Männliche und weibliche Privilegien

Die Privilegientheorien scheinen mir ganz wesentlich für ein Verständnis des modernen Feminismus. Nach diesem können Privilegien allerdings ja nur bei Männern bestehen, bei Frauen handelt es sich allenfalls um wohlwollenden Sexismus.

Im Folgenden dennoch eine Privilegienliste für Männer und Frauen:

1. Privilegienliste der Männer („Male Privileg Checklist„)

1. My odds of being hired for a job, when competing against female applicants, are probably skewed in my favor. The more prestigious the job, the larger the odds are skewed.

Was nicht bedeutet, dass man nicht sehr hart für den Job arbeiten muss. Und um so höher der Job, um so mehr Überstunden etc zu Gunsten des Mannes liegen vor. Es hilft zudem auch das richtige zu studieren. Ein Teil der Diskriminierung ist auch wiederum, dass Männer als Gruppe seltener in die Elternzeit gehen und eher bereit sind sich voll auf den Job zu konzentrieren

2. I can be confident that my co-workers won’t think I got my job because of my sex – even though that might be true.

Häufig sind es eben auch vollkommen andere Faktoren.

3. If I am never promoted, it’s not because of my sex.

Bei den heutigen Frauenförderplänen kann das durchaus sein.

4. If I fail in my job or career, I can feel sure this won’t be seen as a black mark against my entire sex’s capabilities.

Aber ich kann sicher sein, dass es als mein persönlicher Fehler gesehen wird und ich mich nicht hinter meinem Geschlecht, der Gesellschaft oder was auch immer verstecken kann

5. I am far less likely to face sexual harassment at work than my female co-workers are.

Ja, das denke ich schon.

6. If I do the same task as a woman, and if the measurement is at all subjective, chances are people will think I did a better job.

Keine Ahnung ob das stimmt. Wenn ja wären aber auch die Faktoren interessant: Andere Präsentation? Deutlicheres Hinweisen auf Erfolge? Kein Herunterspielen?

7. If I’m a teen or adult, and if I can stay out of prison, my odds of being raped are relatively low.

Das sind sie auch als Frau. Wenn man nicht gerade der feministischen Überhöhung der Vergewaltigungszahlen folgt bleiben die allermeisten Frauen unvergewaltigt.

8. On average, I am taught to fear walking alone after dark in average public spaces much less than my female counterparts are.

Interessant wäre da, was wirklich erlernt ist und was nicht. Dass Männer mutiger sind ist bei einer Vergangenheit, die viel Wettbewerb unter Männern enthielt geradezu zu erwarten. Und der Mechanismus scheint auch klar: Testosteron erhöht die Risikobereitschaft. Das Gegenmittel bei kultureller Erklärung allerdings, nämlich die selbe Abhärtung wie ein Mann, würde den meisten Frauen wohl auch nicht gefallen. Immerhin ein schönes Argument für eine Wehrpflicht für Frauen.

9. If I choose not to have children, my masculinity will not be called into question.

Es wird heutzutage auch genug Fragen geben. Allerdings ist eben das Zeitfenster für Frauen kleiner.

10. If I have children but do not provide primary care for them, my masculinity will not be called into question.

Ja, sicher. Aber wenn man sie nicht versorgen kann, ihnen kein gutes Zuhause bieten kann, seiner Versorgerrolle nicht nachkommt schon.

11. If I have children and provide primary care for them, I’ll be praised for extraordinary parenting if I’m even marginally competent.

Warum auch nicht? Eine Frau, die eine Bohrmaschine in die Hand nimmt wird auch mehr Lob erhalten als ein Mann. Es sind eben gesellschaftliche Erwartungen.

12. If I have children and a career, no one will think I’m selfish for not staying at home.

Aber wenn man zuhause bleibt, dann ist man eben schnell ein Versager oder jedenfalls uninteressanter. Außerdem wird man wenig weibliche Partner finden, die „Kinder und Karriere“ unter den männlichen Bedingungen haben wollen.

13. If I seek political office, my relationship with my children, or who I hire to take care of them, will probably not be scrutinized by the press.

Da stehen Frauen sicherlich unter einem höheren Druck. Allerdings nicht zuletzt von Frauen

14. My elected representatives are mostly people of my own sex. The more prestigious and powerful the elected position, the more this is true.

Was nicht bedeutet, dass sie die weiblichen Wähler nicht stark im Auge haben und sich nicht um deren Interessen kümmern.

15. When I ask to see “the person in charge,” odds are I will face a person of my own sex. The higher-up in the organization the person is, the surer I can be.

Sicherlich richtig. Allerdings muss das nicht unbedingt ein Vorteil sein. Es gibt genug gesellschaftliche Regeln für besonderes zuvorkommendes Verhalten von Männern gegenüber Frauen, die dies sogar zu einem Vorteil für die Frauen machen können.

16. As a child, chances are I was encouraged to be more active and outgoing than my sisters.

Auch hier stellt sich wieder die Frage, ob es Erziehung oder Kultur ist. Vielleicht haben Jungs einfach einen höheren Bewegungsdrang und spielen anders. Immerhin müssen sie sich evolutionstechnisch auch auf eine andere Rolle vorbereiten.

17. As a child, I could choose from an almost infinite variety of children’s media featuring positive, active, non-stereotyped heroes of my own sex. I never had to look for it; male protagonists were (and are) the default.

Nicht stereotype Helden? Ich bin eher der Auffassung, dass die Männerrolle enger gestaltet ist als die Frauenrolle. Allerdings liegt eben auch hier der Grund meiner Meinung nach in den biologischen Grundlagen, insbesondere den verschiedenen Attraktivitätsmerkmalen und dem Werbeverhalten. Männer können über Taten Status gewinnen, was sie attraktiver macht. Frauen können dies nur im weitaus geringeren Maße.

Im Gegenzug hat der Mann den Nachteil, dass sein Geschlecht auch die überwiegende Anzahl an Schurken und belanglosen Gewaltopfern stellt, während Gewalt an einer Frau immer bösartig oder zumindest Anlass für Strafe oder Rettungsaktionen ist.

18. As a child, chances are I got more teacher attention than girls who raised their hands just as often.

Das wäre die Frage.

19. If my day, week or year is going badly, I need not ask of each negative episode or situation whether or not it has sexist overtones.

Das muss man auch als Frau nicht. Leider machen es viele, statt die Verantwortung einfach direkt bei sich zu suchen.

20. I can turn on the television or glance at the front page of the newspaper and see people of my own sex widely represented.

Auf den meisten Zeitschriften sind hingegen Frauen. Und mit Merkel als Kanzlerin dürfte sich das auch gebessert haben. Aber aus meiner Sicht ein eher unbedeutender Vorteil. Klar, wenn man davon ausgeht, dass Frauen wenn sie mehr Frauen in den Nachrichten in wichtigen Positionen sehen würden, auch mehr in solche wichtigen Positionen kommen würden. Aber das scheint nicht der Fall zu sein.

21. If I’m careless with my financial affairs it won’t be attributed to my sex.

Aber es wird mich eher abwerten, wenn ich Pleite bin.

22. If I’m careless with my driving it won’t be attributed to my sex.

Was vielleicht daran liegt, dass Frauen in der Tat im Schnitt schlechter fahren.

23. I can speak in public to a large group without putting my sex on trial.

Das kommt ganz auf die Gruppe an, vor der man redet. Als Mann zu „Frauenthemen“ zu reden kann auch bedeuten, dass man immer dagegen ankämpft keine Schwein zu sein.

24. Even if I sleep with a lot of women, there is no chance that I will be seriously labeled a “slut,” nor is there any male counterpart to “slut-bashing.”

Aber es kann einen durchaus als Langzeitpartner uninteressant machen, wenn man es nicht mit Status ausbalanciert. Außerdem denke ich, dass es eben auch etwas anderes ist. Es ist wesentlich einfacher als Frau mit vielen Männern zu schlafen als als Mann mit vielen Frauen.

25. I do not have to worry about the message my wardrobe sends about my sexual availability.

Was daran liegt, dass alle Kleidung, die so etwas suggeriert, bei Männer eh nicht geduldet ist bzw. daran, dass eh angenommen wird, dass der Mann sexuell verfügbar ist.

26. My clothing is typically less expensive and better-constructed than women’s clothing for the same social status. While I have fewer options, my clothes will probably fit better than a woman’s without tailoring.

Die Kleidung ist billiger? Würde ich so nicht sehen. Gute Anzugschuhe sind teuer. Gute Anzughemden und Krawatten sind auch nicht gerade billig. Ein paar hochhackige Schuhe bekommt man recht billig. Und eine Frau kann teilweise normalere Kleidung anziehen als ein Mann. Den Punkt kann ich nicht recht nachvollziehen.

27. The grooming regimen expected of me is relatively cheap and consumes little time. (More).

Klar. Allerdings eine Folge der höheren Bedeutung körperlicher Schönheit bei Frauen. Wenn man die Kosten eines Statusaufbaus zum „Grooming Regime“ dazu nimmt, dann verschieben sich die Kosten schon wieder etwas.

28. If I buy a new car, chances are I’ll be offered a better price than a woman buying the same car.

Ist das so? Scheint mir eher ein amerikanisches Problem zu sein.

29. If I’m not conventionally attractive, the disadvantages are relatively small and easy to ignore.

Nicht schöne Männer mögen im Alltag weniger Nachteile haben, haben aber auf dem Partnermarkt mehr Nachteile als Frauen. Auch hier läßt sich dies aber nicht abschalten. Attraction is not a choice.

30. I can be loud with no fear of being called a shrew. I can be aggressive with no fear of being called a bitch.

Ich denke teilweise kommen Frauen auch mit mehr durch. Männer werden wenn sie aggressiv sind vielleicht kein Miststück genannt, aber ihre Chancen einen in die Fresse zu bekommen sind deutlich höher als die von Frauen. Und Choleriker oder Arschloch sind ja auch hinreichende Beleidigungen.

31. I can ask for legal protection from violence that happens mostly to men without being seen as a selfish special interest, since that kind of violence is called “crime” and is a general social concern. (Violence that happens mostly to women is usually called “domestic violence” or “acquaintance rape,” and is seen as a special interest issue.)

Also weil Frauen zusätzliche Verbrechen haben und etwas besonderes sind sind sie schlechter gestellt? Der Nachteil ist doch hier eher, dass häusliche Gewalt gegen Männer erst gar nicht wahrgenommen wird. Außerdem liegt ein Großteil der Nachteile in der Natur der Sache. Es ist nicht zu umgehen, dass häusliche Gewalt oder eine Vergewaltigung in einer Beziehung persönlichere Probleme aufwirft und auch eher die Frage aufwirft, inwieweit noch andere Punkte eine Rolle spielen. Häufig ist diese Frage ja auch berechtigt.

32. I can be confident that the ordinary language of day-to-day existence will always include my sex. “All men are created equal,” mailman, chairman, freshman, he.

Mörder, Verbrecher, Terrorist…

33. My ability to make important decisions and my capability in general will never be questioned depending on what time of the month it is.

Auch hier:  Es sind durchaus biologische Grundlagen vorhanden. Zumal die Aussage auch von Frauen gerne als Entschuldigung genommen wird´.

34. I will never be expected to change my name upon marriage or questioned if I don’t change my name.

Hier spielt meiner Meinung nach auch wieder rein, dass Status und Dominanz attraktiv sind. Ein Mann, für den eine Frau nicht seinen Namen angibt, kann eben nicht sonderlich attraktiv sein, sonst hätte er sie davon überzeugt. Die Frau hat insofern das Privileg auf ihren Namen verzichten zu können.

35. The decision to hire me will not be based on assumptions about whether or not I might choose to have a family sometime soon.

Statistisch dürfte allerdings das Geschlecht auch der wichtigste Faktor sein, wenn man unterscheiden will, wer bei Kindern aussetzt und wer nicht. Dass das auch wirtschaftlich berücksichtigt wird ist wohl zu erwarten. Eine Abhilfe wäre: Ein radikaler Abbau der diesbezüglichen Frauenrechte (Erziehungszeit, Jobgarantie etc). Wird aber dann auch zu Protesten führen.

36. Every major religion in the world is led primarily by people of my own sex. Even God, in most major religions, is pictured as male.

Sogar das Fliegende Spaghetti Monster ist männlich. Allerdings stehen den Frauen ja weiblich besetzte Religionen offen. Dann müssen sie eben einen „Mutter Erde Kult“ oder einen Vica-Kult beitreten. Der erscheint ihnen nicht attraktiv? Ach so.

37. Most major religions argue that I should be the head of my household, while my wife and children should be subservient to me.

Dann muss man eben unreligiös sein. Aber vielleicht auch eher ein amerikanisches Problem, da dort Religion eine höhere Bedeutung hat.

38. If I have a wife or live-in girlfriend, chances are we’ll divide up household chores so that she does most of the labor, and in particular the most repetitive and unrewarding tasks.

Da habe ich auch meine Zweifel. Im übrigen ist eine Verteilung der Aufgaben nach Vereinbarung kein Privileg. Sondern ggfs schlechtes Verhandeln.

39. If I have children with my girlfriend or wife, I can expect her to do most of the basic childcare such as changing diapers and feeding.

Im Gegenzug kann sie erwarten, dass ich Geld verdiene. Zumal sie es wahrscheinlich auch verlangt, wenn man sieht, wie viele Frauen überhaupt bereit sind, den Alleinversorgerpart zu übernehmen. Auch hier sollte man zudem die Biologie nicht unterschätzen

40. If I have children with my wife or girlfriend, and it turns out that one of us needs to make career sacrifices to raise the kids, chances are we’ll both assume the career sacrificed should be hers.

Im Gegenzug: Mehr Zeit mit den Kindern. Weniger Druck das Familieneinkommen zu erwirtschaften.

41. Assuming I am heterosexual, magazines, billboards, television, movies, pornography, and virtually all of media is filled with images of scantily-clad women intended to appeal to me sexually. Such images of men exist, but are rarer.

Dafür sind die Filme, Zeitschriften etc voll von erfolgreichen Alphamännern, die die Frauen sexuell ansprechen. Es ist eben alles eine Frage der verschiedenen Attraktivitätsmerkmale. Das weniger nackte Männerbilder existieren entspricht eben der Nachfrage. Wobei Jakobs nackter Oberkörper in den Twilightfilmen ja durchaus auch in diese Richtung geht. Hier aber auf simple Gleichmacherei abzustellen zeigt lediglich, dass man die Unterschiede in der Sexualität der Geschlechter nicht verstanden hat.

42. In general, I am under much less pressure to be thin than my female counterparts are. (More). If I am fat, I probably suffer fewer social and economic consequences for being fat than fat women do. (More).

Auch dies wird der verschiedenen Sexualität und den verschiedenen Attraktivitätsmerkmalen der Geschlechter nicht gerecht. Es ist meiner Meinung nach einfacher für eine Frau schön zu sein als für einen Mann. Sie muss nur einigermaßen schlank sein. Ein Mann hingegen muss ebenfalls einen geringen Körperfettanteil haben, aber Muskeln dazu, sofern er körperliche Defizite nicht über Status ausgleichen kann. Ein Mann kann, wenn er dadurch stattlich wirkt, dicker sein, aber er kann auch einfach als dick und uninteressant wahrgenommen werden. Ein zu dünner Mann kann schmächtig wirken. Eine unattraktive Frau wird immer noch von vielen Männern umworben, ein unattraktiver Mann hingegen bleibt häufig ganz unter dem Radar.

43. If I am heterosexual, it’s incredibly unlikely that I’ll ever be beaten up by a spouse or lover.

Da haben wir wieder die Streitfrage der Verteilung häuslicher Gewalt.

44. Complete strangers generally do not walk up to me on the street and tell me to “smile.”

Was eben auch daran liegt, dass der Mann ansprechen muss und Frauen sich weigern diesen Part zu übernehmen.

45. Sexual harassment on the street virtually never happens to me. I do not need to plot my movements through public space in order to avoid being sexually harassed, or to mitigate sexual harassment. (More.)

Was eben auch daran liegt, dass der Mann ansprechen muss und Frauen sich weigern diesen Part zu übernehmen. Sexuelle Belästigung unterscheidet sich mitunter von einem erfolgreichen Flirt dadurch, dass die Frau den Mann gut findet. Natürlich machen hier Männer vieles falsch und sollten vorsichtig sein. Frauen machen dies allerdings nur nicht, weil sie diese Aufgabe an Männer abgegeben haben.

45. On average, I am not interrupted by women as often as women are interrupted by men.

Es mag sein, dass Männer im Schnitt einen aggressiveren Diskussionsstil haben. Aber Männer können damit im Schnitt meist auch besser umgehen.

46. I have the privilege of being unaware of my male privilege.

Der Klassiker, mit dem man jede Diskussion sabotieren kann.

2. Privilegienliste der Frauen („Female Privilege Checklist„)

1. I am physically able to give birth to another human being, and then do my best to mold her or him into the kind of person I choose.

2. I am not automatically expected to be the family breadwinner.

3. I feel free to wear a wide variety of clothes, from jeans to skimpy shorts to dresses as appropriate, without fear of ridicule.

4. I can choose to remain seated to meet most people.

5. I am not ashamed to ask for others’ perspectives on an issue.

6. I feel free to exhibit a wide range of emotions, from tears to genuine belly laughter, without being told to shut up.

7. My stereotypical excesses in shopping, clothes, jewelry, personal care and consumption of chocolate usually are expected, even the source of jokes.

8. Public policies generally offer me an opportunity to bond with my offspring.

9. I am among the first to get off a sinking ship.

10. I can usually find someone with superior strength to help me overcome physically challenging obstacles, such as changing a tire or cutting a huge Christmas tree.

11. Changing my mind is seen as a birthright or prerogative.

12. I feel free to explore alternate career paths instead of being bound to a single career ladder.

13. I am used to asking for help, around the kitchen table or the proverbial water cooler or the conference room.

14. People I’ve never met are inclined to hold doors open and give up their seats for me.

15. I can be proud of the skill I have worked to develop at stretching limited financial resources.

16. I am not ashamed of using alternatives to positional power to reach my goals.

17. I know how to put a new roll of toilet paper in use and am not above doing it for the next person.

18. I am not ashamed to admit that the decisions I make reflect my personal values.

19. I am not afraid to create and maintain honest relationships with others.

20. I do not fear being accused of having an ethic of care in my professional life.

21. When I enter an office, I am likely to encounter those who can help me “in low places.”

22. I am more likely to get hugs than handshakes, depending on the situation.

23. I am less likely to be seen as a threat, which allows me more subtle alternatives.

24. I can use men’s “sheer fear of tears” to my advantage.

25. I can complain that these female privileges are relatively minor compared with the vast assortment of dominant male privileges, but I wouldn’t change places for the world.

Ich halte die Zusammenstellung noch nicht für so rund, ich denke da könnte noch einiges nachgebessert werden. Ich verzichte daher diesbezüglich auf Anmerkungen, wer will kann natürlich beide Listen gerne in den Kommentaren durchgehen.

Auch interessant vor dem Hintergrund der Forderung, dass Männer Privilegien aufgeben sollen: Welche würdet ihr aufgeben, welche nicht, welche kann man überhaupt aufgeben und wie bekämpft man sie? Da würde ich insbesondere um Hilfen von Feministen bzw. Feministinnen bitten, wie sie sich das vorstellen.

167 Gedanken zu “Männliche und weibliche Privilegien

  1. Die wenigsten männlichen Privilegien, die er nennt, existieren auch wirklich. Stimmt schon, dass fast alle religiösen Organisationen einen Mann an der Spitze haben. Aber ist das wirklich so ein Privileg? Was haben alle Männer ohne ein solches Amt davon, fühlen die sich dann besser?

    Ansonsten würde ich 90% aller genannten Punkte anzweifeln. Das ist zwar nicht wirklich wichtig, zeigt aber schon eine selektive Wahrnehmung seinerseits. Andererseits erscheinen mir die genannten weiblichen Privilegien eher realistischer. Aber auch das ist nicht wirklich wichtig. Dann ist es eben einfach so.

    • @ Imion

      In Europa und Nordamerika schon, aber fairerweise muss man sagen dass es nicht allen Frauen auf der Welt so gut geht wie bei uns.

      Trotzdem: Es gibt keine privilegierte Gruppe als die weiße, westliche heterosexuelle Frau.

    • 5. I am far less likely to face sexual harassment at work than my female co-workers are.

      Ja, das denke ich schon.

      Dann solltest du einmal Zivis fragen, wie es so in Altenheimen oder im Krankenhaus unter Schwestern und Oberärztinnen ist 😉

      • Sexual harassment in the workplace. Als Student hab ichs oft genug erlebt. Der Unterschied ist, dass es mir, wie wohl den meisten Männern, nicht so sehr viel ausgemacht hat.

      • „Der Unterschied ist, dass es mir, wie wohl den meisten Männern, nicht so sehr viel ausgemacht hat.“

        Das ist spätestens dann vorbei, wenn sich die Vorgesetzte für sexuelle Zurückweisung rächen will.

      • @ Salvatore

        *Sexual harassment in the workplace. Als Student hab ichs oft genug erlebt. Der Unterschied ist, dass es mir, wie wohl den meisten Männern, nicht so sehr viel ausgemacht hat*

        Das muss sich ändern.

        Männer leiden nicht weniger als Frauen, im Gegenteil.

        Sie beklagen sich nur seltener und wenn sie es tun, dann weniger erfolgreich.

        Denn auch das ist ein Frauenprivileg: Als Frau darf man erkennen lassen, wie sehr man leidet, wie sehr man Hilfe braucht.

        Ohne dass die eigene Weiblichkeit in Frage gestellt wird, oft gerade von Männern nicht.

        Bei einem Mann wird dessen Männlichkeit in Frage gestellt, wenn er sich beklagt, „jammert“, häufig GERADE von Frauen.

  2. Beim besten Willen kann ich keine Privilegien von Männern erkennen. Ein Privilege bekomme ich, ohne etwas dafür tun zu müssen, und das haben nur Frauen. Nehmen wir mal das erste Beispiel: Ein Mann hat keine Wahl, er ist auf seine Partnerin angewiesen, ob er Arbeiten gehen muss, oder zuhause bleiben muss. Dieses Privileg der Frauen wird durch das Scheidungsrecht erworben und wird den Mädels in den ganzen Mädchenanstalten eingetrichtert: Lasst euch Scheiden, sobald der Partner nicht das macht, was ihr wollt. Und das Scheidungsrecht belohnt dieses verhalten, Frauen können durch eine Scheidung nur gewinnen.

    Männer dagegen werden nicht gefragt, was sie wollen und wenn doch, wird es ignoriert. Ich habe ja schon gepostet, das 97% der Väter gerne mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen würden, das geht aber nicht, weil Frauen sich ein schönes Leben zuhause auf der Couch machen wollen und während sie das Kind vor dem Fernsehrer geparkt haben, davon träumen, welche grossen Jägerinnen sie in der Steinzeit gewesen wären oder wie sie heutzutage beim Jagdkommando auf Taliban jagd gehen.

    Und das perfide ist, das Frauen dann auch noch denken, sie hätten sich ganz doll um das Kind gekümmert.

    • @sebamax
      „In Europa und Nordamerika schon, aber fairerweise muss man sagen dass es nicht allen Frauen auf der Welt so gut geht wie bei uns.“
      Das stimmt. Aber immer noch besser, als den Männern. Gerade gestern kam wieder eine Doku über ein neues Hochhaus in China. Dabei wurde vermeldet, das weltweit jede Minute ein Männlicher Bauarbeiter stirbt. Dazu kommen dann noch die Männer in den Minen, die Gesundheitlichen spätfolgen durch z. B. Schwefelabbau und dergleichen. Von all dem sind Frauen nicht betroffen. Die sitzen in den Schulen und werden durch die Frauen UN gepämpert und gefördert.

  3. Das einzig wirkliche gesetzliche Privileg, das Männer heute in Deutschland vor dem Gesetz haben, ist ihre mögliche Einziehung als Kriegs-und Arbeitssklaven, als Vertreter minderwertigen, nicht schützenswerten Lebens..

  4. So, gerade frisch von Spiegel: Alleinerziehende Mütter, Arbeiten lohnt sich nicht

    http://www.spiegel.tv/#/filme/alleinerziehende-muetter/

    Bitte auch zur Kenntnisnahme an unsere Feministinnen aus Onyx Blog, die ja nicht wahrhaben wollen, das Väter sich um die Kinder kümmern, unsere Rechtssystem aber alles dafür tut, damit es Frauen gut geht, während Männer die Arbeitssklaven sein sollen.

    Es ist einfach unglaublich wie verwöhnt Frauen in diesem Land werden.

    @khaos.kind
    Das sind die sachen, von denen ich sprach, in der ein Mann Kriminell wird. Frau hat die möglichkeit, dies mit einem Kind zu umgehen.

  5. Arroganz, Weiße, Männer und Dummheit sind die vier Beine von blinden Eseln, die sich einbilden privilegiert zu sein.

    Bewusstseinsmäßig könnte es aus dem 16. Jahrhundert stammen.

    • Pointing out that men are privileged in no way denies that bad things happen to men. Being privileged does not mean men are given everything in life for free; being privileged does not mean that men do not work hard, do not suffer.

      Der Reaktortaucher hat(te) das Privileg, nur wenige Stunden im Monat arbeiten zu müssen, um das gleiche Geld zu verdienen wie die schwerst arbeitende Nachtschwester.

      In many cases – from a boy being bullied in school, to a soldier dying in war – the sexist society that maintains male privilege also does great harm to boys and men.

      Dann sind das ja wunderbare „Privilegien“.

      In the end, however, it is men and not women who make the most money; men and not women who dominate the government and the corporate boards; men and not women who dominate virtually all of the most powerful positions of society. And it is women and not men who suffer the most from intimate violence and rape; who are the most likely to be poor; who are, on the whole, given the short end of patriarchy’s stick.

      „Most of The Money ©“ ist sehr oft einklagbares Familieneinkommen.

      „Gouvernment and Corperate Boards ©“ sind keine Königsthrone, sondern Exekutivposten. Sie schulden Rechenschaft. „The Most Powerful Positions of Society ©“ sind diejenigen denen Rechenschaft geschuldet wird, mithin: Die Wählerschaft und die Kapitaleigner.

      Die Wählerschaft ist mehrheitlich weiblich, und Kapital ist meistens im Besitz von ganzen Familien, relativ selten von einzelnen Männern.

      Insgesamt erleiden Männer häufiger und schwerer Gewalt, und in der US-Armutsstatistik werden Obdachlose und Gefängnisinsassen gar nicht erst berücksichtigt.

      Insgesamt, über Alles, profitieren manche Männer ebenso wie manche Frauen vom „Patriarchat ©“. Zu jedem Profiteur gehört zuallermeist eine Profiteuse.

      Eine breite Masse von Frauen gewinnt Sicherheit und büßt Optionen ein, auf die sie zumeist gar keinen Wert legen. Sie wollen tendenziell am „rat race“ lieber nicht direkt teilnehmen müssen.

      Eine breite Masse von Männern hat de facto keine wirkliche Option auf die „Powerfull Positions ©“, dafür aber die realistischere Option, ungebremst bis ans unterste Ende der Gesellschaft hinunter zu fallen. Die meisten „Privilegien“ die ihnen zufallen sind der ihnen zugedachten Rolle geschuldet, wie gesagt, der Reaktortaucher verdient nicht ohne Nachteile mehr Geld und mehr Heldennimbus als die Nachtschwester.

      Vergünstigungen aufgrund von Gegenleistungen sind keine Privilegien.

      Wer hat also Interesse am Fortbestand des „Patriarchates“? Frauen etwa gar nicht?

      Es gibt nichts dämlicheres und verlogeneres als die feministische Zueigenmachung des Begriffes „Rassismus“.

      © 1976 Sisterhood United, strictly Ltd.

    • @Christian

      Im 16. Jahundert gab es noch keinen Feminismus.
      Privilegierte gab es aber nicht erst seit dem 16. Jahrhundert, deswegen haben Privilegien auch nichts mit Feminismus zu tun, sondern mit den Herrschenden und die waren meistens Männer. Und d. h., dass Privilegien von Männern erfunden wurden. Deine Ansichten können historische Belege auch nicht ändern.

      • @blackpearl:
        Und d. h., dass Privilegien von Männern erfunden wurden. Deine Ansichten können historische Belege auch nicht ändern.

        Deine Interpretation bzw. Deutung kannst du wohl allenfalls damit belegen, dass du sie kundttust.

        Im Feudalismus war primär Adel, vertreten zumeist durch einzelne Männer, privilegiert.

      • @Blackpearl
        Was ist mit den weiblichen Herrscherinnen und Adligen? Allein Friedrich der Grosse führte gegen drei Frauen Krieg. Was ist mit den Freyapriesterinnen, die einen genausogrosen Einfluss hatten, wie der Häuptling. Bei den Kelten hatten die Frauen eh einen sehr hohen status, deshalb hat die Katholische Kirsche den Marienglauben eingeführt.

        Männliche Privilegien: 16 Stunden Schichten im Bergwerk, elendiges Verrecken in den Schützengräben, immer die ersten beim Opfern im Fall von Katastrophen usw.

      • Männliche Privilegien: 16 Stunden Schichten im Bergwerk, elendiges Verrecken in den Schützengräben, immer die ersten beim Opfern im Fall von Katastrophen usw.

        Kannste vergessen, in dem Punkt haben Feministinnen sich einen schönen schalltoten Raum gebaut:

        „Es ist doch das Patriarchat selbst, das den Männern schadet!!1!“

        Dass damit „das Patriarchat“ den meisten Männern nichts nützt, wird von den Wänden des femistischen schalltoten Raumes vollständig absorbiert, und in Wärmeenergie umgewandelt.

        Als ob die zerfetzte und verwesende Leiche im Schützengraben etwas davon hätte, dass der Kaiser ein Mann ist.

        Gegen so eine durchbetonierte Borniertheit kommt kaum ein Argument an.

        Dennoch ist es wichtig, immer wieder die Hilti anzusetzen. Steter Tropfen höhlt den Stein, und die Armierung ist schon weggerottet.

      • @nick
        *sehr grosser Daumen hoch*

        Es ist unglaublich, welche Energier Feministinnen aufbringen müssen, um die Argumente die gebracht werden zu leugnen. Offensichtlich eine typisch weibliche Eigenschaft, denn das betrifft auch Damen, die sich nicht für Feministinnen halten.

      • Nick

         „„Es ist doch das Patriarchat selbst, das den Männern schadet!!1!““

        Ich weiß schon nicht mehr, von wem es hier in der Runde zuerst kam, könnte von mir sein. Habe ich eine falsche Brille aufgesetzt, wenn ich es so sehe?

      • @imion:
        Offensichtlich eine typisch weibliche Eigenschaft, denn das betrifft auch Damen, die sich nicht für Feministinnen halten.

        Ich denke eher nicht, dass das eine typisch weibliche Eigenschaft ist. Es gibt eben auch sowas wie „Moden“ dabei, wie gesellschaftliche Phänomene gedeutet werden. Man trifft auch viele Männer, die genauso borniert an feministische Deutungen von 1976 derart feshalten, als würden sie sonst ihre Mutter verkaufen.

        Es sind ja auch Heerscharen von Männern z.B. auf den NS hereingefallen.

        Natürlich ist dieser Geist für Frauen recht bequem, man muss manchmal ziemlich aufwendige Überzeugungsarbeit leisten.

        llen.

      • @staro
        Und wieso ist es dann ein patriachat? Wenn Herrschaft von Frauen ausgeführt wird, wenn das Geld in den Händern der Frauen liegt, wenn das Kind nur der Mutter gehört, wenn der Vater egal ist? Genau das ist ein Matriachat.

      • Habe ich eine falsche Brille aufgesetzt, wenn ich es so sehe?

        Die Begriffe „Patriarchat“ und „Männliche Privilegien“ machen keinen Sinn, wenn die Mehrzahl der Männer nicht davon profitieren.

      • Quatsch…malwas von Kleopatra, Katherina, Victoria, Elisbeth usw. gehört…

        Lernen Kinder in der naja nicht Grundschule, aber danach.

        Setzen 6

      • @ Blackpearl

        *Privilegierte gab es aber nicht erst seit dem 16. Jahrhundert, deswegen haben Privilegien auch nichts mit Feminismus zu tun, sondern mit den Herrschenden und die waren meistens Männer. Und d. h., dass Privilegien von Männern erfunden wurden. Deine Ansichten können historische Belege auch nicht ändern.*

        Jedem Privileg, dass durchschnittliche Männer im Patriarchat durchschnittlichen Frauen gegenüber hatten, stand ein Nachteil/eine Pflicht gegeüber und umgekehrt.

        FeministInnen reden nur von den Privilegien der Männer im Patriarchat, „vergessen“ ihre Pflichten, reden nur von den Pflichten der Frauen, „vergessen“ ihre Privilegien.

        So kommt ein Geschichtsbild zustande, wie Du es offenbar hast.

        Dass dieses Geschichtsbild in der heutigen, feministisch-femizentrischen Schule gelehrt wird, überrascht mich nicht.

        Jede Ideologie lehrt ihre Geschichtsklittterung Heute dominiert die feministiische Geschichtsklitterung.

        Außerdem waren nie DIE Männer privilegiert, nie DIE Frauen benachteiligt.

        Feudale Gesellschaften formten Pyramiden (wie eigentlich jede Gesellschaft).

        Jede Pyramidenstufe repräsentierte besondere Vorrechte, je höher, desto mehr Vorrechte., je höher, desto kleiner die Stufe, desto weniger Menschen (Männer und Frauen!) standen auf ihr.

        Auf jeder Stufe hatten Männer gegenüber den Frauen der gleichen Stufe gewisse Vorrechte, aber auch gewisse Pflichten und umgekehrt.

        Die Frauen auf den höheren Stufen waren mächtiger, einflussreicher, privilegierter als die Männer auf den niedrigeren Stufen.

        Sie waren, was kodifizierte, formalisierte Macht anging, weniger mächtig als die Männer der gleichen Stufe, aber insgesamt nicht ohnmachtloser, denn weibliche Macht, die nicht formalisiert ist, hatten auch diese Frauen innerhalb ihrer Familien gegenüber den Männern ihrer Familien (Macht als Begehrte, als Mütter im Familiengefüge, als Mütter über ihre Kinder, Beschämungsmacht, Erziehungsmacht, Beeinflussungsmacht).

        Es gab also immer jede Menge Frauen im Patriarchat (Gräfinnen, Heroinnen, Königinnen, Kaiserinnen), die privilegierter, mächtiger, reicher waren als die allermeisten Männer ihrer Zeit.

        Es ist eine Lüge, wenn der Feminismu behauptet, DIE Männer waären gegenüber DEN Frauen privilegiert gewesen.

        Die meisten Männer waren genauso wenig mächtig/privilegiert wie die meisten Frauen, hatten keine Chance, geanu wie die meisten Frauen, ihre Rolle frei und selbstbestimmt zu wählen, waren Verfügungsmasse in den Händen Mächtigerer, zu denen IMMER auch Frauen gehörten

        Der Feminismus konstruiert das Frauen-sind-ohnmächtige-liebe-Opfer-böser-mächtiger-Männer-Geschichtsbild, um weibliche Privilegien einzuwerben/zu verteidigen, um Männern einzureden, sie seien Frauen etwas schuldig, um Frauen einzureden, sie seien Männern nichts schuldig.

        So wird ein Debet konnstruiert, dass DIE Männer angeblich gegenüber DEN Frauen zurückzuzahlen hätten.

        So soll Männern eigeredet werden, die wachsende Privilegierung von Frauen auf ihre Kosten sei als ein gerechter Ausgleich für vergangende Schuld hinzunehmen.

        So soll die Ausbeutung der Männer durch die Frauenlobby ideologisch abgesichert, plausibel gemacht werden.

        Kein Wunder, dass die feministisch-femizentrische Schule dieses verlogene Geschichtsbild in die Köpfe zu hämmern versucht.

        Meine Vorfahren waren arme Bauern, mütterlicherseits wie väterlicherseits.

        Der älteste Vorfahre, von dem ich weiß, lebte im späten 18. Jhdt., war Leibeigener, untertänig dieser Dame, der Gräfin Marianne von der Leyen (ja, die Familie, in die die famose Ministerin eingeheiratet hat):

        Die Familie, mit der mein Vorfahre lebte, dürfte eher so ausgesehen haben, eine „normale“ Bauernfamilie (frz. Bauernfamilie, 1648, Gebr. Le Nain):

        Wer war nun privilegiert?

        Der abgearbeitete Mann in seiner schäbigen Kleidung oder Frau Gräfin auf dem Polster?

        Feministische Politik sorgt nun dafür, dass die männlichen Nachfahren des schäbigen Bauern heute als Männer diskriminiert werden, die Töchter von Frau von der Leyen als Frauen privilegiert werden, weil Frauen ja vom Patriarchat unterdürckt wurden und werden.

        Ein Witz.

        Kein guter.

        Ich kann darüber nicht mehr lachen.

      • @blackpearl:

        du kommst ganz schön arrogant rüber, nur so als Feedback.

        Dein Grundschulargument geht daneben, oder würdest du kindliche Schulweisheiten über „Neger“, gelernt in einer Schule des dritten Reiches, anerkennen? Und auch heute noch lernen chinesische Kinder, dass der Massenmörder Mao ein Held und Befreier sei. Ich könnte weitere Beispiele bringen.

        Jetzt noch drei Fragen:

        1. Inwiefern waren Frauen, die sich den ganzen Tag mit Musizieren, Tanzen und schöner Literatur beschäftigten, benachteiligt und unterprivilegiert gegenüber Männern, die von Morgens bis Nachts auf dem Feld oder im Bergwerk schufteten, und dennoch nicht genug zum Essen hatten?

        2. Konnte ein Patriarch folgendes sagen: „Ich habe keinen Bock mich totzuschuften. Ich bleibe zuhause und schicke meine Frau an die Arbeitsfront“ oder hatte er nicht die Macht dazu? Und warum nicht?

        3. Warum eigentlich riskierten die Privilegierten ihr eigenes Leben auf den Schlachtfeldern anstatt die Unterdrückten für sich kämpfen zu lassen, so wie es Herrscher tun?

      • @blackpearl: Da du gerade hier bist, und schwarz, will ich diese wertvolle Gelegenheit nutzen. Bitte hau nicht gleich wieder ab.

        Ein paar Fragen:

        1. In den USA haben eine Schwarze eine geringere Lebenserwartung als Weiße.
        1.1. Würdest Du die Aussage „Die sind selber schuld, dass sie früher sterben“ als rassistisch werten, und wenn nein, warum nicht?
        1.2. Würdest Du die Aussage „Das hat biologische Gründe, dass sie früher sterben“ als rassistisch werten, und wenn nein, warum nicht?

        2. Generell haben Männer eine geringere Lebenserwartung als Frauen.
        2.1. Würdest Du die Aussage „Die sind selber schuld, dass sie früher sterben“ als sexistisch werten, und wenn nein, warum nicht?
        2.2. Würdest Du die Aussage „Das hat biologische Gründe, dass sie früher sterben“ als sexistisch werten, und wenn nein, warum nicht?

        Vor kurzem wurde der Tag gegen Gewalt gegen Frauen begangen, und das obwohl Männer häufiger Gewaltopfer sind.

        3.1. Würdest Du die Aussage, dass Gewalt gegen Männer überwiegend von Männern begangen wird, und deshalb keine Präventionsarbeit notwendig ist, als sexistisch werten? Würdest Du die Aussage, dass Männer das kriminelle und gewalttätige Geschlecht sind, als sexistisch werten?

        Wenn in den USA ein Schwarzer ermordet wird, ist sein Mörder in der Regel schwarz.

        3.2. Würdest Du die Aussage, dass Gewalt gegen Schwarze überwiegend von Schwarzen begangen wird, und deshalb keine Präventionsarbeit notwendig ist, als rassistisch werten? Würdest Du die Aussage, dass Schwarze die kriminelle und gewalttätige Rasse sind, als rassistisch werten?

        Männer stellen die Mehrheit in Gefängnissen. In den USA sind Schwarze im Verhältnis zur sonstigen Bevölkerung stark überrepräsentiert in Gefängnissen. Ich verzichte auf die Fragen, die Du dir bestimmt schon denken kannst, und stelle eine andere:

        4.1. Was hältst Du von diesem feministischen Witz:
        „Was sind Männer im Gefängnis? – Artgerechte Haltung!“

      • @ Roslin

        „Wer war nun privilegiert?

        Der abgearbeitete Mann in seiner schäbigen Kleidung oder Frau Gräfin auf dem Polster?

        Feministische Politik sorgt nun dafür, dass die männlichen Nachfahren des schäbigen Bauern heute als Männer diskriminiert werden, die Töchter von Frau von der Leyen als Frauen privilegiert werden, weil Frauen ja vom Patriarchat unterdürckt wurden und werden.“

        Freut mich, dass dieser Einwurf gegen die „historische Schuld der Männer“ gerade von dir kommt. Gerade weil so einige Kritikerinnen des „Patriarchats“ nicht mal ihr Adelsprädikat ablegen, bzw. da Adelsprädikate und -titel seit 1919 abgeschafft sind, ihren Namen entsprechend ändern (Jutta Ditfurth – Ex-Freifrau von Ditfurth hatte als einzige diesen Anstand).

      • @Roslin:

        Wer war nun privilegiert?

        Der abgearbeitete Mann in seiner schäbigen Kleidung oder Frau Gräfin auf dem Polster?

        Da könnte man auch sagen: Wer ist nun privilegiert? Herr Bill Gates, oder eine somalische Feldarbeiterin? Oder wer war nun privilegiert? Kaiser Trajan oder ein Gladiator? Oder wer war nun privilegiert? Ramses der Zweite oder einer der Arbeiter, die die Pyramide erbauten? Oder wer war nun privilegiert? Zarin Katharina die Große oder eine Amme?

      • @Syzygy:

        Da könnte man auch sagen: Wer ist nun privilegiert? Herr Bill Gates, oder eine somalische Feldarbeiterin? ..

        Wieso „könnte man“?

        Man sagt es doch ständig.

        Wer reklamiert denn das Schicksal der Somalischen Feldarbeiterin für seine eigene westliche Frauenexistenz?

        Der Somalische Feldarbeiter wird ausgeblendet, und die westliche Mittelschichtfrau bildet mit der Somalischen Feldarbeiterin eine Opfergemeinschaft.

        Als Symbol für die Tätergemeinschaft gilt dann Bill Gates, stillschweigend wird der Somalische Feldarbeiter subsummiert – fertig ist der real existierende Feminismus.

      • @Syzygy:

        Bill Gates muss doch als Privilegienreferenz für die Mittelschichtfrau herhalten:

        In the end, however, it is men and not women who make the most money; men and not women who dominate the government and the corporate boards; men and not women who dominate virtually all of the most powerful positions of society. And it is women and not men who suffer the most from intimate violence and rape; who are the most likely to be poor; who are, on the whole, given the short end of patriarchy’s stick.

        Melinda Gates kennt natürlich keine Sau. Sieht mir nicht sehr unterdrückt aus.

        Bill Gates hat einfach mehr Glück als Verstand gehabt: Er hatte kurz zuvor für ein paar tausend Dollar von einem Hobbyprogrammierer ein „Quick and Dirty Operating System“ gekauft, als IBM-Mangager ziemlich sauer darüber waren, dass Gary Kildall ausrichten ließ, das Wetter sei zu schade für ein Meeting mit IBM.

        Da hat Gary Kildall zu hoch gepokert, und Bill Gates konnte so den Goldesel auf den Markt bringen.

        Pokern dürfen Frauen auch, sie tun es nur seltener.

      • Wie passend, dass du dir die Feldarbeiterin herauspickst, und den Gladiator, den Steinbrucharbeiter unter Ramses und die Amme unter Katharina der Großen nicht. Das Geschlecht ist egal. Wichtig war der Stand.

        Ich wollte eigentlich nur sagen, dass Roslin Äpfel mit Birnen vergleicht. Einen Bauer kann man nicht mit einer Gräfin vergleichen und dann die Frage nach einem männlichen Privileg stellen. Natürlich ist die Gräfin dem Bauern gegenüber privilegiert. Um festzustellen, ob die Frau gegenüber dem Manne unterprivilegiert ist, müsste man schon eine Gräfin mit einem Graf vergleichen, und einen Bauer mit einer Bäuerin. Oder einen Kaiser mit einer Kaiserin. Bzw. eine Zarin mit anderen Zaren.
        Eigentlich ist das ganz einfach zu verstehen. Du brauchst nicht mehr in meine Aussage hinzuinterpretieren, als ich gesagt habe.

        Aber abgesehen davon, um auf deine Einwürfe einzugehen: ihr benehmt euch nicht anders. Ich will keinen Rundumschlag machen, aber manche beschweren sich gerne über die im Krieg fallenden Soldaten (leugnen dabei, dass es auch weibliche Soldaten gibt, die sterben, wenn auch weniger, aber muss das zum Wettbewerb ausarten? Jeder Soldat, der stirbt, ist einer zuviel), während sie hier in D, Ö oder der Schweiz bequem auf ihren Hintern sitzen. Oder sie schwadronieren über die Mienen- und Bergwerksarbeiter (die übrigens ein ordentliches Gehalt kassieren und keine Sklaven sind, sofern sie in Ös oder Ds Bergwerken malochen – völlig zurecht natürlich), während sie einen Bürojob ausüben.
        Ich bin mir ziemlich sicher, dass keine Frau meint, sie selbst sei benachteiligt, weil in Afghanistan Frauen unterdrückt werden. Sie fühlt nur mit diesen Frauen mit, ebenso wie ihr Männer mit anderen Männern mitfühlt. Bei euch ist es in Ordnung, bei den Frauen nicht?

      • ..völlig vergessen werden immer die Abertausenden, die alles was sie an Zeit und Geld haben in eine Idee investieren, die dann nicht zum Erfolg führt.

        Die dann irgendwann Geld- und Fraulos eine Armutsexistenz fristen.

        Wenn es einer von Tausend schafft, dann heißt es „PrivilegienPenis!!!11!“

        Das sieht mir eher nach banalem Sozialneid aus, als nach „Erweiterung des Humanismus durch Feminismus“

      • ..völlig vergessen werden immer die Abertausenden, die alles was sie an Zeit und Geld haben in eine Idee investieren, die dann nicht zum Erfolg führt.

        Na, über irgendeine x-beliebige Dorftussi wird auch nicht so hergezogen, wie über Paris Hilton.

        Wenn es einer von Tausend schafft, dann heißt es „PrivilegienPenis!!!11!“

        Wer sagt denn das? Ich etwa?
        (nebenbei bemerkt habe ich auch nichts gegen Bill Gates – er war nur der Erste, der mir einfiel. Ich hätte auch Liliane Bettencourt, Oprah Winfrey oder Hind al-Hariri sagen können)

        Die dann irgendwann Geld- und Fraulos eine Armutsexistenz fristen.

        Glaubst du, das ist ein typisch männliches Problem? Ich würde sagen, das trifft beide Geschlechter weltweit etwa gleichermaßen.

        Das sieht mir eher nach banalem Sozialneid aus, als nach „Erweiterung des Humanismus durch Feminismus“

        Na, wenn du das so genau weißt …

        Abgesehen davon … freut es dich nicht, auf meine Argumente einzugehen?

      • @ Syzygy

        „Das Geschlecht ist egal. Wichtig war der Stand.“

        Das ist korrekt, deshalb bereitet es auch vielen Bauchschmerzen, wenn von einer jahrhundertelangen Unterdrückung „der Frauen“ durch „die Männer“ die Rede ist.

        „Ich wollte eigentlich nur sagen, dass Roslin Äpfel mit Birnen vergleicht. Einen Bauer kann man nicht mit einer Gräfin vergleichen und dann die Frage nach einem männlichen Privileg stellen. Natürlich ist die Gräfin dem Bauern gegenüber privilegiert. Um festzustellen, ob die Frau gegenüber dem Manne unterprivilegiert ist, müsste man schon eine Gräfin mit einem Graf vergleichen, und einen Bauer mit einer Bäuerin. Oder einen Kaiser mit einer Kaiserin. Bzw. eine Zarin mit anderen Zaren.“

        Das ist eine völlig absurde Denkweise, die deutlich macht, weshalb der Feminismus im Kern keine linke Ideologie ist, wie auch viele Feminismusgegner glauben. Um zu ermitteln, dass z.B. eine Herrscherin weniger Handlungsspielräume, kleinere Schlösser oder was auch immer als ein Herrscher hatte (im Durchschnitt?) oder eine Bäuerin z.B. weniger Freizeit als ein Bauer, muss man ja bereits unterstellen, dass „jedem das Seine“ zukommt, also Standesunterschiede affirmieren.

        „aber manche beschweren sich gerne über die im Krieg fallenden Soldaten (leugnen dabei, dass es auch weibliche Soldaten gibt, die sterben, wenn auch weniger, aber muss das zum Wettbewerb ausarten?“

        Erstens werden männliche Soldaten in der Regel zwangsverpflichtet, das droht auch im Kriegsfall allen von uns männlichen Kommentatoren mit den angenehmen Bürojobs, zweitens gibt es auch bei aktiven Soldaten und -innen offenbar wirkliche Geschlechtsunterschiede, in der Regel werden Soldatinnen nicht an der Front bzw. in den wirklich gefährlichen Einsätzen kämpfen müssen.

      • @Syzygy:
        Wie passend, dass du dir die Feldarbeiterin herauspickst, und den Gladiator, den Steinbrucharbeiter unter Ramses und die Amme unter Katharina der Großen nicht. Das Geschlecht ist egal. Wichtig war der Stand.

        Die Feldarbeiterin war das Erste in der Aufzählung, und es geht hier um Geschlecht.

        Ich wollte eigentlich nur sagen, dass Roslin Äpfel mit Birnen vergleicht. Einen Bauer kann man nicht mit einer Gräfin vergleichen und dann die Frage nach einem männlichen Privileg stellen.

        Nein, das tut er nicht. Blackpearls Aussage war:

        Und d. h., dass Privilegien von Männern erfunden wurden.

        Roslin:

        Außerdem waren nie DIE Männer privilegiert, nie DIE Frauen benachteiligt.

        Eigentlich ist das ganz einfach zu verstehen.

        Das Argument war:

        Auf jeder Stufe hatten Männer gegenüber den Frauen der gleichen Stufe gewisse Vorrechte, aber auch gewisse Pflichten und umgekehrt.

        Du brauchst nicht mehr in meine Aussage hinzuinterpretieren, als ich gesagt habe.

        Ich habe _gar nichts_ in _deine_ Aussage hineininterpretiert:

        Wieso „könnte man“?

        Man sagt es doch ständig.

        Als Symbol für die Tätergemeinschaft gilt dann Bill Gates, stillschweigend wird der Somalische Feldarbeiter subsummiert – fertig ist der real existierende Feminismus.

        Bist du der real existierende Feminismus? Dann Bellen getroffene Hunde wohl 😉

        ihr benehmt euch nicht anders.

        Einfach das Vorzeichen umdrehen klingt scheinbar schlau, funktioniert aber leider nicht so ganz. (hast du dir das von Onyx abgeguckt? 😉 )

        Threadthema war die „Male Privilege List“. Link siehe oben.

        Dort heißt es:

        In many cases – from a boy being bullied in school, to a soldier dying in war – the sexist society that maintains male privilege also does great harm to boys and men.

        In the end, however, it is men and not women who make the most money, ..

        Es wird also eine Privilegiertengruppe „Männer“ aufgemacht, und der sterbende Soldat wird mit den „Bill Gates“ in einen Topf geworfen.

        Das ist durchaus konsistent mit der auch „akademisch“ weit verbreiteten Idee der „hegemonialen Männlichkeit“: Alle Männer sollen angeblich eine „Patriarchale Dividende“ „einfahren“, weshalb sie das „Patriarchale System“ stützen sollen.

        Da ist es durchaus berechtigt zu fragen, worin denn nur die „Patriarchale Dividende“ beim elend verreckenden Soldaten bestehen soll. Seine Frau (gleiche soziale Klasse) musste in der Regel nicht elend verrecken.

        Oder sie schwadronieren über die Mienen- und Bergwerksarbeiter

        Wir reden hier gerade auch über die Vergangenheit, die laut Herstory ganz schlimm für Frauen gewesen sein soll. War sie auch, für viele, aber Männern ging es nicht besser.

      • Das ist eine völlig absurde Denkweise, die deutlich macht, weshalb der Feminismus im Kern keine linke Ideologie ist, wie auch viele Feminismusgegner glauben. Um zu ermitteln, dass z.B. eine Herrscherin weniger Handlungsspielräume, kleinere Schlösser oder was auch immer als ein Herrscher hatte (im Durchschnitt?) oder eine Bäuerin z.B. weniger Freizeit als ein Bauer, muss man ja bereits unterstellen, dass „jedem das Seine“ zukommt, also Standesunterschiede affirmieren.

        Völlig absurd? Findest du also, dass man eher eine Gräfin mit einem Bauern als eine Bäuerin mit einem Bauern vergleichen kann?

      • @ Syzygy

        „Völlig absurd? Findest du also, dass man eher eine Gräfin mit einem Bauern als eine Bäuerin mit einem Bauern vergleichen kann?“

        Du kannst alles mit allem vergleichen, aber nicht mit jeder beliebigen Prämisse und jeder beliebigen Konklusion. Mein Argument habe ich bereits formuliert. Gibt es irgendwelche Unklarheiten? Deine stillschweigende Prämisse ist „Jedem/jeder das Seine“.

      • Um festzustellen, ob die Frau gegenüber dem Manne unterprivilegiert ist, müsste man schon eine Gräfin mit einem Graf vergleichen, und einen Bauer mit einer Bäuerin. Oder einen Kaiser mit einer Kaiserin. Bzw. eine Zarin mit anderen Zaren.

        Hat die Zarin in einem anderen Schloß gewohnt wie der Zar? Der Bauer in einer anderen Kate als die Bäuerin?

        Es gab sicher aus heutiger Sicht fragwürdige geschlechtsspezifische Aufteilungen, aber „the most Money“ haben eben die privilegierten Familien gemacht. Politischen Einfluß hatten Familien.

        Frauen wurden evtl. relativ häufig in der Ehe vergewaltigt, dafür wurden Männer regelmäßig abgeschlachtet wenn es zu Umbrüchen in Machtkonstellationen kam.

        Der Mann stand in der ersten Reihe, und war deshalb immer als Erster tot. Deshalb stand er ja in der ersten Reihe.

        Heute riskieren die Bill Gates viel, um Chancen zu haben oben zu landen. Einer von abertausenden schafft es auch. Ob das ein Privileg ist? Ist es ein Privileg, im Lotto zu gewinnen?

        Mädelz, wenn ihr lieber einen sicheren Arbeitsplatz wollt, dann habt ihr euch gegen die Option „oben landen“ entschieden.

        Euch bleibt aber noch, sich einen Bill Gates zu angeln. Die Option haben wir nicht. Patriarchale Dividende?

      • Abgesehen davon … freut es dich nicht, auf meine Argumente einzugehen?

        Das war ein cross-post.

        Aber weil´s noch fehlt:

        Ich bin mir ziemlich sicher, dass keine Frau meint, sie selbst sei benachteiligt, weil in Afghanistan Frauen unterdrückt werden. Sie fühlt nur mit diesen Frauen mit, ebenso wie ihr Männer mit anderen Männern mitfühlt. Bei euch ist es in Ordnung, bei den Frauen nicht?

        Die Frau in Afghanistan muss aber – im real existierenden Feminismus – als Beleg und Symptom für ein vermeintlich weltweites System „Patriarchat“ herhalten, von dem angeblich gleichzeitig auch westliche Frauen betroffen sein sollen.

        Die Frau in Afghanistan muss weiterhin dafür herhalten, dass junge, sozial meist untenstehende Männer z.B. aus Mecklemburg-Vorpommern, die kaum eine andere Option haben, ihr Leden lassen müssen.

        Heute, und nicht 1914.

        Weibliche Soldaten stürzen allenfalls aus der Takelage von Schulschiffen. US-Bomberpilotinnen werden nicht abgeschossen, der technische Vorsprung ist praktisch unüberwindlich.

        die übrigens ein ordentliches Gehalt kassieren und keine Sklaven sind, sofern sie in Ös oder Ds Bergwerken malochen – völlig zurecht natürlich

        Da bist du eben anderer Meinung als die meisten Feministinnen: So kommen nämlich die berühmten 23% „weniger Lohn“ allergrößtenteils zustande.

        Glaubst du, das ist ein typisch männliches Problem? Ich würde sagen, das trifft beide Geschlechter weltweit etwa gleichermaßen.

        Wenn man, bei der Armutsstatistik:

        USA: Obdachlose und Gefängnisinsassen nicht mitzählt.
        EU: Unterhaltszahlungsverpflichtungen an Exfrauen nicht abzieht.

        Weiterhin:

        Armutsinduzierte Selbstmorde, Suchtkrankheiten und Kiriminalität nicht berücksichtigt

        Geh mal einmal als armer Mann in ein Datingportal, und dann als arme Frau.

        Männer sind am unteren Ende der Gesellschaft genauso alleine wie in den Dax.Vorständen. Das Einkommen der DAX-Vorstände wird freilich meistens geteilt, und am unteren Ende wird meist nichts geteilt.

        Frauen lässt man meistens nur in sehr armen Gesellschaften hängen.

      • @syzygy
        Wenn keine Frau denkt, sie sei benachteiligt, warum dann die ganzen Frauenförderungen? Warum diese Pämperei? Warum wurde das Schulsystem für Mädchen optimiert, damit diese bessere Noten erhalten? Warum der ganze Feminismus? Warum gibt es keine Männerförderung, die Väter unterstützt, damit diese mehr Zeit für die Familie haben, die Männer dabei unterstützt, ihre Kinder wiederzusehen, wenn Frauen ihnen die eigenen Kinder entziehen?

      • @syzygy
        Und noch ein Nachtrag: Du kannst noch so oft davon Träumen, das Frauen in den Krisenherden dieser Welt mitkämpfen, die Realität ist aber, das es keine einzige Frau bei Kampfeinsätzen gibt. Frauen werden nur in den absolut sichersten Gebieten eingesetzt und erhalten trotzdem das gleiche Geld, wie ihre Männlichen Kameraden, die wesentlich mehr leisten, die wesentlich grösseren Gefahren ausgesetzt sind. Es ist mal wieder eine Typische Diskriminierung von Männern. Aber hey, was solls, hauptsache die Frauenförderung wird bezahlt.

      • @Syzygy:

        Hier wurde der feministischen Theorie widersprochen, wonach DER Mann DIE Frau unterdrückt hat. Wenn man sich z.B. die Geschichte der Sklaverei in den werdenden USA anschaut, ist es nicht so, dass „auch mal“ Schwarze weiße Sklaven für sich schuften ließen.

      • Nick

        „Männer sind am unteren Ende der Gesellschaft genauso alleine wie in den Dax.Vorständen.“

        Das wurde schon hier öfters gesagt, dass bei der systematischen Betrachtung des Patriarchats nicht Frauen gegen Männer und umgekehrt ausgespielt werden dürfen, sondern patriarchlische Züge des von ein paar Männer injizierten Geld-Systems heute angezweifelt wird (ums milde auszudrücken).So weit so gut. Ich sehe allerdings die Männer, die am untersten Ende hocken immer noch in Gesellschaft. Sie haben noch im Patriarchat ihre Ehe-Frauen an der Seite und können im Zweifel an sie (sie sind muskulöser) noch eigenen Zorn nach unten drücken. Bei den Frauen ist es anders. Am untersten Ende haben sie nur noch die Kinder unter sich und bei den unreflektierten Kämpfen mit ihnen schneiden sie sich selbst ins Fleisch!

      • @staro
        Nein. Häusliche Gewalt geht von Männern und Frauen gleichermasen aus. Das wusste man bereits in den siebzigern. Bitte informier dich doch mal.

      • Imion

         „@staro
        Nein. Häusliche Gewalt geht von Männern und Frauen gleichermasen aus. Das wusste man bereits in den siebzigern. Bitte informier dich doch mal.“

        Das will ich nicht bezweifeln, dass sowohl Frauen wie Männer gewalttätig sein können. Wenn Du mit mir einstimmen könntest, dass Patriarchat ein System ist, wo Frauen (biblische Dienerin) unter den Männern (Der Vater, der Sohn und der hl. Geist – Bibel) rangiert sind, würdest Du den Mann-Frau-Unterschied im Patriarchat auch wahrnehmen, sehen, spüren und erleben können.

      • @staro
        Tut mir wirklich leid, aber im Patriachat rangiert die Frau nicht unter dem Mann. Gerade zu den vor dir genannten Zeitpunkten der Geschichte, der anfänge des Patriachats, gab es ein unglaubliche Verehrung von Frauen. Siehe die Kelten, die die Germanischen Völker usw usw. Aber gegen diese Fakten bist du ja immun.

      • @staro
        Und bei mir brauchst du nicht mit der Bibel kommen, ich bin Agnostiker. Vor allem heutzutage spielt das keine Rolle, und schon in der Geschichte hatte die Katholische Kirche nicht die Macht, die Frauen unter den Mann zu bugsieren.

      • Imion

         „@staro
        Tut mir wirklich leid, aber im Patriachat rangiert die Frau nicht unter dem Mann. Gerade zu den vor dir genannten Zeitpunkten der Geschichte, der anfänge des Patriachats, gab es ein unglaubliche Verehrung von Frauen. Siehe die Kelten, die die Germanischen Völker usw usw. Aber gegen diese Fakten bist du ja immun.“

        Ich werde Dir nichts unterstellen. Dass einige verehren, hindert nicht, dass einige verfluchen…

      • Sehr geehrte Imion

        @staro
        Und bei mir brauchst du nicht mit der Bibel kommen, ich bin Agnostiker.

        Stell Dir vor Imion, es gibt außer Dir hier auch noch andere Menschen.

    • Ja die Guillotine…mal wieder deutsche Wertarbeit 😉

      Aber denoch eine eher humane Hinrichtungsmethode, wenn man mal die Zeiten vorher vegleicht.

    • Böser Wolf

      „1. In den USA haben eine Schwarze eine geringere Lebenserwartung als Weiße“

      .. weil sie die göttliche Farbe nicht haben.

      „2. Generell haben Männer eine geringere Lebenserwartung als Frauen“

      .. weil sie sich schon genug verdient gemacht haben. Die Weiber sollen büssen!

      „3.1. Würdest Du die Aussage, dass Gewalt gegen Männer überwiegend von Männern begangen wird,..“

      Ja.

      „3.2. Würdest Du die Aussage, dass Gewalt gegen Schwarze überwiegend von Schwarzen begangen wird,..“

      Da siehst Du, wie dieses patriarchalische System an sich paradox ist.

      „4.1. Was hältst Du von diesem feministischen Witz:
      „Was sind Männer im Gefängnis? – Artgerechte Haltung!“

      Gegen artgerechte Haltung habe ich nichts einzuwenden; habe jahrelang in grünen Reihen dafür gekämpft!

  6. Die Feministinnen sollten sich erst mal „The Myth of Male Power: Why Men are the Disposable Sex“ von Warren Farrell durchlesen und verstehen, falls sie dazu kognitiv überhaupt in der Lage sind. (Anscheinend sind sie das nicht, sonst hätten sie die Argumente seit Erscheinen 1993 inzwischen zur Kenntnis nehmen können.) Dann bleibt von der Privilegientheorie nichts mehr übrig. Alle Argumente sind seit Jahrzehnten bekannt. Ich weiß nicht, wozu und worüber Feministinnen noch streiten wollen. Was ist ihre Existenzberechtigung als Parasiten der Gesellschaft und besonders der Männer? Alles ist längst klar. Sie sind ein Relikt aus der Urzeit, da Gewalt noch der übliche Modus des alltäglichen Miteinanders war, das endlich hinweggefegt werden muss. Von selbst, durch Einsicht in Argumente, wird sich der Feminismus nicht abschaffen, weil die Einsichtsfähigkeit nicht vorhanden ist. 40 Jahre feministischen Stumpfsinns belegen das eindrucksvoll.

    Feministinnen säen die archaische Gewalt wieder, weil sie geistig und kulturell – wie viele Frauen – nicht aus der Steinzeit hinausfinden. Der Mann hingegen ist als Planer, Erbauer und Verwalter einer für Frauen gestalteten Welt ganz gegenwärtig. Er hat seine Gegenwart geschaffen und er schafft sich seine Zukunft. Durch seine technologische Emanzipation von der unmittelbaren Wildheit hat er (r)evolutionär einen neuen männlichen Menschen erschaffen.

    • @Zhen

      „einen neuen männlichen Menschen erschaffen“

      Nehmen wir mal an, deine Ansicht würde stimmen, dann hat der Mann die falschen Gene zusammengemischt oder der Affe plagt seinen Wirt, den Alkoholiker.

      • Naja so ganz unrecht hat Zhen nicht.

        Die Welt wird nunmal von Männern am Laufen gehalten.

        Auch wenn es überwiegend Männer sind die Scheisse bauen, so sind es doch letztlich wieder die Männer, die dem ganzen ein Ende setzen können.

        Widerstand von Frauen ist nicht zu erwarten ausser ein bisschen Palaver und Flugblätter schreiben.

        Die Hoffnung das sich was auf diesem Planeten ändert geben mir nur Männer.

    • Zehen

      „Ich weiß nicht, wozu und worüber Feministinnen noch streiten wollen. Was ist ihre Existenzberechtigung als Parasiten der Gesellschaft und besonders der Männer?“

      Ich als matriarchal eingesinnte „Feministin“ streite weiterhin dafür, dass Kinder auf dieser ausgebeuteten Erde doch ein Zuhause finden können.

      „Feministinnen säen die archaische Gewalt wieder, weil sie geistig und kulturell – wie viele Frauen – nicht aus der Steinzeit hinausfinden.“

      Hat Dich dafür der liebe Gott als Zivilisierten erkoren, damit Du die folgende Weisheit aussprechen kannst?

      „Er hat seine Gegenwart geschaffen und er schafft sich seine Zukunft. Durch seine technologische Emanzipation von der unmittelbaren Wildheit hat er (r)evolutionär einen neuen männlichen Menschen erschaffen.“

      Und sie? http://www.youtube.com/watch?v=pVFmPxouDag&feature=related

  7. „Die Privilegientheorien scheinen mir ganz wesentlich für ein Verständnis des modernen Feminismus. Nach diesem können Privilegien allerdings ja nur bei Männern bestehen, bei Frauen handelt es sich allenfalls um wohlwollenden Sexismus.“

    Die Theorien kannst Du abhacken. Ist sowieso eine Mogel-Packung! Aber Privilegien an sich gibt es in der Tat.

    Fangen wir mit Männern an: Vom Gott aus sind sie als Väter auf der Erde eingesetzt. Sie sind die Gründer und Träger der Familie. Sie haben die Schlüssel-Positionen in der Arbeits-Welt, wo die Macht-Schleuse durch Geld gekennzeichnet ist. Wenn ein Weibchen es auf dieser Arbeits-Szene so weit bringt, kein Schlechterer zu sein, d. h. als leicht einsetzbarer Sklave des Geld-Systems da ihre Runden dreht, wird ihr Name, den sie (in der Regel) von dem Vater hat, bekannt gemacht. Kurz zusammenfassen: Das männliche Geschlecht ist vom Gott aus hierarchisch dem weiblichen überstellt. Herbert Grönemeyer stellt es schön dar: http://www.youtube.com/watch?v=qr1PGYAhdVs

    Frauen: http://www.youtube.com/watch?v=9j5PDvK7noE. In einer Quarks & Co-Sendung „Fruchtbar um jeden Preis?“ ist eindrucksvoll das Entstehen des Lebens im weiblichen Körper präsentiert. – Ich behaupte hiermit nicht, dass Frauen biologisch auf Kinder-Geburt zu reduzieren wären, nein; wie ich mit meinem Posting keine konkrete Person anlabern will!

    In der Sendung (ich finde sie nicht mehr) – und das hat mich fasziniert – beim Baby-Entstehen auf der letzten Phase der Wanderung der vielen Spermien in dem weiblichen Körper zur Eizelle ist es die Gebärmutter, die eins der „Sieger“-Spermien sog-haft am Ende des Weges anzieht.

    Damit wird in meinen Augen keine weibliche Über-Macht gezeigt, sondern die „vom Gott aus geplante Aktivität des Mannes“ als Laus dargestellt. Nicht der Mann an sich, sondern die göttlichen Privilegien sind lächerlich.

      • Leider muss ich hinuzufügen, man sieht ja was bei rumkommt.

        Früher konnten die Frauen den Kindern noch Werte vermitteln.

        Heute…pfff…

        Frauen sind ohne Männer nicht lebensfähig.

      • Sebamax

        „Träger der Familie sind nicht Männer, sondern vor allem Frauen.“

        Insofern kannst Du Recht haben, dass vor allem sie die Schuld zu tragen haben, wenn es schief läuft. An der Spitze dieser Institution steht mit seinem Namen aber als Kich-Mittel der Vati.

  8. @ Christian

    Ich hätte da mal einen Vorschlag. Wie wäre es mal Thesen von Feministinnen zur Diskussion zu stellen, die es wert sind, diskutiert zu werden? Diese Lanzschis und Co. kann man ja wohl vergessen. da weiss man gar nicht, wo man mit der Kritik anfangen soll bei solchem Unsinn.

    Ich glaube es war Leszek der mal ein paar diskussionswürdige Feministinnen genannt hat (Liberal Feminists?). Dieses spätpubertäre Gequatsche von Mädchemnannschaft, Lanzschi und Co. ist, so scheint mir, zur Genüge thematisiert worden. Dieser breitgetretene Quark erhält viel zu viel Beachtung.

    • Peter, die Frage ist nur, welche wären das? Thesen, welche Frauenrechtlerinnen vertraten, braucht man nicht mehr zu diskutieren, diese – manche davon – wurden schon längst in einer bejahenden Weise in die Gesetzgebung implementiert bzw. in den Gesetzen zur Genüge berücksichtigt. Das dürfte nun schon einige Dekaden her sein.

      Welche Thesen meinst du? Matriarchatsfeministinnen haben, so weit ich weiß, keine zu hinterfragenden Thesen mehr, da ihnen die Historiker_innen da ganz klar ihre Grenzen aufgezeigt haben.

      Bleiben nur noch die Gleichstellungsfeministinnen. Hier sehe ich zwei zentrale Punkte.

      1. Gleichartigkeit von Mann und Frau und
      2. Auflösung der Geschlechter.

      1. Mann und Frau sind gleichartig. Normative Verschiedenartigkeit resultiert auf einem Machtgefälle zwischen Mann und Frau. Patriarchat usw.

      2. Geschlechtlichkeit ist ein Konstrukt, im Extremfall sogar der biologische Sexus. Die herosexuelle Zwangsmatrix diskriminiert die von der Norm abweichenden Geschlechtlichkeiten, muss daher fortwährend dekonstruiert werden, Gendertrouble muss gestiftet werden.

      Die Frage von meiner Seite aus an die Feministinnen:

      WIE könnte man solche Thesen überhaupt falsifizieren? Und ich bitte bei der Antwort zu beachten, dass eine Hypothesenformulierung eine allfällige Falsifikation zulassen muss.

      Ich glaube, es wird nicht viel kommen, da Feminismus eine Art Religion wurde und Popper meint ja bekanntlich:

      „Jeder Gaube ist dadurch gekennzeichnet, dass bestimmte Hypothesen zum (evt. existenziell bedeutsamen) Bestandteil der Person gemacht werden.“

      Alt: Karl. R. Popper, 86

      Da begegnet man dann, wenn man mit seiner Argumentation an solche Glaubensinhalte stoßt, sehr schnell den irrationalen Feldern, welche das persönliche Weltbild aufrecht erhalten sollen. Die Irrationalität wird rationalisiert, der geschlagene Mann zu jemandem, der sich mal nicht so haben solle, da Männer immer schon Frauen unterdrückten usw.

      • Terminatus 30

        „Welche Thesen meinst du? Matriarchatsfeministinnen haben, so weit ich weiß, keine zu hinterfragenden Thesen mehr, da ihnen die Historiker_innen da ganz klar ihre Grenzen aufgezeigt haben.“

        Was meinst Du hier? Ich möchte auch was verstehen!

      • Was soll ich meinen?

        Ich fordere EUCH Feministinnen auf, mir endlich einmal eure Hypothesen offenzulegen.

        So einfach ist das. Du schreibst für das Matriarchat, dann lege deine Thesen offen, nicht immer bla bla.

        Klare Aussage!!

    • @ Peter

      Die FeministInnen, die Leszek ernst nimmt, nehmen FeministInnen selbst nicht ernst.

      Sie sind absolut marginalisiert, haben keinen Einfluss auf die Formulierung des aktuellen Staatsfeminismus, sind die Ketzerinnen der feministischen Religionsgemeinschaft.

      Ich hätte auch nichts dagegen, Thesen von Camille Paglia zu diskutieren, die sich selbst Feministin nennt. Lesbe ist und die den Unterkiefer der meisten FeministInnen in Richtung der wie ich hoffe nicht BH-gestützten Brust fallen lässt.

      Selbst Leszek dürfte da Schwierigkeiten haben, die Zähne zusammenzuhalten.

      • „Selbst Leszek dürfte da Schwierigkeiten haben, die Zähne zusammenzuhalten.“

        Na, da bin ich ja mal gespannt. Welche Bücher von ihr würdest Du denn empfehlen?

      • @ Leszek

        Ach, es sind weniger die Bücher, die Dich verstören könnten als das, was sie sonst noch gelegentlich „unter sich“ fallen lässt. In Interviews und Vorträgen.

        Das ist nicht immer alles Gold.

        Als Buch kann ich empfehlen: „Sexual Personae“, ihr Hauptwerk:

      • @Alexander Roslin

        Das Buch ist gut. Es räumt unter anderem mit dem Mythos auf, dass Männer mehr Sex als Frauen wollen. Dass die vornehmlich von Männern geschriebene Kulturgeschichte das leugnet, ist mit die beste Pointe des Buchs. Empfehle es mal dem Blogbetreiber, dann kann er seine Testosterontheorie auf den Müll werfen.

      • @ Black Pearl

        * Es räumt unter anderem mit dem Mythos auf, dass Männer mehr Sex als Frauen wollen.*

        Da hast Du Dir eine der Thesen herausgegriffen, die empirisch nicht haltbar sind.

        Auch die sehr kluge Paglia kann irren.

      • @Alexander Roslin

        Ach ja, ich habe vergessen, dass du klüger als sie bist.
        Solltest du eine Professur für Evolutionsbiologie haben, und einen neuen Job ab dem Sommersemester suchst, dann könntest du dich an der Uni bewerben, an der ich Evo-bio studiere.

      • „blackpearl

        „Du studierst Evolutionsbiologie und bezeichnest die hier vertretenen Theorien als Müll? Na da wirst du bei den Prüfungen nicht allzu weit kommen.“

        Bevor ich mich „verdient“ ins Bett lege, muss ich Dir blackpearl ehrlich sagen, dass ich mit meinem Wissen bei der Uni nur den kurzen gezogen habe. Hier vor dem Schlafens-Gehen aus dem Buch über Hausfrauisierung von Bennholdt-Thomsen, Mies und von Werlhof (1992, S.59): „Die Verweigerung der Frauen von Rio Grande, für eine bessere Ernährung durch zusätzliche unbezahlte Arbeit zu sorgen, zeigt deutlich, dass die Produktion und Reproduktion menschliches Lebens ein soziales Phänomen und nicht eine Frage des natürlichen Instinktes ist. Die Frauen wehren sich durch ihre Verweigerung (unbewußt) gegen ihre fortschreitende Erniedrigung, die mit der zunehmenden Hausfrauisierung auftritt. …“

      • @ Black Pearl

        *Ach ja, ich habe vergessen, dass du klüger als sie bist.
        Solltest du eine Professur für Evolutionsbiologie haben, und einen neuen Job ab dem Sommersemester suchst, dann könntest du dich an der Uni bewerben, an der ich Evo-bio studiere.*

        Für eine Studentin von Evo-Bio bist Du erstaunlich ahnungslos.

        Da erscheint eine Uni, an der so etwas möglich ist, nicht sehr verlockend, um sich dort auf eine Dozentur zu bewerben.

      • Alexander

         „@ Staro
        Was die feministische Religionsgemeinschaft ist?
        Das ist das Brett, das Du vor’m Kopf hast, der Balken in Deinem Auge.“

        Und was ist das denn für ein Ungeheuer, der daneben liegt?

      • Böser Wolf

        o „@Peter: Wenn solche Feministinnen gesellschaftlichen Einfluss haben, dann m u s s man sich mit ihnen beschäftigen.“

        .. oder abdanken!

      • @Peter: Wenn solche Feministinnen gesellschaftlichen Einfluss haben, dann m u s s man sich mit ihnen beschäftigen.

        @ Böser Wolf

        Einerseits hast Du damit recht, andrerseits werden sie aufgewertet, wenn ihr Quark in Blogs wie diesen ausführlich diskutiert werden. Ist ein Dilemma.

      • Peter

         „Einerseits hast Du damit recht, andrerseits werden sie aufgewertet, wenn ihr Quark in Blogs wie diesen ausführlich diskutiert werden. Ist ein Dilemma.“

        Dann halt die Klappe – wie ich es seit Kindes-Beinen gelehrt wurde!

      • @ Staro

        Dann halt die Klappe – wie ich es seit Kindes-Beinen gelehrt wurde!

        Warum hältst Du dann nie die Klappe, obwohl es Dir beigebracht wurde? Trink noch einen Vodka, Staro. Vollbesoffen klingst Du vernünftiger. Prost!

      • Peter

         „Warum hältst Du dann nie die Klappe, obwohl es Dir beigebracht wurde? Trink noch einen Vodka, Staro. Vollbesoffen klingst Du vernünftiger. Prost!“

        Weißt Du, wenn Du einen bestimmten Kerl zuhause auf Dauer aushalten musst, bleibt Dir nichts anderes übrig, als den Geist des Spiritus einzuladen.

  9. @ Christian

    In der Liste weiblicher Privilegien fehlt das Privileg, jenes Geschlecht zu sein, dass eher Anspruch auf Schutz und Versorgung hat, ohne dass seine Weibliichkeit in Frage gestellt wird.

    Wenn Menschen an Leib und Leben bedroht sind, wird viel eher von Männern erwartet, dass sie ihrerseits Leib und Leben riskieren, um ihnen zu helfen.
    Tun sie das nicht, wird ihre Männlichkeit in Frage gestellt.

    Von Frauen wird solche Hilfe viel weniger erwartet, leisten sie sie nicht, wird ihre Weiblichkeit nicht in Frage gestellt.

    Männer werden viel eher zu staatlichen Zwangsdiensten herngezogen. Im Kriegsfalle genießen Fauen das Privileg, nicht zwangsweise in eine Uniform gesteckt und zum Töten und Verstümmeln, zum Getötet- und Verstümmelt-werden gezwungen werden zu können.

    • @Roslin:
      Wenn Menschen an Leib und Leben bedroht sind, wird viel eher von Männern erwartet, dass sie ihrerseits Leib und Leben riskieren, um ihnen zu helfen.
      Tun sie das nicht, wird ihre Männlichkeit in Frage gestellt.

      Und das ist imho genau des Pudels eigentlicher Kern.

      • @ Nick

        *Und das ist imho genau des Pudels eigentlicher Kern*

        In der Tat, das ist das instinktiv disponierte Grundmuster der Geschlechterbeziehung, das der Feminismus schamlos ausbeutet: Männer werden für das Wohlergehen von Frauen verantwortlicher gemacht/fühlen sich verantwortlicher als Frauen für das Wohlergehen von Männern.

        Und Frauen erwarten dieses Verhalten von Männern, glauben, einen Anspruch darauf zu haben.

        Weshalb mehr Frauen in Führungspositionen die Lage gerade von Unterschichtenmännern eher verschlechtern dürfte.

        Denn Frauen fühlen sich für das Wohlergehen von Männern noch weniger verantwortlich als Männer.

        Sie machen Frauenpolitik und Männer auch.

      • Alexander

        „Männer werden für das Wohlergehen von Frauen verantwortlicher gemacht/fühlen sich verantwortlicher als Frauen für das Wohlergehen von Männern.“

        Für das Wohl-Ergehen der Männer fühle ich mich gar nicht verantwortlich. Ein Mann soll für sein Wohl-Ergehen so anstehen, wie ich für meins einstehen muss. Hätte ich einen Sohn, müsste ich mir wahrscheinlich anders Gedanken machen.

  10. Die hier herrschende Aversion gegenüber Frauen ist mir in so geballter Form im WWW auch noch nicht begegnet.

    Nennt das Blog doch „Frauenhasser“ anstatt „Alles Evolution“.

    Mit Evolution hat es nämlich nichts zu tun.

    • Ah, mal wieder die „Wer gegen den ausufernden, einseitige Priviligierungen schaffende und Männerdiskriminierende Feminismus“ ist, ist ein Frauenhasser.

      Ich hatte nicht gedacht, das das so schnell geht, also das ausgehen von….. Argumenten?!?, nennen wir es mal so.

      • Argumente sind hier genauso nutzlos, wie die meisten weißen Männer im Bett

        Ach, wie gemein von Dir! Das trifft mich im Innersten! 🙂

        Irgendwie erinnert Dein Diskussionsstil an eine gewisse Lucia.

      • @ blackpearl

        „Argumente sind hier genauso nutzlos, wie die meisten weißen Männer im Bett.“

        Sag mal, kann es sein, dass du selbst ein weißer Mann bist? Nochmal, welche oder welcher Schwarze benutzt die rassistisch konnotierte Bezeichnung „Farbige“ für sich selbst, gerade wenn die oder derjenige „antirassistisch“ so engagiert ist.

      • @ Christian

        Kann es sein, dass blackpearl ein(e) Troll(in) ist, der/die rassistische Kommentare provozieren will? Für mich riecht das nach Lucia.

      •  „@ Christian
        Kann es sein, dass blackpearl ein(e) Troll(in) ist, der/die rassistische Kommentare provozieren will? Für mich riecht das nach Lucia.“

        Kann es sein, dass hier ein paar Typen unterwegs sind, die nichts am Hut haben, außer vielleicht Aufputscht-Mittel?

      • Dass hauptsächlich die Farbigen, die in Großstädten leben, vieles von euch Weißen übernommen haben, ändert daran nichts.

        Die Mehrheit lebt auf dem Land, und hat eigene Ansichten. Eure Ansichten sind ihnen unbekannt und interessieren sie auch nicht. Wozu auch? Sie leben in einer anderen kulturellen Welt und nur die ist für sie maßgebend.

        Ist das die in der Kolonialzeit entstandene Romantik vom „unverdorbenen, einfachen Leben der „Farbigen“ ?

        Das klingt mir sehr nach Lucia, aber auf jeden Fall sehr Eurozentrisch.

      • Nick

         „Ist das die in der Kolonialzeit entstandene Romantik vom „unverdorbenen, einfachen Leben der „Farbigen“ ?“

        Du bist in die falsche Spalte gerutscht! Das „einfache“ Leben kam mit der heiligen Bruderschaft der Piuse!! (Pius-Bruderschaft; Pijus heißt in Polen Alkoholiker“)

      • @ Staro

        *Du bist in die falsche Spalte gerutscht! Das „einfache“ Leben kam mit der heiligen Bruderschaft der Piuse!! (Pius-Bruderschaft; Pijus heißt in Polen Alkoholiker“)*

        Kein Wunder.

        Wenn mann Dir längere Zeit zuhört, kann mann nur noch beten oder saufen.

      • Alexander

         „Wenn mann Dir längere Zeit zuhört, kann mann nur noch beten oder saufen.“

        Ich habe lange gebetet. Und dann habe ich angefangen zu trinken (ich sage Dir aber nicht genau was und wie viel davon!)

    • blackpearl

      „Die hier herrschende Aversion gegenüber Frauen ist mir in so geballter Form im WWW auch noch nicht begegnet.
      Nennt das Blog doch „Frauenhasser“ anstatt „Alles Evolution“.
      Mit Evolution hat es nämlich nichts zu tun.“

      Ich bin Deine „erste“ Befürworterin!

    • @ Black Pearl

      *Die hier herrschende Aversion gegenüber Frauen ist mir in so geballter Form im WWW auch noch nicht begegnet.

      Nennt das Blog doch „Frauenhasser“ anstatt „Alles Evolution“.

      Mit Evolution hat es nämlich nichts zu tun.*

      Kommt von Dir noch Anderes außer dumpfer, argumentfreier Polemik?

      Wenn nicht, kann ich mir die Lektüre Deiner Verbalbulimie sparen und Dich an eine ÄrztIn Deines Vertrauens verweisen.

    • @ Black Pearl

      *Argumente sind hier genauso nutzlos, wie die meisten weißen Männer im Bett.*

      Ah, danke für die Aufklärung.

      Erspar es Dir, wenn möglich, Deine Perle weiterhin unter die Säue zu werfen (*grunzend ab, seinen Rüssel in den von Tippse gefüllten Trog steckend*).

  11. @ Staro und Blackpearl

    Was für Männer-hassende Personen seid ihr denn? Husch husch die Waldfee, raus aus diesem Blog. Wenn es in euren Augen echt Frauenhass ist, dann bin ich stolz darauf ein Frauenhasser zu sein ^^ Es ist einfach nur noch armselig, was ihr von euch gibt. Haha darüber kann man nur lachen. Wisst ihr, die wahren Hindernisse für ein gleichberechtigtes Miteinander seid ihr. Solange Feministinnen und lila Pudel sich nicht aufrichtig mit den eigenen Abgründen auseinandersetzen wird das nichts mit „auf einer Augenhöhe“. Stattdessen willst du Staro, dass ich dich anbete????? Haha, träum weiter….

    • Tit4toe

      „Solange Feministinnen und lila Pudel sich nicht aufrichtig mit den eigenen Abgründen auseinandersetzen wird das nichts mit „auf einer Augenhöhe“. Stattdessen willst du Staro, dass ich dich anbete????? Haha, träum weiter….“

      Aus welchem Märchen bist Du denn grade wachgerüttelt, hä?

    • Sebamax

      1. „Und Gewalt erzeugt Gegengewalt, hat man dir das nicht erzählt?
      Oder hast du da auch wie so oft, im Unterricht gefehlt.“

      Ich habe zu rechter Zeit Entspannungs-Pausen angelegt. Und wie gingst Du mit der schulischen Gewalt um?

  12. edit:

    Vor allem müssen Männer begreifen, dass dies eben der Trick der Feministinnen und lila Pudel ist und gleichzeitig Ausdruck aller Ausführungen, die im Nachhinein als Frauenhass bewertet wurden. Schaut man sich feministische Schriften an, ist es doch tausendmal schlimmer. Aber niemand sagt etwas. warum? eben wegen genannter Privilegien. Bloß keine Minderwertigkeits- oder Schuldgefühle suggerieren lassen; auch ein beliebtes Mittel dieser Personengruppe.

  13. @Christian

    Ich empfehle großzügigen Gebrauch von der Löschfunktion zu machen.
    Und bei gewissen Leuten, solltest Du vielleicht doch einmal überlegen, sie dauerhaft zu sperren.

    • Wenn du mich meinst: So wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus.

      Das Weißen-Bashing steht immer noch da. Sowas muss ich mir nicht von leute n gefallen lassen, die nichts auf die Reihe bekommen

      • @ Staro

        Tippse war noch nicht so weit 😦

        Sie hat ihre Plätzchenbleche aus dem Ofen geholt (3 Sorten hat sie heute gebacken, lieb von ihr).

        Weil Tippse von ihrem Sklavenhalter in der Küche angekettet, ohne Dank und Anerkennung schuftet (muss sie nachher doch mal küssen), konnte ich mir Dein Video ansehen und muss sagen, Staro, sapperlot, eine schneidig-gut gedrillte Truppe, die da vorbeimarschiert.
        So was bringt unsere verluschte Bundeswehrmacht gar nicht mehr auf die Beine..

        Wie die ihre Säbel präsentieren, formidabel.

        Ich muss mich allerdings auch sehr wundern, Staro.

        Das siehst Du Dir an?

        Diese phallische Präsentation?

        Gruselst Du Dich denn vor gar nichts?

  14. @ sebamax

    Ich bin für Meinungsfreiheit und gegen PC…Und das sage ich als halber Ausländer. Selbst wenn es rassistisch ist. Alles ist Wille zur Macht und PC ist eben der Wille zur Macht des Durchschnitts. Auch Feminismus ist Wille zur Macht. Was ich mir wünsche ist, dass Männer wieder nach der Macht greifen, anstatt sie vor dem Hintergrund leerer Versprechungen und Unaufrichtigkeit an andere abzugeben. Aber zuerst müssen Männer bzgl. Feminismus alle Gentleman-Attitüden ablegen und den Frauen wahre Gleichberechtigung zu schmecken geben….

    • Eben…und einen Vorgemack dessen was Femanzen in Zukunft blüht, gebe ich denen schonmal.

      Wahre Gleichberechtigung ist das, was Femanzen am Wenigstens wollen, aber sie werden sie bekommen, ob sie wollen oder nicht.

      “ Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.“

      Abraham Lincoln.

      Und was passieren wird, wenn sich das gesamte Volk mal nicht mehr verarschen lässt, das lässt sich nur erahnen.

      Das Volk will dann Schuldige, und es sie bekommen.

      • Die Guillotinen werden nicht aufhören zu rasseln.

        Mag sein das es bei den Deutschen (ich bin auch nur zur Häfte Deutsch) ein wenig länger dauert als bei den Franzosen oder Griechen, aber dafür wird es umso gründlicher sein.

        Natürlich nicht heute und nicht morgen, aber spätestens dann wenn die Deutschen merken, dass ihre Renten und Vermögen schon lange verzockt wurden und Saure Gurkenzeit angebrochen ist, dann wirds lustig.

        Man muss nur dafür sorgen, dass es die Richtigen trifft.

      • Wir wissen ja alle, dass die Deutschen an sich ein wenig politisch naiv sind, Michel halt 😉

        Aber wir wissen auch alle, wozu die Deutschen fähig sind.

        Jackel und Hyde 😉

        Wie gesagt, ich hoffe nur das es diesmal die richtigen trifft.

      • Sebamax

        „“ Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.“

        Wollen wir hoffen!!!!!!!!!!!

    • Tit4toe

      „Aber zuerst müssen Männer bzgl. Feminismus alle Gentleman-Attitüden ablegen und den Frauen wahre Gleichberechtigung zu schmecken geben….“

      Ha ha ha, lass die Guillotine ihr Heil-Werk erbringen!

      • @ Staro

        Eure Bewegung ist nicht ernstzunehmen, sonst würde sie von den NWO Faschisten längst bekämpft werden wenn ihr ein echter Gegner für die wärt. Ihr seid aber nur aus der Retorte.

        Ein Produkt von denen, die ihr eigenlich bekämpfen müsstet.

        Glückwunsch, ihr arbeitet eurem wahren Feind (auch meinem) zu, ohne es zu merken. Seehr intelligent. Frauenpower halt 😉

        Man braucht euch noch eine Weile. Bis sie ihr Ziel erreicht haben. Dann gibts keine Freiheit mehr, nicht für Männer und erst recht nicht für Frauen, ausser ein paar wenig Privilegierte.

        Ich nehme mal an das du das Buch 1984 kennst?

      • Sebamax

         „@ Staro
        Eure Bewegung ist nicht ernstzunehmen, sonst würde sie von den NWO Faschisten längst bekämpft werden..“

        Wo hast Du mich jetzt angehängt? Es scheint viel Alkohol hier zu fließen. Und mir wurde Medikamenten-Missbrauch hier vorgeworfen!

  15. Sebamax

     „Ihr Femanzen rafft keinen Meter, dass eure Bewegung nur eine Zeitlang geduldet/gefördert wird und ihr nur Mittel zum Zweck (teile und herrsche) seid und im Bedarfsfall dann dem Pöbel als Sündenbock für den Verfall der Gesellschaft vorgeworfen werdet.“

    Leider…

  16. Leicht OT:
    Wie das Feminat die Anziehung zwischen den Geschlechtern tötet: 36% of 16-19-Year-Old Boys “Sexless”
    Lest euch das mal durch. Es ist schon krass, wie Männer und Frauen sexuell nichts mehr miteinander zu tun haben wollen. Angesichts der Frauen, die der Feminismus hervorbringt, und des Männerzerrbildes, das er Frauen einbläut, ist es aber nicht so verwunderlich.

    The survey found 61% of unmarried men aged 18-34 have no girlfriend …
    45% of both sexes actually said they were not particularly interested in dating someone of the opposite sex.

    It has also been frequently suggested that [women] tend to have unrealistic expectations as to the income and status of their desired husband, which when coupled with low incomes for young men and their own short shelf-life serves to drive marriage rates down further still.

    So ist die Frau eben, stets unzufrieden, egal wie materiell gesichert ihre Existenz ist. Weil Frauen immer unzufrieden sein werden, macht es keinen Unterschied, ob sie über eigenes Vermögen verfügen oder nicht. Daher schlage ich vor, solange der Kapitalismus noch existiert, Frauen zu enteignen und für Frauen eine Vermögensobergrenze von 5000 Euro und Einkommensobergrenze von 1000 Euro mtl. einzuführen. In der Ehe verwaltet der Mann alleine das Vermögen der Frau. Für Frauen wäre diese Regelung kein Nachteil, weil Frauen in der Selbstwahrnehmung immer zu arm und immer mit einem Versager verheiratet sind. Für die Männer hingegen würde vieles leichter werden. Eine Win-win-Situation dank intelligenter Frauenpolitik!

    • Zehen

      „So ist die Frau eben, stets unzufrieden, egal wie materiell gesichert ihre Existenz ist.“

      Ich bin mit meinem materiellen Ergehen sehr zufrieden!

      „In der Ehe verwaltet der Mann alleine das Vermögen der Frau.“

      Und ich habe schon Ausschau nach einem Richter gehalten, der mir die Frauen- und Männer-missbrauchende Institution der Ehe gesetzlich verbieten helfen würde!

    • @ Zhen
      Nun ja, bei den 16jährigen würde das ja bedeuten, dass 64% davon Sex haben – ob regelmäßig oder nicht sei dahingestellt. So schlecht ist das doch nicht aber der Rest ist bezeichnend.

      Welcher normale Mann tut sich das denn noch an? Ich war heute bei meiner Mutter und die hat da so eine christliche Zeitung liegen gehabt. Sogar bei den Konservativen wird der Vorwurf laut, dass sich die Männer einfach nicht ihren „neuen“ Frauen anpassen wollen: „Die jungen Frauen wählen ganz umweltbewußt grün“ und die jungen Männer „reaktionär blau“, so der Vorwurf dieser Theologin. Kotz-würg.

  17. Zu 22: Frauen können nicht einparken, Karte lesen etc. pp. http://jezebel.com/5865928/if-ladies-just-had-more-self+confidence-theyd-be-able-to-read-a-goddamn-map

    Die meisten Studien zum Thema belegen, dass nicht Unfähigkeit die Schuld ist, wieso Frauen schlechter abschneiden, sondern das man ihnen einredet, dass sie es nicht können. Mehr so eine Art self-fulfilling prophecy.
    Macht ja auch Sinn, wenn ich Menschen immer wieder einrede, dass sie etwas auf Grund einer bestimmten Eigenschaft nicht können, dann wird sich die Mehrheit dieser Merkmalsträger damit zu frieden geben, es nicht zu können, wenn es nicht klappt.

    • @ Sylvia

      Das Dumme. Sylvia, ist, dass das berühmte relativ geringe weibliche Selbstvertrauen (im Vergleich zu Männern) selbst biologische Ursachen haben könnte, denn Testosteron macht u.a. selbstbewusst.

      Seit Jahrzehnten empauern wir Mädchen vom Kindergarten an in einem femizentrischen Erziehungs-und Bildungssystem, in dem längst Jungen diskriminiert werden und es ist immer noch nicht genug Empauerung?

      Ja, was fehlt denn noch?

      Die ganze Empauerungsorgie scheint nur den Narzissmus vieler Frauen zu befeuern, nicht aber ihr Selbstbewusstsein, d.h., sie werden immer süchtiger nach Lob, so dass die Dosis permanent erhöht werden muss, um doch keinen Effekt mehr zu erzielen.

      http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/jul/26/women-wellbeing-unhappiness

  18. Ja ja Sylvia, bla bla. Die neueste, deutschsprachige Studie hat nachgewiesen, DASS Männer besser autofahren, Frauen hingegen nicht besser multitasken können, weil es Multitasking streng wissenschaftlich betrachtet, gar nicht gibt. Ersters, btw, hat nur begrenzt mit Kultur zu tun. Du darfst ja einmal bei mir vorbeischaun, die Studie werde ich hier nicht mehr verlinken.

    • Das interessante daran, solange es Frauen betrifft, die schlechter abschneiden, ist das alles eingeredet, Strukturelle Benachteiligung usw usw., betrifft es Männer, dann ist das rein Biologisch und Männer sind halt einfach schlecht, weil sie Männer sind.

      • Ja so ist es leider…da ist dann auf einmal Biologismus kein Problem mehr.

        Es wird immer verlogener je mehr man sich mit dem sog. Feminismus beschäftigt-

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