Sind alle Männer (potentielle) Vergewaltiger?

Teile des Feminismus behaupten es, dem Feminismus an sich wird es als Denkrichtung häufig vorgeworfen, Rape Cultur deutet es in der Theorie an:

„Sind alle Männer (potentielle) Vergewaltiger?“

Faktisch natürlich nicht. Vergewaltigungen kommen wesentlich seltener vor als das einen die feministische Propaganda glauben lassen will. Es kommt mir mitunter mehr als Machtmittel im Feminismus vor, der die Unterdrückung darlegen soll.

Letztendlich geht es damit um die Frage, ob alle Männer potentielle Vergewaltiger sind und wie hoch das Vergewaltigungspotential eines durchschnittlichen Mannes ist.

Die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Meiner Meinung nach sind Menschen zu vielen fähig. Ich würde für niemanden meine Hand dahingehend ins Feuer legen, dass er nicht ein schlimmes Verbrechen begeht, wenn besondere Umstände vorliegen, wenn es mich auch bei den meisten Leuten extrem verwundern würde.

 Ich denke, dass bei einem normal sozialisierten Menschen in einer zivilisierten Welt das Vergewaltigungspotential (ebenso wie das Mordpotential etc) sehr sehr niedrig ist. Ich glaube allerdings auch, dass viele wenn nicht die meisten Männer schon mal die Grenze von weiten vor ihrem geistigen Auge gesehen haben, dieses Gefühl des „Verdammt noch mal, jetzt stell dich nicht so an, es wird dir schon Spass machen“ Gefühl, vergleichbar mit einem Flackern der Gewaltbereitschaft, dem Wunsch man wäre Extremkampfsportler und könnte ihn einfach umhauen, wenn einen jemand extrem provoziert. In beiden Fällen bedeutet dieses leichte Aufflackern einer theoretischen Option aber nicht, dass der Mann diesem folgen wird bzw. es auch nur als tatsächliche Option in Erwägung führt. Etwas anderes ist es sicherlich in einem Kriegsszenario.

Unter extremen Umständen, unter dem Wegbrechen aller Regeln, bei extremer Abstufung, kann ich mir einiges vorstellen. Wessen typischer Tag so aussieht, dass er bereits drei Männer erschossen hat, einem ein Bajonett in den Bauch gerammt hat und mit einem verblutenden Freund versucht hat, dessen Gedärme in seine Bauchhöhle zu bekommen bis er eingesehen hat, dass es aufgrund der dort bereits vorhanden Granatsplitter eh sinnleer ist, der wird auch weniger empatisch gegenüber den Interessen anderer. Dies muss keine zwangsläufige Folge sein und ich behaupte nicht, dass alle Männer im Krieg Vergewaltiger werden, aber wer soweit abgestumpft ist, dass er Menschen tötet, der hat sicherlich auch weniger Hemmungen jemanden zu vergewaltigen.

Daran anschließend die Frage, ob man glauben könnte, dass man unter anderen Umständen jemals selbst vergewaltigen würde: Es dürfte wohl vergleichbar sein mit der Frage, ob man mit der „richtigen“ Erziehung und den passenden Peer Groups um sich herum jemals in der Lage gewesen wäre, in einem extremen Unrechtsstaat mitzuwirken: Wer sich davon ausnimmt, sitzt glaube ich auf einem sehr hohen Ross. Kindersoldaten zeigen, dass töten, vergewaltigen und verstümmeln lernbar ist. Sich selbst dagegen als immun anzusehen ist eine sehr hohe Bewertung seiner selbst.

116 Gedanken zu “Sind alle Männer (potentielle) Vergewaltiger?

  1. Ich denke nicht, dass alle Männer potentielle Vergewaltiger sind. Schaut man sich die Täter an, so sind es meistens Männer aus gestörten Verhältnissen.

    Das liegt für mich dann fast immer an einer schlechten Erziehung. Es wurden von den Eltern einfach keine guten Werte vermittelt. Frauen zu respektieren, sollte in der Erziehung eines Jungen eine Rolle spielen.

    Natürlich können auch später Einschnitte im Leben eines Mannes kommen, die seine Psyche derart verändern, dass er den Respekt vor Frauen verliert. Häufig sind dies Personen, welche von der Gesellschaft ausgeschlossen wurden.

    Wenn ich mir mal so eine Nachricht von einem Vergewaltiger antue, dann hatte er immer ein gestörtes Leben.

  2. Nun ja, so wie du das beschreibst ist sicher jeder Mann eine „potentieller“ Vergewaltiger, genauso wie er auch ein potentieller Mörder oder Betrüger ist. Entsprechende Fälle sind ja aus dem Zweiten Weltkrieg bekannt, als ganz normale Menschen sich problemlos an Massenerschießungen beteiligten. Es müssen nur die entsprechenden Bedingungen gegeben sein, wie du ja auch andeutest.

    Aber das ist 1) eine Banalität, denn potentiell ist jeder Mann alles mögliche, und 2) gilt das natürlich für Frauen genauso.

    • @El Mocho

      „Aber das ist 1) eine Banalität, denn potentiell ist jeder Mann alles mögliche, und 2) gilt das natürlich für Frauen genauso.“

      Ja, aber es ist eben nur innerhalb dieser Banalität so. Ich wollte es einfach einmal ausgeschrieben haben. Und natürlich gilt es für Frauen auch. Der Mensch kann denke ich schon sehr abstumpfen.

  3. Interessant wäre auch die Fragestellung, warum sich einige Frauen in ihren erotischen Fantasien auch vergewaltigen lassen.

    Zu der Überschrift kann ich nur sagen absolutes NOGO!!!!!! Auf gar keinen Fall sind Männer alle Vergewaltiger…auf keinen Fall. Ich kenne etliche junge Männer die zwischen Ende 20er Anfang 30er sind und noch nie Sex hatten…

    Ich glaube einige Feministinnen nehmen ihre Vagina zu wichtig….

    • Tit4Toe

      „Interessant wäre auch die Fragestellung, warum sich einige Frauen in ihren erotischen Fantasien auch vergewaltigen lassen.“

      Nicht weil sie vergewaltigt werden wollen. Aber weil es eine gute Metapher für das Abgeben sexueller Verantwortung ist und es sich leicht mit der als attraktiv empfundenen Vorstellungen eines dominanten, selbstbewußten Mannes in Einklang bringen läßt.

      „Auf gar keinen Fall sind Männer alle Vergewaltiger…auf keinen Fall. Ich kenne etliche junge Männer die zwischen Ende 20er Anfang 30er sind und noch nie Sex hatten…“

      Das sie es tatsächlich nicht sind, also alle Männer schon mal vergewaltigt haben ist ja klar. Die Frage ist eben das Potential.

    • *Auf gar keinen Fall sind Männer alle Vergewaltiger…auf keinen Fall. Ich kenne etliche junge Männer die zwischen Ende 20er Anfang 30er sind und noch nie Sex hatten…*

      Aua. Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Ich würde fast wetten wollen, dass einige Männer mit sexuellen Störungen ausserhalb ihrer Gewalttaten auch keinen Sex hatten.

      • @ Maren

        Naja und ich wette, dass du eine Beweisführung immer noch nach dem Prinzip der Verifikation praktizierst.

        Aber Christian hat Recht, es geht um das Potential und da denke ich, dass die menschliche Natur (egal ob männlein oder weiblein) ein breites Spektrum an Verwerflichkeiten birgt.

        Gibt es nicht Korrelationsstudien, die irgendwelche gemeinsamen Faktoren bei Vergewaltigern identifizieren konnten?

      • Tit4Toe

         „@ Maren
        Naja und ich wette, dass du eine Beweisführung immer noch nach dem Prinzip der Verifikation praktizierst.
        Aber Christian hat Recht, es geht um das Potential und da denke ich, dass die menschliche Natur (egal ob männlein oder weiblein) ein breites Spektrum an Verwerflichkeiten birgt.
        Gibt es nicht Korrelationsstudien, die irgendwelche gemeinsamen Faktoren bei Vergewaltigern identifizieren konnten?“

        Du, als Mädchen habe ich in der Verifikations-Abteilung einer Transport-Firma in Polen gearbeitet. Das waren schöne Zeiten… Die Fahrer hatten dort beim Aufschreiben der Fahrt-Zeiten bei den Touren und Spritverbrauch echt ein Potenzial… ja, ein echtes Potential zu übertreiben. Und ich war angestellt, um Kosten für die Firma niedrig wie möglich zu halten! Ich erinnere mich so gerne an diese Zeiten.

      • @ Tit4Toe
        Das sind doch alles Scheindiskussionen. Es gibt genügend Studien, die die prinzipielle Gewaltbereitschaft von Frauen nachweisen, allerdings außerfamiliär gehemmt und evolutionär mit Angst besetzt, was vermehrt zu Flucht animiert.

        Mütter, Tanten, Schwestern, Erzieherinnen usw. führen Jungen Gegenstände in den After ein, masturbieren sie gegen ihren Willen, penetrieren sich.

        Also „alle Frauen sind strukturelle Vergewaltigerinnen“

        Je feministischer die Gesellschaft desto „maskuliner“ die Straftaten der Frauen. Ich erinnere mich – habe ich das nicht mal gepostet – an weibliche Gangs, welche Jungen dazu gezwungen haben sich auszuziehen. Bis zur Masturbation und einem erzwungenen Geschlechtsverkehr ist es dann auch nciht mehr weit.

        Und dann, sind dann alle Frauen strukturelle Vergewaltigerinnen?

  4. Hallo Christian

    ich schreibe momentan einen Artikel über die Schwarzer. Sie behauptet in ihrer Mercator-Vorlesung von letztem Jahr, dass Vergewaltigung ein immenses Problem darstelle. Sie schreibt sogar:

    „Und dass nur jede 100. Anzeige wegen Vergewaltigung auch zu einer Verurteilung des Täters führt. Gleichzeitig sind nur etwa drei von hundert Anschuldigungen wegen sexueller Gewalt, vom Missbrauch bis zur Vergewaltigung, Falschanschuldigungen.“

    Ich antworte:
    Laut Statistik des Statistisches Bundesamt Deutschland wurden im Jahr 2010 1597 Personen wegen Erfüllung des Straftatbestandes Sexuelle Nötigung/Vergewaltigung verurteilt. Dh. pro Tag, auf das deutsche Bundesgebiet gerechnet, kommt es zu 4,4 Verurteilungen. Ich weiß nicht, ob es im Jahr 2010 zu 159.700 Anzeigen mit dem Vorwurf einer Vergewaltigung gekommen ist. Laut Polizeiliche Kriminalstatistik Deutschland für das Jahr 2010 kam es zur Meldung von 7.724 Fällen „angeblicher Vergewaltigung“.

    Kann mir jemand sagen, wo ich die polizeiliche Kriminalstatistik dahingehend downloaden kann. Die Originalseite geht nicht, ich habe hier nur den Output der Wikipedia. Danke!!

  5. @ All
    Alle Männer potentielle Vergewaltiger? Dann wünschen sich alle Frauen potentiell vergewaltigt zu werden!

    Wie diese Lehrerin, die eine Sexbeziehung mit einem Schüler hatte und von ihm forderte, dass er sie als „Sexsklavin“ behandle:
    „treat me like I’m your sex slave, abuse me, tell me to shut the f up and to pinch … my nipples“.
    http://www.smh.com.au/news/national/sex-slave-teacher-sent-for-trial/2008/11/11/1226318638090.html

    • Und das sagt jetzt was aus? Weil einige Frauen von Vergewaltigung (wohlgemerkt eines Mannes ihrer Wahl, ob man da den Begriff verwenden kann sei mal dahingestellt), phantasieren haben jetzt alle Frauen ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit aufgegeben?
      Oder nur die, welche diese Phantasie haben?
      Die Argumentation hinkt gewaltig.

      • @ Maren
        Wenn „alle Männer potentielle Vergewaltiger“ sind auf Basis dessen, dass einige, wenige Männer vergewaltigen und dies strukturell verallgemeinert wird, meine Teuerste, dann sind im Umkehrschluss alle Frauen vom Wunsch beseelt, vergewaltigt zu werden, und zwar strukturell, weil es einige, wenige? gibt – wie das Beispiel zeigt – die das wollen.

        Ich weiß, schwer zu verstehen. Kannst ja gern wieder ablenken oder nicht mehr kommentieren. Soll ich dir den Übergang von den Prämissen zur Konklusion aufmalen und verlinken?

      • Potentiell is the word of choice here.
        Und du kannst jetzt gerne so persönlich werden wie du möchtest, das ändert aber nichts daran, dass deine Argumentation scheiße ist.
        Und das o.g. Szenario ist noch nicht mal im Entferntesten eine Vergewaltigung, da sie sich ihren Partner ausgesucht hat und ihm klare Anweisung gibt.
        So schwer zu verstehen? 🙂

    • @terminatus30

      „Alle Männer potentielle Vergewaltiger? Dann wünschen sich alle Frauen potentiell vergewaltigt zu werden!“

      Finde ich nicht schlüssig. Leute, die tatsächlich vergewaltigen gibt es ja durchaus. Aber Frauen, die tatsächlich vergewaltigt werden wollen eher nicht. Vergewaltigungsfantasien bedeuten nicht, dass man das Real möchte.

      • Aber Frauen, die tatsächlich vergewaltigt werden wollen eher nicht.

        Meinst du, dann solltest du mal in diverse „extrem-foren“ schauen, wo sich genügend Frauen finden, welche dies real erleben möchten. Übrigens gibt es sogar Menschen, die „verspeist werden möchten“ ganz in real und nicht in der Fantasie. Es ist auch ganz egal ob das 1 von 10000 Frauen möchte oder eine von 100000; reale Vergewaltigungen, die abgeurteilt werden, findest du auch nur in einem Verhältnis 1 zu 100000 bei Männern, wie ich in meinen Artikeln erörtert habe.

        Warum ist es dann möglich auf ein „strukturelles Problem“ hinzuweisen, und diesen Schuh mittels Ideologie ALLEN Männern aufzuzwingen, im Umkehrschluss aber nicht allen Frauen? Selbst wenn der Schluss schief ist, kann ich im Gegenzug argumentieren, dass der Schluss ein Mann vergewaltigt also Übergang auf alle Männer vergewaltigen strukturell genauso schief ist.

        • @terminatus30

          „Meinst du, dann solltest du mal in diverse „extrem-foren“ schauen, wo sich genügend Frauen finden, welche dies real erleben möchten.“

          Von einem beliebigen Mann und er soll machen was er will ohne Rücksicht auf sie? Dürfte eine verschwindend geringe Zahl sein.

          „Übrigens gibt es sogar Menschen, die „verspeist werden möchten“ ganz in real und nicht in der Fantasie“

          Aber ebenfalls in extrem geringer Zahl.

          „Es ist auch ganz egal ob das 1 von 10000 Frauen möchte oder eine von 100000; reale Vergewaltigungen, die abgeurteilt werden, findest du auch nur in einem Verhältnis 1 zu 100000 bei Männern, wie ich in meinen Artikeln erörtert habe.“

          Ich würde die Zahlen als noch wesentlich geringer ansehen. Ich würde dir ja zustimmen, dass viele Frauen dominante Männer mögen. Auch sexuell dominante Männer und das gerade Dominanz im Bett bei vielen Frauen sehr gut ankommt. Aber Vergewaltigung ist dann doch noch eine andere Sache. Das würde ich daraus nicht schließen.

          „Warum ist es dann möglich auf ein „strukturelles Problem“ hinzuweisen, und diesen Schuh mittels Ideologie ALLEN Männern aufzuzwingen, im Umkehrschluss aber nicht allen Frauen? Selbst wenn der Schluss schief ist, kann ich im Gegenzug argumentieren, dass der Schluss ein Mann vergewaltigt also Übergang auf alle Männer vergewaltigen strukturell genauso schief ist.“

          Weil Männer tatsächlich Sex mehr wollen und bereit sind vieles dafür zu tun. Natürlich steht Vergewaltigung da ganz am Ende und nur die wenigsten gehen so weit, aber dennoch, es ist ein gewisses Ziel zu erkennen. Das sehe ich bei der Vergewaltigung so ohne weiteres nicht – es besteht kein WOLLEN einer Vergewaltigung oder erzwungenen Sex. Das macht es „schiefer“ als es ohnehin, auch mit dem „alle Männer sind Vergewaltigervorwurf“ schon ist.

    • „Alle Männer potentielle Vergewaltiger? Dann wünschen sich alle Frauen potentiell vergewaltigt zu werden!“

      Im richtigen Kontext ist die Aussage nicht falsch. Definiere Sex in eine potenzielle Vergewaltigung, den Mann zu einem potentiellen Vergewaltiger und die Frau zu einer potentiell Vergewaltigten um. Dann kann man wohl davon reden wenn Frau Lust auf Sex hat, dass sie potentiell vergewaltigt werden möchte.

      So wie Feministinnen das Miteinander zwischen Mann und Frau vergiftet haben, kann wohl auch von nichts anderem als einer „potenziellen Vergewaltigung“ reden wenn man Sex meint. Muss man schließlich auch wenn alle Männer potentielle Vergewaltiger sind, kann es auch auch nur potentielle Vergewaltigungen geben. Mit dem kleinen Fehler, dass Frauen nicht die potentiell Vergewaltigten sind. Denn schaut man in die Statistik, sieht man auch die vergewaltigenden Frauen. Insofern ist auch jede Frau eine potentielle Vergewaltigerin.

      Was soll’s, dann tun sich eben tagtäglich Menschen gegenseitig potentiell vergewaltigen.

  6. Es ist ein beliebtes Machtmittel des Feminismus, einerseits Anschuldigungen in die Welt zu setzen, sie anderseits aber nicht zu belegen, sondern von der berühmten Dunkelziffer Gebrauch zu machen. Diese Dunkelziffer schiebt sich immer vor oder hinter den tatsächlich sehr viel geringeren Zahlen her, denn ihr Vorteil ist einfach, dass sie eben nicht zu beweisen ist. Sie beruht auf Hysterie und Bauchgefühl.

    Das Problem an sich ist die Aussage „Alle Männer sind potentielle Vergewaltiger“. Das ist eine durchaus wahre Aussage, wenn sie auch keinerlei Information enthält. Nehmen wir die Aussage „Alle Männer sind potentielle Astronauten“. Auch das ist eine wahre Aussage, und bei entsprechender Konditionierung und mit entsprechendem Training könnte man sich vielleicht vorstellen, dass in jedem Mann ein Raumfahrer steckt: auch in Herrn Dr. Klöbner oder in Herrn Müller-Lüdenscheid. Die Aussagen „alle Männer sind potentielle Vergewaltiger“ und „Alle Männer sind potentielle Astronauten“ haben deswegen den gleichen Informations- und Wahrheitsgehalt, sagen aber gar nichts über Männer aus.

    Der Feministinnen-Trick besteht hier ausschließlich darin, dass sie die beiden Wörter „Männer“ und „Vergewaltiger“ in einen gemeinsamen Zusammenhang bringen. Den Zusammenhang gibt es gar nicht, aber es wird zunächst mal einfach so getan als ob. Die meisten, die in einer Diskussion damit beworfen werden, werden jetzt erstmal versuchen, den enorm emotionalen Anteil des Wortes „Vergewaltiger“ von sich abzuwenden, und in dieser Zeit haben die Feministinnen Zeit, sich zurückzulehnen und abzuwarten, was passiert. Es passiert immer was, und wenn es nur ein kurzfristiges Fremdschämen ist. Das reicht ihnen schon, um von der Dummheit der eigenen Aussage abzulenken.

    • @ Thomas Reuter
      Sehe ich ähnlich. Wohl ein Mitgrund dafür, dass man heute schon fast keine normale Beziehung mehr führen kann. Je intelligenter die Frau, desto feministisch vorbelasteter ist sie. Dh. umso anfälliger für Kompensationen, Widersprüche. Würde ich nicht auf intelligente Frauen stehen, so wäre das Leben diesbezüglich für mich wesentlich einfacher 🙂

      • 🙂

        Es gibt durchaus Gründe für die Annahme, dass Menschen, die furchtbar intelligent sein wollen, sich selber ebenso furchtbar im Weg stehen. Sie machen alle so einen „unerlösten“ Eindruck (und wollen andere dafür büßen lassen, weil sie eigentlich nach Erlösung suchen und sie sie nicht kriegen).

        Das scheint aber ein mehrere Tausend Jahre altes Menschheitsproblem zu sein. Vorangegangene Generationen haben versucht, dem durch Religionsausübung entgegenzuwirken.

        Vielleicht ist da doch was dran, wenn man versucht, der Intelligenz ab und zu etwas weniger Gewicht einzuräumen und statt dessen wieder ein bisschen nach sich selbst zu suchen (also statt nach dem, von dem man glaubt, dass man so zu sein hätte). Das gibt es in der Welt der jungen, intelligenten Frauen nicht mehr. Das ist für alle ziemlich schlimm.

      • @ Terminatus

        Die Hoffnung nicht aufgeben: ES GIBT INTELLIGENTE FRAUEN, die keine Feministinnen sind.

        Tatsächlich.

        Tippse ist eine davon.

        Allerdings, das ist wahr, im akademischen Milieu der von Post-68’er-Ideologen beherrschten westlichen geisteswissenschaftlichen Academia sind sie selten.

        So gesehen, das wird Dir zwar nicht helfen, aber kommenden Generationen, ist es ganz vernünftig, dass 40 % der Akademikerinnen kinderlos bleiben.

        Mutter Natur ist auch keine Feministin.

      • @ Meister Roslin

        „Wenn ein Mann ein Mann ist, kann man es nicht aus ihm herausprügeln“ Mark Twain

        „Junggesellen sind Männer, die wissen, wie klein die Chance ist, daß man in einer Auster eine Perle findet“ Ava Gardner

        Was zum Dank für die Worte:

      • @Alexander

        „ES GIBT INTELLIGENTE FRAUEN“

        Oh ja, und man erkennt sie daran, dass sie es sind und nicht mehr davon zu Schau stellen wollen als sie haben. Und es ist die Mehrheit, und sie sind keine Feministinnen.

        Manche werden allerdings schwach, wenn sie sehen, wie einfach man sich Vorteile verschaffen kann, wenn man sich als „arm und benachteiligt“ hinstellt. Das verstehe ich, rufe jedoch trotzdem dazu auf, es nicht zu tun.

        Die Lebensqualität steigt drastisch, wenn man sich seine Lebensgrundlage nicht mit Gewalt aneignet, sondern durch eigene Leistung. Nur Verbrecher kapieren das nicht. Und Frauen sind keine potentiellen Verbrecher, ebensowenig wie Männer potentielle Vergewaltiger sind.

        • @Thomas Reuter

          „Oh ja, und man erkennt sie daran, dass sie es sind und nicht mehr davon zu Schau stellen wollen als sie haben. Und es ist die Mehrheit, und sie sind keine Feministinnen.“

          Frauen sind im wesentlichen so intelligent wie Männer. Die Intelligenz ist nur anders ausgerichtet, auf andere Bereiche.

    • @ Thomas Reuter

      *Diese Dunkelziffer schiebt sich immer vor oder hinter den tatsächlich sehr viel geringeren Zahlen her, denn ihr Vorteil ist einfach, dass sie eben nicht zu beweisen ist. Sie beruht auf Hysterie und Bauchgefühl.*

      Dieses Setzen auf Hysterie und Bauchgefühl verfolgt aber einen rationalen Zweck – die Gewinnung von MACHT.

      Durch Diffamierung und Dämonisierung von Männern/Männlichkeit wird der Feminismus als Schutzmacht des Weiblichen legitimiert („Stellt Euch vor, was Männer mit Euch anstellen würden, wenn WIR FEMINISTINNEN nicht wären!“), wird die Überwachung der Männer durch den femizentrischen Staat, die Umerziehung von Jungen hin zu klaglosen Dienern der weiblichen Selbstverwirklichung, die nie gelernt haben, eigene Ansprüche an Frauen zu formulieren (das ist ja patriarchal-unterdrückerisch), denen man nur beibringt, sich verantwortlich zu fühlen, weibliche Ansprüche an das Funktionieren der Männer zu erfüllen, legitimiert.

      Diffamierung von Männern/Männlichkeit ist Voraussetzung der Durchsetzung der feministischen Meinungsführerschaft bei der Definition des Geschlechterverhältnisses, soll Männer, die sich dieser Anmaßung nicht unterwerfen wollen, von vorneherein delegitimieren (Insinusation:“ Das sind die Männer, die Frauen nicht vor Vergewaltigung/sexueller Belästigung schützen wollen, das sind vielleicht sogar die Männer, die Euch vergewaltigen wollen und werden, wenn sie es denn nur dürfen. ALSO WERDET FEMINISTINNEN, denn nur wir stehen zwischen Euch und diesen Bestien!“).

      Darum auch muss alles getan werden, um weibliche Täter und männlich/kindliche Opfer weiblicher Täter zu verhehlen, denn das störte das zu vermittelnde Proagandabild.

      Nicht nur bei sexuellen Übergriffen, sondern auch bei häuslicher Gewalt.

      Feministische IdeologInnen bespielen das Emotionsklavier von Männern und Frauen sehr rational.

      Sich damit Macht, Einfluss und EINKOMMEN (HelferInnenindustrie, von FeministInnen durch FeministInnen für Frauen, von Männern bezahlt) sichernd.

      • Tja, da sind wir uns völlig einig, lieber Christian.

        Dass erwachsene Männer sich – nur beispielsweise – heute (siehe den unsäglichen Arikel von ZEIT-Autor Mark Spörrle [http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2011-10/kinder-familie-troedeln]) freiwillig vom Staat und einer nachgeschalteten KINDERGARTENTANTE erzählen lassen, wann das eigene Kind abzugeben ist, ist eine lange, langsame und erschütternde Folge dieses Zusammenhangs.

        Mark Spörrle will wahrscheinlich auch irgendwas in der Richtung sagen, aber er ist bei der ZEIT, und deswegen muss er das, was er meint, ironisierend und spöttisch-frauenfreundlich rüberbringen – so daß man nicht merkt, was er eigentlich meint.

      • @ Thomas Reuter

        Die schlimmsten FeministInnen sind sich und ihre Männlichkeit, ihre Väter hassende Männer, Muttersöhnchen, die auf keinen Fall das unwillige Stirnrunzeln einer Frau riskieren wollen.

        Das würde für sie zur tödlichen Bedrohung, denn sie leben von weiblichem Zuspruch, vom Bewusstsein, es Mama recht gemacht zu haben.

        Mama nur nicht böse machen!

        Dieser Männertypus wird als „neuer“ Mann gehypt (er ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit).

        Er wird eines Tages das männliche Leitfossil für die Identifizierung unserer Epoche sein, all die Frauenförderer, Frauenversteher, Bürgerinnen und Bürger-, Studentinnen und Studenten – , Wählerinnen und Wähler – , Soldatinnen und Soldaten – , Bischöfinnen und Bischöfe -, Päpstinnen und Päpste – Sager, von denen es nur so wimmelt in Medien und Politik.

        Selbstbehaupltungsunfähig, als Männer.

        Wie unsere ganze Zivilisation.

        Symptomatisch.

    • Die Aussage „Männer sind potentielle Vergewaltiger“ suggeriert, dass ausnahmslos jeder Mann unter bestimmten Umständen zum Vergewaltiger wird, denn gäbe es einen Mann, der unter keinen Umständen zum Vergewaltiger würde, dann wäre die Aussage falsch. Er hätte dann eben nicht das Potential, zum Vergewaltiger zu werden.

      Übersetzt lautet die diffamierende Unterstellung: Jeder Mann wird zum Vergewaltiger, wenn die Umstände diese Möglichkeit zulassen. Er handelt dann seiner Natur gemäss, wenn er sich frei und ohne Zwänge, insbesondere kulturell-zivilisatorische, verwirklichen kann. Der misandrische Charakter solcher Aussagen ist offensichtlich. Der real existierende Feminismus halt.

    • „Es ist ein beliebtes Machtmittel des Feminismus, einerseits Anschuldigungen in die Welt zu setzen, sie anderseits aber nicht zu belegen, sondern von der berühmten Dunkelziffer Gebrauch zu machen. Diese Dunkelziffer schiebt sich immer vor oder hinter den tatsächlich sehr viel geringeren Zahlen her, denn ihr Vorteil ist einfach, dass sie eben nicht zu beweisen ist. Sie beruht auf Hysterie und Bauchgefühl.“

      Da gebe ich dir nur zum Teil recht. Man sollte die feministische Dunkelziffer schon etwas näher danach untersuchen welcher Schabernack sich dahinter verbirgt. Die Dunkelziffer muss wohl sehr hoch sein, wenn man den Maßstab einfach niedriger setzt. Sobald man also davon ausgeht, dass allein schon jeglicher Sex mit einer Frau Vergewaltigung ist, dürfte die Dunkelziffer ins unermessliche gehen. Man möge sich nur mal vorstellen wie viele Vergewaltiger ungestraft frei herum laufen und wie viele vergewaltigte Frauen nicht zu ihrem Recht gekommen sind.

      Das ist sicherlich nicht einfach nur ein bisschen die Dunkelziffer vor und zurück schieben, sondern damit wird der Plan verfolgt jeglichen Sex zwischen Mann und Frau zu einer Vergewaltigung der Frau auszulegen. Im Grunde genommen entscheidet dann nur noch die Frau ob das eine Vergewaltigung des Mannes war. Stinknormale Standards wie die simple Einwilligung zum Sex, zählen dann auch nichts mehr. Stattdessen wenn sie meint es hat ihr nicht genügend gefallen, ist für sie ein Schaden entstanden, sprich sie wurde vergewaltigt. Also ab mit dem Mann zu Bestrafung.

  7. OT
    Ich hätte eine Idee. Wie bei der Sendung „Mythbusters“ sollte man sich feministischen Mythen wissenschaftlich zuwenden und sie auf ihren Wahrheitsgehalt hin befragen. Ich bin mir sicher, die meisten Mythen könnten wir unter „debunked“ subsumieren.

    Wäre eine interessante Idee für ein eigenes Blog.

    • @ Terminatus

      Feministische Propagandamythen sind doch bereits reiehenweise enttarnt (faule Männer, die fleißige Frauen ausbeuten; häuliche Gewalt, 23 % weniger Lohn für gleiche Arbeit usw.), hilft aber nichts.

      Solange die Medien das feministische Evangelium von den bösen Täter-Männern, die mächtig sind und den armen guten Opfer-Frauen, die für gar nichts verantwortlich sind, die keine Macht, keinen Enfluss haben, schon gar nicht auf Männer, landauf-landab unverdrossen weiter verbreiten.

      Es nützt nichts.

      IdeologInnen sind Gläubige, die man nicht überzeugen kann.

      Man muss sie entmachten.

      Das ist der einzige Weg.

  8. „ Ich denke, dass bei einem normal sozialisierten Menschen in einer zivilisierten Welt das Vergewaltigungspotential (ebenso wie das Mordpotential etc) sehr sehr niedrig ist.“

    Hör mal Christian: Es ist für mich verständlich, dass – insofern im Mutterleib ein Embryo mit weiblichen Anlagen sich entwickelt, eine Frau am Ende der Entwicklungs-Laufbahn steht (genauso ist die Entstehung eines Mannes aus männlichen Anlagen klar). Was die Umwelt dann mit dem süßen männlichen oder weiblichen Kind macht, ist eine andere Frage. Ungleichheits-Verhältnisse werden durch die Umwelt definiert und geschafft, ja z. B. mit Geld und Menschen-Hand tatsächlich geschafft. Wie war das? Es gibt auch Differenzen zwischen bestimmten Männern, die nicht wegzukriegen sind? Wieso soll die Geschlechter-Differenz neutralisiert werden? Verstehe ich nicht. Ich habe z. B. nie etwas Schäbiges daran gefunden, dass ich ein weibliches Wesen bin. Dass bestimmte Jungs aber versucht haben, ihre Späßchen mit mir zu treiben, war mir schon immer verhasst. Dass in bestimmten „Kulturen“ den Mädchen Klitoris ausgeschnitten werden, hat doch nicht die „böse“ Natur veranlagt! Ich will mein Geschlecht zeigen und das der anderen Person sehen, damit ich zumal Anhaltspunkte für meine Orientierung habe.

    Ich bin nach meiner Auffassung Feministin. Nicht, weil ich alle Männer auf Spieß setzten möchte, sondern, ich habe etwas gegen männliche Dominanz, die in einer patriarchalischen Gesellschaft wie unsere weit verbreitet ist. Ich möchte die gechlechts-verortete Missstände sehen und bekämpfen können. Mir sind bis jetzt auf meiner „Entwicklungs-Lauf-Bahn“ männliche Wesen begegnet mit denen ich mich geschlagen habe. Es gab auch welche, die ich mochte und zu Fräuden hatte. Ob ich mit einem Menschen eine Beziehung eingehe, habe ich seit Kleinem danach entschieden, ob die Person mir sympathisch war, ob ich mit ihr gemeinsame Interessen hatte und so. Nie habe ich eine Begegnung mit einem Menschen allein aufgrund des Geschlechts ausgeschlossen.

    Aber zurück zu deinen Worten: „Ich denke, dass bei einem normal sozialisierten Menschen in einer zivilisierten Welt das Vergewaltigungspotential (ebenso wie das Mordpotential etc) sehr sehr niedrig ist.“

    Ich sehe wie deine Gesichts-Muskeln sich bewegen. Ist es Grinsen oder Erheiterung?

    Die „zivilisierte“ patriarchalische Gesellschaft ist der Tenor der Frauen-Abwertung (ich will nicht wieder auf die Bibel hinweisen wegen der Verschleiß-Prozesse). Und du willst uns hier allererst erzählen, dass Vergewaltigungspotenzial (Mordpotenzial) ausgerechnet hier in dem patriarchalisierten Sumpf „sehr sehr niedring ist“? Mir bleibt die Spucke wieder aus. Ausgerechnet in diesem unmenschlich organisierten System, wo der „richtige“ Gott keine Götter neben sich duldet, niedrig? Lese mal die Kriegs-Aufrufe in der Bibel, vielleicht gehen dir ein paar Lampen auf. Welche Ausbildung hast du eigentlich?

    • @Starosczyk

      Du machst es, wie oben beschrieben: Du stellst einfach irgendwas als Tatsache hin, die gar keine ist. Und um davon abzulenken, weist Du auf Klitoris-Beschneidungen hin.

      Damit erzeugst Du die Schrecksekunde, die Du brauchst, damit keiner merkt, dass Du den Beweis für „Wir leben in einer patriarchalischen Gesellschaft“ schuldig bleibst. Damit wird also die Klitorisbeschneidung in einer Gesellschaft, die nicht die unsere ist, als Vorwand genommen, aus unserer eigenen Gesellschaft Ressourcen abzuzweigen – für zwielichtige Zwecke.

      In Wirklichkeit leben wir in einer der gleichheitsfanatisiertesten Gesellschaften, die derzeit denkbar sind. Aber wenn das aber zugegeben würde, wäre es ein Grund, alle frauenspezifischen Privilegien zurückzufahren. Das wollen Feministinnen aber nicht, denn dann müßten sie ihre Apanagen, die sie mit dem Leid vergangener Generationen begründen, wieder abgeben. Deswegen reden sie diese Mädchenrepublik hier weiterhin zu einer „Patriarchalischen Gesellschaft“.

  9. @ Christian

    Noch etwas zu Deiner bedrängenden Frage, inwieweit man für sich die Hand in’s Feuer zu legen imstande wäre.

    Ich wäre es nicht.

    Ich weiß nicht, wie es mich verändert hätte, wäre ich mit 19 in die Uniform gezwungen worden, hätte tagaus – tagein Töten und Verstümmeln miterlebt, hätte selbst töten und verrstümmeln müssen, um nicht getötet oder verstümmelt zu werden, hätte tagein, tagaus mit Todesangst gelebt, mit der Erinnerung an Freunde, deren Verrecken ich hätte mitansehen müssen.

    Und das mit 19, 20, 21 Jahren.

    Sicher wäre mir vor diesem Hintergrund Vergewaltigen als läßlichere Sünde erschienen, vorausgesetzt die Frau überlebt, körperlich halbwegs unverletzt.

    Was ich ihrer Psyche angetan wurde, danach hätte ich wohl nicht gefragt, denn wer hätte denn danach gefragt, was man meiner Psyche angetan hat, der Psyche eines Soldaten.

    Vielleicht hätte ich sogar selbst vergewaltigt, wäre das straflos erlaubt worden, vielleicht weniger aus Lust heraus als in der Hoffnung, wenigstens noch die Chance zu erhalten, ein Kind zu hinterlassen, wenn ich doch morgen bereits tot sein kann, wenn keine Zeit bleibt für Liebe, Blümchen und zartes Werben, weil ich morgen doch bereits tot sein kann.

    Ich weiß es nicht, bin Gott dankbar, dass er mich nie in diese Gefahr geraten ließ, bin dankbar, dass ich in einer Friedensepoche aufwuchs, in der ich verweigern durfte ohne allzu große Unannehmlichkeiten zu erdulden (was sind schon 16 Monate Zivildienst, wenn ich dann allerdings das heutige Diskriminierungsgejammer mancher Frauen meiner Generation höre – ohne Kinder, ohne Zivildienst – ärgert mich die Geduld der Männer, auch meine eigene, von damals).

    Heute, mit meinem heutigen Wissen um die Natur des Menschen, würde ich nicht mehr veweigern, aber mit 18 damals durfte ich es nach Gewissensprüfung vor einer Kommission.

    Bei der mich die Tatsache, dass auch eine Frau Mitglied dieser Verhörkommission war, die auch noch die penetrantesten Fragen stellte, ebenfalls nicht wütend machte.

    Damals.

    Heute wäre auch das anders.

    Ganz anders.

    Das danke ich dem Feminismus.

    • Alexander
      „Was ich ihrer Psyche angetan wurde, danach hätte ich wohl nicht gefragt, denn wer hätte denn danach gefragt, was man meiner Psyche angetan hat, der Psyche eines Soldaten.“

      Krieg ist kennzeichnend für ein Patriarchat. Wiederholungs-Maßnahme: Ein Mann aus einer matriarchal organisierten Ethnie bei dem ersten Weltkongress für Matriarchats-Forschung in Luxemburg (2003) – gefragt nach kriegs-ähnlichen Zuständen sagte: Sind uns nicht bekannt.

      • @ Staro

        Ich bezweifle, dass die kapitalistische Demokratie überhaupt mit „Patriarchat“ richtig bezeichnet ist. Interessant wäre immer noch, wie deine Matriarchatsvölker (wahrscheinlich zahlenmäßig winzige Naturvölker) mit Verbrechern umgehen – z.B. mit Mördern, Diebstahl kann man ja in einer kleinen Gruppe noch ausdiskutieren. Ab einer gewissen Größe der Gesellschaft werden solche Fälle zwangsläufig auftreten, und selbst wenn nicht, muss es ja für den Fall eine Strafandrohung geben.

      • @ ichichich

        Bei den Mosuo – auch von Lucia immer wieder als matriarchales Mustervolk genannt – steht auf Vergewaltigung die Todesstrafe.

      • @ Starosczyk

        Das ist einfach nur hanebüchener Blödsinn, den zu diskutieren ich nicht mehr bereit bin, weil es schlicht Zeitverschwendung ist, mit Faktenresistenten zu diskutieren.

        Die matrilinearen Trobirander führten Krieg, die matrilinearen Irokesen gehörten zu den kriegerischsten Völkern aller Zeiten, die Minangkabau führten Kriege usw.

        Du lebst in einer matriarchalen Märchenwelt, umlauert von patriarchalen Dämonen.

        Weder die patriarchalen Höllen sind real noch die matriarchalen Paradiese.

      • @Staro

        Krieg führt man dann, wenn man eine Chance sieht dadurch seine Position zu verbessern.
        Alle modernen Matriarchate sind technisch so hoffnungslos unterlegen, dass sich ein Krieg für sie nicht lohnt. Selbst wenn sie ein Nachbardorf angreifen würden würden sie von den umgebenden Patriarchaten an der Auslöschung der anderen im Matriarchat lebenden gehindert werden. Es lohnt sich also nur, wenn niemand in der Nähe ist, der eingreifen kann.
        Und sie haben auch nichts was es lohnt einen Krieg gegen sie zu führen. Es wäre immer billiger sie zu kaufen als die negativen public relations eines Krieges einzugehen.

        Warum also sollten die meisten Matriarchate auch Krieg führen?

        Ich würde aber zustimmen, dass Matriarchate im Schnitt friedlicher sind als Patriarchate. Weil sie meist den Wettbewerb so stark einschränken, dass die Männer insoweit weniger in Konkurrenz miteinander treten und damit sich auch weniger beweisen wollen. Dies geschieht aber auf Kosten des Fortschritts. Viele Patriarchate sind allerdings ebenfalls friedlich. Sie schaffen es den Wettbewerb anders zu kanalisieren, durch Sport oder Wettbewerb im Handel etc.

      • Sich zu überlegen, dass Kinder Arbeit machen und Geld kosten, bevor man die Pille „vergisst“, wäre zu viel verlangt. Sie kosten nie das Geld der Mutter. Naive Männer, die alles zahlen und sich doppelt ausbeuten lassen (vom Kapital und vom Feminat), gibt es ja genug. Es wäre mal Zeit für einen Sexstreik der Männer unter dem Motto: „Wir zahlen die 100%.“ Das müsste doch durchzuziehen sein.

      • Zehen

         „Sich zu überlegen, dass Kinder Arbeit machen und Geld kosten, bevor man die Pille „vergisst“, wäre zu viel verlangt. Sie kosten nie das Geld der Mutter. Naive Männer, die alles zahlen und sich doppelt ausbeuten lassen (vom Kapital und vom Feminat), gibt es ja genug. Es wäre mal Zeit für einen Sexstreik der Männer unter dem Motto: „Wir zahlen die 100%.“ Das müsste doch durchzuziehen sein.“

        Ja, und du kannst auch zu 100% vergammeln.

  10. Also Jungs, ihr habt euch hier so gut eingespielt, warmgelaufen. Aus euren Erläuterungen sprießt Beweisbarkeit. Und – gehe ich davon aus – keiner wird euch irreführen können. Gebt der „gleichheitsfanatisiertesten Gesellschaftenden“ den Rest!

    • Auch so kann man seinen Standpunkt behalten, in dem man die Erkenntnisse der gegenteiligen Position damit abwertet, dass sie ad personam die eigene Position angreifen würden, sie sozusagen überhöht.

      Bsp:
      Die Forschung zeigt, dass Frauen auch Kinder misshandeln.
      Reaktion: Ja ja, wir leben in einer Welt voller misshandelnden Frauen, gebt uns den Rest.

      Indem man „alle Frauen“ einfügt, fühlt man sich selbst angesprochen. Von sich selbst weiß man, dass man nicht misshandelt, generalisiert dies emotional und kann die Erkenntnisse so zurückweisen.

      Für mich ist das eine Vorstufe zur Erkenntnis, dass wir Recht haben, eine Stufe, in der man nur noch durch Überhöhung und emotionaler Flucht begegnen kann.

      • Terminautus 30

        „Von sich selbst weiß man, dass man nicht misshandelt, generalisiert dies emotional und kann die Erkenntnisse so zurückweisen.“

        Geht mir auch so.

    • @ Starosczyk

      Sei nicht so ungeduldig.

      Die dem Gleichartigkeitsfanatismus huldigende Gesellschaft gibt sich selbst den Rest.

      Wenn es Sinn machte, ich verwettete guten Gewissens mein ganzes Vermögen darauf, dass sie die nächsten 50 – 100 Jahre nicht überlebt.

      Vielleicht hat ihr Zusammenbruch bereits längst begonnen.

      Die Verschuldungskrise, die demographische Krise, sie deuten darauf hin.

      • Alexander

        o „@ Starosczyk
        Sei nicht so ungeduldig.
        Die dem Gleichartigkeitsfanatismus huldigende Gesellschaft gibt sich selbst den Rest.
        Wenn es Sinn machte, ich verwettete guten Gewissens mein ganzes Vermögen darauf, dass sie die nächsten 50 – 100 Jahre nicht überlebt.
        Vielleicht hat ihr Zusammenbruch bereits längst begonnen.
        Die Verschuldungskrise, die demographische Krise, sie deuten darauf hin.“

        Ich soll ungeduldig sein?!!! Du, ich bin seit 20 Jahren verheiratet!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      • „Ich soll ungeduldig sein?!!! Du, ich bin seit 20 Jahren verheiratet!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“

        Du bist verheiratet??? Wie passt denn das zusammen? Das ist doch irgendso ein patriarchalisch biblischer Dreck zur Unterdrückung der Frauen.

      • Goofos

         „Du bist verheiratet??? Wie passt denn das zusammen? Das ist doch irgendso ein patriarchalisch biblischer Dreck zur Unterdrückung der Frauen.“

        Und darein bin ich sozialisiert.

  11. Im Emma-Feminismus ist ja ein gewichtiges Argument der Aussage „alle Männer sind potentielle Vergewaltiger“, dass jeder Mann quasi für eine Vergewaltigung „bewaffnet“ ist mit seinem Schwanz. Die Frage ist aber, würde jeder Mann auch eine Erektion bekommen, wenn er seine „Partnerin“ zwingen müsste, diese ihn also sichtlich Widerwillen und Abscheu spüren lassen würde – die moralische Kompenente mal beiseite gelassen. Arne Hoffmann hat m.W. mal dazu was geschrieben, es scheint Studien dazu zu geben, und die fallen negativ aus. Es bleibt also für die Vergewaltigung das Eindringen mit Gegenständen, wozu rein theoretisch jeder in der Lage wäre, ebenso wie jede Frau. Dann wäre aber jeder Mensch ein/e potentielle/r Vergewaltiger/in.

    • Dem stimme ich zu. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Männer strukturell dazu in der Lage wären, ihre Partnerinnen, die sie lieben – wenn wir vom familiären Umfeld ausgehen – und diese sie ihr Unbehagen eindeutig wissen lassen würden, einfach zu vergewaltigen bzw. dabei eine Errektion zu bekommen. Schon allein der Volksmund „Ich habe Migräne, Schatz, heute nicht“ spricht hier entgegen.

      Wenn wir also davon ausgehen, dass die meisten Männer nicht paraphil sind – sie echte!! Gegenwehr eines geliebten Menschen nicht „aufgeilt“-, dann erscheint mir die Postulierung eines solch strukturellen Phänomens nicht plausibel zu sein.

      Ungeachtet dessen, dass die ideologische Komponente nicht unterfüttert ist und die Empirie Gegenteiliges belegt.

      • *Wenn wir also davon ausgehen, dass die meisten Männer nicht paraphil sind – sie echte!! Gegenwehr eines geliebten Menschen nicht „aufgeilt“-,*

        Aufgeilen muss es sie nicht, es reicht ja schon wenn es egal ist.
        Zudem sind ja bei weitem nicht alle Frauen geliebte, einem nahestehende Wesen. Warum sollte es mich z.B. bei einer flüchtigen Bekanntschaft stören, wenn es sie verletzt.
        Es gibt ja auch den einen oder anderen Mann z.B. hier, der sich damit brüstet, keinen Respekt vor Frauen zu haben.

        Und was ist denn bitte „echte Gegenwehr“?

      • Vergewaltigungsphantasien sind Frauenphantasien.
        Ein Mann der so geil ist dass er nicht durch abweisendes Verhalten der Frau abzuwehren ist.
        Frauen geben sich ja abweisend, um die Motivation des Mannes zu testen, um Ihre eigene Attratkivität zu beweisen.
        Was eine Macht solch überhöhter Trieb des Mannes der Frau gibt, wie attraktiv die Frau sich dann fühlt.

        Es ist der ultimative Mann für die Frau, komplett auf sie fixiert, ihr komplett ausgeliefert.
        Es ist der ultimative Beweis Ihrer Attraktivität.

        Für Frauen typisch reden Frauen mit geringer oder schwindender Attraktivität (maßgeblich bestimmt durch deren Selbstbild) natürlich nur über die gesellschaftlich schlechten Seiten des Themas.
        Eine Art pervertierte Vergewaltigungsphanasie.

      • *Es ist der ultimative Mann für die Frau, komplett auf sie fixiert, ihr komplett ausgeliefert.
        Es ist der ultimative Beweis Ihrer Attraktivität.*

        Na juhu, damit solltest du in Selbsthilfegruppen gehen, ich bin sicher das würde den Mädels ungemein Auftrieb geben, wenn sie wissen, dass es nur passiert, weil sie ja so jung und hübsch sind und dass das ja quasi der ultimative Beweis ist.
        Vor allem, weil es auch oft nicht stimmt.

      • @ Maren

        „Zudem sind ja bei weitem nicht alle Frauen geliebte, einem nahestehende Wesen. Warum sollte es mich z.B. bei einer flüchtigen Bekanntschaft stören, wenn es sie verletzt.“

        Weil es für das Ego verletzend ist, vom Gegenüber Abscheu zu spüren? Ich denke mal, auch in Rape-Fantasie-Pornografie dürfte es üblich sein, dass das Opfer um Gnade winselt, und nicht dem Vergewaltiger sagt: „Freiwillig bekommst du wohl keine ab, du hässlicher armer Kerl?“

      • @Maren: Zeigt man Männern Gewaltpornografie, die ihnen nicht gefällt, dann nimmt ihre Erregungskurve messbar ab. Wie ist es dann erst in der Realität?

      • @ Maren

        „Echte Gegenwehr.“
        Das hatten wir schon in der „Nein-ist-nein-Diskussion“. Ein klares Statement findest du selten bei Frauen. Nicht einmal bei dir – die Situation ist ja auch beim BDSM ein andere *gell

        „Ach Schatz, eigentlich mag ich nicht.“ – usw.

        „Aufgeilen muss es sie nicht, es reicht ja schon wenn es egal ist.“

        Verlust von Impulskontrolle, Soziopathie ist ein Unterschied zur Behauptung, dass ALLE Männer potentielle Vergewaltiger wären!

        „Zudem sind ja bei weitem nicht alle Frauen geliebte, einem nahestehende Wesen.“

        Schon, aber ein großer Anteil der wenigen Vergewaltigungen stammen aus dem „privaten“ Umfeld.

        „Warum sollte es mich z.B. bei einer flüchtigen Bekanntschaft stören, wenn es sie verletzt.“

        Du wirst es nicht glauben, aber auch Männer sind menschliche Wesen, mit Gefühlen, sozialisiert und empathisch – in der Regel. Du wirst es nicht glauben, aber die meisten Männer macht es beim Sex sehr an, wenn die Frau geil wird und nicht wenn sie sich wehrt. Darum wird es fast alle Männer stören, wenn die Frau nicht will.

        Du wirst es nicht glauben aber du pathologisierst mit deinen Scheinfragen, gleich wie die Schwarzer, alle Männer.

      • @ onyx

        Also in der Realität kriegen alle Männer eine Erektion, wenn reale Frauen gequält werden, auch diejenigen, die beim Anblick von fiktiven Szenarien keine Erektion bekommen, oder wie?

      • @ ichichich
        Na klar, wir sind alle paraphil sadistisch veranlagt. Bei solchen Behauptungen platzt mir nicht die Hose sondern der Kragen. Mann-o-Mann sind die tief drinnen in ihrem Gendersumpf.

        Und solche Frauen soll man dann noch lieben.

      • @ onyx

        „@Maren: Zeigt man Männern Gewaltpornografie, die ihnen nicht gefällt, dann nimmt ihre Erregungskurve messbar ab. Wie ist es dann erst in der Realität?“

        „Die Realität läuft anders ab als ein Porno.“

        Was wolltest du denn damit wirklich sagen?

      • @ Maren

        „Na juhu, damit solltest du in Selbsthilfegruppen gehen, ich bin sicher das würde den Mädels ungemein Auftrieb geben, wenn sie wissen, dass es nur passiert, weil sie ja so jung und hübsch sind und dass das ja quasi der ultimative Beweis ist.
        Vor allem, weil es auch oft nicht stimmt.“

        Ich warte noch auf die klassische Behauptung, dass nur attraktive sexy Frauen vergewaltigt werden, weil hässliche soviel Beachtung nicht wert sind. Nicht, dass wir über diese Diskussion eigentlich schon meilenweit hinaus wären, aber öfter mal Märchen aufwärmen hält die Diskussion am Leben. Ist ja auch was.

      • @terminatus30

        Und solche Frauen soll man dann noch lieben.

        Der Satz ist super.

        Vor allem deswegen, weil mehr als eine auf dich sowieso nicht reinfallen wird.

        😀 *LOL

      • @ ichichich

        Ganz sicher nicht das extreme Schwarz-weiß-Bild, das du reingezeichnet hast. Solche Unterstellungen langweilen nur noch.
        Wenn Wolf sagt, dass die Erregung bei Männern sinkt, wenn man ihnen Pornos zeigt, die sie nicht ansprechen, was hat das mit realen Vergewaltigungen zu tun?

      • @ onyx

        „Wenn Wolf sagt, dass die Erregung bei Männern sinkt, wenn man ihnen Pornos zeigt, die sie nicht ansprechen, was hat das mit realen Vergewaltigungen zu tun?“

        Es ging nicht um nicht ansprechende Pornografie im allgemeinen, sondern um GEWALTpornografie, die bei vielen Männern die sexuelle Erregung abflachen ließ, soviel zum „bewussten Missverständnis“, das „einfach nur noch langweilt“.

        Ginge es nur um nicht-ansprechende Pornografie, z.B. weil die Testperson die Darstellerin hässlich findet, ergibt dein Zitat „Die Realität läuft anders ab als ein Porno.“ überhaupt keinen Sinn.

        Bewussten und unbewussten Missverständnissen könntest du vorbeugen, indem du auf Nachfrage hin präzisierst, wie eine Aussage gemeint war. Aber das hast du immer noch nicht getan.

      • @ ichichich

        Ein Mann, der sich einen Gewaltporno anschaut, der ihn nicht sexuell stimuliert, wird dann auch nicht aus sexueller Lust heraus eine Frau vergewaltigen. Wenn man aber davon ausgeht, dass Vergewaltiger in aller Regel nicht aus Lust auf Sex sondern aus Lust auf Macht heraus ihre Tat begehen, spielt die sexuelle Attraktivität eines Pornos bzw der Darstellerinnen eine untergeordnete Rolle.

      • @ onyx

        „Ein Mann, der sich einen Gewaltporno anschaut, der ihn nicht sexuell stimuliert, wird dann auch nicht aus sexueller Lust heraus eine Frau vergewaltigen.“

        Das ist das, was Böser Wolf ausdrücken wollte, wenn ich ihn richtig verstanden habe. Auf diese Aussage hin hattest du ihm nicht zugestimmt („sehe ich auch so, Wolf.“ o.ä.), sondern geantwortet: „Die Realität läuft anders ab als ein Porno.“, also einen Dissens zur ersten Aussage geäußert.

        „Wenn man aber davon ausgeht, dass Vergewaltiger in aller Regel nicht aus Lust auf Sex sondern aus Lust auf Macht heraus ihre Tat begehen, spielt die sexuelle Attraktivität eines Pornos bzw der Darstellerinnen eine untergeordnete Rolle.“

        Also hattest du Wolfs Zitat „Zeigt man Männern Gewaltpornografie, die ihnen nicht gefällt, dann nimmt ihre Erregungskurve messbar ab. Wie ist es dann erst in der Realität?“ gedeutet als „Zeigt man Männern Gewaltpornografie [mit Darstellerinnen, die ihnen nicht gefallen]…nimmt ihre Erregungskurve messbar ab.“

        Nun, das kann man zwar vielleicht semantisch potentiell hineindeuten, aber dazu gehört schon eine ganz schön verdrehte Denkweise deinerseits.

      • @ onyx Nachtrag

        „Ich warte noch auf die klassische Behauptung, dass nur attraktive sexy Frauen vergewaltigt werden, weil hässliche soviel Beachtung nicht wert sind.“

        Aber das war doch genau die Aussage, die du in Wolfs Zitat hineingelegt hast, warum wartest du dann noch darauf? Fragen über Fragen.

      • @ ichichich

        „Das ist das, was Böser Wolf ausdrücken wollte, wenn ich ihn richtig verstanden habe. Auf diese Aussage hin hattest du ihm nicht zugestimmt („sehe ich auch so, Wolf.“ o.ä.), sondern geantwortet: „Die Realität läuft anders ab als ein Porno.“, also einen Dissens zur ersten Aussage geäußert. “

        Wobei hätte ich denn zustimmen sollen? Er hat einen Zusammenhang zwischen Porno und Realität versucht herzstellen, den es nicht gibt. Diese seine Fragestellung („wie ist das dann erst in der Realität?“) impliziert doch durch die Formulierung, dass es seiner Auffassung nach in der Reailtät erst Recht nicht sein kann, dass Frauen, die einen Mann optisch nicht ansprechen, Opfer einer Vergewaltigung werden können. Und das de Facto nicht wahr. Deswegen mein Einwand, dass die Realität eben anders aussieht als er meint.

        „Nun, das kann man zwar vielleicht semantisch potentiell hineindeuten, aber dazu gehört schon eine ganz schön verdrehte Denkweise deinerseits.“

        Es gehört auch eine verdreht Denke dazu, in meine Beiträge die unterschwellige Botschaft reinzulesen, ich würde allen Männern unterstellen, dass sie geil werden, wenn eine Frau gequält wird, nur weil ich sage, dass Porno =/= Realität ist.

      • @ onyx

        „Diese seine Fragestellung („wie ist das dann erst in der Realität?“) impliziert doch durch die Formulierung, dass es seiner Auffassung nach in der Reailtät erst Recht nicht sein kann, dass Frauen, die einen Mann optisch nicht ansprechen, Opfer einer Vergewaltigung werden können.“

        Puh, dann habe ich ja jetzt richtig gelegen mit meiner Deutung deiner Aussage. Das verschafft mir wirklich ein Gefühl von Befriedigung (nicht im sexuellen Sinn). Ich würde aber 50 Euro wetten, dass du Böser Wolf missverstanden hast – vielleicht äußert er sich ja nochmal.

        „Es gehört auch eine verdreht Denke dazu, in meine Beiträge die unterschwellige Botschaft reinzulesen, ich würde allen Männern unterstellen, dass sie geil werden, wenn eine Frau gequält wird, nur weil ich sage, dass Porno =/= Realität ist.“

        Mein „oder wie?“ war durchaus nicht rhetorisch gemeint, sondern eine Aufforderung, ein evtl. Missverständnis auszuräumen. Ich habe deine Aussage so gedeutet, dass du sagen wolltest, auch Männer, die von Gewaltpornografie abgestoßen sind, würden in der Realität durchaus vergewaltigen – da ich davon ausging, dass wir beide Wolfs Aussage richtig gedeutet hatten.

        Nun, danke für die Antwort jedenfalls.

      • @ ichichich
        „Puh, dann habe ich ja jetzt richtig gelegen mit meiner Deutung deiner Aussage. Das verschafft mir wirklich ein Gefühl von Befriedigung“

        Das macht mich jetzt aber glücklich.

        „Mein „oder wie?“ war durchaus nicht rhetorisch gemeint, sondern eine Aufforderung, ein evtl. Missverständnis auszuräumen.“

        Das hätte man auch deutlicher ausdrücken können.

        „Ich habe deine Aussage so gedeutet, dass du sagen wolltest, auch Männer, die von Gewaltpornografie abgestoßen sind, würden in der Realität durchaus vergewaltigen“

        So ist es ja auch, zum Glück nur sehr minimal, aber so ist es. Deine Deutung war allerdings, ich würde behaupten, es würde ALLEN Männern so gehen. Das ist so absurd, dass ich dein „oder wie“ nicht als ernsthafte Aufforderung zur Erklärung verstehen konnte.

      • @Terminatus
        Wenn du damit argumentierst, dass es Männer bei einem geliebten Wesen abstößt, wenn sie Gegenwehr leistet, kann ich doch dagegen halten, dass nicht alle Frauen für alle Männer geliebte Wesen sind oder? Das war einfach nur eine seeeehr schwache Argumentation deinerseits.
        Und jajaja, du kriegst nie klare Ansagen von Frauen, man kann sie ja erst ernstnehmen, wenn sie einem in die Eier getreten hat, bla bla. Die Diskussion hängt mir sowas von aus dem Hals raus.

        Ich pathologisiere? Ihr pathologisiert euch selbst, wenn ihr permanent rumtheorisiert, warum eine Vergewaltigung ja keine sein sollte. Also bitte. Wenn ihr ein Nein hört, ist et vorbei, wo ist denn da das Problem?

      • Maren, du vergißt, dass ein Nein einer Frau nie eine klare Ansage ist, sondern immer „Auslegungssache“. Wenn man diese Logik weiterführt, sind Männer natürlich potentielle Vergewaltiger. Weil man nie weiß, wie sie ein Nein nach ihrem Gusto interpretieren. Also einige schneiden sich hier mit ihrer Argumentation mächtig ins eigene Fleisch.

      • @ Maren
        Ne klar Maren, ich gehe auch eine Partnerschaft mit einer Frau im Regelfall ein, für die ich keine Gefühle hege – bin ja ein sch… Patriarch, doch klar. Ich habe hier nicht von Sexbeziehungen gesprochen, auch da ist kein Unterschied zu erkennen.

        Wenns dir am Halse raushängt, dann poste nicht mehr, bei mir brauchst e net posten, ich würd mir so nen Sch.. nicht bieten lassen.

        @ onyx
        Ich habe nur darauf hingewiesen, dass wir die Diskussion schon hatten. Falls du dich noch erinnerst, war ich auch für die „Nein ist Nein“ Auslegung. Ich gebe jedoch zu bedenken, dass – ich will nicht pauschalisieren -, aber doch viele Frauen ganz einfach nicht klar Stellung beziehen. Wenn sie dann Sex mit den Männern haben, ohne zu sagen: Stop, nein ich will das nicht – ist das eben so. Im Nachhinein dann behaupten es wäre eine Vergewaltigung ist in meinen Augen lachhaft. Um das ging es mir.

    • ichichich
      1. „Im Emma-Feminismus ist ja ein gewichtiges Argument der Aussage „alle Männer sind potentielle Vergewaltiger“, dass jeder Mann quasi für eine Vergewaltigung „bewaffnet“ ist mit seinem Schwanz. Die Frage ist aber, würde jeder Mann auch eine Erektion bekommen, wenn er seine „Partnerin“ zwingen müsste, diese ihn also sichtlich Widerwillen und Abscheu spüren lassen würde – die moralische Kompenente mal beiseite gelassen. Arne Hoffmann hat m.W. mal dazu was geschrieben, es scheint Studien dazu zu geben, und die fallen negativ aus. Es bleibt also für die Vergewaltigung das Eindringen mit Gegenständen, wozu rein theoretisch jeder in der Lage wäre, ebenso wie jede Frau. Dann wäre aber jeder Mensch ein/e potentielle/r Vergewaltiger/in.“

      Ich kann dich ichichich echt bestätigen. Es gibt Momente, wo ich nicht nur mit Gegenständen, sondern mit bloßen Händen ein „schäbiges“ Gegenüber „ver-gewaltigen“ könnte.

  12. Es ist ein Irrtum, wenn davon ausgegangen wird, dass Vergewaltigungen nur aus Macht begangen werden. Denn die könnten die Täter auch einfacher befriedigen. Ergo spielen sexuelle Reize eine wichtige Rolle. Zumal der Begriff „Triebtäter“ ja nicht vom Himmel gefallen ist.

    Zitat:
    Als Triebtäter bezeichnet man eine Person, die aufgrund eines „psychischen Defektes“ einen Trieb (ein Verlangen) nicht normal steuern kann und durch das zwanghafte Ausüben einer triebbefriedigenden Handlung sich und/oder seiner Umwelt Schaden zufügt.

    Meist versteht man unter Triebtätern Personen, die ihren Sexualtrieb nicht in dem gesellschaftlich geduldeten Rahmen ausleben und andere Personen vergewaltigen oder sexuell nötigen. Es kann sich aber auch um anderes zwanghaftes Verhalten handeln (z. B. zwanghafter Diebstahl, sprich Kleptomanie). Vor Gericht wird bei Triebtätern oft verminderte Schuldfähigkeit geltend gemacht, da der unkontrollierte innere „Drang“ die Zurechnungsfähigkeit des Täters einschränke.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Triebt%C3%A4ter

    • Onyx:

      „Ich warte noch auf die klassische Behauptung, dass nur attraktive sexy Frauen vergewaltigt werden, weil hässliche soviel Beachtung nicht wert sind. Nicht, dass wir über diese Diskussion eigentlich schon meilenweit hinaus wären, aber öfter mal Märchen aufwärmen hält die Diskussion am Leben. Ist ja auch was.“

      Erwartung erfüllt durch … Lucia:

      „Es ist ein Irrtum, wenn davon ausgegangen wird, dass Vergewaltigungen nur aus Macht begangen werden. Denn die könnten die Täter auch einfacher befriedigen. Ergo spielen sexuelle Reize eine wichtige Rolle. Zumal der Begriff „Triebtäter“ ja nicht vom Himmel gefallen ist.“

      Ha ha ha.

    • Lucia

      „Endlich kastriert: Mängelwesen Mann“

      „Kleiner Mann
      Problem, Problem: Kleiner Mann – was tun? Natürlich führt kein Weg zurück, weder zu einem regressiven, noch zu einem aufgeklärten Patriarchat. Der neue Männer/Väter-Diskurs bewegt sich auf dem Boden der Emanzipation, mehr oder weniger versteckt bringt er aber ein Leiden an den modernen Freiheiten zum Ausdruck: Wäre es nicht schön, wenn wieder alles geordnet wäre?“

      Weitergehen… Oder wollt ihr wieder weiter mit der Keule in der Hand dem Leben die Richtung geben?

      „Zugleich legen sie den heterosexistischen Kern aktueller Männerbilder offen: Den Jungs und Männern würden ihre „aggressiven Impulse“ durch ein „Erziehungsmatriarchat“ gewissermaßen abtrainiert, was nicht zuletzt sexuelle Unsicherheit zur Folge habe.“

      Lass euch vom „Erziehungsmatriarchat nichts anschwetzen! Alles, was aus einem patriarchalisierten Raum ausgetragen wird, soll mit Vorsicht genossen werden, denn in einem über 2000 Jahre „gedeihenden“ patriarchalischen System kann kein Matriarchat getreu vertreten werden. Es gibt allerdings matriarchale Komponenten, ohne die kein Leben auf der Erde möglich wäre…

      Was hat „Erziehung zum Weicheiertum“ mit Matriarchat zu tun? Dies ist mir was Neues.

      „Primäre Opferhaftigkeit?! Einfacher sagt es Walter Hollstein, der in seinem Beitrag zu dem Band sinngemäß behauptet, dass das „männliche Prinzip“ (!) von fiesen Feministinnen und flexiblen Karrierefrauen unterminiert würde, was bei den Männern „Selbsthass und Schuldgefühle“ verursache.“

      Wir, Frauen und Männer können uns also als Oper Hände geben? Immerhin sind wir alle nach gleichen Konstanten patriarchalisiert worden – (Beweise???????????)

      • Starosczyk

        Wir, Frauen und Männer können uns also als Oper Hände geben? Immerhin sind wir alle nach gleichen Konstanten patriarchalisiert worden

        Mal abgesehen davon, dass weder für uns Frauen noch für die Männer Opferollen tauglich sind, stimmt es.

        Aber da zumindest hier die Herren ja immer behaupten, dass es nie ein Patriarchat gegeben hat, ist es hier auch in den Wind geblasen.

        „blowing in the wind“ *flöt*

        • @ lucia

          „Aber da zumindest hier die Herren ja immer behaupten, dass es nie ein Patriarchat gegeben hat, ist es hier auch in den Wind geblasen.“

          Zum Glück waren Zivilisationen fast immer
          Patriarchate, wer möchte und könnte schon
          auf die Annehmlichkeiten unserer heutigen
          Wohlstandsgesellschaft verzichten? Frauen
          sicher am wenigsten.

          *If civilization had been left in female hands, we would still be living in grass huts.* Quot von Camile Paglia

          *Certain forms of rape „are what used to be called unbridled love.*
          Quot von Camile Paglia

  13. „Na juhu, damit solltest du in Selbsthilfegruppen gehen, ich bin sicher das würde den Mädels ungemein Auftrieb geben, wenn sie wissen, dass es nur passiert, weil sie ja so jung und hübsch sind und dass das ja quasi der ultimative Beweis ist.
    Vor allem, weil es auch oft nicht stimmt.“

    Es stimmt sogar nie, denn ich redete von Vergewaltigungsphantasien.
    Gibt es Selbsthilfegruppen für Frauen denen ihre Vergewaltigungsphantasien peinlich sind?
    Ich hab halt gedacht mit Phantasien kennen Frauen sich aus, denn viele angezeigte Vergewaltigungen, wenn nicht der größte Teil lassen sich durch Polizei und Justiz nicht ausreichend von Phantasien unterscheiden.

    • @ Borat
      Das wird wohl die Selbsthilfegruppe der weiblichen Onanierer sein.

      Gleich neben der Gruppe: Wie finde ich meinen A,b,C,d, e, f, G Punkt.

      Über dem Raum: Wie werde ich zur Lesbe und kann ich Sex haben ohne mir einen symbolischen Phallus umschnallen zu müssen.

  14. Pingback: Wie Frauen die Rape Culture fördern: Angst vor Vergewaltigung und gute Ratschläge « Alles Evolution

  15. Feministen sagen: Den Frauen soll nicht beigebracht werden, sich vor Vergewaltigungen zu schützen, weil das nahe legt, dass Männer sich nicht unter Kontrole hätten. Das ist ihrer Meinung nach falsch und sexistisch.
    Deshalb soll Männern stattdessen nahegebracht werden, nicht zu vergewaltigen.
    Der Auor des Textes hat hier was gründlich falsch verstanden.

    • @J

      Im Gegenteil. FeministInnen behaupten eher jeder Mann sei ein potenzieller Vergewaltiger (siehe zB auch Schrödingers Vergewaltiger) und wir würden eh in eine Vergewaltigungs-Kultur leben (rape culture). Männern schlechte Absichten zu unterstellen ist aus FeministInnensicht NIE sexistisch.

      Ich denke Du hast hier was völlig falsch verstanden oder Du willst uns etwas unterjubeln. 😦

  16. Pingback: “Ich werde über meinen besten Freund nie sagen, dass er kein Vergewaltiger sein kann” | Alles Evolution

  17. > dass viele wenn nicht die meisten Männer schon mal die Grenze von weiten vor ihrem geistigen Auge gesehen haben

    Ach und Frauen natürlich nicht -.-

  18. Pingback: Neue (und alte) Schikanen der Regierung – Teil 2 – German Rifle Association

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