Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 8. Dezember 2011

Ist die Mädchenmannschaft rassistisch / behindertenfeindlich /Transphob?

In der feministischen Debatte ist die Zuweisung einer Diskriminierung oft einfach:

Wenn in einem Bereich weniger Frauen vertreten sind, dann liegt eine Diskriminierung vor.

Immer wieder hört man aus dem Bereich auch die Aussage, dass nicht die diskriminierte Gruppe (das wird dann vorausgesetzt) sich darum kümmern muss in einem Bereich mehr vertreten zu sein, sondern die privilegierte Gruppe sich darum kümmern muss, die nichtprivilegierte Gruppe anzulocken und einzubeziehen.

Ein Betrieb darf demnach, wenn er hauptsächlich Männer in Führungspositionen hat, nicht sagen, dass sich bei ihm ja keine Frauen für diese Position bewerben oder die Männer qualifizierter sind, sondern muss aktive Maßnahmen einleiten, um seine Frauenquote zu erhöhen. Er muss eben zB auf ein frauenfreundliches Klima achten (Abbau patriarchaler Strukturen, Betriebskindergarten, verbesserte Teilzeitbedingungen in der Führungsebene etc), aktiv geeignete Kandidatinnen ansprechen und suchen, Nachwuchsförderung auf dem Gebiet betreiben.

Gelingt dies alles nicht, dann ist dies ein Anzeichen für Diskriminierung und dem muss gegebenenfalls über eine Quote abgeholfen werden.

Dabei besagt Intersektionalität, dass auch Frauen Frauen diskriminieren können. Ein Beispiel beispielsweise in der Wikipedia ist, dass in der feministischen Bewegung insbesondere die weißen Frauen aus der Oberschicht das sagen haben.. Auch eine nichtprivilegierte „Minderheit“ kann andere Minderheiten wegen anderer Privilegierungskriterien diskriminieren, insbesondere natürlich Rasse, Behinderung und Klasse.

Dabei ist es ein Anzeichen der Privilegien, dass sie der privilegierten Gruppe oft zuletzt auffallen. Ich nutze also die Gelegenheit die Mädchenmannschaft und auch den Mädchenblog darauf aufmerksam zu machen, dass sie sich bisher nicht genug bemüht haben, um sich ihre Privilegierung auf dem Gebiet Rasse, Nichtbehindert und Transsexuell bewußt zu machen und diese abzubauen.

Trotz ca. 10 Autoren findet sich keine Autorin, die nicht kaukasisch ist, weder afrikanische noch asiatische feministische Meinungen werden angemessen repräsentiert. Ich meine es schreiben da auch nur Nichtbehinderte und keine transsexuellen Personen als feste Autorinnen.

Dies kann als Ursache nur Rassismus haben. Was dadurch zu beweisen ist, dass eben keine Personen dieser Herkunft dort vertreten sind.

Mädchenmannschaft, werde dir deiner Privilegien bewusst!

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Responses

  1. Na, schauen wir mal:

    Wir hätten da zunächst diesen unterprivilegierten Vertreter:
    http://maedchenmannschaft.net/author/silviu/

    Wohlgemerkt! Vertreter! nicht Vertreterin

    Diese Dame hier trägt einen russischen Vor- und einen persischen Nachnamen:
    http://maedchenmannschaft.net/author/nadia/

    …und diese Dame ist möglicherweise die einzige mit kaukasischen Wurzeln.
    http://ein-fremdwoerterbuch.blogspot.com/
    In der Türkei gibt es ja sehr viele Bürger mit kaukasischer Abstammung, viel mehr als in Deutschland. Warum heißen die hellhäutigen und blonden Germanen eigentlich Kaukasier?

    • @georgi:

      Mt „kaukasisch“ ist nicht der Kaukasus gemeint 😛

      http://de.wikipedia.org/wiki/Kaukasische_Rasse

      • @ georgi

        Gerade die Menschen aus dem Kaukasus gelten als sehr schön, besonders im Orient, in der Türkei.

        Die Selbstbezeichnung als „kaukasische Rasse“ ist implizit auch ein ästhetisches Werturteil.

  2. zunächst mal ein wort zu diskriminierung.

    diskriminierung ist, in diesem zusammenhang, langfristig nicht möglich, weil sich immer quallität durchsetzt. es werden immer die besten ergebnisse gesucht zumindest da wo gewinn eine rolle spielt. also eine person (m/w) die fähig ist setzt sich durch.
    der beweis dafür ist in den usa in den sportligen zu finden. zuerst waren die getrennt (schwarze und weisse) aber die schwarzen waren gute spieler, besser als viele weisse und das ergebnis ist heute zu sehen.

    damit ist der gedanke das es sich um diskriminierung unhaltbar und resultiert in einem fehlerhaften weltbild. relativismuss. nichts ist besser als etwas anderes.

    und wenn jemand erfolgreicher ist gibt es theorethisch 2 möglichkeiten dafür.
    er hat was besser gemacht oder wurde positiv diskriminiert.

    die möglichkeit das der erfolgreichere bessere entscheidungen getroffen hat die zu grösserem erfolg führt wird ausgeschlossen. weil „nichts ist besser als etwas anderes“
    damit bleibt nur diskriminierung.
    die forderrung das system zu verändern ist der versuch eine entschuldigung zu finden und verantwortung auf andere abzuwälzen.
    verantwortungsvoll wäre z.b. wenn anstelle immer mehr staatliche betreuung zu fordern die eigenverantwortung gestärt würde. also anstelle kita plätz staatlich zu garantieren die förderrungen an jeden ausgezahlt würden und jeder selsbt entscheiden könnte was er will. kita kostet 1100€ monatlich.

    im grunde wären viele von den forderrungen die christian aufgeführt hat nicht notwendig wenn nicht mit aller gewalt die klassische familie ( die über mehr generationen) systematisch zerstört würde. großeltern könnten dann auf die kleinen aufpassen halbtags oder länger und schon gäbe es das problem nicht. aber es gibt ja kein besser oder schlechter und alles muss gleich gut sein. um jeden preis

    das video geht da weiter drauf ein. ist leider etwas schlechte qualität.
    „How Modern Liberals Think“
    http://www.liveleak.com/view?i=70c_1192920246

    • @Holger:
      im grunde wären viele von den forderrungen die christian aufgeführt hat nicht notwendig wenn nicht mit aller gewalt die klassische familie ( die über mehr generationen) systematisch zerstört würde.

      Es war die Industrialisierung, die die Großfamilie zerstört hat.

      • hi nick

        du hast recht. das war der anfang. aber auf einer kleineren ebene machen wir da weiter. aber das wäre evtl eine ganz andere diskusion…

  3. Christian, ich möchte mal ein Wort von dir zu folgendem hören:

    Dieser ganze Privilegienmüll ist doch deshalb Unsinn, weil niemand sicher sagen kann, daß Disparitäten auf Benachteiligung oder nicht zurückzuführen sind.

    Niemand kann dies genau sagen. Es gibt höchstens Wahrscheinlichkeiten, Indizien.

    Ich fände es gut, wenn du mal auf ein höheres Reflexionsniveau kommst und dort sagst, daß sowohl deine satirischen als auch die ernstgemeinten Aussagen diesbezüglich zunächst reine Konstruktionen sind – auf illegitimer Basis.

    Das ist doch der Treppenwitz, des Pudels Kern dieses ganzen Mülls.

    Disparitäten können völlig legitim sein – und auch nicht.

    Das solltest du mal herausstellen.

    Allerdings läßt sich davon eine Feministin sowieso nicht beeindrucken, weil „patriarchale Logik“.

    Ich würde auch gerne mal ein Statement von dir zu folgendem hören:

    Diese Leute – Lantzsch, MM und Co. – sind doch sowieso verloren. Was willst du mit diesen Mutanten? Die kannst du doch sowieso vergessen.

    Also der Punkt: Schon auf einer logischen Ebene sind die Privilegien- und Diskriminierungskonstruktionen nicht seriös bzw. nicht haltbar. Der Ansatz ist an sich illegitim, da er rein formalen Gegenheiten bestimmte Qualitäten zuschreibt.

    Ist das zu hoch?

    Du siehst doch an meinem Geschreibsel und an dem, was diese Mutanten fabrizieren, daß diese Leute 10000, wenn nicht 100000 Lichtjahre intelligenzmäßig von uns entfernt sind.

    Die gehören eigentlich in ein Irrenhaus. Das sind Leute, die haben Abitur oder sind studiert. Das hält man eigentlich nicht für möglich, was die für ein abgrundtiefes geistiges Niveau haben.

    Das ist ganz simples Sesamstraßen- und Sendung-mit-der-Maus-Niveau, was für die schon zu hoch ist.

    Also Christian. Stehe mal Rede und Antwort.

    Grüße an Roslin, es ist doch ein Trauerspiel, was gewisse Leute hier abliefern, wieso diskutiert ihr noch mit denen?

    PS: Die Indizien sprechen natürlich eher dafür, daß Disparitäten legitim sind und keine Benachteiligungen vorliegen bzw. in geringem Ausmaß.

    • „Diese Leute – Lantzsch, MM und Co. – sind doch sowieso verloren.“

      Das mag stimmen, aber sie bringen ja (noch) Begrüdnungen für ihre Positionen vor, und zwar dermaßen schwache, dass es ein leichtes ist, sie zu kritisieren und dadurch den Einfluss ihrer Ideologie zu vermindern.

      Ich denke das macht Sinn.

    • Diese Leute – Lantzsch, MM und Co. – sind doch sowieso verloren. Was willst du mit diesen Mutanten? Die kannst du doch sowieso vergessen.

      Paß auf! Diese Leute sind gefährlich! Das Genderzeug ist ansteckend! Erst kürzlich wurde die Philibuster-Nadja, von der oben schon die Rede war, mit Foucault angesteckt. Und die Fremdwörterbuch-Kübra, von der auch schon die Rede war, hat sich an einem Gender-Barcamp beteiligt. Dagegen müssen wir etwas unternehmen! Noch bevor die weibliche Hälfte Gender studiert hat.

      Du siehst doch an meinem Geschreibsel und an dem, was diese Mutanten fabrizieren, daß diese Leute 10000, wenn nicht 100000 Lichtjahre intelligenzmäßig von uns entfernt sind.

      Lucia, Antje Schrupp, Mädchenmannschaft und Nadine sind schon ganz neidisch auf Dich wegen Deines überragenden Verstandes.

      Die gehören eigentlich in ein Irrenhaus.

      Nö. Die sind im Kopf ganz richtig. Sie haben aber eben nur Gender studiert, um Dich zu nerven. Wenn die Karriere machen wollen, dann müssen sie sich in Schutzräume verbarrikadieren, Judith Butler zitieren und noch viele andere verrückte Dinge tun.

  4. Fehlerkorrektur: „rein formale Gegebenheiten“

  5. Natürlich sind bei der Mädchenmannschaft keine Farbigen oder Behinderten vertreten, wozu denn auch? Durch ihre höhere Einsicht repräsentieren die doch alle Diskriminierten der Welt mit. Und wenn man den weißen, heterosexuellen Mann zum Feind erklärt, wird man dadurch schon mal eine Schattierung dunkler. Zumindest gefühlt.

  6. Mich würde ja eher interessieren, wo die Friseurin bei der MM bleibt.

    Was hat nur das „Class“ in „Race/Class/Gender“ verloren?

    Wenn man die ganze Welt mit „Auschlüsse aufgrund der Konstruktion als das Andere“ und daraus folgende Privilegien erklärt, dann müsste „Class“ ja Ergebnis, und nicht Ursache von Ausschlüssen sein.

    Naja, vielleicht meinen unsere epistemisch Privilegierten, man könne „Class“ durch die Dekonstruktion von Sprechakten aus der Welt schaffen.

    Dann gibt es keine Armut mehr, weil es kein Wort mehr dafür gibt.

    • „Dann gibt es keine Armut mehr, weil es kein Wort mehr dafür gibt.“

      Ich denke das ist garnicht so falsch. Teil der Agenda ist, gefühlte Diskriminierungen ins Zentrum zu rücken, wobei gleichzeitig reale, empirisch nachweisbare Benachteiligungen wie z.B. die immer ungleicher werdende Einkommensverteilung in den Hintergrund rücken. Das ist zumindest teilweise gewollt; es ist sicher kein Wunder, dass sich Frau Von der Leyen so vehement für die Frauenquote und gegen den Mindestlohn eingesetzt hat.

      • @El_Mocho:

        Das ist zumindest teilweise gewollt

        Das denke ich auch.

        Eine ganze Schicht von PolitikerInnen, SozialwissenschaftlerInnen, GeisteswissenschaftlerInnen, WasmitMedienMacherInnen und BürokratenenInnen kann sich so ausschließlich mit seinen eigenen -Innenverhältnissen beschäftigen, und sich dabei auch noch „sozialen Fortschritt“ auf die Fahnen schreiben.

    • @ Nick

      *Mich würde ja eher interessieren, wo die Friseurin bei der MM bleibt.*

      Wo bleiben eigentlich Männer in der Mädchenmannschaft?

      Nichtfeministen, Antifeministen?

      All das gibt es doch in der Gesellschaft.

      Warum ist es legitim, alle diese Gruppen auszuschließen?

      Wo bleiben Alte?

      Warum sorgt die Mädchenmannschaft nicht für eine repräsentative Repräsentanz aller Gruppen einer Gesellschaft in ihren Reihen?

      Da müssen doch jede Menge Ausschlussmechanismen wirken, Barrieren existieren.

      Werden alle diese Gruppen ausgeschlossen oder wollen die bloß nicht mitmachen?

      • Wo bleiben eigentlich Männer in der Mädchenmannschaft?

        Die brauchen doch keine Logikschutzräume.

      • (sonst fangen die noch an, sowas wie „Subjektorientierte Programmierung“ zu erfinden, dann geht bald auf den Bildschirmen gar nichts mehr)

      • (..Uups, sie habens ja schon erfunden:
        http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Subjektorientierte-Programmierung-subject-oriented-programming-SOP.html)

      • Werden alle diese Gruppen ausgeschlossen oder wollen die bloß nicht mitmachen?

        Die Frauenbewegung hat sich von allem Anfang an ihre abgeschotteten Räume geschaffen und einem Separatismus gefrönt. Da diskutierten immer Gleichgesinnte unter Gleichgesinnten. Kritik war und ist meist Pseudokritik. Der Diskurs bewegt sich in einem sehr engen Rahmen. Die Anerkennung einer ganzen Reihe von Dogmen wird vorausgesetzt. Wer diese nicht akzeptiert, der wird ausgegrenzt.

        Für Aussenstehende wirkt das alles ziemlich sektiererisch, borniert, engstirnig.

        Die Gruppe der Gleichgesinnten bestärkt sich gegenseitig in ihrer verschrobenen Sicht und grenzt Kritiker aus, immunisiert sich gegen jede Kritik. Das ist beinahe auf jedem feministischen Blog beobachtbar. Kritische Äusserungen werden gelöscht, selbst wenn sie ausgesprochen moderat formuliert werden. Schau sich einer doch mal die Beiträge auf hatr.org an. Ein Grossteil der dort publizierten „Trollbeiträge“ sind schlicht und einfach Kritiken. Ziemlich entlarvend ist das.

        Der Feminismus ist vollständig degeneriert, weil er sich nie aufrichtig der Kritik stellte. Es sind selbstreferentielle Zirkel, die keine Kritik Aussenstehender vertragen, die unfähig sind, sich Kritik zu stellen. Wenn da nicht der grosse gesellschaftliche Einfluss wäre, dann könnte man sich eine Auseinandersetzung sparen, so wie das mit den Zeugen Jehovas der Fall ist, die ebenso verschroben über keinen nennenswerten gesellschaftlichen Einfluss verfügen.

        Wollen wir dem Feminismus zu gute halten, dass da mal ehrenwerte Motive und tatsächliche Missstände angeprangert wurden. Diese sind längst behoben. Heutzutage beschränkt sich feministische Gesellschaftskritik auf die Anprangerung des „Männlichen“, was ganz allgemein als Synonym für „destruktive Kraft“ gebraucht wird. Motiv ist schlicht und einfach Privilegiengeilheit. Der Privilegiengeilheit wird ein moralischer Anstrich verpasst, indem Randgruppen/Minderheiten in die Privilegienforderungen einbezogen werden. Jeder Kritiker erscheint dadurch als tendenziell rassistisch, homophob und sexistisch.

        Leider durchschauen viele Männerrechtler diese plumpen Agitationsmuster nicht und akzeptieren die von den Feministen und Genderisten gezogenen Fronten, indem sie glauben, der Männerechtler müsse notwendigerweise ein homophober, rassistischer und sexistischer Zeitgenosse sein. Dabei wäre der Grossteil der Muslime ein natürlicher Verbündeter. Nein, ihr dummen Feministen, Muslime sind in ihrer überwältigenden Mehrheit keine Ehrenmörder und keine Frauenverprügler, sondern Menschen, die in ihrer Mehrheit der Familie und dem Zusammenhalt, der Loyalität zu derselben grosse Bedeutung beimessen.

        Leider ist die Männerbewegung nicht integrativ. Ein Potential wäre da, aber mit den libertären Marktschreiern, die in Sarrazin ihren Messias sehen, ist da nichts zu machen. 😦

        So, jetzt könnt ihr mich steinigen 🙂

      • Ach ja, hab ich vergessen:

        Jehova, Jehova, Jehoooovaaaa …

      • @ Peter

        *Leider ist die Männerbewegung nicht integrativ. Ein Potential wäre da, aber mit den libertären Marktschreiern, die in Sarrazin ihren Messias sehen, ist da nichts zu machen.

        Sarrazin hat nichts gegen Muslime, nur etwas gegen den wachsenden Einfluss der Dummen, nicht nur dummer Mulsime.

        Dumme Menschen sind oft wenig anpassungsfähig und daher fundamentalistisch.

        Unter Muslimen in Deutschland sind Dumme überproportional vertreten.

        Unter Einwanderern, so wie wir sie (nicht) auswählen, sind Dumme überproportional vertreten.

        Das Problem spricht Sarrazin an.

        Er spricht aus, dass es bisher noch keine Methode gibt, Dumme klug zu erziehen, dass der IQ wichtig ist für den Erfolg in einer Industrie-und Dienstleistungsgesellschaft, dass der Durchschnitts-IQ einer Gesellschaft positiv korreliert mit ihrem Wohlsstand, dass der IQ zu 80 % erblich bestimmt ist bei nicht allzu großer Benachteiligung.der Einzelnen, dass die Benachteiligungen in der BRD nicht ausreichen, um die IQ-Unterschiede zu erklären usw.

        Ungangenehme Wahrheiten.

        Mit klugen Muslimen, die sich in die Ordnung des Grundgesetzes integrieren wollen und können, haben weder Sarrazin noch ich ein Problem.

      • PS:

        Lesen Sie, Meister Peter, mal diesen Artikel von Charles Murray (der Bell-Curv-Murray) und denken Sie darüber nach:

        Das größte Tabu moderner, westlicher Gesellschaften – The Inequality Taboo:

        http://www.bible-researcher.com/murray1.html

        Wie gehen wir ethisch verantwortbar mit der Ungelichheit der Menschen und von Menschengruppen um?

        Das brennt mir unter den Fingernägeln, das ist ein Frage von Leben und Tod für unsere Gesellschaften.

        Wenn wir da Fehler machen, sind Katastrophen garantiert.

        Die Fakten zu tabuisieren, abuleugnen, zu verdrängen, ist ein Fehler.

      • Peter

        „Der Feminismus ist vollständig degeneriert, weil er sich nie aufrichtig der Kritik stellte. Es sind selbstreferentielle Zirkel, die keine Kritik Aussenstehender vertragen, die unfähig sind, sich Kritik zu stellen.“

        Von Deinem Standpunkt kann es so gesehen werden. Ich verstehe aber auch die „Feministinnen“, die von dem patriarchalischen System, in dem sie involviert wurden, die Nase voll haben und das Spieglein an der Wand auch nicht mehr aushalten können.

        „Motiv ist schlicht und einfach Privilegiengeilheit. Der Privilegiengeilheit wird ein moralischer Anstrich verpasst, indem Randgruppen/Minderheiten in die Privilegienforderungen einbezogen werden. Jeder Kritiker erscheint dadurch als tendenziell rassistisch, homophob und sexistisch.“

        Da hast Du vollkommen Recht: „Motiv ist schlicht und einfach Privilegiengeilheit. Der Privilegiengeilheit wird ein moralischer Anstrich verpasst..“

        „Menschen, die in ihrer Mehrheit der Familie und dem Zusammenhalt, der Loyalität zu derselben grosse Bedeutung beimessen“ sind die Stütze des verbrecherischen Systems. Der Gott-Vater passt gut auf!

         „So, jetzt könnt ihr mich steinigen “

        Ich kam wieder mal zu spät. Alle Steine sind schon ergriffen!

      • Sarrazin hat nichts gegen Muslime, nur etwas gegen den wachsenden Einfluss der Dummen, nicht nur dummer Mulsime.

        Warum sollten Dumme an Einfluss gewinnen? Gemäss diener These sind es ja immer die Intelligenten, welche an der Spitze die Gesellschaft formen. Nur weil sie mehr und mehr werden?

        Ich muss schon sagen, dass es mich verwundert, dass ein intelligenter Mensch wie Du den Sarrazintrullala für Bares nimmt.

        Die Türken, die bei Sarrazin so oft angesprochen werden, sind entgegen der sarrazinesischen Thesen doch recht geschäftstüchtig, bauen sich ihre kleinen Betriebe auf, sei es der Gemüseladen, sei es der Kebabladen oder sonstwas. Die negativen Stereotypen, mit denen man die Türken beschreibt, dieselben wurden auch auf die Italiener angewandt, als sie nach dem Krieg in grosser Zahl in die Schweiz einwanderten. Heute sind sie vollständig integriert und ihr Durschschnittseinkommen liegt sogar etwas über dem von „autochthonen Schweizern“.

        Die Türkei macht wirtschaftlich enorme Fortschritte. Es dauert nicht mehr lange, und die Türken müssen aufgrund ihres wirtschaftlichen Erfolgs in den erlesenen „Kreis der Intelligenten“ aufgenommen werden.

        Was Du nicht sehen willst ist, dass wirtschaftlicher Erfolg von sehr vielen Faktoren abhängt. Monokausale Erklärungen haben nur sehr geringe bis gar keine Aussagekraft. Sie können allenfalls als sehr schwaches Indiz für Intelligenz gelten. Falls Du das nicht akzeptieren willst erwarte ich von Dir, dass Du eine Claudia Roth zukünftig als Genie anerkennst, denn sie hat ja grossen Erfolg, nicht wahr? ich vermute, es gibt so etwa 50 Millionen Türken, die intelligenter als C.R sind.

      • Peter

         „Sarrazin hat nichts gegen Muslime, nur etwas gegen den wachsenden Einfluss der Dummen, nicht nur dummer Mulsime.“

        Auf jeden Fall wusste er es besser?

      • Alexander

         „Lesen Sie, Meister Peter, mal diesen Artikel von Charles Murray (der Bell-Curv-Murray) und denken Sie darüber nach: ..“

        Würde ich es kennen, hätte ich glatt sofort mitgelesen, weil ich so immer gerne mitlache (hihihi)

      • @ Peter

        *Nur weil sie mehr und mehr werden?*

        Ganz genau.

        Wir müssen uns auf eine wachsende Unterschicht einstellen, die dauerhaft alimentiert werden muss, da kaum produktiv beschäftigbar in einer Industrie – und Dienstleistungsgesellschaft unseres Zuschnitts.

        Eine Unterschicht, die dazu große ethnische/religiöse Ungleichverteilungen aufweisen wird, die Anlässe liefern für die Bürgerkriege der Zukunft.

        Lesen sie den Essay von Murray und stellen Sie sich einmal vor, er könne Recht haben.

        Welche Möglichkeiten ergeben sich für Demagogen, wenn die Gesellschaft unheilbar stratifiziert wird durch inhärente Unterschiede, die Klassen-/Rassen-/Religionskonflikte also dauerhaft unheilbar sind, bestenfalls abmilderbar.

        Wie leisten wir das?

      • @ Peter

        *Die Türken, die bei Sarrazin so oft angesprochen werden, sind entgegen der sarrazinesischen Thesen doch recht geschäftstüchtig, bauen sich ihre kleinen Betriebe auf, *

        Aber ihre Kinder kosten mittlerweile sehr viel mehr als sie einbringen.

        Du übersiehst, dass die Zuwanderer kein repräsentativer Querschitt der türkischen Bevölkerung waren, sondern überproportional häufig aus Menschen bestanden, die, da für einfache Arbeiten angeworben, überdurchschnittlich häufig intellektuell wenig leistungsfähig waren.

        Die einfachen Arbeitsplätze, für die sie angeworben wurden, sind weggefallen.

        Ihre Kinder finden viel schwerer einen Platz in dieser Gesellschaft, oft aufgrund ihres geringeren IQ.

        Da wir für ihr hiersein verantwortlich sind, sie mittlerweile, hier geboren, hier aufgewachsen, Landsleute sind, ist es unser Problem, müssen wir zu Recht diese Lasten tragen, sie so gut wie möglich fördern und uns darauf einstellen, dass wir eine wachsende, dauerhaft zu alimentierende Unterschicht bekommen.

        Denn auch die weniger intelligenten Ethnodeutschen haben im Schnitt mehr Kinder als die intelligenteren.

        Und da Intelligenz erblich ist, hat das Folgen.

        Es sei denn, Du wüsstest um eine Methode, Menschen klug zu machen durch Erziehung/Förderung.

        Ich kenne keine.

        Schau in die USA.

        Die versuchen seit Jahrzehnten mit riesigem Aufwand die Gaps zwischen African-Americans, Native Indians, Hispanics, Caucasians und Asians (die konsequent an der Spitze stehen, wenn man die Ashkenazim nicht als eigene Ethnie berücksichtigt), zu schließen.

        Bisher vergebens.

        Das ist deprimierend, deprimierend auch in seinen Konsequenzen, wenn man sie durchdenkt.

      • Charles Murray ist beim „American Enterprise Institute for Public Policy Research (AEI)“ tätig. Nicht zufällig ist dieser bedeutende „Think-tank“ ein Ableger des fundamentalistischen Flügels der Republikaner, der wohlhabenden Plutokraten, die im Wesentlichen nur eines beweisen wollen: Unsere Reichtümer und unsere Macht sind das Ergebnis unserer besonderen Fähigkeiten, die sich in der allumfassenden Gerechtigkeit des Kapitalismus in der Reichtumsverteilung widerspiegeln.

        Da passt eine Bellcurve von Murray natürlich sehr gut rein, denn mit ihr lassen sich die Einkommensunterschiede auf „natürliche Ursachen“ zurückführen. Das ideologische Motiv ist offensichtlich. Dass auf der anderen Seite ebenso ideologische Motive die Ergebnisse der Forschung vorzeichen, das ist unbestritten. Wir bewegen und also auf politischem, ideologisch aufgeladenem Terrain. Da gehört die Diskussion hin.

        Der Intelligenzbegriff, so wie er verwendet wird, ist im Grunde Bildung. Diese Intelligenz kann zu einem grossen Teil gebildet werden. Die Bellcurve beschreibt Bildungsunterschiede, nichts weiter. Wenn Murray einfach sagen wollte, dass die durchschnittliche (schul-)Bildung des Afrikaners eine geringere ist als die des Europäers oder des Nordamerikaners, dann hab ich damit kein Problem.

        Wer für das „American Enterprise Institute for Public Policy Research (AEI)“ forscht, der kann nicht als Wissenschaftler gelten. Dieses Institut vertritt fundamentalistische Auffassungen. Murray hat einen Auftrag, einen politischen, der die Ergebnisse seiner Forschung vorzeichnet.

        Ihr fundamentalistisches Glaubensbekenntnis lautet: der radikal liberalisierte Markt sorgt für eine Auslese, welche die Fähigsten an die Spitze befördert, was letztendlich auch für das Allgemeinwohl das Beste ist. Mit einem Wort: Sozialdarwinismus.

      • @ Peter

        Vielleicht ist er beim American Enterprise Institute, weil niemand sonst für jemanden, der sagt, was Murray sagen wagt, bezahlen will?

        Natürlich verbinden die jeweiligen SEiten Zwecke mit dem Bezahlen von wissenschaftlern, wollen nicht der reinen zweckfreien Erkenntnis dienen, aber das gilt für die Gegenseite ja genauso.

        Auch die hat ihre Zwecke, ihre Lobbyinteressen.

        „Er arbeitet für’s American Enterprise Institue“ ist doch kein Argument, einfach zu sagen, er hat Unrecht, weil er für dieses Institut arbeitet.

        Das ist ein Grund, misstrauisch zu sein, aber dann muss mehr kommen.

        Warum hat er Unrecht, welche Empirie widerlegt/bestätigt ihn.

        Das muss kommen.

        Da kommt aber nicht viel.

        Im Gegenteil.

        Ich habe bis vor 15 Jahren etwa gedacht/argumentiert wie Du.

        Als die Bell Curve erschien, war ich mindestens so empört wie Du über Sarrazin, dass so ein rassistisches, auf Klischees und Vorurteilen aufbauendes Buch überhaupt erscheinen und diskutiert werden konnte.

        Aber seitdem kamen Jahr um Jahr Daten aus der IQ-Forschung, aus der Verhaltensgenetik, die Murray/Herrnstein bestätigten und im Lichte der Evolutionstheorie macht all das sogar Sinn.
        In mir keimte der Verdacht, ich sei vielleicht derjenige, der entgegen aller Empirie, linken Klischees und Vorurteilen anhing.

        Seit 5 Jahren bin ich der Überzeugung, Murray, Lynn, Rushton, Jensen & Co. haben Recht.

        Ich wäre glücklich, es wäre anders.

      • Wir müssen uns auf eine wachsende Unterschicht einstellen, die dauerhaft alimentiert werden muss, da kaum produktiv beschäftigbar in einer Industrie – und Dienstleistungsgesellschaft unseres Zuschnitts.

        @ Meister Roslin

        Warum sind viele nicht mehr beschäftigbar, warum bildet sich eine neue Unterschicht?

        Das ist die Frage, wo denn die Wertschöpfung und Wertabschöpfung stattfindet. Da wäre als ein gesellschaftszersetzendes Geschwür die Finanzwirtschaft zu nennen, die kaum reale Werte schafft, aber massiv abschöpft, indem Kapital gegen Zins verliehen wird. Dies wird dann zum Problem, wenn der Geldschöpfung keine realen Güter mehr entgegenstehen und sich das Kapital mehr und mehr in den Händen weniger konzentriert und nur deren Interessen dienen soll. Die Schuldenkrise ist genauso eine Guthabenkrise. Die „Akkumulation des Kapitals“ ist keine inhaltleere linke Phrase, sondern Wirklichkeit.

        Reagan ist die Koryphäe der marktradikalen Reps. Sein die Finanzwirtschaft hätschelndes Wirtschaftsprogramm und die den Staat aushungernden Steuerprivilegien für die Reichsten der Reichen führte zu einem gewaltigen Zerfall der Infrastruktur in den USA, und nicht wie von Dir behauptet die sich verändernde ethnische Zusammensetzung.

        Schau er sich mal England an. Mittlerweile zu grossen Teilen deindustrialisiert. Eigentlich nur noch ein grosser, global operierender Finanzplatz, die Londoner City. Da kann sich die BRD noch glücklich schätzen, da ist noch ein industrielles Rückgrat vorhanden, da werden noch reelle Werte geschaffen, Realgüter produziert.

        Die Reps, insbesondere die radikalen, sind Abschaum. Alles, was aus deren Ecke kommt ist geistiger Müll. Was ist das Hauptthema der radikalen Reps im anlaufenden Präsidentschaftswahlkampf? Krieg, Krieg und nochmals Krieg, daneben noch ein bisschen „Homos sind Scheisse“ und etwas christlich angehauchte Bigotterie. Wer und warum ist die weitaus stärkste Militärmacht der Erde andauernd bedroht und von wem? Wessen Interessen werden da bedroht? Die Kommies sind ja mittlerweile weg vom Fenster, die taugen als Feindbild nicht mehr wirklich.

        Sollte es nicht zu denken geben, wenn nach dem Zerfall des Ostblocks so eben mal ein neuer grosser Feind am Horizont auftaucht, der Islamismus, in Ländern bedeutsam, die sich durch ökonomische und militärische Schwäche auszeichnen?

        Wer ist als nächstes dran? Der Iran? Die Kriegshetzer sind ja bereits dabei, Gründe für eine Intervention, sprich einen Präventivkrieg zu schaffen. Ne, die US-Reps sind Abschaum. Ein paar Millionen tote Vietnamesen sollten als Beleg eigentlich genügen.

        Humm, hat mit der Mädchenmannschaft eigentlich nichts zu tun, mit dem Feminismus allenfalls am Rande. Sprechen wir also wieder über die wirklich wichtigen Dinge, also über Frauenquoten, Frauenquoten und Frauenquoten.

      • @peter
        „Warum sind viele nicht mehr beschäftigbar, warum bildet sich eine neue Unterschicht?“
        Ein Blick in die USA der neunziger Jahre langt. Der Grund dafür, warum Bill clinton die Sozialhilfe auf fünf Jahre begrenzt hat, war, das Unterschicht Frauen die möglichkeit hatten, mit Kindern Geld vom Staat zu bekommen und das nicht zu knapp. Diese Kinder wurden dann natürlich vernalchlässigt, die Töchter folgten dem Beispiel ihrer Mütter, die Söhne wurden Kriminell. Was beinahe zum totalen zusammenbruch des Sozialsystems führte. Das gleiche haben wir in Englang, die Personen die massgeblich an den Ausschreitungen beteiligt waren, kommen aus diesem Milieu. Hierzulande passiert das gleiche. Ich habe ja schon mal das Video von Spiegel verlinkt: Alleinerziehend, arbeiten lohnt sich nicht. Die Dame bekomtm 1400 Euro Netto, ohne zu Arbeiten und gibt das Kind auch noch an drei Tagen an eine Tagesmutter ab. Alles finanziert von Vater Staat.

      • Peter

        „Dies wird dann zum Problem, wenn der Geldschöpfung keine realen Güter mehr entgegenstehen und sich das Kapital mehr und mehr in den Händen weniger konzentriert und nur deren Interessen dienen soll.“

        Wenn heute matriarchale Gedanken und Überlegungen zur Welt gebracht werden und das Wort Subsistenz ausgesprochen wird, kommt sanft ausgedrückt, ein charmantes Lächeln zustande. Mal schauen, wie es sein wird, wenn die fortlaufende Zerstörung an ihre Grenzen kommt und Brot wieder Wert haben wird…

      • @Roslin

        „Die versuchen seit Jahrzehnten mit riesigem Aufwand die Gaps zwischen African-Americans, Native Indians, Hispanics, Caucasians und Asians (die konsequent an der Spitze stehen, wenn man die Ashkenazim nicht als eigene Ethnie berücksichtigt), zu schließen. Bisher vergebens.“

        Ich bleibe dabei, dass die Hypothese von der primär genetischen Bedingtheit durchschnittlicher IQ-Gruppenunterschiede zwischen verschiedenen Ethnien und sozialen Schichten keinesfalls als wissenschaftlich gesichert gelten kann, da der Einfluss zahlreicher Faktoren nicht ausreichend erforscht ist (u.A. Infektionskrankheiten, pränataler Stress, Ernährung während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren, Rauchen, Alkohol und Drogen während der Schwangerschaft, Umweltgifte, Einfluss kultureller und subkultureller Wertesysteme).

        Der Einfluss solcher Faktoren auf IQ-Gruppenunterschiede ist bislang wenig erforscht und vorhandene Forschungsbefunde dazu werden von prominenten Intelligenzforschern selten angemessen berücksichtigt. Das liegt daran, dass viele prominente Intelligenzforscher insbesondere in den USA eine gewisse Präferenz für genetisch basierte Erklärungen haben.

        Es besteht in der Intelligenzforschung zwar durchaus Einigkeit darüber, dass aus dem Umstand, dass (verhaltensgenetischen Studien zufolge) die allgemeine Intelligenz zwischen 50% und 80% genetisch bedingt ist, NICHT zwangsläufig geschlossen werden kann, dass deshalb auch IQ-Gruppenunterschiede zwischen sozialen Schichten und verschiedenen Ethnien genetisch bedingt sind – gerade weil hier zahlreiche Faktoren mithineinspielen können. Aber bei diesem Lippenbekenntnis bleibt es meist. Anstatt nun den Einfluss aller möglichen Faktoren auf IQ-Gruppenunterschiede systematisch zu erforschen und alle dazu bereits vorhandenen Befunde ausdrücklich einzubeziehen, wird dann oft insgeheim doch lieber der genetischen Erklärung der Vorzug gegeben.

        Diese Haltung ist eindeutig unwissenschaftlich. Stattdessen müsste die genetische Erklärungshypothese für IQ-Gruppenunterschiede im fallibilistischen Geiste beständig auf ihre Leerstellen und Schwachpunkte hin überprüft werden.

        Niemand weiß, wie hoch z.B. der Einfluss unterschiedlicher Ernährungsgewohnheiten auf den durchschnittlichen IQ-Gap zwischen sozialen Schichten oder zwischen Schwarzen und Weißen ist – schlicht und einfach, weil es keinen Forschungszweig gibt, der dies systematisch erforscht. Wir wissen lediglich aus verschiedenen vereinzelten Untersuchungen, dass es signifikante Einflüsse bestimmter Nahrungsmittel auf die Intelligenz gibt.

        Der bekannte Intelligenzforscher Hans J. Eysenck gelangte 1991 zu der Einschätzung, dass IQ-Gruppenunterschiede wesentlich durch unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten bedingt sein könnten und empfahl dies genauer zu erforschen. Zitat:

        „Es ist vielleicht nützlich auf Möglichkeiten hinzuweisen, wie einige der Konsequenzen getestet werden können, die aus meiner Hypothese zu folgen scheinen. Es scheint, dass negride Kinder deutlich stärker von Nahrungsergänzungen profitieren müssten als europide und europide etwas mehr als mongolide Kinder. Gleichermaßen müsste eine Bestimmung der Vitamin- und Mineralienmängel stärker bei negriden als bei europiden Kindern festzustellen sein und bei europiden stärker als bei mongoliden Kindern. Die afrikanischen Schwarzen müssten hierbei (…) am meisten profitieren.“

        Wurden entsprechende Untersuchungen inzwischen durchgeführt? Meines Wissens nein.
        Und ähnlich ist es mit vielen anderen Faktoren. Wir wissen aus vereinzelten Untersuchungen: da gibt es Einflüsse auf die Intelligenz (z.B. durch Umweltgifte, pränatalen Stress etc.). Aber wir wissen nicht, wie sich diese Einflüsse in Bezug auf durchschnittliche Intelligenzunterschiede verschiedener sozialer Schichten oder Ethnien genau ausgestalten.

        Und solange dies nicht ausreichend erforscht ist, steht die genetische Erklärung für IQ-Gruppenunterschiede wissenschaftlich auf wackeligen Beinen und es gibt keinen Grund sie vorschnell für wahr zu halten.

        Könnte es sein, dass die herrschende Klasse gar kein Interesse daran hat, die Intelligenz unterprivilegierter Gruppen wirksam zu steigern und deshalb systematische Forschungen zu den genannten Faktoren ausbleiben?

        Hans Eysenck bemerkt hierzu jedenfalls vielsagend:
        „Die Weigerung von Regierungsämtern und –behörden, solche Studien zu finanzieren oder in eigener Regie durchzuführen, verrät, wie ernst man in diesen Kreisen das Problem nimmt und welche Wichtigkeit man ihm dort beimisst. Präsident Clinton macht es nichts aus, acht Milliarden Dollar an Subventionen für ein Head Start Programm anzukündigen, von dem fast alle Welt weiß, dass es keine Verbesserungen des IQ zu bewirken vermag, weigert sich jedoch, auch nur einen Prozent dieses Betrages für Dinge auszugeben, die das ganze amerikanische Bildungswesen revolutionieren könnten. Quos deus perdere vult, dementat prius – Wen Gott verderben will, den schlägt er mit Blindheit.“

      • @ Leszek

        Ich wünsche viel Glück beim Aufspüren von Erhnährungsunterschieden/unterschiedlicher Morbidität, die den IQ beeinflussen, zwischen Ethnien.

        Ich kann mir vorstellen, dass das Unterschiede zwischen Populationen im subsaharischen Afika im Vergleich zu Populationen in den USA spürbar betrifft.

        Aber innerhalb der USA?

        Das halte ich für sehr unwahrscheinlich.

        Ernähren sich Aschkenazim so viel besser und anders als WASPS, um diese fast eine ganze Standardabweichung zu übertreffen, im Schnitt?

        Aber wie gesagt, alles, was hilft den IQ anzuheben bzw. Minderungen zu minimieren, ist hoch willkommen und bitter nötig.

        Wenn es denn nur möglich wäre.

        Schön wär’s.

        Mir fehlt da mittlerweile der Glaube, so stabil und konstant wie die Unterschiede seit Jahrzehnten sind.

      • @Roslin

        Eine etwas ausführlichere Begründung von Eysenck dazu hatte ich ja schon mal gepostet und tue dies gerne noch mal, damit seine Argumentation diesbezüglich nachvollziehbarer wird:

        „Bereits 1955 veröffentlichte R.F. Harell Untersuchungsergebnisse, aus denen hervorging, dass die nahrungsergänzende Verabreichung von Vitaminen an Schwangere in Unterschicht-Wohngebieten bei deren Kindern im späteren Leben mit einer IQ-Verbesserung von 8 Punkten zu Buche schlug. Noch beeindruckender – auch als Hinweis auf die mögliche soziale Bedeutung der Wirkung von verbesserter Ernährung – waren die Ergebnisse einer großangelegten Studie, die sich mit dem pädagogischen Erfolg von Schulen befasste. Um das Jahr 1980 wurde an den New Yorker Schulen die Verköstigung der Schüler in ihrer Zusammensetzung an einem grundsätzlich neuen Maßstab ausgerichtet.: Man verzichtete schrittweise auf Konservierungsmittel, synthetische Farbstoffe und synthetische Aromen, außerdem wurde die bisherige mehr als großzügige Verwendung zuckerhaltiger Nahrungsmittel immer weiter zurückgeschraubt. Änderungsschritte in diesem Sinne erfolgten in den Schuljahren 1979/80, 1980/81 und 1982/83, und in all diesen Jahren wurde routinemäßig ein für das ganze Land gültiger Schulleistungstest durchgeführt. Dieser Test entscheidet über die Rangposition der jeweiligen Schule unter den Schulen des Landes hinsichtlich der pädagogischen Qualität. (…)
        Die Position der Schulen im Staat New York entsprach 1978/79 dem Prozentrang 19, lag also weit unter dem Durchschnitt. Im Schuljahr 1979/80 erhöhte sie sich auf den – knapp unter dem Durchschnitt liegenden – Prozentrang 47 und im Schuljahr 1980/81 dann auf den – knapp über dem Durchschnitt liegenden – Prozentstrang 51. Im darauf folgenden Schuljahr blieb die Kost unverändert, was sich in einer unveränderten Rangposition spiegelt. Im Schuljahr 1982/83 erhöhte sich jedoch die Position der New Yorker Schulen noch einmal, und zwar auf den Prozentrang 55, und lag nun ein gutes Stück über dem Durchschnitt. Wir konstatieren also eine beträchtliche Verbesserung der Leistungen von Hundertausenden Schülern, bewirkt durch eine leichte Verbesserung der Ernährung. Wir haben es hier ersichtlich mit einem eminent wichtigen Sachverhalt zu tun.
        (…) Was alles in dieser Richtung eventuell noch machbar ist, deuten die hier vorgestellten Studien nur an. Sämtliche einschlägigen Experimente arbeiten mit normalen, gesunden, wohlgenährten Kindern, zumeist aus dem bürgerlichen Mittelstand. Wenn, wie wir sahen, in einer solchen Gruppe, jeder vierte an einem ernstlichen Vitamin- und Mineralstoffmangel leidet, so dass er auf eine entsprechende Nahrungsergänzung wahrscheinlich mit einem signifikanten Anstieg des IQ reagieren würde, was mag dann erst eine Studie an benachteiligten Kindern in großstädtischen Elendsvierteln oder in afrikanischen Hungergebieten zutage bringen?

        (Hans J. Eysenck – Die IQ-Bibel. Intelligenz verstehen und messen, Stuttgart 2004, Klett Cotta Verlag, S. 184 – 187)

        Es gibt auch noch einen kompletten Text von Eysenck, wo er den Zusammenhang von Ernährung und IQ explizit in Bezug auf unterschiedliche Ethnien thematisiert.
        Wenn ich mal mehr Zeit habe, werde ich mal suchen, ob sich der Text irgendwo im Netz findet.

      • @Leszek:

        Hört sich interessant an.

        Die schlechte Ernährung in US-Unterschichten ist ja legendär.

      • @ Leszek

        Dürfte Dich interessieren, eine Studie zu Ernährung und IQ.

        http://children.webmd.com/news/20110207/toddlers-iq-scores-may-be-linked-to-diet

        Leider bestätigt sie meine Befürchtung, dass nur eine marginale Verbesserung zu erreichen ist. Deutlicher ist der Effekt in Dritt-Welt-Ländern, wo natürlich viel gravierendere Mangelernährungzustände vorkommen als in reichen Industrieländern.

        Auch bleibt die Frage ungklärt, wie es im Erwachsenenalter aussieht.

        Die in dem Artikel erwähnte Guatemala-Studie hat ergeben, dass die als Kleinkinder besser Ernährten auch als Erwachsene den IQ-Vorteil bewahrten.

        Aber auch damit waren keine großen Sprünge zu erzielen, wie ja Menschen erstaunlich resilient zu sein scheinen, was das relativ folgenlose Wegstecken ungünstiger Umweltbedingungen angeht (bis zu einer Untergrenze, d.h. es muss schon sehr schlimm kommen, bevor sich das deutlich depravierend auswirkt, s. Kinder in rumänischen Waisenhäusern der Ceauscescu-Ära, unter denen sich, trotz absolut verheerender Vernachlässigung (Hunger, Gewalt, Dahinvegetieren-lassen) sich Kinder fanden mit IQ 120, selten, aber immerhin, unter diesen Bedingungen.

      • grundsätzlich finde ich es kaum hilfreich, für die warheitsfindung, wenn menschen die eine andere meinung haben direkt angegriffen werden in diskusionen.

        von Peter
        „Ich muss schon sagen, dass es mich verwundert, dass ein intelligenter Mensch wie Du den Sarrazintrullala für Bares nimmt.“
        wenn du argumente hast die sarazin entkräften herdamit, aber jemanden ‚anzugreifen‘ der offensichtlich fakten zitiert errinnert mich mehr an kirche im mittelalter die nicht wahr haben wollte das die erde eben keine scheibe ist.

        @Leszek
        „Ich bleibe dabei, dass die Hypothese von der primär genetischen Bedingtheit durchschnittlicher IQ-Gruppenunterschiede zwischen verschiedenen Ethnien und sozialen Schichten keinesfalls als wissenschaftlich gesichert gelten kann…“
        wenn ’schwarze‘ babys bei weissen mitteklasse holländern in deren sozialen umfeld aufwachsen schliesst das dein argument mit der nahrung aus und viele anderen einwände.
        besagte kinder hatten einen im schnitt eine bessere leisung bei iq test als vergleichbare kinder. die umgebung half zu einem schnitt von 85 im vergleich zu 80.

        für alle die fakten interessieren eine aktuelle studie aus holland….

        „…über 60 Prozent der marokkanischen Jugendlichen zwischen 17 und 23 verlassen die Schule ohne eine Basisqualifikation. Die marokkanische Jugendarbeitslosigkeit liegt bei rund 40 Prozent. Mehr als 60 Prozent der marokkanischen Männer im Alter zwischen 40 und 64 überleben nur dank Sozialleistungen…“

        http://de.ibtimes.com/articles/25007/20111129/mulitikulti-gescheitert-regierungsbericht-enth-llt-wahrheit-ber-marokkanische-verbrechen-in-holland.htm

        wer glaubt bei solchen zahlen das unsere sozialsysteme soetwas lange aushalten?

      • @Holger:

        …über 60 Prozent der marokkanischen Jugendlichen …

        Sind „Berber“ Schwarze?

        Haben die Mauren den IQ auf der Iberischen Halbinsel beeinträchtigt? Bei genetischen Dispositionen müsste ja bis heute etwas messbar sein, warum haben dann die Franzosen einen niedrigeren IQ als die Spanier?

      • ..wie schaut´s denn überhaupt in Spanien mit der Durchmischung mit Zigeunern aus, die ja darüber hinaus den gesamt-IQ gedrückt haben müssten?

      • @Roslin

        Ich werde, wenn ich nächstes Jahr mal die Zeit dazu finde, verschiedene Studien zum Zusammenhang von Ernährung und Intelligenz zusammensuchen und die Ergebnisse vergleichen.

        Die Studie über den pädagogischen Erfolg an New Yorker Schulen, auf die Eysenck sich bezieht, fand ja offenbar einen größeren Einfluss der Ernährung auf die Intelligenz als die Studie, die in dem von Dir geposteten Artikel genannt wird. Ich gebe dabei auch zu bedenken, dass die Stichprobengröße in beiden Untersuchungen stark divergiert: ca. 4000 Kinder in der in Südwestengland durchgeführten Untersuchung und Hundertausende Kinder in der von Eysenck beschriebenen New Yorker Untersuchung. Auch müsste die spezifische Art „gesunder Ernährung“ in beiden Studien im Detail verglichen werden. Es gibt ja immer zwei Möglichkeiten: Dass bestimmte Nahrungsmittel sich förderlich oder dass bestimmte Nahrungsmittel sich senkend auf die Intelligenz auswirken. Und da müsste man genau gucken, ob die spezifische Ernährung der Gruppe in der englischen Studie mit den leicht höheren IQ-Werten tatsächlich vergleichbar war mit derjenigen an den New Yorker Schulen oder ob es hier vielleicht doch einen Unterschied bzgl. der Nahrungsmittel gibt, durch den die unterschiedlichen Ergebnisse erklärbar werden.
        Auch müsste natürlich geprüft werden, ob die Ernährungssituation der New Yorker Kinder hinsichtlich gesunder Ernährung vielleicht von vornherein durchschnittlich schlechter war, als diejenige der Kinder in Südwestengland.
        Wir müssten jetzt am besten beide Studien konkret vorliegen haben, um sie systematischer zu vergleichen und die unterschiedlichen Ergebnisse präziser beurteilen zu können.

        Des Weiteren sei darauf verwiesen, dass bei dem Thema „Ernährung und Intelligenz“ klar differenziert werden muss zwischen dem Einfluss der Ernährung auf die Intelligenz während der Schwangerschaft bzw. vor der Geburt und dem späteren Einfluss der Ernährung auf die Intelligenz während der Kindheit.

        Diese Dinge müssen natürlich gesondert erforscht werden. Wenn Eysenck (weiter oben) von einer weiteren Untersuchung berichtet, bei der die nahrungsergänzende Verabreichung von Vitaminen an Schwangere in Unterschicht-Wohngebieten bei deren Kindern im späteren Leben eine IQ-Verbesserung von 8 Punkten bewirkte, dann könnte hier ganz unabhängig von der Frage, wie hoch der Einfluss der Ernährung auf den IQ in der Kindheit ist, ein großes Potential zur Förderung der Intelligenz bestehen.

        Ich plädiere genau wie Eysenck für weitere großangelegte systematische Forschung zu diesem Thema.

        @Holger

        „wenn ‘schwarze’ babys bei weissen mitteklasse holländern in deren sozialen umfeld aufwachsen schliesst das dein argument mit der nahrung aus und viele anderen einwände.“

        Das gesamte Spektrum vorgeburtlicher Einflüsse wird dadurch keinesfalls ausgeschlosen: Der Einfluss der Ernährung während der Schwangerschaft, der Einfluss von pränatalem Stress und der Einflusses von Umweltgiften während der Schwangerschaft. Falls es sich herausstellen sollte, dass solche Einflüsse bei bestimmten Gruppen signifikant häufiger/stärker vorhandenen sind als bei anderen, dann hätte dies wahrscheinlich ein bedeutsames Erklärungspotential für IQ-Gruppenunterschiede.

      • @ Leszek

        *Die Studie über den pädagogischen Erfolg an New Yorker Schulen, auf die Eysenck sich bezieht, fand ja offenbar einen größeren Einfluss der Ernährung auf die Intelligenz als die Studie, die in dem von Dir geposteten Artikel genannt wird. Ich gebe dabei auch zu bedenken, dass die Stichprobengröße in beiden Untersuchungen stark divergiert: ca. 4000 Kinder in der in Südwestengland durchgeführten Untersuchung und Hundertausende Kinder in der von Eysenck beschriebenen New Yorker Untersuchung. *

        Ich misstraue diesen Schulranking-Tests zutiefst, Leszek. weil mit ihnen viel Schindluder getrieben wird, weil ich ncht weiß, unter wie kontrollierten Bedingungen die ablaufen, weil oft ideologisch getriebene LehererInnen, eifrig bemüht sind, zu beweisen, dass die Gaps mittels Pädagogik zu schließen sind, bei den Tests ein wenig „nachhelfen“, weil ja auch das eigene Prestige, u.U. sogar Gelder für die eigene Schule, für die eigene Tasche daran hängen.

        So kommen solche Skandale zustande: Der Schuldistrikt Atlanta war jahelang ein Musterbeispiel dafür, wie Schwarze an Weiße herangefördert werden konnen.

        Es hagelte nationale Aufmerksamkeit, Preise, finanzkräftige Dotationen.

        Heute ist klar, dass die Distriktschulrätin die Leherschaft führte wie den Mob.

        Es wurde manipuliert in größtem Stil.

        LehererInnen trafen sich zu „Korrekturpartys“ am Wochenende, um falsch angekreuzte Fragen zu berichtigen, wiesen durch besondere Betonung beim Vorlesen der Fragen und Antwortmöglichkeiten auf die richtige Antwort hin, setzten schwache Schüler neben gute und „übersahen“ Abschreiben usw.

        LehererInnen, die sich weigerten, das Spiel mitzumachen, wurden gemobbt und bedroht.

        http://www.nytimes.com/2011/07/06/education/06atlanta.html

        Das ging jahrelang gut, trotz nationaler Aufmerksamkeit für dieses so überaus erfolgreiche Beispiel „gelungener“ Förderung.

        Obwohl es immer wieder Gerüchte gab.

        Aber man sah weg, bohrte nicht nach, glaubte.

        Weil man glauben WOLLTE, weil dieser Schuldistrikt so gut die Vorurteile des linksliberalen Zeitgeistes bediente („Seht her, es geht doch!“)

        Vielleicht, ich weiß es nicht, wurden die Erfolge an New Yorker Schulen auch von übereifrigen LehererInnen mehr erzeugt als tatsächlich erzielt.

        Denn heute, nach dem ich weiß nicht weivielten Sonderprogramm, sind die Gaps an NYer Schulen nach wie vor vorhanden, wenn nicht gar schlimmer als anderswo.

        http://chaz11.blogspot.com/2011/07/new-york-citys-racial-achievement-gap.html

      • @ Leszek

        Habe gerade noch einmal den NY Times-Artikel über den Atlantaskandal und die famose, ob ihrer Erfolge hoch dekorierte Mobster-Schulrätin Dr. Beverly Hall gelesen. Sie war früher im NY’er Schulwesen tätig, hat dort und in Newark Karriere gemacht, bevor sie nach Atlanta kam 1999.

        Interessanterweise erwähnt die NY Times, Flaggschiff des linkliberalen Mainstreams in den USA mit keinem Wort den Zweck des Betruges: Schließen des Achievement Gaps.

        Das kann man hier nachlesen:

        *The Modern Red SchoolHouse Institute presented its 2004 Distinguished Service Award to Dr. Beverly Hall, Superintendent of Atlanta Public Schools (APS), honoring her “success in closing the achievement gap and commitment to empowering teachers to make instructional decisions that address the unique needs of children in their classroom.”

        Atlanta Public Schools outpaced other urban districts in the nation in the achievement gains realized at the eighth grade level on the federally sponsored National Assessment of Educational Progress in mathematics. Dr. Hall, Chair of the Advisory Board of the Harvard Urban Superintendents Program, is the recipient of numerous awards and honors including the Sydney J. Marcus Award from Atlanta-Fulton County League of Women Voters, 2002 Urban Superintendent of the Year Award from the National Alliance of Black School Educators, the Women Making a Mark Award from Atlanta Magazine, the Brooklyn College Distinguished Achievement Award, and the Atlanta Urban League’s 2001 Distinguished Community Service Award.*

        http://www.mrsh.org/mrsh_action/profiles_hall_award2004.php

  7. dass nicht die diskriminierte Gruppe (…) sich darum kümmern muss

    das ist neueste masche mumpitz. nun mehr haben also nicht mehr die diskriminierten ein problem, sondern die (vermeintlichen) diskriminierer. na prima, wenn die diskriminierten kein problem haben, dann gibts auch keinen handlungsbedarf. mit dieser denke kann man es sich bis zum st. nimmerleistag in der schmollecke gemütlich machen.

  8. Schön, gefällt mir mal wieder. Natürlich wird’s realsatirisch, wenn solche schrägen Thesen wie die der MM mal auf die Urheber angewendet werden – aber das passt doch auch viel besser zu den Absurditäten ;-).
    Vielleicht ist dieser nicht so humorfreie Umgang sowieso das einzig sinnvolle?

    Ich habe zwar nur geringe Hoffnung, dass das Differenzierungsvermögen bei den Vertretern der Privilegienthese steigt.
    Aber wer weiß? Vielleicht blitzt durch so etwas irgendwann mal in einem Kopf der Gedanke auf „Hey, vielleicht gibt es nicht nur böse Unterschiede, die durch Diskriminierung entstehen? Vielleicht gibt es daneben welche, die aus der Verschiedenheit der Menschen stammen? Und vielleicht sind die sogar interessant?“

    Wäre das ein neues Programm: Mentales Wachrütteln durch Hinweis auf die realsatirischen Konsequenzen?

  9. Aus Ungleichverteilungen und Ungleichstellungen unfaire Benachteiligungen zu folgern, wäre nur dann statthaft, wenn alle Menschen gleichartig wären, dasselbe wollten in gleicher Intensität, dasselbe könnten in gleichem Maße..

    Da Menschen aber nicht gleichartig sind, Unterschiedliches unterschiedlich gut können und unterschiedlich intensiv wollen, ergeben sich zwangsläufig Ungleichstellungen und Ungleichverteilungen zwischen Individuen.

    Es gibt Kluge/Dumme, Fleißige/Träge, Hochmotivierte/Unmotivierte, Gesunde/Kranke, mathematisch Begabte/Unbegabte, literarisch Interessierte/Desinteressierte usw.

    Dass es Unterschiede zwischen Individuen gibt, ist vielleicht sogar noch FeministInnen klar.

    Dass es auch Unterschiede in Gruppendurchschnitten gibt weil Mann in Vielem ungleichartig Frau ist, natürlich ungleichartig ist, weil evolutionär von unterschiedlichen Selektionsdrücken geformt, das wird vehement abgeleugnet bzw. diese Unterschiede werden als allein soziokulturell erzeugt angesehen und eine ethische Pflicht zur Gleichartigkeit/Gleichheit konstruiert und das auch nur auf den Feldern, die für FeministInnen attraktiv/unattraktiv sind.

    In für sie attraktiven Feldern mit mehr Männern als Frauen soll der Männeranteil verringert, der Frauenanteil erhöht werden.

    In für sie unattraktiven Feldern mit mehr Männern als Frauen kann der Männeranteil gerne bleiben, wie er ist, muss der Frauenanteil nicht erhöht werden, besteht weder Handlungs – noch Redebedarf.

    In die umgekehrte Richtung läuft der Hase natürlich, wenn es sich um Bereiche handelt, die sie als unattraktiv ansehen mit Frauenüberhang. Dorthinein müssen Männer befördert werden und Frauen herausgefördert, da besteht Handlungs-und Redebedarf.

    Ist das ganze Unterfangen, Gleichartigkeit zwischen verschiedenen Gruppen vorauszusetzen, Ergebnisgleichheit als gerecht zu postulieren, Ungleichheiten/Ungleichartigkeiten per se als ungerecht zu definieren, schon Wahnsinn, weil schlicht falsch, weil natürliche individuelle und Gruppenunterschiede existieren, so wird auch noch höchst ungerecht egoistisch-ungleich agiert unter dem Vorwand des Strebens nach radikaler Gleichheit und Gerechtigkeit.

    Das heißt, man wendet die Prinzipien, an die zu glauben man vorgibt, höchst ungleich-ungerecht im Dienste der eigenen egoistischen Gruppen-und Individualinteressen an, verletzt sie damit gerade und gibt vor, das noch nicht einmal zu bemerken.

    Ist das Uninformiertheit (das Ausgehen von falschen Voraussetzungen), Dummheit oder Verblendung aus Eigennutz oder schlicht Verlogenheit, das ist die Frage.

    Oft wohl eine Mischung aus allen oder mehreren dieser Faktoren.

    • Aus Ungleichverteilungen und Ungleichstellungen unfaire Benachteiligungen zu folgern, wäre nur dann statthaft, wenn alle Menschen gleichartig wären, dasselbe wollten in gleicher Intensität, dasselbe könnten in gleichem Maße..

      Soweit einverstanden. Differenz darf nicht pauschal als Resultat diskriminierender Praxis gedeutet werden.

      Da Menschen aber nicht gleichartig sind, Unterschiedliches unterschiedlich gut können und unterschiedlich intensiv wollen, ergeben sich zwangsläufig Ungleichstellungen und Ungleichverteilungen zwischen Individuen.

      Allerdings darf aus der Unterschiedlichkeit der Individuen die Differenzen/die Ungleichstellungen/Ungleichverteilungen auch nicht pauschal als „natürlicher Ausdruck“ ihrer biologischen Dispositionen behauptet werden. Das ist ebenso falsch. Da muss der konkrete Fall angeschaut werden. Beide Ansichten sind in ihrer Pauschalität fundamentalistisch und falsch.

      • Peter

        „..ergeben sich zwangsläufig Ungleichstellungen und Ungleichverteilungen zwischen Individuen.“

        Und wer definiert dies und jenes als gleich oder ungleich?

      • @ Peter

        *Allerdings darf aus der Unterschiedlichkeit der Individuen die Differenzen/die Ungleichstellungen/Ungleichverteilungen auch nicht pauschal als „natürlicher Ausdruck“ ihrer biologischen Dispositionen behauptet werden.*

        Das ist richtig.

    • Alexander

      1. „In für sie attraktiven Feldern mit mehr Männern als Frauen soll der Männeranteil verringert, der Frauenanteil erhöht werden.
      In für sie unattraktiven Feldern mit mehr Männern als Frauen kann der Männeranteil gerne bleiben, wie er ist, muss der Frauenanteil nicht erhöht werden, besteht weder Handlungs – noch Redebedarf.
      In die umgekehrte Richtung läuft der Hase natürlich, wenn es sich um Bereiche handelt, die sie als unattraktiv ansehen mit Frauenüberhang. Dorthinein müssen Männer befördert werden und Frauen herausgefördert, da besteht Handlungs-und Redebedarf.
      Ist das ganze Unterfangen, Gleichartigkeit zwischen verschiedenen Gruppen vorauszusetzen, Ergebnisgleichheit als gerecht zu postulieren, Ungleichheiten/Ungleichartigkeiten per se als ungerecht zu definieren, schon Wahnsinn, weil schlicht falsch, weil natürliche individuelle und Gruppenunterschiede existieren, so wird auch noch höchst ungerecht egoistisch-ungleich agiert unter dem Vorwand des Strebens nach radikaler Gleichheit und Gerechtigkeit.“

      Aus der „Soziologische Geschlechterforschung“: „So ist die Erosion der Kleinfamilie eng verquickt mit dem bildungsbedingten erweiterten Erwerbszugang von Mittelschichtsfrauen, während die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses für Männer in neuem Ausmaß mit Prekarität einhergeht (vgl. Aulenbacher 2009a; Dörre 2007; Lengersdorf/Meuser 2010; Meuser 2009a). Spitzenpositionen hingegen erweisen sich als stabil männliche Domänen, während Frauen nach wie vor in größerem Ausmaß in atypischer und gering gratifizierter Beschäftigung zu finden sind (vgl. Young 1998).“ (Meuser u. an. 2010, S. 55)

    • Alexander

      „Aus Ungleichverteilungen und Ungleichstellungen unfaire Benachteiligungen zu folgern, wäre nur dann statthaft, wenn alle Menschen gleichartig wären, dasselbe wollten in gleicher Intensität, dasselbe könnten in gleichem Maße..“

      Mir persönlich würde „Auge um Auge“ reichen!

  10. Natürlich lassen sich alle Kategoriesierungen zur Gewinnung sprachlicher Macht auch auf die MM anwenden. Es ist zutiefst sexistisch und darin folgen sie ja u.a. der Schwarzer, davon auszugehen, dass die privilegierte, weiße bürgerliche Frau Frauen aus anderen Kulturkreisen, andersdenkenden Frauen den Feminismus als Heilsideologie top/down überstülpen muss/soll/darf.

    Frauen mit alternativen Lebensentwürfen werden in der Regel ignoriert oder abgewertet.

    Natürlich hat die MM ein Problem mit FtoM Transsexuellen, ich bin mir nicht einmal sicher, ob sie nicht letztendlich auch homosexuelle Männer als Verfechter des Patriarchats, Begünstigte sehen – dazu müsste Adrian etwas sagen.

    Natürlich hat die MM ein Problem mit der Norm. Die meisten Menschen, die sich nun einmal verhalten, wie sie sich verhalten, werden regelmäßig diskriminiert. Ein pseudo-linkes Besserwissertum tropft aus den meisten Texten der MM heraus. Es zeigt sich ja, dass die Frage nach der Diskriminierung von Cissexuellen Menschen, negativ bewertet wird. Cissexuell, und ich habe ja schon darüber geschrieben, ist die Hereinnahme des „Normalen“ in die diagnostische Kategorialisierung um das Abweichende nicht mehr als Abweichendes sehen zu können. Pech nur, dass wir jetzt auch eine Diskriminierung geltend machen können.

    • „dazu müsste Adrian etwas sagen.“

      Würd ich gerne, aber ich habe mit der MM nicht allzuviel zu tun. Einmal haben sie einen kritischen Kommentar von mir nicht freigeschaltet und dann habe ich es aufgegeben.

      Wenn ich mir ihre Beiträge so anschaue scheinen sie aber vordergründig „pro-homo“ zu sein, also auch „pro-schwul“, weil Schwule ja so nett sind und Frauen so toll verstehen, und Frauen immer Recht geben und niemals mit Frauen schlafen wollen, etc. pp. würg

      • Na ja, wenn es hart-auf-hart kommt, dann glaube ich, ist der homosexuelle Mann dann „auch nur ein Mann“. Jedenfalls danke für deine Einblicke!

        Ich persönlich weiß nur von einem Bekannten aus Wien, der von den les. „Damen“ akzeptiert wird, weil er eher seine feminine Seite pflegt. Würde er „tougher“ auftreten wäre es sicherlich ein Problem – zumindest für die butch in seinem Umfeld.

      • Ja man, voller klischees,.sie merken das schon gar nicht mehr in ihrer Art von geistigen Inzucht wie sehr sie sich zum Affen machen.

      • Sebamax

        „..sie merken das schon gar nicht mehr in ihrer Art von geistigen Inzucht wie sehr sie sich zum Affen machen.“

        – Leider! Komm, lass uns leben: http://www.youtube.com/watch?v=qW4-UXBuChs

    • Das wundert mich gar nicht, das die nen Problem mit F2M Transsexuellen haben… Die Frau ist doch das ganz klar überlegene Geschlecht, wieso sollte das jemand nicht mögen. In ihrer Queer Theorie-„Logik“ kombiniert mit dem widerlichen Gynozentrismus ergibt das natürlich Sinn und ist sogar halbwegs schlüssig.
      Das die aber geistig sowieso männlich sind und am liebsten ga<r keine Muschi hätten vergessen die dabei.
      Abgesehen davon, fragt sich dann die Kampflesbe, ob sie nicht vielleicht genauso ist und ihren Männerhass und ihre Übernahme der männlichen Rolle nur deswegen betreibt, weil sie eigentlich ein Mann sein will, das aber aufgrund ihrer Ideologie nicht zugeben will/kann.

      Tja, was für eine Zwickmühle… Die Lösung: Femanze hasst die einfach auch und muss sich deshalb nicht mit ihnen auseinandersetzen.
      Tut das nicht irgendwie psychisch weh, alle Leute die nicht in das eigene Weltbild passen, oder ihm nicht entsprechen wollen zu hassen?

  11. Noch als Vorschlag für eine nicht-satirische Begleitstrategie:

    Ich denke, man müsste die permanenten Entmündigungen aufdecken, die aus dieser Denkweise folgen.
    Wenn die Avivah Wittenberg-Cox sagt, „Frauen wollen keine Führungsverantwortung übernehmen. Aber wen interessiert das?“1, dann ist das vielleicht nur konsequent.
    Es interessiert dann nicht, wenn man eine individualitätsfeindliche Denkweise vertritt – ich vermute, dass die Vertreter keinen positiven Begriff von Unterschieden kennen. Sie entmündigen, indem sie anderen – pikanterweise auch anderen Frauen – das Recht und die Kompetenz für ihre eigenen Entscheidungen und Lebenstile absprechen.

    Das würde ich aber schon als übergriffiges Handeln bezeichnen. Das vorgebliche Theoriegebäude mit seinem Jargon dient dann dazu, eine Machtpostion zur Entmündigung anderer weiter auszubauen. Diese Entmündigung schlägt sich auch in der gewählten Sprache nieder, wenn es um „die Frauen“ geht: Passivformulierungen überwiegen. „werden nicht so oft gehört“ statt „sagen nicht so viel“ etc – bloß nicht von aktiven, für sich selbst verantwortlichen Subjekten ausgehen, die vielleicht ihre eigenen Gründe haben. Ich denke, dass eine umfassende Sprachanalyse diese Entmündigungsthese stützen würde – meine Stichproben waren jedenfalls positiv.

    Als Alternative könnte man ja mal wieder an das alte „sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen“ erinnern …

    1 zitiert nach „was Unternehmen machen müssen …“

    • „Ich denke, man müsste die permanenten Entmündigungen aufdecken, die aus dieser Denkweise folgen.“

      Vollkommen richtig! Und zwar auf ihren eigenen Veranstaltungen: http://www.equalpayday.de/91.html

  12. Rassistisch nein, sexistisch: JA

    • Schon der Name „Mädchenmannschaft“ ist zutiefst sexistisch und altersdiskriminierend. Ich fordere eine Umbenennung zu „Jugendgruppe“ oder besser „Menschengruppe für alle Themen“, damit auch endlich mit der Themendiskriminierung Schluss ist und alle alles schreiben dürfen.

      Außerdem muss eine Männerquote und eine Schwarzenquote her, jeweils in Höhe von 40%. Damit Feministinnen dort nicht weiterhin positiv diskriminiert werden, muss auch eine Maskulistenquote von 40% eingeführt werden. Bis diese Änderungen durchgesetzt sind, ist die Mädchenmannschaft zu schließen, weil sonst die Gefahr zu groß ist, dass sie die Strukturen der hegemoniellen Weiblichkeit (Feminat), der Vaginakratie und der Rape Myth Culture reproduziert.

      • Lol, der war gut 🙂

      • *GG*

  13. Wer hilft mir weiter, was meint eine lesbische Feministin, wenn sie von LGBTTTIQ spricht?

    OT
    Redaktion von diestandard:

    Mag.a Sandra Ernst-Kaiser (eks)
    Mag.a Ina Freudenschuß (freu)
    Mag.a Beate Hausbichler (beaha)
    Mag.a Gerlinde Hinterleitner (gh)
    Mag.a Isabella Lechner (isa)
    Birgit Tombor, BA (bto)

    Quelle: http://diestandard.at/1207285922490/dieStandardat

    Na wenn es hier einmal keiner Quote bedarf!

    • LGBTTTIQ = Lesbian, Gay, Bisexual, Transgendered, Transsexual, Two-Spirited, Intersexed, Queer

      • Ähm, blöde Frage aber wen nehmt ihr denn noch alles mit ins Boot? Ich glaube, in Deutschland haben ja mittlerweile die A-Sexuellen ihre (ungewollte) Standesvertretung auch schon gefunden 😉

      • Was heißt hier „ihr“? Ich habe mit diesem Quatsch nichts zu tun, und wenn es nach mir ginge würde „G“ völlig ausreichen, weil mich nicht mal sonderlich viel mit Lesben verbindet, geschweige denn mit Trans- oder Intersexuellen.

        Und „queer“ ist sowieso nur ein politischer Begriff, der, nach dem Willen der Linken, das stolze „schwul“ verdrängen soll, weil Schwule mittlerweile so angepasst und bürgerlich seien.

      • Ich hab da gegelesen titty Q ^^

        Ich dachte immer Transgendered wäre der Sammelbegriff für den nachfolgenden Kram…
        Queer… Das ist nen Synonym für Schwul? Wurde das nicht auch als anderer Begriff für die Gendernauten verwendet? Also die die sich nicht entscheiden wollen, ob sie männlich oder weiblich sind?

        Vielleicht wollen die auch einfach ein anderes Wort für Schwul, weil das von der Jugend als anderer Begriff für Scheisse verwendet wird?

  14. „Ich meine es schreiben da auch nur Nichtbehinderte und keine transsexuellen Personen als feste Autorinnen.“
    Das ist ein Ratespiel des Autors! Wer Trans* oder Disabled ist, will der Autor gar nicht wissen.

    Aber werum ein solche Kritik gerade hier? Wer sich woanders als liberal anpreist, fördert doch hier im Blog weiße Hetero-Cismänner, weil letztere die natürliche (nichtabweichende) Auswahl bilden und bevorzugt werden müssen.

    • Aber werum ein solche Kritik gerade hier? Wer sich woanders als liberal anpreist, fördert doch hier im Blog weiße Hetero-Cismänner, weil letztere die natürliche (nichtabweichende) Auswahl bilden und bevorzugt werden müssen…

      Das ist DIE feministische Behauptung schlechthin („heteronormative Matrix“). Während es sich dabei um eine Behauptung handelt und nirgends die politische Forderung zu hören ist, heterosexuelle weisse Männer sollten privilegiert werden, ist beim Feminismus die Forderung nach Privilegien für Frauen und „Randgruppen“ ohne weiteres belegbar. Da müssen keine okkulten „gläsernen Decken“ und „männliche Strukturen“ angeführt werden, um dies nachzuweisen. Ein Blick in die Parteiprogramme der grossen Volksparteien genügt. Und dass sich Wowereit als Schwuler outet hat ihm nicht geschadet, nicht im Geringsten. Und wenn Westerwelle nervt, dann nicht wegen seinen sexuellen Präferenzen.

      • Peter

        „Während es sich dabei um eine Behauptung handelt und nirgends die politische Forderung zu hören ist, heterosexuelle weisse Männer sollten privilegiert werden ..“

        Was gegeben ist, muss nicht gefördert werden!

        „Da müssen keine okkulten „gläsernen Decken“ und „männliche Strukturen“ angeführt werden, um dies nachzuweisen. Ein Blick in die Parteiprogramme der grossen Volksparteien genügt.“

        Ja, Du hast Recht. Keine Partei spricht das grundlegende Problem des patriarchalischen Systems an. Diäten werden bezahlt, Bordelle sind weitläufig gesellschaftlich anerkannt (auch Jungs verkaufen sich heutzutage) und stinkreiche Menschen werden wie z. B. Ackermann gezielt wahrgenommen.

      • @ St

        *weil letztere die natürliche (nichtabweichende) Auswahl bilden und bevorzugt werden müssen.*

        Hier wird gerade keine Bevorzugung gefordert, sondern Gleichberechtigung in Freiheit.

  15. „In der feministischen Debatte ist die Zuweisung einer Diskriminierung oft einfach:
    Wenn in einem Bereich weniger Frauen vertreten sind, dann liegt eine Diskriminierung vor.“

    Ich würde es anders beschreiben:

    Die Forscherinen in dem Buch „Zur Hausfrauisierung der Arbeit“ sprechen von Frauen im kapitalistischen Sinne als von der „letzten Kolonie“. Wenn diese Bastion gestürzt wird, d. h. wenn die Hausfrauen sich des eigenen Wertes bewusst werden, kann sich Patriarchalismus in der Welt nicht mehr ausbreiten. Dann gibt es für Patriarchat Guillotine. Wenn ich hier so genüsslich mir dies vorstelle, denke ich nicht an Polarisierung zwischen Mann und Frau als Mann gleich Patriarch und Frau gleich Heilige, nein. Dieses System, in dem wir heutzutage als Menschen zu fristen haben, ist vor allem kinder-feindlich. Kinder sollen zu braven Gesellschafts-Mitglieder erzogen werden. Frauen sollen als Gebärmachinen, Putzfrauen und sonstiger Hilfe-personal (sogar an der gläsenden Decken) für Profit-Machung der Strang-Zieher sorgen. Danke, ohne mich.

    Claudia von Werlhof hat in diesem Buch von der Modell-Kollektivgenossenschaft „Cumaripa I“ bei Chivacoa, Yaracuy berichtet. Die Geld-Bringer beauftragten u. a. die Wissenschaft anlässlich des Bau-Vorhabens eines großen „Bewässerungssystems Cumaripa“ sogar eine Studie durchzuführen, wie es am besten vonstatten zu bringen ist. Eine flächendeckende Genossenschaft nach der sozialistischen Vorgabe sollte mit Zwangsarbeitsverhältnissen eingerichtet werden.

    Die Tippse macht sich ans Werk: „Es sei eine ausrechend große Bevölkerung für die Entwicklung eines Systems von Bewässerungskulturen vorhanden, dabei vor allem auch ein ‚Potential junger Personen’, das die Älteren mit der Zeit ersetzen solle. Entsprechend seine ‚Anreize zu schaffen, die die charakteristische Abwanderung dieser Bevölkerungsgruppe verhindern sollen’. Falls dies nicht gelänge, bedeuteten die Älteren nur weiterhin einen ‚rückschrittlichen Faktor in der Entwicklung’, denn sie seien ‚resistenter gegen den Wandel’. Je höher das Analphabetentum bleibe, desto geringer sei ‚die Fähigkeit der Anpassung an moderne Techniken’. Es sei deshalb notwendig, ‚die Ausbildung von modernen Landwirten zu begünstigen, die fähig sind, hochtechnisierte Betriebe auf der Basis von Bewässerungssystemen effizient zu entwickeln’, und die daher ‚’in organisierter Weise in die integral geplante Gemeinschaft aufzunehmen’ seien (vgl. dazu auch MAC, Ministerio de Agricultura y Cria 1969)“ (Bennholdt-Thomsen, Mies, von Werlhof 1992, S. 64)

    Frau als Haus-Frau, die fürs Arbeiten nicht bezahlt werden muss (Natur?), wird hier genau wie die Natur dieses Gebietes selbst auch ausgenutzt und dem Profit zum Opfer eingereicht. Die Familie mit allem pipapo sollte aufgeklärt bei diesem Vorhaben der Geldgeber u. a. die „Hygiengewohnheiten und die Führung des Haushalts“ effektiv in die Hand nehmen – kostet eben auch Geld.

    „Die Frauen waren also nur deswegen als ‚Hausfrauen’ bzw. Arbeitsreserven definiert, damit sie für bestimmte Arbeiten beliebig rekrutierbar waren, dafür aber nicht bezahlt zu werden brauchten. Die Sozios und die Genossenschaft als Ganzes konnten also generell über ihre Frauen und auch Kinder verfügen, wie es ihnen jeweils am günstigsten erschien, und den Wert ihrer Arbeit in die eigene Tasche bzw. die der Genossenschaft und letztlich der Agroindurstrie wandern lassen. Diese Art von staatlich organisiertem und als besonders fortschrittlich geltendem Zuhältertum kennzeichnet in immer deutlicherem Masse die zunehmende Geschlechterpolarisierung und deren Klassencharakter.“ (s. o. S. 68f.)

    • Erstens werden Hausfrauen bezahlt – von ihren Männern.
      Zweitens ist es marktwirtschaftlich überhaupt nicht denkbar Hausfrauenarbeit zu bezahlen. Bezahlung erfolgt nach Angebot und Nachfrage.
      Es interessiert aber außerhalb des familiären Haushaltes keinen, ob eine Hausfrau ihre Hausarbeit macht. Warum sollte ich also eine Hausfrau bezahlen, die nicht meinen, sondern ihren Haushalt macht?

      • Ja…ich will auch dafür bezahlt werden das ich meinen eigenen Rasen mähe…ich will ich will ich will.

        Also machmal kann man echt nur mit dem Kopf schütteln wie dumm-naiv manchen Frauen sind.

        Das Schlimme iost, sie meinen es auch noch ernst.

      • Es interessiert aber außerhalb des familiären Haushaltes keinen, ob eine Hausfrau ihre Hausarbeit macht. Warum sollte ich also eine Hausfrau bezahlen, die nicht meinen, sondern ihren Haushalt macht?

        @ Adrian

        Wenn sie den Haushalt für ihren Mann macht, dann hast Du recht.
        Die Kosten für die Aufzucht der Kinder allerdings sollte solange kompensiert werden, wie die Rente/Altersversorgung auf dem Umlageverfahren beruht. Marktwirtschaftlich gesehen ist das eine staatliche Umverteilung, die in der Gesamtrechnung Kinderlose subventioniert. Das hörst Du nicht gerne, ich weiss, ist aber so.

      • @peter
        Die Kosten für die Aufzucht werden aber auch von ihrem Mann übernommen. Auch die Rente. Immerhin gehören der Dame 3/7 der Rente ihres Mannes.

      • Peter

         „Es interessiert aber außerhalb des familiären Haushaltes keinen, ob eine Hausfrau ihre Hausarbeit macht. Warum sollte ich also eine Hausfrau bezahlen, die nicht meinen, sondern ihren Haushalt macht?“

        Eben! Deshalb muss (hihihi) die gesamte Gesellschafts-Gruppe mithilfe der patriarchalischen Religions-Regeln zum Familien-System umgestaltet werden. Ich schlage vor, wir nehmen den Ackermann als guten Onkel rein!

      • @ Peter

        Dafür werden Kinder wiederum suverntioniert mit Kindergeld usw. das auch Leute bezahlen die keine Kinder haben.

        Wieso soll die Allgemeinheit und speziell ich für die Kinder anderer Leute bezahlen.

        So kann man es auch sehen.

      • Sebamax

         „Ja…ich will auch dafür bezahlt werden das ich meinen eigenen Rasen mähe…ich will ich will ich will.“

        Ja, ist schon gut, ist gut…

      • Sebamax

         „@ Peter
        Dafür werden Kinder wiederum suverntioniert mit Kindergeld usw. das auch Leute bezahlen die keine Kinder haben.“

        In der dritten Welt verstehen die Menschen, dass ohne Kinder Sense ist. Bei uns in der Zivilisation rappelt es noch.

      • Imion

         „@peter
        Die Kosten für die Aufzucht werden aber auch von ihrem Mann übernommen. Auch die Rente. Immerhin gehören der Dame 3/7 der Rente ihres Mannes.“

        Warte, bis die „Feminstinen“ allererst die „Macht“ ergreifen. Ich glaube nicht, dass Du dann ca. 1/3 des Ganzen bekommst.

      • Adrian

        „Zweitens ist es marktwirtschaftlich überhaupt nicht denkbar Hausfrauenarbeit zu bezahlen.“

        Ich stelle das ganze System in Frage.

  16. Ps.

    Bei Amazon erhältlich: http://www.amazon.de/Frauen-letzte-Kolonie-Hausfrauisierung-Arbeit/dp/3858690775

  17. Naja gut als sie angefangen hat zu Pöbeln wurde er auch einwenig aggresiver (Du Opfer) , hat aber vorher noch versucht zu schlichten (lass sie, sie ist besoffen).

    Richtig geil, der hat auch mit ihr geredet nicht wie mit einer Lady, sondern mit einer assi Tussi, wie sie zweifellos ist obwohl sie eigentlich ganz hübsch aussieht.

    Die Alte wollte Respekt? LOOOL. Aufs Maul hat sie bekommen zu recht, sie hat angefangen zu schlagen.

    Ja die neue GEneration lässt sich glaube ich nix mehr gefallen. Gut so.

  18. Auf die Frauen kommt glaube ganz schön was zu bzw. zurück, ich will nicht in denen ihrer Haut stecken was die Zukunft betrifft.

    Das war Gleichberechtigung wie sie die Femanzen wollen aber ihnen nicht schmecken wird…erstmal bei Facebook geteilt 😉

  19. Wieso wird das gelöscht…das wird in vernünftigen Karatevereinen nunmal zur Selbstverteidigung gelehrt und diese Punkte sind nunmal legitime Trefferregionen bei SV, NICHT beim Sport.

  20. Bin ich hier gerade bei „frustrierte 17jährige schwadronieren, wie geil sie Gewalt finden“?
    Wer hat denn auf diesen Kanal umgeschaltet?

    Den Stil finde ich ungeeignet für eine Diskussion über den Umgang mit gewalttätigen Frauen. Musste ich jetzt mal sagen.

    • Seitenblick

      1. „Den Stil finde ich ungeeignet für eine Diskussion über den Umgang mit gewalttätigen Frauen. Musste ich jetzt mal sagen.“

      Auf mich machst Du den Eindruck, als ob Du hier richtig passen würdest.

    • Wieso? Weil mal eine was zurücbekommen hat und ich es gut finde, dass sich Männer gegen Frauengewalt wehren?

      Endlich kann man sagen.

  21. Mein Posting von 4:34 ist etwas in der Position verrutscht. Es sollte unter das von Sebamax um 3:08.

  22. Georgi:

    Lucia, Antje Schrupp, Mädchenmannschaft und Nadine sind schon ganz neidisch auf Dich wegen Deines überragenden Verstandes.

    Nö. Die sind im Kopf ganz richtig. Sie haben aber eben nur Gender studiert, um Dich zu nerven. Wenn die Karriere machen wollen, dann müssen sie sich in Schutzräume verbarrikadieren, Judith Butler zitieren und noch viele andere verrückte Dinge tun.

    Georgi, was schreibst du denn hier für einen Müll zusammen?
    Ich sprach von unserem Niveau. Diese Leute sind so extrem dumm, wozu auch gehört, daß sie es nicht anerkennen können, wenn andere klüger sind und stichhaltige Argumente anführen.

    Die sind auch nicht richtig im Kopf, wie du schreibst, sondern eindeutig krank. Du scheinst ein bißchen naiv zu sein, was diese Zusammenhänge anbelangt.

  23. @Starosczyk
    komisch, warum stört mich dein Eindruck nicht im Geringsten? 😉

  24. „Mädchenmannschaft, werde dir deiner Privilegien bewusst!“

    Gab es da nicht neulich Verwirrungen wegen der Lampenaffäre um Noah Sow, wo sich auch weiße feministische Kommentatorinnen plötzlich auf der anderen Seite der Definitionsmacht wiederfanden?

    Weil sie beispielsweise (was ich auch geteilt hätte) der Meinung waren, das von der AStA-Vertreterin verwendete „du“ gegenüber Frau Sow sei wahrscheinlich kein rassistischer Übergriff (indem einer Schwarzen das respektvolle „Sie“ verweigert wird), sondern eine studentische Gepflogenheit, um freundschaftliche Verbundenheit auszudrücken usw.

    War jedenfalls ganz interessant.

  25. @sebamax: „Wieso? Weil mal eine was zurücbekommen hat und ich es gut finde, dass sich Männer gegen Frauengewalt wehren?

    Nein. Weil du dich in Gewaltbegeisterung reinsteigerst. Deshalb sprach ich ausdrücklich vom Stil.

    Natürlich ist es ein reales Problem, dass oft so getan wird, als sei es irgendwie schon ok, wenn ein Mann geschlagen wird – vor allem von einer Frau. Wir schleppen da in den Hinterköpfen wohl ganz interessante Bilder vom männlichen Körper mit, für den Schmerz nicht so schlimm sei. Da spielt bestimmt unter anderem auch die Biologie mit rein (im Rahmen der Normalverteilung stärkerer Muskelzuwachs, mehr Kraft etc).

    Für mich haben Männer natürlich auch das Recht, derartige Gewalt gegen sich zu unterbinden. Und die Selbstverständlichkeit, mit der Gewalt durch Frauen verharmlost wird, abzulehnen.

    Aber, und jetzt bin ich beim Stil: Sich über derartige Eskalation zu freuen („LOOOL. Aufs Maul hat sie bekommen zu recht, sie hat angefangen zu schlagen.“), finde ich daneben. Und dieses „endlich“ in „endlich kann man das sagen“ erinnerte mich so fatal an Tante Schwarzer. Die kommentierte die Verstümmelung eines Mannes durch eine Frau auch mal mit „endlich“.

    Na super. Da will ich gerade nicht hin. Da schaukeln sich doch nur Gewaltphantasien und -wünsche hoch. Und was dabei entsteht, ist ziemlich viel verbrannte Erde. Wen bringt das weiter?

    Eine sinnvollere Diskussion wäre für mich, über angemessene Reaktionen zu reden. Ist vielleicht ein Glas Wasser über den Kopf ein passendes Mittel, eine Ohrfeige zu sanktionieren? Um klar zu signalisieren, dass dieser Stil nicht tolleriert wird? Ist in bestimmten Eskalations-Situationen vielleicht auch mal ein Fußfeger angebracht?
    Aber eben mit dem Ziel: Männer und Frauen haben unter anderem ein Recht darauf, nicht geschlagen zu werden. Konflikte und Frustrationen übereinander (beides unvermeidbar!) sollten anders ausgetragen werden. Wenn das scheitert, ist das für mich kein Grund zum Jubeln.

    • Seitenblick

      „Aber eben mit dem Ziel: Männer und Frauen haben unter anderem ein Recht darauf, nicht geschlagen zu werden.“

      Geschlagene Kinder und ihre „Karieren“ sind ein gutes Beispiel, dass Du Recht hat.

    • @ Seitenblicke

      *Natürlich ist es ein reales Problem, dass oft so getan wird, als sei es irgendwie schon ok, wenn ein Mann geschlagen wird – vor allem von einer Frau. Wir schleppen da in den Hinterköpfen wohl ganz interessante Bilder vom männlichen Körper mit, für den Schmerz nicht so schlimm sei. Da spielt bestimmt unter anderem auch die Biologie mit rein (im Rahmen der Normalverteilung stärkerer Muskelzuwachs, mehr Kraft etc).*

      Meiner Ansicht nach der Instinkt, der auf Frauen in Not alarmierter reagiert als auf Männer in Not.

      Hier ein schönes Beispiel:

      Mann wird in der Öffentlichkeit von Frau geschlagen

      Frau wird in der Öffentlichkeit von Mann geschlagen

      Man vergleiche die prompte Reaktion des Umfeldes in den beiden Fällen.

      Das ist typisch.

      Ich frage mich, wie das Umfeld im Fall 1 reagiert hätte, hätte der Mann gewagt, sich zu wehren.

      Nein, ehrlicherweise frage ich mich das nicht.

      Ich weiß es.

      • @ Roslin

        Kommt drauf, in dem Video was ich gezeigt habe haben die Passanten nix gemacht undnr dumm geguggt weil sie ja mitbekommen haben wer angefangen hat.

        Wie gesagt es ändert sich was bei den Männern im Denken, gerade bei meiner Generation um die 20, auch wenn es viel zu langsam ist

  26. Alexander Roslin
    „Meiner Ansicht nach der Instinkt, der auf Frauen in Not alarmierter reagiert als auf Männer in Not.“

    Ja, bestimmt auch. Aber vielleicht ist da noch mehr. Vielleicht arbeitet da auch noch ein kollektiver mentaler Filter. Der für das „Man vergleiche die prompte Reaktion des Umfeldes“ verantwortlich ist. Ich frage mich, ob es da nicht so ein „Männerkörperbild“ gibt, das unsere Kultur hat. Dazu gehört, dass Männerkörper auch Material sind, das in Kriegen von Granaten zerfetzt wurde. Dass ältere Männer durch die lange körperlich anstrengende Arbeit körperliche Schäden hatten. Ich glaube, beim Mann gilt unausgesprochen generell „körperlicher Schmerz gehört bei denen dazu““. Und dann ist das auch nicht so schlimm, wenn der von einer Frau eine Ohrfeige kriegt. Das passt zu diesem Bild, und deshalb reagiert das Umfeld so.

    Aber egal. Wichtiger ist doch die Frage: Was hätte der Mann im Zug tun können? Welche Alternativen hätte er zu „ich kann das nur über mich ergehen lassen“?
    Das ist doch die spannende Frage.

    @sebamax
    ok, da sehen wir wohl die Welt recht verschieden. Ist mir zu kurz gedacht.
    Weicht für mich auch der eigentlichen Aufgabe aus: Was ist die Alternative zu „ich lass ne Aggro-Nummer über mich ergehen und bin hier das Opfer“ und „ich hau mal voll raus“?
    Da hat man als Mann ja vielleicht andere Möglichkeiten. Ab da wird es für mich spannend.

    • @ Seitenblick

      Sicher gibt es da eine kulturelle Komponente. Stellt sich nur die Frage, warum konnte die entstehen?

      Warum kann man Männern mehr zumuten als Frauen, warum lassen sich Männer mehr zumuten als Frauen?

      Warum beklagen sich Frauen früher und lauter als Männer?

      Das fängt ja mit der Jungen-/Mädchen-Erziehung an („Stell Dich nicht so an!“).

      Ich denke, eine Kultur kann nur das ausbilden, was mit den Instinktdispositionen zusammenklingt, kann sie gleichsinnig verstärken und, bestenfalls, wenig durchgreifend, gegensinnig abmildern.

      Was der Mann hätte tun können?

      Sie physisch so wenig offensiv wie möglich abwehren, also: auf Abstand halten, wegstoßen, nicht offensiv werden, nicht selbst schlagen.

      Das ist schwer, wenn man wütend ist, ich weiß, aber was bleibt denn sonst?

      Wird die Frau bei dem Versuch, sie abzuwehren, verletzt (blauer Fleck reicht), ist, nach Lage der Dinge der Mann geliefert, wenn es keine Zeugen gibt.

      40 Jahre femiistisch Hetze haben dafür gesorgt, dass ihre Behauptung „Er hat mich angegriffen! Ich habe mich nur gewehrt!!“ Glauben finden wird.

      Die umgekehrte Aussage des Mannes dagegen in den seltensten Fällen.

    • @seitenblicke
      Er hat aus SV Technischer sich absolut richtig reagiert. So wie die Situation aussah, hätte die Dame weitergemacht, wenn er sich nicht gewehrt hätte. Desweiteren war es ja kein voll durchgezogener Schlag, da hätte die anders ausgesehen.

      • Man darf eines nicht vergessen ich glaube das ist hier manchen Herren nicht aufgefallen: Die „Dame“ hatte eine Bierflasche, also eine potentielle Waffe in der Hand und war alkoholisiert.

        Und wir wissen ja, wie schnell man so ne Flache am Kopf oder am Hals haben kann, gerade von Frauen, die ihre unterlegenheit gerne mit (Alltags) Waffen aller Art kompensieren (Frau mit Nudelholz)

        Hatte ich glaube ich auch geschrieben aber hier wird jaschneller gelöscht als ich A sagen kann deswegen ist es auch untergegangen.

  27. Alexander Roslin
    „Was der Mann hätte tun können?
    Sie physisch so wenig offensiv wie möglich abwehren, also: auf Abstand halten,
    wegstoßen, nicht offensiv werden, nicht selbst schlagen.“

    Also Abstand herstellen – das ist doch schon mal was für den Anfang. Finde ich gar nicht so wenig.
    Wenn es gelingt, die Eskalation dadurch zu unterbrechen, käme Part 2: Klare
    Sanktion. Wenn meinem Gegenüber nicht klar ist, dass so etwas keine Lappalie ist, wird er bzw. in diesem Fall sie es wiederholen. Ich darf so eine Sache also nicht auf sich beruhen lassen.
    Ob das heißt, eine gelbe oder rote Karte verteilen, oder eine mehrwöchige Sperre verhängen – das lässt sich m.E. nicht pauschal sagen. Es wäre bestimmt gut, wenn es in solchen Fällen einen Austausch unter den betroffenen Männern gäbe. (Gibt es so was?)

    Wichtig finde ich aber bei dieser Diskussion: Die Kirche im Dorf lassen. Wir reden hier über Ausnahmefälle. Bei manchem Postings hatte ich das Gefühl, hier herrscht die gleiche Atmo wie bei Hardcore-Femis, die sich in ein „alle Männer sind Vergewaltiger“ reinsteigern. Nur dass hier mitschwingt „alle Frauen sind gewalttätig und wir sind ihnen hoffnungslos ausgeliefert.“
    Weder das eine noch das andere ist wahr. Und Männer haben ja nicht nur Kraft, sondern auch Intelligenz – und können sich deshalb auch mal überlegen, wie sie auf solche – zum Glück seltenen – Ereignisse angemessen reagieren könnten ;-).

    @imion
    Ich habe das Video nicht gesehen, sondern nur die Kommentare hier gelesen. Von einigen wollte ich mich deutlich distanzieren.
    Aber eine Anmerkung: Ich kenne aus dem Training (Kyusho-Karate) einige sehr wirkungsvolle Techniken, mit denen man jemand fixieren kann. Da bleibt nicht mal ein blauer Fleck. Aber das reicht normalerweise, damit wieder Ruhe einkehrt. Es geht auch unter SV-Gesichtspunkt einiges, ohne eine wilde Schlägerei zu feiern und Gewalt zu bejubeln.

    • @seitenblick
      Sorry, aber die meisten Griffe funktionieren nur, wenn ich noch jemanden dabei habe, oder ich haben meinen Gegner schon ein bisschen lädiert. Wie gesagt, schau dir mal das Video an, der Mann hat genau richtig gehandelt.

  28. @imion Angucken geht nicht, ich habe keinen Link zu dem Video. Der erschien hier nicht.
    War die Betreffende denn einen ganzen Kopf größer? Mal im Ernst: Im Normalfall (= Durchschnittsfall) besitzen Männern mehr Kraft als Frauen. Ich erlaube mir deshalb ein paar Zweifel daran.
    Aber gut, ich rede jetzt nicht über ein Video, das ich nicht kenne.
    Mit ging es ja auch primär um die – nicht fachlichen – Kommentare dazu.

    • Doch der erschien hier, fiel aber einer Löschorgie zum Opfer…soviel mal wieder zur Meinungsfreiheit ;(

      Ich hätte Christian für intelligenter gehalten und gedacht ihm müsste eigentlich auffallen das ich manchen Leuten nur den Spiegel vorhalte.

      • @sebamax

        Deine Art den Spiegel vorzuhalten gefällt mir nicht, sie ist – wenn sie denn tatsächlich einen Spiegel vorhalten soll -zu leicht mit Rassismus und dem billigen von Gewalt zu verwechseln. Wenn dir hier zuviel zensiert wird, dann gibt es zwei Möglichkeiten:
        1. Kommentier hier nicht
        2. Mache Kommentare, die dies berücksichtigen

  29. Es ekelt langsam ungeheuer an.

    Das „Blog“ u. a. dieser feministischen „Mädchenmannschaft“ glänzt mit „Stellungnahmen“ und „Meinungen“, die intellektuell so primitiv sind, dass eine Steigerung dieser Primitivität kaum vorstellbar erscheint.

  30. […] hier bereits aufgedeckt worden ist, dass die Mädchenmannschaft rassistisch, behindertenfeindlich und transphob ist und von feministischer Seite auch bereits als Rape Culture Förderer und […]


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