Patriarchat: Definition und Funktion

Einer der meiner Meinung nach schwierigsten Begriffe in der Geschlechterdebatte ist der Begriff des Patriarchats.

Es fehlt bei diesem an einer durchgängig verwendeten Definition.

 Nach klassischer Definition wäre es eine Herrschaftsform, die durch die Vorherrschaft von Männern über Familien, Sippen, Gemeinden, Diözesen oder Völker gekennzeichnet ist. Es kann aber auch eine Vorherrschaft der Väter, mal eine Herrschaft bestimmter privilegierter Männer, mal eine Gesellschaft, die nach „männlichen Prinzipien“ betrieben wird (selbst wenn diese durch Frauen ausgeübt werden)sein, mal wieder einfach nur eine hegemoniale Männlichkeit.

Butler lehnt den Begriff Patriarchat in „Das Unbehagen der Geschlechter“ ab (S.18), stellt aber an seine Stelle die heterosexuelle Matrix. Dennoch scheint sich der Begriff auch bei Anhängern Butlers einer großen Beliebtheit zu erfreuen.

Eine Abgrenzung erscheint mir schwierig. Geht man von einer Männerherrschaft aus, dann kann eine Demokratie mit freien, geheimen Wahlen und etwas über 50% Frauen eigentlich kein Patriarchat sein.

Geht man von Privilegien aus, dann muss man erst einmal eine umfassende Würdigung der Vor- und Nachteile innerhalb der Gesellschaft vornehmen, die meines Erachtens keineswegs so klar für Männer ausfallen muss. Und ab welchem Privilegienüberschuß kann man noch von einem Patriarchat sprechen?

Stellt man auf „männliche Prinzipien“ ab, dann kommt man schnell in Bereiche, die man egentlich als sexistisch ansehen müßte. Ist eine Leistungsgesellschaft männlich, sind Frauen also an einer Leistungsgesellschaft nicht interessiert?

Ist Wettbewerb männlich und was ist, wenn Frauen an einer Gesellschaft mit Wettbewerb zwar den Wettbewerb selbst nicht mögen, wohl aber dessen Folgen, nämlich eine hohe Entwicklung, die Finanzierung eines Rechts- und Sozialstaats sowie Luxusgüter? Ist eine Gesellschaft, in der Männer sich in den Wettbewerb stürzen und Frauen sich eher auf das Private zuzüglich gewisser Halbtagstätigkeiten konzentrieren (und hier gegebenenfalls ebenfalls hart arbeiten) überhaupt eine Leistungsgesellschaft oder muss man eher darauf abstellen, dass beide Geschlechter ihren Teil der für sie genehmen Gesellschaft gefunden haben, was dann kein Patriarchat wäre? Und was ist mit den positiven Aspekten der männlichen Rolle? Den Sozialstaat kann man genauso als Ausprägung des männlichen Versorgers sehen, den Rechtsstaat als Ausprägung des männlichen Beschützers. Oder man weist beiden einen mütterlichen Charakter zu. Geschlechtszuweisungen anhand bestimmter Prinzipien werden schnell beliebig.

Auch Handelnde innerhalb des Patriarchats sind schwer auszumachen. Denn die allgemeine Unterdrückung der Frau ist ja nicht stets zum Vorteil der Männer. Im Gegenteil, diese haben Frauen, Töchter, Mütter und Schwestern, an deren Förderung sie interessiert sind.

Meines Erachtens erfüllt das Patriarchat insbesondere die Rolle eines Feindbildes im Feminismus. Es ist eine alte Regel, dass ein Feind, der nicht greifbar und nicht bekämpfbar ist, am besten geeignet ist um die Reihen zu schließen und eine Gruppenidentität zu schaffen. Den ein imaginärer Feind kann beliebig negativ aufgeladen und schlecht gemacht werden. Er kann auch beliebig bedrohlich sein, weil es ihn ja gar nicht gibt. Das Konzept des Satans oder der bösen Geister hat in der Religion oder Spiritualität eine ähnliche Funktion.

Aber ich lasse mich auch hier gern eines besseren Belehren: Was ist das Patriarchat? Wie ist es entstanden, wie wird es konkret zusammen gehalten, wie agiert es und wer hat die Vorteile davon?

209 Gedanken zu “Patriarchat: Definition und Funktion

  1. Oh Christian. Schon wieder dieser Kardinalfehler, Wettbewerb als nahezu auschliesslichen Anreiz einfach positiv zu besetzen. Das ist Glaube, kein Wissen – noch dazu einer, der durch die Realität widerlegt ist.

    • „Das Patriarchat“ ist in der feministischen Theorie ein notwendiges Konstrukt, um pauschal Privilegien für (in erster Linie) alle Frauen einzufordern. Gemäss Fräulein Connell geniesst jeder Mann ungerechtfertigterweise Privilegien allein deshalb, weil er ein Mann ist. Den behaupteten Privilegien des Mannes, die sogenannte patriarchale Dividende, steht die umfassende Benachteiligung der Frau gegenüber. Damit kann die Privilegierung der Frau als Kompensation für erlittenes Unrecht umgedeutet und legitimiert werden.

      Wichtig ist die Funktion des theoretischen Konstrukts „Patriarchat“ im feministischen Diskurs. Eine exakte Definition müsste die „männlichen Privilegien“, die „patriarchale Dividende“ konkret benennen. Das ist aber nicht möglich, weil es sie nicht gibt. Ich wäre an dieser Stelle jeder Feminist_in dankbar, wenn sie mir konkret die Privilegien aufzeigen könnte, welche den männlichen Harz IV-Empfänger aus dem Arbeitermillieu als prvilegiert gegenüber der Bankierstochter auszeichnet. Kurzum: feministischer Bullshit, der die eigene Privilegiengeilheit als soziales Anliegen behauptet.

    • @Badhairday

      „Oh Christian. Schon wieder dieser Kardinalfehler, Wettbewerb als nahezu auschliesslichen Anreiz einfach positiv zu besetzen.“

      Wettbewerb ist positiv für den Fortschritt. Mit dieser Meinung dürfte ich mich in guter Gesellschaft befinden. Er mag schlecht für einzelne Leute sein, aber das ändert nichts daran, dass er den Fortschritt anfacht.

      „Das ist Glaube, kein Wissen – noch dazu einer, der durch die Realität widerlegt ist.“

      Da fehlt immer noch das Beispiel einer Gesellschaft ohne Wettbewerb, die im wesentlichen Maße einen technischen Fortschritt produziert.
      Aber die Diskussion gehört hierhin:
      https://allesevolution.wordpress.com/2011/08/27/vorteile-des-wettbewerbs/

      Wie stehst du denn zum Patriarchatsbegriff? Was bewirkt es deiner Meinung nach und wie?

      • Du kannst gerne meine Antworten auf Roslin weiter unten für den grössten Teil deiner Fragen in Anspruch nehmen.

        Patriarchat / Matriarchat ergeben sich aus Fragen des Erbrechts. Beide haben in der Folge typische Auswirkungen.

        Dazu gibt es genug Abhandlungen.

        Nun hat man sich aus einem rein patriarchalen Erbrecht zumindest in der ersten Welt längst getrennt, aber die daraus gewachsenen Strukturen, die nur Teilweise leicht nachgeregelt wurden, sind immer noch am Wirken. Die aktuelle Kultur richtet sich nach maskulinen Instinkten, wie der übertriebenen Bedeutung von „Wettbewerb“.

        In dem man diese Betonung einrichtete, mischte man die Karten neu, nachdem zuvor im echten Patriarchat die typischen zementierten Stände existierten, aber nach einigen Jahrhunderten zeichnet sich deutlich ab, dass ohne eine echte Korrektur und dem ausschliesslichen Versuch, dies positiv zu kanalisieren, wieder ein Standessystem dabei heraus kommt.

        • @BHD

          „Nun hat man sich aus einem rein patriarchalen Erbrecht zumindest in der ersten Welt längst getrennt, aber die daraus gewachsenen Strukturen, die nur Teilweise leicht nachgeregelt wurden, sind immer noch am Wirken.“

          Inwiefern? Das Erbrecht ist ja schon eine gewisse Zeit reformiert. Werden wir dann also in 50 Jahren kein Patriarchat mehr haben, weil die Frauen gleichberechtigt erben?

          „Die aktuelle Kultur richtet sich nach maskulinen Instinkten, wie der übertriebenen Bedeutung von „Wettbewerb“.“

          warum ist denn deiner Meinung nach Wettbewerb, ja eigentlich ein neutraler Begriff, maskulin?
          Und warum ist es dies für einen Genderfeministen, nach dem es keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt?

      • Badhairsdays

         „In dem man diese Betonung einrichtete, mischte man die Karten neu, nachdem zuvor im echten Patriarchat die typischen zementierten Stände existierten, aber nach einigen Jahrhunderten zeichnet sich deutlich ab, dass ohne eine echte Korrektur und dem ausschliesslichen Versuch, dies positiv zu kanalisieren, wieder ein Standessystem dabei heraus kommt.“

        Ich habe nur wirklich kein blasses Schema, wie ein faktisch existierendes patriarchalisches System humaner gemacht werden könnte. Mir fehlen jegliche Vorstellungen in diese Richtung. Für mich gibt es stopp jetzt und hier.

        Das Leben geht nur nach Vorne. In die Vergangenheit können wir nur in Phantasie reisen. Ist an sich auch ein wichtiger Entwicklungs-Schritt. Aber unser Körper kann uns dahin nicht begleiten. So müssen wir weiblichen und männlichen Spezies hier und heute entscheiden, wie es mit uns nach Vorne geht. Dem Schmerz der grundlegenden Veränderung können wir – wie auch hier schon besprochen wurde – nicht ausweichen. Jede Ausweich-Taktik hat ein Ende – für Frauen und Männer wohl bemerkt. Mögen Andere mein Ende so oder anders sehen. Ich bin im heutigen Sinne herausgefordert, mein Leben in die eigene Regie zu nehmen.

        Lange Rede kurzer Sinn: Patriarchat ist am Ende – auch, wenn es mittlerweile nur den Wenigen bewusst ist.

      • Ps.: zum Wesen des Patriarchats ein Zitat aus MatiraVal 16/11:

        „Im Zentrum der Gesellschaft steht nicht mehr die Ordnung der Mutter, die Nahrung und Lebensgüter an alle gerecht verteilt, sondern die Herrschaft des Vaters, der Kriege zum Willen Gottes erklärt, die Armen tötet und die Kleinen beiseite drängt. Das Geld, ursprünglich nur ein Tauschmittel, wird zum Maßstab allen Handelns in der Gesellschaft. Profit zählt nun mehr als das Leben. Die Schulden der Länder steigen ins Unermessliche. Es droht ein weltweiter Crash; ein weltweiter Krieg gegen die Natur und gegen die Menschen findet täglich statt… Innerhalb des Patriarchats gibt es keine Balance.“ (Krista Köpp/Kerstin Pilop)

        • @Staro

          „die Ordnung der Mutter, die Nahrung und Lebensgüter an alle gerecht verteilt“

          Da würden mich mal die Grundlagen interessieren: Was genau macht die Mutter gerecht? Ist es etwas Spirituelles, die Essenz des Weiblichen, etwas Biologisches?
          Und woher bekommt die Mutter die Nahrungsmittel und Lebensgüter zur Verteilung? Sind alle Frauen so oder nur Frauen im Schnitt?
          Was hindert Männer daran sie gerecht zu verteilen: Die männliche Essenz, etwas biologisches etc.?
          Warum klappt deiner Meinung nach nicht das gleiche System mit Männern, sondern nur mit Frauen?

          „sondern die Herrschaft des Vaters, der Kriege zum Willen des Gottes erklärt, die Armen tötet und die Kleinen beiseite drängt“

          Das ist ja erst einmal ein absolut negatives Männerbild. Was hindert Männer daran, so friedfertig wie die Frauen zu sein? Sind alle Männer so oder nur Männer im Schnitt?
          Was hindert Frauen am Krieg führen?

      •  „@Staro
        „die Ordnung der Mutter, die Nahrung und Lebensgüter an alle gerecht verteilt“
        Da würden mich mal die Grundlagen interessieren: Was genau macht die Mutter gerecht? Ist es etwas Spirituelles, die Essenz des Weiblichen, etwas Biologisches?
        Und woher bekommt die Mutter die Nahrungsmittel und Lebensgüter zur Verteilung? Sind alle Frauen so oder nur Frauen im Schnitt?
        Was hindert Männer daran sie gerecht zu verteilen: Die männliche Essenz, etwas biologisches etc.?
        Warum klappt deiner Meinung nach nicht das gleiche System mit Männern, sondern nur mit Frauen?
        „sondern die Herrschaft des Vaters, der Kriege zum Willen des Gottes erklärt, die Armen tötet und die Kleinen beiseite drängt“
        Das ist ja erst einmal ein absolut negatives Männerbild. Was hindert Männer daran, so friedfertig wie die Frauen zu sein? Sind alle Männer so oder nur Männer im Schnitt?
        Was hindert Frauen am Krieg führen?“

        Selbstverständlich gibt es auch kranke Mütter (und Väter). Und sowohl Männer wie Frauen können gut oder schlecht für ein Kind sorgen.

        „Was genau macht die Mutter gerecht?“

        Sie teilt anfangs – wie ich schon hier gesagt habe – mit dem Kind ihren Körper. Sie ist der Anfang des Lebens. Deswegen heißt es nicht, dass nur die Mutter eine Beziehung zu Kind aufbauen kann, nein. Im extremen Normalfall – behaupte ich mal – wird eher sie ihr Leben für das Kind riskieren – aufgrund der höheren Investition, wenn Du es so willst. Mit Sicherheit gibt es mütterliche Väter und väterliche Mütter. Hat sich eine Frau dies zugestanden, mit dem eigenen Körper ein neues Leben zuzulassen, wird sie eher bereit sein als der zeugende Vater, alles Erforderliche für das Kind zu unternehmen. Ja klar, kann auch anders werden. Patriarchalisierte Mütter können auch Monsterhaftes zustande bringen. http://www.br-online.de/br-alpha/geist-und-gehirn-manfred-spitzer-gehirnforschung-ID1213870750651.xml

        Bei der Gerechtigkeit kommt es noch zusätzlich darauf, dass sie als Mutter mit dem Recht umgehen können muss. Die Kunst ist dabei, Gefühl mit Verstand walten zu lassen. Die Nahrungsmittel (sage ich mal provokativ), fallen ihr vom Himmel in den Mund. Dazu braucht sie kein Gehirn, gar nichts. Nur einfach den Mund aufmachen…

        Warum sollte es so mit Männern nicht funktionieren. Mit einzelnen Männern funktioniert es schon. Aber Frauen als Mütter haben einfach – wie in den Studien am Anfang ausgesprochen wurde – einen Vorsprung. Es gibt kein Zwang, dass Frauen Mütter werden müssen. Und nicht jeder Mann muss sich seiner Vaterschaft stellen. Wenn 2 Personen, ein Mann und eine Frau sich für Elternschaft entscheiden, was hast Du dagegen, dass die Frau im Bezug auf das Kind Verantwortung übernimmt?

        Selbstverständlich erziehen in den meisten Fällen beide Elter-Teile das Kind und sprechen sich ab. Wenn es aber zu Differenzen – aus irgendwelchem Grund auch immer kommt – wer bekommt das Sorge-Recht? Die Gerichte haben da die Entscheidung zu treffen. Was ich mit den matriarchalen Überlegungen „infiziert“ behaupte: Die Mutter-Kind-Beziehung ist der Angel-Punkt der Gemeinschaft. In einer patriarchalisierten Gesellschaft wie „unsere“, wo sowohl Frauen wie Männer diffamiert wurden, ist es sehr schwer für gute Voraussetzungen für das Leben (vor allem Leben der Kinder) zu sorgen. Willst Du mit mir streiten, wer das Kind besser bemuttern kann? Du stehst hier für die Biologie. Wie ist es aus Deiner Sicht mit der Mutter? Kann sie ein Sinn für Gerechtigkeit haben?

        Nun ist es eben so, dass sich eben eine männliche Elite die „grundlegende“ Bibel zusammengebastelt hat – ein Fakt – ist Dir immer noch als Beweis nicht genug? Was willst Du denn? Versuche bitte klar Deine Wünsche zu artikulieren (an dieser Stelle genug der Bissigkeit). Wenn Männer die Regeln des Patriarchats implizierten, sind sie für mich die Ur-Heber dieses Elends!

    • „Oh Christian. Schon wieder dieser Kardinalfehler, Wettbewerb als nahezu auschliesslichen Anreiz einfach positiv zu besetzen. Das ist Glaube, kein Wissen – noch dazu einer, der durch die Realität widerlegt ist.“

      Das ist eine beliebig austauschbare Antwort. Genau so gut könnte ich sagen:

      „Die Benachteiligung von Frauen einfach negativ zu besetzen, ist Glaube, kein Wissen – noch dazu einer, der durch die Realität widerlegt ist.“

      Ein gewisser Glaube gehört wohl mit dazu.

  2. @ BHD

    *Was sind die Bewertungskriterien für erfolgreiches Wirtschaften?*

    Die überlasse ich zunächst einmal Ihnen.

    Nennen Sie mir ganz einfach eine Gesellschaftsform, die ich besichtigen könnte, die Sie für vorbildlich halten.

    Wenn ich Zeit und Lust habe, teile ich Ihnen, nachdem ich versucht haben werde, mich etwas zu informieren – man kann ja den Matriarchatsfrommen nicht so unbesehen trauen :), sie preisen als Delikatesse an, was sich oft genug als schimmelige Kartoffelschalen herausstellt, wenn man davon kostet – mit, wie mir Ihr Rezept mundet.

    • So erhalten sie von mir keine Antwort. Ich kenne ihr Weltbild aus früheren Diksussionen gut genug um zu Wissen, dass sie konkrete Beispiele und Fakten schlichtweg ignorieren. Denn eigentlich gab es davon in Diskussionen, an denen sie beteiligt waren, derer Bereits zahllose.

      Wenn sie ein wohlschmeckendes, aber vergiftetes Lebensmittel genossen haben, ist es ihr gutes Recht, gegenüber anderen skeptisch zu sein. Aber nach dem Prinzip zu argumentieren, das andere Lebensmittel erstmal zeigen müssen, dass sie nicht giftig sind und parallel das bereits Magenkrämpfe verursachende als selig machend in den Himmel loben, und erstmal lieber dieses regelmässig kosnumieren ist für mich unverständlich.

      Des weiteren findet sich in ihrer Argumentation immer nur finanzielle Rendite als Gradmesser für Erfolg. Was aber gerade Teil des Problems und nicht dessen Wertmassstab ist. So lehnen sie alles ab, was diesem Konzept nicht folgt und wenn Christian weiter oben schreibt, dass Sozialleistungen eine Folge des Wettbewerbsgedankens sind so sind sie in ihrer bisherigen Argumentation das beste Beistpiel, das ein stark Wettbewerbsorientiertes Modell genau die Ablehnung dessen fördert – wirft ja keine echte Rendite ab und ist somit in ihrem Bewertungsmodell ein Störfaktor, den sie los werden wollen.

      Und jetzt vergleichen wir dieses persönliche, maskulin Orientierte Weltbild von ihnen mal mit der Realität – und was kann man klar erkennen? Sozialleistungen gehören zu den Verlierern, nicht etwa zu den Gewinnern im bestehenden System.

      Da sie nicht bereit sind, diese Haltung auch bei der Präsentation von Fakten zu Hinterfragen, könnte ich genau so gut mit einem Kreationisten Diskutieren.

      • @ BHD

        Ich würde gerne mal einen Vorschlag von Dir hören, wie ein Gesellschaftsmodell aussehen könnte, das nicht primär auf dem marktwirtschaftlichen Wettbewerbsprinzip aufbaut. Das ist KEINE rhetorische Frage, sondern eine ernstgemeinte.

        Ich bin kein Libertärer, kein Anarchokapitalist. Das beste Modell ist für mich, mangels ersichtlicher Alternativen, immer noch die soziale Marktwirtschaft, der Versuch der Sythese von reiner Marktwirtschaft und Sozialismus. Dieses Modell aber, das der Akkumulation des Kapitals durch Umverteilung entgegenwirkt und die sozialdarwinistischen Wirkungen des Kapitalismus beschränkt, kann nicht auf den Wettbewerb als Antrieb
        verzichten.

        Jetzt aber bitte keine matriarchale Landkommune im indonesischen Regenwald als Alternative vorschlagen. Müsste schon ein bisschen realitätsbezogen und nicht utopisch sein.

      • Danke, das du fragst, und mir nicht, wie viele andere, einfach so etwas unterstellst:

        > Jetzt aber bitte keine matriarchale Landkommune im indonesischen Regenwald als Alternative vorschlagen. Müsste schon ein bisschen realitätsbezogen und nicht utopisch sein.

        Im Anfang drei Säulen.
        1. Monetative – Die Geldschöpfung zurück in die Hand des Staates
        2. Umlaufgesicherte, Leistungsgedeckte Währung
        3. (… und erst nachdem eins und zwei eingeführt sind) ein BGE

        Wichtig ist es, dass regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt werden. Deswegen ist das sinnvollste, was jeder Einzelne derzeit tun kann, sogenannte Regiogelder, am besten solche, die obigen Punkt 2 erfüllen, zu unterstützen und sich schlau zu machen, wie das ganze derzeitige System eigentlich wirklich funktioniert (da hapert es bei den Diskutanten hier leider gewaltig). Da wir kurz vor einem massiven Zusammenbruch der Währungssysteme stehen, ist eine durchsetzung der Punkte, besonders wenn Regionalgelder bereits eingeführt sind, alles andere als unrealistisch.

        Die dritte Säule, das BGE, setzt genau dort an, wo die Ressourcen durch Wettbewerbsorientierung verhindert werden.

      • Aus den bisherigen Beiträgen und Diskussionen lese ich vor allem heraus, das der Status Quo verteidigt wird, um sich nicht Alternativen beschäftigen zu müssen.

        Den Hauch von Wissenschaftlichkeit, den du versuchst, zu suggerieren, torpedierst du damit massiv. Ein Vorwurf, den ich dir auch schon bei anderen Themen deines Blogs gemacht habe. Du suchst lediglich die wissenschaftlichen Beiträge heraus, die in dein Konzept passen und interpretierst sie in Richtung einer Rechtfertigung – eben allzu oft im Sinne einer reinen Philosophie, in die man alles hineininterpretieren kann. Ironischerweise hast du das in einem Beitrag mal anhand eines fiktiven Beispiels selbst beschrieben.

        Aus diesem Grund ist die Diskussion hier müssig, da kein echtes Hinterfragen, keine echte Suche nach besseren Lösungen statt findet. Und eine allzugrosse Beschäftigung damit führt nur zu etwas, was ich für mich vermieden habe, Lucia aber bedauerlicherweise zunehmend macht. Nur noch auf von dir vorgebene Themen reagieren und sich so regelrecht von dir und deinem Publikum beherrschen zu lassen.

        • @BHD

          „Aus den bisherigen Beiträgen und Diskussionen lese ich vor allem heraus, das der Status Quo verteidigt wird, um sich nicht Alternativen beschäftigen zu müssen.“

          Man nimmt die bisherige Theorie als Maßstab, wenn keine Gegenargumente genannt werden und diese schlüssig erscheint. Das ist bisher der Fall.

          Jetzt solltest du mal deine Argumente bringen und nicht nur ein „Es wäre aber besser“

      • @ BHD

        Sie meinen die Mosuo, die Minangkabau, die Khasi, die Irokesen und andere leuchtende matrilineare Paradiese?

        Stimmt.

        Solche Wassersuppen mit Kartofflelschaleneinlage bekommen mir nicht.
        Wenn ich Ihren Avatar richtig deute, Ihnen allerdings auch nicht.

      • @ BHD

        Also es gibt kein funktionierendes Modell, das ich besichtigen könnte.

        Das habe ich mir gedacht.

        Regiogelder funktionieren doch nur, WEIL es eine international akzeptierte Währung gibt, mit der wir uns jene Importe leisten können, die auch die Masse der Bewohner versorgen, die in Regiogelderregionen leben.

        Regiowährugnen können sich nur jene Bevölkerungsteile leisten, die bei der Frage „Darf’s a bisserl mehr sein?“ nicht mit Nein antworten müssen, weil ihnen das Geld fehlt.

      • Ach Roslin. Erst die Globalisierung (das Gegenteil von Protektionsimus) hat lokale Wirtschaftskreisläufe zerstört. Regiogelder sind ein funktionaler Weg, sie wieder aufzubauen.

        Wie sie wahrscheinlich nicht wissen, weil sie Antworten offensichtlich völlig ignorieren, lebe ich in der Schweiz, wo man sehr darauf geachtet hat, diese Regionalität zu wahren.

        Wo sieht es denn derzeit besser aus? Wo ist die Qualität der Lebensmittel im Supermarkt besser?

      • Sie meinen die Mosuo, die Minangkabau, die Khasi, die Irokesen und andere leuchtende matrilineare Paradiese
        Nein. Ich präsentierte sehr aktuelle, mathematisch nachvollziebare Dinge, Berichte über die Effekte des Systems und wie sie kontraproduktiv sind und eben nicht das Beste hervorgebracht haben, sondern zu einer Verschlechterung führten, präsentierte klare Beispiele (die wissenschaftliche Quellenangaben enthielten) das Wettbewerb nicht der entscheidende Motivator für Innovationen ist und so weiter.

        Nur hätte ich genau so gut an eine Wand reden können, weil dies bei dir und Christian offensichtlich nicht im Gehirn angekommen ist.

        Achja, die Ernährung. Ein wunderbares Beispiel. Warum gibt es so ein grosses Übergewichtsproblem? Zum grössten Teil dank „Fruktose“ und Lebensmittelzusätzen. Kartoffelschalen sind giftig, aber die Rezepte von vor 80 Jahren mit frischen Lebensmitteln sind um ein vielfaches Gesünder und besser für die Figur als fast alles, was sie heute im Supermarkt kaufen können.

        Warum ich selbst an starkem Übergewicht leide, habe ich hier übrigens auch schon mal geschrieben.

      • @Christian
        Man nimmt die bisherige Theorie als Maßstab, wenn keine Gegenargumente genannt werden und diese schlüssig erscheint. Das ist bisher der Fall.

        Jetzt solltest du mal deine Argumente bringen und nicht nur ein „Es wäre aber besser“
        Ich habe bereits zahllose Analysen und Beispiele genannt, die aber schlicht und einfach ignoriert werden – was ja genau mein Vorwurf ist.

        Zum Beispiel gibt es nichts, was deine Annahme unterstützt, eine Fokussierung auf Wettbewerb als Leistungsanreiz brächte ausschliesslich Positives hervor. Stattdessen habe ich auf konkrete Probleme dieses Vorgangs hingewiesen.

        Und genau das zeigt, dass du an Glauben, und nicht Wissen interessiert bist. Das, wie du sagst, viele diesen Glauben teilen macht es nicht besser.

      • @badhairdays
        „Achja, die Ernährung. Ein wunderbares Beispiel. Warum gibt es so ein grosses Übergewichtsproblem? Zum grössten Teil dank „Fruktose“ und Lebensmittelzusätzen. Kartoffelschalen sind giftig, aber die Rezepte von vor 80 Jahren mit frischen Lebensmitteln sind um ein vielfaches Gesünder und besser für die Figur als fast alles, was sie heute im Supermarkt kaufen können.“
        Hier muss ich mal entschieden Wiedersprechen. Wir haben ein übergewichtsproblem, aufgrund von Süssigkeiten und mangelnder Bewegung, nicht allein wegen den Zusätzen. Und das Essen vor 80 Jahren war nicht unbedingt gesünder, wenn ich da an Magarine oder Auszugsmehl denke, das es schon damals gab. Letzten endes ist jeder für das was er ist selbst verantwortlich.

      • @ BHD

        Nun ausgerechnet die Schweiz („Gnome von Zürich“) als Beispiel für Wohlstand durch Regionalwirtschaft zu präsentieren, das nenne ich Chuzpe.

        Die Schweiz ist reich nicht wegen ihrer regionalen Wirtschaftskreisläufe, sondern weil sie der Vermögensverwalter der halben Welt ist, ein Reichtum, der es der Schweiz erlaubt(e), ihre folkloristischen Wirtschaftselemente zu pflegen und unter Denkmalschutz zu stellen, die allesamt hoch subventioniert sind.

        Heute kaufen die Schweizer in immer größerem Umfang im Euroraum ein.

        Das runiniert auf Dauer die Regionalwährung Franken und die Schweizer Wirtschaft.

        Es sei denn, die Schweizer beginnen, eine Mauer zu bauen.

      • Im Anfang drei Säulen.
        1. Monetative – Die Geldschöpfung zurück in die Hand des Staates
        2. Umlaufgesicherte, Leistungsgedeckte Währung
        3. (… und erst nachdem eins und zwei eingeführt sind) ein BGE

        @ BHD

        Zu Punkt 1: Würde ich abschwächen zu: Zerschlagung der Grossbanken, Ausgliederung und Kontrolle systemrelevanter Teile der Grossbanken durch den Staat. Unbeschränkte, persönliche Haftung des Verwaltungsrates und der operativen Führung.

        Zu Punkt 2: Bin mir nicht im Klaren, welche Wirkungen umlaufgesichertes Geld hätte. Schwer abzuschätzen.

      • Jetzt täuschen sie sich. Erstens habe ich die Schweiz nicht als Beispiel für Wohlstand, sondern für die Vorteile regionaler Wirtschaftskreisläufe genannt, zweitens scheint ihnen die Warenverteilung, die in der Schweiz Im- und Export ausmacht, nicht bekannt zu sein und drittens ist eine lokale, unabhängige Währung (nur dass der Franken nicht wirklich so unabhängig ist) ein absoluter Vorteil.

        Es gab einen Grund, warum sich so viele Ökonomen und andere, die sich mit dem Thema auskennen, gegen den Euro wehrten, und die Feiern gerade ein „Ich habs doch gesagt“.

      • @ BHD

        Die Menschen sind übergewichtig, weil sie zu viel Süßes, Fettes, Kohlenhydratreiches essen.

        Das müssen sie nicht.

        Sie könnten auch anders.

        Was früher der Mangel regulierte, müsste heute die Vernunft regulieren.

        Leider sind Menschen nicht vernünftig.

        Daran scheitern die wunderbaren Weltverbesserungkonzepte, an der Freiheit des Menschen, auch das Unvernünftige tun zu dürfen und tun zu wollen.

        Weshalb nur Sinn macht, sich sehr genau anzusehen, was in der Realität halbwegs gut funktioniert.

        Die soziale Marktwirtschaft funktioniert – bei all ihren Fehlern – immer noch am besten von all den Systemen, die je erprobt wurden.

        Und das waren im Laufe der Jahrtausende eine ganze Menge.

        Es ist daher sinnvoller, an der Beseitigung der Fehler dieses erprobten Systems zu arbeiten, an ihrer Minimierung, als umzusteigen auf ein völlig unerprobtes System, das u.U. deshalb so unerprobt ist, weil es nicht funktioniert.

        Wir haben rund 200 Staaten auf der Welt und keiner ist bisher auf die Idee gekommen, Ihr zinsbefreites Freigeld einzuführen.

        Obwohl schon mancher Blödsinn erprobt wurde.

        Warum nicht?

        Dagegen stellt sich wieder und wieder heraus, dass, wenn ein Staat die kapitalistische Marktwirtschaft einführt, gekoppelt mit Rechtsstaat und sozialem Ausgleich durch staatliche Politik, sich sehr bald die materiellen Lebensverhältnisse massiv verbessern, auch und gerade der armen Schichten.

        Das kann man nicht ignorieren, gerade wenn man sehr viel von evidenzbasiertem Wissen hält.

      • Die Schweiz ist reich nicht wegen ihrer regionalen Wirtschaftskreisläufe, sondern weil sie der Vermögensverwalter der halben Welt ist …

        Das ist ein Klischee. Wohl zu viele James Bond Filme gesehen. Die Vermögensverwaltung ist definitiv nicht primäre Ursache für den Reichtum der Schweiz. Die Bedeutung der Vermögensverwaltung, des Finanzplatzes ganz allgemein für das Allgemeinwohl wird wegen der Bankenpropaganda weit überschätzt. Die Bankenmafia ist mittlerweile vielmehr zu einer Belastung für die Realwirtschaft geworden, da sie vor dem Bankrott durch den Staat gerettet werden mussten, d.h zum Schaden des Steuerzahlers und der Realwirtschaft.

        Es ist vielmehr die Realwirtschaft, die Wohlstand generiert, die KMUs, sowie einige Global Player wie die Pharmafirmen, Nestle u.s.w.

      • Und wieder einmal schlägt ihre Realtitätsverweigerung zu.

        > Das kann man nicht ignorieren, gerade wenn man sehr viel von evidenzbasiertem Wissen hält

        Welches sie mutwillig ignorieren. Gerade deshalb ist eine Diskussion mit ihnen unmöglich.

        Sie leben in einer Traumwelt und reden alles ohne echte Argumente nieder, oft Selbstreferenzierend und meist mit Tatsachenbehauptungen ohne echten Hintergrund. Sie beschäftlgen sich niemals ernsthaft mit Gegenargumenten.

        Leider sind sie ein Musterbeispiel für das Verhalten, dass gerade angekreidet wird.

      • @BHD

        1. Monetative – Die Geldschöpfung zurück in die Hand des Staates
        2. Umlaufgesicherte, Leistungsgedeckte Währung
        3. (… und erst nachdem eins und zwei eingeführt sind) ein BGE

        Sehe ich auch so. Damit kann man arbeiten bzw. diskutieren ohne die üblichen Matriachtsspinnereien.

        Wie schonmal von mir gesagt,, es kann nicht angehen das Menschen Millarden auf der hohen Kante haben – Geld horten- und andere nicht wissen wie sie über die Runden kommen.

        Das ist ein Verbrechen.

        KEIN Mensch kann ohne Ausbeutung von Anderen so extrem reich werden. Das hat nichts mit Kommunismus zu tun.

        Es ist ein Fakt.

      • @BadHairDays:

        Im Anfang drei Säulen.
        1. Monetative – Die Geldschöpfung zurück in die Hand des Staates
        2. Umlaufgesicherte, Leistungsgedeckte Währung
        3. (… und erst nachdem eins und zwei eingeführt sind) ein BGE

        Ich glaube, du bist dir gar nicht bewusst, dass wir ein sogenanntes „umlaufgesichertes, leistungsgedecktes Währungssystem“ schon längst haben.

        Was bedeutet eigentlich „Leistungsgedeckt“? Nun, es bedeutet, dass die Währung durch snichts anderes gedeckt wird, als durch die Hoffnung, dass sich wieder irgend jemand findet, der einem das Geld (im Gegenzug für eine Leistung) abnimmt. Das ganze Währungssystem basiert also darauf, dass die Leute darauf vertrauen, dass zu dem Zeitpunkt, zu dem sie ihr Geld wieder ausgeben wollen, andere noch Vertrauen in die Währung haben; also dass sie Vertrauen darin haben, dass zu dem Zeitpunkt, zu dem sie ihr Geld wieder ausgeben wollen, wieder andere noch Vertrauen in die Währung haben…
        Eine „Leistungsgedeckte Währung“ wird also nicht durch Leistung gedeckt, sondern durch Hoffnung. Es sollte jedem klar sein, dass so etwas nicht krisenfest sein kann, denn wenn das Vertrauen in die Währung schwindet, dann reduziert sich der Wert des Geldes auf seinen Heizwert 😉

        Der Euro ist durch nichts anderes gedeckt als durch Vertrauen und Hoffnung, vom Heizwert jetzt einmal abgesehen. Der Euro ist also schon längst „Leistungsgedeckt“.

        Die Alternative zu „Leistungsgedeckt“ besteht in der Deckung der Währung durch ein real existierendes Gut, zum Beispiel Gold. Dies hat den gewaltigen Vorteil, dass es sich nicht beliebig vermehren lässt, und damit Inflation, also die Aufblähung der Geldmenge, verhindert wird.

        Genau diese Aufblähung ist bei vielen Leuten aber äußerst beliebt.

        Wenn sich bei gleich bleibender Gütermenge die Geldmenge erhöht, dann verliert das Geld an Kaufkraft. Man muss also immer mehr Geld ausgeben, um die gleiche Gegenleistung zu erhalten. Das führt natürlich dazu, dass alle halbwegs informierten Leute das Geld nicht als Wertaufbewahrungsmittel benutzen, sondern es möglichst schnell wieder gegen Sachwerte eintauschen. Das resultiert in der von BadHairDays geforderten Umlaufsicherung.

        In der EU gibt es zurzeit eine durch die Politik der EZB veranlasste Geldmengenausweitung von etwa 10% pro Jahr. Dies führt dazu, dass in der EU nur noch Volltrottel, äh Kleinsparer, versuchen, Ressourcen in Form von Geld zu horten. Das Ersparte dieser weniger gut Informierten wird von der „Umlaufsicherung“ weginflationiert.

        Aber auch die Unternehmer leiden unter der künstlichen Inflation. Die Wiederbeschaffungskosten von Maschinen und Ausrüstung werden systematisch unterschätzt. Dies hängt nicht zuletzt mit den gesetzlich vorgeschriebenen Bilanzierungsregeln zusammen, nach denen die Aktiva anhand der angefallenen Beschaffungskosten abgeschrieben werden müssen, und nicht anhand der zu erwartenden Wiederbeschaffungskosten. Zu dem Zeitpunkt, zu dem die Infrastruktur ausgetauscht werden muss, sind die Mittel, die zu einem gleichwertigem Austausch notwendig sind, meist nicht mehr vorhanden. Die Betriebe bluten langsam aus!

        Um den Effekt einer Geldmengenausweitung vollständig zu verstehen, muss man erst einmal eine wichtigsten Funktionen des Geldes in einer Volkswirtschaft verstanden haben. Geld und vor allem die darin ausgedrückten Preise dienen als Informationslieferant. Durch die Preise erfahren die Markteilnehmer von der relativen Knappheit der Ressourcen so wie von den Präferenzen der anderen Markteilnehmer. Durch die Geldmengenausweitung entsteht nun die Illusion, dass mehr Ressourcen vorhanden sind, als dies real der Fall ist. Das neue Geld trifft in einer ersten Phase auf die alten Preise, was dazu führt, dass Ressourcen zu Zwecken verwendet werden, für die sie nicht verwendet worden währen, wenn ihre tatsächlich Knappheit bekannt gewesen wäre.

        Es sollte jedem klar sein, dass Illusionen stets ein schlechter Berater sind. Man stelle sich vor, man erwache eines Tages, und bilde sich ein, man wäre Multimillionär. Natürlich würde man seine Konsumgewohnheiten ändern, man würde sehr viel verschwenderischer leben, und Dinge konsumieren, die man sich eigentlich nicht leisten kann. Da man sich aber nur eingebildet hat, Multimillionär zu sein, muss früher oder später die Rechnung kommen. Dann erfolgt ein Zwangssparen; was vorher zu viel ausgegeben wurde, das fehlt jetzt.

        So ähnlich verhält es sich auch mit dem Konjunkturzyklus. Eine Geldmengenausweitung verursacht die Illusion von einem nicht vorhandenem Wohlstand, der die Menschen zu falschen Entscheidungen veranlasst. Dies bezeichnet man als die Boom-Phase. Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, zu dem sich die tatsächliche Ressourcenknappheit nicht mehr leugnen lässt. Es erfolgt ein Zwangssparen; viele begonnenen Investitionen können nicht zu Ende geführt werden. Dies bezeichnet man als Wirtschaftskrise.

        Die aktuelle Wirtschaftskrise ist die Folge der exzessiven Geldmengenausweitung, die seit 2001 betrieben wurde.Wenn die Politik versucht, die Krise durch neues Geld zu beheben, dann „repariert“ sie eigentlich nur die Illusion, so dass diese noch etwas länger hält.

        Es sind also genau die Mechanismen, die BadHairDays fordert, die die aktuelle Krise verursacht haben. Von so jemand muss ich mir keinen wirtschaftlichen Unverstand vorwerfen lassen.

      • Prometeusz

         „@BadHairDays:
        Im Anfang drei Säulen.
        1. Monetative – Die Geldschöpfung zurück in die Hand des Staates
        2. Umlaufgesicherte, Leistungsgedeckte Währung
        3. (… und erst nachdem eins und zwei eingeführt sind) ein BGE“

        Ich und Imion (enschuldige Imion nehme ich so an) würden das Geld lieber in der Hand der liebenden Mutter sehen.

      • @Prometeus

        Wäre der Schlusssatz nicht gewesen, hätte ich mich dafür bedankt, dass sich mal jemand inhaltlich damit auseinandersetzt, statt nur zur Polemik zu greifen. Dummerweise passiert aber genau das.

        > Es sind also genau die Mechanismen, die BadHairDays fordert, die die aktuelle Krise verursacht haben.

        Falsch. Diese Mechanismen sind ja gerade nicht etabliert.

        > Was bedeutet eigentlich “Leistungsgedeckt”? Nun, es bedeutet, dass die Währung durch snichts anderes gedeckt wird, als durch die Hoffnung, dass sich wieder irgend jemand findet, der einem das Geld (im Gegenzug für eine Leistung) abnimmt

        Nein, es bedeutet, dass es eine Verpflichtung gibt, dieses Geld gegen eine Leistung einzulösen.

        > Die Alternative zu “Leistungsgedeckt” besteht in der Deckung der Währung durch ein real existierendes Gut, zum Beispiel Gold.

        Dummerweise ist der Wert von Gold genauso rein emotional bemessen. Der tatsächliche Bedarf an dem Rohstoff liegt deutlich unter der Menge verfügbaren Goldes.

        > Dies hat den gewaltigen Vorteil, dass es sich nicht beliebig vermehren lässt, und damit Inflation, also die Aufblähung der Geldmenge, verhindert wird.

        Die Aufblähung der Geldmenge erfolgt im derzeitigen System, um einer Deflationsgefahr entgegenzuwirken. Gibt es diese Möglichkeit nicht, zum Beispiel wegen einer fixierten Geldmenge in Kombination mit einem Zinssystem, sind die Extrem-Crash Zyklen deutlich kürzer. Genau das Problem existierte Anfang des letzten Jahrhunderts.

        Die aufgeblähte Geldmenge steht den Realmärkten allerdings schon seit geraumer nicht mehr zur Verfügung, da alles in den Kapitalmarkt geht.

        > Wenn sich bei gleich bleibender Gütermenge die Geldmenge erhöht, dann verliert das Geld an Kaufkraft. …. Das resultiert in der von BadHairDays geforderten Umlaufsicherung.

        Nein. Die Umlaufsicherung verhindert die Notwendigkeit der Geldmengenerhöhung.

        Interessanterweise gehen sie auf die beiden anderen Punkte nicht ein, insbesondere auf die Notwendigkeit der Monetative.

        > Von so jemand muss ich mir keinen wirtschaftlichen Unverstand vorwerfen lassen.

        Naja, wenn sie es nun doch Argumentativ beweisen?

      • @Starosczyk
        Ich und Imion (enschuldige Imion nehme ich so an) würden das Geld lieber in der Hand der liebenden Mutter sehen.
        Das schliesst ja nichts aus, es sei denn, du willst die Geldschöpfung selbst in der Hand der liebenden Mütter sehen, dann bräuchte man wohl wieder Sippen und für jede eine eigene Währung. Ich denke zwar, stärkere Föderalisierung und Protektionismus sind gute Ziele, aber auf Verwandschaftsverhältnisse heruntergebrochen ist wahrscheinlich zu klein.

      • @BadHairdays:
        „Nein, es bedeutet, dass es eine Verpflichtung gibt, dieses Geld gegen eine Leistung einzulösen. “

        Wie stellst du dir so ein Verpflichtung vor? Und wie willst du diese Verpflichtung durchsetzen?
        Durch einen zentralen Katalog, der die Korrelation einer Leistung zum Geld festlegt und Überwachung der Preise durch den Staat? Oder anders?

      • BadHairDays

         „@Starosczyk
        Ich und Imion (enschuldige Imion nehme ich so an) würden das Geld lieber in der Hand der liebenden Mutter sehen.

        Das schliesst ja nichts aus, es sei denn, du willst die Geldschöpfung selbst in der Hand der liebenden Mütter sehen, dann bräuchte man wohl wieder Sippen und für jede eine eigene Währung. Ich denke zwar, stärkere Föderalisierung und Protektionismus sind gute Ziele, aber auf Verwandschaftsverhältnisse heruntergebrochen ist wahrscheinlich zu klein.“

        Wenn davon ausgegangen wird, dass vor dem Aufkommen des Patriarchats die Welt schon irgendwie strukturiert existierte (nicht einfach nur Dumpfbacken herumtrollten) und matriarchale Lebensform (Zentrierung auf Mutter-Kind-Beziehung) kein Gewalt-Akt an sich war, dann ist es logisch nachvollziehbar und aus meiner Sicht begrüßungswert, diese Beziehung nicht in den Nazi-Schatten zu stellen, sondern ernshaft zu thematisieren.

      • Nein, es bedeutet, dass es eine Verpflichtung gibt, dieses Geld gegen eine Leistung einzulösen.

        Was nichts anderes als die Abschaffung der freien Marktwirtschaft bedeutet. Transaktionen können in so einem System nicht mehr freiwillig sein, und Preise können nicht mehr frei schwanken, da ansonsten dein Geld seine Deckung verliert.

        Unfreiwillige Transaktionen und festgelegte Preise verhindern aber die effiziente Allokation von Ressourcen. Es ist dann nicht mehr möglich, Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen. Bei zu niedrigen Preisen bedeutet dies, dass die Verfügbarkeit des fraglichen Gutes darunter leidet.

        So können zum Beispiel Leute durch Mietpreiskontrollen keine Wohnung mehr finden, bei Benzinpreiskontrollen bildeten sich lange Schlangen an Tankstellen. Es gibt auf Produzenten-Seite keine Motivation, so viel zu produzieren, wie benötigt wird, und auf Konsumenten-Seite gibt es keine Motivation, so stark mit dem Gut zu haushalten, wie es bei gegebener Verfügbarkeit angebracht wäre. Wie schon in meinem vorherigem Beitrag beschrieben, ist der Preis der Bote für die Knappheit eines Gutes, und wenn diese falsch dargestellt wird, dann handeln die Leute auch falsch.

        Bei zu hohen Preisen können sich ineffiziente Produzenten auf dem Markt halten, was dazu führt, dass volkswirtschaftliche Ressourcen für die Produktion des Gutes verwendet, die bei anderen Verwendungen einen höher bewerteten Nutzen gebracht hätten. Außerdem wird verhindert, dass das Gut in dem Ausmaß verwendet wird, in dem es unter realen Marktpreisen eigentlich hätte verwendet werden können.

        Dummerweise ist der Wert von Gold genauso rein emotional bemessen. Der tatsächliche Bedarf an dem Rohstoff liegt deutlich unter der Menge verfügbaren Goldes.

        Es ist nicht möglich, den „tatsächliche Bedarf“ eines Gutes zu ermitteln. Die Basis von Konsumentscheidungen ist nicht rational, sondern emotional. Keiner benötigt einen Fernseher, keiner benötigt zwanzig verschiedene Hemden und drei paar Schuhe, und sogar bei so fundamentalen Dingen wie dem Essen könnten die meisten Leute ihre Kalorienzufuhr deutlich reduzieren, ohne ihrem Körper zu schaden. Da die Bedürfnisse der Leute nicht objektiv ermittelbar sind, ist es auch nicht möglich, die Produktion zentralplanerisch an „den Bedürfnissen“ auszurichten. Die Leute haben ihre eigenen, subjektiven Bedürfnisse, und diese äußern sich in ihrem Konsumverhalten. Das Konsumverhalten meines Nachbars kann ich teilweise nicht verstehen, es ist aus meiner Perspektive irrational, den ich hätte mich definitiv für andere Dinge entschieden, hätte vollkommen andere Prioritäten gesetzt. Ich bin mir allerdings sicher, dass er mein Verhalten für genau so irrational hält und genau so wenig nachvollziehen kann. Da wir aber jeweils unsere eigenen Entscheider sind, muss der jeweils andere auch nichts nachvollziehen können.

        Für die Feststellung des Bedarfs nach einem Gut spielt es auch eine große Rolle, was es potentiell an Substituten gibt. Gold ist zum Beispiel ein hervorragender Stromleiter; eigentlich geeigneter als Kupfer. Nun eignet sich Kupfer aber für viele Anwendungen ausreichend gut, und in Anbetracht der geringeren Knappheit von Kupfer und des daraus resultierenden geringeren Preises wird dieses oft bevorzugt. Wenn Gold also weniger knapp wäre, dann würden wir sehr viel mehr davon „benötigen“.

        Die Aufblähung der Geldmenge erfolgt im derzeitigen System, um einer Deflationsgefahr entgegenzuwirken. Gibt es diese Möglichkeit nicht, zum Beispiel wegen einer fixierten Geldmenge in Kombination mit einem Zinssystem, sind die Extrem-Crash Zyklen deutlich kürzer. Genau das Problem existierte Anfang des letzten Jahrhunderts.

        Mit Deflation meinst du wahrscheinlich sinkende Preise (im Gegensatz zu echter Deflation, nämlich einer schrumpfenden Geldmenge). Sinkende Preise sind aber an sich nichts schlimmes, im Gegenteil, sie sind Zeichen einer gesunden Volkswirtschaft, da sie bedeuten, dass die Gütermenge steigt. Nach dem ersten Weltkrieg gab es eine Zeit, während der die Preise fielen. Das hatte einfach nur damit zu tun, dass die Ressourcen, die vorher an der Front verheizt wurden, wieder zur Konsumgüterproduktion zur Verfügung standen. Dies führte zu einer Steigerung des Lebensstandards.

        Warum befinden sich sinkende Preise nun so oft im Kreuzfeuer der Kritik? Nun das Problem liegt in der Geldillusion, also der Illusion, dass mehr Geld auch automatisch eine größere Kaufkraft zugrunde liegt. Die meisten Leute sträuben sich dagegen, weniger Lohn zu erhalten, auch wenn dieser die gleiche Kaufkraft ermöglicht. In Großbritannien verhinderten die Gewerkschaften nach dem Ende des ersten Weltkrieges erfolgreich die Anpassung der Löhne an die neue Preissituation. Dies führte zu Arbeitslosigkeit. John Maynard Keynes entwickelte darauf hin seine Geldtheorie, die es ermöglichte, die Löhne der Arbeiterschaft weg zu inflationieren, und so einen höheren Beschäftigungsgrad zu ermöglichen (Der gewünschte Effekte hat sich nicht in dem erwartetem Maß eingestellt, aber das zu erklären würde hier den Rahmen sprengen). Politiker mögen steigenden Preise, da sie es erlauben, immer wieder neues Geld zuzuteilen, ohne je irgendwo etwas weg nehmen zu müssen. Bei fallenden Preisen hingegen müssten die Bezüge sämtlicher Leistungsbezieher nach unten angepasst werden, was diese verärgert. Auch hier ist wieder die Geldillusion am Werk.

        Eine konstante Geldmenge verursacht aber keine Crash-Zyklen, diese werden durch die Aufblähung der Geldmenge verursacht. Der Börsencrash von 1929 wurde vornehmlich durch die von Präsident Calvin Coolidge (ja, das ist der vom Coolidge-Effekt) veranlasste Geldmengenausweitung um 55% verursacht. (Für eine Erklärung siehe meinen vorherigen Beitrag, oder besser noch die Schriften von Ludwig von Mises und von Friedrich August von Hayek)

        Interessanterweise gehen sie auf die beiden anderen Punkte nicht ein, insbesondere auf die Notwendigkeit der Monetative.

        Mein Tag hat nur 24 Stunden, und das Schreiben langer Beiträge erfordert oft mehr Zeit, als ich zur Verfügung habe. Ich stehe also vor der Entscheidung, ein Aspekt im Detail zu kommentieren, oder alles nur oberflächlich.

        Ich kann dir in einem Punkt zustimmen, nämlich darin, dass das Teilreservesystem viele Probleme verursacht. Bei den Ursachen sind wir allerdings wahrscheinlich schon wieder unterschiedlicher Meinung. Das einzige Problem bei dem System besteht nämlich in der Ausweitung der Geldmenge. Es ermöglicht es nämlich, Gelder von Sichteinlagen für Darlehen zu verwenden, so dass das Geld jetzt zweimal existiert (natürlich abzüglich der Reserve), nämlich einmal bei dem, der es geliehen hat, und dann nochmal bei dem, der mit seiner Sichteinlage arbeiten kann, als wäre es Geld. Dies führt zu einer Ausweitung der Geldmenge mit den weiter oben beschrieben Konsequenzen.

        Das Teilreservesystem ist aber politisch gewollt, da es einerseits den Marktzins stark senkt, und andererseits eine Preissteigerung verursacht. Das Teilreservesystem erlaubt es den Banken nämlich, Gelder auszuleihen, auf die in dem Augenblick keiner verzichten möchte. Nach einer Abschaffung des Teilreservesystems könnten nur noch Gelder ausgeliehen werden, die von deren Besitzern explizit blockiert wurden, und diesen somit nicht mehr zur Verwendung zur Verfügung stehen. Unter diesen Umständen muss man den Leuten natürlich sehr viel höhere Zinsen anbieten, um sie für den Verzicht auf ihr Geld zu motivieren. Das wären wahrscheinlich etwa 6-8% für die Einleger, und deutlich über 10% für die Kreditnehmer. Bei einer schlagartigen Abschaffung des Teilreservesystems würde der plötzliche Mangel an Ersparnissen den Marktzins kurzfristig wahrscheinlich aber sehr viel höher treiben, auf jeden Fall auf über 30%, vielleicht sogar über 50%. Ich weiß jetzt schon, wer da am lautesten schreien würde.

  3. Wer im Internet-Zeitalter noch keine Suchmaschinen effektiv nutzen kann, lebt entweder dort wo es keinen Strom gibt oder ist ideologisch geblendet, was hier wohl zu trifft.

    Patriarchat bedeutet nicht „Männerherrschaft“, sondern „Vaterherrschaft“; das ist ein Unterschied. Das griechische árche wird im heutigen Sprachgebrauch fast ausschließlich mit „Spitze“ und árchein mit „herrschen, Führer sein“ übersetzt.

    Die wörtliche Übersetzung von arché bedeutet aber „Anfang, Ursprung“ und verdeutlicht damit den Aufbau der Staatsform Patriarchat. In einigen griechischen Stadtstaaten gab es bereits im 8. Jh. v.u.Z. für die obersten Beamten die Bezeichnung Archonten (Singular: Archon). In Athen waren es neun Archonten: Mitglied(er) der Regierung.

    Für die Zeit des anarchischen Israel ist zur Genüge belegt, dass das erkennbare Rechtssystem noch unmittelbar an die Autorität der Oberhäupter der Familienverbände gebunden war und noch keine unabhängige Rechtsinstanz gebildet hatte.

    Eine zeitgemäße Kritik an diesen herrschenden Umständen wäre aus philosophischer Sicht, die Kritik an den Herrschaftsstrukturen des kapitalistischen Patriarchats. Dessen dominanter Denk- und Handlungsstil vor ca. 2.500 Jahren von Philosophen für Männer erfunden und legitimiert wurde, um eine maskuline Kontrolle über Frauen, besitzlosen Männern, Kindern, Land und Ressourcen zu sichern.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Patriarch_%28Begriffskl%C3%A4rung%29

    http://de.wikipedia.org/wiki/Erzv%C3%A4ter

    http://de.wikipedia.org/wiki/Patriarchat_%28Kirche%29

    http://de.wikipedia.org/wiki/Patriarchat_%28j%C3%BCdisch%29

    http://de.wikipedia.org/wiki/Patriarchat_%28Soziologie%29

    Vielleicht begreift ihr ja nachdem ihr euch schlau gemacht habt, dass der Begriff „Patriarchat“ keine Erfindung des Feminismus ist.

    Schönen Tag noch.

    • @lucia

      „Vielleicht begreift ihr ja nachdem ihr euch schlau gemacht habt, dass der Begriff „Patriarchat“ keine Erfindung des Feminismus ist.“

      Die Frage ist ja, wie er im Feminismus verwendet wird. Und ob er in der dortigen Verwendung hilft. Den Väter herrschen ja nicht. Oder ist deiner Meinung nach Herrschaft an eine Vaterschaft gekoppelt?

      • Heutzutage nicht mehr, aber als Matrix existiert es noch. Siehe Kirche, Führungsstil in Politik und Wirtschaft etc. und nicht zuletzt auch die möchte gern Diktatoren des Spießbürgertums.

      • Edit:

        Die Frage ist ja, wie er im Feminismus verwendet wird. Und ob er in der dortigen Verwendung hilft.

        Die Frage erübrigt sich eigentlich, wenn du die Einstehungsgeschichte des Feminismus betrachtest. Und so lange es männliche Herrschaftsstrukturen gibt, wird sich daran auch nichts ändern, bzw. hilft die Verwendung des Begriffs.

    • @ Lucia

      *Wer im Internet-Zeitalter noch keine Suchmaschinen effektiv nutzen kann, lebt entweder dort wo es keinen Strom gibt oder ist ideologisch geblendet, was hier wohl zu trifft*

      Oder er lebt in einem real existierenden Matriarchat.

    • Für die Zeit des anarchischen Israel ist zur Genüge belegt, dass das erkennbare Rechtssystem noch unmittelbar an die Autorität der Oberhäupter der Familienverbände gebunden war und noch keine unabhängige Rechtsinstanz gebildet hatte.

      Naja, Lucia, die Frage ist aber, was im Hier und Heute berechtigt, von einer patriarchalen Ordnung zu sprechen.

      Als paradigmatisch für die „Herrschaft des Vaters“, zumindest in unserem Kulturkreis, darf der „pater familias“ (Familienoberhaupt) und seine ihm verliehene Macht, die „patria potestas“ des römischen Rechts gelten.

      Wenn wir die patria potestas mit den heutigen Rechtsverhältnissen mal ganz konkret vergleichen, dann stellen wir fest:

      – der Vater ist definitiv nicht mehr das Familienoberhaupt, da er, in der Rechtspraxis tausendfach bewiesen, ohne weiteres aus der Familie ausgegrenzt werden kann. De facto ist die Mutter das Familienoberhaupt, da von ihrem Willen abhängt, ob der Vater Teil des Familienhaushaltes bleibt oder nicht und in fast allen Fällen ihr das Obhuts- und Sorgerecht zugeteilt wird.

      – das Recht über Leben und Tod von Familienangehörigen existiert nicht mehr mit der Ausnahme des Rechts der Frau, ein unerwünschtes Kind vor der Geburt abzutreiben. Der Vater hat keine Rechte, die ihm Einfluss auf die Entscheidung der Frau sichern noch hat er die Möglichkeit, sich von den Konsequenzen der Entscheidung der Frau zu befreien.

      Von einer Vaterherrschaft in deinem Sinne kann im Hier und Heute ja wohl keine Rede sein. Es stellt sich vielmehr die Frage, ob es nicht berechtigt ist, von einer matriarchalen Ordnung zu sprechen, soweit Familien-, Ehe- und Scheidungsrecht und die tatsächliche Praxis in die Betrachtung einbezogen wird.

      Im öffentlichen Bereich, d.h ausserhalb des familiären Kreises ist Vaterschaft unbedeutend.

    • „Dessen dominanter Denk- und Handlungsstil vor ca. 2.500 Jahren von Philosophen für Männer erfunden und legitimiert wurde, um eine maskuline Kontrolle über Frauen, besitzlosen Männern, Kindern, Land und Ressourcen zu sichern.“

      Dass du im Patriarchat auch immer nur das Negative sehen musst. Es darf aber nicht vergessen werden wie viel Positives das Patriarchat geschaffen hat. Z.B. Tausch von Gütern, zivilisiertes Miteinander von Menschen, den Beitrag am Gesamten den jeder leisten kann, eine sichere Umgebung und den Schutz vor Bedrohungen …

      Man möge sich nur mal vorstellen unter welchen barbarischen Zuständen wir heute leben müssten wenn es das Patriarchat nicht gegeben hätte.

      Ich denke diese männlichen Philosophen haben nur eine Vision für eine bessere Gesellschaft erschaffen. Was soll daran schlimm sein?

      • Goofos

        o „Dass du im Patriarchat auch immer nur das Negative sehen musst. Es darf aber nicht vergessen werden wie viel Positives das Patriarchat geschaffen hat. Z.B. Tausch von Gütern, zivilisiertes Miteinander von Menschen, den Beitrag am Gesamten den jeder leisten kann, eine sichere Umgebung und den Schutz vor Bedrohungen …“

        Wenn die patriarchalischen Regelungen die Katastrophe ins Kurbeln gebracht haben, und die Welt noch nicht untergehen soll, müssen sich die Herrschaften etwas einfallen lassen.

      • @Starosczyk

        Ich persönlich bezeichne die derzeitige Struktur sicherlich nicht als perfekt. Dafür gibt es noch genügend Macken die verbessert werden müssen. Aber immerhin ist es um ein zig-faches besser als Steinzeit.

        Aber ich weiß, das Matriarchat würde natürlich alles besser und vor allem anders als das Patriarchat machen. Dürfte dann aber etwas problematisch werden wenn man konsequenterweise jegliche zivilen und gesellschaftliche Errungenschaften des Patriarchats verachten und anders als das Patriarchat machen muss. Handel/Tausch fliegt damit schon mal weg, also ab jetzt wieder viele Kartoffeln essen. Ebenso einfache Besitzansprüche wie meine Höhle, wo nicht einfach jemand daher kommen darf und mich raus schmeißt. Oder auch Mord, so dürfte jeder ungestraft nach belieben morden oder wiederum auch für einen nicht begangenen Mord bestraft werden. Hilfen für Arme und Schwache muss man dann wohl auch als katastrophal benennen, jeder ist schließlich nicht selbst sein nächster. Oder auch so simple Werte wie Treue sind kategorisch abzulehnen.

        Da dürfte es jede nachfolgende Struktur ziemlich schwer haben wenn es alles nur nicht Patriarchat ist. Als Alternative könnten natürlich einige Errungenschaften des Patriarchats einfach übernommen werden.

        Tja, aber dann könnte man wohl auch nicht mehr davon reden, dass das Patriarchat eine einzige Katastrophe war. Ebenso wie die männlichen Philosophen mit ihren Visionen nicht ganz so falsch lagen. Die patriarchalen Errungenschaften könnte man dann auch nicht einfach so auf die eigenen Fahnen schreiben.

        So befinden sich die Matriarchat-Befürworter und Patriarchat-Ablehner inzwischen in der Zwickmühle alles anders und dafür viel besser machen zu müssen als die Katastrophe Patriarchat.

      • @ Starosczyk

        *Wenn die patriarchalischen Regelungen die Katastrophe ins Kurbeln gebracht haben, und die Welt noch nicht untergehen soll, müssen sich die Herrschaften etwas einfallen lassen.*

        In der Tat, die Herren müssen sich etwas einfallen lassen müssen.

        Wer denn sonst?

        Wir können die Menschheit nicht mir nichts dir nichts von vielleicht 10 Milliarden Menschen, die wir in wenigen Jahrzehnten erreicht haben werden, auf matriarchatsverträgliche 2 Milliarden Menschen heruntersterben lassen, die dann von Subsistenzlandwirtschaft auf niedrigem zivilisatorischen Niveau, versort, wettbewerbsgedimmt und freigeldunterstützt vor sich hin matriarchalisiern könnten, entspannt in der Wiese liegend und der freien Liebe huldigend.

        Wir brauchen Zeit, um die weltweite Bevölkerungsexplosion sanft abzubremsen.

        Diese Zeit können uns nur gewaltige Produktivititäts – und Effizienzstigerungen erkaufen.

        Wer soll die entwickeln?

        Es werden Männer, zum größten Teil Männer sein müssen, die nach wie vor 95 % der Patente entwickeln, die angemeldet werden.

        Die Frauen, die sie ersetzen könnten, wenn Männer dank verschlampter Jungenbildung und zunehmender Matriarchalisierung wegbrechen, sind weit und breit nicht in Sicht, gerade in den Konstruktionsbüros und den Werkhallen der Firmen nicht, die die neuen Uwelt-und Energietechniken auf den Reißbrettern haben oder sie bereits produzieren.

        Ich weiß das aus eigener Anschauung.

        Wenn wir diese Produktivitäts – und Effizienzrevolution nicht hinbekommen, fahren wir zur Hölle.

        Und dort, Starosczyk, herrscht ganz sicher kein Matriarchat, wie Du und Frau Rose Göttner-Abendroth es sich erträumen.

        Da ist Thomas Hobbes angesagt.

        Oder noch sehr viel stärkerer Tobak.

      • @ Goofos

        *So befinden sich die Matriarchat-Befürworter und Patriarchat-Ablehner inzwischen in der Zwickmühle alles anders und dafür viel besser machen zu müssen als die Katastrophe Patriarchat.*

        Außer Geschwätz, Gejammer und Genörgel kommt da leider nicht viel.

      • *G* Offensichtlich so ziemlich jeder, ausser den Herren. Es ist wohl eher so, dass da jemand den Verursachern noch eine Chance zugestehen will.

        Wenn ich ihre Argumentationskette so mit der Geschichte vergleiche, wie Margrit Kennedy von der Architektin zur Makroökonomin wurde, sind ihre Ausführungen mal wieder besonders lustig.

        Haben Sie schon einmal eine innovative Leistung erbracht?

        Nun zu ihrem Lösungskonzept: Effizienzsteigerung. Was heisst das im Klartext? Weniger Lohnkosten. Und was bedeutet das? Weniger Konsumenten. Die Dösbaddel, die seit Jahrzehnten dieses Lösungskonzept beschreien, wie zum Beispiel die Wirtschaftswaisen, oder die Initiative neue soziale Marktwirtschaft oder Bertelsmann – sie alle haben ihren Willen immer wieder bekommen. Und es funktioniert nicht, und dann erzählt man dass es noch nicht genug war….

        Was hat Einstein noch über Leute gemeint, die immer wieder das gleiche Versuchen und dabei ein anderes Ergebnis erwarten?

      • @ BHD

        Natürlich bin ich kreativ.

        Ich habe die Theorie „Patriarchate sind unschön, aber effektiv, Matriarchate sind unschön und ineffektiv“ entwickelt, kurz gefasst die „Matriarchate sind Scheiße“ – Theorie (damit auch Lucia versteht, wovon die Rede ist).

        Ist Dir das entgangen?!

        Empirischer EvidenZ. Der Stil des Patriarchates in höchster Vollendung ist das Barock, während Matriarchate nicht über Barack hinauskommen.

        Damit ist nicht einmal Obama gemeint.

      • PS:

        Es muss natürlich „empirische Evidenz “ heißen und „Sie“.

        Ich würde nie wagen, Sie zu duzen, wenn ich Zeit habe und nicht nebenher tippe.

        Wie das im Augenblick gerade der Fall ist.

        So dass ich anmerken kann, das ich nie wagen würde, Sie zu duzen, weil Sie mich viel zu sehr an Elisabeth Petrowna oder Katharina II. gemahnen.

        Schon allein optisch.

        Sie sind staatsporträttauglich.

        Sie sollten in die Politik gehen, eine kleine Schweizer Landgemeinde vom Freigeld überzeugen, dort anfangen, den Erfolg genießen, der sich unweigerlich einstellen wird, gelassen beobachten, wie sich der erste Kanton dem Erfolgsmodell anschließt, dann die ganze Schweiz, dann Bayern, Baden-Württemberg, Österreich und sogar Liechtenstein, am Ende Deutschland, Frankreich, Italien, die USA, China, die ganze Welt!

        Aber fangen Sie erst einmal in einer kleinen Schweizer Landgemeinde an.

        Dann sehen wir weiter, Sie auf jeden Fall.

      • Alexander

        „„Patriarchate sind unschön, aber effektiv, Matriarchate sind unschön und ineffektiv“ entwickelt, kurz gefasst die „Matriarchate sind Scheiße“ – Theorie (damit auch Lucia versteht, wovon die Rede ist)“

        Meinst Du, wenn du gen-manipulierte Fraß-Portionen zum Sättigen bekommst, ist es effektiv?

      • @Alexander

        Der WIR war in der Schweiz lange Umlaufgesichert und hatte zu dieser Zeit auch seine stärkste Phase. Er ist eine der ältesten Regionalwährungen.

        Ansonsten muss ich sagen, dass „ihre“ solche Gelder einzuführen genau die Empfehlung, die ich stets abgebe, wenn die Leute verstehen, worum es geht.

        Es gibt ja auch schon einige Projekte, die Gefahr ist nur, dass sich Wörgl wiederholt. Dort wurde vom Staat mit Armeeeinsatz im inneren Gedroht, um das Projekt zu unterbinden.

        Es ist nichts dazu zu finden, warum der WIR seiner ursprünglichen Umlaumfsicherung beraubt wurde. Ich kann mir vorstellen, dass hier ähnliche Drohungen am Werk waren.

      • Goofos

         „Starosczyk
        Ich persönlich bezeichne die derzeitige Struktur sicherlich nicht als perfekt. Dafür gibt es noch genügend Macken die verbessert werden müssen. Aber immerhin ist es um ein zig-faches besser als Steinzeit.“

        Ich werde mich mit dir mit Sicherheit nicht darum streiten, ob es zu Steinzeit oder Patri-Zeit besser war.
        Ich persönlich bin davon überzeugt, dass keine wesentlichen kulturellen Verbesserungen möglich sind, wenn die Ursache des Problems benebelt bleibt. Es gibt nicht „genügend Macken“ sondern eine kranke Struktur, die weiblich und männlich bekleidet werden kann.

        „Ebenso einfache Besitzansprüche wie meine Höhle, wo nicht einfach jemand daher kommen darf und mich raus schmeißt.“

        Darauf würde ich schon Wert legen.
        „Oder auch Mord, so dürfte jeder ungestraft nach belieben morden oder wiederum auch für einen nicht begangenen Mord bestraft werden. Hilfen für Arme und Schwache muss man dann wohl auch als katastrophal benennen“

        Bei den HAARP-Spezialisten kannst du dies üben…

        „Tja, aber dann könnte man wohl auch nicht mehr davon reden, dass das Patriarchat eine einzige Katastrophe war. Ebenso wie die männlichen Philosophen mit ihren Visionen nicht ganz so falsch lagen. Die patriarchalen Errungenschaften könnte man dann auch nicht einfach so auf die eigenen Fahnen schreiben.“

        Ich habe nichts und sogar gar nichts gegen männliche Philosophen. Wenn sie aber ihr Leib nicht achten, sind es für mich einfach Scharlatane – ich habe schon hier Angrette Stopczyk verlinkt: http://www.stopczyk-philosophie.de/einladung_in_den_philosophischen.htm

      • @ Starosczyk

        Nein, das Sams habe ich nicht gesehen, aber ab und an lese ich Hugo Ball et al. (gezwungenermaßen, Tippse sei Dank, die schätzt so etwas 😦

        Deshalb kann ich Ihre oft sinnbefreiten und jeder Logik entbehrenden Ausführungen ertragen, Sie als Forendadaistin abhaken, ohne grundsätzlich über das Verhältnis vieler Frauen zu Logik und konsistenter Argumentation nachdenken zu müssen.

        Und natürlich ist es effizient, Genfraß zu sich zu nehmen, wenn es mittels Gentechnik möglich sein sollte, Erträge zu erzielen und soe rasch zu steigern, wie es eine wachsende Menschheit erforderlich macht und die Alternative zu Genfraß überhaupt kein Fraß wäre, sprich Hunger.

        Oder eine Produktionsausweitung nur gelänge mittels noch mehr Landverbrauch, Wasserverbrauch und Bodenerosion als ohnehin schon.

        Solange die Lebenserwartung der Menschen in den Industriestaaten von Jahrzehnt zu Jahrzehnt deutlich steigt, scheint die Angst vor vergiftetete Nahrung leicht übertrieben zu sein.

        Die Menschen sterben häufig an Nahrungsmitteln, ja, das ist wahr.

        Aber nicht, weil diese giftig wären, sondern weil zu viele zu viel und das Falsche essen.

        Weil sie mittels Belohnung durch Fett und Süßem andere Mangelerscheinungen, meist emotional-psychischer Natur, „ausgleichen“ wollen.

        Jedenfalls wäre eine Landwirtschaft auf matrirachalem Level, ohne Landtechnik, Gentechnik, Kunstdünger, Spritzmittel, nicht in der Lage, 7 Milliarden Menschen zu ernähren, gescheige denn 10, sondern bestenfalls 2 Milliarden, die Weltbevölkerung von vor 100 Jahren.

        Wie wollen Sie denn 5 bis 8 Milliarden Menschen überreden, freiwillig auf Ihr Lebensrecht zu verzichten, damit Sie und die Vereinigung der Rose-Göttner-Abendroth-Gläubigen in Muttikulti machen können?

        Ich fürchte, die werden es nicht so einfach hinnehmen, von liebenden, sorgenden Müttern zum Tode verurteilt zu werden.

        Die werden um’s Überleben kämpfen.

        Und wie.

      • Alexander

        „10 Milliarden Menschen, die wir in wenigen Jahrzehnten erreicht haben werden“

        Habe ich schon so oft als Rechtsfertigung des patriarchalischen Verbrechens gehört…

         „Wir können die Menschheit nicht mir nichts dir nichts von vielleicht 10 Milliarden Menschen, die wir in wenigen Jahrzehnten erreicht haben werden, auf matriarchatsverträgliche 2 Milliarden Menschen heruntersterben lassen, die dann von Subsistenzlandwirtschaft auf niedrigem zivilisatorischen Niveau, versort, wettbewerbsgedimmt und freigeldunterstützt vor sich hin matriarchalisiern könnten, entspannt in der Wiese liegend und der freien Liebe huldigend.“

        Wenn dann ein paar Meneckes in deinem Sinne überleben, werden sie sich die Subsitenz-Wirtschaft aneignen müssen, um zu überleben.

         „Wir brauchen Zeit, um die weltweite Bevölkerungsexplosion sanft abzubremsen.“

        Ihre Ur-Heber, die Hexen-Hammer-Schreiber brauchten aber keine Zeit, um zu überlegen, was sie schriftlich produzieren?

         „Diese Zeit können uns nur gewaltige Produktivititäts – und Effizienzstigerungen erkaufen.“

        Na, prosit malzeit, wenn du nur eine Erde hast und mehrere verbrauchst!

         „Es werden Männer, zum größten Teil Männer sein müssen, die nach wie vor 95 % der Patente entwickeln, die angemeldet werden.“

        Willst Du damit auf den Missbrauch mit Patenen kommen? Ja, auf die Shiva, die bezeugt, dass ganze „Männer-Horden“ im Selbstmord untergehen, weil sie ihre Familien nicht ernähren können?

         „Ich weiß das aus eigener Anschauung.“

        Ich auch.

         „Wenn wir diese Produktivitäts – und Effizienzrevolution nicht hinbekommen, fahren wir zur Hölle.
        Und dort, Starosczyk, herrscht ganz sicher kein Matriarchat, wie Du und Frau Rose Göttner-Abendroth es sich erträumen.
        Da ist Thomas Hobbes angesagt.
        Oder noch sehr viel stärkerer Tobak.“

        Du musst einfach manchmal etwas liegen lassen wie das Schaf Oskar und überspringen…

      • @ BHD

        *Es gibt ja auch schon einige Projekte, die Gefahr ist nur, dass sich Wörgl wiederholt. Dort wurde vom Staat mit Armeeeinsatz im inneren Gedroht, um das Projekt zu unterbinden.*

        Wunderbar.

        Dann warte ich mit stoischer Geduld auf den Erfolg, der sich zweifellos einstellen muss, auch wenn mir der Glaube fehlt.

        Ich für mein Teil vertraue weiter auf die akademische Mehrheit der Volkswirtschaftler – bin ja scließlich Demokrat.

        Außerdem traue ich dem Symptomenkomplex Wilhelm Reich, JamesDeMeo, Rose Göttner-Abendroth, Prof. Senf, Frau Vonier und anderen nicht mehr als Erich von Däniken.

        Aber der Verzicht auf das Mittun meiner Wenigkeit wird Sie ja nicht am Erfolg hindern können.

        Warten wir’s also ab.

        Ich glaube zwar eher an das Auftauchen außerirdischer Intelligenzen als an den Erfolg der Organon-Ökonomie im Matriarchatsverbund, denn die waren in den letzten Jahrtausenden so abgrundtief erfolglos, dass es sich noch nicht einmal gelohnt hat, die Überreste zusammenzufegen.

        Die konnte man einfach links oder rechts liegen lassen.

        So haben sie überlebt in den unzugänglichsten, einsamsten, uninteresantesten Gegenden der Welt, in denen nichts zu holen und darum auch nichts zu verteidigen war.

        Allerdings wissen wir jetzt, dass nur die abgrundtiefe Bosheit, die Ichsucht der Männer, den Erfolg der großartigen Matriarchate der Frühe, für die es nicht den Splitter eines Beweises gibt – aber gut – wer braucht Beweise, wenn er glauben will – beendet hat.

        Weshalb es nur konsequent ist, Männer nicht gleichzuberechtigen und sie der sorgenden Führung weitschauender Matriarchinnen zu unterstellen.

        Hatte nicht Imion gefragt, woher die Tendenz komme, Väter aus der Familie zu drängen?

        Nun, daher, Imion: aus einer grundsätzlichen, tiefen, tiefen Misandrie.

        Man will den schädlichen Einfluss der Männlichkeit, des männlchen Prinzips auf die Kinder ausschalten, um sie nur durch Muttikulti sozialisieren zu können.

        Deshalb war das Alleinerziehendenmodell lange Zeit das präferierte Familienmodell von FeministInnen.

        Heute können wir die verheerenden Folgen besichtigen.

        Nun muss der neue Mann her, der sich einbringt, so wie frau es wünscht, als Diener IHRER Selbstverwirklichung, der keine Ansprüche stellt, sich der Frau, ihrer Richtlinienkompetenz, widersrpruchslos unterwirft, keinen Anspruch erhebt auf SELBSTverwirklichung nach eigenem Gusto.

        Und ist er nicht willig, der Mann, so hofft die Feministin, dass der feminzentrische Staat ihr den neuen Mann schon herbeizwingen wird, mit Macht, durch Umerziehung, vom Kindrgarten an.

        Die verheerenden Folgen dieser Politik können wir auch bereits besichtigen.

      • Alexander

         „@ Starosczyk
        Nein, das Sams habe ich nicht gesehen, aber ab und an lese ich Hugo Ball et al. (gezwungenermaßen, Tippse sei Dank, die schätzt so etwas
        Deshalb kann ich Ihre oft sinnbefreiten und jeder Logik entbehrenden Ausführungen ertragen, Sie als Forendadaistin abhaken, ohne grundsätzlich über das Verhältnis vieler Frauen zu Logik und konsistenter Argumentation nachdenken zu müssen.“

        Wort zu Sonntag.

         „Und natürlich ist es effizient, Genfraß zu sich zu nehmen, wenn es mittels Gentechnik möglich sein sollte, Erträge zu erzielen und soe rasch zu steigern, wie es eine wachsende Menschheit erforderlich macht und die Alternative zu Genfraß überhaupt kein Fraß wäre, sprich Hunger.“

        Was wäre mit einer Alternative? Wir schauen nicht mehr auf die rasch steigende finanzielle Effizienz sondern auf das Wohlergehen der Kinder, die in vieler Hinsicht bereits jetzt schon hungern…

         „Solange die Lebenserwartung der Menschen in den Industriestaaten von Jahrzehnt zu Jahrzehnt deutlich steigt, scheint die Angst vor vergiftetete Nahrung leicht übertrieben zu sein.“

        Hast Du schon von Fauen gehört, z. B. im Hexen-Alter noch, die schwanger wurden, wenn sie wollten? Heute sind die einfachen Kräuter gegen unerwünschte Schwangerschaft nicht mehr bekannt..

         „Die Menschen sterben häufig an Nahrungsmitteln, ja, das ist wahr.“

        Wenn diese Nahrungsmittel vergiftet sind, kein Wunder.

         „Aber nicht, weil diese giftig wären, sondern weil zu viele zu viel und das Falsche essen.“

        Und sie wurden durch die bösen Omas und die Ehefrauen erzogen – würden einige in diesem Kreise sagen.

         „Weil sie mittels Belohnung durch Fett und Süßem andere Mangelerscheinungen, meist emotional-psychischer Natur, „ausgleichen“ wollen.“

        Kennst Du auch etwas von dieser Praxis?

         „Jedenfalls wäre eine Landwirtschaft auf matrirachalem Level, ohne Landtechnik, Gentechnik, Kunstdünger, Spritzmittel, nicht in der Lage, 7 Milliarden Menschen zu ernähren, gescheige denn 10, sondern bestenfalls 2 Milliarden, die Weltbevölkerung von vor 100 Jahren.“

        http://www.kontext-tv.de/node/136

      • Alexander

         „Weshalb es nur konsequent ist, Männer nicht gleichzuberechtigen und sie der sorgenden Führung weitschauender Matriarchinnen zu unterstellen.“

        Ha! Sag mal, du würdest dich unterstellen?!

        „Heute können wir die verheerenden Folgen besichtigen.“

        Schau nicht nur zu, schalte dich ein.

         „Die verheerenden Folgen dieser Politik können wir auch bereits besichtigen.“

        Und Viele wollen immer noch nicht aussteigen! Sie erhoffen sich Nahrung für 10. Milliarden Menschen oll inclusive

      • Darf ich mal vorsichtig anklopfen, wo ihr beide ein Problem mit der Ernährung seht?

        Hunger gibts allenfalls da, wo die Lebensmittel künstlich verknappt werden. Eine beliebte Taktik der entfesselten Gier. Und diese Verknappung, die funktioniert ironischerweise teilweise mit den Mitteln, die Roslin als positiv nennt.

      • Ich für mein Teil vertraue weiter auf die akademische Mehrheit der Volkswirtschaftler – bin ja scließlich Demokrat.
        Sie glauben gar nicht, welche Freude mir das bereitet. Na gut, es ist Schadenfreude.

      • @Starosczyk

        „Ich werde mich mit dir mit Sicherheit nicht darum streiten, ob es zu Steinzeit oder Patri-Zeit besser war.
        Ich persönlich bin davon überzeugt, dass keine wesentlichen kulturellen Verbesserungen möglich sind, wenn die Ursache des Problems benebelt bleibt. Es gibt nicht „genügend Macken“ sondern eine kranke Struktur, die weiblich und männlich bekleidet werden kann.“

        Ich halte es weiterhin für besser eine immerhin bewährte mit einigen Jahrhunderten mehr an Erfahrung versehene Struktur zu verbessern und die Macken zu beseitigen als, schwups, einen Schlussstrich zu ziehen und quasi von vorne mit einer neuen Struktur anzufangen mit all ihren ungeklärten Zusammenhänge zu klären, den zahlreichen neuen Macken die erst einmal ausgebessert werden müssten und sich erst einmal zeigen müsste was sich bewährt. Da könnte die Matriarchatstheorie noch so fix und fertig sein, bewährt hat es sich noch in keinster Weise.

        Man kann sagen, mit der Abschaffung der derzeitigen Struktur, katapultiert uns das so oder so erst einmal für einige Jahrhunderte oder gar Jahrtausende zurück in die Steinzeit. Und du willst nicht darüber streiten was besser ist, Steinzeit oder Patri-Zeit? Das ist mir schon klar, besteht euer Problem mit der „kranken Struktur“ nur darin weil Frauen nicht das alleinige Sagen und die Macht haben. Gut zu wissen, dass das für dich Grund genug ist die gesamte Welt in eine Katastrophe zu jagen.

        „Darauf würde ich schon Wert legen.“

        Du legst also auf etwas Wert das einer kranken Struktur, einer Katastrophe und männlichen Philosophen die ihren „Leib“ nicht schätzen entsprungen ist?

        „Bei den HAARP-Spezialisten kannst du dies üben…“

        K.A. was das „High Frequency Active Auroral Research Program“ jetzt damit zu tun haben soll.

        „Ich habe nichts und sogar gar nichts gegen männliche Philosophen. Wenn sie aber ihr Leib nicht achten, sind es für mich einfach Scharlatane – ich habe schon hier Angrette Stopczyk verlinkt: http://www.stopczyk-philosophie.de/einladung_in_den_philosophischen.htm

        Was soll mir das jetzt sagen? Vielleicht, dass man nur Schlau daher reden darf wenn man sein „Leib“ achtet? Aber die Frage dürfen ruhig Philosophen klären.

        Dem Link kann ich übrigens nichts entnehmen.

      • @BadHairDays

        „Hunger gibts allenfalls da, wo die Lebensmittel künstlich verknappt werden. Eine beliebte Taktik der entfesselten Gier. Und diese Verknappung, die funktioniert ironischerweise teilweise mit den Mitteln, die Roslin als positiv nennt.“

        Künstlich durch unfruchtbares Gelände oder schwer begehbare Zufahrtsstraßen verknappt??

    • „besitzlose Männer“ sehr gut erkannt. Letzlich behauptet dies, dass die „Besitzenden“ privilegiert waren gegenüber den Nichtbesitzenden.
      Nun folgende Interessante Frage: Was war mit den Frauen von besitzenden Männern? Wurden diese durch besitzlose Männer „beherrscht“? Wie eigentlich?

      Wäre es tatsächlich möglich, dass besitzlose Männer von besitzenden Frauen beherrscht und ausgebeutet wurden?

  4. Patriarchate haben primär nichts mit männlich oder weiblich zu tun. Hier geht es allein um den Tatbestand, dass der Eine über den Anderen Gewalt ausüben kann aufgrund seiner Stellung. In unseren Gesellschaften sind dies dann Hierarchien, wenn es um größere Ogranisationen geht. Und ob da ein Mann oder eine Frau in den Unterdrückungspositionen steht, ist zweitrangig.
    Ab dem Zeitpunkt, ab dem sich das Bewusstsein herausgearbeitet hat, dass Unterdrückung geht, sind regelrechte Menschenfarmen entstanden. D.h. es war nicht weit, gedanklich den Vorstellungsschritt vom Hirtentum auf das Hüten von Menschen zu machen. Unsere heutigen Staatssyteme, egal ob Diktatur oder Demokratie ist noch immer dazu angelegt. Wir haben Menschenfarmen auch heute noch. Das Unterdrückungsprinzip ist das zinsbasierte Geldsystem. Da der einzelne Mensch keinen freien Zugriff auf die Ressourcen dieser Welt hat, muss er sich verleihen, um das Geld zum Überleben zu beschaffen. Durch die Zinswirtschaft ist in jedem Produkt, das wir kaufen, 30-50% Zinsanteil enthalten. Diese Zinsen gehen an jene, die Vermögen besitzen. Wer also nichts oder wenig hat, und das sind in Deutschland etwa 70%, der arbeitet sein Leben lang für das Zinseinkommen der Reichen. Und damit das funktioniert, sorgt der Staat mit Gewalt. Das geht bis zur Schulpflicht, damit die Lohnsklaven möglichst effizient die Zinswirtschaft bedienen kann.
    In einem nichtpatriarchalen System, einem ohne solche Hierarchien, in der Gewalt von Wenigen über Viele ausgeübt wird, dagegen würde diese Umverteilung nicht erfolgen. Und es würde auch keine Ausbeutung der Erdressourcen, wie wir sie aktuell sehen, passieren, da die Umwelt als wichtiger Partner betrachtet wird.
    Ich kann einer leistungsorientierten, auf Konkurrenz aufbauenden Gesellschaft nichts abgewinnen. Alle unsere technischen Errungeschaften haben so viele Nachteile für Mensch und Umwelt, dass sie deren scheinbaren Vorteile nicht aufwiegen können. Alle Midizin und Technik dient nur einem: Profitmaxierung jener, die die Produktionsmittel besitzen. Und die Lohnsklaven sollen kaufen. Werbung sei Dank.
    Ich kann nach meinen Recherchen des letzten Jahres nur feststellen, dass unsere profitomanierende Marktreligion uns an den Abgrund geführt hat, wie schon so viele Male. Allein in den letzten 200 Jahren haben wir 400 Staatpleiten miterlebt. Kriege, die allein um die Ressourcenhoheit geführt werden und mittels Inside-Jobs legitimiert.
    All das kann mich nicht überzeugen, dass wir mit dem Modell des Patriarchats, der Konkurrenzgesellschaft etwas Gutes auf dieser Welt geschaffen haben. Wir müssen zudem nur auch auf diese Zahl schauen:
    In einer Studie wurde festgestellt, dass 40% der Euroäer mindestens einmal im Leben an Burn-Out oder Depression erkrankt sind. Das zinsbasierte System macht einfach nur krank. Dort, wo die Menschen kein Vertrauen mehr in die Zukunft haben und immer nur spüren, dass man selbst auch schnell am Abgrund steht kann, kann nicht von einem Erfolgsmodell gesprochen werden.
    Hier noch die Studie: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,784400,00.html
    Und sag mir keiner, dass Depressive nur faul wären. Ich habe inzwischen eine Reihe von Krankheitsverläugen beobachten können, wo richtig Leistungswillige am Ende einfach nichts mehr auf die Reihe brachten.

    • @ Bartonitz

      *In einem nichtpatriarchalen System, einem ohne solche Hierarchien, in der Gewalt von Wenigen über Viele ausgeübt wird, dagegen würde diese Umverteilung nicht erfolgen. Und es würde auch keine Ausbeutung der Erdressourcen, wie wir sie aktuell sehen, passieren, da die Umwelt als wichtiger Partner betrachtet wird.*

      Auch an Sie die Frage: Warum kann ich so ein wahnsinnig einleuchtendes System nicht in der Realität vor meinem Fenster besichtigen?

      Wer ist so böse, das Wahre, Gute, Schöne so konsequent zu torpedieren?

      Wie wahr, gut und schön kann das Wahre, Gute, Schöne sein, wenn es sich nicht durchsetzen kann?

      Warum sind alle wohlhabenden Gesellschaften, die auch ihren Armen menschenwürdige Lebensumstände garantieren können, soziale Marktwirtschaften?

      Warum ist das vermaledeite Zinssystem so verdammt erfolgreich, so dass auch China, kaum dass es vor nur 30 Jahen den Hungerleidersozialismus der Mao-Ära mit seinen ungeheuerlichen Hungersnöten hinter sich gelassen und dem Kapitalismus zugewandt hat, sehr viel reicher geworden ist, keine Hungersnöte mehr kennt.

      In Nordkorea allerdings, ohne Zinswirtschaft, die den Arbeiter ausbeutet, hungert man noch.

      Und wie.

      • Warum sind alle wohlhabenden Gesellschaften, die auch ihren Armen menschenwürdige Lebensumstände garantieren können, soziale Marktwirtschaften?
        Warum sind sie es nie auf Dauer? Hier kommt wieder die Realitätsleugnung ins Spiel.
        Zinssysteme sind auf Dauer immer auf Enteignung der Allgemeinheit ausgelegt und sie müssen schon in Wolkenkukuksheim leben, wenn sie das bei dem Blick aus dem Fenster nicht erkennen. Vielleicht ist es ja wie bei dem Frosch im Topf… wenn die Temperatur nur langsam genug erhöht wird, flüchtet er nicht und stirbt.

      • @ BHD

        Der Erfolg marktwirtschaftlich-kapitalistischer Systeme ist weitaus dauerhafter als der anderer Systeme, die allesamt früher zusammenbrechen oder erst gar nicht vom Fleck kommen.

        Bringen Sie Ihren Antischwerkraftgenerator überhaupt erst einmal zum Laufen, bevor Sie mich das nächste Mal auffordern, ohne Fallschirm aus dem Flieger zu springen.

        Bevor der nicht zuverlässig läuft, ich das sehen kann, Sie als erste springen, ich ihre weiche Landung nicht gesehen habe, vertraue ich auf den guten, alten Fallschirm „Soziale Marktwirtschaft“, die immerhin bewiesen hat, dass sie funktioniert

        @ Peter

        Das mag für den direkten Beitrag der Schweizer Finanzindustrie gelten.

        Du übersiehst aber die indirekten Vorteile, die sie generiert, z.B. sorgt(e) der gewaltige Kapitalzustrom für ein sehr viel niedrigeres Zinsniveau in der Schweiz als im Euroraum, Kapital war biliig in der Schweiz, ganz abgesehen investieren auch viele gerne dort, wo sie ihre Dukaten verwalten lassen und sei es nur in einen Altersruhesitz in der beruhigenden Nähe ihrer Penunzen, zahlen dann auch gerne Steuern in der Schweiz, die darum auch niedrig bleiben können bei den vielen Wohlhabenden, die dann dort Steuern zahlen.

        Da kann man sich die Subventionierung der Schweizer Landwirtschaft schon leisten.

      • Der Erfolg marktwirtschaftlich-kapitalistischer Systeme ist weitaus dauerhafter als der anderer Systeme

        ROFL, der war gut. Ihnen ist die erste Hälfte des vergangenen Jahrhunderts wohl völlig entgangen.

        Zu ihren Kapitalausführungen bezüglich der Schweiz ist ihnen wieder einmal etwas entgangen. Das flüchten in eine „stabile“ Schweizer Währung entzieht dieses Geld eher dem liquiden Markt, als dass es ihm nutzt.
        Gerade jetzt fährt die Schweiz grosse Bemühungen auf, die Währung abzuwerten.

        PS: Kredite in der Schweiz waren keinesfalls billig.

      • Herr Graf!
        BHD will Sie nicht verstehen!
        Er will das der Sozialismus recht hat.
        Und darum hat der Sozialismus auch recht.
        Von Lucia gar nicht zu reden.
        Diese Menschen können Sie, verehrter Graf, nicht verstehen.
        Seien Sie froh, wenn Tippse etwa begreift, von was Sie reden!

      • @ Meister Roslin

        Wer ist so böse, das Wahre, Gute, Schöne so konsequent zu torpedieren?

        Wie wahr, gut und schön kann das Wahre, Gute, Schöne sein, wenn es sich nicht durchsetzen kann?

        Hier muss ich den Meister korrigieren. Du gehst davon aus, dass die Dominanz des marktwirtschaftlichen Systems dessen Überlegenheit gegenüber allen anderen Systemen beweise. Das ist falsch.

        Die Dominanz des marktwirtschaftlichen Systems ist seiner „Natürlichkeit“ geschuldet, d.h das reine marktwirtschaftliche System bedarf nur ganz weniger Voraussetzungen. Als System verdrängt es konkurrierende Systeme, soweit sie überhaupt erprobt wurden, nicht weil es besser, d.h mehr allgemeinen Wohlstand schafft, sondern weil es reguliert-gesteuerte Systeme und deren Grundvoraussetzungen auszuhebeln vermag.

      • In Nordkorea allerdings, ohne Zinswirtschaft, die den Arbeiter ausbeutet, hungert man noch.

        @ Meister Roslin

        Noch etwas, um hier mal mit einigen marktwirtschaftlich-kapitalistischen Mythen aufzuräumen:

        Ich kann Dir auf Anhieb ein Dutzend marktwirtschaftlich-kapitalistische Systeme/Länder nennen, in denen gehungert wird. Einige dieser Länder sind sogar wesentlich weniger reguliert als die von Dir angeführten Staaten des Westens oder Asiens, die somit sogar noch näher an der reinen Marktwirtschaft operieren als mancher westeuropäische Staat.

      • Alexander

         „Der Erfolg marktwirtschaftlich-kapitalistischer Systeme ist weitaus dauerhafter als der anderer Systeme, die allesamt früher zusammenbrechen oder erst gar nicht vom Fleck kommen.“

        Muss nicht unbedingt falsch sein, „gar nicht vom Fleck kommen“ – denke an die 7 Geißlein.

         „Bringen Sie Ihren Antischwerkraftgenerator überhaupt erst einmal zum Laufen, bevor Sie mich das nächste Mal auffordern, ohne Fallschirm aus dem Flieger zu springen.“

        Deine „ehrenwürdige“ systematische Polit-Fräunde bauen doch Rettungsschirme. Was willst denn noch?

         „Bevor der nicht zuverlässig läuft, ich das sehen kann, Sie als erste springen, ich ihre weiche Landung nicht gesehen habe, vertraue ich auf den guten, alten Fallschirm „Soziale Marktwirtschaft“, die immerhin bewiesen hat, dass sie funktioniert“

        Die Entscheidung wird Dir keiner abnehmen. Du musst selbst entscheiden, ob Du weiterhin im Sumpf Trocken-Erziehung versuchst zu praktizieren!

         „Da kann man sich die Subventionierung der Schweizer Landwirtschaft schon leisten.“

        Hast nicht am Anfang dieser Rede gesagt: „Der Erfolg marktwirtschaftlich-kapitalistischer Systeme ist weitaus dauerhafter als der anderer Systeme.“

        Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass du diesen Luxus nicht gerne missen möchtest…

      • @peter
        „Ich kann Dir auf Anhieb ein Dutzend marktwirtschaftlich-kapitalistische Systeme/Länder nennen, in denen gehungert wird.

        Sind diese wirklich Marktwirtschaftlich organisiert, oder gibt es dort jede menge Korruption und die Machthaber schaufeln sich die Taschen voll?

        „Einige dieser Länder sind sogar wesentlich weniger reguliert als die von Dir angeführten Staaten des Westens oder Asiens, die somit sogar noch näher an der reinen Marktwirtschaft operieren als mancher westeuropäische Staat.“
        So wie ich Alexander verstanden haben, geht es ihm nicht um die komplette freie Martkwirtschaft, sondern um die Soziale Marktwirtschaft. Der komplett freie Markt ist genauso schlecht, wie der Sozialismus, beides sind Extreme, und extreme sind meistens nicht gut. Meistens ist der Mittelweg der beste und das ist die Soziale Marktwirtschaft.

      • @ Peter

        Meister Peter scheint immer noch nicht zu begreifen, dass ich kein Apostel der Freien Marktwirtschaft bin, sondern, überzeugt von der Richtigkeit der katholischen ´Soziallehre, Anhänger der Sozialen Marktwirtschaft, die aber nur insoweit sozial sein kann, wie das marktwirtschafltiche Element funktionstüchtig bleibt.

        Denn das generiert den Wohlstand, sorgt dafür, dass überhaupt etwas da ist zur Umverteilung.

    • Marktwirtschaft gibt und gab es in allen Gesellschaften, sie ist wesenhaft für jede Gesellschaft. Die Unterschiede liegen darin, was gehandelt wird, und nach welchen Regeln. Ich kenne niemanden, der ernsthaft alle Märkte ausmerzen möchte, und ich meine hier herauszuhören, dass eine soziale Kontrolle über die Marktinteraktionen gewünscht wird, dahingehend, die Macht der Marktgewinner zu beschränken ist, um im Gegenzug die Verlierer vor totaler Armut und Abhängigkeit zu bewahren. Soziale Marktwirtschaft eben. Was aber hat der Kapitalismus mit der Marktwirtschaft zu tun?

      Bedeutet Kapitalismus, dass viel Kapital bei Wenigen konzentriert liegt, Viele aber über wenig Kapital verfügen, oder es sich borgen müssen? Inwiefern ist eine solche Kapitalverteilung für die Marktwirtschaft konstitutiv? Ab wann wird die Kapitalanhäufung zu einseitig, schädlich für die Marktwirtschaft? Ist der Punkt nicht längst erreicht, wenn sogar etliche Superreiche höhere Steuern für sich und ihresgleichen fordern?

      Ab wann wirkt sich umgekehrt eine flache, gleichmässige Kapitalverteilung stagnierend für Innovation aus?

      Und noch eine Frage: Wie viel Kapitalismus einerseits und Kapital-Nivellierung andererseits erträgt eine Demokratie?

      @ Bartonitz

      *D.h. es war nicht weit, gedanklich den Vorstellungsschritt vom Hirtentum auf das Hüten von Menschen zu machen.*

      Interssante Gedanken, nur betreffen sie im Kern den Kapitalismus, nicht das „Patriarchat“. Patriarchen haben nicht Menschenvieh GEhütet und ausgebeutet, sondern ihre Sippe BEhütet und beschützt.

      *Durch die Zinswirtschaft ist in jedem Produkt, das wir kaufen, 30-50% Zinsanteil enthalten. Diese Zinsen gehen an jene, die Vermögen besitzen. Wer also nichts oder wenig hat, und das sind in Deutschland etwa 70%, der arbeitet sein Leben lang für das Zinseinkommen der Reichen.*

      Das Zinsgeschäft… Früher wars dem Christenmenschen bei Höllenstrafe verboten. Vielleicht sollte man die Geldsäcke davon befreien und es Leviathan, dem angeketteten und vom Bürger überwachten, überlassen.

      • > Wer also nichts oder wenig hat, und das sind in Deutschland etwa 70%, der arbeitet sein Leben lang für das Zinseinkommen der Reichen.

        Noch interessanter wird es, wenn man wirklich hinterfragt, wer zu den Zinsgewinnlern gehört. Obwohl sich viele dafür halten, liegt der Anteil mittlerweile im oberen einen Prozent.

    • @Martin Bartonitz
      „In einem nichtpatriarchalen System, einem ohne solche Hierarchien, in der Gewalt von Wenigen über Viele ausgeübt wird, dagegen würde diese Umverteilung nicht erfolgen. Und es würde auch keine Ausbeutung der Erdressourcen, wie wir sie aktuell sehen, passieren, da die Umwelt als wichtiger Partner betrachtet wird.“

      Und wer sagt jetzt, dass ein patriarchales System die Umwelt nicht als wichtigen Partner betrachtet?

      Das hört sich sehr nach Baukasten-Prinzip an was hier willkürlich als patriarchles und nichtpatriarchales System zusammen gebastelt wird.

      Vor allem fällt auf, dass alles was irgendwie schlecht = patriarchal und alle was irgendwie gut = nichtpatriarchal ist.

      So einfach definiert auch die Soziologie das Patriarchat. Mit irgendetwas muss man ja schließlich arbeiten …

  5. „Land zu bewohnen, das ihm nicht gehört und die Frau zu lieben, die er nicht betört, vergiftet die Seele des Mannes.“
    Französisches Sprichwort.

    Mit dieser Comic-Satire verabschiede ich mich.

    ¡Hasta nunca jamás! 😀

    • @ Lucia

      Bis bald Lucia, bis bald.

      ist das auch Deine Stimme?

      Sehr schöne Diktion, sinnlicher Klang.

      Das macht es leichter, den Inhalt zu ignorieren.

      Wie Du „Spitze des Schwanzspitzeneisberges“ sagst, das ist .. aufregend, mir lief es heiß und kalt den Rücken herunter.

      Jetzt muss ich Tippse nur noch dazu bringen, mir vor dem Schlafengehen dreimal „Spitze des Schwanzspitzeneisberges“ in’s Ohr zu hauchen.

      Dann wird’s im Bettchen noch mal so kuschelig.

      Es kommt ja jetzt allmählich die kalte Jahreszeit.

      „Tippse, komm mal her!“

      „Natürlich sofort!“

      „Sag‘ bitte mal: die Spitze des Schwanzspitzeneisberges.“

      „Warum? Na, weil das schön klingt, hör‘ mal, das ist Lucia, die Spanierein. hör‘ mal, wie sie das sagt: die – Spitze – des – Schwanz- spitzen-eisberges.Toll, nicht wahr?“

      „Heute Abend könnten wir Titanic spielen, ich mach‘ den Eisberg, Du die Titanic.“

      „Nein, das war keine Anspielung auf Dein Gewicht! Wie kommst Du bloß darauf?“

      „Tippse!“

      „Nun beruhige Dich doch wieder!“

      „Ich weiß nicht wie alt Lucia ist, ja, sie könnte jünger sein als Du, aber wahrscheinlich nur unwesentlich, vielleicht 15 Jährchen, nicht der Rede wert.
      Außerdem verabscheut sie Männer wie mich.“

      „Tippse!!“

      „Lass das Kabel los!!“

      „Sofort!!!“

      „Gib mir das Kabel, gib es her…lass los!“

      „Tipps

    • lol, ein echter Schlager. Schon 42 Aufrufe!!! Genau wie die anderen Videos in der Leiste nendran.

      Nuja, mal wieder Null Argumente.

      Aber danke, dass du den Pausenclown machst. So keep it up!

      • lol, ein echter Schlager. Schon 42 Aufrufe!!!

        Und ich habe einen dazu beigetragen. Mist!

        Ansonsten habe ich den Eindruck, dass so ein Philosophiestudium nicht besonders zeitaufwendig sein kann, sonst hätte lucia wohl besseres zu tun als die besagten Videos zu erstellen.

  6. Es ist immer die gleiche widersprüchliche Denkweise: Männer haben die Gesellschaft zu ihrem Vorteil manipuliert und vor allem die Frauen unterdrückt. Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird dazu gemacht. Da stellt sich allerdings die Frage, warum die Frauen von sozialen Prozessen, Diskursen usw. zu dem gemacht werden was sie sind, aber die Männer offenbar nicht? Männer sind offenbar von natur aus böse und manipulativ; da wird also in ganz essentialistischer Manier der von Natur aus böse Mann postuliert.

    Also entweder es gibt eine menschliche Natur, oder es gibt sie nicht, und der Mensch ist Produkt sozialer Prozesse. Männer, die von ihrer bösen Natur getrieben werden und Frauen, die keine Natur haben und nur sind, was die Männer aus ihnen machen kann es eigentlich nicht zugleich geben, oder?

      • Woher stammt eigentlich die ‚Weisheit‘ von der männlichen Erblinie (königliche Tronfolger können wir hierbei inzwischen vernachlässigen denke ich), zumindest im §1924 BGB kann ich davon nix lesen?

      • Mein Frage wäre: Wie kommen die Männer eigentlich dazu, ein sie begünstigendes Recht zu installieren, wenn das Handeln von Menschen grundsätzlich von Diskursen und Machtverhältnissen bestimmt wird?

      • Die Frage war doch,
        wenn man nicht als Frau geboren wird,
        wie bitte schön soll man denn als Frau
        benachteiligt sein?

        Darauf, so glaube ich, hätte er gerne eine Antwort?

        Wer bitte bestimmt hier eine „Benachteiligung“?

      • Was hat das bürgerliche Gesetzbuch mit der Definition von Patriarchat über die Erbfolge zu tun?

        @ BHD

        Es geht doch auch und vor allem darum zu klären, inwiefern es berechtigt ist im Hier und Heute von einer patriarchalen Ordnung zu sprechen. Da ist das BGB selbstverständlich relevant.

      • Peter

        „Es geht doch auch und vor allem darum zu klären, inwiefern es berechtigt ist im Hier und Heute von einer patriarchalen Ordnung zu sprechen.“

        Ordnung?

    • Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird dazu gemacht. Da stellt sich allerdings die Frage, warum die Frauen von sozialen Prozessen, Diskursen usw. zu dem gemacht werden was sie sind, aber die Männer offenbar nicht?

      Sie wurden unterdrückt, die Frauen. Also jetzt mal ganz von Anfang an:

      Vor vielen Tausend Jahren lebten alle Menschlein, ob Frau, ob Mann, im Urmatriarchat, wo in friedlicher Eintracht alle Probleme im herrschaftsfreien Diskurs zu gütlicher Einigung führten. In grosser Ehrfurcht vor Mutter Erde und Schwester Mond sassen alle abends glücklich und zufrieden am Lagerfeuer oder umarmten Bäume. Da war weder Neid noch Furcht, weder Zorn noch Missgunst, weder Gefahr noch Abenteuer, kurzum: es war stinklangweilig.

      Eines Tages hatten die Männer die Schnauze voll vom ewigen Hirsebrei mit Blumenkohl und beschlossen, ein Viech zu töten, damit es mal was Rechtes zu fressen gäbe. So kam die Gewalt, die männliche, in die Welt. Die Männer, die ihre Domestikation abgelegt hatten, waren zu Jägern geworden, die um ihre überlegene Kraft und Schnelligkeit wussten. Von nun an mussten die Weiber des Clans die erlegten Viecher kochen, das Grillieren übernahmen die Männer selbst, weil die Weiber zu klagen begannen, sie seien dreifach belastet, denn sie müssten sowohl die Höhle putzen, die Kinder gebären und auch noch kochen.

      Die Männer, die um ihre überlegene Kraft und Schnelligkeit wussten, fingen an, den Weibern Vorschriften zu machen. Wurden diese nicht befolgt, setzte es ab und zu eine Tracht Prügel für das Weib. So kam es zur höhlischen Gewalt.

      Der Mann, zum Jäger geworden, gelüstete ab und zu das Weib vom Nachbarclan. Da diese jenes Weib nicht hergeben wollten, holten sich die Männer jenes Weib mit Gewalt. So kam der Krieg und die Vergewaltigung gleich dazu in die Welt.

      So trieben es die Männer einige Jahrtausende, bis da eine starke Frau erschien, die sich Schwarzer nannte. Sie wollte weder kochen, noch Höhlen und Häuser putzen, und Sex mochte sie auch nicht. Sie beendete kurzerhand den von Männern angezettelten Zweiten Weltkrieg und gab den Frauen das Stimm- und Wahlrecht. So endete das Patriarchat.

      • Peter

        „Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird dazu gemacht. Da stellt sich allerdings die Frage, warum die Frauen von sozialen Prozessen, Diskursen usw. zu dem gemacht werden was sie sind, aber die Männer offenbar nicht?
        Sie wurden unterdrückt, die Frauen. Also jetzt mal ganz von Anfang an:
        Vor vielen Tausend Jahren lebten alle Menschlein, ob Frau, ob Mann, im Urmatriarchat, wo in friedlicher Eintracht alle Probleme im herrschaftsfreien Diskurs zu gütlicher Einigung führten. In grosser Ehrfurcht vor Mutter Erde und Schwester Mond sassen alle abends glücklich und zufrieden am Lagerfeuer oder umarmten Bäume. Da war weder Neid noch Furcht, weder Zorn noch Missgunst, weder Gefahr noch Abenteuer, kurzum: es war stinklangweilig.
        Eines Tages hatten die Männer die Schnauze voll vom ewigen Hirsebrei mit Blumenkohl und beschlossen, ein Viech zu töten, damit es mal was Rechtes zu fressen gäbe. So kam die Gewalt, die männliche, in die Welt. Die Männer, die ihre Domestikation abgelegt hatten, waren zu Jägern geworden, die um ihre überlegene Kraft und Schnelligkeit wussten. Von nun an mussten die Weiber des Clans die erlegten Viecher kochen, das Grillieren übernahmen die Männer selbst, weil die Weiber zu klagen begannen, sie seien dreifach belastet, denn sie müssten sowohl die Höhle putzen, die Kinder gebären und auch noch kochen.
        Die Männer, die um ihre überlegene Kraft und Schnelligkeit wussten, fingen an, den Weibern Vorschriften zu machen. Wurden diese nicht befolgt, setzte es ab und zu eine Tracht Prügel für das Weib. So kam es zur höhlischen Gewalt.
        Der Mann, zum Jäger geworden, gelüstete ab und zu das Weib vom Nachbarclan. Da diese jenes Weib nicht hergeben wollten, holten sich die Männer jenes Weib mit Gewalt. So kam der Krieg und die Vergewaltigung gleich dazu in die Welt.
        So trieben es die Männer einige Jahrtausende, bis da eine starke Frau erschien, die sich Schwarzer nannte. Sie wollte weder kochen, noch Höhlen und Häuser putzen, und Sex mochte sie auch nicht. Sie beendete kurzerhand den von Männern angezettelten Zweiten Weltkrieg und gab den Frauen das Stimm- und Wahlrecht. So endete das Patriarchat.“

        Du sollst mit Kindern arbeiten – glaube mir. Du machst es gut. Sie werden viel Spaß an Deinen Märchen haben.

    • Warum gibt es Silicontitten?
      Wahrscheinlich auch wegen den „patriarchat“?

      Nein Wettbewerb kennen die Feministinnen auch.
      Denn wer bitte sollte sich auch dort durchsetzen?
      Also fortpflanzen?
      Eben alles Evolution?

      Was aber genau ein Patriarcht ausmacht, würde mich allerdings
      auch dringent interessieren.
      Das habe ich nähmlich auch noch nicht verstanden.
      Daher eine gute Frage, und Sehr berechtigt! Danke!

    • @ Christian

      Also gut, zum Thema:

      Wir entwickeln uns hin zu einem Matriarchat, Peter hat das wieder einmal sehr schön ausgeführt.

      Mit allen Konsequenzen.

      Einschließlich Rückzug der Männer, Rückgang ihres Engagements.

      Männer lieben in der Regel Wettkämpfe mehr als Frauen, weil sie darufhin optiimiert wurden, ihr Stresssystem damit kurzfristig besser zurecht kommt.

      Jungen/Männer werden durch Wettkampfsituationen eher aufgepulvert/angeregt (im Schnitt, gibt Ausnahemen), Frauen eher abgeschreckt, weichen dem eher aus (im Schnitt, gibt Ausnahemen).

      Folge:

      Frauendomänen sind wettbwerbsschwach, gilt auch für matrilineare Gesellschaften.

      Weil Frauen in ihren Domänen den Wettbeewerb auf ein für sie angenehmes Maß heruntermoderieren, ein Maß, das Männer langweilt.

      Die darum Frauendomänen mit der Zeit verlassen.

      Die deshalb – weil Wettbewerb ja ein Instrument zur Fitnesserhaltung ist, Verrottung und Versottung verhindert, Verschwendung eindämmt, schließlich ist der Mensch von Natur aus faul, gefräßig und geil, auch Frauen,und neigt daher zur trägen Selbstbedienung, zum saturierten Schlendrian -mangels Wettbewerb an Leistungskraft verlieren, an Ertrag und darum auch an Ansehen.

  7. Auf jeden Fall leben wir NICHT in einem Patriarch.

    Sonst würden hier andere Gesetze herrschen wenn dem so wäre.

    Das Sorgerecht würde der Mann erhalten, Abtreibung wäre verboten oder zumindest nur mit Zustimmung des Mannes möglich usw. Obligatorische Vaterschaftstest wären Standart usw.

    Also Bullshit…das geht jedenfalls an die, die behaupten es gäbe eins. Aber das ist denen wahrscheinlich zu hoch 😉

    • Sebamax

      „Auf jeden Fall leben wir NICHT in einem Patriarch.
      Sonst würden hier andere Gesetze herrschen wenn dem so wäre.
      Das Sorgerecht würde der Mann erhalten, Abtreibung wäre verboten oder zumindest nur mit Zustimmung des Mannes möglich usw. Obligatorische Vaterschaftstest wären Standart usw.
      Also Bullshit…das geht jedenfalls an die, die behaupten es gäbe eins. Aber das ist denen wahrscheinlich zu hoch“

      Wo ihr lebt, weiß ich nicht. Ich lebe in einem patriarchalisch organisierten Land Deutschland (erzähle mir bitte nicht von Angela – du weißt, dass Frauen nicht die Besitzerinnen des hl. Scheines sind, haben wir auch schon abgeklärt). Frauen werden oft – im patriarchalischen Sinne – nach dem Geld-Beutel des Mannes im Leben verfrachtet!

      • @staro
        “ Frauen werden oft – im patriarchalischen Sinne – nach dem Geld-Beutel des Mannes im Leben verfrachtet!“
        Es hindert niemand Frauen daran, sich einen Ganztags zu suchen und Arbeiten zu gehen. Aber halt, das machen Frauen ja ganz freiwillig nicht, ziehen sie sich doch in ein wesentlich angenehmeres Arbeitsverhältnis zurück, eine Halbtagsstelle. Arbeiten als Hobby.

      • Imion

         „@staro
        “ Frauen werden oft – im patriarchalischen Sinne – nach dem Geld-Beutel des Mannes im Leben verfrachtet!“
        Es hindert niemand Frauen daran, sich einen Ganztags zu suchen und Arbeiten zu gehen. Aber halt, das machen Frauen ja ganz freiwillig nicht, ziehen sie sich doch in ein wesentlich angenehmeres Arbeitsverhältnis zurück, eine Halbtagsstelle. Arbeiten als Hobby.

        Von: imion am 28. September 2011
        um 12:15 pm

        merkwürdige Ralitätswahrnehmung, die Du da hast..“

        Ich würde Imion deine Wahrnehmung nicht als merkwürdig bezeichnen, sondern als quasi Augen zumachen (Auge des Betrachters) und schreien: Mich sieht doch keiner!!!

      • Quatsch. Ich hatte es extra! oben geschrieben.

        Wenn wir in einem Patriarch leben würden, dann gäbe es keine männerfeindliche Familiengesetzgebung, da ja der Mann in einem Patriarch die Familie in der Hand haben muss.

        Dann würden Männer über den Nachwuchs ganz alleine entscheiden.

        Da dem nicht so ist ist das mit dem Patriarch totaler Bullshit.

        Im Iran mag das so sein, hier aber nicht.

        Als die Gehirne verteilt wurden, waren Feministinnen grade BHs verbrennen.

      • Sebamax

        „Wenn wir in einem Patriarch leben würden, dann gäbe es keine männerfeindliche Familiengesetzgebung, da ja der Mann in einem Patriarch die Familie in der Hand haben muss.“

        Vielleicht zerbröckelt das Patriarchat als System grade? (wollen wir hoffen)

        „Dann würden Männer über den Nachwuchs ganz alleine entscheiden.“

        Und es selbst auch produzieren – wie die Alchemisten und HAARP-Anhänger sich das immer noch erhoffen?

        „Im Iran mag das so sein, hier aber nicht.“

        Vielleicht verschanzen sich die Positions-Träger im Iran nicht im Untergrund (Unbewußte von Freud) wie bei uns im „freien“ Europa?

      • @staro
        Und was hält Frauen davon ab, trotz Ganztagsbetreuung der Kinder zu Arbeiten, und dem bösen bösen Frauen unterdrückenden Mann mit eigenem Geld zu entkommen?

      • Imion

         „@staro
        Und was hält Frauen davon ab, trotz Ganztagsbetreuung der Kinder zu Arbeiten, und dem bösen bösen Frauen unterdrückenden Mann mit eigenem Geld zu entkommen?“

        Versuch mal von einem Scheiß-Häuflein in ein anderes zu springen, dann erlebst Du die Antwort hautnah!

      • @imion, ich meinte Staro, war nur bissl zu spät, daß ich hier in dritter Ebene nicht direkt auf die Statements antworten kann ist reichlich ungewohnt für mich, sorry.

      • @staro
        „Versuch mal von einem Scheiß-Häuflein in ein anderes zu springen, dann erlebst Du die Antwort hautnah!“
        Och Staro, du wirst doch bestimmt eine Antwort haben oder? Wo Frauen doch so böse unterdrückt werden in diesem Land, das sie zwar keinerlei Wertschöpfung produzieren, aber ganz fleissig das ganze von Männern erwirtschaftete Geld zum Fenster rauswerfen. Also nochmal, was hindert Frauen daran, sich einen Vollzeitjob zu suchen, wenn sie eine Ganztagsbetreuung für die Kinder haben (das haben sie)?

    • Boart

      1. „@bhd
      „Was sind die Bewertungskriterien für erfolgreiches Wirtschaften?“
      Vermehrung, Fortbestand und Weiterentwicklung.“

      … Schritte vor dem Untergang. Denke an die Wunder-Technik Titanic.

      • Die Titanic war Werbung für boomende Kreuzfahrten.

        Titanic ist auch eine Metapher für verblendete Ideologien wie deine, die kurz vor dem Untergang stehen.

        Mütter stecken ja auch manchmal Babies in Müllschlucker oder Tiefkühlfächer, aber der Mensch vermehrt sich, wenn auch bei uns gerade nicht.

      • Board

         „Die Titanic war Werbung für boomende Kreuzfahrten.
        Titanic ist auch eine Metapher für verblendete Ideologien wie deine, die kurz vor dem Untergang stehen.
        Mütter stecken ja auch manchmal Babies in Müllschlucker oder Tiefkühlfächer, aber der Mensch vermehrt sich, wenn auch bei uns gerade nicht.“

        Bei der Meeres-Fahrt muss ich manchmal kotzen, daher unternehme ich solche Kreuz-Fahrten zu oft. Dem Jesus von Nazaret bekam die Kreuz-Fahrt auch nicht gut. Und er sagte: Kindlein kommt zu mir. Er hat die Kleinen nicht in Müll-Säcke gepackt. Vielleicht haben ihn deswegen die Frauen gemocht?

    • Böser Wolf (sieben Geißlein, Rotkäpfchen oder welches Märchen? – brauche Orientierung)

      „Wenn ich Ihren Avatar richtig deute, Ihnen allerdings auch nicht.
      Unter der Gürtellinie, bleib gefälligs sauber.“

      Verstehe nicht die geschriebenen Worte und meine doch als Popstar auf der Bühne vor Dieter Bohlen sie wären doch bitte bitte an mich gerichtet.

    • Mich würde jetzt mal die Krankheit von Bad Moppel Day interessieren, mit der Sie die dem Energieverbrauch Ihres Körpers unangemessene Energiezufuhr rechtfertigt.

      Aber ich finde es Tapfer wie sie mit dem Schicksalsschlag Übergewicht umgeht.

      • Boart

        o „Mich würde jetzt mal die Krankheit von Bad Moppel Day interessieren, mit der Sie die dem Energieverbrauch Ihres Körpers unangemessene Energiezufuhr rechtfertigt.
        Aber ich finde es Tapfer wie sie mit dem Schicksalsschlag Übergewicht umgeht.“

        Und er hat gute Kondition – muss frau ihm lassen.

      • Aber @ Starosczyk , was willst du uns mit dem Video sagen…

        Mit Beharlichkeit kommt man zum Ziel, oder Jungs/Männer sind so dumm das sie als vor die Wand rennen?

      • @ BHD

        Physik, Chemie und Biologie sind nicht getrennt zu betrachten, sondern zusammen.

        In Biologie steckt auch immer Chemie und Physik drinne.

        Umgekehrt ist es nicht so.

      • Ach Sebamax, liest bitte wenigstens richtig.
        > der einfachste Physik auf komplexe Biologie übertragen will.

        mit einfachster Physik ist stets die Redzuierung auf die Formel
        GewichtsZuOderAbnahme = Kalorienaufnahme – Kalorienbedarf

        Und diese wird der Komplexität des ganzen nicht im geringsten gerecht. Im Allgemeinen bleibt man(n) aber stoisch bei der Aussage ohne die Komplexität der Biochemischen (und physikalisch plausiblen) Realtität auch nur im Entferntesten gerecht zu werden.

  8. „Was ist das Patriarchat?“
    Im Diskurs des Feminismus ist das Patriarachat eine undefinierte Menge unbestimmten, wechselnden Inhalts. Einziger konstanter Inhalt der Definitionen ist, dass Frauen dadurch von Männern unterdrückt würden. Das Patriarchat ist damit als Minimaldefinition ‚der organisierte Prozess der Unterdrückung der Frauen durch Männer‘.

    „Wie ist es entstanden“
    Gar nicht. Es existiert nicht.

    „wie wird es konkret zusammen gehalten“
    Gar nicht, es existiert nicht.

    „wie agiert es“
    Gar nicht, es existiert nicht.

    „und wer hat die Vorteile davon?“
    Interessanterweise haben Frauen Vorteile aus dem Patriarchat. Das Patriarchat ist nicht nachzuweisen. Es hat für Frauen zwei Funktionen. Eine psychologische Funktion und eine ökonomische:
    – Es dient als moralische Rechtfertigung auf Kack-Scheiss-Männer/Maskulinisten/Vergewaltiger/Bösemann wütend zu sein. Sprich: Es gibt irrationalem Hass, der eigentlich eine Psychotherapie rechtfertigt, eine pseudorationale Grundlage. (Der Hass ist damit entweder Projektion oder Verschiebung.)
    – Das Patriarchat dient als Rechtfertigung für „feministische Politik“.

    • Mir ist in diesem Kreise die Bezeichnung Feministin schon abgesprochen worden. Also bin ich dementsprechend keine. Ist mir auch Wurst, wie die Anderen mich definieren, wenn sie ihre Wahrheits-Erkennung für sich behalten und mich nicht stören.
      Zum Begriff Patriarchat im soziologischen Lexikon: Patriarchat wird dem Matriarchat gegenüber gestellt. „Mutterrecht – Vaterrecht, Matriarchat – Patriarchat, (sind) mit unterschiedlichen Bedeutungen gebrauchte Begriffe der älteren Kultur- und Gesellschaftswissenschaften, durch die neuere Frauenforschung z.T. wieder aufgenommen, aber noch ohne abschließende Klärung der vor- und frühgeschichtlichen Sachverhalte.“

      Und Haselnuss sagt:

      „Wie ist es entstanden“
      Gar nicht. Es existiert nicht.
      „wie wird es konkret zusammen gehalten“
      Gar nicht, es existiert nicht.
      „wie agiert es“
      Gar nicht, es existiert nicht.
      „und wer hat die Vorteile davon?“
      Interessanterweise haben Frauen Vorteile aus dem Patriarchat. Das Patriarchat ist nicht nachzuweisen. Es hat für Frauen zwei Funktionen. Eine psychologische Funktion und eine ökonomische:
      – Es dient als moralische Rechtfertigung auf Kack-Scheiss-Männer/Maskulinisten/Vergewaltiger/Bösemann wütend zu sein. Sprich: Es gibt irrationalem Hass, der eigentlich eine Psychotherapie rechtfertigt, eine pseudorationale Grundlage. (Der Hass ist damit entweder Projektion oder Verschiebung.)
      – Das Patriarchat dient als Rechtfertigung für „feministische Politik“.“

      • @staro
        Exakt nur die neuere Frauenforschung geht von einem Matriachat bzw. Patriachat nach dieser Definition aus. Echte Wissenschaft nicht. In Hagia sind keine Wissenschaflterinnne und schon überhaupt nicht Historikerinnnen. Sondern nur Damen, die Halbwissen auf irgendeine Art aneinander pappen. Das macht jeder Frauenmittelalterroman.

      • Imion

        Ich habe langsam von deinen verallgemeinernden Formulierungen gänzlich genug.

        „Exakt nur die neuere Frauenforschung geht von einem Matriachat bzw. Patriachat nach dieser Definition aus. Echte Wissenschaft nicht. In Hagia sind keine Wissenschaflterinnne und schon überhaupt nicht Historikerinnnen. Sondern nur Damen, die Halbwissen auf irgendeine Art aneinander pappen. Das macht jeder Frauenmittelalterroman.“

        Es mag sein, dass mein mangelndes Deutsch dies verursacht, dass ich Dich nicht verstehen kann. Vielleicht muss ich dich gar nicht verstehen. Oder dir liegt gar nicht daran, dass ich dich verstehe. Welche von den sich herumtreibenden Damen bei Hagia kennst du oder meinst Du? Was sagen sie genau? Oder was tun sie verwerfliches? Fragen über Fragen. Und ich verstehe dich nicht.

      • @staro
        Die Thesen von den Damen von Hagia sind aus der Luft gegriffen und halten keiner Historischen überprüfung stand. Frau Göttner-Abendroth hat den Sektenbeauftragten der Schweiz auf den Plan gerufen unter anderem ging es dabei um die anpreisung von Menschenopfern. Den Artikel hatte ich verlinkt. Dementsprechend ist auch der Wiki eintrag zu behandeln, da dieser ja zugibt, das es nur die moderne Frauenforschung an so etwas wie einem Matriachat festhält. Und das ohne Beweise und Belege. Wie gesagt, die Thesen halten schon den einfachsten Historischen überprüfungen nicht stand.

      • Imion

        Zufällig war ich in St. Gallen dabei. Das mit dem Sekten-Beauftragten fand ich lustig. Ich fand es rührend, dass dort so um das Wohlergehen der Anwesenden gesorgt wurde. Allerdings konnten nicht alle Anwesenden gut lachen. Dies habe ich auch hier im Mai verlinkt. Wenn es dich wirklich interessiert, wirst du es finden. Und sonst rede bitte Klar-Text.

      • Imion

        Ps.: Ich werde wieder so neugierig. „Die Thesen von den Damen von Hagia sind aus der Luft gegriffen und halten keiner Historischen überprüfung stand.“ Na, spuck raus, was du meinst…

      • @staro
        „Na, spuck raus, was du meinst…“
        Ach staro das hatten wir doch schon. Mit dem angeblichen Beginn des Frauenunterdrückenden Patriachats vor 5000 Jahren z. B. Oder der Hexenverbrennung, die als Massgabe hatte, gezielt Hebammen auszuschalten.

  9. @Starzicke

    Männer lernen es wenigstens, auch wenn es hart ist.
    Schau dir doch mal z.b. Trialbiker an: Danny Macaskill, Chris Akrigg.
    Und Frauen?
    Die werten es als machohafte Penisvergleiche ab und gehen in den Ladies-Only Fahrtechnikkurs wo keiner über ihr Versagen (und den winzigen Penis) lachen darf.
    Und dabei versuchen die sich natürlich wie du aufzuwerten indem sie Männer schlecht darstellen.

    Kinderkriegen mussten Frauen, sonst gäbs den Mensch nicht.
    Der Rest ist optional und entsprechend schwach ausgeprägt.
    Ist halt blöd wenn das Kinderkriegen bei einer Frau nicht so gefragt ist oder sich kein Dummer dazu findet.

  10. @bad moppel day

    „Wieder mal jemand, der einfachste Physik auf komplexe Biologie übertragen will.
    Die eigentliche Antwort spar ich mir. Offensichtlich brauchen sie das für ihr Ego.“

    Aha.
    Das erklärt warum dein Körper viel mehr Energie als er verbraucht aufnimmt und in hinderlichen, gesundheitsbelastenden, übermäßigen, unästhetischen und absolut unzeitgemäßen Fettreserven anlegt?
    Ich kann dir sagen was mit der komplexen Biologie nicht stimmt:
    Die Regelung deiner Energiezufuhr funktioniert nicht richtig.
    Diese biologische Regelung ist nicht nur komplex, sondern bei dir sogar hochgradig Komplexbeladen.

    Das Ego von Menschen wie dir hat damit natürlich ein Problem, weswegen man schon per Fax-Abruf Rechtfertigungen bestellen kann dass man (meist Frau) nicht an Ihrem Übergewicht schuld ist. Offensichtlich brauchen die das für Ihr Ego (und Ihre Opferrolle), zu 3 EUR prof Faxabruf.

    Jetzt rück doch mal mit der eigentlichen Antwort raus, oder kam ich dir zuvor?

    • Boart

      Meine Neugier lässt mich dich fragen: an wenn ist diese Diagnose gerichtet?

      „Die Regelung deiner Energiezufuhr funktioniert nicht richtig.
      Diese biologische Regelung ist nicht nur komplex, sondern bei dir sogar hochgradig Komplexbeladen.“

      • An dicke Menschen. Denn ich habe für mich festgestellt dass hinter starkem Übergewicht meist mentale Probleme stecken. Das Übergewicht könnte man ja noch ertragen, aber mit der dazu gepaarten grenzwertigen Persönlichkeit hört es bei mir auf.

      • Boart

         „An dicke Menschen. Denn ich habe für mich festgestellt dass hinter starkem Übergewicht meist mentale Probleme stecken. Das Übergewicht könnte man ja noch ertragen, aber mit der dazu gepaarten grenzwertigen Persönlichkeit hört es bei mir auf.“

        dito

  11. Etwas OT aber kein Pöbel-Beitrag, und es geht auch um Geschlechter.

    Heute Abend will ein Mädel ganz unverbindlich mit mir was futtern gehen.

    Nun ich bin im Moment ehrlich gesagt sehr knapp bei Kasse weil ich erst am Freitag meinen Lohn bekomme.

    Sie meinte zu mir: Ich lad dich ein.

    Jetzt frage ich mich ob ich das so annehmen kann 😉

    Wäre ich ne Frau wäre das vielleicht ganz selbstverständlich, dass ich einfach so zusagen würde aber als Mann?

    Schlechter Versorger oder? Oder ist das heuzutage ok das man sich auch mal von einer Frau zum Essen einladen lassen darf.

    Texte grade mit ihr und bin mir noch nicht ganz schlüssig. Bisher hab ich sie hingehalten mit faulen Ausreden aber bock hätte ich eigentlich schon.

    Frauen habes es echt einfacher, die sagen einfach zu und gut.

    • Also um was klarzustellen:

      Ich will nix von ihr und sie wahrscheinlich auch nix von mir (könnte aber sein), aber trotzdem komm ich mir als Mann irgednwie blöd vor wenn sie bezahlt.

      • sebamax

        Es könnte alles auch ganz anders sein. Das Essen könnte unerträglich werden oder die Regelung deiner Energiezufuhr funktioniert nicht richtig, aufgrund einer Verklemmung kriegst Du Blähungen, Geräusche verlassen dein Darm und die Luft wird schlecht…

        Ich würde mir es überlegen, ob ich dies alles riskieren will und kann. In deinem Kämmerlein, an deinem Tischlein, mit deiner imaginären Fräundin oder deinem Fräund kann dir keine Blamage passieren. Könnte auch sein, dass die Dame mit dem Geld-Beutel auch gewisse Schwierigkeiten mit der Regelung der Energiezufuhr hat und und und…

    • Klar. Einladen lassen ist OK, sofern man sich revanchiert. Ist auch super, denn dann ist das zweite Date gleich geplant 😉

  12. Es gibt also keine Antwort auf was ist das Patriarchat ist. Habe ich eigentlich auch erwartet. Die einen sagen, dass es gar nicht existiert, die anderen, dass alles so patriarchalisch ist, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.
    Jetzt möchte ich doch einen Verfechter der These des allgegenwärtigen Patriarchats bitten mit dem Finger auf eine bestimmte Sache zu deuten und zu sagen, dass is patriarchalisch oder zumindest Folge des Patriarchats.

    Bsp.: Väter bekommen in der Regel das Sorgerecht zugesprochen -> Wir leben in einem Patriarchat.

    Bitte keine Antworten in der Art von „Das ist doch offensichtlich“, „Du bist zu dumm/verblendet/arrogant… um das zu erkennen“ usw.

    • Kommutator

      „Jetzt möchte ich doch einen Verfechter der These des allgegenwärtigen Patriarchats bitten mit dem Finger auf eine bestimmte Sache zu deuten und zu sagen, dass is patriarchalisch“

      Andeutung: Krieg ist ein Zustand des Patriarchats. Kinder-Gebären ist wichtig, weil Kanonen-Futter, Steuer-Zahler, Arbeiter usw. benötig werden. Kinder-Existenz beweist auch die Potenz des Vaters. Lese die Bibel um die Nachfolger des ewigen schöpferischen Vaters (Mose, Petrus und wie sie alle auch heißen) kennenzulernen und ihre Schlacht-Fertigkeiten zu bewundern!

      • Erst mal danke für deine Antwort. Ich wollte aber ein einfaches Beispiel und keine Andeutung haben.

        „Krieg ist ein Zustand des Patriarchats.“
        Warum? Wenn Deutschland Krieg führt, sterben doch hauptsächlich Männer. Warum soll das ein Kennzeichen für ein Patriarchat sein?

        „Kinder-Gebären ist wichtig, weil Kanonen-Futter, Steuer-Zahler, Arbeiter usw. benötig werden.“
        Du scheinst mit Patriarchat also die Unterdrückung einer breiten Bevölkerungschicht zu meinen, die für den Wohlstand einiger weniger zum Kanonenfutter/Steuerzahler wird. Was hat das mit Patriarchat zu tun. Es profitieren doch nur die wenigsten Männer und diese haben doch auch Frauen, die auch davon profitieren.

        Und heutzutage kannst du meiner Meinung nach nicht mehr mit der Bibel argumentieren. Ich selbst sehe mich als Agnostiker und fast alle meine Freunde/Bekannten sind wie viele nur zu Weihnachten/Ostern in der Kirche anzutreffen.

      • Kommutator

        Du wolltest „keine Andeutung haben“.

        „Jetzt möchte ich doch einen Verfechter der These des allgegenwärtigen Patriarchats bitten mit dem Finger auf eine bestimmte Sache zu deuten und zu sagen, dass is patriarchalisch“

        Gute Nacht

      • Was soll ich denn jetzt mit der Antwort anfangen?
        Ich werd jetzt einfach mal was logisch schlüssiges reininterpretieren. Innerhalb Europas herrscht kein Krieg. Krieg ist ein Kennzeichen von Patriarchat. Ergo ist Europa nicht patriarchalisch.
        Zugegeben der letzte Schritt setzt ein genau dann wenn Länder Kriege führen sind sie patriarchalisch voraus aber das finde ich in Ordnung nachdem du mir nicht erklären wolltest warum Krieg ein Kennzeichen des Patriarchats ist.

      • „Krieg ist ein Zustand des Patriarchats.“

        Hm, dann hat also Roslin recht mit seiner These, daß ein Matriarchat nur dort möglich ist, wo es keine Konkurrenz gibt (also in unwirtlichen Gegenden), denn in Gegenden „mit Konkurrenz“ gibt es immer Angreifer, gegen die man sich wehrt (was man i.A. „Krieg“ nennt) oder unter die man sich ohne Gegenwehr unterwirft (was nach Staro Matriarchate wohl so tun, oder?).

        PS: die matriarchalen Irokesen belegen m.M.n. übrigens das Gegenteil von staros Behauptung.

  13. Ich fasse zusammen:

    „Ein Erbrecht, das der männlichen Linie folgt, muss die Frau kontrollieren, um die Erblinie sicher zu stellen.“
    Spricht dafür, dass wir kein Patriarchat in Deutschland haben.

    „Krieg ist ein Zustand des Patriarchats. Kinder-Gebären ist wichtig, weil Kanonen-Futter, Steuer-Zahler, Arbeiter usw. benötig werden. Kinder-Existenz beweist auch die Potenz des Vaters. Lese die Bibel um die Nachfolger des ewigen schöpferischen Vaters (Mose, Petrus und wie sie alle auch heißen) kennenzulernen und ihre Schlacht-Fertigkeiten zu bewundern!“
    Wenn man mal von den „Friedensmissionen“ absieht hatten wir seit dem 2. WK keinen richtigen Krieg mehr. Die Kirchenaustritte nehmen seit Jahren zu.
    Spricht dafür, dass wir kein Patriarchat in Deutschland haben.

    „Eine zeitgemäße Kritik an diesen herrschenden Umständen wäre aus philosophischer Sicht, die Kritik an den Herrschaftsstrukturen des kapitalistischen Patriarchats. Dessen dominanter Denk- und Handlungsstil vor ca. 2.500 Jahren von Philosophen für Männer erfunden und legitimiert wurde, um eine maskuline Kontrolle über Frauen, besitzlosen Männern, Kindern, Land und Ressourcen zu sichern.“
    Passen dazu:
    „Patriarchate haben primär nichts mit männlich oder weiblich zu tun. Hier geht es allein um den Tatbestand, dass der Eine über den Anderen Gewalt ausüben kann aufgrund seiner Stellung.“
    Einmal ist es eben noch typisch männlich, dann wieder nicht. Und diese Definition würde wohl bei den meisten feministischen Artikeln gegen das Patriarchat unpassend sein, da jetzt nicht mehr die Männer an sich die Macht haben die Frauen zu unterdrücken sondern plötzlich einige wenige an der Spitze alle anderen, auch Männer, unterdrücken.

    „Wo ihr lebt, weiß ich nicht. Ich lebe in einem patriarchalisch organisierten Land Deutschland (erzähle mir bitte nicht von Angela – du weißt, dass Frauen nicht die Besitzerinnen des hl. Scheines sind, haben wir auch schon abgeklärt). Frauen werden oft – im patriarchalischen Sinne – nach dem Geld-Beutel des Mannes im Leben verfrachtet!“
    Falls die beiden nicht verheiratet sind und keine Kinder haben und die Frau arbeitslos ist, wird sie sich wohl eher nach dem Mann richten müssen. Es hindert sie aber keiner daran, sich zu trennen, arbeiten zu gehen oder Sozialhilfe zu beantragen. Falls es Kinder gibt, muss doch im Normalfall der Vater zahlen und die Mutter kann, WENN sie will, halbtags arbeiten oder auch nicht. Wer anderer Meinung ist, soll mir doch bitte konkrete Beispiele nennen. Sollte nicht schwer sein, da dies oft passiert.

    Für mich ziehe ich die Schlussfolgerung, dass wir heute nicht in einem Patriarchat leben auch wenn bis jetzt noch niemand definieren konnte/wollte was es überhaupt ist.

    Off Topic: Ich halte die soziale Marktwirtschaft für das beste System. Dabei sollte allerdings durch Steuern die Akkumulation von zu viel Kapital in den Händen einzelner vermieden werden. So sollten z.B. die Steuern auf Kapitalerträge deutlich über der Einkommenssteuer liegen oder wahlweise wie Einkommen aus Arbeit besteuert werden mit Renten-/Krankenversicherungsbeiträgen. Wobei es keine Bemessungsgrenze für selbige geben sollte.

    • Ist doch eindeutig:

      Patriarchat ist gekränkter Narzissmus der Frau.
      Wir wissen doch das Frauen sich als Opfer fühlen und Ihr Täterverhalten auf Männer projizieren.

      • Ich versuche meine Idee so zu formulieren, dass sowohl Sebamax, Imion als Board auch Co. es nachvollziehen können. Ob sie bereit sind, sich auf meine Worte einzulassen, weiß ich nicht – hoffe ich. Christian wird schon dafür sorgen, dass die Jungs nicht zu kurz kommen – denke ich.

        Von der Definition des Patriarchats ausgehend, stellt sich die Frage, wie sie in diesem Kreis hier gestern angekreist wurde, wo stehen wir diesbezüglich heute. Auch im zivilisierten Europa z. B. ist die Nachfolge männlich verortet. Herr Müller trägt die väterliche Verantwortung für kleine Müllers. Da gibt es aber auch die Frau Müller, die ebenfalls die kleinen Müllers liebt. Dieses Liebes-Nest ist patriarchalisch, d. h. der Logik des Patriarchats folgend, eingerichtet.

        Seit Jahr-Tausenden dauert die Übung mit dem Patriarchat, mit der Herrschaft des Vaters wie Feministinnen es sagen würden. Es ist eine höchst paradoxe Geschichte, weil – wie viele Jungs sich hier teilweise aus nachvollziehbaren Gründen beschweren – nicht selten die Frau zuhause die Hose trägt. Die patriarchalische, d. h. mithilfe patriarchaler Regelungen zusammengesetzte und –gehaltene Gesellschaft ist durch permanenten Kriegs-Zustand gekennzeichnet. Dieser Zustand kommt auch in den Familien der Gesellschafts-Mitglieder zu tragen. Die Trennung zwischen privat und gesellschaftlich hat sich längst als Fraß erwiesen. Wir lieben und hassen uns – sowohl im Büro wie zuhause. Die religiöse Legitimation des Patriarchats wird von Agnostikern zunehmend belächelt, hat allerdings ihre rück-bindende Bedeutung noch nicht verloren. Und wer sorgt in erster Linie dafür? Die Frauen.

        Die neuentstandene matriarchale Forschung, die um H. Göttner-Abendroth geortet ist, erinnert daran, dass am Anfang des Lebens die Mutter steht und nicht der Vater mit seinem Geld, wie der Vater-Gott, Zeus oder andere männlich definierte Götzen-Symbole suggerieren. Wenn die kleinste soziale Beziehung zwischen Mutter und Kind in Ordnung ist, kann sich auch die gesamte Gesellschaft positiv entwickeln. Die spannende Frage ist, wie wir dazu kommen?

      • @staro
        „Von der Definition des Patriarchats ausgehend, stellt sich die Frage, wie sie in diesem Kreis hier gestern angekreist wurde, wo stehen wir diesbezüglich heute. Auch im zivilisierten Europa z. B. ist die Nachfolge männlich verortet.“
        Nein, ist sie nicht. Auch Mädchen treten in die Fusstapfen des Vaters oder der Mutter.

        „Seit Jahr-Tausenden dauert die Übung mit dem Patriarchat, mit der Herrschaft des Vaters wie Feministinnen es sagen würden. Es ist eine höchst paradoxe Geschichte, weil – wie viele Jungs sich hier teilweise aus nachvollziehbaren Gründen beschweren – nicht selten die Frau zuhause die Hose trägt“
        Das ist doch das Matriachat, nach definition. Mutter zuhause, die über die Familie herrscht.

        „Die patriarchalische, d. h. mithilfe patriarchaler Regelungen zusammengesetzte und –gehaltene Gesellschaft ist durch permanenten Kriegs-Zustand gekennzeichnet. “
        Das hat nichts mit Patriachat zu tun, sondern mit Platz und Nahrungsproblemen zu tun. Was tust du, wenn deine Ernte ausfällt, dein Stamm verhungert, der Nachbar noch genügend hat, dir aber nichts abgeben möchte, weil es gerade noch so für seinen Stamm reicht? Verhungerst du freiwillig, begehst du Selbstmord?

        “ Dieser Zustand kommt auch in den Familien der Gesellschafts-Mitglieder zu tragen. Die Trennung zwischen privat und gesellschaftlich hat sich längst als Fraß erwiesen. Wir lieben und hassen uns – sowohl im Büro wie zuhause. “
        In matriachaten auch. Das ist Menschlich und hat nichts mit Patriachat zu tun. Daran merkt man, wie sehr ihr euch den Himmel auf Erden zusammenfantasiert.

        „Die neuentstandene matriarchale Forschung, die um H. Göttner-Abendroth geortet ist, erinnert daran, dass am Anfang des Lebens die Mutter steht und nicht der Vater mit seinem Geld, wie der Vater-Gott, Zeus oder andere männlich definierte Götzen-Symbole suggerieren.“
        Was für ein Blödsinn. Warum bekommt in einem matriachat die Mutter das ganze Geld? Das ist das eine. Desweiteren war vor dem eintreffen der Römer bei den Germanen der Freyaglaube der wichtigste. Und die Germanen haben nicht in einem Matriachat gelebt. Wie kommts?

        „Wenn die kleinste soziale Beziehung zwischen Mutter und Kind in Ordnung ist, kann sich auch die gesamte Gesellschaft positiv entwickeln. Die spannende Frage ist, wie wir dazu kommen?“
        Ja, genau, Mütter sind per se gut, würden nie etwas böses tun. Die Frau als übermensch, als überbringer allen guten und schönen. Ich glaub mir wird schlecht. Einfach mal lesen, was Mütter anrichten:
        http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,788332,00.html

        http://www.tauwetter.de/infobera/artikel/frauen.htm

        Und wieder einmal komplette ausgrenzung der Väter. Warum eigentlich? Was habt ihr eigentlich gegen Männer? Warum diese permanente Väterabwertung?

      • Imon

        „Nein, ist sie nicht. Auch Mädchen treten in die Fusstapfen des Vaters oder der Mutter.“

        Ändert nichts an den Fundamenten des patriarchalischen Verbrechens.

        „Das ist doch das Matriachat, nach definition. Mutter zuhause, die über die Familie herrscht.“

        Konsultiere dich mit einem Ahnung-habenden Menschen.

        „Das hat nichts mit Patriachat zu tun, sondern mit Platz und Nahrungsproblemen zu tun. Was tust du, wenn deine Ernte ausfällt, dein Stamm verhungert, der Nachbar noch genügend hat, dir aber nichts abgeben möchte, weil es gerade noch so für seinen Stamm reicht? Verhungerst du freiwillig, begehst du Selbstmord?“

        Für dich nicht.

        „In matriachaten auch. Das ist Menschlich und hat nichts mit Patriachat zu tun. Daran merkt man, wie sehr ihr euch den Himmel auf Erden zusammenfantasiert.“

        Ja, das glaube ich: auch dich liebt jemand.

        „Was für ein Blödsinn. Warum bekommt in einem matriachat die Mutter das ganze Geld? Das ist das eine. Desweiteren war vor dem eintreffen der Römer bei den Germanen der Freyaglaube der wichtigste. Und die Germanen haben nicht in einem Matriachat gelebt. Wie kommts?“

        Sie verwaltet es.

        „Ja, genau, Mütter sind per se gut, würden nie etwas böses tun.“

        Habe ich nicht behauptet.

        „Und wieder einmal komplette ausgrenzung der Väter. Warum eigentlich? Was habt ihr eigentlich gegen Männer? Warum diese permanente Väterabwertung?“

        Wenn die Väter am Patriarchat festkleben wollen, sollen sie es machen. Ich steige aus.

      • @staro
        „Ändert nichts an den Fundamenten des patriarchalischen Verbrechens.“
        Welches Verbrechen denn? Überleben zu wollen?

        „Konsultiere dich mit einem Ahnung-habenden Menschen.“
        Wie gesagt, der Spiegel Artikel ist da sehr eindeutig.

        „Für dich nicht. “
        Na komm, spann mich nicht auf die Folter, was würde man in einem Patriachat machen?

        „Ja, das glaube ich: auch dich liebt jemand.“
        Das hat rein gar nichts mit deiner oder meiner Aussage zu tun.

        „Sie verwaltet es. “
        Nein, sie bekommt es und kann allein darüber verfügen.

        „Wenn die Väter am Patriarchat festkleben wollen, sollen sie es machen. Ich steige aus.“
        Schon wieder weichst du aus. Die Frage war doch klar formuliert: Was habt ihr gegen Väter, warum grenzt ihr sie bei der Erziehung aus? Was soll diese Väterabwertung?

        Weich doch nicht andauernd allem aus. Stell dich der Diskussion. Die Thesen die du vorbrings sind nicht haltbar.

      • Imion

        „@staro
        „Ändert nichts an den Fundamenten des patriarchalischen Verbrechens.“
        Welches Verbrechen denn? Überleben zu wollen?“
        Verbrechen: Überleben für jedes Preis.

         „„Konsultiere dich mit einem Ahnung-habenden Menschen.“
        Wie gesagt, der Spiegel Artikel ist da sehr eindeutig.“

        Christian wird dir bestimmt auch andere Artikel zeigen können.

         „„Für dich nicht. “
        Na komm, spann mich nicht auf die Folter, was würde man in einem Patriachat machen?“

        Folter ist ein patriarchalisches Instrumentarium.

         „„Ja, das glaube ich: auch dich liebt jemand.“
        Das hat rein gar nichts mit deiner oder meiner Aussage zu tun.“

        Welche Aussage, von wem meinst du?

        „Sie verwaltet es. “
        Nein, sie bekommt es und kann allein darüber verfügen.“

        Und sie leg los in ein Kasino oder so?

         „„Wenn die Väter am Patriarchat festkleben wollen, sollen sie es machen. Ich steige aus.“
        Schon wieder weichst du aus. Die Frage war doch klar formuliert: Was habt ihr gegen Väter, warum grenzt ihr sie bei der Erziehung aus? Was soll diese Väterabwertung?“

        Rede mal mit meinem Mann. Er wird dir erzählen, wie er diesbezüglich ausgeschlossen ist.

         „Weich doch nicht andauernd allem aus. Stell dich der Diskussion. Die Thesen die du vorbrings sind nicht haltbar.“

        Entscheide du für dich und geh mir nicht auf den Keks!

      • „Verbrechen: Überleben für jedes Preis.“
        Dann definiere doch den Preis für dein Überleben.

        “ „„Wenn die Väter am Patriarchat festkleben wollen, sollen sie es machen. Ich steige aus.“
        Schon wieder weichst du aus. Die Frage war doch klar formuliert: Was habt ihr gegen Väter, warum grenzt ihr sie bei der Erziehung aus? Was soll diese Väterabwertung?“

        Rede mal mit meinem Mann. Er wird dir erzählen, wie er diesbezüglich ausgeschlossen ist.“
        Was für ein Argument. Jetzt habe ich den Beweis! Es gibt kein Patriarchat. Warum nicht? Weil Staros Mann kein Patriarch ist.

        Ich halte solche auf persönlichen Erfahrungen und auf Einzelfällen basierende Argumente für unlauter. Ich kenne jemanden, dem die Kinder trotz Umgangsrecht von der Mutter vorenthalten werden. Kann ich jetzt daraus schließen, dass du das selbe mit deinem Mann machen würdest im Falle einer Scheidung?

      • @staro
        „Verbrechen: Überleben für jedes Preis. “
        Aha, du stirbst also lieber?

        „Folter ist ein patriarchalisches Instrumentarium. “
        Darum ging es nicht. Weich nicht aus.

        „Welche Aussage, von wem meinst du?“
        Von uns. Siehe weiter oben.

        „Und sie leg los in ein Kasino oder so?“
        Für sich. Oder was auch immer sie damit vorhat. Der Punkt ist, der Mann kann nicht mitentscheiden.

        „Entscheide du für dich und geh mir nicht auf den Keks!“
        Was soll ich für mich entscheiden? Du legst hier doch immer Thesen des Matriachats vor und bekommst sie wiederlegt.

      • Imion

         „@staro
        „Verbrechen: Überleben für jedes Preis. “
        Aha, du stirbst also lieber?
        „Folter ist ein patriarchalisches Instrumentarium. “
        Darum ging es nicht. Weich nicht aus.
        „Welche Aussage, von wem meinst du?“
        Von uns. Siehe weiter oben.
        „Und sie leg los in ein Kasino oder so?“
        Für sich. Oder was auch immer sie damit vorhat. Der Punkt ist, der Mann kann nicht mitentscheiden.
        „Entscheide du für dich und geh mir nicht auf den Keks!“
        Was soll ich für mich entscheiden? Du legst hier doch immer Thesen des Matriachats vor und bekommst sie wiederlegt.“

        Bis auf deinesgleichen klägliche Versuche prophylaktisch Veto zu erheben, habe ich ernsthaft keine begründeten Widerlegungen hier erlebt.

        In der Tat würde ich lieber matriarchale Anarchie (Der Begriff Anarchie (altgr. ἀναρχία anarchía ‚Herrschaftslosigkeit‘; Wortbildung aus verneinendem Alpha privativum und ἀρχία archía ‚Herrschaft‘) bezeichnet einen Zustand der Abwesenheit von Herrschaft.) erleben als patriarchale Hierarchie (Als Hierarchie (gesprochen [hirarˈçiː] oder [hi̯erarˈçiː], altgr. ἱεραρχία hierarchia, zusammengesetzt aus ἱερός, hierós, „heilig“ und ἀρχή, arché, „Anfang, Führung, Herrschaft“, daraus ab dem 17. Jahrhundert kirchenlateinisch hierarchia: „Rangordnung der Weihen“) bezeichnet man ein System von Elementen, die einander über- bzw. untergeordnet sind).

      • @staro
        „Bis auf deinesgleichen klägliche Versuche prophylaktisch Veto zu erheben, habe ich ernsthaft keine begründeten Widerlegungen hier erlebt. “
        Doch hast du, z. B. die Hexenverfolgung, das die Datierungen nicht mit der Geschichtsforschungen übereinstimmen, das die Archäologischen Funde nicht mit den Thesen übereinstimmen.

        Eine Anarchie willst du nicht, glaub mir. Anarchie funktioniert nicht. Es wird immer eine Hierarchie geben.

      • Imion

         „@staro
        „Bis auf deinesgleichen klägliche Versuche prophylaktisch Veto zu erheben, habe ich ernsthaft keine begründeten Widerlegungen hier erlebt. “
        Doch hast du, z. B. die Hexenverfolgung, das die Datierungen nicht mit der Geschichtsforschungen übereinstimmen, das die Archäologischen Funde nicht mit den Thesen übereinstimmen.
        Eine Anarchie willst du nicht, glaub mir. Anarchie funktioniert nicht. Es wird immer eine Hierarchie geben.“

        Wie kann ich dir entgegnen?

      • Kommutator
        „Verbrechen: Überleben für jedes Preis.“
        Dann definiere doch den Preis für dein Überleben.“
        Hmm… ob ich Dir das hier so vertrauen darf?
        „„„Wenn die Väter am Patriarchat festkleben wollen, sollen sie es machen. Ich steige aus.“
        Schon wieder weichst du aus. Die Frage war doch klar formuliert: Was habt ihr gegen Väter, warum grenzt ihr sie bei der Erziehung aus? Was soll diese Väterabwertung?“

        Wenn du mir eine Frage stellst, die für mich keinen Sinn ergibt, kann ich dir keine Antwort liefern. Keine Fragestellung an sich verpflichtet mich zu einer Antwort. Aber Recht hast du wohl. Ich sollte vielleicht sagen: Ich habe nichts gegen Väter solange sie mir im Grenzfall vom Leibe fern bleiben. – Pass auf, gleich kommt Imion mit seiner Veto-Erhebung.

        „Es gibt kein Patriarchat. Warum nicht? Weil Staros Mann kein Patriarch ist.“

        Ja, dieses Argument ist nachvollziehbar.

         „Ich halte solche auf persönlichen Erfahrungen und auf Einzelfällen basierende Argumente für unlauter. Ich kenne jemanden, dem die Kinder trotz Umgangsrecht von der Mutter vorenthalten werden. Kann ich jetzt daraus schließen, dass du das selbe mit deinem Mann machen würdest im Falle einer Scheidung?“

        Im Falle einer Scheidung würde unsere 16-jährige Tochter ihren Bleibe-Ort wählen dürfen. Und ich kenne unlaute Menschen.

  14. @Staro:
    Du konntest keinen Indikator im hier und jetzt für ein existierendes Patriarchat liefern.

    Alles was du machst, ist die jetzige (nichtpatriarchale) Ordnung mit einem Friede-Freude-Eierkuchen-Matriarchat zu vergleichen, in dem alles gut ist. Dass die jetzige Ordnung gegen dieses ideale, unrealistische Zerrbild einer ständig in Frieden lebenden, überglücklichen und vor allem inexistente (!) Gemeinschaft schlechter bewertet wird, ist keine Überraschung.

    Deine Beispiele verraten noch etwas: du kennst dich mit dieser Gesellschaft überhaupt nicht aus! Von „Erblinien“ zu reden, welche Frauen benachteiligt, wenn in Deutschland seit sicher 50 Jahren Frauen genauso erben wie Männer, es rechtlich gar nicht anders möglich ist, ist das fast schon komisch surreal.

    • Haselnuss

      1. „@Staro:
      Du konntest keinen Indikator im hier und jetzt für ein existierendes Patriarchat liefern.
      Alles was du machst, ist die jetzige (nichtpatriarchale) Ordnung mit einem Friede-Freude-Eierkuchen-Matriarchat zu vergleichen, in dem alles gut ist. Dass die jetzige Ordnung gegen dieses ideale, unrealistische Zerrbild einer ständig in Frieden lebenden, überglücklichen und vor allem inexistente (!) Gemeinschaft schlechter bewertet wird, ist keine Überraschung.
      Deine Beispiele verraten noch etwas: du kennst dich mit dieser Gesellschaft überhaupt nicht aus! Von „Erblinien“ zu reden, welche Frauen benachteiligt, wenn in Deutschland seit sicher 50 Jahren Frauen genauso erben wie Männer, es rechtlich gar nicht anders möglich ist, ist das fast schon komisch surreal.“

      Ja Haselnuss. Und die Existenz meines „un-patriarchalischen“ Mannes ist Grund genug um zu behaupten: Wir leben in keinem Patriarchat.

      • Interessant, wenn dein Mann unpatriarchalisch sein kann, gibt es schon mal kein umspannendes, patriarchalisches – strukturell fixiertes – System, was sich in jedem männlichen! Säugling setzt. Schon mal gut zu wissen. Wir nähern uns der Wahrheit an.

        Wenn du jetzt noch kapierst, dass es auch kein patriarchales System als solches gibt, weit über 90% der Männer damit schon mal gar nichts zu tun haben können, und die wenigen Toppositionen meist natürlichen Begabungsunterschieden und Interessensunterschieden im Sigma2 Bereich aufwärts geschuldet sind, dann bist du auf einem guten Wege.

  15. @Bad (editiert: Bitte keine Beleidigungen) Day
    „Effizienzsteigerung. Was heisst das im Klartext? Weniger Lohnkosten. Und was bedeutet das? Weniger Konsumenten.“

    Weniger Lohn_stück_kosten. Lohnkosten steigen.

    Entweder es gab nie Effizienzsteigerungen oder es gibt keine Konsumenten mehr.

    „Was hat Einstein noch über Leute gemeint, die immer wieder das gleiche Versuchen und dabei ein anderes Ergebnis erwarten?“

    Er hat Leute wie dich damit gemeint.

    Gott bewahre mich vor Frauen wie dir in Positionen außer Haus & Herd.

    • Christian, psst, mach ihnen doch nicht ihre Ignoranz kaputt!

      Wir sollten ihnen auch dringend verheimlichen, dass es kein nicht-genverändertes Lebensmittel mehr gibt.

    • „Oder gar etwas bei dem Veränderungen des Erbguts hin zu mehr Ertrag hin erfolgt ist. Alle diese Nahrungsmittel sind ekelhaft“ Gras? Bäume?

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  22. Geldschöpfungsinstitutionen in Staates Hand? Gaaaanz schlechte Idee, deswegen wurden doch mehr oder weniger Zentralbanken ausserhalb des Staates – wie weit, darüber kann man streiten – geschaffen.

    Ansonsten läßt sich „Geldschöpfung“ schwerlich verstaatlichen, einfach weil jeder Kredit eine Geldschöpfung beinhaltet.

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