Beuten die Männer die Frauen aus oder die Frauen die Männer?

Immer wieder hoch kommt in den Kommentaren das Motiv der Ausbeutung:

  •  Auf Männerseite haben wir den hart arbeitenden Mann, der so gut es geht im Haushalt unterstützt und Überstunde um Überstunde schiebt um ein sorgenfreies Leben für seine Familie zu ermöglichen, immer die Darlehenslast für das Haus im Nacken (Haftung: Er), der über Steuerung und Abgaben auch noch die übrige Bevölkerung (lies: die Frauen) finanziert, während sie sich zuhause mit dem Kind ein gutes Leben macht und hauptsächlich Talkshows schaut, wenn sie nicht gerade shoppen ist, von seinem Geld, da sie vollen Zugriff auf das Gehaltskonto hat, allenfalls unterbrochen durch einen Halbtagsjob, wenn ihr das Leben zu langweilig ist, wobei das dort erzielte Einkommen dann ihr allein zugute kommt. Nie erfährt er Anerkennung, denn das Geld auf dem Konto ist allenfalls zuwenig und seine Kinder merken nicht, dass er für sie arbeitet, sondern nur, dass er nicht da ist. Schließlich verläßt sie ihn für einen noch erfolgreicheren Mann, nimmt die Kinder mit, läßt aber die schulden dar und verlangt, da der reiche Mann sie noch nicht heiratet, gleich auch noch Unterhalt, der es ihm gänzlich unmöglich macht, dass sich jemals eine Frau in ihn verliebt, denn wenn ein Mann kein Geld hat, interessieren sich Frauen nicht für ihn.
  •  Auf Frauenseite haben wir eine Frau, die einen 24-Stunden-Job ohne Urlaubsanspruch hat, beständig ein plärendes Kind, während gleichzeitig geputzt, gewaschen, gepflegt und erzogen werden muss, während man das vollwertige 3-Gänge-Menü nach Ernährungsplan zaubert. Nie hat sie auch nur eine ruhige Minute, weil beständig eines der Kinder Aufmerksamkeit fordert und sie muss immer gut gelaunt sein, immer helfen, hat nie Zeit für sich. Anerkennung bekommt sie auch nicht dafür und Geld erst recht nicht, denn das bisschen Haushaltsgeld, was er ihr zuteilt, lässt keinen Raum für eigene Wünsche, allenfalls mitunter gewährt er ihr einzelne Beträge, während sie selbstlos ihre hohen Ambitionen zurückgestellt hat und eine glorreiche Karriere geopfert hat. Nie erfährt sie Anerkennung, denn ihre Arbeit wird als selbstverständlich angesehen, sie hat nichts, weil sie auch nichts verlangen darf. Er hat seinen Beruf, der ihm Spass macht, in dem er Karriere macht und sein Potential ausschöpft, weigert sich aber nach seinem 8-Stunden-Tag (sie: 24-Stunden), sie etwas zu entlasten, weil sie ja nach seiner Meinung schon die ganze Zeit frei hatte. Nachdem sie ihre besten Jahre gegeben hat, verläßt er sie für eine jüngere und läßt sie mit den Kindern zurück, ohne Geld und ohne Möglichkeit wieder einzusteigen in den Beruf, weil Frauen mit Kindern nicht eingestellt werden und wenn, dann zu einem Hungerlohn?

 Die Wahrheit liegt sicherlich nicht in diesen Extremen, die eher einer Feindbilderzeugung und Gruppenstärkung dienen dürften.

  • Die meisten Familien wählen eine Einteilung, in der der Mann arbeitet und die Frau einvernehmlich, beide sind der Meinung so eine gute Einteilung getroffen zu haben.
  • Männer übernehmen ebenfalls viele Aufgaben im Haus, aber auch hier kommt es häufig zur Arbeitsteiltung (er: Handwerksarbeiten und bestimmte Gartenarbeiten wie Rasenmähen und Heckenschneiden, sie Kinderversorgung und Küche
  • Gerade in jüngeren Familien wird diese Arbeitsteilung zwar noch betrieben, aber ich kenne auch viele, bei denen die Rollen wesentlich flexibler sind als früher, er also auch mal kocht etc. Die Rollen bleiben im Schnitt durchaus erhalten, aber die Arbeitsteilung ist nicht mehr so streng.
  • Im Schnitt arbeiten die Geschlechter gleich viel (Studien zeigen lediglich geringe Unterschiede mal in die eine, mal in die andere Richtung
  • Problematisch wird es insbesondere im Trennungsfall. Da kann das Einkommen für beide nicht reichen. Ich halte dabei die moderneren Unterhaltsgesetze für immerhin besser, weil sie eine höhere Erwerbsobliegenheit teilweise bereits nach dem 3 Lebensjahr vorsehen. Es fragt sich aber meiner Meinung nach, ob die Unterteilung in Betreuungsunterhalt und Barunterhalt bis zum 18. Lebensjahr noch zeitgemäß ist oder man nicht vorher eine beiderseitige anteilige Barunterhaltspflicht vorsehen sollte.
  • Es wird zudem vergessen, dass Kinder nicht immer Babies sind und ab einem gewissen Alter durchaus mehr Raum für eigene Aktivitäten lassen.
  • Beim Mann wird vergessen, dass auch ein Job nicht immer eine Knochenmühle sein muss.
  • Es wird zudem gerne vergessen, dass die Frau nicht tatsächlich umsonst arbeitet, sondern in den meisten Ehen gleichwertig an seinem Einkommen partizipiert. Am Ende der Ehe eine Aufteilung sowohl des Vermögens über den Zugewinn als auch der Rente über den Versorgungsausgleich erfolgt. Auch dies ist eine „Bezahlung“.
  • Insbesondere wird vergessen, dass viele Ehen mit Kindern und Eigenheim halten „bis das der Tod sie scheidet“, beide Parteien sich tatsächlich lieben und sich gegenseitig unterstützen, wo sie können. In solchen Verhältnissen ist, wenn beide zufrieden sind, meiner Meinung nach keine Ausbeutung vorhanden.

142 Gedanken zu “Beuten die Männer die Frauen aus oder die Frauen die Männer?

  1. zuerst einmal @christian
    du bringst die ehe ins spiel. wann glaubst du hat dieses konzept in der evolution einzug gehalten? die meisten argumente bzw erklärungsansätze die du benutzt ignorieren die emotionale bindung von 2 menschen.( interaktionen zwischen mann und frau sind dort mehr oder weniger stark auf sex konzentriert, ehe ist aber weit mehr. )

    grundsätzlich ist doch eine kernfrage die altersversorgung.
    irgendwann können wir nicht mehr für uns selber sorgen und dann kommt die arbeit der kindererziehung in den vordergrund oder? sind die kinder in der lage und willens sich um ihre eltern zu kümmern oder nicht.
    das derzeit die altersversorgung entmenschlicht ist ändert das problem ja nicht.

    wie jeder derzeit sehen kann ist privat vorzusparen eine potentiell unsichere sache. in den letzten 100 jahren hatten wir in deutschland wieviel währungsreformen? eigene kinder ist dagegen sicher.

    stellt sich als die frage nach den zielen einer gesellschaft. unsere hat keine mehr ausser jeder soll sich selber verwirklichen. also ich zentriertheit. im feminismus kommt der extrem sichtbar zum tragen. auch beim thema abtreibung.

    die frage „Beuten die Männer die Frauen aus oder die Frauen die Männer?“
    ist eigendlich irreführend oder sogar überflüssig wenn wir mehr verantwortung für unser leben hätten.
    ohne den staat der alles regelt würde sich die frage nicht stellen und es wäre deutlich das feminismus eine falsche denkweise ist. die niedrige geburtenrate ist mit sicherheit eine folge davon.

    die frage ist wie können wir am effektivsten überleben. welche strukturen sind am besten geeignet stärken und schwächen der partner zu nutzen und auszugleichen.

    • @Holger

      „du bringst die ehe ins spiel. wann glaubst du hat dieses konzept in der evolution einzug gehalten?“

      Die Ehe selbst? Nie. Langfristige Paarbeziehung werden aber im Wege der Eovlution schon lange Bestandteil unserer Geschichte sein. Der Betreuungsaufwand für ein Kind ist in unserer Spezies zu groß um die Vorteile nicht zu nutzen. Aber diese Langfristigen Paarbeziehungen schließen biologisch keinen Seitensprung oder ein Auseinanderbrechen für eine neue langfristige Paarbeziehung aus.

      „stellt sich als die frage nach den zielen einer gesellschaft. unsere hat keine mehr ausser jeder soll sich selber verwirklichen. also ich zentriertheit. “

      Ich glaube, dass ein Ansatz, der über Ziele der Gesellschaft arbeitet, nicht funktionieren kann. Die Leute wollen keine Ziele einer Gesellschaft erfüllen, sie wollen ihr eigenes Leben leben. Was immer man für eine Gesellschaft erreichen will muss man ihnen selbst schmackhaft machen, nicht über die Folgen für eine Gesellschaft. Denn ansonsten denkt sich eh nur jeder, dass er lieber Freerider ist.

      “ welche strukturen sind am besten geeignet stärken und schwächen der partner zu nutzen und auszugleichen.“

      Hilft alles nicht, wenn die Leute darin nicht glücklich sind

      • @ Christian
        „Langfristige Paarbeziehung werden aber im Wege der Eovlution schon lange Bestandteil unserer Geschichte sein. Der Betreuungsaufwand für ein Kind ist in unserer Spezies zu groß um die Vorteile nicht zu nutzen. Aber diese Langfristigen Paarbeziehungen schließen biologisch keinen Seitensprung oder ein Auseinanderbrechen für eine neue langfristige Paarbeziehung aus.“

        Das Konzept der „seriellen Monogamie“ mit „Seitensprungklausel“ 😉 scheint mir wissenschaftlich anerkannt zu sein. Wir haben doch schon einmal über die verschieden großen Testikel und das Geschlechtsleben unserer nächsten Verwandten diskutiert und dass der Mensch irgendwo in der Mitte steht, sogesehen von „Natur“ aus weder dauerhaft monogam noch rein promisk ist – oder täusche ich mich da?

        Ob wir eine langfristige Paarbindung nun mit „Ehe“ überzeichnen oder nicht, ist doch gänzlich nebensächlich, finde ich zumindest. Weltweit hat sich dieses Konzept durchgesetzt. Punkt.

        • @terminatus30

          „Das Konzept der „seriellen Monogamie“ mit „Seitensprungklausel“ scheint mir wissenschaftlich anerkannt zu sein. Wir haben doch schon einmal über die verschieden großen Testikel und das Geschlechtsleben unserer nächsten Verwandten diskutiert und dass der Mensch irgendwo in der Mitte steht, sogesehen von „Natur“ aus weder dauerhaft monogam noch rein promisk ist – oder täusche ich mich da?“

          Ja, war schon Thema:
          https://allesevolution.wordpress.com/2010/06/29/monogamie-beim-menschen-und-biologie/

          „Ob wir eine langfristige Paarbindung nun mit „Ehe“ überzeichnen oder nicht, ist doch gänzlich nebensächlich, finde ich zumindest.“

          Ehe ist ein Unterfall einer langfristigen Paarbindung.

      • > Die Ehe selbst? Nie.
        > Langfristige Paarbeziehung werden aber im Wege
        > der Eovlution schon lange Bestandteil unserer Geschichte sein. > Der Betreuungsaufwand für ein Kind ist in unserer Spezies
        > zu groß um die Vorteile nicht zu nutzen.
        > Aber diese Langfristigen Paarbeziehungen
        > schließen biologisch keinen Seitensprung oder
        > ein Auseinanderbrechen für eine neue
        > langfristige Paarbeziehung aus.

        Meinst du hier mit Ehe explizit Monogame 1:1-Beziehungen? (‚Fremdgehen‘ scheint das zu implizieren)
        Denn einerseits sind unsere näheren Verwandten, die Schimpansen Polygam, andererseits ist auch die von den Menschen praktizierte Ehe afaik noch nicht so lange eine Serielle Monogamie, sondern eher Polygynie (man siehe die Biblischen Geschichten).

        Generell scheint mir weniger die langfristige Paarbeziehung, sondern die langfristige Beziehung Versorger/Mutter begünstigt zu sein, und dass es heutzutage als Paarbeziehung organisiert ist, dadurch begünstigt, dass einerseits das Verhältnis Mann:Frau in etwa 1:1 ist (weil Männer weniger selten durch riskanntes Verhalten sterben), und dass auch die Wirtschaftskraft der Schwächeren für eine Versorgung reicht.

      • Terminatus 30

         „Ob wir eine langfristige Paarbindung nun mit „Ehe“ überzeichnen oder nicht, ist doch gänzlich nebensächlich, finde ich zumindest. Weltweit hat sich dieses Konzept durchgesetzt. Punkt.“

        Ja, so von selbst natürlich! Die Kolonialisten zogen und ziehen durch die Welt mit einer Herrschaftsideologie im Kopf, taufen die Kinder der Afrikaner, versprechen ihnen Glück durch Ehe, machen ihre Geschäfte und ziehen weiter, bis sie …

        G. Schröder hat mit seiner Basta-Strategie nicht viel erreicht. Seine Fräundschaft mit Putin war auch nicht das Wahre.

      • Ich wüsste nicht, dass wir CHINA kolonialisiert und ihnen unser EHEMODELL aufgedrängt hätten. Und trotzdem setzte sich überall auf der Welt

      • Ups. nochmals:

        Terminatus30

        „@ Staro
        Ich wüsste nicht, dass wir CHINA kolonialisiert und ihnen unser EHEMODELL aufgedrängt hätten. Und trotzdem setzte sich überall auf der Welt das „Ehemodell“ durch.“

        Wir haben bestimmt China nicht kolonialisiert. Auf jeden Fall nicht ich. Ausgerechnet ich als ertragende EHE-FRAU würde dieses Modell keinem aufdrängen; im Gegenteil abraten.

        Weißt Du was Jesus dazu gesagt hätte? Lk 23,34
        Jesus aber sprach: [a]Vater, vergib ihnen; denn [b]sie wissen nicht, was sie tun! Und [c]sie verteilten seine Kleider und warfen das Los darum.
        a) Jes 53,12; Apg 7,60; b) Apg 3,17; c) Ps 22,19

        http://www.chinatoday.com.cn/chinaheute/g2003/g2003n3/gn5.htm

        Du, da schreitet mitten der weiß-rot-schwarzen Farben eine ältere Frau… Diese Farben-Kombination hat matriarchale Bedeutung. Und nicht von ungefähr organisieren sich diese Gemeinschaften um die Mutter-Kind-Beziehung herum.

    • @Holger:

      eigene kinder ist dagegen sicher.

      Das reduziert Kinder Eigentum der Eltern zu sein, richtig?
      Ich glaube aber nicht, dass du dich so definierst. Oder hast du dich nicht selbst verwirklichen wollen?

      Wer nur Kinder zeugt, damit er von ihnen im Alter versorgt wird, macht Kinder zum Mittel.

      Kants KI besagt: „Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden andern jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“

      Das 18. Jahundert lässt schön grüßen.

    • Holger

      „grundsätzlich ist doch eine kernfrage die altersversorgung.
      irgendwann können wir nicht mehr für uns selber sorgen und dann kommt die arbeit der kindererziehung in den vordergrund oder? sind die kinder in der lage und willens sich um ihre eltern zu kümmern oder nicht.
      das derzeit die altersversorgung entmenschlicht ist ändert das problem ja nicht.
      wie jeder derzeit sehen kann ist privat vorzusparen eine potentiell unsichere sache. in den letzten 100 jahren hatten wir in deutschland wieviel währungsreformen? eigene kinder ist dagegen sicher.“

      Du hast mich an Bismarck erinnert. Angeblich hat er vorgeschlagen, mit 70 das menschliche Leben aus humanen Gründen zu beenden. Selbst wollte er später mit 70 noch nicht sterben.
      „feminismus eine falsche denkweise ist. die niedrige geburtenrate ist mit sicherheit eine folge davon.“ Lass es lieber. Oder willst du, dass die Feminen für dich Pflege-Kräfte produzieren? Na da ergibt sich ein lustiges Bild (hi hi hi)

      Hier kann ich wieder mit dir sprechen: „die frage „Beuten die Männer die Frauen aus oder die Frauen die Männer?“
      ist eigendlich irreführend oder sogar überflüssig wenn wir mehr verantwortung für unser leben hätten.“ – Haben wir aber nicht.

  2. Auf Männerseite: immer die Darlehenslast für das Haus im Nacken (Haftung: Er),

    Ist nur dann der Fall, wenn der Mann alleine den Vertrag unterschrieben hat.

    Ansonsten beschreibst du den tradierten Ehezustand der 1. nie wirklich funktioniert, soll heißen; einer ist immer benachteiligt, a) die Frau durch die klassische Hausfrauenrolle, Kinder; b) der Mann durch die klassische Ernährerrolle, mehr arbeiten zu müssen. 2. In Deutschland ist nur die monogame Ehe anerkannt, wird vom Staat sowie Kirche gewollt, weil sie a) die Existenz beider Institutionen garantiert; b) durch Reproduktion die Gesellschaft erhält.

    Die Krux: Als Gegenleistung realitätsferne Gesetze und immer weniger Sozialleistungen. Die Folge ist u.a. Geburtenrückgang, schon heute ist jeder 5. bei euch 65 und älter. 2010 waren nur noch ca. 16% jünger als 18 Jahre. Und das hat btw. mit Feminismus überhaupt nix zu tun.

    Evolution
    Aus evolutionärer Sicht sind langfristige Paarbeziehungen ein neues Phänomen. Bspw. waren im Mittelalter in Westeuropa längst nicht alle Menschen in der Lage zu heiraten. Von dem jeweiligen Grund- oder Gutsbesitzer sowie von entsprechenden Stellen in der Stadt wurde nur demjenigen die Ehe und Familiengründung gestattet, der auch in der Lage war, eine Familie zu unterhalten. Dadurch war mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der Heirat ausgeschlossen. Aufgrund der damaligen vorherrschenden religiösen und ethischen Grundsätze bedeutete dies auch einen faktischen Ausschluss von der Möglichkeit, Kinder zu zeugen und eine Familie zu gründen.

    Wenn du schon die Evolution ins Spiel bringst, dann richtig und nicht so, wie es dir in den Kram passt. Den widerlegen nämlich alleine schon zig Wikipedia-Artikel.

    • „Aus evolutionärer Sicht sind langfristige Paarbeziehungen ein neues Phänomen. Bspw. waren im Mittelalter in Westeuropa längst nicht alle Menschen in der Lage zu heiraten. Von dem jeweiligen Grund- oder Gutsbesitzer sowie von entsprechenden Stellen in der Stadt wurde nur demjenigen die Ehe und Familiengründung gestattet, der auch in der Lage war, eine Familie zu unterhalten.“

      „Die Krux: Als Gegenleistung realitätsferne Gesetze und immer weniger Sozialleistungen. Die Folge ist u.a. Geburtenrückgang, schon heute ist jeder 5. bei euch 65 und älter. 2010 waren nur noch ca. 16% jünger als 18 Jahre. Und das hat btw. mit Feminismus überhaupt nix zu tun.“

      Immer weniger Sozialleistungen?
      Widersprüchlich wie immer.

      Aber interessant dass du unsere gesetzlich garantierten Frauenrechte und damit das Frauenwahlrecht realitätsfern nennst.

      Ist schon ein aussichtsloser Job für den Feminismus zu kämfen, oder?

      • Aber interessant dass du unsere gesetzlich garantierten Frauenrechte und damit das Frauenwahlrecht realitätsfern nennst.

        Bleib bei dem was ich geschrieben habe und projiziere nicht deinen Müll hinein.

    • Kinder sind der Anlass, um die traditionelle Arbeitsteilung einzuführen. Sind keine Kinder da, besteht kein ersichtlicher Grund, warum eine am traditionellen Modell orientierte Differenzierung der Aufgabenbereiche, also (weibliche) Hausfrau-männlicher Versorger stattfinden sollte.

      Kinder sind also der Auslöser für so manche Ungleichheit, die immer als eine benachteiligende für die einte oder andere Seite interpretiert werden kann.

      Kinder passen ganz offensichtlich nicht in die „Karriäreplanung“ und sind ein ärgerliches Hindernis, unproduktiv, kosten- und zeitintensiv. Bis sie im Alter von etwa 18 Jahren vollwertig in den Produktionsprozess eingegliedert sind und ein Return on Investment wirksam wird, vergeht viel Zeit. Erschwerend kommt hinzu, dass der Return on Investment nicht vollumfänglich dem Investor zufliesst, was aus marktwirtschaftlicher Sicht ein schwerwiegender Systemfehler ist.

      Um diesen grundsätzlichen Systemfehler zu beheben, müssten die marktwirtschaftlichen Gesetzmässigkeiten auch in der Aufzucht berücksichtigt werden. Die notwendigen Investitionen bis zur vollumfänglichen Ausbildung der Produktionsreife müssten von den Arbeitgebern übernommen werden, da sie, um ihre Produktionskapazitäten auch in Zukunft abzusichern, auf Humanressourcen angewiesen sind. Um ihren Return on Investment zu sichern, müssten dem Arbeitgeber Anteilscheine ausgestellt werden, die ihm Anteil am zukünftigen Gewinn, der aus der zukünftigen Produktionstätigkeit des Kindes resultiert, garantiert.

      Kinderanteilscheine könnten an der Börse gehandelt werden, wo sich gemäss dem Gesetz von Angebot und Nachfrage die Geburten selbstregulierend auf einem für die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft vernünftigen Mass einpendeln würden, indem bei gesteigertem Bedarf an Produktionseinheiten mehr Anteilscheine gezeichnet würden, was sich wiederum positiv auf die Reproduktionsrate auswirken würde.

      Den Arbeitgebern wäre es prinzipiell freigestellt, ob sie die Reproduktion in firmeneigenen Reproduktionsanstalten selbst sicherstellen würden und damit als Anbieter auf dem Markt tätig würden oder ob sie die Reproduktion als Heimarbeit für Private „outsourcen“ würden.

      Kinder, die in firmeneigenen Reproduktionsstätten hergestellt wurden, könnten als Vornamen den Namen der Unternehmung tragen, also beispielsweise „Siemens“, sowie eine Nummer, die eine eindeutige Indentifikation sowie die Eigentumsverhältnisse eindeutig anzeigt. Der vollständige genetische Scan auf dem Anteilschein würde eine zuverlässige Einschätzung des Marktpreises ermöglichen. Mit dem Fortschritt der Genetik wäre auch eine bedarfsgerechtere Produktion möglich, ein spezifisches Produktedesign, welche die Bedürfnisse der Unternehmung und der Wirtschaft optmial befriedigt.

      Ein von der Firma Siemes am 14 November 2010 in eigener Reproduktionsanstalt gemäss firmeneigener Bedürfnisse gefertigtes Kind trüge dann den namen „Siemens/14112010“, eventuell ergänzt durch eine Nummer, um die eindeutige Indetifikation sowie die genetische baureihe anzuzeigen.

      Dann endlich wär die Vereinbarkeit von Karriärä und Karriärä kein Problem mehr.

      • Peter

        „Kinder passen ganz offensichtlich nicht in die „Karriäreplanung“ und sind ein ärgerliches Hindernis, unproduktiv, kosten- und zeitintensiv. Bis sie im Alter von etwa 18 Jahren vollwertig in den Produktionsprozess eingegliedert sind und ein Return on Investment wirksam wird, vergeht viel Zeit.“

        Wenn sie dann mit 18 „vollwertig in den Produktionsprozess eingegliedert sind“, kannst von Wundern reden.

        „Die notwendigen Investitionen bis zur vollumfänglichen Ausbildung der Produktionsreife müssten von den Arbeitgebern übernommen werden, da sie, um ihre Produktionskapazitäten auch in Zukunft abzusichern, auf Humanressourcen angewiesen sind.“

        Und, wenn sie das dann nicht liefern, lassen wir sie steinigen!

        „Kinderanteilscheine könnten an der Börse gehandelt werden“ und unnötige Männer-Schwänze als Bratwürste bei Investments-Parties an die Börsianer-Gewinner gespendet werden. – Ach, da fühlen sich so viele nette Männer durch eine durchgeknallte Femine angegriffen. http://www.youtube.com/watch?v=XGpgko38Du0

        Bevor ich Peter deinen Beitrag weiterlese, wie viel hast du bei der Verfassung dieses Auftritts getrunken?

      • Omti

        „Wer offensichtliche Ironie nicht findet ist Blind.“

        Und Kinder haben keinen Sinn für Ironie (habe ich irgendwo gelesen oder gehört).

    • @lucia

      „Aus evolutionärer Sicht sind langfristige Paarbeziehungen ein neues Phänomen. Bspw. waren im Mittelalter in Westeuropa längst nicht alle Menschen in der Lage zu heiraten.“

      Langfristige Paarbindungen müßen ja auch nicht durch Ehe erfolgen. Es reicht, wenn sich die Personen aneinander gebunden fühlen.
      Wenn wir keine Paarbindung kennen würden, dann wären wir gar nicht in der Lage partnerschaftliche Liebe zu fühlen.
      Wie sollte sich sonst die Biochemie der Liebe entwickelt haben?
      https://allesevolution.wordpress.com/2011/01/10/lust-anziehung-und-verbundenheit-oder-auch-liebe/

      • Die Biochemie der Liebe hat nichts mit gebunden fühlen zu tun. Jeder könnte Unzählige lieben. Scheitert aber nur an der dafür nicht vorhandenen Zeit.

        http://www.polyamoryonline.org/articles/saturation.html#top

        Was heute als Liebe verkauft wird, hat Niklas Luhmann in „Liebe als Passion“ als romantische Liebe definiert, die ein Phänomen der Moderne ist, die ihre Grundlegung vor allem im Bürgertum des 18. Jahrhunderts hat. Wie in der Steinzeit geliebt wurde, ist für uns uninteressant, weil nicht nachvollziehbar. Und das Heutige in diese Zeit hinein zu projizieren ist Quatsch.

      • @ Lucia

        Die Verbindung der „romantischen“ Liebe mit der Ehe ist eine ERfindung des 18.Jhdt. und 19. Jhdts., die Liebesheirat, aber nicht die romatische Liebe selbst.

        Die dürfte so alt wie die Menschheit sein, sonst, darauf hat Christian bereits hingewiesen, gäbe es das Arsenal der Bindungshormone nicht, die genau dieses personale „Andocken“ durch ihre psychischen Wirkungen unterstützen, sonst gäbe es die Universalie Eifersucht nicht, die die Paarbeziehung bewacht.

        Bei polyarmoren Menschen ist dieses „Verhaltensprogramm“ aus irgendeinem Grund geschwächt/inaktiv, aber sie sind und werden immer Ausnhamen von der Regel bleiben.

        Es ist der übliche Irrtum der Sozkultler: Sie halten die Existenz von Ausnahmen für einen Beleg, dass die Regel nur konstruiert und daher leicht überwindbar sei.

        Aber das ist ein Irrtum: die Regel ist „biologisch“ abgestützt, wenn sie evolutionär Sinn macht, also dem Fortpflanzungserfolg nützt, also auf sie hin selektiert wird.

        Da Wird er wieder sichtbar, der linke Kreationismus: an Evolution glauben, aber nicht an die Wirksamkeit der Biologie.

        • @Roslin

          „Da Wird er wieder sichtbar, der linke Kreationismus: an Evolution glauben, aber nicht an die Wirksamkeit der Biologie.“

          Ja, es ist ein Kreationismus eigener Art. Denn die Evolutionstheorie akzeptieren bedeutet eben auch unser tierisches Erbe zu akzeptieren und unsere Art aus unserer Vergangenheit heraus zu begreifen

  3. „Bleib bei dem was ich geschrieben habe und projiziere nicht deinen Müll hinein.“

    Realitätsferne Gesetze sind also alle neuen außer die welche den Frauen Rechte geben?

    Hab ich das jetzt in deinem Sinne projiziert, meine Gebieterin?

    • @ Terminatus

      Tut mir Leid, Terminatus, ich will nicht auf Anforderung schreiben, bin ein reiner Lustschreiber, haue meine Beiträge in maximal 15 min. herunter, lese sie oft nicht einmal durch bevor ich auf’s Knöpfchen drücke (erst wenn sie dann gepostet sind, dann aber ist es zu spät), bin zu ungeduldig und habe noch anderes zu tun.

      Deshalb betreibe ich auch kein eigenes Blog, denn dann würde ich Ehrgeiz entwickeln, würde vorformulieren müssen, mehrmals redigieren, bevor ein Beitrag rausgeht, weil ich ja dann der Taktgeber wäre.

      Dazu fehlt mir die Lust und vor allem auch die Zeit. Das Schreiben im Internet ist nur Freizeitgestaltung, dient bestenfalls dazu, erprobend noch ungeordnetes Vor-sich-hin-denken in eine etwas strengere Form zu bringen, bedingt durch das schriftliche Fixieren, das zu einer gewissen gedanklichen Disziplin zwingt.

      Die aber soll denn doch nicht zu streng sein, das freie Fließen der Gedanken will ich mir bis zu einem gewissen Grade weiterhin gestatten, will einfach herunterschreiben können, was mir gerade zu einem Thema einfällt.

      Würde ich einen Auftrag annehmen, verpflichtete mich das – dann würde ich ehrgeizig, würde recherchieren, abklären usw.

      Und das kann ich mir bei einer Nebenbeschäftigung nicht leisten.

      So, habe mich an diesem Quotengroßkampftag genug geärgert.

      Jetzt gehe ich Tippse verprügeln, um mich abzureagieren.

      Wie das ein patriarchal verdorbener Mann halt so macht.

      Für irgendwas müssen Frauen ja gut sein.

      Sonst gäbe es sie ja nicht.

  4. Was mir aber immer wieder aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass Frauen viel mehr Wert auf Ordnung und Sauberkeit legen als Männer. Da braucht man nur die Wohnungen von Single-Männern und -Frauen zu vergleichen. Die Hilfe des Mannes bei der „Hausarbeit“ wird meines Erachtens nach eher aus Solidarität und Hilfsbereitschaft vollzogen, als aus eigenem Interesse. Aber vielleicht liege ich hier falsch. Und vor allem es geht um die große Menge und nicht um die Ausnahmen. Also bitte jetzt nicht mit einzelnen Fallbeispielen ankommen…..

    • Das glaube ich nicht. Da spielt sicher die Erziehung die größte Rolle. Männer, deren Mutter immer alles für sie erledigt hat (während die Schwestern im Haushalt mithelfen mussten) reden sich vielleicht ein, dass sie die Unordnung in ihrem eigenen Domizil nicht stört (bzw. benützen sie es als billige Ausrede, um selbst nicht anpacken zu müssen *fg*). Aber sobald sie eine Freundin haben, nehmen sie die „Hilfe“ sehr gerne an. Niemand fühlt sich in großer Unordnung wohl. Abgesehen davon glaube ich, dass die jüngeren Leute allgemein nicht mehr so ordentlich sind, wie ihre Eltern. Egal welches Geschlecht.

      • @sygyz

        Ich würde es bezüglich der Sauberkeit so formulieren:

        Beide Geschlechter haben es gerne sauber. Sauberkeit ist ein wichtiger Faktor in der Biologie, denn einer der größten Feinde von Lebewesen ist der Parasitenbefall, der durch Schmutzigkeit begünstigt wird (und dessen bessere Abwehr wohl der zentrale Vorteil der Geschlechtlichkeit ist, vgl. die Red Queen Theorie https://allesevolution.wordpress.com/2011/03/31/die-red-queen-hypothese/).
        Allerdings gibt es eine Theorie, dass wir früher als Nomaden eh sauberer gelebt haben, wer in festen Städten wohnt, der kann seinen Dreck schwerer hinter sich lassen.

        Für das Aufräumen wäre nicht die Frage, ob es die Geschlechter gerne sauber haben, sondern wer eher das Bedürfnis entwickelt, eine gewisse Schmutzigkeit durch aufräumen zu beseitigen.
        Da scheint mir dieses Bedürfnis bei Frauen im Schnitt ausgeprägter.
        Ein evolutionärer Grund könnte sein, dass Frauen die Säuglingsbetreuung übernommen haben. Sie mussten daher bei der Wahl ihrer Umgebung nicht nur ihr Immunsystem bedenken, sondern auch das des wesentlich schwächeren Babies. Da sie den Aufenthaltsort des Babies aussuchten, konnte sich bei ihnen eher als bei Männern eine geringere Schmutztoleranz durchsetzen, die Babies von Müttern, die auf eine sauberere Umgebung achteten haben also in höherer Zahl überlebt und ihre Gene haben sich daher im Genpool angereichert.
        Dabei zeigt sich ein ähnliches Problem wie heute: Wenn der Mann auf die Jagd geht und eine gewisse Unordnung hinterläßt, dann haben immer noch die Mütter, die diese beseitigt haben oder den Schmutz gemieden haben, mehr Kinder durchgebracht als die Frauen, die dies nicht getan haben. Der Mann, der ordentlich war, hat dies aber nicht unbedingt, wenn die Frau nicht dem Dreck anderer Männer ausgewichen ist. Die Frau hat insofern ein Freeriderproblem, einfach weil sie Ortgebundener ist und eher für die Betreuung des Kindes zuständig.
        Ich vermute daher, dass Männer auch mit einem leicht übervollen Mülleimer besser leben können als eine Frau, auch wenn ihnen ein leerer Mülleimer auch gut gefällt.

    • Da liegst du heutzutage aber ganz falsch mein Lieber.

      In den dreckigsten Buden in denen ich bisher war haben Frauen gehaust…leider machmal sogar noch mit Kindern.

    • Tit4Toe

      „Und vor allem es geht um die große Menge und nicht um die Ausnahmen. Also bitte jetzt nicht mit einzelnen Fallbeispielen ankommen…..“

      Große Mengen kann ich dir nicht liefern, aber (na ja, kein einzelner Fallbeispiel! – Maulkorb)

  5. @Christian:
    „•Die meisten Familien wählen eine Einteilung, in der der Mann arbeitet und die Frau einvernehmlich, beide sind der Meinung so eine gute Einteilung getroffen zu haben.“
    Nein. Die meisten Familien wählen dieses Schema: er ganztags, sie halbtags. Die Zeiten, dass ein normalverdienender (nicht akademischer) Mann eine drei-vierköpfige Familie ausreichend ernähren kann, sind vorbei.

    „•Männer übernehmen ebenfalls viele Aufgaben im Haus, aber auch hier kommt es häufig zur Arbeitsteiltung (er: Handwerksarbeiten und bestimmte Gartenarbeiten wie Rasenmähen und Heckenschneiden, sie Kinderversorgung und Küche“
    Im Idealfall.

    „•Gerade in jüngeren Familien wird diese Arbeitsteilung zwar noch betrieben, aber ich kenne auch viele, bei denen die Rollen wesentlich flexibler sind als früher, er also auch mal kocht etc. Die Rollen bleiben im Schnitt durchaus erhalten, aber die Arbeitsteilung ist nicht mehr so streng.“
    Ja. In jüngeren Familien wird wesentlich flexibler mit der Arbeitsteilung umgegangen. Junge Männer wissen, dass „das bisschen Haushalt“ sich nicht von alleine macht. Zumindest die meisten. Diejenigen, die nicht direkt von Mutti zur Freundin gezogen sind, sondern auch mal in einer WG wohnten, z.B.

    „•Im Schnitt arbeiten die Geschlechter gleich viel (Studien zeigen lediglich geringe Unterschiede mal in die eine, mal in die andere Richtung“
    Würde ich auch sagen.

    „•Problematisch wird es insbesondere im Trennungsfall. Da kann das Einkommen für beide nicht reichen. Ich halte dabei die moderneren Unterhaltsgesetze für immerhin besser, weil sie eine höhere Erwerbsobliegenheit teilweise bereits nach dem 3 Lebensjahr vorsehen. Es fragt sich aber meiner Meinung nach, ob die Unterteilung in Betreuungsunterhalt und Barunterhalt bis zum 18. Lebensjahr noch zeitgemäß ist oder man nicht vorher eine beiderseitige anteilige Barunterhaltspflicht vorsehen sollte.“
    Kommt auf das Kind drauf an, finde ich, und wie das Sorgerecht eingeteilt ist. Wenn es ein Azubi (Lehrling) ist, der selbst schon ab 15 ein bisschen zum Haushaltsgeld beisteuern kann, und die Eltern z.B. die Regelung vereinbart haben, dass sie sich wochenweise abwechseln mit dem Kind, finde ich, dass die momentane Regelung schwerstens übertrieben ist. Hat aber der Mann das Kind (welches ins Gymnasium geht) nur einmal jede zweite Woche am Wochenende, soll er meiner Meinung nach blechen. Die Sonnenseiten des Kindes hat er, den Aufwand hat die Mutter. Und der Unterhalt kommt ja nicht ihr zu gute, sondern dem Kind. Wenn die Mutter die Sonnenseite hat, dann muss selbstverständlich sie blechen.

    „•Es wird zudem vergessen, dass Kinder nicht immer Babies sind und ab einem gewissen Alter durchaus mehr Raum für eigene Aktivitäten lassen.“
    Da geht es doch nicht um Betreuungsgeld, sondern um die Kosten, die ein Kind verursacht. Abgesehen davon ist, glaube ich, ein Kleinkind nicht viel einfacher zu handhaben, als ein Baby. Eher im Gegenteil. Wenn sie zur Schule gehen, haben die Eltern langsam etwas mehr Luft.

    „•Beim Mann wird vergessen, dass auch ein Job nicht immer eine Knochenmühle sein muss.“
    Richtig. Es gibt Bankangestellte, Büroangestellte, Zahnärzte (die arbeiten nicht viel *fg*), etc. Etliche sitzende Tätigkeiten, die nicht zu vergleichen sind mit schwerer körperlicher Arbeit.

    „•Es wird zudem gerne vergessen, dass die Frau nicht tatsächlich umsonst arbeitet, sondern in den meisten Ehen gleichwertig an seinem Einkommen partizipiert. Am Ende der Ehe eine Aufteilung sowohl des Vermögens über den Zugewinn als auch der Rente über den Versorgungsausgleich erfolgt. Auch dies ist eine „Bezahlung“.“
    Stimmt. Was mir auch aufgefallen ist: vor allem ältere Frauen (ab 50) sind der Meinung, dass das Geld, was sie verdienen, ihnen gehört, aber das Geld, was der Mann verdient, beiden gehört. Das finde ich nicht in Ordnung, und würde ich selber nie so handhaben. Entweder Trennung der Finanzen, oder ein richtiges Zusammenlegen.

    „•Insbesondere wird vergessen, dass viele Ehen mit Kindern und Eigenheim halten „bis das der Tod sie scheidet“, beide Parteien sich tatsächlich lieben und sich gegenseitig unterstützen, wo sie können. In solchen Verhältnissen ist, wenn beide zufrieden sind, meiner Meinung nach keine Ausbeutung vorhanden.“
    Und das sowieso. Hier auf deinem Blog habe ich manchmal den Eindruck, als gäbe es das gar nicht mehr – deine User sind manchmal wirklich sehr pessimistisch/schwarzmalerisch. Dabei sind solche Familien, glaube ich, eher die Regel, als die Ausnahme.

    • @ Syzygy
      „Gartenarbeiten wie Rasenmähen und Heckenschneiden, sie Kinderversorgung und Küche“
      Im Idealfall.“

      Ja auch nur im Idealfall kann Frau heute mehr als Tütchensuppe machen und der Nachmittag gehört den Talkshows, insofern die Kinder nicht allzu klein sind, gelle 😉

      Das bisserl Haushalt macht sich eben doch oft von ganz allein: Waschmaschine – erfunden von Alva J. Fisher -, Mikrowelle, Herd, Spülmaschine, Gebrauch von Fertigauftauwarmprodukten – viel bleibt da nicht mehr.

      • Nur wenn du von einer Unterschichtfamilie, bzw. sehr jungen Frauen ausgehst. Durchschnittsfrauen legen schon Wert auf gesunde Ernährung, und Packerlsuppen sind nicht das Gelbe vom Ei.

      • Nachtrag: Staubsaugen und Putzen hast du vergessen – das machen reine Hausfrauen meistens fast jeden Tag. Bei einem großen Haus ist das schon genügend Arbeit.

      • @Termi
        Weibliche Gerichte? Wie gruselig.
        Was meinst denn damit? Und welches Geschlecht hat Erbsensuppe?

        *Da geht es doch nicht um Betreuungsgeld, sondern um die Kosten, die ein Kind verursacht. Abgesehen davon ist, glaube ich, ein Kleinkind nicht viel einfacher zu handhaben, als ein Baby. Eher im Gegenteil. Wenn sie zur Schule gehen, haben die Eltern langsam etwas mehr Luft.*

        Kleine Kinder,kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen 🙂
        Achja, so ein 3jähriger in der Trotzphase, der alles runterreißt was nicht nagelfest ist… Und dazu noch ein 6jähriger, der leseschwierigkeiten hat und eine 13jährige, die die Schule schwänzt. Ein Traum!
        Und nachdem man all das gehandelt hat, wird einem noch von den Erfindern und Denkern ein schlechtes Gewissen eingeredet, wenn man sich bei ner stumpfen Talkshow entspannen will.

        • @Maren

          „Achja, so ein 3jähriger in der Trotzphase, der alles runterreißt was nicht nagelfest ist… Und dazu noch ein 6jähriger, der leseschwierigkeiten hat und eine 13jährige, die die Schule schwänzt. Ein Traum!“

          Jetzt denk dir die Situation mal mit lieben Kindern.
          Und was man auch noch bedenken muss:
          Sie bekommt mit 25 die Kinder. Mit 18 sind sie aus dem Haus. Dann wäre sie 43. Ein Großteil ihrer Arbeit fällt dann einfach weg. Er arbeitet bis er mit 67 in Rente geht.

          Es ist kein Wunder, dass sie sich dann neue Beschäftigungen im Kirchenvorstand oder anderen Vereinen sucht.

      • Die Frauen vom Land sind ja auch nicht aus der Unterschicht 😀 Die sind meistens Mittelschicht – Gutbürgertum. Und bei den Oberschichtsfrauen kocht Mama, die Haushälterin oder der Catering-Service *g* (allerdings gehen Oberschichtfrauen auch sehr häufig 40 Stunden arbeiten und müssen somit meiner Meinung nach nicht unbedingt kochen können).
        Aber siehst du, da ist mir noch was eingefallen: weil du sagtest, dass Frauen heutzutage so viele maschinelle Haushaltshilfen haben … das ist doch bei den schwerstarbeitenden Männern genauso. Rasenmäher statt Sense, Traktor statt Ochsenpflug, Schrotflinte statt Speer, Pfeil & Bogen, Presslufthammer statt Pickel und Hammer, Bagger statt Schaufel, Gabelstapler statt den eigenen Armen, et cetera, et cetera. Ganz davon zu schweigen, dass zwar Männer in den schwereren, körperlichen Jobs (die trotzdem zu einem großen Teil von Maschinen erledigt werden) beschäftigt sind, aber ein großer Prozentsatz in unseren Breiten wohl einen Schreibtischjob hat.

      • „Rasenmähen statt Sense“

        Ach, du hast keine Ahnung von bäuerlichem Leben. Sense wurde und wird teilweise noch zum Ausmähen von eher unzugänglichen Randflächen oder unzugänglichen Wiesen verwendet. Mäh du mal mit dem Rasenmäher eine Wiese lach.

        Du bist lustig.

      • Aber siehst du, da ist mir noch was eingefallen: weil du sagtest, dass Frauen heutzutage so viele maschinelle Haushaltshilfen haben … das ist doch bei den schwerstarbeitenden Männern genauso. Rasenmäher statt Sense, Traktor statt Ochsenpflug, Schrotflinte statt Speer, Pfeil & Bogen, Presslufthammer statt Pickel

        Was auf dem Bau oder in der Industrie dazu führt, dass in der gleichen Zeit wesentlich mehr produziert werden muss. Männer wissen sowas.
        Im Haushalt ist zwar die durchschnittliche Wohnfläche grösser geworden, aber es sind auch weniger Kinder da, die betreut werden müssen. Somit ist die Belastung insgesamt viel geringer geworden. Männer wissen sowas.

      • allerdings gehen Oberschichtfrauen auch sehr häufig selten 40 Stunden arbeiten und müssen somit meiner Meinung nach nicht unbedingt kochen können

        Oberschichtfrauen sind meist die Frauen von Oberschichtmännern – Hypergamie, oder die Töchter von vermögenden Eltern. Erstere muss gar nichts können ausser die Beine breit machen, letztere nicht mal das.

      • @Terminator:
        Richtig. Agrarwissenschaften habe ich nicht studiert, und ich bin ein suburbaner Mensch. Aber im Wikipedia habe ich zumindest gelesen, dass Mähdrescher, Mähbalken und Rasenmäher die Sense größtenteils ersetzt haben.

        @Maren:
        Ja, du hast recht. Bei so viel Schwarzseherei und Weltuntergangsstimmung ist eh Hopfen und Malz verloren *fg*

      • Christian

         „„Achja, so ein 3jähriger in der Trotzphase, der alles runterreißt was nicht nagelfest ist… Und dazu noch ein 6jähriger, der leseschwierigkeiten hat und eine 13jährige, die die Schule schwänzt. Ein Traum!“

        Wie gesagt: Steinige sie…

      • Terminatus 30

         „@ Syzygy
        Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass „Oberschichtsfrauen“ nicht mehr kochen können Die Frauen vom Land kochen in der Regel herrliche, sorry, weibliche Gerichte.“

        Und, wenn es sich noch lohnt, da mästen die Frauen vom Land noch Schweine, Kühe und andere Tiere. Also gut, ich stelle heute meine Beleidigungs-Lust ein und gehe schlaffen.

      • Ja, du hast recht. Bei so viel Schwarzseherei und Weltuntergangsstimmung ist eh Hopfen und Malz verloren *fg*

        Ach ja.

        PU wird die Jugend verderben, die Gesellschaft wird Mysogyn, und das bis in die innerste Faser reine und unschuldige Herz des abendländischen Gretchens schänden..

      • @ Syzygy
        Da gratuliere ich dir, wenn du das in der Wikipedia gelesen hast. Wer hats geschrieben, ein pickeliger, 19 jähriger Student aus Berlin? Wird sicher stimmen, ich bin ja nur am Land groß geworden …

      • @ Christian
        „Jetzt denk dir die Situation mal mit lieben Kindern.
        Und was man auch noch bedenken muss:
        Sie bekommt mit 25 die Kinder. Mit 18 sind sie aus dem Haus. Dann wäre sie 43.“

        Ein sehr unrealistisches Bild, das du da zeichnest. Welche Kinder haben keine Trotzphase? Welche Kinder haben keinerlei Schwächen in der Schule? Welche Frau bekommt heute schon mit 25 Kinder? Wo sind Kinder schon mit 18 aus dem Haus?

        • @onyx

          „ein sehr unrealistisches Bild, das du da zeichnest.“

          Dann milder es etwas ab, es bleibt immer noch etwas übrig.

          „Welche Kinder haben keine Trotzphase?“

          Es gibt durchaus einfache Kinder, und Kinder mit nicht so starker Trotzphase.

          „Welche Kinder haben keinerlei Schwächen in der Schule?“

          Wer redet von „keine Schwächen“? Kinder, die ab einem gewissen Alter gut zurechtkommen und selbständig lernen gibt es ja durchaus.

          “ Welche Frau bekommt heute schon mit 25 Kinder? Wo sind Kinder schon mit 18 aus dem Haus?“

          Eine die nicht studiert hat und mit 16 ihre Ausbildung angefangen hat. Und das Kind ebenso.

          Aber gut, nehmen wir 2 Kinder, da ist das Durchschnittsalter 32. Die Kinder studieren und sind mit 20 aus dem Haus, um in den Studienort zu wechseln. Da sind wir bei 52. Sind bis zur Rente immer noch 15 Jahre.

          Selbst wenn wir es jetzt noch 5 Jahre nach hinten verlagern bleiben noch 10 Jahre übrig.

      • @Nick:
        Ich finde PU gewisserweise dämlich (und teilweise auch menschenunwürdig, je nachdem, wie, bzw. von wem es betrieben wird), aber ich habe keine Angst davor. Ich glaube, dass größtenteils Randgruppen es benutzen und habe nicht im Geringsten die Befürchtung, dass das irgendwann den Durchschnitt verseuchen könnte *fg* Ich bin noch nicht mal der Meinung, dass es so toll funktioniert, wie die Internet-Gurus das predigen. Diese Anspielung hättest du dir bei mir getrost sparen können.

        @terminatus:
        Also wird nach wie vor heutzutage NUR von schweißgebadeten Männern mit schwieligen Händen mit der Sense gearbeitet? Ist das die harte Realität, die du auf dem Land erfahren musstest? Verstauben Mähdrescher & Co. also völlig nutzlos im Schuppen und wurden für die Katz erfunden? Oder hast du das „größtenteils“ in meinem Post (was ja bedeutet, dass die Sense nicht aus dem landwirtschaftlichen Betrieb verschwunden ist) aus Trotz überlesen?

      • *Also wird nach wie vor heutzutage NUR von schweißgebadeten Männern mit schwieligen Händen mit der Sense gearbeitet?*

        Das erzählen sie dir damit du aufs Land ziehst. Ich hatte auch so Illusionen von schwitzigen,verschwielten, muskulösen Männern in Latzhosen. Am ARSCH! Nur Scheißtrecker, die mit 10kmh vor einem herzockeln.

      • Ja glaubs mir oder nicht, aber ich habe noch nie einen derartig schönen Mann derartig leichtbekleidet bei uns im Dorf rumhüpfen sehen.
        Eher so rotbackige Treckerfahrer wo du dich fragst ob die Eltern Geschwister waren.

    • Syzygy

      „„•Im Schnitt arbeiten die Geschlechter gleich viel (Studien zeigen lediglich geringe Unterschiede mal in die eine, mal in die andere Richtung“
      Würde ich auch sagen.“

      Nein, Frauen tun Vieles aus Liebe! Arbeit macht frei und bringt Geld.

      „Was mir auch aufgefallen ist: vor allem ältere Frauen (ab 50) sind der Meinung, dass das Geld, was sie verdienen, ihnen gehört, aber das Geld, was der Mann verdient, beiden gehört. Das finde ich nicht in Ordnung, und würde ich selber nie so handhaben. Entweder Trennung der Finanzen, oder ein richtiges Zusammenlegen.“

      Bei welcher Bank soll es am besten zusammengelegt werden? Hast du da Erfahrungen?

      „„•Insbesondere wird vergessen, dass viele Ehen mit Kindern und Eigenheim halten „bis das der Tod sie scheidet“, beide Parteien sich tatsächlich lieben und sich gegenseitig unterstützen, wo sie können. In solchen Verhältnissen ist, wenn beide zufrieden sind, meiner Meinung nach keine Ausbeutung vorhanden.“

      Wo gibt es diese Verhältnisse? Ich wäre glatt nochmals bereit auszuwandern! Du weißt, die restlichen matriarchal organisierten Ecken der Welt werden durch die Investments-Gewinner und Kreuz-Ritter mit ihren Ehe-Verträgen platt gemacht. Also wohin geht die Reise?

    • @Syzygy

      „Nein. Die meisten Familien wählen dieses Schema: er ganztags, sie halbtags. Die Zeiten, dass ein normalverdienender (nicht akademischer) Mann eine drei-vierköpfige Familie ausreichend ernähren kann, sind vorbei.“

      Ja, dass ist das beliebteste Modell, teilweise aber mit einem längeren Aussetzen der Frau, wenn die Kinder noch klein sind.

      „Im Idealfall.“

      Du meinst, dass das nicht so häufig der Fall ist? Ich habe eher das Gefühl, dass viele Arbeiten der Männer klassischerweise ausgeblendet werden, eben gerade was Reparaturen etc betrifft.

      „Ja. In jüngeren Familien wird wesentlich flexibler mit der Arbeitsteilung umgegangen. Junge Männer wissen, dass „das bisschen Haushalt“ sich nicht von alleine macht. Zumindest die meisten. Diejenigen, die nicht direkt von Mutti zur Freundin gezogen sind, sondern auch mal in einer WG wohnten, z.B.“

      Ich persönlich würde auch jedem Mann raten einfach mal kochen etc zu lernen. Und solange beide Vollzeit arbeiten sollte man sich die Arbeit eben teilen. Wenn sie allerdings halbtags arbeitet, dann wird es automatisch so sein, dass sie neben der Kinderbetreuung auch mehr vom Haushalt machen muss. Diese Arbeiten haben zudem den Vorteil häufig eine gewisse zeitliche Flexibilität zu haben.

      „Kommt auf das Kind drauf an, finde ich, und wie das Sorgerecht eingeteilt ist. Wenn es ein Azubi (Lehrling) ist, der selbst schon ab 15 ein bisschen zum Haushaltsgeld beisteuern kann,“

      Was ist mit einem 15 jährigen der sehr selbstständig ist, aber noch zur Schule geht. Die Mutter kann vollzeit arbeiten und muss sich nicht großartig um ihn kümmern. Warum soll sie ihr Vollzeitgeld haben, er aber nicht?

      und die Eltern z.B. die Regelung vereinbart haben, dass sie sich wochenweise abwechseln mit dem Kind, finde ich, dass die momentane Regelung schwerstens übertrieben ist.“

      Wenn sie sich wochenweise abwechseln, dann wird auch anders gerechnet. Dann macht man entweder Unterhaltsberechnungen für beide und der der mehr zahlen müßte zahlt die Differenz oder man verzichtet gegenseitig drauf.

      “ Hat aber der Mann das Kind (welches ins Gymnasium geht) nur einmal jede zweite Woche am Wochenende, soll er meiner Meinung nach blechen. Die Sonnenseiten des Kindes hat er, den Aufwand hat die Mutter.“

      Sie hat auch die Sonnenseiten. Nämlich das Kind. Das ist ja nicht nur Aufwand. Sieht man ja schon daran, dass wohl die wenigsten Mutter ihr Sorgerecht bzw. das Aufenthaltsbestimmungsrecht gegen Geld abtreten würden. Wenn sie voll arbeiten kann, dann würde ich eine Aufteilung nach der Quote des verfügbaren Einkommens für fair halten.
      Würde zudem auch die Mütter in den Beruf zurückbringen, über die Erwerbsobliegenheit gegenüber dem Kind.

      “ Und der Unterhalt kommt ja nicht ihr zu gute, sondern dem Kind. Wenn die Mutter die Sonnenseite hat, dann muss selbstverständlich sie blechen.“

      Ich glaube die meisten Eltern haben eine vollkommen andere Vorstellung von der Sonnenseite in diesem Zusammenhang. Und viele Väter, die gerne das Kind oder mehr Umgang mit ihm hätten würden deine Aussage als zynisch ansehen.

      „Da geht es doch nicht um Betreuungsgeld, sondern um die Kosten, die ein Kind verursacht.“

      Die betreuende Person, meist also die Mutter, muss nur deswegen nicht Barunterhalt zahlen, weil man davon ausgeht, dass sie eine gleichwertige Leistung als Betreuungsunterhalt erbringt. Ihr wird also gerade die Betreuung statt des Geldes angerechnet. Das muss aber bei einem älteren Kind nicht gerecht sein.

      “ Abgesehen davon ist, glaube ich, ein Kleinkind nicht viel einfacher zu handhaben, als ein Baby. Eher im Gegenteil. Wenn sie zur Schule gehen, haben die Eltern langsam etwas mehr Luft.“

      Das ist ab 6 der Fall. Aber der Elternteil, der das Kind betreut, muss sich erst ab 18 Jahren am Barunterhalt beteiligen.
      Ich würde die Freuden der Kindererziehung gegen die nicht finanziellen Lasten der Kindererziehung aufrechnen und früher eine Barunterhaltspflicht befürworten

      „Stimmt. Was mir auch aufgefallen ist: vor allem ältere Frauen (ab 50) sind der Meinung, dass das Geld, was sie verdienen, ihnen gehört, aber das Geld, was der Mann verdient, beiden gehört. Das finde ich nicht in Ordnung, und würde ich selber nie so handhaben. Entweder Trennung der Finanzen, oder ein richtiges Zusammenlegen.“

      Ja, es hat eine gewisse Ungerechtigkeit.

      „Und das sowieso. Hier auf deinem Blog habe ich manchmal den Eindruck, als gäbe es das gar nicht mehr – deine User sind manchmal wirklich sehr pessimistisch/schwarzmalerisch. Dabei sind solche Familien, glaube ich, eher die Regel, als die Ausnahme.“

      Man sollte nicht aus den Augen verlieren, dass Mann und Frau mitunter ein sehr gutes Team sind.

    • ..warum denn ins weit entfernte Spätmittelalter blicken?

      Weil es auch in unserer Wahrnehmbarkeit, aufgrund der eingeschänkteren Quellenlage, sehr dunkel ist, und deshalb so schön viel Raum bietet für postviktorianische Weiblichkeitsprojektionen?

      Ein Blick 70 Jahre zurück ließe einfach zu wenig Raum für solche einfach gestrickten, dumpfen Feindbilder. Verstehe schon.

      • Frag nicht mich, sondern beim ZDF nach, das ist ja so weit ich weiß, der feministische TV Sender Deutschlands.

        Du meinst: Ich sollte nicht dich, sondern das ZDF fragen wie du zu deiner hier vertreten Ansicht gelangst?

        Frühmoderne Weibchlichkeitsinszenierungen hat ja auch nicht der Feminismus erfunden, er hat sie vielmehr aus dem Müllhaufen der Geschichte recycled.

        (Das „rofl“ in Großbuchstaben, an jedem Kommentar angehängt, kann ich mir im RL sehr gut vorstellen)

    • Ich sehe mit Zuversicht wie du dich nicht wie deine Vorfahren mütterlicherseits aus purer Not solchen Arschlöchern zum Komplizen machst.
      Hast du mal über deine Sterilisation nachgedacht? So jetzt als Sicherheit bei all den Arschlöchern, Sexsüchtigen, Intriganten und Vergewaltigern?

      • Nein, ich habe keine Angst vor Männern.

        Ich bin trotz meiner 184 leichter aber vor allem reagiere ich schneller als die meisten, weil ich etliche Selbstverteidigungskurse mitgemacht habe. Und halte mich mit Laufen, Schwimmen und im Fitnesscenter fit.

      • Zoologe:

        Die Borgia kamen Anfang des 15. Jahrhunderts in Italien zu Macht und Reichtum und sind auch nicht mehr nach Spanien zurückgekehrt. Mit dem Tod Alexanders VI. 1503 brach die Macht der Borgia zusammen. Nach einem Jahundert noch von Spaniern zu reden ist Erbsenzählerei, du Schlaumeierchen.

      • @ Lucia

        Schlauermeierchen, die italienischen Zeitgenossen der Borgia sahen das aber anders.

        Sie sahen in den Borgia eine spanische Mafia, die in ihrem Revier wilderte.

        Dieser Hass der alteingesessenen italienischen Familien trug mit zu dem besonders schlechten Ruf der Borgia bei.

      • @Goofos

        Ich denke du hast dann von deinem Vater mehr geerbt als du denkst.
        Stimmt, ich hab mich noch nie um Geld gekümmert. Entweder frau hat’s – oder eben nicht. 😉

  6. Gähn, kennst du nur „Pädo“-Taz, welche sogar von Freundin Schwarzer aufs heftigste kritisiert wird und der/die/das Standard? Die „Hexenstory“ nimmt dir und deinesgleichen keiner mehr ab, wir wissen zu viel!

    • @ Adrian

      Hab‘ wieder so ’nen Hals.
      Bin einfach nur noch wütend.

      Eine halbe Stunde Frauenquotendiskussion im Radio mit von der Leyen & Co. hat dazu gereicht.

      Diese verdammte rosinenpickende narzisstische Pack.

      Frauenpämperung hinten, Frauenpämperung vorne, Frauenpämperung oben, Frauenpämperung unten, mir reicht’s.

      • Frauenpämperung hinten, Frauenpämperung vorne, Frauenpämperung oben, Frauenpämperung unten, mir reicht’s.

        Das reicht noch lange nicht; da fehlt noch die Frauenpämperung links und rechts!! Trink einen Tee, Bruder. 😉

      • @ Terminatus

        Was heißt antun?

        Man sitzt im Wagen, stellt seinen gewohnten Sender ein und ist dem Themensetting der Frauenlobby ausgeliefert.

        Eine Sondermeldungsfanfare nach der anderen lässt uns wissen, dass noch immer ein paar hundert Goldröckchen darauf warten müssen, mittels Quotensänfte in die Vorstände getragen zu werden.

        Quelle tragédie!

        Wann habe ich die letzte Sendung über 80 % männliche Obdachlose gesehen/gehört?

        Muss ich lange nachdenken, fällt mir nix ein.

        Oder über 80% männliche Selbstmörder, gab’s dazu jemals etwas bei Anne Will, bei Frau Christiansen, bei irgendeiner Talkshow?

        Kann mich nicht erinnern.

        Eine Sondersendung zu 6 Jahren geringerer Lebenserwartung der Männer, wie man das Gesundheitssystem umbauen könnte, um hier Männern zu helfen, wie Gelder umschichten, um hier Männern zu helfen?

        Eine Sondersendung?

        Wann, wo, wie, kann mich nicht erinnern.

        Obdachlose Männer, früh verreckende Männer, chronisch kranke Männer, das ist doch Pipifax gegenüber ´dem tragischen Schicksal von ein paar hundert bereits jetzt mehr als wohl gepämperten Elitefrauen, die noch immer nicht in DAX-Vorständen hocken.

        Das Thema, die Tragödie dieser Frauen, verdient Sondersendungen ohne Ende.

        Und dann gibt’s natürlich immer eine total empathische Vertreterin der Frauenlobby, die uns erzählt, man fordere das ja, damit sich die UNTERNEHMENSKULTUR ändere, das nütze ja dann auch Männern.

        Das ich nicht lache.

        40 Jahre Feminismus haben bewiesen, wie sich die Kultur ändert, wenn diese Narzisstinnen Posten abstauben – noch mehr Frauenpolitik und Frauenförderung, Mädchenförderung und Frauenförderung, Frauenförderung und Mädchenförderung.

        Denn anderes haben diese den eigenen Bauchnabel umtanzenden Prinzessinnen doch gar nicht im Blick, Jungen/Männer und deren Belange interessieren diese Damen nicht.
        Sind ja keine Mädchen/Frauen, kamen sichließlich im bauchnabelzentrierten Gender Diskurs der Gender Studien nicht vor, die Schicksale von Jungen/Männern.

        Die kommen dort nur vor als Unterdrücker/Täter und Verhinderer des Aufstieges luxurierender Narzistinnen in den DAX-Vorstand.

      • Hab’ wieder so ‘nen Hals.
        Bin einfach nur noch wütend.

        Eine halbe Stunde Frauenquotendiskussion im Radio mit von der Leyen & Co. hat dazu gereicht.

        @ Meister Roslin

        Um dem andauernden Streit um die Frauenquoten zu beenden sehe ich nur eine Lösung: Weiblichkeit wird offiziell als mittelschwere Behinderung anerkannt. Das hätte einige Vorteile gegenüber der momentanen, reichlich zerfahrenen Situation:

        – eine Frauenquote mit dem Zeil der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt wäre legitimiert und würde auch von Männern, die der Quote noch ablehnend gegenüberstehen, akzeptiert

        – eine pauschale Schuldzuweisung an die Männer, um eigene Unfähigkeit zu kaschieren, würde obsolet

        – es könnten behindertengerechte, d.h frauengerechte Arbeitsstellen geschaffen werden, was eine Überforderung der Frauen weitgehend verhindern würde

        – Behinderten zu helfen entspricht dem männlichen Selbstverständnis Schwächere zu schützen und in mancher Hinsicht bevorzugt zu behandeln

        Eine Alternative wäre: Frauen verzichten auf Quoten, stellen die Dauerdiffamierung, schieben die Verantwortung nicht länger pauschal auf die Männer ab, befassen sich selbstkritisch mit den eigenen Defiziten und sind bestrebt, diese zu beheben.

      • @ Peter

        Sollte Dein Beitrag satirisch gemeint sein – tut mir Leid, genau das wird doch umgesetzt.

        Der Staatsfeminismus kämpft für den Behindertenstatus der Frau, Sonderrechte, Sonderkonditionen, Schon -, Schutz – und Fördermaßnahmen auf Schritt und Tritt.

        Das ist ja längst Realität.

        Wenn Frauen trotzdem nicht aus den Puschen kommen, na, dann deshalb weil übelwollende Männer den lieben langen Tag darüber nachdenken, we sie Frauen ein Bein stellen können.

        Was denn sonst?

        Der übelwollende Mann ist die Universalbegründung für’s weibliche Versagen.

        Und als solche unschlagbar attraktiv.

        Denn der übelwollende Mann erfordert noch energischere Männerdiskriminierung, noch mehr Männerbestrafung und noch mehr Frauenförderung.

        Ist ja klar.

        Feministinnen haben das Perpetuum mobile der Frauenförderung erfunden.

        Diese Katze wird erst auffhören, ihren Schwanz zu jagen, wenn sie vor Erschöpfung zusammenbricht.

        Immerhin, das wird mir zum Trost: WIR SIND KURZ DAVOR.

        *Eine Alternative wäre: Frauen verzichten auf Quoten, stellen die Dauerdiffamierung, schieben die Verantwortung nicht länger pauschal auf die Männer ab, befassen sich selbstkritisch mit den eigenen Defiziten und sind bestrebt, diese zu beheben.*

        Und was, Peter, wenn diese Defizite unheilbar sind?

        Weil evolutionär adaptierten Verhaltensmustern geschuldet?

        Unterschiedlichen Begabungsschwerpunkten?

        Unterschiedlichen Durchschnitten?

        Folge von Optimierunen auf unterschiedliche Zwecke hin, Antwort auf unterschiedliche Evolutionsdrücke?

        Durch Sozialisation allenfalls abzumildern, aber nicht zu beseitigen, nicht in historischer Zeit?

        Was dann?

      • Weiblichkeit wird offiziell als mittelschwere Behinderung anerkannt.

        Dann hätten wir endlich auch nicht mehr die ewigen Debatten um Artiklel 2 GG. Behinderte dürfen ja aufgrund ihrer Behinderung bevorzugt, aber nicht benachteiligt werden.

        Weiterhin wäre endlich die Darstellung von nackter Weiblichlkeit sanktionierbar. Jeder würde wohl darin zustimmen, dass das explizite Zurschaustellen von Behinderungen sittenwidrig ist.

        Darüber hinaus könnte auf der Basis endlich das Sexualstrafrecht reformiert werden: Es dürfte wohl ein großer Konsens darin bestehen, dass Behinderte als Schutzbefohlene gelten, und jeglicher Sex mit ihnen ein Ausnutzen dieser Hierarchie darstellt. Endlich wäre nur Intraweiblicher Sex legitim.

      • Allexander

         „Wenn Frauen trotzdem nicht aus den Puschen kommen, na, dann deshalb weil übelwollende Männer den lieben langen Tag darüber nachdenken, we sie Frauen ein Bein stellen können.“

        Ich dachte, sie wollen die Frauen auf die Beine stellen – wieder die Sprach-Probleme!

         „*Eine Alternative wäre: Frauen verzichten auf Quoten, stellen die Dauerdiffamierung, schieben die Verantwortung nicht länger pauschal auf die Männer ab, befassen sich selbstkritisch mit den eigenen Defiziten und sind bestrebt, diese zu beheben.*“

        Dabei mache ich nicht mit!

  7. Ich denke, die Frage ist ein falsches Dilemma. Die ‚Seiten‘ sind nur Theoretisch: der Gewinn des einen Mannes ist nicht automatisch der Gewinn eines anderen, der Verlust einer Frau nicht der einer Anderen.

    Dementsprechend kann man die Frage mit JA beantworten. Ja, Männer beuten Frauen aus und Frauen Männer, jeweils mit unterschiedlichen Methoden.

    Wenn man denn will, kann man gucken, welche ‚Seite‘ in der Summe mehr ausbeutet, aber das ist imho einerseits schwer, weil die Schäden nicht einfach vergleichbar sind (Um mal was simples zu nehmen: was ist das äquivalent in ’seelischer Grausamkeit‘ für eine Ohrfeige?), und andererseits auch nicht wirklich hilfreich: was für ein Erkenntnisgewinn würde es bringen?

    • Gerechtigkeit ist ein soziales Konstrukt.
      Es kann kein Apparat konstruiert werden der Gerechtigkeit objektiviert, es steckt kein Naturgesetz dahinter denn es steckt menschliches Sozialverhalten dahinter.

      Das Leben beutet den Mensch aus.
      Lebt er muss er irgendwas tun.
      Kinder beuten Ihre Eltern aus.
      Und wenn nicht stirbt der Mensch aus.

      • @ borat

        *Und wenn nicht stirbt der Mensch aus.*

        Wenn diese gottverdammte Gesellschaft ausstirbt, dann kann ich das mit jedem Tag, den Gott werden lässt, immer weinger bedauern.

        Wenn sie keine Kinder hat, dann hat sie eben keine Zukunft.

        Und das hat sich diese Verantstaltung redlich verdient, für die Steuern zu zahlen ich schlicht keine Lust mehr habe.

      • Boardt

        o „Das Leben beutet den Mensch aus.
        Lebt er muss er irgendwas tun.
        Kinder beuten Ihre Eltern aus.
        Und wenn nicht stirbt der Mensch aus.“

        Wie lange lebst du schon mit deiner Weisheits-Erkennung?

      • Alexander

         „Wenn diese gottverdammte Gesellschaft ausstirbt, dann kann ich das mit jedem Tag, den Gott werden lässt, immer weinger bedauern.
        Wenn sie keine Kinder hat, dann hat sie eben keine Zukunft.
        Und das hat sich diese Verantstaltung redlich verdient, für die Steuern zu zahlen ich schlicht keine Lust mehr habe.“

        Ja, gib ihm eine!!

    • @ Keppla

      Zumal dann schwer zu vergleichen, wenn überhaupt nicht verglichen wird, wenn Nachteile der Männer einfach nicht vorkommen im öffentlichen Diskurs, weil die Frauenlobby dafür sorgt, dass unsere Opfernarzisstinnen alle Kanäle mit ihren Leidensgeschichten vollmüllen können.

      Ich bin ja ohnehin gegen Gleichstellung, aber wenn schon Irrsinn, dann doch wenigstens mit Methode.

      Aber Gleichstellung gibt’s nur für Frrauen.

      Männer werden nicht gleichgestellt, nicht bei 80% Obdachlosen, nicht bei 6 Jahren weniger Lebenserwartung, nicht bei 80 % Selbsttötungen, nicht bei 2/3 chronisch Kranken USW.

      Im Gegenteil: Das Gesundheitssystem bringt es fertig, trotzdem noch weitaus mehr Geld für Frauengesundheit auszugeben als für Männergsundheit, obwohl Männer 2/3 der Beiträge erschuften, obwohl sie kränker sind, obwohl sie 6 Jahre früher sterben.

      Es ist zum Kotzen.

      • Alexander

        o „Zumal dann schwer zu vergleichen, wenn überhaupt nicht verglichen wird, wenn Nachteile der Männer einfach nicht vorkommen im öffentlichen Diskurs, weil die Frauenlobby dafür sorgt, dass unsere Opfernarzisstinnen alle Kanäle mit ihren Leidensgeschichten vollmüllen können.“

        Schau dich mal hier auf dem Blog um, damit du entspannen kannst. Wenn du hier so benachteiligt wirst, fräue dich, dass du mindestens bei dem Sterbe-Urteil (6 Jahre früher) im Vorteil bist. Stell dir vor: 6 Jahre weniger Plage mit Feministinnen!

    • was ist das (1) äquivalent in ‘seelischer Grausamkeit’ für eine Ohrfeige?), und andererseits auch nicht wirklich hilfreich: was für ein (2) Erkenntnisgewinn würde es bringen?

      (1) Die materielle Knebelung und (2) ihre effizientere Handhabung.

      • Mit Verlaub, Frau Ganzschlau: Substantive kennen grundsätzlich keinen Komperativ.

        In keiner Sprache.

        Es hat also, wie immer, durchaus eine Berechtigung, das *lol* in großen Lettern zu setzen: Man würde sonst schwerlich merken, dass es eine Pointe gegeben haben soll..

      • Lucia, du hast das falsch verstanden.

        (1) wäre beantwortet, wenn du ein nicht-subjektives Maß finden könntest, um Ohrfeigen in Seelische Grausamkeit umzurechnen. Plakativ: wie viele Minuten darf A B verspotten, damit B einmal A ohrfeigen darf. Da man so ein Maß imho aber kaum finden kann, bleibt man immer beim Subjektiven ‚ohh, du glaubst dir geht schlecht, dabei hab ich viel schlimmer!‘.

        Dementsprechend passt deine Antwort auf 2 imho auch nicht.

    • Die ‘Seiten’ sind nur Theoretisch: der Gewinn des einen Mannes ist nicht automatisch der Gewinn eines anderen, der Verlust einer Frau nicht der einer Anderen.

      ..sehe ich genau so.

      Dementsprechend kann man die Frage mit JA beantworten. Ja, Männer beuten Frauen aus und Frauen Männer, jeweils mit unterschiedlichen Methoden.

      „Ausbeuten“ ist imho in den meisten Fällen der falsche Begriff: In den allermeisten Fällen handelt es sich zunächst um eine einvernehmliche Arbeitsteilung. Solange die Beziehung funktioniert ist meistens alles in Butter, weil durchaus gesehen wird was der jeweils andere leistet. Es wird meisten eine gesunde Relation gefunden.

      Wenn die Beziehung auseinandergeht wird es oft schwierig: Es müssen zwei Haushalte finanziert werden, und einer muss zuallermeist ganz alleine die Kinder betreuen. Die Gesamtbelastung für beide Seiten steigt enorm, weil sehr viele Synergieeffekte wegfallen. Hinzu kommen seelische Verletzungen oder Gekränktheiten. Der lachende Dritte ist der Justizapparat, der sich so einen nicht unerheblichen Anteil am Bruttosozialprodukt sichert.

      Und der Berufsfeminismus, der sich als Anwalt der „Patriachatsgeschädigten“ gleichfalls eine politische/ökonomische Existenzberechtigung verschafft.

      • Wie mach ich eigentlich diese ‚Zitat‘-Balken?

        > „Ausbeuten“ ist imho in den meisten Fällen der falsche
        > Begriff: In den allermeisten Fällen handelt es sich zunächst
        > um eine einvernehmliche Arbeitsteilung.

        Ich wollte nicht unterstellen, dass Arbeitsteilung gleich Ausbeutung ist. Allerdings habe ich schon den Eindruck dass ein ganzen Haufen Beziehungen eher ein Schlachtfeld um Vorteile als eine Arbeitsteilung sind (und nein, damit meine ich nicht die eigene 🙂 ).

      • Wie mach ich eigentlich diese ‘Zitat’-Balken?

        ..indem du das HTML-Tag „blockquote“ setzt.

        Also:

        (blockquote) zitierter Text (/blockquote)

        ..wobei anstelle der runden Klammern die spitzen Klammern „“ gesetzt werden.

        Allerdings habe ich schon den Eindruck dass ein ganzen Haufen Beziehungen eher ein Schlachtfeld um Vorteile als eine Arbeitsteilung sind (und nein, damit meine ich nicht die eigene 🙂 )

        Klar, man streitet sich und einigt sich. Wobei es derjenige leichter hat, dessen Aufgabe allgemein als „nachteilhafter“ betrachtet wird. Das waren in den 1950ern männliche Aufgaben, und sind heute weibliche Aufgaben. So kommt es, aufgrund des „Doppelbelastungsdiskurses“, dazu, dass Männer im Schnitt weniger Freizeit haben und trotzdem als Faule Säcke gelten, die ihre schwerst arbeitenden Frauen „ausbeuten“.

      • Nick und &

        „„Ausbeuten“

        Ich habe aus Liebe geheiratet und nicht mir ein Opfer gesucht!

        Und wieder: „Es müssen zwei Haushalte finanziert werden.“

        Nach mehreren Scheidungen können es noch mehrere werden.

        „Bruttosozialprodukt“

        Ja, dazu tragen die „Haus-Frauen“ nicht bei.

  8. Die Antwort ist ganz einfach: Ausgebeutet werden die Ausgebeuteten von den Ausbeutern. In erster LInie geschieht das im Verhältnis Kapital–Proletariat. Dann gibt es noch eine sekundäre Ausbeutung. Die erfolgt überwiegend zugunsten von Frauen. Meistens muss der männliche Partner in einer Beziehung den Versorger/Wirt geben, d.h. sein Vermögen bei der Frau abliefern, sich von der Frau kommandieren lassen.

    Es ist deshalb Ausbeutung, weil die Frau das Produktionsmittel für sexuelle Befriedigung und romantische Liebe monopolisiert und nur unter ausbeuterischen Bedingungen nutzen lässt. Der Mann erhält nur sporadisch die ersehnten Dienstleistungen (< 7 min./Tag), muss sich dafür aber permanent verschleißen. Beim Kapitalisten produziert er einen Mehrwert und von seinem mickrigen Lohn muss er dann noch über Wert seine Hausprostituierte zahlen. Der Mann wird doppelt ausgebeutet.

    Man kann sagen, dass die Frau eine Körper-Kapitalistin ist. Sie investiert anfangs ein geringes Kapital (Schminke, kurzer Rock) und lässt sich dann von einem oder mehreren Dummen ihr Leben lang die Profite produzieren (Haus, Lebensversicherung, Rundumversorgung). Das ist eines der besten Geschäfte überhaupt. Und etwa jeder zweite Mensch ist dazu prädestiniert, Männer so auszubeuten.

    Die Profitrate ist phänomenal hoch. Setzen wir für das eingesetzte Kapital 100 € an und für den im ganzen Leben kassierten Profit 4 Mio. €, so ergibt sich daraus eine Profitrate von 4000000%. Davon können echte Kapitalisten nur träumen.

    Es gibt noch mehr Parallelen. Genau wie das Proletariat das Kapital nicht braucht – aber umgekehrt schon –, brauchen die Männer die Frauen nicht – umgekehrt aber schon, da der Kinderwunsch bei Frauen i.d.R. größer ist. Es wäre also ganz leicht, die Macht des Feminats zu brechen, indem Männer in einen Zeugungs- und Versorgungsstreik treten. Frauen würden nach kurzer Zeit auf den Knien angekrochen kommen und um Samen betteln.

    Ich würde mich freuen, wenn mir jemand diese Theorie widerlegen könnte. Denn dann hätte auch ich und andere Männer die Chance, für einen geringen Einsatz ein Leben lang versorgt zu werden. Doch von solchen Frauen habe ich noch nie gehört. Also, Lucia und Genossinnen vor! Wenn ihr beweisen wollt, wie feministisch und auf Gleichstellung orientiert ihr seid, dann lasst mal die Millionen rüberwachsen! Sonst wird das nichts mit der Gleichstellung.

    • @Zhen

      „Sie investiert anfangs ein geringes Kapital (Schminke, kurzer Rock) und lässt sich dann von einem oder mehreren Dummen ihr Leben lang die Profite produzieren (Haus, Lebensversicherung, Rundumversorgung). Das ist eines der besten Geschäfte überhaupt. Und etwa jeder zweite Mensch ist dazu prädestiniert, Männer so auszubeuten.“

      Das mag bei einigen Frauen der Fall sein. Aber die meisten Frauen übernehmen ja wesentlich mehr Arbeiten in der Familie. Die musst du ja auch in die Gleichung einstellen.

      „Die Profitrate ist phänomenal hoch. Setzen wir für das eingesetzte Kapital 100 € an und für den im ganzen Leben kassierten Profit 4 Mio. €, so ergibt sich daraus eine Profitrate von 4000000%. Davon können echte Kapitalisten nur träumen.“

      Die ist offensichtlich nicht bewusst, was Schminke, Kleidung, Fitnessstudio und Schönheitschirurg alles kosten können. Aber Spass beiseite. Wenn du es so direkt rechnest, dann musst du auch gegenrechnen, was eine bezahlte Freundin im Gegenzug kosten würde. Da kann es dann schon teurer werden.

      „Frauen würden nach kurzer Zeit auf den Knien angekrochen kommen und um Samen betteln.“

      Du vergisst, dass man mit wenigen Streikbrechern sehr weit kommen kann. Samen ist schnell produziert.

      • Das mag bei einigen Frauen der Fall sein. Aber die meisten Frauen übernehmen ja wesentlich mehr Arbeiten in der Familie. Die musst du ja auch in die Gleichung einstellen.

        Viel kann es nicht sein. Hausarbeit wird heute mit/von Geräten erledigt. Und kochen wollen und können immer weniger Frauen. Dabei geht Liebe doch durch den Magen.

        Die ist offensichtlich nicht bewusst, was Schminke, Kleidung, Fitnessstudio und Schönheitschirurg alles kosten können.

        Stimmt, das hatte ich zu hoch angesetzt, zumal es diese Hochrüstung gar nicht braucht. Die ist mehr dem intrasexuellen Konkurrenzkampf um die besten Wirte geschuldet. Die meisten Männer stellen sehr geringe Anforderungen. Lucia würde jetzt irgendwas von Löchern erzählen. Somit ist der Aufwand = 0, die Profitrate also = unendlich.

        Aber Spass beiseite. Wenn du es so direkt rechnest, dann musst du auch gegenrechnen, was eine bezahlte Freundin im Gegenzug kosten würde. Da kann es dann schon teurer werden.

        Verstehe ich nicht. Ich rede doch gerade von bezahlten Freundinnen. Gibt es denn kostenlose? Falls du reguläre Prostituierte meinst, so macht dein Vergleich erst recht keinen Sinn, weil die nämlich billiger sind als die „nicht bezahlte“ Freundin.

        Du vergisst, dass man mit wenigen Streikbrechern sehr weit kommen kann. Samen ist schnell produziert.

        Da hast du Recht. Frauen sind bei Samenspendern eh sehr wählerisch, bei den Versorger-Trotteln nicht. Ein Versorgerstreik könnte schon einiges bewirken. Ich glaube kaum, dass die wenigen Samenspender bzw. Sexpartner (ca. 20% der Männer) auch in der Lage wären, alle Frauen zu versorgen. Bei einem Versorgerstreik würde wahrscheinlich eine Massenflucht einsetzen. Dafür gibt es ja historische Beispiele. In Krisen und Kriegen zieht es die Frauen dorthin, wo sie ihren Lebensstandard durch andere Männer erhalten oder erhöhen lassen können. Ist der Wirtsorganismus ausgelaugt, hält den Parasiten nichts mehr. Das ist wieder eine Parallele zum Kapital, das es auch an die profitträchtigsten Standorte zieht.

    • Zehen

      „Meistens muss der männliche Partner in einer Beziehung den Versorger/Wirt geben, d.h. sein Vermögen bei der Frau abliefern, sich von der Frau kommandieren lassen.“

      Ja, du tust mir auch leid. Vereine dich mit deinen Jammer-Brüdern!

      „Beim Kapitalisten produziert er einen Mehrwert und von seinem mickrigen Lohn muss er dann noch über Wert seine Hausprostituierte zahlen. Der Mann wird doppelt ausgebeutet.“

      Und die ganze Schuld trägt die Frau. Steinige sie!! – Die Kinder auch.

      • „Ja, du tust mir auch leid. Vereine dich mit deinen Jammer-Brüdern!“

        Genau, Proletarier aller Länder vereinigt euch gegen das Kapital und das Feminat! Verlass dich nicht darauf, dass es nur beim Jammern bleibt. Jeder praktischen Kritik geht eine theoretische notwendig voraus.

        „Und die ganze Schuld trägt die Frau. Steinige sie!! – Die Kinder auch.“

        Unsinn. Schuld ist das kapitalistische System, das Menschen zwingt, andere Menschen auszubeuten oder sich ausbeuten zu lassen. Jeder macht dazu von allen Mitteln Gebrauch, über die er verfügt. Warum hilfst du nicht im antikapitalistischen Kampf mit, sondern hetzt hier die Geschlechter gegen einander auf? Eine Frage, die man fast jeder hier stellen könnte.

      • Zehen

        „Warum hilfst du nicht im antikapitalistischen Kampf mit, sondern hetzt hier die Geschlechter gegen einander auf?“

        Es gibt hier so viele schmackhafte Jungs, die ich gerne vernaschen würde.

  9. „Es wird zudem gerne vergessen, dass die Frau nicht tatsächlich umsonst arbeitet, sondern in den meisten Ehen gleichwertig an seinem Einkommen partizipiert. Am Ende der Ehe eine Aufteilung sowohl des Vermögens über den Zugewinn als auch der Rente über den Versorgungsausgleich erfolgt. Auch dies ist eine „Bezahlung“.“

    Da bin ich ganz deiner Meinung. Das Mütter und Hausfrauen „unbezahlte Sorgearbeit“ leisten ist eine feministische These, der ich überhaupt nicht zustimmen kann.

    • Stephi

      „Da bin ich ganz deiner Meinung. Das Mütter und Hausfrauen „unbezahlte Sorgearbeit“ leisten ist eine feministische These, der ich überhaupt nicht zustimmen kann.“

      Wo und wie bist du groß geworden – bist du doch oder?

      • @Starosczyk

        „Wo und wie bist du groß geworden – bist du doch oder?“

        Sie bestreitet ja nicht die Arbeit. Nur, dass die Mutter keinerlei Gegenleistung erhalten hat.
        Und die meisten Mütter, die ausschließlich die Kinderbetreuung übernehmen, kaufen auch ein, essen, wohnen in einem Haus. Das muss finanziert werden. Woher nehmen sie dieses Geld? Ein klassisches Ausblenden der Transferleistungen des Mannes an die Frau.

      • Christian

        „Nur, dass die Mutter keinerlei Gegenleistung erhalten hat. Und die meisten Mütter, die ausschließlich die Kinderbetreuung übernehmen, kaufen auch ein, essen, wohnen in einem Haus. Das muss finanziert werden. Woher nehmen sie dieses Geld?“

        Doch. Die Gegenleistung ist Geld als Transfer damit sie real in dem Sumpf existieren kann. Ob sie damit zufrieden ist, ist eine andere Frage.

        „Ein klassisches Ausblenden der Transferleistungen des Mannes an die Frau.“

        Ach, da kommen mir wieder die Tränen…

      • @Christian

        „Sie bestreitet ja nicht die Arbeit. Nur, dass die Mutter keinerlei Gegenleistung erhalten hat.“

        Richtig

        @Staroszyk

        „Wo und wie bist du groß geworden – bist du doch oder?“

        Nunja, 1,62 Meter würde ich jetzt nicht als groß bezeichnen…

    • Christian

      „https://allesevolution.wordpress.com/2010/09/03/unbezahlte-arbeit-in-der-familie/“

      Ja Christian, dich bewundere ich mit deiner Anzahl an Artikel auch.

  10. „Nein, ich habe keine Angst vor Männern.

    Ich bin trotz meiner 184 leichter aber vor allem reagiere ich schneller als die meisten, weil ich etliche Selbstverteidigungskurse mitgemacht habe. Und halte mich mit Laufen, Schwimmen und im Fitnesscenter fit.“

    Und was tust du gegen die geistige Macht des männlichen Betrügers und Intriganten, die Macht des Top-Narzissten?

    Die besten Betrüger sind doch Männer, oder?

    Wenn er es schafft alle deine Klischees zu erfüllen, deine Abwehr neutralisiert und dich mit dem Virus der Mutterschaft infiziert?

    Zugegeben, nur die wenigsten sähen darin einen Wert, doch einen wahren Narzisst zeichnet aus das er etwas tut nur weil er es kann, um sich seine eigene Stärke zu beweisen.

    • Die dümmsten Betrüger sind Männer, wer die Besten sind, ergibt sich wohl von selbst. 😉

      Und nein, kein Mann könnte mich mit dem Virus der Mutterschaft infizieren. *lol*

      Wenn ich ein Kind haben wollte, dann qua künstlicher Befruchtung oder qua Adoption.

      • Du tust mir Leid, wirklich! Irgendein Samen ist sicher besser als der Samen eines Mannes, mit dem man sich versteht, den man liebt?! – Ok, Männer lieben wird bei dir schwerlich mehr möglich sein. Deine künstlichen Kinder tun mir dann auch Leid.

      • Also ist ein „Betrüger“ der die Frauen Jahrtausendelang bis inclusive heute „Unterdrückt“ dumm?
        Und Betrüger die über Ihre Erfolglosigkeit jammern sind intelligent?

        Aber auch bei Adoption und IVF sind Männer beteiligt, zumindest der Spender oder der Zeuger.
        Solltest du nicht sehr vorsichtig sein bis technische Möglcihkeiten auch ohne Männer als Befruchter erfunden wurden?

        Und ist dann nicht immer noch die Gefahr dass so eine Schwangerschaft mit dem Designerpowergirl wieder nur eine heimtückische Intrige der männlich dominierten Reproduktionsmedizin ist?
        Und an den patriarchalen Druck den dein Kind trotz alledem ausgesetzt wäre will ich gar nicht denken.
        Und wenn dein Kind dann wie Kinder es meist tun einen eigenen Willen entwickelt?

  11. Ich kann dir Christian diese Passage in „Von der Entwicklung meines Lebens und dem Leben im allgemeinen“ nicht ernst nehmen:

    • „ Auf Männerseite haben wir den hart arbeitenden Mann, der so gut es geht im Haushalt unterstützt und Überstunde um Überstunde schiebt um ein sorgenfreies Leben für seine Familie zu ermöglichen, immer die Darlehenslast für das Haus im Nacken (Haftung: Er), der über Steuerung und Abgaben auch noch die übrige Bevölkerung (lies: die Frauen) finanziert, während sie sich zuhause mit dem Kind ein gutes Leben macht und hauptsächlich Talkshows schaut, wenn sie nicht gerade shoppen ist, von seinem Geld, da sie vollen Zugriff auf das Gehaltskonto hat, allenfalls unterbrochen durch einen Halbtagsjob, wenn ihr das Leben zu langweilig ist, wobei das dort erzielte Einkommen dann ihr allein zugute kommt. Nie erfährt er Anerkennung, denn das Geld auf dem Konto ist allenfalls zuwenig und seine Kinder merken nicht, dass er für sie arbeitet, sondern nur, dass er nicht da ist. Schließlich verläßt sie ihn für einen noch erfolgreicheren Mann, nimmt die Kinder mit, läßt aber die schulden dar und verlangt, da der reiche Mann sie noch nicht heiratet, gleich auch noch Unterhalt, der es ihm gänzlich unmöglich macht, dass sich jemals eine Frau in ihn verliebt, denn wenn ein Mann kein Geld hat, interessieren sich Frauen nicht für ihn.
    • Auf Frauenseite haben wir eine Frau, die einen 24-Stunden-Job ohne Urlaubsanspruch hat, beständig ein plärendes Kind, während gleichzeitig geputzt, gewaschen, gepflegt und erzogen werden muss, während man das vollwertige 3-Gänge-Menü nach Ernährungsplan zaubert. Nie hat sie auch nur eine ruhige Minute, weil beständig eines der Kinder Aufmerksamkeit fordert und sie muss immer gut gelaunt sein, immer helfen, hat nie Zeit für sich. Anerkennung bekommt sie auch nicht dafür und Geld erst recht nicht, denn das bisschen Haushaltsgeld, was er ihr zuteilt, lässt keinen Raum für eigene Wünsche, allenfalls mitunter gewährt er ihr einzelne Beträge, während sie selbstlos ihre hohen Ambitionen zurückgestellt hat und eine glorreiche Karriere geopfert hat. Nie erfährt sie Anerkennung, denn ihre Arbeit wird als selbstverständlich angesehen, sie hat nichts, weil sie auch nichts verlangen darf. Er hat seinen Beruf, der ihm Spass macht, in dem er Karriere macht und sein Potential ausschöpft, weigert sich aber nach seinem 8-Stunden-Tag (sie: 24-Stunden), sie etwas zu entlasten, weil sie ja nach seiner Meinung schon die ganze Zeit frei hatte. Nachdem sie ihre besten Jahre gegeben hat, verläßt er sie für eine jüngere und läßt sie mit den Kindern zurück, ohne Geld und ohne Möglichkeit wieder einzusteigen in den Beruf, weil Frauen mit Kindern nicht eingestellt werden und wenn, dann zu einem Hungerlohn?“

    Allerdings konnte ich beim Lesen auch lachen, was an sich gut ist.

    „Insbesondere wird vergessen, dass viele Ehen mit Kindern und Eigenheim halten „bis das der Tod sie scheidet“, beide Parteien sich tatsächlich lieben und sich gegenseitig unterstützen, wo sie können. In solchen Verhältnissen ist, wenn beide zufrieden sind, meiner Meinung nach keine Ausbeutung vorhanden.“

    Damit du auch dabei „Von der Entwicklung meines Lebens und dem Leben im allgemeinen“ dein Lachen nicht verlierst, noch ein Zitat aus diesem Buch, an das die Menschen schon sowieso nicht glauben: 3.Mose 19,20: „Wenn ein Mann bei einer Frau liegt, die eine leibeigne Magd ist und einem Mann zur Ehe bestimmt, doch nicht losgekauft oder freigelassen ist, so soll das bestraft werden. Aber sie sollen nicht sterben, denn sie ist nicht frei gewesen.“

    Nein, sie sollen nicht sterben. Ich habe schon Bilder im Fernseher gesehen, wo Frauen auf einem Fußball-Platz wegen einem Ehe-Bruch gesteinigt wurden, während die Männer …. (???) Eine Nachrichten-Sendung: http://www.youtube.com/watch?v=Xqkv1Xt75R0. Na ja, aber auch Männer werden mal gesteinigt: http://www.youtube.com/watch?v=SohMW2aa9IQ

    • @Staro

      Ich würde dich bitten, etwas platzsparender zu zitieren, wenn du jedesmal fast den kompletten Kommentar davor zitierst und dann einen Satz dazu schreibst, dann ist das sehr unübersichtlich. Zitier doch einfach den ersten Satz und dann (…) und dann ggfs noch den letzten Satz. Danke

      Es ist auch etwas kryptisch, was du genau nicht nachvollziehen kannst. Das zitierte sind zwei Übertreibungen, einmal der Leiden der männlichen Seite und einmal der Leiden der weiblichen Seite.

      Ich wollte dabei die Extrempositionen einmal gegenüberstellen, damit man sieht, dass sie beide so nicht zutreffen bzw. das beide Seiten einen verengten Blick auf ihre Position haben. Also ein Fall von „Das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite“.

      • Christian

        Wo liegen deine Schwierigkeiten mit meiner Platz-Verschwendung, sage es mir bitte. Ich fand deine Gras-Beispiele so trollig, dass ich sie unbedingt in voller Länge wiedergeben musste. Sorry

      • Christian

         „@Starosczyk
        Es macht deine Kommentare sehr schwer lesbar und man liest andauernd Texte, die man vorher bereits gelesen hat.“

        Hhm… Ja, mir geht es auch so. Die Wiederholungen sind schon lästig.

    • „Nein, sie sollen nicht sterben. Ich habe schon Bilder im Fernseher gesehen, wo Frauen auf einem Fußball-Platz wegen einem Ehe-Bruch gesteinigt wurden, während die Männer …. (???) “

      Tja, die Männer? Leider gibt es nicht viele Berichte darüber, es werden aber mehr Männer als Frauen gesteinigt. Es sind auch erheblich mehr Männer die in diesen Ländern zum Tode verurteilt werden. Öffentlich ohne Prozess hingerichtet werden vorwiegend auch Männer. Dunkelziffer wird erheblich sein, schließlich werden diese Länder sicherlich keine ausführliche Statistik führen und gar veröffentlichen wie viele Hingerichtet wurden. Den gesicherten Zahlen, zusammengetragen aus Zeitungsberichten, Zeugenberichten …, kannst du entnehmen, dass auf eine hingerichtete Frau schon min. 10 hingerichtete Männer kommen.

      Aber sind ja nur Männer, wohl nicht wichtig genug für die lokale Berichterstattung.

  12. Nein, sie sollen nicht sterben. Ich habe schon Bilder im Fernseher gesehen, wo Frauen auf einem Fußball-Platz wegen einem Ehe-Bruch gesteinigt wurden …

    Yepp, jeden Samstag zu Beginn der Sportschau zeigen sie auf ARD ein paar Steinigungen, sei es live aus der Allianz-Arena in München, aus dem Weserstadion in Bremen oder aus dem Olympiastadion in Berlin.

    Steinigung …

  13. Der Staatsfeminismus kämpft für den Behindertenstatus der Frau. (Copyright Alexander Roslin)

    Lieber Herr Roslin,
    sehr witziges Statement mit Esprit und auf den Punkt gebracht. Ich habe so lachen müssen…

    Wenigstens ist der Staatsfeminismus insofern kulturschaffend …

  14. Pingback: Unterschiede zwischen Pickup-Interessierten und Männerrechtlern « Alles Evolution

  15. „Die meisten Familien wählen eine Einteilung, in der der Mann arbeitet und die Frau einvernehmlich, beide sind der Meinung so eine gute Einteilung getroffen zu haben.“
    Nein, eben nicht beide.Eine zehnfach höhere suizidrate bei Jungen, eine dreifach höhere Suizidrate bei Männern, burnout ist Männlich, Arbeitsunfälle sind Männlich, durch die schwere Arbeit eine verminderte Lebensdauer ist Männlich usw. Die einzigen, die einen Nutzen davon haben, sind Frauen. Frauen Arbeiten erheblich weniger, es ist immer wieder interessant, das Shoppen gehen als Arbeit angesehen wird und dafür auf Männlicher Seite Überstunden keinen Weg in die Stundenberechnung finden.

    Nein, Männer werden massiv ausgebeutet und ausgeblutet.

  16. Pingback: Warum die Einstellung, dass Frauen einen nur ausnutzen wollen, einem nur schadet « Alles Evolution

  17. Pingback: Parasitismus und Symbiose | Alles Evolution

  18. Pingback: “Der Antifeminismus ist eben nicht der Maskulismus, sondern höchstens eine ekelhafte Facette davon” | Alles Evolution

  19. Pingback: Maskulismus, Männerrechte und Familienrecht | Alles Evolution

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.