„Feministinnen sind nicht der Feind, sondern du und dein Ego“

Nadine Lantzsch schreibt etwas zu „Feministische Partner_innenwahl

you have the most wonderful person/people on earth on your side. They will always appreciate you, support you, give you advice in tricky situations. They will love you for what you are and most of the time they will not try to put you in a box. They will not criticize you in order to make you a better person or for their own ego but to make a better world with you together.

Als lesbische Feministin, die eine weibliche Partnerin sucht, kann ich mir das bei Lantzschi durchaus vorstellen. Aber wenn man so tief in der Ideologie drin ist wie sie, aber leider heterosexuell, dann kann ich mir das nur schwer vorstellen. Wie will eine solche Feministin einen männlichen Partner nicht in ein Box stecken? Er steckt ja voller männlicher Privilegien, die er nicht ablegen kann?

Auch schön die moralische Rechtfertigung: Sie will nicht nur dich verbessern oder ihr eigenes Ego, nein, die ganze Welt! Was natürlich mit einem Ego nichts mehr zu tun hat. „Wenn ich mit dir gemeinsam deine männlichen Privilegien abgebaut habe, ohne die in eine Privilegienpenisschublade zu stecken, dann wird die Welt, weil befreit von deiner patriarchalischen Art, etwas besser sein. Freu dich drauf“

Feminists are feminists for some or one reason. Feminism is not a issue and not up for debate, it’s a life-altering view on society. It shatters minds, it changes lifes, it moves people, it’s an all or nothing thing. You have to deal with that. Most feminists will not change their minds because you are angry with yourself failing to be _the_ perfect feminist ally and blame it on them.

Schöner kann man eigentlich „Ich habe eine Ideologie, die immun gegen Argumente ist und in der ICH recht habe“ nicht sagen. „Komm eben damit klar, dass ich recht habe, schließlich leben wir in einer gleichberechtigten Partnerschaft. Da muss ich nicht mit dir diskutieren, dass wäre ja paternalistisch. Wenn du eine andere Meinung hast, dann liegt das nur daran, dass du noch nicht gut genug bist und das auf sie abwälzen willst (die bereits perfekt sind)

Nicht mehr diskutieren können? Was für ein trauriger Zustand. Aber eben typisch für eine Ideologie ohne Argumente.

Listen carefully and try to learn, there’s absolutely nothing you can lose within these relation- or friendships. To ask for loyalty and solidarity in situations you make a fool out of yourself and put your privileged ass over your friends’ or partners’ core values in life is definitely a bad idea.

Nichts was man verlieren kann? Wenn man bei jeder Abweichung von ihrer Meinung unrecht hat? Wenn man sich ständig unter die Nase reiben lassen muss, dass man – obwohl man nicht in eine Box gesteckt wird – Privilegien hat, die dazu führen, dass man ein Idiot ist.

Man stelle sich mal diesen Text von einem Mann vor, der das gleiche über eine Frau sagen würde. In der Art von „Ich schlau, du doof. Wenn du meinst, dass es anders ist, dann liegt das daran, dass du es noch nicht begriffen hast. Das gilt für alle Bereiche“. Natürlich wäre das sexistisch.

And no, you are not getting a cookie for showing solidarity and loyalty in situations they ask for.

Keine eigene Meinung haben dürfen und keine Widerspruch. Und wenn man so handelt wie die Ideologie es vorsieht, dann ist das eine Selbstverständlichkeit. Ein Fehlverhalten wäre eben schlecht, absolute Unterordnung hingegen ist gut.

Feminists are not the enemies, it’s you and your own ego. And your thinking to make your feminist partner/friend a person you are comfortable with.

„Wir sind super, du bist der Feind“. Gefolgt von „Wir erwarten ein bestimmtes Verhalten damit es uns mit dir gefällt. Wir sind nicht bereit auch nur die geringste Anpassung an dich vorzunehmen“. Klingt nach einer lauschigen Freundschaft/Beziehung

This is not about you, this is not about them, it’s just about showing respect for the person you love.

Und was ist ein besserer Weg Respekt in einer Beziehung zu zeigen als eine harte Arbeit an sich selbst zu fordern, damit man den Idealen des anderen genügt und absolute Unterordnung zu verlangen?

Ich wüsste keinen.

Ich vermute, dass der Einwand kommt, dass sie damit eben feministische Grundwerte meint, die nicht diskutabel sind: Frauen und Männer sind gleich und haben gleiche Rechte. Also quasi „wir wollen ja nur gleichen Lohn, wie kann man dagegen sein?“ Aber Lantzschis Feminismus geht ja deutlich weiter, ist ein poststrukturalistischer Genderfeminismus, der den Mann als Privilegiert ansieht, keinen Sexismus gegen Männer kennt, die Rape Culture als Machtmittel ansieht etc. Damit kann alles Sexismus sein. Ohne das man diskutieren darf oder Einwände erheben darf.

Ich würde auf eine solche Beziehung / Freundschaft dankend verzichten.

 

133 Gedanken zu “„Feministinnen sind nicht der Feind, sondern du und dein Ego“

  1. @Christian

    Schöner Artikel. Zum Inhalt des Zitierten: da kann man nur mit „Bernd das Brot“ sagen: Das ist krank.

    Aber es ist trotzdem sehr verdienstvoll. Es wirft ein Schlaglicht auf weibliche Befindlichkeiten und Ansprüche in Partnerschaften, die – wenn auch nicht ganz so extrem, auch bei Frauen anzutreffen sind, die sich nicht explizit als Feministinnen verstehen.

    Mit hat einmal eine Frau – das war noch in der „Kennenlernenphase“ – im Rahmen eines Gesprächs über irgendetwas (hab‘ vergessen, was es war) wo wir unterschiedliche Auffassungen hatten, in einem ärgerlichen Tonfall gesagt: „Ich darf dir widersprechen aber du darfst mir nicht widersprechen. Weil: Ich habe ja Recht!“. Und dass ich es anders sah, hat sie als Beleidigung und als „Repektlosigkeit“ aufgefasst. Und das war nicht im Scherz gesagt, sondern bitter ernst gemeint von ihr. (Nein, sie war keine Feministin.)

    „Klingt nach einer lauschigen Freundschaft/Beziehung“

    Sagen wir mal so: Als Mann müsste man schon ziemlich masochistisch veranlagt sein. Und einen gehörigen Selbsthass in sich haben.

    Krank. Einfach nur krank.

  2. Ist doch klar das für eine Person wie Lantzsch nur eine Beziehung zu einem absolut gleichartigen Menschen in Frage kommt, da sie ja der „Herrenrasse“ angehört, die die absolute Wahrheit kennt und im Besitz hat, wie kann man da Andersartigkeiten oder gar Konflikte innerhalb der Beziehung zulassen?

    Ich bezweifle auch, dass eine Heterosexuelle Frau sich wirklich die gleiche Position zu eigen machen kann.

  3. …sehr schön! Und hier, damit Dir die Themen nicht ausgehen:

    http://genderverrueckt.blogsport.de/2011/11/27/denkmuster-der-maennlichkeit-ist-hegemoniales-therapierbar/

    … ist mindestens ebenso krank…

    BTW: Warum verleiht Nadine einem Artikel in englischer Sprache eine deutsche Überschrift? Daß Nadine englische Artikel verfaßt, erkläre ich mit Absichten bezüglich ihrer Karriere, d.h. um sich bei den für sie nützlichen Leuten bekannt zu machen. Später wird sie wissenschaftliche Tagungen besuchen und veranstalten, auf denen die Vertreter der Elite der Genderei ihre Papiere vortragen und sich gegenseitig einladen, zitieren und bestätigen. So ähnlich geht es auch in anderen Zweigen des Wissenschaftsbetriebes zu, auch in Zweigen, aus denen Christian zitiert. Durch wirtschaftliche und politische Interessen gesteuert wird dieser Schwachsinn durch die Lenkung der Öffentlichkeit durch Medien und durch die Verteilung der von Staat und Wirtschaft ausgereichten finanzierten Mittel. So erklärt es sich, daß Universitäten nicht nur Wissenschaft produziert, sondern auch Genderei, Homöopathie, interessegeleitete Wirtschaftswissenschaften u.v.a.

    • Mich wundert es sowieso (naja eigentlich nicht) , dass sie meisten Texte in englisch geschrieben sind.

      Deutsch ist nunmal direkter und weniger 2 deutig.Glaube es liegt daran.

      In Deutsch würden diese Texte weitaus aggressiver klingen.

      Gut das ich kaum Englisch verstehe.

  4. Man muss sich ja nur mal anschauen, wie Feministinnen hier auf dem Blog so sind, da wird ja alles geleugnet, was nicht ins Feministische Wunschdenken passt, von der wahl der Kleidung, dem Partnerwahlverhalten und, gerade auf Onyx Blog, das Frauen nichts tun, um Geld für die Familie zu verdienen, damit der Mann die möglichkeit erhält, sich mehr um die Familie zu kümmern. Es wird geleugnet, das Männer gut Väter sind, es wird schon mit rechten dingen zugehen, wenn Männer nicht das Kind bekommen, sondern es ins Heim wandert, natürlich nur unterlegt mit ominösen selbstgemachten erfahrungen beim schreiben von Gutachten. Es wird geleugnet, das jährlich mehrere zehntausend Männer vor Gericht dafür kämpfen, das Sorgerecht zu bekommen, aber Männer wollen sich ja nicht um die Kinder kümmern, sieht man ja ganz deutlich. Man bringt ihnen Belege noch und nöcher, aber die werden einfach ignoriert.

    Ich frage mich, wie lange man sich vor dem Spiegel selbst belügen muss, um diesen schmoder zu glauben. Vielleicht ist das aber auch notwendig, da die auswirkungen des zusammenbruchs des Weltbildes der armen unterdrückten Jägerin, die alles schultert, alles kann, alles macht, viel besser ist als es ein Mann je sein könnte in allen belangen, die zugleich noch ein Engel auf Erden ist, einfach zu hart wären.

      • @peter
        Stimmt, ich vergesse es immer wieder, Frauen sind perfekt, an ihnen gibt es rein gar nichts zu kritisieren, ihr verhalten ist makellos, perfekt, immer auf das gute ausgerichtet. Ich, als dummer, ungebildeter, das böse verkörpernder Mann kann das natürlich nicht sehen. Und Feministinnen wollen mich ja nur davon befreien.

        Wir Männer sollten uns schämen, jede sekunde unseres Lebens, den perfekten, den Göttlichen Frauen huldigen, sie preisen, den Wege den sie gehen mit Rosen pflastern, das Toilettenpapier durch seide ersetzen und immer freundlich darauf hinweisen, in welche Richtung man sich den Popo abwischt (es gibt dafür wirklich eine Broschüre, extra für Mädchen und Frauen herausgegeben).

      • @imion und seba:
        sagt mal, ist das nicht rein bewegungstechnisch schwierig sich den Hintern falschrum abzuwischen? Mann müsste das Klopapier ja irgendwie reindrücken…

    • Imion

      „Ich frage mich, wie lange man sich vor dem Spiegel selbst belügen muss, um diesen schmoder zu glauben.“

      Es ist so: Du kannst einem Süchtigen keinen Finger geben. Er will sowieso sofort die ganze Hand! So ist es auch mit Patriarchat. Du möchtest vielleicht am Tisch verhandeln und der Patriarch überlegt, in welchen Kasten er dich reinstecken soll…

  5. Ab und zu flutscht es Feministinnen raus, wie sie Beta-Männer verachten. Daher ist so eine Forderung nach unterwürfigen Omega-Männern auch nicht ernst zu nehmen. Kein Satz einer Feministin ist ernst zu nehmen, weil sie sich stets selbst widerspricht. Die Pamphlete von Feministinnen sind nichts als Hilfeschreie nach einem starken Mann, der ihren Abkanzelungen standhält. Das geht, indem man ihren Feminismus komplett ignoriert. „Frauen“ wie Lantzschi brauchen nur einen willensstarken Mann, der sie dominiert und ihnen ihre Flausen austreibt. Feministinnen sind kleine Mädchen ohne Taktgefühl, die ihre Grenzen bei Männern austesten und Aufmerksamkeit fordern, weil sie z.B. zu hässlich sind. Natürlich wollen sie Alphas wie alle Frauen, können sich das aber nicht eingestehen, weil sie ihre mädchenhafte Moral noch nicht abgelegt haben. In ihrem Selbstbild sind sie asexuelle Wesen (daher „Mädchen“). Die feministische Ideologie hilft ihnen, ihre sexuellen Bedürfnisse zu unterdrücken, indem sie Enthaltsamkeit scheinbar rationalisiert und Sexualität als männlich böse dämonisiert.
    Ich wünsche ihnen, dass sie von Männern gefunden werden, die sie bändigen können und sie zu normalen Frauen machen. Mit ihrem Dauershittest als Provokationstaktik könnten sie aber auch leicht an die falschen Männer geraten, die soviel Gewalt nicht ertragen können und zurückschlagen.

    Weil extremistische Feministinnen (Queer-/Gender-/PoMo-/PoStru-Feministinnen) m.E. so ticken, glaube ich übrigens auch nicht – wie Christian gestern noch andeutete –, dass er (oder generell Maskulisten) bei Feministinnen vom Schlage einer Lucia nicht ankommt. Was sich neckt, das liebt sich. Warum sollte eine angeblich männerhassende Radikalfeministin so viel Zeit in einen verhassten Mann investieren? Christian, schnapp sie dir. So viel Glück, die Adresse frei Haus zu kriegen, hat man nicht mit jedem HB.

  6. „They will not criticize you in order to make you a better person or for their own ego but to make a better world with you together.“

    „Auch schön die moralische Rechtfertigung: Sie will nicht nur dich verbessern oder ihr eigenes Ego, nein, die ganze Welt!“

    Deine Übersetzung stimmt nicht.
    Kannst du kein Englisch oder hast du es absichtlich falsch übersetzt?

    • @Blackpearl

      „Deine Übersetzung stimmt nicht.
      Kannst du kein Englisch … „

      Oh … da hat aber jemand einen Oberlehrer gefrühstückt. Und dann noch so plump vorgetragen das Ganze. Ich bin wirklich beeindruckt.

      „oder hast du es absichtlich falsch übersetzt?“
      Nun mal Butter bei die Fische: Wo genau läge die sinnentstellende Übersetzung?

      Wer etwas behauptet, ist in der Belegpflicht. Das weißt du doch, oder? (Oder weißt du auch das nicht?)

      • @virtual-cd

        Deine Arroganz kannst du dir sparen. Befleißige dich lieber einer höflicheren Art und Weise. Dass die hier gegenüber Frauen nicht vorhanden ist, heißt ja nicht, dass die unmöglich ist.

        Was ist das hier? Ein Treffpunkt für Männer, die offensichtlich mit Frauen Probleme haben? Armes Deutschland.

      • Kannst du kein Englisch oder hast du es absichtlich falsch übersetzt?

        Ein Treffpunkt für Männer, die offensichtlich mit Frauen Probleme haben?

        Wer ist hier unhöflich?

        Die „Übersetzung“ ist nicht „falsch“, es ist gar keine Übersetzung.

        Es ist eine naheliegende Interpretation.

      • @ blackpearl

        Ich z.b. habe keine Problem mit Frauen, weil sie mir (zumindest die Meisten) schlicht am Arsch vorbeigehen.

        Ich halte sie für Kinder in Frauenkörpern, denen man keine Verantwortung zuweisen kann, und so behandel ich sie nunmal auch, weil sie ja so behandelt werden wollen.

        Böse werde ich nur, wenn irgendwelche Femanzen mehr Rechte als Männer verlangen, ohne Pflichten, was sie dafacto jeden Tag tun.

        Frauen würden ohne Männer nicht mal eine Woche überleben, wenn der Strom mal ausfällt. Elendig verhungern und erfrieren würden sie…vielleicht noch zur „Kriegsbeute“ werden…

        Können ja heute noch nichtmal mehr Nudeln kochen oder sich alleine richtig den Arsch abputzen. Die bringen sogar Wasser zum anbrennen.

        Es ist hart, aber so ist die Realität.

        Und von wegen Matriach. Diese Frauen sind in der Tat 1000 mal selbstständiger als die weisse, westliche Frau, wie immer man zu dieser Organisationsform steht.

        Aber dort arbeiten die Frauen hart , packen an, sind sich für keine Arbeit zu schade und deswegen kann ich diese respektieren, weil sie nicht jammern sondern was tun.

        Und da kann ich auch verstehen das sie die Macht haben. Wer zahlt, schafft an.

        Die können auch ohne Mänenr überleben, „unsere“ Frauen würden wahrscheinlich schon Selbstmord begehen, wenn mal 1 Tag lang Verbotene Liebe ausfällt.

        Diese Frauen dort, wie bei den Mosuo, sind wirklich stark,

        Unsere sind schwach und jammerlappen.

        Was hatten wir für Frauen, die Deutschland wieder aufgebaut haben usw.

        Alles vorbei.

        Danke für Nichts.

      • „Was ist das hier? Ein Treffpunkt für Männer, die offensichtlich mit Frauen Probleme haben?“

        Genau so ist es. Und für Frauen, die mit offensichtlich mit Männern Probleme haben. Willkommen im Club.

    • @Blackpearl

      Es ist keine wortgenaue Übersetzung, sondern ein Aufgreifen des Inhalts.

      Und da stimmt es denke ich oder wo siehst du die inhaltliche Abweichung?

      Ihre Kritik soll dazu dienen eine bessere Welt zu schaffen. Sein Mitspracherecht ist nicht vorhanden, er darf ja nicht diskutieren, wie sie oben festgestellt hat. Er muss ihre Kritik annehmen und darüber mit ihr gemeinsam die Welt verbessern. In dem er sich nach ihrer Kritik umgestaltet. Also verbessert ihre Kritik die Welt.

      Wie würdest du denn ihre Aussage abweichend von meiner interpretieren?

  7. Der feministische Partner* hat immer Recht. Der feministische Partner darf einen kritisieren, man selber darf den feministische Partner nicht kritisieren. Wenn man den feministische Partner kritisiert, dann kritisiert man ihn natürlich nur, weil man neidisch und wütend auf den feministische Partner ist, denn der feministische Partner ist schließlich perfekt. Der feministische Partner behält es sich vor, die freundschaftliche Loyalität und Solidarität jederzeit zu versagen, wenn der feministische Partner denkt, dass man nach seiner Ideologie im Unrecht ist. Selbst wenn man der perfekte Feminist ist, dann bekommt man vom feministischen Partner dafür kein Lob. Und zu guter Letzt darf man vom feministischen Partner nicht erwarten, dass er sich auch nur einen Hauch anpasst.

    Das bedeutet: Eine priviligierte Person, der/die Feminist/in, bekommt alles. Sie bekommt die Deutungshoheit über Recht und Unrecht, sie bekommt aber auch die Deutungshoheit über die Frage, welche Handlungen oder Worte dem Feminismus widersprechen und welche nicht. Die priviligierte Person darf auf diesem subjektiven Urteil beruhend die freundschaftliche oder partnerschaftliche Unterstützung versagen oder gewähren. Die priviligierte Person darf nörgeln und kritisieren soviel sie will und muss sich keinen Millimeter auf den Partner/Freund einlassen.
    Der andere Teil der Partnerschaft ist für für den Rest und damit eigentlich für alles zuständig.
    Kurzum erhält die Feministin alle Rechte, der andere, nicht-feministische Partner erhält alle Pflichten.

    Das hört sich nach einer tollen, ausgeglichenen Partnerschaft an. (<- Sarkasmus)

    —————————————–

    * Partner sowohl als freundschaftlicher Partner als auch Beziehungspartner verstanden.

    • Haselnuss

      „Der andere Teil der Partnerschaft ist für für den Rest und damit eigentlich für alles zuständig.
      Kurzum erhält die Feministin alle Rechte, der andere, nicht-feministische Partner erhält alle Pflichten.“

      Und was, wenn 2 Feministen am Tisch sitzen?

      • Dann erklingen Schalmeien und die Welt ward gut.

        Wie häufig gibt es eigentlich die Paarung: Feminist_in/Feminist_in. Ich kenne eigentlich nur Feminist_in/Nicht-Feminist_in.

      • Haselnuss

         „Dann erklingen Schalmeien und die Welt ward gut.
        Wie häufig gibt es eigentlich die Paarung: Feminist_in/Feminist_in. Ich kenne eigentlich nur Feminist_in/Nicht-Feminist_in.“

        Ich kenne es so: Ich bin Feministin. Im „Paarungs-Verhältnis“ am Tisch: Entweder bist Du auch einer oder wir teilen uns den Tisch!

    • @ Haselnuss
      Diese Partnerschaft gibt es bereits, nämlich auf „Europäischer Ebene“. In Zukunft sollten ja alle „Ergüsse“ auf ihre Gendergerechtigkeit hin überprüft werden, natürlich von Mitgliedern von FEMM, versteht sich:

      „The first step taken on the path in introducing a gender perspective with this tool is that the coordinators of FEMM decide that a draft report of another committee would not be fitting for an opinion but could be improved with the help of a few amendments adding a gender perspective. A Member of the Committee is appointed the task of drafting the amendments. The amendments are then put to the vote in the Committee and subsequently tabled to the lead committee within the deadline set for amendments to the draft report. The gender mainstreaming amendments are signed by the FEMM Chair and other Members.“

      Quelle:
      http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=REPORT&mode=XML&reference=A7-2011-0351&language=EN

      Verfahrensstand:
      http://www.europarl.europa.eu/oeil/popups/ficheprocedure.do?lang=EN&procnum=INI/2011/2151

      Noch einmal auf der Zunge zergehen lassen:
      „that the coordinators of FEMM decide that a draft report of another committee would not be fitting for an opinion“

      Oder nochmal:
      „coordinators of FEMM decide … a draft report of another committee!!!!“

    • @Haselnuss
      „Kurzum erhält die Feministin alle Rechte, der andere, nicht-feministische Partner erhält alle Pflichten.
      Das hört sich nach einer tollen, ausgeglichenen Partnerschaft an. (<- Sarkasmus)"

      Es hört sich vor allem nach dem ganz normalen hegemonial-feministischem Wahnsinn an, der durch die Medien getrieben wird.

      Wenn es nur die offensichtliche irrationale Gestörtheit der Gender-Gänse mit ihrem Geschnatter wäre, dann könnte man ja belustigt von der Seitenlinie dieser durchaus unterhaltsamen psychischen Störung zuschauen.

      Das mit dem Wahnsinn aber Politik und Gesetzte gemacht werden, Lehrstühle und Lehrinhalte an Universitäten bestimmt werden, macht das Ganze dann nicht mehr so lustig.

      Höchste Zeit, das Geschwurbel einmal ordentlich zu "dekonstruieren". (Es gibt ja tatsächlich Dinge, die nur wahnhaft in Köpfen von Menschen passieren, und sonst nirgends. Das Gender-Geschwurbel gehört definitiv dazu. Die Aufnahme in die ICD-Schlüssel im F-Bereich steht zwar noch aus, aber das kann ja noch kommen, das hinkt ja immer der tatsächlichen Entwicklung etwas hinterher.)

      • @ virtual-cd
        „Es gibt ja tatsächlich Dinge, die nur wahnhaft in Köpfen von Menschen passieren, und sonst nirgends. Das Gender-Geschwurbel gehört definitiv dazu. Die Aufnahme in die ICD-Schlüssel im F-Bereich steht zwar noch aus, aber das kann ja noch kommen, das hinkt ja immer der tatsächlichen Entwicklung etwas hinterher.“

        Wovon träumst du nachts 😉 Viel wahrscheinlicher ist, dass Jungen und Männer weiterhin und noch vermehrt pathologisiert werden, wenn sie, für mich natürliche Verhaltensweisen an den Tag legen. Raufende, herumtollende Jungen geht gar nicht. Verhaltensgestört, Ritalin muss her.

      • @terminatus30
        „Wovon träumst du nachts …“

        Ach weißt du, ich halte das gar nicht für so unwahrscheinlich, dass sich die Dinge noch erheblich drehen werden. Das Pendel ist jetzt 40 Jahre lang sehr extrem in die eine Richtung (Männerabwertung und Frauenüberhöhung) ausgeschlagen, das erzeugt starke Rückstellkräfte.

        Sehr beschleunigt werden könnte das durch Strukturbrüche, die ich in einem überschaubaren Zeitraum erwarte. Und dann wird pure Männlichkeit im ganz archaischen Wortsinne wieder sehr gefragt sein. Auch und gerade bei Frauen. Weil es ums nakte Überleben gehen wird. (Und irgendwelche durchgeknallten Gendertussen werden sich entweder sehr schnell um 180 Grad drehen, in einem Ausmaß, dass die abgehalfterten Wendehälse der DDR im Vergleich dagegen wie nackensteife Rheumatiker aussehen – oder man wird sie schlicht links und rechts liegen lassen. Ohne auch nur ein Minimum an Beachtung. Da können sie dann ihre autistischen Worthülsen noch ungehört vor sich hinmurmeln wie ein Mantra …)

        Damit mir uns nicht falsch verstehen: Ich wünsche mir das nicht. Ich halte es nur für nicht unrealistisch, in einem Zeitraum von ca. 1,5 Jahrzehnten so etwas zu erwarten.
        Denk nur an so etwas wie „peak oil“. Nach dem beschleunigten Absturz der Förderkurve wird Muskelkraft mit einem mal wieder viel gelten …

        Ich selber bin auch nicht gerade gut ausgestattet für diese Verwerfungen. Aber: „Wir werden sehen“ – wie der Zen-Meister sagt.

      • Virtuel cd

        „Weil es ums nakte Überleben gehen wird. (Und irgendwelche durchgeknallten Gendertussen werden sich entweder sehr schnell um 180 Grad drehen, in einem Ausmaß, dass die abgehalfterten Wendehälse der DDR im Vergleich dagegen wie nackensteife Rheumatiker aussehen – oder man wird sie schlicht links und rechts liegen lassen.“

        Hie und da brodelt der nackte „Überlebens-Kampf“ seit langem schon! Es könnte eine adäquate Beschreibung für Vergewaltigung sein.

        Mit dem „links und rechts liegen lassen“ glaube ich Dir.

      • @ Virtual-CD

        *Höchste Zeit, das Geschwurbel einmal ordentlich zu „dekonstruieren“. (Es gibt ja tatsächlich Dinge, die nur wahnhaft in Köpfen von Menschen passieren, und sonst nirgends. Das Gender-Geschwurbel gehört definitiv dazu. Die Aufnahme in die ICD-Schlüssel im F-Bereich steht zwar noch aus, aber das kann ja noch kommen, das hinkt ja immer der tatsächlichen Entwicklung etwas hinterher.)*

        Ich bin da sehr pessimistisch (na ja, bin ich generell :)).

        Aber was willst Du denn da dekonstruieren?

        Die Lantzschis sind in ihrer Wahnwelt so gut eingebunkert, dass sie gar nicht zu packen sind.

        Vernunft zählt nicht, Empirie zählt nicht, denn all das ist ja nicht OBJEKTIV, sondern interessegeleitet.

        Sie WISSEN, dass sie Recht haben, weil sie WISSEN, dass sie gut sind.

        Außerhalb ihrer Religion gibt es keine Wahrheit und kein Heil.

        Das ist nicht zu dekonstruieren, sondern nur aus allen Machtpositionen zu verdrängen, der einzige Weg, damit umzugehen: Mehrheiten organisieren, die diese Leute hinauswerfen, ihnen den Zugang zu Fördertöpfen sperren, sie abdrängen in die Bedeutungslosigkeit.

        Gelingt das nicht, werden sie die Gesellscaft zerstören und der Untergang der Gesellschaft wird sie von der Macht entfernen.

        Die unangenehmste „Heilung“ von allen: Wenn der Parasit mit dem Organismus, den er parasitiert hat, untergeht.

        Das scheint mir die realistischste Form der Dekonstruktion dieses selbstreferentiellen Wahnsystems zu sein.

    • Die Partei, die Partei die hat immer recht, und Genossen es bleibet dabei…denn wer kämüft für das Recht der hat immer recht, gegen Lügen und Aubeuterei …

      Die DDR Parteihymne könnte ne Feministin geschrieben haben.

    • Die Lantzschiade ist ein schönes Beispiel, warum das Do-ut-des mit Feministinnen nicht funktionieren kann, das Do-ut-des, das Grundlage einer jeden funktionierenden Gemeinschaft ist, jeder dauerhaft überlebensfähiigen Gesellschaft.

      „Ich, Feministin, habe Recht, Du Unrecht! Gib es zu oder Du beweist mir, dass Du ein schlechter, unethischer Mensch bist!“

      „Ich, Feministin, gehöre zu den Guten, Du zu den Bösen!“

      FeministInnen haben Recht, auch wenn sie ihr Rechthaben empirisch nicht belegen können.

      Sie haben Recht, weil sie fühlen, dass sie Recht haben.

      Sie haben Recht, weil sie sich gut fühlen, wenn sie fühlen, was sie fühlen und für Recht halten.

      Ihre Gefühle haben Recht, weil sie gut sind.

      Sie wissen, dass sie gut sind, weil sie fühlen, dass sie gut sind.

      Feministinnen fühlen richtig.

      Denn sie sind ja gut.

      Und Logik/Empirie Werkzeuge des Patriarchates, Frauen um ihr Weltgefühl zu betrügen.

      Sie sind darum böse.

      Welterkenntnis/Menschenerkenntnis – sie können so einfach sein, wenn frau nur richtig fühlt und weiß, dass sie ganz ganz dolle gut ist.

      Man muss dazu nur den eigenen Egoismus verleugnen und seine Durchsetzung zur WEltverbesserung erklären, ihn zum Altruismus umlügen.

      Und das ist ganz einfach.

      Dieser Lantzschi-Text macht auch den religiösen Charakter von ffeministischer „weltanschauung“ deutlich.

      Sie beschreibt ja die Hinwendung zum Feminismus wie ein religiöses Erweckungserlebnis, grundstürzend, die ganze Wirklichkeitswahrnehmung/-deutung verändernd.

      Da braucht’s keine empirischen Daten mehr, wenn der Heilige Geist in einen gefahren ist.

      Lantzschi is blessed.

      Ich bin es nicht.

      Mein Pech.

  8. „Sie werden Sie dafür lieben, was Sie sind und den größten Teil der Zeit sie nicht versuchen werden, Sie in einem Kasten zu bringen.“

    Dich liebe ich schon jetzt Christian, für den Ball mit dem Kasten. Ich arbeite mich hier so mühevoll am „Christentum“ als Patriarchats-Motor im Westen ab, wohl wissend, dass alle Religionen ein (bah, es kotzt mich an) ein patriarchalisches Monstrum-Instrument sind, die die Spiritualität des Menschen religiös zu binden versuchen!

    Folgendes: Ich lese auch ein altes Buch (1992) von Veronika Bennholdt-Thomsen, Maria Mies und Claudia von Werlhof „Zur Hausfrauisierung der Arbeit“ und lege regelrecht in Geburtswehen. Es tut so unheimlich weh, immer noch jeden Tag die Augen in dieser patriarchalisierten Gesellschaft lebend aufzumachen. Es kotzt mich Tag für Tag vom Neuen an!

    „Gelangweilt und angeekelt wendet sich der Wohlstandsbürger von dieser Elendsexotik ab. Das einzige, was ihn berührt, ist die Tatsache, dass diese Elenden Millionen von weiteren solcher Elenden produzieren. Als neue Variante dieses Indien-Bildes kommt im Zuge der neuen Indien-Mystik noch die Ideologie von den „glücklichen Armen“ hinzu, die zwar Mangel an allen lebensnotwendigen Gütern hätten (deren Überfluss die westlichen Indienpilger ja so krank macht), aber dafür ihren „peace of mind“ nicht verloren hätten, in harmonischen Einklang mit sich, ihrem Körper und Geist, der Natur und den Mitmenschen seien. Verstärkt wird dieser Mythos durch den Gandhianismus, der das Bild der gewaltlosen Inder propagiert. Nichts kennzeichnet diese neue Version der Romantisierung der Armut (die immer von übersättigten Reichen betrieben wurde) besser als ihre totale Blindheit gegenüber der Wirklichkeit der Armen. .. Es gibt vielleicht kein Land auf der Welt, wo die ländliche Szene so gekennzeichnet ist von alltäglicher, brutaler Gewalt wie Indien. .. Wenn Nachrichten über die Situation in den Dörfern überhaupt die Städte und westlichen Medien erreichen – was selten genug geschieht -, dann werden die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen reichen Bauern und Landlords auf der einen und armen Bauern und Landarbeitern auf der anderen Seite meisten als Kasten- oder Religionskämpfe dargestellt, weil die Mehrzahl der besitzlosen Landarbeiter Unberührbare (Harijans) oder Angehörige nichtinduisierter Stämme (Adivasis) sind. Die herrschenden Klassen hingegen bestehen hauptsächlich aus Kasten-Hindus. .. Bei diesem Krieg der Reichen gegen die Armen geht es im Zuge kapitalistischer Entwicklungsmodelle um die Durchsetzung neuer Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnisse.“ Vor allem werden die ärmsten Frauen von dieser Elend am stärksten getroffen. Nicht selten werden sie von den reichen Männern vergewaltigt. Nicht, weil der Reiche sexuelle Lust verspüren würde und die Puppe in dem Häuschen süß finden würde, nein. Es wird getan, um die armen Bauer tief wie möglich zu peinigen! So in etwas: Wir vernichten Dein Eigentum! „Bei diesem Klassen- und Geschlechterkampf geht es nicht um die Kontrahenten Kapital – Lohnarbeiter, sondern um die Unterwerfung von Nichtlohnarbeitern unter das Kommando des Kapitals.“ (Bennholdt-Thomsen, Mies, von Werlhof 1992, S. 18f.)

    Falls einer mitkotzen könnte, würde es mich als solidarischer Akt trösten.

    • Dich liebe ich schon jetzt Christian, für den Ball mit dem Kasten. Ich arbeite mich hier so mühevoll am „Christentum“ als Patriarchats-Motor im Westen ab, wohl wissend, dass alle Religionen ein (bah, es kotzt mich an) ein patriarchalisches Monstrum-Instrument sind, die die Spiritualität des Menschen religiös zu binden versuchen!

      @ Staro

      Spiritualität? Nur weil Du polnischen Vodka (Spirituosen) zum Frühstück trinkst, bist Du noch lange kein spiritueller Mensch. Da liegt ein Missverständnis vor, liebe Staro.

      Versuch doch mal, deine Gedanken etwas zu ordnen. Prost!

      • Ich gehe jetzt in die Küche und lasse Dich hier verrecken!

        @ Staro

        Aber Staro, als friedliebende Matriarchatsanhängerin, die in jedem Fall zu einem Konsens gelangt, hätte ich jetzt eine etwas nettere Antwort von Dir erwartet.
        Müssen alle Männer, die so sind wie ich, im Matriarchat verrecken? Das ist aber herzlos! Macht mich ganz betroffen, wenn Du so böse mit mir bist! 😦

      • Peter

         „Aber Staro, als friedliebende Matriarchatsanhängerin, die in jedem Fall zu einem Konsens gelangt, hätte ich jetzt eine etwas nettere Antwort von Dir erwartet.“

        Ich bin kein Anhänger! Lass mal ab und zu den Spiegel aus der Hand! Wohl zwischen die Wahl vor Matriarchat oder Patriarchat gestellt, hätte ich die matriarchalen Lebensprinzipien gewählt. Und von mir brauchst Du gar nichts zu erwarten.

        „Müssen alle Männer, die so sind wie ich, im Matriarchat verrecken? Das ist aber herzlos! Macht mich ganz betroffen, wenn Du so böse mit mir bist! “

        Du scheinst Dich gut auszukennen. Der Schein kann aber trügen! http://www.youtube.com/watch?v=15M0E4ogxyU

      • Du scheinst Dich gut auszukennen. Der Schein kann aber trügen!

        Tut mir leid, Staro, aber sowas (dein youtube-link) halte ich maximal 10 Sekunden aus.

    • Ich kotze ausnahmsweise mal mit dir mit…

      Mit Einschränkung.

      Dieses“ Frauen sind besonders betroffen finde ich eiegntlich nur noch widerlich“

      • Sebamax

        o „Dieses“ Frauen sind besonders betroffen finde ich eiegntlich nur noch widerlich““

        Es ist wirklich schwer vorstellbar, dass es eine Frau verletzten könnte, wenn sie als Anhängsel ihres armen Mannes von reichen Männern als Anhängsel des Herren-Luftballons vergewaltigt wird…

      • Nein ist es nicht.

        Das wollte ich damit auch gar nicht sagen.

        Im Übrigen kannst du auch normale Sätze schreiben?

        Du schreibst als ob du nicht mehr ganz sauber bist und den ganzen Tag Medikamante nimmst, und ja das meine ich ernst.

        Soll das irgendwie lustig oder intelligent sein wenn du schreibst wie ne 6 jährige der man den Lolli abgenommen hat?

      • Sebamax

         „Du schreibst als ob du nicht mehr ganz sauber bist und den ganzen Tag Medikamante nimmst, und ja das meine ich ernst.“

        Erzähl mal Schlau-Meiner: wie wird man im Patriarchat sauber?

  9. > is not a issue and not up for debate, it’s a life-altering view on
    >society. It shatters minds, it changes lifes, it moves people, it’s an all or
    >nothing thing.

    Also mit einem Wort: Religion
    Eine totalitäre und freiheitsfeindliche noch dazu. Bäh.

  10. @ Christian
    „Und was ist ein besserer Weg Respekt in einer Beziehung zu zeigen als eine harte Arbeit an sich selbst zu fordern, damit man den Idealen des anderen genügt“

    Beziehst du das auch auf dich oder Männer allgemein?

    „absolute Unterordnung zu verlangen“

    Das hat in einer Beziehung, die von Respekt geprägt ist, nichts zu suchen.

    • @Onyx
      „Das hat in einer Beziehung, die von Respekt geprägt ist, nichts zu suchen.“
      Wenn du das noch freundlicherweise diesem großen Kindskopf, dass sich „Lantzschi“ nennt (nomen est omen), dann wärest du ja mit deinem Einwurf an der richtigen Adresse.

      Man könnte ja denken, so von Frau zu Frau hätte das vielleicht sogar Chancen auf eine gewisse Einsicht.
      Nur ist „Lantzschi“ wohl keine Frau. Sondern ein Trotzköpfchen, eine Kinderseele die irgenwo mit 4 Jahren stehen geblieben ist in der Entwicklung. Von daher bin ich ja skeptisch ob der Erfolgsaussichten …

    • „absolute Unterordnung zu verlangen“

      Das hat in einer Beziehung, die von Respekt geprägt ist, nichts zu suchen.

      Warum schreibst du das hier und nicht auf Medienelite? Ach so, dort würde es zensiert werden…

      • @Meister Roslin
        „@ Onyx
        Was hast Du denn zu dem Lantzschi-Text zu sagen, Onyx?“

        Ich denke, man darf die Einlassung wohl so deuten, dass auch die Feministinnenkameradin Onyx der Meinung ist, dass die Feministinnenkameradin „Lantzschi“ (erwähnte ich schon einmal, für wie dümmlich-entlarvend ich diese Selbstbezichtigung in der Selbstbezeichnung halte?) hier gehörig einen an der Waffel hat.

        Aber: Typisch weiblich, schreibt sie das natürlich nicht der Volkskammera … äh, ne: Genderkammeradin „Lantzschi“ selber, sondern sondert dies etwas unmotiviert an Dritte ab. In der Hoffnung, es möge schon irgendwie bei der eigentlichen Adressatin ankommen.
        Und in der Hoffnung, später sagen zu können: Ich gehörte nicht zu den 150%igen der 100%igen, ich habe öffentlich sogar einmal widersprochen, ich bin eigentlich immer eine Widerstandskämpferin gewesen.

        Frauen spielen kommunikationsmäßig ja gerne einmal „über Bande“. Und diese kompliziertere und störungsanfälligere Kommunikationsform nennen sie dann „bessere“ Kommunikation.

        Aber sei es, wie es sei: Meister Roslin, wir sollten auch auch die kleinen Schritte loben. Immerhin HAT sie dem größtmöglichen denkbaren Schwachsinn wiedersprochen. Irgenwie, zumindest …

    • @Onyx

      Das ist eine ironische Bemerkung in Bezug auf Lantzschis Ausführungen. Ich dachte das wäre deutlich genug geworden.
      Ich finde es eben gerade nicht respektvoll von dem anderen ein hartes Arbeiten an sich selbst zu fordern, bis der Partner den eigenen Vorstellungen genügt, dann aber nicht bereit zu sein auch selbst etwas an sich zu ändern- Es ist meiner Auffassung nach das genaue Gegenteil davon. Insbesondere dann, wenn man meint, dass man selbst über jeder Kritik steht und nicht bereit ist sich selbst ebenfalls anzupassen.

      Natürlich kann man Anforderungen an den Partner stellen. Und natürlich kann man Positionen haben, über die man nicht verhandeln möchte. Aber sich die komplette Deutungshoheit über alles zuzugestehen und zu erwarten, dass der Partner sich in allem anpasst- das hat nichts mehr mit Respekt zu tun.

      Aber ich finde es ja schön, dass du meine Kritik an Lantzschis Text zu teilen scheinst?

      • @ Christian
        „Das ist eine ironische Bemerkung in Bezug auf Lantzschis Ausführungen. Ich dachte das wäre deutlich genug geworden.“

        Nein, ist es keineswegs. Vertrittst du nicht auch die Auffassung, dass sich Frauen erstmal für die Achtung eines Mannes „qualifizieren“, also an sich arbeiten müssen? Diese Anmerkung hätte sehr gut auch aus deiner Feder kommen können.
        Und ist es nicht überhaupt ein antifeministisches Argument, dass Frauen an sich zu arbeiten haben, um den Respekt von Männern zu verdienen?
        Also das mit der Ironie üben wir noch mal.

        • @Onyx

          „Nein, ist es keineswegs.“

          Hätte es dir nicht schon merkwürdig vorkommen müssen, dass ich einer Feministin zustimme? 😉

          „Vertrittst du nicht auch die Auffassung, dass sich Frauen erstmal für die Achtung eines Mannes „qualifizieren“, also an sich arbeiten müssen?“

          Sich qualifizieren ist im pickup etwas ganz anderes. Da geht es nicht darum, dass sie sich komplett seinem Werteschema unterordnet, sondern, dass zunächst er Wert demonstriert, ohne das es auf sie bezogen ist und er dann etwas an ihr entdeckt, was ihr ebenfalls in seinen Augen einen hohen Wert gibt.
          http://www.pualingo.com/pua-definitions/qualification/

          Qualification in MM is a way of screening women for the qualities that the PUA desires. Qualification occurs after the female has expressed interest in the PUA, and is giving him IOIs. At this point, the PUA must qualify the target, which communicates 2 important things.

          First, he conveys higher value by having standards for picking a woman of value. He shows that he is not willing to settle for any woman, just because she may be physically attractive. Secondly, he allows the girl to showcase her own DHVs, and giving him reasons to like her more based on things other than her looks.

          „Diese Anmerkung hätte sehr gut auch aus deiner Feder kommen können.“

          Bei Weitem nicht.

          „Und ist es nicht überhaupt ein antifeministisches Argument, dass Frauen an sich zu arbeiten haben, um den Respekt von Männern zu verdienen?“

          Es geht in dem Text darum, dass der Mann an sich arbeiten soll.
          Ich schrieb:

          This is not about you, this is not about them, it’s just about showing respect for the person you love.

          Und was ist ein besserer Weg Respekt in einer Beziehung zu zeigen als eine harte Arbeit an sich selbst zu fordern, damit man den Idealen des anderen genügt und absolute Unterordnung zu verlangen?

          Ich gebe zu, es ist nicht ideal formuliert: Es geht darum, dass die Feministin eine harte Arbeit des Partners an sich, dem Partner (also aus dessen Sicht) fordert, damit dieser den Idealen der Feministin genügen kann, die absolute Unterordnung unter diese Ideale fordert.

          „Also das mit der Ironie üben wir noch mal.“

          Ist gar nicht so schwer zu verstehen, wenn man sich etwas Mühe gibt. Kontext hilft auch.

          Interessanter aber: Wie stehst du zu Lantzschis Ansatz?

      • Und ist es nicht überhaupt ein antifeministisches Argument, dass Frauen an sich zu arbeiten haben, um den Respekt von Männern zu verdienen?

        *rofl*

        Feministinnen != Frauen

      • @Onyx

        „Interessanter aber: Wie stehst du zu Lantzschis Ansatz?“ (Christian)
        „Was hast Du denn zu dem Lantzschitext zu sagen, Onyx, dem eigentlichen Thema dieses Threads?“ (Meister Roslin)

        Zu diesen Fragen: Tosendes Schweigen deinerseits. Sehr beredt, dieses Schweigen.

        Weißt, du: Das ist einer der Punkte, an denen man das sektenhafte im Feminismus festmachen kann. Diese Wagenburgmentalität. Ein offenes „das ist einfach Unfug, auch wenn es von einer Feministin kommt“ – so etwas erlebt man nicht von einer anderen Feministin.
        Das ist Wagenburgmentalität. Du denkst vielleicht – ich schließe das einmal aus deiner Bemerkung, dass bedingungslos Unterordnung nicht gut sei für eine Partnerschaft – dass da eine „Schwester“ sich ziemlich verrannt hat. Aber zugeben wirst du es nie. Das schadet ja der Frauensolidarität, oder so.

        Ich denke ja eher, genau dieser Punkt, das ihr Differenzen nicht diskutieren könnt, weil das ja schwächen würde, wo doch der Feind die Burg belagert – genau das schwächt euch.
        Deswegen ist der Feminismus so wenig argumentationsfähig. Kann sich so wenig seinen eigenen inneren Wiedersprüchen stellen.

        Na ja – dein Problem. Nicht meins.

        • @virtual-cd

          „Ich denke ja eher, genau dieser Punkt, das ihr Differenzen nicht diskutieren könnt, weil das ja schwächen würde, wo doch der Feind die Burg belagert – genau das schwächt euch.“

          Das denke ich auch. Die interne Kritikfähigkeit des Feminismus ist sehr schwach. Man darf allenfalls anführen, dass man etwas noch besser im feministischen Sinne machen muss (wie das Beispiel Kiturak zeigt), aber ein „Das geht zu weit“ scheint überaus schwer zu sein.

      • @ Virtual-CD

        *Ich denke ja eher, genau dieser Punkt, das ihr Differenzen nicht diskutieren könnt, weil das ja schwächen würde, wo doch der Feind die Burg belagert – genau das schwächt euch.*

        Schön Wär’s.

        Diese Ideologie verpestet meine Atemluft wie übler Körpergeruch.

        Alles, was sie schwächt, wäre ein Segen.

        Aber Argumentationsunfähigkeit schwächt sie nicht.

        Sie beruht ja nicht auf Argumenten, sondern auf Gefühlen, beutet Emotonen/Instinkte aus.

        Da muss nicht argumentiert werden.

        Moralisieren und Jammern genügen völlig.

        Allerdings, Achtung: Nur Frauen können damit Einfluss gewinnen.

        Denn nur Männer sind geneigt, darauf „ritterlich“-helfend zu reagieren.

        Die gleiche Verhaltensweise von Männern löst bei Frauen (und Männern!) in der Regel nur Verachtung aus für die Jammerlappen.

      • @ Christian
        „Es geht in dem Text darum, dass der Mann an sich arbeiten soll.“

        Eben. Und auf antifeministischer Seite sieht es mit umgedrehten Vorzeichen kein Stück anders aus. Warum ist jetzt das eine schlimm und das andere nicht?

        Ich denke, dass du wiedermal zu viel nach deinem Gusto interpretierst und andere Blickwinkel außen vor lässt. Denn alles, was du hier vorwirfst, kann man so ziemlich 1:1 auf jedes antifeministische Pamphlet übertragen. Antifeministen möchten die Welt verbessern, Antifeministen haben immer Recht, Antifeministen dürfen Forderungen stellen, weil sie benachteiligt sind und überhaupt sind Antifeministen die besseren Menschen. Allerdings sehe ich das in dem Maß nicht in diesem Text. Vielleicht ein bisschen zu pathetisch, aber keineswegs so wie du es darstellst.

        • @onyx

          Was du nicht verstehst ist, dass es DEN Antifeminismus genauso wenig gibt, wie DEN Feminismus.

          Ich kritisiere in diesem Text eine bestimmte Ansicht des Feminismus, den Lantzschi vertritt. ich nehme dabei durchaus zur Kenntnis, dass es andere Ausrichtungen des Feminismus , etwa des Equityfeminismus gibt, die diese Meinung nicht teilen. Aber warum soll mich das hindern Lantzschis Ansicht zu kritisieren? Ein Fehler wäre es natürlich Lantzschis Ansicht einer Matriarchatsfeminstin oder einer Equityfeministin entgegenzuhalten, aber das mache ich ja auch nicht.

          Genauso kannst du natürlich bestimmte Formen des Antifeminismus oder bestimmte Meinungen innerhalb des Antifeminismus kritisieren. Der konservative Antifeminismus beispielsweise mag ein Frauenbild haben, dass für die Frau nur die drei Ks (Kirche, kinder, küche) in Betracht kommen. Dieser Kritik würde ich mich sogar nachhaltig anschließen, ich halte dieses Bild für falsch und einengend und kritisiere es dort ebenso.

          Das muss meiner Meinung nach der Weg sein: Meinungen, die man für falsch hält zu kritisieren, unabhängig von der ideologischen zuordnung, die mit ihnen verbunden ist.

          Vielleicht würde es helfen, wenn du auch so vorgehen würdest. Wenn du einmal zur Kenntnis nehmen würdest, dass es genug Männerrechtler und Antifeministen gibt, die durchaus liberal sind. Die eben nur auch so leben können wollen wie es ihnen gefällt und sich für Leistungen nicht entschuldigen zu müssen, weil sie angeblich nur auf Privilegien beruhen. Die die Verschwörungstheorie Patriarchat, Phallokratie und hegemoniale Männlichkeit für falsch halten, ebenso wie im Gegenzug keine weibliche Verschwörung sehen.

          warren Farrell beispielsweise, wohl einer der bedeutensten Denker der Männerbewegung, vertritt einen Maskulismus, bei dem man die Anteile beider Geschlechter sieht, was meiner Meinung nach emanzipierter ist als das Frauenbild einiger Feministinnen, nach dem Frauen keine Vorteile haben könnne und auch nicht aktiv handeln.
          Welche maskulistischen Schriften meinst du denn konkret? Wo werden diese von dir genannten Punkte abgesehen vom Internet vertreten?

          Auch deine Auslegung von Lantzschis Text verwundert mich: Kein Diskussionsrecht in einer Beziehung. Absolute Deutungshoheit des anderen Teils. Das steht da ja sehr deutlich. Warum ist das bei mir (in deiner Fehlerhaften Annahme, dass ich es vertrete) falsch, bei Lanzschi aber nicht? (klar, sie ist feministin und ich nicht, aber ist das wirklich dein Grund?) Oder was genau sagt sie deiner Meinung nach abweichendes?

          Nun mal Butter bei die Fische: Wie verstehst du Lantzschis Text und warum ist das nicht kritikwürdig?

      • @onyx
        Stimmt nicht. Es wird nur gesagt, das Frauen für ihr vorankommen selbst verantwortlich sind und dafür nicht die Männer in die Pflicht nehmen sollen. Desweiteren geht es um die abschaffung von Frauenprivilegien und Männerdiskriminierungen, die daraus entstehen. Ihr könnt machen was ihr wollt, nur nicht auf Kosten von Männern. Was leider seit 40 Jahren der Fall ist.

  11. Feminists are not the enemies, it’s you and your own ego. And your thinking to make your feminist partner/friend a person you are comfortable with.

    Der Feind bist du und dein Selbstbewußtsein. Und dein Wunsch, einen Beziehungspartner zu haben mit dem du dich wohlfühlst.

    Was für eine primitive und ekelhafte Hassideologie.

    Männliche Dissoziale werden oft gewalttätig, weibliche Dissoziale werden oft Feministinnen.

      • Nick

        „Die tonnen an Spam, mit dem du hier alles flutest, sind wohl noch großartiger.“

        Warten wir bis der letzte Spitzlein Dreck überflutet wird!

      • Warten wir bis der letzte Spitzlein Dreck überflutet wird!

        Es ist für Feministinnen oft sehr schwer, sich sozial angemessen zu verhalten, ich weiß.

        Wie soll man auch damit umgehen, wenn eine Genossin der identitätsstifdenden Ideologie proklamiert: „Dein Wunsch nach einer Person, mit der du dich wohlfühlst ist der Feind!“

        Das ist, mit einem absoluten Mindestmaß an Ethik, eben nicht zu verteidigen.

        Weil es offenbar die Spitze des Eisberges der seelischen Untiefen sichtbar werden lässt (Mary Daly wird ja von dir gleichermaßen geschätzt), kannst du eben nur versuchen, die Diskussion mit ad-hominem-Spam zu derailen.

      • Nick

         „Es ist für Feministinnen oft sehr schwer, sich sozial angemessen zu verhalten, ich weiß.“

        Mindestens Du weißt hier in der Runde wie es läuft!

    • @Böser Wolf
      „Wer seine Meinung nicht diskutiert sondern einfach durchsetzt, ist an der Macht.“
      Nun, das ist so offensichtlich, dass es eigentlich schon fast keiner Erwähnung mehr bedürfte. Jeder halbwegs aufgeweckte 6-jährige versteht das. Sofort.

      Aber interessant ist es doch unter dem Aspekt, dass ja gerade die gender-gackernden Hühner es immer so obsessiv mit der „Macht“ als analytischer Kategorie haben. Das sind sie so besessen davon, da guckt die Projektion ihnen so schön kraftvoll erkennbar aus den Augen.

      Solche „Theroretikerinnen“ beschäftigen sich extensiv mit Macht, Macht ist jedes zweite Wort in ihren verbalen Absonderungen, weil sie selber einen massiv diktatorischen Kern in sich tragen.
      „Was siehest du den Splitter im Auge deines Bruders, aber siehest nicht den Balken in deinem eigenen Auge?“ hätte der große Nazarener an dieser Stelle wohl gefragt. Aber auch bei den „Lantzschis“ seiner Zeit kam er damit nicht durch. An denen scheiterte er – an den verborten Ideologen.
      (Was aber natürlich für das Christentum wiederum ein Glück war. Was wäre es ohne das Scheitern des Nazareners? Richtig: Es wäre nicht. Gar nicht.)

      • Nun, das ist so offensichtlich, dass es eigentlich schon fast keiner Erwähnung mehr bedürfte. Jeder halbwegs aufgeweckte 6-jährige versteht das. Sofort.

        Offenbar nicht. Welcher Tyrann, Unterdrücker, Gewaltherrscher lässt in allen Medien verbreiten, lässt an seinen Schulen und Universitäten unterrichten, dass er ein Tyrann, Unterdrücker, Gewaltherrscher ist?

        In unserem „Patriarchat“ passiert genau das; Feministinnen dürfen ihre Ansichten bis in die Leitmedien lesen und verbreiten, ohne dass selbst den aufgeweckten 6-jährigen, ganz zu schweigen von den Massen, auch nur der geringste Widerspruch auffällt.

    • Wer seine Meinung nicht diskutiert sondern einfach durchsetzt, ist an der Macht.

      @ Böser Wolf

      Ja, richtig. Ärgerlich ist, dass sich Feministen als die grossen Widerstandkämpfer gegen das System, die „Underdogs“ inszenieren, die gegen das Etablishement angehen, dem sie tatsächlich seit langem selbst angehören.

      Dieses sich in ihrer Verschrobenheit als ausgerenzt wähnende Milieu wird von früh morgens bis spät abends medial gehätschelt und in ihrer wahnhaft verzerrten Wahrnehmung, ihrer verschrobenen Sicht auf die Dinge bestärkt.

      Sattgefressen und geistig träge, stets predigend und belehrend. Vor dreihundert Jahren wär dieser Typus zum fetten, bigotten Pfaffen geworden.

      • Ja, richtig. Ärgerlich ist

        Angesichts dessen, dass es sich hier tatsächlich um die Elite handelt, ist das nicht nur ärgerlich sondern geradezu gruslig.

      • @ Peter

        *Sattgefressen und geistig träge, stets predigend und belehrend. Vor dreihundert Jahren wär dieser Typus zum fetten, bigotten Pfaffen geworden.*

        Zugegeben, aber die fetten, bigotten Pfaffen haben z.B. einen solchen Bau errichten lassen (KÖNNEN).

        Der zwar einen furchterregenden Anspruch formuliert, von kristalliner Härte ist, in totalitärem Gestus. Da wird Weltherrschaft reklamiert mit kompomissloser Intoleranz.

        Und doch auch von kristalliner Schönheit., nadelspitz und granitkantenscharf.

        Das nötigt mir, trotz allem, Respekt ab, ja so etwas wie Ehrfurcht vor diesem verzweifelten, angestrengten Willen zur Ordnung der Welt, der verbrecherisch wird.

        Feministische Kunst dagegen nötigt mir Verachtung ab, angefangen bei den Nobel gezierten Werken der Elfriede Jelinek, Verachtung, wie die ganze bewusstlose, erbärmlich narzisstische Ideologie.

    • @ Böser Wolf

      Das ganze geht aber nur solange gut, wie Roslin immer sagt, bis es mal nicht mehr gut geht bzw. nicht mehr zu bezahlen ist wenn es mal zu einer richtigen Krise kommt.

      Die ersten die das merken werden, sind die Femanzen.

      Vielleicht wird man in Ihnen, nicht ganz zu unrecht, den Sündenbock sehen für den Verfall der Gesellschaft.

  12. Dieser Lantsch-Text ist ja ein richtiger Ausflug nach Absurdistan.

    „Ich würde auf eine solche Beziehung / Freundschaft dankend verzichten.“
    Ich würde sogar auf den Konjunktiv verzichten ;-).

    Allerdings frage ich mich auch, ob man so einen Quark durch eine ernsthafte Diskussion nicht noch aufwertet. Vielleicht lässt sich manches Problem ja auch nur im Alltag lösen? Durch konsequentes „Na dann mach mal dein Ding, und ich mach meins. Schönen Tag und Tschüss.“ Dann hören solche Leute den Satz „you have the most wonderful person/people on earth on your side“ nur noch jeden Morgen im Badezimmer. Gesprochen von der eigenen Stimme. Wenn der Narzissmustrip nicht zu extrem ist, kann so was Wunder wirken.

    • ..ich fürchte, der Narzissmustrip ist bei solchen Autorinnen extrem.

      Was natürlich nicht heißt, dass er bei allen Feministinnen so extrem ist.

      Der Unwille, bei solchen Absurditäten auf Distanz zu gehen scheint allerdings oft sehr groß zu sein.

  13. @Meister Roslin
    „Ich bin da sehr pessimistisch (na ja, bin ich generell ).“
    Sind wir nicht alle etwas Bluna? Nein im Ernst:

    „Die unangenehmste „Heilung“ von allen: Wenn der Parasit mit dem Organismus, den er parasitiert hat, untergeht.“
    Tja – auch das ist Evolution. Wir wissen doch alle nicht, wohin sich das entwickeln wird. Und ob es nicht – irgendwie – auch auf eine verquere (queere) Weise dem großen Ganzen dient.

    Meister: Sie sind doch Katholik! (Und noch dazu ein zurechnungsfähiger.) Wir heißen euch hoffen!

    • @ virtual-cd

      *ister: Sie sind doch Katholik! (Und noch dazu ein zurechnungsfähiger.) Wir heißen euch hoffen!*

      Ja, sub specie aeternitatis das alles zu ertragen, wahrscheinlich sogar nur so.

      Denn alles Irische ist ohnehin zum Untergang besimmt, vom individuellen Tod, der uns sicher ist bis hin zum eines Tages zu erwartenden Untergang unserer Sonne.

      In der Zwischenzeit wird uns allerdings noch eine oder andere dicke Brocken treffen, einer von der Art, die regelmäßig, so alle 60 bis 100 Mio. Jahre etwa, den größten Teil des Lebens auf der Erde auslöschen.

      So richtig lieb scheint Gott nicht zu sein.

      Es besteht also grundsätzlich, auf lange Sicht, wenig Anlass zu Optimismus.

      Ohne Glauben an eine Offenbarung.

      Insoweit kann ich Lantzschi ihr Erweckungserlebnis gar nicht übel nehmen.

      Peinlich nur, wenn man sich eine Religion aussucht, die den eigenen Egismus prinzipiell, nicht nur als Aberration, in ihrer Verballhornung, heilig spricht, den der anderen verketzert und das dann noch für idealistisch/uneigennützig hält.

      Das ist so abgründig stumpfsinnig, dass es schwer fällt, Nächstenliebe zu üben.

      Aber es ist das Kennzeichen aller Sündenbockideologien, von denen der Feminimus eine ist, die einzige des 20. Jhdts., die noch in giftig-feister Blüte steht, während Kommunismus/Nazismus/Faschismus die Bel Etage verlassen mussten, zu Kellerkindern wurden.

      • Die Dinos hatten aber keine Laser oder sowas, um diese Dinger aus dem All vielleicht abzuschiessen.

        Vielleicht wird es uns eines Tages den Arsch retten, dass wir Kriege geführt dardurch und Dinge entwickelt haben, die andere Sachen kaputtmachen.

        Ich hoffe übriegens du hast irdisch gemeint, nicht irisch 😉

        Die Iren sind cool, fahre gerne dort in den Urlaub.

      • Sie sind doch Katholik! (Und noch dazu ein zurechnungsfähiger.)

        Was es so alles gibt. Naja, es gibt ja auch trockenen Wein, also warum nicht auch einen zurechnungsfähigen Katholiken. 🙂

        Exgjjuuus miii, böt disjuan häd tu bii 🙂

      • @ Sebamax

        Ja, natürlich habe ich irdisch gemeint.

        Ich schreibe so schnell, wie ich formuliere, nur leider ist mein 10-Finger-Anschlag nicht sicher. Die Fingerchen treffen manchmal die falschen Tasten, drücken nicht fest genug, so dass Buchstaben fehlen oder falsche ausgedruckt werden.

        Da die Forensoftware keine Korrkturfunktion hat, bleibt das alles stehen, denn ich bin zu ungeduldig (meistens), um den Text vor dem Posten noch einmal durchzulesen.

        Das mache ich immer erst hinterher, wenn er schon dasteht, unveränderlich, in Pixel gemeisselt, für alle Ewigkeiten.

        Solange die irdischen Ewigkeiten dauern können.

      • @ Meister Peter

        *Exgjjuuus miii, böt disjuan häd tu bii *

        Natürlich entschuldige ich, Meister Peter.

        Sollte das Opus Dei noch zu meinen Lebzeiten in der Schweiz die Macht ergreifen und sich die Hardliner der Organisation durchsetzen, dann seien Sie nicht beunruhigt, wenn auf jedem Dorfplatz Scheiterhaufen für Ihresgleichen errichtet werden.

        Ich werde kämpfen wie ein Löwe, dass Ihnen die Gnade des Erdrosselns gewährt werden möge vor dem Anzünden.

        Sollte ich noch rüstig genug sein, mache ich es selber, so schonend wie möglich, wäre dann allerdings auf ein wenig Kooperation von Ihrer Seite angewiesen, also nicht zu viel Gezappel, möchte ich mir ausbitten.

    • @ Roslin

      Ist bei mir genauso, passiert mir ständig.

      Nur meistens werden meine Kommentare im Inet sowieso meist gelöscht oder nicht freigeschaltet, von daher gebe ich mir da auch schon keine große Mühe mehr, vor Allem nicht bei langen Texten.

  14. They will not criticize you in order to make you a better person or for their own ego but to make a better world with you together.

    So eine Art postmoderne Mutter Theresa … das ist sowas von bescheuert, echt! Heiliger Bimbam!!

  15. Der Lantzschi-Text ist leider Realsatire. Schade.
    Sofort ins Auge sticht tatsächlich der quasi-religiöse Aspekt des Textes, der von einigen Kommentatoren bereits angesprochen wurde:

    – Die „erleuchtete“ Feministin als allwissender und von Liebe erfüllter Guru
    – Feminismus als Erleuchtungserfahrung, jenseits der Sphäre des rationalen Diskurses
    – Die Forderung nach absolutem Gehorsam gegenüber dem Guru
    – Das Ziel der Transzendenz des Egos

    Ich habe grundsätzlich weder etwas gegen reife Formen von Feminismus, noch gegen reife Formen von Spiritualität einzuwenden. Das hier ist nichts von beidem.
    Und natürlich ist diese vulgärfeministische Selbstverabsolutierung auch alles andere als herrschaftskritisch und öffnet nur jeglichem Missbrauch in Beziehungen Tür und Tor.
    Ein gutes Beispiel dafür, wie gleichberechtigte und herrschaftsfreie Beziehungen gerade NICHT zu erreichen sind.

    Ich hoffe trotzdem nach wie vor darauf, dass sich Lantzschi irgendwann auch mit männerrechtlichen Anliegen beschäftigen und diese in ihr Weltbild einbeziehen wird und dass wir dann weniger einseitige und abgehobene Texte von ihr zu lesen bekommen.
    Immerhin ist es ja ihr Anspruch auf Seiten aller Benachteiligten und Diskriminierten zu stehen und das kann nicht gelingen, wenn die zahlreichen von Männerrechtlern angeführten Diskriminierungen von Männern nicht ebenfalls ernsthaft geprüft und insoweit sie sich als wahr herausstellen, mit der gleichen Entschlossenheit angeprangert werden, wie vergleichbare Benachteiligungen von Frauen oder anderen Gruppen.

    Die Dekonstruktion des Mythos der „hegemonialen Männlichkeit“ sollte zu einem vorrangigen Anliegen poststrukturalistischer Theoriebildung werden.

    • @Leszek

      „Immerhin ist es ja ihr Anspruch auf Seiten aller Benachteiligten und Diskriminierten zu stehen“

      Innerhalb der „genderfeministischen Privilegientheorie“ ist ja der einzige Weg, den Männern zu helfen, sie dazu zu bringen, ihre Privilegien abzubauen. Dann erst kann eine gleichberechtigte Gesellschaft entstehen in der auch die Männer freier leben.

      Darauf, dass Frauen keine Privilegien haben können, allenfalls wohlwollenden Sexismus erleiden, baut ein ziemliches Theoriegebäude auf. Es ermöglicht Opferstatus, moralische Überlegenheit und Feindbildaufbau. Alles nicht zu unterschätzende Vorteile in einem Diskurs um Macht und bei dem Aufbau einer Gruppenidentität.

      Sie müßte also dafür, dass sie Benachteiligungen von Männern anerkennt mit sehr viel Theorie und wichtigen Positionen brechen.

      Es würde ja zB bedeuten, dass man den Männern dann auch ein epistemisches Privileg zugestehen müsste, sie mehr einbeziehen müßte, DIskurshoheit aufgeben müßte, weil man nicht mehr darauf verweisen kann, dass man als unterdrückter am besten die Diskriminierung erkennen und die besten Lösungen erarbeiten kann. Man müßte Männern bezüglich ihrer Probleme das Gleiche zugestehen.

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