vielleicht bereits deswegen seine Werbekosten nutzlos investiert sind (oder noch schlimmer: Versorgungsleistungen in ein Kind eines anderen investiert werden).

Aus der Studie dazu:

The implicit theory of self-esteem is consistent with the idea that self-esteem may play a role in transferring information about social status between the individual and one’s social environment. The most widely studied informational model of self-esteem is the sociometer model developed by Leary and his colleagues (Leary and Baumeister, 2000; Leary and Downs, 1995). According to the sociometer model, self-esteem has a status-tracking property such that an individual’s self-esteem is dependent on his or her level of relational value. The sociometer model proposes that self-esteem is an evolutionary adaptation that allows individuals to monitor the degree to which they are valued by others (i.e., information is being conveyed from the social environment to the individual; Leary, 1999, 2005; Leary, Haupt, Strausser, and Chokel, 1998; Leary and MacDonald, 2003). According to the sociometer model, self-esteem is analogous to a gauge that alerts the individual to either gains in his or her relational value (accompanied by increases in self-esteem) or losses in one’s value (accompanied by decreases in self-esteem; Leary, 2004). Leary and Downs (1995) suggest that our level of self-esteem serves as an indicator of our current level of relational value in much the same way that the fuel gauge on the dashboard of our car provides us with information concerning how much fuel remains in our fuel tank. If our relational value decreases, then we should also experience a decrease in our state self-esteem that motivates us to engage in compensatory behaviors (e.g., being nicer to those in our social environment) in order to increase our relational value and, consequently, our self-esteem.

Hier wird das Verhältnis von Status und Selbstvertrauen angesprochen. Heute kann man beides einfacher von einander abkoppeln, aber in einer festen Gruppe von Menschen wird dies wesentlich schwieriger gewesen sein.

Die Studie weiter:

The exceptions to the general pattern appear to have different implications for women than for men. The first exception was that when men rated female targets, self-esteem had an impact on attractiveness ratings such that women with moderate self-esteem were perceived to be more desirable than those with low or high self-esteem. That is, moderate levels of self-esteem may be optimally attractive for women. One possible explanation for this pattern is that men may be somewhat intimidated by women with high self-esteem. The second exception was that women with high self-esteem did not receive more positive evaluations than women with moderate self-esteem on the dimensions of Attractiveness-Vitality and Overall Mate Value (Study 3). In contrast to the findings for men, this suggests that the avoidance of low self-esteem may be more important for women than the attainment of high levels of self-esteem. This may result in women being less selective than men with regard to the effect that a potential romantic partner may have on one’s self-esteem. That is, men may be looking for partners who enhance their self-esteem, whereas women may simply be trying to avoid partners who make them feel bad about themselves. The third exception for women was that those with high self-esteem were given lower ratings on the Warmth-Trustworthiness dimension than women with either low or moderate levels of self-esteem (Study 3). One implication of this finding is that women with high self-esteem may actually be perceived somewhat negatively on certain dimensions. This is consistent with the results of Zeigler-Hill and Myers (2009) which found that a subset of participants were less likely to consider voting for Hillary Clintons during the 2008 presidential primary contests if they believed she had high levels of self-esteem. Taken together, the present studies suggest that self-esteem may have different implications for the perception of men and women such that men with high levels of self-esteem are generally assumed to possess a range of desirable traits, whereas women with high self-esteem may tend to receive somewhat mixed evaluations.

Die Studie wirft einige Probleme für Frauen auf. Im Geschäftsleben kann zum einen erwartet werden, dass sie Selbstbewußtsein ausstrahlen. Gleichzeitig kann sie das wieder unattraktiver machen, was auch bei ihrer sonstigen Bewertung eine Rolle spielen kann. Es wäre interessant noch einmal eine weitere Studie zu sehen, die all diese Aspekte abdeckt.

13 Gedanken zu “Selbstbewußtsein, Attraktivität und Geschlecht

  1. Dazu könnte man wieder so einiges sagen.
    Generell habe ich mir für Beziehungsanbahnungsmuster folgenden Merksatz erstellt, und der passt eigentlich fast immer :
    Frauen wählen ihre Partner funktionell, Männer wählen emotional-visuell.

    Auf den o.g. Sachverhalt umgelegt bedeutet das :
    Sie hofft, dass er mit dem erhöhten Selbstbewußtsein die Kämpfe beider im Außenverhältnis ausficht, während er im Innenverhältnis sanft wie ein Lamm ist. (er funktioniert in ihrem Sinne).

    Er hingegen weiß genau, daß ihr die Beißhemmung in Bezug auf ihn fehlt, d.h. die volle Aggression, die sich aus dem übersteigerten Selbstbewußtsein ergibt sich in der Beziehung auch auf ihn richten wird.
    Dieser Ausblick kann durch visuelle Reize nicht kompensiert werden.

    Evolutionär könnte man sagen : Frauen habe nie gelernt Macht auch verantwortlich einzusetzen, weil sie tendenziell eher weniger davon hatten.
    Daher fehlt das auch in ihrem Verhaltensrepertoire, es hat sich in den Genen nicht niedergeschlagen.

  2. @ Clochard

    Interessante Überlegung.

    Allerdings erscheint mir mittlerweile jede Überlegung interessant, die halbwegs plausible Gründe liefert, Frauen zu teeren und zu federn, Folge der seit Jahrzehnten laufenden, pervasiven Dämonisierung und Diffamierung von Männichkeit, die bei mir mittlerweile die letzten Reserven guten Willens gegenüber Pauerwummen aufgezehrt hat mit Ausnahme derjenigen, die ich persönlich gut kenne, von denen ich weiß, was sie für mich zu tun bereit waren/sind, denen ich mich persönlich verpflichtet fühle in einem Do-ut-des-Prozess.

    Aber jenseits dieses Personenkreises reagiere ich auf Frauen mittlerweile eher übelläunig.

    Getreu der Devise Strombergs: „Büro ist Krieg!“

    Ansonsten bestätigen diese Studien das Muster, dass besonders „männliches“ Verhalten die Attraktivität von Frauen eher mindert als steigert.

    So gewinnen statushohe Männer an Aufmerksamkeit bei Frauen und Männern, statushoe Frauen dagegen nicht.

    Klicke, um auf ep06328341.pdf zuzugreifen

    Männer werden von Frauen erotisch „belohnt“, wenn sie Status gewinnen, vulgo Karriere machen, also demonstrieren, dass sie gute Beschützer und Versorger sind.

    Frauen erwarten wohl mehrheitlich instinktiv nach wie vor, dass sie von Männern beschützt und versorgt werden.

    Zumindest sollen Männer, die ihrer „würdig“ sein wollen, dies können, selbst wenn sie diese „Dienstleistung“ gar ncht brauchen.

    Umgekehrt wollen Männer wohl geanuso instinktiv eine Frau, die sie beschützen und versorgen können.

    Eine zu selbstbewusste Frau, die unbewusst signalisiert „Ich brauch‘ Dich nicht“, schreckt da ab, erlaubt einem Mann nicht die Freude, sich gebraucht zu fühlen.

    Außerdem wird ein erfogreicher „Statusjäger“ von seiner hormonell-psychischen Konstitution her ein eher mäßiger Kinderkümmerer sein, sich also eher eine Frau suchen, die ihm den Rücken frei hält, eher keine Karrierefrau, die selbst auf Statusjagd geht.

    Das ist nicht der Typ Mann, der „Rückenfreihalten“ auf seinem Angebotstablett hat.

    Umgekehrt ist die „männlche“ Statusjägerin immer noch weiblich genug, um sich hypergam zu orientieren, also einen Mann zu begehren, der nach Möglichkeit auch noch von ihr als Schützer und Versorger angesehen werden kann.

    Je höher sie die Stufenleiter hinaufgeklettert ist, desto weniger Männer, die in ihr „Beuteschema“ passen, findet sie vor.

    Zumal sie ja auch älter wird und ein statushoher Mann dann lieber eine 25-30jährige Kümmererin wählt als eine 40-45jährige Statusjägerin auf seiner Stufe. Er hat ja keine Mühe, eine Frau in diesem attraktiven Alter anzulocken.

    Der statusniedrige bescheiden-junge Kümmerer ist aber wiederum für die Statusjägerin nicht attraktiv genug, die denkt (Hypergamie!), sie habe doch wohl Bessres verdient als so ein Weichei, für das sie auch noch sorgen und zahlen muss.

    Schließlich bemisst sie ihren Wert als Frau, den Grad ihres Begehrtwerdens, mmer noch auch an dem, was ein Mann für sie zu „zahlen“, in sie zu investieren bereit ist.

    Das wird der Grund sein, warum Karriere die Chance von Frauen auf erfolgreiche Fortpflanzung massiv senkt, Karriere bei Männern die Chance auf Fortpflanzung massiv erhöht.

    So laufen Karrierefrauen in die evolutionäre Sackgasse.

    Fehlende öffentliche Kinderbetreuung kann diesen Unterschied meiner Ansicht nach nicht erklären, denn wir reden hier ja über ein Stratum, für das schon in mittleren Positionen das Finanzieren privater Betreuung möglich sein sollte.

    Zumal dann, wenn diese Frauen einen statusniedrigeren Mann wählten, der ihnen den Rücken frei zu halten bereit wäre.

    Und nur dort „unten“ könnten sie solche Männer finden.

    Aber den zu finden ist natürlich auch wiederum schwieriger für eine Frau, weil Status sie bei Männern nicht unbedingt attraktiver macht.

    Eher im Gegenteil.

    Es ist der Unterschied in den Begehrensweisen („jung, schön, lieb“ von Seiten der Männer – „eindrucksvoll, potent“ von seiten der Frauen), der die Geschlechter in ihren Rollen festbannt, der Gleichstellung in Freiheit verhindert.

    Wenn Frauen nicht lernen, statusniedrigere Männer zu begehren und Männer nicht lernen, statushöhere Frauen „schön“ zu finden, wird der Feminismus scheitern.

    Da ich nicht glaube, dass die Weisen unseres Begehrens erlernt sind, setze ich mein Geld auf „Scheitern“

    Fragt sich nur, wieviel Schaden der immer krampfigere Versuch, das Unmögliche doch zu erzwingen, noch anrichten wird.

    Das ist ja nicht ohne Komik, dieser Veitstanz der Verzweifelnden.

    Wenn’s nicht anderereits in seinen Auswirkungen so bitterernst und deletär wäre.

    • @ Roslin
      Ich weiß nicht warum, aber ich stehe etwas ausserhalb dieser evolutionären Matrix (Christian würde wahrscheinlich zu viel pränatales Östrogen mutmassen :-))
      Die Währung, mit der Frauen üblicherweise den lebenslänglichen Frondienst des Mannes bezahlen, die wird von mir nicht akzeptiert.
      Ich habe scheinbar genug weibliche Anteile in mir, um den Nutzen einer Frau für mich einzuschätzen.
      Tja und was soll ich sagen, da ist nicht viel.
      Rumzicken, durchgefüttert werden wollen, beschützt werden wollen, PMS, Scheidung, Unterhalt, Hausdrachenterror, heimische Machtspielchen u.s.w., u.s.f.
      Und das alles für ein Häufchen Schönheit, welches nach 10-15 Jahren verwelkt ? Ich bin doch nicht bekloppt.
      Und da spielt auch der Status der Frau keine Rolle, ob hoch ob niedrig, alle gleich nutzlos.
      Sex ist im Großen und Ganzen langweilig geworden, wenn ich ab und zu doch Lust darauf bekomme, dann gehe ich raus und hole mir welchen. Aber ich kann auch wochenlang ohne, ist kein Problem.

      Um es abschliessend auf den Punkt zu bringen :
      Eine Beziehung ist für einen Mann ein gewaltiges Negativgeschäft geworden. Früher hatte es noch mehr von einem Geben und Nehmen, die heutige Frauengeneration ist ein narzisstisch aufgepäppeltes Völkchen, denen jegliches „Do ut des“ abhanden gekommen ist.

      Da lebt es sich alleine doch viel schöner.

  3. Klingt ja erstmal alles recht einleuchtend.
    Aber es gibt ja auch Selbstbewusstsein, dass weder durch „gute Fähigkeiten“ noch durch „hohe Karriereposition“ begründet ist, manchen Frauen aber trotzdem reicht, weil der Mann halt Dominanz ausstrahlt, auch wenn er vielleicht objektiv keinen Grund dazu hätte.
    (nehmen wir z.B. meine Mutter, die schon immer wesentlich mehr verdient als der cholerische Maurer, mit dem sie seit Jahren liiert ist)
    (oder nehmen wir die Selbstzufriedenheit des brotlosen Künstlers, die eine selbstunsichere Frau mit langweiliger, aber solider Karriere beeindruckt)

    Überhaupt zählt doch nur der große Statusunterschied, oder ? Durch ein paar Hundert Euro mehr oder zwei durchschnittliche Freunde mehr ist doch kein Mensch beeindruckbar ?

    • @ anniefee

      Was soll ich sagen?

      Es geht doch immer nur um das große Muster, das sich bei Betrachtung einer großen Zahl von Fällen ergibt und das evolutionär interessant wird, wenn sich dafür ein positiver Fortpflanzungseffekt anführen lässt.

      Dass es von diesem Gesetz der großen Zahl jede Menge Abweichungen gibt, ist unbestritten.

      Die Natur hält immer eine ganze Bandbreite von Möglichkeiten bereit und offen, damit eine Spezies für viele Eventualitäten gewappnet ist.

      Aber die Ausnahmen sollten eben die Erkenntnis der Regel nicht verdecken oder gar benutzt werden, die Erkenntnis einer Regel zu verweigern.

      Denn dass das Häufige häufig und das Seltene selten ist, ist in der Regel weder willkürklich noch ein Zufall.

      Das klingt banaler als es ist.

  4. Ich habe sowohl Text und Kommentare nur überflogen, und doch kam ich nicht umhin, eine gewisse latente Frauenfeindlichkeit aus Ihren Texten herrauszulesen, die vermutlich von früheren Abweisungen u.Ä. herrührt.
    Es liegt nicht in meinem Interesse Sie zu verbessern oder zu „bekehren“, allerdings möchte ich Ihnen einen kleinen Exkurs in die Methoden der wissenschaftlichen Erkenntnis gewähren, und Ihnen zeigen, dass auch diese nicht unfehlbar und oft manipulativ ausgelegt ist, besonders was Fragen bzgl „Mann und Frau“ betrifft. Meistens zu Gunsten des Mannes.
    Es galt in der Wissenschaft lange dass Bestreben zu beweisen, dass die Frau dümmer, schwächer, minderwertiger sei. Von Arestoteles wurde sie als minderwertiges, nicht ausgereiftes Männchen bezeichnet, seine Theorien zur pränatalen Entwicklung der Geschlechter dienten als Erklärung.
    Einige tausend Jahre später, versuchte man die vermeintliche weibliche Dummheit zu beweißen. Der Kopf der Frau sei kleiner->Indikat für Dummheit. Tatsächlich kam man kurz darauf zur Erkenntnis, dass er größer ist, als der eines Mannes. Nun half man sich mit der Erklärung, dass Kinder auch große Köpfe haben, und schloss damit automatisch darauf, dass Frauen salopp gesagt „kindlicher“ und in ihrer Entwicklung „zurückgebliebener“ sind. Erkennen Sie ein Munster? Es gibt noch etliche andere Beispiele, diese nun allerdings weiter auszuführen wurde meinen zeitlichen Rahmen sprengen.
    Auch in der jüngeren Geschichte spielen Klischees und Rollenbilder eine (oft unterbewusste) Rolle in der Wissenschaft, wie man sie so eigentlich nicht vermutet hätte. So nahm man zB. von vornherein an, dass ein aktives und potentes Spermium die passive, wartende Eizelle schlichtweg zu durchstoßen vermag. Man nahm dies gegeben und einleuchtend hin, ohne groß zu hinterfragen, fügte es sich doch so angenehm und passend in die Rollen „männlich und weiblich“. Erst viel später erkannte man, dass das Spermium erst durch eine Kaskade hochkomplexer chemischer Vorgänge in die Eizelle eindringen kann, die Eizelle also keineswegs passiv auf die „Rettung“ durch ein starkes Spermium wartet. Auch die nochimmer geltende Vostellung eines männlichen und eines weiblichen Hormons ist von biologischer und biochemischer Sicht aus falsch. Biochemiker haben nach der Geburt ihres Wissenschaftzweigs auch gegen diese Art von Fehlinterpretation plädiert. Denn tatsächlich ist es eine Mischung beider Hormone, die den Menschen ausmacht, so ist das Östrogen ein wichtiges Teilchen bei der Entstehung der Testis(hätte man nicht vermutet oder?). Man fand ein Werkzeug neben einer prähistorischen Vorfahrin und ging automatisch NICHT davon aus, dass sie es gemacht haben könnte. Mittlerweile hat sich in fachwissenschaftlichen Kreisen aufgrund dieses Fundes die Theorie etabliert, dass vermutlich die weiblichen Individuen für die Werkzeugherstellung zuständig war.
    Man könnte dieses Thema noch lange und tiefgreifender fortführen.
    Auf die vielen sozioökonomischen und soziologischen Denkfehler die mir in den Kommentaren aufgefallen sind möchte ich erst garnicht eingehen.
    Vielleicht kommen Sie selbst noch drauf.

    Was ich Ihnen vermitteln will ist, dass Sie auch mit wissenschaftlichen „Fakten“ sorgsam und kritisch umgehen sollten, besonders bei diesem Themengebiet. Und missbrauchen Sie nicht die Wissenschaft, um Frauen zu diffamieren und um nach Gründen zu suchen, Ihren Unmut über dieselbigen zu bestätigen.Suchen Sie zuerst bei sich selbst, wenn Sie wissen wollen wieso Ihr Balztanz bei der Angebeten damals nicht ankam, oder suchen Sie bei den Charaktereigenschaften des suspekten Individuums, dass Sie einmal hinterging. Was auch immer Sie für Gründe haben.

    Ich bin keine militante Emanze, bin durchaus dafür dass Frauen wie Männer Präsenzdienst leisten wenn verlangt, denke dass keiner aufgrund seines Geschlechts bevorzugt werden sollte usw usf.
    Allerdings sind mir solche pseudowissenschaftlichen „Tatsachen“, die von frustrierten Männern dargelegt werden, um ihrem fragwürdigen Gedankengut einen Nährboden zu geben, ein Graus.

    Die Evolution hat niemanden besser oder schlechter gemacht, sie komplementiert und führt fort, entwickelt aber plant nich und hört auch nicht beim Homo sapiens sapiens auf. Sie hat niemanden „geeigneter“ für die Politik oder für den Posten als Manager gemacht. Das sind menschliche Konstrukte und Auslegungssache, genauso wie die Vorstellung von „typisch männlich“ und „typisch weiblich“. Vorallem bei einem sozial so komplexen Tier wie dem Menschen vermag es oft schwierig, eine klare Trennlinie zwischen Evolution und Genetik, Epigenetik und Umweldeinflüsse zu ziehen.

    Wer diese grundlegenden Unterschiede nicht versteht, sollte nicht über Evolution schreiben.
    Entschuldigt etwaige Rechtschreibfehler.
    In diesem Sinne, fröhliches Weiterbalzen und Fortpflanzen

    • @A student of neuroscience and biology

      Wenn ich gewisse feministische Blogs lese, habe ich auch den Eindruck, dass eine gewisse Männerfeindlichkeit vorherrscht. Das wird selbstverständlich so nicht gesagt, aber wenn quasi nur Frau als Opfer und Männer als Täter vorkommen und Frau als Täterin und Mann als Opfer oder zumindest Frau als „Komplizin“ ausgeklammert wird, dann kann ich das eben auch nicht anders interpretieren als „Männerfeindlichkeit“. Wenn das Gleiche gegenüber AusländerInnen oder Asylsuchende etc. gemacht würde (insbesondere im Kontext von Ausländerkriminalität oder Kriminalität von Asylsuchenden etc.), dann würden die gleichen FeministInnen Zetermordio schreien und Ausländerfeindlichkeit behaupten.

      • chomsky, dass andere anderen unsinn schreiben, ist kein grund für hiesigen unsinn. ebenso wie der hiesige unsinn dem feministischen nicht als rechtfertigung dienen sollte. unsinn ist nie eine rechtfertigung für unsinn.

        „Wer diese grundlegenden Unterschiede nicht versteht, sollte nicht über Evolution schreiben.“

        word.

        • @hottehü

          Hast Du m.E. falsch verstanden. Ich rechtfertige nicht den Unsinn, indem ich darauf hinweise, dass auf feministischen Blogs ab und an auch der Eindruck von „Männerfeindlichkeit“ besteht, sondern ist quasi präventiv, indem ev. gewisse „blinde Flecken“ auch angeschaut werden.

    • @Student

      „Ich habe sowohl Text und Kommentare nur überflogen, und doch kam ich nicht umhin, eine gewisse latente Frauenfeindlichkeit aus Ihren Texten herrauszulesen, die vermutlich von früheren Abweisungen u.Ä. herrührt.“

      Dann lies den Text doch einfach noch mal genauer.

      „Es galt in der Wissenschaft lange dass Bestreben zu beweisen, dass die Frau dümmer, schwächer, minderwertiger sei. Von Arestoteles wurde sie als minderwertiges, nicht ausgereiftes Männchen bezeichnet, seine Theorien zur pränatalen Entwicklung der Geschlechter dienten als Erklärung.“

      Selbst wenn das der Fall wäre: Was sagt das über heutige Wissenschaft aus? Eine frühere Entwicklung in „der Wissenschaft“ besagt erst einmal gar nichts über heutige Wissenschaft.
      Der Gedankengang geht wohl eher in Richtung einer Standpunkttheorie, nach der eben patriarchische Wissenschaft immer mit diesem Makel der Befangenheit belegt ist und deswegen ausgeblendet werden kann. Das ist zutiefst unwissenschaftlich.

      „Auch in der jüngeren Geschichte spielen Klischees und Rollenbilder eine (oft unterbewusste) Rolle in der Wissenschaft, wie man sie so eigentlich nicht vermutet hätte. So nahm man zB. von vornherein an, dass ein aktives und potentes Spermium die passive, wartende Eizelle schlichtweg zu durchstoßen vermag.“

      Das ist das alte Märchen, dass erst die feministische Wissenschaft durch die Einbringung ihres Standpunktes zu wissenschaftlichen Entdeckungen beigetragen hat. In „Who is afraid of Charles Dawin“ wird gerade dieses Beispiel ausführlich behandelt und dargestellt, dass es nichts mit dem Standpunkt der Forscherinnen zu tun hatte, sondern normale empirische Forschung war, die eine Weiterentwicklung von Wissen bewirkt hat.

      „Denn tatsächlich ist es eine Mischung beider Hormone, die den Menschen ausmacht, so ist das Östrogen ein wichtiges Teilchen bei der Entstehung der Testis(hätte man nicht vermutet oder?)“

      Ein Argument, dass auch Fausto-Sterling und Voss bringen. Es ist aber dennoch falsch: Natürlich spielen „männliche“ und „weibliche“ Hormone eine Rolle in beiden Geschlechtern. Und da die Genitalien wie in der Evolution zu erwarten nur Umbauten voneinander sind wäre es erstaunlich, wenn Östrogen hier gar keine Rolle spielt
      Ich hatte hier schon einmal einen Artikel dazu:
      https://allesevolution.wordpress.com/2011/10/18/mannliche-und-weibliche-hormone/

      „Mittlerweile hat sich in fachwissenschaftlichen Kreisen aufgrund dieses Fundes die Theorie etabliert, dass vermutlich die weiblichen Individuen für die Werkzeugherstellung zuständig war.“

      Es werden beide Geschlechter Werkzeuge hergestellt haben, die sie für ihre Arbeiten benötigten. Das Männer allein Werkzeuge herstellten ist auch keine Bedingung für eine hier vertretene Theorie.
      Das nur Frauen für die Werkzeugherstellung verantwortlich waren ist meiner Meinung nach eher eine Randtheorie, die wohl eher ebenfalls der Standpunkttheorie zuzuordnen ist. Das in „Woman the Toolmaker Hideworking and Stone Tool Use in Konso, Ethiopia“ ein Stamm aufgeführt ist, bei dem dies Frauenarbeit ist, bedeutet nicht, dass dies umfassend der Fall war.

      „Allerdings sind mir solche pseudowissenschaftlichen “Tatsachen”, die von frustrierten Männern dargelegt werden, um ihrem fragwürdigen Gedankengut einen Nährboden zu geben, ein Graus.“

      Dann wäre es an der Zeit die „tatsächliche Wissenschaft“ dagegen zu stellen. Einfach mal ein paar Studien posten, die die Gegenmeinungen darstellen. ich bin daran sehr interessiert.

      „Die Evolution hat niemanden besser oder schlechter gemacht, sie komplementiert und führt fort, entwickelt aber plant nich und hört auch nicht beim Homo sapiens sapiens auf. Sie hat niemanden “geeigneter” für die Politik oder für den Posten als Manager gemacht.“

      Natürlich können zwischen den Geschlechtern im Wege der Evolution Unterschiede auftreten, die dazu führen, dass ein Geschlecht bestimmte Aufgaben im Schnitt besser durchführen kann.

      Überall im Tierreich verhalten sich Geschlechter unterschiedlich. Räumliches Denken zB wird häufig nach Geschlechtern verschieden ausgstaltet, beispielsweise bei Vögeln, bei denen die Männchen ein größeres Gebiet mit mehreren Weibchen abdecken müssen. Schimpansen kämpfen auf brutalere Art um Status als Schimpansinen. Weibliche Schimpansen paaren sich eher mit statushohen Männchen, was auch den Kampf um die Spitze entsprechend heftiger bei den Männchen macht. Die Geschlechter haben häufig verschiedene Interaktionsmuster in intrasexueller und intersexueller Hinsicht entwickelt, die diesen Problemstellungen gerecht werden. Das wirkt sich natürlich auch beim Menschen aus.
      Frauen zB sind besser in Sprache und in verschiedenen anderen Bereichen.

      ich hatte auch noch einen Artikel, der noch einmal klarstellt, dass es kein biologisch besseres Geschlecht gibt, weil die Gene immer das Risiko haben, in der nächsten Generation durch den Körper des anderen Geschlechts zu müssen. Aber das bedeutet nicht, dass es keine Spezialisierung geben kann. Finde den Artikel aber gerade nicht

      Zur weitergehenden Evolution beim Menschen
      https://allesevolution.wordpress.com/2012/05/06/naturlich-unterliegt-auch-der-moderne-mensch-der-evolution/

    • Ich habe sowohl Text und Kommentare nur überflogen, und doch kam ich nicht umhin, …. einfach mal mithilfe von ein paar Binsenweisheiten und größtmöglicher Arroganz sämtlichen Akademikern die hier teilweise seit Jahren über Geschlechterthemen und -forschung diskutieren, über den Mund zu fahren.

      möchte ich Ihnen einen kleinen Exkurs in die Methoden der wissenschaftlichen Erkenntnis gewähren

      Danke, dass du als Biostudentin uns an deinem grenzenlosen Fachwissen hast teilhaben lassen. 🙂

      Einige tausend Jahre später, versuchte man die vermeintliche weibliche Dummheit zu beweißen. Der Kopf der Frau sei kleiner->Indikat für Dummheit.

      Phänomenologisch vollkommen plausibel. Das was männliche Wissenschaftler für Anzeichen hoher Intelligenz hielten, war bei Frauen nicht im selben Maße vorhanden. Die Stellung der Frau von ihrer Natur her zu erklären, lag nahe, daraus lässt sich keine Mysogynie ableiten.
      Dass man kulturhistorische Faktoren erst nach und nach erkannte, lag wiederum am epistemologischen Fortschritt.

      Erkennen Sie ein Munster?

      Wenn du nicht nur einen halben, sondern mal ein paar Schritte zurückmachst erkennst du vielleicht das ganze Muster:
      Zum einen erklärte man sich menschliche Phänomene vor dem Hintergrund der Dominanz der Naturwissenschaften gegenüber den Sozialwissenschaften vorwiegend nativistisch.
      Zum anderen gibt es das Muster, dass der Forschungsstand in allen Bereichen immer wieder revidiert, weiterentwickelt oder durch komplexere Erklärungsmodelle ersetzt werden musste. So zum Beispiel die Geschichte mit der Samen- und der Eizelle, die schlicht ihrer Einfachheit und Plausibilität, Unkenntnis bzw. nicht vorhandener Technologie geschuldet war, nicht etwa mit Rollenvorstellungen, Mysogynie und Vergewaltigungsfantasien ihrer „Erzähler“, wie du suggerierst.
      Deine behauptete Analogie ist sowieso sachlich falsch, da die Eigenschaften der Weibchen damals auch schon seit Jahrhunderten mit (haupt-)verantwortlich dafür waren, welches Männchen zum Zuge kam.
      Das alte, unterkomplexe Erklärungsmodell müsste sich ja aus einer reinen Vergewaltigungskultur ableiten, in der schlicht der schnellste/stärkste ohne weibliche Selektion die Frau schwängert.

      Auch die nochimmer geltende Vostellung eines männlichen und eines weiblichen Hormons ist von biologischer und biochemischer Sicht aus falsch.

      Wie man es nimmt. Dass Hormone ein Geschlecht haben ist absolut keine „nochimmer geltende Vorstellung“, schon gar nicht hier.
      Dass aber Androgene und Estrogene in deutlich unterschiedlicher Konzentration im männlichen und weiblichen Körper vorhanden sind und Geschlechtsunterschiede maßgeblich bedingen, ist unzweifelhaft. Dazu findest du hier auf diesem Blog auch einiges.

      so ist das Östrogen ein wichtiges Teilchen bei der Entstehung der Testis(hätte man nicht vermutet oder?).

      Auch zum Schließen der Wachstumsfugen soweit ich weiß. Sie haben jedoch unterschiedliche Funktionen bei Mann und Frau, da Androgenrezeptoren etc. ganz anders verteilt sind, andere Rückkopplungsmechanismen gelten usw.

      Mittlerweile hat sich in fachwissenschaftlichen Kreisen aufgrund dieses Fundes die Theorie etabliert, dass vermutlich die weiblichen Individuen für die Werkzeugherstellung zuständig war.

      Also ich kenne mich mit Anthropologie nicht besonders gut aus, aber wäre trotzdem mal daran interessiert, wie etabliert das ist.

      Du stellst die Wissenschaft Als Ganzes aufgrund ihrer (selbst) überwundenen Irrtümer als ideologisch korrumpiert und fehlerhaft dar. Das ist ja partiell durchaus richtig, aber woher nimmst du die Schlussfolgerungen, dass die laut dir inzwischen „etablierten“ Theorien keine Revision mehr erleben werden? Oder gar dass alles was heute noch bezüglich Geschlechtsunterschieden als etabliert gilt, verschwinden wird, da diese Forschungszweige wie alle anderen bereits Irrtümern aufgesessen sind?
      Ist dir klar, welche Vorannahmen und Irrtümer in den sogenannten „Gender Studies“ als gegeben hingenommen werden?


      Auf die vielen sozioökonomischen und soziologischen Denkfehler die mir in den Kommentaren aufgefallen sind möchte ich erst garnicht eingehen.
      Vielleicht kommen Sie selbst noch drauf.

      Ich nenne dir mal deinen psychologischen Denkfehler: du leitest an akuter Selbstüberschätzung.

      Was ich Ihnen vermitteln will ist, dass Sie auch mit wissenschaftlichen “Fakten” sorgsam und kritisch umgehen sollten, besonders bei diesem Themengebiet. Und missbrauchen Sie nicht die Wissenschaft, um Frauen zu diffamieren und um nach Gründen zu suchen, Ihren Unmut über dieselbigen zu bestätigen.Suchen Sie zuerst bei sich selbst, wenn Sie wissen wollen wieso Ihr Balztanz bei der Angebeten damals nicht ankam, oder suchen Sie bei den Charaktereigenschaften des suspekten Individuums, dass Sie einmal hinterging. Was auch immer Sie für Gründe haben.

      Warum lässt du dieses alberne Downtalking und die hanebüchene Küchenpsychologie nicht erst mal sein und liest eine Weile auf dem Blog nur mit, um einen vernünftigen Eindruck zu bekommen. Wirklich kaum zu glauben was du dir hier anmaßst, nachdem du einen einzigen Text „überflogen“ hast.

      Die Evolution hat niemanden besser oder schlechter gemacht, sie komplementiert und führt fort, entwickelt aber plant nich und hört auch nicht beim Homo sapiens sapiens auf.

      Das ist hier absoluter common sense, Christian würde diesen Satz sofort unterschreiben! Vielleicht teilst du ja viele der hier vertretenen Ansichten, sobald du mal weiter als nur bis zu deinem eigenen Vorurteil liest.

      Sie hat niemanden “geeigneter” für die Politik oder für den Posten als Manager gemacht. Das sind menschliche Konstrukte und Auslegungssache, genauso wie die Vorstellung von “typisch männlich” und “typisch weiblich”

      Mal langsam…Dass die Passung zwischen dem Profil eines Managers und „dem Mann“ besser ist, ist doch recht offensichtlich. Daher finden sich viel mehr Männer in diesem Posten wieder und streben ihn auch viel stärker an. Aber ja, dieser Posten ist ja eben nichts „natürliches“, sondern ein menschliches, in diesem Fall eher männliches Konstrukt.
      Kein Wunder, dass Männer sich eher einen Posten, ein Berufsbild, ein Profil „konstruieren“, welches gut zu ihren Eigenschaften passt.
      Eine weiblich geprägte Industriegesellschaft hätte vermutlich den Manager in der Form wie wir ihn heute kennen so nicht hervorgebracht, sondern ein mehr oder weniger analoges weibliches Konstrukt, in welches Männer viel schlechter hineinpassen würden.
      Was als „typisch weiblich“ und „typisch männlich“ gilt, ist natürlich großen soziokulturellen und zeitgeschichtlichen Schwankungen unterworfen, aber nicht unabhängig von biologischen Dispositionen, da Geschlecht nicht im luftleeren Raum entsteht.

      Wer diese grundlegenden Unterschiede nicht versteht, sollte nicht über Evolution schreiben.

      Fragt sich nur welche grundlegenden Unterschiede. Du schmeißt hier nichts neues in den Raum, sondern meinst mit der Autorität deiner Immatrikulation in einem naturwissenschaftlichen Studiengang die Deutungshoheit im Anlage-Umwelt-Diskurs zu besitzen.

      Ich denke Christian kann durchaus (wie du und wir alle) noch viel dazu lernen, macht das aber ganz gut und ist durchaus sehr bewandert, was Evolutionsforschung angeht.

      Dass hier beim einen oder anderen Kommentator schon mal latente Frauenfeindlichkeit durchscheint, ist leider Tatsache und stößt mir auch immer wieder übel auf. Dass solche Themen Radikalinskis von beiden Seiten (!) anziehen wie ein Magnet, lässt sich leider schwer vermeiden.

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