Warum reichen Frauen eher die Scheidung ein?

Eine Studie dazu, warum Frauen eher die Scheidung beantragen:

Our results are consistent with our hypothesis that filing behavior is driven by self-interest at the time of divorce. Individuals file for divorce when there are marital assets that may be appropriated through divorce, as in the case of leaving when they have received the benefit of educational investments such as advanced degrees. However, individuals may also file when they are being exploited within the marriage, as when the other party commits a major violation of the marriage contract, such as cruelty. Interestingly, though, cruelty amounts to only 6% of all divorce filings in Virginia. We have found that who gets the children is by far the most important component in deciding who files for divorce, particularly when there is little quarrel about property, as when the separation is long.

(…)

That is, the person who anticipates custody is the one who files for divorce. This makes sense since other property rules (if custody law is considered a property rule [Woodhouse, 1992]) may well be better defined, and children are usually the greatest asset, or product, of a marriage.) Divorce without custody means giving up a large part of the joy of being a parent-while continuing the financial responsibility for the child (Blanken- horn, 1995, pp. 149–70; Fay, 1989; Goldberg, 1977, p. 48). The interesting feature of the custody variables… is how large they are. These variables dominate the regressions and are completely robust to changes in samples. Despite neutrality in the custody laws, it remains true that judges are inclined to award children to women (Garrison, 1996; Pearson and Luchesi Ring, 1983, pp. 718–23).

Klingt aus meiner Sicht auch recht logisch. Die Kinder sind eben für viele Menschen etwas, was Geld nicht ersetzen kann. Wenn man dann nur ein Umgangsrecht alle 14 Tage hat und zudem durch den Unterhalt belastet, dann überlegt man sich eine Scheidung doppelt.

Eigentlich interessant, dass viele familienrechtliche Regelungen in einem Patriarchat so frauenfreundlich sind.

98 Gedanken zu “Warum reichen Frauen eher die Scheidung ein?

  1. „Die Kinder sind eben für viele Menschen etwas, was Geld nicht ersetzen kann.“
    Stimmt, für Frauen sind Kinder bares Geld. Es ist interessant zu sehen, das die Scheidungen in Deutschland nicht etwa gestiegen sind, als uns sugerriert worden ist, das die Gesellschaft liberaler geworden sei, was sich damit als Lüge entpuppt, auch vor dem Feminismus und den 68ern wurde sich geschieden, sondern erst, als die Frau eine Vollversorgung bekam. Da ist es natürlich leicht, sich scheiden zu lassen, insbesondere, wenn man dadurch einen Gewinn macht. Unterhalt vom Ex und der neue trägt auch noch dazu bei, das Frau ein angenehmes Leben hat.

    Aber Frauen werden das wieder bestreiten, genauso wie sie ihr Beuteschema bestreiten und warum sie sexy Kleidung anziehen. Es stellt sich hierbei immer die Frage: Lügen Frauen oder können Frauen ihr Verhalten wirklich so schlecht selbst reflektieren? Beides wäre mehr als traurig.

  2. Das Folgende halte ich tatsächlich für sehr zentral:

    „Individuals file for divorce when there are marital assets that may be appropriated through divorce, as in the case of leaving when they have received the benefit of educational investments such as advanced degrees.“

    Das ist tatsächlich ein Phänomen, dass sehr häufig zu beobachten ist. Kurz gesagt, bedeutet die Dynamik in dieser Paarbeziehung: „Wer mehr bekommen hat, der geht.“
    Das ist allerdings etwas verkürzt. Genauer müsste die (systemische) Psychodynamik dahinter wohl so beschrieben werden: „Wer mehr bekommen hat und nicht zurückgeben kann, der MUSS gehen.“

    Ich denke, hier wirkt in der Seele ein ehernes Gesetz des Ausgleiches. Wenn wir bekommen und in annähernd gleichem Maße zurückgeben können, dann festigt das die Beziehung.
    Wenn das Verhältnis von Geben und Nehmen in einer Beziehung aber systematisch und dauerhaft unausgeglichen ist, dann wirken hier zentrifugale Kräfte, es treibe die Beziehung auseinander.

    Das ist so weit normal – und ist auch außerhalb von Liebesbeziehungen so. Dass ein Ungleichgewicht von Geben und Nehmen eine Beziehung fragil macht, dass leuchte auch den meisten Menschen unmittelbar ein.

    Wirklich überraschen ist aber die Beobachtung aus der systemischen Familientherapie: WER geht?
    Unser Alltagsverstand, der kaufmännisch-kalkulierende Teil dabei, würde vermuten: Es geht der, der den schlechteren „deal“ macht. Wer mehr gibt als bekommt. Überraschenderweise ist es gerade umgekehrt: Wer mehr bekommen hat und nicht zurückgeben (zumindest nicht in gleichem Maße) KANN, der geht!
    Die psychologische Erklärung für dieses überraschende Resultat ist: Wer mehr bekommt, ist in der psychischen Schuld. Und wenn man dann nicht zurückgeben kann, dann erträgt man das auf Dauer nicht. Der Part, der in der psychischen Verschuldung ist und keine Möglichkeit sieht, sich zu „entschulden“, der muss gehen. Es treibt ihn dazu, zu gehen. (Oft wird dieser Part auch dem „Gläubiger“ gegenüber erst einmal „böse“, entwickelt ungute Gefühle ihm gegenüber.)

    Die Erfahrungen mit diesem Prozess in Familientherapien sind Legende. Und interessanterweise ist gerade so etwas, wie es auch in dem verlinkten Artikel angeführt wird, so häufig, dass es fast schon ein Standard ist: Wenn ein Ehepartner einem anderen eine Ausbildung finanziert, dann verlässt der Ehepartner, dem die Ausbildung finanziert wurde, den Finanzier nach Beendigung der Ausbildung. Das „funktioniert“ so unabhängig von der Geschlechterverteilung. Das wirkt genau so, wenn die Frau dem Mann eine Ausbildung finanziert. (Häufiger ist der Fall natürlich andersherum in den geschlechtlichen Vorzeichen.)

    Nun wird das im Artikel leicht „moralisch“ verortet: “ … filing behavior is driven by self-interest at the time of divorce …“. Und auch in der Maskulistenbewegung findet sich dieses Motiv immer wieder: Die Frau, die den Mann finanziell ausnimmt, mitnimmt, was sie kriegen kann – und wenn sie das Objekt „ausgeweidet“ hat dann fallen lässt. Kurz: Die Frau als das berechnend kalte Wesen.

    Meiner Ansicht nach greift diese Form der Kritik zu kurz. Wenn wir es als gestörten Ausgleichsmechanismus sehen, dann ist der Teil mit der „inneren Verschuldung“ GEZWUNGEN, zu gehen. Es geht nicht anders. Das hält man sonst nicht aus. Das ist keine voluntaristische Entscheidung. Und im Kern nichts materiell-selbstsüchtiges.
    (Wie gesagt: Männern geht es im umgekehrten Fall auch nicht anders.)

    • @virtual CD
      Sehr interessante Ausführung.

      Aber, derjenige, der Zuhause bleibt, nur Halbtags Arbeit (ich definiere mal das als denjenigen, der nimmt) kann doch viel zurückgeben. Die Wohung sauberhalten, Essen machen, Papierkram usw usw. Eigentlich müsste das doch langen. Liegt dann nicht eher das Problem darin, das der nehmende Partner, vor allem Frauen, auch noch darüber meckern, das sie diesen Ausgleich machen? Damit wäre die Kritik von uns Maskulisten ja gerechtfertigt, weil, meistens die Frau, gar nichts zurückgeben will bzw. nicht in der Form, in der es die Lebensumstände erlauben.

      • *Sammelantwort – bezüglich systemischem Ausgleich*

        @imion
        „Aber, derjenige, der Zuhause bleibt, nur Halbtags Arbeit (ich definiere mal das als denjenigen, der nimmt) kann doch viel zurückgeben. Die Wohung sauberhalten, Essen machen, Papierkram usw usw. „

        „Kann“ nicht nur – sondern es ist einfach faktisch so. Wenn es so ist. Du beschreibst ja einen ganz normalen Ausgleich. Der eben funktioniert. Natürlich ist z.B. in einer (traditionellen) Ehe genau dies der Ausgleich: Ein Partner sorgt überwiegend oder ganz für das Familieneinkommen. Ein Partner ist mehr mit Kindererziehung und Haushalt beschäftigt. Ganz normales Geben und Nehmen. Ganz normale Funktionsteilung. Keine innere Verschuldung.
        (Randbemerkung: Hierfür ist es auch unerheblich, wie herum das jetzt auf die Geschlechter verteilt ist.)

        Etwas anderes ist es, wenn ein Partner einem anderen eine Ausbildung finanziert. Ich weiß nicht, warum es so ist. Ich weiß nur, dass es so ist. Fast immer. Das führt zur Trennung des Paares. Und der Teil, der hier genommen hat, geht. Nicht der finanzierende Teil.
        Warum also kann eine Ausbildung, die vom Ehepartner bezahlt wird, offenbar nicht Teil des normalen Ausgleiches von Geben und Nehmen sein? Vielleicht, weil damit der finanzierende Teil in eine Elternrolle kommt dem Partner gegenüber.

        @Nick
        „„assets that may be appropriated through divorce“ verstehe ich aber so, dass die Vorteile gerade durch die Scheidung angeeignet/“gesichert“ werden.“
        Ich verstehe das eher so: Angeeignet bzw. geschaffen wurden die Vorteile in der Ehe. „Gesichert“ werden sollen sie dann über die Ehe hinaus, also sozusagen durch das Scheitern der Ehe hindurch „hinübergerettet“ werden.

        „Das heißt auch oft gerade: sich dem „Handelsplatz“ dann zu verlassen, wenn die „Bilanz“ gerade günstig ist.“
        Das wäre halt die Frage: Ist die „Bilanz“ wirklich günstig? Ist sie günstiger, als wenn man ein Paar bliebe, so wie es ja wohl bei Beginn der Ausbildung sicherlich geplant war? Alle Fälle, die ich kenne, da wäre die rein „rationale“ oder „kaufmännische“ Bilanz besser, wenn man zusammen bliebe. (Aber es geht halt emotional nicht. Nicht mehr.)

        „Wenn die „Schuld“ so belastend wäre: Warum wird dann oft versucht, möglichst viel Unterhalt herauszuschinden?“
        Genau aus dem Grund. Wie gesagt: Das merkwürdige ist ja – der nehmende Teil, der nicht ausgleichen kann, wird dem geben Teil böse. So fühlt sich das an. Nun, wenn ich jemandem böse bin, dann ist der Schritt zum „das Schwein soll zahlen bis in alle Ewigkeit“ nicht mehr weit. Es geht hier nicht um eine Bilanz im Wortsinne. Da hast du recht, da vergrößert die Unterhaltszahlung die Schuld. Es geht um die seelische Bilanz. Da wird teilweise mit einer etwas anderen Währung gerechnet …

        „Sicher, der andere, und damit das Gewissen, ist dann weit weg.“
        Das täuscht. Das Gewissen ist nie weit weg. Es ist nur so: Weil sich das Gewissen nicht direkt ausdrücken darf, setzt es sich „hintenherum“ durch. Du findest ganz typisch systematische Selbstsabotage bei diesen Personen. Das Gewissen geht in den Untergrund. Und verübt von hier aus Partisanenakte. (Oder Terroristen-Akte, wie das Bewusstsein dann behauptet.)

        @Peter
        „Du verweist auf Schuldgefühle. Die feministische Deutung aber besagt mit ermüdender Regelmässigkeit, dass die Frau im traditionellen Modell mehr gibt als sie bekommt.“

        Tja … das ist so ein Punkt. Wie wird das verhandelt, in welcher Währung wird das gemessen? Man darf hier nicht das, was der Verstand da schwätzt, für bare Münze nehmen. Der Verstand lügt sich gerne auch einmal Dinge zu recht. Er ist unter anderem dazu da, dem EGO zu schmeicheln.
        Richtig ist: Der Feminismus liefert hier ein entsprechendes Deutungsmuster. Dazu muss man aber sehr, sehr viel ausblenden. Zum Beispiel muss komplett ausgeblendet werden, dass im Rahmen der Arbeitsteilung in einer Ehe, insbesondere wenn Kinder vorhanden sind, die Generierung von Familieneinkommen im Kern Familienarbeit IST. Das wäre alles ein eigenes Thema. Hier nur kurz: Das ist reine Ideologie. Ideologische Rechtfertigungskonstruktion. Und man muss sich bei solchen Ideologien immer fragen: Was genau in der Seele der Menschen macht solche Ideologien erst möglich? Warum giert man so nach solche, manchmal ja sehr fadenscheinigen, Rechtfertigungsstrategien. Allein in der Notwendigkeit der Ideologie wirkt bereits das schlechte Gewissen, das wäre meine These. (Die Ideologie wäre hier eine Vermeidung, eine Ersatzhandlung.)

        @Meister Roslin
        „@ virtual-cd
        Du suchst immer das Edle im Menschen.
        … Für mich, der Menschen für Fundamentalegoisten hält …“

        Oh, nein. Ganz im Gegentum, verehrter Meister. Aber das hatten wir ja schon einmal. Nein, ich „suche“ nicht „das Edle“ im Menschen. Ich bin im Gegenteil davon überzeugt, dass die wirkliche Entwicklung, das Potential eines Menschen im Schatten, im Verdrängten, im sogenannten „Bösen“ liegt. Überall da, wo man eben nicht freiwillig hinschauen möchte. Das ist so ziemlich das Gegenteil davon, naiv an „das Gute“ in allen Menschen zu glauben.

        Nein, was ich aber tatsächlich denke, weil es mich die Erfahrung aus einem halben Jahrhundert lehrt: Die Dinge sind oft genau andersherum, als sie präsentiert werden. Und: Mitunter gibt es eine merkwürdige Dialektik. Zum Beispiel, dass jeder Egoismus häufig einem größen Ganzen dient, einer Bindung an eine Sippe, eine Gruppe und dergleichen. Und dann kann man sich schon fragen, wie „egoistisch“ ist dieser Egoismus eigentlich wirklich noch, wenn er nur eine Indienstnahme für etwas ist, was weit über das Individuum hinaus geht?

        Meister Roslin, ich nehme an, Sie ahnen was ich meine?

        „Emanzipation der Frau hat dazu geführt, dass Frauen de facto gegenüber Männern nur noch Rechte haben, kenerlei Pflichten mehr.“

        Ich vermute ja, dass diese Ausgleichsprozesse nicht nur bei einzelnen Personen, sondern auch in Kollektiven eine Rolle spielen. Meines Erachtens nach finden wir hier etwas ganz Ähnliches: Männer geben an Frauen. Zunächst einmal materiell. Die Zahlungsbilanzen sind da sehr eindeutig. Sie erhalten aber nichts zurück: Keine Achtung, keinen Respekt, kein „ich mache etwas daraus“, was auch eine Form des Ausgleiches ist.
        Und: Weil der Ausgleich fehlt und die Frauen als Kollektiv nur nehmen und nicht mehr geben, werden die Frauen als Kollektiv den Männern böse. Das klingt paradox, aber es ist so. Und je mehr das Ungleichgewicht ausgebaut wird, je mehr Frauen „gepampert“, bevorzugt, „empowered“ usw. werden, desto böser werden sie den Männern gegenüber, des abfälliger sprechen sie über sie.

        Dieselbe Dynamik. Auf der Kollektivebene. Die Handelnden sind eine andere soziale Aggregationsebene. Ansonsten gibt es erstaunliche Parallelen.

        Finde ich zumindest.

        Aber – und da sind wir ja beieinander, denke ich: Ja, das treibt das System in die Auflösung. So wie das Ungleichgewicht im Ausgleich eines Paares die Ehe in die Auflösung treibt, so treibt das Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen auf der Kollektivebene unsere Sozialstruktur in die Auflösung.
        Und den „point of no return“ haben wir hier vermutlich lange überschritten, da ist nichts mehr zu retten oder zu reformieren. Das kann nur noch zusammen brechen – und danach wächst etwas Neues.

        (Ob das Neue unbedingt besser, humaner, freundlicher sein wird … da habe ich auch meine Zweifel. Sie sehen also, Meister Roslin: Nix ist mit „das Gute im Menschen suchen“. Das ist nicht mein Trip, das missverstehen sie mich auf das Gründlichste.)

      • @virtual-cd:
        Das Gewissen geht in den Untergrund. Und verübt von hier aus Partisanenakte. (Oder Terroristen-Akte, wie das Bewusstsein dann behauptet.)

        Hmm.

        Aus der Sicht des Selbstwertgefühles kann ich mir das schon vorstellen. Das Bewußtsein, das das tiefere Gefühl der „Wertlosigkeit“ schön wegrationalisiert: Der Ex ist eben ein Arschloch und hat es nicht anders verdient. Er wird gehasst, weil in der Relation zu ihm die eigene Unzulänglichkeit ins Bewußtsein zu gelangen droht.

        Ich würde aber zumindest eine Motivverstrickung sehen, wenn sich ein materieller Vorteil ziehen lässt, dann ist das Bewußtsein ebenfalls mit Rationalisierungen stets schnell zur Hand. Natürlich hat das in etwa die gleichen negativen Folgen für das Selbstwertgefühl.

      • @virtual-cd:
        „Emanzipation der Frau hat dazu geführt, dass Frauen de facto gegenüber Männern nur noch Rechte haben, keinerlei Pflichten mehr.“

        Ich vermute ja, dass diese Ausgleichsprozesse nicht nur bei einzelnen Personen, sondern auch in Kollektiven eine Rolle spielen.

        Das kommt, denke ich, drauf an: Wenn die kollektive Identität „Als Frau“ so stark ausgeprägt ist wie beim Feminismus, dann ist die Sache wohl ganz klar.

        Und es ist in der Tat fast eine seelische Grausamkeit, Menschen in der Gesellschaft zu „entpflichten“. Arbeitslosigkeit ist imho nicht zuletzt deshalb für viele so verheerend.

        Unter dem Aspekt war die Lage der Frauen in den späten 1960ern, in Anbetracht von Antibabypille und dem durchmechanisierten Haushalt, tatsächlich nicht sehr rosig: Es blieb dann eigentlich fast nur noch der Wert „Sexiness“ übrig. Vielleicht auch von daher die Obsession mit dem Dämon „Männliche Sexualität“, als überhöhende Abgrenzung zur Eigenen, gleichzeitig eine tiefe Unzufriedenheit damit, nur noch Sex bieten zu können.

        Aus der Perspektive geht Frauenförderpolitik immer nach hinten los, je mehr Frauen wie Kinder behandelt werden, desto mehr Frauen verspüren eine Unzufriedenheit und ein tief im Inneren nagendes Gefühl der Wertlosigkeit. Desto größer die Neigung, sich aus der „männlichen Welt“ auszuklinken. Desto gestörter der Narzissmus, der in Opferstatusritualen und Hassorgien eine wohltuende Kompensation findet.

        Eine in einer Quotensänfte erreichte Position kann niemals das Gefühl ersetzen, etwas geleistet zu haben.

        Das Problem sehe ich darin, dass zwar die meisten Frauen ihren Platz und ihre Aufgabe finden, aber eben ein kleiner aber politisch wirkmächtiger Teil eben gerade seine Aufgabe darin findet, Anwältin für diejenigen Frauen zu spielen die ihren Platz nicht finden. Das sind dann meistens Quotenpositionen, in der Politik oder eben in ganzen Quotendisziplinen wie Genderstudies.

        Die die eigene Unzufriedenheit dahingehend politisieren, dass immer neue „Behindertenquoten“, Kinderbehandlungsmaßnahmen und Opferstatusrituale durchgesetzt werden. Ein Teufelskreis.

    • @virtual-cd:
      Wenn wir es als gestörten Ausgleichsmechanismus sehen, dann ist der Teil mit der „inneren Verschuldung“ GEZWUNGEN, zu gehen.

      Interessanter Aspekt. In einer art Dauerschuld gegenüber einem nahestehenden Menschen zu stehen ist in der Tat unerträglich.

      „assets that may be appropriated through divorce“ verstehe ich aber so, dass die Vorteile gerade durch die Scheidung angeeignet/“gesichert“ werden.

      Das heißt auch oft gerade: sich dem „Handelsplatz“ dann zu verlassen, wenn die „Bilanz“ gerade günstig ist.

      Wenn die „Schuld“ so belastend wäre: Warum wird dann oft versucht, möglichst viel Unterhalt herauszuschinden?

      Sicher, der andere, und damit das Gewissen, ist dann weit weg.

      • Wenn die „Schuld“ so belastend wäre: Warum wird dann oft versucht, möglichst viel Unterhalt herauszuschinden?

        @ virtual-cd

        Du verweist auf Schuldgefühle. Die feministische Deutung aber besagt mit ermüdender Regelmässigkeit, dass die Frau im traditionellen Modell mehr gibt als sie bekommt. Könnte aber auch schlicht as Schutzbehauptung aufgefasst werden, um sich und die Unterhaltszahlungen moralisch zu rechtfertigen.

      • Nick

        o „Interessanter Aspekt. In einer art Dauerschuld gegenüber einem nahestehenden Menschen zu stehen ist in der Tat unerträglich.“

        Und trotzdem so realistisch in einem nach Geschlecht gestuften Sestem!

    • @ virtual-cd

      Danke für die Klärung, auch wenn ich bezüglich der Motivation anderer Meinung bleibe, allerdings einräume, dass Egoismus unbewusst „höheren“ Zwecken dienen kann.

      Auch hier nehme ich dasselbe Phänomen war, vermute dahinter eine andere Dynamik, ZItat:

      *Männer geben an Frauen. Zunächst einmal materiell. Die Zahlungsbilanzen sind da sehr eindeutig. Sie erhalten aber nichts zurück: Keine Achtung, keinen Respekt, kein „ich mache etwas daraus“, was auch eine Form des Ausgleiches ist.
      Und: Weil der Ausgleich fehlt und die Frauen als Kollektiv nur nehmen und nicht mehr geben, werden die Frauen als Kollektiv den Männern böse.*

      Die meisten Frauen ersehnen einen sanft dominanten Mann, zu dem sie ein wenig aufschauen können.

      Deutlich wird das u.a. in ihrer Vorliebe für körperlich größere Männer.
      Körpergröße ist das wichtigste einzelne Schönheitsmerkmal eines Mannes.
      Auch betont maskuline Gesichter, die auf einen höheren Testosteronspiegel hindeuten („männliche“ Kinnpartie, Kinngrübchen), werden von Frauen besonders häufig als attraktiv bewrertet, obwohl (wenn ich Feminismus ernst nähme) oder weil (nach meiner Überzeugung) Testosteron Dominanzverhalten „befeuert“.

      Frauen erproben Männer auf ihre „Dominanztauglichkeit“ hin, das, was unter Gamern als Shittest bezeichnet wird, dient genau dazu.

      Attraktiv ist gerade nicht der Mann, der nachgibt, der Ja und Amen sagt, sondern der, der hinsteht und sich behauptet, eher der arrogantere Mann als der Frauenversteher, die Liane, die sich um die Frau rankt.

      Erlebt eine Frau, dass sie einen „schwachen“ Mann erwischt hat, der in ihren Shittests regelmäßig versagt, ist Verachtung und in extremis Hass auf diesen Mann nie weit. Sie will ihn loswerden, weil ihre Instinkte ihr melden „schwacher Mann – kann sich nicht behaupten – kann keine Ressourcen, verteidigen, kann mich nicht verteidigen, kann die Kinder nicht verteidigen – weg mit ihm, etwas Besseres, Dominanteres muss her“.

      Die Verachtung, der Hass ist die Rationalisierung dieses Gefühles.

      Das Gefühl erfindet sich Gründe, entdeckt, was für ein mieser Kerl der Waschlappen doch eigentlich ist.

      Das, insoweit bin ich Deiner Meinung, vollzieht sich auch auf kollektiver Ebene.

      Je mehr Frauen privilegiert werden, je mehr (mittlerweile) Männer sich an Frauendienlichkeit zu übertreffen suchen, desto unzufriedener/wütender werden Frauen mit und auf diese Männer, die so schwach sind, desto mehr Verachtung kübeln sie aus.

      So treibt Feminismus sich selbst an: Er erzeugt Waschlappen, vom Kindergarten an, diese Waschlappen erhöhen den Grad der Unzufriedenheit von Frauen, die ja eigentlich keine Waschlappen wollen, sie werden noch unzufriedener, rationalisieren diese Unzufriedenheit mit den Männern via Feminismus („Alles Scheißkerle“) und die nächste Drehung der Abwärtsspirale wird eingeleitet.

      Ein Selbstzerstörungsprozess, der sich selbst antreibt.

      Nicht, weil Frauen sich schuldig fühlten, sondern weil sie es mit so jämmerlichen Männern zu tun haben.

      • @Roslin:

        Feminismus als Shittest, hmm.

        Auf der privaten Ebene wird man das häufig finden.

        Auf der gesellschaftlichen Ebene gibt es aber durchaus genug dominante Männer.

        Ich sehe eher eine Widersprüchlichkeit: Der eigene Mann / Sohn soll dominant sein, alle anderen aber nicht.

      • @ Nick

        *Auf der gesellschaftlichen Ebene gibt es aber durchaus genug dominante Männer.*

        Gewiss, aber nicht genug, um Frauen zufriedener zu machen, nicht genug, um die flächendeckende Misandrie in Medien, Werbung, Popkultur einzudämmen.

        Diese Misandrie bedient ja ein Bedürfnis, therapiert nicht nur weibliche Minderwertigkeitsgefühle, sondern rationalisiert auch die vage, vagabundierende Unzufriedenheit von Frauen mit Männern, gibt einen akzeptablen Grund für das Gefühl.

  3. @ virtual-cd

    „Wie gesagt: Männern geht es im umgekehrten Fall auch nicht anders“

    Dann erklären sie mir bitte, warum Männer bzw. der umgekehrte Fall so selten vorkommen? Da bin ich mal gespannt.

    Natürlich ist es so, dass Machtverhältnisse wichtig sind. Ich finde es nur sehr kurzsichtig, wenn man davon ausgeht, dass zB eine finanzierte Ausbildung nur durch eine finanzierte Ausbildung ausgeglichen werden könne. Auch eine tiefe Dankbarkeit und Verbundenheit ist eine Machtausübung. Man neutralisiert bzw. rächt sich am anderen. Ich glaube da greift die Familientherapie zu kurz. Die leise Implikation dieser Ausführungen zielt ja gerade dahin, dass Mann es Frauen gestatten sollte ebenbürdig zu sein. Ein ziemlich hinterhältiger Trick also, der am Schluss ohnehin wieder nichts ändern wird.

    Ohnehin ist die Psychologie absolut feminisiert worden, um im Dienste des Staates, den menschen funktionstüchtig zu halten aber nicht um Wahrheit aufzudecken. Schauen sie sich an wie die Geschlechterverteilung in diesem Studienfach aussieht….hier schreit übrigens keiner nacxh eienm separaten Studiengang extra für Männer oder einer Quote. Auf solcher art psychologie verzichte ich gerne. dann doch lieber Nietzsche…da ist wenigstens noch aufrichtigkeit vorhanden

  4. Die Kinder sind eben für viele Menschen etwas, was Geld nicht ersetzen kann.

    Tja, wenn man es schafft Kinder als unermeßlich schwere Bürde darzustellen, dann sind Kinder eben eher ein Haufen „unbezahlter Arbeit“, die aber nach feminonsense-Logik doch bezahlt werden muss.

    Man fragt sich nur, warum sich dann so oft und heftig um das Sorgerecht gestritten wird. Demnach müsste doch jede Frau froh sein, wenn der Vater die schwere Bürde des Alleinerziehenden auf sich zu nehmen bereit ist.

      • Kannst Du mir bitte etwas über „feminonsense-Logik“ sagen?

        Gerne. Ein Beispiel:

        Paradoxerweise muss meisten – wenn es um Kinder geht – der Mann den Kürzeren ziehen, aber die gesellschaftlichen Regel wurden nicht von den bösen Frauen oder Hexen erfunden, nein! Sie wurden von Männern selbst erfunden.

      • (Erklärung: Es wird einerseits bemängelt, dass Frauen generell entmündigt werden, andererseits wird Frauen die Verantwortung, z.B. auch für Regelungen, die sie maßgeblich gestaltet haben, generell abgesprochen.

        Feminonsense, übersetzt: „Ich will nicht wie ein Kind behandelt werden, aber für das was ich tue bin nicht ich, sondern ist Pappi verantwortlich!“)

      • Nick

         „Feminonsense, übersetzt: „Ich will nicht wie ein Kind behandelt werden, aber für das was ich tue bin nicht ich, sondern ist Pappi verantwortlich!“)“

        Ein Beispiel, dass Du Recht hast:

        Ich war jetzt in einem Geschäft. An der Kasse stehend und meine Dinge einpackend, erlebe ich eine junge Mutter, die genervt mit der Ware an dem Band kämpft und mit einem süßen ca. 4 jährigen Kind (ein Mädchen). Das Kind trödelt. Ich lächele es an. Es ist einfach witzig, was die sich da ausdenkt und gestaltet mit der Ware. Die Mutter knurrt die Kleine an: Lass es!! So was tut weh, wenn du dich erinnerst, wie du vor vielen Jahren mit deinem Kind im Geschäft gekämpft hast, nachdem du die Uni-Runde hinter dir gelassen hast…

        Ich war mit meinem Papi als Kind bestens befräundet. Irgendwie aber waren die Regungen meiner Mutter nicht die Meinen und deren Beziehung war anders.

        Ach so, Du meintest: femi nonsense http://midnightbluesays.com/2009/02/femi-nonsense.html

      • Konsequenter Feminonsense verhindert selbst elementarste Kommunikation, da kann man nichts machen.

        Dann ist auch der Himmel nicht mehr blau, weil Blau doch als Jungenfarbe eine patriarchale Konstruktion ist.

        Man wird dann wohl selbst übers Wetter nicht mehr reden können.

    • @Nick
      Es geht doch nicht nur allein um die „unbezahlte Arbeit“, hier: http://articles.courant.com/2011-10-06/news/hc-op-gina-not-column-1007-20111006_1_tax-men-bad-date-national-debt

      fordert eine feministische Professorin, dass die Männer auch alle Steuern zu übernehmen hätten.

      „I would like to offer a different solution: Let’s tax men. In fact, let’s tax men a lot, more than they’re already being taxed, and let’s not tax women at all.“

      Was denn noch? Müssen wir jetzt dann alle einen Keuschheitsgürtel in der Öffentlichkeit tragen, zum Schutz vor einer möglichen Vergewaltigung? Schlüssel hat Ehefrau oder Freundin oder eben Mami 🙂 Nur noch krank so etwas.

      • Die Frage ist auch, wie man angesichts solcher Verhältnisse mit der Zeit keine Antipathie gegen den Feminismus entwickeln kann. wenn man dann bei einer Therapeutin landet und seine Antipathie offen darlegt, wird man dann schnell als Frauenhasser gebrandmarkt. Ein ganz mieser Deal also für Männer. sehr verlogen das ganze. Insofern kann ich Männern nur dringlichst raten nicht zu weiblichen Theras zu gehen….

      • Was denn noch? Müssen wir jetzt dann alle einen Keuschheitsgürtel in der Öffentlichkeit tragen, zum Schutz vor einer möglichen Vergewaltigung? Schlüssel hat Ehefrau oder Freundin oder eben Mami 🙂

        Das, und darüber hinaus der vom Frauenfrauenkommitee für Beziehungswesen zugewiesenen Betreuerin die volle Verfügungsgewalt über unsere Einkünfte einräumen. Rote Zahlen dürfen wir selbstverständlich behalten.

        Nur noch krank so etwas.

        Ich würde es faschistoid nennen, da eine homogene Gruppe von Menschen anhand von äußerlichen Merkmalen konstruiert wird, und jedes Individuum der Gruppe für die gedachte kollektive Schuld haftbar gemacht werden soll.

        Das ist eine ekelhafte, seelisch und politisch total kaputte Selbstüberhöhung als „Frauenrasse“.

      • Das Scheidungsverhalten lässt sich einfach erklären, wenn man annimmt, dass Frauen eine Ausbeuterklasse bilden.

        @ Zhen

        Egoismus ist menschliches Verhalten. Das Problem ist die Gesetzeslage, die solch ausbeuterisches Verhalten nicht nur duldet, sondern sogar fördert. Dazu gesellt sich die feministische Propaganda, die dieses Verhalten als moralisch gerechtfertigt behauptet.
        Ausbeuterisch ist der Feminismus als Ideologie, nicht DIE FRAUEN, genau so wenig wie DIE MÄNNER.

    • Stellen wir uns eine Scheidung vor. Da liegt ein grosses Stück Kuchen, der geteilt wird. Die Frau darf das Stück wählen. Sie behauptet, sie sei benachteiligt worden bei der Verteilung. Ihr wird der Tausch angeboten. Sie lehnt ab, denn sie will noch etwas vom anderen Stück, da ihres das kleinere sei.

      Das ist feministische Logik auf die Scheidungsproblematik angewandt.

      • Merkt ihr auch endlich, dass Frauen im Durchschnitt nicht logisch denken? Ausnahmen natürlich ausgenommen.

        Das Scheidungsverhalten lässt sich einfach erklären, wenn man annimmt, dass Frauen eine Ausbeuterklasse bilden. Sobald das Kapital einer Ehe woanders mehr Zinsen bringt, muss es eben abgezogen werden und neu angelegt werden.

  5. „Klingt aus meiner Sicht auch recht logisch. Die Kinder sind eben für viele Menschen etwas, was Geld nicht ersetzen kann. Wenn man dann nur ein Umgangsrecht alle 14 Tage hat und zudem durch den Unterhalt belastet, dann überlegt man sich eine Scheidung doppelt.“

    Ich gehe davon aus, dass sowohl Frauen wie Männer grundsätzlich liebes-fähig sind und ihre Kinder mehr als Geld schätzen! Perverse und Kranke gibt es allerdings nicht weinige. – Im Grunde genommen stimmt es. Falls ein Mann, der sein Kind wirklich liebt und seine Beschützer-Instinkte wahrnimmt und sogar freiwillig kultiviert, im Zuge eines „Zicken-Krieges“ mit der Ehe-Frau, in eine Scheidung und Trennung von dem geliebten Kind gerät, geht es ihm mit Sicherheit dreckig – wie Du Christian vermutest.

    Ich glaube nicht, dass hier einer diesen Mann als bösen Patriarchen bezeichnen würde – auch Feministinnen nicht. Auch die Frau, die die Scheidung einreicht ist keineswegs als Monstrum per se zu bezeichnen. Ich würde gerne erfahren, welche Handlungs-Alternativen im Patriarchat zwei Menschen in ähnlicher Situation haben, damit „die Welt gerettet bleibt“. Die Retter-Instinkte sind im „Christentum“ – wahrscheinlich nicht nur da – groß und wir sehnen uns eigentlich alle danach, gerettet zu werden.

    Die Biologie hast Du Christian diesbezüglich in diesem Blog erläutet. Testosteron bleibt für mich das Stichwort. Diese zwei Menschen, die Frau und der Mann stecken in einer Ehe-Institution, die Sexual-Verkehr und soziale Absicherung zu schultern hat. So ist es im Patriarchat, alles wird festgelegt und nichts eingehalten!

    Es gibt mit Sicherheit Menschen – vor allem gläubige Menschen, die diesem Ideal der Treue nachkommen wollen. Es gibt auch Menschen, die ihre Biologie nach eigenen Wünschen und Sehnsüchten praktizieren. Die Prinzipien der patriarchalischen Gesellschaft aber sind jedoch vom Grunde auf menschen-feindlich und gelten als Handlungsregel von Gott aus vorgesehen, von einem Gott, der lt. Bibel ein dreifacher Mann ist (Vater, Sohn und hl. Geist)! Paradoxerweise muss meisten – wenn es um Kinder geht – der Mann den Kürzeren ziehen, aber die gesellschaftlichen Regel wurden nicht von den bösen Frauen oder Hexen erfunden, nein! Sie wurden von Männern selbst erfunden. Sie stürmten voller „Freiheits-Drang“ in die Aufklärung. Frauen hinken systematisch gesehen nach, wenn es z. B. ums Wählen geht. Sie kämpfen seit dem Anfang der Existenz dieses Systems darum, Gleichberechtigung zu erlangen. Die Grund-Regel dieses Systems sehen aber keine Möglichkeit dazu! Wer regiert diese Gesellschaft?

    • @staro
      „Ich würde gerne erfahren, welche Handlungs-Alternativen im Patriarchat zwei Menschen in ähnlicher Situation haben, damit „die Welt gerettet bleibt“.“
      Welche hätten sie denn im Matriachat? Ach, ich vergass, dort wird erst keine Bindung eingegangen, weil Frau eh von vornherein auf Kosten der Männer lebt, also das Schuldgefüht, das Viruel CD beschreibt, in der Erziehung der Mädchen negiert wird. Wird ja auch vom Feminismus versucht: Mädels nehmt euch alles, die Männer sind an eurem Leid schuld und haben nichts anderes Verdient.

      • Imion

        „Wird ja auch vom Feminismus versucht: Mädels nehmt euch alles, die Männer sind an eurem Leid schuld und haben nichts anderes Verdient.“

        Die finanzielle Kraft des Ernährers gibt den Mädels und Jungs ihre Startmöglichkeiten! – Nicht – damit du mich nicht falsch verstehst – dass ich für den system-patriachalen Unfug des männlichen Familie-Ernährer wäre!

      • @staro
        Als ob in einem Matriachat die Frau die Familie ernährt. Es ist auch dort der Mann, der Arbeitet, der aber das, was er erarbeitet, an die Frau abzugeben hat.

      • Imion

         „@staro
        Als ob in einem Matriachat die Frau die Familie ernährt. Es ist auch dort der Mann, der Arbeitet, der aber das, was er erarbeitet, an die Frau abzugeben hat.“

        Woher hast Du diese Infos über Matriarchat?

      • Imion

         „@staro
        Wie so oft, es gab mal einen Spiegel Artikel der sehr sehr eindeutig war.“

        Was sagst du dazu, dass Spiegel keine Autorität für mich ist?

    • Ich würde gerne erfahren, welche Handlungs-Alternativen im Patriarchat zwei Menschen in ähnlicher Situation haben, damit „die Welt gerettet bleibt“.

      ————–

      Schau mal wäre doch ganz einfach wenn sie die Beteiligten friedlich einigen.

      Bei meiner Scheidung kam von meiner Seite folgender Vorschlag.

      Die gemeinsamen Kinder leben bei mir, der andere Partner zahlt den Regelsatz an Kindesunterhalt, das Umgangsrecht wird frei gestaltet (soll heißen die Kinder werden in der Umgangsregelung mit einbezogen) und fertig ist die Einigung.

      Ergebnis meines Vorschlages?

      Die Kinder leben bei mir.

      Und ich bin ein Mann.

      PS: ich vergaß, zu dem Ergebnis ist es erst gekommen nachdem ich mit Hilfe meines Anwaltes die ca.50 – 60 Prozesse durchgestanden hatte, mit denen meine Exfrau versucht hat mich Mürbe zu machen. Und um es gleich klar zu stellen, ich bin nicht der böse Exehemann der die arme Mutter bestrafen wollte, ich habe nur getan worum mich meine Kinder gebeten haben. Es war ihr Wunsch bei mir zu bleiben.

      • Anonym

        o „Die gemeinsamen Kinder leben bei mir, der andere Partner zahlt den Regelsatz an Kindesunterhalt, das Umgangsrecht wird frei gestaltet (soll heißen die Kinder werden in der Umgangsregelung mit einbezogen) und fertig ist die Einigung.“

        Gemeinsame Kinder und gemeinsames Konto sind Bezeichnungen der Ehe im Patiarchat. Im Matriarchat, das keine plumpe Abkehrung vom Patriarchat nach der Regel: Männer-Herrschaft versus Frauen-Herrschaft ist wie Viele leider aufgrund mangelndes Wissens annehmen, sind Kinder keine Familien-Beute-Teile und werden nicht zwischen Mutter und Vater aufgeteilt, grr…

        Da wo sie im Matriarchat zur Welt kommen, sind sie zuhause und dürfen sich männliche und weibliche Bezugs-Personen innerhalb der Familie aussuchen. Im Matriarchat wäre „Fritzl-Tochter-Missbrauch“ nicht möglich!

      • @staro
        „und dürfen sich männliche und weibliche Bezugs-Personen innerhalb der Familie aussuchen.“
        Nein, dürfen sie nicht. Die Mutter bleibt Mutter, der Vater wird verschwiegen, spielt keine rolle, da er nur für die Versorgung zuständig ist und ansonsten keinerlei Rechte hat.

      • @Starosczyk

        Da wo sie im Matriarchat zur Welt kommen, sind sie zuhause und dürfen sich männliche und weibliche Bezugs-Personen innerhalb der Familie aussuchen.

        ———————

        ähm, naja…. meine Kinder sind im Krankenhaus zur Welt gekommen also ich Glaube jetzt nicht das die da leben möchten. 🙂

        Eine Frage hätte ich da noch. Wie definierst du Familie im Matriarchat???
        Und habe ich das richtig Verstanden, im Matriarchat gibt es keine gemeinsamen Kinder mehr??? Woher kommen dann die Kinder, Eizellen der Frau und woher der Rest??

      • Imion

        „Nein, dürfen sie nicht. Die Mutter bleibt Mutter, der Vater wird verschwiegen, spielt keine rolle, da er nur für die Versorgung zuständig ist und ansonsten keinerlei Rechte hat.“

        Sagen wir mal 2 Kusinen, die eine gemeinsame Groß-Mutter und Kinder im gleichen Alter haben, leben in einer Familie in einer ziemlich engen Beziehung. Eine ist Köchin. Die Andere treibst sich bei der Uni (ich erlebte bei mehren, z. B. in St. Gallen oder Karlsruhe Vorträgen matriarchal sozialisierter Professorinnen. Die Köchin hat nichts dagegen, dass die Kinder ihrer Kusine mit ihren Kindern spielen und die Andere nervt das patriarchale Publikum.

        Oder ein anderer Beispiel: Ein Mann, der es nicht auf die goldene Wage gebracht hat, ein Vater zu werden, aber in der Familie geliebt ist, ist womöglich ein sozialer Vater für Kinder seiner Schwester (???)

    • Diese zwei Menschen, die Frau und der Mann stecken in einer Ehe-Institution, die Sexual-Verkehr und soziale Absicherung zu schultern hat.

      Sexualverkehr schultern? Ich lach mich kringelig! Arme Staro, muss nebst den Kindern, der Küche und der patriarchalen Kirche auch noch Sexualverkehr schultern. Was für eine Belastung! Eine vierfache sogar! Was so alles auf den Schultern der Pauerfrauen lastet, das geht auf keine Kuhhaut!!!

      🙂 Au Mann …

      • @ Peter

        *Eine vierfache sogar! Was so alles auf den Schultern der Pauerfrauen lastet, das geht auf keine Kuhhaut!!!
        Au Mann …*

        Du Rohling!

        Ich bitte mir doch ein wenig mehr Verständnis aus für die Damen.

        Natürlich ist Sex für Damen eine Belastung, die entschädigt, also bezahlt gehört, aber anständig!

      • Alexander

         „Natürlich ist Sex für Damen eine Belastung, die entschädigt, also bezahlt gehört, aber anständig!“

        Als Katholik dürftest Du wissen, dass die Frau aus Sicht der Bibel nicht außerhalb der Ehe zu hurren hat! Mit dem göttlichen Wesen des Mannes ist es so eine Sache. Oft – höre ich – werden Prostituierte als Retterinnen angesehen, weil sie den „männlichen“ Druck abnehmen. Frauen-Missbrauch wird zur Heiligkeit gemacht.

      • @staro
        Zum einen, auch ein Mann darf nach Christlichen Glauben ausserhalb der Ehe keinen Sex haben. Hatte damals auch seinen sinn.

        Zweitens ist Prostitution kein Frauenmissbrauch, höchstens ausbeutung von Männern.

      • Imion

         „Zweitens ist Prostitution kein Frauenmissbrauch, höchstens ausbeutung von Männern.“

        Und im Himmel bekommt jeder Hängst einen Potenz-Order?

    • @ Starosczyk

      *Wer regiert diese Gesellschaft?*

      Männer und Frauen, die Frauenpolitik machen.

      Alphamänner, die ihren Stolz und ihr Selbstbewusstsein darin finden, bei Frauen beliebt zu sein, die Wünsche/Ansprüche von Frauen zu erüllen, als tolle Hechte dazustehen, indem sie so ihre „Potenz“ beweisen.

      Und Frauen, die, narzisstisch -hypergam wie viele Frauen nun einmal sind, die Not von normalen Männern nicht erkennen, die sich als Angehörige einer unterdrückten, ausgebeuteten Minderheit fühlen – so haben’s sie’s im Genderseminar gelernt – keine Mühe haben, ihrem ausgebeuteten und bedrohten Geschlecht zu helfen (und damit sich selbst, das ist ja das Schöne – sie werden in den Quotensänften hocken, die ihre Standesgenossen bei ihnen vorbeitragen lassen, nicht die Aldi-Kassiererin) und dafür Männer zu belasten und in die Pflicht zu nehmen.

      Sind ja schließlich Männer, dazu sind sie ja da und privilegiert, wie wir bei der armen Lantzschi nachlesen können, der Medienelite.

      Dass die „Privilegierten“ 80-90 % der Obdachlosen stellen, 80% der Selbstmörder, 90% der Berufsunfalltoten, 2/3 der chronisch Kranken, der Suchtkranken, dass das Gesundheitssystem mehr für die Gesundheit der „Unterdrückten“ ausgibt als für die Gesundheit der „Unterdrücker“, dass die „Unterdrücker“ 6 Jahre vor den „Unterdrückten“ sterben, die dafür 2/3 aller Konsumentscheidungen treffen, unterdrückt wie sie sind, die über mehr Freizeit, mehr Bildung verfügen als ihre „Unterdrücker“ – who cares?

      Die Firma „Lantzschi & Co“ jedenfalls nicht, nicht die Bohne.

      • Alexander

        o „Männer und Frauen, die Frauenpolitik machen.

        Dein Wort in Gottes Ohr (aber hör mal, die kennen nur Patriarchat – was versprichst Du dir davon?)! Und was hälst Du von Träumen von Alice Schwarzer?

        „Und Frauen, die, narzisstisch -hypergam wie viele Frauen nun einmal sind, die Not von normalen Männern nicht erkennen,..“

        Keine Super-Männer vergewaltigen Kinder, sondern normale Männer, deren eigenes Sexual-Leben wackelt! Alice Schwarzer, die sich auf die amerikanische Psychiaterin Judith Lewis Herrman bezieht, sagt: „Inzwischen haben engagierte Frauen es erreicht, dass Vergewaltigung international als „Kriegsverbrechen“ eingestuft und entsprechend geahndet wird. Zumindest auf dem Papier.“ (Mercator-Professur 2010, S. 16f.)

        Männer und „Selbstmörder, 90%“: Weiß du, Frauen bringen sich nicht so schnell um, weil sie sich meistens für das Leben des Kindes verantwortlich fühlen. Wie soll mein Kind ohne meine Hilfe ganz allein im Patriarchat überleben? – fragen sich manche Mütter. Dann putzen sie lieber da und hier, um ihren ein Bleibe-Recht im Patriarchat zu ermöglichen (paradoxer geht es nicht!)

  6. @ virtual-cd

    Du suchst immer das Edle im Menschen.

    Um das zu finden, scheint mir, musst Du die komplexe Theorie von dem, der gehen muss, weil er meint, nicht zurückzahlen zu können, was er empfangen hat, entwickeln 🙂

    Für mich, der Menschen für Fundamentalegoisten hält (ohne dass ich es ihnen übel nähme, wenn sie nicht überziehen, wenn sie den Egoismus der Anderen berücksichtigen, in Maßen gelten lassen, nicht platt machen, weil es ja auch langfristig ihnen selbst nützt, weil es klug ist usw.), ist die Sache viel einfacher: Frauen reichen die Scheidung häufiger ein, weil dank femizentrischer Regelungen Scheidung ihnen mehr nützt als Männern. Sie behalten den wichtigsten „Vermögensbestandteil“ Kinder.weitgehend für sich allein, z.B.

    Außerdem haben sie im femizentrischen Sozialstaat einen Ersatzehemann, der zur Not immer einspringt und ihnen gegenüber wenig Ansprüche stellt.

    Der will nicht mal Sex.

    Emanzipation der Frau hat dazu geführt, dass Frauen de facto gegenüber Männern nur noch Rechte haben, kenerlei Pflichten mehr.

    Umgekehrt haben Männer gegenüber Frauen nur noch Pflichten, keinerlei durchsetzbare Rechte mehr.

    Das wird auch so bleiben, solange Männer sich nicht ebenfalls gegenüber Frauen emanzipieren, also radikal entpflichten, um dann, nach Verhandlungen/Abgleich der Egoismen in einen Do-ut-des-Prozess wieder zu leisten, gegen angemessene Gegenleistung.

    In der heutigen Situation müssen Frauen nicht verhandeln.

    Mit dem Staat an ihrer Seite, der als femizentrischer Sozialstaat die Leistungen der Männer einsammelt und an Frauen umverteilt, müssen sie nicht verhandeln, müsssen keine Gegenleistung für Schutz und Versorgung erbringen.

    Wenn Männer sich verweigern, passiven Widerstand leisten, sich aus der Finanzierung des Sozialstaates zurückziehen (weniger arbeiten, d.h. weniger für die Umverteilungstöpfe verdienen, von denen Männer viel weniger profitieren als Frauen), wenn sie nicht heiraten (warum einen Vertrag schließen, der keine durchsetzbaren Rechte, nur durchsetzbare Pflichten einbringt), sehr, sehr, sehr vorsichtig sind mit dem Vaterwerden (Kinder sind heute de facto im Konfliktfall Erpressungshebel in den Händen der kinderbesitzenden Mutter, dafür sorgt der femizentrische Staat mit seinen „Organen“: Familiengerichte, Jugendämter), wird der Staat gezwungen sein, Männer gleich zu berechtigen, werden Frauen gezwungen sein, Männer gliech zu berechtigen bei Reproduktion, gesicherter Vaterschaft, Sorgerecht usw.

    Wenn MÄnner in mannigfaltiger Form in Streik treten.

    Tun sie das nicht, wird sich nichts ändern, bis das System, das ja ncht nachhaltig funktioniert (Verschuldung, Demographie) zusammenbricht und die Diktatur der Not, der leeren Kassen, Änderungen erzwingt.

    Falls die dann überhaupt noch kontrolliert möglich sind.

    Denn Frauen als entpflichtete Berechtigte haben kein Interesse daran, etwas zu ändern.

    Wären Männer in der komfortablen Situation, in der Frauen heute sind, hätten sie auch kein Interesse daran, etwas zu ändern.

    Warum sollten sie denn den verpflichteten Entrechteten entgegenkommen, die ihre SELBSTverwirklichung abfedern?

    Frauen stellen die Mehrheit der Wähler, können sich auf PolitikerInnen verlassen, die Frauenpolitik machen.

    Man ändere das Ehe-und Familienrecht, so dass Väter nicht mehr mühelos ihrer Kinder enteignet werden können, verfolge Falschbeschuldigerinnen angemessen hart, erhöhe den Erwerbsdruck auf Frauen, und schon werden die Scheidungsraten sinken und die Eheschließungen ansteigen.

    Weil Eheschedung dann für Frauen uninteressanter und Ehe für Männer wieder interessanter wird.

    Das wird aber nicht passieren ohne Not.

    • @alexander
      „Wären Männer in der komfortablen Situation, in der Frauen heute sind, hätten sie auch kein Interesse daran, etwas zu ändern.“
      Aber Männer haben es doch für Frauen geändert, es waren Männer, die diesen Wohlfahrtsstaat für Frauen eingerichtet haben, natürlich auf zuruf von Frauen, aber in letzter Konsequenz haben es Männer durchgedrückt.

      Ich halte Männer daher für weit weniger Egoistisch als Frauen. Immer, wenn Männer etwas erfinden, etwas tun, sich für etwas einsetzen, bezieht sich das auf die gesamte gesellschaft. Wenn das gleiche Frauen machen, dann bezieht sich das höchstens auf sich und max. noch auf die Gruppe der Frauen, was wiederum dazu führt, das die Frau selbst einen nutzen hat, aber so gut wie nie auf die gesamte Gesellschaft.

      • Imion

        „Aber Männer haben es doch für Frauen geändert, es waren Männer, die diesen Wohlfahrtsstaat für Frauen eingerichtet haben, natürlich auf zuruf von Frauen, aber in letzter Konsequenz haben es Männer durchgedrückt.“

        Und sie waren nicht voluntaristisch darauf hin, die Freiheit zu ergreifen, so in dem Sinne: Schau mal Liebling was ich für dich tat! (???)

        „Immer, wenn Männer etwas erfinden, etwas tun, sich für etwas einsetzen, bezieht sich das auf die gesamte gesellschaft.“

        Und sie sind dann dabei auch so gott-süsslich!

        „Wenn das gleiche Frauen machen, dann bezieht sich das höchstens auf sich und max. noch auf die Gruppe der Frauen“

        Wann hast Du zuletzt die Frau Prof. soundso mit der Putzfrau von nebenan in einem Restaurant gesehen?

  7. @ Imion

    *Aber Männer haben es doch für Frauen geändert, es waren Männer, die diesen Wohlfahrtsstaat für Frauen eingerichtet haben, natürlich auf zuruf von Frauen, aber in letzter Konsequenz haben es Männer durchgedrückt.*

    Nicht DIE Männer, Alpha-Männer haben das getan. Natürlich aus egoistischen Motiven. Um IHREN virtuellen und oft auch realen Harem zu bedienen.

    Ihr Status wird erhöht.
    Sie sind die tollen Hechte, die Seehofers, Schröders, Fischers.

    Sie bezahlen die Frauenprivilegierungspolitik ja nicht selbst.

    Sie stoßen die normalen Männer und die Unterschichtmänner vor den Bus.

    Die bezahlen die Rechnung für Anschaffungen, von denen sie nicht profitieren.

    Die normalen Männer sind gefangen in der Matrix unserer femizentrischen Kultur, ihrer eigenen Instinktdispositionen, die den Aufbau dieser Matrix, ihre Fortschreibung ermöglicht, die ihnen gliechsinnig nahelegen, „stark“ zu sein, nicht zu jammern, nicht zu klagen, sonst sind sie ja keine Männer mehr.

    Also werden sie lieber krank, gehen zu spät zum Arzt, schuften sich zu Tode, wollen um keinen Preis als schwach gelten, wehren sich nicht gegen ihre Ausbeutung durch Frauenlobby im Bündnis mit dem femizentrischen Staat.

    Sie fühlen sich unwohl, fliehen Ehe, Vaterschaft, Leistungsengagement in wachsender Zahl.

    Aber das ist kein bewusster, klar artikulierter Widerstand, sondern entspringt einem unklaren, halb bewusstlosen Leiden an den Verhältnssen, ein Unwohlsein, einer Überforderung.

    Sie wagen noch nicht, in großer Zahl, die Frauenlobby/den egomanischen Fminismus zu attackieren, der sie negiert, für den die SELBSTverwirklichung der Frau SELBSTzweck ist, die des Mannes bestenfalls Mittel zum Zweck.

    Denn die wird Männern nur gestattet, wenn ihre „Selbstverwirklichung“ frauendienlich ist.

    Ist sie nicht frauendienlich, wird sie diffamiert („Werde endlich erwachsen, sei ein Mann usw.).

    Für Männer ist es nach wie vor Ehrensache, frauendienlich zu sein.

    Für Frauen ist es mitllerwweile eine Schande, männerdienlich zu sein, denn dann sind sie ja nicht frei, nicht emanzipiert.

    Frauen attackiert man nicht, als „guter“ Mann.

    Das ist auch „Egoismus“, sie wollen als Ritter gelten, als gute, starke, „potente“ Männer.

    Auch sie wollen Frauen gefallen, reden ihnen nach dem Munde, widersprechen kaum, lassen sich von Frauen bieten, was sie sich von Männrn so nie bieten ließen.

    Dass Männer bewusstlos bleiben, dafür sorgen femizentrische Massenmedien, die Frauen lobhudeln und die Probleme der Männer kleinreden, lächerlich machen, verschweigen, die der Frauen auf die Titelseiten rücken.

    So kommt es, dass in dieser Gesellschaft, in der Jungen/Männer fast von allem Negativen wesentlich schlimmer betroffen sind als Frauen, sich Frauen trotzdem als unterdrückt und benachteiligt fühlen können, bevorzugt bedient und umsorgt werden von der Politik..

    Frauen sind nicht egoistischer als Männer.

    Wir haben nur eine Kultur geschaffen, in der der Egoismus der Frauen mit Rückenwind segelt, heilig gesprochen wird, sich mit gutem Gewissen austoben darf – dann gilt frau als emanzipiert und stark.

    Während der Egoismus der Männer zum Schweigen gebracht wird, diffamiert wird, delegitimiert wird, gegen Gegenwind ankreuzen muss.

    Der egoistische Mann gilt nicht als emanzipiert und stark, sondern einfach nur als egositisches Arschloch.

    Warum diese Kultur entstand, das ist eine lange Geschichte, hat mit der „Übermännlichkeit“ der Soziokultur vor dem 1. Weltkrieg zu tun, hat mit den 2 Weltkriegen zu tun, mit Millionen mehr toter junger Männer als Frauen, mit der Enttäuschung vieler Frauen über diese Männer, mit dem schlechten Gewissen der überlebenden Männer, den Selbstzweifeln, hat mit dem Aufstieg eines Konsumentenkapitalismus zu tun, der den „männlicheren“ Produzentenkapitalismus ablöste – Frauen sind jenseits der Kinderproduktion eher Konsumenten, u.a. WEIL sie auf Kinderproduktion hin optimiert sind, Männer eher Produzenten, eben WEIL sie keine Kinder produzieren können und deshalb auf Ressourcenbeschaffung und -schaffung hin optimiert wurden.

    Eine lange Geschichte, zu lang, um sie hier erschöpfend zu erzählen.

    Weshalb ich jetzt Schluss mache 🙂

    Die Produzentin Tippse wartet schon sehr ungeduldig mit dem Essen und droht mir, wie üblich, Prügel an.

    Eine starke Frau, mein Wachtelhund.

    • Alexander

      1. „Die normalen Männer sind gefangen in der Matrix unserer femizentrischen Kultur, ihrer eigenen Instinktdispositionen, die den Aufbau dieser Matrix, ihre Fortschreibung ermöglicht, die ihnen gliechsinnig nahelegen, „stark“ zu sein, nicht zu jammern, nicht zu klagen, sonst sind sie ja keine Männer mehr.“

      Damit ich Dich ein bisschen verstehen kann: Was ist für dich die Norm eines Mannes?
      1. „Aber das ist kein bewusster, klar artikulierter Widerstand, sondern entspringt einem unklaren, halb bewusstlosen Leiden an den Verhältnssen, ein Unwohlsein, einer Überforderung.“

      Darin sind aber die Frauen schuld, ihre Mütter, die alle Freiheit im System haben zu gestalten und es nicht raffen, ihre Kinder glücklich zu machen. Das ist ein Sumpf – sage ich Dir.

      1. „Für Männer ist es nach wie vor Ehrensache, frauendienlich zu sein.“

      Na ja, wenn es sein muss… Aber in erster Linie müssen sie doch sein oder?

      „..bevorzugt bedient und umsorgt werden von der Politik.“

      Vielleicht beruflich auf den niedrigen Chef-Etagen, wo „Scheiß-Arbeit“ erledigt werden muss.

      „Warum diese Kultur entstand..“

      Weil ein paar Männer sich ihrem Gott verpflichtet fühlten, Gottes-Wort (600 v. u. Z. Weiler) in Form der Bibel zu verfassen.

      1. „Eine lange Geschichte, zu lang, um sie hier erschöpfend zu erzählen.“

      „Scheiß-Kerle“ sollen – würde meine Mutter mit ihrer patriarchalischen Sozialisation sagen – schnell wie möglich gehandicapt werden!

      • @ Staro

        *Damit ich Dich ein bisschen verstehen kann: Was ist für dich die Norm eines Mannes?`*

        Männer mit einem IQ von unter, sagen wir, 110.

        Die die Masse des materiellen Wohlstandes erarbeiten, aber nicht klug genug sind, um das Spiel zu durchschauen und/oder Spitzenfunktionen, Alphapositionen zu erreichen.

        Die innerhalb der Matrix festgeklebt sind, nicht das geistige, nicht das materielle Vermögen haben, sie zu übersteigen.

  8. Das witzigste an der kompletten Sache ist, dass sich Frauen durch die Ideologie des Feminismus selber auf ein Stück Fleisch reduziert haben. Alle Gründe, weswegen überhaupt ein Mann eine Beziehung zu einer Frau aufsucht, wurden als illegitim erklärt. Das Einzige, das bleibt, ist Sex. Wer will schon jemanden verteidigen, versorgen und unterstützen, der sich zu Schade ist ein Essen zu kochen und den Haushalt zu schmeißen. Frauen sind neidisch auf Männer und haben Angst vor der faltigen Zukunft. Alle heutigen Vorwürfe gegen den Mann entspringen meiner Ansicht nach eben dieser Angst und diesem Neid. Die ganze Sexualität spricht hier Bände.

    Man darf meiner Meinung nach als Mann auf keinen Fall den Mund halten….

    • Tit4toe

      „Das witzigste an der kompletten Sache ist, dass sich Frauen durch die Ideologie des Feminismus selber auf ein Stück Fleisch reduziert haben.“

      Welche Möglichkeit hatten sie sonst im patriarchalisierten Sumpf!

      „Frauen sind neidisch auf Männer und haben Angst vor der faltigen Zukunft.“

      Die jüdischen Männer beten täglich: Lieber Gott, danke, dass Du mich nicht als Frau geschaffen hast. Christen rufen Jesus an und Moslems Alla. Was ist denn denen sonst übrig geblieben?

      1. „Man darf meiner Meinung nach als Mann auf keinen Fall den Mund halten….“

      Nein, du sollst ihn weit wie möglich aufreißen, damit die Galle rüberschwappen kann!

      • @ Staro

        *Welche Möglichkeit hatten sie sonst im patriarchalisierten Sumpf!*

        Hör auf, den patriarchalen Sumpf zu bejammern. Gründe einen Matriclan, eine Keimzelle einer matriarchalen Gesellshaft mit Gleichgesinnten.

        Was hindert Dich daran?

        Hast Du keinen Burder, der für Dein Kind sozialer Vater sein will.

        Der für Dein Kind zu schuften bereit ist und dafür seine Kinder einem anderen Mutterbruder überlässt?

        Gründet endlich ein Matriarchat, behauptet es ohne Quersubvntionierung aus einer „patriarchalen“ Gesellschaft, führt es zum Erfolg und der Bessere möge gewinnen.

        Das ist umso wichtiger, als diese Gesellschaft, dieser patriarchale Sumpf, der in Wahrheit ein femizentrischer Sumpf ist, in den nächsten 50 Jahren endgültig überschwemmt werden wird, wie’s ausschaut, eher früher als später.

        Weil immer mehr Männer die Schnauze voll davon haben, die brechenden Dämme zu befestigen und dafür von larmoyanten, gepämperten Prinzessinnen, die keinen Schritt ohne Förderkrückenlaufen können in ihren abeschirmeten Frauenlaufställen auh noch beschimpft zu werden.

        Da Männer so furchtbar unfähig sind, müssen Frauen die Welt retten, müssen die Alternative aufbauen.

        Es nützt nichts mehr, zu jammern, an Männer zu appellieren, die Welt für Frauen schön zu machen.

        Frauen müssen das selbst machen, müssen sich die Hände blutig schuften, müssen die Gemeinschaft selbst gegen böse, gewalltätige Männer verteidigen, müssen sich die Hände blutig machen, so, wie nicht gewalttätige Männer das seit Jahrtausenden tun müssen, um sich und ihre Gemeinschaften vor gewalttätigen Männern zu schützen.

        Avanti, dielettanti und gute Reise.

        Es ist Zeit.

      • Die jüdischen Männer beten täglich: Lieber Gott, danke, dass Du mich nicht als Frau geschaffen hast.

        Humm, vernünftige Leute, die (männlichen) Juden.

      • Alexander

         „Hör auf, den patriarchalen Sumpf zu bejammern. Gründe einen Matriclan, eine Keimzelle einer matriarchalen Gesellshaft mit Gleichgesinnten.
        Was hindert Dich daran?“

        Menschen, die die hl. katholische Ordnung für jeden Preis aufrechterhalten wollen!

         „Hast Du keinen Burder, der für Dein Kind sozialer Vater sein will.“

        Ich würde Dir einiges über meine Brüder erzählen können. Nun, ich weiß nicht, ob sie es wollen…

         „Der für Dein Kind zu schuften bereit ist und dafür seine Kinder einem anderen Mutterbruder überlässt?“

        Es hört sich so an, als ob Du ein Kind für ein versorgung-benötigendes Eigentum betrachten würdest!

         „Weil immer mehr Männer die Schnauze voll davon haben, die brechenden Dämme zu befestigen und dafür von larmoyanten, gepämperten Prinzessinnen, die keinen Schritt ohne Förderkrückenlaufen können in ihren abeschirmeten Frauenlaufställen auh noch beschimpft zu werden.“

        Das war gut. Bete für die armen Kreaturen!

         „Avanti, dielettanti und gute Reise.
        Es ist Zeit.“

        Kommst Du mit?

      • @ Staro

        *Kommst Du mit?*

        Mamma mia, NEIN!

        Wie kannst Du bloß fragen?

        Ich habe Dir doch schon ausführlich erklärt, dass mich der matriarchale Wohnkomfort nicht überzeugt.

        Mir steht nicht der Sinn nach Donnerbalken und Subsistenzlandwirtschaft.

        Matriarchate sind zivilisatorische Debakel, Konkursunternehmen, die regelmäßig dem nächstbesten Patriarchat zum Opfer fallen, wenn sie nicht gerade in Gegenden wesen, wo nichts zu holen und daher nichts zu verteidigen ist, weil kein Krieger es der Mühe wert befindet, dort vorbeizuschlurfen, um ein wenig zu plündern und zu brandschatzen.

        Matriarchate bauen weder Paläste noch Kathedralen.

        A bisserl Schönheit möcht‘ schon sein.

        Außerdem muss ich nur ganz gelassen hocken bleiben, wo ich gerade bin, um Donnerbalken und Subsistenzlandwirtschaft auch hier zu erleben.

        Sollte ich noch 50 Jahre leben, was allerdings nicht zu erwarten ist.

        Ich sehe die femizentrische Gesellschaft auf dem Weg zu einem reifen, vollentwickelten Matriarchat, also auf dem Weg in’s zivilisatorische Desaster.

        Falls die zu erwartenden Auseinandersetzungen nicht für ein afghano-libanesisches Patriarchat sorgen werden, was ich offengestanden für noch sehr viel wahrscheinlicher halte und auch nicht erleben möchte.

        Wäre ich jünger, ich machte mich vom Acker Richtung Übersee, weg vom brodelnden Afrika und seinen anschwellenden Menschenmassen, die leben wollen, überleben wollen und bald in Bewegung geraten dürften.

        Wer will es ihnen verdenken und verwehren.

        Ich nicht.

      • Alexander

         „Wie kannst Du bloß fragen?“

        Kein Williger soll ausgeschlossen werden!

         „Matriarchate bauen weder Paläste noch Kathedralen.“

        Bedenke, Dein Gott Jesus stammt aus einer matriarchal-gesinnten Gemeinde. Du findest viele Hinweise darauf in der Bibel. Du sollst Deinem Herrn folgen!!!!!!!!!!!!!! (hihihi)

         „Wer will es ihnen verdenken und verwehren.
        Ich nicht.“

        Ich auch nicht.

    • @ Peter

      Auf jeden Fall.

      Mohammed war aber auch ein weiser Mensch:

      Beratschlaged auch ruhig mit den Frauen, aber tut das Gegenteil von dem, was sie wollen.

  9. @ Tit4toe

    *Man darf meiner Meinung nach als Mann auf keinen Fall den Mund halten….*

    Richtig.

    Man muss ehrlich mit Frauen reden, den Mut haben, ehrlich zu sein, Frauen nicht nach dem Munde reden, um als „guter“ Mann zu gelten.

    Warren Farrell, der in meinen Augen den soziokulturellen Einfluss auf menschliches, geschlechtstypisches Verhalten überschätzt, den biologisch-instinktiven Verhaltensanteil zu gering achtet, hat Recht, wenn er feststellt: „Frauen können nicht hören, was Männer ihnen nicht sagen.“

    Allerdings denke ich, dass es weitgehend sinnlos ist, mit feministischen IdeologInnen zu reden.

    Sie hören nicht zu, halten alles, was Männer vorzubringen haben, nur für Ausflüchte, die dazu dienen, ihre „Privilegien“ zu verteidigen. Empirische Daten, die die Privilegierung DER Männer widerlegen, die für eine Privilegierung von viel mehr Frauen als Männern sprechen, auch wenn Männer die Topränge dominieren (die dort aber eben keine Männerpolitik machen), interessieren sie nicht.

    Sie arbeiten mit Lügen und Halbwahrheiten.

    Die kann man nur entmachten, aus allen Positionen entfernen, auf denen sie Jungen/Männern schaden können, natürlich mit demokratischen Mitteln.

    Zu hoffen, sie würden angesichts ihrer Männer hassenden Ideologie, Jungen/Männern nützen, ist hoffnungslos naiv, widerlegt durch 40 Jahre feministischen Umbaus der Gesellschaft.

    Aber Proleten haben ja auch lange, viel zu lange gehofft, Kommunisten würden ihre Lage verbessern wollen.

    Schafft man es nicht, sie mit demokratischen Mitteln zu entfernen, weil Frauen strukturell immer eine Mehrheit haben, Weil die Menschen der femizentrischen Matrix nicht entkommen können/wollen, dann muss mann das System finanziell austrocknen, indem mann sich weigert, sich ausbeuten zu lassen, sich privat absichert, sich weitgehend allen Zusammenhängen entzieht, die Frauen eine gegenleistungslose Ausbeutung männlicher Leistungen ermöglichen.

    Ein System, das mit seinen Männern nicht mehr solidarisch ist, hat kein Recht, die Solidarität von Männern inzufordern, do ut des auch hier.

    Das wird dann ein harter Ritt.

    Aber die Alternative dazu ist Ausbeutung bis zur völligen Erschöpfung, bis zum Zusammenbruch, der Männern und des Systems.

    Dem gehen wir ehen wir gerade entgegen.

    So dass man sich fragen kann, inwieweit es nicht sogar sinnvoll ist, zu stoßen, was ohnehin fallen wird, indem man z.B. nichts mehr tut, um zu halten, was nicht zu halten ist, sich nicht mehr anstrengt, um zu kurieren, was so moribund st, dass man es besser dem Untergang überlässt und sich in dessen Angesicht um Gelassenheit bemüht.

    Bei einer unheilbaren Krankheit kann man sich auch nur noch um Gelasssenheit bemühen, ist es besser, das Unvermeiddliche zu akzeptieren und zu genießen, was an schönen Herbsttagen noch kommen mag.

    Vor dem unvermeidlichen, langen Winter.

    Am Ene bleibt ohnhin nur Gott oder das Nichts.

  10. Hallo Leute,
    mich würde interessieren, welche konkreten Vorschläge Ihr habt, um das Scheidungs- und Sorgerecht so zu reformieren, dass es gerechter zugeht. Was müsste Eurer Ansicht nach wie genau geändert werden? Wie sehen Eure Alternativen konkret aus?
    Habt Ihr dazu ein paar Gedanken, (gerne auch verschiedene und aus verschiedenen Perspektiven)?

    • Leitgedanke soll sein: die negativen Auswikungen einer Scheidung sollen gleichverteilt zwischen Vater und Mutter sein.

      – Vaterschaft wird nicht mehr vermutet, sondern durch genetischen Test festgestellt

      – dem Erzeuger wird ein Rechtsäquivalent zum Abtreibungsrecht der Frau gewährt: d.h das Recht auf Ablehnung der Vaterschaft (geht aber nicht, wär Gleichberechtigung)

      – Sowohl Sorge- wie auch Obhutsrecht wird im Regelfall geteilt. Die praktizierte Rollenteilung während der Ehe ist nicht verbindlich für die nachehelichen Verhältnisse

      – die Mediation vor der Scheidung wird gesetzlich vorgeschrieben.

      – Nachgewiesene Falschbeschuldigung (sexueller Missbrauch der Kinder u.a) führt zum Verlust des Obhuts- und Sorgerechts, weitergehende strafrechtliche Massnahmen vorbehalten

      – eine nacheheliche Solidarität, die über die Sicherstellung der unmittelbaren Bedürfnisse der Kinder geht, besteht nicht

      – Sozialberatungsstellen, die sich um Scheidungsangelegenheiten kümmern, werden paritätisch mit Männern und Frauen bestzt

      – Feministen und Genderfaschisten sind von Kindern fernzuhalten, um Missbrauch zu verhindern.

      • “ Feministen und Genderfaschisten sind von Kindern fernzuhalten, um Missbrauch zu verhindern“

        Das ist mM nach das Wichtigste überhaupt.

  11. @ Leszek

    Biologische Vaterschaft muss rechtlich genauso geschützt werden wie biologische Mutterschaft.

    Es geht nicht an, dass es in’s Belieben der Mutter gestellt ist, wer Vater sein darf, Väter auf Zuruf entsorgt werden können.

    Das schuldhafte Brechen des Ehevertrages muss wieder Folgen haben für die verantwortliche Partei, negative, versteht sich, etwa beim nachehelichen Vermögensausgleich.

    Wer die Ehe bicht, zahlt mehr/erhält weniger, je nach dem.

    Einen Vertrag, den eine Partei schuldhaft brechen kann, ohne negative Konsequenzen zu verspüren, den brauche ich nicht abzuschließen.

    Er ist sinnlos.

    Scheidung muss Scheidung bedeuten, kein nachehelicher Unterhalt.

    Gemeinsame Obsorge für beide Eltern.

    Juristische „Abtreibungsmöglichkeit“ für Männer. Kein Mann soll gegen seinen Willen gezwungen werden könen, Vater zu sein, auch nach der Zeugung nicht.

    Genau wie Frauen nicht gezwungen werden können, Mütter zu sein, auch nach der Zeugung nicht.

    Verpflichtende Vaterschaftsfeststellung nach jeder Geburt via Gentest.

    Das fällt mir auf die Schnelle dazu ein.

    • PS:

      Derjenige, der die Hauptlast der Kinderversorgung übernommen hat, muss dafür bezahlt werden, muss daraus auch Versorgungsansprüche generieren können, darf keine materiellen Nachteile erleiden nach einer Scheidung.

      Umgekehrt, derjenige, der die Hauptlast der materiellen Versorgung übernommen hat, darf keine emotionalen „Vermögenseinbußen“ erleiden nach einer Scheidung, etwa dadruch, dass er keinen gleichen Sorgeanteil erhält, weil er ja nicht die Hauptbezugsperson der Kinder war.

      Wie das en détail zu regeln ist (Ehevertrag?) weiß ich nicht, sollen sich Juristen ausdenken.

      • Danke für Eure Beiträge, Roslin und Peter.
        (Falls jemand noch weitere oder andere Ideen dazu hat, wie Scheidungs- und Sorgerecht gerecht gestaltet werden können, bitte posten.)

        Ich finde übrigens den Umgang der meisten Feministinnen mit diesem Thema in Diskussionen recht interessant. Ich bin, wenn ich mit Feministinnen über dieses Thema diskutiert habe, in der Regel auf zwei unterschiedliche Reaktionen gestoßen:

        Misandrische Radikalfeministinnen reagieren bei Erwähnungen der Existenz von Benachteiligungen gegenüber Männern im Scheidungs- und Sorgerecht meiner Erfahrung nach nicht selten aggressiv. Das Vorhandensein von Benachteiligungen gegenüber Männern wird komplett geleugnet und alle Bestrebungen die Rechtslage für Männer in diesem Bereich zu verbessern, werden als Versuch der Festigung oder Wiederherstellung patriarchalischer Verhältnisse interpretiert. Manchmal wird auch explizit eine weitgehende oder maximale Entrechtung von Vätern gefordert.
        Ein besonders widerwärtiges Pamphlet dieser Art, findet sich z.B. hier:

        http://www.raw.at/texte/attack/gndp.htm

        Dann gibt es gemäßigtere Feministinnen, die meiner Erfahrung nach bei diesem Thema oft anders reagieren. Hier habe ich mehrfach erlebt, dass die Existenz von Ungerechtigkeiten gegenüber Männern im Scheidungs- und Sorgerecht oder zumindest hinsichtlich bestimmter Anwendungen derselben nicht bestritten wird, dass aber sehr vehement behauptet wird, für diese Benachteiligungen sei der Feminismus in keiner Weise mitverantwortlich. Nicht selten wird sogar felsenfest darauf gepocht, es sei ein grundlegendes Anliegen des Feminismus die Rechtslage der Väter zu verbessern. Belege für diese Behauptung werden meist nicht genannt. Auch bleibt offen, wie die Position, dass Feminismus schon immer die Rechtslage der Väter verbessern wollte, mit der erstgenannten radikalfeministischen Position zusammenpassen soll, nach der Väterrechte per se patriarchalisch sind.
        Handelt es sich dabei um Strömungsdifferenzen innerhalb des Feminismus?

      • Handelt es sich dabei um Strömungsdifferenzen innerhalb des Feminismus?

        Ich denke: Ja. Wobei der Unterschied zwischen „Differenz- und Gleichheitsfeminismus“ in meinen Augen ohnehin eher ein Mythos ist. (Mitglieder der „Täter-“ und der „Opfergruppe“ sind niemals „gleich“, radikaler Gleichheitsfeminismus substituiert biologistische Determination/Dichotomie durch kulturalistische Determination/Dichotomie)

        Die erste Position ist ganz klar diejenige, die vermeintlich „das Übel an der Wurzel“ packen will. Also eben Radikalfeminismus. Und sie sieht in der „bürgerlichen Kleinfamilie“ die Wurzel allen Übels.

        Das kann ebenso eine Alice Schwarzer wie eine Matriarchatsfeministin sein.

        Die zweite Position kommt eher aus der Tradition des liberalen Feminismus, der eher nur „Korrekturen“ sehen wollte.

        Die zweite Position hängt, was die Theorie betrifft, völlig in der Luft, weil der liberale Feminismus schon in den 1970ern radikal verdrängt wurde. Fast durchweg der ganze, tonnenschwere Fundus der feministischen Theorie baut auf Radikalfeminismus auf. (Auch die der „Dekonstruktivisten“, „Vater-Mutter-Kind“ ist dann eben „Heteronormativ“)

        Deshalb ist die zweite Position darauf angewiesen, sich eine Theorie selbst zusammenzustückeln, Fragmente so auszulegen, dass sie in die Agenda passen. Oder eben „Theorielos“ zu bleiben. Dann ist es eben schon immer ein Anliegen des Feminismus gewesen, z.b. den Bias beim Familienrecht zu bekämpfen.

        Völlig klar, dass dann kaum Geschichtsbewußtssein vorhanden sein kann, die zur Kenntnisnahme der Geschichte würde es sehr erschweren, sich mit Feminismus zu identifizieren.

        Die Verdrängung der Gemäßigten durch die Radikalen erfolgt immer wieder aufs neue, und die Gemäßigten haben stets die schlechteren Karten: Sie haben keine in jahrzehntelanger, mühevoller Arbeit abgedichtete Ideologie im Rücken.

        Ein Teil assimiliert sich, der Andere steigt aus. (das war sehr schön bei maedchenmannschaft.net zu beobachten, auch wenn das nicht öffentlich ausgetragen wurde)

        ut.

    • Alexander

      „Väter auf Zuruf entsorgt werden können“

      Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber bist Du nicht vom Gott ausreichend versorgt? Als ich noch katholisch war, glaubte ich, dass ich ständig durch Gott geschützt bin!

      „Gemeinsame Obsorge für beide Eltern.“

      Sollte ein Ehe-Vertragspartner ein echtes Schwein sein, gibst Du ihm Dein Kind in Obhut? Ich hätte es auf Leben oder Tod verhindert.

      „Kein Mann soll gegen seinen Willen gezwungen werden könen, Vater zu sein“

      Und keine Frau soll gezwungen werden, Mutter zu sein! Allerdings: Ein Mann kann nach der Zeugung sein Arsch retten und im Winde verschwinden. Der Frau ist es nicht so möglich. Ernst: Eine Frau hat ein Kind zur Welt gebracht, weil sie es wollte. Der biologische Vater wollte die Vater-Rolle vom Anfang an nicht übernehmen. Die beiden „Zeuger“ waren sich einig. Als das Kind zur Welt kam und die Frau wegen der Erwerbs-Arbeit durch die Geburt gehindert wurde, zu der entsprechenden staatlichen Stelle ging und den Namen des Vaters nicht preisgeben wollte, wurde sie lange Zeit vom Staate her genötigt, die Vater-Infos rauszuspucken…

      1. „Genau wie Frauen nicht gezwungen werden können, Mütter zu sein, auch nach der Zeugung nicht.

      http://www.youtube.com/user/Genderforschung?blend=23&ob=5

      • Versteh mich nicht falsch aber du scheinst echt die Dinge zu einseitig zu betrachten:

        1.) „Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber bist Du nicht vom Gott ausreichend versorgt? Als ich noch katholisch war, glaubte ich, dass ich ständig durch Gott geschützt bin!“

        Versteh mich nicht falsch aber bist du nicht von Gott ausreichend versorgt?

        2.) „Sollte ein Ehe-Vertragspartner ein echtes Schwein sein, gibst Du ihm Dein Kind in Obhut? Ich hätte es auf Leben oder Tod verhindert.“

        Diesen Standpunkt kann ich eingeschränkt akzeptieren. Wenn der Vater ein Schwein ist, muss man sich dennoch fragen, ob die Mutter nicht auch einen Schaden hat, sich auf so einen Typen einzulassen. Darüber hinaus ist eine Exklusion des Vaters vor dem Hintergrund eines miesen Charakters nur dann „OK“, wenn auch kein Geld beansprucht wird. Und selbst dann ist es nicht unbedingt OK. Dieser Punkt ist sehr schwer behandelbar….

        3.) „Und keine Frau soll gezwungen werden, Mutter zu sein! Allerdings: Ein Mann kann nach der Zeugung sein Arsch retten und im Winde verschwinden. Der Frau ist es nicht so möglich. Ernst: Eine Frau hat ein Kind zur Welt gebracht, weil sie es wollte. Der biologische Vater wollte die Vater-Rolle vom Anfang an nicht übernehmen. Die beiden „Zeuger“ waren sich einig. Als das Kind zur Welt kam und die Frau wegen der Erwerbs-Arbeit durch die Geburt gehindert wurde, zu der entsprechenden staatlichen Stelle ging und den Namen des Vaters nicht preisgeben wollte, wurde sie lange Zeit vom Staate her genötigt, die Vater-Infos rauszuspucken…“

        Welche Frau wird denn gezwungen?????????? Die Männer sind vom Good-Will der Frau abhängig und nicht andersherum. Bitte verdrehe hier nicht die Tatsachen. Es mag sein, dass es in anderen Ländern anders ist aber nicht hier. Und wir leben nun mal in Deutschland, weswegen uns die Belange in diesem und nicht anderen Ländern interessieren. Verschwinden kann kein Vater so einfach wie du es beschreibst. Außerdem gibt es auch Beispiele (wenn auch wenige) von Männern, die von Ihrer Frau verlassen wurden und die Kinder zurückließen.

        !!!!!!!!!!!!Vor allem ist es wichtig auf Frauenseite einzusehen, dass das Frau sein (sowie das Mann sein) Nachteile hat. Man kann nicht eben mal eine ganze Welt den eigenen Bedürfnissen unter dem Deckmantel von Tugendwörtern anpassen. Wir Männer müssen schließlich auch mit Nachteilen des Mann-seins leben. Wenn ich zB. klein bin als Mann, hat das gravierende Auswirkungen auf meine Chancen mich reproduzieren zu können. Was sagst du dazu? Dass der Mann gefälligst nicht rumheulen soll????? Das ist der typische Doppelstandard auf den lange und oft genug eingegangen wurde. Und was denkst du über Kuckuckskinder??? Überleg doch mal wie schlimm es ist in NAchwuchs zu investieren der nicht dein eigener ist und es etliche Jahre später zu erfahrenn, wenn eine emotionale Bindung bereits aufgebaut wurde. KAnnst du dir vorstellen wievoiel konfliktpotential in der Männerseele geschaffen wird???? ISt dir aber wahrscheinlich scheiss egal ne????

        3.)„Genau wie Frauen nicht gezwungen werden können, Mütter zu sein, auch nach der Zeugung nicht.“

        Väter können aber gezwungen werden. Um ehrlich zu sein finde ich dich ziemlich ungerecht Staro. Du bist mir richtig unsympathisch. Wie kann man nur so blind sein. Ich hoffe kein Mann wird dich jemals wieder unterstützen…..

      • Sollte ein Ehe-Vertragspartner ein echtes Schwein sein, gibst Du ihm Dein Kind in Obhut? Ich hätte es auf Leben oder Tod verhindert.

        @ Frau Staro

        Wir reden hier von sehr gewöhnlichen Fällen. Wenn die Mutter ihre Kinder aus dem Fenster schmeisst, dann muss ihr das Obhuts- und Sorgerecht selbstverständlich entzogen werden.

      • @ Peter

        *Wenn die Mutter ihre Kinder aus dem Fenster schmeisst, dann muss ihr das Obhuts- und Sorgerecht selbstverständlich entzogen werden.*

        Selbst dann, wenn sie zuvor das Fenster geöffnet hat?

        Ich mein‘, wenn sie sie durch das geschlossene Fenster schmeisst, dann könnte man darüber nachdenken.

        Aber durch das offene?

        So rigide willst Du das gehandhabt sehen?

        Es handelt sich doch immerhin um die Mutter!

      • Selbst dann, wenn sie zuvor das Fenster geöffnet hat?

        Humm, „mein Fenster gehört mir“ oder so ähnlich? Darüber muss ich erst mal nachdenken! 😉

      • @ Peter

        *Humm, „mein Fenster gehört mir“ oder so ähnlich? Darüber muss ich erst mal nachdenken.*

        Was denken Sie denn von mir, Meister Peter?

        Sie halten mich wohl für völlig materialistisch.

        Nein, es geht mir hier ausschließlich um das Wohl der Mutter.

        Stellen Sie sich doch einmal den psychischen Schaden vor, den ein mit Glassplittern gespickter Kinderleib bei der liebenden Mama, die ihr Kindchen durch die Schebe gepfeffert hat, auslösen muss!

        Das kann dauerhafte Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit der armen kFrau zur Folge haben.

        Wenn Sie dagegen vorher das Fenster öffnet, ist der Anblick des Ergebnisses viel leichter erträglich.

        Gut, wenn das ganze im Sozialbau 10. Stock paassiert, dürfte der effektive Unterschied nur gering sein.

        Aber in unseren Kreisen, Meister Peter, in unseren Kreisen, bei diesen Wohnverhältnissen

        macht es schon einen Unterschied, ob der Erbprinz durch aas offene oder das geschlossene Fenster fliegt.

    • tit4toe

      „Da kannst du aber lange warten, dass sich diese Ideen in der Justiz verwirklichen“

      Mit dem Warten kannst Du es vergessen.

    • @ tit4toe

      Ohne Not werden Frauen da keine Änderung zulassen, das denke ich auch.

      Aber die Not wird kommen.

      Immer weniger Männer werden sich auf dieses Spielchen einlassen, immer mehr werden den Lebowski machen.

      Matriarchate scheitern ja an der mangelnden Motivation der Männer, ihrem Desengagement verglichen mit Patriarchaten, weil Männer in Matriarchaten nicht in ihre Kinder investieren können.

      Dieses femizentrische System geht vor die Hunde, finanziell und/oder demographisch.

      Es ist nur eine Frage der Zeit.

      • Alexander

        „.. weil Männer in Matriarchaten nicht in ihre Kinder investieren können.“

        Verwechsle nicht Kinder mit Aktien oder so!

      • @ Staro

        Bist Du sicher, dass Du den richtigen Film erwischt hast?

        *Im Prozess, der gegen sie gemacht wird, werden normale Werkzeuge aus dem zwanzigsten Jahrhundert, die keiner mehr kennt, als vorzeitliche Folterinstrumente dargestellt, die nur dazu da sind, Frauen zu quälen. Einstimmig beschließen danach die Geschworenen, dass sie durch einen operativen Eingriff zu „natürlichen Wesen“, also Frauen, gemacht werden. Die beiden Biologen können mit Lamia, die sich durch ihren ersten Kuss von der militanten Feministin zum unterwürfigen Weibchen gewandelt hat, an die Oberfläche fliehen. Eine sie verfolgende Frau wird ebenfalls „geheilt“. Als sie die Oberfläche erkunden, stellen die vier rasch fest, dass die Erde nicht so verödet ist, wie man ihnen weismachen wollte. Es stellt sich heraus, dass die Königin selber in Wirklichkeit auch nur ein verkleideter Mann ist. Durch die beiden Paare bekommt die Menschheit eine zweite Chance.*

        http://de.wikipedia.org/wiki/Sexmission

        Also von mir ist das Drehbuch nicht *schwör*

      • @ Staro

        Bester polnischer Film ever…ein echter Geheimtipp, wer auf solche Endzeitverarschungen steht.

        Vor allem der Anfang ist interessant, mit Saddam und seinen Massenvernichtungswaffen, die das Y Chromosom auslöschen.

      • Sebamax

         „Vor allem der Anfang ist interessant, mit Saddam und seinen Massenvernichtungswaffen, die das Y Chromosom auslöschen.“

        Ich habe diesen Film vor ca. 30 Jahren in Polen gesehen – konnte darüber gut lachen. Und irgendwie verging mir dieses Lachen bis heute noch nicht.

        Ps. Damals war es Saddam mit seinen Vernichtungswaffen: Heute sind es HARRP-Anhänger mit der Zerstörung der Ionosphäre. Sollen wir wetten? Ich gehe davon aus, dass uns Wasser oder Feuer wie die Hexen „damals“ erlösen wird!

  12. @ Roslin

    Auch die Propaganda dort ist fast wie heute…aus Albert Einstein wurde Alberta Einstein und Nikolaus Koperinkus Nikola und so…

  13. Genau..die Liga der Frauen ;)..so heisst dort die Organsisation der Faschistinnen dort.

    Schon lange her als ich den das letzte Mal gesehen habe.

  14. Achso bevor ichs vergesse:

    Weiss jemand wo es den Film gibt, der ist so gut wie gar nicht zu bekommen, vielleicht im Internet?

    Zitat von Wiki:

    „Sexmission ist eine freizügige und freche Satire, die auf schwarzen Humor nicht verzichtet. Ein amüsanter und intelligenter Spaß, mit viel erotischem Beiwerk. Zwar manchmal vordergründig und laut, setzt sich der Film mit dem Geschlechterkampf auseinander und spart nicht an hintersinniger Kritik an totalitären Systemen und deren Prüderie. Falschverstandener Feminismus und Männlichkeitswahn werden gleichermaßen angeprangert und auf den Arm genommen.“

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