Roissy zur Motivation von Feministinnen

Roissy oder nunmehr Heartist äußert sich – gewohnt deutlich – zur Motivation feministischer Frauen:

Why do feminists run like rats from a spotlight beam whenever they are confronted with the reality of female sexual nature and women’s preference to surrender to dominant men? What is it about that fact that sends them into paroxysms of nonsensical deconstructivism babble?

Steve Sailer has pithily remarked that the goal of feminist writers is to rearrange the world so that, come the revolution, ugly feminists will be desired by men. I have a corollary to that theory.

Feminists loathe the objectification of women because they know they don’t measure up as objects of desire.

The natural female desire to submit to a powerful man is especially galling to feminists, because it strikes at the heart of their conceit: that women can, and more importantly, *want* to scale the heights of achievement just like men do, and the only thing stopping them is misogyny and the patriarchy. If feminists were forced to acknowledge that most women have no such inclination, that in fact they prefer to support with their love and affection a worthy alpha male, they would have to face the unpleasant truth that they are a minority of masculinized freaks out of touch with the majority of their own sex. Outcasts are always fighting to make the rest of the world seem deluded and tyrannical.

Ich stelle es hier mal zur Diskussion.

108 Gedanken zu “Roissy zur Motivation von Feministinnen

  1. Eine natürliche Lust sich mächtigen Männern zu unterwerfen haben keine Frauen.

    Das ist nur eine Theorie von Männern, die einerseits größenwahnsinnig sind und sich andererseits minderwertig fühlen.

    Deine Gabe psychologischen Schrott zu posten ist allerdings bei deinen Ansichten auch keine Überraschung.

    Deine Fans werden begeistert sein, da bin ich mir sicher.

    • blackpearl

      „Eine natürliche Lust sich mächtigen Männern zu unterwerfen haben keine Frauen.
      Das ist nur eine Theorie von Männern, die einerseits größenwahnsinnig sind und sich andererseits minderwertig fühlen. „

      Doch, im gewissen sinne doch. Es gibt auch Frauen wie Männer, die es gerne ins Extreme laufen lassen (sehe Frauen, die Männer verprügeln!). Es mag hier dahingestellt werden wieso und warum im Einzelnen die oder der dies oder jenes in einer gewissen Situation tut. Gewalt hat kein Geschlecht, braucht aber ein Gesicht, um sich zeigen zu können!

      Größenwahn paart sich gerne mit Minderwertigkeit. Sehe zum Beispiel geschichtliche Beispiele.

      Allerdings: dieses Missbrauch-System, in dem wir leben oder leben müssen, wurde von ein paar Männern 600 v.u.Z. (Gerda Weiler) in einer religiösen Schrift (Bibel) injiziert!

      Kennst Du den Film: http://www.youtube.com/watch?v=m-Qcy3qjiOw – mochte ich als Kind gucken.

      • ergänze:

        „Doch, im gewissen sinne doch. Es gibt auch Frauen wie Männer, die es gerne ins Extreme laufen lassen (sehe Frauen, die Männer verprügeln!). Es mag hier dahingestellt werden wieso und warum im Einzelnen die oder der dies oder jenes in einer gewissen Situation tut. Gewalt hat kein Geschlecht, braucht aber ein Gesicht, um sich zeigen zu können!“

        Und was ist daran natürliche Lust?
        Für mich nichts.

        Yep, die Bibel wurde ja auch von Männern geschrieben. Da konnte nichts Gutes bei entstehn. Einseitiger Müll zum Wohle des Mannes.

      • blackpearl
         „Und was ist daran natürliche Lust?
        Für mich nichts.“

        „Lust ist eine intensiv angenehme Weise des Erlebens, die sich auf unterschiedlichen Ebenen der Wahrnehmung zeigen kann, zum Beispiel beim Speisen, bei sportlichen Aktivitäten oder bei schöpferischer Tätigkeit, vor allem aber als Bestandteil des sexuellen Erlebens.“

        Lust an Gewalt: http://www.bild.de/newsticker-meldungen/home/13-steinzeitmenschen-21453960.bild.html

        Werde aktiv, dann wird Dir geholfen!

    • Sebamax

       „Wer sich versorgen lässt ist unterworfen und unmündig noch dazu.“

      Meine Mutter hat meinen Vater umsorgt. Er war in meinen Augen viel lustiger!

      • hi „Starosczyk“

        „Allerdings: dieses Missbrauch-System, in dem wir leben oder leben müssen, wurde von ein paar Männern 600 v.u.Z. (Gerda Weiler) in einer religiösen Schrift (Bibel) injiziert!“

        kannst du mir das näher erklären? oder wenn das gerda weiler für dich überzeugend getan hat wie hat sie argumentiert? (mit welchen bibelstellen hat sie argumentiert)

        prägend für das christentum ist christus also das neue testament.

      • Holger

         „kannst du mir das näher erklären? oder wenn das gerda weiler für dich überzeugend getan hat wie hat sie argumentiert? (mit welchen bibelstellen hat sie argumentiert)“

        Nichts lieber als das, nur… Es ist schon lange her als ich an diesem Punkt angekommen bin. Viel Zeit ist verflochten und ich kann jetzt (bevor ich in die Küche gehe) nur meine Gedanken-Fetzen für Dich hier zusammentun:

        In den jüdisch-priesterlichen Schließungs-Ketten gab es ein paar Typen, die aus welchem Grund auch immer, für sich um jeden Preis kämpfen wollten. Sie hatten auch bestimmte „Beziehungen“ und konnten schreiben. So ergab es sich, dass sie eines Tages die brach liegenden Schriften der alten Kulturen mogelierten. Wir dürfen in vielfältiger Weise heute die Bibel-Schriften begutachten.

  2. @ blackpearl
    Deine Diktion klingt verdächtig nach lucia.

    @ Christian
    The natural female desire to submit to a powerful man

    Diese Aussage halte ich für richtig, insofern man „to submit to“ nicht mit „unterwerfen“ übersetzt bzw., wenn, dann eine Erläuterung beifügt. Spielt aber keine Rolle, da deine weiblichen Kommentatorinnen, vor allem jene, mit den (aus)einladenden Avataren, alsbald sowieso einen shitstorm loslassen werden – nicht logisch sondern emotional. Ich seh’s mir mal an.

    • Mir ist jedenfalls noch keine schwarze Zivilisationskritikerin begegnet.

      Der Mythos vom „Edlen Wilden“ ist bis Oberkante Unterlippe mit dem Kolonialrassismus des 19. Jahrhunderts verstrickt, und breit in die Wohlstandslinke eindiffundiert, dass spürt fast jeder Schwarze schon instinktiv.

      Gute Frage auch, ob es Schwarze sind, die den Mythos von der unerschöpflichen sexuellen Potenz der Schwarzen hypen. Das hat auch eine sehr lange Geschichte, und wirkte gleichfalls dahingehend, dass Schwarze eher als animalisch denn als menschlich galten. Die meisten Schwarzen gehen insofern eher vorsichtig mit dieser fragwürdigen „Anerkennung“ um.

      Unsere Lucia hingegen tummelt sich in beiderlei Hinsicht ausgiebigst.

      Hat scheinbar nicht viel abbekommen vom höchst intelligenten blauen Blute.

  3. „the goal of feminist writers is to rearrange the world so that, come the revolution, ugly feminists will be desired by men.“

    Das gilt für einen großen Teil der Feministinnen, die lesbisch sind, nicht.

    • @ El-Mocho

      Für diese würde allerdings gelten, dass, je unattraktiver „das Männliche“ generell gestaltet, präsentiert wird, umso größer – ihre Ideologie von sexueller Anziehung als kulturelles Konstrukt vorausgesetzt – ist die Wahrscheinlichkeit, „heterosexuelle“ Frauen als Sexualpartner zu gewinnen, quasi einen Konkurrenten auszuschalten. Das leuchtet mir schon ein. Schwarzer und andere haben das ja so bis in die 80er hinein praktiziert – ich erinnere: Heterosexuelle Frauen stürmen die Ömma.

      • Terminatus 30

        „.. je unattraktiver „das Männliche“ generell gestaltet, präsentiert wird, umso größer – ihre Ideologie von sexueller Anziehung als kulturelles Konstrukt vorausgesetzt..

        Wo ist der wissenschaftliche Beweis?

  4. „Abfälle kämpfen immer, um den Rest der Welt getäuscht und tyrannisch scheinen zu lassen“

    Haben sie eine andere Möglichkeit, um aus dem Mülleimer rauszukommen?

  5. Möchtest du mit diesem Artikel eigentlich provozieren, die Hitzahlen auf deinem Blog hochtreiben, oder glaubst du tatsächlich daran?

    Du meinst, dass dein PU keine sektenhaften Züge annimmt? Eigentlich erfüllt es so ziemlich alles, was die Esoterik-Szene auch erfüllt:
    – als „wissenschaftliche Studien“ dienen die eigenen Erfahrungen und die der anderen Anhänger, welche natürlich weder Psychologie, noch Medizin (spez. Neuropsychiatrie), noch Genetik, noch Anthropologie, noch Soziologie oder *irgendwas* studiert haben, das sie für das objektive Beurteilen menschlicher Verhaltensweisen etwas besser qualifizieren würde (aber was wissen wir von Christian: ein Bauarbeiter kann in Psychologie genauso so gut sein, wie ein Psychologe – wozu sich dann noch jahrelang auf die Schulbank quälen und tausende und abertausende Bücher lesen und Praktika machen). Und ob diese Erfahrungen *wirklich* sind, oder nichts weiter als hübsche Geschichten, kann keiner nachweisen.
    – Weltbilder werden einem präsentiert, die vorsintflutlich erscheinen (die Erde ist eine Scheibe! Alles andere ist eine Verschwörung! ALLE Frauen wollen in Wahrheit einen dominanten Mann, den sie unterstützen dürfen! An eigener Selbstverwirklichung, wie auch immer diese aussieht, sind sie in Wahrheit gar nicht interessiert!)
    – Jeder, der DEN REGELN widerspricht, ist degeneriert/wider die Natur/gottlos/ein Ketzer.
    – Beweise, die gegen DIE REGELN sprechen, stammen von Weltverschwörern, Götzenanbetern und Satanisten.
    – ohne DIE REGELN kann kein Mensch wahres Glück empfinden.

    • @syzygy
      Wieder mal leugnung des Partnerwahlverhaltens von Frauen. Typisch. Dieses leugnen ist aber teil des Problems. Komm doch bitte mal in der Realität an. Und, um es gleich vorwegzunehmen, es nehmen keine Frauen an Kampfeinsätzen teil.

    • @ Syzygy: PU weist definitiv sekenhafte, mafiöse Züge auf. Lokaler Lair, nein Danke! Allerdings ist DER Feminismus (ja genau wie DAS PU) da genauso schlecht.

    • – als „wissenschaftliche Studien“ dienen die eigenen Erfahrungen

      -> „consciousness raising groups“
      -> feministische Standpunktepistemologie

      – Weltbilder werden einem präsentiert, die vorsintflutlich erscheinen (die Erde ist eine Scheibe! Alles andere ist eine Verschwörung!..

      ->das universelle und ubiquitäre „Patriarchat“
      ->ALLE Frauen wollen in Wahrheit die heterosexuelle Zwangsmatrix knacken

      – Jeder, der DEN REGELN widerspricht, ist degeneriert/wider die Natur/gottlos/ein Ketzer.

      ->Dass Männer widersprechen ist natürlich, interessensgeleitet.
      ->Alle Frauen, die widersprechen sind brainwashed, sie „sind noch nicht so weit“. Sie haben die Heilslehre noch nicht begriffen.

      – Beweise, die gegen DIE REGELN sprechen, stammen von Weltverschwörern, Götzenanbetern und Satanisten.

      ->feministische Standpunktepistemologie, HIStory, „patriarchale Wissensproduktion“, „Newtons Rape Manual“ etc.

      – ohne DIE REGELN kann kein Mensch wahres Glück empfinden.

      ->ohne Feminismus wird das Patriarchat die Welt zerstören;
      ->“Feminists fuck better“
      ->die Abschaffung des Patriarchates wird das Weltenheil bringen

      Ehrlich gesagt finde ich PU um Größenordnungen weniger sektiererisch.

      • Das ist dein Eindruck, Nick. Weil dir PU besser gefällt.

        Aber abgesehen davon interessiert mich nicht, inwiefern der Feminismus sektiererisch ist. Es geht hier um einen PUA, der seine Ideen als die einzige Wahrheit verkauft, nicht um eine Feministin. Zu zeigen, dass eine andere Strömung/Idee sektiererisch ist, macht die Strömung, um die es geht, nicht weniger sektiererisch.

      • Das ist dein Eindruck, Nick. Weil dir PU besser gefällt.

        Das glaube ich nicht. Ich sehe bei PU kein derart geschlossenes, allumfassendes Weltbild. Es geht mehr oder weniger nur um das Eine.

        Die Feminismuskritik von Riossy finde ich eher flach und stereotyp, als Quasireligiös.

        Zu zeigen, dass eine andere Strömung/Idee sektiererisch ist, macht die Strömung, um die es geht, nicht weniger sektiererisch.

        Das ist zwar richtig, aber die Kritik an PU baut fast durchgängig auf feministisches Gedankengut auf.

        Ganz wesentliche Punkte sind „Objektifizierung“, „Naturalisierung von Gender“ und „male supramacy“

        Das sind Interpretationsmuster, unter denen man PU sehen kann. Feministische Interpretationsmuster eben.

        Wenn man unter „The natural female desire to submit to a powerful man“ tatsächlich „Unterwerfung“ versteht, dann mag die Kritik sogar berechtigt sein.

        Das sehe ich aber nicht als durchgängig in PU. Es wird meistens eher davon ausgegangen, dass Frauen bestimmte Eigenschaften bei Männern begehren. Das heißt etwas anderes als „sich unterwerfen“.

      • Das ist zwar richtig, aber die Kritik an PU baut fast durchgängig auf feministisches Gedankengut auf.

        Ganz wesentliche Punkte sind „Objektifizierung“, „Naturalisierung von Gender“ und „male supremacy“

        Aha. Nur weil der Feminismus etwas an PU auszusetzen hat, kann der Kritikpunkt also nicht stimmen? Oder was willst du damit sagen?
        Das Einzige, was ich jetzt nicht unbedingt sofort unterschreiben würde, ist diese Sache von der Naturalisierung von Gender. Dass geschlechtliche Unterschiede nur sozial konstruiert sind, halte ich für ein Gerücht. Dass beides sich beeinflusst, und dass man von einer gewissen Menge Frauen nicht auf die gesamte weibliche Weltbevölkerung schließen kann, glaube ich schon eher.
        Aber Objektifizierung wird beim PU eindeutig betrieben. Sowohl die der Frau, als auch die des Mannes. Frauen werden mehr oder weniger zu Versuchskaninchen degradiert, damit mann dann „Field Reports“ machen kann, Männer zu F***maschinen. Ein Mann, der das PU wirklich nur deswegen versuchen will, weil er eine geliebte Person ´rumkriegen möchte, hat schließlich „Oneitis“ und ist deswegen „needy“ – und ihm wird geraten, 10 andere Frauen zu „beglücken“ (oder so).
        Ebenso wie auf die Frauen herabgeblickt wird. Nicht nur die Kategorisierung (UG, HB, HSE, LSE …), sondern auch die frauenfeindliche Attitüde, die viele – ich würde sogar sagen, ein Großteil – der PUAs an den Tag legen, und die Tatsache, dass diese Leute *bewusst* manipulativ mit Frauen umgehen (nein, ein Wonderbra und Schminke sind nicht dasselbe, wie NLP), spricht dafür.

        Das glaube ich nicht. Ich sehe bei PU kein derart geschlossenes, allumfassendes Weltbild. Es geht mehr oder weniger nur um das Eine.

        Naja, diese „Lairs“, die Zweckgemeinschaften, die sich da in den Stäten zusammentun, finde ich schon ziemlich scientologisch. Wenn du einen anderen Eindruck hast, bitte.

        Die Feminismuskritik von Riossy finde ich eher flach und stereotyp, als Quasireligiös.

        Ja, flach und stereotyp ist sie auch – aber quasireligiös ebenso. Es wird vorgebetet, wie ein Mantra, und jeder, der widerspricht, ist ein Lila Pudel, bzw. Beta oder Mangina.

        Das sehe ich aber nicht als durchgängig in PU. Es wird meistens eher davon ausgegangen, dass Frauen bestimmte Eigenschaften bei Männern begehren. Das heißt etwas anderes als „sich unterwerfen“.

        Den Eindruck habe ich bei Kollegen wie Roosh V, Roissy und wie sie alle heißen leider nicht. Die meinen das schon wörtlich. Wenn man bei diesen als Frau unattraktiv ist, weil man eigene Ziele verwirklichen will (ob das nun ein Nobelpreis, das Aussteigen auf einem abgelegenen Bauernhof oder die Eröffnung eines eigenen Handarbeitsladens ist), statt nur den Mann zu unterstützen und ihm ein schönes Eigenheim zu kreieren, dann kann man da beim besten Willen nichts anderes hineininterpretieren, als das, was da steht. Dummerweise glaubt die treue Anhängerschaft diesen Blödsinn auch noch und stimmt fest zu.
        Es mag auch „PUAs“ geben, die das alles nicht so eng sehen. Diese werden sich vielleicht die eine oder andere Regel abschauen, aber nicht alles einhalten, wie ein kompliziertes Kochrezept, und vor allem versuchen sie nicht, sich die Menschheit damit zu erklären.

      • @Syzygy:
        Aha. Nur weil der Feminismus etwas an PU auszusetzen hat, kann der Kritikpunkt also nicht stimmen?

        Es ging darum, ob es eine Rolle spielt dass Feminismus z.g.T. eine Quasireligion ist. _Du_ meintest, das sei unerheblich.

        Wenn die Kritik aus quasireligiösen Prämissen abgeleitet ist, dann ist sie fragwürdig, ja.

        Wenn ich eine Kritik vorbringe, die aus Prämissen aus der Bibel abgeleitet wurde, dann kann man mir auch zurecht vorwerfen, dass sie religiös motiviert ist.

        Aber Objektifizierung wird beim PU eindeutig betrieben. Sowohl die der Frau, als auch die des Mannes. Frauen werden mehr oder weniger zu Versuchskaninchen degradiert, damit mann dann „Field Reports“ machen kann, Männer zu F***maschinen.

        Du magst dich zwar nicht Feministin nennen, aber das ist eindeutig das Interpretationsshema das Dworkin/MacKinnon in die Welt gesetzt haben. Prämisse ist dabei der Dämon „Männliche Heteroseualität“, die das Weltpatriarchat am laufen halten soll, und in einem Kontext zur „rape culture“ stehen soll.

        Sexualität geht nicht ohne Sexualobjekte.

        Die Frage der „Objektifizierung“ taucht nach aufgeklärteren Konzepten erst dann auf, wenn _gleichzeitig_ der Subjektstatus des Objektes übergangen wird.

        Der Taxifahrer ist für mich auch ein Objekt, ich respektiere aber gleichzeitig seinen Subjektstatus wenn ich die Bedingungen respektiere, unter denen er mich nach Hause fahren möchte. Wenn ich ihm eine Knarre an den Kopf halte, dann Objektifiziere ich ihn.

        Die radikalfeministische Prämisse geht davon aus, dass Frauen gesellschaftlich „die Knarre an den Kopf gehalten wird“, und von daher ist das Betrachten als Sexualobjekt auch eine Objektifizierung. Es ist verrückt, was sich so im kollektiven Bewußtsein davon festgefressen hat.

        Zum Subjekt kann sich nur das Subjekt selbst machen, insofern sagt „der will sie _nur_ f****n“ nichts über eine Objektifizierung aus. Entsheidend ist, wie konkret auf das Subjekt reagiert wird.

        „Versuchskaninchen für field reports“ kann ich beim Brigitte-Forum, in dem sich Frauen über ihre sexuelle Erfahrungen austauschen, mit gleicher Logik reklamieren. Die Sprache ist nur eine andere.

        Da ist per se nichts degradierendes dabei. Das ist das gleiche radikalfeministische Interpretationsmuster.

        und die Tatsache, dass diese Leute *bewusst* manipulativ mit Frauen umgehen (nein, ein Wonderbra und Schminke sind nicht dasselbe, wie NLP), spricht dafür.

        Wie naiv gibst du denn vor, zu sein? Es wird nirgendwo mehr getäuscht, getarnt und „gelogen“ als beim Flirten. Das weißt du doch eigentlich ganz genau. Charme ist immer „manipulativ“, und Höflichkeit ist meistens eine „Lüge“.

        Naja, diese „Lairs“, die Zweckgemeinschaften, die sich da in den Stäten zusammentun, finde ich schon ziemlich scientologisch. Wenn du einen anderen Eindruck hast, bitte.

        Ich kenne sie nicht, weiß aber, dass sie aus der Tradition der Selbsthilfegruppen kommen.

        Ich glaube nicht, dass sie, wie der radikale Feminismus oder Scientology, die ganze Welt erklären wollen.

        Ich glaube, es spielt dabei gar keine Geige ob man Christ, Atheist, Kommunist, Radikalmarktideologe oder sonstwas ist.

        Den Eindruck habe ich bei Kollegen wie Roosh V, Roissy und wie sie alle heißen leider nicht.

        Hast du dir die Szene systematisch angesehen, oder hast du nach herausragenden, für dich negativen Beispielen gesucht?

        Männer, die ein tradionelles Rollenverständnis haben findet man auch in Gesangsvereinen. Ebensolche Frauen ebenso.

        Und ih denke, es liegt auf der Hand dass in Volloposition zum Feminismus gegangen wird. Wie du selber demonstrierst, haben sich radikalfeministische Interpretationsschemata tief in den gesellschaftlichen Mainstream eingegraben.

        Jede radikale These produziert eine ebenso radikale Antithese. Es war der Feminismus, der das Private politisiert hat, nun darf man sich nicht darüber wundern dass das Kind mit dem Bade ausgeshüttet wird, und das Sexuelle z.B. auf die Frage übertragen wird, ob eine Frau ihr eigenes Geld verdient.

      • @ Nick

        *Sexualität geht nicht ohne Sexualobjekte.*

        Wobei die feministische Analyse regelmäßig übersieht, wie sehr Frauen es oft darauf anlegen, „objektifiziert“ zu werden, „objektifuziert“ werden WOLLEN, sehr aktiv.

        Das wird dann nach dem üblichen Muster verarbeitet, dass weibliches Verhalten, das nicht in’s feministische Idealbild von vorbildlicher Weiblichkeit passt, als fremdbestimmt gedeutet wird (DIE MÄNNER, DAS PATRIARCHAT sind schuld).

        Was nicht ganz falsch ist.

        Nur werden Männer von Frauen eben genauso „fremd“ bestimmt.

        Weil Frauen Sieger lieben, „starke“ Männer lieben, wollen Männer Sieger sein, stark sein.

        Weil Männer schöne Frauen lieben, jugendliche Frauen lieben, wollen Frauen schön sein, jugendlich scheinen.

      • Du magst dich zwar nicht Feministin nennen, aber das ist eindeutig das Interpretationsshema das Dworkin/MacKinnon in die Welt gesetzt haben. Prämisse ist dabei der Dämon „Männliche Heteroseualität“, die das Weltpatriarchat am laufen halten soll, und in einem Kontext zur „rape culture“ stehen soll.

        Tja, dann ist das der Beweis, dass ich auch ohne feministische Literatur gelesen zu haben zum selben Schluss komme. Denn ich habe Dworkin/MacKinnon nicht gelesen.
        Ich halte einen normalen, heterosexuellen Mann nicht für eine F***maschine, tut mir leid. Ich glaube auch nicht unbedingt an eine PU-Verschwörung. Ich halte PU trotzdem eher für ein „Spiel“, das enttäuschte Männer (und auch Frauen, die sogenannten PU-Cats) betreiben, die zu viel Zeit vor ihrem Computer verbringen.

        Sexualität geht nicht ohne Sexualobjekte.

        Wenn du das so ausdrücken willst, bitte. Ich halte es für Wortklauberei. „Sexualobjekt“ ist negativ konnotiert, das weißt du bestimmt auch. Jemand, der den Partner, mit dem er den Sex ausübt, liebt, würde ihn nicht als „Sexualobjekt“ bezeichnen.

        Die Frage der „Objektifizierung“ taucht nach aufgeklärteren Konzepten erst dann auf, wenn _gleichzeitig_ der Subjektstatus des Objektes übergangen wird.

        Mhm. Nochmal, die wenigsten Leute, die ihren Sexualpartner respektieren, würden ihn als „Objekt“ bezeichnen. Dafür gibt es respektvollere Bezeichnungen. Warum nicht diese benützen? Aber egal.
        Und der Subjektstatus des „Objekts“ wird beim PU häufig untergraben. Sieht man an verschiedenen Blogs und Foren.

        […]

        Wie gesagt, was du betreibst, ist I-Tüpfelchenreiterei. Ein Taxifahrer ist für mich eine Person, die Taxi fährt. Wenn du ihn als Objekt bezeichnest, dann tu das bitte. Aber meine Definition von einem „Objekt“ kennst du jetzt. Ich meine das, was die durchschnittliche Vorstellung von einem Objekt ist. Eine Sache. Ein Ding.

        Was die radikalfeministische Prämisse ist, kümmert mich nicht.

        „Versuchskaninchen für field reports“ kann ich beim Brigitte-Forum, in dem sich Frauen über ihre sexuelle Erfahrungen austauschen, mit gleicher Logik reklamieren. Die Sprache ist nur eine andere.

        Wenn über einen Mann geredet wird, als wäre er ein Sexualobjekt, ein Gegenstand, den man wegwerfen kann, bzw. der so und so sein muss, damit er nicht „wider die Natur“/“unmännlich“ ist, finde ich das ebenso widerlich.
        Ich halte mich übrigens nicht im Brigitte-Forum auf. Könntest du bitte mal aufhören, mit dem Finger auf irgendwelche anderen Foren oder Ideologien zu zeigen? Die sind hier irrelevant.

        Wie naiv gibst du denn vor, zu sein? Es wird nirgendwo mehr getäuscht, getarnt und „gelogen“ als beim Flirten. Das weißt du doch eigentlich ganz genau. Charme ist immer „manipulativ“, und Höflichkeit ist meistens eine „Lüge“.

        Aha. Dir fällt es also schwer, dich einer hübschen, netten Frau gegenüber höflich zu verhalten?
        Ja, wenn Geschichten erzählt werden (ich kenne jetzt den „Fachausdruck“ dafür nicht), die eventuell gar nicht stimmen, um eine Frau zu beeindrucken, wenn man Abneigung signalisiert, um Zuneigung zu erhalten, wenn man sich als schwul ausgibt, dann halte ich das für ein „Zuviel des Guten“. Dass man sich während des Flirtens von seiner besten Seite zu zeigen versucht, ist menschlich. Nur sind diese einstudierten Phrasen und Stadien beim PU bei weitem nicht mehr natürlich.

        Ich kenne sie nicht, weiß aber, dass sie aus der Tradition der Selbsthilfegruppen kommen.

        Na klar. Und die Gurus sind die reinsten Mutter Theresas.

        Ich glaube nicht, dass sie, wie der radikale Feminismus oder Scientology, die ganze Welt erklären wollen.

        Wie du meinst. Ein Leben außerhalb von PU gibt es bei vielen aber auch nicht. Wie sollen die sonst ihr Pensum an „Lays“ erfüllen?

        Hast du dir die Szene systematisch angesehen, oder hast du nach herausragenden, für dich negativen Beispielen gesucht?

        Sagen wir´s so: ich habe mich definitiv mit zu vielen PU-Foren und -Blogs befasst. Das deutsche PU-Forum scheint z.B. teilweise auch ganz passable Individuen zu beherbergen, aber hauptsächlich tummeln sich schräge Leute in diesen Communities. Insbesondere die amerikanischen sind ziemlich „verseucht“.

        Männer, die ein tradionelles Rollenverständnis haben findet man auch in Gesangsvereinen. Ebensolche Frauen ebenso.

        Richtig. Diese suchen sich dann passende Partner und gut ist. Die *machen* einfach, und drücken ihr Verständnis von einer Partnerschaft nicht anderen Leuten auf, auch denen, die gar nichts davon wissen wollen. UND sie sagen auch B: sie schlafen nicht mit zig Frauen, sondern üben die Rolle des Familienoberhaupts und -Ernährers, bzw. der unterstützenden, mütterlichen Hausfrau und Mutter aus. Was völlig in Ordnung ist. Jeder, wirklich jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden, solange er niemand anderes Glück dadurch einschränkt. Ich finde ein solches Lebensmodell nicht schlechter, als das meine, ich finde darin auch keine versteckte Unterdrückung der Frau, es ist nur anders als das meine. Was dein Argument, dass ich von radikalfeministischen Ideologien verseucht bin, nur weil ich in einigen Punkten damit übereinstimme, entkräften dürfte.

      • @ Syzygy

        „Ich halte einen normalen, heterosexuellen Mann nicht für eine F***maschine, tut mir leid.“

        Gott sei Dank.

        Die von Christian bevorzugten PUAs kenne ich eigentlich nicht, und diese Infield-Videos, auf denen Frauen wiedererkannt werden können, wie sie dieser Krauser auf youtube stellt, finde ich auch höchst zweifelhaft, ich hätte jedenfalls keine Lust, von einer Frau, die mich anspricht, heimlich gefilmt und samt Gesprächsanalyse online gestellt zu werden.

        Ich finde unter den PUAs beispielsweise Wayne Elise aka Juggler gut, über den ich auch neulich die Doku „Seduction school“ verlinkt hatte.
        Anhand dieses Beispiels kann man ganz gut sehen, dass die bösen Begriffe „Dominanz“ und „Alpha“ auch ganz sozial adäquat umgesetzt werden können (Juggler hat dafür den Begriff „alpha nice“ geprägt).
        Und der Erfolg hängt dann doch sehr davon ab, ob man Spaß am Umgang mit Frauen (oder mit Menschen allgemein) haben oder entwickeln kann, oder ob es einem nur darum geht, möglichst effizient die Knöpfe drücken zu wollen, um eine Frau möglichst schnell ins Bett zu bekommen. Da es für letzteres eigentlich kein Patentrezept gibt, werden sich solche Leute wahrscheinlich irgendwann frustriert auf sich selbst zurückziehen.

        Übrigens, der nette Junge, der als „beta“ diffamiert wird, könnte sich ja auch zum Stalker entwickeln. Also auch keine Lichtgestalt im Vergleich zum emotional gestörten PUA.

      • Nick

         „Aber Objektifizierung wird beim PU eindeutig betrieben. Sowohl die der Frau, als auch die des Mannes. Frauen werden mehr oder weniger zu Versuchskaninchen degradiert, damit mann dann „Field Reports“ machen kann, Männer zu F***maschinen.“

        Ich bin kein Versuchs-Kaninchen!

        „Der Taxifahrer ist für mich auch ein Objekt, ich respektiere aber gleichzeitig seinen Subjektstatus wenn ich die Bedingungen respektiere, unter denen er mich nach Hause fahren möchte.“

        Taximann: http://www.youtube.com/watch?v=2S5ceMeXedk

      • Tja, dann ist das der Beweis, dass ich auch ohne feministische Literatur gelesen zu haben zum selben Schluss komme.

        Oder aber ein Beweis dafür, dass Dworkin/MacKinnon die Gesellschaft stark beeinflußt haben, und du diese Prämissen übernommen hast.

        Es hat ja auch nicht jeder die Bibel gelesen, der was gegen Sex vor der Ehe hat.

        Wenn du das so ausdrücken willst, bitte. Ich halte es für Wortklauberei. „Sexualobjekt“ ist negativ konnotiert, das weißt du bestimmt auch.

        Natürlich ist das negativ konnotiert. Es ist ja gerade mein Anliegen, die negative Konnotation in Frage zu stellen. „Objekt der Begierde“ ist ja merkwürdigerweise nicht negativ konnotiert.

        Mhm. Nochmal, die wenigsten Leute, die ihren Sexualpartner respektieren, würden ihn als „Objekt“ bezeichnen. Dafür gibt es respektvollere Bezeichnungen. Warum nicht diese benützen? Aber egal.

        Moment mal, meine Guteste. Du hast den Begriff „Objektifizierung“ als angemessene Kritik dargestellt. Niemand anderes als du bezeichnet hier damit die Frauen als „Objekte“

        Ich nehme ja gerade _deinen_ Begriff von „Objekt“ auseinander.

        Ein Taxifahrer ist für mich eine Person, die Taxi fährt. Wenn du ihn als Objekt bezeichnest, dann tu das bitte.

        Und eine Frau die mit jemand schläft ist für mich eine Frau, die mit jemand schläft. Ich bin nicht derjenige der behauptet, sie werde zum Objekt gemacht.

        Ich meine das, was die durchschnittliche Vorstellung von einem Objekt ist. Eine Sache. Ein Ding.

        Ja. Du unterstellst sogar eine Entmenschlichung. Mit gleicher Logik müsstest du eine Entmenschlichung unterstellen, wenn jemand von einer „Schönen Frau“ redet. Streng logisch auch dann, wenn jemand von einer „netten Frau“ redet.

        Dem Taxikunden müsstest du gleichfalls eine Entmenschlichung des Taxifahrers unterstellen.

        Du hast für mich keine Begründung für die Entmenschlichung geliefert, du hast sie nur behauptet.

        Wenn über einen Mann geredet wird, als wäre er ein Sexualobjekt, ein Gegenstand, den man wegwerfen kann, bzw. der so und so sein muss, damit er nicht „wider die Natur“/“unmännlich“ ist, finde ich das ebenso widerlich.

        Es wird zwangsläufig über Eigenschaften geredet, wenn man sich über Erfahrungen mit anderen Menschen austauscht. Selbstverständlich weden diese bewertet. Die holde Weiblichkeit pflegt eben nur eine andere Sprache.

        Die Interpretation „wegwerfen“ ist deine Wertvorstellung, nicht jede Frau will eine Beziehung.

        Könntest du bitte mal aufhören, mit dem Finger auf irgendwelche anderen Foren oder Ideologien zu zeigen? Die sind hier irrelevant.

        Nein, das sind sie nicht. Wenn du moralische Kategorien aufstellst, dann müssen diese wohl allgemeingültig sein, also auch für andere Ideologien oder Foren gelten. Kein Mensch käme auf die Idee, beim Brigitte-Forum von „Objetifizierung“ zu sprechen, obwohl man dort durchgängig im gleichen Sinne von Objekten der Begierde/Liebe/sonstwas redet.

        Dein Begriff von Objekt taugt nicht viel, wenn du eigentlich „Entmenschlichung“ meinst. Und das ist ein sehr harter Vorwurf, den du letztendlich einfach nur unterstellst.

        Aha. Dir fällt es also schwer, dich einer hübschen, netten Frau gegenüber höflich zu verhalten?

        Wo leist du das denn bitte heraus? *kopfschüttel*

        Ja, wenn Geschichten erzählt werden (ich kenne jetzt den „Fachausdruck“ dafür nicht), die eventuell gar nicht stimmen, um eine Frau zu beeindrucken, wenn man Abneigung signalisiert, um Zuneigung zu erhalten, wenn man sich als schwul ausgibt, dann halte ich das für ein „Zuviel des Guten“.

        _Du_ hälst es dafür. Wenn ich einer Frau „falsche Komplimente“ mache, dann fiele das ja in die gleiche Kategorie.

        Die holde Weiblichkeit überlässt das Baggern seit jahrtausenden den Männern, und meint offenbar, dann noch darüber mit heftigsten Kategorien wie „Entmenschlichung“ urteilen zu dürfen.

        und drücken ihr Verständnis von einer Partnerschaft nicht anderen Leuten auf, auch denen, die gar nichts davon wissen wollen.

        Ist ja interessant. Wer macht denn hier nur so moralische Kategorien wie „Objektifizierung“ bzw. „Entmenschlichung“ auf?

      • Die von Christian bevorzugten PUAs kenne ich eigentlich nicht, und diese Infield-Videos, auf denen Frauen wiedererkannt werden können, wie sie dieser Krauser auf youtube stellt, finde ich auch höchst zweifelhaft, ich hätte jedenfalls keine Lust, von einer Frau, die mich anspricht, heimlich gefilmt und samt Gesprächsanalyse online gestellt zu werden.

        Ja, unter anderem solche Praktiken sind es, die Menschen objektifizieren. Wie Ratten in einem Labor. Privatsphäre, auf die jeder ein Recht hat, ist für manche PUAs ein Fremdwort.

        Übrigens, der nette Junge, der als „beta“ diffamiert wird, könnte sich ja auch zum Stalker entwickeln. Also auch keine Lichtgestalt im Vergleich zum emotional gestörten PUA.

        Natürlich. Vor psychischen Störungen ist niemand gefeit. Ein Durchschnittstyp kann sich auch zu einem Amokläufer entwickeln, oder eine gewöhnliche Frau zur Kindsmörderin.
        Allerdings werden mit manchen PU-Methoden geradezu gewisse Störungen anerzogen. Insbesondere wenn die Möchtegern-Alphas mit neurotischer Genauigkeit Schritt für Schritt dieser Regeln befolgen und das Handtuch werfen, wenn sie mal einen vergessen. Oder wenn sie wahre Ablehnung oder ehrliche Verärgerung nicht mehr von einem „Shit-Test“ unterscheiden können.

      • Alexander

        „(DIE MÄNNER, DAS PATRIARCHAT sind schuld).“

        Das wissen wir schon, aber nochmals für Dickköpfige: Mann heißt nicht Patriarchat. Er hat es eingeführt.

      • Ich bin kein Versuchskaninchen

        Wenn jemand sexuelle Erfahrungen mit jemand anderem macht, dann sind wohl beide „Versuchskaninchen“.

        Weil sie es nicht „ernst“ meinen.

        „Du musst es mit dem Mädchen ernst meinen, und sie dann auch heiraten“, sprach die Uroma.

      • Ja, unter anderem solche Praktiken sind es, die Menschen objektifizieren. Wie Ratten in einem Labor. Privatsphäre, auf die jeder ein Recht hat, ist für manche PUAs ein Fremdwort.

        Das ungefragte Einstellen von Videos ins Netz wäre tatsächlich auch unter dem „Objektifizierung“ zu fassen.

      • Moment mal, meine Guteste. Du hast den Begriff „Objektifizierung“ als angemessene Kritik dargestellt. Niemand anderes als du bezeichnet hier damit die Frauen als „Objekte“

        Ich nehme ja gerade _deinen_ Begriff von „Objekt“ auseinander.

        Bitte benütz deine männliche Sachlichkeit und nenn mich nicht „meine Guteste“.
        Du drehst mir das Wort im Mund um. Nein, ich bezeichne Frauen nicht als Objekte, ich unterstelle gewissen PUAs, dass die „HBs“, die sie „layen“ für sie nichts weiter als Objekte sind.

        Und eine Frau die mit jemand schläft ist für mich eine Frau, die mit jemand schläft. Ich bin nicht derjenige der behauptet, sie werde zum Objekt gemacht.

        Ja, für mich auch.

        Dem Taxikunden müsstest du gleichfalls eine Entmenschlichung des Taxifahrers unterstellen.

        Du hast für mich keine Begründung für die Entmenschlichung geliefert, du hast sie nur behauptet.

        Warum? Du hast behauptet, dass ein Taxifahrer für dich auch ein Objekt sei. Meine Definition ist diese: http://synonyme.woxikon.de/synonyme/objekt.php , darum würde ich ihn eben Taxifahrer nennen, aber wenn du unter „Objekt“ etwas anderes verstehst, bitte.

        Es wird zwangsläufig über Eigenschaften geredet, wenn man sich über Erfahrungen mit anderen Menschen austauscht. Selbstverständlich weden diese bewertet. Die holde Weiblichkeit pflegt eben nur eine andere Sprache.

        Wenn du mal einen Brigitte-Link findest, wo Frauen unmännliche Eigenschaften als wider die Natur darstellen und Gründe suchen, warum deutsche Männer durch die Bank zum Vergessen sind, warum Männer das schwache Geschlecht sind und man sich nicht mit ihnen einlassen sollte, dann bitte ich darum, ihn hier reinzustellen. Und nochmal: ich fände das ebenso übel, wie den umgekehrten Fall. Über einen einzelnen Mistkerl/ein Miststück darf man sich ja ruhig auslassen, sofern man dessen/deren Namen nicht nennt, aber das gesamte Geschlecht zu verteufeln …

        Die Interpretation „wegwerfen“ ist deine Wertvorstellung, nicht jede Frau will eine Beziehung.

        Dann sollte sie das auch klarstellen. Ob nun durch klare Worte, oder offensichtliches Verhalten. Ansonsten ist sie ein Macho-A-Loch, das willkürlich auf Gefühlen herumtrampelt.

        Dein Begriff von Objekt taugt nicht viel, wenn du eigentlich „Entmenschlichung“ meinst. Und das ist ein sehr harter Vorwurf, den du letztendlich einfach nur unterstellst.

        Wenn du dich so sehr an diesem Begriff stößt, dann sagen wir einfach: „weibliche Kreatur, deren Gefühle völlig irrelevant sind“. Ganz schön lang, aber bitte.

        Wo leist du das denn bitte heraus? *kopfschüttel*

        und Höflichkeit ist meistens eine „Lüge“.

        Wenn du lügen musst, um höflich zu sein, dann fällt es dir schwer, einer hübschen, netten Frau gegenüber einfach so höflich zu sein.

        _Du_ hälst es dafür. Wenn ich einer Frau „falsche Komplimente“ mache, dann fiele das ja in die gleiche Kategorie.

        Und einfache Natürlichkeit? Ohne gespielt abweisendes Verhalten, ohne falsche Komplimente? Ein einfaches, aufrichtiges Gespräch? Oder *ehrliche* Komplimente?

        Die holde Weiblichkeit überlässt das Baggern seit jahrtausenden den Männern, und meint offenbar, dann noch darüber mit heftigsten Kategorien wie „Entmenschlichung“ urteilen zu dürfen.

        Schon wieder so unsachlich … ich sage auch nicht: „die wichtigen Herren der Schöpfung.
        Ich werfe auch z.B. ausbeuterischen Frauen, die sich von rackernden Männern aushalten lassen, oder Frauen, die gezielt mit den Gefühlen von Männern spielen, vor, sich wie egoistische A-Löcher zu verhalten. Damit müssen sie leben. Ebenso wie die PUAs.

        Ist ja interessant. Wer macht denn hier nur so moralische Kategorien wie „Objektifizierung“ bzw. „Entmenschlichung“ auf?

        Wenn Männer sich austoben, sich ihre Hörner abstoßen, und dafür hunderte Onenightstands brauchen, aber dabei nicht auf den Gefühlen von Frauen herumtrampeln, sie ihren Hass spüren lassen und von oben herab behandeln, dann sollen sie das tun. Wenn jemand „die Natur“ bzw. „die Evolution“ als Begründung dafür nimmt, mit den Gefühlen eines anderen Menschen zu spielen, ihn zu verarschen und als Versuchskaninchen um eine neue Anmache auszutesten benützt, dann halte ich das nicht für eine „Form der Partnerschaft“.

      • Nick

        „Dworkin/MacKinnon“

        Ich persönlich kenne diese Typen nicht.

         „Natürlich ist das negativ konnotiert. Es ist ja gerade mein Anliegen, die negative Konnotation in Frage zu stellen. „Objekt der Begierde“ ist ja merkwürdigerweise nicht negativ konnotiert. „

        Ja ja, negative Konnotation und ein Kind als Resultat?

         „Dein Begriff von Objekt taugt nicht viel, wenn du eigentlich „Entmenschlichung“ meinst. Und das ist ein sehr harter Vorwurf, den du letztendlich einfach nur unterstellst.“

      • Allerdings werden mit manchen PU-Methoden geradezu gewisse Störungen anerzogen. Insbesondere wenn die Möchtegern-Alphas mit neurotischer Genauigkeit Schritt für Schritt dieser Regeln befolgen und das Handtuch werfen, wenn sie mal einen vergessen. Oder wenn sie wahre Ablehnung oder ehrliche Verärgerung nicht mehr von einem „Shit-Test“ unterscheiden können.

        Wenn Dworkin/MacKinnon das vorherrshende Bild von Sexualität so nachhaltig geprägt haben, und dieses Bild nur mit erheblichen kognitiven Dissonanzen zu vereinbaren ist, dann hat man den Diskurs eben in Subkulturen abgedrängt.

        Dann muss man sich nicht wundern, dass so manche schräge Blüten wachsen.

        Wenn die „Öffentlichkeit“ so agiert, dann hat sie sich selbst die Möglichkeit der gesellschaftliche Kontrolle aus der Hand geschlagen.

        „Objektifizierung“ ist nun mal ein ebenso ein quasireligiöser Begriff wie die protestantische Sexualmoral eine Religiöse ist.

      • Du drehst mir das Wort im Mund um. Nein, ich bezeichne Frauen nicht als Objekte, ich unterstelle gewissen PUAs, dass die „HBs“, die sie „layen“ für sie nichts weiter als Objekte sind.

        Und damit sagst du: „Die Frauen sind die Objekte der PUAs“

        Warum? Du hast behauptet, dass ein Taxifahrer für dich auch ein Objekt sei.

        Ganz einfach, wenn gilt:

        Der PUler will nur Sex von der Frau -> Frau ist für ihn ein Objekt

        dann muss auch gelten:

        Ich will nur, dass der Taxifahrer mich nach hause fährt -> Taxifahrer ist für mich ein „Objekt“

        Wenn du lügen musst, um höflich zu sein, dann fällt es dir schwer, einer hübschen, netten Frau gegenüber einfach so höflich zu sein.

        Das ist doch jetzt nicht dein Ernst. Höflichkeit ist sehr oft eine „nette Lüge“.

        Gut, „Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist.“ (Goethe)

        Und einfache Natürlichkeit? Ohne gespielt abweisendes Verhalten, ohne falsche Komplimente? Ein einfaches, aufrichtiges Gespräch? Oder *ehrliche* Komplimente?

        „Du, wenn ich ehrlich bin bist du nicht meine Traumfrau, ich stehe mehr auf sehr schlanke und jüngere Frauen. Das macht dir doch nichts aus, oder?“

        Dass du dich über das gespielt abweisende Verhalten beschwerst finde ich lustig, würde ich mal als zum Standardrepertoire weiblichen Verhaltens zählend begreifen.

        Schon wieder so unsachlich … ich sage auch nicht: „die wichtigen Herren der Schöpfung.

        Du lenkst ab. Gut, wenn du persönlich dieses „Rollenmuster“ abgelegt hast, dann darfst du natürlich hohe Maßstäbe setzen.

        aber dabei nicht auf den Gefühlen von Frauen herumtrampeln

        Du gehst von der Prämisse aus, dass die Frau „mehr“ will. Wenn Frauen „mehr“ wollen, dann lassen sie sich nicht so einfach „manipulieren“. Du unterschätzt dein Geschlecht ganz gewaltig.

        Bei einem Teenager hätte ich aber durchaus Verständnis für deine Argumentation.

      • @Roslin:
        Wobei die feministische Analyse regelmäßig übersieht, wie sehr Frauen es oft darauf anlegen, „objektifiziert“ zu werden, „objektifuziert“ werden WOLLEN, sehr aktiv.

        Das wird dann nach dem üblichen Muster verarbeitet, dass weibliches Verhalten, das nicht in’s feministische Idealbild von vorbildlicher Weiblichkeit passt, als fremdbestimmt gedeutet wird (DIE MÄNNER, DAS PATRIARCHAT sind schuld).

        Es ist eben die klassische Veranwortungsverschiebung: Frau will angeblich nie, und Mann muss Baggeren was das Zeug hält.

        Wer „macht“ ist immer in der Position, sein Verhalten rechtfertigen zu müssen.

        Wer nichts macht, macht auch nichts falsch.

        Es ist wie beim Beamtenmikado: Wer sich bewegt, der hat verloren.

      • Nick

         „Es ist eben die klassische Veranwortungsverschiebung: Frau will angeblich nie, und Mann muss Baggeren was das Zeug hält.“

        Lass das Baggern und die Frauen. Kauf Dir eine Katze!

      • @ Nick

        *Wer „macht“ ist immer in der Position, sein Verhalten rechtfertigen zu müssen.

        Wer nichts macht, macht auch nichts falsch.

        Es ist wie beim Beamtenmikado: Wer sich bewegt, der hat verloren.*

        Wer baggert, bittet.

        Frau ist so in der Position der Umworbenen, gewährt eine Gunst, kann allein dafür schon wieder etwas einfordern.

        Ein taktischer Vorteil, den Frau aufgeben würde, ließe sie zu früh Interesse an dem Mann erkennen.

        Wenn sie selbst will, kann sie ja für’s Gewähren nichts mehr einhandeln. Dann wäre der Sex ja selbst schon Belohnung genug.

        @ Szygy

        Es ist interessant, wie Du Frauen siehst.

        In meinen Augen ist PU eine Empauerung für unsichere Jungs, die seit Jahren mit einem unrealistischen Frauen – und Männerbild gefüttert in Selbsthilfe wieder etwas Realismus in ihr Leben bringen.

        Du tust so, als ob hier überlegene Verführer auf unschuldige Mäuschen losgingen, Raubkater, die mit ihrer Beute spielen.

        Dass sich PU-Gurus so gerieren, als überlegene Verführer, mag vielleicht für einige von ihnen zutreffen, wenn es nicht bloß Marketing ist, aber die Masse der PU-Jünger fällt gewiss nicht in diese Kategorie.

        PU ist ein Selbsthilfe – Antidot gegen die diversen pädagogischen, hochoffiziellen Empauerungen für Mädchen und Demütigungen für Jungen,die unser Erziehungssystem, unsere Alltagskultur bereit halten.

        Dass FeministInnen dagegen Sturm laufen, kann ich verstehen.

        Fürchten sie doch Machtverlust.

      • Nick

        „Du musst es mit dem Mädchen ernst meinen, und sie dann auch heiraten“, sprach die Uroma.“

        Die Oma mag damals recht gehabt haben. Ich würde es mit dem Heiraten heute lieber lassen und sexuelle Belustigung von sozialer Absicherung trennen.

    • @Syzygy

      „glaubst du tatsächlich daran?“

      Ich denke es hat einen wahren Kern, ist aber natürlich viel zu allgemein und auf Wirkung formuliert

      „ein Bauarbeiter kann in Psychologie genauso so gut sein, wie ein Psychologe“

      Meine Aussage war, dass eine Theorie, die nicht von diesem Bauarbeiter stammt, ihren Wahrheitsgehalt nicht verändert, wenn er oder aber ein Professor sie vorträgt.

      „Weltbilder werden einem präsentiert, die vorsintflutlich erscheinen“

      Wenn man davon ausgeht, dass die Sinnflut der Wassereinbruch in das Schwarze Meer war, was mir am überzeugensten erscheint und sich dies ca. 7.000 vor Christus ereignete, dann liegst du zumindest 100.000 Jahre bis ein paar Millionen Jahre zu früh. Interessanter ist die Steinzeit.

      Vorteile dafür auf dominante Männer zu stehen gibt es genug und dies ist bei unseren nächsten VErwandten, den Primaten auch gut vorzufinden, wir werden also irgendwann mal auch eine Spezies gewesen sein, die eine Vorliebe für dominante Männer hat. Vieles spricht dafür, dass sich das heute nicht geändert hat, natürlich auf den Schnitt der Frauen und nicht auf jede Frau bezogen.
      Ich habe hier ja einiges dazu:
      https://allesevolution.wordpress.com/tag/mannlich-sein-ist-sexy/
      https://allesevolution.wordpress.com/tag/status-macht-attraktiv/
      https://allesevolution.wordpress.com/tag/frauen-stehen-auf-dominante-manner/

      „Jeder, der DEN REGELN widerspricht, ist degeneriert/wider die Natur/gottlos/ein Ketzer.“

      In der Allgemeinheit würde ich Roissy auch wiedersprechen. Aber für den geäußerten Grundsatz spricht vieles. Über die Argumente kann man natürlich diskutieren.

      „Beweise, die gegen DIE REGELN sprechen, stammen von Weltverschwörern, Götzenanbetern und Satanisten.“

      Mitunter, ja. Mich überzeigen die Gegenargumente jedenfalls nicht. Die biologisch-medizinischen Theorien scheinen mir da wesentlich durchdachter.

      „ohne DIE REGELN kann kein Mensch wahres Glück empfinden.“

      Sicher. Man kann auf vielen Wegen Glück empfinden als Einzelperson. Dennoch kann man der Meinung sein, dass dem Schnitt der Leute bestimmte Regeln nicht gefallen werden.

      • @Christian:

        Dass du nach wahrscheinlich über 300 Artikeln, in denen es NUR um die Bestätigung deiner PU schwangeren Ansichten sowie feminism bashing geht, das immer noch leugnest, ist schon starker Tobak.

        Why do masculists run like rats from a spotlight beam whenever they are confronted with the reality?

      • Why do masculists run like rats from a spotlight beam whenever they are confronted with the reality?

        Nomen non est omen.

        Eigentlich müsstest du doch eher „Obscura“ heißen, weil: wir rennen ja nur in deinen Träumen weg.

        Im Gegenteil: Du kannst es ja nicht lassen, immer wieder herzukommen um deine ewiggleichen Argumentfragmente zum Besten zu geben.

    • @ Syzygy
      „aber was wissen wir von Christian: ein Bauarbeiter kann in Psychologie genauso so gut sein, wie ein Psychologe – wozu sich dann noch jahrelang auf die Schulbank quälen und tausende und abertausende Bücher lesen und Praktika machen“

      Christopher Langan war auch nur Bauarbeiter – so what. Tausende Bücher? Wo lebst du denn. Um ein Studium zu bestehen braucht du in der Regel nicht einmal 100 Bücher lesen. Meinst du wirklich, dass ein Psychologe alle, für sein Feld maßgeblichen Werke gelesen hat?

      Ich habe mich während meines Studiums sicher durch hunderte Bücher geackert; viele gelesen, viele überflogen, einige abschnittsweise durchgeblättert. Damit war ich aber so ziemlich der Einzige. Zu VO’s gabs meistens Skripten. Bei Proseminaren und Seminaren, Handouts, „Leselisten“ und, je nachdem Vorträge oder schriftliche Arbeiten zur Leistungsfeststellung. Tausende Bücher ist utopisch.

      • Du musst aber nicht jedes Wort auf die Waagschale legen. „Tausende“ Bücher (WÖRTLICH genommen) kann man wahrscheinlich in einem ganzen Leben kaum lesen. Es sei denn man tut nichts anderes und liest quer. Es war bewusst übertrieben. Aber irgendwelche Internetstudien zu lesen, reicht sicher auch nicht, um als Nicht-Biologe auf den Level eines Biologie-Studierten zu kommen.

    • Szyzygy

      „..ein Bauarbeiter kann in Psychologie genauso so gut sein, wie ein Psychologe – wozu sich dann noch jahrelang auf die Schulbank quälen und tausende und abertausende Bücher lesen und Praktika machen).“

      Sado-Macho?

    • Syzygy

      – „Jeder, der DEN REGELN widerspricht, ist degeneriert/wider die Natur/gottlos/ein Ketzer.
      – Beweise, die gegen DIE REGELN sprechen, stammen von Weltverschwörern, Götzenanbetern und Satanisten.
      – ohne DIE REGELN kann kein Mensch wahres Glück empfinden.“

      Meinst Du es ernt?

    • @ Syzygy

      „Natürlich. Vor psychischen Störungen ist niemand gefeit. Ein Durchschnittstyp kann sich auch zu einem Amokläufer entwickeln, oder eine gewöhnliche Frau zur Kindsmörderin.“

      Du hattest ja auch den Begriff „Oneitis“ bemüht. Was ich sagen wollte, die Obsession, mit der einen oder sonst keinen Frau zusammensein zu müssen, kann ja durchaus eine Vorstufe zum Stalking darstellen. In dem Sinne tendieren PUAs, die sich an ihr „Regelwerk“ halten, wohl weniger zu diesem Verhalten, weil sie bei Desinteresse der Frau weiterziehen werden.

      „Oder wenn sie wahre Ablehnung oder ehrliche Verärgerung nicht mehr von einem „Shit-Test“ unterscheiden können.“

      Tja, das sollte nicht passieren.

      • Du hattest ja auch den Begriff „Oneitis“ bemüht. Was ich sagen wollte, die Obsession, mit der einen oder sonst keinen Frau zusammensein zu müssen, kann ja durchaus eine Vorstufe zum Stalking darstellen. In dem Sinne tendieren PUAs, die sich an ihr „Regelwerk“ halten, wohl weniger zu diesem Verhalten, weil sie bei Desinteresse der Frau weiterziehen werden.

        Wenn es so verstanden wird, dann ist es ja auch in Ordnung. Aber offenbar gibt es da einige Definitionen. Und manche davon klingen einfach nur nach schlichter Verliebtheit.

      • Ich denke, dass Pickup meist harmloser ist, als es vielleicht von feministischer Perspektive aus scheint. Vielleicht ist es das Ziel von einigen, sich zum egomanen und emotional kastrierten Blödsack zu formen, der möglichst viele „Lays“ mit hochrangigen „HBs“ sammelt. Aber eingeschüchterte Nerds, die dann in den Discos mit verrückten Hüten herumlaufen und „Sets“ machen, stellen für niemanden eine ernsthafte Bedrohung dar. Besser, als wenn Leute aus Frustration aggressiv im Straßenverkehr herumgurken.

      • Ich denke, dass Pickup meist harmloser ist, als es vielleicht von feministischer Perspektive aus scheint.

        Ich gewinne langsam fast den Eindruck, es geht weniger um Feminismus, sondern eher um unsere lieben Deutschen Vorstellungen von „Ehrlichkeit“, „Höflichkeit“ und „Charme“.

      • @ Nick

        Haha, das ist gut möglich. Es gibt ja viele Leute, die z.B. die Höflichkeit der Franzosen unaufrichtig und geheuchelt finden. Ich habe aber an der deutschen „Ehrlichkeit“ wenig Interesse, wenn die Bedienung im Café „ehrlich“ respektlos ist.

  6. Menschen sind auch nur Menschen. Und Wissenschaft ist in einem (vielleicht nicht dem Einzigen) wichtigen Aspekt eine oberflächliche Legitimation für das eigene subjektive Weltbild.
    Als reflektierender Mensch verstehe man Thomas Kuhn und versuche Karl Popper.

  7. @ Nick

    *Ehrlich gesagt finde ich PU um Größenordnungen weniger sektiererisch.*

    Und um Größenordnungen empirisch besser gestützt.

    Roissy lese ich ab und an sehr gerne.

    Er schreibt zynisch, böse, mit grimmigem Humor, ethisch unverantwortlich, hyperbolisch, aber unterhaltsam.

    Ich teile seine Beobachtung, dass viele Feminitinnen „maskulinisierte“ Frauen sind, „männliche“ Frauen in Habitus und Aussehen (Gesichtszüge), das gilt auch für viele Lesben.

    Und überproportional viele führende Feministinnen sind lesbisch.

    Diese „männlichen“ Frauen haben die Wortführerschaft der Bewegung, eben wg. ihres besonders „männlichen“ Verhaltens (extrovertierter, dominanter, konfliktbereiter, kämpferischer, mutiger).

    Die Mehrheit der „weiblichen“ Frauen schweigt, widerspricht nicht, scheut den Konflikt, meldet sich nicht zu Wort, läuft mit solange es zu nützen scheint/nicht wehtut, eben wg. ihres typisch weiblichen Verhaltens (Scheuen der offenen Auseinandersetzung, Anpassung an das, was als gesellschaftlich gewünscht wahrgenommen wird, schmiegsamer, konsensorientierter, friedliebender, mehr In-der-Herde-geborgen-sein-wollen als Vorneweg-marschieren und Herausragen).

    Gleichzeitig leiden „männliche“ Frauen in besonderem Maße unter der klassischen Frauenrolle, die sie wegen ihrer männlicheren Orientierung besonders einengt, sind darum in besonderer Weise zur „Revolution“ motiviert, begehen nur den Fehler, ihre Art Frausein für den Regelfall zu halten, bedenken nicht, dass sie möglicherweise nur den rechten Flügel der weiblichen Normalverteilung besiedeln und deutlich anders fühlen/sich verhalten/konstituiert sind als jene Frauen, die den Peak und die linke Hälfte der weiblichen Merkmalsverteilung besiedeln.

    Sie können das Verhalten „weiblicherer“ Frauen nicht gut nachempfinden, halten sie daher für gehirngewaschen – unerleuchtet.

    Es empauert ja auch, sich nicht als Außenseiterin empfinden zu müssen, sondern als Avantgarde der neuen Mehrheit („Mit uns zieht die neue Zeit!“).

    Dass Lesben Feminismus immer wieder verbinden mit der sexuellen Kundenacquise ist auch auffallend, immer wieder der Ratschlag an die „Schwestern“, doch endlich ihre Kollaboration mit dem Feind einzustellen, aufzuhören, mit dem hochverräterisch durch die Betten zu toben, immer wieder die Hoffnung, sexuelle Orientierung sei ja nur sozial konstruiert, lasse sich daher in ihrem Sinne umorientieren mit ein bißchen Sozialkonstruktivismus und perfomativem Tralala.

    Ja, da keimt der Verdacht, man wolle die Beutegreiferkonkurrenz madig machen und die Schäfchen in den eigenen Pferch treiben, um sie bequemer schlachten zu können.

    Natürlich hat Roissy wie üblich zu sehr verabsolutiert: NIcht alle Feministinnen sind „maskulin“, auch nicht alle Lesben usw.

    Aber die Grundtendenz hat er richtig getroffen.

    Die Sehnsucht/Bereitschaft vieler Frauen, sich einem sanft dominanten Mann höchst aktiv/lustvoll unterzuordnen/anzuschließen/zu „überlassen“, das zu genießen, können sie niemals einräumen, käme dann doch die Frage auf, inwieweit weibliches Verhalten/Begehren, weibliche Anforderungen an einen „guten“ Mann das gehasste Patriarchat mitheraufgeführt haben.

    Dann wären Frauen ja keine reinen OPFA mehr, sondern mit schuld.

    Dann wäre die Begründung weg, mit der frau von Männern Reparationen eintreiben will.

    „Männer, ihr seid schuld! HELFT UNS, dann könnt ihr erlöst werden und Vergebung von uns erhalten!!! Viellcicht…, wenn ihre euch tüchtig anstrengt.“

    Diese Botschaft könnte nicht mehr ausgesandt werden.

    Sie aber ist die Grundlage der Steuerungsmacht des Feminismus.

    Die Erzeugung eines ausbeutbaren Schuldgefühles bei Jungen/Männern wäre nicht mehr so einfach, dann begänne der Motor der Frauenförderung/-privilegierung zu stottern.

    Das wird also nie passieren, achaufelte sich der Feminismus damit doch sein eigenes Grab.

    Er trägt sich ja keine Sekunde selbst, wird von Männern subventioniert, durchgekämpft, durchgesetzt. Ohne diese ist er ohne Zähne und ohne Muskeln, ein Klageweib mehr am Rande der menschlichen Heerstraße.

    • @Roslin:

      Er schreibt zynisch, böse, mit grimmigem Humor, ethisch unverantwortlich, hyperbolisch, aber unterhaltsam.

      Warum habe ich bloß den Eindruck, dass du dich nicht so unterhalten fühlen würdest, wenn eine Frau ähnlich „ethisch unverantwortlich“, nur diesmal zu Lasten der Männer gehend, schreiben würde? Für ihren Zynismus, ihre coole Bosheit und den „grimmigen Humor“ würdest du sie jedenfalls bestimmt nicht loben.

      • @ Szygy

        Gibt es denn eine solche?

        Eines der größten Defizite bei Feministinnen/Frauen ist der Mangel an zynischem Humor.

        Sie sind so ernsthaft, so „gut“, so wohlmeinend-weltverbessernd, so angestrengt eigennützig „uneigennützig“, so gouvernantentantenhaft, so pädagogisch wertvoll.

        Stimmt, ich kenne keine Feministin mit Humor, grimmig oder nicht.

        Sogar nur wenige Frauen mit Humor.

        U.a. deshalb ist mir Tippse so wertvoll, meine Blaue Mauritius..

      • @Rslin:
        Achja, zum Humor gehört ja Intelligenz, richtig, oder wie sagtest du gleich? 😀

        Darüber, was Humor ist, kann man übrigens streiten. Ich für meinen Teil finde Loriot witziger, als Marktschreier wie Roissy.

      • Syzygy

        „Für ihren Zynismus, ihre coole Bosheit und den „grimmigen Humor“ würdest du sie jedenfalls bestimmt nicht loben.“

        Und wie hätte sie reagiert?

    • Alexander

      1. „„Männer, ihr seid schuld! HELFT UNS, dann könnt ihr erlöst werden und Vergebung von uns erhalten!!! Viellcicht…, wenn ihre euch tüchtig anstrengt.““

      Jetzt kann es noch ausgerufen werden?

  8. Ja, Loriots Humor ist nicht so brachial-brutal wie der von Roissy, aber manchmal nicht weniger böse

    In der Tat, Humor hat mit Intelligenz zu tun, mit SCHNELLER Intelligenz.

    Die Reaktionszeiten von Männern sind nun mal im Schnitt kürzer als die von Frauen, weil ihre Neverleitgeschwindigkeit höher ist. (bzw. auch hier dominieren Männer mal wieder die Gruppe der Schnellsten besnders deutlich):

    http://www.pwlk.net/reaction/experimental_report.pdf

    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0028393204000776

    Frauen brauchen länger, um einen Witz zu verstehen, haben dafür auch länger Freude dran.

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1247483/Women-slower-men-understanding-jokes–enjoy-do.html

    Weil sie sich mehr anstrengen mussten?

  9. interessant ist doch, das Loriot nicht auf die Black-List der Genderfraktion gekommen ist. Die haben gar nicht gemerkt, wie realitätsgetränkt z.B. die schöne „Genderstudie“ ist. Und wie untergründig bissig.

    Der Mann hat es mit seinem harmlosen Blick geschafft, unter dem Radarschirm durchzusegeln.
    Finde ihn als Geschlechterforscher echt gut ;-).

    • Seitenblick

      1. „Der Mann hat es mit seinem harmlosen Blick geschafft, unter dem Radarschirm durchzusegeln.
      Finde ihn als Geschlechterforscher echt gut .“

      Einen Order für ihn bitte! Mein Papa arbeitete im sozialistischen Polen untertage und schaufelte Kohle. Er war aber der Partei nicht angeschlossen und stand so nicht auf den Ehrungs-Listen der gelobten Arbeiter, von denen wir Volks-Mitglieder in den Zeitungen erfahren haben. Irgendwann als er in die Reihen der Rentner eingegliedert werden sollte, bekam er ein rot-goldenes Kreuz von den Gruben-Machern. Er hatte einen echt tollen Hund. Er überlegte sich in seinem berauschten Geiste, die Kette mit dem Ding dem Hund am Hals aufzuhängen, damit er wieder ein bisschen lachen kann. Sein Fräund, der lieber über die Partei-Zugehörigkeit auf seinem „Gruben-Weg“ gesichert werden wollte, als auf Wunder zu hoffen, brachte ihn von der Idee ab, damit die Partei kein Interesse an dem „Huldigungs-Schänder“ erweisen muss.

  10. Also ich glaube nicht, dass die von Roissy geschilderte Motivation die einzige gewesen ist. Mit Sicherheit fallen einige (vielleicht gar viele) in diese Kategorie aber mit nichte alle. Es ist verständlich, dass man Arbeiten gehen will, sich selbst verwirklichen will, seinen Träumen nacheifern will und vielleicht keine Kinder zu kriegen, bis hierin gehe ich persönlich auch mit dem Feminismus. Alles weitere:

    – Quoten
    – Rechtssystem
    – Umerziehungsmaßnahmen
    – Skrupellose psychologische Kriegsführung
    – Bildungswesen
    – Leugnen geschlechtsspezifischer Unterschiede mit den entsprechenden Konsequenzen
    – Öffentliche Diskriminierung
    – Medien
    – Respektlosigkeit
    etc….

    All das ist längst zu weit gegangen und muss ohne Skrupel bekämpft werden entgegen aller Abwehrhaltungen. Frauen sind weder die schlechteren noch die besseren Menschen; dieser Affenzirkus muss endlich aufhören, bevor uns der Laden um die Ohren fliegt

    Männerdiskriminierung an bestimmten Stellen ist genauso vorhanden wie Frauendiskriminierung an anderer Stelle.

    Vor allen Dingen müssen Männer wieder ihre eigene Meinung bilden dürfen losgelöst von den Bewertungen einer Frau. Sprich Männer müssen wieder denken dürfen, die und die ist eine Schlampe, ohne die PC-Keule abzubekommen. Es muss ein gerechter Wettbewerb geschaffen werden in dem jeder seine eigene Verantwortung trägt. Sprich: Wenn nur noch „Schlampen“ vorhanden sind, muss der Kerl eben alleine bleiben; oder wenn alle Kerle keine Schlampen wollen, müssen sich die Damen (sofern sie nicht alleine Leben wollen) etwas am Riemen reißen. Warum Promiskuität bei Frauen unter Männern einen schlechten Ruf hat, hat natürliche Gründe. Man muss den Männern wieder ihre Natur lassen und aufhören die ganze Welt nach weiblichen Maßstäben umzugestalten,. d.i. narzisstisch…..

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