Unterschiede in der Reaktion auf Kritik und das Impostersyndrom

Susan Greenfield greift in einem Interview zwei interessante Punkte auf:

My credo is that I would love to see a world where the person trumps the gender. Certainly, as regards working with both sexes, there is good and bad. If you have to discipline a male member of your staff, if you say something like, „I don’t think you are working very hard“, they will take that on the chin and say „I think this or that“, and you will talk it through and then that is the end of it. A woman might burst into tears, get sulky, generalise the very specific complaint. The strong thing about women is that they are very sensitive to relationships, but there is a bad side to that – in that sort of situation, they think you don’t like them any more. Men compartmentalises their professional lives and their personal lives more easily than women do. Also, I think men are far more competitive than women. What I try and do with the women I have supervised is to actually get them to fight their corner and to stand up for what they believe in.

Das ist ebenfalls eine Erfahrung, die ich gemacht habe. Mit Männern kann man eher Streitigkeiten in einer Sache haben, die sich aber dann nicht auf das persönliche auswirken. Frauen im Schnitt hingegen sehen viele Streitigkeiten auf sich selbst bezogen und demnach auch als Angriff auf sich selbst.

Es passt zu den Darstellungen von Geary zur Gruppenbildung bei Männern, die ich in dem Artikel „Männerfreundschaften und Koalitionsbildung“ dargelegt habe, insbesondere zu dem Punkt „Eine Toleranz für interpersonalen Konflikt um Dominanz-Wettbewerbe zuzulassen und gleichzeitig die Gruppenverbindung aufrechtzuerhalten“. Ebenso passt es zu der Unterscheidung „systematisches vs. empathisches Gehirn

LF: Do you think that women in leadership roles tend to be more collaborative?

SG: Yes, and there’s also something called the imposter syndrome. Many successful women I have spoken to often feel they are there by a fluke. They feel that they will be seen through in a way that I don’t think men do.

Susan Pinker räumt in ihrem Buch diesem Syndrom bei Frauen ebenfalls einen hohen Wert zu.

Satoshi Kanazawa hat ebenfalls einen Artikel dazu. Er zitiert Susan Pinker wie folgt:

er ability, conviction, and good judgment saved countless lives. But Dr. Chan discounted her native smarts – and the opportunity to promote herself – attributing it all to luck. Another public health expert physician, an acquaintance of mine, once told me that her expertise in tuberculosis is “a fluke.” She travels the world to give lectures. She talks to the media and helps draft policy. Yet the diminutive, sharply dressed doctor has wondered aloud why people treat her with deference. “There are an awful lot of people out there who think I’m an expert. How do these people believe all this about me? I’m so much aware of all the things I don’t know.”

Natürlich wird es wiederum eine Sache sein, die nur im Schnitt zutrifft und es wird dementsprechend auch Männer geben, die genauso denken. Wer eine Studie zu den Verteilungen über die Geschlechter hat, kann sie gerne in den Kommentaren verlinken.

Als Erklärung kommen soziale Umstände in Betracht, aber natürlich auch biologische. Beispielsweise die Auswirkungen von Testosteron auf das Selbstvertrauen.

98 Gedanken zu “Unterschiede in der Reaktion auf Kritik und das Impostersyndrom

  1. “ LF: Do you think that women in leadership roles tend to be more collaborative? “

    bedeutet das nicht zum teil auch das ‚collaborative leadership‘ mehr ein schön wetter leadership ist? also nur möglich ist wenn aufgrund von äusseren bedingungen die leitung nicht infrage gestellt werden kann.
    was passiert wenn z.b. schüler die autorität der lehrerrin infrage stellen…

    @Starosczyk

    „…Die Bibel zeigt Frauen zuteil als Bums-Objekte. Nicht nur, dass Maria als Mutter des Herren auftreten darf. Als ein Familien-Haus im alten Testament überfallen wurde, gab der Vater seine Tochter den Angreifern zur Vergewaltigung, damit ihm nichts passiert….“

    mir fallen da gerade zwei stellen ein. richter 19,22 ( http://www.bibleserver.com/text/LUT/Richter19 )
    „22 Und als ihr Herz nun guter Dinge war, siehe, da kamen die Leute der Stadt, ruchlose Männer, und umstellten das Haus und pochten an die Tür und sprachen zu dem alten Mann, dem Hauswirt: Gib den Mann heraus, der in dein Haus gekommen ist, dass wir uns über ihn hermachen.
    23 Aber der Mann, der Hauswirt, ging zu ihnen hinaus und sprach zu ihnen: Nicht, meine Brüder, tut doch nicht solch ein Unrecht! Nachdem dieser Mann in mein Haus gekommen ist, tut nicht solch eine Schandtat!
    24 Siehe, ich habe eine Tochter, noch eine Jungfrau, und dieser hat eine Nebenfrau; die will ich euch herausbringen. Die könnt ihr schänden und mit ihnen tun, was euch gefällt, aber an diesem Mann tut nicht solch eine Schandtat!
    25 Aber die Leute wollten nicht auf ihn hören. Da fasste der Mann seine Nebenfrau und brachte sie zu ihnen hinaus. Die machten sich über sie her und trieben ihren Mutwillen mit ihr die ganze Nacht bis an den Morgen. Und als die Morgenröte anbrach, ließen sie sie gehen.
    26 Da kam die Frau, als der Morgen anbrach, und fiel hin vor der Tür des Hauses, in dem ihr Herr war, und lag da, bis es licht wurde.
    27 Als nun ihr Herr am Morgen aufstand und die Tür des Hauses auftat und herausging, um seines Weges zu ziehen, siehe, da lag seine Nebenfrau vor der Tür des Hauses, die Hände auf der Schwelle.“

    die andere ist ( http://www.bibleserver.com/text/LUT/1.Mose19 )
    „3 Da nötigte er sie sehr und sie kehrten zu ihm ein und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Mahl und backte ungesäuerte Kuchen und sie aßen.
    4 Aber ehe sie sich legten, kamen die Männer der Stadt Sodom und umgaben das Haus, Jung und Alt, das ganze Volk aus allen Enden,
    5 und riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die zu dir gekommen sind diese Nacht? Führe sie heraus zu uns, dass wir uns über sie hermachen. 6 Lot ging heraus zu ihnen vor die Tür und schloss die Tür hinter sich zu
    7 und sprach: Ach, liebe Brüder, tut nicht so übel!
    8 Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich herausgeben unter euch und tut mit ihnen, was euch gefällt; aber diesen Männern tut nichts, denn darum sind sie unter den Schatten meines Dachs gekommen.
    9 Sie aber sprachen: Weg mit dir! …“

    ist eine dabei die du meinstes?
    bei beiden ereignissen waren es die männer die vergewaltigt werden sollten.
    und bei beiden ist die strafe sehr drastisch.

    wenn du dich, mit deiner suche. stärker auf christus konzentrierst wirst du mehr antworten finden, was kirche beeinflusst hat.

    • @ Holger

      *was passiert wenn z.b. schüler die autorität der lehrerrin infrage stellen…*

      Dann wird die Mutter des renitenten Knaben zur Lehrerin gebeten (Väter sind meist in der Erwerbsarbeit) und die Lehrerin erklärt mit sorgenwoll gekräuselter Stirn, dass es so nicht weitergehen könne. Aber, Wunder des Fortschritts, vielleicht sei ihr Sohn ja krank. Es gäbe da eine Möglichkeit, ein Medikament. Mama schleift Söhnchen zum Hausarzt und macht dem klar, wie lieb es ihr wäre, wenn ihr Sohn, ohne großen Aufwand, ruhig gestellt werden könnte. Sie ist ja auch gestresst durch den anstrengenden Knaben. Hausarzt, total sozial empathisch, will eine gute Kundin nicht verlieren – schließlich ist die ganze Familie bei ihm in Behandlung – ist so leicht geneigt, Ritalin zu verordnen.

      Und schon klappt das wieder mit dem kooperativen Führungsstil.

      • Alexander

        o „*was passiert wenn z.b. schüler die autorität der lehrerrin infrage stellen…*“

        Wohin kann eine Mutter in einer patriarchalisierten Gesellschaft mit ihrem Sohn oder ihrer Tochter vor Ritalin und noch schlimmeren Dingen wie in den Bibelzitaten mit der Frauen-Vergewaltigung anschaulich gemacht wurde fliehen? Werden wir doch Realisten.

        Als die Wissenschaft (Hexen-Hammer, Bodin oder der Empirie-Grundleger Bacon) mit der Kirche im Komplott die Frauen und abtrünnige Männer vor Gott zu Rede stellten, haben sie dieses Hexen-„Abscheu“ im Angesicht der Untertanen ins Jenseits befördert. Ich glaube nicht, dass dieses Feuer oder Wasser – je nachdem wo sie zum Verrecken gelandet sind, diesen Hexen-Kandidaten schaden konnte. Schlimmer als der Tod konnte nur noch das Fort-Leben in der Gefangenschaft der Patriarchen sein. Und heute ist der Kaiser in andere Kleider verkleidet unterwegs– er hat ein Schrank voller Klamotten! Und das Volk bückt sich weiter vor ihm: Es gibt nur den einen Gott! (Bibel-Aussage)

    • @ Holger

      *ist eine dabei die du meinstes?
      bei beiden ereignissen waren es die männer die vergewaltigt werden sollten.
      und bei beiden ist die strafe sehr drastisch.*

      Zumal Staro nicht das Geringste zu wissen scheint über die Heiigkeit des Gastrechtes, sich offenbar nicht vorstellen mag, dass der Mann in einer Situation war, in der er nur noch die Wahl zwischen 2 entsetzlichen Übeln hatte.

      Und er wählte das Geringere.

      Natürlich, er hätte kämpfen können, hätte versuchen können, Frauen und Gäste unter Einsatz seines Lebens zu schützen, wäre dann nach Lage der Dinge wohl getötet worden, ohne dadurch irgendetwas zu verhindern.

      Das erwarten ja Frauen von Männern, ganz selbstverständlich, dass sie für sie kämpfen.

      Aber männlichem Handeln die primitivst und bösest mögliche Deutung zu geben, das ist guter feministischer Brauch.

      • Sebamax

        o „Ja das sieht die Sache ganz anders aus und wieder mal ein Beweis das Strozyk nur Bullshit erzählt..“

        Bist Du mit Alexander in einem Kirchen-Chor?

    • Holger

      „bei beiden ereignissen waren es die männer die vergewaltigt werden sollten“

      .. die es aber hingekriegt haben, die „eigenen“ Weiber als Fraß den Peinigern hinzuwerfen und sich selbst ins Trockene zu stellten! Den Körper der missbrauchten Frau verschickte der perverse Typ noch an seine 12 Fräunde!

      Irgendwie lieferst Du auch diesem Blog hier die Antwort darauf, wieso bestimmte Feministinnen mit bestimmten Männern nichts am Hut haben wollen. „Verarschen kann ich mich auch selbst.“ – gibt es einen deutschen Ausdruck.

      • @staro
        Um zu verstehen, um was es bei dieser Geschichte geht, müsstest du ein Mann sein. Auf keinen Fall ist die Geschichte wörtlich zu nehmen, darum geht es einfach nicht.

      • Imion

         „@staro
        Um zu verstehen, um was es bei dieser Geschichte geht, müsstest du ein Mann sein. Auf keinen Fall ist die Geschichte wörtlich zu nehmen, darum geht es einfach nicht.“

        Ohne dies zu verstehen, kann ich persönlich gut das Leiden nachvollziehen, das dahinter steckt! Sowohl Männer wie Frauen haben Körper und Seelen. Bei dem Verstand scheint es für viele Männer dies anders zu sein. Diese Typen sollen sich dahin scheren, wo sie auch hingehören!

      • @staro
        „Ohne dies zu verstehen, kann ich persönlich gut das Leiden nachvollziehen, das dahinter steckt! “
        Darum geht es eben nicht. Aber wie gesagt, das ist so ein Männerding, das kannst du als Frau nicht nachvollziehen.

      • Imion

        „Darum geht es eben nicht. Aber wie gesagt, das ist so ein Männerding, das kannst du als Frau nicht nachvollziehen.“

        Und du offenbarst DEINEN Glauben.

      • @ Staro

        *@ Peter
        Sag mal, bist du echt in einem Hexen-Kerker geboren worden (???)*

        Warum denn nicht?

        Vielleicht stammt er von einer langen Ahnreihe von Scharfrichtern ab. Die hatten ihre Wohnung in der Regel in Kerkernähe, hatte es Papa nicht so weit, wenn er zum Foltern ging und Mama konnte ihn rufen, wenn das Mittagessen fertig war.

        Vorausgesetzt, der Delinquentin plärrte nicht so laut.

        Peters Vorliebe für (de)kapitales Strafen scheint mir auf gewisse Dispositionen hinzudeuten.

      • PS:

        Hier z.B., in dem langgestreckten, weißen, niedrigen Haus auf der Brücke, da wohnte jahrhundertelang der Henker der freien Reichsstadt Nürnberg, dort zog die Familie ihre Kinderchen groß und Papa ging jeden Morgen zur Arbeit in den Turm am anderen Ufer

        War doch praktisch, trautes Heim – Glück allein.

        Ich finde es ganz wunderbar, so idyllisch wohnen zu können und der Arbeitsplatz ist fast um die Ecke.

      • Alexander

         „p://farm7.static.flickr.com/6121/5994300014_f41630fe89.jpg
        War doch praktisch, trautes Heim – Glück allein.“

        Immerhin auch ein bisschen „Spaziergang“ in schöner Gegend.

      • Wieviele Hexen wurden neutralisiert? Herstory sagt so etwa 20Millionen. Es waere absurd zu glauben, die seien alle unschuldig gewesen. Natuerlich ist die Zahl uebertrieben.
        Das waren Giftmischerinnen, Brunnenvergifterinnen, Kindsmoerderinnen und ehegattenmeuchlerinnen darunter. Die wurden dann Hexen genannt.

      • Peter

        „Das waren Giftmischerinnen, Brunnenvergifterinnen, Kindsmoerderinnen und ehegattenmeuchlerinnen darunter. Die wurden dann Hexen genannt.“

        Und Du wärest damals der Herr in deinem Turm? (da zwingt sich mir hier ein Ehe- und Familien-Bild im Patriarchat auf)

  2. wenn du dich, mit deiner suche. stärker auf christus konzentrierst wirst du mehr antworten finden, was kirche beeinflusst hat.

    Die feministische Fahndungslogik braucht keine Gesamtbetrachtungen, einzelne Skandale sind immer ein hinreichender Boshaftigkeitsbeweis.

    • @ Nick

      *Die feministische Fahndungslogik braucht keine Gesamtbetrachtungen, einzelne Skandale sind immer ein hinreichender Boshaftigkeitsbeweis.*

      Anderes ist ja auch nicht zu erwarten bei einer Ideologie, die Männern unterstellt, das Patriarchat erfunden zu haben, um Frauen zu unterdrücken und kleinzuhalten, also mit einer Bösartigkeitsprämisse an ihre Analyse der herrschenden Zustände herangeht.

      Und dann behaupten diese Ideologinnen regelmäßig mit Emphase, sie seien doch gar nicht misandrisch.

      Sie wollten doch nur Männer vom Mannsein befreien.

      Was ist das?

      Verlogenheit, Verblödung, Verblendung?

  3. @ Christian

    Meine persönliche Erfahrung mit Frauen bestätigt die Aussagen von Susan Greenfield.

    Ich habe den Verdacht, dass auf dem Seelengrund der meisten Frauen eine tiefe Unsicherheit hockt, ein schier unheilbares Minderwertigkeitsgefühl, vielleicht bedingt durch die stärkere Zyklizität ihrer Psyche, den schwankenderen Grund, auf dem sie stehen, eine Psyche, die jeden Monat in ganz anderer Weise rotiert als die männliche, viellicht bedingt durch ihren hypergamen Instinkt, der sie verleitet, sich immer wieder in „größere“ Männer zu verlieben.

    Auch das Pauerselbstbewusstsein der Alphamädchen ist ja ein zutiefst instabil-künstliches, aufgepumpt, braucht auch immer wieder Nachschub und Selbstvergewisserung, viel mehr als das der Männer.

    Es genügt ein leichter Piekser an der richtigen Stelle und PFFFFFFF…, der Ballon schnurrt zusammen unter Normalmaß und mann ist die nächsten Tage und Wochen damit beschäftigt, das Häufchen Elend wieder aufzupumpen, gepeinigt von Schuldgefühlen.

    Dabei wollte ich doch nur höflich sein.

    Diese untergründige Verunsicherung erklärt mir zum einen die lächerliche Gier nach oberflächlicher Selbstbestätigung, die die Medien unablässig bedienen („Frauen sind die besseren XYZ“), den grotesk hochfahrenden Anspruch bei sehr viel klienerer realer Leistung („Die Männer lassen uns ja nicht!“ Wenn wir in Verantwortung stünden, ja dann…, dann gäbe es keine Umweltzerstörung, Kriege, Finanzkrisen! Aber wie gesagt, DIE MÄNNER lassen uns ja nicht!!!!“).

    Das ist ja nur Seelenfutter für permanent Hungrige, weil eben der untergründige Selbstzweifel an der Wurzel nagt und nagt und nagt.

    Ja, ich denke, dass sich hier die psychopharmakologische Wirkung der Sexualhormone zeigt, die Männer eher aufpulvern, Frauen eher kleinmütig machen, zumindest durch ihre Zyklizität.

    Auch diese britische Umfrage hinsichtlich der Qualitäten männlicher und weiblicher Chefs liefert ein Sammelsurium uralter Geschlechterstereotypen, die sich offenbar einfach nicht abbauen lassen. Vielleicht, weil sie auf REALEN WAHRnehmungen beruhen und sich darum in jeder Generation wieder erneuern. Weil sich Männer und Frauen eben nicht grundlegend in ihrem Verhalten ändern und die Wahrnehmung viel weniger von den Stereotypen strukturiert wird als die Stereotypen von den Wahrnehmungen.

    Auch hier ist das Verhalten der Frauen erklärbar, wenn man eine tiefe, grundlegende Unsicherheit annimmt, die jede sachliche Kritik zur existentiellen Bedrohung werden lässt, zum Angriff auf den Kern der Person, der bei Frauen hier viel verwundbarer scheint als bei Männern.

    http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1302096/Men-best-bosses-Women-just-moody.html

    Auch fast 2/3 der Frauen (63% gegenüber 76% der Männer) bevorzugten männliche Vorgesetzte.
    Die scheinen sich durch Männer nicht sehr unterdrückt zu fühlen, nicht so sehr wie durch Frauen.

    Passt auch schlecht zur Patriarchatshypothese, die Ergebnisse dieser Umfrage, die umso erstaunlicher sind, als die Zeitgeistpropaganda ganz andere Antworten einzuhämmern versucht.

    Und das schon seit Jahrzehnten, siehe „Frauen sind die besseren XYZ“.

    • „Alexander

      2. „@ Christian
      Meine persönliche Erfahrung mit Frauen bestätigt die Aussagen von Susan Greenfield.“

      Deine persönliche Erfahrung mit Susan interessiert im Kontext dieses Blogs nicht – wie ich schon gehört habe.“

      • @ Staro

        Unter meinen persönlichen Erfahrungen befindet sich keine Susan, nicht mal eine Susanne, nur eine Sulin war darunter, eine sehr süße, sehr kluge, sehr zurückhaltende Chinesin von unserer Partneruniversität in China.

        Meine persönlichen Erfahrungen mit ihr waren leider nicht sehr intensiv, ein flüchtiger, schüchterner Kuss, das war alles. Sie war verlobt, zu Hause, und nahm das sehr ernst, sehnte sich nach ihrer Familie.

        So beschränkten wir uns auf die Lektüre von Rilke (den sie mochte) und Heine (den sie verehrte – Buch der Lieder). Ich zeigte ihr den deutschen Südwesten mit meinem alten, klapprigen Audi 50. Romantische kleine deutsche Städte, die liebte sie auch.

        Und mich, ein bißchen, erlaubte mir nicht mehr als Händchenhalten und ab und an das Wegstreichen einer vorwitzigen Haaraträhne aus ihrer Stirn, ein Streicheln ihrer Wange.

        Nur einmal, da ließ sie sich hinreißen zu dem einen, einzigen Kuss.

        Ich liebte sie sehr, sie war so zierlich, liebte sie und ihr wunderbares, lispelndes Deutsch, 2 Semester lang. liebte es, sie beim Lesen zu beobachten, den schönen Kopf leicht geneigt, ganz versunken in’s Buch, die schwarz glänzenden Haare zurückgekämmt und zu einem Pferdeschwanz bebunden.

        Aber immer fiel eine schmale Strähne vor ihrem linken Ohr herunter, als sei das Absicht, kontrastierte ihr Profil mit ihrem dunklen Schimmer. Die Strähne, die strich sie ab und an – unvorhersehbar, wann – hinter das Ohr zurück, mal rasch und beiläufig, mal spielerisch-langsam.

        Faszinierend.

  4. Hm, seltsam. Wenn ICH mit einer Frau diskutiere, habe ich es bisher noch nicht erlebt, dass sie in Tränen ausgebrochen wäre oder jegliches Argument auf sich persönlich bezogen hätte. Im Gegenteil. Das Gespräch lief meistens sehr sachlich und ruhig ab.
    Dafür habe ich eher bei einem Streitgespräch mit Männern den Eindruck, dass sie sich in Frage gestellt fühlen, wenn ich nicht ihrer Meinung bin, und versuchen, mich zu überfahren, wie die Eisenbahn, indem sie mich nicht zu Wort kommen lassen, und auch sehr schnell persönlich WERDEN (und das kann man dann sehr gut von einem einfachen, sachlichen Gegenargument unterscheiden). Aber auch das trifft eher selten zu. Sehr selten sogar. Nur eben immer noch öfter, als im Gespräch mit Frauen. Vielleicht sind sowohl Männer, als auch Frauen im Gespräch mit dem anderen Geschlecht empfindlicher, als untereinander. Natürlich, Männer gehen miteinander noch rauer um, als Frauen (was meiner Meinung nach nun wirklich kulturell bedingt ist), aber dieses Sich-angegriffen-Fühlen, wie du es bei Frauen beobachtet haben willst, sehe ich auch nicht wirklich, wenn wir untereinander sind.

    Abgesehen davon glaube ich eines ganz sicher: Du, Christian, gehst mit einer gewissen Einstellung in die Welt, und triffst auf genau die Menschen, die dir diese Einstellung bestätigen. Das sollte jetzt kein Angriff sein, denn dasselbe ist es mit jedem anderen Menschen auch. Während ich eher bieder-spießige, ruhige, neutrale Menschen anziehe, ziehst du eben die Frauen an, die dich shittesten, dir ein Bitchshield entgegenstellen und im Gespräch mit dir weinerlich werden. 😉

    • „Mit Männern kann man eher Streitigkeiten in einer Sache haben, die sich aber dann nicht auf das persönliche auswirken“

      Deutlichere Gegenbeweise als unter anderem Diskussionen hier kann man kaum finden.

      • „Deutlichere Gegenbeweise als unter anderem Diskussionen hier kann man kaum finden.“

        Ich habe schon den Eindruck, dass viele hier um ausschließlich „sachbezogene“ Argumentation bemüht sind, wobei ich mich selbst da gar nicht zuzählen würde, wozu auch, der Mensch ist ja keine Maschine. Ich sehe da auch eher individuelle als geschlechtliche Unterschiede. Du selbst, onyx, gibst aber leider auch kein besonders gutes Beispiel ab, wenn du statt Argumenten häufig einen Spruch à la „jeder, der halbwegs bei Verstand ist, erkennt, was du für einen Unsinn redest..:“ etc. bringst. Wenn du jemanden als Gegner einstufst, ob jetzt „Masku“ oder „Linker“, versuchst du oft nur noch, denjenigen als gefährlichen Spinner darzustellen.

    • @syzygy
      Interessant, das ausnahmen immer nur in Foren vorkommen. Genauso wie das Partnerwahlverhalten immer bestritten wird, das Kleidungsschema von Frauen immer wieder bestritten usw usw. Geht man dann aber raus, in die richtige Welt, findet sich all das dann doch wieder bestätigt. Schon komisch.

      „Während ich eher bieder-spießige, ruhige, neutrale Menschen anziehe, ziehst du eben die Frauen an, die dich shittesten, dir ein Bitchshield entgegenstellen und im Gespräch mit dir weinerlich werden.“
      Jap, Frauen lesen gedanken und suchen sich nur Männer zu deren Frauenbild sie passen. Ist logisch, Mensch Christian, denk doch mal mit.

      @onyx
      „Deutlichere Gegenbeweise als unter anderem Diskussionen hier kann man kaum finden.“
      So wie von dir, die kein einziges Argument jemals in einer Diskussion gebracht hat, die sofort ausfallend wird, wenn ihr etwas nicht passt. Siehe deinen eigenen Block. Sobald jemand deine Meindung vertritt, ist alles in Ordnung, sobald nicht, gehts ab.

      OT: Im übrigen Onyx, Frauen werden im Sport nicht diskriminiert, auch Männer haben Kleidervorschriften.

      • “ Sobald jemand deine Meindung vertritt, ist alles in Ordnung, sobald nicht, gehts ab“

        Oft so 😉

        Was mich aber postiv überrascht ist die linke Zeitung TAZ…

        Dort wird Meinungsfreiheit noch groß geschrieben, die Kommentare sind oft an der Grenze des Legalen, ob von links oder rechts.

        Auch sehr kritische Kommentare zu Genderthemen, Israel usw. werden dort freigeschaltet.

        Hätte ich so jetzt nicht erwartet.

        Auch mal ein dickes Lob, obwohl ich natürlich nicht mit allem einverstanden bin was dort an Artikeln geschrieben wird.

      • Ich finde auch Onyx ist jetzt nicht so DIE Löschtante…

        Muss man auch mal sagen, habe dort auch schon recht „aggressive“ Kommentare hinterlassen die veröffentlicht wurden.

        Mädchenmannschaft u.A. dagegen brauchen sich den Vergleich mit Nordkorea wirklich nicht scheuen.

      • @sebamax
        Es geht auch nicht ums löschen, das benutzt Onyx sehr gerne, um nicht weiter auf Argumente einzugehen, das wird dann sehr gerne mit dem Satz eingeleitet: Ich schalte das jetzt nur frei, weil….. Aber nichtsdestotrotz, geht sie in keinster weise auf Argumente ein, die nicht ihre Meinung wiederspiegeln.

      • Sebamax

         „“ Sobald jemand deine Meindung vertritt, ist alles in Ordnung, sobald nicht, gehts ab“
        Oft so “

        Dann gehört er/sie auf die Guillotine!

      • @ imion
        „So wie von dir, die kein einziges Argument jemals in einer Diskussion gebracht hat, die sofort ausfallend wird, wenn ihr etwas nicht passt. Siehe deinen eigenen Block. Sobald jemand deine Meindung vertritt, ist alles in Ordnung, sobald nicht, gehts ab.“

        Jeder, der lesen kann, weiß, dass das nichts als eine dumme Lüge ist.

      • @imion
        Wenn die Argumente keine sind, natürlich nicht. Warum auch?

        Im Übrigen bestätigst du gerade wieder wunderbar meine Aussage.
        „Deutlichere Gegenbeweise als unter anderem Diskussionen hier kann man kaum finden.“
        Oder willst du behaupten, dass du sachlich und nicht personenbezogen diskutierst? Ich habe eine Feststellung gepostet, die dem Blogmainstream widerspricht, und sofort geht es hier ad personam ab. Et voila.

        @ 3ich
        „Du selbst, onyx, gibst aber leider auch kein besonders gutes Beispiel ab, wenn du statt Argumenten häufig einen Spruch à la „jeder, der halbwegs bei Verstand ist, erkennt, was du für einen Unsinn redest..:“ etc. bringst.“

        Wenn nun mal offensichtlicher Unsinn gepostet wird, benenne ich das auch so. Weil dann jedes Argument in den Wind geblasene Energie ist. Erfahrungssache. Ich diskutiere nicht erst seit gestern.

        „Wenn du jemanden als Gegner einstufst, ob jetzt „Masku“ oder „Linker“, versuchst du oft nur noch, denjenigen als gefährlichen Spinner darzustellen.“

        Siehe oben. Manchmal sind es eben Perlen vor die Säue. BtW, wo habe ich einen „Linken“ als Gegner eingestuft?

      • @ onyx

        Da du dich auch nur auf deine Erfahrung mit Diskussionen und deine Erkenntnisfähigkeit von „offensichtlichem Unsinn“ berufst, habe ich jetzt auch keine Lust, konkrete Beispiele zu nennen. Ich habe aber schon häufiger von dir, ohne konkret zu benennen, an welchem Punkt ich die Wahrheit verfehlte, gehört, schwer von Begriff zu sein. Das ist generell ein ruppiger und unsozialer Ton, den du gegenüber Leuten, die deine Ansichten teilen, nicht draufhast. Es hat auch nichts mit Polemik zu tun, die ja durchaus ihre Berechtigung hat.

      • @onyx
        „Wenn die Argumente keine sind, natürlich nicht. Warum auch?“
        Liegt eher daran, das du sie nicht als Argumente akzeptierst, weil sie deiner Meinung zuwiederlaufen.

        „m Übrigen bestätigst du gerade wieder wunderbar meine Aussage.
        „Deutlichere Gegenbeweise als unter anderem Diskussionen hier kann man kaum finden.“
        Oder willst du behaupten, dass du sachlich und nicht personenbezogen diskutierst? Ich habe eine Feststellung gepostet, die dem Blogmainstream widerspricht, und sofort geht es hier ad personam ab. Et voila.“
        Natürlich muss ich hier personenbezogen diskutieren. Die Kritik bezog sich ja auf dich, und das gerade du, die keine Arguemente bringt, davon sprichst, das Männer hier schneller Persönlich werden.

      • @ 3xich
        „Das ist generell ein ruppiger und unsozialer Ton,“

        Oh mein Gott, wie entsetzlich! Madame ist nicht immer nett und höflich, sondern auch mal unbequem und ruppig! Unter richtigen Männern ist das natürlich ok, aber eine Frau?! Ich sollte gesteinigt werden!

        @ imion
        Deine Schallplatte langweilt.

      • @ onyx

        „Oh mein Gott, wie entsetzlich! Madame ist nicht immer nett und höflich, sondern auch mal unbequem und ruppig!“

        Ich weiß nicht, wie ich das verständlich ausdrücken soll. Ich bin auch nicht nett und erwarte das auch nicht von Diskussionsgegnern. Ein bißchen ist das wie mit Bushido (den du ja auch scheiße findest) und Sido neulich bei Lanz. Deren Gegner stecken die beiden einfach in die Schublade „primitiv/asozial“ und behandeln sie so, als hätten sie von vornherein keinen Respekt verdient. Auf der anderen Seite sind sie dann empört, wenn die beiden die Respektlosigkeiten erwidern. Ähnlich finde ich deine Art.

        „Unter richtigen Männern ist das natürlich ok, aber eine Frau?!“

        Von Männern finde ich einen derartigen Diskussionsstil ebenfalls unangenehm. Ich lege im real life viel Wert auf gute Umgangsformen und soziales Feingefühl und würde mich mit Leuten, ob Mann oder Frau, nicht umgeben, denen es daran mangelt. Das ist natürlich eine Frage des Habitus. Manche Leute sind komisch drauf, weil sie viel Scheiße im Leben erlebt haben, das kann man ihnen eigentlich auch nicht zum Vorwurf machen, aber man geht ihnen halt trotzdem lieber aus dem Weg. Übrigens, was sind eigentlich „richtige Männer“?

      • @ 3xich

        „Ich lege im real life viel Wert auf gute Umgangsformen und soziales Feingefühl“

        Ich auch.

        „und würde mich mit Leuten, ob Mann oder Frau, nicht umgeben, denen es daran mangelt.“

        Ich auch nicht.

        „ich halte dich für ungeschickt im sozialen Umgang,“

        Sozialer Umgang in virtuellen Diskussionen? Du bist ja lustig.
        Was wäre denn in deinen Augen ein sozialer Umgang mit Menschen, die einen derartig ausgeprägten Schaden nach außen tragen, wie man ihn hier häufig findet? Wie man mir entgegentritt, so reagiere ich auch. Ist eigentlich eine einfache Rechnung.

        • @onyx

          „Was wäre denn in deinen Augen ein sozialer Umgang mit Menschen, die einen derartig ausgeprägten Schaden nach außen tragen, wie man ihn hier häufig findet?“

          Das ist ja schon wieder ohne Grund beleidigend. Zumal die meisten Leute hier sachlich argumentieren. Demnach könntest du ihnen auch sachlich antworten.

          „Wie man mir entgegentritt, so reagiere ich auch. Ist eigentlich eine einfache Rechnung.“

          Beziehst du das auf die einzelne Person oder die Gruppe?

          Wenn auf die Einzelperson, dann solltest du deine Reaktion vielleicht noch mal mit dem Verhalten der anderen abgleichen

      • @ Christian
        „Das ist ja schon wieder ohne Grund beleidigend. “

        Nein ist es nicht. Ich verbitte mir die Unterstellung, ich würde grundlos beleidigen.

        „Zumal die meisten Leute hier sachlich argumentieren. Demnach könntest du ihnen auch sachlich antworten. “

        Du weißt selbst genau, auf welche Leute ich mich seit meinem ersten Beitrag hier im Strang beziehe. Genau die, die deine Aussage: „Mit Männern kann man eher Streitigkeiten in einer Sache haben, die sich aber dann nicht auf das persönliche auswirken“
        ständig selbst widerlegen. Aber sowas siehst du nicht.

        Ich denke, es hat für mich auch keinen Wert mehr, hier noch weiter groß mitzulesen. Bleibt ihr mal schön in euren ach so sachlichen Männerzirkel und schimpft ganz sachlich und unpersönlich über die pöösen Femanzen und beglückwünscht euch selbst, das Universum erschaffen zu haben.

      • Onyx

         „Zumal die meisten Leute hier sachlich argumentieren. Demnach könntest du ihnen auch sachlich antworten. “

        Demnach werden sie auch sachlich zugrunde gehen.

      • Nick

         „Die doppelte Ironie bei „08/15″ scheint nicht ganz freiwillig zu sein.“

        Verstehe ich nicht. Muss vielleicht auch nicht sein…

      • @Onyx

        Ich jedenfalls lese Deine Beiträge immer gerne.
        Unabhängig davon, ob und inwieweit ich Dir zustimme (das variiert natürlich), finde ich es stets hilfreich auch Deine Position und Argumentation zu einem Thema zu berücksichtigen, um mir eine fundierte Meinung dazu zu bilden.
        Und Dein Diskussionsverhalten ist m.E. in der Regel in Ordnung.

        Für eventuelle Kritiker: Vorwürfe a la „weißer Ritter“ und „Lila Pudel“ gehen mir nur so am Arsch vorbei. Ich bin für Meinungsvielfalt und gegen jede Einseitigkeit.

      • @ onyx

        „Was wäre denn in deinen Augen ein sozialer Umgang mit Menschen, die einen derartig ausgeprägten Schaden nach außen tragen, wie man ihn hier häufig findet? Wie man mir entgegentritt, so reagiere ich auch. Ist eigentlich eine einfache Rechnung.“

        Nein, das tust du eben nicht. Du unterstellst manchen Leuten einfach bestimmte Ansichten, und „reagierst“ dann auf diese. Im übrigen solltest du die „Menschen, die einen derartig ausgeprägten Schaden nach außen tragen, wie man ihn hier häufig findet“ dann auch nicknamentlich nennen, und nicht dritte anmotzen für Dinge, die andere zum besten gegeben haben.

        „Bleibt ihr mal schön in euren ach so sachlichen Männerzirkel und schimpft ganz sachlich und unpersönlich über die pöösen Femanzen und beglückwünscht euch selbst, das Universum erschaffen zu haben.“

        Ja eben, wenn man mit dir nicht einer Meinung ist, wird man gleich in diese Schublade gesteckt. Ich habe nie den Ausdruck „Femanze“ benutzt oder irgendwie „den Mann“ als höherwertig gegenüber „der Frau“ eingestuft.

        @ Leszek

        „Für eventuelle Kritiker: Vorwürfe a la „weißer Ritter“ und „Lila Pudel“ gehen mir nur so am Arsch vorbei. Ich bin für Meinungsvielfalt und gegen jede Einseitigkeit.“

        Deine Beiträge fand ich eigentlich meistens ziemlich gut, auf jeden Fall diejenigen, die ich gelesen habe. Aber hier bastelst du auch einen Watschenmann, der dich als „lila Pudel“ beschimpfen könnte. Wenn du onyx Beiträge als konstruktiv empfindest, dann wohl auch deswegen, weil sie dir nicht mit „Oh Mann, checkst du gar nichts“ o.ä. antwortet. Schön für dich.

      • 3xich

        „Nein, das tust du eben nicht. Du unterstellst manchen Leuten einfach bestimmte Ansichten,“

        Nein, das ist nicht nötig. Ich muß nichts unterstellen.

        „Im übrigen solltest du die „Menschen, die einen derartig ausgeprägten Schaden nach außen tragen, wie man ihn hier häufig findet“ dann auch nicknamentlich nennen, und nicht dritte anmotzen für Dinge, die andere zum besten gegeben haben.“

        Warum fühlst du dich denn angesprochen?

        „Ja eben, wenn man mit dir nicht einer Meinung ist, wird man gleich in diese Schublade gesteckt. Ich habe nie den Ausdruck „Femanze“ benutzt oder irgendwie „den Mann“ als höherwertig gegenüber „der Frau“ eingestuft. “

        Nochmal, warum fühlst du dich dann angesprochen?

        „@ Leszek
        Aber hier bastelst du auch einen Watschenmann, der dich als „lila Pudel“ beschimpfen könnte.“

        Warum? Weil er nicht in die gleiche Kerbe schlägt wie du? Weil er anderer Meinung ist? Merkst du was? Du tust hier das gleiche, was du mir unterstellst. Unterstellst anderen eine Schublade, weil sie dir nicht zustimmen. Nennt man Projektion.

        „Wenn du onyx Beiträge als konstruktiv empfindest, dann wohl auch deswegen, weil sie dir nicht mit „Oh Mann, checkst du gar nichts“ o.ä. antwortet. “

        Weil es nicht nötig ist.

      • @ onyx

        „Warum fühlst du dich denn angesprochen?“

        „Nochmal, warum fühlst du dich dann angesprochen?“

        Na, vielleicht, weil ich in dieser Weise bereits von dir angesprochen wurde, wie ich bereits geschrieben hatte.

    • Es gibt solche und solche…aber das Frauen im Schnitt deutlich häufiger emotional werden als Männer lässt sich nicht abstreiten.

      Ich halte deswegen Frauen auch für leichter zu manipulieren.

    • Syzygy

      „Hm, seltsam. Wenn ICH mit einer Frau diskutiere, habe ich es bisher noch nicht erlebt, dass sie in Tränen ausgebrochen wäre“

      Oder haben deine Augen das Leid einfach nicht wahrgenommen (???)

      „Abgesehen davon glaube ich eines ganz sicher: Du, Christian, gehst mit einer gewissen Einstellung in die Welt, und triffst auf genau die Menschen, die dir diese Einstellung bestätigen.“

      Also, wenn es dem Christian passiert, dann kann ich auch noch hoffen…

    • @Syzygy

      Ich bin immer wieder erstaunt, dass der Umstand, dass Frauen emotionaler sind, so häufig kritisiert wird und nicht lediglich die Begründung (über die man sicherlich streiten kann).

      Das Männer im Schnitt in vielen Punkten härter sind, dass scheint mir recht naheliegend. Wir können viele Punkte wesentlich unemotionaler gestalten als Frauen (alle folgenden Aussagen betreffen die Geschlechter im Schnitt, ich spare mir den Zusatz und bitte ihn gedanklich mitzulesen) und Frauen neigen eher dazu als Männer viele Gefühle zu investieren und weniger direkt zu sein in Freundschaften etc um auf Gefühle rücksicht zu nehmen.

      Dieses Recht auf Emotionalität wird ja auch von Frauen immer wieder gerne eingefordert. Frauen weinen bei Liebesfilmen und Tragödien sicherlich eher als Männer. Sie verweisen selbst darauf „nahe am Wasser“ gebaut zu sein. Es werden in Diskussionen eher „Schutzräume“ für Frauen gefordert, innerhalb derer sie die aggressivere Diskusionsart der Männer ausschließen können.

      Ein Mädchen zum Weinen zu bringen gilt als brutal, ein Junge der weint als Weichei. Das daraus nicht gleichzeitig eine Abhärtung erfolgt ist eigentlich schwer vorstellbar.

      Ich war nach dem Abi beim Bund und dort wurde vehement angeschrien. Ich habe keinen Mann weinen sehen. Hingegen haben mir genug Frauen berichtet, dass sie nachdem sie der Chef rund gemacht hat (genau wie andere männliche Mitarbeiter) geweint haben. Einige mit der Schilderung „Ich war total froh, dass ich mich zurückhalten konnte, bis ich in meinem Büro war, man kann ja vor dem Chef nicht rumheulen, dass wirkt ja total schwach“ aber nichts desto trotz. Sie haben sich diese Art der Kritik auch wesentlich gefühlvoller zu herzen genommen und wesentlich eher den Job gewechselt, wenn sie es konnten, wenn der Chef oder die Chefin ein Choleriker war (was ja durchaus nicht so selten vorkommt).

      Ich kenne einige sehr harte Frauen. Und durchaus auch weiche Männer. Und natürlich kann man mit Frauen sachlich diskutieren, gerade abseits von Themen die für sie nicht einen starken persönlichen Gefühlsbezug haben und in dem sie die Gegenpositon als Angriff auf sich selbst sehen. Aber das entwertet ja Betrachtungen über den Schnitt nicht.

      Mir scheint insbesondere auch die Beobachtung in dem verlinkten Artikel richtig, dass Männer Kritik häufiger in der Sache auf- und angreifen (Er hat keine Ahnung vom Thema, er redet mir in meine tägliche Arbeit hinein, obwohl er die Schwierigkeiten dort nicht sieht, er sieht gar nicht, was ich alles so mache) , während Frauen daraus eine Wertung über sich herleiten („Warum mag sie mich nicht? Warum ist sie so gemein zu mir? Was habe ich ihr denn getan?) Beides kann natürlich unsachlich sein. Es sind eben verschiedene Wertungen.

      Auch scheint mir die Auffassung richtig, dass Frauen eher verschiedene Positionen und eine hitzige Auseinandersetzung persönlich nehmen, während es Männer noch eher als Wettbewerb sehen. Viele Männerrituale bauen darauf auf, dass man einen würdigen Gegner zum Freund gewinnt und nach einer harten Auseinandersetzung gerade wegen dieser näher gerückt ist. Männer haben kleine Stichelein und Frotzelein und Abwertungen untereinander wesentlich mehr in ihren Alltag eingebaut als Frauen, die eher das gemeinsame betonen. Das sieht man jeden Montag, wenn Männer ihren besten Freunden unter die Nase reiben, dass ihr Fußballteam verloren hat und sie damit aufziehen. Ein guter Freund von mir ist BVB-Fan, sein bester Freund Schalke Fan. Sie sind gegenseitig Patenonkel ihrer Kinder, aber man kann sich sicher sein, dass sie keine Gelegenheit auslassen, dem anderen einen reinzuwürgen, wenn die Fußballgötter es ermöglichen. Ein vergleichbares Verhalten von Frauen ist mir abgesehen von Einzelfällen nicht bekannt. Bei Männern scheint mir gerade der Umstand, dass man den anderen vehement beleidigen kann ein Zeichen einer Freundschaft zu sein, weil es deutlich macht, dass man untereinander weniger Statusabgrenzung betreibt.

      BadHAirDAy hatte hier ja auch mal geschildert, dass sie genau damit ihre Probleme hatte, dass gegenseitige necken zu sehr als Angriff sah, obwohl ja mit männlichen Phänotyp ausgestattet und entsprechend durch die Gesellschaft sozialisiert.

      Wenn man sich das alles anschaut, dann wird meiner Meinung nach deutlich, dass eine gewisse Abhärtung der Männer vorhanden sein sollte. Anderenfalls wäre es schwer zu erklären.

  5. Das ist ebenfalls eine Erfahrung, die ich gemacht habe. Mit Männern kann man eher Streitigkeiten in einer Sache haben, die sich aber dann nicht auf das persönliche auswirken. Frauen im Schnitt hingegen sehen viele Streitigkeiten auf sich selbst bezogen und demnach auch als Angriff auf sich selbst.

    Das hat soviel ich weiß Christian geschrieben, und nicht Frau Greenfield.

    • @Syzygy:

      Da steht aber nix von „weinerlich werden“, das hat Frau Greenfield geschrieben.

      Das Gleiche müsste ja dann auch für Frau Greenfield gelten, sie müsste ja dann auch Menschen anziehen, die ihre Einstellung bestätigen.

      • @Nick: jetzt pickst du aber Rosinen. Christian gibt ihr ja recht. Warum sollte er also ausgerechnet beim Weinerlich-Werden Greenfield widersprechen? 😉

        Und wieso sollte es nicht auch für Greenfield gelten? Sie ist auch ein Mensch, oder nicht? Das, was Christian zitiert hat, hat sie in einem Interview behauptet, d.h. ihre eigenen Beobachtungen zum Besten gegeben, und die sind auch bei einer Hirnforscherin subjektiv.

      • Syzygy

        „Christian gibt ihr ja recht. Warum sollte er also ausgerechnet beim Weinerlich-Werden Greenfield widersprechen? “

        Beim intensiven Anblick der Realität wird jeder weibliche und männliche noch lebende Mensch weinerlich!

      • @Syzygy:
        Warum sollte er also ausgerechnet beim Weinerlich-Werden Greenfield widersprechen?

        „Das sehe ich auch so: xx, yy“ ist doch etwas anderes als vollumfänglich bestätigen, was jemand geschrieben hat.

        Weinerlich-Werden und „.. viele Streitigkeiten auf sich selbst [beziehen] und demnach auch als Angriff auf sich selbst [sehen].“

        ..ist doch ein himmelweiter Unterschied.

        Und wieso sollte es nicht auch für Greenfield gelten?

        Wiel Greenfield sich vermutlich weniger aussuchen kann, mit wem sie beruflich und politisch zu tun hat.

    • Nein, das hat Frau Greenfield geschrieben, Zitat:

      *A woman might burst into tears, get sulky, generalise the very specific complaint. The strong thing about women is that they are very sensitive to relationships, but there is a bad side to that – in that sort of situation, they think you don’t like them any more. Men compartmentalises their professional lives and their personal lives more easily than women do.*

      Und was sie schreibt, deckt sich nicht nur mit meinen persönlichen Erfarhungen sondern auch mit den Ergebnissen dieser Umfrage, immhin 3000 Teilnehmer, die alle schon Erfahrungen sowohl mit männlichen als auch weiblichen Vorgesetzten hatten:

      http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1302096/Men-best-bosses-Women-just-moody.html

      • Ich denke doch mal, dass es sogar bei Frauen Abstufungen im Temperament gibt. Einige sind eher ruhiger, andere eher nicht.
        Ist ja auch bei Männern so,ne?

        Allerdings hab ich auch schon mehr als einmal erlebt, dass eine Entscheidung oder ne Ansage von einer Vorgesetzten oder Lehrerin infrage gestellt worden ist, bzw. kleingeredet mit den Worten, „die hat doch ihre Tage“ etc, die ich ziemlich nachvollziehbar und logisch fand. Wenn einem die Entscheidung nicht passt oder man denjenigen nicht mag kann einem das Allgemeinwissen „Frauen sind immer voll launisch“ recht gut zupaß kommen.
        Es kommt drauf an wie man den Menschen sieht, mit dem man zu tun hat.

        Um mit Bette Davis zu sprechen: „When a man gives his opinion he´s a man. When a woman gives her opinion, she´s a bitch“

        BTW
        *David Brown, of online recruitment firm http://www.UKJobs.net, which commissioned the research, said: ‘Incredibly both men and women are in total agreement that men make better bosses – 63 per cent of women and 75 per cent of men.*

        Äh nein. Total agreement wäre es, wenn 100% der beteiligten Parteien diese Meinung teilten. Smells like Meinungsmache.

      • @ Maren

        *Ich denke doch mal, dass es sogar bei Frauen Abstufungen im Temperament gibt. Einige sind eher ruhiger, andere eher nicht.
        Ist ja auch bei Männern so,ne?*

        Ja NATÜRLCH.

        Es gibt nur selten ein „immer so“, sondern in der Regel ein „eher so“, ein „häufiger anders“: Merkmalshäufungen in Gruppen, die sich UNTERSCHEIDEN.

        Es gibt „häufig weinende Männer“ und „toughe Frauen“, aber es gibt mehr „häufig weinende Frauen“ als Männer und mehr „toughe Männer“ als Frauen. Es gibt eher „männliche“ Frauen, eher „weibliche“ Männer, aber die Mehrheit der Männer ist in ihre psychischen Konstitution „männlich“, die Frauen sind „weiblich“.

        Frauen nehmen sachliche Kritik HÄUFIGER persönlich als Männer, was NICHT HEI´SST, dass es KEINE Männer gäbe, die sachliche Kritik nicht auch persönlich nähmen.oder keine Frauen, die auf sachliche Kritik sachlich reagierten.

        Frau Greenfield fällt das auf, mir fällt das auf, Christian fällt das auf, den 3000 befragten Briten fällt das auf, vielen Menschen fällt das auf, durch die Jahrhunderte und Jahrtausende.

        Nur FeministInnen will das partout nicht auffallen.

      • Alexander

        „Frauen nehmen sachliche Kritik HÄUFIGER persönlich als Männer“

        Ich bin sogar so sensibilisiert, dass ich zuweilen knatschig reagiere, wenn über Frauen als Schlechtes geredet wird, obwohl ich als ich gar nicht wahrgenommen werde (hihihi)

  6. Da wurde auch Jesus hier erwähnt. Dieser Mann aus Nazareth (laut Bibel), der mir mit seinen emanzipatorischen Gedanken ganz sympathisch ist, wurde von der patriarchalischen Kirchen-Horde zum „christlichen“ Gott erkoren und auf einem toten Stück Holz hängen und baumeln gelassen. Seine Mutter Maria, die von dieser Horde immer noch „geehrt“ wird, hatte ihrem Sohn (lt. der Bibel) nichts zu sagen (wo war es nun wieder in der Bibel in NT, wo der hl. Paulus mit seinem Patri-Wahn dank der biblischen Verfasser auftreten durfte?

  7. wurde von der patriarchalischen Kirchen-Horde zum „christlichen“ Gott erkoren und auf einem toten Stück Holz hängen und baumeln gelassen.

    Hast wohl etwas zu viel Dan Brown gelesen. Bei dem wird auch ständig feministischer Mist unterschwellig an den Mann oder die Frau gebracht. Du solltest zwischen Trivialliteratur und seriösen historischen Abhandlungen unterscheiden. Klar, Staro?

    • Peter

      „Du solltest zwischen Trivialliteratur und seriösen historischen Abhandlungen unterscheiden. Klar, Staro?“

      Ich beziehe mich strick an die Bibel-Infos. Wenn es für Dich Trivialliteratur ist, na dann… Für mich ist es gefährlicher Springstoff. Du findest darin unterschiedliche Aussagen, die zuteil einander widersprechen. Wen schert es aber? Solange der Wein fließt…

    • Peter

      1. „Hast wohl etwas zu viel Dan Brown gelesen. Bei dem wird auch ständig feministischer Mist unterschwellig an den Mann oder die Frau gebracht. Du solltest zwischen Trivialliteratur und seriösen historischen Abhandlungen unterscheiden. Klar, Staro?“

      Damit Du vor dem Fernseher nicht einschläfst, etwas in der Art von M. Daly:

      Mary Daly erkannte, erlebte und somit konnte nachempfinden, was Patriarchat ist. In der christlichen Religion sah sie die Wurzeln der Legitimierung dieses mörderischen Systems. Sie konnte an der Kirchen-Geschichte sehen, wie Opfer zu Tätern werden und Täter sich als Opfer darstellen. Das ist der Angel-Punkt des christlich-patriarchalischen Systems: „Kreuz Christie“ – darin wurde der Baum des Lebens ersetzt durch das „nekrophile Symbol eines toten Körpers“ (S. 38). Im Namen Christie wurde und wird heute immer noch gemordet -auch, wenn auf der Börsen-Arena. Im Sinne der Gleichberechtigung dürfen auch Frauen in den Krieg ziehen – werden immer wieder einzelne Frauen in Soldatenrehen auf Medien-Bildern gezeigt, die suggerieren, dass Frauen selbstverständlich dabei sind. Sie sind auch selbstverständlich dabei, aber nicht unter den Rekruten, sondern als Sicherheits-Posten zuhause. Frauen halten dieses System zuhause und außerhalb aufrecht – auch, wenn sie ihn nicht erfunden haben, indem sie von sich selbst abgucken und sich opfervoll im Alltag einsetzen. Es ist eine leidvolle Paradoxie. „Manchmal geht die Zerstörung einer Frau so weit, dass, um zu er-innern(6), wer sie ist, sie über die Grenzen ihrer Lebensgeschichte hinausgreifen muss.“ (S. XXV) Das radikale Sein von Frauen hat lt. Mary Daly etwas mit der Entdeckung und Neuerfindung einer Welt zu tun, die anders ist als Patriarchat. Die „Versklavung“ der Frau hat nicht nur mit institutionellen Zwängen etwas zu tun, sondern wurde in den Köpfen von Frauen internalisiert. Frauen im Patriarchat leben im Exil. Ihr Bewusstsein wurde verstümmelt und stumm gemacht, deswegen findet Mary Daly es so wichtig, wenn Frauen sich über sich selbst bewusst werden und Fremdsteuerung nicht erlauben. Die männlichen Gottes-Bilder sind auf dem Befreiungs-Weg der Frau dahin zu stellen, wo sie auch hingehören: in die mythologische Rubrik. Zeus als gebärende Instanz aus dem Schenkel oder Kopf gebärend, wurde nie dahingehend wort-wörtlich verstanden. Frauen gebären dafür tagtäglich ohne Aufsehen zu erregen. Die Göttin in sich selbst zu finden und ihr zu folgen, ist für die Frau der Befreiungs-Weg aus dem Exil im Patriarchat. Im Reich der Väter, im Patriarchat, wo Männer selbstverständlich die göttliche Legitimation haben, die Natur und Frau auszubeuten und zu zerstören, kann eine Frau als „Gehilfin des Mannes“ sich zuhause oder auch beruflich auf männlich definierten Posten ein Recht fürs Leben erarbeiten. Während bestimmte Männer in „unserem“ System sich dank Geld z. B. auf den Siegerposten platzieren können, sind Frauen im Patriarchat per Geschlecht als zweitrangig zu definieren.

      • @ Starosczyk

        Mary Daly, diese kranke Seele, die es für eine gute Idee hielt, den Männeranteil an der Weltbevölkerung auf 10% zu reduzieren und das mit einer Dekontaminierung verglich?

        Männer als zu beseitigende Umweltverschmutzung?

        Aber FeministInnen sind nicht männerfeindlich, das steht nun einmal fest.

        Wer das behauptet, ist frauenfeindlich.

  8. @ Christian

    Hier der Bericht über eine Metastudie über das unterschiedliche Weinverhalten der Geschlechter.

    Jungen und Mädchen weinen bis ca. 13 Jahren gleich häufig, danach weinen Frauen häufiger (ca. 4 mal häufiger), länger (6 Min. zu 2 Min.) und dramatischer (65 % beginnen auch noch zu schluchzen gegenüber 6% der Männer) als Männer.

    Weibliches Weinen, da effektvoller, ist auch effektiver: Es hinterlässt beim Betrachter einen länger anhaltenden Effekt als männliches Weinen, wirkt herzzerreißender, dramatischer.

    Nun könnte man spekulieren: Weinen Frauen häufiger und effektvoller, weil sie gelernt haben, dass sie als Frauen damit erfogreicher sind oder sind sie damit erfolgreicher, weil sie von Natur aus häufiger und effektvoller weinen.

    Ich glaube eher Letzteres, weil Mädchen ja von Anfang an schonender behandelt werden als Jungen, wenn sie weinen.

    Trotzdem zeigt sich der Unterschied im Weinverhalten erst mit der Pubertät.

    Auch die Gründe für das Weinen sind verschieden: Männer scheinen da das empathischere Geschlecht zu sein. Frauen weinen häufiger über sich selbst, Männer häufiger über andere, Zitat:

    *Frauen weinen am ehesten, wenn sie sich unzulänglich fühlen, vor schwer lösbaren Konflikten stehen oder sich an vergangene Zeiten erinnern. Männer hingegen weinen häufig aus Mitgefühl oder wenn die eigene Beziehung gescheitert ist.*

    Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,655072,00.html

    Weinen bei Sich-unzulänglich-fühlen oder Vor-chwer-lösbaren-Konflikten-stehend stützte ja die Aussagen von Prof. Greenfield.

    • Nun könnte man spekulieren: Weinen Frauen häufiger und effektvoller, weil sie gelernt haben, dass sie als Frauen damit erfogreicher sind oder sind sie damit erfolgreicher, weil sie von Natur aus häufiger und effektvoller weinen.

      Ich glaube eher Letzteres, weil Mädchen ja von Anfang an schonender behandelt werden als Jungen, wenn sie weinen.

      Letzteres schließt Ersteres ja nicht aus.

      Die Unterschiede sind imho Gewaltig: Manche sind tatsächlich sehr nah am Wasser gebaut, können gar nicht anders.

      Andere sind viel zu stolz, um auch nur eine Träne zu zeigen, und wieder andere können buchstäblich auf Kommando herzzereißende Tränendramen abspulen.

  9. Generell finde ich diese Erkenntnisse nicht schlimm. Und nichts bringt mein Herz eher zum schmelzen, als eine Frau die weint und Hilfe braucht. Wenn sie noch dazu aufrichtig ist und diese Wahrheiten einfach akzeptiert und keine Probleme mit sich selber hat und irgendetwas von „internalisiert“ faselt dann ist die Liebe nicht weit weg….

  10. Pingback: Verstärkung des Impostor Syndroms bei starken weiblichen Vorbildern | Alles Evolution

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