„Das feministische Endspiel“

Susan Walsh teilt in ihrem Beitrag „Feminism’s End Game“ ordentlich aus:

Feminism doesn’t have many moves left on the board. Having achieved gender equity long ago, the ultimate goal is the full realization of female supremacy in society. The strategy has not been wholly ineffective. Half our population is now tainted with the original sin of maleness. Men are presumed guilty of inappropriate aggression and nefarious motives in all corners of society, including education, professional life, social interactions with women, and popular culture. We judge healthy male instincts such as competition and desire as moral failings.

Meanwhile, the championing of female priorities in all areas of life has led to the toxic Cosmopolitan cocktail of twin evils: narcissism and hedonism.

Sie verweist dann darauf, dass schon an den dort graphisch aufgearbeiteten Googleanfragen zum Thema Feminismus deutlich wird, dass es sich seit Jahren auf dem absteigenden Ast befindet. Allerdings ist eine solche Suchanfrage nicht unbedingt so aussagekräftig, vielleicht wird nur nach gezielteren feministischen Themen gesucht.

Ich glaube aber auch, dass der Feminismus in der heutigen theoretischen Form, also insbesondere der Genderfeminismus in den nächsten Jahren einen schweren Stand haben wird. Die großen Kämpfe sind durch, was Akzeptanz kostet, die neuen Pläne der Geschlechtslosigkeit der Menschen zieht glaube ich die allermeisten Menschen nicht an. Sie sehen sich als Männer oder Frauen, wollen nicht geschlechtslos sein und wollen auch nicht, dass die anderen geschlechtslos sind. Männlichkeit ist sexy und Weiblichkeit eben auch. Männer an allem die Schuld zu geben führt dabei nicht weiter, eben so wenig wie ein imaginäres Patriarchat.

Ich hoffe ja, dass der Equityfeminismus deutlich an Zuwachse gewinnt und sich dort eine gemäßigtere, wissenschaftsfreundlichere feministische Denkweise durchsetzt.