Wie jung ist zu jung?

Gerade geht die Affäre eines 40jährigen Politikers mit einer 16jährigen um. Dies sei zwar legal, aber moralisch fragwürdig, weswegen er nicht als Spitzenkandidat auftreten soll und von allen Ämtern zurückgetreten ist.

Dabei sind Affären von Politikern mit jungen Frauen oder gar die Heirat in dieser Konstellation nicht unüblich. Man schaue sich beispielsweise Joschka Fischer an, der als 63jähriger  mit einer 35jährigen verheiratet ist

Das interessante an dieser Konstellation ist eben, dass Politiker einen gewissen Status haben und junge Frauen (ab 16 aufwärts) gut aussehen.

Was aber ist zu jung? Ich habe da einmal diese Formel für die Beurteilung, ob eine Frau für einen Mann zu jung ist, gehört, an die ich mich bisher mit gutem Erfolg halte:

(Alter des Mannes / 2) +7 = minimales Alter der Frau

Aufgrund der Hinzurechnung von 7 Jahren nach der Teilung paßt es inbesondere auch im unteren Bereich. Ein 14jähriger sollte sich an eine 14jährige halten, ein 18jähriger an eine 16jährige.

Ein 40jähriger sollte hingegen auf ein Alter von zumindest 27 Jahren achten. Ein 34jähriger (mein Alter) kann bis 24 Jahre hinunter gehen.

Dies alles gilt natürlich nicht für einen One-Night-Stand, der nur auf Sex ausgelegt ist, auch wenn man hier, sofern man über 20 ist sicherlich auch auf zumindest Volljährigkeit bestehen sollte, um sicher zu gehen.

Ich persönlich kann mir eine Beziehung mit einer 16jährigen auch nicht wirklich vorstellen, weil mir die meisten zu kindisch wären. Frauen haben zwar einen gewissen Reifevorsprung gegenüber Männern, aber mit 16 hat man dennoch noch vollkommen andere Sorgen und Vorstellungen als mit 30+. Darüber zu reden, wie gemein die Lehrer und die Eltern sind und sich Sorgen zu machen, ob man in eine Disko rein kommt, dass wäre einfach nicht mehr meine Welt.

69 Gedanken zu “Wie jung ist zu jung?

  1. Die Formel kenne ich auch, aber ging es bei ihr nicht in erster Linie um die gesellschaftliche Akzeptanz, also die Altersgrenze, bis zu der der Mann noch nicht als „alter Bock“ erscheint?
    Das Problem, mit der Geliebten nur die Gesprächsthemen Schule und Pubertätsprobleme dürfte ein 65-jähriger mit einer 27-jährigen Akademikerin ja nicht mehr haben.

    • @ Christian

      Es gibt 16jährige, die schon sehr erwachsen sind.

      16 war früher das normale Heiratsalter für Mädchen.

      Sexuelle Beziehungen von 16jährigen zu 40jährigen sind legal, Boetticher war ungebunden, deshalb hätte er meiner Ansicht nach nicht zurücktreten müssen.

      Deshalb nicht.

      Dass er es getan hat, war trotzdem nötig, denn er ist in meinen Augen ein Lügner, ein Heuchler.

      Sprach der jungen Frau und der Öffentlichkeit gegenüber von großer Liebe und gab ihr, kaum winkte eine steilere Karriere, den Laufpass.

      So groß kann die Liebe also nicht gewesen sein.
      Er hat ihr etwas vorgemacht.

      Nicht, dass ich jetzt von allen Politikern, die der Öffentlichkeit etwas vormachen, erwartete zurückzutreten.

      Dann hätten wir ja keine mehr.

      Aber heucheln und dann, wenn man erwischt wird, der Öffentlichkeit einen Groschenroman auftischen und etwas vorflennen – das ist zu viel.

      Von slchen Weicheiern möchte ich nicht regiert werden!

      • @ Alexander Roslin
        Er musste zurücktreten, weil er ein Mann der CDU ist, wäre er ein Grüner, würde er jetzt, neben den anderen Pädosexuellen im Europaparlament sitzen.

      • @Roslin:

        Ich halte deine Sichtweise, offen gestanden, für reichlich oberflächlich.V.Bötticher ist ein Lügner und Heuchler, weil er die Beziehung zu dieser 16-jährigen angesichts der im Raume stehenden Spitzenkandidatur beendet hat und sein Rücktritt ist deshalb berechtigt ? Wäre er dann auch ein Lügner und Heuchler, wenn er diese Beziehung gar nicht erst eingegangen wäre und seine (angeblichen) Gefühle verleugnet hätte, um seine politische Karriere zu schützen ? Und ist die 16-Jährige zu verurteilen, weil sie so fahrlässig die mögliche Karriere eines Spitzenpolitikers gefährdet hat ? Nein, diesen Maßstab kann ich nicht ernst nehmen, Beziehungen werde aus vielerlei Gründen beendet, und zahllose Spitzenpolitiker sind geschieden, bei allen könnte man vermutlich irgendeine moralische Fragwürdigkeit ausmachen. Das ist Privatsache und für einen Rücktritt völlig irrelevant.

        Der Rücktritt ist allerdings trotzdem angebracht, und zwar NICHT, weil sich v.Bötticher irgendeine moralische Schuld gegenüber diesem Mädchen aufgeladen hätte und auch nicht unbedingt, weil es so furchtbar verwerflich ist, als 40-jähriger eine Beziehung zu einer 16-Jährigen zu haben. Sein Rücktritt ist unausweichlich, weil v.Bötticher durch diese Beziehung seine völlige Unfähigkeit demonstriert hat, die Folgen seines Handelns auch nur annähernd richtig einschätzen zu können, weil ihm 100-mal hätte klar sein müssen, was für Probleme er für sich und seine Partei heraufbeschwört, weil ihm die möglichen zukünftigen Folgen hätten bewusst sein müssen. Ein Politiker, der schon in solchen offensichtlichen Dingen versagt, hat sich für herausgehobene Spitzenämter, wie das eines Ministerpräsidenten, wo Entscheidungen von viel größerer Tragweite getroffen werden müssen, disqualifiziert.

  2. Reife hängt nicht so streng mit dem Alter zusammen. Falls Menschen physisch und psychisch reif sind für eine Beziehung, sollte die auch toleriert werden. Gerade eine Beziehung mit einem erfahreneren Partner kann dem jüngeren Sicherheit geben.
    Ein Mindestalter von 14 für die Partnerin von 14jährigen Jungen halte ich auch für sehr hoch angesetzt. Diese Vorschrift/Empfehlung ist im Übrigen nicht realistisch. 😉

    Wo liegt eigentlich die Grenze nach oben bzw. wie jung darf ein Mann höchstens sein?

    • Nun ja, Zhen, nach unten wohl eindeutig die Pubertät. Eine Beziehung zu vorpubertären Mädchen oder Jungen ist in meinen Augen nicht rechtfertigbar. Wenn wir nun den Schnitt der ersten Male in Deutschland, die meines Wissens bei 16 Jahren liegen, annehmen, so erscheint mir 16 Jahre, falls kein Abhängigkeitsverhältnis besteht, angemessen. Natürlich wird auch eine Beziehung zwischen einer 16jährigen und einem 75jährigen, rein aus evolutionären Gründen, nicht Mainstream werden können. Dass jedoch die Beziehung von Männern mittleren Alters mit 18jährigen, jungen Frauen verurteilt wird, hat auch damit zu tun, dass die Damen mittleren Alters die Konkurrenz loswerden wollen 🙂 Die will ja dann keiner mehr. Ich erinnere an den Fall in Österreich, wo eine kroatische Handballtrainerin ein Verhältnis bzw. eine Beziehung zu einem damals 13jährigen unterhalten hat und angeblich noch unterhält. Sie hat Interviews gegeben und von Liebe gesprochen, alle waren gerührt. Ist so etwas im umgekehrten Fall denkbar? Ich glaube nicht!! Ein Mann wäre schon gelyncht worden, hätte er eine solche Medienpräsenz gehabt, wie die Handballtrainerin.

      Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass man heute mitunter durch feministische Einflüsse schon als Kinderschänder gilt, wenn man ein oben-ohne Foto einer 17jährigen im Net findet bzw. ansieht bzw. eine Beziehung zu einer 17jährigen unterhält.

  3. Da gefällt mir doch Berlusconis Reaktion deutlich besser. Weil er eine hohe Arbeitsbelastung habe, schaue er hin und wieder schöne Frauen an und finde dies „besser, als schwul zu sein“, sagte Berlusconi bei der Eröffnung einer Motorradschau 2010. Seine Beziehung zu der jungen Frau sei „von Solidarität“ geprägt gewesen, fügte er hinzu. So spricht ein Kerl!
    Die Heulnummer vom Boetticher war dagegen enorm peinlich, eines Mannes unwürdig.
    Ich persönlich kann mir eine Beziehung mit einer 16jährigen auch nicht vorstellen, aber was geht es mich oder sonst jemanden an, wenn ein anderer Mann das kann und will?

  4. terminator schrieb. „als Kinderschänder gilt, wenn man ein oben-ohne Foto einer 17jährigen im Net findet bzw. ansieht bzw. eine Beziehung zu einer 17jährigen unterhält.“
    > ich weiß zwar nicht, was genau Feministinnen dazu sagen, aber ich erinnere mich an meine altruistisch-philantropischen Versuche (Selbstbewertung von mir), unattraktiven 40+Männern zu erklären, warum unter-20-jährige oft nichts dagegen sagen, wenn erstere ihnen rein körperliche Komplimente machen, um noch nacktere Tatsachen zu sehen.
    In den sozialen Netzwerken geht da ja so einiges an Herren,
    die der oben angeführten Altersformel nicht entsprechen, aber offenbar sich für hengstig-geil halten (aber weder besonders helle noch sportlich, noch machtinnehabend sind)
    und unerfahrene Mädels (vielleicht gerade vom Freund verlassen und von den Eltern genervt) mit großem Bedürfnis noch Zuspruch, Komplimenten, begehrt werden und Selbstwertkicks.
    Legal ist das Ausnutzen der seelischen Misere von Teenagern schon, aber irgendwas scheint mir daran schäbig.
    Und ja, umgekehrt wäre es auch zu verachten, angenommen eine langweilige 50-jährige schickt ständig 12 bis 18-jährigen Jungs Botschaften alá „hey, heißer Body 😉 “ oder „lass mal Genitalbildertausch machen“ .

    • Und wieder hast du dich enttarnt. Frau als Opfer, und schwupp die wupp sind wir von 17 auf 12 runter, macht ja auch keinen Unterschied gell. Ich verstehe die dauernde Bevormundung durch Feministinnen überhaupt nicht. Wenn ich mit 16 verkehren kann, mit wem ich will, warum soll ich dann nicht imstande sein, zu entscheiden, wem ich mit 17 was für Fotos von mir schicke oder nicht?

      Noch eins, „seelische Misere“; warum wird von älteren Frauen immer auf junge Frauen 16+ gehetzt, dass diese ihre Sexualität nicht leben könnten, nur ausgenutzt würden, die Dummchen vom Dienst wären usw.

      Habt ihr solche Angst, keinen Mann mehr abzubekommen? Ist ja geradezu grotesk.

      • “ von 17 auf 12 runter, macht ja auch keinen Unterschied gell“
        > ich habe die Spanne so breit gewählt, weil Jungs wie Mädels da in der geistigen und seelischen Reife sehr varieren können.
        „Wenn ich mit 16 verkehren kann, mit wem ich will, warum soll ich dann nicht imstande sein, zu entscheiden,“
        >schon möglich, dass du das konntest (und die Folgen absehen), aber gerade Jugendliche mit geringem Selbstwertgefühl können das nicht. Sie freuen sich einfach, dass sich einmal jemand für sie interessiert und bemerken nicht, dass das Interesse rein körperlicher Natur ist und nicht an ihrer Person als ganzes. – Hättest du mit 17 die Wichsvorlage für 50jährige Frauen oder 45jährige Schwule sein wollen ?
        „junge Frauen 16+ gehetzt, dass diese ihre Sexualität nicht leben könnten, nur ausgenutzt würden“
        > weil die Damen, die bedenken haben, sich vielleicht erinnern, und ihnen im Nachhinein vieles peinlich bis schmerzhaft ist, was sie mit 16 über sich ergehen lassen haben. Es könnte sich (zumindest in manchen Fällen) um Mitleid mit den Unerfahrenen handeln.
        „Habt ihr solche Angst, keinen Mann mehr abzubekommen?“
        >falls das persönlich gemeint war (denn für alle kann ich nicht sprechen): ich bin zufrieden mit meinem jetzigen Mann, immerhin schon 26 und werde optisch für jünger gehalten (aber es ehrt mich intellektuell, wenn du mich vom Schreibstil her für älter hieltest, danke)
        > ach und Madonna: ich kann die Angst vorm Altern schon verstehen, aber nicht ganz nachvollziehen, warum 50jährige auf sexy machen müssen..

  5. Das kann keine große liebe gewesen sein für den politiker. oder hat er sich etwa in ein 16 jähriges mädchen verliebt weil sie so viel gemeinsamkeiten haben? so interessante, geistreiche gespräche führen können? ODER aber weil sie einen jungen, schönen körper hat?

    Wie jung ist zu jung? In dem fall ist es ein absolutes no go.
    Ich finde je älter beide partner sind, desto größer darf auch der altersunterschied sein. Genauso gilt aber je jünger man ist, desto geringer sollte der altersunterschied sein.

    • @S. Van Lure

      „Ich finde je älter beide partner sind, desto größer darf auch der altersunterschied sein. Genauso gilt aber je jünger man ist, desto geringer sollte der altersunterschied sein.“

      Klar, dass scheint gerade in der Mann alt Frau jung verständlich. Gerade weil bei Frauen Jugend eben eher mit Schönheit in Zusammenhang steht.

    • @ Christian
      Ein „no go“ ist es nur, weil es Konkurrenz bedeutet, ich habe noch nie eine Feministin sagen hören, das, was Madonna macht wäre ein „No go“. Diese jungen Männer, der jüngste war glaube ich 18 – nicht bei Madonna – werden dann verächtlich in der Mainstreampresse als „Toy Boys“ verschrien. Ich kann mich nicht erinnern jemals, wie ganz selbstverständlich davon gelesen zu haben, dass Berlusconi „Toy Girls“ gehabt habe. Nein, der wird dafür verurteilt, dass er „Bunga bunga“ Parties – wahrscheinlich ohne Sex mit Minderjährigen – veranstaltet hat.

      • „ich habe noch nie eine Feministin sagen hören, das, was Madonna macht wäre ein „No go“. “

        Als Feministin möchte ich entlastend anführen, dass das handfeste Gründe hat:

        (hallelujah-Musik bitte optional dazu denken)

      • Da muss ich doch gleich ein paar hübsche Entlastungsgründe für die Männerwelt posten 😉 : http://postimage.org/image/16wyp9a1w/
        (Bitte das Mobiliar nicht als Indikator fürs Alter nehmen!! LOL!)

        Die Reize werden doch gezielt eingesetzt. So naiv wie sie betagtere Damen gerne hätten sind jugendliche Mädchen nicht. Die sind nicht bis 18 Kind und dann plötzlich die selbstbewusste Slut.
        Die Differenzen zwischen 14 und 35 sind heute sowieso beinahe eingeebnet. Die 14jährige will reif wirken, also älter aussehen, und die 35jährige macht auf jung und knackig. Also schauen alle irgendwie gleich aus. Das bringt auch der Entwicklungsstand unserer postindustriellen Gesellschaft mit sich, dass Jugendliche immer früher auch geistig sehr reif sind und Erwachsene dem Jugendwahn verfallen (Infantilisierung). Kann man es da den Männern übel nehmen, wenn sie auch nicht mehr zwischen 16 und 35 diskriminieren? Könnte es nicht sein, dass mancher Mann eine ihm intellektuell ebenbürtige Jugendliche einer spätpubertierenden mit Silikon vollgepumpten 40jährigen vorzieht?

      • @ ketcar

        *http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/8059/24253.jpg

        (hallelujah-Musik bitte optional dazu denken)*

        Wie kommst Du dazu, solche Bilder hier zu posten?!

        Hier liest gelegentlich Tippse mit!!

        Von Adrian ganz zu schweigen.

    • „oder hat er sich etwa in ein 16 jähriges mädchen verliebt weil sie so viel gemeinsamkeiten haben? so interessante, geistreiche gespräche führen können?“

      So liest sich das jedenfalls in den Medien. Warum auch nicht? Wilst du jetzt pauschal alle 16jährigen Mädchen auf ein intellektuelles Niveau runterziehen. Es gibt da gar nicht wenige Ausreißer nach oben, ich kannte, als ich so jung war, selbst jemanden.

      „ODER aber weil sie einen jungen, schönen körper hat?“

      Sicher auch deshalb. Da können die Feministinnen wettern wie sie wollen, biologisch einprogrammiertes Schönheitsempfinden lässt sich nicht abstellen. Ich sehe auch nicht, was daran verwerflich ist, wenn Menschen ihren Partner nicht nur auf ein Geistwesen reduzieren.

      Die Altersnormen, die du vorschlägst, kann ich nicht goutieren, weil die Menschen dazu zu verschieden sind. Für Frauen gelten solche Normen – wie terminator ausführt – ja auch nicht.

      • @Zhen

        „Sicher auch deshalb. Da können die Feministinnen wettern wie sie wollen, biologisch einprogrammiertes Schönheitsempfinden lässt sich nicht abstellen. Ich sehe auch nicht, was daran verwerflich ist, wenn Menschen ihren Partner nicht nur auf ein Geistwesen reduzieren.“

        Ich auch nicht. Aber ich verstehe nicht, warum dieses Verhalten jetzt wieder nur Feministinnen zugeschrieben wird.

        Ich musste mir von (nicht-feministischen) Männern auch schon ziemlich oft „Oberflächlichkeit“ vorwerfen lassen, wenn ich zugebeben habe, dass bestimmte körperliche Attribute eine notwendige Bedingung sind, um sich überhaupt eine Beziehung vorzustellen. Auch wenn ein hübscher Mann vorbeiläuft und man das bemerkt wird man sofort mit giftigen Kommentaren überschüttet.

        Ohne zuviel herumpsychologisieren zu wollen, denke ich, dass das nix mit der politischen Einstellung zu tun hat (Feministin oder nicht), sondern…naja mit persönlichen Motiven.

      • @ketcar

        „Ich musste mir von (nicht-feministischen) Männern auch schon ziemlich oft „Oberflächlichkeit“ vorwerfen lassen, wenn ich zugebeben habe, dass bestimmte körperliche Attribute eine notwendige Bedingung sind, um sich überhaupt eine Beziehung vorzustellen.“

        Sagst du denen das auf Nachfrage oder unaufgefordert? Ich würde mich z.B. hüten (nicht-maskulistischen ;-)) fülligeren Frauen unaufgefordert zu sagen, dass ein sportlicher Körper eine notwendige Bedingung ist, um sich überhaupt eine Beziehung vorzustellen. Das wäre ja einfach asozial.

        “ Auch wenn ein hübscher Mann vorbeiläuft und man das bemerkt wird man sofort mit giftigen Kommentaren überschüttet.“

        Wenn ich mit einer Frau unterwegs bin, gucke ich auch nicht hübschen Frauen hinterher und bekunde dann lautstark, wie toll die aussieht. Das Nur-Gucken mache ich natürlich, aber wie sollte es da Anlass zu giftigen Kommentaren geben? Lustig ist es natürlich hingegen, der Frau einen attraktiven Mann zu zeigen und dann zu fragen: „Schau mal, der sieht doch gut aus.“, eine Freundin von mir macht mich auch immer auf attraktive Frauen aufmerksam („Wäre die nicht was für dich?“).

        Alles eine Frage des Feingefühls.

      • @Zhen
        Ich möchte noch etwas einbringen. Es ist ja nicht nur so, dass für Frauen solche Normen auch nicht gelten, sondern, dass die Bewertung ganz anders aussieht. Ketcar zeigt ganz deutlich, dass der Begriff „Toy boy“ – sie scheint nicht verstanden zu haben, was ich meinte -, angebracht zu sein scheint, weil der junge Mann ein gutaussehender junger Mann ist. Trotzdem ein „Spielzeug“, gell 🙂

        Nun zu dem was ich einbringen möchte. Es geht um die gänzlich andere Bewertung der Situation. Ich sehe nicht, warum es nicht ebenso verwerflich oder eben im Umkehrschluss nicht verwerflich sein sollte, wenn sich eine Frau in den reifen Jahren einen jungen Geliebten „nimmt“. Ich glaube nicht, dass diese dann händchen-haltend über Nietzsche philosophierend, Samstag abend bei einem Gläs’chen Roten zu Hause sitzen. Meine Erfahrung mit Frauen mittleren Alters ist, zumindest auf Gruppen umgelegt, dass die ganz schön abgehen können. Aber egal.

        Ich empfehle die Aussagen der österreichischen Promi-Psychologin Woldrich, zu Beziehungen zwischen reifen Frauen und jüngeren Männern zu lesen und die gedankliche Schere zu vollziehen zu einem gleichen Text unter umgekehrten Vorzeichen.

        http://www.nachrichten.at/ratgeber/familie/art124,686847

    • @ Zhen

      Halloooo was haben wir denn da 😉

      Sehr hübsch…aber doch etwas zu kindlich.

      Wenn ich mir schonmal ne Frau ins Bett hole, dann soll sie auch aussehen wie ne Frau und nicht wie ein Mädchen.

      Obwohl…viel älter als die Mädels auf dem Bild bin ich auch ned.

  6. @christian
    naja ich meine damit eher das wenn zb die frau 50 ist, der altersunterschied nach oben auch schon mal 30 jahre betragen kann ohne anstoß zu erregen, aber was würdest du sagen wenn du einen 46 jährigen – der auch wirklich seinem alter entsprechend aussieht in einem park mit einer 16 jährigen herumknutschen siehst?

    @zhen
    man kann zwar nicht alle vom niveau in eine schublade stecken, aber mit 16 sollte man seine „Kindheit“ noch genießen können und nicht erwachsen spielen müssen weil man einen „alten“ freund hat.
    also geistige ausnahme-teenies schön und gut, aber auf dem selben niveau wie ihr vater (der in dem fall ungefähr das alter des boyfriends haben dürfte) wird sie ja wohl doch nicht sein.

    du hast keine kinder oder? oder bist/wärest du die art *cooler dad* der seine teenie tochter zum frauenarzt bringt damit sie die pille verschrieben bekommt und mit einem (sehr viel) älteren typen schlafen kann – mit deinem wissen.

    • Vor allem frag ich mich: Welche 16jährige möchte mit einem 46jährigen, der seinem Alter entsprechend aussieht rumknutschen?
      Für mich war so ziemlich alles in dem Alter „Oppa“, als ich 16 war.

      Bzgl geistiger Reife: Mir kommt das hier grad so vor, als ob die berühmte Ausnahme zur Regel gemacht wird, means es ist generell nicht merkwürdig, wenn jemand über 40 mit einem Teenie zusammen ist, weil „es gibt ja reifere“. Schon recht, aber die meisten Teenies sind unsicher, unreif, wissen wenig über die Welt (woher auch), beeinflußbar (wenn alle von der Brücke springen…) , und aufgrund ihrer Hormonumstellung, die grade im Gange ist, meist ziemlich von der Rolle (Stimmungsschwankungen, Depressionen etc.)
      Das hat auch nix mit Intelligenz zu tun, meist ist es so je intelligenter desto depressiver.

      Aber wen interessiert schon das Innenleben, solang es außen knackig ist, gell? 😉

      Und bzgl. Reize einsetzen: Junge Mädchen probieren sich und ihre Sexualität aus, sie gucken welche Reaktionen sie provozieren und wie sie auf ihre Umwelt (nicht nur Männer/Jungs) wirken.
      Verstärkend kommt dazu dann noch, dass die meisten Mädchen sehr unsicher sind, sich eher häßlich finden und, wie das ja schon angesprochen wurde, dann geradezu dankbar für jede Aufmerksamkeit sind. Besonders, wenn sie evtl. aus einer problematischen Familie kommen.

      Das heißt aber auch oft, dass sie mit den Reaktionen nicht auch umgehen können, das ist oft Trial and Error.

      Besonders natürlich, wenn sie an so Spezis gerät, die Mädchen in dem Alter generell für Prinzessinnen-Luder halten, und die zu oft Lolita gelesen haben und jetzt meinen sie wüssten Bescheid über Weibchen in dem Alter.

      Ich plädiere da für eine Art Welpenschutz.
      Es gibt ja auch einen Grund, warum 16jährige noch nicht voll vertragsfähig sind, eben weil sie viele Konsequenzen nicht absehen können. Auch das ist nicht abwertend gemeint.
      Ist halt so, auch wenn es manchen Männern nicht schmeckt.
      Bloß weil sie Brüste hat ist sie noch lange nicht erwachsen.

      • „Welche 16jährige möchte mit einem 46jährigen, der seinem Alter entsprechend aussieht rumknutschen?“

        Seinem Alter entsprechend = vorzeitig gealterter Alkoholiker und Kettenraucher?

        Nicht umsonst sind männliche Sexsymbole (deren Poster dann in Teeny-Zimmern hängen) häufig in dem Alter und sehen ihrem Alter entsprechend aus – George Clooney, Clive Owen etc.

        Es ist halt doch der Fall, dass Frauen in der Regel unvorteilhafter altern und Männer mit Anfang zwanzig noch nicht gerade den Zenit ihrer Attraktivität erreicht haben.

        „Ich plädiere da für eine Art Welpenschutz.“

        Den gibt es doch, eine Altersgrenze von 14 als absolute und von 16 als relative Schutzgrenze. Was wäre denn deine Alternative?

      • Du vergisst, dass George Clooney und Clive Owen mit ihrem Aussehen Geld verdienen.
        Das tun die meisten 46jährigen nicht.
        Und jemanden anschwärmen und mit ihm Sex und Beziehung wollen sind 2 verschiedene Paar Schuhe.
        BTW, die Genannten bedienen wohl auch eher eine ältere Zielgruppe, 16jährge schwärmen eher für Orlando Bloom oder Robert Pattinson.

        Ich finde die rechtlichen Altersgrenzen eigentlich voll in Ordnung.
        Bezeichnenderweise sind Beziehungen mit solchen Altersunterschieden ja eher selten. Und wenn beide wollen, why not?
        Nicht ok ist, Unsicherheiten von Mädchen auzunutzen, ihnen das Blaue vom Himmel runterzulügen um sie ins Bett zu kriegen.
        Ist es ja generell nicht, aber in dem jungen Alter find ich das dramatischer, besonders wenn es evtl. die erste Erfahrung ist.

        Nicht ok ist es weiterhin, Mädchen in dem Alter generell Berechnung und Ludertum zu unterstellen.

        Zitat Zhen:
        „Die Reize werden doch gezielt eingesetzt. So naiv wie sie betagtere Damen gerne hätten sind jugendliche Mädchen nicht. Die sind nicht bis 18 Kind und dann plötzlich die selbstbewusste Slut.“

        Und so erfahren wie manche Männer sie gerne hätten, sind sie auch nicht.
        Das riecht so nach ekliger Altherrenphantasie im Schulmädchenkostüm. Brrrr.

        Eine selbstbewusste Slut sind viele Frauen ihr Leben lang nicht, aber das nur nebenbei.
        Aber naja, der Zitierte scheint ja sein Frauenbild generell aus Pornos und übelsten Frauenhasserforen zu ziehen (immer willig, immer bereit, immer berechnend). Interessante Mischung.

      • @ Maren

        *Vor allem frag ich mich: Welche 16jährige möchte mit einem 46jährigen, der seinem Alter entsprechend aussieht rumknutschen?*

        Die, die Keith Richard ihre feuchten Höschen auf die Bühne werfen?

        Der ist 68, sieht aus wie 88, hat aber Status, fast so viel wie der Papst.

      • @ Maren

        „Du vergisst, dass George Clooney und Clive Owen mit ihrem Aussehen Geld verdienen.“

        Natürlich vergesse ich das nicht (übrigens habe ich Russell Crowe vergessen). Die meisten Männer und Frauen verdienen ihr Geld nicht mit ihrem Aussehen.

        „Und jemanden anschwärmen und mit ihm Sex und Beziehung wollen sind 2 verschiedene Paar Schuhe.“

        Korrektur: Und jemanden anschwärmen und mit ihm Sex und Beziehung HABEN sind 2 verschiedene Paar Schuhe.

        „BTW, die Genannten bedienen wohl auch eher eine ältere Zielgruppe, 16jährge schwärmen eher für Orlando Bloom oder Robert Pattinson. “

        Kennst du die „Internet Movie Database“? Da gibt es Diskussionsforen zu den einzelnen Schauspielern. Klick mal die noch älteren Semester an – Christoph Waltz, Alan Rickman, Gary Oldman, Jean Réno etc. Da gibt es massenweise Threads in dem Tenor „He`s older than my father but he’s so hot.“ oder irgendwelche fünfzehnjährigen, die nach Videos von Nacktszenen mit besagten Schauspielern fahnden.
        Klar, auch Justin Bieber hat seine weiblichen Fans, aber das teilt sich eher in Fraktionen als in Altersgruppen.

        „Ich finde die rechtlichen Altersgrenzen eigentlich voll in Ordnung.“

        Dann ist die Welt ja in Ordnung 😀

        „Nicht ok ist es weiterhin, Mädchen in dem Alter generell Berechnung und Ludertum zu unterstellen.“

        Korrekt, ebenso wie es nicht OK ist, Männern generell Notgeilheit zu unterstellen.

        Das kann ich mir jetzt nicht verkneifen (Asche über mein Haupt):

        „Aber naja, der Zitierte scheint ja sein Frauenbild generell aus Pornos und übelsten Frauenhasserforen zu ziehen“

        Du weißt schon, dass in besagten „Frauenhasserforen“ hauptsächlich Fotos von älteren Frauenbeauftragten gepostet werden?

      • @ ichichich

        *Du weißt schon, dass in besagten „Frauenhasserforen“ hauptsächlich Fotos von älteren Frauenbeauftragten gepostet werden?*

        Die sehen aber auch oft aus, mein lieber Jolly.

        Da bleibt wirklich nur noch die Hoffnung auf die feministische Weltrevolution.

      • @Roslin

        Es gibt noch 16jährige die Keith Richards ihre Höschen auf die Bühne werfen? Die waren ja schon zu meiner Zeit uncool 🙂

        @ichichich
        Sagte ja, interessante Mischung.
        Die geposteten Frauen sind iiiih-baaah Feministinnen (und sind natürlich auch dem Klischee entsprechend hässlich :D), und in Pornos sind die echten Frauen(tm).

        Daraus ergibt sich dann, dass Frauen Feministinnen sind, weil sie hässlich sind, während hübsche Frauen das nicht nötig haben, ergo sind hübsche Feministinnen keine richtigen.
        Oder so.
        Ach scheiß doch der Hund drauf.

        Ok, manche Mädchen stehen wohl auch auf ältere Semester, aber der Hauptanteil bevorzugt dann doch mal gerne den Non-threatening-boy (vgl. Boygroups)

      • P.S. Das ist sowieso so ne Sache mit dem Aussehen.
        Ich wette, dass die meisten geposteten Frauen in den Foren überhaupt nicht näher besprochen werden würden, wären sie nicht bekennende Feministinnen. So sind sie das widerlichste überhaupt und der Antichrist sowieso.

        Fiel mir auch bei der FrauenFußballWM auf, dass die auf einmal für viele ganz derbe Mannsweiber sein sollten, während ich meinen Arsch darauf verwettet hätte, dass sie denjenigen in neutralem Raum als hübsch und nett aussehend aufgefallen wären. Oder zumindest nicht negativ.
        Ich konnte da keinen Unterschied zu anderen Frauen feststellen, bloß weil es Fußballerinnen sind.
        Dito sehen die meisten der Frauenbeauftragten aus wie tausende andere Frauen in dem Alter, Feministin oder nicht.
        Schon komisch, sowat.
        Ich muß demnächst mal die ältere Frau an der Wursttheke fragen, ob sie Feministin ist, die sieht schon so aus….. 😀

      • @ Maren

        *Dito sehen die meisten der Frauenbeauftragten aus wie tausende andere Frauen in dem Alter, Feministin oder nicht.*

        Da hast Du leider Recht 😦

      • PS zu den „Frauenhasserforen“: Deren eigentliches Problem ist, à propos Frauenfußball-WM, dass es offenbar ein schrecklicherer Tatbestand ist, wenn Charlotte Roche mal ein neues Buch herausbringt, als wenn bei Massenvergewaltigungen an Männern in Kriegsgebieten UNO und NGOs einfach wegschauen. That’s it.

  7. @ Maren

    „Ok, manche Mädchen stehen wohl auch auf ältere Semester, aber der Hauptanteil bevorzugt dann doch mal gerne den Non-threatening-boy (vgl. Boygroups)“

    Ein Gedanke war mir danach noch gekommen: Ich glaube, der „Nice Guy“ altert schneller als der „Bad Guy“. Die meisten älteren Schauspieler, die auf jüngere Frauen/Mädchen anziehend wirken, spielen böse oder zumindest finstere Charaktere (darunter würde z.B. auch eine Rolle wie James Bond fallen), das Alter unterstützt dabei den Eindruck von Dominanz.
    Die Gleichsetzung von jungen Männern und „Non-threatening-boy“ finde ich aber doch zu gewagt (= falsch). Den reinen „Nice guy“ (selbst dein Robert Pattinson spielt ja immerhin einen Vampir) dürfte höchstens eine Minderheit eher unsicherer Mädchen bevorzugen – oder halt die Schwiegermutter.
    Von Boetticher sieht übrigens trotz „fortgschrittenen“ Alters auch sehr nach nice guy aus.

    • Es ist nicht „mein“ Robert Pattinson, also bitte! 😀

      Non-threatening Guy stammt von den Simpsons, Lisa liest da ein Magazin dieses Namens. Wenn ich mir Boygroups etc, so angucke finde ich den Begriff ganz passend, sexuell unbedrohlich und süß.
      Während die Badboys (jeden Alters) im Allgemeinen die sind, die Mama und Papa zur Verzweiflung bringen würden.
      Das sind aber weniger die gesetzten Herren mit Weinkenntnis sondern eher die zutätowierten Kiffer. Ausnahmen gibts natürlich immer.

      Oder (wenn wir jetzt mal so von der Schwärmerschiene abstand nehmen wollen, weil das ja auch immer eher theoretisch ist), es sind die jungenhaften Typen wie Von Boetticher, die sich den Schwiegermuttercharme in Verbindung mit einem relativ jungen Aussehen bewahrt haben.
      Ich kann jetzt auch nur mutmaßen, aber ich denke, dass dieses jungenhafte Wesen nicht unbedingt gespielt sein muß, es kann ja auch sein, dass der ältere Part Defizite im Reifebereich zeigt und sich deswegen so gut mit einem Teenager verträgt.
      Das ist sogar sehr gut möglich, weil, seien wir mal ehrlich, die Lebenswelten unterscheiden sich ja doch sehr.

      Und wenns so ist, möchte ich so jemanden nicht in einem verantwortungsvollen Amt wissen.

      • „Non-threatening Guy stammt von den Simpsons, Lisa liest da ein Magazin dieses Namens.“

        Das ist lustig, das wusste ich nicht.

        „Das sind aber weniger die gesetzten Herren mit Weinkenntnis sondern eher die zutätowierten Kiffer. “

        Weinkenntnis ist aber immer gut.

        „Und wenns so ist, möchte ich so jemanden nicht in einem verantwortungsvollen Amt wissen.“

        Das kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, wie man sich darüber empören kann. In verantwortungsvolle Ämter gelangt man durch jahrelanges Würstchenwenden im Namen der Partei auf dem Grill von Volksfesten, bzw. inzwischen dank Frauenquote auch durch das Veranstalten von Kaffeekränzchen.

  8. Ich möchte noch folgenden Link in die Runde werfen:

    http://www.psychologytoday.com/blog/the-scientific-fundamentalist/201012/is-why-teenage-girls-don-t-swoon-middle-aged-billionaires

    Dort wird die Theorie vertreten, dass weibliche Teenager bei der Partnersuche andere Prioritäten setzen als ältere Frauen, da sie noch einen Vater haben, der die Rolle des Versorgers übernehmen kann. Da der Erzeuger somit nicht der Versorger sein muss, ist sein Status nicht so wichtig, die Qualität seiner Gene aber um so wichtiger.

    Die Mitglieder von Boygroups besitzen immer sehr symmetrische Gesichtszüge, was eine eine hohe genetische Qualität hindeutet. Anzeichen von Dominanz hingegen sind bei ihnen nicht so wichtig, sie müssten sich ja nicht im Kampf um Ressourcen durchsetzen, sondern könnten diese Aufgabe dem Vater des Mädchens überlassen.

  9. @Maren

    Ich sehe das durchaus als Win-Win-Situation, wenn Alt und Jung sich finden. Beide können viel voneinander lernen und der/die Ältere kann Sicherheit und Kameradschaft bieten. Solche Beziehungen sind nicht notwendig reine Sexbeziehungen für Hebephile wie du es hindrehen willst. (Männer sind normalerweise hebephil, weil Mädchen in der Pubertät eben geschlechtsreif sind/werden.) Da ist sehr viel mehr involviert. Mit 14-15 war ich z.B. manchmal in ältere Frauen, Lehrerinnen halt, verknallt. An Sex habe ich damals gar nicht gedacht. Mich haben einfach ihre Reife, Kompetenz und Autorität fasziniert. Noch heute üben manche ältere Frauen (sagen wir mal bis 45) eine magische Anziehung auf mich aus. Aber genauso kann mich eine 16jährige in ihren Bann ziehen. Es kommt eben darauf an, dass eine Frau sich hervorhebt, etwa durch ihre Feinsinnigkeit, ihre Direktheit, durch demonstrierte Empathie, durch Ernsthaftigkeit. Das Alter ist dann fast völlig egal. Nur häufig sind gleichaltrige Frauen, die gerade infantilisieren oder ihre Zickenhaftigkeit perfektionieren, wahnsinnig langweilig.

    Maren: „Eine selbstbewusste Slut sind viele Frauen ihr Leben lang nicht, aber das nur nebenbei.
    Aber naja, der Zitierte scheint ja sein Frauenbild generell aus Pornos und übelsten Frauenhasserforen zu ziehen (immer willig, immer bereit, immer berechnend).“

    Ich weiß nicht, wie du auf so was immer kommst. Dass Frauen ab 18 über Nacht zur Slut mutieren, war ja nicht meine Auffassung. Das wird üblicherweise von konservativen „Kinderschützern“ und Slutwalkmarschiererinnen vertreten. In Pornos erfährt man schon ein bisschen was über Frauen, über einen Aspekt, den (sexnegative) Feministinnen sonst gerne leugnen. (Übrigens: Jeder weiß, dass Filme fiktiv sind. Das ist beim Porno nicht anders als beim Krimi. Alles nur Schauspieler und Theater.) Vielleicht solltest du auch mal (mehr) Pornos schauen. Man wird ausgeglichener. Man hat jedenfalls mehr Hoffnung und mehr Respekt für Frauen, wenn man sich Pornos statt feministischer Hasstraktate reinzieht.

    • n Pornos erfährt man schon ein bisschen was über Frauen, über einen Aspekt, den (sexnegative) Feministinnen sonst gerne leugnen.

      Die meisten Pornos werden für eine männliche Zielgruppe gedreht. Sie sagen nichts über die Sexualität von Frauen aus, sondern über die von Männern.

      Wer etwas über die Sexualität von Frauen erfahren möchte, sollte eher Groschenromane lesen. Auch hier wird er allerdings viele Dinge entdecken, die Feministinnen gerne leugnen.

    • Ich stimme Prometheus zu, würde aber Groschenromane nicht unbedingt empfehlen. (BTW,was sollte man denn da Feminismusfeindliches entdecken?)

      Man hat mehr Hoffnung und Respekt vor Frauen, wenn man Pornos guckt? Soso. Das wäre mir neu.
      Was man aber auf keinen Fall hat, sind irgendwelche Kenntnisse über die weibliche Sexualität.

      Glaubs oder nicht, aber viele Frauen quietschen nicht sofort ekstatisch, wenn man ihnen bloß an den Mops fasst.
      Dito finden es die meisten nicht geil, wenn man ihnen auf der Vagina rumklatscht (was soll das übrigens sein? Applaus?).
      Und auch ins Gesicht, den Mund spritzen mögen manche bis viele Frauen nicht.
      Aber Männer wohl schon (bis auf das Vaginaklatschen, da hab ich mal rumgefragt.)

      Generell sind Bücher oder Filme von Frauen geschrieben/gedreht gar nicht schlecht, der Klassiker wäre da wohl „Angst vorm Fliegen“.
      Ansonsten gibt es auch noch die Möglichkeit mit Frauen zu sprechen.
      Ist aber wohl etwas weit hergeholt, das geb ich zu. 😀

      Wenn es keine Sexbeziehungen sind, und 2 Partner, die reifemäßig in etwa auf einer Stufe stehen, ist dagegen auch gar nix einzuwenden.
      Nur ist es fraglich, inwieweit das dann in Einzelfällen gegeben ist, oder nur behauptet wird.

      Wenn das nicht der Fall ist, riecht es nach Ausnutzen. Ist halt so.
      Da kann man dann vollmundig von Gegenseitigem Lernen und geistiger Reife schwabulieren, im Endeffekt ist man nur ein älterer Herr, der scharf auf Kükenfleisch ist. Und das ist irgendwie lächerlich, ich kann mir da nicht helfen.

      • “ Und auch ins Gesicht, den Mund spritzen mögen manche bis viele Frauen nicht“

        Also in den Mund schon ;)…hatte noch keine die es nicht geschluckt hat…von daher…

      • also ich habe meine Partnerinnen immer vorher gefragt, bis jetzt hat keine nein gesagt. im übrigen ist Pussi lecken nichts anderes und das schein euch ja zu gefallen und wenn machbar bis zum Schluss. 😉

        ach was sind wir doch wieder mal scheinheilig

      • @ Maren

        Ich habe den Frauen ja nicht wie im Porno mein Sperma in den Mund gespritzt als sie vor mir gekniet haben, sondern sie haben ihn halt geblasen bis ich gekommen bin.

        Ich lecke ne Frau ja auch wenn sie mag und ich mal eine abschleppe was ab und zu mal vorkommt. Da kommt auch einiges zusammen an Flüssigkeit.

        Und wie gesagt: Porno entsteht nicht im luftleeren Raum.

        Es gibt nunmal Frauen die Gangbang usw. mögen. Die die damit nicht klarkommen sind NICHT die Männer.

        Mir sind normale Hetenpornos eh zu langweilig.

        Wenn dann schaue ich mir gerne mal BI-Pornos an…so eine Frau mit 2 Bi-Männern z.B.

        Die sind lange nicht so langweilig und frauenverachtend als die meisten reinen Mainstream- Hetero-Pornos.

        Viele Frauen mögen diese Art von Porno habe ich festgestellt.

        Kann ich auch verstehen das sie die normalen Pornos nicht besonders antörnen.

      • @Christian
        Dein eigenes Sperma kommt ja aus deinem Körper. Wenn du am WC groß machst, „stinkt“ es für dich doch auch nicht. Geh dagegen in eine öffentliche Toilette, welche Urin- und Kotgerüche da aufkommen, da steigt einem schon die Übelkeit hoch.

        Das mit dem Sperma wäre auch interessant dahingehend, ob Frauen das Sperma in einer fixen Beziehung des Partners lieber mögen, als bei einem ONS – rein geschmacklich. Bei einem besoffenen ONS muss ich mein Gegenüber ja nicht unbedingt „riechen“ können. Ich glaube mich zu erinnern, dass wenn eine Frau einen ONS hat, und am nächsten Tag mit ihrem fixen Partner Sex, dass dann die Spermien des ONS abgetötet werden – oder in die Richtung. Das heißt, das eigene Imunsystem würde sich an das des Partners angleichen, so allgemein formuliert.

        Weißt du was darüber?

    • „Die meisten Pornos werden für eine männliche Zielgruppe gedreht. Sie sagen nichts über die Sexualität von Frauen aus, sondern über die von Männern.“

      Das ist korrekt. Alles was man in Pornos erfährt sind männliche Wünsche, wie Frauen sein sollen. Mit der Realität hat hat das meist wenig bis nichts zu tun. Das mag tragisch für manch einen sein, der sich deswegen lieber in eine fiktive Pornowelt flüchtet, als vor die Tür zu gehen. Aber es ist nun mal so. Im Zweifelsfall ist es auch besser, wenn solche Realitätsverweigerer tatsächlich die Frauen im realen Leben in Ruhe lassen, und sich im stillen Kämmerlein mit sich und ihrer Phantasie selbst vergnügen. Wenn sie schon meinen dass Pornographie realistische weibliche Sexualität widerspiegelt, hat keine Frau etwas an denen verloren.

      • Ja ja, ist schon klar. Frauen würden natürlich nie zugeben, dass sie auch mal Sex wollen. Frauen wollen nur Küssen und Kuscheln. (LOL!!!) Aber das müssen sie auch sagen, um den Preis in die Höhe zu treiben. Das wäre ja der Skandal, wenn eine „anständige“ Frau billiger wäre als eine gewöhnliche Hure. Das geht gar nicht. „Anständige“ Frauen sind Edelnutten, die sich an die meistbietenden Freier versteigern. Je teurer der Wein, desto diskreter das Preisschild. Deshalb wissen auch die wenigsten Männer, auf welchen Handel sie sich tatsächlich einlassen.

      • Ja genau. Entweder sie wollen immer Sex wie in Pornos (die zeigen nämlich Frauen wie sie wirklich sind :D) oder sie sind berechnend und dann erst recht Nutten.

        Ich könnte mir vorstellen, dass deine Vorstellung von gutem Sex sich von der vieler Frauen unterscheidet.

      • @Zhen:

        Man sollte nicht den Fehler begehen, Sex unabhängig von der Fortpflanzung zu analysieren. Sämtliche mit dem Sex zusammenhängenden Aspekte konnte nur dann in den Evolution einfließen, wenn sie auch eine Auswirkung auf den Fortpflanzungsprozess hatten. Man kann Sex also nicht rein hedonistisch damit erklären, dass er eben Spaß macht; Sex macht Spaß, weil dies dem Fortpflanzungserfolg dient. Die Basis der sexuellen Programmierung des Menschen bildet der Fortpflanzungserfolg damals auf den Afrikanischen Savannen. Was damals funktioniert hat, wird heute noch praktiziert. Es hat sich in die Gehirne der Menschen eingebrannt und wird unbewusst aber ständig angewendet.

        Die meisten Verhaltensunterschiede von Männern und Frauen basieren auf nur einem einzigem Unterschied in der Ausgangslage im Fortpflanzungsprozess, und das ist das minimale parental investment. Der minimale Beitrag eines Mannes besteht in einer Dosis Sperma; dieser Beitrag ist so klein, dass theoretisch mehrere Frauen pro Tag befruchtet werden können. Frauen hingegen verzichten für wenigstens neuen Monate auf sämtliche anderen Fortpflanzungsmöglichkeiten, tendenziell aber eher länger. Wenn das Kind dann da ist, und schon so viel Zeit und Opportunitätskosten darin investiert wurden, besteht für die Frau ein starkes Interesse, dass das Kind weiter lebt und ein Alter erreicht, in dem es sich selbst fortpflanzen kann. Dadurch wird das Investment der Frau aber nur noch vergrößert.

        Für Männer bedeutet Sex also immer eine Fortpflanzungschance ohne nennenswerten Kosten, während die Kosten für die Frau erheblich sind. Dies führt dazu, dass Männer einen sehr viel ausgeprägteren Sexualtrieb besitzen als Frauen, und eine potenzielle Partnerin sehr viel weniger genau unter die Lupe nehmen, bevor sie mit ihr schlafen.

        Diese Situation führt natürlich zu einer großen Asymmetrie auf dem Sexualmarkt. Es gibt von männlicher Seite eine sehr viel größere Nachfrage nach Sex als von weiblicher; Frauen können also entscheiden, welcher Mann wann Sex hat. Dies führt zu einem starken Selektionsdruck auf Männer, und zu einer starken Selektionsmacht für Frauen.

        Dies allein ist aber noch keine Verschwörung, sondern einfach nur das Ergebnis von Biologie und Evolution; zwei Dinge also, die wir nicht ändern können. Die Verschwörung besteht darin, dass die gewaltige sexuelle Macht von Frauen ständig klein geredet wird, um dann im Anschluss beklagen zu können, Frauen hätten insgesamt zu wenig Macht.

      • @onyx

        „Wenn sie schon meinen dass Pornographie realistische weibliche Sexualität widerspiegelt, hat keine Frau etwas an denen verloren.“

        Es gibt doch auch Pornografie für lesbisches Publikum. Darüber habe ich mal eine medienwissenschaftliche Diplomarbeit quergelesen, und es scheint in dem Bereich auch eine Vorliebe für ziemlich „krasse“ Praktiken zu geben (Fisting, Scheiße…).*
        Bei vielen Lesbenpornos dürfte es zumal schwer sein, die Zielgruppe, Männer oder lesbische Frauen, wirklich an den Darstellungen zu ermitteln.
        Die Aussage: „Alles was man in Pornos erfährt sind männliche Wünsche, wie Frauen sein sollen.“ ist also unter Vorbehalt zu sehen.

        *Die Arbeit war von einer lesbischen Frau geschrieben.

      • @ ichichich
        Nein, wo denkst du hin „Lesbenpornos“ gibt es nicht. Dahinter stecken pöhse Männer, welche unschuldige Mädchen, patriarchalisch, sprich mit Geld unterdrücken. Frauen und paraphile Sexualpraktiken, das ist ein No-go. Frauen können doch nicht paraphil sein, Frauen misshandeln auch keine Jungen und Frauen stehen nicht auf Pubertierende.

        Dazu habe ich einmal einen Artikel der Schwarzer auf emma.de gelesen, wie sie triumphiert hat, dass eine lesbische BDSM-Darstellerin der, ich glaube 90er, sich jetzt umoperieren lassen hat, was als Beweis für ihre immer schon maskuline Art gesehen wurde. Also immer schon ein Mann im Frauenkörper. Problem gelöst.

      • @ Terminator

        „Nein, wo denkst du hin „Lesbenpornos“ gibt es nicht.“

        Daher hatte ich ja auch schon die lesbische Autorin als argumentum ab auctoritate angeführt 😉

  10. Ja Maren, so sieht die typische schwarz-weiß-Denke derer eben aus, wenn man Sexualität nur aus Pornos kennt. Ich habe keine andere Reaktion erwartet.

  11. @onyx
    Sorry, aber dein Gebrabbel geht mir am Geist. Wer einmal erlebt hat, wie gesetzte Frauen, normale Frauen, Akademikerinnen, verheiratet, unverheiratet bei Strippern – Alphas – abgehen, verliert erst einmal jede Illusion in die treuen Seelen „Frau“, in die Ehe und in Beziehung generell und dem wird vor Augen geführt, was Frauen sofort! beim richtigen Mann bereit sind zu tun bzw. welche sexuellen Stimuli – ganz ohne Migräne gg – auf einmal wirken. Oralverkehr ist da noch das Mindeste. Diese treuen, unschuldigen, feministischen Akademikerinnen, dass ich nicht lache.

    Was glaubst du, warum bei den Chippendales keine Männer eingelassen werden 😉 Während in diesem Fall Männlein brav zu hause sitzt und Fraulein das macht, was sie zu Hause bei Betamännlein nicht machen will.

    Die Wahrheit ist, was die Pornoindustrie zeigt ist nur ein Teil dessen, was wirklich abgeht.

    Es gibt Untersuchungen an US-amerikanischen Colleges, in denen festgestellt wurde, dass die meisten Studenten sofort zum Sex mit einer ausgesuchten Person, jedoch nur die wenigsten Studentinnen zum sofortigen Sex ohne kennenlernen bereit gewesen wären. Ich wage zu behaupten, dass sich dies, bei einem Alpha angenähert hätte.

    • Deine Chippendales „Studie“ (btw, wie bist du da reingekommen? Im Fummel?) ist etwas verfälscht.
      Die Frauen sind freiwillig da, weil sie Geld dafür bezahlen,nicht zufällig. Sie sind in Gruppen unterwegs.Sie sind da um Spaß zu haben, sind betrunken, etc. Nicht anders als Junggesellenabschiede oder Schalkefans beim Auswärtsspiel. Party eben!
      Also bitte. Von einem Stripperauftritt auf das generelle Verhalten von Frauen in Beziehungen zu schliessen find ich doch arg weit hergeholt.

      Vor allem: So what? Wer behauptet denn bitte dass Frauen keine sexuellen Wesen sein, die nicht getriggert werden könnten?
      Und was ist so schlimm dran, wenn das Weibchen sich mal schöne Männer angucken will, im Gegensatz zu dem bierbebauchten Prachtstück zuhause?

      Das schöne ist ja, dass Frauen finanziell im Allgemeinen nicht mehr von Männern abhängig sind (auch wenn das gern geleugnet wird, aber es gibt haufenweise Frauen deren Lebensunterhalt in keinster Weise von Männern abhängt, vgl. die angeführten Akademikerinnen), d.h. auch die Männer müssen jetzt mal ein wenig „Beziehungsarbeit“ leisten, also bisschen pflegen, bisschen kümmern, bisschen lieb sein.

      Wenn einer jahrelang bloß fußballguckend vorm Fernseher versumpft, nicht merkt, dass seine Frau immer unzufriedener wird („die Olle is auch nur noch am Nörgeln“) und dann noch überrascht und wütend ist, wenn sie ihn dann wegen eines „Alphas“( also einem Mann, der sich regelmäßig die Zehennägel schneidet) verlässt, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

      Süß. wie hier permanent Affären ala Berlusconi, Kachelmann und von Boetticher verteidigt werden, aber wenn Frauen sich mal amüsieren wollen wird dann pikiert die Nase gerümpft.
      Jaja, die Doppelmoral.

      Dann rutschen wir dann ganz schnell von „Die Frau, das Wesen ohne Körperfunktionen und Triebe“ zu „Alles Schlampen ausser Mutti“

      Ich denke das sollte man dann eher so im Mittelbereich ansiedeln.

      • @Maren

        „Das schöne ist ja, dass Frauen finanziell im Allgemeinen nicht mehr von Männern abhängig sind (auch wenn das gern geleugnet wird, aber es gibt haufenweise Frauen deren Lebensunterhalt in keinster Weise von Männern abhängt, vgl. die angeführten Akademikerinnen), d.h. auch die Männer müssen jetzt mal ein wenig „Beziehungsarbeit“ leisten, also bisschen pflegen, bisschen kümmern, bisschen lieb sein.“

        Das es genug Frauen gibt, die nicht von Männern abhängig sind würde ich genauso sehen. Aber selbst wenn eine Arbeitsteilung betrieben wird ist das keine Parasitentum, dieser Begriff ist meiner Meinung nach innerhalb der Partnerschaft selten angebracht. Allerdings greifen auch bei den beruflich erfolgreichen Frauen im Schnitt die gleichen Attraktivitätsmerkmale, eben auch was Status angeht. Frauen wollen im Schnitt immer noch den gleichen Männertyp, einen Mann mit Status und guter Perspektive. Zusätzlich natürlich noch „willing to emote“. Viele Männer müssen denke ich gerade Status projizieren lernen, weil ihre Frauen selbst einen hohen Status haben.
        Pflegen, sich kümmern und lieb sein, das haben Männer schon immer gemacht. Aber früher konnten sie einfach über den Beruf zusätzlich glänzen. Das ist heute schwieriger.

      • Maren: „wenn sie ihn dann wegen eines „Alphas“( also einem Mann, der sich regelmäßig die Zehennägel schneidet) verlässt“

        Juhu, jetzt bin ich Alpha. Ich muss nur noch barfuß rumlaufen und die Frauen werden auf mich fliegen. Liebe Feministinnen, das ist für euch die Gelegenheit, zu zeigen, ob ihr genauso verlogen seid wie fast alle Frauen. Wenn nicht, dann liefert mal schön euer Geld bei mir ab. Denn eingesperrte versklavte Hausfrau wollt ihr ja nicht sein. Da passen wir wunderbar zusammen. Ich will nämlich auch niemanden aushalten. Finanzen und Liebe sollte man heute strikt trennen.

      • @ Maren
        Wieder einmal hast du das argumentum nicht verstanden. Das Argument lautet: Wenn der richtige Alpha da ist, wird aus biederer sexnegativer Feministin genauso ein „Vamp“, egal ob verheiratet oder nicht. Und genau das ist der Betrug am „Beta-„Mann. „Wir“ – Betas – werden femisiert, und kaum ist ein Alpha da, zeigt sich das wahre Gesicht. Der Betrug des Feminismus am Mann betrifft vor allem die Betamänner. Es gibt zu viele Frauen und zu wenige Alphas, also muss man sich einen Beta warmhalten können. Das geht natürlich nur, wenn man von „Liebe“ schwadroniert, Monogamie etc. Dem ist meiner Erfahrung nach nicht so. Wer einmal miterleben durfte, wie Frauen alle Schranken fallen lassen – was Männern bei Stripperinnen sogut wie gar nicht passiert, die haben dann halt ne Errektion oder „kommen“ versteckt – der ist desillusioniert.

        Also Freunde, keine Bindung eingehen, wenn dann nur eine offene Beziehung, dann werdet ihr nicht enttäuscht 🙂

        Das ist das wahre Gesicht und ja, ich habe Erfahrungswerte. Manche finanzieren sich das Studium mit Nebenjobs – nein ich habe nicht gestrippt.

    • @terminator:

      Es gibt Untersuchungen an US-amerikanischen Colleges, in denen festgestellt wurde, dass die meisten Studenten sofort zum Sex mit einer ausgesuchten Person, jedoch nur die wenigsten Studentinnen zum sofortigen Sex ohne kennenlernen bereit gewesen wären. Ich wage zu behaupten, dass sich dies, bei einem Alpha angenähert hätte.

      Selbst bei einem Alpha wird die Frau nicht augenblicklich mit ihm schlafen, sondern erst, nachdem sie sich vergewissert hat, dass es sich auch tatsächlich um einen Alpha handelt. Dafür wird sie zumindest ein paar Stunden brauchen. Selbst die besten PUAs benötigen mindestens 8-12 Stunden Zeit mit einer Frau, bevor sie sie ins Bett bekommen. Während dieser Zeit gilt es viele Eskalationsstufen zu überwinden.

      @Maren:

      (auch wenn das gern geleugnet wird, aber es gibt haufenweise Frauen deren Lebensunterhalt in keinster Weise von Männern abhängt, vgl. die angeführten Akademikerinnen)

      Gerade Akademikerinnen sitzen häufig auf künstlichen, vom Staat geschaffenen Posten. Die Kassiererin bei Lidel ist wesentlich weniger von der Arbeit von Männern abhängig als die Professorin für Genderstudies.

      „Alphas“( also einem Mann, der sich regelmäßig die Zehennägel schneidet)

      Ich glaube, du verwechselst Alpha mit Metrosexuell 😉

      • @Prometheus

        „Selbst die besten PUAs benötigen mindestens 8-12 Stunden Zeit mit einer Frau, bevor sie sie ins Bett bekommen.“

        Vielleicht hattest du da die 7-Stunden-Regel vor Augen?

        http://www.pualingo.com/pua-definitions/7-hour-rule/

        The seven hour rule is a term coined by Mystery to describe the average amount of time that most PUAs spend with a woman before having sex with her. The seven hour rule arose from Mystery’s reflection on his own pickups, as well as from comparing notes with other pick up artists. What he found was that it usually took 4-10 hours, or an average of 7 hours from the first meeting to the fclose.

        The 7 hours in the seven hour rule is cumulative. For example, a PUA might spend an hour with a girl at the bar, then another two hours with her at an after party, and then finally another four hours on a day 2, for a total of seven hours.

        Of course, the seven hour rule is just a general guideline, and is by no means an iron clad rule. Many SNLs and ONSs, for example, happen in the span of a single evening, and some PUAs claim to have slept with women within the first 30 minutes of meeting them. The seven hour rule, then, is more an observation of a general pattern than an actual rule that PUAs follow when pursuing women.

        Other PUAs argue that seven hours is the minimum amount of time it takes to build enough comfort with a woman so that she does not suffer from buyer’s remorse after sleeping with them. However, this number again varies from person to person, and on how the pickup unfolds. Some women will sleep with a PUA in just a few hours, and not regret the encounter at all.

        Es ist keine feste Regel, sondern eher eine Betrachtung, die einem helfen soll, sich etwas zu gedulden und nicht übereilig zu sein.
        Faktoren wie Alkohol, Bestätigung aus dem sozialen Zirkel oder einfach ihr Typ zu sein kann das natürlich beschleunigen.

  12. Maren: „Schonmal Sperma probiert? Ist nich so lecker.“
    > nee, aber ob weibliches Ejakulat wirklich besser schmeckt ? Das wage ich zu bezweifeln. Aber die Konsistenz ist freundlicher ^^

    • Kommt auf die Ernährung an. Frauen aber auch Männer mochten mein Sperma immer sehr gerne, weil ich mich viel von Obst und Süssigkeiten ernähre.

      Könnt ja mal ausprobieren: Ess gut gewürztes Gegrilltes und das Sperma schmeckt auch so.

      Bei Frauen finde ich den Geschmack auch nicht übel…wenn sie sich unten wäscht 😉

  13. Maren: „Schonmal Sperma probiert? Ist nich so lecker.“

    Ja. Lecker sein muss es auch nicht. 😉
    Gratis Pro-Tipp für dich (aus der Bravo abgekupfert): Leg dir vorher ein Taschentuch bereit oder sprich mit deinem Partner, wohin er zielen darf.

    • @ Zhen
      Ich bitte dich, lass doch nicht so sexistische Äußerungen von dir. Im Übrigen solltest du nicht vergessen, dass es auch Frauen geben soll, die oralen Samenraub begehen – Becker, Besenkammer, ja; nein, man weiß es nicht. In-den-Mund-kommen hat also auch Gefahrenpotential. Also immer schön A-sagen lassen danach.
      Man, bin ich heute aber auch versaut. Das wird ja hier eine richtige Dirty-Talk-Runde 🙂

  14. Pingback: Johnny Depp, Vannessa Paradis und die geopferte Karriere « Alles Evolution

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