Frauen als Besserverdiener der Familie

In einem Spiegelartikel mit dem schönen Titel „Ach könnte er mir doch ein Pferd kaufen“ geht es um Frauen, die viel Geld verdienen und mit Männern zusammen sind, die weniger verdienen.

Irgendwie wäre es einigen Frauen lieber, wenn er auch Geld verdienen könnte, denn dann könnte er sie mehr umwerben / versorgen:

Ein paar Ausschnitte:

„Ich wollte einfach immer Männer, die nett sind“, erklärt Lisa, „ein Top-Manager mit einem Jahreseinkommen von 500.000 Euro war für mich nie interessant.“ Trotzdem beschwert sie sich. „Mein Partner kann mir kein Pferd kaufen und mich auch nicht ins Fünf-Sterne-Hotel einladen“, sagt sie. „Das würde mir aber auch mal gefallen.“ Andreas und sie teilen sich zwar die Hypothek fürs Haus und alle Kosten für die Lebensmittel. „Aber jeden Urlaub, jede Opernkarte, jedes Möbelstück und alles, was wir uns leisten, zahle ich.“ (…) Bei ihr hat sich der Eindruck festgesetzt, dass sie in dieser Partnerschaft draufzahlt – vor allem mit ihrer Lebensenergie. Lisa möchte ein Buch schreiben, doch die finanzielle Decke für eine Auszeit im Job ist zu dünn. Mehr Zeit und weniger Stress – das kann sie sich nicht leisten. „Es ist einfach sehr, sehr anstrengend, als Selbstständige die volle Verantwortung für das Finanzielle zu tragen“, sagt sie.

Das er die Urlaube etc. zahlt dürfte gang und gebe sein, wenn er mehr verdient. Der Aufschrei wäre wohl groß, wenn er sich darüber aufregt.

Ein Psychologe zu dem Ganzen:

„Wer weniger verdient, ist oft verunsichert, welchen Wert er in die Beziehung einbringt“, sagt die Berliner Paartherapeutin und Autorin Berit Brockhausen (siehe Buchtipp). Die Fragen sind dann: Lässt sich der Mietvorschuss tatsächlich mit mehr Hausarbeit verrechnen? Kann der Partner seine finanzielle Unterlegenheit auf Dauer mit einem perfekt geputzten Badezimmer kompensieren? Und will man tatsächlich immer alles aufrechnen?

Das dürfte in Beziehungen, die von der typischen Geschlechterrolle abweichen, noch stärker sein, da beruflicher Erfolg Status verleiht und zudem Männer mit einem geringeren Einkommen als die jeweilige Frau eher als unattraktiv gelten.

Geld ist für Männer eine „externe Messlatte für beruflichen Erfolg und ihren persönlichen Selbstwert“, sagt der Psychologe, Soziologe und Neidforscher Rolf Haubl von der Universität Frankfurt. „Sie verbinden damit Einflussnahme und Macht“.

Gut verdienende Frauen empfinden ihr dickes Portemonnaie zwar als angenehm – doch ihren Status beeinflusst es weniger. Und begehrenswerter macht es sie auch nicht: Oft genug müssen sie sich davor schützen, als „wandelndes Bankkonto“ wahrgenommen zu werden.

Das passt sehr gut zu den Erwartungen aus der Evolution. Während er ihr mit seinem Einkommen signalisieren kann, dass er ein guter Versorger ist und das er hohen Status hat, also gute Gene hat, ist dies aus evolutionärer Sicht für den Mann bei einer Frau wesentlich uninteressanter, da diese weniger auf eine gute Versorgerin angewiesen waren.

Verständlich aus Sicht der Attraktivität, dass solche Ungleichheiten meist nicht am Anfang bestehen, sondern sich innerhalb der Beziehung entwickeln, wenn die Bindung bereits eingetreten ist:

„Die Paare die ich kenne, waren häufig schon zusammen, bevor sich der Verdienst so weit auseinander entwickelte“, sagt Berit Brockhausen.

Auch Schwierigkeiten mit dem Statusverlust umzugehen sind zu erwarten:

Der überzeugte Papa findet sein Leben zwischen Wickeltisch und Spielplatz wunderbar. Doch es macht ihm trotzdem zu schaffen, dass er als „Nur-Vater“ auf Partys mit dem Job nicht punkten kann. „Es hat mindestens ein Jahr gedauert, bis ich mich zu diesem Beruf bekennen konnte“, sagt er.

Es läuft denke ich am Besten, wenn die Frau dem Mann deutlich macht, dass er für sie trotzdem Status hat und interessant ist:

Ein bisschen verunsichert Sonja das Rollentauschprojekt in ihrer Ehe wohl aber noch immer. Denn wie eine Bärin verteidigt sie ihren Mann als „gut aussehend“ und „intelligent“. Er habe auch ein tolles Hobby – „als Barkeeper“. Außerdem haben die beiden eine klare Spielregel: Niemand soll den anderen durchfüttern müssen – jeder soll sein Ding machen. Denn mit einem Mann, der „stinkend faul“ wäre, würde Sonja nicht zusammenleben wollen.

„Jeder braucht Bestätigung im Beruf zum Glücklichsein!“ – diese Parole hat Sonja für die Beziehung laut und deutlich ausgerufen. Es ist eine klare Sache: Ein Pantoffelheld am Herd hat an ihrer Seite keine Chance. Auch Reinhold soll zu Höherem berufen sein.

Pantoffelheld ist in diesem Zusammenhang eine interessante Abwertung für einen Mann, der zuhause bleibt.

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31 Gedanken zu “Frauen als Besserverdiener der Familie

  1. Stell‘ dir ganz einfach die Frage, warum so erfolgreiche Frauen immer wieder betrogen werden – Sandra Bullock, Halle Berry, Frau Schwarzenegger usw usf.

    • Da sollte man sich zunächst die Frage stellen warum Frauen überhaupt immer wieder betrogen werden. Wenn man diversen Statistiken und der Argumentation in diesem Blog glauben schenkt, ist die Wahrscheinlichkeit dass eine Frau in einer Partnerschaft irgendwann betrogen wird sehr hoch. Schlicht und einfach weil Männer Variation mögen. Da ist es kaum überraschend dass auch erfolgreiche Frauen darunter sind.

      • @ Sina

        Zu einem Mann, der betrügt, gehört fast immer auch eine Frau, die betrügt.

        Die Geliebte zur linken Hand weiß ja nur allzu gut, dass der Mann, mit dem sie schläft, verheiratet ist.

        Ehemänner werden zudem kaum seltener betrogen als Ehefrauen.

        Deshalb sollte man eher darauf verweisen, dass das Risiko, für einen Hausmann geschieden zu werden, sehr viel höher ist als das Risiko für einen Hauptverdiener, der ca. 30% mehr verdient als seine Frau.

        Der führt die stabilste Ehe, das auch theoretisch beliebteste Modell: er Vollzeit, sie Teilzeit, bei Männern UND Frauen.

        Was dann von FeministInnen als Folge weiblicher Unterdrückung vermarktet wird, damit niemand auf die Idee kommt, es entspräche weiblicher Präferenz und folglich etwa noch auf die folgerichtige Idee käme, das von Männern zu bestückende Füllhorn weiblicher Privilegien, ausgeschüttet wg. der allumfassenden weiblichen „Unterdrückung“, einkassieren zu wollen.

        Am zweitstabilsten sind die Ehen, bei denen er der Alleinverdiener, sie nicht erwerbstätig ist.

        Am instabilsten die, bei denen sie die Haupt – oder Alleinverdienerin ist.

        In der Öffentlichkeit gilt als gesichert, dass getreu dem als gültig durchgesetzten feministischen Propagandamythos vom Täter Mann und dem Opfer Frau natürlich daran Männer hauptsächlich schuld sind.

        Weil die ja nicht mit starken Frauen können.

        Dass starke Frauen in gleichem Maße nicht mit „schwachen“ Männern können, bleibt unerwähnt.

        Frauen, die für Männer zahlen müssen, fühlen sich dadurch oft gedemütigt, glauben, sie hätten Besseres verdient.
        Sie erwarten ja eigentlich, dass er für sie zahlt, ihr so sein Begehren und ihren Partnerwert handfest bestätigt, paaren sich deshalb, wenn irgend möglich, lieber hypergam, suchen auch dann noch nach dem „größeren“ Mann, dem Beschützer und Versorger, zu dem sie ein wenig aufschauen können/müssen, wenn sie ihn real gar nicht brauchen, denken „Mein Geld ist mein Geld, sein Geld ist UNSER Geld“, fühlen, dass der Mann seinen Preis eigentlich nicht wert ist, beginnen ihn darum bald zu verachten und das auch spüren zu lassen.

        Aber darüber reden unsere femizentrischen Medien und all die frauenfreundlichen Ratgeber, die den weiblichen Narzissmus flattieren, natürlich nicht.

        Sie wissen, was die Kundin erwartet und bedienen ihre Bedürfnisse nach Lobhudelei und Männerbashing.

        Auch hier gilt: „Nichts Gutes über Männer – nicht Schlechtes über Frauen.“

        Und fertig ist das groteske goldene Kalb „Weiblichkeit“, das der Femizentrismus einer dekadenten Kultur vergötzt.

    • Diese Frauen werden nicht ihres Erfolgs wegen betrogen. Aber wenn Lieschen Müller aus dem nächsten Dorf betrogen wird, wird das in der Boulevardpresse nicht ausdiskutiert.

      • @Roslin

        Aufgrund deiner Argumentation nehme ich mal an, dass du den meisten Theorien in diesem Blog zustimmst. Nach dem was ich bisher gelesen habe würden Frauen Männer zwar auch betrügen, aber Männer ihre Frauen wesentlich mehr.

        Ich bezweifle nicht dass es Frauen gibt, welche anfangen ihren Partner zu verachten wenn sie zwangsläufig für beide aufkommen muss. Viele Frauen identifizieren sich aber eben nicht als Feministinnen, wollen die Freiheit von mehreren Optionen geniessen ohne dass sie Männern eine ähnliche Flexibilität zugestehen. Wenn diese dann als Hauptverdienerin enden, kommen Schwierigkeiten wie im obigen Artikel heraus. Ich sehe in feministischen Kreisen wesentlich mehr Offenheit bezüglich der Rolle der Männer sowie genug Auseinandersetzungen mit der Tatsache, dass viele Frauen keinen Hausmann wollen. Auch wenn du ganz recht damit hast, dass der Fokus auf der männlichen Seite des Problems liegt.

        Ich würde ebenfalls nicht wollen, dass mein Partner nur noch Hausmann wäre, da dies meines Erachtens weder für Männer noch für Frauen eine erstrebenswerte Position ist. Sobald die Kinder nicht mehr dauernd betreut werden müssen stellt sich eine grosse Leere ein- und dann? Putzen ist für die wenigsten Menschen eine erfüllende Tätigkeit, und ein Mann der mit solch anspruchslosen Aufgaben zufrieden ist wird unattraktiv. Ausserdem führt die finanzielle Abhängigkeit genau zu den gesetzlichen Abfangmechanismen, die ein wesentliches Merkmal dessen sind, was du als Ausrichtung des Staates auf weibliche Bedürfnisse bezeichnest. Aber damit lediglich mehr zu verdienen habe ich kein Problem, und ich denke den meisten Feministinnen geht es ähnlich.

  2. ‚Pantoffelheld ist in diesem Zusammenhang eine interessante Abwertung für einen Mann, der zuhause bleibt‘ – in der Tat. Zumal umgekehrt eine Frau als Hausfrau davon ausgehen kann, wegen ihrer angeblichen Doppelbelastung tiefes Mitgefühl zu ernten, wenn sie nicht gleich Hausfrauengehalt fordert.
    Wenn Frauen Geld verdienen, ist es ‚ihr‘ Geld, wenn Männer Geld verdienen, ist es das gemeinsame Geld. Diese Auffassung läßt sich auch an der geringen Zahlungsneigung unterhaltspflichtiger Frauen/Mütter ablesen – die Zahlungsmoral der Damen ist bekanntlich deutlich schlechter als die der Herren.
    Interessant ist dazu auch eine Seite des DGB über die armen, bedauernswerten ‚Familienernäherinnen‘: http://www.familienernaehrerin.de/familienernaehrerinnen/
    Männer als Familienernährer, obschon seit Jahrzehnten in der Mehrheit, haben den DGB nie gestört. Das ist wohl unproblematisch.

    • Es ist in der Tat interessant, wie sehr die Wahrnehmung sich ändert, wenn die Rollen vertauscht sind. Gerade auch auf der DGB-Website, die schon mal seltsam um das Thema herumeiern muss. Frauen werden da „anders bezahlt“ als Männer. Von „weniger“ kann man ja nicht reden, wenn die Frau ja mehr verdient als ihr Partner (und in den Statistiken über geringeren Verdienst von Frauen bleibt ja aucht Teilzeit, Ausbildungsniveau, Berufserfahrung unberücksichtigt). Und plötzlich stellt sich die Frage, ob das perfekt geputzte Badezimmer den Mietanteil wirklich aufwiegen kann, jaja…

  3. *Kopfschüttel*
    Da haben die Leute alle einen tollen Job, der ihnen ein sehr angenehmes Leben ermöglicht und dann jammern die rum, weil ihnen der Partner kein Pony schenken kann …

    Wenn man keine Probleme hat, dann macht man sich halt welche!

    • Ja einigen gehts hier anscheinend echt noch viel zu gut, aber das wird das bald ändern wenn sich hier bald nichts ändert. Die Einschläge kommen immer mehr und der Wiederstand gegen die Eurokraten wächst.

      Das ehemalige Friedensprojekt EU wird eine Hölle werden wie wir sie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr gesehen haben. Jugoslawien in den 90ern war dagegen ein Picknick.

      Mit dem Feminismus wie wir ihn kennen wird es danna uch vorbei sein, er ist ein reines Wohlstandsphänomen.

      Nur das wir uns richtig verstehen: Ich bin für gleiche Rechte und Pflichten für Mann und Frau.

      Aber eben das haben Femanzen nicht im Sinne. Die Evolution wird siegen. So oder so.

      • Die Einschläge kommen immer mehr und der Wiederstand gegen die Eurokraten wächst.

        Das hoffe ich doch, dass der Widerstand wächst. Der ganze Genderismus- und Gleichstellungsquatsch kommt übrigens fast immer von den Apparatschiks aus Brüssel, ganz gemäss ihrer Auffassung, dass derlei Dinge „top down implementiert“ werden müssen, um eine gesellschaftliche Willensbildung und demokratisch legitimierte Entscheidung von vornherein auszuschliessen.

        Walter Ulbricht hätte seine Freude an der EU gehabt. Die öiropäische demokraddische Rebbublik, für Frieden und Freiheit.

    • hi Binchen

      „…Wenn man keine Probleme hat, dann macht man sich halt welche!..“

      das problem ist doch, das nicht erkennen, der offensichtlich genetisch programierten unterschiede. oder besser das ständige verleugnen eben dieser.

      • Ich weiß nicht, ob das rein genetische Unterschiede sind. Ich seh das eher als Charakterzug und dass Problem darin, dass die Leute ihren eigenen Charakter mit den Stärken und Schwächen nicht kennen und nicht wahrhaben wollen.

        Wenn man jemand ist, der sehr materiell fixiert ist, dann sollte man halt nicht den armen Schlucker als Partner wählen. Ich kenne einige Leute in der Konstellation, dass sie mehr verdient als er, aber da ist Geld beiden Partnern eben eher weniger wichtig.
        Das selbe mit Leuten, die eher ordnungsliebend und pingelig sind, die werden mit dem kreativen Chaoten eher Probleme bekommen.

        Bei der Partnerwahl sollte man nicht nur den potentiellen Partner sehr gut anschauen, sondern eben auch mal sich selbst mit allen positiven und negativen Seiten.

      • @ Binchen

        *Bei der Partnerwahl sollte man nicht nur den potentiellen Partner sehr gut anschauen, sondern eben auch mal sich selbst mit allen positiven und negativen Seiten.*

        Das ist ja alles gut und schön, aber bei der weltweit untersuchten Partnerwahl ergeben sich konstante Muster über alle Kulturen hinweg, was für ein genetisch verankertes instinktives Element spricht, das dafür sorgt, dass diese Muster sich herausbilden und so konstant sind (heute kaum anders als vor 100 Jahen – Auswertung von Heiratsanzeigen: was stellen Frauen, was Männer als „Werbeargument“ heraus, was fordern sie vom jeweiligen Partner), ein Element, das nicht bei jedem Individuum gleich wirkmächtig oder überhaupt auftreten muss, aber doch die meisten Männer und Frauen NACH WIE VOR bestimmt.

        Siehe dazu Karl Grammer (Humanethologe, Boltzmann-Institut Wien) in einer Talkshow:

        Kurz gefasst, die Hitliste:

        Platz 1 bei Männern und Frauen – der Partner soll humorvoll, gutmütig, sozial verträglich und kinderlieb sein.

        Platz 2 bei Männern und Frauen – er soll körperlich gesund sein.

        Dann aber zeigt sich der Geschlechterunterschied:

        Platz 3 der Prioritätenliste – bei Frauen: Status und Einkommen des Mannes, seine Schönheit, sein Alter nicht unwichtig, aber viel weniger wichtig als Status /Einkommen.

        Platz 3 bei Männern: Schönheit/Jugendlichkeit der Frau, ihr Status, ihr Einkommen nicht unwichtig, aber unter Ferner-liefen, oft sogar iher Attraktivität schadend (ich nehme an, instinktiver Kuckuckskinderalarm ist hier die Ursache, mächtigere Frauen betrügen ihre MÄnner häufiger als „schwächere“).

        So entstehen überall auf der Welt Heiratsmärkte, auf denen Status/Einkommen des Mannes gegen Schönheit/Jugendlichkeit der Frau getauscht werden kann.

        Ein Mann, der auf seine Schönheit, Jugendlichkeit setzte, auf Karriere verzichtet, wird kaum eine attraktive Langzeitpartnerin finden, die mit ihm Kinder will.
        Er schießt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in’s evolutionare Nirwana oder muss mit einer sehr unattrativen Partnerin vorlieb nehmen.

        Menschen streben aber in der Regel immer nach dem Bestmöglichen, das sie gerade noch erreichen können.

        Eine Frau, die darauf setzt, dass Status/Einkommen sie für Männer attraktiver machen könnte, wird kaum einen für sie attraktiven Mann finden, der mit ihr Kinder haben will.

        Für sie gilt also das Gleiche.

        Die Partnerwahlpräferenzen, die sich trotz „Neue-Frau“-Gedöns nicht geändert haben (dass es kaum neue Männer gibt, setze ich bei FeministInnen als bekannt voraus), treiben Männer die Karreireleiter hoch, WEIL sie Frauen gefallen wollen und Frauen in die Kosmetikabteilung, zum Diätberater, zum Schönheitschirurgen, WEIL sie Männern gefallen wollen.

      • Ja aber nur weil man auf diese Kriterien disponiert ist, heißt es ja nicht, dass man mit diesen auch garantiert glücklich wird. Im Schnitt mag das ja evolutorisch gesehen, die beste Wahlreihenfolge sein, aber dummerweise ist jede Partnerschaft heute individuell und zumindest ich erwarte von dieser mehr als jemanden, der mich (und Kinder) durchfüttern kann. Und deswegen sollte jeder sich und seinen Charakter kennen, von dem das evoulutionäre Muster ja ein Teil ist, um genau zu überlegen, was man denn nun WIRKLICH von einem Partner will. Nicht was man wollen sollte, weil es gesellschaftlich anerkannt ist, sondern auch schonunglsos ehrlich vor sich zugeben, wenn man mit einem „Loser“ nicht könnte.

        Ich persönlich hätte kein Problem damit mehr Geld zu verdienen als mein Mann, weil ich ein sehr großzügiger Mensch bin, der gerne gibt und schenkt. Aber ich weiß ich hätte definitv ein Problem, wenn mein Mann arbeitslos würde oder Hausmann sein müsste, denn mein wichtigstes Auswahlkriterium war Intelligenz und jemand mit den Fähigkeiten meines Ehemanns wäre totunglücklich den ganzen Tag zu Hause sitzen zu müssen. Aus dieser Unzufriedenheit ergäben sich dann Probleme in der Partnerschaft. Deswegenwerden wir auch keine Kinder haben, denn keinen von uns reizt es, sich um diese kümmern zu müssen.

        Im Prinzip ist das nichts anderes, wie wenn unser evolutionäres Programm sagt: „Iss viel Zucker und Fett, weil wir müssen das für schlechte Zeiten sparen!“ Ich kann mich trotzdem dagegen entscheiden die Packung Krartoffelchips zu futtern und dennoch ein tolles, glückliches und erfülltes Leben führen.

      • @ Binchen

        „….und zumindest ich erwarte von dieser MEHR!! als jemanden, der mich (und Kinder) durchfüttern kann.“

        Eben!

        “ wenn mein Mann arbeitslos würde oder Hausmann sein müsste, denn mein wichtigstes Auswahlkriterium war Intelligenz und jemand mit den Fähigkeiten meines Ehemanns wäre totunglücklich den ganzen Tag zu Hause sitzen zu müssen. Aus dieser Unzufriedenheit ergäben sich dann Probleme in der Partnerschaft.“

        Das tönt sehr überzeugend, ist aber in erster Linie eine klassische Rationalisierung.

        Ein intelligenter Mann, der adäquat durchgefüttert wird, muss deswegen doch nicht todunglücklich zu Hause rumsitzen. Er kann im Kaffeehaus Bücher lesen oder schreiben, er kann in die Massage oder in die Maniküre gehen, ins Fitnesstudio oder ins Museum. Er kann sich mit Freunden treffen, die im Lotto gewonnen haben oder eine Frau gefunden haben, von der sie durchgefüttert werden. Er kann sich an schönen Tagen aufs Motorrad schwingen und ausserhalb der Stosszeiten die Umgebung erkunden. Wenn er will, kann er exzellent kochen und wird seine erschöpfte beim Essen nicht zuquaseln.

        So schön könnte die Welt sein, gäbe es mehr Lottomillionäre und gut alimentierte Hausmänner.

  4. In den feministischen, westlichen, Diktaturen sind Männer die Opfer. Da kann einem echt schlecht werden, wenn man liest, wie Frauen die Männer finanziell nur ausbluten lassen wollen. Warum muss bei Liebe überhaupt ständig Geld mitmischen?
    Ich würde jedem Mann von der Ehe abraten (https://dontmarry.wordpress.com/). Doch leider nutzt es nicht viel, ohne Ehe zusammenzuleben, weil der Staat das sofort als Scheinehe einsortiert und das Paar wie ein Ehepaar behandelt. Der Mann hat also in jedem Fall die Nachteile der Ehe zu schultern, wenn er sich mit einer Frau länger einlässt. Wann kommt hier endlich die Gleichstellung der Geschlechter? Wann können Menschen zusammenleben, ohne dass der Mann sein Vermögen und Einkommen (bis auf ein „Taschengeld“ für sich selbst) der Frau schenken muss? Wieso setzt bei den meisten Männern regelmäßig die Vernunft aus, wenn Frauen betteln kommen?

  5. Die Unverschämtheit der Frau K. – zum Glück für ihren Ruf ist der Name geändert – geht ja noch weiter als der von dir zitierte Teil. Hinzu kommt im Artikel noch ihre völlig überzogenen Erwartungshaltung wie eine Prinzessin auf Händen getragen zu werden. Außerdem, obwohl beide sich die Kosten für die Lebensführung teilen, meint sie „die volle Verantwortung für das Finanzielle zu tragen“. Darüber hinaus schiebt sie noch die Unfähigkeit mit 46 (!!!) schwanger zu werden auf ihn. Kurzum, sie macht für alle Probleme ihn verantwortlich anstatt sich an die eigene Nase zu fassen.

    Dieser Artikel ist ein ganz großes Stück der Erklärung, warum „Männer“ in dieser Gesellschaft nicht auf Arbeit verzichten wollen. Es liegt nicht am „Patriarchat“, an „der Gesellschaft“ oder „den Umständen“. Solche fernen Gründe motivieren den Menschen nicht. Wer hat sich zuletzt davon motivieren lassen, was der Nachbar Schulze am Ende der Straße denkt? Niemand! Nein, was Menschen (Männer) motiviert, was Beispiel gibt, sind Erfahrungsberichte von Freunden, Bekannten oder eigene Erfahrungen mit diesen Geschichten. Sie dienen als warnendes Erzählungen.

  6. Gemessen an der Entwicklungsgeschichte des Menschen und der Geschlechterrollen gibt es die Frauenbewegung erst einen Atemzug lang. Perfekt ist der herrschende Zustand noch lange nicht. Von wirklicher Gleichberechtigung kann noch lange nicht gesprochen werden. Während Frauen in den letzten zwei Jahrhunderten hauptsächlich um ihre wirtschaftliche Gleichstellung in einer männerdominierten Berufswelt gekämpft haben, müssen Männer jetzt, wenn sie das Bedürfnis danach haben, für ihre Gleichstellung in der frauendominierten „Familienwelt“ kämpfen. Es kann von Frauen nicht erwartet werden, dass sie für die Position des Mannes kämpfen. Das müssen sie schon selber tun. Auch die Männer haben die Möglichkeit, sich zu organisieren, Forderungskataloge aufzustellen und diese immer wieder bei der Regierung und der Gesellschaft einzufordern. Auch sie können für ihre Rechte demonstrieren und auf die Barrikaden gehen. Ich sehe das Problem eher darin, dass es den meisten Männern selber unangenehm ist, den Part des Nur-Hausmanns zu übernehmen. Sie fürchten (zu Recht) die Geringschätzung der (weiblichen) Gesellschaft. Aber so ist es nun einmal. Auch Frauen haben den Spott und die Verachtung der (männlichen) Gesellschaft ertragen müssen, als sie für ihr Recht auf freie Berufswahl und die gesellschaftliche Anerkennung dafür auf die Straßen gingen. Die Bezeichnung „Karrierefrau“ hat erst seit kurzem den üblen Beigeschmack des unattraktiven Mannsweibs verloren. Also Männer, Evolution hin oder her, überzeugt euresgleichen, emanzipiert euch und kämpft für euer Recht, den Haushalt zu schmeißen, die Kinder groß zu ziehen und trotzdem den Status als vollwertige und begehrenswerte Männer nicht zu verlieren. Das wäre ein großer Schritt Richtung Gleichberechtigung. Wäre doch schön, wenn die Entscheidung, wie die familiären und wirtschaftlichen Pflichten verteilt werden, nach Befähigung und Neigung, anstatt nach Status gefälllt würde. Das bleibt in dem Spiegel-Artikel ja auch nicht unberücksichtigt. Doch das positive Beispiel von Lars und Juliane hat Christian leider ausgelassen.

    • „Während Frauen in den letzten zwei Jahrhunderten hauptsächlich um ihre wirtschaftliche Gleichstellung in einer männerdominierten Berufswelt gekämpft haben, müssen Männer jetzt, wenn sie das Bedürfnis danach haben, für ihre Gleichstellung in der frauendominierten „Familienwelt“ kämpfen. Es kann von Frauen nicht erwartet werden, dass sie für die Position des Mannes kämpfen.“

      Das ist aber eine etwas irrationale Argumentation. Du gestehst ein, dass Männer diskriminiert werden, sagst dann, sie müssen sich ihre „Gleichstellung“ aber selbst „erkämpfen“. Wie soll das gehen? Mit Mistgabel und Molotowcocktails die Parlamente stürmen? In einem demokratischen Gemeinwesen sollten doch Diskriminierungen – wenn sie denn existieren und erkannt werden – auch demokratisch beseitigt werden.
      Vielleicht solltest du auch berücksichtigen, da du ja laut deiner Auskunft schon 200 Jahre alt bist und ich aber nur ein junger Spund, dass du mich nicht für deine vor 200 Jahren erlittenen Diskriminierungen haftbar machen solltest.

      • „Mit Mistgabel und Molotowcocktails die Parlamente stürmen?“

        Keine schlechte Idee sag ich mal. Wir sollten vielleicht alle ein bisschen „griechischer“ werden.

        Es ist ja nicht etwas so, dass nur die Geschlechtersache im Argen liegt.

        Es ist ein Teil des großen Ganzen, für Männer sicher sehr unangenehm, aber man muss auch objektiv sagen das es im Moment um viel mehr geht.

        Aber auch die Frauen sollten mal raffen, dass es im Moment um wichtigeres geht als um Schlampenmärsche. Da gehen sie auf die Straße…

        Während in Africa die Menschen gerade verhungern, finanzieren wir einem Apartheitsstaat noch U-Boote und verkaufen dem Regime der Saudis Panzer.

        Die Welt ist ein Irrenhaus. Und Deutschland die Zentrale.

  7. @ Helena

    *Es kann von Frauen nicht erwartet werden, dass sie für die Position des Mannes kämpfen. Das müssen sie schon selber tun. *

    Hätten Männer so gedacht, Frauen wären nie „gleichberechtigt“, real privilegiert, worden.

    Die „Gleichberechtigung“ wurde von Gremien abgesegnet, die in überwältigender Mehrheit männlich besetzt waren und das zu einer Zeit. als Frauen noch deutlich konservativer wählten als Männer.

    Dass dies heute anders ist, ist für mich übrigens nur ein Indiz dafür, dass mittlerweile die Linken die neuen Konservativen und Besitzstandswahrer sind, die Aristokraten des rundum sorglos umsorgten Öffentlichen Dienstes, die Interessenvertreter der Angestellten, BeamtInnen, LehererInnen usw.

    DIE Frauen haben gar nichts erkämpft.

    „Gleichberechtigung“ für Frauen haben Frauen UND Männer erkämpft, gegen Männer UND Frauen, die für das Patriarchat kämpften.

    Sie ventilieren hier den Geschlechterklassenkampfmythos feministischer Propaganda: DIE Männer als die Unterdrücker DER Frauen, Frauen als Geschlechterproletariat, das antrat gegen die Männerbourgeoisie.

    Geschichtslklitterung, erreicht durch die ebenso schlichte wie effektive Methode, dass man über die prominenten Männer, die für die „Gleichberechtigung“ eintraten und kämpften, kaum redet, sondern nur über die prominenten Frauen, die das taten und umgekehrt redet man nur über die prominenten Männer, die gegen die „Gleichberechtigung“ waren, nicht aber über die prominenten Frauen, die ebenso ernergisch gegen „Gleichberechtigung“ waren.

    Wie man ja auch selten darüber redet, dass 1933 mehr Frauen als Männer für die NSDAP stimmten.

    Heraus kommen dann Postings wie das Ihre.

    • Die „Gleichberechtigung“ wurde von Gremien abgesegnet, die in überwältigender Mehrheit männlich besetzt waren und das zu einer Zeit. als Frauen noch deutlich konservativer wählten als Männer.

      Anzumerken wäre noch: Dies lange Zeit bevor lila Latzhosen in Massen auf die Straßen gingen, um in erster Linie den ubiquitären Dämon männliche Sexualität an die Wand zu malen. Der nach damaliger und teils noch heutiger Auffassung für das unmittelbar bevorstehende globale Armageddon verantwortlich sein soll. Der Tradition der frühbürgerlichen viktorianischen Weiblichkeit folgend, die für das tugendhafte, empfindsame Weib den Schutzraum häusliche Sphäre maßgeblich mit erkämpft hatte – „Wir“ sind doch nicht so dekadent wie die Adelsdamen, und geben uns dem Dämon auch noch hin! „Wir“ brauchen einen Raum, in dem wir „die Männer“ zur Tugend erziehen können – egal ob nun Kind oder Erwachsen.

      Macht aber nix. „Herstory“ reklamiert heute die Verantwortlichkeit der lila Latzhosen für die weibliche Arbeitsmarktpartizipation, und behauptet die Verantwortlichkeit des „Patriarchates“ für den Mythos der ubiquitär malträtierten weiblichen Unschuld.

      Alles Andere ist Verschwörungstheorie, wenn Kritik aufgrund der überwältigenden Evidenz nicht mehr abzuwenden ist, dann hat Feminismus plötzlich gar keinen Einfluß gehabt.

  8. @Alexander Roslin

    >„Gleichberechtigung“ für Frauen haben Frauen UND Männer erkämpft, gegen Männer UND Frauen, die für das Patriarchat kämpften.<

    Ja, da haben Sie Recht. Und in der umgekehrten Gleichberechtigungsdebatte wird es nicht anders sein. Es sind immer die Erneuerer gegen die Bewahrer.

    • ..zumindest im Feminismus haben sich ab mitte der 1970er die Bewahrer durchgesetzt. Einfallstor war der Dämon „männliche Sexualität“, der so schön die Verunsicherung aufgrund der sexuellen Revolution erklärte.

      Fraglich, ob es der umgekehrten Gleichberechtigungsdebatte ebenso ergeht.

      Wer soll denn da was bewahren wollen? Es wird zur Kenntnis genommen, dass es gewisse geschlechtsspeziefische Normalverteilungen in den Präferenzen gibt. Das muss noch lange nicht heißen, dass Frauen zuhause zu bleiben und Babies großzuziehen haben. Es sind Präferenzen, denen man bewußt die Gefolgschaft teilweise oder ganz verweigern kann, sie sind kein Schicksal. Man muss sich aber imho der Präferenzen bewußt sein, um in der Hinsicht eben eine bewußte Entscheidung dagegen treffen zu können.

      Ein Mann sollte auch wissen, was den Nasenring ausmacht, an dem er von so mancher Weiblichkeit durch die Arena gezogen wird. Erkenne deine Instinkte selbst, bevor andere sie erkennen und für ihre Zwecke mißbrauchen.

      Diese Theorie ist für Abweichungen und Veränderungen wesentlich toleranter als ein sozialer Determinismus, der Geschlecht als bloße Schimäre eines Machtkampfes begreift.

      Bei letzterer gibt es keine tolerierbare Abweichung, eine Frau die lieber zuhause bleibt und Babies großzieht ist theorieimmanent zwangsläufig Untedrückt.

  9. Weil ihr Freund sie nicht ernähren kann, misslingen die Versuche, schwanger zu werden, so sieht sie es.

    Ihrem Status adäquat zu ernähren, müsste es wohl präziser heißen.

    Da ist dann eben die Frage, was wichtiger ist: Das Haus, Pferd, Fünfsternehotel etc., oder das Kind und das Buchschreiben. Kein Mann käme auf die Idee, derart jede Verantwortung ablehnend herumzujammern.

    Natürlich stimmt die Autorin in den Klagegesang ein:

    Lisa König hingegen hat in ihrem Leben bisher alles allein geschafft und erwartet vielleicht das Gleiche von ihrem Andreas: Erfolg und Unabhängigkeit. Stattdessen hängt er an ihrem Rockzipfel – und das nervt.

    Ui, er zahlt zwar halbe Hypothek und Lebensmittel, und hat eine Ex die an seinem Rockzipfel hängt:

    Entweder sind die Kinder ca. 18 Jahre alt, sodass er ca. 500 EU pro Nase zahlen muss – dann ist fraglich warum die Ex nichts zum Kindesunterhalt beitragen können soll. Oder die Hypothek ist so hoch, dass ein monatliches Einkommen von ca. 5000 EU nicht für mehr als Hypothek, Lebensmittel und 2x Unterhalt für bis zu fünfjährige Kinder reicht. (Düsseldorfer Tabelle)

    Gute Frage, wer dann unbedingt das vermutlich teure und repräsentative Haus, offenbar in der Nähe von Berlin-Mitte, brauchte. Ein Mann, der sowas pragmatisches wie ein Reinigungsunternehmen aufmacht?

    Macht alles nix, er kann seiner Frau nichts statusadäquates bieten, und deshalb ist er ein Looser, der an ihrem Rockzipfel hängt. Einer, der „in seinem Leben bisher nicht alles allein geschafft hat“.

    @Helena:
    Wäre doch schön, wenn die Entscheidung, wie die familiären und wirtschaftlichen Pflichten verteilt werden, nach Befähigung und Neigung, anstatt nach Status gefälllt würde.

    Das wird sie doch zuallermeist: Frauen wählen zumeist von vornherein einen Mann, der die Befähigung und Neigung hat, sie statusadäquat zu ernähren.

    Dumm gelaufen, wenn die Wahl danebenging. Dann ist das Gejammer groß und der Mann daran schuld, dass sie partout nicht schwanger wird und in ihrem hübschen Häuschen sitzen und ein Buch schreiben kann.

    Selbstverständlich sind Männer auch für die Partnerwahl der Frauen verantwortlich. Sie könnten doch schließlich auf die Straße gehen, und das Begehren der Frauen für statusniedrigere Männer einfordern?

    Also Männer, Evolution hin oder her, überzeugt euresgleichen, emanzipiert euch und kämpft für euer Recht, den Haushalt zu schmeißen, die Kinder groß zu ziehen und trotzdem den Status als vollwertige und begehrenswerte Männer nicht zu verlieren. Das wäre ein großer Schritt Richtung Gleichberechtigung.

    Wenn sie das mal hinkriegen würden! Dann hätten doch mehr fähige Frauen ein karriereförderndes Backoffice, wie bei Lars & Juliane!

    Sie weigern sich aber partout, das Begehren der Frauen umzupolen. Weil sie miese Besitzstandswahrer sind.

  10. Der Artikel und die Kommentare sind glaube ich einfach mal wieder ein guter Beweis dafür, dass die Leute halt alle unterschiedliche denken. Was den einen glücklich macht, macht den anderen nicht glücklich. Wäre ja auch langweilig.

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  12. Das ist das Problem: Wenn in einer Gesellschaft viele Frauen gleichviel verdienen wie die Männer (und das ist hier praktisch der Fall, feministischen Behauptungen von Unterschieden über 20% darf man nicht glauben), aber die meisten Frauen trotzdem nach oben heiraten wollen (auch meistens der Fall), weren viele Frauen eben nie einen Mann finden, der aus ihrer Sicht gut genug ist, weil es eben nicht mehr genug Männer gibt, die mehr verdienen als Frauen.

    Probiert es einmal aus: Stellt euch eine Population aus sechs Frauen und sechs Männern vor, ordnet jeder Person ein Gehalt zu, so dass Frauen und Männer im Durchschnitt gleichviel haben, und versucht dann, Männer und Frauen so zu arrangieren, dass keine Frau mehr verdient als ihr Mann, und die Hälfte einen besser verdienenden Mann bekommt. Es geht einfach nicht.

    PS: Und es ist auch am wahrscheinlichsten, dass die bestverdienenden (und meist auch bestausgebildeten) Frauen am Ende ohne Mann bleiben.

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