Soziologin zu Geschlechterrollen, Liebe und Kinderwunsch

Im Spiegel ist ein interessantes Interview mit einer Soziologin, die ein Buch geschrieben hat, in dem es darum geht, warum die Liebe weh tut.

 

Aus dem Interview:

Die Moderne hat bestimmte Männer hervorgebracht – und wir ziehen nun Erklärungsmuster aus der Biologie heran, um das zu rechtfertigen. Dabei gibt es genug historische Beispiele für andere Formen von Männlichkeit. Im 19. Jahrhundert etwa war sie wesentlich durch Leidenschaft und den Willen zur Bindung definiert. Selbst wenn es eine Biologie der Geschlechter gäbe, könnte sie durch soziale Normen verändert werden. Genau diese Normen sollten wir diskutieren, nicht eine hypothetische „biologische Natur“. Die unterschiedliche Sexualität von Frauen und Männern ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung. Im Ernst, denken Sie darüber nach: Geben Sie den Frauen Macht und Geld, machen Sie sie zu Staatsführern, und lassen Sie die Männer in Konferenzen den Frauen den Kaffee servieren, ihre Kinder aufziehen und das Abendessen machen – dann wären die Männer diejenigen, die sich nach einer gefestigten, monogamen Beziehung sehnen.

Das halte ich für falsch. Es sei denn, wir machen das für ein paar tausend Jahre, damit die Evolution Zeit zum arbeiten hat. Das Problem wird eher sein, dass die Frauen mit der Macht und dem Geld im Schnitt weniger anfangen können, jedenfalls wenn sie es nur bekommen, wenn sie eine 60+ Stundenwoche machen und die Familienzeit zurückschrauben.

Und auch in Matriarchaten, in denen die Frauen die Macht und das Eigentum haben, scheinen sich die Männer nicht nach Monogamie zu sehnen.

Aber weiter:

Den Frauen möchte ich sagen: Macht euren Kinderwunsch nicht abhängig vom Wunsch nach romantischer Liebe. Wenn ihr Kinder wollt, bekommt sie allein – oder in einer Gemeinschaft mit anderen Frauen, die ebenfalls Kinder wollen. Oder mit Männern, die Kinder wollen, aber nicht eure Partner sind. Es braucht keine traditionelle Familienstruktur, um Kindern aufzuziehen. Ich glaube wirklich, dass Homosexuelle in vielem die Avantgarde der Gesellschaftsentwicklung bilden, etwa bei der Frage der Trennung von Elternschaft und sexuell-romantischen Beziehungen: Manchmal korrespondieren sie, manchmal nicht. Und wenn sie nicht korrespondieren, sollte man sie getrennt verfolgen. Ich glaube, wir werden in diese Richtung gehen. Wir sollten es.

Schade wird nur sein, dass viele Frauen das gar nicht trennen wollen. Und das sicherlich auch nicht ganz ohne Grund. Hinzu kommt, dass Kinder eine gewisse Beeinträchtigung bei weiteren sexuell-romantischen Beziehungen mit neuen Partnern darstellen können  – natürlich kann es auch gut klappen, aber es macht es sicherlich nicht einfacher.

Ich finde ihre Ratschläge nicht so durchdacht. Weil sie die aus unserer Biologie folgenden Probleme einfach ausblendet, statt sich Gedanken zu machen, wie man am besten mit ihnen umgeht.

121 Gedanken zu “Soziologin zu Geschlechterrollen, Liebe und Kinderwunsch

  1. @Christian: geile Steilvorlage, ich hole schon mal Popcorn..

    zum Thema: Frau ‚Soziologin‘ Illouz hat nicht nur grundlegende biologische Aspekte ausgeblendet, sie sieht die heutige Welt und alles was darin so herumschwirrt offensichtlich als gottgegeben an die einfach neu verteilt werden kann, denn sie beschränkt sich letztlich nur auf Machtstellung und Selbstverwirklichung der Frau, Themen wie z.B. Forschung und Entwicklung (technische Kreativität u. Fortschritt) oder schwere körperliche Tätigkeiten (Straßen-/Hausbau, Stahlwerk, Müllabfuhr uvam.) ignoriert sie einfach, das gehört aber auch alles in unsere Welt oder mit der schicken Luxus- und Konsumgesellschaft ist es schneller vorbei als sie Kinderwunsch buchstabieren kann. So bleibt von ihrem tollen ‚Manifest‘ im Klartext nichts weiter übrig als ‚Frauen, macht was ihr wollt nur achtet dabei darauf, daß ihr wenigstens einen Trottel habt, der es euch finanziert‘, mal ganz davon abgesehen daß sie in ihrer fixen Idee die Wünsche und Bedürfnisse der betroffenen Männer übergeht und noch nicht einmal merkt daß die da nicht einfach mitmachen würden. Glücklicherweise löst Mutter Natur solche Fälle auf sehr pragmatische weise, ohne zu diskutieren. 🙂

      • @lucia
        ja, natürlich kann Fortschritt auch negativ angewendet werden, sollten wir deshalb generell darauf verzichten?
        Zu wissen wie die Welt im Innersten funktioniert (Atomphysik) und die daraus resultierenden Folgen (AKW, Thermonukleare Sprengsätze aber auch Altersbestimmung mittels Radiocarbon oder Tumorenbehandlung mittels radioaktiver Strahlung) gehen nunmal parallel, technische Möglichkeiten müssen aber erst einmal existieren, damit man sie ge- oder mißbrauchen kann, ohne techische Kreativität gäbe es keinen Fortschritt, keine Atombomben aber auch keine Fernsehserien über Frauen und Ihre Manolo-Blahnik-Schuhe, wir säßen immernoch in Höhlen ohne selbstentfachtes Feuer und hätten keine Diskussionen über Machtverteilung und Selbstverwirklichung der Frau oder über Familien romantischer Liebe vs. lesbischer Kindergarten-Komunen

      • @Cicero:

        So lange nur größenwahnsinnige Männer zugunsten ihrer Selbstherrlichkeit entscheiden, was wie angewandt wird, kann von Fortschritt keine Rede sein. Da waren selbst die Steinzeitmenschen schon weiter.

      • @lucia
        ich werde es -extra für Dich- mal ganz einfach ausdrücken:
        Wer die Kapelle bezahlt bestimmt die Musik, d.h. solange der überwiegende Teil der weiblichen Bevölkerung konsumiert anstatt zu erschaffen hat dieser überwiegende Teil halt auch kein Mitspracherecht über den Kurs der Entwicklung. Schafft richtige Werte und Ihr dürft auch richtig darüber entscheiden, arbeitet richtig _mit_ und ihr dürft auch _mit_entscheiden, konsumiert nur und ihr müßt hinnehmen, was andere erdacht und bestimmt haben, so einfach ist das.

      • Du bist so schoppenhohl, labert irgendwas über Atommüll (typisches Frauen bzw. Gutmenschengelaber) aber weisst nicht das die Radioaktivität von einer Frau entdeckt bzw. mitendeckt wurde….

        Ich sags ja immer wieder: Frauen, geht wieder zurück an der Herd zum spielen, aber überlasst das Denken den Männern.

        Man sieht was bei rauskommt.

  2. @Christian:

    1. Das halte ich für falsch. Es sei denn, wir machen das für ein paar tausend Jahre, damit die Evolution Zeit zum arbeiten hat. Das Problem wird eher sein, dass die Frauen mit der Macht und dem Geld im Schnitt weniger anfangen können, jedenfalls wenn sie es nur bekommen, wenn sie eine 60+ Stundenwoche machen und die Familienzeit zurückschrauben.

    2. Und auch in Matriarchaten, in denen die Frauen die Macht und das Eigentum haben, scheinen sich die Männer nicht nach Monogamie zu sehnen.

    1. Warum erwähnst du überhaupt, dass du das für falsch hältst? Das ist doch klar, wie Kloßbrühe von der dein ganzer Blog nur so trieft. Folglich ist es einerseits genauso klar, dass die Evolution Zeit zum Arbeiten braucht, andererseits, dass nur Männer mit Macht und Geld umgehen können. Ist doch alles bestens, so war es doch immer schon. Das Zeitalter der Bibel lässt schön grüßen. Dass du dadurch nicht mitbekommst, dass in deiner Schublade dieser biologistische Steinzeitmüll vor sich hinrottet, ist ebenfalls so klar wie Kloßbrühe.

    Die Evolution ist keine beobachtende Instanz. Folglich braucht sie weder Zeit zum Arbeiten noch hat sie ein bestimmtes Ziel. Dass du das mit Männlichkeitswahn verwechselst, ist für dich als hochwissenschaftlich arbeiteten Evolutionsbiologen allerdings unverzeihlich.

    2. Warum sollten sich die Männer nach Monogamie sehnen, wenn sie doch jede Nacht von einer anderen Frau ausgewählt werden? Für einen tradiert genormten Heteromann wie dich, ist das aber verständlicherweise nicht nachvollziehbar.

    Ich finde ihre Ratschläge nicht so durchdacht. Weil sie die aus unserer Biologie folgenden Probleme einfach ausblendet, statt sich Gedanken zu machen, wie man am besten mit ihnen umgeht.

    Sie hat offensichtlich mehr Ahnung von der Materie, als du jemals haben wirst.

    PS.
    Ich höre schon jetzt der Maskulisten stereotypisches Gebrüll ohne Sinn und Verstand.

    LOL

    • Ja und was jetzt soll dieser Kommentar? Ist doch völlig klar, dass du das ganze für richtig hältst und es genauso wenig belegen kannst wie diese Soziologin.

      „Die Evolution ist keine beobachtende Instanz. Folglich braucht sie weder Zeit zum Arbeiten“

      Ja klar, und deshalb gibt es auch heute noch Dinosaurier. Schon mal was von evolutionären Zeiträumen gehört?

      „noch hat sie ein bestimmtes Ziel.“

      Eben, und deshalb kümmert sie sich auch nicht um Glück oder Gleichheit der Individuen.

  3. Mal `ne Frage – ist sie lesbisch? He Pippi Langstrumpf… wie sie mir gefällt!
    Die blendet ja wirklich so alles aus, was irgendwie wichtig wäre, nur um den Diskurs zu bestimmen. Traurig nur, dass man ihr das Medium dazu liefert.

    Die Soziologie ist die Paradedisziplin geisteswisseschaftlichen, postmodernen Denkens, eine Paradedisziplin für Genderdenk und eine Paradediziplin hegemonialer Weiblichkeit. In den Sexualwissenschaften würde ich von hegemonialer Anomalität sprechen.

  4. „Selbst wenn es eine Biologie der Geschlechter gäbe, könnte sie durch soziale Normen verändert werden. … Die unterschiedliche Sexualität von Frauen und Männern ist ein Spiegel ihrer sozialen Stellung.“

    Typisches Soziologengeschwätz; die eigenen Ideen werden einfach im Brustton der Überzeugung als unbezweifelbare Wahrheiten vorgebracht und darauf dann eine Argumentation aufgebaut.

    Wie soziale Normen zustande kommen wird nicht gefragt, genauso wenig wird erklärt, wie Biologie durch soziale Normen verändert werden kann. Alles nur verkappte idealistische Philosophie aus dem 19. jahrhundert, nach der der Geist die Realität bestimmt und nicht umgekehrt.

    „Wenn ihr Kinder wollt, bekommt sie allein – oder in einer Gemeinschaft mit anderen Frauen, die ebenfalls Kinder wollen.“

    Vom Scheitern eben dieser Versuche in den israelischen Kibuzzim hat sie offenbar noch nie etwas gehört.

    „Der Traum, die Natur des Menschen zu verändern, wurde zerstört, wohl weil dies von vornherein nicht realistisch war. … Wir müssen schlicht und einfach zugeben, dass wir nicht im Stande waren, einen neuen Menschen zu schaffen.“

    http://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/news_aktuelles/kibbuz.htm

  5. Dass du das nicht mittbekommst heisst nicht, dass es wirklich so ist. Könnte auch an deinen Wissensdefiziten und deiner ideolgischen Borniertheit liegen.

  6. Ja. Wenn frau mit einem Partner auf Augenhöhe überfordert ist, kriegt sie halt „allein“ ein Kind, das sie nach Belieben formen kann.

    • kriegt sie halt „allein“ ein Kind, das sie nach Belieben formen kann.

      Ja klar, das erklärt auch, warum die Herrscher Roms so blutrünstig waren, weil ihre Vorfahren Romulus und Remus von einer Wölfin großgezogen wurden.

      Hach, wie einfach doch Männer alles erklären können, von dem sie keine Ahnung haben.

      Einfach genial.

      • „Der Wolf weist ein hochentwickeltes Sozialverhalten auf und lebt einzig und allein für sein Rudel. Ein Wolfsrudel wird in der Regel von zwei dominanten Wölfen, dem Alpha-Männchen und dem Alpha-Weibchen, angeführt“ http://www.waldwolf.de/wolf/wolf.htm
        Lol, muss wohl an der blutrünstigen Alpha-Weibchen gelegen haben.

    • @Böser Wolf
      ‚kriegt sie halt „allein“ ein Kind‘
      also solange die Human-Parthenogenese noch nicht erfunden ist könnte das ein klein wenig problematisch werden.. 😉

  7. Wenn ihr Kinder wollt, bekommt sie allein – oder in einer Gemeinschaft mit anderen Frauen, die ebenfalls Kinder wollen.

    Wie das? Durch Zellteilung? Vegetative Fortpflanzung?

    Warum ist das Kind das Kind der Muddi? Ach ja, sie hat es in ihrem Bauch ausgetragen. Was hier so pseudoprogressiv soziologisch daherkommt ist das altbekannte Muddigedöns.

    Ganz selbstverständlich geht unsere Soziologenmuddi davon aus, dass die Gesellschaft den Muddis ihre Selbstverwirklichung, die sich jeder Verbindlichkeit zu entledigen trachtet, finanziert.

    Solange die Strassen schön von Männern gepflastert werden, damit das Muddikollektiv seine Kinderwagen bequem schieben kann ist alles in Ordnung in der Villa Kunterbunt.

    • Es ist irgendwie traurig wie naiv die doch sind. Vielleicht sollte es anstatt Gleichberechtigung und Gleichstellung mal Gleichverpflichtung geben.

      Aber muddi hat halt immer recht. Und Pflicht ist was für Männer. Statt sich vielleicht mal zu überlegen, warum Männer nicht mehr bereit sind Kinder zu kriegen und Familien zu gründen, palavert die über irgendwelche Frauenkommunen zur Aufzucht von Kindern.

      Als ob es nicht schon genug psychisch gestörte Menschen gibt. Da muss man auch noch die besten Bedingungen für ihre Erschaffung herstellen? Gefährliche Sozialexperimente.

      • @ Omti

        *Es ist irgendwie traurig wie naiv die doch sind. Vielleicht sollte es anstatt Gleichberechtigung und Gleichstellung mal Gleichverpflichtung geben.*

        Naiv sind die Männer, von denen sich immer noch viel zu viele vom weiblichen Opfergetue zur Ritterlichkeit herausgefordert fühlen.

        Es wäre an den Männern, ihre Gleichberechtigung und die Gleichverpflichtung der Frauen durchzusetzen.

        Statt dessen setzen sie lieber die Privilegierung von Frauen und die Diskriminierung der Männer durch.

        Für Frauen.

        Männer kämpfen leider nicht gegen Frauen, weil hier ihre Feindkennung versagt.

        Sie ziehen sich statt dessen lieber zurück, überlassen den aggressiv-misandrischen Frauen das Feld.

        So wird der schleichende Verfall der Gesellschaft zu spät erkannt, die Zerstörung kann sich immer tiefer in die Fundamente fressen.

        Bis der Bau nicht mehr getragen wird und einstürzt, bis die unterstützende Struktur, die Frauen ihr privilegiertes Dasein erlaubte, die von Männern finanziert, erarbeitet, unterhalten, aufgebaut wird (im Wesentlichen), mangels Unterhalt zusammenbricht.

        Dieser Zusammenbruch wird die Gleichverpflichtung der Frau mit sich bringen, zwangsläufig, chaotisch.

        Anders, fürchte ich, geht’s nicht.

        Eine vernünftige Lösung ohne blutiges Chaos verhindern wohl die Instinktdispositionen der Männer und der Frauen.

        Davon bin ich, je länger je mehr, überzeugt.

        Die parasitäre Existenz vieler Frauen muss die Leistungsfähigkeit des Staates und der Männer erst bis zum Geht-nicht-mehr aufgefressen haben, bevor sich da etwas ändert.

        Wenn der Wirt verreckt, verreckt auch die parasitäre Lebensform.

        Nun gut, der Wirt ist am Verrecken.

        Aber noch nicht tot.

        Also wird fröhlich weiter schmarotzt.

        Solange es eben noch geht.

        Auch wenn das Ende der Party schon in Sichtweite ist.

      • @omti

        Statt sich vielleicht mal zu überlegen, warum Männer nicht mehr bereit sind Kinder zu kriegen

        Da gibts nix zu überlegen, du Genie, ihr habt noch nie welche bekommen.

        LoooL

      • Da gibts nix zu überlegen, du Genie..

        Q: Warum sieht die StVZO Ausnahmeregelungen für gigantisch aufgeblähte, selbst in Spielstraßenkurven quietschende Dünnblechbüchsen mit der Dreckschleudertechnologie der 1970er vor?

        A:Man kann es Feministinnen ja nicht verbieten, sich auch auf öffentlichem Straßenland zu blamieren.

  8. Ich schrieb in meinem ersten Kommentar: Ich höre schon jetzt der Maskulisten stereotypisches Gebrüll ohne Sinn und Verstand.

    Da ich es ja schon vorher wusste, bedurfte es eigentlich keine Bestätigung.

    Trotzdem danke, dass alle mitmachen.

    ROFL

    • Was du sagst ist jedes mal eine totale Überraschung voller Verstand und Anstand.

      Wir wollen hier doch nur dass du dich gut fühlst und geben uns primitiv , dumm und absolut vorhersagbar weil dein (z)erbrechliches Ego dauernd bestätigt werden muss.

    • @ Lucia

      Ich danke Dir auch, Lucia.

      Du verhehlst Deinen Männerhass so wenig, dass man Dich erfinden müsste, um aufzuklären über die Misandrie, die allen gängigen Feminismen zugrunde liegt.

      Die meisten FeministInnen verhehlen sie vor sich und anderen, umwinden sie so gründlich mit den Girlanden ihrer Gutmenschenrhetorik, dass sie sie selbst nicht mehr erkennen können.

      Du dagegen – ist das Dein spanisches Temperament? – immer frei von der Leber weg, bist die Spitze des Eisberges.

      Danke.

  9. Lucia: „Inhalte? Wo sind die denn?“

    OK, ich habe geschrieben: „Wie soziale Normen zustande kommen wird nicht gefragt, genauso wenig wird erklärt, wie Biologie durch soziale Normen verändert werden kann.“

    Vielleicht kannst du dich dazu ja mal äußern.

  10. „Ich glaube wirklich, dass Homosexuelle in vielem die Avantgarde der Gesellschaftsentwicklung bilden, etwa bei der Frage der Trennung von Elternschaft und sexuell-romantischen Beziehungen: Manchmal korrespondieren sie, manchmal nicht.“

    Okay, ich als Avantgarde der Gesellschaftsentwicklung verstehe nicht, was diese Frau damit eigentlich sagen will. Kann mir das jemand erklären?

  11. @Adrian
    Sie wäre wohl gerne lesbisch, wie es ihr der feministische Diskurs der 70er bis in die 90er hinein vorgebetet hat, scheint es aber dennoch nicht zu sein und jetzt verklärt sie die Situation von Homosexuellen.

    Wie lebt es sich so als Avantgardist?

      • Verstehst du denn nicht, sie will die Trennung von Elternschaft und Sexualität und meint, dass Homosexuelle das als Avantgarde leben.

        Das erinnert mich an die Schwarzer, nur die sprach davon, dass ihr in die Büsche geht, während Lesben sich unterhalten und Wein trinken, diese Dame jedoch verklärt ihre Ansicht, wie alle Frauen, hinter dem Mäntelchen der „sexuell-romantischen Beziehung“ aber letztendlich generalisiert sie alle Homosexuellen als polygam und nicht zu Partnerbindungen im Kontext Vater-Vater-Kind oder Mutter-Mutter-Kind imstande.

        Eigentlich ist sie eine Sexistin, schürt Vorurteile.;)

      • „Verstehst du denn nicht, sie will die Trennung von Elternschaft und Sexualität “

        Nee genau das verstehe ich eben nicht. Was ist damit gemeint „Trennung von Elternschaft und Sexualität“, wie sieht das konkret aus?

      • Na angenommen du und dein Partner würdet ein Kind adoptieren, dann wärt ihr ne Familie.

        Dann gibts den klassischen Fall der „Monogamie“ innerhalb der Beziehung, geteilter Elternschaft – klassisch Vater, Mutter, Kind – oder wenns nicht passt, wohin ihrer Meinung nach der Trend geht, eben getrennt von der Elternschaft, polygame Lebensweisen.

        Heißt in letzter Instanz aber, dass die Bindung flöten geht. Nix mehr mit serieller Monogamie. Und sie meint das bei Homosexuellen zu erkennen. Darum auch mein Einwand.

      • Und wieso soll das erstrebenswert sein, bei einer Elternschaft mit anderen rumzuvögeln? Wenn ich mal adoptiere brauche ich ne feste Partnerschaft, ganz dröge, konservative Stabilität. Einer Frau werde ich sicherlich kein Kind machen, das wäre mir zu riskant.

    • *Dann gibts den klassischen Fall der „Monogamie“ innerhalb der Beziehung, geteilter Elternschaft – klassisch Vater, Mutter, Kind – oder wenns nicht passt, wohin ihrer Meinung nach der Trend geht, eben getrennt von der Elternschaft, polygame Lebensweisen. *

      Quatsch! Sie meint die Trennung von Liebe einerseits und Fortpflanzung andererseits.
      Als Teil einer homosexuellen Partnerschaft, bist du nun mal nicht in der Lage, mit deinem Partner ein Kind zu zeugen, ergo musst du adoptieren,Leihmutter, Samenspender, etc.
      Heißt der Akt der Fortpflanzung ist separat von deiner Partnerschaft.

      Und das ist z.B. auch ähnlich bei den (bösen) Patchworkfamilien, die immer mehr zu einer Normalität werden.
      Du hast mit dem einen Mann (leibliche) Kinder, mit dem anderen bist du zusammen.

  12. „Und auch in Matriarchaten, in denen die Frauen die Macht und das Eigentum haben, scheinen sich die Männer nicht nach Monogamie zu sehnen.“

    Beweise bitte (mindestens Anhaltspunkte!)

    „Schade wird nur sein, dass viele Frauen das gar nicht trennen wollen. Und das sicherlich auch nicht ganz ohne Grund. Hinzu kommt, dass Kinder eine gewisse Beeinträchtigung bei weiteren sexuell-romantischen Beziehungen mit neuen Partnern darstellen können – natürlich kann es auch gut klappen, aber es macht es sicherlich nicht einfacher.“

    Wie kommst du darauf zu sagen „viele Frauen das gar nicht trennen wollen“?

    „Ich finde ihre Ratschläge nicht so durchdacht. Weil sie die aus unserer Biologie folgenden Probleme einfach ausblendet, statt sich Gedanken zu machen, wie man am besten mit ihnen umgeht.“

    Es könnte kommen, dass Welche nach intensivem „Durch-Denken“ das Leben abdanken! Wie sind denn deine Ratschläge?

  13. Nee genau das verstehe ich eben nicht. Was ist damit gemeint „Trennung von Elternschaft und Sexualität“, wie sieht das konkret aus?

    Was uns Muddi durch die Blume mitteilen will:

    Es gibt den Erzeuger: Er zahlt
    Es gibt den sozialen Vater: Er übernimmt die Rolle der primären männlichen Bezugsperson, solange es Muddi passt
    Es gibt den Stecher: Er ist verantwortlich dafür, dass bei Muddi ab und zu was abgeht

    Diese Unverbindlichkeit scheint sie bei homosexuellen Partnerschaften zu erkennen (ist das so?) und führt sie als modern/progressives, nachahmenswertes Modell an.

    Elternschaft soll völlig losgelöst von der Zeugung gelebt werden. Selbstverständlich geht die Muddi, völlig zu recht übrigens, davon aus, dass die biologische Abstammung nur beim Erzeuger bezüglich Elternschaft und den daraus resultierenden Rechten als irrelevant erklärt wird, niemals aber bei Muddi, denn Muddi hat das Kind ja schliesslich ausgetragen, in IHREM BAUCH, und der gehört ihr, inklusive alles, was da drinnen so heranwächst.

    • „Diese Unverbindlichkeit scheint sie bei homosexuellen Partnerschaften zu erkennen (ist das so?) “

      Zumindest bei uns Schwulen gibt es keine Muddies 😉 Zu homosexuellen Elternschaften kann ich nichts sagen, aber das, was man so liest, da scheinen die Paare sehr „konservativ“, also treu zu sein. Was für mich logisch ist, denn der lange Weg zum Kind schweißt zusammen.

      Das Schwule im Allgemeinen unverbindlichere Bezeihungen pflegen, das weiß ich nicht – bei mir war das nicht so. Ich war treu und brav- eben richtig verliebt 🙂
      Jetzt als Single bin ich unverbindlich, man bekommt One-Night-Stands überall und nutzt das auch entsprechend. Ich denke, das wäre bei Hetero-Männern ebenso – das „Problem“ sind da halt die Frauen, die sich mit dem Sex etwas schwerer tun.

      • Adrian

        „Ich denke, das wäre bei Hetero-Männern ebenso – das „Problem“ sind da halt die Frauen, die sich mit dem Sex etwas schwerer tun.“

        Amen

      • Zu homosexuellen Elternschaften kann ich nichts sagen, aber das, was man so liest, da scheinen die Paare sehr „konservativ“, also treu zu sein. Was für mich logisch ist, denn der lange Weg zum Kind schweißt zusammen.

        Vielleicht ist es eine medial propagierte Mär („die Avantgarde“), dass homosexuelle Partnerschaften sich an gänzlich anderen Idealen orientieren als heterosexuelle.

        Es gab da vor kurzem einen Artikel zum Thema, mit dem etwas reisserischen Titel „Schwule genau so bünzlig wie Heteros“ (bünzlig=spiessig).

        Ich „argumentiere“ nicht gern mit Studien. Es wird zu viel Mist publiziert. Aber es könnte doch was dran sein, dass nämlich das Bild des Homosexuellen als „progressiver Nonkonformist“ mehr ein medial verbreitetes, politisch motiviertes Zerrbild ist als ein Abbild der Wirklichkeit.

      • @ Peter
        Ich denke der einzige Unterschied zwischen Heteros und Schwulen besteht im Sexkram. Männer ticken, was Sex angeht, anders als Frauen, das wirkt sich logischerweise auch auf das Beziehungsleben aus.

      • Die Spießigkeit von Schwulen ist nichts Neues. Genau die hat ja schon von Praunheim in seinem epochalen Film „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ (1971) angeprangert. So weit ich mich erinnere, hat er den Traum vieler Schwuler von der kleinbürgerlichen Familie kritisiert. Schwule wollten die Ehe wie Heterosexuelle. Nun haben sie sie und sind genauso in das kapitalistische Schweinesystem integriert wie alle anderen auch. Hat sich dafür der Kampf der Schwulen gelohnt? Schwule sind genauso konformistisch wie alle anderen auch.

        Wenn alles gut geht, haben wir am Samstag sowieso Weltrevolution. Dann bin ich mal gespannt, welche Themen wir nächste Woche hier diskutieren. Vielleicht hat sich bis dahin der ganze Genderquatsch in Wohlgefallen aufgelöst, weil der ganzen Weltbevölkerung ein Leben in Reichtum=Kommunismus bevorsteht und uns deshalb der Sexismus ewiggestriger Feministinnen nicht mehr interessieren muss. Dann können wir hier berichten, wie wir uns mit unseren Partnerinnen und Partnern am Überfluss delektieren.

    • @ Peter

      *Was uns Muddi durch die Blume mitteilen will:

      Es gibt den Erzeuger: Er zahlt
      Es gibt den sozialen Vater: Er übernimmt die Rolle der primären männlichen Bezugsperson, solange es Muddi passt
      Es gibt den Stecher: Er ist verantwortlich dafür, dass bei Muddi ab und zu was abgeht.*

      Durch die Blume?

      Durch welche Blume denn?

      Das sagt sie doch in schönster Unverblümtheit.

      Der Mann als Diener und anspruchsloser Zuarbeiter der weiblichen, reproduktiven Selbstverwirklichung, das ist der feministische Begriff von Gleichberechtigung.
      Unverblümter kann frau es doch kaum noch ausdrücken.

      Wir Männer haben Verfügungsmasse in den Händen der befreiten Frau zu sein.

      Nur ihr steht SELBSTVERWIRKLICHUNG zu.

      Wir haben nur klaglos zu funktionieren.

      Wenn Männer das mit sich machen lassen, haben sie es auch nicht beser verdient.

      Ich jedenfalls werde einem System, das diese Art „Emanzipation“ politisch ermöglicht, meine Solidarität und Unterstützung aufkündigen.

      • Alexander

        o „Der Mann als Diener und anspruchsloser Zuarbeiter der weiblichen, reproduktiven Selbstverwirklichung, das ist der feministische Begriff von Gleichberechtigung.
        Unverblümter kann frau es doch kaum noch ausdrücken.“

        Doch: Waschlappen!

      • Starosczyk: „Doch: Waschlappen!“

        Deutlicher liest man selten, wie sehr Frauen Männer verachten, die eine Frau rundum versorgen. Genau so ist es: Wer eine Frau ohne Gegenleistung bezahlt, ist ein würdeloser Waschlappen. Also lasst es bleiben, fördert nicht die Unselbstständigkeit von Frauen durch die Subventionierung ihres Parasitentums! Zahlt nicht für Liebe und nicht für Sex! Gekaufte Liebe ist keine Liebe, sie ist gespielte Liebe, falls eine Frau überhaupt dazu fähig ist.
        Sex- und Versorgerstreik jetzt!

      • @ Staro

        *Doch: Waschlappen!*

        Eben.

        Abegerechnet wird am Schluss.

        Jeder Wechsel geht zu Protest, eines Tages.

        Geschichte ist immer auch Weltgericht.

        Warten wir darauf.

    • Peter

      1. „Nee genau das verstehe ich eben nicht. Was ist damit gemeint „Trennung von Elternschaft und Sexualität“, wie sieht das konkret aus?
      Was uns Muddi durch die Blume mitteilen will:
      Es gibt den Erzeuger: Er zahlt
      Es gibt den sozialen Vater: Er übernimmt die Rolle der primären männlichen Bezugsperson, solange es Muddi passt
      Es gibt den Stecher: Er ist verantwortlich dafür, dass bei Muddi ab und zu was abgeht
      Diese Unverbindlichkeit scheint sie bei homosexuellen Partnerschaften zu erkennen (ist das so?) und führt sie als modern/progressives, nachahmenswertes Modell an.
      Elternschaft soll völlig losgelöst von der Zeugung gelebt werden. Selbstverständlich geht die Muddi, völlig zu recht übrigens, davon aus, dass die biologische Abstammung nur beim Erzeuger bezüglich Elternschaft und den daraus resultierenden Rechten als irrelevant erklärt wird, niemals aber bei Muddi, denn Muddi hat das Kind ja schliesslich ausgetragen, in IHREM BAUCH, und der gehört ihr, inklusive alles, was da drinnen so heranwächst.“

      Ach, sag bloß Peter, wo ist dir diese Muddi begegnet, hä?

      Mir wurden z. B. folgende Geschichten erzählt: „Wir mussten uns alle Kinder im Haus vor dem Vaddi grade aufstellen, wenn er besoffen nach Hause kam, und auf Kommando die Uhr-Zeit ablesen! Wir hatten so viel Angst und wollten den nicht noch ärgern…

      Aber ernst: Ich kenne auch Mütter, die sich hinter den Rücken des kleinen Sohnes versteckten, um den Schlägen ihrer Ehemänner auszuweichen!

      Und womöglich hatten dann noch einige von den Muddis und Vaddis auch Spaß im Bett – während die Kinder womöglich Rache-Akte in ihren Bettchen in Tränen geschieden haben.

      Es ist nun eben so in einer christlichen Familie, dass der Vater quasi der Stell-Vertreter Gottes ist (wurde uns Kindern in Religions-Unterricht erzählt). Was willst du dagegen unternehmen? Du kannst die ganze Ehe- und Familien-Tragik munter fortsetzen und dir eine Märchen-Gegend in deiner Phantasie aufstellen, wo du von der Realität ähnlicher Bilder als Kind flüchten kannst.

      „Es gibt den Erzeuger: Er zahlt“

      Und kriegt dafür vorbereitetes Essen.

      „Es gibt den sozialen Vater: Er übernimmt die Rolle der primären männlichen Bezugsperson, solange es Muddi passt“

      Da hast Du dir was zusammengebastelt. In matriarchal strukturierten Gemeinschaften ist z. B. der Bruder der Mutter der soziale Vater und hat nichts damit zu tun, ob es der „Muddi“ passt. Darüber hinaus, eine biologische Mutter ist nicht auf Verderb gezwungen die „Mutter-Rolle“ zu spielen. Oft übernehmen die Schwestern oder Kusinen die Erziehung mehrer Kinder in der Familie – kein Problem, wenn es der Frau passt. Hat die Mutter in diesen Gruppen mehrere Brüder, suchen sich die Kinder ihre männliche Bezugs-Person des sozialen Vaters aus.

      Und bei „uns“ im Patriarchat?

      Kriegst du als Frau ein Kind, fällt die ganze Verantwortung für das Leben des Kindes, der Familie und der Ehe auf den Kopf. Du musst (sollst) gute Mutter werden und den Vaddi mitverpflegen! Albern werden an dieser Stelle wäre das Mindeste!

      Die Zahn-Stecher sind besser als deine Beispiele. Ich kann leider deiner Argumentation nicht so richtig nachvollziehen, weil ich nicht weiß, wo du so grade bist, in welchem System? Bei sich? Dem Nachbar? Oder Nachbarin?

      Darin sind wir uns allerdings einig (glaube ich): Das Leben in einem patriarchalisierten System wie „unser“ ist Scheiße!! Denn, es kommt nicht auf die einzelnen Menschen und ihr Wohlergehen oder die Gemeinschaft an, sondern auf Geld und Macht einzelner Gerissener.

      • @ Starosczyk

        *Mir wurden z. B. folgende Geschichten erzählt: „Wir mussten uns alle Kinder im Haus vor dem Vaddi grade aufstellen, wenn er besoffen nach Hause kam, und auf Kommando die Uhr-Zeit ablesen! Wir hatten so viel Angst und wollten den nicht noch ärgern…

        Aber ernst: Ich kenne auch Mütter, die sich hinter den Rücken des kleinen Sohnes versteckten, um den Schlägen ihrer Ehemänner auszuweichen!*

        Ja, Staro, Männer/Väter tun manchmal Frauen/Kindern Schreckliches an.

        Aber hast Du auch von solchen Geschichten etwas erfahren?

        *Wissen Sie, was eine siebenschwänzige Katze ist? Ich habe es hier in Sachsen gelernt: Es ist eine Peitsche mit sieben Enden, die gegen Kinder eingesetzt wird. Mit denen die eigenen Kinder ausgepeitscht werden, z.B. von Müttern. Die auch gerne Schuhlöffel, hölzerne Kleiderbügel, Suppenkellen auf ihren Kindern zerdreschen. Und im Jahr 2006 habe ich alleine von sechs meiner zehn Studentinnen, die zur Therapie kamen, gehört, dass sie zum Teil bis zur Ohnmacht von ihren Müttern geschlagen wurden.

        Die Crux: Niemand bekam es mit. Frauen schlagen heimlich und leise, selbst die Geschwister waren manchmal ahnungslos. Und das Tabu darüber zu berichten, dass die eigene Mutter einen derart schlägt, ist so enorm, so grauenhaft gross, dass diese Fakten erst nach monatelanger Therapie herauskamen. Hatte ich eine Vermutung, bedurfte es manchmal 10 bis 15 Fragen, um das Ausmaß ansatzweise ermessen zu können. Voller Scham, mit zerstörerischen Selbstzweifeln, in völliger Einsamkeit waren diese Kinder gewesen! Höchst bemerkenswert auch: Bei allen diesen Studentinnen waren die Mütter in sozialen Berufen tätig: als Erzieherinnen, Krippenhortnerinnen, Lehrerinnen, Krankenschwestern.*

        Quelle:

        http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/675399/

        Wenn nicht, dann vielleicht nicht, weil jene, die solche Geschichten erzählen könnten von ihren Müttern, Dir nicht vertrauten.

        Vielleicht auch, weil es Kindern viel schwerer fällt, ihre Mütter zu blamieren als ihre Väter.

        Besonders schwer fällt das Söhnen.

        Zumal im Klima eines Zeitgeistes, indem das Blamieren von Männern chic ist, in dem man denen, die solche Geschichten wie die oben erzählten, erzählen könnten, einfach nicht glaubt.

        Besonders den Söhnen nicht.

        Weshalb viele, die solche Geschichten erzählen könnten, lieber schweigen.

        Denn die Wahrscheinlichkeit, Unglauben, Hohn, Spott zu ernten ist größer als die von Hilfe.

        Also schweigt man lieber.

        Besonders gerne tun das die Söhne.

        Wenn’s eh keine Hilfe gibt, erspart man sich so wenigstens die Verdächtigungen, zu übertreiben, die eigene Mutter anschwärzen zu wollen, ein Jammerlappen zu sein usw.

      • @ Staro

        Liebe Staro

        Nimm doch bitte zur Kenntnis, dass dein „Patriarchat“ ein feministisches Hirngespinst ist.

        Lebten wir in einem Patriarchat, dann würden in aller Regel die Väter die Mütter aus der Familie ausgrenzen und nicht umgekehrt.
        Dann würden die Frauen die Strassen wischen, die Kanäle reinigen, die Häuser bauen, in den Kriegen ihr Blut vergiessen, auf der Titanic wären die Rettungsboote für die Männer und Kinder freigehalten worden und in den Medien würde gejammert, dass unter den 250 Toten des Terroranschlags sich auch Männer und Kinder befanden.

        Ist denn das so schwer zu verstehen?

      • Peter
         @ Staro
        Liebe Staro
        Nimm doch bitte zur Kenntnis, dass dein „Patriarchat“ ein feministisches Hirngespinst ist.
        Lebten wir in einem Patriarchat, dann würden in aller Regel die Väter die Mütter aus der Familie ausgrenzen und nicht umgekehrt.
        Dann würden die Frauen die Strassen wischen, die Kanäle reinigen, die Häuser bauen, in den Kriegen ihr Blut vergiessen, auf der Titanic wären die Rettungsboote für die Männer und Kinder freigehalten worden und in den Medien würde gejammert, dass unter den 250 Toten des Terroranschlags sich auch Männer und Kinder befanden.
        Ist denn das so schwer zu verstehen?

        Berücksichtige bitte, dass es zuerst mal nicht MEIN Patriarchat ist – habe ihn nicht verpachtet!

        Wie könnte ein Patri die Mutter ausgrenzen? Wer hätte dann das ganze Komplott versorgt?

        Also „Frauen Strassen wischen“ … Geht’s dir noch gut?

        Die Frauen blutten allerdings ohne Gewalt zu verbreiten: ein kleiner „un-biologischer“ Unterschied.

        Wärest du auch gerne auf der Titanic?

      • @ Starosczyk

        *Wärest du auch gerne auf der Titanic?*

        Wir sind auf der Titanic, Staro, wir sind darauf.

        Der Dampfer hat den Eisberg längst gerammt.

        Noch spielt die Kapelle, noch wird getanzt im Saal.

        Aber die Lichter flackern bereits, die Teller rutschen allmählich zur Tischkante.

        Ich hoffe diesmal werden Männer um ihre Plätze in den Rettungsbooten kämpfen.

        Sie dürfen das ja.

        Wir wollen schließlich gleichberechtigt sein.

        Ich werde um meinen kämpfen, sei versichert..

        Und um den für Tippse auch.

      • Alexander

        „Und im Jahr 2006 habe ich alleine von sechs meiner zehn Studentinnen, die zur Therapie kamen, gehört, dass sie zum Teil bis zur Ohnmacht von ihren Müttern geschlagen wurden.“

        Schlimm für die Studentinnen. Verstehe ich allerdings nicht so recht: Willst du mir endlich RECHT geben, dass Patriarchat scheiße ist?

         „Bei allen diesen Studentinnen waren die Mütter in sozialen Berufen tätig: als Erzieherinnen, Krippenhortnerinnen, Lehrerinnen, Krankenschwestern.*
        Quelle:
        http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/675399/“

        Deswegen habe ich vor den arbeits-willigen weiblichen Pflege-Kräften aus Polen gewarnt!

         „Zumal im Klima eines Zeitgeistes, indem das Blamieren von Männern chic ist, in dem man denen, die solche Geschichten wie die oben erzählten, erzählen könnten, einfach nicht glaubt.
        Besonders den Söhnen nicht.
        Weshalb viele, die solche Geschichten erzählen könnten, lieber schweigen.
        Denn die Wahrscheinlichkeit, Unglauben, Hohn, Spott zu ernten ist größer als die von Hilfe.
        Also schweigt man lieber.
        Besonders gerne tun das die Söhne.
        Wenn’s eh keine Hilfe gibt, erspart man sich so wenigstens die Verdächtigungen, zu übertreiben, die eigene Mutter anschwärzen zu wollen, ein Jammerlappen zu sein usw.“

        Bricht euer Schweigen Jungs und nicht euer Leben!

      • Wie könnte ein Patri die Mutter ausgrenzen? Wer hätte dann das ganze Komplott versorgt?

        Alltag in manchen muslimischen Ländern. Den dortigen Frauenbewegungen sind die Mutterrechte erstes und ärgstes Anliegen. Darüber wird hierzulande erstaunlich selten berichtet.

      • @staro:
        „Willst du mir endlich RECHT geben, dass Patriarchat scheiße ist?“

        Ich gebe dir recht, daß ‚Patriarchat‘ scheisse ist.

        Denn ‚Patriarchat‘ bedeutet, daß ich als Mann die ganze Verantwortung für die Frau (und die Kinder) übernehmen muss, ich mir den Arsch aufreissen muss, um sie mit Materiellem zuversorgen, damit sie überleben, ich meinen Kopf hinhalten muss, um sie zu verteidigen.
        Der einzige Vorteil im ‚Patriarchat‘ ist, daß ich dafür dann aber auch Anerkennung bekomme (die in ‚unserem‘ System trotz fast der gleichen ‚Pflichten‘ ausbleibt).

  14. @ Christian

    *Schade wird nur sein, dass viele Frauen das gar nicht trennen wollen. Und das sicherlich auch nicht ganz ohne Grund. Hinzu kommt, dass Kinder eine gewisse Beeinträchtigung bei weiteren sexuell-romantischen Beziehungen mit neuen Partnern darstellen können – natürlich kann es auch gut klappen, aber es macht es sicherlich nicht einfacher.*

    Die Frage sollte eher sein, Christian, WOLLEN MÄNNER DAS FINANZIEREN?

    Wollen Männer diesen selbstverwirklichenden Egotrip von neurotischen Männerhasserinnen finanzieren?

    Denn der ist nur mögllich, wenn Männer das tun und solange Männer das tun.

    Diese Art von Emanzipation der Frau bedeutet, dass Frauen sich aus allen Ansprüchen, die Männer an sie richten, herauslösen, sich einseitig davon befreien.

    Aber nicht darauf verzichten, weiterhin von Männern zu erwarten, dass diese ihre Ansprüche, die sie als Frauen an Männer haben, weiterhin erfüllen.

    Männer müssen weiter als Versorger und Beschützer von Frauen tätig sein, sonst sind Frauen nicht überlebensfähig.
    Aber sie sollen das tun, ohne Frauen mit der Forderung nach Gegenleistungen zu belästigen.

    Der Sozialstaat soll den Mann ersetzen und der soll für die befreite Frau das Kollektiv der Männer ausbeuten, so dass frau gegenleistungslos von männlichen Versorger-/Beschützerleistungen profitieren kann, ohne Männern dafür etwas zurückgeben zu müssen.

    Männer sollen ihre Ressourcen mit den sich allein erziehend selbstverwirklichenden Frauen teilen, deren Fortpflanzungschancen mehren und es klaglos hinnehmen, dass dies auf Kosten ihrer eigenen Fortpflanzungschancen geschieht.

    Auch hier wird wieder deutlich: Im feministischen Denken ist ALLEIN die Selbstverwirklichung der Frau Zweck.

    Männern wird keine eigene, sebst definierte zugestanden.

    Sie sollen klag-und anspruchslos als Ermöglicher der weiblichen Selbstverwirklichung funktionieren und ansonsten das Maul halten.

    Und da gibt es immer noch Trottel, die glauben, Femainismus habe Gleichberechtigung im Sinn.

    • Alexander

      „Die Frage sollte eher sein, Christian, WOLLEN MÄNNER DAS FINANZIEREN?“

      Lass es lieber sein Jungs bitte!

      „Diese Art von Emanzipation der Frau bedeutet, dass Frauen sich aus allen Ansprüchen, die Männer an sie richten, herauslösen, sich einseitig davon befreien.“

      Diese Art von „Emanzipation“ gescheht im Patriarchat!

      „Auch hier wird wieder deutlich: Im feministischen Denken ist ALLEIN die Selbstverwirklichung der Frau Zweck.“

      Bei dem Anhören deiner Klage-Lieder Alexander, möchte ich Dir einen Vorschlag machen: Such dir ein paar Männer und Frauen, die eben auch aus diesem System aussteigen wollen und formuliert gemeinsam die Gesellschaft neu! Na ja, nicht vergessen: Worte ohne Taten sind ein Fraß!

      • [Zitat Meister Roslin]„Diese Art von Emanzipation der Frau bedeutet, dass Frauen sich aus allen Ansprüchen, die Männer an sie richten, herauslösen, sich einseitig davon befreien.“[Ende Zitat]

        Diese Art von „Emanzipation“ gescheht im Patriarchat!

        Dann scheint das „Patriarchat“ – was immer das sein soll – eine Institution der systematischen Frauenbevorzugung zu sein. (Mit Ausrufezeichen! Jawollja)
        Merkwürdig nur, warum es dann Patriarchat heißt. Und nicht Feminat oder hier-können-familien-kaffee-kochen oder so ähnlich …

        Scheint mir doch etwas verschleiernd in der Benennung. Absicht?

      • @ virtual-cd

        Natürlich ist das in feministischen Zusammenhängen ein reiner Propagandabegriff, der die Patriarchatsdividende für Frauen (Männer sind in viel höherem Maße verantwortlich für den Schutz und die Versorgung von Frauen als Frauen es für den Schutz und die Versorgung von Männern sind), auf die Frauen in der Regel nicht verzichten wollen, verschleiern soll.

        Nützlich ist der schuldbewusste Mann.

        Der klaglos Reparationen zahlt an die Opferfrauen.
        Den zu erzeugen, dem dient der Patriarchatsbegriff, nicht der stringenten Analyse.

        Und sollten Männer doch einmal aufmucken, nimmt Feministin/Frau Zuflucht zum altbewährten Mittel der Beschämungsrhetorik („Waschlappen“ in all seinen Spielarten).

        Ein Mittel, das sich aber auch abzunutzen beginnt.

        Man hat einfach zu lange und zu sehr überzogen in den letzten 40 Jahren.

      • @ Staro

        *Bei dem Anhören deiner Klage-Lieder Alexander, möchte ich Dir einen Vorschlag machen: Such dir ein paar Männer und Frauen, die eben auch aus diesem System aussteigen wollen und formuliert gemeinsam die Gesellschaft neu! Na ja, nicht vergessen: Worte ohne Taten sind ein Fraß!*

        Ich arbeite viel weniger als ich könnte, gerade genug, um auskömmlich leben zu können.

        Dann wird’s eben nur ein A 3, kein A 6, dann sind’s eben nur 106 m² Eigenheim im Reihenhäuschen, keine 250 in der Stadtrandvilla.

        Zahle so weniger Sozialababen und Steuern als ich könnte, erwirtschafte weniger als ich könnte, unterstütze so die femizentrische Umverteilungsmaschine weniger als ich könnte.

        Etliche Jungs/Männer gehen noch viel weiter.

        Die ziehen sich aus Bildung und Berufskarriere gleich ganz zurück hinter Spielkonsole und PC-Monitor, weil sich’s nicht mehr rechnet in ihrer Work-Life-Bilanz.
        Sie führen eine sexuelle Beziehung mit ihrer rechten Hand (anregende Internet-Pornos gibt’s für lau), dazu noch ein Kasten Bier und ein paar Kumpel – fertig ist das bescheidene, stressfreie Männerglück ohne dauernörgelnde Pauernarzisstin, die dem Dude sagt, wo’s lang geht.

        Das muss niemand propagieren.

        Das stellt sich ganz von allein ein in unserem femizentrischen System mit seiner mädchenfreundlichen und jungenfeindlichen Bildung, mit seinem frauenfreundlichen und männerfeindlichen Klima.

        Der Rückzug der Männer ist im Gange.

        Ich stehe hinter der Gardine und beobachte.

        Beobachte, wie die Alphamädchen ihre Alphamädchengesellschaft finanzieren, abschirmen, verteidigen werden.

        Beobachte die Versuche der Fische, Fahrrad zu fahren, wenn der Tümpel ausgetrocknet ist.

        Das gelingt mir mit wachsender Gelassenheit, s. Zerfall des humanen Fundamentes auch in mir.

      • Virtual-cd

         „Diese Art von „Emanzipation“ gescheht im Patriarchat!
        Dann scheint das „Patriarchat“ – was immer das sein soll – eine Institution der systematischen Frauenbevorzugung zu sein. (Mit Ausrufezeichen! Jawollja)
        Merkwürdig nur, warum es dann Patriarchat heißt. Und nicht Feminat oder hier-können-familien-kaffee-kochen oder so ähnlich …
        Scheint mir doch etwas verschleiernd in der Benennung. Absicht?“

        Um eine klare Beweislage zu erleben, sehe dich um. Die Welt um dich herum ist patriarchalisiert, d. h. sie ist nach religiös-männlichen Gesetzten gestrickt. Dass Männer und Frauen diesem System zu Opfern fallen, ist insofern selbstverständlich, dass die Regeln des Systems für Frauen und Männer gelten. Es ist mittlerweile alles paradox geworden. Und Viele wie hier in diesem Kreis stellen immer wieder die gleichen Fragen, ohne im Geringsten auf die Antworten zu hören, oder die Antworten verstehen zu können. Es stellt sich mir die Frage, ob die Zeit womöglich noch nicht reif genug ist, um über das Grausame jenes verbrecherischen, auf Zwang gebauten Systems wie Patriarchat ernshaft in Frage zu stellen. Nenne Du und deine Fräunde hier dieses System wie ihr wollt Feminat oder Kasperlat. Jawollja!

      • Alexander

         „Und sollten Männer doch einmal aufmucken, nimmt Feministin/Frau Zuflucht zum altbewährten Mittel der Beschämungsrhetorik („Waschlappen“ in all seinen Spielarten).“

        Ich bin auch nicht erfräut, wenn sich jemand über mich lustig machen versucht.

         „Ich arbeite viel weniger als ich könnte, gerade genug, um auskömmlich leben zu können.“

        Und ich gebe mein Bestes und stecke voll im Scheiße!

         „Etliche Jungs/Männer gehen noch viel weiter.
        Die ziehen sich aus Bildung und Berufskarriere gleich ganz zurück hinter Spielkonsole und PC-Monitor, weil sich’s nicht mehr rechnet in ihrer Work-Life-Bilanz.
        Sie führen eine sexuelle Beziehung mit ihrer rechten Hand (anregende Internet-Pornos gibt’s für lau), dazu noch ein Kasten Bier und ein paar Kumpel – fertig ist das bescheidene, stressfreie Männerglück ohne dauernörgelnde Pauernarzisstin, die dem Dude sagt, wo’s lang geht.“

        Wenn ich das hier lese, wird mir immer deutlicher bewusst, dass ich mich zum Affen mache. Mal schauen, wer zuletzt lacht.

      • @ Staro

        *Wenn ich das hier lese, wird mir immer deutlicher bewusst, dass ich mich zum Affen mache. Mal schauen, wer zuletzt lacht.*

        Staro, Du liest mir zuviel hinterher, das ist nicht gut für Deine Laune.

        Darum will ich Dich etwas aufheitern.

        Am Sonntag vor 10 Tagen sollte es in die Oper gehen, nach Metz (schönes Ooernhäuschen, 18.Jhdt., was denn sonst).

        Um 15:00 Beginn, „Falstaff“ von Verdi.

        Also um 10:30 Brunch, Tippse kocht (Kalbsmignon, Rahmsauce, Pasta, deftiger Salat und ein feiner, spritziger, leichter Cabernet Sauvignon aus Kalifornien, ja, man glaubt es nicht, ein herrlicher Wein).

        Der Wein war mein Beitrag.

        Und die Pfanne.

        Meine teure, in Studententagen bereits erworbene, hoch wertvolle WMF-Pfanne, vom Munde abgespart damals, abgehungert!

        Über all die Jahre blieb sie bei mir, begleitete mich getreulich durch alle Umzüge hindurch.

        Nur, um an diesem Fallstaff-Sonntag ein schmähliches Ende zu finden.

        Tippse durfte sie benutzen.

        Was macht meine Multitasking – 65-Kilo – Elfe?

        SIE STELLT DAS NUDELSIEB IN DIE NOCH HEISSE PFANNE!

        UND MERKT DAS NICHT!!

        Ich habe es bemerkt, beim letzten Kontrollieren der Küche vor Verlassen des Hauses.

        Da war schon alles zu spät.

        Das Nudelsieb, ein billiges Plastikteil, hatte nun MEINE TEURE WMF-PFANNE beschichtet.

        So gründlich, dass da nichts mehr zu retten war.

        Zuerst wollte ich Tippses süßen Hintern mit selbiger Pfanne versohlen, nahm aber davon Abstand – nicht, weil dies unangemessen gewesen wäre, oh nein, sondern weil ich den Verdacht haben musste, dass sie eine solche Maßnahme auch noch völlig deplazierter Weise genießen würde (die Vermutung drängt sich auf angesichts ihres Verhaltens unter anderen Umständen, das zu schildern hier zu weit führen und gehen würde).

        Statt dessen beschloss ich, sie im Laufe des Tages zu erwürgen.

        Es würde sich schon eine günstige Gelegenheit ergeben – während der Zugfahrt, während der Oper (VERDI!, bei irgendeinem fortissimo müsste das doch möglich sein!), nach der Vorstellung beim Spaziergang entlang der Mosel (Tippse hinter irgendeinem Baum erdrosseln und dann ihre sterblichen Überreste in den Fluss kicken, das sollte doch ein Leichtes sein -pah!)

        Was soll ich sagen_ Am Abend kam Tippse wieder hier an, wohlbehalten, bester Laune, in der Überzeugung, einen schönen Tag verbracht zu haben, sich sehr geliebt fühlend.

        Dabei hatte sie nur überlebt.

        ÜBERLEBT hatte sie, mehr nicht.

        Aber wie sollte sie das ahnen?

        Jedesmal, JEDESMAL, wenn ich ihr meine Hände um den Hals legte, um ihr die Luft abzudrücken, wandte sie auf’s Anmutigste ihren Kopf zu mir hin, nichts Schlimmeres erwartend als einen Kuss!

        UND ICH HABE SIE GEKÜSST!

        JEDESMAL!!

        Wie soll man einer Frau Herr werden, wenn mann nicht einmal fähig ist, sie zu erdrosseln, wenn sie es 1000fach verdient hat?!

        Immerhin, sie hat meine Pfanne ruiniert, ich den Seelentopf ihrer Mutter, den hässlichen Teepott, das Heilige Gefäß ihrer Haushaltung (unabsichtlich, ich schwör‘!).

        Jetzt sind wir quitt.

        Morgen kaufen wir eine neue Pfanne.

        Im Haushaltswarengeschäft mit WMF-Sortiment.

        Die haben auch gute Messer.

        Vielleicht läßt sich da ja noch was machen.

  15. Das Innenleben dieser Frau (vieler? ich fürchte, ja):

    *Illouz: Wenn wir nach innen schauen, sehen wir oft schlicht ungeheure Unordnung. Schwankende Gefühle, unklares Begehren und Wünsche, die miteinander in Konflikt stehen. Authentizität ist eine terroristische kulturelle Idee. Sie zwingt einen, nach der Quintessenz des eigenen Wesens zu suchen: Aber oft gibt es diese Quintessenz nicht. Gefühle, ebenso wie Menschen, sind Größen, die sich verändern.*

    Sie folgert daraus: Frauen sollen sich entscheiden können, aber diese Entscheidungen sollen dann nur positive Konsequenzen für die Entscheiderin haben.

    Mögliche negativen Folgen der souveränen Entscheiderin sollen die Männer, der Mann in ihrem Leben, die Gesellschaft (also im Wesentlichen das Kollektiv der Männer) tragen.

    Nicht aber sie, die freie, souveräne Frau.

    Freiheit ohne Verantwortung – ein Frauenideal.

    *Illouz: Ich bin ganz für Vernunft, aber ganz gegen Berechnung. Leidenschaft darf nicht von der Vernunft getrennt sein. Es ist grundfalsch, jemanden zu lieben, der einen nicht zurückliebt. Das Herz sollte keine Fehler machen.*

    Da frage ich mich wirklich, ob Frauen in besonderer Weise herausgefordert sind hinsichtlich Logik und Konsitenz ihres Denkens.

    Wie kann man denn so etwas formulieren, ohne offensichtlich die Inkonsistenzen und Unlogik dieses Denken zu erkennen, denn sie erhebt doch noch den Anspruch, für intelligent gehalten zu werden, nehme ich an.

    Warum?

    Weil sie Sätze grammatikalisch korrekt formulieren kann?

    Empty Suits fällt mir dazu ein.

    Glänzende Oberfläche, aber nichts darunter.

    Korrekte Grammatik, aber ncht denken können.

    Es ist unglaublich.

    • Alexander

      „Mögliche negativen Folgen der souveränen Entscheiderin sollen die Männer, der Mann in ihrem Leben, die Gesellschaft (also im Wesentlichen das Kollektiv der Männer) tragen.
      Nicht aber sie, die freie, souveräne Frau.
      Freiheit ohne Verantwortung – ein Frauenideal.“

      Diese Beleidigung werfe ich Dir lediglich zurück. Wie sind die Männer-Ideale?

    • Die Anstiftung zu einer Straftat ist auch eine Straftat. Wie gut, dass Samenraub und weibliche Vergewaltigung in den westlichen Feminaten nicht strafbar sind! Wie schön für Frauen, dass sie ein Grundrecht auf Ausplünderung von Männern durch Unterhaltsabzocke, Date robbery und Hochheiraten genießen! Ein Hoch auf den feministischen Sexismus! Da kriegt Mann echt Lust, schwul zu werden. Hoffentlich gibt es bald eine Pille dafür, denn der gewalttätige männerhassende herrschende Diskurs des herrschenden Feminats bewirkt bei mir leider gar nichts, womit die Diskurstheorie des Feminismus mal wieder widerlegt ist.

      • @ Zhen

        Bei mir wirkt dieser Diskurs schon.

        Mein Mitleid mit Frauen schwindet, selbst wenn es Frauen sind, die Mitleid und Hilfe verdienen.

        Selbst wenn sie keine Feministinnen sind.

        Bin nicht stolz darauf, das an mir zu beobachten.

        Ist aber so.

        Das humane Fundament gibt nach, geht in die Brüche, ganz allmählich.

        Die Entsolidarisierung wächst, von dieser Gesellschaft, von Frauen, die mir nicht ganz persönlich etwas bedeuten.

      • @Roslin
        Ja, so wirkt der Diskurs auch bei mir. Präziser gesagt: Wo ein Diskurs wirken kann, in den Einstellungen, Meinungen usw., da wirkt auch der feministische Diskurs. Bei biologischen Dispositionen ist der Diskurs aber machtlos. Da kann mir von Feministinnen noch so viel Homonormativität und Männerhass entgegenschallen, ich finde noch immer nur Frauen attraktiv. Zunehmend wird es aber schwieriger, sie auch anders als nur sexuell anziehend zu finden, weil man damit rechnen muss, dass ihr Verstand feministisch verdorben ist (was auch tatsächlich bei den meisten Frauen der Fall ist). Der Feminismus degradiert Frauen in den Augen der Männer zu reinen Sexobjekten, weil außer Sex intellektuell nichts mehr mit Frauen anzufangen ist. Und günstiger als jede lieblose Ehefrau oder Freundin sind noch immer das Puff-Abo oder Pornos im Netz.

        Protipp für Feministinnen: Hört auf Nutten zu sein, dann klappt es vielleicht auch mit der Liebe.

      • @ Terminatus

        Ja, das rate ich jungen Männern auch: Englisch lernen, sich gut ausbilden in einem gefragten Beruf, mit dem man überall auf der Welt sein Auskommen finden kann und dann runter von dieser Titanic, die sich Europa nennt.

        Man kann sie getrost den Alpha-Girlies und Pauernarzisstinnen überlassen, die Männer so nötig brauchen wie Fische Fahrräder.

        Ich würde ja selbst gehen, wenn ich noch könnte, nicht zu tief investiert wäre in den Schlamassel hier.

        Ich komme nicht mehr runter, komme nicht mehr raus.

      • Und wenn ich euch beim Jammern zuhöre, dann weiß ich nicht, ob ich lachen oder heulen soll.
        Wegen einiger weniger kranker Weiber verdammt ihr gleich alle anderen Frauen mit.

        Wie schon so oft gesagt: Kondom verwenden und danach selbst entsorgen. Und wenn sie das nicht will, dann NEXTen – müsste euch doch ein Begriff sein. Da redet ihr groß von Opferdenken auf Seiten der Feministen, dabei seid ihr zu anderem doch offenbar auch nicht fähig. Die pöhse Gesellschaft, die pöhse feministische Weltverschwörung, die euch arme, wehrlose Männer versklavt, ohne dass ihr irgendwas dagegen unternehmen könnt (außer eurem Ärger in Webblogs Luft zu machen).

        „Der Sozialstaat soll den Mann ersetzen und der soll für die befreite Frau das Kollektiv der Männer ausbeuten, so dass frau gegenleistungslos von männlichen Versorger-/Beschützerleistungen profitieren kann, ohne Männern dafür etwas zurückgeben zu müssen.“

        Ich doch auch! Ich bin auch kinderlos (und habe vor, es zu bleiben) und arbeite Vollzeit, nur bin ich eben weiblich – du tust, als wäre das eine Seltenheit. Meinst du, dass von den Steuern, die ICH zahle nicht die „befreiten Frauen“ auch profitieren würden? Meinst du, dass Frauen weniger Steuern zahlen (weil sie Frauen sind)? Abgesehen davon wollen Männer heutzutage nur noch selten Kinder, und von irgendwo her müssen die Krankenschwestern, Ärzte und Altenpfleger kommen, auf die ihr später mal angewiesen seid. Sieh es doch so: ihr finanziert nicht die bösen Feministinnen, sondern die Zukunft, genauso wie jeder andere Steuerzahler auch, ob männlich oder weiblich.

      • Ergänzung:

        „Ja, das rate ich jungen Männern auch: Englisch lernen, sich gut ausbilden in einem gefragten Beruf, mit dem man überall auf der Welt sein Auskommen finden kann und dann runter von dieser Titanic, die sich Europa nennt“

        Um wohin zu gehen? Eventuell nach Amerika? Dort jammern die Maskulisten ganz genauso über die bösen Frauen (die deutschen Frauen sollen ja angeblich soooo unterwürfig und brav sein, sagt Roosh V – im Gegensatz zu – nicht meine Worte! – hässlichen, fetten, schlampigen Amerikanerinnen). Nach Japan – nach Fukushima? Oder Australien (wo die pöhsen Feministinnen mit ziemlicher Sicherheit auch längst die Weltherrschaft an sich gerissen haben)? Oder in irgendein Schwellen- oder Entwicklungsland (wo es sich so richtig auszahlt, ein ausbeuterisches System gegen die hiesigen pöhsen Feministinnen auszutauschen)? Da wünsche ich viel Spaß.

      • @Syzygy
        Denk‘ einmal ein wenig nach. Frauen arbeiten weniger lange – in Jahren – als Männer und leben länger, während Männer mehr Vollzeit arbeiten als Frauen es tun. Schon allein dieser Aspekt sollte Klarheit darüber bringen, wer denn nun wen per Umlagesystem finanziert:

        Männer, Frauen und Bayern ganz Deutschland.

      • @ Szygy

        Wo arbeitest Du denn?

        Die meisten Frauen arbeiten im ÖD, in Schwweden, dem Vorbild, arbeiten 70% der arbeitenden Frauen im Öffentlichen Dienst, 70 % der Männer in der Privatwirtschaft.

        Im ÖD ist der Konkurrenzdruck geringer. Er muss ja nicht um Kunden kämpfen. Sondern erzielt seine Nachfrage via Staatsmacht und seine Einnahmen.

        Dort lässt sich leichter Frauenförderung und eine für Frauen angeneheme Work-Life-Bilanz realisieren.

        Weshalb die Belegschaft dort auch zu 2/3 aus Frauen besteht.

        Wieviele davon sind tatsächlich wertschöpfend tätig?

        Wieviele davon nur Aktenschubsen und Gummibaumpflegerinnen auf Arbeitsplätzen, die ein wuchernder Sozialstaat geschaffen hat, um Frauen zu beschäftigen?

        Seit 1970 sind 2/3 der neuen Arbeitsplätze in Deutschland im ÖD „geschaffen“ worden, 2/3 davon wurden mit Frauen besetzt.

        Der Wasserkopf ÖD mit seiner legendären Produktivität ist einer der Gründe für unsere Überschuldung.

        Materielle Werte werden geschaffen, wo etwas angebaut, abgebaut, zusammengebaut wird oder etwas erfunden, dass diese Tätigkeiten effizienter werden lässt.

        Dort arbeiten vor allem Männer unter Konkurrenzdruck, auf Märkten um Kunden kämpfend.

        Frauen arbeiten vor allem in den Bereichen, wo dieser materielle Wohlstand eingesetzt wird, verwaltet, umverteilt, oft ohne Konkurrenzdruck, oft in Teilzeit.

        Dieser ganze „Frauenbereich“ wird von Männern subventiioniert, die ganzen nur Frauen zugänglichen Schon-, Förder-, Sonder-, Schutzräume und -maßnahmen, sie werden von Männern subventioniert und abgeschirmt.

        Der ganze Sozialstaat ist eine riesige Geldumverteilungsmaschine weg von den Männern hin zu den Frauen, die weiterhin das gepämperte, versorgte, beschützte Geschlecht sind, im Großen und Ganzen.

        Mag sein, dass Du eine Ausnahme bist.

        Aber im Großen und Ganzen lassen sich Frauen nach wie vor von Männern versorgen und beschützen.

        Nur die Zwischenschaltung des Sozialstaates verschleiert diesen Stand der weiblichen „Emanzipation“.

      • Zehen

        Höre Dir selbst zu. Ich habe nichts mehr dazu zu sagen:

        „Wie schön für Frauen, dass sie ein Grundrecht auf Ausplünderung von Männern durch Unterhaltsabzocke, Date robbery und Hochheiraten genießen! Ein Hoch auf den feministischen Sexismus! Da kriegt Mann echt Lust, schwul zu werden. Hoffentlich gibt es bald eine Pille dafür, denn der gewalttätige männerhassende herrschende Diskurs des herrschenden Feminats bewirkt bei mir leider gar nichts, womit die Diskurstheorie des Feminismus mal wieder widerlegt ist.“

      • Terminatus

        „Denk’ einmal ein wenig nach. Frauen arbeiten weniger lange – in Jahren – als Männer und leben länger, während Männer mehr Vollzeit arbeiten als Frauen es tun.“

        Insofern irgendwelche Frauen noch in Ehe oder Familie verhaftet sind (einige!), putzen, kochen, pflegen und leisten sie Sex ohne vielmals ein danke schön zu hören! „Frauen arbeiten weiniger“, weil sie für ihre meisten Betätigungen nicht bezahlt werden?

      • Alexander

         „Der ganze Sozialstaat ist eine riesige Geldumverteilungsmaschine weg von den Männern hin zu den Frauen, die weiterhin das gepämperte, versorgte, beschützte Geschlecht sind, im Großen und Ganzen.“

        Das habe ich von dir (mindst. hier) schon so oft gehört, dass ich es nicht mehr ernst nehmen kann.

      • Starosczyk: „Insofern irgendwelche Frauen noch in Ehe oder Familie verhaftet sind (einige!), putzen, kochen, pflegen und leisten sie Sex ohne vielmals ein danke schön zu hören! „Frauen arbeiten weiniger“, weil sie für ihre meisten Betätigungen nicht bezahlt werden?“

        1. Männer leisten unbezahlte Arbeit im Haushalt, entweder im Single-Haushalt oder als Beitrag zum gemeinsamen Haushalt. Arbeiten, die nicht im Haus verrichtet werden, vergessen Feministinnen immer ganz gerne: Einkaufen, Behördengänge, Personentransport, Reparaturen, Gartenarbeit, Umgang mit Technik, Hilfestellungen

        2. Frauen werden vom Mann für ihre Arbeit (über)bezahlt. Die Frau hat i. d. R. die Kontrolle über das Budget. Der Mann schafft ran, die Frau rafft und konsumiert.

        3. Sex ist eine reziproke Handlung. Die Frau zahlt den Mann auch nicht dafür. Warum sollte überhaupt jemand bezahlen, wenn Gleiches gegen Gleiches in Naturalien getauscht wird? Beide ziehen Lustgewinn aus dem Sex.

    • Ach ja, Lisa Ortgies. Die war ja mal für kurze Zeit als Nachfolgerin von Alice Schwarzer bei OMMA, als Chefredaktuerin, vorgesehen.

      Nachdem Lieschen von Schwarzer gefeuert worden war:

      „Zu unserem Bedauern eignet sich die Kollegin nicht für die umfassende Verantwortung einer Chefredakteurin.“

      Und warum? Was sagte die OMMA dazu?

      Alice Schwarzer sieht die Schuld dagegen bei ihr – sie habe die Einarbeitung wegen Kindern in Hamburg und eines kranken Vaters mehrfach verschoben.

      http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,556901,00.html

      Ahm, wie war das gleich mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Frau Schwarzer? Was predigt OMMA jahraus, jahrein?

      Nun aber zur eigentlichen Frage. A.S ist ja nun schon ziemlich abgewrackt und es ist absehbar, dass die alte Fregatte bald abgetakelt wird. Wer steht in den Startlöchern? Wer kann die Nachfolge von A.S antreten? Oder wird die Zeitschrift OMMA gleich mit eingemottet?

      Vorschläge?

      • @ Peter
        Die Damen von der Genderfraktion werden schon eine Menschin dahingehend aufbauen. Die kommt dann zur Maischberger, wird dann auch als einzige Gästin mit „liebe Alice“ oder „liebe Wie-auch-immer“ angesprochen, et voila, wir haben eine neue Vorzeigefeministin. Muss ja auch keine Professorin sein, zur Mercator-Professorin wird man ja auch gemacht 😉

        Wie heißt die rothaarige Philosophin, Literaturkritikerin – Dorn, kann das sein? Die wäre doch eine würdige Nachfolgerin.

      • @ Peter

        *Oder die hier? *

        Ach was.

        Charlotte Roche wird das.

        Wenn sie nur endlich den Sch*anz ihres Ehemannes aus dem Hintern ziehen kann.

        Dann ist sie aller Zwiegespaltenheiten ledig und reif für den Posten.

        Warten wir als bis zu ihrer Ehescheidung.

        Kommt Zeit, kommt Enttäuschung, kommt Hass.

      • @ Alexander
        Nein, nein, Charlotte kann es nicht werden. Die Mama schreibt ja Alice immer Briefe, da wird sie schon intervenieren.

        „Ein Brief aus Afrika. Neues von Charlottes Mutter.“
        http://www.emma.de/

        Unten links 🙂 Und wenn schon der normale Vaginalverkehr Vergewaltigung ist, huch, was ist dann … Nein, nein.

      • @ Peter

        Rolf Pohl natürlich, wie konnte ich den nur vergessen?

        Rolf Pohl, der ist ideal.

        Endlich ein emmanzipierter Mann.

        Falls er nicht noch den Raewyn Connellschen Notausgang findet.

        Er ist ja jetzt auch in dem Alter.

        Man weiß es nicht, man weiß es nicht.

        Dann wird’s halt doch wieder eine Frau auf dem Posten.

    • @Szygy

      „Und wenn ich euch beim Jammern zuhöre, dann weiß ich nicht, ob ich lachen oder heulen soll.
      Wegen einiger weniger kranker Weiber verdammt ihr gleich alle anderen Frauen mit. “

      Wer ist „ihr“?

  16. Ach ja die Ortgies, die ist ja jetzt bei Frau-TV und die Schwarzer schreibt für die Bild. Nun ja, wenn Papa Staat nicht Stellen schafft, dann sieht man wo die weibliche Helferindustrie landet.

    @ichichich

    Und? Ist doch egal, ob sie die PIlle „vergisst“ oder nicht.

    Der Maskulist legt nahe:
    „Daß allerdings selbst die tatsächliche Abstammung, die biologische Vaterschaft, keineswegs der Kompetenz und Entscheidungsfreiheit des Vaters obliegt, zeigte sich im Urteil des Bundesgerichtshofes vom Januar 2001, wonach Väter selbst dann Unterhalt für ihre Ehefrau zahlen müssen, wenn diese sich gegen den erklärten Willen des Mannes mit dessen Samen künstlich befruchten läßt“ (Medusa schenkt man keine Rosen, 158)

    Was lernen wir daraus: Kondome immer selber entsorgen!

    • @ Terminatus

      *Der Maskulist legt nahe:
      „Daß allerdings selbst die tatsächliche Abstammung, die biologische Vaterschaft, keineswegs der Kompetenz und Entscheidungsfreiheit des Vaters obliegt, zeigte sich im Urteil des Bundesgerichtshofes vom Januar 2001, wonach Väter selbst dann Unterhalt für ihre Ehefrau zahlen müssen, wenn diese sich gegen den erklärten Willen des Mannes mit dessen Samen künstlich befruchten läßt“ (Medusa schenkt man keine Rosen, 158)*

      Liegt in der Logik des Systemes.

      Diese Art „Emanzipation“, die einseitige Emanzipation der Frau von männlichen Ansprüchen, ist nur überlebensfähig, solange sich Männer nicht in gleichem Maße von weiblichen Ansprüchen emanzipieren.

      Tut eine genügend große Zahl von Männern das, bricht das System zusammen.

      Deshalb muss man sie notfalls zwingen, als Ermöglicher der weiblichen Selbstverwirklichung zu fungieren.

      Ein Zwang, den der femizentrische Staat ausübt, der weibliche Ansprüche/Interessen gegenüber Männern durchsetzt, aber nicht in gleichem Maße männliche Ansprüche gegenüber Frauen durchsetzt.

      Frauen haben Rechte, Männer Pflichten.

      Die Jungs sollten die Pflichten abstreifen, sich den gegenleistungslosen Frauendiensten entziehen, sich emanzipieren.

      Und sei es mit Hilfe von Spielkonsole, Internetporno und einem Kasten Bier.

      Ist sicher noch unterhaltsamer als das Zusammenleben mit Pauernarzisstinnen, die Männe zum Malochen schicken, um sich selbst verwirklichen zu können.

      • Mich würde mal interessieren, inwieweit Deine Ansichten, konform gehen unter der heterosexuellen Männerwelt, und sei es nur mit heimlicher Zustimmung.

        Ich finde das alles nämlich sehr erfrischend: Männliche Emanzipation. Na ja, ich habe sie ja – zumindest teilweise.

  17. Mir hat neulich eine Arbeitskollegin erzählt, wie gerne sie mit einem schwulen Mann Kinder großziehen und zusammenleben würde. Der schwule Mann könne ja seine Dates und Fickbeziehungen habe, aber mit einem schwulen Mann ein Kind zu machen, das wäre ideal.

    Ich habe sie daraufhin gefragt, was der schwule Mann denn davon hätte, und warum sie kein Kind mit einem Hetero haben möchte Antwort: Zuviel Stress.

    Hääää? Ich werde Frauen nie verstehen und würde mir eher die Zunge abbeißen, als das ich mich auf so eine „Beziehung“ einlasse.

    • „Ich habe sie daraufhin gefragt, was der schwule Mann denn davon hätte“

      Was hat sie denn auf diesen Teil der Frage geantwortet? Wobei „Zuviel Stress“ als Antwort darauf ja auch passen würde ;-).

      • Ich glaube diese Frage hat sie gar nicht kapiert. Was ich verstehen kann. Immerhin ist sie Frau und darum nicht daran gewöhnt, dass Männer eigene Bedürfnissen in die Waagschale legen.

  18. Du hast Atombomben, AKWs sowie den Atommüll, Kriege und die gesamte Technik die die Umwelt zerstört vergessen.

    Ganz zu schweigen von den Global Playern, wie bspw. Monsanto der ca. 200.000 indische Bauern in den Selbstmord getrieben hat. Wahrlich wahrlich, geniale Männer sind da am werkeln.

    Wie ist eigentlich das Verhältnis zu deinem Vater, Lucia?

  19. @ Christian:

    Du mußt Lucia zwar nicht unbedingt sperren, aber ihr Geschwafel hier im Thread und auch sonst wäre eigentlich ein legitimer Grund dafür.

    Es ist zwar sinnvoll, daß dieser Schwachsinn hier auch lesbar ist, damit jeder sehen kann, was Feministinnen für ein Niveau haben. Ich denke aber, daß man ihr ruhig mal sagen könnte, daß sie gesperrt wird, wenn sie mit ihren inhaltsleeren, destruktiv-provokativen und verächtlichen Kommentaren so fortfährt.

  20. @Kirk

    „Du mußt Lucia zwar nicht unbedingt sperren, aber ihr Geschwafel hier im Thread und auch sonst wäre eigentlich ein legitimer Grund dafür.“

    Da stimme ich dir zu.

    „Es ist zwar sinnvoll, daß dieser Schwachsinn hier auch lesbar ist, damit jeder sehen kann, was Feministinnen für ein Niveau haben.“

    Da stimme ich dir nicht zu. Viele Feministinnen argumentieren nicht so asozial wie Lucia.

    „Ich denke aber, daß man ihr ruhig mal sagen könnte, daß sie gesperrt wird, wenn sie mit ihren inhaltsleeren, destruktiv-provokativen und verächtlichen Kommentaren so fortfährt.“

    Ein paar Antifeministen benehmen sich aber auch nicht besser, siehe Zhen. Oder ist es auch nur wieder feministische Propaganda, wenn ich ihm Frauenhass vorwerfe, obwohl dies eigentlich zu Recht geschieht?

  21. Auweia,
    hier sind ja einige unserer Mitkommentatoren von der Männerrechtlerseite offenbar gerade in mächtig schlechter Stimmung.

    Da ich dazu neige mich ein wenig unwohl zu fühlen, wenn meine Mitmenschen so schlechte Laune haben, versuche ich jetzt mal ein paar Strategietipps zu geben, wie sich berechtigte männerrechtliche Anliegen vielleicht trotz der „männlichen Instinktdisposition“ erfolgreich an die Öffentlichkeit tragen lassen.

    Hin und wieder wurde mir ja vorgeworfen, ich sei naiverweise der Ansicht, dass Vernunft und wissenschaftliche Argumentation die einzigen oder zumindest die wichtigsten Strategien seien, um gesellschaftliche Veränderungen hin zu mehr Gerechtigkeit zu bewirken.

    Ich bin in der Tat der Ansicht, dass rationale Argumente und wissenschaftlich fundierte Konzepte absolut unerlässlich sind. Bewegungen auf nicht-rationaler, d.h. auf mythologischer Grundlage können eventuell gesellschaftliche Veränderungen bewirken – aber keine guten! Sie ziehen kulturelle Regression nach sich (weshalb ich ja z.B. auch den Matriarchatsfeminismus für eine regressive Variante des Feminismus halte).
    Propagandalügen können zeitweise effektiv sein, aber sie korrumpieren eine Bewegung von innen, irgendwann fliegen sie auf und werden einem um die Ohren geschlagen und was durch sie letztendlich erreicht wird, ist entweder negativ oder hat keinen dauerhaften Bestand.
    Eine soziale Bewegung braucht ein solides theoretisches Fundament, und dieses sollte um Objektivität bemüht sein, d.h. wissenschaftlich fundiert, auf rationalen und überzeugenden Argumenten beruhend, offen für Kritik.
    Das halte ich für unerlässlich, wenn eine soziale Bewegung nicht nur Erfolg haben, sondern auch etwas Konstruktives bewirken will, das dauerhaft Bestand hat.

    Sind Vernunft und Wissenschaft also m.E. unerlässlich, so sind sie aber auf keinen Fall ausreichend. Vernunft und Wissenschaft sind notwendige, aber nicht hinreichende Faktoren für das Erreichen von mehr Gerechtigkeit. Für sich genommen bewirken sie zuwenig.
    Etwas anderes muss hinzukommen, und das ist das Entscheidende: DIE FÄHIGKEIT EINER SOZIALEN BEWEGUNG IN DER HERRSCHENDEN ÖFFENTLICHKEIT EIN GEFÜHL DER MORALISCHEN EMPÖRUNG ZU ERZEUGEN!

    Das ist ein sehr zentraler pragmatischer Aspekt des Erfolges sozialer Bewegungen. Der Feminismus hatte Erfolg, weil es ihm gelungen ist moralische Empörung hinsichtlich des Themas der Diskriminierung der Frau in der Öffentlichkeit hervorzurufen, (m.E. in manchen Aspekten berechtigt, in anderen nicht).
    Ich will Roslins Argument, dass hierbei auch eine männliche Instinktdisposition Frauen zu schützen und zu helfen eine gewisse Rolle spielt nicht widersprechen, das spielt sicherlich mit rein, trotzdem greift diese Erklärung m.E. zu kurz.

    Der Erfolg des Feminismus erklärt sich darüber hinaus aus einer universell anwendbaren Strategie: Moralische Empörung über Unrecht in der Öffentlichkeit wachzurufen.

    Losgelöst von Rationalität und Ethik kann moralische Empörung auch viel Schlechtes bewirken, wenn sie von destruktiven Kräften instrumentalisiert und in die falschen Kanäle gelenkt wird, aber trotzdem ist die Erzeugung eines Gefühls moralischer Empörung für die Beseitigung von Unrecht unerlässlich. Anders geht es nicht.

    Der Philosoph Kwame Anthony Appiah hat darüber ein interessantes Buch geschrieben:
    Eine Frage der Ehre: oder wie es zu moralischen Revolutionen kommt

    Die entscheidende Frage lautet also: Wie können gut begründete und berechtigte Anliegen der Männerrechtsbewegung so in die Öffentlichkeit getragen werden, dass hinsichtlich der Formen des Unrechtes unter dem Männer in unserer Gesellschaft zu leiden haben, ein allgemeines Gefühl der moralischen Empörung in der Gesellschaft entsteht?
    Ein Gefühl öffentlicher Schande, nach dem Motto: So dürfen wir mit unseren Jungen und Männern doch nicht umgehen.
    Darauf sollte in pragmatischer Hinsicht fokussiert werden.

    Welche Aktionen, welche Formen von Propaganda sind dazu geeignet?

    Völlig ungeeignet ist alles, was ganz im Gegensatz dazu moralische Empörung gerade gegen die Männerechtsbewegung hervorruft: Frauenfeindliche, homophobe, fremdenfeindliche und ultrarechte Einstellungen sind nicht nur allgemein entschieden zu verurteilen und zu bekämpfen, egal wo sie auftreten, sondern sie sind für den Erfolg der Männerrechtsbewegung auch rein pragmatisch in hohem Maße schädlich. Da bin ich ganz mit Arne Hoffmann.

    Der Ansatz: Wir zensieren auf unseren Blogs und in unseren Foren gar nichts, weil die Feministinnen ja so viel zensieren ist pragmatisch falsch, geht nach hinten los, führt nur dazu dass die Mehrheit der Vernünftigen von einer kleinen Gruppe Schreihälse vertrieben wird und ein negatives Image in der Öffentlichkeit entsteht – strategisch schlecht!

    In pragmatischer Hinsicht sollte es vor allem darum gehen ein Gefühl der moralischen Empörung über Diskriminierungen und Benachteiligungen von Männern in der Öffentlichkeit wachzurufen. Wollt Ihr Erfolg haben, dann strengt Eure Phantasie an und überlegt Euch, was in dieser Hinsicht funktionieren kann.

    Konkrete Beispiele von Jungen und Männern, die stark unter bestehenden Missständen leiden, können ein gutes Mittel sein. Ein konkretes Beispiel bewirkt bei vielen Menschen mehr als tausend Statistiken (letztere sollte man als Beleg allerdings auch zur Hand haben.)

    Bildliche Darstellungen können sehr effektiv sein.

    Propagandistische Aktionen, die aus dem Rahmen des Gewohnten fallen – aber in sympathischer Weise – können hilfreich sein.

    Besonders menschenverachtende Zitate von Radikalfeministinnen können angeprangert werden.

    Vielleicht ist irgendwer der Meinung, was ich hier gesagt habe, sei doch offensichtlich und ein alter Hut, außerdem zu allgemein und zu wenig konkret. Nun ja, ich hatte bislang einfach nicht den Eindruck, dass Strategiediskussionen in der Männerrechtsbewegung tatsächlich unter der von mir vorgeschlagenen Prämisse geführt werden.

    Es ist natürlich auch nicht meine Aufgabe, hierzu ein detailliertes Konzept zu entwickeln.
    Ich bin weder Männerrechtler noch Feminist, sondern nur ein linker Gutmensch, der jede Diskriminierung ablehnt, egal ob Frauen oder Männer betroffen sind.

    Ich bin übrigens auch nicht der Ansicht, dass alle in unserer Gesellschaft bestehenden Benachteiligungen von Männern nur vom Feminismus herrühren. Manchmal spielen gewisse Varianten des Feminismus eine Rolle, manchmal sind ganz andere Faktoren ausschlaggebend.
    Die Männerrechtsbewegung gleicht der feministischen Bewegung sehr darin, dass multikausale Analysen der Ursachen bestehender Missstände nicht so ihre Stärke sind. Für die einen ist es immer „das Patriarchat“, für die anderen immer „der Feminismus“.
    Die Wirklichkeit scheint mir doch komplexer. Allerdings teile ich die Ablehnung von misandrischem Radikalfeminismus und Genderfeminismus in ihren Grundlagen wie ihren Auswirkungen voll und ganz.
    Meine Wertschätzung für bestimmte Equity-Feministinnen, liberale Feministinnen und Anarcha-Feministinnen beeinträchtigt dies allerdings nicht.

    O.K., zurück zum Thema: Mein Vorschlag ist wie gesagt Strategiediskussionen, Öffentlichkeitsarbeit und praktische Aktionen immer bewusst unter der zentralen Prämisse durchzuführen: Wie kann moralische Empörung über Unrecht in der Öffentlichkeit wachgerufen werden? Dabei sind wahrnehmungs- und kommunikationspsychologische Erwägungen von herausragender Bedeutung.

    Es mag persönlich befriedigend sein, sich in irgendwelchen Foren auszukotzen, pragmatisch wegweisend ist das nicht. Die Mehrheitsbevölkerung kann nur gewonnen werden, wenn man in für sie nachvollziehbarer Weise an sie herantritt. Das Entstehen einer von der Mehrheitsbevölkerung abgeschotteten Subkultur oder eines elitären Zirkels sollte unbedingt vermieden werden.

    Der Radikalfeminismus diskriminiert nicht nur Männer sondern auch Frauen: Frauen, die von sich aus gerne Hausfrauen und Mütter sein wollen, Frauen, die ohne Quoten Karriere machen wollen, Frauen, die ihre Väter, Männer, Söhne, männlichen Freunde lieben, Frauen, die ihre Heterosexualität genießen. Das sollte einbezogen werden. (Nebenbei bemerkt: der Radikalmaskulismus diskriminiert natürlich auch Männer, insbesondere Schwule und Migranten. Auch da gleichen sich die Fanatiker auf beiden Seiten wieder darin, dass sie es noch nicht einmal fertig bringen die jeweils eigene Zielgruppe konsequent zu umfassen.)
    Also, worauf ich hinaus will: die Männerrechtsbewegung wäre m.E. gut beraten anstatt frauenfeindliche Einstellungen in den eigenen Reihen zu kultivieren, besser die Frauenfeindlichkeit der anderen Seite deutlich zu machen.

    Die meisten Frauen sind keine Parasiten, genauso wenig wie die meisten Männer patriarchalische Gewalttäter. Mütter leiden ebenfalls darunter, wenn ihre Söhne in der Schule scheitern, Selbstmord begehen, Drogen- und Alkoholprobleme entwickeln. Die Interessen von Männerrechtlern und den Müttern von Jungen gehen hier unmittelbar ineinander über. Warum wird das nicht genutzt?

    Das Potential, hinsichtlich Intersektionalitäten und thematischer Überschneidungen mit anderen sozialen Bewegungen wird ebenfalls weder theoretisch herausgearbeitet, noch praktisch genutzt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Intersektionalit%C3%A4t

    Die Männerrechtsbewegung weist viele Intersektionalitäten und Bezüge zu anderen Bewegungen auf: Das Thema der Diskriminierung von Jungen hat Bezüge zur Kinderrechtsbewegung, das Thema speziell der Diskriminierung von ausländischen Jungen hat eine deutlich antirassistische Komponente, die Forderung, dass männliche behinderte Gewaltopfer ebenfalls ein Anrecht auf einen Selbstbehauptungskurs haben sollen, überschneidet sich mit Forderungen von Interessengruppen von Menschen mit Behinderung, das Thema der hohen Zahl männlicher Arbeitsunfälle hat eine kapitalismuskritische Dimension, der Kampf gegen die einseitige Wehrpflicht eine potentiell antimilitaristische, – vieles weitere könnte genannt werden.

    Vermutlich liegt es daran, dass die politisch heterogene Männerrechtsbewegung einen relativ starken konservativen Flügel hat, dass solche Intersektionalitäten und thematischen Überschneidungen mit anderen sozialen Bewegungen weder theoretisch reflektiert noch im Sinne einer konstruktiven Bündnispolitik genutzt werden. Strategisch klug ist das m.E. nicht – auch nicht, wenn man konservativ ist und sich den Erfolg der eigenen Bewegung wünscht.

    Dass die Forderung eines Adoptionsrechts für homosexuelle Paare kein selbstverständliches Anliegen der Männerrechtsbewegung ist, ist auch wieder so eine Inkonsequenz.

    Wer Männerrechtler ist, der sollte m.E. jede Diskriminierung und Benachteiligung von Männern kritisieren, und nicht nur bestimmte, die ihm ideologisch in den Kram passen. (Aber jede Diskriminierung ihrer jeweiligen Bezugsgruppe zu kritisieren, das kriegen Männerrechtler ja genauso wenig hin wie Feministinnen.)

    Worauf ich hier hinauswill, ist hoffentlich deutlich geworden: Durch Isolierung von anderen sozialen Bewegungen mit sich überschneidenden Themen bleiben viele praktische Möglichkeiten ungenutzt.

    So, jetzt fällt mir erst mal nichts weiteres zu der Sache ein.

    Bestimmt gibt es jetzt viel Kritik an diesem Text. Das ist in Ordnung.

    • @Leszek

      „Bestimmt gibt es jetzt viel Kritik an diesem Text. Das ist in Ordnung.“

      Ich finde ihn gut. Momentan ist zuviel Hass in dem Bereich vorhanden.

      „Aber jede Diskriminierung ihrer jeweiligen Bezugsgruppe zu kritisieren, das kriegen Männerrechtler ja genauso wenig hin wie Feministinnen“

      Ist auch schwierig. Jeder hat ja seine persönlichen Vorstellungen davon was gut ist. Aber vielleicht klappt es wenn man zur sachlichen Diskussion zurückkehrt.

    • @Leszek:
      „Ich bin übrigens auch nicht der Ansicht, dass alle in unserer Gesellschaft bestehenden Benachteiligungen von Männern nur vom Feminismus herrühren.“

      Ich bin der Ansicht, daß so ziemlich alle Benachteiligungen von Männern nicht vom Feminismus herrühren (sondern im Wesentlichen aus der männlichen Instinkhaltung, „Weibchen“ und Kinder zu beschützen, und zu versuchen, alle Unbill von diesen fernzuhalten), aber sehr wohl von diesem zementiert werden. Trotz anderslautender Lippenbekenntnisse (wie oft muss man lesen, daß Feminismus doch sich um Gleichberechtigung bemühe, und das heisst „natürlich“, daß Frauen besonders geschützt und gepampert werden müssen, weil sie es ja so schwer im Leben haben und immer die unschuldigen Opfer sind … Aber Männer sind ja, wenns ihnen schlecht geht, selber schuld, brauchen keine Unterstützung und sollen halt selber dafür sorgen, daß es ihnen besser geht a la dem bekannten „Heul doch und kauf dir nen Dauerlutscher“ …).

      Insofern ist Feminismus nichts anderes als eine Art übersteigerte „patriarchale“ Einstellung.

  22. @ Leszek
    Bestimmt gibt es jetzt viel Kritik an diesem Text. Das ist in Ordnung.

    Wie du lesen kannst, sehr viel Kritik 😉

    „Vermutlich liegt es daran, dass die politisch heterogene Männerrechtsbewegung einen relativ starken konservativen Flügel hat, dass solche Intersektionalitäten und thematischen Überschneidungen mit anderen sozialen Bewegungen weder theoretisch reflektiert noch im Sinne einer konstruktiven Bündnispolitik genutzt werden.“

    Dass du so inkonsequent, anti-konservativ argumentierst, wundert mich ein wenig. Dasselbe ließe sich unter verkehrten Vorzeichen für „linke“ Männerrechtler anführen, welche konservativ-maskuline Interessen gern in die „rechtsradikale“ Ecke schieben. Ich kann hier nur auf Manifolds Diskussionen mit Hoffmann oder auch auf Hoffmanns Einlassungen zur Meinungsfreiheit auf Kleins Blog verweisen.

    Was ist der Grund dafür, dass sich verstärkt „nur“ der konservative Männer-Flügel wehrt und nicht die „Linke“, politisch-korrekte der SPD und der GRÜNEN?

    Was ist mit diesen links-Liberalen – zu denen ich mich auch einmal gezählt habe – los? Wie kann ein progressiv liberal humanistischer Mensch ein Parteiprogramm mittragen, welches die männliche Gesellschaft überwinden will um zur menschlichen zu finden? Fragen über Fragen.

    Das sind Fragen, die man sich stellen sollte, bevor man das Konservative als nicht reflektiert und hinderlich darstellt.

    • @Terminatus

      Es ging mir hier nicht um ein Schwarzweiß-Schema „konservativ-links“.

      Linke Ansätze haben oft das Problem, dass sie männerrechtliche Anliegen und deren Berechtigung überhaupt nicht erkennen.

      Die Linke bleibt bei mir von Kritik auch nicht verschont, für ihre Tendenz zu Einseitigkeiten und ihr Messen mit zweierlei Maß.

      Konservative Männerrechtler, so mein Eindruck, haben dagegen häufiger eine Tendenz dazu die eigene Bewegung zu stark von anderen sozialen Bewegungen mit kontextspezifischen thematischen Überschneidungen zu isolieren, wenn diese anderen Bewegungen ein eher linkes Weltbild haben.

      Beides ist für männerrechtliche Anliegen m.E. nicht günstig.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.