Väter und Elternzeit

Ein interessanter Artikel zur Elternzeit von Vätern in der Süddeutschen:

Zunächst etwas zu den Ansichten der Männer bezüglich des Vaterseins:

83 Prozent der Befragten sagen, einen guten Vater zeichne aus, „so viel Zeit wie möglich mit seinen Kindern zu verbringen“. Und immerhin 71 Prozent der 20 bis 45-jährigen Väter finden an sich besonders gut, dass sie ihr Kind auch wickeln und füttern. Zwei Drittel der Väter finden, ihr Leben sei durch die Geburt ihres Kindes „glücklicher und erfüllter“ geworden. Von den Männern, die Elternzeit nehmen oder genommen haben, sagen das sogar 75 Prozent.

Also durchaus ein starkes Interesse an der Vaterschaft. Gleich dahinter dann der Satz:

Allerdings liegt hier der Verdacht nahe, dass viele Befragte „sozial erwünschte Antworten“ gegeben haben. Statistiker bezeichnen so das Problem, dass Befragte genau die Antworten geben, die die Gesellschaft von ihnen erwartet.

Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass der Satz nach einer Umfrage zu Frauen und Karriere bei Frauen dort so stehen würde, wenn diese angeben würden, dass ihnen Karriere wichtig ist etc.

Begründet wird der Satz damit, dass die positive Haltung der Väter sich nicht in der tatsächlichen Tätigkeit widerspiegelt:

81 Prozent, also etwa vier von fünf Männern, schrecken nämlich davor zurück, Elternzeit zu nehmen. Bei den übrigen 19 Prozent bleibt es meist bei den üblichen zwei Monaten, dem Väter-Pflichtprogamm gewissermaßen. Frauen bleiben hingegen oft zwölf Monate zuhause, nur so schöpft das Paar die 14 Monate aus, für die das Elterngeld maximal gezahlt wird.

Männer glauben häufig, die Elternzeit könne ihrer Karriere schaden: Immerhin 45 Prozent der Befragten sagen, die Konsequenzen seien „sehr oder eher negativ“, wenn sie ihren Chef bitten, während der Vätermonate zuhause bleiben zu können.

Viel Zeit mit der Familie zu verbringen würde voraussetzen, nicht zu sehr in der Arbeit eingespannt zu sein. Allerdings haben 90 Prozent der Männer einen Vollzeitjob und 58 Prozent der angestellt Beschäftigten geben dies auch als ihre Wunschlösung an. Teilzeit arbeiten würden 40 Prozent gerne, nur ein Prozent kann sich eine Stelle mit weniger als 20 Wochenstunden vorstellen.

Tatsächlich arbeiten gerade einmal fünf Prozent der Väter in Teilzeit. Das liegt aber nicht nur an unflexiblen Arbeitgebern. Immerhin die Häfte der befragten Männer gab nämlich an, in ihrem Betrieb wäre Teilzeit problemlos möglich.

Das die Konsequenzen in der Tat sehr negativ sein können, wenn die Väter sich eine längere Elternzeit nehmen würden, könnte ich mir auch gut vorstellen. Ich halte diese Ängste der Männer für durchaus berechtigt.  Zumal im Gegenzug Frauen wenig Interesse daran haben, der Haupternährer zu sein und sich der Kredit für das Haus und für das Auto, die Lebenshaltungskosten etc, ja nicht von selbst abzahlen. Das Leben dürfte mit einem Kind eher teurer werden und viele Männer sich in einer entsprechenden Verantwortung sehen.

Die klassische Einteilung, der Mann geht einer Erwerbsarbeit nach, die Frau versorgt die Kinder und arbeitet wenn es möglich ist, halbtags, scheint demnach noch immer sehr beliebt zu sein.

Ich denke sie wird es auch bleiben.

Wie jung ist zu jung?

Gerade geht die Affäre eines 40jährigen Politikers mit einer 16jährigen um. Dies sei zwar legal, aber moralisch fragwürdig, weswegen er nicht als Spitzenkandidat auftreten soll und von allen Ämtern zurückgetreten ist.

Dabei sind Affären von Politikern mit jungen Frauen oder gar die Heirat in dieser Konstellation nicht unüblich. Man schaue sich beispielsweise Joschka Fischer an, der als 63jähriger  mit einer 35jährigen verheiratet ist

Das interessante an dieser Konstellation ist eben, dass Politiker einen gewissen Status haben und junge Frauen (ab 16 aufwärts) gut aussehen.

Was aber ist zu jung? Ich habe da einmal diese Formel für die Beurteilung, ob eine Frau für einen Mann zu jung ist, gehört, an die ich mich bisher mit gutem Erfolg halte:

(Alter des Mannes / 2) +7 = minimales Alter der Frau

Aufgrund der Hinzurechnung von 7 Jahren nach der Teilung paßt es inbesondere auch im unteren Bereich. Ein 14jähriger sollte sich an eine 14jährige halten, ein 18jähriger an eine 16jährige.

Ein 40jähriger sollte hingegen auf ein Alter von zumindest 27 Jahren achten. Ein 34jähriger (mein Alter) kann bis 24 Jahre hinunter gehen.

Dies alles gilt natürlich nicht für einen One-Night-Stand, der nur auf Sex ausgelegt ist, auch wenn man hier, sofern man über 20 ist sicherlich auch auf zumindest Volljährigkeit bestehen sollte, um sicher zu gehen.

Ich persönlich kann mir eine Beziehung mit einer 16jährigen auch nicht wirklich vorstellen, weil mir die meisten zu kindisch wären. Frauen haben zwar einen gewissen Reifevorsprung gegenüber Männern, aber mit 16 hat man dennoch noch vollkommen andere Sorgen und Vorstellungen als mit 30+. Darüber zu reden, wie gemein die Lehrer und die Eltern sind und sich Sorgen zu machen, ob man in eine Disko rein kommt, dass wäre einfach nicht mehr meine Welt.

Der sexuelle Markt und sexnegativer bzw. sexpositiver Feminismus

Sex unterliegt ebenso wie viele andere Handlungen den Regeln von Angebot und Nachfrage. Auch die feministischen Positionen lassen sich danach einordnen.

Als Grundlage wäre davon auszugehen, dass Männer zunächst erst einmal mehr von Beziehungen unabhängigen Sex wollen als Frauen und Frauen daher mit Sex ein gewisses Mittel in der Hand haben, um Männer zu beeinflussen und Ziele zu verwirklichen. Im Gegenzug wollen allerdings Frauen auch gerne Beziehungen, üblicherweise auch mit sexueller Befriedigung, wenn diese auch weniger im Vordergrund steht

Sex ist dabei also ein potenitelles „Machtmittel“, was aber im Einsatz Nachteile hat.

Es kann für Frauen günstig sein, den Sex zurückzuhalten und dadurch den Preis über eine Angebotsverknappung zu verteuern. Es kann also der Sex erst beispielsweise gegen eine Beziehung mit möglichst langer Unterhaltsverpflichtung abgegeben werden. Dies war lange Zeit der Fall, eine Frau ging nach Möglichkeit jungfräulich in die Ehe in der sie dann idealerweise nur Sex mit einem einzigen Mann hatte, der sie im Gegenzug versorgte. Diese Strategie war insbesondere deswegen auch erfolgreich, weil der eigene Preis, den Frauen für Sex einkalkulieren mussten, sozusagen die „Herstellungskosten“, nämlich eine Schwangerschaft von diesem Mann, ebenfalls sehr hoch war.

Die andere Strategie ist, den Sex möglichst großzügig auszuteilen in der Hoffnung dadurch die weniger freigiebigeren Konkurrentinnen auszustechen. Der „Werbeslogan“ wäre demnach „Warum bei ihr warten, wenn du bei mir gleich bekommst, was du haben willst“ und sich auf diese Weise einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, den man dann nutzen kann, um ihn an sich zu binden. Diese Strategie ist günstiger geworden, seit moderne Verhütungsmittel Sex ohne Folgen ermöglichen. Sie hat aber gleichzeitig den Nachteil, dass sie den Preis für Sex absenkt. Für den Mann ist es wenig ersichtlich, warum er einen Preis für Sex zahlen soll, wenn er ihn unproblematisch bei einer anderen Frau bekommen kann. Zudem ist ein Nachteil, dass ein Produkt, dass billiger als alle anderen Produkte im Umfeld angeboten wird, häufig als Produkt geringer Qualität angesehen wird, was die Wahrscheinlichkeit einer Bindung durch Sex weiter einschränkt.

Natürlich sind diese Strategien in ihrer reinen Form Übertreibungen und es existieren diverse Mischformen und sie werden in diesen Mischformen von verschiedenen Frauen

Natürlich haben auch Frauen ein Interesse daran, Sex zu haben und viele Frauen wollen auch einfach einmal so Sex haben, gerade mit einem für sie sehr attraktiven Mann. Aber dennoch besteht das Gefälle zwischen den Geschlechtern bei freien Sex, so dass die Grundstrategien vorhanden bleiben.

Der sexnegative (oder der „normale“) Feminismus vertritt dabei eher die Position, den Sex möglichst teuer zu machen und so die Konkurrenz unter Frauen zurückzunehmen. Das bietet den Vorteil, dass die Frauen Sex zu ihren Bedingungen anbieten können und nicht darauf angewiesen sind, mit der Konkurrenz mitzuhalten. Klassische Positionen wäre dabei die Abwertung des sexuellen soweit es Triebhaft oder als Konkurrenzmodell auftritt. Es wäre aus dieser Position heraus verständlich,

– Pornographie abzuwerten, da sie zum einen ebenfalls Anforderungen aufstellt (sowohl was das Aussehen der Frauen als auch die Auswahl an sexuellen Praktiken betrifft)

– Prostitution abzulehnen, weil sie einen einfachen Zugang der Männer zu Sex bedeutet und damit ebenfalls den Druck auf Frauen erhöht, mit diesem Angebot zu konkurrieren

  • sexualisierte Kleidung abzulehnen, weil diese den Druck auf Frauen erhöht
  • Sex als Machtmittel des Mannes darzustellen und die Erfüllung sexueller WÜnsche des Mannes als Anbiederung an diesen oder „das Patriarchat“
  • Sex als gefährlich darzustellen
  • heterosexuellen Sex abzuwerten
  • den stärkeren Sexualtrieb des Mannes zu verteufeln und als unmoralisch darzustellen

Diese Spielart ist auch für lebsische Frauen interessant, da sie Sex als Machtmittel gegen den Mann eh nicht einsetzen können und stark sexualisierte Welt insoweit nachteilig ist.

Der sexpositive Feminismus hingegen folgt eher der zweiten Position und hat ein Interesse daran, jede Abwertung sexueller Freizügigkeit auszuschalten, damit dieser effektiver eingesetzt werden kann, ohne die damit verbundenen Nachteile zu vermeiden. Wenn alle Frauen Schlampen sind, dann ist keine Frau eine Schlampe und es folgt eine geringere subjektive Qualitätsabwertung. Die Strategie ist zum einen für Frauen, die sich einen geringen Marktwert zuschreiben, interessant, da sie mit Sex als Lockmittel ihren Wert erhöhen können und natürlich auch für Frauen, die sehr starke Lust auf Sex haben, da sie stärker davon betroffen sind den Preis für Sex zu erhöhen als andere Frauen und von einer Gesellschaft profitieren, in der der Marktwert bei billigem Preis für Sex weniger sinkt und bei der sie zudem den Vorteil haben, die anderen Frauen eher übertrumpfen zu können. Gleichzeitig besteht auch bei dieser Spielart ein starkes Interesse daran zwar die Möglichkeit für die Frau, Sex anzubieten, möglichst frei zu gestalten, aber dabei ihr möglichst viele Rechte zu bieten, Nachteile hieraus abzufangen.

Es wäre aus dieser Position heraus verständlich,

  • Pornos zu bejahen und als gesellschaftlich normal zu behandeln, da sie Sex „normaler“ machen
  • Prostitution zu bejahen, da es eine Normalität von viel Sex mit verschiedenen Männern bestätigt und „normalschlampiges“ Verhalten im Gegenzug weniger extrem macht
  • zu betonen, dass die Macht beim Sex immer bei der Frau liegen muss, zB über das Zustimmungskonzept, strikte „Nein heißt Nein“-Politik (die Einschränkungen, die bei strikter Durchführung theoretisch auch auf die Frau fallen sind aufgrund des stärkeren Sexualtriebs und der daraus folgenden Zuweisung des aktiven Parts an den Mann aus Sicht der Frau vernachlässigungsfähig)
  • „Lookism“ und „Schönheitsidealen“bekämpfen (gerade aus Sicht der Frauen, die diese nicht erfüllen)
  • strikte Vergewaltigungsgesetze zu fordern
  • sexuellen Kontakten anderer Frauen zu fördern und hierzu aufzufordern
  • konservatives Sexverhaltens abzuwerten
  • Leugnung eines geringeren Sexualtriebs der Frau (wenn die Frau genau so viel Sex will wie der Mann, dann bietet sie nicht ein billigeres Produkt an, sondern nur ein normales Produkt

Diese Spielart wäre für lesbische Frauen dann interessant, wenn sie durch die stärkere Betonung des sexuellen eine Lockerung der Sexualmoral auch in Bezug auf homosexuellen Sex erhoffen.

Kritik: „Männer sind privilegiert“

Die Theorie, nach der Männer bestimmte Privilegien haben (Frauen aber nicht) war schon wiederholt Thema in diesem Blog:

Oder auch dieser Überblick unter dem Tag “ Privilegien haben nur Männer Frauen werden nur wohlwollend diskriminiert
Zwei interessante Kritiken habe ich hierzu gefunden:
1. Shut up, Rich Boy, The Problem with „Privilege“
Die erste ist aus dem Blog „No, Seriously, What About Teh Menz?„, den ich bereits in diesem Artikel erwähnt habe. In dem Artikel „“Shut Up, Rich Boy”: The Problem With “Privilege.” bespricht der Autor, was ihm an der Zuweisung des „Privilegs“ nicht gefällt:

1) It’s antagonistic.

I know, I know, it’s not supposed to be. Everyone is supposed to recognize their privilege and go “oh, okay, I checked my privilege, I’m good now.” Privilege, as generally defined in feminist circles, is something you’re born with, and therefore something you can’t be blamed for.

But frequently, “privileged” is used as an insult. Or it feels that way when it lands–and as we’re fond of saying in feminist circles, “intent is not fucking magic.” Telling someone that they’re privileged sounds a lot like “shut up, rich boy,” and the fact that it wasn’t intended to mean this doesn’t make it sting any less.

Es errichtet also Feindbilder und baut einen Gegensatz auf, weil man es nicht loswerden kann und es einem vorgeworfen wird. Das erscheint mir auch so. Es wird als Kampfmittel benutzt um andere ruhigzustellen

2) It’s misleading.

About that “shut up, rich boy.” Very often, someone who’s been called “privileged” in a feminist discussion will retort that they’re shit poor, they work a shit job and live in a shit house eating shit food, and they sure don’t feel like they have a lot of privileges. And besides, they don’t hate or discriminate against this group they’re supposedly “privileged” over.

At this point in the conversation, the feminists are obliged to explain that “privileged” doesn’t mean your life is guaranteed awesome, just that there are certain things that a white male doesn’t have to worry about that other groups can, and it doesn’t mean that you’re deliberately causing oppression, but you’re sort of a participant in oppression, or you’re sort of benefiting from oppression, and you just didn’t understand exactly what “privilege” means.

Any word that requires this much explaining to not be insulting and untrue is not an awesome word. It shouldn’t take three pages and a bibliography to explain why you didn’t just say “shut up, rich boy” to someone who’s actually quite poor.

Es verleitet zu Fehlannahmen, weil es Gruppeneigenschaften auf Einzelpersonen überträgt. Während der Biologie häufig vorgeworfen wird, dass sie Sterotypen errichtet, nach denen alle Menschen gleich sein sollen, verweist diese allerdings lediglich auf den Schnitt, lässt also Abweichungen zu. Seinem Privileg kann man aber nach der Theorie nicht entkommen. Dieses Privileg ist allerdings eine grobe Verallgemeinerung, die den Ist-Zustand nicht unbedingt wiedergibt. Die Theorie passt insoweit zu den Grundannahmen des Feminismus, nach der gesellschaftliche Verhältnisse nicht aus den Motiven einzelner, die untereinander handeln, sondern aus dem Kampf von Gruppen gegeneinander herrühren.

3) It silences people.

This one is often intentional. “Your opinion is coming from a place of privilege” really does mean “shut up.” It means “shut up” on the basis of the speaker’s ethnicity and sexuality and other things beyond their control. I’m not okay with that.

It’s okay to tell someone “your opinion is wrong because you aren’t accounting for how difficult it is to face [oppression], possibly because you don’t encounter it in your daily life the way [oppressed group] do.” This is a sensible statement. But it cannot be shortened to “you think that because of your privilege.”

Der Verweis auf das Privileg ersetzt das Argument und spart insofern die Argumentation. Dafür scheint die Privilegtheorie auch perfekt ausgestaltet, da sie darauf verweist, dass nur Angehörige der nichtprivilegierten Gruppe die Privilegierung erkennen und verstehen können. Es sei eben einfacher Hindernisse wahrzunehmen als Vorzüge. Dieser Einwand wird dann als absolut gesetzt, so dass auch die Meinung desjenigen, der der nichtprivilegierten Gruppe angehört, immer richtig sein muss. Wenn dann hinzukommt, dass Benachteiligungen des anderen nicht als solche wahrgenommen werden….

4) It ignores oppressions against “privileged” groups.

This is where things get relevant to Teh Menz.

Where the word “privilege” is used, it’s generally assumed that a rich, straight, white, male, cisgendered, able-bodied, educated, full citizen of the country they live in is the most privileged person out there, and all other people are less privileged on the basis of how far they are from this model. So a rich straight white female cisgendered able-bodied citizen is still pretty privileged, and a rich straight black female cisgendered able-bodied citizen is a bit less privileged, and so on.

The problem with this little hierarchy of oppression is that there are certain problems–society-wide, deeply ingrained problems, and not trivial ones–that “more privileged” groups have and “less privileged” groups don’t.

When I was a little girl, I could hug and kiss my friends, hold their hands and share a bed with them. Because I was female, I didn’t have to worry that I would be bullied or physically attacked for showing nonsexual affection to kids of the same gender. Little boys are not so lucky–by middle school at the oldest, boys are socially forbidden any physical closeness more intimate than a backslappy bro-hug.

According to “privilege” doctrine, there can be no such thing as “female privilege”–men are always more privileged. (…)

I think the only language solution is to write out long-form what you mean–”girls get to do some things boys can’t, and that sucks, and boys get to do some things girls can’t, and that sucks.”

In our society both men and women deal with unfair shit, and characterizing this all as unidirectional “privilege” oversimplifies the problem, antagonizes potential allies, and marginalizes nominally “privileged” people who still experience oppression.

Die einseitige Zuweisung von Privilegien und das Übersehen der Privilegien des anderen Geschlechts macht es in der Tat noch schlimmer. Ich habe dazu schon etwas in den oben verlinkten Artikeln gelesen. Die Privilegientheorie auf Männer zu übertragen würde hier bedeuten ihnen ebenfalls die bessere Einsicht und Lösungskompetenz in diesem Bereich zu übertragen oder sie in dem Bereich, in denen Männer Privilegien haben sollen, aufzugeben. Die Privilegien der Frauen, wenn man solche annehmen will umfassen natürlich nicht nur einfach die Freiheit, mehr Körperkontakt mit Freundinnen zu haben, sie sind meiner Meinung nach viel vielfältiger. Dazu könnte man einen eigenen Artikel schreiben, ich verlinke vorerst auf diese Liste.
2. What „privilege“ means to me
Der zweite Artikel ist aus dem Blog „Armed and Dangerous“ und heißt „What „privilege“ means to me

1. I, as a straight white male, am being what feminists called “othered” – that is, consigned to a category of the threateningly alien that justifies misbehavior ranging from verbal assault all the way up to actual violence and organized political coercion.

Auch hier stört also die Zuordnung zu einer Gruppe, der bestimmte Eigenschaften zugeschrieben werden, die üblicherweise schlecht sind. Ein klassischer Weg ein Feindbild aufzubauen.

2. The speaker is uninterested in (or outright incapable of) seeing beyond race/gender/ascriptive-identity labels to the individual reality of individuals in the “privileged” category.

Obwohl im Genderfeminimus eigentlich kein wirkliches Geschlecht bestehen soll und alles fließend ist, werden die Charakteristika einer Person an seinem Geschlecht festgemacht. Eine individuelle Betrachtung scheidet also aus. Jeder Mann ist privilegiert. Dagegen kann er nichts tun.

3. The speaker is stuck in an epistemically-closed belief system, and will interpret logical or fact-based criticism of it as a power-seeking maneuver. Reasoned argument with this person is thus essentially impossible.

Das ist wieder die Folge der drei Grundannahmen des Feminismus (siehe Link oben):

  1. Das Geschlecht ist sozial konstruiert
  2. Das Motiv des Menschen für seine Handlungen ist Macht
  3. Menschliche Interaktionen sind von Gruppeninteressen bestimmt, nicht von Einzelinteressen
Dabei werden allerdings die Privilegtheorien zunächst entgegen dem dekonstruktiven Ansatz als gegeben angenommen und dann Argumente gegen die Privilegientheorie als reines Diskursmittel aufgefasst, mit dem man die Privilegien leugnen und verheimlichen will. Sagt man nichts gegen sie, dann akzeptiert man privilegiert zu sein. Sagt man etwas gegen sie, dann ist dies entweder Ausdruck des Privilegs oder eben gerade die Folge des Privilegs, weil man als Privilegierter eben nicht versteht.

4. The speaker has failed to apply power-relations analysis to her (or his) own behavior, and so does not realize that use of the term “privilege” passes all that theory’s tests for a power-seeking maneuver intended to suppress thought under the pretense of provoking it.

Eben. Es ist als Mittel, gegen das die Privilegierten nichts sagen können, weil die Theorie ja bereits sagt, dass sie es nicht verstehen können, perfekt, um Macht in einem Diskurs zu erhalten. „Denk mal drüber nach, aber nur in die Richtung, die wir gut finden und erkenne dann, dass du privilegiert bist“

5. If the speaker has not already attempted to kafkatrap me, such an attempt is near certain within the next few minutes.

Den Begriff „kafkatrap“ erklärt der Autor mit folgendem Beispiel „“Your refusal to acknowledge that you are guilty of {sin,racism,sexism, homophobia,oppression…} confirms that you are guilty of {sin,racism,sexism, homophobia,oppression…}.”“ Da man sein Privileg nur ablegen kann, wenn man es erkennt und es nur erkennt, wenn man bereit ist es abzulegen, sitzt man in einer Falle, weil die Gegenseite nur eine Zustimmung zu seinen Argumenten akzeptieren wird. Alles andere ist eine Bestätigung dieser.
3. Weiteres
Ich finde die in den Artikeln vorgebrachten Argumente durchaus überzeugend, in der derzeitigen Verwendung und gerade dadurch, dass Privilegien nur bei Männern vorliegen können, ist die Privilegientheorie ein Machtmittel und keine faire Diskussionsbasis.
Erst wenn sich die Vertreter dieser Theorie auf eine offene Diskussion darüber einlassen, inwieweit nicht nur die Männer privilegiert sind, kann sie überhaupt sinnvoll sein.

Slutwalks und Vergewaltigungskultur

Nun doch nocht etwas zu den Slutwalks, die ja am letzten Wochenende auch in Deutschland stattfanden.

 Einige feministische Blogs berichteten:

  •  Bei der Mädchenmannschaft beschwert man sich, dass doch tatsächlich Leute gaffen und fotografieren, wenn Frauen leicht bekleidet und möglichst schlampig durch die Stadt laufen. Finde ich irgendwie doch recht naiv.. Wenn man mit Sex auf etwas aufmerksam machen will, dann sollte man damit eigentlich rechnen
  • Bei dem Mädchenblog genau das gleiche: Die Veranstalterinnen hätten sich ein Konzept dagegen einfallen lassen sollen, dass die Leute die schlampig angezogenen Frauen nicht angaffen, die gerade dafür protestieren, dass sie so schlampig rumlaufen können wie sie wollen.
  • bei den Ruhrbaronen freut man sich über 3.000 Leute in Berlin und darüber, dass Alice Schwarzer nicht mitgeplant hat
  • Auf Liron.de beschwert man sich, dass die Slutwalks eigentlich unter dem Motto „gegen Sexismus und sexuelle Gewalt“ standen und es dann nur um Feminismus ging und nicht um gleiche Rechte für alle in diesem Bereich und das es zuviel um Anarchie ging
  • Auf Fepix sorgen Äußerungen wie diese “ Sexuelle Signale und Reize sollen also keine mehr sein, was fürn völliger Blödsinn. Wenn Frauen meinen sie müssten sich zwanghaft sexualisieren, ich finds einfach nur abstoßend.“ für Unmut.
  • In Dortmund nahmen wohl auch 400 Leute teil
  • Bei Nic ärgert man sich auch über die Reaktionen der Passanten, meint aber, dass gerade deswegen die Slutwalks notwendig sind.
  • Auf Bisexualität.org heißt es, dass wohl leider noch viele weitere Slutwalks notwendig sein werden, um die Botschaft zu implimentieren
  • Bei Popkontext gibt es Texte und Bilder zum Slutwalk
  • Julia Seeliger sieht eine großartige geschlechterpolitische Demonstration für die Einhaltung von Grenzen (und bessere Verhandlung derselben), sowie gegen sexuelle Gewalt

Hintergrund der Slutwalks ist die bereits in dem Artikel „Rechtsstaat und Vergewaltigung: Warum Udo Vetter und Nadine Lantzsch evtl an einander vorbeireden“ dargelegte Ansicht, dass Vorsichtsmaßnahmen, die an Frauen gerichtet sind und das Risiko einer Vergewaltigung vermindern sollen, bereits eine Stützung der Vergewaltigungskultur sind und man statt dessen einfach den Vergewaltigern sagen sollte, dass sie nicht mehr vergewaltigen sollen.

In der Wikipedia heißt es dazu:

„Der Begriff Slutwalk (engl. fpr Schlampenmarsch) benennt Demonstrationen, bei denen Frauen, Männer und Transgender auf die Straße gegehn und fordern, sich selbstbestimmt kleiden zu dürfen, ohne im Falle von sexualisierter Gewalt eine Schuldzuweisung zu erfahren.“

Meiner Meinung nach wird die Naivität dieser Forderung recht schnell deutlich, wenn man diese Argumentation auf andere Straftaten überträgt:

„Der Begriff Geldsackmarsch“ benennt Demonstrationen, bei denen Frauen, Männer und Transgender auf die Straße gegehn und fordern, Wertgegenstände und Geld unverschlossen überall liegen lassen zu können, ohne im Falle eines Diebstahls eine Schuldzuweisung zu erfahren.“

Oder:

 „Der Begriff Souvenirjägersmarsch“ benennt Demonstrationen, bei denen Frauen, Männer und Transgender auf die Straße gegehn und fordern, , bei jedem Straßenhändler teure Originalsouvenirs kaufen zu können, ohne im Falle, dass sich diese später als billiger Ramsch herausstellen eine Schuldzuweisung zu erfahren.“

Oder:

„Der Begriff Fanblockverwechslermarsch“ benennt Demonstrationen, bei denen Frauen, Männer und Transgender auf die Straße gegehn und fordern, , sich in einen Hooliganfanblock stellen zu können und dort Schmähgesänge auf die von den Hooligans bevorzugte Mannschaft singen zu können , ohne im Falle von Gewalt eine Schuldzuweisung zu erfahren.“

In all diesen Fällen ist es klar, dass die Täter verantwortlich für die Tat sind und eine Bestrafung dieser stattfinden muss. Aber genauso klar ist, dass man dem Opfer sagen kann, dass es sehr leichtsinnig war, keine Vorsichtsmaßnahmen einzugehen, sondern nur darauf abzustellen, dass der Andere falsch handelt und dies besser nicht tun sollte

Es stellt sich aber nun die Frage, ob leichte Kleidung oder ein schlampiges Auftreten mit diesen Fällen vergleichbar ist. Auch andere haben aber entsprechende Vergleiche angestellt.

Camille Paglia schrieb beispielsweise in „Sexual Personae: Art and Decadence from Nefertiti to Emily Dickinson“:

For a decade, feminists have drilled their disciples to say, “Rape is a crime of violence but not sex.” This sugar-coated Shirley Temple {370} nonsense has exposed young women to disaster. Misled by feminism, they do not expect rape from the nice boys from good homes who sit next to them in class…. These girls say, “Well, I should be able to get drunk at a fraternity party and go upstairs to a guy’s room without anything happening.” And I say, “Oh, really? And when you drive your car to New York City, do you leave your keys on the hood?” My point is that if your car is stolen after you do something like that, yes, the police should pursue the thief and he should be punished. But at the same time, the police — and I — have the right to say to you, “You stupid idiot, what the hell were you thinking?”

Oder McElroy:

The fact that women are vulnerable to attack means we cannot have it all. We cannot walk at night across an unlit campus or down a back alley, without incurring real danger. These are things every woman should be able to do, but “shoulds” belong in a Utopian world. They belong in a world where you drop your wallet in a crowd and have it returned, complete with credit cards and cash. A world in which unlocked Porsches are parked in the inner city. And children can be left unattended in the park. This is not the reality that confronts and confines us

Wichtig für eine Bewertung der Slutwalks ist, sich erst einmal über die Hintergründe der Vergewaltigung im klaren sein. Und die sind eben entgegen der Auffassung im Feminismus Sex und Macht. Da ich dies bereits in dem Artikel „Vergewaltigung hat nichts mit Sex zu tun, sondern es geht um Macht“ ausgeführt habe, verweise ich auf diesen.

Wenn Sex ein Faktor im Bereich der Vergewaltigung ist, dann spielen eben auch sexuelle Reize eine Rolle. Und ebenso das signalisieren sexueller Lust, die wir unterbewußt mit dem Präsentieren dieser Reize verbinden.

David Chapelle hat das in diesem Video recht gut dargestellt:

 

„Just because I dress this way does not make me a whore“ That´s right, but you are wearing a whores uniform“

Sexy Kleidung und sexy Aussehen ist darauf ausgerichtet Lust in dem anderen entstehen zu lassen oder deutlich zu machen, dass man die Macht hat, solche Lust entstehen zu lassen (je nach dem, ob man auf die Wirkung gegenüber Männern oder Frauen abstellt). Wenn Lust entsteht mit jemanden Sex zu haben, dann kann auch bei einer Ablehnung der Wunsch entstehen, sich den Sex durch die Ausübung von Macht gegen den Willen der Frau durchzusetzen.

Dass die Frau dabei eher aufpassen muss liegt an dem sexuellen Gefälle, dass durch das größere Interesse des Mannes an Sex vorhanden ist. Aus Sicht des männlichen Triebes ist Sex immer eine Mangelware und damit hoch im Kurs. Dieses Interesse wird durch schlampiges Verhalten insoweit noch verstärkt, da es aus Sicht des Mannes Interesse an Sex signalisiert.

Natürlich darf das vollkommen unabhängig von der Kleidung nicht zu einer Vergewaltigung führen und wird es meist auch nicht. Aber ebenso wie ungesicherte Vermögenswerte Diebe anziehen ziehen (vermeintliche) Sexangebote eben auch Leute an, die sich diesen Sex nehmen wollen und möglicherweise entsprechend reagieren, wenn sie ihn nicht bekommen.

Allerdings ist meiner Meinung nach der Hinweis auf die Kleidung in der Tat nicht der Beste. Denn sexy Kleidung kann zu bestimmten Anlassen eben gut passen und muss nicht an sich eine Gefährdung darstellen.

Die Taktik, die zur Gefahrvermeidung von Frauen wohl am meisten genutzt wird, dürfte die sein, in Gruppen bzw. in Begleitung wegzugehen und aufeinander aufzupassen. Natürlich kann auch dies schiefgehen, aber das macht es nicht zu einer schlechten Strategie.

Das Problem der Vergewaltigung ist mit Hinweisen an den Vergewaltiger nicht aus der Welt zu schaffen. Denn der Vergewaltiger will keine Macht für die Gruppe Mann ausüben, sondern er will sich gegen die gesellschaftlichen Regeln stellend seine eigenen Interessen und Lüste zu Lasten anderer Ausleben. Er mag beispielsweise ein Sadist sein, der hierdurch einen besonderen Kick erhält oder ein Narzisst, dem der Gedanke, dass andere ihn ablehnen könnten gar nicht kommt und der davon ausgeht, dass sie es wenn er sich nimmt, was er will, schon im nachhinein gut finden wird oder ein Mensch, mit einem überaus starken Trieb und einer eingeschränkten Mitleidsfähigkeit, der nur noch auf Befriedigung dieses Triebs aus ist. Oder ein Mensch, der mit Ablehnung nicht umgehen kann und sich auf diese Weise rächt. Ihm zu sagen, dass er doch bitte einfach nicht mehr vergewaltigen soll wird ihm demnach nicht davon abhalten, weil es diese Bedürfnisse nicht berücksichtigt.

Das ist meiner Meinung nach auch das gefährliche an dieser feminstischen Ansicht. Wer der Meinung ist, dass es nur um patriarchalische Macht ist und daher meint, Vergewaltiger dadurch bekämpfen zu können, dass er sie zu einem besseren Umgang mit Frauen erzieht oder auf antipatriarchalische Sensibiliserung setzt, der wird nicht wirklich etwas erreichen. Er wird im Zweifelsfall allenfalls ein falsches Gefühl von Sicherheit errichten, dass aber letztendlich Vergewaltigungen begünstigt

Eine (freiwillige) chemische Kastration senkt beispielsweise die Rückfallquote durch das Ausschalten von sexuellen Lüsten von 46% auf 3%. (Pinker, S.371) Das bereits macht deutlich, dass es dem Vergewaltiger eben nicht nur um Macht geht.

Warum man sich zu Lasten von Vergewaltigungsopfern eine Prävention von Vergewaltigungen durch das Leugnen eines Zusammenhanges mit sexueller Lust erschweren soll, leuchtet mir nicht ein.

 Und dennoch wird es versucht:

The flight from reality of the rape-is-not-sex doctrine warps not just advice to women but policies for deterring rapists. Some prison systems put sex offenders in group therapy and psychodrama sessions designed to uproot experiences of childhood abuse. The goal is to convince the offenders that aggression against women is a way of acting out anger at their mothers, fathers, and society. (A sympathetic story in the Boston Globe concedes that “there is no way to know what the success rate of [the] therapy is.”) Another program reeducates batterers and rapists with “pro-feminist therapy” consisting of lectures on patriarchy, heterosexism, and the connections between domestic violence and racial oppression. In an article entitled “The Patriarchy Made Me Do It,” the psychiatrist Sally Satel comments, “While it’s tempting to conclude that perhaps pro-feminist ‘therapy’ is just what a violent man deserves, the tragic fact is that truly victimized women are put in even more danger when their husbands undergo a worthless treatment.“ Savvy offenders who learn to mouth the right psychobabble or feminist slogans can be seen as successfully treated, which can win them earlier release and the opportunity to prey on women anew. (nach Pinker, S. 370)

Slutwalks sind durch die Leugnung des Lustzusammenhanges eine solche Erschwerung der Prävention von Vergewaltigungen.

Sie erreichen damit das Gegenteil von dem, was sie erreichen wollen, indem sie die Realität ausblenden.

Ein Betrieb mit nur weiblichen Angestellten

Der Spiegel berichtet über einen Betrieb, in dem außer dem Chef nur Frauen angestellt sind.

Zu seinen Gründen für diese Einstellungspolitik:

Mägli zählt ihre Qualitäten an beiden Händen auf: Eine Frau sei kommunikativer, zielstrebiger, kostenbewusster, besser in Fremdsprachen und besser im Team, zudem setze sie schneller Prioritäten als ein Mann. Vor allem aber tue sie eines, sagt Mägli: „Eine Frau dient der Sache.“ Dies sei das entscheidende Merkmal. „Männer kämpfen um die eigene Position, um Geld und den Status. Frauen tun dies bei uns – meines Erachtens – nicht.“ (…)

Die unterschiedlichen Arbeitsweisen von Mann und Frau seien ihr da erst richtig bewusst geworden. „Wenn Männer im Team arbeiten, schaut jeder nur für sich. Sie kommunizieren weniger und lassen sich kaum helfen.“ Im reinen Frauenteam sei dies anders: „Dann geht es weniger um Hierarchien, sondern darum, gemeinsam die vorhandene Arbeit zu bewältigen.“

Nur Frauen unter sich, kommt es da nicht zum Zickenkrieg? „Nein“, sagt Vogt. „Aggressives Verhalten wird bei uns nicht belohnt. Wer manipuliert und intrigiert, kriegt hier keinen besseren Job – im Gegenteil.“ Das eigentliche Geheimnis dieses Erfolgsmodells sei es nämlich, die richtigen Frauen für die richtigen Aufgaben zu finden. Und darin sei Mägli nun einmal unschlagbar.

Interessant wäre, was passieren würde, wenn er Männer ebenfalls entsprechend selektieren würde.

Eine Studie, die in die gleiche Richtung geht:

Although theory suggests that testosterone should facilitate competitive performance, empirical evidence has been mixed. The present study tested the hypothesis that testosterone’s effect on competitive performance depends on whether competition is among individuals (individual competition) or among teams (intergroup competition). Sixty participants (50% women) provided saliva samples and were randomly assigned to complete an analytical reasoning test in individual or intergroup competition. Testosterone was positively related to performance in individual competition, but testosterone was negatively related to performance in intergroup competition. There were no sex differences in performance or in the magnitude of testosterone-performance relationships. These results are consistent with the hypothesis that high testosterone individuals are motivated to gain status (good performance in individual competition), whereas low testosterone individuals are motivated to cooperate with others (good performance in intergroup competition). Theoretical and practical implications are discussed.

Quelle:  When are low testosterone levels advantageous? The moderating role of individual versus intergroup competition

Demnach kommt es also sehr darauf an, was für ein Geschäft man führt. Sind in dem Geschäftsbereich Einzelwettbewerbe häufiger, dann lohnt es sich Personen mit viel Testosteron anzustellen, kommt es auf den Gruppenerfolg an, dann lohnt es sich Personen mit einem geringen Testosteronlevel anzustellen.

Es scheint aber als würde der Testosteronspiegel relativ zum Normalstand des Geschlechts eine Rolle spielen, da sich in der Studie keine Vorhersage nach dem Geschlecht ergab:

The sex of the participant did not predict performance (t(53) =.25, p N .80), nor did it interact with competition condition (F(1, 51) =.43, p N .50) or T level ((F(1, 51) =.14, p N .70) to predict performance. In addition, the sex ×T ×competition condition three-way interaction was also non-significant (F(1, 47) =.33, p N .50). Thus, participant sex was excluded from the following analysis.

Profeministischer Vater und die Rollenverteilung bei der Kindererziehung

Ein „profeministischer Vater“ (also ein männlicher Feminist, der es aber so genau nimmt, dass er sich nicht selbst als Feminist bezeichnet, weil er ja ein Mann ist) zu seinen Erlebnissen beim Vatersein (via):

Most shocking of all, I think the power in our relationship started to inexorably tilt in my direction, as perhaps it always did, as we became parents. Even when I took time off of paid work to serve as my son’s primary caregiver, the tilt continued. It didn’t seem, and still doesn’t seem, to matter what I want or decide—I just kept growing more powerful in the relationship.

What do I mean by power? In this context, we might say it’s the ability to do and say what we want and need to do or say. From this perspective, we’ve both lost power: Parenthood constrains our choices in countless ways, which I don’t think I need to explain to other parents.

But there is no question, absolutely none, that my wife has lost more power than I have. This won’t surprise moms who are reading this, but it certainly surprised me.

The biggest reason for this, I would say, is that I have simply not been as absorbed by the physical and emotional demands of caregiving, even when I was primary caregiver; and at this writing, I am the one who is making most of the money and feels most driven to advance in my so-called career (…)

Think about the implications: If a guy like me—who has every good intention and a history of profeminist activism, and who even served a stint as a stay-at-home dad—is failing at the task for forging an egalitarian family, then what does that tell us about the prospects of wider social change?

Also er hat gemerkt, dass durch das Kind alles wieder in die alte Rollenverteilung wechselte. Und noch nicht einmal er, mit seiner profeministischen Einstellung konnte das verhindern.

Zur Rollenverteilung und den Tätigkeiten:

It’s all very well to talk about universal health care and parental leave and so on—but who will take the baby to the doctor? What do you say when a breastfeeding mother just wants to stay home and take care of her baby? Do you condemn her, as some have done, for being insufficiently feminist? Or do you say society and the economy made her do it, thereby denying the importance of her perception of what she needs and what the baby needs?

And what about the fathers? Are their feelings and needs irrelevant? What happens when a father yearns to stay home with his child, but can’t, because his wife wants to be the one to do that and he has to earn the money? Or what if he does stay home, and spends his days feeling like a fish out of water? No social movement can help him; feminism can tell him that he’s doing the right thing—God knows, nothing else in our culture will—but that won’t matter much to the average stay-at-home dad. He mainly needs a supportive community as well as role models.

Interessant finde ich hier auch den Satz, dass er zwar zuhause bleiben will, aber nicht kann, weil es die Mutter ebenfalls will. Es ist nicht klar, ob er meint, dass der Mann sich dann nicht durchsetzen kann oder er nur entgegenstehende Willen verdeutlichen will.

Mir scheint er viel zu ideologisch. Er scheint mir die Frage der Kindererziehung mehr unter dem Gesichtspunkt von „was muss man machen, um die Rollen nach dem feministischen Ideal zu verteilen?“ zu sehen und eine davon abweichende Aufgabenverteilung nicht als optimale Lösung zu sehen. Dabei sollte es ja letztendlich darum gehen, was beide Partner wollen, nicht was sie wollen sollten. Weder in die eine noch in die andere Richtung.

Oslo, Breivik und Narzissmus

Oslo ist eine wunderschöne Stadt, die in jedem Fall eine Reise wert ist.

Im Frogner Park die Skulpturen anschauen und danach auf der Wiese zu grillen, einen Ausflug zur Sprungschanze machen, die vorgelagerten Badeinseln besuchen, die Burg am Hafen besichtigen oder bei Königs im Park liegen, all das macht Oslos besuchenswert. Schade, dass nunmehr Oslo eher als Terrorziel in Erinnerung bleiben wird.

Die tragischen Vorfälle von Olso sind in ihrer Intensität mit den vorfällen vom 11.September sicherlich nicht zu vergleichen, aber dennoch für die Betroffenen unglaublich tragisch und mein Mitgefühl ist mit jedem, der dort verletzt wurde und mit den Angehörigen der Toten. Die Tat ist schrecklich und erscheint uns unreal.

Ich glaube, dass sie durch reale Zustände vor Ort nicht gerechtfertigt ist, weil in einem freien, demokratischen Land eine Durchsetzung von Meinungen mit Waffengewalt kein zulässiges Mittel sein darf. Das mag in einer Diktatur anders sein, aber eben nicht in einer Demokratie. Ich glaube auch nicht, dass man aus der Handlung Einzelner auf eine Unterdrückung oder schlechte Zustände in einem Land schließen kann („wie muss ihn die Unterdrückung durch irgendjemanden belastet haben, damit er so handelt“). Man kann aus dem Vorhandensein einer extremen Einzeltat nicht schließen, dass es in der Gesellschaft eine starke Unterdrückung in einem bestimmten Aspekt oder eine Ungerechtigkeit gibt. Es war eben der Wahnsinn / die Ideologie eines Einzelnen, die insoweit wenig über die Gesellschaft aussagt. Er ist in meinen Augen kein Opfer, schon gar nicht eines Feminismus, sondern ich vermute eher erhebliche Mitgefühl– und Empathiedefizite, die ja bei Psychopathen häufig vorliegen.

Einzelne Menschen können extreme Meinungen aufbauen und sich dieses Gedankengebäude fern ab jeder Realtität schön und plausibel denken, weil unser Gehirn so aufgebaut ist, dass es unangenehme Fakten ausblenden kann und Puzzelstücke in ein System einfügen kann, wenn es irgendwie passt. Eine Einzeltat legt keine Unterdrückung der Bevölkerung dar, gerade nicht, wenn sie so extrem ist. Sie kann natürlich dennoch Ausdruck eines Zustandes sein, der auch von einer gewissen Anzahl anderer Personen als schlecht bewertet wird, aber dessen Bewertung ergibt sich dann nicht aus der Extremtat selbst, sondern es müßte geprüft werden, inwieweit sich die Motive der Tat auch in anderweitiger Kritik niederschlagen. Eine so extreme Tat ist meiner Meinung nach gerade bei einer Einzelperson ein Hinweis auf erhebliche mentale Probleme, die eine solche Tat begünstigen.

Hierzu habe ich einen interessanten Spiegelartikel gefunden, der mögliche Diagnosen darlegt:

Wie schafft es ein Mensch, über eine so lange Zeitspanne so kaltblütig zu bleiben? Amokforscher kennen das Phänomen. Es ist ein biologisches Programm, Experten nennen es kalte Aggression. „Der Täter befindet sich in einem Jagdmodus“, erklärt Jens Hoffmann, Leiter des Instituts Psychologie und Bedrohungsmanagement in Aschaffenburg, der in Breivik nichts anderes als einen Amokläufer sieht. „Er handelt kalkulierend und planend, die Emotionen sind komplett ausgeschaltet.“ Breivik jubelte lediglich, er habe Siegesrufe von sich gegeben, schilderte eine Überlebende. Andere hörten, wie er „ich töte Euch alle“ schrie.

Im Gegensatz zur kalten Wut stünde die heiße Aggression, so der Psychologe: Fühlt sich ein Mensch akut bedroht, reagiert er impulsiv, kann nicht klar denken, die Herzfrequenz steigt, die Muskeln spannen sich an. Nach dem Wut- oder Gewaltausbruch, sobald die Bedrohung vorüber ist, klingt dieser Zustand aber sehr rasch ab.

Nicht so bei der kalten Aggression. „Während des Jagdmodus empfindet der Täter keinerlei Bedrohung. Deshalb kann er klar denken und fokussiert handeln“, sagt Hoffmann im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. „Diesen Zustand kann er beliebig lang aufrechterhalten.“ Prinzipiell sei dieser Jagdmodus in jedem Menschen biologisch verankert, erklärt der Psychologe. Einst benötigten ihn die Menschen für die Jagd nach Fleisch. Breivik aktivierte ihn, um Menschen zu jagen.

(…)

Was im Gehirn von derartigen Gewaltverbrechern vorgehen mag, ist nur schwer zu erfassen. Nicht nur Psychologen gehen dieser Frage nach, auch Neurobiologen suchen nach Antworten. Vor einem Jahr entdeckten US-Forscher um Joshua Buckholtz von der Vanderbilt University einen besonders ausgeprägten Mechanismus im Gehirn krankhaft antisozialer Menschen: Es dürstet nach Belohnung – in unnatürlich gesteigerten Ausmaßen und um jeden Preis.

Ein weiterführender Artikel dazu, ebenfalls aus dem Spiegel:

Bei der Belohnung im Hirn spielt Dopamin eine wesentliche Rolle, denn der Botenstoff löst Glücksempfindungen aus. In ihrer Studie untersuchten die Neurobiologen das Gehirn von Probanden, die als Psychopathen eingestuft waren. In einem ersten Test bekamen die Versuchspersonen Amphetamine verabreicht. Ähnlich wie Kokain, Nikotin oder auch Alkohol führt die Droge dazu, dass Dopamin im Gehirn ausgeschüttet wird.

Die fMRT- und PET-Scans zeigten zweierlei: Im Vergleich zu gesunden Probanden schütteten die psychisch auffälligen Patienten nach der Amphetamin-Einnahme fast viermal mehr Dopamin aus. In einem zweiten Test wurde den Probanden gesagt, sie könnten Geld verdienen, indem sie einfache Ausgaben lösen. In diesem Fall beobachteten die Forscher im Nucleus accumbens – derjenigen Hirnregion, die mit einer Belohnung über die Ausschüttung von Dopamin in Verbindung gebracht wird – der psychopathischen Testpersonen eine sehr viel höhere Aktivität als bei den anderen Versuchsteilnehmern.

„Wegen dieser übertriebenen Dopamin-Reaktion können Psychopathen, wenn sie die Chance für eine Belohnung erkennen, ihre Aufmerksamkeit möglicherweise nicht mehr auf etwas anderes lenken – bis sie das haben, was sie wollen“, sagt Buckholtz. „Psychopathen sind so stark zu einer Belohnung – dem Zuckerbrot – hingezogen, dass es das Gespür für Gefahr oder Angst vor der Peitsche besiegt“, erklärt der Co-Autor David Zald.

Ein Artikel in der Süddeutschen legt die Kriterien für einen Narzissmus dar:

  • Sie halten sich selbst für großartig, einzigartig und besonders wichtig.
  • Sie sind arrogant und hochmütig.
  • Sie haben den Anspruch, dass andere ihre eingebildeten Erfolge und Talente gebührend wahrnehmen und sie entsprechend bewundern müssten.
  • Sie nutzen andere hemmungslos aus.
  • Sie phantasieren über Erfolge und Macht.
  • Häufig sind diese Menschen neidisch auf andere oder glauben, andere seien neidisch auf sie.
  • Und sie zeigen eine mangelhafte Fähigkeit zur Empathie – weshalb die Persönlichkeit dieser Menschen manchmal Überschneidungen mit der antisozialen/dissozialen Persönlichkeit aufweist.

 Diese Selbstüberschätzung kann in einen mörderischen Wahn münden, wie zum Beispiel der Prozess um das Satanisten-Paar von Witten 2002 gezeigt hat. Das junge Ehepaar hatte 2001 einen Bekannten in ihre Wohnung gelockt und umgebracht. Die Psychiater bescheinigten beiden eine „erhebliche narzisstische Persönlichkeitsstörung“, die sich in „überbordender Selbstbezogenheit und Selbstzentriertheit“ gezeigt hatte. Beiden wurde aufgrund der „zutiefst zerstörten, zerrütteten Persönlichkeit“ eine erheblich verminderte Schuldfähigkeit zugestanden.

Narzissmus scheint auch einen biologischen Anteil zu haben:

Livesley et al. concluded, in agreement with other studies, that narcissism as measured by a standardized test[49] was a common inherited trait.[50] Additionally, in similar agreement with those other studies, it was found that there exists a continuum between normal and disordered personality.

The study subjects were 175 volunteer twin pairs (ninety identical, eighty-five fraternal) drawn from the general population. Each twin completed a questionnaire that assessed eighteen dimensions of personality disorder. The authors estimated the heritability of each dimension of personality by standard methods, thus providing estimates of the relative contributions of genetic and environmental causation.

Of the eighteen personality dimensions, narcissism was found to have the highest heritability (0.64), indicating that the concordance of this trait in the identical twins was significantly influenced by genetics. Of the other dimensions of personality, only four were found to have heritability coefficients of greater than 0.5: callousness, identity problems, oppositionality and social avoidance.

Ich denke auch, dass die narzisstische Selbstüberhöhung hier sehr wahrscheinlich ist. Diese braucht letztendlich einen Gegner, von dem sie sich abgrenzen kann, eine Ideologie, innerhalb derer derjenige einen besonderen Platz hat, eine Betrachtung aus der heraus der Platz in der eigenen sozialen Gruppe höher in der Hierarchie ist. Eine erhebliche Reduzierung von Mitleid scheint mir auch nötig, um solche Aktionen durchführen zu können. Eine eingeschränkte Empathie, die einem vom Leid der Opfer abschneidet und sie einen als notwendige Opfer in einer Strategie sehen läßt. Eine so eingeschränkte Empahtie, dass man nicht erkennt, dass Leute die Tat als grausam und falsch, unabhängig von den Motiven , bewerten werden. Ist das eine Entschuldigung der Tat? Meiner Meinung nach nicht. Breivik konnte nach allem was wir wissen planen und rational denken. Er hat so zielgenau geplant, dass eine Wahnsinnstat, ein Schuldausschließungsgrund aufgrund Unzurechnungsfähigkeit, unwahrscheinlich ist. Er handelte nicht im Auftrag höherer Mächte, die ihm etwas befohlen haben oder sah die Opfer selbst als Angreifer. Er hat sie unter dem Gesichtspunkt der politischen Botschaft, die er senden wollte ausgewählt. Aber dennoch können biologische Zustände bei ihm vorliegen, die die Tat begünstigt und vielleicht erst ermöglicht haben. Breivik musste nicht durchdrehen. Er hätte sein Leben auch friedlich leben und seinen Narzissmus anders befriedigen können. Es ist eben kein biologischer Determinismus, aber eine Veranlagung, die ein solches Verhalten begünstigt und erleichtert.

Frauen als unterdrückte Gruppe in Abgrenzung zu anderen unterdrückten Gruppen

In der Diskussion um Feminismus und Männer als Feindbild ging es auch um die Unterdrückung der Gruppe Frau durch die Gruppe Mann und der Nachteile, die die Frau im Patriarchat hat.

Ein gängiges Gegenargument ist das dort von Adrian wiedergegebene, das darstellt, dass es Frauen dafür, dass sie unterdrückt werden, erstaunlich gut geht in Vergleich zu anderen Gruppen und auch im Verhältnis zu den unterdrückenden Männern:

„Die einzig unterdrückte Gruppe, die länger lebt, eine höhere Bildung, sowei ein höheres reales Einkommen als der Unterdrücker hat und bei ders gesellschaftlich akzeptabel ist, den Unterdrücker für sich arbeiten zu lassen.“

Ich hätte noch das Folgende, was ebenfalls häufig genannt wird:

  • Frauen treffen einen Großteil der Konsumentscheidungen für ihre Unterdrücker
  • Frauen erhalten bei einer Trennung überwiegend die Kinder der Unterdrücker, selbst wenn diese sie behalten wollen

Ich würde dieses Argument gerne näher untersuchen / weiter ausbauen.

Welche Belege gibt es also für die obigen Angaben, inwiefern gibt es dies bei anderen unterdrückten Gruppen nicht, Welche andere Vorteile, die unterdrückte Gruppen üblicherweise nicht haben, haben Frauen?

Und natürlich würden mich auch feministische Erwiderungen hierzu interessieren.

ich vermute einmal sie gehen in die Richtung von:

„Frauen haben zwar gewisse Vorteile, aber sie werden trotzdem in Rollen gezwängt, die sie nicht wollen, sie sind trotzdem abhängig von dem Einkommen ihres Mannes, sie sind trotzdem eingeschränkt bei der Wahl der Möglichkeiten und ihren Aufstiegschancen.“

Wobei dann erst einmal diese Behinderungen darzulegen wären und dann die Verursachung dieser durch „das Patriarchat“ oder die Männer (vgl zu Karriere auch die Beiträge unter „Frauen in hohen Positionen„)

Weibliches Game

Die Vertreterin eines Geschäftspartners hat einen Termin mit mir. Der Kollege, der ein anderes Geschäft mit ihr besprochen hat warnt mich schon mal vor „Sie habe etwas“.

Körperlich ist sie nichts besondere. Sie hat ein nettes Gesicht, vielleicht ein paar (wirklich nur 2-3 Kilogramm) zu viel auf den Rippen. Alles ganz gut verteilt, aber keine Frau, die ihres Körpers wegen eine solche Aussage rechtfertigen würde.

Aber eine Ausstrahlung, die unglaublich ist.

Es ist eine Mischung aus unbeschwerter, fast kindlicher Lebenslust, mit einem sympathischen Lachen, immer zu Spässen aufgelegt und dabei fast etwas albern. Kombiniert mit einem Blick, der immer direkt in die Augen des anderen gerichtet ist. Der Blick baut die sexuelle Spannung auf, dass unbeschwerte baut sie fast gleichzeitig immer wieder etwas ab, ohne sie ganz zu vertreiben. Man hat das Gefühl, dass sie eine unkomplizierte , lebenslustige Frau ist, die gleichzeitig wahnsinnig sexuell sein kann, ohne dabei zu fordernd zu wirken.

Eine Kombination, die Männer anspricht.