„Es gibt keinen Sexismus, unter dem Hetencismänner zu leiden hätten“

 Nadine Lantzsch schreibt in ihrem Blog „Medienelite“ in dem Beitrag „Der Gaze Effekt und Feminismus“ das Folgende zum Sexismus gegen Männer:

Beliebte Strategie gegen Widerstand ist auch die Umkehrung der Dominanz und Zuschreibung auf das Andere. Da ist dann auf einmal von Sexismus gegen Männer die Rede. Schon werden alle Machtverhältnisse plattgewalzt und das vermeintliche Unterdrückungsmoment den Unterdrückten aufgebürdet und mit der Aufgabe betraut, dieses abzuschaffen. Kurzum: Es gibt keinen Sexismus, der sich gegen HetenCisMänner richtet. Es gibt Heterosexismus, Homophobie, Transphobie, Sexismus als Aktualisierungsinstrument des patriarchalen Gewaltverhältnisses, aber keinen Sexismus, unter dem Hetencismänner zu leiden hätten. Es gibt Rollenmuster, die allen Geschlechtern aufgedrängt werden, die Zwang bedeuten, aber Herrschaft funktioniert nicht nur auf individueller Ebene. Das ist auch etwas systemisches, eine Struktur, von der Gruppen profitieren und andere unterdrückt werden. Ein Unterwäschemodel kann halbnackt sein, der konstruierte Nerd bei Frauen abblitzen, aber daraus ergibt sich für Hetencismänner kein struktureller Nachteil. Wenn dem so wäre, würden rape culture und gläsernde Decken längst der Vergangenheit angehören.

 Das Argument ist ein Schönes, weil es (innerhalb dieser Logik) immun gegen Kritik ist.

Die gesellschaftlichen Zustände können nur eine Unterdrückung der Frau durch Heterosexualität etc sein, also sind die negativen Folgen kein Sexismus, sondern nur Folge der Machtinstrumente der Herrschenden. Es muss aber ein Machtinstrument der Herrschenden sein, weil sonst ja solche Zustände wie sie gerade herrschen, nicht existieren würden.

Innerhalb dieser Logik bleibt Männern, die sich diskriminiert fühlen nur der Weg die Machtinstrumente zu bekämpfen, also letztendlich auf ihre Privilegien zu verzichten.

Mir fehlt dabei die kritische Hinterfragung der eigenen Grundlagen:

  •  können die gesellschaftlichen Verhältnisse vielleicht auf anderen Faktoren als Unterdrückung beruhen?
  • Wie schaffen es die Machthaber ganz konkret die Machtinstrumente einzusetzen, insbesondere bei Berücksichtigung eines Wahlrechts für Frauen und der Erziehung der späteren Machthaber ganz überwiegend von Frauen?
  • was für ein Frauenbild und was für ein Männerbild erfordert es, dass die einen ihre Möglichkeiten nicht nutzen um aus dem Machtgefüge auszubrechen und die anderen es weiter fördern?
  • Welche Vorteile bestehen für Männer, welche für Frauen in dem System und könnten diese Vorteile die Nachteile ausgleichen und das System deswegen akzeptiert werden?

Aber das sind ja die alten Fragen nach den Ursprüngen, bei denen der Feminismus einfach voraussetzt.

Das in dieser Logik ein geschlossenes Weltbild vorhanden ist, in das man nicht eindringen kann, zeigt sich auch in Folgediskussionen bei „Metalust

Dort ist in den Kommentaren von weißen Männerbündnissen zwischen Don Alponso und Malte Welding die Rede, die Lantzschi (stellvertretend für die Frauenwelt bzw. als Gegenmeinung kleinreden und unterdrücken). Hingegen ist das Bündnis feministischer Blogs lediglich Widerstand gegen den Unterdrücker, also nur der Versuch sich irgendwie gegen den Gegner zu stemmen.

61 Gedanken zu “„Es gibt keinen Sexismus, unter dem Hetencismänner zu leiden hätten“

      • Es ist quasi nach der dort herrschenden Doktrin gestrickt.

        ..mit allen fest implementierten Immunisierungsmechanismen, wie:

        Die Politischen aus Gruppe 4 bleiben ewig unverstanden, da sie sich in gar keiner Weise auf das beziehen, was vorgegeben ist, eine andere Sprache sprechen, sozusagen.

        Die armen, unverstandenen Genies, sie haben doch die Weltmatrix geknackt.

      • @ Christian
        Das ist mir durchaus bewußt, ich weiß auch, dass Gleichstellungs!aspekte europaweit in der Gesetzgebung implementiert sind – z.B. konsolidierte Fassung des Vertrags über die Europäische Union /Lissabon: Art. 3 (3):

        „Sie (die Union) bekämpft soziale Ausgrenzung und Diskriminierungen und fördert soziale Gerechtigkeit und sozialen Schutz, die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Solidarität zwischen den Generationen und den Schutz der Rechte des Kindes.“

        oder in der „Charta der Grundrechte der Europäischen Union“

        „Artikel 20: Alle Personen sind vor dem Gesetz gleich.“

        Im Gegensatz dazu:

        „Artikel 23: Der Grundsatz der Gleichheit steht der Beibehaltung oder der Einführung spezifischer Vergünstigungen für das unterrepräsentierte Geschlecht nicht entgegen“.

        Ich weiß, dass es noch non-legislative Anträge zur Abstimmung im Europaparlament gibt, zusätzlich zur Gleichstellung! zwischen Mann und Frau die „Geschlechtsidentität“ zu berücksichtigen.

        Bericht über Gender Mainstreaming in der Arbeit des Europäischen Parlaments (2011/2151(INI)) Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter, als Entwurf einer Entschließung des Europäischen Parlaments über Gender Mainstreaming in der Arbeit des Europäischen Parlaments (2011/2151 INI)

        „12. ist der Ansicht, dass bei der Arbeit des Europäischen Parlaments im Bereich Gender Mainstreaming auch die Geschlechtsidentität einbezogen und geprüft werden sollte, wie sich die Maßnahmen und Tätigkeiten auf Transsexuelle auswirken; fordert die Kommission auf, der Geschlechtsidentität bei allen Tätigkeiten und Maßnahmen im
        Bereich der Gleichstellung von Frauen und Männern Rechnung zu tragen“

        Der Entschließungsantrag zu Punkt 12. (vormals 8a) wurde übrigens von

        „Raül Romeva i Rueda (Grüne),
        http://www.europarl.europa.eu/members/expert/committees/view.do?language=DE&id=28409

        Ulrike Lunacek (Grüne),
        http://www.europarl.europa.eu/members/expert/committees/view.do?language=DE&id=97017

        Britta Thomsen (Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten im Europäischen Parlament),
        http://www.europarl.europa.eu/members/expert/committees/view.do?language=DE&id=28153

        und
        Antonyia Parvanova (Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa)
        http://www.europarl.europa.eu/members/expert/committees/view.do?language=DE&id=34234

        gestellt.

        Interessant, dass die Unterscheidung zwischen Mann und Frau willkürlich wird. Geschlechtsidentität ist ein subjektiver Faktor. Ziel ist die Abschaffung der Geschlechter.

      • Nachtrag:

        „Ziel ist die Abschaffung der Geschlechter“. Das klingt erst einmal gar nicht nach Gleichstellung und weiblicher Bevorzugung durch den Feminismus.

        Ich bin mir allerdings sicher, dass das Pathologische hier offen hervortritt. Hier zeigt sich in meinen Augen, wohin es führt, wenn man die Welt ändern will, nur weil man selber Probleme mit der Mehrheit der Menschen, der Biologie und der Kultur hat.

        http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-03/geschlecht-adrogyn

        Ps. Jetzt leiden in Zukunft entsprechend dann die Cis-Heten 😉

    • „Artikel 20: Alle Personen sind vor dem Gesetz gleich.“

      „Artikel 23: Der Grundsatz der Gleichheit steht der Beibehaltung oder der Einführung spezifischer Vergünstigungen für das unterrepräsentierte Geschlecht nicht entgegen“.

      Aus George Orwells Kurzgeschichte „Farm der Tiere“

      1. Alles was auf zwei Beinen geht, ist ein Feind.
      2. Alles was auf vier Beinen geht oder Flügel hat, ist ein Freund.
      3. Kein Tier soll Kleider tragen.
      4. Kein Tier soll in einem Bett schlafen.
      5. Kein Tier soll Alkohol trinken.
      6. Kein Tier soll ein anderes Tier töten.
      7. Alle Tiere sind gleich.

      Doch eines Tages laufen die Schweine plötzlich alle auf zwei Beinen und tragen Kleidung, was den Sieben Geboten des Animalismus zu widersprechen scheint. Aber auf der Scheune steht plötzlich nur mehr ein einziges Gebot:

      „Alle Tiere sind gleich,

      Aber manche sind gleicher.“

      Tja, so sind sie halt, die Schweine.

    • „Heten“: Pejorative Bezeichnung für Heterosexuelle

      „Cis“: Das Gegenteil von Transsexuell

      „Männer“: Projektionsflächen für das Weltübel, fein säuberlich einsortiert in die drei Leinwände „hegemonial“, „komplizenhaft“ und „marginalisiert“. Wobei auf letzterer Leinwand nur softe Horrorfilme projeziert werden.

      • Ja Adrian, alle Männer werden implizit pathologisiert. Je besser die Stellung für homosexuelle Männer wird, deste einfacher wird es, sie auch als potentielle Diskriminierer zu sehen. Schwarzer lässt grüßen 😉

  1. Hmmm, dazu fällt einem fast nichts mehr ein, außer:
    Zirkelschlüsse funktionieren, weil
    Zirkelschlüsse funktionieren, weil
    Zirkelschlüsse funktionieren, weil
    Zirkelschlüsse funktionieren, weil
    Zirkelschlüsse funktionieren, weil
    Zirkelschlüsse funktionieren, weil….

  2. Ist schon witzig, sowie sie ein bisschen Foucault gelesen haben, glauben sie, auf einmal alles zu durchschauen und zu wissen, wie die Welt läuft. Von da an ist schluss mit irgendwelcher Diskussion, schließlich ist man im Besitz der Wahrheit.

    Irgendwie ist das eine Form von Geisteskrankheit.

  3. Nun, ich habe mich durch den Artikel gequält. Irgendwie fällt es mir schwer, Frau Lanzsch noch ernst zu nehmen, spätestens nach ihrem Artikel, in dem sie ihren Alltag beschreibt, der offenbar täglich damit startet, dass sich ein fremder Mann in der Berliner U-Bahn neben sie setzt und anfängt zu onanieren. Ich hab mal ein älteres podcast-Interview mit ihr gehört, da schien sie eigentlich ganz vernünftig. Nun ja.

  4. Amüsant ist hier mal wieder das oft beobachtete Paradox, dass die Autorin, die sich zur Fürsprecherin aller diskriminierten und benachteiligten Gruppen erklärt, mit ihrem Postmodernisten-Kauderwelsch eine so elitäre und klischeehaft – intellektualisierte Sprache spricht, dass ein Großteil der Bevölkerung, einschließlich vieler sozial ausgegrenzter und diskriminierter Personen, erst gar nicht ausreichend verstehen werden, worum es in dem Text geht. Nicht selten ist ein solcher Sprachstil ein Hinweis auf wenig praktische Erfahrung in der tatsächlichen sozialen oder politischen Arbeit mit Menschen außerhalb der Bildungselite. Es drängt sich der Eindruck auf, dass der Text eher der intellektuellen Selbstvergewisserung und der Stabilisierung des akademischen Identitätsgefühls der Autorin dient. Ich hoffe, dass ich mich mit dieser Einschätzung irre.

    Was die inhaltliche „Argumentation“ gegen das Vorhandensein von Sexismus gegen Männer angeht, hätte es ausgereicht, wenn die Autorin mal ein paar zentrale radikal-feministische Texte gelesen und auf Anzeichen von gegen Männer gerichteten Sexismus hin analysiert hätte. Ein paar bekannte Zitate:

    Andrea Dworkin: „Ich möchte einen Mann zu einer blutigen Masse geprügelt sehen, mit einem hochhackigen Schuh in seinen Mund gerammt wie ein Apfel in dem Maul eines Schweins.“

    Valerie Solanas: „Wie die Menschen durch ihre höhere Entwicklung und ihr höheres Bewusstsein ein vorrangiges Lebensrecht gegenüber den Hunden haben, so haben die Frauen ein größeres Lebensrecht als die Männer. Die Vernichtung sämtlicher Männer ist daher eine gute und rechtliche Tat; eine Tat, die sich zum Wohl der Frauen wie zum Segen aller auswirken würde.“

    „Die wenigen überlebenden Männer mögen ihre kümmerlichen Tage mit Dropout und Drogen weiterfristen, als Transvestiten in Frauenkleidern herumstolzieren. Oder sie können gleich um die Ecke zum nächsten Selbstmord-Center gehen, wo sie unauffällig, schnell und schmerzlos vergast werden.“

    Marilyn French: „Männer sind Nazis durch und durch; ihr Tod ist also historisch gerechtfertigt.“

    Sally Miller Gearhart : “1. Jede Kultur muß jetzt Schritte unternehmen, damit die Zukunft weiblich wird. 2. Die Verantwortung für den Fortbestand der menschlichen Gattung muss in allen Kulturen wieder in die Hände der Frauen gelegt werden. 3. Der Anteil der Männer muß auf ungefähr 10 % der menschlichen Rasse reduziert und festgeschrieben werden.“

    Oder ist die Analyse und Kritik solcher offenkundig sexistisch gegen Männer gerichteten Aussagen auch schon ein Aspekt des berüchtigten „Gaze-Effektes“? Warum nicht einmal die gleichen diskursanalytischen und psychoanalytischen Mittel, die zur Analyse des gegen Frauen gerichteten Sexismus verwendet werden mit der gleichen Konsequenz auf misandrische Diskurse anwenden?

    Frau Lantzsch würde vermutlich antworten, dass es ihr mit ihrem Text ja gerade um die strukturelle Dimension von Diskriminierung gehe. Und strukturelle Diskriminierung von „HetenCis“-Männern könne es nicht geben, da wir in einem System lebten, welches „HetenCis“-Männer allgemein privilegiere.
    So weit, so gut – damit aus der Phrase aber ein rational nachvollziehbarer Argumentationsgang würde, den man kritisch prüfen und auf den man sachlich eingehen kann, wäre es notwendig einmal auf die Argumente der Gegenseite einzugehen.

    Männerrechtler behaupten das Vorhandensein einer Vielzahl von strukturellen Diskriminierungen gegenüber Männern und vertreten die Ansicht, dass diese nicht weniger ernst genommen werden müssten als vergleichbare strukturelle Diskriminierungen anderer Gruppen.
    Statt den „Gaze-Effekt“ als Diskursimmunisierungsstrategie vorzuschieben und über die bösen „Masku-Trolls“ zu schimpfen, wäre dies doch eine ausgezeichnete Gelegenheit für Frau Lantzsch gewesen, überzeugend darzulegen, warum die „Masku-Trolls“ denn mit ALLEN von ihnen postulierten Diskriminierungen von Männern VOLLSTÄNDIG Unrecht haben.

    Also: Hier sind zwei Texte, in denen einige der zentralen Forderungen der Männerrechtsbewegung dargestellt werden:

    Arne Hoffmann – Was die Männerbewegung will

    http://www.vaetersorgen.de/Maennerbewegung.html

    Manndat – Was wir wollen

    http://manndat.de/ueber-manndat/was-wir-wollen

    Um ihre Aussage, dass es keine strukturelle Diskriminierung von Männern gebe, überzeugend zu begründen, sei Frau Lantzsch nun aufgefordert mit stringenten logischen Argumenten, aufzuzeigen, warum ALLE dort behaupteten Diskriminierungen von Männern VOLLSTÄNDIG nicht-existent sind und somit ALLE, der in diesen Texten gestellten Forderungen VOLLSTÄNDIG unberechtigt. Sollte auch nur eine einzige, der von Männerrechtlern postulierten strukturellen Diskriminierungen von Männern doch real existieren, wäre Frau Lantzschs Behauptung ja bereits widerlegt.

    Erst nachdem Frau Lantzsch ihre Annahme, strukturelle Diskriminierung von „HetenCis“-Männern sei in unserer Gesellschaft nicht-existent auf diese Weise ausführlich begründet hätte, könnten ihre Argumente geprüft und diskutiert werden – bislang gibt es ja leider von ihrer Seite aus keine Argumente. Erst dann wäre es auch möglich, in ihrem Text etwas anderes zu sehen, als eine Scheuklappen- und Kritikimmunisierungsstrategie, der es darum geht, die eigene Diskursposition unter Zuhilfenahme poststrukturalistischer Phraseologie zu zementieren.

    Sollte es Frau Lantzsch nicht gelingen ALLE von Männerrechtlern behaupteten strukturellen Diskriminierungen von Männern VOLLSTÄNDIG zu widerlegen, dann müsste sie ja gemäß des von ihr selbst propagierten Wertesystems stets auf Seiten der Diskriminierten und Benachteiligten zu sein – ein Wertesystem, dass ich persönlich voll und ganz teile – zu der Erkenntnis gelangen, dass auch männerrechtliche Positionen in ihr Weltbild einbezogen werden müssten – alles andere wäre dann ja inkonsequent und unglaubwürdig.

    Wir können also gespannt sein: Entweder es wird Frau Lantzsch gelingen, die männerrechtliche Argumentation komplett zu widerlegen – oder, falls dies nicht gelingt, wird sie bald selbst zu jenen Feministinnen gehören, die bestimmte männerrechtliche Positionen unterstützen.

    Alles andere wäre offensichtlich Heuchelei und würde bedeuten, dass man Nadine Lantzsch als Fürsprecherin aller diskriminierten und benachteiligten Gruppen nicht mehr ernst nehmen kann. Ich hoffe doch sehr, dass sie ihr eigenes Wertesystem ernst genug nimmt, dass ihr ein solcher Vorwurf erspart bleiben wird.

  5. Nachdem ich vielfach versucht habe, den in den verlinkten Foren vertretenen diskurstheoretischen Ansatz zu kritisieren und zu hinterfragen (auf völlig sachliche und unpolemische Weise) und keinerlei nennenswerte Antwort erhalten habe (freigeschaltet werden nur zustimmende Kommentare), gelange ich allmählich zu der Überzeugung, dass es sich ganz einfach um eine Form von intellektueller Onanie handelt, die mit Erkenntnisgewinnung nichts zu tun hat. Jede Kritik wird sofort politisch/moralisch verortet, der Kritiker ist ein Rechter oder ein Rassist, weil er die „kritischen Wissenschaften“ (lachhafter Begriff) in Frage zu stellen wagt.

    Wie bei einem Drogensüchtigen, der ja auch agressiv reagiert, wenn man seinen Konsum kritisiert.

    • Nur um das Ausmaß des Männerhasses, des antimännlichen Sexismus im aktuellen Radikalfeminismus deutlich zu machen, hier ein Beispiel, Oktober 2011, die bioilogische Endlösung der Männerfrage, die ja auch Valerie Solanas, Mary Daly, Sally Miller Gearhart ventilierten.

      http://radicalhub.wordpress.com/2011/10/04/radical-feminism-in-the-21st-century/

      Auch die rund 220 Kommentare sind entlarvend. Einfach mal querlesen, um Witterung aufzunehmen, Ein paar Beispiele:

      Mary Sunshine
      October 5, 2011 at 7:20 pm

      Women need to stop raising male children. Women who raise male children are digging the graves of other females. Nobody wants to bite that bullet (except lesbian separatists) but it must be done.

      FCM
      October 5, 2011 at 7:33 pm

      i agree mary. although i can only imagine what it might be like to raise girls in this world: kinda like putting all your resources and sincere love and devotion into raising a couple of cows knowing they were going to be eaten eventually, is the best i can come up with? women always say they dont want to bring children “into this world” but its not women who are really given the choice, obviously. which is largely why they are still having babies at all, whether male or female. it occurs to me that a female ob/gyn that was willing to perform sex-selective abortions on male fetuses would be giving a gift to the next generation, and preventing the future generation of girls and women being eaten alive.

      helhest
      October 5, 2011 at 9:38 pm

      re: mary sunshine: if male children are born into this world, which they are (and i don’t see that not being the case anytime soon), it is absolutely women who should be raising them, ideally without an adult male-presence. the idea of men raising male children is one of the worst possible things i can imagine.

      cherryblossomlife
      October 5, 2011 at 10:01 pm

      hmm. the not raising male children one is difficult one for me as I have one!! I mean, we need female children and I’m so glad I have a daughter. SHe was my first, perhaps I should have stopped at one, but as I was saying on another thread just now I only had my radical reawakening when I was well into my second pregnancy.
      We need to severely curtail male power out there in the world. When their social power is annihilated surely that will count for something. Black men are bigger, faster and stronger than white men, this is obvious, you only have to look at the Olympics to see that, and yet white men have always managed to oppress them. Japanese men are tiny and yet they have completely dominated Asia for a century.
      So I don’t think physical size and strength is the issue here. it’s the *structural* workings of *social* power. Men need to be stripped of their social, economic and political power. The rest will follow.

      FCM
      October 5, 2011 at 10:43 pm

      the idea of men raising male children is one of the worst possible things i can imagine.

      knowing what men do to female children, i would think that men raising girls is the worst possible thing i can imagine, and men having anything to do with girl children in any setting is a close second.

      Maggie
      October 7, 2011 at 7:03 pm

      I think the idea of sex-selective abortions on male foetuses was a lot less harsh than ‘killing all male babies at birth’…

      Auch schön:

      tiptree2
      October 7, 2011 at 7:29 pm

      How about:

      1. Pioneer alternative reproductive techniques that place reproduction firmly and permanently in the hands of women, i.e., parthogenesis, which some say we are very close to. It has already been accomplished in mice. The only glitch was that the resulting were smaller, but this is seen as a fine-tuning problem. Other alternatives: maintain women-controlled sperm banks offering free insemination.

      2. Form an Underground Womanroad, pool funds, and rescue women from conspicuous violence such as stoning for adultery, globally, then publicize these acts. Ignore the laws of the various oppressive governments as needed.

      3. Form a global women’s self-protective organization with a zero-tolerance policy for hate crimes against women, and retaliate using both legal and extra-legal means. Provide young women with free martial-arts and legal weapons training. Form local vigilante groups to ensure street safety (like the Latino Brown Berets in California)

      4. Complete research on endocrinal causes of male aggression; develop a vector to deliver modified genetic material which will reduce pathological male hormones to levels closer to the norm, i.e., female levels. Such treatment can be covert if it cannot be done voluntarily. It will pass to subsequent generations.

      5. Form an organization to remove all women desiring refuge to privately-controlled land from which men are banned. Build on the existing womyn’s lands. Separate and fight any invasion. Use the sacred capitalistic/feudal concept of private property against the system.

      6. Resist noxious laws and actions using techniques such as hunger strikes.

      7. Continue to develop women-centered futures in our fiction, poetry, and essays.

      These are only a few quick ideas. The point is, I speak of radical feminists as future-oriented because radical actions as I define them here have only recently become feasible. Formerly (when women could not control property, read, become lawyers or scientists or doctors, control their own money, and the revolution in genetics had not occurred) we were limited to theory and visions. I agree with the idea that “radical” and “reform” work has been contextual. Getting the vote could be considered either, to me. Perhaps making a distinction between radical feminists and “reform” feminists was of little import in the past. In fact I believe people only started making that distinction recently. As I mentioned, seems like the distinction can and should be made now. It’s not made to keep feminism schismed; it’s made because feminism is developing into a number of different approaches, all worthwhile. Our work is to envision new effective approaches to ending the patriarchal system, and to begin action.

      How to deal with the despair and pessimism – very difficult, but we wouldn’t be on this thread if we had totally given up, would we?

      • Interessant, so etwas zu lesen, wenn immer über die bösen, aggressiven „Maskus“ berichtet wird – hatr.org etc. . Sicherlich gibt es sehr unappetitliche Gestalten unter den Maskulisten, aber die Gegenseite steht denen ganz offensichtlich in keiner Weise nach. Nichts „Emanzipatorisches“ mehr, nur blanker Hass.

      • Diese Leute sind so unvorstellbar verblendet. Ich bin mir sicher, dass 90% von denen vor 70 Jahren gegnauso über Juden der Nigger hergezogen hätten.

        Das ist krankhafter Hass und müsste eigentlich psychatrisch behandelt werden. Leider wird so etwas aber akzeptiert. Ich finde es schlimm, dass so etwas widerspruchslos hingenommen wird. Sind denn alle Feministen auch Feminazis?

      • Der vorherrschende Feminismus zeigt wieder einmal seine geistig-seelische Basis.

        Die Idee einer „rape culture“, derzufolge AlleMänner inhärent von Vergewaltigungen „profitieren“ sollen, ist nichts wesenhaft Anderes, und ist auch genau aus diesen geistigen Wurzeln gewachsen.

        Diese Vorstellung spricht Männern systematisch Menschlichkeit ab, reduziert sie zu Reptilien, die beispielsweise um des angeblichen Vorteils eines „Zuganges zu Führungspositionen“ willen billigend in Kauf nehmen sollen, dass die eigene Schwester vergewaltigt wird. Auch dann, wenn sie real gar keine Chance auf eine solche Position haben.

        „Wenn dem so wäre, würden rape culture und gläsernde Decken längst der Vergangenheit angehören“ ist genau dieses Geistes Kind. Es gibt nichts, was eine solche „Analyse“ nicht rechtfertigen würde, als „Notwehr“ und „Widerstand“ gegen ein so konstruiertes und entmenschlichtes Täterkollektiv ist schließlich alles erlaubt.

      • @ Nick

        *Der vorherrschende Feminismus zeigt wieder einmal seine geistig-seelische Basis.*

        Basis ist ein radikaler Manichäismus. Diese Neurotikerinnen sehen nur das maligne Element in Männern, sehen nur, wie dieses maligne Element Frauen beschädigt.

        Was sie nicht sehen, sehen wollen, ist das maligne Element in Frauen, das Männer beschädigt.

        Sie sehen nur die Macht der Männer über Frauen, nicht aber die Macht der Frauen über Männer.

        Die verleugnen sie mit aller Vehemenz.

        Für sie sind Frauen ausschließlich Verkörperungen des Guten, Wahren, Schönen. Sind sie es einmal nicht, wurden sie von Männern verdorben.

        Wer hat die Männer verdorben?

        Nun, sie sind verderbt von Natur. Der Einfluss des Weiblichen, der Frauen auf die Ausformung des Männlichen, die Söhne, die Liebhaber, wird in seiner spezifischen Malignität nicht gesehen, abgestritten.

        Darum ist der Opfernarzissmus so zentral: Frauen müssen Opfer sein, sonst wären sie ja mit schuld am Zustand der Welt.

        Deshalb darf es nur eine Formung der Frau durch das männliche Prinzip geben (und wohl eine vom Weiblichen unbeeinflusste Selbstformung des Männlichen).

        Deshalb all die Passivformulierungen: Frauen werden gedrängt, gezwungen, gezwungen sich zu schminken, gezwungen sich sexy anzuziehen, gezwungen, Männer zu lieben, gezwungen, bestimmte Berufe zu ergreifen, andere nicht zu ergreifen usw. und so fort.

        In ihrer imaginierten grundgütigen Gutheit aber gründet allein „weibliches Selbstbewusstsein bei diesen Frauen, in ihrem inhärenten Bessermenschinnentum.

        Diese Art Manichäismus harmoniert ganz prächtig mit dem isntinktiven weiblichen Begehren nach dem mächtigen Mann, der stark, aktiv, die Welt für Frauen angenehm macht.

        Es ist ja nur die ins Negative gekehrte Perversion dieses Begehrens: der Mann, an allem schuld.

        Aus der Fähigkeit, Leben, neue Menschen in sich wachsen zu lassen, können diese kranken Seelen, die ein zutiefst gestörtes Verhältnis gerade zu Schwangerschaft/Mutterschaft/Geburt haben, kein Selbtbewusstsein schöpfen.

        Der hohe Anteil an Lesben, die Ablehnung des PIV (Penis in Vagina), das in den Kommentaren so häufig vorkommt, ist kein Zufall.

        Die spezifisch weibliche Gabe, neues Leben gebären zu können, ist für sie im Gegenteil keine Begabung, die stolz macht, sondern Einschränkung ihrer Möglichkeiten zur vollen Entfaltung ihrer Menschlichkeit (= Männlichkeit). Denn ihr daseinsideal formulieren sie, die Männerhasserinnen, nach Maßgabe männlichen Lebenszuschnittes. Der gehasste, verachtete Mann ist immer Vorbild, Maßstab und Teufel in einem. Man möchte eigentlich so gerne Mann sein, bleibt aber immer hinter dem Original zurück. Im eigentlichen Sinne Weiblichkeit zu leben, sich daran zu erfreuen, gelingt nicht.

        Also muss man Männer klein und verächtlich machen, sich selbst für die alleinige Quelle des Guten, Wahren, Schönen halten, um all die Niederlagen, die man beim Versuch, zu werden wie ein Mann, erlebt, erleidet, einen Ausgleich zu finden.

        Dass der Mensch erbsündig-unerlöst, böse ist, dass die Malignität der Männer induziert wird durch die Maltignität der Frauen und umgekehrt, das sehen sie nicht, können sie nicht sehen, wollen sie nicht sehen.

        Dass Männer ihre Männliichkeit inszenieren, um Frauen zu gefallen, weil Frauen genau solche männlichen Männer mehrheitlich begehren, das ist für sie denkunmöglich.

        Sie sehen nur, dass jene Frauen, die sie verachten, ihre Weiblichkeit inszenieren, um Männern zu gefallen.

        Sie sehen nur den Einfluss des männlichen Begehrens auf die Ausformulierung des Weiblichen, nicht aber den Einfluss des weiblichen Begehrens auf die Ausformulierung des Männlichen.

        Denn damit würde die einzige Quelle des Selbstbewusstseins verschüttet, die ihnen bleibt: das Gefühl, unschuldig zu sein und die inhärent besseren Menschen.

        Gegen Männer können sie als „Männer“ in Bereichen, auf die hin Männer evolutionär optimiert wurden, im fairen Wettbewerb nicht gewinnen, nicht im Schnitt.

        Das können sie natürlich nicht zugeben.

        Deshalb muss Unterdrückung sein, was doch nur Folge der Andersartigkeit von Männern und Frauen ist.

        Der Wahn, von Männern unterdrückt zu werden, schont nicht nur das eigene, prekäre Selbstbewusstsein, sondern ist auch noch hochwillkommener Beleg für deren inhärente Bösartigkeit.

        Damit ist das Wahnsystem geschlossen.

        Daraus gibt es kein Entrinnen.

        Die natürlichen Dispostionen, die unaufhebbar sind in historischer Zeit, nähren den Hass.

        Und das Minderwertigkeitsgefühl, das mit dem Hass „kuriert“ wird, mit der Unterdrückungsfantasie.

        Feminismus ist eine Hassbewegung von mit unheilbaren Minderwertigkeitsgefühlen belasteten Frauen, die Männer beneiden, eigentlich lieber Männer wären, aber weil sie das nicht schaffen, Männer hassen, bekämpfen, letztendlich ausrotten möchten, entweder durch kulturell-pädagogische „Kastration“ oder durch pharmakologisch-genetische „Kastration“.

        GleichstellungsfeministInnen bevorzugen ersteres (Gelichstellung durch Jungen-/Männerbehinderung, Entmännlichung), DifferenzfeministInnen den Eingriff in die Biologie der Männer oder deren Ausrottung bis auf 10 % der Bevölkerung. Dann wären sie endlich weg, die lästigen Konkurrenten, gegen die man viel häufiger verliert als dem eigenen Selbstwertgefühl zuträglich, nicht nur im Schach.

        Das ist die einzige Lösung für diese an ihrer Weiblichekit leidenden Frauen, die, weil sie kein Selbstbewusstsein aus dem ziehen können, was nur Frauen können, die besseren „Männer“ werden müssen.

        Ein Wettbewerb, in dem sie immer nur 2. Sieger sein können.

        Deshalb müssen sie wenigstens die besseren Menschen sein, die gerade darum scheitern, weil sie nicht so ruchlos, skrupellos, brutal-egoistisch sind wie die Männer.

        Denken sie.

        Kinderkram, ein infantiles Weltbild.

      • @Roslin:

        Vielleicht sollten sich die Maskulisten für die Erforschung von besseren und befriedigerenden Geschlechtsumwandlungsmethoden einsetzen. Erstens können die armen Femistinnen so ihren unerträglichen Penisneid operativ beseitigen und zweitens, können unsere Pudel sich an ihr Ideal angleichen.

        Wobei, ich glaube nicht wirklich, dass es Penis oder Venus-neid ist was die Femist_innen antreibt in ihrem wahnsinnigen Hass. Es ist eifnach die eigene Sinnlosigkeit in der globalisierten Welt.
        Die eigene Überflüssigkeit, die Frustration des eigenen sinnbefreiten Lebens sucht ihren Ausweg in Hass.

        Irgendwie habe ich so meinen Zweifel, dass die Feminazis alle f2m-Transsexuelle im Verleugnungsstadium sind.

      • @Roslin:
        Aus der Fähigkeit, Leben, neue Menschen in sich wachsen zu lassen, können diese kranken Seelen, die ein zutiefst gestörtes Verhältnis gerade zu Schwangerschaft/Mutterschaft/Geburt haben, kein Selbtbewusstsein schöpfen.

        Sowas muss es, wenn dann schon immer gegeben haben. Es ist nur historisch etwas merkwürdig: Die Männerhassfraktion konnte sich erst ab Mitte der 1970er richtig etablieren. Davor war das Ganze imho etwas ausgewogener, Frau wollte nicht mehr den Zwängen ihrer Mütter ausgeliefert sein, was ja auch aufgrund von Verhütungsmitteln und Strukturwandel in der Industrie (weg von der Schwerindustrie) gar nicht mehr notwendig war.

        Selbstbewußtsein aus einer Fähigkeit schöpfen zu können ist imho ganz wesentlich eine Frage der Anerkennung ihres gesellschaftlichen Wertes. Nicht umsonst konnte Hitler Frauen in Massen zu frenetischen Beifallsbekundungen bringen, indem er ihre besondere Rolle als Gebärerinnen des „edlen arischen Blutes“ hervorhob.

        Ich denke, dass mitte der 1970er sich eine Situation einstellte, in der Mutterschaft sehr wenig Wert hatte. Die Spaßgesellschaft kam auf, inklusive dem Ideal dass erfüllter und möglichst häufiger Sex fast das allerwichtigste im Leben ist.

        Allerdings passt diese Erklärung auch nicht ganz, weil die „Sexwelle“ ja schon in den 1960ern begann. Möglich, dass erst die „Disco-Welle“ die hedonistische Spaßgesellschaft endgültig einläutete. In der Disco haben Mütter gar keinen Platz, in der Politkommune hingegen schon eher. Der Wandel des Feminismus zu der Zeit jedenfalls ist imho sehr markant. Selbst feministische Historikerinnen sprechen von einer plötzlichen massiven Konzentration auf die pöse männliche Sexualität, die vorher kaum eine Rolle spielte.

        Die Sehnsucht nach der heilen Familie, in der ja die Mutter eine zentrale Figur ist, war jedenfalls endgültig perdu. Der Wert von Sex sank beträchtlich:

        Das im Zusammenhang mit der sexuellen Revolution gewachsene Angebot an kostenlosem und unverbindlichem Sex führte zu einem dramatischen Rückgang der Zahl der Prostituierten und einem starken Preisverfall ihrer Dienste. Anfang des 20. Jahrhunderts bot laut einer Erhebung des Department of Justice jede fünfzigste Frau in den USA zwischen 20 und 30 Jahren sexuelle Dienste für Geld an. Eine in einem Bordell tätige Prostituierte konnte auf ein Jahreseinkommen von in heutigen Geldwert umgerechnet 76.000 US-Dollar pro Jahr kommen. Heute verdient eine Straßenprostituierte in Chicago durchschnittlich etwa 18.000 US-Dollar.

        Imho kein Wunder, dass sich plötzlich wieder auf die Weiblichkeit des 19. Jahrhunderts berufen wurde. Aus dieser Zeit stammt ja die Überhöhung der Weiblichkeit, und der schöckliche und gleichzeitig aufregende Dämon der männlichen Sexualität. In der Zeit war weibliche Keuschheit noch ein hohes Gut.

        In meinen Augen liegt dem Ganzen tatsächlich ein strukturelles Problem zugrunde, aber eben kein böse-Männermachtproblem: Die frühe bürgerliche Gesellschaft musste Kompensationsmechanismen für Frauen finden, die in der Schwerindustrie nicht mehr den Platz mehr hatten, den sie in der landwirtschaftlichen Produktion noch hatten. Den wohlhabenderen Frauen lag es nahe, eine „geistige Mutterschaft“ zu überhehmen, wohltätig-erzieherisch (vor allem gegenüber den Arbeiterfrauen) zu sein, und Kulturpflege in Form der Veranstaltung von „gesellschaftlichen Anlässen“ zu betreiben. Sie gewannen so gesellschaftliche Anerkennung, und damit Privilegien. Im Zeitalter der Spaßgesellschaft bricht das gleichermaßen weg.

      • @ Nick

        Ja, Nick, ich glaube auch, dass es dies bereits immer gegeben hat. Es gab immer männerhassende Frauen (und frauenhassende Männer). Geändert hat sich nur, dass Männerhass heute zum gesellschaftlichen Grundkonsens, zum kulturellen Mainstream geworden ist.

        Der einzige Kritikpunkt, den ich gegenüber Deinen Ansichten oft habe, ist gerade der, dass Du meiner Ansicht nach diese männerhassende Tendenz zur kurzfristig-oberflächlich verortest (Viktorianismus).

        Auch in der Stadt der Frauen (Chirsitne de Pizan) finden sich bereits diese männerverachtenden Tendenzen, noch auffälliger bei einer venezianischen Schriftstellerin des 16. Jhdts (Name ist mir im Moment entfallen, müsste aufwendiger danach googeln, habe dazu keine Lust).

        Geändert hat sich nur die Sichtbarkeit dieses unter Frauen weit verbreiteten Männerhasses (natürlich meist niedrigdosierter als in dem Radab-Blog, den ich verlinkte).
        Es wird heute nur sichtbarer, was immer schon vorhanden war, früher aber stärker unterdrückt wurde. Heute segelt so etwas mit zeitgeistigem Rückenwind und wagt sich weiter aus der Höhle an’s Licht.

        Nun könnte man sich fragen, warum sich der Zeitgeist ändert.

        Gute Frage, hat sicherlich viele Faktoren.

        Zwei entscheidende: Kapitalismus wird vom Konsum getrieben, so sind Frauen als das konsumierende Geschlecht sehr viel mächtiger geworden bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche. Medien müssen der Hauptkundengruppe nach dem Munde reden (seien sie es direkt als Leserinnen oder über die Werbung, die ja hauptsächlich auf Frauen zielt).

        Zweiter Faktor: die beiden Weltkriege, die viele vaterlose Familien erzeugten, das Selbstbewußtsein der Männer stark erschütterten, bei vielen Männern Selbstzweifel und Selbsthass erzeugten, der dann weiter promoviert wurde von Frauen, enttäuscht von den verkrüppelten, verstörten Männern, die aus diesen Kriegen zurückkamen, wenn denn überhaupt, ihre Männerverachtung in ihren Söhnen implementierten.

        Viele Pudel sind ja Muttersöhnchen viele besonders männerhassende Frauen mit einem abwesenden Vater aufgewachsen.

      • @ Nick

        *Ich denke, dass mitte der 1970er sich eine Situation einstellte, in der Mutterschaft sehr wenig Wert hatte. Die Spaßgesellschaft kam auf, inklusive dem Ideal dass erfüllter und möglichst häufiger Sex fast das allerwichtigste im Leben ist.*

        Vergessen, das noch anzufügen:

        Das kommt noch hinzu: Frauen sind „arbeitslos“ geworden. Früher war die Führung eines Haushaltes eine anstrengend-anspruchsvolle Tätigkeit, neben der Aufzucht einer zahlreichen Kinderschar Einkochen, Vorratshaltung, Kochen, Gemüsegarten usw. Wurde im 20. Jhdt. weitgehend ausgelagert und industrialisiert (konserven, Fertiggerichte, Kühlschrank, Gefriertrueh, Wachmaschine, Spülmaschine, Staubsauger usw.).

        Dazu die durch die geringere Kindersterblichkeit gesunkene Notwendigkeit einer hohen Kinderzahl plus kollektiver Alterssicherungssysteme (eigene Kinder wurden vordergründig nicht mehr gebraucht, um im Alter abgesichert zu sein), dann auch noch die Pille.

        Das alles hat die klassischen Arbeitsfelder der Frau entwertet, sie musste mit der freigeräumten Lebenszeit etwas anfangen, musste sozusagen in die Männerdomäne Erwerbsarbbeit eindringen, um ihrer Existenz wieder Sinn zu vermitteln. Dort fühlt sie sich aber oft nicht wohl, weil diese Erwerbsarbeitswelt, von Männern für Männer aufgebaut, für Frauen sehr fremd ist, was ihre Laune und Männerfreundlichkeit nicht verbesserte.

        Heute ist es so, dass Frauen sich in Männerdomänen hineinfördern, hineinprivilegieren lassen und, getreu ihrer Überzeugung, die besseren Menschen zu sein, beginnen sie, sind die erst einmal drin, diese nach ihrem Gusto umzuformen und frauenfreundlich zu gestalten.

        Bis zu einem gewissen Grade legitim, nur gehen sie dabei ganz unbekümmert-gedankenlos viel zu weit.

        Immer mehr Bereiche der Gesellschaft werden so sehr frauenfreundlich, dass sich Männer in ihnen mittlerweile nicht mehr wohl fühlen, ausziehen, sich zurückziehen.

        Daher die allenthalben zu beobachtende matriarchale Verrottung unserer westlichen Gesellschaften, die seit 40 Jahren Jahr um Jahr um jahr immer mehr Schulden angehäuft haben.

        Kommen wir hier nicht weg von Frauenpämperung, hin zur Gleichberechtigung auch für Männer, gehen wir zugrunde.

        Denn mit Frauen allein ist kein Staat zu machen.

        Das Element der Selbstbehauptung, der Innovation in einer Gesellschaft, in jeder Gesellschaft der bekannten Geschichte, ist vor allem männlich bestimmt. Eine Gesellschaft, die die Solidarität/Motivation eines größeren Anteiles ihrer Männer verliert, geht unter.

      • @Roslin:
        Der einzige Kritikpunkt, den ich gegenüber Deinen Ansichten oft habe, ist gerade der, dass Du meiner Ansicht nach diese männerhassende Tendenz zur kurzfristig-oberflächlich verortest (Viktorianismus).

        Ich teile ja deine Auffassung, dass Männer/Frauenhass latent schon immer vorhanden war/sein wird, nur interessiert mich einfach wesentlich mehr, warum er in bestimmten Phasen zum Massenphänomen wird, und welches kulturelle Kapital er vor seinem Karren spannt. Und da sehe ich eben sehr viele Anleihen aus der viktorianischen Epoche.

        Ich denke, der Untergang des Adels hat eben auch die kulturelle Komponente der Geschlechterfrage neu gemischt, die daraus entstanden Ideale blieben dann sehr lange erhalten. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts hat sich das Ganze allerdings kontinuierlich gewandelt, bis es in den 1960ern aufgrund von Pille und Konsumgüterindustrie zu erheblichen Umbrüchen kam.

        Zwei entscheidende: Kapitalismus wird vom Konsum getrieben, so sind Frauen als das konsumierende Geschlecht sehr viel mächtiger geworden bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche. Medien müssen der Hauptkundengruppe nach dem Munde reden (seien sie es direkt als Leserinnen oder über die Werbung, die ja hauptsächlich auf Frauen zielt).

        Ohne Zweifel. Sie sind aber auch ökonomisch mächtiger geworden, weil sie in der Dienstleistungs- und Konsumgüterindustrie erheblich leichter an der Wertschöpfung partizipieren können, zumal wenn eine effiziente Familienplanung möglich ist. Das beides zusammen schafft natürlich eine Situation, in der kaum ein Medium es sich leisten kann, es sich mit den Frauen zu verscherzen: Einerseits sind Männer nach wie vor geneigt, ebenso weibliche Konsumwünsche zu erfüllen wie die Kaufentscheidung für gemeinsame Konsumgüter zu treffen, andererseits verfügen Frauen selbst über erhebliche Geldmittel – zumal auch weibliches Einkommen oft alleine dafür zur Verfügung steht (Arbeit als Selbstverwirklichung) Frauen sehen sich seltener in der Ernährerrolle.

        Es stellt sich aber die Frage, warum es sich diese Medien leisten können, es sich mit den Männern zu verscherzen. Eigentlich sollte sich das ein Medium erst dann leisten können, wenn Männer fast gar keine Konsumentscheidung treffen. Das kluge Medium redet ja allen Rezipienten nach dem Munde.

        Und da kommt man zu deinem zweiten Punkt: Männlicher Selbsthass. Medien können Männer dissen, weil es progessiv erscheint Männer zu dissen.

        Deshalb halte ich es für wichtig, diese pseudoprogressive Maske herunterzureißen, damit das verhärmte und hassverzerrte Gouvernantengesicht von 1890 zum Vorschein kommt.

        Es ist nicht so, dass wir keine Macht hätten, wenn wir etwas hässlich finden nehmen die meisten Frauen sehr schnell Abstand.

      • Kommen wir hier nicht weg von Frauenpämperung, hin zur Gleichberechtigung auch für Männer, gehen wir zugrunde.

        Ohne Zweifel bedarf es dringend einer Revision des vorherrschenden Zerrbildes von Männlichkeit.

        Allerdings sehe ich den Hauptgrund dafür, dass wir zugrunde gehen in der Demografie. Wir haben eigentlich eine gute industrielle Basis, wenn uns aber die Fachkräfte ausgehen dann haben wir ein Problem.

        Ich sehe nicht, dass Frauen diese Lücke „Freiwillig“ füllen, zu verlockend scheint das Dasein als Kultur/Wohlfahrtsstiftende Bürgersdame. Die Wirtschaftslobby wird bald fordern, dass mehr passiert als empauernde Appelle.

        Den ÖD (zu dem ich das Gesundheitswesen zähle) kann man vielleicht „Matriarchal“ gestalten, aber kein Kapitaleigner wird sich das gefallen lassen, wenn es die Akkumulation gefährdet. An der Quote in der Privatwirtschaft wird sich der Feminismus die Zähne ausbeißen, da geht es tatsächlich mal um Macht. Einen Kampf um Macht kennt der Feminismus noch gar nicht.

        Die Renaissance der „Bürgerlichen Geschlechterideale“ wird kommen, und es werden die Frauen sein, die sie – vergeblich – fordern.

      • @ Nick

        *Es stellt sich aber die Frage, warum es sich diese Medien leisten können, es sich mit den Männern zu verscherzen. Eigentlich sollte sich das ein Medium erst dann leisten können, wenn Männer fast gar keine Konsumentscheidung treffen. Das kluge Medium redet ja allen Rezipienten nach dem Munde.*

        Ich glaube, viele Männer beginnen erst allmählich wahrzunehmen, welches Ausmaß an Mänerhass/-verachtung sich da verbreitet hat/verbreitet wird.

        Mir fiel das zum ersten Mal im Wartezimmer der hiesigen Uniaugenklinik auf, im Jahre 2006. Da griff ich, weil nichts anderes mehr greifbar war, zu einer Frauenzeitschrift (Elle oder Petra, weiß nicht mehr genau), in der im üblichen gönnerhaften Tenor, mit dem vor allem Journalistinnen über Männer berichten, von Vätern die Rede war, die Spaß daran haben, ihre schlafenden Kinder zu betrachten, von Männern, die Spaß daran haben, ihre schlafende Geliebte zu beobachten etc., alles zum Erweis der grundstürzenden Tatsache, dass ja nicht alle Männer notgeile Monster seien.

        Gut gemeint der Artikel einer Journalistin, offenbar bemüht, den Ruf der Männer wieder ein wenig zurechtzurücken.

        Bei mir hat er das Gegenteil ausgelöst: Donnerwetter, dachte ich, das sind ja Neuigkeiten. Männer betrachten wohl schon seit unvordenklichen Zeiten ihre schlafenden Kinder/Geliebten. Und das soll nun eine umwälzend neue Erkenntnis sein? Wie verheerend muss denn das Bild der Männer sein, wenn das herangezogen werden kann bei dem Versuch, unseren Ruf zu retten?

        Von da an war ich für das Thema sensibilisiert und mir wurde erst jetzt allmählich der flächendeckend-durchdringende Männerhass deutlich, der so selbstverständlich geworden ist.

        Ich habe doch früher sofort weggeschaltet, wenn Werbung kam.

        Nun gucke ich sie mir gelegentlich an.

        Romantische Komödien, Filme für Frauen etc., früher nie gesehen, heute achte ich manchmal darauf.

        Ich habe schlicht von alldem nichts mitbekommen, nur Nachrichten und Auslandsmagazine geschaut, dort war mir der gelegentlich männerfeindliche Zungenschlag schon aufgefallen, aber ich dachte nicht, dass das nur ein Puzzlestück aus einem viel größeren Bild ist, dachte, das seien einzelne Ausrutscher einer gewohnt linkslastigen Journaille.

        Wären damals Stern doer Spiegel frei gewesen, ich hätte ein/zwei Auslandsartikel gelesen und vom blühenden Männerhass, der da schon längst in diesen Magazinen herrschte, nichts mitbekommen (vor allem im Wissenschaftsteil – Genetik etc., hab‘ ich dort ja nie gelesen, hab‘ dafür Fachpublikationen).

        Oder die oft hämische Berichterstattung über männliche Gesundheitsprobleme, gerade von Berufsempathinnen.

        Es ist ja schier unglaublich, was die sich ungestraft leisten können (besonders gerne bei Impotenz).

        Ich denke, das geht vielen Männern so: Sie bekommen davon wenig bis gar nichts mit, weil sie Medien anders nutzen als Frauen und selbst die Illustierte/das Magazin, die von beieden Geschlechtern gelesen werden, Teile hat, die Männer/Frauen kaum je lesen.

        In der Abteilung Auto/Motor/Sport ist von Männerhass nicht viel zu spüren, da muss man schon in’s Frauenabteil gehen.

        Welcher Mann tut das schon.
        Ich tu’s seit 2006 gelegentlich, ganz bewusst, aus Gründen der „Feindaufklärung“, ncht aus Interesse an den dort behandelten Themen an sich.

        Das geht wohl immer noch vielen Männern so: Sie nehmen es nicht wahr. Sie erfahren einzelne Kränkungen/Beleidigungen, Dieskriminierungen, beginnen sich allgemein in gewissen Zusammenhängen immer unwohler zu fühlen, aber das sind vereinzelte Punkte, die auch nur punktuell wahrgenommen werden. Die Punkte zu verbinden, das Muster zu erkennen, gelingt vielen Männern noch nicht.

        Was kein Wunder ist.

        Die femizentrische Journaille tut ja auch alles, die Nachrichtengebung frauenfördernd zu gestalten.

        Was das anlangt, ist der Westen heute für Männer das, was früher das Tal der Anungslosen in der DDR war (Gegend um Dresden ohne Westfernsehen).

      • @Roslin:
        Ich denke, das geht vielen Männern so: Sie bekommen davon wenig bis gar nichts mit, weil sie Medien anders nutzen als Frauen und selbst die Illustierte/das Magazin, die von beieden Geschlechtern gelesen werden, Teile hat, die Männer/Frauen kaum je lesen.

        Das alleine kann’s aber doch nicht sein. Wenn Titel wie „Das verkümmerte Y-Chromosom“ auf der Titelseite des Spiegel prangen.

        Und das was in der Frauenzeitschrift steht wird einem doch meistens brühwarm von der Freundin aufgetischt. Gut, ich gestehe, früher habe ich dann immer die Augen verdreht und habe es dabei belassen. Mich nur gewundert, warum das Bild immer schräger und unangenehmer wurde.

        Ich denke shon, dass es sowas wie einen „gaze“ gibt, allerdings nicht mit der von Feministinnen behaupteten Wirkmächtigkeit.

        Es muss schon gewisse kulturelle Impulse geben, Interpretationsmuster, mit denen man sowas wie Männerhass fassen kann. Ab einem bestimmten Punkt ist eine kritische Masse erreicht, es fällt einem wie Schuppen von den Augen, und man merkt plötzlich wie weit verbreitet das Zerrbild ist.

      • @ Nick

        *Den ÖD (zu dem ich das Gesundheitswesen zähle) kann man vielleicht „Matriarchal“ gestalten, aber kein Kapitaleigner wird sich das gefallen lassen, wenn es die Akkumulation gefährdet. An der Quote in der Privatwirtschaft wird sich der Feminismus die Zähne ausbeißen, da geht es tatsächlich mal um Macht. Einen Kampf um Macht kennt der Feminismus noch gar nicht.*

        So optimistisch bin ich da nicht.

        Ich glaube, die großen Korporationen in ihrer Abhängigkeit von Politik/guter Presse, können es sich nicht leisten, auf Frauenprivilegierung zu verzichten.

        Denn dann wären sie ja frauenfeindlich.

        Auch seitens der Politik ist kein ernsthafter Widerstand zu erwarten.
        Dort bestimmen immer mehr Quotenfrauen das Bild und Männer, die bei Frauen beliebt sein wollen. Schließlich stellen die auch die Mehrheit der Wähler.
        Große Korporationen wird man durch politisch/medialen Druck zur Frauenförderung zwingen können.

        ÖD ist klar. Dieser unproduktive Wasserkopf mit vielen frauenfreundlichen Arbeitsplätzen, auf denen eine Arbeit geleistet wird, die kein Mensch freiwillig nachfragte, wenn der Staat nicht ihre „Notwendigkeit“ und ihre Bezahlung durch den Steuerzahler erzwänge, ist einer der Hauptgründe für unsere Verschuldung.

        Dort hat sich die Frauenförderung voll durchgesetzt. Das Ergebnsi ist entsprechend – legendär die Produktivität in diesem konkurrenzbefreiten Staatsmonopol.

        Große Korporationen werden auch zu Frauendomänen werden.
        Das heißt, sie werden zu Industriedinos, die nach Subventionen rufen werden. Die leistungsstarken, ehrgeizigen Männer werden vermehrt aus diesen Firmen aussteigen.
        Anstatt zuzusehen, wie Frauen ihn ihren Quotensänften an ihnen vorbeigetragen werden, werden sie lieber eigene, kleine Firmen gründen. Wir werden wohl einen Gründerboom erleben und einen zunehmenden Wert-und Wettbewerbsfähigkeitsverlust der großen Korporationen.

      • Die femizentrische Journaille tut ja auch alles, die Nachrichtengebung frauenfördernd zu gestalten.

        Die Journaille redet immer ihren Rezipienten nach dem Munde. Wenn es jeder unheimlich dufte findet Männer zu dissen und Frauen auf immer höhere Podeste zu stellen, dann schreibt die Journaille auch entsprechend.

        Ich denke, der negative Absatzrekord z.B. beim Spiegel, als der Titel „Warum wir Eine Frauenquote brauchen“ erschien, hatte eine ziemliche Wirkung. Ebenso die zahlreichen Protestkommentare Online.

        Ich denke, die Zeiten der feministischen Diskurshoheit nähern sich langsam dem Ende. Nicht ohne Grund jammert Frau Lantsch über einen noch nie dagewesenen „Rollback“.

        Feminismus war eigentlich schon immer sehr schwach, er lebte hauptsächlich vom männlichen Selbsthass.

      • Wir werden wohl einen Gründerboom erleben und einen zunehmenden Wert-und Wettbewerbsfähigkeitsverlust der großen Korporationen.

        Große Korporationen sind sehr flexibel, was ihre Standortwahl betrifft. Insofern haben sie auch ein großes Drohpotential.

        Weiterhin sind große Korperationen ziemlich kampagnefähig, vgl. INSM. Sie haben auch eine gut gefüllte Kriegskasse, es gab schon sehr lange keinen Arbeitskampf.

        Man hat ja auch ein eminentes Interesse an weiblichen Fachkräften, auch weil ein höheres Arbeitskräfteangebot das Gehaltsniveau drückt. Allerdings lässt man sich nicht gerne hineinregieren. Man weiß genau, wie verheerend Quoten für die Arbeitmoral sind.

        Man wird weiter beteuern, dass man das Problem selbst regulieren werde, und schnell ein paar öffentlichkeitswirksame Blumentöpfe in der Chefetage installieren. Die paar Frauen, die wirklich gut und engagiert sind wird man allerdings zeitweise leicht bevorzugen, in der (irrtümlichen) Auffassung das würde die restliche weibliche Belegschaft anspornen.

      • Große Korporationen wird man durch politisch/medialen Druck zur Frauenförderung zwingen können.

        Die Journaille, und selbst der ÖRundufunk lebt von Werbekunden, und die Politik kommt an der Journaille nicht vorbei.

        Wess‘ Brot ich ess..

        Macht kann man nicht verordnen, entweder hat sie jemand de facto oder er hat sie einfach nicht. Das werden Feministinnen nie begreifen.

        Das war selbst im Feudalismus nicht soo anders, es gab selbst Kaiser die nix zu melden hatten.

  6. Es ist mir unbegreiflich, wie Menschen so von Hass über den männlichen Teil der Menschheit erfüllt sein können. Diese Frauen tun so, als kennten sie alle 3,5 Mrd. Männer persönlich und als seien alle übelste Unterdrücker. Es bleibt Männern wohl nichts, als auf empathiefähige Gynoids (Frauen kennen längst keine Empathie mehr, geschweige denn Liebe) zu warten. Schließlich kann man Frauen nicht zur Liebe zwingen. Und schwul zu werden, ist eben keine Frage der bewussten Entscheidung. Damit wir noch so lange leben, bis es Gynoids gibt, müssen wir jetzt gegen das sich ausbreitende Feminat kämpfen. Gebt den Femastasen keinen Fingerbreit nach! Immer hart gegen feministische Gewalt durchgreifen! Wehrt euch, schlagt zurück! Dazu gehört auch – die meisten Maskulisten müssen das noch begreifen –, das von Frauen gestützte kapitalistische System der Ausbeutung des Mannes zu stürzen und den Kommunismus aufzubauen.

    • Jawollja.

      Als treuer stummer Mitleser hier warte ich schon lange darauf, dass Du und der Roslin endlich ein Gemeinschaftsblog eröffnen. Themen gäbe es jede Menge: Die angeborene Doofheit der subsaharischen Untermenschen und ihre Relevanz für den Aufbau des Archipel Gulag. Die Ästhetik der anarchokommunistischen Pornokratie Marinus II. Spengler und Lenin – das waren noch echte Kerle. Undsoweiter.

  7. mein erster gedanke war ‚das ist doch krank‘ (christians einleitung und was alexander roslin aus dem radicalhlub ziziert)

    mein zweiter gedanke „wo sind die stimmen die sich vermeintlich für die frauenseite einsetzen? warum schweigen die so laut, ok sie schweigen normalerweise ja immer wenn unangenehme fakten auf den tisch kommen die sie nicht mehr wegrelativieren können aber an diesem punkt wäre klare worte doch wünschenswert oder?“

    zwei artikel aus ef es geht da um das Fellowship des angesehenen Militärhistorikers Martin van Creveld.
    „Was immer man sich an gesellschaftlichem Nutzen aus feministischer Genderwissenschaft erhoffen mag, und allein um das geht es hier, so sollte eines bedacht werden: Wer seine Ideologie nicht zur Diskussion stellen will, dem bleibt nur das Rede- und Denkverbot und letztlich die Drohung, mit Gewalt gegen ungeliebte Meinungen vorzugehen.“
    ( http://www.ef-magazin.de/2011/11/04/3255-offener-brief-von-professor-gerhard-amendt-an-die-universitaet-trier-neues-im-fall-van-creveld )

    der andere artikel naja lest selbst…
    „…Worm Schäfer: Wissen Sie, meine Exfrau simulierte einen Versöhnungsversuch, weil sie bei der Trennung nicht bedachte, dass sie noch kein eigenständiges Aufenthaltsrecht hatte. Als ich sachlich blieb und auf ihre Verführungsversuche nicht reagierte, vergewaltigte sie mich im Schlaf…“

    ( http://www.ef-magazin.de/2011/11/05/3256-auszug-aus-der-print-ausgabe-die-familie-und-ihre-zerstoerer )

  8. Also ich denke das bringt nicht weiter. Es gibt eben hasserfüllte Feministinnen und hasserfüllte Antifeministen. Was es nicht geben kann, ist ein Krieg zwischen den geschlechtern; man sollte sich vor Augen halten, das es viel mehr Menschen (beiden Geschlechtes) gibt, die gut und harmonisch zusammenleben.

    Was mich so stört, ist, dass da Leute wie Nadine L. und ihre Clacqueure da Feindschaften aufbauen, die keinen Grund haben, nur weil sie persönlich (aus welchem Grund auch immer) mit ihrem Leben nicht zurecht kommen, und das gleichzeitig im politischen und akademischen Raum eine Bereitschaft besteht, darauf auch noch einzugehen, wobei dann sämtliche wissenschaftlichen Standards einfach über Bord fliegen.

    • ..und das gleichzeitig im politischen und akademischen Raum eine Bereitschaft besteht, darauf auch noch einzugehen, wobei dann sämtliche wissenschaftlichen Standards einfach über Bord fliegen.

      Ich denke eher, das was sie repräsentiert ist der akademische Raum, jedenfalls was die Geschlechterforschung betrifft.

      Das hat so seine Geschichte: In den späten 1950ern hatte, in westlichen Industrienationen, nur ein kleiner Teil der Bevölkerung (ca. 10%) Zugang zu höherer Bildung. Bildung war eine sehr kostspielige Angelegenheit.

      Einen Pillenknick gab es noch nicht, und die Sehnsucht nach der Nestwärme einer heilen Familie mit vielen Kindern war weit verbreitet. (die schreckliche Erfahrung des WWII und das Bedrohungszenario eines Atomkrieges werden wohl eine Rolle gespielt haben)

      Wenn die finanziellen Mittel einer Familie begrenzt waren, dann schickte man nur die Söhne (oft auch: nur einen) zum Studium. In reicheren Familien wiederum auch die Töchter, was als Luxus betrachtet wurde.

      Dann kam der Sputnik-Schock, der plötzlich die ökonomische und technische Überlegenheit des westlichen Gesellschaftsmodells in Frage stellte. Massenbildung war nun angesagt. Auch „das katholische Mädchen vom Lande“ sollte zur Uni geschickt werden, Kinder von dummen Müttern werden selten zu solchen Genies wie Sergei Koroljow.

      Es stellte sich dann aber die Frage, warum der Lehrkörper fast ausschließlich männlich war. Feministinnen fanden schnell die Antwort: „Das Patriarchat“ war schuld. Da man die Bildung von Frauen fördern wollte, billigte man ihnen Lehrstühle und Forschungsmittel zu, vielleicht war ja etwas dran. Man wollte ja gebildete Frauen, und wenn es etwas gab das Frauen daran hinderte zum allgemeinen Bildungsniveau beizutragen dann sollte das auch erforscht werden. Eine dumme Gesellschaft würde früher oder später vom Russen einverleibt werden, wer Sputniks ins Weltall schießen kann der kann auch Interkontinentalraketen bauen.

      Der Raum, den man „den Frauen“ bereitwillig lies wurde sofort von den lautesten und radikalsten Feministinnen eingenommen, alle anderen wurden erfolgreich wegebissen. Man überlies die Angelegenheit „den Frauen“, weil man „männliche“ Maßstäbe ansetzte: Die akademisch Besseren würden sich früher oder später durchsetzen, man wollte „den Frauen“ nicht die Chance nehmen, das unter sich zu klären. Wie sollten „sie“ sich auch sonst entwickeln können?

      Die Dworkins, MacKinnons und Dalys setzten schnell das Fundament für die „Geschlechterforschung“. Sie etablierten eine selbsreferenzielle akademische Subkultur, einen „Gaze“, in der die grundlegenden Prämissen nicht mehr hinterfragt werden konnten, ohne sich dem Verdacht auszusetzen dem „Patriarchat“ zuzuarbeiten.

      In den 1990ern hatte man sich so sehr in seine Widersprüche und Konstrukte festgefahren, dass es zu einer „feministischen Identitätskrise“ kam: Man konnte beim besten Willen nicht mehr von „Gender“ sprechen, wenn man derart offensichtlich die Welt in Gut und Böse einteilte. Da kam Butler genau richtig, die Fassade konnte neu gestrichen werden.

      Insofern ist gar nicht soviel persönlicher Hass notwendig, wer sich in den „Gaze“ feministischer Strukturen begibt muss schon einen sehr stark ausgeprägten Wahrheitswillen haben um nicht die seit den 1970ern angelegten männerfeindlichen Prämissen zu übernehmen. Wer einen solche Wahrheitsliebe hat, der gibt früher oder später auf, und überlässt einer anderen den Platz, die dafür empfänglicher ist. Man kann ja auch nur das ganze Ideologiegebäude verlassen, weil sämtliche im „Fachgebiet“ vorhandene Literatur letztendlich auf das von Dworkin/Mackinnon/Daly gesetzte Fundament beruht.

  9. Roslin: „Geändert hat sich nur die Sichtbarkeit dieses unter Frauen weit verbreiteten Männerhasses (natürlich meist niedrigdosierter als in dem Radab-Blog, den ich verlinkte).
    Es wird heute nur sichtbarer, was immer schon vorhanden war, früher aber stärker unterdrückt wurde. Heute segelt so etwas mit zeitgeistigem Rückenwind und wagt sich weiter aus der Höhle an’s Licht.“
    In meinen Beobachtungen entsteht Männerhass bei der Mehrheit der Frauen meistens aus Enttäuschung. Für Frauenhass gilt analoges. Dabei ist vor allem Einsamkeit, mangelnder Erfolg, beim anderen Geschlecht wichtig.
    „Alles Schlampen außer Mutti.“; „Alle Männer sind Arschlöcher/Schweine“. Beides Sätze, die ich häufig von den Enttäuschten höre.

    Modell: Aus Frustration keine/n abzubekommen erwächst Hass. Der Hass vermindert die Chancen noch weiter, was zu noch mehr Frustration und noch mehr Hass führt. Ein Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen gibt.

    • „Lass‘ uns einfach nur gute Freundinnen sein“ kann, wenn immer wieder gehört, auch sehr demütigend und frustrierend sein.

      Aber das darf man eig

    • Erstens, auch wenn das nicht herausgekommen sein mag, unterscheide ich Frustrierte und Hasserfüllte. Und frustriert ist man als Heterosexueller vom anderen Geschlecht mindestens ein Mal im Leben. (Homosexuellen sind dafür von ihrem eigenen Geschlecht frustriert.) Das ist ein Automatismus, der in der Nowendigkeit der Paarbindung wurzelt; dem bei vielen Menschen ausgeprägten Wunsch nach einer bedeutenden emotionalen Verbindung zu einem anderen Menschen.
      Zweitens kann es keinen Zwang zur Partnerschaft geben. Natürlich ist es frustrierend „Laß uns Freunde sein!“ immer wieder zu hören, es kann aber auch als Chance aufgefasst werden, etwas zu verändern. Das heißt entweder seine Begehrtheit zu steigern (Sport, Charakterentwicklung, Klassiker lesen) oder etwas tiefer zu zielen.

      • Erstens, auch wenn das nicht herausgekommen sein mag, unterscheide ich Frustrierte und Hasserfüllte.

        Es stellt sich aber die Frage, warum es soviele Hasserfüllte weibliche Homosexuelle gibt, und warum sie zumindest vordergründig Männer hassen. Und wenn dieser Hass aus einer Frustration gewachsen ist, aus welcher nur?

        Aus:

        „Alles Schlampen außer Mutti.“; „Alle Männer sind Arschlöcher/Schweine“. Beides Sätze, die ich häufig von den Enttäuschten höre.
        ..müsste ja folgen, dass sie diejenigen hassen, die ihnen laufend Körbe geben.

        Ich denke aber, es ist ebenso naheliegend die „Konkurrenz“ zu hassen. Was andererseits auch so manche Spielart von männlichen Profeminismus erklären würde.

        Aber vielleicht ist ja auch nicht nur Hass, sondern auch ein sich-als-Beschützerin aufspielen.

        Zweitens kann es keinen Zwang zur Partnerschaft geben.

        Ach, tatsächlich?

      • „Es stellt sich aber die Frage, warum es soviele Hasserfüllte weibliche Homosexuelle gibt, und warum sie zumindest vordergründig Männer hassen. Und wenn dieser Hass aus einer Frustration gewachsen ist, aus welcher nur?“
        Das ist ja gerade der Clou, Hasserfüllte gibt es sehr wenige, Frustrierte gibt es sehr viele. Hass und Frustration sind a) zu trennen b) unterschiedlich weit verbreitet und c) auf unterschiedliche Ursachen(bündel) zurückzuführen.

        Die weitverbreitete stereotype Frauen- und Männerzuschreibung, was Roslin niedrigdosierten Männerhass nennt, dürfte sich aus Frustration ergeben.
        Beim hochdosierten Männerhass, der selten auftrtitt, sind andere Ursachen zu suchen.

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  11. Festzustellen bei allem gesagten bleibt: Wenn diese „Medienelite“ einen ähnlich offenen Diskurs wie hier zulassen würde, ihre Thesen würden so gegen die Wand gefahren, sie würde untergehen. Feminismus und Genderismus kann nur dort bestehen, wo massiv zensiert wird.

    • Wenn dieser sexistische und rassistische Quark wirklich eine angehende „Medienelite“ repräsentiert, dürfen wir uns wohl auf eine Propaganda- und Zensuroffensive der feministischen Art gefasst machen. Dann gibt es für Menschen, die das Pech haben, mit einem männlichen Körper geboren zu sein oder eine geringe Hautpigmentierung zu haben, nichts mehr zu lachen. (Wird man verschont, wenn man Mann-zu-Frau-Transvestit ist und ins Sonnenstudio geht?)

      (editiert: Bitte keine Beleidigungen, auch nicht gegen andere feministische Blogger, und schon gar nicht wegen deren Aussehen, dass ist unterste Schublade)

        • Ich habe ja auch mehr geschrieben. Hätte unsere „Zensurelite“ nicht wieder zugeschlagen, könnte man meine vollständige Argumentation lesen. Mal wieder schade, dass Argumente mit Biss nicht erwünscht sind. Wenn der Blogwart selbst über Kommentatoren, die er nicht hinreichend kennt, diffamierend herzieht, ist das natürlich wieder völlig okay. Diese Zensurfälle zeigen mir, dass das Privateigentum, unter das auch den öffentlichen Diskursraum okkupierende Blogs fallen, schleunigst beseitigt werden muss. Die Ausübung der Menschenrechte (freie Meinungsäußerung zählt dazu) hängt zunehmend von der Gunst von Eigentümern ab. Die Refeudalisierung schreitet voran.

          • @Zhen

            Der Großteil deines Kommentars wurde auch wieder freigeschaltet.

            Mir reichen aber bereits deine EInschränkungen meiner Rechte als Blogbetreiber um in deiner Welt nicht leben zu wollen. Wie würde das denn deiner Meinung nach laufen? Gäbe es gar keine privaten Blogs mehr und nur noch Staatsblogs in denen man Schreiberechte hat, bei denen es aber externe Verwalter gibt? Oder würde das Politikbüro mich zwingen deine Beleidigungen der Kameradin Lantzschi (wenn es sie dann noch gibt?) freizuschalten?

      • @Christian
        Du weißt ja, ich bin libertär. Vielleicht gibt es ja dadurch doch eine kleine Schnittmenge unserer politischen Auffassungen. Als Anhänger des Kapitalismus bist du wahrscheinlich auch für gewisse Freiheiten. Du machst nur noch nicht den entscheidenden Schritt. Für dich ist Freiheit an Eigentum, also gerade an die größte Unfreiheit, gekoppelt. Der Kommunismus, oder der libertäre Sozialismus, ist da wesentlich weiter. Freiheit gilt für alle Menschen. Niemand darf andere ihrer Freiheit berauben, sie ausbeuten oder ihre Menschenrechte einschränken.

        Zu mutmaßen, wie das Bloggen im Kommunismus laufen könnte, wäre die reinste Spekulation. Ich gebe nur zu bedenken, dass Diskussionen und andere Formen der Meinungsäußerung überwiegend nicht mehr auf einem öffentlichen Forum (einem Platz unter freiem Himmel) stattfinden. Alles andere wäre in einer digitalisierten Wissensgesellschaft auch nicht angemessen. Das Problem bei der Verlagerung von Meinungsäußerungen ins Internet ist, dass das Internet, die Infrastruktur und die Endknoten, durchweg in privater Hand ist. Es ist zwar das Äquivalent zum öffentlichen Forum geworden, hat aber gleichzeitig alle Diskussionen einer Heerschar von Zensoren, privaten wie staatlichen, ausgesetzt. Durch kapitalistisches Recht ist dieser quasi-öffentliche, aber von Privaten besetzte Raum, nicht geschützt. Dabei könnte man durchaus eine Parallele zur Rechtsprechung in bezug auf die quasi-öffentlichen physischen Räume, die von Privaten okkupiert werden, ziehen. Dort ist die Rechtslage nämlich klar pro Grundrechte. Grundrechte können von Privaten nicht qua Eigentum beliebig außer Kraft gesetzt werden. Ich zitiere zwei bemerkenswerte richterliche Entscheidungen, die bestätigen, was eigentlich immer selbstverständlich war, die Meinungsfreiheit auf öffentlich genutztem Privatgrund: Für Kalifornien und für Deutschland.

        Blogs sind ein Pendant zu den privaten Einrichtungen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind. Dein Blog mit seiner Zensurpolitik ist – zugespitzt gesagt – ein privater Wegelagerer, der die ihn besuchende Öffentlichkeit bisweilen ihrer Meinungsfreiheit beraubt.

        „Mir reichen aber bereits deine EInschränkungen meiner Rechte als Blogbetreiber um in deiner Welt nicht leben zu wollen.“

        Und mir reichen deine Einschränkungen meiner Menschenrechte, um in deiner Welt nicht leben zu wollen. Und aufgrund deines inzwischen eingestandenen Klassenstandpunkts wirst du auch niemals zur Einsicht oder Erkenntnis fähig sein (außer du gehörst irgendwann nicht mehr deiner aktuellen Klasse an). Daher ist klar, dass dieser Konflikt nur gewaltsam gelöst werden kann. Und wer ihn gewinnen wird, ist ebenso klar: Die revolutionäre Partei des Proletariats, die allein im größtmöglichen Umfang zu wissenschaftlicher Erkenntnis in der Lage ist, nicht irgendwelche Kaptalistenheinis oder ihre Pfaffen, die sich ihre „Wahrheiten“ biologistisch passend zurechtlegen.

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