Piraten, Frauen in der Politik und die Frage nach der Frauenpartei

Bekanntlich ist die Piratenpartei in Berlin in den Landtag eingezogen. Auf die Frage, warum so wenige der Abgeordneten weiblich sind antwortete man:

Baums Begründung, warum unter den 15 Abgeordneten seiner Fraktion nur eine Piratin ist: „Die Frauen wollen halt nicht so in der ersten Reihe stehen, da muss man dann ja manchmal vor hundert oder tausend Leuten sprechen.“ Sätze, die sich heutzutage nicht einmal ein Unionspolitiker in der tiefsten westdeutschen Provinz erlauben würde.

Er ist halt noch keine PC-Politker-Sprechweise gewohnt und das ist eigentlich durchaus sympathisch. Zumal er recht haben könnte.

Der Artikel geht dann noch weiter auf die Geschlechterdebatte bei den Piraten ein.

Einen interessanteren Ansatz als alle Zwangsquoten liefert meiner Meinung nach aber Frau Sibylle: Statt zu meckern und zu jammern einfach mal selbst machen und eine Frauenpartei gründen und wählen! Das kann ich nur unterstützen, denn ich halte es für einen sehr positiven Ansatz es dann lieber selbst machen zu wollen. Frau Sibylle dazu:

Mann müsste, die Männer müssten. Sie müssen nichts, sie haben ja schon.

Die Gründung einer Partei ist einfach. Ein wenig unglamourös, zeitraubend, Geld gibt es auch nicht. Aber die Hälfte der deutschen Bevölkerung ist weiblich. Muss man genauer werden? Was spricht gegen eine Frauenpartei, die von allen Frauen des Landes gewählt wird?

Eben, die Männer müssen nicht. Sondern die Frauen, wenn sie mehr wollen. Ich hatte das ja in dem Artikel „Wie feministische Gruppen reich werden könnten“ auch schon mal, dort allerdings nicht allgemein für Frauen, sondern unter dem Gesichtspunkt der Ausnutzung des Vermarktungspotentials für Feministinnen  vorgeschlagen.

Es muss meiner Meinung nach noch nicht einmal eine eigene Partei sein, wenn sich Frauen im gleichen Maße wie Männer bereit erklären würden in die Politik zu gehen könnten sie auch in den alten Parteien etwas erreichen. Es ist natürlich dann teilweise etwas langweilige Gremienarbeit und wer in der Öffentlichkeit steht, der setzt sich auch Kritik aus.

Aber es ist ein wesentlich positiverer Weg als einfach nur zu jammern und zu fordern.

188 Gedanken zu “Piraten, Frauen in der Politik und die Frage nach der Frauenpartei

  1. Vielleicht direkt noch mal was hinterher:

    Was hindert Frauen in die Politik zu gehen? Ich denke viele interessiert es tatsächlich nicht so, weil es in Parteien eben um diverse vergleichsweise langweilige Sachfragen geht (in der lokalen Politik eben um die Frage wie der Verkehrskreisel umgestaltet wird und wie der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet ausgestaltet wird) und gleichzeitig sehr stark um Status, Hierarchiebildung, Macht. Wer nach oben kommen will, der muss viel aushalten, muss sich durchsetzen, macht sich angreifbar.
    Vielleicht liegt das im Ganzen Männern mehr.

    Was meint ihr, was Frauen abhält?

    • @Christian

      Es sind ja auch nicht nur Frauen die nicht in die Politik gehen, sondern auch Männer haben keine Lust auf den dort herrschenden Konkurrenzmist. Außerdem wird meines Wissens nach in keinem Land die Elite Politiker. Sie bevorzugt die Wirtschaft, da verdient sie mehr. Folglich sind die die Politiker werden, wenn überhaupt nur zweite Wahl.

      • @ lucia, die da geschrieben hat:

        > Es sind ja auch nicht nur
        > Frauen die nicht in die Politik
        > gehen, sondern auch Männer
        > haben keine Lust auf den dort
        > herrschenden Konkurrenzmist.

        Was wäre denn die Alternative zum „Konkurrenzmist“?

        Das Problem ist wohl, dass sich kooperative Wirtschafts- und Gesellschaftsmodelle den konkurrierend-wettbewerbsorientierten oft als unterlegen erwiesen haben.

        Ich finde das nicht schön, aber es ist wohl so (man könnte natürlich gleich darüber diskutieren, ob das ein biologisch oder sozial determiniertes Faktum ist 😉 ).

        Es gibt natürlich auch, zumindest in Punkto Festlegung der Pyramidenspitze, konkurrenzfreie politische Systeme. Das älteste kennen wir unter dem Namen „Monarchie“, in weniger nobler und kontinuierlicher Form als „Tyrannis“…….

        Und wenn man sich auf den „Konkurrenzmist“ in einer Demokratie nicht einlässt, stimmt man den gegebenen Verhältnissen und deren Protagonist/inn/en eben zu. Wir haben genau die Menschen in der Politik, die Züge unseres Bildes reflektieren.

      • @Tanja Werdenberg

        Wir haben genau die Menschen in der Politik, die Züge unseres Bildes reflektieren.

        Unseres Bildes stimmt für die die sie wählen und für die, die gar nicht wählen. imho

        Allerdings unterscheiden sich die Politker so gut wie gar nicht, egal welcher Partei sie angehören.

      • @Lucia

        „Es sind ja auch nicht nur Frauen die nicht in die Politik gehen, sondern auch Männer haben keine Lust auf den dort herrschenden Konkurrenzmist. Außerdem wird meines Wissens nach in keinem Land die Elite Politiker. Sie bevorzugt die Wirtschaft, da verdient sie mehr. Folglich sind die die Politiker werden, wenn überhaupt nur zweite Wahl.“

        Klar gibt es Männer die keine Lust darauf haben. Würde ich dir sofort zustimmen. Es gibt eben nur mehr Männer als Frauen, die meinen, dass es sich lohnt.
        Selbst wenn Politiker nur „zweite Wahl“ wären: Ein besseres Auswahlsystem steht eben nicht zur Verfügung. Wenn wir Leute demokratisch wählen lassen wollen, dann ist eine Vorsortierung eben schnell undemokratisch, weil es gewissen Leuten das passive Wahlrecht nimmt. Wenn wir nicht vorsortieren, dann werden immer Leute nach oben kommen, die gut darin sind sich bekannt zu machen und Netzwerke aufzubauen, die sie bekannter machen oder anderweitig nach oben bringen.
        Vielleicht liegt das einfach näher an der Denkweise von Männern: Es folgt eben dem klassischen Muster des Wettbewerbs unter Männern (male-male-competition): In Hierarchien durch Bündnisse und Einsatz nach oben kommen, damit einen die Frauen als beste Wahl ansehen ist eben nicht so verschieden davon in Hierarchien durch Bündnisse und Einsatz nach oben kommen, damit einen die Wähler als beste Wahl ansehen

  2. Ach Gottchen – das war ja soooo vorhersehbar. Jetzt, nachdem die Piratenpartei einen im Ausmaß überraschenden Wahlerfolg hatte, jetzt, wo es Posten zu verteilen gibt (und nicht nur Arbeit zu machen ist), steht der politisch und kulturell organisierte Feminismus mit einem mal in einer konzertierten Aktion auf der Matte. Um mehr Frauenbeteiligung anzumahnen.

    Wo waren die Forderungserheberinnnen eigentlich, als die PP noch eine Kleinstpartei waren? Ohne Parlamentsmandate – nur mit einem politischen Anliegen? Hat der institutionalisierte Feminismus damals, als es galt, Strukturen zu schaffen, Programme zu schreiben, zu diskutieren, als es galt, sich öffentlich zu artikulieren auch um den Preis, erst einmal nur die Aussicht zu haben, sich lächerlich zu machen wie ein Kleinstsektenführer oder wie die Zeugen Jehovas – hat der institutionalisierte Feminismus damals auf allen Medienkanälen getrommelt:
    „Frauen: Ihr müsst unbedingt bei den Piraten eintreten und da mitmischen! Hier geht es um bürgerliche Freiheiten, Informationsfreiheiten, Datenschutz. Ganz wichtige Themen! Gerade für Frauen! Die Chance ist zwar sehr gering, dass irgendetwas zählbares dabei herauskommt – aber man muss es trotzdem versuchen! Also: Investiert Zeit, Energie, Mühe. Auch ohne Aussicht auf Erfolg und quotierungssicheres Mandat!“

    Hat der organisierte Feminismus das? Nein, natürlich nicht! Jetzt, wo es etwas zu holen gibt, wo es etwas zu ernten gibt, was man nicht selber gesät hat, jetzt steht die Frauschaft versammelt auf der Matte.

    Es ist so widerlich – aber m. E. nach ein sehr schön typische Beispiel für die ekelhafte Haltung, die in diesen berufsfeministischen Propagandistinnen drin steckt. Nie selber etwas machen – nur am Erfolg der anderen partizipieren wollen. Nur am Erfolg, wohlgemerkt. Am Mißerfolg will niemand (sorry: niefraud) partizipieren. Das ist so hohl, so verlogen, so abschäulich. Und so anmaßend.

    Das wäre aber nicht weiter wichtig – wenn diese berufsfeministischen Propagandistinnen eben eine Existenz wie die Zeugen Jehovas fristen würden. Aber sie haben – wie die Konzertiertheit der Medienreaktion belegt – inzwischen dominanten Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmen.

    Noch mal kurz zur inhaltlich-politischen Positionierung: Die Piraten sagen ja: „Geschlecht ist für uns schlicht kein Entscheidungskriterium“. Das ist mir sehr sympathisch in der Grundhaltung.
    Menschen machen, was sie interessiert. Wofür sie die Energie aufbringen, das Interesse, die Leidenschaft. Wenn dann am Ende mehr Männer und nur wenige Frauen im Boot sind – ja, dann ist das eben so. Punkt.

    Ich hoffe, die Piraten können die Position politisch durchhalten. Sie ist so erfrischend anders. Und so erfrischend offensichtlich vernünftig.

    Also: Entern statt gendern!

    PS:
    Laut Spiegel-Artikel meint Frau Schrupp, die folgenden Sätze absondern zu müssen, wie der Obdachlose schlechte Gerüche und körperliche Ausdünstungen: „“Wenn die Piraten keine Quote wollen, stehen sie in der Pflicht, sich etwas besseres einfallen zu lassen“.
    Da wird die ganze Anmaßung des Feminismus deutlich. Nein, Frau Schrupp – die Piraten sind nicht in der Pflicht! Schon gar nicht in Ihrer! Wer hat Frau Schrupp eigentlich ein Mandat verliehen, anderen Gruppen, denen sie nicht angehört, irgendetwas vorschreiben zu wollen. Frau Schrupp verpflichtet rechtsverbindlich politische Parteien? Mit welchem Recht? Mit welcher Autorität?

    Gott, was für eine exorbitante Anmaßung! Und solche Geisteshaltungen sollen wir nun für die Speerspitze der politisch-kulturellen Entwicklung halten?

    • @ virtual-cd

      *Hat der organisierte Feminismus das? Nein, natürlich nicht! Jetzt, wo es etwas zu holen gibt, wo es etwas zu ernten gibt, was man nicht selber gesät hat, jetzt steht die Frauschaft versammelt auf der Matte.*

      Eine parasitäre Ideologie ist das, was sich hier als „Feminismus“ verbreitet wurde.

    • Virtel-cd

      „Wo waren die Forderungserheberinnnen eigentlich, als die PP noch eine Kleinstpartei waren? Ohne Parlamentsmandate – nur mit einem politischen Anliegen?“

      Ich kämpfte Jahre wie eine Löwin mit Unterschrifts-Listen gegen eine MVA vor den Geschäften und der Führer unserer Initiative legte sich am Ende des Weges flach (war struktur-entsprechend nicht anders zu erwarten – dumm gelaufen…

  3. „Was hindert Frauen in die Politik zu gehen? Ich denke viele interessiert es tatsächlich nicht so, weil es in Parteien eben um diverse vergleichsweise langweilige Sachfragen geht (in der lokalen Politik eben um die Frage wie der Verkehrskreisel umgestaltet wird und wie der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet ausgestaltet wird) und gleichzeitig sehr stark um Status, Hierarchiebildung, Macht. Wer nach oben kommen will, der muss viel aushalten, muss sich durchsetzen, macht sich angreifbar.
    Vielleicht liegt das im Ganzen Männern mehr.
    Was meint ihr, was Frauen abhält?“

    Ich weiß nicht. Rosa Luxemburg hat es z. B. gemacht und endete tot im Fluss. Na ja, ist echt nicht so schlimm. Viele Frauen (und Männer) müssen mit tiefen (auch pränatalen) Verletzungen leben und?

    Eine befräundete Therapeutin sagte mir mal: Angst vor Verlieren hat jemand, der gewinnen will… (Macht) Frage: Ist es möglich ans Leben zu gehen, ohne Macht anzustreben? Wenn Du weißt, dass Du nichts zu verlieren hast, lebst Du entspannter…

    • „Eine befräundete Therapeutin sagte mir mal: Angst vor Verlieren hat jemand, der gewinnen will… (Macht) Frage: Ist es möglich ans Leben zu gehen, ohne Macht anzustreben? Wenn Du weißt, dass Du nichts zu verlieren hast, lebst Du entspannter…“

      Jeder hat etwas zu verlieren, solange er Lebt: sein Leben.
      Was Lebt will Macht.
      Die Frage ist eher wie viel und welche Macht und mit welchen Strategien es versucht wird.
      Und es geht nicht nur um Leben oder nicht, sondern auch um die Qualität des Lebens.
      Da ist für Frauen ganz wesentlich sich vermehrt zu haben, doppelt so wesentlich für Männer wie genetische Analysen zeigen.

      Das Problem was Frauen mit Macht haben ist offensichtlich:

      Sie scheuen als Machtausübende erkennbar zu sein, das macht Angreifbar und sie können „Verlieren“.
      Zudem sind Frauen statistisch dem Mann in direkter Konkurrenz körperlich wie geistig unterlegen.
      Die Natur schafft keine Geschlechter damit die Konkurrieren, denn da wo sie es tun stirbt die Spezies aus.

      Ist die weibliche Machtausübung wie üblich verschleiert, negiert und projiziert ist der Verlust lediglich ein Intrapersonaler Konflikt, deswegen haben Frauen ja auch mehr davon.
      Diese intrapersonalen Konflikte sind auch eine Erklärung für bei Weibern oft sichtbare überzogene und irrationale Handlungen an vergleichsweise Irrelevanten Aufhängern, denn die oben genannten „Constraints“ verbieten es dem Weib oft über das eigentliche Problem zu reden bei denen Ihre Macht „im stillen“ gescheitert ist.

  4. Ich bin, als ich für einen Kommentar auf Telepolis zu den Piraten die Geschlechterverhältnisse von Parteien nachgeschlagen habe, auf eine Partei gestoßen, die Tatsächlich größtenteils aus Frauen zu bestehen scheint: die Tierschutzpartei. Laut wikipedia sind 75% der Mitglieder weiblich.

    Mein Hypothese ist daher: es sind die Themen. Politik ist ja letztlich kein Selbstzweck, sondern ein Mittel zum Zweck der Durchsetzung von bestimmten Interessen, und (ab jetzt rein anekdotisch) zu den typischen Dingen, um die es in der Politik geht (Arbeit, Wirtschaft, Innen- und Aussenpolitik) haben Frauen im Schnitt ein geringeres Interesse.

  5. Ps.: Mit Polarisierung meine ich: den Eindruck erwecken, alle Spezies mit dem Korrelaten „Frau“ tun dies… Wie viele Weiblein gibt es prozentuell dabei?

  6. @Christian

    Wenn frau sich die Art und Weise ansieht, mit der sich Männer gerade in der Politik einerseits gegenseitig die besten Pöstchen zu schieben sich aber andererseits auch mit gnadenlosem Macht- und Statusdenken bekämpfen, erklärt das m.E., warum Frauen weniger Interesse haben sich politisch zu angagieren. Die die es machen ähneln – imho – Männern, zumindest im Denken & Handeln.

      • @lucia
        Du meinst, das sie zu wenig Frauenbevorzugung betreiben. Die einzigen, die in der Politik Posten zugeschoben bekommen, sind Frauen. Nennt sich Frauenquote, einer Frau kann man ja nicht einen Wettbewerb aussetzen, das wäre ja gemein, wenn auch Frauen sich mal durchsetzen müssten, geht gar nicht. Frauen wollen auf ihre Posten ja getragen werden.

      • Imion

         „@lucia
        Du meinst, das sie zu wenig Frauenbevorzugung betreiben. Die einzigen, die in der Politik Posten zugeschoben bekommen, sind Frauen. Nennt sich Frauenquote, einer Frau kann man ja nicht einen Wettbewerb aussetzen, das wäre ja gemein, wenn auch Frauen sich mal durchsetzen müssten, geht gar nicht. Frauen wollen auf ihre Posten ja getragen werden.“

        Ist eine nette Vorstellung…

      • @lucia
        „1.Leg mir nichts in den Mund, was ich nicht gesagt habe. Danke

        Mach ich nicht

        „2. Wer hat denn Merkel auf ihren Posten getragen?“
        Helmut Kohl.

      • @iminon

        Kohl hat ihr zum Parteivorsitz verholfen, aber nicht zur Kanzlerin gemacht. Außerdem hat sie einige männliche Gegner (bspw. Merz) in der Partei abserviert. Ganz zu schweigen von den letzten innerparteilichen Streitigkeiten. Von getragen werden, kann da wohl keine Rede mehr sein.

      • @lucia
        Und die Frauenquote, die es in jeder Partei gibt, ist natürlich kein getragen werden. Nein, das steht einer Frau ja zu, weil sie Frau ist. Es kann doch nicht verlangt werden, das Frauen sich genauso behaupten müssen wie Männer. Das wäre ja Frauendiskriminierung, wie sie die bösen Piraten betreiben.

      •  „@imion
        Süße, befestige dir lieber deine einseitigen maskulistischen Ansichten qua Lockenwickler an den Kopf, damit kannst du bei mir nicht landen.

        Mein kleinerer Neffe hatte Locken am Kopf (ich nicht). Ich spielte gerne mit seinen Haaren. Jetzt sind wir groß geworden. Er wohnt in Mannheim und wir liegen nicht mehr einander in Haaren. Hat lange gedauert.

      • Euch sind ja mal wieder ziemlich schnell die Argumente ausgegangen. Jetzt schon nur noch mit Provokationen, Beleidigungen und Gelaber daher zu kommen, beantwortet nicht die Frage warum eine Partei ohne selbst auferlegte Frauenquote und -gepämpere Diskriminierend für Frauen sein soll?

        Aber Frauen antworten nicht, sondern sie erwarten getragen zu werden …

  7. Als ich noch bei der SPD aktiv war, haben wir verzweifelt nach weiblichen Kandidaten für den Ortsvereinsvorstand gesucht, fast immer vergebens.
    Wenn es um ein Bundestagsmandat ging, fand sich fast immer auch eine weibliche Kandidatin.

    • 86.754 Wählerinnen und Wähler bei der Europawahl 2009 in ganz Deutschland und als bestes einzelnes Länderergebnis 0,8 Perzent bei selbiger Wahl in Mecklenburg-Vorpommern.

      Über Antritte auf lokaler Ebene schweigt die feministische Chronik.

      Derzeit so etwa alle sechs Monate eine Presseinfo – die vermutlich über keinen einzigen Agenturticker läuft.

      Siegerinnen sehen anders aus.

      • 86.754 Wählerinnen und Wähler bei der Europawahl 2009 in ganz Deutschland und als bestes einzelnes Länderergebnis 0,8 Perzent bei selbiger Wahl in Mecklenburg-Vorpommern.

        Na ja, mit den 0.8 % Wähleranteil sind sie immerhin schon fast auf Augenhöhe mit der FDP. 🙂

  8. Diese „gefährlichen Weiber und ‚unnatürlichen Frauen’ [wurden] mit der Macht des Eros gezähmt .. – oder werden sollten.“(S. 280) Herodot berichtet im Kontext des Umgangs mit den Amazonen von Zähmungs-Versuchen mitteln Vertrautheit–Arrangierens. Gertrude R. Croissier findet diese Versuche – wie die geschichtliche Überlieferungen uns berichten – diese Analogie zur Zähnung wilder Tiere für unseren Zusammenhänge mindestens bemerkenswert. Immer hin haben Herakles und andere patriarchale Herrscher damaliger Zeit dem matirarchal Weiblichen die Religion, die Mach und das Recht über den eigenen Körper genommen. „Die Amazonen waren ein Phänomen des Übergangs. Es begleitete die Zeiten des gewaltsamen Umbruchs von frauendominierten Kulturen zu einer männerdominierten Welt.“ (S. 283). Sie entstammen matriarchal-totemistisch organisierten Stämmen und ihre religiösen Kulte waren Mondkulte.

    • @staro
      Du weist, das Herakles nicht existiert hat? Insofern auch zum rest, ein einfaches, nein. Im übrigen stammen Amazonen nicht aus Griechenland, sondern, wie jüngste Forschungen zeigen, eher aus dem Mongolischen Gebiet.

      • Imion

        o „@staro
        Du weist, das Herakles nicht existiert hat? Insofern auch zum rest, ein einfaches, nein. Im übrigen stammen Amazonen nicht aus Griechenland, sondern, wie jüngste Forschungen zeigen, eher aus dem Mongolischen Gebiet.“

        Wenn Du schneller laufen kannst, muss Deine Fraktion nicht unbedingt zu erst am Ziel sein (Igel: Die Lehre aus dieser Geschichte aber ist erstens, daß sich keiner, und wenn er sich auch noch so vornehm dünkt, einfallen lassen soll, sich über einen kleinen Mann lustig zu machen, und wäre es auch nur ein Igel.
        Und zweitens, daß es gut ist, wenn einer heiratet, daß er sich eine Frau von seinem Stand nimmt, die geradeso aussieht wie er.
        Wer also ein Igel ist, der muß darauf sehen, daß auch seine Frau ein Igel ist.)

      • @staro
        „Und zweitens, daß es gut ist, wenn einer heiratet, daß er sich eine Frau von seinem Stand nimmt, die geradeso aussieht wie er.
        Wer also ein Igel ist, der muß darauf sehen, daß auch seine Frau ein Igel ist.)“
        Dafür sorgt schon die Frau, immerhin sind es Frauen, die einen Partner der weniger verdient oder einen niedrigeren Status hat, nicht akzeptieren können.

      • Imion

         „@staro
        „Und zweitens, daß es gut ist, wenn einer heiratet, daß er sich eine Frau von seinem Stand nimmt, die geradeso aussieht wie er.
        Wer also ein Igel ist, der muß darauf sehen, daß auch seine Frau ein Igel ist.)“
        Dafür sorgt schon die Frau, immerhin sind es Frauen, die einen Partner der weniger verdient oder einen niedrigeren Status hat, nicht akzeptieren können.“

        Möglicherweise kannst Du wieder mal „Un“-Recht haben. Mein damals Fräund hatte ein Studium angefangen und abgebrochen, als ich ihn kennenlernte…

    • Also tatsächlich einfach nur stumpfe Beleidigungsversuche. Das macht die Einschätzung künftiger Kommentare von dir deutlich einfacher.

      Nur so aus Interesse, war es ein rein zufälliges Losverfahren, dass mich als Ziel deiner Trollerei bestimmt hat, oder vermutest du, warumauchimmer, dass ich zu einer Gruppe gehöre, die zu betrollen dir deine Vorurteile gebieten?

      • Keppler

        o „Also tatsächlich einfach nur stumpfe Beleidigungsversuche. Das macht die Einschätzung künftiger Kommentare von dir deutlich einfacher.
        Nur so aus Interesse, war es ein rein zufälliges Losverfahren, dass mich als Ziel deiner Trollerei bestimmt hat, oder vermutest du, warumauchimmer, dass ich zu einer Gruppe gehöre, die zu betrollen dir deine Vorurteile gebieten?“

        Mit den stumpfen Beleidigungen denke bitte an die pränatale Phase…

      • Guck mal, selbst wenn du nur beleidigen willst, ist es erforderlich, dass du dich zumindest so kohärent äusserst, dass wenigstens ein wohlwollendes Gegenüber eine Chance hat, zu verstehen, was du meinst.

        Also: pränatale phase? meinst du nicht, dass dieser, ich nenne es mal wohlwollend Gedankensprung, ein bisschen mehr Herleitung erfordert?

      • Keppler

         „Guck mal, selbst wenn du nur beleidigen willst, ist es erforderlich, dass du dich zumindest so kohärent äusserst, dass wenigstens ein wohlwollendes Gegenüber eine Chance hat, zu verstehen, was du meinst.
        Also: pränatale phase? meinst du nicht, dass dieser, ich nenne es mal wohlwollend Gedankensprung, ein bisschen mehr Herleitung erfordert?“

        Weißt Du was? Mit Gaunern hatte ich in meinem Leben auch zutun (guck mal wie erfolgreich ich bin!) Du musst sie einfach laufen lassen (das Bild mit dem Käfig war gar nicht schlecht). Irgendwann geht ihnen der Saft aus.

      • Und wieder so ein non-sequitur. Gauner? Käfig? Sorry, aber wovon redest du?

        Ernsthaft: selbst Beleidigungen erfordern, dass sie verstanden werden.

        Zu dem Thema kann ich ‚Die Kunst, Recht zu behalten‘ sehr empfehlen. Keine Sorge, du musst nicht gleich damit anfangen, solche komplizierten Dinge wie ‚Logik‘ zu verwenden, im Gegenteil. Das Buch ist, abgesehen vom Autor, perfekt für Menschen wie dich geeignet.

  9. Alexander

    „@ virtual-cd
    *Hat der organisierte Feminismus das? Nein, natürlich nicht! Jetzt, wo es etwas zu holen gibt, wo es etwas zu ernten gibt, was man nicht selber gesät hat, jetzt steht die Frauschaft versammelt auf der Matte.*
    Eine parasitäre Ideologie ist das, was sich hier als „Feminismus“ verbreitet wurde.“

    Weißt Du was Meister Alexander, versammle Deine verläuste Mannschaft und verschwinde!

    • @Starosczyk

      *Weißt Du was Meister Alexander, versammle Deine verläuste Mannschaft und verschwinde!*

      Würde ich gerne, Starosczyk, rate ich auch jedem jungen Mann unter 30, der gut ausgebildet ist, fließend Englisch spricht: Geh, solange noch Zeit ist.

      Ich sitze hier fest, bin zu tief investiert (Rente, Versicherungen etc.) in dieses matriarchalisierende, Männer diskriminierende, langsam verfallende, verrottende System.

      Ich werde mir seinen Sterbeprozess weiterhin aus der Nähe ansehen müssen und hoffen, dass ich noch rechtzeitig sterbe, bevor das Wetterleuchten am Horizont herangerückt sein wird.

      Dann, Starosczyk, wird Deine Frage, inwiefern Frauen, vor allem Frauen, von diesem System profitieren, eine Antwort finden.

      Sie wird Dir nicht gefallen.

      • Alexander

        o „@Starosczyk
        *Weißt Du was Meister Alexander, versammle Deine verläuste Mannschaft und verschwinde!*
        Würde ich gerne, Starosczyk, rate ich auch jedem jungen Mann unter 30, der gut ausgebildet ist, fließend Englisch spricht: Geh, solange noch Zeit ist.
        Ich sitze hier fest, bin zu tief investiert (Rente, Versicherungen etc.) in dieses matriarchalisierende, Männer diskriminierende, langsam verfallende, verrottende System.
        Ich werde mir seinen Sterbeprozess weiterhin aus der Nähe ansehen müssen und hoffen, dass ich noch rechtzeitig sterbe, bevor das Wetterleuchten am Horizont herangerückt sein wird.
        Dann, Starosczyk, wird Deine Frage, inwiefern Frauen, vor allem Frauen, von diesem System profitieren, eine Antwort finden.
        Sie wird Dir nicht gefallen.“

        Du redest schon fast wie meine Therapeutin…

  10. @ Christian

    *Aber es ist ein wesentlich positiverer Weg als einfach nur zu jammern und zu fordern.*

    Ein positiverer vielleicht, aber kein effektiverer, nicht für viele Frauen.

    Es ist einfacher, bequemer, durch passiv-aggressives Verhalten, durch Nörgeln und Jammern als Frau Männer so zu manipulieren, dass sie „anstatt“ agieren, für einen agieren, anstelle von einem agieren.

    So ist man im Misserfolgsfalle nicht selbst verantwortlich, nicht schuld und im Erfolgsfalle doch bequem an den Früchten des Erfolges beteiligt.

    Ich wäre ja froh, wenn Frauen endlich Frauenunternehmen gründeten, mit weiblichen Strukturen von Anfang an, diese zum Erfolg führten, den Männern DEMONSTRIERTEN, wie es besser geht anstatt sich in von Männern aufgebaute Strukturen hineinzujammern, hineinquotieren zu lassen.

    Warum gründen sie keine Frauenparteien, keine Frauenbanken, keine matriarchalen Kommunen und BEWEISEN die überlegene Funkktionstüchtigkeit ihrer Ansätze, indem sie diese zum Erfolg führen?

    Nichts davon zu sehen.

    Langsam wächst in mir der Verdacht, Frauen sind auf genau dieses passiv-agressive Verhalten hin, dieses Vorschicken der Männer, optimiert.

    Und Männer darauf hin, dem zu willfahren, darauf zu reagieren.

    Es ist ihre spezifisch weibliche Überlebensstrategie, eine Verhaltensadaption.

    Deprimierend ist das.

    Eine Partei, die Frauen nicht begünstigt, die ihnen keine Quotensänften zur Verfügung stellt, die Frauen einfach genau so behandelt wie Männer, einfach nur GLEICH BERECHTIGT, die ist also frauenfeindlich?

    Da sollte doch dem letzten Deppen klar werden, was viel zu viele Frauen unter „Gleichberechtigung“ verstehen.

    Es ist frauenfeindlich, Frauen nicht zu privilegieren, das ist damit ausgesagt.

    Noch einmal: Das ist deprimierend und erbärmlich.

    • Alexander

      „So ist man im Misserfolgsfalle nicht selbst verantwortlich, nicht schuld und im Erfolgsfalle doch bequem an den Früchten des Erfolges beteiligt.“

      Wo sind denn die Frauchen an den Früchten des Erfolges beteiligt? Ja, in der Küche beim Essen-Vorbereiten oder als ein edler Zusatz eines wie immer erfolgreichen Mann (Frau als das Andere).

      • @staro
        „Wo sind denn die Frauchen an den Früchten des Erfolges beteiligt?“

        Am Gehalt des Mannes. Nicht umsonst werden Konsumentscheidungen zu 80% von Frauen getroffen. Männer haben keine Zeit, um Shoppen zu gehen, wir müssen Arbeiten.

      • Imion

         „@staro
        „Wo sind denn die Frauchen an den Früchten des Erfolges beteiligt?“
        Am Gehalt des Mannes. Nicht umsonst werden Konsumentscheidungen zu 80% von Frauen getroffen. Männer haben keine Zeit, um Shoppen zu gehen, wir müssen Arbeiten.“

        Ich will hier nicht perfide sein und den Spruch erwähnen: Arbeit macht frei!

      • @staro
        Nein, nein, der Spruch passt hier perfekt, denn, hat diese Arbeit frei gemacht? Genauso so sieht es im hier und heute aus. Das haben Frauen kapiert, deshalb lassen sie Männer für sich schuften, und wir sind so blöd und machen das mit.

      • @ Starosirgendwas
        Ich halte es für eine absolute Frechheit einen solchen Nazispruch zu drücken. Es zeigt mir wieder einmal mehr, dass sich das dumme Männerpack ganz einfach damit abzufinden haben soll, dass es für Frauen zu malochen hat. Dieser Narzismus ist zum kotzen. Dieser männerhassende Sadismus, der eine Ungerechtigkeit, beschönigend darstellt, wie Entlassungen in der Regel als „für den Arbeitsmarkt freigesetzt“ tituliert werden, treibt mir die Galle hoch. Wie kann man nur so denken? Dein Beispiel zeigt mir einmal mehr, wie hinfällig die Mann-Frau-Frau-Mann-Beziehung schon ist.

        „Wenn du zu Frauen gehst, vergiss die Peitsche nicht, vergisst du sie, werden sie dich verachten, bist du zaghaft, werden sie die Peitsche gegen dich einsetzen, dich verachten und Spaß dran haben unsere unschuldigen Geschöpfe“

    • Alexander

      „Ich wäre ja froh, wenn Frauen endlich Frauenunternehmen gründeten, mit weiblichen Strukturen von Anfang an, diese zum Erfolg führten, den Männern DEMONSTRIERTEN, wie es besser geht anstatt sich in von Männern aufgebaute Strukturen hineinzujammern, hineinquotieren zu lassen.“

      Ich auch.

    • Alexander

      „Warum gründen sie keine Frauenparteien, keine Frauenbanken, keine matriarchalen Kommunen und BEWEISEN die überlegene Funkktionstüchtigkeit ihrer Ansätze, indem sie diese zum Erfolg führen?
      Nichts davon zu sehen.“

      Was wäre mit Brille-Wechseln Liebster!

    • Alexander

      1. „Es ist ihre spezifisch weibliche Überlebensstrategie, eine Verhaltensadaption.
      Deprimierend ist das.“

      Ja, da hast Du wieder Recht! Schade, dass die Männer von der anderen Sorte sind und niemals mit den verläusten Frauen zusammenkommen – wie denn auch?

    • @Meister Roslin

      „Langsam wächst in mir der Verdacht, Frauen sind auf genau dieses passiv-agressive Verhalten hin, dieses Vorschicken der Männer, optimiert.

      Und Männer darauf hin, dem zu willfahren, darauf zu reagieren. “

      In der direkten Anschauung des alltäglichen Lebens spricht vieles dafür. Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele. Aber so als Trend … ja: vermutlich.

      Was allerdings die Willfährigkeit der Männerwelt angeht: Die mag im Grundsatz vorhanden sein, wird aber durch die feministische Anmaßungs- und Beschimpfungskultur arg erodiert. Nach meinem Eindruck.
      Wenn der Feminismus mit seiner Anmaßung – wie hier bezüglich der Schrupp-Äußerung höchst exemplarisch zu studieren ist – so weiter macht, wird sie der Unwille der Männer, dieses Spiel noch weiter mit zu spielen, weiter steigern. Und das wäre sehr zum Nachteil der meisten Frauen, die damit ihre sozial-ökologische Nische verlieren würden.

      Wenn die Analyse richtig wäre (ich setze es einmal bewusst in den Konjunktiv, weil ich mir nicht ganz sicher bin), dass die weibliche Disposition als Archetyp wäre, andere für ihre Interessen zu instrumentalisieren statt sie selber wahr zu nehmen – dann ist es für den Erfolg dieser Strategie essentiell, dass diese Dispositioin auf eine komplementäre Disposition bei den Männern trifft. Diese aber in den Grundfesten zu beschädigen raubt der ökologischen Nische ihre Grundlage.

      Wenn die Bereitschaft der Männer, sich entsprechend instrumentalisieren zu lassen, nicht nur erodiert, sondern der Erdrutsch einsetzt – dann wäre das eine Katastrophe für die Mehrheit der Frauen. Dann sitzen sie auf einer Strategie, die ins Leere läuft. Weil der „Counterpart“ fehlt …

      • @ virtual-cd

        *Wenn die Analyse richtig wäre (ich setze es einmal bewusst in den Konjunktiv, weil ich mir nicht ganz sicher bin), dass die weibliche Disposition als Archetyp wäre, andere für ihre Interessen zu instrumentalisieren statt sie selber wahr zu nehmen – dann ist es für den Erfolg dieser Strategie essentiell, dass diese Dispositioin auf eine komplementäre Disposition bei den Männern trifft. Diese aber in den Grundfesten zu beschädigen raubt der ökologischen Nische ihre Grundlage.“

        Ich denke, sie ist richtig.
        Den Konjunktiv sprare ich mir schon lange, die Hoffnung auf Irrtum habe ich aufgegeben.

        Es ist ja weit und breit keine grundlegende Änderung des Verhaltens in Sicht, nicht auf Männerseite, nicht auf Frauenseite.

        Das Dumme ist, FeministInnen sind nicht DIE Frauen, auch wenn sie sich regelmäßig anmaßen, für DIE Frauen zu sprechen.

        DIE Frauen andererseits haben sich zu Mitläuferinnen entwickelt, stauben gerne die Privilegien ab, die FeministInnen für sie erjammern, denken sich vielleicht „Eigentlich gehen sie zu weit“, aber solange es Privilegien bringt, noch nicht wirklich weh tut, schweigen sie, überlassen den aggressiveren Frauen das Feld.

        Gerade femininen Frauen ist das ohnehin näher, das eher passive Hinnehmen.

        So überlassen sie den eher maskulin-aggressiven Frauen als Wortführerinnen die Bühne, die wie Nietzsche es in seinem Text „Von den Taranteln“ so schön beschreibt, immer zu weit gehen, so dass sie sich am Ende noch auf Schnee schlafen legen müssen.

        Natürlich zerstört diese aggressive Männerhasspropaganda, die mittlerweile die ganze Kultur, die ganze veröffentlichte Meinung durchtränkt, die dazu beiträgt, dass bereits Jungen sich in dieser von Männerhass geprägten Umwelt (auch der pädagogisch-schulischen: „JUNGEN MUSS MAN UMERZIEHEN!“) nicht mehr wohl fühlen und in virtuelle Welten flüchten, in die dieses ätzende Gift, das die Grundfesten unserer Zivilisation zerstört, noch nicht vorgedrungen ist, weil dort kaum Frauen arbeiten, in der Spieleentwicklung für Jungs (dafür herrscht dort ein ganz barbarisches Machotum, auf andere Weise schlimm, anderes Thema, trägt aber zur Zerstörung dieser Zivilisation ebenso bei) sehr effektiv allmählich die Ritterlichkeit von Männern, ihren Beschützerinstinkt, ihre Bereitschaft, FÜR Frauen zu agieren.

        Natürlich wird eines Tages die Lawine abgehen, genau das fürchte ich ja.

        Denn sie wird viel mehr mitreißen als bloß die widerwärtige feministische Ideologie.

        Um die ist es mir nicht leid, die ist ohnehin nicht zu retten, weil auf geradezu absurde Weise realitätsblind, die Natur des Menschen als Mann und Frau verkennend.

        Aber es wird dann wesentlich mehr zu Bruch gehen als bloß der Feminismus, etliches von dem, woran mir wirklich liegt: Sozialstaat, Toleranz, Trennung von Kirche und Staat, vielleicht die Demokratie selbst etc. wird ebenfalls im Rinnstein landen.

        Ich erwarte tatsächlich, dass aus einer Phase des chaotischen Zusammenbruchs, auf die wir zulaufen, eine Phase des Krieges aller gegen alle – wie lange die anhalten wird, weiß ich nicht – hätte ich 1618 gelebt, hätte ich auch kaum geahnt, dass der 30jährige Krieg 30 entsetzliche Jahre andauern würde, in der sich ein Großteil unserer gewohnten Ordnungs-und Zivilisationsstrukturen in Feuer und Rauch auflösen wird – ein neuer radikaler Wille zu autoritären Ordnung hervorgeht, ein radikales Patriarchat, das schlimm sein wird, aber trotzdem populär, weil es die Sehnsucht nach Ordnung, nach Sicherheit, nach Berechenbarkeit des Lebens, befriedigt, eine Sehnsucht, die eine blutig-chaotische Ära in’s Unermessliche wird anwachsen lassen.

        Weil eine tyrannische Ordnung immer noch besser ist als gar keine.

        Unsere jetzige Ordnung ist nicht zu halten, ist nicht nachhaltig, um eine Lieblingspharase unserer Chattering Classes aufzugreifen, befindet sich bereits in Auflösung.

        Ich weiß nicht, wie die aufzuhalten ist.

        Wir hangeln uns doch seit Jahrzehnten von Pfusch zu Pfusch, von Flickwerk zu Flickwerk, stopfen die Risse und Löcher in der Struktur mit Schulden und immer noch mehr Schulden, immer in der Hoffnung, das rettende Ufer irgendeiner Zukunft zu erreichen, die uns die Entschuldung erlaubte, eine Zukunft, die nur nie Gegenwart wird,seit 40 Jahren nicht.

        Hauptsache, der Pfusch hält bis zur nächsten Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, Europawahl, also maximal 4 Jahre.

        Der Weg ist jetzt zu Ende, mehr Schulden sind einfach nicht mehr drin.

        Die Zeiten werden härter und wir stehen da mit leergefressenen Scheunen.

        Wie das, die Katastrophe vermeidend, zu kurieren sein soll – ich weiß es nicht.

        Möglich ware es, wenn der Mensch vernünftig wäre.

        Aber weder Männer noch Frauen sind es.

        Dazu wäre eine Selbstbesinnung nötig, die ich unserer bis zur Bewusstlosigkeit konsumverblödeten Kultur nicht mehr zutraue, die nicht einmal mehr kapiert, welche Grundlagen unbedingt gesichert werden müssen, wenn eine Gesellschaft dauerhaft in der Abfolge der Generationen überleben will.

        Ich hoffe nur, dass ich den Anbruch der chaotischen Phase des Zusammenbruchs nicht mehr erleben muss.

        Dass deren Beginn uns in den nächsten 50 Jahren bevorsteht, davon bin ich überzeugt, weiß nur nicht, ob bereits in 20 Jahren oder in 30 oder in 50 Jahren.

        Sie wird anbrechen, wenn der Vorhang fällt, keine Konsumbetäubung des Bewusstsein mehr möglich ist mangels Wohlstand,wenn der Mensch vor leergeräumten Regalen und Schufenstern steht, ohne Halt, ohne Sinn, zurückgeworfen auf seine nackte, kreatürliche Existenz, um die er zu allem Überfluss auch noch wird kämpfen müssen, mit Zähnen und Klausen, durch kein antrainiertes, eingeübtes, metaphysisch abgesichertes Ethos an der Wahl seiner Mittel gehindert.

        Denn all diese Sicherungssysteme vor der Barbar wurden ja höchst erfolgreich dekonstruiert, der Mensch „befreit“, zum Nihilismus befreit.

      • @ Meister Roslin

        Ich finde ja, Sie sind in ihrem Kulturpessimismus – den zu haben, man ein profundes Kulturverständnis voraussetzen muss – einerseits zu zaghaft und andererseits zu forciert. Ich meine: Kurzfristig zu zaghaft. Mittel- bis langfristig zu forciert.

        Ja, wir stehen vor dem Zusammenbruch. Finanziell, ökonomisch, kulturell und sozial. Und da sind Sie, Meister Roslin, m.E. nach in ihrer Einschätzung noch zu konservativ. Ich würde da nicht in 20, 30 oder gar 50 Jahren als Zeitraum denken. Maximal 10 bis 15.
        Und langfristig zu forciert. Weil: Natürlich wird sich aus dem Zusammenbruch dieser Kultur eine neue erheben. Und irgendwann auch zu einer Hochkultur heranreifen. Wie die aussehen wird? Keine Ahnung. Nur: passieren wird es. (Es sei denn, wir „schaffen“ es vorher noch, die Erde so weit flächendeckend zu kontamieren, dass menschliches Leben, wie wir es kenne, kaum noch möglich ist. Dann haben eben die Insekten ihre Chance. Evolutionär betrachtet.)

        Aber: Das Heranreifen einer neuen Kultur werden wir nicht mehr erleben im Rest unserer Lebensspanne. Nur den Niedergang. Und der wird hart und bitter werden. Aber langfristig betrachtet: Ja, die Menschheit wird überleben und es wird neue Hochkulturen geben. Die dann auch wieder irgendwann an der Entwicklung ihrer inneren Widersprüche, also ihrem Erfolg, eingehen werden. Und danach kommt noch etwas anderes. Es wird schon irgendwie weitergehen. Vermutlich. Mit der Menschheit. (Aber nicht mit uns, so wie wir heute leben.)

        „Natürlich wird eines Tages die Lawine abgehen, genau das fürchte ich ja.

        Aber es wird dann wesentlich mehr zu Bruch gehen als bloß der Feminismus, etliches von dem, woran mir wirklich liegt: Sozialstaat, Toleranz, Trennung von Kirche und Staat, vielleicht die Demokratie selbst etc. wird ebenfalls im Rinnstein landen.“

        Vermutlich. Ich denke, wir werden mafiös organisierte Clanstrukturen bekommen. Verhältnisse, wie in Afghanistan abseits von Kabul. Und das wird sehr patriarchalisch werden. Hier hätte das Wort dann endlich einmal einen Sinn. Herrschaft nicht etwa der Männer (allgemein), das müsste dann ja Maskulinat oder so ähnlich heißen. Nein: Der Stammesfürsten. Die sich schlicht auf die Macht der Gewehre stützen. Und um zu überleben, wird man sich einem dieser Clans anschließen müssen. Einordnen oder verrecken – das wird die Regel sein.

        „… ein neuer radikaler Wille zu autoritären Ordnung hervorgeht, ein radikales Patriarchat, das schlimm sein wird, aber trotzdem populär, weil es die Sehnsucht nach Ordnung, nach Sicherheit, nach Berechenbarkeit des Lebens, befriedigt, eine Sehnsucht, die eine blutig-chaotische Ära in’s Unermessliche wird anwachsen lassen.

        Weil eine tyrannische Ordnung immer noch besser ist als gar keine.“

        Eine plausible Antizipation, wie mir scheint.

        „Unsere jetzige Ordnung ist nicht zu halten, ist nicht nachhaltig, um eine Lieblingspharase unserer Chattering Classes aufzugreifen, befindet sich bereits in Auflösung.

        Ich weiß nicht, wie die aufzuhalten ist. “

        Der – ernüchternde – Fakt ist: Gar nicht. Geschichtliche Entwicklungen sind nicht aufzuhalten. Wie sollte das auch gehen? Wer sollte das tun? Tun können?
        Dieser aus der Verzweiflung um den kommenden Verlust geborene Gedanke, man müsse das doch aufhalten können, ist vermutlich auch Hybris. Da wirken Kräfte, die erheblich größer sind als wir. Wir sollten uns von dem Gedanken, hier etwas „aufhalten“ zu können, verabschieden. Es geht nicht. Sonst endet man wie Kurt Tucholsky. Der ja auch – lt. Aussage von Carl v. Ossietzky – versucht hat, alleine, nur mit einer Schreibmaschine bewaffnet, eine geschichtliche Katastrophe aufzuhalten. Sprachmächtig war er – wie kaum ein zweiter. Gelingen konnte das Unterfangen trotzdem nicht.

        „Hauptsache, der Pfusch hält bis zur nächsten Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl, Europawahl, also maximal 4 Jahre.“

        Wohl war. Erinnert an die DDR in der Endphase … da ging es immer nur noch darum, über den nächsten Winter zu kommen. Und wehe, das wäre ein strenger.

        “ … wenn der Mensch vernünftig wäre.
        Aber weder Männer noch Frauen sind es.“

        Eben. Wir sind es nicht. Oder besser: Nur in sehr begrenztem Rahmen.

      • Sorry, aber ihr seid mir zu pessimistisch. Das ließt sich wie die Diskussion zweier alter Männer, die über die Jugend von heute fluchen.

        Ich kann mir Genozide vorstellen, ich kann mir Kriege vorstellen, aber ich kann mir nicht vorstellen das Mafia Clans die Republik übernehmen. Allein deshalb nicht, weil es immer noch besser ist unter einer asozialen Plutokratie zu leben, als in einem andauernden Bürgerkrieg.
        Die wahrscheinlichste Option ist imho, dass immer mehr radikale Parteien an die Macht kommen… Wahrscheinlich sozialistische, denn was man von den Nazis zu halten hat ist ja bekannt.

        Dann wird die schöne kapitalistische Ordnung kollabieren, für fünf Jahre haben die Leute weniger als zuvor, und danach geht es wieder besser. Solange das Wissen vorhanden ist, gibt es auch eine Zukunft.

        Das Problem ist nicht, dass es niemanden gibt, der den Fortschritt aufrechterhalten kann, das Problem ist es, dass die Regierungen unfähig sind das in geregelten Bahnen zu organisieren.

        Es gibt keine Psychohistorie wie in Asimovs Foundation Romanen. Das is Bullshit, niemand kann voraussagen was passieren wird auf Basis vergangener Ereignisse. Wir sind noch lange nicht dort angelangt wo es keine Hoffnung mehr gibt.

      • @ virtual – cd

        *Und langfristig zu forciert. Weil: Natürlich wird sich aus dem Zusammenbruch dieser Kultur eine neue erheben. Und irgendwann auch zu einer Hochkultur heranreifen. Wie die aussehen wird? Keine Ahnung. *

        Natürlich wird das kein Weltuntergang, natürlich geht es weiter.

        Aber die nächsten 100 Jahre haben das Potential die schlimmste Phase der menschlichen Geschichte zu werden.

        Ich denke, der Zusammenbruch, auf den der Westen zusteuert, ist in Tiefe und Breite des Kulturabbruches, den er erzeugen wird, nur vergleichbar mit dem Zusammenbruch des weströmischen Reiches, von dem sich zu erholen Europa 1000 Jahre benötigte.

        Die ersten 500 Jahre nach dem Zusammenbruch waren schlicht entsetzlich, geprägt von einer drastischen Reduktion der Bevölkerungsdichte innerhalb relativ kurzer Zeit.
        Aber ja, es ging weiter.

        Nach all den Epidemien, Hungersnöten, Dauerkriegen, dem Heruntersterben, -hungern, -morden der Bevölkerung auf eine mit dem neuen, niedrigeren Zivilisationsniveau vertragliche Größe.

        Nachdem Ungarn und Normannen eingebunden worden waren, die Araber zum Stehen gebracht, konnte sich auf den Ruinen unter der neuen Stabilitas die Romanik entwickeln, es folgten die Welt der Gotik, der Renaissance, des Barock und der in meinen Augen Höhepunkt der bisherigen zivilisatorischen Entwicklung, das Jahrhundert der Aufklärung, das 18., geistesgeschichtlich kulminierend in Goethe, Schiller, Kant, dem Höhepunkt einer 1000 jährigen wenig gestörten handwerklich-kunsthandwerklichen Entwicklung, einer „händischen“ Kultur, einer unglaublichen Verfeinerung der sinnlichen Kultur auf allen Gebieten, kostbar und schön wie das Porzellan, das nicht zufällig in dieser Epoche in Europa (wieder-)erfunden wurde.

        Mit Industrialisierung und Maschinisierung begann eine neue Barbarei, die handwerklich-händische Kultur zerstörend, die ihre bisherigen Kulminationspunkte in den mechanisierten Kriegen des 20 Jhdts. fand mit ihren Massentötungen im industriellen Maßstab, mit den sie vorbereitenden, begleitenden, aus ihnen hervorgehenden totalitären Herrschaftssystemen, die nur dank der Technik so totalitär werden konnten, so massenmörderisch.

        Ich fürchte nun eben – ich denke, mit gutem Grund, dass das 21. Jhdt. diesem Vektorpfeil folgend, die Schrecken der 1. Hälfte des 20 Jhdts., sein Grauen, noch weit übertreffen wird.

        Was lässt sich anrichten, wenn ein totalitares System, bar jeden Ethos‘, gelenkt allein von den Nützlichkeitsüberlegungen der Technokraten der Macht, die Möglichkeiten nutzt, die die Gentechnik eines Tages liefern wird, wenn wir die Texte in unseren Zellkernen nicht nur vollständig lesen können, sondern sie dann auch umzuschreiben vermögen.
        Sie werden den neuen Menschen zu schaffen versuchen, woran alle Sozkultler bisher (Gott sei Dank!) scheiterten.

        Denn die hatten keinen Zugriff auf den genetischen Code, konnten den nicht langfristig ändern, jedenfalls nicht kurzfristig (das Zuchtprogramm der Nazis wäre langfristig erfolgreich gewesen, konnte aber nur sehr vereinzelt, sehr sproradisch umgesetzt werden, schon gar nicht flächendeckend, weil die Bande schon nach 12 Jahren die Macht wieder verlor).

        Und dazu denke ich mir ein rasches Heruntersterben von vielleicht 10 Milliarden Menschen auf ökologisch langfristig verträgliche 2 Milliarden.

        Nein, da möchte ich nicht dabei sein.

        Mich macht der Anblick von Kindern, die in ihren Wägelchen sitzen, fröhlich-freundlich in eine noch friedliche Welt blicken mit arglos großen Augen, traurig, denn wenn sie alt sind, spätestens, werden sie den Anfang vom Ende erleben, Angehörige einer viel zu kleinen Generation, der man obendrein noch die Last aufgebürdet haben wird, die im Vergleich dazu viel zu großen alten Generationen durchzuschleppen, doppelt betrogen also.

      • @ Meister Roslin

        „Ich denke, der Zusammenbruch, auf den der Westen zusteuert, ist in Tiefe und Breite des Kulturabbruches, den er erzeugen wird, nur vergleichbar mit dem Zusammenbruch des weströmischen Reiches, von dem sich zu erholen Europa 1000 Jahre benötigte.“

        Das ist der historische Referenzpunkt, der mit auch immer vor dem inneren Auge ist, wenn ich darüber nachdenke. Aber der Niedergang hat gut 200 Jahre gedauert. Diesmal wird es sehr viel schneller gehen …

        „Die ersten 500 Jahre nach dem Zusammenbruch waren schlicht entsetzlich … “
        Auch diese Phase wird deutlich kürzer sein. Aber mehrere Generationen wahrscheinlich schon.

        „Ich fürchte nun eben – ich denke, mit gutem Grund, dass das 21. Jhdt. diesem Vektorpfeil folgend, die Schrecken der 1. Hälfte des 20 Jhdts., sein Grauen, noch weit übertreffen wird.

        Hier wiederum vermute ich: Gerade die von dir erwähnte Totalität der Industrialisierung des Schreckens wird sich so nicht fortschreiben. Mangels Ressourcen. (Vor allem Energieressourcen, aber auch die entsprechenden sozialen Strukturen von totalitärer Massenorganisation. Diese Großstrukturen verschwinden ja als erstes … )

        „Und dazu denke ich mir ein rasches Heruntersterben von vielleicht 10 Milliarden Menschen auf ökologisch langfristig verträgliche 2 Milliarden.

        Nein, da möchte ich nicht dabei sein.“

        Wer möchte das schon …
        Es liegt aber nicht in unserer Hand, das zu entscheiden, ob wir dabei sein werden.

        “ … der Anblick von Kindern, die in ihren Wägelchen sitzen, fröhlich-freundlich in eine noch friedliche Welt blicken mit arglos großen Augen, traurig, denn wenn sie alt sind, spätestens, werden sie den Anfang vom Ende erleben … “

        Ja. Das macht mir auch ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, wenn ich an meine beiden Kinder denke, die jetzt im Teenageralter sind. Mich wird es voraussichtlich nur in meinem letzten Lebensabschnitt betreffen. Sie werden den Großteil ihrer Lebens mit dem konfrontiert sein, was wir hier antizipieren.

        @ Omti

        „Sorry, aber ihr seid mir zu pessimistisch. Das ließt sich wie die Diskussion zweier alter Männer … “

        Das ist natürlich richtig. Für meinen Teil kann ich sagen: Ja, ich bin inzwischen ein alter Sack. Bei Meister Roslin darf auch ein beträchtliches Maß an Lebenserfahrung vermutet werden.

        Aber du weißt ja: Der Pessimist ist nur ein Optimist mit mehr Lebenserfahrung ….

        „… aber ich kann mir nicht vorstellen das Mafia Clans die Republik übernehmen. “

        Stell dir einfach vor: Zusammenbruch des Geldsysstems plus Zusammenbruch von großtechnischer Energierversorgung, vor allem Strom.

        Worum geht es dann? Was steht auf der Tagesordnung? Nicht verhungern und nicht erfrieren im Winter.

        Es wird kleine Einheiten geben müssen. Die stark von Agrarnutzung und Brennholz abhängen. Wie werden die Ressourcen verteilt und gesichert, wenn das staatliche Gewaltmonopol zusammengebrochen ist?

        In der Entstehen durch „bewaffnete Banden“. So würde man das aus heutiger Sicht beschreiben. Aus der Sicht der dann lebenden wird sich das weniger abwertend (oder nicht nur abwertend) darstellen. Jede regionale Gesellungseinheit von Menschen ist darauf angewiesen, dass ihre Äcker und Viehbestände geschützt werden. Das werden sich Warlords mit ihren Privatarmeen darauf spezialisieren. Und dafür Tribut verlangen. Und den werden sie erhalten. Weil sonst die Nachbar-Privatarmee plündernd einfällt.

        Aber diese (Macht)Strukturen werden sich nur auf überschaubarer lokaler Ebene etablieren. Wie gesagt: Kein Strom, keine modernen Kommunikationsmittel, kein einfacher Massenfernverkehr. Es funktioniert erst einmal nur, was lokal begrenzt bleibt.

        In der Anfangsphase wird es heftige Revierkämpfe geben. Wenn die einmal gesettelt sind, wird nicht mehr täglich gekämpft. Wie bei den Mafia-Clans eben. Wenn die Grenzen abgesteckt sind (bis zur 20 Straße ihr, südlich davon wir) läßt sich damit leben.

        Wie gesagt: Nimm dir das System der Warlords im ländlichen Afghanistan als Beispiel. Dann hast du eine Idee. Die Warlords sind die Regierung in dem von Ihnen kontrollierten Gebiet. Nicht irgendwelche Marionetten in Kabul. Die interessiert dort kein Schwein.
        Und die Menschen, insbesondere die Bauern schließen sich da freiwillig diesen Clans an. Irgendwer muss die Ernte beschützen. Sonst fällt der Nachbar-Warlord ein.

      • „Ich denke, der Zusammenbruch, auf den der Westen zusteuert, ist in Tiefe und Breite des Kulturabbruches, den er erzeugen wird, nur vergleichbar mit dem Zusammenbruch des weströmischen Reiches, von dem sich zu erholen Europa 1000 Jahre benötigte.“

        Die Frage ist: Gibt es einen Ausweg für den Westen, nicht für jeden einzelnen Menschen, aber ein paar Millionen? Eine Art Insel oder Festung, die dem Ansturm der Barbaren standhält? Mentalitätsmäßig kämen da am ehesten die USA in Frage, auch wenn ich da meine Zweifel habe (siehe M. Steyn: „America Alone: The End of the World as we know it“).

        „Was lässt sich anrichten, wenn ein totalitares System, bar jeden Ethos’, gelenkt allein von den Nützlichkeitsüberlegungen der Technokraten der Macht, die Möglichkeiten nutzt, die die Gentechnik eines Tages liefern wird, wenn wir die Texte in unseren Zellkernen nicht nur vollständig lesen können, sondern sie dann auch umzuschreiben vermögen.
        Sie werden den neuen Menschen zu schaffen versuchen, woran alle Sozkultler bisher (Gott sei Dank!) scheiterten.“

        Der Psychologe Richard Lynn meint, dass die Chinesen die ersten sein werden, die mittels Gentechnik ihre Bevölkerung „verbessern“ und anschließend die Weltherrschaft übernehmen werden. Eine interessante Vorstellung, wie ich finde. Fragt sich nur, ob sie nicht vorher von ihren demografischen Problemen eingeholt werden.

        Langfristig kann die Menschheit nur überleben, wenn sie Raumfahrt betreibt und Kolonien im Weltraum errichtet, denn der nächste Meteorit kommt bestimmt, und der macht dann ganz schnell Schluss mit den Erdenbewohnern. Ihr seht also, es gibt noch einiges zu tun, und da kann ein bisschen Genetic Engineering nicht schaden.

  11. Ich weiß eigentlich nicht, warum Männer überhaupt noch mit Frauen sprechen und diskutieren, die immer noch i.S. des Feminismus Forderungen stellen oder sich über sogenannte „Misstände“ mokieren. Es sind in meinen Augen eiskalte Verbrecher die keinen Ansatz von Aufrichtigkeit haben.

    Es geht darum, dass der Feminismus eben keine Gleichheit der Geschlechter, sondern Sonderrechte für Frauen fordert und es nicht mal erkennen kann, was für keine sonderliche intellektuelle Begabung spricht. Viele Thesen der Altfeministin sind inzwischen widerlegt, aber haben weitreichenden Schaden angerichtet und werden teilweise immer noch trotz wissenschaftlicher Widerlege weiter propagiert….

    Frauen interessieren sich eben nicht so für Politik…..und eine Frau, die das leugnet, zeigt einmal mehr, wie verlogen sie ist….wundert euch echt nicht, wenn euch keiner mehr will, weil er sich ekelt!

    • Tit4toe

      1. „Ich weiß eigentlich nicht, warum Männer überhaupt noch mit Frauen sprechen und diskutieren, die immer noch i.S. des Feminismus Forderungen stellen oder sich über sogenannte „Misstände“ mokieren. Es sind in meinen Augen eiskalte Verbrecher die keinen Ansatz von Aufrichtigkeit haben.
      Es geht darum, dass der Feminismus eben keine Gleichheit der Geschlechter, sondern Sonderrechte für Frauen fordert und es nicht mal erkennen kann, was für keine sonderliche intellektuelle Begabung spricht. Viele Thesen der Altfeministin sind inzwischen widerlegt, aber haben weitreichenden Schaden angerichtet und werden teilweise immer noch trotz wissenschaftlicher Widerlege weiter propagiert….
      Frauen interessieren sich eben nicht so für Politik…..und eine Frau, die das leugnet, zeigt einmal mehr, wie verlogen sie ist….wundert euch echt nicht, wenn euch keiner mehr will, weil er sich ekelt!“

      In die Rubrik: bla bla bla http://www.youtube.com/watch?v=hSwJ2rjUSdc

  12. @ Tit4Toe
    Ich weiß es auch nicht:
    http://web.de/magazine/sport/fussball/international/13739194.html

    Ich kann mich nur Alexander Roslin anschließen; bin noch unter 30 und wenn ich nicht so verwurzelt wäre, wäre ich schon längst weg. Leider habe ich dazu noch das Pech, heterosexuell zu sein und nicht die Ambitionen zu haben auf „dominant“, auf „Schwein“ zu machen – das würde den Akademikerinnen, den Kolleginnen wohl eher gefallen, was man so ganz unfeministisch, dem Zeitgeist widersprechend, reaktionär, altbacken mitbekommt.

    Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie die klügsten Frauen zu kleinen Mädchen werden, wenn ein Alpha“arschl..typ“ vor ihnen steht. Und wir wohlerzogenen Beta“deppen“ stehen kopfschüttelnd daneben. Kann man sie noch respektieren – nur schwer.

    So bleibt mir nur noch das Kloster *gg

    • Terminator

      „So bleibt mir nur noch das Kloster“

      Du als Mädchen wolle ich auch ins Kloster – Du weißt, die Welt um mich herum war schon damals unerträglich. Nun, da könnte ich kein Sex haben und dürfte nicht in Disco gehen. Und ich war einfach schon damals neugierig!

  13. Guten Morgen zusammen. Dieser Kommentarthread zeigt mir wieder anschaulich, dass generell etwas im Argen liegt. Viel zu oft fühle ich mich bei den Herren der Männer-/Väterbewegung wie auf einer EMMA-Veranstaltung unter anderem Geschlechtervorzeichen.
    Ist das Sinn der Sache mit den gleichen „Waffen zu kämpfen“, die man bei der „Gegenseite“ (schlimm genug) anprangert?
    Man möge sich mal bitte vorstellen, wie sich das als Frau, die für die Männer-/Väterrechte eintritt anfühlt, von den eigenen Mitstreitern ständig abgestuft zu werden, weil man Frau ist.
    Ich finde den Spiegel Artikel ebenfalls absurd, aber wenn ich die Kommentare hier so lese, vergeht es mir.
    Liebe Männer, denkt mal bitte eine Sekunde darüber nach, ob es der richtige Weg sein kann zu männlichen Schwarzers zu mutieren.

    • Eine Idee, wie man die ‚Schwarzerisierung‘ bekämpfen kann? In letzter Zeit haben ja (subjektiv) viele der eher gemäßigten, bekannteren Vetreter dieser Rechte aufgegeben (Arne Hoffmann, z.b.).

      • Ich habe selbstverständlich auch kein Allheilmittel. Das Arne Hoffmann die Segel streicht, hat meines Wissens nach allerdings andere Gründe, die vielmehr darin zu finden sind, dass sich zuviele Männerrechtler auf einem zu schmalen Grat „rechts“ bewegen. Und es ist wie es immer ist: Einige bringen eine ganze Gemeinschaft in Verruf – Leider.
        Ich finde es wäre schonmal ein Anfang zumindest nicht die zu vergraulen, die einem vollgesonnen sind und als Frau von der Schwarzerschaft selbst genervt sind.

      • > Ich finde es wäre schonmal ein Anfang zumindest nicht
        > die zu vergraulen, die einem vollgesonnen sind und als
        > Frau von der Schwarzerschaft selbst genervt sind.

        Das stimmt natürlich, allerdings meinte ich mehr, was man machen kann, wenn man (so hoffe ich zumindest) _nicht_ zur ‚alle frauen sind feminazis‘-Fraktion gehört.

    • @ana Szui
      „Liebe Männer, denkt mal bitte eine Sekunde darüber nach, ob es der richtige Weg sein kann zu männlichen Schwarzers zu mutieren.“

      Nein, natürlich nicht. Aber irgendwann platzt einem mal die Hutschnur. Und es fehlt an Frauen, die sich offen gegen diese Frauenbevorzugung aussprechen, oder gegen die Hasskommentare gegen Männer. Während auf der anderen Seite Männer für Frauen eintreten. Es fehlen einfach die Positiven weiblichen Vorbilder 😉

      • Wirklich? Ich nehme immer mehr Frauen wahr, die genau das tun. Natürlich nicht ohne von ihren eigenen Geschlechtsgenossinnen hier und da auf den Hut zu bekommen. 😉 Nur fängt es genau dann an für mich mehr als nötig kräftezehrend zu werden, wenn ich nicht nur von der feministischen Seite auf den Hut bekomme, sondern auch von denen, auf deren Seite ich eigentlich stehe. Und nein, das soll kein Jammern sein, sondern lediglich ein Denkanstoß.

      • @ana Szui
        Ja, kann ich nachvollziehen, aber es ist schon enorm, was uns Männern so lange Zeit an den Kopf geworfen wurde und wird. Lies mal das: http://www.kuvin.de/ganzer_text.htm

        Ich finde es erstaunlich, das es immer noch Männer gibt, die beim Feminismus mitmachen, obwohl diese Pauschal so derbe beleidigt und angefeindet werden.

        Ein Einwand ist bereichtigt, aber auch interessant, aus den o. g. Gründen.

      • @imion (hoffentlich bin ich auf dieser Ebene richtig?)

        Ich weiß das ist harter Tobak und die Versuchung laut aufzuschreien und gegen die Frauen zu brüllen ist verlockend. Letztlich denke ich aber, tut man sich damit nicht wirklich einen Gefallen. Die Emmas haben es vorgemacht mit ihrer „Schwanz ab“ Mentalität, aber das sollte man(n) nicht nachmachen. Viel mehr hoffe ich, dass wir Piraten das Ruder mal mittig bekommen (damit rede ich ausdrücklich nicht von einer Quote, ich bin ausdrücklich gegen Frauenquoten), sondern davon endlich einmal wirkliche Gleichstellung hinzubekommen. Wirkliche Gleichstellung hat in meinen Augen damit zu tun, dass Geschlecht, Hautfarbe etc bei sämtlichen Entscheidungskriterien außen vor zu lassen.

      • @ana Szui
        „(hoffentlich bin ich auf dieser Ebene richtig?)“
        🙂 Ja, das klappt nicht immer, gestern bin ich schier verzweifelt.

        “ Letztlich denke ich aber, tut man sich damit nicht wirklich einen Gefallen. Die Emmas haben es vorgemacht mit ihrer „Schwanz ab“ Mentalität, aber das sollte man(n) nicht nachmachen.“
        Da stimme ich dir zu, es fällt nur immer schwerer, je mehr man sich mit Feministinnen unterhält.

        “ Viel mehr hoffe ich, dass wir Piraten das Ruder mal mittig bekommen (damit rede ich ausdrücklich nicht von einer Quote, ich bin ausdrücklich gegen Frauenquoten),“
        Das hoffe ich auch. Sieht sehr vielversprechend aus.

        „Wirkliche Gleichstellung hat in meinen Augen damit zu tun, dass Geschlecht, Hautfarbe etc bei sämtlichen Entscheidungskriterien außen vor zu lassen.“
        Dafür.

    • @ Ana Szui

      „Liebe Männer, denkt mal bitte eine Sekunde darüber nach, ob es der richtige Weg sein kann zu männlichen Schwarzers zu mutieren.“

      Es gibt ja den Spruch: „Gegen Erfolg kann man nicht anargumentieren“. Und das die GröFaZ (Größte Feministin aller Zeiten) Erfolg hatte, ideologischen Erfolg, wird man kaum anzweifeln können.
      Da wird es kaum zu verhindern sein, dass die „Gegenseite“ irgendwann anfängt, dies nachzuahmen.

      Ob das schön ist? Nein.
      Ob man das verhindern kann? Ebenfalls nein. (Denke ich.)
      Wird es wirklich schlimm werden? Ich denke: Ebenfalls nein. Das Plagiat kann niemals dieselbe Kraft wie das Orginal entfalten. Auch nicht im destruktiven Sinne.

  14. Also unerträglich finde ich die Welt nun wirklich nicht….nur die Feministin ist unerträglich und ausgesprochen ekelhaft…..da unaufrichtig!!!! Man ekelt sich vor solch einer Frau, man findet sie widerlich……und am wenigsten hasst man sie, weil sie einem wertlos erscheint….man verachtet sie nur!!

  15. @ Ana Szui

    dass hört sich zwar richtig toll und schön und menschenfreundlich an, aber deine Einstellung wird nichts ändern. Die Menschen funktionieren nicht so, wie es die Utopie „westliche Welt“ gerne hätte…..

    „Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, dann muss sie in den Angriff übergehen“ (B.B.)

    • Ach einige Männer schaffen das durchaus ohne Gendergekrampfe. Bist Du wirklich der Meinung man könne Frauen für seine Sache gewinnen, wenn man sie alle in einen Sack steckt und drauf haut? Führt man sich nicht eher selbst ad absurdum, wenn man bei den Feministinnen Vorgehensweisen anklagt, es selbst aber nicht besser macht?

      • @imion

        Halte dich an das, was ich hier in dem Thread schreibe. D’accord?

        btw – was bist du eigentlich? Mal sagst du, dass du weiblich bist, ein anderes Mal, bist du plötzlich männlich.

      • @lucia
        „btw – was bist du eigentlich? Mal sagst du, dass du weiblich bist, ein anderes Mal, bist du plötzlich männlich.“
        Habe ich das? Wo? Warum ist das wichtig? Gibt das meinen Argumenten eine andere Gewichtung? Warum?

      • @lucia
        Nun ja, ich hätte gerne mal gewusst, woher du das hast. Ich habe noch keine angaben über mein Geschlecht gemacht. Aber auch hier die Frage, was würde das ändern? Was ist so wichtig daran? Bekommen dann Argumente eine andere Gewichtung?

      • @Ana Szui
        „Bist Du wirklich der Meinung man könne Frauen für seine Sache gewinnen, wenn man sie alle in einen Sack steckt und drauf haut?“

        Mit solchen Sprüchen habe ich doch immer wieder ein Problem. Entweder man ist für eine Gleichberechtigung oder eben nicht.
        Du magst dich für Männer-/Väterrechte aussprechen, das dann aber davon abhängig zu machen wie nett Männer die Frauen behandeln um dann darüber zu entscheiden ob das genug ist den Männern ein paar Rechte zu gewähren, ist ähm… nunja, da sollte man sich eigentlich nicht wundern wenn ich Frauen für eine Sache die so nicht verhandelbar ist in einen Sack stecke und drauf haue.

      • @imion

        Damit du dein Mannsein nicht vergisst:

        @ana Szui
        Das ist ja kein ding und verständlich, das dich das nervt. Mich nervt es ja auch, das ich als Mann herabgestuft werde.

        Von: imion am 22. September 2011
        um 1:23 pm

      • @Lucia
        Erinnert mich an die ziemlich aggressiven Reaktionen von Frauen wenn man sie zum minderwertigen Wesen Mann „herab stuft“. Das löst dann doch eine gewisse Angst bei vielen Frauen aus wenn sie nicht mehr die gewohnten Privilegien des besseren Geschlechts genießen dürfen. Muss dann doch etwas sehr schlimmes sein als Frau zu einem Mann herab gestuft zu werden.

        Aber ich gehe mal davon aus, dass du imion da ein bisschen falsch verstanden hast.

  16. @ Ana Szui

    Ergänzung:

    Die Feministin von damals glaubte übrigens an das selbe Prinzip und hatte Recht damit. Nur heute nicht mehr. Heute hat sich die Dynamik dergestalt entwickelt, dass Männer in vielen Belangen benachteiligt und herabgewürdigt und psychisch krank gemacht werden (Stichwort: Double Bind). Die Männer müssen sich aufregen, um zu ihrem Recht zu kommen. Ein Recht muss man sich immer erkämpfen, man darf es sich nicht schenken lassen, weil es Zahlen so wollen….wie absurd und ganz und gar unaufrichtig.

    Leider haben die Feministinnen mit ihrer eigenen Tradition gebrochen, denn aus den vormals geschätzten und respektierten und erkämpften Rechten sind mittlerweile Priviligierungen entstanden aus dem einfachen Grund, dass keine Berücksichtigung der Unterschiede von Mann und Frau gemacht worden sind, sondern unter dem Deckmantel „Gender“ eine Perversion und Menschenverachtung sondergleichen ermöglicht wurde, die davon ausging, dass das Geschlecht ein soziales Konstrukt sei. Alle Tatsachen, die dieser These widersprechen werden zwanghaft ausgeblendet, verdreht oder vor dem Hintergrund Mann und Frau umerzogen….

    Und eines kann ich hundertprozentig mit eigenem Blut unterschreiben: Macht korrumpiert ungeachtet des Geschlechts. Mann muss willensstark sein, um sich nicht korrumpieren zu lassen. Die heutigen Feministen machen ja gerade das Gegenteil von dem, was Not täte. Statt die Willenstärke der Frau in Ihrem Sinne (also so wie es der Großteil der Frauen will und nicht eine Randerscheinung) zu fördern, unterminieren sie die Selbstbestimmung der Frau und suggerieren Ihnen an jeder Ecke das Gefühl abhängig, unmündig, unterdrückt, ausgebeutet, ausgenutzt, weggeworfen, ausgetauscht etc. zu sein.

    Es ist in einem Wort einfach widerwärtig

  17. Wie üblich ist nichts Emanzipatorisches von Frauen zu erwarten. Jetzt wollen sie also per Quote zum Mitmischen als Herrschende verpflichtet werden. Wie soll das praktisch eigentlich gehen? So viele männliche Piraten ausschließen bis die Partei so klein ist, dass 50% Frauen sind? Frauen von der Straße entführen und mit Piraten zwangsverheiraten? (Das wäre wenigstens für einen echten Piraten angemessen.) Mann, Mann, Mann, Schruppi, geh schrubben!

    Feminismus ist eine unkritische Ideologie, die auf die Machtergreifung eines Feminats abzielt. Feministinnen wollen Unterdrückung nicht abschaffen, sie wollen die Unterdrückung für sich monopolisieren. Die Befreiung aller Menschen von Ausbeutung und Herrschaft kann nur über einen anarchistischen Kommunismus gelingen. Auch Piraten werden durch Mitmachen bei der Herrschaft nichts an der Herrschaft ändern. Im Gegenteil, durch ihre Kollaboration integrieren sie oppositionelle Kräfte in den parlamentarischen Sumpf.

    Literaturtipp: Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat

    • @zhen
      Falsch, die Piratinnen haben sich gegen eine Frauenquote ausgesprochen, als sich eine für ein Mandat beworben hat, nur weil sich bisher dafür keine Frau beworben hatte, wurde sie von den Frauen der Partei abgewatscht. Es sind FEMINISTINNEN von aussen, die die Partei ankreiden und ihnen Frauenfeindlichkeit unterstellen, nicht die Piratinnen. Die Frauen in der Partei wissen sehr wohl, das sie die gleichen chancen haben, wie die Männer, und viele sind der auffassung, das ihnen gerade in der Piratenpartei mehr zugehört mehr auf sie eingegangen worden ist, als in anderen Parteien.

      Feminismus ist nicht gleich Frauen.

      „Die Befreiung aller Menschen von Ausbeutung und Herrschaft kann nur über einen anarchistischen Kommunismus gelingen. “

      Das ist nicht dein ernst?

      • Imion, lass doch mal deinen Konfrontationskurs gegen mich. Ich habe nirgends geschrieben, dass Piratinnen eine Quote wollen. Das wäre ja auch blöd. Denn sie sind ja drin. Frauen brauchen ja nur eintreten. Niemand hindert sie daran. Quote fordern die Frauen, die nicht drin sind und auch nicht rein wollen. Das ist die übliche Bevormundung aller Frauen durch einige Frauen. In dem Sinn machen sich Frauen selbst minderwertig und sind es auch gerne, weil sie so von Männern, bei denen Blödheit und Geilheit im passenden Verhältnis stehen (also den meisten), umsorgt werden.

        Ja, Kommunismus ist mein voller Ernst. Anders wird es nicht gehen. Man kann nicht entmündigt und selbstbestimmt zugleich sein.

        Noch was zum Mönchsadel. Warum hast du eigentlich solche Probleme, seine Existenz anzuerkennen?

        The fifth Dalai Lama is known for unifying the Tibetan heartland under the control of the Gelug school of Tibetan Buddhism, after defeating the rival Kagyu and Jonang sects and the secular ruler, the Tsangpa prince, in a prolonged civil war. His efforts were successful in part because of aid from Gushi Khan, a powerful Oirat military leader. The Jonang monasteries were either closed or forcibly converted, and that school remained in hiding until the latter part of the 20th century. With the Gushi Khan as a largely uninvolved overlord, the 5th Dalai Lama and his intimates established a civil administration which is referred to by historians as the Lhasa state. (aus WP)

        During 1252, Kublai Khan granted an audience to Drogön Chögyal Phagpa and Karma Pakshi, the 2nd Karmapa. Karma Pakshi, however, sought the patronage of Möngke Khan. Before his death in 1283, Karma Pakshi wrote a will to protect the established interests of his sect by advising his disciples to locate a boy to inherit the black hat. His instruction was based on the premise that Buddhist ideology is eternal, and that Buddha would send emanations to complete the missions he had initiated. Karma Pakshi’s disciples acted in accordance with the will and located the reincarnated boy of their master. The event was the beginning of the teacher reincarnation system for the Black-Hat Line of Tibetan Buddhism. During the Ming Dynasty, Emperor Yongle bestowed the title Great Treasure Prince of Dharma, the first of the three Princes of Dharma, upon the Black-Hat Karmapa. Various sects of Tibetan Buddhism responded to the teacher reincarnation system by creating similar lineages. (aus WP)

        Fazit: Die Tibetische Diktatur war ein Feudalsystem – und zwar eines der übelsten weltweit mit unvorstellbarem Massenelend –, das sich über die buddhistische Ideologie legitimierte. Die religiöse Bevölkerung glaubte wirklich, dass ihr Leid alternativlos war. Aber Religion und Herrschaft gehen auch an anderen Orten und zu anderen Zeiten gerne einher und stützen sich wechselseitig. Z.B. hier und heute wird der „Stellvertreter Gottes“ von unserer herrschenden Klasse hofiert. Einfach widerlich!

      • @zhen
        „Frauen brauchen ja nur eintreten. Niemand hindert sie daran. Quote fordern die Frauen, die nicht drin sind und auch nicht rein wollen. Das ist die übliche Bevormundung aller Frauen durch einige Frauen. “
        Sorry, hörte sich anders an.

        „Noch was zum Mönchsadel. Warum hast du eigentlich solche Probleme, seine Existenz anzuerkennen?“
        Wie du schon richtig schreibst, das war in Tibet, aber nicht in China. Daran habe ich mich damals gestört. Aber danke für den Link, denn brauch ich mal Privat, ich habe da auch einige Bekannte, die etwas verklärt über Tibet und den dort ehemals herrschenden Buddhismus sind.

        “ Aber Religion und Herrschaft gehen auch an anderen Orten und zu anderen Zeiten gerne einher und stützen sich wechselseitig. Z.B. hier und heute wird der „Stellvertreter Gottes“ von unserer herrschenden Klasse hofiert. Einfach widerlich!“
        Die Menschen wollen Glauben, dann lass sie. Es ist jedem seine Entscheidung, woran er glaubt und ob er glaubt. Genausowenig, wie du zum Glauben gezwungen werden möchtes, möchten diese Menschen gezwungen werden, nicht zu glauben.

      • imion: „Wie du schon richtig schreibst, das war in Tibet, aber nicht in China. Daran habe ich mich damals gestört. Aber danke für den Link, denn brauch ich mal Privat, ich habe da auch einige Bekannte, die etwas verklärt über Tibet und den dort ehemals herrschenden Buddhismus sind.“

        Gut, dass wir das klären konnten. Ich hatte mit West-China eigentlich das Gebiet Tibet gemeint. (Einen Staat Tibet gibt es ja nicht mehr.)
        Ich hatte befürchtet, dass du auch zu jenen zählen könntest, die das Land und seine Religion mangels besseren Wissens verklären.

      • @zhen
        „Gut, dass wir das klären konnten. Ich hatte mit West-China eigentlich das Gebiet Tibet gemeint. (Einen Staat Tibet gibt es ja nicht mehr.)“
        Ah, OK, hätte ich auch verstehen können.

        „Ich hatte befürchtet, dass du auch zu jenen zählen könntest, die das Land und seine Religion mangels besseren Wissens verklären.“
        Nicht mehr, man sollte sich über China und die dortige Politik mehr informieren, als über die Öffentlich Rechtlichen Sender. In China ist vieles vielfältiger, als uns hier vermittelt wird.

  18. @ Ana udn Lucia

    Ich stecke nicht alle Frauen in einen Sack nur alle Feministen….ein Spruch von mir:

    „Unterschiede Scheiße niemals nach dem Geruch, Scheiße bleibt Scheiße“

    In diesem Sinne meine „Damen“

  19. Weiß ich doch und ich gebe Dir vollumfänglich Recht. Aber es sind eben nicht alle Frauen Feministinnen in ihrem extremsten Sinne. Von daher darf ich schon ein wenig genervt sein, wenn pauschal Frauen herabgestuft werden als Übel, oder? Denn das führt mein Engagement für die Sache ad absurdum.

    • @Ana Szui

      „Von daher darf ich schon ein wenig genervt sein, wenn pauschal Frauen herabgestuft werden als Übel, oder? “

      Klar darfst du genervt sein. Wer wollte das auch verbieten? Und wie wollte man ein solche Verbot durchsetzen?

      Wenn „pauschal Frauen herabgestuft werden als Übel“ kann ich das sehr gut nachvollziehen, dass man da etwas angefressen sein wird auf die Dauer, als Frau.
      Wer könnte das besser verstehen, als ein (intellektueller) Mann, der in den 70ern und 80ern entscheidend sozialisiert wurde.

      Aber vielleicht muss die Erfahrung erst einmal in beide Richtungen gemacht werden, bis sich die Erkenntnis durchsetzen kann, dass sie uns nicht wirklich weiter bringt.

    • @ana Szui
      Das ist ja kein ding und verständlich, das dich das nervt. Mich nervt es ja auch, das ich als Mann herabgestuft werde.

      “ Aber es sind eben nicht alle Frauen Feministinnen in ihrem extremsten Sinne“
      Da hast du vollkommen recht, man kann es leider nur sehr schnell vergessen, weil so wenige Frauen sich mal gegen den Feminismus äussern.

      “ Denn das führt mein Engagement für die Sache ad absurdum.“
      Nicht direkt. Wäre ich in deiner Position, würde mich das eher anspornen, den gegenbeweis anzutreten, also den Beweis, das Frauen pauschal eben nicht Radikalfeministinnen sind

    • Absolut nachvollziehbar…

      Es ist schlimm wenn Diskussionen hier in Misandrie und Mysoginie ausarten.

      Viel zu viele lassen sich von den feministischen Trollen provozieren. Ist mir auch schon passiert 😉
      Das ist aber noch lange kein Grund dann über alle Frauen herzuziehen. Die Dominanz der Feminazis im Internet deckt sich zum Glück nicht mit der Realität. Nicht einmal an den Universitäten.

      Nimm die verbalen Entgleisungen also bitte nicht zu ernst, denn sie sind in der Regel nicht mehr als das…

  20. „Was meint ihr, was Frauen abhält?“

    Zwei Faktoren:

    a) Interesse
    Frauen interessieren sich nicht so sehr für Politik wie Männer. Das kann man nachweisen anhand der Leserschaft von Politmagazinen, als auch an der geschlechtsspezifischen Nachfrage von Politmedien überhaupt.

    b) Effiziente Bequemlichkeit
    Männer setzen Interessen von Frauen durch. Ergo hat Frau es überhaupt nicht nötig, in die Politik zu gehen. Männer machen alles für sie. Wie eigentlich überall.

  21. @ Ana Szui

    Deine Abhängigkeit von der Meinung anderer spricht eben gegen dein Engagement und weckt den Verdacht, dass es dir in erster Linie nicht um den Inhalt dessen, wofür du kämpfst geht, sondern um etwas anderes. Was? No idea. Das kannst nur du beantworten.

    Ich meine, dass es dir in erster Linie darum geht, die weibliche Ehre wiederherzustellen, nachdem du erkannt hast (qua Aufrichtigkeit), dass es „Ungerechtigkeiten“ (Es gibt kein Recht, wir haben das Recht erfunden, in der Wirklichkeit gibt es das Recht nicht) gibt. Es ist meiner Meinung nach Eitelkeit.

    Nichtsdestoweniger entschuldige ich mich dafür, deine Gefühle verletzt zu haben, weil das wollte ich mitnichten. ABER Feminismus in welcher Form auch immer, ist eine Lüge eine selbstverliebte, fette, ignorante Lüge. Wer das leugnet: Unaufrichtig!!!!

    Ich meine was verstehst du denn unter Feminismus? Was sind die Kernannahmen von dir? Versteh mich nicht falsch, ich will dich nur verstehen. Bei mir klingeln immer die Alarmglocken, sobald ich Feminismus nur höre….

    Z.B. die Tatsache, dass von Frauen gerade diejenigen Männer und männlichen Verhaltensweisen verstärkt (operante Konditionierung) werden, gegen den sich die Feministen aussprechen…und daran ist auch der Mann Schuld?

    Am Ende dreht sich alles um Macht…….auch bei den ach so menschenfreundlichen Feministen….

    • Ich bin mitnichten eine Feministin und auf psychologische Ferndiagnosen stehe ich nicht sonderlich. Du kennst mich nicht mal ansatzweise, meinst aber zu wissen, dass es mir eigentlich gar nicht um die Sache ansich geht. Interessant. 😉
      Du hast mich auch nicht verletzt, noch bin ich von der Meinung anderer abhängig. Ich verstehe nicht, wie Du zu dieser Annahme überhaupt kommst. Ich wollte lediglich auf eine, in meinen Augen, Schieflage aufmerksam machen, weil man sich meiner Meinung nach unglaubwürdig macht, wenn man auf die gleiche Art und Weise gegen etwas kämpft, das man selbst anprangert. Nicht mehr und nicht weniger.

  22. @ Ana

    deswegen sagte ich ja auch „meine“ (Meinen subj. und obj. unsicher!; glauben subj sicher obj unsicher; wissen subj. sicher und obj. sicher); nur zu meiner „Verteidigung“….Deswegen sagte ich ja auch, dass ich dich verstehen will.

    @ Lucia

    Nein, nein, nur nicht^^….

    Feministische Annahmen spielen hier sehr wohl eine Rolle!!! Dass du das nicht erkennst, habe ich mir gedacht, weil ich „meine“, dass du unaufrichtig bist!!!

    „Warum so wenige Abgeordnete weiblich sind“ <<<<< Hier sollen feministischen Kognitionen keine Rolle spielen? Wie sehr!!!!

  23. Naja, die piraten argumentieren weniger aus einem ernstgemeinten Feminismus heraus, sondern aus der – zugegebenermaßen berechtigten – Angst vor dem gläsernen Bürger.

    Ich halte es für wichtig genug, diese Herangehensweise mal unter die Lupe zu nehmen. Da gehts eigentlich nur um Datenschutz und frei verfügbaren Content. Also so ganz ohne Philosophie bei anderen Philosophien bedienen – das kann nicht gut gehen.

    http://feydbraybrook.wordpress.com/2011/09/22/das-verstandnis-der-piraten-von-der-urheberschaft/

  24. „Geschlecht ist für uns schlicht kein Entscheidungskriterium“
    Fertig, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

    @Starosczyk und lucia
    Könntet ihr mir bitte erklären wie ihr zu obiger Aussage steht. Wäre für euch Gleichberechtigung erreicht, wenn das Geschlecht keine Rolle spielt?

    • @Kommutator:

      Ich sage es mal so:
      Wir sind nicht Frauen, weil wir bestimmte Eigenschaften haben, sondern wir haben Eigenschaften, und eine davon ist unser weibliches Geschlecht. Niemand braucht sich an irgendeinen Lebensplan zu halten, der nur abhängig davon ist, was sich zwischen den Beinen befindet.

      Es wäre also der erste Schritt in die richtige Richtung, wenn die Geschlechter keine Rolle mehr spielen würden, denn erst dann wären wir alle Menschen. Und da für uns nur Menschen das Maß aller Dinge sein können, können auch sie nur Gleichberechtigung schaffen.

      • Ich verstehe das als „Nein, auch wenn das Geschlecht keine Rolle mehr spielt, wäre Gleichberechtigung noch nicht erreicht, da es nur ein erster Schritt ist“.

        Welche Schritte wären deiner Meinung nach noch Notwendig?

      • @lucia: ok, dann anders: was für Probleme würden deiner Meinung nach dann noch bestehen, die weitere, wieauchimmer geartete Schritte notwendig machen würden?

        Was stünde einer Gleichberechtigung noch im Weg, wenn das Geschlecht keine Rolle spielen würde?

      • „Und da für uns nur Menschen das Maß aller Dinge sein können, können auch sie nur Gleichberechtigung schaffen.“

        Ja ja, und alles entspricht der Zahl (Iamblichos, Vit. Pyth, 162) bzw. alles entspringt deinem Hirn 🙂

        Übrigens ist Menschsein eine Rollenzuschreibung der es sich zu entledigen gilt; auch Rolle ist eine Festlegung, der es sich zu entledigen gilt usw. usf.

      • @keppla:

        Alles was die männliche Dominanz erhält müsste m.E. verschwinden. Bspw. Kapitalismus, Privateigentum, Staaten, Religionen etc.

        Denn ein bestehendes System kann nicht innerhalb desselbigen verändert werden.

      • @lucia
        Inwiefern erhalten diese Sachen die Männliche Dominanz? Was verstehst du eigentlich unter Männlicher Dominanz? Frauen können alles erreichen, was Männer erreichen, wenn sie nur wollen. Wo liegt also das Problem. Werde bitte etwas konkreter.

      • @imion

        Frauen können alles erreichen, was Männer erreichen, wenn sie nur wollen.

        Im Einzelfall schon, aber nicht in der Exekutive. Weder in Politik noch Wirtschaft noch Wissenschaften, die werden nach wie vor von Männern dominiert, und das verstehe ich unter männlicher Dominanz.

      • @lucia, dazu hätte ich eine Frage: Woran liegt es Deiner Meinung nach, dass die von Dir aufgezählten Gebiete von Männern „dominiert“ werden? Haben wir in den Bereichen eine unverhältnismäßig große Anzahl an weiblichen Arbeitslosen, oder sind es Themen/Gebiete, die eher Männer interessieren?

      • @lucia
        „Im Einzelfall schon, aber nicht in der Exekutive. Weder in Politik noch Wirtschaft noch Wissenschaften, die werden nach wie vor von Männern dominiert, und das verstehe ich unter männlicher Dominanz“
        Auch können Frauen das gleiche Erreichen wie Männer. Dazu gibt es auch überall eine Frauenförderung. Die Türen sind also so weit geöffnet, wie es nur irgend möglich ist.

      • @imion.

        Nein, das stimmt nicht. Deswegen ist die Quotenregelung bspw. auch kontraproduktiv, weil sie 1. nur einer kleinen Elite von Frauen nützt, die ja durch ihr Partizipieren mit dem System dasselbige erhält. 2. Nützt sie keiner „normalen“ arbeitenden Frau und 3. wird die Quote nie mehr als 49% sein, und damit bleibt die Entscheidungsgewalt bei Männern.

      • @lucia
        Es gibt noch mehr Frauenförderung ausser der Quote, es gibt extra Montorenprogramme nur für Frauen, Frauenstudiengänge, Stipendien für Frauen usw usw. es ist ein umfangreiches Hilfsangebot. Und trotzdem gibt es weniger Frauen. Frauen haben in diesen Bereichen mind. die gleichen Chancen wie Männer. Und wenn es dir nicht um die Spitzenplätze geht, im mittleren Management findet man nur geringfügig weniger Frauen als Männer, es ist also hier ausgeglichen.

        „3. wird die Quote nie mehr als 49% sein, und damit bleibt die Entscheidungsgewalt bei Männern.“
        Sprich, du willst also, das Frauen komplett das Ruder übernehmen? Weil eine ausgeglichenheit wirst du niemals erreichen, es wird immer einen überschuss in die eine oder andere Richtung geben.

      • @Ana Szui

        Das hat m.E. in diesen Bereichen nichts mit sozialen Missständen von Frauen an sich zu tun, sondern dieselbigen werden durch tradierte Geschlechterrollen aufrechterhalten. Nach wie vor gilt der Mann als der Kompetentere bspw. im Berufsleben. Dass das nicht stimmt, haben ja die gesellschaftlichen Strukturen in den ehemaligen kommunistischen Ländern bewiesen, indem Frauen die gleiche Leistung in typisch männlichen Berufen gebracht haben wie die Männer. Dass es Themen/Gebiete gibt, die Männern mehr liegen, hat folglich damit auch nichts zu tun. Das liegt wohl eher an den Frauen selbst, die sich daran nicht anpassen können oder wollen. Tradiertes Denken bei beiden Geschlechtern eben.

      • @lucia
        „Wenn du mich nicht verstehen willst, dann kann ich schreiben was ich will. Deine Argumentation ist bestenfalls Verdrehung von dem, was ich geschrieben habe.“
        Inwiefern? Ich habe lediglich aufgezählt, was es alles an Frauenförderung gibt und eine Frage gestellt. Mehr nicht.

      • > Alles was die männliche Dominanz erhält müsste
        > m.E. verschwinden. Bspw. Kapitalismus
        > Privateigentum, Staaten, Religionen etc.

        Wenn das Geschlecht – wie angenommen – keine Rolle mehr spielen würde, wie würde dann Privateigentum oder Religion der Gleichberechtigung im Weg stehen?

        Am konkreten Beispiel: wie würde ein Betrieb, der einer Frau gehört, andere Frauen gegenüber Männern benachteiligen?

        (von mir aus auch ein von einem Mann besessener Betrieb, und/oder Männer gegenüber Frauen)

        • @keppla

          Zumal ja heute sehr viele Unternehmen überhaupt keinem Geschlecht mehr gehören, sondern einer gemischten Gruppe von Aktionären, Männer oder Frauen. Der kleine Mannvon der Straße ist ja plötzlich Kapitalist, wenn ihm über seine Aktie Teile der Produktionsmittel gehören.

      • @lucia
        Weist du, ich will ja deinen Standpunkt verstehen, aber wenn du jedesmal sofort abblockst, nur weil ein gegenkommentar kommt, dann wird das definitiv nichts. Ich habe erklärt, warum Frauen schon jetzt alle Türen offen stehen, es wird Frauen mut gemacht, sie werden aufgefordert, diese für sie neuen Berufsfelder zu ergreifen. Wie sieht die Männliche Dominanz aus, die verhindert, das Frauen in diesen Berufen arbeiten? Ich kann mir darunter rein gar nichts vorstellen.

  25. @ Lucia

    Als ob du keine tätigst^^ Also Heuchlerin bist du auch noch…wie süüüüß^^

    Außerdem verwechselst du psy. Ferdiagnose mit Objekteinstellung…haha wie geil. Vielleicht hatte ich mit meiner Meinung ja recht^^ Das Unterbewusste lässt grüßen…soviel Psychologie darf ja wohl noch sein 😉

    • Objekteinstellung? *LOL*

      Es gibt nur Objektivierungen durch subjektive Wahrnehmung. Und die sind im Virtuellen nur Texte, Filme oder Bilder, die jeder wie es ihm beliebt interpretieren kann.

      Einzige Ausnahmen sind mathematische und physikalische Formeln.
      Also Knieschuss Süßer.

      • Ist das jetzt subjektiv, deine Meinung oder objektiv wahr, dass mathematische und physikalische Formeln die Ausnahme bilden zu Objektivierungen durch subjektive Wahrnehmung?

        Wenn objektiv wahr, hatte Gödel dann unrecht in seiner Gödelisierung? Wenn ja, dann bitte ich den Gegenbeweis vorzustellen. Frag ketcar, die kann dir sicher helfen 🙂

        Also Kopfschuss Süße.

      • @terminator:

        Lass mal Gödel stecken, denn in dem Kontext geht es nicht darum, dass es auch in formalen Sprachen Aussagen geben muss die weder formal bewiesen noch widerlegt werden können.

        Also Kopfschuss Süßer. 😛

      • Ui google dich gescheid. Du scheinst nicht ganz verstanden zu haben, dass selbst „objektiv“ gültige Aussagen der Naturwissenschaften nur in Hinblick auf Axiome, deren Bestehen nicht mehr systemintern hinterfragt werden kann, „objektiv“ gültig sind. Ohne Kommutativgesetz keine Mengenlehre, ohne Assoziativgesetz, Kommutativgesetz, Existenz der Eins, Existenz des Inversen keine Multiplikation (Distributivgesetz mal außen vor gelassen) usw usf.

        Also Deckel zu Süße 🙂

  26. @ Lucia

    „@Kommutator:

    Ich sage es mal so:
    Wir sind nicht Frauen, weil wir bestimmte Eigenschaften haben, sondern wir haben Eigenschaften, und eine davon ist unser weibliches Geschlecht. Niemand braucht sich an irgendeinen Lebensplan zu halten, der nur abhängig davon ist, was sich zwischen den Beinen befindet.

    Es wäre also der erste Schritt in die richtige Richtung, wenn die Geschlechter keine Rolle mehr spielen würden, denn erst dann wären wir alle Menschen. Und da für uns nur Menschen das Maß aller Dinge sein können, können auch sie nur Gleichberechtigung schaffen.“

    Ach so und ein Mann ist kein Mensch oder eine Frau ist kein Mensch? Und jetzt komm mir nicht von wegen: „Ich werde immer auf eine bestimmte Art und Weise behandelt, die mit meinem Geschlecht korreliert“ (Mädchenstimme aus). Haha…das selbe „Problem“ (bitte die Anführungszeichen beachten) haben doch auch Männer^^

    Oder fühlst du dich etwa nicht wohl in deiner Haut? Vielleicht hast du ja Probleme mit der Rolle, die die Natur dir gegeben hat….ach ja das war ja nur ein gesellschaftliches Konstrukt…mein Fehler^^.

    Es kann natürlich sein, dass du eine sehr belesene und intelligente Frau bist, die mit bestimmten Rollen nichts anzufangen weiß bzw. bestimmten Ideologien nicht zurecht kommt. Aber du musst dich damit abfinden, dass der Großteil der Bevölkerung eben nicht deinem Wesen entspricht….

    Ich möchte dir eine Frage stellen. Es ist ein Gedankenexperiment: Würdest du z.B. einen Crossdresser (Mann der Frauenkleider anzieht und häufig passiv ist beim Sex) als Lebensgefährten akzeptieren?! Wenn die Antwort ja lautet, dann bitte ich dich darum deine Entscheidung zu begründen und dabei ehrlich zu sein u.z. zu dir selber

    Meiner Meinung nach ist deine Utopie der Menschlichkeit (Krieg ist auch menschlich nebenbei mal bemerkt) eine ekelhafte Gefühlsduselei, die jedwede Aufrichtigkeit entbehrt und die Situation nur aus einem emotionalen Gesichtspunkt aus betrachtet, ohne die Folgen zu berücksichtigen (Stichwort: Umerziehung), nur um die Welt dem eigenen Wesen anzupassen bzw, (ich bin so frech) wohl möglich eigenen Unzulänglichkeiten (nobody is perfect 😉 )…..

    Tja verbreite weiter deine Lügenmärchen. Feminismus wird zwangsläufig untergehen, weil „sich das Leben ständig selbst überwinden muss“ (F.N.)

    • Menschlichkeit ist Utopie, oder habe ich das jetzt völlig missverstanden?

      Du „meintest“ also nur. Das ist ok, auch wenn ich finde Du meinst ganz schön schnell, zumal ich gar nicht verstehe was in meinen Worten, Dich zu der Meinung brachte, aber nun gut. 😉 Wenn Du mich verstehen willst – und das wäre finde ich Grundvoraussetzung in einer Diskussion, dass die Diskutanten sich verstehen wollen, dann frag mich gern. Zum Feminismus kann ich Dir aber leider nichts sagen, außer dass mir übel wird, sobal ich den Namen Schwarzer auch nur höre. Aber ich kann es ja mal versuchen.

      • „Nach den sozialen und arbeitsmarktpolitischen Problemen der großen Mehrheit der Frauen aber wird kaum gefragt. “

        Die überwiegende Mehrheit der Frauen würde auch nicht von einer gesetzlichen Frauenquote, selbst wenn sie bei 50% läge, für die Chefetagen in Dax-Konzernen profitieren. Soweit die Einsicht zu den Feministinnen und Gederisten. Die Folge der Einsicht dürfte die Behebung der sozialen und arbeitmarktpolitischen Problemen, natürlich nur die der Frauen, sein.

      • @lucia
        “ Nach den sozialen und arbeitsmarktpolitischen Problemen der großen Mehrheit der Frauen aber wird kaum gefragt“
        Wo wären diese? Worin unterscheiden sich diese, von den Männlichen Arbeitsmarktpolitischen Problemen?

      • @lucia
        Wenn sie sich nicht unterscheiden, warum wird dann zwischen Mann und Frau unterschieden? Warum spielt das Geschlecht eine Rolle? Ich dachte, das darauf hingearbeitet wird, das Geschlecht keine Rolle spielt.

        Und nun meine Kritik: Gerade bei Feministinnen ist immer wieder festzustellen, das gerade für sie, das Geschlecht eine Rolle spielt, und sie das bis zum geht nicht mehr ausbauen und eben nicht darauf hinarbeiten, das Geschlecht keine Rolle spielt. Siehe auch bei den Piraten. Die Piraten wurden kritisiert, das sie keine Frauenquote haben. Dabei wurde nicht bedacht, das überhaupt nicht darauf geachtet wird, welch ein Geschlecht man hat und das Frauen in den Ämtern wesentlich mehr vertreten lässt, als die Schätzung an Parteimitgliedern ergeben hat. Trotzdem wurde das Geschlecht von Feministinnen zum Zentralen Objekt.

      • @imion

        Mich interessieren weder Mainstream Feminist_Innen noch deren Probleme.

        Ich bin gegen das herrschende System und alles was damit partizipiert, und das machen Feminist_Innen genauso wie Maskulisten usw. usf.

      • @Christian.

        Du hast schon gemerkt, dass dir hier niemand zustimmt, auch die Frauen nicht? Sie halten dich sogar für peinlich (siehe Onyx)

        Dir scheint noch nicht aufgefallen zu sein, dass ich nicht so wie du ob deines Minderwertigkeitskomplexes von Zustimmungen und Beifallsgeklatsche deiner anonymen Maskulisten abhängig bin. Zumal sie sich eh nur ob ihrer Anonymität trauen, was zu grunzen.

        Ergo; Satz mit X, war niX

  27. Mit Objekteinstellung meinte ich (und auch die Psychologie), die Einstellung, die man einem Objekt ggü. hat….und raffen tue ich viel viel mehr als du, da du auf Schritt 1 verharrst, während ich auch Schritt 2,3,4 etc. ins Auge fasse….

    Viel Spaß noch beim sich selbst belügen…..^^

    Das Gedankenexperiment hast du mir leider nicht durchgeführt, schade…

  28. „Es wäre also der erste Schritt in die richtige Richtung, wenn die Geschlechter keine Rolle mehr spielen würden, denn erst dann wären wir alle Menschen.“

    Menschen kommen aber (praktisch) nur als Männer oder Frauen vor, und du bist das beste Beispiel dafür, dass sie davon nicht abstrahieren können.

    „Und da für uns nur Menschen das Maß aller Dinge sein können, können auch sie nur Gleichberechtigung schaffen.“

    Wahnsinn, der Satz des Protagoras! Du kannst ja mal aufhören zu essen und dann sehen, wie weit du Maß aller Dinge bist. Unfassbar, diese azfgeblasene Selbstüberschätzung.

    • @ El_Mocho
      Was reden die alle von Rollen? Für weit mehr als 90% sind das keine Rollen, die sie spielen. Die leben ihr Leben. Was meinst du wie lange menschliche Kultur bestand haben könnte, wenn es keine „Rollen“ mehr geben würde. Keinen Tag. Aber auch „Menschsein“ im normativen Sinne ist eine Rolle spielen. Eine kulturelle nämlich. Auch Schimpanse sein ist eine Rolle spielen für den Schimpansen. Und dieses Rolle spielen ist für die allermeisten Menschen sowohl biologisch als auch kulturell begründet und kein „spielen“ sondern ein der Persönlichkeit innewohnender Bestandteil menschlichen Seins. Ein Unterscheidungsmerkmal, ein Zugehörigkeitsgefühl, ein WIR eben. Nur einige wenige, die damit ein Problem haben, wollen jetzt alle damit schickanieren. Das spielt sich aber auf Dauer nicht; macht die Gesellschaft nur kaputt. Aber das war jetzt eher für lucia und nicht für dich.

      • @terminator
        Damit hast du die „Rolle“ in der Soziologie, ich nehme mal an, davon wird geredet, auch schon verstanden. Ich habe mir da auch immer was kompliziertes vorgestellt. Dabei ist es super simpel. Ein Kellner hat die Rolle des Kellners, ein Gast die des Gastes usw., das wars. In der Mathematik wäre das: 1+1=2 😉

  29. Also wenn die Piraten diese Einstellung durchhalten können und sich jetzt nicht von den Medien verrückt machen lassen, dann könnte ich mir vorstellen die bei der nächsten Wahl mal zu wählen.

    Zu den wenigen Frauen mit Mandat kann man nur sagen, dass das wohl zu erwarten war. Würde man eine Partei der Physikstudenten aufstellen, wären wohl auch kaum Frauen vertreten.

  30. Nicht uninteressant in diesem Zusammenhang: „Die Piratenpartei lehnt die Erfassung des Merkmals ‚Geschlecht‘ durch staatliche Behörden ab. Übergangsweise kann die Erfassung seitens des Staates durch eine von den Individuen selbst vorgenommene Einordnung erfolgen.“ (http://berlin.piratenpartei.de/2011/08/05/wahlprogramm-2011-geschlechter-und-familienpolitik/) Eigentlich ist die Partei also einen Schritt weiter (Richtung Wahnsinn) und muss sich jetzt zunächst mit den bummelnden Quotenliebhabern rumschlagen. Bitter.

  31. @lucia

    Jetzt wird es für dich wahrscheinlich zu hoch. Aber wenn ich solchen Unsinn wie von dir lese, kommt bei mir einfach der Logiker durch.

    Die Frage „Wäre für euch Gleichberechtigung erreicht, wenn das Geschlecht keine Rolle spielt?“ hast du verneint. Das kann jedoch nicht stimmen, weil der Satz „Die Geschlechter werden gleich behandelt.“ und „Das Geschlecht spielt keine Rolle.“ äquivalent sind. Diese Frage kann also nur bejaht werden. Verneinst du sie, lügst du oder irrst dich.
    Beweis: Nehmen wir an, die Geschlechter werden nicht gleich behandelt. Dann muss aber das Geschlecht eine Rolle spielen, da sonst ja nicht entschieden werden könnte, wer im Vergleich zu wem unterschiedlich behandelt werden muss.
    Nehmen wir ferner an, das Geschlecht spielt eine Rolle. Dann können die Geschlechter aber nicht gleich behandelt werden, weil es sonst an nichts festzustellen wäre, dass das Geschlecht eine Rolle spielt.
    Damit ist die Äquivalenz der zwei Sätze bewiesen. Sie sind entweder zugleich wahr oder zugleich falsch.

    Deine weitere „Argumentation“ besteht folglich nur aus faulen Ausflüchten, um zu kaschieren, dass mit einer Gleichberechtigung alles nötige erreicht wäre, damit das Geschlecht keine Rolle mehr spielt. Als Feministin und Frau willst du eben immer noch mehr. Und mehr als Gleichberechtigung heißt Bevorzugung eines Geschlechts, also eine weitere Verschärfung der herrschenden Femikratur.

    Deine Beiträge zeigen auch, dass Frauen, besonders Feministinnen, mit dem logischen Denken auf dem Kriegsfuß stehen. Aber das hatten wir ja schon vorgestern und ich musste einige Beleidigungen ernten. Vielleicht werden einige von meiner These überzeugter, je mehr Belege für unlogisches Denken bei Frauen wir finden. Also sammelt mal schön! Und lucia & Co., liefert schön!

    • Na wie fein, dass wir so kluge Männchen haben wie du, die uns Frauchen sagen, wie der Hase läuft!
      Ehrlich, ich fand das schon nervig vorher, bin immer gegen die Wand geknallt, bis mir ein Mann sagte, wie die Tür funktioniert 🙂
      War schon kurz vorm verhungern.

      • Ist doch schon mal ein Fortschritt wenn du das komische Ding da als Tür bezeichnest.

        Da darf man wohl optimistisch sein ob deine Kindeskinderkinderkinder… irgendwann das Einsehen haben, dass die Frage „Wäre für euch Gleichberechtigung erreicht, wenn das Geschlecht keine Rolle spielt?“ mit „Ja“ und nicht mit „Nein, wir wollen lieber bevorzugt werden“ beantwortet werden muss.

      • Ich freue mich, dass hier auch Lernprozesse stattfinden. Ob von einem klugen „Männchen“ oder „Frauchen“ gelernt wird, ist belanglos. Die klugen „Frauchen“ machen sich hier (nicht nur hier?) leider sehr rar.

        Ich sage niemandem, „wie der Hase läuft.“ Denn logische Argumente können überprüft und, falls sie fehlerhaft sind, widerlegt werden. Wenn du einen Fehler findest, nur zu! Das ist der Vorteil gegenüber dogmatischen und irrationalen Ideologien, die manche Frauen hier gerne vertreten, manchmal sogar explizit im Widerspruch zur „männlichen“ Logik.

      • „Ehrlich, ich fand das schon nervig vorher, bin immer gegen die Wand geknallt, bis mir ein Mann sagte, wie die Tür funktioniert 🙂
        War schon kurz vorm verhungern.“

        Ich glaube Frauen wollen gegen etwas knallen, zur Not erfinden sie es halt und nennen es gläserne Decke.

    • Für mich klingt das wie ein Zirkelschluss. Was ist denn der Maßstab für die Gleichheit der Geschlechter? Legen wir einen festen, absoluten Maßstab an oder erfordern die biologischen Unterschiede einen relativen Maßstab? Kann man den biologischen Unterschied also ausklammern? Für gewisse Bereiche ja, nämlich dort, wo die Gender-Konstruktion passender ist. Also haben wir schon mal das Problem, dass man Apfel und Birne eben nur manchmal als Obst bewerten kann. Also können meiner Ansicht nach Männer und Frauen nie vollkommen gleichgestellt werden, solange biologische UNterschiede bestehen.

      • Ich tendiere aber weiterhin zu einem festen Maßstab. Mir fällt auch überhaupt kein Beispiel ein wo ein relativer Maßstab Sinn machen würde.

        Außerdem kann man bei einem relativen Maßstab nicht mehr von einer Gleichheit der Geschlechter reden, sondern das entspricht einer Ungleichheit. Ansonsten müsste man eine Ungleichheit der Geschlechter in eine Gleichheit umdeuten. Das wiederum würde aber wieder zu eine Ungerechtigkeit führen.

        Mir ist aber schon klar, dass sich so die Feministinnen und Genderisten ihr Gleichheits-Konstrukt aufbauen. Man denke nur an die Jungs in den Schulen die benachteiligt werden müssen weil Mädchen es schwerer im Leben haben und Jungs irgendwann wieder an ihnen vorbei ziehen. Oder man denke an gleiches Geld für gleiche Leistung wo allenfalls ein Prozentualer Maßstab aus der maximalen Leistung miteinander verglichen wird, was dazu führt, dass Frauen nur 10 Backsteine setzen müssen im Vergleich zu Männern die 15 Backsteine setzen müssen um die „gleiche“ Leistung erbracht zu haben. Oder man denke an unterschiedliche Eignungstests wo Frauen die gleiche Bestzeit auf 75 m rennen müssen, Männer auf 100 m. etc.

        Weiterhin fehlt dazu aber ein Maßstab um die Ungleichheiten in einer Gleichheit festzulegen. Gerade Feministinnen und die Genderisten bedienen sich dabei an Willkürlichkeit. Die Ungleicheit könnte z.B. auch darin bestehen, dass Jungs es in der Schule viel schwerer hatten und die Mädchen es zurecht im späteren Verlauf schwerer haben.

      • @ Hakam

        Weshalb ja auch GLEICHSTELLUNG unzulässig ist.

        Gleichstellung = Ergebnisgleichheit kann es bei Ungleichartigen nur im Prokrustesbett geben.

        Ethisch allein legitimierbar, allein gerecht ist GLEICHBERECHTIGUNG in Freihiet = gleiche Startbedingungen, gleiche Chancen beim Wettrennen.

        Wenn Gleichberechtigung in Freiheit zu Gleichstellung führt – wunderbar, nichts dagegen.

        Aber weil Männer und Frauen im Schnitt ungleichartig sind in ihren Begabungs-und Interessensschwerpunkten, weil sie evolutionär unterschiedlichen Selektionsdrücken unterlagen, die sie auf unterschiedliche Zwecke optimierten, wird das wahrscheinlich nicht eintreten.

        Die Ungleichverteilungen, die sich in einer Gesellschaft ergeben, weil sich die Ungleichartigkeiten durch Gleichberechtigung frei ausdrücken können, sind hinzunehmen.

        Sie sind gerecht.

        Wer die gleichstellend planieren will, MUSS ungleichberechtigen, denn nur so kann ich Ungleichartiges gleich machen, s. Methode Prokrustes

        http://de.wikipedia.org/wiki/Prokrustes

        Und es sind Jungen/Männer, die zunehmend diskriminiert werden, die ungleich berechtigt, die minder berechtigt sind, denen man die Beine abhackt, damit sie langsamer laufen.

        Während man Frauen auf Länge streckt, mittels einseitiger Fördermaßnahmen, Quotensänften nur für Frauen usw.

        Wird Zeit, dass Männer sich dagegen wehren, denn das hört von allein nicht auf, bevor das System nicht an seiner zunehmenden Dysfunktionalität verreckt.

        Das sollte man tunlichst vermeiden, denn das wird sehr, sehr schlimm, so ein Systemzusammenbruch.

      • @ Alexander Roslin
        Genau darum heißt es in der Unabhängigkeitserklärung auch: Life, Liberty and the Pursuit of Happiness.

        Recht auf Leben, Recht auf Freiheit und Recht auf Glück.
        Das Glück der Feministen könnte ja im Unglück von 50% der Gesellschaft bestehen; das Leben der 50% wäre trotzdem gesichert, wie es heute ja der Fall ist.

  32. Ethisch allein legitimierbar, allein gerecht ist GLEICHBERECHTIGUNG in Freihiet = gleiche Startbedingungen, gleiche Chancen beim Wettrennen.

    @ Meister Roslin, der sonderbare Katholik

    Gleiche Startbedingungen? Wo gibts denn sowas? Sie selbst, werter Graf, anerkennen ja, dass die Menschen unterschiedlich sind. Also kann von „gleichen Startbedingungen“ niemals die Rede sein.

    Abgesehen davon: Sie sind mir ein seltsamer Katholik, so ganz dem materialistischen Zeitgeist verhaftet, der das Heil der Menschheit im Wettbewerb aller gegen alle sieht. Muss ich als Atheist Ihnen die Schriften katholischer Denker zur Lektüre anempfehlen, die immer und immer wieder um ein zentrales Thema kreisen, das „die Verdinglichung des Menschen“ genannt werden darf und eine fundamentale Kritik unserer materialistischen Konsumkultur beinhaltet?

    Ihr Kulturpessimismus in Ehren, aber bloss „schneller rennen und das Hamsterrad ölen“ anzumahnen greift zu kurz.

    @ Ana Szui

    Guten Morgen zusammen. Dieser Kommentarthread zeigt mir wieder anschaulich, dass generell etwas im Argen liegt. Viel zu oft fühle ich mich bei den Herren der Männer-/Väterbewegung wie auf einer EMMA-Veranstaltung unter anderem Geschlechtervorzeichen.

    Kann ich nachvollziehen. Das liegt daran, dass sich mittlerweile eine Menge an Frustrationen aufgestaut hat, was die Diskussionen emotional werden lässt und manches mal den klaren Blick etwas trübt. Richtig ist natürlich, dass die Kritik am real existierenden Feminismus Kritik an einer Ideologie sein soll und nicht pauschale Kritik an den Frauen. Es ist als Mann aber nicht immer ganz einfach, sich diesen simplen und reichlich einfältigen Schuldzuweisungen zu entziehen, da feministische Kritik an bestehenden Verhältnissen eigentlich immer misandrisch daherkommt und die Verantwortung für alles Üble den Männern, sprich „dem Patriarchat / der patriarchalen Ordnung“ zuschiebt.

    • @ Meister Peter

      Ein wenig pauschal, Meister Peter.

      Wie stellen Sie sich denn die Entdinglichung des Menschen konkret vor?

      Ich glaube, dass eine soziale Marktwirtschaft das Beste ist, was wir je hatten und auf absehbare Zeit werden haben können.

      Eine leistungsfähige Marktwirtschaft funktioniert nicht ohne Konkurrenz.

      Eine soziale Martkiwirtschaft funktinoniert nur mit einer funktionierenden Marktwirtschaft als Basis, eine Wirtschaftsform, die bisher alleine in der Lage war, jene Produktivität zu entwickeln, die einen Sozialstaat erträgt.

      Wie stellen Sie sich Gleichstellung vor, woran denkt Meister Peter da konkret?

      Wohl – und hohltönende Phrasen produzierten Sozialisten jeder Couleur zuhauf.

      Wenn’s konkret wurde, wurde es in der Regel schrecklich.

      • Wie stellen Sie sich denn die Entdinglichung des Menschen konkret vor?

        Ähm, die Antwort müssten doch Sie mir geben, als bekennender Katholik, oder ist Katholizismus nur Folklore?

        Wie stellen Sie sich Gleichstellung vor, woran denkt Meister Peter da konkret?

        Ich bin kein Verfechter der Gleichstellung. Ich plädiere lediglich für sozialen Ausgleich, weil er eine Notwendigkeit ist in einer Welt von Individuen ohne Autonomie.

        Zu Meister Roslins Anregung: 😉

      • @ Meister Peter

        Die Katholische Soziallehre veranlasst mich dazu, den Sozialstaat zu favorisieren.

        Der aber ohne eine hocheffiziente Marktwirtschaft nicht überlebensfähig ist.

        http://www.amazon.de/Was-kommt-nach-dem-Kapitalismus/dp/3867441774

        *Zu Meister Roslins Anregung:

        http://www.kunstundjustiz.de/sites/kunstundjustiz.de/myzms/content/e578/e810/object811/Poster_Hamster.jpg*

        Na, was ist denn aus der calvinistischen Schweizer Arbeitsethik geworden?

        Sie wollen hier doch nicht den katholischen Schlendrian propagieren?!

        Schauen Sie sich doch den Hamster einmal an.

        Sieht der glücklich aus?

        Eben.

        Jetzt, wo’s nicht mehr rund läuft, kommt er in’s Grübeln, wird depressiv, stellt die Sinnfrage und wird sie mit einem Flachbildschirm samt dazu passender Nachmittagstalkshow beantworten.

        Dazu braucht er wieder Geld, muss er also wieder rennen, um glücklich zu werden.

        Will sagen: Arbeitszeitverkürzung gerne, aber ehrlicherweise hinzufügen, dass das mit vollem Lohnausgleich nicht machbar ist, dass das materiellen Wohlstand kostet.

        Viel Glück beim Finden von Mehrheiten für dieses Konzept.

        Ja, wenn der Mensch vernünftig wäre.

        Aber als wesentlich instinktgesteuertes Säugetier ist er das nun mal nicht.

        Damit muss ich rechnen, wenn ich vernünftig sein will 🙂

  33. @ virtual-cd

    Erst mal: Schöner Kommentar!

    Nein, Frau Schrupp – die Piraten sind nicht in der Pflicht! Schon gar nicht in Ihrer! Wer hat Frau Schrupp eigentlich ein Mandat verliehen, anderen Gruppen, denen sie nicht angehört, irgendetwas vorschreiben zu wollen. Frau Schrupp verpflichtet rechtsverbindlich politische Parteien? Mit welchem Recht? Mit welcher Autorität?

    Antje Schrupp ist (editiert)frauenbeauftragte. Die darf das. Da braucht man keine Argumente mehr, sich selbst infrage stellen etc. Wo Benachteiligung ist, das weiß Frau Schrupp. Frau Schrupp weiß alles objektiv. Eine absolute Norm darf niemandem oktroyiert werden, außer wenn es die (editiert)frauenbeauftragte tut.

    Im Gruselkabinett der Feministinnen

    (editiert)frauenbeauftragte Antje Schrupp

  34. Na, was ist denn aus der calvinistischen Schweizer Arbeitsethik geworden?

    Als Katholik sollte Dir bewusst sein, werter Meister, dass der Calvinismus mitsamt seiner Ethik, welche materiellen Reichtum als Lohn für ein gottgefälliges Leben behauptet, der Inbegriff der gotteslästerlichen Bigotterie ist.

    Das von Dir so hoch geschätzte Wettbewerbsprinzip, verwirklicht in einer konkurrenzorientierten Marktwirtschaft hat durchaus seine handfesten Vorteile, da Wettbewerb zu Leistung anspornt, Effizienz steigert, Innovationen begünstigt und durch die gesteigerte Effizienz zumindest die Möglichkeit bietet, Wohlstand zu schaffen. Alle diese von mir nicht bestrittenen Vorteile sind aber rein materieller Natur und auch nur dann genügend wirksam, wenn Umverteilung stattfindet.

    Ein autonom handelndes Individuum ist in dieser rein auf materiellen Wohlstand ausgerichteten Gesellschaftsform die Ausnahme, der versklavte Zinsknecht die Regel. Das Problem in Deiner Sicht der Dinge ist, dass Du nicht wahrnimmst, dass fast jedem der Wettbewerb und die Konkurrenz aufgezwungen wird, Männern wesentlich mehr als Frauen. Der Mensch als Humankapital und ökonomische Ressource. Hör der Graf bei Gelegenheit mal dem Papst genauer zu. Er ist nämlich ein kluger Kopf, der, und das sage ich als Atheist, der in vielen Auffassungen dem Papst nicht zustimmt, Dinge anspricht, die den Kern der Probleme berühren, während unsere Volksverar … ahm Volksvertreter nur ideologischen Quark breitreten und den Bürger grundsätzlich als Wahlvieh betrachten.

    Deshalb ergeht an Sie, werter Graf, folgender Lesebefehl:

    http://www.welt.de/debatte/article13620503/Die-Politik-muss-mehr-moralische-Verantwortung-uebernehmen.html

    • @ Meister Peter

      Die Papstrede enthält keine Absage an Marktwirtschaft und Konkurrenzprinzip.
      Sollte Meister Peter das aus ihr heraushören wollen, hört er falsch.

      Meister Peter beliebt es, beharrlich die Bedeutung des marktwirtschaftlichen Elementes im Begriff der „sozialen Marktwirtschaft“, die die von der Katholischen Kirche seit Beginn des 20 Jhdts. propagierte Sozialordnung ist, zu übersehen.

      Aus einem Vortrag von Frau Professor Nothelle-Wildfeuer (ja, ja, ich weiß Meister Peter, der Vortrag einer Tittenschwester, auch noch mit Doppelname, auch noch mit einem solchen, aber werden Sie nicht gleich unwillig, ab und an kann man ihnen doch auch mal zuhören, den Tittenschwestern, selbst als aufrechter Schweizer Sackgenosse):

      Klicke, um auf P-K-W%20-%20Ordo%20socialis.pdf zuzugreifen

      „Ohne solidarische und von gegenseitigem Vertrauen geprägte
      Handlungsweisen in seinem Inneren kann der Markt die ihm eigene
      wirtschaftliche Funktion nicht vollkommen erfüllen.“, zitiert sie (Frau Professor Papst Benedikt.

      Der Markt hat also eine unabdingbare, dienende Funktion in der sozialen Marktwirschaft, ist Instrument.

      Und weiter:

      *Bei allem Wert, der auf die moralische Komponente des Marktes gelegt wird,
      bleibt deutlich im Bewusstsein, dass der Markt die moralischen Kräfte, derer er
      bedarf, nicht selbst hervorbringen kann. „Er muss vielmehr auf die moralischen
      Kräfte anderer Subjekte zurückgreifen, die diese hervorbringen können.“ (35)
      Damit klingt hier, wirtschaftsethisch gewendet, das sog. Böckenförde-Dilemma
      an, das besagt, dass „[d]er freiheitliche, säkularisierte Staat […] von
      Voraussetzungen [lebt], die er selbst nicht garantieren kann.“ Das Gleiche wird
      hier analog für den Bereich der Wirtschaft geltend gemacht. Ähnlich finden wir
      das bereits bei einem der Väter der Sozialen Marktwirtschaft, bei Wilhelm
      Röpke, wenn er formuliert: „Diese Kraft [sc. die Kraft zum Gemeinsinn.
      Anm.d.Verf.] erwächst nicht aus dem Markte selber und auch nicht aus dem
      Spiel der hier sich messenden Interessen, sondern die Menschen müssen sie
      bereits besitzen, und Familie, Kirche, echte Gemeinschaften und Überlieferung
      müssen sie damit ausstatten.“5 Das Wirtschaften muss also eingebettet sein in
      einen umfassenderen anthropologisch-ethischen Horizont.

      So wird Robert Zollitsch nicht müde, den berechtigten
      Eigenwert der Wirtschaft zu betonen, Gewinn zu erwirtschaften und
      Wertschöpfung zu betreiben sei das primäre Anliegen. „ Keine Frage: Der
      wirtschaftliche Wettbewerb ist die Grundlage für unseren heutigen Wohlstand,
      er ist Anreiz zu Kreativität und Innovation.“ Das meint nun in keiner Weise ein
      Sich-Beugen unter Sachzwänge, aber einen – letztlich dem Menschen dienlichen
      – adäquaten Umgang mit den Sachgesetzen.*

      das impliziert gerade keine Absage an Martktwirtschaft und Wettbwerbsprinzip, sondern ihren Nießbrauch im Rahmen einer von moralischen Werten jenseits eines kapitalistischen Utilitarimus geprägten Ordnung.

      Dass uns die verloren ging, dass sie zerschlagen wurde im Zusammenspiel von marktradikalen Liberalen und kutlurrevolutionären Neomarxisten („68’er“), die sich gegenseitig als die nützlichen Idioten der je anderen Seite erweisen, kann man nun nicht der Katholischen Kirche anlasten.

      Diese Kräfte haben den westlichen Menschen zum Nichts „befreit“, in dem das „Haste-was-dann biste-was“ zum einzigen Wert werden konnte, der materielle Erfolg zum wichtigsten lebenssinnstiftenden Motivator, in dem alles zum Konsum-und Wegwerfartikel wird, auch der Mensch selbst.

      Weiter:

      *Bereits in Quadragesimo anno war die Rede von der sozialen
      Gerechtigkeit und der sozialen Liebe als den Kräften, die den Wettbewerb in
      strenge und weise Zucht nehmen, also dafür sorgen sollten, dass die kapitalistische Wirtschaftsweise nicht zugleich zu einer kapitalistischen
      Gesellschaftsordnung im Stil eines menschenverachtenden Sozialdarwinismus
      führte.

      In CiV (Anm.: Caritas in Veritate, eine Enzyklika Benedikts) wird der Markt ebenso positiv gewürdigt wie in Centesimus annus, der
      letzten Sozialenzyklika von Papst Johannes Paul II. von 1991. Beide Päpste
      anerkennen ihn als konstitutiv zur Entfaltung von Tauschbeziehungen und von
      rechten. Aber der Markt ist nicht alles und nicht alles ist Markt: Es gibt
      Gemeinwohl bezogene Ziele, die jenseits des Marktes liegen und dessen
      Möglichkeiten übersteigen. Benedikt nennt hier die distributive und die soziale
      Gerechtigkeit, die traditionell als Aufgabe des Staates angesehen wurden.

      Spieltheoretisch ausgedrückt: die Spielregeln des Marktes sind nach moralischen
      Grundsätzen ausgerichtet, hier ist das Streben nach Gerechtigkeit etc.
      systematisch und institutionalisiert verankert, aber die einzelnen Spielzüge sind
      in Konsequenz moralfrei bzw. können es zumindest sein.*

      Verwechseln Sie mich doch nicht ständig mit dem altrömisch dekadenten Westerwelle und seiner Truppe, auch wenn ich die diesmal gewählt habe in meiner Verzweiflung ob des bundesdeutschen Angebotes, das von Neomarxisten, queer gegenderten Kutlurrevolutionären bis hin zu einem von unserer Uckermärker Zonenwachtel geführten, ehemals christlich-konservativen Partei reicht.

      Und mittendrin eine SPD des Öffentlichen Dienstes, der Frauenförderung, des postmodern-modischen Geschwätzes.

      Arg.

  35. Pingback: Der Rücktritt von Marina Weisband und Frauen in der Politik « Alles Evolution

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