Schlechte Geschenke und ihr Einfluss auf eine Beziehung

Passend zur Weihnachtszeit hier noch eine interessante Studie zur Auswirkung auf die Partnerschaft:

We tested the hypothesis that gifts act as markers of interpersonal similarity for both acquaintances and close relationship partners. Participants were led to believe that a new opposite sex acquaintance (Experiment 1) or romantic partner (Experiment 2) had selected either a desirable or undesirable gift for them. In Experiment 1, men viewed themselves as less similar to their new acquaintance after receiving a bad versus good gift from her, whereas women’s perceived similarity ratings were unaffected by gift quality. In Experiment 2, men reported decreased similarity to their romantic partner after receiving a bad gift, whereas women responded to the bad gift more positively; perceived similarity, in turn, had an impact on participants‘ evaluations of the relationship’s future potential. This research highlights the need for more experimental work on gift-giving, which has been largely overlooked by mainstream social psychologists despite its economic and interpersonal significance.

Quelle: The Gift of Similarity: How Good and Bad Gifts Influence Relationships

Also nochmal: Bei Männern findet sich die zu erwartende Wirkung: Bei schlechten Geschenken fühlen sie sich weniger gleich, sehen eine Differenz zum Partner, ein „Wie kann er denken, dass ich dieses Geschenk gut finde?“-Effekt.+

Frauen hingegen fanden den Partner nach einem schlechten Geschenk positiver.

Eine Erklärung dazu aus dem PsyBlog:

Dunn and colleagues explain that the more threat women felt to their relationship (i.e. from the poor gift), the more they tried to protect against this threat. With a new acquaintance in the first experiment there wasn’t much relationship to protect, so the bad gift had no effect compared to the good gift. But when there was a substantial existing relationship to protect, women were motivated to guard against this potential threat. Men, in contrast, made no such effort, saying they didn’t like their partner’s choice and, by extension, their partner.

Now before men start thinking they can use these experiments to justify giving their partners poor gifts, remember that these studies are short-term and probably only represent men and women’s first instinct when receiving good and bad gifts.

The real lesson is that women are more motivated than men to marshal psychological defence mechanisms to protect against the damaging effects of poor gifts. Over the long-term the story is likely to be the same for both sexes: bad gifts damage relationships by chipping away at their heart; the feeling that in this big, bad world you’ve found someone who really understands you, and knows what you like.

Die psychologischen Verteidigungsmechanismen sind interessant. Roissy würde hier von dem „Rationalisation Hamster“ sprechen, bei dem sich Frauen entweder die Bestimmung schön denken und die Schlechtigkeit runterspielen oder aber sich selbst schlechter denken, weil er ihnen ja sonst etwas besseres geschenkt hätte. Der gleiche Ansatz, der auch den Neg oder den False Disqualifer eine Rolle spielt.

Es gibt uns Männern zudem eine schöne Entschuldigung: Warum ich dir so etwas schlechtes geschenkt habe? Weil mir unsere Beziehung etwas bedeutet mein Schatz!

Ich vermute allerdings, dass sie den wenigsten Frauen genügen wird 😉

19 Gedanken zu “Schlechte Geschenke und ihr Einfluss auf eine Beziehung

  1. Die psychologischen Verteidigungsmechanismen sind interessant. Roissy würde hier von dem „Rationalisation Hamster“ sprechen, bei dem sich Frauen entweder die Bestimmung schön denken und die Schlechtigkeit runterspielen oder aber sich selbst schlechter denken, weil er ihnen ja sonst etwas besseres geschenkt hätte. Der gleiche Ansatz, der auch den Neg oder den False Disqualifer eine Rolle spielt.

    Na Mahlzeit. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es Spaß macht, in einer Beziehung den Partner fortwährend zu analysieren und achtzugeben, dass er oder vielmehr sie immer schön so reagiert, wie man das will bzw. erwartet (noch weniger kann ich mir vorstellen, dass das etwas mit Liebe oder auch nur Respekt, Wertschätzung, zu tun hat). Absichtlich ein Geschenk zu kaufen, das nicht passt, bzw. nicht gefällt, um die Freundin dazu zu animieren, schlechter über sich zu denken? Das finde ich, ehrlich gesagt, beinahe schon … besessen. Die Beziehung muss da ja das ganze Leben bestimmen. Haben PUAs eigentlich auch noch Freizeit?

  2. @Syzygy

    „Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es Spaß macht, in einer Beziehung den Partner fortwährend zu analysieren und achtzugeben“

    Ist Musik nicht mehr schön, wenn man Musik studiert hat? Oder nimmt man einfach nur bestimmte Nuancen besser wahr?
    Man muss nicht dauernd analysieren und achtgeben. Nicht mehr als wenn man andere Erklärungen für das Verhalten der Menschen hat. Aber man versteht (aus meiner Sicht) vieles schneller und einfacher und kann es in einen bestimmten Zusammenhang einordnen. Ich habe sogar eher das Gefühl, dass es mit weniger grübeln verbunden ist.

  3. @ Christian

    *Dunn and colleagues explain that the more threat women felt to their relationship (i.e. from the poor gift), the more they tried to protect against this threat. With a new acquaintance in the first experiment there wasn’t much relationship to protect, so the bad gift had no effect compared to the good gift. But when there was a substantial existing relationship to protect, women were motivated to guard against this potential threat.*

    Das ist ja interessant.

    So kann mann ganz billig eine Fickbekanntschaft von wahrer Liebe trennen.

    Werfe ich ihr großzügig einen abgenagten Knochen auf den Teller und sie guckt so gelangweilt wie zuvor, ist es nur eine Fickbekanntschaft. Leckt sie mir dankbar die Finger, ist es die wahre Liebe.

    Mal sehen, wie Tippse reagiert.

  4. Meine Theorie: Solange es noch keine längere Beziehung ist, erwartet eine Frau evtl. noch gar nicht, ein Geschenk zu bekommen, das ihr wirklich gefällt. Von einem Bekannten oder gar einem ONS ein Geschenk zu erhalten, ist ziemlich abwegig, da ist jede Gabe eine freudige Überraschung.

    Dass Männer anscheinend bei einem Geschenk einer Frau, die sie kaum kennen, schon anfangen über Kompatibilität zu spekulieren, überrascht mich, ehrlich gesagt, nicht zu knapp. Doch nicht so unkompliziert, wie sie gerne behaupten?

    Abgesehen davon: merry x-mas Christian, und schönen Dank für die tägliche Dosis Kopfschütteln 🙂

    • @ Terminatus

      Oder nur ein linker Psychologe, der entsetzt feststellen musste, das wirkt, was doch nach Recht, Gesetz, Anstand, Sitte, Moral und politisch korrekter Glaubensübzerugung niemals nicht hätte wirken dürfen.

      • Na ja, ich sehe das in diesem Fall differenzierter. Er behauptet ja nicht, dass es nicht funktioniert. Placebos funktionieren ja auch. Man erhält positives Feedback, hat mehr Selbstvertrauen, ergo tritt man besser auf und hat mehr Erfolg. Soweit bin ich auch für PU. Nur was das Menschenbild angeht, gebe ich ihm durchaus Recht. Es ist nun mal so, dass sich wohl einige Soziopathen in der Szene tummeln, das wird ja auch nicht geleugnet. „Was muss ich tun um das zu bekommen, wie muss ich mich verhalten um sie dahin zu bringen; a ja, jetzt reagiert sie so, dann muss ich so reagieren“ – Christian lässt das ja auch des Öfteren raushängen. Es ist ein Menschenbild, welches ich nicht teile. Ich kenne manipulative Menschen und es ist in der Tat kein Spass herauszufinden, dass gute Freunde in der und der anderen Situation so gehandelt haben, weil sie sich dadurch einen bestimmten Output von mir erwarteten.

        Mir persönlich kommt da das Zwischenmenschliche einfach zu kurz. In einer Partnerschaft, also bei einem Menschen, den man im Regelfall liebt, PU „auszutesten“ oder Partner auf Basis von PU- Wissen auszuspannen, das halte ich für sehr fraglich. Bei einem ONS muss es jeder selbst wissen.

        • @terminatus30

          „In einer Partnerschaft, also bei einem Menschen, den man im Regelfall liebt, PU „auszutesten“ oder Partner auf Basis von PU- Wissen auszuspannen, das halte ich für sehr fraglich.“

          Es sind ja auch unterschiedliche Empfehlungen für beide Bereiche.
          Dieser hier zitierte Autor hat zB positive Erfahrungen damit gemacht:
          https://allesevolution.wordpress.com/2010/10/01/die-ruhigere-seite-von-pickupgame/

          Since I did not have any better plans, I decided to try an experiment. I knew that my lack of sexual success was probably caused by a lack of sexual value. I have always been a Beta type of guy. I decided to try acting like I was an Alpha for a while and see what happened.

          I would walk up to my wife, grab her belt or her waist and pull her in for some kissing.

          When she blew up at me over something I would just smile or laugh. I did not take her anger seriously, although I did listen to what she was saying and calmly respond to it.

          When she barked an order at me I would say „I would happy to do that if you would ask nicely.“

          (…)

          I am truly shocked by how successful this was. Two months of simply acting more like an Alpha has had more positive effect on our marriage than 5 years of arguing with her about my needs.

          This weekend was the first time in years that my wife complained about how long it has been since we made love. The fact that it didn’t happen (due to a sick kid) is irrelevant. It shows that the pendulum is swinging.

      • Mich erinnert PU immer daran, dass man früher glaubte, dass Phlogiston daran schuld ist, dass eine Flamme ausgeht, wenn man ein Glas darüber stülpt. http://de.wikipedia.org/wiki/Phlogiston Zu der Zeit, als man daran glaubte, hörte es sich logisch und glaubhaft an, und trotzdem war die Theorie falsch.
        Wenn man den Menschen, mit dem man in einer Beziehung ist, nicht beachtet, bzw. ihn nicht gut behandelt (also mitunter ihm absolut unpassende bis beleidigende Geschenke macht), sucht er/sie gerne die Schuld bei sich und verhält sich „netter“, bzw. bemüht sich (noch) mehr. Er denkt, er hätte etwas falsch gemacht. PUAs glauben, dass Frauen einen Mann wollen, der sie nicht will, bzw. jederzeit Zugriff auf andere Frauen hat, also einen, dem sie nicht so viel bedeuten, wie umgekehrt, weil das in ihnen „so verankert“ ist. Dabei könnte es genauso sein, dass sie schlichtweg aus Angst, diesen Mann, den sie lieben, zu verlieren, alles tun, um es ihm recht zu machen. Dasselbe gibt es ja umgekehrt ganz genauso. Nur wird es von den PUAs bei Frauen als „Shit Test“ interpretiert, und die Frau wird nicht als „natürlich“ dominantes Miststück gesehen, sondern es wird unterstellt, dass sie eigentlich einen Alphamann sucht, der ihr zeigt, wo´s lang geht.

        • @Syzygy

          “ Zu der Zeit, als man daran glaubte, hörte es sich logisch und glaubhaft an, und trotzdem war die Theorie falsch.“

          Das kann man aber auch auf die gegenteilige Meinung anwenden: Man dachte alles ist ganz individuelle und wir Menschen keine Tiere mehr, über unsere biologischen Grundlagen erhaben, aber trotzdem ist die Theorie falsch.

          „Wenn man den Menschen, mit dem man in einer Beziehung ist, nicht beachtet, bzw. ihn nicht gut behandelt (also mitunter ihm absolut unpassende bis beleidigende Geschenke macht), sucht er/sie gerne die Schuld bei sich und verhält sich „netter“, bzw. bemüht sich (noch) mehr. Er denkt, er hätte etwas falsch gemacht.“

          Nach der Studie aber Frauen mehr als Männer. Warum meinst du wirkt dieser Effekt gerade bei Männern weniger?

          „PUAs glauben, dass Frauen einen Mann wollen, der sie nicht will bzw. jederzeit Zugriff auf andere Frauen hat, also einen, dem sie nicht so viel bedeuten, wie umgekehrt, weil das in ihnen „so verankert“ ist.“

          Si glauben, dass Frauen einen Mann mit hohem Partnerwert haben wollen ebenso wie Männer eine Frau mit hohem Partnerwert haben wollen. Bei Frauen bestimmt sich der Partnerwert nur mehr nach sozialen Kriterien wie hoher Status etc. Ein Zeichen hohen Status ist es aber, hohe Anforderungen stellen zu können und eine große Auswahl zu haben. Woraus sich das oben dargestellte Dilema ergeben kann. Bei Männern bestimmt sich der Partnerwert der Frau hingegen vielmehr nach körperlichen Kriterien, insofern wirkt sich das Dilema weniger aus.

          „Dabei könnte es genauso sein, dass sie schlichtweg aus Angst, diesen Mann, den sie lieben, zu verlieren, alles tun, um es ihm recht zu machen.“

          Das genau hat allerdings den Nebeneffekt, dass sie sich mehr verlieben. Denn wenn man in etwas viel Arbeit investiert hat, dann hat es auch automatisch einen höheren Wert.

          „Dasselbe gibt es ja umgekehrt ganz genauso.“

          Nach der Studie eben nicht. Frauen scheinen anfälliger dafür zu sein. Ich würde vermuten aus den oben angeführten Gründen.

          „Nur wird es von den PUAs bei Frauen als „Shit Test“ interpretiert“

          Ein Shittest ist eine Herausforderung an seine Männlichkeit. Das Geschenk als Shittest zu deuten würde erfordern, dass man davon ausgeht, dass sie denkt, dass man sich darüber aufregt, dass sie einen etwas so kleines schenkt, weil man weniger wert ist. Und es dann einfach ignoriert oder entsprechend anders deutlich macht, dass es einen nicht emotional betrifft.

          „und die Frau wird nicht als „natürlich“ dominantes Miststück gesehen, sondern es wird unterstellt, dass sie eigentlich einen Alphamann sucht, der ihr zeigt, wo´s lang geht.“

          Es gibt einen Unterschied zwischen Dominant und dominierend. Und nicht jedes Arschloch ist sexy. Ein Alphamann muss auch nichts negatives sein. Aber in der Tat scheint mir, dass viele Frauen auf Alphamänner stehen.

      • @ Terminatus

        In eine funktionirende Partnerschaft bewusst „einzubrechen“ ist immer ethisch verwerflich, ob mit PU doer ohne, immer Ausdruck der Überwertigkeit des eigenen Egoismus.

        Wir Menschen manipulieren ständig, ob bewusst oder unbewusst, versuchen ständig, uns im bestmöglichen Licht zu präsentieren.

        Auch gute Maieren sind PU, sind Manipulationen, elegant frivoles Parlando ist, so gesehen, PU, ein leicht „schmutzig“ angehauchtes Gespräch, in das, wohl dosiert, kleine feine Anzüglichkeiten, Doppeldeutigkeiten eingestreut sind, Gefällt sehr, sehr vielen Frauen außerordentlich gut, kann man mit einiger Routine mit sehr oft vorhersagbarem Ergebnis einsetzen, wenn man sein Ego pämpern will – muss es ja nicht „ausnutzen“. Es genügt, sich daran zu erfreuen, wenn beim Gegenüber das Gesicht in ganz zartem Rot erglüht, die Augen zu leuchten beginnen, die Bewegungen/Gesten „anders“ werden, schmiegsamer, bedeutungsvoller, herausfordernder.

        Auch wenn eine Frau sich schminkt, schmückt, anzieht, ist das ständiges bewusstes, manipulatives Verhalten.

        Hat sie schöne Brüste, wird sie häufiger enganliegende Pullis tragen, einen tieferen Ausschnitt wagen. Findet sie ihre Augen schön, ihre Hüften, wird sie die betonen und herausstellen usw.

        Natürlich versucht sie sich in’s beste LIcht zu setzen, natürich betont sie ihre Schönheiten, kaschiert ihre Schwächen, um den männlichen Blick anzulocken.
        Natürlich „berechnen“ auch Frauen ihr Verhalten, wägen ihre Worte, wägen ihre Gesten, angefangen bei der hoch wichtigen Frage: „Lasse ich ihn noch ein wenig zappeln oder rufe ich sofort zurück, wenn er sich meldet? Noch ein bißchen warten? Wirkt das nicht zu interessiert, wenn ich sofort zurückrufe? SOLL ICH VIELLEICHT ZUERST ANRUFEN? Verdammt, der Kerl meldet sich nicht! Gebe ich Positionen aus der Hand, wenn ich ihn erkennen lasse, dass ich an ihm interesssiert bin?“ usw.

        Ich halte das für erlaubte „Kampfmittel“ des natürlichen, menschlichen Egoismus/Narzissmus, der ja gar nicht völlig überwindbar ist, der zu unserer menschlichen Natur gehört, vielleicht von einigen wenigen, besonders begabten, spirituellen Schwerathleten, die „hauptberuflich“ sich darin üben, als Mönche/Nonnen, kann er überwunden werden, weitgehend, nicht völlig, denn selbst bei denen, bei Mystikern, kann man „Eitelkeiten“ erkennen, gewisse Verhaltensmarotten, die nicht „nötig“ waren, die die wahrscheinlich sogar als erste einräumen würden (Der wunderbare Satz der Hl. Teresa von Avila: „Ich bin eine Frau und keine gute!“ ).

        Auch hier macht die Dosis das Gift: Egoismus, Narzissmus zu bedienen ist „erlaubt“, ein „Überlebensmittel“, das in legitimen Grenzen bedient werden darf, vielleicht sogar muss.

        Nur: Was sind legitime Grenzen?

        Weites Feld.

      • Oder nur ein linker Psychologe, der entsetzt feststellen musste, das wirkt, was doch nach Recht, Gesetz, Anstand, Sitte, Moral und politisch korrekter Glaubensübzerugung niemals nicht hätte wirken dürfen.

        Naja, der junge Mann spricht von „Objektifizierung“, scheint also sein Empfinden mit Dworkins Prüdefeminismus von anno 1975 ziemlich zugekleistert zu haben.

        Ein möchtegerne-Diplompsychologe, der offenbar nicht einmal den Stand der Debatte um diesen Begriff kennt.

        Es reicht offenbar die EMMA zu lesen, um in diesem Gebiet zu promovieren.

        Die frauenbewegte Doktormutti findets wahrscheinlich unheimlich dufte.

    • @ Nick

      *Ein möchtegerne-Diplompsychologe, der offenbar nicht einmal den Stand der Debatte um diesen Begriff kennt.*

      Er hat ja auch gemeint, die zugrundeliegende Theorie, das Menschenbild sei falsch, sexistisch, das lehne er ab.

      Wir haben also eine Technik, die, nach seiner eigenen Ausage, wirkt, aber aufgrund eines falschen Frauenbildes.

      Wie ist denn das richtige und vor allem: Wie gewinnt man das?

      Etwa durch Experiment/Verhaltensbeobachtung und daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen?

      Was ist „gutes“ Pick Up anderes?

      Nein, nein, hier gefällt jemandem nicht, was er über Menschen, Männer, Frauen erfährt durch Beobachtung der Realität.

      Da werden einige gefährlich blaue Blümchen der eigenen Ideologie zertrampelt.

      Er könnte natürlich die Gegenprobe machen: Frauen trainieren, die gleichen Techniken bei Männern anzuwenden, die Aufreißer (Pick Uper) bei Frauen anwenden.

      Er würde erleben, dass genau das nicht zum Erfolg führt, weil eben auf Frauen bei MÄnnern anderes Verhalten attraktiv wirkt als umgekehrt auf Männer bei Frauen.

      Dann wären wir wieder bei dem, was er Sexismus nennt.

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  6. Da steht überhaupt gar nichts von Objektifizierung. Da steht „zum Objekt degradiert“. Das ist ein Unterschied.

    Aber es bietet euch (TM) natürlich eine billige Gelegenheit die Studie weit von euch zu weisen. Ihr betreibt halt ebenfalls Rosinenpickerei. Und wahr ist nur was euch gefällt.

    • Der Knackpunkt der Dworkinschen Lehre ist aber nunmal eben genau der, dass „zum Objekt degradiert“ und „[sexuell] objektifiziert“ in einen Topf geworfen wird.

      Und ich wüsste nicht wie man anders, in diesem Zusammenhang, von einer „Degradierung zum Objekt“ sprechen können sollte, in etwa vergleichbar mit der Degradierung eines Bürgers zum bloßen Objekt durch eine Willkürjustiz.

      Wie sollte denn ansonsten „die Frau“ zur „willkürlich benutzbaren Sache“ werden? Dazu bedarf es schon der Konstruktion eines allgegenwärtig wirkmächtigen, gewaltförmigen „Patriarchates“.

  7. Pingback: Was soll ich schenken? | Der lange Weg zum ersten Mal

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