Bewertungen einer Frau auf einer Zahlenskala

Maren findet in ihrem Beitrag die Bewertung von Frauen auf einer Skala von 1-10 menschenverachtend.

Ich hingegen halte sie für keineswegs so schlimm.

Die wenigsten Männer werden eine solche Bewertung noch nicht durchgeführt haben. Es ist ein beliebtes Spiel unter Männern ihre Meinungen über die Schönheit bestimmter Frauen auszutauschen und dabei bietet sich eben ein Gesamtfazit über eine Zahl an. Natürlich kann es unhöflich sein, eine solche Bewertung kundzutun, was wohl auch für jedes nichtzahlenbasierte Bewertungssytem gilt. Aber das bedeutet nicht, dass es innerhalb eines solchen Diskussionskreises nicht verwendet werden kann.

Ein klassisches Gespräch über die „Schulschönheiten“ unter Männern wird meiner Meinung nach ungefähr so verlaufen:

Junge1: Julia ist ganz klar die schönere von den beiden, sie hat einfach den besseren Arsch. Der von Anna gefällt mir gar nicht.

Junge2: Anna hat aber ein echt hübsches Gesicht, und ihr Busen ist klasse! Mir gefällt Julias Arsch gar nicht, er ist schon wieder zu durchtrainiert.

Junge1: Julia das hübschere Gesicht? Auf keinen Fall. Sie hat diese komischen Lippen, und ihre Augen sind viel zu klein…

und so weiter.

Dabei sind sich beide Jungen wahrscheinlich einig, dass beide Mädchen eine 9 sind (je nach Härte der Skala auch höher) und wären mehr als zufrieden eine Freundin mit entsprechendem Körper, Hintern und Gesicht zu haben. Dennoch macht es Jungs im Schnitt sehr viel Spass solche Feinheiten auszudiskutieren und die Unterschiede zwischen Topmodel 1 und Topmodel 2 zu besprechen als wäre eines von ihnen Quasimodo in weiblich.

Männer können ihre Emotionen in diesem Bereich eher abspalten und solche Fragen als Sachfragen sehen, die eine Lösung verlangen, hier also die Frage, ob Julia oder Anna das hübschere Mädchen ist und welche Gründe dafür sprechen. Diese Sachfrage ist dann losgelöst von anderen Fragen. Die Jungs könnten sich zB darauf einigen, dass Julia den besseren Körper hat, man aber dennoch lieber mit Anna zusammen sein möchte, weil sie der angenehmere Mensch ist. Sie können eine moifizierte Skala entwerfen, die Anna auf einer Bewertung als Gesamtkonzept besser darstehen läßt, aber Julia trotzdem in dem Punkt Schönheit oder Sexyness besser darstehen läßt und beides in Punkten ausgedrückt wird.

Vielleicht liegt es daran, dass Männer im Schnitt eher ein analytisches-sachliches Gehirn haben. Vielleicht liegt es daran, dass Männer eher in Wettbewerbssituationen denken und den Vergleich zweier Sachen mögen, seien es Fußballspieler und deren Einsatz auf einer bestimmten Position, Autoquartettes oder eben Frauen.

Frauen hingegen scheinen in solchen Vergleichen einen emotionaleren Standpunkt einzunehmen. Vielleicht liegt es daran, dass sie das Thema weniger abstrakt sehen, sondern eher einen Bezug zu sich selbst herstellen und sich dann immer im Verhältnis mitbewertet sehen („Wenn sie Julias Arsch schon schlecht finden, wie dann erst meinen?“ Wenn Jasmin eine 7 ist, was bin ich dann?“). Das würde aber nicht erklären, warum diese Art, über das andere Geschlecht zu reden, bei dem eine Vergleichbarkeit weniger gegeben ist, nicht auch bei Frauen populär ist. Auch Frauen reden ja durchaus gerne über tolle Jungs. Vielleicht liegt es daran, dass instinktiv ein reines Abstellen auf den Körper weniger nachvollzogen werden kann als bei den Jungs und daher andere Faktoren eine größere Rolle spielen und zudem der Faktor der emotionalen Verbindung eine wichtigere Rolle bei der Bewertung der Person spielt, der aber gerade bei der Zusammenfassung zu einer Zahl heruntergespielt wird („ich glaube mit ihm könnte ich eine emotionale Verbindung von 8 haben. Sein Leidenschaftsfaktor und sein Romatikfaktor liegen bei etwa diesem Wert“).

Ich füge diesbezüglich mal eine Umfrage ein:

Die erste ist für Männer und soll sich um die Frage gehen, ob sie so ein Konzept schon einmal eingesetzt haben und wie sie dazu stehen

Die zweite soll die Haltung von Frauen dazu abfragen.

73 Gedanken zu “Bewertungen einer Frau auf einer Zahlenskala

  1. Interessante Erläuterungen zum (vermeintlichen) Männerdenken. Ob das nun wirklich in der Meistzahl so betrieben wird, klärt sich ja vielleicht noch auf. Neulich habe ich mal so ein Gespräch mitangehört und musste ziemlich feixen, weil es von so 10-14-jährigen betrieben wurde, bei denen klar war, dass die nicht in den nächsten Monaten zum Sex mit einem dem besprochenen Mädchen schreiten würden und wahrscheinlich nur das Einschätzen übten.

    • @anniefee

      Mir scheint es offensichtlich, dass es sich hier um ein pubertäres Thema handelt. Aber … mein Gott … das ist halt so eine der großen Entwicklungsaufgaben im menschlichen Leben. So wie eine wirtschaftliche Existenz finden, Elternschaft, sich mit dem Tod anfreunden und solche Dinge. Und wenn man da in einer solchen Aufgabe stecken geblieben ist, dann muss man die Runde halt noch ein paar mal drehen. So ist das halt im menschlichen Leben: Unerledigtes kommt wieder. Erledigtes darf man dann auch mal vergessen, hinter sich lassen.

      • @virtual-CD

        „Und wenn man da in einer solchen Aufgabe stecken geblieben ist, dann muss man die Runde halt noch ein paar mal drehen“

        Die Frage wäre ja, was das pupertäre wäre. Das ausgiebige Bewertung von Frauen oder die Idee, dass das Abgleichen der Vorstellungen und die Weitergabe von diesbezüglichen Informationen über einen Zahlenwert am effektivsten möglich ist.
        Es ist ja ansonsten auch nicht einfach eine gemeinsame Skala zu finden. Etwa wie „sehr schön, schön, gutaussehend, okay, naja, nicht schön. hässlich.“

      • @Christian
        Für mich ist das Pubertäre durchaus ersichtlich. Mittels mangelnder Erfahrung wird die eigene Anschauung, durch Vergleiche mit der Anschauung der „eigenen“ Peer-Gruppe in Beziehung gesetzt und diese dann in die eigene Bewertung miteinbezogen.

        Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass hier auch männlicher Status innerhalb der Gruppe einen gewissen, wenn auch nicht einen so großen wie in einer Mädchengruppe, Stellenwert hat. Hat der Alpha eine Freundin, welche nicht unbedingt meinem „pubertären“ Geschmack entspricht, wird auch sie eher „besser“ bewertet als wenn keiner aus der Gruppe sie gut finden würde.

        Ich glaube Testosteron macht hier sicher einiges aus. Ich sehe Testosteron hier eher als einen Faktor an, der einem dazu verleitet wenige Abstriche von der eigenen, in die Bewertungsskala einfließenden Meinung zu machen, welche sich dann mit der Zeit setzt.

      • Ich habe schon öfters kritisiert, dass es für viele Menschen offensichtlich ein Bedürfnis ist, so ziemlich alles in einer Rangliste abzubilden.

        Eine maximale Reduktion der Komplexität. Ob nun die Bewertung der sexuellen Attraktivität einer Frau oder der IQ-Test, am Ende hat man da eine Zahl, eine Rangliste, eine ultimative Skala, eine Ordnung, die einfacher nicht sein könnte. Oben und unten, Erste(r), Zweite(r), Dritte(r) …

        Das Pubertäre ist die Eindimensionalität der Wahrnehmung. Im besten Fall ist es ein harmloser Spass, schlimm ist es, wenn diese Eindimensionlität kultiviert wird.

    • @Antifee

      „weil es von so 10-14-jährigen betrieben wurde, bei denen klar war, dass die nicht in den nächsten Monaten zum Sex mit einem dem besprochenen Mädchen schreiten würden und wahrscheinlich nur das Einschätzen übten.“

      Also Frauen einschätzen als Teil der somatischen Phase, als Lernen in Bezug auf die Partnerwahl? Klingt mir nachvollziehbar und würde auch erklären, warum es gerade bei Jugendlichen ein beliebtes Spiel ist.

      • Wird wohl so sein, mit dem Teil der somatischen Phase. Gott sei Dank diskutieren die Knaben da ja auch aus, was die künftigeren Partnerinnen intelektuell oder verhaltensmäßig mitbringen müssen.. also ja, alles kein Grund zum sich-aufregen. Zumal auch die Partnerwahl meist innerhalb einer „Zahlenklasse“ erfolgt, wozu man ja erstmal abchecken muss, welche Klasse man hat und wer in Frage kommt.
        Da spart man sich viele enttäuschte Erlebnisse von wegen „aussichtsloses Baggern“.

  2. Mir fällt etwas an dem Eingangssatz auf. Der lautet:

    Maren findet in ihrem Beitrag die Bewertung von Frauen auf einer Skala von 1-10 menschenverachtend.

    Schöner kann man – imho – das Prinzip der Projektion nicht illustrieren.

    Maren verachtet also Menschen, die andere Menschen auf einer Skala von 1-10 verorten. Und der Vorwurf an solche Menschen ist offenbar: „Das ist menschenverachtend.“

    Die einzige Person in dem Spiel, von der wir aber sicher wissen, dass sie (bestimmte) Menschen verachtet, ist die Vorwurfserheberin. Was die Menschenverachtung angeht, redet sie also erst einmal über sich selbst. Und nur über sich selbst.

    Das ist zum schreien komisch. Besonders in der dezidierten Art, genau dieses Offensichtliche nicht zu bemerken.

    • @ Christian
      Ich sehe die Problematik auch nicht ganz. Ich glaube auch, dass sich Männer leichter damit tun die Sach- von der Personalebene zu trennen. Warum sollte man nicht einen „Hintern“ für sich bewerten? Frauen tun dies in aller Ausführlichkeit mit ihren Freundinnen über ihre Freunde ja auch, da brauche ich nicht „Sex and the City“ zu gucken. Frauen sind in solchen Dingen nur geschickter.

      Ich möchte nicht wissen, wieviele beste Freundinnen dir ein Bild des Geschlechtsteils des Partners ihrer besten Freundinnen zeichnen können. Ob der beste Freund eines Mannes in der Regel genug weiß, um die primären Geschlechtsteile der Freundin des besten Freundes nachzeichnen zu können, scheint mir fraglich zu sein.

      Sogesehen ist die Aufregung eine Scheinaufregung. Jeder Mensch „bewertet“ andere Menschen aufgrund irgendwelcher Kriterien. Groß, klein, dick, dünn, alt, jung, – warum nicht auch sexuell?

      @ virtual-cd
      Kritisiere bitte Marens Gutmenschentum nicht, denn wer diesen Begriff abwertend verwendet, der ist für sie ein, ich zitiere, „linguistisch gehemmtes Arschloch“ (20. Okt. 11.08/Nochmal Schönheit …)

      • @terminatus

        „Ich möchte nicht wissen, wieviele beste Freundinnen dir ein Bild des Geschlechtsteils des Partners ihrer besten Freundinnen zeichnen können. Ob der beste Freund eines Mannes in der Regel genug weiß, um die primären Geschlechtsteile der Freundin des besten Freundes nachzeichnen zu können, scheint mir fraglich zu sein.“

        Ich vermute auch, dass Frauen da ihre Freundinnen wesentlich genauer unterrichten, jedenfalls nach Aussage einiger Freundinnen. Auch hier ist es aber eine breite Skala, die Angaben reichen von „Ist das erste was man nach dem Sex als Freundin fragt“ bis „über so was rede ich doch nicht mit denen“. Männer reden meiner Meinung nach so gut wie nie über so etwas wobei die weiblichen Genitalien da meiner Meinung nach auch weniger Gesprächsstoff hergeben.

        „Jeder Mensch „bewertet“ andere Menschen aufgrund irgendwelcher Kriterien. Groß, klein, dick, dünn, alt, jung, – warum nicht auch sexuell?“

        Das ist denke ich richtig. Eine Bewertung erfolgt in jedem Fall, es scheint aber ja so zu sein, dass die Einordnung in eine Zahlenskala als besonders menschenverachtende Praxis der Bewertung angesehen wird, ungeachtet ihrer Effektivität.

      • @Christian:

        Männer reden meiner Meinung nach so gut wie nie über so etwas wobei die weiblichen Genitalien da meiner Meinung nach auch weniger Gesprächsstoff hergeben.

        Mit anderen Worten: Frauen unterhalten sich über Schwänze weil die mehr hergeben.

        ROFL

        Träum weiter.

        • @Lucia

          Größe und Dicke scheinen mir auch für Frauen interessante Themen zu sein. Du selbst wertest meine ich ja Männer auch gerne nach diesen Kriterien ab.
          Was wäre denn bei weiblichen Genitalien im Gespräch? Kleine Schamlippen, Größe des Kitzlers? Habe ich so jedenfalls noch nicht gehört

      • @terminatus30

        Ich möchte nicht wissen, wieviele beste Freundinnen dir ein Bild des Geschlechtsteils des Partners ihrer besten Freundinnen zeichnen können.

        Da gibt’s auch nix zu wissen, denn die Form von Schwänzen interessiert definitiv nicht. Wohl eher ob er gut vögeln kann.

      • @Christian:

        Größe und Dicke scheinen mir auch für Frauen interessante Themen zu sein. Du selbst wertest meine ich ja Männer auch gerne nach diesen Kriterien ab

        Dass Äußerlichkeiten eine Rolle spielen, bestreite ich ja auch nicht. Aber darüber unterhalte ich mich zumindest nicht ständig. Wozu auch? Die die mich kennen wissen ja, dass ich große Frauen sowie Männer ob meiner Größe bevorzuge.

        Was wäre denn bei weiblichen Genitalien im Gespräch? Kleine Schamlippen, Größe des Kitzlers?

        Woher soll ich wissen, ob sich viele Männer darüber unterhalten? Mir hat das zwar mal einer gesagt, aber das reicht wohl kaum aus, das zu verallgemeinern. Dagegen werden Brüste und Hintern eher thematisiert.

      • @Lucia: Da ist aber jemand unerfahren in Bezug auf Männer.

        ———————————

        Ob man jetzt jedoch Nummern vergibt, die Schönheit ohne Nummern beschreibt oder puristisch nur die Genitalien beschreibt ist gleich niveaulos. Was nicht bedeutet, dass es nicht notwendig ist.

      • @Christian:
        „Ich vermute auch, dass Frauen da ihre Freundinnen wesentlich genauer unterrichten, jedenfalls nach Aussage einiger Freundinnen.“

        Oh, aber so detailgenau wie dein Kollege Roosh V ist glaube ich keine einzige Frau auf der Welt *fg* Der hat sogar eine Liste mit verschiedenen Vaginas (von 1-30).

        • @Syzygy

          Ja, habe ich gelesen
          http://www.rooshv.com/30-types-of-pussy

          aber das sind abstrakte Betrachtungen der Genitalien ohne Zuordnung zu einer Person und auch keine tatsächliche Auseinandersetzung mit den Genitalien an sich.

          Hier ging es ja darum, dass Frauen untereinander eher über solche Sachen, also sowohl die Genitalien des Mannes als auch den Sex an sich, reden. Ich denke auch, dass die art der unterhaltung anders ist.

          Ich finde ja das hier bereits schon einmal verlinkte Friendsvideo nicht schlecht. Da geht es zwar nur um einen Kuss, aber das Prinzip wird dennoch deutlich.

      • @ Christian
        Ich mag rooshV. Er sagt einige Dinge, die richtig sind – für Amerika noch „richtiger“ als für unsere Gefilden. Es ist ja nicht so, dass er frauenfeindlich wäre, er beklagt ja diesen Zustand, schreibt auch darüber, wie er seine Schwester vor Typen wie er es einer ist, warnt sie „brainwashed“ – ich schätze einmal, dass er dies auf den Zeitgeist bezieht und nicht auf die Biologie, wäre es auf die Biologie, würde er ja gegen! ihre „Biologie der Polygamie“ anreden, was wiederum intuitiv falsch wäre. Er brainwashed sie sozusagen gegen das momentane fick-for-fun brainwashing durch den Zeitgeist zurück in das Natürliche.

        Ich mag ihn, er hat seinen Weg gefunden, damit umzugehen – zwar archaisch, nicht meiner, dennoch: Er ist cool.

  3. Dass eher Männer so was machen resultiert aus ihrer Fixierung auf weibliche Reize, die zumindest am Anfang wichtiger sind als bspw. Charaktereigenschaften. Und da sich wohl die wenigsten Jungs aus dem Gleichen Blickwinkel betrachten, hält diese Phase bei ihnen über die Pubertät hinaus auch länger an. Bzw. hört sie überhaupt nicht auf. Übung macht halt den Macho.

    Denn das zweifellos Sexistische daran fällt ja nicht vom Himmel und betrifft ja auch nur Frauen. Sex sells ist ja auch ein beliebtes Motto in der Werbung. Ganz zu schweigen von den unzähligen Pornoseiten im Web. Dass Frauen dabei mitmachen, ist in einer Gesellschaft, in der nur die Höhe des Bankkontos zählt, zwangsläufig der Fall.

    Nichtsdestotrotz ist es aber kein Wunder, dass sich wohl die meisten Frauen dadurch auf ihre weiblichen Reize reduziert fühlen und darauf allergisch reagieren.

    Kurzum; Männer die sich so darüber unterhalten sind pubertäre Bübchen. Das als menschenverachtend zu bezeichnen kann akzeptiert werden ist aber m.E. nur eine unnötige Aufwertung pubertärer Machos.

      • Ich glaube, BBC (big black cock) ist ein recht beliebtes Genre unter den „Frauenpornos“. Und natürlich schauen das auch viele Männer gerne, weil sie die Vorstellung erregt, von einer weißen Frau so begehrt zu werden.

      • @ Adrian

        Ob ich nun eine Frau als (bezogen auf ihre Attraktivität) annehmbar, attraktiv, schön, sehr schön oder als unattraktiv, hässlich, gar abstoßend werte oder das in einem schichten Zahlen(-schätz)wert verdichte, es ist einerlei.

        Wie Sozialist Peter zeigt, ist allein die Existenz einer Rangliste, die die Gleichheit aller in Frage stellt ein Ärgernis für die Freunde der Gleichheit.

        Menschen aber sind nicht gleich und jeder erstellt Ranglisten.

        Wir sind nicht mit allen gleich gut befreundet, wir finden den einne sympathischer als den anderen und wir bemerken auch sehr gut, wer klug, sehr klug, wer dumm, sehr dumm ist.

        Offenbar sind die Freunde der Gleichheit besser in der Lage, sich über das Erstellen von Ranglisten, das jeder Mensch notwendigerweise betreibt, hinwegzutäuschen.

        Kaum jemand lädt wahllos jeden Menschen zu sich an den Tisch, kaum jemand behandelt fremde so gut wie seine eigenen Kinder, hilft X-Beliebigen so bereitwillig wie der eigenen Schwester, dem eigenen Vater usw.

        Unser ganzes Interagieren ist bestimmt von Ranglisten.

        Der Spezialfall der sozialistischen Malaise mit der natürlichen Ungleichheit der Menschen, die feministische Malaise mit dem Rangieren von Frauen nach Schönheit (ob nun numerisch oder verbal-„poetisch“ ausgedrückt) wird erst enden, wenn umerzogene Männer – unser Begehren ist ja soziokulturell konstruiert, wie wir alle wissen, das muss also möglich sein – „glernt haben, fette, hässliche Feministinnen als schön zu begehren.

        Also nie.

      • Wie Sozialist Peter zeigt, ist allein die Existenz einer Rangliste, die die Gleichheit aller in Frage stellt ein Ärgernis für die Freunde der Gleichheit.

        Nie würde ich die Gleichheit aller behaupten. Das wäre absurd und offensichtlich falsch, solange man dem Menschen eine Individualität zuspricht.

        Solange Meister Roslin seine Rangliste nur für sich als verbindlich betrachtet und daraus keinerlei politische Folgerungen ableitet ist das völlig in Ordnung. Ich verbiete niemandem als Ranglistenersteller seine Welt zu skalieren, nach Normalverteilungen Ausschau zu halten und jedem Individuum ein Pünktchen zuzuordnen. Der Erkenntnisgewinn tendiert aufgrund der maximalen Reduktion der Komplexität zwar gegen Null, aber es ist alles so schön geordnet, der Reihe nach, von links nach rechts.

        Wenn Tppse den Meister fragt: Liebst Du mich? Dann antwortet der Meister wahrscheinlich: 103.41
        Aha.

        Etwas problematischer aber wird die Sache, wenn einige Ranglisten, die sich auf irgendwelche Vodoostatistiken gründen, als wissenschaftliche Erkenntnis verkauft werden, die dann wiederum als Grundlage für politische Entscheidungen dienen. Wenn denn schon eine Skalierung sein muss, dann doch bitte eine multidimensionale, also nix mit g-Punkt, äääh, g-Faktor.

        Das Problem mit den Rechten ist, dass sie keine Vorstellung davon haben, wie tiefgreifend das soziale Umfeld das Individuum formt. Hoffnungslose Fälle!

  4. Oha, da fühlt sich aber einer angegriffen, was? 🙂
    Was ist das, ein Versuch mich als männerhassende, heuchlerische Strawfeministin darzustellen? Soweit ich mich erinnere hab ich in dem ganzen verlinkten Beitrag nicht einmal das Wort menschenverachtend verwendet, aber nun gut.
    Viel Spaß noch, ich geh getz BH´s verbrennen. 😀

    • Maren hat doch ihre Ansicht deutlich vertreten. Warum gehst du nicht auf ihren Blog und antwortest ihr dort, wenn du Fragen dazu hast, sondern machst hier ein neues großes Drama draus und suggerierst nebenbei noch eine Einstellung, die sie nie geäußert hat?

      • Eines muss man allerdings richtigstellen: Die Kategorisierung der Kategorisierung als „Menschenverachtend“ kam von Onyx, und nicht von Maren.

    • Ist das wirklich das Einzige, was du aus meinem Beitrag gezogen hast? Was ist mit den ganzen anderen Punkten? Auf den Sektenverweis hast du dich bis dato auch noch nicht geäussert, dito auf die Geschäftemacherei dahinter.

      Wie onyx gesagt hat: Ich habe diesen Beitrag geschrieben, um meine Meinung zu PU ein für alle mal klarzustellen, weil ich es satt hatte ständig Meinungen untergeschoben zu kriegen wie: Du hasst PU, weil es deinen romantischen Vorstellungen widerspricht.
      Offensichtlich nutzt es nix, weil du immer noch sehr selektiv liest.

      Dass ich die Einordnung von Menschen in eine Skala sehr fragwürdig finde, ist ja wohl klar. Wundert mich eigentlich, dass ich das überhaupt erklären muss, wie verletzend das sein kann.

      • Maren: „Dass ich die Einordnung von Menschen in eine Skala sehr fragwürdig finde, ist ja wohl klar. Wundert mich eigentlich, dass ich das überhaupt erklären muss, wie verletzend das sein kann.“

        Und was hat das mit PU zu tun? Menschen finden eben andere Menschen nicht alle gleich attraktiv. Wo ist das Problem?
        Wirklich menschenverachtend (genauer: männerverachtend) finde ich, wie Frauen Männer abwerten, und zwar fast alle Männer außer die tollen Alpha-Hechte. Siehe dazu, wie die männliche Attraktivität von Frauen unterbewertet wird (3. Diagramm) und wie geldgeil Frauen sind (8. Diagramm). Dass bei Frauen alle Schranken fallen, wenn Männer nur mit genug Geld wedeln, wird ja eindrucksvoll durch das krisenfeste Geschäft der Prostitution belegt. Männer geben sich mit dieser Männerverachtung durch Frauen nicht zufrieden und mussten sich immer manipulative Strategien ausdenken, um Frauen trotz ihres Sexismus und Klassismus von sich zu überzeugen. Solange der durch Frauen geförderte Kapitalismus besteht, wird sich daran auch nichts ändern.

        Durch PU ist Männern ein Werkzeug an die Hand gegeben, um nicht völlig der weiblichen Willkür bei der Partnerwahl ausgeliefert zu sein. So können sie sich vielleicht ein bisschen dagegen wehren, wie Untermenschen entsorgt zu werden. Meine Zweifel an PU habe ich allerdings auch schon geäußert. Mir scheint es primär den Alpha-Männern dazu zu dienen, sich noch mehr Frauen zuzuführen. PU ist daher m.E. zweischneidig, kann aber immerhin vielen Männern Chancen bieten, die sie sonst nie hätten.

        Ich würde mich freuen, bei dir Maren, oder bei irgendeiner anderen Vorkämpferin gegen Menschenverachtung (Feministinnen stilisieren sich dazu gerne hoch) einen Artikel zu lesen, der die Männerverachtung durch Frauen anprangert und verurteilt, von der ca. 80% der Männer (Beta-„Versager“) betroffen sind. Wohltuend ehrlich wäre aber auch schon ein Eingeständnis, dass man selbst auf genau die Alpha-Typen steht, über die man sonst so routiniert herzieht. Denn dann hättet ihr das Problem erkannt und könntet es behandeln (lassen).

      • @Maren

        „Ist das wirklich das Einzige, was du aus meinem Beitrag gezogen hast? Was ist mit den ganzen anderen Punkten? Auf den Sektenverweis hast du dich bis dato auch noch nicht geäussert, dito auf die Geschäftemacherei dahinter. “

        Kommt alles noch, ein Artikel nach dem anderen.
        Hier hatten wir ja auch schon einen Teil:
        https://allesevolution.wordpress.com/2011/10/20/nochmal-schonheit-attraktivitat-und-evolution/

        Das geht nämlich unter anderem darum wie sie Attraktivitätsmerkmale bilden und warum auch die von Frauen ihre Grundlage haben und nicht rein individuell sind.

        „Dass ich die Einordnung von Menschen in eine Skala sehr fragwürdig finde, ist ja wohl klar. Wundert mich eigentlich, dass ich das überhaupt erklären muss, wie verletzend das sein kann.“

        Dann hatte ich mit meiner Verkürzung ja recht.

  5. Ich bestreite entschieden, dass PU keine Wissenschaft sein soll. PU hat offensichtlich die Elemente, die eine Wissenschaft auszeichnen. Es gibt Theorien, die in Experimenten getestet werden. Modelle werden entwickelt und anhand ihrer Prognosekraft ausgewählt oder verworfen. PU hat seine eigene Terminologie herausgearbeitet. PU beobachtet eine bestimmte Klasse von Phänomenen, beschreibt sie, klassifiziert sie und ordnet sie in eine Typologie ein.
    Eine aktive weltweite Gemeinschaft von Forschern und Theoretikern steht in engem Kontakt. Es gibt zahlreiche Publikationen, bei weitem nicht nur kostenpflichtige wie Maren behauptet. Es gibt wie in jeder Wissenschaft Pioniere und Experten. Der Vergleich mit Gurus und Sekten ist nicht fundiert und dient allein der Diffamierung.

    • @ Zhen

      Na ja, PU ist mit Sicherheit keine exakte Wissenschaft, keine mit sauber ermittelter empirischer Evidenz.

      Aber immerhin eine an praktischer Erfahrung/Beobachtung ausgerichtete (Selbsthilfe-)Bewegung, die nur reüssieren kann, wenn sie Realität wahrnimmt.

      Das hat sie jeder feministischen „Wissenschaft“, die in unserer zeitgeistig korrumpierten Academia mit Lehrstühlen geadelt wurde, voraus.

      Täuscht sich PU über die „Mechanik“ des sexuellen Begehrens der Frau, nimmt es fehlerhaft wahr, wird PU versanden, da wirkungslos.

      Die femiistische Aufregung über PU deutet darauf hin, dass die Bewegung so falsch nicht liegen kann.

    • Rolsin: „Die femiistische Aufregung über PU deutet darauf hin, dass die Bewegung so falsch nicht liegen kann.“
      Ich denke vielmehr da werden vier weibliche Grundüberzeugungen berührt.
      1. Schönheit ist völlig subjektiv (liegt „im Auge des Betrachters“).
      2. Alle Frauen sind voneinander verschieden und einzigartig.
      3. Frauen sind nicht zu entschlüsseln; Mann kann Frauen nicht verstehen. Frauen sind ein Mysterium!
      4. Frauen haben durch Sex immer die Macht über heterosexuelle Männer.

      PU greift alle diese Wahrheiten an: Schönheit ist nicht komplett subjektiv (Bin ich vielleicht hässlich?), Frauen lassen sich typisieren und einordnen (Bin ich vielleicht nicht einzigartig?), Frauen sind berechenbar (Bin ich manipulierbar?) und die Macht durch Sex ist auf tönernen Füßen gebaut (Wenn Sex einfach zu bekommen ist, und Sex/Nichtsex mein Haupttrumpf ist, was habe ich dann noch?).

      • @Haselnuss

        1+2 sind auch definitiv wahr,zumindest in meinen Augen.
        Wäre 1 nicht wahr, würde man nicht sagen „Wow, tolle Ausstrahlung“ oder „Guck mal was ein hübsches Lächeln“.
        Wäre 2 nicht wahr, würden wir bestimmte Menschen nicht vermissen, unabhängig davon, wieviele andere wir um uns haben.
        Mag vielleicht nicht wissenschaftlich nachgewiesen sein, aber das wird jeder bestätigen können.

        Bei 3 bin ich eigentlich ganz bei dir, sehe aber da eher den Fehler bei dem Typen Mann, der nicht mal wahrhaben will, dass Frauen auch Körperfunktionen und so haben.
        Mag natürlich auch Frauen geben, die die Mysterium karte ausspielen wollen, aber die meisten, die ich kenne sind unheimlich geschmeichelt, wenn man Sachen über sie wissen will.

        Zu 4) ich denke die wenigsten Frauen definieren sich nur über ihre Sexualität.
        Das wäre ein ziemliches Problem im Selbstbild, ich denke da an die ganzen Teeniemädchen, die davon überzeugt sind, mit einem Typen schlafen zu müssen, damit er sie mag.

      • Nein! Du hast mein dunkles Geheimnis erkannt! Was tue ich jetzt nur. Weißt du nicht, dass man jemanden auch mit Worten verletzen kann? Du hast total meine Gefühle verletzt. Jetzt werde ich mich in den Schlaf weinen müssen. Na, vielleicht werde ich nicht wirklich weinen, aber traurig werde ich sein. Aber vielleicht bin ich auch einfach nicht traurig, sondern finde es wie immer lustig und höchst amüsant, wenn du mal wieder einen deiner kleinen, kindischen Anfälle hast.

        Dein kleiner Trick hat jetzt leider nicht geklappt. Darf ich dir noch die anderen Tricks aus deinem Buch „Feministische Argumentation für Anfänger“ aufs wärmste ans Herz legen?
        Du könntest mir vorwerfen:
        – auf Frauen wütend zu sein
        – zynisch zu sein
        – sowieso zu doof zu sein um irgendetwas zu wissen

        Darüber hinaus könntest du noch:
        – im Vorwurf etwas direkter zu werden: ich kriege keinen Sex
        – den Klassiker bringen: ich habe einen kleinen Schwanz

        All diese und weitere Taktiken, Schnuckellucia, erwarte ich mit Spannung. Vielleicht bringen sie ja was?

      • @ Haselnuss

        1. Schönheit ist völlig subjektiv (liegt „im Auge des Betrachters“).

        Das ist so. Da wir nicht alle gleich, aber uns ähnlich sind, wird, um ein konkretes Beispiel anzuführen, die schlanke Frau von mehr Männern als attraktiv eingestuft als die stark übergewichtige. (Psssst, sag nichts zu Meister Roslin, sonst hält er wieder einen Vortrag über die Gausssche Normalverteilung)

        2. Alle Frauen sind voneinander verschieden und einzigartig.
        Eine triviale Feststellung. Selbst eineiige Zwillinge unterscheiden sich. Dass sich einige Frauen wegen dieser trivialen Tatsache was einbilden wär dann eine andere Baustelle.

        3. Frauen sind nicht zu entschlüsseln; Mann kann Frauen nicht verstehen. Frauen sind ein Mysterium!

        Yepp! Auch das ist richtig. Meist reden sie wirres Zeug, mysteriöses Zeug.

        4. Frauen haben durch Sex immer die Macht über heterosexuelle Männer.

        Nicht immer, aber all zu oft. Leider.

      • @haselnuss

        „Schönheit ist nicht komplett subjektiv“

        Sie ist gerade was Frauen aus Sicht der Männer betrifft nicht subjektiv
        https://allesevolution.wordpress.com/2011/06/10/ubereinstimmungen-bei-der-bewertung-der-attraktivitat-bei-mannern-und-frauen/

        „Frauen lassen sich typisieren und einordnen“ (Bin ich vielleicht nicht einzigartig?)“
        Ich glaube auch, dass das eine schwere Einsicht für Frauen ist. Aber es folgt letztendlich daraus, dass wir alle die selbe Evolution hinter uns haben. Natürlich gibt es nischennutzung und Ausnahmen, aber der Selektionsdruck verlief im Schnitt in die gleiche Richtung

        „Frauen sind berechenbar (Bin ich manipulierbar?)“

        Ja, jedenfalls im Rahmen der Berechenbarkeit menschlichen Verhaltens

      • Sie ist gerade was Frauen aus Sicht der Männer betrifft nicht subjektiv

        @ Christian

        Bitte etwas exakter argumentieren. Was Du beschreibst sind statistische Häufungen. Gewisse Merkmale werden von Männern öfter als attraktiv bewertet als andere. Solange die Bewertung vom bewertenden Subjekt abhängt und zu unterschiedlichen Bewerungen führt, kann doch Subjektivität nicht verneint werden, trotz der statistischen Häufungen. Wäre der Bewertungsvorgang rein objektiv, d.h nur vom zu bewertenden Objekt abhängig, dann müsste sich das immer gleiche Resultat einstellen, egal welches Subjekt bewertet. Das ist ganz offensichtlich nicht der Fall.

        „Frauen lassen sich typisieren und einordnen“ (Bin ich vielleicht nicht einzigartig?)“
        Ich glaube auch, dass das eine schwere Einsicht für Frauen ist.

        Auch hier wieder: Ungenauer Gebrauch der Begriffe

        Selbstverständlich lässt sich typisieren. Dazu ist aber die Reduktion auf weniger Merkmale notwendig, gemeinsame Merkmale, die den Typus definieren, d.h es werden eine Menge Unterschiede ausgeblendet oder als nicht wesentlich aufgefasst. Würden (theoretisch, praktisch nicht umsetzbar) alle Merkmale berücksichtigt, hätten wir nur noch einzelne Individuen, wären wieder bei der Individualität angelangt.

        • @Peter

          Ich denke schon, dass gewisse Schönheitsmerkmale nicht nur Häufungen sind oder zumindest sehr sehr deutlich Häufungen Asymmetrie beispielsweise ist nicht attraktiv.

          Natürlich gibt es Vorlieben, aber die machen aus einer hässlichen Frau keine schöne Frau und aus einer schönen Frau keine hässliche Frau. Vielleicht ist Körperfülle da die einzige Ausnahme, wobei ich da auch eher vermute, dass auch hier die Biologie eine Rolle spielt.

          Die meisten Leute können auch Schönheit und Geschmack auseinander halten. Also Äußerungen machen wie „sie ist sehr schön, aber nicht mein Geschmack“ oder „Sommersprossen gefallen mir besonders gut, aber den meisten Menschen hätte sie wohl zu viele“. Auch bei ihren Liebsten geht das durchaus, eine Äußerung wie „sie ist für mich die schönste Frau der Welt“ ist meiner Meinung nach nicht ein tatsächlicher Ausdruck der Bewertung ihrer Attraktivität. Es ist eher eine Frage von Bindung und Chance auf etwas besseres.
          Es wäre interessant eine Studie über Männer zu machen, die plötzlich sehr viel dauerhaften Status erlangen, zur Not über Geld, besser aber aus anderen Gründen, und einen Vorher-Nachher Vergleich ihrer Freundinnen und Frauen durchzuführen. Ich bin mir recht sicher, dass die späteren dann wesentlich eher dem gängigen Schönheitsideal entsprechen. Ebenso bei Frauen, die sehr viel Sport machen und so ihr Aussehen verbesseren. Das muss nicht heißen, dass sie dann bessere Beziehungen haben oder das die alten Beziehungen keine echte Liebe, sondern nur Notlösungen waren. Es bedeutet nur, dass wir uns relativ zu unserem eigenen Wert auf dem Partnermarkt verhalten und danach auch unsere Partner bewerten.

          Ich würde sagen Geschmack kann 1-2 Punkte auf der Skala bewirken, aber normalerweise nicht mehr.

          „Selbstverständlich lässt sich typisieren. Dazu ist aber die Reduktion auf weniger Merkmale notwendig, gemeinsame Merkmale, die den Typus definieren, d.h es werden eine Menge Unterschiede ausgeblendet oder als nicht wesentlich aufgefasst. Würden (theoretisch, praktisch nicht umsetzbar) alle Merkmale berücksichtigt, hätten wir nur noch einzelne Individuen, wären wieder bei der Individualität angelangt.“

          Natürlich gibt es Unterschiede zwischen den Menschen. Aber es gibt auch sehr viele Gemeinsamkeiten. Es gibt Strukturen auf denen die Unterschiede aufbauen. Ähnlich wie beim Kochen kann man die 4 Geschmacksrichtungen (5 wenn man Fett dazunimmt) sehr verschieden kombinieren, ebenso wie die Grundsubstanzen, auf die wir in der Ernährung angewiesen sind. Aber das hebt diese nicht auf.
          Wenn Frauen im Schnitt (positiv-)dominante Männer mögen, dann gibt es natürlich viele Abstufungen dessen was noch als attraktiv und was schon wieder als übergriffig wahrgenommen wird und das hat sicherlich auch mit Kultur zu tun, aber es ändert nichts daran, dass es eine deutliche Vorliebe für solche Männer gibt.
          Wenn intrasexueller Wettbewerb unser Geschlechtsleben geformt hat, dann werden Sieger und Macht immer eine gewisse Attraktivität haben, auch wenn sie gleichzeitig mit anderen Attraktivitätsmerkmalen, wie etwa Anzeichen einer Gefühlsmäßigen Bindung an die andere Person konkurrieren werden, die dann eher Mitleid und Fairness dem reinen Siegeswillen und der Aneignung von Macht um jeden Preis entgegenstehen können.

      • @Haselnuss:
        Besonders männlich-sachlich gebärdest du dich momentan nicht … oder versuchst du, Maren zu „neggen“?

        „1. Schönheit ist völlig subjektiv (liegt „im Auge des Betrachters“).“

        Ist sie auch. Gewisse Dinge mögen allgemeingültig sein (relativ symmetrisches Gesicht, dem Geschlecht entsprechende Proportionen – sowohl im Gesicht als auch am Körper, Schlankheit …), aber trotzdem sind Geschmäcker verschieden. Der eine mag Jessica Alba, der andere Angelina Jolie oder Scarlett Johansson. Genauso wie der einen Brad Pitt gefällt, und der anderen George Clooney. Was für den einen eine „6“ ist, ist für den Nächsten eine „10“, um mal auf diese dämlich-pubertäre Skala zurückzugreifen.

        „2. Alle Frauen sind voneinander verschieden und einzigartig.“

        Na klar sind sie das. Männer übrigens auch 😉

        „3. Frauen sind nicht zu entschlüsseln; Mann kann Frauen nicht verstehen. Frauen sind ein Mysterium!“

        Niemand versteht den anderen zu 100%. Auch Frauen verstehen andere Frauen nicht zu 100%, und ich wette, dass auch Männer untereinander nicht zu 100% verstehen. Mir sind die meisten Männer, bzw. Menschen allgemein auch ein Rätsel. Und ich fände es gar nicht schlecht, wenn das Verständnis WIRKLICH besser wäre, auf beiden Seiten, denn das würde vieles vereinfachen.

        „4. Frauen haben durch Sex immer die Macht über heterosexuelle Männer.“

        Das glaube ich kaum. Und mir persönlich kann diese Macht auch gestohlen bleiben. Ich brauche und will sie nicht.

        Abgesehen davon hast du Unrecht. Ich bin sicher, dass das nicht der Grund ist, warum Frauen etwas gegen diese Kategorisierung haben. Der wahre Grund ist viel banaler, denke ich. Kein Mensch will unter die Sparte „hässlich“ fallen (1-4), und keiner will nur halbwegs tolerabel sein (5-6). Das ist einfach verletzend. Vor allem wenn Frauen von diesen Pick up-Communities als „unter 7“ sowieso komplett abgeschrieben werden, und wirklich die Aufmerksamkeit wert nur 9-10 sind – und diese sind laut diesen Communities sowieso nicht unter dem „Fußvolk“ zu finden, sondern in der Elite der Schauspielerinnen, Models, Pornodarstellerinnen, etc.

        Um die Frage zu beantworten, @Christian: Ich habe für „Es ist wohl eher eine Männersache, ich finde es albern“ gestimmt, weil es „es ist wohl eher eine Sache hormongesteuerter Halbwüchsiger, ich finde es grenzdebil“ nicht zur Auswahl gab. Gefährlich finde ich es nicht, und es ist auch sicher eines der weniger schlimmen Elemente dieses ganzen Pick up-Konzepts. Bitte, wenn sie es brauchen, sollen sie die Frauen weiter in „Hotbabes“ einteilen und nummerieren, und sich gegenseitig verbal die Schädel einschagen, weil der eine eine Frau für eine 10 hält, die der andere gerade mal als 6 bezeichnen würde. Man braucht nur hier http://heartiste.wordpress.com/female-photo-submissions/ zu gucken, wie intolerant diese Herren werden, was den Geschmack ihrer „Mitstreiter“ betrifft *fg*

      • @ Christian
        Es wäre interessant eine Studie über Männer zu machen, die plötzlich sehr viel dauerhaften Status erlangen, zur Not über Geld, besser aber aus anderen Gründen, und einen Vorher-Nachher Vergleich ihrer Freundinnen und Frauen durchzuführen.

        Der bekannte, erfolgreiche mit Status beladene Philosoph Slavoj Zisek.

        Erste Frau:
        http://www.guardian.co.uk/books/2011/aug/21/tyranny-choice-renata-selecl-review

        Zweite Frau:
        http://www.mladina.si/tednik/200408/clanek/nar–psihoanaliza-max_modic/

        Dazu:
        http://anaj.wordpress.com/2007/02/10/slavoj-zizeks-wives/

      • Natürlich gibt es Vorlieben, aber die machen aus einer hässlichen Frau keine schöne Frau und aus einer schönen Frau keine hässliche Frau. Vielleicht ist Körperfülle da die einzige Ausnahme, wobei ich da auch eher vermute, dass auch hier die Biologie eine Rolle spielt.

        @ Christian

        Für Dich ist Schönheit das, was viele als schön empfinden. So definierst du „Schönheit“. Ein objektiver Massstab aber existiert nicht.

        Wenn ich sage: die BRD ist (flächenmässig) grösser als die Schweiz, dann kann dies gemessen werden. Wenn korrekt gemessen wird, dann ist es gleichgültig, wer misst. Meine Meinung dazu ist dann völlig irrelevant. Es wird sich immer als wahre Aussage herausstellen.

        Frau X ist schöner als Frau Y ist hingegen keine Aussage (im mathematisch-logischen Sinn), d.h es kann nicht zweifelsfrei der Wahrheitswert „wahr“ oder „falsch“ zugeordnet werden. Es ist somit eine Meinung, die von manchen geteilt wird, von anderen nicht. Anhand der von Dir angeführten „Schönheitskriterien“ kann lediglich mit einiger Wahrscheinlichkeit gesagt werden, welchen Wert die Frau bei der Beurteilung durch Männer bezüglich körperlicher Attraktivität etwa erreichen würde.

        Zur Symmetrie als „Schönheitskriterium“: Perfekte Symmetrie, die durch die Spiegelung einer Gesichtshälfte auf einem Foto angefügt an die rechte Gesichtshälfte erreicht werden kann wird von vielen nicht als schön empfunden, sondern meist als „künstlich“, „unwirklich“ oder so ähnlich bezeichnet. Ein gewisses Mass an Asymmetrie wird von einer Mehrheit bevorzugt.

        Das weibliche Schönheitsideal der Männer hat sich übrigens in den letzten 50 Jahren ziemlich gewandelt, merklich zumindest. Um dies zu sehen genügt es, alte Playboymagazine mit heutigen zu vergleichen. Das Schönheitsideal ist deutlich schlanker geworden, was kulturelle Einflüsse beweist.

      • @ Syzygy

        „Was für den einen eine „6″ ist, ist für den Nächsten eine „10″, um mal auf diese dämlich-pubertäre Skala zurückzugreifen.“

        Du hast das Konzept der HB-Skala nicht begriffen. Es geht um eine „objektive“ Attraktivitätsbewertung, darum, welchen Grad an Aufmerksamkeit eine bestimmte Frau im allgemeinen von Männern bekommt. Daraufhin wird das Game angepasst. Auf eine extrem attraktive Frau wirkt ein „Neg“ anders als auf ein durchschnittliches Mädel, das sich vielleicht wirklich beleidigt fühlt. Wenn jemand sexuell auf das weibliche Äquivalent des Glöckners von Notre-Dame steht, macht das aus dieser Frau noch kein „HB 10“.

      • @ichichich:
        Dann haben das anscheinend eine Menge PUAs auch nicht verstanden. Oder warum sind sich die Jungs auf Roissys Seite sonst so uneinig über den HB-Grad von Frauen? Aus der Luft gegriffen habe ich das da: „Was für den einen eine „6″ ist, ist für den Nächsten eine „10″, um mal auf diese dämlich-pubertäre Skala zurückzugreifen“ ja nicht, das hat schon eine Grundlage.
        Vielleicht ist diese Bewertung ja doch nicht so rein objektiv, bzw. bezieht sich doch eher auf den subjektiven Geschmack, als auf die Bewertung nach Aufmerksamkeit?

        Und nicht jede Frau hält sich auch selbst für schön, wenn sie es objektiv gesehen ist, bzw. ist es nicht jeder schönen Frau egal, z.B. wegen ihres Aussehens beleidigt zu werden. Du kannst abgesehen davon doch nicht im Ernst glauben, dass Selbstbewusstsein bei Frauen rein von ihren optischen Reizen abhängt.

      • @ Syzygy

        „Dann haben das anscheinend eine Menge PUAs auch nicht verstanden.“

        Vielleicht gibt es ja unterschiedliche Auffassungen von Konzepten. Ich würde den Sinn einer „persönlichen HB10“-Quasimoda nicht verstehen. Sinnvoll ist das Konzept nur auf einer halbwegs „objektiven“ Basis. Außerdem gibt es ja viele PUAs, die HB-Skalen generell ablehnen.

        „Und nicht jede Frau hält sich auch selbst für schön, wenn sie es objektiv gesehen ist“

        Den umgekehrten Fall gibt es natürlich auch. Frauen, die ihre Attraktivität absolut überschätzen.

        „ist es nicht jeder schönen Frau egal, z.B. wegen ihres Aussehens beleidigt zu werden.“

        HB-Bewertungen sollte man nicht als Post-it den Frauen auf die Stirn kleben. Das wäre schon extrem peinlich, wenn eine Frau erfährt, wie man sie mit einer Nummer belegt, selbst wenn es HB10 wäre.

        „Du kannst abgesehen davon doch nicht im Ernst glauben, dass Selbstbewusstsein bei Frauen rein von ihren optischen Reizen abhängt.“

        Verstehe ich nicht, habe ich das gesagt?

      • @ichichich:
        Du hast gesagt, dass Negs auf extrem attraktive Frauen anders wirken, als auf durchschnittliche. Das impliziert zumindest, dass sehr schöne Frauen sich nicht durch aufs Aussehen bezogene Negs beleidigt fühlen. Das glaube ich aber nicht … Ich denke, dass es vom Selbstbewusstsein abhängt (welches bei einem guten Aussehen nicht besser ausgeprägt sein muss), und davon, wie aggressiv die Person ist.

      • @ Syzygy

        „Das impliziert zumindest, dass sehr schöne Frauen sich nicht durch aufs Aussehen bezogene Negs beleidigt fühlen.“

        Ein Neg ist keine Beleidigung und muss auch nicht auf das Aussehen bezogen sein, auch wenn das auch viele PUAs falsch verstehen. Wenn ein Neg missglückt, merkt man das in der Regel sofort. Ein Neg kann ja auch ein nützlicher Tip sein, z.B. wenn das Mädel kurz auf die Toilette geht und man dann „Händewaschen nicht vergessen.“ hinterherwirft.

        „davon, wie aggressiv die Person ist.“

        Der Mann oder die Frau?

      • In dem Fall meinte ich die Frau. Manche Menschen verstehen nunmal überhaupt keinen Spaß und verstehen alles als Kritik/fühlen sich angegriffen, und reagieren dann ihrerseits mit einem Angriff.

      • „…und reagieren dann ihrerseits mit einem Angriff.“

        Naja, das ist dann halt ein Feedback und deutet daraufhin, dass man über das Ziel hinausgeschossen hat.

  6. Die hier kommentierenden Pseudo-Wissenschaftler sind doch überhaupt nicht ernst zu nehmen, weil sie a) nur ihre Perspektive als allein Gültige darstellen und b) weil sie anonym sind.

    Ich kenne nicht einen Wissenschaftler der seine Thesen, welche auch immer, anonym im Web publiziert. Und warum machen sie das nicht? Weil es unseriös ist und sie obendrein von niemandem für voll genommen würden. Ganz zu schweigen von anderen Wissenschaftlern.

    Lasst euch beerdigen. LOL

  7. @Maren: „(…) Wäre 1 nicht wahr, würde man nicht sagen „Wow, tolle Ausstrahlung“ oder „Guck mal was ein hübsches Lächeln“.“
    Schönheit – und ich rede von reiner körperlicher Schönheit – ist eine Vermischung objektiver und subjektiver Wertungen. Im Bezug auf die universellen Schönheitsmerkmale, das sind glatte Haut, jugendliche Ausstrahlung und Symmetrie des Gesichts, gibt es enorme Interrater-Übereinstimmung. Insofern liegt bei den universellen Merkmalen die Schönheit definitiv nicht im Auge des Betrachters, sondern kann durch einen einzigen numerischen Wert – auf einer Skala von 1 bis 10 – ausgedrückt werden.

    -> Normalerweise kann man die schönste Frau im Raum auch daran erkennen, dass sie die meisten Männer um sich hat. Wenn dir der einzelne nummerische Wert nicht gefällt.

    Maren: „Wäre 2 nicht wahr, würden wir bestimmte Menschen nicht vermissen, unabhängig davon, wieviele andere wir um uns haben.
    Mag vielleicht nicht wissenschaftlich nachgewiesen sein, aber das wird jeder bestätigen können.“
    Hier ergibt die Extremität der Überzeugung das Problem. Ich muss zugeben, ich habe das nicht deutlich gemacht. Vielleicht kann ich es so verdeutlichen: Der Wunsch der Frau etwas besonderes zu sein, lässt sich meiner Meinung nach an mehreren Dingen ablesen:
    1. Der Drang zum Adel. Ich habe schon dutzende Frauen kennengelernt, die Prinzessin sein wollen. Für Frauen hat das Wort „Prinzessin“ überhaupt eine positiven Bedeutung, für Männer ist die Bedeutung eher negativ.
    2. An Werbung die auf Frauen zugeschnitten ist. Da haben wir die Magnum-Werbung (wieder mit dem Adel-Klischee) und die Venus-Werbung (erwecke die Göttin in dir(!))
    3. diverse Frauenzeitschriften, die versprechen, das „versteckte“ Talent herauszubringen
    4. Dove und seine „Initiative für wahre Schönheit“.

    „Zu 4) ich denke die wenigsten Frauen definieren sich nur über ihre Sexualität.
    Das wäre ein ziemliches Problem im Selbstbild, ich denke da an die ganzen Teeniemädchen, die davon überzeugt sind, mit einem Typen schlafen zu müssen, damit er sie mag.“
    In Abwesenheit von substantieller Persönlichkeit ist Sex eben das Einzige was Frau anzubieten hat. Ich sehe das auch häufig bei Teeniemädchen, aber ich sehe es auch bei erwachsenen Frauen, und finde es insofern problematisch, dass es eine sehr kurzsichtige Strategie ist.

    • Der Drang zum Adel..

      Frau (mhd. frouwe von ahd. frouwa „vornehme, hohe Frau; Herrin“) bezeichnet heute einen weiblichen, erwachsenen Menschen. Das geschlechtliche Gegenstück ist der Mann.

      ..

      Frouwe, abgeleitet von frô (= ‚Herr‘, vgl. Fronleichnam ‚Leib des Herrn‘; Frondienst ‚Dienst für den Herrn‘), ist die mittelhochdeutsche Bezeichnung für eine adlige verheiratete Frau und entsprach dem Begriff ‚Herrin‘, ‚Dame‘. Ein adeliges unverheiratetes Mädchen war eine juncfrouwe (vgl. Jungfrau); ein unverheiratetes Mädchen eine maget (vgl. Magd). Die neutrale Bezeichnung für Angehörige des weiblichen Geschlechts war wîp. Die pejorative Bedeutung von Weib und die Bedeutung ‚Dienerin‘ von Magd entwickelten sich erst, nachdem Frau die Funktion der neutralen Bedeutungsangabe übernommen hatte. In Ableitungen wie weiblich ist heute noch die neutrale Bedeutung von Weib erhalten.

      (Wikipedia)

  8. Abgestimmt für „Ja, aber ich habe ein schlechtes Gewissen“. Ich sehe die PU-Skala aber auch eher als Indiz dafür, wieviel Aufmerksamkeit eine Frau meines Erachtens generell von Männern bekommt. Kann also durchaus sein, dass ich eine Frau, die ich mit 7 bewerten würde, einer 10 vorziehe, wenn die mehr mein Typ ist. Hab mich selbst natürlich auch bei Hotornot (oder ich glaube dem damaligen deutschen Pendant) bewerten lassen, warum auch nicht.

  9. „Maren findet in ihrem Beitrag die Bewertung von Frauen auf einer Skala von 1-10 menschenverachtend.“

    Man lernt nicht aus. Frauen tun also keine Männer bewerten. Frauen kommunizieren auch nicht miteinander für eine Bewertung eines Mannes. Andere Frauen werden von Frauen sowieso überhaupt nicht bewertet. Nö, machen sie nicht.

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