Warum täuschen Frauen eine Orgasmus vor?

Eine Studie zum Vortäuschen eines Orgasmus durch Frauen:

The current study tested the hypothesis that women pretend orgasm as part of a broader strategy of mate retention. We obtained self-report data from 453 heterosexual women (M age, 21.8 years) in a long-term relationship (M length, 32.8 months) drawn from universities and surrounding communities in the southeastern United States. The results indicated that (1) women who perceived higher risk of partner infidelity were more likely to report pretending orgasm, (2) women who reported greater likelihood of pretending orgasm also reported performing more mate retention behaviors, and (3) women’s perceptions of partner infidelity risk mediated the relationship between pretending orgasm and the performance of cost-inflicting mate retention behaviors, such as Intersexual Negative Inducements (“Flirted with someone in front of my partner”) and Intrasexual Negative Inducements (“Yelled at a woman who looked at my partner”). Thus, pretending orgasm may be part of a broader strategy of mate retention performed by women who perceive higher risk of partner infidelity.

Quelle: Do Women Pretend Orgasm to Retain a Mate? (Volltext, PDF)

Auch interessant: Die dortigen Zahlen dazu:

Women are more likely to report pretending orgasm during intercourse than are men (e.g., Thornhill et al., 1995). According to previous research, about 50% to 60% of women self-report pretending orgasm (Darling & Davidson, 1986; Hite, 1976; Muehlenhard & Shippee, 2009; Schaefer, 1973; Wiederman, 1997; see Muehlenhard & Shippee, 2009, for review). We are aware of only one study investigating men’s self-reports of pretending orgasm (Muehlenhard & Shippee, 4 2009). In a sample of 180 male college students, 18% reported pretending orgasm (compared to 48% of women in a parallel sample).

Das sagt natürlich nichts über die Häufigkeit des Vortäuschens aus.

Zu den positiveren Gründen:

Although we found a positive relationship between pretending orgasm and Positive Inducements and Public Possession Signals, we were unable to detect a relationship between perceptions of partner infidelity risk and these two categories of mate retention. Women may pretend orgasm to display commitment and interest to their partners; these behaviors are similar to benefit-provisioning acts included in the Positive Inducements and Public Possession Signals categories (e.g., “Gave in to my partner’s sexual requests”). In other words, higher perceived risk of partner infidelity risk is not the only predictor of pretending orgasm. Women sometimes engage in such behaviors to emphasize love and care. Because men are attentive and interested in a female partner’s orgasm, women may pretend orgasm to keep their partner happy. Darling and Davidson (1986) asked participants open-ended questions regarding pretending orgasm; the primary response by 51% of women who pretended orgasm was “feel guilty, but it is important to satisfy my partner”

Der Umstand, dass der Partner kommt, ist eben häufig für beide wichtig. Der Mann möchte, dass die Frau kommt und es macht ihn glücklich, wenn das der Fall ist (was biologisch sowohl für Befruchtung und aufgrund der ausgeschütteten Hormone auch für die Partnerbindung (und damit auch wiederum für die Fortpflanzung, da das wiederum mehr Sex und geringere Fremdgehwahrscheinlichkeit bedeutet) interessant ist). Die Frau möchte auch, dass der Mann kommt, einmal weil es ebenfalls Partnerbindungsaspekte hat, aber mitunter eben auch, weil sie weiß, dass er versuchen wird seinen Orgasmus zu verzögern bis sie kommt, aber auch weiß, dass sie nicht kommen kann und es im Sinne der Partnerschaft besser ist, einen Orgasmus vorzuspielen, damit er dann kommen kann.

Beim Mann dürfte es ähnlich sein. Er weiß, dass die Frau ihn zum Orgasmus bringen will, aber er nicht kommen kann (Alkohol, schon zuviel Sex, zuviel Stress, was auch immer). Sie wird sich schlecht fühlen, wenn sie ihn nicht zum Orgasmus bringen kann, er hat aber einfach keine Lust mehr, es weiter zu versuchen. Der Mann hat allerdings das Problem des Ergusses, der mit dem Orgasmus verbunden wird und schwerer vorzutäuschen ist.

 

41 Gedanken zu “Warum täuschen Frauen eine Orgasmus vor?

  1. Wenn Frauen das machen, sind sie selbst schuld. Würde mich in keinster weise tangieren. Wer so unehrlich zu seinem Partner ist, hat nichts besseres verdient.

  2. Ich glaube Montaigne schreibt irgendwo, dass ihm in der Liebe die Lust, die er der Frau bereitet, genau so süß ist wie die eigene.

    Würde ich auch so sehen, in jedem Fall fühlt man sich als Mann besser, wenn die Frau es auch genossen hat.

  3. Täusche und du wirst getäuscht. Betrüge und du wirst betrogen. Demnächst also nur noch Sex im Magnetresonanztomografen. Der Orgasmus einer Frau reicht sogar zur Promotion. Wo gibt es das schon, dass ein Mann fürs Masturbieren akademische Titel bekommt? Das ist wieder ein Symptom der systematischen Privilegierung der Frau.

  4. „weil sie weiß, dass er versuchen wird seinen Orgasmus zu verzögern bis sie kommt,“

    Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass die meisten Männer ihren Orgasmus hinauszögern (Quickie einmal ausgenommen) – ganz entgegen dem Klischee, Mann würde im Bett nur seiner Lust frönen.

    Ich glaube, ich habe dazu einmal eine Reportage auf ARTE gesehen, in welcher die „Psychologin“ ganz erstaunt war, als ihr die Männer unterbreiteten an was sie da so alles denken, um länger zu können.

  5. Dass nur 18 % der Männer einen Orgasmus vortäuschen, überrascht mich jetzt. Hätte mit mehr gerechnet.

    Ist ja schließlich nicht jedermanns Sache, stundenlang an einer Frau herumzuschrauben, bis sie endlich kommt.

    Kann in Arbeit ausarten.

    Dann doch lieber frühzeitig einen Orgasmus vortäuschen, erschöpft zusammenbrechen und einschlafen.

    Oder eine Eieruhr verwenden: Nach dem Klingelton – Bettruhe!

    Wenn sie bis dahin nicht gekommen ist, hat sie eben Pech gehabt.

    Die gesparte Energie könnte man investieren, um an seinem Motorrad oder Auto herumzuschrauben.

    Das bekommt zwar keinen Orgasmus, fährt aber u.U. wieder.

    Montaigne hatte eben kein Motorrad.

    • „Ist ja schließlich nicht jedermanns Sache, stundenlang an einer Frau herumzuschrauben, bis sie endlich kommt.“

      Wenn die Frau gut ist, wird sie wissen, dass es ihre Aufgabe ist, an dir „herumzuschrauben“ (blasen etc.). Ansonsten lass halt einen Vibrator die Vorarbeit leisten.

      „Dann doch lieber frühzeitig einen Orgasmus vortäuschen, erschöpft zusammenbrechen und einschlafen.“

      Eine Ejakulation täuschst du dann wohl auch vor. Oder wie erklärst du, dass du trocken kommst? Naja, beim 3. Mal in Folge macht das wohl keinen großen Unterschied. Und dann ist das Vortäuschen auch am sinnvollsten.

  6. Da wir gerade wieder einmal bei der Sexualität der Frau sind, ein interessanter Kommentar zum neuen Twilight Film:

    http://www.welt.de/kultur/kino/article13731588/Narzisstische-Vision-aus-Sex-Gewalt-Perversionen.html

    „Eine Kritik an der Pornografie ist, dass Männer darin oft gewalttätig werden und Frauen demütigen. In „Twilight“ geschieht Vergleichbares auf eine Art, wie sie Mädchen anspricht. Egal, ob Bella sich selbst quält oder es ein Mann tut: Es schaut immer einer zu, der sie liebt – und dabei stärker leidet als sie selbst. Der Blick des liebenden Voyeurs macht diese Art von Gewaltporno für die jungen Zuschauerinnen erträglich. „

  7. Der Orgasmus der Frau mag biologische Grundlagen haben (logisch), dass sie ihn bekommt, ist allerdings kulturell und gesellschaftlich bedingt. Vom rein raus alleine in zwei Minuten – was ja unter natürlichen Bedingungen zur Ejakulation, zum Orgasmus des Mannes (oder wenigstens zu einer Befriedigung) und damit zu Befruchtung schon reichen würde – hat Frau jedenfalls nicht viel.

    Der Mann muss sich offenbar auch im Bett bemühen, damit Frau auf ihre Kosten kommt – wie überall im Leben. Ihr Heteros seid schon ein bedauernswertes Völkchen 😉

    • Adrian

      „Der Orgasmus der Frau mag biologische Grundlagen haben (logisch), dass sie ihn bekommt, ist allerdings kulturell und gesellschaftlich bedingt.“

      Ich habe gelesen, dass mindestens eine gesunde Hand eine gute Voraussetzung ist.

      • Gemeint war:
        Der Orgasmus der Frau mag biologische Grundlagen haben (logisch), dass sie ihn durch Geschlechtsverkehr bekommt, ist allerdings kulturell und gesellschaftlich bedingt.

      • Adrian

         „Gemeint war:
        Der Orgasmus der Frau mag biologische Grundlagen haben (logisch), dass sie ihn durch Geschlechtsverkehr bekommt, ist allerdings kulturell und gesellschaftlich bedingt.“

        Er mag wohl biologische Grundlagen haben – da hast Du vollkommen Recht.

        Eine muslimische Frau kann mit einem Christen Orgasmus haben – gehe ich davon aus. Welche der Kulturen und Gesellschafen beding diesen Akt?

      • „Welche der Kulturen und Gesellschafen beding diesen Akt?“

        Die Kultur des gegenseitigen Verstehens, des Vertrauens, des Wissens um den eigenen Körper und den der Frau. Mit dem biologischen rein-raus in zwei Minuten bringt man keine Frau zum Orgasmus. Oder haben sich Frauen das nur ausgedacht, um Männer zu diszplinieren?

      • Adrian

        „Mit dem biologischen rein-raus in zwei Minuten bringt man keine Frau zum Orgasmus.“

        Ich will hier kein Streit anzetteln, aber man muss nicht Frau zum Orgasmus bringen (hihihi).

      • Adrian

         „Versteh ich nicht“

        Ein dreifaches Looping:
        1. sprachliches Vergnügen: „man“ muss nicht: für eine Polin in deren Sprache kein man klein geschrieben existiert, lustig.
        2. muss dazu ein Mann vorhanden sei?
        3. mit dem Bringen ist es auch so eine Sache…

      • Adrian

         „„muss dazu ein Mann vorhanden sei?“
        Nein, aber genau genommen, war das meine Aussage betrachtet aus einem anderen Blickwinkel.“

        Meine Position zum Sex noch klarer: Jeder und jede soll vögeln nach eigenem Gute und die Grenzen des Anderen achten.

    • @
      „Der Mann muss sich offenbar auch im Bett bemühen, damit Frau auf ihre Kosten kommt – wie überall im Leben.“
      Ja, das ist richtig. Teilweise. (Nicht immer und nicht nur – latürnich. Sonst hätten wir uns von dem albernen Gehampel ja nun wirklich längst verabschiedet.)
      Aber zum Teil stimmt es tatsächlich. Sex ist von männlicher Seite aus mitunter auch eine „Dienstleistung“. Und wie bei jeder Dienstleistung versucht der Dienstleister eben, im Rahmen seiner Möglichkeiten, den Kunden, hier die Kundin, zufrieden zu stellen.

      Im Frauendiskurs liest man ja häufiger („liest“ deshalb, weil mir als Mann der Frauendiskurs nur in seiner verschriftlichten Form zugänglich ist), dass Frau sich wünsche, dass im Bett der Mann die Führung übernehme, damit sie, die Frau, sich „ganz als Frau fühlen könne“, „sich ganz fallen lassen könne“ – kurz: Verantwortung für das Geschehen abgeben könnte.
      Und so ist das halt mit der Führung: Sie, die Führung, verlangt Aufmerksamkeit, ein gewisses Resturteilsvermögen, Achtsamkeit in der Außenwahrnehmung usw. usf. Sprich: Für den Mann ist das „Fallen lassen“ im Rahmen dieser Rollenverteilung nicht drin.

      „Ihr Heteros seid schon ein bedauernswertes Völkchen … „
      Ach nein – so würde ich das nun auch wieder nicht sehen. „Bedauernswert“ ist ein zu starkes Wort an dieser Stelle. Es ist halt so: Wenn der Hausherr hier immer darauf herumreitet, dass gelte „attraction is not a choice“ so kann man genau so sagen: Ob du nun homo-, hetero-, bi- oder asexuell oder was auch immer bist, ist auch kaum eine Wahl.
      Es ist etwas, was dir irgendwie zugefallen ist. Daran ist erst einmal per se nix „Bedauernswertes“. Und wenn die Tatsache selber schon „not a choice“ ist, so ist es doch sehr wohl „a choice“, wie man damit umgeht. Mit Würde zum Beispiel …

      Also, ich stelle mir das schwul sein im Bereich der Sexualität ja mitunter auch irgendwie einfacher vor … aber was weiß denn ich? Ich weiß davon letztlich nichts. Ich, als nicht-die-Wahl-gehabt-Habender.

      • Virtuel-dc
        „Sex ist von männlicher Seite aus mitunter auch eine „Dienstleistung“. Und wie bei jeder Dienstleistung versucht der Dienstleister eben, im Rahmen seiner Möglichkeiten, den Kunden, hier die Kundin, zufrieden zu stellen.“

        Und die Prostituierten sind in meisten Fällen Männer? Was ist mit den jungen Mädchen, deren Taschengeld für die medial angebotenen Schätzchen nicht ausreicht und sie die Beine breit machen, sind es nicht Prostituierte?

        „dass Frau sich wünsche, dass im Bett der Mann die Führung übernehme, damit sie, die Frau, sich „ganz als Frau fühlen könne“, „sich ganz fallen lassen könne““

        Zur Sexual-Expertin bin ich zum ersten Mal in meiner Existenz auserkoren worden. Ich glaube, dass die sich prostituierenden Personen kein leichtes Leben haben.

        „Ich weiß davon letztlich nichts. Ich, als nicht-die-Wahl-gehabt-Habender.“

        Die Einen schreien, weil sie nicht wollen, die Anderen, weil sie wollen… Wo bist Du denn verknechtet worden?

      • @ virtual-cd

        *Sex ist von männlicher Seite aus mitunter auch eine „Dienstleistung“. Und wie bei jeder Dienstleistung versucht der Dienstleister eben, im Rahmen seiner Möglichkeiten, den Kunden, hier die Kundin, zufrieden zu stellen.*

        Beim Sex zeigt sich, wie sonst in der Gesellschaft auch, ein Grundmuster weiblichen Verhaltens: Anspruchsdenken bei Verweigerung von Verantwortungsübernahme.

        Der Anspruch an den Mann: „Du bist verantwortlich für mein Wohlergehen! Ich muss dazu nichts tun, ich bin ja Frau! Wenn ich nicht auf meine Kosten komme, hast DU versagt, Du allein! Du bist schließlich der Mann!“

        Und FeministInnen denken nicht im Traum daran, daran etwas zu ändern.

        Sie appellieren an die Männer, die Welt nach ihren Vorstellungen umzubauen, rühren aber kaum einen Finger, sich daran zu beteiligen.

        Wie schön wäre es, gründeten Frauen Unternehmen nach ihren Vorstellungen und Wertmaßstäben, stellten von Anfang an nur Frauen ein und bewiesen, wie diese Betriebe, natürlich mit berückend schöner Work-Life-Bilanz, sich erfolgreich im internationalen WEttbewerb im Markt behaupten können.

        Nichts davon zu sehen.

        Statt dessen nur der Vorwurf, wie schwer man es doch als Frau habe, sich in dierser männerdominierten Wirtschaft zu behaupten.

        Und natürlich, Anspruch auf Schutz-und Schonrechte, Sonderreichte, Vergünstigungen, Quotensänften.

        Sollen die Männer halt sehen, wie sie das organisiert kriegen.

        Schließlich ist man doch Frau und hat einen Anspruch darauf!

      • Alexander

         „Beim Sex zeigt sich, wie sonst in der Gesellschaft auch, ein Grundmuster weiblichen Verhaltens: Anspruchsdenken bei Verweigerung von Verantwortungsübernahme.“

        Entweder hast du die Gesellschaft in deiner Aussage als Frau dargestellt, oder ich lese regelmäßig Sachen aus deinen Aussagen, die meinen Vortäusch-Programmen entspreche?

        Übrigens: Wo sind die Männer?

         „Der Anspruch an den Mann: „Du bist verantwortlich für mein Wohlergehen! Ich muss dazu nichts tun, ich bin ja Frau! Wenn ich nicht auf meine Kosten komme, hast DU versagt, Du allein! Du bist schließlich der Mann!“

        .. an den Mann, der außerhalb der Gesellschaft frohlockt? Hast Du zu viele Entertainer-Bücher gelesen oder siehst du in der Tat den Mann außerhalb der Gesellschaft über die natürliche und lästige Frau als Gott (Ergebnis der Transformation) auf Wolke Nr. 7?

         „Und FeministInnen denken nicht im Traum daran, daran etwas zu ändern.“

        Dienstmädchen sind Vergangenheit! Hallo! Wir leben in Zivilisation!!

         „Sie appellieren an die Männer, die Welt nach ihren Vorstellungen umzubauen, rühren aber kaum einen Finger, sich daran zu beteiligen.“

        Woran beteiligen? An der Zerstörung der Natur und der Lebens-Grundlagen??

         „Statt dessen nur der Vorwurf, wie schwer man es doch als Frau habe, sich in dierser männerdominierten Wirtschaft zu behaupten.“

        Meine Devise ist: liegen lassen…

         „Sollen die Männer halt sehen, wie sie das organisiert kriegen.“

        .. wenn sie als Götter auf den Wolken herumhuren und die heiligen Füsscken auf dem dreckigen weiblich-natürlichen Boden der Welt nicht benötigen.

      • Woran beteiligen? An der Zerstörung der Natur und der Lebens-Grundlagen??

        Genau Staro, so ist es. Wenn Männer nicht gerade dabei sind, Frauen zu vergewaltigen, Kriege anzuzetteln oder globale Finanzkrisen auszulösen, dann zerstören sie Mutter Natur.

        .. wenn sie als Götter auf den Wolken herumhuren und die heiligen Füsscken auf dem dreckigen weiblich-natürlichen Boden der Welt nicht benötigen.

        Mensch Staro, wenn Du deine Neuroleptika absetzt, dann halte doch zuerst Rücksprache mit deinem Hausarzt. Ist ja nicht zum Aushalten, sowas.

  8. Spräche es nicht eher für die Güte einer Partnerschaft, wenn er oder sie einfach (ohne Bedenken) sagen könnte: „danke fürs Bemühen, geht heut irgendwie nich“ ? Warum nehmen anscheinend so viele das persönlich, wenn der Partner nicht kommt ?
    Spielt da eine sportliche Komponente mit rein ? Unbedingt das Ziel erreichen wollen und so ??

      • Imion

        o „@anniefee
        Die Frage ist, ob das der nichtvortäuschende Partner so sieht, oder ob das einfach die Annahme des vortäuschenden Partners ist.“

        Wieder so misstrauisch eingestimmt: vortäuschen…. Vielleicht will er die jauchzende Seite das Gegenüber, das sie liebt, nicht verletzten und spielerisch mit dem Sexieren umgeht?? Keine Ahnung, wieso Frauen oder Männer glücklich schreien, während sie kein Grund dazu haben….

      • @staro
        Jep. Darauf wollte ich hinaus, das das vortäuschen eher vom vortäuschenden ausgeht, um dem anderen ein gutes Gefühl zu vermitteln, ohne das der nicht vortäuschende davon etwas merkt.

    • „Warum nehmen anscheinend so viele das persönlich, wenn der Partner nicht kommt ?“

      Das frage ich mich allerdings auch. Nicht immer ist der Partner daran Schuld, wenn man keinen Orgasmus hat, dass auch an einem selbst liege, z. B. durch Stresss. Sex ist immerhin auch eine Kopfsache.

      • Stephi

        o „„Warum nehmen anscheinend so viele das persönlich, wenn der Partner nicht kommt ?““

        Wenn er nicht kommt, da ist er nicht da.

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