Wirkungen von Frauen auf die kognitiven Leistungen von Männern

Zwei Studien behandeln die Wirkung von Frauen auf Männer:

Die erste Studie betrifft die cognitive Leistungsfähigkeit

The present research tested the prediction that mixed-sex interactions may temporarily impair cognitive functioning. Two studies, in which participants interacted either with a same-sex or opposite-sex other, demonstrated that men’s (but not women’s) cognitive performance declined following a mixed-sex encounter. In line with our theoretical reasoning, this effect occurred more strongly to the extent that the opposite-sex other was perceived as more attractive (Study 1), and to the extent that participants reported higher levels of impression management motivation (Study 2). Implications for the general role of interpersonal processes in cognitive functioning, and some practical implications, are discussed.

Quelle: „Interacting with women can impair men’s cognitive functioning

 Frauen, insbesondere schöne Frauen oder Frauen, die dem jeweiligen Mann besonders gefallen, führen also dazu, dass er bestimmte Aufgaben schlechter lösen kann. Der Mann fährt eben in diesen Situationen das „impression management“-Programm, was die Erledigung anderer Aufgaben erschwert. Da zeigt sich mal wieder der evolutionäre Stellenwert der Fortpflanzung, natürlich vermittelt über Lust auf Sex.

Etwas weitergehender noch diese Studie zum gleichen Thema: Schon das denken an eine Interaktion mit einer Frau kann die kognitiven Fähigkeiten der Männer einschränken:

Recent research suggests that heterosexual men’s (but not heterosexual women’s) cognitive performance is impaired after an interaction with someone of the opposite sex (Karremans et al., 2009). These findings have been interpreted in terms of the cognitive costs of trying to make a good impression during the interaction. In everyday life, people frequently engage in pseudo-interactions with women (e.g., through the phone or the internet) or anticipate interacting with a woman later on. The goal of the present research was to investigate if men’s cognitive performance decreased in these types of situations, in which men have little to no opportunity to impress her and, moreover, have little to no information about the mate value of their interaction partner. Two studies demonstrated that men’s (but not women’s) cognitive performance declined if they were led to believe that they interacted with a woman via a computer (Study 1) or even if they merely anticipated an interaction with a woman (Study 2). Together, these results suggest that an actual interaction is not a necessary prerequisite for the cognitive impairment effect to occur. Moreover, these effects occur even if men do not get information about the woman’s attractiveness. This latter finding is discussed in terms of error management theory.

Source: „The Mere Anticipation of an Interaction with a Woman Can Impair Men’s Cognitive Performance

Gute Planung zahlt sich eben aus und welche Aufgabe war steinzeitlich wichtiger für den Mann als die Interaktion mit den Frauen? Insofern macht eine solche Beeinträchtigung durchaus Sinn. Da kann man dann schon mal nachdenken, ob alle Statusanzeichen richtig sitzen oder was man noch vorteilhafter darstellen kann, zumindest unterbewusst. Zumal es in der Steinzeit wahrscheinlich weniger komplizierte Arbeitsaufgaben gegeben hat, die man zudem nicht unbedingt innerhalb fester Arbeitszeiten erledigen muss. Das ist heute anders. Aber Evolution kann eben recht langsam sein.

Interessant auch, dass Frauen nicht die gleichen Probleme haben. Das spricht ja für eine recht hohe durch die Frau ausgeübte sexuelle Selektion, die dann das Verhalten des Mannes entsprechend geformt hat.

52 Gedanken zu “Wirkungen von Frauen auf die kognitiven Leistungen von Männern

  1. Kurz gesagt: Weibliche Schlichtheit ist für Männer ansteckend. Frauen sabotieren die Intelligenz. Erstaunlich, dass Männer trotzdem so intelligent sind. Dennoch könnte die Gefahr bestehen, dass Frauen durch ihre steinzeitlche Selektion heute die Entwicklung der Menschheit gefährden, indem sie sich nicht mit den intelligenten Männern fortpflanzen, sondern mit dummen und aggressiven Männern dumme und aggressive Kinder zeugen. Sie kapieren nicht, dass der Typus des gewalttätigen Mammutjägers heute nicht mehr gefragt ist. Wir brauchen immer mehr technisch versierte Analytiker. Die ungezähmten Haudrauf-Krieger sind in modernen Gesellschaften nur noch deplatzierte Soziopathen.

    • @Zhen

      „Kurz gesagt: Weibliche Schlichtheit ist für Männer ansteckend. Frauen sabotieren die Intelligenz.“

      Nein. Das besagt es keineswegs. Du bist schlicht frauenfeindlich. Frauen sabotieren die Intelligenz nicht, so gesehen sabotieren sich Männer selbst, weil sie Ressourcen dazu umleiten Frauen zu bekommen

      „Dennoch könnte die Gefahr bestehen, dass Frauen durch ihre steinzeitlche Selektion heute die Entwicklung der Menschheit gefährden, indem sie sich nicht mit den intelligenten Männern fortpflanzen, sondern mit dummen und aggressiven Männern dumme und aggressive Kinder zeugen.“

      Intelligenz ist natürlich Sexy. Gerade wenn man die Theorie nimmt, dass sie durch sexuelle Selektion entstanden ist. Dann ist das eine Voraussetzung. Aber es bringt wohl wenig mit dir darüber zu diskutieren, weil du in Frauen schlicht den Feind sehen willst und ein anderen Denken daher wohl für dich nicht in Frage kommt.

      • Christian: „Du bist schlicht frauenfeindlich.“

        Solche persönlichen Bemerkungen, v.a. wenn sie wie diese unbelegt und falsch sind, darfst du gerne für dich behalten.

        „Frauen sabotieren die Intelligenz nicht“

        Aber sicher. Sobald Männer Frauen begegnen oder eine Begegnung erwarten, können sie nicht mehr klar denken. Das hatte Erfolg in der Evolution. Es braucht schon eine gewisse Unzurechnungsfähigkeit (Verliebtheit beim Mann), um sich dazu zu verpflichten, eine Person sein Leben lang ohne gesicherte Gegenleistung rundum zu versorgen. Natürlich heiratet man nicht nach der ersten Nacht. Verpflichtet wird der Mann trotzdem, da ansonsten die Frau die Vergewaltikerkarte zieht, wie im Fall Assange auch dank eines perversen sexistischen Rechtswesens geschehen.

        „Intelligenz ist natürlich Sexy.“

        Lacher des Tages! Dass intelligente Männer unfreiwillig eher ohne Partnerin bleiben und Frauen sich offensichtlich mit den schlichteren Typen einlassen, die ihre Beschützerqualitäten (sic!) über Gewalt zur Schau stellen, ist dann wohl Zufall. Oder du ignorierst diese Befunde absichtlich und bist dadurch kein neutraler Wissenschaftler mehr. Überleg doch mal, welche Jungen in der Schule die Mädchen abgeschleppt haben. Waren das die intelligenten Nerds oder die dummen Schläger/Erpresser/Risikosucher? Mit wem lassen sich erwachsene Frauen bevorzugt ein? Mit dem Bücherwurm, dem nerdigen Programmierer oder mit den Eigentümern (=Gewalttätern), den Chefs, den Kapitalisten? Mann, Mann, Christian, wenn es um die Durchsetzung deines vorgefassten Standpunkts geht, tust du manchmal so, als hättest du null Lebenserfahrung.

        Intelligenz ist auch durch sexuelle Selektion befördert worden. Das musste so sein, weil zu überleben und andere zu unterdrücken eine gewisse Intelligenz erforderte. Heute gilt das aber nicht mehr. Die weibliche sexuelle Selektion präferiert nach wie vor die groben Steinzeitgewalttäter. Und die gehören in einer technisch-bürokratisch durchorganisierten Gesellschaft nicht mehr zu den Intelligenten. Solche Typen sind Soziopathen, Vergewaltiger, irrationale Risikosucher, Unterdrücker etc. Frauen schwärmen ja bekanntlich für Verbrecher. In der Steinzeit waren solche Menschen wahrscheinlich gut angepasste Meister des Überlebens, die auch noch andere Menschen mitversorgen konnten. Heute sind sie aber antisozial und besetzen entsprechend die antisozialen gesellschaftlichen Positionen (Kapitalisten, Verbrecher, Soldaten, Politiker). Wer diese Personen für intelligent hält, verwechselt Intelligenz mit Rücksichtslosigkeit, Skrupellosigkeit und Sadismus.

        • @Zhen

          „Aber sicher. Sobald Männer Frauen begegnen oder eine Begegnung erwarten, können sie nicht mehr klar denken.“

          Damit hast du noch immer kein Handeln der Frauen, wie es ein von dir behauptetes Sabotieren nahelegt.

          „Das hatte Erfolg in der Evolution. Es braucht schon eine gewisse Unzurechnungsfähigkeit (Verliebtheit beim Mann), um sich dazu zu verpflichten, eine Person sein Leben lang ohne gesicherte Gegenleistung rundum zu versorgen.“

          Du hast nicht begriffen, wie Evolution funktioniert. Ein Austragen der Gene hin zu einem Körper, der wiederum selbst Gene weitergeben kann ist zunächst einmal ein hoher Wert innerhalb der Evolution. Und dann unterschätzt du die Gegenleistung der Frau, die eben auch in Aufzucht der Kinder und Versorgung dieser über gesammelte Nahrung, die auch bei mangelnden Jagdglück mit dem Mann geteilt werden konnte, bestand.
          Und du vergisst, dass auch die Frau liebt und nicht nur ausnutzt. Eine Partnerschaft, die funktioniert, ist eine Win-Win-Situation für beide, kein Ausnutzen.
          Es ist schade, dass du anscheinend diesen Aspekt nicht mehr sehen kannst, sondern nur noch in Ausbeuterkategorien denkst.

          „Natürlich heiratet man nicht nach der ersten Nacht. Verpflichtet wird der Mann trotzdem, da ansonsten die Frau die Vergewaltikerkarte zieht, wie im Fall Assange auch dank eines perversen sexistischen Rechtswesens geschehen.“

          Ach Quatsch. Die Gefahr mag da sein, aber es gibt genug Sex einfach so, genug Partnerschaften, die ohne Vergewaltigungsvorwurf auseinandergehen. Es steht dem Mann ja auch frei, ein Kondom zu benutzen und danach ohne Verpflichtung zu gehen. Es gibt Vergewaltigte, die nicht beweisen können, dass sie vergewaltigt wurden und es gibt Falschanzeigen wegen Vergewaltigung. Aber beides ist nicht die Norm.

          „„Intelligenz ist natürlich Sexy.““

          „Lacher des Tages!“

          Hier schon einmal zwei studien dazu:
          https://allesevolution.wordpress.com/2010/12/28/manner-bevorzugen-schone-frauen-frauen-bevorzugen-intelligente-ambitionierte-manner-gleicher-hautfarbe/
          https://allesevolution.wordpress.com/2010/11/17/manner-finden-korperliche-schonheit-attraktiv-frauen-finden-sozialen-status-attraktiv/

          “ Dass intelligente Männer unfreiwillig eher ohne Partnerin bleiben und Frauen sich offensichtlich mit den schlichteren Typen einlassen, die ihre Beschützerqualitäten (sic!) über Gewalt zur Schau stellen, ist dann wohl Zufall.“

          Es bleibt nur ein bestimmter Teil intelligenter Männer ohne Partnerin, nämlich die, die zwar intelligent sind, sonst aber nicht viel zu bieten haben. Sei es weil sie klassische Nerds sind, die kein vernünfiges Sozialverhalten/ein sehr stark auf Männer ausgerichtetes Sozialverhalten haben oder weil sie einfach zu sehr auf einen Bereich bezogen sind und schlicht besserwisserisch rüberkommen, ohne dabei positiven Status zu transportieren. Da stimmt dann eben das Gesamtpaket nicht: Sie wären was die Intelligenz anbelangt durchaus sexy, aber sie machen es sich mit dem Rest kaputt.

          „Oder du ignorierst diese Befunde absichtlich und bist dadurch kein neutraler Wissenschaftler mehr.“

          Bevor du mir das vorwirfst: Präsentiere doch erst einmal entsprechende Befunde mittels einer Studie

          „Überleg doch mal, welche Jungen in der Schule die Mädchen abgeschleppt haben. Waren das die intelligenten Nerds oder die dummen Schläger/Erpresser/Risikosucher?“

          Meiner Erfahrung nach hatten schlaue Jungs mit Game wesentlich bessere Karten als dumme Jungs mit Game. Und die dummen Jungs ohne Game hatten schlechtere Karten als die schlauen Jungs ohne Game.

          „Mit wem lassen sich erwachsene Frauen bevorzugt ein? Mit dem Bücherwurm, dem nerdigen Programmierer oder mit den Eigentümern (=Gewalttätern), den Chefs, den Kapitalisten?“

          Ach Gott, jeder der Eigentum hat ist natürlich ein kapitalistischer Gewalttäter. Vielleicht hat er das Geld aber auch, weil er und seine Familie schlau waren und viel Geld verdient haben. Oder ist man nur als Kommunist schlau?
          Intelligenz ist sexy, aber Soziale Unangepaßtheit eines Bücherwurm oder Nerds ist eben unsexy und macht das wieder kaputt. Aber ein Mann, der intelligent genug ist zu wissen, dass man seine Intelligenz vielleicht eher mit Humor zeigen muss und nicht mit trockenen Fakten um für Frauen interessant zu sein, der ist meiner Erfahrung nach sehr sexy.
          Deine Betrachtung ist sehr simpel. Intelligenz ist ein Faktor, aber es kommen natürlich weitere dazu.

          „Intelligenz ist auch durch sexuelle Selektion befördert worden. Das musste so sein, weil zu überleben und andere zu unterdrücken eine gewisse Intelligenz erforderte.“

          Dann muss sie sexy gewesen sein.

          “ Heute gilt das aber nicht mehr.“

          Klar gilt das noch. Da hat sich nicht viel geändert.

          „Die weibliche sexuelle Selektion präferiert nach wie vor die groben Steinzeitgewalttäter.“

          Ich glaube du überträgst da einfach auf ein Feindbild. Natürlich ist auch eine gewisse Dominanz sexy, aber die gibt es auch bei intelligenten Männern. Viele Alphamänner sind intelligent.

          „Heute sind sie aber antisozial und besetzen entsprechend die antisozialen gesellschaftlichen Positionen (Kapitalisten, Verbrecher, Soldaten, Politiker). Wer diese Personen für intelligent hält, verwechselt Intelligenz mit Rücksichtslosigkeit, Skrupellosigkeit und Sadismus.“

          Gut, dass du zumindest das durchschaut hast.

          Nimm mal Neil Strauss zB

          Intelligent, sympathisch, weiß, was er sagt. Humorvoll, Kommt gut bei Frauen an

      • Mit wem lassen sich erwachsene Frauen bevorzugt ein? Mit dem Bücherwurm, dem nerdigen Programmierer oder mit den Eigentümern (=Gewalttätern), den Chefs, den Kapitalisten?

        Mit dem Bücherwurm, der wenn’s drauf ankomt auch auf den Tisch hauen kann, mit dem nerdigen Programmierer, der im sozialen Umgang auch emotional responden kann, und mit den Chefs, die nicht gewalttätig sind.

        Du bist ja ein richtiger Frauenkenner.

      • „Waren das die intelligenten Nerds oder die dummen Schläger/Erpresser/Risikosucher?“

        Es gibt also nur Nerds ODER Schläger (bzw. phöse kapitalistische Chefs)? Keine intelligenten Ärzte, Hochbauingenieure, Architekten, Buchautoren, etc., und keine starken aber nicht gewalttätigen Bauarbeiter, Hochofenarbeiter, Türsteher, Kampfsport-Trainer etc.?
        Dass ein Computer-Nerd, der NUR seine Online-Games und die Arbeit im Kopf hat, nicht sonderlich gut ankommt (außer bei einem weiblichen Computer-Nerd – ja! Die soll es geben!), ist kein Zeichen, dass Frauen auf keine intelligenten Männer stehen, tut mir leid.

        Ach so, und deiner Theorie nach müssten ca. 85% aller Frauen (so viele sind etwa in einer Partnerschaft) mit Schlägern/Erpressern/Risikosuchern zusammen sein. Wo bleibt die vielgerühmte männliche Logik nur bei dir?

      • Christian: „Es ist schade, dass du anscheinend diesen Aspekt nicht mehr sehen kannst, sondern nur noch in Ausbeuterkategorien denkst.“

        In einer kapitalistischen Gesellschaft sehe ich diesen Aspekt tatsächlich generell nicht. Das liegt aber nicht an einer angeblichen Frauenfeindlichkeit. Der Klassenwiderspruch durchzieht die gesamte Gesellschaft. Niemand kann sich ihm verweigern. Frauen können sich den kapitalistischen Zwängen ebensowenig entziehen und nutzen das System natürlich für sich. Sie profitieren von ihm und stützen es. Je weniger Geldsorgen eine Rolle spielen, desto mehr Raum hat die Liebe. Millionärinnen, die ihr Vermögen durch Erbschaft verdient haben und sonst nicht in den Ausbeuterbetrieb involviert sind, dürften m.E. dazu am ehesten in der Lage sein.

        „Ach Quatsch. Die Gefahr mag da sein, aber es gibt genug Sex einfach so, genug Partnerschaften, die ohne Vergewaltigungsvorwurf auseinandergehen.“

        Klar gibt es das. Ich stelle das nicht infrage. Das negiert jedoch nicht die anderen Aspekte, die ich genannt habe, die latente Drohung mit Falschbeschuldigung und die Beweislastumkehr. Keine Ahnung, warum du ein Kondom erwähnst. Das hat Assange ja gerade nicht geholfen.

        „Es bleibt nur ein bestimmter Teil intelligenter Männer ohne Partnerin, nämlich die, die zwar intelligent sind, sonst aber nicht viel zu bieten haben. Sei es weil sie klassische Nerds sind, die kein vernünfiges Sozialverhalten/ein sehr stark auf Männer ausgerichtetes Sozialverhalten haben oder weil sie einfach zu sehr auf einen Bereich bezogen sind und schlicht besserwisserisch rüberkommen, ohne dabei positiven Status zu transportieren.“

        Danke, dass du es mir abnimmst, Frauen nicht besonders vorteilhaft darzustellen. Du bestätigst eigentlich, was ich immer über die Statusfixiertheit von Frauen schreibe. Bei der kapitalistischen Gewaltorgie nicht mitzumachen, ist also „kein vernünfiges Sozialverhalten“. Was für eine perverse Gesellschaft ist das nur, in der Unterdrückung und Gewalt als vernünftig und sexy gelten? Ist die Gesellschaft kaputt oder die Frauen oder beide?

        „Ach Gott, jeder der Eigentum hat ist natürlich ein kapitalistischer Gewalttäter.“

        So ist es. Bleib mal besser bei deiner „Kernkompetenz“ und spiel bitte nicht den VWL-Märchenonkel. Das Eigentum ist das ubiquitäre Gewaltverhältnis in unserer Gesellschaft. Du merkst das schon nicht mehr, weil es so allgegenwärtig und in deinen (a-)politischen Kreisen so selbstverständlich ist:

        Eigentum ist nicht eine Sache, die einer Person gehört, es ist auch nicht die Herrschaft einer Person über eine Sache, sondern es handelt sich um eine Dreiecksbeziehung: Eigentum ist die Beziehung zwischen Personen in Bezug auf eine Sache, bei der die eine Person die andere Person vom Zugriff auf die Sache ausschließen kann. Eigentum ist ein Exklusionsrecht. Eigentum ist die kodifizierte Form einer sozialen Exklusionsbeziehung. Diese ist (…) auf alle Sachen (gleich ob stofflicher oder nichtstofflicher Natur) anwendbar. (Quelle)

        (Hier übrigens noch ein Artikel zur Ideologie der „Tragik der Gemeingüter“. Mit deinem Artikel dazu bist du damals auch ins Fettnäpfchen der ökonomischen Ahnungslosigkeit getreten. Mach dich künftig besser vorher schlau oder bleib einfach bei deinen Leisten.)

        Deine Empfehlung ist also soziale Angepasstheit, Mittäterschaft, Mitläufertum. Nicht mit mir. Dazu habe ich zu viel Verstand, um stumpf- und irrsinnig im gegenwärtigen Ausbeutersystem mitzumischen. (Du bist ein äußerst schlechter Wissenschaftler, wenn du das herrschende System durch Biologie rechtfertigen willst.) Leider gibt es noch zu viele, die so kurzsichtig denken wie du und lieber vergoldete Ketten für sich haben wollen als die Ketten aller sprengen zu wollen, falls sie nicht selbst zu den Ausbeutern gehören.

        Merkst du nicht, wie idiotisch es ist, Leute in eine Konkurrenzhetze um Status zu schicken? Das Resultat wäre dasselbe: Es gäbe eine Statuselite und eine breite Masse mit niedrigem Status. Der einzige Unterschied wäre, dass vielleicht einige Personen die Seiten gewechselt hätten und alle Beteiligten sich noch stärker in der Konkurrenz verschleißen würden. Männer mit hohem Status gibt es nur, wenn und weil es Männer mit niedrigerem Status gibt. Umgekehrt gilt das Entsprechende. Das Klügste wäre – wie ich bereits in diesem Blog ausgeführt habe –, den Konkurrenzirrsinn ganz bleiben zu lassen und eine kommunistische Weibergemeinschaft einzurichten. Heute würde man vielleicht Wife- oder Bitch-Sharing dazu sagen.

        • @Zhen

          Ich denke unsere Auffassungen sind zu verschieden, um auf einen Nenner zu kommen.

          Ich bin eben kein Kommunist. Ich mag Eigentum,ich halte Wettbewerb für wichtig, weil ein System ohne diesen letztendlich nicht konkurrenzfähig bleibt, ich mag die soziale Marktwirtschaft. Ich sehe Menschen mit Eigentum nicht zwangsläufig als Ausbeuter und meine, dass teilweise sehr faire Löhne gezahlt werden, die es den Leuten ermöglichen, sich ein gutes Leben aufzubauen. Natürlich gibt es auch Jobs mit sehr niedrigen Löhnen, aber auch immerhin ein Sozialsystem, das einen zur Not wieder auffängt. Ich glaube, der Kommunismus wird immer scheitern, weil er die Natur der Menschen nicht hinreichend berücksichtigt und ihrem Egoismus nicht genug positiven Spielraum lässt.

          „Deine Empfehlung ist also soziale Angepasstheit, Mittäterschaft, Mitläufertum. Nicht mit mir. Dazu habe ich zu viel Verstand, um stumpf- und irrsinnig im gegenwärtigen Ausbeutersystem mitzumischen.“

          Dann wirst du eben in einem kommunistischen Ausbeutersystem mitmachen. Als ob es den Leuten da jemals besser gewesen wäre. Das „Ausbeutersystem“ läßt dir viel mehr Möglichkeiten. ist freier in seiner Ausgestaltung. Es steht dir ja frei ein Firma mit hoher Mitarbeiterbeteiligung an den Aktien zu gründen und deine Produkte als besonders unausbeuterisch zu bewerben. Wenn genug Menschen den Ausbeuterstaat satt haben, dann kaufen sie vielleicht lieber diese Produkte.

          „Merkst du nicht, wie idiotisch es ist, Leute in eine Konkurrenzhetze um Status zu schicken?“

          Wir sind eben eine Spezies, die unter Konkurrenzbedingungen entstanden ist und haben das verinnerlicht. Es wird immer konkurrenzdenken und Wettbewerb geben. Kinder zeigen es im Kindergarten, Jungs an einem Jungeninternat macht es Spass gegeneinander in Konkurrenz zu treten, Militärs mit reinen Männerverbänden nutzen Konkurrenz und „Wer ist besser?“ schon immer erfolreich in der Ausbildung der Truppen, Sportvereine leben davon, genug Männer die reich genug sind um sich einfach zur Ruhe setzen zu können und die allein mit Vermögensverwaltung genug Status hätten, bleiben dennoch in ihrem Job und stellen sich dem Wettbewerb, weil sie ihn ansprechend und herausfordernd finden. Deine Auffassung, dass es nur die Frauen sind, die den Wettbewerb bewirken halte ich nach wie vor für falsch.
          Alle Primaten haben Hierarchien und Konkurrenz. Und auch wir sind nach wie vor welche.

      • Christian: „Ich mag Eigentum,ich halte Wettbewerb für wichtig, weil ein System ohne diesen letztendlich nicht konkurrenzfähig bleibt, ich mag die soziale Marktwirtschaft.“

        Ich glaube nicht, dass du kapitalistischen Wettbewerb magst. Dann wärst du nämlich schon längst auf einer indischen Müllkippe und würdest dir dein Essen von den Plastiktüten lecken. Dort hast du Wettbewerb hoch 10. Was du magst, ist deine relativ komfortable Position in der Hierarchie, wo du dich einem Großteil des Wettbewerbs nicht stellen musst. Ich glaube, als Wissenschaftler ist die auch noch geringer als du sie einschätzt, falls du nicht im Nebenberuf noch Kapitalist bist.

        „Ich sehe Menschen mit Eigentum nicht zwangsläufig als Ausbeuter …“

        Das ist keine Frage des „Sehens“. Das ist eben so definiert. Besuche einen Kapital-Kurs und du wirst die Terminologie verstehen.

        „Ich glaube, der Kommunismus wird immer scheitern, weil er die Natur der Menschen nicht hinreichend berücksichtigt und ihrem Egoismus nicht genug positiven Spielraum lässt.“

        Aber der Kapitalismus soll die naturgemäße Bestimmung des Menschen sein, der evolutionär noch in der Steinzeit steckt. Müssten wir nach deiner „Logik“ nicht die Zivilisation aufgeben, wieder steinzeitlich leben, weil das der Natur des Menschen am nächsten kommt?

        „Dann wirst du eben in einem kommunistischen Ausbeutersystem mitmachen.“

        Kommunistisches Ausbeutersystem, ein Oxymoron. Ich rate dir wirklich zu einem Kapital-Kurs. Der würde dich vor solchen Peinlichkeiten bewahren.

        „Wir sind eben eine Spezies, die unter Konkurrenzbedingungen entstanden ist und haben das verinnerlicht. Es wird immer konkurrenzdenken und Wettbewerb geben.“

        Das mag sein und ist per se nicht schlimm. Du nennst ja auch harmlose Beispiele, Kindergarten oder Sport. Aber was soll das alles mit Kapitalismus zu tun haben? Du erzählst dauernd, dass wir noch steinzeitlich geprägt sind. Kapitalismus als herrschendes System gibt es aber erst seit gut 200 Jahren. Du redest wie ein Pfaffe des 18. Jh., der den Feudalismus als die gottgegebene, beste aller möglichen, Ordnungen verteidigt. Du hast lediglich einen anderen Gott, deine zur Ökonomie-Ideologie überzogene Lesart der Evolutionstheorie, und lebst in einem anderen „besten aller möglichen“ Systeme. Als vielleicht gut verdienender Wissenschaftler gehörst du eventuell zu einem höheren Mittel-Stand, was dir die Erkenntnis der ökonomischen Verhältnisse ziemlich erschwert (Standpunkt-Theorie).

        • @Zhen

          „Ich glaube nicht, dass du kapitalistischen Wettbewerb magst. Dann wärst du nämlich schon längst auf einer indischen Müllkippe und würdest dir dein Essen von den Plastiktüten lecken. Dort hast du Wettbewerb hoch 10. “

          Deswegen sprach ich auch von einer sozialen Marktwirtschaft. Und außerdem gibt es nicht nur 0 und 100. Man kann einen geordneten Wettbewerb mögen, der gewisse Spielregeln hat. Und natürlich auch gleichzeitig ein Sozialsystem, das verhindert, dass man auf einer „Müllkippe das Essen von den Plastiktüten leckt“. Einen solchen Zustand zu finden ist ja auch nicht so schwer: In Deutschland haben wir Wettbewerb, Wettbewerbsregeln und Sozialhilfe.

          „Was du magst, ist deine relativ komfortable Position in der Hierarchie, wo du dich einem Großteil des Wettbewerbs nicht stellen musst. Ich glaube, als Wissenschaftler ist die auch noch geringer als du sie einschätzt, falls du nicht im Nebenberuf noch Kapitalist bist.“

          Ich bin eher im Hauptberuf Kapitalistisch oder zumindest Zuarbeiter des Kapitals und als Hobby Blogbetreiber.

          „Ich sehe Menschen mit Eigentum nicht zwangsläufig als Ausbeuter …“

          „Das ist keine Frage des „Sehens“. Das ist eben so definiert. Besuche einen Kapital-Kurs und du wirst die Terminologie verstehen.“

          Ach und ich darf keine andere Definition haben bzw. muss diese Definition so akzeptieren? Von welchem Berg und auf welchen goldenen Tafeln kamen sie denn heruntergeschwebt?
          Du musst schon Gründe dafür anführen und kannst dich nicht einfach auf eine Definition berufen.

          „Aber der Kapitalismus soll die naturgemäße Bestimmung des Menschen sein, der evolutionär noch in der Steinzeit steckt. Müssten wir nach deiner „Logik“ nicht die Zivilisation aufgeben, wieder steinzeitlich leben, weil das der Natur des Menschen am nächsten kommt?“

          In der Natur des Menschen steckt vieles: Gemeinschaftssinn, Egoismus, der Wunsch in einer Hierarchie einen guten Platz zu haben, Kooperationsfähigkeit, der Sinn für einen fairen Tausch, der Wunsch seine Stärken zeigen zu können, der Wunsch sich und seiner Gruppe/Familie Vorteile zu verschaffen etc.
          In einer sozialen Marktwirtschaft kann man dies meiner Meinung nach am besten Umsetzen. Kommunismus lässt dem Egoismus und der Leistungsfähigkeit, dem Streben nach Vorteilen nicht genug Raum. Natürlich müssen wir deswegen nicht in der Steinzeit leben. Es geht nur darum, dass wir aus ihr gewisse mentale Konzepte mitgenommen haben, die man nicht einfach über Bord werfen kann.

          „Dann wirst du eben in einem kommunistischen Ausbeutersystem mitmachen.“

          „Kommunistisches Ausbeutersystem, ein Oxymoron. Ich rate dir wirklich zu einem Kapital-Kurs. Der würde dich vor solchen Peinlichkeiten bewahren.“

          In der Theorie mag es ein Oxymoron sein, aber in der Praxis neigen kommunistische Systeme ebenso zur Elitenbildung und Bevorzugung dieser Elite. Das sind dann für dich vielleicht keine kommunistischen Systeme, aber das ist eben ein „no true Scotsman“-Argument und eben genau die Schattenseite davon, dass der Mensch Vorteile für sich sucht und eben gerade keine Ameise ist.

          „Das mag sein und ist per se nicht schlimm. Du nennst ja auch harmlose Beispiele, Kindergarten oder Sport. Aber was soll das alles mit Kapitalismus zu tun haben? Du erzählst dauernd, dass wir noch steinzeitlich geprägt sind. Kapitalismus als herrschendes System gibt es aber erst seit gut 200 Jahren. Du redest wie ein Pfaffe des 18. Jh., der den Feudalismus als die gottgegebene, beste aller möglichen, Ordnungen verteidigt. Du hast lediglich einen anderen Gott, deine zur Ökonomie-Ideologie überzogene Lesart der Evolutionstheorie, und lebst in einem anderen „besten aller möglichen“ Systeme.“

          Das hat mit Kapitalismus zu tun, dass es ein Ausdruck der Freude am Wettbewerb ist. Es waren auch noch Gegenbeispiele zu deiner Behauptung, dass alleine Frauen den Wettbewerb hervorrufen und Männer eigentlich kein Interesse an diesem haben. Ich denke hingegen, dass Männer und Frauen im Schnitt die Vorzüge einer sozialen Marktwirtschaft nicht missen wollen und auch nicht den Luxus daraus. Herstellen nach reinen Bedürfnis ohne Wettbewerb und ohne freien Markt bedeutet Einheitsprodukte und Langeweile. Das hat meist einen Schwarzmarkt zur Folge mit Produkten aus den Marktwirtschaften, die man sich dann aber nicht leisten kann, es sei denn man zwackt sich als Elite mehr ab als man eigentlich sollte usw.

      • Ach Zhen, es wäre mal interessant, wie Du Dir das Leben in einer Gesellschaft konkret vorstellst. Wir würden wir denn in Deiner kommunistischen Welt leben? Wie wäre diese Gesellschaft organisiert? Wie die Wirtschaft? Was müsste der Einzelne tun? Welche Rechte, welche Pflichten hätte er?

      • Wieso Ablenkung? Das sind doch konkrete Fragen. Es mag ja lustig sein, immer nur zu sagen, dass man dagegen ist, aber was erwartet mich denn in Deiner Alternative zu Kapital und Ausbeutung?
        Darf ich noch einen Computer als Eigentum haben, denn immerhin kann ich diesen dazu benutzen, Mehrwert zu schaffen. Darf ich noch mit jemand anderem einen Vertrag eingehen, Geld (oder Waren?) gegen Arbeitskraft?
        Darf ich mich prostituieren?

      • Ich habe einige Kritikpunkte an Christians Auffassung, dass Kapitalismus der Natur des Menschen entspreche, geliefert. Wie der Gegenentwurf zum Kapitalismus sein soll, folgt daraus: Eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und ohne Warenproduktion. Was erwartest du denn sonst? Soll ich hier irgendeine Utopie ausmalen? Ich bin Kommunist, kein Utopist. Kommunisten liefern die theoretische Kritik der herrschenden Verhältnisse. Sie sind die wissenschaftliche Avantgarde des revolutionären Proletariats, dessen Aufgabe es ist, die Theorie umzusetzen. Es macht den Kommunismus gerade aus, dass dann nicht Einzelne ihren Willen der Mehrheit aufzwingen. Das Volk kann seine Angelegenheiten für sich selbst entscheiden. Es muss es aber auch. Deshalb kann niemand jetzt vorgeben, wie ein Kommunismus beschaffen sein könnte. Das scheint einigen hier nicht klar zu sein. Der Kommunismus ist die Negation des Kapitalismus wie er von Marx erfasst und erklärt wurde. Reicht dir das nicht als Beschreibung?

        „Darf ich noch einen Computer als Eigentum haben, denn immerhin kann ich diesen dazu benutzen, Mehrwert zu schaffen.“

        Das Privateigentum an Produktionsmitteln ist abgeschafft. Die Produzenten (d.h. die Arbeitenden) entscheiden demokratisch über die Verwendung der Produktionsmittel. Ein PC taugt wohl kaum dazu, Mehrwert zu produzieren.

        „Darf ich noch mit jemand anderem einen Vertrag eingehen, Geld (oder Waren?) gegen Arbeitskraft?“

        Geld und Waren gibt es nicht mehr. Jeder arbeitet gemäß seinen Fähigkeiten und konsumiert gemäß seinen Bedürfnissen. Tauschgeschäfte sind daher sinnlos.

        „Darf ich mich prostituieren?“

        Prostitution ist nur eine spezielle Form der Arbeit. Für sie gilt dasselbe. Wer dazu fähig ist, kann Sexarbeit ausüben. Da jeder häufiger die Tätigkeiten wechselt und im Lauf der Zeit mehr verschiedene Aufgaben erfüllt, werden vermutlich viele auch mal mit der Sexarbeit an die Reihe kommen.

      • „Eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und ohne Warenproduktion.“

        Wer will denn eine Gesellschaft ohne Warenproduktion?

        „Sie sind die wissenschaftliche Avantgarde des revolutionären Proletariats“

        Sozusagen die Führer der Volksgemeinschaft LOL

        „Das Privateigentum an Produktionsmitteln ist abgeschafft. Die Produzenten (d.h. die Arbeitenden) entscheiden demokratisch über die Verwendung der Produktionsmittel.“

        Klingt irgendwie weltfremd: „Heinz, ich hab da eine Druckerpresse. Wie verwenden wir die jetzt?“ – Keine Ahnung Karl, lass uns mal demokratisch darüber abstimmen.“

        „Ein PC taugt wohl kaum dazu, Mehrwert zu produzieren.“

        Tja, daran sieht man dass Du keine Ahnung von Wirtschaft hast. Denn natürlich hat der PC den Produktionsablauf effezienter gestaltet und damit mehr Output erzeugt.

        „Geld und Waren gibt es nicht mehr. Jeder arbeitet gemäß seinen Fähigkeiten und konsumiert gemäß seinen Bedürfnissen. Tauschgeschäfte sind daher sinnlos.“

        Okay, dann werde ich gar nicht mehr arbeiten und das konsumieren, worauf ich gerade Bock habe. Ich frage mich nur, was ich konsumieren soll, wenn es ja keine Waren gibt. Ach ja richtig, das mit den fehlenden Waren war ja ein Grund, weshalb so viele nach Westberlin rüber sind LOL

        „Da jeder häufiger die Tätigkeiten wechselt und im Lauf der Zeit mehr verschiedene Aufgaben erfüllt, werden vermutlich viele auch mal mit der Sexarbeit an die Reihe kommen.“

        Ich dachte, jeder arbeitet gemäß seine Fähigkeiten? Wie kommst Du darauf, dass dann jeder die Tätigkeiten wechselt? Und wird darüber per Kommission gewacht, dass auch jeder mal wechselt und jeder mal Sexarbeit ausübt?

        • @adrian

          „Okay, dann werde ich gar nicht mehr arbeiten und das konsumieren, worauf ich gerade Bock habe. Ich frage mich nur, was ich konsumieren soll, wenn es ja keine Waren gibt. Ach ja richtig, das mit den fehlenden Waren war ja ein Grund, weshalb so viele nach Westberlin rüber sind LOL“

          Das ist das klassische Problem des Kommunismus: Der Leistungsanreiz fehlt.

      • Adrian

        „„Da jeder häufiger die Tätigkeiten wechselt und im Lauf der Zeit mehr verschiedene Aufgaben erfüllt, werden vermutlich viele auch mal mit der Sexarbeit an die Reihe kommen.““

        Und hoffentlich viel Spaß daran haben.

      • @Adrian
        Wenn du die Begriffe nicht kennst, ist es schwierig, mit dir zu diskutieren.

        „Wer will denn eine Gesellschaft ohne Warenproduktion?“

        Warenproduktion bedeutet Ausbeutung und Tauschwertproduktion. Kommunismus geht nur ohne sie. Die Güter werden dann nicht mehr als Waren produziert, sondern als reine Gebrauchswerte.

        „Klingt irgendwie weltfremd“
        Demokratie in der Produktion klingt weltfremd? Das liegt wohl daran, dass sie heute nicht praktiziert wird.

        „Tja, daran sieht man dass Du keine Ahnung von Wirtschaft hast. Denn natürlich hat der PC den Produktionsablauf effezienter gestaltet und damit mehr Output erzeugt.“

        Du hast von etwas ganz anderem gesprochen. Du fragtest, ob du mit deinem Computer Mehrwert schaffen kannst. Ich wüsste nicht, wie das gehen soll. Beschäftigst du denn derzeit verarmte Computer-Inder, die sich nicht mal ein Laptop leisten können, damit sie für dich auf deinem PC programmieren? Wie soll ich mir deine Mehrwertproduktion am eigenen PC vorstellen? Um Kapitalist zu sein, braucht es ein ausreichendes Kapital. Mit einem PC, der ein paar hundert Euro wert ist, ist man noch lange kein Kapitalist. Um heute mit seinem Kapital konkurrenzfähig zu sein, braucht es schon ein paar Millionen Euro Kapital. Und übrigens mehr Output ist nicht gleich Mehrwert. Ich habe mich damit mal ausgiebig wissenschaftlich befasst. Mein Fazit: Die Marxsche Theorie ist (1.) widerspruchsfrei, (2.) als Beschreibung der heutigen Ökonomie nie widerlegt worden und daher (3.) die einzig adäquate Theorie zur Erfassung der kapitalistischen Ökonomie. Auf die VWL trifft kein einziger der Punkte zu. Das sollten sich die Marx-Skeptiker mal einrahmen und an die Wand nageln.

        „Okay, dann werde ich gar nicht mehr arbeiten und das konsumieren, worauf ich gerade Bock habe.“

        Aus drei Gründen ist das sehr unwahrscheinlich: 1. Trotz den widrigen Bedingungen unter der Ausbeutung arbeiten Milliarden Menschen mit vollem Einsatz. Wenn sie nicht mehr ausgebeutet werden und im Reichtum leben, werden sie erst recht arbeiten wollen. 2. Arbeit ist ein menschliches Grundbedürfnis. 3. Christian behauptet korrekt, dass es in (vielen) Menschen ein Konkurrenzstreben gibt. Du teilst doch diesen Gedanken. Wieso sollten dann Menschen plötzlich gegen ihre Natur sich nicht mehr miteinander messen wollen, wenn der Kapitalismus fällt?

        „Ich dachte, jeder arbeitet gemäß seine Fähigkeiten? Wie kommst Du darauf, dass dann jeder die Tätigkeiten wechselt?“

        Hat denn jeder nur eine Fähigkeit, die auf genau eine Tätigkeit passt? Sexarbeit können sogar sehr viele Menschen leisten, weil die nötige „Qualifikation“ meist sehr gering ist.

        • @zhen

          „Warenproduktion bedeutet Ausbeutung und Tauschwertproduktion. Kommunismus geht nur ohne sie. Die Güter werden dann nicht mehr als Waren produziert, sondern als reine Gebrauchswerte.“

          Ich glaube du unterschätzt die Funktion von Luxusgütern (in der Abstaffelung nach Vermögensverhältnissen). „Spent“ von Geoffrey Miller beleuchtet ganz gut, warum wir uns zu diesen hingezogen fühlen. Es sind eben Costly Signals unseres Wertes und sie erlauben uns Status zu demonstrieren. Und das sowohl Männer (die teure Armbanduhr) als auch Frauen (die Louis Vuitton Tasche). Den Wunsch danach hat noch keine Gesellschaft vernünftig aus den Menschen bekommen. Im Osten war die Westware nicht weniger begehrt, sie war nur seltener.

      • „Die Marxsche Theorie ist (1.) widerspruchsfrei, (2.) als Beschreibung der heutigen Ökonomie nie widerlegt worden und daher (3.) die einzig adäquate Theorie zur Erfassung der kapitalistischen Ökonomie. Auf die VWL trifft kein einziger der Punkte zu.“
        (1) Nein, ist sie nicht. Wobei sie an manchen Stellen so bedeutungsarm ist, dass sie keine Widersprüche produzieren kann.
        (2) Davon träumst du vielleicht nachts. Die Marx’sche Ökonomie kennt viele der heute verbreiteten und erforschten Marktphänomene überhaupt nicht.
        (3) Eher nicht.

    • Alos ich sehe mich ja politisch auch eher links, aber ich habe aufgehört, mich mit Marx zu beschäftigen als ich gemerkt habe

      1) Welche unglaublichen Arschlöcher sich als Marxisten bezeichnen (womit ich nicht sagen will, das alle Marxisten Arschlöcher sind, aber der Marxismus zieht halt eine besondere Sorte von Leuten an, für die es wichtig ist, sich im Besitz absoluter Wahrheiten zu wissen. Ganz ähnlich wie Foucault et.al.)

      2) Nachdem ich Leszek Kolakowskis Geschichte des Marxismus gelesen hatte. Seine Analyse ist höchst stringent und vernichtend.

      Alos weg mit Marx, wir brauchen ihn nicht, um für bessere politische Verhältniss zu kämpfen.

      • El Macho

        o „Alos weg mit Marx, wir brauchen ihn nicht, um für bessere politische Verhältniss zu kämpfen.“

        Der Marx ist nicht mehr da. Rosa Luxemburg, die auch nicht mehr da ist, fügte sich mit ihren Ideen den linken Reihen ein. Sie stand aus meiner Sicht für matriarchale Werte, ohne je den Begriff Matriarchat zu verwenden. Sie sprach sich für das Lebens-Notwendige und erntete in eigenen Reihen nicht immer nur Zustimmung.

      • @El Mocho

        Ich halte die marxistische Kapitalismusanalyse und –kritik im Großen und Ganzen für fundiert und zutreffend. Es gibt gegenwärtig keine bessere. Daher kann ich die Einschätzung, dass Linke Marx völlig verwerfen sollten, nicht teilen.

        Des Weiteren sollte man m.E. sehr klar zwischen den autoritären und den freiheitlichen Strömungen des Marxismus unterscheiden. Rätekommunisten und Operaisten sind z.B. radikale Demokraten und nicht weit vom libertären Sozialismus/Anarchismus entfernt.

        Leninisten, Stalinisten und Maoisten sind dagegen Anhänger autoritärer Ideologien, Organisationsstrukturen und Systeme – nichts Gutes kann von diesen ausgehen.

        Kolakowskis „Hauptströmungen des Marxismus“ ist sehr gut, wie fast alle seine Hauptwerke, aber seine Marxismuskritik ist trotzdem stark einseitig. Er gewichtet die Teilwahrheiten und die Irrtümer, die Errungenschaften und die Fehler der verschiedenen marxistischen Strömungen ja nicht wirklich aus einer sachlichen und um Objektivität bemühten Haltung heraus. Er stürzt sich auf die vermeintlichen oder tatsächlichen Fehler und beschreibt diese ausführlich – die zahlreichen Errungenschaften bedeutender marxistischer Denker werden hingegen nur kurz angeschnitten oder gar nicht erwähnt.
        Das ist kein Werk, dass auf eine ausgewogene Darstellung marxistischer Theorien abzielt, sondern eine Kampfschrift – zweifellos eine sehr kluge Kampfschrift – aber eben in der Grundtendenz eine Schwarz-Weiß-Darstellung.

        Sowohl Marxisten als auch Poststrukturalisten ziehen einen erhöhten Prozentsatz an Dogmatikern an: Diese Beobachtung habe ich leider auch gemacht.
        Das enthebt die Linke aber nicht der Notwendigkeit, zu untersuchen, was in diesen beiden Strömungen wahr, zeitgemäß und brauchbar ist und was nicht.
        Diskursanalysen halte ich z.B. für wertvoll, solange sie nicht angewendet werden, um über empirische Fragen zu entscheiden. Wenn das geschieht, beginnt der Wahn. Davon abgesehen sind Diskursanalysen aber brauchbare Werkzeuge zur Analyse von Texten und Wertesystemen. Insofern hat auch Foucault seine Errungenschaften.

        Keine bedeutende geistige Strömung der Menschheit, egal ob links oder nicht, ist so genial sich immer nur zu 100% zu irren. Daher sollte man m.E. nichts pauschal und komplett verwerfen
        Grundsätzlich kann eine zeitgemäße Linke m.E. vernünftigerweise nur so verfahren, dass sie in allen linken (sozialistischen, marxistischen, anarchistischen, syndikalistischen etc.) Strömungen versucht die Teilwahrheiten herauszuarbeiten und diese dann zu verknüpfen.

    • Mit den intelligenten Männern ist es so eine Sache. Nehmen wir das Beispiel der Serie: Mac Gyver.

      Die Mädchen haben sie gesehen, weil sie Richard Dean Anderson toll fanden, wir (ich) weil ich es einfach klasse fand, was er ohne den Gebrauch von Waffen geleistet hat.

      Der Absatz an Schweizer Messern ist ja angeblich nach Start der Serie nach oben geschnallt.

  2. Aber Evolution kann eben recht langsam sein.

    Und nicht nur langsam, nein, sie produziert auch Fehler.

    Zunehmend setzt sich unter den Genforschern die Einsicht durch, dass das vermeintlich starke Geschlecht in Wirklichkeit ein Mangelwesen ist. „Zu den tragischsten Tatsachen des Männerlebens gehört, dass sie mit einem eingebauten Defekt auf die Welt kommen“, klagt etwa Bryan Sykes, ein Genetiker der englischen Oxford University, der DNS-Proben aus prähistorischen Skeletten gewinnt und untersucht.

    „Von der Spermienzahl bis zur gesellschaftlichen Stellung sind die Träger des Y-Chromosoms im Niedergang begriffen“, schreibt auch der englische Autor Steve Jones, der am University College in London Genetik lehrt. Und was des Mannes Bedeutung für die Fortpflanzung angehe, spottet er, müsse man ihn ohnehin als „Parasiten des Weibchens“ einstufen.

    Der Quell des Übels lässt sich in jedem männlichen Zellkern betrachten. Frauen tragen in ihren Zellen zwei vitale X-Chromosomen; diese sind weitgehend identisch und dienen wechselseitig als Sicherheitskopien, wenn auf einem von ihnen Fehler und Brüche entstehen oder gar ganze Bröckchen verloren gehen.

    Männer dagegen erscheinen wie gentechnisch verkorkste Frauen, denen die Natur einen Geburtsfehler im Zellkern verankert hat. Anstelle des zweiten X-Chromosoms besitzen sie nur ein einsames, verkürztes Y-Chromosom. Und dieser Mickerling hat die Fähigkeit verloren, sich zu regenerieren. Die Folge: Mutationen sowie genetische Verluste werden unweigerlich vom Vater auf den Sohn vererbt. Im Laufe der Ahnenreihe sind bereits Hunderte Gene dem Schwund zum Opfer gefallen. Übrig blieb ein genetischer Trum, dessen Inspektion Forscher nun erschauern lässt.

    „Weit davon entfernt, stark und widerstandsfähig zu sein, degeneriert dieses ultimative genetische Symbol männlichen Machismo in einer derartigen Geschwindigkeit“, dass es mit dem Mann „bald vorüber sein“ werde. Denn in dem Maße, wie das Y-Chromosom verfällt, schwindet die Fruchtbarkeit seines Trägers.

    Und das haben männliche Wissenschaftler festgestellt, es geht also auch ohne Valerie Solanas.

    LOL

    • @lucia

      Ach Lucia, da liest du schon so lange mit und verstehst es trotzdem nicht.
      Das Y-Chromoson funktioniert seit vielen Millionen Jahren nicht nur beim Menschen, sondern bei vielen höheren Lebewesen ganz hervorragend. Es ist klein, weil es im wesentlichen die Informationen enthält, die Produktionsstätte für den Botenstoff, nach denen sich die anderen Gene richten zu erstellen, die Hoden. Die übrigen Informationen, wie man einen Mann baut sind über all in unseren Genen verteilt. Natürlich auch in deinen, denn sonst könnte ein Mann mit nur Töchtern bei ihm erfolgreiche Gene ja nicht an einen Enkelsohn weitergeben.

      Hoden funktionieren bisher ganz zuverlässig, wie man an den 7 Milliarden Menschen sieht. Wenn Spermien schlechter werden, dann ist das im übrigen auch das Ende der Frauen. Aber das hatten wir ja schon mal.

      Glücklicherweise ist der Text falsch. Von wem stammt er denn?

        • @Lucia

          Versuch es doch einfach mal mit Argumenten, wenn du meinst, dass deine zitierte Meinung so starkt ist, dann sollte es dir ja ein leichtes sein, dass von Roslin und mir vorgebrachte argumentativ zu widerlegen. Ach du hast keine und pöbelst lieber? Na gut.

      • @ Christian

        Sollte dem so sein, spricht das für ein schwächerees sexuelles Verlangen der Frau, die durch die Gegenwart von Männern sehr viel weniger irritiert wird als Männer.

        Trifft das zu, wäre ich für die Abschaffung der Koedukation auch aus diesem Grunde.

        Wir verlieren schließlich im Rahmen eines femizentrischen Bildungssystemes mehr begabte Jungen als Mädchen (Durchschnitts-IQ von Abiturienten ca. 113, in dieser Preisklasse gibt es genauso viele Mädchen wie Jungen, wenn wir nur noch ca. 40 % Abiturienten haben und 60 % Abiturientinnen, dann liegt das nicht am IQ).

        Desgleichen müsste man folgern, dass die „Eroberung“ von Männerdomänen durch Frauen die allgemeine Leistungsfähigkeit absenkt, denn Männer sind nach wie vor in Bereichen der Innovation und in Bereichen von Hoch-IQ-Positionen die Leistungsträger. Wenn die schwächer werden, kann das von Frauen nicht ausgegegichen werden.

        Nimmt man hinzu, dass Frauen den Wettbeewerb eher scheuen, weshalb der in Frauendomänen zurückgedrängt wird, Wettbewerb aber das Mittel ist, das Männer zur Höchstleistung motiviert, das Mittel ist, das Systeme effizient erhält, muss man sich nicht wundern, wenn Frauendomänen passiert, was FeministInnen als weiteres Symptom der Unterdrückung deuten: Frauendomänen verlieren an Status, Ansehen, Einkommen, weil sie weniger leistungsfähig/produktiv werden, weil gerae HOchleistungsmänner sich in diesem Kuschelzonen nicht wohl fühlen, abwandern und diese Frauendomänen dann „matriarchal“ verrotten.

        • @Roslin

          Es wäre interessant, wie da die Langzeiteffekte sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Effekt beliebig lange bei den gleichen Frauen anhält, also auch nicht bei den Klassenkameradinnen. Allerdings kann einen eine hübsche Mitschülerin gerade im Sommer und bei passender Kleidung erheblich ablenken.
          Wäre interessant, ob es da Studien zu gibt.
          Leistungszonen wird es immer geben, dafür sorgt schon der Wettbewerb.
          Solange es Prestigejobs gibt, gibt es auch Männer (und auch Frauen, nur eben weniger) die sie haben wollen.

      • Christian

        „Wenn Spermien schlechter werden, dann ist das im übrigen auch das Ende der Frauen.“

        Den florierenden Geschlechter-Kampf auf diese Ebene noch zu übertragen, finde ich nicht segenreich. Marianne Wex hat im Kreis von WissenschaftlerInnen über Parthenogenese gesprochen, die für Biologen kein Geheimnis ist – wurde wie vieles aus Frauenhand unter Teppich gekehrt.

      • @Lucia

        „Dich küsst schon zu lange der Dunning-Kruger-Effekt, da ist jede Argumentation vergeudete Zeit.“

        Und warum schreibst du dann noch hier?

    • @ Lucia: Bei allem was du Christian so vorwirfst, so hat er doch nie den inhärenten Wert der Frau infrage gestellt. Du machst dies hingegen bei Männern schon. Möchtest du, das Aussterben der Hälfte der Menschheit damit gedanklich verbereiten?

      P.s.: Die Qualität eines Wissenschaftlers hat nichts mit männlich/weiblich zu tun. Es spricht jedoch wenig Gutes wenn ein Wissenschaftler populärwissenschaftlichen Schmonzes von sich gibt.

    • (editiert: Sebamax, ich habe dir schon sehr oft gesagt, dass ich hier keine Nazivergleiche will. Sie werden gelöscht. Spar dir doch einfach die Mühe sie zu tippen.)

  3. @ Lucia

    Ich muss Dir leider auch diesen Zahn ziehen, sowohl Sykes als auch Jones irrten, bedienten mit ihren voreiligen Statements vor allem den männerfeindlichen Zeitgeist und den Geschmack eines vorwiegend weiblichen Publikums (ideales Futter für Frauenzeitschriften oder „frauenfreundliche“, politisch korrekte Medien, ich nehme an, das stammt aus dem SPIEGEL, was Du zitiert hast), das wie Du nach solchen Nachrichten giert, um seine Minderwertigkeitsgefühle zu saniern.

    Die Qualität der Spermien im durchschnittlichen Ejakulat hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht vermindert.

    http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/wissenschaft/die_krise_die_es_nicht_gibt_1.7031474.html

    Tut mir Leid, wenn Du darauf irgendwelche Hoffnungen gebaut haben solltest

    Zitat:

    *Der postulierte Niedergang der männlichen Fruchtbarkeit beruht auf falschen Statistiken.

    Dass die Anzahl der Spermien zurückgeht, lässt sich nicht belegen. Viele der alarmierenden Aussagen beruhen auf fehlenden Standards bei den Messmethoden, falschen Statistiken und Gruppen von Studienteilnehmern, die man nicht miteinander vergleichen darf.

    «An der Spermienkrise ist nichts dran», sagt Eberhard Nieschlag vom Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie in Münster. Er stellt sogar fest: «Wir haben klare Hinweise, dass sich die Spermienqualität der Männer nicht geändert hat.»*

    Das Y-Chromosom ist kein degenerietes X-Chromsom, sondern ein spezialisiertes, das genau so groß ist, wie es sein muss, um Männer zu machen. Und das macht es recht gut. Es degerneriert auch nicht, wie Sykes und Jones annahmen. Im Gegentei, an ihm arbeitet die Evolution besonders intensiv. Es ist ein Chromosom seper refornandum, an ihm fanden Innovationen statt in einem sehr viel höheren Ausmaß als an allen anderen Chromosomen. Das männlliche Chromosom verkörpert im Kleinen witzigerweise das, was Männer in der Gesellschaft verkörpern: das Element der kreativen Innovation.

    http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/natur-und-wissenschaft/y-chromosom-mann-auf-der-ueberholspur-1911281.html

    Der Mann hat denselben Gensatz wie die Frau, deren 2. X-Chromosom ja großenteils stillgelegt ist.

    Dächte man wie Du, könnte man formulieren, dass allein der Mann ein vollständiges menschliches Genom besitzt, weil er eben nicht nur alle Gene der Frau hat, sondern darüber hinaus auch noch jene auf dem Y-Chromosom, die die Frau nicht hat.
    Der Mann tägt nur ein etwas höheres Krankheitssrisiko, aber die meisten Männer sind gesund. Ihm fehlt allerdings die Sicherungskopie, der Grund für sein höheres Krankheitsrisiko, aber möglicherweise auch der Grund für die im Schnitt etwas höhere Intelligenz der Männer, in der Spitze gibt es sogar sehr viel mehr hoch intelligente Männer als Frauen, wohl die Ursache für die Dominanz der Männer auf ntellektuell besonders anspruchsvollen Positionen. Die Dominanz der Männer auch bei den sehr Dummen fällt da nicht in’s Gewicht, weil diese sich erst unterhalb eines IQ’s zeigt, der ohnenhin kaum noch eine produtive Beschäftigung in modernen Gesellschaften erlaubt.

    http://www.innovations-report.de/html/berichte/gesellschaftswissenschaften/bericht-5877.html

    Er fällt insofern gesellsschaftlich in’s Gewicht, weil das dafür sorgt, dass Männer in Einrichtungen für geistig Behinderte dominieren und in Gefängnssen (Gefängnisinsassen sind weit unterdurchschnittlich intelligent, im Schnitt).

  4. „Interessant auch, dass Frauen nicht die gleichen Probleme haben.“

    Ja, während eine Frau überlegen mag, wie sie die Angst des Kindes effektiv umformt, denkt mancher Mann, wie er an das Mercedes am besten drankommt.

      • @ Nick

        Via Mercedes-Cabrio kommt man auch an die Dolores, Franca, Julia, Claudia, Isabella, Christine, Angela, Ursula, Beate usw. leichter heran. Besonders ungestört, während sich die Ehefrau darum kümmert, das Kind zu bespaßen.

        Tja…

      • @ Roslin

        „Angela, Ursula, Beate usw. “

        Hört sich ja alles nach älteren Semestern an. Vielleicht hilft da das Mercedes Cabrio. Ansonsten hat es schon seinen Grund, weshalb z.B. „America’s most aggressive Pickup Artist“ Paul Janka, was immer man sonst von ihm halten mag, kein Auto besitzt und eingefleischter Fussgänger und ÖPNV-Benutzer ist.

      • @Staro:

        „Das“ Auto, aber: „der“ Mercedes (als Auto), „der“ Golf, „der“ Porsche etc.

        Mercedes ist gleichzeitig ein weiblicher Vorname, deshalb das Wortspiel „an die Mercedes rankommen“

      • Nick

        Irgendwann beschloss ich Deutsch zu lernen; bin aber nicht perfektionistisch veranlagt. Für meinen Nachbar mag sein Auto sein Schnuckilein sein, für mich ist es Beförderungsmittel mit 4 Rädern.

    • @ Staro
      Das arme Kind, dessen Angst du „umformen“ willst, das hat wahrscheinlich Angst vor Mutti. Es wäre für das verängstigte Kind besser, es würde mit dem Pappa in seinem Mercedes eine Tour unternehmen. Mutti könnte in dieser Zeit die Blumen giessen oder sonstwas machen, was Frauen halt so den ganzen Tag tun. Das wäre auf jeden Fall besser als das Kind noch mehr zu verängstigen.

      • @Peter
        „Mutti könnte in dieser Zeit die Blumen giessen oder sonstwas machen, was Frauen halt so den ganzen Tag tun. Das wäre auf jeden Fall besser als das Kind noch mehr zu verängstigen.“

        ..oder ihre Blumen gießen lassen, beispielsweise vom Gärtner oder vom Poolreiniger.. 🙂

      • Hättest Du dir Peter dies gewünscht?

        „Mutti könnte in dieser Zeit die Blumen giessen oder sonstwas machen, was Frauen halt so den ganzen Tag tun.“

      • Was? Einen Mercedes? Ich bevorzuge den VW Touareg, die konsequente Weiterentwicklung des Deutschen Panzerkuebelwagens, der sich waehrend Addis Osttournee als sehr solide, auch im Gelaende und bei widrigen Witterungsbedingungen, erwiesen hat.

  5. Pingback: Übersicht: Evolution, Evolutionäre Psychologie und Partnerwahl | Alles Evolution

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