Bill Maher zur Vorherrschaft weiblicher Werte

Der Comedian Bill Maher zur Vorherrschaft weiblicher Werte, Frauen und Männern etc:

Er stellt meiner Meinung nach schön dar, dass man bestimmte Sachen über Frauen nicht sagen darf, hingegen über Männer schon (vgl. den Extremfall „Penis abschneiden ist lustig“) und das die Rücksichtsnahme auf weibliche Werte und Vorstellungen sehr weitgehend ist, wenn man politisch korrekt sein will.

39 Gedanken zu “Bill Maher zur Vorherrschaft weiblicher Werte

  1. @ Christian

    Na ja, diese USA sind gerade dabei, Geschichte zu werden.

    Sie stehen vor dem Konkursrichter.

    Und das ist erst der Anfang.

    Der größte Gläubiger der USA ist China.

    Wer hätte das vor 100 Jahren gedacht, als das Riesenreich der Manschu-Kaiser nach 100jähriger Agonie endgültig auf dem Totenbett landete.

    Wir erleben einen gewaltigen Gezeitenwechsel.

    500 Jahre westliche Dominanz auf diesem Globus, die wir für selbstverständlich halten, gehen zu Ende.

    Damit wird sich sehr viel mehr ändern, als wir überhaupt ahnen, denn wirtschaftliche Dominanz geht einher mit politscher Dominanz, mit militärischer Dominanz, mit kultureller Dominanz, bis in den Alltag hinein die Richtung vorgebend für viele Völker auf allen Kontinenten.

    Bisher konnten wir davon ausgehen, dass unser Globus von westlichen Werten geprägt wird, weil die westliche Zivilisation die tonangebende war, für nunmehr 500 Jahre.

    Das wird sich innerhalb der nächsten 50 Jahre radikal ändern.

    Es wird spannend, vielleicht bitter.für uns Westler.

  2. @ Christian

    PS:

    Eigentlich wollte ich ja das noch in den Strang werfen, gerade heute nacht entdeckt:

    Im Jemen teilen sich Paviane ein Habitat mit wilden Hunden.

    Männliche Paviane, die eine Familie gründen wollen, entführen Welpen, ziehen sie als Haustiere auf.

    Diese Hunde werden später von den Familienmitgliedern/den Nachkommen des dominanten Männchens wie Mitglieder seines Harems behandelt, ziehen mit dem Clan, spielen mit den Kleinen, verteidigen den Clan gegen andere wilde Hunde, sind quasi zur Affenfamilie übergewechselt.

    Wie sich das entwickelt, wenn die Hunde selbst Nachkommen produzieren wollen, ob sie es überhaupt wollen, ist aus dem Filmchen nicht zu ersehen, ob sie ihre Nachkommen mit in den Pavianclan einbringen oder sich aus diesem wieder verabschieden.

    Jedenfalls ein interessanter HInweis darauf, dass die Domestizierung der Wölfe vielleicht viel früher begann als angenommen.

  3. @ Roslin:

    Dem Westen erging es früher schon viel schlimmer und er stand schon viel näher am Abgrund als heute.

    Hätte Xerxes gegen die antiken Griechen gewonnen, wäre die westliche Kultur niemals aus ihrer Wiege herausgekommen. Hätte Karthago statt Rom die Punischen Kriege gewonnen, dann wäre ein Grossteil Europas niemals romanisiert worden (das Frankenreich und viele andere europäische Königreiche des Mittelalters basierten auf die römische Version der westlichen Kultur mit griechischem Einfluss).

    Wäre das Christentum durch Theodosius endgültig ausgelöscht worden, wäre Europa nie christianisiert worden und Ideen wie Gleichwertigkeit, individuelle Freiheit und so weiter hätten niemals ihre heutige Vebreitung erreicht. Auch gäbe es die richtige, moderne Wissenschaft nicht, welche aus der christlichen Theologie hervorging.

    Hätten die Europäer den Ansturm der Hunnen, Magyaren, Araber im Südwesten, die Türken bei Lepanto und Wien (welche Raubzüge bis nach England durchführten um Sklaven zu erbeuten) nicht aufgehalten, wäre die westliche Kultur auch verdrängt worden.

    Der Westen hat trotz dieser extrem kritischen Momente eine mehr als 3000-jährige Kulturgeschichte durchgemacht und sich immer wieder aus dem Schlamassel befreit. Ich sehe nicht, weshalb nach einer weltweiten, erfolgreichen Verbreitung der westlichen Kultur sich dies plötzlich ändern sollte.

    Schliesslich darf man auch nicht vergessen, dass auch der antiwestlichste Staat heutzutage auf einer Synthese aus westlichen und nichtwestlichen kulturellen Elementen besteht, sei dies Technologie (Iran), Ideologie (Nordkorea, China) oder eine vordergründig demokratische Fassade (afrikanische Diktaturen) als Rechtfertigung im westlichen Verständnis – kein Staat und kein Mensch kann und konnte sich diesem Einfluss bisher entziehen.

  4. @ Manifold

    Das tröstet nur wenig, wenn wir aus einer sehr komfortablen Position kommend in eine absehbar sehr, sehr ungemütliche Lage geraten werden.

    Wir leben noch in einer unvorstellbar komfortablen Situation, die wir voraussichtlich nicht halten können, von der wir nicht erkennen/erahnen, wie prekär sie ist.

    Ein Krebskranker, der sich noch wohl fühlt, dem es noch gut geht, und von dem der Arzt doch bereits weiß, dass er in wenigen Jahren ein gequältes Wrack sein wird und er wird wenig Aussicht haben, das zu ändern.

    So kommt mir der Westen heute vor, ein Krebskranker mit viel Schminke und Puder im Gesicht, der sich hysterisch tanzend über seinen Zustand täuscht.

    Dabei sind die Symptome offensichtlich, dass wir es hier mit einer Krankeit zum Tode zu tun haben (seit Jahzehnten wachsende und immer weiter wachsende Verschuldung, seit Jahrzehnten alternde, vergreisende Bevölkerungen, Kinder vor allem in nicht traditionell europäischen Bevölkerungen, Bevölkerungsaustausch mit einhergehendem Kutluraustausch im gesamten Westen, auch in den USA, die immer mittelamerikanischer werden, am drastischsten ablesbar in Kalifornien, das ganz einfach bankrott ist und einmal der Golden State war, noch vor ganz wenigen Jahrzehnten.

    Man muss doch blind sein, das nicht zu sehen, nicht zu sehen, was z.B. auf vielen Berliner Schulhöfen los ist, da kann man doch feldbeobachtend Verhaltensstudien machen, wie überall sonst in deutschen/europäischen Großstädten auch.

    Wie schlimm die nächsten 100 Jahre tatsächlich werden, ist noch nicht absehbar.

    Sie haben nur das Zeug dazu, schlimmer zu werden als die letzten 100 Jahre.

    Wie gesagt: Wir haben jetzt 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten.

    In 100 Jahren werden es, vorsichtig geschätzt, 10 Milliarden sein.

    Allein Afrika wird von 1 Milliarde auf 2 Milliarden wachsen, ein Kontinent, dem die Formierung von Nationalstaaten noch bevorsteht, dessen von Kolonilalmächten erzwungenen Multikultistaaten zerfallen, sich in Bürgerkriegen auflösen wie im Lehrbuch.

    Diese Entwicklung hat das Zeug dazu, Völkerwanderungen auszulösen.

    Wie gehen wir damit um, wie geht ein vergreisendes Europa damit um, das geradezu zur Eroberung einlädt, reich und schwach, schlapp wie es ist, dekadent, wie es ist, selbstbehauptungsunwillig, wie es ist.

    Es ist ja nicht die schrumpfende Zahl, sondern die VERGREISUNG, die Sorgen machen muss.

    Überalternde Gesellschaften sind nun mal weniger vital, mit einem höheren Anteil von Menschen ausgestattet, die auf Versorgung, auf Pflege angewiesen sind, mit Menschen, die in einem Alter sind, in dem man nicht mehr viel erfindet, keine neuen Unternehmen gründet, keine Arbeitsplätze schafft, außer eben im Pflegebereich, die aber bezahlt werden wollen.

    Wovon?

    Jeder halbwegs intelligente Mensch, der überall auf der Welt Arbeit findet, kann sich doch an den Fingern einer Hand abzählen, was hier abgehen wird: Immer weniger Netto vom Brutto.auf Jahrzehnte hinaus.

    Die Klugen sind oft auch gut ausgebildet, finden überall auf der Welt Arbeit, auch dort, wo ihnen viel mehr Netto vom Brutto bleibt.

    Warum sollen die hier bleiben und nicht abwandern?

    Was hält die hier?

    Patriotische Gefühle, familiäre Verbundenheit, religiöse Pflichten?

    All die Verbindlichkeiten, die jenseits materieller Anreize liegen, wurden in den letzten Jahrzehnten erfolgreich geschliffen.

    Von ihnen hat sich der moderne Mensch weitgehend befreit, den konservativen Ballast abgeworfen.

    Viele werden also abwandern, gerade viele Männer, die immer die Avantgarde stellen, die Pioniere, auch beim Weggehen.

    Hier bleiben werden vor allem jene, die hier hoffen können, vom Sozialstaat besser leben zu können als irgendwo sonst auf der Welt von ihrer Arbeit, weil sie schlecht ausgebildet sind, nicht ausbildungsfähig, nicht ausbildungwillig, die erwarten/erhoffen, gegenleistungslos alimentiert zu werden.

    Die werden sich à la longue hier anteilsmäßig vermehren, während die Zahl der Einzahler in die Sozialsysteme, die, die produktiv beschäftigbar sind, tendenziell abnimmt.

    Das geht nicht gut, wir sind ja schon pleite, jetzt, verdecken unsere Lebenslügen mit Schulden, mit Schulden, mit immer noch mehr Schulden, seit rund 40 Jahren.

    Und redeten dabei permanent vom Sparen.

    Nicht nur hier in Deutschland, im ganzen Westen war das so, seit 40 Jahren.

    Und die Schulden wuchsen, in guten Zeiten etwas langsamer, in schlechten Zeiten rasanter, egal, ob Linke oder Rechte regierten, verlässlich war nur das Wachsen der Schulden und das Geschwätz vom Sparen.

    Wir werden also entweder eine Mauer bauen müssen à la DDR und/oder massiv Zuwanderung fördern müssen.

    Es müssen aber ausgewählte Zuwanderer sein, kluge, bildungsfähige.

    Eine wahllose Masseneinwanderung/Fluchtbewegungen aus der III. Welt werden uns noch rascher ruinieren.

    Hinzu kommt, dass wenn eine Kultur anteilsmäßig zu schwach wird in einer Gesellschaft, an Vitalität/Selbstüberzeugtheit verliert, verliert sie ihre Prägekraft, ist sie es, die von den Einwanderern in ihre Kultur eingeschmolzen wird, nicht umgekehrt, ist es die Intoleranz der neuen Mehrheiten, die dominiert, die einschmilzt, die inkulturiert.

    Das kann man in den „nordafrikanischen“ Vorstädten von Paris sehr schön sehen, auch in Brüssel, auch in den Niederlanden, die sich entmischen, aus denen die „Ureinwohner fliehen, wenn sie es sich irgend leisten können, damit ihre Kinder z.B nicht in Schulen müssen mit einem hohen Migrantenanteil, damit ihre Kindern nicht von den neuen Mehrheiten als fremd eingeordnet und diskrimniert werden, das passiert auch in vielen deutschen Großstädten, nicht nur in Berlin.

    Da der Mensch instinktiv tribalistisch ist (Familie, Clan, Stamm, Volk als extendierte „Familie“, als Fortpflanzungsgemeinschaft der genetisch/kulturell Verwandten – so ordnen sich seine Loyalitäten), sich dem Ähnlichen, Verwandten, Nahen verbundener fühlt als dem Fremden, Andersartigen, Nichtverwandten, dem er eher misstraut – er „fremdelt“, instinktiv – sind Multikulitgesellschaften bürgerkriegsanfällig, anfällig dafür, an den vorgezeichneten Rändern von Ethnien/Kulturen/Religionen entlang aufzureißen, zu zerfallen, wenn Krisen kommen, wenn jeder sich wieder eher selbst der Nächste wird (und erst dann die Familie, der Clan, der Stamm, das eigene Volk), der andere eher zum Feind wird, zum Ressourcenkonkurrenten („Eure Kinder sollen heute verhungern, unsere, die unserer Familie/unseres Clans/unseres Stammes erst morgen! Darum behaupten wir den ergiebigen Sammelgrund, den reichen Jagdgrund gegen Euch, die reinen Quellen, weil’s nur für uns reicht“ usw. Der Automatismus setzt dann ein und lässt sich schwer stoppen).

    Das haben wir auf dem Balkan erlebt, das erleben wir in Afrika, das war durch die ganze Geschichte der Menschheit hindurch so: Die Schweiz ist die große, seltene Ausnahme, der Sechser im Lotto, nicht die Regel.

    Die Regel ist der Libanon, ist der Kampf eigen gegen fremd, wobei kulturell-religiöse Unterschiede sich häufig an ethnischen Unterschieden festmachen, das überlappt ja oft mit der ethnischen Gruppe.

    Wir gehen in jeder Hinsicht wohlhäbig-träge sehr explosiven Zeiten entgegen.

    Was machen wir denn, wenn nicht einige Zehntausend jedes Jahr aus Nordafrika nach Europa flüchten, sondern Millionen?

    Europa wird die nicht integrieren können, die werden ihre Kultur mitbringen und für die Drittweltisierung Europas sorgen, so, wie die Germanen im 5 Jhdt. für die Barbarisierung des Römischen Reiches gesorgt haben.

    1000 Jahre hat es gebraucht, bis Europa sich von dieser germanischen Barbarisierung wieder einigermaßen erholt hatte, die ersten 500 Jahre nach dem Untergang Westroms waren gelinde gesagt, entsetzlich, chaotisch, von Massensterben, breitflächigem und tiefgreifendem kulturellen Niedergang geprägt, von Krieg und Gewalt, von Hungersnot und Seuchen, von einer dratischen Bevölkerungsreduktion innerhalb sehr kurzer Zeit, vom Brandschutt großer Städte, von Vertreibungen.

    Ich hätte im Jahre 400 n.Chr. nicht geboren sein mögen, nicht in der Region, in der ich geboren wurde (in der Nähe des glänzenden Trier, einer Stadt mit ca. 80000 Einwohnern im Jahre 400. Hundert Jahre später waren es gerade noch 4000-6000, die ihre rustikal-germanischen Hütten an die grandiosen römischen Ruinen gepappt hatten, die sie nicht erhalten konnten, auch nicht wollten.

    Es waren auch ethnisch andere Menschen, Franken eben, die jetzt in Trier lebten, keine romanisierten Kelten und Römer mehr, die wurden vertrieben, umgebracht oder starben als Vertriebene, als Flüchtlinge irgendwo.

    So ging das flächendecken in allen Gebieten des Weströmischen Reiches über Jahrhunderte.

    Städte wurden zu Kuhdörfern.

    Noch näher an meinem Geburtsort lag eine wohlhäbige römische Provinzstadt, die kaum einer kennt, ein reiches römisches Etappenstädtchen 130 km von der Rheingrenze entfernt, ohne Mauer, ohne Wall, ohne Angst.

    Ein Städtchen, dasich über Jahrhundere nur durch den Brandschutt bemerkbar machte, der die Gemarkung namensgebend schwarz verfärbt hatte, nach seinem Germanen induzierten Untergang, die es plünderten und abfackelten.

    Die schöne, kleine, reiche Stadt mit ca. 15000 Einwohnern, in der es sich recht behaglich leben ließ, verschwand und mit ihr die Einwohner, Rom selbst wurde von einer Millionenstadt zu eiem Kuhdorf mit 10-12000 Einwohner im Mittelalter.

    Ein ähnlich gravierender Systemzusammenbruch könnte uns bevostehen.

    Das Gelände dafür ist abgesteckt, die Wegmarken sind gesetzt.

    Und sehe ich mich so um, denke ich: Es hat ja längst begonnen, der Zusammenbruch hat begonnen.

    Wir halten das für undenkbar, für unvorstellbar, für unmöglich, weil wir fahrlässig die 500jährige Dominanz der westlichen Kultur für normal halten. übersehen, welch ungeheuren Niedergang sie bereits hinter sich hat (ablesbar am Anteil Weltbevölkerung: von 25 % im Jahre 1900 auf knapp unter 10% im Jahre 2000, Tendenz rasant sinkend, im Jahre 2050 noch 5-6%).

    Dabei sind solche demographisch-kulturellen Zusammenbrüche gar nicht selten, kommen immer wieder vor, prägen die Geschichte.auf allen Kontinenten, sogar Ozeanien.

    Selten sind sie so kataklysmisch wie es der des römischen Reiches war, aber genau ein solcher könnte uns in den nächsten 50-100 Jahen bevorstehen.

    Wir halten das für undenkbar, weil wir so verwöhnt, so verblödet, so dekadent sind.

    Ich muss doch nur ein bißchen in der Erde fast vor meiner Haustür kratzen, um zu sehen, wie normal-entsetzlich so ein Untergagg mit Bevölkerunsaustausch und drastischer Reduktion der Gesamtbevölkerung insgesamt ist.

    Wie naiv kann man da noch sein?

    • @ Manifold

      PS:

      Nur noch eine kleine Anmerkung weil’s mir doch keine Ruhe lässt: Theodosius wollte das Christentum nicht vernichten, sondern hat im Gegenteil die katholische Kirche zur Staatskirche gemacht, wofür ihn diese zu Theodosius dem Großen ernannte (ja, sie kann eine ganz schöne Hure sein, meine geliebte katholsische Kirche, manchmal denke ich, ich bin eher Katholik als Christ, was ja nicht dasselbe sein muss. Mit den Badelatschenjesuanern jedenfalls habe ich nicht so viel gemein. Ich liebe sie halt. Weil ich muss. Gibt’s ja auch in der katholischen Kirche – Franziskaner, Jesus und dergleichen mehr).

      Natürlich könnte man darin einen besonders raffinierten Versuch sehen, das Christentum zu vernichten, aber so raffinert war der rustikal-brutale Machtpragmatiker Theodosius nicht.

      Der letzte Kaiser, der versuchte, dem Römischen Reich die christliche Form der Dekadenz auszutreiben, war der hochgebildete, hochintelligente Schlagetot Julian, rund 40 Jahre vor Theodosius.

      Man muss zugeben: Er hatte gute Gründe mit Blick auf den Verrottungsgrad des zänkischen hohen Klerus am kaiserlichen Hof.

      Er scheiterte, starb früh und jung und wurde von der Kirche aus „Dankbarkeit“ mit dem Epitheton „Apostata“ geziert.

      Und ich meinte die Mandschu-Kaiser, die der Ching-Dynastie also, der letzten Kaiserdynastie des alten China vor den Parteikaisern des neuen.

      • @ Roslin

        Erst einmal mein Gratulation zu Deinem brillant gezeichneten, düsteren Zukunftsgemälde. Es ist erschütternd und überzeugend.
        Ist es gemalt aus persönlich-expressiver Notwendigkeit, oder aus politischem Kalkül?
        Möchtest Du Dich selbst seelisch entlasten oder uns wachrütteln? Wenn ja, wofür?
        Wünschst oder befürchtest Du ein religiöses Patriarchat?
        Inwiefern achtest Du die spätantike Kultur mehr als die frühmittelalterliche?
        Welche konkreten politischen Forderungen leitest Du von Deiner Analyse ab?

      • @ Peter Bosshard

        Ja natürlich, Meister Bosshard, ich hatte sie ja schon früher gebeten: „Halten Sie mir den Gotthard in Schuss und ein Feldbett für mich bereit!“

        Und eine Rheumadecke, die brauche, ich vielleicht in 30 Jahren.

        Ein Schlafplätzchen für Tippse vorzuhalten wäre vielleicht auch nicht verkehrt, es könnte durchaus sein, dass ich sie dann immer noch auf dem Halse habe.

        Obwohl ich natürlich nicht weiß, ob die Schweizer Armee Frauen Zutritt in ihr Allerheiligstes gewährt.

        Aber vielleicht könnte man für deutsche Freiwillige/Flüchtlinge eine Ausnahme machen?

      • @ Messi

        *Ist es gemalt aus persönlich-expressiver Notwendigkeit, oder aus politischem Kalkül?*

        Nicht aus Notwendigkeit, aus depressiver Verstimmtheit vielleicht.

        Ich halte die europäisch-wesltiche Kultur, so, wie wir sie kennen, für unheilbar erkrankt, Dekadenz in einem irreversiblen Stadium. bin rabemscjwarzer Pessimist, so sehr, dass ich darüber gar nicht sonderlich reden möchte, denn es nützt nichts, Hoffnungslosigekit zu verbreiten, andere damit vielleicht zu infizieren.

        Immerhin könnte ich mich ja irren.

        *Möchtest Du Dich selbst seelisch entlasten oder uns wachrütteln? Wenn ja, wofür?*

        Wohl eher Selbstentlastung, gelegentlich, denn da gibt es nichts wachzurütteln, schon gar nicht über ein Forum, das doch nur wenige erreicht.

        Vielleicht hätte ich beschließen sollen, Politiker zu werden 🙂

        Aber wie Wahlen gewinnen mit meinen Überzeugungen?

        Der Mensch will glauben, hoffen, belogen sein, nicht mit Unangenehmem konfrontiert werden, solagge sich das irgend veremeiden lässt.

        Die Wahrheit ereilt ihn immer zu früh, gnädigeweise ist es dann auch meist zu spät und er muss nicht mehr allzu lange leiden.

        Zum Märtyrer und Leidensgustl tauge auch ich nicht.

        Vielleicht hätte ich einen guten, barocken Bußprediger abgegeben, aber wohin dann mit Tippse?

        Selbst unter der großzügigst bemessenen Kutte wäre sie nicht dauerhaft zu verbergen.

        *Wünschst oder befürchtest Du ein religiöses Patriarchat?*

        Ich fürchte es.

        Das Patriarchat ist ja nun auch keine Ordnung zugunsten des gemeinen Mannes.

        Auch im Patriarchat sind vor allem Männer, normale, durchschnittliche Männer die Verbrauchsgüter der Gesellschaft, die viel großzügiger geopfert werden für Alphamänner, Frauen und Kinder als etwa Frauen.

        So gesehen geht es normalen Männern (im Schnitt) in Matriarchaten wohl besser (wenn es nicht gerade ein irokesisches oder ähnich gestricktes ist, sondern ein sanft kuhäugiges).

        Allerdings um den Preis, dass es allen im Schnitt schlechter geht, wg. zivilisatorischer Entwicklungsunfähigkeit (mangels Motivation und Kompetition, die nicht Selbstzweck sind, sondern notwendige Treiber).

        Zudem muss man hoffen, dass kein Patriarchat auf Sicht-und Rufweite heranrückt, sonst ist’s aus mit den Matriarchaten, die nur dort überleb(t)en. wo sie keine Vergleiche mit Patriarchaten fürchten mussten, wo nichts zu holen und darum auch nichts zu verteidigen war, die sich nicht behaupten können, zum Untergang verdammt sind.

        Weil die Mensche abwandern, weil sie demographisch überflügelt werden oder ganz einfach mit militärischer Wucht überrannt werden.

        Ich wünsche mir einen weltanschaulich neutralen, säkular toleranten Staat gleichberechtigter Bürger, der diese weitestgehend in Ruhe lässt, ein Nachtwächterstaat, der Verträge garantert und ein Grundsicherungsnetz spannt, das den Absturz in’s Bodenlose verhindert, aber nicht so komfortabel ist, dass es Eigeninitiative erstickt oder die Leistungsbereitschaft der Leistungsfähigen überfordert, damit deren Motivation gefährdet.

        Ein Staat ist außerdem nötig, um die kollektive Verteidigung des Gemeinwesens zu organisieren.

        Innerhalb dieses neutralen Staates, der Meinungsfreiheit garantiert, soll allerdings meine Kirche stramm konservativ ihre Werte vertreten, OHNE sich dem Zeitgeist anzupassen, ohne Wellness-und Feel-Good-Religion à la Käßmann & Co., ohne dem Staat zuzuarbeiten oder von diesem alimentiert zu werden, d.h. Ende des Kirchensteuersystems, Möglickeit, nach kirchlichem Recht zu heiraten, ohne dafür die zivilrechtliche Bestätigung des Staates einzuholen, also ein Eherecht für Religiöse, nach deren Gusto, unabhängig von dem des Staate.

        Das dann natürlich auch für Muslime, Protestanten, Agnostiker, was auch immer möglich sein müsste.

        Für die, die es wollen, beidseitig einvernehmlich.

        Der Staat garantiert dann nur das jeweils Vereinbarte.

        Ob ein solcher weltanschaulich neutraler Staat jedoch nachhaltig überlebensfähig ist, da beginne ich zu zweifeln.

        Ich habe den Eindruck, je älter ich werde, desto mehr, er braucht eine metaphysische Rechtfertigung/Absicherung, um ein Maß an Loyalität und Gesetzestreue zu erreichen, das überlebensnotwendig ist, durch Einsicht und Polizei allein jedoch nicht herstellbar.

        Er muss glaubwürdig sein, der Staat, als gerechte Ordnung.
        Dieses Vertrauen ist durch Vernunfteinsicht vielleicht allein nicht herstellbar, vielleicht braucht er weihevolles Brimborium, vielleicht nur in Form eines republikanischen Staatskultes, einer Zivilereligion, ein gewisses Pathos, vielleicht muss es eine Monarchie sein, um ein Element des Gottesgnadentums hereinzuholen (eine parlamentarische natürlich).

        Wie das zu vereinbaren sein soll mit meiner Idealvorstellung vom neutralen Staat, das weiß ich nicht.

        Wenn es zum Schwur käme, entschiede ich mich allerdings für Neutralität und Bekenntnisfreiheit, denn immerhin hat jedes Bekenntnis ja unter diesen Bedingungen die Möglichkeit, um Anhänger zu werben.

        Lassen sich nicht genügend überzeugen, nun, dann ist das so und ein daraus resultieender Niedergang ist hinzunehmen, wohl verdient sozusagen.

        Es ist sinnlos und nicht rechtfertigbar, Menschen zu ihrem Glück zu zwingen.

        *Inwiefern achtest Du die spätantike Kultur mehr als die frühmittelalterliche?*

        Weil nach dem Zusammenbruch des weströmischen Reiches ein allgemeiner zivilisatorischer Niedergang feststellbar ist, ablesbar an einem massiven, dramtischen Bevölkerungsrückgang, an der Qualität des Kunsthandwerks (Glas, Keramik), der Kunst (Mosaiken, Fresken, Bildhauerei, Elfenbeinschnitzerei usw.), Münzen, der Wissenschaft (chrurgisches Besteck eines Arztes um 200 n. Chr. verglichen mit einem mittelalterlichen Arzt, Wissenschaft allgemein (erst mit der Renaissance wurde das Wissen der Antike auf breiter Front überschritten), vor allem aber auch Architektur, die ja als angewandte Mathematik/Wissenschaft/Handwerkskunst/Statik/Bautechnik/Steinbearbeitung eine sinnfällige Repräsentation des Standards einer Epoche auf vielfältigen Gebieten darstellt, quasi eine zivilisatorische Querschnittsbetrachtung erlaubt (daher ist es so sprechend, betrachtet man die armseligen Leistungen von Matriarchaten gerade auch auf diesem Gebiet) bis hin zu ihrer Fähigkeit, langfristig zu planen, zu finanziern, komplexe Prozesse/komplexe Arbeitsabläufe erfolgreich zu organisieren.

        Die Architekur brauchte bis zur Romanik, um wieder Bauten von einer Größe und einem Rang zu errichten, wie er für römische Städte selbstverständlich war, brauchte also mehr als 500 Jahre, um ein Niveau wieder zu erreichen, das sie schon einmal erreicht hatte.

        Eigentlich erreichte Europa erst im 18. Jhdt. in der ganzen Breite und Tiefe wieder das zivilisatorische Können der römischen Antike, war da andererseits auf vielen Gebieten schon weit darüber hinausgewachsen. Aber erst im 18. Jahdt. leisteten sich Städte z.B. wieder aufwendige Wasserversorgungssysteme, wurden neue Fernstraßen in Europa gebaut mit Straßendecken, Unterbauten, Brücken von römischer Qualität (und besser, vor allem Brücken).

        *Welche konkreten politischen Forderungen leitest Du von Deiner Analyse ab?*

        Vor allen Dingen ausgewählte Einwanderung, keine wahllose Einwanderung ungebildteter Massen mit geringer Bildungfähigkeit, die sich nicht anpassen können, selbst wenn sie es denn wollten.

        Das Problem ist ja nicht der Islam oder irgendeine andere Religion, sondern der jeweilige Durchschnitts-IQ der betreffenden Gruppe.

        Dumme Menschen sind, WEIL Lernen ihnen schwer fällt, konservativ-starr befangen in dem, was sie kennen, was ihnen vertraut ist, was ihnen Sicherheit gibt, ohne Rücksicht darauf, ob das zu ihrer neuen Umgebung passt oder nicht.

        Also kluge Einwanderer, entweder im Rahmen eines Punktesystems IQ-Tests als wichtigen Bonusfaktor oder nur noch Menschen mit qualifizierter Ausbildung einwandern lassen, die durch erfolgeiches Absolvieren einer solchen Ausbildung Bildungsfähigkeit und -willigkeit unter Beweis gestellt haben.

        Ansonsten konsequente Abwehr illegaler Einwanderung mit der Bereitschaft, rücksichtslos in die Herkunftsländer abzuschieben, ohne auf das Barmen der üblichen Verdächtigen (Gutmenschen und HelferInnenindustriebeschäftigte) zu achten.

        Nicht weil ich ein Sadist bin, sondern weil ich das als notwendige Existenzsicherung unserer Staaten ansehe, als notwendige Maßnahme zum Erhalt unserer Zivilisation.

        Es nützt niemandem, wenn wir der Drittweltisierung anheimfallen, auch der Dritten Welt nicht.

        Wir müssen Multikulti Grenzen setzen, eine Leitkultur durchsetzen, an die Einwanderer sich anzupassen haben, definiert durch unser Grundgesetz.

        Multikulti ist weniger bunt als ein Rezept für Bürgerkriege, steigert die Konflkte/Spannungen/Aggressionen in einer Gesellschaft, erhöht das Niveau des Argwohns und Misstrauens.

        Die eine Gruppe lauert immer auf das drohende Pogrom der anderen und umgekehrt und alle bereiten sich mental darauf vor.

        Bis es eines Tages wahr wird, was man geargwöhnt hat.

        Dann schlägt die eine oder die andere Gruppe los, um Ruhe zu haben, um endlich wieder ruhig schlafen zu können usw.

        In „Friedenzeiten muss die Toleranz der Gruppen gegeneinander, die nie eine selbstverstänldich-naturwüchsige ist, durch politische Korrektheit erzwungen werden, bewacht werden, damit niemand beleidigt wird, kein Funke den latenten Spannungszustand zur Explosion bringt.

        Multikulti bedeutet also Unfreiheit und Intoleranz, strikte Verhaltenscodizes und Überwachung/Kontrolle.

        Wer sich dem Konsens der grundgesetzlich definierten Leitkultur nicht anschließen mag, hat das Land zu verlassen und wird in sein Herkunftsland abgeschoben.

        Für das demographische Debakel sehe ich nur eine nachhaltige Korrektur, das von Peter Mersch entwickelte Konzept der Familienmanagerin, des Familienmaänagers, bei dem, grob gesagt, Männer und Frauen, die das wollen, dafür bezahlt werden, dass sie eine Menge Kinder in die Welt setzen und diese selbst hochwertig betreuen, weshalb es ein anspruchsvoller Ausbildungberuf sein muss, zu dem nicht jeder Zugang hat, sondern nur bei entsprechender Qualitfkation, denn es geht ja nicht darum, einfach Kinderproduktion zu fördern, sondern auch darum, dieses Konzept dagegen zu sichern, dass die, die nichts anderes können und wollen als Kinder zu erzeugen, aus der Kinderproduktion eine Einkommensquelle machen.und wir dann die Erzeugung von Kindern förderten, die nicht gut betreut werden, als Gesellschaft einer Masse dysfunktionaler Kinder/Jugendlicher/Erwachsener gegenüberstehend.

        Siehe Näheres hier:

        http://knol.google.com/k/familienmanager-konzept-sammlung#

        Außerdem, das was mir an Daten bekannt ist, lässt keinen anderen Schluss zu: Intellektuelle Leistungsfähigkeit ist zu 80% erblich bestimmt jenseits der Adoleszenz.

        Wenn ich das für real halte – und das tue ich, nach bestem Wissen und Gewissen, auch wenn es politisch noch so inkorrekt ist, noch so sehr den liebgewordenen Vorurteilen der Sozkultler aus dem 68’er-Lager widerspricht, muss ich daraus Konsequenzen ziehen.

        Wer das nicht tut, wird mitverantwortlich für dauerhafte Verarmung und Niedergang.

        Ich brauche einen gewissen Anteil intelligenter Menschen (je mehr desto besser), um eine hochtechnisierte, wohlhabende, sozialstaatliche, halbwegs befriedete Gesellschaft aufrechtzuerhalten.

        Wer das ignoriert, gegen alle Empirie glaubt, mit Erziehung über ein bestimmtes Maß hinaus Menschen intelligent machen zu können (gerade sind in den USA wieder zwei Illusionen geplatzt, die diversen Achievement Gaps zwischen ethnischen Gruppen durch Investition in Erziehung schließen zu können – New York und Skandal im Schuldistrikt Atlanta – diese Möglichkeit scheint in hcchtechnisierten Staaten wie den USA weitgehend ausgereizt), macht sich mitschuldig an Niedergang, sozialen Unruhen und finaziellem Ruin.

    • Alexander Roslin

      Sie sind mir einer der Liebsten!
      Fast immer auf den Punkt getroffen! Ihre Kommentare.
      Nur es ist vergebene Liebesmüh.
      Denn wollen die Feministen nicht ihre Pfründe beschützen?
      Müssen die Genderleute nicht so handeln?
      Und, adelig oder nicht, Sie und Tippse sind immerhin nicht
      „Genderprofessor“

  5. Manifold

    „Ich sehe nicht, weshalb nach einer weltweiten, erfolgreichen Verbreitung der westlichen Kultur sich dies plötzlich ändern sollte.“

    Weil jede Schande ein Ende hat?

    „Wie gesagt: Wir haben jetzt 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. In 100 Jahren werden es, vorsichtig geschätzt, 10 Milliarden sein.“

    Von solchen Milchrechnungen halte ich nichts. Wenn die Menschen z. B. in Afrika wie die Fliegen verschwinden (was an sich gar nicht witzig ist!!), könnte die Rechnung anders ausgehen. Oder: die Frauen gebären, wenn es ihnen danach ist…

  6. Ja Nixwiss. Insofern sie lustvoll empfangen haben und danach doch keine Zukunft für das Empfangene sahen (ich rede von der Zeit, wo die Christ-Herren noch nicht existierten!), konnten sie ohne in Fegefeuer mit dem Bruder Teufel zu gelangen, weil sie Unrecht getan haben (??) – z. B. mit Hilfe der Kräuter Abschied von der MitbewohnerIn ihres Bauches nehmen. Alles unkompliziert. Auch heute wird das Leben selektiert, nur anders…

    • „mit Hilfe der Kräuter Abschied von der MitbewohnerIn ihres Bauches nehmen.“
      Hä? Also töten? Mit Kräutern? Wie, die „Pille-Danach“?

    • Nö, da hatte die Sippe noch was mit zu sagen. Es gab zwar verhütungsmittel, aber bei schon Schwangeren standen auch die Freya Priesterinnen auf Kriegsfuss mit Abtreibung. Damals war ein Kind nicht selbstverständlich, es überlebten nur knapp 4 von 15 Kindern, diese Kinder mussten die Altersvorsorge übernehmen usw usw. Nein, Abtreibung war auch in den vorchristlichen Zeiten nicht gern gesehen.

      • Ein Matriachat hat es so nie gegeben. Es gab zwar eine Muttergöttin bei den Kelten, dennoch war die Gesellschaft nicht so aufgebaut, wie es z. B. in den Chinesischen Matriachaten der Fall ist. Sehr schön sieht man das eben an den Germanischen Gesellschaften, dort herrschte eine Arbeitsteilung, verbunden mit den entsprechenden rechten und pflichten, und das ist das erfolgreiche Modell gewesen. Dementsprechend gab es auch keine Jahrtausendelange Frauenunterdrückung.

  7. @ Roslin

    Danke für die ausführliche Antwort!

    *Ich habe den Eindruck, je älter ich werde, desto mehr, er braucht eine metaphysische Rechtfertigung/Absicherung, um ein Maß an Loyalität und Gesetzestreue zu erreichen, das überlebensnotwendig ist, durch Einsicht und Polizei allein jedoch nicht herstellbar.*

    Ich bin für die Einführung einer allgemeinen Zivil-und Militärdienstpflicht, das heisst, sie soll auf Frauen ausgeweitet werden. Jugendliche Ausländer, die ihre Schulzeit grösstenteils im Land verbracht haben, sollen diesen Dienst auch leisten dürfen und danach eingebürgert werden. Stimmrecht (bei uns in der Schweiz) und Wahlrecht sollten davon abhängen, dass man nach der vom Staat finanzierten Schulzeit ein Jahr lang diesem Staat zur Verfügung steht, sei es an einer Waffe, oder dadurch, dass man Alten den Hintern putzt. Wenn Staatsbürgerschaft nicht durch Schicksal gegeben ist, sondern durch Gegenleistung erworben werden kann, dann ist es moralisch zu rechtfertigen, die Bürgerrechte gegenüber den Menschenrechten weiter auszubauen. Staatsbürgerschaft sollte sich nicht nur emotional lohnen. Dies sicherte dem Staat zwar nicht unbedingt metaphysische Absicherung, aber ein gewisses Mass an Patriotismus und Solidarität. Ausserdem stünde dem Pflegemarkt staatliche Konkurrenz, nicht nur Finanzierung, gut an.

    * Weil nach dem Zusammenbruch des weströmischen Reiches ein allgemeiner zivilisatorischer Niedergang feststellbar ist, ablesbar an einem massiven, dramtischen Bevölkerungsrückgang, …*

    Hier befinde ich mich in einer ideologischen Zwickmühle: Ich wünsche mit eine Reduktion der gesamten Weltbevölkerung, die aber nicht durch den Rückgang der Westler-Aborigines gewährleistet wird. Ich bewundere die zivilisatorischen Leistungen, würde deren Niedergang aber auch begrüssen, wenn dadurch ein Bevölkerungsrückgang eingeleitet würde (aber die verdammten Konsequenzen möchte ich nicht tragen…).

    *Für das demographische Debakel sehe ich nur eine nachhaltige Korrektur, das von Peter Mersch entwickelte Konzept der Familienmanagerin, des Familienmaänagers, bei dem, grob gesagt, Männer und Frauen, die das wollen, dafür bezahlt werden, dass sie eine Menge Kinder in die Welt setzen und diese selbst hochwertig betreuen, weshalb es ein anspruchsvoller Ausbildungberuf sein muss, zu dem nicht jeder Zugang hat, sondern nur bei entsprechender Qualitfkation, …*

    Gouvernanten-Kaninchen? Ich habe eine abgrundtiefe Abneigung dagegen. Der Staat sollte meiner Meinung nach vermehrt im Immobilienmarkt mitmischen um damit in Dörfern und Quartieren pseudo-sippenhafte Strukturen der Kinderbetreuung zu unterstützen.

  8. messi

    „allgemeiner zivilisatorischer Niedergang feststellbar ist, ablesbar an einem massiven, dramtischen Bevölkerungsrückgang“

    Habe gestern im Presseclub auch gehört, dass auch in Afrika die Geburts-Fräudigkeit dank der Zivilisation abnimmt. Also ist die Zivilisation nicht nur zu verteufeln? Ich persönlich habe z. B nichts gegen Technik oder so. Wenn diese „Technik“ aber die Natur zerstört oder ideologisch in Angriff genommen wird, besucht mich die Fräundin „Wut“.

  9. Pingback: Femokratie News 220-2011 « FemokratieBlog

  10. Femokratei

    „zur Vorherrschaft weiblicher Werte Er stellt meiner Meinung nach schön dar, dass man bestimmte Sachen über Frauen nicht sagen darf“

    Von Parasiten entlaust kann jeder Mensch werden – auch eine Frau.

    „Penis abschneiden ist lustig“

    Ist nicht auf meinem Mist gewachsen – fine lustigere Beschäftigungen…

    Was heißt „po¬li¬tisch korrekt“? Kannst Du mir ernshaft antworten?

  11. Femokratie

    „Bill Maher zur Vorherrschaft weiblicher Werte“

    Das Buch von K. Armbruster brachte mich in Verbindung mit Deinem Posting auf folgende Gedaken: Vor dem Patriarchat gab es schon menschliches Leben auf der Welt. Haben diese Menschen von damals keine Entwicklungs-Spuren hinterlassen? Waren es dumpfe Tier-Gestalten, die sich ewig nicht entwickelt haben? Waren sie schon damals durch den Vater gezeugt? Bevor ich albern werde, zitiere ich die Autorin, die sich mit der kulturellen Mutterstufe in der menschlichen Entwicklung auseinandergesetzt hat, um anzudeuten, dass nur eine gesunde Balance zwischen Frauen und Männern die Zukunft sein kann: „Hierzu beschäftigen wir uns als erstes mit den durch unseren Zivilisationsbegriff an den gesellschaftlichen Abgrund verdrängten Urmüttern, deren engen Verknüpfungen mit der Landschaft und dem damit einhergehenden Ursprung von menschlicher Sozialisation und Religion. Dabei weisen wir nach, dass es sich nicht um ein kurzzeitiges Phänomen, sondern um eine Hunderttausende von Jahren währende kulturelle Mutterstufe handelt. Die kulturelle Mutterstufe definieren wir als matriaviviale und avunkulatorische Partnerschaftsgesellschaft (MA-Partnerschaftsgesellschaft) zwischen Frau und Mann.“

    • @Starosczyk
      „Vor dem Patriarchat gab es schon menschliches Leben auf der Welt.“
      Wann hat das Patriachat angefangen?

      „dass nur eine gesunde Balance zwischen Frauen und Männern die Zukunft sein kann“
      Hatten wir, dann kam der Feminismus.

      „Dabei weisen wir nach, dass es sich nicht um ein kurzzeitiges Phänomen, sondern um eine Hunderttausende von Jahren währende kulturelle Mutterstufe handelt.“
      Und wie hat die ausgesehen? Sag mal, wie sah das Matriachat deiner Meinung nach aus?

      „deren engen Verknüpfungen mit der Landschaft“
      Gab es bei Menschen nur bedingt. Hierbei handelt es sich um einen in der Esoszene gerne angenommenen Irrglauben. Auch die achso Naturverbunden Indianer haben erst damit angefangen, als sie mehrere hundert Tierarten ausgerottet hatten und sich abzeichnete, das sie demnächst verhungern, wenn sie sich nicht ändern. Es ist also reines zweckdenken und hat rein gar nichts mit irgendwelchen Urmüttern zu tun.

  12. Ach so Depressiven:

    Wenn die menschliche Gestalt Zeit hat (oder hätte), um in sich hinein einzutauchen, findet sie den Weg daraus selbst!

  13. imion

    „wie sah das Matriachat deiner Meinung nach aus?“

    Du weißt, ich war damals nicht dabei und besuchte auch keine heute noch existierende matriarchale Gruppierung. Soll ich meine Phantasie blühen lassen? Na gut (sonst gibt es mittlerweile umfassende Literatur-Ansammlung darüber):

    Sie hatten keine Depressionen, weil sie Zeit genug hatten, um Erfahrenes durchzukauen. Sie fanden nach der Geburt bestimmte Lebensverhältnisse vor, mit denen sie sich auseinandersetzen – hatten wie gesagt Zeit genug! Bevor die heutige Jäger-Fraktion mit seiner Pistole Wild erschießen konnte, haben die Frauen Feuer entdeckt, um das Essen für die Familie zu kochen oder als Wärme-Quelle zu nutzen. Es wurden nicht absurden Ideen wissenschaftlich abgewogen, sondern Fortschritt wurde im Leben eingesetzt. Die Praxis wurde nicht verdrängt, sondern gestaltet. Es dauerte…

    • Du hast die Wortwahl sehr gut gewählt:
      „Soll ich meine Phantasie blühen lassen?“ Genau das machen die in Hagia auch.

      Und wann soll das gewesen sein, bevor die Jäger Fraktion kam? Nenn doch mal ein paar daten, wenn du schon dieser Theorie angehörst. Warum haben die Frauen das Feuer entdeckt, die Männer waren ja nicht jagen, es waren ja alle in der Höhle?

      „Es wurden nicht absurden Ideen wissenschaftlich abgewogen, sondern Fortschritt wurde im Leben eingesetzt. Die Praxis wurde nicht verdrängt, sondern gestaltet.“
      Aha, und das findet heute nicht statt, in den bösen Patriachalischen Denkwerkstätten? Hm, mal überlegen, wer meldet die meisten Patente an? Wo werden erfindungen gemacht? Auf welchem Niveau befinden sich Matriachate?

      „Sie fanden nach der Geburt bestimmte Lebensverhältnisse vor, mit denen sie sich auseinandersetzen – hatten wie gesagt Zeit genug“
      Geh mal in den Dschungel überleben, mal schauen wie viel Zeit du hast.

    • „Na gut (sonst gibt es mittlerweile umfassende Literatur-Ansammlung darüber)“
      Wenn es denn so was gibt, z. B. einen Spiegel Artikel, dann zeigt es ganz deutlich, das auch in Matriacheten eine Hirarchie besteht. Männer haben dort nämlich nichts zu sagen und dürfen nur Dreckarbeit machen, während sich die Damen alles hinterhertragen lassen.

  14. imion

    „Auf welchem Niveau befinden sich Matriachate?“

    Aus meiner Sicht zeigen sie mindestens (die, die noch existieren), dass Geld kein Maßstab ist – auch, wenn mittlerweile unentbehrlich!

    Was sagst Du dazu?

    „Geh mal in den Dschungel überleben, mal schauen wie viel Zeit du hast.“

    Vermische bitte nicht Äpfeln mit Birnen!

    Wie oft bei Dir, kann ich nicht nachvollziehen – nenne mir bitte Quellen: „auch in Matriacheten eine Hirarchie besteht. Männer haben dort nämlich nichts zu sagen und dürfen nur Dreckarbeit machen, während sich die Damen alles hinterhertragen lassen.“

    Schaue in die Materie rein: http://www.cosmiq.de/qa/show/1041055/Gibt-es-heute-matriarchale-Voelker/

    • „Aus meiner Sicht zeigen sie mindestens (die, die noch existieren), dass Geld kein Maßstab ist – auch, wenn mittlerweile unentbehrlich!

      Was sagst Du dazu?“

      Geld ist ein Tauschmittel. Auch in Matriachaten, werden, wenn sie ein gewisse Grösse erreicht haben, auf Tauschmittel zurückgreiffen. Das bringt die Spezialisierung der Berufe mit sich. Irgendwann ist ein Punkt erreicht, an dem ein einziger Mensch nicht alle Tätigkeiten alleine machen kann. So entstehen versch. Berufsfelder, wie z. B. Schuster.

      „Vermische bitte nicht Äpfeln mit Birnen!“
      Ist kein Äpfel Birnen vergleich. Ihr begeht den Fehler, das ihr aus heutiger sicht auf die Vergangenheit blickt, ihr nehmt die heutigen gegebenheiten und übertragt sie auf die Vergangenheit. Das damals jeden Tag ums überleben gekämpft wurde, ignoriert ihr, das eine einzige Dürre oder Sturm langte, um die Ernte und damit Lebensgrundlage zu vernichten, ignoriert ihr. Ihr wollt keine Überprodkuktion, dabei ist diese notwendig für schlechte Zeiten. Geht in die freie Natur, ohne Technische hilfsmittel, die sind ja aus dem bösen Patriachat, und testet, wie lang ihr überlebt, mit euren Theorien.

      „Wie oft bei Dir, kann ich nicht nachvollziehen – nenne mir bitte Quellen: „auch in Matriacheten eine Hirarchie besteht. Männer haben dort nämlich nichts zu sagen und dürfen nur Dreckarbeit machen, während sich die Damen alles hinterhertragen lassen.“ “
      http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,627103,00.html

    • http://matriarchat.info/grundlagen/beschreibung-matriarchat.html

      Wie gut das funktioniert, sieht man an den Sozialistischen systemen, und an den Afrikanischen stämmen, die es ja ganz weit gebracht haben, jedes jahr wieder über Malaria klagen, weil es keine gescheite Medizin gibt usw usw. Ein System, das es unbedingt nachzuahmen lohnt. Vor allem bei wichtigen Entscheidungen, wenn solange diskutiert wird, bis alle einen Konsens gefunden haben. Viel spass bei 80.000.000 Einwohnern.

      Merkst du eigentlich nicht, das es nicht funktionieren kann, wenn gewisse gegebenheiten nicht erfüllt sind?

      Und warum sind das eigentlich Matriachate? Nur weil es als gut dargestellt wird? Warum sind es keine Anarchistischen Patriachate?

    • Ich finde das ja faszinierend, die Matriachatslehre nimmt Gebräuche von alten Kulturen, und sagt dann einfach, das war ein Matriachat. So kann man ganz einfach alles gute und schöne mit Weiblichkeit verknüpfen, geht zwar komplett an der Realität vorbei, interessiert aber keinen aus diesem Sektor.

  15. @imion
    „Ich finde das ja faszinierend, die Matriachatslehre nimmt Gebräuche von alten Kulturen, und sagt dann einfach, das war ein Matriachat. “
    Abgesehen davon, dass es sich hier wohl einfach um eine naive sozial-romantische Verklärung handelt, die nur schön ist, wenn man sie sich als inneres Bild ausmalt, in der man aber selber nicht leben möchte:

    Richtig der Brüller ist ja die von dir verlinkte Webseite. Es geht los mit:
    „ch definiere Matriarchat weder als Frauenherrschaft, noch als eine Kultur oder Gesellschaft in deren Mittelpunkt Frauen oder Mütter stehen.“

    Da habe ich aufgehört zu lesen, weil ich auf dem Boden gelegen habe vor Lachen … 😉
    Die Frage bleibt doch: Wenn es nicht um die Vorherrschaft von Frauen/Müttern geht – warum zum Teufel soll das Ding dann „Matriarchat“ heißen? Begriffe haben offenbar gar keine Bedeutung. Na dann: Alles BlaBla und BlubbBlubb.

    Sehr schön auch das „ich definiere … nicht als“. Da kommt auch sehr schön der kindlich-voluntaristische Impuls zum Vorschein. Also: Noch alberner geht es kaum.

    • Jup, da hast du recht. Ich habe ja auch schon gefragt, warum es Matriachat heist, und nicht anarchistischen Patriachat. Mal schauen, ob eine Antwort kommt.

  16. „Ihr begeht den Fehler, das ihr aus heutiger sicht auf die Vergangenheit blickt, ihr nehmt die heutigen gegebenheiten und übertragt sie auf die Vergangenheit.“ – So ein Quatsch!

    Ich lebe heute im Patriarchat und schaue in die Vergangenheit aus der heutigen Sicht. Das ist richtig. Keinesfalls nehme ich die heutigen Gegebenheiten und übertrage sie auf die Vergangenheit. Allerdings kann und will ich nicht die „Vergangenheit“ ignorieren.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,627103,00.html: Hätte ich in einer gesunden Familie leben können, wo es nicht im Grunde genommen ums Geld des Vaters geht, sondern um das Wohl des Kindes, das durch eine gesunde Mutter-Kind-Beziehung zu erreichen ist, würde ich mich fräuen.

    „Wie gut das funktioniert, sieht man an den Sozialistischen systemen, und an den Afrikanischen stämmen“

    Dein Sinn für Humor gefällt mir gut. Nichts davon gehört, dass die patriarchalische Kolonisation jahrhunderte-lag das Unwesen des weißen Mannes u.a. auch in Afrika getrieben hat?

    „bei wichtigen Entscheidungen, wenn solange diskutiert wird, bis alle einen Konsens gefunden haben. Viel spass bei 80.000.000 Einwohnern.“

    Einfacher und besser, wenn Wladimir und Gerhard Hände schlagen und die Kosten der netten Geste die gegeißelten Elektro-Kunden tragen….

    „Merkst du eigentlich nicht, das es nicht funktionieren kann, wenn gewisse gegebenheiten nicht erfüllt sind?“

    Das merke ich ganz deutlich, auch, wenn Du es nicht siehst. Deswegen versuche ich aus meinem Leben das Beste zu machen…

    „Und warum sind das eigentlich Matriachate? Nur weil es als gut dargestellt wird? Warum sind es keine Anarchistischen Patriachate?“

    Defacto leben wir in „Anarchistischen Patriachate“.

    Und das gefällt mir nicht, weil ein „guter Wladimir“ sein Unwesen auf Kosten der Bevölkerung treiben kann. In matriarchalen anarchistischen Systemen trägt eine der ältesten Mütter Verantwortung für das Wohl der ganzen männlichen und weiblichen Gruppe. Wie ich Dich kenne, würde Dir eine alte Frau über Deinen Kopf nicht gefallen…

    „Ich finde das ja faszinierend, die Matriachatslehre nimmt Gebräuche von alten Kulturen, und sagt dann einfach, das war ein Matriachat. So kann man ganz einfach alles gute und schöne mit Weiblichkeit verknüpfen, geht zwar komplett an der Realität vorbei, interessiert aber keinen aus diesem Sektor.“

    Na ja, stellen wir uns vor, die ur-alten Kulturen wären wie die heutige edle „Helden-Kultur“ und die gegenwärtig zu sehende Kriege wären schon damals „normal“. Glaubst Du, wir hätten tatkräftig heute die Möglichkeit uns kennenzulernen?

    Ich wünsche Euch weiterhin viel Spass beim Blubern. Vielleicht kann Euch der Freud helfen (?????) Ich fahre in Urlaub.

    • „Ich lebe heute im Patriarchat und schaue in die Vergangenheit aus der heutigen Sicht. Das ist richtig. Keinesfalls nehme ich die heutigen Gegebenheiten und übertrage sie auf die Vergangenheit. Allerdings kann und will ich nicht die „Vergangenheit“ ignorieren. “

      Doch, das tut ihr. Ihr nehmt die heutige Freiheit übertragt sie bedingungslos auf die Vergangenheit und konstruiert damit eine Unterdrückung der Frau. Ihr ignoriert dabei zum einen, das die Menschen einfach das notwendige getan haben, um zu überleben und ihr negiert das schwierige Leben der Männer. Es gab nie eine unterdrückung der Frau.

      „Hätte ich in einer gesunden Familie leben können, wo es nicht im Grunde genommen ums Geld des Vaters geht, sondern um das Wohl des Kindes, das durch eine gesunde Mutter-Kind-Beziehung zu erreichen ist, würde ich mich fräuen. “
      Tja, dann hätte mal deine Mutter arbeiten gehen sollen. Oh, wollen Frauen ja nicht. Erklär mal, woher soll das Essen kommen, wenn der Vater nicht Arbeitet und das Geld verdient? Woher kommt wohl das Geld, um d eine Ausbildung zu finanzieren? Aber natürlich ist es einfach, alle schuld dem Vater in die schuhe zu schieben, der sich für einen aufgeopfert hat, geackert hat. So eine gesunde Mutter-Kind-beziehung wie hier?: http://www.politikforen.net/archive/index.php/t-30646.html

      „Dein Sinn für Humor gefällt mir gut. Nichts davon gehört, dass die patriarchalische Kolonisation jahrhunderte-lag das Unwesen des weißen Mannes u.a. auch in Afrika getrieben hat?“
      Also hat ihr System so gut funktioniert, das sie bei erst bester gelegenheit kolonisiert worden sind. Wie war das möglich? Bessere Wisschenschaft z. B. davon ausgehend besser Bildung. Alles Argumente definitiv gegen ein Matriachat. Wie wehrt sich ein Matriacht gegen so etwas, was passiert in einem Matriachat, wenn eine Hungersnot ausbricht? All das wird nicht berücksichtigt, weil ihr euch eine Traumwelt vorstellt, in der so etwas nicht vorkommt.

      „Einfacher und besser, wenn Wladimir und Gerhard Hände schlagen und die Kosten der netten Geste die gegeißelten Elektro-Kunden tragen….“
      Weich doch nicht aus, wie willst du Konsens erreichen, bei 80.000.000 Menschen?

      „Das merke ich ganz deutlich, auch, wenn Du es nicht siehst. Deswegen versuche ich aus meinem Leben das Beste zu machen…“
      Du weist also, das ein Matriachat nicht funktioniert, trotzdem preist du es als das bessere System an. Warum?

      „Defacto leben wir in „Anarchistischen Patriachate“. “
      Nein.

      „Und das gefällt mir nicht, weil ein „guter Wladimir“ sein Unwesen auf Kosten der Bevölkerung treiben kann. In matriarchalen anarchistischen Systemen trägt eine der ältesten Mütter Verantwortung für das Wohl der ganzen männlichen und weiblichen Gruppe. Wie ich Dich kenne, würde Dir eine alte Frau über Deinen Kopf nicht gefallen…“
      Aha, und was ist der Unterschied zwischen einem Männlichen Wladimir und einer weiblichen Wladimir? Warum ist die Frau per se besser? Weil sie eine Frau ist? Sexismus in reinform. Ein Beispiel für so eine übermutter ist die IWF Chefin. Mal ganz davon abgesehen, hast du gerade die Hierarchie in Matriachaten bestätigt.

      „Na ja, stellen wir uns vor, die ur-alten Kulturen wären wie die heutige edle „Helden-Kultur“ und die gegenwärtig zu sehende Kriege wären schon damals „normal“. Glaubst Du, wir hätten tatkräftig heute die Möglichkeit uns kennenzulernen?“
      Nochmal die Frage, von welchen Kulturen redest du? Von welcher Zeit redest du? Die Kultur, auf die sich dein Text bezieht, waren die Kelten und Germanen, und diese regelmässig mit den Römern und untereinander Krieg geführt. Und das, trotz Muttergöttin bei den Kelten.

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