Männerrechtsbewegung, Maskulismus: Quo vadis?

Leser Leszek schreibt in einem Kommentar:

Ich bin in der Tat der Ansicht, dass rationale Argumente und wissenschaftlich fundierte Konzepte absolut unerlässlich sind. Bewegungen auf nicht-rationaler, d.h. auf mythologischer Grundlage können eventuell gesellschaftliche Veränderungen bewirken – aber keine guten! Sie ziehen kulturelle Regression nach sich (weshalb ich ja z.B. auch den Matriarchatsfeminismus für eine regressive Variante des Feminismus halte).

Propagandalügen können zeitweise effektiv sein, aber sie korrumpieren eine Bewegung von innen, irgendwann fliegen sie auf und werden einem um die Ohren geschlagen und was durch sie letztendlich erreicht wird, ist entweder negativ oder hat keinen dauerhaften Bestand.

Eine soziale Bewegung braucht ein solides theoretisches Fundament, und dieses sollte um Objektivität bemüht sein, d.h. wissenschaftlich fundiert, auf rationalen und überzeugenden Argumenten beruhend, offen für Kritik.

Das halte ich für unerlässlich, wenn eine soziale Bewegung nicht nur Erfolg haben, sondern auch etwas Konstruktives bewirken will, das dauerhaft Bestand hat.

Sind Vernunft und Wissenschaft also m.E. unerlässlich, so sind sie aber auf keinen Fall ausreichend. Vernunft und Wissenschaft sind notwendige, aber nicht hinreichende Faktoren für das Erreichen von mehr Gerechtigkeit. Für sich genommen bewirken sie zuwenig.

Etwas anderes muss hinzukommen, und das ist das Entscheidende:

DIE FÄHIGKEIT EINER SOZIALEN BEWEGUNG IN DER HERRSCHENDEN ÖFFENTLICHKEIT EIN GEFÜHL DER MORALISCHEN EMPÖRUNG ZU ERZEUGEN!

Das ist ein sehr zentraler pragmatischer Aspekt des Erfolges sozialer Bewegungen. Der Feminismus hatte Erfolg, weil es ihm gelungen ist moralische Empörung hinsichtlich des Themas der Diskriminierung der Frau in der Öffentlichkeit hervorzurufen, (m.E. in manchen Aspekten berechtigt, in anderen nicht).

Ich will Roslins Argument, dass hierbei auch eine männliche Instinktdisposition Frauen zu schützen und zu helfen eine gewisse Rolle spielt nicht widersprechen, das spielt sicherlich mit rein, trotzdem greift diese Erklärung m.E. zu kurz.

Der Erfolg des Feminismus erklärt sich darüber hinaus aus einer universell anwendbaren Strategie: Moralische Empörung über Unrecht in der Öffentlichkeit wachzurufen.

Losgelöst von Rationalität und Ethik kann moralische Empörung auch viel Schlechtes bewirken, wenn sie von destruktiven Kräften instrumentalisiert und in die falschen Kanäle gelenkt wird, aber trotzdem ist die Erzeugung eines Gefühls moralischer Empörung für die Beseitigung von Unrecht unerlässlich. Anders geht es nicht. (…)

Die entscheidende Frage lautet also: Wie können gut begründete und berechtigte Anliegen der Männerrechtsbewegung so in die Öffentlichkeit getragen werden, dass hinsichtlich der Formen des Unrechtes unter dem Männer in unserer Gesellschaft zu leiden haben, ein allgemeines Gefühl der moralischen Empörung in der Gesellschaft entsteht?

Ein Gefühl öffentlicher Schande, nach dem Motto: So dürfen wir mit unseren Jungen und Männern doch nicht umgehen.

Darauf sollte in pragmatischer Hinsicht fokussiert werden.

Welche Aktionen, welche Formen von Propaganda sind dazu geeignet?

Völlig ungeeignet ist alles, was ganz im Gegensatz dazu moralische Empörung gerade gegen die Männerechtsbewegung hervorruft: Frauenfeindliche, homophobe, fremdenfeindliche und ultrarechte Einstellungen sind nicht nur allgemein entschieden zu verurteilen und zu bekämpfen, egal wo sie auftreten, sondern sie sind für den Erfolg der Männerrechtsbewegung auch rein pragmatisch in hohem Maße schädlich. Da bin ich ganz mit Arne Hoffmann.

Der Ansatz: Wir zensieren auf unseren Blogs und in unseren Foren gar nichts, weil die Feministinnen ja so viel zensieren ist pragmatisch falsch, geht nach hinten los, führt nur dazu dass die Mehrheit der Vernünftigen von einer kleinen Gruppe Schreihälse vertrieben wird und ein negatives Image in der Öffentlichkeit entsteht – strategisch schlecht!

In pragmatischer Hinsicht sollte es vor allem darum gehen ein Gefühl der moralischen Empörung über Diskriminierungen und Benachteiligungen von Männern in der Öffentlichkeit wachzurufen. Wollt Ihr Erfolg haben, dann strengt Eure Phantasie an und überlegt Euch, was in dieser Hinsicht funktionieren kann.

Konkrete Beispiele von Jungen und Männern, die stark unter bestehenden Missständen leiden, können ein gutes Mittel sein. Ein konkretes Beispiel bewirkt bei vielen Menschen mehr als tausend Statistiken (letztere sollte man als Beleg allerdings auch zur Hand haben.)

Bildliche Darstellungen können sehr effektiv sein.

Propagandistische Aktionen, die aus dem Rahmen des Gewohnten fallen – aber in sympathischer Weise – können hilfreich sein.

Besonders menschenverachtende Zitate von Radikalfeministinnen können angeprangert werden.

Vielleicht ist irgendwer der Meinung, was ich hier gesagt habe, sei doch offensichtlich und ein alter Hut, außerdem zu allgemein und zu wenig konkret. Nun ja, ich hatte bislang einfach nicht den Eindruck, dass Strategiediskussionen in der Männerrechtsbewegung tatsächlich unter der von mir vorgeschlagenen Prämisse geführt werden.

Es ist natürlich auch nicht meine Aufgabe, hierzu ein detailliertes Konzept zu entwickeln.

Ich bin weder Männerrechtler noch Feminist, sondern nur ein linker Gutmensch, der jede Diskriminierung ablehnt, egal ob Frauen oder Männer betroffen sind.

Ich bin übrigens auch nicht der Ansicht, dass alle in unserer Gesellschaft bestehenden Benachteiligungen von Männern nur vom Feminismus herrühren. Manchmal spielen gewisse Varianten des Feminismus eine Rolle, manchmal sind ganz andere Faktoren ausschlaggebend.

Die Männerrechtsbewegung gleicht der feministischen Bewegung sehr darin, dass multikausale Analysen der Ursachen bestehender Missstände nicht so ihre Stärke sind. Für die einen ist es immer „das Patriarchat“, für die anderen immer „der Feminismus“.

Die Wirklichkeit scheint mir doch komplexer. Allerdings teile ich die Ablehnung von misandrischem Radikalfeminismus und Genderfeminismus in ihren Grundlagen wie ihren Auswirkungen voll und ganz.

Meine Wertschätzung für bestimmte Equity-Feministinnen, liberale Feministinnen und Anarcha-Feministinnen beeinträchtigt dies allerdings nicht.

O.K., zurück zum Thema: Mein Vorschlag ist wie gesagt Strategiediskussionen, Öffentlichkeitsarbeit und praktische Aktionen immer bewusst unter der zentralen Prämisse durchzuführen: Wie kann moralische Empörung über Unrecht in der Öffentlichkeit wachgerufen werden? Dabei sind wahrnehmungs- und kommunikationspsychologische Erwägungen von herausragender Bedeutung.

Es mag persönlich befriedigend sein, sich in irgendwelchen Foren auszukotzen, pragmatisch wegweisend ist das nicht. Die Mehrheitsbevölkerung kann nur gewonnen werden, wenn man in für sie nachvollziehbarer Weise an sie herantritt. Das Entstehen einer von der Mehrheitsbevölkerung abgeschotteten Subkultur oder eines elitären Zirkels sollte unbedingt vermieden werden.

Der Radikalfeminismus diskriminiert nicht nur Männer sondern auch Frauen: Frauen, die von sich aus gerne Hausfrauen und Mütter sein wollen, Frauen, die ohne Quoten Karriere machen wollen, Frauen, die ihre Väter, Männer, Söhne, männlichen Freunde lieben, Frauen, die ihre Heterosexualität genießen. Das sollte einbezogen werden. (Nebenbei bemerkt: der Radikalmaskulismus diskriminiert natürlich auch Männer, insbesondere Schwule und Migranten. Auch da gleichen sich die Fanatiker auf beiden Seiten wieder darin, dass sie es noch nicht einmal fertig bringen die jeweils eigene Zielgruppe konsequent zu umfassen.)

Also, worauf ich hinaus will: die Männerrechtsbewegung wäre m.E. gut beraten anstatt frauenfeindliche Einstellungen in den eigenen Reihen zu kultivieren, besser die Frauenfeindlichkeit der anderen Seite deutlich zu machen.

Die meisten Frauen sind keine Parasiten, genauso wenig wie die meisten Männer patriarchalische Gewalttäter. Mütter leiden ebenfalls darunter, wenn ihre Söhne in der Schule scheitern, Selbstmord begehen, Drogen- und Alkoholprobleme entwickeln. Die Interessen von Männerrechtlern und den Müttern von Jungen gehen hier unmittelbar ineinander über. Warum wird das nicht genutzt?

Das Potential, hinsichtlich Intersektionalitäten und thematischer Überschneidungen mit anderen sozialen Bewegungen wird ebenfalls weder theoretisch herausgearbeitet, noch praktisch genutzt.

Die Männerrechtsbewegung weist viele Intersektionalitäten und Bezüge zu anderen Bewegungen auf: Das Thema der Diskriminierung von Jungen hat Bezüge zur Kinderrechtsbewegung, das Thema speziell der Diskriminierung von ausländischen Jungen hat eine deutlich antirassistische Komponente, die Forderung, dass männliche behinderte Gewaltopfer ebenfalls ein Anrecht auf einen Selbstbehauptungskurs haben sollen, überschneidet sich mit Forderungen von Interessengruppen von Menschen mit Behinderung, das Thema der hohen Zahl männlicher Arbeitsunfälle hat eine kapitalismuskritische Dimension, der Kampf gegen die einseitige Wehrpflicht eine potentiell antimilitaristische, – vieles weitere könnte genannt werden.

Vermutlich liegt es daran, dass die politisch heterogene Männerrechtsbewegung einen relativ starken konservativen Flügel hat, dass solche Intersektionalitäten und thematischen Überschneidungen mit anderen sozialen Bewegungen weder theoretisch reflektiert noch im Sinne einer konstruktiven Bündnispolitik genutzt werden. Strategisch klug ist das m.E. nicht – auch nicht, wenn man konservativ ist und sich den Erfolg der eigenen Bewegung wünscht.

Dass die Forderung eines Adoptionsrechts für homosexuelle Paare kein selbstverständliches Anliegen der Männerrechtsbewegung ist, ist auch wieder so eine Inkonsequenz.

Wer Männerrechtler ist, der sollte m.E. jede Diskriminierung und Benachteiligung von Männern kritisieren, und nicht nur bestimmte, die ihm ideologisch in den Kram passen. (Aber jede Diskriminierung ihrer jeweiligen Bezugsgruppe zu kritisieren, das kriegen Männerrechtler ja genauso wenig hin wie Feministinnen.)

Worauf ich hier hinauswill, ist hoffentlich deutlich geworden: Durch Isolierung von anderen sozialen Bewegungen mit sich überschneidenden Themen bleiben viele praktische Möglichkeiten ungenutzt.

Ich finde das interessante Denkansätze und stelle daher den Kommentar hier noch einmal als Artikel ein.

82 Gedanken zu “Männerrechtsbewegung, Maskulismus: Quo vadis?

  1. Thomas Reuter hat es bereits festgestellt. Sobald eine rationale Diskussion anläuft werden Emotionen eingesträut, sodass keine ernstzunehmende Diskussion mehr möglich ist. Im besten Fall wird man als unwissend, „non galant“ abgestempelt, im schlechtesten Fall als Sexist und Rechtsradikaler.

    Ich halte nichts! davon eine Diskussion zu führen. Im Übrigen sind die Fakten seit Jahrzehnten bekannt. Wo sind die universitären Pudel? Warum haben sie sich nicht gegen diese Ideologien gewehrt? Sollen wir jetzt deren Aufgabe übernehmen?

    Mein Bestreben ist mittlerweile über meinen Blog aufzuklären. Ich teile Roslins Ansicht, dass uns bald das Dach auf den Kopf fällt und werde mich dementsprechend verhalten.

    Ebenfalls habe ich die Haltung – ich weiß nicht mehr, wer es angesprochen hat – angenommen, nur mehr als Maskulist, gleichberechtigt in eine Beziehung zu gehen.

    – keine Spielchen
    – keine gemeinsame Wohnung
    – keine gemeinsamen Konten
    – keine gemeinsamen Investitionen
    – keine Kinder
    – keine Ehe
    – keine Kompromisse in der Sexualität
    – Verhütung und Entsorgung von Kondomen ist Männersache

    Das ist meine Meinung.

    • Terminatus30

      „Ich halte nichts! davon eine Diskussion zu führen. Im Übrigen sind die Fakten seit Jahrzehnten bekannt.“

      Mir geht es auch so. Neulich habe ich in einer Gruppe ritual-mäßig Abschied von Diskussions-Versuchen genommen. Mir wurde auch bei Carien Wijnen http://www.youtube.com/watch?v=yRp59aFc_Ik&feature=related zum ersten Mal bewusst geworden, dass ich ein Einatmen-Mensch bin. Bis jetzt habe ich immer ein schlechtes Gewissen gehabt, weil ich beim Ausatmen nicht so lange singen konnte wie die Anderen. Die Luft ging mir schneller aus. Carien erklärte mir eindrucksvoll, dass es in Ordnung ist. Und das Interessante ist, sie sagte: ein Säugling entscheidet sich in dem Moment, wenn es auf die Welt kommt, ob es ein Ein- oder Aus-Atmertyp ist. Mit meinem soziologischen Wissen über Geschlechter sehe ich, dass Frauen eher zum Ausatmen tendieren, während Männer lieber einatmen.

      – kein Patriarchat!

      • @ Staro

        Carien erklärte mir eindrucksvoll, dass es in Ordnung ist. Und das Interessante ist, sie sagte: ein Säugling entscheidet sich in dem Moment, wenn es auf die Welt kommt, ob es ein Ein- oder Aus-Atmertyp ist. Mit meinem soziologischen Wissen über Geschlechter sehe ich, dass Frauen eher zum Ausatmen tendieren, während Männer lieber einatmen.

        Staro, das ist so abgedreht, echt!

      • Peter

        @ Staro
        Carien erklärte mir eindrucksvoll, dass es in Ordnung ist. Und das Interessante ist, sie sagte: ein Säugling entscheidet sich in dem Moment, wenn es auf die Welt kommt, ob es ein Ein- oder Aus-Atmertyp ist. Mit meinem soziologischen Wissen über Geschlechter sehe ich, dass Frauen eher zum Ausatmen tendieren, während Männer lieber einatmen.
        Staro, das ist so abgedreht, echt!

        Peter und du bist ein ahnungsloser Arsch für mich, wenn du so deine Kritik „human“ umformulierst!

      • @ Starosczyk
        Ich habe bei knappen 90% deiner Aussagen nicht die geringste Vorstellung von dem, was du mir eigentlich mitteilen willst, darum werde ich in Zukunft auch nicht mehr darauf eingehen.

      • Termiatus 30

         „@ Starosczyk
        Ich habe bei knappen 90% deiner Aussagen nicht die geringste Vorstellung von dem, was du mir eigentlich mitteilen willst, darum werde ich in Zukunft auch nicht mehr darauf eingehen.“

        Und das ist gut so.

      • Peter und du bist ein ahnungsloser Arsch für mich

        @ Staro

        Ich habe wirklich keine Ahnung von was Du redest. Du hast schlechten Umgang, liebe Staro! Ist Dir denn noch nie aufgefallen, dass MatriarchatsanhängerInnen, na wie soll ich sagen, psychisch ein wenig derangiert sind? Oder etwas deutlicher ausgedrückt: die haben einen Sprung in der Schüssel. Hör besser auf mich!

      • Alexander

         „Lustig wird das nicht, nichts, wobei ich zugegen sein möchte.“

        Du lässt wieder deine Zukunfts-Ängste sprechen.

      • Peter

        Lese bitte meine ganze Formulierung:

        „Peter und du bist ein ahnungsloser Arsch für mich, wenn du so deine Kritik „human“ umformulierst!“

      • @ Starosczyk

        *Du lässt wieder deine Zukunfts-Ängste sprechen.*

        Richtig.

        Sie sind wohl begründet.

        Die heraufziehenden Unwetter fürchte ich.

        Wer ihr Wetterleuchten nicht sieht, die Schrift an der Wand, der muss den Kopf schon sehr tief im Sand vergraben.

      • Alexander

         „Wer ihr Wetterleuchten nicht sieht, die Schrift an der Wand, der muss den Kopf schon sehr tief im Sand vergraben.“

        Wenn die Schrift mir unbekannt ist, kann sie mir auch nicht Angst machen.

      • @ Starosczyk

        Glückwunsch.

        Freue Dich und genieße die Zeit, solange die Kapelle noch spielt, der Dampfer nur unmerklich an Schlagseite gewinnt.

        Wenn erst die Teller vom Tisch rutschen, ist’s eh zu spät.

        Träum‘ also weiter.

      • Alexander

         „Träum’ also weiter.“

        Leider geht es nicht endlos! Jeden Tag mache ich irgendwann die Augen auf und muss in den Tag hinein… Hast Du keine Träume?

      • @ Starosczyk

        *Hast Du keine Träume?*

        Natürlich habe ich Träume!

        Ich träume z.B. davon, Zeuge zu sein, wie die letzte Feministin auf der Place de la Révolution zur Guillotine geschleppt wird und, nachdem Meister Peter seines Amtes gewaltet hat, das abgetrennte Haupt in den Weidenkorb purzelte, eine nach Hunderttausenden zählende Menge ekstatisch in den Ruf ausbricht: „Libertè, égalitè, fraternité, vive la République, une et indivisible ou la mort!“

        Daneben habe ich auch richtig garstige Träume und Alpträume natürlich.

        Aber die erzähle ich nur Tippse.

      • Ich träume z.B. davon, Zeuge zu sein, wie die letzte Feministin auf der Place de la Révolution zur Guillotine geschleppt wird und, nachdem Meister Peter seines Amtes gewaltet hat, das abgetrennte Haupt in den Weidenkorb purzelte

        Tja, wo gehobelt wird, da fliegen die Späne. Und wenns mal einen „Ungefähren“ trifft, seis drum. Der atavistische Impuls im Gegensatz zum dekadent-aufgesetzten sollte Ihnen als Vertreter biologistischer Anschauungen doch behagen 😉

      • Alexander

         „Daneben habe ich auch richtig garstige Träume und Alpträume natürlich.“

        Ich kann mich über Alpträume nicht beklagen. Der Alltag ist mir karg genug!

      • @ Staro

        *Ich kann mich über Alpträume nicht beklagen. Der Alltag ist mir karg genug!*

        Ich sagte bereits: Seien Sie froh und genießen Sie die goldene Abendsonne.

        Ich verrate Ihnen was: Es wird noch viel karger werden.

        Hören Sie denn nicht, wie Meister Peter hobelt?

        Sehen Sie nicht, wie die Späne fliegen?

        Und immer mehr Männer beginnen leise vor sich hinzusingen:

        Ah! ça ira, ça ira, ça ira,
        Les féministes à la lanterne!
        Ah! ça ira, ça ira, ça ira,
        Les féministes on les pendra!

        So etwas träumt mir, wenn das Zwielicht stärker wird.

        Ich fürchte, Sie ahnen nicht, wie dünn das Eis der Zivilisation, der Sicherheit, der Gewissheit ist, auf dem wir wandeln.

        Schauen Sie sich die Geschichte an.
        Dann bekommen Sie einen Begriff davon.

        60 Jahre Frieden, Sicherheit, Wohlstand, Sozialstaat, das sit die große, ganz, ganz seltene Ausnahme.

        Frauen als das gepämperte, geschützte, versorgte Geschlecht scheinen mehrheitlich keine Ahnung davon zu haben, wie viel Mühe und Anstrengung es kostet, einen so hohen Ordnungsgrad aufrechtzuerhalten.

        Kein Wunder, sind es doch vor allem Männer, die diesen Ordnungsgrad garantieren.

        Das Geschlecht, das nie ernstlich um etwas kämpfen musste, das mit dem Silbertablett bedient zu werden gewohnt ist, kann das wohl auch nicht ahnen.

      • Aelxander

         „Ich verrate Ihnen was: Es wird noch viel karger werden.“

        Und ich fräue mich schon: Alles hat irgendwann ein Ende!

         „Frauen als das gepämperte, geschützte, versorgte Geschlecht scheinen mehrheitlich keine Ahnung davon zu haben, wie viel Mühe und Anstrengung es kostet, einen so hohen Ordnungsgrad aufrechtzuerhalten.“

        Wir scheinen nicht die gleichen Dimensionen zu bewohnen…

    • Das zentrale Problem einer Männerrechtsbewegung sehe ich darin, dass Männer als Opfer weniger „mitleidswürdig“ sind als Frauen.
      Das männliche Opfer wird eher verachtet als dass es Mitleid erregt und den Impuls, zu helfen aktiviert, von Männern und Frauen.
      Das setzt bereits bei Jungen im Vergleich zu Mädchen ein.

      Gesellschaften, auch patriarchale waren da nicht anders, genauer, die Menschen in ihnen, sehen in Männern das Geschlecht, von dem man legitimerweise in sehr viel höherem Maße erwarten und fordern kann, sich für Frauen (und Kinder) physisch zu opfern als von Frauen, Frauen (und Kinder) materiell zu versorgen, also Schutz und materielle Versorgung zu stellen.

      Männer werden für das Wohlergehen von Frauen sehr viel verantwortlicher gehalten und gemacht als Frauen für das Wohlergehen von Männern.

      So fühlen und agieren Männer und Frauen auch.

      Daraufhin werden Jungen (und Mädchen) erzogen, daraufhin sind Männer und Frauen durch Instinktdispostionen adaptiert, meiner Überzeugung nach.

      Das führt dazu, dass man Jungen/Männern zumuten kann, was man Mädchen/Frauen nie zumuten würde, dass Jungen/Männer das „wegwerfbare“, opferbare Geschlecht sind, dessen Opfersein man viel besser erträgt als das Opfersein von Mädchen/Frauen.

      Mädchen/Frauen konsumieren als das Geschlecht mit der eingebauten „Hilfsberechtigung“ legitimerweise Ressourcen, mehr als sie erarbeiten, bleiben darum trotzdem Mädchen/Frauen, verlieren nicht nur nicht an Weiblichkeit, sondern bestätigen sie geradezu noch.

      Männer dagegen, die als schwache, kranke, „unfähige“ Männer ihrer eigentlichen Aufgabe, Ressourcen heranzuschaffen, Frauen und Kinder zu schützen, nicht genügen können, sind ultimativ kastriert, ultimativ nutzlos, fressen sogar noch den eigentlich „berechtigten“ Mädchen/Frauen Ressourcen weg, anstatt mehr heranzuschaffen als sie verbrauchen, was man von ihnen sehr viel mehr erwartet als von Frauen.

      Weshalb es Männern auch sehr viel schwerer fällt, sich als Opfer zu „bekennen“ als Frauen.

      Darum leiden Frauen nicht mehr als Männer, sondern jammern nur lauter, leichter und erfolgreicher.

      Ich glaube nicht, dass dies veränderbar ist.

      So wird die von Leszek angedachte „Mitleidsstrategie“ nicht funktionieren, bei Frauen UND Männern nicht.

      Das rationale Argumentieren übrigens auch nicht.

      Denn ich glaube nicht (mehr) an die Kraft des besseren Argumentes. Menschen werden nicht durch Argumente, nicht durch Vernunft in erster Linie gesteuert, sondern durch Emotion und Instinkt, weshalb ich auch, das nur am Rande, sehr pessimistisch bin hinsichtlich eines Erfolges einer männlichen „Gleichberechtigungsbewegung“ weit jenseits irgendwelcher „Gutmenschenstrategien“ à la Leszek, deren nobler Impetus ich sehr hoch schätze, aber die ich auch für hoffnunslos naiv/realitätsfremd halte.

      Ich erwarte den Systemzusammenbruch und eine Änderung durch den dadurch ausgelösten Schock.

      Ob allerdings eine zum Besseren, nun ja, ich bin Pessimist.

      Der Mensch ist unheilbar, nur erlösbar.

      Das aber liegt nicht in SEINER Macht.

      Schutz vor gegenleistungsloser Ausbeutung männlicher Leistung durch Frauen/femizentrischen Staat bietet auf unabsehbare Zeit nur die „private“ Vorsorge, die Terminatus ausgeführt hat.

      Wie sie im Einzelfall auszusehen hat, muss jeder Mann, nach klarer Analyse seiner Lage und Funktion im feministisch/femizentrischen Staat und in Beurteilung des Charakters der Frau, auf die er sich einlassen will (wenn er sich denn überhaupt noch einlassen will unter diesen Bedingungen) selbst entscheiden.

      Auf ein klares Do-ut-des achten bei der Frau, mit der mann zusammenleben möchte, sich dem Zugriff dieses Staates als Mann so weit wie möglich entziehen, also z.B. nicht wesentlich mehr erarbeiten als man selbst und eventuell die, die man versorgen will, deren Gegenleistung man persönlich erfährt, verbrauchen, das ist mein Rat.

      Minimiert die Arbeitsbelastung für Männer (mehr Engagement zahlt sich im Zeitalter der allgemeinen Frauenbevorzugung und Quotensänften für Frauen ohnehin nicht aus).

      Außerdem sollte man sich als Mann nicht zur Verteidigung dieses femizentrischen Systems zur Verfügung stellen, d.h. kein Militärdienst, nicht freiwillig.

      Die, die dieses System privilegiert, sollen für seine Finanzierung und Verteidigung „bluten“, also unsere Alphamädchen.

      Dann, vielleicht, wird ihr Interesse an einer Gleichberechtigung der Männer wachsen und das Interesse der frauenschützenden „Ritter“ auch.

      Dann, wenn nicht mehr genügend frauenschützende und -versorgende Männer (fähige und willige) zur Verfügung stehen.

      Ich fürchte nur, dass dies erst dann der Fall sein wird, wenn der Zusammenbruch des Systems, das sich ja nach wie vor darauf verlässt, dass Männer an ihren klassischen Rollen (Schützer und Versorger) festhalten, sich also nicht EMANZIPIEREN, unaufhaltbar geworden sein wird.

      Denn auf dem Promenadendeck der Titanic merkt man zuallerletzt, dass der Dampfer absäuft.

      Es wäre noch viel zu sagen, aber ich muss mein rechtes Auge schonen, dessen Sehfähigkeit ich fast verloren hätte, deshalb hier Schluss und Verweis auf einen Beitrag von Dschindschin und eine (bekräftigende) Replik von mir darauf im Gelben, Dschindschin, dessen außerordentliche Klugheit mir Respekt abnötigt, auch wenn sein rabiater Frauenhass mich manchmal erschreckt, wenn er (nur rhetorisch?) überzieht, wie er es hier als Carl Jung schon einmal getan hat.

      Jedoch seine Analysen sind oft von illusionsloser Unbestechlichkeit, von jener kalten Brillanz, die ich sehr schätze, die so selten ist heute, gerade wenn es um Frauen geht (hoffnungslos weihrauchverqualmt und verkitscht, der Blick auf Frauen).

      Also hier Dschindschin, zunächst mit einem einleitenden Text vom Spiegelfechter

      [blockquote]Tja Jens, hättest du mich mal gefragt. 😉

      Ich habe diesen Shit-Storm schon einmal beobachtet, inzwischen finde ich es sehr interessant. Das letzte mal war es die Piratinnen-Diskussion bzgl. der Mailingliste, worüber ich auch auf eine frühere Diskussion in einem Angler- oder Auto-Forum gestoßen bin, das von voll von Machos war. Wie das ausgegangen ist, kann sich jeder vorstellen. Das nachfolgende ist nur eine Theorie zu diesem Prozess:
      Phase 1: Isi (Der Nick von Ines Fritz – Anm. d. Red) initiiert eine Diskussion zu einem Thema, das höchst umstritten ist. Nicht vollkommen wohlmeinende Kommentar werden von ihr hart beantwortet.
      Phase 2: Die angefeindeten User werden ruppiger, frauenfeindliche Kommentare mehren sich.
      Phase 3: Die Maskulisten (ich teile ihre Meinung auch nicht) werden auf die Diskussion aufmerksam und posten es in ihrem wgmvdingsbums Forum. Eine Schar an Frauenhassern füllt den Artikel mit frauenfeindlichen Kommentaren.
      Phase 4: Isi ruft die Kavallerie und die Schlacht geht los. User wie Piratenweib erscheinen und trollen. Der Diskussionsstil aller Beteiligten wird unterirdisch.
      Phase 5: Die Schlacht ist geschlagen, wenn die Diskussion langweilig wird. Eine Win-Win Situation. -Die Feministen fühlen sich als Sieger, weil die Kommentare mal wieder bewiesen haben, dass alle Männer Schweine sind. -Die Maskulisten sind sich auch sicher, dass alle Frauen böse Feministinnen sind. -Der durchschnittliche Leser fragt sich “was war das?” über diesem Shit-Storm, der vorbei gezogen ist.
      Am Ende bleibt verbrannte Erde zurück, alle Beteiligten sind noch etwas extremer geworden, je nachdem zu welcher Seite sie vorher tendiert haben. Sie halten dann selbst moderate Forderungen des anderen Geschlechts für einen Angriff auf ihre Würde.

      spiegelfechter[/blockquote]

      Die Frage ist, ob ich als Mann ein Frauenfreund sein muss?

      Der Vorteil der Demokratie und des Rechtsstaates besteht doch nicht darin, Homogenität zu erzeugen, sondern, Gegensätze zu tolerieren und zu akzeptieren und politische Auseinandersetzungen in ritualisierter Form zuzulassen.

      Ich muss niemandes Freund sein, um ihn höflich zu behandeln. Wie hat Bismarck so schön formuliert: Wenn wir regieren wird gehenkt, aber höflich, bis zur letzten Sprosse.

      Ich bin kein Frauenfreund und würde den Mädelz ohne mit der Wimper zu zucken das Wahlrecht entziehen, denn dafür gekämpft haben sie nie. Es fiel ihnen als Folge des allgemeinen Männerwahlrechts nach Ende des 1. Weltkriegs einfach in den Schoß. Den Blutzoll dafür haben aber Männer erbracht.

      Was Männern nutzt, das ist das, was mich als Maskulisten um treibt. Und zwar nicht, was den 1% Männern an der Spitze nutzt, sondern was dem Durchschnittsmann und dem Mann ganz unten nutzt. Wenn man dabei der einen oder anderen Tante auf den Zeh tritt, so habe ich damit kein Problem.

      Sind Frauen Männerfreunde? – Doch eher nicht!

      Objektiv schädigen Frauen die Lebensinteressen von Männern.

      DschinDschin

      Meine Antwort:

      » Sind Frauen Männerfreunde? – Doch eher nicht!
      » Objektiv schädigen Frauen die Lebensinteressen von Männern.

      Ohne Gefühlsduselei und romantische Besoffenheit: Ja, so ist es.

      Außer jenem Mann, von dem und mit dem sie leben, solange sie von und mit ihm leben wollen.

      Das Schädigen der Lebensinteressen von Männern, genauer: die Befriedigung der Lebensinteressen von Frauen auf Kosten der Lebensinteressen von Männern, ist Kern der feministischen Agenda, die Zuspitzung und klare Ausformulierung des „weiblichen Prinzips“.

      Frauen parasitieren an Männern, Männer an Frauen, das ist der Urkonflikt, der unversöhnbar ist.

      Den kann man nicht aufheben, nur im ausgleichenden Kompromiss „befrieden“ durch Realisierung eines gerechten Do-ut-des auf zwischenmenschlicher und gesellschaftlicher Ebene.

      Dazu aber müssten Männer erst wieder erkennen, wo der Fressfeind steht und, so leid es mir tut, eine ihren Egoismus so gnadenlos priorisierende Ideologie entwickeln und politisch wirksam werden lassen wie es der Feminismus für den weiblichen Egoismus leistet.

      Macht wird nur durch Gegenmacht begrenzt, Egoismus nur durch einen Gegenegoismus, der dem Egoismus der einen Seite Grenzen setzt.

      Der weibliche Egoismus ist entgrenzt, ohne jede Gegenmacht in dieser femizentrischen Gesellschaft und Kultur.

      Wenn Männer diesen, ihren Gegenegoismus nicht organisieren,
      nicht zu einer klaren Feindbestimmung gelangen, werden sie aufgefressen und eine Zivilisation, in der das geschieht, in der Männer das zulassen, geht unter.

      Link zum Spiegelfechter

      http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3886/kasperletheater-in-drei-akten#more-3886

      zu Dschindschins Post im Gelben

      http://www.wgvdl.com/forum/board_entry.php?id=205371

      • „Männer werden für das Wohlergehen von Frauen sehr viel verantwortlicher gehalten und gemacht als Frauen für das Wohlergehen von Männern.“
        Das Indiz (das zumindest mir das recht plausibel erklärt) ist: Frauen sind der begrenzende Faktor für die Anzahl der Nachkommen. Im wesentlichen gibt es maximal so ca. 1 Kind pro Frau Pro Jahr. Im Prinzip würde ein einziger Mann ausreichen, aller diese Frauen zu befruchten.
        Da alles Evolutionäre recht strikt davon abhängt, wie groß die Anzahl der (überlebenden) Nachkommen ist, ist (mir) eigentlich ziemlichm klar, daß alle Gesellschaften, in denen die Frauen nicht von Männern geschützt werden, über kurz oder lang aussterben.
        (daß man Männer dazu motivieren muss, Frauen zu schützen, z.B. indem sie „seine und nur seine“ Frau ist usw., ist eine andere Geschichte, die zusätzlichen Auswirkungen hat. So gesehen ist Feminismus eine „Todesideologie“, weil sie die Motivation der Männer untergräbt)
        Schutz von Kindern funktioniert ähnlich.

      • @ Robert

        *So gesehen ist Feminismus eine „Todesideologie“, weil sie die Motivation der Männer untergräbt)
        Schutz von Kindern funktioniert ähnlich.*

        Sehe ich auch so.

        Aber noch können wir vom materiellen und motivationalen Speck patriarchalerer Zeiten zehren.

        Noch fühlen sich ja genügend Männer verantwortlich, auch wenn die Zahl derer, die wollen UND KÖNNEN (!) rapide schwindet.

        Der ist Speck ist bald aufgezehrt, finanziell ist er das bereits, aber bis die Auswirkungen voll durchschlagen auf Frauen, wird’s noch a bisserl dauern, zumal sich immer noch genügend Männer finden, die sich opferwillig dazwischen schieben.

        Erst wenn auch die aufgebraucht sind, merken Frauen, wie arschkalt Verhältnisse werden können.

      • Das zentrale Problem einer Männerrechtsbewegung sehe ich darin, dass Männer als Opfer weniger „mitleidswürdig“ sind als Frauen.
        Das männliche Opfer wird eher verachtet als dass es Mitleid erregt und den Impuls, zu helfen aktiviert, von Männern und Frauen.

        @ Meister Roslin

        Richtig, so ist es.

        Was aber ist die Konsequenz, wenn berechtigte Forderungen, die Existenzielles betreffen, verächtlich gemacht werden, wenn derjeinge, der die Klage erhebt, verhöhnt wird und seine Klage als „unmännliches Gejammere“, er selbst als „Waschlappen“ oder so ähnlich diffamiert wird? Was ist der einzige Ausweg, wenn sich dieser Mann mit der Ungerechtigkeit nicht abfinden kann?

        Die Schlussfolgerung ist offensichtlich: Es bleibt ihm nur die Gewalt, um sich zu nehmen, was ihm rechtens zusteht.

      • @ Peter

        *Die Schlussfolgerung ist offensichtlich: Es bleibt ihm nur die Gewalt, um sich zu nehmen, was ihm rechtens zusteht.*

        Das wäre eine verständliche Reaktion, aber noch ineffektiver als die „Methode Leszek“.

        Ganz abgesehen davon, dass Gewalt meist Unschuldige trifft, ganz abgesehen von ethischen Problemen, die sich dann stellen.

        Gewaltanwendende Männer bestätigen doch nur die Diffamierungskampagnen feministischer Provenienz, bestärken den OPFAwahn von Frauen, bestärken sie in ihrem „gerechten“ Anspruch, Männer zu kontrollieren und ihr Berectigungsgefühl, Männer, die an ihnen schuldig gewordenen Männer, auszubeuten.

        Außerdem würde der Gewalt anwendende Mann vom femizentrischen Staat, der sich als „weißer“ Ritter mit der westlichen Frau verbündet hat, sanktioniert, eine Übermacht, gegen die ein Mann nicht gewinnen kann.

        Effektiver ist da passiver Widerstand: Sich auf private Ebene zur Erfüllung der männlichen Rolle nur verstehen, wenn die Gegenleistung stimmt, ansonsten Entziehung, „Dienstverweigerung“, indem man sich so weit wie möglich der Frauendienlichkeit verweigert – weniger arbeiten als man könnte, damit weniger Steuern/Sozialabgaben für dieses femizentrische Umverteilungssystem erschuften, es den privilegierten Ständen überlassen, das sie privilegierende System zu erhalten, zu finazieren, zu verteidigen, also unseren Alphamädchen.

        Sich selbst privat so gut wie möglich vorsehen und absichern.

        Tun das genügend viele Männer, bricht dieses System zusammen, das ja von der Nichtemazipation der Männer lebt, sich keine Sekunde selbst trägt.

        Frauenemanzipation in ihrer im Westen praktizirten Form ist ja nichts weiter als eine Lüge, eine (Selbst-)Täuschung, die auf der gegenleistungslosen Ausbeutung der Männer (plus Verhöhnung und Verächltichmachung) basiert.

      • Außerdem würde der Gewalt anwendende Mann vom femizentrischen Staat, der sich als „weißer“ Ritter mit der westlichen Frau verbündet hat, sanktioniert, eine Übermacht, gegen die ein Mann nicht gewinnen kann.

        @ Meister Roslin

        Wenn ich mal deiner Logik folge und annehme, dass der femizentrische Staat sich eine Art männliches Lumpenproletariat als Antithese schaftt, dann glaub ich nicht, dass, wenn einmal ein kritische Masse erreicht ist, sich diese Unzufriedenheit gewaltlos artikuliert. Ich sage nicht, dass dies wünschenswert ist, sondern nur, dass diese Möglichkeit besteht und einer Logik der Radikalisierung folgt.

        Wo existenzbedrohende Ungerechtigkeit und staatliche Willkür herrscht und notwendige Reformen ausbleiben, da sind revolutionäre Umbrüche nicht gänzlich ausgeschlossen. Aber sicher, so weit sind wir noch lange nicht.

      • @ Peter

        *Wenn ich mal deiner Logik folge und annehme, dass der femizentrische Staat sich eine Art männliches Lumpenproletariat als Antithese schaftt, dann glaub ich nicht, dass, wenn einmal ein kritische Masse erreicht ist, sich diese Unzufriedenheit gewaltlos artikuliert. Ich sage nicht, dass dies wünschenswert ist, sondern nur, dass diese Möglichkeit besteht und einer Logik der Radikalisierung folgt.`*

        So gewendet, stimme ich zu.

        Ich denke, unsere Zukunft ist die Libanisierung: Frontenbildungen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen entlang ethnisch-religiöser Grenzen, die Bürgerkriegsarmeen werden sich rekrutieren aus dem sich gebildet haben werdenden (männlichen) Lumpenproletariat, das im Söldnertum eine neue Karriereoption und Überlebensperspektive gewinnt.

        Lustig wird das nicht, nichts, wobei ich zugegen sein möchte.

  2. „DIE FÄHIGKEIT EINER SOZIALEN BEWEGUNG IN DER HERRSCHENDEN ÖFFENTLICHKEIT EIN GEFÜHL DER MORALISCHEN EMPÖRUNG ZU ERZEUGEN!“

    Udn wie will man das bei Männern machen? Unsere gesamte Gesellschaft beruht darauf, dass Männer gefälligst die Macher sind, die sich nicht zu beklagen haben. Frauen wird man als Alliierte nicht gewinnen können, sie hätten bei einer tatsächlichen Gelichberechtigung zu viel zu verlieren. Männer wird man nicht in ausreichender Zahl gewinnen können, weil sie Frauen verlieren würden.

    Im Übrigen steht die Biologie dem Maskulismus entgegegen: Der Beschützerinstinkt des Mannes gegenüber Frauen, sein stärkerer Sexualtrieb und sein Drang nach Wissen und Aktion machen Maskulismus in letzter Konsequenz unmöglich.

    „Der Radikalfeminismus diskriminiert nicht nur Männer sondern auch Frauen“

    Der Radikalfeminismus ist aber nicht das Problem.

    • @ Adrian

      *Udn wie will man das bei Männern machen? Unsere gesamte Gesellschaft beruht darauf, dass Männer gefälligst die Macher sind, die sich nicht zu beklagen haben. Frauen wird man als Alliierte nicht gewinnen können, sie hätten bei einer tatsächlichen Gelichberechtigung zu viel zu verlieren. Männer wird man nicht in ausreichender Zahl gewinnen können, weil sie Frauen verlieren würden.*

      So ist es.

      Deshalb sollte man in Gelassenheit auf den unvermeidlichen Zusammenbruch dieses Systems, das Männer nur noch ausbeutet, ohne sie adäquat zu entlohnen, das ihre Leistung für den Erhalt dieses Saftladens nicht einmal mehr ansatzweise auch nur erkennt, sondern sich statt dessen in Männlichkeitsdiffamierung und -verächtlichmachung suhlt, warten.

      Man könnte höchstens darüber nachdenken, ob man stoßen soll, was ohnehin fallen wird.

      Aber ob nun ein paar Jahrzehnte früher oder später, das ändert nicht viel.

      • Was ihr allerdings nicht vergessen dürft, die Biologie sorgt auch dafür, dass der eigene Nachwuchs geschützt wird. Soll heißen, man muss da ansetzen wos weh tut, nämlich an der Diskriminierung von Jungen. Da werden Väter und Mütter hellhörig werden.

      • „Da werden Väter und Mütter hellhörig werden.“

        Die selben Väter und Mütter, die Jungen stets und ständig sagen „Stell dich nicht so an, du bist doch kein Mädchen“?

      • Man muss da angreifen, wo durch Überausbeutung, die Interessen von Frauen mitbetroffen sind. Z.B. dürfte am meisten Wiederstand gegen die Frauenquote von verheirateten Frauen kommen, denn keine Frau will, das eine andere Frau mehr verdient als ihr eigener Mann. Die Männer selbst trauen sich nicht sich zu wehren.

      • @ Robert

        Das sind doch aber gerade jene „femininen“ Frauen, die die öffentliche Auseinandersetzung scheuen, sich eher nicht zu Wort melden, den „männlicheren“ Frauen die Bühne überlassen, die dort vorgeben können, für DIE Frauen zu sprechen.

        Nein, darin sehe ich auch keine Hoffnung.

        Ändern wird sich erst etwas, wenn die Verhältnisse so schlimm werden, dass davon auch die Interessen von Frauen negativ tangiert werden, also z.B. der Nachschub an heiratbaren, sprich mit Gewinn ausbeutbaren Männern knapp wird.

        Dann wird z.B. sogar die Bildungsmisere der Jungen zum Thema (Motto: „Gut ausgebildetete Frauen finden keine ADÄQUATEN Partner mehr“, mit anderen Worten, die verheerende Entwicklung bremst die hypergamen Instinkte von Frauen aus – das geht natürlich gar nicht).

        Um der Jungen selbst willen sähe man keine Handlungsnotwendigkeit.

        Erst wenn die Interessen, das Wohlergehen von Frauen in Ableitung negativ betroffen sein könnte, besteht in femizentrischer Sicht Handlungsbedarf, denn merke: Die Selbstverwirklichung der Frau ist Zweck, die des Mannes bestenfalls Mittel zum Zweck.

        Wenn die Nütlzlichkeit der Männer als Ermöglicher weiblicher Selbstverwirklichung in Gefahr gerät, dann, erst dann wird ein Problem auf Männerseite anerkannt.

        Vorher nicht.

    • Im Übrigen steht die Biologie dem Maskulismus entgegegen: Der Beschützerinstinkt des Mannes gegenüber Frauen, sein stärkerer Sexualtrieb und sein Drang nach Wissen und Aktion machen Maskulismus in letzter Konsequenz unmöglich.

      @ Adrian

      Soweit nur der zwischenmenschliche, der private Bereich angesprochen ist, mag das zumindest Im Westen meist so sein. Für den Bereich des Politischen aber bin ich nicht so pessimistisch. Da vertraue ich auf eine noch wirksamere biologische Konstante: Den Egoismus.

      @ all

      Wenn den Männern klar wird, dass ihr „weisser-Ritter-Gehabe“ für sie nachteilig ist, sie ganz persönlich Nachteile erfahren, dann kann die Empathie für Frauen schnell in Hass umschlagen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn sich Männer betrogen fühlen (damit ist nicht primär das Sexuelle angesprochen).

      Eine kleine Armee von Männern, die Frauen hassen, hat sich bereits gebildet. Es sind vorwiegend Männer, die ganz persönlich Nachteile erfuhren, die im feministischen Staat nichts mehr als einen Unrechtsstaat erkennen können, der diskriminiert, Lebensgrundlagen zerstört und willkürlich handelt.

      Es ist durchaus möglich, dass sich der Hass ausweitet, dass die vulgäre Misandrie ebenso vulgär beantwortet wird, weniger im zwischenmenschlichen Bereich, aber in der politischen Agitation. Feministen haben sich die Verachtung und den teilweise bestehenden Hass redlich verdient. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass Feministen Männer und Frauen umfasst, manche Männer sind Feministen der übelsten Sorte, manche Frauen sind dem Feminismus abgeneigt.

      Wer aber ist der Feind, der zuallererst bekämpft werden sollte? Dies sind nicht die feministischen Frauen, sondern die feministischen Männer, die als schleimende Opportunisten entlarvt werden sollten. Ihnen sollte zuallererst die Aufmerksamkeit der Männerrechtler gelten. Dieser Typus Mann versteht sich als aufgeschlossen, modern und mutig, als geistige Avantgarde gar. So wenigstens stellt er sich selbst dar. In seinem Inneren weiss er aber ganz genau, dass er sich selbst belügt, dass er zu feige ist, sich der herrschenden Meinung zu widersetzen, dass er zum Etablishement gehört und im Grunde er selbst der Reaktionär ist, den er überall anprangert.

      Etwas pragmatischer gedacht sollte die Männerrechtsbewegung viel öfter klare, konkrete Forderungen widerholen, immer wieder. Diese Forderungen müssen radikal sein. Die radikalen Pole definieren das, was als gemässigt gilt. Scheiss auf die Blumen am Vatertag, auf den Vaterschaftsurlaub und den ganzen Trullala, der nur einer Scheindebatte dient, die vorgibt, die Interessen von Männern zu vertreten.

      Mancher hier denkt, der Männerrechtler, der Maskulist oder wie immer wir ihn nennen wollen müsse sich politisch nach rechts orientieren. Das ist grundfalsch. Wenn diese Bewegung fundamentale Änderungen anstrebt, dann muss sie sich auf eine Masse von Mitstreitern stützen können, die tatsächlich diskriminiert wurden, die zu den Verlierern des feministischen Systems gehören, die nichts zu verlieren haben und daraus ihre Kraft zum Widerstand schöpfen. Das ist nun ganz sicher nicht die Klientel der rechten Marktschreier. Rechte haben nicht begriffen, dass der Wert des Mannes sich in ihrem Ideal an seiner ökonomischen Verwertbarkeit misst. Dies ist sein Selbstverständnis, damit punktet er bei Frauen und damit stützt er das bestehende Geschlechterverhältnis.

      Der Rechte will den Staat aus dem Geschlechterverhältnis raushalten, will keine Geschlechterpolitik mit dem Ergebnis, dass sich das „Frauen und Gedöns“ in diesem politischen Vakuum breitgemacht hat, von der Gemeindestufe bis zur UNO. Rechts führt in die Sackgasse (das wird Lucia gefallen 😉

      • @ Peter

        Ich halte diese ganzen Rechts-/Linksdebatten ohnhin nur noch für Gesäßgeographie.

        Wir leben in einer Welt, in der sich Kasinokapitalisten/marktradikale Liberale verbündet haben mit Neomarxisten, die einander jeweils als nützliche Idioten begreifen und sehr erfolgreich daran arbeiten, den Menschen in’s Nichts hinein zu befreien aus allen einbindenen, Sicherheit gebenden, sinnstiftenden Bezügen herauszulösen.

        Die einen in der Hoffnung, so den überall einsetzbaren, jederzeit abkommandierbaren Legionär des Shareholder Values zu erhalten, der Lebenssinn im „Haste-was-dann-biste-was findet, die anderen in der Hoffnung, das neue revolutionäre Subjekt zu generieren, das die alte Ordnung/Kultur (Religion, Patriotismus, Familie) hinter sich lässt, arschnackig im kalten Wind steht, von nichts mehr geborgen, darum die alte Ordnung, die alten Werte, die alten Orientierung umso bereitwilliger zerschlägt und als enteigneter Untertan dem neuen Totalitarismus leicht unterworfen werden kann.

  3. Das Problem ist nicht, dass sie sich nicht so anstellen sollen, das Problem ist, dass sie eben keine Jungen mehr sein dürfen! Das werden die Väter und Mütter sehr wohl realisieren. So langsam läuft es über die Werbung eh an.

    Ich selbst habe in der Regel wenig Probleme mit obigen Aussagen – insofern sie den Jungen individuell nicht belasten – da ich solche Verhaltensweisen durchaus für zu einem bestimmten Anteil biologisch erklärbar halte.

    Soll heißen: Sind solche Verhaltensweisen generell noch intakt, wurde das Verhältnis noch nicht gegendert. Man sieht es auch an einzelnen Werbeclips, in denen jetzt die Väter die Kinder, auf ihre eigene, männliche Art versorgen – anders würde es nicht funktionieren.

    Auch hier wird es kein Gendern geben, obwohl rechtlich nicht-bindende Beschlüsse des Europarates ja darauf abzielen, „gar keine Frauen“ mehr in „stereotypen Rollenbildern“ zu zeigen; nur noch alleinerziehende Papis mit Kinderwagen, obwohl sie einen geringen Anteil an allen Alleinerziehenden stellen. Realität wird ausgeblendet.

  4. @ Terminatus

    Man sollte nicht übersehen, dass 40 Jahre erfolgreicher Propaganda einer Hassbewegung Spuren hinterlassen.

    Zum Einen ist da die Erwartung der Eltern (Mütter wie Väter), dass der Junge sich nicht so anstellen soll, schließlich ist er ja kein Mädchen, d.h. Jungen bekommen von Anfang an viel weniger Zuwendung/Unterstützung.

    Daran hat sich nichts geändert (vor einiger Zeit auf dem Sportplatz meines alten Gymnasiums wieder erlebt wie unterschiedlich weinende Jungen und Mädchen behandelt werden, von Vätern und Müttern.

    Deshalb regt die Diskriminierung von Jungen in der femizentrischen Schule auch niemanden sonderlich auf, nicht einmal die Eltern.

    Schließlich sind die Jungen selber schuld.

    Warum spielen sie auch so viele Computerspiele?!

    Ja, warum wohl?

    Was finden sie im Computerspiel, was die Realität ihnen nicht (mehr) bietet?

    Eine Frage, die nicht gestellt wird, denn eine ehrliche Antwort brächte den Femizentrismus zum Vorschein.

    Zum Anderen sollte man nicht übersehen, dass 40 Jahre flächendeckend propagierter Männerhass Spuren hinterlässt.

    Propaganda ist erfolgreich, da mache man sich nichts vor.

    Jungen sind bei Eltern heute sehr viel unbeliebter/ungeliebter als Mädchen.

    http://technorati.com/lifestyle/family/article/take-the-girl-leave-the-boy/

    oder hier, ein Artikel von Hanna Rosin ( in Gänze lesenswert, wer die Bauchnabelzentriertheit feministischer „Analyse“ kennen lernen will, hier kann er es – es entgeht der Autorin z.B völlig, dass die Bel Etage der Frauen nicht in der Luft schweben bleibt, wenn Erdgeschoss und Fundamente wegbrechen, aber so viel statisches Verständnis von der Vertreterin des versorgten, gepämperten, ausgehaltenen Geschlechtes zu erwarten, ist wohl zu viel verlangt, so selbstverständlich verlässt sich frau auf das Funktionieren der Männer als Finaziers und Schützer des westlichen, femizentrischen Staates, also warten wir auf den Zusammenbruch der Bruchbude :).

    „Ericsson, now 74, laughed when I read him these quotes from his old antagonist. Seldom has it been so easy to prove a dire prediction wrong. In the ’90s, when Ericsson looked into the numbers for the two dozen or so clinics that use his process, he discovered, to his surprise, that couples were requesting more girls than boys, a gap that has persisted, even though Ericsson advertises the method as more effective for producing boys. In some clinics, Ericsson has said, the ratio is now as high as 2 to 1. Polling data on American sex preference is sparse, and does not show a clear preference for girls. But the picture from the doctor’s office unambiguously does. A newer method for sperm selection, called MicroSort, is currently completing Food and Drug Administration clinical trials. The girl requests for that method run at about 75 percent.

    Even more unsettling for Ericsson, it has become clear that in choosing the sex of the next generation, he is no longer the boss. “It’s the women who are driving all the decisions,” he says—a change the MicroSort spokespeople I met with also mentioned. At first, Ericsson says, women who called his clinics would apologize and shyly explain that they already had two boys. “Now they just call and [say] outright, ‘I want a girl.’ These mothers look at their lives and think their daughters will have a bright future their mother and grandmother didn’t have, brighter than their sons, even, so why wouldn’t you choose a girl?” “

    Quelle: http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2010/07/the-end-of-men/8135/

    Für Jungen werden Eltern nicht sonderlich energisch streiten, wenn sie Opfer femizentrischer Verhältnisse werden.

    Jungen kann man ja sehr viel mehr zumuten als Mädchen. Es regt z.B. niemanden sonderlich auf, wenn Jungen beschnitten werden.

    Nur die der Mädchen ist Genitalverstümmelung, nur Mädchen werden per Gesetz darum davor geschützt.

    Auch die Wehrpflicht nur für junge Männer hat niemanden sonderlich aufgeregt, unter Männern nicht, unter Frauen auch nicht.

    Diese flagrante Benachteiligung junger Männer trifft ja nur Männer, keine schützens-und bemitleidenswerten Frauen.

    • @ Alexander
      Großteils kann ich mich mit dem anfreunden, was du schreibst. Ich gebe jedoch zu bedenken, dass sich beschriebene Ereignisse ins System einordnen lassen. Gleichstellungsfeminismus hingegen nicht.

      Beispiel: Transvestitismus wird nie einen öffentlichen Status erlangen. Wäre es möglich, dass Männer sich ebenso zur Schau stellen könnten wie Frauen, würden Frauen ihre Vormachtstellung zur Gänze dahingehend verlieren. Ein männlicher Slutwalk müsste durch Transvestiten gemacht werden. Die Gleichstellungsuschis würde es freuen, den Großteil der Frauen nicht!! Da könnte man ansetzen. Wenn wir nicht mehr Mann sein dürfen, dürft ihr nicht mehr Frau sein!

      Ich bin mir nicht sicher, ob der Gleichstellungsfeminismus dies in der Gänze begriffen hat. Irgendwann wird nämlich der Punkt kommen, an dem sich auch die Frauen und Mädchen zu ändern haben, ihre ureigendsten Bilder gebrochen werden müssen.

      Ich brachte das Bild mit den Stereotypen, hab‘ ja dazu den letzten Artikel geschrieben. Stereotype Rollenbilder sind auch im Märchen von der Hochzeit dem weiblichen Kitsch zu finden. Wenn wir den Frauen dies klarmachen könnten: Ihr dürft nicht mehr Frau sein!

      Oder in dem Sinne, schwachsinnig Gleichstellung verlangen würden, in Till Eulenspiegel Manier – auch der Idiot hat eine ihm eigene Logik – dann könnten wir einiges an Potential lukrieren.

      Warum nicht Frauenzeitschriften anzeigen? Transportieren sie doch weibliche Klisches. Warum nicht einen Sitzstreik vor Kinos, welche Liebeskomödien bringen, vor Konzerten von Boybands veranstalten? Mit dem lautstarken Hinweis auf den Gleichstellungsfeminismus.

      Warum nicht „Schminkverbote“ anstreben? Wenn Männer nicht mehr in stereotypen Rollenbildern gezeigt werden dürfen, darf es keine Werbung mehr für Kosmetika mit Frauen als Testimonial geben!

      • @ Terminatus

        *Wenn wir nicht mehr Mann sein dürfen, dürft ihr nicht mehr Frau sein!*

        Na, dann werden Frauen sein, was sie immer sein dürfen: OPFA.

        Opfer der Verhältnisse, denn als Opfer ist frau mit der Unschuldsvermutung begabt.

        Folge, auch hier wieder: MÄNNER SIND SCHULD.

        Es ist ihre Verantwortung, die Welt für Frauen schön zu machen.
        Versagen sie darin, sind Frauen unglücklich, sind sie eben schlechte, schwache Männer, die die weibliche Verachtung zu Recht trifft.

        Solange es genügend Männer gibt, die dieses „Kreuz“ zu schleppen bereit sind, gibt es kein Entrinnen.

  5. Ich finde den kompletten Feminismus einfach zum kotzen egal in welcher Schattierung. Es ist großartig, dass ich nicht alleine bin und meine Wahrnehmung nicht völlig an der Realität vorbei geht. Ich hoffe ja, dass man irgendwann einmal Frauen entweder wirklich gleichberechtigt behandeln darf (ohne als Frauenhasser verschrien zu werden) oder sich die alten Rollenbilder wieder durchsetzen. Als Mann muss man förmlich aufpassen wo man etwas sagt. Sonst gibt es direkt die pc-Keule. Ganz schlimm sind die Frauenversteher, die den Männerrechtlern auch noch das Leben zur Hölle machen, indem sie immer noch an alten Idealen kleben, die so schon längst nicht mehr Teil der Realität sind. Ich als Mann habe nicht den geringsten Anlass ein Vertrauensverhältnis zu einer modernen sogenannten emanzipierten Frau aufzubauen. Die Bilanz Kosten/NUtzen ist einfach eine miese. Damals machte eine Partnerschaft noch Sinn, da man sich reproduzieren wollte. Heute entscheiden Frauen so ziemlich alles in jedem Bereich. Sollen sie doch denke ich mir, nur ohne mich und ohne immer mehr Männer, was ich einfach großartig finde. Weiter so Jungs^^ Unsere feministische Gesellschaft ist einfach mega schizophren, double binds allerorts….wie ich bereits vorher erwähnte: Ich ekel mich vor den meisten Frauen. Soviel Leugnung, Verleumdung, Selbstsucht, Engstirnigkeit, Frechheit, Einbildung, Naivität, Verlogenheit, Selbst-Unkenntnis etc…einfach nur zum Erbrechen. Ich persönlich sehe auch nicht schlecht aus und könnte viele Frauen haben, aber es lohnt sich schlichtweg nicht. Der einzige Grund für mich eine Beziehung einzugehen ist sehr plausibel, u.z. Reproduktion. Spaß haben kann ich auch mit Freunden und zwar in einem erheblich höherem Maß. Wer braucht ne schrumpelige Karrierefrau? Was bringt mir die Karriere einer solchen Frau? Nichts was ich suche. Aber die Frauen sagen ja: Du sollst mich dafür achten, wofür ich dich achte. Denkste Schätzchen, denn ich achte dich als Familienmutter und Säule meines Reichs und für deine Titten. Für alles andere juckst du mich nicht….ganz ehrlich Leute….Männer zurück an die Macht!!!!!! Lieber eine Welt voller Choleriker als eine der verdeckten Aggression…..so weiß man immer woran man ist.

    • @ Tit4Toe

      *Soviel Leugnung, Verleumdung, Selbstsucht, Engstirnigkeit, Frechheit, Einbildung, Naivität, Verlogenheit, Selbst-Unkenntnis etc…einfach nur zum Erbrechen.*

      Nicht vergessen: Frauen sind nicht einfach so, sondern das passiert mit eder Menschengruppe, die ihren Egoismus unbalanciert ausleben darf, dem Adel vor 1789 z.B., den Bolschewiken nach 1917 oder eben jetzt den westlichen Frauen.

      Privileg korrumpiert, gründlich.

      Männer sollten einen balancierenden Gegenegoismus organisieren, nicht den legitimen Egoismus der Frauen „ausrotten“.

      Es muss zum Abgleich kommen, beide Parteien müssen zum Kompromiss gezwungen sein.

      Der heutige, mit dem femizentrischen Staat verbündete weibliche Egoismus braucht keine Kompromisse mehr.

      Das ist die Crux, nicht irgendein Wesen der Frau.

      Denn auch der männliche Egoismus muss in der Balance gehalten werden.

      Setzt er sich durch, trifft Deine obige Charakterisierung ratz-fatz auch auf die Mehrheit der Männer zu.

      Männer und Frauen sind geborene Egoisten.

      Nur segelt der weibliche Egoismus im Augenblick mit zeitgeistigem Rückenwind und Unterstützung des Staates, der der Männer muss gegen Gegenwind und gegen den Staat agieren.

      Die Balance ist gestört, die zwischen Yin und Yang.

      Die gilt es wiederherzustellen.

      Dabei muss mann Frauen auf die Füße treten, sie aber nicht dämonisieren.

      • Alexander

        o „.. Bolschewiken nach 1917 oder eben jetzt den westlichen Frauen.
        Privileg korrumpiert, gründlich.“

        Du bist – da du keine Frau aus Westen bist (gehe ich davon aus) vollständig nicht korrumpiert (??).
        o „Die Balance ist gestört, die zwischen Yin und Yang.
        Die gilt es wiederherzustellen.
        Dabei muss mann Frauen auf die Füße treten, sie aber nicht dämonisieren.“

        Dabei muss (sage ich so salopp), den Männern in den Arsch getreten werden…

      • @ Starosczyk

        Da ich nicht so privilegiert bin wie eine westliche Frau, bin ich auch nicht so korrumpiert-verblödet.

        So einfach ist das.

        Wäre ich so privilegiert, wäre ich vielleicht genauso korrumpiert-verblödet.

        *Dabei muss (sage ich so salopp), den Männern in den Arsch getreten werden…*

        Das finde ich auch.

        Nur zu.

        Es beschleunigt das Aufwachen.

      • @Roslin
        *Da ich nicht so privilegiert bin wie eine westliche Frau, bin ich auch nicht so korrumpiert-verblödet*

        Sie sind sogar noch viel priviligierter, stellen Sie sich das vor!
        Warum? Weil Sie weiß sind und einen Penis tragen, werden andere weiße Penisträger ihre Meinung meistenteils abwägen, während die Meinungen von Frauen oft sofort abgetan werden.
        Sofern überhaupt zugehört wird.

        Sie glauben mir nicht?
        Kleines Beispiel, heute passiert:
        Mein Auto muss übern TÜV. War in einer mir empfohlenen Werkstatt, der Meister zeigte mir die Mängel und sagte, die Reparaturen würden mehr kosten als das Auto wert ist, die Substanz sei angegriffen, Rost überall, viele Dinge erneuert, etc. Ich habe mich damit abgefunden, mein Auto zum Ausschlachten an einen türkischen Mitbürger zu verkaufen, Auftritt mein Stiefpapa.
        Er wollte sich das Auto nochmal angucken, man könne da ja noch was machen. Ich habe es ihm also überlassen, er schraubt Tagelang daran rum, bestellt ne scheißteure Hebebühne, die er nie wieder brauchen wird, um mir heute zu sagen:
        „Das sieht nicht gut aus, da ist überall Rost.“
        Was ich ihm nicht einmal sondern mehrmals auch so gesagt habe. Red ich chinesisch? Nein. Drücke ich mich unklar aus? Nein! Ich bin halt nur eine Frau. Was weiß ich denn schon.

        Das ist auch der Grund, warum Frauen so ungern ohne männliche Begleitung zu KFZ-Werkstätten gehen oder ihren PC alleine zur Reparatur bringen. Sie werden nicht ernst genommen. Da kann der größte Hanselmann mitkommen, der keine Ahnung von nix hat, er ist immer noch ein Mann, auf ihn wird gehört.

        Interessant wäre natürlich, wie sich das auf ihre Korrumpierung und Verblödung auswirkt, Sie armer unterdrückter weißer Bildungsbürger einer der reichsten Nationen der Welt, Sie!

      • Alexander

         „@ Starosczyk
        Da ich nicht so privilegiert bin wie eine westliche Frau, bin ich auch nicht so korrumpiert-verblödet.“

        Mir kommen die Tränen…

      • @ Maren

        *Sie sind sogar noch viel priviligierter, stellen Sie sich das vor!*

        Ich stelle es mir vor…., und glaube Ihnen nicht.

        Wie lange haben Sie wehrdienst/Zivildienst geleistet?

        Ich höre.

        Sie als weiße Frau gehören zum privilegiertesten Stratum der Weltbevölkerung, jener Gruppe mit der meisten Freizeit, dem meisten „Spielgeld“ zu freiem Konsum, der besten Bildung, der geringsten Arbeitszeit, der höchsten Lebenserwartung und Sie kommen mit der üblichen anekdotischen Evidenz für Ihre Unterdrückung als Frau.

        Können Sie sich vorstellen, dass Männer, die erkennen lassen, dass sie von Autoreparatur keinerlei Ahnung haben, von Automechanikern genauso wenig ernstgenommen werden?

        Sie Opfa.

      • @ Maren
        „Sie werden nicht ernst genommen.“

        Und das obwohl Frauen doch so vernarrt in Autos, Computer und überhaupt Technik sind, und jede Frauenzeitschrift diese Themen ausführlichst behandelt…

      • @Roslin
        Gegenfrage: Wie oft wurden Sie schon mal Opfer von Gewalt, nicht aufgrund von dem was sie haben (wie es bei Raubüberfällen der Fall wäre) sondern aufgrund von dem was Sie sind? Aufgrund ihres Geschlechtes oder ihrer sexuellen Präferenz? Mussten Sie mit den Folgen kämpfen? Oder haben Sie sich darüber schonmal Gedanken machen müssen? Davor Angst gehabt? Nein? Dann sind Sie verdammt privilegiert!
        Aber das sind ja „Frauenprobleme“ (gääääähn)

        Zudem, falls sie es nicht mitbekommen haben, die Wehrpflicht ist ausgesetzt, Bundeswehrstandorte werden aufgelöst, Gelder gekürzt. Es sieht nicht so aus als würde es in nächster Zeit einen Grund geben, das zu ändern.

        Ach ja, ich vergaß! Die böse moderne Welt wird sich selbst ja in nächster Zeit in den Orkus schießen, und sämtliche Errungenschaften werden aus den Köpfen der Menschen gefegt werden (Quasi Gruppenamnesie?) und wir werden wieder in der Steinzeit leben, das Einzige, was uns bleiben wird ist dann die katholische Kunst.
        Oder ist es nicht vielmehr so, dass Sie sich an diesem Gedanken festhalten, weil es die einzige Rechtfertigung für Sie ist, ihr Weltbild nicht überdenken zu müssen, mit diesen bösen modern times zurechtzukommen, geistig?

        Und ja, ich bin in vielerlei Hinsicht privilegiert und sehr dankbar dafür. Das hindert mich aber nicht daran, Ungerechtigkeiten die ich bei mir oder anderen erlebe nicht einfach so hinzunehmen.

        Aber von einem white straight male, Mitglied der privilegiertesten Gruppe überhaupt zu hören, wie er sich über Verblödung und Korrumpierung einer Gruppe aufgrund ihrer Privilegierung aufregt, die aber nichtsdestoweniger TROTZDEM hierarchisch unter ihm steht (who runs the world? straight white males!), das ist ein starkes Stück! Denken Sie eigentlich auch manchmal nach, bevor sie auch „Senden“ tippen?
        Gehen Sie mal raus in die Welt und gucken, wie es ausserhalb der gelben und andersfarbigen Internetwelt aussieht, beschäftigen Sie sich mal mit Menschen, statt mit Statistiken, das würde auch der Männerbewegung guttun.

        @Adrian
        Aber einem Menschen aufgrund seines Geschlechts die Fähigkeit abzusprechen, Rostlöcher im Unterboden zu erkennen ist doch etwas hart,oder?
        Zudem, ich verrat dir mal was: Es soll tatsächlich Frauen geben, die sich noch mit anderen Dingen als Schminke,Diäten und Brutpflege beschäftigen. Echt wahr, ich habs auch erst nicht glauben wollen!

      • @ Maren

        Ist Ihnen bewusst, dass Männer sehr viel häufiger Opfer von Gewalt werden als Frauen, u.a. auch deshalb, weil sie sind, was sie sind, z.B. straight white males, die den Zorn von Rassisten erregen, die Minderheiten angehören?

        Ist Ihnen bewusst, dass jene straight white males, die die Welt beherrschen, keine Männerpolitik betreiben, sondern Frauenförderung zur Ausweitung und Bedienung Ihres virtuellen und realen Harems?

        Das ist ja das Problem: straight white females betreiben Frauenförderung und straight white males auch.

      • „Das sieht nicht gut aus, da ist überall Rost.“
        Was ich ihm nicht einmal sondern mehrmals auch so gesagt habe. Red ich chinesisch? Nein. Drücke ich mich unklar aus? Nein! Ich bin halt nur eine Frau. Was weiß ich denn schon.

        Kennst Du dich mit Fahrzeugen, deren Technik aus? Nein? Dann war die Annahme, dass Du keine Ahnung hast, weil Du eine Frau bist, zutiefst sexistisch und wohlbegründet.

        Tja Maren, Du hättest sagen sollen: Ein kompetenter männlicher Kfz-Meister hat sich die Sache angekuckt und festgestellt, dass da viel Rost ist und sich Reperaturen nicht mehr lohnen.

        Die Erfahrung lehrt, dass Frauen in der Regel rein gar nichts von Autos verstehen, weil sie sich nicht dafür interessieren. Nicht die Bohne. Somit war es dein Fehler: Du hättest darauf hinweisen sollen, dass Du die Meinung eines Fachmannes eingeholt hast.

      • @ Peter, der du dich für Väterrechte starkmachst

        Referenz: INI/2009/2242
        Assessment of the results of the 2006-2010 Roadmap for Equality between women and men and forward looking recommendations, Dossier of the committee FEMM/7/01811, PE439.237

        17. betont, wie wichtig es ist, sicherzustellen, dass alle Frauen die Kontrolle über ihre sexuellen und reproduktiven Rechte haben, insbesondere durch Zugang zu Verhütung und
        Abtreibung, durch eine kostenlose Beratung über Abtreibung und Informationen über ihre Rechte und die ihnen zur Verfügung stehenden Dienste; betont die Bedeutung von
        Maßnahmen, die darauf abzielen, Männer in Bezug auf ihre Verantwortung in sexuellen und reproduktiven Fragen zu sensibilisieren;

        U.a. wurden folgende Änderungswünsche beantragt, die klarmachen, dass hier ein Schwangerschaftsabbruch als Methode zur Familienplanung betrachtet wird:

        Änderungsantrag 138/Anna Zaborska: 17a. weist darauf hin, dass gemäß Absatz 8.25 des Aktionsprogrammes der Internationalen Bevölkerungskonferenz von Kairo und den geltenden internationalen Übereinkommen der Schwangerschaftsabbruch keinesfalls als Methode der Familienplanung gefördert werden sollte und dass jegliche den Schwangerschaftsabbruch betreffende Maßnahme oder Änderung im Rahmen des Gesundheitssystems nur auf nationaler bzw. lokaler Ebene entsprechend den nationalen Gesetzgebungsverfahren festgelegt werden darf.

        Änderungsanträge 10-147/ 2009/2242/INI 14.42010

        Punkt 17 wurde jedoch in der Enfassung nicht berücksichtigt. Dafür kamen andere Punkte in die Endfassung, welche als non-legislative Resolution am 17.06.2010 verabschiedet (316 zu 264 Stimmen) wurde.

        So nebenbei einige verabschiedete Abschnitte:
        R. in der Erwägung, dass sich Frauen häufig durch das Familienrecht (insbesondere das Ehe- und Scheidungsrecht) in rechtlicher und finanzieller Hinsicht in einer schwächeren Position befinden und Gerichte manchmal die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen noch verstärken, indem sie das Familienrecht auf der Grundlage traditioneller Rollenbilder anstatt rechtlicher Gleichstellung anwenden,

        [häufig und manchmal!, terminatus]

        16. besteht darauf, dass das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen unverzüglich und uneingeschränkt seine Tätigkeit aufnimmt und dass alle Geschlechterindikatoren entwickelt werden, damit Gleichstellungsfragen, wann immer sie sich stellen, überprüft werden können; besteht auf einer regelmäßigen Aktualisierung dieser Indikatoren, damit die festgelegten Ziele und ihre wirksame Umsetzung aufeinander abgestimmt werden können;

        [Gab es so ein Institut nicht schon bei Orwell?, terminatus]

        Was sagst du nun Peter?

      • Tja Maren, Du hättest sagen sollen: Ein kompetenter männlicher Kfz-Meister hat sich die Sache angekuckt und festgestellt, dass da viel Rost ist und sich Reperaturen nicht mehr lohnen.

        Aber nein. Madame hat sich ihr Urteil gebildet („hat Rostlöcher im Unterboden (wo denn da?) erkannt“ / „der MIR emphohlene Meister hat aber gesagt..“)

        Es ist eine sexistische Abwertung AllerFrauen, den Einwand anzubringen dass Rost ungleich Rost sei, und das Kant’sche Wort „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“ zu beherzigen. (Kant ist doch ein „dead white male“!)

        Wenn eine sehr oft weibliche habe-ich-doch-schon-immer-gesagt-Person übergangen wurde, weil sie offensichtlich ihre Meinung nicht sachlich fundiert begründen konnte, dann ist das immer ein Riesendrama. Wenn sich das Orakel dann im nachhinein zufällig als zutreffend herausstellt ist Polen offen. Es darf in höchsten Tönen geklagt werden.

        Solche Menschen verlangen unhinterfragbare Authorität.

      • Wie oft wurden Sie schon mal Opfer von Gewalt, nicht aufgrund von dem was sie haben (wie es bei Raubüberfällen der Fall wäre)

        Es sind meistens Frauen, die Opfer derjenigen Gewalt werden, die alleine auf Bereicherung abzielt.

        sondern aufgrund von dem was Sie sind? Aufgrund ihres Geschlechtes oder ihrer sexuellen Präferenz?

        Aha. Und wie wäre diejenige Gewalt einzustufen, die darauf abzielt den eigenen Status zu erhöhen? Wer ist zumeist von dieser Gewalt betroffen? Frauen etwa? Werden homosexuelle Männer oder homosexuelle Frauen massiv bedroht? Wann wurde zuletzt eine Lesbe auf der straße Straverprügelt? Ins KZ gesteckt? Oder ist das angebliche „unsichtbar machen“ etwa eine vergleichbare Gewalt?

        Mussten Sie mit den Folgen kämpfen?

        Meinen Sie etwa, ein Mann trage keine seelischen Folgen, wenn er verprügelt wird? Was soll denn diese Frage?

        Oder haben Sie sich darüber schonmal Gedanken machen müssen? Davor Angst gehabt?

        Sie meinen tatsächlich, es gäbe einen einzigen Mann auf der Welt, der sich keine Gedanken darüber gemacht hätte dass er verpügelt etc. werden könnte? In welcher Welt leben Sie?

        Angst ist kein Maßstab, sie hat sehr oft keinen vernünftigen Grund. Die größte Angst hat übrigens sehr oft der meisten Privilegierte.

        Nein? Dann sind Sie verdammt privilegiert!

        Abgesehen vielleicht von dem Punkt „Angst“ müssen Sie wohl von westlichen Frauen sprechen. Nein, Roslin ist keine westliche Frau.

        Aber das sind ja „Frauenprobleme“ (gääääähn)

        Wann haben Sie sich zuletzt mit dem Thema wirklich beschäftigt? Oder meinen Sie etwa, Sie könnten sich aufgrund irgendwelcher frauenspezifischer UN-Statistiken, die die Gewaltbetroffenheit von Männen in den entsprechenden Ländern gar nicht erst betrachten, in eine Opfergruppe einsortieren?

        who runs the world? straight white males!

        Wenn ich das Argumentationsniveau mal historisch übertrage:

        Katharina die Große regierte Russland -> who ran Russia? Straight white females!!11!

        Das ist der klassische rassistische Fehlschluss.

        Mag sein, dass Maskulismus nicht allzuviel erreichen kann, weil der Mensch eben kein vernunftgesteuertes Tier ist.

        Aber was er erreichen kann ist, dass solche himmelschreiend irrationalen Fehlschlüsse diejenige intellektuelle Anerkennung erhalten, die sie verdienen: nämlich gar keine.

      • @Peter
        Du wirst lachen, das hab ich tatsächlich! Aber wenn einem kleinem Frauchen was erzählt wird, glaubt sie´s ja sofort, und wenn ihr der halbe Unterboden entgegenrieselt, wenn sie drunter steht, muss TROTZDEM nochmal ein Mann draufgucken, weil einer Frau (zumal der Fahrzeughalterin, die bekanntermaßen seitdem sie dieses Auto besitzt immer wieder was dran machen muss und diese Karre kennt wie kein anderer…) fehlt ja generell sowohl der technische Sachverstand als auch der gesunde Menschenverstand… -.-
        Und ohne Scheiß: Die meisten Männer haben nicht mehr Ahnung von Autos als ich. Die tun immer nur so.

        @Nick
        Joa, ich bin nich ganz doof, und wenn der Meister mir Mängel bestätigt, die mir selber im Gebrauch aufgefallen sind und
        mir neue zeigt, die ich bis dato nicht sehen konnte, weil ich den nie hochgebockt hatte, bin ich geneigt diesem Mann zuzustimmen, da bin ich so frei.

        Aber ich verstehe natürlich, dass es Männer wurmt, wenn eine Frau meint, eine Entscheidung allein treffen zu können, in einem Bereich, der als Männerdomäne gilt.
        Ist doch so, oder?

        Ich stehe ja auch nicht alleine mit diesem Eindruck:

        http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/kfz-werkstatt-in-frauenhand-trifft-nerv-id1157972.html
        http://www.sueddeutsche.de/auto/autowerkstaetten-gestoertes-verhaeltnis-zu-frauen-1.601634

        *Wann haben Sie sich zuletzt mit dem Thema wirklich beschäftigt? Oder meinen Sie etwa, Sie könnten sich aufgrund irgendwelcher frauenspezifischer UN-Statistiken, die die Gewaltbetroffenheit von Männen in den entsprechenden Ländern gar nicht erst betrachten, in eine Opfergruppe einsortieren?*

        Da brauch ich keine Statistiken einsehen, das weiß ich aus eigener Erfahrung.

        (Admin: Auf Wunsch von Maren gelöscht)

        Ich würde das sonst nicht erzählen, aber die permanente Abwertung kotzt mich sowat von an.
        Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Fresse halten!

      • @ Maren

        *Und das ist etwas, das den meisten Männern nie passiert, über das sie sich nicht mal Gedanken machen, dass sie nicht verstehen und deswegen abwerten.*

        So, wie die meisten Frauen nie erfahren, was es bedeutet, als Mann falsch beschuldigt zu werden, wie entwürdigend die Behandlung ist, die ein falsch Beschuldigter erfährt, etwas, worüber sie sich nicht einmal Gedanken machen, dass sie nicht verstehen und deshalb abwerten.

        Sie wissen auch nicht, wie sich ein Mann fühlt, dem mit einer Falschbeschuldigung gedroht wird, ein Verbrechen, das auch so gut wie nie angezeigt wird, denn selbst wenn es begangen, nicht bloß angedroht wird, geht die Täterin fast immer straffrei aus.

      • @ Maren
        @ all

        Mich kotzen Ihre Kommentare so langsam auch ganz schön an, zumal ich den Gedanken nicht los werde, dass das so alles nicht ganz stimmig ist in Ihren Erzählungen, die immer passend zum Thema, ein, zwei Tage zuvor passiert sind.

        „Kleines Beispiel, heute passiert: … Werkmeister Mängel … Auftritt Stiefpapa … er schraubt Tagelang daran rum, … um mir heute zu sagen.“

        Der Stiefpapa mit dem Delorian reist zurück in die Zukunft, ähm Vergangenheit, schaut sich das Auto noch mal an, bestellt ’ne Hebebühne, reist zurück und erklärt dann „heute“, dass er nichts gefunden hat – was ja diskriminierend ist, hat die Expertin das doch gleich gesagt, und wenn Werkmeisterin Maren das sagt, dann kann der Stiefvater nix mehr finden, sonst ist es sowieso nochmal zusätzlich Diskriminierung.

        „Und ohne Scheiß: Die meisten Männer haben nicht mehr Ahnung von Autos als ich. Die tun immer nur so.“

        Ja die meisten, von den allen die Maren kennt. Ganz ohne Scheiß. Darum sind auch die meisten Angestellten bei ARBÖ, ÖAMTC usw. Männer, die nur so tun natürlich, die meisten, die dann im Winter bei Minusgraden auf Autobahnen die Reifen wechseln, die meisten, die nur so tun eben.

        Würde Christian uns erzählen, dass er am Mt. Everest war, wäre die nächste Story: Ja, vor zwei Tagen war ich auch am Everest.

        Auf Mitleid brauchen Sie bei mir auch nicht mehr zu hoffen Maren um damit Diskussionen beenden zu können.

        Wenn man keine Ahnung hat und Gefühle anspricht – weiß ich ob Sie vergewaltigt wurden? Die Schwarzer hat 4 Jahrzehnte behauptet sie hätte abgetrieben, wie viele andere Prominente, was gar nicht stimmte – um unwidersprochen seinen Mist rausträllern zu können, dann kotzt mich das so langsam auch an.

        In dem Sinne selbst einmal die Fresse halten!

      • Ein paar Anmerkungen zu Vergewaltigungen, weil es heute auch thematisch passt (Assange): Vergewaltigungen werden durchgängig überbewertet. Meistens ist eine Vergewaltigung sowieso erfunden. In den meisten der restlichen Fälle, in denen Sex stattgefunden hat, war er einvernehmlich (wie bei Assange). Später fällt dann der Frau ein, dass der Mann nicht „der Richtige“ war oder sonst irgendetwas nicht perfekt war. Alle bisher genannten sog. Vergewaltigungen sind keine. Es bleiben die Fälle ungewollter Berührung. Realiter, das Frauenhaus führt das aus, passiert der Frau dabei gar nichts. Die Frau führt trotzdem ein Riesentheater auf, weil sie die Abwehrkulisse aufrechterhalten muss. Sie muss so tun, als ob Sex das Allerschlimmste auf der Welt wäre. So treibt sie den Preis hoch. Wer den höchsten Preis zahlt, ist „der Richtige“, alle anderen werden rückwirkend zu Vergewaltigern erklärt. Die feministisch kontrollierte Justiz spielt gerne mit.

      • @ Zhen

        Bei Deinem Versuch, zu bestreiten, dass eine echte Vergewaltigung ein zutiefst demütigender, seelisch verletzender Übergriff ist, der die intimsten seelischen Regionen eines Menschen verwundet, kann ich Dir nicht folgen, muss mir dazu ja nur vorstellen, wie ich mich als Vergewaltigter fühlte.

        Allerdings schwindet meine Empathie mit Frauen, die männliche Empathie für weibliche Vergewaltigungsopfer erwarten, ja geradezu darauf spekulieren und dabei jede Empathie gegenüber seelisch vergewaltigten = falsch beschuldigten Männern vermissen lassen, das Problem von Falschbeschuldigungen als marginal/inexistent ansehen, (3 %-Lüge), gegenüber falsch beschuldigten Männern eine Die-sollen-sich-mal-nicht-so-haben-Attitüde einnehmen, eine Haltung, die bei FeministInnen die Regel („BELIEVE THE VICTIM“, wobei immer von vorneherein klar ist, dass das Opfer die Frau zu sein hat, nie ein möglicherweise falsch beschuldigter Mann), nicht die Ausnahme ist.

        Wie ihre permanenten Versuche, die Unschuldsvermutung im Falle von Vergewaltigungs-/Belästigungsbezichtigungen abzuschaffen, bis zum Erbrechen dokumentieren.

      • @Terminatus

        Als wäre ich auf dein Mitleid angewiesen. Als wäre ich auf irgendein Mitleid hier angewiesen.
        Und die Unterstellung, dass ich dreist lügen würde ist unterirdisch.

        Ich weiß echt nicht, warum ich das hier geschrieben habe.
        Blöd von mir. Bitte löschen.

      • @ Maren

        *Als wäre ich auf dein Mitleid angewiesen. Als wäre ich auf irgendein Mitleid hier angewiesen.
        Und die Unterstellung, dass ich dreist lügen würde ist unterirdisch.*

        Kopf hoch, Maren.

        Nimm’s wie ein Mann.

        Das erwarten doch FeministInnen von Männern schließlich auch.

        Zitat Catherine Comins:

        *Comins argues that men who are unjustly accused can sometimes gain from the experience. ‚They have a lot of pain, but it is not a pain that I would necessarily have spared them. I think it ideally initiates a process of self-exploration. ‚How do I see women?‘ ‚If I didn’t violate her, could I have?‘ ‚Do I have the potential to do to her what they say I did?‘ Those are good questions.'“*

        Quelle: http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,157165,00.html

        Falsch beschuldigte Männer können also manchmal von dieser Erfahrung profitieren.

        „Sie erdulden eine Menge Leid, aber das ist ein Leid, dass ich ihnen nicht notwendigerweise erspraren möchte. Ich denke, idealerweise löst diese Erfahrung einen Prozess der Selbsterforschung aus. ‚Wie sehe ich Frauen?‘ ‚Wenn ich sie nicht vergewaltigt habe, könnte ich es doch getan haben?‘ ‚Habe ich das Potential, ihr anzutun, was getan zu haben sie von mir behauptet?‘ Das sind gute Fragen.“

        Also Maren, sieh’s mal so, wie wir Männer von empathischen Feministinnen aufgefordert werden, es zu sehen.

        TAKE IT LIKE A MAN!

      • Ich behaupte nicht, dass gelogen wird, ich behaupte, aufgrund von Umstimmigkeiten in der Geschichte, dass die Unwahrheit gesagt wird. Der Unterschied zwischen jemanden einer unwahren Aussage und jemanden einer Lüge zu bezichtigen, ist ein strafrechtlich relevanter.

        Wie gesagt, ich bezichtige niemand der Lüge!! Wir wissen ja wie schnell man von Genderseite aus abgemahnt und „Leutnant Dino“ angezeigt wird.

        OT 19.09 ATV Werbung „Calcedonia“ im Hintergrund

      • Roslin: „Bei Deinem Versuch, zu bestreiten, dass eine echte Vergewaltigung ein zutiefst demütigender, seelisch verletzender Übergriff ist, der die intimsten seelischen Regionen eines Menschen verwundet, kann ich Dir nicht folgen, muss mir dazu ja nur vorstellen, wie ich mich als Vergewaltigter fühlte.“

        Wie ich schon mal schrieb, wurde ich vergewaltigt, oder Frauen würden das wohl so nennen. Ich weiß, wie ich mich als Vergewaltigter fühlte. Natürlich war das nur rückblickend eine Vergewaltigung – damals hatte ich noch keine Ahnung, was das ist – und die Feministinnen würden auf Männer andere Maßstäbe anwenden als auf sich selbst und es deshalb nicht als Vergewaltigung betrachten (Männer müssen stark sein und das über sich ergehen lassen). Demütigend und seelisch verletzend war es nicht. Der Vorgang selbst war schmerzhaft und für einige Stunden danach war das Urinieren schmerzhaft. Also, wie das Frauenhaus schreibt, ist das vom Schmerz her mit einem leichten Fahrradsturz vergleichbar. Einen Tag später war die Sache vergessen und es hat nichts mehr wehgetan. Kein Grund, jahrelang Theater zu machen oder alle Frauen zu potenziellen Vergewaltigerinnen zu erklären. Sicher, es war damals unangenehm, v.a. weil ich nicht wusste, was die von mir wollte und weil sie gegen meinen Willen weitermachte. Aber das war es auch. Heute würde ich das weitaus gelassener sehen, wenn eine Frau meinen Penis berühren wollte. 🙂

      • Was sagst du nun Peter?

        @ Terminatus

        Es ist dieser totalitäre, alles umfassende Gestaltungs- und Regelungsanspruch, der an Orwells 1984 erinnert.
        Es ist für mich offensichtlich, dass diese Leute, die sich derartige umfassende Kontroll- und Steuerungsmechanismen ausdenken, Menschen nicht als Individuen wahrnehmen, sondern als Massen, die gemäss ihren Vorgaben funktionalisiert werden sollen.

        … besteht darauf, dass das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen unverzüglich und uneingeschränkt seine Tätigkeit aufnimmt und dass alle Geschlechterindikatoren entwickelt werden, damit Gleichstellungsfragen, wann immer sie sich stellen, überprüft werden können…

        Wirrrr werrrden unserrrre Mission errrfüllllen, wann immerrrr und wo immerrrr Idikatorrren Geschlechterrrrdifferrrrenzen anzeigen, wo auch immmerrrrr und warrummmm auch immerrrr unverrrzüglich einschrrreiten und unserrrre Tatigkeiten aufnehmen.

      • @Maren:
        Joa, ich bin nich ganz doof, und wenn der Meister mir Mängel bestätigt, die mir selber im Gebrauch aufgefallen sind und
        mir neue zeigt, die ich bis dato nicht sehen konnte, weil ich den nie hochgebockt hatte, bin ich geneigt diesem Mann zuzustimmen, da bin ich so frei.

        Es geht wohl weniger alleine darum, die Mängel zu erkennen, sondern eher um eine Abwägung, ob sich eine Reperatur lohnt.

        Dazu muss man vor Allem den gesamten Arbeits- und Materialaufwand einschätzen können. Dabei hat der Meister einer komerziellen Werkstatt andere Maßstäbe als ein Hobbyschrauber.

        Sie selbst haben offensichtlich nur über einen Teil der dazu erforderlichen Informationen verfügt, stellen aber die Geschichte nun so dar, als hätten Sie über alle relevanten Informationen verfügt – Ihr Stiefpappa hätte nur Ihre Kompetenz angezweifelt.

        In Wahrheit hat Ihr Stiefpappa wohl einfach nur, was den Reraraturaufwand betrifft, Ihrer Intuition / Ihrem Glauben an die Authorität des Meisters geteilt.

        Er hatte zunächst eine andere Meinung, der Sie ja nicht hätten folgen müssen. Warum bringt Sie das auf die Palme?

        Oder hat Ihr Stiefpappa etwa gesagt: „So ein Weiberquatsch, das sind doch keine Rostlöcher!“?

        Ich stehe ja auch nicht alleine mit diesem Eindruck:

        Ja, klar. Ein guter Verkäufer ist diplomatisch, und ein guter Handwerker ist oft kein guter Verkäufer. Es kann ein gutes Geschäftsmodell sein, der Kundschaft den zusätzlichen Service zu verkaufen. Manche Kundin bezahlt die zusätzlichen Verkaufsprofis gerne. Oder die zusätzlichen Schulungen..

        Da brauch ich keine Statistiken einsehen, das weiß ich aus eigener Erfahrung.

        Nun ja, du unterstellst uns ja immerhin Gruppenprivlegien. Und dazu muss man allgemeingültig argumentieren.

        Du weißt ja nicht, was so manchem männlichen Individuum wiederfahren ist.

      • Edit: In Wahrheit hat Ihr Stiefpappa wohl einfach nur, was den Reraraturaufwand betrifft, Ihrer Intuition / Ihrem Glauben an die Authorität des Meisters nicht geteilt.

        ..und was heißt hier eigentlich „Abwertung“, wenn darauf hingewiesen wird dass Männer statisch sogar häufiger von Gewalt betroffen sind, sie also ein Privileg der Nichtbetroffenheit gar nicht haben.

        Man wird sich doch wohl noch dagegen verwahren können, dass von individuellen Schicksalen auf die vermeintliche Gesamtgruppe „Männer“ geschlossen wird.

      • @Maren

        Und ja, ich bin in vielerlei Hinsicht privilegiert und sehr dankbar dafür. Das hindert mich aber nicht daran, Ungerechtigkeiten die ich bei mir oder anderen erlebe nicht einfach so hinzunehmen.

        Aber von einem white straight male, Mitglied der privilegiertesten Gruppe überhaupt zu hören, wie er sich über Verblödung und Korrumpierung einer Gruppe aufgrund ihrer Privilegierung aufregt, die aber nichtsdestoweniger TROTZDEM hierarchisch unter ihm steht (who runs the world? straight white males!),

        Das ist irgendwie die Privilegientheorie, aber mir ist noch nicht ganz klar, was du eigentlich genau vertrittst.
        Sind Männer und Frauen jeweils auf ihre Weise privilegiert oder Frauen gar nicht und du beziehst dich auf deine Privilegierung als weiße Frau? Und inwiefern dankbar? Solltest du nicht am Abbau der Privilegien arbeiten, sie dir bewußt machen etc?

        Haben alle Männer die männlichen Privilegien, also der Penner und der CEO?

        Und welche Privilegien haben Männer denn genau, die sie dazu bringen die Welt zu regieren?
        Und wer regiert die Männer, die die Welt regieren? Wieviel Macht haben ihre Ehefrauen und Mütter etc über sie?

        Und noch ein kurzer Hinweis auf andere Artikel dazu in diesem Blog:

        Oder auch dieser Überblick unter dem Tag “ Privilegien haben nur Männer Frauen werden nur wohlwollend diskriminiert

        Und auch noch dies:
        https://allesevolution.wordpress.com/2011/08/18/kritik-manner-sind-privilegiert/

    • Tit4toe

      „Ich finde den kompletten Feminismus einfach zum kotzen egal in welcher Schattierung. Es ist großartig, dass ich nicht alleine bin und meine Wahrnehmung nicht völlig an der Realität vorbei geht. Ich hoffe ja, dass man irgendwann einmal Frauen entweder wirklich gleichberechtigt behandeln darf (ohne als Frauenhasser verschrien zu werden) oder sich die alten Rollenbilder wieder durchsetzen. Als Mann muss man förmlich aufpassen wo man etwas sagt.“

      Ich finde die Überzeugung einiger Männer, sie wären der Mittelpunkt des Lebens zum Kotzen. Und nicht zum Kotzen. Es zeigt, wie Schwachsinn bewegt werden kann. Leider kann ich nicht wie Du davon ausgehen, dass ich nicht allein bin. Ich fühle und erfahre mich allein. Um mich herum kotzen Frauen und Männer herum und mir ist es alles sehr suspekt. Als erwachsene Menschen einander gegenüber gleichberechtigt gegenüber stehen, ist aus meiner Sicht in Ordnung. Allerdings ist es eine Tatsache, dass Du als Mann und ich als Frau aus dem Schoß einer Frau zur Welt gekommen sind. Auch ich soll förmlich aufpassen, wo ich was sage. Als einer Polin wird mir mindestens nicht Mutterkult der Nazizeit angehängt!

      „Ich ekel mich vor den meisten Frauen. Soviel Leugnung, Verleumdung, Selbstsucht, Engstirnigkeit, Frechheit, Einbildung, Naivität, Verlogenheit, Selbst-Unkenntnis etc…einfach nur zum Erbrechen.“

      Dito.

      „Denkste Schätzchen, denn ich achte dich als Familienmutter und Säule meines Reichs und für deine Titten. Für alles andere juckst du mich nicht….“

      Ja, das hättest Du gern. Wenn Du mich diesbezüglich persönlich ansprechen würdest, hätte ich Dir einen Vogel gezeigt.

  6. „Frauenfeindliche, homophobe, fremdenfeindliche und ultrarechte Einstellungen sind nicht nur allgemein entschieden zu verurteilen und zu bekämpfen, egal wo sie auftreten, sondern sie sind für den Erfolg der Männerrechtsbewegung auch rein pragmatisch in hohem Maße schädlich.“

    Typisch politisch korrekte Einseitigkeit. Nach rechts soll man gefälligst gründlich filtern (wobei die Bezeichnung „ultrarechts“ von vielen sehr weit gefasst wird), aber nach „ultralinks“ sieht man nicht einmal den Bedarf, sich abzugrenzen.

    Das dies nicht harmlos ist, sieht man gut daran, dass ein Blog namens „Red Man“ ohne Probleme innerhalb der deutschsprachigen Männerrechtsbewegung betrieben werden kann (man stelle sich umgekehrt mal „Brown Man“ oder „BraunMann“ vor …).

    Systematisch einen kompletten Flügel der Männerrechtsbewegung zu dämonisieren ist übrigens auch nicht konstruktiv.

  7. Ich halte diesen Ansatz für weitgehend falsch und will dies kurz begründen:

    Ein berechtigtes Anliegen auf eine moralische Empörung zu stützen, scheint mir eine sehr kurzfristige Strategie zu sein, die nach allem was man über Lebenszyklen von sozialen Bewegungen weiß, sich nach rund 20 Jahren von selbst verflüchtigt (und davor zu Revierstreitigkeiten führt). Aber das ist ein pragmatisches Argument. Viel wichtiger in diesem Zusammenhang ist mir ein moralisches Argument, das sich aus einer Trennung von Fakten und Bewertungen ableitet.

    Ich halte es für unmoralisch, einen Einfluss auf die Bewertung von Fakten durch andere nehmen zu wollen. Darin sehe ich einen Eingriff in die Autonomie eines Individuums. Menschen sind keine Trottel, denen man die Bewertung vorgeben muss, wie dies weite Teile z.B. des Marketings denken. Die meisten Menschen können selbst denken und haben auch eine moralische Instanz, die es ihnen erlaubt, Unrecht zu identifizieren. Wer nicht in der Lage ist, die Ungerechtigkeit zu sehen, die es darstellt, Jungen wegen ihrer Art aus dem Unterricht auszugrenzen und von erfolgreicher Schulbildung z.B. durch Überstellung an die Sonderschule zu deprivieren, , der ist auch Appellen an seine moralische Empörung nicht zugänglich.

    Anyway, wie sollten entsprechende Verbindungen zwischen Fakten und Bewertung aussehen: „Große Ungerechtigekt … Empört Euch!“ Solche Aufrufe führen gewöhnlich zum Gegenteil, eben weil die meisten Beobachter des Beobachtens wohl mächtig sind und auch über eine moralische Instanz verfügen, die ihnen sagt, wie etwas zu bewerten ist. Mit einem expliziten Manipulationsversuch des moralischen Urteils anderer, wäre also nichts gewonnen. Die, die die Benachteiligung von Jungen sehen, und als ungerecht bewerten, werden dies mit oder ohne moralische Appelle und Marktingmethoden zur affektiven Verknüpfung von Form und Bewertung tun, diejenigen, denen die Benachteiligung egal ist bzw. die die Benachteiligung von Jungen in Ordnung finden, sind auch moralischen Appellen nicht zugänglich.

    Möglicherweise bin ich antiquiert, aber ich glaube an die Kraft von Argumenten und die menschliche Vernunft, jedenfalls bei denen, die nicht die Vernunft durch Ideologie oder Glaubenslehren ersetzt haben. Entsprechend bin ich der Überzeugung, dass gute Argumente sich durchsetzen, wenn sie nur oft genug oder überzeugend genug vorgebracht werden. Letztlich leben wir in einer empirischen Welt. Man kann noch so oft behaupten, dass viele Frauen im Vorstand das Geschäftsergebnis befördern, ob die Behauptung zutrifft bzw. dass sie nicht zutrifft, zeigt sich dennoch im nächsten Geschäftsbericht. Wer denkt, es gehe nur darum, die Emotionen zu besetzen und sich Vorteile durch affektives Labeling zu verschaffen, den wird die Realität früher oder später einholen.

    Schließlich hat die Konzentration auf Argumente und der Verzicht auf Bewertungen zum Ergebnis, dass man damit aufhören kann, denjenigen, der die Argumente vorbringt, auf seine politische Unbedenklichkeit hin zu untersuchen. Ob ein Rechter oder ein Linker eine richtige Feststellung trifft, ist egal (wenngleich ich meine Zweifel habe, dass Linke eine richtige Feststellung treffen können…), was zählt ist die Richtigkeit des Arguments. Diskussionen wie die von Gesterkamp der Männerbewegung angedichtete, ob die Bewegung rechts unterwandert ist, sind NUR möglich, weil viele mehr damit beschäftigt sind, auf affektive Bestandteile einer Meldung zu reagieren, als dass sie sich fragen, was die entsprechende Meldung besagt – anders formuliert, ich wette, wenn Gesterkamp von einem LKW überrollt wird, dann lässt er sich dennoch von einem bekennenden Nazi-Arzt mit erster Hilfe versorgen.

    Und das zeigt die Relevanz von moralischen Aufgeregtheiten für das tägliche Leben.

    • Das Problem ist sicher nicht, dass die Leute systematische Benachteiligung von Jungen und Männern als moralisch unproblematisch ansehen, das Problem ist, dass die Mehrheit es nicht sieht oder einfach nicht sehen will.

      Grade heute kam ja bei Spon ein Artikel über so eine Asylbewerberin, die in Deutschland abgelehnt wurde, dann nach Belgien weitergezogen ist, da ihr Kind entzogen bekam und jetzt irgendwie wieder in Deutschland ist.

      Das jedes Jahr tausenden Männern ihre Kinder weggenommen werden, interessiert hingegen keine Sau.
      Es wird Medial auch gar nicht aufbereitet. Ist die Journallie auf dem Auge blind?

  8. ich denke das die frage von christian sich selber überflüssig macht.
    wir sind dabei die geburtenrate weiter zu senken, indem wir frauen vorschreiben das nur arbeit das einzige sinngebende im leben ist.
    gleichzeitig sorgen wir für immer mehr zuwanderrung die eine komplett andere kultur hat.
    in 30 jahren diskutieren wir wohl ehr darüber ob in england frauen noch unverschleiert auf der strasse zu finden sind. alternativ und für wahrscheinlicher halte ich so eine art nord-irland szenario für möglich

    feminismus wird es nicht mehr geben das ist ein luxusproblem. männerrechtsbewegung, maskulismus ist eine natürliche gegenreaktion auf ungerechtfertigte forderrungen

  9. @ Staro
    Du sagst, du findest es blöde, dass einige Männer meinen der Mittelpunkt der Welt zu sein? Da wirst du mit Sicherheit Recht haben. Vielleicht gehöre ich selber zu dieser Kategorie. Aber dann schau dir erst einmal die Frauen an, die sind mit nichten besser, sondern im Gegenteil erst recht so drauf. Das siehst du alleine schon an der Beziehungsanbahnung. Noch unglaublicher ist, dass Männer mit der Einstellung „ich bin der Mittelpunkt der Welt“ häufig auch noch ziemlich gute Frauen abkriegen. ach ja, das sind ja die falschen ^^ Sehr suspekt oder?!

    Und ganz ehrlich ich glaube Frauen sind sogar ex orbitant eitler und Ich-bezogener als Männer. Ja das sag ich einfach so. Viele Männer teilen meine Meinung und ich lass mir auch nicht mehr sagen, was die „wahre“ Wahrheit ist…..klar wenn du als frau scheiße aussiehst oder einer eher konservativen Sozialisationsbedingung entstammst, dann wirst du nicht so drauf sein. Letzteres suche ich ja 😉

    Was mir an den Frauen reihenweise fehlt, richtig gehend fehlt, das ist die Frage nach: Warum denke ich gerade so und so und was sagt das über mich und die Welt und die Gesellschaft aus….und zwar ehrlich und aufrichtig.

    Allein Frauen muessten sich Reihenweise an den Kopf fassen bei der Frage: Was finde ich an einem Mann geil und wie muss eine Gesellschaft geartet sein, damit diese Eigenschaften im Mann, damit der Mann im Mann auch gefördert und gezüchtet wird.

    Ein Mann der zB empathisch ist wird niemals in demselben Ausmaß durchsetzungsfähig sein wie einer der unempathisch ist. Denk mal darüber nach. Es ist geradezu zum kotzen, was man meint, was das richtige sei und wie man dann in der endkonsequenz lebt. Das ist der einzige Gap den ich bei dem Frauenthema gesehen habe. Inkonsequenz und sich selber ein Mysterium oder einfach nur Feige? Ideale als das zu erkennen was sie sind: Ideale……!!! Nur muss ein Ideal her, das beider Geschlechter gleichermaßen befriedigt. Ist das aber möglich? Ich glaube nicht! Deswegen trete ich eher für die Männerbedürfnisse ein…

    • Tit4toe

      „Was mir an den Frauen reihenweise fehlt, richtig gehend fehlt, das ist die Frage nach: Warum denke ich gerade so und so und was sagt das über mich und die Welt und die Gesellschaft aus….und zwar ehrlich und aufrichtig.“

      Ich will hier nicht schließen, dass ich den falschen Mann geheiratet habe, aber, wenn ich damit anfange, ist er schon längst über die sieben Berge…

  10. Noch unglaublicher ist, dass Männer mit der Einstellung „ich bin der Mittelpunkt der Welt“ häufig auch noch ziemlich gute Frauen abkriegen.

    @Tit4toe
    Das ist es ja gerade, was ich den „Verrat am Beta-Mann“ nenne. Zum empathisch, rücksichtsvollen „Diener“ wird man sozialisiert und die Frauen stehen letztlich trotzdem in der Regel auf die dominanten Alphas. Davon sind mittlerweile schon zwei Generationen betroffen.

    • terminatus30: „Zum empathisch, rücksichtsvollen „Diener“ wird man sozialisiert und die Frauen stehen letztlich trotzdem in der Regel auf die dominanten Alphas.“

      Das passt schon. Denn zum Alpha kann man nicht sozialisiert werden. Das wird man durch Zufall, wenn man zu den wenigen Reichen gehört. Sollen die Betas abgeschafft werden, brauchen wir den totalen Egalitarismus, der nur durch eine Revolution herbeizuführen ist.

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