„Ein Mann zahlt immer für Sex, so oder so“

Ein leider häufig zu hörende Behauptung ist, dass Männer im Endeffekt immer für Sex zahlen, wenn sie zu einer Prostituierten gehen direkt, ansonsten indirekter über Drinks, Eintrittsgelder, Versorgung innerhalb der Beziehung oder der Ehe bzw. sogar nachwirkend durch Unterhalt.

Gerne werden auch Fälle wie der Beatle Paul McCartney  und seine extrem teure Scheidung angeführt und gegengerechnet, dass er sich auch für jeden Tag eine erstklassige Hure hätte leisten können und dabei noch viel viel Geld gespart hätte. Das verkennt meiner Meinung nach vieles

  • Natürlich gibt es Sex ohne Geld. Viele klassische Aufreisser sind arm und schlafen mit mehr Frauen als viele gut verdienende Männer. Weil Geld zwar sexy machen kann, aber auch nur ein Stellvertreter für Status ist. Und den kann man auch ohne Geld im direkten Kontakt aufbauen
  • Frauen wollen zwar weniger Sex als Männer, aber natürlich haben sie auch Spass am Sex. Sie haben Sex um des Sexes willen und wollen guten Sex haben, auch wenn sie insgesamt meiner Meinung nach ein weniger triebgesteuertes Verhältnis zu Sex haben als Männer. Weibliche Sexualität mag weniger auf One-Night-Stands und weniger auf „Kerben im Bett“ ausgerichtet sein und dafür mehr auf eine Beziehung, aber das bedeutet nicht, dass Frauen keinen Sex wollen.
  • wer meint, dass er Frauen mit Geld locken muss, der sollte nicht verwundert sein, wenn er Frauen bekommt, die Geld wollen und Frauen vergrault, die das nicht wollen.
  • Die meisten Frauen kommen vollkommen zurecht, wenn man ihnen nichts ausgibt. Im Gegenteil: Ein Ausgeben kann meines Erachtens nach sogar in vielen Fällen die Chancen verschlechtern, weil man damit signalisiert, dass man seinen eigenen Wert als zu gering ansieht als das sie sich ohne Bezahlung mit ihm unterhalten würde.
  • Eine Beziehung ist so viel mehr als Sex. Wer den Wert einer Beziehung in den Malen berechnet, die er Sex hatte, der unterschlägt diesen Wert.
  • Es liegt an jedem Mann selbst inwieweit er für Sex bezahlt. Viele unterschätzen die Reaktion der Frau und glauben, dass sie wirklich nur auf dem Weg weiter kommen. Diesen Männern rate ich einfach mal mutiger zu sein und nein zu sagen. Aber nicht mit verbitterten Wehklagen über die Schlechtigkeit der Frauen. Sondern schlicht nein.
  • Gefährlich ist die Ehe: Hier werden einige direkte Folgen direkt aus der Ehe hergeleitet und viele sind dem Zugriff des Mannes entzogen. Sicherlich kann er einen Ehevertrag machen, aber auch da kann meines Wissens der Unterhalt nicht vollständig ausgeschlossen werden. Aber auch hier zahlt man nicht für Sex.
  • Richtig ist des weiteren, dass einige Frauen das recht offensichtliche Mittel einer Steuerung des Mannes über Sex wählen, dass sich aus dem unterschiedlichen Verlangen von Mann und Frau ergibt  
Ard (1977) reported a survey of couples who had been married for over 20 years. He found that “husbands continued to prefer intercourse more frequently than wives” (p. 274). In fact, wives consistently reported that they were quite satisfied with the amount of sex they had in their marriages, but men on average wished for about a 50% increase. M. Brown and Auerback (1981) likewise found that a majority of husbands (60%) but only a minority of wives (32%) said they would prefer to have sex more often. A more recent study by Julien, Bouchard, Gagnon, and Pomerleau (1992) found that husbands and wives agreed that the men were more sexually active and frisky. Even more relevant, Julien et al. (1992) found that men were more likely than women to report having less sex in marriage than they wanted. With a sample of couples ages 51 to 61, Johannes and Avis (1997) found that women were more likely than men to wish for less frequent sex than they were having, whereas husbands were more likely to wish for more frequent sex than they were having. A study of elderly couples in Sweden likewise found that men wanted more frequent sex than women (Bergström-Walan & Nielsen, 1990). Indeed, the authors of that study concluded that “men are significantly more sexual than women, in all ages and in all respects” (p. 289). Those findings refer to mature couples who are well into long-term relationships. One might expect that men and women would be more similar early in relationships. Yet data show that at the start of a relationship, men desire sex more than women. Abundant evidence confirms that men are ready for sex earlier in a relationship than women. In a large Australian sample, McCabe (1987) found that the category of people who were in a committed relationship, who wanted to have sex, but who were not having sex, consisted almost entirely of men. For example, among 25-year-olds, 28% of men but only 2% of women were in this category of “reluctant virgins.” Sprecher and Regan (1996) found that men were more likely than women to cite partner unwillingness as the reason they were not having sex. Driscoll and Davis (1971) found that men were more likely than women to list as a reasons for not having sex the fact that they could not talk their partner into doing so and that the decision was not theirs. Women are willing to wait longer within a dating relationship, measured either in terms of clock and calendar time or in terms of number of dates, before having sex (Buss & Schmitt, 1993; Cohen & Shotland, 1996; Sprecher, Barbee, & Schwartz, 1995). For example, Cohen and Shotland found that men expected sex after about 8 dates, whereas women expected it after about 12. Thus, within heterosexual relationships, men want sex more than women at the start of a relationship, in the middle of it, and after many years of it. Consistent with that sweeping conclusion, McCabe (1987) found that men in relationships (across the full sample and all 246 BAUMEISTER, CATANESE, & VOHSlevels of relationship longevity) showed significantly more desire for intercourse than they were having, whereas women had about what they wanted. (…)
  • Aber auch hier gilt: Wer sich erpressen und steuern läßt ist selber schuld. Meine Erfahrung ist, dass es zudem den Sexualtrieb der Frau weiter vermindert, wenn sie das Gefühl hat den Mann über Sex in der Hand zu haben und dieser immer wieder um mehr Sex bettelt. Wer anfängt so etwas zu machen, der gräbt sich insofern selbst das Wasser ab.
  • Männer, die das Gefühl haben, für Sex zu zahlen, sollten den Fehler zunächst erst einmal bei sich selbst suchen: Sie sind diejenigen, mit denen die Frauen anscheinend keinen Sex einfach so haben wollen, während dies bei anderen Männern durchaus der Fall ist.
  • Frauen allerdings sollten durchaus ebenfalls kritisch hinterfragen, inwiefern sie das Klischee unterstützen. Es gibt genug Frauen, die Geschenke, Drinks etc annehmen oder fordern. Auch weibliche Kritik an obzönen Geldzahlungen nach dem Scheitern einer Ehe an die Ehefrau, ohne das deren Beitrag zum Aufbau des Vermögens zu erkennen ist, ist so gesehen im Interesse der Frau, wenn sie an einem fairen Umgang der Geschlechter miteinander interessiert ist. Es gilt bei vielen Frauen immer noch als vollkommen fair Verehrer auszunehmen (und sei es nur bezüglich kleinerer Beträge): „Er muss es ja nicht machen.“ oder „wenn er so doof ist kann ich ja nichts dafür“ fallen insoweit auch auf die Frauen zurück, weil sie helfen Frauenhass zu erzeugen.

Auch die sehr erweiterte Auslegung, nach der der Mann in jedem Fall zahlt, dann eben über Steuern bzw. sonstige Transferleistungen des Sozialstaats an Frauen geht meiner Meinung nach fehl.

Denn unabhängig wie man zu diesen Zahlungen steht: Sie erfolgen jedenfalls nicht als Gegenleistung für Sex. Sie machen es einer Frau sicherlich einfacher einen Mann zu verlassen. Aber wenn er seine Versorgung als reine Gegenleistung für Sex ansieht, dann habe ich dafür durchaus Verständnis.

Das reine Abstellen auf Sex als einziger Motivator für Männer und Geld als einziger Motivator für Sex bei Frauen ist eine starke Verfälschung der Verhältnisse zwischen den Geschlechtern.

Es unterschlägt nicht nur die Leistungen der Frau (vgl auch Beuten die Frauen die Männer oder die Männer die Frauen aus) innerhalb der Ehe sondern reduziert eine Ehe auf das reine Beine breit machen.

Das Frauen einen Großteil der Versorgungsleistungen erhalten mag sein. Dies als einen reinen Handel um Sex darzustellen ist dennoch weit überzogen.

145 Gedanken zu “„Ein Mann zahlt immer für Sex, so oder so“

  1. @syzygy
    „Und wenn die Beleidigungen von dir kommen, o imion, dann sind sie gerechtfertigt, oder wie? Dann sind sie männlich-logisch-testosteroninduziert. Soso.“
    Von welchen Beleidigungen sprichst du?

    Das ist die Bezahlung an meine Frau. Das ich ihr Beschützer bin, ihr Bodyguard. Auf grund dessen findet sie mich Attraktiv. Versorger und/oder Beschützer ist das, was Frauen suchen. Wenn das erfüllt ist, wird der Drogeneigene Cocktail aktiviert, den wir als Liebe bzw. als verliebtsein bezeichnen. Das Problem bei Frauen, sie können nicht ohne. Sobald die Schmetterlinge weg sind, wird sich getrennt, es wird Frauen in dieser Gesellschaft auch viel zu einfach gemacht. Ein Mann konkuriert immer gegen die Versorgungsleistung des Staates. Deshalb werden die meisten Scheidungen von Frauen eingereicht. Und, wie du merkst, hat das wieder mit Bezahlung zu tun. Wer mehr bezahlt, bekommt die Frau, so einfach ist das. Es heist ja nicht umsonst Versorgerehe. Ein Mann muss also immer dafür sorgen, das Frau weiterhin verliebt sind, also ihre Portion Körpereigene Drogen abbekommt.

    Aber vielleicht könntest du mir den Unterschied erklären, wenn es schon Onyx und Maren nicht können:

    ob ich einer Nutte Geld bezahle oder einer „Frau“ die Getränke
    ob ich einer Nutte Geld bezahle oder die Rechnung beim Date übernehme
    ob ich einer Nutte Geld bezahle oder in der Disse die Ladies night
    ob ich einer Nutte Geld bezahle oder die Frau sich in der Versorgerehe durchfüttern lässt
    ob ich einer Nutte Geld bezahle oder ich Frauenförderung über meine Steuern bezahlen muss, damit sich Frauen anschicken, Kinder in die Welt zu setzen

    • Eigentlich hat eine Diskussion mit jemandem, der so festgefahren in seiner Meinung ist, dass er auch noch glaubt, dass sie IMMER zutrifft, absolut keinen Sinn. Naja.
      Erstens weichst du immer noch aus. Schutz ist kein Geld. Du redest aber von GELD. Kohle, Knete, Mäuse, Kies. Schotter. Euronen. GELD. Du bist nicht mal fähig, dein eigenes Argument richtig zu vertreten.
      Kocht deine Frau für dich? Massiert sie dich, wenn du Schmerzen hast? Schaut sie zu dir auf, wenn du sie beschützt, und zeigt ihren Stolz? Wenn sie das tut, dann ist das ihre Bezahlung für deinen Schutz. Nicht der Sex. Wenn du wirklich glaubst, dass Frauen es nötig haben, dich für Sex zu bezahlen, dann spricht das nicht für deine Performance im Bett.

      „ob ich einer Nutte Geld bezahle oder einer „Frau“ die Getränke“

      Ich finde es zwar nicht optimal, wenn eine Frau sich ständig einen ausgeben lässt – das hat schon etwas Billiges – aber ja, da ist schon ein Unterschied. Manche konservativen Frauen denken, so erkennen zu können, dass sie dir auch etwas wert sind, wenn du für sie zahlst, und sind dann eher geneigt, eine Beziehung mit dir einzugehen.
      Ich lasse mich jedenfalls nicht öfter einladen, als mein Mann. Einmal zahlt er, dann zahle ich. Sowohl in der Kneipe/Restaurant, als auch vor der Supermarktkasse. So ist das in einer normalen, modernen Partnerschaft. Solltest du mal versuchen.

      „ob ich einer Nutte Geld bezahle oder die Rechnung beim Date übernehme“

      Das ist haarscharf dasselbe Argument wie das obere. Der Pfarrer predigt auch nur einmal.

      „ob ich einer Nutte Geld bezahle oder in der Disse die Ladies night“

      Äh, geht´s noch? Seit wann sind da die Frauen schuld, wenn der Discobesitzer weibliches Publikum mit kostenlosem Eintritt locken will? Statt auf die bösen Nu- äh, ich meine, Frauen sauer zu sein, solltest du dir DEN zur Brust fassen. Frauen gingen auch ohne „Ladies Night“ in die „Disse“. Oder meinst du, die blieben aus Trotz zu Hause? Ja, meinst du wahrscheinlich.

      „ob ich einer Nutte Geld bezahle oder die Frau sich in der Versorgerehe durchfüttern lässt“

      Hör mal auf mit deiner dämlichen Versorgerehe. In der Versorgerehe versorgt der Mann mit Geld, die Frau mit Haushalt und Kinderaufzucht. In der Rente versorgt sie immer noch (zumindest in den konservativen Familien – und diese wählen diese Form der Ehe um einiges häufiger), während er fischen geht, oder in die Kneipe mit den Kumpels. Um sich heutzutage leisten zu können, Alleinverdiener zu sein, muss ein Mann eine ziemliche Menge verdienen.
      Aber höchstwahrscheinlich kommst du wieder mit deinem Blabla von wegen Haushalt und Kinderaufzucht seien keine Arbeit. Tja, kein Versorger hat die Pflicht, zu versorgen. In Millionen von Haushalten funktioniert es, dass Frauen ZUMINDEST dazuverdienen. Bleibt ihnen ja auch kaum was anderes über, in der heutigen Zeit. Wenn ich damit nicht klarkomme, dass meine Frau „nur“ den Haushalt macht und die Kinder pflegt, dann lege ich ihr nahe, sich bitte auch eine Arbeit zu suchen, nachdem die Kinder aus dem Gröbsten draußen sind. Versorgst du deine Frau? Falls nein, warum jammerst du schon wieder? Was gehen dich fremde Ehen an?

      „ob ich einer Nutte Geld bezahle oder ich Frauenförderung über meine Steuern bezahlen muss, damit sich Frauen anschicken, Kinder in die Welt zu setzen“

      Welche „Frauenförderung“ zahlst du denn? Meinst du Kindergeld? Das zahle ich auch.

      • Edit: „Wenn du wirklich glaubst, dass Frauen es nötig haben, dich für Sex zu bezahlen, dann spricht das nicht für deine Performance im Bett.“
        Ich meinte natürlich, wenn du glaubst dass DU es nötig hast, Frauen für Sex zu bezahlen.

      • @syzygy
        „Erstens weichst du immer noch aus. Schutz ist kein Geld. Du redest aber von GELD. Kohle, Knete, Mäuse, Kies. Schotter. Euronen. GELD. Du bist nicht mal fähig, dein eigenes Argument richtig zu vertreten.“
        Doch, schutz ist Dienstleistung. Diesen Schutz gelten die Frauen mit Sex ab.

        „Kocht deine Frau für dich? Massiert sie dich, wenn du Schmerzen hast? Schaut sie zu dir auf, wenn du sie beschützt, und zeigt ihren Stolz? “
        Ich koche, ich massiere, und das immer wieder neu verliebt sein, habe ich doch erläutert, was ist daran nicht zu verstehen. Die Bezahlung bleibt, Sex, resultierend aus dem Verliebtsein, und das passiert nur, wenn Frau sich versorgt fühlt. Somit wieder, Geld (oder Bezahlung, nenn es wie du wilst) gegen Sex.

        „Wenn du wirklich glaubst, dass Frauen es nötig haben, dich für Sex zu bezahlen, dann spricht das nicht für deine Performance im Bett.“
        Ich werde ja nicht für Sex bezahlt, sondern Frauen. Im übrigen verweise ich hier nochmal auf den wunderbaren Link von zhen. Erstaunlich, wie schnell Frauen den Beweis antreten, das das dort geschriebene wirklich zutrifft.

        „Ich finde es zwar nicht optimal, wenn eine Frau sich ständig einen ausgeben lässt – das hat schon etwas Billiges – aber ja, da ist schon ein Unterschied. Manche konservativen Frauen denken, so erkennen zu können, dass sie dir auch etwas wert sind, wenn du für sie zahlst, und sind dann eher geneigt, eine Beziehung mit dir einzugehen.“
        Ich verstehe den Unterschied immer noch nicht, beide haben einen Preis für sich festgelegt, bei dem sie sich verkaufen. Und es sind definitiv nicht nur Konservative Frauen. Der Hobbynutten markt boomt derzeit, selbst bei Welt Online wird es immer wieder angepriesen, Studentinnen verdienen sich damit ihr Studium. Gab dazu auch einen Interessanten Artikel in der Cosmopoliten. 1100 Euro verlangt die Dame pro nacht. Und als Vorraussetzung nannte sie spass am Sex. Sex macht Frauen spass, keine Frage, es ist aber auch Ware, die es gilt, mit dem Grösstmöglichen Gewinn zu verkaufen.

        „Äh, geht´s noch? Seit wann sind da die Frauen schuld, wenn der Discobesitzer weibliches Publikum mit kostenlosem Eintritt locken will? Statt auf die bösen Nu- äh, ich meine, Frauen sauer zu sein, solltest du dir DEN zur Brust fassen. Frauen gingen auch ohne „Ladies Night“ in die „Disse“. Oder meinst du, die blieben aus Trotz zu Hause? Ja, meinst du wahrscheinlich.“
        Es würde ja nicht gemacht werden, wenn es nicht funktionieren würde, und warum funktioniert es? Sex gegen Geld. Selbst dort lassen sich die Frauen immer noch von Männern die Getränke ausgeben, anstatt das es andersrum passiert. Oder bei Datingportalen, du wirst es niemals finden, das Frauen bezahlen müssen, Männer aber nicht. Andersrum schon.

        „ör mal auf mit deiner dämlichen Versorgerehe. In der Versorgerehe versorgt der Mann mit Geld, die Frau mit Haushalt und Kinderaufzucht.“
        Nein, das würde sie auch machen, wenn sie keinen Partner hätte.

        „In der Rente versorgt sie immer noch (zumindest in den konse

        rvativen Familien – und diese wählen diese Form der Ehe um einiges häufiger), während er fischen geht, oder in die Kneipe mit den Kumpels. “
        Nein wählen sie nicht. Wäre immer noch Standard, wenn die Löhne nicht zurückgegangen wären. Und sie bleibt natürlich den ganze
        n Tag zu hause, sie hat ja keine Freundinnen, nicht wahr? Komisch das man bei Renternausflügen auch immer, sogar in der Mehrheit, Frauen sieht. Komisch.

        „Aber höchstwahrscheinlich kommst du wieder mit deinem Blabla von wegen Haushalt und Kinderaufzucht seien keine Arbeit. Tja, kein Versorger hat die Pflicht, zu versorgen. In Millionen von Haushalten funktioniert es, dass Frauen ZUMINDEST dazuverdienen.“
        Ist es auch nicht. Ich mache selbst den Haushalt, ich weis wo von ich spreche. Doch, der Mann hat die Pflich zu versorgen, ansonsten lässt sich Frau scheiden. Es ist eindeutig, 97% der Frauen akzeptieren keine Partner, der weniger verdient. Und das dazuverdienen kommt allein der Frau zugute. 80% der Konsumausgaben werden von Frauen getroffen. Rate mal warum. Weil sie Zeit haben, das Geld auszugeben, während Männer damit beschäftigt sind, das Geld zu erwirtschaften, um die Rechnungen zu bezahlen. Ein teil des Geldes wird von Frauen dann dazu verwendet, um dessous zu kaufen. Du Siehst, hier schliest sich wieder der Kreis.

        „Wenn ich damit nicht klarkomme, dass meine Frau „nur“ den Haushalt macht und die Kinder pflegt, dann lege ich ihr nahe, sich bitte auch eine Arbeit zu suchen, nachdem die Kinder aus dem Gröbsten draußen sind. “
        Wilkommen vor dem Scheidungsrichter und den darauf folgenden Unterhaltszahlungen.

        „Welche „Frauenförderung“ zahlst du denn? Meinst du Kindergeld? Das zahle ich auch.“
        Ich bezahle die Frauenförderung, die jede Gemeinde, jede Stadt, jeder Landkreis, jede Kreisfreie Stadt, jedes Land, der Bund, jede Schule, jede Fachhochschule, jede Universität anbietet, ich bezahle die Frauen für Frauen vereine, die vom Staat mitsubventioniert werden. Ich bezahle durch meine Steuern die Kosten die Frauen dem Gesundheitssystem aufbürden. Frauen zahlen nicht mal im Ansatz so viel ein, das dadurch die kosten für all das auch nur im entferntesten gedeckt wären, noch gelten sie es mit Kindern ab, oder der Erziehung der Kinder. Die Rufe nach Kitas ist ja extrem laut, aber mehr als eine Halbtagsstelle Arbeiten ist dann auch nicht drinn.

      • @syzygy
        „Ich meinte natürlich, wenn du glaubst dass DU es nötig hast, Frauen für Sex zu bezahlen.“
        Ich als Mann lege die Preise nicht fest. Das machen Frauen.

      • „Doch, schutz ist Dienstleistung. Diesen Schutz gelten die Frauen mit Sex ab.“
        Mhm. Wahrscheinlich ist auch Cunnilingus eine Dienstleistung. Sexuelle Bezahlung gegen Sex. Nicht wahr?

        „Ich koche, ich massiere, und das immer wieder neu verliebt sein, habe ich doch erläutert, was ist daran nicht zu verstehen. Die Bezahlung bleibt, Sex, resultierend aus dem Verliebtsein, und das passiert nur, wenn Frau sich versorgt fühlt. Somit wieder, Geld (oder Bezahlung, nenn es wie du wilst) gegen Sex.“
        Was es daran nicht zu verstehen gibt? Du schwafelst und schwadronierst immer von GELD. Und davon, dass Frauen sich mit GELD kaufen lassen. Und dass Männer ohne ständig einzuladen und mit GELD zu versorgen gar keine Frau abkriegen.
        Hör auf mit Karate (oder was auch immer du machst) und schau, ob sich deine Vermutung bestätigt. Wenn deine Frau weder kocht, noch den Haushalt macht, NOCH arbeitet für euer gemeinsames Geld, dann brauchst du diesen Test gleich gar nicht, dann solltest du sie sowieso verlassen.

        „Ist es auch nicht. Ich mache selbst den Haushalt, ich wei(s)ß wo von ich spreche. Doch, der Mann hat die Pflich zu versorgen, ansonsten lässt sich Frau scheiden. Es ist eindeutig, 97% der Frauen akzeptieren keine Partner, der weniger verdient. Und das dazuverdienen kommt allein der Frau zugute. 80% der Konsumausgaben werden von Frauen getroffen. Rate mal warum. Weil sie Zeit haben, das Geld auszugeben, während Männer damit beschäftigt sind, das Geld zu erwirtschaften, um die Rechnungen zu bezahlen. Ein teil des Geldes wird von Frauen dann dazu verwendet, um dessous zu kaufen. Du Siehst, hier schliest sich wieder der Kreis.“
        LOL Du argumentierst nicht, du behauptest. Du verwendest irgendwelche Zahlen, die dir gerade in den Sinn kommen (und hoch aussehen), und tust so, als hättest du die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei reflektierst du rein gar nicht. Du drischt nur immer wieder die gleichen Phrasen, kommst immer mit denselben BEHAUPTUNGEN und denkst, dass sie dadurch wahr werden, bzw. ich sie dir glaube, wenn du sie nur oft genug wiederholst.

        „Ich verstehe den Unterschied immer noch nicht, beide haben einen Preis für sich festgelegt, bei dem sie sich verkaufen. Und es sind definitiv nicht nur Konservative Frauen. Der Hobbynuttenmarkt boomt derzeit, selbst bei Welt Online wird es immer wieder angepriesen, Studentinnen verdienen sich damit ihr Studium. Gab dazu auch einen Interessanten Artikel in der Cosmopolit(e)an. 1100 Euro verlangt die Dame pro (n)Nacht. Und als Vorraussetzung nannte sie (s)Spass am Sex. Sex macht Frauen spass, keine Frage, es ist aber auch Ware, die es gilt, mit dem (G)grösstmöglichen Gewinn zu verkaufen.“
        Nein, du checkst es nicht, dass es Männer anscheinend anmacht, wenn BERUFSprostituierte angeben, eigentlich Studentinnen zu sein. Das ist ein Zeichen unverbrauchter Jugend. Die gewöhnliche Bordellhure hat für manche Männer eben etwas Verbrauchtes, Verlebtes. Wahrscheinlich bist du auch einer der Menschen, die glauben, dass hinter Telefon-Sexhotlines die feschen Hasen aus den 0800er-Werbungen sitzen, und keine dicke Matrone, die nebenbei bügelt. Was im Cosmopolitan steht, würde ich genauso ernst nehmen, wie das, was in der Bild-Zeitung steht. Du scheinst ja ziemlich viel (kostbare Lebens-)Zeit zur Verfügung zu haben, die du mit dem Lesen solcher beschissen dämlichen Zeitschriften verschwenden kannst. Ich habe die nicht, denn ich muss arbeiten (und manchmal auf dieser Seite meinen Senf dazugeben, was wohl nicht viel weniger sinnlos ist, muss ich zugeben – denn eigentlich könnte ich auch mit Steinen sprechen: da käme dasselbe Resultat heraus).

        „Wilkommen vor dem Scheidungsrichter und den darauf folgenden Unterhaltszahlungen.“
        Wie gesagt, probier´s aus, bevor du wilde Theorien anstellst (ich kann nicht, ich bin ja eine Frau, und mein Mann musste mich nicht bitten). Sollte sich deine Vermutung bewahrheiten, good riddance, würde ich sagen.

        „Ich bezahle die Frauenförderung, die jede Gemeinde, jede Stadt, jeder Landkreis, jede Kreisfreie Stadt, jedes Land, der Bund, jede Schule, jede Fachhochschule, jede Universität anbietet, ich bezahle die Frauen für Frauen vereine, [schwallschwurbelschwafel]“
        Wie wär´s damit: du wanderst aus. In irgendein Land, in dem die Männer noch das Sagen haben. Vielleicht in ein islamistisches Land. Dort bezahlst du sicher keine Frauen(Integrations-, Versehrten-, Kranken-, Senioren-, Jugendlichen-, …)förderung. Oder du machst es wie Roosh V. Lernst erst PU, f*ckst Milliarden Frauen (ohne ihnen vorher einen auszugeben), holst dir Billionen STDs, zahlst nirgendwo Steuern und verdienst die Kohle für deine Reisen durchs Verticken dämlicher Bücher (allerdings solltest du dafür noch an deiner Rechtschreibung arbeiten).

      • @szzygy
        „Was es daran nicht zu verstehen gibt? Du schwafelst und schwadronierst immer von GELD. Und davon, dass Frauen sich mit GELD kaufen lassen. Und dass Männer ohne ständig einzuladen und mit GELD zu versorgen gar keine Frau abkriegen.“
        Die Wahrheit tut weh. Aber ihr Frauen könnt das ändern, es ist ganz einfach, einfach für Sex nichts mehr verlangen.

        „Hör auf mit Karate (oder was auch immer du machst) und schau, ob sich deine Vermutung bestätigt. Wenn deine Frau weder kocht, noch den Haushalt macht, NOCH arbeitet für euer gemeinsames Geld, dann brauchst du diesen Test gleich gar nicht, dann solltest du sie sowieso verlassen. “
        Ving Tsun, nicht Karate. Es ist der Preis dafür, das ich später bei den Kindern bleibe. Der Trieb von Frauen verlangt einen Versorger (ich wette, dein Mann verdient mehr als du), wir haben durch zufall rausgefunden, das der Trieb auch damit gestillt werden kann. Nichtsdestotrotz, ich bezahle. Nur eben mit Turnieren.

        „LOL Du argumentierst nicht, du behauptest. Du verwendest irgendwelche Zahlen, die dir gerade in den Sinn kommen (und hoch aussehen), und tust so, als hättest du die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei reflektierst du rein gar nicht. Du drischt nur immer wieder die gleichen Phrasen, kommst immer mit denselben BEHAUPTUNGEN und denkst, dass sie dadurch wahr werden, bzw. ich sie dir glaube, wenn du sie nur oft genug wiederholst.“
        Es sind keine Behauptungen,sondern zahlen, die auch du nachvollziehen kannst. Einfach mal beim Statistischen Bundesamt nachschlagen oder google benutzen.

        „Nein, du checkst es nicht, dass es Männer anscheinend anmacht, wenn BERUFSprostituierte angeben, eigentlich Studentinnen zu sein. Das ist ein Zeichen unverbrauchter Jugend.“
        Nö, davon wurde auch schon oft genug in der Presse berichtet. Aber hey, du hast ja keine Zeit zum lesen. 80 Stunden job, wa?

        „Wie gesagt, probier´s aus, bevor du wilde Theorien anstellst (ich kann nicht, ich bin ja eine Frau, und mein Mann musste mich nicht bitten). Sollte sich deine Vermutung bewahrheiten, good riddance, würde ich sagen.“
        Brauche ich nicht, die Scheidungsstatistiken sprechen eine eindeutige sprache.

        „Wie wär´s damit: du wanderst aus. In irgendein Land, in dem die Männer noch das Sagen haben. Vielleicht in ein islamistisches Land. Dort bezahlst du sicher keine Frauen(Integrations-, …“
        Interessant, kaum nennt man dir die massive Frauenförderung, schon wirst du Pampig. Fazit: Ganz viel Beleidigungen, aber zum eigentlichen Thema eigentlich nichts.

      • Imion

        „Aber ihr Frauen könnt das ändern, es ist ganz einfach, einfach für Sex nichts mehr verlangen.“

        Achte auf Dich selbst und darauf, mit wem Du Sex hast, dann gelangst Du zu Selbst-Erkenntnis und musst kein Geld dafür zahlen. .

        „Wenn deine Frau weder kocht, noch den Haushalt macht, NOCH arbeitet für euer gemeinsames Geld, dann brauchst du diesen Test gleich gar nicht, dann solltest du sie sowieso verlassen. “

        Genau, schmeißst das lüderige Nichts-Nutz-Weib raus und hol Dir einen frischen Hasen.

        „LOL Du argumentierst nicht, du behauptest.“

        Und bei Dir kann die richtige Argumentation gelernt werden?

        „„Wie wär´s damit: du wanderst aus.“

        Ich habe es ausprobiert. Es funktioniert nicht.

      • @staro
        „Achte auf Dich selbst und darauf, mit wem Du Sex hast, dann gelangst Du zu Selbst-Erkenntnis und musst kein Geld dafür zahlen. . “
        Wie oft eigentlich noch, auch Getränke ausgeben, das Essen beim Date bezahlen, in der Disse die Ladies night, auf Datingplattformen, immer zahlt der Mann.

        Zum Rest: Du solltest mal drauf achten, wenn du zitierst. Kleiner tipp, mich hast du nicht zitiert.

      • „Interessant, kaum nennt man dir die massive Frauenförderung, schon wirst du Pampig. Fazit: Ganz viel Beleidigungen, aber zum eigentlichen Thema eigentlich nichts.“
        Wo habe ich dich denn beleidigt? Sei doch nicht so weibisch-empfindlich!

        „Brauche ich nicht, die Scheidungsstatistiken sprechen eine eindeutige sprache.“
        Wie? In deinen Statistiken steht dezitiert drin, dass Männer von ihren Frauen geschieden werden, wenn sie plötzlich weniger verdienen?

        „Ving Tsun, nicht Karate. Es ist der Preis dafür, das ich später bei den Kindern bleibe. Der Trieb von Frauen verlangt einen Versorger (ich wette, dein Mann verdient mehr als du), wir haben durch zufall rausgefunden, das der Trieb auch damit gestillt werden kann. Nichtsdestotrotz, ich bezahle. Nur eben mit Turnieren.“
        Ach. Sie versorgt (bezahlt) dich und die Kinder, und trotzdem bezahlst DU? Nun, tut mir leid, aber ich nehme dir nicht ab, dass es deiner Frau so wichtig ist, dass du dieses Kampftraining machst. Ich glaube vielmehr, dass du fürchtest, deine Männlichkeit würde in Frage gestellt, wenn du es nicht tust.
        Abgesehen davon, eigentlich geht es dich einen Dreck an, aber ich verdiene mehr als mein Mann.

        „Nö, davon wurde auch schon oft genug in der Presse berichtet. Aber hey, du hast ja keine Zeit zum lesen. 80 Stunden job, wa?“
        Nein. Ganz normale 40 Stunden + 8 Stunden Berufsreifeprüfung. Aber ich lese Dinge, die mich INTERESSIEREN. Nicht irgendwelche Schwindel-Statistiken. Und erst recht nicht über Studentinnen, die angeblich ihr Studium mit Sex finanzieren. Aber ich schätze mal, du hast diesen „Bericht“ von einer Pornoseite *g*

        „Es sind keine Behauptungen,sondern zahlen, die auch du nachvollziehen kannst. Einfach mal beim Statistischen Bundesamt nachschlagen oder google benutzen.“
        Bitteschön, eine Vaterseite:
        http://www.vaeterfuerkinder.de/scheidsz.htm
        Und hier findet man den „Beweis“, dass auch Männer sich scheiden lassen, wenn auch seltener, aber weit nicht so selten, wie man(n) glaubt: http://www.sueddeutsche.de/leben/scheidungs-statistik-meistens-wollen-die-frauen-nicht-mehr-1.81235 (und dass nur die Frau profiziert, ist auch Unsinn)
        Ansonsten findet man sehr wenig über die Gründe einer Scheidung im Netz. Untreue, Eifersucht und Auseinanderleben scheinen aber, wenn man Leute in Foren befragt, hoch im Kurs zu sein, was Scheidungsgründe betrifft. Ich schätze, du hast dir einfach was zusammengesponnen, oder vom gelben Forum abgeschrieben.

        „Die Wahrheit tut weh. Aber ihr Frauen könnt das ändern, es ist ganz einfach, einfach für Sex nichts mehr verlangen.“
        Ich bin nicht „ihr Frauen“. Es ist ganz einfach: hör auf zu verallgemeinern. Und hör auf, immer wieder gebetsmühlenhaft dieselben Sachen zu wiederholen. Dann kann man dich besser ernstnehmen.

      • @syzygy
        „Ach. Sie versorgt (bezahlt) dich und die Kinder, und trotzdem bezahlst DU? Nun, tut mir leid, aber ich nehme dir nicht ab, dass es deiner Frau so wichtig ist, dass du dieses Kampftraining machst. Ich glaube vielmehr, dass du fürchtest, deine Männlichkeit würde in Frage gestellt, wenn du es nicht tust.
        Abgesehen davon, eigentlich geht es dich einen Dreck an, aber ich verdiene mehr als mein Mann.“
        Nein, sie versorgt nicht. Wenn Kinder kommen, dann werden die Kosten anteilmässig am Gehalt geteilt. Im gegensatz zu den Ehen, in denen Frauen Halbtags arbeiten, dort wird ein gemeinsames Konto eingerichtet, wo beide Gehälter eingezahlt werden und Faktisch hat nur die Frau zugriff darauf, weil der Mann keine Zeit, shoppen zu gehen. Doch es ist wichtig. Damit wird ihr Versorgertrieb befriedigt, was dazu führt, das ich zuhause bleiben kann. Ginge ansonsten nicht, wie gesagt, Frauen suchen Versorger.

        „Nein. Ganz normale 40 Stunden + 8 Stunden Berufsreifeprüfung. Aber ich lese Dinge, die mich INTERESSIEREN. Nicht irgendwelche Schwindel-Statistiken. Und erst recht nicht über Studentinnen, die angeblich ihr Studium mit Sex finanzieren. Aber ich schätze mal, du hast diesen „Bericht“ von einer Pornoseite *g*“
        schwindelstatistiken, sehr schön. Na ja, ich beziehe meine Informationen überwiegend von Telepolis, Welt, Spiegel, Sueddeutsche, Zeit. Darunter auch die Studentinnen. ich sags ja, die Wahrheit tut weh.

        „Bitteschön, eine Vaterseite:
        http://www.vaeterfuerkinder.de/scheidsz.htm
        Und hier findet man den „Beweis“, dass auch Männer sich scheiden lassen, wenn auch seltener, aber weit nicht so selten, wie man(n) glaubt: http://www.sueddeutsche.de/leben/scheidungs-statistik-meistens-wollen-die-frauen-nicht-mehr-1.81235 (und dass nur die Frau profiziert, ist auch Unsinn)
        Ansonsten findet man sehr wenig über die Gründe einer Scheidung im Netz. Untreue, Eifersucht und Auseinanderleben scheinen aber, wenn man Leute in Foren befragt, hoch im Kurs zu sein, was Scheidungsgründe betrifft. Ich schätze, du hast dir einfach was zusammengesponnen, oder vom gelben Forum abgeschrieben.“
        Oh, sehr cool, die Studie von 1998 lassen wir mal weg, 13 Jahre in der Vergangenheit ist zu viel. Und ansonsten sagt es doch ganz eindeutig aus, das 2/3 der Ehen von Frauen geschieden werden. Und es Profitieren nur Frauen von der Scheidung. Männer erhalten so gut wie keinen Unterhalt. Der Unterhalt an Frauen führt aber dazu, das Frauen ca 150 Euro mehr in der Tasche haben als Männer. Obwohl sie weniger Stunden einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Es ist das gleiche wie hier, wenn man Frauen befragt, immer lügen, das es nicht um den Status ging. Das verahlten von Frauen straft aber deren Aussage lüge.

        „Ich bin nicht „ihr Frauen“. Es ist ganz einfach: hör auf zu verallgemeinern. Und hör auf, immer wieder gebetsmühlenhaft dieselben Sachen zu wiederholen. Dann kann man dich besser ernstnehmen.“
        Über Ausnahmen braucht man nicht zu diskutieren oder? Was kann ich denn dafür, das Frauen Versorger suchen und Sex als Ware einsetzen. Das können nur Frauen ändern.

      • Ach ja, @imion, bezüglich deiner Studentinnen, die sich mit Sex das Studium finanzieren, habe ich das hier gefunden:
        http://www.taz.de/!70921/
        http://www.sueddeutsche.de/karriere/studie-zu-sexarbeit-unter-studierenden-studentenjob-prostitutierte-1.1098538
        Scheint also kein weibliches Phänomen zu sein, sich für seine Bildung zu prostituieren.
        Und wenn man nach den tatsächlichen Zahlen urteilt (3,7% der Berliner Studenten und -innen), dann scheint diese Art des Nebenjobs auch nicht besonders weit verbreitet zu sein. „Sich vorstellen zu können“, sich zu prostituieren (was anscheinend auf jedeN dritteN bzw. vierteN Student bzw. -in zutrifft) und es tatsächlich zu tun, sind zwei verschiedene Paar Schuh.

      • „Oh, sehr cool, die Studie von 1998 lassen wir mal weg, 13 Jahre in der Vergangenheit ist zu viel. Und ansonsten sagt es doch ganz eindeutig aus, das 2/3 der Ehen von Frauen geschieden werden. Und es Profitieren nur Frauen von der Scheidung. Männer erhalten so gut wie keinen Unterhalt. Der Unterhalt an Frauen führt aber dazu, das Frauen ca 150 Euro mehr in der Tasche haben als Männer. Obwohl sie weniger Stunden einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Es ist das gleiche wie hier, wenn man Frauen befragt, immer lügen, das es nicht um den Status ging. Das verahlten von Frauen straft aber deren Aussage lüge.“
        Die habe ich nicht gefunden. Wie gesagt, mit Scheidungen beschäftige ich mich nicht. Und wenn sich gesetzmäßig seit ´98 etwas verändert hat, dann interessiert es mich tatsächlich nicht, was ´98 war, richtig. Das ist beinahe eine Generation später. So wenig Zeit ist das nicht. Ich könnte auch sagen, „und was ist mit der Studie aus den 1940igern“?
        Und hörst du bitte mal auf, ständig mit Zahlen um dich zu schleudern, die ich dir glauben müsste? Stell doch du mal (neutrale!!!) Studien zur Verfügung, mit denen du deine Behauptungen untermauerst. Das habe ich doch auch geschafft. Warum also du nicht?

        “ Über Ausnahmen braucht man nicht zu diskutieren oder? Was kann ich denn dafür, das Frauen Versorger suchen und Sex als Ware einsetzen. Das können nur Frauen ändern.“
        Du kannst etwas dafür, dass du hier ständig Behauptungen aufstellst, die du nicht untermauern kannst/willst, und trotzdem verlangst, dass man dir glaubt.

      • @syzygy
        Wegen den Studentinnen: dir ist aber auch aufgefallen, das die meisten Männer, die sich Prostituieren, zumindest Bi sind. Es lässt den Schluss zu, das hier wiederum Frauen nicht bedient werden. Bei den weiblichen Prostituierten sieht das anders aus.

        „Die habe ich nicht gefunden.“
        Du hast sie doch verlinkt.

        „Und hörst du bitte mal auf, ständig mit Zahlen um dich zu schleudern, die ich dir glauben müsste? Stell doch du mal (neutrale!!!) Studien zur Verfügung, mit denen du deine Behauptungen untermauerst. Das habe ich doch auch geschafft. Warum also du nicht? “
        Diese Studie wurde hier schon mal lang und breit gepostet. Warum schafft ihr es immer wieder, für euch unangenehme Tatsachen zu verdrängen?

        „Du kannst etwas dafür, dass du hier ständig Behauptungen aufstellst, die du nicht untermauern kannst/willst, und trotzdem verlangst, dass man dir glaubt.“
        Kann ich doch.

      • @imion:

        „Wegen den Studentinnen: dir ist aber auch aufgefallen, das die meisten Männer, die sich Prostituieren, zumindest Bi sind. Es lässt den Schluss zu, das hier wiederum Frauen nicht bedient werden. Bei den weiblichen Prostituierten sieht das anders aus.“
        Und das beweist jetzt was? Doch nur, dass eben NICHT nur Frauen sich für Geld prostituieren. Wer die Sexdienstleistung in Anspruch nimmt, ist in dieser Diskussion aber sowas von sch***egal. Halt! Es nützt sogar eher MIR als Argument, als dir: auch schwule/Bi-Männer kriegen offensichtlich nicht immer den Sex, den sie wollen (sonst würden sie nicht zu Prostituierten gehen), also kann es doch nicht an den pösen Frauen liegen!

        „Du hast sie doch verlinkt.“
        Ach, du meinst die da:

        Fehlende gemeinsame Zukunftsperspektiven 33%
        Wir haben uns auseinandergelebt 29%
        Wir haften zu unterschiedliche Lebenseinstellungen 29%
        Fehlendes Vertrauen oder Einfühlungsvermögen 25%
        Wir konnten nicht miteinander reden 23%
        Er/Sie hatte Gewohnheiten, die mich aufgeregt haben 22%
        Unsere Beziehung war zu langweilig und zur Routine geworden 19%
        Ich fühlte mich bevormundet oder eingeengt 18%
        Er/Sie hatte jemand anderen kennengelernt 18%
        Ich hatte Gewohnheiten, die sie/ihn aufgeregt haben 16%
        Eifersucht 15%
        Untreue 15%
        Probleme bei der Verbindung Beruf/Familie 13%
        Alkohol oder Drogen 12%
        Ich hatte einen neuen Partner kennengelernt 11%
        Sexuelle Probleme 10%
        Kinderwunsch oder Kindererziehung 10%
        Finanzielle Probleme 7%
        Ich habe sie/ihn zu stark eingeengt 6%
        Körperliche Gewalt 3%

        Wie viele Leute ließen sich noch mal wegen finanzieller Probleme scheiden? 7%? Wow. Was für eine überragende Mehrheit!

        „Diese Studie wurde hier schon mal lang und breit gepostet. Warum schafft ihr es immer wieder, für euch unangenehme Tatsachen zu verdrängen?“
        Du musst mich nicht mit dem Plural majestatis anreden, ein einfaches Du tut´s auch. Eventuell hab ich die Studie nicht gelesen, die „lang und breit gepostet“ wurde. Kannst du nicht nochmal drauf verlinken? Dann werde ich sie lesen.

        „Kann ich doch.“
        Na, anscheinend ja doch nicht. Ich muss dich schließlich schon wieder bitten.

      • @syzygy
        „Und das beweist jetzt was? Doch nur, dass eben NICHT nur Frauen sich für Geld prostituieren. Wer die Sexdienstleistung in Anspruch nimmt, ist in dieser Diskussion aber sowas von sch***egal. Halt! Es nützt sogar eher MIR als Argument, als dir: auch schwule/Bi-Männer kriegen offensichtlich nicht immer den Sex, den sie wollen (sonst würden sie nicht zu Prostituierten gehen), also kann es doch nicht an den pösen Frauen liegen!“
        Die ausgangslage war ja eigentlich auch, das du nicht wahrhaben wolltest, das Studentinnen sich Prostituieren. Das andere ist, vielleicht gehen die Männer auch zu Prostituiertn, weil sie noch nicht ihr Coming Out hatten? All das ändert aber nichts an der Tatsache, das Frauen Sex gegen Bezahlung anbieten. Und wenn Frauen mit den Konsequenzen nicht zurechtkommen, also als das Bezeichnend werden, was sie damit sind, sollten Frauen einfach Sex umsonst anbieten. Offenbar recht schwer. Tja ja, die Triebe, aber das ist natürlich erbärmlich, wenn man seinen Trieben folgt, nicht wahr?

        „Wie viele Leute ließen sich noch mal wegen finanzieller Probleme scheiden? 7%? Wow. Was für eine überragende Mehrheit!“
        Als ob Frauen das zugeben würden. Frauen können ja noch nicht die Konsequenzen ihrer Kleidung sich selbst zugeben. Hier, noch was für dich: http://www.amazon.de/%C3%9Cberlisten-Sie-Ihr-Beuteschema-Partner/dp/344239127X

        http://www.elitepartner.de/magazin/studie-frauen-wollen-mann-der-mehr-verdient.html

        Wenn also das Beuteschema von Frauen ein Mann ist, der mehr verdient, was passiert dann wohl, wenn der Mann über längere Zeit keinen Job mehr hat, in Harts IV abrutscht? Richtig, sie haben sich dann auseinandergelebt oder es fehlte die gemeinsame Zukunftsperspektive 😉

        „Du musst mich nicht mit dem Plural majestatis anreden, ein einfaches Du tut´s auch. Eventuell hab ich die Studie nicht gelesen, die „lang und breit gepostet“ wurde. Kannst du nicht nochmal drauf verlinken? Dann werde ich sie lesen.“
        Bitteschön: http://www.abgeordnetenwatch.de/christel_humme-575-37673–f270980.html#q270980

      • Imion

        (wenn ich auch immer zitiere) „Wie oft eigentlich noch, auch Getränke ausgeben, das Essen beim Date bezahlen, in der Disse die Ladies night, auf Datingplattformen, immer zahlt der Mann.“ – wenn er dies unternimmt.

  2. „Natürlich gibt es Sex ohne Geld. Viele klassische Aufreisser sind arm und schlafen mit mehr Frauen als viele gut verdienende Männer. Weil Geld zwar sexy machen kann, aber auch nur ein Stellvertreter für Status ist. Und den kann man auch ohne Geld im direkten Kontakt aufbauen“
    Kommt auf die Gesellschaft an. Früher war es der erfolgreiche Jäger der Essen brachte. Heute ist das der Manager der gut verdient. Nichtsdestotrotz, bezahlt werden muss trotzdem, egal ob direkt mit Geld oder mit Essen. Ist in der Natur übrigens genauso. Es gibt Äffchen, die machen das direkt, Essen gegen Sex, aber auch Tiger machen es ähnlich. Vor ein Paar wochen in einer Doku, ein Tiger macht einem Tigerweibchen das Revier streitig, Weibchen greift Tiger an, merkt, Männchen ist zu stark und bietet Spontan Sex an, damit sie dennoch im Revier bleiben kann. Oder denk an dein Beispiel mit Lafontaine.

    „Frauen wollen zwar weniger Sex als Männer, aber natürlich haben sie auch Spass am Sex. Sie haben Sex um des Sexes willen und wollen guten Sex haben, auch wenn sie insgesamt meiner Meinung nach ein weniger triebgesteuertes Verhältnis zu Sex haben als Männer. Weibliche Sexualität mag weniger auf One-Night-Stands und weniger auf „Kerben im Bett“ ausgerichtet sein und dafür mehr auf eine Beziehung, aber das bedeutet nicht, dass Frauen keinen Sex wollen.“
    Und auch hier wieder, wer bezahlt bei den Dates? Wer bezahlt meistens in der Beziehung? Auch bei ONS, warum wird wohl ein Porsche als Dosenöffner bezeichnet? Weil er Status und Geld verspricht. Auch für einen ONS muss der Mann bezahlen, sei ehrlich, wie wahrscheinlich ist folgende Konstellation: Mann geht auf Frau zu. Er: Lust auf Sex, Sie: Klar, sofort. Oder geht das dann doch wieder den klassichen weg, das der Mann dafür erst Arbeiten und bezahlen muss, mit Gesprächen und Getränke ausgeben den Abend über?

    „wer meint, dass er Frauen mit Geld locken muss, der sollte nicht verwundert sein, wenn er Frauen bekommt, die Geld wollen und Frauen vergrault, die das nicht wollen.“
    Du beschreibst es selbst doch sehr schön, das es anders ist, in „Allgemeine Diskriminierung im Alltag.“

    „Die meisten Frauen kommen vollkommen zurecht, wenn man ihnen nichts ausgibt. Im Gegenteil: Ein Ausgeben kann meines Erachtens nach sogar in vielen Fällen die Chancen verschlechtern, weil man damit signalisiert, dass man seinen eigenen Wert als zu gering ansieht als das sie sich ohne Bezahlung mit ihm unterhalten würde.“
    Warum dann die Erwartungshaltung, das der Mann bezahlt, spätestens beim Date? Oder zitat einer ehemaligen Kollegin von mir, ihres Zeichens Frauenbeauftragte:“Der Mann muss der Frau schon was zu bieten haben.“

    „Es liegt an jedem Mann selbst inwieweit er für Sex bezahlt. Viele unterschätzen die Reaktion der Frau und glauben, dass sie wirklich nur auf dem Weg weiter kommen. Diesen Männern rate ich einfach mal mutiger zu sein und nein zu sagen. Aber nicht mit verbitterten Wehklagen über die Schlechtigkeit der Frauen. Sondern schlicht nein.“
    Na komm, gibs zu, du willst bloss weniger Konkurrenz 🙂 Aber im ernst, so weit kommt es doch gar nicht. Die initiative geht ja immer vom Mann aus, wie kann er dann nein sagen, er wird ja nicht gefragt.

    „Gefährlich ist die Ehe: Hier werden einige direkte Folgen direkt aus der Ehe hergeleitet und viele sind dem Zugriff des Mannes entzogen. Sicherlich kann er einen Ehevertrag machen, aber auch da kann meines Wissens der Unterhalt nicht vollständig ausgeschlossen werden. Aber auch hier zahlt man nicht für Sex.“
    Natürlich, für was denn sonst. Das Haus sauberhalten würde die Frau auch, wenn sie nicht in einer Beziehung wären, ebenso die aufzucht der Kinder. Also, für was sonst? Darüber jammern ja auch die Frauen, das sie immer mehr und mehr bieten müssen, um den Mann zu halten, beine Rasieren zum Beispiel. In Amerika sind sie schon beim Bleaching angekommen, sprich demnächst wird vermehrt Analsex von Frauen angeboten werden. Eben weil Frauen Sex als Ware ansehen. Nur deshalb funktioniert das System. Oder es kam mehr als nur ein paar mal vor, das im Freundeskreis sich das Mädel zum 18 Geburtstag ihres Freundes sie sich selbst „verschenkt“ hat.

    „Aber auch hier gilt: Wer sich erpressen und steuern läßt ist selber schuld. Meine Erfahrung ist, dass es zudem den Sexualtrieb der Frau weiter vermindert, wenn sie das Gefühl hat den Mann über Sex in der Hand zu haben und dieser immer wieder um mehr Sex bettelt. Wer anfängt so etwas zu machen, der gräbt sich insofern selbst das Wasser ab.“
    Da gebe ich dir recht. Betteln hilft nicht, das lässt den Mann schwach erscheinen, aber mehr Geld verdienen, das hilft. Oder eben in den Ring steigen. 😉

    „Männer, die das Gefühl haben, für Sex zu zahlen, sollten den Fehler zunächst erst einmal bei sich selbst suchen: Sie sind diejenigen, mit denen die Frauen anscheinend keinen Sex einfach so haben wollen, während dies bei anderen Männern durchaus der Fall ist.“
    Nein, auch die anderen Männer bezahlen. Allein schon, wenn sie während der Ladies Night in einer Disse sind. Was meinst du, auf wen die Umsonst Getränke der Damen umgelegt werden? Und was meinst du, warum Frauen da so gerne hingehen? Weil sie gerne bezahlt werden wollen, weil sie das als ausgleich sehen dafür, das sie sich zurecht machen und schön sind. Und das die Schuld wieder den Männer gegeben wird, ist zwar Feministisch korrekt, doch ist es falsch. Ein Mann hat kein Problem damit, wenn er für Sex nicht bezahlen muss. Wer bleibt also übrig, der den Preis festsetzt, der nach Goodies verlangt? Richtig, Frauen.

    „Denn unabhängig wie man zu diesen Zahlungen steht: Sie erfolgen jedenfalls nicht als Gegenleistung für Sex.“
    Doch erfolgen sie. Es soll Frauen animieren, mehr Kinder in die Welt zu setzen. Deshalb soll ja die Wirtschaft und die Führungspositionen Frauenfreundlicher werden.

    „Es unterschlägt nicht nur die Leistungen der Frau (vgl auch Beuten die Frauen die Männer oder die Männer die Frauen aus) innerhalb der Ehe sondern reduziert eine Ehe auf das reine Beine breit machen.“
    Welche Leistung denn? Die Wohnung aufräumen kann jeder single. Es gibt hier keine weibliche Leistung, die auch nur annähernd mit der Leistung eines Arbeitenden Mannes vergleichbar wäre. Siehe meinen Eintrag dazu im entsprechenden Beitrag.

    „Das Frauen einen Großteil der Versorgungsleistungen erhalten mag sein. Dies als einen reinen Handel um Sex darzustellen ist dennoch weit überzogen.“
    Nein. Das Problem auch wieder hier, Männer würden das ja ohne Bezahlen machen, auch Beziehungen eingehen. Nur Frauen wollen eben bezahlt werden, wollen versorgt werden. Dafür bieten sie Sex. Und Männer sind dumm genug, diesen Handel einzugehen.

    • @ Imion

      *Nur Frauen wollen eben bezahlt werden, wollen versorgt werden. Dafür bieten sie Sex. Und Männer sind dumm genug, diesen Handel einzugehen.*

      Wenn das eine Geschlecht ein höheres Bedürfnis hat, zu vögeln als das andere (im Schnitt), dann ist es unvermeidlich, dass eine Tauschbeziehung entsteht (Sex gegen irgend etwas, was wichtiger ist als Sex, irgendetwas, was weniger wichtig ist als Sex gegen Sex).

      Dagegen zu rebellieren hieße, gegen die Realität rebellieren, gegen die Natur, ist sinnlos, sinnlos auch den Männern und Frauen ihr So-sein vorzuwerfen, hier zu moralisieren.

      Es ist ja nicht ihre freie Wahl, die sie so handeln lässt (meistens), sie haben doch in der Regel nur die Wahl, diese Grundmuster, die instinktiv disponiert sind, etwas zu forcieren/zu moderieren, falls sie sich ihrer überhaupt bewusst werden.

      Eine Frau ist inkliniert, instinktiv, einem Mann auf den Zahn zu fühlen.
      Sie kann sich erst dann verlieben/vertrauen/fallen lassen, Sex genießen, wenn sie vertraut (in der Regel). Sie will sicher sein, dass der Mann nicht einer Pump and Dump-Strategie folgt, weil sie instinktiv „weiß“, dass sie beim Sex das größere „Risiko“ trägt, das größere minimale parentale Investment zu erbringen hat.
      Dazu dient das Verhalten, einen Mann zahlen zu lassen/zu machen. Sie will sehen, ob sie ihm so viel wert ist, dass er bereit ist für sie zu zahlen, in sie zu investieren.

      Ist er das, dann, so „denkt“ frau, wird er mich nicht einfach sitzen lassen, wenn er mich gevögelt hat und ich schwanger werde, wird bei mir bleiben, WEIL er so viel in mich investiert hat, wird auch bereit sein – und in der Lage sein! – in den gemeinsamen Nachwuchs zu investieren.

      So zu „denken“/fühlen, ist Teil des legitimen weiblichen, ihres natürlichen, „Fortpflanzungsegoismus“.

      Das ist ihr Naturrecht.

      Teil des männlichen Fortpflanzungsegoismus, des Egoismus‘ des „Samenstreuers“ (im Gegensatz zur „Bauchbrüterin“) ist es, diese Werbungskosten/Investitionskosten zu minimieren.

      Das Ganze macht evolutionär Sinn, hält sich gegenseitig in Schach, treibt die Entwicklung voran. Das System ist tragfähig, solange Frauen ausreichend Nachwuchs in der Größenordung des Selbsterhaltes (mindestens) produzieren. Das wäre (gesamtgesellschaftlich) hre Gegenleistung für ihren unbewussten Anspruch, das versorgte, das geschützte, das gepämperte Geschlecht sein zu dürfen.

      Die bleibt heute aus.

      Das bringt das System über kurz oder lang (innerhalb weniger Generationen) zum Zusammenbruch.

      Es ist völlig sinnlos, moralisierend hier Frauen (oder Männern) ihren Fortpflanzungsegoismus vorzuwerfen. Der eine ist nicht schlechter als der andere, sie sind beide sehr funktional, haben die Vermehrung und Fortentwicklung des Menschengeschlechtes vorangetrieben.

      Mann UND Frau können damit sehr gut leben, WENN sie gleichberechtigt sind in Freiheit.

      Denn bei Gleichberechtigung in Freiheit könnte sich, vermute ich, ein natürliches Gleichgewicht einstellen, ein Abgleich der antagonistischen Egoismen, die sich so gegenseitig in Schach halten, eine (relative) Harmonie zwischen dem männlichen und weiblichen Prinzip.

      Unschön wird es, wenn Ungleichberechtigung/Unfreiheit herrscht, das Marktgeschehen mit Macht beeinflusst/einseitig verfälscht wird, mit Macht das Auspendeln der Waagschalen zugunsten der einen oder der anderen Seite verschoben werden soll.

      Beide Seiten haben, da beide egoistisch sind, die Tendenz, eine solche Verschiebung zu ihren Gunsten zu bewirken.

      Feminismus/femizentrischer Staat leisten das heute für Frauen.

      • @alexander
        Da bin ich ja ganz bei dir. Ich erkenne die Realität auch, und ich bezahle ja auch, das mit dem Ring ist ja kein Witz gewesen. Es geht mir um zwei dinge:

        1. Frauen sollen aufhören zu lügen, und es endlich zugeben. Macht einfach viele Diskussionen überflüssig. Vor allem hier im blog werden diese Tatsachen ja vehement geleugnet.

        2. Moralisierend sind in diesem Fall unsere Femis, die auf der einen Seite Frauen sind, entsrpechend diesem Muster folgen und es sogar noch durch eiskalte Berechnung erweitern wollen, auf der anderen Seite aber, PU als Frauenfeindlich kritisieren, weil dem Mann dort die möglichkeit gegeben wird, die Kosten zu senken und im besten Fall mal das Spiel umzudrehen. Das ist eine unglaubliche Doppelmoral.

      • Wenn das eine Geschlecht ein höheres Bedürfnis hat, zu vögeln als das andere (im Schnitt), dann ist es unvermeidlich, dass eine Tauschbeziehung entsteht (Sex gegen irgend etwas, was wichtiger ist als Sex, irgendetwas, was weniger wichtig ist als Sex gegen Sex).

        @ Meister Roslin

        Das ist ja nicht alles falsch, was Du da sagst. Mir fehlt bei Deiner Betrachtungsweise aber jegliche Transzendenz.

        Die Beziehung von Mann und Frau allein unter marktwirtschaftlich-ökonomischen Verhältnissen zu betrachten degradiert den Mann zum Freier, die Frau zur Nutte und den Menschen ganz allgemein zur Handelsware. So gesehen sind die PUAs eben das Produkt einer kapitalistischen Sozialisation, die alles und jeden verdinglicht, alles zur Ware werden lässt und jeder Ware einen Preis zuordnet.

        Es ist daher auch nicht erstaunlich, dass PUAs, sofern sie denn irgendeine politische Überzeugung haben, zum Marktradikalismus und Anarchokapitalismus tendieren. Von diesem Punkt aus ist nur noch ein ganz kleiner Schritt zu einem vulgären Sozialdarwinismus, so wie er von jenem Krauser vertreten wird.

        Von einem Katholiken würde ich in dieser Hinsicht etwas mehr erwarten als eine rein marktwirtschaftliche Analyse und der quantitativen Gegenüberstellung von Investment und Return on Investment.

        Die PUAs tun auch nichts anderes, da ist auch nicht viel mehr zu erwarten. Insofern ist die feministische Kritik der Objektifizierung (=Verdinglichung) für einmal gerechtfertigt.

      • @peter
        „Die Beziehung von Mann und Frau allein unter marktwirtschaftlich-ökonomischen Verhältnissen zu betrachten degradiert den Mann zum Freier, die Frau zur Nutte und den Menschen ganz allgemein zur Handelsware.“
        Es sind ja die Frauen, die den Preis festsetzen und nicht die Männer. Wenn das nicht mehr der Fall ist, fällt auch das andere.

        „Die PUAs tun auch nichts anderes, da ist auch nicht viel mehr zu erwarten. Insofern ist die feministische Kritik der Objektifizierung (=Verdinglichung) für einmal gerechtfertigt.“
        Die PUAs geben Männern die möglichkeit, auf Augenhöhe zu agieren, sich also nicht zum Affen machen zu müssen. Das passt Feministinnen nicht. Sie wollen die absolute Macht über Männer. Deshalb ist die Kritik in keinster weise gerechtfertigt.

      • @Peter
        „Die Beziehung von Mann und Frau allein unter marktwirtschaftlich-ökonomischen Verhältnissen zu betrachten degradiert den Mann zum Freier, die Frau zur Nutte und den Menschen ganz allgemein zur Handelsware.“

        Nein, die Beobachtung und Beschreibung dieser Warenwirtschaft ist nicht für die Verhältnisse verantwortlich. Du machst den Boten zur Ursache der überbrachten Nachricht.

        Welche Rolle die rechten PUAs spielen, bin ich mir noch nicht sicher. Ich vermute, sie sind Fanatiker einer Herrenrasse aus geistig und körperlich gestählten Supermännern, denen Frauen per Game zustehen sollen. Der reinste Ayn-Rand-Faschismus-Dreck ist das. Und ich dachte echt lange Zeit, es geht darum, Männer wieder mit Frauen auf eine Ebene zu stellen, also praktizierte Gleichberechtigung auch beim Dating. Ist die ganze PU-Szene ein rechter, anarchokapitalistischer Sumpf? Kann man Frauen nicht kennenlernen, ohne ein kapitalistischer Gewalttäter und Herrenrassentheoretiker zu sein? Wenn nicht, was sagt das über die Frauen aus?

      • Die PUAs tun auch nichts anderes, da ist auch nicht viel mehr zu erwarten. Insofern ist die feministische Kritik der Objektifizierung (=Verdinglichung) für einmal gerechtfertigt.

        Die feministische Kritik der Objektifizierung aber auch nur dann, wenn man den Marx auf die Geschlechter projeziert.

        So manche PUAs und MRAs projezieren dann, als Gegenthese sozusagen, den Smith auf die Geschlechter.

      • @ Meister Peter

        *Das ist ja nicht alles falsch, was Du da sagst. Mir fehlt bei Deiner Betrachtungsweise aber jegliche Transzendenz.*

        Ich bin gerührt.

        Ich habe Ihnen doch erklärt, dass ich die Wirklichkeit so nüchtern erfassen will wie nur möglich.

        Da bin ich nicht „katholisch“, suche nicht die Transzendenz in den Phänomenen, sondern HINTER den Phänomenen, danach.

        Ich glaube langsam, Atheisten müssen Romantiker sein, die Realität verkitschen, um sie zu ertragen.

        Ich muss das nicht, glaube an Gott, der seine Grlünde gehabt haben wird, die Schöpfug so garstig zu gestalten, wie er es tat, so garstig werden zu lassen, wie er es tat, Gründe, die ich nicht erkenne, nicht erkennen muss, weil ich glaube, vertraue, weil mir gar nichts anderes übrig bleibt, denn nur Gott kann ein umfassendes, konsistentes Weltbild haben.

        Wenn er denn überhaupt existiert, was zu glauben ich wild entschlossen bin.

        Darum kann ich die rosarote Brille abnehmen und ertragen, was ich dann sehe.

        Sie wollen sie mit aller Gewalt aufbehalten.

        Der Mensch ist nicht von Natur aus gut, wird es nie sein, kann es – konstruktionsbedingt – nicht sein, muss egositisch sein, um zu überleben, nach Lage der Dinge, der prinzipiellen Knappheit der Ressourcen im Verhältnis zur Zahl der Menschen, die gut leben wollen.

      • So gesehen sind die PUAs eben das Produkt einer kapitalistischen Sozialisation, die alles und jeden verdinglicht, alles zur Ware werden lässt und jeder Ware einen Preis zuordnet.

        Marx baut auch auf die klassische Ökonomie auf, so ist das nicht.

        Ich denke, die grundsätzlichen Mechanismen sind tatsächlich „marktähnlich“, allerdings ist Sozialdarwinisismus eine reichlich dumme Verkürzung.

        Einer der allerwesentlichsten Fitnesfaktoren des Menschen ist, dass er ein soziales Wesen ist.

        Krauser kann auch dann nur das Flachlegen einer Frau nach der anderen als „Leistung“ begreifen, wenn der Leistungsbegriff vom Nützlichkeitsbegriff entkoppelt ist. „Nützlich ist, was erfolgreich ist. Weil es erfolgreich ist“.

        Die Evolution mag kein Ziel haben, Menschen haben aber in der Regel Ziele. Und wenn es das Ziel ist, Botenstoffe im Hirn auszulösen dann sind Drogen effizienter. Junkies haben höhere Kicks als Krauser.

      • @ Peter

        Im Übrigen, Peter, ich verstehe dieses moralisierende Aburteilen von Märkten nicht.

        Was ist denn verwerflich, an Austauschbeziehungen. Männer sind im Schnitt anders als Frauen, Frauen können (im Schnitt) andere Dinge besser als Männer.

        Nur deshalb gibt es ja überhaupt Männer und Frauen: Effizeinzsteigerung durch Spezialisierung/Arbeitsteilung.

        So ist es doch ganz natürlich, dass ein Austausch zum gegenseitigen Vorteil stattfindet: Frauen sind die Parasiten von Männern. leben von dem, was Männer gut können, beuten das aus.

        Männer sind die Parasiten von Frauen, leben von dem, was Frauen gut können, beuten das aus.

        Das ist Symbiose, ein Do-ut-des.

        Was ist daran verwerflich?

        Warum die Wahnidee, nur der uneigennützig Handelnde handele ethisch gut, wenn es doch überlebensnotwendig ist, ZWINGEND, eigennützig zu sein.

        Es heißt ja nicht einfach Liebe Deinen Nächsten.

        Sondern Liebe Deinen Nächsten Wie Dich selbst.

        Wer nur seienn Nächsten liebt, nicht aber sich selbst, geht unter.

        Wer nur sich selbst liebt, nicht aber seinen Nächsten, auch.

        Die Dosis macht das Gift (auch bei den „negativen“ Zügen, deren Effekte Harms untersuchte).

        Jedes Geschlecht bringt seine Stärken an den Verhandlungstisch und will von den Stärken des anderen Geschlechtes profitieren.

        Darin kann ich nichts Verwerfliches sehen, weil Egoismus natürlich und notwendig ist.

        Nur muss er einghegt bleiben, darf nicht alles überwuchern, muss den Egoismen der anderen Raum und Luft zum Atmen lassen.

      • Alexander

         „So ist es doch ganz natürlich, dass ein Austausch zum gegenseitigen Vorteil stattfindet: Frauen sind die Parasiten von Männern. leben von dem, was Männer gut können, beuten das aus.“

        Ich nicht.

      • Das ist Symbiose, ein Do-ut-des.

        Kapitalmärkte sind aber nicht mehr Symbiose.

        Das das Do-ut-des dabei irgendwann aufhören muss, das sollte jeder gemerkt haben der schon mal Monopoly gespielt hat.

      • Imion

         „@staro
        „Ich verdiene gar nichts.“
        Dann trifft das von Alexander geschrieben zu.“

        Bedenke, auch Parasiten hat der liebe Gott geschaffen!

      • @staro
        „Bedenke, auch Parasiten hat der liebe Gott geschaffen!“
        Das ding hier ist, ob man Parasit als etwas schlechtes begreift oder nicht. Ich sehe es in diesem Fall nicht als etwas schlechtes, sondern eben als das natürliche Verhalten. Nur sollten sich Frauen mal darüber im klaren sein, wie sich verhalten. Dann klapt es auf einmal mit so vielen dingen.

      • Imion

        „Nur sollten sich Frauen mal darüber im klaren sein, wie sich verhalten. Dann klapt es auf einmal mit so vielen dingen.“

        Und dann ist der böse Mann weg?

      • @ Nick

        *Das das Do-ut-des dabei irgendwann aufhören muss, das sollte jeder gemerkt haben der schon mal Monopoly gespielt hat.*

        Kein Wunder, wenn der Staat mithilfe seiner Banken, denen er die Geldschöpfung übertragen hat, via Macht jeden regulierenden Marktmechanismus aushebelt und am Ende, durch seine Verschuldungspolitik, zum Gefangenen seiner eigenen Kreaturen wird.

    • Im Übrigen, Peter, ich verstehe dieses moralisierende Aburteilen von Märkten nicht.

      Was ist denn verwerflich, an Austauschbeziehungen. Männer sind im Schnitt anders als Frauen, Frauen können (im Schnitt) andere Dinge besser als Männer.

      @ Meister Roslin

      Ich verurteile nicht die Märkte, sondern die Analyse zwischenmenschlicher Beziehungen unter rein marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten.
      Weder lassen sich soziale Bezeihungen auf die Biologie, noch auf die Ökonomie noch auf die Physik reduzieren.

      Mein lieber Meister Roslin, ihr Herrgott hat ausser Biologie und BWL im Nebenfach nichts studiert 😉

  3. Eine Lösung wäre, den Frauen Geld nicht mehr direkt zu geben. Sozialleistungen sollten z.B. dem Mann überwiesen werden. Er kann sie dann an seine Frau weiterreichen und ist dadurch wieder der gefragte Versorger. Denn in der Konkurrenz zum übermächtigen Superversorger Staat kann auf Dauer kaum ein Mann gewinnen.
    Am besten wieder zurück zu den bewährten Gesetzen, dass Frauen kein Konto haben dürfen und ihr Lohn an den Mann geht. Sie selbst brauchen ja auch keinen Lohn, weil sie ja auch viel lieber von ihrem starken Versorger-Partner unterstützt werden. Solche Gesetze würden es Männern wieder erleichtern, die Rolle einzunehmen, die Frauen ihnen abverlangen. Beide Geschlechter wären zufriedener.

    • @ Zhen

      Bei Deiner planwirtschaftlichen Zwangslösung wären nur jene Minderheiten „männlich“ disponierter Frauen und „weiblich“ disponierter Männer unzufrieden, die es ja auch gibt.

      Warum sollten sie das sein?

      Eine marktwirtschafltiche Aushandlungslösung unter gleichgerechtigten Freien eröffente auch denen die Chance, nach ihrer Facon selig zu werden, indem sich z.B. „männlich“ dispoierte Frauen einen „weiblich“ disponierten Mann suchen, in den sie sich verlieben könnten und er in sie.

      Es könnte natürlich sein, dummerweise, dass auch weiblich disponiert Männer oft noch insowei typischt männlich sind, das sie männlich disponierte Frauen nicht wirklich mögen und umgekehrt, männlich disponierte Frauen noch insoweit weiblich, dass sie weiblich disponierte Männer oft nicht mögen.

      Das wäre dann tragisch für die Betroffenen, aber nicht zu ändern, schon gar nicht durch den Versuch, Mehrheiten unglücklich zu machen , um Minderheiten zu beglücken, wie er gegenwärtig unternommen wird, indem man Jungen zu Mädchen und Mädchen zu Jungen formen will und Männern, vor allem Männern vorwirft, dass sie verdammt noch eins immer noch anders sind, anderes wollen, anderes erstreben als unsere goldenen Kühe, die Frauen, die uns so teuer sind.

      • @Roslin
        Meine „Lösung“ war als Polemik für jene gedacht, die an diesem kapitalistischen System hängen. Meine Lösung kennst du. Sie ist der Reichtum für alle, d.h. Kommunismus. Wenn alle reich sind, stellen sich nämlich keine Versorgungsfragen. Und Frauen brauchen dann auch nicht mehr nach Versorgern Ausschau halten, weil sie niemals in die Lage kommen, dass ihre Bedürfnisse nicht befriedigt werden. Ein Mann könnte ihr keine Zuwendungen bieten. Das Statusmerkmal Vermögen wäre getilgt. Kein Mann wäre mehr materiell daran gehindert, einen beliebigen Status zu erreichen. Allein von Lust und Liebe hinge es ab, ob sich Menschen finden. Dank kommunistischer Weibergemeinschaft (aka Bitch Sharing) müssten selbst „statusniedrige“ Männer keinen Mangel leiden.

      • @ Zehn:
        Das ist eine Milchmädchenrechnung, denn wenn du das Geld aus dem Status eliminierst, bleiben immernoch die anderen Möglichkeiten wie z.B. Aussehen, Intelligenz, Humor und Charme, die Einfluss auf den Partnerwert aka Status haben.
        Auch ohne Kommunismus würde ich zu wetten wagen, dass heute Frauen einen reichen, gutaussehenden und charmanten Mann einem ebenso reichen aber hässlichen Dummkopf vorziehen würden. Wenn du also den Statusfaktor „Geld“ eliminierst, gewinnen einfach nur die anderen mehr an Bedeutung.

        • @binchen

          Ja, würde ich auch so sehen. Zhen und Imion verkennen einfach die anderen Faktoren, weil sie sie nicht wahrhaben wollen. Und sie verkennen zudem, dass man Attraktivitätsmerkmale nicht so einfach ändern kann. Deswegen werden auch im Kommunismus genug Menschen über Ressourcenanhäufung und Vorteilsaneignung Status gewinnen wollen.

      • @christian

        „a, würde ich auch so sehen. Zhen und Imion verkennen einfach die anderen Faktoren, weil sie sie nicht wahrhaben wollen. “
        Diese stehen aber nur hinten an. Als erstes kommt Versorgerqualität (heute Geld) und Status, erst dann kommt der Rest. Das interessante ist ja, das hässliche, uncharmante Männer trotzdem die tollsten Frauen abbekommen, wenn sie reich und mächtig sind. Hitler z. B. war der reinste Frauenschwarm.

  4. @christian
    Noch eine Erklärung: Ich halte PU für die möglichkeit für Männer, das sie nicht mehr bezahlen müssen, das sie endlich bei dem Spiel auf Augenhöhe mit Frauen agieren können, ohne sich komplett zum Affen zu machen. Daher verstehe ich deine Sicht der dinge. Es kommt aber daher, das du dich im Spiel auskennst. Und genau diese Augenhöhe wird ja von Feministinnen kritisiert und als Frauenfeindlich angeprangert. Bei dem veröffentlichten Video geht es nicht darum, das der Mann angibt, oder die Frau als Trophäe präsentiert, es geht darum, das er es geschafft hat, ohne zu Bezahlen. Es geht darum, das Frauen ihre Fäden nicht mehr ziehen können, um den Mann zu Manipulieren. Es geht den Feministinnen um Machtverlust. Deshalb kritisieren sie PU.

    • @ Imion

      * Es geht den Feministinnen um Machtverlust. Deshalb kritisieren sie PU.*

      Das sehe ich auch so.

      Das, unterstelle ich, ist auch die wahre Triebfeder für den feministischen Kampf gegen Prostitution/Pornographie – der Erhalt weiblicher Monopolanbietermacht, weniger die Menschenwürde (ich rede nicht von Gewaltpornographie/Kinderpornographie/Zwangsprostitution, sondern Kampf gegen „normale“ Pornographie/freiwillige Prostitution ).

      Diese Billiglösungen gefährden weibliche Macht, ihre Steuerungsfähigkeit männlichen Verhaltens über Anbieten/Verweigern von Sex, sie verderben die Preise.

      Deshalb soll diese Konkurrenz ausgeschaltet werden.

      Nehmt den Männern die Wichsvorlagen, befreit uns von der Billigkonkurrenz der Nutten, und wir (die Frauschaft) können unsere Preise am Markt noch besser durchsetzen, die Männer werden gezwungen, bei „uns“ zu kaufen, zu unseren Bedingungen.

      Als ob es FeministInnen um Menschenwürde ginge.

      Ihnen geht es so wenig um Menschenwürde wie Stalinisten um soziale Gerechtigkeit.

      Im besten Falle ist die Menschenwürde Rationalisierung eines unbewussten Machtanapruches, im schlimmsten Falle glatte Lüge.

      • Alexander

        Ja!

        „Das, unterstelle ich, ist auch die wahre Triebfeder für den feministischen Kampf gegen Prostitution/Pornographie“

        Diesen Kampf würde ich persönlich aber nicht „Billiglösung“ nennen.

        o „Nehmt den Männern die Wichsvorlagen, befreit uns von der Billigkonkurrenz der Nutten, und wir (die Frauschaft) können unsere Preise am Markt noch besser durchsetzen, die Männer werden gezwungen, bei „uns“ zu kaufen, zu unseren Bedingungen.“

        Als ich diese Passage lass, erinnerte ich mich an „jemanden“. Sag mal, wo kommen die Hass -Töne bei Dir her? Fräunde hast Du auf jeden Fall.

        o „Als ob es FeministInnen um Menschenwürde ginge.
        Ihnen geht es so wenig um Menschenwürde wie Stalinisten um soziale Gerechtigkeit.“

        Genau! Gib ihm… Brauchst Du den flachen Stein?

  5. Mal eine zufällige Beobachtung zu PUAs, die „wie Arsch auf Eimer“ passt. Dieser Krauser zitiert doch glatt die sozialdarwinistische menschenverachtende ultrarechte Fürsprecherin eines Manchester-Kapitalismus Ayn Rand (!!), um sein nicht weniger sozialdarwinistisches Menschenbild zu illustrieren. Und er verlinkt gleich den nächsten Gewaltfanatiker vom Typus geborener KZ-Aufseher. Dort heißt es:

    The main thing keeping civilized society going at present is the portion of men from whom the path to sex is not so easy. (…) Civilization can only keep going in its current way as long as the path to easy sex is kept secret from them. The poor unfortunate laboring fools who pay the bills for everyone else’s dalliances. (…) If the path to easy sex were restricted to a mere 5% of the male population, there would be enough laborers left to keep things rolling along smoothly – but, this is not the way of things. Game is not the path to easy sex.

    Frage an unseren Game-Profi Christian: Sind alle PUAs rechte Kapitalistenspinner und Freunde der Theorie vom Untermenschen oder habe ich da rein zufällig mit zwei Klicks genau die zwei Irren der Szene herausgepickt? Ersteres würde mich nicht wundern, da du ja auch eine starke Affinität zu kapitalistischem Gedankengut hast, um es mal freundlich zu sagen.
    Ich hatte keine Ahnung, dass solche rechten Positionen bei PUAs vorherrschen. Falls das zur mentalen Grundausrüstung gehört, um Game zu betreiben, ist PU für mich gestorben. Falls PU sich auf diese objektiv falschen Prämissen zum Menschenbild stützt, so ist auch logischerweise die PU-Theorie nicht wohlbegründet.

  6. Verhaltenforschung:

    Gute Chefs, schlechter Charakter

    Schlechte Charaktereigenschaften bringen Menschen in die Chefetage. Das haben Forscher der University of Nebraska herausgefunden. „Wir haben uns die dunkle Seite des Charakters angeschaut und wie sie die Leistung und Entwicklung von Führungspersönlichkeiten beeinflusst“, berichtet Studienautor Peter Harms.

    Das Ergebnis: Menschen, die zum Überdramatisieren und zu Narzissmus neigen, die häufig andere kritisieren und die extrem auf die Einhaltung von Regeln achten, steigen eher in Führungspositionen auf als solche, die diese negativen Charaktereigenschaften nicht haben.

    Die Wissenschaftler hatten 900 Soldaten der US-Offiziersschmiede West Point über Jahre untersucht. „Zusammengenommen spielten die negativen Eigenschaften eine wichtige Rolle dabei zu bestimmen, welche Kadetten Führungsqualitäten entwickelten“, sagt Harms. Waren die negativen Eigenschaften allerdings zu stark ausgeprägt, behinderten sie den Aufstieg. Übergroße Skepsis erschwerte in jedem Fall den Weg nach oben. Das Fazit der Forscher: In Maßen ist ein schlechter Charakter gut für die Karriere.

    Dass das fett Markierte auf die meisten hier Schreibenden zu trifft, lässt sich durch ihre absurd paradoxen Ansichten über Geld das sexy sein soll erkennen.

    Denn wer es hat, moniert weder Peanuts für Kinokarten noch Drinks usw. usf. Folglich pfeifen sie aus dem letzten Loch, unter anderem wohl auch wegen ihren zu stark ausgeprägten negativen Eigenschaften, die eine bessere Stellung und somit auch ein besseres Einkommen verhindern.

    Kurzum: Maskulismus ist ein Sammelbecken für Loser.

    • @lucia
      „Denn wer es hat, moniert weder Peanuts für Kinokarten noch Drinks usw. usf. Folglich pfeifen sie aus dem letzten Loch, unter anderem wohl auch wegen ihren zu stark ausgeprägten negativen Eigenschaften, die eine bessere Stellung und somit auch ein besseres Einkommen verhindern.“
      Das kann nur von einer Frau kommen. Wie wärs meine Damen, wir drehen den Spies mal um. Ihr bezahlt alles. Ihr geht auf Männer zu, ihr bezahlt die Getränke, anstatt Ladies nights gibt es Mens nights, bei denen die Männer nichts bezahlen (es wäre der Ruin, keine Frau würde kommen) usw usw.

    • @ Lucia

      Wer bestimmt denn da, dass diese Charaktereigenschaften „schlecht“ sind, wenn sie doch nützlich sind?

      Die, die solche Charaktereigenschaften nicht haben?

      Wer wertet denn da wie und warum?

      Ich vermute, der linke Zeitgeist. Entweder der der Forscher oder nur der Deiner Quelle.

    • @Lucia:
      Dass das fett Markierte auf die meisten hier Schreibenden zu trifft, lässt sich durch ihre absurd paradoxen Ansichten über Geld das sexy sein soll erkennen.

      Schade eigentlich, das fett Markierte hast du ja als wichtig erkannt.

      Maskulismus ist ein Sammelbecken für Loser.

      Naja, jedenfalls nicht für Berufssöhne und -Töchter.

    • @ Lucia

      Aus welcher geschwätzführenden Zeitschrift hast Du denn den Bericht über die Peter Harms – Stuidie?

      Wer war der Verfasser?

      Etwa eine Medienelitistin à la Nadine Lantzsch?

      Eine Empauerte?

      Der Bericht über die Studie auf der Webseite der Universität Nebraska liest sich schon etwas anders.

      http://newsroom.unl.edu/releases/2010/10/29/Study%3A+To+be+good,+leaders+need+to+be+a+little+bad

      Zitat:

      *The work, by researchers in the University of Nebraska-Lincoln’s College of Business Administration, studied the development of leaders over a three-year period. Prior research had established that clearly positive personality qualities — such as extraversion, emotional stability and conscientiousness — had helpful effects on both the performance and the development of leaders.

      Little attention has been paid, though, to negative, or „dark side,“ personality traits and whether they are really so bad.

      „Mae West told us that when she’s good, she’s good. But when she’s bad, she’s even better. We chose to investigate so-called subclinical or ‚dark side‘ traits because we really didn’t know much about how and to what degree they affected performance or development,“ said Peter Harms, assistant professor of management at UNL and the study’s lead author. „Was it possible that they might be beneficial in some contexts? For some of them, it turns out that the answer was yes.“ *

      Du studierst doch angeblich Phiosophie.

      Was lehrt man Dich da bzw. was lernst Du?

      Eristische Dialektik?

    • Sollen wir aus deiner Parteinahme schließen, dass du auf nicht allzu skeptische West-Point-Schlächter mit Führungsqualitäten stehst? Oder was wolltest du uns mitteilen, indem du Leute, die auf den Warencharakter von Sex hinweisen, den staatlichen Gewalttätern gegenüberstellst? Dich macht das Gewaltpotenzial, oder feministisch-euphemistisch gesprochen die Beschützerqualitäten, solcher staatlich geprüften Alpha-Mörder geil, nicht wahr?
      Du führst wieder sehr schön die fundamentale Inkonsistenz feministischer Theorie vor: Auf Alphas darfst du nicht stehen, auf egalitaristische „Looser“ kannst du nicht stehen. Also, so der feministisch-„logische“ Schluss, sind alle Männer an deinem Frust schuld.

      • Zehen

        „Oder was wolltest du uns mitteilen, indem du Leute, die auf den Warencharakter von Sex hinweisen, den staatlichen Gewalttätern gegenüberstellst?“

        Warencharakter???

    • @Lucia

      Das schöne ist, dass deine Beleidigungen so schön zu den Theorien passen. Wer das Costly Signal des Ausgebens nicht schultern kann, der ist eben ein Loser, was ja gleichbedeutend ist mit unattraktiv. Der geringe Status scheint bei dir auch direkt den Wert als Mensch zu betreffen. Feministisch gesagt: da bist du aber eine ziemliche Stütze des Patriarchats und hältst die damit verbundene Wettbewerbsgesellschaft hoch. Du musst dich von diesen dir von der hegemonialen Männlichkeit auferlegten Werte ablegen und den MENSCH mehr sehen.

  7. „Natürlich gibt es Sex ohne Geld.“

    Und Geld ohne Sex!

    „Frauen wollen zwar weniger Sex als Männer“

    Eine pure Behauptung.

    „Gefährlich ist die Ehe: Hier werden einige direkte Folgen direkt aus der Ehe hergeleitet“

    Deswegen bin ich persönlich dafür, die Ehe gesetzlich zu verbieten.

    Aus dem Buch „Frauen – Gewinnerinnen oder Verliererinnen der Globalisierung?“ S. 150: „Ich habe gedacht an den ungerechten Richter im Lukas-Evangelium. Das ist ein Richter, der keine Lust hat, einer Witwe, die zu ihm kommt, Recht zu verschaffen. Er sagt sich aber, diese Frau kommt noch und „schlägt mir ins Gesicht“. Bevor sie das tut, werde ich ihr Recht verschaffen. D. h. es kann sein, dass Männer Agenten werden, weil sie Angst haben, eine Frau „könnte ihr ins Gesicht schlagen“. Was ich aber in einem solchen Psychodrama machen würde: Ich würde Frauen den Richter spielen lassen und Männer die Witwe, um auszuprobieren, wie sich das anfühlt, wenn beide die Rolle tauschen.“

  8. Es gibt ja nicht nur Männer, die für Sex zahlen, sondern auch Frauen. Diese Erfahrung hab ich früher selbst oft genug gemacht. Frag mal andere Latinos, Kariben, Afrikaner, Balinesen etc, die können dir ähliches erzählen.
    Meine Behauptung ist ja immer, dass der weibliche Sextrieb kein bischen geringer ist als der männliche(zu dem Thema gabs neulich einen interessanten Artikel auf, ich glaub es war, In Mala Fide oder Spearhead). Sie sind nur etwas weniger wahllos und es fehlt ein wichtiger Aspekt: Ein Mann, der viele Frauen hat, fühlt sich wie ein toller Bursche. Es ist oft gar nicht der Sex selbst, der ihn interessiert, sondern die Kerbe im Bett. Der Sex selbst ist gerade für Männer ja auch gar nicht so umwerfend interessant.
    Auf dem Meter können Frauen nicht punkten. Mit möglichst vielen Männern Sex gehabt zu haben, verbessert bei Frauen weder Ruf noch Selbstwertgefühl.

    • salvatore

      „Auf dem Meter können Frauen nicht punkten. Mit möglichst vielen Männern Sex gehabt zu haben, verbessert bei Frauen weder Ruf noch Selbstwertgefühl.“

      Weiß ich nicht.

    • @ Salvatore

      *Auf dem Meter können Frauen nicht punkten. Mit möglichst vielen Männern Sex gehabt zu haben, verbessert bei Frauen weder Ruf noch Selbstwertgefühl.`*

      „vermehrungsegoistisch“ rechnet sich das für einen „Bauchbrüter“ auch nicht.

      Darum können und wollen Frauen da nicht punkten, instinktiv nicht, nicht so wie Männer..

      Ob eine Frau mit 100 Männern per annum pennt oder nur meit einem 100 mal, am Ende des Jahres kann sie nur ein Baby vorweisen, gefährdet aber bei 100/a ihre Chance, einen loyalen Versorger an sich zu binden, der die Überlebenschancen des einen Babys erhöhren würde durch sein Engagement.

      Umgekehrt: Ein Mann, der 100 Frauen/a bestäubt, kann am Ende vielleicht 10 Kinder haben, einer, der sich auf eine beschränkt, nur eines.

      Für Männer rechnet sich das Kerben, vermehrungstechnisch.

      Weshalb Männer, die kerben wollten und konnten, ihre Gene im Genpool anreichern konnten, Frauen die kerben wollten und konnten, konnten das nicht.

      Ob die „Kerbenschnitzer“ damit glücklicher werden ist eine andere Frage, halte ich für unwahrscheinlich.

      • @Roslin

        Sehr überzeugende Analyse. Sie erklärt das Interesse der Frau an der Ausbeutung des Mannes beim Sex.

        Ökonomisch betrachtet handelte es sich beim Tausch von Sex gegen Sex um einen Tausch gleichwertiger Dienstleistungen. Wenn zwei Personen eine Stunde Sex haben, dauert der Sex ja für beide gleich lang. Beide konsumieren und produzieren gleichzeitig Gleichwertiges. Sie nehmen und geben sich nichts. Die „Arbeitszeit“ (wohl eher Freizeit) ist für beide dieselbe.

        Bei jeder anderen Ware außer der Arbeitskraft, die fürs Kapital verausgabt wird, findet im Kapitalismus gerechter Tausch statt. Nur der heterosexuelle Sex bildet einen weiteren Fall von Ausbeutung. Er ist die wundersame Geldvermehrung für die Frau. Die Frau lässt sich bespaßen und der Mann muss sogar zusätzlich noch Geld mitbringen. Man stelle sich vor, Arbeiter müssten einen Kapitalisten bezahlen, damit sie für ihn arbeiten dürfen und keinen Lohn bekommen. Verkehrte feministische Welt!

    • @Salvatore

      „Meine Behauptung ist ja immer, dass der weibliche Sextrieb kein bischen geringer ist als der männliche (…) Sie sind nur etwas weniger wahllos“

      Was allerdings direkt daraus folgt, dass ihr Sextrieb geringer ist. 😉
      Die weibliche Sexualität ist jedenfalls anders. Oder die männliche. Da gibt es insoweit kein normal. Die Statistiken legen allerdings nahe, dass Frauen im Schnitt weniger Sex wollen als Männer.

  9. Pingback: Ein Mann zahlt immer für Sex - Blog von Fiona CarterBlog von Fiona Carter

  10. @salvator
    „Es gibt ja nicht nur Männer, die für Sex zahlen, sondern auch Frauen. Diese Erfahrung hab ich früher selbst oft genug gemacht. Frag mal andere Latinos, Kariben, Afrikaner, Balinesen etc, die können dir ähliches erzählen.“
    Dann musst du dir aber auch die Frauen anschauen, die für Sex bezahlen. Im gegensatz zu Männern, wie gesagt, Männer zahlen immer. Auch der Gut durchtrainierte und aussehende Soldat geht in den Puff oder zahlt das Getränk.

    „Sie sind nur etwas weniger wahllos und es fehlt ein wichtiger Aspekt: Ein Mann, der viele Frauen hat, fühlt sich wie ein toller Bursche.“
    Und das ist bei Frauen das bezahlen. Frauen können immer Sex haben, wenn sie wollen, aber (übertrieben) erst 20 Getränke rausschlagen kann nicht jede.

    Und die andere Sache: Warum fühlt sich ein Mann wie ein toller Bursche? Weil er Arbeiten und bezahlen muss. Weil es nicht einfach ist, eine Frau rumzukrieben. Für eine Frau ist es aber kein Problem einen Mann rumzukriegen.

    „Der Sex selbst ist gerade für Männer ja auch gar nicht so umwerfend interessant.“
    Das musst du mal näher erläutern.

    „Auf dem Meter können Frauen nicht punkten. Mit möglichst vielen Männern Sex gehabt zu haben, verbessert bei Frauen weder Ruf noch Selbstwertgefühl.“
    Der ruf liegt aber vor allem an anderen Frauen, die damit das Verhalten sanktionieren, Sex allzu billig oder gar für umsonst anzubieten. Das macht den Markt kaputt.

    „Meine Behauptung ist ja immer, dass der weibliche Sextrieb kein bischen geringer ist als der männliche“
    Muss er ja auch nicht, er ist nur an andere Bedingungen geknüpft. Gebe es im gleichen Umfang Topmanager, oder Sänger oder glitzernde Vampire, wie für Männer gutaussehende Frauen, dann würden Frauen diejenigen sein, die schlange stehen. Dann würde auch die Kerbe im Bett für Männer nicht mehr interessant sein. Männer hätten dann die qual der Wahl.

  11. @ Christian

    d’Accord
    Nur dass Frauen generell weniger Sex wollen, halte ich für ein Gerücht. Frauen wollen nur weniger Sex, wenn er (also der Sex) für sie nicht befriedigend ist. Guten Sex lieben sie genauso wie Männer. Sagst du ja immerhin auch.

    • onyx: „Frauen wollen nur weniger Sex, wenn er (also der Sex) für sie nicht befriedigend ist. Guten Sex lieben sie genauso wie Männer.“

      Das erklärt nicht, warum Frauen nicht selbst Männer ansprechen und warum sie Männer, von denen sie angesprochen werden, sofort abweisen. Wollten sie Sex genau so gerne wie Männer, würden sie erst einmal alle, die Schlange stehen, durchprobieren und dann – weil sie den befriedigenderen Sex vorziehen – den am besten passenden Mann für eine (Sex-)Beziehung auswählen. Wollten sie Sex genauso gerne wie Männer, würden sie auch bei Männern Schlange stehen. So läuft es aber nicht oder nur sehr selten, etwa wenn Frauen bei prominenten Alphas einbrechen, um Samenraub zu begehen. Frauen lehnen Männer grundlos ab oder aus Gründen, die sie sich nicht eingestehen wollen.

      Eine Ausnahme mache ich: Wenn es für Sex Zuwendungen gibt, sind Frauen noch viel geiler als die potentesten Männer. Dann machen es manche sogar 10 mal täglich.

      Ihr Frauen verkompliziert Sex auch unnötig. Ob es passt, merkt ihr doch beim Akt. Entweder das Runde passt in das Runde oder nicht. Macht doch nicht so ein Theater wegen dieser Banalität! Jedes Kleinkind kann Bauklötzchen einlochen, jeder Golfer Bälle, jeder Fußballer etc. pp. … Wenn es aber um die eigene Anatomie geht, haben Frauen den totalen Blackout.

      • Zehen

        „So läuft es aber nicht oder nur sehr selten, etwa wenn Frauen bei prominenten Alphas einbrechen, um Samenraub zu begehen. Frauen lehnen Männer grundlos ab“

        Erst, wenn sie sie ausgebeutet haben?

        o „Eine Ausnahme mache ich: Wenn es für Sex Zuwendungen gibt, sind Frauen noch viel geiler als die potentesten Männer. Dann machen es manche sogar 10 mal täglich.“

        Diese Phase ist mir entkommen.

        „Macht doch nicht so ein Theater wegen dieser Banalität!“

        Weißt Du Zehen welche Folgen Sex für Frauen haben kann (für Männer selbstverständlich auch)? Welche Empfehlungen der Gynäkologe z.b. einer Frau gibt, deren Gebärmuter erkrankt ist?

      • Imion

         „@Staro
        Frauen können auch verhüten, das ist dir bekannt?“

        Mir schon. Eine russisch abstammende Fräundin in meinem polnischen Kindes-Kreis damals lehre uns die Zauber-Künste der Kräuter. Neulich habe ich mit ihr geredet und sie sagte mir wie die Pflanze gegen unerwünschte Schwangerschaft heißt.

        Frauen und Verhütung: Wenn eine Frau ca. 14 Kinder gebärt, habe ich nicht den Eindruck, dass sie etwas über die Verhütung weißt. Der „Gott“ fräut sich aber über frische Kämpfer!

      • @Staro
        Vielleicht solltest du da nicht so auf Mutterkorn setzen, sondern dich eher der Modernen Medizin bedienen.

        „Frauen und Verhütung: Wenn eine Frau ca. 14 Kinder gebärt, habe ich nicht den Eindruck, dass sie etwas über die Verhütung weißt. Der „Gott“ fräut sich aber über frische Kämpfer!“
        In Polen bekommen also Frauen im schnitt 14 Kinder? Interessant. Hast du Gott gesehen, als es sich freute?

      • Imion

        „wie hättest du denn energie erzeugt? Mit kohle?“

        Mein Papa war Bergmann sodass wir als Familie Zeug zum Heizen im Winter hatten. Ich bin aber eine studierte Frau und keine Bergfrau (na ja…) Ich fahre gerne Fahrrad (würde gerne Reiten können, habe aber Angst vor Pferden). So kannst Du auch Energie erzeugen.

      • @staro
        Na ja, bei einem AKW gibt es mehr Sicherheitsoptionen als einen Knopf und mit einem Fahrrad produzierst du noch nicht mal genügendt energie für die Mikrowelle. Also, wie hättest du Energie Produziert?

      • Imion

         „@staro
        Na ja, bei einem AKW gibt es mehr Sicherheitsoptionen als einen Knopf und mit einem Fahrrad produzierst du noch nicht mal genügendt energie für die Mikrowelle. Also, wie hättest du Energie Produziert?“

        Wenn Du an das Fahrrad ein paar Leichen bindest und so in der Gegend kurvst, erzeugst Du mehr Energie! – Damit keine polnisch verstehende Damen beleidigt wird, klare Sprache: Kurwe heißt auf Polnisch nett ausgedrückt Prostituierte. Ich meine hier lediglich das Drumherum-Drehen in der Gegend mit Fahrrad.

    • @onyx

      Daraus folgt, wenn man die oben genannte Studie ernst nimmt, dass die meisten Männer dieser Erde schlecht im Bett sind. Denn sie wollen mehr Sex als die Frauen in jedem Stadium der Beziehung.

      Und daraus folgt des weiteren, wenn man die Studie im Ganzen nimmt, also den nicht zitierten Teil, dass Lesben noch viel viel weniger wissen, was Frauen eigentlich wollen, denn da haben Frauen noch weniger Sex. Das „Lesbian Bed Death“ wird ja in dem Artikel ausdrücklich erwähnt.

      They found that gay men had higher frequencies of sex than lesbians at all stages of relationships. Within the first 2 years of a relationship, for example, two thirds of the gay men but only one third of the lesbians were in the maximum category of having sex three or more times per week (the highest frequency category). After 10 years together, 11% of the gay men but only 1% of the lesbians were still in that category of highly frequent sex. At the other extreme, after 10 years nearly half the lesbians, but only a third of the gay men, were having sex less than once a month. Even that difference may be a substantial underestimate of the discrepancy in sexual activity: Blumstein and Schwartz reported that the gay men who had largely ceased having sex after 10 years together were often having sex with other partners, whereas the lesbians who had ceased having sex together had generally not compensated for this deficit by finding other sexual outlets. A lack of sexual desire and activity in women is reflected in the phrase “lesbian bed death,” (e.g., Iasenza, 2000) which has been coined to describe the low levels of sexual activity among lesbians in long-term relationships.

      Überträgt man deinen Gedanken hingegen auf Schwule, dann sind diese echt super im Bett (siehe gleiche Studie)

      Ich denke daran wird bereits deutlich, dass deine These so nicht stimmt oder wie würdest du dir sonst das Ergebnis bei den Lesben erklären? Testosteron und eine andere biologische Beziehung zum Sex aufgrund des geringeren Kostenrisikos hingegen erklärt die Studie recht widerspruchsfrei.

      Dessen ungeachtet gibt es Frauen, die erhebliche Lust auf Sex haben oder zumindest sehr leicht erregbar sind, so dass sie sehr schnell Lust bekommen und insoweit langfristig mit Männern mithalten können. Das ist aber bedauerlicherweise nicht der Schnitt.

  12. „Dann musst du dir aber auch die Frauen anschauen, die für Sex bezahlen.“

    Die hab ich mir ziemlich genau angeschaut. Aus nächster Nähe, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Es gibt sonne und solche.

    „„Der Sex selbst ist gerade für Männer ja auch gar nicht so umwerfend interessant.“
    Das musst du mal näher erläutern.“

    Na ja, jedesmal, wenn ich eine Frau während des Orgasmus gesehen hab, hätte ich gern getauscht. Das vorherrschende Gefühl waren bei mir oft genug schmerzende Arme, während sie voll abging. Da hab ich mir schon vorgestellt, dass Sex für Frauen irgendwie besser sein muss.
    Ehrlich gesagt finde ich Sex, bis auf wenige Ausnahmen, eher mittelmäßig und das ist definitiv keine Frage der Technik. Es sei denn, man ist verliebt, aber das kommt ja nun nicht so oft vor. Ich hab schon vor ein paar Jahren damit aufgehört, Sex zu haben. Es langweilt mich einfach. Sex ist stark überschätzt.

    • > Das vorherrschende Gefühl waren bei mir oft genug
      > schmerzende Arme, während sie voll abging

      Ohne dass ich deine Situation aus der Ferne wirklich bewerten könnte, aber das klingt so ein bisschen danach, dass du mehr bedacht drauf bedacht warst, dass deine Frauen auf ihre Kosten kommen als umgekehrt, und das ganze im Verlauf mehr eine sportliche Pflichtveranstaltung wurde.

      • „…das klingt so ein bisschen danach, dass du mehr bedacht drauf bedacht warst, dass deine Frauen auf ihre Kosten kommen als umgekehrt, und das ganze im Verlauf mehr eine sportliche Pflichtveranstaltung wurde.“

        Das war bei mir oft so… Ich traute mich eigentlich nie „Nein“ sagen, wenn sie nach „dem Tier in mir“ verlangte.

    • @Salvatore

      Frauen haben allein schon den Vorteil, sich nicht zurückhalten zu müssen. Wir Männer müssen unseren Orgasmus eher zeitlich steuern als die Frauen. Und während man selbst mitunter an unerotisches Denken muss um den Sex zu verlängern, können sie sich einfach im Sex fallen lassen.

      • @christian
        Und warum sollte ich das als Mann machen? Wenn ich komme, dann komme ich. Sex soll spass machen und keine Arbeit sein. Lasst euch mal fallen, ist sehr entspannend.

      • Ob man sich nun fallen lässt oder nicht, den Höhepunkt zurückhält oder nicht, oder was auch immer. Was Länge und Intensität des Orgasmus angeht, ist bei Frauen einfach definitiv mehr los. Das scheint wohl anatomische Gründe zu haben.
        Deshalb hatte ich immer das Gefühl, im Grunde haben Frauen mehr davon. Sie scheinen sich allerdings ihren anatomischen Vorteil durch intensives Problemdenken wieder zunichte zu machen.

      • Tja…das geht mal gar nicht.

        Soll ich etwas als mann die ganze arbeit machen?

        Frau kann mich (und sich selbst) genauso gut zum Orgasmus reiten.

        auf solche Frauen kann ich verzichten.

    • „Na ja, jedesmal, wenn ich eine Frau während des Orgasmus gesehen hab, hätte ich gern getauscht.“

      Kein Mann kann sicher sein, ob das, was Frau als Orgasmus bezeichnet, auch einer ist 😉

      Im Übrigen sollte man Ejakulation nicht mit Orgasmus synonym setzen. Männer haben auch anatomisch die gleichen Voraussetzungen, um einen intensiven Orgasmus a la Frau zu bekommen. Rein, raus, abspritzen mag kurzzeitig entspannend sein, es ist aber erst die Vorstufe zu dem was möglich ist, wenn man sich die Arbeit macht:
      Multiple Orgasmen, anale Orgasmen (für Heteros kaum praktikabel erlebbar), Ganzkörperorgasmen, das ist alles drin.

      • Doch…Frauen bekommen fast immer dabei irgendwie eklig klate Lippen und alles um die Mumu herum wird heiss wie auf der Sonne 😉

        Kann man wohl kaum vortäuschen.

        Ich finds immer lustig wenn Frauen (oder auch anscheinend manche Männer) denken: Samenerguss= Orgasmus.

        Genauso falsch. Das eine hat nicht unbedingt was mit dem Anderen zu tun..

      • Sollte …eklig kalt heissen. Wie Froschlippen ;)…also ich meinet damit die oberen Lippen *G*

        Es scheint fast so, als das bei Frauen beim Orgasmuss die gesamte Wärme bzw. Energie in den Unterleib focusiert wird oder diese Energie dort unten erzeugt wird.

        Die Engerie scheint wirklich krass zu sein die Frauen beim Orgasmus freisetzen.

        Für mich als Mann beneidenswert, allerdings sollen ja viele Frauen in ihrem Leben noch nie wirklich zum Orgasmus gekommen sein, das ist dann die andere Seite der Medalie (?)

        Würde mal gerne eine Frau sehen die unter einer Wärmebildkamera kommt.

  13. „Frauen wollen zwar weniger Sex als Männer, …“

    Ist das nicht nur ein Klischee? Ein Freund von mir jammert immer, wenn er nach Hause muss: „Meine Freundin will jetzt sicher schon wieder Sex…“ Bei meiner Ex-Freundin war es ziemlich ausgeglichen, wobei sie von mir als Mann selbstverständlich erwartete, dass ich immer geil bin, wenn sie will, und dass ich mich gefälligst ins Zeug lege. Und bei vielen Frauen gibt’s eh nur *das eine* Thema…
    Nur meine Erfahrung.

    • @ Leo

      Vielleicht geht der Rückzug der Männer mittlerweile schon so weit, dass sie sogar Sex verweigern mit unseren empauerten Wuchtbrummen?

      Weil auch das keinen Spaß mehr macht.

      Mag sein.

      Zum Lebowskismus braucht’s ja auch nur ein paar Kumpel, ein spannendes Computerspiel, Hartz-IV, einen Kasten Bier, eine gesunde rechte Hand und ein bißchen Internetporn.

      Wieviel Spass hat im Vergleich dazu die feministische Pauerzicke zu bieten?

      Für immer mehr Männer scheint dann vielleiht die Kosten-/Nutezenanalyse gegen die reale Frau zu sprechen.

      Sie kostet zu viel Anstrengung/Nerven und bringt zu wenig Spaß.

      Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt hier nicht mehr.

      Also gibt mann sich mit Billigangeboten zufrieden.

      Besser als Edelschrott, bei dem man Funktionen bezahlen soll, die man weder braucht noch will.

      • Alexander

        o „Zum Lebowskismus braucht’s ja auch nur ein paar Kumpel, ein spannendes Computerspiel, Hartz-IV, einen Kasten Bier, eine gesunde rechte Hand und ein bißchen Internetporn.
        Wieviel Spass hat im Vergleich dazu die feministische Pauerzicke zu bieten?“

        Vielleicht ist ihre Linke stark genug??

        o „Also gibt mann sich mit Billigangeboten zufrieden.“

        Vielleicht geht es den meisten HarzIV so???

      • Oder ne halbe Stunde im Puff…kostet auch ned die Welt 😉

        In Frankfurt bekommt man ne Nummer schon für 20 € bei wirklich heissen Frauen.

        Gut das ich bi bin,nen Mann für Sex zu finden ist auf jeden Fall einfacher

    • @Leo

      „Ist das nicht nur ein Klischee?“

      Ich habe ja die Studie dazu in dem Artikel zitiert. Angesichts der dortigen Fülle an Belegen dafür halte ich diese These für sehr gut belegt.
      Natürlich bedeutet das nicht, dass es bei jedem Mann und bei jeder Frau so ist. Es stimmt für Männer und Frauen im Schnitt.

        • @Haselnuss

          Die Unterschiede in der Studie ergeben sich ja auch daraus, dass die Männer innerhalb der Beziehung den Wunsch äußern mehr Sex zu haben, während die Frauen zufrieden sind.

          Die Angabe, dass man mehr Sex will läßt einen aber nicht besser dastehen.
          Würdest du also sagen, dass Männer und Frauen gleich viel Sex wollen?

      • Es ist gleich eine doppelte Verzerrung:
        Männer geben an mehr Sex zu wollen; Frauen geben an weniger zu wollen.
        Gerade du (!) solltest auch weitere Hypothesen aufstellen: So macht es durchaus einen Unterschied mit WEM die Frau schläft. (Beta oder Alpha)

        Der wahrer Wert für beide ist bisher unbekannt.

        • @haselnuss

          Du sagst ja quasi, dass eine Frau mit dem richtigen Mann den schnitt eines Mannes bezüglich der Lust locker hält.

          Aber das sind ja auch unfaire Versuchsbedingungen.

          Wenn du vergleichen willst, wer mehr ist, Mann oder Frau und du setzt dem einen rocken Brot und der anderen ihr Lieblingsgericht vor, dann ist das Ergebnis verfälscht.

          Wie meinst du denn geht das Experiment aus, wenn man jeweils sagt: Hier hast du den begehrenswertesten Menschen des für dich interessanten Geschlechts, er freut sich mit dir einen Tag lang zu machen was du willst und du kannst wiederum mit ihm machen was du willst.

          Ich vermute in dem Moment wird Miranda Kerr (wer sollte es sonst sein einiges mehr an Sex bekommen bzw geben müssen als #AlphamannSuperfilmstar.

          Wenn man das Experiment noch verändert und das Angebot mit „Hier hast du die 100 für dich begehrenswertesten Menschen des für dich interessanten Geschlechts, sie freuen sich mit dir einen Monat lang zu machen was du willst und du kannst wiederum mit ihnen machen, was du willst“

          Dann ist davon auszugehen, dass man aufgrund des Coolidge Effects noch höhere Werte rauskitzeln kann.

          Ich will gar nicht sagen, dass man das Interesse einer Partnerin am Sex nicht steigern kann. ich habe mit Game da durchaus gute Erfahrungen gemacht. Aber dennoch ist der männliche Sexualtrieb auch ohne solche gezielte Förderung bereits anfänglich höher.

      • Addendum: Nach meiner Erfahrung haben Frauen ein massives Problem sich ihren Sexualtrieb einzugestehen. Das bedeutet nicht, dass Frauen weniger Sex haben, es bedeutet nur, dass sie ihren Trieb herunterspielen.

      • Das glaube ich durchaus. Jahrhunderte des Ideals der Unbeflecktheit und „Reinheit“ lassen sich nicht in 40 Jahren aus dem Weg räumen.
        Und gerade durch Thesen, wie Christian sie in den Raum wirft, wird wieder übermittelt, dass ein größerer Sexualtrieb bei Frauen „abnormal“ ist, und ein geringerer bei Männern ebenso.

      • @syzygy
        Die heutigen Frauen sind also schon Jahrhunderte Jahre alt. Sehr interressant.

        Frauen verleugnen ja noch sehr viel mehr, vieles von ihrem verhalten, oder auf was es bei Männern ankommt.

      • Haselnuss: „Das glaube ich durchaus. Jahrhunderte des Ideals der Unbeflecktheit und „Reinheit“ lassen sich nicht in 40 Jahren aus dem Weg räumen.“
        Einerseits spielt das eine Rolle, andererseits ist es häufig tatsächlich so, dass Frau sich zum Mann nicht sexuell hingezogen fühlt und aufgrund des Stereotyps denkt, das sei normal. Der Beta(tm) erregt Frauen einfach nicht so, wie der Alphamann das tut. Bei all den extremen Schwächen, die diese Begriffe haben, erklären sie doch einen wesentlichen Teil der Realität.
        Nicht zum ersten Mal habe ich heute wieder beobachten dürfen, wie eine junge Dame vor den Berührungen ihre Beta-Freundes zurückgeschreckt ist und dabei angeekelt aussah. Man muss nicht Gedanken lesen können, um zu wissen, wie das Sexualleben der Beiden aussieht.

      • @Haselnuss:
        Mag sein, dass daran etwas ist. Ebenso wie es ja unleugbar ist, dass Männern gutes Aussehen sehr wichtig ist (aus welchem Grund auch immer).

        Aber:
        „Nicht zum ersten Mal habe ich heute wieder beobachten dürfen, wie eine junge Dame vor den Berührungen ihre Beta-Freundes zurückgeschreckt ist und dabei angeekelt aussah. Man muss nicht Gedanken lesen können, um zu wissen, wie das Sexualleben der Beiden aussieht“

        Kanntest du die beiden denn? Könnte es nicht auch einfach sein, dass sie stocksauer/enttäuscht war, aus irgendeinem Grund, und das nicht allzu offensichtlich zeigen wollte?
        Falls ja, falls du recht hast mit deiner Vermutung, sind sie beide bemitleidenswert. Er weil er an so eine oberflächliche Frau geraten ist, sie, weil sie sich von ihren Trieben und gesellschaftlichen Zwängen so versklaven lässt.

      • Syzygy: „Kanntest du die beiden denn?“
        Nein.

        Syzygy: „Könnte es nicht auch einfach sein, dass sie stocksauer/enttäuscht war, aus irgendeinem Grund, und das nicht allzu offensichtlich zeigen wollte?“
        Nein, die Grundstimmung war positiv.

        Syzygy: „Falls ja, falls du recht hast mit deiner Vermutung, sind sie beide bemitleidenswert.“
        Ja!

        Syzygy: „(..), sie, weil sie sich von ihren Trieben und gesellschaftlichen Zwängen so versklaven lässt.“
        1. Bezweife ich, dass es ihre Triebe sind die sie versklaven. 2. Bezweifle ich, dass es „die Gesellschaft“ ist, die sie beeinflusst.

        In ähnlichen Konstellationen, bei denen ich das Paar kannte, wollte sie einfach nicht alleine sein. Es war nur gerade kein passender Verehrer zu finden, der sie begeistert hätte, da hat sie halt genommen, was da war. Und entsprechend wenig hat sie in den Erhalt der Beziehung investiert.

      • Es war nur gerade kein passender Verehrer zu finden, der sie begeistert hätte..

        Dann ist das Stereotyp ja ganz praktisch.

        Stereotype überleben nur dann, wenn sie nützlich sind. Nutzlose werden ziemlich schnell aussortiert.

      • Christian

         „Wie meinst du denn geht das Experiment aus, wenn man jeweils sagt: Hier hast du den begehrenswertesten Menschen des für dich interessanten Geschlechts, er freut sich mit dir einen Tag lang zu machen was du willst und du kannst wiederum mit ihm machen was du willst.“

        Es wäre für mich schon schwierig genug, mit ihm machen was ich will, geschweige denn mich zur Verfügung zu stellen!

        Dieses Spiel mache ich – da mir die nötigen Voraussetzungen fehlen – nicht mit.

        „„Hier hast du die 100..“

        Ich brauche kein Geld zurzeit. Mein Mann verdient genug, um trockenes Brot zu kaufen!

      • Christian: „Du sagst ja quasi, dass eine Frau mit dem richtigen Mann den schnitt eines Mannes bezüglich der Lust locker hält.“
        Du sagst das auch. 😉

        Ansonsten zieht das Argument social desirability immer noch. Frauen wollen keine „Schlampen“ sein und geben an weniger Sex zu wollen, Männer wollen „Hengste“ sein und geben an mehr zu wollen.

      • @ Haselnuss

        *Ansonsten zieht das Argument social desirability immer noch. Frauen wollen keine „Schlampen“ sein und geben an weniger Sex zu wollen, Männer wollen „Hengste“ sein und geben an mehr zu wollen.*

        Dem (Antworten zurechtfrisiert nach dem, was als wunschgemäß erwartet wird) versuchte man entgenzuwirken durch den Einsatz von Lügenetektoren bei der Kontrollgruppe.

        Mit dem Ergebnis, dass Männer mit und ohne Lügendetektor etwa gleich viele Partnerinnen zugaben, Frauen deutlich mehr mit dem Lügendetektor im Hintergrund.

        Trotzdem blieb ein deutlicher Untershied.

        Da es etwa gleich viele Frauen wie Männer gibt, ist das – Richtigkeit vorausgesetzt – nur erklärbar damit, dass wesentlich mehr Männer als Frauen überhaupt keinen Sex haben, dafür die attraktiven Männer, die für Frauen interessant sind, umso mehr.

        Das entspräche ja auch den Ergebnissen, dass wir heutigen etwa doppelt so viele Frauen als Ahnen haben als Männer, d.h. viel mehr Männer als Frauen konnten sich überhaupt nicht fortpflanzen, dass Frauen nur ca. 20 % der Männer attraktiv finden, Männer dagegen ca. 80 % der Frauen – spricht für einen viel stärkeren Auslesedruck auf Männer (ausgeübt von Frauen) als Auslesedruck von Männern (ausgeübt auf Frauen)..

  14. „Kein Mann kann sicher sein, ob das, was Frau als Orgasmus bezeichnet, auch einer ist.“

    Doch, das kann man ziemlich zweifelsfrei erkennen. Ihre Aussage braucht man dafür nicht.

    „Im Übrigen sollte man Ejakulation nicht mit Orgasmus synonym setzen.“

    Würde ich niemals tun.

    “ Männer haben auch anatomisch die gleichen Voraussetzungen, um einen intensiven Orgasmus a la Frau zu bekommen. Rein, raus, abspritzen mag kurzzeitig entspannend sein, es ist aber erst die Vorstufe zu dem was möglich ist, wenn man sich die Arbeit macht:
    Multiple Orgasmen, anale Orgasmen (für Heteros kaum praktikabel erlebbar), Ganzkörperorgasmen, das ist alles drin.“

    Meine Erfahrungen beschränken sich nicht auf Frauen, wenn dort auch der Schwerpunkt lag. Aber wenn das, was du da beschriebst, auf dich zutrifft, muss es wohl zwei verschiedene Sorten Männer geben und ich gehöre zu der anderen. An Erfahrungsmangel liegt das aber nun ganz sicher nicht.

    • @ Salvatore
      „Aber wenn das, was du da beschriebst, auf dich zutrifft, muss es wohl zwei verschiedene Sorten Männer geben und ich gehöre zu der anderen.“

      Übungssache und zeitaufwenig. Das mit den multiplen muss man ganz besonders üben, weil man dafür diesen komischen Muskel trainieren muss, mit dem man seinen Schwanz zucken lassen kann.

  15. „Natürlich gibt es Sex ohne Geld. Viele klassische Aufreisser sind arm und schlafen mit mehr Frauen als viele gut verdienende Männer. Weil Geld zwar sexy machen kann, aber auch nur ein Stellvertreter für Status ist. Und den kann man auch ohne Geld im direkten Kontakt aufbauen.“

    Aus meiner Sicht übersiehst Du hier einen wesentlichen Gesichtspunkt bzw. eine Fähigkeit, die jeden „klassischen Aufreißer“ auszeichnet: die Schaumschlägerei. Eine Frau wird sich in der Regel nicht einen Kontoauszug vorlegen lassen, bevor sie mit einem Mann ins Bett steigt. Maßgeblich für ihre Entscheidung ist daher nicht der tatsächliche Kontostand, sondern der von dem Mann hinterlassene Eindruck (ob er also als Erfolgstyp oder als Niete erscheint). Klassische Aufreißertypen verfügen über die Fähigkeit, nach mehr auszusehen, als sie in Wirklichkeit sind. Der perfekte Aufreißer blendet die Frau derartig, dass sie auf weitere „Nachweise“ (wie Drinks ausgeben oder ähnliches) verzichtet. Auch ein überdurchschnittliches Äußeres (das eben nicht jeder hat) oder ein Instinkt dafür, was die Frau gerade hören will (den auch nicht jeder hat) kann hier dem Mann hilfreich sein. Aus meiner Sicht lässt sich aber die Tendenz, dass sich Frauen in der einen oder anderen Variante für Sex bezahlen lassen, nicht widerlegen, allein schon deshalb nicht, weil es sich hier allenfalls um eine verschwindend geringe Minderheit von Männern (die, wie ich vermute, beim Sex unter einem enormen Leistungsdruck leidet) handelt.

    „Es liegt an jedem Mann selbst inwieweit er für Sex bezahlt.“

    Das ist definitiv falsch. Denn jemand, der überhaupt kein Geld investieren kann oder Fall, hat deutlich schlechtere Chancen, an Sex heranzukommen. Du scheinst hier offensichtlich an Männer zu denken, die mit dem Geld geradezu um sich schmeißen und auf diese Weise Frauen „erobern“ wollen. Bei vielen Gelegenheiten haben Männer aber keine andere Wahl als zu bezahlen (z. B. bei den hier erwähnten „Ladies nights“ in Diskotheken, Partnervermittlungsbörsen etc.). Was das Ausgeben irgendwelcher Drinks o. ä. angeht, bin ich allerdings auch der Meinung, dass Männer hier Grenzen ziehen sollten (obwohl man auch hier die Fähigkeit der Frauen, diese Grenzen zu strapazieren, nicht unterschätzen sollte).

    „Gefährlich ist die Ehe: Hier werden einige direkte Folgen direkt aus der Ehe hergeleitet und viele sind dem Zugriff des Mannes entzogen. Sicherlich kann er einen Ehevertrag machen, aber auch da kann meines Wissens der Unterhalt nicht vollständig ausgeschlossen werden.“

    Nicht nur die Ehe. Auch nichteheliche Väter müssen den Müttern bis zum dritten Lebensjahr des Kindes Unterhalt zahlen (der Kindesunterhalt kommt auch noch dazu). Sex bietet findigen Frauen daher immer Gelegenheit, Männer über Unterhalt abzuzocken (und das Ganze völlig legal). Selbst Kondome bieten keinen wirklich sicheren Schutz, da sie in Bezug auf die Verhinderung einer Schwangerschaft zum einen ohnehin schon deutlich unsicherer sind als die Pille, zum anderen sehr leicht durch die Frau (und zwar völlig sanktionslos) manipuliert werden können. Erschwerend kommt hinzu, dass Ansprüche auf Betreuungs- und Kindesunterhalt nicht im Voraus durch Vertrag ausgeschlossen werden können und sich nachehelicher Unterhalt nach den „ehelichen Lebensverhältnissen“ bestimmt. M. a. W. gilt: Je reicher der Mann ist, desto lukrativer ist ein solches Vorgehen für die Frau. Insofern frage ich mich, ob die hier beschriebenen Verhaltensweisen von Frauen wirklich nur biologisch bedingt sind oder nicht vielmehr durch die Gesellschaft (hierzu gehört vor allem die in dem Artikel angesprochene fehlende Distanz anderer Frauen zu diesem Verhalten) und die Gesetzgebung begünstigt werden.

    • Danke für die Klarstellungen. Männer werden unabhängig von der Ehe von Frauen nur ausgenommen. Es ist wirklich zum Verzweifeln.
      Ich mach mir jetzt einen gemütlichen Pornoabend, solange das Feminat das noch nicht als ideelle Vergewaltigung unter Strafe gestellt hat. Genießt eure Sexualität noch mal, bevor wir hier bald im feministischen Freiluftknast sitzen.

  16. Jetzt ist mein geplantes Mittagsessen fuch! Verbrannt!! Ich muss jetzt die Töpfe retten und mir was Neues einfallen lassen, also Mittagspause!!!

  17. Pingback: Andrea Dworkins “Pornographie” « Alles Evolution

  18. Pingback: Parasitismus und Symbiose | Alles Evolution

  19. Ist zwar schon älter der Artikel, trotzdem will ich dazu was schreiben. Ich würde nicht direkt sagen, man zahlt für Sex. Man hat finanziell aber höhere Ausgaben, als man sie im Bordell hat. Frau entscheidet dann natürlich schon nach Gefallen. Früher habe ich auch versucht, Frauen „normal“ kennenzulernen. Ergebnis war, dass ich ein permanent leeres Konto hatte und keinen Sex. Seit zwei Jahren gehe ich zu Prostituierten und bin jetzt 21. Ich habe mehr Sex UND geld, als ich je gedacht hätte. Ob die Frauen es freiwillig tun, weiß ich nicht. Ich finde aber, dass ich nicht auf jedes Einzelschicksal Rücksicht nehmen kann und ein gesunder Egoismus angebracht ist. „Normalen“ Sex werde ich die nächsten Jahre auch keinen haben, da ich dafür während meiner Ausbildung kein Geld habe. Wenn ich beruflich in einer gewissen Position bin, wird sich das bei mir auch ändern, das ist die nächsten Jahre aber nicht der Fall und ich finde mkan kann nicht verlangen, dass ich die nächsten 10-20 Jahre wie ein Mönch lebe.

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